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3194/2025

Sportentwicklungsplanung - Mais que uma bola – mehr als ein Ball

Mitteilung Ausschuss 24.11.2025

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Nächste Beratung: Sportausschuss, Sitzung am 11.12.2025, TOP 6.2

Mitteilung Ausschuss

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Mitteilung Ausschuss

4232 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
IV/52/520 
 
Vorlagen-Nummer 24.11.2025 
 3194/2025 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Sportausschuss 11.12.2025 
 
Sportentwicklungsplanung - Mais que uma bola – mehr als ein Ball 
Im Rahmen der langjährigen Städtepartnerschaft zwischen Köln und Rio de Janeiro 
fand vom 16. bis 23. September 2025 zum sechsten Mal der „Internationale Jugend-
austausch“ statt. Die Veranstaltung ist eine gemeinsame Initiative des Sportamtes der 
Stadt Köln, der Heinrich-Böll-Gesamtschule Köln -Chorweiler sowie der Nichtregie-
rungsorganisation „Bola pra Frente“ aus Guadalupe, Rio de Janeiro. 
 
Bei dem Programm handelt es sich um einen interkulturellen Austausch mit sportpä-
dagogischem Schwerpunkt, der sich gezielt an Jugendliche im Alter von 14 bis 18 
Jahren aus sozial benachteiligten Stadtteilen in Köln und Rio de Janeiro richtet. 
 
Ziel des Projektes ist die nachhaltige Förderung der interkulturellen Kompetenz und 
der Persönlichkeitsentwicklung der Teilnehmenden. Sport dient hierbei als verbinden-
des Element, um Werte wie Toleranz, Antirassismus, Respekt, Teilhabe und gesell-
schaftlichen Zusammenhalt zu vermitteln und im Alltag erlebbar zu machen. Der Ju-
gendaustausch steht im Einklang mit den entwicklungspolitischen Zielen der Stadt 
Köln, die sich an der Agenda 2030 und den Nachhaltigen Entwicklungszielen 
(Sustainable Development Goals, SDGs) orientieren. 
 
Das Projekt ist zudem ein exemplarisches Beispiel für die erfolgreiche Umsetzung der 
Ziele der Kölner Sportentwicklungsplanung, insbesondere im Bereich des interkulturel-
len und internationalen Austauschs. Es trägt zudem den Leitzielen „Sport in der jun-
gen Stadt“ und „Sport in der sozialen Stadt“ Rechnung, indem Angebote für Kinder 
und Jugendliche geschaffen werden und über das gemeinsame Erlebnis der Sport als 
Mittel für den sozialen Zusammenhalt sowie zur Förderung der Integration und Solida-
rität gestärkt wird. 
 
Der Jugendaustausch findet in zwei Phasen statt: 
 
Erste Phase: Im September 2025 reisten zwölf brasilianische Jugendliche mit zwei 
Betreuungspersonen nach Köln. Dort arbeiteten sie mit Schülerinnen und Schülern 
sowie Lehrkräften der Heinrich-Böll-Gesamtschule (HBG) zusammen. Den of fiziellen 
Auftakt bildete ein Empfang im Historischen Rathaus durch Bürgermeister Andreas 
Wolter. Ergänzt wurde das Programm durch praxisorientierte Einheiten in Kooperation 
mit der Heinrich-Böll-Gesamtschule, ein Schulfest, Aufenthalte in Kölner Gastfamil ien

2 
 
sowie eine Führung durch den Kölner Dom. Den Abschluss der Woche stellte ein ge-
meinsamer Besuch des Stadions von Bayer Leverkusen dar. 
 
Zweite Phase: Im März 2026 wird der Gegenbesuch erfolgen. Zwölf Schülerinnen und 
Schüler der HBG, drei Lehrkräfte sowie die Projektverantwortlichen des Sportamtes 
werden nach Rio de Janeiro reisen und das Projekt vor Ort leiten und umsetzen.  
 
Die Finanzierung des Projekts wird sowohl durch kommunale Mittel als auch durch 
Spenden und Eigenbeiträge sichergestellt. 
 
Internationale Sportaustauschprogramme wie dieses leisten einen wesentlichen Bei-
trag zur kommunalen Entwicklungszusammenarbeit. Sie schaffen Bewusstsein für glo-
bale Zusammenhänge, fördern interkulturelles Verständnis und tragen dazu bei, Vor-
urteile und Diskriminierung abzubauen. Durch den direkten Austausch entstehen Be-
gegnungen auf Augenhöhe, die gegenseitigen Respekt, Toleranz und Dialogbereit-
schaft stärken – Werte, die für das Zusammenleben in einer vielfältigen Stadtgesell-
schaft von zentraler Bedeutung sind. Darüber hinaus wirken solche Programme inklu-
siv: Sie eröffnen insbesondere Jugendlichen aus mehrfach benachteiligten Lebenssi-
tuationen neue Perspektiven, erweitern ihre sozialen Kompetenzen und stärken ihr 
Selbstbewusstsein. Die aktive Teilnahme fördert ihre Fähigkeit, Verantwortung zu 
übernehmen und sich in gesellschaftliche Prozesse einzubringen. Somit tragen inter-
nationale Sportaustauschprogramme langfristig zur sozialen Integration und zum ge-
sellschaftlichen Zusammenhalt bei – sowohl lokal als auch global. 
 
Eine Fortführung des Austausches ist daher vorbehaltlich der Bereitstellung der finan-
ziellen Mittel auch für kommende Jahre vorgesehen. 
 
 
Gez. Voigtsberger

Beratungsverlauf (1)

11.12.2025 Sportausschuss
TOP 6.2 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
3194/2025
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
24.11.2025
Erstellt
12.11.2025 07:26