AN/1321/2023
Aufkommen der Gewerbesteuer der am Großmarkt in Köln-Raderberg ansässigen Unternehmen
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Anfrage (FDP BV2)
3158 Zeichen
Eingang beim Bezirksbürgermeister: AN/1321/2023 Anfrage gem. § 4 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen) 21.08.2023 Aufkommen der Gewerbesteuer der am Großmarkt in Köln-Raderberg ansässigen Unternehmen Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, sehr geehrter Herr Bezirksbürgermeister, die FDP-Fraktion bittet die nachstehende Anfrage auf die Tagesordnung der Bezirksvertretungssitzung zur kommenden Sitzung zu setzen: Der in Köln -Raderberg beheimatete Großmarkt verfügt über eine Marktfläche von rund 238.000 m² und gehört mit seinen derzeit rund 120 ansässigen Unternehmen zu einem der größten Großmärkte Deutschlands. Folglich stellt diese Institution für die Stadt Köln einen nicht unbedeutenden Wirtschaftsfaktor dar. Das jetzige Gelände des Großmarktes soll als Teil des Bauvorhabens "Parkstadt Süd " komplett neu entwickelt und der Großmarkt daher örtlich verlagert werden. Aufgrund eines folgenschweren Ratsbeschlusses vom 06.05.2021 soll der Großmarkt dabei an den Standort Köln-Marsdorf als „Frischezentrum Marsdorf“ verortet werden. Dabei soll die Marktfläche auf rund 160.000 m² merklich verkleinert werden. Um die Realisierungsmöglichkeiten für solch ein Frischezentrum unter den gegebenen Voraussetzungen zu eruieren, wurde im 1. Quartal 2023 eine EU -weite Markterkundung durchgeführt. Das ernüchternde Ergebnis der Markterkundung zeigt e, d ass aktuell kein Interesse zur Umsetzung von Bau und Betrieb des Großmarkts besteht. Daraufhin beabsichtigt in der Bezirksvertretung Rodenkirchen Bezirksrathaus Rodenkirchen Industriestr. 161 – Haus 1 50999 Köln Telefon (0221)-221-92316 oder (0221) 35 27 13 Telefax (0221)-221-92302 fdp-bv2@stadt-koeln.de www.fdp-koeln.de FDP-Fraktion BV Köln-Rodenkirchen Industriestr. 161 – Haus 1 50999 Köln Herrn Bezirksbürgermeister Frau Oberbürgermeisterin Manfred Giesen Henriette Reker Industriestr. 161 Haus 1 Hist. Rathaus 50999 Köln 50667 Köln die Verwaltung nun zu prüfen, ob es auf Grund der geänderten Rahmenbedingungen einer aktualisierten Betrachtung der Wirtschaftlichkeit für den Betrieb eines Frischezentrums bedarf. Vor diesem Hintergrund stellt die FDP-Fraktion folgende Fragen: 1) Wie stellt sich das Aufkommen der Gewerbsteuer der am Großmarkt ansässigen Unternehmen bezüglich der Jahre 2020, 2021 und 2022 (insgesamt) dar? 2) Wie stellt sich das geschätzte Aufkommen der Gewerbsteuer der am Großmarkt ansässigen Unternehmen bezüglich des laufenden Jahres 2023 (insgesamt) dar? 3) Mit welchen Mindereinnahmen der Gewerbesteuer muss hinsichtlich der am Großmarkt ansässigen Unternehmen gerechnet werden, wenn sich die Unternehmen mit einer um rund 68.000 m² geringeren Marktfläche im Rahmen eines Frischezentrums arrangieren müssen? 4) Mit welchen Mindereinnahmen der Gewerbesteuer wird hinsichtlich der am Großmarkt ansässigen Unternehmen gerechnet werden, sollte ein solcher letztlich alternativlos aufgelöst werden? Wie viele Arbeitsplätze werden in diesem Fall bedroht sein? Mit freundlichen Grüßen gez. Wolters gez. Nies
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: zur weiteren Bearbeitung in die Verwaltung überwiesen
Zur SitzungOrte (1)
- Industriestraße 161
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Details
- Aktenzeichen
- AN/1321/2023
- Typ
- Anfrage nach § 4 BV2 (FDP/KSG)
- Datum
- 06.08.2023
- Erstellt
- 06.08.2023 13:38