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2703/2017

Sachstandsbericht MiQua, LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln

Mitteilung Ausschuss 01.09.2017

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MiQua LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln

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MiQua LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln

8817 Zeichen

MiQua 
LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln                   
Sachstandsbericht für den Unterausschuss Kunst und Kultur am 05.09.2017
Stand: 30.08.2017
1. Kerndaten des Projektes 
Standort:
Rathausplatz
Bauherr:
Dezernat für Kunst und Kultur
Planungszeit:
Juli 2008 bis heute
Bauzeit:
2013 - 2019
2. Termine
Meilensteine*:
Stand Ausschreibung + Vergabe:
Interimsmaßnahme (Eröffnung)
09/2017
Ausbaugewerke (Lese-LV-Erstellung)
in Vorbereitung
Stahlbetonarbeiten (Betonage Sporn)
09/2017
Platz- und Landschaftsbauarbeiten (LV-Erstellung)
in Vorbereitung
Stahlbau (Montage Rautentragwerk)
03/2018
Baustelleneinrichtung Ausbaugewerke (Submission)
14.09.2017
Ausbau Museum 
ab 06/2018
Gerüstbauarbeiten (Submission)
23.08.2017
Baudichtigkeit
06/2018
Gebäudeautomation (Submission)
11.08.2017
Übergabe an LVR
4Q/2019
Natursteinfassade (Beauftragung)
20.06.2017
Zimmerer- und Holzarbeiten (Beauftragung)
20.06.2017
Dachdeckung- und Abdichtungsarbeiten (Beauftragung)
steht kurz bevor
Auszug Rahmenterminplan (Stand: 05/2017):
Projektbeschreibung:
Vor dem historischem Rathaus  befindet sich ein großes 
Ausgrabungsfeld mit Überresten aus der Römerzeit und einer 
alten jüdischen Gemeinde. Das Grabungsfeld erhält eine 
Betondecke, unter der die Ausstellung eingerichtet wird. Entlang 
Marspfortengasse und Unter Goldschmied, im Bereich der alten 
jüdischen Synagoge, ensteht der oberirdische Teil des "MiQua. 
LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln".
* In den folgenden Wochen wird geprüft, welche Auswirkungen die Arbeiten auf den Gesamtablauf haben. 
MiQua_Projektstatusbericht_20170830_UA-KuK.xlsx
30.08.2017
1 von 3

MiQua 
LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln                   
Sachstandsbericht für den Unterausschuss Kunst und Kultur am 05.09.2017
Stand: 30.08.2017
3. Kosten
Letzter Sachstand Kosten gemäß Ratsbeschluss Juli 2011 (WHL): Verteilung Anteile 2011
Baukosten 35,417 Mio. € Finanzierungsanteil Stadt 37,473 Mio. € BGF: 13.966 m²
Baunebenkosten, inkl. Grabungskosten 16,356 Mio. € Fördermittel des Landes 14,300 Mio. € BRI: 68.290 m³
Gesamtsumme (brutto) 51,773 Mio. € ∑ 51,773 Mio. €
Kostenberechnung gemäß Optimierung III 2015: Sachstand Optimierung III 2015 (GW)
Baukosten 37,777 Mio. € D
Baunebenkosten 16,622 Mio. € Finanzierungsanteil Stadt 28,878 Mio. € BGF: 10.277 m²
Grabungskosten 7,179 Mio. € Fördermittel des Landes 32,700 Mio. € BRI: 51.562 m³
Gesamtsumme (brutto) 61,578 Mio. € Kostenberechnung              ∑ 61,578 Mio. €
Nachtragskostenberechnung 2017: Sachstand Nachtragskostenberechnung 2017 
Gesamtsumme (brutto) 61,578 Mio. € D
Summe Entscheidungsvorlagen 1,138 Mio. € Finanzierungsanteil Stadt 44,300 Mio. €
Mehrkosten während der Projektdurchführung (03/2017)7,039 Mio. € Fördermittel des Landes 32,700 Mio. €
Mehrkosten Spanischer Bau (Museumspädagogik + Sicherheitszentrale)1,750 Mio. € Kostenberechnung              ∑ 77,000 Mio. €
Weitere prognostizierte Mehrkosten (grobe Kostenschätzung)1,890 Mio. €
∑ 73,395 Mio. €
zzgl. Risikoaufschlag 5% 3,670 Mio. €
77,000 Mio. €
4. Risiken
Grün
Gelb 
Rot
1 Baugrund (Schadstoff, Denkmal, Kampfmittel, Ver- und Entsorgungsleitungen …)
2 Änderung der Planung durch Nutzer
3 Gesetzliche Änderungen
4 Insolvenzen
5 Mangelhafte Fremdleistungen
6 Genehmigungsverfahren
7 Ausschreibungs- Vergabeverfahren
8 Bauablauf
9 Erneuerung Abdichtung/Betonsanierung Decke Prätorium
-8,595 Mio. €
18,400 Mio. €
9,805 Mio. €
6,827 Mio. €
18,400 Mio. €
15,422 Mio. €
61,578 Mio. €
73,395 Mio. € 77,000 Mio. €
25,972 Mio. €
0,000 Mio. €
20,000 Mio. €
40,000 Mio. €
60,000 Mio. €
80,000 Mio. €
100,000 Mio. €
Kostenberechnung Opt. III 2015 Kosten exkl. 5% Risikoaufschlag Kostenprognose inkl. 5%
Risikoaufschlag
Zahlungsstand (08/2017)
Kostenbericht (in Mio. €) - Stand 23.08.2017
MiQua_Projektstatusbericht_20170830_UA-KuK.xlsx 30.08.2017 2 von 3

MiQua 
LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln                   
Sachstandsbericht für den Unterausschuss Kunst und Kultur am 05.09.2017
Stand: 30.08.2017
5. Erläuterung Sachstand 
Planung / Ausschreibung / Vergabe:
Ausführung:
Kosten:
Termine:
Legende: plamäßig
mittleres Risiko
hohes Risiko
Bewertung als "hohes Risiko". 
Auf Grundlage der Entwicklungen im Gesamtprojekt werden Überarbeitungen und Anpassungen des Terminplans notwendig. In den folgenden 
Wochen wird geprüft, welche Auswirkungen die Arbeiten auf den Gesamtablauf haben. 
Bewertung als „planmäßiges Risiko" da die Kostenprognose der Nachtragskostenberechnung gemäß Ratsbeschluss am 11.07.2017 beschlossen 
wurde. 
Mit Stand vom 29.03.2017 wurde eine Nachtragskostenberechnung als Kostenaufstellung/-prognose zur Vorlage beim Rat sowie 
Rechnungsprüfungsamt erstellt. Die Kostenprognose dieser Nachtragskostenberechnung beläuft sich auf ca. 77,0 Mio. €. 
Am 11.07.2017 wurden in der Ratssitzung der Stadt Köln die Mehrkosten i.H.v. 15,42 Mio. € beschlossen, sodass die Gesamtaufwendungen des 
Projektes MiQua sich auf 77,0 Mio. € belaufen.
Bewertung als "mittleres  Risiko", aufgrund der zahlreichen Umplanungen bzgl. Parcoursführung, Sicherheit etc. 
mussten immer wieder Planungsgrundlagen angepasst und bearbeitet werden. 
Die Parcoursplanung ist zu einem Großteil abgeschlossen. Hier kann es im Laufe des Projektes immer wieder kleineren Anpassungsbedarf geben. 
Jedoch sind die größten Umplanungen der Parcoursplanung nunmehr abgeschlossen. Aufgrund der aktuellen Parcoursplanung ist es unumgänglich, 
dass an einigen Stellen die archäologischen Befunde (z.B. Mauerwerksteile) mittels statischer Unterfangungen abgestützt werden. Diese sind in 
enger Abstimmung mit den Archäologen zu planen. Der Umfang dieser Maßnahmen ergibt sich erst nach der Entfernung der Sandverfüllung und 
Fertigstellung des Betondeckels. 
Die Entwurfsplanung der Ausstellungsarchitektur liegt freigegeben vor. Es wurde bereits im Juni mit der Erstellung der Ausführungsplanung der 
Ausstellungsarchitektur begonnen. Die Ausführungsplanung des Architekten liegt überarbeitet und finalisiert vor. Derzeit wird lediglich die 
Ausführungsplanung der technischen Gebäudeausrüstung noch einmal aufgrund der bisherigen Umplanungen im Projekt überarbeitet. Die 
Abstimmungen zum Thema Sicherheitskonzept und die damit verbundene Umplanung des Eingangsbereichs (Personenkontrolle, Körperscanner, 
Metalldetektor etc.) sind abgeschlossen und werden noch in die TGA-Planung integriert. Das finale Sicherheitskonzept liegt in Kürze vor. Ebenso 
werden derzeit das Konzept zur Barrierefreiheit sowie das Evakuierungskonzept angepasst und finalisiert. 
Bewertung als "mittleres Risiko" aufgrund  von Verzögerungen beim Tiefbau sowie des verzögerten 
Ausführungsbeginns der Stahlbetonbauarbeiten.
Der Berliner Verbau wurde im Bereich Unter Goldschmied und in der Portalsgasse als Vorarbeit für die Stahlbetonarbeiten (Bewehrungs- und 
Betonierarbeiten) hergestellt. Derzeit laufen in diesen Bereichen die Bewehrungsarbeiten für den späteren Stahlbetongurt. Nach aktueller 
EInschätzung wird der Stahlbetongurt im Bereich Unter Goldschmied und Portalsgasse gegen Ende September betoniert. Es ist geplant den Sporn in 
ca. 2 Tagen in Gesamtheit zu betonieren. Die Arbeiten des Stahlbetonbauers stellen die Voraussetzung für den späteren Stahlbau dar. Der 
Stahlbauer befindet sich in der Fertigung des Rautentragwerks. Parallel zu diesen Maßnahmen wurde mit der Sandentnahme im Bereich der 
Bronzewand am Historischen Rathaus begonnen. Hierbei wurden Baumängel/-schäden an den Bestandsgebäuden des Rathauses festgestellt, die 
nicht im Zusammenhang mit der Maßnahme MiQua stehen. Für diese notwendigen, zusätzlichen Maßnahmen liegt eine Sanierungsplanung des 
Tragwerksplaners als Vorabzug vor. Im Zuge der für die weiteren Anschlussarbeiten notwendigen Probeschürfungen (Anbindung des alten 
unterirdischen Museumsdaches an das neue unterirdische Museumsdach) wurden verschiedene Punkte im Bereich Innenhof Spanischer Bau 
untersucht. Die aktuelle Fundlage lässt vermuten, dass für eine fachtechnisch richtige und dauerhafte Abdichtung beider Museumsdächer  
Sanierungsarbeiten notwendig werden. Zur Zeit wird geprüft, ob dies auch die Spannbetonkonstruktion oberhalb des Praetoriums betrifft. In den 
folgenden Wochen wird zudem geprüft, ob alle diese zusätzlichen Arbeiten Auswirkungen auf den Gesamtterminplan haben werden. Im Bereich 
des Zugangs zum historischen Rathaus vom Alter Markt kommend, stellten sich die Ausführungen der Ausbaumaßnahmen in der Vergangenheit 
teilweise sehr zäh dar (Aufhebung wegen Unwirtschaftlichkeit und m.u. stark eingeschränkt möglichen Arbeitszeiten aufgrund der Vorgaben des 
Rathausbetriebs). Aktuell werden viele Arbeiten, Mängelbeseitigungen und Sachverständigen-Prüfungen ausgeführt und abgeschlossen. 
MiQua_Projektstatusbericht_20170830_UA-KuK.xlsx 30.08.2017 3 von 3

Mitteilung Ausschuss

473 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle 
VI/26 
 
Vorlagen-Nummer 
 2703/2017 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Unterausschuss Kulturbauten 05.09.2017 
Ausschuss Kunst und Kultur 12.09.2017 
Finanzausschuss 25.09.2017 
 
Sachstandsbericht MiQua, LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln 
Die Gebäudewirtschaft der Stadt Köln legt den Sachstandsbericht MiQua, LVR-Jüdisches Museum im 
Archäologischen Quartier Köln mit Stand 30.08.2017 vor.

Beratungsverlauf (3)

05.09.2017 Unterausschuss Kulturbauten
TOP 3.1.1 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
12.09.2017 Ausschuss Kunst und Kultur
TOP 9.1 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
25.09.2017 Finanzausschuss
TOP 2.7 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
2703/2017
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
01.09.2017
Erstellt
31.08.2017 06:47