AN/1419/2020
Angebote der außerschulischen Bildung auch für Kinder von Geflüchteten ermöglichen
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Dringlichkeitsantrag_SPD_Grüne_Linke-AN-1419-2020
3803 Zeichen
Frau Bezirksbürgermeisterin Claudia Greven-Thürmer Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker Bezirksvertretung Kalk Kalker Hauptstr. 247-273 51103 Köln-Kalk Christian Robyns Fraktionsvorsitzender der SPD-Fraktion E-Mail: christian.robyns@gmail.com Manuela Grube Fraktionsvorsitzende der Fraktion B 90/Die Grünen E-Mail: manuela.grube@stadt-koeln.de HP Fischer Fraktionsvorsitzender der Fraktion DIE LINKE. E-Mail: Linke-BV8@stadt-koeln.de Eingang bei der Bezirksbürgermeisterin: 02.12.2020 AN/1419/2020 Antrag gem. § 12 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Bezirksvertretung 8 (Kalk) 03.12.2020, TOP 7.12 -Tischvorlage- Angebote der außerschulischen Bildung auch für Kinder von Geflüchteten er- möglichen Gemeinsamer Dringlichkeitsantrag der SPD-Fraktion, der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen und der Fraktion DIE LINKE. vom 02.12.2020 Sehr geehrte Frau Bezirksbürgermeisterin, sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, die Antrag stellenden Fraktionen in der Bezirksvertretung Kalk bitten Sie, folgenden Dringlichkeitsantrag auf die Tagesordnung der Sitzung der Bezirksvertretung am 29.10.2015 zu nehmen: Begründung der Dringlichkeit: Der Dringlichkeitsantrag ergibt sich unseres Erachtens aufgrund der aktuellen Coronasituation und in der Folge der Coronaschutzverordnung, die Kontaktbe- schränkungen in Unterkünften von Geflüchteten vorsieht. Des Weiteren sehen wir hier schnellen Handlungsbedarf. Des Weiteren tagt die Bezirksvertretung Kalk erst wieder am 28.01.2021 tagt und daher ein schneller Beschluss gefasst werden muss. Somit erscheint uns der Zeitraum bis zur nächsten Sitzung zu lang. 2 Beschluss: Die Bezirksvertretung Kalk fordert den Rat der Stadt Köln auf bzw. regt an, Angebote für außerschulische Bildung für Kinder von Geflüchteten, die in zentralen Unterbrin- gungseinrichtungen leben, außerhalb der Unterkünfte z.B. in städtischen Einrichtun- gen, wie z.B. Bürgerhäuser, zu schaffen. Begründung: Die Corona-Pandemie fordert von uns allen starke Einschränkungen in unserem all- täglichen Leben ab. Insbesondere sind Kinder, die die schwächste Gruppe in unserer Gesellschaft dar- stellen, hiervon mit am stärksten betroffen. Mit der Entscheidung der Bundesregierung, Schulen und KiTas offen zu halten kommt sie dem Recht von Kindern auf Bildung nach. Allerdings erleben Kinder, die in prekären Lebenslagen aufwachsen nach wie vor und trotz des Offenhaltens von Bildungseinrichtungen und ihrem Recht auf Bildung fundamentale Benachteiligungen. Insbesondere die außerschulische Bildung gerät ins Hintertreffen. Mit dem Beschluss des Krisenstabs der Stadt Köln am 06.11.2020, Unterkünfte für Geflüchtete für Besucher zum Zweck des Infektionsschutzes, stark einzuschränken, erfahren gerade Kinder von Geflüchteten, die in Sammelunterkünften leben, eine weitere Benachteiligung. Außerschulische Bildungsangebote, die z.B. durch Flüchtlingsinitiativen in den Ein- richtungen geleistet werden, sind so nicht mehr möglich. Zum Beispiel wird das Er- lernen der Sprache, die für die Integration in die Gesellschaft grundlegend ist, durch das Wegfallen von außerschulischen Bildungsangeboten erschwert. Leider findet die Situation von Kindern von Geflüchteten im Amtsblatt der Stadt Köln zu den Schutzmaßnahmen gegen die Corona-Pandemie keine Erwähnung. Daher fordern wir die Stadt auf, diesen Missstand in den Fokus zu nehmen und diesen zu beseitigen, damit Kindern von Geflüchteten auch weiterhin notwendige Unterstützung zukommt. Mit freundlichen Grüßen gez. Christian Robyns Christian Robyns Manuela Grube SPD-Fraktionsvorsitzender Fraktionsvorsitzende der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen Fraktionsvorsitzender der Fraktion DIE LINKE.
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungOrte (1)
- Kalker Hauptstraße 247
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Details
- Aktenzeichen
- AN/1419/2020
- Typ
- Antrag nach § 12 (Dringlichkeitsantrag)
- Datum
- 02.12.2020
- Erstellt
- 02.12.2020 11:45