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0871/2017

Beantwortung einer mündlichen Anfrage des Sachkundigen Bürgers Dr. Wackerhagen betreffend "Das Lied der Frauen am Fluss"

Beantwortung e. mündl. Anfrage (Auss.) 20.03.2017

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Nächste Beratung: Betriebsausschuss Bühnen der Stadt Köln, Sitzung am 21.03.2017, TOP 5.7

Anlage zur mündl. Anfrage

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Beantwortung einer mündl. Anfrage Ausschuss

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Anlage zur mündl. Anfrage

3450 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle VII/46  
Vorlagen-Nummer  3220/2015 
Beantwortung einer Anfrage nach § 4 der Geschäftsordnung öffentlicher Teil Gremium Datum Betriebsausschuss Bühnen der Stadt Köln 27.10.2015  Anfrage der CDU-Fraktion im Rat gem. § 4 der Geschäftsordnung des Rates zur Verschiebung der Erstaufführung der Oper "Das Lied der Frauen vom Fluss" auf unbestimmte Zeit, hier: Beantwortung der Anfrage 1. Warum hat das Schiff so lange im Duisburger Hafen gelegen bzw. aus welchem Grund wurde die Überführung nach Köln nicht zu einem früheren Zeitpunkt ge-plant, um flexibler auf das für diese Jahreszeit nicht unübliche Niedrigwasser des Rheins reagieren zu können?   Bereits seit Ende Juli 2015 führt der Rhein Niedrigwasser mit einem Pegel unter 2 m (derzeit sogar unter 1,5 m). Dies ist sowohl im Hinblick auf den Zeitpunkt als auch die Dauer des niedrigen Pegels ungewöhnlich.  Die „Naumon“ musste zunächst in der Werft in Duisburg überholt werden. Diese Arbei-ten waren Mitte Juli abgeschlossen, ab Ende Juli sollte das Schiff dann im Rheinauhafen vor Anker gehen. Zu diesem Zeitpunkt war der Pegelstand bereits zu niedrig, um das Schiff von Duisburg nach Köln zu überführen.    2. Ist nicht davon auszugehen, dass der eingesetzte Nautik-Experte die speziellen Gegebenheiten für die Überführung eines Eisbrecher-Schiffes zu der geplanten Jahreszeit hätte erkennen müssen?  Die „Naumon“ ist ein Hochseefrachtschiff, das auf Binnengewässern mithilfe eines Schleppers bewegt werden muss. Diese Tatsache war allen Beteiligten von Anfang an bekannt und in den Planungen terminlich und finanziell berücksichtigt.   3. Wer trägt die Kosten für die Herrichtung des seit Jahren im Duisburger Hafen lie-gende Schiffes, das für den Einsatz als Opernspielstätte wieder in Stand gesetzt werden musste und wie hoch ist der ggfs. von der Stadt Köln zu finanzierende Be-trag?  Die Kosten für die Herrichtung der „Naumon“ trägt ihr Eigentümer. Von ihm hat die Oper Köln das Schiff für die Dauer von 4 Monaten zu einem monatlichen Mietpreis von 17 500 € angemietet. Es sollte in dieser Zeit auch für weitere Veranstaltungen – Matineen, Lie-derabende, Lesungen, Kinderprogramm – genutzt werden.

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 4. Mit welcher Höhe beziffern die Bühnen der Stadt Köln die Einnahmeausfälle durch die Absage des Premiere-Termins?   Die im September/ Oktober 2015 geplanten sechs Vorstellungen von DAS LIED DER FRAUEN VOM FLUSS waren in bereits im Mai 2015 ausverkauft. Nachdem der geplan-te Premierentermin 20. September 2015 abgesagt und die Produktion verschoben wer-den musste, wurden die Karten zurückgenommen und erstattet. Da die Nachfrage für die neuen Vorstellungstermine im Frühjahr 2016 vermutlich ebenso groß sein wird, wer-den keine Einnahmeausfälle erwartet.   5. Welche konkreten Hinderungsgründe stehen einer Aufführung der Oper „Das Lied der Frauen vom Fluss“ an einer anderen Spielstätte als der „Naumon“ entgegen, zumal die Uraufführung auch nicht auf dem Schiff stattfand?  Die Entscheidung, „Das Lied Der Frauen Vom Fluss“ auf dem Schiff „Naumon“ zu spie-len, ist eine künstlerische Entscheidung, die Opernintendantin Dr. Birgit Meyer gemein-sam mit dem Regisseur Carlus Padrissa getroffen hat.  Als sich abzeichnete, dass die „Naumon“ nicht rechtzeitig nach Köln kommen würde, wurden zudem geeignete Alternativspielorte an Land (u.a. Depot 2, Palladium, XPOST, DOCK.ONE) geprüft, die jedoch alle nicht kurzfristig verfügbar waren.

Beantwortung einer mündl. Anfrage Ausschuss

2862 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle 
VII/46 
 
Vorlagen-Nummer  20.03.2017 
 0871/2017 
Beantwortung einer mündlichen Anfrage aus einer früheren Sitzung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Betriebsausschuss Bühnen der Stadt Köln 21.03.2017 
Beantwortung einer mündlichen Anfrage des Sachkundigen Bürgers Dr. Wackerhagen 
betreffend "Das Lied der Frauen am Fluss" 
In der Sitzung des Betriebsausschusses Bühnen vom 31.01.2017 erinnerte Herr Dr. Wackerhagen 
daran, dass die deutsche Erstaufführung der Oper „Das Lied der Frauen am Fluss“ ursprünglich im 
Kölner Rheinauhafen stattfinden sollte. Hierfür sei extra ein Schiff aufwendig saniert worden, welches 
jedoch wegen des niedrigen Pegelstands des Rheins nicht von Duisburg nach Köln gebracht werden 
konnte. Er erkundigt sich nach dem Umfang der dafür entstandenen Kosten. Schließlich werde die 
Oper nun im Staatenhaus aufgeführt. 
 
Beantwortung der Verwaltung: 
 
Zunächst wird die Beantwortung zum gleichen Themenkomplex aus dem Oktober 2015 in Erinnerung 
gerufen (siehe Anlage). Darüber hinaus wird wie folgt ausgeführt: 
 
Anfang Januar 2016 stellte sich heraus, dass die personelle Kapazität der Oper Köln nicht mehr aus-
reichten, um zu den mittlerweile vorhandenen drei Spielstätten im Staatenhaus (Saal 1, 2 und 3) eine 
weitere zusätzliche 4. Spielstätte (die „Naumon“) parallel einzurichten und zu bespielen. Die Oper hat 
sich daher damals entschlossen, die Produktion in den Saal 3 des Staatenhauses zu verlegen. Dies 
war aus dispositionellen Gründen nur mit einem ausreichenden Vorlauf möglich. Das Stück wird nun 
am 20. Mai 2017 im Staatenhaus zur Premiere gelangen. Damit sind auch alle Unwägbarkeiten den 
Wasserstand des Rheins betreffend „umschifft“. 
 
Ursprünglich war das Schiff „Naumon“ als Interimsspielstätte der Eröffnungsspielzeit 2015/16 bis zur 
geplanten Wiedereröffnung des Opernhauses am Offenbachplatz von September bis November 2015 
vorgesehen. Das Schiff sollte Anfang August von Duisburg nach Köln geschleppt werden, damit bis 
zur Premiere der „Frauen vom Fluss“ am 20. September 2015 ausreichend Probenzeit vor Ort in Köln 
möglich gewesen wäre. Zu diesem Zeitpunkt war z.B. das gesamte Einlasspersonal der Oper verfüg-
bar, da ja am Offenbachplatz noch nicht gespielt wurde. D.h. im September 2015 gab es ausreichend 
personelle Kapazitäten. 
 
Die Proben des Stücks wurden im September 2015 bis zur Generalprobe im Orchesterprobenzentrum 
in der Stolberger Str. geführt. Daher sind jetzt bis zur Premiere auch nur Proben von gut drei Wochen 
Dauer vonnöten. 
 
Regisseur, Bühnen – und Kostümbildner erhalten jetzt keine Gagen mehr, lediglich Probentagegelder 
für tatsächlich anwesende Tage.  
 
Mit Stand 14. März 2017 sind bereits 75% der aufgelegten Karten verkauft/ belegt. Die Oper rechnet 
mit einem ausverkauften Haus. 
 
 
gez. Laugwitz-Aulbach

Beratungsverlauf (1)

21.03.2017 Betriebsausschuss Bühnen der Stadt Köln
TOP 5.7 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
0871/2017
Typ
Beantwortung e. mündl. Anfrage (Auss.)
Datum
20.03.2017
Erstellt
03.08.2017 00:27