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0031/2022/2

Sachstandsbericht zur Generalinstandsetzung des Römisch-Germanischen Museums (RGM) - Stand 25. März 2022

Mitteilung Ausschuss 29.03.2022

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Nächste Beratung: Ausschuss Kunst und Kultur, Sitzung am 05.04.2022

Anlage 1 - Sachstandsbericht

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Anlage 1 - Sachstandsbericht

8993 Zeichen

Generalinstandsetzung 
Römisch-Germanisches Museum 
Sachstandsbericht für den Bauauschuss am 04.04.2022 und für den Ausschuss für Kunst und Kultur am 05.04.2022, 
Generalinstandsetzung des Römisch Germanischen Museums (RGM) 
1. Kerndaten des Projektes 
Standort: Köln, Roncalliplatz 4 
Bauherrin: Gebäudewirtschaft der Stadt Köln 
Planungszeit: 2021 - 2023 
Bauzeit: 2023 - 2026 
Projektbeschreibung: 
2. Termine 
Meilensteine: 
Planungsbeschluss  (1767/2017) 07/2017      Beauftragung Projektsteuerer (PS) 
Baubeschluss NM Decke DBH (0244/2022) 03/2022     
Weiterplanungsbeschluss mit vorgezogenen   II/2022   Beauftragung Bauphysik 
Maßnahmen Beauftragung Brandschutz 
Einreichung Bauantrag IV/2022 
Baubeschluss Hauptmaßnahme   I/2023 
Baubeginn III/2023 
Fertigstellung Bau III/2026 
Auszug aus dem Rahmenterminplan: Stand April 2022 
Stand: 
  I/2022      
  I/2022      
I/2022 
25.03.2022 
02 
  I/2021      
 II/2021      
 II/2021      
 II/2021      
Beauftragung BIM-Manager 
Beauftragung Baulogistik 
Beauftragung Generalplanung (GP) 
Beauftragung Sicherheitskonzept 
Index: 
Das Römisch- Germanische Museum wurde 1974 fertiggestellt. Nach fast 50 
Nutzungsjahren ist der Zustand von Gebäude und Haustechnik dringend 
sanierungsbedürftig und muss u.a. heutigen (Energie) Standards angepasst 
werden. 
Im Rahmen der Sanierungsmaßnahmen werden dringend erforderliche 
Abdichtungsarbeiten auf dem Roncalliplatz (Dombauhütte und Domplateau) 
durchgeführt. 
Die Verwaltung des Museums ist zudem Teil des übergreifenden Konzepts der 
Historischen Mitte. 
Das Museumsgebäude besteht aus einem zweigeschossigen Neubau, der auf 
einem Bunker aus dem Jahre 1940/41 gegründet wurde und mit diesem eine 
Gebäudeeinheit bildet. Ende 2016 wurde das Gebäude unter Denkmalschutz 
gestellt. 
1 von 3

Generalinstandsetzung 
Römisch-Germanisches Museum 
Sachstandsbericht für den Bauauschuss am 04.04.2022 und für den Ausschuss für Kunst und Kultur am 05.04.2022, 
Generalinstandsetzung des Römisch Germanischen Museums (RGM) 
Stand: 25.03.2022 
02 Index: 
3. Kosten 
Kostenschätzung gem. Kostenprognose Juli 2015 
Generalsanierung RGM 
Baukosten KG 200-600 26.833.128 €
Baunebenkosten 7.720.782 €
Gesamtsumme (brutto) 34.553.910 €
Risikokosten 7.167.090 €
Gesamtsumme incl. Risikokosten (brutto) 41.721.000 €
Budget gemäß Planungsbeschluss 11. Juli 2017 
und Baubeschluss Nebenmaßnahme Decke Dombauhütte vom 17. März 2022 
4,5 Mio €
100% 
1,5 Mio €
in Klärung 
4. Risiken 
Grün 
Gelb 
Rot 
1
Dombauhütte, Trafostation, Tiefgarage) 
2 Änderung der Planung durch Nutzer 
3 Gesetzliche Änderungen 
4 Insolvenzen 
5 Mangelhafte Fremdleistungen 
6 Genehmigungsverfahren 
7 Vergaberisiko (Vergaberügen, wiederholte Ausschreibungen wegen zu hoher Angebotspreise oder fehlender Angebote) 
8 Marktrisiko: Belastbarkeit der Kostenermittlung aus 2015 
(Preisindexierung sowie Konkretisierung der Bedarfsanforderungen zzgl. Corona-Aufschlag) 
9 Abbau von Exponaten 
10 Einlagerung von Exponaten 
11 Schnittstelle Verbindungsgang (technische Machbarkeit, Aufwand) 
12 Ergebnisse Bestandsuntersuchungen 
13 Statische Ertüchtigungen 
14 Denkmalschutzauflagen 
15 Urheberrecht, Röcke/ Renner Erben 
Planungsbudget 
Finanzierungsanteil Stadt: 
Finanzierungsanteil Stadt: 
Baugrund (Schadstoffe, Ver- und Entsorgungsleitungen, Konstruktion der Bauteile im Untergrund, 
Baubudget Decke Dombauhütte 
Derzeit wird das Risikomanagement aufgesetzt. Die Risiken werden entsprechend des Projektstandes und der Erkenntnisse aus 
Planung und Ausführung sukzessive fortgeschrieben und bewertet. 
Auf Basis des derzeitigen Planungsstandes (LPH 1) sind insbesondere die folgenden Risiken zu beachten:
0,0 
1,0 
2,0 
3,0 
4,0 
5,0 
6,0 
7,0 Σ 6,0 Mio. €
Projektbudget  
2.360.430 €Zahlungsstand 
Kostenprognose 
Verfügt 3.926.725 
€
2 von 3

Generalinstandsetzung
Römisch-Germanisches Museum
Sachstandsbericht für den Bauauschuss am 04.04.2022 und für den Ausschuss für Kunst und Kultur am 05.04.2022, 
Generalinstandsetzung des Römisch Germanischen Museums (RGM)
Stand: 25.03.2022
02Index:
5. Erläuterung Sachstand
Planung / Ausschreibung / Vergabe:
Ausführung:
Kosten:
Termine:
Nächste Schritte:
Weiterplanungsbeschluss mit vorgezogenen Maßnahmen offen
Abschluss Leistungsphase 3 o ffen
Legende planmäßig
m
ittleres Risiko
hohes Risiko
IV/2022
II/2022
Die Verfahren zur Beauftragung der Leistungen Projektsteuerung und Generalplanung sind abgeschlossen. Seit März 2021 liegen die 
Beauftragungen vor. Ebenfalls beauftragt sind Sachverständige für Prüfstatik, Brandschutz, Bauphysik, Fassadenplanung, Sicherheitskonzept und 
BIM-Manager. 
Somit sind alle derzeit erforderlichen Planer verfügbar. Projektstart war Anfang April 2021.
Die Leistungsphase 2 wurde termingerecht am 28.02.2022 abgeschlossen. Das Projekt befindet sich nun auf Basis der Honorarordnung für 
Architekten und Ingenieure (HOAI) in der Leistungsphase 3, Entwurfsplanung. 
Auf Grundlage des Änderungsantrags zum erweiterten Planungsbeschluss Historische Mitte (Dezember 2021) befindet sich das Dezernat für Kunst 
und Kultur in einem Abstimmungsprozess zu einem kuratorischen Gesamtkonzept der Historischen Museen (KSM, RGM, NS-DOK und MiQua). Das 
Ergebnis könnte noch Einfluss auf die Ausstellungsplanung des RGM und der HMK nehmen.
Aktuelle Maßnahmen:
Auf Grundlage des abgestimmten Raumprogramms und der gestalterisch- konzeptionellen Grundidee der Ausstellungsplanung wurde die konkrete 
Belegung der Ausstellungsflächen festgelegt. Im nächsten Schritt werden die auszustellenden Exponate abgestimmt zwecks Weiterentwicklung der 
zu inszenierenden Flächen. Hierzu wird in der ersten Aprilwoche ein 2tägiger Workshop mit den Nutzenden des Museums und den 
Ausstellungsplanern stattfinden.
Die unterirdische Verbindung zwischen RGM und Stadtmuseum, als Teil des Neubaus Historische Mitte, wird weiter auf ihre Machbarkeit 
untersucht. Die historischen Exponate Römische Hafenstrasse und Hafentor sind Teil des Austellungskonzeptes des RGM und bilden gleichzeitig  
die zentrale inhaltliche Verbindung der beiden Museen.
Das Sicherheitskonzept wird derzeit in Abstimmung mit den Nutzenden, dem Versicherer und der Polizei erstellt. Die Leistungsphase 2, Konzeption 
und Beschreibung der Sicherheitsmaßnahme, wurde termingerecht am 15.02.2022 abgeschlossen.  
Die Gesamtkonstruktion der Pfosten-Riegel Fassade und ihr derzeitiger Zustandes wurde sachverständig untersucht. Im Ergebnis ist der aus 
denkmalpflegerischer Sicht wünschenswerte Erhalt der Fassade auch aus technisch-konstruktiver Sicht möglich. Aktuell wurde ein Teilstück der 
Fassade ausgebaut, um unter anderem die richtige Vorgehensweise für die optische und technische Sanierung zu finden.
Für die Natursteinfassade wurde ebenfalls eine restauratorische Beratung beauftragt. Eine Schadenskartierung wurde erstellt. Der aus 
denkmalpflegerischer Sicht wünschenswerte Erhalt der Fassade ist aus technisch-konstruktiver Sicht möglich. Es wurden unterschiedliche  
Reinigungsmethoden an der Fassade getestet und in Abstimmung mit dem Denkmalschutz bewertet.      
Das Risiko wird als mittleres Risiko eingestuft, da die Fortschritte in 
der Planung der aktuellen Terminschiene  entsprechen, jedoch 
noch einige bis dato ungeklärte Risiken bestehen.
Das Risiko wird als hohes Risiko bewertet.
Da die Kostenprognose aus 2015 nicht fortgeschrieben wurde kann derzeit keine belastbare Aussage zu Kosten getroffen werden.
Erforderliche Anpassungen in Folge von Baupreisindex, Auflagen des Denkmalschutzes, weitgreifender Erneuerung der Ausstellungskonzeption,
eine geplante Erweiterung der Ausstellungsfläche im Bunkergeschoss, zusätzliche Maßnahmen wie die Abdichtung und Sanierung der Decke über 
der Dombauhütte und einer Trafostation sowie der Abdichtung des gesamten angrenzenden Bereichs über der Tiefgarage/Domplateau legen nahe, 
dass mit einer deutlichen Kostenfortschreibung zu rechnen ist.
Die Rahmenterminplan der Projektsteuerung sowie die Planung der Planung des Generalplaners  liegen  vor . Die Bestandsuntersuchungen sind 
jedoch noch nicht abgeschlossen, daher besteht noch keine Terminsicherheit hinsichtlich des Planungs- und Leistungsumfangs.
Das Risiko wird als mittleres Risiko bewertet.
Zwecks Sanierung der Decke der Dombauhütte und der Trafostation (vorgezogene Maßnahme) wurden großflächige Bauteilöffnungen in 
Abstimmung mit einem Sachverständigen für Abdichtung ausgeführt. Die Erkenntnisse wurden in einem abschließenden Bericht zusammengefasst 
u
nd in die weitere Planung überführt. Der Bericht des Sachverständigen für Abdichtung liegt vor, in diesem wird eine Empfehlung zur Sanierung  
gegeben. Wegen der  Feuchteschäden in den Räumlichkeiten der Dombauhütte ist vorgesehen, die Durchführung vorzuziehen, dies erfordert einen 
vorgezogenen Baubeschluss. Der Rat hat am 17.03.2022 seine Zustimmung zur vor
 zeitigen Sanierung erteilt, somit kann die Maßnahme noch in 
diesem Jahr durchgeführt werden.
Das Risiko wird als mittleres Risiko bewertet.
3 von 3

Mitteilung Ausschuss

486 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
VI/26 
 
Vorlagen-Nummer 29.03.2022 
 0031/2022/2 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Bauausschuss 04.04.2022 
Ausschuss Kunst und Kultur 05.04.2022 
 
Sachstandsbericht zur Generalinstandsetzung des Römisch-Germanischen Museums (RGM) - 
Stand 25. März 2022 
Der Sachstandsbericht zur Generalinstandsetzung des Römisch-Germanischen Museums (RGM), 
Stand: 25. März 2022, wird zur Kenntnisnahme vorgelegt.  
 
 
Gez. Greitemann

Beratungsverlauf (2)

04.04.2022 Bauausschuss
Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
05.04.2022 Ausschuss Kunst und Kultur
Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
0031/2022/2
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
29.03.2022
Erstellt
25.03.2022 10:36