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Anträge zum Förderprogramm "Gleichstellung von Frauen und Männern"

Beschlussvorlage Ausschuss 2609/2022 vom 18.08.2022

Stand: Am 05.09.2022 im Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern ungeändert beschlossen.

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  • Beschlussvorlage Ausschuss

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    Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle II/03 Vorlagen-Nummer 2609/2022 Freigabedatum 18.08.2022 Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung Betreff Anträge zum Förderprogramm "Gleichstellung von Frauen und Männern" Beschlussorgan Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern Gremium Datum Beschluss: Im Haushaltsplan 2022 stehen im Teilergebnisplan 0111, Sonstige Innere Verwaltung, Teilplanzeile 16, Sonstige ordentliche Aufwendungen dem Amt für Gleichstellung von Frauen und Männern insge- samt Fördergelder in Höhe von 200.000 Euro zur Verfügung. In seiner Sitzung am 13. Juni 2022 hat der Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Män- nern das Förderprogramm „Gleichstellung von Frauen und Männern“ in einer Höhe von 45.000 Euro beschlossen (Vorlagen-Nr. 1796/2022). Der Finanzausschuss hat am gleichen Tag ebenfalls die Freigabe der Mittel beschlossen. Der Ausschuss beschließt die Verteilung der Mittel für die vorliegenden Anträge wie folgt: 1. Paula e.V. Schaffung einer Grundlage für die Initiierung einer Wohnmöglichkeit für Frauen ab 60 Jah- ren, die von Traumata durch Gewalt betroffen sind. 10.000 € 2. Kölner Frauengeschichtsverein e. V. Digitalisierung und Erfassung der Sendungsmitschnitte von „Radio Lästerher(t)z“ 7.123,90 € 3. Henna Mond e.V. Wanderausstellung "Wir schweigen nicht" 9.000 € 4. FrauenLeben e.V. Plakatkampagne im ÖPNV „Nein heißt Nein“ 10.000 € 5. Frauen Beratungszentrum Köln e. V. Trillerpfeifen zur Stärkung des Sicherheitsempfindens bei Frauen und Mädchen 2.131,20 € 6. Bündnis LILA in Köln Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern 05.09.2022 2 Organisation und Durchführung einer Demonstration zum 25.11.22 (Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen) 5.440,86 € 3 Haushaltsmäßige Auswirkungen Nein Ja, investiv Investitionsauszahlungen € Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja % Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme s. Begründung der Finanzierung € Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja % Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: a) Personalaufwendungen € b) Sachaufwendungen etc. € c) bilanzielle Abschreibungen € Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: a) Erträge € b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten € Einsparungen: ab Haushaltsjahr: a) Personalaufwendungen € b) Sachaufwendungen etc. € Beginn, Dauer Auswirkungen auf den Klimaschutz Nein Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung) Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung) Begründung: Gemäß der Zuständigkeitsordnung des Rates der Stadt Köln dient das Förderprogramm „Gleichstel- lung von Frauen und Männern“ • der Förderung der Gleichstellung von Frauen und Männern, • Frauenorganisationen, -projekten und Initiativen • der Gewährleistung einer möglichst großen Vielfalt an Aktivitäten zum Thema Gleichstellung sowie • dem Abbau von Benachteiligungen in der Lebenssituation von Frauen und Männern sowie Mädchen und Jungen. Am 13. Juni 2022 haben der Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern das Förder- programm beschlossen und der Finanzausschuss die Mittel in Höhe von 45.000 € für das Förderpro- gramm freigegeben. 4 Die vorliegenden Anträge entsprechen grundsätzlich den formellen und inhaltlichen Kriterien des För- derprogramms „Gleichstellung von Frauen und Männern“ und erfüllen damit generell die Vorausset- zungen zur Förderung. Finanzierung: Die zur Finanzierung der Maßnahmen benötigten Mittel stehen im Teilergebnisplan 0111, Sonstige Innere Verwaltung, in der Teilplanzeile 16, Sonstige ordentliche Aufwendungen, im Haushaltsjahr 2022, zur Verfügung.
  • Anlage 1 Antrag von Paula e.V. inklusive Kosten- und Finanzplan

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    Antrag beim Amt für Gleichstellung Stadt Köln, Juli 2022 1 von 2 Entwicklung eines Konzeptes für eine Projektbeantragung einer traumsensiblen Wohngemeinschaft für Frauen ab 60, die aktuell oder früher von Gewalterlebnissen betroffen sind oder waren Zweck und Ziel ist es, eine Wohnmöglichkeit für Frauen ab 60 Jahren zu schaffen, die von Trau-mata durch Gewalt, wie z. B. Sexualisierte Gewalt in der Kindheit, Häusliche Gewalt, Misshandlun-gen, Übergriffe durch medizinische Behandlungen betroffen sind oder waren und unter den Folgen bis heute leiden (bzw. von den daraus resultierenden Folgen betroffen sind). Auch Psychiatrieüber-lebende berichten in der Beratung von ihrem Bedarf nach einer traumasensibel begleiteten Wohn-form. Insbesondere Frauen, die einen Betreuungs- und Pflegebedarf haben und/oder in Armut le-ben, berichten, dass sie durch die bisherige Versorgung und Betreuung Re-traumatisierungen er-leiden, weil ihre speziellen Bedarfe aufgrund von Gewaltfolgen nicht erkannt oder verstanden wer-den. Das Vorhaben besteht darin - ähnlich wie bei Demenz-WGs - einen sicheren Wohnort mit trauma-sensibler Betreuung, Beratung, Versorgung und Pflege zu schaffen. Zur späteren Realisierung des Vorhabens ist angestrebt entsprechende Fördermittel zu be-antragen. Dazu braucht es ein Konzept, welches folgende Aspekte berücksichtigt: Grundlegendes Konzept  Umfassende Zusammenstellung der Ziele und Strategien zur Umsetzung des geplanten Vorhabens  Klärung der Rahmenvorgaben Konzept zur Netzwerk- und Öffentlichkeitsarbeit  Konzeption Öffentlichkeitsarbeit  Konzept zur Ansprache der Adressatinnen  Netzwerkarbeit Köln (Zusammenstellung Akteur*innen)  Einbezug von Angehörigen Anforderungen Personal und Bewohnerinnen  Ressourcenplanung zur Umsetzung  Anforderung an Personal zur Umsetzung  Kriterien zur Auswahl und Zusammenstellung der Bewohnerinnen  Auswahlkriterien für ambulante Dienste Anforderungen Wohnraum  Anforderungen räumliche Beschaffenheit  Anforderungen Barrierefreiheit  Anforderungen sichere Umgebung  Konzept Wohnraumbeschaffung Finanzplanung  Finanzierungsplan  Finanzierung für die Bewohnerinnen  Eruieren von Fördermöglichkeiten zur Realisierung des geplanten Wohnangebotes ent- sprechend dieses Konzeptes  Finanzierung Eigenanteile zur Realisierung des Vorhabens  Kalkulation Personal- und Sachkosten zur Realisierung des Vorhabens Antrag beim Amt für Gleichstellung Stadt Köln, Juli 2022 2 von 2  Verschriftlichung eines Förderantrages zur Realisierung des Vorhabens Dazu benötigt Paula e.V. eine externe Beraterin, die dieses Konzept und den daraus folgenden Antrag in Zusammenarbeit mit den zur Zeit tätigen Mitarbeiterinnen von Paula e. V. erstellt. Zeitrahmen: 4. Quartal 2022 Beantragte Kosten: Kosten für externe Beraterin (lt. Angebot) 9.758,00 Fahrtkosten für Arbeitstreffen ca. 13 Fahrten (Köln-Castrop Rauxel) 742,00 Sachkosten (Fachliteratur…) 500,00 Gesamtkosten 11.000,00 Eigenanteil (10%) 1.000,00 Der Eigenanteil wird in Form von ehrenamtlicher Eigenleistung (100 Arbeitsstunden a 10,00 € ) erbracht Beantragte Förderung 10.000,00 =========== Als Beraterin ist Christiane Weiling, solvecon GmbH, Castrop-Rauxel vorgesehen. Frau Weiling war in der Zeit vom 1.9.2016 - 31.12.2017 Mitarbeiterin bei Paula e.V. in der Landes-fachstelle „Alter und Trauma, Regionalstelle Nordrhein“. Dadurch und durch ihre langjährige Arbeit in der Konzeptionierung, Beantragung, Durchführung und praktische Umsetzung in verschiedenen Projektförderungen ist sie geeignet für diese Konzeptarbeit und hat ein Alleinstellungsmerkmal. KURZPROFIL Christiane Weiling: • Langjährige Erfahrung in der Akquise, Durchführung und Administration von ESF- und EFRE-Projekten u. a. im Bereich des Gesundheitswesens und der Altenarbeit • Intensive Arbeit an der Schnittstelle von Wissenschaft, Politik und Wirtschaft (Erstellung von Gutachten, Organisation von Fachtagungen, Projekttransfer) • Umfangreiche Erfahrungen im Netzwerkaufbau und Netzwerkmanagement in unterschiedlichen Branchen (insbes. Gesundheits- und Sozialwesen) • Beratungs- und Coachingerfahrungen insbesondere im Gesundheits- und Sozialwesen • Magister der Angewandten Kulturwissenschaften (BWL, Wirtschafts- und Sozialgeografie, Tourismusmanagement)
  • Anlage 3 Antrag HennaMond e.V. 2022 - inklusive Kosten- und Finanzplan

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    HennaMond e.V. Mobil: 0172 – 26 39 593 Unsere Spendenkonten Wilhelm-Sollmann-Straße 103 Tel.: 0221 – 169 93 101 Empfänger: HennaMond e.V 50737 Köln – Longerich Fax: 0221 – 169 93 103 IBAN: DE 50 3706 2600 2005 1190 17 info@hennamond-verein.de BIC: GENODED1PAF www.hennamond.de Bank: VR Bank e.G. Bergisch Gladbach-Leverkusen Köln, den 10.08.2022 Sehr geehrte Frau Koenen, sehr geehrte Mitarbeitende des Amts für Gleichstellung von Frauen und Männern, im Folgenden finden Sie den Antrag des HennaMond e.V.s für das Projekt der Wanderausstellung „Wir schweigen nicht!“ im Rahmen des Förderprogramms der Stadt Köln zur Gleichstellung von Frauen und Männern. Für weitere Absprachen, sowie Rückfragen zum Antrag, stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Wir bedanken uns für Ihre Unterstützung. Herzliche Grüße Sonja Bläser HennaMond e.V. HennaMond e.V. Mobil: 0172 – 26 39 593 Unsere Spendenkonten Wilhelm-Sollmann-Straße 103 Tel.: 0221 – 169 93 101 Empfänger: HennaMond e.V 50737 Köln – Longerich Fax: 0221 – 169 93 103 IBAN: DE 50 3706 2600 2005 1190 17 info@hennamond-verein.de BIC: GENODED1PAF www.hennamond.de Bank: VR Bank e.G. Bergisch Gladbach-Leverkusen Inhalte für einen Antrag auf Förderung aus dem Förderprogramm „Gleichstellung von Frauen und Männern“ der Stadt Köln Allgemeine Angaben Antragstellende Person/Organisation: Sonja Bläser, HennaMond e.V. Den Antrag stelle ich als □ Einzelperson/-unternehmen. □ Vertretungsberechtigte Person für eine Einzelperson. ☒ Vertretungsberechtigte Person für eine Organisation. (Hinweis: Wenn Sie den Antrag für sich selbst als natürliche Person stellen, dann wählen Sie bitte die Option „Einzelperson/ -unternehmen“ aus. Wenn Sie den Antrag als Vertretungsberechtigter für eine Einzelperson oder für eine antragsstellende Organisation stellen möchten, dann wählen Sie bitte die entsprechende Option aus.) Produktbereich: Gleichstellung Förderprogramm: Gleichstellung Förderbereich: Gleichstellung Projektart: (Handlungsfeld)1 □ Rollentradierung □ Teilhabe am Arbeitsmarkt □ Teilhabe in Politik und Gesellschaft ☒ Gewalt und Diskriminierung □ Hilfen für benachteiligte Personen 1 siehe Förderprogramm „Gleichstellung“ Punkt 4. Handlungsfelder, Seite 3 HennaMond e.V. Mobil: 0172 – 26 39 593 Unsere Spendenkonten Wilhelm-Sollmann-Straße 103 Tel.: 0221 – 169 93 101 Empfänger: HennaMond e.V 50737 Köln – Longerich Fax: 0221 – 169 93 103 IBAN: DE 50 3706 2600 2005 1190 17 info@hennamond-verein.de BIC: GENODED1PAF www.hennamond.de Bank: VR Bank e.G. Bergisch Gladbach-Leverkusen Daten der antragstellenden Person Sonja Bläser HennaMond e.V. Wilhelm-Sollmann-Straße 103 50737 Köln 0221 16993101 info@hennamond-verein.de Bankverbindung Kontoinhaber*in: HennaMond e.V. IBAN: DE50370626002005119041 SWIFT/BIC: GENODED1PAF Name der Bank: VR-Bank eG HennaMond e.V. Mobil: 0172 – 26 39 593 Unsere Spendenkonten Wilhelm-Sollmann-Straße 103 Tel.: 0221 – 169 93 101 Empfänger: HennaMond e.V 50737 Köln – Longerich Fax: 0221 – 169 93 103 IBAN: DE 50 3706 2600 2005 1190 17 info@hennamond-verein.de BIC: GENODED1PAF www.hennamond.de Bank: VR Bank e.G. Bergisch Gladbach-Leverkusen Angaben zum Projekt Allgemeine Daten Wanderausstellung „Wir schweigen nicht!“ des HennaMond e.V. Projektbeschreibung (max. 2000 Zeichen; ggfs. Anlagen beifügen): „Wir schweigen nicht!“ Der HennaMond e.V. ist ein mildtätiger Verein mit integrierter Beratungsstelle, welche Personen, die von Zwangsheirat, dem sogenannten Ehrenmord, weiblicher Genitalbeschneidung und weiteren Formen familiärer/patriarchaler Gewalt betroffen sind, berät, unterstützt und begleitet, sowie Öffentlichkeitsarbeit zu diesen Themen betreibt. Die Ziele des Vereins sind es Tabus zu brechen, Betroffenen eine Stimme zu geben und die Gesamtgesellschaft zu sensibilisieren. Mit der Wanderausstellung „Wir schweigen nicht!“ sollen genau diese Ziele verfolgt werden. Die Ausstellung beinhaltet verschiedene Holzfiguren, welche, gemeinsam mit einem Infoblatt, jeweils die Themen Zwangsheirat, Kinderehe, Ehrenmord, weibliche Genitalbeschneidung und patriarchale Gewalt im Allgemeinen thematisieren sollen. In einer zugehörigen Broschüre werden die Themen noch einmal genauer behandelt und es finden sich weiterführende Informationen. „Wir schweigen nicht!“ soll aufklären und sensibilisieren; Themen, die meist eher marginal betrachtet werden, sollen dadurch in den Fokus der gesellschaftlichen Wahrnehmung gerückt werden. Aufklärung ist ein wichtiger Grundpfeiler der Gewaltprävention, weshalb die Wanderausstellung ein aktiver Part in der Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen sein soll. „Wir schweigen nicht!“ vermittelt gleichzeitig demokratische Werte, welche dadurch, dass die Ausstellung von öffentlichen und privaten Akteur_innen innerhalb Kölns, insbesondere von Schulen und öffentlichen Einrichtungen, gebucht werden kann, einen nachhaltigen pädagogischen Effekt auf die Stadtgesellschaft hat. Gleichzeitig sollen Betroffene empowert und gehört werden, wodurch ihr Selbstbewusstsein und das Vertrauen in die persönlichen, individuellen Ressourcen gestärkt werden soll. Um den pädagogischen Wirkungsrahmen direkt zu Beginn des Projekts besonders groß zu gestalten, soll eine Vernissage die Wanderausstellung eröffnen. Die Eröffnungsfeier bietet Raum für kollegialen Austausch und Feedback und präsentiert gleichzeitig öffentlichkeitswirksam die Wanderausstellung. Im Anschluss an die Vernissage kann „Wir schweigen nicht!“ in Köln gebucht werden. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem angefügten ausführlichen Antrag. Maßnahme am bzw. von/bis: Kalenderwoche 37 bis Kalenderwoche 52 Durchführungsort/ -anschrift: o.A HennaMond e.V. Mobil: 0172 – 26 39 593 Unsere Spendenkonten Wilhelm-Sollmann-Straße 103 Tel.: 0221 – 169 93 101 Empfänger: HennaMond e.V 50737 Köln – Longerich Fax: 0221 – 169 93 103 IBAN: DE 50 3706 2600 2005 1190 17 info@hennamond-verein.de BIC: GENODED1PAF www.hennamond.de Bank: VR Bank e.G. Bergisch Gladbach-Leverkusen Handelt es sich um eine Veranstaltung? ☒ Ja □ Nein Bei „Ja“:+ Veranstaltung im öffentlichen Raum? □ Ja ☒ Nein Hinweis: Geben Sie an, ob die Veranstaltung an einem öffentlich zugänglichen Ort (außerhalb eines Gebäudes) stattfindet. Daten zur Projektfinanzierung Sind Sie vorsteuerabzugsberechtigt? □ Ja (bitte geben Sie Netto-Beträge an) ☒ Nein (bitte geben Sie Brutto-Beträge an) (Hinweis: Falls Sie unsicher sind, ob Sie zum Vorsteuerabzug berechtigt sind, wenden Sie sich bitte an das für Sie zuständige Finanzamt.) Kosten- und Finanzplan Erfassen Sie bitte in einem Kosten- und Finanzplan (s. Anlage):  Summe Gesamtkosten  Summe Einnahmen o davon Summe Eigenmittel o davon Summe Drittmittel  Beantragter Zuschuss HennaMond e.V. Mobil: 0172 – 26 39 593 Unsere Spendenkonten Wilhelm-Sollmann-Straße 103 Tel.: 0221 – 169 93 101 Empfänger: HennaMond e.V 50737 Köln – Longerich Fax: 0221 – 169 93 103 IBAN: DE 50 3706 2600 2005 1190 17 info@hennamond-verein.de BIC: GENODED1PAF www.hennamond.de Bank: VR Bank e.G. Bergisch Gladbach-Leverkusen Erklärungen zur Antragstellung Hiermit erkläre ich, als □ Einzelperson/-unternehmen □ Vertretungsberechtigte Person für eine Einzelperson ☒ Vertretungsberechtigte Person für eine Organisation rechtsverbindlich, dass ☒ mit dem beantragten Projekt noch nicht begonnen wurde. Es sei denn, eine entsprechende Erlaubnis der Stadt Köln liegt vor. ☒ mir bekannt ist, dass eine Zuwendung durch die Stadt Köln grundsätzlich nachrangig (subsidiär) erfolgt. Dementsprechend habe ich mich um anderweitige Einnahmen (bspw. Eigenmittel, Eigenleistung, Fördermittel von Dritten) und die Reduzierung der voraussichtlich zu leistenden Ausgaben bemüht. ☒ das hier beschriebene Vorhaben durch den/die Fördermittelempfänger*in in wirtschaftlicher, fachlicher und organisatorischer Hinsicht erfolgreich durchgeführt werden kann. Die Gesamtfinanzierung ist, unter Berücksichtigung der beantragten Fördermittel, gesichert. ☒ mir bekannt ist, dass sämtliche Regelungen des ausgewählten Förderprogramms Bestandteil der Förderung sind und rechtsverbindlich gelten. Ebenfalls ist mir bekannt, dass Verstöße gegen diese Regelungen sowie gegen den Förderbescheid zu einer Rückforderung der Fördermittel führen können. ☒ etwaige Zuwendungen, die auf Basis dieses Antrages (inklusive der angehängten Anlagen) gewährt werden, vorrangig als Deckungsmittel für alle voraussichtlich zu leistenden Ausgaben dieses Antrages (inklusive der angehängten Anlagen) eingesetzt werden und keine Verbindlichkeiten bestehen, die das Projekt oder die Institution gefährden. ☒ dieser Antrag (inklusive der angehängten Anlagen) richtig und vollständig ist und ich die Stadt Köln unaufgefordert und unverzüglich über Änderungen dieses Antrages (inklusive der angehängten Anlagen) informieren werde. Gleiches gilt für alle Tatsachen, die der Bewilligung, Gewährung, Weitergewährung, Inanspruchnahme oder dem Belassen der Zuwendung entgegenstehen. ☒ ich die unter „Anlagen zum Förderprogramm“ beigefügte Datenschutzerklärung zum Verfahren zur Kenntnis genommen habe und mit der dort beschriebenen Nutzung meiner Daten einverstanden bin. HennaMond e.V. Mobil: 0172 – 26 39 593 Unsere Spendenkonten Wilhelm-Sollmann-Straße 103 Tel.: 0221 – 169 93 101 Empfänger: HennaMond e.V 50737 Köln – Longerich Fax: 0221 – 169 93 103 IBAN: DE 50 3706 2600 2005 1190 17 info@hennamond-verein.de BIC: GENODED1PAF www.hennamond.de Bank: VR Bank e.G. Bergisch Gladbach-Leverkusen Projektantrag „Wir schweigen nicht!“ Kurzpräsentation Antragstellerin: HennaMond e.V. ist ein mildtätiger Verein mit integrierter Beratungsstelle, der es sich zur Aufgabe macht, junge Frauen, Männer und Paare, die von familiärer Gewalt, Zwangsheirat und dem sogenannten Ehrenmord bedroht und b etroffen sind, zu unterstützen und zu begleiten. Seit der Gründung 2006 leistet HennaMond e.V. außerdem Aufklärungs -, Öffentlichkeits - und Präventionsarbeit zu den angesprochenen Themen. Sonja Bläser, welche selbst von familiärer Gewalt betroffen war und s eit 30 Jahren privat sowie beruflich Betroffenen hilft, gründete den Verein, um Betroffenen professionelle Hilfe anzubieten. Der Verein agiert dabei nach dem Motto „Mut, Rat und Lebenshilfe“, welches die Beratung und den Umgang mit den Betroffenen prägt. Weiterhin ist HennaMond e.V. durch sein Demokratieförderungsprojekt „CHAMPS“ ein Teil der Jugendhilfe und unterstützt Jugendliche dabei, sich mit demokratischen Werten und gesellschaftlichen Machtstrukturen auseinander zu setzen, sowie deren Selbstbewusstse in zu stärken und eigene Wünsche und Ziele zu festigen. Weitere Projekte wie „JuNi – Jungenarbeit in Nippes“ und „Dein Weg in den Job“ sowie die generelle und stetige Öffentlichkeitsarbeit des Vereins ergänzen die verschiedenen Arbeitsschwerpunkte. Projektskizze: Die Wanderausstellung „Wir schweigen nicht!“ des HennaMond e.V. widmet sich dem Themenschwerpunk der Gewalt gegen Mädchen und Frauen bzw. patriarchaler Gewalt. Verschiedene Holzfiguren sowie die zugehörigen Erklärungen repräsentieren die Themen Zwangsheirat, Kinderehe, weibliche Genitalbeschneidung (FGC), den sogenannten Ehrenmord und zusätzlich patriarchale Gewalt im Allgemeinen. Zu jeder einzelnen Figur gibt es ein Infoposter in einem Bilderrahmen, auf welchem kurz relevante Informationen zum je weiligen Thema erläutert werden. Außerdem gibt es eine ausführlichere Erklärung in der zugehörigen Broschüre. Die dort vorhandenen Texte können zusätzlich als Audiodateien mittels eines QR-Codes gehört werden. HennaMond e.V. Mobil: 0172 – 26 39 593 Unsere Spendenkonten Wilhelm-Sollmann-Straße 103 Tel.: 0221 – 169 93 101 Empfänger: HennaMond e.V 50737 Köln – Longerich Fax: 0221 – 169 93 103 IBAN: DE 50 3706 2600 2005 1190 17 info@hennamond-verein.de BIC: GENODED1PAF www.hennamond.de Bank: VR Bank e.G. Bergisch Gladbach-Leverkusen Die Wanderausstellung ist prozessorientiert au fgebaut und kann dementsprechend immer wieder ergänzt oder verändert werden. Besonders Betroffene sollen im Rahmen der Ausstellung Raum bekommen, um sich zu beteiligen und ihre eigenen Interessen zu vertreten. Auch die Kölner Zivilgesellschaft soll die Mög lichkeit haben, die Ausstellung nicht nur zu besuchen, sondern auch interaktiv mitzugestalten. Neben der Mitgestaltung durch Gespräche, Kritik und Feedback soll das Werkstück zu patriarchaler Gewalt im Allgemeinen mit Karten ausgestattet werden, auf die du rch die Besucher_innen weitere Formen der Gewalt geschrieben werden können, welche das Werkstück ergänzen und somit noch mehr Lebensrealitäten abbilden. Die Wanderausstellung kann von verschiedenen öffentlichen Institutionen und Personen sowie Privatperson en gebucht werden und soll durch eine Vernissage in Köln eröffnet werden. Maßnahmen/Inhalte: Die Wanderausstellung kann durch öffentliche Einrichtungen/Institutionen/Personen wie beispielsweise durch die Kölner Volkshochschule, das Arbeitsamt, etc. sowie d urch Privatpersonen gebucht werden. Seitens verschiedener öffentlicher Institutionen wurde schon ein erstes Interesse an einer derartigen Ausstellung bekundet. Als erste Maßnahme soll ein weiteres Ausstellungsstück gefertigt werden, welches die Bestehenden ergänzt. Dieses soll das Thema patriarchale Gewalt im Allgemeinen repräsentieren, um den gesellschaftlichen Rahmen, in dem die anderen Themen eingebettet sind, noch einmal deutlich zu machen und zusätzlich aufzuzeigen, welche verschiedenen Formen der patr iarchalen Gewalt es außerdem gibt. Zusätzlich zu den Ausstellungsstücken wird es eine Broschüre mit weiterführenden Texten geben, die ergänzende Informationen hinsichtlich jeden Themas, welches durch ein Ausstellungsstück repräsentiert wird, beinhalten. Die in der Broschüre enthaltenen Infotexte werden weiterhin auch mittels QR - Codes auditiv erfassbar sein. Außerdem finden sich in der Broschüre Film- und Literaturtipps sowie Quellen(angaben) zur weiteren Auseinandersetzung mit den Themen. Ergänzend soll es im Kölner Raum möglich sein, die Ausstellung gemeinsam mit Fachkräften des HennaMond e.V. zu besuchen und in den direkten Austausch über die Themen zu gehen. Eine Eröffnungsfeier in Köln selbst soll den Auftakt der Wanderausstellung darstellen. Dort werden die vorerst verhüllten Ausstellungsstücke enthüllt und präsentiert. Diese Vernissage dient dazu die Wanderausstellung möglichst öffentlichkeitswirksam innerhalb Kölns bekannt zu machen. Gleichzeitig sollen die Kölner Stadtbürger_innen beteiligt werden und ihre ersten HennaMond e.V. Mobil: 0172 – 26 39 593 Unsere Spendenkonten Wilhelm-Sollmann-Straße 103 Tel.: 0221 – 169 93 101 Empfänger: HennaMond e.V 50737 Köln – Longerich Fax: 0221 – 169 93 103 IBAN: DE 50 3706 2600 2005 1190 17 info@hennamond-verein.de BIC: GENODED1PAF www.hennamond.de Bank: VR Bank e.G. Bergisch Gladbach-Leverkusen Eindrücke hinsichtlich der Ausstellung äußern können. Die Wanderausstellung ist entsprechend prozessorientiert konzipiert und offen für Veränderungen, insbesondere auch durch Betroffene selbst. Die mögliche Beteiligung von Betroffenen soll der en Selbstwirksamkeit stärken und dafür sorgen, dass nicht nur über Betroffene gesprochen wird, sondern diese auch aktiv in Prozesse integriert werden und dadurch für sich selbst eintreten können. Die Vernissage soll mit einem Sektempfang beginnen, daraufhi n folgt die offizielle Begrüßung durch Frau Bläser. Im Anschluss soll die Wanderausstellung enthüllt und vorgestellt werden. Bei musikalischer Untermalung folgt darauf offener Austausch und Begegnung. Speisen und Getränke stehen zusätzlich den gesamten Abe nd zur Verfügung. Als Durchführungsort ist ein repräsentativer Raum im Clouth -Quartier (Clouth 104) in Köln Nippes vorgesehen. Die dortigen, imposanten Räumlichkeite n sorgen gemeinsam mit einem ausgewählten Catering für eine besonders hochwertige und dadurch öffentlichkeitswirksame Veranstaltung. Die Räumlichkeiten sowie verschiedene Catering -Unternehmen wurden schon angefragt und Kostenvoranschläge eingeholt, um diese zu vergleichen . Die Vernissage nicht in der direkten Kölner Innenstadt, sondern in Nippes stattfinden zu lassen, sorgt zum einen dafür, dass die , zum anderen wird so die Verbindung zu den Räumlichkeiten von HennaMo nd e.V., welche sich auch im Kölner Norden befinden, hergestellt. Im Anschluss an die Eröffnungsveranstaltung kann die Ausstellung in Köln auf die Wanderschaft gehen. Der Transport kann dabei nach Absprache eigenverantwortlich oder durch HennaMond e.V. durchgeführt werden. Zielgruppe: Zielgruppe ist d ie Kölner Stadtgesellschaft. Da die Wanderausstellung von unterschiedlichen Trägern oder Einzelpersonen buchbar ist, ist die Zielgruppe breit gestreut und die Inhalte können intensiv und weit verbreitet werden. Erste Interessensbekundungen seitens der Liebfra uenschule Köln, der Gesamtschule Holweide, der Kreissparkasse Köln und anderen zeigen, dass es innerhalb Kölns jetzt schon ein großes Interesse daran gibt, die Wanderausstellung zu buchen. Auch das Buchungsi nteresse der Stadtbibliothek Troisdorf oder der AWO Pulheim machen deutlich, dass sogar im Kölner Umland der Bedarf nach einer derartigen Ausstellung besteht. Es ist angedacht, dass die Wanderausstellung für eine Höchstdauer von ca. 6 Wochen buchbar ist, sodass gewährleistet werden kann, dass möglichst viele verschiedene Institutionen oder Personen die Ausstellung buchen können. HennaMond e.V. Mobil: 0172 – 26 39 593 Unsere Spendenkonten Wilhelm-Sollmann-Straße 103 Tel.: 0221 – 169 93 101 Empfänger: HennaMond e.V 50737 Köln – Longerich Fax: 0221 – 169 93 103 IBAN: DE 50 3706 2600 2005 1190 17 info@hennamond-verein.de BIC: GENODED1PAF www.hennamond.de Bank: VR Bank e.G. Bergisch Gladbach-Leverkusen Dies hat einen besonders nachhaltigen pädagogischen Effekt, da durch beispiels weise Gruppendiskussionen, peer -to-peer Austausch, journalistische Öffentlichkeitsarbeit, Mundpropaganda, kollegialen Austausch etc. auch diejenigen Personen erreicht und sensibilisiert werden können, die die Ausstellung eventuell nicht selbst besucht habe n oder nicht besuchen können. Besonders Schulen sollen von der Wanderausstellung profitieren und sie entweder selbst buchen oder durch einen Klassenausflug für ihre Schüler_innen zugänglich machen. Die Aufklärungsarbeit der Ausstellung soll dadurch besonde rs bei jungen Menschen beginnen und Teil der pädagogischen Bildung sein bzw. werden. Aufgrund der Schwere der angesprochenen Themen empfiehlt sich ein Besuch der Wanderausstellung jedoch erst ab der 7. Klassenstufe und auch dann nur in einen pädagogischen Rahmen gebettet. Hierfür wird für Lehrer_innen zusätzlich eine Handreichung entworfen, die den Besuch der Ausstellung erleichtert und pädagogische Hinweise sowie relevante Informationen bzgl. „Wir schweigen nicht!“ noch einmal zusammenfasst. Außerdem ist e s je nach Bedarf der Schulen bzw. Lehrpersonen auch möglich, die Ausstellung mit Mitarbeiter_innen des HennaMond e.V. zu besuchen und in den direkten Kontakt zu gehen. Durch diese Zusatzmöglichkeiten können die Ausstellungsbesuche durch Schulen bestmöglich umgesetzt werden. Die Zielgruppe der Eröffnungsfeier sind zum einen öffentliche Personen der Kölner Stadtgesellschaft sowie Privatpersonen, für welche die Wanderausstellung beruflich oder auf andere Art relevant ist bzw. sein kann. Obwohl dies prinzipiell für jede einzelne Bürgerin bzw. jeden einzelnen Bürger der Fall ist, soll die Vernissage nur für geladene Gäste offen sein, um fachlichen Austausch und Feedback zu ermöglichen. Es sollen ca. 200 -250 Personen aus der Kölner Stadtgesellschaft, Politik, Schu lwesen, etc. eingeladen werden. Diese können daraufhin die Informationen über die Wanderausstellung in ihrem Umfeld teilen, was den Wirkungsrahmen der Ausstellung zu Beginn schon stark vergrößert. Die Vernissage ist dementsprechend zwar eine öffentliche Veranstaltung, findet jedoch in einem Innenraum und nur für geladene Gäste offen statt. Da es sich jedoch um mehr als 100 eingeladene Personen handelt, wird die Veranst altung als öffentlich gewertet, findet allerdings in einem Innenraum statt. Ziele: Die Sensibilisierung der Gesellschaft für die angesprochenen Themen ist das Kernziel der Wanderausstellung. Köln ist eine multikulturelle, diverse Stadt, weshalb derartige Sensibilisierung und Aufklärung für alle Büger_innen einen großen Nutzen mit sich bringt. HennaMond e.V. Mobil: 0172 – 26 39 593 Unsere Spendenkonten Wilhelm-Sollmann-Straße 103 Tel.: 0221 – 169 93 101 Empfänger: HennaMond e.V 50737 Köln – Longerich Fax: 0221 – 169 93 103 IBAN: DE 50 3706 2600 2005 1190 17 info@hennamond-verein.de BIC: GENODED1PAF www.hennamond.de Bank: VR Bank e.G. Bergisch Gladbach-Leverkusen Gleichzeitig ist Aufklärung ein Grundpfeiler der Gewaltprävention und somit ein wichtiger Aspekt zum Schutz für Mädchen und Frauen bzw. alle Betroffenen von patriarchaler Gewalt. Die Wanderausstellung und die zugehörige(n) Veranstaltung(en) sollen dementspr echend Menschen helfen, die aufgrund des gesellschaftlichen Geschlechterverhältnisses benachteiligt werden bzw. Gewalt erfahren. Das heißt, dass Betroffene gestärkt und empowert werden sollen. Die Ausstellung soll als politische Stellvertreterin für Betrof fene von patriarchaler Gewalt, insbesondere Zwangsheirat, Kinderehe, FGM und dem sogenannten Ehrenmord, wirken und deren Lebensrealitäten in den Fokus der Öffentlichkeit rücken. Dabei verfolgt die Wanderausstellung einen kultursensiblen und intersektionale n Ansatz, welcher dafür sorgen soll, dass möglichst viele Betroffene sich repräsentiert und in ihren Anliegen unterstützt fühlen. Gleichzeitig soll (Vor -)Verurteilungen dadurch entgegengewirkt werden. Die Ausstellung fokussiert die Lebensrealitäten von Mä dchen und Frauen, da diese besonders stark unter patriarchaler Gewalt leiden und den Großteil der Betroffenen ausmachen und soll daher einen Teil zum Abbau der Gewalt gegen Frauen und Mädchen beitragen. Obwohl die Ausstellung also einen geschlechtersensiblen Fokus hat, sollen andere geschlechtlichen und sexuellen Identitäten nicht in den Hintergrund gerückt werden. Forschung und Praxiserfahrung zeigen, dass alle Personen unabhängig von ihrem Geschlecht unter patriarchaler Gewalt leiden (können). Die weiterf ührenden Texte innerhalb der Broschüre thematisieren dies. Ein weiteres Ziel ist es, ein möglichst niederschwelliges Bildungsangebot zu präsentieren, welches demokratische Werte vermitteln soll, ohne, dass dafür viel Vorwissen von Nöten ist. Die Wanderauss tellung ist daher so gestaltet, dass auch Personen, die sich noch nie mit dem Thema der patriarchalen Gewalt auseinandergesetzt haben, einen Mehrwert aus ihr ziehen können. Erklärungen und Beschreibungen, die sowohl schriftlich als auch als Audio - Dateien z ur Verfügung stehen, sowie die Möglichkeit den Verein HennaMond e.V. zu kontaktieren und weitergehende Fragen zu stellen, unterstützen die Niederschwelligkeit. Die Fertigung eines weiteren Werkstückes, welches patriarchale Gewalt im Allgemeinen thematisiert, verfolgt das Ziel, dass die Informationen der Ausstellung noch breiter gefächert und in ihrem gesellschaftlichen Kontext betrachtet werden können. Dies sorgt abermals für einen pädagogischen Mehrwert, weil so noch weitere Themenfelder in den Fokus der HennaMond e.V. Mobil: 0172 – 26 39 593 Unsere Spendenkonten Wilhelm-Sollmann-Straße 103 Tel.: 0221 – 169 93 101 Empfänger: HennaMond e.V 50737 Köln – Longerich Fax: 0221 – 169 93 103 IBAN: DE 50 3706 2600 2005 1190 17 info@hennamond-verein.de BIC: GENODED1PAF www.hennamond.de Bank: VR Bank e.G. Bergisch Gladbach-Leverkusen Öffentlichkeit gerückt werden, wodurch die Sensibilisierung nicht bei den Kernthemen (Zwangsheirat, Ehrenmord, FGC, Kinderehe) endet. Dadurch, dass die Ausstellung auch gemeinsam mit Fachkräften von HennaMond e.V. besucht werden kann, soll ermöglicht werde n, dass offene Fragen direkt geklärt und die Informationen durch gemeinsamen Austausch noch zielfüh render vermittelt werden können, was besonders für Schulen einen großen Mehrwert darstellt. Beitrag/Nutzen der Maßnahme: Die Wanderausstellung soll einen akt iven Nutzen in der (Kölner Stadt -)Gesellschaft leisten, um nachhaltig über den Themenschwerpunkt der patriarchalen Gewalt aufzuklären. Dadurch, dass die Wanderausstellung von vielen unterschiedlichen Personen gebucht und entsprechend angeschaut werden kann , ist der Wirkungskreis sehr groß. Dieser vergrößert sich abermals durch den Austausch, welcher im Rahmen der Ausstellung bzw. im Anschluss an den Besuch eben dieser stattfindet. Durch kollegialen Austausch, peer -to-peer-Gespräche, Mundpropaganda, Diskurse im öffentlichen Raum und weitere Arten der Informationsweitergabe wird der pädagogische Wirkungsraum der Wanderausstellung noch einmal vergrößert. Die Vernissage, zu der ca. 200 -250 Personen eingeladen werden sollen, trägt ebenfalls zu dem zuvor angesproc henen Prozess bei. Auch die bei den geplanten Maßnahmen beschriebene Broschüre erhöht die pädagogische Nachhaltigkeit des Projekts, da so die relevanten Inhalte auch nach Besuch der Ausstellung abrufbar sind und zusätzlich weitergegeben werden können. Zeitplanung: KW 37 Fertigung des neuen Werkstücks KW 37-41 Vorbereitung der Eröffnungsfeier, Fertigstellung der Ausstellungsstücke KW 41 13.10 Vernissage/Eröffnungsfeier KW 42 Evaluation der Veranstaltung, Organisatorisches Ab KW 42 Ausstellung wird auf Wanderschaft geschickt KW 50-52 Jahresabschlussevaluation Abschluss: Die Wanderausstellung „Wir schweigen nicht!“ soll für die Stadt Köln eine wertvolle Ergänzung der Arbeit gegen Gewalt an Frauen sein. Mit Hilfe des Amts für die HennaMond e.V. Mobil: 0172 – 26 39 593 Unsere Spendenkonten Wilhelm-Sollmann-Straße 103 Tel.: 0221 – 169 93 101 Empfänger: HennaMond e.V 50737 Köln – Longerich Fax: 0221 – 169 93 103 IBAN: DE 50 3706 2600 2005 1190 17 info@hennamond-verein.de BIC: GENODED1PAF www.hennamond.de Bank: VR Bank e.G. Bergisch Gladbach-Leverkusen Gleichstellung von Frauen und Männern sollen die Themen Zwangsheirat, weibliche Genitalverstümmelung, Ehrendmord und weitere Formen der patriarchalen Gewalt in den gesellschaftlichen Fokus gerückt werden, mit dem Ziel diese Gewalt zu vermindern oder sogar zu verhindern. Das Proje kt ist schon lange in Planung und konnte trotz seiner Wichtigkeit aufgrund des Mangels an Fördergeldern bisher nie umgesetzt werden . Da andere Fördermittel nicht bekannt sind, kann „Wir schweigen nicht! “ ohne die finanzielle Unterstützung aus dem Fördertopf der Gleichstellungsstelle leider nicht durchgeführt werden, wodurch der pädagogische Nutzen und die wichtige und notwendige Aufklärungsarbeit verloren geht. Köln, den 10.08.2022 Sonja Bläser, HennaMond e.V. Kosten- und Finanzierungsplan - Förderprogramm Gleichstellung Antragsteller*in: ID-Nr. wird später ausgefüllt Projektbezeichnung: Position (lfd. Ziffer) Beschreibung der Tätigkeit Zusammensetzung der Kosten Gesamtbetrag Gesamtsumme Personalkosten 0 Position Beschreibung der Einzelposten Zusammensetzung der Einzelposten Gesamtbetrag 1. Materialkosten Material- und Fertigungskosten für das 5. neue Ausstellungsstück, Verhüllungsstoffe für die Vernissage, Verpackungskosten für die Ausstellungsstücke, etc. Material- und Fertigungskosten: 700,-, Verhüllungsstoffe: 250,-, Verpackungskosten: 1400,- 2350,- 2. Druckkosten Erstauflage der Broschüre für die komplette Ausstellung (ca. 150 Stück), personalisierte Einladungen für die Vernissage, Werbebanner/-Poster, etc. Broschüre: 1200,-, Einladungen: 250,-, Werbebanner/-Poster: 500,- 1950,- 3. Transportkosten Transport der Ausstellungsstücke in Köln (2-3 komplette Transporte), etc. o.A. 500,- 4. Kosten der Vernissage Räumlichkeiten, Getränke und Catering, musikalische Untermalung, etc. Räumlichkeiten: 1500,-, Catering + Getränke: 2400,- , musikalische Untermalung: 300,- 4200,- Sonja Bläser, HennaMond e.V. I. Personalkosten (sozialversicherungspflichtige Beschäftigte) II. Sachkosten (Honorarkosten sind auch Sachkosten) Wanderausstellung "Wir schweigen nicht!" Kosten- und Finanzierungsplan - Förderprogramm Gleichstellung Gesamtsumme Sachkosten 9000,- Position Beschreibung der Einzelposten Zusammensetzung der Einzelposten Gesamtbetrag Gesamtsumme Einnahmen Position Beschreibung der Einzelposten Zusammensetzung der Einzelposten Gesamtbetrag 1. Ehrenamtliche Arbeit Vorbereitung der Vernissage, Service bei der Vernissage, Aufbau der Vernissage, Abbau und Reinigungsarbeiten, etc. 5 Ehrenamtler_innen mit jeweils 20 Zeitstunden Arbeitsaufwand 1000,- III. Einnahmen (z. B. anderweitige Zuwendungen, Leistungen Dritter, Spenden, etc.) VI. Eigenmittel (mindestens 10 % erforderlich, das können auch eingebrachte Ehrenamtsstunden sein) Kosten- und Finanzierungsplan - Förderprogramm Gleichstellung Gesamtsumme 1000,- Gesamtkosten Projekt 10000,- Gesamteinnahmen und Eigenmittel 1000,- Differenz 9000,-
  • Anlage 4.2 FrauenLeben - Kosten- und Finanzierungsplan

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    FrauenLeben Kosten- und Finanzierungsplan Antragsteller*in: ID-Nr. wird später ausgefüllt Projektbezeichnung: Position (lfd. Ziffer)Beschreibung der Tätigkeit Zusammensetzung der Kosten Gesamtbetrag Gesamtsumme Personalkosten 0,00 € Position Beschreibung der Einzelposten Zusammensetzung der EinzelpostenGesamtbetrag Anpassung FormateAnpassung der bisherigen Plakatformate der Kampagne an die Formate der Innnen - u. Außenwerbung in der KVB 1.500,00 € Druck und Drucken und Anbringen der Innenwerbung (Seitenscheiben, Innenplakate) und Außenwerbung (Ganz-en, Innenplakate) und Außenwerbung 9.500,00 € Anbringung (Ganzgestaltung u. Heckgestzaltung) in Bussen und Bahnen Gesamtsumme Sachkosten 11.000,00 € I. Personalkosten (sozialversicherungspflichtige Beschäftigte) II. Sachkosten (Honorarkosten sind auch Sachkosten) Consent Kampagne "Nur Ja heißt Ja" FrauenLeben Kosten- und Finanzierungsplan Position Beschreibung der Einzelposten Zusammensetzung der EinzelpostenGesamtbetrag Spenden 1.000,00 € Gesamtsumme Einnahmen 1.000,00 € Position Beschreibung der Einzelposten Zusammensetzung der EinzelpostenGesamtbetrag Gesamtsumme 0,00 € Gesamtkosten Projekt 11.000,00 € Gesamteinnahmen und Eigenmittel 1.000,00 € Differenz 10.000,00 € III. Einnahmen (z. B. anderweitige Zuwendungen, Leistungen Dritter, Spenden, etc.) VI. Eigenmittel (mindestens 10 % erforderlich, das können auch eingebrachte Ehrenamtsstunden sein)
  • Anlage 5.1 Projektbeschreibung Frauenberatungszentrum Köln

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    Projektbeschreibung Die Sicherheit von Frauen und Mädchen ist ein zentrales Thema gesellschaftlicher Debatten. Die Stadt Köln ist sich ihrer Verantwortung insofern bewusst, was unter anderem darin ersichtlich wird, dass sie auf der Website auf einige (Verhaltens-) Tipps hinweist. Nicht zuletzt ist die Stadt Köln Teil der Kölner Initiative gegen sexualisierte Gewalt und unterstützt die Präventionskampagne EDELGARD, die für den Schutz von Frauen und Mädchen im öffentlichen Raum steht. Diese bereits bestehenden Kampagnen und Projekte möchten wir um eine konkrete Handlungsoption ergänzen und damit gleichzeitig das individuelle Sicherheitsempfinden von Frauen und Mädchen zu stärken. Unsere Pfeifenaktion stieß bereits 2010/2011 auf großen Erfolg. Bis heute profitieren ratsuchende Frauen in der Beratung von diesem Angebot. WER LAUT WIRD, IST KEIN LEICHTES OPFER! Kleine Trillerpfeifen, bedruckt mit unseren Kontaktdaten, werden bei einer Verteilaktion rund um den 25. November 2022, dem Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen und Mädchen am Friesenplatz verteilt. Ein beiliegender Flyer erklärt die Anwendung und Vorteile von Trillerpfeifen bei Bedrohung oder Gewalt: • Die Situation ist durch den Überraschungseffekt für die grenzüberschreitende Person nicht einschätzbar • Mitmenschen werden aufmerksam gemacht und können ggf. einschreiten • Trillern verletzt nicht und kann somit nicht als Waffe verwendet werden • Durch Festmachen am Schlüsselbund ist die Trillerpfeife lokalisierbar und schnell griffbereit. Wir verstehen die Aktion als niedrigschwelliges Mittel, um mit potenziell ratsuchenden Frauen in Kontakt zu kommen. Der Zugang zu unseren Beratungsmöglichkeiten wird so bekanntgemacht und erleichtert. Das Projekt trägt nachhaltig dazu bei, Angst und Unsicherheit im öffentlichen Raum zu enttabuisieren und zu einem besprechbaren Thema zu machen. Durch die Erweiterung der Handlungsmöglichkeiten in grenzüberschreitenden Situationen werden Frauen und Mädchen dazu empowert, sich frei und sicher im Alltag bewegen zu können.
  • Anlage 5.2 Frauenberatungszentrum - Kosten- und Finanzierungsplan

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    Frauenberatungszentrum Kosten- und Finanzierungsplan Antragsteller*in: ID-Nr. wird später ausgefüllt Projektbezeichnung: Position (lfd. Ziffer)Beschreibung der Tätigkeit Zusammensetzung der Kosten Gesamtbetrag Gesamtsumme Personalkosten 0,00 € Position Beschreibung der Einzelposten Zusammensetzung der Einzelposten Gesamtbetrag 1 3.000 Trillerpfeifen mit Druck Trillerpfeifen, Tampondruuck, Vorkosten und Datencheck 1.773,10 € 2 Design Flyer Honorarkosten Grafikbüro 400,00 € 3 Druckkosten Druck Flyer 70,00 € 4 Schlüsselringe Schlüsselringe für Trillerpfeifen 125,00 € Gesamtsumme Sachkosten 2.368,10 € I. Personalkosten (sozialversicherungspflichtige Beschäftigte) II. Sachkosten (Honorarkosten sind auch Sachkosten) Frauenberatungszentrum Kosten- und Finanzierungsplan Position Beschreibung der Einzelposten Zusammensetzung der Einzelposten Gesamtbetrag Gesamtsumme Einnahmen Position Beschreibung der Einzelposten Zusammensetzung der Einzelposten Gesamtbetrag 1 Eigenateil gemäß Förderrichtlinien 236,81 € Gesamtsumme 236,81 € Gesamtkosten Projekt 2.368,10 € Gesamteinnahmen und Eigenmittel 236,81 € Differenz 2.131,29 € III. Einnahmen (z. B. anderweitige Zuwendungen, Leistungen Dritter, Spenden, etc.) VI. Eigenmittel (mindestens 10 % erforderlich, das können auch eingebrachte Ehrenamtsstunden sein)
  • Anlage 6.1 Projektbeschreibung_LILA IN KÖLN

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    Projektbeschreibung Gewalt gegen Frau und Mädchen hat viele Facetten. Die meisten davon unsichtbar: Erniedrigungen, Drohungen, Einsperren, Geldentzug. Die Liste ist lang. Die Folgen davon bleiben ebenfalls meist im Verborgenen: Angst, Ohnmacht, Hilflosigkeit. Sichtbare Folgen sind körperliche Verletzungen und 140 ermordete Frauen im Jahr 2021 in Deutschland. Der 25. November eines Jahres, dem internationalen Tag gegen Gewalt gegen Frauen Mädchen, macht die eben genannten Zahlen sichtbar. Sichtbar, um Betroffenen Mut zu machen, nicht allein zu sein. Sichtbar, um Hilfe und Unterstützung in Anspruch zu nehmen . Sichtbar, um Mitmenschen darauf aufmerksam zu machen, dass Gewalt passiert. Seit über zehn Jahren schafft das Bündnis LILA IN KÖLN genau diese Sichtbarkeit. Das Bündnis, bestehend aus zehn autonomen Frauenunterstützungseinrichtungen, arbeit et seit vielen Jahren zum Thema Gewalt gegen Frauen und Mädchen. Die Dem onstration ist jedes Jahr eines der größten öffentlichkeitswirksamen Aktionen, d ie im vergangenen Jahr rund 600 Menschen auf die Straße brachte. Die Organisation dieses Tages bindet bereits in den Vorbereitungen viele Ressourcen, welche nicht alle Bündnisorganisationen stemmen können, finanziell wie personell. Die Mitgliedsorganisationen haben in der Regel keine ausreichende oder gänzlich fehlende Finanzierung durch öffentliche Mittel. Unsere Vision ist eine der größten Veranstaltungen zum 25. November in Deutschland zu organisieren und damit ein klares Zeichen gegen Gewalt gegen Frauen und Mädchen zu setzen. Alle Menschen im Kölner Stadtgebiet und außerhalb sind eingeladen, sich der Aktion anzuschließen. Die Veranstaltung selbst findet am 25.11.2022 in den Abendstunden statt. In Anlehnung an das Kölner Gesamtkonzept Köln – Augen auf bzw. Artikel 13 der Istanbul Konvention dient die Veranstaltung nachhaltig dazu bei, Präsenz und Aufmerksamkeit für das Thema zu generieren sowie gesellschaftlich notwendige Diskussionsprozesse voranzutreiben. Dafür wird die Veranstaltung an sich genutzt sowie Flyer, die verteilt werden und über Social Media-Beiträge. Wir setzten uns ein, für ein gewaltfreies und selbstbestimmt es Leben aller Frauen und Mädchen weltweit! Getreu dem Motto an diesem Tag: WIR NEHMEN UNS DIE NACHT! // TAKE BACK THE NIGHT!
  • Anlage 6.2 Lila Kosten- und Finanzierungsplan

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    Lila Kosten- und Finanzierungsplan Antragsteller*in: ID-Nr. wird später ausgefüllt Projektbezeichnung: Position (lfd. Ziffer)Beschreibung der Tätigkeit Zusammensetzung der Kosten Gesamtbetrag Gesamtsumme Personalkosten 0,00 € Position Beschreibung der Einzelposten Zusammensetzung der Einzelposten Gesamtbetrag 1 Veranstaltungstechnik Democar, LKW-Bühne, Honorar Techniker:innen 5.545,40 € 2 Redesign Flyer Honorarkosten Grafikbüro 400,00 € 3 Druckkosten Druck Flyer 100,00 € Gesamtsumme Sachkosten 6.045,40 € Lila in Köln I. Personalkosten (sozialversicherungspflichtige Beschäftigte) II. Sachkosten (Honorarkosten sind auch Sachkosten) Demonstration 24. November 2022 Lila Kosten- und Finanzierungsplan Position Beschreibung der Einzelposten Zusammensetzung der Einzelposten Gesamtbetrag Gesamtsumme Einnahmen Position Beschreibung der Einzelposten Zusammensetzung der Einzelposten Gesamtbetrag 1 Eigenanteil gemäß Förderrichtlinien 604,54 € Gesamtsumme 604,54 € Gesamtkosten Projekt 6.045,40 € Gesamteinnahmen und Eigenmittel 604,54 € Differenz 5.440,86 € III. Einnahmen (z. B. anderweitige Zuwendungen, Leistungen Dritter, Spenden, etc.) VI. Eigenmittel (mindestens 10 % erforderlich, das können auch eingebrachte Ehrenamtsstunden sein)
  • Anlage 2 Antrag Frauengeschichtsverein inklusive Kosten- und Finanzplan

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    Kölner . . Frauengeschichisverein Wir machen die Geschichte von Frauen sichtbar. Kölner Frauengeschichtsverein Höninger Weg 100 A 50969 Köln Kosten und Finanzplan: Ankauf Bänder 2.000,00 Digitalisierung Fa. Pluto Produktion 130 Bänder x35€ 4.550,00 130 Datentransfer x 2€ 260,00 4.810,00 MwSt. 913,90 5.723,90 Verzeichnung 130 Datensätze 40 Std. x35€ 1.400,00 Honorarkosten Gesamt 9.123,90 Eigenanteil (Ankauf Bänder) El 2.000,00 Der Frauengeschichtsverein erzielt aus dem Projekt keine Einnahmen. Weil der Verein keine weiteren Fördermittel für das Projekt erschließen konnte, wurden keine Drittmittel beantragt. Ohne die Mittel des Förderprogramm „Gleichstellung von Frauen und Männern“ der Stadt Köln kann der Kölner Frauengeschichtsverein das Projekt nicht durchführen. Beantragter Zuschuss 7.123,90 € Rechtsverbindliche Erklärungen -Mit dem Projekt wurde noch nicht begonnen. -Der Verein hat sich sichtbar um die Reduzierung der Ausgaben bemüht. -Wir stellen sicher, dass das Projekt in fachlicher, wirtschaftlicher und organisatorischer Hinsicht erfolgreich durchge- führt werden wird und die Gesamtfinanzierung mit‘den bewilligten Fördermitteln gesichert ist. -Uns ist bekannt, dass alle Regeln des Förderprogramms Teil der Förderung - und somit rechtsverbindlich sind. Auch wissen wir, dass Verstöße gegen Regelungen oder gegen den Förderbescheid zur Rückforderung der Fördermittel füh- ren kann. -Die Fördermittel werden ausschließlich für das beantragte Projekt verwendet. -Der Verein hat die Datenschutzerklärungen zur Kenntnis genommen und ist mit der beschriebenen Nutzung einver- H.. Rentrop /Vorstand / Kölner Frauengeschichtsverein Fon 0221 / 24 82 65 Bank für Sozialwirtschaft Höninger Weg 100 A www .frauengeschichtsverein.de BIC: BFSWDE33XXX 50969 Köln E-Mail: info@frauengeschichtsverein.de IBAN: DE17 3702 0500 0008 1713 00 Mitglied im Paritätischen NRW © & Kölner I N Frauengeschichtsverein Wir machen die Geschichte von Frauen sichtbar Kölner Frauengeschichtsverein Höninger Weg 100 A 50969 Köln Antrag auf Förderung aus dem Förderprogramm „Gleichstellung von Frauen und Männern“ der Stadt Köln Antragstellerin: Frau Heike Rentrop Geb. 05.11.1962 in Neheim-Hüsten wohnhaft: Schwarzerlenweg 30; 50999 Köln Tel. geschäftlich 0171 44 36 333 Mailadresse Heikerentrop@hotmail.com als Vorstand des Kölner Frauengeschichtsvereins. Projektleitung: Frau Gabriela Schaaf/Archiv Handlungsfeld: Teilhabe an Politik und Gesellschaft. Sitz der Organisation: Kölner Frauengeschichtsverein e.V. Höninger Weg 100 A 50696 Köln 0221 248265 Tel. Projektleitung 0171-1432974 Mailadresse Projektleitung gabriela.schaaf@gmx.de Bankverbindung: Kölner Frauengeschichtsverein DE13370205000001247900 Bank für Sozialwirtschaft Digitalisierung und Erfassung der Sendungsmitschnitte von „Radio Lästerherft)z“ Projektbeschreibung Radio Lästerher(t)z war ein feministisches Radioprojekt in Köln, das von 1992 bis 2006 ein bis zwei Sendungen im Monat produzierte und auf den Frequenzen des „Bürgerfunks“ in Köln sen- dete, Zwei beständige Redakteurinnen, Claudia Friedrich und Katerina Katsatou, sowie ein wech- selndes international besetztes Team machten das Programm. Die Inhalte waren vielsprachig und setzten sich gegen die Diskriminierung von Frauen, Lesben und Migrantinnen ein. Die Interviewpartnerinnen stammten aus der ganzen Welt, sprachen über ihre Kämpfe, ihre Leidenschaften, ihre Liebe. Lesben aus Russland, dem Iran, Argentinien berichteten über die aktuelle Situation, ehemals Inhaftierte im KZ Ravensbrück über ihren Kampf gegen das Vergessen, Roma-Frauen über Ausgrenzung, schwarze Gewerkschafterinnen aus Peru über das Ringen um Gerechtigkeit in Großkonzernen. Radio Lästerher(t)z betrieb bewusstseinsbildende Aufklärungs- und Informationsarbeit mit dem Kölner Frauengeschichtsverein Fon 0221 / 24 82 65 Bank für Sozialwirtschaft Höninger Weg 100 A www.frauengeschichtsverein.de BIC: BFSWDE33XXX 50969 Köln E-Mail: info@frauengeschichtsverein.de IBAN: DE17 3702 0500 0008 1713 00 Mitglied im Paritätischen NRW aA Kölner . . ) Frauengeschichisverein Wir machen die Geschichte von Frauen sichtbar. Kölner Frauengeschichtsverein Höninger Weg 100 A 50969 Köln Ziel der Gleichstellung von Frauen und Mädchen in einem Medium, das sich ausführlicher deren Anliegen widmen konnte als zum Beispiel der öffentlich-rechtliche Rundfunk mit seinem (anderen) Programmauftrag. Insbesondere leistete Radio Lästerher(t)z Pionierarbeit mit der Darstellung besonderer und in der Öffentlichkeit wenig bekannter Lebenssituationen, zum Beispiel von Frauen mit Flucht- oder Migrationshintergrund, Afrodeutschen Frauen, Lesben oder von intersektionaler Diskriminierung Betroffener — und das lange bevor der Begriff in aller Munde war. In den meisten Sendungen kamen deutsche und nichtdeutsche Frauen zu verschiedenen Themen zu Wort: Behinderung, Sport, Kultur, Politik gehörten zum Repertoire, ebenso wie die Situation von Migrantinnen in der ehemaligen DDR und der Aufbau einer DDR-Lesbenbewegung. Porträts, Reportagen, Interviews und Lesungen spiegelten facettenreich die Frauen- und Lesbenbewegung in Köln und anderswo. Die Musik stammte ausschließlich von Frauen aus der ganzen Welt. 2000 und 2002 wurden Lästerher(t)z-Beiträge mit Hörfunkpreisen der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet. Art der Materialien und Umfang Es handelt sich um ca. 130 Tonbänder (Magnettonband), in der Hauptsache Sendungsmitschnitte a 55 Minuten, für die es nur noch wenige Abspielgeräte gibt. Um die Sendungsmitschnitte langfristig zu erhalten und für die Forschung sowie die Öffentlichkeit zugänglich zu machen, sollen die Bänder digitalisiert, in MP3-Format umgewandelt und in einem ersten Schritt mit den Basisdaten in der Datenbank Faust erfasst werden. Ausblick Um das Projekt nachhaltig und zukunftsorientiert aufzustellen, ist ein Anschluss-Projekt geplant, in dem der restliche Bestand verzeichnet, inhaltlich erschlossen und öffentlich zugänglich gemacht werden soll. Denn neben den Radiosendungen gibt es Schriftgut (u. a. Korrespondenz, Materia- lien zur Vorbereitung der einzelnen Beiträge, Ankündigungen von Sendungen), Plakate und Foto- grafien von Veranstaltungen, von den Radiosalons, bei denen die Sendungen gemeinsam gehört wurden, sowie die Original-Interviews auf Audiokassetten, aus denen die Sendebeiträge erstellt wurden. Für diesen Projekt-Teil wird der Verein eine Förderung beim Dachverband der deutsch- sprachigen Frauen- und Lesbenarchive, i.d.a., beantragen. Zeitplan der Maßnahme: 15.09.22 - 31.12.2022 / Abrechnung bis März 2023 Festlegung der Verzeichnungsgrundsätze und Erfassung der Basisdaten in der Archiv-Da- tenbank Faust. Bänder mit Signaturen versehen. Die Verzeichnung erfolgt in den Vereins- räumen durch eine Archivarin auf Honorarbasis. Parallel erfolgt die Digitalisierung des Bandmaterials durch die Fa. Pluto-Produktion (Ton- studio, Musikproduktion, Filmüberspielung) in 50668 Köln. Kölner Frauengeschichtsverein Fon 0221 / 24 82 65 Bank für Sozialwirtschaft Höninger Weg 100 A www. frauengeschichtsverein.de BIC: BFSWDE33XXX 50969 Köln E-Mail: info@frauengeschichtsverein.de IBAN: DE17 3702 0500 0008 1713 00 Mitglied im Paritätischen NRW
  • Sachstandsbericht Rat /Ausschuss

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    Dezernat, Dienststelle II/03 Vorlagen-Nummer 2609/2022 Stand: 15.11.2025 Sachstandsbericht Anträge zum Förderprogramm "Gleichstellung von Frauen und Männern" Beschluss: Im Haushaltsplan 2022 stehen im Teilergebnisplan 0111, Sonstige Innere Verwaltung, Teil- planzeile 16, Sonstige ordentliche Aufwendungen dem Amt für Gleichstellung von Frauen und Männern insgesamt Fördergelder in Höhe von 200.000 Euro zur Verfügung. In seiner Sitzung am 13. Juni 2022 hat der Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern das Förderprogramm „Gleichstellung von Frauen und Männern“ in einer Höhe von 45.000 Euro beschlossen (Vorlagen-Nr. 1796/2022). Der Finanzausschuss hat am gleichen Tag ebenfalls die Freigabe der Mittel beschlossen. Der Ausschuss beschließt die Verteilung der Mittel für die vorliegenden Anträge wie folgt: 1. Paula e.V. Schaffung einer Grundlage für die Initiierung einer Wohnmöglichkeit für Frauen ab 60 Jah- ren, die von Traumata durch Gewalt betroffen sind. 10.000 € 2. Kölner Frauengeschichtsverein e. V. Digitalisierung und Erfassung der Sendungsmitschnitte von „Radio Lästerher(t)z“ 7.123,90 € 3. Henna Mond e.V. Wanderausstellung "Wir schweigen nicht" 9.000 € 4. FrauenLeben e.V. Plakatkampagne im ÖPNV „Nein heißt Nein“ 10.000 € 5. Frauen Beratungszentrum Köln e. V. Trillerpfeifen zur Stärkung des Sicherheitsempfindens bei Frauen und Mädchen 2.131,20 € 2 6. Bündnis LILA in Köln Organisation und Durchführung einer Demonstration zum 25.11.22 (Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen) 5.440,86 € Status in Bearbeitung erledigt Aktueller Bearbeitungsstand: Die Projekte wurden durch die Fördernehmer*innen umgesetzt. Die Sachberichte zu den ein- zelnen Projekten finden sich in der Mitteilungsvorlage unter 1902/2023. Nächste Schritte / Der nächste Sachstandsbericht ist geplant für: Die Projekte sind umgesetzt, daher erfolgt kein weiterer Sachstandsbericht.
  • Anlage 4.1 Beschreibung FrauenLeben

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    Consent-Kampagne „Nur Ja heißt Ja“ In den letzten Jahren hat sich erfreulicherweise juristisch wie gesellschaftlich der Umgang mit sexualisierter Gewalt positiv verändert: „Nein heißt Nein“ wurde zum Grundsatz der Rechtsprechung. Doch das reicht nicht. Unsere Kampagne zielt darauf ab, das Prinzip der Zustimmung zu etablieren: Statt „Nein heißt Nein“ soll Consent, „Nur Ja heißt Ja“, gelten. Consent stellt einen effektiven Ansatz zur Prävention von sexualisierter Gewalt dar und bietet eine Korrektur von Vergewaltigungsmythen und Victim Blaming. Unsere Kampagne, die erste dieser Art in Deutschland, startete am 25.11.2021 – dem internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen. Dazu wurde eine Plakataktion gestartet, parallel begann auch unsere Arbeit im digitalen Raum über Facebook und Instagram. Seit Kampagnenstart erhalten wir von den verschiedensten Einrichtungen und Privatpersonen positives Feedback auf die Kampagne und Materialbestellungen. Um zu verhindern, dass die positiven Effekte unserer Kampagne versanden, wollen wir sie weiter fortführen. Wir möchten hierzu die Reichweite des ÖPNV nutzen, um möglichst viele Menschen in Köln zu erreichen. Alleine im Jahre 2021 erfasste die KVB fast 172 Millionen Fahrgäste. Daher bietet die KVB die Möglichkeit viele Menschen in unterschiedlichen Kontexten zu erreichen: Auf dem Weg zur Arbeit, bei der Erledigung alltäglicher Aufgaben usw. . Um die Verbreitung im ÖPNV realisieren zu können, ist eine zusätzliche Finanzierung unerlässlich. Die Kampagne kann aufgrund ihrer Niedrigschwelligkeit und der großen Nähe zur Lebensrealität unabhängig von Alter, kultureller Zugehörigkeit, geschlechtlicher Identität, Bildungsgrad etc. ein großes Publikum erreichen. Wir möchten hierzu sowohl Innenwerbung (z.B. Seitenscheiben, Innenplakate) als auch Außenwerbung (wie z.B. Ganzgestaltung, Heckgestaltung) in Bussen/Bahnen nutzen. Der Start dieser Aktion sollte zum 25.11.2022, dem internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen, erfolgen. Alternativ ist auch der Zeitraum ab dem 14.02.2023 gut denkbar; er umfasst One Billion Rising, Karneval und den Internationalen Frauentag. Die länger andauernde Präsenz im ÖPNV ermöglicht so eine nachhaltige Auseinandersetzung mit dem Thema Consent. Dadurch kann sich eine langfristige Bewusstseins- und Verhaltensänderung im Bereich sexualisierter Gewalt entwickeln und ein gesellschaftlicher Wandel erfolgen. Die Marketingkampagne verspricht aufgrund der ersten Resonanz eine große Nachhaltigkeit. Sie würde wegen fehlender finanzieller Mittel nicht durchgeführt.

Beratungsverlauf

  1. 05.09.2022

    Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern

    TOP 3.1, Entscheidung. Ergebnis: ungeändert beschlossen

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