2437/2023
Ergänzung zur Beantwortung einer mündlichen Anfrage der kulturpolitischen Sprecher*innen zur Verwendung des Sonderausstellungsetats für drei Sonderausstellungen des Kölnischen Stadtmuseums
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Anlage 2 Auszug aus dem Beschlussprotokoll Sitzung zum Beschluss 0579/2023
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Geschäftsführung Ausschuss Kunst und Kultur Herr Weis Telefon: (0221) 221-23657 Fax: (0221) 221-24141 E-Mail: Manuel.Weis@STADT- KOELN.DE Datum: 15.03.2023 Auszug aus dem Beschlussprotokoll der 16. Sitzung des Ausschusses Kunst und Kultur vom 14.03.2023 öffentlich 5.1 Kölnisches Stadtmuseum - Sonderausstellungen 2023 0579/2023 I. Abstimmung über den mündlichen Antrag GUT Köln Herr Zimmermann schlägt vor, im Änderungsantrag bei Punkt 2 den ersten Spiegel- strich zu streichen. Beschluss: Der Ausschuss Kunst und Kultur stimmt der Mittelverwendung aus dem Sonderaus- stellungsetat 2023 für die in den Anlagen zu diesem Beschlussvorschlag näher ausge- führten Ausstellungsprojekte des Kölnischen Stadtmuseums unter folgenden Voraus- setzungen zu: 1. Betreffend beider „POP-UP-BARs & Ausstellungen“: Die Verwaltung wird beauftragt, durch das Einholen von Spenden („Pay what you want“) fehlende Eintrittsgelder zu kompensieren. Außerdem sollen die avisierten Mittel aus dem Ausstellungsetat redu- ziert werden. 2. Betreffend „Karneval in Köln … wie alles begann“: Wir beauftragen die Verwaltung, über höhere Eintrittsgelder und stärkere Besucher*innenzahlen höhere Planerlöse zu generieren. Zu den bereits von der Stadt freigegebenen Mitteln aus dem Ausstel- lungsetat werden keine zusätzlichen Gelder aus dem Ausstellungsetat zur Verfügung gestellt. Auf die in der Vorlage genannten Mittel aus dem Ausstellungsetat (15.000 Euro) der Stadt Köln wird daher verzichtet. Abstimmungsergebnis: Einstimmig zugestimmt. II. Abstimmung über den geänderten Änderungsantrag: Abstimmungsergebnis: Mehrheitlich zugestimmt gegen die Stimmen von SPD, Die Linke & FDP. III: Abstimmung über die so geänderte Vorlage Beschluss: Der Ausschuss Kunst und Kultur stimmt der Mittelverwendung aus dem Sonderaus- stellungsetat 2023 für die in den Anlagen zu diesem Beschlussvorschlag näher ausge- führten Ausstellungsprojekte des Kölnischen Stadtmuseums unter folgenden Voraus- setzungen zu: 3. Betreffend beider „POP-UP-BARs & Ausstellungen“: Die Verwaltung wird beauftragt, durch das Einholen von Spenden („Pay what you want“) fehlende Eintrittsgelder zu kompensieren. Außerdem sollen die avisierten Mittel aus dem Ausstellungsetat redu- ziert werden. 4. Betreffend „Karneval in Köln … wie alles begann“: Wir beauftragen die Verwaltung, über höhere Eintrittsgelder und stärkere Besucher*innenzahlen höhere Planerlöse zu generieren. Zu den bereits von der Stadt freigegebenen Mitteln aus dem Ausstel- lungsetat werden keine zusätzlichen Gelder aus dem Ausstellungsetat zur Verfügung gestellt. Auf die in der Vorlage genannten Mittel aus dem Ausstellungsetat (15.000 Euro) der Stadt Köln wird daher verzichtet. Abstimmungsergebnis: Mit Übernahme des geänderten Änderungsantrag mehrheitlich zugestimmt, gegen die Stimmen von SPD, Die Linke & FDP.
Mitteilung Ausschuss
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Dezernat, Dienststelle VII/4518 Vorlagen-Nummer 22.08.2023 2437/2023 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Ausschuss Kunst und Kultur 29.08.2023 Ergänzung zur Beantwortung einer mündlichen Anfrage der kulturpolitischen Sprecher*innen zur Verwendung des Sonderausstellungsetats für drei Sonderausstellungen des Kölnischen Stadtmuseums Mit Änderungsbeschluss zur Vorlage 0579/2023 wurde ein Sachstandsbericht 1. betreffend beider „POP-UP-BARs & Ausstellungen“: Die Verwaltung wird beauftragt, durch das Einholen von Spenden („Pay what you want“) fehlende Eintrittsgelder zu kompensieren. Außerdem sollen die avisierten Mittel aus dem Ausstellungsetat reduziert werden. 2. betreffend „Karneval in Köln … wie alles begann“: Zu den bereits von der Stadt freigegebenen Mitteln aus dem Ausstellungs- etat werden keine zusätzlichen Gelder aus dem Ausstellungsetat zur Ver- fügung gestellt. Auf die in der Vorlage genannten Mittel aus dem Ausstel- lungsetat (15.000 Euro) der Stadt Köln wird daher verzichtet. angefordert. Mit Beschlussvorlage 1609/2023 erfolgte die Beantwortung der Fragen zur Finanzie- rung seitens der Verwaltung (siehe Anlage 1). Die Fragen wurden jedoch nicht hinrei- chend beantwortet. Nach Beendigung aller Sonderausstellungen und Abrechnung eines Großteils der Ausgaben kann mit Sachstand 31.07.2023 eine konkrete Aussage zu den Kosten ge- troffen werden. 1848: Revolution in Köln in der „ POP-UP-BAR“ Für diese Ausstellung wurden Mittel aus dem Sonderausstellungsetat von 50.000 Euro gewährt. Zudem standen Mittel von 10.000 Euro zur Verfügung, die der Verein Freunde des Kölnischen Stadtmuseums zur Verfügung stellte. Ausgaben in Höhe von 50.543,46 Euro wurden bereits abgerechnet, so dass derzeit das Budget um 9.456,54 Euro unterschritten wurde. „Pay what you want“ wurde vom KSM als Q-Code eingerichtet, um Einnahmen gene- rieren zu können. Das wurde von den Gästen jedoch nicht angenommen. 2 Die auftretenden Künstler*innen wurden über ein „Hutgeld“ finanziert, was letztendlich die Ausgaben aus dem Budget des Kölnischen Stadtmuseums reduzierte (siehe An- lage 1). Die Anzahl der Besucher*innen an den 21 Öffnungstagen belief sich auf 1.888, das bedeutet, dass im Schnitt während der Öffnungszeiten 89 Besucher*innen in der Bar/Ausstellung waren. Abenteuer der Kölner Stadtschlüssel in der „POP-UP-BAR“ Hierfür standen ebenfalls 50.000 Euro aus dem Sonderausstellungsetat zur Verfü- gung. Es entstanden Ausgaben in Höhe von 42.218,17 Euro. Somit konnte eine Ein- sparung von 15,56 % erreicht werden. 2.856 Personen besuchten die Ausstellung, das sind bei 21 Öffnungstagen im Schnitt 136 Besucher während der Öffnungszeiten. In der Bar/Ausstellung sind nur 40 Besucher*innen erlaubt; die Bar/Ausstellung war bei vielen Veranstaltungen ausgelastet. Der Sitzbereich im Freien (Kolumbahof) hat die Besucher*innen-Situation ausgeglichen. Karneval in Köln – wie alles begann Die Ausstellung zum 200-jährigen Jubiläum wurde mit 100.000 Euro aus dem Sonder- ausstellungsetat bezuschusst. Des Weiteren konnten 25.000 Euro an Fördergeldern generiert werden. Die Kölner Kulturstiftung beteiligte sich mit 15.000 Euro an der Aus- stellung, der Verein Freunde des Kölnischen Stadtmuseums e.V. mit 5.000 Euro, der Verein Freunde und Förderer des Kölnischen Brauchtums e.V. mit 5.000 Euro. Somit standen 125.000 Euro zur Verfügung. Es entstanden Kosten von 132.994,63 Euro. Das Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e.V. hat sich mit 70.000 Euro beteiligt, diese aber in Eigenregie verausgabt, so dass sich diese nicht auf die Abrechnung des KSM auswirken. Die Einnahmen aus dem Verkauf von Eintrittskarten betrugen 17.196 Euro. Die Ausstellung wurde von 7.648 Personen besucht. Aus Nachhaltigkeitsgründen gehen die vom Festkomitee finanzierten Einbauten ins Karnevalsmuseum über, und die vom KSM finanzierten Vitrinen verbleiben im KSM für künftige Projekte. Anlagen: Anlage 1: Beschlussvorlage 1609/2023 Anlage 2: Auszug aus dem Protokoll 0579/2023 Gez. Charles
Anlage 1 Beschlussvorlage 1609/2023 Beantwortung einer mündlichen Anfrage
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Dezernat, Dienststelle VII/4518 Vorlagen-Nummer 1609/2023 Beantwortung einer Anfrage nach § 4 der Geschäftsordnung öffentlicher Teil Gremium Datum Ausschuss Kunst und Kultur 06.06.2023 Beantwortung einer mündlichen Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen aus der Sitzung des Ausschusses Kunst und Kultur vom 02.05.2023 zum geänderten Beschluss 0579/2023: Sachstandsbericht Sonderausstellungen Kölnisches Stadtmuseum 1. Betreffend beider „POP-UP-BARs & Ausstellungen“: Die Verwaltung wird beauftragt, durch das Einholen von Spenden („Pay what you want“) fehlende Eintrittsgelder zu kompensieren. Außerdem sollen die avisierten Mittel aus dem Ausstellungsetat reduziert werden. 2. Betreffend „Karneval in Köln … wie alles begann“: Zu den bereits von der Stadt freigegebenen Mitteln aus dem Ausstellungs- etat werden keine zusätzlichen Gelder aus dem Ausstellungsetat zur Ver- fügung gestellt. Auf die in der Vorlage genannten Mittel aus dem Ausstel- lungsetat (15.000 Euro) der Stadt Köln wird daher verzichtet. Antwort der Verwaltung zu Punkt 1: Die Sonderausstellungen sind zeitgleich mit den Veranstaltungen der jeweiligen POP - UP-BARs geöffnet. Das Einholen von Eintrittsgeldern durch „Pay what you want“ ist aufgrund der derzeitigen Situation nur mit dem jeweiligen Handy der Besucher*innen über einen eigens eingerichteten QR -Code möglich, der sichtbar in der Bar mit dem Hinweis angebracht ist. Der Aufruf wird jedoch von den Besucher*innen kaum ange- nommen. Es ist in diesem Zusammenhang zu erwähnen, dass die Gagen der Künstler*innen ge- ring sind, wesha lb während der Veranstaltungen sogenanntes „Hutgeld“ gesammelt wird, damit sich die Auftritte rechnen. Das wiederum entlastet erheblich das zur Verfü- gung stehende Budget des KSM für die Veranstaltungen. Die Event-Agentur, die sowohl für die Organisation de r einzelnen Auftritte als auch für die Gastronomie zuständig ist, wurde angehalten, für die noch ausstehenden Veran- staltungen, vor Beginn der jeweiligen Darbietungen explizit auf „Pay what you want“ zu verweisen, um zusätzliche Einnahmen zu generieren. Nachdem noch nicht alle Rechnungen eingegangen sind, ist eine Überprüfung des Aus- stellungsetats zum jetzigen Zeitpunkt nicht möglich. Antwort der Verwaltung zu Punkt 2: 2 Mit dem vorhandenen Sonderausstellungsetat „ Karneval in Köln… wie alles begann“ , ist es eine große Herausforderung die Jubiläumsausstellung einem breiten Publikum umfassend darzustellen. Wegen der fehlenden Mittel in Höhe von 15.000 EUR konnten geplante Bausteine des Konzeptes nicht vollumfänglich umgesetzt werden und mussten entfal len. Das betrifft insbesondere digitale Vermittlungsangebote und „Hands On-Angebote“ für Kinder. Anlage: Anlage 1 Auszug aus dem Beschlussprotokoll Ausschuss Kunst und Kultur 02.05.2023
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 2437/2023
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 22.08.2023
- Erstellt
- 01.08.2023 11:29