Mandari Insight

0469/2026

Das Kölner Energiemobil als Informations- und Beratungsangebot in Rodenkirchen

Mitteilung Ausschuss 02.03.2026

KI-Zusammenfassung

Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.

KI-Analyse läuft...

vergangen

Was passiert gerade?

  • 📄 Dokumente werden analysiert...
  • 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
  • ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
  • ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...

Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.

Nächste Beratung: Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen), Sitzung am 16.03.2026

Anlage 1: Flyer Energiemobil und Quartiersberatung in Rodenkirchen und Weiß

· application/pdf

Ansehen

Mitteilung Ausschuss

· application/pdf

Ansehen

Anlage 1: Flyer Energiemobil und Quartiersberatung in Rodenkirchen und Weiß

839 Zeichen

Individuelle Energieberatung zuhause 
vom 16. März bis 15. Mai 2026 
Im Rahmen unserer Kooperation mit der Stadt Köln 
prüft eine Energieberatungskraft bei Ihnen zu Hause 
Gebäudehülle und Haustechnik und erstellt ein Protokoll 
mit Sanierungsempfehlungen. Diese Beratung kostet 
Sie dank der Bundesförderung 40 € und ist direkt 
in bar zu zahlen.
Informationen unter 
www.verbraucherzentrale.nrw/
aufgehts-koeln-rodenkirchen-weiss
Anmeldung vom 02. bis 30. März 2026 unter
koeln.energie@verbraucherzentrale.nrw
Die Energieberatung der 
Verbraucherzentrale wird gefördert
durch das Bundesministerium 
für Wirtschaft und Energie.
Auf geht’s!
Rodenkirchen 
und Weiß 
sparen Energie.
In Kooperation mit
2026-02-09_Koop-Flyer_Köln_100x210_VZNW.indd   12026-02-09_Koop-Flyer_Köln_100x210_VZNW.indd   1 12.02.2026   12:43:5712.02.2026   12:43:57

Mitteilung Ausschuss

6980 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
VIII/VIII/2 
 
Vorlagen-Nummer 02.03.2026 
 0469/2026 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Ausschuss Klima, Umwelt und Grün 05.03.2026 
Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen) 16.03.2026 
 
Das Kölner Energiemobil als Informations- und Beratungsangebot in Rodenkirchen 
1. Sachstand 
 
Seit Herbst 2025 ist das „Kölner Energiemobil“ in Kölner Veedeln und auf Straßen- und Quar-
tiersfesten unterwegs. Private Gebäudeeigentümer*innen, Wohneigentümergemeinschaften 
und Mieter*innen erhalten dort eine kostenlose und unabhängige Energieberatung rund um 
eine energetische Gebäudemodernisierung und Erneuerbare Energien. Die Verbraucherzent-
rale NRW berät beispielsweise zu Themen wie Heizungstausch, dem Einsatz von Wärme-
pumpen, Photovoltaikanlagen und Steckersolargeräten sowie möglichen Energie- und Kosten-
einsparungen durch Fenstertausch und/oder Dämmung.  
 
Das Kölner Energiemobil wird zu folgenden Terminen auf dem Maternusplatz in Rodenkirchen 
Station machen: 
 
- 5. März 2026, 7 bis 13 Uhr (Ökomarkt) 
- 12. März 2026, 7 bis 13 Uhr (Ökomarkt) 
- 26. März 2026, 13 bis 18 Uhr  
- 23. April 2026, 13 bis 18 Uhr 
 
Weitere Informationen und Terminbuchung sind unter www.energiemobil.koeln zu finden. 
 
Das Kölner Energiemobil ist ein zweijähriges Pilotprojekt, das in Kooperation zwischen der 
Stadt Köln, der RheinEnergie AG, der Verbraucherzentrale NRW, der Handwerkskammer zu 
Köln und dem GIH Nordrhein-Westfalen, dem Landesverband für unabhängige Energieberater 
in Nordrhein-Westfalen, entwickelt wurde. 
 
Zusätzlich wird vom 2. März 2026 bis zum 15. Mai 2026 eine Quartiersberatungsaktion der 
Verbraucherzentrale NRW für die Stadtteile Rodenkirchen und Weiß stattfinden. Ohne lange 
Wartezeiten können private Gebäudeeigentümer*innen in Rodenkirchen und Weiß in diesem 
Zeitraum gezielt Unterstützung erhalten: Die Verbraucherzentrale NRW ermöglicht kurzfristige 
anbieterunabhängige Energieberatungen vor Ort bei den Eigentümer*innen, die auf die jewei-
ligen Gegebenheiten im Gebäude eingehen. Die Beratungen kosten jeweils 40 Euro. Die 
Quartiersberatungsaktionen werden in Kooperation mit der Stadt Köln angeboten. 
 
2. Hintergrund  
 
Mit dem Antrag (AN/1637/2023) wurde die Verwaltung vom Ausschuss Klima Umwelt und

2 
 
Grün beauftragt zu prüfen, inwieweit der „Treffpunkt Solar“ zu einem Energie-Beratungszent-
rum ausgebaut werden kann, unter Beachtung notwendiger Finanz- und Personalbedarfe und 
unter Beteiligung der Verbraucherzentrale sowie weiterer Energieberaterinnen und -berater.  
 
Der Kooperationsvertrag des „Treffpunkt Solar“ lief Ende 2025 aus und wurde aufgrund sin-
kender Beratungszahlen nicht fortgeführt. Nach rund 2.200 Beratungen seit Einrichtung des 
„Treffpunkt Solar“ im Jahr 2022 ist der Bedarf an stationärer Beratung gedeckt. Da die Koope-
rationspartnerinnen weiterhin das gemeinsame Ziel zur Erreichung der Klimaneutralität 
(AN/1377/2021) verfolgen, wurde das bisher stationäre Angebot des Treffpunktes Solar in ein 
mobiles transformiert und um weitere Beratungsthemen (z.B. Heizungstausch, Dämmung, 
Fenster) ergänzt. 
 
Die Kooperation wird somit fortgeführt und die bereits vorhandenen Ressourcen werden wei-
ter genutzt. Zu diesem Zweck wurde das zweijährige Pilotprojekt „Kölner Energiemobil“ initi-
iert. Darüber hinaus wurde die Kooperation um zwei weitere Partner*innen (Verbraucherzent-
rale NRW und GIH Nordrhein-Westfalen, den Landesverband für unabhängige Energieberater 
in Nordrhein-Westfalen) erweitert.  
 
Mit der nationalen Umsetzung der EU-Gebäuderichtlinie (EPBD) besteht aller Voraussicht 
nach ab 2026 für Kommunen die Verpflichtung, zentrale Anlaufstellen für die energetische Sa-
nierung von Gebäuden (One-Stop-Shops (OSS)) einzurichten. Die Novelle der Europäischen 
Gebäuderichtlinie (EPBD) von 2024 fordert die Mitgliedsstaaten in Artikel 18 auf, zentrale An-
laufstellen zu schaffen, in denen gebündelte Informations- und Beratungsleistungen im Kon-
text der Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden angeboten werden. Dies ist eine Aufgabe, die 
auf die Kommunen in Deutschland zukommt und die voraussichtlich 2026 in nationales Recht 
umgesetzt wird. Dabei soll laut EPBD eine zentrale Anlaufstelle u.a. für je 80.000 Einwohner, 
in Gebieten mit überdurchschnittlich hohem Gebäudealter oder mit einer Erreichbarkeit inner-
halb von 90 Minuten eingerichtet werden.1 
 
Um die Umsetzung dieser Aufgabe zu erproben, wurde das „Kölner Energiemobil“ als One-
Stop-Shop (OSS) initiiert, das auch der Erhebung der Beratungsbedarfe in den verschiedenen 
Bezirken dient.  
 
Weiterhin spielt das Kölner Energiemobil als Beratungsangebot im Kontext der Umsetzung 
der Kommunalen Wärmeplanung eine Rolle: 
 Integration von erneuerbaren Energien: Die Wärmeplanung ist gezielt auf die Darstel-
lung der Nutzungspotentiale von erneuerbaren Energien (z.B. Fernwärme, Solarther-
mie) ausgerichtet, was die Grundlage für die Energieberatung bilden kann. 
 Zielgerichtete Maßnahmen: Durch die Identifikation von Wärmebedarf und -angebot 
können spezifische Sanierungsmaßnahmen empfohlen werden, die auf die Gegeben-
heiten der jeweiligen Quartiere abgestimmt sind. 
 Datenbasierte Empfehlungen: Die Informationen aus der Kommunalen Wärmeplanung 
können in die Energieberatung einfließen, um maßgeschneiderte Empfehlungen zu ge-
ben, die den lokalen Gegebenheiten entsprechen. 
 Fördermöglichkeiten: Energieberatende können Bürgerinnen und Bürger über relevante 
Förderprogramme informieren und so die Umsetzung von Sanierungsmaßnahmen er-
leichtern. 
 
3. Zielsetzung  
 
Die Ausrufung des Klimanotstandes mit dem Ratsbeschluss 2019 (2081/2019) zeigt auf, dass 
der Klimaschutz eine der drängendsten Aufgaben unserer Zeit darstellt und hohe Priorität ge-
nießen sollte. Mit der Erstellung des Gutachtens „Köln Klimaneutral 2035“ hat die Stadtverwal-
tung diese Aufgabe in ein Handlungskonzept übersetzt. Sie kann über aktivierende, motivie-
rende, informierende und sensibilisierende Maßnahmen Einfluss auf die Sanierungstätigkeit 
im Kölner Gebäudebestand nehmen. Die Energieberatung steht hier im Fokus.  
                                                 
1 Vgl. EPBD Artikel 18: Richtlinie - EU - 2024/1275 - EN - EUR-Lex

3 
 
 
Ziel ist es, die Bürgerinnen und Bürger auf dem Weg zur Klimaneutralität mit gezielten Bera-
tungsangeboten zu aktivieren und zu begleiten. Hier sind vor allem die Themen zur Gebäu-
deenergieeffizienz wichtige Bausteine und wichtige Ergänzungen zur bereits bestehenden So-
larberatung. Neben der thematischen und quartiersspezifischen Erweiterung des Beratungs-
angebotes werden auch digitale Angebote zum Einsatz kommen, wie beispielsweise das So-
larkataster (vgl. 1690/2025). Das Kölner Energiemobil soll durch das Stadtgebiet touren und 
die Bürgerinnen und Bürger dort beraten, wo sie sich zu Hause fühlen: in ihrem Veedel.  
 
 
Gez. Wolfgramm  
 
 
Anlagen: 
 
Anlage 1: Flyer Energiemobil und Quartiersberatung in Rodenkirchen und Weiß

Beratungsverlauf (2)

05.03.2026 Ausschuss Klima, Umwelt und Grün
TOP 7.4 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
16.03.2026 Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen)
Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Sache ist erledigt

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
0469/2026
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
02.03.2026
Erstellt
18.02.2026 12:56