2008/0086
Zuweisung an Klinikum für Kosten Gedenkstätte Kostenstelle 982-010-1000 Inv.Nr. 08020-8201 HH.-Jahr 2008 hier: Mehrbedarf für die künstlerisch-didaktische Ausgestaltung der Gedenkstätte
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DÞÞÿÿÿÿERINNERUNGSORT LIBERALE SYNAGOGE
Wenn die Menschen schweigen, so werden die Steine schreien. (J.G. Herder, Briefe zur Beförderung der Humanität)
Als im Oktober 2003 bei Bauarbeiten für den Neubau des Klinikums Darmstadt die ersten Steine der zerstörten Liberalen Synagoge entdeckt wurden, kam dunkle Darmstädter Stadtgeschichte wieder ans Licht. Die Liberale Synagoge Friedrichstraße war bis zu ihrer Zerstörung während der Reichspogromnacht, 9./10. November 1938, ein integraler Bestandteil des Darmstädter Stadtbildes. Nach den Exzessen dieser Nacht war nur noch eine ausgebrannte Ruine übrig und auch diese verschwand unter der Bebauung der 50er Jahre.
Am authentischen Ort des Geschehenen wird auf die verschwundene Vergangenheit, auf das, was nicht mehr sichtbar ist, verwiesen. Der Erinnerungsort Liberale Synagoge soll als Depot der Erinnerung, als Mittler zwischen Vergangenheit und Gegenwart fungieren. Ein Ort hält Erinnerungen aber nur dann fest, wenn die Menschen diesen Ort markieren und seine Spuren sichern. Der Erinnerungsort Liberale Synagoge zeigt das Ergebnis dieser Spurensuche mit Steinen, Bildern und Worten.
Mit der Entscheidung der Stadt Darmstadt, die Fragmente des Synagogenfundaments in das neue Klinikgebäude zu integrieren und damit zu der Entstehung eines neuen Erinnerungsortes beizutragen, wird ein wichtiger Teil Darmstädter Stadtgeschichte erfahrbar gemacht und damit in die Darmstädter Erinnerungskultur eingefügt. Der Erinnerungsort mit dem Fragment des Fundaments der Synagoge, archäologisch konserviert und geschützt, erinnert an jüdisches Leben in Darmstadt vor der Shoa und an die Folgen der Pogromnacht und des Nationalsozialismus.
Ans Licht bringen Künstlerisches Konzept
Die Ausgrabung der Überreste der ehemaligen liberalen Synagoge Friedrichstraße hat einen kleinen Teil des Fundaments der Synagoge gesichert. Die Mauerreste waren 70 Jahre unter der Erde und werden nun in das Bewusstsein der Darmstädter zurückgeholt.
Die Künstler haben es sich zur Aufgabe gemacht, die Ausgrabungsstätte als Erinnerungsort zu öffnen und die Geschichte zu beleuchten.
Parcours Erinnerungsort Liberale Synagoge Ein Parcours mit 10 Stationen führt die Besucher/innen durch den Erinnerungsort Liberale Synagoge, Ausgrabungsrelikte und Multimedia-Installationen sind in den Rundgang integriert.
Zum Erinnerungsort gelangt man durch einen Gartenhof im Westen, der eine Passage zwischen Innen und Außen herstellt. Die Gestaltung der Grünfläche mit Steinen der alten Bausubstanz der Synagoge als künstliche Ruine soll den Westhof als Garten der rekonstruierten Erinnerung entstehen lassen.
Beim Betreten des Erinnerungsortes durch die Gartenanlage erscheint ein historisches Foto der Liberalen Synagoge auf der Glasfassade (Station 1). Gelangt man in das Innere des Gebäudes, so lädt ein Parcours mit 10 Stationen zum Rundgang ein.
Auf Stegen, die in 2 Meter Höhe über den Ausgrabungsort führen, blickt man auf das beleuchtete Fundament-Fragment der Synagoge hinunter. Ein Info-Portal (Station 2) liefert historische Informationen zum Nationalsozialismus in Darmstadt und dessen Auswirkungen. Auf einem Touchscreen können auch Informationen zu jüdischem Leben in Darmstadt und eine Dokumentation der Ausgrabungsarbeiten abgerufen werden.
Das Modell (Station 3) der liberalen Synagoge lässt das Gesamtgebäude in Puppenhausperspektive erscheinen.
In einer Dia-Installation (Station 4) erscheint die einstige prunkvolle Synagoge in projizierten historischen Bildern aus der Sammlung des Stadtarchivs aus verschiedenen Sicht- und Zeitachsen vor unseren Augen.
An ausgewählten Punkten auf den Stegen, werden Texte (Station 5) zum Erinnerungsdiskurs in den schwarzen Bodenbelag eingelassen.
Eine audio-visuelle Station (Station 6) mit Zeitzeugenfilmen lässt Besucher an Erinnerungen von jüdischen, ehemaligen Darmstädtern teilhaben.
Eine Licht-Installation (Station 7) mit wechselnden Bildern zeigt den Verlust der Liberalen Synagoge im Darmstädter Stadtbild nach 1938.
Ein Foto der zerstörten Synagoge (Station 8) als Großwandbild, weist auf den Trümmerhaufen im Thora-Bereich hin.
Eine Textinstallation (Station 9) mit Kopien von Originaltexten, z.B. von der Einweihung der Synagoge, 1876, und verschiedenen Berichten in der Tagespresse, dem Befehl zur Zerstörung, November 1938, und dem Vollzugsbericht zeigen den Beginn und das Ende der Liberalen Synagoge.
Am Ende des Parcours sind in einem Lichtkasten (Station 10) einzelne Fundstücke aus der Synagoge aufbewahrt. Sie werden durch Bewegungsmelder temporär ins Licht getaucht, begleitet von Stimmen im Raum und verschwinden dann wieder in der Dunkelheit, wie Erinnerungsbruchstücke in unserem Gedächtnis. Die Exponate ermöglichen eine Vorstellung von der Zerstörung, denn sie sind verbrannt und zerschlagen. Sie sind nicht nur Überreste eines reich ausgestatteten Bethauses mit verzierten Säulen und Gold-Rosetten, sondern bringen auch Bilder der Zerstörung und der Gewalt mit sich.
Das Gedächtnis der Dinge wird aufgezeigt, die Dinge erzählen ihre Geschichte.
Ritula Fränkel und Nicholas Morris Darmstadt, den 13.02.2008
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Der Magistrat der Stadt Darmstadt - Kulturamt - here: 11. OKT. 007 IN Arste 27 Hausverw. L Ä ® Ic Wissenschaftsstadt Darmstadt Der Magistrat . | . Kulturamtl/EB Kulturinstitute media|machine Frau Cornelia Artinger Frankfurter Str. 71 PHO0®8®8 consulting - design- production 64293 Darmstadt 10. Oktober 2007 Liebe Frau Artinger, wie im Rahmen unserer gestrigen Sitzung versprochen, übersende ich Ihnen eine fehlerkorrigierte Version unseres Kostenrahmens. Der einzige Unterschied zur bisherigen Version ist die Tatsache, dass ich „Bruttosumme“ an allen Stellen durch das eigentlich beabsichtigte „Nettosumme“ ersetzt habe. Dass dies gemein war, war ja durch den abschließenden Satz „Alle Preise verstehen sich zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer von 19% bereits deutlich geworden. Bitte entschuldigen Sie dennoch unser Versehen. media machine GmbH Ich hoffe, wir kommen trotz der schwierigen finanziellen Lage zu einem sehr Frauenlobstraße 95 spannenden Projekt zusammen, auf das wir uns sehr freuen. D-55118 Mainz 706131 93159-0 F 06131 93159-20 info@mediamachine.de www.mediamachine.de Bankverbindung: Commerzbank Mainz BLZ 550 400 22 Konto 2207082 Geschäftsführer: Susanne Hartmann Matthias Kurz Andreas Vedder Amtsgericht Mainz 90 HRB 6786 media | machine und arts+media Erinnerungsort Liberale Synagoge, Darmstadt Museale Ausgestaltung der Gedenkstätte - Grober Kostenrahmen der Umsetzung Im Oktober 2003 wurden bei Bauarbeiten für einen Neubau des Klinikums Darmstadt Überreste der Liberalen Synagoge Friedrichstraße entdeckt. Die Synagoge aus dem Jahre 1876 wurde während der Pogromnacht 1938 zerstört. Die Fragmente der Synagoge werden in das neue Klinikgebäude integriert. Der Ausstellungsraum soll an jüdisches Leben in Darmstadt vor der Shoa und an die Folgen der Pogromnacht und des Nationalsozialismus erinnern. Ein von den Künstlern Ritula Fränkel und Nicholas Morris konzipierter Parcours führt die Besucher/innen durch den „Erinnerungsort Synagoge Friedrichstraße“; Ausgrabungsrelikte und Installationen sollen in den Rundgang integriert werden. Das Konzept liegt zum jetzigen Zeitpunkt in einer ersten Fassung vor, so dass die Umsetzungskosten nur geschätzt werden können. Sobald das Konzept ausgearbeitet und verabschiedet wurde, müssen die Umsetzungskosten angepasst werden. Die folgende Kalkulation kann also nur als Richtwert dienen. Erinnerungsort Liberale Synagoge, Umsetzung, grober Kostenrahmen, Stand 26.06.07 media | machine und artstmedia Erinnerungsort Liberale Synagoge, Darmstadt Die einzelnen Stationen 1. Lichtschachtmauer (entlang Außentreppe) [inhalt [Foto des Krankenhausgartens 1919 Umsetzung Fotolith auf Betonfertigteil zur Montage an die bestehende Wand, ße (maximal): 2x 1,50 m Kosten [Aabetbereicherr | Einheit | Satz | Summe | Digitale Bildbearbeitung, Produktions- | Stunden [re sone überwachung I | 55o0€ | I 1 1,500€ | Produktion Folie | Lieferung und Montage I] 6.600 € 2. Gilasfassade (West) Siebdruck auf Glas, angenommene Größe: 4,60 x 3,50 m Kosten Arbeitsbereich | _ Einheit | Satz | Summe | Digitale Bildbearbeitung, Produktions- 8 Stunden me Tr überwachung Produktion EEE EEE 8.000 € 8.600 € Nicht enthalten sind die Kosten für die Glasfassade selbst und die Montage. Erinnerungsort Liberale Synagoge, Umsetzung, grober Kostenrahmen, Stand 26.06.07 media | machine und arts+media Erinnerungsort Liberale Synagoge, Darmstadt 3. Orientierungsplan (Stützwand Eingangsbereich) Orientierungsplan mit Piktogrammen Größe 1x 1,50 m Kosten [Abibereich |] Einheit | Satz | Summe | Umsetzung und Reinzeichnung, 8 Stunden 75€ Produktionsüberwachung Datenübergabe) Produktion LT NT ] 1,50€ | (Mnge I NT 1 600€ | 4. Infoterminal Interaktives Informationsportal, denkbare Themen: « Nationalsozialismus in Darmstadt (Entwicklung und Auswirkung...) « Umgang mit dem Holocaust heute « Jüdisches Leben in Darmstadt, damals und heute (Historischer Abriss, Infos zu Ritualen und Religion, Unterschied zwischen liberalen und orthodoxen Synagogen...) Dokumentation der Ausgrabung ‚Ablauf, wichtige Funde... Interaktive Multimedia-Software (Bilder, Texte, Animationen, »spielerische« Elemente). Die Applikation wird so angelegt, dass sie jederzeit ausbaubar und veränderbar ist. Hardware: Computer, 19“ Touchscreen und Einbaumöbel (MDF Kosten Software [Akettereic | Einheit | Satz | Screendesign, Navigationsstruktur und | te [se Softwarekonzeption Umsetzung der Navigation angenommen 4 Hauptkapitel | Umsetzung von Text und Bildseten | 10Stück | 25€ | 2.250€ | ee | interaktive Zeitleiste Interaktive, »spielerische« Elemente 4 Stück (z.B. alle Darmstädter Synagogen als Suchspiel [| 600€ | Finishing, Tests, Installation | ___ 1.200€ | (Netosumme—————— | 14250€ | Erinnerungsort Liberale Synagoge, Umsetzung, grober Kostenrahmen, Stand 26.06.07 media | machine und arts+media Erinnerungsort Liberale Synagoge, Darmstadt Kosten Hardware (Aabeitbereich | Einheit | Satz | | Computer ik, Software |) 1Sick | | (Touchoren gt D&D | 1Sück | | I | | 600 | Möbel — — — — | 1Stück | IMntge — | Tag | 7.050 € 5. Fotoleuchtwand a Historische Fotos jüdischen Lebens und von Persönlichkeiten der jüdischen Gemeinde Ca. 50 Großdias in Leuchtkästen (als Fotowand), Größe ca. 42 x 60 cm Kosten [Abetbereich | Einheit [| Satz | Summe | Digitale Bildbearbeitung, Produktions- | 2Tae [wor [ naoe überwachung (Datenübergabe Fa EEE Oberflächenschutz) | 600€ | Fotowand (Kästen aus Alu, | ostück | 8.000 € Beleuchtung 1.200 € Montage inkl Elektroinstallation Nettosume__— — — ——— | _ _ _ _______13.150€ | 6. Modell der Synagoge (»Diorama« Kabine) Präsentation des Modells der Synagoge in einer abgedunkelten »Kabine« Umsetzung Kabine aus MDF am Ende eines Steges (4 Wände), Sehschlitze in verschiedenen Höhen an Vorderfront, das Modell im Inneren dreht sich langsam und wird effektvoll innen und außen beleuchtet. Kosten [(Abetsbereichr | Einheit | satz | [Bauder Kabine, Inte — | | | __ 3500€ | Halterung/Tisch für das Modell mit Motor und Drehscheibe, Steuerung | Beleuchtung (LED-Spots, Schter | | | ___cooe | NMtosumme — — | ___5300€ | Erinnerungsort Liberale Synagoge, Umsetzung, grober Kostenrahmen, Stand 26.06.07 media | machine und arts+media Erinnerungsort Liberale Synagoge, Darmstadt 7. Beamer-Projektion der Synagoge mat | 8 historische Aufnahmen der Synagoge werden als Schleife projiziert Per Videobeamer werden die Bilder vom Steg aus (Befestigung unter dem Steg) auf die Betonwand projiziert Kosten (Arbeitsbereich 1 Einhek ] Satz |] Beamer — ——— —] 18tck | | ück | I EEE DVD-Player (oder Flash-Player. 1 Stück Halterungen und Montage I] 6.170 € 8. Textblöcke auf Stegen [nat — [ST | Umsetzung 3 Textblöcke werden an den Schnittstellen von Steg und Fundament auf den Boden gebracht (Boden: schwarzer Kautschuk, Noraplan von Freudenberg), Größe der Textblöcke ca. 1 x 1 m, angenommen 200 Kosten [Atetbereichr |] Einheit | Satz [ Summe | Digitale Textbearbeitung, 8 Stunden me wor Reinzeichnung (Datenübergabe | TetauNorplan | 3Stück | S0e | so0e | [Mrs — | 5Stunden | 75€ | 375€ | Nicht enthalten sind die Kosten für den Bodenbelag. Erinnerungsort Liberale Synagoge, Umsetzung, grober Kostenrahmen, Stand 26.06.07 media | machine und artstmedia Erinnerungsort Liberale Synagoge, Darmstadt 9. Zeitzeugenterminal (Hörstation) a Interaktives Audio- und Videoterminal mit 3 Zeitzeugeninterviews Umsetzung Interaktive Multimedia-Software zur Auswahl und zum Abspielen von 3 Videofilmen. Die Applikation wird so angelegt, dass sie jederzeit ausbaubar und veränderbar ist. Hardware: Computer, 19“ Touchscreen und Einbaumöbel Kosten Software Arbeitsbereich | Einheit [ Satz | Summe | Softwarekonzeption Basisprogrammierung, grafische 12 Stunden 75€ Umsetzung der Navigation (Video- und Soundsteuerung Implementierung der Videos | 3Stück | 450€ | 1.350€ | Finishing, Tests, Installation 16 Stunden | 75€ | __1.200€ | Netto N A350 | Kosten Hardware [Arbeitsbereich — IT Einheit | Satz | | Computerink, Ste 2 | Stck | | [Touchscreen 9” DD | Sick | | ___1400€ | >Möbe« | 1Stück | | 800€ | [Hörötel | 2Stick | se | ____esoe | [Monte | 1Ta9 | 60€ | ____cooe | 8.330 € Nicht enthalten sind die Kosten für Videoschnitt und Videogestaltung. 10. Licht-Installation, Beamer-Projektion Inhalt Kosten Arbeitsbereich [ Einheit | Satz | Erstellen der Filmschleife 4Stunden | 75€ | 300€ | 3 Aufnahmen der Friedrichstraße werden als Schleife projiziert (Historische Aufnahme mit Synagoge und ohne Synagoge, Aufnahme heute Per Videobeamer werden die Bilder von der Decke auf die Betonwand projiziert (Sollte dies nicht möglich sein, kann ein großer Flachbildschirm an die Wand gehängt werden Beamer — | 1Sük | 1 4.000 € DVD-Player (oder Flash-Player) | 1Stück | | 520€ | Halterungen und Montage El 750 € 5.570 € 6 Erinnerungsort Liberale Synagoge, Umsetzung, grober Kostenrahmen, Stand 26.06.07 media | machine und arts+media Erinnerungsort Liberale Synagoge, Darmstadt 11. Großbild Thorabereich [innat [Historische Aufnahme der zerstörten Synagoge Umsetzung Bild auf Gaze oder Leinwand gedruckt, Beleuchtung von unten, Größe angenommen: Breite 4 m, Höhe 3 m (Wand: Höhe 6,95 m, Kosten [(Abettereich | Eintet | Satz | Summe | Reinzeichnung (Datenübergabe Fr GE Halterungen IMntgge | 5Stunden | 75€ | Beleuchtung I 4 | 10€ | 720€ | 12. Text-Installation Die Dokumente werden auf passendem Papier (Zeitungspapier) ausgedruckt und auf die Wand geleimt. Größe ca. 42 x 59,4 cm Kosten (Aabetstbereichr | Einheit | Satz | Summe | Digitale Bearbeitung (Vergrößerung | 12Stunden | 75€ | 900€ | | Ausdrucke undMaterial | 6Stück | 50€ | 300€ | |Mntegge | 6Stunden | 7se | 450€ | Beleuchtung, Wandspots inkl. Mntage | 6 _ | 200€ | ____1.200€ | | Nettosumme N 2850€ | Nicht enthalten sind anfallende Scankosten und andere Kosten beim Stadtarchiv. Erinnerungsort Liberale Synagoge, Umsetzung, grober Kostenrahmen, Stand 26.06.07 media | machine und arts+media Erinnerungsort Liberale Synagoge, Darmstadt 13. Lichtkästen, Vitrinen er m | angenommen 10 Stück Umsetzung Trockenbauwand mit 10 Lichtkästen als Einbau, zugänglich durch Glasfront. Durch Bewegungsmelder werden die Vitrinen einzeln beleuchtet. Größe: ca. 740 x 200 x 60 Kosten Arbeitsbereich | _Einheit_ | Satz | Trockenbau-Wand 740x200 für EEE Aufnahme der Vitrinen Bau der Vitrinen | 10Stük_ | 550€ | Elektroinstallationsarbeiten 2 Personen Bewegungsmelder | 10Stück_ | 45€ | Beleuchtung Vitrinen | 10Stück__] “80€ | 800 € Nettosumme 13.710 € 14. Lichtkonzept Für die in der Präsentation verwendeten Medien und Lichtkomponenten wird ein Konzept erstellt, das eine zentrale Ablaufsteuerung und Überwachung erlaubt. Auf der Basis dieses Konzepts werden alle Komponenten mit einem Steuerungs- computer verbunden. Kosten [AabetbereicErr | Einheit | I 1.200€ | | Material, Verkabelung — | | | _Satz | | _ 600€ | | 400€ | | 1.600€ | E77 EL BE inkl. Softwarelizenzen FE Synagogenfundamente (LED-Strahler) I | [600€ | [___Summe | 1.800 € Stromversorgung, DMX-Controler Il 1.800 € Montage im Boden versenkt 4 Tage, 9288 | 2 Personen Programmierung, Testing 1.800 € 18.480 € Erinnerungsort Liberale Synagoge, Umsetzung, grober Kostenrahmen, Stand 26.06.07 media | machine und arts+media Erinnerungsort Liberale Synagoge, Darmstadt 15. Allgemeine Kosten Arbeitsbereich | Einheit | Saz_ [ Summe | | 600€ | 6.o00e€ | 6.000 € Fahrtkosten, 2 Stunden Koordination und Überwachung der | Ta [ wor [ 60ooe | Ausführungs- und Einbauarbeiten 16.000 € Übertrag Gesamtkosten . . : . 6. Modell der Synagoge (»Diorama« Kabine 7. Beamer-Projektion der Synagoge . 8. Textblöcke auf Stegen (Kautschuk. . . . 4. Lichtkonzept E . Die angegebenen Kosten beziehen sich auf die Projektskizze vom 01.05.07 von Ritula Fränkel und Nicholas Morris. Die endgültigen Kosten können erst genannt werden, wenn diese Projektskizze ausgearbeitet und verabschiedet wurde. _ 10. Licht-Installation, Beamer-Projektion . 1 | ____5.300€| i | __2.850€| Alle Preise verstehen sich zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer von 19%. Erinnerungsort Liberale Synagoge, Umsetzung, grober Kostenrahmen, Stand 26.06.07
2008/0086
6915 Zeichen
Magistratsvorlage
Eingang Magistrats-
geschäftsstelle:
21.02.2008
Beteiligt vor
Magistratsbeschlussfassung:
Dezernat I Dezernat II
Dezernat III
Dezernat IV
Amt: Kulturamt
an den Magistrat
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
an die Stadtverordnetenversammlung
OBW zur Befassung
zur Kenntnis
zur Beschlussfassung
zur abschließenden Beschluss-
fassung Fachausschuss
OBW bei abschl.
Beschlussfassung Magistrat
Ja
Nein
Öffentlich:
Verteiler:
Vorlage-Nr. 2008/0086
Magistratsbeschluss-Nr.
Betreff: Zuweis ung an Klinikum für Kosten Gedenkstätte
Kostenstelle 982-010-1000 Inv.Nr. 08020-8201 HH.-Jahr 2008
hier: Mehrbedarf für die künstlerisch-didaktische Ausgestaltung der Gedenkstätte
Vorlage vom: 19.02.2008
Beschlussvorschlag:
1. Das Konzept für die künstlerisch-didaktische Ausgestaltung der Gedenkstätte
‚Erinnerungsort Liberale Synagoge’ wird zur Kenntnis genommen.
2. Dem Mehrbedarf von 235.000 Euro bei Kostenstelle 982-010-1000
Inv.Nr. 08020-8201 HH.-Jahr 2008 wird zugestimmt.
3. Der Ansatz für die Kostenstelle 982-010-1000 Inv.Nr. 08020-8201 HH.-Jahr 2008
wird im Nachtragshaushalt 2008 um 235.000 Euro erhöht.
4. Die Verwaltung wird ermächtigt, nach Beschlussfassung durch die Stadtverordneten-
versammlung die erforderlichen Aufträge zu erteilen.
Anlagen: Erinnerungsort Liberale Synagoge Konzept Kurz
Angebot \Erinnerungsort\ FränkelMorris
Angebot media machine
Beschluss des Magistrats der Wissenschaftsstadt Darmstadt vom 27.02.2008
Beschluss des Ausschusses für Kultur und Wissenschaft vom 12. 3.2008
Beschluss des Haupt- und Finanzausschusses vom 13. 3.2008
Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 18. 3.2008
2
...
Beschluss des Magistrats vom
3
...
Begründung zur Magistratsvorlage vom 19.02.2008:
Im Oktober 2003 wurden bei Bauarbeiten im Städtischen Klinikum die Überreste der Liberalen
Synagoge entdeckt. Die Synagoge stammt aus dem Jahre 1876 und wurde während der
Pogromnacht 1938 zerstört. Die Fundstätte ist ein Kulturdenkmal im Sinne des § 2 Absatz 1
Hessisches Denkmalschutzgesetz, an dessen Erhaltung aus bau-, gesellschafts- und politik-
geschichtlichen Gründen ein öffentliches Interesse besteht.
Der Magistrat der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat am 13.04.2004 beschlossen, eine Gedenkstätte
mit den Überresten der ehemaligen Liberale Synagoge im Neubau des Klinikums Darmstadt zu
errichten. Der vom damaligen Oberbürgermeister Peter Benz initiierte ‚Runde Tisch’ mit Vertretern der
Jüdischen Gemeinde, des Denkmalschutzes, der Stadt Darmstadt, des Klinikums hat dem Magistrat
ein Konzept zum Bau dieser Gedenkstätte vorgelegt, das auch die künstlerisch-didaktische
Ausgestaltung des Ortes durch die Installationskünstler Ritula Fränkel und Nicholas Morris beinhaltet.
Die didaktische Erschließung wird in der gegen-wärtigen Diskussion zum pädagogischen Umgang mit
NS-Vergangenheit als wesentlicher Faktor historisch-politischen Lernens in Gedenkstätten bewertet.
Mit der Gedenkstätte Liberale Synagoge soll ein Ort der Erinnerung entstehen, der Stadtgeschichte
eindringlich erfahrbar macht.
Zwischenzeitlich wurden die Fundreste mit finanzieller Unterstützung des Landesamtes für
Denkmalpflege mit erheblichem Aufwand konserviert und die baulichen Voraussetzungen für die
Integration der Gedenkstätte in den Klinikneubau geschaffen. Unter Kostenstelle 982-010-1000 wurde
für den rein baulichen Mehraufwand eine Zuweisung an das Klinikum in Höhe von 1,8 Mio. Euro
eingestellt. Die Zuweisung muss um die Kosten für die Innenausstattung erhöht werden.( Für die
durch die Umplanung bedingten Mehrkosten aufgrund der Bauverzögerung sind weitere 2,2 Mio. Euro
im städt. Haushalt vorgesehen. )
Die künstlerisch-didaktische Ausgestaltung des Gedenkortes wird von dem Künstlerpaar Ritula
Fränkel/ Nicholas Morris konzipiert und in der Umsetzung begleitet.
Ein Schwerpunkt ihres künstlerischen Wirkens ist die Erinnerungsarbeit. Die Arbeiten des Paares, u.a.
in Darmstadt das ‚Mahnmal Güterbahnhof’, das an die Deportation von über 3000 Menschen erinnert
und die Ausstellung X-odus im Jüdischen Gemeindezentrum, dokumentieren und berühren
gleichzeitig durch ihre assoziative Kraft. Assoziationen werden geweckt, die im Dialog zwischen den
ausgewählten Objekten in den Kontext der Ereignisse, der Gewalt und Vernichtung gesetzt werden.
Verschiedene Ebenen des Erinnerns lassen die Orte selbst sprechen.
Im November 2008, zum 70. Jahrestag der Pogromnacht, soll die Gedenkstätte eröffnet werden.
Konzept
In dem ca. 15x 15 m großen Raum führen begehbare Stege mit Abstand über die offen liegenden,
aber nicht betretbaren Mauerreste. Das künstlerisch-didaktische Konzept (s. Anlage 1) sieht einen
‚Parcours der Erinnerung’ mit elf Stationen vor. Licht ist ein wesentliches gestalterisches Element des
künstlerischen Konzepts: Das über Jahrzehnte im Dunkeln Verborgene soll sichtbar gemacht - ans
Licht gebracht - werden. Installationen mit historischen Texten, Bildern und Fundstücken, eine audio-
visuelle Hörstation mit Zeitzeugeninterviews und ein Infoterminal rekonstruieren Geschichte
fragmentarisch in einem künstlichen Prozess. Als ‚work in progress’ konzipiert, können neue
Erkenntnisse und Funde jederzeit in die Installation eingepflegt werden. Zur Ausstellung gehört auch
ein Modell der Liberalen Synagoge. Integriert wird auch der Garten als Passage zwischen Innen und
Außen. Die technische/mediale Umsetzung des Konzeptes realisiert das Künstlerpaar in
Zusammenarbeit mit media machine Mainz.
Finanzierung
Für die Innenausstattung der Gedenkstätte entstehen Kosten von bis zu 285.000 Euro brutto, die sich
wie folgt zusammen setzen:
4
...
Pos. 1 Konzept, Recherchchen Planung (Anlage 2) 76.120 Euro
Pos. 2 Techn./Mediale Umsetzung (Anlage 3) 165.767 Euro
Pos. 3 Unvorhergesehene Kosten/Leistungen, die nicht
in Pos. 2 und 3 enthalten sind 43.113 Euro
Zu Position 1 wurde ein Zuschuss der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen in Höhe von
50.000 Euro bewilligt. Somit verbleibt ein ungedeckter Bedarf in Höhe 235.000 Euro. Der Betrag soll
im Nachtrag zum Haushaltsplan 2008 unter Kostenstelle 982-010-1000 Inv. Nummer 08020-8201-
bereitgestellt werden.
Die Gedenkstätte soll am 7.11.2008 in einer Feierstunde im Rahmen des Gedenkens an die
Zerstörung der Synagogen 1938 eröffnet werden. Um die Fertigstellung zum geplanten Termin zu
gewährleisten, ist umgehende Auftragserteilung nach Beschlussfassung durch die städtischen
Gremien erforderlich.
Darmstadt, den 19.02.2008
Der Dezernent I Der Dezernent II
Walter Hoffmann Wolfgang Glenz
Oberbürgermeister Bürgermeister
Der Dezernent III Der Dezernent IV
Klaus Feuchtinger Dr. Dierk Molter
Stadtrat Stadtrat
Anlagen
anlage 2
5355 Zeichen
Ritula Fränkel Nicholas Morris Erlenweg 6 64287 Darmstadt 06151-47350 0172-7533419 ritu.nick@freenet.de Frau Artinger Stadt Darmstadt Kulturamt Neues Rathaus Frankfurter Straße 71 i 64293 Darmstadt : N Betrifft: Angebot „Erinnerungsort“ Liberale Synagoge Friedrichstraße Gedenkstätte im Klinikum Darmstadt, 01.09.07 Sehr geehrte Frau Artinger, In der Anlage erhalten Sie zwei Angebote, bezogen auf das Ihnen vorliegende Konzept. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit allen Projektbeteiligten. Banlsl |) > Rıtula Fränkel und Nich s Morris Fränkel/Morris Ritula Fränkel Nicholas Morris Erlenweg 6 64287 Darmstadt 06151-47350 — 0172-7533419 | ritu.nick@freenet.de Stadt Darmstadt Kulturamt . . Neues Rathaus a Frankfurter Straße 71 64293 Darmstadt Betrifft: Angebot „Erinnerungsort“ Liberale Synagoge Gedenkstätte im Klinikum Darmstadt, 01.09.07 Angebot für die Entwicklung und Umsetzung des künstlerischen Konzepts für den Parcours „Erinnerungsort" Liberale Synagoge im Klinikum Darmstadt Das Angebot umfasst in zwei Phasen die Konzeptentwicklung (Phase 1) und die Umsetzung (Phase 2), mit sämtlichen damit verbundenen Zusatzkosten. Angebot Phase 1: Entwicklung Künstlerhonorar, Planungskosten, künstlerische Arbeiten Konzept Kunst Idee und Entwicklung des künstlerischen Konzepts 18.000, 00€ Entwurfs- und Recherche, Planung, Planungsarbeiten, Materialsicherung, 32.000,00€ (z. T. schon geleistet) z.B. Sicherung und Dokumentieren der Fundstücke Entwicklung und Präsentation des Gesamtkonzeptes Erstellung von Entwurfs- und Lageplänen Künstlermodell Entwicklung eines Signets und 15 Piktogrammen Entwurf dreidimensionaler Orientierungsplan Multi-Media Gesamtkonzept Konzept für audio-visuelle Station mit Zeitzeugenfilmen Design für ca. 10 Lichtkästen mit Exponaten Entwurf für 3 Lichtinstallationen Fränkel/Morris 2/5 Zahlungsmodalitäten: Phase 1 (Entwicklung) Entwurf für Wand-Textinstallation (8 Textblöcke) Entwurf für Textinstallation (3 Textblöcke) auf Stegen Entwurf für mehrschichtigen Siebdruck auf Glasfassade (ca. 3m x 2m) Konzept Licht Konzept Gartengestaltung Gestaltung Lichtschacht-Außenwand (Treppe) Kosten für punktuelle Fachberatung Abstimmungstermine mit Architekt und Bauleitung Vorgespräche mit Firmen und Beratung der Stadt Darmstadt bei der Vergabe der Aufträge Arbeitstreffen mit den ausführenden Firmen Summe (brutto) 50.000,00€ (inkl. 7% MWSt.) 1. Teilzahlung nach Auftragserteilung für bereits geleistete Materialsicherung und Materialbeschaffung sowie geleistete Planungs- und Recherchearbeiten 20.000, 00€ 2. Teilzahlung für weitere Entwurfs- und Planungsarbeiten, 01.12.2007 zu zahlen bis 30.000, 00€ Zahlungsziel 14 Tage nach Rechnungsstellung Fränkel/Morris 3/5 Angebot Phase 2: Umsetzung Umsetzung, Baubegleitung Stadtarchiv: Texte und Bilder Baubegleitung Reisekosten Reisekosten (per Nachweis) Zahlungsmodalitäten: Phase 2 (Umsetzung) Bild- und Textmaterial Fotolaborarbeiten Text für Infoportal Bodenintarsien Beschriftungen Bildillustrationen 22.420,00€ künstlerische Arbeiten am Ort, ca. 8 Abstimmungs- Termine @ 400€/Tag 3.200,00€ Jüdisches Museum Berlin Jüdisches Museum München zwecks Beratung 500,00€ Summe 26.120,00€ (inkl. 7% MWSt.) l. Teilzahlung für Bild und Schrift zu zahlen nach Abschluss der Bild- und Textarbeiten, nach Rechnungsstellung 22.420,00€ 2. Restzahlung für künstlerische Baubegleitung, zu zahlen nach Fertigstellung des Parcours und Abnahme 3.700,00€ Zahlungsziel 14 Tage nach Rechnungsstellung Fränkel/Morris 4/5 Ausführungskosten: Zur Eruierung der Fremdkosten werden mehrere Firmen um Angebote gebeten. Die einzuholenden Angebote umfassen u. a. das Anfertigen von eingebauten Lichtkästen/Vitrinen, Herstellen und Einbauen von elektronischen Bewegungsmeldern, Beleuchtung, Produzieren von Texttafeln, Lichtinstallation, Zeitzeugenfilme, Dia-Präsentation, Foto-Lichtwand, Computer-Portale, Elektroleitungen, Fotoinstallationen, Glasbild auf Fassade, Großbild Innenbereich, Intarsien auf Stegen, Podest für Modell, Außenanlagen, usw. Die Künstler führen Gespräche mit Firmen und beraten bei der Vergabe der Aufträge. Die Aufträge werden von der Stadt Darmstadt erteilt. Gewährleistung Keine Gewährleistung (Verträge der Firmen mit der Stadt) Konzeptuelle, künstlerische Einheit Der Parcours „Erinnerungsort“ Liberale Synagoge setzt ein spezifisches künstlerisches und didaktisches Konzept in voneinander zusammenhängenden Stationen um. Die Stationen bilden eine Gesamteinheit und sind nicht trennbar. Nachbaumöglickeiten Ein Nachbau (bei Zerstörung oder für eine Erweiterung des Ausstellungskonzeptes) ist nur in Absprache mit den Künstlern möglich. Dadurch entstehende Kosten für künstlerische Arbeiten, das Honorar und den Planungsaufwand, sowie Neben- und Reisekosten werden gesondert vergütet. Der Rundgang ist als Parcours entworfen und funktioniert als Gesamtkonzept, einzelne Bereiche können nicht isoliert verändert werden. Zahlungsmodalitäten 1. Teilzahlung nach Auftragserteilung 2. Teilzahlung nach Fertigstellung der künstlerischen Entwurfsarbeiten (bis 01.12.2007) 3. Teilzahlung nach Umsetzung von Bild- und Textarbeiten (voraussichtlich 2008) 4. Restzahlung nach Fertigstellung und Abnahme (voraussichtlich 10.2008) Zahlungsziel 14 Tage nach Rechnungsstellung Fränkel/Morris 5/5
Beratungsverlauf (4)
Orte (3)
- Frankfurter Straße 71i
- Friedrichstraße
- Erlenweg 6
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Details
- Vorlagen-Nr.
- 2008/0086
- Typ
- Magistratsvorlage
- Datum
- 19.02.2008
- Erstellt
- 29.09.2026 00:00