Mandari Insight

0257/2020

Förderwettbewerb Modellregion Wasserstoffmobilität

Mitteilung Ausschuss 04.02.2020

KI-Zusammenfassung

Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.

KI-Analyse läuft...

vergangen

Was passiert gerade?

  • 📄 Dokumente werden analysiert...
  • 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
  • ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
  • ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...

Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.

Nächste Beratung: Wirtschaftsausschuss, Sitzung am 24.03.2020, TOP 14.1

Mitteilung Ausschuss

· application/pdf

Ansehen

Mitteilung Ausschuss

4625 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
VI/VI/2 
 
Vorlagen-Nummer 
 0257/2020 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Wirtschaftsausschuss 05.03.2020 
Verkehrsausschuss 12.03.2020 
Ausschuss für Umwelt und Grün 12.03.2020 
 
Förderwettbewerb Modellregion Wasserstoffmobilität 
 
Mit ihrem Grobkonzept „Wasserstoffregion Rheinland – nachhaltige Mobilitätslösungen für die Regi-
on“ haben die Städte Brühl, Hürth, Köln, Wesseling sowie der Rheinisch-Bergische Kreis und der 
Rhein-Sieg-Kreis erfolgreich die erste Etappe im Landeswettbewerb zum Aufbau einer Modellregion 
Wasserstoffmobilität absolviert. Neben dem Verbundantrag der Wasserstoffregion Rheinland hat das 
Land Nordrhein-Westfalen als weitere Kandidaten für die nächste Wettbewerbsetappe zum einen den 
Zusammenschluss aus Düsseldorf, Rhein-Kreis Neuss, Wuppertal und Duisburg sowie zum anderen 
den Kreis Steinfurt ausgewählt. 
 
Im Namen der beteiligten Gebietskörperschaften des Wettbewerbsbeitrags „Modellregion Wasser-
stoffregion Rheinland“ hat die Stadt Hürth die Beantragung der Fördermittel übernommen. Entspre-
chend des Förderbescheids vom 12.06.2019 stehen 349.110 € in der zweite Phase des Wettbewerbs 
für die Erarbeitung eines Feinkonzepts zur Verfügung. Den zusätzlich zur Fördersumme zu erbrin-
genden Eigenanteil der kommunalen Antragssteller (20% der Gesamtsumme von 436.387,50 Euro = 
87.277,50 Euro) teilen sich die Gebietskörperschaften unter Berücksichtigung der jeweiligen Größe 
mit drei Beiträgen à 11.635 Euro (Hürth, Brühl und Wesseling) und drei Anteilen à 17.455 Euro (die 
Kreise Rhein-Sieg, Rhein-Berg sowie die Stadt Köln). Der Kostenbeitrag seitens der Stadt Köln steht 
bei der Koordinationsstelle Klimaschutz im Dezernat Soziales, Umwelt, Gesundheit und Wohnen be-
reit. Von Seiten der Stadt Köln wird das Projekt dezernats- und ämterübergreifend betreut (Koordina-
tionsstelle Klimaschutz, Dezernat für Mobilität und Verkehrsinfrastruktur, KölnBusiness Wirtschafts-
förderungs-GmbH). Im Weiteren sind mit Blick auf die darstellbaren Projektansätze auch kommunale 
Beteiligungsgesellschaften und Unternehmen eingebunden. Hinzu kommen zahlreiche Unterstützer 
aus Wirtschaft und Wissenschaft. So zum Beispiel Shell, Toyota, Deutz, die Hochschulen TH Köln 
und Bonn-Rhein-Sieg.  
 
Alle drei Bewerber um die Modellregion bereiten aktuell die Ausarbeitung eines detaillierten Feinkon-
zepts vor und haben sich für die Erstellung des Gesamtkonzepts zusätzliche H2-Expertise gesichert. 
Im Fokus stehen hierbei die Nutzungspotenziale der Wasserstofftechnologien in der Region sowie die 
erforderlichen Realisierungsvoraussetzungen. 
 
So haben die im Verbundantrag zusammengeschlossenen Gebietskörperschaften der Wasserstoffre-
gion Rheinland ein Expertenkonsortium unter der Führung des in Köln ansässigen Ingenieurbüros 
Emcel mit der Erstellung des Feinkonzepts im Rahmen eines Ausschreibungsprozesse beauftragt. 
Weitere Konsortialpartner sind u. a. HyCologne, Forschungszentrum Jülich, Prof. Stolten und Dr. Ro-
binius, das Center of Automotive Management sowie die Rechtsanwaltkanzlei Longo und Partner.

2 
 
Die Regionalverkehr Köln GmbH (RVK), zu deren Anteilseigner alle Gebietskörperschaften des Ver-
bundantrags zählen, hat die zentrale Koordination dieses kommunalen Kooperationsprojekts über-
nommen.  
 
Mit der Erarbeitung eines Feinkonzepts für die nächste Phase des Förderaufrufs hat die Region gute 
Aussichten, zum Vorreiter für die Nutzung von Wasserstoff zu werden. Dabei stehen insbesondere 
der Einsatz neuer Antriebstechnologien zur Stärkung klimaschonender Mobilität, aber auch H2-
Technologien im Rahmen der Sektorenkopplung im Fokus. Über den Ausbau der Infrastruktur in Her-
stellung, Verteilung und einer Vielzahl möglicher Anwendungen gilt es, die Sektoren Elektrizität, 
Wärmeversorgung und Mobilität mit dem Ziel einer nachhaltigen Energiewirtschaft zu verknüpfen. 
 
Neben der Bedeutung von Wasserstoffnutzung als Zukunftsfeld ressourcenschonender Energiean-
sätze ist die Beteiligung am Förderwettbewerb Ausdruck der regionalen Kooperation und der Veran-
kerung nachhaltiger Mobilitätskonzepte. 
Unabhängig des Ausgangs des Wettbewerbs herrscht Einigkeit unter den beteiligten Kommunen, 
dass die Themen Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie gemeinsam in der Region vorange-
trieben und die Ergebnisse des nun zu erarbeitenden Feinkonzepts nach Möglichkeit umgesetzt wer-
den sollen.  
 
Die Abgabefrist für das Feinkonzept beim Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und 
Energie des Landes Nordrhein-Westfalen ist der 31. Mai 2020.  
 
 
gez. Greitemann

Beratungsverlauf (3)

12.03.2020 Verkehrsausschuss
TOP 7.2.2 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
12.03.2020 Ausschuss Klima, Umwelt und Grün
TOP 7.1 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
24.03.2020 Wirtschaftsausschuss
TOP 14.1 Kenntnisnahme (Mitteilung)

Beschluss: zurückgestellt

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
0257/2020
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
04.02.2020
Erstellt
24.01.2020 09:55