RR 7/2026
Genehmigung der Niederschrift über das wesentliche Ergebnis der Sitzung des Regionalrates am 05.09.2025 und 19.12.2025
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Sitzungsvorlage RR (Niederschrift Regionalrat 19.12.2025.docx)
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Niederschrift über das wesentliche Ergebnis der 2 4. Sitzung des Regionalrats des Regierungsbezirks Köln am Freitag, dem 19. Dezember 2025, von 10:00 Uhr bis 13:00 Uhr, im Plenarsaal der Bezirksregierung Köln Vorsitz: Rainer Deppe (CDU) Regionalrat des Regierungsbezirks Köln 2 4. Sitzung 19.12.2025 Tagesordnung und Beschlüsse 1 2 Feststellung der Tagesordnung Benennung eines stimmberechtigten Mitgliedes des Regionalrates zur Mitunterzeichnung der Niederschrift des Regionalrates am 19.12.2025 3 Genehmigung der Niederschriften über das wesentliche Ergebnis der Sitzungen des Regionalrates am 05.09.2025 4 5 Bericht Autobahn GmbH Drucksache RR 50/2025 . . Sachlicher Teilplan Erneuerbare Energien - Feststellungsbeschluss und Feststellung des Flächenbeitragswertes gemäß §5 Windenergieflächenbedarfsgesetz Drucksache RR 40/2025 6 Priorisierung der Maßnahmen Radwegebau an bestehenden Landesstraßen (UA II r) für 2026 Drucksache RR 45/2025 7 8 . . Priorisierung der Maßnahmen Radwegebau an bestehenden Landesstraßen (UA II r) für 2026 Drucksache RR 46/2025 Berichterstattung zur Gesamtverkehrssituation im Regierungsbezirk Köln, ein- schließlich der Abstimmung laufender und geplanter Maßnahmen im Stra- ßen-Schienen- und ÖPNV-Bereich Drucksache RR 49/2025 9 1 . Dringlichkeitsbeschluss des Regionalrates des Regierungsbezirks Köln vom 25. September 2025 Drucksache RR 51/2025 0. Anträge – 2 – Regionalrat des Regierungsbezirks Köln 2 4. Sitzung 19.12.2025 1 0.1 Antrag der Fraktion Linke/Volt vom 30.04.2025 Resolution: Zukunftsfähige Mo- bilität durch Radschnellwege sichern -Realisierung des RS6 Köln - Frechen er- möglichen Drucksache RR 44/2025 1 0.2 Änderungs- und Ergänzungsantrag der Grünen vom 04.12.2025 zu TOP 5 der Ta- gesordnung Drucksache RR 42/2025 1 1 0.3 Antrag der Linke/Volt vom 04.12.2025 zur Resolution RRX Drucksache RR 55/2025 0.4 Antrag der Fraktionen CDU, SPD, Bündnis 90/ Die Grünen, FDP vom 04.12.2025 zur Wiehltalbrücke/BAB4 Drucksache RR 53/2025 1 0.5 Gemeinsamer Antrag der Fraktionen vom 17.12.2025 zu Streckensperrungen Drucksache RR 54/2025 11. Anfragen 1 1.1 Anfrage der CDU vom 18.11.2025 zum Einsatz von künstlicher Intelligenz in der Raum- und Regionalplanung Drucksache RR 41/2025 1 1 1.2 Anfrage der Grünen zur Fließdurchgängigkeit der AGGER vom 04.12.2025 Drucksache RR 55/2025 1.3 Anfrage der Linke/Volt vom 09.12.2025 zur Gesamtwirksamkeit und Teilunwirk- samkeit des sachlichen Teilplans ,,Erneuerbare Energien'' - Juristische Bewertung der Regionalplanungsbehörde Sachlicher Teilplan Erneuerbare Energien - Fest- stellungsbeschluss und Feststellung des Flächenbeitragswertes gemäß §5 Wind- energieflächenbedarfsgesetz Drucksache RR 56/2025 12. Mitteilungen 1 2.1 der Bezirksregierung 12.2 des Vorsitzenden * * * – 3 – Regionalrat des Regierungsbezirks Köln 2 4. Sitzung 19.12.2025 1 Feststellung der Tagesordnung Rainer Deppe (Vorsitzender) eröffnet die 24. Sitzung des Regionalrates und begrüßt zunächst alle Anwesenden. Er weist darauf hin, dass gemäß der Geschäftsordnung Aufnahmen in Ton und Bild während der Sitzung nicht gestattet seien. Er stellt fest, dass die Einladung zur 24. Sitzung form- und fristgerecht erfolgt und zuletzt am 18.12.2025 aktualisiert worden sei. Er ergänzt, dass TOP 3 entfällt, da die Niederschrift noch nicht vorliege. Diese werde in der nächs- ten Regionalratssitzung genehmigt. Des Weiteren wird der Antrag 10.4 zur Wiehltalbrücke un- ter TOP 4 nach dem Vortrag der Autobahn GmbH behandelt. Die Anfrage 11.3 der Fraktionen Linke/Volt vom 09.12.2025 und der Antrag 10.2 der Fraktion Grüne vom 04.12.2025 wird unter TOP 5 behandelt. Weiterhin ergänzt er, dass zu TOP 7 ein Ergänzungsantrag der Fraktionen Grüne, FDP und CDU eingereicht wurde und diese unter TOP 7 behandelt werde. Die Beschlussfähigkeit sei gegeben. Der Tagesordnung wird zugestimmt. 2 Benennung eines stimmberechtigten Mitgliedes des Regionalrates zur Mitunter- zeichnung der Niederschrift des Regionalrates am 19.12.2025 Der Regionalrat benennt Bodo Jakob (SPD) zur Mitunterzeichnung der Niederschrift der 24. Sitzung. 3 Genehmigung der Niederschriften über das wesentliche Ergebnis der Sitzungen des Regionalrates am 05.09.2025 Wird in der nächsten Regionalratssitzung am 20.02.2026 genehmigt. 4 Bericht Autobahn GmbH Drucksache RR 50/2025 Rainer Deppe (Vorsitzender) erteilt das Wort an Herrn Kolks und Herrn Mpasios aus der Au- tobahn GmbH Willi Kolks (Autobahn GmbH) und Athanasios Mpasios (Autobahn GmbH) halten einen Vortrag (dieser wurde unten beigefügt). – 4 – Regionalrat des Regierungsbezirks Köln 2 4. Sitzung 19.12.2025 Stefan Götz (CDU) weist daraufhin, dass für seine Fraktion neben den zahlreichen Bestands- sanierungen insbesondere der Lückenschluss der A 1 sowie die Rheinspange von großer Be- deutung seien. Darüber hinaus stellt er die Frage, ob es für das Thema Rheinquerung bereits einen Zeitplan gebe, der die Abfolge der Maßnahmen an der Bonner Nordbrücke, der Ro- denkirchener Autobahnbrücke sowie der Rheinspange betreffe. In diesem Zusammen- hang fragt er weiter, über welche Strecken der Verkehr geführt werden solle, falls die genann- ten Querungen vollständig oder teilweise nicht zur Verfügung stünden. Rolf Beu (Grünen) fragt, wann realistisch mit einer Ausschreibung für den rund 15 km langen Lückenschluss begonnen werden könne. Bezüglich der Nordbrücke führt er aus, dass ab dem kommenden Jahr eine Tonnagebegrenzung vorgesehen sei, wodurch sich die Frage nach ge- eigneten Umleitungsstrecken für den Schwerverkehr stelle. Er weist darauf hin, dass alternative Rheinquerungen nur eingeschränkt zur Verfügung stünden und dass die geplante Rheinspange voraussichtlich später realisiert werde als der Baubeginn an der Nordbrücke. Abschließend fragt er, ob die Anschlussstelle Auerberg künftig noch nutzbar sei, welche ver- kehrlichen Auswirkungen insgesamt zu erwarten seien und wann frühestmöglich mit dem Er- satzneubau sowie mit welcher Bauzeit gerechnet werden könne. Willi Kolks (Autobahn GmbH) führt aus, dass ursprünglich vorgesehen gewesen sei, die Rheinspange (B 553) als verkehrliches Rückgrat vor Beginn der Bauarbeiten an der Bonner Nordbrücke und der Rodenkirchener Rheinbrücke zu realisieren. Aufgrund geänderter Priori- täten sei dies jedoch nicht mehr realistisch. Er erläutert, dass man bei der Rheinspange weiter- hin auf die Linienbestimmung warte und diese zeitlich zu spät komme, um noch vor Maßnah- men an der Bonner Nordbrücke wirksam zu werden. Er stellt dar, dass ab Mitte Januar 2026 ein Durchfahrtsverbot für Lkw über 7,5 Tonnen auf der Bonner Nordbrücke greifen werde. Von derzeit rund 100.000 Fahrzeugen täglich entfielen etwa fünf Prozent auf den Schwerverkehr; hiervon seien nur rund acht Prozent dem lokalen Schwer- verkehr zuzuordnen. Damit seien weniger als 500 Lkw tatsächlich gezwungen, alternative Rheinquerungen im Bonner Stadtgebiet zu nutzen. Diese würden vorrangig auf die Kennedy- brücke beziehungsweise die Konrad-Adenauer-Brücke ausweichen müssen; andere Rheinbrü- cken seien hierfür keine realistische Alternative. Zum Sonder- und Einsatzverkehr erklärt er, dass derzeit geprüft werde, ob Ausnahmen für be- stimmte Fahrzeuge, etwa Linienverkehr, Rettungsdienste oder den Straßenbetriebsdienst, er- möglicht werden könnten. Ein Ergebnis liege hierzu noch nicht vor. – 5 – Regionalrat des Regierungsbezirks Köln 2 4. Sitzung 19.12.2025 Weiterhin erläutert er, dass die Bonner Nordbrücke aktuell das mit Abstand kritischste Bau- werk sei. Ziel der bisherigen Planung sei es gewesen, spätestens zum Ablauf der Restnutzungs- dauer im Jahr 2034 ein neues Bauwerk zur Verfügung zu haben. Man prüfe jedoch Möglichkei- ten zur Beschleunigung, um einen früheren Ersatzneubau zu realisieren. Erst im Anschluss daran würden Maßnahmen an der Rodenkirchener Rheinbrücke erforderlich, deren Situation weniger kritisch sei. Abschließend schildert er, dass der überregionale Lkw-Verkehr weitgehend über die Autobah- nen A 1 und A 3 abgewickelt werden solle. Gleichwohl werde es zusätzliche Belastungen auf den innerstädtischen Rheinbrücken geben. Während die Kennedybrücke bereits stark ausge- lastet sei, verfüge die Konrad-Adenauer-Brücke zwar über ausreichende Kapazitäten, sei je- doch verkehrlich weniger attraktiv. Er erklärt, damit aus seiner Sicht die wesentlichen Fragen beantwortet zu haben. Athanasios Mpasios (Autobahn GmbH) führt aus, dass die Maßnahme eine höhere Priorität erhalten habe und nun in allen Abschnitten weitergeplant werde. Durch die Herstellung der Ausgleichsmaßnahmen sei zeitlicher Spielraum entstanden, um parallel die Ausschreibung und Ausführungsplanung für den südlichen Abschnitt vorzubereiten sowie die Planungen der übri- gen Abschnitte zu aktualisieren und in die Planfeststellung zu gehen. Er erläutert, dass der Bau des südlichen Abschnitts aufgrund erheblicher konstruktiver Herausforderungen und umfang- reicher Erdarbeiten mehrere Jahre in Anspruch nehmen werde. Mit der Fertigstellung dieses Abschnitts solle der Bau der nördlichen Abschnitte nahtlos fortgesetzt werden, sodass eine ab- schnittsweise Umsetzung von Süden nach Norden vorgesehen sei. Thorsten Konzelmann (SPD) verweist auf die angekündigte temporäre Stabilisierung der Wiehltalbrücke, die bis 2028 abgeschlossen sein solle, und fragt, über welchen Zeitraum diese Stabilisierung tragfähig sei und wie lange sie das bestehende Bauwerk absichern könne, bevor der Ersatzneubau tatsächlich realisiert werde. Willi Kolks (Autobahn GmbH) nimmt zunächst auf die Frage von Herrn Konzelmann zur Wiehltalbrücke Bezug und erläutert, dass die geplante Verstärkungsmaßnahme derzeit der zentrale Ansatz sei, um den Verkehr möglichst schnell wieder leistungsfähig abzuwickeln. Der Beginn der Maßnahme sei für das kommende Jahr vorgesehen, die Bauzeit betrage etwa zwei Jahre. Ab 2028 gehe man davon aus, dass die derzeitige Einstreifigkeit aufgehoben und der Verkehr wieder frei fließen könne. Die Verstärkung verschaffe nach aktueller Einschätzung ei- nen Zeitraum von rund zehn Jahren, in dem der Ersatzneubau parallel weiter vorangetrieben werden solle. Weiterhin führt er aus, dass ein Baubeginn für den Ersatzneubau Anfang der 2 030er Jahre angestrebt werde. Der Neubau solle unter Verkehr erfolgen, sodass zunächst ein Teilbauwerk errichtet und der Verkehr anschließend darauf verlagert werde, bevor das zweite – 6 – Regionalrat des Regierungsbezirks Köln 2 4. Sitzung 19.12.2025 Teilbauwerk gebaut werde. Daher sei nach Baubeginn mit weiteren zwei bis drei Jahren zu rechnen, bis eine Verkehrsverlagerung möglich sei. Dr. Thomas Wilk (Regierungspräsident) fragt, ob seitens der Verwaltung ein Signal gegeben werden könne, dass in übergeordneten Abstimmungsprozessen tatsächlich Maßnahmen zur Verfahrensbeschleunigung ergriffen würden. Er verweist dabei auf das Infrastruktursonderver- mögen und betont, dass angesichts deutlich erhöhter Finanzmittel ein „Weiter so“ nicht ziel- führend sei. Abschließend fragt er, wie vor dem Hintergrund begrenzter Planungskapazitäten sichergestellt werden solle, dass die zusätzlichen Mittel wirksam eingesetzt werden könnten, und erklärt, dass ihm hierzu ein grundsätzlich positives Signal ausreiche. Dr. Alexandra Renz von Kintzel (MWIKE) erklärt, dass es durchaus positive Signale gebe. In dieser Woche werde das Infrastruktur-Zukunfts-Gesetz auf Bundesebene in das Kabinett ein- gebracht und damit das Gesetzgebungsverfahren gestartet. Dieses Gesetz werde zu erhebli- chen Beschleunigungen führen, auch wenn dies insbesondere für den Naturschutzbereich an- spruchsvoll sei. Auf ministerieller Ebene in Nordrhein-Westfalen habe man sich darauf verständigt, alle möglichen Beschleunigungspotenziale konsequent zu nutzen, auch wenn dies mit Kompetenzverlagerungen verbunden sei. Ziel sei eine grundlegend andere Vorgehens- weise. Das Gesetz könne, sofern es so verabschiedet werde, insbesondere Autobahnabschnitte und ICE-Neubaustrecken deutlich beschleunigen und diene möglicherweise als Vorbild für weitere Vorhaben. Willi Kolks (Autobahn GmbH) ergänzt, dass auch er auf dieses Gesetz verwiesen hätte. Es werde in zwei Stufen auf den Weg gebracht. Der erste Teil betreffe insbesondere Digitali- sierung, den Einsatz von BIM und künstlicher Intelligenz sowie Verbesserungen im Einwen- dungsmanagement in Planfeststellungsverfahren. Der zweite Teil solle Anfang des kommen- den Jahres folgen und sich schwerpunktmäßig mit umweltrechtlichen Fragestellungen befassen, von denen ebenfalls Beschleunigungseffekte erwartet würden. Insgesamt sei er der Auffassung, dass alle Beteiligten derzeit in dieselbe Richtung arbeiteten und die Notwendigkeit eines veränderten Vorgehens erkannt hätten. Zur Finanzierung führt er aus, dass das vergan- gene Jahr aufgrund der langen vorläufigen Haushaltsführung schwierig gewesen sei. Erst spät seien zusätzliche Mittel bereitgestellt worden. Für das kommende Jahr gäbe es jedoch deutlich positivere Signale. Gleichwohl würden die Mittel aus dem Sondervermögen den Ge- samtbedarf nicht vollständig decken. Er betont jedoch, dass zugesichert worden sei, für bau- reife Maßnahmen zusätzliche Mittel bereitzustellen, worauf man vertrauen könne. Manfred Waddey (Grünen) stellt eine konkrete Frage zum Projekt A 4 in Köln (Bereich Ei- feltor). Hierzu erklärt er, dass es grundsätzlich sinnvoll sei, die Maßnahmen zeitlich mit der Sperrung der Eisenbahnstrecke zu koordinieren. Gleichzeitig habe dies zur Folge, dass die bis- lang vorgesehenen Umleitungskonzepte nicht mehr greifen könnten, wenn die Bahnstrecke für – 7 – Regionalrat des Regierungsbezirks Köln 2 4. Sitzung 19.12.2025 die gesamte Dauer des Ersatzneubaus gesperrt werden müsse. In diesem Fall sei insbesondere die Südbrücke über den Bahnverkehr nicht mehr erreichbar. Vor diesem Hintergrund fragt er, ob eine Bauweise möglich sei, bei der der Eisenbahnverkehr, beispielsweise durch den Einsatz unterstützender Gerüste oder vergleichbarer Maßnahmen, während der Bauzeit aufrechterhal- ten werden könne. Norbert Spinrath (SPD) weist darauf hin, dass das System A 44 neu / A 46 / A 61 im Bericht zur Autobahnsituation im Regierungsbezirk Köln regelmäßig nicht berücksichtigt werde. Er er- innert daran, dass die A 44 neu durch den Tagebau Garzweiler verlaufe und aufgrund starker Winde bei entsprechenden Wetterlagen für den Lkw-Verkehr gesperrt werden müsse. Zu- dem schildert er, dass der Übergang zum Autobahnkreuz Wanlo ursprünglich nur als Proviso- rium errichtet worden sei, da ein Neubau der A 61 vorgesehen gewesen sei. Nachdem auf die- sen Ersatzneubau verzichtet worden sei, habe man vereinbart, das bestehende Provisorium als Dauerlösung zu nutzen und baulich so zu optimieren, dass ein leistungsfähiger Verkehrsfluss gewährleistet sei. Willi Kolks (Autobahn GmbH) erklärt zum Thema Eifeltor, dass die Planungen für den Ersatz- neubau darauf ausgerichtet seien, sich zeitlich vollständig an die von der Deutschen Bahn vor- gesehenen Sperrpausen anzupassen. Ziel sei, Bauweisen zu wählen, die innerhalb dieser Zeit- fenster umgesetzt werden könnten, sodass keine zusätzlichen Eingriffe in den Bahnverkehr erforderlich würden. Andere Maßnahmen der Bahn würden dadurch nicht beeinträchtigt. Zum Thema A 44 bittet er um Verständnis, da der hierfür zuständige Ansprechpartner der Au- tobahn GmbH nicht anwesend sei. Die Zuständigkeiten der Autobahn GmbH seien nicht voll- ständig deckungsgleich mit dem Zuschnitt des Regierungsbezirks Köln. Gespräche mit RWE würde man bereits führen, jedoch könne er hierzu keine inhaltliche Auskunft geben. Abschlie- ßend regt er an, künftig bei Berichten für den Regierungsbezirk die jeweils zuständige Nieder- lassung einzubeziehen, und bietet, eine ergänzende Stellungnahme im Nachgang zum Proto- koll, an. Rainer Deppe (Vorsitzender) kündigt an, den Bericht sowie die Aussprache hierzu abzuschlie- ßen. Er weist darauf hin, dass noch ein gemeinsamer Antrag der Fraktionen CDU, SPD, Die Grü- nen und FDP zur Wiehltalbrücke/BAB4 vom 04.12.2025 vorliege, und fragt, ob hierzu nochmals das Wort gewünscht werde. Wortmeldungen erfolgen nicht. Abschließend leitet er die Abstim- mung ein. Der Antrag wird ohne Gegenstimmen und Enthaltung einstimmig angenommen. 5 . Sachlicher Teilplan Erneuerbare Energien – Feststellungsbeschluss und Feststellung 8 – – Regionalrat des Regierungsbezirks Köln 2 4. Sitzung 19.12.2025 des Flächenbeitragswertes gemäß §5 Windenergieflächenbedarfsgesetz Drucksache RR 40/2025 Dr. Thomas Wilk (Regierungspräsident) erklärt, dass der Beschluss von zentraler Bedeutung für die Energieversorgung, den Klimaschutz und die Verantwortung gegenüber künftigen Ge- nerationen sei. Er schildert, dass mit dem Teilplan der Übergang von einer bislang punktuellen, kommunal geprägten Steuerung der Windenergie hin zu einer regional einheitlichen, rechtssi- cheren und nachvollziehbaren Planung für den gesamten Regierungsbezirk Köln vollzogen werde. Diese Klarheit sei notwendig für Bürgerinnen und Bürger, Kommunen, Projektträger, Genehmigungsbehörden sowie für den Regionalrat als politisches Entscheidungsgremium. Der Regierungsbezirk Köln leiste mit einem Flächenbeitragswert von 15.682 Hektar den höchs- ten Beitrag in Nordrhein-Westfalen und dies in einer Region mit besonders hoher Dichte, viel- fältigen Nutzungsansprüchen und erheblichen Nutzungskonflikten. Der Ausbau der erneuer- baren Energien sei politisch gewollt, gesellschaftlich notwendig und planerisch hochkomplex, da er mit erheblichen Abwägungsprozessen verbunden sei. Er betont, dass Windenergie Kon- flikte auslösen könne, diese jedoch legitim seien und im demokratischen Prozess berücksich- tigt werden müssten. Gerade deshalb brauche es eine geordnete Planung, um Zufälligkeit, Rechtsunsicherheit und eine ungeordnete Entwicklung zu vermeiden. Der Teilplan diene der Schaffung von Ordnung, Transparenz und Konfliktreduzierung und erfülle zugleich die bundes- und landesrechtlichen Vorgaben und dies mehrere Jahre früher als bundesrechtlich gefordert. Weiter spricht er die besonderen Herausforderungen durch die sogenannten MVA- Beschränkungen im Umfeld militärischer Einrichtungen an und hebt hervor, dass der heutige Stand nur durch intensive und engagierte Zusammenarbeit erreicht worden sei. Abschließend betont er, dass der Teilplan eine ausgewogene und rechtssichere Grundlage für den Ausbau der Windenergie schaffe, sensible Räume schütze und Planungssicherheit herstelle. Er bittet den Regionalrat, dem Teilplan zuzustimmen, da dieser nicht einfach, aber notwendig und rich- tig sei. Daniel Lüngen (AL3) betont, dass dieser Prozess von einem intensiven Ringen um tragfähige Lösungen geprägt gewesen sei und dass der vorliegende Entwurf Lösungen enthalte, die für die Region insgesamt tragfähig seien. Mit dem Plan würden über 70 % der kommunalen Ener- giegebiete berücksichtigt und zugleich das vorgegebene Flächenziel erreicht – trotz der viel- fältigen Nutzungsansprüche im Regierungsbezirk. Stefan Götz (CDU) schließt sich den Ausführungen der beiden Vorredner an und erklärt, dass der Prozess sowie der heute vorliegende Plan umfassend dargestellt worden seien. Er betont, dass der heutige Sitzungstag nicht mehr für Änderungen am Teilplan geeignet sei. Jede inhalt- liche Änderung würde eine dritte Offenlage erforderlich machen und damit dazu führen, dass – 9 – Regionalrat des Regierungsbezirks Köln 2 4. Sitzung 19.12.2025 kein Planbeschluss vor Ablauf des landesrechtlichen Moratoriums gefasst werden könne, was einen ungeregelten Ausbau der Windenergie zur Folge hätte. Weiter weist er darauf hin, dass etwaige berechtigte Anregungen im Rahmen der nachfolgenden Genehmigungsverfahren ein- gebracht werden könnten, da kein Vorhaben ohne entsprechendes Verfahren realisiert werde. Offene Fragen könnten dort geklärt werden. Abschließend erklärt er, dass die CDU-Fraktion dem Teilplan zustimmen werde, um rechtzeitig Klarheit zu schaffen, und bat die übrigen Fraktionen, diesem Vorgehen ebenfalls zu folgen. Thorsten Konzelmann (SPD) erklärt, dass es positiv sei, dass am Ende rund 70 % der kommu- nalen Planungen berücksichtigt worden seien. Die SPD-Fraktion werde dem Teilplan daher grundsätzlich zustimmen. Aufgrund unterschiedlicher Betroffenheiten im Regierungsbezirk werde es zwei Enthaltungen innerhalb der Fraktion geben. Rolf Beu (Grünen) führt aus, dass der vorliegende sachliche Teilplan Erneuerbare Energien sowohl positive Ansätze als auch kritische Punkte enthalte. Er kritisiert, dass sehr kleinteilige Vorrangzonen planerisch und wirtschaftlich problematisch seien und zudem Eingriffe in Natur und Landschaft verursachten. Weiter weist er aus Sicht seiner Fraktion auf problematische Überkonzentrationen von Vorrangflächen, insbesondere im Bereich einzelner Ortsteile hin und führt aus, dass hier stärkere Rücksichtnahmen auf Anwohnerinteressen möglich gewe- sen wären. Zudem beanstandet er, dass frühere Beschlüsse des Regionalrates zur Berücksich- tigung kommunaler Flächennutzungsplanungen nur unzureichend umgesetzt worden seien. Für den Bereich Bornheim erläutert er einen Antrag seiner Fraktion, mit dem eine Anpassung der Vorrangzone an die kommunale Konzentrationszone angestrebt werde, sowie einen wei- teren Antrag auf regelmäßige Berichterstattung zum Ausbau der Windenergie im Regionalrat. Abschließend betont er, dass Windenergie ein zentraler Baustein der Energiewende sei. Trotz der vorgebrachten Kritikpunkte werde die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen dem Feststellungs- beschluss zum sachlichen Teilplan Erneuerbare Energien in der vorliegenden Fassung zustim- men. Reinhold Müller (FDP) führt aus, dass er die vorherigen Wortbeiträge aufmerksam ver- folgt habe und merkt an, dass trotz zahlreicher Einwände letztlich eine Zustimmung zum Plan absehbar sei. Auch seine Fraktion sei der Auffassung, dass eine Regelung notwendig gewesen sei, um eine ungeordnete Entwicklung zu vermeiden. Er betont, dass das Kernproblem aus sei- ner Sicht in der vorgegebenen Flächenkulisse von 15.682 Hektar liege, die im Regierungsbezirk Köln aufgrund zahlreicher Restriktionen nicht gerecht darstellbar sei. Dies führe zu erheblichen Ungleichgewichten zwischen links- und rechtsrheinischen Bereichen: Während im rechtsrhei- – 10 – Regionalrat des Regierungsbezirks Köln 2 4. Sitzung 19.12.2025 nischen Teil kaum Flächen ausgewiesen werden könnten, lägen im linksrheinischen Teil ein- zelne Kommunen nahe an Belastungsgrenzen. Dies sei den betroffenen Menschen nicht zuzu- muten. Weiter kritisiert er, dass es landesweit zu einer ungerechten Behandlung komme, da in anderen Regionen größere Abstände zur Wohnbebauung möglich seien, während im Regie- rungsbezirk Köln deutlich geringere Abstände vorgesehen würden. Diese Gleichsetzung der Region Köln mit ländlich geprägten Regierungsbezirken sei aus seiner Sicht nicht sachgerecht erfolgt. Friedrich Jeschke (Die Linke/Volt) erklärt, dass seine Fraktion das Ziel des sachlichen Teilplans Erneuerbare Energien von Beginn an unterstützt habe und den Ausbau der erneuerbaren Energien grundsätzlich beschleunigen wolle. Der Aufstellungsbeschluss sowie die zweite Offenlage seien trotz erheblicher Bedenken mitgetragen worden, ebenso das Ziel, den Feststellungsbeschluss noch in dieser Wahlperiode zu fassen. Er hinterfragt, ob das stark beschleunigte Verfahren in dieser Form sinnvoll gewesen sei. Gleichzeitig betont er, dass mit dem Feststellungsbeschluss noch kein Windrad gebaut werde und die eigentlichen Entscheidungen in nachgelagerten Genehmigungsverfahren getroffen würden. Trotz bestehender Widersprüche im gesetzlichen Rahmen, etwa bei Speicher- und Netzinfrastruktur, sehe seine Fraktion die Chancen der Energiewende und halte Windenergie für einen zentralen Baustein von Versorgungssicherheit und Klimaschutz. Abschließend erklärt er, dass seine Fraktion dem Teilplan zustimmen werde. Der Plan sei notwendig, um den Ausbau der erneuerbaren Energien nicht weiter zu blockieren. Zugleich unterstütze man rechtliche Überprüfungen einzelner strittiger Flächen und erwarte für künftige Verfahren mehr Zeit, Transparenz, Kommunikation und europäische Abstimmung, insbesondere in Grenzregionen. Wolfgang Heller (SPD) führt aus, dass er eine von der Mehrheitsmeinung abweichende Posi- tion darlege. Seine Kritik richte sich ausdrücklich nicht gegen die Bezirksregierung oder den Regionalrat, sondern gegen die Landesplanungsbehörde und das zuständige Ministerium. Ins- besondere beanstandet er, dass durch die starke zeitliche Vorgabe und das angekündigte Aus- bleiben eines weiteren Moratoriums faktisch verhindert worden sei, dass der Regionalrat ei- gene Abwägungsentscheidungen in das Verfahren einbringen könne. Er erläutert, dass es unter anderen Umständen möglich gewesen wäre, kommunale Einwendungen stärker zu berücksich- tigen und über eine weitere Offenlage transparent zu machen. Der enge Zeitplan habe dies jedoch ausgeschlossen. In seinem Herkunftskreis Euskirchen hätten neun von elf Kommunen Einwendungen erhoben, die aus seiner Sicht nicht substanziell berücksichtigt worden seien. Gleichzeitig betont er, dass er einen ungeordneten Ausbau („Wildwuchs“) der Windenergie vermeiden wolle. Da ein drittes Moratorium nicht vorgesehen sei, würde eine Ablehnung des Plans aus seiner Sicht die Situation für Kommunen und Anwohner weiter verschlechtern. Vor diesem Hintergrund erklärt er, dass er dem Plan nicht zustimmen, ihn aber auch nicht ableh- nen werde, sondern sich enthalten werde. Abschließend weist er darauf hin, dass mit dem Be- schluss nun nachgelagerte Genehmigungsentscheidungen auf kommunaler und Kreisebene – 11 – Regionalrat des Regierungsbezirks Köln 2 4. Sitzung 19.12.2025 verlagert würden, was aus seiner Sicht eine zusätzliche Belastung darstelle. Seine Enthal- tung sei das Ergebnis sorgfältiger Abwägung und intensiver Gespräche mit Kommunen und Initiativen. Norbert Spinrath (SPD) erklärt, dass er sein abweichendes Stimmverhalten begründen wolle und betont, dass er sich seit vielen Jahren engagiert für Klimaschutz und Energiewende ein- setze. Seine Kritik richte sich jedoch gegen die Vorgaben der Landesregierung, insbesondere gegen den Auslauf des Moratoriums, der den Handlungsspielraum des Regionalrates erheblich einschränke. Er erläutert, dass dem Regionalrat faktisch nur die Wahl zwischen Zustimmung oder Ablehnung bleibe, wobei eine Ablehnung eine dritte Offenlage und damit die Folgen des Auslaufen des Moratoriums nach sich ziehen würde. Für einzelne Flächen im Regierungsbezirk Köln hätte er sich mehr politischen Gestaltungsspielraum gewünscht, um den Ausbau der er- neuerbaren Energien besser mit den Interessen der Bevölkerung, der Kommunen sowie des Natur- und Artenschutzes in Einklang bringen zu können. Aus Respekt vor den Kommunen, die Flächenvorgaben akzeptiert hätten, vor der fachlich hochwertigen Arbeit der Bezirksregierung sowie vor der intensiven internen Abwägung innerhalb seiner Fraktion erklärt Norbert Spinrath (SPD), dass er dem Teilplan nicht widersprechen, sondern sich bei der Abstimmung enthal- ten werde. Franz Michael Jansen (CDU) schildert, dass er dem Regionalrat seit 16 Jahren angehöre und in dieser Zeit stets habe abwägen können. Der sachliche Teilplan Erneuerbare Energien sei aus seiner Sicht das erste Verfahren, bei dem dieser Ermessensspielraum faktisch nicht bestan- den habe. Er weist darauf hin, dass insbesondere in seinem Herkunftsgebiet, dem Kreis Heins- berg, bereits eine hohe Belastung durch Windenergieanlagen bestehe. In mehreren konkreten Fällen, unter anderem in Erkelenz-Kleinboslar, im Selfkant sowie in Eschweiler-Neulohn, hätte er sich eine politische Abwägung gewünscht, da die Belastung der Bevölkerung dort er- heblich sei, im Selfkant zudem mit Auswirkungen bis in die Niederlande. Zugleich betont er, dass er der Bezirksregierung keinen Vorwurf mache; der erhebliche Zeitdruck sei nicht dort entstanden. Angesichts der Gefahr eines ungeordneten Ausbaus nach Auslaufen des Morato- riums habe er jedoch entschieden, dem Teilplan zuzustimmen, da ein möglicher Wildwuchs aus seiner Sicht die Situation weiter verschlechtern würde. Rainer Deppe (Vorsitzender) stellt fest, dass keine weiteren Wortmeldungen vorliegen, und leitet in den formalen Teil der Sitzung über. Zunächst weist er auf die Anfrage der Fraktion Linke/Volt vom 9.12.2025 hin, die schriftlich beantwortet worden sei. Nach Dank für die Beant- wortung seien keine Nachfragen gestellt worden. Anschließend leitet der Vorsitzende die Ab- stimmung ein. Zunächst stellt er die Punkte 1 und 2 des Beschlussvorschlags Nr. 40-2025 (for- maler Teil) zur Abstimmung. Diese werden ohne Gegenstimmen bei zwei Enthaltungen einstimmig angenommen worden. – 12 – Regionalrat des Regierungsbezirks Köln 2 4. Sitzung 19.12.2025 Danach ruft er den Antrag von Bündnis 90/Die Grünen vom 4.12.2025, Ziffer 1 (Bornheim) auf. Dem Antrag haben die Fraktionen Bündnis 90/Die Grünen, FDP und Linke/Volt zugestimmt. Dagegen haben CDU und SPD gestimmt. Enthaltungen habe es nicht gegeben. Im Anschluss stellt der Vorsitzende die Punkte 3 und 4 des Beschlussvorschlags (Abwägungs- vorschläge und Feststellungsbeschluss zum sachlichen Teilplan Erneuerbare Energien) zur Ab- stimmung. Diese werden mit den Stimmen von CDU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen und Linke/Volt angenommen. Dagegen habe die FDP-Fraktion gestimmt. Enthaltungen seien von Herrn Heller und Herrn Spinrath erfolgt. Abschließend stellt er die Punkte 5 und 6 gemeinsam mit dem zweiten Antrag von Bündnis 90/Die Grünen zur regelmäßigen Berichterstattung zur Abstimmung. Diese werden bei Enthaltungen der FDP-Fraktion sowie der beiden genannten SPD-Mitglieder angenommen. Die Vertreter der Freien Wähler und der AfD waren bei der gesamten Sitzung und damit auch bei dieser Abstimmung nicht anwesend. Der Vorsitzende stellt fest, dass der Sachliche Teilplan Erneuerbare Energien damit beschlossen sei. 6 . Priorisierung der Maßnahmen Um- und Ausbau von Landesstraßen bis 3 Mio. € Ge samtkosten (UA II a) für 2026 Drucksache RR 45/2025 Rainer Deppe (Vorsitzender) ruft Tagesordnungspunkt 6, die Priorisierung der Maßnahmen an und aus Bahn-Landesstraßen, auf. Er weist darauf hin, dass der Punkt in der Verkehrskom- mission beraten worden sei und ein entsprechender Beschlussvorschlag vorliege. Wortmel- dungen oder Einwendungen gibt es nicht, so dass der Beschlussvorschlag angenommen sei. 7 . Priorisierung der Maßnahmen Radwegebau an bestehenden Landesstraßen (UA II r) für 2026) Drucksache RR 46/2025 Rainer Deppe (Vorsitzender) erklärt, dass ein Beschlussvorschlag der Verkehrskommission vorgelegen habe. Da keine Wortmeldungen oder Einwendungen erfolgt seien, sei der Vor- schlag ebenfalls beschlossen worden. Darüber hinaus ruft er den ergänzenden Antrag von CDU, Bündnis 90/Die Grünen und FDP zur Aufnahme eines Radwegeabschnitts in die Betrachtungsliste auf. Wortmeldungen oder Gegen- stimmen gibt es nicht, so dass auch dieser Antrag angenommen ist. Der Landesbe- trieb werde gebeten, den Radwege-Lückenschluss zwischen Erftstadt-Herrig und Nörvenich- Pingsheim in die Betrachtung miteinzubeziehen. – 13 – Regionalrat des Regierungsbezirks Köln 2 4. Sitzung 19.12.2025 8 . Berichterstattung zur Gesamtverkehrssituation im Regierungsbezirk Köln, einschließ- lich der Abstimmung laufender und geplanter Maßnahmen im Straßen-Schienen- und ÖPNV-Bereich Drucksache RR 49/2025 Rainer Deppe (Vorsitzender) ruft den Tagesordnungspunkt zur Berichterstattung der Frak- tion Linke-Volt über die Gesamtverkehrssituation im Regierungsbezirk, auf. Er weist darauf hin, dass schriftliche Stellungnahmen der Deutschen Bahn sowie der Autobahn GmbH vorlägen. Friedrich Jeschke (Die Linke/Volt) führt aus, dass die Inhalte der Bahninfrastrukturprojekte bereits in der Verkehrskommission vorgestellt worden seien und heute zudem eine Berichterstattung der Autobahn GmbH erfolgt sei. Das eigentliche Anliegen seiner Fraktion sei jedoch eine übergeordnete Gesamtbetrachtung der Verkehrssituation im Regierungsbezirk. Er kritisiert, dass derzeit ein Gesamtüberblick über die Vielzahl der laufenden und anstehenden Maßnahmen an Landes-, Bundes- und Autobahnstraßen fehle. Zwar erkenne er die ausführliche Berichterstattung der Autobahn GmbH an, jedoch betont er, dass weiterhin unklar sei, wie die Vielzahl der Maßnahmen insgesamt bewältigt werden solle. Ziel der Anfrage sei es gewesen, eine zusammenfassende Bewertung aus verkehrspolitischer Sicht, idealerweise unter Einbindung des zuständigen Ministeriums, zu erhalten. Die vorliegenden Berichte seien hierfür aus Sicht seiner Fraktion nicht ausreichend gewesen. 9 . Dringlichkeitsbeschluss des Regionalrats der Regierungsbezirks Köln vom 25. Sep- tember 2025 Drucksache RR 51/2025 Rainer Deppe (Vorsitzender) weist darauf hin, dass der Sachverhalt bereits im September im Ältestenrat beraten worden sei und anschließend eine entsprechende Dringlichkeitsentschei- dung getroffen worden sei. Er fragt, ob Einwendungen gegen die Genehmigung der Dringlich- keitsentscheidung bestünden. Da dies nicht der Fall gewesen ist, stellt er die Genehmigung der Dringlichkeitsentscheidung fest. 1 0. Anträge 0.1 Antrag der Fraktion Linke/Volt vom 30.04.2025 Resolution: Zukunftsfähige 1 Mobilität durch Radschnellwege sichern Realisierung des RS6 Köln-Frechen er- möglichen Drucksache RR 44/2025 – 14 – Regionalrat des Regierungsbezirks Köln 2 4. Sitzung 19.12.2025 Rainer Deppe (Vorsitzender) ruft die Abstimmung auf. Der Resolution stimmen die Fraktio- nen SPD, Bündnis 90/Die Grünen, FDP (mit Ausnahme einzelner Mitglieder) sowie die Fraktion Linke/Volt. Dagegen stimmen die CDU-Fraktion sowie ein Mitglied der FDP-Fraktion. Damit ist die Resolution angenommen. 10.2 Änderungs- und Ergänzungsantrag der Grünen vom 04.12.2025 zu TOP 5 der Tagesordnung Drucksache RR 42/2025 Wurde unter TOP 5 behandelt. 1 0.3 Antrag der Linke/Volt vom 04.12.2025 zur Resolution RRX Drucksache RR 52/2025 Rainer Deppe (Vorsitzender) weist darauf hin, dass ein Änderungsantrag der CDU vorliege, mit dem die letzten drei Absätze des Ursprungsantrags durch zwei neue Absätze ersetzt wer- den sollten. Die entsprechenden Textfassungen hätten den Mitgliedern vorgelegen. Anschließend stellt er den Änderungsantrag zur Abstimmung. Dieser wird einstimmig ange- nommen. Im Anschluss stellt er den Gesamtantrag in der geänderten Fassung zur Abstimmung. Gegen- stimmen oder Enthaltungen habe es nicht gegeben. Der Antrag wird einstimmig abgeschlos- sen. 1 0.4 Antrag der Fraktionen CDU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen, FDP vom 04.12.2025 zur Wiehltalbrücke/BAB4 Drucksache RR 53/2025 Wurde unter TOP 4 behandelt. 1 0.5 Gemeinsamer Antrag der Fraktionen vom 17.12.2025 zu Streckensperrungen Drucksache RR 54/2025 Rainer Deppe (Vorsitzender) ruft den gemeinsamen Antrag aller Fraktionen unter Tagesord- nungspunkt 10.5 auf und weist darauf hin, dass hierzu Ergänzungsanträge der Fraktion Linke/Volt vorlägen. – 15 – Regionalrat des Regierungsbezirks Köln 2 4. Sitzung 19.12.2025 Die Ergänzungsanträge werden getrennt abgestimmt. Für den 1. Ergänzungsantrag Rad- schnellweg Köln–Bonn (RS 7), prioritäre Bearbeitung stimmen Bündnis 90/Die Grünen und Linke/Volt dafür. Dagegen stimmen CDU, SPD und FDP. Der Antrag wird damit abgelehnt. Für den zweiten Ergänzungsantrag temporäre Freigabe des Standstreifens für Busse des Schienenersatzverkehrs stimmen Bündnis 90/Die Grünen und Linke/Volt dafür. Dage- gen stimmen CDU, SPD und FDP. Der Antrag wird damit abgelehnt. Anschließend stellt der Vorsitzende den Gesamtantrag in der ursprünglichen Fassung zur Ab- stimmung. Gegenstimmen oder Enthaltungen habe es nicht gegeben. Der Antrag wird ein- stimmig beschlossen. 11. Anfragen 1 1.1 Anfrage der CDU vom 18.11.2025 zum Einsatz von künstlicher Intelligenz in der Raum- und Regionalplanung Drucksache RR 41/2025 Rainer Deppe (Vorsitzender) erklärt, dass diese Anfrage schriftlich beantwortet worden sei. 1 1.2 Anfrage der Grünen zur Fließdurchgängigkeit der AGGER vom 04.12.2025 Drucksache RR 55/2025 Rainer Deppe (Vorsitzender) erklärt, dass diese Anfrage schriftlich beantwortet worden sei. Manfred Waddey (Grüne) führt aus, dass der Begriff „freifließend“ durch eine EU-Verordnung neu eingeführt worden sei. Vor diesem Hintergrund fragt er, ob dies bedeute, dass Querbau- werke dann als obsolet zu betrachten seien, wenn die Durchgängigkeit nicht innerhalb realis- tischer kurzer Zeiträume hergestellt werden könne. Anna Morsbach (Dezernat 54) antwortet, dass sie diese Frage derzeit nicht abschließend be- antworten könne, da noch unklar sei, wie die europäische Wiederherstellungsverordnung kon- kret ausgestaltet und in nationales Recht umgesetzt werde. Nach ihrem Verständnis lasse sich der Schluss, dass Querbauwerke allein aufgrund fehlender Durchgängigkeit automatisch ob- solet würden, derzeit nicht ziehen. Eine verbindliche Klärung müsse durch das zuständige Mi- nisterium erfolgen. Sie schlägt vor, zu einem späteren Zeitpunkt erneut zu berichten, sobald die rechtliche Lage klarer sei. Rainer Deppe (Vorsitzender) begrüßt dies und regt an, dass Frau Morsbach sich zu gegebe- ner Zeit bei der Geschäftsstelle melde, damit der Punkt erneut aufgegriffen werden könne. – 16 – Regionalrat des Regierungsbezirks Köln 2 4. Sitzung 19.12.2025 1 1.3 Anfrage der Linke/Volt vom 09.12.2025 zur Gesamtunwirksamkeit und Tei- lunwirksamkeit des sachlichen Teilplans ,,Erneuerbare Energien‘‘ – Juristische Bewertung der Regionalplanungsbehörde Sachlicher Teilplan Erneuerbare Ener- gien – Feststellungsbeschluss und und Feststellung des Flächenbeitragswertes gemäß §5 Windenergieflächenbedarfsgesetz Drucksache RR 56/2025 Rainer Deppe (Vorsitzender) schildert, dass es eine schriftliche Antwort gab. 12. Mitteilungen 1 2.1 der Bezirksregierung 2.2 des Vorsitzenden 1 Rainer Deppe (Vorsitzender) erklärt, dass es sich um die letzte Sitzung dieser Wahlperiode handele. Seit der ersten Sitzung am 19.02.2021 seien insgesamt 24 Plenarsitzungen durchge- führt worden, mehr als in allen bisherigen Wahlperioden. Dies sei Ausdruck eines außerge- wöhnlich umfangreichen Arbeitsprogramms. In dieser Wahlperiode seien gleich drei Regio- nalpläne beschlossen worden (Teilplan Nichtenergetische Rohstoffe, Gesamtregionalplan sowie der sachliche Teilplan Erneuerbare Energien). Darüber hinaus seien 13 Regionalplanän- derungen im regulären Verfahren vorgenommen worden. Weiter weist der Vorsitzende auf den im Herbst 2021 gefassten Beschluss zum Hochwasserschutz hin, mit dem sich der Regionalrat selbst verpflichtet habe, keine neuen Flächen in hochwassergefährdeten Bereichen auszuwei- sen. Dieser Grundsatz sei konsequent eingehalten worden. Zur Arbeitsbilanz führt er aus, dass der Ältestenrat 25-mal getagt habe, die Arbeitsgruppe Regionalplan 57-mal, es 41 Informati- onsveranstaltungen sowie rund 70 Sitzungen der Kommissionen gegeben habe. Ziel sei stets gewesen, Verfahren zügig, aber rechtssicher abzuschließen und Entscheidungen nicht in kom- mende Wahlperioden zu verschieben. Der Vorsitzende betont, dass trotz unterschiedlicher politischer Auffassungen Entscheidungen sachlich, fachlich begründet und häufig fraktionsübergreifend getroffen worden seien. Dieser Stil der Zusammenarbeit sei prägend für die Arbeit des Regionalrates gewesen. Abschlie- ßend bedankt er sich bei der Verwaltung ausdrücklich für die fachlich fundierte Begleitung, die intensive Unterstützung und die verlässliche Vorbereitung der politischen Entscheidungen. Rainer Deppe (Vorsitzender) beendet die Sitzung um 13:00 Uhr. – 17 – Regionalrat des Regierungsbezirks Köln 2 4. Sitzung 19.12.2025 gez. Rainer Deppe (Vorsitzender des Regionalrates Köln) gez. Bodo Jakob (Mitglied des Regionalrates Köln) gez. Eda Sengül (Geschäftsstelle Regionalrat Köln) – 18 – Niederlassung Rheinland Außenstelle Köln und Außenstelle Euskirchen 2 4. Sitzung Regionalrat des Regierungsbezirks Köln Quelle: Autobahn GmbH| A7 Kassler Berge Unsere Standorte- Die Außenstelle Köln und die Außenstelle Euskirchen Außenstelle Köln 4 Geschäftsbereiche 4 Baubüros Remscheid Leverkusen 8 Autobahnmeistereien Außenstelle Euskirchen 2 Geschäftsbereiche Overath Sankt Köln Düren Augustin Weilerswist Bonn 1 Projektbüro in Würselen AUßENSTELLE KÖLN + EUSKIRCHEN 2 19. Dezember 2025 | 24. Sitzung des Regionalrates des Regierungsbezirks Köln Organisation: Außenstelle Köln und Außenstelle Euskirchen Niederlassung Rheinland Direktion Thomas Ganz Außenstelle Köln Leitung Außenstelle Euskirchen Leitung Außenstelle Essen Leitung Willi Kolks Athanasios Mpasios Mario Korte Geschäftsbereich Bau & Erhaltung Andreas Zenz Geschäftsbereich Bau & Erhaltung Helmut Frings Geschäftsbereich Planung Friederike Schaffrath Geschäftsbereich Betrieb & Verkehr Geschäftsbereich Rheinbrücken Nicole Ritterbusch Geschäftsbereich Planung Bernd Bartelt Martin Zielenbach 3 19. Dezember 2025 | 24. Sitzung des Regionalrates des Regierungsbezirks Köln Prioritäten der Autobahn GmbH 1 . Erhaltung und Bereitstellung des Bestandsnetzes A. Bauwerke B. Strecke 2 3 4 . Schaffung von zusätzlichen LKW-Stellplätzen, Elektromobilität, … . Wichtige Bedarfsplanmaßnahmen mit dringenden Ersatzneubauten . Weitere wichtige Bedarfsplanmaßnahmen Quelle: Jan R Schäfer | A6 Autobahnkreuz Nürnberg-Ost 4 19. Dezember 2025 | 24. Sitzung des Regionalrates des Regierungsbezirks Köln Bauwerkserhaltung 1 2 3 4 . A4/ L136 Untereschbach . A4 Wiehltalbrücke . A4 Eifeltor . A565/A61 Ersatzneubau AK Meckenheim Erhaltung und Bereitstellung des Bestandsnetzes 1 2 3 . A3 Gesamtinstandsetzung AD Heumar – Landesgrenze . A3 Fahrbahnerhaltung AK Köln-Ost – AS Leverkusen-Zentrum Agenda AS Köln . A4 Grundhafte Sanierung und Lärmschutz AK Köln-Ost – AS Merheim Wichtige Bedarfsplanmaßnahmen mit dringenden Ersatzneubauten 1 2 3 4 5 . A1 A bei Lev . A4plus . A4/A555 Umbau AK Köln Süd . A59 AD K-Porz bis AD BN-Nordost inkl. einer T+R-Anlage . A565 6-streifiger Ausbau AK Bonn Nord bis AS Bonn Beuel mit Neubau der Rheinbrücke Weitere wichtige Bedarfsplanmaßnahmen 1. A553 Rheinspange 5 19. Dezember 2025 | 24. Sitzung des Regionalrates des Regierungsbezirks Köln Bauwerkserhaltung 1 2 3 4 . A4/ L136 Untereschbach . A4 Wiehltalbrücke . A4 Eifeltor . A565/A61 Ersatzneubau AK Meckenheim Quelle: Autobahn GmbH | A61 Moseltalbrücke 6 19. Dezember 2025 | 24. Sitzung des Regionalrates des Regierungsbezirks Köln A4 A4/L136 Untereschbach Ersatzneubau der Brücke BW 5009 685 Stand: Verlängerung der Nutzungsdauer durch Traggerüst Aktuell: Traggerüst errichtet in 2024 Nächste Schritte: Herstellung Behelfsumfahrung und Errichtung von zwei Behelfsbrücken ab 2026 Ersatzneubau bis vsl. 2030 7 19. Dezember 2025 | 24. Sitzung des Regionalrates des Regierungsbezirks Köln A4 A4 Wiehltalbrücke BW 5010 724 • • Lastbeschränkung und einstreifige Verkehrsführung eingerichtet (seit Nov. 2024) Weiterhin festgestellte Überschreitungen des zulässigen Gesamtgewichts, der max. Achslast sowie Verstöße gegen das beschilderte Abstandsgebot für Lkw • ordnungsbehördliche Kontrollen Autobahnpolizei und des Bundesamtes für Logistik und Mobilität (BALM) vor Ort mit den dortigen Kapazitäten • • Umbau und Optimierung der Verkehrsführung zuletzt in der 49. Kalenderwoche Aktuelle und geplante Instandsetzungs- und Verstärkungsmaßnahmen in der Bearbeitung • Aufbau einer Anlage für sicheres Ausleiten in Vorbereitung auf Basis WIM Perspektive • Lkw-Sperranlage als mögliche nächste Eskalationsstufe in planerischer Vorbereitung und Abstimmung; Einsatz ab Sommer 2026 möglich • Instandsetzung und Verstärkung des gesamten Bauwerks ab vsl. Ende 2026 (Dauer ca. 2 Jahre) 8 19. Dezember 2025 | 24. Sitzung des Regionalrates des Regierungsbezirks Köln A4 Ersatzneubau Wiehltalbrücke Perspektive Ersatzneubau Ziel: Ersatzneubau mit beschleunigtem Genehmigungsverfahren nach §4 FStrG Aktueller Stand: Grundlagenermittlung (Vermessung, Umweltbegutachtungen) für Sanierung und Ersatzneubau Nächste Schritte: Ausschreibung der Planungsleistungen ab I/2026 Öffentlichkeitsbeteiligung ab I/2026 Die Planung des Ersatzneubaus erfolgt schnellstmöglich und unter Ausschöpfung aller rechtlich und technisch möglichen Beschleunigungsmaßnahmen. 9 19. Dezember 2025 | 24. Sitzung des Regionalrates des Regierungsbezirks Köln A4 A4 Eifeltor BW 5107 617 Kompensation aktuell: • • • Kein Verkehr über den Kopplungsstellen Kein Schwerverkehr auf dem Bauwerksteil von 1956 Optimierte, dauerhafte Verkehrsführung in beiden Fahrtrichtungen Aspekte der aktuellen Verkehrsführung: • • • • • zusätzliche Matrix-LED-Tafeln überkopf und seitlich Beschränkung auf 60 km/h alle Verkehrsbeziehungen bleiben erhalten zwangsweise Verkehrsführung für den Schwerverkehr Einschränkungen für den genehmigungspflichtigen Großraum- und Schwerverkehr • • Weiträumige Ankündigung der Staugefahr im relevanten Bereich Errichtung von Kontrollstellen in beiden Fahrtrichtungen; Geschwindigkeitskontrolle für fünf und Gewichtskontrolle mittels Silhouettenerkennung für vier Fahrstreifen durch die Ordnungsbehörde der Stadt Köln mit geplanter Inbetriebnahme im Dezember 2025 10 19. Dezember 2025 | 24. Sitzung des Regionalrates des Regierungsbezirks Köln A4 Ersatzneubau Eifeltor Perspektive Ersatzneubau Ziel: Ersatzneubau mit beschleunigtem Genehmigungsverfahren nach §4 FStrG Realisierung unter Nutzung von geplanten Sperrpausen der DB AG Aktueller Stand: Grundlagenermittlung Beauftragung Baugrundgutachten Planung Oberleitungen durch DB Konzept für erforderliche Sperrpausen zur Abstimmung an DB übergeben Nächste Schritte: Machbarkeitsstudie für den Ersatzneubau Die Planung des Ersatzneubaus erfolgt schnellstmöglich und unter Ausschöpfung aller rechtlich und technisch möglichen Beschleunigungsmaßnahmen. 11 19. Dezember 2025 | 24. Sitzung des Regionalrates des Regierungsbezirks Köln A565 A565/A61 Ersatzneubau AK Meckenheim Ersatzneubau der Brücke BW 5408 509 Stand: Bauwerksentwurf fertiggestellt und im Genehmigungslauf Aktuell: Bearbeitung der Ausschreibung und Bohrungen für die Baugrunderkundung. Nächste Schritte: Voraussichtlicher Baubeginn 3. Quartal 2026 12 19. Dezember 2025 | 24. Sitzung des Regionalrates des Regierungsbezirks Köln Erhaltung und Bereitstellung des Bestandsnetzes 1 2 3 . A3 Gesamtinstandsetzung AD Heumar – Landesgrenze . A3 Fahrbahnerhaltung AK Köln-Ost – AS Leverkusen-Zentrum . A4 Grundhafte Sanierung und Lärmschutz AK Köln-Ost – AS Merheim Quelle: Autobahn GmbH | A61 Moseltalbrücke 13 19. Dezember 2025 | 24. Sitzung des Regionalrates des Regierungsbezirks Köln A3 Gesamtinstandsetzung AD Heumar – Landesgrenze Abschnitt 1: AD Heumar- AS Rösrath Stand: 2 Ersatzneubauten vorgezogen im Bau (bis 06/2023); weitere 5 Ersatzneubauten vorgezogen in Planung (Bau ab 2026 bzw. 2027) Zeitraum: Baubeginn Gesamtinstandsetzung ab 2034 Abschnitt 2: AS Rösrath - AS Lohmar Stand: Planungen laufen, 4 Ersatzneubauten vorgezogen in Planung (Bau ab 2026) Zeitraum: Baubeginn Gesamtinstandsetzung ab 2030 Abschnitt 3: AS Lohmar – AK BN/Siegburg Stand: Im Bau Zeitraum: Bauende 2023, nachgelagerte Arbeiten bis 2028 Abschnitt 4: AK BN/Siegburg - AS Siebengebirge Stand: Im Bau Zeitraum: Baubeginn Anfang 2025 erfolgt Abschnitt 5: AS Siebengebirge – AS Bad Honnef/Linz Stand: 2 Ersatzneubauten vorgezogen in Vorbereitung (Bau ab 2026), Zeitraum: Baubeginn Gesamtinstandsetzung ab 2032 14 19. Dezember 2025 | 24. Sitzung des Regionalrates des Regierungsbezirks Köln A3 Fahrbahnerhaltung AK Köln-Ost – AS Leverkusen-Zentrum Erneuerung des Offenporigen Asphalts (OPA) zur Erhaltung der Verkehrssicherheit und zur Gewährleistung des Lärmschutzes Stand: Abstimmung Verkehrskonzept, Vorbereitung der Ausschreibung Zeitraum: RiFA Frankfurt Januar 2027 RiFA Oberhausen Juni 2027 Verkehrsführung: vorgesehene 2-wöchige Vollsperrung jeweils einer RiFA 15 19. Dezember 2025 | 24. Sitzung des Regionalrates des Regierungsbezirks Köln A4 Erhaltungsmaßnahmen AK Köln-Ost – AS Untereschbach A4 AS K-Merheim bis AK K-Ost, Grundhafte Erneuerung Stand: Im Bau, in mehreren Abschnitten Zeitraum: Seit IV 2020 – IV 2028 A4 AS K-Merheim bis AS Untereschbach , Grundhafte Erneuerung Stand: In Vorbereitung, in mehreren Abschnitten Zeitraum: Im Bau seit 2023 Durchführung der Baumaßnahmen in Abhängigkeit der Gesamt-Baustellenkoordinierung 16 19. Dezember 2025 | 24. Sitzung des Regionalrates des Regierungsbezirks Köln Wichtige Bedarfsplanmaßnahmen mit dringenden Ersatzneubauten 1 2 3 4 . A1 A bei Lev . A4plus . A4/A555 Umbau AK Köln Süd . A59 AD K-Porz bis AD BN-Nordost inkl. einer T+R-Anlage 5 . A565 6-streifiger Ausbau AK Bonn Nord bis AS Bonn Beuel mit Neubau der Rheinbrücke Quelle: Autobahn GmbH | A61 Moseltalbrücke 17 19. Dezember 2025 | 24. Sitzung des Regionalrates des Regierungsbezirks Köln A1/A3 A-bei-Lev Abschnitt 1: A1 – 8-streifiger Erweiterung von AS K-Niehl bis AK LEV-West, inkl. Ersatzneubau Rheinbrücke Leverkusen Stand: Im Bau Zeitraum: Freigabe FR Trier 04.02.2024, Gesamtfertigstellung voraussichtlich Ende 2027 Abschnitt 2: A1 – 8-streifiger Erweiterung von AK LEV-West bis AK LEV Stand: Variantenabwägung Anfang 2023 abgeschlossen, Vorzugsvariante H02 Hochlagenvariante mit Querverschub Hochstraße B spannungsrisskorrosionsgefährdet Beginn Vorentwurf Zeitraum: Vorentwurf bis 2027/28 Abschnitt 3: A3 – 8-streifiger Erweiterung AS LEV-Zentrum bis AS LEV-Opladen Stand: Variantenabwägung Anfang 2023 abgeschlossen, Vorzugsvariante V1 Bestandslagenvariante Zentralbauwerk AK Leverkusen erfordert vorzeitigen Neubau vor eigentlicher Erweiterung. Beginn Vorentwurf Zeitraum: Vorentwurf bis 2027/28 Die Abschnitte 2 und 3 müssen wegen der räumlichen Auswirkungen des AK Leverkusen als ein einheitliches Projekt geplant werden. 18 19. Dezember 2025 | 24. Sitzung des Regionalrates des Regierungsbezirks Köln A4 A4plus Erweiterungsvorhaben 8 -streifige Erweiterung AK K-Süd bis AK K-Gremberg mit Neubau der Rodenkirchener Brücke Stand: Entwurfsplanung läuft; Zeitraum: Entwurfsplanung abgeschlossen bis 2029 A4/A555 Umbau AK Köln-Süd Ausbau Autobahnkreuz Stand: Entwurfsplanung läuft; Planung in Koordinierung/ Abhängigkeit zu A4plus 19 19. Dezember 2025 | 24. Sitzung des Regionalrates des Regierungsbezirks Köln A59 Sechsstreifige- bzw. Achtstreifige Erweiterung AD K-Porz – AD BN-Nordost inkl. einer T+R-Anlage Abschnitt 1: AD K-Porz – AS Flughafen Stand: Planfeststellungsbeschluss vom 23.04.2018, Beschluss beklagt - 2 Klagen anhängig Zeitraum: Vereinfachtes Planänderungsverfahren nach Einigung mit Kläger Abschnitt 2: AS Flughafen – TR Liburer Heide Stand: Genehmigter Vorentwurf vom 20.08.2019 inkl. Neubau Tank- und Rast-Anlage, vorgezogener Ersatzneubau AS Porz-Wahn fertiggestellt Zeitraum: Nach Festlegung Vorzugsvariante Rheinspange A553: Anpassung Vorentwurf, Anschluss L82n berücksichtigen Abschnitt 3: TR Liburer Heide – AD Sankt Augustin-West Stand: Vorplanung inkl. Neubau Siegbrücke Zeitraum: Nach Festlegung Vorzugsvariante Rheinspange A553: Überarbeitung Vorplanung inkl. Machbarkeitsstudie Neubau der Siegbrücke Abschnitt 4: AD Sankt Augustin-West - AD Bonn-Nordost Stand: Planfeststellungsverfahren Zeitraum: Planung des Erörterungstermins, Baubeginn geplant für 2029 20 19. Dezember 2025 | 24. Sitzung des Regionalrates des Regierungsbezirks Köln A565 Gesamtinstandsetzung BW "Rheinbrücke Bonn-Nord" und BW "Mondorfer Straße" BW 5208 706 und 5208 711 Stand: • Errichtung der Friedrich-Ebert-Brücke (Bonner Nordbrücke) im Jahr 967 Beschränkte Restnutzungsdauer 1 • Aktuell • • • Sonder-Bauwerksprüfungen Durchführung diverserer Instandsetzungsarbeiten Erforderliche Vorbereitung einer Lastbeschränkung für LKW auf 7,5 to • Untersuchung und Entwicklung technischer Lösungen für eine weitere mögliche Instandsetzung und Ertüchtigung der Vorlandbrücke Ausblick: • Erhalt des Brückenzuges bis zum Ersatzneubau 21 19. Dezember 2025 | 24. Sitzung des Regionalrates des Regierungsbezirks Köln A565 6 -streifige Erweiterung AK BN-Nord bis AS BN-Beuel mit Neubau der Rheinbrücke Friedrich-Ebert-Brücke Stand: Länge: Ausarbeitung Variantenuntersuchung (Vorplanung) zur Lage der neuen Brücke und der angrenzenden Streckenbereiche 2,7 km Zeitraum: Festlegung/ Bekanntgabe der Vorzugsvariante in I/2026, danach Vorentwurf und Planfeststellung, Baubeginn Anfang der 30er Jahre, Koordination mit der Rheinspange 553 und Umbau AK Bonn-Nord erforderlich Die Planung des Ersatzneubaus erfolgt schnellstmöglich und unter Ausschöpfung aller rechtlich und technisch möglichen Beschleunigungsmaßnahmen. 22 19. Dezember 2025 | 24. Sitzung des Regionalrates des Regierungsbezirks Köln Wichtige Bedarfsplanmaßnahmen 1. A553 Rheinspange Quelle: Autobahn GmbH | A61 Moseltalbrücke 23 19. Dezember 2025 | 24. Sitzung des Regionalrates des Regierungsbezirks Köln A553 Rheinspange Neubau einer Rheinquerung Stand: Linienbestimmungsverfahren (UVP-Verfahren) Zeitraum: Linienbestimmung durch das FBA in 2026; Vorzugsvariante: Tunnelvariante, Anschluss an die A555 im Bereich der AS Wesseling, Anschluss an die A59 im Bereich der Spicher Seen Länge: 7,9 km Strecke, 3 km Tunnel Kosten: rund 1.145 Mio. € 24 19. Dezember 2025 | 24. Sitzung des Regionalrates des Regierungsbezirks Köln Bauwerkserhaltung 1 2 3 . A44 Ersatzneubau AS Lichtenbusch . A565 Ersatzneubau Endenicher Ei . A565 Ersatzneubau Villemombler Straße Agenda AS EU Erhaltung und Bereitstellung des Bestandsnetzes 1. A555 Erhaltungsmaßnahme Wesseling Wichtige Bedarfsplanmaßnahmen mit dringenden Ersatzneubauten 1. A565 Tausendfüßler Weitere wichtige Bedarfsplanmaßnahmen 1. A1 Lückenschluss Kelberg–Blankenheim 2. A4/A44/A544 Umbau AK Aachen 25 19. Dezember 2025 | 24. Sitzung des Regionalrates des Regierungsbezirks Köln Bauwerkserhaltung 1. A44 Ersatzneubau AS Lichtenbusch 2. A565 Ersatzneubau Endenicher Ei 3. A565 Ersatzneubau Villemombler Straße Quelle: Autobahn GmbH | A61 Moseltalbrücke 26 19. Dezember 2025 | 24. Sitzung des Regionalrates des Regierungsbezirks Köln A44 A44 Ersatzneubau AS Lichtenbusch Ersatzneubau der Brücke BW 5202 501 Stand: Vorarbeiten (Fällung und Baufeldfreimachung) im III. Quartal 2025 Aktuell: Veröffentlichung der funktionalen Ausschreibung am 21.11.2025 Nächste Schritte: Voraussichtlicher Baubeginn 3. Quartal 2026 27 19. Dezember 2025 | 24. Sitzung des Regionalrates des Regierungsbezirks Köln A565 A565 Ersatzneubau Endenicher Ei Ersatzneubau der Brücke BW 5208 563 Im Bau seit 10-2023 Stand: Abbruch Südseite beendet Bauphase 2 seit 03-2024 bis 01-2025 Aktuell: • Sperrung FR Köln: 16.01.26 abends bis 30.01.26 • Sperrung FR Meckenheim: 01.02.26 bis 11.02.26 abends Ausblick: Fertigstellung Juli 2027 28 19. Dezember 2025 | 24. Sitzung des Regionalrates des Regierungsbezirks Köln A565 A565 Ersatzneubau Villemombler Straße Ersatzneubau der Brücke BW 5208 743 Im Bau seit 01-2025 Stand: Aktuelle Verkehrsführung durch Nutzung eine Behelfsbrücke auf der Duisdorfer Straße Aktuell: Abbruch des Teilbauwerks Fr. 20.02.26 - Mi 25.02.26 Ausblick: Fertigstellung Juni 2028 29 19. Dezember 2025 | 24. Sitzung des Regionalrates des Regierungsbezirks Köln Erhaltung und Bereitstellung des Bestandsnetzes 1. A555 Erhaltungsmaßnahme Wesseling Quelle: Autobahn GmbH | A61 Moseltalbrücke 30 19. Dezember 2025 | 24. Sitzung des Regionalrates des Regierungsbezirks Köln A555 Erhaltungsmaßnahme Wesseling Ziel: Grundhafte Sanierung mit Lärmsanierung und Ersatzneubau der Bauwerke Mühlenweg (5107 521) und Kronenweg (BW 5107 525) Aktueller Stand: Herstellung der Schutzeinrichtung und Abschluss der Arbeiten in Fahrtrichtung Bonn im ersten Quartal 2026 Nächste Schritte: Umlegung des Verkehrs in Fahrtrichtung Bonn 31 19. Dezember 2025 | 24. Sitzung des Regionalrates des Regierungsbezirks Köln Wichtige Bedarfsplanmaßnahmen mit dringenden Ersatzneubauten 1. A565 Tausendfüßler Quelle: Autobahn GmbH | A61 Moseltalbrücke 32 19. Dezember 2025 | 24. Sitzung des Regionalrates des Regierungsbezirks Köln A565 Tausendfüßler 6 -streifige Erweiterung der A 565 incl. Ersatzneubau von 3 Bauwerken Stand: Einleitung Planfeststellung: 11.08.2020 Offenlage Planfeststellung: 10.09.2020–09.10.2020 Offenlage Deckblatt: 30.01.2023–01.03.2023 Erörterungstermin vom 28.10.2024-29.10.2024 Kommunikation über „bonnbewegt.“ Planfeststellungsbeschluss voraussichtlich in 2026 Zeitraum: Baubeginn Vorarbeiten 2026 Rampe AK Bonn-Nord Ausschreibung Hauptlose voraussichtl. ab 2026 33 19. Dezember 2025 | 24. Sitzung des Regionalrates des Regierungsbezirks Köln Wichtige Bedarfsplanmaßnahmen 1 . A1 Lückenschluss Kelberg–Blankenheim . A4/A44/A544 Umbau AK Aachen 2 Quelle: Autobahn GmbH | A61 Moseltalbrücke 34 19. Dezember 2025 | 24. Sitzung des Regionalrates des Regierungsbezirks Köln A1 Lückenschluss Kelberg–Blankenheim Abschnitt 1: AS Blankenheim – AS Lommersdorf Stand: Der Abschnitt befindet sich im Planfeststellungsverfahren Zeitraum: vorgesehene Fertigstellung des Deckblattes in 2026 Abschnitt 2: AS Lommersdorf – AS Adenau Stand: Für die optimierte Linie wird der Vorentwurf erarbeitet Zeitraum: Fertigstellung VE in 2026 Abschnitt 3: AS Adenau – AS Kelberg Aktuell: Der Planfeststellungsbeschluss vom 25.07.2023 hat seit dem 18.11.2025 Bestandskraft erlangt. Ausblick: Planung und Umsetzung der vorgezogenen Ausgleichsmaßnahmen bzw. Pflegeverträge incl. Herstellung dazugehöriger Baustraßen für vorgezogene Vorabmaßnahmen, wie Archäologie, Kampfmittel und Leitungen. 35 19. Dezember 2025 | 24. Sitzung des Regionalrates des Regierungsbezirks Köln A4/A44/A544 Umbau AK Aachen Ausbau Autobahnkreuz Abschnitt 5: AK Aachen Stand: Bereits unter Verkehr Zeitraum: Verkehrsfreigabe AK 12.11.2021 Abschnitt 6.2: A44 Stand: Im Bau; 6-streifiger Ausbau A 44 AK AC – AS Broichweiden Aktuell: Herstellung der LSW Broichweiden Ausblick: Verkehrsfreigabe Frühjahr 2026 36 19. Dezember 2025 | 24. Sitzung des Regionalrates des Regierungsbezirks Köln Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit Quelle: Autobahn GmbH| A81 Neckartalbrücke Weitingen
Sitzungsvorlage RR (Niederschrift RR 05.09.2025)
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Niederschrift über das wesentliche Ergebnis der 23. Sitzung des Regionalrats des Regierungsbezirks Köln am Freitag, dem 05. September 2025, von 10:00 Uhr bis 11.57 Uhr, im Plenarsaal der Bezirksregierung Köln Vorsitz: Rainer Deppe (CDU) Regionalrat des Regierungsbezirks Köln 23. Sitzung 05.09.2025 – 2 – Tagesordnung und Beschlüsse 1 Feststellung der Tagesordnung 2 Benennung eines stimmberechtigten Mitgliedes des Regionalrates zur Mitunterzeichnung der Niederschrift des Regionalrates am 05.09.2025 3 Genehmigung der Niederschriften über das wesentliche Ergebnis der Sitzungen des Regionalrates am 04.07.2025 und am 11.07.2025 Drucksache RR 37/2025 4 Um- und Nachbesetzung Drucksache RR 33/2025 5. Entwicklung der Metropolregion Rheinland Bericht des Geschäftsführers Paul Stertz 6. Initiative für einen handlungsfähigen Staat "Modelregion Regierungsbezirk Köln" Bericht durch den Regierungspräsidenten Dr. Thomas Wilk Drucksache RR 34/2025 7. Sachstandsbericht zur 2. Offenlage des Teilplans erneuerbare Energien Drucksache RR 35/2025 8. Sachstand zum Anzeigeverfahren des Regionalplanes und des Teilplanes nich tener- getischer Rohstoffe Drucksache RR 36/2025 9. Anträge 9.1 Antrag der Fraktion DIE LINKE/Volt vom 21.08.2025 Errichtung einer temporären Busspur für den Schienenersatzverkehr Drucksache RR 39/2025 Regionalrat des Regierungsbezirks Köln 23. Sitzung 05.09.2025 – 3 – 10. Anfragen 11. Mitteillungen 11.1 Mitteilungen der Bezirksregierung 11.11 Raumverträglichkeitsprüfung für die Wasserstofftransportleitung H2ercules (H2BE) von Aachen-Lichtenbusch nach Eschweiler-Weisweiler- Information des Regionalrates für den Regierungsbezirk Köln über den Abschluss des Verfahrens 11.2 des Vorsitzenden * * * Regionalrat des Regierungsbezirks Köln 23. Sitzung 05.09.2025 – 4 – 1 Feststellung der Tagesordnung Rainer Deppe (Vorsitzender) eröffnet die 23. Sitzung des Regionalrates und begrüßt zunächst die Gäste auf der Tribüne, Dr. Thomas Wilk (Regierungspräsident), die Mitarbeitenden der Bezirksregierung Köln, die Referenten des heutigen Tages Stertz und Dr. Reinkober und natür- lich die Mitglieder des Regionalrates. Er weist darauf hin, dass gemäß der Geschäftsordnung Aufnahmen in Ton und Bild während der Sitzung nicht gestattet seien. Rainer Deppe (Vorsitzender) stellt fest, dass die Einladung zur 23. Sitzung form- und fristge- recht erfolgt und zuletzt am 03.09.2025 aktualisiert worden sei. Die Beschlussfähigkeit sei ge- geben. Der Tagesordnung wird zugestimmt. 2 Benennung eines stimmberechtigten Mitgliedes des Regionalrates zur Mitunter- zeichnung der Niederschrift des Regionalrates am 05.09.2025 Der Regionalrat benennt Ronald Borning (CDU) zur Mitunterzeichnung der Nieder- schrift der 23. Sitzung. 3 Genehmigung der Niederschriften über das wesentliche Ergebnis der Sitzungen des Regionalrates am 04.07.2025 und am 11.07.2025 Drucksache RR 37/2025 Der Regionalrat genehmigt einstimmig die Niederschrift über das wesentliche Ergeb- nis seiner 21. Sitzung am 04.07.2025 und seiner 22. Sitzung am 11.07.2025. 4 Um- und Nachbesetzung Drucksache RR 33/2025 Gemäß der Geschäftsordnung des Regionalrates Köln wird Herr Sebastian Beuchel (HWK Köln) als Nachfolger von Frau Claudia Betzing (HWK Köln) als beratendes Mitglied im Regionalrat einstimmig bestätigt. Regionalrat des Regierungsbezirks Köln 23. Sitzung 05.09.2025 – 5 – 5. Entwicklung der Metropolregion Rheinland Bericht des Geschäftsführers Paul Stertz Rainer Deppe (Vorsitzender) erteilt das Wort an Paul Stertz, den neuen Geschäftsführer der Metropolregion Rheinland. Paul Stertz (Geschäftsführer Metropolregion Rheinland) gibt einen kurzen Überblick über den aktuellen Stand, einen Ausblick auf die künftige Arbeit der Metropolregion sowie einen Exkurs auf die Kooperation mit den Regionen im Rheinland. Am 27. August habe man im Rat- haus der Stadt Düsseldorf eine Zukunftskonferenz gemeinsam mit 25 HVB, Geschäftsführern und weiteren Spitzen der Mitglieder, die ab 2026 weiter Mitglied seien, gehabt. Hierbei habe man über die Arbeitsweisen, aber auch die Lektionen der vergangenen Jahre diskutiert. Man sei sich einig gewesen, dass man im Wettbewerb der Metropolregionen in Deutschland die Metropolregion Rheinland brauche, diese aber in Struktur und Zielsetzung weiterentwickeln müsse, um neben München, Stuttgart oder dem Großraum Paris etc. wahrgenommen werde. In den letzten Jahren habe man sich als Marke in Berlin und Brüssel etabliert, die Formate, die man dort durchführe, seien durchweg gut besucht gewesen und hätten politische Resonanz erhalten. Bekannt sei bisher das sog. Lobbying, man wolle künftig aber viel stärker die Mit- gliedschaft einbinden und strategische Impulse bündeln, damit auch mehr Möglichkeiten zum Fördertatbestand würden. Damit künftig auch mehr Mittel in die Städte und Regionen fließen würden. In einem kurzen Abriss benennt er die angesprochenen Themen der Zukunftskonfe- renz, u. a. das Thema der Fähren (Material- und Betriebskosten, Nachwuchs), welches wegen des Tourismus aber auch der Brücken relevant sei, insbesondere aber auch gerade für die Land- wirtschaft. Hier gehe es auch um die Frage, inwieweit diese als Teil der kritischen Infrastruktur beihilfefähig werden könnten. Auch die Brückenproblematik solle im Rahmen einer Art Raum- konzept angegangen werden, allerdings nicht in Konkurrenz zu anderen Playern. Es gehe hier um Mobilität im europäischen bzw. neuerdings auch im militärischen Kontext. Weiter gehe es darum, die Bedarfe der Kreise und Städte herauszuarbeiten und zu transportieren und platzie- ren. In vielen Fällen wie bei den Wasserstraßen wäre z. B. das Ruhrgebiet nicht Konkurrent, sondern eher Partner. Weiterhin führt er aus, dass gemeinsam mit den Industrie- und Handels- kammern Bedarfserhebungen im Rheinland durchgeführt werden sollten, wobei die Metropo- lregion eine koordinierende Schnittstellenfunktion übernehme. Die inhaltliche Weiterbearbei- tung erfolge insbesondere über den Arbeitskreis Energie und Transformation. Mit Blick auf die wirtschaftliche Transformation betone er die Notwendigkeit, sowohl die Was- serstoffwirtschaft als auch eine CO₂-Infrastruktur für Verfahren zu entwickeln, bei denen Emis- sionen physikalisch nicht vollständig vermeidbar seien. Für das Rheinland sei es daher wichtig, nicht nur Wasserstoff in die Region zu führen, sondern auch unvermeidbare CO₂-Mengen ab- transportieren zu können. Hierzu bestehe ein Austausch mit den Seehäfen, insbesondere Ant- werpen und Rotterdam. Regionalrat des Regierungsbezirks Köln 23. Sitzung 05.09.2025 – 6 – Als zentrales Aufgabenfeld gälte, die systematische Ermittlung und Bündelung der Bedarfe der Kreise und Städte, um diese auf Bundes- und EU-Ebene zu platzieren. Hinsichtlich der Arbeits- weise betone er einen mitgliedergesteuerten Ansatz, bei dem Impulse aus der Mitgliedschaft aufgenommen, gespiegelt und gemeinsam weiterentwickelt würden. Weiterhin hebt er hervor, dass die Metropolregion Rheinland nicht isoliert agiere, sondern ins- besondere mit dem Ruhrgebiet als Partner innerhalb der Metropolregion Rhein-Ruhr zusam- menarbeite. In Themenfeldern wie Wasserstoff, Energie und Wasserstraßen erfolge eine enge Abstimmung sowie teilweise ein gemeinsames Auftreten gegenüber Bund und Europäischer Union. Zudem unterstreicht er die Bedeutung einer engen Vernetzung mit den Regionalmana- gements im Rheinland. Hierzu seien Gespräche mit den Regionalmanagements der Region Aachen, der Region Köln/Bonn, des Standorts Niederrhein, Düsseldorf-Mettmann sowie des Bergischen Städtedreiecks vorgesehen, um gemeinsame Themenschwerpunkte, abgestimmtes Lobbying und eine stärkere regionale Resonanz zu erreichen. Abschließend betont er die Vielfalt und hohe Lebensqualität des Rheinlands als besonderen Standortvorteil, der stärker herausgearbeitet werden müsse, um Fachkräfte, Studierende und Auszubildende langfristig an die Region zu binden und die Sichtbarkeit der Marke Rheinland weiter zu erhöhen. Ergänzend verweise er auf die laufenden Abstimmungen der Regionen zum Mehrjährigen Finanzrahmen gegenüber dem Bund. Dr. Thomas Wilk (Regierungspräsident) plädiert für den Erhalt der Metropolregion Rhein- land (MRR) und erklärt, dass angesichts bereits erfolgter sowie angekündigter Austritte vor einem Domino-Effekt gewarnt worden sei, dem entgegengewirkt werden müsse. Eine Institu- tion wie die MRR werde weiterhin als notwendig erachtet. Zur Begründung führt Herr Wilk aus, dass das Rheinland zunehmend in internationalen und europäischen Zusammenhängen ge- dacht werden müsse, insbesondere vor dem Hintergrund der Transformation des Rheinischen Reviers, neuer Ansiedlungen, europäischer Fragestellungen wie der digitalen Souveränität so- wie der Akquise von Fördermitteln in Berlin und Brüssel. Trotz möglicher Kritik an einzelnen Entwicklungen in der Vergangenheit plädiert er dafür, die MRR als Plattform für notwendige Veränderungen zu erhalten und weiterzuentwickeln. Herr Wilk warnt davor, dass die MRR ohne weitere Reformen einen schleichenden Bedeutungsverlust erleide, und spricht sich dafür aus, die mit Herrn Sterz angestoßenen Veränderungen konsequent fortzusetzen. Er werbe dafür, bestehende Mitglieder zum Verbleib zu motivieren und bereits ausgetretene Mitlieder für eine Rückkehr zu gewinnen. Rolf Beu (GRÜNE) verweist auf seine Erfahrungen mit der Entstehungsgeschichte der MRR und führt aus, dass diese von Beginn an mit strukturellen Herausforderungen, insbesondere hinsichtlich räumlicher Abgrenzung und Mitglieds- sowie Stimmstrukturen, verbunden gewe- sen sei. Er hinterfragt die aktuelle Mitgliedsstruktur des MRR und bittet um Auskunft darüber, wie sich die Organisation nach bereits erfolgten Austritten weiterentwickle und fragt, ob die Regionalrat des Regierungsbezirks Köln 23. Sitzung 05.09.2025 – 7 – Gründe hierfür weniger in der Beitragshöhe als vielmehr im wahrgenommenen Mehrwert lä- gen. Zudem äußert er sich zu den genannten Themenschwerpunkten Fähren und Brücken. Da- bei stellt er infrage, ob Fähren ein zukunftsfähiges Kernthema der MRR seien, da diese vielfach bereits privat organisiert oder in der Zuständigkeit anderer Akteure lägen. Auch bei Rheinbrü- cken sehe er die Hauptzuständigkeit bei Bund, Ländern und Gebietskörperschaften und gebe zu bedenken, dass dort bereits intensive Abstimmungs- und Planungsprozesse liefern. Ab- schließend bittet er um Klarstellung, wie eine Beteiligung an diesen Arbeitskreisen möglich sei, und äußere die Wahrnehmung, dass der Zugang bislang nicht transparent geregelt sei und teilweise vom Zufall oder persönlichem Kontakten abhänge. Michael Frenzel (SPD) fragt, wie diejenigen die ihren Austritt erklärt haben oder mit dem Gedanken spielen überzeugt werden, dass sich etwas ändern werde und die MRR aufs Gleis kriege. Zunächst fragt er als zweites, was die MRR ändern möchte, um diejenigen zu überzeu- gen, die drohen von der Fahne zu gehen und welche Fokussierung man mit der MRR durch- führen wolle. Als drittes fragt er, wie es aus der Sicht von Herrn Stertz mit der finanziellen Auswirkung dieser Entwicklung aussehe und welche Konsequenzen dies für die Arbeit der Met- ropolregion Region habe. Paul Stertz (Geschäftsführer Metropolregion Rheinland) erklärt, dass die Besetzung der Ar- beitskreise durch die Mitglieder der Metropolregion erfolge. Die Geschäftsstelle fordere alle Kreise, kreisfreien Städte sowie Kammern zur Benennung von Vertreterinnen und Vertretern auf; die konkrete Entscheidung liege bei den jeweiligen Gebietskörperschaften. Nicht alle Mit- glieder hätten bislang Personen benannt, teils aus Kapazitätsgründen. Er führt aus, dass zur besseren Beteiligung insbesondere aus ländlichen Räumen künftig Arbeitskreissitzungen zu- mindest teilweise hybrid angeboten werden sollen. Ziel sei eine höhere Transparenz und stär- kere Einbindung der Mitglieder. Die Mitgliederversammlung entscheide über die Besetzung der Arbeitskreisvorsitze, nicht jedoch über die Entsendung der Mitglieder. Zum Thema Fähren erläutert er, dass diese über ihre touristische Bedeutung hinaus eine relevante Infrastruktur für Logistik, Landwirtschaft und als Ersatz bei Brückensperrungen darstellten. Das Thema sei aus einer regionalen Initiative heraus auf Rheinland-Ebene erweitert worden, um eine stärkere Po- sitionierung zu ermöglichen. Vergleichbares gelte für das Brückenthema, bei dem ein gemein- sames Raumbild und ein abgestimmtes Vorgehen gegenüber dem Bund angestrebt würden. Die Gastmitgliedschaft sei derzeit nur für Regionalmanagements, Bezirksregierungen und Re- gionalratsvorsitzende vorgesehen. Ein Wechsel von Vollmitgliedschaften in eine kostenfreie Gastmitgliedschaft sei satzungsgemäß nicht vorgesehen. Zugleich befinde sich die Metropol- region in einem Prozess der Weiterentwicklung ihrer Beteiligungs- und Entscheidungsstruktu- ren. Die Mitgliedsbeiträge seien seit 2017 nicht erhöht worden und ergänzend auf Sponsoring und weitere Finanzierungsquellen zurückgegriffen werde, um die kommunalen Haushalte nicht zusätzlich zu belasten. Regionalrat des Regierungsbezirks Köln 23. Sitzung 05.09.2025 – 8 – Reinhold Müller (FDP) erklärt, dass die Metropolregion von Beginn an unter schwierigen Rah- menbedingungen gestartet sei. Die Vereinsgründung habe einen schnellen Start ermöglichen sollen, zugleich seien jedoch unterschiedliche regionale Erfahrungen in der Zusammenarbeit sowie verschiedene Perspektiven der Kammern unterschätzt worden. Zusätzlich hätten die Corona-Pandemie und zu komplexe Anfangsstrukturen die Entwicklung erschwert. Er führt aus, dass es anfangs an einer klaren Zielrichtung gefehlt habe und regionale Rivalitäten, insbesondere zwischen Köln und Düsseldorf, die Arbeit belastet hätten. Die gewünschte Rolle als überregionale Lobbyvertretung habe sich nur eingeschränkt entwickeln können. Er weist darauf hin, dass die derzeitigen Austritte von Kommunen aus seiner Sicht eine problematische Entwicklung darstellten. Das zentrale Problem sei weniger finanzieller Natur als vielmehr der Verlust gemeinsamer Akzeptanz und Handlungsfähigkeit. Insbesondere ländliche Räume seien auf eine gemeinsame Interessenvertretung angewiesen. Abschließend betont er die Bedeutung der Metropolregion als gemeinsame Lobby für das Rheinland, insbesondere gegenüber Bund und EU, und appelliert an die Mitglieder, die Zusam- menarbeit fortzusetzen, um langfristige Nachteile für die Region zu vermeiden. Norbert Spinrath (SPD) erklärt, dass Metropolregionen im Wettbewerb um Fördermittel, Un- ternehmensansiedlungen und Investitionen auf nationaler und europäischer Ebene eine zu- nehmend zentrale Rolle spielten. Eine entsprechende Sichtbarkeit könne von einzelnen Ge- bietskörperschaften nicht erreicht werden, sondern nur durch eine gemeinsame Metropolregion. Aus eigener Erfahrung, unter anderem bei parlamentarischen Veranstaltungen in Berlin und Brüssel, hebt er die positive Außenwirkung der Metropolregion Rheinland hervor. Die hohe Resonanz bei solchen Formaten zeige deren Wirksamkeit und Bedeutung für die Interessen- vertretung des Rheinlandes. Zugleich äußert er Kritik an der bisherigen Ausrichtung. Nach außen werde die Metropolregion häufig als Sprachrohr weniger großer Rheinmetropolen wahrgenommen, während sich der ländliche Raum nicht ausreichend vertreten fühle. Dies habe zu Frustration und teilweise auch zu Rückzügen einzelner Gebietskörperschaften geführt, was er bedauere. Abschließend spricht er sich dafür aus, die Metropolregion strukturell weiterzuentwickeln und stärker auf die gesamte Vielfalt des Rheinlandes auszurichten. Ziel müsse eine gemeinsame, sichtbare Außenvertretung für das Rheinland in Deutschland, Europa und international sein. Rainer Deppe (Vorsitzender) bittet die Geschäftsstelle den Vortrag zeitgemäß an die Mitglie- der zu versenden und leitet zum nächsten TOP 6. 6. Initiative für einen handlungsfähigen Staat "Modelregion Regierungsbezirk Köln" Bericht durch den Regierungspräsidenten Dr. Thomas Wilk Regionalrat des Regierungsbezirks Köln 23. Sitzung 05.09.2025 – 9 – Dr. Thomas Wilk (Regierungspräsident) berichtet, dass die Initiative für einen handlungsfä- higen Staat als Modellregion auf seine Mitarbeit am Abschlussbericht und seinen Kontakt zu den Initiatoren zurückgehe. Die Initiative basiere auf guten Vorschlägen des Nationalen Nor- menkontrollrates und sei im Herbst 2024 ins Leben gerufen worden. Ihr Ziel sei es, praxisnahe und umsetzbare Vorschläge zur Staats- und Verwaltungsmodernisierung zu erarbeiten. Ein Vorschlag sei es nun, Reformansätze in Modellkommunen und Modellregionen zu erproben; hier sei der Regierungsbezirk Köln als einzige Modellregion in Deutschland ausdrücklich be- nannt worden. Es bleibe nun abzuwarten, ob dieser Vorschlag vom Bund formal übernommen werde. Anschließend müsse überlegt werden, welche Themen sich konkret eigneten, um sie modellhaft zu erproben. Er spricht sich dafür aus, die sich bietenden Chancen konstruktiv zu nutzen und den Prozess mit Zuversicht zu begleiten. Weiterhin führt er aus, dass derzeit auf Bundes- und Länderebene parallel die Umsetzung des Infrastruktur-Sondervermögens vorbereitet werde. Nordrhein-Westfalen solle daraus einen er- heblichen Anteil erhalten, von dem wiederum ein großer Teil an die Kommunen weitergegeben werden solle. In diesem Zusammenhang würden derzeit rechtliche Grundlagen und Verwal- tungsvereinbarungen erarbeitet; der Beschluss der entsprechenden Gesetze sei für den 17. Ok- tober angekündigt. Friedrich Jeschke (Linke/Volt) erklärt, dass seine Fraktion die vorgestellten Maßnahmen aus- drücklich unterstütze. Positiv hebt er hervor, dass es sich um konkrete, parteiübergreifend ent- wickelte Vorschläge handele, die sich in weiten Teilen auch in unterschiedlichen Parteiprogram- men wiederfänden. Ziel müsse es sein, diese Ansätze nicht nur auf dem Papier zu belassen, sondern tatsächlich in einer Modellregion umzusetzen. Er betont, dass insbesondere die Themen Digitalisierung, Klima und regionale Fragestellungen, etwa durch den Einsatz von Experimentierklauseln, große Chancen böten. Zugleich weist Herr Jeschke darauf hin, dass der Kommunikation von Beginn an eine besondere Bedeutung zu- komme. Gerade bei Maßnahmen wie Genehmigungsfiktionen oder Verfahrensverkürzungen sei Transparenz erforderlich, um Akzeptanz in der Bevölkerung zu sichern. Dr. Patricia Elisabeth Peill (CDU) erklärt, dass ihre Fraktion den Regierungspräsidenten und das vorgestellte Vorhaben ausdrücklich unterstütze. Sie würdigt dessen vermittelnde und weitsichtige Rolle sowie sein Engagement für Bürokratieabbau, Digitalisierung und effizientere Verwaltungsverfahren. Positiv hebt sie hervor, dass bereits spürbare Verfahrensverkürzungen erreicht worden seien, und bedankt sich für die Initiative und das weitere Engagement. Rainer Deppe (Vorsitzender) erklärt, dass die Unterstützung und die Wünsche des Regional- rats dem Regierungspräsidenten bekannt seien. Auch im Aufgabenbereich der Bezirksregie- Regionalrat des Regierungsbezirks Köln 23. Sitzung 05.09.2025 – 10 – rung zeigten sich komplexe und teils mühsame Verfahren, die zwar regelmäßig zu guten Er- gebnissen führten, jedoch Optimierungspotenzial böten. Er äußert die Hoffnung, dass im Rah- men des laufenden Austauschs Verbesserungen erreicht werden könnten. Er hebt hervor, dass vereinbart worden sei, den Regionalrat fortlaufend zu informieren und gegebenenfalls in die weiteren Schritte einzubinden. Auch auf landesrechtlicher Ebene, etwa im Zusammenhang mit der Landeshaushaltsordnung, gebe es Ansatzpunkte, die in die Diskus- sion einbezogen werden könnten. Abschließend bekundet Herr Deppe seine und die Unterstützung vom Regionalrat und leitet anschließend zum nächsten Tagesordnungspunkt über. 7. Sachstandsbericht zur 2. Offenlage des Teilplans erneuerbare Energien Daniel Lüngen (AL3) berichtet, dass nach dem erfolgreichen Abschluss des Hauptplans sowie des Teilplans Nichtenergetische Rohstoffe nun die weitere Bearbeitung des Teilplans Erneuer- bare Energien im Fokus stehe. Die zweite Offenlage habe im Zeitraum vom 7. Juli bis 7. August stattgefunden und rund 1.400 Stellungnahmen hervorgebracht. Dies liege unter der Anzahl der Stellungnahmen aus der ersten Offenlage, werde als handhabbar bewertet. Er führt aus, dass sich regionale Schwerpunkte unter anderem in Bad Münstereifel, Bornheim, Altdorf-Hennef, Ruppichteroth, Königswinter, Mechernich, Schleiden und Selfkant zeigten, teils begleitet von Bürgerinitiativen und einer Petition an den Landtag. Die eingegangenen Stellungnahmen seien inzwischen vollständig in das System der Bezirksre- gierung eingepflegt worden. Zur zügigen Bearbeitung sei abteilungsübergreifend Personal ein- gesetzt worden. Parallel dazu erfolge weiterhin die inhaltliche Abarbeitung der noch offenen Stellungnahmen aus der ersten Offenlage. Abschließend erklärt er, dass nach aktuellem Stand ein Feststellungsbeschluss im Dezember angestrebt werde, vorbehaltlich der Ergebnisse der inhaltlichen Auswertung. Rainer Deppe (Vorsitzender) erläutert, dass eine informelle Frage zu den Auswirkungen der Umsetzung der RED III-Richtlinie (RET3) auf die Windenergieplanung gestellt worden sei. Die Frage sei aus dem Kreis der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen gekommen. Zur Beantwortung erteilt er Frau Serafini das Wort. Valentina Serafini (Dez. 32) führt aus, dass am 15. August das Gesetz zur Umsetzung der Erneuerbare-Energien-Richtlinie in Kraft getreten sei. Dieses könne Auswirkungen auf den Teil- plan Erneuerbare Energien haben. Zentrale Neuerung sei die Einführung sogenannter Be- schleunigungsgebiete. Künftig seien sowohl Windenergiegebiete in Flächennutzungsplänen als auch regionalplanerische Vorranggebiete – sofern keine besonders schutzwürdigen Be- lange entgegenstünden – zusätzlich als Beschleunigungsgebiete auszuweisen. Innerhalb dieser Regionalrat des Regierungsbezirks Köln 23. Sitzung 05.09.2025 – 11 – Gebiete würden Genehmigungsverfahren deutlich beschleunigt, unter anderem durch Erleich- terungen bei Umweltprüfungen und verkürzte Fristen. Außerhalb der Beschleunigungsgebiete würden die Anforderungen hingegen erhöht. Die konkreten Auswirkungen auf den Teilplan würden derzeit geprüft; der Regionalrat werde hierzu informiert. Wilhelm Windhuis (GRÜNE) fragt nach, ob dies bedeute, dass Kommunen ihre bestehenden Flächennutzungspläne ändern müssten. Valentina Serafini (Dez. 32) antwortet, dass das Gesetz Übergangsregelungen vorsehe. Maß- geblich sei der Stand des jeweiligen Planverfahrens. Grundsätzlich gelte die neue Regelung vor allem für zukünftige Planungen; bestehende Flächennutzungspläne müssten nicht automatisch angepasst werden. Dr. Mehmet Sarikaya (RSK) erkundigt sich, ob aufgrund einer möglicherweise lückenhaften Datenbasis, insbesondere im Bereich Artenschutz, etwa bei Brutvögeln mit rechtlichen Risiken oder Klagen bei Genehmigungen zu rechnen sei und ob eine Verbesserung der Datengrund- lagen vorgesehen sei. Valentina Serafini (Dez. 32) erklärt, dass sie hierzu aktuell keine abschließende Auskunft ge- ben könne, die Fragestellung jedoch prüfen und nachreichen werde, ggf. auf schriftlichem Wege. Gerit Ulmen (Dez. 32) erklärt, dass der Teilplan auf einer sehr breiten und belastbaren Daten- basis aufgestellt werde. Dabei würden sämtliche verfügbaren Fachinformationen, Datenbanken und Landschaftspläne herangezogen, außerdem wurden ornithologische Daten zur Verifizie- rung angekauft. Zudem werde eine externe Umweltprüfung durchgeführt. Ergänzend verweist er auf das umfassende Beteiligungsverfahren, in dessen Rahmen mögliche Fehler oder Defizite benannt werden könnten. Vor diesem Hintergrund geht Herr Ulmen davon aus, dass eine solide Datengrundlage vorliege und die ausgewiesenen Gebiete grundsätzlich entsprechend den Vorgaben der RED III umge- setzt werden könnten. Reinhold Müller (FDP) fragt nach, ob bei bereits begonnenen kommunalen Positivplanungen weiterhin die bisherigen Regelungen Anwendung fänden oder ob mit Inkrafttreten der neuen gesetzlichen Bestimmungen die verschärften Vorgaben auch für laufende Verfahren zu beach- ten seien. Er weist darauf hin, dass sich hierdurch für die Kommunen erhebliche zusätzliche Hürden ergeben könnten. Valentina Serafini (Dez. 32) antwortet, dass grundsätzlich bei Inkrafttreten neuer Gesetze die dann geltenden Regelungen maßgeblich seien. Zugleich gebe es Übergangs- und Differenzie- rungsregelungen, die vom jeweiligen Verfahrensstand abhingen. Eine abschließende Detailbe- wertung könne sie derzeit nicht vornehmen; grundsätzlich bezögen sich die neuen Vorgaben vor allem auf neue Flächennutzungsplanverfahren. Regionalrat des Regierungsbezirks Köln 23. Sitzung 05.09.2025 – 12 – Rainer Deppe (Vorsitzender) erklärt, dass die angesprochenen Fragen nochmals aufgegriffen würden und hierzu eine schriftliche Ausarbeitung zur Verfügung gestellt werde, um eine nach- vollziehbare Grundlage für alle Beteiligten zu schaffen. Er bedankt sich für die ergänzenden Auskünfte und leitet anschließend zu Tagesordnungspunkt 8. 8. Sachstand zum Anzeigeverfahren des Regionalplanes und des Teilplanes nic htener- getische Rohstoffe Gerit Ulmen (Dez. 32) berichtet, dass der Teilplan Nichtenergetische Rohstoffe am heutigen Tag im Gesetz- und Verordnungsblatt des Landes Nordrhein-Westfalen bekannt gemacht wor- den sei und damit unmittelbar Rechtswirkung entfalte. Weitere Sachstandsberichte seien hierzu nicht erforderlich. Zum Regionalplan Köln führt er aus, dass dieser unmittelbar nach dem Beschluss an die Lan- desplanungsbehörde übermittelt worden sei. Die gesetzliche Prüf- und Bekanntmachungsfrist betrage insgesamt zwei Monate und laufe in Kürze ab. Nach aktuellem Stand seien nur noch kleinere Klärungen erforderlich, unter anderem im Zusammenhang mit dem Thema Flughafen. Er gehe davon aus, dass diese zeitnah abgeschlossen würden und der Regionalplan Köln vo- raussichtlich Mitte September Rechtswirkung erlange. 9. Anträge Rainer Deppe (Vorsitzender) leitet zu Tagesordnungspunkt 9 über und erteilt Herrn Dr. Rein- kober von GoRheinland das Wort. 9.1 Antrag der Fraktion DIE LINKE/Volt vom 21.08.2025 Errichtung einer temporären Busspur für den Schienenersatzverkehr Dr. Norbert Reinkober (GoRheinland) berichtet, dass die Thematik der anstehenden Stre- ckensperrungen im Rheinland bereits seit rund zweieinhalb Jahren in den Gremien von GoRheinland intensiv beraten werde. Hintergrund sei die Entscheidung von Bundesregierung und DB InfraGo, mehrere sogenannte Hochleistungskorridore, darunter die links- und rechts- rheinischen Strecken sowie die Verbindung Aachen –Köln, grundlegend zu sanieren. Für den rechten Rhein sei derzeit eine fünfmonatige Sperrung im Jahr 2026 vorgesehen, für den linken Rhein im Jahr 2027. Parallel dazu seien umfangreiche Sanierungen der rund 150 Jahre alten Kölner Eisenbahnbrücken erforderlich. Er führt aus, dass eine gleichzeitige Sperrung mehrerer zentraler Infrastrukturen nicht möglich sei, da dies zu einem massiven Verkehrszusammenbruch in der Region führen würde. Daher Regionalrat des Regierungsbezirks Köln 23. Sitzung 05.09.2025 – 13 – würden derzeit zahlreiche Alternativen und Entlastungsmaßnahmen geprüft, darunter Ersatz- haltestellen, zusätzliche Infrastrukturmaßnahmen sowie umfangreiche Schienenersatzverkehre. Die Planungen seien äußerst komplex und beträfen nicht nur den Personenverkehr, sondern auch den Güter- und Logistikverkehr sowie wirtschaftliche Standorte. Er betont, dass die Arbeiten in enger Abstimmung mit Kommunen, Kreisen, Wirtschaft, Ver- kehrsunternehmen und dem Bund erfolgten. Zahlreiche Arbeitskreise seien eingerichtet, wei- tere Abstimmungstermine – unter anderem mit der Stadt Köln und DB InfraGo – bereits termi- niert. Trotz sorgfältiger Vorbereitung werde es erhebliche Belastungen geben; das Vorhaben gleiche einer „Operation am offenen Herzen“. Er dankt allen Beteiligten für die konstruktive Mitarbeit und weist darauf hin, dass in den kommenden Jahren mit erheblichen Herausforde- rungen und Unwägbarkeiten zu rechnen sei. Rolf Beu (GRÜNE) betont, dass der Schienenersatzverkehr nur einen Teil der Gesamtproble- matik darstelle. Aus Sicht seiner Kommune stehe vor allem die Frage im Vordergrund, wie die Dauer der Sperrungen insgesamt reduziert werden könne. Er äußert Zweifel daran, dass um- fangreiche Bauzeiten im 21. Jahrhundert noch zeitgemäß seien, und gibt zu bedenken, dass eine jahrelange Abhängung ganzer Regionen schwerer wiege als temporäre Eingriffe in den Stadtraum. Er sieht ein zentrales Problem in der unzureichenden Kommunikation zwischen be- teiligten Akteuren. Nach seinen Informationen sei d er Austausch zwischen Stadtverwaltung und kommunalen Verkehrsunternehmen nicht immer ausreichend koordiniert. Viele Fragen – etwa zu Zuständigkeiten, Ersatzhaltestellen, Abstellflächen für Busse oder Umleitungskonzep- ten – seien bislang weder intern noch öffentlich klar beantwortet. Dies verunsichere die Bevöl- kerung bereits jetzt. Er spricht sich dafür aus, die politische Ebene stärker einzubinden und auch die Fraktionen frühzeitig in die Kommunikation einzubeziehen. Zudem äußert er Zweifel an der Umsetzbarkeit zusätzlicher Verkehrsangebote, insbesondere im Stadtbahnverkehr, angesichts infrastrukturel- ler Einschränkungen, fehlender Fahrzeuge und Personalmangels. Friedrich Jeschke (Linke/Volt) stellt klar, dass sich der Antrag seiner Fraktion nicht gegen GoRheinland richte. Er erläutert, dass Ziel des Antrags sei, ein gemeinsames Signal an das Bun- desverkehrsministerium zu senden. Angesichts der absehbaren Verlagerung eines erheblichen Pendleraufkommens von der Schiene auf andere Verkehrsträger entstünden massive Heraus- forderungen für die Region. Neben dem Schienenverkehr seien insbesondere Autobahnen, Bundesstraßen sowie innerstädtische Ausfallstraßen in Köln und Bonn von zentraler Bedeutung. Herr Jeschke weist darauf hin, dass die langfristigen Auswirkungen der Maßnahmen bereits jetzt zu Verunsicherungen bei Beschäftigten führten, die ihre Erreichbarkeit von Arbeitsplätzen in Frage stellten. Das Thema habe daher erhebliche regionale Bedeutung und werde bereits vor Ort politisch aufgegriffen. Regionalrat des Regierungsbezirks Köln 23. Sitzung 05.09.2025 – 14 – Stefan Götz (CDU) erklärt, dass im Vorfeld vereinbart worden sei, das Thema zwar im Regio- nalrat aufzurufen, die inhaltliche Detailberatung jedoch in der Verkehrskommission vorzuneh- men. Er stellt daher den formalen Antrag, den Antrag der Fraktion Linke-Volt zur weiteren Be- ratung in die Verkehrskommission zu überweisen. Rainer Deppe (Vorsitzender) stellt fest, dass der Antrag vorliege und keine weiteren Wort- meldungen erfolgen. Er lässt über den Antrag abstimmen. Bei der Abstimmung stimmt Herr Jeschke dagegen, Enthaltungen erfolgen nicht. Damit wird die Überweisung des Antrags in die Verkehrskommission bei einer Gegenstimme beschlossen. Anschließend leitet Rainer Deppe (Vorsitzender) zu Tagesordnungspunkt 11 über. 10. Anfragen Es liegen keine Anfragen vor. 11. Mitteillungen 11.1 der Bezirksregierung 11.11 Raumverträglichkeitsprüfung für die Wasserstofftransportleitung H2er- cules (H2BE) von Aachen-Lichtenbusch nach Eschweiler-Weisweiler- Information des Regionalrates für den Regierungsbezirk Köln über den Abschluss des Verfah- rens Drucksache RR 38/2025 Rainer Deppe (Vorsitzender) stellt fest, dass der Sachverhalt schriftlich vorliege und fragt nach weiteren Ergänzungen oder Fragen. Gudrun Zentis (GRÜNE) erklärt, dass sie keine Frage habe, jedoch ergänzend anrege, bei der Planung der Leitung mehr Flexibilität vorzusehen. Um die Region wirtschaftlich zu stärken, solle auch Unternehmen, die erst zu einem späteren Zeitpunkt Bedarf entwickelten, ein Anschluss ermöglicht werden. Sie spricht sich dafür aus, die Planung nicht langfristig statisch festzulegen und bestehende Gasleitungen perspektivisch für Wasserstoffnutzung umzuwidmen. Diese As- pekte sollten auch gegenüber Bund und EU kommuniziert werden. Friedrich Jeschke (Linke/Volt) ergänzt, dass aus Sicht seiner Fraktion eine frühzeitige Einbin- dung der Bürgerinnen und Bürger sowie von Initiativen und Interessengemeinschaften im be- troffenen Korridor wichtig sei. Eine frühzeitige Kommunikation könne helfen, spätere Konflikte im Verfahren zu vermeiden. Angesichts der Bedeutung der Leitung für Region und Wirtschaft regt er an, die Öffentlichkeitsarbeit weiter zu intensivieren. Regionalrat des Regierungsbezirks Köln 23. Sitzung 05.09.2025 – 15 – 11.2 des Vorsitzenden Rainer Deppe (Vorsitzender) bedankt sich für die Hinweise und beendet die Sitzung um 11:57 Uhr. gez. Rainer Deppe (Vorsitzender des Regionalrates Köln) gez. Ronald Borning (Mitglied des Regionalrates Köln) gez. Eda Sengül (Geschäftsstelle Regionalrat Köln)
Sitzungsvorlage RR (Genehmigung der Niederschrift über das wesentliche Ergebnis der Sitzung des Regionalrates am 05.09.2025 und 19.12.2025)
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Seite 1 von 1 Sitzungsvorlage RR - öffentlich - RR 7/2026 Dezernat Regionalplanung, Braunkohlenplanung, Geschäftsstelle Ansprechperson Frau Sengül Telefon 0221-147-4020 BEZIRKSREGIERUNG Köln Datum 29.01.2026 Beratungsfolge Termin TOP Beratungsaktion Regionalrat des Regierungsbezirks Köln 20.02.2026 10. zur Kenntnis TOP: Genehmigung der Niederschrift über das wesentliche Ergebnis der Sitzung des Regionalrates am 05.09.2025 und 19.12.2025 Beschlussvorschlag: Der Regionalrat nimmt die Niederschriften zur Kenntnis. Erläuterungen: Anlage(n): 1. Niederschrift RR 05.09.2025 2. Niederschrift Regionalrat 19.12.2025.docx
Beratungsverlauf (1)
Details
- Aktenzeichen
- RR 7/2026
- Typ
- Sitzungsvorlage RR
- Datum
- 20.02.2026
- Erstellt
- 30.01.2026 12:41