Mandari Insight

2609/2022

Anträge zum Förderprogramm "Gleichstellung von Frauen und Männern"

Beschlussvorlage Ausschuss 18.08.2022

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Nächste Beratung: Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern, Sitzung am 05.09.2022, TOP 3.1

Anlage 1 Antrag von Paula e.V. inklusive Kosten- und Finanzplan

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Sachstandsbericht Rat /Ausschuss

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Anlage 2 Antrag Frauengeschichtsverein inklusive Kosten- und Finanzplan

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Anlage 4.1 Beschreibung FrauenLeben

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Anlage 3 Antrag HennaMond e.V. 2022 - inklusive Kosten- und Finanzplan

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Anlage 4.2 FrauenLeben - Kosten- und Finanzierungsplan

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Beschlussvorlage Ausschuss

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Anlage 6.1 Projektbeschreibung_LILA IN KÖLN

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Anlage 5.2 Frauenberatungszentrum - Kosten- und Finanzierungsplan

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Anlage 6.2 Lila Kosten- und Finanzierungsplan

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Anlage 5.1 Projektbeschreibung Frauenberatungszentrum Köln

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Anlage 1 Antrag von Paula e.V. inklusive Kosten- und Finanzplan

4327 Zeichen

Antrag beim Amt für Gleichstellung  Stadt Köln, Juli 2022 1 von 2 
 
Entwicklung eines Konzeptes für eine Projektbeantragung einer traumsensiblen Wohngemeinschaft für Frauen ab 60, die aktuell oder früher von Gewalterlebnissen betroffen sind oder waren   Zweck und Ziel ist es, eine Wohnmöglichkeit für Frauen ab 60 Jahren zu schaffen, die von Trau-mata durch Gewalt, wie z. B. Sexualisierte Gewalt in der Kindheit, Häusliche Gewalt, Misshandlun-gen, Übergriffe durch medizinische Behandlungen betroffen sind oder waren und unter den Folgen bis heute leiden (bzw. von den daraus resultierenden Folgen betroffen sind). Auch Psychiatrieüber-lebende berichten in der Beratung von ihrem Bedarf nach einer traumasensibel begleiteten Wohn-form. Insbesondere Frauen, die einen Betreuungs- und Pflegebedarf haben und/oder in Armut le-ben, berichten, dass sie durch die bisherige Versorgung und Betreuung Re-traumatisierungen er-leiden, weil ihre speziellen Bedarfe aufgrund von Gewaltfolgen nicht erkannt oder verstanden wer-den.  Das Vorhaben besteht darin - ähnlich wie bei Demenz-WGs - einen sicheren Wohnort mit trauma-sensibler Betreuung, Beratung, Versorgung und Pflege zu schaffen.   Zur späteren Realisierung des Vorhabens ist angestrebt entsprechende Fördermittel zu be-antragen.   Dazu braucht es ein Konzept, welches folgende Aspekte berücksichtigt:  
Grundlegendes Konzept 
 Umfassende Zusammenstellung der Ziele und Strategien zur Umsetzung des geplanten 
Vorhabens 
 Klärung der Rahmenvorgaben 
 
Konzept zur Netzwerk- und Öffentlichkeitsarbeit 
 Konzeption Öffentlichkeitsarbeit 
 Konzept zur Ansprache der Adressatinnen 
 Netzwerkarbeit Köln (Zusammenstellung Akteur*innen) 
 Einbezug von Angehörigen 
 
Anforderungen Personal und Bewohnerinnen 
 Ressourcenplanung zur Umsetzung 
 Anforderung an Personal zur Umsetzung 
 Kriterien zur Auswahl und Zusammenstellung der Bewohnerinnen 
 Auswahlkriterien für ambulante Dienste 
 
Anforderungen Wohnraum 
 Anforderungen räumliche Beschaffenheit 
 Anforderungen Barrierefreiheit 
 Anforderungen sichere Umgebung 
 Konzept Wohnraumbeschaffung 
 
Finanzplanung 
 Finanzierungsplan 
 Finanzierung für die Bewohnerinnen 
 Eruieren von Fördermöglichkeiten zur Realisierung des geplanten Wohnangebotes ent-
sprechend dieses Konzeptes 
 Finanzierung Eigenanteile zur Realisierung des Vorhabens 
 Kalkulation Personal- und Sachkosten zur Realisierung des Vorhabens

Antrag beim Amt für Gleichstellung  Stadt Köln, Juli 2022 2 von 2 
 
 Verschriftlichung eines Förderantrages zur Realisierung des Vorhabens 
 Dazu benötigt Paula e.V. eine externe Beraterin, die dieses Konzept und den daraus folgenden Antrag in Zusammenarbeit mit den zur Zeit tätigen Mitarbeiterinnen von Paula e. V. erstellt.  Zeitrahmen:  4. Quartal 2022  Beantragte Kosten:  Kosten für externe Beraterin (lt. Angebot) 9.758,00  Fahrtkosten für Arbeitstreffen ca. 13 Fahrten  (Köln-Castrop Rauxel) 742,00  Sachkosten (Fachliteratur…) 500,00    Gesamtkosten 11.000,00  Eigenanteil (10%) 1.000,00 Der Eigenanteil wird in Form von ehrenamtlicher  Eigenleistung (100 Arbeitsstunden a 10,00 € ) erbracht   Beantragte Förderung  10.000,00  ===========  Als Beraterin ist Christiane Weiling, solvecon GmbH, Castrop-Rauxel vorgesehen.   Frau Weiling war in der Zeit vom 1.9.2016 - 31.12.2017 Mitarbeiterin bei Paula e.V. in der Landes-fachstelle „Alter und Trauma, Regionalstelle Nordrhein“. Dadurch und durch ihre langjährige Arbeit in der Konzeptionierung, Beantragung, Durchführung und praktische Umsetzung in verschiedenen Projektförderungen ist sie geeignet für diese Konzeptarbeit und hat ein Alleinstellungsmerkmal.   KURZPROFIL Christiane Weiling: • Langjährige Erfahrung in der Akquise, Durchführung und Administration von ESF- und EFRE-Projekten u. a. im Bereich des Gesundheitswesens und der Altenarbeit • Intensive Arbeit an der Schnittstelle von Wissenschaft, Politik und Wirtschaft (Erstellung von Gutachten, Organisation von Fachtagungen, Projekttransfer)  • Umfangreiche Erfahrungen im Netzwerkaufbau und Netzwerkmanagement in  unterschiedlichen Branchen (insbes. Gesundheits- und Sozialwesen) • Beratungs- und Coachingerfahrungen insbesondere im Gesundheits- und Sozialwesen  • Magister der Angewandten Kulturwissenschaften (BWL, Wirtschafts- und  Sozialgeografie, Tourismusmanagement)

Sachstandsbericht Rat /Ausschuss

1973 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
II/03 
 
 
Vorlagen-Nummer 
2609/2022
Stand: 15.11.2025 
Sachstandsbericht  
Anträge zum Förderprogramm "Gleichstellung von Frauen und Männern" 
Beschluss: 
Im Haushaltsplan 2022 stehen im Teilergebnisplan 0111, Sonstige Innere Verwaltung, Teil-
planzeile 16, Sonstige ordentliche Aufwendungen dem Amt für Gleichstellung von Frauen und 
Männern insgesamt Fördergelder in Höhe von 200.000 Euro zur Verfügung. 
In seiner Sitzung am 13. Juni 2022 hat der Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und 
Männern das Förderprogramm „Gleichstellung von Frauen und Männern“ in einer Höhe von 
45.000 Euro beschlossen (Vorlagen-Nr. 1796/2022). Der Finanzausschuss hat am gleichen 
Tag ebenfalls die Freigabe der Mittel beschlossen. 
 
Der Ausschuss beschließt die Verteilung der Mittel für die vorliegenden Anträge wie 
folgt: 
 
1. Paula e.V. 
Schaffung einer Grundlage für die Initiierung einer Wohnmöglichkeit für Frauen ab 60 Jah-
ren, die von Traumata durch Gewalt betroffen sind.  
10.000 € 
 
2. Kölner Frauengeschichtsverein e. V. 
Digitalisierung und Erfassung der Sendungsmitschnitte von „Radio Lästerher(t)z“ 
7.123,90 € 
 
3. Henna Mond e.V. 
Wanderausstellung "Wir schweigen nicht" 
9.000 € 
 
4. FrauenLeben e.V. 
Plakatkampagne im ÖPNV „Nein heißt Nein“ 
10.000 € 
 
5. Frauen Beratungszentrum Köln e. V. 
Trillerpfeifen zur Stärkung des Sicherheitsempfindens bei Frauen und Mädchen 
2.131,20 €

2 
 
 
6. Bündnis LILA in Köln 
Organisation und Durchführung einer Demonstration zum 25.11.22 (Internationaler Tag 
gegen Gewalt an Frauen) 
5.440,86 € 
 
 
 
Status    in Bearbeitung 
 
    erledigt 
 
 
Aktueller Bearbeitungsstand: 
Die Projekte wurden durch die Fördernehmer*innen umgesetzt. Die Sachberichte zu den ein-
zelnen Projekten finden sich in der Mitteilungsvorlage unter 1902/2023. 
 
Nächste Schritte / Der nächste Sachstandsbericht ist geplant für: 
 
Die Projekte sind umgesetzt, daher erfolgt kein weiterer Sachstandsbericht.

Anlage 2 Antrag Frauengeschichtsverein inklusive Kosten- und Finanzplan

7242 Zeichen

Kölner . .
Frauengeschichisverein

Wir machen die Geschichte von Frauen sichtbar.

Kölner Frauengeschichtsverein Höninger Weg 100 A 50969 Köln

Kosten und Finanzplan:

Ankauf Bänder 2.000,00

Digitalisierung Fa. Pluto Produktion

130 Bänder x35€ 4.550,00

130 Datentransfer x 2€ 260,00
4.810,00

MwSt. 913,90

5.723,90

Verzeichnung

130 Datensätze 40 Std. x35€ 1.400,00 Honorarkosten

Gesamt 9.123,90

Eigenanteil (Ankauf Bänder) El 2.000,00

Der Frauengeschichtsverein erzielt aus dem Projekt keine Einnahmen.

Weil der Verein keine weiteren Fördermittel für das Projekt erschließen konnte, wurden keine
Drittmittel beantragt.

Ohne die Mittel des Förderprogramm „Gleichstellung von Frauen und Männern“ der Stadt Köln
kann der Kölner Frauengeschichtsverein das Projekt nicht durchführen.

Beantragter Zuschuss 7.123,90 €

Rechtsverbindliche Erklärungen

-Mit dem Projekt wurde noch nicht begonnen.

-Der Verein hat sich sichtbar um die Reduzierung der Ausgaben bemüht.

-Wir stellen sicher, dass das Projekt in fachlicher, wirtschaftlicher und organisatorischer Hinsicht erfolgreich durchge-
führt werden wird und die Gesamtfinanzierung mit‘den bewilligten Fördermitteln gesichert ist.

-Uns ist bekannt, dass alle Regeln des Förderprogramms Teil der Förderung - und somit rechtsverbindlich sind. Auch
wissen wir, dass Verstöße gegen Regelungen oder gegen den Förderbescheid zur Rückforderung der Fördermittel füh-
ren kann.

-Die Fördermittel werden ausschließlich für das beantragte Projekt verwendet.

-Der Verein hat die Datenschutzerklärungen zur Kenntnis genommen und ist mit der beschriebenen Nutzung einver-

H.. Rentrop /Vorstand /
Kölner Frauengeschichtsverein Fon 0221 / 24 82 65 Bank für Sozialwirtschaft
Höninger Weg 100 A www .frauengeschichtsverein.de BIC: BFSWDE33XXX
50969 Köln E-Mail: info@frauengeschichtsverein.de IBAN: DE17 3702 0500 0008 1713 00

Mitglied im Paritätischen NRW

© & Kölner
I N Frauengeschichtsverein

Wir machen die Geschichte von Frauen sichtbar

Kölner Frauengeschichtsverein Höninger Weg 100 A 50969 Köln

Antrag auf Förderung aus dem Förderprogramm „Gleichstellung von Frauen und Männern“
der Stadt Köln

Antragstellerin: Frau Heike Rentrop
Geb. 05.11.1962 in Neheim-Hüsten wohnhaft: Schwarzerlenweg 30; 50999 Köln
Tel. geschäftlich 0171 44 36 333 Mailadresse Heikerentrop@hotmail.com

als Vorstand des Kölner Frauengeschichtsvereins.
Projektleitung: Frau Gabriela Schaaf/Archiv
Handlungsfeld: Teilhabe an Politik und Gesellschaft.

Sitz der Organisation:
Kölner Frauengeschichtsverein e.V.

Höninger Weg 100 A
50696

Köln

0221 248265

Tel. Projektleitung 0171-1432974
Mailadresse Projektleitung gabriela.schaaf@gmx.de

Bankverbindung:

Kölner Frauengeschichtsverein
DE13370205000001247900
Bank für Sozialwirtschaft

Digitalisierung und Erfassung der Sendungsmitschnitte von „Radio Lästerherft)z“

Projektbeschreibung

Radio Lästerher(t)z war ein feministisches Radioprojekt in Köln, das von 1992 bis 2006 ein bis
zwei Sendungen im Monat produzierte und auf den Frequenzen des „Bürgerfunks“ in Köln sen-
dete, Zwei beständige Redakteurinnen, Claudia Friedrich und Katerina Katsatou, sowie ein wech-
selndes international besetztes Team machten das Programm.

Die Inhalte waren vielsprachig und setzten sich gegen die Diskriminierung von Frauen, Lesben
und Migrantinnen ein. Die Interviewpartnerinnen stammten aus der ganzen Welt, sprachen über
ihre Kämpfe, ihre Leidenschaften, ihre Liebe. Lesben aus Russland, dem Iran, Argentinien
berichteten über die aktuelle Situation, ehemals Inhaftierte im KZ Ravensbrück über ihren Kampf
gegen das Vergessen, Roma-Frauen über Ausgrenzung, schwarze Gewerkschafterinnen aus
Peru über das Ringen um Gerechtigkeit in Großkonzernen.

Radio Lästerher(t)z betrieb bewusstseinsbildende Aufklärungs- und Informationsarbeit mit dem

Kölner Frauengeschichtsverein Fon 0221 / 24 82 65 Bank für Sozialwirtschaft
Höninger Weg 100 A www.frauengeschichtsverein.de BIC: BFSWDE33XXX
50969 Köln E-Mail: info@frauengeschichtsverein.de IBAN: DE17 3702 0500 0008 1713 00

Mitglied im Paritätischen NRW

aA Kölner . .
) Frauengeschichisverein

Wir machen die Geschichte von Frauen sichtbar.

Kölner Frauengeschichtsverein Höninger Weg 100 A 50969 Köln
Ziel der Gleichstellung von Frauen und Mädchen in einem Medium, das sich ausführlicher deren
Anliegen widmen konnte als zum Beispiel der öffentlich-rechtliche

Rundfunk mit seinem (anderen) Programmauftrag. Insbesondere leistete Radio Lästerher(t)z
Pionierarbeit mit der Darstellung besonderer und in der Öffentlichkeit wenig bekannter
Lebenssituationen, zum Beispiel von Frauen mit Flucht- oder Migrationshintergrund,
Afrodeutschen Frauen, Lesben oder von intersektionaler Diskriminierung Betroffener — und das
lange bevor der Begriff in aller Munde war.

In den meisten Sendungen kamen deutsche und nichtdeutsche Frauen zu verschiedenen Themen
zu Wort: Behinderung, Sport, Kultur, Politik gehörten zum Repertoire, ebenso wie die Situation
von Migrantinnen in der ehemaligen DDR und der Aufbau einer DDR-Lesbenbewegung.

Porträts, Reportagen, Interviews und Lesungen spiegelten facettenreich die Frauen- und
Lesbenbewegung in Köln und anderswo. Die Musik stammte ausschließlich von Frauen aus der
ganzen Welt.

2000 und 2002 wurden Lästerher(t)z-Beiträge mit Hörfunkpreisen der Landesanstalt für Medien
Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet.

Art der Materialien und Umfang

Es handelt sich um ca. 130 Tonbänder (Magnettonband), in der Hauptsache Sendungsmitschnitte
a 55 Minuten, für die es nur noch wenige Abspielgeräte gibt.

Um die Sendungsmitschnitte langfristig zu erhalten und für die Forschung sowie die Öffentlichkeit
zugänglich zu machen, sollen die Bänder digitalisiert, in MP3-Format umgewandelt und in einem
ersten Schritt mit den Basisdaten in der Datenbank Faust erfasst werden.

Ausblick

Um das Projekt nachhaltig und zukunftsorientiert aufzustellen, ist ein Anschluss-Projekt geplant, in
dem der restliche Bestand verzeichnet, inhaltlich erschlossen und öffentlich zugänglich gemacht
werden soll. Denn neben den Radiosendungen gibt es Schriftgut (u. a. Korrespondenz, Materia-
lien zur Vorbereitung der einzelnen Beiträge, Ankündigungen von Sendungen), Plakate und Foto-
grafien von Veranstaltungen, von den Radiosalons, bei denen die Sendungen gemeinsam gehört
wurden, sowie die Original-Interviews auf Audiokassetten, aus denen die Sendebeiträge erstellt
wurden. Für diesen Projekt-Teil wird der Verein eine Förderung beim Dachverband der deutsch-
sprachigen Frauen- und Lesbenarchive, i.d.a., beantragen.

Zeitplan der Maßnahme:
15.09.22 - 31.12.2022 / Abrechnung bis März 2023

Festlegung der Verzeichnungsgrundsätze und Erfassung der Basisdaten in der Archiv-Da-
tenbank Faust. Bänder mit Signaturen versehen. Die Verzeichnung erfolgt in den Vereins-
räumen durch eine Archivarin auf Honorarbasis.

Parallel erfolgt die Digitalisierung des Bandmaterials durch die Fa. Pluto-Produktion (Ton-
studio, Musikproduktion, Filmüberspielung) in 50668 Köln.

Kölner Frauengeschichtsverein Fon 0221 / 24 82 65 Bank für Sozialwirtschaft
Höninger Weg 100 A www. frauengeschichtsverein.de BIC: BFSWDE33XXX
50969 Köln E-Mail: info@frauengeschichtsverein.de IBAN: DE17 3702 0500 0008 1713 00

Mitglied im Paritätischen NRW

Anlage 4.1 Beschreibung FrauenLeben

2585 Zeichen

Consent-Kampagne „Nur Ja heißt Ja“ 
In den letzten Jahren hat sich erfreulicherweise juristisch wie gesellschaftlich der 
Umgang mit sexualisierter Gewalt positiv verändert: „Nein heißt Nein“ wurde zum 
Grundsatz der Rechtsprechung. Doch das reicht nicht. 
Unsere Kampagne zielt darauf ab, das Prinzip der Zustimmung zu etablieren: Statt „Nein 
heißt Nein“ soll Consent, „Nur Ja heißt Ja“, gelten. Consent stellt einen effektiven Ansatz 
zur Prävention von sexualisierter Gewalt dar und bietet eine Korrektur von 
Vergewaltigungsmythen und Victim Blaming.  
Unsere Kampagne, die erste dieser Art in Deutschland, startete am 25.11.2021 – dem 
internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen. Dazu wurde eine Plakataktion gestartet, 
parallel begann auch unsere Arbeit im digitalen Raum über Facebook und Instagram.  
 
Seit Kampagnenstart erhalten wir von den verschiedensten Einrichtungen und 
Privatpersonen positives Feedback auf die Kampagne und Materialbestellungen. Um zu 
verhindern, dass die positiven Effekte unserer Kampagne versanden, wollen wir sie 
weiter fortführen. Wir möchten hierzu die Reichweite des ÖPNV nutzen, um möglichst 
viele Menschen in Köln zu erreichen. Alleine im Jahre 2021 erfasste die KVB fast 172 
Millionen Fahrgäste. Daher bietet die KVB die Möglichkeit viele Menschen in 
unterschiedlichen Kontexten zu erreichen: Auf dem Weg zur Arbeit, bei der Erledigung 
alltäglicher Aufgaben usw. . 
Um die Verbreitung im ÖPNV realisieren zu können, ist eine zusätzliche Finanzierung 
unerlässlich. Die Kampagne kann aufgrund ihrer Niedrigschwelligkeit und der großen 
Nähe zur Lebensrealität unabhängig von Alter, kultureller Zugehörigkeit, 
geschlechtlicher Identität, Bildungsgrad etc. ein großes Publikum erreichen. Wir 
möchten hierzu sowohl Innenwerbung (z.B. Seitenscheiben, Innenplakate) als auch 
Außenwerbung (wie z.B. Ganzgestaltung, Heckgestaltung) in Bussen/Bahnen nutzen. 
Der Start dieser Aktion sollte zum 25.11.2022, dem internationalen Tag gegen Gewalt an 
Frauen, erfolgen. Alternativ ist auch der Zeitraum ab dem 14.02.2023 gut denkbar; er 
umfasst One Billion Rising, Karneval und den Internationalen Frauentag. Die länger 
andauernde Präsenz im ÖPNV ermöglicht so eine nachhaltige Auseinandersetzung mit 
dem Thema Consent. Dadurch kann sich eine langfristige Bewusstseins- und 
Verhaltensänderung im Bereich sexualisierter Gewalt entwickeln und ein 
gesellschaftlicher Wandel erfolgen. 
Die Marketingkampagne verspricht aufgrund der ersten Resonanz eine große 
Nachhaltigkeit.  Sie würde wegen fehlender finanzieller Mittel nicht durchgeführt.

Anlage 3 Antrag HennaMond e.V. 2022 - inklusive Kosten- und Finanzplan

29506 Zeichen

HennaMond e.V. Mobil: 0172 – 26 39 593  Unsere Spendenkonten 
Wilhelm-Sollmann-Straße 103 Tel.:     0221 – 169 93 101  Empfänger: HennaMond e.V    
50737 Köln – Longerich Fax:     0221 – 169 93 103  IBAN: DE 50 3706 2600 2005 1190 17  
info@hennamond-verein.de   BIC: GENODED1PAF 
www.hennamond.de   Bank: VR Bank e.G. Bergisch Gladbach-Leverkusen 
Köln, den 10.08.2022 
  
  
  
Sehr geehrte Frau Koenen, 
sehr geehrte Mitarbeitende des Amts für Gleichstellung von Frauen und Männern, 
  
im Folgenden finden Sie den Antrag des HennaMond e.V.s für das Projekt der 
Wanderausstellung „Wir schweigen nicht!“ im Rahmen des Förderprogramms der 
Stadt Köln zur Gleichstellung von Frauen und Männern. 
  
Für weitere Absprachen, sowie Rückfragen zum Antrag, stehe ich Ihnen gerne zur 
Verfügung. 
  
Wir bedanken uns für Ihre Unterstützung. 
  
  
Herzliche Grüße 
Sonja Bläser 
 
HennaMond e.V.

HennaMond e.V. Mobil: 0172 – 26 39 593  Unsere Spendenkonten 
Wilhelm-Sollmann-Straße 103 Tel.:     0221 – 169 93 101  Empfänger: HennaMond e.V    
50737 Köln – Longerich Fax:     0221 – 169 93 103  IBAN: DE 50 3706 2600 2005 1190 17  
info@hennamond-verein.de   BIC: GENODED1PAF 
www.hennamond.de   Bank: VR Bank e.G. Bergisch Gladbach-Leverkusen 
Inhalte für einen Antrag auf Förderung aus dem 
Förderprogramm „Gleichstellung von Frauen und Männern“ 
der Stadt Köln 
 
Allgemeine Angaben 
Antragstellende Person/Organisation: Sonja Bläser, HennaMond e.V. 
Den Antrag stelle ich als 
□ Einzelperson/-unternehmen. 
□ Vertretungsberechtigte Person für eine Einzelperson. 
☒ Vertretungsberechtigte Person für eine Organisation. 
 
(Hinweis: Wenn Sie den Antrag für sich selbst als natürliche Person stellen, dann wählen Sie bitte die 
Option „Einzelperson/ -unternehmen“ aus. Wenn Sie den Antrag als Vertretungsberechtigter für eine 
Einzelperson oder für eine antragsstellende Organisation stellen möchten, dann wählen Sie bitte die 
entsprechende Option aus.) 
 
 
Produktbereich:  Gleichstellung 
Förderprogramm:  Gleichstellung 
Förderbereich: Gleichstellung 
Projektart: (Handlungsfeld)1 □ Rollentradierung 
    □ Teilhabe am Arbeitsmarkt 
□ Teilhabe in Politik und Gesellschaft 
☒ Gewalt und Diskriminierung 
□ Hilfen für benachteiligte Personen 
 
                                                           
1 siehe Förderprogramm „Gleichstellung“ Punkt 4. Handlungsfelder, Seite 3

HennaMond e.V. Mobil: 0172 – 26 39 593  Unsere Spendenkonten 
Wilhelm-Sollmann-Straße 103 Tel.:     0221 – 169 93 101  Empfänger: HennaMond e.V    
50737 Köln – Longerich Fax:     0221 – 169 93 103  IBAN: DE 50 3706 2600 2005 1190 17  
info@hennamond-verein.de   BIC: GENODED1PAF 
www.hennamond.de   Bank: VR Bank e.G. Bergisch Gladbach-Leverkusen 
 
Daten der antragstellenden Person 
Sonja Bläser 
HennaMond e.V. 
Wilhelm-Sollmann-Straße 103 
50737 
Köln 
0221 16993101 
info@hennamond-verein.de 
Bankverbindung 
Kontoinhaber*in: HennaMond e.V. 
IBAN: DE50370626002005119041 
SWIFT/BIC: GENODED1PAF 
Name der Bank: VR-Bank eG

HennaMond e.V. Mobil: 0172 – 26 39 593  Unsere Spendenkonten 
Wilhelm-Sollmann-Straße 103 Tel.:     0221 – 169 93 101  Empfänger: HennaMond e.V    
50737 Köln – Longerich Fax:     0221 – 169 93 103  IBAN: DE 50 3706 2600 2005 1190 17  
info@hennamond-verein.de   BIC: GENODED1PAF 
www.hennamond.de   Bank: VR Bank e.G. Bergisch Gladbach-Leverkusen 
Angaben zum Projekt 
Allgemeine Daten 
Wanderausstellung „Wir schweigen nicht!“ des HennaMond e.V. 
Projektbeschreibung (max. 2000 Zeichen; ggfs. Anlagen beifügen): 
„Wir schweigen nicht!“ 
Der HennaMond e.V. ist ein mildtätiger Verein mit integrierter Beratungsstelle, welche Personen, die 
von Zwangsheirat, dem sogenannten Ehrenmord, weiblicher Genitalbeschneidung und weiteren 
Formen familiärer/patriarchaler Gewalt betroffen sind, berät, unterstützt und begleitet, sowie 
Öffentlichkeitsarbeit zu diesen Themen betreibt. Die Ziele des Vereins sind es Tabus zu brechen, 
Betroffenen eine Stimme zu geben und die Gesamtgesellschaft zu sensibilisieren. 
Mit der Wanderausstellung „Wir schweigen nicht!“ sollen genau diese Ziele verfolgt werden. Die 
Ausstellung beinhaltet verschiedene Holzfiguren, welche, gemeinsam mit einem Infoblatt, jeweils die 
Themen Zwangsheirat, Kinderehe, Ehrenmord, weibliche Genitalbeschneidung und patriarchale 
Gewalt im Allgemeinen thematisieren sollen. In einer zugehörigen Broschüre werden die Themen 
noch einmal genauer behandelt und es finden sich weiterführende Informationen. 
„Wir schweigen nicht!“ soll aufklären und sensibilisieren; Themen, die meist eher marginal 
betrachtet werden, sollen dadurch in den Fokus der gesellschaftlichen Wahrnehmung gerückt 
werden. Aufklärung ist ein wichtiger Grundpfeiler der Gewaltprävention, weshalb die 
Wanderausstellung ein aktiver Part in der Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen sein soll. „Wir 
schweigen nicht!“ vermittelt gleichzeitig demokratische Werte, welche dadurch, dass die Ausstellung 
von öffentlichen und privaten Akteur_innen innerhalb Kölns, insbesondere von Schulen und 
öffentlichen Einrichtungen, gebucht werden kann, einen nachhaltigen pädagogischen Effekt auf die 
Stadtgesellschaft hat. Gleichzeitig sollen Betroffene empowert und gehört werden, wodurch ihr 
Selbstbewusstsein und das Vertrauen in die persönlichen, individuellen Ressourcen gestärkt werden 
soll. 
Um den pädagogischen Wirkungsrahmen direkt zu Beginn des Projekts besonders groß zu gestalten, 
soll eine Vernissage die Wanderausstellung eröffnen. Die Eröffnungsfeier bietet Raum für kollegialen 
Austausch und Feedback und präsentiert gleichzeitig öffentlichkeitswirksam die Wanderausstellung.  
Im Anschluss an die Vernissage kann „Wir schweigen nicht!“ in Köln gebucht werden.  
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem angefügten ausführlichen Antrag. 
Maßnahme am bzw. von/bis: Kalenderwoche 37 bis Kalenderwoche 52 
Durchführungsort/ -anschrift: o.A

HennaMond e.V. Mobil: 0172 – 26 39 593  Unsere Spendenkonten 
Wilhelm-Sollmann-Straße 103 Tel.:     0221 – 169 93 101  Empfänger: HennaMond e.V    
50737 Köln – Longerich Fax:     0221 – 169 93 103  IBAN: DE 50 3706 2600 2005 1190 17  
info@hennamond-verein.de   BIC: GENODED1PAF 
www.hennamond.de   Bank: VR Bank e.G. Bergisch Gladbach-Leverkusen 
Handelt es sich um eine Veranstaltung? 
☒ Ja 
□ Nein 
 
Bei „Ja“:+ 
Veranstaltung im öffentlichen Raum?  
□ Ja 
☒ Nein 
 
Hinweis: Geben Sie an, ob die Veranstaltung an einem öffentlich zugänglichen Ort (außerhalb eines 
Gebäudes) stattfindet. 
 
Daten zur Projektfinanzierung 
Sind Sie vorsteuerabzugsberechtigt? 
□ Ja (bitte geben Sie Netto-Beträge an) 
☒ Nein (bitte geben Sie Brutto-Beträge an) 
 
(Hinweis: Falls Sie unsicher sind, ob Sie zum Vorsteuerabzug berechtigt sind, wenden Sie sich bitte an 
das für Sie zuständige Finanzamt.) 
 
Kosten- und Finanzplan 
Erfassen Sie bitte in einem Kosten- und Finanzplan (s. Anlage): 
 Summe Gesamtkosten  
 Summe Einnahmen 
o davon Summe Eigenmittel 
o davon Summe Drittmittel 
 Beantragter Zuschuss

HennaMond e.V. Mobil: 0172 – 26 39 593  Unsere Spendenkonten 
Wilhelm-Sollmann-Straße 103 Tel.:     0221 – 169 93 101  Empfänger: HennaMond e.V    
50737 Köln – Longerich Fax:     0221 – 169 93 103  IBAN: DE 50 3706 2600 2005 1190 17  
info@hennamond-verein.de   BIC: GENODED1PAF 
www.hennamond.de   Bank: VR Bank e.G. Bergisch Gladbach-Leverkusen 
Erklärungen zur Antragstellung 
Hiermit erkläre ich, als 
□ Einzelperson/-unternehmen 
□ Vertretungsberechtigte Person für eine Einzelperson 
☒ Vertretungsberechtigte Person für eine Organisation 
 
rechtsverbindlich, dass 
☒ mit dem beantragten Projekt noch nicht begonnen wurde. Es sei denn, eine entsprechende 
Erlaubnis der Stadt Köln liegt vor. 
☒ mir bekannt ist, dass eine Zuwendung durch die Stadt Köln grundsätzlich nachrangig (subsidiär) 
erfolgt. Dementsprechend habe ich mich um anderweitige Einnahmen (bspw. Eigenmittel, 
Eigenleistung, Fördermittel von Dritten) und die Reduzierung der voraussichtlich zu leistenden 
Ausgaben bemüht. 
☒ das hier beschriebene Vorhaben durch den/die Fördermittelempfänger*in in wirtschaftlicher, 
fachlicher und organisatorischer Hinsicht erfolgreich durchgeführt werden kann. Die 
Gesamtfinanzierung ist, unter Berücksichtigung der beantragten Fördermittel, gesichert. 
☒ mir bekannt ist, dass sämtliche Regelungen des ausgewählten Förderprogramms Bestandteil der 
Förderung sind und rechtsverbindlich gelten. Ebenfalls ist mir bekannt, dass Verstöße gegen diese 
Regelungen sowie gegen den Förderbescheid zu einer Rückforderung der Fördermittel führen 
können. 
☒ etwaige Zuwendungen, die auf Basis dieses Antrages (inklusive der angehängten Anlagen) 
gewährt werden, vorrangig als Deckungsmittel für alle voraussichtlich zu leistenden Ausgaben dieses 
Antrages (inklusive der angehängten Anlagen) eingesetzt werden und keine Verbindlichkeiten 
bestehen, die das Projekt oder die Institution gefährden. 
☒ dieser Antrag (inklusive der angehängten Anlagen) richtig und vollständig ist und ich die Stadt Köln 
unaufgefordert und unverzüglich über Änderungen dieses Antrages (inklusive der angehängten 
Anlagen) informieren werde. Gleiches gilt für alle Tatsachen, die der Bewilligung, Gewährung, 
Weitergewährung, Inanspruchnahme oder dem Belassen der Zuwendung entgegenstehen. 
☒ ich die unter „Anlagen zum Förderprogramm“ beigefügte Datenschutzerklärung zum Verfahren 
zur Kenntnis genommen habe und mit der dort beschriebenen Nutzung meiner Daten einverstanden 
bin.

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Projektantrag „Wir schweigen nicht!“ 
Kurzpräsentation Antragstellerin: HennaMond e.V. ist ein mildtätiger Verein mit 
integrierter Beratungsstelle, der es sich zur Aufgabe macht, junge Frauen, Männer und 
Paare, die von familiärer Gewalt, Zwangsheirat und dem sogenannten Ehrenmord bedroht 
und b etroffen sind, zu unterstützen und zu begleiten. Seit der Gründung 2006 leistet 
HennaMond e.V. außerdem Aufklärungs -, Öffentlichkeits - und Präventionsarbeit zu den 
angesprochenen Themen. 
Sonja Bläser, welche selbst von familiärer Gewalt betroffen war und s eit 30 Jahren privat 
sowie beruflich Betroffenen hilft, gründete den Verein, um Betroffenen professionelle Hilfe 
anzubieten. 
Der Verein agiert dabei nach dem Motto „Mut, Rat und Lebenshilfe“, welches die Beratung 
und den Umgang mit den Betroffenen prägt. 
Weiterhin ist HennaMond e.V. durch sein Demokratieförderungsprojekt „CHAMPS“ ein Teil 
der Jugendhilfe und unterstützt Jugendliche dabei, sich mit demokratischen Werten und 
gesellschaftlichen Machtstrukturen auseinander zu setzen, sowie deren Selbstbewusstse in 
zu stärken und eigene Wünsche und Ziele zu festigen. 
Weitere Projekte wie „JuNi – Jungenarbeit in Nippes“ und „Dein Weg in den Job“ sowie die 
generelle und stetige Öffentlichkeitsarbeit des Vereins ergänzen die verschiedenen 
Arbeitsschwerpunkte. 
 
Projektskizze: Die Wanderausstellung „Wir schweigen nicht!“ des HennaMond e.V. widmet 
sich dem Themenschwerpunk der Gewalt gegen Mädchen und Frauen bzw. patriarchaler 
Gewalt. 
Verschiedene Holzfiguren sowie die zugehörigen Erklärungen repräsentieren die Themen 
Zwangsheirat, Kinderehe, weibliche Genitalbeschneidung (FGC), den sogenannten 
Ehrenmord und zusätzlich patriarchale Gewalt im Allgemeinen.  
Zu jeder einzelnen Figur gibt es ein Infoposter in einem Bilderrahmen, auf welchem kurz 
relevante Informationen zum je weiligen Thema erläutert werden. Außerdem gibt es eine 
ausführlichere Erklärung in der zugehörigen Broschüre. Die dort vorhandenen Texte können 
zusätzlich als Audiodateien mittels eines QR-Codes gehört werden.

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Die Wanderausstellung ist prozessorientiert au fgebaut und kann dementsprechend immer 
wieder ergänzt oder verändert werden. Besonders Betroffene sollen im Rahmen der 
Ausstellung Raum bekommen, um sich zu beteiligen und ihre eigenen Interessen zu 
vertreten. Auch die Kölner Zivilgesellschaft soll die Mög lichkeit haben, die Ausstellung nicht 
nur zu besuchen, sondern auch interaktiv mitzugestalten. Neben der Mitgestaltung durch 
Gespräche, Kritik und Feedback soll das Werkstück zu patriarchaler Gewalt im Allgemeinen 
mit Karten ausgestattet werden, auf die du rch die Besucher_innen weitere Formen der 
Gewalt geschrieben werden können, welche das Werkstück ergänzen und somit noch mehr 
Lebensrealitäten abbilden. 
Die Wanderausstellung kann von verschiedenen öffentlichen Institutionen und Personen 
sowie Privatperson en gebucht werden und soll durch eine Vernissage in Köln eröffnet 
werden. 
Maßnahmen/Inhalte: Die Wanderausstellung kann durch öffentliche 
Einrichtungen/Institutionen/Personen wie beispielsweise durch die Kölner Volkshochschule,  
das Arbeitsamt, etc. sowie d urch Privatpersonen gebucht werden. Seitens verschiedener 
öffentlicher Institutionen wurde schon ein erstes Interesse an einer derartigen Ausstellung 
bekundet. Als erste Maßnahme soll ein weiteres Ausstellungsstück gefertigt werden, welches 
die Bestehenden  ergänzt. Dieses soll das Thema patriarchale Gewalt im Allgemeinen 
repräsentieren, um den gesellschaftlichen Rahmen, in dem die anderen Themen eingebettet 
sind, noch einmal deutlich zu machen und zusätzlich aufzuzeigen, welche verschiedenen 
Formen der patr iarchalen Gewalt es außerdem gibt. Zusätzlich zu den Ausstellungsstücken 
wird es eine Broschüre mit weiterführenden Texten geben, die ergänzende Informationen 
hinsichtlich jeden Themas, welches durch ein Ausstellungsstück repräsentiert wird, 
beinhalten. Die in der Broschüre enthaltenen Infotexte werden weiterhin auch mittels QR -
Codes auditiv erfassbar sein. Außerdem finden sich in der Broschüre Film- und Literaturtipps 
sowie Quellen(angaben) zur weiteren Auseinandersetzung mit den Themen. Ergänzend soll 
es im Kölner Raum möglich sein, die Ausstellung gemeinsam mit Fachkräften des 
HennaMond e.V. zu besuchen und in den direkten Austausch über die Themen zu gehen. 
Eine Eröffnungsfeier in Köln selbst soll den Auftakt der Wanderausstellung darstellen.  Dort 
werden die vorerst verhüllten Ausstellungsstücke enthüllt und präsentiert.  Diese Vernissage 
dient dazu die Wanderausstellung möglichst öffentlichkeitswirksam innerhalb Kölns bekannt 
zu machen. Gleichzeitig sollen die Kölner Stadtbürger_innen beteiligt werden und ihre ersten

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Eindrücke hinsichtlich der Ausstellung äußern können. Die Wanderausstellung ist 
entsprechend prozessorientiert konzipiert und offen für Veränderungen, insbesondere auch 
durch Betroffene selbst. Die mögliche Beteiligung von Betroffenen soll der en 
Selbstwirksamkeit stärken und dafür sorgen, dass nicht nur über Betroffene gesprochen 
wird, sondern diese auch aktiv in Prozesse integriert werden und dadurch für sich selbst 
eintreten können. 
Die Vernissage soll mit einem Sektempfang beginnen, daraufhi n folgt die offizielle 
Begrüßung durch Frau Bläser. Im Anschluss soll die Wanderausstellung enthüllt und 
vorgestellt werden. Bei musikalischer Untermalung folgt darauf offener Austausch und 
Begegnung. Speisen und Getränke stehen zusätzlich den gesamten Abe nd zur Verfügung.  
Als Durchführungsort ist ein repräsentativer Raum im Clouth -Quartier (Clouth 104) in Köln 
Nippes vorgesehen. Die dortigen, imposanten Räumlichkeite n sorgen gemeinsam mit einem 
ausgewählten Catering für eine besonders hochwertige und dadurch öffentlichkeitswirksame 
Veranstaltung. Die Räumlichkeiten sowie verschiedene Catering -Unternehmen wurden 
schon angefragt  und Kostenvoranschläge eingeholt, um diese zu vergleichen . Die 
Vernissage nicht in der direkten Kölner Innenstadt, sondern in Nippes stattfinden zu lassen, 
sorgt zum einen dafür, dass die , zum anderen wird so die Verbindung zu den 
Räumlichkeiten von HennaMo nd e.V., welche sich auch im Kölner Norden befinden, 
hergestellt. 
Im Anschluss an die Eröffnungsveranstaltung kann die Ausstellung in Köln auf die 
Wanderschaft gehen. Der Transport kann dabei nach Absprache eigenverantwortlich oder 
durch HennaMond e.V. durchgeführt werden.  
Zielgruppe: Zielgruppe ist d ie Kölner  Stadtgesellschaft. Da die Wanderausstellung von 
unterschiedlichen Trägern oder Einzelpersonen buchbar ist, ist die Zielgruppe breit gestreut 
und die Inhalte können intensiv und weit verbreitet werden.  Erste Interessensbekundungen 
seitens der Liebfra uenschule Köln, der Gesamtschule Holweide, der Kreissparkasse Köln 
und anderen zeigen, dass es innerhalb Kölns jetzt schon ein großes Interesse daran gibt, die 
Wanderausstellung zu buchen. Auch das Buchungsi nteresse der Stadtbibliothek Troisdorf 
oder der AWO Pulheim machen deutlich, dass sogar im Kölner Umland der Bedarf nach 
einer derartigen Ausstellung besteht. Es ist angedacht, dass die Wanderausstellung für eine 
Höchstdauer von ca. 6 Wochen buchbar ist, sodass gewährleistet werden kann, dass 
möglichst viele verschiedene Institutionen oder Personen die Ausstellung buchen können.

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Dies hat einen besonders nachhaltigen pädagogischen Effekt, da durch beispiels weise 
Gruppendiskussionen, peer -to-peer Austausch, journalistische Öffentlichkeitsarbeit, 
Mundpropaganda, kollegialen Austausch etc. auch diejenigen Personen erreicht und 
sensibilisiert werden können, die die Ausstellung eventuell nicht selbst besucht habe n oder 
nicht besuchen können. Besonders Schulen sollen von der Wanderausstellung profitieren 
und sie entweder selbst buchen oder durch einen Klassenausflug für ihre Schüler_innen 
zugänglich machen. Die Aufklärungsarbeit der Ausstellung soll dadurch besonde rs bei 
jungen Menschen beginnen und Teil der pädagogischen Bildung sein bzw. werden. Aufgrund 
der Schwere der angesprochenen Themen empfiehlt sich ein Besuch der Wanderausstellung 
jedoch erst ab der 7. Klassenstufe und auch dann nur in einen pädagogischen Rahmen 
gebettet. Hierfür wird für Lehrer_innen zusätzlich eine Handreichung entworfen, die den 
Besuch der Ausstellung erleichtert und pädagogische Hinweise sowie relevante 
Informationen bzgl. „Wir schweigen nicht!“ noch einmal zusammenfasst. Außerdem ist e s je 
nach Bedarf der Schulen bzw. Lehrpersonen auch möglich, die Ausstellung mit 
Mitarbeiter_innen des HennaMond e.V. zu besuchen und in den direkten Kontakt zu gehen. 
Durch diese Zusatzmöglichkeiten können die Ausstellungsbesuche durch Schulen 
bestmöglich umgesetzt werden. 
Die Zielgruppe der Eröffnungsfeier sind zum einen öffentliche Personen der Kölner 
Stadtgesellschaft sowie Privatpersonen, für welche die Wanderausstellung beruflich oder auf 
andere Art relevant ist bzw. sein kann. Obwohl dies prinzipiell für jede einzelne Bürgerin bzw. 
jeden einzelnen Bürger der Fall ist, soll die Vernissage nur für geladene Gäste offen sein, um 
fachlichen Austausch und Feedback zu ermöglichen. Es sollen ca. 200 -250 Personen aus 
der Kölner Stadtgesellschaft, Politik, Schu lwesen, etc. eingeladen werden. Diese können 
daraufhin die Informationen über die Wanderausstellung in ihrem Umfeld teilen, was den 
Wirkungsrahmen der Ausstellung zu Beginn schon stark vergrößert. Die Vernissage ist 
dementsprechend zwar eine öffentliche Veranstaltung, findet jedoch in einem Innenraum und 
nur für geladene Gäste offen statt. Da es sich jedoch um mehr als 100 eingeladene 
Personen handelt, wird die Veranst altung als öffentlich gewertet, findet allerdings in einem 
Innenraum statt. 
Ziele: Die Sensibilisierung der Gesellschaft für die angesprochenen Themen ist das Kernziel 
der Wanderausstellung. Köln ist eine multikulturelle, diverse Stadt, weshalb derartige 
Sensibilisierung und Aufklärung für alle Büger_innen einen großen Nutzen mit sich bringt.

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Gleichzeitig ist Aufklärung ein Grundpfeiler der Gewaltprävention und somit ein wichtiger 
Aspekt zum Schutz für Mädchen und Frauen bzw. alle Betroffenen von patriarchaler Gewalt. 
Die Wanderausstellung und die zugehörige(n) Veranstaltung(en) sollen dementspr echend 
Menschen helfen, die aufgrund des gesellschaftlichen Geschlechterverhältnisses 
benachteiligt werden bzw. Gewalt erfahren. 
Das heißt, dass Betroffene gestärkt und empowert werden sollen. Die Ausstellung soll als 
politische Stellvertreterin für Betrof fene von patriarchaler Gewalt, insbesondere 
Zwangsheirat, Kinderehe, FGM und dem sogenannten Ehrenmord, wirken und deren 
Lebensrealitäten in den Fokus der Öffentlichkeit rücken. Dabei verfolgt die 
Wanderausstellung einen kultursensiblen und intersektionale n Ansatz, welcher dafür sorgen 
soll, dass möglichst viele Betroffene sich repräsentiert und in ihren Anliegen unterstützt 
fühlen. Gleichzeitig soll (Vor -)Verurteilungen dadurch entgegengewirkt werden. Die  
Ausstellung fokussiert die Lebensrealitäten von Mä dchen und Frauen, da diese besonders 
stark unter patriarchaler Gewalt leiden und den Großteil der Betroffenen ausmachen und soll 
daher einen Teil zum Abbau der Gewalt gegen Frauen und Mädchen beitragen. Obwohl die 
Ausstellung also einen geschlechtersensiblen Fokus hat, sollen andere geschlechtlichen und 
sexuellen Identitäten nicht in den Hintergrund gerückt werden. Forschung und 
Praxiserfahrung zeigen, dass alle Personen unabhängig von ihrem Geschlecht unter 
patriarchaler Gewalt leiden (können). Die weiterf ührenden Texte innerhalb der Broschüre 
thematisieren dies. 
Ein weiteres Ziel ist es, ein möglichst niederschwelliges Bildungsangebot zu präsentieren, 
welches demokratische Werte vermitteln soll, ohne, dass dafür viel Vorwissen von Nöten ist. 
Die Wanderauss tellung ist daher so gestaltet, dass auch Personen, die sich noch nie mit 
dem Thema der patriarchalen Gewalt auseinandergesetzt haben, einen Mehrwert aus ihr 
ziehen können. Erklärungen und Beschreibungen, die sowohl schriftlich als auch als Audio -
Dateien z ur Verfügung stehen, sowie die Möglichkeit den Verein HennaMond e.V. zu 
kontaktieren und weitergehende Fragen zu stellen, unterstützen die Niederschwelligkeit.  
Die Fertigung eines weiteren Werkstückes, welches patriarchale Gewalt im Allgemeinen 
thematisiert, verfolgt das Ziel, dass die Informationen der Ausstellung noch breiter gefächert 
und in ihrem gesellschaftlichen Kontext betrachtet werden können. Dies sorgt abermals für 
einen pädagogischen Mehrwert, weil so noch weitere Themenfelder in den Fokus der

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Öffentlichkeit gerückt werden, wodurch die Sensibilisierung nicht bei den Kernthemen 
(Zwangsheirat, Ehrenmord, FGC, Kinderehe) endet. 
Dadurch, dass die Ausstellung auch gemeinsam mit Fachkräften von HennaMond e.V. 
besucht werden kann, soll ermöglicht werde n, dass offene Fragen direkt geklärt und die 
Informationen durch gemeinsamen Austausch noch zielfüh render vermittelt werden können, 
was besonders für Schulen einen großen Mehrwert darstellt. 
Beitrag/Nutzen der Maßnahme: Die Wanderausstellung soll einen akt iven Nutzen in der 
(Kölner Stadt -)Gesellschaft leisten, um nachhaltig über den Themenschwerpunkt der 
patriarchalen Gewalt aufzuklären. Dadurch, dass die Wanderausstellung von vielen 
unterschiedlichen Personen gebucht und entsprechend angeschaut werden kann , ist der 
Wirkungskreis sehr groß. Dieser vergrößert sich abermals durch den Austausch, welcher im 
Rahmen der Ausstellung bzw. im Anschluss an den Besuch eben dieser stattfindet. Durch 
kollegialen Austausch, peer -to-peer-Gespräche, Mundpropaganda, Diskurse  im öffentlichen 
Raum und weitere Arten der Informationsweitergabe wird der pädagogische Wirkungsraum 
der Wanderausstellung noch einmal vergrößert. Die Vernissage, zu der ca. 200 -250 
Personen eingeladen werden sollen, trägt ebenfalls zu dem zuvor angesproc henen Prozess 
bei. Auch die bei den geplanten Maßnahmen beschriebene Broschüre erhöht die 
pädagogische Nachhaltigkeit des Projekts, da so die relevanten Inhalte auch nach Besuch 
der Ausstellung abrufbar sind und zusätzlich weitergegeben werden können.  
Zeitplanung:  
KW 37 Fertigung des neuen Werkstücks 
KW 37-41 Vorbereitung der Eröffnungsfeier, Fertigstellung der Ausstellungsstücke 
KW 41 13.10 Vernissage/Eröffnungsfeier 
KW 42 Evaluation der Veranstaltung, Organisatorisches 
Ab KW 42 Ausstellung wird auf Wanderschaft geschickt  
KW 50-52 Jahresabschlussevaluation 
Abschluss: Die Wanderausstellung „Wir schweigen nicht!“ soll für die Stadt Köln eine 
wertvolle Ergänzung der Arbeit gegen Gewalt an Frauen sein. Mit Hilfe des Amts für  die

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Gleichstellung von Frauen und Männern sollen die Themen Zwangsheirat, weibliche 
Genitalverstümmelung, Ehrendmord und weitere Formen der patriarchalen Gewalt in den 
gesellschaftlichen Fokus gerückt werden, mit dem Ziel diese Gewalt zu vermindern oder 
sogar zu verhindern. Das Proje kt ist schon lange in Planung und konnte trotz seiner 
Wichtigkeit aufgrund des Mangels an Fördergeldern bisher nie umgesetzt werden . Da 
andere Fördermittel nicht bekannt sind, kann „Wir schweigen nicht! “ ohne die finanzielle 
Unterstützung aus dem Fördertopf der Gleichstellungsstelle leider nicht durchgeführt werden, 
wodurch der pädagogische Nutzen und die wichtige und notwendige Aufklärungsarbeit 
verloren geht. 
Köln, den 10.08.2022 
 
Sonja Bläser, HennaMond e.V.

Kosten- und Finanzierungsplan - Förderprogramm Gleichstellung
Antragsteller*in: ID-Nr. wird später ausgefüllt
Projektbezeichnung:
Position (lfd. Ziffer) Beschreibung der Tätigkeit Zusammensetzung der Kosten Gesamtbetrag
Gesamtsumme Personalkosten 0
Position Beschreibung der Einzelposten Zusammensetzung der Einzelposten Gesamtbetrag
1. Materialkosten
Material- und Fertigungskosten für das 5. neue 
Ausstellungsstück, Verhüllungsstoffe für die Vernissage, 
Verpackungskosten für die Ausstellungsstücke, etc.
Material- und Fertigungskosten: 700,-, 
Verhüllungsstoffe: 250,-, Verpackungskosten: 1400,- 2350,-
2. Druckkosten
Erstauflage der Broschüre für die komplette 
Ausstellung (ca. 150 Stück), personalisierte Einladungen 
für die Vernissage, Werbebanner/-Poster, etc.
Broschüre: 1200,-, Einladungen: 250,-, 
Werbebanner/-Poster: 500,- 1950,-
3. Transportkosten
Transport der Ausstellungsstücke in Köln (2-3 
komplette Transporte), etc. o.A. 500,-
4. Kosten der 
Vernissage
Räumlichkeiten, Getränke und Catering, musikalische 
Untermalung, etc.
Räumlichkeiten: 1500,-, Catering + Getränke: 2400,-
, musikalische Untermalung: 300,- 4200,-
Sonja Bläser, HennaMond e.V.
I. Personalkosten   (sozialversicherungspflichtige Beschäftigte)
II. Sachkosten   (Honorarkosten sind auch Sachkosten)
Wanderausstellung "Wir schweigen nicht!"

Kosten- und Finanzierungsplan - Förderprogramm Gleichstellung
Gesamtsumme Sachkosten 9000,-
Position Beschreibung der Einzelposten Zusammensetzung der Einzelposten Gesamtbetrag
Gesamtsumme Einnahmen
Position Beschreibung der Einzelposten Zusammensetzung der Einzelposten Gesamtbetrag
1. Ehrenamtliche 
Arbeit
Vorbereitung der Vernissage, Service bei der 
Vernissage, Aufbau der Vernissage, Abbau und 
Reinigungsarbeiten, etc.
5 Ehrenamtler_innen mit jeweils 20 Zeitstunden 
Arbeitsaufwand 1000,-
III. Einnahmen   (z. B. anderweitige Zuwendungen, Leistungen Dritter, Spenden, etc.)
VI. Eigenmittel   (mindestens 10 % erforderlich, das können auch eingebrachte Ehrenamtsstunden sein)

Kosten- und Finanzierungsplan - Förderprogramm Gleichstellung
Gesamtsumme 1000,-
Gesamtkosten Projekt 10000,-
Gesamteinnahmen und Eigenmittel 1000,-
Differenz 9000,-

Anlage 4.2 FrauenLeben - Kosten- und Finanzierungsplan

1423 Zeichen

FrauenLeben Kosten- und Finanzierungsplan
Antragsteller*in: ID-Nr. wird später ausgefüllt
Projektbezeichnung:
Position (lfd. Ziffer)Beschreibung der Tätigkeit Zusammensetzung der Kosten Gesamtbetrag
Gesamtsumme Personalkosten 0,00 €
Position Beschreibung der Einzelposten Zusammensetzung der EinzelpostenGesamtbetrag
Anpassung FormateAnpassung der bisherigen Plakatformate der Kampagne
an die Formate der Innnen - u. Außenwerbung in der
KVB 1.500,00 €
Druck und Drucken und Anbringen der Innenwerbung (Seitenscheiben, Innenplakate) und Außenwerbung (Ganz-en, Innenplakate) und Außenwerbung 9.500,00 €
Anbringung (Ganzgestaltung u. Heckgestzaltung) in Bussen und Bahnen
Gesamtsumme Sachkosten 11.000,00 €
I. Personalkosten   (sozialversicherungspflichtige Beschäftigte)
II. Sachkosten   (Honorarkosten sind auch Sachkosten)
Consent Kampagne "Nur Ja heißt Ja"

FrauenLeben Kosten- und Finanzierungsplan
Position Beschreibung der Einzelposten Zusammensetzung der EinzelpostenGesamtbetrag
Spenden 1.000,00 €
Gesamtsumme Einnahmen 1.000,00 €
Position Beschreibung der Einzelposten Zusammensetzung der EinzelpostenGesamtbetrag
Gesamtsumme 0,00 €
Gesamtkosten Projekt 11.000,00 €
Gesamteinnahmen und Eigenmittel 1.000,00 €
Differenz 10.000,00 €
III. Einnahmen   (z. B. anderweitige Zuwendungen, Leistungen Dritter, Spenden, etc.)
VI. Eigenmittel   (mindestens 10 % erforderlich, das können auch eingebrachte Ehrenamtsstunden sein)

Beschlussvorlage Ausschuss

3840 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
II/03 
 
Vorlagen-Nummer 
 2609/2022 
Freigabedatum 
 18.08.2022 
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung 
Betreff 
Anträge zum Förderprogramm "Gleichstellung von Frauen und Männern" 
Beschlussorgan 
Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern 
Gremium Datum 
 
Beschluss: 
 
Im Haushaltsplan 2022 stehen im Teilergebnisplan 0111, Sonstige Innere Verwaltung, Teilplanzeile 
16, Sonstige ordentliche Aufwendungen dem Amt für Gleichstellung von Frauen und Männern insge-
samt Fördergelder in Höhe von 200.000 Euro zur Verfügung. 
In seiner Sitzung am 13. Juni 2022 hat der Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und  Män-
nern das Förderprogramm „Gleichstellung von Frauen und Männern“ in einer Höhe von 45.000 Euro 
beschlossen (Vorlagen-Nr. 1796/2022). Der Finanzausschuss hat am gleichen Tag ebenfalls die 
Freigabe der Mittel beschlossen. 
 
Der Ausschuss beschließt die Verteilung der Mittel für die vorliegenden Anträge wie folgt: 
 
1. Paula e.V. 
Schaffung einer Grundlage für die Initiierung einer Wohnmöglichkeit für Frauen ab 60 Jah-
ren, die von Traumata durch Gewalt betroffen sind.  
10.000 € 
 
2. Kölner Frauengeschichtsverein e. V. 
Digitalisierung und Erfassung der Sendungsmitschnitte von „Radio Lästerher(t)z“ 
7.123,90 € 
 
3. Henna Mond e.V. 
Wanderausstellung "Wir schweigen nicht" 
9.000 € 
 
4. FrauenLeben e.V. 
Plakatkampagne im ÖPNV „Nein heißt Nein“ 
10.000 € 
 
5. Frauen Beratungszentrum Köln e. V. 
Trillerpfeifen zur Stärkung des Sicherheitsempfindens bei Frauen und Mädchen 
2.131,20 € 
 
6. Bündnis LILA in Köln 
Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern 05.09.2022

2 
Organisation und Durchführung einer Demonstration zum 25.11.22 (Internationaler Tag 
gegen Gewalt an Frauen) 
5.440,86 €

3 
Haushaltsmäßige Auswirkungen 
 Nein 
 Ja, investiv Investitionsauszahlungen         € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  Ja            % 
 Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme  s. Begründung der 
Finanzierung € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  Ja            % 
Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr:       
a) Personalaufwendungen          € 
b) Sachaufwendungen etc.          € 
c) bilanzielle Abschreibungen         € 
Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr:       
a) Erträge          € 
b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten         € 
Einsparungen: ab Haushaltsjahr:       
a) Personalaufwendungen          € 
b) Sachaufwendungen etc.          € 
Beginn, Dauer        
 
Auswirkungen auf den Klimaschutz 
 
  Nein    
  Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung)  
  Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung)  
 
 
Begründung: 
Gemäß der Zuständigkeitsordnung des Rates der Stadt Köln dient das Förderprogramm „Gleichstel-
lung von Frauen und Männern“ 
 
• der Förderung der Gleichstellung von Frauen und Männern, 
• Frauenorganisationen, -projekten und Initiativen 
• der Gewährleistung einer möglichst großen Vielfalt an Aktivitäten zum Thema Gleichstellung 
 
sowie 
 
• dem Abbau von Benachteiligungen in der Lebenssituation von Frauen und Männern sowie Mädchen 
und Jungen. 
 
 
Am 13. Juni 2022 haben der Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern das Förder-
programm beschlossen und der Finanzausschuss die Mittel in Höhe von 45.000 € für das Förderpro-
gramm freigegeben.

4 
 
Die vorliegenden Anträge entsprechen grundsätzlich den formellen und inhaltlichen Kriterien des För-
derprogramms „Gleichstellung von Frauen und Männern“ und erfüllen damit generell die Vorausset-
zungen zur Förderung. 
 
Finanzierung: 
Die zur Finanzierung der Maßnahmen benötigten Mittel stehen im Teilergebnisplan 0111, Sonstige 
Innere Verwaltung, in der Teilplanzeile 16, Sonstige ordentliche Aufwendungen, im Haushaltsjahr 
2022, zur Verfügung.

Anlage 6.1 Projektbeschreibung_LILA IN KÖLN

2316 Zeichen

Projektbeschreibung 
 
Gewalt gegen Frau und Mädchen hat viele Facetten. Die meisten davon unsichtbar: Erniedrigungen, 
Drohungen, Einsperren, Geldentzug. Die Liste ist lang. Die Folgen davon bleiben ebenfalls meist im 
Verborgenen: Angst, Ohnmacht, Hilflosigkeit. Sichtbare Folgen sind körperliche Verletzungen und 140 
ermordete Frauen im Jahr 2021 in Deutschland. 
Der 25. November eines Jahres, dem internationalen Tag gegen Gewalt gegen Frauen Mädchen, macht 
die eben genannten Zahlen sichtbar. Sichtbar, um Betroffenen Mut zu machen, nicht allein zu sein. 
Sichtbar, um Hilfe und Unterstützung in Anspruch zu nehmen . Sichtbar, um Mitmenschen darauf 
aufmerksam zu machen, dass Gewalt passiert.  
Seit über zehn Jahren schafft das Bündnis LILA IN KÖLN genau diese Sichtbarkeit. Das Bündnis, 
bestehend aus zehn autonomen Frauenunterstützungseinrichtungen, arbeit et seit vielen Jahren zum 
Thema Gewalt gegen Frauen und Mädchen. Die Dem onstration ist jedes Jahr eines der größten 
öffentlichkeitswirksamen Aktionen, d ie im vergangenen Jahr rund 600 Menschen auf die Straße 
brachte.  
Die Organisation dieses Tages bindet bereits in den Vorbereitungen viele Ressourcen, welche nicht alle 
Bündnisorganisationen stemmen können, finanziell wie personell. Die Mitgliedsorganisationen haben 
in der Regel keine ausreichende oder gänzlich fehlende Finanzierung durch öffentliche Mittel.  
Unsere Vision ist eine der größten Veranstaltungen zum 25. November in Deutschland zu organisieren 
und damit ein klares Zeichen gegen Gewalt gegen Frauen und Mädchen zu setzen. Alle Menschen im 
Kölner Stadtgebiet und außerhalb sind eingeladen, sich der Aktion anzuschließen.  Die Veranstaltung 
selbst findet am 25.11.2022 in den Abendstunden statt. 
In Anlehnung an das Kölner Gesamtkonzept Köln – Augen auf bzw. Artikel 13 der Istanbul Konvention 
dient die Veranstaltung nachhaltig dazu bei, Präsenz und Aufmerksamkeit für das Thema zu generieren 
sowie gesellschaftlich notwendige Diskussionsprozesse voranzutreiben. Dafür wird die Veranstaltung 
an sich genutzt sowie Flyer, die verteilt werden und über Social Media-Beiträge.  
Wir setzten uns ein, für ein gewaltfreies und selbstbestimmt es Leben aller Frauen und Mädchen 
weltweit! Getreu dem Motto an diesem Tag: WIR NEHMEN UNS DIE NACHT! // TAKE BACK THE NIGHT!

Anlage 5.2 Frauenberatungszentrum - Kosten- und Finanzierungsplan

1316 Zeichen

Frauenberatungszentrum Kosten- und Finanzierungsplan
Antragsteller*in: ID-Nr. wird später ausgefüllt
Projektbezeichnung:
Position (lfd. Ziffer)Beschreibung der Tätigkeit Zusammensetzung der Kosten Gesamtbetrag
Gesamtsumme Personalkosten 0,00 €
Position Beschreibung der Einzelposten Zusammensetzung der Einzelposten Gesamtbetrag
1 3.000 Trillerpfeifen mit Druck Trillerpfeifen, Tampondruuck, Vorkosten und Datencheck 1.773,10 €
2 Design Flyer Honorarkosten Grafikbüro 400,00 €
3 Druckkosten Druck Flyer 70,00 €
4 Schlüsselringe Schlüsselringe für Trillerpfeifen 125,00 €
Gesamtsumme Sachkosten 2.368,10 €
I. Personalkosten   (sozialversicherungspflichtige Beschäftigte)
II. Sachkosten   (Honorarkosten sind auch Sachkosten)

Frauenberatungszentrum Kosten- und Finanzierungsplan
Position Beschreibung der Einzelposten Zusammensetzung der Einzelposten Gesamtbetrag
Gesamtsumme Einnahmen
Position Beschreibung der Einzelposten Zusammensetzung der Einzelposten Gesamtbetrag
1 Eigenateil gemäß Förderrichtlinien 236,81 €
Gesamtsumme 236,81 €
Gesamtkosten Projekt 2.368,10 €
Gesamteinnahmen und Eigenmittel 236,81 €
Differenz 2.131,29 €
III. Einnahmen   (z. B. anderweitige Zuwendungen, Leistungen Dritter, Spenden, etc.)
VI. Eigenmittel   (mindestens 10 % erforderlich, das können auch eingebrachte Ehrenamtsstunden sein)

Anlage 6.2 Lila Kosten- und Finanzierungsplan

1249 Zeichen

Lila Kosten- und Finanzierungsplan
Antragsteller*in: ID-Nr. wird später ausgefüllt
Projektbezeichnung:
Position (lfd. Ziffer)Beschreibung der Tätigkeit Zusammensetzung der Kosten Gesamtbetrag
Gesamtsumme Personalkosten 0,00 €
Position Beschreibung der Einzelposten Zusammensetzung der Einzelposten Gesamtbetrag
1 Veranstaltungstechnik Democar, LKW-Bühne, Honorar Techniker:innen 5.545,40 €
2 Redesign Flyer Honorarkosten Grafikbüro 400,00 €
3 Druckkosten Druck Flyer 100,00 €
Gesamtsumme Sachkosten 6.045,40 €
Lila in Köln
I. Personalkosten   (sozialversicherungspflichtige Beschäftigte)
II. Sachkosten   (Honorarkosten sind auch Sachkosten)
Demonstration 24. November 2022

Lila Kosten- und Finanzierungsplan
Position Beschreibung der Einzelposten Zusammensetzung der Einzelposten Gesamtbetrag
Gesamtsumme Einnahmen
Position Beschreibung der Einzelposten Zusammensetzung der Einzelposten Gesamtbetrag
1 Eigenanteil gemäß Förderrichtlinien 604,54 €
Gesamtsumme 604,54 €
Gesamtkosten Projekt 6.045,40 €
Gesamteinnahmen und Eigenmittel 604,54 €
Differenz 5.440,86 €
III. Einnahmen   (z. B. anderweitige Zuwendungen, Leistungen Dritter, Spenden, etc.)
VI. Eigenmittel   (mindestens 10 % erforderlich, das können auch eingebrachte Ehrenamtsstunden sein)

Anlage 5.1 Projektbeschreibung Frauenberatungszentrum Köln

2075 Zeichen

Projektbeschreibung 
 
Die Sicherheit von Frauen und Mädchen ist ein zentrales Thema gesellschaftlicher Debatten. Die 
Stadt Köln ist sich ihrer Verantwortung insofern bewusst, was unter anderem darin ersichtlich wird, 
dass sie auf der Website auf einige (Verhaltens-) Tipps hinweist. 
Nicht zuletzt ist die Stadt Köln Teil der Kölner Initiative gegen sexualisierte Gewalt und unterstützt 
die Präventionskampagne EDELGARD, die für den Schutz von Frauen und Mädchen im öffentlichen 
Raum steht. 
Diese bereits bestehenden Kampagnen und Projekte möchten wir um eine konkrete 
Handlungsoption ergänzen und damit gleichzeitig das individuelle Sicherheitsempfinden von Frauen 
und Mädchen zu stärken. Unsere Pfeifenaktion stieß bereits 2010/2011 auf großen Erfolg. Bis heute 
profitieren ratsuchende Frauen in der Beratung von diesem Angebot. 
WER LAUT WIRD, IST KEIN LEICHTES OPFER!  
Kleine Trillerpfeifen, bedruckt mit unseren Kontaktdaten, werden bei einer Verteilaktion rund um 
den 25. November 2022, dem Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen und Mädchen am 
Friesenplatz verteilt. Ein beiliegender Flyer erklärt die Anwendung und Vorteile von Trillerpfeifen bei 
Bedrohung oder Gewalt: 
• Die Situation ist durch den Überraschungseffekt für die grenzüberschreitende Person nicht 
einschätzbar 
• Mitmenschen werden aufmerksam gemacht und können ggf. einschreiten 
• Trillern verletzt nicht und kann somit nicht als Waffe verwendet werden 
• Durch Festmachen am Schlüsselbund ist die Trillerpfeife lokalisierbar und schnell griffbereit. 
Wir verstehen die Aktion als niedrigschwelliges Mittel, um mit potenziell ratsuchenden Frauen in 
Kontakt zu kommen. Der Zugang zu unseren Beratungsmöglichkeiten wird so bekanntgemacht und 
erleichtert.  
Das Projekt trägt nachhaltig dazu bei, Angst und Unsicherheit im öffentlichen Raum zu enttabuisieren 
und zu einem besprechbaren Thema zu machen. Durch die Erweiterung der Handlungsmöglichkeiten 
in grenzüberschreitenden Situationen werden Frauen und Mädchen dazu empowert, sich frei und 
sicher im Alltag bewegen zu können.

Beratungsverlauf (1)

05.09.2022 Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern
TOP 3.1 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
2609/2022
Typ
Beschlussvorlage Ausschuss
Datum
18.08.2022
Erstellt
16.08.2022 20:18