2839/2023
Beantwortung einer mündlichen Anfrage der SPD-Fraktion aus der Sitzung des Ausschusses für Kunst und Kultur vom 02.05.2023 betreffend "studiobühne Köln, Sachstand Ausweichquartier" (AN 0739/2023)
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Beantwortung einer mündl. Anfrage Ausschuss
2530 Zeichen
Dezernat, Dienststelle VII/VII/5 Vorlagen-Nummer 20.09.2023 2839/2023 Beantwortung einer mündlichen Anfrage aus einer früheren Sitzung öffentlicher Teil Gremium Datum Ausschuss Kunst und Kultur 26.09.2023 Beantwortung einer mündlichen Anfrage der SPD-Fraktion aus der Sitzung des Ausschusses für Kunst und Kultur vom 02.05.2023 betreffend "studiobühne Köln, Sachstand Ausweichquartier" (AN 0739/2023) Fragestellungen: 1. Fanden seitens der Verwaltung und der Universität Gespräche über die Liegenschaft der „Katholischen Hochschulgemeinde“ statt, welche über einen voll ausgebauten Theatersaal in einer Entfernung von lediglich 250 Metern zum Standort „Alte Mensa“ verfügt? 2. Wie bewertet die Verwaltung den Umstand, dass für die studentischen Gruppen aktuell wenige bis gar keine Bühnenkapazitäten zur Verfügung stehen, insbesondere mit Blick auf die Untersuchungen des Zentrums für Kulturforschung, wonach in Deutschland 88 % der besonders aktiven Kulturnutzer*innen selbst künstlerisch aktiv sind und somit im Sinne ei- nes städtischen „Audience Development“ der studiobühne mit ihren freien Gruppen inner- halb Kölns eine zentrale Rolle zufällt? Die Verwaltung beantwortet die Fragen wie folgt: Zu 1) Um die Optionen einer Nutzung des Theatersaals der „Katholischen Hochschulgemeinde“ zu eruieren, findet im 3. Quartal 2023 ein Gespräch mit dem Leiter der katholischen Hochschul- gemeinde statt. Dies war aufgrund diverser Termine und Abwesenheitszeiten nicht früher möglich. Über das Ergebnis des Gesprächs wird die Verwaltung berichten. Zu 2) Das derzeit geringe Angebot für Studierende der Kölner Universität wird auch von Seiten des noch amtierenden Leiters der studiobühne als unzureichend betrachtet, nachdem die Initiie- rung und Betreuung studentischer Gruppen über viele Jahre ein fester konzeptioneller Be- standteil des Hauses gewesen ist. Unter der Bezeichnung „Unibühne“ unterstützte die studiobühne vor Corona jährlich bis zu fünf studentische Gruppierungen, denen Bühnenkapazitäten sowie inhaltlich-fachliche Betreu- ung zuteilwurden. Aufgrund der Corona-Pandemie wurde jedoch der Präsenzbetrieb der Uni- versität frühzeitig untersagt, sodass auch die Durchführung eigener Projekte der Studierenden abrupt endete bzw. die Gruppen sich auflösten. Eine verstärkte Beteiligung der Studierenden sowie neue konzeptionelle Akzente des Theater- betriebs sollen im Zuge des bevorstehenden Leitungswechsels in der studiobühne ab Novem- ber 2023 erfolgen. gez. Charles
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 2839/2023
- Typ
- Beantwortung e. mündl. Anfrage (Auss.)
- Datum
- 20.09.2023
- Erstellt
- 01.09.2023 11:28