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3002/2023

Vier Kölner Schulen mit dem „Schulbaupreis NRW 2023“ ausgezeichnet

Mitteilung Ausschuss 19.09.2023

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Nächste Beratung: Ausschuss Schule und Weiterbildung, Sitzung am 20.11.2023, TOP 8.1

Mitteilung Ausschuss

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Mitteilung Ausschuss

4543 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
VI/26 
 
Vorlagen-Nummer 19.09.2023 
 3002/2023 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft 25.09.2023 
Ausschuss Schule und Weiterbildung 20.11.2023 
 
Vier Kölner Schulen mit dem „Schulbaupreis NRW 2023„ ausgezeichnet 
In guten Schulgebäuden lernt man besser. – Mit dieser Überzeugung haben das Ministerium 
für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen und die Architektenkammer  
Nordrhein-Westfalen am 11. September 2023 zum vierten Mal den „Schulbaupreis NRW“  
verliehen. 63 neue, umgebaute und erweiterte Schulgebäude waren zu dem Auszeichnungs-
verfahren eingereicht worden. Unter ihnen wählte eine unabhängige Fachjury zehn Schulen 
als gleichrangige Preisträger aus. Die mit dem „Schulbaupreis NRW 2023“ ausgezeichneten 
zehn Schulen umfassen alle Schulformen.  
 
In diesem Jahr sind vier Kölner Schulen Preisträger. Ausgezeichnet wurden:  
die BAN Bildungslandschaft Altstadt-Nord, Gereonswall 57, 50670 Köln,  
die Willy-Brandt-Gesamtschule, im Weidenbruch 214 / auf dem Flachsacker 5, 51061 Köln,  
die EMAnuel-Schule, Sürther Straße 201, 50999 Köln, sowie 
die (nicht von der Stadt Köln gebaute) Offene Schule Köln, Sürther Straße 199, 50999 Köln. 
 
Mit dem Schulbaupreis Nordrhein-Westfalen soll die Architekturqualität von Schulgebäuden 
herausgestellt und ihren nachhaltigen, positiven Einfluss auf die pädagogische Arbeit in der 
Schule betont werden. Der „Schulbaupreis 2023“ richtete sich an Schulträger*innen, Bau-
herr*innen und Architekt*innen, die in gestalterischer und pädagogischer Hinsicht herausra-
gende und vorbildliche Baumaßnahmen in und an Schulen realisiert haben.  
 
Die BAN Bildungslandschaft Altstadt Nord verbindet acht Bildungseinrichtungen und  
bündelt deren zentrale Nutzungen in kleinteiliger Struktur. Ausgezeichnet werden die freiste-
henden fünfeckigen, kompakten Gebäude, die große Bauvolumen und lange Flure vermeiden. 
Dadurch werden gut nutzbare und ansprechende Raumfolgen im Inneren geschaffen.  
Die bestehende, denkmalgeschützte Grundschule ist saniert und integriert. Der verwendete 
Ziegel und die einheitlichen Fensterformate fügen sich zu einem harmonischen Ganzen zu-
sammen. Der urbane und lebendige grüne Außenraum verbindet den Campus. 
 
Alle Angebote werden gemeinsam genutzt: Bibliothek, Mensa, Klausurräume,  
Selbstlernzentrum, das von den Schülern betriebene Schülercafé.  
Es entsteht ein bruchloser Übergang zwischen den Bildungsstufen, den Einrichtungen und 
den unterschiedlichen Altersstufen. Die Jury betont die gelungenen Raumerlebnisse, die sehr 
gut angenommen und bespielt werden.  
 
Der Neubau der Willy-Brandt-Schule fügt sich gut neben dem Bestandsgebäude mit dem an-
grenzenden Waldgebiet optisch ein.

2 
 
Das langgestreckte Lernhaus für 1.400 Schüler*innen bildet nach Meinung der Jury das  
pädagogische Konzept der Jahrgangscluster überzeugend ab. Die in den Obergeschossen 
angeordneten offenen Lerncluster mit integriertem Teamraum für Lehrende und Sozialpäda-
gog*innen bieten direkte Kommunikationsmöglichkeiten, abwechslungsreiche räumliche Situa-
tionen und kurze Wege. 
Das in der Fassadengliederung und Gestaltung hervorgehobene Erdgeschoss bietet an der 
Schnittstelle zum Schulhof eine räumlich offen und flexibel nutzbar gestaltete Zone mit Fach-
räumen, die auch cluster-übergreifend für Pausen genutzt wird.  
Es ist gelungen, schöne und differenzierte Räumlichkeiten zum Lernen und Erleben zu er-
schaffen. 
 
Das Schulgebäude der EMAnuel-Schule in Köln-Rodenkirchen ist ein gelungenes Beispiel für 
das Zusammenspiel hoher architektonischer und innenarchitektonischer Qualitäten mit einem 
ablesbaren pädagogischen Konzept. 
Die Jury hebt den konzeptionell hohen Stellenwert der Aufenthalts- und Raumqualitäten und 
die Möglichkeiten flexibler und variabler Raumnutzungen hervor. Dieser räumliche wie päda-
gogische Mehrwert zieht sich über die Geschosse. Positive Gemeinschaft wird erlebbar in der 
zentralen Halle, der Mensa und der Aula. Eine offene Treppe verbindet geschossübergreifend, 
Lichthöfe fokussieren Nutzungen und lassen größere Raumtiefen zu. Lern- und Unterrichts-
räume bilden gemeinsam mit den zugehörigen Differenzierungs-, Erholungs- und Aufenthalts-
bereichen die jeweiligen Jahrgangscluster. Außerdem überzeugen ein stimmiges Farb- und 
Materialkonzept.  
 
Die gemeinsame ‚Bildungsmagistrale‘ der Offenen Schule Köln mit der benachbarten EMA-
nuel-Grundschule hat hohes Potenzial für eine nachbarschaftliche Kooperation. 
 
gez. Greitemann

Beratungsverlauf (2)

25.09.2023 Betriebsausschuss Gebäudewirtschaft
TOP 8.2 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
20.11.2023 Ausschuss Schule und Weiterbildung
TOP 8.1 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
3002/2023
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
19.09.2023
Erstellt
15.09.2023 13:54