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AN/0878/2025

Benennung eines Raums im Rathaus nach Else Schmitt – erste Bürgermeisterin Kölns

SPD Antrag nach § 3 12.06.2025

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Nächste Beratung: Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern, Sitzung am 30.06.2025, TOP 2.2

SPD Antrag nach § 3

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SPD Antrag nach § 3

2673 Zeichen

Frau Oberbürgermeisterin 
Henriette Reker 
 
An die Vorsitzende des Ausschusses  
für die Gleichstellung von Frauen und Männern 
Teresa De Bellis-Olinger 
 
 
SPD-Fraktion 
im Rat der Stadt Köln  
Rathaus, Spanischer Bau  
50667 Köln 
fon 0221. 221 259 50  
fax 0221. 221 246 57  
mail fraktion@koelnspd.de  
web  www.koelnspd.de  
 
Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin:  
 
AN/0878/2025 
Antrag gem. § 3 der Geschäftsordnung des Rates 
Gremium Datum der Sitzung 
Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern 30.06.2025 
 
Benennung eines Raums im Rathaus nach Else Schmitt – erste Bürgermeisterin Kölns 
Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, sehr geehrte Ausschussvorsitzende,  
 
die SPD-Fraktion bittet Sie, folgenden Antrag in die Tagesordnung des kommenden 
Ausschusses aufzunehmen: 
 
 
 
Beschluss:  
Ein Raum im Historischen Rathaus oder im Rathaus (Spanischer Bau) wird umge-
hend nach Else Schmitt, der ersten Kölner Bürgermeisterin, benannt. Die Verwaltung 
wird beauftragt, die Benennung jetzt umzusetzen und in geeigneter Form kenntlich 
zu machen. 
  
 
Begründung:  
 
Im Gleichstellungsausschuss am 26.05.2025 wurde beschlossen, dass Räume im 
Rathaus nach verdienten Frauen aus der Kölner Ratspolitik benannt werden sollen, 
und die Verwaltung wurde beauftragt, zu prüfen, welche Frauen aus der Kölner Rats-
politik für eine Benennung in Frage kommen. Aus Sicht der Antragstellenden ist eine 
solche Prüfung nicht notwendig, denn es gibt sehr viele verdiente Frauen, und diese 
sind auch bekannt. Es ist nun an der Zeit, konkrete Maßnahmen zu ergreifen und 
nicht erst zu prüfen. 
 
Eine besonders geeignete Persönlichkeit ist Else Schmitt. Sie war von 1969 bis 1975 
die erste Bürgermeisterin Kölns und eine prägende politische Akteurin in Köln. Über

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zwei Jahrzehnte – von 1961 bis 1984 – war sie Mitglied des Stadtrats. Als Sozialde-
mokratin setzte sie sich engagiert für Bildungs- und Jugendpolitik, Gleichstellung, 
Frauenrechte sowie soziale Teilhabe ein. Auch auf Bundesebene war sie aktiv – un-
ter anderem in der Reformdebatte um den § 218 StGB sowie für die Abschaffung des 
diskriminierenden § 175 StGB.  
 
Else Schmitt war nicht nur eine Pionierin in der kommunalen Frauenpolitik, sondern 
auch ein Vorbild für heutige und kommende Generationen. Für ihr politisches und ge-
sellschaftliches Engagement wurde sie 1974 und 1986 mit dem Bundesverdienst-
kreuz (1986 der 1. Klasse) ausgezeichnet. Sie ist eine der wichtigsten Frauen in der 
politischen Geschichte unserer Stadt – und dennoch bislang nicht angemessen sicht-
bar gewürdigt. 
 
 
Mit freundlichen Grüßen 
gez. Thomas Breustedt 
SPD-Fraktionsgeschäftsführer

Beratungsverlauf (1)

30.06.2025 Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern
TOP 2.2 Antrag / Anfrage Entscheidung

Beschluss: endgültig abgelehnt

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
AN/0878/2025
Typ
SPD Antrag nach § 3
Datum
12.06.2025
Erstellt
12.06.2025 13:30