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2008/0086

Zuweisung an Klinikum für Kosten Gedenkstätte Kostenstelle 982-010-1000 Inv.Nr. 08020-8201 HH.-Jahr 2008 hier: Mehrbedarf für die künstlerisch-didaktische Ausgestaltung der Gedenkstätte

Magistratsvorlage 19.02.2008

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 „Wenn die Menschen schweigen, so werden die Steine schreien.“                                                                     (J.G. Herder, Briefe zur Beförderung der Humanität) 
Als im Oktober 2003 bei Bauarbeiten für den Neubau des Klinikums Darmstadt die ersten Steine der zerstörten Liberalen Synagoge entdeckt wurden, kam dunkle Darmstädter Stadtgeschichte wieder ans Licht. Die Liberale Synagoge Friedrichstraße war bis zu ihrer Zerstörung während der Reichspogromnacht, 9./10. November 1938, ein integraler Bestandteil des Darmstädter Stadtbildes. Nach den Exzessen dieser Nacht war nur noch eine ausgebrannte Ruine übrig und auch diese verschwand unter der Bebauung der 50er Jahre.
Am authentischen Ort des Geschehenen wird auf die „verschwundene“ Vergangenheit, auf das, was nicht mehr sichtbar ist, verwiesen. Der „Erinnerungsort“ Liberale Synagoge soll als Depot der Erinnerung, als Mittler zwischen Vergangenheit und Gegenwart fungieren. Ein Ort hält Erinnerungen aber nur dann fest, wenn die Menschen diesen Ort markieren und seine Spuren sichern. Der „Erinnerungsort“ Liberale Synagoge zeigt das Ergebnis dieser Spurensuche mit Steinen, Bildern und Worten. 
Mit der Entscheidung der Stadt Darmstadt, die Fragmente des Synagogenfundaments in das neue Klinikgebäude zu integrieren und damit zu der Entstehung eines neuen Erinnerungsortes beizutragen, wird ein wichtiger Teil Darmstädter Stadtgeschichte erfahrbar gemacht und damit in die Darmstädter Erinnerungskultur eingefügt.                                                              Der Erinnerungsort mit dem Fragment des Fundaments der Synagoge, archäologisch konserviert und geschützt, erinnert an jüdisches Leben in Darmstadt vor der Shoa und an die Folgen der Pogromnacht und des Nationalsozialismus.
 „Ans Licht bringen“                                                                                                                                         Künstlerisches Konzept                                                                                                                
Die Ausgrabung der Überreste der ehemaligen liberalen Synagoge Friedrichstraße hat einen kleinen Teil des Fundaments der Synagoge gesichert. Die Mauerreste waren 70 Jahre unter der Erde und werden nun in das Bewusstsein der Darmstädter zurückgeholt.
Die Künstler haben es sich zur Aufgabe gemacht, die Ausgrabungsstätte als Erinnerungsort zu öffnen und die Geschichte zu beleuchten.
Parcours „Erinnerungsort“ Liberale Synagoge                                                                                                     Ein Parcours mit 10 Stationen führt die Besucher/innen durch den „Erinnerungsort“ Liberale Synagoge, Ausgrabungsrelikte und Multimedia-Installationen sind in den Rundgang integriert. 
Zum Erinnerungsort gelangt man durch einen Gartenhof im Westen,  der eine Passage zwischen Innen und Außen herstellt.  Die Gestaltung der Grünfläche mit Steinen der alten Bausubstanz der Synagoge als „künstliche Ruine“ soll den Westhof als „Garten der rekonstruierten Erinnerung“ entstehen lassen.                                 
Beim Betreten des Erinnerungsortes durch die Gartenanlage erscheint ein historisches Foto der Liberalen Synagoge auf der Glasfassade (Station 1).  Gelangt man in das Innere des Gebäudes, so lädt ein Parcours mit 10 Stationen zum Rundgang ein.
Auf Stegen, die in 2 Meter Höhe über den Ausgrabungsort führen, blickt man auf das beleuchtete Fundament-Fragment der Synagoge hinunter. Ein Info-Portal (Station 2) liefert historische Informationen zum Nationalsozialismus in Darmstadt und dessen Auswirkungen. Auf einem Touchscreen können auch Informationen zu jüdischem Leben in Darmstadt und eine Dokumentation der Ausgrabungsarbeiten abgerufen werden.
Das Modell (Station 3) der liberalen Synagoge lässt das Gesamtgebäude in Puppenhausperspektive erscheinen. 
In einer Dia-Installation (Station 4) erscheint die einstige prunkvolle Synagoge in projizierten historischen Bildern aus der Sammlung des Stadtarchivs aus verschiedenen Sicht- und Zeitachsen vor unseren Augen.
An ausgewählten Punkten auf den Stegen, werden Texte (Station 5) zum Erinnerungsdiskurs in den schwarzen Bodenbelag eingelassen.
Eine audio-visuelle Station (Station 6) mit Zeitzeugenfilmen lässt Besucher an Erinnerungen von jüdischen, ehemaligen Darmstädtern teilhaben.
Eine Licht-Installation (Station 7) mit wechselnden Bildern zeigt den Verlust der Liberalen Synagoge im Darmstädter Stadtbild nach 1938.
Ein Foto der zerstörten Synagoge (Station 8) als Großwandbild, weist auf den Trümmerhaufen im Thora-Bereich hin. 
Eine Textinstallation (Station 9) mit Kopien von Originaltexten, z.B. von der Einweihung der Synagoge, 1876, und verschiedenen Berichten in der Tagespresse, dem Befehl zur Zerstörung, November 1938, und dem Vollzugsbericht zeigen den Beginn und das Ende der Liberalen Synagoge. 
Am Ende des Parcours sind in einem Lichtkasten (Station 10) einzelne Fundstücke aus der Synagoge aufbewahrt. Sie werden durch Bewegungsmelder temporär ins Licht getaucht, begleitet von Stimmen im Raum und verschwinden dann wieder in der Dunkelheit, wie Erinnerungsbruchstücke in unserem Gedächtnis. Die Exponate ermöglichen eine Vorstellung von der Zerstörung, denn sie sind verbrannt und zerschlagen. Sie sind nicht nur Überreste eines reich ausgestatteten Bethauses mit verzierten Säulen und Gold-Rosetten, sondern bringen auch Bilder der Zerstörung und der Gewalt mit sich. 
Das Gedächtnis der Dinge wird aufgezeigt, die Dinge erzählen ihre Geschichte.
Ritula Fränkel und Nicholas Morris                                                                                                                                Darmstadt, den 13.02.2008                                                                                           
                                                                                                                                                                                                         



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Frankfurter Str. 71

PHO0®8®8

consulting - design- production

64293 Darmstadt

10. Oktober 2007

Liebe Frau Artinger,

wie im Rahmen unserer gestrigen Sitzung versprochen, übersende ich Ihnen
eine fehlerkorrigierte Version unseres Kostenrahmens. Der einzige Unterschied
zur bisherigen Version ist die Tatsache, dass ich „Bruttosumme“ an allen Stellen
durch das eigentlich beabsichtigte „Nettosumme“ ersetzt habe. Dass dies
gemein war, war ja durch den abschließenden Satz „Alle Preise verstehen sich
zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer von 19% bereits deutlich geworden.
Bitte entschuldigen Sie dennoch unser Versehen.
media machine GmbH
Ich hoffe, wir kommen trotz der schwierigen finanziellen Lage zu einem sehr Frauenlobstraße 95

spannenden Projekt zusammen, auf das wir uns sehr freuen. D-55118 Mainz

706131 93159-0
F 06131 93159-20
info@mediamachine.de

www.mediamachine.de

Bankverbindung:
Commerzbank Mainz
BLZ 550 400 22

Konto 2207082

Geschäftsführer:
Susanne Hartmann
Matthias Kurz

Andreas Vedder

Amtsgericht Mainz

90 HRB 6786

media | machine und arts+media

Erinnerungsort Liberale Synagoge, Darmstadt

Museale Ausgestaltung der Gedenkstätte - Grober Kostenrahmen der Umsetzung

Im Oktober 2003 wurden bei Bauarbeiten für einen Neubau des Klinikums Darmstadt
Überreste der Liberalen Synagoge Friedrichstraße entdeckt. Die Synagoge aus dem
Jahre 1876 wurde während der Pogromnacht 1938 zerstört.

Die Fragmente der Synagoge werden in das neue Klinikgebäude integriert. Der
Ausstellungsraum soll an jüdisches Leben in Darmstadt vor der Shoa und an die Folgen
der Pogromnacht und des Nationalsozialismus erinnern.

Ein von den Künstlern Ritula Fränkel und Nicholas Morris konzipierter Parcours führt die
Besucher/innen durch den „Erinnerungsort Synagoge Friedrichstraße“;
Ausgrabungsrelikte und Installationen sollen in den Rundgang integriert werden.

Das Konzept liegt zum jetzigen Zeitpunkt in einer ersten Fassung vor, so dass die
Umsetzungskosten nur geschätzt werden können. Sobald das Konzept ausgearbeitet
und verabschiedet wurde, müssen die Umsetzungskosten angepasst werden. Die
folgende Kalkulation kann also nur als Richtwert dienen.

Erinnerungsort Liberale Synagoge, Umsetzung, grober Kostenrahmen, Stand 26.06.07

media | machine und artstmedia

Erinnerungsort Liberale Synagoge, Darmstadt

Die einzelnen Stationen

1. Lichtschachtmauer (entlang Außentreppe)

[inhalt [Foto des Krankenhausgartens 1919

Umsetzung Fotolith auf Betonfertigteil zur Montage an die bestehende Wand,

ße (maximal): 2x 1,50 m

Kosten

[Aabetbereicherr | Einheit | Satz | Summe |
Digitale Bildbearbeitung, Produktions- | Stunden [re sone
überwachung

I | 55o0€ |
I 1 1,500€ |

Produktion Folie |
Lieferung und Montage I]
6.600 €

2. Gilasfassade (West)

Siebdruck auf Glas, angenommene Größe: 4,60 x 3,50 m

Kosten
Arbeitsbereich | _ Einheit | Satz | Summe |
Digitale Bildbearbeitung, Produktions- 8 Stunden me Tr
überwachung
Produktion EEE EEE 8.000 €

8.600 €

Nicht enthalten sind die Kosten für die Glasfassade selbst und die Montage.

Erinnerungsort Liberale Synagoge, Umsetzung, grober Kostenrahmen, Stand 26.06.07

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Erinnerungsort Liberale Synagoge, Darmstadt

3. Orientierungsplan (Stützwand Eingangsbereich)

Orientierungsplan mit Piktogrammen

Größe 1x 1,50 m
Kosten
[Abibereich |] Einheit | Satz | Summe |
Umsetzung und Reinzeichnung, 8 Stunden 75€
Produktionsüberwachung
Datenübergabe)
Produktion LT NT ] 1,50€ |
(Mnge I NT 1 600€ |

4. Infoterminal

Interaktives Informationsportal, denkbare Themen:
«  Nationalsozialismus in Darmstadt
(Entwicklung und Auswirkung...)
« Umgang mit dem Holocaust heute
« Jüdisches Leben in Darmstadt, damals und heute
(Historischer Abriss, Infos zu Ritualen und Religion,
Unterschied zwischen liberalen und orthodoxen
Synagogen...)
Dokumentation der Ausgrabung
‚Ablauf, wichtige Funde...
Interaktive Multimedia-Software (Bilder, Texte, Animationen,
»spielerische« Elemente). Die Applikation wird so angelegt, dass sie
jederzeit ausbaubar und veränderbar ist.
Hardware: Computer, 19“ Touchscreen und Einbaumöbel (MDF

Kosten Software

[Akettereic | Einheit | Satz |

Screendesign, Navigationsstruktur und | te [se
Softwarekonzeption

Umsetzung der Navigation

angenommen 4 Hauptkapitel

| Umsetzung von Text und Bildseten | 10Stück | 25€ | 2.250€ |

ee |
interaktive Zeitleiste
Interaktive, »spielerische« Elemente 4 Stück
(z.B. alle Darmstädter Synagogen als
Suchspiel
[| 600€ |

Finishing, Tests, Installation | ___ 1.200€ |
(Netosumme—————— | 14250€ |

Erinnerungsort Liberale Synagoge, Umsetzung, grober Kostenrahmen, Stand 26.06.07

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Erinnerungsort Liberale Synagoge, Darmstadt

Kosten Hardware

(Aabeitbereich | Einheit | Satz |
| Computer ik, Software |) 1Sick | |
(Touchoren gt D&D | 1Sück | |
I |
| 600 |

Möbel — — — — | 1Stück |
IMntge — | Tag |
7.050 €

5. Fotoleuchtwand

a Historische Fotos jüdischen Lebens und von Persönlichkeiten
der jüdischen Gemeinde

Ca. 50 Großdias in Leuchtkästen (als Fotowand),
Größe ca. 42 x 60 cm

Kosten

[Abetbereich | Einheit [| Satz | Summe |
Digitale Bildbearbeitung, Produktions- | 2Tae [wor [ naoe
überwachung (Datenübergabe
Fa EEE
Oberflächenschutz)

| 600€ |

Fotowand (Kästen aus Alu, | ostück | 8.000 €
Beleuchtung

1.200 €

Montage inkl Elektroinstallation
Nettosume__— — — ——— |  _ _  _ _______13.150€ |

6. Modell der Synagoge (»Diorama« Kabine)

Präsentation des Modells der Synagoge in einer
abgedunkelten »Kabine«
Umsetzung Kabine aus MDF am Ende eines Steges (4 Wände), Sehschlitze in

verschiedenen Höhen an Vorderfront, das Modell im Inneren dreht
sich langsam und wird effektvoll innen und außen beleuchtet.

Kosten

[(Abetsbereichr | Einheit | satz |

[Bauder Kabine, Inte — | | | __ 3500€ |
Halterung/Tisch für das Modell mit
Motor und Drehscheibe, Steuerung

| Beleuchtung (LED-Spots, Schter | | | ___cooe |

NMtosumme — — | ___5300€ |

Erinnerungsort Liberale Synagoge, Umsetzung, grober Kostenrahmen, Stand 26.06.07

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Erinnerungsort Liberale Synagoge, Darmstadt

7. Beamer-Projektion der Synagoge

mat | 8 historische Aufnahmen der Synagoge werden als Schleife
projiziert

Per Videobeamer werden die Bilder vom Steg aus (Befestigung unter
dem Steg) auf die Betonwand projiziert
Kosten

(Arbeitsbereich 1 Einhek ] Satz |]
Beamer — ——— —] 18tck | |
ück | I

EEE

DVD-Player (oder Flash-Player. 1 Stück
Halterungen und Montage I]

6.170 €

8. Textblöcke auf Stegen

[nat — [ST |
Umsetzung 3 Textblöcke werden an den Schnittstellen von Steg und Fundament
auf den Boden gebracht (Boden: schwarzer Kautschuk, Noraplan von
Freudenberg), Größe der Textblöcke ca. 1 x 1 m, angenommen 200

Kosten
[Atetbereichr |] Einheit | Satz [ Summe |
Digitale Textbearbeitung, 8 Stunden me wor
Reinzeichnung (Datenübergabe

| TetauNorplan | 3Stück | S0e | so0e |
[Mrs — | 5Stunden | 75€ | 375€ |

Nicht enthalten sind die Kosten für den Bodenbelag.

Erinnerungsort Liberale Synagoge, Umsetzung, grober Kostenrahmen, Stand 26.06.07

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Erinnerungsort Liberale Synagoge, Darmstadt

9. Zeitzeugenterminal (Hörstation)

a Interaktives Audio- und Videoterminal mit 3
Zeitzeugeninterviews

Umsetzung Interaktive Multimedia-Software zur Auswahl und zum Abspielen von
3 Videofilmen. Die Applikation wird so angelegt, dass sie jederzeit
ausbaubar und veränderbar ist.

Hardware: Computer, 19“ Touchscreen und Einbaumöbel

Kosten Software

Arbeitsbereich | Einheit [ Satz | Summe |

Softwarekonzeption
Basisprogrammierung, grafische 12 Stunden 75€
Umsetzung der Navigation (Video- und
Soundsteuerung

Implementierung der Videos | 3Stück | 450€ | 1.350€ |
Finishing, Tests, Installation 16 Stunden | 75€ | __1.200€ |
Netto N A350 |

Kosten Hardware

[Arbeitsbereich — IT Einheit | Satz |
| Computerink, Ste 2 | Stck | |
[Touchscreen 9” DD | Sick | | ___1400€ |
>Möbe« | 1Stück | | 800€ |
[Hörötel | 2Stick | se | ____esoe |
[Monte | 1Ta9 | 60€ | ____cooe |

8.330 €

Nicht enthalten sind die Kosten für Videoschnitt und Videogestaltung.

10. Licht-Installation, Beamer-Projektion

Inhalt

Kosten

Arbeitsbereich [ Einheit | Satz |
Erstellen der Filmschleife 4Stunden | 75€ | 300€ |

3 Aufnahmen der Friedrichstraße werden als Schleife projiziert
(Historische Aufnahme mit Synagoge und ohne Synagoge,
Aufnahme heute

Per Videobeamer werden die Bilder von der Decke auf die
Betonwand projiziert (Sollte dies nicht möglich sein, kann ein großer
Flachbildschirm an die Wand gehängt werden

Beamer — | 1Sük | 1 4.000 €
DVD-Player (oder Flash-Player) | 1Stück | | 520€ |
Halterungen und Montage El 750 €

5.570 €

6

Erinnerungsort Liberale Synagoge, Umsetzung, grober Kostenrahmen, Stand 26.06.07

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Erinnerungsort Liberale Synagoge, Darmstadt

11. Großbild Thorabereich

[innat [Historische Aufnahme der zerstörten Synagoge
Umsetzung Bild auf Gaze oder Leinwand gedruckt, Beleuchtung von unten,

Größe angenommen: Breite 4 m, Höhe 3 m (Wand: Höhe 6,95 m,

Kosten

[(Abettereich | Eintet | Satz | Summe |
Reinzeichnung (Datenübergabe
Fr GE
Halterungen

IMntgge | 5Stunden | 75€ |

Beleuchtung I 4 | 10€ | 720€ |

12. Text-Installation

Die Dokumente werden auf passendem Papier (Zeitungspapier)
ausgedruckt und auf die Wand geleimt. Größe ca. 42 x 59,4 cm
Kosten

(Aabetstbereichr | Einheit | Satz | Summe |
Digitale Bearbeitung (Vergrößerung | 12Stunden | 75€ | 900€ |
| Ausdrucke undMaterial | 6Stück | 50€ | 300€ |
|Mntegge | 6Stunden | 7se | 450€ |
Beleuchtung, Wandspots inkl. Mntage | 6 _ | 200€ | ____1.200€ |
| Nettosumme N 2850€ |

Nicht enthalten sind anfallende Scankosten und andere Kosten beim Stadtarchiv.

Erinnerungsort Liberale Synagoge, Umsetzung, grober Kostenrahmen, Stand 26.06.07

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Erinnerungsort Liberale Synagoge, Darmstadt

13. Lichtkästen, Vitrinen

er m |
angenommen 10 Stück

Umsetzung Trockenbauwand mit 10 Lichtkästen als Einbau, zugänglich durch
Glasfront. Durch Bewegungsmelder werden die Vitrinen einzeln
beleuchtet. Größe: ca. 740 x 200 x 60

Kosten

Arbeitsbereich | _Einheit_ | Satz |
Trockenbau-Wand 740x200 für EEE
Aufnahme der Vitrinen

Bau der Vitrinen | 10Stük_ | 550€ |
Elektroinstallationsarbeiten 2 Personen
Bewegungsmelder | 10Stück_ | 45€ |

Beleuchtung Vitrinen | 10Stück__] “80€ | 800 €
Nettosumme 13.710 €

14. Lichtkonzept

Für die in der Präsentation verwendeten Medien und Lichtkomponenten wird ein Konzept
erstellt, das eine zentrale Ablaufsteuerung und Überwachung erlaubt.

Auf der Basis dieses Konzepts werden alle Komponenten mit einem Steuerungs-
computer verbunden.

Kosten

[AabetbereicErr | Einheit |
I 1.200€ |
| Material, Verkabelung — | |

| _Satz |
| _ 600€ |
| 400€ |
| 1.600€ |
E77 EL BE
inkl. Softwarelizenzen
FE
Synagogenfundamente (LED-Strahler)
I |
[600€ |

[___Summe |
1.800 €

Stromversorgung, DMX-Controler Il 1.800 €
Montage im Boden versenkt 4 Tage, 9288 |
2 Personen

Programmierung, Testing 1.800 €
18.480 €

Erinnerungsort Liberale Synagoge, Umsetzung, grober Kostenrahmen, Stand 26.06.07

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Erinnerungsort Liberale Synagoge, Darmstadt

15. Allgemeine Kosten

Arbeitsbereich | Einheit | Saz_ [ Summe |
| 600€ | 6.o00e€ |

6.000 €
Fahrtkosten, 2 Stunden

Koordination und Überwachung der | Ta [ wor [  60ooe |
Ausführungs- und Einbauarbeiten

16.000 €

Übertrag Gesamtkosten

.
.
:
.

6. Modell der Synagoge (»Diorama« Kabine

7. Beamer-Projektion der Synagoge .

8. Textblöcke auf Stegen (Kautschuk. .
.
.
4. Lichtkonzept E
.

Die angegebenen Kosten beziehen sich auf die Projektskizze vom 01.05.07 von Ritula Fränkel
und Nicholas Morris. Die endgültigen Kosten können erst genannt werden, wenn diese
Projektskizze ausgearbeitet und verabschiedet wurde.

_

10. Licht-Installation, Beamer-Projektion .

1

| ____5.300€|
i
| __2.850€|

Alle Preise verstehen sich zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer von 19%.

Erinnerungsort Liberale Synagoge, Umsetzung, grober Kostenrahmen, Stand 26.06.07

2008/0086

6915 Zeichen

Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats- 
geschäftsstelle: 
21.02.2008 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung: 
Dezernat I Dezernat II 
Dezernat III 
Dezernat IV 
 
Amt: Kulturamt  
an den Magistrat 
 
  zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung 
 
an die Stadtverordnetenversammlung 
   OBW zur Befassung 
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung 
   zur abschließenden Beschluss-        
fassung Fachausschuss 
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat 
 
 
 
Ja 
 
Nein 
Öffentlich:     
Verteiler: 
 
 
Vorlage-Nr. 2008/0086 
 
Magistratsbeschluss-Nr. 
  
 
 
Betreff: Zuweis ung an Klinikum für Kosten Gedenkstätte 
Kostenstelle 982-010-1000 Inv.Nr. 08020-8201 HH.-Jahr 2008 
hier: Mehrbedarf für die künstlerisch-didaktische Ausgestaltung der Gedenkstätte 
 
Vorlage vom: 19.02.2008 
 
Beschlussvorschlag: 
 
1. Das Konzept für die künstlerisch-didaktische Ausgestaltung der Gedenkstätte  
   ‚Erinnerungsort Liberale Synagoge’ wird zur Kenntnis genommen. 
2. Dem Mehrbedarf von 235.000 Euro bei Kostenstelle 982-010-1000  
    Inv.Nr. 08020-8201 HH.-Jahr 2008 wird zugestimmt. 
3. Der Ansatz für die Kostenstelle 982-010-1000 Inv.Nr. 08020-8201 HH.-Jahr 2008 
    wird im Nachtragshaushalt 2008 um 235.000 Euro erhöht. 
4. Die Verwaltung wird ermächtigt, nach Beschlussfassung durch die Stadtverordneten- 
    versammlung die erforderlichen Aufträge zu erteilen. 
 
 
Anlagen: Erinnerungsort Liberale Synagoge Konzept Kurz 
Angebot \Erinnerungsort\ FränkelMorris 
Angebot media machine 
Beschluss des Magistrats der Wissenschaftsstadt Darmstadt vom 27.02.2008 
Beschluss des Ausschusses für Kultur und Wissenschaft vom 12. 3.2008 
Beschluss des Haupt- und Finanzausschusses vom 13. 3.2008 
Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 18. 3.2008

2 
... 
Beschluss des Magistrats vom

3 
... 
Begründung zur Magistratsvorlage vom 19.02.2008: 
 
Im Oktober 2003 wurden bei Bauarbeiten im Städtischen Klinikum die Überreste der Liberalen 
Synagoge entdeckt. Die Synagoge stammt aus dem Jahre 1876 und wurde während der 
Pogromnacht 1938 zerstört. Die Fundstätte ist ein Kulturdenkmal im Sinne des § 2 Absatz 1 
Hessisches Denkmalschutzgesetz, an dessen Erhaltung aus bau-, gesellschafts- und politik- 
geschichtlichen Gründen ein öffentliches Interesse besteht.  
 
Der Magistrat der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat am 13.04.2004 beschlossen, eine Gedenkstätte 
mit den Überresten der ehemaligen Liberale Synagoge im Neubau des Klinikums Darmstadt zu 
errichten. Der vom damaligen Oberbürgermeister Peter Benz initiierte ‚Runde Tisch’ mit Vertretern der 
Jüdischen Gemeinde, des Denkmalschutzes, der Stadt Darmstadt, des Klinikums hat dem Magistrat 
ein Konzept zum Bau dieser Gedenkstätte vorgelegt, das auch die künstlerisch-didaktische 
Ausgestaltung des Ortes durch die Installationskünstler Ritula Fränkel und Nicholas Morris beinhaltet. 
Die didaktische Erschließung wird in der gegen-wärtigen Diskussion zum pädagogischen Umgang mit 
NS-Vergangenheit als wesentlicher Faktor historisch-politischen Lernens in Gedenkstätten bewertet. 
Mit der Gedenkstätte Liberale Synagoge soll ein Ort der Erinnerung entstehen, der Stadtgeschichte 
eindringlich erfahrbar macht. 
 
Zwischenzeitlich wurden die Fundreste mit finanzieller Unterstützung des Landesamtes für 
Denkmalpflege mit erheblichem Aufwand konserviert und die baulichen Voraussetzungen für die 
Integration der Gedenkstätte in den Klinikneubau geschaffen. Unter Kostenstelle 982-010-1000 wurde 
für den rein baulichen Mehraufwand eine Zuweisung an das Klinikum in Höhe von 1,8 Mio. Euro 
eingestellt. Die Zuweisung muss um die Kosten für die Innenausstattung erhöht werden.( Für die 
durch die Umplanung bedingten Mehrkosten aufgrund der Bauverzögerung sind weitere 2,2 Mio. Euro 
im städt. Haushalt vorgesehen. ) 
 
Die künstlerisch-didaktische Ausgestaltung des Gedenkortes wird von dem  Künstlerpaar Ritula 
Fränkel/ Nicholas Morris konzipiert und in der Umsetzung begleitet.  
 
Ein Schwerpunkt ihres künstlerischen Wirkens ist die Erinnerungsarbeit. Die Arbeiten des Paares, u.a. 
in Darmstadt das  ‚Mahnmal Güterbahnhof’, das an die Deportation von über 3000 Menschen erinnert 
und die Ausstellung X-odus im Jüdischen Gemeindezentrum, dokumentieren und berühren 
gleichzeitig durch ihre assoziative Kraft. Assoziationen werden geweckt, die im Dialog zwischen den 
ausgewählten Objekten in den Kontext der Ereignisse, der Gewalt und Vernichtung gesetzt werden. 
Verschiedene Ebenen des Erinnerns lassen die Orte selbst sprechen.  
 
Im November 2008, zum 70. Jahrestag der Pogromnacht, soll die Gedenkstätte eröffnet werden. 
 
Konzept 
 
In dem ca. 15x 15 m großen Raum führen begehbare Stege mit Abstand über die offen liegenden, 
aber nicht betretbaren Mauerreste. Das künstlerisch-didaktische Konzept (s. Anlage 1) sieht einen 
‚Parcours der Erinnerung’ mit elf Stationen vor. Licht ist ein wesentliches gestalterisches Element des 
künstlerischen Konzepts: Das über Jahrzehnte im Dunkeln Verborgene soll sichtbar gemacht - ans 
Licht gebracht - werden. Installationen mit historischen Texten, Bildern und Fundstücken, eine audio-
visuelle Hörstation mit Zeitzeugeninterviews und ein Infoterminal rekonstruieren Geschichte 
fragmentarisch in einem künstlichen Prozess. Als ‚work in progress’ konzipiert, können neue 
Erkenntnisse und Funde jederzeit in die Installation eingepflegt werden. Zur Ausstellung gehört auch 
ein Modell der Liberalen Synagoge. Integriert wird auch der Garten als Passage zwischen Innen und 
Außen. Die technische/mediale Umsetzung des Konzeptes realisiert das Künstlerpaar in 
Zusammenarbeit mit media machine Mainz. 
 
 
 
 
Finanzierung 
 
Für die Innenausstattung der Gedenkstätte entstehen Kosten von bis zu 285.000 Euro brutto, die sich 
wie folgt zusammen setzen:

4 
... 
 
Pos. 1 Konzept, Recherchchen Planung  (Anlage 2)    76.120 Euro 
Pos. 2 Techn./Mediale Umsetzung      (Anlage 3)  165.767 Euro 
Pos. 3 Unvorhergesehene Kosten/Leistungen, die nicht 
           in Pos. 2 und 3 enthalten sind     43.113 Euro 
 
Zu Position 1 wurde ein Zuschuss der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen in Höhe von 
50.000 Euro bewilligt. Somit verbleibt ein ungedeckter Bedarf in Höhe 235.000 Euro. Der Betrag soll 
im Nachtrag zum Haushaltsplan 2008 unter Kostenstelle 982-010-1000 Inv. Nummer 08020-8201-
bereitgestellt werden. 
 
Die Gedenkstätte soll am 7.11.2008 in einer Feierstunde im Rahmen des Gedenkens an die 
Zerstörung der Synagogen 1938 eröffnet werden. Um die Fertigstellung zum geplanten Termin zu 
gewährleisten, ist umgehende Auftragserteilung nach Beschlussfassung durch die städtischen 
Gremien erforderlich. 
 
 
 
Darmstadt, den 19.02.2008 
 
 
Der Dezernent I  Der Dezernent II 
 
 
 
Walter Hoffmann  Wolfgang Glenz 
Oberbürgermeister  Bürgermeister
 
 
 
 
 
Der Dezernent III  Der Dezernent IV 
 
 
 
Klaus Feuchtinger  Dr. Dierk Molter 
Stadtrat   Stadtrat 
 
 
 
 
 
 
 
Anlagen

anlage 2

5355 Zeichen

Ritula Fränkel Nicholas Morris
Erlenweg 6
64287 Darmstadt

06151-47350
0172-7533419
ritu.nick@freenet.de

Frau Artinger

Stadt Darmstadt

Kulturamt

Neues Rathaus

Frankfurter Straße 71 i

64293 Darmstadt : N

Betrifft:

Angebot „Erinnerungsort“ Liberale Synagoge Friedrichstraße
Gedenkstätte im Klinikum

Darmstadt, 01.09.07
Sehr geehrte Frau Artinger,

In der Anlage erhalten Sie zwei Angebote, bezogen auf das Ihnen
vorliegende Konzept.

Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit allen
Projektbeteiligten.

Banlsl |) >

Rıtula Fränkel und Nich s Morris

Fränkel/Morris

Ritula Fränkel Nicholas Morris
Erlenweg 6
64287 Darmstadt

06151-47350
— 0172-7533419
|  ritu.nick@freenet.de
Stadt Darmstadt
Kulturamt . .
Neues Rathaus a
Frankfurter Straße 71
64293 Darmstadt

Betrifft:

Angebot „Erinnerungsort“ Liberale Synagoge
Gedenkstätte im Klinikum

Darmstadt, 01.09.07

Angebot für die Entwicklung und Umsetzung des künstlerischen Konzepts

für den Parcours „Erinnerungsort" Liberale Synagoge im Klinikum
Darmstadt

Das Angebot umfasst in zwei Phasen die Konzeptentwicklung (Phase 1) und
die Umsetzung (Phase 2), mit sämtlichen damit verbundenen Zusatzkosten.

Angebot Phase 1:
Entwicklung

Künstlerhonorar, Planungskosten, künstlerische Arbeiten

Konzept Kunst Idee und Entwicklung

des künstlerischen

Konzepts 18.000, 00€
Entwurfs- und Recherche, Planung,
Planungsarbeiten, Materialsicherung, 32.000,00€
(z. T. schon
geleistet)

z.B. Sicherung und Dokumentieren der Fundstücke
Entwicklung und Präsentation des Gesamtkonzeptes
Erstellung von Entwurfs- und Lageplänen
Künstlermodell

Entwicklung eines Signets und 15 Piktogrammen
Entwurf dreidimensionaler Orientierungsplan
Multi-Media Gesamtkonzept

Konzept für audio-visuelle Station mit
Zeitzeugenfilmen

Design für ca. 10 Lichtkästen mit Exponaten
Entwurf für 3 Lichtinstallationen

Fränkel/Morris 2/5

Zahlungsmodalitäten:
Phase 1 (Entwicklung)

Entwurf für Wand-Textinstallation (8 Textblöcke)
Entwurf für Textinstallation (3 Textblöcke) auf
Stegen

Entwurf für mehrschichtigen Siebdruck auf
Glasfassade (ca. 3m x 2m)

Konzept Licht

Konzept Gartengestaltung

Gestaltung Lichtschacht-Außenwand (Treppe)

Kosten für punktuelle Fachberatung
Abstimmungstermine mit Architekt und Bauleitung
Vorgespräche mit Firmen und Beratung der Stadt
Darmstadt bei der Vergabe der Aufträge
Arbeitstreffen mit den ausführenden Firmen

Summe (brutto) 50.000,00€ (inkl. 7% MWSt.)

1. Teilzahlung nach Auftragserteilung

für bereits geleistete

Materialsicherung und Materialbeschaffung
sowie geleistete Planungs-

und Recherchearbeiten

20.000, 00€

2. Teilzahlung für weitere Entwurfs-

und Planungsarbeiten,

01.12.2007

zu zahlen bis
30.000, 00€

Zahlungsziel 14 Tage nach Rechnungsstellung

Fränkel/Morris

3/5

Angebot Phase 2:
Umsetzung

Umsetzung, Baubegleitung

Stadtarchiv:

Texte und Bilder

Baubegleitung

Reisekosten

Reisekosten
(per Nachweis)

Zahlungsmodalitäten:
Phase 2 (Umsetzung)

Bild- und Textmaterial
Fotolaborarbeiten

Text für Infoportal
Bodenintarsien

Beschriftungen
Bildillustrationen 22.420,00€

künstlerische Arbeiten am
Ort, ca. 8 Abstimmungs-
Termine @ 400€/Tag 3.200,00€

Jüdisches Museum Berlin
Jüdisches Museum München
zwecks Beratung 500,00€

Summe 26.120,00€ (inkl. 7% MWSt.)

l. Teilzahlung für Bild und Schrift zu
zahlen nach Abschluss der Bild- und
Textarbeiten, nach Rechnungsstellung 22.420,00€

2. Restzahlung für künstlerische
Baubegleitung, zu zahlen nach
Fertigstellung des Parcours und Abnahme 3.700,00€

Zahlungsziel 14 Tage nach Rechnungsstellung

Fränkel/Morris

4/5

Ausführungskosten:

Zur Eruierung der Fremdkosten werden mehrere Firmen um Angebote gebeten.
Die einzuholenden Angebote umfassen u. a. das Anfertigen von eingebauten
Lichtkästen/Vitrinen, Herstellen und Einbauen von elektronischen
Bewegungsmeldern, Beleuchtung, Produzieren von Texttafeln,
Lichtinstallation, Zeitzeugenfilme, Dia-Präsentation, Foto-Lichtwand,
Computer-Portale, Elektroleitungen, Fotoinstallationen, Glasbild auf
Fassade, Großbild Innenbereich, Intarsien auf Stegen, Podest für Modell,
Außenanlagen, usw.

Die Künstler führen Gespräche mit Firmen und beraten bei der Vergabe der
Aufträge. Die Aufträge werden von der Stadt Darmstadt erteilt.

Gewährleistung
Keine Gewährleistung (Verträge der Firmen mit der Stadt)

Konzeptuelle, künstlerische Einheit

Der Parcours „Erinnerungsort“ Liberale Synagoge setzt ein spezifisches
künstlerisches und didaktisches Konzept in voneinander zusammenhängenden
Stationen um. Die Stationen bilden eine Gesamteinheit und sind nicht
trennbar.

Nachbaumöglickeiten

Ein Nachbau (bei Zerstörung oder für eine Erweiterung des
Ausstellungskonzeptes) ist nur in Absprache mit den Künstlern möglich.
Dadurch entstehende Kosten für künstlerische Arbeiten, das Honorar und
den Planungsaufwand, sowie Neben- und Reisekosten werden gesondert
vergütet.

Der Rundgang ist als Parcours entworfen und funktioniert als
Gesamtkonzept, einzelne Bereiche können nicht isoliert verändert werden.

Zahlungsmodalitäten

1. Teilzahlung nach Auftragserteilung

2. Teilzahlung nach Fertigstellung der künstlerischen
Entwurfsarbeiten (bis 01.12.2007)

3. Teilzahlung nach Umsetzung von Bild- und Textarbeiten
(voraussichtlich 2008)

4. Restzahlung nach Fertigstellung und Abnahme (voraussichtlich
10.2008)

Zahlungsziel 14 Tage nach Rechnungsstellung

Fränkel/Morris 5/5

Beratungsverlauf (4)

TOP 30
TOP 110
TOP 5
TOP 20

Orte (3)

  • Frankfurter Straße 71i
  • Friedrichstraße
  • Erlenweg 6

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Vorlagen-Nr.
2008/0086
Typ
Magistratsvorlage
Datum
19.02.2008
Erstellt
29.09.2026 00:00