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Datenstand: 12.09.2026 — die Daten dieser Kommune konnten seit 37 Tagen nicht aktualisiert werden, weil das Ratsinformationssystem derzeit nicht erreichbar ist. Inhalte können veraltet sein.

Benennung eines Raums im Rathaus nach Else Schmitt – erste Bürgermeisterin Kölns

SPD Antrag nach § 3 AN/0878/2025 vom 12.06.2025

Stand: Am 30.06.2025 im Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern endgültig abgelehnt.

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  • SPD Antrag nach § 3

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    Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker An die Vorsitzende des Ausschusses für die Gleichstellung von Frauen und Männern Teresa De Bellis-Olinger SPD-Fraktion im Rat der Stadt Köln Rathaus, Spanischer Bau 50667 Köln fon 0221. 221 259 50 fax 0221. 221 246 57 mail fraktion@koelnspd.de web www.koelnspd.de Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: AN/0878/2025 Antrag gem. § 3 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern 30.06.2025 Benennung eines Raums im Rathaus nach Else Schmitt – erste Bürgermeisterin Kölns Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, sehr geehrte Ausschussvorsitzende, die SPD-Fraktion bittet Sie, folgenden Antrag in die Tagesordnung des kommenden Ausschusses aufzunehmen: Beschluss: Ein Raum im Historischen Rathaus oder im Rathaus (Spanischer Bau) wird umge- hend nach Else Schmitt, der ersten Kölner Bürgermeisterin, benannt. Die Verwaltung wird beauftragt, die Benennung jetzt umzusetzen und in geeigneter Form kenntlich zu machen. Begründung: Im Gleichstellungsausschuss am 26.05.2025 wurde beschlossen, dass Räume im Rathaus nach verdienten Frauen aus der Kölner Ratspolitik benannt werden sollen, und die Verwaltung wurde beauftragt, zu prüfen, welche Frauen aus der Kölner Rats- politik für eine Benennung in Frage kommen. Aus Sicht der Antragstellenden ist eine solche Prüfung nicht notwendig, denn es gibt sehr viele verdiente Frauen, und diese sind auch bekannt. Es ist nun an der Zeit, konkrete Maßnahmen zu ergreifen und nicht erst zu prüfen. Eine besonders geeignete Persönlichkeit ist Else Schmitt. Sie war von 1969 bis 1975 die erste Bürgermeisterin Kölns und eine prägende politische Akteurin in Köln. Über - 2 - zwei Jahrzehnte – von 1961 bis 1984 – war sie Mitglied des Stadtrats. Als Sozialde- mokratin setzte sie sich engagiert für Bildungs- und Jugendpolitik, Gleichstellung, Frauenrechte sowie soziale Teilhabe ein. Auch auf Bundesebene war sie aktiv – un- ter anderem in der Reformdebatte um den § 218 StGB sowie für die Abschaffung des diskriminierenden § 175 StGB. Else Schmitt war nicht nur eine Pionierin in der kommunalen Frauenpolitik, sondern auch ein Vorbild für heutige und kommende Generationen. Für ihr politisches und ge- sellschaftliches Engagement wurde sie 1974 und 1986 mit dem Bundesverdienst- kreuz (1986 der 1. Klasse) ausgezeichnet. Sie ist eine der wichtigsten Frauen in der politischen Geschichte unserer Stadt – und dennoch bislang nicht angemessen sicht- bar gewürdigt. Mit freundlichen Grüßen gez. Thomas Breustedt SPD-Fraktionsgeschäftsführer

Beratungsverlauf

  1. 30.06.2025

    Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern

    TOP 2.2, Antrag / Anfrage. Ergebnis: endgültig abgelehnt

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