AN/1360/2022
Radpendlerroute Köln Bonn
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Antrag nach § 3 (Grüne BV2)
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Bündnis 9 0 /Die Grünen BV Rodenkirchen Industriestr. 1 61 - Haus 1 – 5 0999 Köln R.109 gruene -bv2@stadt -koeln.de 0 22 1 22192309 Herrn Bezirksbürgermeister Manfred Giesen Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker Eingang beim Bezirksbürgermeister: AN/1360/2022 Antrag gem. § 3 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen) 29.08.2022 Radpendlerroute Köln Bonn Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, sehr geehrter Herr Bezirksbürgermeister, die Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen bittet darum, die nachstehende Prüfanregung auf die Tages- ordnung der Bezirksvertretung Rodenkirchen am 29.08.2022 zu setzen: Antrag Die Bezirksvertretung Rodenkirchen regt an, dass der zuständige Ausschuss die Verwaltung be- auftragt, eine Fahrradpendlerroute zwischen Bonn und Köln gemeinsam mit Wesseling, Bornheim, Bonn und der HGK anzulegen. Da die Verbindung interkommunal ist, bitten wir darum zu prüfen, inwieweit eine überkom munale Körperschaft die Planung und Bauausführung verantwortlich übernehmen kann. In Betracht kämen u.E. zum Beispiel „Radregion Rheinland e.V.“, „Region Köln Bonn e.V.“, evtl. auch „Metropolregion Rheinland“. Geprüft werden soll dabei auch, ob und wie diese Körperschaft mit zusätzlichen finanziellen Mitteln ausgestattet werden kann, so dass eine durchgehende interkommunale Planung erfolgen kann. Im Ergebnis soll ihre finanzielle Ausstattung von allen beteiligten Kommunen, Kreisen und dem Land nach einem noch festzulegen Schlüssel übernommen werden. Der Ausbaustandard der Radpendlerroute sollte sich dabei so weit wie möglich an dem für Schnellradwegeverbindungen orientieren. Die Trassenführung soll sich am Verlauf der Stadtbahnlinie 16 orientieren, also Rodenkirchen – Godorf – Wesseling – Widdig – Hersel - Bonn. Ein Vorschlag für eine mögliche Trassenvariante ist Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Bezirksvertretung Köln-Rodenkirchen dem Antrag beigefügt. Bei der Planung sollten neben den beteiligten Kommunen und Bezirke auch die maßgeblichen Verkehrsclubs wie z.B. VCD und ADFC beteiligt werden. Die Prüfung soll gleichfalls die Etablierung von Mobilitätsstationen entlang der zu schaffenden Radvorrangroute vorsehen. Gleichgelagerte Anträge werden eb enfalls in den Kommunen Bonn, Bornheim und Wes- seling, im Rhein -Erft-Kreis und Rhein -Sieg-Kreis sowie im Aufsichtsrat der HGK einge- bracht bzw. sind dort in Vorbereitung. Begründung Die Ausrufung des Klimanotstandes und die daraus folgende Selbstverpflichtung der Stadt Köln bis 2035 klimaneutral zu werden, erfordern weitergehende Schritte auf dem Weg hin zur Verkehrs- wende. Der Umweltverbund ist umfassend zu stärken und der Anteil des MIV auf möglichst unter 25% zu reduzieren. Dies macht es zwingend notwend ig, neben dem ÖPNV und SPNV auch den Fahrradverkehr hinreichend und nachhaltig zu stärken. Insbesondere die Fahrradwegeinfrastruktur bedarf eines umfassenden Ausbaus. In NRW pendeln ca. 9,5 Mio. Berufstätige, davon ca. 5 Mio. über kommunale Grenzen hinweg. 50% aller Pendlerwege sind unter 10 km lang und ca. 2/3 15 bis 16 km. Köln verzeichnet täglich rund 352.000 Einpendler und ca. 164.000 Auspendler. Allein aus Wes- seling pendeln ca. 6.000 Menschen täglich nach Köln. Bonn verzeichnet täglich rund 142.000 Einpendler, davon ca. 16.300 aus Köln und ca. 6.400 aus dem Rhein-Erft-Kreis und ca. 60.000 Auspendler, davon ca. 15.200 nach Köln und 3.100 in den Rhein-Erft-Kreis. Zusammen also ca. 41.000 Pendler täglich zwischen Köln / REK und Bonn. Es besteht insgesamt ein erhebliches Potenzial, die Pendlerströme, die derzeit unverändert zu einem wesentlichen Teil das Auto verwenden, auf den Umweltverbund umzulenken. Die immer stärkere Verbreitung von E -Bikes und Pedelecs geht mit immer größeren Reichweiten einher, die noch bequem mit dem Fahrrad / E-Bike erreicht werden können. Zwingend erforderlich sind jedoch entsprechende Radverkehrsführungen. Es wird von großer Bedeutung sein, angrenzende Kommunen im Bereich des ÖPNV und Radver- kehrs besser miteinander zu verzahnen. Je besser die Anbindung auf den verschiedenen Ebenen des Umweltverbundes sichergestellt ist, desto größer der Verlagerungseffekt vom MIV zu Umwelt- verbund. Die neue Landesregierung beabsichtigt, bis 2027 1.000 km neue Radwege herzustellen. Es wäre für unsere vier Städte sehr gut, wenn diese hier vorgeschlagene Fahrradpendlerroute bereits in- nerhalb dieses Paketes realisiert würde. Sie ist zwar nur ein Baustein von vielen, aber ein wichti- ger. Ein aus unserer Sicht möglicher Trassenverlauf ist als Anlage beigefügt. Natürlich kann die Prüfung ergeben, dass es einen noch sinnvolleren oder leichter umsetzbaren Verlauf geben kann. Aber die Anlage von möglichst vielen Mobilitätsstationen an Haltestellen der Stadtbahnlinie sollte neben der Kürze der Strecke ein wesentliches Ziel sein. Soweit uns bekannt ist, gibt es bereits Planungen für eine weitere Radpendlerroute entlang der Vorgebirgsschiene (Alfter – Bornheim – Brühl – Hürth), sie ist nicht als Konkurrenz zu der von uns vorgeschlagenen Strecke, sondern als Ergänzung zu sehen, da sie für Pendler mit anderen Ziel - und Quellorten gedacht ist. Perspektivisch sollten diese beiden und andere Pendlerrouten mit Querverbindungen und An- schlüssen zu einem engmaschigen und gut ausgebauten Radwegenetz im Großraum Köln Bonn ergänzt werden. gez. Oliver Ismail gez. Inga Krautz
Top 8.2.2 Radpendlerroute - Plan
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Fahrradpendlerroute Köln - Bonn. In Köln, Südstadt bis Marienburg/ Zollstock: -S.1- von der rheinnahen Innenstadt: Rheinufer – Weg durch Kleingärten Marienburg (H Heinrich-Lübke-Ufer) von Zollstock und den nordwestlichen Stadtteilen: Vorgebirgstr. - Leichweg (benötigt breite Fahrradspuren auf Vorgebirgstr., als kurzfristiger Interim kann der Radweg im Vorgebirgspark genutzt werden, dort aber viele querende Spaziergänger, z.T. mit Kindern oder Hunden) (H Linie 12 am Hönninger Platz) aus dem Rechtsrheinischen: Radweg Rodenkirchener Brücke (Radfahrerbrücke über Gleise der 16 nötig, auch Anschluss in Äußeren Grüngürtel) Fahrradpendlerroute Köln - Bonn. In Köln, Rodenkirchen/ Zollstock bis Hahnwald/ Rondorf: -S.2- Weg neben A4 - Konrad-Adenauer-Str./ Römerstr. (H Rodenkirchen)- Schillingsrotter Str./ Judenpfad Leichweg - Brücke über Militärring - (ab hier auch Verbindung aus Braunsfeld usw.) diagonaler Weg - Robinienweg - Am Höfchen (die Brücke Militärring sollte durch einen ebenerdigen Übergang ersetzt werden, notfalls Verbreiterung und Verlängerung der Brücke, damit nicht so steil) Weg neben A4 - Weg an Sportplatz und zum Golfplatz - Unterführung A555 - Radweg parallel zum Militärring (Querung von Zum Forstbotanischen Garten braucht bauliche Querungshilfe; Wasserwerkswäldchen Beschilderung) Fahrradpendlerroute Köln - Bonn. In Köln, Hahnwald/ Rondorf bis Godorf: -S.3- Judenpfad - Kiesgrubenweg - Godorfer Hauptstr. (benötigt Ausbau südlich Im Ahorngrund und separaten Radweg auf Kiesgrubenweg, als kurzfristiger Interim Am Stiftswäldchen - Im Hasengarten - Unter d. Birken - Bonner Landstr.) Am Höfchen - Rodenkirchener Str. - Rondorfer Hauptstr. - Giersdorfer Str. - Am Moosberg - Vor dem Dorf - Claudi- usstr. - Feldweg (erst wenn Entflechtungsstraße gebaut und Feldweg befestigt ist, solange über Immendorfer Haupt- str./ Godorfer Str.) Fahrradpendlerroute Köln - Bonn. In Köln-Godorf + Wesseling Nord: -S.4- Godorfer Hauptstr. - Radweg neben Kerkrader Str. (Neuanlage in Grünfläche ohne Fällungen) - Industriestr./ Theo- dor-Heuss-Str. Feldweg - Lambertsstr. - Godorfer Str./ Immendorfer Str./ Meschenicher Str. Industriestr. - Brücke über H Godorf - Sürther Leinpfad (bester Weg nach Sürth + Weiß, z.T. uneben) (weiterer Verlauf Industriestr. nicht empfehlenswert, sehr starker + schneller Autoverkehr, laut, Richtung Rodenkir- chen großer Umweg) westlich neben der 16 (dafür müsste die Basell einen Grundstücksstreifen freigeben, dort mehrere Brunnen) Fahrradpendlerroute Köln - Bonn. In Wesseling: -S.5- Theodor-Heuss-Str. - Mühlenweg - Berzdorfer Str. - Westring (H Wesseling) - Schwarzer Weg - Wegegrundstück 186 - am Rand der HGK - Vorgebirgsstr. an Norton - Wegegrundstück 218 - am Rand der HGK (Leichtbaubrücke über Kronenweg sinnvoll) westlich neben der 16 - Verlängerung Ulmenstr. (Wegegrundstücke 57/3 + 562) - Eschenweg (Querbahn sollte eige- ne Straßenbahnstrecke werden mit H unter H Wesseling Nord, dort Übergang oder Leichtbaubrücke über Gleise und Brühler Str. nötig) Fahrradpendlerroute Köln - Bonn. In Wesseling: -S.6- am Rand der HGK (H Wesseling Süd) - Wegegrundstücke 1/1, 75/2 + 856 - Tannenweg (H Urfeld) - Domhüllenweg, Wegegrundstück 122 - Burgstr. - Wegegrundstück 93 In Bornheim: Feldwegegrundstück direkt neben Linie 16 (zwischen Stadtgrenze und Salierweg untergepflügt, ansonsten reicht Asphaltieren der vorhandenen Graswege bzw. Erneuerung der Oberfläche) (H Widdig) Fahrradpendlerroute Köln - Bonn. In Bornheim: -S.7- Feldwegegrundstücke direkt neben Linie 16 (zwischen Erftstr. und Verlängerung Gillesweg untergepflügt, ansonsten reicht Asphaltieren der vorhandenen Graswege bzw. Erneuerung der Oberfläche) (H Uedorf)- an H Hersel Wechsel auf Ostseite der 16 - Bahnhofsvorplatz - Elbestr. (wohl Ankäufe von Grundstücksstreifen nötig) (zur Information: geplante Verlängerung 61 + 65) Fahrradpendlerroute Köln - Bonn. In Bornheim/ Bonn: -S.8- Elbestr. - Kölnstr. Weg zum Auerbergweg - Weg zu An der Rheindorfer Burg - Estermannstr. - Kranenweg - Karl-Legien-Str. - Leinpfad (zur Information: geplante Verlängerung Linie 63: im Bogen um Buschdorfer Burg - alte Trasse der Rheinuferbahn bis Nordfriedhof geplante Verlängerung 61 + 65: Kopenhagener Str. - Kölnstr. - An der Landstr. - alte Trasse Rh.uferb. bis Hersel)
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: ungeändert empfohlen
Zur SitzungOrte (39)
- Vorgebirgstraße
- Konrad-Adenauer-Straße
- Römerstraße
- Schillingsrotter Straße
- Godorfer Hauptstraße
- Bonner Landstraße
- Rodenkirchener Straße
- Rondorfer Hauptstraße
- Godorfer Straße
- Kerkrader Straße
- Industriestraße 1
- Lambertsstraße
- Immendorfer Straße
- Meschenicher Straße
- Theodor-Heuss-Straße
- Berzdorfer Straße
- Burgstraße
- Erftstraße
- Kölnstraße
- Kopenhagener Straße
- Heinrich-Lübke-Ufer
- Leichweg
- Robinienweg
- Judenpfad
- Kiesgrubenweg
- Sürther Leinpfad
- Mühlenweg
- Schwarzer Weg
- Eschenweg
- Tannenweg
- Bahnhofsvorplatz
- Am Höfchen
- Zum Forstbotanischen Garten
- Am Stiftswäldchen
- Am Moosberg
- Im Hasengarten
- Brühler Straße
- Im Ahorngrund
- Vor dem Dorf
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Details
- Aktenzeichen
- AN/1360/2022
- Typ
- Antrag nach § 3 BV2 (Grüne)
- Datum
- 11.08.2022
- Erstellt
- 11.08.2022 17:55