A-R/0013/2007
Lotharinger Kloster: Das Umfeld des Standesamtes aufwerten
KI-Zusammenfassung
Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.
KI-Analyse läuft...
vergangen
Was passiert gerade?
- 📄 Dokumente werden analysiert...
- 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
- ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
- ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...
Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.
Originalantrag
3872 Zeichen
Antrag der CDU-Fraktion Nr.: A-R/0013/2007
an den Rat der Stadt Münster
CDU-Fraktion im Rat der Stadt Münster
Fraktionsgeschäftsstelle
Mauritzstraße 7-8
.
48143 Münster
Telefon (0251) 4 18 43-0
.
Telefax (0251) 4 31 36
e-mail fraktion@cdu-ms.de
.
http://www.cdu-ms.de
26. März 2007
Antrag
Lotharinger Kloster: Das Umfeld des Standesamtes aufwerten
Der Rat möge beschließen:
Die Verwaltung wird beauftragt, ein Konzept zur städtebauliche n Aufwertung des Umfeldes
„Standesamt“ vorzulegen. Das Konzept soll gewährleisten, dass s ich die Attraktivität dieses
historischen Gebäudes für die Traupaare und Besucher erheblich verbessert.
Begründung
:
Das Standesamt Münster hat das Lotharinger Kloster nach umfassender Sanierung im Dezember
2004 übernommen und führt dort seit diesem Zeitpunkt Eheschließungen durch. Das Gebäude wird
von der Bürgerschaft Münsters sehr gut angenommen u nd genießt große Beachtung und Wertschät-
zung bei Traupaaren und ihren Gästen. In den vergan genen zwei Jahren ließen sich insgesamt 3000
Paare trauen.
Da die meisten Paare am liebsten zum Wochenende hei raten möchten, ist das Kloster donnerstags,
freitags und samstags am stärksten frequentiert. Fre itags finden in zwei Trausälen bis zu 22 Ehe-
schließungen statt, samstags sind es bis zu 16 Trauungen.
Die Zahl der Hochzeitsgäste ist dabei stetig steigen d. Während in früheren Jahren Hochzeitsgesell-
schaften oft nur aus ca. 20 Personen bestanden, sin d es heute im Durchschnitt 40 bis 50 Personen.
Insgesamt gewinnt die standesamtliche Trauung eine g rößere Bedeutung, da viele Paare aus den
unterschiedlichsten Gründen nicht mehr kirchlich he iraten. So besuchen beispielsweise an einem
Freitag innerhalb von acht Stunden ca. 1100 Personen das münstersche Standesamt.
Da das Kloster im Empfangsbereich nur eine sehr beg renzte Aufenthaltskapazität hat (etwa 80 qm
Empfangshalle), ist es zwangsläufig, dass sich die Gesellschaften in der Aufeinanderfolge der Trau-
ungen auf die Außenbereiche vor der Eingangstür vert eilen, vorausgesetzt, das Wetter lässt es zu.
Die Gesellschaften drängen sich dann auf der klein en Fläche vor dem Haupteingang und halten sich
oftmals auch auf der gegenüberliegenden Straßenseit e auf, weil der Bereich vor dem Kloster zu eng
ist. Direkt vor dem Haupteingang des Klosters befin det sich eine viel befahrene Straße, auf der auch
regelmäßig Stadtbusse verkehren. Hier ist eindeutig die Gefahr von Unfällen gegeben.
Bei schlechtem Wetter herrscht dagegen im Gebäude e ine erhebliche Enge und daraus resultierende
Probleme, die einer standesamtlichen Trauung nicht mehr würdig sind.
Hier wird deutlich, dass sowohl der Bereich vor dem Kloster wie auch der Gartenstreifen hinter dem
Kloster räumlich sehr beengt sind. Städtebaulich is t die Fläche zwischen Standesamt und Sporthalle
in einem unbefriedigenden Zustand. Eine (Teil-)Nutzun g dieser Fläche als gestaltete Außenfläche für
das Standesamt könnte die Gesamtsituation erheblich verbessern und aufwerten.
Insgesamt besteht dringender Handlungsbedarf, um de n allgemein guten Eindruck, den das Standes-
amt mit seiner stilvollen Innenausstattung bei den Gästen hinterlässt, nicht durch die äußeren schlech-
ten Rahmenbedingungen zu schmälern.
gez.
H.-Dieter Sellenriek
Frank Baumann
Sybille Benning
Georg Berding
Heinz-Georg Buddenb äumer
Elfriede Dalla Riva-Hanning
Edgar Dr üge
Dr. Dietmar Erber
Markus Funk
Magdalene Gefroi
Richard M. Halberstadt
Eleonore Heyne
Christoph Jahn
Horst Kisnat
Rolf Klein
Karl Kleine-Wilke
Marliese Kosmider
Franz-Pius Graf von Merveldt
Dieter Maager
Josef Messing
Ursula M öllers
Andreas Nicklas
Robert Otte
Karin Reismann
Josef Rickfelder
Ursula Schaffstein
Günter Schulze Blasum
Barbara Stober
Stefan Weber
Helga Welker
Simone Wendland
Beratungsverlauf (1)
Orte (1)
- Mauritzstraße 7
Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.
Details
- Vorlagen-Nr.
- A-R/0013/2007
- Typ
- Antrag an den Rat
- Datum
- 29.03.2007
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37