2321/2017
Errichtung eines neuen Schulgebäudes sowie einer 6-fach Sporthalle für die Willy-Brandt-Gesamtschule Im Weidenbruch 214, 51061 Köln
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Anlage 5 Bedarfsprüfung_Einrichtung_Neubau
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Bedarfsprüfung Dienststelle Datum Auskunft erteilt: Telefon 02.05.2017 Frau Klinge 39082 Lieferung/Leistung (einschl. Angabe der Kosten, ggfls. geschätzt): Schule: Gegenstand: noch vorhandene Bestände: spätester Beschaffungs- nein zeitpunkt: sofort Finanzstelle: Finanzposition: Kosten insgesamt: 4014.578.3100.6 maximal 6.900.000,00 € Hpl.Ansatz + HAR noch vorhandene Mittel VE(Verpfl.erm.) noch vorhandene Mittel zweckgebundene Einnahmen Begründung (sachlich und zeitlich): Unterschrift Durchschrift erhält: 14 Datum Unterschrift mit der Bitte um Zustimmung. Mit Planungsbeschluss (Vorlage 5706/2008) vom 10.02.2009 wurde die Planung des Neubaus der Schule sowie der Sporthallen (6-fach-Sporthalle) beschlossen. Die Möblierung des 40 Jahre alten Schulgebäudes ist veraltet und entspricht vor allem in den Fachräumen nicht dem heutigen Standard und ist daher bis auf wenige Einzelteile komplett neu zu beschaffen, auch um ein einheitliches zum Schulgebäude passendes Erscheinungsbild zu gewährleisten. Die noch brauchbaren Möbel des Altbaus werden anderen Schulen zur Verfügung gestellt. Das neue Schulgebäude soll für eine 4-zügige Gesamtschule in Sek I sowie 5 Züge in Sek II gebaut werden, wobei Reserveflächen für eine Erhöhung auf 6 Züge vorgesehen werden. Da die Schule mit dem sich im Aufbau befindenden Teilstandort Dellbrück insgesamt 8-zügig ist, sind entsprechende Lehrerbereiche, PZ etc. für eine 8- zügige Schule zu berücksichtigen. In miteinander verbundenen einzelnen 6 Lernclustern Sek I sind insgesamt 32 Klassenräume, 9 Inklusionsräume, 12 Differenzierungsräume sowie 6 Teamräume einzurichten. Hinzu kommen die entsprechenden Kursräume für den Sek II-Bereich. Die Flure werden als Lerninseln ebenfalls für unterrichtliche Zwecke genutzt und sind entsprechend mit festen Einbauten zu möblieren. Im Erdgeschoss sind 10 NW-Fachräume mit Nebenräumen, Technikräume, Musik- und Kunsträume sowie zwei Lehrküchen, Ganztagsbereich und Bibliothek/Selbstlernzentrum einzurichten. Im Solitär sind das Pädagogische Zentrum, Mensa mit Mensaküche sowie die Verwaltung und der Lehrerbereich zu berücksichtigen. Für die Einrichtung liegen teilweise Kostenberechnungen der Fachplaner oder Angebote vor, zum Teil wurden Kosten geschätzt (s. beigefügte Anlage). Es werden 10 % der Bausumme, somit 5,4 Mio € für die Einrichtung der Schule sowie 1,5 Mio. € für die lose Ausstattung der Turnhallen angesetzt. Es ist davon auszugehen, dass der tatsächliche Bedarf geringer ausfallen wird. 402/23 ja, Umfang: Einzelfinanzstelle Einrichtung nach Neubau der Schule brutto Willy-Brandt-Gesamtschule, Im Weidenbruch, Höhenhaus
Anlage 4 Energiecheckliste
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Energieleitlinien Projektangaben. Bezeichnung Projekt: WE-Nr: Blatt 1 von 4 Anlage 4 __Energie-Checkliste Adresse: Neubau Willy-Brandt-Gesamtschule Im Weidenbruch 214, 51061 Köln Ders (wenn nein, bitte Begründung und/oder Anlage beifügen) Tageslichtoriente Unterrichtsräume. Für innenliegende Lerninseln 1a Tageslichtkonzept erarbeitet, ja Lichtumlenksysteme berücksichtigt Ü nein wurden Innenhöfe mit natürlichen Belichtung vorgesehen. 2 |1b Neubauten: Einhaltung des EY] ja [Bericht durch Müller BBM. Passivhausstandards U nein 3 |1b Modernisierungsvorhaben: Os Schulneubau in Passivhaus-Standard. Passivhaus-Bauteile o. U-Werte an nach Leitlinien 4 |1b Wärmetechnisch verbesserter ja |Schulneubau in Passivhaus-Standard. Randverbund bei Fenstern [J nein 5 |1b Maßnahmen für sommerlichen ja |Außenliegender Sonnenschutz, Nachtkühlung über RLT möglich. Wärmeschutz vorgesehen U) nein [Bypass an WRG berücksichtigt. & | 2 Fernwärmeversorgung möglich [] ja |Gem. Auskunft der RheinEnergie langfristig nicht möglich. und geplant nein 7 |2 Ermittlung der Heizwärme-leistung ja |Im Rahmen der Entwurfsplanung wurde eine ausführliche nach Rechenverfahren D nein |Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 erstellt. Eine raumweise ausführlich oder vereinfacht) Berechnung und Zusammenstellung liegt der LPH 3 bei. 8 | 2 Auslegung der Systemtemp- U) ja |Für das Lernhaus wurde ein Niedertemperatursystem (32°C/25°C) eraturen auf eine Spreizung von nein [mit Flächenheizung gewählt. Für die Sporthalle wird ein erhöhtes max. 60/40° C Temperatursystem (70°C/55°C) mit Deckenstrahlplatten und Heizkörpern gewählt auf Grund WWB mittels Frischwasserstationen 75°C/55°C). 2 | 2 Untersuchung Einsatz alternative ja Es wurde eine Wirtschaftlichkeitsvorbetrachtung mit drei Varianten Heizungstechnik mit Dlren erstellt. Die Variantenbetrachtung untersucht die Leistung der Wirtschaftlichkeitsbetrachtung Brennwertanlage und der WP-Anlage. 10 | 2 Aufteilung der Heizkreise nach ja Hierzu wird auf das Funktionsschema Heizung HZG-FS-XX-03-01-00 unterschiedlichen Raumtemper- er mit Stand vom 24.04.2017 verwiesen. Dies liegt der Entwurfsplanung raturen und Nutzungsbereichen bei. 11 % Flächenheizung im Lernhaus wird über Zonenventile zentral On übersteuert. In der Verwaltung wurde eine Einzelraumregelung Thermostatventile mit fest vorgesehen. In der 6-fach Sporthalle sind Thermostatventile an einstellbarer oberer Temperatur- Heizkörpern vorgesehen. Die Deckenstrahlplatten erhalten begrenzung und Frostschutz motorische Zonenventile. 3a Einsatz regenerativer Energien zur ja Es ist PV-Anlage bis 99kWp für die Stromerzeugung geplant. Auf die Strom-, Wärme- und mh geplante Sole-Wärmepumpe soll verzichtet werden, da das Trinkwarmwassererzeugung mit Wirtschaftlichkeitsvorbetrachtung 3b Ist die Dachfläche für Photovoltaikanlage geeignet? Flächengröße in m?. Flachdach/ Schrägdach mit Neigungswinkel EEWärmeG und der EnEv-Nachweis auch ohne Wärmepumpe erfüllt wird. Hierzu wird auf die Ausarbeitung von Müller BBM verwiesen. Durch die Gebäudewirtschaft wurde entschieden, dass keine Wärmepumpe zum Einsatz kommt. Auf den geführten Schriftverkehr wird verwiesen. Flachdach. nein 170509-Energie-checkliste-neu mit Korrektur.xis Energieleitlinien Blatt 2 von 4 Anlage 4 Projektangaben Bezeichnung Projekt: WE-Nr: Adresse: Neubau Willy-Brandt-Gesamtschule Im Weidenbruch 214, 51061 Köln Seren 14 |3c Installation der PV-Anlage durch‘ Gebäudewirtschaft? 15 |4 Bei Sanierungsvorhaben: Nachrüstung RLT-Anlage 16 4 Wärmerückgewinnungssysteme mit entsprechender Rückwärmezahl vorgesehen 4 Einhaltung "Grenzwert Elektroenergiebedarf" von 1.800 W/m?s bei RLT-Anlagen 4 Kühlung von Sonderzonen erforderlich 4 Berücksichtigung der freien Kühlung bei geplanten Kälteanlagen 5 Bei Nachrüstung RLT-Anlage Regelung/ Steuerung durch Automationsstation 5 Automationsstationen (AS) mit Optimierungsprogrammen It. Leitlinien (Anhang Anforderungen Gebäudeautomation 5 Erweiterung AS Bestand, Angaben Bestand: Fabrikat, Typ, Alter (ca. 5 Datenübetragung der AS zur Bedien- und Managementebene des Energiemanagement. (Objekte Sondervermögen GW) 6 Einhaltung der Durchfluss- Mengenbegrenzung bei WC- Spülung,Waschtischen und Duschen 6 Selbstschlussarmaturen vorgesehen (wenn nein, bitte Begründung und/oder Anlage beifügen) Im Rahmen der Entwurfsplanung wurde eine PV-Anlage mit < ja nein ja |Schulneubau in Passivhaus-Standard. nein In allen RLT-Anlagen sind Kreuzstromwärmetauscher mit 78,5% 99kWp berücksichtigt. Die Planung liegt der Entwurfsplanung bei. O0 DE 5. Daran Rückwärmezahl vorgesehen. Für die Sporthalle (Hallenbereiche) wird ein Rotationswärmetauscher mit >30% Rückwärmezahl vorgesehen. ja |Die Gerätekarten zeigen spezifische Ventilatorleistungen, welche OD nein nach DIN-EN- 13779 im Rahmen von SFP3 liegen. Hinzu kommen Zuschläge nach DIN EN 13770 / Tabelle 10 für die WRG. ja |Der Bereich Pädagogischen Zentrum, Forum, Mensa und Verwaltung werden mit einer aktiven Kühlung über eine Kompressionskältemaschine gekühlt. Es wird eine Minimalkühlung [I nein [als abgebrochene Kühlung über Kälteregister in den RLT-Anlagen vorgesehen. Gleiches gilt für die Informatikräume in der Verwaltung. [] ja jEine freie Kühlung wird nicht erforderlich da keine Winterkälte nein |erforderlich wird. Frei Kühlung erfolgt über Zulufttemperaturregelung der RLT-Anlage für die o.g. Bereichen. Schulneubau in Passivhaus-Standard. OD In der Entwurfsplanung sind 7 ISPs vorgesehgen. Auf die Funktionsbeschreibung im Erläuterungsbericht unter der KG 420 + KG 430 und KG 480 wird verwiesen. jmics] er OD Wurde in der Entwurfsplanung berücksichtigt. Auf die Planungsunterlagen gem. LPH 3 / KG 480 wird verwiesen. OE Wurde in der Entwurfsplanung berücksichtigt. In der Entwurfsplanung wurden Selbstschlussarmaturen vorgesehen. 170509-Energie-checkliste-neu mit Korrektur.xis Energieleitlinien Anlage 4 Blatt 3 von 4 WE-Nr: Adresse: 25 |6 Warmwasserbereitung gem. Vorgaben (zentral/dezentral) 6 Versickerungsflächen für Hof-, Wege- und Dachentwässerung vorgesehen 6 Beigr. Außen- und Grünflächen: Regenwassernutzung zur Grünflächenbewässerung 7 Vorlage von Tabelle mit Ziel- /Planwertg der install.Beleuchtung je Raumtyp: Ergebnis angeben (Ziel-/Grenz-/installierter Wert) 7 Beschreibung Grundkonzept für die Steuerung der Beleuchtung einschließlich Funktionsschema 7 Beschreibung Schnittstellen/ Signalaustausch zu anderen Gewerken (Bussysteme, Signalaustausch, z.B. Präsenz Beleuchtung -> Lüftungsanlagen; 7 Leistungsmessung für Gesamt- anschlusswert > 30kW F 7 Konzept zur Leistungsspitzen- reduzierung für Gesamtan- schlusswert > 50kW liegt vor 7 Motoren entsprechen IEC 60034- 30:2008,mind.Effizienzklassen E3 7 Elektrogeräte mit Prädikat Energieeffizienz 8 Konzeption Energiezähler It. Leitlinien oO 08 mic mc mic O0 DE Oo ODE DJ Im Weidenbruch 214, 51061 Köln ja |In der Entwurfsplanung wurde eine dezentrale WWB für Küche vorgesehen. Die Teamlehrerräume erhalten Teeküchen mit ein Kleindurchlauferhitzer. Die Lehrküchen erhalten Durchlauferhitzer. Zentrale WWSB für die Sporthalle wird mittels Frischwasserstationen 75°C/55°C) vorgesehen. ja |Gem. Außenanlagenplanung und Infrastrukturplanung. nein ja |Gem. Außenanlagenplanung und Infrastrukturplanung keine nein |pflegeaufwendigen Grünflächen vorhanden. S Das Tabellenblatt Beleuchtung mit _ [Zielwert / installiert / Grenzwert: Wim? nein Für jeden Raumtyp wurde am 02.05.2017 an die Stadt Köln übermittelt. ja |Steuerung der Bleuchtung gemäß BQA, bzw. Energieleitlinie. Die nein |Steuerung für jeden Raumtyp ist im Tabellenblatt Beleuchtung beschrieben, welches der Stadt Köln am 02.05.2017 zugesandt wurde. Es wird eine BACnet Anbindung für die Kältemaschine (30 Datenpunkte) vorgesehen. Ein Teil der RLT-Anlagen werden über Präsenzmelder der Beleuchtungsanlagen gesteuert. Präsenzmelder Lichtsteuerung wird über pot. freien Kontakt für die RLT-Ansteuerung genutzt. ja |sep. Messung für Küche und Sporthallen nein Wurde im Rahmen der Planung diskutiert und verworfen, da keine sinvoll abschaltbaren Verbraucher größerer Leistung vorhanden sind. ja [Motoren an Ventilatoren als IE Klasse 4 vorgesehen. Bei kleineren nein |Antriebn EC-Antriebe gem. Gerätekarten. ja |Hocheffizienzpumpen, Nassläuferpumpen gem. nein |Energieeffizienzindex < 0,23 ja |Gem. Schema vom 08.05.2017 nein für: ja nein ja nein Vorlage Vorplanung lWeiterplanungsbeschluss REICHEL GT vom 12.09.2016 Entwurfsplanung X]Baubeschluss Planungsstand (Datum): REICHEL GT vom 24.04.2016 Sonstiges Wurde zum 09.05.2017 aktualisiert/überarbeitet. 170509-Energie-checkliste-neu mit Korrektur.xis Energieleitlinien Anlage 4 Blatt 4 von 4 Energie-Checkliste Projektangaben Bezeichnung Projekt: WE-Nr: Adresse: Neubau Willy-Brandt-Gesamtschule JÄO 3% \im Weidenbruch 214, 51061 Köln Fee (wenn nein, bitte Begründung und/oder Anlage beifügen) Kommentar 261/43 - Energiemanagement: Wiedervorlage bis: 2 ZEILE j Gebäudey schaft = Stadt Köln Datum/Unterschrift Proje jeitung G Datum/Unterschrift ae : nat 10.08.2002, 170509-Energie-checkliste-neu mit Korrektur.xis
Anlage 8 Baumfällungen
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Vorhandene Zufahrt 2% 50,25 50,20 50,55 50,50 50,55 zu 50,87 - es verbleiben 32 cm für den Belag 2% 2% 50,25 50,20 50,25 2% 50,95 50,87 50,28 48,50 47,10 Entsorgungsstandort 1 Müllcontainer / Lehrerstellplätze Vorhandene Zufahrt Haupteingang Süd Zufahrt Gasstation Thuleweg Birkenweg Auf dem Flachsacker Auf dem Flachsacker Zufahrt Parkplatz Wendebereich Bus ÖPNV Im Weidenbruch Im Weidenbruch Geschlossener Bambestand (ohne Aufmass) Geh- und Radweg Wendehammer Waldagora "Lichtung-Schattenspiel" - Schulhund Pearl - - Cicus Radelito - - Bogenschiessen - 50,33 49,90 50,12 50,09 50,20 50,35 50,45 49,94 50,5750,51 50,42 50,56 49,79 50,68 50,72 50,76 Sitzbereich im Bestand/Neubau Sitzbänke im Bestand Neubau Fahnenmasten Feuerplatz Slacklines Rasenband Spiel-Langbank Rasenbank 48,50 50,74 Bühnenpodest aus Beton 50,21 50,68 50,76 15 Bügel für 30 Fahrradstellplätze Pflasterkreise vorhanden überabeiten Entsorgungsstandort 2 Müllcontainer, eingezäunt mit Stabgitterzaun und Lager Hausmeister (Garage) Lückerather Strasse 50,80 50,85 50,45 22 Fahrradstellplätze Baumpflanzung, z.B.: Gleditsia triacanthos 'Sunburst` 10 Bügel für 20 Fahrradstellplätze Rasenpflaster vorh. Naturstein Schulgarten Grünes Klassenzimmer 49,95 50,09 49,93 50,06 50,2050,10 Weg Schule - Bushaltestelle 50,10 50,12 Öffentliche Strasse/Weg nicht zur Umgestaltung freigegeben OKFEG 51,00 Neubau Sporthalle OKFEG 50,70 Baumschutzbereich Bäume Lage der Spundwand Abmessungen nach Statik Torfundament 1.50 x 1,50 x 1,50 50,70 49,99 49,95 5 STG 15/33 5 STG 15/33 5 STG 15/33 5 STG 15/33 5 STG 15/33 50,70 50,70 Wasser zapfstelle Rampe 6% 50,07 50,78 50,20 Fl. f. FW-Hydranten Ballfangzaun H 6,00 m 3,0% Vorhandene Zufahrt ggf. 50,00 48,50 50,70 50,7050,63 49,99 49,95 49,99 49,95 50,7050,70 49,99 49,95 50,7050,70 49,99 49,95 50,70 50,70 50,7050,6350,63 50,70 3 STG 10/36 50,7050,29 49,97 50,63 50,63 Hauptzufahrt Feuerwehr 50,19 50,75 50,90 50,60 50,60 49,74 49,72 50,30 50,90 50,78 temporäre Feuerwehrzufahrt während der Bauphase Aufstellung Übertragungswagen bei Sport Turnieren 50,60 51,04 51,00 51,00 51,00 50,87 47,1047,10 UG 47,30 50,87 51,00 2,5% 48,50 50,33 50,70 50,27 50,36 50,10 50,36 51,00 51,00 50,1850,1550,1050,0250,4550,6750,90 50,70 50,70 50,70 50,64 50,64 50,70 50,70 50,70 50,28 50,70 50,70 50,70 50,70 50,28 50,10 50,52 50,52 50,49 50,49 50,52 50,55 50,70 50,70 50,65 50,28 50,5850,15 51,00 50,58 50,58 50,82 50,39 50,2550,43 50,95 51,01 51,04 51,06 51,08 51,04 51,2351,21 50,85 50,91 50,97 50,99 51,04 50,79 50,78 50,72 50,75 50,82 50,87 50,87 50,87 50,89 50,7150,7850,7150,19 50,10 50,77 50,83 50,83 50,67 49,92 50,15 50,56 50,70 50,70 50,30 50,18 50,44 50,11 50,29 50,61 50,61 50,61 50,61 50,64 50,64 50,68 50,68 50,69 50,70 50,70 50,70 50,70 50,70 50,70 50,70 50,51 OKM52,7 0 50,17 50,13 50,35 50,52 50,73 50,28 51,18 Schacht überpflastert Schacht OK 50,00 Schacht überpflastert Schacht OK 50,00 Schacht überpflastert Schacht OK 50,00 50,28 50,10 50,10 50,10 50,10 50,10 50,10 50,40 50,40 50,96 50,95 49,47 OK Rohdecke Kanal ca. 49.10 gem. Planung HH 50,14 50,20 34 Bügel für 68 Fahrradstellplätze Mauern, Beton, mit Großbuchstaben WBGS Beton, H = ca. 0,60 (s.a. B.3.4.05 - Ansicht Mauer Süd) 48,58 50,66 1 2 3 4 5 6 offener Durchgang / Tor Streetball Streetball Behindertengerechte Stellplätze ca. 50,25 50,30 50,30 50,5950,23 50,29 51,05 51,05 50,94 50,90 50,7050,2750,18 50,40 50,40 50,60 50,15 50,28 50,00 50,20 50,20 50,20 50,20 Netzersatzanlage 47,22 47,22 Zaun H 1,60 Zaun H 1,20 Spiel-Langbank Rasenbank Versorgungsstation z.B.: Kemper Tresor und Fettabscheider Versorgungsstation z.B.: Kemper Tresor und Fettabscheider Hecke H=2,00Hecke H=1,20 Hecke H=1,20 Dieser Bereich wird nicht bearbeitet PZ Pädagogisches Zentrum 3,0% OKM Bestandsmauer Tiefhof Teilabriss und in der Höhe einkürzen Bolzen Bolzen Vorhandener Zugang Zufahrt Parkplatz und Reisebusse B.-Best Sportfestival Bushaltestelle Neubauten Lückerather Strasse Neubauten Lückerather Strasse Rasenband Schulneubau Schulneubau Sitzen Vorhandene Zufahrt offener Durchgang / Tor Haupteingang Nord Tor, baugleich der Absturzsicherung Sitzen Sitzen 50,40 50,50 50,60 Ballfangzaun H 6,00 m Mauern, Beton, mit Großbuchstaben WBGS Beton, H = ca. 0,60 (s.a. B.3.4.05 - Ansicht Mauer Süd) Mauern, Beton, mit Großbuchstaben WBGS Beton, H = ca. 0,60 (s.a. B.3.4.06 - Ansicht Mauer Nord) Behindertengerechte Stellplätze Parkplatz Schule, Vereinssport, Bernd Best Festival 80 Stellplätze Haupteingang Süd Entwässerungsmulde Breite 30 cm Achse L 2 49,60 50,94 5 % 3 % 48,43 49,00 50,22 50,80 3 % 5 % 5 % 5 % 3 % Planung siehe Pläne Architektur Planung siehe Pläne Architektur Planung siehe Pläne Architektur Planung siehe Pläne Architektur elektrischer HT z.B.: Dyson Airblade V elektrischer HT z.B.: Dyson Airblade V VorhangVorhang 11 18 4 3 2635 27 2834 33 37 20 15 12 41424346495155 72 71 62 60 64 88 84 10 129 30 385658 83 22 2 6 5 9 1717A 137 136 93 102 100 111 123 124 112 113148 185 189 216 79 80 65 70 73 74 76 77 190 191 233 234235 189A 189B 189C 189D 189E 189F 189H 189I 189G 21 24 25 23 32 48 63 67 75 97 98 99106 109 125 39 Neubau Sporthalle Neubau Schule Neubau Schule Neubau Schule Bestand Bestand Bestand 3031 86 8587 89 90 59 66 68 78 81 82 92 91 94 95 96 101 105 103104 107 108 130131 128 126 127 129 110 117 114 115 0 118 119 120 121 122 116 135 134 133 186 184 220 224 220228 183 138 139 Gebäudewirtschaft der Stadt Köln Bauten-Management-Service PROJEKT-NR. ZEICHN.-NR. INDEX BLATTGRÖSSE PLOT-DATUM bearbeitet/Stand BAU: N bearbeitet/Stand ING.: bearbeitet/Stand FM: PROJEKT BAUHERR ARCHITEKT ZEICHNUNG LANDSCHAFTSARCHITEKT ZEICHNUNG ZEICHNUNG TRAGWERKSPL. LEISTUNGSPHASE Baumfällantrag - mit Lageplan Entwurf M 1 : 500 NHN + 50.70 OKFF ± 0.00 bearbeitet/Stand TGA: Die Weitergabe digitaler Planungen und Planinhalte der Gebaeudewirtschaft der Stadt Koeln an Dritte, insbesondere Ingenieur- und Architekturbueros, bedarf auch auszugsweise der schriftlichen Zustimmung des Auftraggebers. Bei Verstoss gegen diese Verpflichtung ist der Auftraggeber berechtigt, eine Vertragsstrafe bis zu 10% des Werklohnes für jeden Einzelfall vom Auftragnehmer zu fordern. Weitere Schadenersatzansprueche bleiben hiervon unberuehrt. Neubau Willy-Brandt-Gesamtschule, Im Weidenbruch 214, 51061 Köln-Höhenhaus Neubau Sporthalle, Im Weidenbruch 214, 51061 Köln 262-46 Gebäudewirtschaft der Stadt Köln, Willy-Brandt-Platz 2, 50679 Köln Frau Engisch, Telefon 0221-22120373, Frau Mense, Telefon 0221-22120375 Hahn Helten & Assoziierte Architekten GmbH, Schurzelter Str. 27, 52074 Aachen, Telefon 0241-9003990 20 - 21039 - 015 - freiraum stadt + landschaft landschaftsarchitekten gmbh, am seeblick 80, 40627 düsseldorf, 0211-1577237 Baumfällantrag B.4.0.03.2 Baumfällantrag mit Lageplan Entwurf 154x90 03.07.2017 16,80 12,00 Baum Neupflanzung - Ersatzpflanzung STU 20/25 - 76 Stück z.B.: Baumbestand außerhalb der Grundstück Baumbestand innerhalb der Bearbeitungsfläche Baumfällung Bäume fallen unter die Baumschutzsatzung Numerierung nach Baumkataster der Stadt Köln, Amt für Landschaftspflege und Grünflächen 223 Betonwerksteinplatten, z.B. 40x40 cm, 60x40 cm Spielflächen mit Markierungen, bespielbarer Kunststoffbelag L e g e n d e Natursteinpflaster, vorhanden Rasen, Neuanlage Pflanzflächen, Sträucher, Bodendecker Baumbestand Erhalt nach Baumkataster der Stadt Köln, Amt für Landschaftspflege und Grünflächen Baumfällung Bäume fallen nicht unter die Baumschutzsatzung Numerierung nach Baumkataster der Stadt Köln, Amt für Landschaftspflege und Grünflächen 223 Gleditsia triacanthos 'Sunburst` Quercus robur Tilia cordata Anlage 8 1 v 6 Neubau Willy-Brandt-Gesamtschule, Im Weidenbruch 214, 51061 Köln-Höhenhaus Neubau Sporthalle, Im Weidenbruch 214, 51061 Köln - Projektnummer 20 - 21039 - 015 gemäß Baumkataster der Stadt Köln, Amt für Landschaftspflege und Grünflächen Liste der zu fällenden Bäume Baumfällantrag 13.07.17 Baum Nr Gattung Stamm U Höhe Krone Form Baum Ersatz ergänzende örtliche Aufnahme 2 Quercus Eiche 235,50 10 8 3-stämmig 25/20/20 6 Quercus Eiche 109,90 10 10 9 Acer Ahorn 157,00 12 10 17 Quercus Eiche 172,70 14 10 17A Betula pendula Sandbirke 163,28 8 3 2-stämmig 2x26 21 Salix alba 157,00 12 10 2-stämmig 30/20 23 Betula pendula Sandbirke 157,00 15 8 2-stämmig 2x25 24 Quercus Eiche 125,60 11 6 2-stämmig 2x20, 32 Carpinus betulus Hainbuche 141,30 9 8 2-stämmig 25/20 39 Quercus Eiche 125,60 17 12 48 Acer Ahorn 172,70 15 10 63 Quercus robur Sommer-Eiche, Stieleiche 204,10 17 9 2-stämmig 35/30 65 Quercus robur Sommer-Eiche, Stieleiche 125,60 12 8 67 Acer ginnala Feuerahorn 204,10 9 10 2-stämmig 30/35 70 Quercus rubra Amerikanische Rot-Eiche 109,90 13 10 73 Quercus rubra Amerikanische Rot-Eiche 219,80 16 12 74 Quercus robur Sommer-Eiche, Stieleiche 125,60 13 10 75 Acer ginnala Feuerahorn 251,20 8 10 4-stämmig 30/20/15/15 76 Quercus robur Sommer-Eiche, Stieleiche 109,90 11 8 77 Carpinus betulus Hainbuche 141,30 15 10 79 Quercus robur Sommer-Eiche, Stieleiche 109,90 10 8 80 Acer platanoides Spitzahorn 109,90 10 7 93 Quercus robur Sommer-Eiche, Stieleiche 109,90 12 8 97 Acer pseudoplatanus Bergahorn 188,40 13 7 2-stämmig 2x30 98 Acer platanoides Spitzahorn 219,80 14 7 4-stämmig 25/20/15/10 99 Acer pseudoplatanus Bergahorn 172,70 13 7 2-stämmig 30/25 Anlage 8 2 v 6 Neubau Willy-Brandt-Gesamtschule, Im Weidenbruch 214, 51061 Köln-Höhenhaus Neubau Sporthalle, Im Weidenbruch 214, 51061 Köln - Projektnummer 20 - 21039 - 015 gemäß Baumkataster der Stadt Köln, Amt für Landschaftspflege und Grünflächen Liste der zu fällenden Bäume Baumfällantrag 13.07.17 Baum Nr Gattung Stamm U Höhe Krone Form Baum Ersatz 100 Quercus petraea Winter-Eiche, Trauben-Eiche 157,00 16 10 102 Quercus robur Sommer-Eiche, Stieleiche 109,90 14 7 106 Quercus robur Sommer-Eiche, Stieleiche 251,20 16 12 2-stämmig 2x40 108 Quercus robur Sommer-Eiche, Stieleiche 204,10 15 10 2-stämmig 35/30 111 Quercus robur Sommer-Eiche, Stieleiche 157,00 16 12 112 Sophora japonica Japanischer Schnurbaum 109,90 15 12 113 Sophora japonica Japanischer Schnurbaum 141,30 20 13 Efeu entf. 123 Betula pendula Sandbirke 109,90 15 6 124 Sophora japonica Japanischer Schnurbaum 125,60 18 10 125 Carpinus betulus Hainbuche 157,00 15 8 2-stämmig 30/20 136 Acer pseudoplatanus Bergahorn 109,90 11 7 137 Acer platanoides Spitzahorn 125,60 18 10 148 Acer platanoides Spitzahorn 172,70 23 15 185 Betula pendula Sandbirke 172,70 20 8 189 Prunus Kirsche 157,00 15 10 189A Quercus robur Sommer-Eiche, Stieleiche 188,4 25 8 189B Taxus baccata 109,9 9 5 Wildwuchs 189C Quercus robur Sommer-Eiche, Stieleiche 204,1 27 10 189D Acer platanoides Spitzahorn 125,6 12 8 Wildwuchs 189E Salix Weide 109,9 10 6 Wildwuchs 189F Fraxinuns, Esche 141,3 15 9 Wildwuchs 189G Quercus robur Sommer-Eiche, Stieleiche 188,4 25 7 189H Quercus robur Sommer-Eiche, Stieleiche 219,8 25 7 189I Quercus robur Sommer-Eiche, Stieleiche 188,4 25 7 190 Quercus robur Sommer-Eiche, Stieleiche 251,20 27 10 191 Quercus robur Sommer-Eiche, Stieleiche 188,40 22 10 216 Acer Ahorn 235,50 16 10 Stammschaden, Fällung erforderl. 233 Carpinus betulus Hainbuche 109,90 10 7 234 Carpinus betulus Hainbuche 109,90 10 7 Anlage 8 3 v 6 Neubau Willy-Brandt-Gesamtschule, Im Weidenbruch 214, 51061 Köln-Höhenhaus Neubau Sporthalle, Im Weidenbruch 214, 51061 Köln - Projektnummer 20 - 21039 - 015 gemäß Baumkataster der Stadt Köln, Amt für Landschaftspflege und Grünflächen Liste der zu fällenden Bäume Baumfällantrag 13.07.17 Baum Nr Gattung Stamm U Höhe Krone Form Baum Ersatz 235 Quercus Eiche 125,60 15 10 Liste der zu fällenden Bäume, die NICHT unter die Baumschutzsatzung fallen 1 Salix Weide 47,10 5 3 2-stämmig 2x15, Wildwuchs 3 Prunus Kirsche 31,40 7 3 Wildwuchs 4 Prunus Kirsche 47,10 6 4 2-stämmig 2x15 5 Tilia Linde 78,50 10 6 10 Pyrus Birne 31,40 6 3 Wildwuchs 11 Prunus Kirsche 47,10 6 6 Wildwuchs 12 Pyrus Birne 31,40 3 3 15 Malus Apfel 47,10 4 5 18 Quercus Eiche 47,10 8 4 Wildwuchs 20 Betula pendula Sandbirke 94,20 11 4 Wildwuchs 22 Carpinus betulus Hainbuche 78,50 10 7 25 Acer Ahorn 78,50 10 6 3-stämmig 25/15/15, Wildwuchs 26 Picea abies Rotfichte 62,80 12 4 Wildwuchs 27 Abies Tanne 31,40 6 3 28 Quercus Eiche 31,40 8 2 2x10, Wildwuchs 29 Quercus Eiche 31,40 6 3 Wildwuchs 30 Salix alba 78,50 7 3 Wildwuchs 31 Populus Pappel 282,60 21 8 Wildwuchs 33 Pinus Kiefer 109,90 14 8 34 Acer Ahorn 47,10 10 5 2-stämmig 15/10, Wildwuchs 35 Pinus Kiefer 172,70 16 10 38 Acer Ahorn 47,10 3 4 Wildwuchs Anlage 8 4 v 6 Neubau Willy-Brandt-Gesamtschule, Im Weidenbruch 214, 51061 Köln-Höhenhaus Neubau Sporthalle, Im Weidenbruch 214, 51061 Köln - Projektnummer 20 - 21039 - 015 gemäß Baumkataster der Stadt Köln, Amt für Landschaftspflege und Grünflächen Liste der zu fällenden Bäume Baumfällantrag 13.07.17 Baum Nr Gattung Stamm U Höhe Krone Form Baum Ersatz 41 Carpinus betulus Hainbuche 94,20 10 8 3-stämmig 30/10/10 42 Pinus Kiefer 141,30 14 6 43 Acer Ahorn 47,10 7 6 3-stämmig 3x15, Wildwuchs 46 Cotoneaster 78,50 7 8 5- und mehrstämmig Großstrauch 49 Acer Ahorn 47,10 6 6 3-stämmig 15/10/10, Wildwuchs 51 Acer Ahorn 62,80 5 5 4-stämmig 20/10/10/10, Wildwuchs 55 Carpinus betulus Hainbuche 78,50 8 8 56 Acer pseudoplatanus Bergahorn 62,80 10 5 58 Pinus nigra Schwarzkiefer 157,00 15 8 59 Pinus nigra Schwarzkiefer 141,30 18 7 60 Corylus avellana 62,80 7 10 5- und mehrstämmig 10-20, Wildwuchs 62 Pinus sylvestris Gewöhnliche Kiefer 94,20 13 6 64 Pinus nigra Schwarzkiefer 219,80 20 10 66 Pinus nigra Schwarzkiefer 172,70 16 8 66 Pinus nigra Schwarzkiefer 172,70 16 8 71 Salix alba 62,80 8 4 Wildwuchs 72 Salix alba 62,80 6 3 Wildwuchs, abgestorben 78 Acer platanoides Spitzahorn 78,50 8 7 81 Quercus robur Sommer-Eiche, Stieleiche 78,50 10 8 82 Acer platanoides Spitzahorn 78,50 10 5 83 Acer platanoides Spitzahorn 31,40 7 4 3-stämmig 3x10, Wildwuchs 84 Acer platanoides Spitzahorn 31,40 7 4 3-stämmig 3x10, Wildwuchs 85 Sorbus aucuparia Gewöhnliche Eberesche 78,50 8 4 86 Acer platanoides Spitzahorn 47,10 10 4 Wildwuchs 87 Acer platanoides Spitzahorn 47,10 7 3 Wildwuchs 88 Acer platanoides Spitzahorn 31,40 7 3 89 Acer platanoides Spitzahorn 94,20 8 9 3-stämmig 30/10/10, Wildwuchs 90 Acer platanoides Spitzahorn 47,10 10 6 2-stämmig Wildwuchs 91 Acer platanoides Spitzahorn 62,80 6 3 Anlage 8 5 v 6 Neubau Willy-Brandt-Gesamtschule, Im Weidenbruch 214, 51061 Köln-Höhenhaus Neubau Sporthalle, Im Weidenbruch 214, 51061 Köln - Projektnummer 20 - 21039 - 015 gemäß Baumkataster der Stadt Köln, Amt für Landschaftspflege und Grünflächen Liste der zu fällenden Bäume Baumfällantrag 13.07.17 Baum Nr Gattung Stamm U Höhe Krone Form Baum Ersatz 92 Acer platanoides Spitzahorn 62,80 6 3 94 Carpinus betulus Hainbuche 94,20 8 8 95 Pinus nigra Schwarzkiefer 109,90 10 5 96 Pinus nigra Schwarzkiefer 157,00 11 5 101 Carpinus betulus Hainbuche 94,20 8 6 103 Quercus robur Sommer-Eiche, Stieleiche 94,20 13 6 104 Acer platanoides Spitzahorn 78,50 13 6 Wildwuchs 105 Carpinus betulus Hainbuche 47,10 10 4 107 Acer platanoides Spitzahorn 62,80 10 7 109 Quercus robur Sommer-Eiche, Stieleiche 47,10 14 3 110 Betula pendula Sandbirke 78,50 9 5 15-25, Wildwuchs 114 Quercus rubra Amerikanische Rot-Eiche 94,20 17 8 115 Pinus nigra Schwarzkiefer 141,30 21 8 116 Pinus nigra Schwarzkiefer 109,90 20 8 117 Carpinus betulus Hainbuche 78,50 8 5 10-25 118 Acer platanoides Spitzahorn 47,10 12 8 5- und mehrstämmig 10-15, Wildwuchs 119 Sorbus aucuparia Gewöhnliche Eberesche 47,10 10 3 120 Acer platanoides Spitzahorn 47,10 10 4 2-stämmig 15/10, Wildwuchs 121 Carpinus betulus Hainbuche 94,20 12 8 122 Carpinus betulus Hainbuche 94,20 14 11 Efeu entf. 126 Carpinus betulus Hainbuche 78,50 11 8 127 Pinus nigra Schwarzkiefer 141,30 18 7 128 Pinus nigra Schwarzkiefer 157,00 19 6 129 Pinus nigra Schwarzkiefer 109,90 16 7 130 Aesculus hippocastanum Roßkastanie 47,10 6 3 131 Acer platanoides Spitzahorn 94,20 10 6 133 Acer platanoides Spitzahorn 78,50 9 5 134 Acer platanoides Spitzahorn 78,50 9 6 135 Acer platanoides Spitzahorn 94,20 10 7 Anlage 8 6 v 6 Neubau Willy-Brandt-Gesamtschule, Im Weidenbruch 214, 51061 Köln-Höhenhaus Neubau Sporthalle, Im Weidenbruch 214, 51061 Köln - Projektnummer 20 - 21039 - 015 gemäß Baumkataster der Stadt Köln, Amt für Landschaftspflege und Grünflächen Liste der zu fällenden Bäume Baumfällantrag 13.07.17 Baum Nr Gattung Stamm U Höhe Krone Form Baum Ersatz 138 Acer platanoides Spitzahorn 62,80 14 4 139 Acer platanoides Spitzahorn 62,80 16 5 2-stämmig 20/15 183 Carpinus betulus Hainbuche 47,10 8 4 184 Cotinus 47,10 6 8 2-stämmig Großstrauch 186 Malus Apfel 47,10 6 5 220 Acer Ahorn 235,5 7 7 5- und mehrstämmig 15-20 224 Prunus Kirsche 31,40 8 5 3-stämmig 3x10, Wildwuchs 228 Picea abies Rotfichte 47,10 8 4 Privatpflanzung Anlage 8
Anlage 7 Baupreisindex neu2017
1288 Zeichen
2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 Indizes einschließlich Umsatzsteuer Indizes einschließlich Umsatzsteuer Bauleistungen am Bauwerk 100 102,8 105,4 107,5 109,4 111,1 113,4 Steigerung gegenüber Vorjahr 2,8 2,6 2,1 1,9 1,7 2,3 2,23 Bauleistungen am Bauwerk 100 103 105,5 107,6 109,6 111,4 113,9 Steigerung gegenüber Vorjahr 3 2,5 2,1 2 1,8 2,5 2,32 Bauleistungen am Bauwerk 100 103,2 105,8 107,8 109,7 111,5 113,7 Steigerung gegenüber Vorjahr 3,2 2,6 2 1,9 1,8 2,2 2,28 Mittelwert 2) 2,28 1) August und November 2013 Hamburg und Schleswig-Holstein geschätzt. __________ (C)opyright Statistisches Bundesamt, Fachserie 17, Reihe 4, 04/2017 Wohngebäude Bürogebäude Gewerbliche Betriebsgebäude Durch- schnittl. Steigerung Indizes einschließlich Umsatzsteuer Indizes einschließlich Umsatzsteuer Indizes einschließlich Umsatzsteuer 2) Da die Gebäude im Sondervermögen der Gebäudewirtschaft keiner o. g. Kategorie zuzuordnen sind, wurde ein Mittelwert gebildet, für die Berechnungen wird der gerundete Wert 2,3 gewählt. Indizes einschließlich Umsatzsteuer Indizes einschließlich Umsatzsteuer Preisindizes für Neubau in konventioneller Bauart einschl. Umsatzsteuer 1) (aktuelle und mittelfristige Ergebnisse) 2010=100 Gebäudearten Bauarbeiten (Hochbau)
Anlage 2 Baubeschreibung
32548 Zeichen
9 Energieeinsparung 9.1 Energieeinsparverordnung X ist eingehalten / hier: Passivhausstandard ist nicht eingehalten 9.2 Art der Wärmeerzeugung/Wärmeversorgung über Öl X Gasbrennwertkesselanlage in Verbindung mit einer Photovoltaikanlage Fernwärme 9.3 Techniken X Stand nach Energieleitlinien bes. Regelanlagen X DDC–Regelung ist gefordert und geplant 10 Baubeschreibung 10.1 Entwurfskonzept Aufgabenstellung Die vorhandene Willy-Brandt-Schule aus dem Jahr 1975 weist gravierende brandschutztechnische, funktionale und technische Mängel auf. Zudem ist das Bestandsgebäude für eine deutlich größere Schülerzahl konzipiert worden und nicht mehr wirtschaftlich zu betreiben. Erste Untersuchungen sahen eine Zwischenunterbringung der Schule in einen provisorischen Ersatzbau vor, um nach erfolgtem Umzug in den provisorischen Systembau die vorhandene Schule zurückbauen und neu errichten zu können. Dieses Konzept wurde aus wirtschaftlichen Überlegungen verworfen. Nach einem intensiven Abwägungsprozess, unter Einbeziehung der beteiligten Fachämter, wurde der unmittelbare Neubau einer Gesamtschule für ca. 1300 Schüler und ca. 110 Lehrer in mehreren Schritten beschlossen: - Teilrückbau Verwaltung - Neubau der Schule neben dem bestehenden Schul- und Sportgebäude - Rückbau der Bestandsschule, Aufrechterhaltung der Bestandssporthalle - Neubau einer 6-fach Sporthalle - Rückbau der Bestandssporthalle Die Willy-Brandt Gesamtschule verfolgt seit ihren Gründungstagen im Jahr 1975 das pädagogische Konzept der Jahrgangscluster. 12 bis 15 Lehrer bilden mit ihren 4 bis 6 Jahrgangsklassen eine kleine, überschaubare Schuleinheit in der großen Institution Schule. So entsteht über direkte Kommunikation, kurze Wege und Überschaubarkeit ein Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit als Grundvoraussetzung für das Entstehen von Heimat und Zuhause bei den Schülern. Schüler und Lehrer leben bereits im Bestand das kommunikative Konzept der Lernlandschaft. Dieses Konzept sollte im architektonischen Entwurf durch die Clusterbildung einzelner „Lernhäuser“ besondere Berücksichtigung finden. Städtebauliche Situation An der süd-westlichen Grenze des Schulgrundstücks wird die Gesamtschule als ein kompaktes und lineares Gebäude, parallel zur Grundstücksgrenze, im Zwischenraum zur Bestandsschule, konzipiert. Der dreigeschossige Schulbau wird mit einem Grenzabstand von ca. 10 Metern geplant und bildet in seiner Positionierung, in Bezug auf die schulischen Außenbereiche, einen Lärmschutz für die Anwohner südlich der Schule. Der Abstand zur bestehenden Sporthalle mit ca. 9 Metern ermöglicht die brandschutztechnisch notwendigen Zu- und Abfahrten der Feuerwehr und des Baustellenbetriebs während der Bauzeit. Für einen maximal möglichen Grenzabstand und größtmöglichen Erhalt der Bestandsböschung und der Bestandsbäume entlang der Grundstücksgrenze, sieht die Planung den Rückbau von Teilen der Bestandsschule (Teil Lehrerverwaltung) und von Teilen der Bestandssporthalle (Geräteräume) vor. Das lineare Lernhaus wird am nördlichen Ende des Baukörpers durch einen angebundenen Solitär ergänzt. Im Solitär befinden sich die Sondernutzungen, wie das pädagogische Zentrum, die Mensa und der Lehrerbereich. Der Solitär und das Lernhaus werden durch einen Verbindungsbaukörper, der als Erschließungselement und Foyer dient, über die Geschosse hinweg barrierefrei verbunden. Diese „Klammer“ bildet die gemeinsame Mitte der Schule und ist Treffpunkt und Ort der Kommunikation. Das Pädagogische Zentrum ist als Versammlungsstätte im Erdgeschoss des Solitärs platziert. Baulich wird so seiner besonderen Nutzung als schulischer Versammlungsort und Schulzirkus entsprochen. Das Gebäudeensemble aus Solitär und Lernhaus wird ergänzt durch eine 6-fach Sporthalle, die als eigenständiger Baukörper im rückwärtigen Grundstücksbereich positioniert wird. Um städtebaulich einen sanften Übergang zum nördlich angrenzenden Waldgebiet zu schaffen, wird die Sporthalle um eine Ebene eingegraben, so dass Sie zum Schulhof hin nur als eingeschossiges Gebäudevolumen in Erscheinung tritt. Hierfür wird in großen Teilen die Baugrube der unterkellerten Bestandsschule genutzt, die sich nach dem Rückbau ergibt. Architektonisches Konzept Die architektonische Idee der Schule liegt in ihrem pädagogischen Konzept begründet: nach außen den Dialog von Schule und Gesellschaft und nach innen den Dialog des Individuums mit der Gruppe (Cluster) und der Gemeinschaft (Schule) zu führen. Das Ensemble gliedert sich plastisch und programmatisch in drei definierte Großformen: - Gesamtschule als Lernhaus - Solitär mit pädagogischem Zentrum - 6-fach Sporthalle. Das Lernhaus ist dreigeschossig als ein linearer Baukörper konzipiert, der asymmetrisch durch einen Solitär ergänzt wird. Im Solitär befinden sich die besonderen Räume, wie beispielsweise die Mensa, der Lehrer- und Verwaltungsbereich und das pädagogische Zentrum. - Lernhaus Im Erdgeschoss der Schule sind die Fachklassenräume, der „Ganztag“ sowie die Bibliothek / das Selbstlernzentrum angeordnet. In den zwei Obergeschossen befinden sich die Jahrgangscluster der Sekundarstufe 1 und die Räume der Sekundarstufe 2. Das Erdgeschoss ist hierbei als ein Lernboulevard für alle Schüler ausgebildet, an dem sich die allgemeinen Unterrichtsräume und der Ganztagesbereich befinden. Parallel zur „Straßenmitte“ sind Sammlungs- und Nebenräume angeordnet; in den Zwischenräumen entstehen individuelle Orte der Kommunikation und des Verweilens. Über eigene Außenzugänge und über die innere Lernstraße werden die einzelnen Jahrgangscluster im 1. und 2. OG direkt und signifikant barrierefrei erschlossen und ermöglichen eine intimere/ privatere Nutzung der einzelnen Jahrgangsbereiche. Eine Querung der Cluster in den Obergeschossen soll so weitestgehend vermieden werden. Die Jahrgangscluster bestehen aus 4 oder 6 Jahrgangs- Klassenräumen und einem Teamraum für ca. 15 Lehrer. Eine gemeinsame Mitte mit Nebenräumen, Schüler- und Lehrer-WC‘s sowie individuellen Kommunikationsorten erweitert sich über gemeinsam nutzbare Räume, wie Differenzierungs- und Inklusionsräume zu einer Lernlandschaft. - Solitär/Forum Das Pädagogische Zentrum der Schule mit seiner besonderen Nutzung als überregional bekannter Schulzirkus „Radelito“ wird im Erdgeschoss des Solitärs angeordnet. Der Raum ist als ein quadratischer Saal mit zweiseitigem Ausblick konzipiert. Er kann in dieser Form sowohl klassisch als gerichteter Raum mit Bühne als auch in Manegenform in Raummitte bespielt werden. Er ist für 650 Personen technisch ausgelegt und nimmt bis zu ca. 550 Personen mit Reihenbestuhlung und ca. 425 Personen mit Tischmöblierung auf. Das Foyer dient dem pädagogischen Zentrum als Vorraum bei abendlicher oder schulischer Veranstaltung. Es dient somit als übergeordnetes Bauteil sowohl der Verbindung von Solitär und Lernhaus, der Haupterschließung des Gebäudes, als auch als flexibel nutzbarer und notwendiger Großraum im Veranstaltungsfall. - Sporthalle Die Sporthalle ist als streng geordneter, symmetrischer Baukörper konzipiert. Die beiden Dreifachhallen liegen an einer gemeinsamen Mittelzone mit Umkleiden, öffentlichen Bereichen und Nebenräumen. Die Haupterschließung erfolgt vom Erdgeschoßniveau des Schulhofes mit direktem Zugang zu den öffentlichen Bereichen wie Foyer, Tribüne, Seminarraum und Kraftraum. Die eigentlichen Hallenräume liegen im UG. Das Foyer/ Tribüne schließt offen an den einen Hallenraum an. Im Veranstaltungsfall wird die feste Tribüne um eine ausziehbare, mobile Tribüne erweitert und bietet Platz für über 400 Zuschauer. Die Sporthalle ist speziell für Behindertensport (Rollstuhlrugby/ Rollstuhlbasketball) ausgerichtet und besitzt vier barrierefreie Umkleidebereiche sowie einen für mehrere Rollstuhlfahrer geeigneten Aufzug (Kabine 2,25m/ 3,40m). Im UG gibt es vom Parkplatz aus einen weiteren Zugang zum Gebäude sowohl für Vereinssportler als auch als direkt mit PKW und Bussen anfahrbarer barrierefreier Zugang. - Fassadenkonz ept Die Fassaden der Willy-Brandt Schule folgen der inhaltlichen Konzeption. Eine Sichtbetonfertigteilfassade bildet im Lernhaus einen robusten Gebäudesockel und betont die übergeordnete „öffentliche“ Nutzung des Erdgeschosses. Die als Fuge ausgebildeten Treppenhäuser erhalten eine Glasfassade, die mit einer Lamellenhaut überzogen ist. Sie rhythmisieren und akzentuieren mit in Teilen farbigen Gläsern die lineare Schulfassade des Lernhauses und definieren die einzelnen Eingänge. Es entsteht so ein selbstverständliches Leit- und Erschließungssystem. Die Obergeschosse des Lernhauses setzen sich durch eine hinterlüftete Metallfassade gestalterisch vom Sockel ab. Der Heimatklassenbereich der Jahrgangscluster wird so identifizierbar; die Schulordnung lesbar und verständlich. Der Solitär mit ebenfalls „öffentlicher“ Nutzung erhält auch eine Sichtbetonfertigteilfassade. Er hebt sich somit gestalterisch gegenüber den Fassaden des Lernhauses ab, tritt jedoch auch mit Ihnen in Dialog, indem er einerseits die Materialität des Sockels, andererseits die Ordnung der Obergeschosse des Lernhauses aufnimmt und variiert. Verbunden werden beide Baukörper über eine „Klammer“ die ebenfalls optisch als Fuge ausgebildet ist und somit schlüssig die Materialität der Gebäudefugen des Lernhauses aufnimmt. Vor der Glasfassade, mit in Teilen farbigen Glasfeldern, sind hier ebenfalls Lamellen als feststehender Sonnen- und Blendschutz angeordnet. Die Sporthalle tritt über Ihre Fassadengestaltung und Materialität ebenfalls in Dialog mit der Schule, weshalb Sie als eindeutiger Bestandteil des Gebäudeensembles gelesen wird. Hier ist die Fassade analog zum Solitär ebenfalls mit Sichtbetonfertigteilen ausgebildet. Alle Gebäudeteile treten somit in Dialog zueinander, werden jedoch durch die verschiedentliche Rhythmisierung der Fassadenelemente, die sich aus der inneren Gebäudelogik und dem hohen Vorfertigungsgrad der modularen Fassadenelemente ableitet, differenziert und maßstäblich gegliedert. baulich- konstruktives Konzept Unter Berücksichtigung einer wirtschaftlichen Bauweise basiert die Konzeption der Schule auf einem durchgehenden schultypologisch sinnvollen Raster. Insbesondere die einzelnen Lernhäuser mit immer wiederkehrenden Grundriss- und Erschließungselementen lassen hierbei einen hohen Grad der Vorelementierung zu. In der statisch / konstruktiven Gebäudestruktur wird dabei von einer Stahlbetonmassivbauweise ausgegangen. Hierdurch sind insbesondere robuste Wandoberflächen auch im Innenbereich gut realisierbar. Konstruktiv und gestalterisch sind in der aktuellen Planung sowohl tragende Wände als auch Decken in großen Teilen vorelementiert denkbar. Die haustechnische Erschließung erfolgt, ausgehend von den Technikräumen, über einen Medienkanal im Untergeschoss. Aus dem Medienkanal werden die darüber liegenden Klassen in dezentralen kleinen Schächten erschlossen. Hohe Abhangdecken mit horizontalem Trassenverlauf werden so auf ein Minimum reduziert. Die Materialität und Bauweise in Stahlbeton findet sich auch im Solitär und in der Sporthalle wieder. 10.2 Objektbeschreibung Gründung Die Gründung erfolgt mit Streifenfundamenten bzw. als Plattengründung mit Streifenfundamenten unter Berücksichtigung des Passivhausstandards. Tragende Konstruktion Tragende und nichttragende Wände teilweise in Sichtbetonoberflächen. Vorfertigungsgrad in elementierten Betonfertigteilen wo statisch möglich denkbar. Massive Bauweise in Stahlbeton als Ortbeton und / oder Betonfertigteilen sowie Mauerwerk, Stahlbetondecken und Stahlbetontreppen. Dachtragwerk Flachdächer Schule Stahlbeton, Pädagogisches Zentrum, Forum und Dachtragwerk Sporthalle als Stahlbetontragwerk. Eingriffe in die bestehende Schule und Sporthalle Tragwerk sind durch den Teilrückbau erforderlich. Nicht-Tragende Konstruktion Mauerwerk und Trockenbauwände sowie Glassystemtrennwände. Im Bereich Technikzentrale Sporthalle Leichtbau-Isopaneele. Böden Flure und Treppenhäusern: Betonwerksteinbeläge Klassen / Cluster incl. Flure: Linoleumboden PZ / Mensa / Bibliothek / Werken: Hochkantlamellenparkett Abstellräume / Lager: Bodenbeschichtung mit Anstrich Küche / Sanitärbereiche / PuMi: Bodenfliesen Sporthallen/ Geräteräume: Sportlinoleum mit Markierungen Decken Klassen / Fachklassen / Verwaltung: Gipskartonabhangdecke, gelocht, bzw. akustisch wirksam Lerninseln / Lehrerzimmer: Baffeldecke, einlagige Holzwolleplatte, (akustisch wirksam) Flure: Streckmetalldecke mit schwarzer Vliesauflage und folierter Mineralwollauflage (akustisch wirksam) Mensa / PZ / Forum / Bibliothek: Abhangdecke als Holzlamellendecke, mit schwarzer Vliesauflage und folierter Mineralwollauflage (akustisch wirksam) WC-Bereiche / Mensaküche / Nebenräume: Gipskartonabhangdecke, glatt Flur UG: GK-Rasterdecke Sporthalle: Streckmetalldecke ohne Auflage, Seminarraum / Kraftraum / Umkleiden: Gipskartonabhangdecke, gelocht bzw. akustisch wirksam Wände Klassen / Gruppenräume / Nebenräume: Putz / Trockenbau In Klassen: Wandpaneel (akustisch wirksam für Inklusion) Flure / PZ / Mensa / Forum / Treppenhäuser: Sichtbeton Medienkanal / Technikräume: Beton, sichtbar belassen Sanitärbereiche / Küche / Kiosk: Fliesen Mensa / PZ: Mobile Trennwand und Wandbekleidung Holz (akustisch wirksam) PZ: Wandbekleidung Holzwolleplatte (akustisch wirksam) Sporthallen: Holzprallschutz, akustisch wirksam / Sichtbeton Umkleiden Lehrer: Putz / Trockenbau Sanitärbereiche / Umkleiden: Fliesen Fassaden Solitär: hinterlüftete Betonfertigteilfassade, fein gewaschen sowie hinterlüftete Glattblech-Kassettenfassade, Aluminium, pulverbeschichtet Fassade Lernhaus EG: hinterlüftete Betonfertigteilfassade, fein gewaschen Fassade Lernhaus OG‘s: hinterlüftete Glattblech-Kassettenfassade, Aluminium, an den Stirnseiten horizontale Lamellenfassade als hinterlüftete Fassade Fassade Sporthalle: hinterlüftete Betonfertigteilfassade, fein gewaschen sowie hinterlüftete Glattblech-Kassettenfassade Technikzentrale: hinterlüftete Metallfassade Sämtliche Fassaden werden in Abstimmung mit der Fachplanung Bauphysik im Passivhausstandard gedämmt. Fenster Die Schule und Sporthalle wird mit Aluminiumfenster-system bzw. Aluminium Pfosten-Riegel-Konstruktion geplant. In den Erdgeschossen wird ein innenliegender, in den Obergeschossen ein außenliegender Sonnenschutz geplant. Der Fensteranteil entspricht den Belichtungs- und Belüftungsanforderungen der geltenden Richtlinien und stadtinternen Ziele. Die Fenster sind hochwärmegedämmt und der Nutzung entsprechend öffenbar. Dächer Solitär, Lernhaus und Sporthalle erhalten eine bituminöse Flachdachabdichtung gem. Flachdachrichtlinien. Die Südseite EG Lernhaus wird mit extensiver Dachbegrünung geplant. Die Dächer sind zu Wartungszwecken zugänglich. Dachfenster In schulischen Räumen, im Lerncluster, im Lehrerzimmer sowie im PZ und Forum passivhausgeeignete Glaselementkuppel teilweise mit Verschattung geplant. In der Sporthalle sind wärmegedämmte Dunkelklappen als Rauchabzug vorgesehen. Abwasser Das anfallende Schmutz- und Regenwasser der Schule und Sporthalle wird in einem Kanal, welcher um das Gebäude geführt wird, gesammelt. Mehrere Kanalabschnitte führen das Wasser einem Hauptkanal zu. Das Abwasser fließt im südlichen Bereich des Geländes durch ein Regenrückhaltebecken aus Beton. Die Einleitung des gesamten Abwassers erfolgt ungedrosselt in der Kreuzung Thuleweg/Auf dem Flachsacker südlich des Geländes in den dort liegenden Sammler DN 1000/1500 der StEB Köln AöR. Um die Rückhaltung von Fetten und Ölen organischen Ursprungs aus dem Schmutzwasser zu gewährleisten wird das fetthaltige Abwasser der Schulküche über Anschluss– und Sammelleitungen einem im Erdreich eingebauten Fettabscheider nach DIN EN 1825 und DIN 4040-100 mit nachgeschalteten Probeentnahmeschacht zugeleitet. Die Abwasserleitungen für fetthaltiges Abwasser sind in dafür vorgesehenem fettsäurebeständigem KML-Rohr auszuführen. Das anfallende Regenwasser des Parkplatzes der neuen 6-fach Sporthalle wird in einem Stauraumkanal DN 1200 aus Beton mit einem Volumen von ca. 115 m³ gesammelt. Von Schacht RW 05 fließt das Wasser durch einen Kanal dem RW-Pumpwerk zu. In diesem wird das Wasser durch eine Stahl-Druckleitung über Rückstauebene gefördert. Die Auslegung des Stauraums und der Pumpstation erfolgt üblicherweise auf Jährlichkeit von 100 Jahren. Dies erfolgte vor dem Hintergrund, dass kein Wasser in die Turnhalle eindringt. Zur Absicherung von darüber hinausgehenden Ereignissen („Jahrtausendereignis“) wurde ein Puffer in der Oberfläche von rd. 30 m³ vorgesehen. Wasser Das Schulgebäude und die Sporthalle erhalten einen zentralen Trinkwasseranschluss. Der Anschlussraum befindet sich im 1. UG an der südwestlichen Ecke des pädagogischen Zentrums. Im Anschlussraum werden neben der Verbrauchszählung / Wasserzählung auch rückspülbare Filter nebst entsprechenden Absperrventilen installiert. Die Trinkwasserversorgung des Schulgebäudes und der Sporthalle erfolgt aus dem öffentlichen Trinkwassernetz/RheinEnergie-Köln – über die Straße „Im Weidenbruch“. Die Dimensionierung der Trinkwasserleitungen erfolgt nach der DIN EN 806-3 und der DIN 1988–300. Die Erschließung außerhalb des Gebäudes wird durch die Infrastrukturplanung berücksichtigt. Heizung Für die Wärmeerzeugung sind zwei Gasbrennwertkessel je 750 kW vorgesehen, welche die statische Heizlast deckt, die Wärmeenergie zur Aufbereitung der Außenluft für die RLT– Anlagen liefern, die Warmwasserbereitung der neuen Sporthalle übernimmt und in der Übergangszeit (Abriss der alten Schule / Neubau der Sporthalle) den Betrieb der alten Sporthalle sicherstellt. In Verbindung des Passivhausstandard und dem Einsatz einer Photovoltaikanlage <99,99 kWp wird das EEWärmeG ohne weiteren Einsatz erneuerbare Energien erfüllt. Daher wurde auf den Einsatz einer Wasser/Sole-Wärmepumpe verzichtet. Elektrischer Strom Gemäß Energiebilanz, ist für den Gesamtkomplex mit einem Leistungsbedarf von gerundet Pmax = 700 kW (730 kVA) auszugehen. Zur Versorgung ist eine Trafostation im UG des Schulgebäudes vorgesehen. Diese besteht aus einem Mittelspannungsraum mit einer Mittelspannungsanlage, zwei Trafoboxen, mit außenliegendem Einbringungs- und Lüftungsschacht, zwei Gießharztransformatoren je 630 kVA und einem Niederspannungshauptverteilerraum. Die Einspeisung in die Mittelspannungsschaltanlage erfolgt aus dem Mittelspannungsnetz der Rheinischen Netzgesellschaft (RNG). Die Abrechnungsmessung ist ebenfalls mittelspannungsseitig vorgesehen. Die Trafoleistung ist so bemessen, dass in Schwachlastzeiten jeweils ein Trafo, z. B. für Wartungsarbeiten, abgeschaltet werden kann, ohne dass die Schule komplett abgeschaltet werden muss. Fernmeldetechnik Die Neuinstallation und Vernetzung erfolgt gemäß BQA-Anlage vom Amt für Informationstechnologie. Die TK-Anlage und alle Endgeräte werden von der Stadt Köln geplant und beschafft, sie sind nicht Bestandteil der Entwurfsplanung des Gewerks ELT/NT. Für die Küchenanlieferungen ist eine Klingelanlage vorgesehen. In der Sporthalle ist eine Klingelanlage mit optischer Signalisierung geplant. Dazu wird in jedem der 6 Sportfelder eine Blitzleuchte vorgesehen, die bei Betätigung der Klingel für eine eingestellte Zeit blitzen. Für Behinderten WC-Anlagen wird eine Rufanlage vorgesehen. Eine Aufschaltung auf die EMA mit Weiterleitung an die Sicherheitsleitstelle ist vorgesehen (s.BQA). Das Gebäude wird mit einer zentralen Uhrenanlage ausgerüstet. Die Mutteruhr wird in einem NT-Raum im 1.OG installiert. Das Gebäude erhält eine SAA und ist gemäß Sonderbauvorschriften der LBO NRW eine sicherheitstechnische Einrichtung der baulichen Anlage. In allen Klassenbereichen, Büro- und Nebenflächen werden Lautsprecher installiert. Die Flurbereiche in den jeweiligen Geschossen sowie die Treppenhäuser werden mit Lautsprechern versorgt. Neben der Alarmierung wird die SAA ebenfalls für die Abstrahlung von Pausen- und Stundengongsignalen eingesetzt. Die Steuerung der Gongsignale wird automatisch von der zentralen Steuereinheit der Anlage realisiert. Die jeweiligen SAA’s im Lernhaus und in der Sporthalle sind auch für auch für einen Amokalarm einzusetzen. Die Auslösestellen sind gemäß BQA in für Schüler nicht erreichbaren Bereichen geplant. Für den Schulneubau wird gemäß BQA der Stadt Köln und dem Brandschutzkonzept eine Brandmeldeanlage gemäß DIN VDE 0833 geplant. Aufgrund der offenen Lernbereiche und anderer baulicher Abweichungen legt das Brandschutzkonzept die Einstufung in die Kategorie I Vollschutz für den Bereich der Lerncluster fest. Der Bereich Forum und PZ ist mit unter 1000 Personen festgelegt, so dass dort keine automatische Rauchüberwachung erfolgt und nur Handmelder an den Außentüren vorgesehen werden. Die Sporthalle fällt in den Bereich der Versammlungsstätte über 1000 Personen und ist in die Kategorie 1 Vollschutz eingestuft. Für den Neubau ist ein Kommunikationsnetz entsprechend der BQA 1.10 der Stadt Köln und der DIN EN 50173 Teil 1 geplant. Es wird eine hierarchische Struktur für die anwendungsneutrale Verkabelung vorgesehen. Die zu realisierende anwendungsneutrale Verkabelung besteht aus zwei Teilsystemen der Verkabelung: Sekundärverkabelung (LWL) und Tertiärverkabelung (Cu). Raumlufttechnik Aufgrund der Bauweise zum Passivhausstandard sind sämtliche Räume des neu zu erstellenden Gebäudes maschinell zu be- und entlüften. Die RLT-Zentralen sind unter dem Lernhaus als auch unterhalb vom Pädagogischen Zentrum über einen Medienkanal im Untergeschoss verbunden. Ausgehend von diesem Medienkanal wird das komplette Gebäude mit sämtlichen Medien der technischen Gebäudeausrüstung (Heizung, Lüftung, Sanitär und Elektrotechnik) versorgt. Am Austritt aus den RLT-Zentralen wurden Brandschutzklappen mit Rauchauslöseeinrichtungen gem. LüRA NRW vorgesehen. Als Grundlage dienen die Rahmenbedingungen für Passivhaus- Standard der Stadt Köln / Stand Juli 2012. Die Luftleistung wurde je Unterrichtsraum vorgegeben und mit dem Gesundheitsamt abgestimmt. Desweitern sind sämtliche Fenster in den Unterrichtsräumen zu öffnen. Der Bereich des Pädagogischen Zentrums ist für eine Belegung von 650 Personen mit einem entsp. Außenluftanteil angesetzt. Für das Forum wurde eine schulische Nutzung mit 325 Personen vorgesehen. Die 6-fach Sporthalle erhält ebenfalls eine maschinell Be- und Entlüftung. Die Nebenräume und Flurbereiche werden mit einem 1,5-fachem Luftwechsel beaufschlagt. Fördertechnik Einbau von 4 Aufzügen zur barrierefreien Vertikalerschließung aller Räume, auch in der Sporthalle. Sonstige Anlagen Nutzungsspezifische Anlage: Mensa-Küche für 300 Essen Gemäß Brandschutzkonzept und in Abstimmung mit der Feuerwehr wird eine trockene Feuerlöschanlage vorgesehen. Es werden Entnahmestellen in den notwendigen Treppenräumen in allen Geschossen vorgesehen. Auf den Etagen befindet sich jeweils eine Löschwasserentnahmestelle als Aufputzmontage. Die Einspeisungen erfolgen jeweils an der SÜD-Fassade (Stirnseite des Lernhauses) im Außenbereich der Ansaugtürme mittels Löschwassereinspeisearmaturen. Für das PZ wird eine Beschallungsanlage mit 2 Lautsprecherpaaren vorgesehen. Für die Leistungsverstärker wurde ein 19“ Rack geplant, dass diese Komponenten aufnimmt. Ein neues Tonmischpult ist zur qualitativen Abmischung der Audiosignale geplant. Dieses soll hinsichtlich der 2 Bühnensituation flexibel an mehreren Plätzen im PZ angeschlossen werden können. Es wurde ein Beamer mit dazu gehöriger Leinwand über der Primärbühne vorgesehen. Zu dem Beamer wurde eine Sender- / Receiver-Kombination geplant, die es erlaubt von verschiedenen Punkten in dem PZ den Beamer anzusteuern bzw. Bildsignale zu senden. Außenanlagen Das Grundstück ist durch umgebenden Waldbestand geprägt. Bei der Erstbebauung wurden entlang der Grenzen bis zu 3 m hohe Erdaufschüttungen mit Baumpflanzungen erstellt. Eine nördlich gelegene Gasstation wurde vollständig überschüttet. Diese Bereiche sollen weitestgehend erhalten werden und sind während der Bauphasen vor Inanspruchnahme zu schützen. Der heute bestehende und begrünte Erdwall zwischen dem Schulneubau und der Lückenrather Straße wird auf der Seite der Lückerather Straße in einer Breite von ca. 2,00 m erhalten. Die Freianlagenplanung aus dem Entwurf sieht drei nordsüdlich angeordnete Bänder vor: 1. das schulnahe Band der Bewegung und Begegnung mit einer großen Rasenfläche und den Zugangsbereichen zu den den Haupteingängen und dem PZ (Pädagogisches Zentrum). 2 das sporthallennahe Band der Umwelt mit dem Schulgarten, den Spielfeldern und dem Hauptzugang zur der Sporthalle. 3 das waldnahe Band mit der Waldagora (für Unterrichtszwecke) und dem zentralen Parkplatz für die Sporthalle, die Schule und das PZ. Die Randbereiche bestehen überwiegend aus bis zu 20 m hohen Baumbestand, der möglichst erhalten wird. Bestehender Wildaufwuchs wird entfernt und entweder durch Gehölzneupflanzungen oder durch Rasenansaat ersetzt. Als Flächenbelag für den Schulhof und für weitere Bereiche ist ein heller Betonwerkstein vorgesehen. Die beiden Ballspielbereiche werden mit einem hellen farbigen Kunststoffbelag vorgesehen. Diese Spielbereiche ersetzen die beiden heute vorhandenen und intensiv genutzten Spielfelder. Die Pflanzenauswahl erfolgt nach klimatischen, hydrologischen und bodengeographischen Gegebenheiten. Weitere Optionen und Kriterien im Rahmen der Pflanzenverwendung sind die Blüte, die Früchte, der Habitus, der Naturschutzwert sowie die Laubfärbung. Der neue Parkplatz für die Schule und die Sporthalle wird über die heute bestehende Zufahrt an das öffentliche Strassennetz erschlossen. Der Höhenanschluss der Parkplatzfläche erfolgt an das Untergeschoss der Sporthalle. Das führt insbesondere zu dem großen Vorteil, das die untere Spielebene der Sporthalle (UG) barrierefrei erreichbar ist. Über eine neue Zufahrt mit ca. 4-5% Gefälle gelangt man auf den Parkplatzbereich, der mit 3 % Gefälle gleichmäßig in Richtung der Sporthalle ausgebildet ist. Der Schulhof und die Schulneubauten werden über einen seitlich gelegenen Weg barrierefrei erreicht. Erforderliche Böschungsflächen werden mit bodendeckenden Gehölzen begrünt. Die Stellplätze sind 4,30 m lang; der sogenannte Überhang von 0,70 m (um die Regellänge von 5,00 zu erreichen) wird für die Begrünung genutzt. Betonwerkstein in befestigten Flächen: Betonwerkstein in Schulhofflächen, Bemessung der befestigten Bereiche nach den Richtlinien für die Standardisierung des Oberbaues von Verkehrsflächen, Steine mit Oberflächen aus farblich angepassten Edelsplitten und farblich abgestimmten Zementen, Oberfläche geschliffen, edelstahl-kugelgestrahlt, Rutschhemmung nach BGR 181, >/= R 11. Taktiles Leitsystem für die behindertengerechte Erschliessung: als Natursteinband, aus Kleinsteinpflaster 8x8 cm, 3-zeilig mit Betonfundament, Breite des Leitsystems ca. 30 cm, Größe der Felder für Richtungswechsel 60x60 cm gem. Abstimmung. Entwässerung über Rinnen aus Muldensteinen und Entwässerungsrinnen Rinnen aus Muldensteinen, 30x30 cm, mit Betonfundament, schwerlastbefahrbar, Länge 50 cm. Entwässerungsrinne mit Nennweite 150 mm, aus Polymerbeton, Kastenrinne, U-Querschnitt, Sinkkästen mit Geruchsverschluß. Entwässerung über Hofabläufe: mit ELCORD Aufsatz, 30x50cm, mit Geruchsverschluss, mit Gussabdeckung anthrazit Kantensteine als Wegeeinfassungen: Kantensteine aus Beton, 8x30 cm, mit Fundament und Rückenstütze aus Beton Bordstein aus Beton, Stellplätze: Betonbordsteine, 15x20 cm, Form H, mit Fundament und Rückenstütze aus Beton Spielplatzflächen Bolzplatz aus wasserdurchlässigem Kunststoffbelag: aus PU gebundenem Gummigranulat und Oberrschicht mit PU gebundenem EPDM-Granulat Farbe, z.B.: lichtgrau, ocker, himmelblau, im Ortseinbauverfahren, Markierungen aus witterungsfester Polyurethanfarbe Einfriedung der Grundstücksgrenzen, Einfriedungen innerhalb des Grundstücks, z.B.: Entsorgungsstandorte Gittermattenzaun H. ca 2,03 m hoch, umlaufend keine scharfen Spitzen, Maschenweite 50/200 mm, feuerverzinkt und pulverbeschichtet, Farbe DB 703 Tor, Schiebetore an den Haupteingängen und südlich der Sporthalle: freitragende Aluminium Schiebetoranlage, für Handbetrieb, auf wartungsfreien, wälzgelagerten Polyamidrollen, mit Drehriegelschloss, Drückergarnitur und Feuerwehrschliessung Eingangsmauern, Haupteingang Nord und Süd: Eingangsmauern aus Beton, sichtbare Höhe ca. 0,80m und ca. 2,10m, mit großen Buchstaben (Name der Schule), zur Aussendarstellung der Schule. Spiel-Langbank, aus Betonsitzblöcken: in unterschiedlichen Längen, Standardlänge 2,40 m, spitze Winkel abgerundet, auf Betonfundament, sandgestrahlt, betongrau, sichtbare Höhe bis 0,50 cm, Breite bis 1,00 m, mit Betonfundament Schulgarten: Der Schulgarten erhält ein einfaches abschliessbares Garten- und Gerätehaus, eine Wasserzapfstelle, einen großen Gartenteich in Anlehnung an den heutigen Teich im Innenhof, eine Wasserzapftstelle sowie einen Feuerplatz. Der Garten ist durch eine Hecke in unterschiedlichen Höhen. z.B. Hainbuche, eingefasst. In die Hecke ist ein Zaun integriert. Die Teichanlage besteht aus einem Folienteich und wird aus Sicherungsgründen mit einer eigenen Zaun- und Toranlage abgegrenzt. In dem Gartenberech werden mehrere Beete zur Bepflanzung durch die Schule vorbereitet. Zu der Grundbepflanzung gehören mehere Obstbäume. Fahrradständer Lehrer und Schüler: Die Fahrradständer und die Anzahl sind abgestimmterweise in verschiedenen Bereichen vorgesehen. Die Stellplätze für die Lehrer werden abschliessbar eingezäunt. Die Fahrradständer bestehen aus Rechteckrohr, feuerverzinkt und pulverbeschichtet, Farbe: DB-703. Die Einbauhöhe beträgt ca. 80 cm über OK-Gelände. Fahnenmasten: Die Fahnenmasten im Eingangsbereich sind ca.7 m hoch; mit Innenseilführung, Betätigung der Hissvorrichtung mittels Handkurbel. Beleuchtung: Die Beleuchtung erfolgt mit Lichtstelen in unterschiedlichen Höhen mittels Hochleistungs LED Moduleinheiten; zylindrisches Leuchtenoberteil aus schlagfesten, uv-beständigen, 4% teilsatinierten Plexiglas. Der Leuchtenkörper besteht aus einem chromatierten und oberflächenbeschichteten, mind. 5mm dicken Aluminiumstrangpressprofil nach DIN, Farbe DB 703. Die Regelhöhe beträgt 4,20m. Soweit erforderlich werden Zusatzscheinwerfer vorgesehen. Tischtennisplatten: Die Tischtennisplatten, min. 100 mm stark, bestehen aus feingeschliffenem Betonwerkstein, Farbe grün. Streetballkörbe: 1-Mast Anlage, aus feuerverzinktem Stahl, in einem Stück verschweißt und mit Zielbrett aus Gittergewebe. Korb aus Vollstahl mit Netz aus Stahlketten. Ballfangzaun aus Stabgitterzaun, H 6,00 m: Ballfangzaun für die Kunststoffspielfelder, H 6,00 m, Farbe DB 703, feuerverzinkt, Dimensionierung nach Statik. Bolztore Kunststoffspielfelder: Bolztore für die Kunststoffspielfelder, 5,0 x 2,0 m, aus dickwandigen Aluminiumprofilen, mehrfach verstärkt, TÜV-geprüft. Gerätegarage für den Hausmeister: Garage für den Hausmeister mit Ortbetonplatte,Masse ca. 3,00 x 6,00 x 2,50 m, Wändstärke 8 cm stark aus Beton C35/45, mit Lüftungsöffnungen, Dach abgedichtet, mit Schwingtor aus Stahlblech, abschliessbar. Baumpflanzungen: Baumpflanzungen im gesamten Bereich nach Pflanzplan, Laubbäume und Nadelbäume, einschl. Baumverankerung mittels Dreibock, einschl. Herstellen eines Giessrands, Standorte im freien Erdreich und innerhalb von befestigten Flächen. Pflanzflächen, Strauchpflanzungen, leichte Sträucher und Bodendecker: Die jeweiligen Pflanzflächen werden mit unterschiedlich hohen Gehölzen bepflanzt. Nach Pflanzung werden die Pflanzflächen mit Mulchstoff gegen Verunkrautung abgedeckt. Rasenflächen: Die Ansaat erfolgt mit einer strapazierfähigem Saatgutmischung. Pflege der Vegetation: Für die Baum- und Strauchpflanzungen sowie für die Rasenflächen ist eine DIN gerechte Fertigstellungspflege und eine DIN gerechte 2 jährige Entwicklungspflege vorgesehen.
Anlage 0_Begründung der Dringlichkeit
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Anlage 0 Begründung der Dringlichkeit: Aufgrund erheblicher Brandschutzmängel im Schulgebäude der Gesamtschule Im Weidenbruch 214, 51061 Köln-Höhenhaus endet die Betriebserlaubnis Ende 2020. Die enge Taktung bis zur Fertigstellung 2020 bedingt die Notwendigkeit einer kurzfristigen Ausschreibung. Aus diesem Grund ist eine Beschlussfassung – nach Vorberatung in den Ausschüssen – durch den Rat in der Sitzung am 28.09.2017 erforderlich. Die erforderlichen Unterlagen, die im Rahmen des Planungsverfahrens zu erstellen sind (Kostenberechnung, Energiecheckliste, Stellungnahme des RPA, die Risikobetrachtung und die Baubeschreibung) konnten abschließend erst kurzfristig zur Verfügung gestellt werden. Erst danach war die Erstellung der Beschlussvorlage möglich.
Anlage 5 a RPA 141 32 13 17_Zustimmung Einrichtungskosten
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14 j, 0 .08.2017 I W2. Einrichtung der Willy-Brandt-Gesamtschule (Im Weidenbruch) nach erfolgtem Neubau mit Gesamtkosten von rd. 5.407.000 € netto/rd. 6.218.000 € brutto Hier: Bedarfsprüfung 40/402/23 vom 02.05.2017; RPA Nr. 141/32/13/17 40 | £ An ‚für Schulentwicklung) / Sehr geehrte Damen und Herren, mit Schreiben vom 02.05.2017 legten Sie mir die Bedarfsprüfung zur Einrichtung der o. a. Schule incl. Sporthallen vor. Die Fertigstellung der Schule ist für Anfang des Jahres 2020 geplant; die der 6-fach Sporthalle für das Jahr 2023. Zur Bedarfsbegründung führen Sie aus, dass die Möblierung des 40 Jahre alten Schulge- bäudes veraltet ist und insbesondere in den Fachräumen nicht mehr dem heutigen Standard entspricht. Zur Einrichtung stehen u. a. sowohl Klassen- als auch Fachräume (Naturwissen- schaften, Kunst usw.), Inklusions-, Differenzierungs-, Verwaltungsräume, eine Mensa inklu- . sive Mensaküche und ein pädagogisches Zentrum an. Ebenso ist die Ausstattung der Sport- hallen veraltet und in Teilen defekt. Die Gesamtkosten für die Einrichtung wurde von Ihnen mit 6,9 Mio. € brutto angegeben (5,4 Mio €/Schule und 1,5 Mio. €/Sporthallen). Die Ihrer Bedarfsprüfung beigefügte Kostenüber- sicht wies jedoch lediglich insgesamt rd. 5,8 Mio. € brutto aus. Auf Nachfrage teilten Sie mir am 25.07.2017 und 09.08.2017 per E-Mail mit, dass die ur- sprüngliche Kostenschätzung für die Sporthallen nochmals überarbeitet und aktualisiert wur- de. Hierbei haben Sie sich an der Einrichtung vergleichbarer Sporthallen einer Gesamtschule orientiert. Sie haben vorsorglich Kosten für Unvorhergesehenes (99.300 € brutto) berück- sichtigt um evtl. Preissteigerungen bis zur Fertigstellung der Sporthallen im Jahr 2023 sowie evtl. Änderungen in den Lehrplänen Sport auffangen zu können. Folglich schätzen Sie die Einrichtungskosten für die Sporthallen auf nunmehr 761.300 € brutto. Die Kostenermitflung für die Einrichtung (Schule und Sporthallen) schließt, nach Korrektur der Kosten für die Sporthallen, mit insgesamt 6.218.049,76 € brutto ab. Auf Nachfrage teilten Sie mir weiterhin mit, dass die Kosten für die Fachplanung der Räume insgesamt 169.500 € brutto betragen. Um eine umfassende Information der politischen Gremien sicherzustellen, bitte ich die Be- schlussvorlage zur Herbeiführung des Bedarfsfeststellungsbeschlusses um die Angaben zur Fachraumplanung durch Planungsbüros zu ergänzen. Dem Ergebnis Ihrer Bedarfsprüfung stimme ich zu. Mit freundlichen Grüßen
Anlage 6 Risikobetrachtung Lph 3 für BaubeschlussSV
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Risikobetrachtung zur Baumaßnahme Neubau Willy-Brandt-Gesamtschule, Im Weidenbruch 214 , 51061 Köln-Höhenhaus PS-Nr 20-21039-015 Risikoklassen I / II / III / IV entspricht Eintrittsw ahrscheinlichkeit gering/ mittel/ groß / erheblich Risiko Beschreibung Bemerkung Klasse Änderungen Gesetzgebung/Richtlinien; Vorgaben; z.B.: Barrierefreiheit, DIN Normen Nachträgliche Planungs- änderungen aufgrund neuer Vorgaben Risiko kann insbes. Auf Grund der Zeitschiene nicht in Gänze ausgeschlossen werden I/II Anlieger- und Bürgerbeschwerden Verzögerung im Baustart sowie Störungen im Bauablauf Risiko kann aufgrund der Projekthistorie nicht ausgeschlossen werden. Klagerisiko III/IV Preissteigerungen Preissteigerungen zwischen Aufstellung Kostenberechnung und Kostenanschlag Die Kostenberechnung wurde auf Basis der für die letzten 4 Jahre ermittelten Preissteigerung indexiert. Die tatsächliche Entwicklung der Preise ist aber nicht absehbar II/III Mengenrisiko Ermittlung anhand von Flächenwerten. Das Risiko besteht trotz differenzierter Kostenberechnung Die KB der KG 400 wird nach der DIN nicht vollumfänglich in Positionen aufgegliedert, hier inbesondere risikobehaftete Planung bei der TGA, KG 400 II/III Genauigkeit der Kostenermittllung Gem. DIN 276 Kostenberechnung in der 2. und 3. Ebene. Dieses Risiko besteht trotz Aufstellung der Kostenermittlung in einer tieferen Bearbeitungsqualität Allgemein anerkannte Unsicherheit, insbesondere in der Kostenermittlung bei der TGA, KGR 400 III Einhaltung Rahmenterminplan Mehrkosten und / oder Zei tverzüge durch Terminverzögerungen Der enge Rahmenterminplan lässt keine Verzögerungen / Störungen / Abstimmungszeitläufe auf Grund von Entscheidungsprozessen zu. III/IV Planungsänderungen Mehrkosten und / oder Zeitverzüge durch Umplanungsrisiken aufgrund einer fehlenden Betrachtungstiefe Leitdetailplanung und keine vollumfassende Ausführungsplanung beauftragt I /II Planungsänderungen Mehrkosten und / oder Zeitverzüge durch Nutzerwunsch, sich ändernder Anforderungen / Notwendigkeiten Aufgrund der Aufgabenstellung und Gefahr von Veränderungen in der Schulentwicklungsplanung etc. sowie von Gesetzeslagen Rest-Risiko trotz ausführlicher Abstimmungen I Anpassung Statik Mehrkosten und / oder Zeitverzüge durch sich ändernde Baustatik und damit einhergehende Planungsänderungen Im Rahmen der LP 3 erfolgte aufgrund der geplanten GU-Vergabe lediglich eine statische Beratung, keine Genehmigungsstatik. II Starke technische Ausprägung der Baumaßnahme Schnittstellenproblematik der Planer / Firmen Passivhausanforderungen II Vergaberisko Preisbestimmende Marktsituation und Auslastungsrisko geeigneter Unternehmen nicht vorhersehbar II Allgemeine Risiken Planungs- und Ausführungsrisiken Risiken der Kostenermittlung 1 v 3 Risikobetrachtung zur Baumaßnahme Neubau Willy-Brandt-Gesamtschule, Im Weidenbruch 214 , 51061 Köln-Höhenhaus PS-Nr 20-21039-015 Risikoklassen I / II / III / IV entspricht Eintrittsw ahrscheinlichkeit gering/ mittel/ groß / erheblich Vergabebeschwerden Verzögerungen im Baustart sowie Störungen im Bauablauf durch Vergabebeschwerden III Insolvenzen Mehrkosten durch zeitliche Verzüge Erfahrun gsgemaß hohes Risiko durch die Wahl des Mindestbietenden III/IV Qualitätsprobleme bei den Ausführenden Mehrkosten durch zeitliche Verzögerungen i.d.R. Qualitätsdefizite bei der Wahl des Mindestbietenden III Gefahr von Preisabsprachen Dies hat während der Ausführung nicht abschätzbare wirtschaftliche und juristische Folgen II/III Forderungen im Baugenehmigungsverfahren und Planungsprozess Erhöhung der Brandschutzanforderungen / Lärmschutz / Barrierefreiheit Restrisiko trotz ausführlicher Abstimmungen I/II Forderungen im Baugenehmigungsverfahren und Planungsprozess Anforderungen allgemein und Anforderungen durch die Umwelt- und Schutzbelange Klärungen vorab nicht vollumfänglich möglich, in Hinsicht auf die Bodenbeschaffenheit des Grundstücks II Teilweise unbekannte Bodenbeschaffenheit, Baugrund Aushub und Entsorgung von Böden, Umgang mit dem Baugrund Änderungen der Deponiekapazitäten für die Annahme von Stoffen und geänderte Bewertung der Stoffe zum Zeitpunkt des Ausbaus, Änderung der Entsorgungs- gesetzgebung sowie weiterer relevanter Regelungen und Vorschriften, Bestimmung der Art und des tatsächlichen Umfangs der zu entsorgenden Stoffe und Maßnahmen erst bei Aushub möglich II Teilweise unbekannte Bodenbeschaffenheit, Baugrund Tragfähigkeit und Durchlässigkeit Bestimmung der erfo rderlichen Maßnahmen und des Umfangs z.T. erst bei Aushub / Abbruch möglich II Nicht bekannte Bodenbeschaffenheit, nicht bekannte Bodendenkmäler und Reste von Kampfmitteln / Bunker Abbruch und Aushub von Teilbestand, Beseitigung von Kampfmitteln Untersuchungen bergen naturgemäß Restrisiken / Spezialtiefbau III Winterbaumaßnahmen Zusätzliche Kosten durch Winterbaumaßnahme, Erschwernis und Mehraufwendungen bei Aushub nicht vorhersehbar II Noch nicht im Detail beplanter Abriss des Bestandschulgebäudes Einflüsse auf schon gebaute Abschnitte, Mehrkosten durch Reparatur oder Anpassungen II/III Terminrisiko Dritter Anschlussherstellung Versorgungsunternehmen III Kostenrisiko Dritter Anschlusskosten Rheinenergie Forts chreibung der Angebote II Winterbaubeheizung Mehrkosten durch längere Nutzung I Tragwerkstüchtigkeit im Bestand Nicht vorhersehbare Änderungsnotwendigkeit I Zustand der Bausubstanz im Bestandsgebäude Mehrkosten durch Mehrmassen oder neue Planung inklusive Umsetzungen I Qualität der technischen Anlagen im Bestand Nicht vorhersehbare Änderungsnotwendigkeit II Bauliche Risiken durch Bauen im Bestand 2 v 3 Risikobetrachtung zur Baumaßnahme Neubau Willy-Brandt-Gesamtschule, Im Weidenbruch 214 , 51061 Köln-Höhenhaus PS-Nr 20-21039-015 Risikoklassen I / II / III / IV entspricht Eintrittsw ahrscheinlichkeit gering/ mittel/ groß / erheblich Technische Anlagen im Bestand Nicht vorhersehbare Änderungsnotwendigkeiten durch unbekannte Bestandsleitungen Provisorien und Umbaumaßnahmen durch Bauabschnitte II/III Schadstoffbelastung bei Teilabriss Verzögerungen im Bauablauf und zusätzliche Kosten durch Schadstoffbelastungen beim Teilabriss Verwaltung. I Altlasten im Bestandsboden Mehrkosten durch Entsorgung / Bodenaustausch möglich Keine flächendeckende Sondierung möglich III Bodenverhältnisse unter Bestandsgebäude unbekannt Mehrkosten durch aufwändige Gründung möglich Bodengutachten nimmt ähnliche Gründungssituation wie in den benachbarten Flächen an I 3 v 3
Anlage 3 KB geprüft vom RPA
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—— 14 [ -06.2017 143 Herr Titze 23759 Frau Reuter 29390 44 AO Kostenberechnung Neubau der Willy-Brand-Gesamtschule mit 6-fach Sporthalle, Im Weidenbruch 214, Köln-Höhenhaus RPA-Nr.: 2017/0637 Summe eingereicht: ca. 77,59 Mio. € netto, ca. 92,33 Mio. € brutto Summe bestätigt: ca. 77,59 Mio. € netto, ca. 92,33 Mio. € brutto Sehr geehrte Damen und Herren, 40 — Amt für Schulentwicklung plant die Errichtung einer Gesamtschule mit 6-fach Sporthalle. Die Planung beinhaltet ein Raumprogramm für eine 8-zügige Sekundar- stufe | und 5-zügige Sekundarstufe Il. Die Projektleitung erfolgt durch 26 — Gebäudewirt- schaft. Bei einer Projektpräsentation der Gebäudewirtschaft am 24.04.2017 wurden die Kostenbe- rechnungen sowie umfangreiche technische Unterlagen zur Prüfung übergeben. Ergänzende Unterlagen wurden am 13.06.2017 nachgereicht. 26 plant die Erwirkung des Baubeschlusses nach den Sommerferien. Das Bauvorhaben umfasst den Ersatzneubau der Willy-Brandt-Gesamtschule und einer 6- fach Sporthalle, sowie den anschließenden Abbruch des bestehenden Schulgebäudes und der vorhandenen Sporthalle. Im Anschluss erfolgt die Neugestaltung der Schulhofflächen und Außenanlagen. Die Gebäude werden im Passivhausstandard errichtet. Es ist vorgesehen, das Objekt durch einen Generalunternehmer errichten zu lassen. Durch den Passivhausstandard in Verbindung mit der Cluster-Betriebsweise der Schule ent- steht ein hoher Aufwand an Bau- und Maschinentechnik, der sich auch in den Projektkosten niederschlägt. Üblich sind für Neubauten von Schulen BKI-Maximalwerte von 1.997 €/m? BGF bzw. 455 €/m® BRI, im konkreten Projekt liegen die Werte mit 1.967 €/m? BGF und 418 . €/m? BRI niedriger. Dies ergibt sich aus der Qluster-Bauweise und dem daraus resultierenden Bauvolumen bzw. Flächenbedarf. . Die vorgelegten Unterlagen sind sehr umfangreich und weisen einen hohen Detaillierungs- grad auf. Gleichwohl gibt es noch Klärungsbedarf, wie sich unter anderem aus den Prüfhin- weisen von 26/Qualitätssicherung-TGA ergibt. Grundsätzlich kann es im Verlauf der Baumaßnahme infolge der Ausführungsplanungen zu weiteren Kostensteigerungen kommen. Insbesondere besteht in der bislang nur oberflächlich durchgeführten Baugrunduntersuchung ein Kostenrisiko hinsichtlich möglicher Altlasten. Im Ergebnis wird die Fortführung der Baumaßnahme zu den eingereichten Projektkosten “ befürwortet. Die o. g. bestätigte Summe berücksichtigt eine Baupreissteigerung zum voraus- sichtlichen Ausführungszeitraum November 2017 bis Mai 2024. 12 da Mit den Anmerkungen werden die Unterlagen zur weiteren Bearbeitung zurückgereicht. 26 erhält eine Durchschrift dieses Schreibens. Mit freundlichen Grüßen I A Durchschnft grhülk: 26
Anlage 9 Herleitung Kostenindexe
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Willi-Brandt-Gesamtschule, Köln Berechnung Richtindex für die Baupreisindexierung in einzelnen Teilbaumaßnahmen Stand: 23.05.2017 Angesetzte Baupreisindexe 2013 - 2016, Quartal IV für Bürogebäude Quelle: Tabellenwerte des Statistischen Bundesamtes: www.destatis.de Jahr 2013 = 2,0 Jahr 2014 = 1,7 Jahr 2015 = 1,8 Jahr 2016 = 2,3 Durchschnitt 2013 - 2016 = 1,95 Teilbaumaßnahme Ausführungszeitraum Ausführungsschwerpunkt = prognostizierter Zeitpunkt der Hälfte erbrachter Leistung Indexierung Index Index gemittelt anteilig über ca. Bausummen Stand 18.05.2017 Stand 18.05.2017 Teilabriss Verwaltung 13.11.2017 - 20.04.2018 Februar 2018 kein Index, Beginn 2017 kein - ca. 5 Monate Neubau Schule 06.08.2018 - 17.01.2020 April 2019 Index 2018 + 1/2 Index 2019 2,94 - ca. 18 Monate Betriebserhaltene Maßn. 29.06.2020 - 06.08.2020 Juli 2020 Index 2018 + Index 2019 + 1/2 Index 2020 4,95 - ca. 1 Monat Abbruch Schule 29.06.2020 - 17.12.2021 März 2021 Index 2018 + Index 2019 + Index 2020 + 1/4 Index 2021 6,48 ca. 18 Monate Abbruch Turnhalle 31.07.2023 - 15.12.2023 September 2023 Index 2018 + Index 2019 + Index 2020 + Index 2021 + Index 2022 + 3/4 Index 2023 11,75 ca. 5 Monate Neubau Sporthalle 02.05.2022 - 07.07.2023 Oktober 2022 Index 2018 + Index 2019 + Index 2020 + Index 2021 + 3/4 Index 2022 9,61 - ca. 12 Monate Infrastruktur 13.11.2017 - 29.04.2022 Februar 2020 Index 2018 + Index 2019 + 1/4 Index 2020 4,44 ca. 53 Monate Freianlagen 16.09.2019 - 24.05.2024 Januar 2022 Index 2018 + Index 2019 + Index 2020 + Index 2021 8,03 ca. 56 Monate 58% 7,06 89% 11% 42% 6,52
Anlage 1 Baubeschreibung Teil 1 _ Berechnungen
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Anlage 1 Anlage 1 zur Beschlussvorlage Projektbezeichnung 1. Planungsauftrag genehmigt von Fachausschuss/Rat: 2. Raumprogramm Schulgebäude für eine 8-zügige Gesamtschule sowie 6-fach Sporthalle 3. Schule Umbauter Raum m³ Raummeterpreis €/m³ (Kosten 3. u. 4. von Seite 2, br utto) m² Quadratmeterpreis €/m² (Kosten 3. u. 4. von Seite 2, brutto) Nutzfläche (HNF+NNF+TF) m² 66,2% m² 33,8% m² 100,0% 4. Turnhalle Umbauter Raum m³ Raummeterpreis €/m³ (Kosten 3. u. 4. von Seite 2, br utto) m² Quadratmeterpreis €/m² (Kosten 3. u. 4. von Seite 2, brutto) Nutzfläche (HNF+NNF+TF) m² 81,6% m² 18,4% m² 100,0% 5. Sparte: Gesamtschule m2 Reinigungskosten €/Jahr sonst. Nebenk. €/Jahr 7,23 € /m 2/Monat Nutzfläche 11.544,55 99.787,94 € 346.336,50 € Verkehrsfläche 6.264,26 47.648,97 € 187.927,80 € 23.140 m² Sanitärräume 389,99 16.480,28 € 11.699,70 € 1.682.174 € /Jahr Küche 344,51 5.241,02 € 10.335,30 € Turnhalle 4.344,78 55.080,80 € 130.343,40 € 33.660 m² Sanitärr. TH 251,89 10.644,42 € 7.556,70 € 2.920.360 € /Jahr Gesamt 23.139,98 234.883,43 694.199,40 -10.520 m² /Jahr Bestands- gebäude Neubau Differenz -1.238.186 € 12.279,05 Verkehrsfläche (VF) 6.264,26 Mietfläche 18.543,31 Flächenverrechnungspreis Nebenkosten Mietfläche 100.365,15 442,93 Bruttogrundfläche 23.653,45 1.879,41 4.596,67 Verkehrsfläche (VF) Bruttogrundfläche 39.595,43 334,69 6.109,73 2.169,05 3.751,16 845,51 Neubau Willy-Brandt-Gesamtschule, Hauptgebäude Im Weidenbruch 214, 51061 Köln-Mülheim von 40/402/22 vom 07.05.2009 Ratsbeschluss v. 10.02.2009, Abriss Bestand und Neubau Schule und Sporthalle Ratsbeschluss v. 1.10.2013, Erhöhung der Zügigkeit beinhaltet Lerninseln u. Lernboulevard Seite 1 Schule Vorgesehener Baubeginn Voraussichtliche Fertigstellung danach Inbetriebnahme und Möblierung Turnhalle Vorgesehener Baubeginn Voraussichtliche Fertigstellung Gesamtmittelbedarf Schule Gesamtmittelbedarf Turnhalle 6. Planung Bauleitung 7. Rechnungsprüfungsamt prüft zur Zeit die Kostenberechnung; das Ergebnis wird in der Sitzung bekannt gegeben hat die Kostenberechnung geprüft RPA-Nr.: 2017/0637 Gesamtmittelbedarf Abriss, Infrastruktur, Außenanlagen etc. 95.781.110 € Mai 2022 Juli 2023 19.753.400 € August 2018 März 2020 57.716.748 € 18.310.962 € Hahn, Helten Architekten, Aachen Hahn, Helten Architekten, Aachen X Seite 2 Kosten (Aufstellung nach DIN 276) Baupreis- steigerung 2) Kostenberechnung von: 2,30% 100 Grundstück 200 Herrichten und Erschließen 202.300 € 214.947 € Infrastruktur / Außenanlagen Feb 20 32 202.300 € 214.947 € 300 Bauwerk – Baukonstruktion 41.755.850 € 44.222.458 € Vorbereitende Maßnahmen Sep 17 3 398.863 € 401.137 € Neubau Schule Apr 19 22 31.161.979 € 32.488.552 € davon feste Einbauten 610.827 € betriebserhaltende Maßnahmen Sporthalle Apr 20 34 79.238 € 84.511 € Neubau Sporthalle Feb 22 56 10.115.770 € 11.248.257 € davon feste Einbauten 61.166 € 400 Bauwerk – Technische Anlagen 16.780.052 € 17.714.237 € Vorbereitende Maßnahmen Sep 17 3 101.665 € 102.245 € Neubau Schule Apr 19 22 13.292.444 € 13.858.307 € davon Küche 181.457 € davon Medientechnik 424.955 € betriebserhaltende Maßnahmen Sporthalle Apr 20 34 249.388 € 265.985 € Neubau Sporthalle Feb 22 56 3.136.555 € 3.487.701 € Summe 300 + 400 58.535.902 € 61.936.694 € 500 Außenanlagen 9.726.220 € 14.709.643 € Infrastruktur Jan 22 55 3.657.465 € 4.059.229 € Abriss Schule Mrz 20 33 3.620.819 € 3.854.471 € Außenanlagen Jan 22 55 5.484.155 € 6.086.576 € Abriss Sporthalle Apr 23 70 621.246 € 709.367 € 68.464.421,62 € 76.861.283,88 € 600 Ausstattung und Kunstwerke 1.491.569 € 1.514.273 € Neubau Schule Jan 18 7 1.463.306 € 1.482.846 € Neubau Sporthalle Feb 22 56 28.263 € 31.427 € 700 Baunebenkosten 14.436.489 € 17.405.553 € Vorbereitende Maßnahmen 160.076 € 211.271 € Neubau Schule 8.327.195 € 9.887.044 € davon Küche, Medientechnik, feste Einbauten 240.649 € Infrastruktur / Außenanlagen 1.899.205 € 2.293.772 € betriebserhaltende Maßnahmen Sporthalle 192.544 € 305.357 € Abriss Schule und Sporthalle 951.231 € 1.164.533 € Neubau Sporthalle 2.906.238 € 3.543.577 € Gesamtbaukosten gem. KB 88.049.945 € 95.781.110 € Vorbereitende Maßnahmen 660.604 € 714.652 € Infrastruktur / Außenanlagen 11.243.125 € 12.654.523 € Neubau Schule 54.244.924 € 57.716.748 € davon nutzerspezifische Kosten 1.519.054 € betriebserhaltende Maßnahmen Sporthalle 521.170 € 655.853 € Abriss Schule und Sporthalle 5.193.296 € 5.728.372 € Neubau Sporthalle 16.186.826 € 18.310.962 € Gesamtbaukosten gem. KB ohne nutzerspezifische Kosten 86.530.891 € 94.262.056 € Differenz zum Planungsbeschluss 67.000.000 € 19.530.891 € Baupreissteigerung 7.731.165 € Gesamtkosten (Beschlussalternative) 95.781.110 € 8.804.995 € Gesamtkosten inkl. Risikozuschlag (Beschlussvorschlag) 104.586.104 € 1) Basis grds. Mitte der LPH 7, Außenanl. später 2) Basis Baupreisindex 2010-2016, s. Anlage Kostenfestschreibung aufgrund erfolgter Ausschreibungen 1) Mai 17 Risikozuschlag 10 % der nicht-indizierten Gesamtbaukosten gem. KB Seite 3 Baukostensteigerung seit Planungsbeschluss: 2008 10 Baubeginn 2018 2009 9 Baupreissteigerung 2,30% 2010 8 Kostenprognose aus 2013 2011 7 Kostenprognose 67.000.000 € 2012 6 75.067.676 € 12,04% 2013 5 8.067.676 € 2014 4 11.463.215 € 19.194.380 € verbleibende Kostensteigerung zu KB verbleibende Kostensteigerung zu indizierten Baukosten Kostenprognose indiziert Differenz Seite 4
Beschlussvorlage Rat
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Die Oberbürgermeisterin
Dezernat, Dienststelle
IV/402/23
Vorlagen-Nummer
2321/2017
Freigabedatum
06.09.2017
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung
Betreff
Errichtung eines neuen Schulgebäudes sowie einer 6-fach Sporthalle für die Willy-Brandt-
Gesamtschule Im Weidenbruch 214, 51061 Köln
Baubeschluss
Beschlussorgan
Rat
Gremium Datum
Beschluss:
Der Rat genehmigt den Entwurf und die Kostenberechnung für den Neubau eines Schulge-
bäudes mit 6-fach Turnhalle für die Willy-Brandt-Gesamtschule, Im Weidenbruch 214, 51061
Köln-Höhenhaus nach Passivhausstandard mit Gesamtkosten in Höhe von brutto
102.681.110 € (rd. 95,8 Mio. € Gesamtbaukosten zzgl. rd. 6,2 Mio. € Einrichtungskosten –
inkl. 181.457 € Einrichtungskosten für Mensaküche), stellt den Bedarf fest und beauftragt die
Verwaltung mit der Submission, Baudurchführung und Einrichtung.
Zudem genehmigt der Rat einen Risikozuschlag von 10 % bezogen auf die nicht-indizierten
Gesamtbaukosten gem. Kostenberechnung. Dies entspricht einem Betrag von 8.804.955 €
Durch den Baubeschluss wird jedoch lediglich das Maßnahmenbudget ohne Risikozuschlag
als Vergabevolumen freigegeben. Die Verwaltung darf über den Risikozuschlag nicht unmit-
telbar, sondern nur bei Risikoeintritt und nach entsprechender Mitteilung im Betriebsaus-
schuss Gebäudewirtschaft verfügen.
Die Finanzierung der Baumaßnahme erfolgt im Rahmen des Wirtschaftsplanes der Gebäu-
dewirtschaft der Stadt Köln. Die Refinanzierung erfolgt aus dem städt. Haushalt nach Fertig-
stellung der Baumaßnahme über entsprechende Mietzahlungen nach Maßgabe des dann
jeweils gültigen Flächenverrechnungspreises. Auf Basis der derzeitigen Flächenverrech-
nungspreises ergäbe sich eine jährliche Spartenmiete inkl. Nebenkosten und Reinigung i.H.v.
rd. 2,61 Mio. €, die voraussichtlich ab Haushaltsjahr 2020 aus bereits veranschlagten Mitteln
im Teilergebnisplan 0301, Schulträgeraufgaben, Teilplanzeile 16, sonstiger ordentlicher Auf-
wand finanziert wird. Die konsumtiven Einrichtungskosten in Höhe von voraussichtlich rd. 3,6
Bezirksvertretung 9 (Mülheim) 11.09.2017
Ausschuss Schule und Weiterbildung 11.09.2017
Sportausschuss 14.09.2017
Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft 18.09.2017
Finanzausschuss 25.09.2017
Rat 28.09.2017
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Mio. € sind frühestens im Haushaltsjahr 2020 im Teilergebnisplan 0301, Schulträgeraufga-
ben, Teilplanzeile 16, sonstiger ordentlicher Aufwand, zu veranschlagen. Die Finanzierung
der investiven Einrichtungskosten in Höhe von rd. 2,4 Mio. € erfolgt frühestens zum Haus-
haltsjahr 2020 aus zu veranschlagenden Mitteln aus dem Teilfinanzplan 0301, Schulträger-
aufgaben, Zeile 9, Auszahlung für Erwerb von beweglichem Anlagevermögen. Die weiteren
investiven Einrichtungskosten in Höhe von rd. 0,2 Mio. € sind durch die Fördermaßnahme
Gute Schule 2020 förderfähig und entfallen auf die Medientechnik PZ.
Alternative (ohne Risikozuschlag):
Der Rat genehmigt den Entwurf und die Kostenberechnung für den Neubau eines Schulge-
bäudes mit 6-fach Turnhalle für die Willy-Brandt-Gesamtschule, Im Weidenbruch 214, 51061
Köln-Höhenhaus nach Passivhausstandard mit Gesamtkosten in Höhe von brutto
102.681.110 € (rd. 95,8 Mio. € Gesamtbaukosten zzgl. rd. 6,2 Mio. € Einrichtungskosten –
inkl. 181.457 € Einrichtungskosten für Mensaküche), stellt den Bedarf fest und beauftragt die
Verwaltung mit der Submission, Baudurchführung und Einrichtung.
Die Finanzierung der Baumaßnahme erfolgt im Rahmen des Wirtschaftsplanes der Gebäu-
dewirtschaft der Stadt Köln. Die Refinanzierung erfolgt aus dem städt. Haushalt nach Fertig-
stellung der Baumaßnahme über entsprechende Mietzahlungen nach Maßgabe des dann
jeweils gültigen Flächenverrechnungspreises. Auf Basis der derzeitigen Flächenverrech-
nungspreises ergäbe sich eine jährliche Spartenmiete inkl. Nebenkosten und Reinigung i.H.v.
rd. 2,61 Mio. €, die voraussichtlich ab Haushaltsjahr 2020 aus bereits veranschlagten Mitteln
im Teilergebnisplan 0301, Schulträgeraufgaben, Teilplanzeile 16, sonstiger ordentlicher Auf-
wand finanziert wird. Die konsumtiven Einrichtungskosten in Höhe von voraussichtlich rd. 3,6
Mio. € sind frühestens im Haushaltsjahr 2020 im Teilergebnisplan 0301, Schulträgeraufga-
ben, Teilplanzeile 16, sonstiger ordentlicher Aufwand, zu veranschlagen. Die Finanzierung
der investiven Einrichtungskosten in Höhe von rd. 2,4 Mio. € erfolgt frühestens zum Haus-
haltsjahr 2020 aus zu veranschlagenden Mitteln aus dem Teilfinanzplan 0301, Schulträger-
aufgaben, Zeile 9, Auszahlung für Erwerb von beweglichem Anlagevermögen. Die weiteren
investiven Einrichtungskosten in Höhe von rd. 0,2 Mio. € sind durch die Fördermaßnahme
Gute Schule 2020 förderfähig und entfallen auf die Medientechnik PZ.
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Haushaltsmäßige Auswirkungen
Nein
Ja, investiv Investitionsauszahlungen 2,6 Mio. €
Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja 0,2 Mio. €
Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme 3,6 Mio €
Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja %
Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: 2020
a) Personalaufwendungen €
b) Sachaufwendungen etc. 2,61 Mio. €
(Flächenverrechnungspreis inkl. Nebenkosten/Reinigung)
c) bilanzielle Abschreibungen 173.000 €
Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: 2020
a) Erträge €
b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten 13.000 €
Einsparungen: ab Haushaltsjahr: 2020
a) Personalaufwendungen €
b) Sachaufwendungen etc. 1,24 Mio. €
(Flächenverrechnungspreis inkl. Nebenkosten/Reinigung)
Beginn, Dauer
Begründung
Im Rahmen einer Wiederkehrenden Prüfung wurden im Bestandsgebäude der Willy-Brandt-
Gesamtschule im Jahr 2003 gravierende Mängel, vor allem hinsichtlich des Brandschutzes,
festgestellt. Daraufhin wurden ein Brandschutzkonzept und eine Wirtschaftlichkeitsberech-
nung für das Gebäude erstellt.
Auf Basis dieser Voruntersuchungen hat der Rat in seiner Sitzung vom 10.02.2009 den Pla-
nungsbeschluss zum Abriss des bestehenden und Neubau eines Schulgebäudes sowie von
2 Dreifachsporthallen für die Willy-Brandt-Gesamtschule gefasst (Vorlagen-Nr. 5708/2008).
Zwei Hallenteile werden dabei vom Sportamt finanziert. Ab Fertigstellung (voraussichtlich
2023) werden anteilig Mietzahlungen vom Sportamt übernommen; der Flächenverrech-
nungspreis beträgt für 2 Hallenteile (1.532,22 m²) 11.077,97 €/Jahr. Die Einrichtungskosten
für die Sporthallen werden vom Amt für Schulentwicklung getragen, da die Vereine zum Teil
eigenes Mobiliar mitbringen und auch alle Hallenteile von der Schule genutzt werden.
Der Neubau bedeutet gegenüber dem Bestandsgebäude eine erhebliche Flächenreduzie-
rung. Das ursprüngliche Schulgebäude stammt aus dem Jahr 1975 und war seinerzeit für
rund 3000 Schülerinnen und Schüler konzipiert worden.
Die Neubauplanung legt das Raumprogramm der aktuellen Schulbauleitlinie aus dem Jahr
2009 für Gesamtschulen zugrunde, wurde mit der Schule abgestimmt und ist für rd. 1300
Schüler und Schülerinnen ausgelegt.
Kosten / Begründung Kostenerhöhung
Die aktuelle Kostenberechnung nach DIN 276 schließt mit den folgenden Bruttokosten (Bau-
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kosten ohne Abbruchkosten und Einrichtung) ab:
inkl. Preissteigerung
Gesamtkosten laut Planungsbeschluss 67.000.000 € 75.067.676 €
Gesamtkosten lt. Kostenberechnung (Anlage 1) 86.530.891 € 95.781.110 €
Weniger-/Mehrkosten 19.530.891 € 20.713.434 €
Bereits im Zuge der Leistungsphase 2 ist die Planung eingehend auf Einsparpotential hin
überprüft und optimiert worden. Die Kostenerhöhung gegenüber den 2009 im Planungsbe-
schluss benannten Baukosten liegt zum einen am bislang nicht berücksichtigten Kostenstei-
gerungsindex, s. Anlage 7 – von 2,3% pro Jahr. Dies macht bezogen auf die Kostenprognose
i. H. v. 67 Mio. € ca. 8 Mio. € aus (s. Anlage 1).
Zudem sind weitere grundlegende Faktoren zu nennen:
- Erhöhung der Flächen: die Bruttogrundfläche hat sich um rund ein Drittel erhöht (alt
rund 15.600 m², neu rund 23.800 m²), die Gründe hierfür sind,:
o Mit Beschlussvorlage 1864/2013 wurde die Willy-Brandt-Gesamtschule von 6
Zügen in der Sekundarstufe I und 4 Zügen in der Sekundarstufe II – aus-
schließlich am Standort Im Weidenbruch – schulrechtlich geändert. Ab dem
Schuljahr 2015/16 wird die Willy-Brandt-Schule daraufhin mit insgesamt 8 Zü-
gen in der Sekundarstufe I und 5 Zügen in der Sekundarstufe II geführt. Mit der
Erhöhung der Kapazität ging eine räumliche Trennung der Schule einher. Am
neuen Teilstandort Dellbrück werden, in vertikaler Teilung, 4 Züge der Sekun-
darstufe I geführt (4 parallel aufsteigende Klassen in den Jahrgängen des 5. bis
10. Schuljahrs). Am Teilstandort Dellbrück stehen damit insgesamt rd. 650
Schulplätze in 24 Klassen der Sekundarstufe I zur Verfügung.
Am Standort Im Weidenbruch werden ebenfalls 4 vertikale Züge und die 5-
zügige Sekundarstufe II geführt. Insgesamt stehen bei dieser vorgesehenen
Zügigkeit Plätze für knapp 950 Schüler*innen in 24 Klassen der Sekundarstufe I
und 15 Klassen/Kurse der Sekundarstufe II am Standort Im Weidenbruch zur
Verfügung.
Zum Schuljahr 2017/18 werden am Standort Im Weidenbruch in den Jahrgän-
gen des 8. bis 10. Schuljahres noch je 6 Parallelklassen geführt. Der letzte 6-
klassige Jahrgang wird zum Schuljahr 2020/21 die Schule verlassen bzw. zu
Teilen in die Sekundarstufe II wechseln.
Baubedingt ist es nicht möglich, einzelne Cluster kleiner zu bauen. Der geplan-
te Neubau beinhaltet im Erdgeschoss die Fachräume. Im 1. und 2. Oberge-
schoss befinden sich die 6 Lerncluster Sek I sowie 2 Cluster für die Sek II. Die
Größe der einzelnen Lerncluster kann daher nicht abweichen, was dazu führt,
dass zusätzliche Unterrichtsräume entstehen. Um künftig die Möglichkeit der
Aufnahme von Mehrklassen (z.B. Seiteneinsteiger) nicht einzuschränken, kann
auf diese Flächen nicht verzichtet werden.
Die Schule kann die Räume z.B. für Differenzierungsunterricht, Inklusion sinn-
voll nutzen.
o Schaffung von Inklusionsräumen in der Schule.
o Neubau eines Pädagogischen Zentrums (PZ) als Veranstaltungsraum mit Mehr-
fachnutzung durch Schulische Veranstaltungen, Schulzirkus und Sonderveran-
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staltungen (Kulturbeutel, Karnevalssitzungen), Aufwendungen für Ausstattung
im medialen Bereich.
o Der Endausbau wird 40 Klassen beinhalten (inkl. einer Seiteneinsteigerklasse).
Bei einem angenommenen Bedarf von 1 Sportübungseinheit pro 12 Klassen
hätte die Schule einen Bedarf an 3,33 Sporthallen. Es werden 4 Sporthallen
gebaut (zzgl. 2 Sportübungseinheiten für das Sportamt). Freie Kapazitäten
können anderen Schulen zur Verfügung gestellt werden.
Für den Vereinssport werden bereits die 6 Hallen im Bestand genutzt. Die
Sporthallen sind wochentags zwischen 18 und 22 Uhr für Trainingszeiten sowie
an Wochenenden für den Spielbetrieb voll belegt, so dass der Bedarf weiterhin
besteht.
Die 6-fach Halle ist am Standort Höhenhaus/Dünnwald existenziell wichtig für
den Vereinssport, da es neben der Halle in Holweide keine weiteren entspre-
chend großen Sporthallen im Bezirk gibt. Ligaspiele Handball und Hockey be-
nötigen große Felder (3 Hallenteile). Zudem sind z.B. an der zweiten großen
Sporthalle in Holweide durch erforderliche Sanierungsarbeiten des Öfteren ein-
zelne Hallenteile gesperrt, so dass hier Ausweichmöglichkeiten benötigt wer-
den.
- Die 6-fach Sporthalle muss mit einem erhöhtem Maß an Barrierefreiheit ausgestattet
werden, da sie unter anderem als Austragungsort für das weltgrößte Hallen-Rollstuhl-
RugbyTurnier (Bernd-Best-Turnier) dient. Dieses Turnier findet parallel in 4 Dreifach-
hallen statt (Höhenhaus und Holweide). Die Sporthallen in Holweide sind zwar eben-
erdig zugänglich, jedoch sind die Sanitäranlagen nicht entsprechend behindertenge-
recht ausgestattet (z.B. nur 2 Behinderten-WC`s) und es gibt dort keine Zuschauertri-
büne. Des Weiteren wird seit ca. 2 Jahren ein weiteres großes Sportereignis im Be-
hindertensport, das Kick-Off-Turnier im Rollstuhlbasketball (Start der Saison im Roll-
stuhlbasketball der 1. Bundesliga), in Höhenhaus ausgetragen. Für die Sporthallen
waren rund 5.000 m² angesetzt, jetzt wird mit rund 6.000 m² geplant.
- Der tatsächliche Flächenansatz der Außenanlagen liegt mit 33.800 m² deutlich höher
als im Vergleich zur angenommenen Fläche von pauschal 6.210 m², da der Neubau
nicht mehr im Bereich des alten Gebäudes errichtet wird.
- Der Energiestandard wurde auf Passivhaus hochgesetzt.
- Durch die Novellierung der HOAI (2013) wurden die Honorarsätze der Architekten und
Ingenieure angepasst.
- Aufgrund der Vorgabe, dass die Bestandsturnhalle erhalten bleiben muss, bis die
neue Turnhalle fertiggestellt ist, ergeben sich weitere bauliche Maßnahmen (z.B. Ab-
riss der Gerätehäuser für den Erhalt der Rettungswege und die sichere Zuwegung; die
Verbundstelle zwischen der im Baubetrieb weiter schulisch genutzten Bestandsturn-
halle und altem Schulgebäude muss baulich geschlossen und gesichert werden), die
in der aktuellen Kostenberechnung enthalten sind.
Zeitplan
In 2016 und 2017 wurden die Vorplanung und anschließend die Entwurfsplanung mit Kos-
tenberechnung fertiggestellt. Nach Abschluss der Leistungsphasen ist der Baubeschluss
herbeizuführen und die Kostenberechnung dem Rechnungsprüfungsamt vorzulegen. Der
entsprechende Bericht ist als Anlage 3 beigefügt.
Der Baubeginn für das Schulgebäude ist laut Projektplan für August 2018 vorgesehen, die
Fertigstellung im März 2020.
Im Anschluss an die Inbetriebnahme des Schulbaus erfolgt der Rückbau des Bestandsge-
bäudes und ab Mai 2022 der Baubeginn für die Sporthallen mit Fertigstellung Juli 2023.
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Der Abbruch der Bestandssporthallen und die Fertigstellung der Außenanlagen ist für den
Zeitraum Juli 2023 bis Mai 2024 vorgesehen.
Energiestandard
Der Schulbau wurde ursprünglich parallel im Passivhausstandard und nach EneV 2014 ge-
plant. Nachdem am 02.02.2016 der generelle Beschluss gefasst wurde, Neubauten in Pas-
sivbauweise zu errichten, wurde entschieden, den Neubau der Gesamtschule in Passivbau-
weise weiter zu planen. Die Energiecheckliste ist als Anlage 4 beigefügt.
Zustimmung des Rechnungsprüfungsamtes
Das Rechnungsprüfungsamt hat am 28.06.2017 unter der Prüfnummer 2017/0637 zuge-
stimmt (siehe Anlage 3).
Die Baumaßnahme wird durch Generalunternehmer ausgeführt.
Die Verwaltung sieht als einen entscheidenden Vorteil eine schnellere Umsetzbarkeit der
Projekte durch Verlagerung von Prozessen in die Zuständigkeit des Auftragsnehmers.
Der Auftragsnehmer übernimmt im Rahmen eines Projektvertrages alle baulichen Ausfüh-
rungsleistungen. Bauherr bleibt jedoch der Auftraggeber (Stadt Köln). Der Prozessvorteil ge-
neriert sich dadurch, dass sämtliche erforderliche Ausführungsleistungen nur über einen Pro-
jektvertrag beauftragt werden. Viele Schnittstellen, die sich im Projektverlauf üblicherweise
ergeben, sind dann in der Zuständigkeit des Projektpartners. Dadurch werden deutlich weni-
ger Kapazitäten beim Personal der Gebäudewirtschaft, aber auch der übrigen beteiligten
Dienststellen benötigt (z.B. Zentrales Vergabeamt, da nur ein Vergabeverfahren durchgeführt
werden muss). Termine und Kosten können sofort bei Auftragsvergabe mit dem externen
Vertragspartner verbindlich festgelegt werden.
Außerdem hat die Stadt im Falle der Gewährleistung nur einen Ansprechpartner.
Der Neubau der Willy-Brandt-Gesamtschule muss in schnellstmöglicher Zeit realisiert wer-
den, um einen Schulnotstand für den Standort zu vermeiden. Aufgrund der auslaufenden
Betriebsgenehmigung besteht bei nicht zeitgerechter Fertigstellung das Risiko einer notwen-
digen Auslagerung bzw. anderer Interimslösungen.
Durch die Vergabe an einen Generalunternehmer wird eine schnellere Umsetzung ermög-
licht, wodurch auch die Belastungen, die durch die Baumaßnahme für den Schulbetrieb ent-
stehen, deutlich reduziert werden.
Die Aufteilung in Fachlose würde zu unverhältnismäßigen Kostennachteilen und insbesonde-
re zu starken Verzögerungen des Vorhabens führen.
Gemäß der Bedarfsprüfung des RPA (Anlage 5a) wird der Bedarf für die Einrichtungskosten
festgestellt.
Allgemeine Baupreissteigerung
Bei Vorlage der Kostenberechnung an das Rechnungsprüfungsamt wurde auch die Kosten-
steigerung berechnet. Die Systematik dieser Berechnung (s. Anlage 9) entspricht aber nicht
der, die in früheren Beschlussvorlagen verwendet und in Anlage 1 dargestellt wird.
Insbesondere wurde bei der Vorlage an das Rechnungsprüfungsamt der Zeitpunkt der
Preissetzung anders gewählt.
Maßgeblich für die Indizierung ist aber der Zeitpunkt, an dem der Preis feststeht, das
ist bei Gesamtvergabe einer Leistung das Submissionsdatum. Werden die verschie-
denen Gewerke einzeln vergeben, erfolgt die Vergabe zu verschiedenen Zeitpunkten,
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hier wurde bei der aktuellen Berechnung als Näherungswert die Mitte der jeweiligen
Bauphase angesetzt.
Teilbaumaßnahme Wahl Zeitpunkt Indexierung Zeitpunkt
Vorbereitende Maßnahmen Submission Sep 17
Neubau Schule Mitte Bauphase Apr 19
Infrastruktur Mitte Bauphase Feb 20
Abriss Schule Submission Mrz 20
betriebserhaltende Maßnahmen
Sporthalle Submission Apr 20
Außenanlagen Mitte Bauphase Jan 22
Neubau Sporthalle Submission Feb 22
Abriss Sporthalle Submission Apr 23
Bei der alten Berechnung wurde nur in Halbjahrs-Schritten ohne Zinseszinsrechnung
gerechnet.
Der Zinssatz wurde mit 1,95 % angesetzt, auf Basis der Jahre 2010 bis 2016 liegt er
jedoch bei 2,3 %, s. Anlage 7.
Infolgedessen weichen die in der Vorlage genannten indizierten Kosten – bei gleicher Aus-
gangsbasis i.H.v. 88.050.000 € gemäß Kostenberechnung – von den vom Rechnungsprü-
fungsamt ausgewiesenen Kosten ab, da die in Anlage 1 geführte Methodik aber der in der
Vergangenheit verwendeten entspricht, sollte sie beibehalten werden.
Risikozuschlag
In der Entwurfsplanung und der darauf basierenden Kostenberechnung besteht systembe-
dingt noch eine Kostenunsicherheit. Per Definition der HOAI ist die Entwurfsplanung eine
„System- und Integrationsplanung“, die eigentliche „detaillierte Planung der Bauausführung“
erfolgt erst in der Ausführungsplanung. Eine Kostentoleranz bis plus/minus 20 % ist in die-
sem Stadium möglich. Die Projektleitung hat hierzu eine Bewertung mit detaillierter Auflistung
der möglichen Risiken erstellt (Anlage 4) und empfiehlt eine Risikoreserve von 10 % der
nicht-indizierten Baukosten (88.050.000 €) vorzusehen (Beschlussvorschlag). Dies entspricht
einem Betrag von 8.804.995 €, s. Anlage 1.
Durch den Baubeschluss wird lediglich das Maßnahmenbudget ohne Risikozuschlag als
Vergabevolumen freigegeben. Der Risikozuschlag wird außerhalb der betroffenen Einzel-
maßnahmen in einer gesonderten Position kumuliert im Wirtschaftsplan der Gebäudewirt-
schaft veranschlagt. Die Gebäudewirtschaft darf über die kumulierten Risikozuschläge nicht
unmittelbar, sondern nur bei Risikoeintritt und nach entsprechender Mitteilung im Betriebs-
ausschuss verfügen, In regelmäßigen Abständen wird über die absolute Summe der in An-
spruch genommenen Mittel aus Risikozuschlägen im Rahmen einer einzelfallbezogenen,
projektscharfen Betrachtung im Finanzausschuss berichtet.
Die Beschlussalternative verzichtet auf den Risikozuschlag, stellt dann aber ein höheres Ri-
siko hinsichtlich der Einhaltung der genannten Kosten dar.
An den Modalitäten der Finanzierung ändert sich durch den Risikozuschlag nichts, da der
angegebene Spartenverrechnungspreis auf der Grundlage des testierten Jahresabschlusses
2015 beruht und sich Veränderungen aufgrund höherer Investitionen erst im jeweils über-
nächsten Jahr ihrer Entstehung auf den Verrechnungspreis der jeweiligen Sparte auswirken.
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Finanzierung/Spartenverrechnungspreis
Mit Wirkung vom 01.01.2015 wurde statt der bisherigen kalkulatorischen Miete der Sparten-
verrechnungspreis zwischen Kernverwaltung und Gebäudewirtschaft für die Nutzung von
Gebäuden verwaltungsweit umgesetzt. Für 2015 erfolgte auf der Grundlage des testierten
Jahresabschlusses 2013 der Gebäudewirtschaft eine Zurechnung der Erträge und Aufwen-
dungen entsprechend der Objektzuordnung zur jeweiligen Sparte. In der Planung für 2015
sind Preissteigerungen – soweit erforderlich – berücksichtigt. Der jeweilige Spartenverrech-
nungspreis (Euro/qm) ergibt sich aus der Gegenüberstellung der unter Berücksichtigung von
Preissteigerungen geplanten Nettoaufwendungen und der zugeordneten Fläche.
Der Spartenverrechnungspreis auf der Basis des Jahres 2017 für Gesamtschulen beträgt
7,23/qm monatlich. Legt man diesen zugrunde, beträgt der jährlich zu entrichtende Betrag rd.
1.682.200 €. Da der Neubau mit 23.800 m² gegenüber dem Bestandsgebäude mit 33.660 m²
und damit einer Mietzahlung i. H. v. 2.920.400 €/a (gemäß dem aktuellen Raumprogramm für
eine 8-zügige Gesamtschule - inkl. Teilstandort mit 4 Zügen Sek I) kleiner ist, ergäbe sich bei
der Miete eine jährliche Einsparung in Höhe von rd. 1,24 Mio. €
Eine Aussage über die tatsächliche Belastung im Jahr 2020 bzw. 2023 kann derzeit
aber nicht getroffen werden, da diese wiederum auf dem Jahresabschluss 2018 bzw.
2021 sowie den dann geplanten Erträgen und Aufwendungen beruht. Nach heutigem
Stand werden durch die Baumaßnahme jährliche Abschreibungen in Höhe von rd. 1.307.300
€ (ohne Risikozuschlag 1.197.300 €) sowie jährliche Finanzierungskosten von 1.882.600 €
(ohne Risikozuschlag 1.724.100 €) auf die Gebäudewirtschaft zukommen, die über den städ-
tischen Haushalt refinanziert werden müssen. Im Gegenzug sind aber durch die energeti-
schen Verbesserungen Einsparungen bei den Energiekosten zu erwarten, die Ermittlung der
genauen Höhe ist aber nur mit unverhältnismäßigem Aufwand möglich.
Durch die Verkleinerung der Fläche sinken auch die sonstigen Nebenkosten (rd. 694.200 €)
und Reinigungskosten (rd. 234.900 €) – welche Anlage 1 zu entnehmen sind.
Einrichtungskosten
Die Kosten der Einrichtung belaufen sich inklusive Fachraumplanung (169.500 €) auf insge-
samt rd. 6,2 Mio. €.
Die investiven Einrichtungskosten stellen ca. 40 % des Gesamtvolumens dar und belaufen
sich somit insgesamt auf 2,6 Mio. €. Zur Maßnahmenfinanzierung ist die Mittelbereitstellung
frühestens im Haushaltsjahr 2020 in Höhe von 2,6 Mio. € im Teilfinanzplan 0301, Schulträ-
geraufgaben, in Teilfinanzplanzeile 9, Auszahlung für Erwerb von beweglichem Anlagever-
mögen erforderlich. Die durch das Gute Schule 2020 Förderprogramm finanzierten investiven
Einrichtungskosten i.H.v. 0,2 Mio. € (Medientechnik) sind bereits entsprechend veranschlagt.
Der Anteil der konsumtiven Einrichtungskosten beträgt 3,6 Mio. € und stellt 60 % des Ge-
samtvolumens dar. Hierunter fallen alle Beschaffungen mit einem Einzelwert unter 60,- € net-
to, wie z.B. die Bestuhlung von Klassenräumen. Die konsumtiven Einrichtungskosten in Höhe
von 3,6 Mio. € sind frühestens im Haushaltsjahr 2020 im Teilergebnisplan 0301, Schulträger-
aufgaben, Teilplanzeile 16, sonstiger ordentlicher Aufwand, zu veranschlagen.
Sachaufwendungen
Die Finanzierung der bilanziellen Abschreibungen der Einrichtungskosten in Höhe von
160.000 €/a erfolgt voraussichtlich ab 2020 aus zu veranschlagenden Mitteln im Teilergeb-
nisplan 0301, Schulträgeraufgaben, Teilplanzeile 14, bilanzielle Abschreibungen.
Aufgrund der anteiligen Finanzierung von investiven Einrichtungskosten in Höhe von rd. 0,2
Mio. € durch die Fördermaßnahme Gute Schule 2020 ergibt sich voraussichtlich ab 2020 ein
Ertrag aus der Auflösung von Sonderposten in Höhe von 13.000 €/a. Die im gleichen Maße
anfallenden bilanziellen Abschreibungen sind bereits im o.g. Teilergebnisplan 0301 veran-
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schlagt.
Abrisskosten werden gänzlich durch den Wirtschaftsplan 26 finanziert.
Da die Gebäude abgeschrieben sind, entstehen keine weiteren Kosten durch den Abriss der
Bestandsgebäude (kein Restbuchwert).
Personalkosten
Da es sich um ein Ersatzgebäude für eine bereits bestehende Schule handelt, entstehen kei-
ne zusätzlichen Personalkosten für Schulhausmeister und Schulsekretärin.
Baumfällungen
Für den Neubau des Schulgebäudes und der Sporthalle der Willy-Brandt-Gesamtschule
müssen insgesamt 144 Bäume gefällt werden. Der Entwurf des Freianlagenplaners sieht die
Ersatzpflanzung von 76 neuen Bäumen vor. Für weitere Ersatzpflanzungen erfolgen Ablöse-
zahlungen, die zweckgebunden für Baumpflanzungen an anderer Stelle verwendet werden.
Die Fällung wird erforderlich, da sich die Bäume in den Grundstücksbereichen befinden, die
für den Neubau des neuen Schulgebäudes und der neuen Erschließungs – und Parkplatzflä-
chen für Schule und Sporthalle vorgesehen sind.
Da der Schulneubau unter Aufrechterhaltung des laufenden Schulbetriebes in einem räum-
lich sehr beengtem Baufenster durchgeführt werden muss, ist es u.a. notwendig
im benötigten Baufenster umfangreiche Kanalbauarbeiten und Leitungsverlegungen
durchzuführen,
die Feuerwehrzufahrten und Baustraßen für die einzelnen Bauabschnitte sicherzustel-
len,
die geänderten Fluchtwege aus dem Bestandsgebäude, die sich aus den Teilabbrü-
chen der Verwaltung und der Bestandssporthalle ergeben, zu gewährleisten,
provisorisch befestigte Flächen für die Baustelleneinrichtung herzurichten.
Zur Verdeutlichung sind ein Plan sowie eine Liste der Bäume in Anlage 8 beigefügt.
Anlagen
1 Baubeschreibung Teil 1 Kostenberechnung
2 Baubeschreibung Teil 2
3 Zustimmung des Rechnungsprüfungsamtes
4 Energiecheckliste
5 Bedarfsprüfung Einrichtungskosten
6 Risikobetrachtung
7 Baupreisindex
8 Baumfällungen
9 Herleitung Kostenindexe
Beratungsverlauf (6)
Beschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungBeschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungBeschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungBeschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungBeschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 2321/2017
- Typ
- Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss
- Datum
- 06.09.2017
- Erstellt
- 03.08.2017 00:27