V/1042/2005
Prinz-Eugen-Straße - Wiederherstellung nach Kanalbau
KI-Zusammenfassung
Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.
KI-Analyse läuft...
vergangen
Was passiert gerade?
- 📄 Dokumente werden analysiert...
- 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
- ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
- ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...
Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.
Niederschrift Bürgeranhörung
12047 Zeichen
Niederschrift über die Bürgeranhörung Prinz- Eugen- Straße Stadtbezirk: Münster – Mitte Thema: Wiederherstellung der Prinz-Eugen-Straße nach Kana lbau Datum: Mittwoch, 22.Juni 2005, 18 Uhr Ort: Wilhelm-Hittorf-Gymnasium, Prinz-Eugen-Straße 27 , 48 151 Münster Teilnehmer: ca. 40 Bürgerinnen und Bürger Leitung: Herr Fischer-Baumeister, Bezirksvorsteher des Sta dtbezirkes Münster-Mitte Verwaltung: Herr Böhme - Stadtplanungsamt, Verkehrsplanung Frau Hecht - Stadtplanungsamt, Verkehrsplanung Herr Lambert - Amt für Grünflächen und Naturschu tz Herr Reloe - Tiefbauamt, Stadtentwässerung Frau Zurborn - Tiefbauamt, Stadtentwässerung Frau Vissing - Tiefbauamt, Straßenbau Herr Fischer-Baumeister eröffnete die Bürgeranhörun g um 18.00 Uhr, begrüßte die Anwesenden und stellte die Vertreter der Verwaltung vor. Im An schluss wurde von Herrn Böhme die Planung vorzustellen. Herr Böhme erläuterte: - dass der Schmutzwasserkanal und Teile des Regenwa sserkanales, sowie die Hausan- schlüsse im kommenden Jahr durch das Tiefbauamt erneuert werden müssen - dass die Gehwege sich bautechnisch in einem schle chten Zustand befinden und ebenfalls erneuert werden müssen - dass die Baumwurzeln in die Gehwege hineinragen u nd Schäden an der Plattierung verur- sachen, die bisher provisorisch mit Asphalt instandgesetzt worden sind - dass die Planung vorsieht, die Fahrbahn in der vo rhandenen Breite zu erhalten - dass die Gehwege im Bereich der vorhandenen Bäume nur in einer Breite von 1,00 m wie- derhergestellt werden können, die übrigen Gehwegflächen sollen in einer Breite von 1,50 m ausgebaut werden - dass an einigen Baumstandorten die Wiederherstell ung mit Gehwegplatten technisch nicht möglich ist und daher an punktuellen Engstellen ein Gemisch von Dolomitsand/Splitt ein- gebaut werden soll - dass die Kanalbauarbeiten in 2006 nach Abschluss der Kanalbauarbeiten in der Steve- ninkstraße und Am Wasserturm beginnen sollen und ei ne Bauzeit von ca. 8 Monaten er- wartet wird, der Straßenbau erfolgt im Anschluss (Gesamtbauzeit ca. 2 Jahre) Im Anschluss an den Vortrag bat Herr Fischer-Baumei ster die Teilnehmer, ihre Fragen und An- merkungen vorzubringen und diese blockweise durch die Vertreter der Verwaltung zu beantworten. Fragenkomplex 1: 1. Bleibt die Baustelleneinrichtung während der ges amten Bauzeit an einem Ort und kann man den Standort beeinflussen? 2. Ist die Kanalbaumaßnahme überhaupt notwendig? Ka nn man die Videoaufnahmen der Ka- naluntersuchung einsehen? 3. Bleibt die Straße während der Bauzeit befahrbar? 4. Gibt es in der Stadt bereits einen vergleichbare n Ausbau (Einbau von Dolomitsand)? Antworten: Herr Reloe: - die Baustelleneinrichtung sollte möglichst zentra l (großer Platz etc.) und für die gesamte Bauzeit eingerichtet werden - die Standortbestimmung kann in das Leistungsverze ichnis durch die Stadt eingebracht werden - der Wunsch einer Anwohnerin, nicht erneut die Bau stelleneinrichtung in Höhe der Einmün- dung zur Straße „Am Krug“ vorzunehmen, wird aufgenommen - der Zustand der Kanäle wurde letztmals 1999 aufge nommen; das gesamte Kanalnetz im Geistviertel weist einen schlechten Zustand auf (He rstellung in den 30er Jahren), der Schmutzwasserkanal weist einen sehr schlechten Zust and auf (Korrosionsschäden der Be- tonrohre) - der Regenwasserkanal muss nur an zwei Stellen (Hö he Hittorf-Gymnasium und Höhe Sentmaringer Weg) erneuert werden - die Befahrbarkeit und Erreichbarkeit der Grundstü cke muss während der gesamten Bau- maßnahme sichergestellt werden – Auflagen z.B. der Feuerwehr - für den tieferliegenden Schmutzwasserkanal wird e ine ca. 1,50 m breite Baugrube erforder- lich Herr Lambert: - in verschiedenen Grünanlagen wurde Dolomitsand ei ngebaut (Bsp. Hs. Sentmaring) Fragenkomplex 2: 1. Die Bäume werden Dauerthema in den kommenden Jah ren bleiben, ist es nicht sinnvoll die schlechtesten Bäume zu entfernen und damit auf den Einbau von Dolomitsand zu verzich- ten? 2. Der Einbau von Dolomitsand ist nicht erwünscht, er verursacht Probleme bei Regen und im Winterdienst! 3. Werden alle Hausanschlüsse erneuert? 4. Auf der Südseite der Straße in Höhe zum Sentmari nger Weg wurden in den 70er Jahren bereits Arbeiten durchgeführt, wieso müssen schon wieder Kanalarbeiten dort erfolgen? Antworten: Herr Lambert: - einige Bäume (ca. 5 Stück) sind in ihrer Vitalit ät geschwächt und sind zur Fällung vorgese- hen - soweit möglich und fachlich zu vertreten, werden Wurzeln abgetrennt, um Flächen zu plat- tieren. Neue „Verwurzelungen“ sollen durch den Einb au von Wurzelschutzfolien unterbun- den werden - die endgültige Anzahl der Bäume, die möglicherwei se entfernt werden müssen, wird sich erst im Laufe der Baumaßnahme herausstellen - ein Konzept zur Unterhaltung mit sukzessiven Aust ausch geschwächter Bäume ist nicht er- stellt worden Frau Vissing: - der Einbau von Dolomitsand ist nur an einigen pun ktuellen Stellen bei ca. 15 Bäumen vor- gesehen - der Einbau von Wurzelbrücken ist ebenfalls geprüf t worden, technisch aber nicht herstell- bar - die provisorischen Asphaltflächen sind unterhaltu ngsintensiv - die Frage zur Materialwahl Dolomitsand kontra Asp halt wird an die Fachstelle Straßenun- terhaltung weitergeleitet und abschließend telefonisch beantwortet Herr Reloe: - alle Hausanschlüsse wurden untersucht - die Hausanschlüsse werden vom Tiefbauamt nur bis an die Grundstücksgrenze heran er- neuert, auf den Privatflächen ist der Eigentümer verantwortlich - wurden defekte Hausanschlüsse auf den Privatfläch en festgestellt, werden die Eigentümer von der Stadt hierüber in Kenntnis gesetzt - die Grundstücke wurden ca. 1936 bebaut, der Kanal bau muss also im Vorfeld erfolgt sein - Kanalbauarbeiten aus den 70er Jahren sind bei der Stadt nicht bekannt - nur die baulich schadhaften Anschlüsse werden ern euert Fragenkomplex 3: 1. Ist es möglich ein Meinungsbild der Anwohner fes tzustellen, welches möglicherweise Ein- fluss auf die Entscheidung der Bezirksvertretung Münster-Mitte zur Planung nehmen kann? 2. Ist es möglich Wurzeln zu entfernen? 3. Wann wurden die Bäume gepflanzt? (Beantwortung d urch einen Anwohner – 1946/47) 4. Welche Prognose stellt das Amt 67 für die übrige n Bäume? Werden in Zukunft neue Flä- chen hinzukommen, die mit Dolomitsand ausgebaut werden müssen? Herr Fischer-Baumeister erläuterte kurz, dass berei ts in der Bezirksvertretung Münster-Mitte die Planung mehrfach diskutiert worden ist und ein vora ngegangener Entwurf (Planung eines ver- kehrsberuhigten Bereiches mit Rückbau der Gehwege und Ausbau einer Mischverkehrsfläche) von der Bezirksvertretung verworfen wurde. Fraktionsübe rgreifend ist man bemüht, eine für alle ein- vernehmliche Lösung zu erreichen. Herr Fischer-Baumeister lies anschließend durch Han dzeichen ein Meinungsbild der Anwohner zum Einbau von Dolomitsand feststellen. Die Mehrhei t sprach sich für einen Ausbau der Gehwege mit Gehwegplatten und Asphalt aus. Die Verwaltung w ird im Rahmen der weiteren Planung diesen Wunsch prüfen. Seitens der Verwaltung wurde darauf hingewiesen, dass mit einem Ausbau der Gehwege in Asphalt die Kosten hierfür nach KAG auf die Anlieger umgelegt werden können. Antworten: Herr Lambert: - es ist möglich einige Wurzeln abzutrennen, allerd ings darf die Standfestigkeit der Bäume dadurch nicht eingeschränkt werden - durch Einbau von Wurzelsperren ist es möglich die Wurzeln zu leiten, das Amt 67 hat damit gute Erfahrungen gemacht, die plattierten Flächen bleiben so erhalten Herr Brüning (Mitglied der CDU-Fraktion in der Bezi rksvertretung Münster-Mitte) sprach noch ein- mal über die vorangegangenen Diskussionen zur Planung in der interfraktionellen Sitzung. Fragenkomplex 4: 1. Wäre es denkbar, eine neue Baumart bei Neupflanz ungen vorzusehen? 2. Welche Lebenserwartung haben die Ahorn- Bäume? Antworten: Herr Lambert: - die vitalen Bäume sollen erhalten bleiben, ein ge nereller Austausch aller Bäume ist nicht vorgesehen und wird von Amt 67 auch nicht befürwortet - bisher wurde die gleiche Baumart nachgepflanzt, d a der Charakter der Straße erhalten bleiben sollte - besteht der Wunsch nach einer anderen Baumart ist eine Neuorientierung denkbar - Ahorn-Bäume können im Durchschnitt 80 und mehr Ja hre alt werden (an Straßen) Fragenkomplex 5: 1. Sind die in der Grünfläche eingetragenen Stellpl ätze zwingend erforderlich? 2. Bleiben die verkehrsberuhigten Maßnahmen –Vorsch uhungen- erhalten? 3. Wie werden sich die Kosten auf die Eigentümer ve rteilen? Antworten: Herr Böhme: - die dargestellten Stellplätze auf der Grünfläche waren Bestandteil des ersten Plan- entwurfes und galten als Ersatzstandorte für wegfal lende Stellplätze in der Fahrbahn, diese werden in der aktuellen Planung nicht benötigt und können aus der Planung entfernt wer- den - die bestehenden VB- Maßnahmen bleiben erhalten Frau Vissing: - die Kosten für die Fahrbahn werden mit ca. 430.00 0,00 € beziffert; nach Abzug der Anteile für den Kanalbau und der städtischen Beteiligung (S chulgrundstück, Kleingärten) ist für ein Grundstück von ca. 540 m² und zweigeschossiger Beba uung von einem Kostenanteil von ca. 2000 € auszugehen - für die Kosten der Gehwege, die bei einem KAG ent sprechenden Ausbau entstehen, kön- nen zum Zeitpunkt keine Angaben gemacht werden Fragenkomplex 6: 1. Werden die Häuser 16 a-c an den Kosten beteiligt , der Kanalanschluss besteht von der Weseler Straße? 2. Die Zufahrt zum Privatweg der Häuser 16 a-c hat eine Aufkantung, kann diese im Rahmen der Baumaßnahme abgesenkt werden? 3. Wie werden die Eigentümer über die Feststellung von Schäden an den Hausanschlüssen informiert? Antworten: Frau Vissing: - die Häuser 16a-c werden über einen Privatweg von der Prinz-Eugen-Straße erschlossen und sind beitragsrechtlich an den Kosten zu beteiligen - die Zufahrt zum Privatweg wird höhenmäßig angepas st Herr Reloe: - die Informationen zu defekten Hausanschlüssen wer den vom Tiefbauamt an die Eigentü- mer weitergeleitet - dem Eigentümer wird empfohlen direkt mit der Bauf irma vor Ort mögliche zusätzliche Arbei- ten privat zu vereinbaren oder Angebote von geeigneten Firmen einzuholen Fragenkomplex 7: 1. Die Abläufe wurden durch neue Deckenarbeiten in den Jahren „verkleinert“, werden diese neu hergestellt? 2. Können Kostenrichtwerte von der Stadt für die Ar beiten an den privaten Hausanschlüssen benannt werden? 3. Bei den Häusern 43, 44 und 46 befindet sich der Tiefpunkt der Straße. Hier hat es wieder- holt Wasser in den Kellern gegeben, da das Regenwas ser nicht über die Abläufe, sondern über die Zufahrten zu den Häusern abläuft. Kann di es beim Ausbau berücksichtigt wer- den? 4. Können in den Kreuzungsbereichen behindertengere chte Absenkungen ausgebaut wer- den? 5. Gibt es möglicherweise Querverbindungen zwischen Schmutz- und Regenwasserkanälen? 6. Wird die Beleuchtung im Rahmen der Baumaßnahme e rneuert? Antworten: Frau Vissing: - die gesamten Abläufe werden erneuert - im Rahmen der Höhenbearbeitung zur Ausbauplanung wird die Problematik in Höhe der Häuser 43,44, und 46 aufgenommen - die Gehwege werden in den Einmündungsbereichen ab gesenkt - die bestehende Beleuchtung wird nicht erneuert, l ediglich die Standorte werden optimiert Herr Reloe: - es wird angeregt, direkt mit der Baufirma vor Ort Kontakt aufzunehmen, oder Angebote von geeigneten Firmen einzuholen - es bestehen keine baulichen Verbindungen zwischen der Schmutz- und Regenwasserka- nalisation, auf den Privatgrundstücken ist dies jedoch nicht auszuschließen Nachdem keine weiteren Fragen bestanden, bedankte s ich Herr Fischer-Baumeister bei den An- wesenden und schloss um 19.35 Uhr die Bürgeranhörung. gez. gez. Fischer-Baumeister Hecht Bezirksvorsteher Schriftführerin
Lageplan
314 Zeichen
verein Kleingarten- Grüner - Krug 743 LEGENDE ji) Z\ Fittorf - Gymnasium FÜRTH Ne ws Schaltkasten Einfahrt Eingang vorh. Baum Baum entfällt Neupflanzung Gehweg (Platten) Grünfläche Fahrbahn Sa/\s1j ||| MÜNSTER EB uf Stadtp für Stadtentwicklung Prinz-Eugen-Straße Wiederherstellung nach Kanalbau
Beschlussvorlage
5689 Zeichen
V/1042/2005 DER OBERBÜRGERMEISTER Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung Betrifft Prinz-Eugen-Straße - Wiederherstellung nach Kanalbau Beratungsfolge 02.05.2006 Bezirksvertretung Münster-Mitte Entscheidung Beschlussvorschlag: Sachentscheidung: Der Planung von 09/2005 (Anlage 1) zur Wiederher stellung der Prinz-Eugen-Straße zwischen Sentmaringer Weg und der Straße Am Krug nach der Kanalbaumaßnahme des Tiefbauamtes und der Leitungsverlegung der Stadtwerke GmbH wird zugestimmt. Kosten/Folgekosten Mit der Zustimmung der Bezirksvertretung zur Planung (verkehrstechnischer Entwurf) erfolgt zwar ein Grundsatzbeschluss zur Wiederherstellung der Oberfläche nach Kanalbau, aber noch kein Beschluss über die Finanzierung bzw. den R ealisierungszeitpunkt der Maßnahme. Hierüber ent- scheidet der Rat im Rahmen der Haushaltplanberatung 2007 ff. bzw. der Ausschuss für Umwelt- schutz und Bauwesen nach Aufbereitung durch das Tiefbauamt. Begründung: Das Tiefbauamt muss den Schmutzwasserkanal und Teile des Regenwasserkanals, sowie die Hausanschlüsse dringend erneuern. Die Stadtwerke GmbH möchte gleichzeitig einige Stroman- schlüsse erneuern. Die Nebenanlagen der Prinz-Eugen-Straße weisen einen sehr schlechten Zustand auf. Die ehe- mals vorhandenen Radwege wurden bereits zurückgebaut und als Grünstreifen angelegt (Zone – 30- Gebiet). Die auskragenden Wurzeln des Baumbestandes haben die Plattierung des Gehweges angehoben, so dass die Verkehrssicherheit an einigen Stellen nicht mehr gegeben ist. Zum Teil wurden die Platten entfernt, durch Asphalt ersetzt und der Gehweg auf eine Breite von ca. 1,00 m reduziert. Der Unterhaltungsaufwand hat in den vergangenen Jahren erheblich zugenommen. Vorlagen-Nr.: V/1042/2005 Auskunft erteilt: Herr Böhme Ruf: 492 61 56 E-Mail: BoehmeS@stadt-muenster.de Datum: 20.03.2006 Öffentliche Beschlussvorlage - 2 - V/1042/2005 In der am 22.06.05 stattgefundenen Bürgeranhörung (Anlage 2) wurde eine Planung vorgestellt, die sich weitgehend am Bestand orientierte und den punktuellen Ausbau der Gehwege im Bereich von ca. 15 Bäumen mit einer wassergebundenen Decke (Dolomitsand) vorsah. Grundanliegen der Planung war die Erhaltung des vorhandenen Baumbestandes. Das Meinungsbild der Anwohner und damit auch der nach dem Kommunalen Abgabengesetz (KAG) zu beteiligenden Eigentümer stellte sich anderweitig dar. Hier wurde der Ausbau mit Dolo- mitsand mehrheitlich abgelehnt. Seitens der Verwaltung wird nunmehr vorgeschlagen, dieses Meinungsbild aufzugreifen und auf den Einbau von Dolomitsand zu verzichten. Dass in diesem Fall ein Teil der vorhandenen Bäume entfallen und ersetzt werden muss, wurde den Anliegern in der Bürgeranhörung dargestellt und zur Kenntnis genommen. Die Planung sieht vor, die Gehwege durchgehend mit Gehwegplatten zu befestigen. Hierbei wird vorerst unterstellt, dass ca. 20 Bäume der vorhandenen 58 entfallen müssen, um die Engstellen zu beseitigen. In welchem Umfang möglicherweise dennoch von den oben genannten Bäumen einige erhalten bleiben können, ist erst im Rahmen der Baumaßnahme abschließend festzustellen. Es werden 27 Bäume neu gepflanzt. Die Gehwege werden im Bereich der zu erhaltenden Bäume in einer Breite von 1,00 m und im Bereich der Neupflanzungen 1,50 m ausgebaut. Die neuen Bäume sind mit Wurzelschutzfolien zu versehen, so dass ihre Wurzeln außerhalb der Gehwege geleitet werden. Die Breite der Fahrbahn und die bestehenden Einbauten zur Verkehrsberuhigung bleiben erhalten. Die Kosten für die Wiederherstellung der Fahrbahn und der Gehwege einschließlich Anpassung der Beleuchtung betragen ca. 807.000,00 €. Die Stadtwerke GmbH beteiligt sich mit ca. 1 % an den Kosten. Im Rahmen der erforderlichen Kanalsanierung werden Fahrbahn und Gehwege der Prinz-Eugen- Straße im Bereich zwischen Am Krug und Sentmaringer Weg verbessert wiederhergestellt. Die Verbesserungen sind beitragsauslösend i.S. des Straßenbau-beitragsrechts. Nach der „Satzung über die Erhebung von Beiträgen nach § 8 Kommunalabgabengesetz für das Land Nordrhein-Westfalen für Straßenbaumaßnahmen in der Stadt Münster“ vom 15.12.1978 i.d. jeweils geltenden Fassung wird gem. § 3 Absatz 3 Buchstabe a) die Prinz-Eugen-Straße als Anlie- gerstraße eingestuft. An den voraussichtlichen beitragsfähigen Kosten für die Fahrbahnverbesserung in Höhe von 445.000,00 € und für die Gehwegeverbesserung in Höhe von 362.000,00 € beteiligen sich die Grundstückseigentümer bzw. Erbbauberechtigten bei einer Einstufung als Anliegerstraße mit 80 %. Die umlagefähigen Kosten betragen nach einer Beitragsberechnung rd. 645.600,00 €. Der Verteilerwert liegt nach der vorläufigen Beitragsberechnung bei 6,33 € je m² vervielfältigter Grundstücksgröße. Die Wohnbebauung der Prinz-Eugen-Straße ist überwiegend zweigeschossig. Auf ein durch- schnittliches Wohngrundstück mit einer Größe von 500 m² (vervielfältigt mit dem Faktor 1,3 für zweigeschossig bebaut) entfällt ein Straßenbaubeitrag von voraussichtlich rd. 4.100,00 €. Auf das Hittorf-Gymnasium entfallen ca. 50,9 % der Anliegerbeiträge (329.060,00 €), die Beitrags- höhen ohne Schulgrundstück liegen zwischen 2.865,00 € und 52.045,00 €. - 3 - V/1042/2005 Die Grundstückseigentümer bzw. Erbbauberechtigten werden etwa einen Monat vor Baubeginn im Rahmen des Service-Versprechens des Tiefbauamtes persönlich angeschrieben und über die Maßnahme und die zu erwartenden grundstücksbezogenen Anliegerbeiträge der Baumaßnahmen informiert. i.V. gez. Schultheiß Stadtdirektor Anlagen: Niederschrift Bürgeranhörung Lageplan
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: vertagt
Zur SitzungOrte (5)
- Prinz-Eugen-Straße 27
- Weseler Straße
- Sentmaringer Weg
- Am Wasserturm
- Am Krug
Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.
Details
- Vorlagen-Nr.
- V/1042/2005
- Typ
- Vorlage
- Datum
- 20.12.2005
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37