V/0364/2016
Gestaltungskonzept Wolbeck
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V-0364-2016-Anlage-2
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1 1 4 2 2 1 3 5 7 2 H 99 11 10 8 6 4 27 29 31 14 2 4 1 3 3 5 14 12 10 8 6 1 3 2 3 16 18 33 37 39 41 20 22 19 21 26 24 24a 19 21 18 16 15 22 20 18 16 14 25 21 12 14 16 10 11 13 13 a H Angel Herrenstraße Neustraße Hofstraße Münsterstraße Dirk - von - Merveldt - Straße Marktstraße Drostenhofstraße Am Steintor Entwicklungskonzept Wolbeck - Zentrum Gestaltungskonzept für den historischen Wigbold Übersichtsplan - westlicher Bereich M 1:- Stand: April 2016 Bearbeitung: 61.22 Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung Anlage 2
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Straßenbeleuchtung: Vorgesehen sind Zylinderleuchten, die für eine Lichtpunkthöhe von 3,50 m ausge- legt sind und im Abstand von ca. 20 m voneinander aufgestellt werden sollen. An besonders engen Stellen kann in der gleichen Formsprache auch eine Wandleuch- te gewählt werden. Sitzbänke: Die Standardbank, die in Münster aufgestellt wird, hat eine klassische Form und Farbgebung und passt sich allen Baustilen an. Sie fügt sich gut in die historische Umgebung des Wigboldes ein. Die Bank besteht aus verzinktem, rechteckigem Stahlrohr mit Holzbohlen als Aufla- ge. Je nach Standort wird die Bank mit oder ohne Rückenlehne aufgestellt. Fahrradanlehnbügel: Die Anlehnbügel aus Stahlrohr sind anthra- zitfarben (pulverbeschichtet: DB 703). Die Oberfläche ist matt. Der Abstand der Ständer ist je nach Situation variabel, mindestens aber 1,00 m. Stahlpoller „Münster“ Durch seine homogene Formgebung fügt sich der Poller „Münster“ wie selbstverständlich in bestehende Umgebungen ein. Seine Elemente schaffen durch ihre unaufdringliche Eleganz eine angenehme Atmosphäre. Entwicklungskonzept Wolbeck - Zentrum Gestaltungskonzept für den historischen Wigbold Detailplan Straßenmöblierung M 1:- Stand: Jan. 2016 Bearbeitung: 61.22 Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung Anlage 4
V-0364-2016-Anlage-6
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Pflanzscheiben und Fassadenbe- grünung: Fassadenbegrünungen bringen viele Vorteile mit sich. Sie sind schön anzu- sehen und werten das Wohnumfeld auf. Zudem wird das Stadtteilklima verbessert und die Artenvielfalt ge- steigert. Gerade im historischen Wig- bold kann durch gezielt eingesetzte, grüne und farbige Akzente der dörf- liche Charakter betont werden. Die Begrünung benötigt häufig nicht viel Platz, ist kostengünstig herzustellen und mit wenig Aufwand zu unterhal- ten. Entwicklungskonzept Wolbeck - Zentrum Gestaltungskonzept für den historischen Wigbold Detailplan Fassadenbegrünung M 1:- Stand: Jan. 2016 Bearbeitung: 61.22 Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung Anlage 6
V-0364-2016-Anlage-1
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$QODJH
V-0364-2016-Anlage-3
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Entwicklungskonzept
Wolbeck - Zentrum
Gestaltungskonzept für den
historischen Wigbold
Detailplan Straßengestaltung
M 1:- Stand: April 2016 Bearbeitung: 61.22
Amt für
Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung
Pflasterung:
Gehwege:
Gestaltung der Gehwege mit diagonal ver-
legten 24 cm x 24 cm Gehwegplatten, zu den
Gebäude- und Straßenfronten jeweils durch
diagonal geschnittene Platten eingefasst, die
weiteren Ausgleichsflächen mit Mosaikpflaster
Basalt.
Die diagonale Verlegeart fügt sich gut in den
historischen Wigbold ein und lässt enge Geh-
wege breiter erscheinen. Die Oberfläche aus
Betonstein ist mit Rollatoren, Rollstühlen und
Kinderwagen gut befahrbar.
In die Ausgleichsflächen aus Mosaikpflaster,
die an der Hauswand liegen, können auch
Pflanzscheiben eingelassen werden, falls der
Gehweg ausreichend breit ist.
Parkstreifen und Aufpflasterungen:
Die Parkstreifen sind in Kleinpflaster, Grauwa-
cke/ Basalt, gepflastert. Die Aufpflasterungen
in der Fahrbahn, die der besseren Überque-
rung dienen, sollen aus grauem, gerompeltem
Betongroßsteinpflaster hergestellt werden.
Bordsteinhöhe:
3-5 cm
Fahrbahn:
Die Fahrbahn soll asphaltiert werden. In Anleh-
nung an das historische Pflaster soll als Farb-
gebung ein warmer Ton gewählt werden.
Querfurten:
An Querungsfurten können Piktogramme
vorgesehen werden, die das Zustellen durch
Fahrräder verhindern sollen.
Beispiel für Parkstreifen/
Aufpflasterung
Beispiel Aufpflasterung
Beispiel Verlegeart Gehwegplatten
Gehweg Parkstreifen Rinne Fahrbahn Rinne Gehweg
Beispiel Querfurten
Gehweg Parkstreifen Rinne Fahrbahn Rinne Gehweg
Anlage 3
Berichtsvorlage
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V/0364/2016 DER OBERBÜRGERMEISTER Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung Betrifft Entwicklungskonzept "Wolbeck-Zentrum" Gestaltungskonzept für den historischen Wigbold Beratungsfolge 21.06.2016 Bezirksvertretung Münster-Südost Bericht Bericht: 1.) Anlass: Im September 2012 wurde vom Rat der Stadt Münster das Entwicklungskonzept „Wolbeck- Zentrum“ beschlossen. Damit liegt der Verwaltung ein Handlungsauftrag zur Umsetzung des Konzeptes vor. Für einzelne Maßnahmen aus diesem Konzept wurden bereits Städtebauförder- mittel aus dem Städtebauförderprogramm „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ bewilligt. Die Eröffnung der Umgehungsstraße Ende 2014 führte inzwischen zu einer gewissen Reduzie- rung des Verkehrs im Ortszentrum und bietet nach geplanter Realisierung der Anbindung der Eschstraße an die Umgehungsstraße die Chance, den historischen Ortskern Wolbecks attraktiver zu gestalten. In der Broschüre „Entwicklungskonzept Wolbeck-Zentrum“, herausgegeben vom Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung und Verkehrsplanung im März 2014, sind die Vorschläge für eine vielschichtige Aufwertung des Wolbecker Zentrums aufgelistet. (siehe Anlage 1: Zusam- menstellung der Maßnahmen) Nun liegt das im Februar 2016 mit den beteiligten Ämtern in der Verwaltung abgestimmte Ge- samtgestaltungskonzept vor. Auf dieser Grundlage kann eine auf den historischen Wigbold Wol- beck angepasste Gestaltung umgesetzt werden. In erster Linie handelt es sich um Gestaltungs- vorschläge für eine verkehrsberuhigte Münsterstraße zwischen Angel und Am Steintor. Die Ge- staltungsprinzipien sollen aber auch für die künftige Erneuerung anderer Straßen im historischen Wigbold gelten. (siehe Anlage 2) 2.) Beschreibung der Gestaltungsdetails: Im historischen Wigbold soll der Straßenraum zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität insge- samt aufgewertet werden. Nach einer deutlichen Reduzierung der Verkehrsmenge durch den Ausbau der Eschstraße können an einigen Stellen die Gehwege verbreitert und platzartige Erwei- terungen geschaffen werden. An stark frequentierten Stellen sollen Aufpflasterungen das sichere Queren der Fahrbahn ermöglichen. Die Gehwege sollen mit grauen, diagonal verlegten Gehwegplatten im Format 24 cm x 24 cm gepflastert und zu den Gebäude- sowie Straßenfronten jeweils durch diagonal geschnittene Plat- ten eingefasst werden. In die Ausgleichsflächen, die aus Basalt-Mosaiksteinen gepflastert sind, Vorlagen-Nr.: V/0364/2016 Auskunft erteilt: Frau Lahn Ruf: 492 61 46 E-Mail: Lahn@stadt-muenster.de Datum: 25.05.2016 Öffentliche Berichtsvorlage 2 V/0364/2016 z. B. an der Hauswand, können auch Pflanzscheiben zur Fassadenbegrünung eingelassen wer- den, falls der Gehweg breit genug ist. Die diagonale Verlegeart fügt sich gut in den historischen Wigbold ein und lässt schmale Gehwege breiter erscheinen. Die Oberfläche der Pflasterung ist mit Rollatoren, Rollstühlen und Kinderwagen gut befahrbar. Die Gehwege werden durch einen 3-5 cm hohen Bordstein von der Fahrbahn abgetrennt, wodurch das historische Straßenprofil bewahrt wird und der Bordstein dennoch bequem über- wunden werden kann. Die Parkstreifen sollen in dunklem Kleinpflaster, Basalt oder Grauwacke, gepflastert werden. Die Aufpflasterungen in der Fahrbahn werden aus grauem, gerompelten Betongroßsteinpflaster her- gestellt. Die Querungsfurten und auch die Rinnen sind barrierefrei gestaltet und können durch entsprechende Piktogramme gekennzeichnet werden. In Anlehnung an das historische Pflaster soll für den Asphalt der Fahrbahn ein warmer Farbton gewählt werden. (siehe Anlage 3) Bei der Umgestaltung der Münsterstraße soll die vorhandene Beleuchtung durch eine anspre- chendere Leuchte mit niedrigerer Lichtpunkthöhe ersetzt werden. Weitere Möblierungselemente wie Bänke, Abfallbehälter, Poller oder Fahrradbügel richten sich nach den Standards der Stadt Münster für historisch sensible Bereiche. (siehe Anlagen 4 und 5) Durch gezielte Maßnahmen zur Fassadenbegrünung sollen grüne und farbige Akzente den dörf- lichen Charakter des historischen Wigbolds betonen. Insbesondere die Begrünung von derzeit unattraktiven Brandwänden würde zur Aufwertung des öffentlichen Raumes beitragen und das Klima positiv beeinflussen. (siehe Anlage 6) Maßnahmen auf privaten Flächen: Bei der Bürgerbeteiligung zu dem Entwicklungskonzept wurde angeregt, auch private Flächen in die neue Gestaltung einzubeziehen. Beispielsweise wurde angeregt, den privaten Platz vor der Gaststätte Sültemeyer an der Hofstraße/ Ecke Münsterstraße für Außengastronomie aufzuwer- ten. Ebenso wurden Ideen für eine Verbesserung der Aufenthaltsqualität auf der privaten, aber öffentlich genutzten Parkplatzfläche an der Bushaltestelle Klostermann/ Sültemeyer eingebracht. Umgestaltungsmaßnahmen auf privaten Flächen können jedoch nur mit dem Engagement der Eigentümer umgesetzt werden. Eine finanzielle Beteiligung der Stadt an der Umgestaltung und Pflege privater Grundstücke, die ausschließlich privat genutzt werden, ist ausgeschlossen. Be- troffen davon sind auch weitere im Entwicklungskonzept aufgeführte Maßnahmen. 3.) Bedingungen für die Umsetzung des Gestaltungskonzeptes: Voraussetzung für die Umgestaltung der Münsterstraße und eine teilweise Ausweisung als ver- kehrsberuhigter Geschäftsbereich ist die Anbindung der Eschstraße an die Umgehungsstraße. Die Bezirksregierung macht eine deutliche Reduzierung des Verkehrs in der Münsterstraße zur Bedingung, sowohl für eine Genehmigung, Verkehrsberuhigungsmaßnahmen in der Münster- straße durchführen zu können, als auch für die Bewilligung von Fördermitteln. Neuste Zahlen zum Verkehrsaufkommen im Wigbold Wolbeck und auf der Umgehungsstraße liegen nach der Verkehrszählung vom Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung und Verkehr von Ende 2015 vor. Auswertung, Einschätzung und Handlungsvorschläge werden in der Beschlussvorlage der Ver- kehrsplanung: Verkehrsentwicklung Wolbeck (V/0383/2016) in der Sitzung der BV- Südost am 21.06.2016 beraten. Als einzige Maßnahme zur Verkehrsberuhigung vor Ausbau der Eschstraße könnte derzeit der Minikreisel am Steintor vorgezogen werden. Ein Minikreisel könnte bereits heute die vorhandene Verkehrsbelastung abwickeln. 4.) Bereits umgesetzte Maßnahmen: 3 V/0364/2016 Bereits umgesetzte oder bereits begonnene Maßnahmen, die unabhängig von der Anbindung der Eschstraße an die Umgehungsstraße realisiert werden konnten, sind: Fassadenbegrünung im Wigbold Wolbeck: Städtebaufördermittel des Landes 30.000,00 Euro, Projektende 2015. Umgestaltung Marktplatz und Bau eines Kreisels an der Kreuzung Hiltruper Straße/ Berler Kamp: für die Neugestaltung des Marktplatzes an der Hiltruper Straße wurden Städtebau- fördermittel des Landes in Höhe von ca. 110.000,00 Euro bewilligt. Umgestaltung des öffentlichen Parkplatzes an der Dirk-von-Merveldt-Straße: Umsetzung in 2017, Kosten von 100.000,00 Euro, zu 100 % aus Stellplatzablösebeiträge finanziert. Kurvenbereich Neustraße südlich St. Nikolaus Kirche: die geplante Aufwertung des öffentlichen Raumes südlich des Kirchplatzes St. Nikolaus im Kurvenbereich Neustraße soll der BV-Südost gesondert zur Beschlussfassung vorge- legt werden. Die Idee für diese Umgestaltung erwuchs in einer Planungswerkstatt wäh- rend der umfangreichen Bürgerbeteiligung im Zuge der Erstellung des Entwicklungskon- zeptes Wolbeck-Zentrum. Für die Aufpflasterung der Fahrbahn und Verbesserung der Aufenthaltsqualität wurden bereits Städtebaufördermittel des Landes in Höhe von ca. 161.000,00 Euro bewilligt. Um die Gelder abrufen zu können, muss bis Ende 2016 mit der Maßnahme begonnen werden. Eine Aufpflasterung der Straße alleine würde allerdings keine besondere Steigerung an Attraktivität bedeuten. Um eine spürbare Verbesserung der Aufenthaltsqualität und einen Gewinn für das Kirchenumfeld zu erzielen, müsste hier der private Parkplatz, Eigentum der Kirchengemeinde St. Nikolaus, in die Umgestaltung mit einbezogen werden. 5.) Finanzierung Nach Anbindung der Eschstraße an die Umgehungsstraße und erfolgreicher Reduzierung des Verkehrs in der Münsterstraße müssen für alle weiteren Umgestaltungsmaßnahmen neue Anträ- ge auf Städtebaufördermittel gestellt werden. Maßnahmen, die reine Verkehrsflächen betreffen, wie Parkplätze, Straßen, Kreisel etc., können nicht über das Programm „Aktive Stadt- und Orts- teilzentren“ finanziert werden. gez. Matthias Peck Stadtrat Anlagen: Übersicht der Maßnahmen (Anlage 1) Gestaltung Münsterstraße (Anlage 2) Detailplan Straßengestaltung (Anlage 3) Detailplan Straßenmöblierung (Anlagen 4 + 5) Detailplan Fassadenbegrünung (Anlage 6)
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Buswartehalle Modell Münster: Je nach Bedarf und Platzverhältnissen sind die Haltestellenbereiche unterschied- lich ausgestattet. Bei geringen Platzverhältnissen, wie zum Beispiel an der Müns- terstraße oder an engen Gehwegen wird die schmale Buswartehalle eingesetzt. Hier wird dann eine dynamische Fahrgastinformationstafel an einem Mast aufge- stellt. In historisch sensiblen Bereichen wie im Wigbold werden die taktilen Leitsysteme an den Bushaltestellen in anthrazitfarbenen Rippen- und Noppenplatten ausge- führt. Abfallbehälter: Dieser Typ besteht aus feuerverzink- tem Stahlblech und ist anthrazitfarben (DB 703 eisenglimmergrau) lackiert. Er ist als Standmodell erhältlich, kann aber auch an Masten befestigt wer- den. Entwicklungskonzept Wolbeck - Zentrum Gestaltungskonzept für den historischen Wigbold Detailplan Straßenmöblierung M 1:- Stand: Jan. 2016 Bearbeitung: 61.22 Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung Anlage 5
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: zur Kenntnis genommen
Zur SitzungOrte (11)
- Eschstraße
- Münsterstraße
- Hofstraße
- Hiltruper Straße
- Am Steintor
- Umgehungsstraße
- Dirk-von-Merveldt-Straße
- Drostenhofstraße
- Herrenstraße
- Marktstraße
- Neustraße
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Details
- Aktenzeichen
- V/0364/2016
- Typ
- Vorlagen
- Datum
- 02.05.2016
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37