V/0127/2017
Zielvereinbarung 2017 Jobcenter Münster
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Berichtsvorlage
2783 Zeichen
V/0127/2017 DER OBERBÜRGERMEISTER Jobcenter Betrifft Zielvereinbarung 2017 Jobcenter Münster Beratungsfolge 08.03.2017 Ausschuss für Soziales, Stiftungen, Gesundheit, Verbraucherschutz und Arbeitsförderung Bericht Bericht: Mit Vorlage V/0858/2016 hat der Ausschuss für Soziales, Stiftungen, Gesundheit, Verbraucher- schutz und Arbeitsförderung die Verwaltung der Stadt Münster beauftragt, mit dem Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales NRW (MAIS NRW) eine Zielvereinbarung abzuschließen. Die arbeitsmarktpolitischen Schwerpunkte 2017 in der Grundsicherung für Arbeitsuchende des Zu den Zielen „Verbesserung der Integrationsquote“, „Reduzierung der Langzeitleistungsbezie- henden“ und „Verbesserung der Integrationsquote der Langzeitleistungsbeziehenden“ wurde ein Zielwertrahmen festgelegt, innerhalb dessen das Jobcenter die Zielvereinbarungsgespräche mit dem MAIS NRW vereinbaren konnte. Das Zielvereinbarungsgespräch mit dem MAIS NRW fand am 07. Dezember 2016 statt. Es wurden folgende Ziele mit dem MAIS NRW vereinbart, die sich im Rahmen des vorgegebenen Zielwertrahmens bewegen: 1. Verbesserung der Integrationsquote Das Ziel ist im Jahr 2017 erreicht, wenn sich die absolute Zahl der Integrationen um 6,2 % ge- genüber dem Vorjahr erhöht. In Zahlen bedeutet das, dass 3.203 Integrationen (Vorjahresergebnis: 3.016 Integrationen) zu erzielen sind, um das Ziel zu erreichen. Die Integrationsquote soll 2017 auf dem Niveau von 2016 (K 2 = 0,0 %), also erneut bei 20,6 % liegen. Vorlagen-Nr.: V/0127/2017 Auskunft erteilt: Frau Nilles Ruf: 492-9002 E-Mail: Nilles@stadt-muenster.de Datum: 17.02.2017 Öffentliche Berichtsvorlage 2 V/0127/2017 2. Vermeidung von langfristigem Leistungsbezug – Reduzierung der Langzeitleistungsbezie- henden (LZB) Mit diesem Ziel soll ein besonderes Augenmerk auf diejenigen Leistungsberechtigten gelegt wer- den, die bereits länger im Leistungsbezug sind bzw. ein entsprechendes Risiko aufweisen. Dabei gilt das Augenmerk in Nordrhein-Westfalen insbesondere Langzeitleistungsbeziehern mit kom- plexen Zugangshemmnissen zum Arbeitsmarkt. Das Ziel ist im Jahr 2017 erreicht, wenn der durchschnittliche Bestand an Langzeitleistungsbe- ziehern weniger als 2,0 % (K 3 = + 2,0 %) über dem Vorjahresbestand liegt. Das bedeutet in Zahlen, dass der Bestand an Langzeitleistungsbeziehenden in 2017 nicht auf einen höheren Wert, als 9.235 Personen (Vorjahr: 9.054 Personen) ansteigen soll. Gleichzeitig soll die Integrationsquote der Langzeitleistungsbeziehenden um 2,4 % gesteigert werden, das entspricht einer Integrationsquote von 15,3 % und einem Wert von 1.415 Integratio- nen. In Vertretung Gez. Cornelia Wilkens Stadträtin
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: zur Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- V/0127/2017
- Typ
- Vorlagen
- Datum
- 09.02.2017
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37