3395/2017
Genehmigung der Mittelverwendung für Sonderausstellungen der Museen 2018
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Anlage 1 Sonderausstellungsprojekte der Museen 2018
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Anlage 1, Seite 1 von 16 Sonderausstellungsprojekte der Museen 2018 Die Sonderausstellungsprojekte der Museen 2018 sind zum überwiegenden Teil ab- geschlossen, wobei diese Aufstellung den derzeitigen Stand November 2017 dar- stellt. Für einige Sonderausstellungen konnten die Kosten- und Erlöspläne noch nicht finalisiert werden; hier erfolgt die Einholung zur Genehmigung der Mittelwendung zu einem späteren Zeitpunkt. Für Sonderausstellungen des Römisch-Germanischen Museums (Carl Steuernagel) und des Kölnischen Stadtmuseums (Jaques Offenbach) in 2019 wird gebeten, aus dem Sonderausstellungsetat 2018 Mittel zur Finanzierung der Vorbereitungsarbeiten vorab zu bewilligen. Des Weiteren sind auch Ausstellun- gen, für die in 2017 im Vorgriff auf das Jahr 2018 Mittel aus dem Sonderausstel- lungsetat 2018 zur Verfügung gestellt wurden, enthalten. Betroffen sind das Museum Ludwig (Haegue Yang), Rautenstrauch-Joest-Museum (Slg. Lips) und das Museum für Ostasiatische Kunst (Das gedruckte Bild), die Ausstellungen werden nachrichtlich aufgeführt. Zu den Sonderausstellungen im Einzelnen: Museum Ludwig Hier und Jetzt im Museum Ludwig: Günter Peter Straschek Zeitraum: 03. März bis 01. Juli 2018 Einer der beeindruckendsten Dokumentarfilme der deutschen Fernsehgeschichte schlummerte Jahrzehnte im Archiv des WDR: Günter Peter Strascheks Filmemigrati- on aus Nazideutschland von 1975. Jetzt rückt er ins Zentrum einer Ausstellung, die Strascheks Schaffen im Kontext der revolutionären Filmarbeit der 60er und 70er Jah- re vorstellt. Straschek (1942–2009) ist einer der bedeutendsten Erforscher des euro- päischen Filmexils. Viele der über 2000 vor den Nazis geflohenen Filmleute kommen in dem fünfstündigen Film zu Wort. Die Ausstellung erinnert an Straschek als einen Unversöhnlichen, dessen beharrli- cher Blick die verleugnete Vergangenheit auf die Tagesordnung setzte. Geschult hat er diesen Blick auch im Kino, etwa am kompromisslosen Werk der Filmemacher Jean-Marie Straub und Danièle Huillet, in deren Film Einleitung zu Arnold Schoen- bergs Begleitmusik zu einer Lichtspielscene Straschek auftritt. Von 1966 an studierte er an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin (dffb). 1968 flog er im Zuge der Auseinandersetzung um seinen Film Ein Western für den SDS von der Akade- mie. Die dffb-„Wochenschau“, die die Vorgänge dokumentiert, ist in der Ausstellung ebenso zu sehen wie Strascheks Film Zum Begriff des ‚kritischen Kommunismus’ bei Antonio Labriola (1970). Mit der Ausstellung Günter Peter Straschek. Emigration – Film – Politik wird die in- terdisziplinäre Reihe HIER UND JETZT im Museum Ludwig fortgesetzt. Der Künstler Eran Schaerf entwickelte für die Ausstellung eine Architektur, die die Themen „Emig- ration – Film – Politik“ reflektiert. Drittmittel: Kulturstiftung des Bundes (130.000 €, zugesagt), Stiftung Storch (50.000 €, zugesagt), Gesellschaft für Moderne Kunst (50.000 €, zugesagt). Anlage 1, Seite 2 von 16 Kosten-/Erlösplan Museum Museum Ludwig Titel Hier und Jetzt / Günter Peter Straschek Zahlende Besucher 32.000 Kosten Architektur/Installation 80.000 EUR Transport/Versicherungen 2.000 EUR Werbung/Öffentlichkeitsarbeit/Didaktik 50.000 EUR Katalog/sonstige Publikationen 50.000 EUR Vorbereitungs- und Durchführungs- kosten 74.000 EUR Kosten gesamt 256.000 EUR Erlöse Eintritte 12.800 EUR Verkaufserlöse (Katalog etc.) 3.200 EUR Zuschuss Bund 130.000 EUR Zuschuss Land 0 EUR Zuschüsse von Sonstigen 100.000 EUR Spenden und Sonstige Erlöse 0 EUR Erlöse gesamt 246.000 EUR Sonderausstellungsetat ML 2018 10.000 EUR Überschuss/Defizit 0 EUR Doing the Document (Arbeitstitel) Fotografien von Diane Arbus bis Piet Zwart Die Schenkung Bartenbach Zeitraum: 01. September 2018 bis 06. Januar 2019 Dank einer Schenkung von über zweihundert Werken deutscher und amerikanischer Fotografinnen durch die Kölner Familie Bartenbach an die Kunststiftung im Museum Ludwig durfte das Museum seine Sammlung kürzlich substantiell erweitern. Diane Arbus, Walker Evans, Lee Friedlander, August Sander, Gabriele und Helmut Nothhelfer, Tata Ronkholz, Albert Renger-Patzsch oder Piet Zwart und elf weitere Positionen – sie alle eint ein dokumentarisch-künstlerischer Ansatz, der mit Doing the Document vorgestellt und zugleich befragt wird. Walker Evans bezeichnete seine Fotografien nicht als dokumentarisch, sondern sprach von einem „dokumentarischen Stil“. Dazu zählt auch die Entscheidung für fotografische Serien, wie sie fast alle Fo- tografinnen der Sammlung verfolgten, wenn sie Menschen, Orte oder Pflanzen auf- nahmen. Ergänzend zu den reichen Bildkonvoluten beinhaltet die Sammlung Bartenbach auch Quellenmaterial, das im Zuge der Ausstellung erstmals wissenschaftlich erschlossen wird. Doing the Document stellt eine Sammlung vor, die vom frühen 20. Jahrhundert in die Gegenwart reicht und sich in jenem Spannungsfeld bewegt, das die Fotografie von Anfang an begleitet: Anlage 1, Seite 3 von 16 Wo endet das Dokument und wo beginnt die künstlerische Geste? Dies ist eine Fra- ge, die in postfaktischen Zeiten und der zunehmenden Ästhetisierung von Archiv- und Dokumentationsmaterial in der zeitgenössischen Kunst wieder neu zu verhan- deln ist. Drittmittel: in Höhe von insgesamt 135.000 € angefragt, abgesichert durch Ausfall- bürgschaft der Kunststiftung im Museum Ludwig. Kosten-/Erlösplan Museum Museum Ludwig Titel Sammlung Barten- bach (Arbeitstitel) Zahlende Besucher 40.000 Kosten Architektur/Installation 25.000 EUR Transport/Versicherungen 0 EUR Werbung/Öffentlichkeitsarbeit/Didaktik 80.000 EUR Katalog/sonstige Publikationen 36.500 EUR Vorbereitungs- und Durchführungs- kosten 53.500 EUR Kosten gesamt 195.000 EUR Erlöse Eintritte 40.000 EUR Verkaufserlöse (Katalog etc.) 5.000 EUR Zuschuss Bund 0 EUR Zuschuss Land 0 EUR Zuschüsse von Sonstigen 135.000 EUR Spenden und Sonstige Erlöse 0 EUR Erlöse gesamt 180.000 EUR Sonderausstellungsetat ML 2018 15.000 EUR Überschuss/Defizit 0 EUR Gabriele Münter Zeitraum: 15. September 2018 bis 13. Januar 2019 Ankündigung Der Kostenplan zur Ausstellung Gabriele Münter konnte zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht abschließend finalisiert werden. Der Beschluss zur Mittelgenehmigung wird dem Ausschuss kurzfristig vorlegt. Haegue Yang Zeitraum: 18. April bis 12. August 2018 nachrichtlich Die Mittelverwendung für die Sonderausstellung Haegue Yang wurde bereits durch den Ausschuss Kunst und Kultur am 10.10.2017 mit folgendem Budget beschlossen: Anlage 1, Seite 4 von 16 Zahlende Besucher 40.000 Kosten: 820.000 € Erlöse: 705.000 € Sonderausstellungsetat ML 2018: 115.000 € Römisch-Germanisches Museum BodenSchätze: Archäologie in Köln Zeitraum: Mitte April bis Mitte Oktober 2018 Nach den aktuellen Erörterungen mit Feuerwehr und Bauaufsicht und entgegen den bisherigen Festlegungen ergibt sich möglicherweise eine Option, die Betriebserlaub- nis für das Museumsgebäude unter Einhaltung entsprechender Maßgaben um ein weiteres Jahr zu verlängern. In diesem Fall könnte die Sonderausstellung Boden- Schätze im Museum ausgerichtet werden. Das Römisch-Germanische Museum nimmt bekanntlich auch die hoheitlichen Aufga- ben der Archäologischen Bodendenkmalpflege wahr. Durch zahlreiche Ausgrabun- gen im gesamten Stadtgebiet erfahren die Sammlungen des Museums alljährlich rei- che Zuwächse. Die akribische Arbeit von Archäologen und Restauratoren bringt so manch ein „Schmuckstück“ aus Römerzeit oder Mittelalter ans Tageslicht. Doch auch Funde aus Altgrabungen sind seit einigen Jahren im Fokus des Römisch-Germanischen Muse- ums, das sich mit hoher Intensität der Restaurierung und Erschließung der Samm- lungsbestände widmet, die im Zweiten Weltkrieg teilweise schwer beschädigt wur- den. So ist es gelungen, manches längst verloren geglaubte Zeugnis wieder für die Besucherinnen und Besucher erfahrbar zu machen! Die Ausstellung Bodenschätze zeigt ‚alte‘ und ‚neue‘ Funde aus 100.000 Jahren Menschheits- und 2.000 Jahren Stadtgeschichte. In beeindruckenden Funden spiegeln sich zahlreiche Kapitel der reichen Kölner Stadthistorie: Die ältesten Siedler aus Köln-Lindenthal, Kelten und Germanen bei- derseits des Rheins, Neues aus der Colonia, zur Alteburg, dem kaiserlichen Flotten- lager am Rhein, der Divitia, einer spätrömischen Trutzburg auf dem rechten Rhein- ufer oder der Kölner Altstadt und mittelalterlichen Wirtschaftsmetropole am Rhein. Zur Ausstellung erscheint ein reich bebildertes Begleitbuch, das die Funde einem breiten Publikum kulturhistorisch erläutert. Drittmittel: Archäologische Gesellschaft (3.000 €, zugesagt). Kosten-/Erlösplan Museum Römisch- Germanisches- Museum Titel BodenSchätze Zahlende Besucher 45.000 Kosten Architektur/Installation 38.000 EUR Anlage 1, Seite 5 von 16 Transport/Versicherungen 8.000 EUR Werbung/Öffentlichkeitsarbeit/Didaktik 14.000 EUR Katalog/sonstige Publikationen 21.000 EUR Vorbereitungs- und Durchführungs- kosten 44.000 EUR Kosten gesamt 125.000 EUR Erlöse Eintritte 90.000 EUR Verkaufserlöse (Katalog etc.) 0 EUR Zuschuss Bund 0 EUR Zuschuss Land 0 EUR Zuschüsse von Sonstigen 3.000 EUR Spenden und Sonstige Erlöse 0 EUR Erlöse gesamt 93.000 EUR Sonderausstellungsetat 2018 32.000 EUR Überschuss/Defizit 0 EUR Carl Steuernagel - Pionier der Köln Stadtarchäologie Zeitraum: Februar 2019 Ankündigung mit Mittelbeschluss Am 6. Februar 2019 jährt sich der Todestag von Dr. h.c. Carl Steuernagel (1848- 1919) zum 100. Mal. Anlässlich dieses Gedenktages plant das Römisch- Germanische Museum in Zusammenarbeit mit den Stadtentwässerungsbetrieben Köln eine kleine Sonderausstellung, die sich den archäologischen Forschungen von Steuernagel widmet. Der humanistisch gebildete Geheime Baurat und Stadtbaurat ließ anlässlich des Baus des ersten modernen Kanalnetzes an zahllosen Stellen der Altstadt historische Funde und Befunde dokumentieren. Seine Dokumentation ist für die Kölner Stadtar- chäologie bis heute unverzichtbar. Die kleine Studioausstellung „Carl Steuernagel“ wird Anfang Februar 2019 – passend zum 100. Todestag des Pioniers der Kölner Bodendenkmalpflege – in den Räumen eines geplanten Interims des Museums gezeigt. Zur Vorbereitung der Sonderausstel- lung werden in 2018 Mittel in Höhe von 18.000 € benötigt. Es wird gebeten, die Mittel vorab aus dem Sonderausstellungsetat 2018 zu bewilligen. Zahlende Besucher NN Kosten / Vorbereitungsarbeiten 18.000 € Erlöse: 0 € Sonderausstellungsetat 2018: 18.000 € Anlage 1, Seite 6 von 16 Rautenstrauch-Joest-Museum Photoszene-Festival 2018 im Rautenstrauch-Joest-Museum – Kulturen der Welt Zeitraum: September/Oktober 2018 Ankündigung Mit dem Photoszene-Festival präsentiert sich ganz Köln im Zeichen der Fotografie. Parallel zur Photokina und mit zuletzt mehr als insgesamt 100 Fotografieausstellun- gen gastiert das alle zwei Jahre stattfindende Festival 2018 auch im RJM. Das Haus verfügt über ein einzigartiges Archiv von rund 100.000 historischen Fotografien. Mit der Verbindung von historischen und zeitgenössischen Fotografien soll in diesem Zeitraum die Fotosammlung des Museums in den Fokus rücken. Die Ausstellung er- folgt in Zusammenarbeit mit der Internationalen Photoszene Köln. Hinter-Gründe: Ernst Dieffenbach und die Erforschung Neuseelands, 1839-41 (AT) Zeitraum: Anfang November 2018 bis Ende Januar 2019 Ankündigung 2014 erhielt das Rautenstrauch-Joest-Museum ein Album „Sketches and Views from New Zealand 1841“ aus dem Nachlass des Gießener Naturforschers Ernst Dieffen- bach (1811-1855) zum Geschenk. Dessen enthaltene Abbildungen zählen zu den frühesten Bildzeugnissen des Landes und waren 2015-17 Gegenstand einer Feldfor- schung bei den Māori, der indigenen Bevölkerung Neuseelands, zu Landrecht und Landnahme, der spirituellen Bedeutung von historischen Bildwerken im 21. Jahrhun- dert sowie gravierender Veränderungen der Umwelt seit dem frühen 19. Jahrhundert. Die Ergebnisse des Projekts werden ebenso vorgestellt wie am Beispiel der Biogra- phie Dieffenbachs die zeitgenössischen Bedingungen der Produktion von Wissen und seiner Vermittlung im Spannungsfeld kolonialer Peripherie und Metropole. Koloniale Begegnungen –Die Sammlung Julius Lips Zeitraum: 16. März bis 03. Juni 2018 nachrichtlich Die Mittelverwendung für die Ausstellung wurde bereits im Ausschuss Kunst und Kul- tur am 12.09.2017 genehmigt. Da die Ausstellung in 2018 stattfindet, der Zuschuss jedoch aus dem Sonderausstellungsetat 2017 stammt, wird die Sonderausstellung nachrichtlich aufgeführt. Zahlende Besucher 5.000 Kosten: 115.800 € Erlöse: 100.800 € Sonderausstellungsetat 2017: 15.000 € Anlage 1, Seite 7 von 16 Museum für Angewandte Kunst Trotz der Fenstersanierung plant das Museum für Angewandte Kunst die Durchfüh- rung der im Folgenden beschriebenen drei Sonderausstellungen für das Jahr 2018. So sollen nach den bereits angelaufenen vorbereitenden Maßnahmen ab Dezember 2017 die ersten Fenster ausgetauscht werden. Der weitere Austausch der Fenster erfolgt fassadenweise und nach Geschossen bei laufendem Betrieb des Museums, so dass es lediglich zu Teilschließungen entsprechend der Bauabschnitte kommt. Damit ist das erklärte Ziel des Museums erreicht, auch während der Bauzeit mit Aus- stellungen und Veranstaltungen für die Besucher präsent zu sein. Andy Warhol – Pop goes Art Zeitraum: 1. September 2018 bis 24. Februar 2019 Anlässlich des Jubiläums des c/o pop Festivals (15 Jahre), des Kölner Plattenlabels für elektronische Musik KOMPAKT (20 Jahre) und des 80sten Geburtstags bzw. 30sten Todesjahres der Musik- und Modeikone Nico präsentiert das MAKK die Aus- stellung „Andy Warhol – Pop goes Art“. Andy Warhol (1928-1987) setzte sich seit 1949 immer wieder mit dem Medium Schallplatte auseinander. Als Werbegrafiker gestaltete er zunächst vor allem Jazz- LPs, bevor er sich in den 1960er Jahren - dann bereits als international etablierter Künstler - der Gesamtkonzeption für Cover der unterschiedlichsten Musikgenres widmete. Durch Zeichnungen, Siebdrucke, Fotografien und eigenwillige kalligraphi- sche Elemente prägte er die Gestaltung und Ästhetik zahlreicher Plattencovers der Zeit. Hierzu zählen das legendäre und skandalöse Album der Rolling Stones „Sticky Fingers“ oder Cover für Diana Ross, John Lennon, Paul Anka, Miquel Bosé oder das NBC Symphony Orchestra. Absoluten Kultstatus hat mittlerweile das Album „The Velvet Underground & Nico“. Dieses Debütalbum der experimentellen Rockband The Velvet Underground mit der Sängerin Nico wurde von Andy Warhol produziert und im März 1967 veröffentlicht. Das ebenfalls von ihm konzipierte Plattencover zeigt eine Banane, deren gelbe Schale in Form eines Aufklebers gemäß des Slogans „Peel Slowly and See“ abgezo- gen werden kann, so dass das rosa Fruchtfleisch erscheint. Die aus Köln stammende deutsche Schauspielerin und Sängerin Nico galt in den 1950er Jahren als erstes Supermodell. Sie war als Musikerin wegweisend für das Genre Punk und Gothic. Nico lernte Andy Warhol in New York kennen, wurde als seine Muse Teil der Factory und spielte in zahlreichen Filmen Warhols, wie „The Chelsea Girls“ mit. Im Rahmen der Ausstellung „Andy Warhol – Pop goes Art“ präsentiert das MAKK erstmals eine bislang unveröffentlichte Privatsammlung, die nahezu lückenlos alle von Andy Warhol konzipierten Platten-Cover sowie zahlreiche Skizzen und Entwürfe umfasst. Zusammen mit Filmen und Hörbeispielen dokumentiert die Ausstellung ge- treu dem Titel „Pop goes Art“ das Zusammenspiel der Medien, Kunst und Musik. Drittmittel: Overstolzengesellschaft (10.000 €, zugesagt). Anlage 1, Seite 8 von 16 Kosten-/Erlösplan Museum Museum für Angewandte Kunst Titel Andy Warhol - Pop goes Art Zahlende Besucher 5.000 Kosten Architektur/Installation 11.000 EUR Transport/Versicherungen 0 EUR Werbung/Öffentlichkeitsarbeit/Didaktik 15.000 EUR Katalog/sonstige Publikationen 0 EUR Vorbereitungs- und Durchführungs- kosten 60.000 EUR Kosten gesamt 86.000 EUR Erlöse Eintritte 12.500 EUR Verkaufserlöse (Katalog etc.) 0 EUR Zuschuss Bund 0 EUR Zuschuss Land 0 EUR Zuschüsse von Sonstigen 10.000 EUR Spenden und Sonstige Erlöse 0 EUR Erlöse gesamt 22.500 EUR Sonderausstellungsetat 2018 63.500 EUR Überschuss/Defizit 0 EUR #alleskönner. Peter Behrens zum 150. Geburtstag Zeitraum: 17. März bis 1. Juli 2018 Die lachende Kaffeekanne von Kaiser’s Kaffee, das AEG-Waben-Logo, der Schrift- zug „Dem Deutschen Volke“ am Berliner Reichstagsgebäude – jeder kennt diese Ikonen der Gestaltung. Urheber der Schöpfungen ist der in Hamburg geborene Künstler und Autodidakt Peter Behrens. Am 14. April 2018 jährt sich der Geburtstag des großen deutschen Gestalters und Architekten zum 150sten Mal. Besonders sein Wirken um die Jahrhundertwende bis zur Werkbund-Ausstellung 1914 in Köln hat seine Spuren in Kunst- und Designgeschichte hinterlassen. In geradezu rasantem Tempo entwickelte sich Behrens ab 1896 vom Maler und Grafiker zum Kunstgewerb- ler, Typografen und Architekten. Bei der Eröffnung der Künstlerkolonie auf der Darmstädter Mathildenhöhe war das Haus Behrens, das als Gesamtkunstwerk ange- legt und bis ins kleinste Detail durchgestaltet war, die Sensation und machte Behrens mit einem Schlag international bekannt. In der Folgezeit befasste er sich umfassend mit nahezu allen Gestaltungsfragen und entwickelte beispielsweise ein Corporate Design – lange bevor es diesen Begriff überhaupt gab – für die Delmenhorster Linoleumfabrik Anker-Marke und ab 1907 für die AEG. Dort kümmerte er sich um die gesamte Firmenwelt: von der berühmten Ar- chitektur der AEG Turbinenhalle über elektrische Wasserkessel, Lampentypen und Heizstrahler bis hin zu Plakaten, Geschäftspapier und Reklamemarken. Anlage 1, Seite 9 von 16 Anlass für die Ausstellung gab die eigene Sammlung: Das MAKK besitzt mit dem Schiedmayer Salonflügel (1901) aus dem Musikzimmer des Hauses Behrens in Darmstadt eines der kostbarsten und spektakulärsten Möbel überhaupt, das das Herzstück der Ausstellung bilden wird. Aber auch ganz frühe Möbelentwürfe wie eine Kredenz und einen Satz passender Stühle, vier Gläserserien sowie ein Unikat-Glas aus dem Jahr 1898 gehören zu den Schätzen des Museums und waren komplett noch nie zu sehen. Hinzu kommen hochkarätige Leihgaben aus anderen Instituten und Privatsammlungen, die teilweise erstmals der Öffentlichkeit präsentiert werden können. So entfaltet die Ausstellung in acht Kapiteln ein facettenreiches Bild des Ge- samtkünstlers Behrens und legt den Focus dabei auf sein frühes Schaffen und ins- besondere sein Wirken im Rheinland. Die Ausstellung ist ein Kooperationsprojekt mit dem LVR Industriemuseum Oberhau- sen und den Kunstmuseen Krefeld, die im April und Mai mit eigenen Ausstellungen und ergänzenden Schwerpunkten folgen. Eine gemeinsame Publikation mit insge- samt zwölf Themenheften ist in Vorbereitung. Das MAKK entwickelt dafür fünf The- menhefte, die sich bislang nicht publizierten Aspekten des Schaffens von Peter Beh- rens widmen. Drittmittel: Overstolzengesellschaft (31.000 €, zugesagt). Kosten-/Erlösplan Museum Museum für Angewandte Kunst Titel #alleskönner: Peter Behrens zum 150. Geburtstag Zahlende Besucher 3.000 Kosten Architektur/Installation 15.000 EUR Transport/Versicherungen 15.000 EUR Werbung/Öffentlichkeitsarbeit/Didaktik 15.000 EUR Katalog/sonstige Publikationen 5.000 EUR Vorbereitungs- und Durchführungs- kosten 41.500 EUR Kosten gesamt 91.500 EUR Erlöse Eintritte 7.500 EUR Verkaufserlöse (Katalog etc.) 5.000 EUR Zuschuss Bund 0 EUR Zuschuss Land 0 EUR Zuschüsse von Sonstigen 31.000 EUR Spenden und Sonstige Erlöse 0 EUR Erlöse gesamt 43.500 EUR Sonderausstellungsetat 2018 48.000 EUR Überschuss/Defizit 0 EUR Anlage 1, Seite 10 von 16 Elisabeth Brockmann FREIHEIT, RAUM UND LICHT Zeitraum: 24. Februar bis 8. April 2018 Die Düsseldorfer Künstlerin Elisabeth Brockmann ist bekannt für ihre Überraschun- gen im architektonischen Kontext und wird mit der Installation „Freiheit, Raum und Licht“ auch das Publikum des Museums in Erstaunen versetzen. Als permanente si- tuationsspezifische Arbeiten für das MAKK hat die Schülerin von Gerhard Richter bereits Anfang 2017 die Leuchtobjekte „Schnaps“ und „Louster“ geschaffen. „Der Raum, den ich im MAKK bespielen darf, war mir zuerst ein Rätsel. Ein Schlauch, 26 Meter lang, ein Theater eher als ein Ausstellungsraum. Viel zu schade, ihn nur mit Kunst zu bestücken. Ich will ihn in Kunst verwandeln. Ich baue ein Modell davon als lichtlosen Schlauch und lasse die hintere Stirnwand offen. An ihre Stelle setze ich einen Bildschirm. Auf dem Bildschirm leuchten in der Dunkelheit des nachgebauten Museumsraums die ersten Bildideen auf. Eine Bahn- hofshalle erscheint, die Gleise schießen perspektivisch nach hinten und ziehen den Blick in die Tiefe des Raums. Eine maßstabgerechte Modellfigur wirkt, als erläge sie dem Sog der Perspektive. Dann leuchten überdimensionale Motorradscheinwerfer auf, giftig grün wie zornige Tieraugen, beschwören sie den Raum und lassen die Modellfigur plötzlich winzig er- scheinen. Unter der schieren Größe und den feurigen Farben beginnt die Stille im Museumsraum zu dröhnen. Ich setze Spiegelflächen vor die Seitenwände - die Augen des Motorrad-Tiers glühen jetzt im ganzen Raum und verwandeln ihn in ein leuchtendes Panoptikum. Da schiebt sich ein Stück blauer Himmel darüber, der durch eine Dachluke strahlt. Die Motorrad- Augen verlöschen, der Blick des Betrachters hebt sich ins Freie, die Wand scheint sich aufzutun. Es fühlt sich an, als dränge von irgendwoher tatsächlich ein Sonnen- strahl ein, der Betrachter dreht sich um: über die gegenüberliegende Stirnwand zieht ein gleißender Lichtfleck.“ Kosten-/Erlösplan Museum Museum für Angewandte Kunst Titel Elisabeth Brockmann Freiheit, Raum, Licht Zahlende Besucher 1.000 Kosten Architektur/Installation 7.000 EUR Transport/Versicherungen 1.000 EUR Werbung/Öffentlichkeitsarbeit/Didaktik 4.250 EUR Katalog/sonstige Publikationen 0 EUR Vorbereitungs- und Durchführungs- kosten 10.000 EUR Kosten gesamt 22.250 EUR Erlöse Anlage 1, Seite 11 von 16 Eintritte 2.250 EUR Verkaufserlöse (Katalog etc.) 0 EUR Zuschuss Bund 0 EUR Zuschuss Land 0 EUR Zuschüsse von Sonstigen 0 EUR Spenden und Sonstige Erlöse 0 EUR Erlöse gesamt 2.250 EUR Sonderausstellungsetat 2018 20.000 EUR Überschuss/Defizit 0 EUR Museum für Ostasiatische Kunst 40-jähriges Jubiläum Zeitraum: Oktober 2018 bis Februar 2019 (geplant) Ankündigung Im Herbst 2018 soll das 40-jährige Jubiläum des Neubaus am Aachener Weiher in den Fokus gerückt werden. Unter dem Arbeitstitel: „40 Jahre Museum für Ostasiati- sche Kunst am Aachener Weiher: Schenkungen, Stiftungen, Leihgaben, Ankäufe“ soll eine Auswahl von thematisch umrissenen Objektgruppen gezeigt werden, die in den letzten 40 Jahren entweder angekauft, geschenkt, gestiftet oder als Dauerleih- gaben (Sammlung Ludwig!) in das MOK gelangten. Geplant ist ein Katalog zur Aus- stellung. Das Gedruckte Bild: Die Blüte der Japanischen Holzschnittkultur Zeitraum: 01. März- 01. Juli 2018. nachrichtlich Aufgrund der Bauarbeiten im Museum verzögert sich die Eröffnung der Sonderaus- stellung Das gedruckte Bild. Diese wird nun auf den Zeitraum März bis Juli 2018 ver- schoben. Die Genehmigung der Mittelverwendung erfolgte bereits im Ausschuss Kunst und Kultur am 31.01.2017. Zahlende Besucher 15.000 Kosten: 170.000 € Erlöse: 70.000 € Sonderausstellungsetat 2017: 100.000 € Museum Schnütgen Unter der Lupe – Auf der Spur von Künstlern, Restauratoren und Fälschern Zeitraum: 08.11.2018 – 30.06.2019 Zahlreiche Werke im Museum Schnütgen bergen Geheimnisse, die sich erst unter dem Mikroskop oder im Röntgenbild erschließen. Manche Werke wurden im Verlauf der vergangenen Jahre durch Restaurierungen in ihrem Aussehen verändert. Bei anderen haben sich durch technologische Untersuchungen neue Erkenntnisse über Anlage 1, Seite 12 von 16 die Entstehung oder spätere Veränderungen an den Werken ergeben. Bei wieder anderen steht man vor offenen Fragen, zu deren Klärung es erste Ansätze gibt. Die Sonderausstellung des Museum Schnütgen im Jahr 2018 gibt erstmals einen zusammenhängenden Überblick über die wichtigsten Restaurierungsmaßnahmen und kunsttechnologischen Untersuchungen der letzten 25 Jahre. Das Spektrum reicht von der kompletten Freilegung einer Holzskulptur über konservierende Maß- nahmen bis zur berührungsfreien optischen Untersuchung. Zu Tage treten unbe- kannte ältere Zustände der Werke, neue Einsichten über ihre Entstehung und Datie- rung und in einzelnen Fällen auch Schäden, die sich aus gut gemeinten Eingriffen in der Vergangenheit ergeben haben. Da die Ausstellung räumlich in die Dauerausstellung integriert ist und weitgehen aus Werken der eigenen Sammlung besteht, kann kein separater Eintritt erhoben wer- den. Es ist aber mit einer Erhöhung der Besucherzahlen um 2.000 zahlende Besu- cher wegen des besonderen Angebots zu rechnen. Unabhängig vom reinen Ausstellungsbudget werden eine Publikation, pädagogische Projekte und ein wissenschaftliches Kolloquium über den Freundeskreis des Muse- ums realisiert. Drittmittel: Pro Arte Medii Aevi (10.000 €, zugesagt), div. Spenden und Zuschüsse (28.000 €, angefragt) Kosten-/Erlösplan Museum Museum Schnütgen Titel Unter der Lupe Zahlende Besucher 2.000 Kosten Architektur/Installation 40.000 EUR Transport/Versicherungen 0 EUR Werbung/Öffentlichkeitsarbeit/Didaktik 50.000 EUR Katalog/sonstige Publikationen 0 EUR Vorbereitungs- und Durchführungs- kosten 40.000 EUR Kosten gesamt 130.000 EUR Erlöse Eintritte 12.000 EUR Verkaufserlöse (Katalog etc.) 0 EUR Zuschuss Bund 0 EUR Zuschuss Land 0 EUR Zuschüsse von Sonstigen 38.000 EUR Spenden und Sonstige Erlöse 0 EUR Erlöse gesamt 50.000 EUR Sonderausstellungsetat 2018 80.000 EUR Überschuss/Defizit 0 EUR Anlage 1, Seite 13 von 16 Kölnisches Stadtmuseum Aufgrund des Wasserschadens in der Ständigen Sammlung kann das Kölnische Stadtmuseum derzeit nur die Alte Wache für die Besucher öffnen. Trotz dieser ein- geschränkten Raumsituation plant das Museum für das Jahr 2018 zwei Sonderaus- stellungen, die in diesen Räumlichkeiten gezeigt werden. Dank des gesondert zu- gänglichen Teilbereiches ist es dem Museum möglich, somit auch weiterhin für die Besucher in Form von Sonderausstellungen präsent zu sein. Weiterhin plant das Mu- seum bereits für das Jahr 2019 eine Sonderausstellung in Zusammenarbeit mit dem Stadtmuseum Paris. BRETTER, DIE DIE WELT BEDEUTEN Kölner Geschichte im Spiel Laufzeit: 5. Mai - 26 August 2018 Spielen: seit jeher ein menschliches Bedürfnis. Es ist Vergnügen, erheitert, kann die Sinne anregen, das Gedächtnis schulen oder die Fantasie beflügeln. Zunächst dem Adel vorbehalten, wurden im 19. Jahrhundert Brett-, Würfel- und Kartenspiele immer populärer und durch neue Drucktechniken für eine breite Bevölkerungsschicht be- zahlbar. Mit Beginn der Industrialisierung entwickelte sich das traditionelle Familien- bild allmählich zur Kleinfamilie. Kinder wurden nun in Gesellschaftsspiele einbezo- gen, die sowohl der Unterhaltung dienen, aber auch belehren sollten. Im Blickpunkt steht das historische Gesellschaftsspiel als kulturgeschichtliches Phä- nomen und künstlerisches Dokument. Reich illustrierte Spielkarten, Spielbretter und Verkaufskartons aus dem Kölnischen Stadtmuseum dokumentieren den damaligen Zeitgeist und bringen ganz eigene Bilderwelten hervor, die weit über die praktischen Erfordernisse hinausgehen. Darüber hinaus soll dem Besucher mit Hilfe zeitgenössi- scher Darstellungen Spiel in seinen verschiedenen Arten und Formen vor Augen ge- führt werden. Bis heute ist die Welt der Spiele vielfältig, spannend und lehrreich zugleich: Höhe- punkt und Abschluss der Ausstellung ist die gamescom Köln 2018. Zur Ausstellung erscheint ein Begleitband. Ausstellungsort ist die Alte Wache (Erdgeschoss und 1. Obergeschoss). Drittmittel: Freunde des Kölnischen Stadtmuseums (10.000 €), Kulturstiftung der Kreissparkasse (8.000 €), beides angefragt. Kosten-/Erlösplan Museum Kölnisches Stadtmuseum Titel Bretter, die die Welt bedeuten Zahlende Besucher 2.500 Kosten Architektur/Installation 10.000 EUR Transport/Versicherungen 1.000 EUR Werbung/Öffentlichkeitsarbeit/Didaktik 20.000 EUR Katalog/sonstige Publikationen 10.000 EUR Anlage 1, Seite 14 von 16 Vorbereitungs- und Durchführungs- kosten 34.500 EUR Kosten gesamt 75.500 EUR Erlöse Eintritte 8.750 EUR Verkaufserlöse (Katalog etc.) 7.500 EUR Zuschuss Bund 0 EUR Zuschuss Land 0 EUR Zuschüsse von Sonstigen 18.000 EUR Spenden und Sonstige Erlöse 0 EUR Erlöse gesamt 34.250 EUR Sonderausstellungsetat 2018 41.250 EUR Überschuss/Defizit 0 EUR KÖLN `68 Pop, Protest, Provokation Zeitraum: 13. Oktober 2018 – 24. Februar 2019 Das Jahr 1968 markiert besonders in Frankreich, den USA, Italien und der Bundes- republik Deutschland einen bedeutenden Einschnitt. Fast zeitgleich fordern Proteste überwiegend aus studentischem Umfeld die alte Ordnung heraus. Auch in Köln demonstrieren Studierende und Schülerinnen und Schüler für mehr Mit- bestimmung und Demokratisierung. Flugblätter, Transparente und neue Demonstra- tionsformen werden geboren, Kunst, Kultur und Musik werden beeinflusst und finden neue Ausdrucksformen. Das Kölnische Stadtmuseum und die Universität zu Köln nehmen mit dem Ausstel- lungsprojekt erstmals diese Zeit in den Fokus und beleuchten auch die daraus resul- tierenden Entwicklungslinien. Zu Wort kommen hierbei auch Akteure und Gegenak- teure der Zeit um 1968. Es handelt sich um eine Kooperation des Kölnischen Stadtmuseums mit dem Histori- schen Institut der Universität zu Köln. Zur Ausstellung erscheint ein Begleitband. Ausstellungsort ist die Alte Wache (Erdgeschoss und 1. Obergeschoss). Drittmittel: Freunde des Kölnischen Stadtmuseums (10.000 €), Kulturstiftung der Kreissparkasse (8.000 €), Universität zu Köln (5,000 €), alles angefragt. Kosten-/Erlösplan Museum Kölnisches Stadtmuseum Titel Köln '68 Zahlende Besucher 4.000 Kosten Architektur/Installation 32.000 EUR Transport/Versicherungen 5.000 EUR Werbung/Öffentlichkeitsarbeit/Didaktik 30.000 EUR Anlage 1, Seite 15 von 16 Katalog/sonstige Publikationen 20.000 EUR Vorbereitungs- und Durchführungs- kosten 43.500 EUR Kosten gesamt 130.500 EUR Erlöse Eintritte 14.000 EUR Verkaufserlöse (Katalog etc.) 7.500 EUR Zuschuss Bund 0 EUR Zuschuss Land 0 EUR Zuschüsse von Sonstigen 23.000 EUR Spenden und Sonstige Erlöse 0 EUR Erlöse gesamt 44.500 EUR Sonderausstellungsetat 2018 86.000 EUR Überschuss/Defizit 0 EUR JACQUES OFFENBACH - Boulevard Europa Zeitraum: 2019 Ankündigung mit Mittelbeschluss Geplant ist für 2019 eine gemeinsame Ausstellung der Stadtmuseen von Köln und Paris zum 200. Geburtstag des aus Köln stammenden Komponisten, der in Paris Welterfolge feierte. Hierfür ist es nötig, bereits im Jahr 2018 Vorarbeiten durchzuführen: Recherchen zu möglichen Ausstellungsobjekten und Inhalten, Dienstreisen, Autorengewinnung und - bezahlung, Vorarbeiten für den Begleitband in Deutsch und Französisch, Erstellung und Entwicklung von Konzepten für Ausstellung und Begleitprogramm etc. Hierzu werden entsprechend Sach- und Personalmittel in Höhe von voraussichtlich 30.000 € bereits im Jahr 2018 fällig. Es wird daher gebeten, aus dem allgemeinen Sonderaus- stellungsetat 2018 die Mittel vorab zu bewilligen. Es handelt sich um eine Kooperati- on des Kölnischen Stadtmuseums mit dem Musée Carnavalet in Paris. Zur Ausstel- lung erscheint ein Begleitband. Ausstellungsort ist die Alte Wache (Erdgeschoss und 1. Obergeschoss). Zahlende Besucher NN Kosten / Vorbereitungsarbeiten 30.000 € Erlöse: 0 € Einsatz Sonderausstellungsetat 2018: 30.000 € NS-Dokumentationszentrum Deine Anne - Ein Mädchen schreibt Geschichte Zeitraum: 10. Mai bis 1. Juli 2018 Die Ausstellung verbindet die persönliche Geschichte von Anne Frank und ihrer Fa- milie mit der Geschichte der Weimarer Republik, des Nationalsozialismus, der Ju- denverfolgung, des Holocausts und des Zweiten Weltkriegs. Neben der Perspektive Anlage 1, Seite 16 von 16 der Verfolgten und ihrer Helfer wird die Perspektive von Mitläufern und Tätern darge- stellt. Anne Frank, 1929 in Frankfurt geboren, wanderte mit der Familie 1933/34 in die Nie- derlande aus. Die Franks lebten in Amsterdam. Nach der Besetzung der Niederlande durch die deutsche Wehrmacht und der systematischen Verfolgung der jüdischen Bevölkerung tauchte die Familie im Juli 1942 unter. Sie lebten im Haus Prinsengracht 263 auf engstem Raum mit vier weiteren, untergetauchten Bekannten. Anne hielt die oft bedrückenden Geschehnisse im Hinterhaus wie auch ihre Sehnsüchte in ihrem Tagebuch fest, ein Geschenk zu ihrem 13. Geburtstag. Die Untergetauchten wurden im August 1944 verraten, verhaftet und deportiert. Anne starb im Konzentrationslager Bergen-Belsen. Als einziger überlebte Annes Vater, Otto Frank. Er veröffentlichte im Sommer 1947 Annes Tagebuch. Es handelt sich um eine Ausstellung des Anne- Frank-Haus in Amsterdam und dem Anne Frank Zentrum e.V. in Berlin. Kosten-/Erlösplan Museum NS- Dokumentations- zentrum Titel Deine Anne - Ein Mädchen schreibt Geschichte Zahlende Besucher* 0 Kosten Architektur/Installation 0 EUR Transport/Versicherungen 0 EUR Werbung/Öffentlichkeitsarbeit/Didaktik 34.750 EUR Katalog/sonstige Publikationen 0 EUR Vorbereitungs- und Durchführungs- kosten 15.250 EUR Kosten gesamt 50.000 EUR Erlöse Eintritte* 0 EUR Verkaufserlöse (Katalog etc.) 0 EUR Zuschuss Bund 0 EUR Zuschuss Land 0 EUR Zuschüsse von Sonstigen 0 EUR Spenden und Sonstige Erlöse 0 EUR Erlöse gesamt 0 EUR Sonderausstellungsetat 2018 50.000 EUR Überschuss/Defizit 0 EUR *Für die Sonderausstellung wird kein gesonderter Eintritt erhoben.
Anlage 2 Gesamt 2018
3024 Zeichen
Anlage 2, Seite 1 von 2
Zusammenfassung der Verwendung der Sonderausstellungsetats 2018
Stand: November 2017
e+katalog+spons Zusch+Drittm
Sonderausstellungen
Museum Ludwig
Einsatz Sonder-
ausstellungsetats
Erwirtschaftete
Erträge
Drittmittel /
sonst. Erträge Gesamtkosten
Ansatz 2018 255.600 EUR
Hier und jetzt /
Günter Peter Straschek 10.000 EUR 16.000 EUR 230.000 EUR 256.000 EUR
Bartenbach 15.000 EUR 45.000 EUR 135.000 EUR 195.000 EUR
Haegue Yang1 115.000 EUR 145.000 EUR 560.000 EUR 820.000 EUR
Gabriele Münter2 0 EUR 0 EUR 0 EUR 0 EUR
Summe Museum Ludwig 140.000 EUR 206.000 EUR925.000 EUR1.271.000 EUR
Restmittel Museum Ludwig 115.600 EUR
Zentraler Sonderausstellungsetat
Ansatz 2018 809.400 EUR
Römisch-Germanisches Museum
Carl Steuernagel3 18.000 EUR 0 EUR 0 EUR 18.000 EUR
BodenSchätze: Archäologie in Köln 32.000 EUR 90.000 EUR 3.000 EUR 125.000 EUR
Zwischensumme 50.000 EUR 90.000 EUR 3.000 EUR 143.000 EUR
Rautenstrauch-Joest-Museum
Photoszene Festival 20182 0 EUR 0 EUR 0 EUR 0 EUR
Neuseeland2 0 EUR 0 EUR 0 EUR 0 EUR
Zwischensumme 0 EUR 0 EUR 0 EUR 0 EUR
Museum für Angewandte Kunst
Andy Warhol - Pop goes Art 63.500 EUR 12.500 EUR 10.000 EUR 86.000 EUR
#alleskönner.
Peter Behrens zum 150. Geburtstag 48.000 EUR 12.500 EUR 31.000 EUR 91.500 EUR
Elisabeth Brockmann -
Freiheit. Raum, Licht 20.000 EUR 2.250 EUR 0 EUR 22.250 EUR
Zwischensumme 131.500 EUR 27.250 EUR 41.000 EUR 199.750 EUR
Museum für Ostasiatische Kunst
40-jähriges Jübiläum2 0 EUR 0 EUR 0 EUR 0 EUR
Zwischensumme 0 EUR 0 EUR 0 EUR 0 EUR
Museum Schnütgen
Unter der Lupe - Auf Spuren von
Künstlern, Restauratoren und Fälschern80.000 EUR 12.000 EUR 38.000 EUR 130.000 EUR
Zwischensumme 80.000 EUR 12.000 EUR 38.000 EUR 130.000 EUR
Kölnisches Stadtmuseum
Bretter, die die Welt bedeuten 41.250 EUR 16.250 EUR 18.000 EUR 75.500 EUR
Köln '68 86.000 EUR 21.500 EUR 23.000 EUR 130.500 EUR
Jaques Offenbach3
30.000 EUR 0 EUR 0 EUR 30.000 EUR
Zwischensumme 157.250 EUR 37.750 EUR 41.000 EUR 236.000 EUR
NS-Dokumentationszentrum
Deine Anne -
Ein Mädchen schreibt Geschichte 50.000 EUR 0 EUR 0 EUR 50.000 EUR
Zwischensumme 50.000 EUR 0 EUR 0 EUR 50.000 EUR
Anlage 2, Seite 2 von 2
e+katalog+spons Zusch+Drittm
Einsatz Sonder-
ausstellungsetats
Erwirtschaftete
Erträge
Drittmittel /
sonst. Erträge Gesamtkosten
Summe Museen (ohne ML) 468.750 EUR 167.000 EUR123.000 EUR 758.750 EUR
608.750 EUR 373.000 EUR 1.048.000 EUR 2.029.750 EUR
608.750 EUR 2.029.750 EUR
nicht verplante Mittel 2018 (ohne ML) 340.650 EUR
Erläuterungen
3) Es handelt sich um die Ankündigung von Sonderausstellungen in 2019, bei der Vorarbeiten in 2018 anfallen.
2) Es handelt sich um Ankündigungen von Sonderausstellungen in 2018. Die Vorlagen zur Mittelverwendung
aus dem zentralen Sonderausstellungsetat sowie Sonderausstellungsetat ML werden zu einem späteren
Zeitpunkt vorlegt.
1) Die Mittelverwendung für die Ausstellung Haegue Yang wurde bereits in 2017 beschlossen mit der
Entnahme aus dem Sonderausstellungsetat ML 2018.
1.421.000 EURSumme alle Museen
Beschlussvorlage Ausschuss
3694 Zeichen
Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle VII/VII/4 Vorlagen-Nummer 3395/2017 Freigabedatum 24.11.2017 Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung Betreff Genehmigung der Mittelverwendung für Sonderausstellungen der Museen 2018 Beschlussorgan Ausschuss Kunst und Kultur Gremium Datum Beschluss: Der Ausschuss für Kunst und Kultur beschließt die Verwendung der Mittel für die in den Anlagen 1 und 2 aufgeführten Ausstellungsprojekte der Museen unter dem Vorbehalt, dass Maßnahmen, bei denen Kostensteigerungen oder Abweichungen bei der Refinanzierung der einzelnen Ausstellungen von mehr als 10 %, mindestens jedoch 10.000 € auftreten, zur erneuten Entscheidung vorgelegt wer- den. Ausschuss Kunst und Kultur 05.12.2017 2 Haushaltsmäßige Auswirkungen Nein Ja, investiv Investitionsauszahlungen € Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja % Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme 2,03 Mio. € Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja 1,4 Mio. € 70 % Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: a) Personalaufwendungen € b) Sachaufwendungen etc. € c) bilanzielle Abschreibungen € Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: a) Erträge € b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten € Einsparungen: ab Haushaltsjahr: a) Personalaufwendungen € b) Sachaufwendungen etc. € Beginn, Dauer Begründung: Zu den vom Rat festgelegten Aufgaben der Museen gehören u. a. das Präsentieren und die Vermitt- lung musealer Inhalte. Dieses erfolgt schwerpunktmäßig durch Sonderausstellungen. Als Aushänge- schild der Museen ziehen sie die Aufmerksamkeit und damit zusätzliche Besucher an. Gerade auch für Drittmittelgeber und Sponsoren sind sie daher von besonderem Interesse. Zudem strahlen die Sonderausstellungen auch auf die Ständigen Sammlungen in Form von anteiligen Eintrittsgeldern, Katalogverkauf etc. ab. Die mit dieser Beschlussvorlage verbundenen Aufwendungen betragen insgesamt 2.029.750 €. Diesen stehen Erträge in Höhe von 1.421.000 € gegenüber und setzen sich zusammen aus den er- wirtschafteten Erträgen (373.000 €) und Drittmitteln/Sonstigen Erträgen (1.048.000 €). Zur Ausfinan- zierung der Projekte ist der Einsatz des allgemeinen Sonderausstellungsetats der Museen in Höhe von 468.750 € und des Sonderausstellungsetats Museum Ludwig in Höhe von 140.000 € vorgesehen. Der allgemeine Sonderausstellungsetat ist in Höhe von 809.400 € als Bestandteil des Haushaltsplans 2018 im Teilergebnisplan 0401 – Museumsreferat, Hj. 2018, Teilplanzeile 16 (sonstige ordentliche Aufwendungen) veranschlagt. Die mit dieser Beschlussvorlage beantragten Mittel in Höhe von 468.750 € werden nach Beschlussfassung durch den Ausschuss für Kunst und Kultur in die Teilpläne der betreffenden Museen umgeschichtet. Der Sonderausstellungsetat Museum Ludwig in Höhe von 255.600 € ist als Bestandteil des Haus- haltsplans 2018 im Teilergebnisplan 0402 – Museum Ludwig, Hj. 2018 veranschlagt. Die Erläuterungen und Kalkulationen der einzelnen Ausstellungsprojekte sind der Anlage 1 zu ent- nehmen; eine zusammenfassende Darstellung der Verwendung der Sonderausstellungsetats 2018 ist als Anlage 2 beigefügt. Sie stellen den gegenwärtigen Stand der Sonderausstellungsplanung 2018 dar. Für die angekündigten Sonderausstellungen werden die Genehmigungen zur Mittelverwendung kurzfristig eingeholt, sobald die Kosten- und Erlöspläne endgültig feststehen. 3 Anlage 1: Projektbeschreibungen und Kalkulationen Anlage 2: Zusammengefasstes Zahlenwerk für die beantragte Mittelverwendung
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungOrte (1)
- Freiheit
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Details
- Aktenzeichen
- 3395/2017
- Typ
- Beschlussvorlage Ausschuss
- Datum
- 24.11.2017
- Erstellt
- 07.11.2017 08:57