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2437/2023

Ergänzung zur Beantwortung einer mündlichen Anfrage der kulturpolitischen Sprecher*innen zur Verwendung des Sonderausstellungsetats für drei Sonderausstellungen des Kölnischen Stadtmuseums

Mitteilung Ausschuss 22.08.2023

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Nächste Beratung: Ausschuss Kunst und Kultur, Sitzung am 29.08.2023, TOP 10.7

Anlage 2 Auszug aus dem Beschlussprotokoll Sitzung zum Beschluss 0579/2023

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Mitteilung Ausschuss

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Anlage 1 Beschlussvorlage 1609/2023 Beantwortung einer mündlichen Anfrage

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Anlage 2 Auszug aus dem Beschlussprotokoll Sitzung zum Beschluss 0579/2023

2898 Zeichen

Geschäftsführung  
Ausschuss Kunst und Kultur 
Herr Weis 
Telefon: (0221) 221-23657 
Fax:  (0221) 221-24141 
E-Mail: Manuel.Weis@STADT-
KOELN.DE 
Datum: 15.03.2023 
Auszug 
aus dem Beschlussprotokoll der 16. Sitzung des Ausschusses 
Kunst und Kultur  vom 14.03.2023  
öffentlich 
5.1 Kölnisches Stadtmuseum - Sonderausstellungen 2023 
0579/2023 
I. Abstimmung über den mündlichen Antrag GUT Köln 
 
Herr Zimmermann schlägt vor, im Änderungsantrag bei Punkt 2 den ersten Spiegel-
strich zu streichen. 
 
Beschluss: 
Der Ausschuss Kunst und Kultur stimmt der Mittelverwendung aus dem Sonderaus-
stellungsetat 2023 für die in den Anlagen zu diesem Beschlussvorschlag näher ausge-
führten Ausstellungsprojekte des Kölnischen Stadtmuseums unter folgenden Voraus-
setzungen zu: 
1. Betreffend beider „POP-UP-BARs & Ausstellungen“: 
 Die Verwaltung wird beauftragt, durch das Einholen von Spenden („Pay 
what you want“) fehlende Eintrittsgelder zu kompensieren. 
 Außerdem sollen die avisierten Mittel aus dem Ausstellungsetat redu-
ziert werden. 
2. Betreffend „Karneval in Köln … wie alles begann“:  
 Wir beauftragen die Verwaltung, über höhere Eintrittsgelder und stärkere 
Besucher*innenzahlen höhere Planerlöse zu generieren. 
 Zu den bereits von der Stadt freigegebenen Mitteln aus dem Ausstel-
lungsetat werden keine zusätzlichen Gelder aus dem Ausstellungsetat 
zur Verfügung gestellt. Auf die in der Vorlage genannten Mittel aus dem 
Ausstellungsetat (15.000 Euro) der Stadt Köln wird daher verzichtet. 
Abstimmungsergebnis: 
Einstimmig zugestimmt.

II. Abstimmung über den geänderten Änderungsantrag: 
 
Abstimmungsergebnis: 
Mehrheitlich zugestimmt gegen die Stimmen von SPD, Die Linke & FDP. 
 
III: Abstimmung über die so geänderte Vorlage 
 
Beschluss: 
Der Ausschuss Kunst und Kultur stimmt der Mittelverwendung aus dem Sonderaus-
stellungsetat 2023 für die in den Anlagen zu diesem Beschlussvorschlag näher ausge-
führten Ausstellungsprojekte des Kölnischen Stadtmuseums unter folgenden Voraus-
setzungen zu: 
3. Betreffend beider „POP-UP-BARs & Ausstellungen“: 
 Die Verwaltung wird beauftragt, durch das Einholen von Spenden („Pay 
what you want“) fehlende Eintrittsgelder zu kompensieren. 
 Außerdem sollen die avisierten Mittel aus dem Ausstellungsetat redu-
ziert werden. 
4. Betreffend „Karneval in Köln … wie alles begann“:  
 Wir beauftragen die Verwaltung, über höhere Eintrittsgelder und stärkere 
Besucher*innenzahlen höhere Planerlöse zu generieren. 
 Zu den bereits von der Stadt freigegebenen Mitteln aus dem Ausstel-
lungsetat werden keine zusätzlichen Gelder aus dem Ausstellungsetat 
zur Verfügung gestellt. Auf die in der Vorlage genannten Mittel aus dem 
Ausstellungsetat (15.000 Euro) der Stadt Köln wird daher verzichtet. 
Abstimmungsergebnis: 
Mit Übernahme des geänderten Änderungsantrag mehrheitlich zugestimmt, gegen die 
Stimmen von SPD, Die Linke & FDP.

Mitteilung Ausschuss

4090 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
VII/4518 
 
Vorlagen-Nummer 22.08.2023 
 2437/2023 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Ausschuss Kunst und Kultur 29.08.2023 
 
Ergänzung zur Beantwortung einer mündlichen Anfrage der kulturpolitischen 
Sprecher*innen zur Verwendung des Sonderausstellungsetats für drei 
Sonderausstellungen des Kölnischen Stadtmuseums 
Mit Änderungsbeschluss zur Vorlage 0579/2023 wurde ein Sachstandsbericht  
 
1. betreffend beider „POP-UP-BARs & Ausstellungen“: 
 Die Verwaltung wird beauftragt, durch das Einholen von Spenden („Pay 
what you want“) fehlende Eintrittsgelder zu kompensieren. 
 Außerdem sollen die avisierten Mittel aus dem Ausstellungsetat reduziert 
werden. 
2. betreffend „Karneval in Köln … wie alles begann“:  
 Zu den bereits von der Stadt freigegebenen Mitteln aus dem Ausstellungs-
etat werden keine zusätzlichen Gelder aus dem Ausstellungsetat zur Ver-
fügung gestellt. Auf die in der Vorlage genannten Mittel aus dem Ausstel-
lungsetat (15.000 Euro) der Stadt Köln wird daher verzichtet. 
angefordert. 
 
Mit Beschlussvorlage 1609/2023 erfolgte die Beantwortung der Fragen zur Finanzie-
rung seitens der Verwaltung (siehe Anlage 1). Die Fragen wurden jedoch nicht hinrei-
chend beantwortet.  
 
Nach Beendigung aller Sonderausstellungen und Abrechnung eines Großteils der 
Ausgaben kann mit Sachstand 31.07.2023 eine konkrete Aussage zu den Kosten ge-
troffen werden. 
 
1848: Revolution in Köln in der „ POP-UP-BAR“  
 
Für diese Ausstellung wurden Mittel aus dem Sonderausstellungsetat von 50.000 
Euro gewährt. Zudem standen Mittel von 10.000 Euro zur Verfügung, die der Verein 
Freunde des Kölnischen Stadtmuseums zur Verfügung stellte. Ausgaben in Höhe von 
50.543,46 Euro wurden bereits abgerechnet, so dass derzeit das Budget um 9.456,54 
Euro unterschritten wurde.  
 
„Pay what you want“ wurde vom KSM als Q-Code eingerichtet, um Einnahmen gene-
rieren zu können. Das wurde von den Gästen jedoch nicht angenommen.

2 
 
Die auftretenden Künstler*innen wurden über ein „Hutgeld“ finanziert, was letztendlich 
die Ausgaben aus dem Budget des Kölnischen Stadtmuseums reduzierte (siehe An-
lage 1). 
 
Die Anzahl der Besucher*innen an den 21 Öffnungstagen belief sich auf 1.888, das 
bedeutet, dass im Schnitt während der Öffnungszeiten 89 Besucher*innen in der 
Bar/Ausstellung waren. 
 
 
Abenteuer der Kölner Stadtschlüssel in der „POP-UP-BAR“ 
 
Hierfür standen ebenfalls 50.000 Euro aus dem Sonderausstellungsetat zur Verfü-
gung. Es entstanden Ausgaben in Höhe von 42.218,17 Euro. Somit konnte eine Ein-
sparung von 15,56 % erreicht werden. 2.856 Personen besuchten die Ausstellung, 
das sind bei 21 Öffnungstagen im Schnitt 136 Besucher während der Öffnungszeiten. 
In der Bar/Ausstellung sind nur 40 Besucher*innen erlaubt; die Bar/Ausstellung war 
bei vielen Veranstaltungen ausgelastet. Der Sitzbereich im Freien (Kolumbahof) hat 
die Besucher*innen-Situation ausgeglichen. 
 
Karneval in Köln – wie alles begann 
 
Die Ausstellung zum 200-jährigen Jubiläum wurde mit 100.000 Euro aus dem Sonder-
ausstellungsetat bezuschusst. Des Weiteren konnten 25.000 Euro an Fördergeldern 
generiert werden. Die Kölner Kulturstiftung beteiligte sich mit 15.000 Euro an der Aus-
stellung, der Verein Freunde des Kölnischen Stadtmuseums e.V. mit 5.000 Euro, der 
Verein Freunde und Förderer des Kölnischen Brauchtums e.V. mit 5.000 Euro. Somit 
standen 125.000 Euro zur Verfügung.  
Es entstanden Kosten von 132.994,63 Euro.  
Das Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e.V. hat sich mit 70.000 Euro beteiligt, 
diese aber in Eigenregie verausgabt, so dass sich diese nicht auf die Abrechnung des 
KSM auswirken. 
Die Einnahmen aus dem Verkauf von Eintrittskarten betrugen 17.196 Euro. 
Die Ausstellung wurde von 7.648 Personen besucht. 
Aus Nachhaltigkeitsgründen gehen die vom Festkomitee finanzierten Einbauten ins 
Karnevalsmuseum über, und die vom KSM finanzierten Vitrinen verbleiben im KSM für 
künftige Projekte. 
 
 
Anlagen: 
 
Anlage 1: Beschlussvorlage 1609/2023  
Anlage 2: Auszug aus dem Protokoll 0579/2023 
 
 
Gez. Charles

Anlage 1 Beschlussvorlage 1609/2023 Beantwortung einer mündlichen Anfrage

2847 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
VII/4518 
 
Vorlagen-Nummer 
 1609/2023 
Beantwortung einer Anfrage nach § 4 der Geschäftsordnung  
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Ausschuss Kunst und Kultur 06.06.2023 
 
Beantwortung einer mündlichen Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen aus der 
Sitzung des Ausschusses Kunst und Kultur vom 02.05.2023 zum geänderten Beschluss 
0579/2023: Sachstandsbericht Sonderausstellungen Kölnisches Stadtmuseum 
1. Betreffend beider „POP-UP-BARs & Ausstellungen“: 
 Die Verwaltung wird beauftragt, durch das Einholen von Spenden („Pay 
what you want“) fehlende Eintrittsgelder zu kompensieren. 
 Außerdem sollen die avisierten Mittel aus dem Ausstellungsetat reduziert 
werden. 
2. Betreffend „Karneval in Köln … wie alles begann“:  
 Zu den bereits von der Stadt freigegebenen Mitteln aus dem Ausstellungs-
etat werden keine zusätzlichen Gelder aus dem Ausstellungsetat zur Ver-
fügung gestellt. Auf die in der Vorlage genannten Mittel aus dem Ausstel-
lungsetat (15.000 Euro) der Stadt Köln wird daher verzichtet. 
 
Antwort der Verwaltung zu Punkt 1: 
 
Die Sonderausstellungen sind zeitgleich mit den Veranstaltungen der jeweiligen POP -
UP-BARs geöffnet. Das Einholen von Eintrittsgeldern durch „Pay what you want“ ist 
aufgrund der derzeitigen Situation nur mit dem jeweiligen Handy der Besucher*innen 
über einen eigens eingerichteten QR -Code möglich, der sichtbar in der Bar mit dem 
Hinweis angebracht ist. Der Aufruf wird jedoch von den Besucher*innen kaum ange-
nommen. 
Es ist in diesem Zusammenhang zu erwähnen, dass die Gagen der Künstler*innen ge-
ring sind, wesha lb während der Veranstaltungen sogenanntes „Hutgeld“ gesammelt 
wird, damit sich die Auftritte rechnen. Das wiederum entlastet erheblich das zur Verfü-
gung stehende Budget des KSM für die Veranstaltungen. 
Die Event-Agentur, die sowohl für die Organisation de r einzelnen Auftritte als auch für 
die Gastronomie zuständig ist, wurde angehalten, für die noch ausstehenden Veran-
staltungen, vor Beginn der jeweiligen Darbietungen explizit auf „Pay what you want“ zu 
verweisen, um zusätzliche Einnahmen zu generieren. 
Nachdem noch nicht alle Rechnungen eingegangen sind, ist eine Überprüfung des Aus-
stellungsetats zum jetzigen Zeitpunkt nicht möglich. 
 
 
Antwort der Verwaltung zu Punkt 2:

2 
 
 
Mit dem vorhandenen Sonderausstellungsetat „ Karneval in Köln… wie alles begann“ , 
ist es eine große Herausforderung die Jubiläumsausstellung einem breiten Publikum 
umfassend darzustellen.  
Wegen der fehlenden Mittel in Höhe von 15.000 EUR konnten geplante Bausteine des 
Konzeptes nicht vollumfänglich umgesetzt werden und mussten entfal len. Das betrifft 
insbesondere digitale Vermittlungsangebote und „Hands On-Angebote“ für Kinder. 
 
Anlage:  
 
Anlage 1 Auszug aus dem Beschlussprotokoll Ausschuss Kunst und Kultur 02.05.2023

Beratungsverlauf (1)

29.08.2023 Ausschuss Kunst und Kultur
TOP 10.7 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
2437/2023
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
22.08.2023
Erstellt
01.08.2023 11:29