SV-2010/0044
Antrag der CDU-Fraktion vom 19. Juni 2010 betr. Vandalismus aktiv begegnen
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SV-2010/0044
3336 Zeichen
Vorlage-Nr. SV-2010/0044
Antrag der CDU-Fraktion vom 19. Juni 2010 betr. Vandalismus aktiv begegnen
CDU-Stadtverordnetenfraktion • Steubenplatz 12 •64293 Darmstadt
19. Juni 2010
Antrag „Vandalismus aktiv begegnen“
Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:
Der Magistrat wird beauftragt,
1. sicherzustellen, dass die Erfassung von Sachbeschädigungen und Vandalismusschäden künftig
gesondert erfolgt und jährlich über die Höhe der Schäden bei der Stadt und den städtischen
Tochterunternehmen und Eigenbetrieben zu berichten.
2. zu berichten, in welcher Höhe jährlich Mittel für private Sicherheitsunternehmen ausgegeben
werden.
3. zu berichten, wie der Magistrat gegenwärtig Vandalismus begegnet und vorbeugt.
4. die positiven Erfahrungen mit dem Freiwilligen Polizeidienst (u.a. im benachbarten Frankfurt,
Griesheim und Weiterstadt) zur Kenntnis zu nehmen.
5. in Kooperation mit dem Land Hessen und den örtlichen Polizeidienststellen in Darmstadt den
Freiwilligen Polizeidienst nach dem Hessischen Freiwilligen-Polizeidienst-Gesetz einzuführen und
nach einem Jahr über die gemachten Erfahrungen zu berichten.
Begründung:
In Darmstadt müssen gegenwärtig jedes Jahr mehrere hunderttausend Euro Vandalismusschäden
von der Allgemeinheit hingenommen und aus Steuermitteln bezahlt werden. Das Geld fehlt für viele
andere sinnvolle Dinge. Eine möglichst vollständige Erfassung muss Grundlage für künftige
Maßnahmen sein.
Der Einsatz freiwilliger Polizeihelfer sorgt zudem bereits heute in vielen Städten und Gemeinden,
unabhängig von den jeweils regierenden Koalitionen, für mehr Sicherheit und führt nachweislich zu
einem Rückgang im Bereich Vandalismus.
Dass der Freiwillige Polizeidienst hessenweit in der Bevölkerung etabliert ist und angenommen wird,
zeigen auch die Bewerbungen für den Freiwilligen Polizeidienst, die aus allen Bevölkerungsschichten
an die Kommunen und die Polizei gehen. Die Polizeihelfer sind zwischen 18 und 65 Jahren alt und
in der
Wissenschaftsstadt Darmstadt
Steubenplatz 12
64293 Darmstadt
Tel. 0 61 51 / 17 12 11
Fax 0 61 51 / 17 12 19
e-Mail: fraktion@cdu-darmstadt.de
Internet: www.cdu-darmstadt.de
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kommen aus den unterschiedlichsten Berufen. Krankenschwestern, Softwareentwickler, aber genauso
auch Arbeiter, Akademiker und Hausfrauen sind unter den Ehrenamtlichen. Etwa 30 Prozent der
Freiwilligen Polizeihelfer sind Frauen.
Im benachbarten Frankfurt am Main haben zudem mehr als 40 Prozent der Freiwilligen Polizeihelfer
einen Migrationshintergrund und decken insgesamt 16 Sprachen ab. Durch ihre Sprachkompetenz
helfen sie Brücken bauen und Missverständnisse vermeiden.
Im Innenstadtbereich, aber auch in den Stadtteilen, können freiwillige Polizeihelfer Bürgerinnen und
Bürgern als Ansprechpartner zur Verfügung stehen und durch ihre Präsenz beispielsweise die in
Darmstadt immer häufiger zu beklagenden Schäden durch Vandalismus verhindern. Die Bürgerschaft
erfährt eine sichtbar höhere
Präsenz von Sicherheitskräften, insbesondere auf Straßen, Plätzen, Grünanlagen und bei
Großveranstaltungen.
Ludwig Achenbach
Hartwig Jourdan
Ctirad Kotoucek
Uwe Schneider
Hans Wegel
Peter Mayer
Stadtverordnete
Rafael Reißer MdL
CDU-Fraktionsvorsitzender
Beratungsverlauf (1)
Orte (1)
- Steubenplatz 12
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Details
- Vorlagen-Nr.
- SV-2010/0044
- Typ
- Antrag
- Datum
- 22.06.2010
- Erstellt
- 29.09.2026 00:00