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3910/2021

Kölner Statistische Nachrichten – 17/2021

Mitteilung Ausschuss 11.11.2021

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Kölner Statistische Nachrichten
Kölner Statistische Nachrichten 17/2021 
Gastgewerbe und Tourismus 
Beschäftigungsentwicklung in Köln und im 
Regionalvergleich 2010 bis 2020

Kölner Statistische Nachrichten 17/2021 
Gastgewerbe und Tourismus - Beschäftigungsentwicklung in Köln und  im Regionalvergleich 2010 bis 2020 Seite 2 
Zusammenfassung 
Pandemiebedingt kam der Tourismus in Köln im Jahr 2020 zeitweise komplett zum Stillstand und auch 
das für Köln wichtige Messe- und Kongressgeschäft sowie große Teile des Geschäftsreisetourismus 
sind nahezu vollständig weggefallen. War vor der Corona-Krise die Zahl der Gästeankünfte zwischen 
2010 und 2019 noch um etwa die Hälfte auf rund 3,8 Millionen und die der Übernachtungen um  
44 Prozent auf rund 6,6 Millionen deutlich angestiegen, verzeichnete Köln im Jahr 2020 gegenüber 
dem Vorjahr einen Rückgang von mehr als 60 Prozent bei den registrierten Ankünften in Kölner 
Hotelbetrieben (1,44 Millionen) und den dort getätigten Übernachtungen (2,56 Millionen). 
Der deutliche Rückgang der Gäste und Übernachtungen in Köln im Jahr 2020 korrespondiert mit der 
Arbeitsplatzentwicklung im Kölner Beherbergungsgewerbe. Hier ist die Beschäftigtenzahl in Köln 
unter das Niveau des Jahres 2010 zurückgegangen. Zuvor war sie von 2010 bis 2019 kontinuierlich 
angestiegen (+800 Arbeitsplätze oder +16%). 
Aber auch im Gastgewerbe insgesamt, der Branche welche sowohl das Beherbergungsgewerbe als 
auch die Gastronomie umfasst, wurde die seit 2010 zu beobachtende positive Beschäftigungs-
entwicklung durch die Corona-Pandemie deutlich abgeschwächt: Von Ende 2019 bis Ende 2020 sind 
rund 3 300 Arbeitsplätze verloren gegangen (-15% auf rund 18 700 Beschäftigte). Dieser Rückgang 
fällt jedoch im Vergleich zur Entwicklung in anderen Städten moderat aus. 
Die in Köln im Vergleich zum Beherbergungsgewerbe beschäftigungsintensivere Gastronomie 
(Dreiviertel aller Beschäftigten der Branche Gastgewerbe arbeiten in der Gastronomie) gewann bei 
stabilen Betriebszahlen zwischen 2010 und 2019 insgesamt 5 080 Beschäftigte hinzu. Rund die Hälfte 
dieser neuen Arbeitsplätze ging zwischen 2019 und 2020 wieder verloren. Die bereits langjährig 
anhaltenden Beschäftigungsrückgänge in Kneipen, Cafés sowie Diskotheken und Tanzlokalen haben 
sich durch die Corona-Pandemie verschärft.  
Das Gastgewerbe ist eine Branche, in der traditionell viele Minijobber*innen arbeiten: Durch die 
Corona-Pandemie ist auch die Zahl dieser geringfügig Beschäftigten von 2019 bis 2020 um ein Drittel 
(-6 000 Personen) gesunken. Für rund 29 000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte der Branche 
wurde in Köln von März 2020 bis August 2021 Kurzarbeit angezeigt. 
Seit Jahresbeginn 2021 gibt es wieder positive Signale: Im Vergleich zum Jahresende 2020 gab es im 
Juli 2021 deutliche Zuwächse bei Beherbergungsbetrieben (+22%), Bettenangebot (+20%), 
Gästeankünften (+462%) und Übernachtungen (+368%) in Köln.

Kölner Statistische Nachrichten 17/2021 
Gastgewerbe und Tourismus - Beschäftigungsentwicklung in Köln und  im Regionalvergleich 2010 bis 2020 Seite 3 
Tourismus in Köln 2020 kam zeitweise komplett zum Stillstand  
Mit dem Dom, dem Rhein, der Altstadt, Brauhauskultur und Karneval bietet Köln traditionell vielfältige 
touristische Highlights für Besucher*innen aus dem In- und Ausland. Ein wichtiger Anziehungspunkt 
sind außerdem die abwechslungsreichen Einkaufsmöglichkeiten in der Kölner Innenstadt. Die 
Koelnmesse ist zudem einer der bedeutendsten Messestandorte Europas. Durch den zentral 
gelegenen Hauptbahnhof und den Köln Bonn Airport ist Köln national und international gut 
angebunden. Auch für Busgruppen und Teilnehmende an Flusskreuzfahrten ist Köln leicht erreichbar. 
Nachdem der Tourismus in Köln sehr gut in das Jahr 2020 gestartet war, kam er durch die weltweiten 
Reisebeschränkungen im Zuge der Corona-Pandemie und die beiden Lockdowns im März/April 20201 
und November/Dezember 20202 jeweils komplett zum Stillstand. Auch wenn schrittweise Öffnungen 
im Sommer 2020 eine Belebung und ein Zwischenhoch in der Tourismusbranche bewirkten, sind im 
vergangenen Jahr das für Köln wichtige Messe- und Kongressgeschäft nahezu vollständig sowie große 
Teile des Geschäftsreisetourismus weggefallen.  
Mehr als 60 Prozent weniger Übernachtungen in 2020 
Mit rund 1,44 Millionen Gästeankünften3 und 2,56 Millionen Übernachtungen verzeichnete Köln im 
Jahr 2020 gegenüber dem Vorjahr einen Rückgang um 62,3 Prozent bei den registrierten Ankünften in 
Kölner Hotelbetrieben und um 61,1 Prozent bei den getätigten Übernachtungen. Vor der Corona-
Pandemie war die Zahl der Gästeankünfte zwischen 2010 und 2019 noch um rund die Hälfte auf  
3,83 Millionen (+47%) und die der Übernachtungen um 44 Prozent auf 6,58 Millionen deutlich 
angestiegen.4 
Anteilig kamen 2020 mehr Gäste aus Deutschland nach Köln 
Die Anzahl der Übernachtungen von Gästen aus dem Ausland ging dabei von 2019 bis 2020 mit rund 
170 000 (-74%) stärker zurück als die von Gästen aus dem Inland mit rund 230 000 (-54%). Hierdurch 
erhöhte sich der Anteil der Übernachtungen von Gästen aus dem Inland 2020 auf rund drei Viertel 
(2019: 65%). Gleichzeitig blieben die Gäste mit durchschnittlich 1,8 Tagen etwas länger in Köln als 
noch 2019 (1,7 Tage).5 
Fast 30 Prozent der Kölner Beherbergungsbetriebe mussten 2020 schließen  
Im Jahr 2020 mussten vor dem Hintergrund der deutlich gesunkenen Übernachtungen 82 von 280 
Kölner Beherbergungsbetrieben, die es im Jahr 2019 noch gab, schließen (-29%). Gleichzeitig 
reduzierte sich im Verlauf des Jahres 2020 das Bettenangebot von rund 34 000 auf 29 000 (-15%) und 
der Auslastungsgrad der Betten ging von 54 Prozent im Jahr 2019 auf ein Viertel im Jahr 2020 zurück.  
  
                                                
1Der erste Corona-Lockdown trat am 22. März 2020 in Kraft und endete weitestgehend am 10. Mai 2020. 
2Der zweite Corona-Lockdown trat am 2. November 2020 zunächst als Teil-Lockdown in Kraft. Ab dem 16. Dezember 2020 galt ein harter 
Lockdown, der am 13.06.2021 weitestgehend beendet wurde. 
3 Statistisch erfasst werden Beherbergungsbetriebe ab 10 Betten. Die Gästeankünfte beinhalten die Gesamtzahl der registrierten 
Beherbergungsgäste. Die Übernachtungen bezeichnen die Anzahl der  von diesen getätigten Übernachtungen. 
4 Statistisches Landesamt NRW (IT.NRW) 2021 – Landesdatenbank NRW (Geschützter Bereich) 
5 KölnTourismus 2021: 2020 - Schwieriges Jahr für den Tourismus in Köln; Siehe auch unter: https://www.koelntourismus.de/planen-
informieren/newsroom/news/2020-schwieriges-jahr-fuer-den-tourismus-in-koeln/, abgerufen am 30.8.2021

Kölner Statistische Nachrichten 17/2021 
Gastgewerbe und Tourismus - Beschäftigungsentwicklung in Köln und  im Regionalvergleich 2010 bis 2020 Seite 4 
Vor Beginn der Corona-Pandemie waren von 2010 bis 2019 die Zahlen der geöffneten 
Beherbergungsbetriebe (+1%) und des Bettenangebots (+18%) sowie der Auslastungsgrad  
(+6,5 Prozentpunkte) noch stetig angestiegen 
Nach dem drastischen Rückgang bei Beherbergungsbetrieben und Bettenangebot sowie 
Gästeankünften und Übernachtungen in Folge der Corona-Pandemie entwickeln sich wichtige 
Kennzahlen des Kölner Gastgewerbes seit Jahresbeginn 2021 wieder zunehmend positiv (Grafik 1). 
Im Juli 2021 erhöhten sich die Zahlen bei geöffneten Beherbergungsbetrieben (+44 oder +22%), 
Bettenangebot (+5 300 oder +20%), Gästeankünften (+121 300 oder +462%) und Übernachtungen 
(+216 400 oder +368%) gegenüber dem Jahresende 2020 deutlich. 
Grafik 1: Entwicklung wichtiger Kennzahlen im Kölner Gastgewerbe 
Quelle: Statistisches Landesamt NRW (IT.NRW) 2021 – Landesdatenbank NRW (Geschützter Bereich); 
Stadt Köln - Amt für Stadtentwicklung und Statistik (Eigene Berechnungen) 
Weniger Beschäftigte im Beherbergungsgewerbe als im Jahr 2010 
Der deutliche Rückgang der Gäste und Übernachtungen in Köln im Jahr 2020 korrespondiert mit der 
Arbeitsplatzentwicklung im Kölner Beherbergungsgewerbe. Während die Zahl der sozial-
versicherungspflichtig Beschäftigten im Beherbergungsgewerbe (Hotels, Gasthöfe, Pensionen, 
Ferienunterkünfte und so weiter) insgesamt von 2010 bis 2019 kontinuierlich angestiegen war (+800 
Arbeitsplätze oder +16%), ist sie durch die Corona-Pandemie von 2019 bis 2020 sogar knapp unter das 
Niveau von 2010 zurückgegangen (Tabelle 1). 
Neben dem klassischen Tourismus sind In Köln zahlreiche Hotels überwiegend auf das Messegeschäft 
ausgerichtet (beispielsweise „Dorint Hotel Köln an der Messe“) und waren daher durch den 
kompletten Wegfall der Messegäste seit März 2020 besonders stark von der Corona-Pandemie 
betroffen. 
33 856
31 520
275 005
147 511
485 531
275 203
  0
 50 000
 100 000
 150 000
 200 000
 250 000
 300 000
 350 000
 400 000
 450 000
 500 000
 550 000
 600 000
 650 000
Jan 19
Feb 19
Mrz 19
Apr 19
Mai 19
Jun 19
Jul 19
Aug 19
Sep 19
Okt 19
Nov 19
Dez 19
Jan 20
Feb 20
Mrz 20
Apr 20
Mai 20
Jun 20
Jul 20
Aug 20
Sep 20
Okt 20
Nov 20
Dez 20
Jan 21
Feb 21
Mrz 21
Apr 21
Mai 21
Jun 21
Jul 21
 Angebotene Betten
 Gästeankünfte
 Übernachtungen

Kölner Statistische Nachrichten 17/2021 
Gastgewerbe und Tourismus - Beschäftigungsentwicklung in Köln und  im Regionalvergleich 2010 bis 2020 Seite 5 
Beschäftigungszunahme auch im Gastgewerbe insgesamt durch Corona-Pandemie 
deutlich abgeschwächt 
Die Branche „Gastgewerbe“ umfasst mit rund 18 750 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in 
Köln 2020 sowohl das Beherbergungsgewerbe als auch die Gastronomie.6 Rund drei Viertel von ihnen 
(14 200 Personen) waren innerhalb der Gastronomie beschäftigt (Tabelle 1). 
Die positive Beschäftigungsentwicklung, die im Kölner Gastgewerbe insgesamt seit 2010 zu 
beobachten war (+5 834 Arbeitsplätze oder +36%, Tabelle 1), hat sich in Folge der Corona-Pandemie 
deutlich abgeschwächt: Rund 3 300 Arbeitsplätze sind von Ende 2019 bis Ende 2020 verloren 
gegangen (-15%). 
Tabelle 1: Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte im Gastgewerbe 2010  bis 2020 (31.12.) 
Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit; 
Stadt Köln - Amt für Stadtentwicklung und Statistik (Eigene Berechnungen)
Ga
stronomie insgesamt büßt nach Wachstumskurs der letzten zehn Jahre in 2020 viele 
Arbeitsplätze ein 
In den Jahren 2010 bis 2019 gab es in Köln rund 1 800 Restaurants, Imbissstuben, Cafés und Eissalons. 
Die Zahl der Kneipen, Diskotheken und Bars ist in diesen Jahren nur geringfügig von 980 auf 930 
gesunken.7 Trotz dieser recht stabilen Betriebszahlen gewann die gesamte Gastronomie zwischen 
2010 und 2019 insgesamt 5 080 Beschäftigte hinzu. Rund die Hälfte (-2 454) der Zahl an diesen hinzu  
6 Zum Gastgewerbe zählen alle Beherbergungs- und Gastronomiebetriebe, deren wirtschaftliche Tätigkeit ausschließlich oder überwiegend 
darin besteht, gegen Bezahlung entweder Übernachtung für eine begrenzte Zeit (auch mit Bereitstellung von Speisen und Getränken) 
anzubieten (Beherbergung) oder Mahlzeiten und/oder Getränke üblicherweise zum sofortigen oder späteren Verzehr abzugeben, sowie die 
Caterer (Gastronomie). 
7 Statistisches Landesamt NRW (IT.NRW): Umsatzsteuerstatistik 2019. Zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Entwicklung der 
Zahl der Kölner Gastronomiebetriebe sind derzeit keine aktuellen Daten verfügbar. Es ist allerdings davon auszugehen, dass zahlreiche 
Gastronomiebetriebe die Folgen der beiden Lockdowns während der Pandemie in 2020 nicht überstanden haben und schließen mussten.
absolut % absolut %
Beherbergung 4 621 5 375 4 549 754 16,3 -826 -15,4
Hotels, Gasthöfe und Pensionen 4 377 5 062 4 271 685 15,6 -791 -15,6
Ferienunterkünfte und ähnliche Beherbergungsstätten  120  172  147 52 43,3 -25 -14,5
Sonstige (Campingplätze, Privatquartiere, etc.)  124  141  131 17 13,7 -10 -7,1
Gastronomie 11 571 16 651 14 197 5.080 43,9 -2.454 -14,7
Restaurants mit herkömmlicher Bedienung 4 479 6 729 5 719 2.250 50,2 -1.010 -15,0
Restaurants mit Selbstbedienung 1 534 1 774 1 326 240 15,6 -448 -25,3
Imbissstuben  749 1 293 1 207 544 72,6 -86 -6,7
Cafés  848  996  827 148 17,5 -169 -17,0
Eissalons  149  177  149 28 18,8 -28 -15,8
Event-Caterer  134  744  656 610 455,2 -88 -11,8
Sonstige Verpflegungsdienstleistungen 1 239 2 555 2 360 1.316 106,2 -195 -7,6
Schankwirtschaften 2 179 2 016 1 636 -163 -7,5 -380 -18,8
Diskotheken und Tanzlokale  154  117  89 -37 -24,0 -28 -23,9
Bars  78  186  169 108 138,5 -17 -9,1
Sostige Gastronomie (Vergnügungslokale, etc.)  28  64  59 36 128,6 -5 -7,8
Gastgewerbe  insgesamt 16 192 22 026 18 746 5.834 36,0 -3.280 -14,9
Dienstleistungssektor insgesamt 397 339 528 560 526 268 131.221 33,0 -2.292 -0,4
Alle Branchen 474 403 591 536 587 735 117.133 24,7 -3.801 -0,6
Anteil Dienstleistungssektor 4,1 4,2 3,6 0,1 -0,6
Anteil an allen Branchen 3,4 3,7 3,2 0,3 -0,5
Veränderung 
2019-2020Gastgewerbe 2010 2019 2020
 Veränderung 
2010-2019

Kölner Statistische Nachrichten 17/2021 
Gastgewerbe und Tourismus - Beschäftigungsentwicklung in Köln und  im Regionalvergleich 2010 bis 2020 Seite 6 
gekommenen Arbeitsplätzen ging zwischen 2019 und 2020 wieder verloren (Tabelle 1). Diese 
Gesamtbeobachtung trifft auch auf Restaurants mit herkömmlicher Bedienung zu, die absolut 
betrachtet beschäftigungsintensivste Unterbranche in der Gastronomie. 
Bestehender Abwärtstrend bei der Beschäftigung in Kneipen, Cafés sowie Diskotheken und 
Tanzlokalen durch Pandemie verschärft 
Bereits schon zwischen 2010 und 2019 kam es in einigen anderen Unterbranchen innerhalb der 
Gastronomie zu Beschäftigtenverlusten. Eine solche Negativentwicklung hat sich bei Schank-
wirtschaften, Cafés sowie Diskotheken und Tanzlokalen durch die Corona-Pandemie nochmals 
verschärft: In den Schankwirtschaften (Kneipen) sind beispielsweise von Ende 2010 bis Ende 2019  
rund 163 Arbeitsplätze verloren gegangen; zwischen 2019 und 2020 war es bereits ein Minus von  
380 Arbeitsplätzen. 
Pandemiebedingt 6 000 weniger Minijobs im Gastgewerbe im Jahr 2020 
Das Gastgewerbe ist eine Branche, in der traditionell viele Minijobber*innen arbeiten: Durch die 
Corona-Pandemie ist auch die Zahl dieser geringfügig Beschäftigten von 2019 bis 2020 zurück-
gegangen, und zwar von rund 18 300 um 6 000 oder ein Drittel auf 12 300 Personen. Von 2010 
(14 200) bis 2019 war hier noch eine Beschäftigungszunahme von rund 4 100 Personen (+29%) zu 
beobachten. Anders als bei den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, können die geringfügigen 
Beschäftigungsverhältnisse nicht durch das arbeitsmarktpolitische Instrument der Kurzarbeit 
abgefedert werden. 
Grafik 2: Anzeigen für Beschäftigte in Kurzarbeit im Kölner Gastgewerbe  
Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit; 
Stadt Köln - Amt für Stadtentwicklung und Statistik (Eigene Berechnungen)  
8 325
11 916
1 462
204 92 185 53 218
2 766
1 845
1 321
287 144 57 64 66 44 14
 0
2 000
4 000
6 000
8 000
10 000
12 000
Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
2020
2021
Personen in Anzeigen
über Kurzarbeit
Berichtsmonat

Kölner Statistische Nachrichten 17/2021 
Gastgewerbe und Tourismus - Beschäftigungsentwicklung in Köln und  im Regionalvergleich 2010 bis 2020 Seite 7 
Viele Arbeitnehmer*innen im Gastgewerbe waren in Kurzarbeit 
Insbesondere im Kölner Gastgewerbe waren zahlreiche Unternehmen und Arbeitnehmer*innen in 
Folge der Corona-Pandemie von Kurzarbeit betroffen.8 In Köln haben von März 2020 bis August 2021 
rund 3 200 Betriebe im Kölner Gastgewerbe für rund 29 000 Beschäftigte Kurzarbeit angezeigt. 
Nachdem in Köln die Anzeigen für Beschäftigte in Kurzarbeit während des ersten Lockdowns im April 
letzten Jahres auf rund 11 900 stark gestiegen waren, gingen sie von Mai bis Oktober wieder deutlich 
auf rund 200 zurück (Grafik 2). Mit Beginn des zweiten Lockdowns ist die Zahl der Beschäftigten, für 
die Kurzarbeit angezeigt wurde, im November 2020 wieder auf rund 2 800 angestiegen. Im Dezember 
des letzten Jahres ging sie auf zunächst 1 800 Personen zurück und verringerte sich von Januar bis 
August 2021 sukzessive auf nur noch 14 Personen. 
Männer arbeiten häufiger als Frauen in Diskotheken, Bars, Kneipen und Restaurants, 
Imbissen sowie im Catering 
Das Geschlechterverhältnis im Gastgewerbe insgesamt (44% Frauen und 56% Männer, Grafik 3) 
entspricht in etwa dem der Gesamtbeschäftigung (47% Frauen und 53% Männer). In Diskotheken und 
Tanzlokalen (30%), beim Event-Catering und in Imbissstuben (jeweils 33%), in Bars und herkömmlichen 
Restaurants (34%) sowie in Kneipen (Schankwirtschaften, 36%) arbeiten deutlich weniger Frauen als 
Männer. 
Grafik 3: Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte im Gastgewerbe - Anteil Frauen in % 2020 
Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit; 
Stadt Köln - Amt für Stadtentwicklung und Statistik (Eigene Berechnungen) 
  
                                                
8Dieses arbeitsmarktpolitische Instrument dient in erster Linie der Erhaltung von Arbeitsplätzen und damit zur Verhinderung eines stärkeren 
Anstiegs der Arbeitslosigkeit in den besonders von der Corona-Pandemie betroffenen Branchen. 
44
30
33
33
34
34
36
45
54
57
57
59
59
0 10 20 30 40 50 60 70 80 90 100
Gastgewerbe insgesamt
Diskotheken und Tanzlokale
Event-Caterer
Imbissstuben
Restaurants mit herkömmlicher Bedienung
Bars
Schankwirtschaften
Restaurants mit Selbstbedienung
Hotels, Gasthöfe und Pensionen
Eissalons
Ferienunterkünfte
Sonstige Verpflegungsdienstleistungen
Cafés

Kölner Statistische Nachrichten 17/2021 
Gastgewerbe und Tourismus - Beschäftigungsentwicklung in Köln und  im Regionalvergleich 2010 bis 2020 Seite 8 
Grafik 4: Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte im Gastgewerbe - Anteil Teilzeit in % 2020 
Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit; 
Stadt Köln - Amt für Stadtentwicklung und Statistik (Eigene Berechnungen) 
Grafik 5: Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte im Gastgewerbe - Anteil Akademiker  in % 2020 
Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit; 
Stadt Köln - Amt für Stadtentwicklung und Statistik (Eigene Berechnungen) 
51
25
36
37
53
53
56
61
64
64
62
68
75
39
13
22
37
38
38
46
44
29
48
62
60
61
44
20
30
37
44
46
49
50
50
54
62
63
66
0 20 40 60 80 100
Gastgewerbe insgesamt
Hotels, Gasthöfe und Pensionen
Ferienunterkünfte
Diskotheken und Tanzlokale
Restaurants mit Selbstbedienung
Eissalons
Event-Caterer
Restaurants mit herkömmlicher Bedienung
Sonstige Verpflegungsdienstleistungen
Schankwirtschaften
Cafés
Bars
Imbissstuben Insgesamt
Männer
Frauen
9
3
7
6
9
9
11
5
7
10
11
16
14
6
4
4
5
5
7
6
13
9
8
9
9
13
7
4
5
6
6
8
8
8
8
9
10
13
13
0 5 10 15 20 25
Gastgewerbe insgesamt
Sonstige Verpflegungsdienstleistungen
Imbissstuben
Restaurants mit Selbstbedienung
Restaurants mit herkömmlicher Bedienung
Schankwirtschaften
Diskotheken und Tanzlokale
Ferienunterkünfte
Bars
Hotels, Gasthöfe und Pensionen
Event-Caterer
Cafés
Eissalons Insgesamt
Männer
Frauen

Kölner Statistische Nachrichten 17/2021 
Gastgewerbe und Tourismus - Beschäftigungsentwicklung in Köln und  im Regionalvergleich 2010 bis 2020 Seite 9 
Überdurchschnittliche Teilzeitquote im Gastgewerbe, besonders in Imbissen, 
Bars und Cafés 
Mit 44 Prozent liegt der Teilzeitanteil der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Gastgewerbe 
im Vergleich mit der Gesamtwirtschaft (29%) wesentlich höher (Grafik 4). Dabei ist jede zweite Frau 
und auch mehr als jeder dritte Mann teilzeitbeschäftigt, ein hoher Wert mit Blick auf die 
Gesamtwirtschaft. 
Wenige Beschäftigte mit Hochschulabschluss im Gastgewerbe 
Hochqualifizierte sind im Gastgewerbe weniger stark vertreten als in anderen Branchen. Von den rund 
18 700 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, die derzeit hier arbeiten, haben rund 1 300 einen 
akademischen Abschluss, das sind sieben Prozent aller Beschäftigten. In der gesamten Kölner 
Wirtschaft liegt der Anteil akademischer Abschlüsse bei gut einem Viertel (Grafik 5). 
Regionalvergleich: 
Köln mit moderatem Beschäftigungsrückgang durch die Corona-Pandemie 
Gemessen am Beschäftigtenanteil des Gastgewerbes an allen Branchen (Branchenanteil) steht Köln 
mit 3,2 Prozent zwar an vorletzter Stelle der Vergleichsstädte, allerdings liegen die Branchenanteile 
der Vergleichsstädte relativ nahe beieinander und bewegen sich zwischen lediglich 2,6 und  
4,3 Prozent (Tabelle 2, Grafik 6). 
In Köln ist die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Gastgewerbe zwischen 2010 und 
2019 zwar um 36 Prozent gestiegen, allerdings wurde diese positive Beschäftigungsentwicklung durch 
die Corona-Pandemie deutlich abgeschwächt (Grafik 7). Mit einem Rückgang um rund 15 Prozent von 
Ende 2019 bis Ende 2020 ist die Beschäftigung in Köln hierdurch zwar nicht ganz so deutlich gesunken, 
wie in München (-18,1%) und Düsseldorf (-20,3%), aber stärker als in Leipzig (-10,1%) und auch 
Hamburg (-11,9%). 
Tabelle 2: Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte im Gastgewerbe 2020 – Regionalvergleich 
Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit; 
Stadt Köln - Amt für Stadtentwicklung und Statistik (Eigene Berechnungen) 
Hotels, Gasthöfe und Pensionen  4 271  3 232  5 999  14 933  7 995  9 239  2 167  2 051  30 438  249 722
Ferienunterkünfte und 
ähnliche Beherbergungsstätten   147   84 *   401   134   102 *   77  2 202  22 069
Campingplätze *   0 *   33   19   15 * *   358  4 507
Sonstige Beherbergungsstätten   128   33 *   147   114   352   25 *   529  3 168
Restaurants, Gaststätten, Imbissstuben, 
Cafés, Eissalons  9 228  7 298  9 408  34 065  18 113  17 545  6 202  4 835  89 617  483 304
Caterer und sonstige Verpflegungs-
dienstleistungen  3 016  2 843  5 825  12 957  7 461  4 015  2 059  2 910  33 442  172 111
Ausschank von Getränken  1 953   925  1 044  4 797  1 844  1 670   593   445  9 136  41 879
Gastgewerbe insgesamt  18 746  14 415  22 401  67 333  35 680  32 938  11 238  10 333  165 722  976 760
Alle Branchen  587 735  434 073  604 512 1 563 139 1 009 725  903 630  429 861  279 454 7 082 335 33 700 284
Anteil an allen Branchen 3,2 3,3 3,7 4,3 3,5 3,6 2,6 3,7 2,3 2,9
*Werte werden aus Datenschutzgründen (Dominanzprinzip) nicht ausgewiesen; Geschätzter Wert für Köln
Köln Düssel-
dorf Berlin Hamburg München NRW Deutsch-
land
Frankfurt/
Main Stuttgart LeipzigGastgewerbe

Kölner Statistische Nachrichten 17/2021 
Gastgewerbe und Tourismus - Beschäftigungsentwicklung in Köln und  im Regionalvergleich 2010 bis 2020 Seite 10 
Grafik 6: Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte im Gastgewerbe - 
Regionalvergleich: Anteile am gesamten Beschäftigungsvolumen in Prozent 2020 
Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit; 
Stadt Köln - Amt für Stadtentwicklung und Statistik (Eigene Berechnungen) 
Grafik 7: Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte im Gastgewerbe - 
Regionalvergleich: Veränderungen 2010 bis 2019 und 2019 bis 2020 in Prozent 
Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit; 
Stadt Köln - Amt für Stadtentwicklung und Statistik (Eigene Berechnungen) 
2,3 (165 722)
2,9 (976 760)
2,6 (11 238)
3,2 (18 746)
3,3 (14 415)
3,5 (35 680)
3,6 (32 938) 
3,7 (22 401)
3,7 (10 333)
4,3 (67 333)
0,0 0,5 1,0 1,5 2,0 2,5 3,0 3,5 4,0 4,5 5,0
Nordrhein-Westfalen
Deutschland
Stuttgart
Köln
Düsseldorf
Hamburg
München
Frankfurt/Main
Leipzig
Berlin
67,8
40,7
36,0
46,6
57,5
36,3
36,6
42,4
34,6
33,6
-10,1
-11,9
-14,9
-15,3
-15,7
-16,2
-18,1
-20,3
-10,2
-11,2
-30,0 -20,0 -10,0 0,0 10,0 20,0 30,0 40,0 50,0 60,0 70,0 80,0
Leipzig
Hamburg
Köln
Stuttgart
Berlin
Frankfurt/Main
München
Düsseldorf
Deutschland
NRW
2019-2020 2010-2019

Kölner Statistische Nachrichten 17/2021 
Gastgewerbe und Tourismus - Beschäftigungsentwicklung in Köln und  im Regionalvergleich 2010 bis 2020 Seite 11 
Grafik 8: Sozialversicherungspflichtig Beschäftige im Catering und sonstigen Verpflegungsdienstleistungen -  
Regionalvergleich: Veränderungen 2010 bis 2019 und 2019 bis 2020 in Prozent 
Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit; 
Stadt Köln - Amt für Stadtentwicklung und Statistik (Eigene Berechnungen) 
Köln holt im Catering auf 
Köln verzeichnet mit einem Plus von rund 140 Prozent zwischen 2010 und 2019 im Bereich Catering 
und sonstige Verpflegungsdienstleistungen den größten relativen Beschäftigtenzuwachs (Grafik 8). 
Dieser starke Anstieg ist allerdings Ausdruck eines sogenannten Basiseffekts, der durch geringe 
Ausgangswerte entsteht, da Köln hier seit 2010 deutlich aufgeholt hat.  
Kölner Beschäftigtenrückgang in Restaurants und Gaststätten in 2020 ähnlich wie in 
anderen Städten 
Bei Restaurants und Gaststätten liegt Köln mit einem Beschäftigungsplus von rund 41 Prozent von 
2010 bis 2019 an fünfter Stelle der Vergleichsstädte (Grafik 9).  
Durch die Corona-Pandemie ist die Beschäftigung in Köln zwischen 2019 und 2020 um rund  
16 Prozent zurückgegangen. Insbesondere in Düsseldorf (-16,6%) und Stuttgart (-14%) gab es ähnliche 
Beschäftigungsrückgänge. 
Beschäftigungsabnahme bei Hotels, Gasthöfen und Pensionen in 2020 ebenfalls ähnlich 
wie in Vergleichsstädten 
Mit einer Beschäftigungszunahme von lediglich rund 16 Prozent zwischen 2010 und 2019 ist die Zahl 
der Arbeitsplätze in Kölner Hotels, Gasthöfen und Pensionen im Vergleich zu anderen deutschen 
Großstädten weniger stark gestiegen. (Grafik 10). 
80,7
50,0
140,3
78,8
86,4
97,1
16,7
76,2
63,8
70,5
-1,4
-3,5
-8,6
-12,9
-13,0
-13,4
-13,8
-30,8
-5,9
-7,6
-40,0 -20,0 0,0 20,0 40,0 60,0 80,0 100,0 120,0 140,0
Berlin
Hamburg
Köln
München
Stuttgart
Leipzig
Frankfurt/Main
Düsseldorf
Deutschland
NRW
2019-2020 2010-2019

Kölner Statistische Nachrichten 17/2021 
Gastgewerbe und Tourismus - Beschäftigungsentwicklung in Köln und  im Regionalvergleich 2010 bis 2020 Seite 12 
Grafik 9: Sozialversicherungspflichtig Beschäftige in Restaurants und Gaststätten-  
Regionalvergleich: Veränderungen 2010 bis 2019 und 2019 bis 2020 in Prozent 
Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit; 
Stadt Köln - Amt für Stadtentwicklung und Statistik (Eigene Berechnungen) 
Grafik 10: Sozialversicherungspflichtig Beschäftige in Hotels, Gasthöfen und Pensionen -  
Regionalvergleich: Veränderungen 2010 bis 2019 und 2019 bis 2020 in Prozent 
Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit; 
Stadt Köln - Amt für Stadtentwicklung und Statistik (Eigene Berechnungen) 
52,9
36,1
42,7
41,4
37,3
61,9
46,1
31,5
31,4
32,6
-7,8
-12,8
-14,0
-15,9
-16,6
-18,8
-19,3
-19,6
-11,2
-11,6
-30,0 -10,0 10,0 30,0 50,0 70,0
Leipzig
Hamburg
Stuttgart
Köln
Düsseldorf
Berlin
Frankfurt/Main
München
Deutschland
NRW
2019-2020 2010-2019
49,7
15,6
33,8
37,9
30,2
25,0
21,9
21,2
24,0
16,4
-14,5
-15,6
-16,2
-17,6
-18,2
-18,4
-18,8
-22,9
-11,6
-13,7
-30,0 -10,0 10,0 30,0 50,0
Leipzig
Köln
Frankfurt/Main
Hamburg
München
Berlin
Düsseldorf
Stuttgart
Deutschland
NRW
2010-20192019-2020

Kölner Statistische Nachrichten 17/2021 
Gastgewerbe und Tourismus - Beschäftigungsentwicklung in Köln und  im Regionalvergleich 2010 bis 2020 Seite 13 
Durch das weitgehende Ausbleiben der Auslandsgäste in Folge der Corona-Pandemie ist die 
Beschäftigung in Köln von 2019 bis 2020 prozentual in gleichem Maße zurückgegangen (-15,6%),  
wie sie vor der Pandemie seit 2010 zugenommen hatte. Den stärksten Beschäftigungsrückgang 
verzeichnete Stuttgart mit rund 23 Prozent. 
Ausblick 
Nach einer deutschlandweiten Betriebsbefragung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung 
(IAB) im Juli 2021 verringerte sich die Zahl der Betriebe im Gastgewerbe, die ihre Existenz bedroht 
sehen, seit Mai um 30 Prozentpunkte auf nun 7 Prozent. Ursächlich für den wachsenden Optimismus 
im Gastgewerbe sind die Öffnungen seit Juni dieses Jahres: So gaben im Juli nur noch 14 Prozent der 
Betriebe an, vollständig oder teilweise geschlossen zu sein, während es im Mai noch 85 Prozent 
waren.9 
Der deutsche Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA) berichtet im September 2021 von einer 
Trendwende im deutschen Gastgewerbe und dem besten Umsatz seit Beginn der Corona-Pandemie:  
In Folge der Lockerungen und einer erhöhten Nachfrage durch Tourismus lagen die Umsätze der 
Branche im August 2021 nur 5,7 Prozent unter dem Vorkrisenniveau von 2019. Betriebe, die 
vorwiegend Erlöse mit Tourismus erzielten, verzeichneten durch den Trend zum Heimaturlaub und 
zum regionalen Tourismus sogar drei Prozent mehr Umsatz. Dagegen sei die Situation der nicht-
touristisch geprägten Gastronomie mit einem Umsatzminus von zehn Prozent weiterhin angespannt, 
da große Veranstaltungen, Messen und Kongresse erst seit Kurzem wieder stattfänden.10 
Durch die neue Corona-Schutzverordnung seien keine nennenswerten Einschränkungen für Geimpfte, 
Genesene oder Getestete mehr vorgesehen. Es sei jedoch davon auszugehen, dass an Stelle der derzeit 
geltenden 3G-Regelung11 mit zunehmender Impfquote in den nächsten Monaten verstärkt das  
2G-Modell12 zur Anwendung kommt. Nach der DEHOGA-Umfrage will die Mehrheit der Betriebe des 
Gastgewerbes die 2G-Regelung zwar derzeit nicht einführen, allerdings plant jeder fünfte Betrieb, von 
einer freiwilligen Einführung der 2G-Regel im Rahmen des Hausrechts Gebrauch zu machen. 
Für das Beherbergungsgewerbe, das besonders auf Großveranstaltungen wie Messen, Sportevents 
und Konzerte angewiesen ist, könnte dieser Trend zu einer weiteren Verbesserung der wirtschaftlichen 
Lage führen. Auch die Gastronomie würde hiervon profitieren, da sie das Sitzplatzangebot und damit 
den Umsatz spürbar erhöhen könnte, wenn nur noch geimpfte und genesene Personen Zutritt zu 
Kneipen und Restaurants hätten. 
9 Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) 2021: Erholung von der Corona-Krise: Betriebe blicken optimistischer in die Zukunft; 
Siehe auch unter:  https://www.iab.de/de/informationsservice/presse/presseinformationen/becovidwelle15.aspx, abgerufen am 26.8.2021   
10 DEHOGA Bundesverband 2021: Ergebnisse der aktuellen DEHOGA-Umfrage: In vielen gastgewerblichen Betrieben wächst die Zuversicht. 
Siehe auch unter: https://www.dehoga-bundesverband.de/presse-news/pressemitteilungen/detail/news/ergebnisse-der-aktuellen-dehoga-
umfrage-in-vielen-gastgewerblichen-betrieben-waechst-die-
zuversicht/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=45880dcee9fc74fa387a5e07f2d41372, 
abgerufen am 7.9.2021 
11 Geimpft, genesen oder getestet 
12 Geimpft oder genesen

Amt für Stadtentwicklung und Statistik 
Willy - Brandt- Platz 2 
50679 Köln 
Telefon: (0221) 221 - 21882 
Telefax: (0221) 221 - 21900 oder 28493 
E-Mail: statistik@stadt-koeln.de
Internet: www.stadt-koeln.de/politik-und-verwaltung/statistik/
Die Oberbürgermeisterin 
Amt für Stadtentwicklung und Statistik 
Amt für Presse und Öffentlichkeitsarbeit 
ISSN 2192-9726 
© Nachdruck (auch auszugsweise) nur mit 
Quellenangabe 13/15/0/10.2021

Mitteilung Ausschuss

3329 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
IX/15/153 
153 
Vorlagen-Nummer 11.11.2021 
 3910/2021 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Wirtschaftsausschuss 18.11.2021 
 
Kölner Statistische Nachrichten – 17/2021 
Gastgewerbe und Tourismus 
Beschäftigungsentwicklung in Köln und im Regionalvergleich 2010 bis 2020 
Das Amt für Stadtentwicklung und Statistik der Stadt Köln hat mit den Kölner Statistischen Nachrich-
ten 17/2021 den Bericht “Gastgewerbe und Tourismus - Beschäftigungsentwicklung in Köln und im 
Regionalvergleich 2010 bis 2020“ veröffentlicht. 
Pandemiebedingt kam der Tourismus in Köln im Jahr 2020 zeitweise komplett zum Stillstand und 
auch das für Köln wichtige Messe- und Kongressgeschäft sowie große Teile des Geschäftsreisetou-
rismus sind nahezu vollständig weggefallen. War vor der Corona-Krise die Zahl der Gästeankünfte 
zwischen 2010 und 2019 noch um etwa die Hälfte auf rund 3,8 Millionen und die der Übernachtungen 
um 44 Prozent auf rund 6,6 Millionen deutlich angestiegen, verzeichnete Köln im Jahr 2020 gegen-
über dem Vorjahr einen Rückgang von mehr als 60 Prozent bei den registrierten Ankünften in Kölner 
Hotelbetrieben (1,44 Millionen) und den dort getätigten Übernachtungen (2,56 Millionen). 
Der deutliche Rückgang der Gäste und Übernachtungen in Köln im Jahr 2020 korrespondiert mit der 
Arbeitsplatzentwicklung im Kölner Beherbergungsgewerbe. Hier ist die Beschäftigtenzahl in Köln un-
ter das Niveau des Jahres 2010 zurückgegangen. Zuvor war sie von 2010 bis 2019 kontinuierlich 
angestiegen (+800 Arbeitsplätze oder +16%). 
Aber auch im Gastgewerbe insgesamt, der Branche welche sowohl das Beherbergungsgewerbe als 
auch die Gastronomie umfasst, wurde die seit 2010 zu beobachtende positive Beschäftigungsent-
wicklung durch die Corona-Pandemie deutlich abgeschwächt: Von Ende 2019 bis Ende 2020 sind 
rund 3 300 Arbeitsplätze verloren gegangen (-15% auf rund 18 700 Beschäftigte). Dieser Rückgang 
fällt jedoch im Vergleich zur Entwicklung in anderen Städten moderat aus. 
Die in Köln im Vergleich zum Beherbergungsgewerbe beschäftigungsintensivere Gastronomie (Drei-
viertel aller Beschäftigten der Branche Gastgewerbe arbeiten in der Gastronomie) gewann bei stabi-
len Betriebszahlen zwischen 2010 und 2019 insgesamt 5 080 Beschäftigte hinzu. Rund die Hälfte 
dieser neuen Arbeitsplätze ging zwischen 2019 und 2020 wieder verloren. Die bereits langjährig an-
haltenden Beschäftigungsrückgänge in Kneipen, Cafés sowie Diskotheken und Tanzlokalen haben 
sich durch die Corona-Pandemie verschärft. 
Das Gastgewerbe ist eine Branche, in der traditionell viele Minijobber*innen arbeiten: Durch die 
Corona-Pandemie ist auch die Zahl dieser geringfügig Beschäftigten von 2019 bis 2020 um ein Drittel 
(-6 000 Personen) gesunken. Für rund 29 000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte der Branche 
wurde in Köln von März 2020 bis August 2021 Kurzarbeit angezeigt.

2 
 
 
Seit Jahresbeginn 2021 gibt es wieder positive Signale: Im Vergleich zum Jahresende 2020 gab es 
im Juli 2021 deutliche Zuwächse bei Beherbergungsbetrieben (+22%), Bettenangebot (+20%), Gäs-
teankünften (+462%) und Übernachtungen (+368%) in Köln. 
 
 
gez. Greitemann 
 
 
Anlage 
KSN 17/2021 “Gastgewerbe und Tourismus  - Beschäftigungsentwicklung in Köln und im Regional-
vergleich 2010 bis 2020“

Beratungsverlauf (1)

18.11.2021 Wirtschaftsausschuss
TOP 11.1 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
3910/2021
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
11.11.2021
Erstellt
08.11.2021 08:52