Mandari Insight

V/0201/2022

Sanierungskonzept städt. Brunnen- und Wasserspiele

Vorlagen 21.04.2022

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Nächste Beratung: Bezirksvertretung Münster-West, Sitzung am 09.06.2022, TOP 8.5

9. Hamannpl_Kurzbeschreibung

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Ansehen

1.3. Lamberti_techn. Bestandsdatenblatt

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Ansehen

Folgelastenberechnung V0201_2022

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Ansehen

1.12. Lamberti_Wartung_STEP1

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Ansehen

2. Wasserfall_Kurzbeschreibung

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Ansehen

3. JosefKirche_Kurzbeschreibung

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Ansehen

1.9. Archivmaterial_Lambertibrunnen

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Ansehen

19. Mauritztor_Kurzbeschreibung

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Ansehen

1.10. Lamberti_SAN_STEP1

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Ansehen

8. Sprickmann_Kurzbeschreibung

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Ansehen

14. Clemenskirche_Kurzbeschreibung

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Ansehen

11. Domplatz_Kurzbeschreibung

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Ansehen

12. Kiepenkerl_Kurzbeschreibung

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Ansehen

15. Harsewinkel_Kurzbeschreibung

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Ansehen

10. Michaelis_Kurzbeschreibung

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Ansehen

1.4. Lamberti_Strangschema

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Ansehen

1.6. Auskunft Leitungspläne Lamberti

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Ansehen

1.11. Lamberti_SAN_STEP2

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Ansehen

6. Michaelkirche_Kurzbeschreibung

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Ansehen

16. Bergstr._Aabrücke_Kurzbeschreibung

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Ansehen

1.5. Lamberti-Brunnen_Lageplan

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Ansehen

1.2. Lamberti_Bilderdokumentation

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Ansehen

Beschlussvorlage

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Ansehen

13. Neubrückenstr_Kurzbeschreibung

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Ansehen

17. Martini_Kurzbeschreibung

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Ansehen

1.13. Lamberti_GefBeu

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Ansehen

1.1. Lamberti_Kurzbeschreibung

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Ansehen

5. MarktAllee_Kurzbeschreibung

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Ansehen

1.8. Bedienungsanleitung Pumpe Lamberti

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Ansehen

18. Engelenschanze_Kurzbeschreibung

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Ansehen

1.7. Produktblatt Pumpe Lamberti

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Ansehen

Anlage A

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Ansehen

7. Idenbrockpl_Kurzbeschreibung

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Ansehen

4. BergFidel_Kurzbeschreibung

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Ansehen

9. Hamannpl_Kurzbeschreibung

16711 Zeichen

Projektkurzbeschreibung 
Phase 2 & Phase 3 
 
Objekt:    Stadt Münster 
Maßnahmenprogramm Sanierung von Brunnenanlagen 
/ architektonische Wasserspiele 
Wassertechnische Anlage: 
Hamannplatz 
 
Datum Doku:   Dienstag, 08.März 2022 
 
AG / Bauherr / Betreiber:  Stadt Münster 
Amt für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit  
Gebäude 14  
     Albersloher Weg 450  
     48167 Münster  
 
     Frau Workert 
     Tel.: 0049 251 492-6866 
     workert@stadt-muenster.de 
www.stadt-muenster.de/umwelt 
 
 
Planer:     IBJO Ingenieurbüro Oehlschläger  
     Jeannine Oehlschläger 
     Diplom Bauingenieurin 
     Am Campus 25 
     18182 Bentwisch 
     Tel : 0049 172 3824884 
     www.ib-jo.de 
ibjo@live.de

| KURZPROJEKTBESCHREIBUNG 
Inhaltsverzeichnis 
Ingenieurbüro Jeannine Oehlschläger  
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Seite 1 
Inhaltsverzeichnis   
Inhaltsverzeichnis ................................ ................................ ................................ ....... 1 
1. 1.08_Hamannplatz ................................ ................................ .............................  2 
1.1 Standort, bauliche und technische Ausstattung ........................................................................ 2 
1.1.1 Abbildung wassertechnische Anlage und Standort - Google Maps ................................. 2 
1.1.2 Bauliche Beschreibung und Technische Ausstattung  ....................................................... 2 
1.1.3 Maßnahmen für Sanierung und Verbesserung und Gefährdungsbeurteilung  ................. 4 
1.1.3.1 Maßnahmen für Sanierung und Verbesserung für die Anlage im Bestand_STEP1 ................ 4 
1.1.3.2 Gefährdungsbeurteilung für die wassertechnische Anlage im Bestand ................................  5 
Gefährdungsbeurteilung für die wassertechnische Anlage im Bestand ................................ ............ 6 
1.1.4 Wartungs- und Instandhaltungsleistungen des bestehenden wassertechnischen 
Systems nach STEP 1 ......................................................................................................................... 6 
2. Anlagenverzeichnis ................................ ................................ .............................  8 
3. Abbildungsverzeichnis ................................ ................................ ........................ 9 
4. Verfasser/Autor ................................ ................................ ................................  10

| KURZPROJEKTBESCHREIBUNG 
1.08_Hamannplatz 
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Seite 2 
1. 1.08_Hamannplatz 
1.1 Standort, bauliche und technische Ausstattung  
1.1.1 Abbildung wassertechnische Anlage und Standort - Google Maps 
 
Abb. 1 Anlage Hamannplatz Koordinaten - 51°59'37.1"N 7°38'54.7"E 
Die wassertechnische Anlage befindet sich im Stadtteil Coerde in Münster. 
Google Maps Koordinaten: Koordinaten 51°59'37.1"N 7°38'54.7"E 
 
Die Anlage ist der Öffentlichkeit zugänglich und begehbar und teilweise befahrbar. 
1.1.2 Bauliche Beschreibung und Technische Ausstattung 
Gem. Anlage 1.08.01 technisches Bestandsdatenblatt sind alle vorhanden baulichen und technischen 
Baugruppen tabellarisch aufgeführt und die einzelnen Baugruppen im Zustand, wenn möglich, bewertet. 
Gem. Anlage 1.08.02 ist das wassertechnische System mittels Strangschema abgebildet. 
Gem. Anlage 1.08.BD wird der Bestand (August 2021) der Anlage in einer Bilderdokumentation dargestellt.

| KURZPROJEKTBESCHREIBUNG 
1.08_Hamannplatz 
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Seite 3 
Die Anlage ist war während der Bestandsaufnahme kurz funktionstüchtig und in Betrieb. 
Die wassertechnische Anlage besteht ausfolgenden Komponenten: 
1. Unterflurbauwerk als Reservoir mit Druckrohrleitungsverteiler, Frischwassernachspeisung, 
Überlaufarmatur und Hebeanlage 
2. Unterflurbauwerk als Installationsschacht / Technikschacht mit trocken aufgestellter Umwälzpumpe, 
Bodenablauf, Trinkwasserinstallation mit Magnetventil 
3. Wasserspiel mit treppenartig angeordneten Würfeln aus Waschbeton 
4. Auslaufdüsen auf den Würfeln = 8 Stück Quellausläufe; Auslaufdüsen nicht verstopfungsgeschützt 
5. Wasserspiel steht auf Stützen, umlaufende Rücklaufrinnen mit Gitterrostabdeckung (Wasser unter 
Wasserspiel kann nicht komplett abgelassen werden) 
Das Wasser wird von der trocken aufgestellten Pumpe im Technikschacht aus dem Reservoir angesaugt und 
über den ersten im Technikschacht befindlichen Druckrohrleitungsverteiler mit flexiblen Druckschläuchen 
zum zweiten Druckrohrleitungsverteiler, welcher sich im Reservoir befindet, gepumpt. 
Der Druckrohrleitungsverteiler im Reservoir verteilt das Wasser auf 8 Stück Druckrohrleitungen mit 
Regulier- und Absperrarmatur zu den Ausläufen mit flexiblen Druckrohrleitungen. 
Das Wasser läuft aus den 8 Stück Auslaufdüsen über die Würfel in die umlaufende Rücklaufrinne. 
Die Rücklaufrinne ist an die Rücklaufleitung, die das Wasser zurück in das Reservoir führt. 
Die Brunnenanlage wird im Umlaufsystem betrieben. 
Das Reservoir wird mittels Wasserstandssensoren und Magnetventil mit Frischwasser nachgespeist. 
Die Schalt- und Steueranlage befindet sich in einem oberirdischen Freiluftschrank aus glasfaserverstärktem 
Polyester in einer ca. Entfernung von 20 m. 
Hier befindet sich auch der Hausanschlusskasten und Zählerplatz für die Stromversorgung. 
Eine Wiederholungsprüfung der elektrischen Anlage gem. DIN VDE 0105 Teil 1001 in Anlehnung an die 
Unfallverhütungsvorschrift "DGUV V3 Elektrische Anlage und Betriebsmittel" §5, Absatz1 wurde für das Jahr 
2021 ausgeführt. Es wurden Mängel aufgeführt. 
Die Prüfung von ortsveränderlichen Geräten gem. DIN VDE 0701/07022 unter Berücksichtigung der DGUV 
Vorschrift 3 (Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung) wurde für das Jahr 2021 nicht ausgeführt. Somit 
entspricht die Anlage nicht der derzeitigen Norm, da die Prüfung nicht erfolgte. 
                                                   
1 DIN VDE 0105-100:2015-10; VDE 0105-100:2015-10_Betrieb von elektrischen Anlagen - Teil 100: Allgemeine Festlegungen 
2 VDI/VDE/DGQ/DKD 2622 Blatt 9.1:2019 -05_ Kalibrieren von Messmitteln für elektrische Größen - Prüfgeräte zur Feststellung der elektrischen 
Sicherheit - Elektrische Geräte nach DIN VDE 0701 -0702

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1.08_Hamannplatz 
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Seite 4 
Die Anlage entspricht nicht den Anforderungen der Trinkwasserinstallation gem. DIN EN 17173 und DIN 
1988-100. 
1.1.3 Maßnahmen für Sanierung und Verbesserung und Gefährdungsbeurteilung 
1.1.3.1 Maßnahmen für Sanierung und Verbesserung für die Anlage im Bestand_STEP1 
Gem. Anlage 1.08.12 werden die einzelnen Baugruppen aufgeführt und auf Grund der zuvor erstellten 
Bewertung die Maßnahmen für den STEP1 erstellt. 
Für die Wiederinbetriebnahme der wassertechnischen Anlage werden folgende Maßnahmen dringend 
empfohlen: 
1. Die Umrüstung der Trinkwasserinstallation gem. DIN EN 1717 und DIN 1988-100 als freien 
Auslauf. vgl. Anlage BS.01.6 Hinweise Frischwassernachspeisung von Brunnenanlagen aus dem 
Trinkwassersystem gem. DIN EN 1717 und DIN 1988 
2. Ggf. Umbau zur automatische Frischwassernachspeisung 
3. Neue Wasserstandssensoren 
4. Druckprüfung Druckleitungssystem ggf. PE HD Verrohrung 
5. Saugrohr in PEHD herstellen 
6. Die jährliche Wiederholungsprüfung von elektrischen Anlagen gem. DIN VDE 0105 Teil 100 und 
ortsveränderlichen Geräten gem. DIN VDE 0701/0702. 
7. Prüfen ob ein Potentialausgleiches vorhanden ist. Im Falle es ist kein Potentialausgleiches vorhanden 
muss dieser nachgerüstet werden. 
8. Neuer HAZ – Hausanschluss 
9. Neuer Schaltschrank 
10. Neue Schalt- und Steueranlage 
11. Wasserdichte Klemmung von Geräten im Reservoir 
12. Ausstattung aller elektrischen Anlagenteilen im Reservoir gem. IP68, min jedoch IP67 
                                                   
3 DIN EN 1717:2011-08_ Schutz des Trinkwassers vor Verunreinigungen in Trinkwasser -Installationen und allgemeine Anforderungen an 
Sicherungseinrichtungen zur Verhütung von Trinkwasserverunreinigungen durch Rückfließen; Deutsche Fassung EN 1717:2000; Techn ische Regel des 
DVGW

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1.08_Hamannplatz 
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Seite 5 
13. Lieferung und Einbau einer Einstiegsleiter und Einstiegshilfe gem. DIN 36204, DIN 18799-15, DGUV 
208-0326, DIN EN ISO 14122-47; DIN EN 143968, DIN 19572:2016-069, UVV VGB74- Leitern und 
Tritte 
14. Prüfung der Einstiege und Luken insbesondere des Domes 
15. Neue Luke- Schachtdeckel- tagwasserdicht- mit Öffnungshilfe auspflasterbar | Belastungsklasse 
D400 
16. Be- und Entlüftung im Technikschacht herstellen (Kosten ohne Erdarbeiten) 
17. oberirdische Be- und Entlüftungshauben herstellen (Kosten ohne Erdarbeiten) 
18. Im gesamten Bereich der Anlage müssen Warnschilder „Kein Trinkwasser“ inkl. Piktogramm 
aufgestellt werden 
19. Weiter müssen Gefährdungsbeurteilung von dem Betreiber für die Wartung & Instandsetzung der 
wassertechnischen Anlage erstellt und ggf. regelmäßig angepasst werden 
 
Die Kosten für diese empfohlenen Maßnahmen zur Verbesserung / Sanierung der wassertechnischen Anlage 
betragen ca. gem. Anlage 1.08.12   36.990,00 € 
1.1.3.2 Gefährdungsbeurteilung für die wassertechnische Anlage im Bestand 
Allgemeine Informationen zu Gefährdungsbeurteilungen 
Gem. DGUV zu Gefährdungsbeurteilung: 
[Gefährdungsbeurteilung 
Das Arbeitsschutzgesetz verpflichtet den Unternehmer zur Durchführung einer Beurteilung der 
Arbeitsbedingung und in deren Rahmen auch zu einer Beurteilung der Gefährdungen. Der Unternehmer 
muss dabei die Gefährdungen der Beschäftigten bei der Arbeit beurteilen, entsprechende Maßnahmen 
ableiten, diese auf ihre Wirksamkeit kontrollieren und ggf. anpassen, und den Prozess der 
Gefährdungsbeurteilung sowie die Ergebnisse angemessen dokumentieren. Die Gefährdungsbeurteilung 
wird damit zur Grundlage allen betrieblichen Handelns in Sachen Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit.] 
 
                                                   
4 DIN 3620:1987-04_ Steigleitern für Kleinbauwerke der Wasserversorgung  
5 DIN 18799-1:2019-06_ Ortsfeste Steigleiteranlagen an baulichen Anlagen - Sicherheitstechnische Anforderungen und Prüfungen - Teil 1: Steigleitern 
mit Seitenholmen 
6 DGUV 208-032_ Auswahl und Benutzung  von Steigleitern 
7 DIN EN ISO 14122-4:2016-10; Sicherheit von Maschinen - Ortsfeste Zugänge zu maschinellen Anlagen - Teil 4: Ortsfeste Steigleitern (ISO 14122 -
4:2016); Deutsche Fassung EN ISO 14122 -4:2016 
8 DIN EN 14396:2004-04; Ortsfeste Steigleitern für Schächte; Deutsche Fassung EN 14396:2004  
9 DIN 19572:2016-06_ Haltevorrichtungen zum Einsteigen in begehbare Schächte - Anforderungen, Prüfung

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1.08_Hamannplatz 
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Seite 6 
Die Vorlage muss von dem Betreiber in Bezug auf die Gefährdungen und deren Schutzmaßnahmen geprüft, 
sowie deren Wirksamkeit, Termine zur Umsetzung der Schutzmaßnahmen und Verantwortlichkeiten 
ergänzt werden. 
Gefährdungsbeurteilung für die wassertechnische Anlage im Bestand 
Gem. Anlage 1.08.14 wurde eine Vorlage einer Gefährdungsbeurteilung für den Betreiber erstellt. 
 
1.1.4 Wartungs- und Instandhaltungsleistungen des bestehenden wassertechnischen Systems nach 
STEP 1 
Gem. Anlage 1.08.13 werden Wartungs- und Instandhaltungsmaßnahmen, deren Wartungsintervalle in 
Bezug auf die einzelnen Baugruppen empfohlen und tabellarisch dargestellt. 
Grundlage ist die DIN 31051 für die Wartung und Instandhaltung. 
Ein Wartungsplan umfasst folgende Kontrollen: 
- tägliche Kontrolle 
- wöchentliche Kontrollen 
- monatliche Kontrolle 
- ½ jährliche Kontrollen 
- jährliche Kontrollen 
Inspektionen: 
- Inbetriebnahme 
- Außerbetriebsetzung 
- Grundreinigung je nach Bedarf und Verschmutzung 
 
Ein umfänglicher zu erstellender Wartungsplan beinhaltet u.a. die Angaben über Termine, Ausführung der 
Maßnahmen und zu beachtende Merkmalswerte. Weiter wird die Vorbereitung der Durchführung, die 
Vorwegmaßnahmen wie Arbeitsplatzausrüstung, die Schutz- und Sicherheitseinrichtungen, die Durchführung 
(Kontrolle, Reinigung, Einstellen-Justieren), die Funktionsprüfung und die Rückmeldung erfasst. In z.B. 
Arbeitskarten ist auf die erforderlichen Bedienanleitungen und Sicherheitsdatenblätter der jeweiligen 
Maschinen und Geräte, sowie Chemikalien zu verweisen, die der Betreiber mit der Dokumentation zur 
Verfügung stellt. 
 
Inspektionen sind die großen Hauptuntersuchungen der technischen Anlagen. Dies sind die Inbetriebnahmen 
(Frühjahr) und Außerbetriebsetzungen (Herbst) der technischen Anlagen. Hier werden die

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1.08_Hamannplatz 
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Seite 7 
Wiederholungsprüfungen durchgeführt und ggf. einige Anlagenkomponenten demontiert (Überwinterung) 
gereinigt, konserviert und geprüft. 
 
Es wird empfohlen, die Hauptuntersuchungen, die Inbetriebnahme und Außerbetriebsetzung von externen 
Fachfirmen durchführen zu lassen. 
Um die täglichen, wöchentlichen und monatlichen Kontrollen der wassertechnischen Anlagen 
(Brunnenanlagen) zu gewährleisten, wird ein technischer Mitarbeiterpool, bestehend aus ca. 4-6 
Mitarbeiter*innen der Stadt mit umfänglichen technischen Kenntnissen und Befähigungen im Bereich 
Elektrotechnik, Wassertechnik / Haustechnik, empfohlen. 
Dieses Personal muss / sollte permanent in den Bereichen Elektrotechnik und Wassertechnik / Haustechnik 
weitergebildet werden.

| KURZPROJEKTBESCHREIBUNG 
Anlagenverzeichnis 
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Seite 8 
2. Anlagenverzeichnis 
Bereic
h 
Anlage
n No. 
Kurzbezeichnung Anzah
l der 
Seiten 
No. 
Rev. | 
Datu
m 
Datum 
Erstellung 
Maßstab Plangröß
e 
[A4/A3/A
0] 
Verfasser 
1.08 Münster | Hamannplatz-Brunnen 
1.08 KB Kurzbeschreibung der 
wassertechnischen Anlagen: 
9 - 08.03.2022 kein A4 IBJO 
Münster | Hamannplatz-Brunnen 
1.08 BD Bilderdokumentation 
Bestandsaufnahme 
08.2021_Gesamt 
Anlage Hamannplatz-Brunnen 
13 - 07.02.2022 kein A4 IBJO 
1.08 .01 Technisches Bestandsdatenblatt 2 - 07.03.2022 kein A4 IBJO 
1.08 .02.1 Strangschema 1 - 08.03.2022 kein A3 IBJO 
1.08 .02.2 Legende Strangschema 1 - 08.03.2022 kein A4 IBJO 
1.08 .03 Lageplan mit Verortung 
Brunnenanlage 
1 - 15.02.2022 kein A3 IBJO 
1.08 .04 Auskunft Leitungspläne_  
1Kanaldaten (SW, RW, MW) 
2Stadtnetze Münster 
(Fernwärme,Gas,Strom, 
Telekom.,Trinkwasser) 
3Telekom 
4Thyssengas 
5Unitymedia 
6Fernwärme 
7Westnetz 
81&1, Versatel 
31 - divers kein divers Stadt MS 
und 
Versorgu
ngs-
träger 
1.08 .05 DB_Oase  Blockpumpe KRP3-
80F/21-21518 | Oase KRP40-150 
2 - 
 
kein A4 Oase 
1.08 .06 Bedienanleitung_Oase  KRP32-
125 - 150-250 
22 - 
 
kein A4 Oase 
1.08 .07 Reparatur  Blockpumpe KRP3-
80F/21-21518 2015 
1 - 27.02.2015 kein A4 Hülsböm
er &

| KURZPROJEKTBESCHREIBUNG 
Abbildungsverzeichnis 
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Seite 9 
Bereic
h 
Anlage
n No. 
Kurzbezeichnung Anzah
l der 
Seiten 
No. 
Rev. | 
Datu
m 
Datum 
Erstellung 
Maßstab Plangröß
e 
[A4/A3/A
0] 
Verfasser 
Weischer 
GmbH 
1.08 .08 DB_Ebara Optima 
MA_50Hz_0,25kW 
3 - 
 
kein A4 Ebara 
1.08 .09 Bedienanleitung_Ebara Optima 
MA_50Hz_0,25kW 
40 - 
 
kein A4 Ebara 
1.08 .10 VDE Prüfprotokoll v. 29.04.2021 
mit Rechnung Fa. Althaus 
3 - 29.04.2021 kein A4 Fa.Althau
s 
1.08 .11 Kamerabefahrung 2000 | 
diverses Bildermaterial 
4 - 11.04.2000 kein A4 Rörs 
1.08 .12 Erforderliche Maßnahmen für die 
Inbetriebnahme des bestehenden 
wassertechnischen 
Systems_STEP 1 
2 - 07.03.2022 kein A4 IBJO 
1.08 .13 Wartungs- und 
Instandhaltungsleistungen des 
bestehenden wassertechnischen 
Systems nach STEP 1 
2 - 07.03.2022 kein A4 IBJO 
1.08 .14 Dokumentationsunterlagen_Vorl
age für den Betreiber - 
Gefährdungsbeurteilung 
Wartung- und Instandhaltung 
59 - 28.02.2022 kein A4 IBJO 
 
3. Abbildungsverzeichnis 
Abb. 1 Anlage Hamannplatz Koordinaten - 51°59'37.1"N 7°38'54.7"E ................................ ...........................  2

| KURZPROJEKTBESCHREIBUNG 
Verfasser/Autor 
Ingenieurbüro Jeannine Oehlschläger  
ibjo@live.de          www.ib-jo.de 
Seite 10 
4. Verfasser/Autor 
 
Autor:   IBJO- Ingenieurbüro Oehlschläger 
Dipl. Bauingenieurin 
Am Campus 25    |     18182 Bentwisch 
Mobil 0049 172 3824884 
ibjo@live.de     |     www.ib-jo.de 
 
Aktualisierung: 
 
Bentwisch, Dienstag, 08.März 2022 
Revision:       
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Stempel                                                   Unterschrift

1.3. Lamberti_techn. Bestandsdatenblatt

6680 Zeichen

Technisches Bestandsdatenblatt; Sanierung; Wartung Instandhaltung
1.09_Lamberti._BDB+San+W
Baujahr: 1956 1.09
Rang: 1
nein
Pos.
Bau- / wasser- und 
elektrotechnische 
Gruppierungen
Anlagenspezifische Baugruppen / Bezeichnungen
Anzahl link 
TDB
BDA
= >
Wasserbecken aus Beton mit 
Waschbetontreppen und Quellausläufen
1 runder Brunnen mit innenliegender Schale  und unteren Becken
Brunnenkunst in der oberen Schale
Wasserdichtigkeit des Beckens: keine Angabe
umlaufende Rücklaufrinnen als Pflasterfläche mit 6 Stück Rückläufen
Reservoir / Fertigteil Beton 1 2 Kammern - getrennt durch Tauchwand aus Stahl
1. Kammer=Einlaufbereich | 2. Kammer = Pumpenschacht
Bauzustand schlecht
2 Stück Überlaufarmaturen in beiden Kammern und Ablaufstopfen – Anschluss an den Kanal 
DN150 
Frischwassernachspeisung mittels Schwimmerschalter
1
lichte Höhe Technikraum / Reservoir ≤1,90 entspricht den minimal zulässigen Arbeitsraumhöhen 1
Einstiegsluke ohne Öffnungehilfe 2 1 Stück Gussabdeckung nicht tagwas serdicht mit Schmutzfangkorb pro Kammer 2
Einstiegsleiter u. Einstiegshilfe Reservoir 2 Einsteigsleiter nicht gem. DIN
keine Einstiegshilfe vorhanden
1
Technikschacht trocken / Fertigteil 1 als Installationsschacht
baulicher Zustand schlecht; Schachtboden unter Wasser
Hebeanlage
Trinkwasserinstallation
Durchführung der Druckrohrleitung zum Brunnenbecken zu den Ausläufen
1
lichte Höhe Technikraum / Reservoir ≥1,90 entspricht den minimal zulässigen Arbeitsraumhöhen 1
Be- und Entlüftung Technikschacht 
/Technikraum
nicht vorhanden 1
Be- und Entlüftungshauben oder Be- und 
Entlüftungsschächte
nicht vorhanden 1
Einstiegsluke ohne Öffnungehilfe 1 Gussabdeckung nicht tagwasserdicht  mit Schmutzfangkorb 1
Einstiegsleiter u. Einstiegshilfe 
Technikschacht / Unterflurbauwerk
1 Einsteigsleiter nicht gem. DIN
Einstiegshilfe vorhanden
1
Rinnensystem 1 umlaufendes Rinnensystem mit Natursteinpflaster
Wasserdichtigkeit der Fläche - keine Angabe
2
Rücklaufschächte 6 keine Grobschmutzfänge in den Rücklaufschächten 1
Rücklaufsystem / Einlauf im Reservoir / 
Vorlagebehälter
1 Rücklaufleitung auf den Zustand nicht prüfbar -
Grobschmutz im Rücklaufsystem im 
Reservoir
kein Grobschmutzfang im Reservoir vorhanden 1
Saugleitungssystem 1 Umwälzpumpe mit integrierten Saugkorb 2
Überlaufarmatur im Reservoir / 
Vorlagebehälter
1 kombinierter Überlauf mit "Ablaßstöpsel" in der 1. Kammer und in der 2. Kammer
– Anschluss an den Kanal DN150 
2
Hebeanlage im Reservoir
Typ: keine Angabe
Funktion: keine Angabe
-Druckleitungssystem 1 1 Stück Druckrohrleitung von der Umwälzpumpe zum Brunnenbecken; Druckrohrverteiler 
auf gesamt 18 Stück Auslaufdüsen
6 Stück Ausläufe Sockel Brunnenkunst "Münsterländische Familie" oben
6 Stück Auslaufschalen mit Druckleitungsanschluss (früher Fische montiert) - Bogenstrahlen
6 Stück Auslaufdüsen im unteren Becken als Quellsprudler
Zustand: keine Angabe
-
Umwälzanlage_Pumpe 230 / 400 V ohne 
Frequenzumrichter
1 Flygt 2620.172-1960004_2765 rpm
nass aufgestellt
Zustand: keine Angabe
-
Anlagenbezeichnung Lamberti-Brunnen
Anlagentyp: Wasserbecken mit Quelldüsen / Fontänen und /oder Schütten
Bestandsaufnahme in 09.2021
Bemerkungen (bauliche Besonderheiten, Einschätzung baulicher / technischer / rechtlicher Zustand sehr 
gut (grün), gut (gelb), schlecht (rot), - keine Einschätzung möglich!)
Anlage  zum Zeitpunkt der Bestandsaufnahme in Betrieb
1.1 Materialien
1.2 Unterflur-
bauwerke
Ablaufstopfen / Schieber / Entwässerung / 
Bodenablauf mit Schieber für 
Technikschacht
1 2 Stück Überlaufarmaturen in beiden Kammern und Ablaufstopfen – Anschluss an den Kanal 
DN150 
Betätigung durch Ziehen in den Kammern
2
1.3 techn.- und 
wassertech-nische 
Systeme & Geräte 
& Maschinen 
1.09_Lamberti._BDB+San+W
Änderungsdatum 07.03.2022
erstellt von:
IBJO
Tel 01723824884 - www.ib-jo.de Seite 1

Technisches Bestandsdatenblatt; Sanierung; Wartung Instandhaltung
1.09_Lamberti._BDB+San+W
Pos.
Bau- / wasser- und 
elektrotechnische 
Gruppierungen
Anlagenspezifische Baugruppen / Bezeichnungen
Anzahl link 
TDB
BDA
= >
Bestandsaufnahme in 09.2021
Bemerkungen (bauliche Besonderheiten, Einschätzung baulicher / technischer / rechtlicher Zustand sehr 
gut (grün), gut (gelb), schlecht (rot), - keine Einschätzung möglich!)
Ablauf / Abläufe Abläufe im Becken:
obere Schale- 1 Stück Ablaufstopfen entwässert in das unteres Becken
unteres Becken 2 Stück Abläufe mit Gitterrostabdeckung
1Stück Ablauf verstopft
2
Ausläufe 6 Stück Ausläufe Sockel Brunnenkunst "Münsterländische Familie"
6 Stück Auslaufschalen mit Druckleitungsanschluss (früher Fische montiert) - Bogenstrahlen
6 Stück Auslaufdüsen im unteren Becken als Quellsprudler
2
Frischwassernachspeisung 1 FWN über Schwimmerschalter in 2. Kammer = Pumpenschacht 1
Freier Auslauf im Reservoir / 
Frischwassernachspeisearmatur gem. DIN 
EN 1717 u. DIN 1988-100 
1 entspricht nicht der DIN EN 1717 und DIN 1988-100 1
Wasseraufbereitung automatisch nicht vorhanden
UV-Desinfektion nicht vorhanden
Schaltschrank / Freiluftschrank 1 Entfernung Schaltanlage ca. 30 m am Gebäude hinter einer Tür
Kein separater Schaltschrank
2
Hausanschlusskasten (HAK) 1 -
Zählerplatz (ZP) / Zähleranschlusssäule 
(ZAS)
1 ZP in Hensel Mi Kompnenten- Zustand hochwertig und erhaltbar! Verbleib bei Neubau in 
dieser Nische!
Zähler neu - digital mit DreiPunktBefestigung- 
ISKRA 1 ISK00 69412621
Stand 005446 kWh
3
Schalt- und Steueranlage 1 Funktion: keine Angabe
Anlage erhaltesnwert, aber für weitere Verwendung ungeeignet
2
FI-Schutzschalter 1 Funktion: keine Angabe 2
Steckdosen im Installationsschacht nicht für Feuchtraum geeignet 1
Steckdosen mobile CEE-Kupplung 230/400 V 1
Verkabelung über Erdkabel NYY-J im Leerrohr, zumindest partiell, Nachnutzung  nicht feststellbar -
Klemmung / Anschluss Geräte wasserdichte Klemmung? -
MSR Technik / Wasserstandssensorik 1 FWN über Schwimmerschalter in 2. Kammer = Pumpen schacht 2
Potentialausgleich Leitungsführung PA / PE-Leiter fraglich 1
Hinweisschilder "Kein Trinkwasser" nicht vorhanden! 1
Elektrische Wiederholungsprüfung - 
Elektrische Prüfung ortsfeste Anlage gem. 
DIN VDE 0105 Teil 100 
nicht vorhanden! 1
Elektrische Prüfung ortsveränderlicher 
Geräte gem. DIN VDE 0701/0702
nicht vorhanden! 1
Entwässerung an SW-Kanal (Schmutzwasser)
Gefährdungsbeurteilung nicht vorhanden! 1
Wartungs- und Instandhaltungsleistungen 
Arbeitskarten
nicht vorhanden! 1
1.7 Summen Durchschnittliche Gesamteinschätzung nach der Bestandsaufnahme 1
1.4 elektrotech-
nisches System
Trinkwasserinstallation mit Wasserzähler 1 Trinkwasserinstallation 1
1.5 Sonstige 
Ausstattung
Prüfungen
1.6 Sonstiges
1.09_Lamberti._BDB+San+W
Änderungsdatum 07.03.2022
erstellt von:
IBJO
Tel 01723824884 - www.ib-jo.de Seite 2

Folgelastenberechnung V0201_2022

2350 Zeichen

Folgelastenberechnung Anlage 1
Folgelastenberechnung (Ermittlung der haushaltsrelevanten Erträge und Aufwendungen) Aufgestellt am: 22.04.2022
Amt: 67
A Investitionsmaßnahme
Produktgruppe 1301 Grün- und Freiflächen
Investitionsmaßnahme 80 Wasser ist Leben
Jahr der Fertigstellung: 2022-2025
Nutzungsdauer: 10 Jahre
B Kapitalbedarf/ Finanzierung
Euro %
1. Zuschüsse und Zuweisungen 0 0,00
2. Beiträge 0 0,00
3. Eigenanteil Stadt Münster 400.000 100,00
Gesamt-Kapitalbedarf 400.000 100,00
C Gesamtkosten der Investitionsmaßnahme
Euro %
1. Grund und Boden
2. Baukosten 400.000 100,00
3. Beschaffungen (ohne Fahrzeuge)
4. Fahrzeug (e)
Gesamtkosten 400.000 100,00
D Folgeaufwendungen pro Jahr
Einmalig im 
Haushaltsjahr:
Fortlaufend ab dem 
Haushaltsjahr: Euro %
Personal- und Versorgungsaufwendungen, Zeilen 11, 12 Ergebnisplan 0,00
Sach- und Dienstleistungen, Zeile 13 Ergebnisplan
1. Instandhaltung der Grundstücke und baul. Anlagen
2. Instandhaltung des Infrastrukturvermögens  siehe Punkt J) 0 0,00
3. Instandhaltung des sonstigen unbewegl. Vermögens
4. Haltung von Fahrzeugen
5. Bewirtschaftung der Grundstücke und baul. Anlagen
Zwischensumme 0 0,00
Bilanzielle Abschreibungen, Zeile 14 Ergebnisplan
6. Bilanzielle Abschreibungen Zwischensumme 40.000 86,96
Sonstige ordentliche Aufwendungen, Zeile 16 Ergebnisplan
7. Mieten und Pachten
8. Sonstige Verwaltungs- und Betriebsaufwendungen
Zwischensumme 0 0,00
Zinsen, Zeile 20 Ergebnisplan
9. Fremdkapitalzinsen 6.000 13,04
NACHRICHTLICH: Zinsen (3,00 %) 6.000 € p.a.
+ Tilgung 12.000 € p.a.
= Schuldendienst 18.000 € p.a.
Summe Folgeaufwendungen 46.000 100,00
E Folgeerträge pro Jahr
Einmalig im 
Haushaltsjahr:
Fortlaufend ab dem 
Haushaltsjahr: Euro %
1. Zuweisungen und Zuschüsse für lfd. Zwecke
2. Auflösung Sonderposten 0 #DIV/0!
3. Benutzungsgebühren und ähnliche Entgelte
4. Mieten und Pachten
5. Sonstige Verwaltungs- und Betriebserträge
Summe Folgeerträge 0 #DIV/0!
Einmalig im 
Haushaltsjahr:
Fortlaufend ab dem 
Haushaltsjahr: Euro
F Entfallende Aufwendungen pro Jahr
G Entfallende Erträge pro Jahr
H Folgelasten (D-E-F+G) pro Jahr Euro
insgesamt 46.000
in % der Gesamtkosten (vgl. C) 11,50
I Folgeinvestitionen Zeitpunkt Euro
J Erläuterungen (siehe Rückseite)
Die Folgelasten werden gem. Vorlage V0201/2022 Beschlusspunkt 7 erst im Rahmen der Erarbeitung eines Betriebskonzeptes festgelegt.

1.12. Lamberti_Wartung_STEP1

7544 Zeichen

Technisches Bestandsdatenblatt; Sanierung; Wartung Instandhaltung
1.09_Lamberti._BDB+San+W
Baujahr: 1956
Rang: 1
Pos.
Bau- / wasser- und 
elektrotechnische 
Gruppierungen
Anlagenspezifische Baugruppen / Bezeichnungen
Wasserbecken aus Beton mit 
Waschbetontreppen und Quellausläufen
Reservoir / Fertigteil Beton
lichte Höhe Technikraum / Reservoir ≤1,90
Einstiegsluke ohne Öffnungehilfe
Einstiegsleiter u. Einstiegshilfe Reservoir
Technikschacht trocken / Fertigteil
lichte Höhe Technikraum / Reservoir ≥1,90
Be- und Entlüftung Technikschacht 
/Technikraum
Be- und Entlüftungshauben oder Be- und 
Entlüftungsschächte
Einstiegsluke ohne Öffnungehilfe
Einstiegsleiter u. Einstiegshilfe 
Technikschacht / Unterflurbauwerk
Rinnensystem
Rücklaufschächte
Rücklaufsystem / Einlauf im Reservoir / 
Vorlagebehälter
Grobschmutz im Rücklaufsystem im 
Reservoir
Saugleitungssystem
Überlaufarmatur im Reservoir / 
Vorlagebehälter
Hebeanlage
Druckleitungssystem
Umwälzanlage_Pumpe 230 / 400 V ohne 
Frequenzumrichter
Anlagenbezeichnung
Anlagentyp:
1.1 Materialien
1.2 Unterflur-
bauwerke
Ablaufstopfen / Schieber / Entwässerung / 
Bodenablauf mit Schieber für 
Technikschacht
1.3 techn.- und 
wassertech-nische 
Systeme & Geräte 
& Maschinen 
1.09
Beschreibung Wartungsleistung B IB ABS TK  MK  1/2JK  J 
Kontrolle & Reinigung / auf Beschädigungen prüfen / auf Funktion prüfen x x x x  x 
Kontrolle & Reinigung / auf Beschädigungen prüfen / auf Funktion prüfen x x x x  x 
Kontrolle & Reinigung / auf Beschädigungen prüfen / auf Funktion prüfen x x x  x 
Schachtabdeckung(en) auf Bedienbarkeit und Funktion prüfen ggf. reinigen 
und konservieren *10
x x x  x  x 
Kontrolle der Einstiegsleiter und Einstiegshilfe auf Beschädigung, Funktion 
und fester Montage *10
x x x  x  x 
Kontrolle / Sichtprüfung / auf Beschädigungen prüfen / auf Funktion prüfen x x x  x 
Kontrolle / Sichtprüfung / auf Beschädigungen prüfen / auf Funktion prüfen x x x x  x  x 
Schachtabdeckung(en) auf Bedienbarkeit und Funktion prüfen ggf. reinigen 
und konservieren *10
x x x  x  x 
Kontrolle der Einstiegsleiter und Einstiegshilfe auf Beschädigung, Funktion 
und fester Montage *10
x x x  x  x 
Kontrolle & Reinigung / auf Beschädigungen prüfen / auf Funktion prüfen x x x x  x 
Kontrolle & Reinigung / auf Beschädigungen prüfen / auf Funktion prüfen x x x x  x 
Kontrolle & Reinigung / auf Beschädigungen prüfen / auf Funktion prüfen x x x  x 
Kontrolle & Reinigung / auf Beschädigungen prüfen / auf Funktion prüfen x x x  x 
Kontrolle & Reinigung / auf Beschädigungen prüfen / auf Funktion prüfen x x x  x 
Kontrolle & Reinigung / auf Beschädigungen prüfen / auf Funktion prüfen x x x  x 
Kontrolle auf Funktion/Einstellung, Verschmutzung, Verschleiß, festen Sitz, 
Dichtigkeit, Beschädigungen aller Art, Verformungen -  ggf. Reinigung 
/Reparatur / Austausch, Optische und akustische Kontrolle (Geräusche, 
Gehäuse, Anschlußleitung, Drehrichtung etc.) *10
x x x  x  x 
Kontrolle & Reinigung / auf Beschädigungen prüfen / auf Funktion prüfen x x x  x 
Kontrolle auf Funktion/Einstellung, Verschmutzung, Verschleiß, festen Sitz, 
Dichtigkeit, Beschädigungen aller Art, Verformungen -  ggf. Reinigung 
/Reparatur / Austausch, Optische und akustische Kontrolle (Geräusche, 
Gehäuse, Anschlußleitung, Drehrichtung etc.) *10
x x x  x  x 
Kontrolle & Reinigung / auf Beschädigungen prüfen / auf Funktion prüfen x x x  x 
Armatur / Schieber Schließen x x
Armatur / Schieber Öffnen x x
Lamberti-Brunnen
Wasserbecken mit Quelldüsen / Fontänen und /oder Schütten
Wartungs- und Instandhaltungsleistungen des bestehenden wassertechnischen Systems 
nach STEP 1
Wartungsempfehlung :
1) Abkürzungen: IB=Inbetriebnahme, ABS=Außerbetriebsetzung, TK=tägliche Kontrolle, MK=monatliche Kontrolle, 1/2JK= 
Halbjährliche Kontrolle, J=Jährliche Kontrolle, B=Bei Bedarf (z.B. Wartungs- und Reinigungszwecke)
1.09_Lamberti._BDB+San+W
Änderungsdatum 07.03.2022
erstellt von:
IBJO
Tel 01723824884 - www.ib-jo.de Seite 7

Technisches Bestandsdatenblatt; Sanierung; Wartung Instandhaltung
1.09_Lamberti._BDB+San+W
Pos.
Bau- / wasser- und 
elektrotechnische 
Gruppierungen
Anlagenspezifische Baugruppen / Bezeichnungen
Ablauf / Abläufe
Ausläufe
Frischwassernachspeisung
Freier Auslauf im Reservoir / 
Frischwassernachspeisearmatur gem. DIN 
EN 1717 u. DIN 1988-100 
Wasseraufbereitung automatisch
UV-Desinfektion
Schaltschrank / Freiluftschrank
Hausanschlusskasten (HAK)
Zählerplatz (ZP) / Zähleranschlusssäule 
(ZAS)
Schalt- und Steueranlage
FI-Schutzschalter
Steckdosen
Steckdosen
Verkabelung
Klemmung / Anschluss Geräte
MSR Technik / Wasserstandssensorik
Potentialausgleich
Hinweisschilder "Kein Trinkwasser"
Elektrische Wiederholungsprüfung - 
Elektrische Prüfung ortsfeste Anlage gem. 
DIN VDE 0105 Teil 100 
Elektrische Prüfung ortsveränderlicher 
Geräte gem. DIN VDE 0701/0702
Entwässerung an SW-Kanal (Schmutzwasser)
Gefährdungsbeurteilung
Wartungs- und Instandhaltungsleistungen 
Arbeitskarten
1.7 Summen
1.4 elektrotech-
nisches System
Trinkwasserinstallation mit Wasserzähler
1.5 Sonstige 
Ausstattung
Prüfungen
1.6 Sonstiges
Beschreibung Wartungsleistung B IB ABS TK  MK  1/2JK  J 
Wartungsempfehlung :
1) Abkürzungen: IB=Inbetriebnahme, ABS=Außerbetriebsetzung, TK=tägliche Kontrolle, MK=monatliche Kontrolle, 1/2JK= 
Halbjährliche Kontrolle, J=Jährliche Kontrolle, B=Bei Bedarf (z.B. Wartungs- und Reinigungszwecke)
Armatur / Schieber Öffnen x
Kontrolle & Reinigung / auf Beschädigungen prüfen / auf Funktion prüfen x x x x  x 
Kontrolle Durchflussüberwachung auf Funktion und Verschmutzung, ggf. 
Reinigung und Justierung
x x x x  x 
Erfassung des Zählerstande (ELT / Trinkwasser) x  x 
Kontrolle & Reinigung / auf Beschädigungen prüfen / auf Funktion prüfen x x x x  x 
Kontrolle & Reinigung / auf Beschädigungen prüfen / auf Funktion prüfen x x x x  x 
Winterfestmachung Außerbetriebsetzung Entwässern / Enleerung &  
Reinigung  Trinkwassersystem
x
Kontrolle der Türen und Abdeckungen auf Schäden und Gängigkeit, 
Kontrolle der Funktion Schließmechanismus
x x x  x 
Kontrolle der Türen und Abdeckungen auf Schäden und Gängigkeit, 
Kontrolle der Funktion Schließmechanismus
x x x  x 
Erfassung des Zählerstande (ELT / Trinkwasser) x  x 
Wartung gemäß Herstellerangaben x x x  x 
Funktionskontrolle FI-Schutzschalter durch Drücken der Testtaste am 
Gerät
x x x  x 
Kontrolle & Reinigung / auf Beschädigungen prüfen / auf Funktion prüfen x x x  x 
Kontrolle & Reinigung / auf Beschädigungen prüfen / auf Funktion prüfen x x x  x 
Kontrolle & Reinigung / auf Beschädigungen prüfen / auf Funktion prüfen x  x 
Kontrolle & Reinigung / auf Beschädigungen prüfen / auf Funktion prüfen x  x  x 
Kontrolle & Reinigung / auf Beschädigungen prüfen / auf Funktion prüfen x x x  x  x 
Kontrolle & Reinigung / auf Beschädigungen prüfen / auf Funktion prüfen x x x  x 
Kontrolle & Reinigung / auf Beschädigungen prüfen / auf Funktion prüfen x x x  x 
Wiederholungsprüfung nach *1 /*2 siehe Beiblatt, Dokumentation der Prüf- 
und Messergebnisse auf einem entsprechenden Protokoll
x  x 
Wiederholungsprüfung nach *1 /*2 siehe Beiblatt, Dokumentation der Prüf- 
und Messergebnisse auf einem entsprechenden Protokoll
x  x 
Kontrolle & Reinigung / auf Beschädigungen prüfen / auf Funktion prüfen x  x 
Gefährdungsbeurteilung prüfen und Sicherungsmaßnahmen ggf. anpassen 
oder erneuern, Verantwortlichkeiten ggf. neu festlegen
x  x 
Wartungs- und Instandhaltungsleistungen Arbeitskarten ggf. anpassen x  x 
1.09_Lamberti._BDB+San+W
Änderungsdatum 07.03.2022
erstellt von:
IBJO
Tel 01723824884 - www.ib-jo.de Seite 8

2. Wasserfall_Kurzbeschreibung

15140 Zeichen

Projektkurzbeschreibung 
Phase 2 & Phase 3 
 
Objekt:    Stadt Münster 
Maßnahmenprogramm Sanierung von Brunnenanlagen 
/ architektonische Wasserspiele 
Wassertechnische Anlage: 
Wasserfall 
 
Datum Doku:   Freitag, 11. März 2022 
 
AG / Bauherr / Betreiber:  Stadt Münster 
Amt für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit 
Gebäude 14  
     Albersloher Weg 450  
     48167 Münster  
 
     Frau Workert 
     Tel.: 0049 251 492-6866 
     workert@stadt-muenster.de 
www.stadt-muenster.de/umwelt 
 
 
Planer:     IBJO Ingenieurbüro Oehlschläger 
     Jeannine Oehlschläger 
     Diplom Bauingenieurin 
     Am Campus 25 
     18182 Bentwisch 
     Tel : 0049 172 3824884 
     www.ib-jo.de 
ibjo@live.de

| KURZPROJEKTBESCHREIBUNG 
Inhaltsverzeichnis 
Ingenieurbüro Jeannine Oehlschläger 
ibjo@live.de     •     www.ib-jo.de 
Seite 1 
Inhaltsverzeichnis   
Inhaltsverzeichnis ........................................................................................................... 1 
1. 1.01_Wasserfall Promenade ................................................................................. 2 
1.1 Standort, bauliche und technische Ausstattung ..................................................................... 2 
1.1.1 Abbildung wassertechnische Anlage und Standort - Google Maps ................................ 2 
1.1.2 Bauliche Beschreibung und Technische Ausstattung ...................................................... 2 
1.1.3 Maßnahmen für Sanierung und Verbesserung und Gefährdungsbeurteilung ................. 3 
1.1.3.1 Maßnahmen für Sanierung und Verbesserung für die Anlage im Bestand_STEP1 ................. 3 
1.1.3.2 Kurzbeschreibung für ein weiterführendes Sanierungskonzept der wassertechnischen 
Anlage _STEP2 ......................................................................................................................................... 4 
1.1.3.3 Gefährdungsbeurteilung für die wassertechnische Anlage im Bestand .................................. 5 
Gefährdungsbeurteilung für die wassertechnische Anlage im Bestand .............................................. 5 
1.1.4 Wartungs- und Instandhaltungsleistungen des bestehenden wassertechnischen 
Systems nach STEP 1 ..................................................................................................................... 5 
2. Anlagenverzeichnis ................................................................................................ 7 
3. Abbildungsverzeichnis ........................................................................................... 8 
4. Verfasser/Autor ..................................................................................................... 9

| KURZPROJEKTBESCHREIBUNG 
1.01_Wasserfall Promenade 
Ingenieurbüro Jeannine Oehlschläger 
ibjo@live.de     •     www.ib-jo.de 
Seite 2 
1. 1.01_Wasserfall Promenade 
1.1 Standort, bauliche und technische Ausstattung 
1.1.1 Abbildung wassertechnische Anlage und Standort - Google Maps  
 
Abb. 1 +2+3 Wasserfall Natursteinplatten Kaskaden Koordinaten -51°58'00.8"N 7°37'27.7"E 
Die wassertechnische Anlage befindet sich an der Promenade am Kreuztor in Münster. 
Google Maps Koordinaten: Koordinaten -51°58'00.8"N 7°37'27.7"E 
Die Anlage ist der Öffentlichkeit zugänglich und begehbar. 
1.1.2 Bauliche Beschreibung und Technische Ausstattung 
Gem. Anlage 1.01.01 technisches Bestandsdatenblatt sind alle vorhanden baulichen und technischen 
Baugruppen tabellarisch aufgeführt und die einzelnen Baugruppen im Zustand, wenn möglich, bewertet. 
Gem. Anlage 1.01.02 wird die Anlage im Strangschema dargestellt. 
Gem. Anlage 1.01.BD wird der Bestand (August 2021) der Anlage in einer Bilderdokumentation dargestellt. 
 
Die Anlage ist nicht funktionstüchtig und außer Betrieb. 
Das Wasser wird mit der Umwälzpumpe, die in einem Pumpenschacht aufgestellt ist, aus der Gräfte 
angesaugt und zu dem oberen Auslass des Wasserlaufes gepumpt. Das Wasser läuft über die 
Natursteinkaskaden / Wasserlauf zurück in die Kräfte. Der Pumpenschacht wurde früher über den 
Tiefenbrunnen mit Frischwasser gespeist. Ob diese Funktion noch besteht konnte währen der 
Bestandsaufnahme nicht festgestellt werden. Die Funktion der Tiefenpumpe konnte jedoch im Schaltschrank 
festgestellt werden.

| KURZPROJEKTBESCHREIBUNG 
1.01_Wasserfall Promenade 
Ingenieurbüro Jeannine Oehlschläger 
ibjo@live.de     •     www.ib-jo.de 
Seite 3 
Eine Wiederholungsprüfung der elektrischen Anlage gem. DIN VDE 0105 Teil 1001 in Anlehnung an die 
Unfallverhütungsvorschrift "DGUV V3 Elektrische Anlage und Betriebsmittel" §5, Absatz1 wurde für das 
2020 ausgeführt. Mit der Prüfung wurden Mängel festgestellt vgl. Anlage 1.01.09. 
Die Prüfung von ortsveränderlichen Geräten gem. DIN VDE 0701/07022 unter Berücksichtigung der DGUV 
Vorschrift 3 (Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung) wurde für das 2021 nicht ausgeführt. Somit 
entspricht die Anlage nicht der derzeitigen Norm, da die Prüfung nicht erfolgte. 
1.1.3 Maßnahmen für Sanierung und Verbesserung und Gefährdungsbeurteilung 
1.1.3.1 Maßnahmen für Sanierung und Verbesserung für die Anlage im Bestand_STEP1 
Gem. Anlage 1.01.10 werden die einzelnen Baugruppen aufgeführt und auf Grund der zuvor erstellten 
Bewertung die Maßnahmen für den STEP1 erstellt. 
Für die Wiederinbetriebnahme der wassertechnischen Anlage werden folgende Maßnahmen dringend 
empfohlen: 
1. Die jährliche Wiederholungsprüfung von elektrischen Anlagen gem. DIN VDE 0105 Teil 100 und 
ortsveränderlichen Geräten gem. DIN VDE 0701/0702. 
2. Rückbau der Betonschaltschränke 
3. Neuer separater HAZ – Hausanschluss mit Zählerplatz 
4. Neuer Schaltschrank für den Wasserlauf mit neue Schalt- und Steueranlage 
5. Wasserdichte Klemmung der Umwälzpumpe im Reservoir / Pumpenschacht 
6. Ausstattung aller elektrischen Anlagenteilen im Reservoir gem. IP68, min jedoch IP67 
7. Lieferung und Einbau einer Einstiegsleiter und Einstiegshilfe gem. DIN 36203, DIN 18799-14, DGUV 
208-0325, DIN EN ISO 14122-46; DIN EN 143967, DIN 19572:2016-068, UVV VGB74- Leitern und 
Tritte 
8. Prüfung der Einstiege und Luken_ Austausch der Luke in Belastungsklasse A15 mit Öffnungshilfe 
                                                      
1 DIN VDE 0105-100:2015-10; VDE 0105-100:2015-10_Betrieb von elektrischen Anlagen - Teil 100: Allgemeine Festlegungen 
2 VDI/VDE/DGQ/DKD 2622 Blatt 9.1:2019-05_ Kalibrieren von Messmitteln für elektrische Größen - Prüfgeräte zur Feststellung der elektrischen 
Sicherheit - Elektrische Geräte nach DIN VDE 0701-0702 
3 DIN 3620:1987-04_ Steigleitern für Kleinbauwerke der Wasserversorgung 
4 DIN 18799-1:2019-06_ Ortsfeste Steigleiteranlagen an baulichen Anlagen - Sicherheitstechnische Anforderungen und Prüfungen - Teil 1: Steigleitern 
mit Seitenholmen 
5 DGUV 208-032_ Auswahl und Benutzung von Steigleitern 
6 DIN EN ISO 14122-4:2016-10; Sicherheit von Maschinen - Ortsfeste Zugänge zu maschinellen Anlagen - Teil 4: Ortsfeste Steigleitern (ISO 14122-
4:2016); Deutsche Fassung EN ISO 14122-4:2016 
7 DIN EN 14396:2004-04; Ortsfeste Steigleitern für Schächte; Deutsche Fassung EN 14396:2004 
8 DIN 19572:2016-06_ Haltevorrichtungen zum Einsteigen in begehbare Schächte - Anforderungen, Prüfung

| KURZPROJEKTBESCHREIBUNG 
1.01_Wasserfall Promenade 
Ingenieurbüro Jeannine Oehlschläger 
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Seite 4 
9. Im gesamten Bereich des Wasserlaufes müssen Warnschilder aufgestellt werden, die das Betreten 
des Wasserlaufes verbieten und auf die Unfallgefahr / Abstürzen und Ausrutschen hinweisen. 
10. Weiter müssen Warnschilder „Kein Trinkwasser“ inkl. Piktogramm im gesamten Bereich des 
Wasserlaufes aufgestellt werden 
11. Im Bereich des Auslaufes ist der Wasserstand zu minimieren, sowie eine Winterentwässerung 
vorzusehen 
12. Die Ansaugstelle in der Gräfte ist zu reinigen, der Zugang wartungsfreundlich und zugänglich zu 
gestalten. 
13. Weiter müssen Gefährdungsbeurteilung von dem Betreiber für die Wartung & Instandsetzung der 
wassertechnischen Anlage erstellt und ggf. regelmäßig angepasst werden 
 
Die Kosten für diese empfohlenen Maßnahmen zur Verbesserung / Sanierung der wassertechnischen Anlage 
betragen ca. gem. Anlage 1.01_10   32.500,00 € 
1.1.3.2 Kurzbeschreibung für ein weiterführendes Sanierungskonzept der wassertechnischen Anlage 
_STEP2 
In einem zweiten Schritt empfehlen wir die Ansaugung zu modifizieren. Hierfür empfehlen wir einen 
wartungsfreundlichen, abnehmbaren Saugkorb aus Edelstahl, der leicht zugänglich ist, jedoch vor Vandalen 
geschützt wird und nur mittels Sonderverschraubung zu öffnen ist. 
Die Kosten für diese Verbesserung der wassertechnischen Anlage betragen ca. 
gem. Anlage 1.01_11     8.500,00 €

| KURZPROJEKTBESCHREIBUNG 
1.01_Wasserfall Promenade 
Ingenieurbüro Jeannine Oehlschläger 
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Seite 5 
1.1.3.3 Gefährdungsbeurteilung für die wassertechnische Anlage im Bestand 
Allgemeine Informationen zu Gefährdungsbeurteilungen 
Gem. DGUV zu Gefährdungsbeurteilung: 
[Gefährdungsbeurteilung 
Das Arbeitsschutzgesetz verpflichtet den Unternehmer zur Durchführung einer Beurteilung der 
Arbeitsbedingung und in deren Rahmen auch zu einer Beurteilung der Gefährdungen. Der Unternehmer 
muss dabei die Gefährdungen der Beschäftigten bei der Arbeit beurteilen, entsprechende Maßnahmen 
ableiten, diese auf ihre Wirksamkeit kontrollieren und ggf. anpassen, und den Prozess der 
Gefährdungsbeurteilung sowie die Ergebnisse angemessen dokumentieren. Die Gefährdungsbeurteilung 
wird damit zur Grundlage allen betrieblichen Handelns in Sachen Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit.] 
 
Die Vorlage muss von dem Betreiber in Bezug auf die Gefährdungen und deren Schutzmaßnahmen geprüft, 
sowie deren Wirksamkeit, Termine zur Umsetzung der Schutzmaßnahmen und Verantwortlichkeiten 
ergänzt werden. 
Gefährdungsbeurteilung für die wassertechnische Anlage im Bestand 
Gem. Anlage 1.01_13 wurde eine Vorlage einer Gefährdungsbeurteilung für den Betreiber erstellt. 
1.1.4 Wartungs- und Instandhaltungsleistungen des bestehenden wassertechnischen Systems nach 
STEP 1 
Gem. Anlage 1.01_12 werden Wartungs- und Instandhaltungsmaßnahmen, deren Wartungsintervalle in 
Bezug auf die einzelnen Baugruppen empfohlen und tabellarisch dargestellt. 
Grundlage ist die DIN 31051 für die Wartung und Instandhaltung. 
Ein Wartungsplan umfasst folgende Kontrollen: 
- tägliche Kontrolle 
- wöchentliche Kontrollen 
- monatliche Kontrolle 
- ½ jährliche Kontrollen 
- jährliche Kontrollen 
Inspektionen: 
- Inbetriebnahme 
- Außerbetriebsetzung 
- Grundreinigung je nach Bedarf und Verschmutzung

| KURZPROJEKTBESCHREIBUNG 
1.01_Wasserfall Promenade 
Ingenieurbüro Jeannine Oehlschläger 
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Seite 6 
Ein umfänglicher zu erstellender Wartungsplan beinhaltet u.a. die Angaben über Termine, Ausführung der 
Maßnahmen und zu beachtende Merkmalswerte. Weiter wird die Vorbereitung der Durchführung, die 
Vorwegmaßnahmen wie Arbeitsplatzausrüstung, die Schutz- und Sicherheitseinrichtungen, die Durchführung 
(Kontrolle, Reinigung, Einstellen-Justieren), die Funktionsprüfung und die Rückmeldung erfasst. In z.B. 
Arbeitskarten ist auf die erforderlichen Bedienanleitungen und Sicherheitsdatenblätter der jeweiligen 
Maschinen und Geräte, sowie Chemikalien zu verweisen, die der Betreiber mit der Dokumentation zur 
Verfügung stellt. 
 
Inspektionen sind die großen Hauptuntersuchungen der technischen Anlagen. Dies sind die Inbetriebnahmen 
(Frühjahr) und Außerbetriebsetzungen (Herbst) der technischen Anlagen. Hier werden die 
Wiederholungsprüfungen durchgeführt und ggf. einige Anlagenkomponenten demontiert (Überwinterung) 
gereinigt, konserviert und geprüft. 
 
 
Es wird empfohlen, die Hauptuntersuchungen, die Inbetriebnahme und Außerbetriebsetzung von externen 
Fachfirmen durchführen zu lassen. 
Um die täglichen, wöchentlichen und monatlichen Kontrollen der wassertechnischen Anlagen 
(Brunnenanlagen) zu gewährleisten, wird einer technischer Mitarbeiterpool, bestehend aus ca. 4-6 
Mitarbeiter*innen der Stadt mit umfänglichen technischen Kenntnissen und Befähigungen im Bereich 
Elektrotechnik, Wassertechnik / Haustechnik, empfohlen. 
Dieses Personal muss / sollte permanent in den Bereichen Elektrotechnik und Wassertechnik / Haustechnik 
weitergebildet werden.

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Anlagenverzeichnis 
Ingenieurbüro Jeannine Oehlschläger 
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2. Anlagenverzeichnis 
Bereic
h 
Anlage
n No. 
Kurzbezeichnung Anzahl 
der 
Seiten 
No. Rev. 
| Datum 
Datum 
Erstellung 
Maßstab Plangröße 
[A4/A3/A0] 
Verfasser 
         
1.01 Münster | Wasserfall Promenade  
1.01 KB Kurzbeschreibung der 
wassertechnischen Anlagen: 
10 - 03.08.2022 kein A4 IBJO 
Münster | Wasserfall Promenade  
1.01 BD Bilderdokumentation 
Bestandsaufnahme 
08.2021_Gesamt 
Anlage Wasserfall 
12 - 14.02.2022 kein A4 IBJO 
1.01 .01 Technisches Bestandsdatenblatt 2 - 07.03.2022 kein A4 IBJO 
1.01 .02.1 Strangschema 
 
-  kein 
 
IBJO 
1.01 .02.2 Legende Strangschema 
 
-  kein 
 
IBJO 
1.01 .03 Lageplan mit Verortung 
Brunnenanlage 
1 - 15.02.2022 1:500 A3 IBJO 
1.01 .04 Auskunft Leitungspläne_  
1Kanaldaten (SW, RW, MW) 
2Stadtnetze Münster 
(Fernwärme,Gas,Strom, 
Telekom.,Trinkwasser) 
3Telekom 
4Thyssengas 
5Unitymedia 
Fernwärem 
Westnetz 
81&1, Versatel 
 
- keine kein 
 
Stadt MS 
und 
Versorgung
s-träger 
1.01 .05 TechnischesDatenblatt 
Umwälzpumpe inkl. Lieferschein 
Kauf 2021 
38 -  kein A4 Hülsbömer 
& Weischer 
GmbH 
1.01 .06 Bedienanleitung Umwälzpumpe  48 -  kein A4 HOMA 
1.01 .07 Wasserfall_Brunnentechnik 
Bestandsplan_ 16.12.1987_Stadt 
Münster 
1 - 16.12.1987 1:50 k.A. Stadt MS 
und 
Versorgung
s-träger 
1.01 .08 Archivmaterial  
Wasserfall_Unterlagen 
Bestandsakten Betriebshof 
35 - 01.04.2013 kein A4 Stadt MS 
und 
Versorgung
s-träger

| KURZPROJEKTBESCHREIBUNG 
Abbildungsverzeichnis 
Ingenieurbüro Jeannine Oehlschläger 
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Seite 8 
Bereic
h 
Anlage
n No. 
Kurzbezeichnung Anzahl 
der 
Seiten 
No. Rev. 
| Datum 
Datum 
Erstellung 
Maßstab Plangröße 
[A4/A3/A0] 
Verfasser 
         
1.01 Münster | Wasserfall Promenade  
1.01 .09 VDE Prüfprotokoll v. 03.04.2020 
mit Rechnung Fa. Althaus 
3 - 03.04.2020 kein A4 Fa.Althaus 
1.01 .10 Erforderliche Maßnahmen für die 
Inbetriebnahme des bestehenden 
wassertechnischen 
Systems_STEP 1 
2 - 07.03.2022 kein A4 IBJO 
1.01 .11 Sanierungsmaßnahmen | 
Vollsanierung | Teilsanierung | 
Verbesserung_STEP 2 
2 - 07.03.2022 kein A4 IBJO 
 
3. Abbildungsverzeichnis 
Abb. 1 +2+3 Wasserfall Natursteinplatten Kaskaden Koordinaten -51°58'00.8"N 7°37'27.7"E....................... 2

| KURZPROJEKTBESCHREIBUNG 
Verfasser/Autor 
Ingenieurbüro Jeannine Oehlschläger 
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Seite 9 
4. Verfasser/Autor 
 
Autor:   IBJO- Ingenieurbüro Oehlschläger 
Dipl. Bauingenieurin 
Am Campus 25    |     18182 Bentwisch 
Mobil 0049 172 3824884 
ibjo@live.de     |     www.ib-jo.de 
 
Aktualisierung: 
 
Bentwisch, Freitag, 11. März 2022 
Revision:       
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Stempel                                                   Unterschrift

3. JosefKirche_Kurzbeschreibung

23565 Zeichen

Projektkurzbeschreibung 
Phase 2 & Phase 3 
 
Objekt:    Stadt Münster 
Maßnahmenprogramm Sanierung von Brunnenanlagen 
/ architektonische Wasserspiele 
Wassertechnische Anlage: 
Josephs-Kirche-Brunnen 
 
Datum Doku:   Dienstag, 08.März 2022 
 
AG / Bauherr / Betreiber:  Stadt Münster 
Amt für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit 
Gebäude 14  
     Albersloher Weg 450  
     48167 Münster  
 
     Frau Workert 
     Tel.: 0049 251 492-6866 
     workert@stadt-muenster.de 
www.stadt-muenster.de/umwelt 
 
 
Planer:     IBJO Ingenieurbüro Oehlschläger 
     Jeannine Oehlschläger 
     Diplom Bauingenieurin 
     Am Campus 25 
     18182 Bentwisch 
     Tel : 0049 172 3824884 
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Inhaltsverzeichnis 
Ingenieurbüro Jeannine Oehlschläger 
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Seite 1 
Inhaltsverzeichnis   
Inhaltsverzeichnis ........................................................................................................... 1 
1. 1.02_Josephs-Kirche-Brunnen .............................................................................. 2 
1.1 Standort, bauliche und technische Ausstattung ..................................................................... 2 
1.1.1 Abbildung wassertechnische Anlage und Standort - Google Maps ................................ 2 
1.1.2 Bauliche Beschreibung und Technische Ausstattung ...................................................... 2 
1.1.3 Maßnahmen für Sanierung und Verbesserung und Gefährdungsbeurteilung ................. 3 
1.1.3.1 Maßnahmen für Sanierung und Verbesserung für die Anlage im Bestand_STEP1 ................. 3 
1.1.3.2 Kurzbeschreibung für ein umfassendes Sanierungskonzept für den Umbau der 
wassertechnischen Anlage in ein Niedervolt Umwälzsystem_STEP2 ..................................................... 5 
 Kurzbeschreibung wartungsfreundliches wassertechnisches oberirdisches 
Niedervoltsystem (ONS) ohne automatische Wasseraufbereitung ................................................... 5 
1.1.3.3 Kosten für den Umbau der Anlage gem. STEP2 .................................................................... 8 
1.1.3.4 Gefährdungsbeurteilung für die wassertechnische Anlage im Bestand .................................. 9 
Gefährdungsbeurteilung für die wassertechnische Anlage im Bestand .............................................. 9 
1.1.4 Wartungs- und Instandhaltungsleistungen des bestehenden wassertechnischen 
Systems nach STEP 1 ..................................................................................................................... 9 
2. Anlagenverzeichnis .............................................................................................. 11 
3. Abbildungsverzeichnis ......................................................................................... 12 
4. Verfasser/Autor ................................................................................................... 13

| KURZPROJEKTBESCHREIBUNG 
1.02_Josephs-Kirche-Brunnen 
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Seite 2 
1. 1.02_Josephs-Kirche-Brunnen 
1.1 Standort, bauliche und technische Ausstattung 
1.1.1 Abbildung wassertechnische Anlage und Standort - Google Maps 
Abb. 1 Brunnenanlage Joseph-Kirchplatz -51°56'58.7"N 7°37'29.5"E 
Die wassertechnische Anlage befindet sich an der Kreuzung Sankt-Josef-Kirchplatz und Hammer Straße. 
Google Maps Koordinaten: Koordinaten  
 
Die Anlage ist der Öffentlichkeit zugänglich und begehbar  und teilweise befahrbar. 
1.1.2 Bauliche Beschreibung und Technische Ausstattung 
Gem. Anlage 1.02.01 technisches Bestandsdatenblatt sind alle vorhanden baulichen und technischen 
Baugruppen tabellarisch aufgeführt und die einzelnen Baugruppen im Zustand, wenn möglich, bewertet. 
Gem. Anlage 1.02.02.1 und 1.02.02.2  ist das wassertechnische System mittels Strangschema abgebildet. 
Gem. Anlage 1.02.BD wird der Bestand (August 2021) der Anlage in einer Bilderdokumentation dargestellt. 
 
Die Anlage ist funktionstüchtig  und in Betrieb . 
Die wassertechnische Anlage besteht ausfolgenden Komponenten:

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1.02_Josephs-Kirche-Brunnen 
Ingenieurbüro Jeannine Oehlschläger 
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Seite 3 
1. Unterflurbauwerk als Reservoir mit nass aufgestellter Umwälzpumpe 
2. Unterflurbauwerk als Installationsschacht / Technikschacht mit Hebeanlage im Pumpensumpf und 
Trinkwasserinstallation einschl. Wasserzählerarmatur 
3. Ein Quellstein als Sprudelstein als Quader mit 1 Stück Auslaufdüse und umlaufender Pflasterrinne als 
Rücklaufrinne 
Das Wasser wird von der nass aufgestellten Pumpe im Reservoir angesaugt und über eine Druckrohrleitung, 
welche durch die alte Saugleitung erst in den Technikraum und dann zu der Auslaufdüse im Naturstein 
gepumpt. 
Das Wasser läuft aus der Auslaufdüse über den Stein hinunter, über die Rücklaufrinne zu den 4 Stück 
Rücklaufschächten. Die Rücklaufschächte sind an Rücklaufleitungen angeschlossen, die zu einer gemeinsamen 
Rücklaufleitung zusammengeführt werden, die dann in das Reservoir entleert. Somit wird die Brunnenanlage 
im Umlaufsystem betrieben. 
Das Reservoir wird mittels Schwimmerventils mit Frischwasser nachgespeist. 
Die Schalt- und Steueranlage befindet sich in einem oberirdischen Freiluftschrank aus glasfaserverstärktem 
Polyester in einer ca. Entfernung von 20 m. 
Hier befindet sich auch der Hausanschlusskasten und Zählerplatz für die Stromversorgung. 
Eine Wiederholungsprüfung der elektrischen Anlage gem. DIN VDE 0105 Teil 1001 in Anlehnung an die 
Unfallverhütungsvorschrift "DGUV V3 Elektrische Anlage und Betriebsmittel" §5, Absatz1 wurde für das Jahr 
2021 ausgeführt. 
Die Prüfung von ortsveränderlichen Geräten gem. DIN VDE 0701/07022 unter Berücksichtigung der DGUV 
Vorschrift 3 (Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung) wurde für das Jahr 2021 nicht ausgeführt. Somit 
entspricht die Anlage nicht der derzeitigen Norm, da die Prüfung nicht erfolgte. 
Die Anlage entspricht nicht den Anforderungen der Trinkwasserinstallation gem. DIN EN 17173 und DIN 
1988-100. 
1.1.3 Maßnahmen für Sanierung und Verbesserung und Gefährdungsbeurteilung 
1.1.3.1 Maßnahmen für Sanierung und Verbesserung für die Anlage im Bestand_STEP1 
Gem. Anlage 1.02.01 werden die einzelnen Baugruppen aufgeführt und auf Grund der zuvor erstellten 
Bewertung die Maßnahmen für den STEP1 erstellt. 
                                                      
1 DIN VDE 0105-100:2015-10; VDE 0105-100:2015-10_Betrieb von elektrischen Anlagen - Teil 100: Allgemeine Festlegungen 
2 VDI/VDE/DGQ/DKD 2622 Blatt 9.1:2019-05_ Kalibrieren von Messmitteln für elektrische Größen - Prüfgeräte zur Feststellung der elektrischen 
Sicherheit - Elektrische Geräte nach DIN VDE 0701-0702 
3 DIN EN 1717:2011-08_ Schutz des Trinkwassers vor Verunreinigungen in Trinkwasser-Installationen und allgemeine Anforderungen an 
Sicherungseinrichtungen zur Verhütung von Trinkwasserverunreinigungen durch Rückfließen; Deutsche Fassung EN 1717:2000; Technische Regel des 
DVGW

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1.02_Josephs-Kirche-Brunnen 
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Seite 4 
Für die Wiederinbetriebnahme der wassertechnischen Anlage werden folgende Maßnahmen dringend 
empfohlen: 
1. Die Umrüstung der Trinkwasserinstallation gem. DIN EN 1717 und DIN 1988-100 als freien 
Auslauf. vgl. Anlage BS.01.6 Hinweise Frischwassernachspeisung von Brunnenanlagen aus dem 
Trinkwassersystem gem. DIN EN 1717 und DIN 1988 
2. Ggf. Umbau zur automatische Frischwassernachspeisung und somit auch Installation von 
Wasserstandssensoren und Anpassung der Schalt- und Steueranlage 
3. Die jährliche Wiederholungsprüfung von elektrischen Anlagen gem. DIN VDE 0105 Teil 100 und 
ortsveränderlichen Geräten gem. DIN VDE 0701/0702. 
4. Prüfen des vorhandenen Potentialausgleiches 
5. Wasserdichte Klemmung von Geräten im Reservoir 
6. Ausstattung aller elektrischen Anlagenteilen im Reservoir gem. IP68, min jedoch IP67 
7. Lieferung und Einbau von zwei Stück Einstiegsleitern und Einstiegshilfen gem. DIN 36204, DIN 
18799-15, DGUV 208-0326, DIN EN ISO 14122-47; DIN EN 143968, DIN 19572:2016-069, UVV 
VGB74- Leitern und Tritte 
8. Prüfung der Einstiege und Luken insbesondere des Domes 
9. Austausch der Luke mit Öffnungshilfe in der Belastungsklasse B125 
10. Eine Be- und Entlüftung im Technikschacht / Installationsschacht inkl. Be- und Entlüftungshauben 
herstellen 
11. Im gesamten Bereich der Anlage müssen Warnschilder „Kein Trinkwasser“ inkl. Piktogramm 
aufgestellt werden 
12. Weiter müssen Gefährdungsbeurteilung von dem Betreiber für die Wartung & Instandsetzung der 
wassertechnischen Anlage erstellt und ggf. regelmäßig angepasst werden 
 
Die Kosten für diese empfohlenen Maßnahmen zur Verbesserung / Sanierung der wassertechnischen Anlage 
betragen ca. gem. Anlage 1.02.07   24.690,00€ 
 
                                                      
4 DIN 3620:1987-04_ Steigleitern für Kleinbauwerke der Wasserversorgung 
5 DIN 18799-1:2019-06_ Ortsfeste Steigleiteranlagen an baulichen Anlagen - Sicherheitstechnische Anforderungen und Prüfungen - Teil 1: Steigleitern 
mit Seitenholmen 
6 DGUV 208-032_ Auswahl und Benutzung von Steigleitern 
7 DIN EN ISO 14122-4:2016-10; Sicherheit von Maschinen - Ortsfeste Zugänge zu maschinellen Anlagen - Teil 4: Ortsfeste Steigleitern (ISO 14122-
4:2016); Deutsche Fassung EN ISO 14122-4:2016 
8 DIN EN 14396:2004-04; Ortsfeste Steigleitern für Schächte; Deutsche Fassung EN 14396:2004 
9 DIN 19572:2016-06_ Haltevorrichtungen zum Einsteigen in begehbare Schächte - Anforderungen, Prüfung

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1.1.3.2 Kurzbeschreibung für ein umfassendes Sanierungskonzept für den Umbau der 
wassertechnischen Anlage in ein Niedervolt Umwälzsystem_STEP2 
Um eine Wartungsfreundlichkeit in Bezug auf Arbeitsintensität und Betriebskosten der Anlage zu erreichen 
schlagen wir folgenden Sanierungsvorschlag vor: 
1. Umbau des kompletten wassertechnischen Systems in ein oberirdisches Niedervoltsystem (ONS) 
ohne automatische Wasseraufbereitung 
 Kurzbeschreibung wartungsfreundliches wassertechnisches oberirdisches Niedervoltsystem 
(ONS) ohne automatische Wasseraufbereitung 
 
Abb. 2 Strangschema Regelsystem oberirdischen wartungsfreundlichen Niedervoltsystem (ONS)

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1.02_Josephs-Kirche-Brunnen 
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Abb. 3 Legende Strangschema Regelsystem oberirdischen wartungsfreundlichen Niedervoltsystem (ONS) 
Die Funktionsweise des oberirdischen wartungsfreundlichen Niedervoltsystem (ONS) unterscheidet sich im 
Gegensatz zu einem wassertechnischen System mit Reservoir oder Technikschacht oder Technikschacht & 
Reservoir mit 230/400 V Umwälzpumpen im Wesentlichen in der Höhe der Investitionskosten, der 
Bedienungsfreundlichkeit und der Wartungs- und Instandhaltungskosten. 
Bei dem ONS werden alle wassertechnischen und elektrotechnischen Bauteile und Komponenten 
oberirdisch zugänglich verbaut. Es wird auf Unterflurbauwerke verzichtet, welches das Herabsteigen in 
solche Schächte komplett abschafft. 
Weiter arbeitet das ONS mit wenig Wasser. Das heißt jedoch auch, das ONS’s nur bei wassertechnischen 
Anlagen zum Einsatz kommen, bei denen wenig Wasser im Umlauf ist und sich wenig Wasser im Reservoirs 
befindet. Große Wasserbecken (V>2m³) oder Wassertische bei denen das Wasser sichtbar ist und auch 
einen bestimmten Wasserspiegel aufweisen muss, benötigen ein gewisses Maß an Wasseraufbereitung, wie 
z.B. Antialgenmittel. Diese Systeme eignen sich nicht für das ONS.

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Weiter ist ein wesentliches Merkmal der ONS, das die erforderliche Wasserqualität durch angemessene 
Wasserwechsel erfolgt. Das heißt, dass das Reservoir regelmäßig abgelassen wird und mit Frischwasser 
aufgefüllt wird. Dies kann jedoch nur erfolgen, wenn wenig Wasser im Umlauf oder im Reservoir 
gespeichert wird. Die Grenze bei den ONS liegt bei ca. 1,5 m³ Wasser im Reservoir. Somit ist das 
Wasservolumen sehr gering und ist kalkulierbar. Weiter hat dies zur Folge, dass keine Chemikalien wie 
Chlor oder Schwefelsäure (wird zur pH-Wert Senkung eingesetzt) zum Einsatz kommen müssen. 
Bei dem ONS ist jedoch eine manuelle Dosierung von Wasseraufbereitungsmittel selbstverständlich möglich. 
Zu beachten ist jedoch der Anschluss an das Entwässerungssystem. Schließt das Entwässerungssystem an 
den Schmutzwasserkanal an, können auch chemische Wasseraufbereitungsmittel (Schwefelsäure, Chlor, 
Wasserstoffperoxid) manuell dosiert werden. Ist die Entwässerung jedoch an den Regenwasserkanal 
angeschlossen sollten Abstimmungen mit dem Entsorgungsunternehmen getroffen werden. Hier könnten 
ggf. biologische Wasseraufbereitungsmittel angewendet werden. In beiden Fällen müssen immer die 
Anwendungs- und Dosierhinweise der Hersteller beachtet werden. 
Wie schon oben bereits beschrieben werden alle erforderlichen Bauteile & Komponenten bei dem ONS 
oberirdisch zugänglich verbaut. Das heißt jedoch auch, dass diese öffentlich begehbaren Bereiche nur mit 
Niedervoltsystemen betrieben werden dürfen. Dies hat zum Vorteil, dass der Stromverbrauch wesentlich 
geringer als bei herkömmlichen 230/400 v Pumpen ist. Die Förderleistung von Niedervoltpumpen ist in der 
heutigen Zeit sehr beachtlich und für Fontänenfelder und kleine Wasserspiele völlig ausreichend. Weiter 
können durch DMX gesteuerte Pumpen aktive dynamische Wasserbilder, z.B. bei Fontänenfeldern, 
wunderbar erzeugt werden. Optisch unterscheiden sich die Wasserspiele nicht. Die Unterschiede zeigen 
sich deutlich in den Investitionen und in der Wartung und Instandsetzung. 
Ein ONS kann von einer Arbeitskraft allein gewartet werden. 
Bei Systemen mit Unterflurbauwerken ist das nicht so. Allein das Herabsteigen von Schächten erfordert 
immer zwei Arbeitskräfte. Mindestens eine Arbeitskraft muss als Sicherungsposten oben stehen bleiben. 
Weiter ist bei vielen Systemen mit Unterflurbauwerk eine aufwendige Wasseraufbereitung verbaut. Dies ist 
in vielen Fällen jedoch nicht immer notwendig, wie oben beschrieben. Somit sind die Kosten für die Wartung 
dieser Filter- und Dosiertechnik nicht nur hoch, sondern auch die Anforderungen an das Personal in Bezug 
auf die Gefährdung durch die Chemikalien sind relativ hoch. Hier müssen die Gefährdungsbeurteilungen 
dementsprechend angepasst werden. Ein wassertechnisches System mit Unterflurbauwerk erfordert in 
vielen Fällen auch ein großes Reservoir mit im Durschnitt ca. 3-5 m³ Wasservolumen. Diese Wasser im 
Reservoir wird durch die Filter- und Dosiertechnik und dessen Chemie regelmäßig automatisch 
aufgearbeitet. Jedoch ist auch hier eine regelmäßiger Wasserwechsel notwendig. Ein Wasserwechsel 
bedeutet jedoch auch Reinigung des Reservoirs, somit Mehrkosten im Personal, zeitaufwendiger und höhere 
Kosten im Verbrauch von Trinkwasser.

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Zusammenfassend können folgende Mehrkosten in Bezug auf ein wassertechnisches System mit 
Unterflurbauwerk & Reservoir aufgeführt werden: 
Investitionsmehrkosten Neubau: 
 Bau eines Technikschachtes + Reservoir (entsprechend der notwendigen Belastungsklasse und inkl. 
Erdarbeiten) - 50.000 € 
 Filter und Dosiertechnik mit Probeentnahmearmaturen – 20.000 € 
 Ausstattung Technikschacht + Reservoir mit Hebeanlagen – 6.000 € 
 Be- und Entlüftung, zusätzliche Steuerung in Schaltanlage – 5.000 € 
Summe Mehrkosten in der Investition im Bereich Neubau: ca. > 80.000 €  
Mehrkosten für die Wartung und Instandsetzung: 
 erhöhte Personalaufwand in der Wartung und Betreibung – Mehrkosten in Prüfung, ggf. Reparaturen 
von Geräten und Maschinen 
 sowie die Gefährdungen des Personals durch chemische Wasseraufbereitungsmittel oder 
Desinfektion 
 Gefährdung des Personals durch Besteigen von Schächten (zzgl. 1 Stück Sicherheitsposten, 
Freimessen von Schächten etc.) 
 Gefährdungsbeurteilungen erstellen 
 Personal regelmäßig schulen, Kenntnisse über neue Vorschriften 
 erhöhte Kosten durch Verbrauchsmaterialien (Chemie: Chlor, Schwefelsäure (pH-Wert 
Regulierung) etc.) 
 wöchentliche Wasserprobenentnahmen und Untersuchungen (Kosten pro Wasserprobe ca. 160-250 
€) 
Im Durchschnitt sind die Wartungskosten bei einem ONS um 50% geringer als bei einem herkömmlichen 
wassertechnischen System mit Unterflurbauwerk (Technikschacht & Reservoir). 
1.1.3.3 Kosten für den Umbau der Anlage gem. STEP2 
Gem. Anlage 1.02.08 werden die einzelnen Sanierungsschritte gem. STEP2 tabellarisch beschrieben. 
Die Kosten für diese Teilsanierung der wassertechnischen Anlage betragen ca. gem. Anlage 1.02.08  
 99.025,00 €

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1.1.3.4 Gefährdungsbeurteilung für die wassertechnische Anlage im Bestand 
Allgemeine Informationen zu Gefährdungsbeurteilungen 
Gem. DGUV zu Gefährdungsbeurteilung: 
[Gefährdungsbeurteilung 
Das Arbeitsschutzgesetz verpflichtet den Unternehmer zur Durchführung einer Beurteilung der 
Arbeitsbedingung und in deren Rahmen auch zu einer Beurteilung der Gefährdungen. Der Unternehmer 
muss dabei die Gefährdungen der Beschäftigten bei der Arbeit beurteilen, entsprechende Maßnahmen 
ableiten, diese auf ihre Wirksamkeit kontrollieren und ggf. anpassen, und den Prozess der 
Gefährdungsbeurteilung sowie die Ergebnisse angemessen dokumentieren. Die Gefährdungsbeurteilung 
wird damit zur Grundlage allen betrieblichen Handelns in Sachen Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit.] 
 
Die Vorlage muss von dem Betreiber in Bezug auf die Gefährdungen und deren Schutzmaßnahmen geprüft, 
sowie deren Wirksamkeit, Termine zur Umsetzung der Schutzmaßnahmen und Verantwortlichkeiten 
ergänzt werden. 
Gefährdungsbeurteilung für die wassertechnische Anlage im Bestand 
Gem. Anlage 1.02.10 wurde eine Vorlage einer Gefährdungsbeurteilung für den Betreiber erstellt. 
1.1.4 Wartungs- und Instandhaltungsleistungen des bestehenden wassertechnischen Systems nach 
STEP 1 
Gem. Anlage 1.02.09 werden Wartungs- und Instandhaltungsmaßnahmen, deren Wartungsintervalle in 
Bezug auf die einzelnen Baugruppen empfohlen und tabellarisch dargestellt. 
Grundlage ist die DIN 31051 für die Wartung und Instandhaltung. 
Ein Wartungsplan umfasst folgende Kontrollen: 
- tägliche Kontrolle 
- wöchentliche Kontrollen 
- monatliche Kontrolle 
- ½ jährliche Kontrollen 
- jährliche Kontrollen 
Inspektionen: 
- Inbetriebnahme 
- Außerbetriebsetzung 
- Grundreinigung je nach Bedarf und Verschmutzung

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Ein umfänglicher zu erstellender Wartungsplan beinhaltet u.a. die Angaben über Termine, Ausführung der 
Maßnahmen und zu beachtende Merkmalswerte. Weiter wird die Vorbereitung der Durchführung, die 
Vorwegmaßnahmen wie Arbeitsplatzausrüstung, die Schutz- und Sicherheitseinrichtungen, die Durchführung 
(Kontrolle, Reinigung, Einstellen-Justieren), die Funktionsprüfung und die Rückmeldung erfasst. In z.B. 
Arbeitskarten ist auf die erforderlichen Bedienanleitungen und Sicherheitsdatenblätter der jeweiligen 
Maschinen und Geräte, sowie Chemikalien zu verweisen, die der Betreiber mit der Dokumentation zur 
Verfügung stellt. 
 
Inspektionen sind die großen Hauptuntersuchungen der technischen Anlagen. Dies sind die Inbetriebnahmen 
(Frühjahr) und Außerbetriebsetzungen (Herbst) der technischen Anlagen. Hier werden die 
Wiederholungsprüfungen durchgeführt und ggf. einige Anlagenkomponenten demontiert (Überwinterung) 
gereinigt, konserviert und geprüft. 
 
Es wird empfohlen, die Hauptuntersuchungen, die Inbetriebnahme und Außerbetriebsetzung von externen 
Fachfirmen durchführen zu lassen. 
Um die täglichen, wöchentlichen und monatlichen Kontrollen der wassertechnischen Anlagen 
(Brunnenanlagen) zu gewährleisten, wird ein technischer Mitarbeiterpool, bestehend aus ca. 4-6 
Mitarbeiter*innen der Stadt mit umfänglichen technischen Kenntnissen und Befähigungen im Bereich 
Elektrotechnik, Wassertechnik / Haustechnik, empfohlen. 
Dieses Personal muss / sollte permanent in den Bereichen Elektrotechnik und Wassertechnik / Haustechnik 
weitergebildet werden.

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Anlagenverzeichnis 
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2. Anlagenverzeichnis 
Bereich Anlagen 
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Kurzbezeichnung Anzahl 
der 
Seiten 
No. Rev. 
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Datum 
Erstellung 
Maßstab Plangröße 
[A4/A3/A0] 
Verfasser 
1.02 Münster | Josephs-Kirche-Brunnen 
1.02 KB Kurzbeschreibung der 
wassertechnischen Anlagen: 
13 - 08.03.2022 kein A4 IBJO 
Münster | Josephs-Kirche-Brunnen 
1.02 BD Bilderdokumentation 
Bestandsaufnahme 08.2021_Gesamt 
Anlage Josephs-Kirche-Brunnen 
10 - 06.02.2022 kein A4 IBJO 
1.02 .01 Technisches Bestandsdatenblatt 2 - 07.03.2022 kein A4 IBJO 
1.02 .02.1 Strangschema 1 - 08.03.2022 kein A4 IBJO 
1.02 .02.2 Legende Strangschema 1 - 08.03.2022 kein A4 IBJO 
1.02 .03 Lageplan mit Verortung Brunnenanlage 1 - 15.02.2022 kein A3 IBJO 
1.02 .04 Auskunft Leitungspläne_  
1Kanaldaten (SW, RW, MW) 
2Stadtnetze Münster 
(Fernwärme,Gas,Strom, 
Telekom.,Trinkwasser) 
3Telekom 
4Thyssengas 
5Unitymedia 
6Fernwärme 
7Westnetz 
81&1, Versatel 
15 - divers kein divers Stadt MS und 
Versorgungs-
träger 
1.02 .05 VDE Prüfprotokoll v. 19.04.2021 mit 
Rechnung Fa. Althaus 
4 - 19.04.2021 kein A4 Fa.Althaus 
1.02 .06 Umwälzpumpe DB_BDA 
 
- 
 
kein A4 
 
1.02 .07 Erforderliche Maßnahmen für die 
Inbetriebnahme des bestehenden 
wassertechnischen Systems_STEP 1 
2 - 07.03.2022 kein A4 IBJO 
1.02 .08 Sanierungsmaßnahmen | Vollsanierung 
| Teilsanierung | Verbesserung_STEP 
2 
2 - 07.03.2022 kein A4 IBJO 
1.02 .09 Wartungs- und 
Instandhaltungsleistungen des 
bestehenden wassertechnischen 
Systems nach STEP 1 
2 - 07.03.2022 kein A4 IBJO

| KURZPROJEKTBESCHREIBUNG 
Abbildungsverzeichnis 
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Bereich Anlagen 
No. 
Kurzbezeichnung Anzahl 
der 
Seiten 
No. Rev. 
| Datum 
Datum 
Erstellung 
Maßstab Plangröße 
[A4/A3/A0] 
Verfasser 
1.02 .10 Dokumentationsunterlagen_Vorlage 
für den Betreiber - 
Gefährdungsbeurteilung Wartung- und 
Instandhaltung 
59 - 28.02.2022 kein A4 IBJO 
 
3. Abbildungsverzeichnis 
Abb. 1 Brunnenanlage Joseph-Kirchplatz -51°56'58.7"N 7°37'29.5"E ................................................................ 2 
Abb. 2 Strangschema Regelsystem oberirdischen wartungsfreundlichen Niedervoltsystem (ONS) ................. 5 
Abb. 3 Legende Strangschema Regelsystem oberirdischen wartungsfreundlichen Niedervoltsystem (ONS) .. 6

| KURZPROJEKTBESCHREIBUNG 
Verfasser/Autor 
Ingenieurbüro Jeannine Oehlschläger 
ibjo@live.de     •     www.ib-jo.de 
Seite 13 
4. Verfasser/Autor 
 
Autor:   IBJO- Ingenieurbüro Oehlschläger 
Dipl. Bauingenieurin 
Am Campus 25    |     18182 Bentwisch 
Mobil 0049 172 3824884 
ibjo@live.de     |     www.ib-jo.de 
 
Aktualisierung: 
 
Bentwisch, Dienstag, 08.März 2022 
Revision:       
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Stempel                                                   Unterschrift

1.9. Archivmaterial_Lambertibrunnen

640 Zeichen

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19. Mauritztor_Kurzbeschreibung

23450 Zeichen

Projektkurzbeschreibung 
Phase 2 & Phase 3 
 
Objekt:    Stadt Münster 
Maßnahmenprogramm Sanierung von Brunnenanlagen 
/ architektonische Wasserspiele 
Wassertechnische Anlage: 
Mauritztor-Brunnen 
 
Datum Doku:   Dienstag, 08.März 2022 
 
AG / Bauherr / Betreiber:  Stadt Münster 
Amt für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit  
Gebäude 14  
     Albersloher Weg 450  
     48167 Münster  
 
     Frau Workert 
     Tel.: 0049 251 492-6866 
     workert@stadt-muenster.de 
www.stadt-muenster.de/umwelt 
 
 
Planer:     IBJO Ingenieurbüro Oehlschläger  
     Jeannine Oehlschläger 
     Diplom Bauingenieurin 
     Am Campus 25 
     18182 Bentwisch 
     Tel : 0049 172 3824884 
     www.ib-jo.de 
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Inhaltsverzeichnis 
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Seite 1 
Inhaltsverzeichnis   
Inhaltsverzeichnis ................................ ................................ ................................ ....... 1 
1. 2.02_Mauritztor-Brunnen ................................ ................................ .................. 2 
1.1 Standort, bauliche und technische Ausstattung ........................................................................ 2 
1.1.1 Abbildung wassertechnische Anlage und Standort - Google Maps ................................. 2 
1.1.2 Bauliche Beschreibung und Technische Ausstattung  ....................................................... 2 
1.1.3 Maßnahmen für Sanierung und Verbesserung und Gefährdungsbeurteilung  ................. 4 
1.1.3.1 Maßnahmen für Sanierung und Verbesserung für die Anlage im Bestand_STEP1 ................ 4 
1.1.3.2 Kurzbeschreibung für ein umfassendes Sanierungskonzept für den Umbau der 
wassertechnischen Anlage in ein Niedervolt Umwälzsystem_STEP2 ................................ .................. 4 
 Kurzbeschreibung wartungsfreundliches wassertechnisches oberirdisches 
Niedervoltsystem (ONS) ohne automatische Wasseraufbereitung ................................ ................ 5 
1.1.3.3 Kosten für den Umbau der Anlage gem. STEP2 ................................ ................................ . 8 
1.1.3.4 Gefährdungsbeurteilung für die wassertechnische Anlage im Bestand ................................  9 
Gefährdungsbeurteilung für die wassertechnische Anlage im Bestand ................................ ............ 9 
1.1.4 Wartungs- und Instandhaltungsleistungen des bestehenden wassertechnischen 
Systems nach STEP 1 ......................................................................................................................... 9 
2. Anlagenverzeichnis ................................ ................................ ........................... 11 
3. Abbildungsverzeichnis ................................ ................................ ...................... 12 
4. Verfasser/Autor ................................ ................................ ................................  13

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2.02_Mauritztor-Brunnen 
Ingenieurbüro Jeannine Oehlschläger  
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Seite 2 
1. 2.02_Mauritztor-Brunnen 
1.1 Standort, bauliche und technische Ausstattung  
1.1.1 Abbildung wassertechnische Anlage und Standort - Google Maps 
 
Abb. 1 + 2 Brunnen1_Abmessung ca. 1,20 x 1,20 _ DSäule  ca. 0,45 m | Brunnen 2_Abmessung ca. 1,50 x 
1,50 _ Stein ca. 0,7x0,7 m 
 
Abb. 3 Brunnen 3_Abmessung ca. 1,80 x 1,80 _ D ca. 1,0 m 
Die wassertechnische Anlage befindet sich an der Kreuzung Mauritzstraße / Eisenbahnstraße in Münster. 
Google Maps Koordinaten: Koordinaten 51°57'42.5"N 7°38'06.2"E 
 
Die Anlage ist der Öffentlichkeit zugänglich und begehbar. 
1.1.2 Bauliche Beschreibung und Technische Ausstattung 
Gem. Anlage 2.02.01 technisches Bestandsdatenblatt sind alle vorhanden baulichen und technischen 
Baugruppen tabellarisch aufgeführt und die einzelnen Baugruppen im Zustand, wenn möglich, bewertet.

| KURZPROJEKTBESCHREIBUNG 
2.02_Mauritztor-Brunnen 
Ingenieurbüro Jeannine Oehlschläger  
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Seite 3 
Gem. Anlage 2.02.02 ist das wassertechnische System mittels Strangschema abgebildet. 
Gem. Anlage 2.02.BD wird der Bestand (August 2021) der Anlage in einer Bilderdokumentation dargestellt. 
 
Die Anlage ist nicht funktionstüchtig und außer Betrieb. 
Die wassertechnische Anlage besteht ausfolgenden Komponenten: 
1. Unterflurbauwerk als betoniertes Reservoir mit gemauertes Dom; Bodenablauf bedienbar über 
Schieber mit nass aufgestellte Umwälzpumpe; Frischwassernachspeisung mittels Schwimmerschalter 
2. drei einzelne Brunnenanlagen verteilt in einer kleinen Anlage die als Außen Café dient 
3. Brunnenstein Auslauf sind jeweils mit einer Düsenplatte abgedeckt 
4. Freiluftschrank aus glasfaserverstärktem Polyester, sehr alt in ca. 20 m Entfernung 
Das Wasser wird von der nass aufgestellten Pumpe im Reservoir angesaugt und über drei einzelne 
Druckrohrleitung zu den Auslaufdüsen des jeweiligen Natursteines gepumpt. 
Das Wasser läuft aus der Auslaufdüse über den Stein hinunter und in den Rücklaufschacht unter den 
jeweiligen Steinen. Die Rücklaufschächte sind an Rücklaufleitungen angeschlossen, die zu einer gemeinsamen 
Rücklaufleitung zusammengeführt werden, die dann in das Reservoir entleert. 
Die Brunnenanlage wird im Umlaufsystem betrieben. 
Das Reservoir wird mittels Schwimmerventils mit Frischwasser nachgespeist. 
Die Schalt- und Steueranlage befindet sich in einem oberirdischen Freiluftschrank aus glasfaserverstärktem 
Polyester in einer ca. Entfernung von 20 m. 
Hier befindet sich auch der Hausanschlusskasten und Zählerplatz für die Stromversorgung. 
Eine Wiederholungsprüfung der elektrischen Anlage gem. DIN VDE 0105 Teil 1001 in Anlehnung an die 
Unfallverhütungsvorschrift "DGUV V3 Elektrische Anlage und Betriebsmittel" §5, Absatz1 wurde für das Jahr 
2020 ausgeführt. Für das Jahr 2021ist keine Prüfung erfolgte. 
Die Prüfung von ortsveränderlichen Geräten gem. DIN VDE 0701/07022 unter Berücksichtigung der DGUV 
Vorschrift 3 (Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung) wurde für das Jahr 2021 nicht ausgeführt. Somit 
entspricht die Anlage nicht der derzeitigen Norm, da die Prüfung nicht erfolgte. 
Die Anlage entspricht nicht den Anforderungen der Trinkwasserinstallation gem. DIN EN 17173 und DIN 
1988-100. 
                                                   
1 DIN VDE 0105-100:2015-10; VDE 0105-100:2015-10_Betrieb von elektrischen Anlagen - Teil 100: Allgemeine Festlegungen 
2 VDI/VDE/DGQ/DKD 2622 Blatt 9.1:2019 -05_ Kalibrieren von Messmitteln für elektrische Größen - Prüfgeräte zur Feststellung der elektrischen 
Sicherheit - Elektrische Geräte nach DIN VDE 0701 -0702 
3 DIN EN 1717:2011-08_ Schutz des Trinkwassers vor Verunreinigungen in Trinkwasser -Installationen und allgemeine Anforderungen an 
Sicherungseinrichtungen zur Verhütung von Trinkwa sserverunreinigungen durch Rückfließen; Deutsche Fassung EN 1717:2000; Technische Regel des 
DVGW

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2.02_Mauritztor-Brunnen 
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Seite 4 
1.1.3 Maßnahmen für Sanierung und Verbesserung und Gefährdungsbeurteilung 
1.1.3.1 Maßnahmen für Sanierung und Verbesserung für die Anlage im Bestand_STEP1 
Gem. Anlage 2.02.09 werden die einzelnen Baugruppen aufgeführt und auf Grund der zuvor erstellten 
Bewertung die Maßnahmen für den STEP1 erstellt. 
Für die Wiederinbetriebnahme der wassertechnischen Anlage werden folgende Maßnahmen dringend 
empfohlen: 
1. Bodenablass für die Entwässerung des Reservoirs vor IB prüfen und ggf. erneuern 
2. Auslaufarmaturen reinigen 
3. Trinkwasserversorgung klären; ggf. neue Trinkwasserinstallation mit Wasserzählereinrichtung von 
dem Versorger und Anpassung an die automatische Frischwassernachspeisung 
4. Die Umrüstung der Trinkwasserinstallation gem. DIN EN 1717 und DIN 1988-100 als freien 
Auslauf. vgl. Anlage BS.01.6 Hinweise Frischwassernachspeisung von Brunnenanlagen aus dem 
Trinkwassersystem gem. DIN EN 1717 und DIN 1988 
5. Umbau zur automatische Frischwassernachspeisung; neue Wasserstandssensoren in Abstimmung auf 
die Schalt- und Steueranlage 
6. Die jährliche Wiederholungsprüfung von elektrischen Anlagen gem. DIN VDE 0105 Teil 100 und 
ortsveränderlichen Geräten gem. DIN VDE 0701/0702. 
7. Prüfen der vorhandene Potentialausgleich weiter zu verwenden ist 
8. Schalt- und Steueranlage modifizieren 
9. Wasserdichte Klemmung von Geräten im Reservoir 
10. Ausstattung aller elektrischen Anlagenteilen im Reservoir gem. IP68, min jedoch IP67 
11. Prüfung der Einstiege und Luken insbesondere des Domes 
12. Im gesamten Bereich der Anlage müssen Warnschilder „Kein Trinkwasser“ inkl. Piktogramm 
aufgestellt werden 
13. Weiter müssen Gefährdungsbeurteilung von dem Betreiber für die Wartung & Instandsetzung der 
wassertechnischen Anlage erstellt und ggf. regelmäßig angepasst werden 
 
Die Kosten für diese empfohlenen Maßnahmen zur Verbesserung / Sanierung der wassertechnischen Anlage 
betragen ca. gem. Anlage 2.02.09    7.310,00 € 
 
1.1.3.2 Kurzbeschreibung für ein umfassendes Sanierungskonzept für den Umbau der 
wassertechnischen Anlage in ein Niedervolt Umwälzsystem_STEP2 
Um eine Wartungsfreundlichkeit in Bezug auf Arbeitsintensität und Betriebskosten der Anlage zu erreichen 
schlagen folgenden Sanierungsvorschlag vor:

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1. Umbau des kompletten wassertechnischen Systems in ein oberirdisches Niedervoltsystem (ONS) 
ohne automatische Wasseraufbereitung 
 Kurzbeschreibung wartungsfreundliches wassertechnisches oberirdisches Niedervoltsystem 
(ONS) ohne automatische Wasseraufbereitung 
 
Abb. 4 Strangschema Regelsystem oberirdischen wartungsfreundlichen Niedervoltsystem (ONS)

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Abb. 5 Legende Strangschema Regelsystem oberirdischen wartungsfreundlichen Niedervoltsystem (ONS) 
Die Funktionsweise des oberirdischen wartungsfreundlichen Niedervoltsystem (ONS) unterscheidet sich im 
Gegensatz zu einem wassertechnischen System mit Reservoir oder Technikschacht oder Technikschacht & 
Reservoir mit 230/400 V Umwälzpumpen im Wesentlichen in der Höhe der Investitionskosten, der 
Bedienungsfreundlichkeit und der Wartungs- und Instandhaltungskosten. 
Bei dem ONS werden alle wassertechnischen und elektrotechnischen Bauteile und Komponenten 
oberirdisch zugänglich verbaut. Es wird auf Unterflurbauwerke verzichtet, welches das Herabsteigen in 
solche Schächte komplett abschafft. 
Weiter arbeitet das ONS mit wenig Wasser. Das heißt jedoch auch, das ONS’s nur bei wassertechnischen 
Anlagen zum Einsatz kommen, bei denen wenig Wasser im Umlauf ist und sich wenig Wasser im Reservoirs 
befindet. Große Wasserbecken (V>2m³) oder Wassertische bei denen das Wasser sichtbar ist und auch 
einen bestimmten Wasserspiegel aufweisen muss, benötigen ein gewisses Maß an Wasseraufbereitung, wie 
z.B. Antialgenmittel. Diese Systeme eignen sich nicht für das ONS.

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Weiter ist ein wesentliches Merkmal der ONS, das die erforderliche Wasserqualität durch angemessene 
Wasserwechsel erfolgt. Das heißt, dass das Reservoir regelmäßig abgelassen wird und mit Frischwasser 
aufgefüllt wird. Dies kann jedoch nur erfolgen, wenn wenig Wasser im Umlauf oder im Reservoir 
gespeichert wird. Die Grenze bei den ONS liegt bei ca. 1,5 m³ Wasser im Reservoir. Somit ist das 
Wasservolumen sehr gering und ist kalkulierbar. Weiter hat dies zur Folge, dass keine Chemikalien wie 
Chlor oder Schwefelsäure (wird zur pH-Wert Senkung eingesetzt) zum Einsatz kommen müssen. 
Bei dem ONS ist jedoch eine manuelle Dosierung von Wasseraufbereitungsmittel selbstverständlich möglich. 
Zu beachten ist jedoch der Anschluss an das Entwässerungssystem. Schließt das Entwässerungssystem an 
den Schmutzwasserkanal an, können auch chemische Wasseraufbereitungsmittel (Schwefelsäure, Chlor, 
Wasserstoffperoxid) manuell dosiert werden. Ist die Entwässerung jedoch an den Regenwasserkanal 
angeschlossen sollten Abstimmungen mit dem Entsorgungsunternehmen getroffen werden. Hier könnten 
ggf. biologische Wasseraufbereitungsmittel angewendet werden. In beiden Fällen müssen immer die 
Anwendungs- und Dosierhinweise der Hersteller beachtet werden. 
Wie schon oben bereits beschrieben werden alle erforderlichen Bauteile & Komponenten bei dem ONS 
oberirdisch zugänglich verbaut. Das heißt jedoch auch, dass diese öffentlich begehbaren Bereiche nur mit 
Niedervoltsystemen betrieben werden dürfen. Dies hat zum Vorteil, dass der Stromverbrauch wesentlich 
geringer als bei herkömmlichen 230/400 v Pumpen ist. Die Förderleistung von Niedervoltpumpen ist in der 
heutigen Zeit sehr beachtlich und für Fontänenfelder und kleine Wasserspiele völlig ausreichend. Weiter 
können durch DMX gesteuerte Pumpen aktive dynamische Wasserbilder, z.B. bei Fontänenfeldern, 
wunderbar erzeugt werden. Optisch unterscheiden sich die Wasserspiele nicht. Die Unterschiede zeigen 
sich deutlich in den Investitionen und in der Wartung und Instandsetzung. 
Ein ONS kann von einer Arbeitskraft allein gewartet werden. 
Bei Systemen mit Unterflurbauwerken ist das nicht so. Allein das Herabsteigen von Schächten erfordert 
immer zwei Arbeitskräfte. Mindestens eine Arbeitskraft muss als Sicherungsposten oben stehen bleiben. 
Weiter ist bei vielen Systemen mit Unterflurbauwerk eine aufwendige Wasseraufbereitung verbaut. Dies ist 
in vielen Fällen jedoch nicht immer notwendig, wie oben beschrieben. Somit sind die Kosten für die Wartung 
dieser Filter- und Dosiertechnik nicht nur hoch, sondern auch die Anforderungen an das Personal in Bezug 
auf die Gefährdung durch die Chemikalien sind relativ hoch. Hier müssen die Gefährdungsbeurteilungen 
dementsprechend angepasst werden. Ein wassertechnisches System mit Unterflurbauwerk erfordert in 
vielen Fällen auch ein großes Reservoir mit im Durschnitt ca. 3-5 m³ Wasservolumen. Diese Wasser im 
Reservoir wird durch die Filter- und Dosiertechnik und dessen Chemie regelmäßig automatisch 
aufgearbeitet. Jedoch ist auch hier eine regelmäßiger Wasserwechsel notwendig. Ein Wasserwechsel 
bedeutet jedoch auch Reinigung des Reservoirs, somit Mehrkosten im Personal, zeitaufwendiger und höhere 
Kosten im Verbrauch von Trinkwasser.

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Seite 8 
Zusammenfassend können folgende Mehrkosten in Bezug auf ein wassertechnisches System mit 
Unterflurbauwerk & Reservoir aufgeführt werden: 
Investitionsmehrkosten Neubau: 
 Bau eines Technikschachtes + Reservoir (entsprechend der notwendigen Belastungsklasse und inkl. 
Erdarbeiten) - 50.000 € 
 Filter und Dosiertechnik mit Probeentnahmearmaturen – 20.000 € 
 Ausstattung Technikschacht + Reservoir mit Hebeanlagen – 6.000 € 
 Be- und Entlüftung, zusätzliche Steuerung in Schaltanlage – 5.000 € 
Summe Mehrkosten in der Investition im Bereich Neubau: ca. > 80.000 €  
Mehrkosten für die Wartung und Instandsetzung: 
 erhöhte Personalaufwand in der Wartung und Betreibung – Mehrkosten in Prüfung, ggf. Reparaturen 
von Geräten und Maschinen 
 sowie die Gefährdungen des Personals durch chemische Wasseraufbereitungsmittel oder 
Desinfektion 
 Gefährdung des Personals durch Besteigen von Schächten (zzgl. 1 Stück Sicherheitsposten, 
Freimessen von Schächten etc.) 
 Gefährdungsbeurteilungen erstellen 
 Personal regelmäßig schulen, Kenntnisse über neue Vorschriften 
 erhöhte Kosten durch Verbrauchsmaterialien (Chemie: Chlor, Schwefelsäure (pH-Wert 
Regulierung) etc.) 
 wöchentliche Wasserprobenentnahmen und Untersuchungen (Kosten pro Wasserprobe ca. 160-250 
€) 
Im Durchschnitt sind die Wartungskosten bei einem ONS um 50% geringer als bei einem herkömmlichen 
wassertechnischen System mit Unterflurbauwerk (Technikschacht & Reservoir). 
1.1.3.3 Kosten für den Umbau der Anlage gem. STEP2 
Gem. Anlage 2.02.10 werden die einzelnen Sanierungsschritte gem. STEP2 tabellarisch beschrieben. 
Die Kosten für diese Verbesserung / Vollsanierung der wassertechnischen Anlage betragen ca. gem. Anlage 
2.02.10    111.325,00 €

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Seite 9 
1.1.3.4 Gefährdungsbeurteilung für die wassertechnische Anlage im Bestand 
Allgemeine Informationen zu Gefährdungsbeurteilungen 
Gem. DGUV zu Gefährdungsbeurteilung: 
[Gefährdungsbeurteilung 
Das Arbeitsschutzgesetz verpflichtet den Unternehmer zur Durchführung einer Beurteilung der 
Arbeitsbedingung und in deren Rahmen auch zu einer Beurteilung der Gefährdungen. Der Unternehmer 
muss dabei die Gefährdungen der Beschäftigten bei der Arbeit beurteilen, entsprechende Maßnahmen 
ableiten, diese auf ihre Wirksamkeit kontrollieren und ggf. anpassen, und den Prozess der 
Gefährdungsbeurteilung sowie die Ergebnisse angemessen dokumentieren. Die Gefährdungsbeurteilung 
wird damit zur Grundlage allen betrieblichen Handelns in Sachen Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit.] 
 
Die Vorlage muss von dem Betreiber in Bezug auf die Gefährdungen und deren Schutzmaßnahmen geprüft, 
sowie deren Wirksamkeit, Termine zur Umsetzung der Schutzmaßnahmen und Verantwortlichkeiten 
ergänzt werden. 
Gefährdungsbeurteilung für die wassertechnische Anlage im Bestand 
Gem. Anlage 2.02.12 wurde eine Vorlage einer Gefährdungsbeurteilung für den Betreiber erstellt. 
1.1.4 Wartungs- und Instandhaltungsleistungen des bestehenden wassertechnischen Systems nach 
STEP 1 
Gem. Anlage 2.02.11 werden Wartungs- und Instandhaltungsmaßnahmen, deren Wartungsintervalle in 
Bezug auf die einzelnen Baugruppen empfohlen und tabellarisch dargestellt. 
Grundlage ist die DIN 31051 für die Wartung und Instandhaltung. 
Ein Wartungsplan umfasst folgende Kontrollen: 
- tägliche Kontrolle 
- wöchentliche Kontrollen 
- monatliche Kontrolle 
- ½ jährliche Kontrollen 
- jährliche Kontrollen 
Inspektionen: 
- Inbetriebnahme 
- Außerbetriebsetzung 
- Grundreinigung je nach Bedarf und Verschmutzung

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Ein umfänglicher zu erstellender Wartungsplan beinhaltet u.a. die Angaben über Termine, Ausführung der 
Maßnahmen und zu beachtende Merkmalswerte. Weiter wird die Vorbereitung der Durchführung, die 
Vorwegmaßnahmen wie Arbeitsplatzausrüstung, die Schutz- und Sicherheitseinrichtungen, die Durchführung 
(Kontrolle, Reinigung, Einstellen-Justieren), die Funktionsprüfung und die Rückmeldung erfasst. In z.B. 
Arbeitskarten ist auf die erforderlichen Bedienanleitungen und Sicherheitsdatenblätter der jeweiligen 
Maschinen und Geräte, sowie Chemikalien zu verweisen, die der Betreiber mit der Dokumentation zur 
Verfügung stellt. 
 
Inspektionen sind die großen Hauptuntersuchungen der technischen Anlagen. Dies sind die Inbetriebnahmen 
(Frühjahr) und Außerbetriebsetzungen (Herbst) der technischen Anlagen. Hier werden die 
Wiederholungsprüfungen durchgeführt und ggf. einige Anlagenkomponenten demontiert (Überwinterung) 
gereinigt, konserviert und geprüft. 
 
Es wird empfohlen, die Hauptuntersuchungen, die Inbetriebnahme und Außerbetriebsetzung von externen 
Fachfirmen durchführen zu lassen. 
Um die täglichen, wöchentlichen und monatlichen Kontrollen der wassertechnischen Anlagen 
(Brunnenanlagen) zu gewährleisten, wird ein technischer Mitarbeiterpool, bestehend aus ca. 4-6 
Mitarbeiter*innen der Stadt mit umfänglichen technischen Kenntnissen und Befähigungen im Bereich 
Elektrotechnik, Wassertechnik / Haustechnik, empfohlen. 
Dieses Personal muss / sollte permanent in den Bereichen Elektrotechnik und Wassertechnik / Haustechnik 
weitergebildet werden.

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Anlagenverzeichnis 
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2. Anlagenverzeichnis 
Bereic
h 
Anlage
n No. 
Kurzbezeichnung Anza
hl 
der 
Seite
n 
No. 
Rev. 
| 
Datu
m 
Datum 
Erstellung 
Maßstab Plangrö
ße 
[A4/A3/
A0] 
Verfasser 
2.02 Münster | Mauritztor-Brunnen 
2.02 KB Kurzbeschreibung der 
wassertechnischen Anlagen: 
13 - 08.03.2022 kein A4 IBJO 
Münster | Mauritztor-Brunnen 
2.02 BD Bilderdokumentation 
Bestandsaufnahme 08.2021_Gesamt 
Anlage Mauritztor-Brunnen 
9 - 09.02.2022 kein A4 IBJO 
2.02 .01 Technisches Bestandsdatenblatt 2 - 07.03.2022 kein A4 IBJO 
2.02 .02.1 Strangschema 
 
- 08.03.2022 kein 
 
IBJO 
2.02 .02.2 Legende Strangschema 
 
- 08.03.2022 kein 
 
IBJO 
2.02 .03 Lageplan mit Verortung Brunnenanlage 1 - 15.02.2022 kein A3 IBJO 
2.02 .04 Auskunft Leitungspläne_  
1Kanaldaten (SW, RW, MW) 
2Stadtnetze Münster 
(Fernwärme,Gas,Strom, 
Telekom.,Trinkwasser) 
3Telekom 
4Thyssengas 
5Unitymedia 
6Fernwärme 
7Westnetz 
81&1, Versatel 
15 - divers kein divers Stadt MS 
und 
Versorgu
ngs-
träger 
2.02 .05 DB_Pumpe - Jung U6 K Niro D+DS/2 6 - 16.02.2022 kein A4 Jung 
Pumpen 
2.02 .06 Bedienanleitung_Pumpe - Jung U6 K 
Niro D+DS/3 
9 - 16.02.2022 kein A4 Jung 
Pumpen 
2.02 .07 Archivmaterial_Wasserbilder 3 - 02.05.2007 kein A4 Stadt MS 
und 
Versorgu

| KURZPROJEKTBESCHREIBUNG 
Abbildungsverzeichnis 
Ingenieurbüro Jeannine Oehlschläger  
ibjo@live.de          www.ib-jo.de 
Seite 12 
Bereic
h 
Anlage
n No. 
Kurzbezeichnung Anza
hl 
der 
Seite
n 
No. 
Rev. 
| 
Datu
m 
Datum 
Erstellung 
Maßstab Plangrö
ße 
[A4/A3/
A0] 
Verfasser 
ngs-
träger 
2.02 .08 VDE Prüfprotokoll v. 08.04.2020 mit 
Rechnung Fa. Althaus 
3 - 08.04.2020 kein A4 Fa.Althau
s 
2.02 .09 Erforderliche Maßnahmen für die 
Inbetriebnahme des bestehenden 
wassertechnischen Systems_STEP 1 
2 - 07.03.2022 kein A4 IBJO 
2.02 .10 Sanierungsmaßnahmen | Vollsanierung 
| Teilsanierung | Verbesserung_STEP 
2 
2 - 07.03.2022 kein A4 IBJO 
2.02 .11 Wartungs- und 
Instandhaltungsleistungen des 
bestehenden wassertechnischen 
Systems nach STEP 1 
2 - 07.03.2022 kein A4 IBJO 
2.02 .12 Dokumentationsunterlagen_Vorlage 
für den Betreiber - 
Gefährdungsbeurteilung Wartung- und 
Instandhaltung 
59 - 28.02.2022 kein A4 IBJO 
 
3. Abbildungsverzeichnis 
Abb. 1 + 2 Brunnen1_Abmessung ca. 1,20 x 1,20 _ DSäule  ca. 0,45 m | Brunnen 2_Abmessung ca. 1,50 x 
1,50 _ Stein ca. 0,7x0,7 m ................................ ................................ ................................ ............................  2 
Abb. 3 Brunnen 3_Abmessung ca. 1,80 x 1,80 _ D ca. 1,0 m ................................ ................................ ........ 2 
Abb. 4 Strangschema Regelsystem oberirdischen wartungsfreundlichen Niedervoltsystem (ONS) ................ 5 
Abb. 5 Legende Strangschema Regelsystem oberirdischen wartungsfreundlichen Niedervoltsystem (ONS) .. 6

| KURZPROJEKTBESCHREIBUNG 
Verfasser/Autor 
Ingenieurbüro Jeannine Oehlschläger  
ibjo@live.de          www.ib-jo.de 
Seite 13 
4. Verfasser/Autor 
 
Autor:   IBJO- Ingenieurbüro Oehlschläger 
Dipl. Bauingenieurin 
Am Campus 25    |     18182 Bentwisch 
Mobil 0049 172 3824884 
ibjo@live.de     |     www.ib-jo.de 
 
Aktualisierung: 
 
Bentwisch, Dienstag, 08.März 2022 
Revision:       
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Stempel                                                   Unterschrift

1.10. Lamberti_SAN_STEP1

5387 Zeichen

Technisches Bestandsdatenblatt; Sanierung; Wartung Instandhaltung
1.09_Lamberti._BDB+San+W
Baujahr: 1956
Rang: 1
Pos.
Bau- / wasser- und 
elektrotechnische 
Gruppierungen
Anlagenspezifische Baugruppen / Bezeichnungen
Wasserbecken aus Beton mit 
Waschbetontreppen und Quellausläufen
Reservoir / Fertigteil Beton
lichte Höhe Technikraum / Reservoir ≤1,90
Einstiegsluke ohne Öffnungehilfe
Einstiegsleiter u. Einstiegshilfe Reservoir
Technikschacht trocken / Fertigteil
lichte Höhe Technikraum / Reservoir ≥1,90
Be- und Entlüftung Technikschacht 
/Technikraum
Be- und Entlüftungshauben oder Be- und 
Entlüftungsschächte
Einstiegsluke ohne Öffnungehilfe
Einstiegsleiter u. Einstiegshilfe 
Technikschacht / Unterflurbauwerk
Rinnensystem
Rücklaufschächte
Rücklaufsystem / Einlauf im Reservoir / 
Vorlagebehälter
Grobschmutz im Rücklaufsystem im 
Reservoir
Saugleitungssystem
Überlaufarmatur im Reservoir / 
Vorlagebehälter
Hebeanlage
Druckleitungssystem
Umwälzanlage_Pumpe 230 / 400 V ohne 
Frequenzumrichter
Anlagenbezeichnung
Anlagentyp:
1.1 Materialien
1.2 Unterflur-
bauwerke
Ablaufstopfen / Schieber / Entwässerung / 
Bodenablauf mit Schieber für 
Technikschacht
1.3 techn.- und 
wassertech-nische 
Systeme & Geräte 
& Maschinen 
1.09
1) 2) Kurzbeschreibung
1 Prüfung der Einstiege und Luken
Gefährdungsbeurteilung für Einstieg in Reservoir ohne Belüftung
Freimessen vor Betreten
1 Lieferung und Einbau von 2 Stück Einstiegsleiter und 2 Stück Einstiegshilfe gem. DIN 3620 5 , 
DIN 18799-1 6 , DGUV 208-032 7 , DIN 19572:2016-06 8 , UVV VGB74- Leit ern und Tritte
1 Prüfung der Einstiege und Luken
Gefährdungsbeurteilung für Einstieg in Technikschacht ohne Belüftung
Freimessen vor Betreten
1 Lieferung und Einbau einer Einstiegsleiter und Einstiegshilfe gem. DIN 3620-5; DIN 18799-1- 
6; DIN EN ISO 14122-4:2016-10; DIN EN 14396; DGUV 208-032 7; DIN  19572:2016-06 8; 
UVV VGB74- Leitern und Tritte 
2 Grobschmutzfang nachrüsten
2 Bodenablauf prüfen
1 auf Funktion prüfen
1 auf Funktion prüfen
Lamberti-Brunnen
Wasserbecken mit Quelldüsen / Fontänen und /oder Schütten
Erforderliche Maßnahmen für die Inbetriebnahme des bestehenden 
wassertechnischen Systems_STEP 1
Sanierungsempfehlung / Verbesserung / Erneuerung
1) Veränderungen notwendig dringend, sonts keine Inbetriebnahme (rot), zur IB empfholen (gelb), längerfristig (grün)
2) Kurzbeschreibung der Maßnahme
3) Kosteneinschätzung Psch in €
         5.000,00 € 
            250,00 € 
 3)Kosten 
            500,00 € 
         2.500,00 € 
            250,00 € 
2
            250,00 € 
Bodenablauf prüfen
1.09_Lamberti._BDB+San+W
Änderungsdatum 07.03.2022
erstellt von:
IBJO
Tel 01723824884 - www.ib-jo.de Seite 3

Technisches Bestandsdatenblatt; Sanierung; Wartung Instandhaltung
1.09_Lamberti._BDB+San+W
Pos.
Bau- / wasser- und 
elektrotechnische 
Gruppierungen
Anlagenspezifische Baugruppen / Bezeichnungen
Ablauf / Abläufe
Ausläufe
Frischwassernachspeisung
Freier Auslauf im Reservoir / 
Frischwassernachspeisearmatur gem. DIN 
EN 1717 u. DIN 1988-100 
Wasseraufbereitung automatisch
UV-Desinfektion
Schaltschrank / Freiluftschrank
Hausanschlusskasten (HAK)
Zählerplatz (ZP) / Zähleranschlusssäule 
(ZAS)
Schalt- und Steueranlage
FI-Schutzschalter
Steckdosen
Steckdosen
Verkabelung
Klemmung / Anschluss Geräte
MSR Technik / Wasserstandssensorik
Potentialausgleich
Hinweisschilder "Kein Trinkwasser"
Elektrische Wiederholungsprüfung - 
Elektrische Prüfung ortsfeste Anlage gem. 
DIN VDE 0105 Teil 100 
Elektrische Prüfung ortsveränderlicher 
Geräte gem. DIN VDE 0701/0702
Entwässerung an SW-Kanal (Schmutzwasser)
Gefährdungsbeurteilung
Wartungs- und Instandhaltungsleistungen 
Arbeitskarten
1.7 Summen
1.4 elektrotech-
nisches System
Trinkwasserinstallation mit Wasserzähler
1.5 Sonstige 
Ausstattung
Prüfungen
1.6 Sonstiges
1) 2) Kurzbeschreibung
Sanierungsempfehlung / Verbesserung / Erneuerung
1) Veränderungen notwendig dringend, sonts keine Inbetriebnahme (rot), zur IB empfholen (gelb), längerfristig (grün)
2) Kurzbeschreibung der Maßnahme
3) Kosteneinschätzung Psch in €
 3)Kosten 
1 verstopften Ablauf freimachen
1 Trinkwassersystem:  Umrüstung der Trinkwasserinstallation gem. DIN EN 1717  und DIN 
1988-100 als freien Auslauf
1 Ausstattung aller elektrischen Anlagenteilen im Technikschacht und Reservoir gem. IP68, min 
jedoch IP67
1 Wasserdichte Klemmung von Geräten im Reservoir
1 Prüfen ob ein Potentialausgleich vorhanden ist. ggf. Nachrüsten
1 Ausstattung wassertechnische Anlage (Hinweisschilder "Kein Trinkwasser", Beschilderung 
Anlagentechnik etc.)
1 jährliche Wiederholungsprüfung von elektrischen Anlagen gem. DIN VDE 0105 Teil 1 00 
1 Elektroprüfung von ortsveränderlichen Geräten gem. DIN VDE 0701/0702
1 Gefährdungsbeurteilung erstellen
1 Wartungs- und Instandhaltungsleistungen Arbeitskarten
Teilsanierung= aller erforderlichen technischen Normen und Gesetze 
(Trinkwassergesetz, Arbeitsschutz etc.) für technische Anlagen im öffentlichen Raum 
müssen eingehalten werden.
         1.500,00 € 
Neu Trinkwasserinstallation und Anpassung an die automatische Frischwassernachspeisung          1.200,00 € 2
         1.200,00 € 
            250,00 € 
            500,00 € 
            480,00 € 
            350,00 € 
            350,00 € 
           16.030 € 
            350,00 € 
         1.100,00 € 
1.09_Lamberti._BDB+San+W
Änderungsdatum 07.03.2022
erstellt von:
IBJO
Tel 01723824884 - www.ib-jo.de Seite 4

8. Sprickmann_Kurzbeschreibung

23818 Zeichen

Projektkurzbeschreibung 
Phase 2 & Phase 3 
 
Objekt:    Stadt Münster 
Maßnahmenprogramm Sanierung von Brunnenanlagen 
/ architektonische Wasserspiele 
Wassertechnische Anlage: 
Sprickmannplatz 
 
Datum Doku:   Dienstag, 08.März 2022 
 
AG / Bauherr / Betreiber:  Stadt Münster 
Amt für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit 
Gebäude 14  
     Albersloher Weg 450  
     48167 Münster  
 
     Frau Workert 
     Tel.: 0049 251 492-6866 
     workert@stadt-muenster.de 
www.stadt-muenster.de/umwelt 
 
 
Planer:     IBJO Ingenieurbüro Oehlschläger 
     Jeannine Oehlschläger 
     Diplom Bauingenieurin 
     Am Campus 25 
     18182 Bentwisch 
     Tel : 0049 172 3824884 
     www.ib-jo.de 
ibjo@live.de

| KURZPROJEKTBESCHREIBUNG 
Inhaltsverzeichnis 
Ingenieurbüro Jeannine Oehlschläger 
ibjo@live.de     •     www.ib-jo.de 
Seite 1 
Inhaltsverzeichnis   
Inhaltsverzeichnis ........................................................................................................... 1 
1. 1.07_Sprickmannplatz-Brunnen............................................................................ 2 
1.1 Standort, bauliche und technische Ausstattung ..................................................................... 2 
1.1.1 Abbildung wassertechnische Anlage und Standort - Google Maps ................................ 2 
1.1.2 Bauliche Beschreibung und Technische Ausstattung ...................................................... 2 
1.1.3 Maßnahmen für Sanierung und Verbesserung und Gefährdungsbeurteilung ................. 3 
1.1.3.1 Maßnahmen für Sanierung und Verbesserung für die Anlage im Bestand_STEP1 ................. 3 
1.1.3.2 Kurzbeschreibung für ein umfassendes Sanierungskonzept für den Umbau der 
wassertechnischen Anlage in ein Niedervolt Umwälzsystem_STEP2 ..................................................... 5 
 Kurzbeschreibung wartungsfreundliches wassertechnisches oberirdisches 
Niedervoltsystem (ONS) ohne automatische Wasseraufbereitung ................................................... 5 
1.1.3.3 Kosten für den Umbau der Anlage gem. STEP2 .................................................................... 8 
1.1.3.4 Gefährdungsbeurteilung für die wassertechnische Anlage im Bestand .................................. 9 
Gefährdungsbeurteilung für die wassertechnische Anlage im Bestand .............................................. 9 
1.1.4 Wartungs- und Instandhaltungsleistungen des bestehenden wassertechnischen 
Systems nach STEP 1 ..................................................................................................................... 9 
2. Anlagenverzeichnis .............................................................................................. 11 
3. Abbildungsverzeichnis ......................................................................................... 12 
4. Verfasser/Autor ................................................................................................... 13

| KURZPROJEKTBESCHREIBUNG 
1.07_Sprickmannplatz-Brunnen 
Ingenieurbüro Jeannine Oehlschläger 
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Seite 2 
1. 1.07_Sprickmannplatz-Brunnen 
1.1 Standort, bauliche und technische Ausstattung 
1.1.1 Abbildung wassertechnische Anlage und Standort - Google Maps 
 
Abb. 1+2 Anlage Sprickmannplatz Brunnen Koordinaten - 51°59'56.3"N 7°35'41.7"E 
Die wassertechnische Anlage befindet sich in Kinderhaus auf dem Sprickmannplatz in Münster. 
Google Maps Koordinaten: Koordinaten 51°59'56.3"N 7°35'41.7"E 
 
Die Anlage ist der Öffentlichkeit zugänglich und begehbar und teilweise befahrbar. 
1.1.2 Bauliche Beschreibung und Technische Ausstattung 
Gem. Anlage 1.07.01 technisches Bestandsdatenblatt sind alle vorhanden baulichen und technischen 
Baugruppen tabellarisch aufgeführt und die einzelnen Baugruppen im Zustand, wenn möglich, bewertet. 
Gem. Anlage 1.07.02 ist das wassertechnische System mittels Strangschema abgebildet. 
Gem. Anlage 1.07.BD wird der Bestand (August 2021) der Anlage in einer Bilderdokumentation dargestellt. 
 
Die Anlage ist funktionstüchtig und ist in Betrieb. 
Die wassertechnische Anlage besteht ausfolgenden Komponenten: 
1. Unterflurbauwerk als Reservoir mit nass aufgestellter Umwälzpumpe, Frischwassernachspeisung, 
Überlaufarmatur und mittels Schieber bedienbarer Bodenablauf 
2. Oberirdischer Schaltschrank mit der Schalt- und Steueranlage

| KURZPROJEKTBESCHREIBUNG 
1.07_Sprickmannplatz-Brunnen 
Ingenieurbüro Jeannine Oehlschläger 
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Seite 3 
3. Brunnenkunst aus Edelstahl in Form einer Pyramide. Die Pyramide ist in einer Edelstahlwanne 
aufgestellt; zentraler oberer Auslauf im ersten Viertel der Pyramide 
4. Fläche um den Brunnen ist komplett gepflastert 
Das Wasser wird von der nass aufgestellten Pumpe im Reservoir angesaugt und über eine Druckrohrleitung, 
zur Auslaufarmatur der Edelstahlpyramide gepumpt. 
Das Wasser läuft aus der Auslaufarmatur über die Pyramide in die Rücklaufarmatur. Diese Rücklaufarmatur 
ist an die Rücklaufleitungen angeschlossen, die in das Reservoir führt. 
Die Brunnenanlage wird im Umlaufsystem betrieben. 
Das Reservoir wird mittels Sensorengruppen mit Frischwasser nachgespeist. Der Standort des 
Wasserzählerschachtes und des Wasserzählers ist nicht bekannt. 
Die Schalt- und Steueranlage befindet sich in einer Entfernung von ca. 10 m von der Brunnenanlage. 
Eine Wiederholungsprüfung der elektrischen Anlage gem. DIN VDE 0105 Teil 1001 in Anlehnung an die 
Unfallverhütungsvorschrift "DGUV V3 Elektrische Anlage und Betriebsmittel" §5, Absatz1 wurde für das Jahr 
2020 ausgeführt. Jedoch wurde hier nur der Fi-Schutz der Pumpe geprüft. Die Prüfung im Jahr 2021 erfolgte 
nicht. 
Die Prüfung von ortsveränderlichen Geräten gem. DIN VDE 0701/07022 unter Berücksichtigung der DGUV 
Vorschrift 3 (Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung) für das Jahr 2021 erfolgte nicht. 
Die Anlage entspricht nicht den Anforderungen der Trinkwasserinstallation gem. DIN EN 17173 und DIN 
1988-100. 
1.1.3 Maßnahmen für Sanierung und Verbesserung und Gefährdungsbeurteilung 
1.1.3.1 Maßnahmen für Sanierung und Verbesserung für die Anlage im Bestand_STEP1 
Gem. Anlage 1.07.09 werden die einzelnen Baugruppen aufgeführt und auf Grund der zuvor erstellten 
Bewertung die Maßnahmen für den STEP1 erstellt. 
Für die Wiederinbetriebnahme der wassertechnischen Anlage werden folgende Maßnahmen dringend 
empfohlen: 
1. Trinkwasserversorgung klären ggf. neue Trinkwasserinstallation mit Wasserzählereinrichtung von 
dem Versorger 
                                                      
1 DIN VDE 0105-100:2015-10; VDE 0105-100:2015-10_Betrieb von elektrischen Anlagen - Teil 100: Allgemeine Festlegungen 
2 VDI/VDE/DGQ/DKD 2622 Blatt 9.1:2019-05_ Kalibrieren von Messmitteln für elektrische Größen - Prüfgeräte zur Feststellung der elektrischen 
Sicherheit - Elektrische Geräte nach DIN VDE 0701-0702 
3 DIN EN 1717:2011-08_ Schutz des Trinkwassers vor Verunreinigungen in Trinkwasser-Installationen und allgemeine Anforderungen an 
Sicherungseinrichtungen zur Verhütung von Trinkwasserverunreinigungen durch Rückfließen; Deutsche Fassung EN 1717:2000; Technische Regel des 
DVGW

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1.07_Sprickmannplatz-Brunnen 
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Seite 4 
2. Die Umrüstung der Trinkwasserinstallation gem. DIN EN 1717 und DIN 1988-100 als freien 
Auslauf. vgl. Anlage BS.01.6 Hinweise Frischwassernachspeisung von Brunnenanlagen aus dem 
Trinkwassersystem gem. DIN EN 1717 und DIN 1988 
3. Anpassung der der automatischen Frischwassernachspeisung und somit auch Installation von neuen 
Wasserstandssensoren und Anpassung an die neue Schalt- und Steueranlage 
4. neue Wasserstandssensorik mit Trockenlaufschutz PU in Abstimmung auf die Schalt- und 
Steueranlage 
5. Bodenablass für die Entwässerung des Reservoirs vor IB prüfen und ggf. erneuern 
6. Schalt- und Steueranlage gem. erfolgter Prüfung modifizieren 
7. Die jährliche Wiederholungsprüfung von elektrischen Anlagen gem. DIN VDE 0105 Teil 100 und 
ortsveränderlichen Geräten gem. DIN VDE 0701/0702. 
8. Prüfen des vorhandenen Potentialausgleiches 
9. Wasserdichte Klemmung von Geräten im Reservoir 
10. Ausstattung aller elektrischen Anlagenteilen im Reservoir gem. IP68, min jedoch IP67 
11. Lieferung und Einbau einer Einstiegsleiter und Einstiegshilfe gem. DIN 36204, DIN 18799-15, DGUV 
208-0326, DIN EN ISO 14122-47; DIN EN 143968, DIN 19572:2016-069, UVV VGB74- Leitern und 
Tritte 
12. Prüfung der Einstiege und Luken insbesondere des Domes 
13. Im gesamten Bereich der Anlage müssen Warnschilder „Kein Trinkwasser“ inkl. Piktogramm 
aufgestellt werden 
14. Weiter müssen Gefährdungsbeurteilung von dem Betreiber für die Wartung & Instandsetzung der 
wassertechnischen Anlage erstellt und ggf. regelmäßig angepasst werden 
 
Die Kosten für diese empfohlenen Maßnahmen zur Verbesserung / Sanierung der wassertechnischen Anlage 
betragen ca. gem. Anlage 1.07.09   10.890,00 € 
 
                                                      
4 DIN 3620:1987-04_ Steigleitern für Kleinbauwerke der Wasserversorgung 
5 DIN 18799-1:2019-06_ Ortsfeste Steigleiteranlagen an baulichen Anlagen - Sicherheitstechnische Anforderungen und Prüfungen - Teil 1: Steigleitern 
mit Seitenholmen 
6 DGUV 208-032_ Auswahl und Benutzung von Steigleitern 
7 DIN EN ISO 14122-4:2016-10; Sicherheit von Maschinen - Ortsfeste Zugänge zu maschinellen Anlagen - Teil 4: Ortsfeste Steigleitern (ISO 14122-
4:2016); Deutsche Fassung EN ISO 14122-4:2016 
8 DIN EN 14396:2004-04; Ortsfeste Steigleitern für Schächte; Deutsche Fassung EN 14396:2004 
9 DIN 19572:2016-06_ Haltevorrichtungen zum Einsteigen in begehbare Schächte - Anforderungen, Prüfung

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1.07_Sprickmannplatz-Brunnen 
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1.1.3.2 Kurzbeschreibung für ein umfassendes Sanierungskonzept für den Umbau der 
wassertechnischen Anlage in ein Niedervolt Umwälzsystem_STEP2 
Um eine Wartungsfreundlichkeit in Bezug auf Arbeitsintensität und Betriebskosten der Anlage zu erreichen 
schlagen folgenden Sanierungsvorschlag vor: 
1. Umbau des kompletten wassertechnischen Systems in ein oberirdisches Niedervoltsystem (ONS) 
ohne automatische Wasseraufbereitung 
 Kurzbeschreibung wartungsfreundliches wassertechnisches oberirdisches Niedervoltsystem 
(ONS) ohne automatische Wasseraufbereitung 
 
Abb. 3 Strangschema Regelsystem oberirdischen wartungsfreundlichen Niedervoltsystem (ONS)

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Abb. 4 Legende Strangschema Regelsystem oberirdischen wartungsfreundlichen Niedervoltsystem (ONS) 
Die Funktionsweise des oberirdischen wartungsfreundlichen Niedervoltsystem (ONS) unterscheidet sich im 
Gegensatz zu einem wassertechnischen System mit Reservoir oder Technikschacht oder Technikschacht & 
Reservoir mit 230/400 V Umwälzpumpen im Wesentlichen in der Höhe der Investitionskosten, der 
Bedienungsfreundlichkeit und der Wartungs- und Instandhaltungskosten. 
Bei dem ONS werden alle wassertechnischen und elektrotechnischen Bauteile und Komponenten 
oberirdisch zugänglich verbaut. Es wird auf Unterflurbauwerke verzichtet, welches das Herabsteigen in 
solche Schächte komplett abschafft. 
Weiter arbeitet das ONS mit wenig Wasser. Das heißt jedoch auch, das ONS’s nur bei wassertechnischen 
Anlagen zum Einsatz kommen, bei denen wenig Wasser im Umlauf ist und sich wenig Wasser im Reservoirs 
befindet. Große Wasserbecken (V>2m³) oder Wassertische bei denen das Wasser sichtbar ist und auch 
einen bestimmten Wasserspiegel aufweisen muss, benötigen ein gewisses Maß an Wasseraufbereitung, wie 
z.B. Antialgenmittel. Diese Systeme eignen sich nicht für das ONS.

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Seite 7 
Weiter ist ein wesentliches Merkmal der ONS, das die erforderliche Wasserqualität durch angemessene 
Wasserwechsel erfolgt. Das heißt, dass das Reservoir regelmäßig abgelassen wird und mit Frischwasser 
aufgefüllt wird. Dies kann jedoch nur erfolgen, wenn wenig Wasser im Umlauf oder im Reservoir 
gespeichert wird. Die Grenze bei den ONS liegt bei ca. 1,5 m³ Wasser im Reservoir. Somit ist das 
Wasservolumen sehr gering und ist kalkulierbar. Weiter hat dies zur Folge, dass keine Chemikalien wie 
Chlor oder Schwefelsäure (wird zur pH-Wert Senkung eingesetzt) zum Einsatz kommen müssen. 
Bei dem ONS ist jedoch eine manuelle Dosierung von Wasseraufbereitungsmittel selbstverständlich möglich. 
Zu beachten ist jedoch der Anschluss an das Entwässerungssystem. Schließt das Entwässerungssystem an 
den Schmutzwasserkanal an, können auch chemische Wasseraufbereitungsmittel (Schwefelsäure, Chlor, 
Wasserstoffperoxid) manuell dosiert werden. Ist die Entwässerung jedoch an den Regenwasserkanal 
angeschlossen sollten Abstimmungen mit dem Entsorgungsunternehmen getroffen werden. Hier könnten 
ggf. biologische Wasseraufbereitungsmittel angewendet werden. In beiden Fällen müssen immer die 
Anwendungs- und Dosierhinweise der Hersteller beachtet werden. 
Wie schon oben bereits beschrieben werden alle erforderlichen Bauteile & Komponenten bei dem ONS 
oberirdisch zugänglich verbaut. Das heißt jedoch auch, dass diese öffentlich begehbaren Bereiche nur mit 
Niedervoltsystemen betrieben werden dürfen. Dies hat zum Vorteil, dass der Stromverbrauch wesentlich 
geringer als bei herkömmlichen 230/400 v Pumpen ist. Die Förderleistung von Niedervoltpumpen ist in der 
heutigen Zeit sehr beachtlich und für Fontänenfelder und kleine Wasserspiele völlig ausreichend. Weiter 
können durch DMX gesteuerte Pumpen aktive dynamische Wasserbilder, z.B. bei Fontänenfeldern, 
wunderbar erzeugt werden. Optisch unterscheiden sich die Wasserspiele nicht. Die Unterschiede zeigen 
sich deutlich in den Investitionen und in der Wartung und Instandsetzung. 
Ein ONS kann von einer Arbeitskraft allein gewartet werden. 
Bei Systemen mit Unterflurbauwerken ist das nicht so. Allein das Herabsteigen von Schächten erfordert 
immer zwei Arbeitskräfte. Mindestens eine Arbeitskraft muss als Sicherungsposten oben stehen bleiben. 
Weiter ist bei vielen Systemen mit Unterflurbauwerk eine aufwendige Wasseraufbereitung verbaut. Dies ist 
in vielen Fällen jedoch nicht immer notwendig, wie oben beschrieben. Somit sind die Kosten für die Wartung 
dieser Filter- und Dosiertechnik nicht nur hoch, sondern auch die Anforderungen an das Personal in Bezug 
auf die Gefährdung durch die Chemikalien sind relativ hoch. Hier müssen die Gefährdungsbeurteilungen 
dementsprechend angepasst werden. Ein wassertechnisches System mit Unterflurbauwerk erfordert in 
vielen Fällen auch ein großes Reservoir mit im Durschnitt ca. 3-5 m³ Wasservolumen. Diese Wasser im 
Reservoir wird durch die Filter- und Dosiertechnik und dessen Chemie regelmäßig automatisch 
aufgearbeitet. Jedoch ist auch hier eine regelmäßiger Wasserwechsel notwendig. Ein Wasserwechsel 
bedeutet jedoch auch Reinigung des Reservoirs, somit Mehrkosten im Personal, zeitaufwendiger und höhere 
Kosten im Verbrauch von Trinkwasser.

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1.07_Sprickmannplatz-Brunnen 
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Zusammenfassend können folgende Mehrkosten in Bezug auf ein wassertechnisches System mit 
Unterflurbauwerk & Reservoir aufgeführt werden: 
Investitionsmehrkosten Neubau: 
 Bau eines Technikschachtes + Reservoir (entsprechend der notwendigen Belastungsklasse und inkl. 
Erdarbeiten) - 50.000 € 
 Filter und Dosiertechnik mit Probeentnahmearmaturen – 20.000 € 
 Ausstattung Technikschacht + Reservoir mit Hebeanlagen – 6.000 € 
 Be- und Entlüftung, zusätzliche Steuerung in Schaltanlage – 5.000 € 
Summe Mehrkosten in der Investition im Bereich Neubau: ca. > 80.000 €  
Mehrkosten für die Wartung und Instandsetzung: 
 erhöhte Personalaufwand in der Wartung und Betreibung – Mehrkosten in Prüfung, ggf. Reparaturen 
von Geräten und Maschinen 
 sowie die Gefährdungen des Personals durch chemische Wasseraufbereitungsmittel oder 
Desinfektion 
 Gefährdung des Personals durch Besteigen von Schächten (zzgl. 1 Stück Sicherheitsposten, 
Freimessen von Schächten etc.) 
 Gefährdungsbeurteilungen erstellen 
 Personal regelmäßig schulen, Kenntnisse über neue Vorschriften 
 erhöhte Kosten durch Verbrauchsmaterialien (Chemie: Chlor, Schwefelsäure (pH-Wert 
Regulierung) etc.) 
 wöchentliche Wasserprobenentnahmen und Untersuchungen (Kosten pro Wasserprobe ca. 160-250 
€) 
Im Durchschnitt sind die Wartungskosten bei einem ONS um 50% geringer als bei einem herkömmlichen 
wassertechnischen System mit Unterflurbauwerk (Technikschacht & Reservoir). 
1.1.3.3 Kosten für den Umbau der Anlage gem. STEP2 
Gem. Anlage 1.07.10 werden die einzelnen Sanierungsschritte gem. STEP2 tabellarisch beschrieben. 
Die Kosten für diese Verbesserung / Vollsanierung / Teilsanierung der wassertechnischen Anlage betragen 
ca. gem. Anlage 1.07.10   87.525,00 €

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1.1.3.4 Gefährdungsbeurteilung für die wassertechnische Anlage im Bestand 
Allgemeine Informationen zu Gefährdungsbeurteilungen 
Gem. DGUV zu Gefährdungsbeurteilung: 
[Gefährdungsbeurteilung 
Das Arbeitsschutzgesetz verpflichtet den Unternehmer zur Durchführung einer Beurteilung der 
Arbeitsbedingung und in deren Rahmen auch zu einer Beurteilung der Gefährdungen. Der Unternehmer 
muss dabei die Gefährdungen der Beschäftigten bei der Arbeit beurteilen, entsprechende Maßnahmen 
ableiten, diese auf ihre Wirksamkeit kontrollieren und ggf. anpassen, und den Prozess der 
Gefährdungsbeurteilung sowie die Ergebnisse angemessen dokumentieren. Die Gefährdungsbeurteilung 
wird damit zur Grundlage allen betrieblichen Handelns in Sachen Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit.] 
 
Die Vorlage muss von dem Betreiber in Bezug auf die Gefährdungen und deren Schutzmaßnahmen geprüft, 
sowie deren Wirksamkeit, Termine zur Umsetzung der Schutzmaßnahmen und Verantwortlichkeiten 
ergänzt werden. 
Gefährdungsbeurteilung für die wassertechnische Anlage im Bestand 
Gem. Anlage 1.07.12 wurde eine Vorlage einer Gefährdungsbeurteilung für den Betreiber erstellt. 
1.1.4 Wartungs- und Instandhaltungsleistungen des bestehenden wassertechnischen Systems nach 
STEP 1 
Gem. Anlage 1.07.11 werden Wartungs- und Instandhaltungsmaßnahmen, deren Wartungsintervalle in 
Bezug auf die einzelnen Baugruppen empfohlen und tabellarisch dargestellt. 
Grundlage ist die DIN 31051 für die Wartung und Instandhaltung. 
Ein Wartungsplan umfasst folgende Kontrollen: 
- tägliche Kontrolle 
- wöchentliche Kontrollen 
- monatliche Kontrolle 
- ½ jährliche Kontrollen 
- jährliche Kontrollen 
Inspektionen: 
- Inbetriebnahme 
- Außerbetriebsetzung 
- Grundreinigung je nach Bedarf und Verschmutzung

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Ein umfänglicher zu erstellender Wartungsplan beinhaltet u.a. die Angaben über Termine, Ausführung der 
Maßnahmen und zu beachtende Merkmalswerte. Weiter wird die Vorbereitung der Durchführung, die 
Vorwegmaßnahmen wie Arbeitsplatzausrüstung, die Schutz- und Sicherheitseinrichtungen, die Durchführung 
(Kontrolle, Reinigung, Einstellen-Justieren), die Funktionsprüfung und die Rückmeldung erfasst. In z.B. 
Arbeitskarten ist auf die erforderlichen Bedienanleitungen und Sicherheitsdatenblätter der jeweiligen 
Maschinen und Geräte, sowie Chemikalien zu verweisen, die der Betreiber mit der Dokumentation zur 
Verfügung stellt. 
 
Inspektionen sind die großen Hauptuntersuchungen der technischen Anlagen. Dies sind die Inbetriebnahmen 
(Frühjahr) und Außerbetriebsetzungen (Herbst) der technischen Anlagen. Hier werden die 
Wiederholungsprüfungen durchgeführt und ggf. einige Anlagenkomponenten demontiert (Überwinterung) 
gereinigt, konserviert und geprüft. 
 
Es wird empfohlen, die Hauptuntersuchungen, die Inbetriebnahme und Außerbetriebsetzung von externen 
Fachfirmen durchführen zu lassen. 
Um die täglichen, wöchentlichen und monatlichen Kontrollen der wassertechnischen Anlagen 
(Brunnenanlagen) zu gewährleisten, wird ein technischer Mitarbeiterpool, bestehend aus ca. 4-6 
Mitarbeiter*innen der Stadt mit umfänglichen technischen Kenntnissen und Befähigungen im Bereich 
Elektrotechnik, Wassertechnik / Haustechnik, empfohlen. 
Dieses Personal muss / sollte permanent in den Bereichen Elektrotechnik und Wassertechnik / Haustechnik 
weitergebildet werden.

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Anlagenverzeichnis 
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Seite 11 
2. Anlagenverzeichnis 
Bereich Anlage
n No. 
Kurzbezeichnung Anza
hl 
der 
Seite
n 
No. 
Rev. | 
Datum 
Datum 
Erstellung 
Maßstab Plangröß
e 
[A4/A3/A
0] 
Verfasser 
1.07 Münster | Sprickmannplatz-Brunnen 
1.07 KB Kurzbeschreibung der 
wassertechnischen Anlagen: 
13 - 08.03.2022 kein A4 IBJO 
Münster | Sprickmannplatz-
Brunnen 
1.07 BD Bilderdokumentation 
Bestandsaufnahme 
08.2021_Gesamt 
Anlage Sprickmannplatz-
Brunnen 
9 - 07.02.2022 kein A4 IBJO 
1.07 .01 Technisches Bestandsdatenblatt 2 - 07.03.2022 kein A4 IBJO 
1.07 .02.1 Strangschema 1 - 08.03.2022 kein A3 IBJO 
1.07 .02.2 Legende Strangschema 1 - 08.03.2022 kein A4 IBJO 
1.07 .03 Lageplan mit Verortung 
Brunnenanlage 
1 - 15.02.2022 kein A3 IBJO 
1.07 .04 Auskunft Leitungspläne_  
1Kanaldaten (SW, RW, MW) 
2Stadtnetze Münster 
(Fernwärme,Gas,Strom, 
Telekom.,Trinkwasser) 
3Telekom 
4Thyssengas 
5Unitymedia 
6Fernwärme 
7Westnetz 
81&1, Versatel 
13 - divers kein divers Stadt MS 
und 
Versorgu
ngs-
träger 
1.07 .05 DB_Oase USP403D Nr F7 
 
- 
 
kein A4 
 
1.07 .06 Bedienanleitung_Oase 
USP403D Nr F8 
44 - 
 
kein A4 Oase

| KURZPROJEKTBESCHREIBUNG 
Abbildungsverzeichnis 
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Seite 12 
Bereich Anlage
n No. 
Kurzbezeichnung Anza
hl 
der 
Seite
n 
No. 
Rev. | 
Datum 
Datum 
Erstellung 
Maßstab Plangröß
e 
[A4/A3/A
0] 
Verfasser 
1.07 .07 VDE Prüfprotokoll v. 
16.04.2020 mit Rechnung Fa. 
Althaus 
3 - 16.04.2020 kein A4 Fa.Althau
s 
1.07 .08 Dokumentation 
Kamerabefahrung  
- - 19.05.2008 kein A4 Rörs 
1.07 .09 Erforderliche Maßnahmen für 
die Inbetriebnahme des 
bestehenden wassertechnischen 
Systems_STEP 1 
2 - 07.03.2022 kein A4 IBJO 
1.07 .10 Sanierungsmaßnahmen | 
Vollsanierung | Teilsanierung | 
Verbesserung_STEP 2 
2 - 07.03.2022 kein A4 IBJO 
1.07 .11 Wartungs- und 
Instandhaltungsleistungen des 
bestehenden wassertechnischen 
Systems nach STEP 1 
2 - 07.03.2022 kein A4 IBJO 
1.07 .12 Dokumentationsunterlagen_Vor
lage für den Betreiber - 
Gefährdungsbeurteilung 
Wartung- und Instandhaltung 
58 - 28.02.2022 kein A4 IBJO 
 
3. Abbildungsverzeichnis 
Abb. 1+2 Anlage Sprickmannplatz Brunnen Koordinaten - 51°59'56.3"N 7°35'41.7"E ..................................... 2 
Abb. 3 Strangschema Regelsystem oberirdischen wartungsfreundlichen Niedervoltsystem (ONS) ................. 5 
Abb. 4 Legende Strangschema Regelsystem oberirdischen wartungsfreundlichen Niedervoltsystem (ONS) .. 6

| KURZPROJEKTBESCHREIBUNG 
Verfasser/Autor 
Ingenieurbüro Jeannine Oehlschläger 
ibjo@live.de     •     www.ib-jo.de 
Seite 13 
4. Verfasser/Autor 
 
Autor:   IBJO- Ingenieurbüro Oehlschläger 
Dipl. Bauingenieurin 
Am Campus 25    |     18182 Bentwisch 
Mobil 0049 172 3824884 
ibjo@live.de     |     www.ib-jo.de 
 
Aktualisierung: 
 
Bentwisch, Dienstag, 08.März 2022 
Revision:       
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Stempel                                                   Unterschrift

14. Clemenskirche_Kurzbeschreibung

14654 Zeichen

Projektkurzbeschreibung 
Phase 2 & Phase 3 
 
Objekt:    Stadt Münster 
Maßnahmenprogramm Sanierung von Brunnenanlagen 
/ architektonische Wasserspiele 
Wassertechnische Anlage: 
Clemenskirchgarten 
 
Datum Doku:   Dienstag, 08.März 2022 
 
AG / Bauherr / Betreiber:  Stadt Münster 
Amt für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit 
Gebäude 14  
     Albersloher Weg 450  
     48167 Münster  
 
     Frau Workert 
     Tel.: 0049 251 492-6866 
     workert@stadt-muenster.de 
www.stadt-muenster.de/umwelt 
 
 
Planer:     IBJO Ingenieurbüro Oehlschläger 
     Jeannine Oehlschläger 
     Diplom Bauingenieurin 
     Am Campus 25 
     18182 Bentwisch 
     Tel : 0049 172 3824884 
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Inhaltsverzeichnis 
Ingenieurbüro Jeannine Oehlschläger 
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Seite 1 
Inhaltsverzeichnis   
Inhaltsverzeichnis ........................................................................................................... 1 
1. 1.14_Clemenskirchgarten-Brunnen...................................................................... 2 
1.1 Standort, bauliche und technische Ausstattung ..................................................................... 2 
1.1.1 Abbildung wassertechnische Anlage und Standort - Google Maps ................................ 2 
1.1.2 Bauliche Beschreibung und Technische Ausstattung ...................................................... 2 
1.1.3 Maßnahmen für Sanierung und Verbesserung und Gefährdungsbeurteilung ................. 3 
1.1.3.1 Maßnahmen für Sanierung und Verbesserung für die Anlage im Bestand_STEP1 ................. 3 
1.1.3.2 Gefährdungsbeurteilung für die wassertechnische Anlage im Bestand .................................. 4 
Gefährdungsbeurteilung für die wassertechnische Anlage im Bestand .............................................. 5 
1.1.4 Wartungs- und Instandhaltungsleistungen des bestehenden wassertechnischen 
Systems nach STEP 1 ..................................................................................................................... 5 
2. Anlagenverzeichnis ................................................................................................ 7 
3. Abbildungsverzeichnis ........................................................................................... 8 
4. Verfasser/Autor ..................................................................................................... 9

| KURZPROJEKTBESCHREIBUNG 
1.14_Clemenskirchgarten-Brunnen 
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Seite 2 
1. 1.14_Clemenskirchgarten-Brunnen 
1.1 Standort, bauliche und technische Ausstattung 
1.1.1 Abbildung wassertechnische Anlage und Standort - Google Maps 
 
Abb. 1 Kugelbrunnen aus Edelstahl mit zentralen Auslauf auf einer Natursteinplatte und umlaufender 
Rücklaufrinne – Koordinaten 51°57'38.4"N 7°37'50.2"E 
Die wassertechnische Anlage befindet sich im Garten der Clemenskirche in der Stadtmitte von Münster. 
Google Maps Koordinaten: Koordinaten 51°57'38.4"N 7°37'50.2"E 
 
Die Anlage ist der Öffentlichkeit zugänglich und begehbar. 
1.1.2 Bauliche Beschreibung und Technische Ausstattung 
Gem. Anlage 1.14.01 technisches Bestandsdatenblatt sind alle vorhanden baulichen und technischen 
Baugruppen tabellarisch aufgeführt und die einzelnen Baugruppen im Zustand, wenn möglich, bewertet. 
Gem. Anlage 1.14.02 ist das wassertechnische System mittels Strangschema abgebildet. 
Gem. Anlage 1.14.BD wird der Bestand (August 2021) der Anlage in einer Bilderdokumentation dargestellt.

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1.14_Clemenskirchgarten-Brunnen 
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Seite 3 
 
Die Anlage ist funktionstüchtig und ist in Betrieb. 
Die wassertechnische Anlage besteht ausfolgenden Komponenten: 
1. Unterflurbauwerk als Reservoir mit nass aufgestellter Umwälzpumpe, Frischwassernachspeisung, 
Überlaufarmatur und mittels Schieber bedienbarer Bodenablauf 
2. Schalt- und Steueranlage im Technikraum in der Kirche 
3. Brunnenkunst aus Edelstahl in Form einer Kugel. Die Kugel steht auf einer Natursteinplatte; 
zentraler mittiger Auslauf  
4. umlaufende Rücklaufrinne mit 4 Stück Rücklaufschächte  
Das Wasser wird von der nass aufgestellten Pumpe im Reservoir angesaugt und über eine Druckrohrleitung, 
zur Auslaufarmatur der Edelstahlkugel gepumpt. 
Das Wasser läuft aus der Auslaufarmatur über die Kugel in die Rücklaufschächte. Diese Rücklaufschächte 
sind an eine Rücklaufleitung angeschlossen, die in das Reservoir führt. 
Die Brunnenanlage wird im Umlaufsystem betrieben. 
Das Reservoir wird mittels Schwimmerschalter mit Frischwasser nachgespeist. Die Trinkwasserinstallation, 
sowie Schalt- und Steueranlage befinden sich in der Kirche / Technikraum 
Eine Wiederholungsprüfung der elektrischen Anlage gem. DIN VDE 0105 Teil 1001 in Anlehnung an die 
Unfallverhütungsvorschrift "DGUV V3 Elektrische Anlage und Betriebsmittel" §5, Absatz1 wurde für das Jahr 
2020 ausgeführt. Jedoch wurde hier nur der Fi-Schutz der Pumpe geprüft. Die Prüfung im Jahr 2021 erfolgte 
nicht. 
Die Prüfung von ortsveränderlichen Geräten gem. DIN VDE 0701/07022 unter Berücksichtigung der DGUV 
Vorschrift 3 (Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung) für das Jahr 2021 erfolgte nicht. 
Die Anlage entspricht nicht den Anforderungen der Trinkwasserinstallation gem. DIN EN 17173 und DIN 
1988-100. 
1.1.3 Maßnahmen für Sanierung und Verbesserung und Gefährdungsbeurteilung 
1.1.3.1 Maßnahmen für Sanierung und Verbesserung für die Anlage im Bestand_STEP1 
Gem. Anlage 1.14.10 werden die einzelnen Baugruppen aufgeführt und auf Grund der zuvor erstellten 
Bewertung die Maßnahmen für den STEP1 erstellt. 
                                                      
1 DIN VDE 0105-100:2015-10; VDE 0105-100:2015-10_Betrieb von elektrischen Anlagen - Teil 100: Allgemeine Festlegungen 
2 VDI/VDE/DGQ/DKD 2622 Blatt 9.1:2019-05_ Kalibrieren von Messmitteln für elektrische Größen - Prüfgeräte zur Feststellung der elektrischen 
Sicherheit - Elektrische Geräte nach DIN VDE 0701-0702 
3 DIN EN 1717:2011-08_ Schutz des Trinkwassers vor Verunreinigungen in Trinkwasser-Installationen und allgemeine Anforderungen an 
Sicherungseinrichtungen zur Verhütung von Trinkwasserverunreinigungen durch Rückfließen; Deutsche Fassung EN 1717:2000; Technische Regel des 
DVGW

| KURZPROJEKTBESCHREIBUNG 
1.14_Clemenskirchgarten-Brunnen 
Ingenieurbüro Jeannine Oehlschläger 
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Seite 4 
Für die Wiederinbetriebnahme der wassertechnischen Anlage werden folgende Maßnahmen dringend 
empfohlen: 
1. Auslaufarmatur in Brunnenkugel reinigen 
2. Die Umrüstung der Trinkwasserinstallation gem. DIN EN 1717 und DIN 1988-100 als freien 
Auslauf. vgl. Anlage BS.01.6 Hinweise Frischwassernachspeisung von Brunnenanlagen aus dem 
Trinkwassersystem gem. DIN EN 1717 und DIN 1988 
3. Hydrant für Wartungszwecke (Reinigung ) im Bereich der Brunnenanlage 
4. neue Wasserstandssensorik mit Trockenlaufschutz PU in Abstimmung auf die Schalt- und 
Steueranlage 
5. Bodenablass für die Entwässerung des Reservoirs vor IB prüfen 
6. Die jährliche Wiederholungsprüfung von elektrischen Anlagen gem. DIN VDE 0105 Teil 100 und 
ortsveränderlichen Geräten gem. DIN VDE 0701/0702. 
7. Prüfen des vorhandenen Potentialausgleiches 
8. Steckdosen für Wartungszwecke im Bereich der Brunnenanlage 
9. Wasserdichte Klemmung von Geräten im Reservoir 
10. Ausstattung aller elektrischen Anlagenteilen im Reservoir gem. IP68, min jedoch IP67 
11. Im gesamten Bereich der Anlage müssen Warnschilder „Kein Trinkwasser“ inkl. Piktogramm 
aufgestellt werden 
12. Weiter müssen Gefährdungsbeurteilung von dem Betreiber für die Wartung & Instandsetzung der 
wassertechnischen Anlage erstellt und ggf. regelmäßig angepasst werden 
 
Die Kosten für diese empfohlenen Maßnahmen zur Verbesserung / Sanierung der wassertechnischen Anlage 
betragen ca. gem. Anlage 1.14.10   6.490,00 € 
 
1.1.3.2 Gefährdungsbeurteilung für die wassertechnische Anlage im Bestand 
Allgemeine Informationen zu Gefährdungsbeurteilungen 
Gem. DGUV zu Gefährdungsbeurteilung: 
[Gefährdungsbeurteilung 
Das Arbeitsschutzgesetz verpflichtet den Unternehmer zur Durchführung einer Beurteilung der 
Arbeitsbedingung und in deren Rahmen auch zu einer Beurteilung der Gefährdungen. Der Unternehmer 
muss dabei die Gefährdungen der Beschäftigten bei der Arbeit beurteilen, entsprechende Maßnahmen 
ableiten, diese auf ihre Wirksamkeit kontrollieren und ggf. anpassen, und den Prozess der 
Gefährdungsbeurteilung sowie die Ergebnisse angemessen dokumentieren. Die Gefährdungsbeurteilung 
wird damit zur Grundlage allen betrieblichen Handelns in Sachen Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit.]

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1.14_Clemenskirchgarten-Brunnen 
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Seite 5 
Die Vorlage muss von dem Betreiber in Bezug auf die Gefährdungen und deren Schutzmaßnahmen geprüft, 
sowie deren Wirksamkeit, Termine zur Umsetzung der Schutzmaßnahmen und Verantwortlichkeiten 
ergänzt werden. 
Gefährdungsbeurteilung für die wassertechnische Anlage im Bestand 
Gem. Anlage 1.14.12 wurde eine Vorlage einer Gefährdungsbeurteilung für den Betreiber erstellt. 
1.1.4 Wartungs- und Instandhaltungsleistungen des bestehenden wassertechnischen Systems nach 
STEP 1 
Gem. Anlage 1.14.11 werden Wartungs- und Instandhaltungsmaßnahmen, deren Wartungsintervalle in 
Bezug auf die einzelnen Baugruppen empfohlen und tabellarisch dargestellt. 
Grundlage ist die DIN 31051 für die Wartung und Instandhaltung. 
Ein Wartungsplan umfasst folgende Kontrollen: 
- tägliche Kontrolle 
- wöchentliche Kontrollen 
- monatliche Kontrolle 
- ½ jährliche Kontrollen 
- jährliche Kontrollen 
Inspektionen: 
- Inbetriebnahme 
- Außerbetriebsetzung 
- Grundreinigung je nach Bedarf und Verschmutzung 
 
Ein umfänglicher zu erstellender Wartungsplan beinhaltet u.a. die Angaben über Termine, Ausführung der 
Maßnahmen und zu beachtende Merkmalswerte. Weiter wird die Vorbereitung der Durchführung, die 
Vorwegmaßnahmen wie Arbeitsplatzausrüstung, die Schutz- und Sicherheitseinrichtungen, die Durchführung 
(Kontrolle, Reinigung, Einstellen-Justieren), die Funktionsprüfung und die Rückmeldung erfasst. In z.B. 
Arbeitskarten ist auf die erforderlichen Bedienanleitungen und Sicherheitsdatenblätter der jeweiligen 
Maschinen und Geräte, sowie Chemikalien zu verweisen, die der Betreiber mit der Dokumentation zur 
Verfügung stellt. 
 
Inspektionen sind die großen Hauptuntersuchungen der technischen Anlagen. Dies sind die Inbetriebnahmen 
(Frühjahr) und Außerbetriebsetzungen (Herbst) der technischen Anlagen. Hier werden die 
Wiederholungsprüfungen durchgeführt und ggf. einige Anlagenkomponenten demontiert (Überwinterung) 
gereinigt, konserviert und geprüft.

| KURZPROJEKTBESCHREIBUNG 
1.14_Clemenskirchgarten-Brunnen 
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Seite 6 
 
Es wird empfohlen, die Hauptuntersuchungen, die Inbetriebnahme und Außerbetriebsetzung von externen 
Fachfirmen durchführen zu lassen. 
Um die täglichen, wöchentlichen und monatlichen Kontrollen der wassertechnischen Anlagen 
(Brunnenanlagen) zu gewährleisten, wird ein technischer Mitarbeiterpool, bestehend aus ca. 4-6 
Mitarbeiter*innen der Stadt mit umfänglichen technischen Kenntnissen und Befähigungen im Bereich 
Elektrotechnik, Wassertechnik / Haustechnik, empfohlen. 
Dieses Personal muss / sollte permanent in den Bereichen Elektrotechnik und Wassertechnik / Haustechnik 
weitergebildet werden.

| KURZPROJEKTBESCHREIBUNG 
Anlagenverzeichnis 
Ingenieurbüro Jeannine Oehlschläger 
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Seite 7 
2. Anlagenverzeichnis 
Berei
ch 
Anlage
n No. 
Kurzbezeichnung Anzahl 
der 
Seiten 
No. 
Rev. | 
Datum 
Datum Erstellung Maßstab Plangröße 
[A4/A3/A0] 
Verfass
er 
1.14 Münster | Clemenskirchgarten-Brunnen  
1.14 KB Kurzbeschreibung der 
wassertechnischen Anlagen: 
9 - 08.03.2022 kein A4 IBJO 
Münster | 
Clemenskirchgarten-Brunnen  
1.14 BD Bilderdokumentation 
Bestandsaufnahme 
08.2021_Gesamt 
Anlage Clemenskirchgarten-
Brunnen  
10 - 08.02.2022 kein A4 IBJO 
1.14 .01 Technisches 
Bestandsdatenblatt 
2 - 07.03.2022 kein A4 IBJO 
1.14 .02.1 Strangschema 1 - 08.03.2022 kein A3 IBJO 
1.14 .02.2 Legende Strangschema 1 - 08.03.2022 kein A4 IBJO 
1.14 .03 Lageplan mit Verortung 
Brunnenanlage 
1 - 15.02.2022 kein A3 IBJO 
1.14 .04 Auskunft Leitungspläne_  
1Kanaldaten (SW, RW, MW) 
2Stadtnetze Münster 
(Fernwärme,Gas,Strom, 
Telekom.,Trinkwasser) 
3Telekom 
4Thyssengas 
5Unitymedia 
6Fernwärme 
7Westnetz 
81&1, Versatel 
15 - divers kein divers Stadt 
MS und 
Versor
gungs-
träger 
1.14 .05 PDB_Oase USP412-813 3 - 16.02.2022 kein A4 Oase 
1.14 .06 Bedienanleitung_Oase 
USP402-816 
44 - 03.04.2007 kein A4 Oase 
1.14 .07 Lageplan Clemenskirchgarten 
v. 03.11.1988 
1 - 03.11.1988 1:100 A4 SAL 
Planung

| KURZPROJEKTBESCHREIBUNG 
Abbildungsverzeichnis 
Ingenieurbüro Jeannine Oehlschläger 
ibjo@live.de     •     www.ib-jo.de 
Seite 8 
Berei
ch 
Anlage
n No. 
Kurzbezeichnung Anzahl 
der 
Seiten 
No. 
Rev. | 
Datum 
Datum Erstellung Maßstab Plangröße 
[A4/A3/A0] 
Verfass
er 
sgrupp
e  
1.14 .08 Aufsicht & Schnitt 
brunnenanlage 
Clemenskirchgarten v. 
03.01.1989 
1 - 03.01.1989 1:20 
1:10 
A4 SAL 
Planung
sgrupp
e  
1.14 .09 VDE Prüfprotokoll v. 
08.04.2020 mit Rechnung Fa. 
Althaus 
3 - 08.04.2020 kein A4 Fa.Alth
aus 
1.14 .10 Erforderliche Maßnahmen 
für die Inbetriebnahme des 
bestehenden 
wassertechnischen 
Systems_STEP 1 
2 - 07.03.2022 kein A4 IBJO 
1.14 .11 Wartungs- und 
Instandhaltungsleistungen des 
bestehenden 
wassertechnischen Systems 
nach STEP 1 
2 - 07.03.2022 kein A4 IBJO 
1.14 .12 Dokumentationsunterlagen_
Vorlage für den Betreiber - 
Gefährdungsbeurteilung 
Wartung- und Instandhaltung 
59 - 28.02.2022 kein A4 IBJO 
 
3. Abbildungsverzeichnis 
Abb. 1 Kugelbrunnen aus Edelstahl mit zentralen Auslauf auf einer Natursteinplatte und umlaufender 
Rücklaufrinne – Koordinaten 51°57'38.4"N 7°37'50.2"E .................................................................................... 2

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Verfasser/Autor 
Ingenieurbüro Jeannine Oehlschläger 
ibjo@live.de     •     www.ib-jo.de 
Seite 9 
4. Verfasser/Autor 
 
Autor:   IBJO- Ingenieurbüro Oehlschläger 
Dipl. Bauingenieurin 
Am Campus 25    |     18182 Bentwisch 
Mobil 0049 172 3824884 
ibjo@live.de     |     www.ib-jo.de 
 
Aktualisierung: 
 
Bentwisch, Dienstag, 08.März 2022 
Revision:       
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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11. Domplatz_Kurzbeschreibung

13431 Zeichen

Projektkurzbeschreibung 
Phase 2 & Phase 3 
 
Objekt:    Stadt Münster 
Maßnahmenprogramm Sanierung von Brunnenanlagen 
/ architektonische Wasserspiele 
Wassertechnische Anlage: 
Domplatz 
 
Datum Doku:   Dienstag, 08.März 2022 
 
AG / Bauherr / Betreiber:  Stadt Münster 
Amt für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit 
Gebäude 14  
     Albersloher Weg 450  
     48167 Münster  
 
     Frau Workert 
     Tel.: 0049 251 492-6866 
     workert@stadt-muenster.de 
www.stadt-muenster.de/umwelt 
 
 
Planer:     IBJO Ingenieurbüro Oehlschläger 
     Jeannine Oehlschläger 
     Diplom Bauingenieurin 
     Am Campus 25 
     18182 Bentwisch 
     Tel : 0049 172 3824884 
     www.ib-jo.de 
ibjo@live.de

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Inhaltsverzeichnis 
Ingenieurbüro Jeannine Oehlschläger 
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Seite 1 
Inhaltsverzeichnis   
Inhaltsverzeichnis ........................................................................................................... 1 
1. 1.11_Domplatz Trinkwasserbrunnen ................................................................... 2 
1.1 Standort, bauliche und technische Ausstattung ..................................................................... 2 
1.1.1 Abbildung wassertechnische Anlage und Standort - Google Maps ................................ 2 
1.1.2 Bauliche Beschreibung und Technische Ausstattung ...................................................... 2 
1.1.3 Maßnahmen für Sanierung und Verbesserung und Gefährdungsbeurteilung ................. 4 
1.1.3.1 Maßnahmen für Sanierung und Verbesserung für die Anlage im Bestand_STEP1 ................. 4 
1.1.3.2 Gefährdungsbeurteilung für die wassertechnische Anlage im Bestand .................................. 4 
Gefährdungsbeurteilung für die wassertechnische Anlage im Bestand .............................................. 5 
1.1.4 Wartungs- und Instandhaltungsleistungen des bestehenden wassertechnischen 
Systems nach STEP 1 ..................................................................................................................... 5 
2. Anlagenverzeichnis ................................................................................................ 7 
3. Abbildungsverzeichnis ........................................................................................... 8 
4. Verfasser/Autor ..................................................................................................... 9

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1.11_Domplatz Trinkwasserbrunnen 
Ingenieurbüro Jeannine Oehlschläger 
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1. 1.11_Domplatz T rinkwasserbrunnen 
1.1 Standort, bauliche und technische Ausstattung 
1.1.1 Abbildung wassertechnische Anlage und Standort - Google Maps 
 
Abb. 1 Frischwasserbrunnen mit Kupferbecken und Edelstahleinsatz ; stehendes Wasser Koordinaten - 
51°57'43.9"N 7°37'30.5"E 
Die wassertechnische Anlage befindet sich in der Stadtmitte auf dem Domplatz in Münster. 
Google Maps Koordinaten: Koordinaten 51°57'43.9"N 7°37'30.5"E 
 
Die Anlage ist der Öffentlichkeit zugänglich und begehbar. 
1.1.2 Bauliche Beschreibung und Technische Ausstattung 
Gem. Anlage 1.11.01 technisches Bestandsdatenblatt sind alle vorhanden baulichen und technischen 
Baugruppen tabellarisch aufgeführt und die einzelnen Baugruppen im Zustand, wenn möglich, bewertet. 
Gem. Anlage 1.11.02  ist das wassertechnische System mittels Strangschema abgebildet. 
Gem. Anlage 1.11.BD wird der Bestand (August 2021) der Anlage in einer Bilderdokumentation dargestellt.

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1.11_Domplatz Trinkwasserbrunnen 
Ingenieurbüro Jeannine Oehlschläger 
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Seite 3 
 
Die Anlage ist funktionstüchtig und in Betrieb. 
Die wassertechnische Anlage besteht ausfolgenden Komponenten: 
1. Trinkbrunnen als Durchläufer 
2. Becken aus Kupfer / Bronzematerial mit Gitterrostabdeckung 
3. 1 Stück Auslauf großes Becken 
4. 1 Stück Auslauf zusätzliches Edelstahlbecken 
5. Wasserbecken außen aus Betonstein / Naturstein mit innenliegender Kupfer/Bronzewanne 
6. Wasserzählerschacht 
Das Wasser fließt direkt über ein Trinkwasserleitung aus einem Wasserzählerschacht, der sich ca. 10 m von 
der Brunnenanklage befindet, über einen Unterflurschacht am Wasserbecken zu den beiden Ausläufen. 
Im Unterflurschacht ist eine zusätzliche Trinkwasserleitung zum „Kneippbecken“ nachträglich verlegt 
worden. 
Die Anlage entspricht den Anforderungen der Trinkwasserinstallation gem. DIN EN 17171 und DIN 1988-
100. 
Jedoch entspricht das Entwässerungssystem im Becken nicht dem eines öffentlichen Trinkbrunnens, da das 
Wasser im Becken verbleibt und somit verunreinigt. Das Wasser fließt erst über einen Überlauf in einer 
Höhe von ca. 30 cm ab. Das heißt, dass sich im Wasserbecken stehendes Wasser in einer Höhe von 30 cm 
befindet. Die Wasserqualität ist sehr schlecht. Das Wasser ist stark verunreinigt. 
Weiter ist die Entwässerungsleitung höchstwahrscheinlich verstopft. Nach Ablassen des Brunnenbeckens 
wird der angrenzende öffentliche Parkplatz über einen Regenablaufschacht geflutet. 
  
                                                      
1 DIN EN 1717:2011-08_ Schutz des Trinkwassers vor Verunreinigungen in Trinkwasser-Installationen und allgemeine Anforderungen an 
Sicherungseinrichtungen zur Verhütung von Trinkwasserverunreinigungen durch Rückfließen; Deutsche Fassung EN 1717:2000; Technische Regel des 
DVGW

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1.11_Domplatz Trinkwasserbrunnen 
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1.1.3 Maßnahmen für Sanierung und Verbesserung und Gefährdungsbeurteilung 
1.1.3.1 Maßnahmen für Sanierung und Verbesserung für die Anlage im Bestand_STEP1 
Gem. Anlage 1.11.05  werden die einzelnen Baugruppen aufgeführt und auf Grund der zuvor erstellten 
Bewertung die Maßnahmen für den STEP1 erstellt. 
Für die Wiederinbetriebnahme der wassertechnischen Anlage werden folgende Maßnahmen dringend 
empfohlen: 
1. Kneippbeckengröße insbesondere Tiefe verringern über Einsatz aus Kupfer/Bronzeeinsatz mit 
Ablauf und Notüberlauf, somit direkter Ablauf des Trinkwassers - kein stehendes Wasser mehr 
2. keinen Überlauf , nur noch Notüberlauf im Einsatz 
3. Neubau oberirdischer Armaturenschrank in der Nähe des Beckens für die automatische Steuerung 
des Trinkwasserauslaufes und Zwangsteuerung zum Zwecke täglicher Zwangsspülungen zur 
Vermeidung von Stagnationen in der Trinkwasserleitung vgl. Anlage BS.01.6 Hinweise 
Frischwassernachspeisung von Brunnenanlagen aus dem Trinkwassersystem gem. DIN EN 1717 und 
DIN 1988 
4. Armaturensäule mit Trinkwasserinstallation Magnetventil , kleine Steuerung 
5. Verlegung Trinkwasserleitung zum Becken 
6. Steuerung Wasserauslauf über ein Magnetventil mit Bedienknopf / Touchsensor zum Drücken am 
Becken für die Entnahme von Trinkwasser 
7. Spülung / Sanierung /Kamerabefahrung Regenwasserkanalanschlussleitung 
8. Weiter müssen Gefährdungsbeurteilung von dem Betreiber für die Wartung & Instandsetzung der 
wassertechnischen Anlage erstellt und ggf. regelmäßig angepasst werden 
 
Die Kosten für diese empfohlenen Maßnahmen zur Verbesserung / Sanierung der wassertechnischen Anlage 
betragen ca. gem. Anlage 1.11.05   14.350,00 € 
 
1.1.3.2 Gefährdungsbeurteilung für die wassertechnische Anlage im Bestand 
Allgemeine Informationen zu Gefährdungsbeurteilungen 
Gem. DGUV zu Gefährdungsbeurteilung: 
[Gefährdungsbeurteilung 
Das Arbeitsschutzgesetz verpflichtet den Unternehmer zur Durchführung einer Beurteilung der 
Arbeitsbedingung und in deren Rahmen auch zu einer Beurteilung der Gefährdungen. Der Unternehmer 
muss dabei die Gefährdungen der Beschäftigten bei der Arbeit beurteilen, entsprechende Maßnahmen 
ableiten, diese auf ihre Wirksamkeit kontrollieren und ggf. anpassen, und den Prozess der

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1.11_Domplatz Trinkwasserbrunnen 
Ingenieurbüro Jeannine Oehlschläger 
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Gefährdungsbeurteilung sowie die Ergebnisse angemessen dokumentieren. Die Gefährdungsbeurteilung 
wird damit zur Grundlage allen betrieblichen Handelns in Sachen Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit.] 
 
Die Vorlage muss von dem Betreiber in Bezug auf die Gefährdungen und deren Schutzmaßnahmen geprüft, 
sowie deren Wirksamkeit, Termine zur Umsetzung der Schutzmaßnahmen und Verantwortlichkeiten 
ergänzt werden. 
Gefährdungsbeurteilung für die wassertechnische Anlage im Bestand 
Gem. Anlage 1.11.07 wurde eine Vorlage einer Gefährdungsbeurteilung für den Betreiber erstellt. 
 
1.1.4 Wartungs- und Instandhaltungsleistungen des bestehenden wassertechnischen Systems nach 
STEP 1 
Gem. Anlage 1.11.06 werden Wartungs- und Instandhaltungsmaßnahmen, deren Wartungsintervalle in 
Bezug auf die einzelnen Baugruppen empfohlen und tabellarisch dargestellt. 
Grundlage ist die DIN 31051 für die Wartung und Instandhaltung. 
Ein Wartungsplan umfasst folgende Kontrollen: 
- tägliche Kontrolle 
- wöchentliche Kontrollen 
- monatliche Kontrolle 
- ½ jährliche Kontrollen 
- jährliche Kontrollen 
Inspektionen: 
- Inbetriebnahme 
- Außerbetriebsetzung 
- Grundreinigung je nach Bedarf und Verschmutzung 
 
Ein umfänglicher zu erstellender Wartungsplan beinhaltet u.a. die Angaben über Termine, Ausführung der 
Maßnahmen und zu beachtende Merkmalswerte. Weiter wird die Vorbereitung der Durchführung, die 
Vorwegmaßnahmen wie Arbeitsplatzausrüstung, die Schutz- und Sicherheitseinrichtungen, die Durchführung 
(Kontrolle, Reinigung, Einstellen-Justieren), die Funktionsprüfung und die Rückmeldung erfasst. In z.B. 
Arbeitskarten ist auf die erforderlichen Bedienanleitungen und Sicherheitsdatenblätter der jeweiligen 
Maschinen und Geräte, sowie Chemikalien zu verweisen, die der Betreiber mit der Dokumentation zur 
Verfügung stellt.

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1.11_Domplatz Trinkwasserbrunnen 
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Seite 6 
Inspektionen sind die großen Hauptuntersuchungen der technischen Anlagen. Dies sind die Inbetriebnahmen 
(Frühjahr) und Außerbetriebsetzungen (Herbst) der technischen Anlagen. Hier werden die 
Wiederholungsprüfungen durchgeführt und ggf. einige Anlagenkomponenten demontiert (Überwinterung) 
gereinigt, konserviert und geprüft. 
 
Es wird empfohlen, die Hauptuntersuchungen, die Inbetriebnahme und Außerbetriebsetzung von externen 
Fachfirmen durchführen zu lassen. 
Um die täglichen, wöchentlichen und monatlichen Kontrollen der wassertechnischen Anlagen 
(Brunnenanlagen) zu gewährleisten, wird ein technischer Mitarbeiterpool, bestehend aus ca. 4-6 
Mitarbeiter*innen der Stadt mit umfänglichen technischen Kenntnissen und Befähigungen im Bereich 
Elektrotechnik, Wassertechnik / Haustechnik, empfohlen. 
Dieses Personal muss / sollte permanent in den Bereichen Elektrotechnik und Wassertechnik / Haustechnik 
weitergebildet werden.

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Anlagenverzeichnis 
Ingenieurbüro Jeannine Oehlschläger 
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Seite 7 
2. Anlagenverzeichnis 
Bereic
h 
Anlage
n No. 
Kurzbezeichnung Anzah
l der 
Seiten 
No. 
Rev. | 
Datu
m 
Datum Erstellung Maßs
tab 
Plangröße 
[A4/A3/A0] 
Verfasser 
1.11 Münster | Domplatz-Brunnen 
1.11 KB Kurzbeschreibung der 
wassertechnischen Anlagen: 
9 - 08.03.2022 kein A4 IBJO 
Münster | Domplatz-Brunnen 
1.11 BD Bilderdokumentation 
Bestandsaufnahme 
08.2021_Gesamt 
Anlage Domplatz-Brunnen 
8 - 07.02.2022 kein A4 IBJO 
1.11 .01 Technisches Bestandsdatenblatt 1 - 07.03.2022 kein A4 IBJO 
1.11 .02.1 Strangschema 1 - 08.03.2022 kein A3 IBJO 
1.11 .02.2 Legende Strangschema 1 - 08.03.2022 kein A4 IBJO 
1.11 .03 Lageplan mit Verortung 
Brunnenanlage 
1 - 15.02.2022 kein A3 IBJO 
1.11 .04 Auskunft Leitungspläne_  
1Kanaldaten (SW, RW, MW) 
2Stadtnetze Münster 
(Fernwärme,Gas,Strom, 
Telekom.,Trinkwasser) 
3Telekom 
4Thyssengas 
5Unitymedia 
6Fernwärme 
7Westnetz 
81&1, Versatel 
13 - divers kein divers Stadt MS 
und 
Versorgu
ngs-
träger 
1.11 .05 Erforderliche Maßnahmen für die 
Inbetriebnahme des bestehenden 
wassertechnischen Systems_STEP 
1 
1 - 07.03.2022 kein A4 IBJO 
1.11 .06 Wartungs- und 
Instandhaltungsleistungen des 
1 - 07.03.2022 kein A4 IBJO

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Abbildungsverzeichnis 
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Seite 8 
Bereic
h 
Anlage
n No. 
Kurzbezeichnung Anzah
l der 
Seiten 
No. 
Rev. | 
Datu
m 
Datum Erstellung Maßs
tab 
Plangröße 
[A4/A3/A0] 
Verfasser 
bestehenden wassertechnischen 
Systems nach STEP 1 
1.11 .07 Dokumentationsunterlagen_Vorla
ge für den Betreiber - 
Gefährdungsbeurteilung Wartung- 
und Instandhaltung 
20 - 28.02.2022 kein A4 IBJO 
 
3. Abbildungsverzeichnis 
Abb. 1 Frischwasserbrunnen mit Kupferbecken und Edelstahleinsatz ; stehendes Wasser Koordinaten - 
51°57'43.9"N 7°37'30.5"E ................................................................................................................................... 2

| KURZPROJEKTBESCHREIBUNG 
Verfasser/Autor 
Ingenieurbüro Jeannine Oehlschläger 
ibjo@live.de     •     www.ib-jo.de 
Seite 9 
4. Verfasser/Autor 
 
Autor:   IBJO- Ingenieurbüro Oehlschläger 
Dipl. Bauingenieurin 
Am Campus 25    |     18182 Bentwisch 
Mobil 0049 172 3824884 
ibjo@live.de     |     www.ib-jo.de 
 
Aktualisierung: 
 
Bentwisch, Dienstag, 08.März 2022 
Revision:       
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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12. Kiepenkerl_Kurzbeschreibung

11862 Zeichen

Projektkurzbeschreibung 
Phase 2 & Phase 3 
 
Objekt:    Stadt Münster 
Maßnahmenprogramm Sanierung von Brunnenanlagen 
/ architektonische Wasserspiele 
Wassertechnische Anlage: 
Kiepenkerl 
 
Datum Doku:   Dienstag, 08.März 2022 
 
AG / Bauherr / Betreiber:  Stadt Münster 
Amt für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit 
Gebäude 14  
     Albersloher Weg 450  
     48167 Münster  
 
     Frau Workert 
     Tel.: 0049 251 492-6866 
     workert@stadt-muenster.de 
www.stadt-muenster.de/umwelt 
 
 
Planer:     IBJO Ingenieurbüro Oehlschläger 
     Jeannine Oehlschläger 
     Diplom Bauingenieurin 
     Am Campus 25 
     18182 Bentwisch 
     Tel : 0049 172 3824884 
     www.ib-jo.de 
ibjo@live.de

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Inhaltsverzeichnis 
Ingenieurbüro Jeannine Oehlschläger 
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Seite 1 
Inhaltsverzeichnis   
Inhaltsverzeichnis ........................................................................................................... 1 
1. 1.12_Kiepenkerl Trinkwasserbrunnen ................................................................. 2 
1.1 Standort, bauliche und technische Ausstattung ..................................................................... 2 
1.1.1 Abbildung wassertechnische Anlage und Standort - Google Maps ................................ 2 
1.1.2 Bauliche Beschreibung und Technische Ausstattung ...................................................... 3 
1.1.3 Maßnahmen für Sanierung und Verbesserung und Gefährdungsbeurteilung ................. 3 
1.1.3.1 Maßnahmen für Sanierung und Verbesserung für die Anlage im Bestand_STEP1 ................. 3 
1.1.3.2 Gefährdungsbeurteilung für die wassertechnische Anlage im Bestand .................................. 4 
Gefährdungsbeurteilung für die wassertechnische Anlage im Bestand .............................................. 4 
1.1.4 Wartungs- und Instandhaltungsleistungen des bestehenden wassertechnischen 
Systems nach STEP 1 ..................................................................................................................... 4 
2. Anlagenverzeichnis ................................................................................................ 6 
3. Abbildungsverzeichnis ........................................................................................... 7 
4. Verfasser/Autor ..................................................................................................... 8

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1.12_Kiepenkerl Trinkwasserbrunnen 
Ingenieurbüro Jeannine Oehlschläger 
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Seite 2 
1. 1.12_Kiepenkerl T rinkwasserbrunnen 
1.1 Standort, bauliche und technische Ausstattung 
1.1.1 Abbildung wassertechnische Anlage und Standort - Google Maps 
 
Abb. 1 Frischwasserbrunnen aus Naturstein mit Kupferbecken Koordinaten - 51°57'50.9"N 7°37'34.4"E 
Die wassertechnische Anlage befindet sich in der Stadtmitte Bogenstraße- Ecke Spiekerhof/Bogenstraße am 
Gasthaus Großer Kiepenkerl in Münster. 
Google Maps Koordinaten: Koordinaten 51°57'50.9"N 7°37'34.4"E 
 
Die Anlage ist der Öffentlichkeit zugänglich und begehbar.

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1.12_Kiepenkerl Trinkwasserbrunnen 
Ingenieurbüro Jeannine Oehlschläger 
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Seite 3 
1.1.2 Bauliche Beschreibung und Technische Ausstattung 
Gem. Anlage 1.12.01 technisches Bestandsdatenblatt sind alle vorhanden baulichen und technischen 
Baugruppen tabellarisch aufgeführt und die einzelnen Baugruppen im Zustand, wenn möglich, bewertet. 
Gem. Anlage 1.12.02  ist das wassertechnische System mittels Strangschema abgebildet. 
Gem. Anlage 1.12.BD wird der Bestand (August 2021) der Anlage in einer Bilderdokumentation dargestellt. 
 
Die Anlage ist funktionstüchtig und in Betrieb. 
Die wassertechnische Anlage besteht ausfolgenden Komponenten: 
1. Trinkbrunnen als Durchläufer 
2. Kupferbecken mit Überlauf - stehendes Wasser 
3. Überlaufwasser geht in den SW Kanal 
4. Bodenablassvorrichtung 
5. 1 Stück Auslauf 
6. Wasserbecken Naturstein mit innenliegender Kupfer/Bronzewanne 
7. gemauerter Wasserzählerschacht ca. 2m Entfernung vom Brunnen 
Das Wasser fließt direkt über ein Trinkwasserleitung aus einem Wasserzählerschacht zum Auslauf am 
Wasserbecken. 
Die Überlaufarmatur im Beckenrand nimmt das überschüssige Wasser auf und führt es direkt in die 
Schmutzwasserkanalistation. 
Die Anlage entspricht den Anforderungen der Trinkwasserinstallation gem. DIN EN 17171 und DIN 1988-
100. 
Obwohl sich stehendes Wasser im Kupferbecken befindet, hat das Wasser augenscheinlich eine gute 
Wasserqualität. Vermutlich liegt das an dem Kupferbecken. Kupfer soll eine keimtötende Wirkung haben. 
1.1.3 Maßnahmen für Sanierung und Verbesserung und Gefährdungsbeurteilung 
1.1.3.1 Maßnahmen für Sanierung und Verbesserung für die Anlage im Bestand_STEP1 
Gem. Anlage 1.12.06  werden die einzelnen Baugruppen aufgeführt und auf Grund der zuvor erstellten 
Bewertung die Maßnahmen für den STEP1 erstellt. 
Für die Wiederinbetriebnahme der wassertechnischen Anlage werden folgende Maßnahmen dringend 
empfohlen: 
                                                      
1 DIN EN 1717:2011-08_ Schutz des Trinkwassers vor Verunreinigungen in Trinkwasser-Installationen und allgemeine Anforderungen an 
Sicherungseinrichtungen zur Verhütung von Trinkwasserverunreinigungen durch Rückfließen; Deutsche Fassung EN 1717:2000; Technische Regel des 
DVGW

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1.12_Kiepenkerl Trinkwasserbrunnen 
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Seite 4 
1. Installation einer neuen Trinkwasserinstallation im Wasserzählerschacht gem. Absprache mit dem 
Versorgungsunternehmen 
Die Kosten für diese empfohlenen Maßnahmen zur Verbesserung / Sanierung der wassertechnischen Anlage 
betragen ca. gem. Anlage 1.12.06   800,00 € 
1.1.3.2 Gefährdungsbeurteilung für die wassertechnische Anlage im Bestand 
Allgemeine Informationen zu Gefährdungsbeurteilungen 
Gem. DGUV zu Gefährdungsbeurteilung: 
[Gefährdungsbeurteilung 
Das Arbeitsschutzgesetz verpflichtet den Unternehmer zur Durchführung einer Beurteilung der 
Arbeitsbedingung und in deren Rahmen auch zu einer Beurteilung der Gefährdungen. Der Unternehmer 
muss dabei die Gefährdungen der Beschäftigten bei der Arbeit beurteilen, entsprechende Maßnahmen 
ableiten, diese auf ihre Wirksamkeit kontrollieren und ggf. anpassen, und den Prozess der 
Gefährdungsbeurteilung sowie die Ergebnisse angemessen dokumentieren. Die Gefährdungsbeurteilung 
wird damit zur Grundlage allen betrieblichen Handelns in Sachen Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit.] 
 
Die Vorlage muss von dem Betreiber in Bezug auf die Gefährdungen und deren Schutzmaßnahmen geprüft, 
sowie deren Wirksamkeit, Termine zur Umsetzung der Schutzmaßnahmen und Verantwortlichkeiten 
ergänzt werden. 
Gefährdungsbeurteilung für die wassertechnische Anlage im Bestand 
Gem. Anlage 1.12.08wurde eine Vorlage einer Gefährdungsbeurteilung für den Betreiber erstellt. 
 
1.1.4 Wartungs- und Instandhaltungsleistungen des bestehenden wassertechnischen Systems nach 
STEP 1 
Gem. Anlage 1.12.07 werden Wartungs- und Instandhaltungsmaßnahmen, deren Wartungsintervalle in 
Bezug auf die einzelnen Baugruppen empfohlen und tabellarisch dargestellt. 
Grundlage ist die DIN 31051 für die Wartung und Instandhaltung. 
Ein Wartungsplan umfasst folgende Kontrollen: 
- tägliche Kontrolle 
- wöchentliche Kontrollen 
- monatliche Kontrolle 
- ½ jährliche Kontrollen 
- jährliche Kontrollen 
Inspektionen:

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1.12_Kiepenkerl Trinkwasserbrunnen 
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- Inbetriebnahme 
- Außerbetriebsetzung 
- Grundreinigung je nach Bedarf und Verschmutzung 
 
Ein umfänglicher zu erstellender Wartungsplan beinhaltet u.a. die Angaben über Termine, Ausführung der 
Maßnahmen und zu beachtende Merkmalswerte. Weiter wird die Vorbereitung der Durchführung, die 
Vorwegmaßnahmen wie Arbeitsplatzausrüstung, die Schutz- und Sicherheitseinrichtungen, die Durchführung 
(Kontrolle, Reinigung, Einstellen-Justieren), die Funktionsprüfung und die Rückmeldung erfasst. In z.B. 
Arbeitskarten ist auf die erforderlichen Bedienanleitungen und Sicherheitsdatenblätter der jeweiligen 
Maschinen und Geräte, sowie Chemikalien zu verweisen, die der Betreiber mit der Dokumentation zur 
Verfügung stellt. 
 
Inspektionen sind die großen Hauptuntersuchungen der technischen Anlagen. Dies sind die Inbetriebnahmen 
(Frühjahr) und Außerbetriebsetzungen (Herbst) der technischen Anlagen. Hier werden die 
Wiederholungsprüfungen durchgeführt und ggf. einige Anlagenkomponenten demontiert (Überwinterung) 
gereinigt, konserviert und geprüft. 
 
Es wird empfohlen, die Hauptuntersuchungen, die Inbetriebnahme und Außerbetriebsetzung von externen 
Fachfirmen durchführen zu lassen. 
Um die täglichen, wöchentlichen und monatlichen Kontrollen der wassertechnischen Anlagen 
(Brunnenanlagen) zu gewährleisten, wird ein technischer Mitarbeiterpool, bestehend aus ca. 4-6 
Mitarbeiter*innen der Stadt mit umfänglichen technischen Kenntnissen und Befähigungen im Bereich 
Elektrotechnik, Wassertechnik / Haustechnik, empfohlen. 
Dieses Personal muss / sollte permanent in den Bereichen Elektrotechnik und Wassertechnik / Haustechnik 
weitergebildet werden.

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Anlagenverzeichnis 
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2. Anlagenverzeichnis 
Bereic
h 
Anlage
n No. 
Kurzbezeichnung Anzahl 
der 
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Datum 
Erstellung 
Maßs
tab 
Plangröße 
[A4/A3/A0] 
Verfasser 
1.12 Münster | Kiepenkerl-Brunnen 
1.12 KB Kurzbeschreibung der 
wassertechnischen Anlagen: 
8 - 08.03.2022 kein A4 IBJO 
Münster | Kiepenkerl-Brunnen 
1.12 BD Bilderdokumentation 
Bestandsaufnahme 
08.2021_Gesamt 
Anlage Kiepenkerl-Brunnen 
7 - 07.02.2022 kein A4 IBJO 
1.12 .01 Technisches Bestandsdatenblatt 1 - 07.03.2022 kein A4 IBJO 
1.12 .02.1 Strangschema 1 - 08.03.2022 kein A3 IBJO 
1.12 .02.2 Legende Strangschema 1 - 08.03.2022 kein A4 IBJO 
1.12 .03 Lageplan mit Verortung 
Brunnenanlage 
1 - 15.02.2022 kein A3 IBJO 
1.12 .04 Auskunft Leitungspläne_  
1Kanaldaten (SW, RW, MW) 
2Stadtnetze Münster 
(Fernwärme,Gas,Strom, 
Telekom.,Trinkwasser) 
3Telekom 
4Thyssengas 
5Unitymedia 
6Fernwärme 
7Westnetz 
81&1, Versatel 
12 - divers kein divers Stadt 
MS und 
Versor
gungs-
träger 
1.12 .05 Archivmaterial Kiepenkerl 
Installationsmaterial Trinkwasser 
2007 
3 - 17.04.2007 kein A4 Herma
nn 
Hoffma
nn 
1.12 .06 Erforderliche Maßnahmen für die 
Inbetriebnahme des bestehenden 
wassertechnischen Systems_STEP 
1 
1 - 07.03.2022 kein A4 IBJO

| KURZPROJEKTBESCHREIBUNG 
Abbildungsverzeichnis 
Ingenieurbüro Jeannine Oehlschläger 
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Seite 7 
Bereic
h 
Anlage
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Kurzbezeichnung Anzahl 
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Datum 
Erstellung 
Maßs
tab 
Plangröße 
[A4/A3/A0] 
Verfasser 
1.12 .07 Wartungs- und 
Instandhaltungsleistungen des 
bestehenden wassertechnischen 
Systems nach STEP 1 
1 - 07.03.2022 kein A4 IBJO 
1.12 .08 Dokumentationsunterlagen_Vorla
ge für den Betreiber - 
Gefährdungsbeurteilung Wartung- 
und Instandhaltung 
58 - 28.02.2022 kein A4 IBJO 
 
3. Abbildungsverzeichnis 
Abb. 1 Frischwasserbrunnen aus Naturstein mit Kupferbecken Koordinaten - 51°57'50.9"N 7°37'34.4"E ....... 2

| KURZPROJEKTBESCHREIBUNG 
Verfasser/Autor 
Ingenieurbüro Jeannine Oehlschläger 
ibjo@live.de     •     www.ib-jo.de 
Seite 8 
4. Verfasser/Autor 
 
Autor:   IBJO- Ingenieurbüro Oehlschläger 
Dipl. Bauingenieurin 
Am Campus 25    |     18182 Bentwisch 
Mobil 0049 172 3824884 
ibjo@live.de     |     www.ib-jo.de 
 
Aktualisierung: 
 
Bentwisch, Dienstag, 08.März 2022 
Revision:       
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Stempel                                                   Unterschrift

15. Harsewinkel_Kurzbeschreibung

26420 Zeichen

Projektkurzbeschreibung 
Phase 2 & Phase 3 
 
Objekt:    Stadt Münster 
Maßnahmenprogramm Sanierung von Brunnenanlagen 
/ architektonische Wasserspiele 
Wassertechnische Anlage: 
Harsewinkelplatz 
 
Datum Doku:   Dienstag, 08.März 2022 
 
AG / Bauherr / Betreiber:  Stadt Münster 
Amt für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit  
Gebäude 14  
     Albersloher Weg 450  
     48167 Münster  
 
     Frau Workert 
     Tel.: 0049 251 492-6866 
     workert@stadt-muenster.de 
www.stadt-muenster.de/umwelt 
 
 
Planer:     IBJO Ingenieurbüro Oehlschläger  
     Jeannine Oehlschläger 
     Diplom Bauingenieurin 
     Am Campus 25 
     18182 Bentwisch 
     Tel : 0049 172 3824884 
     www.ib-jo.de 
ibjo@live.de

| KURZPROJEKTBESCHREIBUNG 
Inhaltsverzeichnis 
Ingenieurbüro Jeannine Oehlschläger  
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Seite 1 
Inhaltsverzeichnis   
Inhaltsverzeichnis ................................ ................................ ................................ ....... 1 
1. 1.15_Harsewinkelplatz ................................ ................................ ....................... 2 
1.1 Standort, bauliche und technische Ausstattung ........................................................................ 2 
1.1.1 Abbildung wassertechnische Anlage und Standort - Google Maps ................................. 2 
1.1.2 Bauliche Beschreibung und Technische Ausstattung  ....................................................... 2 
1.1.3 Maßnahmen für Sanierung und Verbesserung und Gefährdungsbeurteilung  ................. 4 
1.1.3.1 Maßnahmen für Sanierung und Verbesserung für die Anlage im Bestand_STEP1 ................ 4 
1.1.3.2 Alternativer Sanierungsvorschlag zu STEP1_Teilsanierung und Verbesserung mit 
Wasseraufbereitungstechnik ................................ ................................ ................................ .............. 5 
1.1.3.3 Kurzbeschreibung für ein umfassendes Sanierungskonzept für den Umbau der 
wassertechnischen Anlage in ein Niedervolt Umwälzsystem_STEP2 ................................ .................. 6 
 Kurzbeschreibung wartungsfreundliches wassertechnisches oberirdisches 
Niedervoltsystem (ONS) ohne automatische Wasseraufbereitung ................................ ................ 6 
1.1.3.4 Kosten für den Umbau der Anlage gem. STEP2 ................................ ................................ . 9 
1.1.3.5 Gefährdungsbeurteilung für die wassertechnische Anlage im Bestand ..............................  10 
Gefährdungsbeurteilung für die wassertechnische Anlage im Bestand ................................ .......... 10 
1.1.4 Wartungs- und Instandhaltungsleistungen des bestehenden wassertechnischen 
Systems nach STEP 1 ....................................................................................................................... 10 
2. Anlagenverzeichnis ................................ ................................ ........................... 12 
3. Abbildungsverzeichnis ................................ ................................ ...................... 13 
4. Verfasser/Autor ................................ ................................ ................................  14

| KURZPROJEKTBESCHREIBUNG 
1.15_Harsewinkelplatz 
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Seite 2 
1. 1.15_Harsewinkelplatz 
1.1 Standort, bauliche und technische Ausstattung  
1.1.1 Abbildung wassertechnische Anlage und Standort - Google Maps 
 
Abb. 1 Wasserbild Harsewinkelplatz Brunnen (Quelle: https://mapio.net/pic/p-42164761/)Koordinaten - 
51°57'32.4"N 7°37'44.4"E 
Die wassertechnische Anlage befindet sich in der Stadtmitte in Münster. 
Google Maps Koordinaten: Koordinaten 51°57'32.4"N 7°37'44.4"E 
 
Die Anlage ist der Öffentlichkeit zugänglich, begehbar und teilweise befahrbar. 
1.1.2 Bauliche Beschreibung und Technische Ausstattung 
Gem. Anlage 1.15.01 technisches Bestandsdatenblatt sind alle vorhanden baulichen und technischen 
Baugruppen tabellarisch aufgeführt und die einzelnen Baugruppen im Zustand, wenn möglich, bewertet. 
Gem. Anlage 1.15.02 ist das wassertechnische System mittels Strangschema abgebildet.

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1.15_Harsewinkelplatz 
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Seite 3 
Gem. Anlage 1.15.BD wird der Bestand (August 2021) der Anlage in einer Bilderdokumentation dargestellt. 
 
Die Anlage ist nicht funktionstüchtig und außer Betrieb. 
Die wassertechnische Anlage besteht ausfolgenden Komponenten: 
1. Unterflurbauwerk als Reservoir , Frischwassernachspeisung, Überlaufarmatur 
2. Unterflurbauwerk als Technikschacht mit trocken aufgestellter Umwälzpumpe, Bodenablauf, 
Trinkwasserinstallation mit Magnetventil 
3. Wasserbecken aus Naturstein vollständig mit Kleinpflaster gepflastert 
4. Auslaufbecken mit Überlaufkante aus Naturstein mit Ablaufschacht mit Gitterostabdeckung und 
Quellauslauf 
5. umlaufende Rücklaufrinne mit 3 Stück Rücklaufschächten liegt vertieft im Becken 
6. Treppenstufen bis Rücklaufrinne 
7. 2 Kunstelemente aus Naturstein auf dem Beckenrand 
Das Wasser wird von der trocken aufgestellten Pumpe im Technikschacht aus dem Reservoir angesaugt und 
zu der 1 Stück bodennahe Auslaufdüse im Brunnenbecken gepumpt. 
Das Wasser sprudelt aus der Düse. Das Wasser läuft aus dem Becken über die umlaufende Überlaufkante in 
die umlaufende Rücklaufrinne zu den 3 Stück Rücklaufschächten. Die Rücklaufschächte sind an 
Rücklaufleitungen angeschlossen, die zu einer gemeinsamen Rücklaufleitung zusammengeführt werden, die 
dann in das Reservoir entleert. 
Die Brunnenanlage wird im Umlaufsystem betrieben. 
Das Reservoir wird mittels Wasserstandssensoren und Magnetventil mit Frischwasser nachgespeist. 
Die Schalt- und Steueranlage befindet sich in einem oberirdischen Freiluftschrank aus glasfaserverstärktem 
Polyester in einer ca. Entfernung von 30 m. 
Hier befindet sich auch der Hausanschlusskasten und Zählerplatz für die Stromversorgung. 
Eine Wiederholungsprüfung der elektrischen Anlage gem. DIN VDE 0105 Teil 1001 in Anlehnung an die 
Unfallverhütungsvorschrift "DGUV V3 Elektrische Anlage und Betriebsmittel" §5, Absatz1 wurde für das Jahr 
2020 ausgeführt. Im das Jahr 2021 wurde keine Prüfung ausgeführt. 
Die Prüfung von ortsveränderlichen Geräten gem. DIN VDE 0701/07022 unter Berücksichtigung der DGUV 
Vorschrift 3 (Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung) wurde für das Jahr 2021 nicht ausgeführt. Somit 
entspricht die Anlage nicht der derzeitigen Norm, da die Prüfung nicht erfolgte. 
                                                   
1 DIN VDE 0105-100:2015-10; VDE 0105-100:2015-10_Betrieb von elektrischen Anlagen - Teil 100: Allgemeine Festlegungen 
2 VDI/VDE/DGQ/DKD 2622 Blatt 9.1:2019 -05_ Kalibrieren von Messmitteln für elektrische Größen - Prüfgeräte zur Feststellung der elektrischen 
Sicherheit - Elektrische Geräte nach DIN VDE 0701 -0702

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1.15_Harsewinkelplatz 
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Seite 4 
Die Anlage entspricht ggf. den Anforderungen der Trinkwasserinstallation gem. DIN EN 17173 und DIN 
1988-100. Dies muss gem. STEP1 geprüft werden. 
1.1.3 Maßnahmen für Sanierung und Verbesserung und Gefährdungsbeurteilung 
1.1.3.1 Maßnahmen für Sanierung und Verbesserung für die Anlage im Bestand_STEP1 
Gem. Anlage 1.15.09werden die einzelnen Baugruppen aufgeführt und auf Grund der zuvor erstellten 
Bewertung die Maßnahmen für den STEP1 erstellt. 
Für die Wiederinbetriebnahme der wassertechnischen Anlage werden folgende Maßnahmen dringend 
empfohlen: 
1. Wasserbecken reinigen 
2. Rücklaufschächte reinigen 
3. Rücklaufleitungen prüfen – Kamerabefahrung 
4. Ablaufarmatur / Ablaufschacht im Becken reinigen, wartungsfreundlich modifizieren, Schacht 
erweitern zusätzlichen mit Grobschmutz einbauen 
5. Überlaufarmatur im Reservoir prüfen 
6. Auslaufdüse im Becken prüfen 
7. Prüfen ob die Trinkwasserinstallation gem. DIN EN 1717 und DIN 1988-100 als freien Auslauf 
ausgeführt ist vgl. Anlage BS.01.6 Hinweise Frischwassernachspeisung von Brunnenanlagen aus dem 
Trinkwassersystem gem. DIN EN 1717 und DIN 1988 
8. Neue Wasserstandssensoren 
9. Die jährliche Wiederholungsprüfung von elektrischen Anlagen gem. DIN VDE 0105 Teil 100 und 
ortsveränderlichen Geräten gem. DIN VDE 0701/0702. 
10. Prüfen ob ein Potentialausgleiches vorhanden ist. Im Falle es ist kein Potentialausgleiches vorhanden 
muss dieser nachgerüstet werden. 
11. Wasserdichte Klemmung von Geräten im Reservoir 
12. Ausstattung aller elektrischen Anlagenteilen im Reservoir gem. IP68, min jedoch IP67 
                                                   
3 DIN EN 1717:2011-08_ Schutz des Trinkwassers vor Verunreinigungen in Trinkwasser -Installationen und allgemeine Anforderungen an 
Sicherungseinrichtungen zur Verhütung von Trinkwasserverunreinigungen durch Rückfließen; Deutsche Fassung EN 1717:2000; Techn ische Regel des 
DVGW

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1.15_Harsewinkelplatz 
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13. Lieferung und Einbau einer Einstiegsleiter und Einstiegshilfe gem. DIN 36204, DIN 18799-15, DGUV 
208-0326, DIN EN ISO 14122-47; DIN EN 143968, DIN 19572:2016-069, UVV VGB74- Leitern und 
Tritte 
14. Prüfung der Einstiege und Luken insbesondere des Domes 
15. Be- und Entlüftung im Technikschacht herstellen (Kosten ohne Erdarbeiten) 
16. oberirdische Be- und Entlüftungshauben herstellen (Kosten ohne Erdarbeiten) 
17. neue Luke tagwasserdicht mit Öffnungshilfen, Belastungsklasse D400 - Dom für Einbau anpassen 
18. Im gesamten Bereich der Anlage müssen Warnschilder „Kein Trinkwasser“ inkl. Piktogramm 
aufgestellt werden 
19. Weiter müssen Gefährdungsbeurteilung von dem Betreiber für die Wartung & Instandsetzung der 
wassertechnischen Anlage erstellt und ggf. regelmäßig angepasst werden 
 
Die Kosten für diese empfohlenen Maßnahmen zur Verbesserung / Sanierung der wassertechnischen Anlage 
betragen ca. gem. Anlage 1.15.09   31.820,00 € 
 
1.1.3.2 Alternativer Sanierungsvorschlag zu STEP1_Teilsanierung und Verbesserung mit 
Wasseraufbereitungstechnik 
Gem. Anlage 1.15.10 wird eine Alternative Sanierungsvariante tabellarisch aufgeführt. Da der bauliche 
Zustand des vorhandenen Technikschachts sehr gut ist, kann dieser ggf. weitergenutzt werden. Die 
Sanierungsvariante umfasst die bauliche Verbesserung des Technikschachtes, u.a. die Montage einer Be- und 
Entlüftung. Die Installation einer Hebeanlage in einem Pumpensumpf, die Unterbringung der Schalt-und 
Steueranlage, sowie die Montage einer Filteranlage mit Filterpumpe, Filterkessel (AFM Filtermaterial, 
Flockungsmittel) , inkl. Saugleitungssystem und Filterleitung bis Reservoir, Meß-Regel und Dosiertechnik, 
Filterkessel mit automatischer Rückspülung, Anschluss Rückspülleitung an die Überlaufarmatur, einschl. aller 
Kernbohrungen und Ringraumdichtungen. 
Jedoch wird bei dieser Variante das Brunnenbecken nicht weiter baulich saniert wie z.B. im STEP2. Somit ist 
die Wasserdichtigkeit der Brunnenanlage  
                                                   
4 DIN 3620:1987-04_ Steigleitern für Kleinbauwerke der Wasserversorgung  
5 DIN 18799-1:2019-06_ Ortsfeste Steigleiteranlagen an baulichen Anlagen - Sicherheitstechnische Anforderungen und Prüfungen - Teil 1: Steigleitern 
mit Seitenholmen 
6 DGUV 208-032_ Auswahl und Benutzung  von Steigleitern 
7 DIN EN ISO 14122-4:2016-10; Sicherheit von Maschinen - Ortsfeste Zugänge zu maschinellen Anlagen - Teil 4: Ortsfeste Steigleitern (ISO 14122 -
4:2016); Deutsche Fassung EN ISO 14122 -4:2016 
8 DIN EN 14396:2004-04; Ortsfeste Steigleitern für Schächte ; Deutsche Fassung EN 14396:2004 
9 DIN 19572:2016-06_ Haltevorrichtungen zum Einsteigen in begehbare Schächte - Anforderungen, Prüfung

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Die Kosten für diese empfohlenen Maßnahmen zur Verbesserung / Sanierung der wassertechnischen Anlage 
betragen ca. gem. Anlage 1.15.10   95.790,00 € 
 
1.1.3.3 Kurzbeschreibung für ein umfassendes Sanierungskonzept für den Umbau der 
wassertechnischen Anlage in ein Niedervolt Umwälzsystem_STEP2 
Um eine Wartungsfreundlichkeit in Bezug auf Arbeitsintensität und Betriebskosten der Anlage zu erreichen 
schlagen wir folgenden Sanierungsvorschlag vor: 
1. Umbau des kompletten wassertechnischen Systems in ein oberirdisches Niedervoltsystem (ONS) 
ohne automatische Wasseraufbereitung 
 Kurzbeschreibung wartungsfreundliches wassertechnisches oberirdisches Niedervoltsystem 
(ONS) ohne automatische Wasseraufbereitung 
 
Abb. 2 Strangschema Regelsystem oberirdischen wartungsfreundlichen Niedervoltsystem (ONS)

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1.15_Harsewinkelplatz 
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Abb. 3 Legende Strangschema Regelsystem oberirdischen wartungsfreundlichen Niedervoltsystem (ONS) 
Die Funktionsweise des oberirdischen wartungsfreundlichen Niedervoltsystem (ONS) unterscheidet sich im 
Gegensatz zu einem wassertechnischen System mit Reservoir oder Technikschacht oder Technikschacht & 
Reservoir mit 230/400 V Umwälzpumpen im Wesentlichen in der Höhe der Investitionskosten, der 
Bedienungsfreundlichkeit und der Wartungs- und Instandhaltungskosten. 
Bei dem ONS werden alle wassertechnischen und elektrotechnischen Bauteile und Komponenten 
oberirdisch zugänglich verbaut. Es wird auf Unterflurbauwerke verzichtet, welches das Herabsteigen in 
solche Schächte komplett abschafft. 
Weiter arbeitet das ONS mit wenig Wasser. Das heißt jedoch auch, das ONS’s nur bei wassertechnischen 
Anlagen zum Einsatz kommen, bei denen wenig Wasser im Umlauf ist und sich wenig Wasser im Reservoirs 
befindet. Große Wasserbecken (V>2m³) oder Wassertische bei denen das Wasser sichtbar ist und auch 
einen bestimmten Wasserspiegel aufweisen muss, benötigen ein gewisses Maß an Wasseraufbereitung, wie 
z.B. Antialgenmittel. Diese Systeme eignen sich nicht für das ONS.

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Weiter ist ein wesentliches Merkmal der ONS, das die erforderliche Wasserqualität durch angemessene 
Wasserwechsel erfolgt. Das heißt, dass das Reservoir regelmäßig abgelassen wird und mit Frischwasser 
aufgefüllt wird. Dies kann jedoch nur erfolgen, wenn wenig Wasser im Umlauf oder im Reservoir 
gespeichert wird. Die Grenze bei den ONS liegt bei ca. 1,5 m³ Wasser im Reservoir. Somit ist das 
Wasservolumen sehr gering und ist kalkulierbar. Weiter hat dies zur Folge, dass keine Chemikalien wie 
Chlor oder Schwefelsäure (wird zur pH-Wert Senkung eingesetzt) zum Einsatz kommen müssen. 
Bei dem ONS ist jedoch eine manuelle Dosierung von Wasseraufbereitungsmittel selbstverständlich möglich. 
Zu beachten ist jedoch der Anschluss an das Entwässerungssystem. Schließt das Entwässerungssystem an 
den Schmutzwasserkanal an, können auch chemische Wasseraufbereitungsmittel (Schwefelsäure, Chlor, 
Wasserstoffperoxid) manuell dosiert werden. Ist die Entwässerung jedoch an den Regenwasserkanal 
angeschlossen sollten Abstimmungen mit dem Entsorgungsunternehmen getroffen werden. Hier könnten 
ggf. biologische Wasseraufbereitungsmittel angewendet werden. In beiden Fällen müssen immer die 
Anwendungs- und Dosierhinweise der Hersteller beachtet werden. 
Wie schon oben bereits beschrieben werden alle erforderlichen Bauteile & Komponenten bei dem ONS 
oberirdisch zugänglich verbaut. Das heißt jedoch auch, dass diese öffentlich begehbaren Bereiche nur mit 
Niedervoltsystemen betrieben werden dürfen. Dies hat zum Vorteil, dass der Stromverbrauch wesentlich 
geringer als bei herkömmlichen 230/400 v Pumpen ist. Die Förderleistung von Niedervoltpumpen ist in der 
heutigen Zeit sehr beachtlich und für Fontänenfelder und kleine Wasserspiele völlig ausreichend. Weiter 
können durch DMX gesteuerte Pumpen aktive dynamische Wasserbilder, z.B. bei Fontänenfeldern, 
wunderbar erzeugt werden. Optisch unterscheiden sich die Wasserspiele nicht. Die Unterschiede zeigen 
sich deutlich in den Investitionen und in der Wartung und Instandsetzung. 
Ein ONS kann von einer Arbeitskraft allein gewartet werden. 
Bei Systemen mit Unterflurbauwerken ist das nicht so. Allein das Herabsteigen von Schächten erfordert 
immer zwei Arbeitskräfte. Mindestens eine Arbeitskraft muss als Sicherungsposten oben stehen bleiben. 
Weiter ist bei vielen Systemen mit Unterflurbauwerk eine aufwendige Wasseraufbereitung verbaut. Dies ist 
in vielen Fällen jedoch nicht immer notwendig, wie oben beschrieben. Somit sind die Kosten für die Wartung 
dieser Filter- und Dosiertechnik nicht nur hoch, sondern auch die Anforderungen an das Personal in Bezug 
auf die Gefährdung durch die Chemikalien sind relativ hoch. Hier müssen die Gefährdungsbeurteilungen 
dementsprechend angepasst werden. Ein wassertechnisches System mit Unterflurbauwerk erfordert in 
vielen Fällen auch ein großes Reservoir mit im Durschnitt ca. 3-5 m³ Wasservolumen. Diese Wasser im 
Reservoir wird durch die Filter- und Dosiertechnik und dessen Chemie regelmäßig automatisch 
aufgearbeitet. Jedoch ist auch hier ein regelmäßiger Wasserwechsel notwendig. Ein Wasserwechsel bedeutet 
jedoch auch Reinigung des Reservoirs, somit Mehrkosten im Personal, zeitaufwendiger und höhere Kosten 
im Verbrauch von Trinkwasser.

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Seite 9 
Zusammenfassend können folgende Mehrkosten in Bezug auf ein wassertechnisches System mit 
Unterflurbauwerk & Reservoir aufgeführt werden: 
Investitionsmehrkosten Neubau: 
 Bau eines Technikschachtes + Reservoir (entsprechend der notwendigen Belastungsklasse und inkl. 
Erdarbeiten) - 50.000 € 
 Filter und Dosiertechnik mit Probeentnahmearmaturen – 20.000 € 
 Ausstattung Technikschacht + Reservoir mit Hebeanlagen – 6.000 € 
 Be- und Entlüftung, zusätzliche Steuerung in Schaltanlage – 5.000 € 
Summe Mehrkosten in der Investition im Bereich Neubau: ca. > 80.000 €  
Mehrkosten für die Wartung und Instandsetzung: 
 erhöhte Personalaufwand in der Wartung und Betreibung – Mehrkosten in Prüfung, ggf. Reparaturen 
von Geräten und Maschinen 
 sowie die Gefährdungen des Personals durch chemische Wasseraufbereitungsmittel oder 
Desinfektion 
 Gefährdung des Personals durch Besteigen von Schächten (zzgl. 1 Stück Sicherheitsposten, 
Freimessen von Schächten etc.) 
 Gefährdungsbeurteilungen erstellen 
 Personal regelmäßig schulen, Kenntnisse über neue Vorschriften 
 erhöhte Kosten durch Verbrauchsmaterialien (Chemie: Chlor, Schwefelsäure (pH-Wert 
Regulierung) etc.) 
 wöchentliche Wasserprobenentnahmen und Untersuchungen (Kosten pro Wasserprobe ca. 160-250 
€) 
Im Durchschnitt sind die Wartungskosten bei einem ONS um 50% geringer als bei einem herkömmlichen 
wassertechnischen System mit Unterflurbauwerk (Technikschacht & Reservoir). 
1.1.3.4 Kosten für den Umbau der Anlage gem. STEP2 
Gem. Anlage 1.15.11 werden die einzelnen Sanierungsschritte gem. STEP2 tabellarisch beschrieben. 
Die Kosten für diese Verbesserung / Vollsanierung / Teilsanierung der wassertechnischen Anlage betragen 
ca. gem. Anlage 1.15.11   132.825,00 €

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1.1.3.5 Gefährdungsbeurteilung für die wassertechnische Anlage im Bestand 
Allgemeine Informationen zu Gefährdungsbeurteilungen 
Gem. DGUV zu Gefährdungsbeurteilung: 
[Gefährdungsbeurteilung 
Das Arbeitsschutzgesetz verpflichtet den Unternehmer zur Durchführung einer Beurteilung der 
Arbeitsbedingung und in deren Rahmen auch zu einer Beurteilung der Gefährdungen. Der Unternehmer 
muss dabei die Gefährdungen der Beschäftigten bei der Arbeit beurteilen, entsprechende Maßnahmen 
ableiten, diese auf ihre Wirksamkeit kontrollieren und ggf. anpassen, und den Prozess der 
Gefährdungsbeurteilung sowie die Ergebnisse angemessen dokumentieren. Die Gefährdungsbeurteilung 
wird damit zur Grundlage allen betrieblichen Handelns in Sachen Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit.] 
 
Die Vorlage muss von dem Betreiber in Bezug auf die Gefährdungen und deren Schutzmaßnahmen geprüft, 
sowie deren Wirksamkeit, Termine zur Umsetzung der Schutzmaßnahmen und Verantwortlichkeiten 
ergänzt werden. 
Gefährdungsbeurteilung für die wassertechnische Anlage im Bestand 
Gem. Anlage 1.15.13 wurde eine Vorlage einer Gefährdungsbeurteilung für den Betreiber erstellt. 
1.1.4 Wartungs- und Instandhaltungsleistungen des bestehenden wassertechnischen Systems nach 
STEP 1 
Gem. Anlage 1.15.12 werden Wartungs- und Instandhaltungsmaßnahmen, deren Wartungsintervalle in 
Bezug auf die einzelnen Baugruppen empfohlen und tabellarisch dargestellt. 
Grundlage ist die DIN 31051 für die Wartung und Instandhaltung. 
Ein Wartungsplan umfasst folgende Kontrollen: 
- tägliche Kontrolle 
- wöchentliche Kontrollen 
- monatliche Kontrolle 
- ½ jährliche Kontrollen 
- jährliche Kontrollen 
Inspektionen: 
- Inbetriebnahme 
- Außerbetriebsetzung 
- Grundreinigung je nach Bedarf und Verschmutzung

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Ein umfänglicher zu erstellender Wartungsplan beinhaltet u.a. die Angaben über Termine, Ausführung der 
Maßnahmen und zu beachtende Merkmalswerte. Weiter wird die Vorbereitung der Durchführung, die 
Vorwegmaßnahmen wie Arbeitsplatzausrüstung, die Schutz- und Sicherheitseinrichtungen, die Durchführung 
(Kontrolle, Reinigung, Einstellen-Justieren), die Funktionsprüfung und die Rückmeldung erfasst. In z.B. 
Arbeitskarten ist auf die erforderlichen Bedienanleitungen und Sicherheitsdatenblätter der jeweiligen 
Maschinen und Geräte, sowie Chemikalien zu verweisen, die der Betreiber mit der Dokumentation zur 
Verfügung stellt. 
 
Inspektionen sind die großen Hauptuntersuchungen der technischen Anlagen. Dies sind die Inbetriebnahmen 
(Frühjahr) und Außerbetriebsetzungen (Herbst) der technischen Anlagen. Hier werden die 
Wiederholungsprüfungen durchgeführt und ggf. einige Anlagenkomponenten demontiert (Überwinterung) 
gereinigt, konserviert und geprüft. 
 
Es wird empfohlen, die Hauptuntersuchungen, die Inbetriebnahme und Außerbetriebsetzung von externen 
Fachfirmen durchführen zu lassen. 
Um die täglichen, wöchentlichen und monatlichen Kontrollen der wassertechnischen Anlagen 
(Brunnenanlagen) zu gewährleisten, wird ein technischer Mitarbeiterpool, bestehend aus ca. 4-6 
Mitarbeiter*innen der Stadt mit umfänglichen technischen Kenntnissen und Befähigungen im Bereich 
Elektrotechnik, Wassertechnik / Haustechnik, empfohlen. 
Dieses Personal muss / sollte permanent in den Bereichen Elektrotechnik und Wassertechnik / Haustechnik 
weitergebildet werden.

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Anlagenverzeichnis 
Ingenieurbüro Jeannine Oehlschläger  
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Seite 12 
2. Anlagenverzeichnis 
Bereich Anla
gen 
No. 
Kurzbezeichnung Anzahl 
der 
Seiten 
No. Rev. | 
Datum 
Datum 
Erstellung 
Maßsta
b 
Plangröß
e 
[A4/A3/A
0] 
Verfass
er 
1.15 Münster | Harsewinkelplatz-Brunnen 
1.15 KB Kurzbeschreibung der 
wassertechnischen Anlagen: 
14 - 08.03.2022 kein A4 IBJO 
Münster | Harsewinkelplatz-
Brunnen 
1.15 BD Bilderdokumentation 
Bestandsaufnahme 
08.2021_Gesamt 
Anlage Harsewinkelplatz-
Brunnen 
16 - 08.02.2022 kein A4 IBJO 
1.15 .01 Technisches Bestandsdatenblatt 2 - 07.03.2022 kein A4 IBJO 
1.15 .02.
1 
Strangschema 1 - 08.03.2022 kein A3 IBJO 
1.15 .02.
2 
Legende Strangschema 1 - 08.03.2022 kein A4 IBJO 
1.15 .03 Lageplan mit Verortung 
Brunnenanlage 
1 - 15.02.2022 kein A3 IBJO 
1.15 .04 Auskunft Leitungspläne_  
1Kanaldaten (SW, RW, MW) 
2Stadtnetze Münster 
(Fernwärme,Gas,Strom, 
Telekom.,Trinkwasser) 
3Telekom 
4Thyssengas 
5Unitymedia 
6Fernwärme 
7Westnetz 
81&1, Versatel 
16 - divers kein divers Stadt 
MS 
und 
Verso
rgung
s-
träge
r 
1.15 .05 DB_Oase USP653D aus dem 
jahr 1998 
1 - 20.06.1905 kein A4 Oase 
1.15 .06 Bedienanleitung_Oase USP402-
816 
44 - 
 
kein A4 Oase

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Abbildungsverzeichnis 
Ingenieurbüro Jeannine Oehlschläger  
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Seite 13 
Bereich Anla
gen 
No. 
Kurzbezeichnung Anzahl 
der 
Seiten 
No. Rev. | 
Datum 
Datum 
Erstellung 
Maßsta
b 
Plangröß
e 
[A4/A3/A
0] 
Verfass
er 
1.15 .07 Archivmaterial 
Schaltplan 1998 
Oase Wasserstandsregler (nicht 
mehr in Betrieb!) 
8 - 
 
kein A4 Stadt 
MS 
und 
Versor
gungs-
träger 
1.15 .08 VDE Prüfprotokoll v. 
08.04.2020 mit Rechnung Fa. 
Althaus 
3 - 08.04.2020 kein A4 Fa.Alt
haus 
1.15 .09 Erforderliche Maßnahmen für 
die Inbetriebnahme des 
bestehenden wassertechnischen 
Systems_STEP 1 
2 - 07.03.2022 kein A4 IBJO 
1.15 .10 Sanierungsmaßnahmen | 
Vollsanierung | Teilsanierung | 
Verbesserung_Alternative STEP 
1 
2 - 07.03.2022 kein A4 IBJO 
1.15 .11 Sanierungsmaßnahmen | 
Vollsanierung | Teilsanierung | 
Verbesserung_STEP 2 
2 - 07.03.2022 kein A4 IBJO 
1.15 .12 Wartungs- und 
Instandhaltungsleistungen des 
bestehenden wassertechnischen 
Systems nach STEP 1 
2 - 07.03.2022 kein A4 IBJO 
1.15 .13 Dokumentationsunterlagen_Vor
lage für den Betreiber - 
Gefährdungsbeurteilung 
Wartung- und Instandhaltung 
59 - 28.02.2022 kein A4 IBJO 
3. Abbildungsverzeichnis 
Abb. 1 Wasserbild Harsewinkelplatz Brunnen (Quelle: https://mapio.net/pic/p-42164761/)Koordinaten - 
51°57'32.4"N 7°37'44.4"E ................................ ................................ ................................ .............................  2 
Abb. 2 Strangschema Regelsystem oberirdischen wartungsfreundlichen Niedervoltsystem (ONS) ................ 6 
Abb. 3 Legende Strangschema Regelsystem oberirdischen wartungsfreundlichen Niedervoltsystem (ONS) .. 7

| KURZPROJEKTBESCHREIBUNG 
Verfasser/Autor 
Ingenieurbüro Jeannine Oehlschläger  
ibjo@live.de          www.ib-jo.de 
Seite 14 
4. Verfasser/Autor 
 
Autor:   IBJO- Ingenieurbüro Oehlschläger 
Dipl. Bauingenieurin 
Am Campus 25    |     18182 Bentwisch 
Mobil 0049 172 3824884 
ibjo@live.de     |     www.ib-jo.de 
 
Aktualisierung: 
 
Bentwisch, Dienstag, 08.März 2022 
Revision:       
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Stempel                                                   Unterschrift

10. Michaelis_Kurzbeschreibung

23015 Zeichen

Projektkurzbeschreibung 
Phase 2 & Phase 3 
 
Objekt:    Stadt Münster 
Maßnahmenprogramm Sanierung von Brunnenanlagen 
/ architektonische Wasserspiele 
Wassertechnische Anlage: 
Michaelis-Brunnen / Bankhaus Lampe 
 
Datum Doku:   Dienstag, 08.März 2022 
 
AG / Bauherr / Betreiber:  Stadt Münster 
Amt für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit 
Gebäude 14  
     Albersloher Weg 450  
     48167 Münster  
 
     Frau Workert 
     Tel.: 0049 251 492-6866 
     workert@stadt-muenster.de 
www.stadt-muenster.de/umwelt 
 
 
Planer:     IBJO Ingenieurbüro Oehlschläger 
     Jeannine Oehlschläger 
     Diplom Bauingenieurin 
     Am Campus 25 
     18182 Bentwisch 
     Tel : 0049 172 3824884 
     www.ib-jo.de 
ibjo@live.de

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Inhaltsverzeichnis 
Ingenieurbüro Jeannine Oehlschläger 
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Seite 1 
Inhaltsverzeichnis   
Inhaltsverzeichnis ........................................................................................................... 1 
1. 1.10_Michaelis Brunnen / Bankhaus Lampe ......................................................... 2 
1.1 Standort, bauliche und technische Ausstattung ..................................................................... 2 
1.1.1 Abbildung wassertechnische Anlage und Standort - Google Maps ................................ 2 
1.1.2 Bauliche Beschreibung und Technische Ausstattung ...................................................... 2 
1.1.3 Maßnahmen für Sanierung und Verbesserung und Gefährdungsbeurteilung ................. 4 
1.1.3.1 Maßnahmen für Sanierung und Verbesserung für die Anlage im Bestand_STEP1 ................. 4 
1.1.3.2 Kurzbeschreibung für ein umfassendes Sanierungskonzept für den Umbau der 
wassertechnischen Anlage in ein Niedervolt Umwälzsystem_STEP2 ..................................................... 4 
 Kurzbeschreibung wartungsfreundliches wassertechnisches oberirdisches 
Niedervoltsystem (ONS) ohne automatische Wasseraufbereitung ................................................... 5 
1.1.3.3 Kosten für den Umbau der Anlage gem. STEP2 .................................................................... 8 
1.1.3.4 Gefährdungsbeurteilung für die wassertechnische Anlage im Bestand .................................. 9 
Gefährdungsbeurteilung für die wassertechnische Anlage im Bestand .............................................. 9 
1.1.4 Wartungs- und Instandhaltungsleistungen des bestehenden wassertechnischen 
Systems nach STEP 1 ..................................................................................................................... 9 
2. Anlagenverzeichnis .............................................................................................. 11 
3. Abbildungsverzeichnis ......................................................................................... 12 
4. Verfasser/Autor ................................................................................................... 13

| KURZPROJEKTBESCHREIBUNG 
1.10_Michaelis Brunnen / Bankhaus Lampe 
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Seite 2 
1. 1.10_Michaelis Brunnen / Bankhaus Lampe 
1.1 Standort, bauliche und technische Ausstattung 
1.1.1 Abbildung wassertechnische Anlage und Standort - Google Maps 
 
Abb. 1 Michaelis Brunnen Bankhaus Lampe Koordinaten - 51°57'43.0"N 7°37'37.8"E 
Die wassertechnische Anlage befindet sich an der Stadtmitte in Münster. 
Google Maps Koordinaten: Koordinaten 51°57'43.0"N 7°37'37.8"E 
 
Die Anlage ist der Öffentlichkeit zugänglich und begehbar. 
1.1.2 Bauliche Beschreibung und Technische Ausstattung 
Gem. Anlage 1.10.01 technisches Bestandsdatenblatt sind alle vorhanden baulichen und technischen 
Baugruppen tabellarisch aufgeführt und die einzelnen Baugruppen im Zustand, wenn möglich, bewertet. 
Gem. Anlage 1.10.02 ist das wassertechnische System mittels Strangschema abgebildet. 
Gem. Anlage 1.10.BD wird der Bestand (August 2021) der Anlage in einer Bilderdokumentation dargestellt.

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1.10_Michaelis Brunnen / Bankhaus Lampe 
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Seite 3 
Die Anlage ist funktionstüchtig jedoch außer Betrieb. 
Die wassertechnische Anlage besteht ausfolgenden Komponenten: 
1. runder Brunnen aus Beton mit Natursteinumrandung mit innenliegender oberer Schale aus 
Naturstein / Becken und Skulptur mit 4 Stück Ausläufen; oberer Schale mit Ablauf ; unteres Becken 
mit Saugschacht und Ablauf- und Entwässerungsleitung 
2. im Bankhaus befindet sich ein Technikraum / Abstellkammer mit trocken aufgestellter 
Umwälzpumpe, Trinkwasserinstallation einschl. Wasserzählerarmatur 
3. Die Schaltanlage befindet sich im Bankhaus befindet in einem Konferenzraum  
Das Wasser wird von der trocken aufgestellten Pumpe im Technikraum angesaugt und über 4 Stück 
Druckrohrleitungen zu den 4 Stück Auslaufdüse im Brunnenbecken gepumpt. 
Das Wasser läuft aus den Auslaufdüsen in die obere Schale und dann über die Überlaufkante in das untere 
große Becken. Im unteren Becken befindet sich ein Saugschacht. Hier wird das Wasser wieder von der 
Pumpe angesaugt und umgewälzt. 
Die Brunnenanlage wird im Umlaufsystem betrieben. 
Das Wasserbecken wird manuell mit Frischwasser nachgespeist. Die Armatur einschl. Wasserzähler 
befinden sich im Technikraum. 
Das Wasserbecken entwässert über ein Freigefälleleitung in das Gebäude. Im Gebäude befindet sich eine 
zentrale Hebeanlage. 
Eine Wiederholungsprüfung der elektrischen Anlage gem. DIN VDE 0105 Teil 1001 in Anlehnung an die 
Unfallverhütungsvorschrift "DGUV V3 Elektrische Anlage und Betriebsmittel" §5, Absatz1 wurde für das Jahr 
2021 nicht ausgeführt. Somit entspricht die Anlage nicht der derzeitigen Norm, da die Prüfung nicht erfolgte. 
Die Prüfung von ortsveränderlichen Geräten gem. DIN VDE 0701/07022 unter Berücksichtigung der DGUV 
Vorschrift 3 (Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung) wurde für das Jahr 2021 nicht ausgeführt. Somit 
entspricht die Anlage nicht der derzeitigen Norm, da die Prüfung nicht erfolgte. 
Ob die Anlage den Anforderungen der Trinkwasserinstallation gem. DIN EN 17173 und DIN 1988-100 
entspricht ist nicht einschätzbar, da nicht erkannt wurde wo die Frischwassernachspeiseleitung im 
Brunnenbecken einspeist. Dies ist zu prüfen. Vgl. STEP1 
                                                      
1 DIN VDE 0105-100:2015-10; VDE 0105-100:2015-10_Betrieb von elektrischen Anlagen - Teil 100: Allgemeine Festlegungen 
2 VDI/VDE/DGQ/DKD 2622 Blatt 9.1:2019-05_ Kalibrieren von Messmitteln für elektrische Größen - Prüfgeräte zur Feststellung der elektrischen 
Sicherheit - Elektrische Geräte nach DIN VDE 0701-0702 
3 DIN EN 1717:2011-08_ Schutz des Trinkwassers vor Verunreinigungen in Trinkwasser-Installationen und allgemeine Anforderungen an 
Sicherungseinrichtungen zur Verhütung von Trinkwasserverunreinigungen durch Rückfließen; Deutsche Fassung EN 1717:2000; Technische Regel des 
DVGW

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1.10_Michaelis Brunnen / Bankhaus Lampe 
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1.1.3 Maßnahmen für Sanierung und Verbesserung und Gefährdungsbeurteilung 
1.1.3.1 Maßnahmen für Sanierung und Verbesserung für die Anlage im Bestand_STEP1 
Gem. Anlage 1.10.08  werden die einzelnen Baugruppen aufgeführt und auf Grund der zuvor erstellten 
Bewertung die Maßnahmen für den STEP1 erstellt. 
Für die Wiederinbetriebnahme der wassertechnischen Anlage werden folgende Maßnahmen dringend 
empfohlen: 
1. Technikraum aufräumen und räumliche Trennung schaffen; wartungsgerecht herstellen; Fluchtwege 
freihalten 
2. Saugkorb im Brunnenbecken prüfen  
3. Saugleitungen im Technikraum mit PE Rohren austauschen 
4. Überlauf im Brunnenbecken prüfen 
5. Druckrohrleitungen im Technikraum mit PE Rohren austauschen 
6. Druckprüfung 
7. Frischwassernachspeisung im Becken auf Einhaltung gem. DIN EN 1717 u. DIN 1988-100 prüfen. 
vgl. Anlage BS.01.6 Hinweise Frischwassernachspeisung von Brunnenanlagen aus dem 
Trinkwassersystem gem. DIN EN 1717 und DIN 1988 
8. Die jährliche Wiederholungsprüfung von elektrischen Anlagen gem. DIN VDE 0105 Teil 100 und 
ortsveränderlichen Geräten gem. DIN VDE 0701/0702. 
9. Prüfen ob ein Potentialausgleiches vorhanden ist. Im Falle es ist kein Potentialausgleiches vorhanden 
muss dieser nachgerüstet werden. 
10. Im gesamten Bereich der Anlage müssen Warnschilder „Kein Trinkwasser“ inkl. Piktogramm 
aufgestellt werden 
11. Weiter müssen Gefährdungsbeurteilung von dem Betreiber für die Wartung & Instandsetzung der 
wassertechnischen Anlage erstellt und ggf. regelmäßig angepasst werden 
 
Die Kosten für diese empfohlenen Maßnahmen zur Verbesserung / Sanierung der wassertechnischen Anlage 
betragen ca. gem. Anlage 1.10.08   5.690,00 € 
 
1.1.3.2 Kurzbeschreibung für ein umfassendes Sanierungskonzept für den Umbau der 
wassertechnischen Anlage in ein Niedervolt Umwälzsystem_STEP2 
Um eine Wartungsfreundlichkeit in Bezug auf Arbeitsintensität, der Betriebskosten der Anlage, sowie eine 
Unabhängigkeit für den Zutritt an wassertechnische und elektrotechnische Anlagenteile, zu erreichen 
schlagen wir folgenden Sanierungsvorschlag vor:

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1. Umbau des kompletten wassertechnischen Systems in ein oberirdisches Niedervoltsystem (ONS) 
ohne automatische Wasseraufbereitung 
 Kurzbeschreibung wartungsfreundliches wassertechnisches oberirdisches Niedervoltsystem 
(ONS) ohne automatische Wasseraufbereitung 
 
Abb. 2 Strangschema Regelsystem oberirdischen wartungsfreundlichen Niedervoltsystem (ONS)

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Abb. 3 Legende Strangschema Regelsystem oberirdischen wartungsfreundlichen Niedervoltsystem (ONS) 
Die Funktionsweise des oberirdischen wartungsfreundlichen Niedervoltsystem (ONS) unterscheidet sich im 
Gegensatz zu einem wassertechnischen System mit Reservoir oder Technikschacht oder Technikschacht & 
Reservoir mit 230/400 V Umwälzpumpen im Wesentlichen in der Höhe der Investitionskosten, der 
Bedienungsfreundlichkeit und der Wartungs- und Instandhaltungskosten. 
Bei dem ONS werden alle wassertechnischen und elektrotechnischen Bauteile und Komponenten 
oberirdisch zugänglich verbaut. Es wird auf Unterflurbauwerke verzichtet, welches das Herabsteigen in 
solche Schächte komplett abschafft. 
Weiter arbeitet das ONS mit wenig Wasser. Das heißt jedoch auch, das ONS’s nur bei wassertechnischen 
Anlagen zum Einsatz kommen, bei denen wenig Wasser im Umlauf ist und sich wenig Wasser im Reservoirs 
befindet. Große Wasserbecken (V>2m³) oder Wassertische bei denen das Wasser sichtbar ist und auch 
einen bestimmten Wasserspiegel aufweisen muss, benötigen ein gewisses Maß an Wasseraufbereitung, wie 
z.B. Antialgenmittel. Diese Systeme eignen sich nicht für das ONS.

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Weiter ist ein wesentliches Merkmal der ONS, das die erforderliche Wasserqualität durch angemessene 
Wasserwechsel erfolgt. Das heißt, dass das Reservoir regelmäßig abgelassen wird und mit Frischwasser 
aufgefüllt wird. Dies kann jedoch nur erfolgen, wenn wenig Wasser im Umlauf oder im Reservoir 
gespeichert wird. Die Grenze bei den ONS liegt bei ca. 1,5 m³ Wasser im Reservoir. Somit ist das 
Wasservolumen sehr gering und ist kalkulierbar. Weiter hat dies zur Folge, dass keine Chemikalien wie 
Chlor oder Schwefelsäure (wird zur pH-Wert Senkung eingesetzt) zum Einsatz kommen müssen. 
Bei dem ONS ist jedoch eine manuelle Dosierung von Wasseraufbereitungsmittel selbstverständlich möglich. 
Zu beachten ist jedoch der Anschluss an das Entwässerungssystem. Schließt das Entwässerungssystem an 
den Schmutzwasserkanal an, können auch chemische Wasseraufbereitungsmittel (Schwefelsäure, Chlor, 
Wasserstoffperoxid) manuell dosiert werden. Ist die Entwässerung jedoch an den Regenwasserkanal 
angeschlossen sollten Abstimmungen mit dem Entsorgungsunternehmen getroffen werden. Hier könnten 
ggf. biologische Wasseraufbereitungsmittel angewendet werden. In beiden Fällen müssen immer die 
Anwendungs- und Dosierhinweise der Hersteller beachtet werden. 
Wie schon oben bereits beschrieben werden alle erforderlichen Bauteile & Komponenten bei dem ONS 
oberirdisch zugänglich verbaut. Das heißt jedoch auch, dass diese öffentlich begehbaren Bereiche nur mit 
Niedervoltsystemen betrieben werden dürfen. Dies hat zum Vorteil, dass der Stromverbrauch wesentlich 
geringer als bei herkömmlichen 230/400 v Pumpen ist. Die Förderleistung von Niedervoltpumpen ist in der 
heutigen Zeit sehr beachtlich und für Fontänenfelder und kleine Wasserspiele völlig ausreichend. Weiter 
können durch DMX gesteuerte Pumpen aktive dynamische Wasserbilder, z.B. bei Fontänenfeldern, 
wunderbar erzeugt werden. Optisch unterscheiden sich die Wasserspiele nicht. Die Unterschiede zeigen 
sich deutlich in den Investitionen und in der Wartung und Instandsetzung. 
Ein ONS kann von einer Arbeitskraft allein gewartet werden. 
Bei Systemen mit Unterflurbauwerken ist das nicht so. Allein das Herabsteigen von Schächten erfordert 
immer zwei Arbeitskräfte. Mindestens eine Arbeitskraft muss als Sicherungsposten oben stehen bleiben. 
Weiter ist bei vielen Systemen mit Unterflurbauwerk eine aufwendige Wasseraufbereitung verbaut. Dies ist 
in vielen Fällen jedoch nicht immer notwendig, wie oben beschrieben. Somit sind die Kosten für die Wartung 
dieser Filter- und Dosiertechnik nicht nur hoch, sondern auch die Anforderungen an das Personal in Bezug 
auf die Gefährdung durch die Chemikalien sind relativ hoch. Hier müssen die Gefährdungsbeurteilungen 
dementsprechend angepasst werden. Ein wassertechnisches System mit Unterflurbauwerk erfordert in 
vielen Fällen auch ein großes Reservoir mit im Durschnitt ca. 3-5 m³ Wasservolumen. Diese Wasser im 
Reservoir wird durch die Filter- und Dosiertechnik und dessen Chemie regelmäßig automatisch 
aufgearbeitet. Jedoch ist auch hier eine regelmäßiger Wasserwechsel notwendig. Ein Wasserwechsel 
bedeutet jedoch auch Reinigung des Reservoirs, somit Mehrkosten im Personal, zeitaufwendiger und höhere 
Kosten im Verbrauch von Trinkwasser.

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Zusammenfassend können folgende Mehrkosten in Bezug auf ein wassertechnisches System mit 
Unterflurbauwerk & Reservoir aufgeführt werden: 
Investitionsmehrkosten Neubau: 
 Bau eines Technikschachtes + Reservoir (entsprechend der notwendigen Belastungsklasse und inkl. 
Erdarbeiten) - 50.000 € 
 Filter und Dosiertechnik mit Probeentnahmearmaturen – 20.000 € 
 Ausstattung Technikschacht + Reservoir mit Hebeanlagen – 6.000 € 
 Be- und Entlüftung, zusätzliche Steuerung in Schaltanlage – 5.000 € 
Summe Mehrkosten in der Investition im Bereich Neubau: ca. > 80.000 €  
Mehrkosten für die Wartung und Instandsetzung: 
 erhöhte Personalaufwand in der Wartung und Betreibung – Mehrkosten in Prüfung, ggf. Reparaturen 
von Geräten und Maschinen 
 sowie die Gefährdungen des Personals durch chemische Wasseraufbereitungsmittel oder 
Desinfektion 
 Gefährdung des Personals durch Besteigen von Schächten (zzgl. 1 Stück Sicherheitsposten, 
Freimessen von Schächten etc.) 
 Gefährdungsbeurteilungen erstellen 
 Personal regelmäßig schulen, Kenntnisse über neue Vorschriften 
 erhöhte Kosten durch Verbrauchsmaterialien (Chemie: Chlor, Schwefelsäure (pH-Wert 
Regulierung) etc.) 
 wöchentliche Wasserprobenentnahmen und Untersuchungen (Kosten pro Wasserprobe ca. 160-250 
€) 
Im Durchschnitt sind die Wartungskosten bei einem ONS um 50% geringer als bei einem herkömmlichen 
wassertechnischen System mit Unterflurbauwerk (Technikschacht & Reservoir). 
1.1.3.3 Kosten für den Umbau der Anlage gem. STEP2 
Gem. Anlage 1.10.09  werden die einzelnen Sanierungsschritte gem. STEP2 tabellarisch beschrieben. 
Die Kosten für diese Verbesserung / Vollsanierung / Teilsanierung der wassertechnischen Anlage betragen 
ca. gem. Anlage 1.10.09   80.000,00 €

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Seite 9 
1.1.3.4 Gefährdungsbeurteilung für die wassertechnische Anlage im Bestand 
Allgemeine Informationen zu Gefährdungsbeurteilungen 
Gem. DGUV zu Gefährdungsbeurteilung: 
[Gefährdungsbeurteilung 
Das Arbeitsschutzgesetz verpflichtet den Unternehmer zur Durchführung einer Beurteilung der 
Arbeitsbedingung und in deren Rahmen auch zu einer Beurteilung der Gefährdungen. Der Unternehmer 
muss dabei die Gefährdungen der Beschäftigten bei der Arbeit beurteilen, entsprechende Maßnahmen 
ableiten, diese auf ihre Wirksamkeit kontrollieren und ggf. anpassen, und den Prozess der 
Gefährdungsbeurteilung sowie die Ergebnisse angemessen dokumentieren. Die Gefährdungsbeurteilung 
wird damit zur Grundlage allen betrieblichen Handelns in Sachen Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit.] 
 
Die Vorlage muss von dem Betreiber in Bezug auf die Gefährdungen und deren Schutzmaßnahmen geprüft, 
sowie deren Wirksamkeit, Termine zur Umsetzung der Schutzmaßnahmen und Verantwortlichkeiten 
ergänzt werden. 
Gefährdungsbeurteilung für die wassertechnische Anlage im Bestand 
Gem. Anlage 1.10.11 wurde eine Vorlage einer Gefährdungsbeurteilung für den Betreiber erstellt. 
 
1.1.4 Wartungs- und Instandhaltungsleistungen des bestehenden wassertechnischen Systems nach 
STEP 1 
Gem. Anlage 1.10.10 werden Wartungs- und Instandhaltungsmaßnahmen, deren Wartungsintervalle in 
Bezug auf die einzelnen Baugruppen empfohlen und tabellarisch dargestellt. 
Grundlage ist die DIN 31051 für die Wartung und Instandhaltung. 
Ein Wartungsplan umfasst folgende Kontrollen: 
- tägliche Kontrolle 
- wöchentliche Kontrollen 
- monatliche Kontrolle 
- ½ jährliche Kontrollen 
- jährliche Kontrollen 
Inspektionen: 
- Inbetriebnahme 
- Außerbetriebsetzung 
- Grundreinigung je nach Bedarf und Verschmutzung

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1.10_Michaelis Brunnen / Bankhaus Lampe 
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Ein umfänglicher zu erstellender Wartungsplan beinhaltet u.a. die Angaben über Termine, Ausführung der 
Maßnahmen und zu beachtende Merkmalswerte. Weiter wird die Vorbereitung der Durchführung, die 
Vorwegmaßnahmen wie Arbeitsplatzausrüstung, die Schutz- und Sicherheitseinrichtungen, die Durchführung 
(Kontrolle, Reinigung, Einstellen-Justieren), die Funktionsprüfung und die Rückmeldung erfasst. In z.B. 
Arbeitskarten ist auf die erforderlichen Bedienanleitungen und Sicherheitsdatenblätter der jeweiligen 
Maschinen und Geräte, sowie Chemikalien zu verweisen, die der Betreiber mit der Dokumentation zur 
Verfügung stellt. 
 
Inspektionen sind die großen Hauptuntersuchungen der technischen Anlagen. Dies sind die Inbetriebnahmen 
(Frühjahr) und Außerbetriebsetzungen (Herbst) der technischen Anlagen. Hier werden die 
Wiederholungsprüfungen durchgeführt und ggf. einige Anlagenkomponenten demontiert (Überwinterung) 
gereinigt, konserviert und geprüft. 
 
Es wird empfohlen, die Hauptuntersuchungen, die Inbetriebnahme und Außerbetriebsetzung von externen 
Fachfirmen durchführen zu lassen. 
Um die täglichen, wöchentlichen und monatlichen Kontrollen der wassertechnischen Anlagen 
(Brunnenanlagen) zu gewährleisten, wird ein technischer Mitarbeiterpool, bestehend aus ca. 4-6 
Mitarbeiter*innen der Stadt mit umfänglichen technischen Kenntnissen und Befähigungen im Bereich 
Elektrotechnik, Wassertechnik / Haustechnik, empfohlen. 
Dieses Personal muss / sollte permanent in den Bereichen Elektrotechnik und Wassertechnik / Haustechnik 
weitergebildet werden.

| KURZPROJEKTBESCHREIBUNG 
Anlagenverzeichnis 
Ingenieurbüro Jeannine Oehlschläger 
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Seite 11 
2. Anlagenverzeichnis 
Bereic
h 
Anlage
n No. 
Kurzbezeichnung Anza
hl 
der 
Seite
n 
No. 
Rev. 
| 
Datu
m 
Datum 
Erstellung 
Maßsta
b 
Plangröß
e 
[A4/A3/A
0] 
Verfasser 
1.10 Münster | Michaelis-Brunnen / Bankhaus Lampe 
1.10 KB Kurzbeschreibung der 
wassertechnischen Anlagen: 
13 - 08.03.20
22 
kein A4 IBJO 
Münster | Michaelis-Brunnen / 
Bankhaus Lampe 
1.10 BD Bilderdokumentation Bestandsaufnahme 
08.2021_Gesamt 
Anlage Michaelis-Brunnen / Bankhaus 
Lampe 
13 - 07.02.20
22 
kein A4 IBJO 
1.10 .01 Technisches Bestandsdatenblatt 2 - 07.03.20
22 
kein A4 IBJO 
1.10 .02.1 Strangschema 1 - 08.03.20
22 
kein A3 IBJO 
1.10 .02.2 Legende Strangschema 1 - 08.03.20
22 
kein A4 IBJO 
1.10 .03 Lageplan mit Verortung Brunnenanlage 1 - 15.02.20
22 
kein A3 IBJO 
1.10 .04 Auskunft Leitungspläne_  
1Kanaldaten (SW, RW, MW) 
2Stadtnetze Münster 
(Fernwärme,Gas,Strom, 
Telekom.,Trinkwasser) 
3Telekom 
4Thyssengas 
5Unitymedia 
6Fernwärme 
7Westnetz 
81&1, Versatel 
13 - divers kein divers Stadt MS 
und 
Versorgun
gs-träger 
1.10 .05 DB_Grundfos_Umwälzpumpe_CR 8-30 
A-A-BUBE_Nr.: B 425 0000 3P 10014 
10 - 10.02.20
22 
kein A4 Grundfos

| KURZPROJEKTBESCHREIBUNG 
Abbildungsverzeichnis 
Ingenieurbüro Jeannine Oehlschläger 
ibjo@live.de     •     www.ib-jo.de 
Seite 12 
1.10 .06 Bedienanleitung_Grundfos_Umwälzpu
mpe_CR 8-30 A-A-BUBE_Nr.: B 425 
0000 3P 10015 
18 - 10.02.20
22 
kein A4 Grundfos 
1.10 .07 Archivmaterial_Bilder 3 - k.A. kein A4 Stadt MS 
und 
Versorgun
gs-träger 
1.10 .08 Erforderliche Maßnahmen für die 
Inbetriebnahme des bestehenden 
wassertechnischen Systems_STEP 1 
2 - 07.03.20
22 
kein A4 IBJO 
1.10 .09 Sanierungsmaßnahmen | Vollsanierung 
| Teilsanierung | Verbesserung_STEP 2 
2 - 07.03.20
22 
kein A4 IBJO 
1.10 .10 Wartungs- und 
Instandhaltungsleistungen des 
bestehenden wassertechnischen 
Systems nach STEP 1 
2 - 07.03.20
22 
kein A4 IBJO 
1.10 .11 Dokumentationsunterlagen_Vorlage für 
den Betreiber - Gefährdungsbeurteilung 
Wartung- und Instandhaltung 
42 - 28.02.20
22 
kein A4 IBJO 
 
3. Abbildungsverzeichnis 
Abb. 1 Michaelis Brunnen Bankhaus Lampe Koordinaten - 51°57'43.0"N 7°37'37.8"E ...................................... 2 
Abb. 2 Strangschema Regelsystem oberirdischen wartungsfreundlichen Niedervoltsystem (ONS) ................. 5 
Abb. 3 Legende Strangschema Regelsystem oberirdischen wartungsfreundlichen Niedervoltsystem (ONS) .. 6

| KURZPROJEKTBESCHREIBUNG 
Verfasser/Autor 
Ingenieurbüro Jeannine Oehlschläger 
ibjo@live.de     •     www.ib-jo.de 
Seite 13 
4. Verfasser/Autor 
 
Autor:   IBJO- Ingenieurbüro Oehlschläger 
Dipl. Bauingenieurin 
Am Campus 25    |     18182 Bentwisch 
Mobil 0049 172 3824884 
ibjo@live.de     |     www.ib-jo.de 
 
Aktualisierung: 
 
Bentwisch, Dienstag, 08.März 2022 
Revision:       
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Stempel                                                   Unterschrift

1.4. Lamberti_Strangschema

2179 Zeichen

E5HAKZPE1E2E3E4E6BT4
m³FN2FN1FN3BT2FN4FN7FN6ES1PU1BT2.1BT2.2BT2.3
BT1DS1DS1DS2DS7DS8DS3DS4DS5DS6DS6DS6DS6DS6DS6DS4DS4DS4DS4DS4DS8DS8DS8DS8DS8ES2ES3ES4ES7ES5ES6ES4ES4ES4ES4ES4ES4ES6RS1RS2
RS3
RS1RS1RS1
RS2RS2RS2RS4
BT1.1BT1.2BT1.3BT1.4ES3EinstiegEinstiegEinstieg
Tür
Bauherr / Auftraggeber / Bauort:Amt für Grünflächen, Umwelt und NachhaltigkeitGebäude 14+++ BERATUNG +++ PLANUNG +++ BEWERTUNG +++ VON SPRINGBRUNNENANLAGEN UND WASSERSPIELEN+++IBJO - Ingenieurbüro Jeannine OehlschlägerDiplom Ingenieurin+++ Am Campus 25 +++ 18182 Bentwisch ++++++ Mob 0049 (0)172 3824884+++ibjo@live.de +++  www.ib-jo.de +++
Projekt/Bauvorhaben:Maßnahmenprogramm Sanierung vonBrunnenanlagen| architektonische WasserspieleDarstellung:Anlage: 1.09 LambertibrunnenStrangschema + LegendeMaßstab:Anlage:Zeichnungsnr/Blatt:KeineAnl.1Znr.1.09_02Status/Leistungsphase:Projektnr:Format:P-1255A3DatumNameBearbeiter/Planer:Geprüft:Freigegeben:Revison:Oehlakt. Plotdatum:xAuftragsnr:P_1255_A1_1.09_02
Diese Zeichnung darf ohne Genehmigung des Urhebers nicht veröffentlicht, vervielfältigt, geändert oder für einen anderen als den vereinbarten Zweck benutzt werden. VOB/B § 3 Abs.6Sämtliche Maße sind vom Auftraggeber vor der Ausführung in der Zeichnung zu kontrollieren, beziehungsweise zu messen und freizugeben. Unstimmigkeiten zwischen Plan und tatsächlichen Gegebenheiten sind mit dem Planungsbüro oder der Bauleitung zu klären. Die angegeben Maße, von demAuftraggeber, werden nach Freigabe der Zeichnung abgesteckt. Für Fehler in der Zeichnung haftet allein der Planer oder AG. Sämtliche im Plan gemachten Angaben sind Stand der Planung und beruhen auf zum Zeitpunkt der Dokumentenerstellung vorliegenden Informationen. Es sind die allgemeinenRegeln der Technik anzuwenden.
A
F
12345678
2345671 8strangschema_anlagen1.01-5.04_rev2.dwg
BCDE
A
F
BCDE 297 x 420 mmPlanunterlage:-
+++Das Strangschema dient der schematische Darstellung des Wasser- und Stromflusses , sowie der Kennzeichnungaller wassertechnischen Einbauten. Es darf nicht als maßstäbliche Zeichnung  oder  als Lageplan verstanden werden! +++
08.03.2022EntwurfsplanungAusführungsplanungRevisionBestandsplanNr:___Vorentwurfsplanung
x08.03.2022

1.6. Auskunft Leitungspläne Lamberti

4524 Zeichen

Druckansicht
Maßstab 1: 250
Datum: 10.02.2022
Notizen:
Lamberti-Brunnen
Kanaldaten
© Stadt Münster
H 5757 745
R 405 780
R 405 874
H 5757 808
0 5 10
Meter

In diesem Übersichtsplan sind die Veränderungen des Gasfernleitungsnetzes nicht tagesaktuell nach-
gewiesen. Die Darstellung der Leitungstrassen ist den Maßstabsebenen entsprechend generalisiert.
Die genaue Lage und der Verlauf der Leitungen sind in jedem Fall durch fachgerechte Erkundungs-
maßnahmen (Querschläge, Suchschlitze, o.a.) in Abstimmung mit unserer Betriebsstelle in Handschachtung
festzustellen. Die abgegebenen Pläne geben den Bestand zum Zeitpunkt der Auskunftserteilung wieder.
Es ist darauf zu achten, dass zu Beginn der Bauphase immer aktuelle Pläne vor Ort vorliegen. Die
Auskunft gilt nur für eigene Leitungen der Thyssengas, so dass ggf. noch mit Anlagen anderer
Versorgungsunternehmen gerechnet werden muss, bei denen weitere Auskünfte eingeholt werden müssen.
Die Entnahme von Maßen durch Abgreifen aus dem Plan ist nicht zulässig. Stillgelegte Leitungen sind
unter Umständen in diesem Übersichtplan nicht dargestellt, können in der Örtlichkeit jedoch vor-
handen sein.
 
Maßstab Erstellt von Erstellt am
Straße / Ort
Projekt
© Geobasis NRW 2011; © GeoBasis-DE / BKG 2011; © 2011
N-L-D
Übersichtsplan
Anlage zum Schreiben
TG
Gasfernleitungen:
Kabel:
in Betrieb
geplant
in Betrieb, Verwaltung durch Dritte
 
geplant, Verwaltung durch Dritte
 
stillgelegt, Verwaltung durch Dritte
 
stillgelegt
Umbaumaßnahme
Fernmeldekabel
KKS-Kabel
N
20210928_0020_V01
Zustaendigkeitsermittlung Trasseninformation
Domplatz (48143) 10, Münster
1 : 7500 28.09.2021

Planauskunft (Zeichenerklärung siehe Kabelschutzanweisung)
Erstellungszeit: Gültig bis: Blatt:
Einstiegsadresse:
Maßstab: Thema:
Projekt-Titel:
Rufnummer bei Kabelschäden: 0800 / 8888 719
Vorgangsnummer:
Hinweis: Die angezeigten Informationen sind nur zur allgemeinen
Referenz bestimmt. Hinsichtlich Lagegenauigkeit und Aktualität kann
seitens Vodafone keine Garantie übernommen werden.Im Falle von
Grabungen oder sonstiger Arbeiten ausserhalb der markierten Trassen
dürfen Sie sich nicht ausschließlich auf diese Informationen verlassen.
BEACHTEN SIE BITTE DIE KABELSCHUTZANWEISUNG
 
NOpenStreetMap 1 : 2000
23.09.2021 13:31:49
20210923_0657_V01
21.10.2021
Lambertikirchplatz (Altstadt) 1, Münster (48143...48167)
Lambertikirche - Brunnen

Planauskunft (Zeichenerklärung siehe Kabelschutzanweisung)
Erstellungszeit: Gültig bis: Blatt:
Einstiegsadresse:
Maßstab: Thema:
Projekt-Titel:
Rufnummer bei Kabelschäden: 0800 / 8888 719
Vorgangsnummer:
Hinweis: Die angezeigten Informationen sind nur zur allgemeinen
Referenz bestimmt. Hinsichtlich Lagegenauigkeit und Aktualität kann
seitens Vodafone keine Garantie übernommen werden.Im Falle von
Grabungen oder sonstiger Arbeiten ausserhalb der markierten Trassen
dürfen Sie sich nicht ausschließlich auf diese Informationen verlassen.
BEACHTEN SIE BITTE DIE KABELSCHUTZANWEISUNG
 
NBasiskarten 1 : 1000
23.09.2021 13:31:41
20210923_0657_V01
21.10.2021 1
Lambertikirchplatz (Altstadt) 1, Münster (48143...48167)
Lambertikirche - Brunnen

Planauskunft (Zeichenerklärung siehe Kabelschutzanweisung)
Erstellungszeit: Gültig bis: Blatt:
Einstiegsadresse:
Maßstab: Thema:
Projekt-Titel:
Rufnummer bei Kabelschäden: 0800 / 8888 719
Vorgangsnummer:
Hinweis: Die angezeigten Informationen sind nur zur allgemeinen
Referenz bestimmt. Hinsichtlich Lagegenauigkeit und Aktualität kann
seitens Vodafone keine Garantie übernommen werden.Im Falle von
Grabungen oder sonstiger Arbeiten ausserhalb der markierten Trassen
dürfen Sie sich nicht ausschließlich auf diese Informationen verlassen.
BEACHTEN SIE BITTE DIE KABELSCHUTZANWEISUNG
 
NTrassennetz 1 : 1000
23.09.2021 13:31:42
20210923_0657_V01
21.10.2021 1
Lambertikirchplatz (Altstadt) 1, Münster (48143...48167)
Lambertikirche - Brunnen

Die genaue Kabellage ist durch PROBESCHLITZE
zu ermitteln!
Tiefenlage der Kabel ca. 0,7 m.
Durch unterschiedliche Verlegungstiefen oder
Änderungen im Verlauf der Leitungen wird kein
Mitverschulden der Versatel begründet.
Trassenlegende
Geplante Trassen- und Kabelverlegung
Versatel Kabelbestand in Fremdtrasse
Bohrstrecke
Versatel Trassen- /Kabelbestand
Versatel Kabelbestand in unspezifizierter Trasse
±
1:1,000Maßstab:
Tewes
Münster
822152
11/9/2021
Stadt Münster Der Oberbürgermeister Amt für Grünfläch en, Umwelt und Nachhaltigkeit
Bestellangaben:
LEITUNGSAUSKUNFT
Job-ID:
1Plot Nr:
Realisierungszeit:
Lambertikirche - Brunnen - Lambertikirchplatz
Benennung der Maßnahme:

1.11. Lamberti_SAN_STEP2

8814 Zeichen

Technisches Bestandsdatenblatt; Sanierung; Wartung Instandhaltung
1.09_Lamberti._BDB+San+W
Baujahr: 1956
Rang: 1
Pos.
Bau- / wasser- und 
elektrotechnische 
Gruppierungen
Anlagenspezifische Baugruppen / Bezeichnungen
Wasserbecken aus Beton mit 
Waschbetontreppen und Quellausläufen
Reservoir / Fertigteil Beton
lichte Höhe Technikraum / Reservoir ≤1,90
Einstiegsluke ohne Öffnungehilfe
Einstiegsleiter u. Einstiegshilfe Reservoir
Technikschacht trocken / Fertigteil
lichte Höhe Technikraum / Reservoir ≥1,90
Be- und Entlüftung Technikschacht 
/Technikraum
Be- und Entlüftungshauben oder Be- und 
Entlüftungsschächte
Einstiegsluke ohne Öffnungehilfe
Einstiegsleiter u. Einstiegshilfe 
Technikschacht / Unterflurbauwerk
Rinnensystem
Rücklaufschächte
Rücklaufsystem / Einlauf im Reservoir / 
Vorlagebehälter
Grobschmutz im Rücklaufsystem im 
Reservoir
Saugleitungssystem
Überlaufarmatur im Reservoir / 
Vorlagebehälter
Hebeanlage
Druckleitungssystem
Umwälzanlage_Pumpe 230 / 400 V ohne 
Frequenzumrichter
Anlagenbezeichnung
Anlagentyp:
1.1 Materialien
1.2 Unterflur-
bauwerke
Ablaufstopfen / Schieber / Entwässerung / 
Bodenablauf mit Schieber für 
Technikschacht
1.3 techn.- und 
wassertech-nische 
Systeme & Geräte 
& Maschinen 
1.09
1) 2) Kurzbeschreibung
2 Wasserbecken außen und innen reinigen
Abbruchstellen des Natursteins restaurieren; Kunst begutachten und ggf. restaurieren
komplettes Wasserbecken, horizontale , vertikale Flächen und Überlaufkanten mittels CSH- 
technologie abdichten
1 umlaufende Pflasterrinne (Fläche ca. 45 m²) aufnehmen und Drän- und Abdichtungslage für 
den wasserführenden Bereich und Spritzbereich einbauen inkl., Hochführen der Abdichtung 
bis Pflasterstein am Brunnenbecken, Dehnungsfugen
1 Demontage, Entsorgung altes Unterflurbauwerk , Baugrube für neues Unterflurbauwerk 
erweitern, Baugrubenverbau, Wasserhaltung inkl. Erdarbeiten 
Rücklaufleitungen verschließen
1 Demontage & Entsorgung 
1 Demontage & Entsorgung  ggf. Wiederverwendung
1 umlaufendes Rinnensystem wie oben beschrieben
1 4 Stück Rücklaufschächte aus Edelstahl an die Drän- und Abdichtungslage wasserdicht 
angebunden mit herausnehmbaren Pflasterrahmen und Grobschmutzfängen, leicht bedienbar 
und wartungsfreundlich
1 bestehende Rücklaufleitungen des altes Systems demontieren und entsorgen
neues Rücklaufsystem herstellen
1 1 Stck herausnehmbaren Grobschmutzfang im Reservoir herstellen und einbauen
1 neues Saugleitungssystem mit Saugkorb im Reservoir und Saugleitung bis in den 
Technikschacht
1 Überlaufarmatur im Reservoir
1 alte Hebeanlage demontieren und lagern ggf. Wiederverwendung
1 Stück Hebeanlage für das Reservoir inkl. Abwasserdurckrohrleitung
1 Stück Hebeanlage für den Technikschacht inkl. Abwasserdurckrohrleitung
1 altes Druckleitungssystem bis Brunnenanlage demontieren und entsorgen
neues Druckrohrleitungssystem auf die neue Umwälzpumpe auslegen, liefern und bis zum 
Brunnenbecken einbauen einschl. Druckrohrverteiler im Brunnenbecken1 alte Umwälzpumpe demontieren und lagern ggf. Wiederverwendung
neue trocken aufgestellte Umwälzpumpe mit Frequenzumrichter liefern und im 
Technikschacht montieren
Lamberti-Brunnen
Wasserbecken mit Quelldüsen / Fontänen und /oder Schütten
Sanierungsmaßnahmen | Vollsanierung | Teilsanierung | Verbesserung_STEP 2
Sanierungsempfehlung / Verbesserung / Erneuerung
1) Demontage und Neubau (rot), Baugruppe kann wiedervwerwendet werden jedoch Anpassung oder Verbesserung/  (gelb), 
Baugruppe verbleibt (grün)
2) Kurzbeschreibung der Sanierung / Verbesserung
3) Kosteneinschätzung Psch in €
               150,00 € 
 3)Kosten 
            7.200,00 € 
            8.500,00 € 
          25.000,00 € 
               150,00 € 
            9.500,00 € 
            3.200,00 € 
            2.500,00 € 
               550,00 € 
            2.500,00 € 
          20.000,00 € 
            5.850,00 € 
1 Neues Unterflurbauwerk, kombinierter Technikschacht mit Reservoir als monolithisches 
Bauwerk; in Baugrube versetzen, lichte Abmessungen ca. Trockenteil: 3,0x2,20 x2,10 m und 
Reservoir ca. 1,40 x 2,20 x 2,10 m mit zwei Einstiegen; Unterflurbauwerk Belastungsklasse 
D400/ SLW 60; inkl. erforderlichen Kernbohrungen und druckwasserdichten 
Ringraumdichtungen; 2 Stück Einstiegsluke auspflasterbar, 1x tagwasserdicht und 1x nicht 
tagwasserdicht, mit Öffnungshilfen Klasse D400 
2 Stück Einstiegsleiter & Einstieghilfen, Ringerder inkl. Statik und Krangestellung
sowie Be-und Entlüftungssystem Technikschacht mit bodengleichen Lüfterschächten im Platz
          45.000,00 € 
            6.500,00 € 
1.09_Lamberti._BDB+San+W
Änderungsdatum 07.03.2022
erstellt von:
IBJO
Tel 01723824884 - www.ib-jo.de Seite 5

Technisches Bestandsdatenblatt; Sanierung; Wartung Instandhaltung
1.09_Lamberti._BDB+San+W
Pos.
Bau- / wasser- und 
elektrotechnische 
Gruppierungen
Anlagenspezifische Baugruppen / Bezeichnungen
Ablauf / Abläufe
Ausläufe
Frischwassernachspeisung
Freier Auslauf im Reservoir / 
Frischwassernachspeisearmatur gem. DIN 
EN 1717 u. DIN 1988-100 
Wasseraufbereitung automatisch
UV-Desinfektion
Schaltschrank / Freiluftschrank
Hausanschlusskasten (HAK)
Zählerplatz (ZP) / Zähleranschlusssäule 
(ZAS)
Schalt- und Steueranlage
FI-Schutzschalter
Steckdosen
Steckdosen
Verkabelung
Klemmung / Anschluss Geräte
MSR Technik / Wasserstandssensorik
Potentialausgleich
Hinweisschilder "Kein Trinkwasser"
Elektrische Wiederholungsprüfung - 
Elektrische Prüfung ortsfeste Anlage gem. 
DIN VDE 0105 Teil 100 
Elektrische Prüfung ortsveränderlicher 
Geräte gem. DIN VDE 0701/0702
Entwässerung an SW-Kanal (Schmutzwasser)
Gefährdungsbeurteilung
Wartungs- und Instandhaltungsleistungen 
Arbeitskarten
1.7 Summen
1.4 elektrotech-
nisches System
Trinkwasserinstallation mit Wasserzähler
1.5 Sonstige 
Ausstattung
Prüfungen
1.6 Sonstiges
1) 2) Kurzbeschreibung
Sanierungsempfehlung / Verbesserung / Erneuerung
1) Demontage und Neubau (rot), Baugruppe kann wiedervwerwendet werden jedoch Anpassung oder Verbesserung/  (gelb), 
Baugruppe verbleibt (grün)
2) Kurzbeschreibung der Sanierung / Verbesserung
3) Kosteneinschätzung Psch in €
 3)Kosten 
1 Abläufe im Wasserbecken sanieren und verbessern
ggf. Kamerabefahrung und Inlinersanierung
1 Ausläufe im Wasserbecken sanieren und verbessern
1 automatische Frischwassernachspeisung mit Magnetventil in das Reservoir gem. DIN EN 1717  
und DIN 1988-100 als freien Auslauf
1 freier Auslauf Reservoir
1 komplette automatische Wasseraufbereitung mit: kompletter Filtertechnik mit Filterpumpe, 
Filterkessel mit AFM Material, Flockungsmittel und komplette Meß-Regel und Dosiertechnik 
mit pH-Wert Senkung, Redox, Chlor inkl. PSA
1 zusätzliche UV Desinfektion
1 Ausstattung wassertechnische Anlage (Hinweisschilder "Kein Trinkwasser", Beschilderung 
Anlagentechnik etc.)
1 Erstprüfung der elektrischen Anlage nach Umbau / Neubau / Instandsetzung gemäß DIN VDE 
0100-600
1 Anschluss an SW - kanal inkl. Erdarbeiten
1 Antragstellungen: zur Herstellung eines Wasseranschlusses durch ein in ein 
Installateurverzeichnis eines Wasserversorgungsunternehmens (Trinkwasser)  eingetragenes 
Installationsunternehmen 
und
zum Anschluss an das Niederspannungsnetz an den zuständigen Netzbetreiber
1 Werkplanung AN
1 Elektrotechnische Planung
1 Dokumentation = Bedienanleitung, Wartung- und Instandsetzung Arbeit skarten und Abnahme
1 Inbetriebnahme der wassertechnischen Anlage
Vollständiger Umbau des Wasserspiels mit neuen Technikscacht & Reservoir, sowie  
automatischer Wasseraufbereitungstechnik gem. aktuellen Normen
1 komplette Trinkwasserinstallation im Technikschacht mit Wasserzählereinrichtung, 
Druckminderer, Rückspülfeinfilter, Ausgusbeckenanlage
1 alte Schaltanlage demontieren und entsorgen
Hausanschluss kann bestehen bleiben
komplette Schalt- und Steueranlage im Technikschacht neu herstellen
mit der gesamten Elektro- und MSR-technik: 
Sensortechnik im Reservoir und Technikschacht
SPS Steuerung inkl. Steuerung aller Geräte und Maschinen
Potentialausgleich
Sicherheitspaket- Störmeldung zum Betriebshof
Ausstattung Technikschacht mit Beleuchtung, Versorgungssteckdosen, Heizung etc
komplette Verkabelung
vorhandene Verkabelung zwischen ZP und alte Schächte demontieren, soweit möglich
neue "Steigeleitung" NYY-J 5x10 mm² vom Zählerplatz bis in den Technikschacht herstellen 
unter optionaler Nutzung des vorhandenen Leerrohres, anderenfalls Erdarbeiten erforderlich
          19.250,00 € 
               480,00 € 
               450,00 € 
           206.880 € 
            1.500,00 € 
            3.000,00 € 
            1.900,00 € 
            5.000,00 € 
            1.100,00 € 
            7.500,00 € 
            4.500,00 € 
          17.000,00 € 
            1.500,00 € 
            3.500,00 € 
            3.600,00 € 
1.09_Lamberti._BDB+San+W
Änderungsdatum 07.03.2022
erstellt von:
IBJO
Tel 01723824884 - www.ib-jo.de Seite 6

6. Michaelkirche_Kurzbeschreibung

24650 Zeichen

Projektkurzbeschreibung 
Phase 2 & Phase 3 
 
Objekt:    Stadt Münster 
Maßnahmenprogramm Sanierung von Brunnenanlagen 
/ architektonische Wasserspiele 
Wassertechnische Anlage: 
Michaelkirche-Brunnen 
 
Datum Doku:   Dienstag, 08.März 2022 
 
AG / Bauherr / Betreiber:  Stadt Münster 
Amt für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit 
Gebäude 14  
     Albersloher Weg 450  
     48167 Münster  
 
     Frau Workert 
     Tel.: 0049 251 492-6866 
     workert@stadt-muenster.de 
www.stadt-muenster.de/umwelt 
 
 
Planer:     IBJO Ingenieurbüro Oehlschläger 
     Jeannine Oehlschläger 
     Diplom Bauingenieurin 
     Am Campus 25 
     18182 Bentwisch 
     Tel : 0049 172 3824884 
     www.ib-jo.de 
ibjo@live.de

| KURZPROJEKTBESCHREIBUNG 
Inhaltsverzeichnis 
Ingenieurbüro Jeannine Oehlschläger 
ibjo@live.de     •     www.ib-jo.de 
Seite 1 
Inhaltsverzeichnis   
Inhaltsverzeichnis ........................................................................................................... 1 
1. 1.05_Michaelkirche-Brunnen ................................................................................ 2 
1.1 Standort, bauliche und technische Ausstattung ..................................................................... 2 
1.1.1 Abbildung wassertechnische Anlage und Standort - Google Maps ................................ 2 
1.1.2 Bauliche Beschreibung und Technische Ausstattung ...................................................... 2 
1.1.3 Maßnahmen für Sanierung und Verbesserung und Gefährdungsbeurteilung ................. 3 
1.1.3.1 Maßnahmen für Sanierung und Verbesserung für die Anlage im Bestand_STEP1 ................. 3 
1.1.3.2 Kurzbeschreibung für ein umfassendes Sanierungskonzept für den Umbau der 
wassertechnischen Anlage in ein Niedervolt Umwälzsystem_STEP2 ..................................................... 5 
 Kurzbeschreibung wartungsfreundliches wassertechnisches oberirdisches 
Niedervoltsystem (ONS) ohne automatische Wasseraufbereitung ................................................... 5 
1.1.3.3 Kosten für den Umbau der Anlage gem. STEP2 .................................................................... 8 
1.1.3.4 Gefährdungsbeurteilung für die wassertechnische Anlage im Bestand .................................. 9 
Gefährdungsbeurteilung für die wassertechnische Anlage im Bestand .............................................. 9 
1.1.4 Wartungs- und Instandhaltungsleistungen des bestehenden wassertechnischen 
Systems nach STEP 1 ..................................................................................................................... 9 
2. Anlagenverzeichnis .............................................................................................. 11 
3. Abbildungsverzeichnis ......................................................................................... 12 
4. Verfasser/Autor ................................................................................................... 13

| KURZPROJEKTBESCHREIBUNG 
1.05_Michaelkirche-Brunnen 
Ingenieurbüro Jeannine Oehlschläger 
ibjo@live.de     •     www.ib-jo.de 
Seite 2 
1. 1.05_Michaelkirche-Brunnen 
1.1 Standort, bauliche und technische Ausstattung 
1.1.1 Abbildung wassertechnische Anlage und Standort - Google Maps 
 
Abb. 1 Brunnenanlage Michaelkirche-Brunnen-51°58'03.2"N 7°34'48.9"E 
Die wassertechnische Anlage befindet sich an der Kreuzung Sankt-Josef-Kirchplatz und Hammer Straße. 
Google Maps Koordinaten: Koordinaten 51°58'03.2"N 7°34'48.9"E 
 
Die Anlage ist der Öffentlichkeit zugänglich und begehbar  und teilweise befahrbar. 
1.1.2 Bauliche Beschreibung und Technische Ausstattung 
Gem. Anlage 1.05.01 technisches Bestandsdatenblatt sind alle vorhanden baulichen und technischen 
Baugruppen tabellarisch aufgeführt und die einzelnen Baugruppen im Zustand, wenn möglich, bewertet. 
Gem. Anlage 1.05.02.1 und 1.05.02.2  ist das wassertechnische System mittels Strangschema abgebildet. 
Gem. Anlage 1.05.BD wird der Bestand (August 2021) der Anlage in einer Bilderdokumentation dargestellt. 
 
Die Anlage ist nicht funktionstüchtig  und außer Betrieb . 
Die wassertechnische Anlage besteht ausfolgenden Komponenten: 
1. Unterflurbauwerk als Reservoir mit nass aufgestellter Umwälzpumpe, kombinierter Überlauf- und 
Ablaufarmatur im Reservoir; Entwässerung durch Ziehen des Stopfen 
2. Unterflurbauwerk als Installationsschacht mit Trinkwasserinstallation einschl. Wasserzählerarmatur 
und offenen Bodenablauf

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3. Runder Quellstein aus Naturstein mit 1 Stück Auslaufdüse und umlaufender Pflasterrinne als 
Rücklaufrinne mit 4 Stück Rücklaufschächten 
4. im äußeren Kreis befindet sich die Entwässerungsrinne mit 4 Stück Entwässerungsschächten  
Das Wasser wird von der nass aufgestellten Pumpe im Reservoir angesaugt und über eine Druckrohrleitung, 
zu der Auslaufdüse im Naturstein gepumpt. 
Das Wasser läuft aus der Auslaufdüse über den runden Stein hinunter, über die Rücklaufrinne zu den 4 Stück 
Rücklaufschächten. Die Rücklaufschächte sind an Rücklaufleitungen angeschlossen, die zu einer gemeinsamen 
Rücklaufleitung zusammengeführt werden, die dann in das Reservoir entleert. Die Brunnenanlage wird im 
Umlaufsystem betrieben. 
Das Reservoir wird Wasserstandssensorik und Magnetventil mit Frischwasser nachgespeist. 
Die Schalt- und Steueranlage befindet sich in einem oberirdischen Freiluftschrank aus glasfaserverstärktem 
Polyester in einer ca. Entfernung von 2 m vom Reservoir und 25 m bis zur Brunnenanlage. 
Hier befindet sich auch der Hausanschlusskasten und Zählerplatz für die Stromversorgung. 
Eine Wiederholungsprüfung der elektrischen Anlage gem. DIN VDE 0105 Teil 1001 in Anlehnung an die 
Unfallverhütungsvorschrift "DGUV V3 Elektrische Anlage und Betriebsmittel" §5, Absatz1 wurde für das Jahr 
2020 ausgeführt. Für das Jahr 2021 erfolgte keine Prüfung. 
Die Prüfung von ortsveränderlichen Geräten gem. DIN VDE 0701/07022 unter Berücksichtigung der DGUV 
Vorschrift 3 (Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung) wurde für das Jahr 2021 nicht ausgeführt. Die 
Umwälzpumpe war jedoch in der Reparatur. Es ist davon auszugehen, dass sich die Pumpe in einem 
elektrisch einwandfreien Zustand befindet. 
Die Anlage entspricht nicht den Anforderungen der Trinkwasserinstallation gem. DIN EN 17173 und DIN 
1988-100. 
1.1.3 Maßnahmen für Sanierung und Verbesserung und Gefährdungsbeurteilung 
1.1.3.1 Maßnahmen für Sanierung und Verbesserung für die Anlage im Bestand_STEP1 
Gem. Anlage 1.05.01 werden die einzelnen Baugruppen aufgeführt und auf Grund der zuvor erstellten 
Bewertung die Maßnahmen für den STEP1 erstellt. 
Für die Wiederinbetriebnahme der wassertechnischen Anlage werden folgende Maßnahmen dringend 
empfohlen: 
                                                      
1 DIN VDE 0105-100:2015-10; VDE 0105-100:2015-10_Betrieb von elektrischen Anlagen - Teil 100: Allgemeine Festlegungen 
2 VDI/VDE/DGQ/DKD 2622 Blatt 9.1:2019-05_ Kalibrieren von Messmitteln für elektrische Größen - Prüfgeräte zur Feststellung der elektrischen 
Sicherheit - Elektrische Geräte nach DIN VDE 0701-0702 
3 DIN EN 1717:2011-08_ Schutz des Trinkwassers vor Verunreinigungen in Trinkwasser-Installationen und allgemeine Anforderungen an 
Sicherungseinrichtungen zur Verhütung von Trinkwasserverunreinigungen durch Rückfließen; Deutsche Fassung EN 1717:2000; Technische Regel des 
DVGW

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1. Die Umrüstung der Trinkwasserinstallation gem. DIN EN 1717 und DIN 1988-100 als freien 
Auslauf. vgl. Anlage BS.01.6 Hinweise Frischwassernachspeisung von Brunnenanlagen aus dem 
Trinkwassersystem gem. DIN EN 1717 und DIN 1988 
2. Anpassung der der automatische Frischwassernachspeisung und somit auch Installation von neuen 
Wasserstandssensoren und Anpassung an die neue Schalt- und Steueranlage 
3. Prüfen der Rücklaufleitung auf Dichtigkeit – Kamerabefahrung 
4. Einbau eines herausnehmbaren Grobschmutzfanges in der Rücklaufleitung im Reservoir 
5. kombinierter Stopfen mit Überlauffunktion und  Bodenablass für die Entwässerung des Reservoirs 
vor IB prüfen und ggf. erneuern 
6. Neuer Schaltschrank aus glasfaserverstärktem Polyester (SMC) 
7. Neuer HAZ – Hausanschluss - Abstimmung mit dem Versorgungsunternehmen als separate 
Hausanschlusssäule 
8. Neue Zähleranschlusssäule nach TAB Stadtwerke Münster Netzgesellschaft / Anmeldung 
Erneuerung Hausanschluss durch eingetragenen Elektroinstallateur 
9. Neue Schalt- und Steueranlage 
10. Die jährliche Wiederholungsprüfung von elektrischen Anlagen gem. DIN VDE 0105 Teil 100 und 
ortsveränderlichen Geräten gem. DIN VDE 0701/0702. 
11. Prüfen des vorhandenen Potentialausgleiches 
12. Wasserdichte Klemmung von Geräten im Reservoir 
13. Ausstattung aller elektrischen Anlagenteilen im Reservoir gem. IP68, min jedoch IP67 
14. Lieferung und Einbau von zwei Stück Einstiegsleitern und Einstiegshilfen gem. DIN 36204, DIN 
18799-15, DGUV 208-0326, DIN EN ISO 14122-47; DIN EN 143968, DIN 19572:2016-069, UVV 
VGB74- Leitern und Tritte 
15. Prüfung der Einstiege und Luken insbesondere des Domes 
16. Austausch der Luke mit Öffnungshilfe in der Belastungsklasse B125 
17. Eine Be- und Entlüftung im Technikschacht / Installationsschacht inkl. Be- und Entlüftungshauben 
herstellen 
                                                      
4 DIN 3620:1987-04_ Steigleitern für Kleinbauwerke der Wasserversorgung 
5 DIN 18799-1:2019-06_ Ortsfeste Steigleiteranlagen an baulichen Anlagen - Sicherheitstechnische Anforderungen und Prüfungen - Teil 1: Steigleitern 
mit Seitenholmen 
6 DGUV 208-032_ Auswahl und Benutzung von Steigleitern 
7 DIN EN ISO 14122-4:2016-10; Sicherheit von Maschinen - Ortsfeste Zugänge zu maschinellen Anlagen - Teil 4: Ortsfeste Steigleitern (ISO 14122-
4:2016); Deutsche Fassung EN ISO 14122-4:2016 
8 DIN EN 14396:2004-04; Ortsfeste Steigleitern für Schächte; Deutsche Fassung EN 14396:2004 
9 DIN 19572:2016-06_ Haltevorrichtungen zum Einsteigen in begehbare Schächte - Anforderungen, Prüfung

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18. Im gesamten Bereich der Anlage müssen Warnschilder „Kein Trinkwasser“ inkl. Piktogramm 
aufgestellt werden 
19. Weiter müssen Gefährdungsbeurteilung von dem Betreiber für die Wartung & Instandsetzung der 
wassertechnischen Anlage erstellt und ggf. regelmäßig angepasst werden 
 
Die Kosten für diese empfohlenen Maßnahmen zur Verbesserung / Sanierung der wassertechnischen Anlage 
betragen ca. gem. Anlage 1.05.08   30.840,00€ 
 
1.1.3.2 Kurzbeschreibung für ein umfassendes Sanierungskonzept für den Umbau der 
wassertechnischen Anlage in ein Niedervolt Umwälzsystem_STEP2 
Um eine Wartungsfreundlichkeit in Bezug auf Arbeitsintensität und Betriebskosten der Anlage zu erreichen 
schlagen wir folgenden Sanierungsvorschlag vor: 
1. Umbau des kompletten wassertechnischen Systems in ein oberirdisches Niedervoltsystem (ONS) 
ohne automatische Wasseraufbereitung 
 Kurzbeschreibung wartungsfreundliches wassertechnisches oberirdisches Niedervoltsystem 
(ONS) ohne automatische Wasseraufbereitung 
 
Abb. 2 Strangschema Regelsystem oberirdischen wartungsfreundlichen Niedervoltsystem (ONS)

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Abb. 3 Legende Strangschema Regelsystem oberirdischen wartungsfreundlichen Niedervoltsystem (ONS) 
Die Funktionsweise des oberirdischen wartungsfreundlichen Niedervoltsystem (ONS) unterscheidet sich im 
Gegensatz zu einem wassertechnischen System mit Reservoir oder Technikschacht oder Technikschacht & 
Reservoir mit 230/400 V Umwälzpumpen im Wesentlichen in der Höhe der Investitionskosten, der 
Bedienungsfreundlichkeit und der Wartungs- und Instandhaltungskosten. 
Bei dem ONS werden alle wassertechnischen und elektrotechnischen Bauteile und Komponenten 
oberirdisch zugänglich verbaut. Es wird auf Unterflurbauwerke verzichtet, welches das Herabsteigen in 
solche Schächte komplett abschafft. 
Weiter arbeitet das ONS mit wenig Wasser. Das heißt jedoch auch, das ONS’s nur bei wassertechnischen 
Anlagen zum Einsatz kommen, bei denen wenig Wasser im Umlauf ist und sich wenig Wasser im Reservoirs 
befindet. Große Wasserbecken (V>2m³) oder Wassertische bei denen das Wasser sichtbar ist und auch 
einen bestimmten Wasserspiegel aufweisen muss, benötigen ein gewisses Maß an Wasseraufbereitung, wie 
z.B. Antialgenmittel. Diese Systeme eignen sich nicht für das ONS.

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Weiter ist ein wesentliches Merkmal der ONS, das die erforderliche Wasserqualität durch angemessene 
Wasserwechsel erfolgt. Das heißt, dass das Reservoir regelmäßig abgelassen wird und mit Frischwasser 
aufgefüllt wird. Dies kann jedoch nur erfolgen, wenn wenig Wasser im Umlauf oder im Reservoir 
gespeichert wird. Die Grenze bei den ONS liegt bei ca. 1,5 m³ Wasser im Reservoir. Somit ist das 
Wasservolumen sehr gering und ist kalkulierbar. Weiter hat dies zur Folge, dass keine Chemikalien wie 
Chlor oder Schwefelsäure (wird zur pH-Wert Senkung eingesetzt) zum Einsatz kommen müssen. 
Bei dem ONS ist jedoch eine manuelle Dosierung von Wasseraufbereitungsmittel selbstverständlich möglich. 
Zu beachten ist jedoch der Anschluss an das Entwässerungssystem. Schließt das Entwässerungssystem an 
den Schmutzwasserkanal an, können auch chemische Wasseraufbereitungsmittel (Schwefelsäure, Chlor, 
Wasserstoffperoxid) manuell dosiert werden. Ist die Entwässerung jedoch an den Regenwasserkanal 
angeschlossen sollten Abstimmungen mit dem Entsorgungsunternehmen getroffen werden. Hier könnten 
ggf. biologische Wasseraufbereitungsmittel angewendet werden. In beiden Fällen müssen immer die 
Anwendungs- und Dosierhinweise der Hersteller beachtet werden. 
Wie schon oben bereits beschrieben werden alle erforderlichen Bauteile & Komponenten bei dem ONS 
oberirdisch zugänglich verbaut. Das heißt jedoch auch, dass diese öffentlich begehbaren Bereiche nur mit 
Niedervoltsystemen betrieben werden dürfen. Dies hat zum Vorteil, dass der Stromverbrauch wesentlich 
geringer als bei herkömmlichen 230/400 v Pumpen ist. Die Förderleistung von Niedervoltpumpen ist in der 
heutigen Zeit sehr beachtlich und für Fontänenfelder und kleine Wasserspiele völlig ausreichend. Weiter 
können durch DMX gesteuerte Pumpen aktive dynamische Wasserbilder, z.B. bei Fontänenfeldern, 
wunderbar erzeugt werden. Optisch unterscheiden sich die Wasserspiele nicht. Die Unterschiede zeigen 
sich deutlich in den Investitionen und in der Wartung und Instandsetzung. 
Ein ONS kann von einer Arbeitskraft allein gewartet werden. 
Bei Systemen mit Unterflurbauwerken ist das nicht so. Allein das Herabsteigen von Schächten erfordert 
immer zwei Arbeitskräfte. Mindestens eine Arbeitskraft muss als Sicherungsposten oben stehen bleiben. 
Weiter ist bei vielen Systemen mit Unterflurbauwerk eine aufwendige Wasseraufbereitung verbaut. Dies ist 
in vielen Fällen jedoch nicht immer notwendig, wie oben beschrieben. Somit sind die Kosten für die Wartung 
dieser Filter- und Dosiertechnik nicht nur hoch, sondern auch die Anforderungen an das Personal in Bezug 
auf die Gefährdung durch die Chemikalien sind relativ hoch. Hier müssen die Gefährdungsbeurteilungen 
dementsprechend angepasst werden. Ein wassertechnisches System mit Unterflurbauwerk erfordert in 
vielen Fällen auch ein großes Reservoir mit im Durschnitt ca. 3-5 m³ Wasservolumen. Diese Wasser im 
Reservoir wird durch die Filter- und Dosiertechnik und dessen Chemie regelmäßig automatisch 
aufgearbeitet. Jedoch ist auch hier eine regelmäßiger Wasserwechsel notwendig. Ein Wasserwechsel 
bedeutet jedoch auch Reinigung des Reservoirs, somit Mehrkosten im Personal, zeitaufwendiger und höhere 
Kosten im Verbrauch von Trinkwasser.

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Zusammenfassend können folgende Mehrkosten in Bezug auf ein wassertechnisches System mit 
Unterflurbauwerk & Reservoir aufgeführt werden: 
Investitionsmehrkosten Neubau: 
 Bau eines Technikschachtes + Reservoir (entsprechend der notwendigen Belastungsklasse und inkl. 
Erdarbeiten) - 50.000 € 
 Filter und Dosiertechnik mit Probeentnahmearmaturen – 20.000 € 
 Ausstattung Technikschacht + Reservoir mit Hebeanlagen – 6.000 € 
 Be- und Entlüftung, zusätzliche Steuerung in Schaltanlage – 5.000 € 
Summe Mehrkosten in der Investition im Bereich Neubau: ca. > 80.000 €  
Mehrkosten für die Wartung und Instandsetzung: 
 erhöhte Personalaufwand in der Wartung und Betreibung – Mehrkosten in Prüfung, ggf. Reparaturen 
von Geräten und Maschinen 
 sowie die Gefährdungen des Personals durch chemische Wasseraufbereitungsmittel oder 
Desinfektion 
 Gefährdung des Personals durch Besteigen von Schächten (zzgl. 1 Stück Sicherheitsposten, 
Freimessen von Schächten etc.) 
 Gefährdungsbeurteilungen erstellen 
 Personal regelmäßig schulen, Kenntnisse über neue Vorschriften 
 erhöhte Kosten durch Verbrauchsmaterialien (Chemie: Chlor, Schwefelsäure (pH-Wert 
Regulierung) etc.) 
 wöchentliche Wasserprobenentnahmen und Untersuchungen (Kosten pro Wasserprobe ca. 160-250 
€) 
Im Durchschnitt sind die Wartungskosten bei einem ONS um 50% geringer als bei einem herkömmlichen 
wassertechnischen System mit Unterflurbauwerk (Technikschacht & Reservoir). 
1.1.3.3 Kosten für den Umbau der Anlage gem. STEP2 
Gem. Anlage 1.05.09 werden die einzelnen Sanierungsschritte gem. STEP2 tabellarisch beschrieben. 
Die Kosten für diese Teilsanierung der wassertechnischen Anlage betragen ca. gem. Anlage 1.05.09  
 102.025,00 €

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1.1.3.4 Gefährdungsbeurteilung für die wassertechnische Anlage im Bestand 
Allgemeine Informationen zu Gefährdungsbeurteilungen 
Gem. DGUV zu Gefährdungsbeurteilung: 
[Gefährdungsbeurteilung 
Das Arbeitsschutzgesetz verpflichtet den Unternehmer zur Durchführung einer Beurteilung der 
Arbeitsbedingung und in deren Rahmen auch zu einer Beurteilung der Gefährdungen. Der Unternehmer 
muss dabei die Gefährdungen der Beschäftigten bei der Arbeit beurteilen, entsprechende Maßnahmen 
ableiten, diese auf ihre Wirksamkeit kontrollieren und ggf. anpassen, und den Prozess der 
Gefährdungsbeurteilung sowie die Ergebnisse angemessen dokumentieren. Die Gefährdungsbeurteilung 
wird damit zur Grundlage allen betrieblichen Handelns in Sachen Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit.] 
 
Die Vorlage muss von dem Betreiber in Bezug auf die Gefährdungen und deren Schutzmaßnahmen geprüft, 
sowie deren Wirksamkeit, Termine zur Umsetzung der Schutzmaßnahmen und Verantwortlichkeiten 
ergänzt werden. 
Gefährdungsbeurteilung für die wassertechnische Anlage im Bestand 
Gem. Anlage 1.05.11 wurde eine Vorlage einer Gefährdungsbeurteilung für den Betreiber erstellt. 
1.1.4 Wartungs- und Instandhaltungsleistungen des bestehenden wassertechnischen Systems nach 
STEP 1 
Gem. Anlage 1.05.10 werden Wartungs- und Instandhaltungsmaßnahmen, deren Wartungsintervalle in 
Bezug auf die einzelnen Baugruppen empfohlen und tabellarisch dargestellt. 
Grundlage ist die DIN 31051 für die Wartung und Instandhaltung. 
Ein Wartungsplan umfasst folgende Kontrollen: 
- tägliche Kontrolle 
- wöchentliche Kontrollen 
- monatliche Kontrolle 
- ½ jährliche Kontrollen 
- jährliche Kontrollen 
Inspektionen: 
- Inbetriebnahme 
- Außerbetriebsetzung 
- Grundreinigung je nach Bedarf und Verschmutzung

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Ein umfänglicher zu erstellender Wartungsplan beinhaltet u.a. die Angaben über Termine, Ausführung der 
Maßnahmen und zu beachtende Merkmalswerte. Weiter wird die Vorbereitung der Durchführung, die 
Vorwegmaßnahmen wie Arbeitsplatzausrüstung, die Schutz- und Sicherheitseinrichtungen, die Durchführung 
(Kontrolle, Reinigung, Einstellen-Justieren), die Funktionsprüfung und die Rückmeldung erfasst. In z.B. 
Arbeitskarten ist auf die erforderlichen Bedienanleitungen und Sicherheitsdatenblätter der jeweiligen 
Maschinen und Geräte, sowie Chemikalien zu verweisen, die der Betreiber mit der Dokumentation zur 
Verfügung stellt. 
 
Inspektionen sind die großen Hauptuntersuchungen der technischen Anlagen. Dies sind die Inbetriebnahmen 
(Frühjahr) und Außerbetriebsetzungen (Herbst) der technischen Anlagen. Hier werden die 
Wiederholungsprüfungen durchgeführt und ggf. einige Anlagenkomponenten demontiert (Überwinterung) 
gereinigt, konserviert und geprüft. 
 
Es wird empfohlen, die Hauptuntersuchungen, die Inbetriebnahme und Außerbetriebsetzung von externen 
Fachfirmen durchführen zu lassen. 
Um die täglichen, wöchentlichen und monatlichen Kontrollen der wassertechnischen Anlagen 
(Brunnenanlagen) zu gewährleisten, wird ein technischer Mitarbeiterpool, bestehend aus ca. 4-6 
Mitarbeiter*innen der Stadt mit umfänglichen technischen Kenntnissen und Befähigungen im Bereich 
Elektrotechnik, Wassertechnik / Haustechnik, empfohlen. 
Dieses Personal muss / sollte permanent in den Bereichen Elektrotechnik und Wassertechnik / Haustechnik 
weitergebildet werden.

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Anlagenverzeichnis 
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Seite 11 
2. Anlagenverzeichnis 
Bereich Anlage
n No. 
Kurzbezeichnung Anzah
l der 
Seiten 
No. 
Rev. 
| 
Dat
um 
Datum 
Erstellung 
Maßsta
b 
Plangröße 
[A4/A3/A0
] 
Verfasser 
1.05 Münster | Michaelkirche-Brunnen 
1.05 KB Kurzbeschreibung der 
wassertechnischen Anlagen: 
13 - 08.03.2022 kein A4 IBJO 
Münster | Michaelkirche-
Brunnen 
1.05 BD Bilderdokumentation 
Bestandsaufnahme 
08.2021_Gesamt 
Anlage Michaelkirche-Brunnen 
12 - 06.02.2022 kein A4 IBJO 
1.05 .01 Technisches Bestandsdatenblatt 2 - 07.03.2022 kein A4 IBJO 
1.05 .02.1 Strangschema 1 - 08.03.2022 kein A3 IBJO 
1.05 .02.2 Legende Strangschema 1 - 08.03.2022 kein A4 IBJO 
1.05 .03 Lageplan mit Verortung 
Brunnenanlage 
1 - 15.02.2022 kein A3 IBJO 
1.05 .04 Auskunft Leitungspläne_  
1Kanaldaten (SW, RW, MW) 
2Stadtnetze Münster 
(Fernwärme,Gas,Strom, 
Telekom.,Trinkwasser) 
3Telekom 
4Thyssengas 
5Unitymedia 
6Fernwärme 
7Westnetz 
81&1, Versatel 
14 - divers kein divers Stadt MS 
und 
Versorgungs
-träger 
1.05 .05 DB_Oase SPA 22-23 3x400 V / 
50 Hz 1,1 kW _EN 
2 - 
 
kein A4 Oase 
1.05 .06 BDA_Oase SPA 22-23 3x400 V 
/ 50 Hz 1,1 kW  
35 - 
 
kein A4 Oase

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Abbildungsverzeichnis 
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Seite 12 
Bereich Anlage
n No. 
Kurzbezeichnung Anzah
l der 
Seiten 
No. 
Rev. 
| 
Dat
um 
Datum 
Erstellung 
Maßsta
b 
Plangröße 
[A4/A3/A0
] 
Verfasser 
1.05 .07 VDE Prüfprotokoll v. 
16.04.2020 mit Rechnung Fa. 
Althaus 
3 - 16.04.2020 kein A4 Fa.Althaus 
1.05 .08 Erforderliche Maßnahmen für 
die Inbetriebnahme des 
bestehenden wassertechnischen 
Systems_STEP 1 
2 - 07.03.2022 kein A4 IBJO 
1.05 .09 Sanierungsmaßnahmen | 
Vollsanierung | Teilsanierung | 
Verbesserung_STEP 2 
2 - 07.03.2022 kein A4 IBJO 
1.05 .10 Wartungs- und 
Instandhaltungsleistungen des 
bestehenden wassertechnischen 
Systems nach STEP 1 
2 - 07.03.2022 kein A4 IBJO 
1.05 .11 Dokumentationsunterlagen_Vo
rlage für den Betreiber - 
Gefährdungsbeurteilung 
Wartung- und Instandhaltung 
59 - 28.02.2022 kein A4 IBJO 
3. Abbildungsverzeichnis 
Abb. 1 Brunnenanlage Michaelkirche-Brunnen-51°58'03.2"N 7°34'48.9"E ........................................................ 2 
Abb. 2 Strangschema Regelsystem oberirdischen wartungsfreundlichen Niedervoltsystem (ONS) ................. 5 
Abb. 3 Legende Strangschema Regelsystem oberirdischen wartungsfreundlichen Niedervoltsystem (ONS) .. 6

| KURZPROJEKTBESCHREIBUNG 
Verfasser/Autor 
Ingenieurbüro Jeannine Oehlschläger 
ibjo@live.de     •     www.ib-jo.de 
Seite 13 
4. Verfasser/Autor 
 
Autor:   IBJO- Ingenieurbüro Oehlschläger 
Dipl. Bauingenieurin 
Am Campus 25    |     18182 Bentwisch 
Mobil 0049 172 3824884 
ibjo@live.de     |     www.ib-jo.de 
 
Aktualisierung: 
 
Bentwisch, Dienstag, 08.März 2022 
Revision:       
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Stempel                                                   Unterschrift

16. Bergstr._Aabrücke_Kurzbeschreibung

15539 Zeichen

Projektkurzbeschreibung 
Phase 2 & Phase 3 
 
Objekt:    Stadt Münster 
Maßnahmenprogramm Sanierung von Brunnenanlagen 
/ architektonische Wasserspiele 
Wassertechnische Anlage: 
Aabrücke-Bergstraße-Brunnen 
 
Datum Doku:   Dienstag, 08.März 2022 
 
AG / Bauherr / Betreiber:  Stadt Münster 
Amt für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit  
Gebäude 14  
     Albersloher Weg 450  
     48167 Münster  
 
     Frau Workert 
     Tel.: 0049 251 492-6866 
     workert@stadt-muenster.de 
www.stadt-muenster.de/umwelt 
 
 
Planer:     IBJO Ingenieurbüro Oehlschläger  
     Jeannine Oehlschläger 
     Diplom Bauingenieurin 
     Am Campus 25 
     18182 Bentwisch 
     Tel : 0049 172 3824884 
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ibjo@live.de

| KURZPROJEKTBESCHREIBUNG 
Inhaltsverzeichnis 
Ingenieurbüro Jeannine Oehlschläger  
ibjo@live.de          www.ib-jo.de 
Seite 1 
Inhaltsverzeichnis   
Inhaltsverzeichnis ................................ ................................ ................................ ....... 1 
1. 1.16_Aabrücke-Bergstraße-Brunnen ................................ ................................ .. 2 
1.1 Standort, bauliche und technische Ausstattung ........................................................................ 2 
1.1.1 Abbildung wassertechnische Anlage und Stando rt - Google Maps ................................. 2 
1.1.2 Bauliche Beschreibung und Technische Ausstattung  ....................................................... 2 
1.1.3 Maßnahmen für Sanierung und Verbesserung und Gefährdungsbeurteilung  ................. 3 
1.1.3.1 Maßnahmen für Sanierung und Verbesserung für die Anlage im Bestand_STEP1 ................ 3 
1.1.3.2 Gefährdungsbeurteilung für die wassertechnische Anlage im Bestand ................................  5 
Gefährdungsbeurteilung für die wassertechnische Anlage im Bestand ................................ ............ 5 
1.1.4 Wartungs- und Instandhaltungsleistungen des bestehenden wa ssertechnischen 
Systems nach STEP 1 ......................................................................................................................... 5 
2. Anlagenverzeichnis ................................ ................................ .............................  7 
3. Abbildungsverzeichnis ................................ ................................ ........................ 8 
4. Verfasser/Autor ................................ ................................ ................................ .. 9

| KURZPROJEKTBESCHREIBUNG 
1.16_Aabrücke-Bergstraße-Brunnen 
Ingenieurbüro Jeannine Oehlschläger  
ibjo@live.de          www.ib-jo.de 
Seite 2 
1. 1.16_Aabrücke-Bergstraße-Brunnen 
1.1 Standort, bauliche und technische Ausstattung  
1.1.1 Abbildung wassertechnische Anlage und Standort - Google Maps 
 
Abb. 1 Brunnenanlage Wasserbild 2007- Koordinaten - 51°57'54.3"N 7°37'34.5"E 
Die wassertechnische Anlage befindet sich auf einer Brücke, die die Aa quert Bereich Bergstraße in Münster. 
Google Maps Koordinaten: Koordinaten 51°57'54.3"N 7°37'34.5"E 
 
Die Anlage ist der Öffentlichkeit zugänglich und begehbar. 
1.1.2 Bauliche Beschreibung und Technische Ausstattung 
Gem. Anlage 1.16.01 technisches Bestandsdatenblatt sind alle vorhanden baulichen und technischen 
Baugruppen tabellarisch aufgeführt und die einzelnen Baugruppen im Zustand, wenn möglich, bewertet. 
Gem. Anlage 1.16.02 ist das wassertechnische System mittels Strangschema abgebildet. 
Gem. Anlage 1.16.BD wird der Bestand (August 2021) der Anlage in einer Bilderdokumentation dargestellt. 
 
Die Anlage ist funktionstüchtig war jedoch auf Grund Niedrigwasser in der Aa außer Betrieb.

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1.16_Aabrücke-Bergstraße-Brunnen 
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Die wassertechnische Anlage besteht ausfolgenden Komponenten: 
1. Brunnenanlage aus Naturstein mit Auslaufschlitz und Rücklaufschacht 
2. Der wasserführende Fluss Aa mit Hebeanlage 
3. Freiluftschrank mit Schal- und Steueranlage 
Das Wasser aus der Aa wird von der nass aufgestellten Pumpe, die unter der Brücke installiert ist, angesaugt 
und über eine Druckrohrleitung, zu dem Auslaufschlitz am Naturstein gepumpt. 
Das Wasser läuft aus diesem Schlitz über den Stein hinunter in den Rücklaufschacht. Über den 
Rücklaufschacht und die angeschlossene Rücklaufleitung wird das Wasser wieder in die Aa zurückgeführt. 
Die Schalt- und Steueranlage befindet sich in einem oberirdischen Freiluftschrank aus glasfaserverstärktem 
Polyester in einer ca. Entfernung von 20 m. 
Hier befindet sich auch der Hausanschlusskasten und Zählerplatz für die Stromversorgung. 
Eine Wiederholungsprüfung der elektrischen Anlage gem. DIN VDE 0105 Teil 1001 in Anlehnung an die 
Unfallverhütungsvorschrift "DGUV V3 Elektrische Anlage und Betriebsmittel" §5, Absatz1 wurde für das Jahr 
2020 ausgeführt. Mängel wurden festgestellt. Für das Jahr 2021 erfolgte die Prüfung nicht. 
Die Prüfung von ortsveränderlichen Geräten gem. DIN VDE 0701/07022 unter Berücksichtigung der DGUV 
Vorschrift 3 (Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung) wurde für das Jahr 2021 nicht ausgeführt. Somit 
entspricht die Anlage nicht der derzeitigen Norm, da die Prüfung nicht erfolgte. 
1.1.3 Maßnahmen für Sanierung und Verbesserung und Gefährdungsbeurteilung 
1.1.3.1 Maßnahmen für Sanierung und Verbesserung für die Anlage im Bestand_STEP1 
Gem. Anlage 1.16.10 werden die einzelnen Baugruppen aufgeführt und auf Grund der zuvor erstellten 
Bewertung die Maßnahmen für den STEP1 erstellt. 
Für die Wiederinbetriebnahme der wassertechnischen Anlage werden folgende Maßnahmen dringend 
empfohlen: 
1. Druckleitungssystem prüfen 
2. Schmutzwasserpumpe säubern und prüfen gem. DIN VDE 0701/0702 
3. Vertiefung bis zur Aa Mittellauf herstellen- somit direkte korrespondierende Verbindung zur Pumpe, 
auch bei Niedrigwasser 
4. Pumpenschacht aus Edelstahl an Brückenwand in Vertiefung einbauen mit kombinierten 
herausnehmbaren Einlaufsieb und Saugkorb aus Edelstahl vandalensicher und wartungsfreundlich 
                                                   
1 DIN VDE 0105-100:2015-10; VDE 0105-100:2015-10_Betrieb von elektrischen Anlagen - Teil 100: Allgemeine Festlegungen 
2 VDI/VDE/DGQ/DKD 2622 Blatt 9.1:2019 -05_ Kalibrieren von Messmitteln für elektrische Größen - Prüfgeräte zur Feststellung der elektrischen 
Sicherheit - Elektrische Geräte nach DIN VDE 0701 -0702

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5. neue Wasserstandssensoren 
6. Auslauf reinigen und prüfen 
7. Die jährliche Wiederholungsprüfung von elektrischen Anlagen gem. DIN VDE 0105 Teil 100 und 
ortsveränderlichen Geräten gem. DIN VDE 0701/0702. 
8. Prüfen des vorhandenen Potentialausgleiches / Prüfen ob ein Potentialausgleiches vorhanden ist. Im 
Falle es ist kein Potentialausgleiches vorhanden muss dieser nachgerüstet werden. 
9. separater HAZ mit Zählerplatz / Anmeldung Erneuerung Hausanschluss durch eingetragenen 
Elektroinstallateur 
10. Neue ZAS mit Aufnahmeplatz für HAK baugleich zum vorhandenen Schaltschrank aus 
glasfaserverstärktem Polyester (SMC) und Verteilerfeld 
11. Neue Schaltanlage auf Umwälzsystem und MSR-technik abstimmen als Reiheneinbaugeräte auf 
Hutschiene 
12. Steckdosen im Schaltschrank für Wartungs- und Reinigungszwecke 
13. Wasserdichte Klemmung von Geräten im Bereich der Aa 
14. Neue Leiter mit mobiler Abstiegshilfe zum Runterklettern in Sonderkonstruktion vandalesicher 
herstellen gem. DIN 36203, DIN 18799-14, DGUV 208-0325, DIN EN ISO 14122-46; DIN EN 
143967, DIN 19572:2016-068, UVV VGB74- Leitern und Tritte 
15. Im gesamten Bereich der Anlage müssen Warnschilder „Kein Trinkwasser“ inkl. Piktogramm 
aufgestellt werden 
16. Weiter müssen Gefährdungsbeurteilung von dem Betreiber für die Wartung & Instandsetzung der 
wassertechnischen Anlage erstellt und ggf. regelmäßig angepasst werden 
 
Die Kosten für diese empfohlenen Maßnahmen zur Verbesserung / Sanierung der wassertechnischen Anlage 
betragen ca. gem. Anlage 1.16.10    21.670,00 € 
 
  
                                                   
3 DIN 3620:1987-04_ Steigleitern für Kleinbauwerke der Wasserversorgung  
4 DIN 18799-1:2019-06_ Ortsfeste Steigleiteranlagen an baulichen Anlagen - Sicherheitstechnische Anforderungen und Prüfungen - Teil 1: Steigleitern 
mit Seitenholmen 
5 DGUV 208-032_ Auswahl und Benutzun g von Steigleitern 
6 DIN EN ISO 14122-4:2016-10; Sicherheit von Maschinen - Ortsfeste Zugänge zu maschinellen Anlagen - Teil 4: Ortsfeste Steigleitern (ISO 14122 -
4:2016); Deutsche Fassung EN ISO 14122 -4:2016 
7 DIN EN 14396:2004-04; Ortsfeste Steigleitern f ür Schächte; Deutsche Fassung EN 14396:2004  
8 DIN 19572:2016-06_ Haltevorrichtungen zum Einsteigen in begehbare Schächte - Anforderungen, Prüfung

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1.1.3.2 Gefährdungsbeurteilung für die wassertechnische Anlage im Bestand 
Allgemeine Informationen zu Gefährdungsbeurteilungen 
Gem. DGUV zu Gefährdungsbeurteilung: 
[Gefährdungsbeurteilung 
Das Arbeitsschutzgesetz verpflichtet den Unternehmer zur Durchführung einer Beurteilung der 
Arbeitsbedingung und in deren Rahmen auch zu einer Beurteilung der Gefährdungen. Der Unternehmer 
muss dabei die Gefährdungen der Beschäftigten bei der Arbeit beurteilen, entsprechende Maßnahmen 
ableiten, diese auf ihre Wirksamkeit kontrollieren und ggf. anpassen, und den Prozess der 
Gefährdungsbeurteilung sowie die Ergebnisse angemessen dokumentieren. Die Gefährdungsbeurteilung 
wird damit zur Grundlage allen betrieblichen Handelns in Sachen Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit.] 
 
Die Vorlage muss von dem Betreiber in Bezug auf die Gefährdungen und deren Schutzmaßnahmen geprüft, 
sowie deren Wirksamkeit, Termine zur Umsetzung der Schutzmaßnahmen und Verantwortlichkeiten 
ergänzt werden. 
Gefährdungsbeurteilung für die wassertechnische Anlage im Bestand 
Gem. Anlage 1.16.12 wurde eine Vorlage einer Gefährdungsbeurteilung für den Betreiber erstellt. 
1.1.4 Wartungs- und Instandhaltungsleistungen des bestehenden wassertechnischen Systems nach 
STEP 1 
Gem. Anlage 1.16.11 werden Wartungs- und Instandhaltungsmaßnahmen, deren Wartungsintervalle in 
Bezug auf die einzelnen Baugruppen empfohlen und tabellarisch dargestellt. 
Grundlage ist die DIN 31051 für die Wartung und Instandhaltung. 
Ein Wartungsplan umfasst folgende Kontrollen: 
- tägliche Kontrolle 
- wöchentliche Kontrollen 
- monatliche Kontrolle 
- ½ jährliche Kontrollen 
- jährliche Kontrollen 
Inspektionen: 
- Inbetriebnahme 
- Außerbetriebsetzung 
- Grundreinigung je nach Bedarf und Verschmutzung

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Ein umfänglicher zu erstellender Wartungsplan beinhaltet u.a. die Angaben über Termine, Ausführung der 
Maßnahmen und zu beachtende Merkmalswerte. Weiter wird die Vorbereitung der Durchführung, die 
Vorwegmaßnahmen wie Arbeitsplatzausrüstung, die Schutz- und Sicherheitseinrichtungen, die Durchführung 
(Kontrolle, Reinigung, Einstellen-Justieren), die Funktionsprüfung und die Rückmeldung erfasst. In z.B. 
Arbeitskarten ist auf die erforderlichen Bedienanleitungen und Sicherheitsdatenblätter der jeweiligen 
Maschinen und Geräte, sowie Chemikalien zu verweisen, die der Betreiber mit der Dokumentation zur 
Verfügung stellt. 
 
Inspektionen sind die großen Hauptuntersuchungen der technischen Anlagen. Dies sind die Inbetriebnahmen 
(Frühjahr) und Außerbetriebsetzungen (Herbst) der technischen Anlagen. Hier werden die 
Wiederholungsprüfungen durchgeführt und ggf. einige Anlagenkomponenten demontiert (Überwinterung) 
gereinigt, konserviert und geprüft. 
 
Es wird empfohlen, die Hauptuntersuchungen, die Inbetriebnahme und Außerbetriebsetzung von externen 
Fachfirmen durchführen zu lassen. 
Um die täglichen, wöchentlichen und monatlichen Kontrollen der wassertechnischen Anlagen 
(Brunnenanlagen) zu gewährleisten, wird ein technischer Mitarbeiterpool, bestehend aus ca. 4-6 
Mitarbeiter*innen der Stadt mit umfänglichen technischen Kenntnissen und Befähigungen im Bereich 
Elektrotechnik, Wassertechnik / Haustechnik, empfohlen. 
Dieses Personal muss / sollte permanent in den Bereichen Elektrotechnik und Wassertechnik / Haustechnik 
weitergebildet werden.

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Anlagenverzeichnis 
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Seite 7 
2. Anlagenverzeichnis 
Bereic
h 
Anlage
n No. 
Kurzbezeichnung Anzah
l der 
Seiten 
No. 
Rev. | 
Datu
m 
Datum 
Erstellung 
Maßsta
b 
Plangröße 
[A4/A3/A0] 
Verfasser 
1.16 Münster | Aabrücke-Bergstraße-Brunnen  
1.16 KB Kurzbeschreibung der 
wassertechnischen Anlagen: 
9 - 08.03.2022 kein A4 IBJO 
Münster | Aabrücke-Bergstraße-
Brunnen  
1.16 BD Bilderdokumentation 
Bestandsaufnahme 
08.2021_Gesamt 
Anlage Aabrücke-Bergstraße-
Brunnen 
10 - 16.02.2022 kein A4 IBJO 
1.16 .01 Technisches Bestandsdatenblatt 1 - 07.03.2022 kein A4 IBJO 
1.16 .02.1 Strangschema 1 - 08.03.2022 kein A3 IBJO 
1.16 .02.2 Legende Strangschema 1 - 08.03.2022 kein A4 IBJO 
1.16 .03 Lageplan mit Verortung 
Brunnenanlage 
1 - 15.02.2022 kein A3 IBJO 
1.16 .04 Auskunft Leitungspläne_  
1Kanaldaten (SW, RW, MW) 
2Stadtnetze Münster 
(Fernwärme,Gas,Strom, 
Telekom.,Trinkwasser) 
3Telekom 
4Thyssengas 
5Unitymedia 
6Fernwärme 
7Westnetz 
81&1, Versatel 
14 - divers kein divers Stadt MS 
und 
Versorgu
ngs-
träger 
1.16 .05 DB_Jung Tauchpumpe US/UB 
102 D/8 
6 - 16.02.2022 kein A4 Jung 
Pumpen 
1.16 .06 Bedienanleitung_Pentair Jung 
Tauchpumpe UB62-102-
251_2020 
8 - 16.02.2022 kein A4 Pentair 
Jung 
Pumpen

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Abbildungsverzeichnis 
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Seite 8 
Bereic
h 
Anlage
n No. 
Kurzbezeichnung Anzah
l der 
Seiten 
No. 
Rev. | 
Datu
m 
Datum 
Erstellung 
Maßsta
b 
Plangröße 
[A4/A3/A0] 
Verfasser 
1.16 .07 Bedienanleitung_Jung 
Tauchpumpe UB62-102-
253_2010 
11 - 16.02.2022 kein A4 Jung 
Pumpen 
1.16 .08 Archivmaterial 
Aufsicht & Schnitte 
1:20_07.07.1994 
Aufsicht Brunnen 
Statik Brunnen_Prof. Dipl. Ing. 
Richard Lebherz 
13 - 07.07.1994 kein A4 Stadt MS 
und 
Versorgu
ngs-
träger 
1.16 .09 VDE Prüfprotokoll v. 03.04.2020 
mit Rechnung Fa. Althaus 
3 - 03.04.2020 kein A4 Fa.Althau
s 
1.16 .10 Erforderliche Maßnahmen für die 
Inbetriebnahme des bestehenden 
wassertechnischen Systems_STEP 
1 
1 - 07.03.2022 kein A4 IBJO 
1.16 .11 Wartungs- und 
Instandhaltungsleistungen des 
bestehenden wassertechnischen 
Systems nach STEP 1 
1 - 07.03.2022 kein A4 IBJO 
1.16 .12 Dokumentationsunterlagen_Vorla
ge für den Betreiber - 
Gefährdungsbeurteilung 
Wartung- und Instandhaltung 
55 - 28.02.2022 kein A4 IBJO 
 
3. Abbildungsverzeichnis 
Abb. 1 Brunnenanlage Wasserbild 2007- Koordinaten - 51°57'54.3"N 7°37'34.5"E ................................ ........ 2

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Verfasser/Autor 
Ingenieurbüro Jeannine Oehlschläger  
ibjo@live.de          www.ib-jo.de 
Seite 9 
4. Verfasser/Autor 
 
Autor:   IBJO- Ingenieurbüro Oehlschläger 
Dipl. Bauingenieurin 
Am Campus 25    |     18182 Bentwisch 
Mobil 0049 172 3824884 
ibjo@live.de     |     www.ib-jo.de 
 
Aktualisierung: 
 
Bentwisch, Dienstag, 08.März 2022 
Revision:       
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Stempel                                                   Unterschrift

1.5. Lamberti-Brunnen_Lageplan

1706 Zeichen

Bauherr / Auftraggeber / Bauort:Amt für Grünflächen, Umwelt und NachhaltigkeitGebäude 14+++ BERATUNG +++ PLANUNG +++ BEWERTUNG +++ VON SPRINGBRUNNENANLAGEN UND WASSERSPIELEN+++IBJO - Ingenieurbüro Jeannine OehlschlägerDiplom Ingenieurin+++ Am Campus 25 +++ 18182 Bentwisch ++++++ Mob 0049 (0)172 3824884+++ibjo@live.de +++  www.ib-jo.de +++
Projekt/Bauvorhaben:Maßnahmenprogramm Sanierung vonBrunnenanlagen| architektonische WasserspieleDarstellung:Anlage: 1.09 LambertibrunnenLageplanauschnittQuelle: https://www.google.de/mapsMaßstab:Anlage:Zeichnungsnr/Blatt:1:1000Anl.2Znr.1.09_03Status/Leistungsphase:Projektnr:Format:P-1255A315.02.2022DatumNameBearbeiter/Planer:Geprüft:Freigegeben:Revison:Oehlakt. Plotdatum:xAuftragsnr:P_1255_A2_1.09_03
Diese Zeichnung darf ohne Genehmigung des Urhebers nicht veröffentlicht, vervielfältigt, geändert oder für einen anderen als den vereinbarten Zweck benutzt werden. VOB/B § 3 Abs.6Sämtliche Maße sind vom Auftraggeber vor der Ausführung in der Zeichnung zu kontrollieren, beziehungsweise zu messen und freizugeben. Unstimmigkeiten zwischen Plan und tatsächlichen Gegebenheiten sind mit dem Planungsbüro oder der Bauleitung zu klären. Die angegeben Maße, von demAuftraggeber, werden nach Freigabe der Zeichnung abgesteckt. Für Fehler in der Zeichnung haftet allein der Planer oder AG. Sämtliche im Plan gemachten Angaben sind Stand der Planung und beruhen auf zum Zeitpunkt der Dokumentenerstellung vorliegenden Informationen. Es sind die allgemeinenRegeln der Technik anzuwenden.
A
F
12345678
2345671 8lagepläne_anlagen1.01-5.04.dwg
BCDE
A
F
BCDE 297 x 420 mmPlanunterlage:-15.02.2022EntwurfsplanungAusführungsplanungRevisionBestandsplanNr:___Vorentwurfsplanung
x

1.2. Lamberti_Bilderdokumentation

12759 Zeichen

Bilderdokumentation Bestandsaufnahme 
 
Objekt:    Stadt Münster 
Maßnahmenprogramm Sanierung von Brunnenanlagen 
/ architektonische Wasserspiele 
Wassertechnische Anlage: 
Lamberti-Brunnen 
 
Datum Bestandsaufnahme: 16.08.2021 / 17.08.2021 / 18.08.2021 
 
AG / Bauherr / Betreiber:  Stadt Münster 
Amt für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit 
Gebäude 14  
     Albersloher Weg 450  
     48167 Münster  
 
     Frau Workert 
     Tel.: 0049 251 492-6866 
     workert@stadt-muenster.de 
www.stadt-muenster.de/umwelt 
 
 
Planer:     IBJO Ingenieurbüro Oehlschläger 
     Jeannine Oehlschläger 
     Diplom Bauingenieurin 
     Am Campus 25 
     18182 Bentwisch 
     Tel : 0049 172 3824884 
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INHALTSVERZEICHNIS BILDERDOKUMENTATION BESTANDSAUFNAHME 
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Seite 1 
Inhaltsverzeichnis Bilderdokumentation Bestandsaufnahme 
 
Inhaltsverzeichnis Bilderdokumentation Bestandsaufnahme ........................................ 1 
1. Bereich Brunnenanlage ......................................................................................... 2 
2. Bereich Unterflurbauwerk mit Installationsschacht, Pumpenschacht und 
Einlaufschacht ................................................................................................................ 8 
2.1 Unterflurbauwerk – Bereich Installationsschacht .................................................................. 8 
2.2 Unterflurbauwerk – Bereich Pumpenschacht und Einlaufbaubereich Reservoir ................ 11 
3. Bereich Schalt- und Steueranlage ....................................................................... 12 
4. Abbildungsverzeichnis ......................................................................................... 14 
5. Verfasser/Autor ................................................................................................... 15

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BEREICH BRUNNENANLAGE 
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Seite 2 
1. Bereich Brunnenanlage 
 
Abb. 1 Brunnenanlage in der Lage Koordinaten 51°57'45.7"N 7°37'44.5"E 
 
Abb. 2 Lambertibrunnen  (Lambertusbrunnen Baujahr 1956)

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Seite 3 
 
Abb. 3  Lambertibrunnen aus Naturstein mit zwei Brunnenschalen ( Quelle : 
https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Muenster_Lambertibrunnen_7208.jpg ) 
 
Abb. 4  Historisches Wasserbild Lambertibrunnen ( Quelle : https://www.sto-ms.de/bildgeschichte/)

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BEREICH BRUNNENANLAGE 
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Seite 4 
 
Abb. 5  Lambertibrunnen aus Naturstein mit zwei Brunnenschalen 
 
Abb. 6 + 7 +8 6 Stück Ausläufe obere Brunnenschale | 6 Stück Ausläufe Skulptur

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Seite 5 
 
Abb. 9 + 10 +11 Ablauf obere Brunnenschale | Auslauf Skulptur | Auslauf obere Brunnenschale  
 
Abb. 12 +13 Auslauf Skulptur | obere Brunnenschale 
 
Abb. 14 +15 obere Brunnenschale mit Ablauf | Auslauf (früher Quellsprudler) unteres Brunnenbecken

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Abb. 16 +17 Auslauf (früher Quellsprudler) unteres Brunnenbecken_gesamt 6 Stück | Ablauf obere Brunnenschale  
 
Abb. 18 +19 +20 6 Stück Auslauf (früher Quellsprudler) unteres Brunnenbecken | 2 Stück Ablaufroste- Ablaufleitung 
unteres Brunnenbecken- verstopfter Ablauf 
 
Abb. 21 +22 Ablaufleitung der oberen brunnenschale in das untere Becken | Beckenrand unteres Brunnenbecken

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BEREICH BRUNNENANLAGE 
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Seite 7 
 
Abb. 23 +24  Oberflächen Brunnenbecken unten | umlaufende Rücklaufrinne als Pflasterinne mit Kleinpflaster und 
Rücklaufschächte mit Straßenabläufen 
 
Abb. 25, 26, 27, 28 umlaufende Rücklaufrinne als Pflasterinne mit Kleinpflaster und Rücklaufschächte mit 
Straßenabläufen 
 
Abb. 29 +30 Gesamt 6 Stück Rücklaufschächte

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BEREICH UNTERFLURBAUWERK MIT INSTALLATIONSSCHACHT, PUMPENSCHACHT UND EINLAUFSCHACHT 
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Seite 8 
2. Bereich Unterflurbauwerk mit Installationsschacht, Pumpenschacht und 
Einlaufschacht 
2.1 Unterflurbauwerk – Bereich Installationsschacht 
 
Abb. 31 1 Stück Unterflurbauwerk (li 2,0 x 2,20 x 1,75m) mit 3 Kammern | 1 Kammer Installationsschacht mit 
geschlossener Wand zum Pumpenschacht mit Trinkwasserinstallation und Durchführung der Druckrohrleitung| 1 
Pumpenschacht als Einlaufbauwerk mit Tauchwand aus Stahl und Aufstellung der Unterwasserumwälzpumpe, 
Frischwassernachspeisung, Überlaufarmatur und Ablaufstopfen – Anschluss an den Kanal DN150 
 
Abb. 32 1 Stück Unterflurbauwerk (li 2,0 x 2,20 x 1,75m) mit 3 Kammern  
  
Reservoir  
Installationsschacht  
Pumpenschacht

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Abb. 33 Zeichnung Unterflurbauwerk 1989

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BEREICH UNTERFLURBAUWERK MIT INSTALLATIONSSCHACHT, PUMPENSCHACHT UND EINLAUFSCHACHT 
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Seite 10 
 
 
Abb. 34 +35 Druckrohrleitung zum Brunnen | Installationsschacht 
 
Abb. 36 +37 Einstieg Installationsschacht mit Hebeanlage | Trinkwasserinstallation  
 
Abb. 38 + 39 Hebeanlage mit Abwasserdruckrohrleitung | Trinkwasserinstallation Wasserzähler

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BEREICH UNTERFLURBAUWERK MIT INSTALLATIONSSCHACHT, PUMPENSCHACHT UND EINLAUFSCHACHT 
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Seite 11 
2.2 Unterflurbauwerk – Bereich Pumpenschacht und Einlaufbaubereich Reservoir 
 
Abb. 40 +41 Pumpenschacht Bereich Umwälzpumpe mit Druckrohrleitungsanschluss und Schwimme r für die 
Frischwassernachspeisung und Ablauföffnung für die Überlaufarmatur und Ablaufstopfen mit Anschluss an den Kanal 
DN150| Einlaufkammer Rücklaufwasser mit Tauchwand Rücklaufleitung vom Brunnen, Ablauföffnung für die 
Überlaufarmatur und Ablaufstopfen mit Anschluss an den Kanal DN150 
 
Abb. 42 + 43 +44 Umwälzpumpe eingelagert im Betriebshof_ Flygt 2620.172-1960004 (2,2kW ; 4,5 A)

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BEREICH SCHALT- UND STEUERANLAGE 
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Seite 12 
3. Bereich Schalt- und Steueranlage 
 
Abb. 45+ 46 Schalt- und Steueranlage im PVC Freiluftschrank im Gebäude 
 
Abb. 47 +48 +49+ 50 Hausanschluss und Zählereinrichtung | Schalt- und Steueranlage 
 
 
Abb. 51 +52  Schalt- und Steueranlage

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BEREICH SCHALT- UND STEUERANLAGE 
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Seite 13 
  
Abb. 53+ 54 Neuer digitaler Zähler | ABB 4-poliger Installationsschütz und ABL Motorschutzschalter

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ABBILDUNGSVERZEICHNIS 
Ingenieurbüro Jeannine Oehlschläger 
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4. Abbildungsverzeichnis 
Abb. 1 Brunnenanlage in der Lage Koordinaten 51°57'45.7"N 7°37'44.5"E ........................................................................ 2 
Abb. 2 Lambertibrunnen  (Lambertusbrunnen Baujahr 1956) ............................................................................................ 2 
Abb. 3  Lambertibrunnen aus Naturstein mit zwei Brunnenschalen ( Quelle : 
https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Muenster_Lambertibrunnen_7208.jpg)  ............................................................ 3 
Abb. 4  Historisches Wasserbild Lambertibrunnen ( Quelle : https://www.sto-ms.de/bildgeschichte/) ............................. 3 
Abb. 5  Lambertibrunnen aus naturstein mit zwei Brunnenschalen .................................................................................... 4 
Abb. 6 + 7 +8 6 Stück Ausläufe obere Brunnenschale (früher Fische) | 6 Stück Ausläufe Skulptur  ................................. 4 
Abb. 9 + 10 +11 Ablauf obere Brunnenschale | Auslauf Skulptur | Auslauf obere Brunnenschale .................................. 5 
Abb. 12 +13 Auslauf Skulptur | obere Brunnenschale ....................................................................................................... 5 
Abb. 14 +15 obere Brunnenschale mit Ablauf | Auslauf (früher Quellsprudler) unteres Brunnenbecken  ........................ 5 
Abb. 16 +17 Auslauf (früher Quellsprudler) unteres Brunnenbecken_gesamt 6 Stück | Ablauf obere Brun nenschale .... 6 
Abb. 18 +19 +20 6 Stück Auslauf (früher Quellsprudler) unteres Brunnenbecken | 2 Stück Ablaufroste - Ablaufleitung 
unteres Brunnenbecken- verstopfter Ablauf ....................................................................................................................... 6 
Abb. 21 +22 Ablaufleitung der oberen brunnenschale in das untere Becken | Beckenrand unteres Brunnenbecken  ...... 6 
Abb. 23 +24  Oberflächen Brunnenbecken unten | umlaufende Rücklaufrinne als Pflasterinne mit Kleinpflaster und 
Rücklaufschächte mit Straßenabläufen ................................................................................................................................ 7 
Abb. 25, 26, 27, 28 umlaufende Rücklaufrinne als Pflasterinne mit Kleinpflaster und Rücklau fschächte mit 
Straßenabläufen ................................................................................................................................................................... 7 
Abb. 29 +30 Gesamt 6 Stück Rücklaufschächte ................................................................................................................. 7 
Abb. 31 1 Stück Unterflurbauwerk (li 2,0 x 2,20 x 1,75m) mit 3 Kammern | 1 Kammer Installationsschacht mit 
geschlossener Wand zum Pumpenschacht mit Trinkwasserinstallation und Durchführung der Druckrohrleitung| 1 
Pumpenschacht als Einlaufbauwerk mit Tauchwand aus Stahl und Aufstellung der Unterwasserumwälzpum pe, 
Frischwassernachspeisung, Überlaufarmatur und Ablaufstopfen – Anschluss an den Kanal DN150 .................................. 8 
Abb. 32 1 Stück Unterflurbauwerk (li 2,0 x 2,20 x 1,75m) mit 3 Kammern ....................................................................... 8 
Abb. 33 Zeichnung Unterflurbauwerk 1989 ....................................................................................................................... 9 
Abb. 34 +35 Druckrohrleitung zum Brunnen | Installationsschacht ................................................................................ 10 
Abb. 36 +37 Einstieg Installationsschacht mit Hebeanlage | Trinkwasserinstallation  ...................................................... 10 
Abb. 38 + 39 Hebeanlage mit Abwasserdruckrohrleitung | Trinkwasserinstallation Wasserzähler  ................................ 10 
Abb. 40 +41 Pumpenschacht Bereich Umwälzpumpe mit Druckrohrleitungsanschluss und Schwimmer für die 
Frischwassernachspeisung und Ablauföffnung für die Überlaufarmatur und Ablaufstopfen mit Ansc hluss an den Kanal 
DN150| Einlaufkammer Rücklaufwasser mit Tauchwand Rücklaufleitung vom Brunnen, Ablauföffnung für die 
Überlaufarmatur und Ablaufstopfen mit Anschluss an den Kanal DN150  ........................................................................ 11 
Abb. 42 + 43 +44 Umwälzpumpe eingelagert im Betriebshof_ Flygt 2620.172-1960004 (2,2kW ; 4,5 A) .................... 11 
Abb. 45+ 46 Schalt- und Steueranlage im PVC Freiluftschrank im Gebäude ................................................................... 12 
Abb. 47 +48 +49+ 50 Hausanschluss und Zählereinrichtung | Schalt- und Steueranlage .............................................. 12 
Abb. 51 +52  Schalt- und Steueranlage ............................................................................................................................ 12 
Abb. 53+ 54 Neuer digitaler Zähler | ABB 4-poliger Installationsschütz und ABL Motorschutzschalter ........................ 13

| LAMBERTI-BRUNNEN 
VERFASSER/AUTOR 
Ingenieurbüro Jeannine Oehlschläger 
ibjo@live.de          www.ib-jo.de 
Seite 15 
5. Verfasser/Autor 
 
Autor:   IBJO- Ingenieurbüro Oehlschläger 
Dipl. Bauingenieurin 
Am Campus 25    |     18182 Bentwisch 
Mobil 0049 172 3824884 
ibjo@live.de     |     www.ib-jo.de 
 
Aktualisierung: 
 
Bentwisch, Montag, 7. Februar 2022 
Revision:       
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Stempel                                                   Unterschrift

Beschlussvorlage

67794 Zeichen

V/0201/2022
V/0201/2022
Öffentliche Beschlussvorlage
Betrifft
Sanierungskonzeptstädt.Brunnen-undWasserspiele
Beratungsfolge
10.05.2022 AusschussfürUmweltschutz,KlimaschutzundBauwesen Einbringung
19.05.2022 BezirksvertretungMünster-Hiltrup Anhörung
24.05.2022 BezirksvertretungMünster-Mitte Anhörung
31.05.2022 BezirksvertretungMünster-Nord Anhörung
07.06.2022 AusschussfürUmweltschutz,KlimaschutzundBauwesen Entscheidung
09.06.2022 BezirksvertretungMünster-West Anhörung
Beschlussvorschlag:
I.Sachentscheidung:
1.) DerBerichtzumZustandderstädtischenBrunnenundWasserspielewirdzurKenntnis
genommen.
2.) DieVerwaltungwirdbeauftragt,SanierungsmaßnahmennachSTEP1gem.der
Prioritätenliste(sieheTabelleSTEP1)durchzuführen.
3.) EswirdzurKenntnisgenommen,dassaufgrundderderzeitjährlichzurVerfügungstehenden
Finanzmittelvon100.000€dieUmsetzungderSanierungsmaßnahmennachSTEP1
rechnerischca.4Jahredauernwird.
4.) EswirdzurKenntnisgenommen,dassfürdendauerhaftenBetriebweitere
Sanierungsmaßnahmen(sieheTabelleSTEP2)notwendigsind.
5.) EswirdzurKenntnisgenommen,dassfürdieweiterenSanierungsmaßnahmen(siehe
TabelleSTEP2)zusätzlicheFinanzmittelinHöhevoninsgesamt1,8Mio€erforderlichsind.
6.) EswirdzurKenntnisgenommen,dassfüreinendauerhaftenundlangfristigenBetriebder
städtischenBrunnenundWasserspielezusätzlichePersonal-bzw.Finanzmittelerforderlich
sind.
7.) DieVerwaltungwirdbeauftragt,einBetriebskonzeptmitdennotwendigenFinanz-und
PersonalressourcenfürdendauerhaftenundlangfristigenBetriebderstädtischenBrunnen
undWasserspieleaufGrundlagedergeplantenSanierungensowiedergeplantenneuen
AnlagenzuerstellenunddenpolitischenGremienbiszumHerbstzurEntscheidung
vorzulegen.NachVorlagedesBetriebskonzeptesistüberdieBereitstellungdernotwendigen
Ressourcen(Personal-undSachaufwand)unterBerücksichtigungderHaushaltslagezu
beraten.
AmtfürGrünflächen, Umwelt
undNachhaltigkeit
28.04.2022
Ihr/e Ansprechpartner/in:
HerrHoffmann
Telefon:492-6730
HoffmannJoerg@stadt-
muenster.de

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V/0201/2022
II.FinanzielleAuswirkungen:
Teilfinanzplan
Nr. Bezeichnung Haush.-
jahr
Betrag
€
Bemerkungen
Produktgruppe 1301 Grün-undFreiflächen
Investitionsmaßnahm
e
0080 WasseristLeben
Auszahlungen 2022
2023
2024
2025
100.000
100.000
100.000
100.000
SummeallerAuszahlungen 400.000
DiezurFinanzierungvonSTEP1erforderlichenErmächtigungensindimHaushaltsplanbeidero.g.
Maßnahmeveranschlagt.
Begründung:
Zu 1.) Bericht zum Zustand der städtischen Brunnen und Wasserspiele
Im Rahmen der Vorlage V/0689/2021 „Wasser im urbanen Raum – Lebenselixier für Mensch und
Natur“ hat die Verwaltung auch über den Zustand und den Sanierungsbedarf städtischer Brunnen
informiert. Der Zustand der Brunnenanlagen wurde 2021 unter Berücksichtigung der
Gefährdungsbeurteilung so bewertet, dass der überwiegende Teil aufgrund ihres Alters sowohl
baulichalsauchtechnischüberholtwerdenmussundsanierungsbedürftigist.ImletztenJahrkonnten
von 23 Brunnen/Wasserspielen neun in Betrieb genommen werden, elf Brunnen konnten wegen
verschiedener technischer Mängel nicht in Betrieb genommen werden. Drei Brunnen werden derzeit
im Rahmen von Baumaßnahmen komplett überarbeitet. Begründet wurde die hohe Anzahl an
Brunnen mit Mängeln, die auf fehlende Mittel (Finanzen und Personal) für die Instandhaltung, für die
Wartungund für bauliche Anpassungen in den letzten Jahren bzw.Jahrzehnten zurückzuführen sind.
Zudem haben sich die Normen für den Betrieb der Brunnen kontinuierlich geändert und die
AnforderungenanWasserqualität,SicherheitundArbeitsschutzsindgestiegen.
Um den Sanierungsaufwand für die Brunnenanlagen, die Sanierungsreihenfolge und den
Kostenrahmenzu erfassen, wurde das folgende Maßnahmenprogrammerarbeitet. Das Ingenieurbüro
Oehlschläger hat in den vergangenen Monaten die Brunnenanlagen begutachtet und bewertet. Dabei
musste jede Anlage einzeln bewertet werden, da es sich bei allen Brunnen um individuelle Bauwerke
handelt. Dies beinhaltete eine Bestandsaufnahme des gesamten wassertechnischen Systems, der
Bautechnik, Wassertechnik, Elektrotechnik und des baulichen sowie sicherheitstechnischen
Gesamtzustandes der einzelnen Anlagen vor Ort. Die Ergebnisse wurden dokumentiert mit dem Ziel
für jede Anlage ein Bestandsdatenblatt u.a. mit Inhalten zu Bautechnik, Materialien, Bauwerk,
technischen Einbauten, wassertechnischen System, Pumpen, Wasserbehandlung / Wasserhygiene
zu erstellen. Auf Grundlage der Bestandsaufnahme und Dokumentation wurde eine Bewertung der
Brunnenanlagen und architektonischen Wasserspiele durchgeführt. Die Bewertung der Anlagen
erfolgte unter dem Aspekt eines möglich langfristigen und nachhaltigen Betriebes sowie u.a. auf
Grundlage der DIN SPEC 31062 Planung und Betrieb von Springbrunnen sowie den Vorgaben des
Arbeitsschutzes. Problemstellen und Mängel wurden benannt und das Bestandsdatenblatt mit
Sanierungs-, Instandsetzung- und Verbesserungsmaßnahmen ergänzt. Für die einzelnen

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V/0201/2022
Maßnahmen wurde ein Kostenrahmen ermittelt. Abschließend wurden die Maßnahmen unter den
Aspekten Hygiene, technischer Zustand, baulicher Zustand und Arbeitsschutz priorisiert. Als Beispiel
befindet sich die Projektkurzbeschreibung für den Lamberti-Brunnen in Anlage 1. Alle weiteren
Unterlagen zum Lamberti-Brunnen sowie die Projektkurzbeschreibungfür alle weiteren Brunnen sind
imRatsinformationssystemhinterlegt.
Das Maßnahmenprogramm bzw. die erstellten Datenblätter sollen als Grundlage für die dann
folgenden Planungsaufträge für die einzelnen Sanierungsmaßnahmen dienen. Dabei wird zwischen
ersten Sanierungsmaßnahmen (STEP 1), um einen Betrieb von Brunnen und Wasserspiele wieder
zu ermöglichen und Sanierungsmaßnahmen für den dauerhaften, langfristigen und nachhaltigen
Betrieb(STEP2),diez.T.auchNeubauoderKomplettsanierungenenthalten,unterschieden.
Die Brunnenam Domplatz,Kiepenkerl, ClemenskirchgartenundderMartini-Brunnenwurden bereits
wiederin Betriebgenommen,die Brunnenim Südpark, am Idenbrockplatz,am Sprickmannplatzund
der Aabrücke-Bergstraße-Brunnen sollen ebenfalls zum Saisonbeginn im Mai wieder laufen.
Allerdingssind auch bei diesen Brunnennochweitere Reparaturmaßnahmenim STEP 1 notwendig.
MitUmsetzungdesSTEP1werdendanachweitereBrunnennachundnachinBetriebgehen.
Im STEP 2 werden umfängliche Sanierungen sowie z.T. der Neubau von Brunnen empfohlen. Im
Hinblick auf die zukünftigen Klimaziele und auch den ökonomischen und ökologischen Betrieb von
technischenAnlagenisteinedurchdachtePlanungbeimBauderneuenAnlagennotwendig.
Insbesondere bei wassertechnischen Anlagen können der Strom- und Wasserverbrauch, sowie der
Einsatz von chemischen Wasseraufbereitungsmitteln wesentlich reduziert werden, wenn das
wassertechnischeSystemaufdiejeweiligeAnlageplanerischangepasstwird.
Weiter können Ressourcen, wie Personal und Zeit optimiert eingesetzt und genutzt werden. Die zu
erwartendenInstandhaltungskostenkönnen reduziert werden und sind für die entsprechende Laufzeit
kalkulierbar.
Seitens des Ingenieurbüro Oehlschläger wird empfohlen, einige der bestehenden wassertechnischen
AnlageninderStadtMünsteraufeinNiedervoltsystem(ONS)umzurüstenoderneugeplanteAnlagen
mit diesem technischen Prinzip zu planen. Zusammenfassend wird im Gutachten das ONS System
wiefolgtbeschrieben:
Die Funktionsweise des oberirdischen wartungsfreundlichen Niedervoltsystem (ONS) unterscheidet
sich im Gegensatz zu einem wassertechnischen System mit Reservoir oder Technikschacht oder
Technikschacht & Reservoir mit 230/400 V Umwälzpumpen im Wesentlichen in der Höhe der
Investitionskosten,der Bedienungsfreundlichkeitund der Wartungs- und Instandhaltungskostensowie
demWasserverbrauch.
Bei dem ONS werden alle wassertechnischen und elektrotechnischen Bauteile und Komponenten
oberirdisch zugänglich verbaut. Es wird auf Unterflurbauwerke verzichtet, welches das Herabsteigen
insolcheSchächtekomplettabschafft.
Weiter arbeitet das ONS mit wenig Wasser.Die Grenze bei den ONS liegt bei ca. 1,5 m³ Wasser im
Reservoir. Das heißt jedoch auch, dass ein ONS nur bei wassertechnischen Anlagen zum Einsatz
kommt,beidenenwenigWasserimUmlaufistundsichwenigWasserimReservoirbefindet.Anlagen
mit großen Reservoirs, großen Wasserbecken (V>2m³) oder Wassertischen, bei denen das Wasser
sichtbar ist und auch einen bestimmten Wasserspiegel aufweisen muss, benötigen unter
Hygieneaspekten ein gewisses Maß an Wasseraufbereitung. Das Wasser im Reservoir wird dabei
durch die Filter- und Dosiertechnik und dessen Chemie regelmäßig automatisch aufgearbeitet.
Jedoch ist auch hier ein regelmäßiger Wasserwechsel notwendig. Ein Wasserwechsel bedeutet
jedoch auch Reinigung des Reservoirs, somit Mehrkosten im Personal, zeitaufwendiger und höhere
Kosten im Verbrauch von Trinkwasser. Diese Systeme eignen sich aufgrund der benötigten
WassermengenichtfürdasONS.
AufgrunddesgeringenWasservolumensbeiwassertechnischenAnlagenmitONSwiederumkanndie
erforderliche Wasserqualität durch angemessenen Wasserwechsel erzielt werden. Das heißt, dass
das relativ kleine Reservoir regelmäßig abgelassen und mit Frischwasser aufgefüllt wird. In der Folge
müssenkeineChemikalienwieChloroderSchwefelsäure(wirdzurpH-WertSenkungeingesetzt)zum

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V/0201/2022
Einsatz kommen. Eine Nachnutzung des Wassers zur Bewässerung von Bepflanzungen wäre
dadurchgrundsätzlichmöglich.
Wie oben bereits beschrieben werden alle erforderlichen Bauteile und Komponenten bei dem ONS
oberirdisch zugänglich verbaut. Das heißt jedoch auch, dass diese öffentlich begehbaren Bereiche
nur mit Niedervoltsystemen betrieben werden dürfen. Dies hat zum Vorteil,dass der Stromverbrauch
wesentlich geringer als bei herkömmlichen 230/400 V Pumpen ist. Die Förderleistung von
Niedervoltpumpen ist in der heutigen Zeit sehr beachtlich und für Fontänenfelder und kleine
Wasserspiele völlig ausreichend. Die Unterschiede der Bauweisen zeigen sich deutlich in den
InvestitionenundinderWartungundInstandsetzung.
Die täglichen, wöchentlichen und monatlichen Wartungsgänge für eine wassertechnische Anlage mit
ONSkönnendurcheineFachkraftalleineerfolgen.BeiSystemenmitUnterflurbauwerkenistdasnicht
so. Allein das Herabsteigen in die Schächte erfordert aus Gründen der Arbeitssicherheit immer zwei
Arbeitskräfte. Weiter ist bei vielen Systemen mit Unterflurbauwerk eine aufwendige
Wasseraufbereitung verbaut. Dies ist in vielen Fällen jedoch nicht immer notwendig, wie oben
beschrieben. Somit sind die Kosten für die Wartung dieser Filter- und Dosiertechnik nicht nur hoch,
sondern auch die Anforderungen an das Personal und die Arbeitssicherheit in Bezug auf die
GefährdungdurchdenUmgangmitChemikalien.
Durchschnittlich sind die Investitionskosten 80.000 € günstiger und die Wartungskosten können um
ca.50%reduziertwerden.
Kurzbeschreibungen der vorgeschlagenen Sanierungsmaßnahmen je Anlage(Reihenfolgegem.
Gutachten)
Wasserfall Promenade
Die wassertechnische Anlage befindet sich an der Promenade am Kreuztor im Stadtteil Mitte. Der
Wasserfall wird durch eine Umwälzpumpe, die in einem Pumpenschacht aufgestellt ist, mit Wasser
aus der Gräfte gespeist. Das Wasser wird angesaugt und zu dem oberen Auslass des Wasserlaufes
gepumpt. Von dort läuft es über die Natursteinkaskaden/Wasserlauf zurück in die Gräfte. Der
FreiluftschrankbefindetsichoberhalbdesWasserfallsinca.20MeterEntfernung.
Die Anlageist nicht funktionstüchtigundwar 2021außerBetrieb.Es wird empfohlen,zur Optimierung
desArbeitsaufwandesSTEP1undSTEP2gemeinsamdurchzuführen.
STEP 1:(Kosten39.000€brutto)
 RückbauderBetonschaltschränke
 Erneuerung Hausanschluss mit Zählerplatz sowie neuer Schaltschrank mit neuer Schalt- und
Steueranlage
 ElektrotechnischeÜberprüfungundnormgerechteAnpassung
 LieferungundEinbaueinerEinstiegsleiterundEinstiegshilfe
 AustauschderLukeinBelastungsklasseA15mitÖffnungshilfe
 Warnschilder„Unfallgefahr“und„KeinTrinkwasser“inkl.Piktogrammenaufstellen
 AnpassungdesAuslaufbereichs(Wasserstandminimieren,Winterentwässerungvorsehen)
 Reinigung Ansaugstelle in der Gräfte, dafür Zugang wartungsfreundlich und zugänglich
gestalten.
STEP 2:(Kosten 10.000 € brutto)
 Ansaugungwartungsfreundlichundvandalismussichermodifizieren.
Josephs-Kirche-Brunnen
Der Brunnen befindet sich im Eingangsbereich zum Südpark im Bereich des Joseph-Kirche im
Stadtteil Geist. Die wassertechnische Anlage besteht aus einem Unterflurbauwerk als Reservoir mit
nass aufgestellter Umwälzpumpe, einem Unterflurbauwerk als Installationsschacht/Technikschacht
mit Hebeanlage im Pumpensumpf und Trinkwasserinstallation einschließlich Wasserzählerarmatur
sowie einem Quellstein als Sprudelstein als Quader mit Auslaufdüse und umlaufender Pflasterrinne
als Rücklaufrinne. Die Brunnenanlage wird im Umlaufsystem betrieben. Das Reservoir wird mittels

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Schwimmerventil mit Frischwasser nachgespeist. Der oberirdische Freiluftschrank mit Schalt- und
Steueranlage sowie der Hausanschlusskasten und Zählerplatz für die Stromversorgung befinden sich
in einer Entfernung von ca. 20 m. Die Anlage entspricht nicht den Anforderungen der
Trinkwasserinstallation gem. DIN EN 1717 und DIN 1988-100. Die Einhaltung der Anforderungen an
die Trinkwasserinstallation dient dem Schutz des Trinkwassers im Leitungsnetz. Es kann die Gefahr
bestehen das Verunreinigungenin das Trinkwassernetzgelangen. Insgesamt ist die gesamte Anlage
sehrwartungsintensiv.
Die Anlage ist funktionstüchtig und war 2021 in Betrieb. Aufgrund von Mängel im Bereich
TrinkwasserinstallationundArbeitssicherheitkanndieAnlagevorerstnichtinBetriebgehen.
STEP 1:(Kosten 29.500 € brutto)
 Neue Wasserstandsensorik mit Trockenlaufschutz mit Anpassung der Schalt- und
Steueranlage
 Neuebzw.Umrüstung/AnpassungderTrinkwasserinstallationnachDIN
 ElektrotechnischeÜberprüfungundnormgerechteAnpassung
 LieferungundEinbauvonzweiStückEinstiegsleiternundEinstiegshilfen,
 Grobschmutzfangnachrüsten
 AustauschderLukemitÖffnungshilfeinderBelastungsklasseB125
 Be- und Entlüftung im Technikschacht/Installationsschacht inkl. Be- und Entlüftungshauben
herstellen
 Warnschilder„KeinTrinkwasser“inkl.Piktogrammaufstellen.
STEP 2:(Kosten 118.000 € brutto)
 vollständiger Umbau des Wasserspiels zum oberirdischen Niedervoltsystem (ONS) gem.
aktuellenNormen
Berg Fidel-Brunnen
Der Brunnen befindet sich in der Parkanlage zwischen Trautmannsdorffstraßeund Ter-Borch-Straße
im Stadtteil Berg Fidel. Die wassertechnische Anlage besteht aus den Komponenten
Unterflurbauwerk als Reservoir (ca.17 m³ Wasservolumen) mit Bodenablauf
Frischwassernachspeisung und Überlaufarmatur, Unterflurbauwerk als
Installationsschacht/Technikschacht mit Hebeanlage im Pumpensumpf, Trinkwasserinstallation
einschl. Wasserzählerarmatur und trocken aufgestellte Umwälzpumpe, 3 Stück zylindrischer
Brunnensteine als Quellsteine mit je einem Auslauf mit zentrierten Rücklaufschacht mit umlaufender
Pflasterung und Pflasterinne, mit 3 Stück Entwässerungsschächten. Die Brunnenanlage wird im
Umlaufsystem betrieben. Die Schalt- und Steueranlage in einem oberirdischen Freiluftschrank sowie
der Hausanschlusskasten und Zählerplatz für die Stromversorgung befinden sich in einer Entfernung
von ca. 20 m. Die Anlage entspricht nicht den Anforderungen der Trinkwasserinstallation gem. DIN
EN1717undDIN1988-100.
Die Anlage ist funktionstüchtig und war 2021 in Betrieb. Aufgrund von Mängeln im Bereich
Trinkwasserinstallation und Arbeitssicherheit kann die Anlage vorerst nicht in Betrieb gehen. Die
Parkanlage wird derzeit zudem saniert. Deshalb wird der Brunnen erst nach Behebung der Mängel
nachAbschlussderSanierungsarbeitenimParkwiederinBetriebgenommen.
STEP 1:(Kosten17.000€brutto)
 Neuebzw.Umrüstung/AnpassungderTrinkwasserinstallationnachDIN
 ErneuerungvonSchaltschrank,HausanschlussundZähleranschlusssäule
 ElektrotechnischeÜberprüfungundnormgerechteAnpassung
 LieferungundEinbaueinerEinstiegsleiterundEinstiegshilfe
 Warnschilder„KeinTrinkwasser“inkl.Piktogrammaufstellen.
Marktallee -Brunnen

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Der Brunnen befindet sich an der Kreuzung Marktallee und Hohe Geest im Stadtteil Hiltrup. Die
wassertechnische Anlage besteht aus den Komponenten Unterflurbauwerk als Reservoir mit nass
aufgestellter Umwälzpumpe, Frischwassernachspeisung, Überlaufarmatur und mittels Schieber
bedienbare Ablaufarmatur, Unterflurbauwerk als Installationsschacht/Technikschachtmit elektrischer
Motorklappe, Trinkwasserinstallation einschl. Wasserzählerarmatur und Absperrarmaturen, rundes
Wasserbecken aus Beton vollständig mit Kleinpflaster gepflastert, mittig angeordneten
Rücklaufschacht mit 3 Stück Schaumeffektdüsen als Kaskadenfontänen, 3 Kunstelemente aus
Bronze auf dem Beckenrand, Auslaufarmatur aus Bronze im Beckenrand, Überlaufarmatur aus
Bronze im Beckenrand. Die Brunnenanlage wird im Umlaufsystem betrieben. Schalt- und
Steueranlage im oberirdischen Freiluftschrank sowie Hausanschlusskasten für die Stromversorgung
befinden sich in ca. 5m Entfernung. Die Anlage entspricht nicht den Anforderungen der
Trinkwasserinstallationgem.DINEN1717undDIN1988-100.
DieAnlageistnichtfunktionstüchtigundwarauch2021außerBetrieb.
STEP 1:(Kosten27.500€brutto):
 PrüfungRücklaufleitungmittelsKamerabefahrung
 NeueTrinkwasserinstallationsowieUmbauzurautomatischenFrischwassernachspeisung
 ErneuerungderEntwässerungsinstallationdesReservoirs
 Erneuerung und Umrüstung der Hebeanlage mit baulicher Anpassung des
InstallationsschachtesAnschlussAbwasserdruckrohrleitunganEntwässerung
 ElektrotechnischeÜberprüfungundnormgerechteAnpassung
 Überprüfung/ErneuerungvonSchaltschrank,HausanschlussundZähleranschlusssäule
 LieferungundEinbaueinerEinstiegsleiterundEinstiegshilfe
 Warnschilder„KeinTrinkwasser“inkl.Piktogrammaufstellen.
STEP 2:(Kosten130.000€)
 vollständiger Umbau des Wasserspiels zum oberirdischen Niedervoltsystem (ONS) gem.
aktuellenNormen
Michaelkirche-Brunnen
Der Brunnen befindet sich auf dem Kirchplatz am Übergang Enschedeweg in die Von-Esmarch-
Straße im Stadtteil Gievenbeck. Die wassertechnische Anlage besteht aus den Komponenten
Unterflurbauwerk als Reservoir mit nass aufgestellter Umwälzpumpe, kombinierter Überlauf- und
Ablaufarmatur im Reservoir; Entwässerung durch Ziehen des Stopfen, Unterflurbauwerk als
Installationsschacht mit Trinkwasserinstallation einschl. Wasserzählerarmatur und offenen
Bodenablauf, Runder Quellstein aus Naturstein mit Auslaufdüse und umlaufender Pflasterrinne als
Rücklaufrinnemit4StückRücklaufschächten,imäußerenKreisbefindetsichdieEntwässerungsrinne
mit 4 Stück Entwässerungsschächten. Die Brunnenanlage wird im Umlaufsystem betrieben. Schalt-
und Steueranlage befinden sich in einem oberirdischen Freiluftschrank in einer Entfernung von ca. 2
mvomReservoirund25mbiszurBrunnenanlage,ebensoderHausanschlusskastenundZählerplatz
für die Stromversorgung. Die Anlage entspricht nicht den Anforderungen der Trinkwasserinstallation
gem.DINEN1717undDIN1988-100.
DieAnlageistnichtfunktionstüchtigundwarauch2021außerBetrieb.
STEP 1:(Kosten37.000€brutto)
 Umrüstung der Trinkwasserinstallation und Anpassung der automatischen
Frischwassernachspeisung sowie neue Wasserstandsensorik mit Anpassung der Schalt- und
Steueranlage
 PrüfungRücklaufleitungmittelsKamerabefahrung
 EinbaueinesherausnehmbarenGrobschmutzfangesinderRücklaufleitungimReservoir
 Ggf.ErneuerungderEntwässerungsinstallationdesReservoirs
 Erneuerung von Schalt- und Steueranlage in neuem Schaltschrank, Hausanschluss und
Zähleranschlusssäule
 ElektrotechnischeÜberprüfungundnormgerechteAnpassung

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 LieferungundEinbaueinerEinstiegsleiterundEinstiegshilfe
 AustauschderLukemitÖffnungshilfeinderBelastungsklasseB125
 Be- und Entlüftung im Technikschacht/ Installationsschacht inkl. Be- und Entlüftungshauben
herstellen
 Warnschilder„KeinTrinkwasser“inkl.Piktogrammaufstellen.
STEP 2:(Kosten122.000€brutto)
 Umbau des kompletten wassertechnischen Systems zum oberirdischen Niedervoltsystem
(ONS)gem.aktuellenNormen.
Idenbrockplatz-Brunnen
Der Brunnen befindet sich auf dem Idenbrockplatz im Stadtteil Kinderhaus. Die wassertechnische
Anlage besteht aus den Komponenten Unterflurbauwerk als Reservoir mit nass aufgestellter
Umwälzpumpe, Frischwassernachspeisung, Überlaufarmatur und mittels Schieber bedienbarer
Bodenablauf,Technikraumin einem angrenzendenGebäude mit der Trinkwasserinstallationeinschl.
Wasserzählerarmatur,Sicherheitstrennstation und Schaltanlage, einem Kunstelement aus Kupfer /
Bronze mit einer mittig angeordneten Auslaufarmatur und umlaufender Rücklaufrinne. Die
Brunnenanlage wird im Umlaufsystem betrieben. Im Technikraumsind Frischwassernachspeisung,
Sicherheitstrennsystem, Schalt- und Steueranlage untergebracht. Für die Stromversorgung ist keine
Unterzählung vorhanden. Das Trennsystem wurde 2021 wiederhergerichtet. Die Anlage entspricht
denAnforderungenderTrinkwasserinstallationgem.DINEN1717undDIN1988-100.
Die Anlage war 2021 außer Betrieb. Sie ist wieder funktionstüchtig und wird in diesem Jahr wieder in
Betriebgehen.
STEP 1:(Kosten13.500€brutto)
 Abnahme und Inbetriebnahme der Umrüstung der Trinkwasserinstallationaus dem Jahr 2021
voneinemSanitär-/Haustechnikunternehmen
 neueWasserstandsensorikmitTrockenlaufschutzPU
 HerausnehmbarenGrobschmutzfangimRücklaufsystemnachrüsten
 Auslaufarmaturreinigen,ggf.Verschraubungenerneuern
 Bodenablass für die Entwässerung des Reservoirs vor Inbetriebnahme prüfen und ggf.
erneuern
 ElektrotechnischeÜberprüfungundnormgerechteAnpassung
 Grundlegende Beurteilung der VarianteSchaltschrank mit Hausanschluss im Brunnenbereich
unter Berücksichtigung der Grundstücksverhältnisse und vorhandener Stromkabel der
Stadtwerke Münster (d.h. neuer oberirdischer Schaltschrank und Neue Schalt- und
Steueranlage)
 LieferungundEinbaueinerEinstiegsleiterundEinstiegshilfe
 Warnschilder„KeinTrinkwasser“inkl.Piktogrammaufstellen.
STEP 2:(Kosten108.000€brutto):
 Umbau des kompletten wassertechnischen Systems zum oberirdischen Niedervoltsystem
(ONS)gem.aktuellenNormen.
Sprickmannplatz-Brunnen
Der Brunnen befindet sich auf dem Sprickmannplatz im Stadtteil Kinderhaus. Die wassertechnische
Anlage besteht ausfolgenden Komponenten: Unterflurbauwerk als Reservoir mit nass aufgestellter
Umwälzpumpe, Frischwassernachspeisung, Überlaufarmatur und mittels Schieber bedienbarer
Bodenablauf, oberirdischer Schaltschrank mit der Schalt- und Steueranlage, pyramidale
Brunnenkunst aus Edelstahl in einer Edelstahlwanne aufgestellt, zentraler oberer Auslauf im ersten
Viertel der Pyramide, Fläche um den Brunnen ist komplett gepflastert. Die Brunnenanlage wird im
Umlaufsystem betrieben. Das Reservoir wird mittels Sensorengruppen mit Frischwasser
nachgespeist. Die Wasserzähleinrichtung war zum Zeitpunkt der Bestandsaufnahme nicht zu
begutachten. Die Schalt- und Steueranlage befindet sich in einer Entfernung von ca. 10 m. Die

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V/0201/2022
Anlage entspricht nicht den Anforderungen der Trinkwasserinstallation gem. DIN EN 1717 und DIN
1988-100.
Die Anlage ist grundsätzlich funktionstüchtig und war 2021 in Betrieb. Nach Behebung von Mängeln
imBereichTrinkwasserinstallationundArbeitssicherheitwirddieAnlagein2022inBetriebgehen.
STEP 1:(Kosten13.000€brutto)
 KlärungTrinkwasserversorgungundUmrüstungderTrinkwasserinstallation
 AnpassungderautomatischenFrischwassernachspeisungundsomitauch
 Installation neuer Wasserstandsensorik mit Trockenlaufschutz PU in Abstimmung auf die
Schalt-undSteueranlage
 Bodenablass für die Entwässerung des Reservoirs vor Inbetriebnahme prüfen und ggf.
erneuern
 Schalt-undSteueranlagegem.erfolgterPrüfungmodifizieren
 ElektrotechnischeÜberprüfungundnormgerechteAnpassung
 LieferungundEinbaueinerEinstiegsleiterundEinstiegshilfe
 Warnschilder„KeinTrinkwasser“inkl.Piktogrammaufstellen
STEP 2:(Kosten105.000€brutto)
 Umbau des kompletten wassertechnischen Systems zum oberirdischen Niedervoltsystem
(ONS)gem.aktuellenNormen.
Hamannplatz-Brunnen
Der Brunnen befindet sich auf dem Hamannplatz im Stadtteil Coerde. Die wassertechnische Anlage
besteht aus folgenden Komponenten: Unterflurbauwerk als Reservoir mit Druckrohrleitungsverteiler,
Frischwassernachspeisung, Überlaufarmatur und Hebeanlage, Unterflurbauwerk als
Installationsschacht/Technikschacht mit trocken aufgestellter Umwälzpumpe, Bodenablauf,
Trinkwasserinstallation mit Magnetventil, Wasserspiel mit treppenartig angeordneten Würfeln aus
Waschbeton, 8 Auslaufdüsen auf den Würfeln als Quellausläufe; Auslaufdüsen nicht
verstopfungsgeschützt, Wasserspiel steht auf Stützen, umlaufende Rücklaufrinnen mit
Gitterrostabdeckung (Wasser unter Wasserspiel kann nicht komplett abgelassen werden). Die
Brunnenanlage wird im Umlaufsystem betrieben. Das Reservoir wird mittels Wasserstandsensoren
und Magnetventil mit Frischwasser nachgespeist. Die Schalt- und Steueranlage in einem
oberirdischen Freiluftschrank sowie der Hausanschlusskasten und Zählerplatz für die
Stromversorgungbefindensich inca. 20m Entfernung.Hiergab2021einenSchwelbrandDie Anlage
entsprichtnichtdenAnforderungenderTrinkwasserinstallationgem.DINEN1717undDIN1988-100.
Die Anlage ist nur eingeschränkt funktionstüchtig und war daher 2021 überwiegend außer Betrieb.
Aufgrund von Mängeln im Bereich Trinkwasserinstallation, Elektrotechnik und Arbeitssicherheit kann
die Anlage nicht in Betrieb gehen. Eine Sanierung im STEP 1 wird aufgrund der verhältnismäßen
hohen Kosten in Anbetracht eines kompletten Neubaus des Brunnens im Rahmen der Umgestaltung
des Hamannplatzes nicht empfohlen. Der Bau des neuen Brunnens soll gemäß der aktuellen
Zeitplanung zur Umgestaltung des Platzes und Neubau der angrenzenden Gebäude frühestens
2025/26erfolgen.
STEP 1:(Kosten41.500€brutto)
 UmrüstungderTrinkwasserinstallation,AbkopplungvonPrivatgebäude,neuerTW-Anschluss
 Ggf. Umbau zur automatische Frischwassernachspeisung, dann mit neuer
Wasserstandsensorik
 DruckprüfungDruckleitungssystem,ggf.wennnichtdichtneuePE-HD-Verrohrung
 Saugrohrerneuern
 ElektrotechnischeÜberprüfungundnormgerechteAnpassung
 ErneuerungHausanschluss,Schaltschrank,Schalt-undSteueranlage
 LieferungundEinbauvonzweiStückEinstiegsleiternundEinstiegshilfen

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V/0201/2022
 Neue Luke – Schachtdeckel (tagwasserdicht) mit Öffnungshilfe auspflasterbar |
BelastungsklasseD400
 Be-undEntlüftungimTechnikschachtherstellen(KostenohneErdarbeiten)
 oberirdischeBe-undEntlüftungshaubenherstellen(KostenohneErdarbeiten)
Warnschilder„KeinTrinkwasser“inkl.Piktogrammaufstellen
Lamberti-Brunnen
Die Brunnenanlage befindet sich auf dem Lamberti-Kirchplatz im Stadtteil Mitte. Die
wassertechnische Anlage besteht aus folgenden Komponenten: Unterflurbauwerk mit 3 Kammern,
wobei Kammer 1 = Einlaufbereich, Kammer 2 = Pumpenschacht mit 2 Überlaufarmaturen mit
"Ablassstöpsel, Frischwassernachspeisung mittels Schwimmerschalter, nass aufgestellter
Umwälzpumpe, Kammer 3 = Installationsschacht mit Hebeanlage, Trinkwasserinstallation einschl.
Wasserzählerarmaturund Durchführung der Druckrohrleitung zum Brunnenbecken zu den Ausläufen,
runder Brunnen mit innenliegender Schale und unteren Becken und Brunnenkunst in der oberen
Schale; Brunnenbecken mit gesamt 18 Auslaufdüsen, 6 Ausläufe Sockel Brunnenkunst
"Münsterländische Familie" oben, 6 Auslaufschalen mit Druckleitungsanschluss (früher Fische
montiert) – Bogenstrahlen, 6 Auslaufdüsen im unteren Becken als Quellsprudler.Die Brunnenanlage
wirdimUmlaufsystembetrieben.Schalt-undSteueranlagesowieZählerplatzfürdieStromversorgung
befinden sich hinter einer Tür in einer Entfernung von ca. 20 m. Der Brunnen steht nicht unter
Denkmalschutz. Die Anlage entspricht nicht den Anforderungen der Trinkwasserinstallationgem. DIN
EN 1717 und DIN 1988-100. Es wurden hohe Wasserverluste verzeichnet. Die Wartung ist
umständlichsowieaufwendigundbleibtesauchimRahmenvonSTEP1.
Die Anlageist nicht funktionstüchtigundwar auch2021außer Betrieb.Nach Durchführungvon STEP
1 kann der Brunnen in Betrieb gehen. EntsprechendeVorbereitungenfür die Durchführungvon STEP
1wurdenbereitsveranlasst.
STEP 1:(Kosten22.000€brutto)
 NormgerechteUmrüstungderTrinkwasserinstallationalsfreienAuslauf.
 Normgerechter Umbau zur automatische Frischwassernachspeisung einschl. Anpassung der
Schalt- und Steueranlage und Einbau von Wasserstandsensoren auch für den
TrockenlaufschutzderUmwälzpumpe
 NachrüstungGrobschmutzfangimRücklaufsystem(Bäume,Innenstadtverschmutzung)
 ÜberprüfungBodenabläufe,verstopftenAblaufimunterenBeckenfreimachenggf.sanieren
 Entwässerungsleitungen, Rücklaufleitungen mittels Kamerabefahrung prüfen wegen
langjährigemStillstand
 ElektrotechnischeÜberprüfungundnormgerechteAnpassung
 LieferungundEinbaueinerEinstiegsleiterundEinstiegshilfe
 Warnschilder„KeinTrinkwasser“inkl.Piktogrammaufstellen.
STEP 2:(Kosten247.000€brutto):
 Umbau des kompletten wassertechnischen Systems in ein wassertechnisches System mit
automatischer Wasseraufbereitung mit einem neuen Unterflurbauwerk - kombiniert mit
TechnikschachtundeinemReservoir,sowieSanierungderWasserbeckenundAbdichtungder
umlaufenden Rinne um Wasserverluste des neuen Systems zu vermeiden. Da es sich bei
dieser Brunnenanlage um eine wassertechnische Anlage mit viel „sichtbaren“ Wasser handelt
ist die Betreibung der Anlage in Hinblick auf die Wasserhygiene mit einer umfänglichen
Wasseraufbereitungstechniknotwendig.
 EinerstesAufmaßdesBrunnenshatergeben,dassdieserminimalschiefsteht.Diesmussbei
denweiterenSanierungsmaßnahmenberücksichtigtwerden.
Michaelisbrunnen (Bankhaus Lampe)
DieBrunnenanlagebefindetsichaufderEckeMichaelisplatz/DomplatzimStadtteilMitte.
Die wassertechnische Anlage besteht aus einem runden Brunnen aus Beton mit
Natursteinumrandung mit innenliegender oberer Schale aus Naturstein / Becken und Skulptur mit 4
Ausläufen; obere Schale mit Ablauf; unteres Becken mit Saugschacht und Ablauf- und
Entwässerungsleitung, Technikraum (Abstellkammer im Bankhaus Lampe) mit trocken aufgestellter

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V/0201/2022
Umwälzpumpe,Trinkwasserinstallationeinschl.Wasserzählerarmatur,SchaltanlageinKonferenzraum
im Bankhaus. Das Wasserbecken wird manuell mit Frischwasser nachgespeist. Die Brunnenanlage
wird im Umlaufsystem betrieben. Das Wasserbecken entwässert über ein Freigefälleleitung in das
Gebäude. Im Gebäude befindet sich eine zentrale Hebeanlage. Die Wasserzähleinrichtung war zum
Zeitpunkt der Bestandsaufnahme nicht zu begutachten. Die Umsetzung der Sanierungsmaßnahmen
stehtunterdemVorbehaltdervertraglichenRegelungenmitdemEigentümer.
Die Anlage ist grundsätzlich funktionstüchtig und war 2021 in Betrieb. Die jährliche VDE-Prüfung hat
Probleme in der Elektrotechnik im Bankgebäude aufgezeigt, die vor Inbetriebnahme behoben werden
müssen.
STEP 1:(Kosten12.000€brutto)
 SaugkorbundÜberlaufimBrunnenbeckenprüfen
 SaugleitungenundDruckrohrleitungenimTechnikraumerneuern
 Druckprüfung
 ÜberprüfungobnormgerechteFrischwassernachspeisungimBecken
 ElektrotechnischeÜberprüfungundnormgerechteAnpassung
 Warnschilder„KeinTrinkwasser“inkl.Piktogrammaufstellen.
 MotorklappeinderEntwässerungsleitungalsSicherungseinrichtunginGebäudenergänzen
STEP 2:(Kosten96.000€brutto)
 Um eine Wartungsfreundlichkeitin Bezug auf Arbeitsintensität,der Betriebskostender Anlage,
sowie eine Unabhängigkeit für den Zutritt an wassertechnische und elektrotechnische
Anlagenteile zu erreichen wird der Umbau des kompletten wassertechnischen Systems zum
oberirdischenNiedervoltsystem(ONS) ohne automatischeWasseraufbereitunggem. aktuellen
Normenvorgeschlagen.
Domplatz-Trinkwasserbrunnen mit Kneippbecken
Der Frischwasserbrunnen befindet sich auf dem Domplatz im Stadtteil Mitte. Die wassertechnische
Anlage besteht ausfolgendenKomponenten:Trinkbrunnenals Durchläufer,Wasserbeckenaußen aus
Betonstein/Naturstein mit innenliegender Kupfer/Bronzewanne mit Gitterrostabdeckung. Auslauf
großes Becken, Auslauf zusätzliches Edelstahlbecken (Kneippbecken), Wasserzählerschacht. Das
Wasser fließt direkt über eine Trinkwasserleitungaus einem Wasserzählerschacht,der sich ca. 10 m
von der Brunnenanklage befindet, über einen Unterflurschacht am Wasserbecken zu den beiden
Ausläufen, die zusätzliche Trinkwasserleitung im Unterflurschacht zum „Kneippbecken“ wurde
nachträglich verlegt. Die Anlage entspricht den Anforderungen der Trinkwasserinstallation gem. DIN
EN1717undDIN1988-100.JedochentsprichtdasEntwässerungssystemimBeckennichtdemeines
öffentlichen Brunnens, da das Wasser im Becken verbleibt und somit verunreinigt. Weiter ist die
Entwässerungsleitung höchstwahrscheinlich verstopft, da nach Ablassen des Brunnenbeckens der
angrenzendeöffentlicheParkplatzübereinenRegenablaufschachtgeflutetwird.
DieAnlageistfunktionstüchtig,warauch2021inBetriebundistauchin2022inBetriebgegangen.
STEP 1:(Kosten17.500€brutto)
 Stehendes Wasser verhindern: Kneippbeckengröße insbesondere Tiefe verringern über
Einsatz aus Kupfer/Bronzeeinsatz mit Ablauf und Notüberlauf, somit direkter Ablauf des
Wassers(alternativRückbaudesKneippbeckens)
 Neubau oberirdischer Armaturensäule mit Trinkwasserinstallation, kleine Steuerung, in der
Nähe des Beckens für die automatische Steuerung des Trinkwasserauslaufes und
Zwangsteuerung zum Zwecke täglicher Zwangsspülungen zur Vermeidung von Stagnationen
inderTrinkwasserleitung,
 Steuerung Wasserauslauf über ein Magnetventil mit Bedienknopf/Touchsensorzum Drücken
amBeckenfürdieEntnahmevonTrinkwasser
 VerlegungTrinkwasserleitungzumBecken

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 Spülung/Sanierung/KamerabefahrungRegenwasserkanal-Anschlussleitung
Kiepenkerl-Brunnen
Der Frischwasserbrunnen aus Naturstein mit Kupfer-/Bronzewanne befindet sich in der
Bogenstraße/Ecke Spiekerhof am Gasthaus Großer Kiepenkerl im Stadtteil Mitte. Die
wassertechnische Anlage besteht ausfolgenden Komponenten: Brunnen als Durchläufer mit
Kupferbecken mit Überlauf (stehendes Wasser), das Überlaufwasser geht in den
Schmutzwasserkanal, Bodenablassvorrichtung, ein Auslauf, gemauerter Wasserzählerschacht in ca.
2m Entfernung vom Brunnen. Die Anlage entspricht den Anforderungen der Trinkwasserinstallation
gem.DINEN1717undDIN1988-100.
DieAnlageistfunktionstüchtig,warauch2021inBetriebundistauchin2022inBetriebgegangen.
STEP 1:(Kosten1.000€)
 Trinkwasserinstallation erneuern im Wasserzählerschacht gem. Absprache mit dem
Versorgungsunternehmen
Neubrückenstraße-Brunnen
Der Brunnen befindet sich an der Ecken Neubrückenstraße/Bogenstraße im Stadtteil Mitte. Die
wassertechnische Anlage besteht aus den Komponenten Unterflurbauwerk als Technikschacht mit
trocken aufgestellter Umwälzpumpe, Wasserbecken aus Beton mit Vertiefung/Schacht in der Mitte
überdie gesamteLänge,Wassertiefezw.20-40 cm; Beckenmit einerBeschichtung– nicht dicht trotz
mehrfacher Erneuerung; Beckenrand mit Platten belegt (stark beansprucht durch Nutzung als
Sitzfläche und Parcours). Schacht wird mit Gitterrostabdeckungen für gesamt 12 Auslaufdüsen
abgedeckt, in der Mitte befindet sich der Druckverteiler Edelstahl mit gesamt 2 x 6 vertikalen
Auslaufdüsen. Freiluftschrank mit Schalt- und Steueranlage, Regulierbecken in der Wand der
angrenzenden Treppenanlage, Wasserzählerschacht, Entwässerungsarmaturenschacht. Hydrant auf
Fahrbahn im Straßenraum, Schachtdeckel Unterflurbauwerk in Schwerlastverkehrszone und nicht zu
öffnen. Wartung und Instandhaltung sind sehr aufwendig. Die Anlage entspricht nicht den
AnforderungenderTrinkwasserinstallationgem.DINEN1717undDIN1988-100.
DieAnlageistnichtfunktionstüchtigundwarauch2021außerBetrieb.
Die Mängel sind so umfangreich, dass von STEP 1 abgeraten wird. Die Maßnahmen würden zwar
eine vorrübergehende Inbetriebnahme ermöglichen, problematische Mängel sowie die gefährlichen
Wartungs- und Instandhaltungsbedingungen bleiben erhalten. Es wird empfohlen, den Brunnen bis
zurVollsanierungSTEP2stillzulegen.
STEP 1:(Kosten27.500€brutto)
 UmrüstungderTrinkwasserinstallation
 FunktionaleÜberprüfungundAnpassungderautomatischenFrischwassernachspeisung
 RegulierbeckenaufFunktionprüfen
 SchachtmitWasserzählereinrichtungentwässern;Entwässerungeinbauen
 HydrantenanschlussfürWartungszweckeaußerhalbderFahrbahnherstellen
 Ablaufleitung prüfen inkl. Rückstaudoppelverschluss und Anschluss an den
Regenwasserkanal
 ElektrotechnischeÜberprüfungundnormgerechteAnpassung
 Kleinreparaturen an Schaltschrank und Schaltanlage, optionaler Austausch elektrischer
Baugruppen,SteckdosenfürdenAußenbereichfürWartungszwecke
 LieferungundEinbaueinerEinstiegsleiterundEinstiegshilfe
 AustauschderLukemitÖffnungshilfeinderBelastungsklasseD400
 Eine Be- und Entlüftung im Technikschacht/Installationsschacht inkl. Be- und
Entlüftungshaubenherstellen
 Warnschilder„KeinTrinkwasser“inkl.Piktogrammaufstellen.

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STEP 2:(Kosten165.000€brutto)
 Umbau des kompletten wassertechnischen Systems zum oberirdischen Niedervoltsystem
(ONS)gem.aktuellenNormen.
Clemenskirchgarten-Brunnen
Der Kugelbrunnen befindet sich im Clemenskirchgarten im Stadtteil Mitte. Die wassertechnische
Anlage besteht aus einem Unterflurbauwerk als Reservoir mit nass aufgestellter Umwälzpumpe,
Frischwassernachspeisung, Überlaufarmatur und mittels Schieber bedienbarer Bodenablauf,
Brunnenkunst aus Edelstahl in Form einer Kugel. Die Kugel steht auf einer Natursteinplatte;
zentraler mittiger Auslauf, umlaufende Rücklaufrinne mit 4 Rücklaufschächten. Die Brunnenanlage
wird im Umlaufsystem betrieben. Nachspeisung des Reservoirs mittels Schwimmerschalter mit
Frischwasser, Trinkwasserinstallation sowie Schalt- und Steueranlage befinden sich in der
Kirche/Technikraum. Die Anlage entspricht nicht den Anforderungen der Trinkwasserinstallation
gem.DINEN1717undDIN1988-100.
Die Anlage ist funktionstüchtig und war 2021 in Betrieb. Die Trinkwasserinstallation wurde vorerst
provisorischangepasst,sodassderBrunnenbereitswiederinBetreibgegangenist.
STEP 1:(Kosten8.000€brutto):
 AuslaufarmaturinBrunnenkugelreinigen
 NormgerechteUmrüstungderTrinkwasserinstallationalsfreienAuslauf.
 HydrantfürWartungszwecke(Reinigung)imBereichderBrunnenanlage
 neue Wasserstandsensorik mit Trockenlaufschutz PU in Abstimmung auf die Schalt- und
Steueranlage
 PrüfungBodenablassfürdieEntwässerungdesReservoirs
 ElektrotechnischeÜberprüfungundnormgerechteAnpassung
 SteckdosenfürWartungszweckeimBereichderBrunnenanlage
 Warnschilder„KeinTrinkwasser“inkl.Piktogrammaufstellen.
Harsewinkelplatz-Brunnen
Der Brunnen befindet sich auf dem Harsewinkelplatz im Stadtteil Mitte. Die wassertechnische Anlage
besteht aus folgenden Komponenten: einem Unterflurbauwerk als Reservoir,
Frischwassernachspeisung mittels Wasserstandsensoren, Überlaufarmatur, einem Unterflurbauwerk
als Technikschachtmit trocken aufgestellter Umwälzpumpe, Bodenablauf, Trinkwasserinstallation mit
Magnetventil, dem Wasserbecken aus Naturstein vollständig mit Kleinpflaster gepflastert,
Auslaufbecken mit Überlaufkante aus Naturstein mit Ablaufschacht mit Gitterostabdeckung und
Quellauslauf, umlaufender Rücklaufrinne, vertieft im Becken liegend, mit 3 Rücklaufschächten,
Treppenstufen bis Rücklaufrinne, 2 Kunstelemente aus Naturstein auf dem Beckenrand. Die
Brunnenanlage wird im Umlaufsystem betrieben. Sie neigt zu erheblicher Veralgung.Die Schalt- und
Steueranlage sowie der Hausanschlusskasten und Zählerplatz für die Stromversorgung befinden sich
in einem oberirdischen Freiluftschrank in ca. 30m Entfernung. Die Anlage entspricht bedingt den
Anforderungen der Trinkwasserinstallation gem. DIN EN 1717 und DIN 1988-100. Dies muss gem.
STEP1geprüftwerden.
DieAnlageistnichtfunktionstüchtigundwarauch2021außerBetrieb.
STEP 1:(Kosten38.000€brutto)
 ReinigungWasserbeckenundRücklaufschächte
 RücklaufleitungenprüfenmittelsKamerabefahrung
 Ablaufarmatur/Ablaufschacht im Becken reinigen, wartungsfreundlich modifizieren, Schacht
erweitern,zusätzlichenGrobschmutzfangeinbauen
 ÜberlaufarmaturimReservoirundAuslaufdüseimBeckenprüfen
 Überprüfung,obdieTrinkwasserinstallationnormgerechtalsfreienAuslaufausgeführtist
 NeueWasserstandsensorik
 ElektrotechnischeÜberprüfungundnormgerechteAnpassung

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 LieferungundEinbaueinerEinstiegsleiterundEinstiegshilfe
 Be-undEntlüftungimTechnikschachtherstellen(KostenohneErdarbeiten)
 oberirdischeBe-undEntlüftungshaubenherstellen(KostenohneErdarbeiten)
 neue Luke tagwasserdicht mit Öffnungshilfen, Belastungsklasse D400 - Dom für Einbau
anpassen
 AusnahmegenehmigungfürdiemanuelleDosierungvonAnti-Algenmittelerwirken
 Warnschilder„KeinTrinkwasser“inkl.Piktogrammaufstellen
Alternative zu STEP 1: (Teilsanierung und Verbesserung mit Wasseraufbereitungstechnik, Kosten
96.000€brutto)
 Da der bauliche Zustand des vorhandenen Technikschachts sehr gut ist, kann dieser ggf.
weitergenutzt werden. Die Sanierungsvariante umfasst die bauliche Verbesserung des
Technikschachtes, u.a. die Montage einer Be- und Entlüftung, die Installation einer
Hebeanlage in einem Pumpensumpf, die Unterbringung der Schalt-und Steueranlage, sowie
die Montage einer Filteranlage mit Filterpumpe, Filterkessel (AFM Filtermaterial,
Flockungsmittel) inkl. Saugleitungssystem und Filterleitung bis Reservoir, Mess-Regel- und
Dosiertechnik, Filterkessel mit automatischer Rückspülung, Anschluss Rückspülleitung an die
Überlaufarmatur, einschließlich aller Kernbohrungen und Ringraumdichtungen. Jedoch wird
bei dieser Variantedas Brunnenbecken nicht weiter baulich saniert wie z.B. im STEP2. Somit
ist die Wasserdichtigkeit der Brunnenanlage langfristig nicht gewährleistet. Auch die
WartungskostenbleibengegenüberSTEP2hoch.
STEP 2:(Kosten159.000€)
 Umbau des kompletten wassertechnischen Systems zum oberirdischen Niedervoltsystem
(ONS)gem.aktuellenNormen.
Aabrücke-Bergstraße-Brunnen
Die wassertechnische Anlage befindet sich auf bzw.unter einer den Fluss Aa querenden Brücke im
Bereich der Bergstraße im Stadtteil Mitte. Die Brunnenanlage ist aus Naturstein gefertigt und wird
vomFlusswasserderAagespeist,dasdernassaufgestelltenPumpe,dieunterderBrückeinstalliert
ist, angesaugt und über eine Druckrohrleitung zum Auslaufschlitz am Naturstein gepumpt wird. Das
hochgepumpte Wasser läuft aus diesem Schlitz über den Stein hinunter in den Rücklaufschacht.
Über den Rücklaufschacht und die angeschlossene Rücklaufleitung wird das Wasser wieder in die
Aa zurückgeführt. Die Schalt- und Steueranlage ebenso wie der Hausanschlusskasten und
ZählerplatzfürdieStromversorgungbefindensichineinemoberirdischenFreiluftschrankinca.20m
Entfernung. Der Abstieg zum Flussbett befindet sich ebenfalls in ca. 20 m Entfernung. Durch den
Standort der Hebeanlage unter der Brücke im betonierten Flussbett ergibt sich eine Abhängigkeit
zwischen Betrieb des Brunnens und Wasserstandder Aa – u.a. im Zusammenhangmit dem Betrieb
derFischtreppe.
Die Anlage ist funktionstüchtig, war jedoch auf Grund von Niedrigwasser in der Aa 2021 außer
Betrieb.DieAnlageistindiesemJahrimBetrieb,aberweiterhinvomWasserstandderAaabhängig.
STEP 1:(Kosten26.000€brutto)
 Druckleitungssystemprüfen
 Schmutzwasserpumpesäubernundprüfengem.DINVDE0701/0702
 Bauliche Vertiefung bis zum Aa Mittellauf herstellen - somit direkte korrespondierende
VerbindungzurPumpe,auchbeiNiedrigwasser
 Pumpenschacht aus Edelstahl an Brückenwand in Vertiefung einbauen mit kombinierten
herausnehmbaren Einlaufsieb und Saugkorb aus Edelstahl, vandalismussicher und
wartungsfreundlich
 ErneuerungWasserstandsensorik
 Auslaufreinigenundprüfen
 ElektrotechnischeÜberprüfungundnormgerechteAnpassung
 ErneuerungseparaterHausanschlusszählermitZählerplatz

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V/0201/2022
 Neuen Hausanschluss mit Zählerplatz baugleich zum vorhandenen Schaltschrank und
Verteilerfeld
 Neue Schaltanlage auf Umwälzsystem und MSR-technik abstimmen als Reiheneinbaugeräte
aufHutschiene
 SteckdosenimSchaltschrankfürWartungs-undReinigungszwecke
 Neue Leiter mit mobiler Abstiegshilfe zum Runterklettern in Sonderkonstruktion sicher vor
Vandalismusherstellen
 Warnschilder„KeinTrinkwasser“inkl.Piktogrammaufstellen
Martini-Brunnen
Der Brunnen befindet sich auf einer platzartigen Aufweitung vor einem Café an der Kreuzung
Stiftsherrenstraße - Hörsterstraße im Stadtteil Mitte. Die wassertechnische Anlage besteht
ausfolgenden Komponenten: einem runden Natursteinbecken; Brunnenring mit
Edelstahlblechabdeckung, mittige Bohrung für Wasseraustritt, der Trinkwasserinstallation und der
Elektrotechnikim privatenGebäudemit beschränktenZutrittszeiten(derzeitCafé).Die Anlagewird im
Umwälzbetrieb betrieben. Das Wasserbecken wird mittels Schwimmerventils mit Frischwasser
nachgespeist. Die Schalt- und Steueranlage befindet sich im gegenüberliegenden Gebäude. Die
Anlage entspricht nicht den Anforderungen der Trinkwasserinstallation gem. DIN EN 1717 und DIN
1988-100.
Die Anlage ist funktionstüchtig und war 2021 in Betrieb. Die Trinkwasserinstallation wurde vorerst
provisorischangepasst,sodassderBrunnenbereitswiederinBetriebgegangenist.
STEP 1:(Kosten29.500€brutto)
 kombinierte Überlaufarmatur mit Bodenablass für die Entwässerung im Wasserbecken
herstellen, Kernbohrung, Ringraumdichtung und Ablassvorrichtung mit Anschluss an die
Entwässerung
 Austauschvorhandene240V-PumpeinNiedervolt-UmwälzpumpeimWasserbecken
 Auslaufdüseanpassen
 oberirdischer Technikschrank mit Schalt- und Steueranlage, Trinkwasserinstallation,
Frischwassernachspeisung - neuer Standort in der Nähe der Brunnenanlage; max. 15 m
Entfernung
 Neue Trinkwasserinstallation und Entnahmearmatur für Wartungszwecke im Technikschrank;
VersorgungTrinkwasserausneuemodervorhandenenWasserzählerschacht
 Frischwassernachspeiseleitung DN15 zum Wasserbecken, normgerechter Umbau zur
automatischeFrischwassernachspeisungalsfreienAuslauf.
 ElektrotechnischeÜberprüfungundnormgerechteAnpassung
 Separate Zähleranschlusssäule vom Versorger - Anmeldung Erneuerung Hausanschluss
durcheingetragenenElektroinstallateur
 NeueZähleranschlusssäulenachTABStadtwerkeMünsterNetzgesellschaft
 NeueSchalt-undSteueranlageimoberirdischenTechnikschrank
 NeueWasserstandsensorikimWasserbecken
 VerkabelunginLeerohrenzwischenWasserbeckenundTechnikschrank
 Warnschilder„KeinTrinkwasser“inkl.Piktogrammaufstellen
Engelenschanze-Brunnen
Der Brunnen befindet sich an der Engelenschanze im Stadtteil Mitte. Die wassertechnische Anlage
besteht ausfolgenden Komponenten: Wasserbecken aus Beton (Wasservolumen ca. 80 m³),
Beckenrand mit Natursteinplatten belegt, exzentrisch im Becken angeordnete Ablaufstopfen (Tiefe in
diesem Bereich ca. 70 cm), Überlaufkante Süd direkt in das Reservoir (ca. 13 m³), dort nass
aufgestellte Umwälzpumpe, Überlaufkante Ost in den Rücklaufschacht, dieser mit 9 Stück
Gitterrostabdeckungen und Rücklaufleitung zum Reservoir. Mittig exzentrisch angeordnet
Druckrohrleitungsverteiler für Düsenverteiler mit 5 Stück Weißwasserdüsen. Die Brunnenanlage wird
im Umlaufsystem betrieben. Wasserbecken und Reservoir werden manuell mit Frischwasser
nachgespeist. Ungeklärter sehr hoher Wasserverlust. Die Schalt- und Steueranlage in einem
oberirdischen Freiluftschrank sowie Hausanschlusskasten und Zählerplatz für die Stromversorgung

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befinden sich in ca. 10 m Entfernung. Die Anlage entspricht den Anforderungen der
Trinkwasserinstallationgem. DIN EN 1717 und DIN 1988-100. Die Mängel sind so umfangreich, dass
der Brunnen nicht durch einen STEP 1 vorrübergehend in Betrieb genommen werden kann. Eine
VollsanierungoderalternativeinAbrissundnachhaltigerNeubauwerdenempfohlen.
DieAnlageistnichtfunktionstüchtigundwarauch2021außerBetrieb.
STEP 2:(Kosten126.000€)
 Wasserbeckenobenaußenundinnenreinigen,Natursteinrandplattenggf.austauschen
 Ein-undausgehendeLeitungenfürdieSanierungtemporärverschließen
 komplettesWasserbecken,horizontale,vertikaleFlächenmittelsCSH-Technologieabdichten
 Reduzierung des Wasservolumens und der Wassertiefe um min 50% mittels Aufbau des
Wasserbeckens einschl. permanenter Abdichtung; Ausgleichestrich unter der Abdichtung und
Betonschutzestrich als Oberflächenbelag inkl. wasserdichte Einbindung der Einbauteile
(Ablaufarmatur),DruckrohrleitungsverteilermitdenFontänen
 Drän- und Abdichtungslage des kompletten Wasserbeckens; Dehnungsfugen (Fläche ca.
145m²)
 KühlmantelumUmwälzpumpenachrüsten
 Saugkorbmodifizieren,wartungsfreundlich
 DruckleitungsverteilerausEdelstahlanpassen
 ÜberprüfungWeißwasserdüsen
 9StückGrobschmutzfängeunterdenGitterrostabdeckungenherstellen
 konischdichtenderAblaufstopfen
 Neue Trinkwasserinstallation und Entnahmearmatur für Wartungszwecke im Technikschrank;
VersorgungTrinkwasserausneuenWasserzählerschachtbauseits
 Frischwassernachspeiseleitung DN100 als Freigefälleleitung zum Reservoir/unteren Becken
undindasobereBecken,FrischwassernachspeisungnormgerechtalsfreierAuslauf
 bestehendenSchaltschrankdemontieren
 StandortfürdenHausanschlussundZählerundTechnikschrankbeibehalten
 NeubauoberirdischerTechnikschrankfürneueSchalt-undSteueranlageinkl.SPS-Steuerung,
neue Trinkwasserinstallation und Frischwassernachspeisung und Wartungsarmaturen für
Trinkwasser, Servicesteckdosen im Technikschrank einschl. Erdarbeiten ohne
Oberflächenbeläge
 Erneuerung separater Hausanschluss und Zähler vom Versorger am alten Standort inkl.
Anmeldung
 NeueZähleranschlusssäulenachTABStadtwerkeMünsterNetzgesellschaft
 ElektrotechnischeÜberprüfungundnormgerechteAnpassung
 Einbau Wasserstandsensorik in Sensorarmatur mit korrespondierender Leitung zum oberen
Wasserbecken und Wasserstandsensoren im unteren Becken mit Sensorleitung zum
Technikschrank
 Warnschilder„KeinTrinkwasser“inkl.Piktogrammaufstellen
Mauritztor-Brunnen
Die Brunnenanlage befindet sich im Außenbereich des Cafés am Mauritztorhaus an der Kreuzung
Mauritz Straße / Eisenbahnstraße im Stadtteil Mitte. Die wassertechnische Anlage besteht
ausfolgenden Komponenten: Unterflurbauwerk als betoniertes Reservoir mit gemauertem Dom;
Bodenablauf bedienbar über Schieber mit nass aufgestellte Umwälzpumpe;
Frischwassernachspeisung mittels Schwimmerschalter,drei einzelne Brunnenanlagen verteilt in einer
kleinen Anlage, die als Außen-Café dient, Brunnenstein-Ausläufe sind jeweils mit einer Düsenplatte
abgedeckt. Das Wasser läuft aus der Auslaufdüse über den Stein hinunter und in den
Rücklaufschacht unter den jeweiligen Steinen. Brunnensteine sind zu schwer zum Heben, Wartung
und Instandhaltung daher nur eingeschränkt möglich. Rücklaufschächte an gemeinsame
Rücklaufleitung angeschlossen, die in das Reservoir entleert. Die Brunnenanlage wird im
Umlaufsystem betrieben. Das Reservoir wird mittels Schwimmerventils mit Frischwasser
nachgespeist.DieSchalt-undSteueranlageineinemoberirdischenFreiluftschrank(sehralt)wieauch
Hausanschlusskasten und Zählerplatz für die Stromversorgung befinden sich in ca. 20 m Entfernung.

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V/0201/2022
Die Anlage entspricht nicht den Anforderungen der Trinkwasserinstallation gem. DIN EN 1717 und
DIN 1988-100. Von STEP 1 wird abgeraten, da die Maßnahmen zwar eine vorrübergehende
Inbetriebnahme ermöglichen würden, grundlegende Mängel sowie die Wartungs- und
Instandhaltungsbedingungen nicht nachhaltig gelöst werden und gefährlich bleiben. Es wird
empfohlen,denBrunnenbiszurVollsanierungSTEP2stillzulegen.
DieAnlageistnichtfunktionstüchtigundwarauch2021außerBetrieb.
STEP 1:(Kosten9.000€brutto)
 BodenablassfürdieEntwässerungdesReservoirsvorIBprüfenundggf.erneuern
 Auslaufarmaturenreinigen
 Trinkwasserversorgung klären; ggf. neue Trinkwasserinstallation mit Wasserzählereinrichtung
vondemVersorgerundAnpassunganeineautomatischeFrischwassernachspeisung
 DieUmrüstungderTrinkwasserinstallationnormgerechtalsfreienAuslauf.
 Umbau zur automatische Frischwassernachspeisung; neue Wasserstandsensoren in
AbstimmungaufdieSchalt-undSteueranlage
 Schalt-undSteueranlagemodifizieren
 ElektrotechnischeÜberprüfungundnormgerechteAnpassung
 Warnschilder„KeinTrinkwasser“inkl.Piktogrammaufstellen
STEP 2:(Kosten133.000€brutto)
 Umbau des kompletten wassertechnischen Systems zum oberirdischen Niedervoltsystem
(ONS)gem.aktuellenNormen.
Weitere Brunnenanlagen
DasWasserspielimSüdparkwurde2020komplettneugebautundmusstedahernichtindas
Maßnahmenprogrammaufgenommenwerden.DieBrunnenamBremerPlatz,amStadthaus1und
amServatiiplatzsindschonlängeraußerBetriebundwerdenimRahmenderNeugestaltungder
Flächenkomplettneugebaut.
Zu 2.) und 3.) Vorschläge für Sanierungsmaßnahmen nach STEP 1
BeidemuntenaufgeführtenVorschlagfüreineSanierungsreihenfolgeimSTEP1wurdefolgende
Kriterienberücksichtigt:
 Betriebszustand
 TechnischerundbaulicherZustandzumZeitpunktderBestandsaufnahme,
 PerspektivefürWeiterbetriebnurmitSTEP1,
 UmfangundKostenSTEP1imVergleichzuSTEP2,
 LageundBedeutungimStadtgebiet.
Tabelle STEP 1
Reihenfolge Name des Brunnen Geschätzte Kosten €*
1 Lamberti-Brunnen 22.000
2 Michaelis-Brunnen(BankhausLampe) 12.000
3 Berg-Fidel-Brunnen 17.000
4 WasserfallPromenade 49.000
5 Clemenskirchgarten-Brunnen 8.000
6 Harsewinkelplatz-Brunnen 38.000
7 Kiepenkerl-Brunnen 1.000
8 Marktallee-Brunnen 27.500
9 Michaelkirche-Brunnen 37.000
10 Joseph-Kirche-Brunnen 29.500
11 Sprickmannplatz-Brunnen 13.000
12 Martini-Brunnen 29.500

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V/0201/2022
13 Idenbrockplatz-Brunnen 13.500
14 Aabrücke/Bergstraße 26.000
15 Domplatz-Brunnen 17.500
16 Neubrückenstraße-Brunnen** 27.500**
17 Mauritztor-Brunnen** 9.000**
18 Hamannplatz-Brunnen** 41.500**
Baunebenkosten 20 % 68.100
Gesamtkosten 408.600
*Die aufgeführten geschätzten Kosten (EUR brutto) sind Stand 03/2022 und beinhalten keine
Preissteigerungen für die Folgejahre, da derzeit keine verlässlichen Prognosen möglich sind und die
Sanierungsmaßnahmen mehrere Jahre andauern werden. Die im Gutachten genannten Kosten sind
Nettobeträge.
** Die Kosten, einschl. Baunebenkosten für die Brunnen Neubrückenstraße, Mauritztor und
Hamannplatz werden in den Gesamtkosten nicht berücksichtigt, da hier ein STEP 1 nicht empfohlen
wird.AnsonstenerhöhensichdieGesamtkostenum93.600€.
Die Sanierungsmaßnahmen im STEP 1 werden gem. der o.g. Reihenfolge umgesetzt, um einen
Betrieb der Brunnen und Wasserspiele möglichst zeitnah wieder zu ermöglichen. Die Verwaltung
behält sich vor, die Reihenfolge aufgrund eventuell kurzfristig auftretender Probleme bei den
Brunnen zu ändern, wird hierüber aber die politischen Gremien informieren. Das Amt für
Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit wird für die weitere Planung, Ausschreibung, Vergabeund
Bauleitung ein externes Fachingenieurbüro beauftragen. Die Planungskosten sind in den
geschätztenKostenmit20%Baunebenkostengesondertaufgeführt.
Mit den derzeit vorhandenen Finanzmitteln von 100.000 € / Jahr wird eine Umsetzung der
MaßnahmennachSTEP1reinrechnerischca.4Jahredauern.
Zu 4.) und 5.) Vorschläge für Sanierungsmaßnahmen nach STEP 2
BeidemVorschlagderSanierungsreihenfolgeimSTEP2wurdefolgendeKriterienberücksichtigt:
 SanierungsmaßnahmenimSTEP1werdennichtempfohlen,bzw.sindnichtmöglich
 OptimierungvonBetriebskostenundInstandhaltungs-/Wartungsaufwand(Personal,Wasser,
Strom)
 EinschätzungderfunktionsfähigenLaufzeitnachSTEP1
 LageundBedeutungimStadtgebiet.
Tabelle STEP 2
Reihenfolge Name des Brunnen Geschätzte Kosten €*
1 Neubrückenstraße 165.000
2 Engelenschanze-Brunnen 126.000
3 Lamberti-Brunnen 247.000
4 Harsewinkelplatz 159.000
Marktallee-Brunnen 130.000
Michaelkirche-Brunnen 122.000
Joseph-Kirche-Brunnen 118.000
Michaelis-Brunnen(BankhausLampe) 96.000
Mauritztor-Brunnen 133.000
Idenbrockplatz-Brunnen 108.000
Sprickmannplatz-Brunnen 105.000
Planungskosten 20 % 301.800
Gesamtkosten 1.810.800

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V/0201/2022
*Die aufgeführtengeschätztenKostensindStand03/2022undbeinhaltenkeinePreissteigerungenfür
die Folgejahre, da derzeit keine verlässlichen Prognosen möglich sind und die
SanierungsmaßnahmenmehrereJahreandauernwerden.
Eine Finanzierung der Maßnahmen nach STEP 2 ist bisher noch nicht gesichert. Daher stehen die
folgendenAusführungenunterdemVorbehaltderFinanzierung
Die Sanierungsmaßnahmen im STEP 2 könnten gem. der o.g. Reihenfolge umgesetzt werden.
Bislang wurde nur eine Reihenfolge für die ersten vier Brunnen aufgeführt, da die weiteren
Sanierungsmaßnahmen von der dauerhaften Funktionsfähigkeit der Brunnen auch unter
Berücksichtigung der Maßnahmen im STEP 1 abhängig sind. Die politischen Gremien werden
entsprechend hierüber informiert. Das Amt für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit wird – für
den Fall, dass eine Finanzierung aufgebaut werden kann - für die weitere Planung, Ausschreibung,
Vergabe und Bauleitung ein externes Fachingenieurbüro beauftragen. Die Planungskosten sind in
den geschätzten Kosten mit 20 % Baunebenkosten gesondert aufgeführt. Die
Sanierungsmaßnahmen im STEP 2 werden als Einzelmaßnahmen geplant und den zuständigen
GremienzurEntscheidungvorgelegt.
Zu 6. und 7.) Betrieb der Brunnen und Wasserspiele
Die Wartungund Instandhaltung der verschiedenartigen wassertechnischen Anlagen ist aufgrund der
sicherheitstechnischen sowie technischen Anforderungen aufwendig. Die Arbeiten wurden in der
Vergangenheitin der Regel durch das gärtnerische Fachpersonal und andere Fachkräfte des Amtes
für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit durchgeführt. VorgeschriebeneWiederholungsprüfungen
und Instandsetzungenan elektronischen Anlagen wurden durch Fachfirmen durchgeführt. Die In- und
Außerbetriebnahme des neuesten Brunnens mit der modernsten Technikim Südpark erfolgt derzeit
durchdenHersteller.
Der Betrieb der Brunnen erfordert tägliche, wöchentliche, monatliche, ½ jährliche und jährliche
Kontrollen. Das Personal hierfür wird derzeit aus anderen Einsatzbereichen abgezogen und fehlt
somit zu Kernzeiten für die eigentlichen Einsatzbereiche der Sportstätten- und
Grünflächenunterhaltung.
Deshalb schlägt die Verwaltung vor, ein Betriebskonzept mit den notwendigen Finanz- und
Personalressourcen für den dauerhaften und langfristigen Betrieb der städtischen Brunnen und
Wasserspiele auf Grundlage der geplanten Sanierungen und der geplanten neuen Anlagen zu
erstellen. Dabei soll neben der Frage der Organisation auch die Frage geprüft werden, welchem
Umfang die Aufgaben durch eigenes Personal und welche Aufgaben durch eine Vergabeam besten
erledigtwerdenkönnen.
ErsteÜberlegungzumUmfangderAufgabenwerdenhierimFolgendendargestellt:
Im Zuge von Sanierungen erfolgt eine Modernisierung der Anlagen auf den aktuellen Stand der
Technik. Beim Neubau der Brunnen im Südpark wurde dies bereits berücksichtigt und am
Servatiiplatz, am Bremer Platz sowie am Stadthaus 1 wird dies noch folgen. Weitere Brunnen sollen
in STEP 2 derSanierungfolgen.ModerneBrunnentechnikmuss durchentsprechendesFachpersonal
kontrolliert, gepflegt und gewartet werden. Die Bestandsbrunnen sind eher vergleichbar mit einem
alten Auto, an dem man „auch mal selbst Hand anlegen“ konnte, dies ist bei den modernen Autos
nicht mehr möglich – die meisten Wartungsarbeiten und Reparaturen müssen durch Fachbetriebe
oder-personalerfolgen.
Die Erfahrung mit den bereits in die Jahre gekommenen Bestandsanlagen zeigt, dass auch diese nur
durch fachkundiges Personal aus den Bereichen Elektrotechnik, Wassertechnik / Haustechnik „am
Laufen gehalten“ werden können, das auch notwendige Reparaturen kurzfristig eigenständig
durchführen kann, um Ausfallzeiten der Brunnen zu reduzieren. Die notwendigen Leistungen sind in
der Regel schwer im Rahmen von Vergabeverfahren zu beschreiben, es handelt sich häufig um

-19-
V/0201/2022
Stundenlohnarbeiten. Dies spricht eher dafür,die Leistungen durch eigenes Personal und nicht durch
Unternehmendurchführenzulassen.
Mit dem Ziel einer nachhaltigen Sanierung und dauerhaften Wartung- und Instandhaltung der
bestehenden und neuen wassertechnischen Anlagen wird bereits während der Umsetzung des
Sanierungsprozesses nach STEP 1 ein fachlich multifunktionales Team aus den Bereichen
Anlagenmechanik, Elektrotechnik, Haus- bzw. Sanitär-/Wassertechnik und Mechatronik benötigt.
Hierdurch kann eine umfassende Wartung und Instandhaltung der Anlagen gewährleistet und
Störungenkönnenkurzfristigundfachgerechtbehobenwerden.
Aufgrund der Vielzahl, Unterschiedlichkeit und Komplexität der Anlagen erscheint es sinnvoll, eine
eigenständige städtische Fachkolonne zu etablieren. Auf diese Weise kann vorhandenes Wissen
weitergegeben und neues aufgebaut werden. Durch gezielte Schulungen im Bereich
Wasseranlagentechnik und Arbeitssicherheit werden die Mitarbeitenden weitergebildet und zu
Spezialisten für diese Anlagen. Das Ingenieurbüro Oehlschläger empfiehlt nach Begutachtung der
städtischen Brunnen einen Fachmitarbeiterbedarf von vier bis sechs Personen allein für die Wartung
und Instandhaltung, davon jeweils mindestens zwei Fachkräfte aus den Bereichen Elektrotechnik
oder vergleichbar und mindestens zwei Fachkräfte aus der Haus-/Sanitärtechnik oder vergleichbar.
So können auch in Spitzenzeiten alle Anlagen ausreichend fachgerecht unterhalten und gewartet
werden. Auch der Arbeitssicherheit wird hierdurch entsprochen, da bei Anlagen mit
Schachtbauwerken immer zwei Mitarbeitende gemeinsam arbeiten müssen: Eine Person steigt im
Sicherungsgeschirr in den Schacht hinab, die andere sichert oberhalb die Baustelle und kann im
Notfall (Gasentwicklung im Schacht, ohnmächtige Person etc.), die notwendigen
Rettungsmaßnahmeneinleiten.
InderVergangenheitwurdengärtnerischeFachkräfteausderGrün-undSportflächenunterhaltungzur
Wartung sowie In- und Außerbetriebnahme eingesetzt. Dieses Fachpersonal fehlte in den
eigentlichen Arbeitsbereichen, wodurch die Standards häufig nicht zu 100% erfüllt werden konnten.
ZukünftigsolltensichdiesesMitarbeitendenwiederaufdieeigentlichenFachtätigkeitenkonzentrieren.
Daher ist davon auszugehen, dass für die Wartung und Instandhaltung der Brunnen durch eine
eigene Fachkolonne sechs zusätzliche Stellen geschaffen werden müssten. Ein Verschieben der
StellenwürdezuDefiziteninderGrün-undSportflächenunterhaltungführen.
Wartungs- und Instandhaltungsleistungen der Anlagen während und nach STEP 1
DieWartungs-undInstandhaltungsmaßnahmensowiederenempfohleneWartungsintervalleinBezug
auf die einzelnen Baugruppen wurden durch das Ingenieurbüro Oehlschläger tabellarisch für jede
einzelne wassertechnische Anlage dargestellt. Grundlage ist die DIN 31051 für die Wartung und
Instandhaltung. Ein Beispiel für den Lamberti-Brunnen ist angefügt. Es ist zwischen Inspektionen und
Wartungen zu unterscheiden, wobei die Gutachterin empfiehlt, die Inspektionen durch einen
Fachbetrieb durchführen zu lassen, die Wartungsarbeiten dagegen durch eigenes Personal mit
entsprechenderKontinuitätsicherzustellen(s.o.).
Bei den Inspektionen handelt es sich um die Hauptuntersuchungen der Anlagen, die im Rahmen der
Inbetriebnahme (Frühjahr) und Außerbetriebnahme (Herbst) durchgeführt werden. Dabei werden die
Wiederholungsprüfungen durchgeführt und ggf. einige Anlagenkomponenten demontiert
(Überwinterung)gereinigt,konserviertundgeprüftundggf.repariertoderausgetauscht.
Bei den regelmäßig durchzuführenden Wartungsarbeiten handelt es sich um Kontrollen, die
umgehende Instandsetzung der Anlagen nach sich ziehen. In der Intensität unterscheiden sich dabei
Kontrollen bzw. Arbeiten, die täglich, wöchentlich, monatlich, ½ jährlich und jährlich durchzuführen
sind. So werden z.B. die Ausläufe, Rinnensysteme und Rücklaufschächte täglich kontrolliert und im
selbenArbeitsgang–nachBedarf–gereinigt.
Für diese regelmäßigen Wartungsarbeiten ist je wassertechnischer Anlage ein umfänglicher
Wartungsplan zu erstellen. Dieser beinhaltet u.a. die Angaben über Termine, Ausführung der
Maßnahmen und zu beachtende Merkmalswerte. Darüber hinaus wird die Vorbereitung der
Durchführung, die Arbeitsplatzausrüstung, die Schutz- und Sicherheitseinrichtungen, die
Durchführung(Kontrolle,Reinigung,Einstellen-Justieren),dieFunktionsprüfungunddieRückmeldung
erfasst. Für jede Anlage sind zudem Arbeitskarten zu erstellen, auf denen auf die erforderlichen

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V/0201/2022
Bedienanleitungen und Sicherheitsdatenblätter der jeweiligen Maschinen und Geräte, sowie
Chemikalienverwiesenwird,diederBetreibermitderDokumentationzurVerfügungstellt.
Gefährdungsbeurteilung für die wassertechnischen Anlagen im Bestand
Im Rahmen des Gutachtes wurde für jeden Brunnen eine individuelle Vorlage für eine
Gefährdungsbeurteilung erstellt. Diese muss durch das Amt für Grünflächen, Umwelt und
Nachhaltigkeit als Betreiber jährlich überprüft und angepasst werden. Die Einschätzung des
GefahrenpotentialserfordertgeschultesPersonalimBereichArbeitssicherheit.
Das entsprechende Dokument muss durch den Betreiber in Bezug auf die Gefährdungen und deren
Schutzmaßnahmen geprüft, sowie deren Wirksamkeit, Termine zur Umsetzung der
SchutzmaßnahmenundVerantwortlichkeitenergänztwerden.
Personal, das für die Prüfung, Wartungund Instandhaltung der Anlagen eingesetzt wird ist allgemein
und in Bezug auf die Gefährdungen der einzelnen Anlagen zu schulen und mit den notwendigen
Sicherheitsvorkehrungenvertrautzumachen.
Mit Blick in die Zukunft werden noch weitere Brunnenanlagen und Wasserspiele z.B. im Oxford-
QuartieroderaufdemBöckmannplatzdas Angebotergänzen.Auchfür dieseneuenAnlagenmüssen
dieo.g.PunktefürdenBetriebangewandtwerden.
Fazit
MitderUmsetzungderMaßnahmenausdemSTEP1könnenbisaufdieBrunnenNeubrückenstraße-
Brunnen, Hamannplatz, Mauritztor-Brunnen und Engelenschanze alle wassertechnischen Anlagen
wieder in Betrieb genommen werden und für einen Zeitraum von ca. 5 bis 10 Jahre weiterlaufen. Für
den Martini-Brunnen, Kiepenkerl-Brunnen, Clemenskirchgarten-Brunnen, Aa-Brücke-/Bergstraße-
Brunnen, Berg Fidel-Brunnen, Wasserfall Promenade und Domplatz-Brunnen kann im STEP 1 sogar
dieGrundlagefüreinenlangfristigenBetriebgelegtwerden.
Damit alle Brunnen möglichst nachhaltig mit geringerem Wartungs- und Instandhaltungsaufwand
sowie Strom und Wasserverbrauch langfristig betrieben werden können, empfiehlt sich die
Umsetzung des STEP 2. Die Umsetzung des STEP 2 kann aufgrund der benötigten Finanz- und
Personalressourcen nur über einen längeren Zeitraum durchgeführt werden. Auch die
Planungsphasen für die Maßnahmen werden einen größeren Zeitraum benötigen, so dass die
Umsetzungdes STEP 2 nicht zulangeherausgezögertwerdensollte. Allerdingsist eineFinanzierung
nochnichtgesichert.
DamitdieinvestiertenFinanzmittelunddieQualitätderBrunnenanlagenerhaltenbleiben,istes
notwendigeinBetriebskonzeptzuerarbeiten,indemdieFragenzurOrganisationundzuden
notwendigenPersonal-undFinanzmittelnfürdieWartungundInstandhaltungderwassertechnischen
Anlagenbeantwortetwerden.
Eine Umsetzung von STEP 2 ist unter Haushaltsgesichtspunkten nur möglich, wenn die dauerhaften
finanziellen Belastungen (Personalaufwendungen, Folgekosten der Investitionen) im Ergebnisplan
kompensiert werden. Im Finanzplan sind alle Investitionen, die über den bislang jährlich
vorgesehenenUmfangvon100.000Eurohinausgehen,zudecken.
i.V.
gez.
MatthiasPeck
Stadtrat
Anlagen:

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V/0201/2022
AnlageA
AnlageFolgelastenberechnung
Anlage1KurzbeschreibungLamberti-Brunnen
DiefolgendenAnlagenwerdenaufgrundihresUmfangesnichtausgedruckt,sondernnurdigitalim
RatsinformationssystemzurVerfügunggestellt.
1 Lamberti-Bruunnen
1.1. KurzbeschreibungderwassertechnischenAnlagen
1.2. BilderdokumentationBestandsaufnahme
1.3. TechnischesBestandsdatenblatt
1.4. Strangschema
1.5. LageplanmitVerortungBrunnenanlage
1.6. AuskunftLeitungspläne
1.7. ProduktblattPumpe
1.8. BedienungsanleitungPumpe
1.9. ArchivmaterialLamberti-Brunnen
1.10. ErforderlicheMaßnahmenfürdieInbetriebnahmedesbestehendenwassertechnischen
SystemsSTEP1
1.11. Sanierungsmaßnahmen|Vollsanierung|Teilsanierung|VerbesserungSTEP2
1.12. Wartungs-undInstandhaltungsleistungendesbestehendenwassertechnischenSystemsnach
STEP1
1.13. Dokumentationsunterlagen:VorlagefürdenBetreiber-GefährdungsbeurteilungWartung-und
Instandhaltung
2. KurzbeschreibungWasserfallPromenade
3. KurzbeschreibungJoseph-Kirche-Brunnen
4. KurzbeschreibungBerg-Fidel-Brunnen
5. KurzbeschreibungMarktallee-Brunnen
6. KurzbeschreibungMichaelkirche-Brunnen
7. KurzbeschreibungIdenbrockplatz-Brunnen
8. KurzbeschreibungSprickmannplatz-Brunnen
9. KurzbeschreibungHamannplatz-Brunnen
10.KurzbeschreibungMichaelis-Brunnen
11.KurzbeschreibungDomplatz-Brunnen
12.KurzbeschreibungKiepenkerl-Brunnen
13.KurzbeschreibungNeubrückenstraße-Brunnen
14.KurzbeschreibungClemenskirchgarten-Brunnen
15.KurzbeschreibungHarsewinkelplatz-Brunnen
16.KurzbeschreibungAabrücke/Bergstraße
17.KurzbeschreibungMartini-Brunnen
18.KurzbeschreibungEngelenschanze-Brunnen
19.KurzbeschreibungMauritztor-Brunnen

13. Neubrückenstr_Kurzbeschreibung

25398 Zeichen

Projektkurzbeschreibung 
Phase 2 & Phase 3 
 
Objekt:    Stadt Münster 
Maßnahmenprogramm Sanierung von Brunnenanlagen 
/ architektonische Wasserspiele 
Wassertechnische Anlage: 
Neubrückenstraße 
 
Datum Doku:   Dienstag, 08.März 2022 
 
AG / Bauherr / Betreiber:  Stadt Münster 
Amt für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit 
Gebäude 14  
     Albersloher Weg 450  
     48167 Münster  
 
     Frau Workert 
     Tel.: 0049 251 492-6866 
     workert@stadt-muenster.de 
www.stadt-muenster.de/umwelt 
 
 
Planer:     IBJO Ingenieurbüro Oehlschläger 
     Jeannine Oehlschläger 
     Diplom Bauingenieurin 
     Am Campus 25 
     18182 Bentwisch 
     Tel : 0049 172 3824884 
     www.ib-jo.de 
ibjo@live.de

| KURZPROJEKTBESCHREIBUNG 
Inhaltsverzeichnis 
Ingenieurbüro Jeannine Oehlschläger 
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Seite 1 
Inhaltsverzeichnis   
Inhaltsverzeichnis ........................................................................................................... 1 
1. 1.13_Neubrückenstraße ....................................................................................... 2 
1.1 Standort, bauliche und technische Ausstattung ..................................................................... 2 
1.1.1 Abbildung wassertechnische Anlage und Standort - Google Maps ................................ 2 
1.1.2 Bauliche Beschreibung und Technische Ausstattung ...................................................... 2 
1.1.3 Maßnahmen für Sanierung und Verbesserung und Gefährdungsbeurteilung ................. 3 
1.1.3.1 Maßnahmen für Sanierung und Verbesserung für die Anlage im Bestand_STEP1 ................. 3 
1.1.3.2 Kurzbeschreibung für ein umfassendes Sanierungskonzept für den Umbau der 
wassertechnischen Anlage in ein Niedervolt Umwälzsystem_STEP2 ..................................................... 5 
 Kurzbeschreibung wartungsfreundliches wassertechnisches oberirdisches 
Niedervoltsystem (ONS) ohne automatische Wasseraufbereitung ................................................... 5 
1.1.3.3 Kosten für den Umbau der Anlage gem. STEP2 .................................................................... 8 
1.1.3.4 Gefährdungsbeurteilung für die wassertechnische Anlage im Bestand .................................. 9 
Gefährdungsbeurteilung für die wassertechnische Anlage im Bestand .............................................. 9 
1.1.4 Wartungs- und Instandhaltungsleistungen des bestehenden wassertechnischen 
Systems nach STEP 1 ..................................................................................................................... 9 
2. Anlagenverzeichnis .............................................................................................. 11 
3. Abbildungsverzeichnis ......................................................................................... 13 
4. Verfasser/Autor ................................................................................................... 14

| KURZPROJEKTBESCHREIBUNG 
1.13_Neubrückenstraße 
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Seite 2 
1. 1.13_Neubrückenstraße 
1.1 Standort, bauliche und technische Ausstattung 
1.1.1 Abbildung wassertechnische Anlage und Standort - Google Maps 
 
Abb. 1 + 2 Wasserbild Brunnenanlage (Quelle: 
https://commons.wikimedia.org/wiki/File:M%C3%BCnster,_Brunnen_an_Bogenstra%C3%9Fe-
Neubr%C3%BCckenstra%C3%9Fe_--_2018_--_3640.jpg) | Wasserbecken Neubrückenstr. Im Bestand 
2021 - Koordinaten - 51°57'50.1"N 7°37'38.6"E 
Die wassertechnische Anlage befindet sich in der Stadtmitte in Münster. 
Google Maps Koordinaten: Koordinaten 51°57'50.1"N 7°37'38.6"E 
 
Die Anlage ist der Öffentlichkeit zugänglich und begehbar und teilweise befahrbar. 
1.1.2 Bauliche Beschreibung und Technische Ausstattung 
Gem. Anlage 1.13.01 technisches Bestandsdatenblatt sind alle vorhanden baulichen und technischen 
Baugruppen tabellarisch aufgeführt und die einzelnen Baugruppen im Zustand, wenn möglich, bewertet. 
Gem. Anlage 1.13.02 ist das wassertechnische System mittels Strangschema abgebildet. 
Gem. Anlage 1.13.BD wird der Bestand (August 2021) der Anlage in einer Bilderdokumentation dargestellt. 
 
Die Anlage ist nicht funktionstüchtig und außer Betrieb. 
Die wassertechnische Anlage besteht ausfolgenden Komponenten: 
1. Unterflurbauwerk als Technikschacht mit trocken aufgestellter Umwälzpumpe 
2. Wasserbecken aus Beton LxB 13,40 x 3,40 m , in der Mitte Vertiefung / Schacht über die gesamte 
Länge LxBxH 13,40 x 0,6 x 0,5 m;Wassertiefe zw. 20-40 cm; Becken mit einer Beschichtung ; 
Beckenrand mit Platten belegt / Platten wurden 2004 neu verfugt 
3. Schacht wird mit Gitterrostabdeckungen für gesamt 12 Stück Auslaufdüsen abgedeckt

| KURZPROJEKTBESCHREIBUNG 
1.13_Neubrückenstraße 
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Seite 3 
4. In der Mitte befindet sich der Druckverteiler Edelstahl DN50 auf DN80  DN80 _88,9 Edelstahl mit 
gesamt 2 x 6 Stück 1/2 Zoll Auslaufdüsen - vertikale Auslaufdüsen 
5. Freiluftschrank mit Schalt- und Steueranlage 
6. Regulierbecken in der Wand der angrenzenden Treppenanlage 
7. Wasserzählerschacht 
8. Entwässerungsarmaturenschacht 
Das Wasser wird von der trocken aufgestellten Pumpe im Technikschacht aus dem Becken angesaugt und 
die Druckrohrleitung zum Druckrohrleitungsverteiler und den 12 Stück Auslaufdüsen gepumpt. 
Das Wasser läuft aus der Auslaufdüsen zurück in das Wasserbecken. Die Brunnenanlage wird im 
Umlaufsystem betrieben. 
Das Wasserbecken wird mittels Schwimmerventils im angrenzenden Reguleirbecken mit Frischwasser 
nachgespeist. 
Die Schalt- und Steueranlage befindet sich in einem oberirdischen Freiluftschrank aus glasfaserverstärktem 
Polyester in einer ca. Entfernung von 50 m. 
Hier befindet sich auch der Hausanschlusskasten und Zählerplatz für die Stromversorgung. 
Eine Wiederholungsprüfung der elektrischen Anlage gem. DIN VDE 0105 Teil 1001 in Anlehnung an die 
Unfallverhütungsvorschrift "DGUV V3 Elektrische Anlage und Betriebsmittel" §5, Absatz1 wurde für das Jahr 
2020 ausgeführt. Für das Jahr 2021 erfolgte keine Prüfung. 
Die Prüfung von ortsveränderlichen Geräten gem. DIN VDE 0701/07022 unter Berücksichtigung der DGUV 
Vorschrift 3 (Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung) wurde für das Jahr 2021 nicht ausgeführt. Somit 
entspricht die Anlage nicht der derzeitigen Norm, da die Prüfung nicht erfolgte. 
Die Anlage entspricht nicht den Anforderungen der Trinkwasserinstallation gem. DIN EN 17173 und DIN 
1988-100. 
1.1.3 Maßnahmen für Sanierung und Verbesserung und Gefährdungsbeurteilung 
1.1.3.1 Maßnahmen für Sanierung und Verbesserung für die Anlage im Bestand_STEP1 
Gem. Anlage 1.13.11 werden die einzelnen Baugruppen aufgeführt und auf Grund der zuvor erstellten 
Bewertung die Maßnahmen für den STEP1 erstellt. 
                                                      
1 DIN VDE 0105-100:2015-10; VDE 0105-100:2015-10_Betrieb von elektrischen Anlagen - Teil 100: Allgemeine Festlegungen 
2 VDI/VDE/DGQ/DKD 2622 Blatt 9.1:2019-05_ Kalibrieren von Messmitteln für elektrische Größen - Prüfgeräte zur Feststellung der elektrischen 
Sicherheit - Elektrische Geräte nach DIN VDE 0701-0702 
3 DIN EN 1717:2011-08_ Schutz des Trinkwassers vor Verunreinigungen in Trinkwasser-Installationen und allgemeine Anforderungen an 
Sicherungseinrichtungen zur Verhütung von Trinkwasserverunreinigungen durch Rückfließen; Deutsche Fassung EN 1717:2000; Technische Regel des 
DVGW

| KURZPROJEKTBESCHREIBUNG 
1.13_Neubrückenstraße 
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Seite 4 
Für die Wiederinbetriebnahme der wassertechnischen Anlage werden folgende Maßnahmen dringend 
empfohlen: 
1. Die Umrüstung der Trinkwasserinstallation gem. DIN EN 1717 und DIN 1988-100 als freien 
Auslauf. vgl. Anlage BS.01.6 Hinweise Frischwassernachspeisung von Brunnenanlagen aus dem 
Trinkwassersystem gem. DIN EN 1717 und DIN 1988 
2. Neuen Schwimmer für die Frischwassernachspeisung einbauen- System auf Funktion prüfen 
3. Regulierbecken auf Funktion prüfen 
4. Schacht mit Wasserzählereinrichtung entwässern; Entwässerung einbauen; Hydrantenanschluss für 
Wartungszwecke außerhalb der Straße herstellen 
5. Ablaufleitung prüfen- Rückstaudoppelverschluss DN125 und Anschluss an den Regenwasserkanal 
DN150 prüfen 
6. Die jährliche Wiederholungsprüfung von elektrischen Anlagen gem. DIN VDE 0105 Teil 100 und 
ortsveränderlichen Geräten gem. DIN VDE 0701/0702. 
7. Prüfen ob ein Potentialausgleiches vorhanden ist. Im Falle es ist kein Potentialausgleiches vorhanden 
muss dieser nachgerüstet werden. 
8. Kleinreparaturen im Schaltschrank und Schaltanlage, optionaler Austausch elektrische Baugruppen 
9. Steckdosen für den Außenbereich für Wartungszwecke 
10. Wasserdichte Klemmung von Geräten im Reservoir 
11. Ausstattung aller elektrischen Anlagenteilen im Reservoir gem. IP68, min jedoch IP67 
12. Lieferung und Einbau einer Einstiegsleiter und Einstiegshilfe gem. DIN 36204, DIN 18799-15, DGUV 
208-0326, DIN EN ISO 14122-47; DIN EN 143968, DIN 19572:2016-069, UVV VGB74- Leitern und 
Tritte 
13. Prüfung der Einstiege und Luken insbesondere des Domes 
14. Austausch der Luke mit Öffnungshilfe in der Belastungsklasse D400 
15. Eine Be- und Entlüftung im Technikschacht / Installationsschacht inkl. Be- und Entlüftungshauben 
herstellen 
16. Im gesamten Bereich der Anlage müssen Warnschilder „Kein Trinkwasser“ inkl. Piktogramm 
aufgestellt werden 
                                                      
4 DIN 3620:1987-04_ Steigleitern für Kleinbauwerke der Wasserversorgung 
5 DIN 18799-1:2019-06_ Ortsfeste Steigleiteranlagen an baulichen Anlagen - Sicherheitstechnische Anforderungen und Prüfungen - Teil 1: Steigleitern 
mit Seitenholmen 
6 DGUV 208-032_ Auswahl und Benutzung von Steigleitern 
7 DIN EN ISO 14122-4:2016-10; Sicherheit von Maschinen - Ortsfeste Zugänge zu maschinellen Anlagen - Teil 4: Ortsfeste Steigleitern (ISO 14122-
4:2016); Deutsche Fassung EN ISO 14122-4:2016 
8 DIN EN 14396:2004-04; Ortsfeste Steigleitern für Schächte; Deutsche Fassung EN 14396:2004 
9 DIN 19572:2016-06_ Haltevorrichtungen zum Einsteigen in begehbare Schächte - Anforderungen, Prüfung

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1.13_Neubrückenstraße 
Ingenieurbüro Jeannine Oehlschläger 
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Seite 5 
17. Weiter müssen Gefährdungsbeurteilung von dem Betreiber für die Wartung & Instandsetzung der 
wassertechnischen Anlage erstellt und ggf. regelmäßig angepasst werden 
 
Die Kosten für diese empfohlenen Maßnahmen zur Verbesserung / Sanierung der wassertechnischen Anlage 
betragen ca. gem. Anlage 1.13.11   22.880,00 € 
 
1.1.3.2 Kurzbeschreibung für ein umfassendes Sanierungskonzept für den Umbau der 
wassertechnischen Anlage in ein Niedervolt Umwälzsystem_STEP2 
Um eine Wartungsfreundlichkeit in Bezug auf Arbeitsintensität, Einsparung von Betriebskosten  und 
Wiederherstellung der Wasserdichtigkeit des Wasserbecken und er technischen Anlage zu erreichen 
schlagen wir folgenden Sanierungsvorschlag vor: 
1. Umbau des kompletten wassertechnischen Systems in ein oberirdisches Niedervoltsystem (ONS) 
ohne automatische Wasseraufbereitung 
 Kurzbeschreibung wartungsfreundliches wassertechnisches oberirdisches Niedervoltsystem 
(ONS) ohne automatische Wasseraufbereitung 
 
Abb. 3 Strangschema Regelsystem oberirdischen wartungsfreundlichen Niedervoltsystem (ONS)

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Abb. 4 Legende Strangschema Regelsystem oberirdischen wartungsfreundlichen Niedervoltsystem (ONS) 
Die Funktionsweise des oberirdischen wartungsfreundlichen Niedervoltsystem (ONS) unterscheidet sich im 
Gegensatz zu einem wassertechnischen System mit Reservoir oder Technikschacht oder Technikschacht & 
Reservoir mit 230/400 V Umwälzpumpen im Wesentlichen in der Höhe der Investitionskosten, der 
Bedienungsfreundlichkeit und der Wartungs- und Instandhaltungskosten. 
Bei dem ONS werden alle wassertechnischen und elektrotechnischen Bauteile und Komponenten 
oberirdisch zugänglich verbaut. Es wird auf Unterflurbauwerke verzichtet, welches das Herabsteigen in 
solche Schächte komplett abschafft. 
Weiter arbeitet das ONS mit wenig Wasser. Das heißt jedoch auch, das ONS’s nur bei wassertechnischen 
Anlagen zum Einsatz kommen, bei denen wenig Wasser im Umlauf ist und sich wenig Wasser im Reservoirs 
befindet. Große Wasserbecken (V>2m³) oder Wassertische bei denen das Wasser sichtbar ist und auch 
einen bestimmten Wasserspiegel aufweisen muss, benötigen ein gewisses Maß an Wasseraufbereitung, wie 
z.B. Antialgenmittel. Diese Systeme eignen sich nicht für das ONS.

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Weiter ist ein wesentliches Merkmal der ONS, das die erforderliche Wasserqualität durch angemessene 
Wasserwechsel erfolgt. Das heißt, dass das Reservoir regelmäßig abgelassen wird und mit Frischwasser 
aufgefüllt wird. Dies kann jedoch nur erfolgen, wenn wenig Wasser im Umlauf oder im Reservoir 
gespeichert wird. Die Grenze bei den ONS liegt bei ca. 1,5 m³ Wasser im Reservoir. Somit ist das 
Wasservolumen sehr gering und ist kalkulierbar. Weiter hat dies zur Folge, dass keine Chemikalien wie 
Chlor oder Schwefelsäure (wird zur pH-Wert Senkung eingesetzt) zum Einsatz kommen müssen. 
Bei dem ONS ist jedoch eine manuelle Dosierung von Wasseraufbereitungsmittel selbstverständlich möglich. 
Zu beachten ist jedoch der Anschluss an das Entwässerungssystem. Schließt das Entwässerungssystem an 
den Schmutzwasserkanal an, können auch chemische Wasseraufbereitungsmittel (Schwefelsäure, Chlor, 
Wasserstoffperoxid) manuell dosiert werden. Ist die Entwässerung jedoch an den Regenwasserkanal 
angeschlossen sollten Abstimmungen mit dem Entsorgungsunternehmen getroffen werden. Hier könnten 
ggf. biologische Wasseraufbereitungsmittel angewendet werden. In beiden Fällen müssen immer die 
Anwendungs- und Dosierhinweise der Hersteller beachtet werden. 
Wie schon oben bereits beschrieben werden alle erforderlichen Bauteile & Komponenten bei dem ONS 
oberirdisch zugänglich verbaut. Das heißt jedoch auch, dass diese öffentlich begehbaren Bereiche nur mit 
Niedervoltsystemen betrieben werden dürfen. Dies hat zum Vorteil, dass der Stromverbrauch wesentlich 
geringer als bei herkömmlichen 230/400 v Pumpen ist. Die Förderleistung von Niedervoltpumpen ist in der 
heutigen Zeit sehr beachtlich und für Fontänenfelder und kleine Wasserspiele völlig ausreichend. Weiter 
können durch DMX gesteuerte Pumpen aktive dynamische Wasserbilder, z.B. bei Fontänenfeldern, 
wunderbar erzeugt werden. Optisch unterscheiden sich die Wasserspiele nicht. Die Unterschiede zeigen 
sich deutlich in den Investitionen und in der Wartung und Instandsetzung. 
Ein ONS kann von einer Arbeitskraft allein gewartet werden. 
Bei Systemen mit Unterflurbauwerken ist das nicht so. Allein das Herabsteigen von Schächten erfordert 
immer zwei Arbeitskräfte. Mindestens eine Arbeitskraft muss als Sicherungsposten oben stehen bleiben. 
Weiter ist bei vielen Systemen mit Unterflurbauwerk eine aufwendige Wasseraufbereitung verbaut. Dies ist 
in vielen Fällen jedoch nicht immer notwendig, wie oben beschrieben. Somit sind die Kosten für die Wartung 
dieser Filter- und Dosiertechnik nicht nur hoch, sondern auch die Anforderungen an das Personal in Bezug 
auf die Gefährdung durch die Chemikalien sind relativ hoch. Hier müssen die Gefährdungsbeurteilungen 
dementsprechend angepasst werden. Ein wassertechnisches System mit Unterflurbauwerk erfordert in 
vielen Fällen auch ein großes Reservoir mit im Durschnitt ca. 3-5 m³ Wasservolumen. Diese Wasser im 
Reservoir wird durch die Filter- und Dosiertechnik und dessen Chemie regelmäßig automatisch 
aufgearbeitet. Jedoch ist auch hier eine regelmäßiger Wasserwechsel notwendig. Ein Wasserwechsel 
bedeutet jedoch auch Reinigung des Reservoirs, somit Mehrkosten im Personal, zeitaufwendiger und höhere 
Kosten im Verbrauch von Trinkwasser.

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Zusammenfassend können folgende Mehrkosten in Bezug auf ein wassertechnisches System mit 
Unterflurbauwerk & Reservoir aufgeführt werden: 
Investitionsmehrkosten Neubau: 
 Bau eines Technikschachtes + Reservoir (entsprechend der notwendigen Belastungsklasse und inkl. 
Erdarbeiten) - 50.000 € 
 Filter und Dosiertechnik mit Probeentnahmearmaturen – 20.000 € 
 Ausstattung Technikschacht + Reservoir mit Hebeanlagen – 6.000 € 
 Be- und Entlüftung, zusätzliche Steuerung in Schaltanlage – 5.000 € 
Summe Mehrkosten in der Investition im Bereich Neubau: ca. > 80.000 €  
Mehrkosten für die Wartung und Instandsetzung: 
 erhöhte Personalaufwand in der Wartung und Betreibung – Mehrkosten in Prüfung, ggf. Reparaturen 
von Geräten und Maschinen 
 sowie die Gefährdungen des Personals durch chemische Wasseraufbereitungsmittel oder 
Desinfektion 
 Gefährdung des Personals durch Besteigen von Schächten (zzgl. 1 Stück Sicherheitsposten, 
Freimessen von Schächten etc.) 
 Gefährdungsbeurteilungen erstellen 
 Personal regelmäßig schulen, Kenntnisse über neue Vorschriften 
 erhöhte Kosten durch Verbrauchsmaterialien (Chemie: Chlor, Schwefelsäure (pH-Wert 
Regulierung) etc.) 
 wöchentliche Wasserprobenentnahmen und Untersuchungen (Kosten pro Wasserprobe ca. 160-250 
€) 
Im Durchschnitt sind die Wartungskosten bei einem ONS um 50% geringer als bei einem herkömmlichen 
wassertechnischen System mit Unterflurbauwerk (Technikschacht & Reservoir). 
1.1.3.3 Kosten für den Umbau der Anlage gem. STEP2 
Gem. Anlage 1.13.12  werden die einzelnen Sanierungsschritte gem. STEP2 tabellarisch beschrieben. 
Die Kosten für diese Verbesserung / Vollsanierung / Teilsanierung der wassertechnischen Anlage betragen 
ca. gem. Anlage 1.13.12   138.175,00 €

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1.1.3.4 Gefährdungsbeurteilung für die wassertechnische Anlage im Bestand 
Allgemeine Informationen zu Gefährdungsbeurteilungen 
Gem. DGUV zu Gefährdungsbeurteilung: 
[Gefährdungsbeurteilung 
Das Arbeitsschutzgesetz verpflichtet den Unternehmer zur Durchführung einer Beurteilung der 
Arbeitsbedingung und in deren Rahmen auch zu einer Beurteilung der Gefährdungen. Der Unternehmer 
muss dabei die Gefährdungen der Beschäftigten bei der Arbeit beurteilen, entsprechende Maßnahmen 
ableiten, diese auf ihre Wirksamkeit kontrollieren und ggf. anpassen, und den Prozess der 
Gefährdungsbeurteilung sowie die Ergebnisse angemessen dokumentieren. Die Gefährdungsbeurteilung 
wird damit zur Grundlage allen betrieblichen Handelns in Sachen Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit.] 
 
Die Vorlage muss von dem Betreiber in Bezug auf die Gefährdungen und deren Schutzmaßnahmen geprüft, 
sowie deren Wirksamkeit, Termine zur Umsetzung der Schutzmaßnahmen und Verantwortlichkeiten 
ergänzt werden. 
Gefährdungsbeurteilung für die wassertechnische Anlage im Bestand 
Gem. Anlage 1.13.14 wurde eine Vorlage einer Gefährdungsbeurteilung für den Betreiber erstellt. 
1.1.4 Wartungs- und Instandhaltungsleistungen des bestehenden wassertechnischen Systems nach 
STEP 1 
Gem. Anlage 1.13.13 werden Wartungs- und Instandhaltungsmaßnahmen, deren Wartungsintervalle in 
Bezug auf die einzelnen Baugruppen empfohlen und tabellarisch dargestellt. 
Grundlage ist die DIN 31051 für die Wartung und Instandhaltung. 
Ein Wartungsplan umfasst folgende Kontrollen: 
- tägliche Kontrolle 
- wöchentliche Kontrollen 
- monatliche Kontrolle 
- ½ jährliche Kontrollen 
- jährliche Kontrollen 
Inspektionen: 
- Inbetriebnahme 
- Außerbetriebsetzung 
- Grundreinigung je nach Bedarf und Verschmutzung

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Ein umfänglicher zu erstellender Wartungsplan beinhaltet u.a. die Angaben über Termine, Ausführung der 
Maßnahmen und zu beachtende Merkmalswerte. Weiter wird die Vorbereitung der Durchführung, die 
Vorwegmaßnahmen wie Arbeitsplatzausrüstung, die Schutz- und Sicherheitseinrichtungen, die Durchführung 
(Kontrolle, Reinigung, Einstellen-Justieren), die Funktionsprüfung und die Rückmeldung erfasst. In z.B. 
Arbeitskarten ist auf die erforderlichen Bedienanleitungen und Sicherheitsdatenblätter der jeweiligen 
Maschinen und Geräte, sowie Chemikalien zu verweisen, die der Betreiber mit der Dokumentation zur 
Verfügung stellt. 
 
Inspektionen sind die großen Hauptuntersuchungen der technischen Anlagen. Dies sind die Inbetriebnahmen 
(Frühjahr) und Außerbetriebsetzungen (Herbst) der technischen Anlagen. Hier werden die 
Wiederholungsprüfungen durchgeführt und ggf. einige Anlagenkomponenten demontiert (Überwinterung) 
gereinigt, konserviert und geprüft. 
 
Es wird empfohlen, die Hauptuntersuchungen, die Inbetriebnahme und Außerbetriebsetzung von externen 
Fachfirmen durchführen zu lassen. 
Um die täglichen, wöchentlichen und monatlichen Kontrollen der wassertechnischen Anlagen 
(Brunnenanlagen) zu gewährleisten, wird ein technischer Mitarbeiterpool, bestehend aus ca. 4-6 
Mitarbeiter*innen der Stadt mit umfänglichen technischen Kenntnissen und Befähigungen im Bereich 
Elektrotechnik, Wassertechnik / Haustechnik, empfohlen. 
Dieses Personal muss / sollte permanent in den Bereichen Elektrotechnik und Wassertechnik / Haustechnik 
weitergebildet werden.

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Anlagenverzeichnis 
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2. Anlagenverzeichnis 
Bereic
h 
Anlage
n No. 
Kurzbezeichnung Anzah
l der 
Seiten 
No. 
Rev. 
| 
Dat
um 
Datum 
Erstellung 
Maßsta
b 
Plangröße 
[A4/A3/A0
] 
Verfasser 
1.13 Münster | Neubrückenstraße-Brunnen  
1.13 KB Kurzbeschreibung der 
wassertechnischen Anlagen: 
14  - 08.03.2022 kein A4 IBJO 
Münster | Neubrückenstraße-
Brunnen  
1.13 BD Bilderdokumentation 
Bestandsaufnahme 
08.2021_Gesamt 
Anlage Neubrückenstraße-
Brunnen  
16 - 16.02.2022 kein A4 IBJO 
1.13 .01 Technisches Bestandsdatenblatt 2 - 07.03.2022 kein A4 IBJO 
1.13 .02.1 Strangschema 1 - 08.03.2022 kein A3 IBJO 
1.13 .02.2 Legende Strangschema 1 - 08.03.2022 kein A4 IBJO 
1.13 .03 Lageplan mit Verortung 
Brunnenanlage 
1 - 15.02.2022 kein A3 IBJO 
1.13 .04 Auskunft Leitungspläne_  
1Kanaldaten (SW, RW, MW) 
2Stadtnetze Münster 
(Fernwärme,Gas,Strom, 
Telekom.,Trinkwasser) 
3Telekom 
4Thyssengas 
5Unitymedia 
6Fernwärme 
7Westnetz 
81&1, Versatel 
13 - divers kein divers Stadt MS 
und 
Versorgungs
-träger 
1.13 .05 DB_Grundfos CR45-1-1 A-F-A-E 
HQQE 
10 - 07.09.2021 kein A4 Grundfos 
1.13 .06 Bedienanleitung_Grundfos 
CR_CRI_CRN_CRT 
18 - 16.02.2022 kein A4 Grundfos

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Anlagenverzeichnis 
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Bereic
h 
Anlage
n No. 
Kurzbezeichnung Anzah
l der 
Seiten 
No. 
Rev. 
| 
Dat
um 
Datum 
Erstellung 
Maßsta
b 
Plangröße 
[A4/A3/A0
] 
Verfasser 
1.13 .07 Archivmaterial Beckensanierung 
2011 Auftrag_Fa. Daniel 
Kortwinkel 
2 
 
18.04.2011 kein A4 Stadt MS 
und 
Versorgungs
-träger 
1.13 .08 DB_Kessel Staufix DN100 2 - 16.02.2022 kein A4 Kessel 
1.13 .09 Archivmaterial von 1967 bis 2019 
Leitungsplan 
Druckrohrleitungsverteiler 
Abdeckbleche 
14 - 1967-2019 kein A4 Stadt MS 
und 
Versorgungs
-träger 
1.13 .10 VDE Prüfprotokoll v. 30.04.2020 
mit Rechnung Fa. Althaus 
3 - 30.04.2020 kein A4 Fa.Althaus 
1.13 .11 Erforderliche Maßnahmen für die 
Inbetriebnahme des bestehenden 
wassertechnischen Systems_STEP 
1 
2 - 07.03.2022 kein A4 IBJO 
1.13 .12 Sanierungsmaßnahmen | 
Vollsanierung | Teilsanierung | 
Verbesserung_STEP 2 
2 - 07.03.2022 kein A4 IBJO 
1.13 .13 Wartungs- und 
Instandhaltungsleistungen des 
bestehenden wassertechnischen 
Systems nach STEP 1 
2 - 07.03.2022 kein A4 IBJO 
1.13 .14 Dokumentationsunterlagen_Vorla
ge für den Betreiber - 
Gefährdungsbeurteilung Wartung- 
und Instandhaltung 
59 - 28.02.2022 kein A4 IBJO

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Abbildungsverzeichnis 
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Seite 13 
3. Abbildungsverzeichnis 
Abb. 1 + 2 Wasserbild Brunnenanlage (Quelle: 
https://commons.wikimedia.org/wiki/File:M%C3%BCnster,_Brunnen_an_Bogenstra%C3%9Fe-
Neubr%C3%BCckenstra%C3%9Fe_--_2018_--_3640.jpg) | Wasserbecken Neubrückenstr. Im Bestand 
2021 - Koordinaten - 51°57'50.1"N 7°37'38.6"E ................................................................................................ 2 
Abb. 2 Strangschema Regelsystem oberirdischen wartungsfreundlichen Niedervoltsystem (ONS) ................. 5 
Abb. 3 Legende Strangschema Regelsystem oberirdischen wartungsfreundlichen Niedervoltsystem (ONS) .. 6

| KURZPROJEKTBESCHREIBUNG 
Verfasser/Autor 
Ingenieurbüro Jeannine Oehlschläger 
ibjo@live.de     •     www.ib-jo.de 
Seite 14 
4. Verfasser/Autor 
 
Autor:   IBJO- Ingenieurbüro Oehlschläger 
Dipl. Bauingenieurin 
Am Campus 25    |     18182 Bentwisch 
Mobil 0049 172 3824884 
ibjo@live.de     |     www.ib-jo.de 
 
Aktualisierung: 
 
Bentwisch, Dienstag, 08.März 2022 
Revision:       
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Stempel                                                   Unterschrift

17. Martini_Kurzbeschreibung

14974 Zeichen

Projektkurzbeschreibung 
Phase 2 & Phase 3 
 
Objekt:    Stadt Münster 
Maßnahmenprogramm Sanierung von Brunnenanlagen 
/ architektonische Wasserspiele 
Wassertechnische Anlage: 
Martini-Brunnen 
 
Datum Doku:   Dienstag, 08.März 2022 
 
AG / Bauherr / Betreiber:  Stadt Münster 
Amt für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit  
Gebäude 14  
     Albersloher Weg 450  
     48167 Münster  
 
     Frau Workert 
     Tel.: 0049 251 492-6866 
     workert@stadt-muenster.de 
www.stadt-muenster.de/umwelt 
 
 
Planer:     IBJO Ingenieurbüro Oehlschläger  
     Jeannine Oehlschläger 
     Diplom Bauingenieurin 
     Am Campus 25 
     18182 Bentwisch 
     Tel : 0049 172 3824884 
     www.ib-jo.de 
ibjo@live.de

| KURZPROJEKTBESCHREIBUNG 
Inhaltsverzeichnis 
Ingenieurbüro Jeannine Oehlschläger  
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Seite 1 
Inhaltsverzeichnis   
Inhaltsverzeichnis ................................ ................................ ................................ ....... 1 
1. 1.17_Martini-Brunnen ................................ ................................ ........................ 2 
1.1 Standort, bauliche und technische Ausstattung ........................................................................ 2 
1.1.1 Abbildung wassertechnische Anlage und Standort - Google Maps ................................. 2 
1.1.2 Bauliche Beschreibung und Technische Ausstattung  ....................................................... 2 
1.1.3 Maßnahmen für Sanierung und Verbesserung und Gefährdungsbeurteilung  ................. 3 
1.1.3.1 Maßnahmen für Sanierung und Verbesserung für die Anlage im Bestand_STEP1 ................ 3 
1.1.3.2 Gefährdungsbeurteilung für die wassertechnische Anlage im Bestand ................................  4 
Gefährdungsbeurteilung für die wassertechnische Anlage im Bestand ................................ ............ 5 
1.1.4 Wartungs- und Instandhaltungsleistungen des bestehenden wassertechnischen 
Systems nach STEP 1 ......................................................................................................................... 5 
2. Anlagenverzeichnis ................................ ................................ .............................  7 
3. Abbildungsverzeichnis ................................ ................................ ........................ 8 
4. Verfasser/Autor ................................ ................................ ................................ .. 9

| KURZPROJEKTBESCHREIBUNG 
1.17_Martini-Brunnen 
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Seite 2 
1. 1.17_Martini-Brunnen 
1.1 Standort, bauliche und technische Ausstattung  
1.1.1 Abbildung wassertechnische Anlage und Standort - Google Maps 
  
Abb. 1 Brunnen mit Edelstahlabdeckplatte und 1 Stück Quellauslauf - Koordinaten - 51°57'53.2"N 
7°37'51.0"E 
Die wassertechnische Anlage befindet sich in der Nähe des Theater Münster – Kreuzung Stiftsherrenstraße 
und Hörsterstraße. 
Google Maps Koordinaten: Koordinaten 51°57'53.2"N 7°37'51.0"E 
 
Die Anlage ist der Öffentlichkeit zugänglich. 
1.1.2 Bauliche Beschreibung und Technische Ausstattung 
Gem. Anlage 1.17.01 technisches Bestandsdatenblatt sind alle vorhanden baulichen und technischen 
Baugruppen tabellarisch aufgeführt und die einzelnen Baugruppen im Zustand, wenn möglich, bewertet. 
Gem. Anlage 1.17.02  ist das wassertechnische System mittels Strangschema abgebildet. 
Gem. Anlage 1.17.BD wird der Bestand (August 2021) der Anlage in einer Bilderdokumentation dargestellt. 
 
Die Anlage ist funktionstüchtig und in Betrieb. 
Die wassertechnische Anlage besteht ausfolgenden Komponenten: 
1. Rundes Natursteinbecken; Brunnenring d= 1m H ca 70 cm mit Edelstahlblechabdeckung, mittige 
Bohrung für Wasseraustritt 
2. Trinkwasserinstallation im privaten Gebäude 
3. Elektrotechnik im privaten Gebäude

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1.17_Martini-Brunnen 
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Seite 3 
Das Wasser wird direkt von der nass aufgestellten Pumpe im Becken angesaugt und in die Auslaufdüse (Oase 
Aquarius Fountain Set 1500) gepumpt. Die Anlage wird im Umwälzbetrieb betrieben. 
Das Wasserbecken wird mittels Schwimmerventils mit Frischwasser nachgespeist. 
Die Schalt- und Steueranlage befindet sich im gegenüberliegenden Gebäude. 
Eine Wiederholungsprüfung der elektrischen Anlage gem. DIN VDE 0105 Teil 1001 in Anlehnung an die 
Unfallverhütungsvorschrift "DGUV V3 Elektrische Anlage und Betriebsmittel" §5, Absatz1 wurde für das Jahr 
2021 nicht ausgeführt. Somit entspricht die Anlage nicht der derzeitigen Norm, da die Prüfung nicht erfolgte. 
Die Prüfung von ortsveränderlichen Geräten gem. DIN VDE 0701/07022 unter Berücksichtigung der DGUV 
Vorschrift 3 (Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung) wurde für das Jahr 2021 nicht ausgeführt. Somit 
entspricht die Anlage nicht der derzeitigen Norm, da die Prüfung nicht erfolgte. 
Die Anlage entspricht nicht den Anforderungen der Trinkwasserinstallation gem. DIN EN 17173 und DIN 
1988-100. 
1.1.3 Maßnahmen für Sanierung und Verbesserung und Gefährdungsbeurteilung 
1.1.3.1 Maßnahmen für Sanierung und Verbesserung für die Anlage im Bestand_STEP1 
Gem. Anlage 1.17.01 werden die einzelnen Baugruppen aufgeführt und auf Grund der zuvor erstellten 
Bewertung die Maßnahmen für den STEP1 erstellt. 
Für die Wiederinbetriebnahme der wassertechnischen Anlage werden folgende Maßnahmen dringend 
empfohlen: 
1. kombinierter Überlaufarmatur mit Bodenablass für die Entwässerung im Wasserbecken herstellen 
2. Kernbohrung, Ringraumdichtung und Ablassvorrichtung mit Anschluss an die Entwässerung 
3. 1 Stück Niedervoltumwälzpumpe im Wasserbecken 
4. Auslaufdüse anpassen 
5. oberirdischer Technikschrank mit Schalt- und Steueranlage, Trinkwasserinstallation, 
Frischwassernachspeisung - Neuer Standort in der Nähe der Brunnenanlage; max. 15 m Entfernung 
6. Neue Trinkwasserinstallation und Entnahmearmatur für Wartungszwecke im Technikschrank; 
Versorgung Trinkwasser aus neuen oder vorhandenen Wasserzählerschacht 
7. Frischwassernachspeiseleitung DN15 zum Wasserbecken 
                                                   
1 DIN VDE 0105-100:2015-10; VDE 0105-100:2015-10_Betrieb von elektrischen Anlagen - Teil 100: Allgemeine Festlegungen 
2 VDI/VDE/DGQ/DKD 2622 Blatt 9.1:2019 -05_ Kalibrieren von Messmitteln für elektrische Größen - Prüfgeräte zur Feststellung der elektrischen 
Sicherheit - Elektrische Geräte nach DIN VDE 0701 -0702 
3 DIN EN 1717:2011-08_ Schutz des Trinkwassers vor Verunreinigungen in Trinkwasser -Installationen und allgemeine Anforderungen an 
Sicherungseinrichtungen zur Verhütung von Trinkwasserverunreinigungen durch Rückfließen; Deutsche Fassung EN 1717:2000; Techn ische Regel des 
DVGW

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8. Frischwassernachspeisung gem. DIN EN 1717 und DIN 1988-100 als freien Auslauf. vgl. Anlage 
BS.01.6 Hinweise Frischwassernachspeisung von Brunnenanlagen aus dem Trinkwassersystem gem. 
DIN EN 1717 und DIN 1988 
9. Umbau zur automatische Frischwassernachspeisung 
10. Die jährliche Wiederholungsprüfung von elektrischen Anlagen gem. DIN VDE 0105 Teil 100 und 
ortsveränderlichen Geräten gem. DIN VDE 0701/0702. 
11. Prüfen des vorhandenen Potentialausgleiches / Prüfen ob ein Potentialausgleiches vorhanden ist. Im 
Falle es ist kein Potentialausgleiches vorhanden muss dieser nachgerüstet werden. 
12. Separate Zähleranschlusssäule vom Versorger 7 Anmeldung Erneuerung Hausanschluss durch 
eingetragenen Elektroinstallateur 
13. Neue Zähleranschlusssäule nach TAB Stadtwerke Münster Netzgesellschaft 
14. Neue Schalt- und Steueranlage im oberirdischen Technikschrank 
15. Wasserstandssensorik im Wasserbecken 
16. Wasserdichte Klemmung von Geräten im Wasserbecken 
17. Verkabelung in Leerohren zwischen Wasserbecken und Technikschrank 
18. Im gesamten Bereich der Anlage müssen Warnschilder „Kein Trinkwasser“ inkl. Piktogramm 
aufgestellt werden 
19. Weiter müssen Gefährdungsbeurteilung von dem Betreiber für die Wartung & Instandsetzung der 
wassertechnischen Anlage erstellt und ggf. regelmäßig angepasst werden 
 
Die Kosten für diese empfohlenen Maßnahmen zur Verbesserung / Sanierung der wassertechnischen Anlage 
betragen ca. gem. Anlage 1.17.08   24.745,00 € 
 
1.1.3.2 Gefährdungsbeurteilung für die wassertechnische Anlage im Bestand 
Allgemeine Informationen zu Gefährdungsbeurteilungen 
Gem. DGUV zu Gefährdungsbeurteilung: 
[Gefährdungsbeurteilung 
Das Arbeitsschutzgesetz verpflichtet den Unternehmer zur Durchführung einer Beurteilung der 
Arbeitsbedingung und in deren Rahmen auch zu einer Beurteilung der Gefährdungen. Der Unternehmer 
muss dabei die Gefährdungen der Beschäftigten bei der Arbeit beurteilen, entsprechende Maßnahmen 
ableiten, diese auf ihre Wirksamkeit kontrollieren und ggf. anpassen, und den Prozess der 
Gefährdungsbeurteilung sowie die Ergebnisse angemessen dokumentieren. Die Gefährdungsbeurteilung 
wird damit zur Grundlage allen betrieblichen Handelns in Sachen Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit.]

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Die Vorlage muss von dem Betreiber in Bezug auf die Gefährdungen und deren Schutzmaßnahmen geprüft, 
sowie deren Wirksamkeit, Termine zur Umsetzung der Schutzmaßnahmen und Verantwortlichkeiten 
ergänzt werden. 
Gefährdungsbeurteilung für die wassertechnische Anlage im Bestand 
Gem. Anlage 1.17.11 wurde eine Vorlage einer Gefährdungsbeurteilung für den Betreiber erstellt. 
 
1.1.4 Wartungs- und Instandhaltungsleistungen des bestehenden wassertechnischen Systems nach 
STEP 1 
Gem. Anlage 1.17.10 werden Wartungs- und Instandhaltungsmaßnahmen, deren Wartungsintervalle in 
Bezug auf die einzelnen Baugruppen empfohlen und tabellarisch dargestellt. 
Grundlage ist die DIN 31051 für die Wartung und Instandhaltung. 
Ein Wartungsplan umfasst folgende Kontrollen: 
- tägliche Kontrolle 
- wöchentliche Kontrollen 
- monatliche Kontrolle 
- ½ jährliche Kontrollen 
- jährliche Kontrollen 
Inspektionen: 
- Inbetriebnahme 
- Außerbetriebsetzung 
- Grundreinigung je nach Bedarf und Verschmutzung 
 
Ein umfänglicher zu erstellender Wartungsplan beinhaltet u.a. die Angaben über Termine, Ausführung der 
Maßnahmen und zu beachtende Merkmalswerte. Weiter wird die Vorbereitung der Durchführung, die 
Vorwegmaßnahmen wie Arbeitsplatzausrüstung, die Schutz- und Sicherheitseinrichtungen, die Durchführung 
(Kontrolle, Reinigung, Einstellen-Justieren), die Funktionsprüfung und die Rückmeldung erfasst. In z.B. 
Arbeitskarten ist auf die erforderlichen Bedienanleitungen und Sicherheitsdatenblätter der jeweiligen 
Maschinen und Geräte, sowie Chemikalien zu verweisen, die der Betreiber mit der Dokumentation zur 
Verfügung stellt. 
 
Inspektionen sind die großen Hauptuntersuchungen der technischen Anlagen. Dies sind die Inbetriebnahmen 
(Frühjahr) und Außerbetriebsetzungen (Herbst) der technischen Anlagen. Hier werden die

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1.17_Martini-Brunnen 
Ingenieurbüro Jeannine Oehlschläger  
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Seite 6 
Wiederholungsprüfungen durchgeführt und ggf. einige Anlagenkomponenten demontiert (Überwinterung) 
gereinigt, konserviert und geprüft. 
 
Es wird empfohlen, die Hauptuntersuchungen, die Inbetriebnahme und Außerbetriebsetzung von externen 
Fachfirmen durchführen zu lassen. 
Um die täglichen, wöchentlichen und monatlichen Kontrollen der wassertechnischen Anlagen 
(Brunnenanlagen) zu gewährleisten, wird ein technischer Mitarbeiterpool, bestehend aus ca. 4-6 
Mitarbeiter*innen der Stadt mit umfänglichen technischen Kenntnissen und Befähigungen im Bereich 
Elektrotechnik, Wassertechnik / Haustechnik, empfohlen. 
Dieses Personal muss / sollte permanent in den Bereichen Elektrotechnik und Wassertechnik / Haustechnik 
weitergebildet werden.

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Anlagenverzeichnis 
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2. Anlagenverzeichnis 
Bereic
h 
Anlage
n No. 
Kurzbezeichnung An
za
hl 
de
r 
Sei
ten 
No. 
Rev. | 
Datu
m 
Datum 
Erstellung 
Maßsta
b 
Plangröße 
[A4/A3/A0
] 
Verfasser 
1.17 Münster | Martini-Brunnen 
1.17 KB Kurzbeschreibung der 
wassertechnischen Anlagen: 
9 - 08.03.202
2 
kein A4 IBJO 
Münster | Martini-Brunnen 
1.17 BD Bilderdokumentation 
Bestandsaufnahme 
08.2021_Gesamt 
Anlage Martini-Brunnen 
11 - 09.02.202
2 
kein A4 IBJO 
1.17 .01 Technisches Bestandsdatenblatt 1 - 07.03.202
2 
kein A4 IBJO 
1.17 .02.1 Strangschema 1 - 08.03.202
2 
kein A3 IBJO 
1.17 .02.2 Legende Strangschema 1 - 08.03.202
2 
kein A4 IBJO 
1.17 .03 Lageplan mit Verortung 
Brunnenanlage 
1 - 15.02.202
2 
kein A3 IBJO 
1.17 .04 Auskunft Leitungspläne_  
1Kanaldaten (SW, RW, MW) 
2Stadtnetze Münster 
(Fernwärme,Gas,Strom, 
Telekom.,Trinkwasser) 
3Telekom 
4Thyssengas 
5Unitymedia 
6Fernwärme 
7Westnetz 
81&1, Versatel 
15 - divers kein divers Stadt MS 
und 
Versorgungs
-träger 
1.17 .05 DB_Oase FountainSet 1500 2 - 15.02.202
2 
kein A4 Oase 
1.17 .06 Bedienanleitung_Oase 
FountainSet 1501 
73 - 15.02.202
2 
kein A4 Oase

| KURZPROJEKTBESCHREIBUNG 
Abbildungsverzeichnis 
Ingenieurbüro Jeannine Oehlschläger  
ibjo@live.de          www.ib-jo.de 
Seite 8 
Bereic
h 
Anlage
n No. 
Kurzbezeichnung An
za
hl 
de
r 
Sei
ten 
No. 
Rev. | 
Datu
m 
Datum 
Erstellung 
Maßsta
b 
Plangröße 
[A4/A3/A0
] 
Verfasser 
1.17 .07 Archivmaterial_Herstellung 
Edelstahlplatte_1990 
1 - 29.03.199
0 
kein A4 Stadt MS 
und 
Versorgungs
-träger 
1.17 .08 Erforderliche Maßnahmen für die 
Inbetriebnahme des bestehenden 
wassertechnischen Systems_STEP 
1 
1 - 07.03.202
2 
kein A4 IBJO 
1.17 .09 Sanierungsmaßnahmen | 
Vollsanierung | Teilsanierung | 
Verbesserung_STEP 2 
1 - 07.03.202
2 
kein A4 IBJO 
1.17 .10 Wartungs- und 
Instandhaltungsleistungen des 
bestehenden wassertechnischen 
Systems nach STEP 1 
1 - 07.03.202
2 
kein A4 IBJO 
1.17 .11 Dokumentationsunterlagen_Vorla
ge für den Betreiber - 
Gefährdungsbeurteilung Wartung- 
und Instandhaltung 
20 - 28.02.202
2 
kein A4 IBJO 
 
3. Abbildungsverzeichnis 
Abb. 1 Brunnen mit Edelstahlabdeckplatte und 1 Stück Quellauslauf - Koordinaten - 51°57'53.2"N 
7°37'51.0"E ................................ ................................ ................................ ................................ .................. 2

| KURZPROJEKTBESCHREIBUNG 
Verfasser/Autor 
Ingenieurbüro Jeannine Oehlschläger  
ibjo@live.de          www.ib-jo.de 
Seite 9 
4. Verfasser/Autor 
 
Autor:   IBJO- Ingenieurbüro Oehlschläger 
Dipl. Bauingenieurin 
Am Campus 25    |     18182 Bentwisch 
Mobil 0049 172 3824884 
ibjo@live.de     |     www.ib-jo.de 
 
Aktualisierung: 
 
Bentwisch, Dienstag, 08.März 2022 
Revision:       
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Stempel                                                   Unterschrift

1.13. Lamberti_GefBeu

78224 Zeichen

Vorlage 
Gefährdungsbeurteilung 
 
1.09 Lamberti-Brunnen  
 
Stadt Münster 
Albersloher Weg 450 
48167 Münster  
 
 
 
Ansprechpartner: 
 
 
 
 
 
Stand: 
Montag, 28. Februar 2022

1.09 Lamberti-Brunnen  
 
 
 
Einstieg und Ausstieg in umschlossene Räume und Behälter wie Reservoir /Sandfang /Filterschacht /Wasserzählerschacht / 
Technikschacht / Installationsschächte /Sonstige Schächteohne ohne Be- und Entlüftung für wassertechnische und 
elektrotechnische Anlagen 
Arbeitsplatz: In umschlossene Räume und Behälter wie Reservoirs /Sandfang /Filterschächte /Wasserzählerschächte Tiefe >1,00 m und < 3,5 m und Einstiegsöffnung 
>D=0,80 m / 0,80 x0,80 m ohne Be- und Entlüftung 
Arbeitsaufgaben: Einstieg in umschlossene Räume und Behälter" nach DGUV-R 113-004 und DGUV-R 103-004 (BGR/GUV-R 
117-1/126) 
Bei nicht belüfteten umschlossenen Räumen & Behälter Tragen von geeigneten Gasmessgeräten nach DGUV -I 213-057 und 056 (T 021, T 023 bzw. BGI 838 und BGI 518) 
Sie führen Wartungs-, Reinigungs- , Reparaturen- und Instandhaltungsarbeiten an wassertechnischen Anlagen (Springbrunnen, Wasserspiele, Beregnungsanlagen etc. ) aus. 
Sie führen die Arbeiten mit zwei Personen durch. Die eine Person sichert die Arbeitsstätte außerhalb des Schachtes. Die andere Person besteigt den Schacht. 
Einstieg und Ausstieg in og. Räume und Behälter mit Einstiegleiter und Einstiegshilfe um Reinigungs-, Wartungs-, Reparatur- und Inspektionsarbeiten durchzuführen. 
Sie führen verkehrssichernde Maßnahmen am Schacht durch und achten auf herabfallende Gegenstände in den Schacht. 
Sie beurteilen die Standortsicherheit zum Freimessen und Einstieg oberhalb des Schachtes. 
Allgemeine Kontrolle des Zustandes in Bezug auf weitere Gefahrenquellen im Schachtbereich (Gerüche, Dämpfe, Wassereintritt, Wasserstand) 
Luke gem. Herstellerangaben öffnen. 
Reinigung: 
Sie reinigen die Auflageflächen der Luke, Sie prüfen und reinigen die Öffnungshilfen gem. Herstellerangaben. 
Sie messen die o.g. Räume und Behälter gem. unterwiesener Person v. Gasmessgeräte und PSA frei bzw. belüften bei Bedarf. 
Tragen von geeigneten Gasmessgeräten im Schacht 
 
Weitere Arbeitsaufgaben: Sie kontrollieren die Standfestigkeit, Funktions- und Gebrauchstüchtigkeit der Luke, Einstiegleiter und Einstieghilfen. 
Tagesbaustellen einrichten und verkehrssichernde Maßnahmen durchführen. 
 
Weitere Informationen: Bereich B2

Weitere Gefährdungen 
Alleinarbeit Risiko Restrisiko 
 
 
 
 3,00  3,00 
 Ereignis kann häufig eintreten (z. B. einmal pro Monat). 
Im Fall des Eintritts nur leichte, reversible Folgen für beteiligte Personen. Handlungsbedarf ist gegeben. Entgegenwirken der Gefährdung durch geeignete 
Schutzmaßnahmen ist empfohlen. 
 Schutzmaßnahme  Wirksamkeit Umsetzung bis Umsetzung am Wirksamkeitskontrolle am Verantwortlich 
Angemessene Möglichkeiten zur Verständigung 
sowie Warnung/Kommunikationseinrichtungen 
für getrennte Arbeitsbereiche 
 
 
T      
Sicht- und Sprechkontakt zu einer zweiten Person 
bei Arbeiten bei Dunkelheit 
 
 
O      
 
Gefahr des Ertrinkens Risiko Restrisiko 
 
 
Gefahr bei Reservoirs, wassergefüllten Unterflurbauwerke & 
Becken, Teichanlagen etc. 
 4,00  4,00 
 Ereignis kann in einigen Fällen eintreten (z. B. 1-2 mal pro Jahr). 
Im Fall des Eintritts nur leichte, reversible Folgen für beteiligte Personen. Handlungsbedarf ist gegeben. Entgegenwirken der Gefährdung durch geeignete 
Schutzmaßnahmen ist dringend empfohlen. 
 Schutzmaßnahme  Wirksamkeit Umsetzung bis Umsetzung am Wirksamkeitskontrolle am Verantwortlich 
PSA gegen Ertrinken: automatisch aufblasbare 
Rettungsweste/Rettungskombi 
 
 
P      
Rettungsmittel, Rettungsgeräte (geeignet, 
ausreichende Anzahl, regelmäßig geprüft) 
 
 
O

Thermische Gefährdung 
Kontakt mit heißen Medien Risiko Restrisiko 
  
  1,00  1,00 
 Ereignis tritt mit hoher Wahrscheinlichkeit nie ein, ist aber möglich. 
Im Fall des Eintritts keine bzw. nur leichte, reversible Folgen für beteiligte Personen. Kein  Handlungsbedarf. 
 Schutzmaßnahme  Wirksamkeit Umsetzung bis Umsetzung am Wirksamkeitskontrolle am Verantwortlich 
Intakter Verbrennungsschutz am Auspufftopf 
 
 
T      
 
Kontakt mit kalten Medien Risiko Restrisiko 
 
 
Kontakt mit kalten Wasser 
 2,00  2,00 
 Ereignis kann in einigen Fällen eintreten (z.B. 1-2 mal pro Jahr). 
Im Fall des Eintritts keine bzw. nur leichte, reversible Folgen für beteiligte Personen. Kein akuter Handlungsbedarf. 
 Schutzmaßnahme  Wirksamkeit Umsetzung bis Umsetzung am Wirksamkeitskontrolle am Verantwortlich 
Bei Nassreinigung ggf. wasserdichte 
Schutzkleidung, z.B. Handschuhe, Schürze, Anzug, 
Stiefel, Gesichtsschutz 
 
 
P      
 
 
Physische Belastung / Arbeitsschwere 
Kombination aus statischer und dynamischer Arbeit  Risiko Restrisiko 
 
 
Säubern von Schächten mit schwer zu erreichenden Bereichen 
 3,00  3,00 
 Ereignis kann häufig eintreten (z. B. einmal pro Monat). 
Im Fall des Eintritts nur leichte, reversible Folgen für beteiligte Personen. Handlungsbedarf ist gegeben. Entgegenwirken der Gefährdung durch geeignete 
Schutzmaßnahmen ist empfohlen. 
 Schutzmaßnahme  Wirksamkeit Umsetzung bis Umsetzung am Wirksamkeitskontrolle am Verantwortlich 
Einsatz von technischen Hilfsmitteln ggf. 
Spezialwerkzeug 
T

Schwere dynamische Arbeit (Handhaben schwerer Lasten) Risiko Restrisiko 
 
 
Tragen von schweren Lasten z.B. Pumpen, Ersatzteile, 
Reinigungsgeräte etc. 
 3,00  3,00 
 Ereignis kann häufig eintreten (z. B. einmal pro Monat). 
Im Fall des Eintritts nur leichte, reversible Folgen für beteiligte Personen. Handlungsbedarf ist gegeben. Entgegenwirken der Gefährdung durch geeignete 
Schutzmaßnahmen ist empfohlen. 
 Schutzmaßnahme  Wirksamkeit Umsetzung bis Umsetzung am Wirksamkeitskontrolle am Verantwortlich 
Maschinelle Reinigungsverfahren 
 
 
T      
Transporthilfsmittel zum Bewegen schwerer 
Lasten 
 
 
T      
Zusatzeinrichtungen (z.B. Hilfswerkzeuge, 
Zangen, Greifer) 
 
 
T      
Einsatz von technischen Hilfsmitteln ggf. 
Spezialwerkzeug  
 
 
T      
 
 
Physikalische Einwirkungen 
Unter- oder Überdruck Risiko Restrisiko 
 
 
Bei technischen Geräten (Hochdruckgerät, Kompressor), wenn 
vorhanden, Rohrleitungen, Rohrleitungsarmaturen usw. 
 3,00  3,00 
 Ereignis kann in einigen Fällen eintreten (z. B. 1-2 mal pro Jahr). 
Im Fall des Eintritts nur leichte, reversible Folgen für beteiligte Personen. Handlungsbedarf ist gegeben. Entgegenwirken der Gefährdung durch geeignete 
Schutzmaßnahmen ist empfohlen. 
 Schutzmaßnahme  Wirksamkeit Umsetzung bis Umsetzung am Wirksamkeitskontrolle am Verantwortlich

Schutzvorrichtungen (Zurückhalten/Ableiten 
ausströmender Gase, Flüssigkeiten, Stäube)  
 
 
T      
Absperreinrichtung und Verschlüsse (z.B. Blasen, 
Stopfen, Kappen, Steckscheiben, Blindflansche), 
Gasspürgeräte vorhalten 
 
 
T      
Fangvorrichtung für druckluft- oder 
druckwassergeschobene 
Reinigungsvorrichtungen (Molche) 
 
 
T      
Behälter mit Manometer, Sicherheitsventil oder 
einer anderen Einrichtung zur Druckbegrenzung  
 
 
T      
Dichtheitsprüfungen von Rohrleitungen mit 
Prüfmedien 
 
 
O      
 
Lärm Risiko Restrisiko 
 
 
Umgebungslärm 
 2,00  2,00 
 Ereignis kann in einigen Fällen eintreten (z.B. 1-2 mal pro Jahr). 
Im Fall des Eintritts keine bzw. nur leichte, reversible Folgen für beteiligte Personen. Kein akuter Handlungsbedarf. 
 Schutzmaßnahme  Wirksamkeit Umsetzung bis Umsetzung am Wirksamkeitskontrolle am Verantwortlich 
Lärmschutz u.a.: lärmarme Verfahren, 
Kapselungen, Schalldämpfer, Abschirmungen, 
Begrenzung Expositionszeit, Gehörschutz 
 
 
T      
Gehörschutz bei Bedarf 
 
 
P      
 
Vibrationen (Ganzkörper- oder Hand-Arm-Vibrationen) Risiko Restrisiko 
 
 
 2,00  2,00

Ereignis kann in einigen Fällen eintreten (z.B. 1-2 mal pro Jahr). 
Im Fall des Eintritts keine bzw. nur leichte, reversible Folgen für beteiligte Personen. Kein akuter Handlungsbedarf. 
 Schutzmaßnahme  Wirksamkeit Umsetzung bis Umsetzung am Wirksamkeitskontrolle am Verantwortlich 
Vibrationsschutz u.a.: vibrationsarme 
Konstruktion, Schwingungsisolierung, 
Reduzierung Expositionszeit, 
Vibrationsschutzhandschuhe 
 
 
T      
 
 
Mechanische Gefährdung 
Gefährliche Oberflächen Risiko Restrisiko 
 
 
Ausrutschen auf glatten, veralgten Oberflächen. 
Kontakt mit aufgesammelten Materialien- Gefährlichen Unrat, 
wie Glas, Spritzen etc. mit hoher Ansteckungsgefahr bei 
Verletzungen, Schnittwunden, Stichwunden. Es besteht die 
Gefahr von pathogenen Keimen wie Bakterien, Viren und Pilze 
etc. escheria coli, Pseudomonas aeruginosa, Legionellen, 
Salmonellen, Campylobacter, Clostridien 
 
 5,00  5,00 
 Ereignis kann in einigen Fällen eintreten (z. B. 1-2 mal pro Jahr). 
Im Fall des Eintritts können mittlere bis schwere irreversible Verletzungen bis zum Tod auftreten. Akuter Handlungsbedarf ist gegeben. Entgegenwirken der Gefährdung 
durch geeignete Schutzmaßnahmen ist dringendst empfohlen. 
 Schutzmaßnahme  Wirksamkeit Umsetzung bis Umsetzung am Wirksamkeitskontrolle am Verantwortlich 
Als persönliche Schutzausrüstung müssen 
Schutzschuhe und Schutzhandschuhe getragen 
werden. 
 
 
P      
Tragen von Schutzhandschuhen bei Erfordernis 
 
 
P      
Schutzhandschuhe bei Bedarf (z.B. 
chemikalienbeständig) 
 
 
P

Die persönliche Schutzausrüstung 
(Schutzkleidung, Handschuhe, Schutzschuhe) ist 
zu tragen 
 
 
P      
Festes, geschlossenes und trittsicheres 
Schuhwerk/chemikalienbeständige Schutzschuhe  
 
 
P      
Sicherheitsschuhe, Schutzstufe mind. S3 
 
 
P      
 
Transport oder mobile Arbeitsmittel Risiko Restrisiko 
 
 
 
 4,00  4,00 
 Ereignis kann häufig eintreten  (z. B. einmal pro Monat). 
Im Fall des Eintritts nur leichte, reversible Folgen für beteiligte Personen. Handlungsbedarf ist gegeben. Entgegenwirken der Gefährdung durch geeignete 
Schutzmaßnahmen ist empfohlen. 
 Schutzmaßnahme  Wirksamkeit Umsetzung bis Umsetzung am Wirksamkeitskontrolle am Verantwortlich 
Totmannschaltung für Mitgänger-Maschinen 
 
 
T      
Andrückschutzeinrichtung für 
Rückwärtsfahrt/Einweiser bei Rückwärtsfahrten 
 
 
T      
Sicherung der Arbeitsstellen gegenüber dem 
öffentlichen Verkehr(Verkehrszeichen, 
Absperrgeräte, Warneinrichtungen, 
Schutzeinrichtungen) 
 
 
T      
Geeignete Transportmittel und -hilfsmittel; 
technisch geprüftes Kraftfahrzeug (HU, AU) 
 
 
T      
Warnkleidung/Warnweste 
 
 
P

Öffentliche Transportwege festlegen 
(Lichtraumprofil/Durchfahrhöhen), ebene 
Baustellentransportwege 
 
 
O      
 
Kontrolliert bewegte ungeschützte Teile Risiko Restrisiko 
 
 
 
 3,00  3,00 
 Ereignis kann in einigen Fällen eintreten (z. B. 1-2 mal pro Jahr). 
Im Fall des Eintritts nur leichte, reversible Folgen für beteiligte Personen. Handlungsbedarf ist gegeben. Entgegenwirken der Gefährdung durch geeignete 
Schutzmaßnahmen ist empfohlen. 
 Schutzmaßnahme  Wirksamkeit Umsetzung bis Umsetzung am Wirksamkeitskontrolle am Verantwortlich 
Feststehende trennende Schutzeinrichtungen 
(Verkleidungen, Verdeckungen)  
 
 
T      
Sicherungen gegen unbeabsichtigte 
Bewegungen/Absicherung der Maschinen gegen 
Abrollen, Abrutschen, unbefugtes Ingangsetzen 
 
 
T      
Sicherheitsabstände zwischen beweglichen 
Bauteilen der Arbeitsmittel und festen oder 
beweglichen Teilen in ihrer Umgebung 
 
 
T      
Befehlseinrichtungen (deutlich sichtbar, 
identifizierbar, außerhalb der Gefahrenzone 
angeordnet) 
 
 
T      
Reduzierung von gefahrbringenden 
Geschwindigkeiten 
 
 
T      
Sicherer Bedienstand (mit Einsicht in 
Gefahrenbereiche des Arbeitsmittels) 
 
 
T      
Nur sichere, geeignete Arbeitsmittel (u.a. 
Reinigungsmaschinen)  
T

Sicherheitseinrichtungen, Not-Aus-Schalter und 
selbsttätig rückstellende Stellteile 
 
 
T      
Vor Inbetriebnahme Schutzvorrichtungen auf 
Funktionsfähigkeit testen 
 
 
O      
Überprüfung auf Mängel vor der Benutzung 
 
 
O      
Änderungs-, Instandsetzungs- und 
Wartungsarbeiten nur bei Stillstand des 
Arbeitsmittels 
 
 
O      
Verkehrswege nicht mit Gegenständen 
verstellen; hineinragende Gegenstände 
beseitigen 
 
 
O      
 
Unkontrolliert bewegte, herabfallende, umstürzende Teile Risiko Restrisiko 
 
 
Herabfallende nicht gesicherte oder unkontrollierte Teile z.B. 
Montagewerkzeug, Unrat, Bauschutt usw. 
 4,00  4,00 
 Ereignis kann in einigen Fällen eintreten (z. B. 1-2 mal pro Jahr). 
Im Fall des Eintritts nur leichte, reversible Folgen für beteiligte Personen. Handlungsbedarf ist gegeben. Entgegenwirken der Gefährdung durch geeignete 
Schutzmaßnahmen ist dringend empfohlen. 
 Schutzmaßnahme  Wirksamkeit Umsetzung bis Umsetzung am Wirksamkeitskontrolle am Verantwortlich 
Sicherung der Arbeitsstellen gegenüber dem 
öffentlichen Verkehr(Verkehrszeichen, 
Absperrgeräte, Warneinrichtungen, 
Schutzeinrichtungen) 
 
 
T      
Ausreichend große und tragfähige Standflächen 
 
 
T

Sicherungsmöglichkeiten gegen unbeabsichtigtes 
Einschalten 
 
 
T      
Auffangeinrichtungen (Schutznetz) 
 
 
T      
Gesichtsschutzschild/Schutzbrille 
 
 
P      
Kopfschutz/Industrieschutzhelm 
 
 
P      
Auf Ordnung und Sauberkeit achten 
 
 
O      
Kennzeichnung/Absperrung der Gefahrenstellen 
 
 
O      
Absicherung gegenüber öffentlichem Verkehr 
 
 
O      
 
Absturz Risiko Restrisiko 
 
 
In den offenen Schacht durch ausrutschen, stolpern, 
umknicken etc. 
 4,00  4,00 
 Ereignis kann vereinzelt eintreten (max. 1x/Jahr). 
Im Fall des Eintritts können mittlere bis schwere, irreversible Verletzungen auftreten. Handlungsbedarf ist gegeben. Entgegenwirken der Gefährdung durch geeignete 
Schutzmaßnahmen ist dringend empfohlen. 
 Schutzmaßnahme  Wirksamkeit Umsetzung bis Umsetzung am Wirksamkeitskontrolle am Verantwortlich 
Absturzsicherung (Seitenschutz) 
 
 
T      
Geeignete Zugangsmöglichkeit durch Leitern, 
Treppen, Übergänge 
 
 
T      
Abdeckungen/Umwehrungen für Schacht-
/Kanalöffnungen 
 
 
T      
Sichere Leitern, Tritte mit CE-/GS-Zeichen 
 
 
T

Absturzsicherungen (Podeste, ortsfeste 
Arbeitsbühnen, fahrbare Gerüste) 
 
 
T      
Absturzsicherungen bei Arbeiten vom Rand 
entleerter Becken (tiefer als 2 m)  
 
 
T      
Absturzsicherungen (Sicherheitsgeschirr) bei 
Arbeiten in der Nähe einer Absturzkante 
 
 
P      
Arbeitsstellensicherung gemäß 
verkehrsrechtlicher Anordnung (ggf. mit 
Verkehrszeichenplan)  
 
 
O      
Bei Publikumsverkehr Verkehrswege von den 
Arbeitsbereichen trennen; Warnschilder 
aufstellen  
 
 
O      
Einsatzbedingungen für Leitern berücksichtigen 
(bis 7 m als kurzfristige Arbeitsstelle, bis 5 m als 
Verkehrsweg) 
 
 
O      
Verkehrsrechtliche Anordnung für Arbeiten im 
öffentlichen Verkehrsraum 
 
 
O      
Beseitigen von Hindernissen und/oder 
Verschmutzungen 
 
 
O      
 
Verletzungen durch Quetschen oder Einklemmen Risiko Restrisiko 
 
 
 
 3,00  3,00 
 Ereignis kann in einigen Fällen eintreten (z. B. 1-2 mal pro Jahr). 
Im Fall des Eintritts nur leichte, reversible Folgen für beteiligte Personen. Handlungsbedarf ist gegeben. Entgegenwirken der Gefährdung durch geeignete 
Schutzmaßnahmen ist empfohlen.

Schutzmaßnahme  Wirksamkeit Umsetzung bis Umsetzung am Wirksamkeitskontrolle am Verantwortlich 
Als persönliche Schutzausrüstung müssen 
Schutzschuhe und Schutzhandschuhe getragen 
werden. 
 
 
P      
Geeignetes  / vom Hersteller empfohlenes 
Werkzeug zum Öffnen von Luken, Schächten, 
Schränken, Maschinen, Geräte usw. benutzen 
 
 
O      
Regelmäßige Wartung und Reinigung der 
Öffnungschlitze 
 
 
O      
 
Sturz, Ausrutschen, Stolpern, Umknicken Risiko Restrisiko 
 
 
Auf der Schachtluke, am Schachteingang, durch hochstehende 
Kanten, glatter Oberfläche usw. 
 4,00  4,00 
 Ereignis kann häufig eintreten  (z. B. einmal pro Monat). 
Im Fall des Eintritts nur leichte, reversible Folgen für beteiligte Personen. Handlungsbedarf ist gegeben. Entgegenwirken der Gefährdung durch geeignete 
Schutzmaßnahmen ist empfohlen. 
 Schutzmaßnahme  Wirksamkeit Umsetzung bis Umsetzung am Wirksamkeitskontrolle am Verantwortlich 
Trittsichere Stufen/Tritte (z.B. Warzenblech, 
Roste) 
 
 
T      
Haltestangen und -griffe 
 
 
T      
Arbeitsstellensicherung gemäß 
verkehrsrechtlicher Anordnung (ggf. mit 
Verkehrszeichenplan) 
 
 
O      
Bei Publikumsverkehr Verkehrswege von den 
Arbeitsbereichen trennen; Warnschilder 
aufstellen 
 
 
O

Kennzeichnung der Arbeitsbereiche mit: 
„Rutschgefahr“  
 
 
O      
Einsatzbedingungen für Leitern berücksichtigen 
(bis 7 m als kurzfristige Arbeitsstelle, bis 5 m als 
Verkehrsweg) 
 
 
O      
Beseitigen von Hindernissen und/oder 
Verschmutzungen 
 
 
O      
Verkehrsrechtliche Anordnung für Arbeiten im 
öffentlichen Verkehrsraum 
 
 
O      
 
 
Elektrische Gefährdung 
Statische Elektrizität  Risiko Restrisiko 
 
 
 
 2,00  2,00 
 Ereignis kann in einigen Fällen eintreten (z.B. 1-2 mal pro Jahr). 
Im Fall des Eintritts keine bzw. nur leichte, reversible Folgen für beteiligte Personen. Kein akuter Handlungsbedarf. 
 Schutzmaßnahme  Wirksamkeit Umsetzung bis Umsetzung am Wirksamkeitskontrolle am Verantwortlich 
Ableitfähige Kleidung oder Textilien verwenden 
 
 
P      
 
Elektrischer Schlag Risiko Restrisiko 
 
 
 
 4,00  4,00 
 Ereignis kann vereinzelt eintreten (max. 1x/Jahr). 
Im Fall des Eintritts können mittlere bis schwere, irreversible Verletzungen auftreten. Handlungsbedarf ist gegeben. Entgegenwirken der Gefährdung durch geeignete 
Schutzmaßnahmen ist dringend empfohlen. 
 Schutzmaßnahme  Wirksamkeit Umsetzung bis Umsetzung am Wirksamkeitskontrolle am Verantwortlich

(Netzunabhängige) Stromversorgungsanlage 
(Baustromverteiler) 
 
 
T      
Schutz erdverlegter Leitungen (Ortung, 
Kennzeichnung, Befestigung) 
 
 
T      
Schutz gegen direktes oder indirektes Berühren 
spannungführender Teile 
 
 
T      
Regelmäßige Prüfung ortsfester und nicht 
ortsfester Arbeitsmittel/Einrichtungen 
 
 
O      
Zusätzliche Schutzmaßnahmen bei Arbeiten in 
der Nähe elektrischer Freileitungen 
 
 
O      
 
 
Chemische Gefährdung 
Einatmen (Gase, Dämpfe, Nebel, Stäube, Rauche)_Schächte 
ohne Belüftung 
Risiko Restrisiko 
 
 
 
 3,00  3,00 
 Ereignis kann häufig eintreten (z. B. einmal pro Monat). 
Im Fall des Eintritts nur leichte, reversible Folgen für beteiligte Personen. Handlungsbedarf ist gegeben. Entgegenwirken der Gefährdung durch geeignete 
Schutzmaßnahmen ist empfohlen. 
 Schutzmaßnahme  Wirksamkeit Umsetzung bis Umsetzung am Wirksamkeitskontrolle am Verantwortlich 
Wirksame Lüftungseinrichtungen; bei technischer 
Lüftung muss in Kanälen ein Luftstrom 600 m3/h 
und pro m² Kanalquerschnitt, in sonstigen 
Bauwerken ein etwa sechs- bis achtfacher 
Luftwechsel pro Stunde erreicht werden 
 
 
T      
Schacht ggf. Freimessen mit geeigneten 
Gaswarnmessgerät 
 
 
T

Maßnahmen zur Vermeidung/Reduktion von 
Aerosolen, Stäuben, Nebeln 
 
 
T      
Tragen eines geeigneten Gaswarnmessgerät im 
Schacht 
 
 
T      
Schacht Lüften ggf. Absaugen 
 
 
T      
Atemschutz bei Erfordernis, Filterklasse P2 oder 
ggf. P3, nur für kurzzeitige Arbeiten 
 
 
P      
Regelmäßige Kontrollmessungen zur frühzeitigen 
Ermittlung erhöhter Expositionen 
 
 
O      
 
Hautkontakt (Feststoffe, Flüssigkeiten, Feuchtarbeit) Risiko Restrisiko 
 
 
 
 4,00  4,00 
 Ereignis kann in einigen Fällen eintreten (z. B. 1-2 mal pro Jahr). 
Im Fall des Eintritts nur leichte, reversible Folgen für beteiligte Personen. Handlungsbedarf ist gegeben. Entgegenwirken der Gefährdung durch geeignete 
Schutzmaßnahmen ist dringend empfohlen. 
 Schutzmaßnahme  Wirksamkeit Umsetzung bis Umsetzung am Wirksamkeitskontrolle am Verantwortlich 
Sichere Aufbewahrung oder Lagerung von 
Gefahrstoffen (Verhinderung von Miss- oder 
Fehlgebrauch)  
 
 
T      
Bei Nassreinigung ggf. wasserdichte 
Schutzkleidung, z.B. Handschuhe, Schürze, Anzug, 
Stiefel, Gesichtsschutz 
 
 
P      
Körperschutz: Schutzkleidung/flüssigkeitsdichte 
Schürzen/Jacke, Hose und Kopfbedeckung 
 
 
P

Als persönliche Schutzausrüstung müssen 
Schutzschuhe und Schutzhandschuhe getragen 
werden. 
 
 
P      
Augenschutz: 
Gesichtsschutz/Schutzschirm/Schutzbrille/Arbeitsbrille 
mit UV-Filter  
 
 
P      
Hautschutz: Hautschutz-/Hautreinigungs-
/Hautpflegemittel 
 
 
P      
Getrennte Aufbewahrung von Arbeits- und 
Straßenkleidung (bei Verunreinigung der 
Kleidung)  
 
 
O      
Aufsichtsführender vor Ort; Einsatz von 
Sicherungsposten 
 
 
O      
 
 
Biologische Gefährdung 
Infektionsgefährdung durch pathogene Mikroorganismen Risiko Restrisiko 
 
 
Gefährlichen Unrat, wie Glas, Spritzen etc. mit hoher 
Ansteckungsgefahr bei Verletzungen. Im Umlaufwasser 
besteht die Gefahr von pathogenen Keimen wie Bakterien, 
Viren und Pilze etc. escheria coli, Pseudomonas aeruginosa, 
Legionellen, Salmonellen, Campylobacter, Clostridien 
 4,00  4,00 
 Ereignis kann in einigen Fällen eintreten (z. B. 1-2 mal pro Jahr). 
Im Fall des Eintritts nur leichte, reversible Folgen für beteiligte Personen. Handlungsbedarf ist gegeben. Entgegenwirken der Gefährdung durch geeignete 
Schutzmaßnahmen ist dringend empfohlen. 
 Schutzmaßnahme  Wirksamkeit Umsetzung bis Umsetzung am Wirksamkeitskontrolle am Verantwortlich 
Bei Nassreinigung ggf. wasserdichte 
Schutzkleidung, z.B. Handschuhe, Schürze, Anzug, 
Stiefel, Gesichtsschutz 
P

Als persönliche Schutzausrüstung müssen 
Schutzschuhe und Schutzhandschuhe getragen 
werden. 
 
 
P      
Planung und Vorbereitung des Reinigungs-
/Desinfektionsverfahrens 
 
 
O      
Immunisierung/Schutzimpfung 
 
 
O      
Erstellung eines Hygieneplans 
 
 
O      
Beim Entleeren der Schächte nicht hineingreifen 
 
 
O      
Behältnisse ausschütten bzw. mit der Einwegtüte 
entnehmen 
 
 
O      
Angemessene Hygienemaßnahmen (Reinigung, 
Sauberkeit, Waschgelegenheit, Pausenraum)  
 
 
O      
 
 
Belastung durch Arbeitsumgebung 
Unzureichende Kennzeichnung Risiko Restrisiko 
  
  2,00  2,00 
 Ereignis kann in einigen Fällen eintreten (z.B. 1-2 mal pro Jahr). 
Im Fall des Eintritts keine bzw. nur leichte, reversible Folgen für beteiligte Personen. Kein akuter Handlungsbedarf. 
 Schutzmaßnahme  Wirksamkeit Umsetzung bis Umsetzung am Wirksamkeitskontrolle am Verantwortlich 
Geeignete Warneinrichtungen, Kontrollanzeigen, 
Sicherheitskennzeichnungen (leicht 
wahrnehmbar) 
 
 
T      
 
Unzureichende Flucht- und Verkehrswege Risiko Restrisiko 
  
  4,00  4,00 
 Ereignis tritt häufig ein (z. B. einmal pro Woche).

Im Fall des Eintritts keine bzw. nur leichte, reversible Folgen für beteiligte Personen. Handlungsbedarf ist gegeben. Entgegenwirken der Gefährdung durch geeignete 
Schutzmaßnahmen ist empfohlen. 
 Schutzmaßnahme  Wirksamkeit Umsetzung bis Umsetzung am Wirksamkeitskontrolle am Verantwortlich 
Flucht-, Rettungs- Verkehrswege freihalten 
 
 
O      
Flucht- und Rettungswege kennzeichnen 
 
 
O      
Tragfähigkeit von Stand-/Laufflächen und 
Stützkonstruktionen vor dem Betreten beachten 
 
 
O      
 
Klima (Temperatur, Feuchte, Luft-geschwindigkeit, 
Wärmestrahlung) 
Risiko Restrisiko 
  
  3,00  3,00 
 Ereignis kann häufig eintreten (z. B. einmal pro Monat). 
Im Fall des Eintritts nur leichte, reversible Folgen für beteiligte Personen. Handlungsbedarf ist gegeben. Entgegenwirken der Gefährdung durch geeignete 
Schutzmaßnahmen ist empfohlen. 
 Schutzmaßnahme  Wirksamkeit Umsetzung bis Umsetzung am Wirksamkeitskontrolle am Verantwortlich 
Lüftungsanlagen/Absaugung 
gesundheitsschädlicher Stoffe 
 
 
T      
Bei Nassreinigung ggf. wasserdichte 
Schutzkleidung, z.B. Handschuhe, Schürze, Anzug, 
Stiefel, Gesichtsschutz 
 
 
P      
Als persönliche Schutzausrüstung müssen 
Schutzschuhe und Schutzhandschuhe getragen 
werden.  
 
 
P      
Wetterschutzkleidung bei Erfordernis 
 
 
P      
Eignung von Arbeitsmitteln für verschiedene 
Witterungsverhältnisse (im Freien)  
 
 
O      
Baumaßnahmen (Wetterschutz, Zelt, Isolierung) 
 
 
O

Unzureichende Atematmosphäre(Sauerstoffgehalt, 
Luftwechsel) 
Risiko Restrisiko 
  
  3,00  3,00 
 Ereignis kann häufig eintreten (z. B. einmal pro Monat). 
Im Fall des Eintritts nur leichte, reversible Folgen für beteiligte Personen. Handlungsbedarf ist gegeben. Entgegenwirken der Gefährdung durch geeignete 
Schutzmaßnahmen ist empfohlen. 
 Schutzmaßnahme  Wirksamkeit Umsetzung bis Umsetzung am Wirksamkeitskontrolle am Verantwortlich 
Schacht Lüften ggf. Absaugen 
 
 
T      
Maßnahmen zur Vermeidung/Reduktion von 
Aerosolen, Stäuben, Nebeln 
 
 
T      
Wirksame Lüftungseinrichtungen; bei technischer 
Lüftung muss in Kanälen ein Luftstrom 600 m3/h 
und pro m² Kanalquerschnitt, in sonstigen 
Bauwerken ein etwa sechs- bis achtfacher 
Luftwechsel pro Stunde erreicht werden 
 
 
T      
Messtechnische Überwachung des 
Arbeitsbereichs 
 
 
O      
Sauerstoffgehalt und gesundheitsgefährliche 
Stoffe in der Atemluft überprüfen 
 
 
O      
 
Unzureichende Bewegungsfläche, ungünstige Anordnungen Risiko Restrisiko 
  
  3,00  3,00 
 Ereignis kann häufig eintreten (z. B. einmal pro Monat). 
Im Fall des Eintritts nur leichte, reversible Folgen für beteiligte Personen. Handlungsbedarf ist gegeben. Entgegenwirken der Gefährdung durch geeignete 
Schutzmaßnahmen ist empfohlen. 
 Schutzmaßnahme  Wirksamkeit Umsetzung bis Umsetzung am Wirksamkeitskontrolle am Verantwortlich 
Einstellbare Maschinenführersitze (bedarfsweise 
nachrüsten) 
 
 
T      
Ausreichende Arbeitsraumbreiten und 0,60 m 
breiter Schutzstreifen 
T

Ausgleichsübungen 
 
 
P      
 
Beleuchtung (Beleuchtungsstärke, Blendung, Reflexion) Risiko Restrisiko 
  
  3,00  3,00 
 Ereignis kann häufig eintreten (z. B. einmal pro Monat). 
Im Fall des Eintritts nur leichte, reversible Folgen für beteiligte Personen. Handlungsbedarf ist gegeben. Entgegenwirken der Gefährdung durch geeignete 
Schutzmaßnahmen ist empfohlen. 
 Schutzmaßnahme  Wirksamkeit Umsetzung bis Umsetzung am Wirksamkeitskontrolle am Verantwortlich 
Angemessene Beleuchtung (der Arbeits- bzw. 
Instandsetzungs- und Wartungsbereiche), 
Handlampe 
 
 
T      
 
  
 
Reinigung & Wartung & Instandsetzung & Reparatur in Reservoirs /Sandfang /Filterschächte /Wasserzählerschächte / 
Technikschacht / Installationsschächte /Sonstige Schächteohne ohne Be- und Entlüftung für wassertechnische und 
elektrotechnische Anlagen 
Arbeitsplatz: In Reservoirs /Sandfang /Filterschächte /Wasserzählerschächte / Sonstige Schächte Tiefe >1,00 m und < 3,5 m und ohne Be- und Entlüftung 
Arbeitsaufgaben: Bei nicht belüfteten umschlossenen Räumen & Behälter Tragen von geeigneten Gasmessgeräten nach DGUV -I 213-057 und 056 (T 021, T 023 bzw. BGI 
838 und BGI 518) 
Sie führen Inspektions-,Wartungs-, Reinigungs- , Reparaturen- und Instandhaltungsarbeiten an wassertechnischen Anlagen (Springbrunnen, Wasserspiele, 
Beregnungsanlagen etc. ) aus. 
Sie führen die Arbeiten mit zwei Personen durch. Die eine Person sichert die Arbeitsstätte außerhalb des Schachtes. Die andere Person befindet sich im Schacht. 
 
Reinigung: 
Sie sind in der Industriereinigung tätig. 
Sie säubern Anlagen sowie Rohrleitungen und pflegen ggf. technische Maschinen und Einrichtungen. 
Anhand von Arbeitsplänen wählen sie zunächst alle Maschinen, Geräte und Reinigungsmittel aus, die sie benötigen. Sie beurteilen Oberflächen bzw. Verschmutzung und 
entscheiden sich dann für ein geeignetes Reinigungsverfahren. Sie wischen z.B. Oberflächen feucht oder nass, entfernen Unrat und reinigen Oberflächen mit speziellen 
Geräten (Hochdruckreiniger) und kehren die Umgebung der wassertechnischen Anlage. Auch spezielle Hygienekonzepte des Betreibers / Bauherr setzen Sie um. 
Wartung: 
Sie sorgen für die Sicherheit im Unterflurbauwerk. 
Sie überwachen die Betriebsabläufe, die technischen Anlagen, die Wasserqualität und führen Reinigungs- und Desinfektionsarbeiten durch. 
Sie warten die Anlagentechnik entsprechend Ihrer Befähigung und Einweisung. Folgende Anlagen sind zu warten:

Grobschmutzfänge 
Saugkörbe der Pumpenanlagen: Kontrolle & Wartung nach Herstellerangaben 
Sensortechnik: Kalibrierung & Kontrolle & Wartung nach Herstellerangaben 
Umwälzsystem (Pumpenanlagen, Saug- und Druckrohrleitungen etc.): Kontrolle & Wartung nach Herstellerangaben 
Entwässerungssystem (Hebepumpen, Überlaufsysteme etc.): Kontrolle & Wartung nach Herstellerangaben 
ortsveränderliche und elektrotechnische Geräte: Kontrolle & Wartung nach Herstellerangaben nur durch elektrotechnisch unterwiesene Person oder einer Elektrofachkraft 
Inspektion / Reparatur / Instandsetzung: 
Sie führen Inspektionen, Reparaturen und Instandsetzungsarbeiten an allen technischen und elektrotechnischen Geräten / Maschinen mit entsprechender Ausbildung / 
Befähigung für diese Tätigkeit , sowie UVV durch. 
Weitere Arbeitsaufgaben: Sie halten Werkzeuge, Maschinen, Geräte und sonstige Betriebsmittel instand und lagern die benötigten Arbeitsmittel fachgerecht. Die Mitarbeit 
bei der Umrüstung und Erweiterung von technischen Anlagen, deren Umbau und Instandhaltung (gem. Ausbildung) gehören ebenfalls zu ihren Aufgaben. Auch die Wartung 
und Reparatur der eingesetzten Maschinen fallen in ihren Aufgabenbereich. Gegebenenfalls übernehmen sie auch Aufgaben in der Planung und Konstruktion. 
Tagesbaustellen einrichten und verkehrssichernde Maßnahmen durchführen. 
 
Weitere Gefährdungen 
Alleinarbeit Risiko Restrisiko 
 
 
 
 3,00  3,00 
 Ereignis kann häufig eintreten (z. B. einmal pro Monat). 
Im Fall des Eintritts nur leichte, reversible Folgen für beteiligte Personen. Handlungsbedarf ist gegeben. Entgegenwirken der Gefährdung durch geeignete 
Schutzmaßnahmen ist empfohlen. 
 Schutzmaßnahme  Wirksamkeit Umsetzung bis Umsetzung am Wirksamkeitskontrolle am Verantwortlich 
Angemessene Möglichkeiten zur Verständigung 
sowie Warnung/Kommunikationseinrichtungen 
für getrennte Arbeitsbereiche 
 
 
T      
Sicht- und Sprechkontakt zu einer zweiten Person 
bei Arbeiten bei Dunkelheit 
 
 
O      
 
Gefahr des Ertrinkens Risiko Restrisiko

Gefahr bei Reservoirs, wassergefüllten Unterflurbauwerke & 
Becken, Teichanlagen etc. 
 4,00  4,00 
 Ereignis kann in einigen Fällen eintreten (z. B. 1-2 mal pro Jahr). 
Im Fall des Eintritts nur leichte, reversible Folgen für beteiligte Personen. Handlungsbedarf ist gegeben. Entgegenwirken der Gefährdung durch geeignete 
Schutzmaßnahmen ist dringend empfohlen. 
 Schutzmaßnahme  Wirksamkeit Umsetzung bis Umsetzung am Wirksamkeitskontrolle am Verantwortlich 
PSA gegen Ertrinken: automatisch aufblasbare 
Rettungsweste/Rettungskombi 
 
 
P      
Rettungsmittel, Rettungsgeräte (geeignet, 
ausreichende Anzahl, regelmäßig geprüft) 
 
 
O      
 
 
Thermische Gefährdung 
Kontakt mit kalten Medien Risiko Restrisiko 
 
 
Kontakt mit kalten Wasser 
 2,00  2,00 
 Ereignis kann in einigen Fällen eintreten (z.B. 1-2 mal pro Jahr). 
Im Fall des Eintritts keine bzw. nur leichte, reversible Folgen für beteiligte Personen. Kein akuter Handlungsbedarf. 
 Schutzmaßnahme  Wirksamkeit Umsetzung bis Umsetzung am Wirksamkeitskontrolle am Verantwortlich 
Bei Nassreinigung ggf. wasserdichte 
Schutzkleidung, z.B. Handschuhe, Schürze, Anzug, 
Stiefel, Gesichtsschutz 
 
 
P      
 
 
Physische Belastung / Arbeitsschwere 
Schwere dynamische Arbeit (Handhaben schwerer Lasten) Risiko Restrisiko

Tragen von schweren Lasten z.B. Pumpen, Ersatzteile, 
Reinigungsgeräte etc. 
 3,00  3,00 
 Ereignis kann häufig eintreten (z. B. einmal pro Monat). 
Im Fall des Eintritts nur leichte, reversible Folgen für beteiligte Personen. Handlungsbedarf ist gegeben. Entgegenwirken der Gefährdung durch geeignete 
Schutzmaßnahmen ist empfohlen. 
 Schutzmaßnahme  Wirksamkeit Umsetzung bis Umsetzung am Wirksamkeitskontrolle am Verantwortlich 
Maschinelle Reinigungsverfahren 
 
 
T      
Transporthilfsmittel zum Bewegen schwerer 
Lasten 
 
 
T      
Zusatzeinrichtungen (z.B. Hilfswerkzeuge, 
Zangen, Greifer) 
 
 
T      
Einsatz von technischen Hilfsmitteln ggf. 
Spezialwerkzeug  
 
 
T      
 
Kombination aus statischer und dynamischer Arbeit  Risiko Restrisiko 
 
 
Säubern von Schächten mit schwer zu erreichenden Bereichen 
 3,00  3,00 
 Ereignis kann häufig eintreten (z. B. einmal pro Monat). 
Im Fall des Eintritts nur leichte, reversible Folgen für beteiligte Personen. Handlungsbedarf ist gegeben. Entgegenwirken der Gefährdung durch geeignete 
Schutzmaßnahmen ist empfohlen. 
 Schutzmaßnahme  Wirksamkeit Umsetzung bis Umsetzung am Wirksamkeitskontrolle am Verantwortlich 
Einsatz von technischen Hilfsmitteln ggf. 
Spezialwerkzeug 
 
 
T      
 
 
Physikalische Einwirkungen 
Unter- oder Überdruck Risiko Restrisiko

Bei technischen Geräten (Hochdruckgerät, Kompressor), wenn 
vorhanden, Rohrleitungen, Rohrleitungsarmaturen usw. 
 3,00  3,00 
 Ereignis kann in einigen Fällen eintreten (z. B. 1-2 mal pro Jahr). 
Im Fall des Eintritts nur leichte, reversible Folgen für beteiligte Personen. Handlungsbedarf ist gegeben. Entgegenwirken der Gefährdung durch geeignete 
Schutzmaßnahmen ist empfohlen. 
 Schutzmaßnahme  Wirksamkeit Umsetzung bis Umsetzung am Wirksamkeitskontrolle am Verantwortlich 
Schutzvorrichtungen (Zurückhalten/Ableiten 
ausströmender Gase, Flüssigkeiten, Stäube)  
 
 
T      
Absperreinrichtung und Verschlüsse (z.B. Blasen, 
Stopfen, Kappen, Steckscheiben, Blindflansche), 
Gasspürgeräte vorhalten 
 
 
T      
Fangvorrichtung für druckluft- oder 
druckwassergeschobene 
Reinigungsvorrichtungen (Molche) 
 
 
T      
Behälter mit Manometer, Sicherheitsventil oder 
einer anderen Einrichtung zur Druckbegrenzung  
 
 
T      
Dichtheitsprüfungen von Rohrleitungen mit 
Prüfmedien 
 
 
O      
 
Lärm Risiko Restrisiko 
 
 
Umgebungslärm 
 2,00  2,00 
 Ereignis kann in einigen Fällen eintreten (z.B. 1-2 mal pro Jahr). 
Im Fall des Eintritts keine bzw. nur leichte, reversible Folgen für beteiligte Personen. Kein akuter Handlungsbedarf. 
 Schutzmaßnahme  Wirksamkeit Umsetzung bis Umsetzung am Wirksamkeitskontrolle am Verantwortlich

Lärmschutz u.a.: lärmarme Verfahren, 
Kapselungen, Schalldämpfer, Abschirmungen, 
Begrenzung Expositionszeit, Gehörschutz 
 
 
T      
Gehörschutz bei Bedarf 
 
 
P      
 
Vibrationen (Ganzkörper- oder Hand-Arm-Vibrationen) Risiko Restrisiko 
 
 
 
 2,00  2,00 
 Ereignis kann in einigen Fällen eintreten (z.B. 1-2 mal pro Jahr). 
Im Fall des Eintritts keine bzw. nur leichte, reversible Folgen für beteiligte Personen. Kein akuter Handlungsbedarf. 
 Schutzmaßnahme  Wirksamkeit Umsetzung bis Umsetzung am Wirksamkeitskontrolle am Verantwortlich 
Vibrationsschutz u.a.: vibrationsarme 
Konstruktion, Schwingungsisolierung, 
Reduzierung Expositionszeit, 
Vibrationsschutzhandschuhe 
 
 
T      
 
 
Mechanische Gefährdung 
Gefährliche Oberflächen Risiko Restrisiko 
 
 
Ausrutschen auf glatten, veralgten Oberflächen. 
Kontakt mit aufgesammelten Materialien- Gefährlichen Unrat, 
wie Glas, Spritzen etc. mit hoher Ansteckungsgefahr bei 
Verletzungen, Schnittwunden, Stichwunden. Es besteht die 
Gefahr von pathogenen Keimen wie Bakterien, Viren und Pilze 
etc. escheria coli, Pseudomonas aeruginosa, Legionellen, 
Salmonellen, Campylobacter, Clostridien 
 
 5,00  5,00 
 Ereignis kann in einigen Fällen eintreten (z. B. 1-2 mal pro Jahr).

Im Fall des Eintritts können mittlere bis schwere irreversible Verletzungen bis zum Tod auftreten. Akuter Handlungsbedarf ist gegeben. Entgegenwirken der Gefährdung 
durch geeignete Schutzmaßnahmen ist dringendst empfohlen. 
 Schutzmaßnahme  Wirksamkeit Umsetzung bis Umsetzung am Wirksamkeitskontrolle am Verantwortlich 
Als persönliche Schutzausrüstung müssen 
Schutzschuhe und Schutzhandschuhe getragen 
werden. 
 
 
P      
Tragen von Schutzhandschuhen bei Erfordernis 
 
 
P      
Schutzhandschuhe bei Bedarf (z.B. 
chemikalienbeständig) 
 
 
P      
Die persönliche Schutzausrüstung 
(Schutzkleidung, Handschuhe, Schutzschuhe) ist 
zu tragen 
 
 
P      
Festes, geschlossenes und trittsicheres 
Schuhwerk/chemikalienbeständige Schutzschuhe  
 
 
P      
Sicherheitsschuhe, Schutzstufe mind. S3 
 
 
P      
 
Transport oder mobile Arbeitsmittel Risiko Restrisiko 
 
 
 
 4,00  4,00 
 Ereignis kann häufig eintreten  (z. B. einmal pro Monat). 
Im Fall des Eintritts nur leichte, reversible Folgen für beteiligte Personen. Handlungsbedarf ist gegeben. Entgegenwirken der Gefährdung durch geeignete 
Schutzmaßnahmen ist empfohlen. 
 Schutzmaßnahme  Wirksamkeit Umsetzung bis Umsetzung am Wirksamkeitskontrolle am Verantwortlich 
Totmannschaltung für Mitgänger-Maschinen 
 
 
T      
Andrückschutzeinrichtung für 
Rückwärtsfahrt/Einweiser bei Rückwärtsfahrten 
 
 
T

Sicherung der Arbeitsstellen gegenüber dem 
öffentlichen Verkehr(Verkehrszeichen, 
Absperrgeräte, Warneinrichtungen, 
Schutzeinrichtungen) 
 
 
T      
Geeignete Transportmittel und -hilfsmittel; 
technisch geprüftes Kraftfahrzeug (HU, AU) 
 
 
T      
Warnkleidung/Warnweste 
 
 
P      
Öffentliche Transportwege festlegen 
(Lichtraumprofil/Durchfahrhöhen), ebene 
Baustellentransportwege 
 
 
O      
 
Kontrolliert bewegte ungeschützte Teile Risiko Restrisiko 
 
 
 
 3,00  3,00 
 Ereignis kann in einigen Fällen eintreten (z. B. 1-2 mal pro Jahr). 
Im Fall des Eintritts nur leichte, reversible Folgen für beteiligte Personen. Handlungsbedarf ist gegeben. Entgegenwirken der Gefährdung durch geeignete 
Schutzmaßnahmen ist empfohlen. 
 Schutzmaßnahme  Wirksamkeit Umsetzung bis Umsetzung am Wirksamkeitskontrolle am Verantwortlich 
Feststehende trennende Schutzeinrichtungen 
(Verkleidungen, Verdeckungen)  
 
 
T      
Sicherungen gegen unbeabsichtigte 
Bewegungen/Absicherung der Maschinen gegen 
Abrollen, Abrutschen, unbefugtes Ingangsetzen 
 
 
T      
Sicherheitsabstände zwischen beweglichen 
Bauteilen der Arbeitsmittel und festen oder 
beweglichen Teilen in ihrer Umgebung 
 
 
T

Befehlseinrichtungen (deutlich sichtbar, 
identifizierbar, außerhalb der Gefahrenzone 
angeordnet) 
 
 
T      
Reduzierung von gefahrbringenden 
Geschwindigkeiten 
 
 
T      
Sicherer Bedienstand (mit Einsicht in 
Gefahrenbereiche des Arbeitsmittels) 
 
 
T      
Nur sichere, geeignete Arbeitsmittel (u.a. 
Reinigungsmaschinen)  
 
 
T      
Sicherheitseinrichtungen, Not-Aus-Schalter und 
selbsttätig rückstellende Stellteile 
 
 
T      
Verkehrswege nicht mit Gegenständen 
verstellen; hineinragende Gegenstände 
beseitigen 
 
 
O      
Vor Inbetriebnahme Schutzvorrichtungen auf 
Funktionsfähigkeit testen 
 
 
O      
Überprüfung auf Mängel vor der Benutzung 
 
 
O      
Änderungs-, Instandsetzungs- und 
Wartungsarbeiten nur bei Stillstand des 
Arbeitsmittels 
 
 
O      
 
Unkontrolliert bewegte, herabfallende, umstürzende Teile Risiko Restrisiko 
 
 
Herabfallende nicht gesicherte oder unkontrollierte Teile z.B. 
Montagewerkzeug, Unrat, Bauschutt usw. 
 4,00  4,00

Ereignis kann in einigen Fällen eintreten (z. B. 1-2 mal pro Jahr). 
Im Fall des Eintritts nur leichte, reversible Folgen für beteiligte Personen. Handlungsbedarf ist gegeben. Entgegenwirken der Gefährdung durch geeignete 
Schutzmaßnahmen ist dringend empfohlen. 
 Schutzmaßnahme  Wirksamkeit Umsetzung bis Umsetzung am Wirksamkeitskontrolle am Verantwortlich 
Sicherung der Arbeitsstellen gegenüber dem 
öffentlichen Verkehr(Verkehrszeichen, 
Absperrgeräte, Warneinrichtungen, 
Schutzeinrichtungen) 
 
 
T      
Ausreichend große und tragfähige Standflächen 
 
 
T      
Sicherungsmöglichkeiten gegen unbeabsichtigtes 
Einschalten 
 
 
T      
Auffangeinrichtungen (Schutznetz) 
 
 
T      
Gesichtsschutzschild/Schutzbrille 
 
 
P      
Kopfschutz/Industrieschutzhelm 
 
 
P      
Auf Ordnung und Sauberkeit achten 
 
 
O      
Kennzeichnung/Absperrung der Gefahrenstellen 
 
 
O      
Absicherung gegenüber öffentlichem Verkehr 
 
 
O      
 
Absturz Risiko Restrisiko 
 
 
In den offenen Schacht durch ausrutschen, stolpern, 
umknicken etc. 
 4,00  4,00 
 Ereignis kann vereinzelt eintreten (max. 1x/Jahr). 
Im Fall des Eintritts können mittlere bis schwere, irreversible Verletzungen auftreten. Handlungsbedarf ist gegeben. Entgegenwirken der Gefährdung durch geeignete 
Schutzmaßnahmen ist dringend empfohlen.

Schutzmaßnahme  Wirksamkeit Umsetzung bis Umsetzung am Wirksamkeitskontrolle am Verantwortlich 
Absturzsicherungen bei Arbeiten vom Rand 
entleerter Becken (tiefer als 2 m)  
 
 
T      
Absturzsicherung (Seitenschutz) 
 
 
T      
Geeignete Zugangsmöglichkeit durch Leitern, 
Treppen, Übergänge 
 
 
T      
Abdeckungen/Umwehrungen für Schacht-
/Kanalöffnungen 
 
 
T      
Sichere Leitern, Tritte mit CE-/GS-Zeichen 
 
 
T      
Absturzsicherungen (Podeste, ortsfeste 
Arbeitsbühnen, fahrbare Gerüste) 
 
 
T      
Absturzsicherungen (Sicherheitsgeschirr) bei 
Arbeiten in der Nähe einer Absturzkante 
 
 
P      
Arbeitsstellensicherung gemäß 
verkehrsrechtlicher Anordnung (ggf. mit 
Verkehrszeichenplan)  
 
 
O      
Bei Publikumsverkehr Verkehrswege von den 
Arbeitsbereichen trennen; Warnschilder 
aufstellen  
 
 
O      
Einsatzbedingungen für Leitern berücksichtigen 
(bis 7 m als kurzfristige Arbeitsstelle, bis 5 m als 
Verkehrsweg) 
 
 
O      
Verkehrsrechtliche Anordnung für Arbeiten im 
öffentlichen Verkehrsraum 
 
 
O      
Beseitigen von Hindernissen und/oder 
Verschmutzungen 
O

Verletzungen durch Quetschen oder Einklemmen Risiko Restrisiko 
 
 
 
 3,00  3,00 
 Ereignis kann in einigen Fällen eintreten (z. B. 1-2 mal pro Jahr). 
Im Fall des Eintritts nur leichte, reversible Folgen für beteiligte Personen. Handlungsbedarf ist gegeben. Entgegenwirken der Gefährdung durch geeignete 
Schutzmaßnahmen ist empfohlen. 
 Schutzmaßnahme  Wirksamkeit Umsetzung bis Umsetzung am Wirksamkeitskontrolle am Verantwortlich 
Als persönliche Schutzausrüstung müssen 
Schutzschuhe und Schutzhandschuhe getragen 
werden. 
 
 
P      
Geeignetes  / vom Hersteller empfohlenes 
Werkzeug zum Öffnen von Luken, Schächten, 
Schränken, Maschinen, Geräte usw. benutzen 
 
 
O      
Regelmäßige Wartung und Reinigung der 
Öffnungschlitze 
 
 
O      
 
Sturz, Ausrutschen, Stolpern, Umknicken Risiko Restrisiko 
 
 
Auf der Schachtluke, am Schachteingang, durch hochstehende 
Kanten, glatter Oberfläche usw. 
 4,00  4,00 
 Ereignis kann häufig eintreten  (z. B. einmal pro Monat). 
Im Fall des Eintritts nur leichte, reversible Folgen für beteiligte Personen. Handlungsbedarf ist gegeben. Entgegenwirken der Gefährdung durch geeignete 
Schutzmaßnahmen ist empfohlen. 
 Schutzmaßnahme  Wirksamkeit Umsetzung bis Umsetzung am Wirksamkeitskontrolle am Verantwortlich 
Trittsichere Stufen/Tritte (z.B. Warzenblech, 
Roste) 
 
 
T

Haltestangen und -griffe 
 
 
T      
Verkehrsrechtliche Anordnung für Arbeiten im 
öffentlichen Verkehrsraum 
 
 
O      
Arbeitsstellensicherung gemäß 
verkehrsrechtlicher Anordnung (ggf. mit 
Verkehrszeichenplan) 
 
 
O      
Bei Publikumsverkehr Verkehrswege von den 
Arbeitsbereichen trennen; Warnschilder 
aufstellen 
 
 
O      
Kennzeichnung der Arbeitsbereiche mit: 
„Rutschgefahr“  
 
 
O      
Einsatzbedingungen für Leitern berücksichtigen 
(bis 7 m als kurzfristige Arbeitsstelle, bis 5 m als 
Verkehrsweg) 
 
 
O      
Beseitigen von Hindernissen und/oder 
Verschmutzungen 
 
 
O      
 
 
Elektrische Gefährdung 
Elektrischer Schlag Risiko Restrisiko 
 
 
 
 4,00  4,00 
 Ereignis kann vereinzelt eintreten (max. 1x/Jahr). 
Im Fall des Eintritts können mittlere bis schwere, irreversible Verletzungen auftreten. Handlungsbedarf ist gegeben. Entgegenwirken der Gefährdung durch geeignete 
Schutzmaßnahmen ist dringend empfohlen. 
 Schutzmaßnahme  Wirksamkeit Umsetzung bis Umsetzung am Wirksamkeitskontrolle am Verantwortlich 
(Netzunabhängige) Stromversorgungsanlage 
(Baustromverteiler) 
T

Schutz erdverlegter Leitungen (Ortung, 
Kennzeichnung, Befestigung) 
 
 
T      
Schutz gegen direktes oder indirektes Berühren 
spannungführender Teile 
 
 
T      
Regelmäßige Prüfung ortsfester und nicht 
ortsfester Arbeitsmittel/Einrichtungen 
 
 
O      
Zusätzliche Schutzmaßnahmen bei Arbeiten in 
der Nähe elektrischer Freileitungen 
 
 
O      
 
 
Chemische Gefährdung 
Einatmen (Gase, Dämpfe, Nebel, Stäube, Rauche)_Schächte 
ohne Belüftung 
Risiko Restrisiko 
 
 
 
 3,00  3,00 
 Ereignis kann häufig eintreten (z. B. einmal pro Monat). 
Im Fall des Eintritts nur leichte, reversible Folgen für beteiligte Personen. Handlungsbedarf ist gegeben. Entgegenwirken der Gefährdung durch geeignete 
Schutzmaßnahmen ist empfohlen. 
 Schutzmaßnahme  Wirksamkeit Umsetzung bis Umsetzung am Wirksamkeitskontrolle am Verantwortlich 
Wirksame Lüftungseinrichtungen; bei technischer 
Lüftung muss in Kanälen ein Luftstrom 600 m3/h 
und pro m² Kanalquerschnitt, in sonstigen 
Bauwerken ein etwa sechs- bis achtfacher 
Luftwechsel pro Stunde erreicht werden 
 
 
T      
Schacht ggf. Freimessen mit geeigneten 
Gaswarnmessgerät 
 
 
T      
Maßnahmen zur Vermeidung/Reduktion von 
Aerosolen, Stäuben, Nebeln 
T

Tragen eines geeigneten Gaswarnmessgerät im 
Schacht 
 
 
T      
Schacht Lüften ggf. Absaugen 
 
 
T      
Atemschutz bei Erfordernis, Filterklasse P2 oder 
ggf. P3, nur für kurzzeitige Arbeiten 
 
 
P      
Regelmäßige Kontrollmessungen zur frühzeitigen 
Ermittlung erhöhter Expositionen 
 
 
O      
 
Hautkontakt (Feststoffe, Flüssigkeiten, Feuchtarbeit) Risiko Restrisiko 
 
 
 
 4,00  4,00 
 Ereignis kann in einigen Fällen eintreten (z. B. 1-2 mal pro Jahr). 
Im Fall des Eintritts nur leichte, reversible Folgen für beteiligte Personen. Handlungsbedarf ist gegeben. Entgegenwirken der Gefährdung durch geeignete 
Schutzmaßnahmen ist dringend empfohlen. 
 Schutzmaßnahme  Wirksamkeit Umsetzung bis Umsetzung am Wirksamkeitskontrolle am Verantwortlich 
Sichere Aufbewahrung oder Lagerung von 
Gefahrstoffen (Verhinderung von Miss- oder 
Fehlgebrauch)  
 
 
T      
Hautschutz: Hautschutz-/Hautreinigungs-
/Hautpflegemittel 
 
 
P      
Bei Nassreinigung ggf. wasserdichte 
Schutzkleidung, z.B. Handschuhe, Schürze, Anzug, 
Stiefel, Gesichtsschutz 
 
 
P      
Körperschutz: Schutzkleidung/flüssigkeitsdichte 
Schürzen/Jacke, Hose und Kopfbedeckung 
 
 
P

Als persönliche Schutzausrüstung müssen 
Schutzschuhe und Schutzhandschuhe getragen 
werden. 
 
 
P      
Augenschutz: 
Gesichtsschutz/Schutzschirm/Schutzbrille/Arbeitsbrille 
mit UV-Filter  
 
 
P      
Getrennte Aufbewahrung von Arbeits- und 
Straßenkleidung (bei Verunreinigung der 
Kleidung)  
 
 
O      
Aufsichtsführender vor Ort; Einsatz von 
Sicherungsposten 
 
 
O      
 
 
Brand- und/oder Explosionsgefährdung 
Brandgefährdung durch Feststoffe, Flüssigkeiten, Gase Risiko Restrisiko 
 
 
 
 1,00  1,00 
 Ereignis tritt mit hoher Wahrscheinlichkeit nie ein, ist aber möglich. 
Im Fall des Eintritts keine bzw. nur leichte, reversible Folgen für beteiligte Personen. Kein  Handlungsbedarf. 
 Schutzmaßnahme  Wirksamkeit Umsetzung bis Umsetzung am Wirksamkeitskontrolle am Verantwortlich 
Bereitstellung geeigneter Brandmelde- und 
Feuerlöscheinrichtungen 
 
 
T      
Flammenhemmende und antistatische 
Schutzkleidung bei Bedarf 
 
 
P      
Schweiß-/Brennschneiderlaubnis für Arbeiten in 
brandgefährdeten Bereichen 
 
 
O      
 
Explosionsgefährdung (explosionsfähige Atmosphäre) Risiko Restrisiko

1,00  1,00 
 Ereignis tritt mit hoher Wahrscheinlichkeit nie ein, ist aber möglich. 
Im Fall des Eintritts keine bzw. nur leichte, reversible Folgen für beteiligte Personen. Kein  Handlungsbedarf. 
 Schutzmaßnahme  Wirksamkeit Umsetzung bis Umsetzung am Wirksamkeitskontrolle am Verantwortlich 
Keine funkenreißenden Geräte und Maschinen, 
z.B. Druckluftrohrsägen, Rohrschneider 
 
 
T      
 
 
Biologische Gefährdung 
Infektionsgefährdung durch pathogene Mikroorganismen Risiko Restrisiko 
 
 
Gefährlichen Unrat, wie Glas, Spritzen etc. mit hoher 
Ansteckungsgefahr bei Verletzungen. Im Umlaufwasser 
besteht die Gefahr von pathogenen Keimen wie Bakterien, 
Viren und Pilze etc. escheria coli, Pseudomonas aeruginosa, 
Legionellen, Salmonellen, Campylobacter, Clostridien 
 4,00  4,00 
 Ereignis kann in einigen Fällen eintreten (z. B. 1-2 mal pro Jahr). 
Im Fall des Eintritts nur leichte, reversible Folgen für beteiligte Personen. Handlungsbedarf ist gegeben. Entgegenwirken der Gefährdung durch geeignete 
Schutzmaßnahmen ist dringend empfohlen. 
 Schutzmaßnahme  Wirksamkeit Umsetzung bis Umsetzung am Wirksamkeitskontrolle am Verantwortlich 
Bei Nassreinigung ggf. wasserdichte 
Schutzkleidung, z.B. Handschuhe, Schürze, Anzug, 
Stiefel, Gesichtsschutz 
 
 
P      
Als persönliche Schutzausrüstung müssen 
Schutzschuhe und Schutzhandschuhe getragen 
werden. 
 
 
P      
Planung und Vorbereitung des Reinigungs-
/Desinfektionsverfahrens 
O

Immunisierung/Schutzimpfung 
 
 
O      
Erstellung eines Hygieneplans 
 
 
O      
Beim Entleeren der Schächte nicht hineingreifen 
 
 
O      
Behältnisse ausschütten bzw. mit der Einwegtüte 
entnehmen 
 
 
O      
Angemessene Hygienemaßnahmen (Reinigung, 
Sauberkeit, Waschgelegenheit, Pausenraum)  
 
 
O      
 
 
Belastung durch Arbeitsumgebung 
Unzureichende Flucht- und Verkehrswege Risiko Restrisiko 
  
  4,00  4,00 
 Ereignis tritt häufig ein (z. B. einmal pro Woche). 
Im Fall des Eintritts keine bzw. nur leichte, reversible Folgen für beteiligte Personen. Handlungsbedarf ist gegeben. Entgegenwirken der Gefährdung durch geeignete 
Schutzmaßnahmen ist empfohlen. 
 Schutzmaßnahme  Wirksamkeit Umsetzung bis Umsetzung am Wirksamkeitskontrolle am Verantwortlich 
Flucht-, Rettungs- Verkehrswege freihalten 
 
 
O      
Flucht- und Rettungswege kennzeichnen 
 
 
O      
Tragfähigkeit von Stand-/Laufflächen und 
Stützkonstruktionen vor dem Betreten beachten 
 
 
O      
 
Klima (Temperatur, Feuchte, Luft-geschwindigkeit, 
Wärmestrahlung) 
Risiko Restrisiko 
  
  3,00  3,00 
 Ereignis kann häufig eintreten (z. B. einmal pro Monat). 
Im Fall des Eintritts nur leichte, reversible Folgen für beteiligte Personen. Handlungsbedarf ist gegeben. Entgegenwirken der Gefährdung durch geeignete 
Schutzmaßnahmen ist empfohlen. 
 Schutzmaßnahme  Wirksamkeit Umsetzung bis Umsetzung am Wirksamkeitskontrolle am Verantwortlich

Lüftungsanlagen/Absaugung 
gesundheitsschädlicher Stoffe 
 
 
T      
Wetterschutzkleidung bei Erfordernis 
 
 
P      
Bei Nassreinigung ggf. wasserdichte 
Schutzkleidung, z.B. Handschuhe, Schürze, Anzug, 
Stiefel, Gesichtsschutz 
 
 
P      
Als persönliche Schutzausrüstung müssen 
Schutzschuhe und Schutzhandschuhe getragen 
werden.  
 
 
P      
Eignung von Arbeitsmitteln für verschiedene 
Witterungsverhältnisse (im Freien)  
 
 
O      
Baumaßnahmen (Wetterschutz, Zelt, Isolierung) 
 
 
O      
 
Unzureichende Atematmosphäre(Sauerstoffgehalt, 
Luftwechsel) 
Risiko Restrisiko 
  
  3,00  3,00 
 Ereignis kann häufig eintreten (z. B. einmal pro Monat). 
Im Fall des Eintritts nur leichte, reversible Folgen für beteiligte Personen. Handlungsbedarf ist gegeben. Entgegenwirken der Gefährdung durch geeignete 
Schutzmaßnahmen ist empfohlen. 
 Schutzmaßnahme  Wirksamkeit Umsetzung bis Umsetzung am Wirksamkeitskontrolle am Verantwortlich 
Maßnahmen zur Vermeidung/Reduktion von 
Aerosolen, Stäuben, Nebeln 
 
 
T      
Wirksame Lüftungseinrichtungen; bei technischer 
Lüftung muss in Kanälen ein Luftstrom 600 m3/h 
und pro m² Kanalquerschnitt, in sonstigen 
Bauwerken ein etwa sechs- bis achtfacher 
Luftwechsel pro Stunde erreicht werden 
 
 
T      
Schacht Lüften ggf. Absaugen 
 
 
T

Messtechnische Überwachung des 
Arbeitsbereichs 
 
 
O      
Sauerstoffgehalt und gesundheitsgefährliche 
Stoffe in der Atemluft überprüfen 
 
 
O      
 
Unzureichende Bewegungsfläche, ungünstige Anordnungen Risiko Restrisiko 
  
  3,00  3,00 
 Ereignis kann häufig eintreten (z. B. einmal pro Monat). 
Im Fall des Eintritts nur leichte, reversible Folgen für beteiligte Personen. Handlungsbedarf ist gegeben. Entgegenwirken der Gefährdung durch geeignete 
Schutzmaßnahmen ist empfohlen. 
 Schutzmaßnahme  Wirksamkeit Umsetzung bis Umsetzung am Wirksamkeitskontrolle am Verantwortlich 
Einstellbare Maschinenführersitze (bedarfsweise 
nachrüsten) 
 
 
T      
Ausreichende Arbeitsraumbreiten und 0,60 m 
breiter Schutzstreifen 
 
 
T      
Ausgleichsübungen 
 
 
P      
 
Beleuchtung (Beleuchtungsstärke, Blendung, Reflexion) Risiko Restrisiko 
  
  3,00  3,00 
 Ereignis kann häufig eintreten (z. B. einmal pro Monat). 
Im Fall des Eintritts nur leichte, reversible Folgen für beteiligte Personen. Handlungsbedarf ist gegeben. Entgegenwirken der Gefährdung durch geeignete 
Schutzmaßnahmen ist empfohlen. 
 Schutzmaßnahme  Wirksamkeit Umsetzung bis Umsetzung am Wirksamkeitskontrolle am Verantwortlich 
Angemessene Beleuchtung (der Arbeits- bzw. 
Instandsetzungs- und Wartungsbereiche), 
Handlampe 
 
 
T      
 
Unzureichende Kennzeichnung Risiko Restrisiko 
  
  2,00  2,00 
 Ereignis kann in einigen Fällen eintreten (z.B. 1-2 mal pro Jahr). 
Im Fall des Eintritts keine bzw. nur leichte, reversible Folgen für beteiligte Personen. Kein akuter Handlungsbedarf.

Schutzmaßnahme  Wirksamkeit Umsetzung bis Umsetzung am Wirksamkeitskontrolle am Verantwortlich 
Geeignete Warneinrichtungen, Kontrollanzeigen, 
Sicherheitskennzeichnungen (leicht 
wahrnehmbar) 
 
 
T      
 
  
 
Reinigung & Wartung & Instandsetzung & Reparatur an oberirdischen baulichen, wassertechnischen und elektrotechnischen 
Anlagen 
Arbeitsplatz: Wasserspiele, Wasserbecken, Schächte (Pumpen-, Saugschächte, Reservoirs) <1,0 m Tiefe, Rinnen, Skulpturen / Kunst, Schaltschränken, Kombiarmaturen usw. 
Arbeitsaufgaben: Sie führen Inspektions-, Wartungs-, Reinigungs- , Reparaturen- und Instandhaltungsarbeiten an wassertechnischen Anlagen (Springbrunnen, Wasserspiele, 
Beregnungsanlagen etc. ) aus. 
 
Reinigung: 
Sie sind in der Industriereinigung tätig. 
Sie säubern Anlagen sowie Rohrleitungen und pflegen ggf. technische Maschinen und Einrichtungen. 
Anhand von Arbeitsplänen wählen sie zunächst alle Maschinen, Geräte und Reinigungsmittel aus, die sie benötigen. Sie beurteilen Oberflächen bzw. Verschmutzung und 
entscheiden sich dann für ein geeignetes Reinigungsverfahren. Sie wischen z.B. Oberflächen feucht oder nass, entfernen Unrat und reinigen Oberflächen mit speziellen 
Geräten (Hochdruckreiniger) und kehren die Umgebung der wassertechnischen Anlage. Auch spezielle Hygienekonzepte des Betreibers / Bauherr setzen Sie um. 
Wartung: 
Sie sorgen für die Sicherheit auf der gesamten Anlage. 
Sie überwachen die Betriebsabläufe, die technischen Anlagen, die Wasserqualität und führen Reinigungs- und Desinfektionsarbeiten durch. 
Sie warten die Anlagentechnik entsprechend Ihrer Befähigung und Einweisung. Folgende Anlagen sind zu warten: 
Grobschmutzfänge 
Saugkörbe der Pumpenanlagen: Kontrolle & Wartung nach Herstellerangaben 
Sensortechnik: Kalibrierung & Kontrolle & Wartung nach Herstellerangaben 
Umwälzsystem (Pumpenanlagen, Saug- und Druckrohrleitungen, Sicherheitstrennstationen etc.): Kontrolle & Wartung nach Herstellerangaben 
Entwässerungssystem (Hebepumpen, Überlaufsysteme etc.): Kontrolle & Wartung nach Herstellerangaben 
 
 
Sonstige Anlagen zur Wasseraufbereitung: Kontrolle & Wartung nach Herstellerangaben 
 
Schalt- und Steueranlage, sowie alle ortsveränderlichen und elektrotechnischen Geräte: Kontrolle & Wartung nach Herstellerangaben nur durch elektrotechnisch 
unterwiesene Person oder einer Elektrofachkraft 
Inspektion / Reparatur / Instandsetzung:

Sie führen Inspektionen, Reparaturen und Instandsetzungsarbeiten an allen technischen und elektrotechnischen Geräten / Maschinen mit entsprechender Ausbildung / 
Befähigung für diese Tätigkeit, sowie UVV durch. 
 
Weitere Arbeitsaufgaben: Sie halten Werkzeuge, Maschinen, Geräte und sonstige Betriebsmittel instand und lagern die benötigten Arbeitsmittel fachgerecht. Die Mitarbeit 
bei der Umrüstung und Erweiterung von technischen Anlagen, deren Umbau und Instandhaltung (gem. Ausbildung) gehören ebenfalls zu ihren Aufgaben. Auch die Wartung 
und Reparatur der eingesetzten Maschinen fallen in ihren Aufgabenbereich. Gegebenenfalls übernehmen sie auch Aufgaben in der Planung und Konstruktion. 
Tagesbaustellen einrichten und verkehrssichernde Maßnahmen durchführen. 
 
Weitere Informationen: Bereich A 
 
Weitere Gefährdungen 
Alleinarbeit Risiko Restrisiko 
 
 
 
 3,00  3,00 
 Ereignis kann häufig eintreten (z. B. einmal pro Monat). 
Im Fall des Eintritts nur leichte, reversible Folgen für beteiligte Personen. Handlungsbedarf ist gegeben. Entgegenwirken der Gefährdung durch geeignete 
Schutzmaßnahmen ist empfohlen. 
 Schutzmaßnahme  Wirksamkeit Umsetzung bis Umsetzung am Wirksamkeitskontrolle am Verantwortlich 
Angemessene Möglichkeiten zur Verständigung 
sowie Warnung/Kommunikationseinrichtungen 
für getrennte Arbeitsbereiche 
 
 
T  03.05.2021    
Sicht- und Sprechkontakt zu einer zweiten Person 
bei Arbeiten bei Dunkelheit 
 
 
O  03.05.2021    
 
 
Thermische Gefährdung 
Kontakt mit kalten Medien Risiko Restrisiko 
 
 
Kontakt mit kalten Wasser 
 2,00  2,00

Ereignis kann in einigen Fällen eintreten (z.B. 1-2 mal pro Jahr). 
Im Fall des Eintritts keine bzw. nur leichte, reversible Folgen für beteiligte Personen. Kein akuter Handlungsbedarf. 
 Schutzmaßnahme  Wirksamkeit Umsetzung bis Umsetzung am Wirksamkeitskontrolle am Verantwortlich 
Bei Nassreinigung ggf. wasserdichte 
Schutzkleidung, z.B. Handschuhe, Schürze, Anzug, 
Stiefel, Gesichtsschutz 
 
 
P  03.05.2021    
 
 
Physische Belastung / Arbeitsschwere 
Kombination aus statischer und dynamischer Arbeit  Risiko Restrisiko 
 
 
Säubern von Schächten mit schwer zu erreichenden Bereichen 
 3,00  3,00 
 Ereignis kann häufig eintreten (z. B. einmal pro Monat). 
Im Fall des Eintritts nur leichte, reversible Folgen für beteiligte Personen. Handlungsbedarf ist gegeben. Entgegenwirken der Gefährdung durch geeignete 
Schutzmaßnahmen ist empfohlen. 
 Schutzmaßnahme  Wirksamkeit Umsetzung bis Umsetzung am Wirksamkeitskontrolle am Verantwortlich 
Einsatz von technischen Hilfsmitteln ggf. 
Spezialwerkzeug 
 
 
T  03.05.2021    
 
Schwere dynamische Arbeit (Handhaben schwerer Lasten) Risiko Restrisiko 
 
 
Tragen von schweren Lasten z.B. Pumpen, Ersatzteile, 
Reinigungsgeräte etc. 
 3,00  3,00 
 Ereignis kann häufig eintreten (z. B. einmal pro Monat). 
Im Fall des Eintritts nur leichte, reversible Folgen für beteiligte Personen. Handlungsbedarf ist gegeben. Entgegenwirken der Gefährdung durch geeignete 
Schutzmaßnahmen ist empfohlen. 
 Schutzmaßnahme  Wirksamkeit Umsetzung bis Umsetzung am Wirksamkeitskontrolle am Verantwortlich 
Transporthilfsmittel zum Bewegen schwerer 
Lasten 
 
 
T  03.05.2021

Zusatzeinrichtungen (z.B. Hilfswerkzeuge, 
Zangen, Greifer) 
 
 
T  03.05.2021    
Einsatz von technischen Hilfsmitteln ggf. 
Spezialwerkzeug  
 
 
T  03.05.2021    
Maschinelle Reinigungsverfahren 
 
 
T  03.05.2021    
 
 
Physikalische Einwirkungen 
Unter- oder Überdruck Risiko Restrisiko 
 
 
Bei technischen Geräten (Hochdruckgerät, Kompressor), wenn 
vorhanden, Rohrleitungen, Rohrleitungsarmaturen usw. 
 3,00  3,00 
 Ereignis kann in einigen Fällen eintreten (z. B. 1-2 mal pro Jahr). 
Im Fall des Eintritts nur leichte, reversible Folgen für beteiligte Personen. Handlungsbedarf ist gegeben. Entgegenwirken der Gefährdung durch geeignete 
Schutzmaßnahmen ist empfohlen. 
 Schutzmaßnahme  Wirksamkeit Umsetzung bis Umsetzung am Wirksamkeitskontrolle am Verantwortlich 
Absperreinrichtung und Verschlüsse (z.B. Blasen, 
Stopfen, Kappen, Steckscheiben, Blindflansche), 
Gasspürgeräte vorhalten 
 
 
T  03.05.2021    
Fangvorrichtung für druckluft- oder 
druckwassergeschobene 
Reinigungsvorrichtungen (Molche) 
 
 
T  03.05.2021    
Behälter mit Manometer, Sicherheitsventil oder 
einer anderen Einrichtung zur Druckbegrenzung  
 
 
T  03.05.2021    
Schutzvorrichtungen (Zurückhalten/Ableiten 
ausströmender Gase, Flüssigkeiten, Stäube)  
 
 
T  03.05.2021    
Dichtheitsprüfungen von Rohrleitungen mit 
Prüfmedien 
O  03.05.2021

Lärm Risiko Restrisiko 
 
 
Umgebungslärm 
 2,00  2,00 
 Ereignis kann in einigen Fällen eintreten (z.B. 1-2 mal pro Jahr). 
Im Fall des Eintritts keine bzw. nur leichte, reversible Folgen für beteiligte Personen. Kein akuter Handlungsbedarf. 
 Schutzmaßnahme  Wirksamkeit Umsetzung bis Umsetzung am Wirksamkeitskontrolle am Verantwortlich 
Lärmschutz u.a.: lärmarme Verfahren, 
Kapselungen, Schalldämpfer, Abschirmungen, 
Begrenzung Expositionszeit, Gehörschutz 
 
 
T  03.05.2021    
Gehörschutz bei Bedarf 
 
 
P  03.05.2021    
 
Vibrationen (Ganzkörper- oder Hand-Arm-Vibrationen) Risiko Restrisiko 
 
 
 
 2,00  2,00 
 Ereignis kann in einigen Fällen eintreten (z.B. 1-2 mal pro Jahr). 
Im Fall des Eintritts keine bzw. nur leichte, reversible Folgen für beteiligte Personen. Kein akuter Handlungsbedarf. 
 Schutzmaßnahme  Wirksamkeit Umsetzung bis Umsetzung am Wirksamkeitskontrolle am Verantwortlich 
Vibrationsschutz u.a.: vibrationsarme 
Konstruktion, Schwingungsisolierung, 
Reduzierung Expositionszeit, 
Vibrationsschutzhandschuhe 
 
 
T  03.05.2021    
 
 
Mechanische Gefährdung 
Gefährliche Oberflächen Risiko Restrisiko

Ausrutschen auf glatten, veralgten Oberflächen. 
Kontakt mit aufgesammelten Materialien- Gefährlichen Unrat, 
wie Glas, Spritzen etc. mit hoher Ansteckungsgefahr bei 
Verletzungen, Schnittwunden, Stichwunden. Es besteht die 
Gefahr von pathogenen Keimen wie Bakterien, Viren und Pilze 
etc. escheria coli, Pseudomonas aeruginosa, Legionellen, 
Salmonellen, Campylobacter, Clostridien 
 
 5,00  5,00 
 Ereignis kann in einigen Fällen eintreten (z. B. 1-2 mal pro Jahr). 
Im Fall des Eintritts können mittlere bis schwere irreversible Verletzungen bis zum Tod auftreten. Akuter Handlungsbedarf ist gegeben. Entgegenwirken der Gefährdung 
durch geeignete Schutzmaßnahmen ist dringendst empfohlen. 
 Schutzmaßnahme  Wirksamkeit Umsetzung bis Umsetzung am Wirksamkeitskontrolle am Verantwortlich 
Schutzhandschuhe bei Bedarf (z.B. 
chemikalienbeständig) 
 
 
P  03.05.2021    
Die persönliche Schutzausrüstung 
(Schutzkleidung, Handschuhe, Schutzschuhe) ist 
zu tragen 
 
 
P  03.05.2021    
Festes, geschlossenes und trittsicheres 
Schuhwerk/chemikalienbeständige Schutzschuhe  
 
 
P  03.05.2021    
Sicherheitsschuhe, Schutzstufe mind. S3 
 
 
P  03.05.2021    
Als persönliche Schutzausrüstung müssen 
Schutzschuhe und Schutzhandschuhe getragen 
werden. 
 
 
P  03.05.2021    
Tragen von Schutzhandschuhen bei Erfordernis 
 
 
P  03.05.2021    
 
Transport oder mobile Arbeitsmittel Risiko Restrisiko

4,00  4,00 
 Ereignis kann häufig eintreten  (z. B. einmal pro Monat). 
Im Fall des Eintritts nur leichte, reversible Folgen für beteiligte Personen. Handlungsbedarf ist gegeben. Entgegenwirken der Gefährdung durch geeignete 
Schutzmaßnahmen ist empfohlen. 
 Schutzmaßnahme  Wirksamkeit Umsetzung bis Umsetzung am Wirksamkeitskontrolle am Verantwortlich 
Totmannschaltung für Mitgänger-Maschinen 
 
 
T  03.05.2021    
Andrückschutzeinrichtung für 
Rückwärtsfahrt/Einweiser bei Rückwärtsfahrten 
 
 
T  03.05.2021    
Sicherung der Arbeitsstellen gegenüber dem 
öffentlichen Verkehr(Verkehrszeichen, 
Absperrgeräte, Warneinrichtungen, 
Schutzeinrichtungen) 
 
 
T  03.05.2021    
Geeignete Transportmittel und -hilfsmittel; 
technisch geprüftes Kraftfahrzeug (HU, AU) 
 
 
T  03.05.2021    
Warnkleidung/Warnweste 
 
 
P  03.05.2021    
Öffentliche Transportwege festlegen 
(Lichtraumprofil/Durchfahrhöhen), ebene 
Baustellentransportwege 
 
 
O  03.05.2021    
 
Kontrolliert bewegte ungeschützte Teile Risiko Restrisiko 
 
 
 
 3,00  3,00 
 Ereignis kann in einigen Fällen eintreten (z. B. 1-2 mal pro Jahr).

Im Fall des Eintritts nur leichte, reversible Folgen für beteiligte Personen. Handlungsbedarf ist gegeben. Entgegenwirken der Gefährdung durch geeignete 
Schutzmaßnahmen ist empfohlen. 
 Schutzmaßnahme  Wirksamkeit Umsetzung bis Umsetzung am Wirksamkeitskontrolle am Verantwortlich 
Sicherungen gegen unbeabsichtigte 
Bewegungen/Absicherung der Maschinen gegen 
Abrollen, Abrutschen, unbefugtes Ingangsetzen 
 
 
T  03.05.2021    
Sicherheitsabstände zwischen beweglichen 
Bauteilen der Arbeitsmittel und festen oder 
beweglichen Teilen in ihrer Umgebung 
 
 
T  03.05.2021    
Befehlseinrichtungen (deutlich sichtbar, 
identifizierbar, außerhalb der Gefahrenzone 
angeordnet) 
 
 
T  03.05.2021    
Reduzierung von gefahrbringenden 
Geschwindigkeiten 
 
 
T  03.05.2021    
Sicherer Bedienstand (mit Einsicht in 
Gefahrenbereiche des Arbeitsmittels) 
 
 
T  03.05.2021    
Nur sichere, geeignete Arbeitsmittel (u.a. 
Reinigungsmaschinen)  
 
 
T  03.05.2021    
Sicherheitseinrichtungen, Not-Aus-Schalter und 
selbsttätig rückstellende Stellteile 
 
 
T  03.05.2021    
Feststehende trennende Schutzeinrichtungen 
(Verkleidungen, Verdeckungen)  
 
 
T  03.05.2021    
Überprüfung auf Mängel vor der Benutzung 
 
 
O  03.05.2021    
Änderungs-, Instandsetzungs- und 
Wartungsarbeiten nur bei Stillstand des 
Arbeitsmittels 
 
 
O  03.05.2021

Verkehrswege nicht mit Gegenständen 
verstellen; hineinragende Gegenstände 
beseitigen 
 
 
O  03.05.2021    
Vor Inbetriebnahme Schutzvorrichtungen auf 
Funktionsfähigkeit testen 
 
 
O  03.05.2021    
 
Unkontrolliert bewegte, herabfallende, umstürzende Teile Risiko Restrisiko 
 
 
Herabfallende nicht gesicherte oder unkontrollierte Teile z.B. 
Montagewerkzeug, Unrat, Bauschutt usw. 
 4,00  4,00 
 Ereignis kann in einigen Fällen eintreten (z. B. 1-2 mal pro Jahr). 
Im Fall des Eintritts nur leichte, reversible Folgen für beteiligte Personen. Handlungsbedarf ist gegeben. Entgegenwirken der Gefährdung durch geeignete 
Schutzmaßnahmen ist dringend empfohlen. 
 Schutzmaßnahme  Wirksamkeit Umsetzung bis Umsetzung am Wirksamkeitskontrolle am Verantwortlich 
Ausreichend große und tragfähige Standflächen 
 
 
T  03.05.2021    
Sicherungsmöglichkeiten gegen unbeabsichtigtes 
Einschalten 
 
 
T  03.05.2021    
Auffangeinrichtungen (Schutznetz) 
 
 
T  03.05.2021    
Sicherung der Arbeitsstellen gegenüber dem 
öffentlichen Verkehr(Verkehrszeichen, 
Absperrgeräte, Warneinrichtungen, 
Schutzeinrichtungen) 
 
 
T  03.05.2021    
Gesichtsschutzschild/Schutzbrille 
 
 
P  03.05.2021    
Kopfschutz/Industrieschutzhelm 
 
 
P  03.05.2021    
Absicherung gegenüber öffentlichem Verkehr 
 
 
O  03.05.2021

Auf Ordnung und Sauberkeit achten 
 
 
O  03.05.2021    
Kennzeichnung/Absperrung der Gefahrenstellen 
 
 
O  03.05.2021    
 
Absturz Risiko Restrisiko 
 
 
In den offenen Schacht durch ausrutschen, stolpern, 
umknicken etc. 
 4,00  4,00 
 Ereignis kann vereinzelt eintreten (max. 1x/Jahr). 
Im Fall des Eintritts können mittlere bis schwere, irreversible Verletzungen auftreten. Handlungsbedarf ist gegeben. Entgegenwirken der Gefährdung durch geeignete 
Schutzmaßnahmen ist dringend empfohlen. 
 Schutzmaßnahme  Wirksamkeit Umsetzung bis Umsetzung am Wirksamkeitskontrolle am Verantwortlich 
Absturzsicherung (Seitenschutz) 
 
 
T  03.05.2021    
Geeignete Zugangsmöglichkeit durch Leitern, 
Treppen, Übergänge 
 
 
T  03.05.2021    
Abdeckungen/Umwehrungen für Schacht-
/Kanalöffnungen 
 
 
T  03.05.2021    
Sichere Leitern, Tritte mit CE-/GS-Zeichen 
 
 
T  03.05.2021    
Absturzsicherungen (Podeste, ortsfeste 
Arbeitsbühnen, fahrbare Gerüste) 
 
 
T  03.05.2021    
Absturzsicherungen bei Arbeiten vom Rand 
entleerter Becken (tiefer als 2 m)  
 
 
T  03.05.2021    
Absturzsicherungen (Sicherheitsgeschirr) bei 
Arbeiten in der Nähe einer Absturzkante 
 
 
P  03.05.2021    
Beseitigen von Hindernissen und/oder 
Verschmutzungen 
O  03.05.2021

Arbeitsstellensicherung gemäß 
verkehrsrechtlicher Anordnung (ggf. mit 
Verkehrszeichenplan)  
 
 
O  03.05.2021    
Bei Publikumsverkehr Verkehrswege von den 
Arbeitsbereichen trennen; Warnschilder 
aufstellen  
 
 
O  03.05.2021    
Einsatzbedingungen für Leitern berücksichtigen 
(bis 7 m als kurzfristige Arbeitsstelle, bis 5 m als 
Verkehrsweg) 
 
 
O  03.05.2021    
Verkehrsrechtliche Anordnung für Arbeiten im 
öffentlichen Verkehrsraum 
 
 
O  03.05.2021    
 
Verletzungen durch Quetschen oder Einklemmen Risiko Restrisiko 
 
 
 
 3,00  3,00 
 Ereignis kann in einigen Fällen eintreten (z. B. 1-2 mal pro Jahr). 
Im Fall des Eintritts nur leichte, reversible Folgen für beteiligte Personen. Handlungsbedarf ist gegeben. Entgegenwirken der Gefährdung durch geeignete 
Schutzmaßnahmen ist empfohlen. 
 Schutzmaßnahme  Wirksamkeit Umsetzung bis Umsetzung am Wirksamkeitskontrolle am Verantwortlich 
Als persönliche Schutzausrüstung müssen 
Schutzschuhe und Schutzhandschuhe getragen 
werden. 
 
 
P  03.05.2021    
Regelmäßige Wartung und Reinigung der 
Öffnungschlitze 
 
 
O  03.05.2021    
Geeignetes  / vom Hersteller empfohlenes 
Werkzeug zum Öffnen von Luken, Schächten, 
Schränken, Maschinen, Geräte usw. benutzen 
 
 
O  03.05.2021

Sturz, Ausrutschen, Stolpern, Umknicken Risiko Restrisiko 
 
 
Auf der Schachtluke, am Schachteingang, durch hochstehende 
Kanten, glatter Oberfläche usw. 
 4,00  4,00 
 Ereignis kann häufig eintreten  (z. B. einmal pro Monat). 
Im Fall des Eintritts nur leichte, reversible Folgen für beteiligte Personen. Handlungsbedarf ist gegeben. Entgegenwirken der Gefährdung durch geeignete 
Schutzmaßnahmen ist empfohlen. 
 Schutzmaßnahme  Wirksamkeit Umsetzung bis Umsetzung am Wirksamkeitskontrolle am Verantwortlich 
Trittsichere Stufen/Tritte (z.B. Warzenblech, 
Roste) 
 
 
T  03.05.2021    
Haltestangen und -griffe 
 
 
T  03.05.2021    
Einsatzbedingungen für Leitern berücksichtigen 
(bis 7 m als kurzfristige Arbeitsstelle, bis 5 m als 
Verkehrsweg) 
 
 
O  03.05.2021    
Beseitigen von Hindernissen und/oder 
Verschmutzungen 
 
 
O  03.05.2021    
Verkehrsrechtliche Anordnung für Arbeiten im 
öffentlichen Verkehrsraum 
 
 
O  03.05.2021    
Arbeitsstellensicherung gemäß 
verkehrsrechtlicher Anordnung (ggf. mit 
Verkehrszeichenplan) 
 
 
O  03.05.2021    
Bei Publikumsverkehr Verkehrswege von den 
Arbeitsbereichen trennen; Warnschilder 
aufstellen 
 
 
O  03.05.2021    
Kennzeichnung der Arbeitsbereiche mit: 
„Rutschgefahr“  
 
 
O  03.05.2021

Absturz bei Kontrollen an Anlagenteilen z.B. Windanemometer 
auf Mast 
Risiko Restrisiko 
 
 
 
 4,00  4,00 
 Ereignis kann vereinzelt eintreten (max. 1x/Jahr). 
Im Fall des Eintritts können mittlere bis schwere, irreversible Verletzungen auftreten. Handlungsbedarf ist gegeben. Entgegenwirken der Gefährdung durch geeignete 
Schutzmaßnahmen ist dringend empfohlen. 
 Schutzmaßnahme  Wirksamkeit Umsetzung bis Umsetzung am Wirksamkeitskontrolle am Verantwortlich 
Absturzsicherungen (ortsfeste Arbeitsbühnen, 
fahrbare Gerüste, Leitern, persönliche 
Schutzausrüstungen gegen Absturz) 
 
 
T  03.05.2021    
Absicherung gegenüber öffentlichem Verkehr 
 
 
O  03.05.2021    
 
 
Elektrische Gefährdung 
Statische Elektrizität  Risiko Restrisiko 
 
 
 
 2,00  2,00 
 Ereignis kann in einigen Fällen eintreten (z.B. 1-2 mal pro Jahr). 
Im Fall des Eintritts keine bzw. nur leichte, reversible Folgen für beteiligte Personen. Kein akuter Handlungsbedarf. 
 Schutzmaßnahme  Wirksamkeit Umsetzung bis Umsetzung am Wirksamkeitskontrolle am Verantwortlich 
Ableitfähige Kleidung oder Textilien verwenden 
 
 
P  03.05.2021    
 
Elektrischer Schlag Risiko Restrisiko 
 
 
 
 4,00  4,00

Ereignis kann vereinzelt eintreten (max. 1x/Jahr). 
Im Fall des Eintritts können mittlere bis schwere, irreversible Verletzungen auftreten. Handlungsbedarf ist gegeben. Entgegenwirken der Gefährdung durch geeignete 
Schutzmaßnahmen ist dringend empfohlen. 
 Schutzmaßnahme  Wirksamkeit Umsetzung bis Umsetzung am Wirksamkeitskontrolle am Verantwortlich 
(Netzunabhängige) Stromversorgungsanlage 
(Baustromverteiler) 
 
 
T  03.05.2021    
Schutz erdverlegter Leitungen (Ortung, 
Kennzeichnung, Befestigung) 
 
 
T  03.05.2021    
Schutz gegen direktes oder indirektes Berühren 
spannungführender Teile 
 
 
T  03.05.2021    
Regelmäßige Prüfung ortsfester und nicht 
ortsfester Arbeitsmittel/Einrichtungen 
 
 
O  03.05.2021    
Zusätzliche Schutzmaßnahmen bei Arbeiten in 
der Nähe elektrischer Freileitungen 
 
 
O  03.05.2021    
 
 
Chemische Gefährdung 
Physikal.-chemische Gefährdungen (unkontroll. chem. 
Reaktionen) beim Abfüllen / Verwendung  von Chemischen 
Wasseraufbereitungsmitteln 
Risiko Restrisiko 
 
 
 
 4,00  4,00 
 Ereignis kann vereinzelt eintreten (max. 1x/Jahr). 
Im Fall des Eintritts können mittlere bis schwere, irreversible Verletzungen auftreten. Handlungsbedarf ist gegeben. Entgegenwirken der Gefährdung durch geeignete 
Schutzmaßnahmen ist dringend empfohlen. 
 Schutzmaßnahme  Wirksamkeit Umsetzung bis Umsetzung am Wirksamkeitskontrolle am Verantwortlich 
Bauliche Abtrennung der Arbeitsbereiche 
(gegenüber anderen Arbeitsbereichen oder 
Umwelt) 
 
 
T  03.05.2021

Besondere Arbeitsbereiche 
(Sicherheitswerkbank, Isolierraum o.a. 
gesonderte Bereiche) 
 
 
T  03.05.2021    
Überwachung von laufenden 
Versuchen/besonders abgesicherte Räume 
(Nacht-Laboratorien) 
 
 
O  03.05.2021    
 
Unzureichende Kennzeichnung von chem. Mitteln Risiko Restrisiko 
 
 
 
 4,00  4,00 
 Ereignis kann vereinzelt eintreten (max. 1x/Jahr). 
Im Fall des Eintritts können mittlere bis schwere, irreversible Verletzungen auftreten. Handlungsbedarf ist gegeben. Entgegenwirken der Gefährdung durch geeignete 
Schutzmaßnahmen ist dringend empfohlen. 
 Schutzmaßnahme  Wirksamkeit Umsetzung bis Umsetzung am Wirksamkeitskontrolle am Verantwortlich 
Sicherheits- und 
Gesundheitsschutzkennzeichnung (einschließlich 
Apparaturen, Rohrleitungen) 
 
 
T  03.05.2021    
Kennzeichnung im Gefahrstofflager 
 
 
O  03.05.2021    
 
Hautkontakt (Feststoffe, Flüssigkeiten, Feuchtarbeit) Risiko Restrisiko 
 
 
 
 4,00  4,00 
 Ereignis kann in einigen Fällen eintreten (z. B. 1-2 mal pro Jahr). 
Im Fall des Eintritts nur leichte, reversible Folgen für beteiligte Personen. Handlungsbedarf ist gegeben. Entgegenwirken der Gefährdung durch geeignete 
Schutzmaßnahmen ist dringend empfohlen. 
 Schutzmaßnahme  Wirksamkeit Umsetzung bis Umsetzung am Wirksamkeitskontrolle am Verantwortlich 
Sichere Aufbewahrung oder Lagerung von 
Gefahrstoffen (Verhinderung von Miss- oder 
Fehlgebrauch)  
T  03.05.2021

Als persönliche Schutzausrüstung müssen 
Schutzschuhe und Schutzhandschuhe getragen 
werden. 
 
 
P  03.05.2021    
Augenschutz: 
Gesichtsschutz/Schutzschirm/Schutzbrille/Arbeitsbrille 
mit UV-Filter  
 
 
P  03.05.2021    
Hautschutz: Hautschutz-/Hautreinigungs-
/Hautpflegemittel 
 
 
P  03.05.2021    
Bei Nassreinigung ggf. wasserdichte 
Schutzkleidung, z.B. Handschuhe, Schürze, Anzug, 
Stiefel, Gesichtsschutz 
 
 
P  03.05.2021    
Körperschutz: Schutzkleidung/flüssigkeitsdichte 
Schürzen/Jacke, Hose und Kopfbedeckung 
 
 
P  03.05.2021    
Aufsichtsführender vor Ort; Einsatz von 
Sicherungsposten 
 
 
O  03.05.2021    
Getrennte Aufbewahrung von Arbeits- und 
Straßenkleidung (bei Verunreinigung der 
Kleidung)  
 
 
O  03.05.2021    
 
 
Biologische Gefährdung 
Infektionsgefährdung durch pathogene Mikroorganismen Risiko Restrisiko 
 
 
Gefährlichen Unrat, wie Glas, Spritzen etc. mit hoher 
Ansteckungsgefahr bei Verletzungen. Im Umlaufwasser 
besteht die Gefahr von pathogenen Keimen wie Bakterien, 
 4,00  4,00

Viren und Pilze etc. escheria coli, Pseudomonas aeruginosa, 
Legionellen, Salmonellen, Campylobacter, Clostridien 
 Ereignis kann in einigen Fällen eintreten (z. B. 1-2 mal pro Jahr). 
Im Fall des Eintritts nur leichte, reversible Folgen für beteiligte Personen. Handlungsbedarf ist gegeben. Entgegenwirken der Gefährdung durch geeignete 
Schutzmaßnahmen ist dringend empfohlen. 
 Schutzmaßnahme  Wirksamkeit Umsetzung bis Umsetzung am Wirksamkeitskontrolle am Verantwortlich 
Als persönliche Schutzausrüstung müssen 
Schutzschuhe und Schutzhandschuhe getragen 
werden. 
 
 
P  03.05.2021    
Bei Nassreinigung ggf. wasserdichte 
Schutzkleidung, z.B. Handschuhe, Schürze, Anzug, 
Stiefel, Gesichtsschutz 
 
 
P  03.05.2021    
Planung und Vorbereitung des Reinigungs-
/Desinfektionsverfahrens 
 
 
O  03.05.2021    
Immunisierung/Schutzimpfung 
 
 
O  03.05.2021    
Erstellung eines Hygieneplans 
 
 
O  03.05.2021    
Beim Entleeren der Schächte nicht hineingreifen 
 
 
O  03.05.2021    
Behältnisse ausschütten bzw. mit der Einwegtüte 
entnehmen 
 
 
O  03.05.2021    
Angemessene Hygienemaßnahmen (Reinigung, 
Sauberkeit, Waschgelegenheit, Pausenraum)  
 
 
O  03.05.2021    
 
 
Belastung durch Arbeitsumgebung 
Unzureichende Kennzeichnung Risiko Restrisiko 
  
  2,00  2,00 
 Ereignis kann in einigen Fällen eintreten (z.B. 1-2 mal pro Jahr). 
Im Fall des Eintritts keine bzw. nur leichte, reversible Folgen für beteiligte Personen. Kein akuter Handlungsbedarf. 
 Schutzmaßnahme  Wirksamkeit Umsetzung bis Umsetzung am Wirksamkeitskontrolle am Verantwortlich

Geeignete Warneinrichtungen, Kontrollanzeigen, 
Sicherheitskennzeichnungen (leicht 
wahrnehmbar) 
 
 
T  03.05.2021    
 
Klima (Temperatur, Feuchte, Luft-geschwindigkeit, 
Wärmestrahlung) 
Risiko Restrisiko 
  
  3,00  3,00 
 Ereignis kann häufig eintreten (z. B. einmal pro Monat). 
Im Fall des Eintritts nur leichte, reversible Folgen für beteiligte Personen. Handlungsbedarf ist gegeben. Entgegenwirken der Gefährdung durch geeignete 
Schutzmaßnahmen ist empfohlen. 
 Schutzmaßnahme  Wirksamkeit Umsetzung bis Umsetzung am Wirksamkeitskontrolle am Verantwortlich 
Lüftungsanlagen/Absaugung 
gesundheitsschädlicher Stoffe 
 
 
T  03.05.2021    
Bei Nassreinigung ggf. wasserdichte 
Schutzkleidung, z.B. Handschuhe, Schürze, Anzug, 
Stiefel, Gesichtsschutz 
 
 
P  03.05.2021    
Als persönliche Schutzausrüstung müssen 
Schutzschuhe und Schutzhandschuhe getragen 
werden.  
 
 
P  03.05.2021    
Wetterschutzkleidung bei Erfordernis 
 
 
P  03.05.2021    
Baumaßnahmen (Wetterschutz, Zelt, Isolierung) 
 
 
O  03.05.2021    
Eignung von Arbeitsmitteln für verschiedene 
Witterungsverhältnisse (im Freien)  
 
 
O  03.05.2021    
 
Unzureichende Bewegungsfläche, ungünstige Anordnungen Risiko Restrisiko 
  
  3,00  3,00 
 Ereignis kann häufig eintreten (z. B. einmal pro Monat). 
Im Fall des Eintritts nur leichte, reversible Folgen für beteiligte Personen. Handlungsbedarf ist gegeben. Entgegenwirken der Gefährdung durch geeignete 
Schutzmaßnahmen ist empfohlen. 
 Schutzmaßnahme  Wirksamkeit Umsetzung bis Umsetzung am Wirksamkeitskontrolle am Verantwortlich

Datum    
Ersterstellung:  
Überarbeitung:  
Wirksamkeitskontrolle:  
Nächste Überprüfung:  Unternehmer / Bevollmächtigter* Sicherheitsfachkraft Mitarbeiter / Betriebsrat 
  * Das Dokument erhält erst durch die Unterschrift des Unternehmers/Bevollmächtigten seine Gültigkeit 
Einstellbare Maschinenführersitze (bedarfsweise 
nachrüsten) 
 
 
T  03.05.2021    
Ausreichende Arbeitsraumbreiten und 0,60 m 
breiter Schutzstreifen 
 
 
T  03.05.2021    
Ausgleichsübungen 
 
 
P  03.05.2021

1.1. Lamberti_Kurzbeschreibung

19074 Zeichen

Projektkurzbeschreibung 
Phase 2 & Phase 3 
 
Objekt:    Stadt Münster 
Maßnahmenprogramm Sanierung von Brunnenanlagen 
/ architektonische Wasserspiele 
Wassertechnische Anlage: 
Lambertibrunnen 
 
Datum Doku:   Dienstag, 08.März 2022 
 
AG / Bauherr / Betreiber:  Stadt Münster 
Amt für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit 
Gebäude 14  
     Albersloher Weg 450  
     48167 Münster  
 
     Frau Workert 
     Tel.: 0049 251 492-6866 
     workert@stadt-muenster.de 
www.stadt-muenster.de/umwelt 
 
 
Planer:     IBJO Ingenieurbüro Oehlschläger 
     Jeannine Oehlschläger 
     Diplom Bauingenieurin 
     Am Campus 25 
     18182 Bentwisch 
     Tel : 0049 172 3824884 
     www.ib-jo.de 
ibjo@live.de

| KURZPROJEKTBESCHREIBUNG 
Inhaltsverzeichnis 
Ingenieurbüro Jeannine Oehlschläger 
ibjo@live.de     •     www.ib-jo.de 
Seite 1 
Inhaltsverzeichnis   
Inhaltsverzeichnis ........................................................................................................... 1 
1. 1.09_Lambertibrunnen ......................................................................................... 2 
1.1 Standort, bauliche und technische Ausstattung ..................................................................... 2 
1.1.1 Abbildung wassertechnische Anlage und Standort - Google Maps ................................ 2 
1.1.2 Bauliche Beschreibung und Technische Ausstattung ...................................................... 2 
1.1.3 Maßnahmen für Sanierung und Verbesserung und Gefährdungsbeurteilung ................. 4 
1.1.3.1 Maßnahmen für Sanierung und Verbesserung für die Anlage im Bestand_STEP1 ................. 4 
1.1.3.2 Kurzbeschreibung für ein umfassendes Sanierungskonzept für den Umbau der 
wassertechnischen Anlage _STEP2 ......................................................................................................... 5 
1.1.3.3 Kosten für den Umbau der Anlage gem. STEP2 .................................................................... 6 
1.1.3.4 Gefährdungsbeurteilung für die wassertechnische Anlage im Bestand .................................. 6 
Gefährdungsbeurteilung für die wassertechnische Anlage im Bestand .............................................. 7 
1.1.4 Wartungs- und Instandhaltungsleistungen des bestehenden wassertechnischen 
Systems nach STEP 1 ..................................................................................................................... 7 
2. Anlagenverzeichnis ................................................................................................ 9 
3. Abbildungsverzeichnis ......................................................................................... 10 
4. Verfasser/Autor ................................................................................................... 11

| KURZPROJEKTBESCHREIBUNG 
1.09_Lambertibrunnen 
Ingenieurbüro Jeannine Oehlschläger 
ibjo@live.de     •     www.ib-jo.de 
Seite 2 
1. 1.09_Lambertibrunnen 
1.1 Standort, bauliche und technische Ausstattung 
1.1.1 Abbildung wassertechnische Anlage und Standort - Google Maps 
 
Abb. 1 Anlage Lambertibrunnen Koordinaten - 51°57'45.7"N 7°37'44.5"E 
Die wassertechnische Anlage befindet sich in der Stadtmitte auf dem Lambertikirchplatz in Münster. 
Google Maps Koordinaten: Koordinaten 51°57'45.7"N 7°37'44.5"E 
 
Die Anlage ist der Öffentlichkeit zugänglich und begehbar  und teilweise befahrbar. 
1.1.2 Bauliche Beschreibung und Technische Ausstattung 
Gem. Anlage 1.09.01 technisches Bestandsdatenblatt sind alle vorhanden baulichen und technischen 
Baugruppen tabellarisch aufgeführt und die einzelnen Baugruppen im Zustand, wenn möglich, bewertet. 
Gem. Anlage 1.09.02  ist das wassertechnische System mittels Strangschema abgebildet. 
Gem. Anlage 1.09.BD wird der Bestand (August 2021) der Anlage in einer Bilderdokumentation dargestellt.

| KURZPROJEKTBESCHREIBUNG 
1.09_Lambertibrunnen 
Ingenieurbüro Jeannine Oehlschläger 
ibjo@live.de     •     www.ib-jo.de 
Seite 3 
Die Anlage ist nicht funktionstüchtig und außer Betrieb. 
Die wassertechnische Anlage besteht ausfolgenden Komponenten: 
1. 1 Stück Unterflurbauwerk mit 3 Kammern 
2. 2 Kammern - getrennt durch Tauchwand aus Stahl ; 1. Kammer=Einlaufbereich | 2. Kammer = 
Pumpenschacht ; 2 Stück Überlaufarmaturen (kombinierter Überlauf mit "Ablaßstöpsel) in beiden 
Kammern und Ablaufstopfen – Anschluss an den Kanal DN150 , Frischwassernachspeisung mittels 
Schwimmerschalter, nass aufgestellter Umwälzpumpe, Frischwassernachspeisung 
3. Installationsschacht mit Hebeanlage, Trinkwasserinstallation einschl. Wasserzählerarmatur und 
Durchführung der Druckrohrleitung zum Brunnenbecken zu den Ausläufen 
4. runder Brunnen mit innenliegender Schale und unteren Becken und Brunnenkunst in der oberen 
Schale; Brunnenbecken mit gesamt 18 Stück Auslaufdüsen 
6 Stück Ausläufe Sockel Brunnenkunst "Münsterländische Familie" oben 
6 Stück Auslaufschalen mit Druckleitungsanschluss (früher Fische montiert) - Bogenstrahlen 
6 Stück Auslaufdüsen im unteren Becken als Quellsprudler 
Das Wasser wird von der nass aufgestellten Pumpe im Reservoir angesaugt und über eine Druckrohrleitung, 
welche durch den Installationsschacht geführt wird zu der Auslaufdüse im Brunnenbecken gepumpt. 
Die Verteilung erfolgt vermutlich unter dem Brunnenbecken / Mittelsäule. 
Das Wasser läuft aus den 6 Stück Auslaufdüsen am oberen Sockel der Brunnenkunst in das 1 Becken. Dann 
über die 6 Stück Auslaufschalen das oberen Becken in das untere große Becken. Hier befinden sich in den 
Auslaufschalen ebenfalls 6 Stück Auslaufdüsen. 
Das Wasser läuft dann über die umlaufende Überlaufkante (Länge ca. 20m) in die umlaufende Pflasterinne 
mit 6 Stück Rückläufen. 
Die Rücklaufschächte sind an Rücklaufleitungen angeschlossen, die zu einer gemeinsamen Rücklaufleitung 
zusammengeführt werden. Das Umlaufwasser wird dann in das Reservoir zurückgeführt. 
Die Brunnenanlage wird im Umlaufsystem betrieben. 
Das Reservoir wird mittels Schwimmerventils mit Frischwasser nachgespeist. 
Die Schalt- und Steueranlage befindet sich hinter einer Tür in einer Entfernung von ca. 20 m. 
Hier befindet sich der Zählerplatz für die Stromversorgung. 
Eine Wiederholungsprüfung der elektrischen Anlage gem. DIN VDE 0105 Teil 1001 in Anlehnung an die 
Unfallverhütungsvorschrift "DGUV V3 Elektrische Anlage und Betriebsmittel" §5, Absatz1 wurde für das Jahr 
2021 nicht ausgeführt.  
                                                      
1 DIN VDE 0105-100:2015-10; VDE 0105-100:2015-10_Betrieb von elektrischen Anlagen - Teil 100: Allgemeine Festlegungen

| KURZPROJEKTBESCHREIBUNG 
1.09_Lambertibrunnen 
Ingenieurbüro Jeannine Oehlschläger 
ibjo@live.de     •     www.ib-jo.de 
Seite 4 
Die Prüfung von ortsveränderlichen Geräten gem. DIN VDE 0701/07022 unter Berücksichtigung der DGUV 
Vorschrift 3 (Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung) wurde für das Jahr 2021nicht ausgeführt.  
Die Anlage entspricht nicht den Anforderungen der Trinkwasserinstallation gem. DIN EN 17173 und DIN 
1988-100. 
1.1.3 Maßnahmen für Sanierung und Verbesserung und Gefährdungsbeurteilung 
1.1.3.1 Maßnahmen für Sanierung und Verbesserung für die Anlage im Bestand_STEP1 
Gem. Anlage 1.09.09 werden die einzelnen Baugruppen aufgeführt und auf Grund der zuvor erstellten 
Bewertung die Maßnahmen für den STEP1 erstellt. 
Für die Wiederinbetriebnahme der wassertechnischen Anlage werden folgende Maßnahmen dringend 
empfohlen: 
1. Die Umrüstung der Trinkwasserinstallation gem. DIN EN 1717 und DIN 1988-100 als freien 
Auslauf. vgl. Anlage BS.01.6 Hinweise Frischwassernachspeisung von Brunnenanlagen aus dem 
Trinkwassersystem gem. DIN EN 1717 und DIN 1988 
2. Umbau zur automatische Frischwassernachspeisung einschl. Anpassung der Schalt- und Steueranlage 
und Einbau von Wasserstandssensoren auch für den Trockenlaufschutz der Umwälzpumpe 
3. Grobschmutzfang im Rücklaufsystem nachrüsten 
4. Bodenabläufe prüfen 
5. Entwässerungsleitungen, Rücklaufleitungen mittels Kamerabefahrung prüfen 
6. Verstopften Ablauf im unteren Becken freimachen ggf. sanieren 
7. Die jährliche Wiederholungsprüfung von elektrischen Anlagen gem. DIN VDE 0105 Teil 100 und 
ortsveränderlichen Geräten gem. DIN VDE 0701/0702 
8. Die Prüfung von ortsveränderlichen Geräten gem. DIN VDE 0701/07024 unter Berücksichtigung der 
DGUV Vorschrift 3 (Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung) für die Hebeanlage und 
Umwälzpumpe durchführen 
9. Prüfen des vorhandenen Potentialausgleiches 
10. Wasserdichte Klemmung von Geräten im Reservoir 
11. Ausstattung aller elektrischen Anlagenteilen im Reservoir gem. IP68, min jedoch IP67 
                                                      
2 VDI/VDE/DGQ/DKD 2622 Blatt 9.1:2019-05_ Kalibrieren von Messmitteln für elektrische Größen - Prüfgeräte zur Feststellung der elektrischen 
Sicherheit - Elektrische Geräte nach DIN VDE 0701-0702 
3 DIN EN 1717:2011-08_ Schutz des Trinkwassers vor Verunreinigungen in Trinkwasser-Installationen und allgemeine Anforderungen an 
Sicherungseinrichtungen zur Verhütung von Trinkwasserverunreinigungen durch Rückfließen; Deutsche Fassung EN 1717:2000; Technische Regel des 
DVGW 
4 VDI/VDE/DGQ/DKD 2622 Blatt 9.1:2019-05_ Kalibrieren von Messmitteln für elektrische Größen - Prüfgeräte zur Feststellung der elektrischen 
Sicherheit - Elektrische Geräte nach DIN VDE 0701-0702

| KURZPROJEKTBESCHREIBUNG 
1.09_Lambertibrunnen 
Ingenieurbüro Jeannine Oehlschläger 
ibjo@live.de     •     www.ib-jo.de 
Seite 5 
12. Lieferung und Einbau einer Einstiegsleiter und Einstiegshilfe gem. DIN 36205, DIN 18799-16, DGUV 
208-0327, DIN EN ISO 14122-48; DIN EN 143969, DIN 19572:2016-0610, UVV VGB74- Leitern und 
Tritte 
13. Prüfung der Einstiege und Luken insbesondere des Domes 
14. Im gesamten Bereich der Anlage müssen Warnschilder „Kein Trinkwasser“ inkl. Piktogramm 
aufgestellt werden 
15. Weiter müssen Gefährdungsbeurteilung von dem Betreiber für die Wartung & Instandsetzung der 
wassertechnischen Anlage erstellt und ggf. regelmäßig angepasst werden 
 
Die Kosten für diese empfohlenen Maßnahmen zur Verbesserung / Sanierung der wassertechnischen Anlage 
betragen ca. gem. Anlage 1.09.09   16.030,00 € 
1.1.3.2 Kurzbeschreibung für ein umfassendes Sanierungskonzept für den Umbau der 
wassertechnischen Anlage _STEP2 
Für die Sanierung diese Brunnenanlage empfehlen folgendes: 
1. Umbau des kompletten wassertechnischen Systems in ein wassertechnisches System mit 
automatischer Wasseraufbereitung mit einem neuen Unterflurbauwerk- kombiniert mit 
Technikschacht und einem Reservoir, sowie Sanierung der Wasserbecken und Abdichtung der 
umlaufenden Rinne um Wasserverluste des neuen Systems zu vermeiden 
Da es sich bei dieser Brunnenanlage um eine wassertechnische Anlage mit viel „sichtbaren“ Wasser handelt 
ist die Betreibung der Anlage mit einer umfänglichen Wasseraufbereitungstechnik notwendig. Somit wird 
Algenwachstum vermieden und die Wasserhygiene verbessert. Dies ist bei Wasserbecken mit einem 
bestimmten Wasserspiegel notwendig.  
                                                      
5 DIN 3620:1987-04_ Steigleitern für Kleinbauwerke der Wasserversorgung 
6 DIN 18799-1:2019-06_ Ortsfeste Steigleiteranlagen an baulichen Anlagen - Sicherheitstechnische Anforderungen und Prüfungen - Teil 1: Steigleitern 
mit Seitenholmen 
7 DGUV 208-032_ Auswahl und Benutzung von Steigleitern 
8 DIN EN ISO 14122-4:2016-10; Sicherheit von Maschinen - Ortsfeste Zugänge zu maschinellen Anlagen - Teil 4: Ortsfeste Steigleitern (ISO 14122-
4:2016); Deutsche Fassung EN ISO 14122-4:2016 
9 DIN EN 14396:2004-04; Ortsfeste Steigleitern für Schächte; Deutsche Fassung EN 14396:2004 
10 DIN 19572:2016-06_ Haltevorrichtungen zum Einsteigen in begehbare Schächte - Anforderungen, Prüfung

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1.09_Lambertibrunnen 
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Weiter ist das Ziel das historische Wasserbild mit den noch vorhandenen Quellsprudlern im unteren Becken 
wiederherzustellen. 
Abb. 2 Historisches Wasserbild Lambertibrunnen ( Quelle : https://www.sto-ms.de/bildgeschichte/) 
1.1.3.3 Kosten für den Umbau der Anlage gem. STEP2 
Gem. Anlage 1.09.10 werden die einzelnen Sanierungsschritte gem. STEP2 tabellarisch beschrieben. 
Die Kosten für diese Vollsanierung der wassertechnischen Anlage betragen  
ca. gem. Anlage 1.09.10   206.880,00 € 
 
1.1.3.4 Gefährdungsbeurteilung für die wassertechnische Anlage im Bestand 
Allgemeine Informationen zu Gefährdungsbeurteilungen 
Gem. DGUV zu Gefährdungsbeurteilung: 
[Gefährdungsbeurteilung 
Das Arbeitsschutzgesetz verpflichtet den Unternehmer zur Durchführung einer Beurteilung der 
Arbeitsbedingung und in deren Rahmen auch zu einer Beurteilung der Gefährdungen. Der Unternehmer 
muss dabei die Gefährdungen der Beschäftigten bei der Arbeit beurteilen, entsprechende Maßnahmen 
ableiten, diese auf ihre Wirksamkeit kontrollieren und ggf. anpassen, und den Prozess der

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1.09_Lambertibrunnen 
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Gefährdungsbeurteilung sowie die Ergebnisse angemessen dokumentieren. Die Gefährdungsbeurteilung 
wird damit zur Grundlage allen betrieblichen Handelns in Sachen Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit.] 
 
Die Vorlage muss von dem Betreiber in Bezug auf die Gefährdungen und deren Schutzmaßnahmen geprüft, 
sowie deren Wirksamkeit, Termine zur Umsetzung der Schutzmaßnahmen und Verantwortlichkeiten 
ergänzt werden. 
Gefährdungsbeurteilung für die wassertechnische Anlage im Bestand 
Gem. Anlage 1.09.12 wurde eine Vorlage einer Gefährdungsbeurteilung für den Betreiber erstellt. 
 
1.1.4 Wartungs- und Instandhaltungsleistungen des bestehenden wassertechnischen Systems nach 
STEP 1 
Gem. Anlage 1.09.11 werden Wartungs- und Instandhaltungsmaßnahmen, deren Wartungsintervalle in 
Bezug auf die einzelnen Baugruppen empfohlen und tabellarisch dargestellt. 
Grundlage ist die DIN 31051 für die Wartung und Instandhaltung. 
Ein Wartungsplan umfasst folgende Kontrollen: 
- tägliche Kontrolle 
- wöchentliche Kontrollen 
- monatliche Kontrolle 
- ½ jährliche Kontrollen 
- jährliche Kontrollen 
Inspektionen: 
- Inbetriebnahme 
- Außerbetriebsetzung 
- Grundreinigung je nach Bedarf und Verschmutzung 
 
Ein umfänglicher zu erstellender Wartungsplan beinhaltet u.a. die Angaben über Termine, Ausführung der 
Maßnahmen und zu beachtende Merkmalswerte. Weiter wird die Vorbereitung der Durchführung, die 
Vorwegmaßnahmen wie Arbeitsplatzausrüstung, die Schutz- und Sicherheitseinrichtungen, die Durchführung 
(Kontrolle, Reinigung, Einstellen-Justieren), die Funktionsprüfung und die Rückmeldung erfasst. In z.B. 
Arbeitskarten ist auf die erforderlichen Bedienanleitungen und Sicherheitsdatenblätter der jeweiligen 
Maschinen und Geräte, sowie Chemikalien zu verweisen, die der Betreiber mit der Dokumentation zur 
Verfügung stellt.

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1.09_Lambertibrunnen 
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Inspektionen sind die großen Hauptuntersuchungen der technischen Anlagen. Dies sind die Inbetriebnahmen 
(Frühjahr) und Außerbetriebsetzungen (Herbst) der technischen Anlagen. Hier werden die 
Wiederholungsprüfungen durchgeführt und ggf. einige Anlagenkomponenten demontiert (Überwinterung) 
gereinigt, konserviert und geprüft. 
 
Es wird empfohlen, die Hauptuntersuchungen, die Inbetriebnahme und Außerbetriebsetzung von externen 
Fachfirmen durchführen zu lassen. 
Um die täglichen, wöchentlichen und monatlichen Kontrollen der wassertechnischen Anlagen 
(Brunnenanlagen) zu gewährleisten, wird ein technischer Mitarbeiterpool, bestehend aus ca. 4-6 
Mitarbeiter*innen der Stadt mit umfänglichen technischen Kenntnissen und Befähigungen im Bereich 
Elektrotechnik, Wassertechnik / Haustechnik, empfohlen. 
Dieses Personal muss / sollte permanent in den Bereichen Elektrotechnik und Wassertechnik / Haustechnik 
weitergebildet werden.

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Anlagenverzeichnis 
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2. Anlagenverzeichnis 
Bereic
h 
Anlage
n No. 
Kurzbezeichnung Anza
hl 
der 
Seite
n 
No. 
Rev. | 
Datum 
Datum Erstellung Maßsta
b 
Plangröße 
[A4/A3/A0
] 
Verfasser 
1.09 Münster | Lamberti-Brunnen  
1.09 KB Kurzbeschreibung der 
wassertechnischen Anlagen: 
11 - 08.03.2022 kein A4 IBJO 
Münster | Lamberti-Brunnen  
1.09 BD Bilderdokumentation 
Bestandsaufnahme 
08.2021_Gesamt 
Anlage Lamberti-Brunnen  
16 - 07.02.2022 kein A4 IBJO 
1.09 .01 Technisches 
Bestandsdatenblatt 
2 - 07.03.2022 kein A4 IBJO 
1.09 .02.1 Strangschema 1 - 08.03.2022 kein A3 IBJO 
1.09 .02.2 Legende Strangschema 1 - 08.03.2022 kein A4 IBJO 
1.09 .03 Lageplan mit Verortung 
Brunnenanlage 
1 - 15.02.2022 kein A3 IBJO 
1.09 .04 Auskunft Leitungspläne_  
1Kanaldaten (SW, RW, MW) 
2Stadtnetze Münster 
(Fernwärme,Gas,Strom, 
Telekom.,Trinkwasser) 
3Telekom 
4Thyssengas 
5Unitymedia 
6Fernwärme 
7Westnetz 
81&1, Versatel 
14 - divers kein divers Stadt MS 
und 
Versorgungs
-träger 
1.09 .05 DB_Flygt 2620.172-
1960004_2765 rpm,2,2 kW 
2 - 
 
kein A4 Flygt 
1.09 .06 Bedienanleitung_Flygt 
2620.172-1960004_2765 
rpm,2,2 kW 
24 - 
 
kein A4 Flygt

| KURZPROJEKTBESCHREIBUNG 
Abbildungsverzeichnis 
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Seite 10 
Bereic
h 
Anlage
n No. 
Kurzbezeichnung Anza
hl 
der 
Seite
n 
No. 
Rev. | 
Datum 
Datum Erstellung Maßsta
b 
Plangröße 
[A4/A3/A0
] 
Verfasser 
1.09 .07 DB_Hebeanlage KEINE 
Angaben! 
 
- 
 
kein A4 
 
1.09 .08 Archivmaterial 
Lambertibrunnen_Zeichnunge
n von 1956 
7 - 1956 /2007 kein A4 Stadt MS 
und 
Versorgungs
-träger 
1.09 .09 Kamerabefahrung 2013 | 
diverses Bildermaterial 
- - 07.05.2013 kein A4 Rörs 
1.09 .10 Erforderliche Maßnahmen für 
die Inbetriebnahme des 
bestehenden 
wassertechnischen 
Systems_STEP 1 
2 - 07.03.2022 kein A4 IBJO 
1.09 .11 Sanierungsmaßnahmen | 
Vollsanierung | Teilsanierung | 
Verbesserung_STEP 2 
2 - 07.03.2022 kein A4 IBJO 
1.09 .12 Wartungs- und 
Instandhaltungsleistungen des 
bestehenden 
wassertechnischen Systems 
nach STEP 1 
2 - 07.03.2022 kein A4 IBJO 
1.09 .13 Dokumentationsunterlagen_V
orlage für den Betreiber - 
Gefährdungsbeurteilung 
Wartung- und Instandhaltung 
59 - 28.02.2022 kein A4 IBJO 
 
3. Abbildungsverzeichnis 
Abb. 1 Anlage Lambertibrunnen Koordinaten - 51°57'45.7"N 7°37'44.5"E ....................................................... 2 
Abb. 2 Historisches Wasserbild Lambertibrunnen ( Quelle : https://www.sto-ms.de/bildgeschichte/) ............ 6

| KURZPROJEKTBESCHREIBUNG 
Verfasser/Autor 
Ingenieurbüro Jeannine Oehlschläger 
ibjo@live.de     •     www.ib-jo.de 
Seite 11 
4. Verfasser/Autor 
 
Autor:   IBJO- Ingenieurbüro Oehlschläger 
Dipl. Bauingenieurin 
Am Campus 25    |     18182 Bentwisch 
Mobil 0049 172 3824884 
ibjo@live.de     |     www.ib-jo.de 
 
Aktualisierung: 
 
Bentwisch, Dienstag, 08.März 2022 
Revision:       
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Stempel                                                   Unterschrift

5. MarktAllee_Kurzbeschreibung

24499 Zeichen

Projektkurzbeschreibung 
Phase 2 & Phase 3 
 
Objekt:    Stadt Münster 
Maßnahmenprogramm Sanierung von Brunnenanlagen 
/ architektonische Wasserspiele 
Wassertechnische Anlage: 
Marktallee Hiltrup 
 
Datum Doku:   Dienstag, 08.März 2022 
 
AG / Bauherr / Betreiber:  Stadt Münster 
Amt für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit 
Gebäude 14  
     Albersloher Weg 450  
     48167 Münster  
 
     Frau Workert 
     Tel.: 0049 251 492-6866 
     workert@stadt-muenster.de 
www.stadt-muenster.de/umwelt 
 
 
Planer:     IBJO Ingenieurbüro Oehlschläger 
     Jeannine Oehlschläger 
     Diplom Bauingenieurin 
     Am Campus 25 
     18182 Bentwisch 
     Tel : 0049 172 3824884 
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| KURZPROJEKTBESCHREIBUNG 
Inhaltsverzeichnis 
Ingenieurbüro Jeannine Oehlschläger 
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Seite 1 
Inhaltsverzeichnis   
Inhaltsverzeichnis ........................................................................................................... 1 
1. 1.04_Marktallee Hiltrup ........................................................................................ 2 
1.1 Standort, bauliche und technische Ausstattung ..................................................................... 2 
1.1.1 Abbildung wassertechnische Anlage und Standort - Google Maps ................................ 2 
1.1.2 Bauliche Beschreibung und Technische Ausstattung ...................................................... 2 
1.1.3 Maßnahmen für Sanierung und Verbesserung und Gefährdungsbeurteilung ................. 4 
1.1.3.1 Maßnahmen für Sanierung und Verbesserung für die Anlage im Bestand_STEP1 ................. 4 
1.1.3.2 Kurzbeschreibung für ein umfassendes Sanierungskonzept für den Umbau der 
wassertechnischen Anlage in ein Niedervolt Umwälzsystem_STEP2 ..................................................... 5 
 Kurzbeschreibung wartungsfreundliches wassertechnisches oberirdisches 
Niedervoltsystem (ONS) ohne automatische Wasseraufbereitung ................................................... 5 
1.1.3.3 Kosten für den Umbau der Anlage gem. STEP2 .................................................................... 8 
1.1.3.4 Gefährdungsbeurteilung für die wassertechnische Anlage im Bestand .................................. 9 
Gefährdungsbeurteilung für die wassertechnische Anlage im Bestand .............................................. 9 
1.1.4 Wartungs- und Instandhaltungsleistungen des bestehenden wassertechnischen 
Systems nach STEP 1 ..................................................................................................................... 9 
2. Anlagenverzeichnis .............................................................................................. 11 
3. Abbildungsverzeichnis ......................................................................................... 12 
4. Verfasser/Autor ................................................................................................... 13

| KURZPROJEKTBESCHREIBUNG 
1.04_Marktallee Hiltrup 
Ingenieurbüro Jeannine Oehlschläger 
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Seite 2 
1. 1.04_Marktallee Hiltrup 
1.1 Standort, bauliche und technische Ausstattung 
1.1.1 Abbildung wassertechnische Anlage und Standort - Google Maps 
 
Abb. 1 Anlage Koordinaten - 51°54'14.1"N 7°38'30.6"E 
Die wassertechnische Anlage befindet sich an der Kreuzung Marktallee und Hohe Geest in Münster. 
Google Maps Koordinaten: Koordinaten 51°54'14.1"N 7°38'30.6"E 
 
Die Anlage ist der Öffentlichkeit zugänglich und begehbar und teilweise befahrbar. 
1.1.2 Bauliche Beschreibung und Technische Ausstattung 
Gem. Anlage 1.04.01  technisches Bestandsdatenblatt sind alle vorhanden baulichen und technischen 
Baugruppen tabellarisch aufgeführt und die einzelnen Baugruppen im Zustand, wenn möglich, bewertet. 
Gem. Anlage 1.04.02.01 und 1.04.02.02 ist das wassertechnische System mittels Strangschema einschl. 
Legende abgebildet. 
Gem. Anlage 1.04.BD wird der Bestand (August 2021) der Anlage in einer Bilderdokumentation dargestellt. 
 
Die Anlage war zum Zeitpunkt der Bestandsaufnahme nicht funktionstüchtig und somit außer Betrieb. 
Die wassertechnische Anlage besteht ausfolgenden Komponenten: 
1. Unterflurbauwerk als Reservoir mit nass aufgestellter Umwälzpumpe, Frischwassernachspeisung, 
Überlaufarmatur und mittels Schieber bedienbare Ablaufarmatur

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1.04_Marktallee Hiltrup 
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Seite 3 
2. Unterflurbauwerk als Installationsschacht / Technikschacht mit elektrischer Motorklappe , 
Trinkwasserinstallation einschl. Wasserzählerarmatur und Absperrarmaturen 
3. Rundes Wasserbecken aus Beton vollständig mit Kleinpflaster gepflastert, mittig angeordneten 
Rücklaufschacht mit 3 Stück Schaumeffektdüsen als Cascadenfontänen 
4. 3 Kunstelemente aus Bronze auf dem Beckenrand 
5. 1 Stück Auslaufarmatur aus Bronze im Beckenrand 
6. 1 Stück Überlaufarmatur aus Bronze im Beckenrand 
Das Wasser wird von der nass aufgestellten Pumpe im Reservoir angesaugt und über eine Druckrohrleitung, 
zu den 3 Stück Auslaufdüsen im Brunnenbecken gepumpt. 
Das Wasser läuft aus die Auslaufdüsen in das Becken. Der mittig angeordnete Rücklaufschacht ist u.a. mit 
einer Rücklaufleitung angeschlossen. Über die elektrische Motorklappe im Technikschacht wird das Wasser 
im Becken bis zu einem bestimmten Niveau gehalten und in das Reservoir zurückgeführt. Eine kombinierte 
Rück- und Überlaufarmatur führt das Wasser über eine Rücklaufleitung direkt in das Reservoir. Ein großer 
herausnehmbarer Grobschmutzfang aus Edelstahl fängt die groben Bestandteile aus dem rückgeführten 
Wasser im Reservoir ab. Die Brunnenanlage wird im Umlaufsystem betrieben. 
Das Reservoir wird mittels Schwimmerventils mit Frischwasser nachgespeist. 
Die Schalt- und Steueranlage befindet sich in einem oberirdischen Freiluftschrank aus glasfaserverstärktem 
Polyester in einer ca. Entfernung von 5 m. 
Hier befindet sich auch der Hausanschlusskasten für die Stromversorgung. 
Eine Wiederholungsprüfung der elektrischen Anlage gem. DIN VDE 0105 Teil 1001 in Anlehnung an die 
Unfallverhütungsvorschrift "DGUV V3 Elektrische Anlage und Betriebsmittel" §5, Absatz1 wurde für das Jahr 
2020 ausgeführt. Die Prüfung im Jahr 2021erfolgte nicht. 
Die Prüfung von ortsveränderlichen Geräten gem. DIN VDE 0701/07022 unter Berücksichtigung der DGUV 
Vorschrift 3 (Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung) wurde für das Jahr 2021 nicht ausgeführt.  
Die Anlage entspricht nicht den Anforderungen der Trinkwasserinstallation gem. DIN EN 17173 und DIN 
1988-100. 
                                                      
1 DIN VDE 0105-100:2015-10; VDE 0105-100:2015-10_Betrieb von elektrischen Anlagen - Teil 100: Allgemeine Festlegungen 
2 VDI/VDE/DGQ/DKD 2622 Blatt 9.1:2019-05_ Kalibrieren von Messmitteln für elektrische Größen - Prüfgeräte zur Feststellung der elektrischen 
Sicherheit - Elektrische Geräte nach DIN VDE 0701-0702 
3 DIN EN 1717:2011-08_ Schutz des Trinkwassers vor Verunreinigungen in Trinkwasser-Installationen und allgemeine Anforderungen an 
Sicherungseinrichtungen zur Verhütung von Trinkwasserverunreinigungen durch Rückfließen; Deutsche Fassung EN 1717:2000; Technische Regel des 
DVGW

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1.04_Marktallee Hiltrup 
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1.1.3 Maßnahmen für Sanierung und Verbesserung und Gefährdungsbeurteilung 
1.1.3.1 Maßnahmen für Sanierung und Verbesserung für die Anlage im Bestand_STEP1 
Gem. Anlage 1.04.09  werden die einzelnen Baugruppen aufgeführt und auf Grund der zuvor erstellten 
Bewertung die Maßnahmen für den STEP1 erstellt. 
Für die Wiederinbetriebnahme der wassertechnischen Anlage werden folgende Maßnahmen dringend 
empfohlen: 
1. Neu Trinkwasserinstallation mit Wasserzählereinrichtung von dem Versorger und Anpassung an die 
automatische Frischwassernachspeisung 
2. Die Umrüstung der Trinkwasserinstallation gem. DIN EN 1717 und DIN 1988-100 als freien 
Auslauf. vgl. Anlage BS.01.6 Hinweise Frischwassernachspeisung von Brunnenanlagen aus dem 
Trinkwassersystem gem. DIN EN 1717 und DIN 1988 
3. Umbau zur automatische Frischwassernachspeisung 
4. Entwässerungsarmatur / Absperrarmatur für die Entwässerung des Reservoirs im Installationsschacht 
prüfen und ggf. erneuern 
5. Im Installationsschacht Vertiefung für Hebeanlage herstellen, Hebeanlage (über Schwimmerschalter) 
liefern und installieren ,Abwasserdruckrohrleitung an Entwässerung anschließen 
6. Die jährliche Wiederholungsprüfung von elektrischen Anlagen gem. DIN VDE 0105 Teil 100 und 
ortsveränderlichen Geräten gem. DIN VDE 0701/0702. 
7. Prüfen des vorhandenen Potentialausgleiches 
8. Wasserdichte Klemmung von Geräten im Reservoir 
9. Ausstattung aller elektrischen Anlagenteilen im Reservoir gem. IP68, min jedoch IP67 
10. Lieferung und Einbau einer Einstiegsleiter und Einstiegshilfe gem. DIN 36204, DIN 18799-15, DGUV 
208-0326, DIN EN ISO 14122-47; DIN EN 143968, DIN 19572:2016-069, UVV VGB74- Leitern und 
Tritte 
11. Prüfung der Einstiege und Luken insbesondere des Domes 
12. Eine Be- und Entlüftung im Technikschacht / Installationsschacht inkl. Be- und Entlüftungshauben 
herstellen 
                                                      
4 DIN 3620:1987-04_ Steigleitern für Kleinbauwerke der Wasserversorgung 
5 DIN 18799-1:2019-06_ Ortsfeste Steigleiteranlagen an baulichen Anlagen - Sicherheitstechnische Anforderungen und Prüfungen - Teil 1: Steigleitern 
mit Seitenholmen 
6 DGUV 208-032_ Auswahl und Benutzung von Steigleitern 
7 DIN EN ISO 14122-4:2016-10; Sicherheit von Maschinen - Ortsfeste Zugänge zu maschinellen Anlagen - Teil 4: Ortsfeste Steigleitern (ISO 14122-
4:2016); Deutsche Fassung EN ISO 14122-4:2016 
8 DIN EN 14396:2004-04; Ortsfeste Steigleitern für Schächte; Deutsche Fassung EN 14396:2004 
9 DIN 19572:2016-06_ Haltevorrichtungen zum Einsteigen in begehbare Schächte - Anforderungen, Prüfung

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1.04_Marktallee Hiltrup 
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13. Im gesamten Bereich der Anlage müssen Warnschilder „Kein Trinkwasser“ inkl. Piktogramm 
aufgestellt werden 
14. Weiter müssen Gefährdungsbeurteilung von dem Betreiber für die Wartung & Instandsetzung der 
wassertechnischen Anlage erstellt und ggf. regelmäßig angepasst werden 
 
Die Kosten für diese empfohlenen Maßnahmen zur Verbesserung / Sanierung der wassertechnischen Anlage 
betragen ca. gem. Anlage 1.04.09   22.940,00 € 
 
1.1.3.2 Kurzbeschreibung für ein umfassendes Sanierungskonzept für den Umbau der 
wassertechnischen Anlage in ein Niedervolt Umwälzsystem_STEP2 
Um eine Wartungsfreundlichkeit in Bezug auf Arbeitsintensität und Betriebskosten der Anlage zu erreichen 
schlagen wir folgenden Sanierungsvorschlag vor: 
1. Umbau des kompletten wassertechnischen Systems in ein oberirdisches Niedervoltsystem (ONS) 
ohne automatische Wasseraufbereitung 
 Kurzbeschreibung wartungsfreundliches wassertechnisches oberirdisches Niedervoltsystem 
(ONS) ohne automatische Wasseraufbereitung 
 
Abb. 2 Strangschema Regelsystem oberirdischen wartungsfreundlichen Niedervoltsystem (ONS)

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1.04_Marktallee Hiltrup 
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Abb. 3 Legende Strangschema Regelsystem oberirdischen wartungsfreundlichen Niedervoltsystem (ONS) 
Die Funktionsweise des oberirdischen wartungsfreundlichen Niedervoltsystem (ONS) unterscheidet sich im 
Gegensatz zu einem wassertechnischen System mit Reservoir oder Technikschacht oder Technikschacht & 
Reservoir mit 230/400 V Umwälzpumpen im Wesentlichen in der Höhe der Investitionskosten, der 
Bedienungsfreundlichkeit und der Wartungs- und Instandhaltungskosten. 
Bei dem ONS werden alle wassertechnischen und elektrotechnischen Bauteile und Komponenten 
oberirdisch zugänglich verbaut. Es wird auf Unterflurbauwerke verzichtet, welches das Herabsteigen in 
solche Schächte komplett abschafft. 
Weiter arbeitet das ONS mit wenig Wasser. Das heißt jedoch auch, das ONS’s nur bei wassertechnischen 
Anlagen zum Einsatz kommen, bei denen wenig Wasser im Umlauf ist und sich wenig Wasser im Reservoirs 
befindet. Große Wasserbecken (V>2m³) oder Wassertische bei denen das Wasser sichtbar ist und auch 
einen bestimmten Wasserspiegel aufweisen muss, benötigen ein gewisses Maß an Wasseraufbereitung, wie 
z.B. Antialgenmittel. Diese Systeme eignen sich nicht für das ONS.

| KURZPROJEKTBESCHREIBUNG 
1.04_Marktallee Hiltrup 
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Seite 7 
Weiter ist ein wesentliches Merkmal der ONS, das die erforderliche Wasserqualität durch angemessene 
Wasserwechsel erfolgt. Das heißt, dass das Reservoir regelmäßig abgelassen wird und mit Frischwasser 
aufgefüllt wird. Dies kann jedoch nur erfolgen, wenn wenig Wasser im Umlauf oder im Reservoir 
gespeichert wird. Die Grenze bei den ONS liegt bei ca. 1,5 m³ Wasser im Reservoir. Somit ist das 
Wasservolumen sehr gering und ist kalkulierbar. Weiter hat dies zur Folge, dass keine Chemikalien wie 
Chlor oder Schwefelsäure (wird zur pH-Wert Senkung eingesetzt) zum Einsatz kommen müssen. 
Bei dem ONS ist jedoch eine manuelle Dosierung von Wasseraufbereitungsmittel selbstverständlich möglich. 
Zu beachten ist jedoch der Anschluss an das Entwässerungssystem. Schließt das Entwässerungssystem an 
den Schmutzwasserkanal an, können auch chemische Wasseraufbereitungsmittel (Schwefelsäure, Chlor, 
Wasserstoffperoxid) manuell dosiert werden. Ist die Entwässerung jedoch an den Regenwasserkanal 
angeschlossen sollten Abstimmungen mit dem Entsorgungsunternehmen getroffen werden. Hier könnten 
ggf. biologische Wasseraufbereitungsmittel angewendet werden. In beiden Fällen müssen immer die 
Anwendungs- und Dosierhinweise der Hersteller beachtet werden. 
Wie schon oben bereits beschrieben werden alle erforderlichen Bauteile & Komponenten bei dem ONS 
oberirdisch zugänglich verbaut. Das heißt jedoch auch, dass diese öffentlich begehbaren Bereiche nur mit 
Niedervoltsystemen betrieben werden dürfen. Dies hat zum Vorteil, dass der Stromverbrauch wesentlich 
geringer als bei herkömmlichen 230/400 v Pumpen ist. Die Förderleistung von Niedervoltpumpen ist in der 
heutigen Zeit sehr beachtlich und für Fontänenfelder und kleine Wasserspiele völlig ausreichend. Weiter 
können durch DMX gesteuerte Pumpen aktive dynamische Wasserbilder, z.B. bei Fontänenfeldern, 
wunderbar erzeugt werden. Optisch unterscheiden sich die Wasserspiele nicht. Die Unterschiede zeigen 
sich deutlich in den Investitionen und in der Wartung und Instandsetzung. 
Ein ONS kann von einer Arbeitskraft allein gewartet werden. 
Bei Systemen mit Unterflurbauwerken ist das nicht so. Allein das Herabsteigen von Schächten erfordert 
immer zwei Arbeitskräfte. Mindestens eine Arbeitskraft muss als Sicherungsposten oben stehen bleiben. 
Weiter ist bei vielen Systemen mit Unterflurbauwerk eine aufwendige Wasseraufbereitung verbaut. Dies ist 
in vielen Fällen jedoch nicht immer notwendig, wie oben beschrieben. Somit sind die Kosten für die Wartung 
dieser Filter- und Dosiertechnik nicht nur hoch, sondern auch die Anforderungen an das Personal in Bezug 
auf die Gefährdung durch die Chemikalien sind relativ hoch. Hier müssen die Gefährdungsbeurteilungen 
dementsprechend angepasst werden. Ein wassertechnisches System mit Unterflurbauwerk erfordert in 
vielen Fällen auch ein großes Reservoir mit im Durschnitt ca. 3-5 m³ Wasservolumen. Diese Wasser im 
Reservoir wird durch die Filter- und Dosiertechnik und dessen Chemie regelmäßig automatisch 
aufgearbeitet. Jedoch ist auch hier eine regelmäßiger Wasserwechsel notwendig. Ein Wasserwechsel 
bedeutet jedoch auch Reinigung des Reservoirs, somit Mehrkosten im Personal, zeitaufwendiger und höhere 
Kosten im Verbrauch von Trinkwasser.

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Zusammenfassend können folgende Mehrkosten in Bezug auf ein wassertechnisches System mit 
Unterflurbauwerk & Reservoir aufgeführt werden: 
Investitionsmehrkosten Neubau: 
 Bau eines Technikschachtes + Reservoir (entsprechend der notwendigen Belastungsklasse und inkl. 
Erdarbeiten) - 50.000 € 
 Filter und Dosiertechnik mit Probeentnahmearmaturen – 20.000 € 
 Ausstattung Technikschacht + Reservoir mit Hebeanlagen – 6.000 € 
 Be- und Entlüftung, zusätzliche Steuerung in Schaltanlage – 5.000 € 
Summe Mehrkosten in der Investition im Bereich Neubau: ca. > 80.000 €  
Mehrkosten für die Wartung und Instandsetzung: 
 erhöhte Personalaufwand in der Wartung und Betreibung – Mehrkosten in Prüfung, ggf. Reparaturen 
von Geräten und Maschinen 
 sowie die Gefährdungen des Personals durch chemische Wasseraufbereitungsmittel oder 
Desinfektion 
 Gefährdung des Personals durch Besteigen von Schächten (zzgl. 1 Stück Sicherheitsposten, 
Freimessen von Schächten etc.) 
 Gefährdungsbeurteilungen erstellen 
 Personal regelmäßig schulen, Kenntnisse über neue Vorschriften 
 erhöhte Kosten durch Verbrauchsmaterialien (Chemie: Chlor, Schwefelsäure (pH-Wert 
Regulierung) etc.) 
 wöchentliche Wasserprobenentnahmen und Untersuchungen (Kosten pro Wasserprobe ca. 160-250 
€) 
Im Durchschnitt sind die Wartungskosten bei einem ONS um 50% geringer als bei einem herkömmlichen 
wassertechnischen System mit Unterflurbauwerk (Technikschacht & Reservoir). 
1.1.3.3 Kosten für den Umbau der Anlage gem. STEP2 
Gem. Anlage 1.04.10 werden die einzelnen Sanierungsschritte gem. STEP2 tabellarisch beschrieben. 
Die Kosten für diese Verbesserung / Vollsanierung / Teilsanierung der wassertechnischen Anlage betragen 
ca. gem. Anlage 1.04.10   108.425,00 €

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1.1.3.4 Gefährdungsbeurteilung für die wassertechnische Anlage im Bestand 
Allgemeine Informationen zu Gefährdungsbeurteilungen 
Gem. DGUV zu Gefährdungsbeurteilung: 
[Gefährdungsbeurteilung 
Das Arbeitsschutzgesetz verpflichtet den Unternehmer zur Durchführung einer Beurteilung der 
Arbeitsbedingung und in deren Rahmen auch zu einer Beurteilung der Gefährdungen. Der Unternehmer 
muss dabei die Gefährdungen der Beschäftigten bei der Arbeit beurteilen, entsprechende Maßnahmen 
ableiten, diese auf ihre Wirksamkeit kontrollieren und ggf. anpassen, und den Prozess der 
Gefährdungsbeurteilung sowie die Ergebnisse angemessen dokumentieren. Die Gefährdungsbeurteilung 
wird damit zur Grundlage allen betrieblichen Handelns in Sachen Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit.] 
 
Die Vorlage muss von dem Betreiber in Bezug auf die Gefährdungen und deren Schutzmaßnahmen geprüft, 
sowie deren Wirksamkeit, Termine zur Umsetzung der Schutzmaßnahmen und Verantwortlichkeiten 
ergänzt werden. 
Gefährdungsbeurteilung für die wassertechnische Anlage im Bestand 
Gem. Anlage 1.04.12 wurde eine Vorlage einer Gefährdungsbeurteilung für den Betreiber erstellt. 
1.1.4 Wartungs- und Instandhaltungsleistungen des bestehenden wassertechnischen Systems nach 
STEP 1 
Gem. Anlage 1.04.11 werden Wartungs- und Instandhaltungsmaßnahmen, deren Wartungsintervalle in 
Bezug auf die einzelnen Baugruppen empfohlen und tabellarisch dargestellt. 
Grundlage ist die DIN 31051 für die Wartung und Instandhaltung. 
Ein Wartungsplan umfasst folgende Kontrollen: 
- tägliche Kontrolle 
- wöchentliche Kontrollen 
- monatliche Kontrolle 
- ½ jährliche Kontrollen 
- jährliche Kontrollen 
Inspektionen: 
- Inbetriebnahme 
- Außerbetriebsetzung 
- Grundreinigung je nach Bedarf und Verschmutzung

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Ein umfänglicher zu erstellender Wartungsplan beinhaltet u.a. die Angaben über Termine, Ausführung der 
Maßnahmen und zu beachtende Merkmalswerte. Weiter wird die Vorbereitung der Durchführung, die 
Vorwegmaßnahmen wie Arbeitsplatzausrüstung, die Schutz- und Sicherheitseinrichtungen, die Durchführung 
(Kontrolle, Reinigung, Einstellen-Justieren), die Funktionsprüfung und die Rückmeldung erfasst. In z.B. 
Arbeitskarten ist auf die erforderlichen Bedienanleitungen und Sicherheitsdatenblätter der jeweiligen 
Maschinen und Geräte, sowie Chemikalien zu verweisen, die der Betreiber mit der Dokumentation zur 
Verfügung stellt. 
 
Inspektionen sind die großen Hauptuntersuchungen der technischen Anlagen. Dies sind die Inbetriebnahmen 
(Frühjahr) und Außerbetriebsetzungen (Herbst) der technischen Anlagen. Hier werden die 
Wiederholungsprüfungen durchgeführt und ggf. einige Anlagenkomponenten demontiert (Überwinterung) 
gereinigt, konserviert und geprüft. 
 
Es wird empfohlen, die Hauptuntersuchungen, die Inbetriebnahme und Außerbetriebsetzung von externen 
Fachfirmen durchführen zu lassen. 
Um die täglichen, wöchentlichen und monatlichen Kontrollen der wassertechnischen Anlagen 
(Brunnenanlagen) zu gewährleisten, wird ein technischer Mitarbeiterpool, bestehend aus ca. 4-6 
Mitarbeiter*innen der Stadt mit umfänglichen technischen Kenntnissen und Befähigungen im Bereich 
Elektrotechnik, Wassertechnik / Haustechnik, empfohlen. 
Dieses Personal muss / sollte permanent in den Bereichen Elektrotechnik und Wassertechnik / Haustechnik 
weitergebildet werden.

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Anlagenverzeichnis 
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2. Anlagenverzeichnis 
Bereich Anlagen 
No. 
Kurzbezeichnung Anzahl 
der 
Seiten 
No. 
Rev. | 
Datum 
Datum 
Erstellung 
Maßstab Plangröße 
[A4/A3/A0] 
Verfasser 
1.04 Münster | Marktallee Hiltrup 
1.04 KB Kurzbeschreibung der 
wassertechnischen Anlagen: 
13 - 08.03.2022 kein A4 IBJO 
Münster | Marktallee Hiltrup 
1.04 BD Bilderdokumentation 
Bestandsaufnahme 08.2021_Gesamt 
Anlage Marktallee Hiltrup 
14 - 06.02.2022 kein A4 IBJO 
1.04 .01 Technisches Bestandsdatenblatt 2 - 07.03.2022 kein A4 IBJO 
1.04 .02.1 Strangschema 1 - 08.03.2022 kein A4 IBJO 
1.04 .02.2 Legende Strangschema 1 - 08.03.2022 kein A4 IBJO 
1.04 .03 Lageplan mit Verortung 
Brunnenanlage 
1 - 15.02.2022 kein A3 IBJO 
1.04 .04 Auskunft Leitungspläne_  
1Kanaldaten (SW, RW, MW) 
2Stadtnetze Münster 
(Fernwärme,Gas,Strom, 
Telekom.,Trinkwasser) 
3Telekom 
4Thyssengas 
5Unitymedia 
6Fernwärme 
7Westnetz 
81&1, Versatel 
54 - divers kein divers Stadt 
MS und 
Versor
gungs-
träger 
1.04 .05 PDB_Oase USP 412-813 3 - 15.02.2022 kein A4 Oase 
1.04 .06 Bedienanleitung_Oase USP 402-816 44 - 03.04.2007 kein A4 Oase 
1.04 .07 DB_Oase_Auslaufdüse Cascade 2 - 15.02.2022 kein A4 Oase 
1.04 .08 VDE Prüfprotokoll v. 15.04.2020 mit 
Rechnung Fa. Althaus 
3 - 15.04.2020 kein A4 Fa.Alth
aus 
1.04 .09 Erforderliche Maßnahmen für die 
Inbetriebnahme des bestehenden 
wassertechnischen Systems_STEP 1 
2 - 07.03.2022 kein A4 IBJO 
1.04 .10 Sanierungsmaßnahmen | 
Vollsanierung | Teilsanierung | 
Verbesserung_STEP 2 
2 - 07.03.2022 kein A4 IBJO 
1.04 .11 Wartungs- und 
Instandhaltungsleistungen des 
2 - 07.03.2022 kein A4 IBJO

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Abbildungsverzeichnis 
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Seite 12 
Bereich Anlagen 
No. 
Kurzbezeichnung Anzahl 
der 
Seiten 
No. 
Rev. | 
Datum 
Datum 
Erstellung 
Maßstab Plangröße 
[A4/A3/A0] 
Verfasser 
bestehenden wassertechnischen 
Systems nach STEP 1 
1.04 .12 Dokumentationsunterlagen_Vorlage 
für den Betreiber - 
Gefährdungsbeurteilung Wartung- 
und Instandhaltung 
59 - 28.02.2022 kein A4 IBJO 
 
3. Abbildungsverzeichnis 
Abb. 1 Anlage Koordinaten - 51°54'14.1"N 7°38'30.6"E .................................................................................... 2 
Abb. 2 Strangschema Regelsystem oberirdischen wartungsfreundlichen Niedervoltsystem (ONS) ................. 5 
Abb. 3 Legende Strangschema Regelsystem oberirdischen wartungsfreundlichen Niedervoltsystem (ONS) .. 6

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Verfasser/Autor 
Ingenieurbüro Jeannine Oehlschläger 
ibjo@live.de     •     www.ib-jo.de 
Seite 13 
4. Verfasser/Autor 
 
Autor:   IBJO- Ingenieurbüro Oehlschläger 
Dipl. Bauingenieurin 
Am Campus 25    |     18182 Bentwisch 
Mobil 0049 172 3824884 
ibjo@live.de     |     www.ib-jo.de 
 
Aktualisierung: 
 
Bentwisch, Dienstag, 08.März 2022 
Revision:       
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Stempel                                                   Unterschrift

1.8. Bedienungsanleitung Pumpe Lamberti

25874 Zeichen

Betriebsanleitung
BS/KS 2620.170
896684/06

Betriebsanleitung BS/KS 2620.170
2
Garantie
ITT Flygt verpflichtet sich, jeden Mangel an von Flygt verkauf-
ten Produkten zu beheben unter der Voraussetzung:
— dass es sich um einen Qualitätsmangel des Materials, der 
Fertigung oder der Konstruktion handelt;
— dass der Mangel innerhalb der Gewährleistungsdauer 
Flygt oder dem Flygt-Vertreter gemeldet wird;
— dass das Produkt ausschließlich unter den in der 
Betriebsanleitung angegebenen Einsatzbedingungen und 
für den vorgesehenen Einsatzzweck eingesetzt wurde;
— dass die in das Produkt eingebaute 
Überwachungsvorrichtung verwendet wird und korrekt 
angeschlossen ist;
— dass Service- und Reparaturarbeiten von einer von Flygt 
autorisierten Werkstatt durchgeführt werden;
— dass Flygt-Originalersatzteile verwendet wurden.
Ausgenommen von der Garantie sind somit Fehler aufgrund 
von mangelhafter Wartung, unvorschriftsmäßiger Montage, 
unsachgemäßer Reparatur oder normalem Verschleiß.
Die Haftung von Flygt beschränkt sich auf obige 
Verpflichtungen und schließt somit jegliche Haftung für 
Personenschäden, Sachschäden oder Vermögensschäden 
aus.
Flygt sichert die Lieferung von Ersatzteilen bis 10 Jahre nach 
Einstellung der Fertigung dieses Produktes zu.
Der Hersteller behält sich das Recht vor die Leistungsdaten, 
Spezifikationen oder Materialien ohne Ankündigung zu än-
dern.
Garantie ____________________________2
Erläuterungen zum Datenschild _________2
Sicherheitshinweise __________________3
Produktbeschreibung  ________________4
Einsatzbereich  ____________________________ 4
Motordaten  _______________________________ 4
Werkstoffe  _______________________________ 4
Maße und Gewichte  ________________________ 5
Leistungskurven  _____________________6
Transport und Lagerung _______________8
Montage  ____________________________8
Elektrischer Anschluss  _______________9
Betrieb  ____________________________15
Pflege und Wartung  _________________16
Sicherheitshinweise  ______________________ 16
Kontrollen  ______________________________ 16
Empfohlene Kontrollen ____________________ 20
Ölwechsel  _______________________________ 19
Ausbau des Laufrades  ____________________ 20
Einbau des Laufrades und Einstellung  _______ 21
Werkzeuge _________________________23
Betriebstagebuch  ___________________23
Inhalt
Erläuterungen zum Datenschild
A Serien-Nr.
B Produktkode + Kennnummer
C Kurven-Nr / Propellerkode
D Herstellungsland
E Produkt-Nr
F Komplettierende Angaben
G Phasenzahl; Stromart; Fre-
quenz
H Nennspannung
I Thermischer Schütz
J Isolationsklasse
K Nennwellenleistung
L Internationale Norm
M Schutzart
N Nennstrom
O Nenndrehzahl
A
ML N
V
U
TR SQPO
I
J K
H
G
F
E
D
B C
X
Y
Z
P Max. Eintauchtiefe
Q Drehrichtung: L = links,  
R = rechts
R Betriebsklasse
S Relative Einschaltdauer
T Produktgewicht
U Kodebuchstabe für blockier-
ten Läufer
V Leistungsfaktor
X Max. Umgebungstemperatur
Y Benannte Stelle. Nur für  
EN-Zugelassene  
Ex-Produkte
Z Installationshandbuch lesen

3
Betriebsanleitung BS/KS 2620.170
Erklärung der Piktogramme
Die folgenden Symbole werden in 
dieser Betriebsanleitung wie folgt 
verwendet:
Für alle Warnhinweise, die mit Elektrizität 
zusammenhängen.
Sicherheitshinweise
Für alle anderen Warnhinweise.
Sicherheitshinweise
Zur Vermeidung von Unfällen bei Service- und 
Montagearbeiten sollten die folgenden Regeln beachtet wer-
den:
1. Vor Arbeitsbeginn sicherstellen, dass die Pumpe vom 
Stromnetz getrennt ist und nicht unter Spannung gesetzt 
werden kann.
2. Die Unfallgefahr nicht unterschätzen. Darauf achten, dass 
die Maschine nicht wegrollen oder umfallen und Personen- 
oder Sachschaden verursachen kann.
3. Die Hebezeuge auf einwandfreien Zustand überprüfen.
4. Nicht unter schwebender Last arbeiten.
5. Die Arbeit auf einer stabilen Arbeitsbank ausführen.
6. Auf die Gefahr elektrischer Unfälle achten.
7. Überprüfen, dass Werkzeuge und andere Ausrüstung in 
guter Verfassung sind.
8. Die Gesundheitsgefahr nicht unterschätzen. Auf peinlich-
ste Sauberkeit achten. 
9. Bei Reparaturarbeiten, die Gefahr von Schneide- oder 
Kneifverletzungen nicht unterschätzen.
10. Verbandkasten für Erste Hilfe bereithalten.
Im übrigen sind die Gesundheits- und 
Sicherheitsbestimmungen sowie die geltenden behördlichen 
Vorschriften einzuhalten.
Sicherheitsregeln für den 
Eigentümer/Betreiber
Alle Gesetze, lokale Gesundheits- und Sicherheitsvorschriften 
müssen befolgt werden.
Alle Gefahren, die durch Elektrizität hervorgerufen wer-
den können, müssen vermieden werden (Beachten der 
Vorschriften des lokalen Elektrizitätswerkes).
Modifizierung und Ersatzteil-
Fertigung
Modifikationen oder Änderungen an der Einheit/Installation 
dürfen nur nach Befragung von Flygt durchgeführt werden. 
Original Ersatzteile und Zubehör, genehmigt durch den 
Hersteller, sind wesentlich für die Gewährleistung. Die 
Verwendung anderer Teile kann alle Gewährleistungs- und 
Ersatzansprüche ungültig machen.
Recycling
Lokale Richtlinien/Gesetze zum Recycling sind zu befolgen. 
Sofern es diese nicht gibt oder das Produkt nicht von einem 
autorisierten Recyclingbetrieb angenommen wird, können das 
Produkt oder seine Teile bei der nächst gelegenen FLYGT 
Gesellschaft oder einer FLYGT Werkstatt/einem FLYGT 
Kundendienst abgegeben werden.
WARNUNG!
Diese Symbol wird 
verwendet, wenn die Gefahr 
schwerwiegender Verletzungen 
oder erheblichen Sachschadens 
oder Lebensgefahr bestehen 
kann.
VORSICHT!
Dieses Symbol wird 
verwendet, wenn die Gefahr 
schwerwiegender Verletzungen 
oder erheblichen Sachschadens 
oder Lebensgefahr besteht.
ACHTUNG!
Dieses Symbol wird verwendet, 
wenn die Gefahr leichterer 
Verletzungen oder leichten 
Sachschadens besteht oder 
bestehen kann.
HINWEIS!
Wird verwendet, um Aufmerksamkeit auf 
Einbau, Handhabungs-, Betriebs- oder 
Wartungsinformationen zu richten, die wichtig, 
aber nicht mit einem Risiko verbunden sind.
Diese Betriebsanleitung enthält Grundinformationen für 
die Installation und sollte genauestens befolgt werden. Es 
ist wesentlich, dass diese Instruktionen sorgfältig vor der 
Installation oder Inbetriebnahme gelesen werden, vom 
Installationspersonal und von denjenigen, die für den Betrieb 
und die Wartung verantwortlich sind. Die Betriebsanleitungen 
sollten immer am Platz der Pumpe zugänglich sein.

Betriebsanleitung BS/KS 2620.170
4
Produktbeschreibung
WARNUNG!
Falls die Pumpe trocken 
oder im Schlürfbetrieb läuft, 
besteht die Gefahr, dass die 
Pumpenoberfläche und das 
Fördermedium heiß sind. Die 
Gefahr von Brandverletzungen 
nicht außer Acht lassen.
Motordaten
Motortyp: 1- oder 3-Phasen-Asynchronmotor als 
Kurzschlussläufer mit 50 Hz oder 60 Hz.
Einsatzbereich
Die Pumpen des Typs BS 2620.170 sind für folgende 
Anwendung vorgesehen:
— Pumpen von Wasser, das abrasive Partikel enthalten 
kann.
Die Pumpe ist in folgenden Ausführungen lieferbar:
MT = Mitteldruckausführung, verschleißfest (BS) 
MT = Mitteldruckausführung, verstopfungsfrei (KS)
Flüssigkeitstemperatur: Standardausführung, max. 40°C 
Warmes Medium, max 70°C.
Flüssigkeitsdichte: max 1100 kg/m
3.
Das Fördermedium kann Partikel bis zu einer Größe ent-
halten, die den Öffnungen im Sieb entspricht (174 Löcher à 
7 x 16 mm).
pH-Wert des Fördermediums: 5 – 8.
Eintauchtiefe: max 20 m.
Bezüglich weiterer Informationen über andere 
Einsatzmöglichkeiten, wenden Sie sich bitte an Ihren Flygt-
Vertragshändler.
WARNUNG!
In explosions- oder 
feuergefährdeten Umgebungen 
dürfen nur explosiongeschützte 
Pumpen verwendet werden.
Span-
nung 
V
Nenn-
strom 
A
Start-
strom 
A
220 D 8,1 44
230 D 8,1 47
380 Y 4,7 25
400 Y 4,7 27
415 Y 4,7 28
500 Y 3,7 21
550 Y 3,9 24
3~ 50 Hz, 2800 U/Min
Nennleistung: 2.2 kW (3.0 hp)
Span-
nung 
V
Nenn-
strom 
A
Start-
strom 
A
220 D 9,6 65
230 Y// 9,5 65
380 Y 5,6 37
460 Yser 4,7 32
480 Yser 4,9 34
575 Y 3,6 23
600 Y 3,6 24
3~ 60 Hz, 3410 U/Min
Nennleistung: 2.6 kW (3.5 hp)
Span-
nung 
V
Nenn-
strom 
A
Start-
strom 
A
220 8,7 31
230 8,4 32
240 8,3 34
1~ 50 Hz, 2830 U/Min
Nennleistung: 1.5 kW (2.0 hp)
Span-
nung 
V
Nenn-
strom 
A
Start-
strom 
A
220 10,0 35
230 9,9 37
240 9,8 39
1~ 60 Hz, 3405 U/Min
Nennleistung: 1.8 kW (2.4 hp)

5
Betriebsanleitung BS/KS 2620.170
Maße und Gewichte

Betriebsanleitung BS/KS 2620.170
6
Leistungskurven
Jede Pumpe ist nach ISO 9906 getestet.
Verschleißfrei, 50 Hz-Kurven Verstopfungsfrei, 50 Hz-Kurven
0 2 4 6 8 10 12
0 40 80 120 160 200
0
4
8
12
16
20
0
10
20
30
40
50
60
70
0.0
0.5
1.0
1.5
2.0
0
1
2
3
226
226
Q [l/s] / [usgpm]
H [ft] / [m]
P2 [hp] / [kW]
Q [l/s] / [usgpm]
H [ft] / [m]
P2 [hp] / [kW]
0 2 4 6 8 10 12 14 16 18
0 50 100 150 200 250 300
0
4
8
12
16
20
0
10
20
30
40
50
60
70
0.0
0.5
1.0
1.5
2.0
0
1
2
3
234
234
233, 1~
233, 1~

7
Betriebsanleitung BS/KS 2620.170
0 2 4 6 8 10 12 14
0 50 100 150 200 250
0
4
8
12
16
20
0
10
20
30
40
50
60
70
0.0
0.5
1.0
1.5
2.0
2.5
0
1
2
3
4
228
228
MT
Q [l/s] / [usgpm]
H [ft] / [m]
P2 [hp] / [kW]
0 2 4 6 8 10 12 14 16 18
0 50 100 150 200 250 300
0
5
10
15
20
25
0
10
20
30
40
50
60
70
80
90
0.0
0.5
1.0
1.5
2.0
2.5
0
1
2
3
4
233
233
MT
Q [l/s] / [usgpm]
H [ft] / [m]
P2 [hp] / [kW]
235, 1~
235, 1~
Verschleißfrei, 60 Hz-Kurven Verstopfungsfrei, 60 Hz-Kurven

Betriebsanleitung BS/KS 2620.170
8
Montage
Pumpenmontage
Die Kabel so verlegen, dass sie nicht geknickt oder 
eingeklemmt werden.
Druckablassleitung und Motorkabel anschließen. Siehe 
„Elektrischer Anschluss“.
Pumpe in den Pumpensumpf ablassen.
Die Pumpe auf einen Untersatz stellen, damit sie nicht 
in einen weichen Pumpensumpfboden einsinken kann. 
Wahlweise kann die Pumpe etwas oberhalb der Sohle 
des Pumpensumpfes am Tragegriff aufgehängt werden.
HINWEIS!
Falls von den örtlichen 
Behörden verlangt, muss bei 
der Installation ein geeigneter 
Motorschutzschalter oder eine 
andere Abschalteinrichtung 
vorgesehen werden.
HINWEIS!
Bei bestimmten 
Installationsarten und 
Betriebspunkten der 
Leistungskurve kann der 
Geräuschpegel von 70 dB bzw. 
der für die jeweilige Pumpe 
angegebene Geräuschpegel 
überschritten werden.
Transport und Lagerung
Die Pumpe kann stehend oder liegend transportiert und 
gelagert werden. Darauf achten, dass die Pumpe nicht 
wegrollen oder umfallen kann.
WARNUNG!
Die Pumpe nur am Tragegriff 
anheben, niemals am Motorkabel 
oder am Schlauch.
WARNUNG!
Vor Arbeitsbeginn sicherstellen, 
dass die Pumpe vom Stromnetz 
getrennt ist und nicht 
eingeschaltet werden kann.
Die Pumpe ist frostsicher, solange sie läuft oder 
in das Fördermedium eingetaucht ist. Wird sie bei 
Temperaturen unter Null aus dem Fördermedium 
genommen, kann das Laufrad festfrieren. Die Pumpe 
muss nach dem Herausnehmen kurz weiterbetrieben 
werden, um das gesamte Restwasser zu entfernen.
Zum Auftauen eines eingefrorenen Laufrads die Pumpe 
vor Inbetriebnahme kurze Zeit im Fördermedium einge-
taucht lassen. Zum Auftauen unter keinen Umständen 
eine offene Flamme benutzen.
Bei längerer Nichtbenutzung ist die Pumpe vor 
Feuchtigkeit und Wärme zu schützen. Das Laufrad 
sollte von Zeit zu Zeit (etwa alle zwei Monate) durchge-
dreht werden, damit die Dichtflächen nicht aneinander 
haften. Bei Nichtgebrauch der Pumpe von mehr als 6 
Monaten ist dies unbedingt erforderlich.
Nach längerer Nichtbenutzung die Pumpe vor 
Inbetriebnahme kontrollieren. Dabei ist beson-
ders darauf zu achten, dass die Dichtungen und 
Leitungseinführungen einwandfrei sind.
Im übrigen sind die Anweisungen unter „Vor 
Inbetriebnahme“ zu beachten.

9
Betriebsanleitung BS/KS 2620.170
Elektrischer Anschluss
WARNUNG!
Die elektrischen Anlagen müssen 
grundsätzlich geerdet sein. Dies 
gilt sowohl für die Pumpe selbst 
als auch für die vorhandenen 
Überwachungsvorrichtungen. Bei 
Nichtbefolgen dieser Warnung 
besteht Lebensgefahr. Die 
Erdungsleitung muss korrekt 
angeschlossen sein. Überprüfen!
HINWEIS!
Darauf achten, dass die in der 
Pumpe eingebaute Überwachungs-
vorrichtung korrekt ange schlo-
ssen ist.
WARNUNG!
Wenn die Pumpe mit 
automatischer Niveauregelung 
oder Schützeinheit ausgestattet 
ist, besteht die Gefahr eines 
plötzlichen Wiederanlaufs.
WARNUNG!
Es besteht das Risiko eines 
Stromschlags und einer 
Explosion, wenn die elektrischen 
Anschlüsse nicht richtig 
ausgeführt sind.
Alle Elektroarbeiten sind unter Aufsicht eines zuge-
lassenen Elektrikers auszuführen.
Die örtlich geltenden Installationsvorschriften sind zu 
beachten.
Kontrollieren, ob die Angaben auf dem Datenschild der 
Pumpe mit der Netzspannung und -frequenz übereinstimmen.
HINWEIS! Aus Sicherheitsgründen sollte der Erdleiter ca. 
200 mm länger sein als die Phasen- und Überwachungs-
leitungen. Falls der Motorkabel versehentlich losgerissen 
wird, soll sich der Erdleiter als letzter von seiner An-
schlussklemme lösen. Dies gilt für beide Kabelenden.
Darauf achten, daß die Pumpe richtig geerdet ist.
Wenn die Pumpe an die allgemeinen Hauptleitungen 
angeschlossen wird, kann sie beim Start ein Aufflackern 
von Glühlampen verursachen. In diesem Fall sollte der 
Stromlieferant informiert werden, ehe man die Pumpe 
installiert.
Start und Stopp der Pumpe bei unterschiedlichen 
Wasserpegeln können manuell oder automatisch erfolgen. 
Für den automatischen Start und Stopp der Pumpe ist 
optional ein Niveauregler erhältlich.
Niveauregler gibt es in 1 Phase, sowohl für Ausführungen 
mit 50 Hz als auch für welche mit 60 Hz.
Der Niveauregler kann durch Anpassen der Kabellänge 
auf verschiedene Betriebshöhen eingestellt werden. 
Zum Befestigen des Niveaureglers befindet sich eine 
Befestigungsklammer am Druckabgang.
Soll die Pumpe im Dauerbetrieb laufen, kann der 
Niveauregler in eine spezielle Gummiklammer am 
Druckabgang eingesetzt werden, wodurch die Funktion 
des Niveaureglers deaktiviert wird.
Niveauregler
EIN
AUS
HINWEIS!
Wenn für die Pumpe mit Niveau-
regler ein Kabel mit Erdungs-
kontrolle verwendet wird, muss 
die Verbindung der Erdungskon-
trolle am GC-Verbindungspunkt 
mit einem Bolzen und zwei Mut-
tern hergestellt werden.

Betriebsanleitung BS/KS 2620.170
10
50/60 Hz 1~, SUBCAB®/ SUBCAB® AWG 
mit Klemmenbrett
50/60 Hz 1~, SUBCAB®/ SUBCAB® AWG 
mit Schützeinheit, mit oder ohne Niveauregler 
50/60 Hz 1~, SUBCAB®/ SUBCAB® AWG 
mit Schützeinheit und externem Startgerät, mit oder ohne Niveauregler

11
Betriebsanleitung BS/KS 2620.170
50/60 Hz 3~, SUBCAB®/SUBCAB® AWG/abgeschirmtes Kabel 
mit Schützeinheit, Y oder D, mit oder ohne Stromwandlerdorn

Betriebsanleitung BS/KS 2620.170
12
50/60 Hz 3~, SUBCAB®/SUBCAB® AWG/abgeschirmtes Kabel 
mit Schützeinheit, Yser oder Y//, mit oder ohne Stromwandlerdorn

13
Betriebsanleitung BS/KS 2620.170
50/60 Hz 3~, SUBCAB®/SUBCAB® AWG/abgeschirmtes Kabel 
mit Klemmenbrett, Y oder D

Betriebsanleitung BS/KS 2620.170
14
50/60 Hz 3~, SUBCAB®/SUBCAB® AWG/abgeschirmtes Kabel 
mit Klemmenbrett, Y// oder Yser

15
Betriebsanleitung BS/KS 2620.170
Betrieb
Vor Inbetriebnahme
Den Ölstand im Ölgehäuse kontrollieren.
Die Sicherungen herausnehmen oder den Stromunter- 
brecher abschalten und kontrollieren, ob sich das 
Laufrad von Hand drehen lässt.
Kontrollieren, ob die eventuell vorhandene Über- 
wachungsvorrichtung funktioniert.
Die Drehrichtung kontrollieren. Das Laufrad sollte sich 
von oben gesehen im Uhrzeigersinn drehen. Beim 
Anlaufen macht die Pumpe eine Ruckbewegung in 
entgegengesetzter Richtung zur Drehrichtung des 
Laufrades. Siehe Abbildung.
Reinigung
Falls die Pumpe in einem stark verschmutzten 
Fördermedium gearbeitet hat, ist sie für eine Weile 
in sauberem Wasser laufen zu lassen oder durch 
den Druckabgang auszuspülen. Falls nämlich Lehm, 
Zement oder ähnliche Schmutzrückstände in der 
Pumpe zurückbleiben, kann dies zu einer Verstopfung 
des Laufrades und der Dichtung und damit zu einer 
Blockierung der Pumpe führen.
Bei längerer Stillstandzeit ist die Pumpe alle zwei 
Monate probeweise anzulassen, damit die Dichtflächen 
nicht aneinander haften.
Anlaufruck
WARNUNG!
Der Anlaufruck kann mit 
erheblicher Kraft erfolgen.
WARNUNG!
Die Pumpe nur am Tragegriff 
anheben, niemals am Motorkabel 
oder am Schlauch.

Betriebsanleitung BS/KS 2620.170
16
Pflege und Wartung
Sicherheitshinweise Kontrollen
Regelmäßige Kontrolle und vorbeugende Wartung ge-
währleisten einen zuverlässigen Betrieb.
Die Pumpe sollte mindestens zweimal im Jahr bzw. 
alle 2000 Stunden, bei extremen Betriebsbedingungen 
häufiger, kontrolliert werden.
Bei normalen Betriebsbedingungen sollte eine 
Generalüberholung der Pumpe in einer Servicewerkstatt 
einmal im Jahr durchgeführt werden.
Diese Arbeit erfordert Spezialwerkzeug und sollte von 
einer autorisierten Servicewerkstatt ausgeführt werden.
Bei einer neuen Pumpe oder neuen Dichtungen ist nach 
einwöchigem Betrieb eine Kontrolle zu empfehlen.
Wartungsvertrag
Flygt bzw. die Flygt-Vertretungen bieten 
Wartungsverträge an, die eine planmäßige vorbeugen-
de Wartung umfassen. Wenn Sie nähere Informationen 
wünschen, wenden Sie sich bitte an Ihren Flygt-
Vertragshändler.
WARNUNG!
Vor Arbeitsbeginn sicherstellen, 
dass die Pumpe vom Stromnetz 
getrennt ist und nicht 
eingeschaltet werden kann.
WARNUNG!
Darauf achten, dass die 
Pumpe nicht wegrollen oder 
umfallen und Personen- oder 
Sachschäden verursachen kann.

17
Betriebsanleitung BS/KS 2620.170
Sichtbare Teile von 
Pumpe und Zubehör
Pumpengehäuse und 
Laufrad
Zustand des Öles
Ölmenge
Flüssigkeit in der 
Inspektionskammer
Kühlsystem
Empfohlene Kontrollen:
Kontrolle von Maßnahme
WARNUNG!
Bei eventuell eingedrungener Flüssigkeit kann Überdruck 
im Ölgehäuse entstehen. Deshalb einen Lappen über die 
Ölschraube legen, um Spritzer zu vermeiden. Siehe auch 
„Sicherheitshinweise“.
WARNUNG!
Bei eventuell eingedrungener Flüssigkeit kann Überdruck 
im Statorgehäuse entstehen. Deshalb einen Lappen über die 
Inspektionsschraube legen, um Spritzer zu vermeiden. Siehe 
auch „Sicherheitshinweise“.
Die Pumpe auf die Seite legen.
Die Pumpe so neigen, dass eventuell eingedrungene Flüssigkeit aus der 
Inspektionskammer ausfließen kann.
Falls Wasser im Statorgehäuse festgestellt wird, kann diese folgende Ursache haben:
— Die Inspektionsschraube sitzt nicht dicht genug.
— Der O-Ring der Inspektionsschraube oder seine Dichtfläche ist beschädigt.
— Ein O-Ring ist beschädigt.
— Die Kabeleinführung ist undicht.
Wenn Öl in der Inspektionskammer festgestellt wird, kann dies folgende Ursache 
haben:
— Die innere Gleitringdichtung ist schadhaft. Flygt-Servicewerkstatt verständigen.
Spülen und reinigen, falls die Strömung im System teilweise beeinträchtigt ist.
Verschlissene oder schadhafte Teile austauschen oder reparieren. 
Kontrollieren, ob sämtliche Schrauben und Muttern fest angezogen sind.
Verschlissene Teile erneuern, falls diese die Funktion beeinträchtigen.
Eine Kontrolle des Ölzustandes kann Aufschluss über verstärkt eingedrungene 
Flüssigkeit geben. Hinweis! Ein Gemisch aus Öl und Luft kann leicht mit einem 
Gemisch aus Öl und Wasser verwechselt werden.
Ein Rohr (oder einen Schlauch) in Öleinfüllöffnung einführen. Das obere Ende zuhalten 
und etwas Öl vom Boden entnehmen.
Wenn das Öl zu viel Wasser enthält, ist ein Ölwechsel erforderlich.  
Siehe „Ölwechsel“. Die Kontrolle eine Woche nach dem Ölwechsel wiederholen.
Wenn erneut zu viel Wasser im Öl festgestellt wird, kann dies folgende Ursachen 
haben:
— Eine Ölschraube ist nicht fest genug angezogen.
— Der O-Ring einer Ölschraube oder dessen Dichtfläche ist beschädigt.
— Die Gleitringdichtung ist beschädigt. Flygt-Servicewerkstatt verständigen.
0,31 Liter

Betriebsanleitung BS/KS 2620.170
18
Empfohlene Kontrollen:
Kontrolle von Maßnahme
Kabeleinführung
Kabel
Anlasser
Drehrichtung der Pumpe 
(Strom erforderlich)
Rohre, Ventile und 
sonstiges Zubehör
Isolationswiderstand im 
Stator
Darauf achten, dass die Zugentlastungsklemmen fest angezogen sind. Bei undichter 
Kabeleinführung:
— Kontrollieren, ob die Kabeleinführung bis zum Anschlag angezogen ist.
— Ein Stück vom Kabel abschneiden, damit die Dichtungshülse an einer neuen Stelle 
des Kabels zu sitzen kommt.
— Die Dichtungshülse erneuern.
— Kontrollieren, ob die Dichtungshülse und die Scheiben auf den Außendurchmesser 
des Kabels abgestimmt sind.
Bei Schäden am Außenmantel ist das Kabel zu erneuern. Darauf achten, dass das 
Kabel keine Knicke oder Klemmstellen aufweist.
Bei Störungen Elektriker verständigen.
Wenn die Pumpe sich nicht im Uhrzeigersinn (von oben gesehen) dreht, müssen zwei 
Phasen vertauscht werden. Bei falscher Drehrichtung fällt die Pumpenleistung ab, und 
der Motor kann überlastet werden. Die Drehrichtung ist bei jedem Neuanschluss im 
Leerlauf zu überprüfen.
Etwaige Mängel reparieren und die zuständige Betriebsaufsicht über die Mängel bzw. 
Fehler informieren.
Flygt-Servicewerkstatt verständigen.

19
Betriebsanleitung BS/KS 2620.170
WARNUNG!
Bei eventuell eingedrungener 
Flüssigkeit kann Überdruck 
im Ölgehäuse entstehen. 
Deshalb einen Lappen über die 
Ölschraube legen, um Spritzer 
zu vermeiden. Siehe auch 
„Sicherheitshinweise“.
Zeichenerklärung
= Ölschraube
= Inspektionsöffnung
Die Ölschrauben stets mit neuen O-Ringen versehen.
Eine der Schrauben wieder einsetzen und anziehen.
Neues Öl einfüllen.
Es wird Paraffinöl mit einer Viskosität im Bereich von 
ISO VG32 empfohlen (beispielsweise Marcol 152). Die 
Pumpe ist bei der Auslieferung mit diesem Öl gefüllt.
Bei Anwendungen, in denen die Vermeidung von 
Schadstoffen weniger wichtig ist, kann ein Mineralöl mit 
einer Viskosität bis ISO VG32 verwendet werden.
Die andere Schraube wieder einsetzen und anziehen.
Ölwechsel
Die Pumpe horizontal auf einen Relief-Tisch legen.
Die Pumpe so drehen, dass eine Öffnung der 
Einfüllschrauben nach unten zeigt. Pumpe mit einer 
Stütze stabilisieren, damit sie nicht wegrollen kann.
Die Ölgehäuseschraube entfernen.
Das Ablassen des Öls wird erleichtert, wenn auch die 
andere Ölschraube herausgedreht wird.

Betriebsanleitung BS/KS 2620.170
20
Ausbau des Laufrades
Das Laufrad mit einem Schraubendreher oder einem 
ähnlichen Gegenstand (L= min. 200 mm) blockieren, 
siehe Abbildung, um das Rotieren des Laufrades zu 
verhindern.
Die Laufradschraube und die Scheibe locker machen 
und entfernen.
WARNUNG!
Laufräder können sehr 
scharfe Kanten haben. 
Schutzhandschuhe verwenden!
Das Diffusorteil entfernen.
Das Sieb entfernen.
Verstopfungsfreies 
Laufrad
Verschleißfreies Laufrad

21
Betriebsanleitung BS/KS 2620.170
Die Hülsenschraube in Gegenuhrzeigersinn drehen, bis 
sich das Laufrad von der Welle gelöst hat. Dazu einen 
8 mm Innensechskant mit einer Länge von mindestens 
100 mm verwenden.
Das Laufrad entfernen.
Vor dem Zusammensetzen kontrollieren, dass 
die Laufradschraube sauber ist und leicht in das 
Wellenende (a) zu schrauben ist. Dadurch wird verhin-
dert, dass die Welle mit der Laufradschraube rotiert. Die 
konische Hülse und das Laufrad auf der Welle montie-
ren.
Einbau des Laufrades und 
Einstellung
Kontrollieren, ob das Wellenende sauber und 
frei von Graten ist. Eventuelle Fehler mit feinem 
Schmirgelpapier entfernen. Wellenende, konische 
Hülse und die Gewinde von Einstellschraube und 
Laufradschraube einfetten. Zur richtigen Schmierung 
der Hülse wird normales grünes Fett (90 20 54, 
90 20 61), rotes Fett (90 20 62, 90 20 64) verwendet.
Die Kante der Einstellschraube mit der Kante der 
konischen Hülse ausrichten, so dass diese bündig sind.
Die Gewinde der Schraube und die Scheibe einfetten. 
Zur richtigen Schmierung der Schraube und der 
Scheibe wird Fett 90 20 59 verwendet. Damit holen Sie 
das Beste aus dieser Verbindung heraus.
HINWEIS!
Überschüssiges Fett sorgfältig von den 
konischen Flächen der Welle und der Hülse 
entfernen.

Betriebsanleitung BS/KS 2620.170
22
Die Stellschraube im Uhrzeigersinn drehen, bis das 
Laufrad Kontakt mit dem Saugdeckel hat. Dafür einen 
8 mm Innensechskant mit einer Länge von mindestens 
100 mm verwenden. Eine weitere Achtelumdrehung 
anziehen (1/8, 45
o). Dies dient dazu, im nächsten Schritt 
sicherzustellen, dass der Abstand zwischen Laufrad 
und Ring korrekt ist.
Das Laufrad mit einem Schraubendreher oder 
einem ähnlichen Gegenstand (L= min. 200 mm/7,9 
inch) blockieren, siehe Abbildung, um das Rotieren 
des Laufrades zu verhindern. Die Scheibe und die 
eingefettete Laufradschraube aufsetzen und diese mit 
einem Anzug moment von bis zu 22 Nm festziehen.
Überprüfen, ab sich das Laufrad frei drehen kann.
Nach der Wartung oder wenn ein Laufrad 
ausgewechselt wird, empfehlen wir, dass die Schraube 
zunächst bis zum vorgeschriebenen Drehmoment 
angezogen wird und dann zusätzlich um 1/8 
Drehung (45°) gedreht wird. Die Schraube wird 
bis zu ihrer Drehgrenze angezogen, dann liegt die 
Belastungsgrenze der Verbindung höher.
Das Diffusorteil befestigen.
Die Schrauben mit einem Anzugsmoment von 22 Nm 
festziehen.
Das Sieb und die Bolzen anbringen und diese mit 
einem Anzugsmoment von 17 Nm festziehen.
Verstopfungsfreies Laufrad:
Das Sieb kann je nach Durchflussanforderungen auf 
zwei radiale Positionen gestellt werden. Werksseitig 
befinden sich die oberen Einlassöffnungen in einer 
geschlossenen Position. Um größere Partikel auf-
zunehmen, können die oberen Öffnungen geöffnet 
werden. Dazu zunächst die drei Schrauben unten am 
Sieb lösen. Anschließend das Sieb so drehen, dass 
die Einlassöffnungen geöffnet sind, und die Schrauben 
wieder festziehen.

23
Betriebsanleitung BS/KS 2620.170
Werkzeuge
Die meisten Werkzeuge, die für die Wartung der Pumpe 
benötigt werden, sind Werkzeuge, die üblicherweise 
im Werkzeugkasten eines jeden Monteurs vorhanden 
sind. Jedoch gibt es einige spezielle Werkzeuge für 
diesen Pumpentyp, ohne die die Wartung der Pumpe 
beschwerlich wäre und die Pumpe leicht beschädigt 
werden könnte
Bestell-Nr. Bezeichnung Anmerkung
332 91 00 Federabzieher Federentferner
84 13 62 Abzieher Hauptlager
84 20 48 Abzieher Lagerung
84 15 45 Lager-Montagesatz Lager
Betriebstagebuch
Letzte Wartung am Pumpen-Nr. Betriebsstunden Bemerkungen Unterschrift
Werkzeuge

www.flygt.com
BS/KS2620.170. 06. DE_DE. PDF. 0108 © ITT FLYGT AB    Printed in Sweden               896684

18. Engelenschanze_Kurzbeschreibung

17575 Zeichen

Projektkurzbeschreibung 
Phase 2 & Phase 3 
 
Objekt:    Stadt Münster 
Maßnahmenprogramm Sanierung von Brunnenanlagen 
/ architektonische Wasserspiele 
Wassertechnische Anlage: 
Engelenschanze-Brunnen 
 
Datum Doku:   Dienstag, 08.März 2022 
 
AG / Bauherr / Betreiber:  Stadt Münster 
Amt für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit  
Gebäude 14  
     Albersloher Weg 450  
     48167 Münster  
 
     Frau Workert 
     Tel.: 0049 251 492-6866 
     workert@stadt-muenster.de 
www.stadt-muenster.de/umwelt 
 
 
Planer:     IBJO Ingenieurbüro Oehlschläger  
     Jeannine Oehlschläger 
     Diplom Bauingenieurin 
     Am Campus 25 
     18182 Bentwisch 
     Tel : 0049 172 3824884 
     www.ib-jo.de 
ibjo@live.de

| KURZPROJEKTBESCHREIBUNG 
Inhaltsverzeichnis 
Ingenieurbüro Jeannine Oehlschläger  
ibjo@live.de          www.ib-jo.de 
Seite 1 
Inhaltsverzeichnis   
Inhaltsverzeichnis ................................ ................................ ................................ ....... 1 
1. 1.18_Engelenschanze-Brunnen ................................ ................................ .......... 2 
1.1 Standort, bauliche und technische Ausstattung ........................................................................ 2 
1.1.1 Abbildung wassertechnische Anlage und Standort - Google Maps ................................. 2 
1.1.2 Bauliche Beschreibung und Technische Ausstattung  ....................................................... 2 
1.1.3 Maßnahmen für Sanierung und Verbesserung und Gefährdungsbeurteilung  ................. 4 
1.1.3.1 Maßnahmen für Sanierung und Verbesserung für die Anlage im Bestand_STEP1 ................ 4 
1.1.3.2 Gefährdungsbeurteilung für die wassertechnische Anlage im Bestand ................................  5 
Gefährdungsbeurteilung für die wassertechnische Anlage im Bestand ................................ ............ 6 
1.1.4 Wartungs- und Instandhaltungsleistungen des bestehenden wassertechnischen 
Systems nach STEP 1 ......................................................................................................................... 6 
2. Anlagenverzeichnis ................................ ................................ .............................  8 
3. Abbildungsverzeichnis ................................ ................................ ........................ 9 
4. Verfasser/Autor ................................ ................................ ................................  10

| KURZPROJEKTBESCHREIBUNG 
1.18_Engelenschanze-Brunnen 
Ingenieurbüro Jeannine Oehlschläger  
ibjo@live.de          www.ib-jo.de 
Seite 2 
1. 1.18_Engelenschanze-Brunnen 
1.1 Standort, bauliche und technische Ausstattung  
1.1.1 Abbildung wassertechnische Anlage und Standort - Google Maps 
 
Abb. 1 Wasserbild Engelenschanze (Quelle: Archiv Stadt Münster) 2007 | 5 Stück Weißwasserdüsen davon 
3 Stück vertikal und 2 Stück im Bogen - Koordinaten - 51°57'27.6"N 7°37'50.6"E 
Die wassertechnische Anlage befindet sich an der Engelenschanze  in Münster. 
Google Maps Koordinaten: Koordinaten 51°57'27.6"N 7°37'50.6"E 
 
Die Anlage ist der Öffentlichkeit zugänglich und begehbar. 
1.1.2 Bauliche Beschreibung und Technische Ausstattung 
Gem. Anlage 1.18.01 technisches Bestandsdatenblatt sind alle vorhanden baulichen und technischen 
Baugruppen tabellarisch aufgeführt und die einzelnen Baugruppen im Zustand, wenn möglich, bewertet. 
Gem. Anlage 1.18.02 ist das wassertechnische System mittels Strangschema abgebildet. 
Gem. Anlage 1.18.BD wird der Bestand (August 2021) der Anlage in einer Bilderdokumentation dargestellt. 
 
Die Anlage ist nicht funktionstüchtig und außer Betrieb. 
Die wassertechnische Anlage besteht ausfolgenden Komponenten:

| KURZPROJEKTBESCHREIBUNG 
1.18_Engelenschanze-Brunnen 
Ingenieurbüro Jeannine Oehlschläger  
ibjo@live.de          www.ib-jo.de 
Seite 3 
1. Wasserbecken aus Beton LxB  ca. 12,00 x 12,00m; Wassertiefe zw. 40-70 cm = Ø55 cm; 
Wasservolumen Becken oben ca. 80 m³ 
2. Beckenrand mit Natursteinplatten belegt 
3. Exzentrisch im Becken Ablaufstopfen angeordnet- Tiefe in diesem Bereich ca. 70 cm 
4. Überlaufkante Süd in das Reservoir mit nass aufgestellter Umwälzpumpe, Länge Überlaufkante Süd 
ca. 12m, Reservoir 12,0 x 1,9 x 0,6 m=ca. 13 m³ 
5. Reservoir wurde bereits mittels Folie abgedichtet, jedoch schwimmt die Folie auf, wenn kein Wasser 
im Reservoir steht 
6. Überlaufkante Ost in den Rücklaufschacht, Länge Überlaufkante Ost ca. 6m 
7. Rücklaufschächte mit 9 Stück Gitterrostabdeckungen mit Spalt 12-15 mm und Rücklaufleitung zum 
Reservoir 
8. Mittig exzentrisch angeordnet Druckrohrleitungsverteiler für Düsenverteiler mit 5 Stück  
9. Weißwasserdüsen- 3 Stück vertikal, 2 Stück im Bogen 
10. Freiluftschrank mit Schalt- und Steueranlage 
Das Wasser wird von der nass aufgestellten Pumpe im unteren Reservoir angesaugt und über eine 
Druckrohrleitung zum Druckrohrleitungsverteiler im Becken gepumpt. Der Verteiler verteilt das Wasser auf 
5 Stück Weißwasserdüsen: Davon sind 3 Stück vertikale Düsen und 2 Stück Bogenstrahlen. 
Das Wasser läuft in das Becken. Über zwei Überlaufrinnen fließt das Wasser zurück in das untere Reservoir.  
Das Wasser der Überlaufrinne Ost läuft in den Rücklaufschacht mit 9 Stück Gitterrostabdeckungen mit einer 
Schlitzbreite von 12-15 mm. Das Wasser der Überlaufrinne Süd fällt direkt in das Reservoir wo sich die 
Pumpe befindet. 
Die Brunnenanlage wird im Umlaufsystem betrieben. 
Das Wasserbecken und das Reservoir wird manuell mit Frischwasser nachgespeist. 
Die Schalt- und Steueranlage befindet sich in einem oberirdischen Freiluftschrank aus glasfaserverstärktem 
Polyester in einer ca. Entfernung von 10 m. 
Hier befindet sich auch der Hausanschlusskasten und Zählerplatz für die Stromversorgung. 
Eine Wiederholungsprüfung der elektrischen Anlage gem. DIN VDE 0105 Teil 1001 in Anlehnung an die 
Unfallverhütungsvorschrift "DGUV V3 Elektrische Anlage und Betriebsmittel" §5, Absatz1 wurde für das Jahr 
2020 ausgeführt. Mängel wurden festgestellt. Für das Jahr 2021 ist keine Prüfung erfolgt. 
Die Prüfung von ortsveränderlichen Geräten gem. DIN VDE 0701/07022 unter Berücksichtigung der DGUV 
Vorschrift 3 (Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung) wurde für das Jahr 2021 nicht ausgeführt. Somit 
entspricht die Anlage nicht der derzeitigen Norm, da die Prüfung nicht erfolgte. 
                                                   
1 DIN VDE 0105-100:2015-10; VDE 0105-100:2015-10_Betrieb von elektrischen Anlagen - Teil 100: Allgemeine Festlegungen 
2 VDI/VDE/DGQ/DKD 2622 Blatt 9.1:2019 -05_ Kalibrieren von Messmitteln für elektrische Größen - Prüfgeräte zur Feststellung der elektrischen 
Sicherheit - Elektrische Geräte nach DIN VDE 0701 -0702

| KURZPROJEKTBESCHREIBUNG 
1.18_Engelenschanze-Brunnen 
Ingenieurbüro Jeannine Oehlschläger  
ibjo@live.de          www.ib-jo.de 
Seite 4 
Die Anlage entspricht den Anforderungen der Trinkwasserinstallation gem. DIN EN 17173 und DIN 1988-
100. 
1.1.3 Maßnahmen für Sanierung und Verbesserung und Gefährdungsbeurteilung 
1.1.3.1 Maßnahmen für Sanierung und Verbesserung für die Anlage im Bestand_STEP1 
Gem. Anlage 1.18.10 werden die einzelnen Baugruppen aufgeführt und auf Grund der zuvor erstellten 
Bewertung die Maßnahmen für den STEP1 erstellt. 
Für die Wiederinbetriebnahme der wassertechnischen Anlage werden folgende Maßnahmen dringend 
empfohlen: 
1. Wasserbecken oben außen und innen reinigen 
2. Natursteinrandplatten ggf. austauschen 
3. Ein- ausgehende Leitungen für die Sanierung temporär verschließen 
4. komplettes Wasserbecken, horizontale, vertikale Flächen mittels CSH- technologie abdichten 
5. Reduzierung des Wasservolumens und der Wassertiefe um min 50% mittels Aufbau des 
Wasserbeckens einschl. permanenter Abdichtung; Ausgleichestrich unter der Abdichtung und 
Betonschutzestrich als Oberflächenbelag inkl. wasserdichte Einbindung der Einbauteile 
(Ablaufarmatur), Druckrohrleitungsverteiler mit den Fontänen 
6. Drän- und Abdichtungslage des kompletten Wasserbeckens; Dehnungsfugen (Fläche ca. 145m²) 
7. Kühlmantel um Umwälzpumpe nachrüsten 
8. Saugkorb modifizieren, wartungsfreundlich 
9. Druckleitungsverteiler aus Edelstahl anpassen 
10. 5 Stück Weißwasserdüsen prüfen 
11. 9 Stück Grobschmutzfänge unter den Gitterrostabdeckungen herstellen 
12. konisch dichtender Ablaufstopfen 
13. Neue Trinkwasserinstallation und Entnahmearmatur für Wartungszwecke im Technikschrank; 
Versorgung Trinkwasser aus neuen Wasserzählerschacht bauseits 
14. Frischwassernachspeiseleitung DN100 als Freigefälleleitung zum Reservoir / unteren Becken und in 
das obere Becken 
15. Frischwassernachspeiung gem. DIN EN 1717 und DIN 1988-100 als freien Auslauf. vgl. Anlage 
BS.01.6 Hinweise Frischwassernachspeisung von Brunnenanlagen aus dem Trinkwassersystem gem. 
DIN EN 1717 und DIN 1988 
16. bestehenden Schaltschrank demontieren 
                                                   
3 DIN EN 1717:2011-08_ Schutz des Trinkwassers vor Verunreinigungen in Trinkwasser -Installationen und allgemeine Anforderungen an 
Sicherungseinrichtungen zur Verhütung von Trinkwasserverunreinigungen durch Rückfließen; Deutsche Fassung EN 1717:2000; Techn ische Regel des 
DVGW

| KURZPROJEKTBESCHREIBUNG 
1.18_Engelenschanze-Brunnen 
Ingenieurbüro Jeannine Oehlschläger  
ibjo@live.de          www.ib-jo.de 
Seite 5 
17. Standort für den Hausanschluss und Zähler und Technikschrank beibehalten 
18. Neubau oberirdischer Technikschrank aus Edelstahl pulverbeschichtet für Schalt- und Steueranlage, 
Trinkwasserinstallation, Frischwassernachspeisung und Wartungsarmaturen für Trinkwasser , 
Servicesteckdosen im Technikschrank einschl. Erdarbeiten ohne Oberflächenbeläge 
19. Separater Hausanschluss und Zähler vom Versorger am alten Standort / Anmeldung Erneuerung 
Hausanschluss durch eingetragenen Elektroinstallateur 
20. Neue Zähleranschlusssäule nach TAB Stadtwerke Münster Netzgesellschaft 
21. Die jährliche Wiederholungsprüfung von elektrischen Anlagen gem. DIN VDE 0105 Teil 100 und 
ortsveränderlichen Geräten gem. DIN VDE 0701/0702. 
22. ob ein Potentialausgleiches vorhanden ist. Im Falle es ist kein Potentialausgleiches vorhanden muss 
dieser nachgerüstet werden. 
23. Neue Schalt und Steueranlage inkl. SPS Steuerung 
24. Wasserstandssensorik in Sensorarmatur mit korrespondierender Leitung zum oberen Wasserbecken 
und Wasserstandssensoren im unteren Becken mit Sensorleitung zum Technikschrank 
25. Wasserdichte Klemmung von Geräten im Reservoir 
26. Ausstattung aller elektrischen Anlagenteilen im Reservoir gem. IP68, min jedoch IP67 
27. Im gesamten Bereich der Anlage müssen Warnschilder „Kein Trinkwasser“ inkl. Piktogramm 
aufgestellt werden 
28. Weiter müssen Gefährdungsbeurteilung von dem Betreiber für die Wartung & Instandsetzung der 
wassertechnischen Anlage erstellt und ggf. regelmäßig angepasst werden 
 
Die Kosten für diese empfohlenen Maßnahmen zur Sanierung der wassertechnischen Anlage betragen ca. 
gem. Anlage 1.18.10   105.685,00 € 
 
1.1.3.2 Gefährdungsbeurteilung für die wassertechnische Anlage im Bestand 
Allgemeine Informationen zu Gefährdungsbeurteilungen 
Gem. DGUV zu Gefährdungsbeurteilung: 
[Gefährdungsbeurteilung 
Das Arbeitsschutzgesetz verpflichtet den Unternehmer zur Durchführung einer Beurteilung der 
Arbeitsbedingung und in deren Rahmen auch zu einer Beurteilung der Gefährdungen. Der Unternehmer 
muss dabei die Gefährdungen der Beschäftigten bei der Arbeit beurteilen, entsprechende Maßnahmen 
ableiten, diese auf ihre Wirksamkeit kontrollieren und ggf. anpassen, und den Prozess der 
Gefährdungsbeurteilung sowie die Ergebnisse angemessen dokumentieren. Die Gefährdungsbeurteilung 
wird damit zur Grundlage allen betrieblichen Handelns in Sachen Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit.]

| KURZPROJEKTBESCHREIBUNG 
1.18_Engelenschanze-Brunnen 
Ingenieurbüro Jeannine Oehlschläger  
ibjo@live.de          www.ib-jo.de 
Seite 6 
Die Vorlage muss von dem Betreiber in Bezug auf die Gefährdungen und deren Schutzmaßnahmen geprüft, 
sowie deren Wirksamkeit, Termine zur Umsetzung der Schutzmaßnahmen und Verantwortlichkeiten 
ergänzt werden. 
Gefährdungsbeurteilung für die wassertechnische Anlage im Bestand 
Gem. Anlage 1.18.12 wurde eine Vorlage einer Gefährdungsbeurteilung für den Betreiber erstellt. 
1.1.4 Wartungs- und Instandhaltungsleistungen des bestehenden wassertechnischen Systems nach 
STEP 1 
Gem. Anlage 1.18.11 werden Wartungs- und Instandhaltungsmaßnahmen, deren Wartungsintervalle in 
Bezug auf die einzelnen Baugruppen empfohlen und tabellarisch dargestellt. 
Grundlage ist die DIN 31051 für die Wartung und Instandhaltung. 
Ein Wartungsplan umfasst folgende Kontrollen: 
- tägliche Kontrolle 
- wöchentliche Kontrollen 
- monatliche Kontrolle 
- ½ jährliche Kontrollen 
- jährliche Kontrollen 
Inspektionen: 
- Inbetriebnahme 
- Außerbetriebsetzung 
- Grundreinigung je nach Bedarf und Verschmutzung 
 
Ein umfänglicher zu erstellender Wartungsplan beinhaltet u.a. die Angaben über Termine, Ausführung der 
Maßnahmen und zu beachtende Merkmalswerte. Weiter wird die Vorbereitung der Durchführung, die 
Vorwegmaßnahmen wie Arbeitsplatzausrüstung, die Schutz- und Sicherheitseinrichtungen, die Durchführung 
(Kontrolle, Reinigung, Einstellen-Justieren), die Funktionsprüfung und die Rückmeldung erfasst. In z.B. 
Arbeitskarten ist auf die erforderlichen Bedienanleitungen und Sicherheitsdatenblätter der jeweiligen 
Maschinen und Geräte, sowie Chemikalien zu verweisen, die der Betreiber mit der Dokumentation zur 
Verfügung stellt. 
 
Inspektionen sind die großen Hauptuntersuchungen der technischen Anlagen. Dies sind die Inbetriebnahmen 
(Frühjahr) und Außerbetriebsetzungen (Herbst) der technischen Anlagen. Hier werden die 
Wiederholungsprüfungen durchgeführt und ggf. einige Anlagenkomponenten demontiert (Überwinterung) 
gereinigt, konserviert und geprüft.

| KURZPROJEKTBESCHREIBUNG 
1.18_Engelenschanze-Brunnen 
Ingenieurbüro Jeannine Oehlschläger  
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Seite 7 
 
Es wird empfohlen, die Hauptuntersuchungen, die Inbetriebnahme und Außerbetriebsetzung von externen 
Fachfirmen durchführen zu lassen. 
Um die täglichen, wöchentlichen und monatlichen Kontrollen der wassertechnischen Anlagen 
(Brunnenanlagen) zu gewährleisten, wird ein technischer Mitarbeiterpool, bestehend aus ca. 4-6 
Mitarbeiter*innen der Stadt mit umfänglichen technischen Kenntnissen und Befähigungen im Bereich 
Elektrotechnik, Wassertechnik / Haustechnik, empfohlen. 
Dieses Personal muss / sollte permanent in den Bereichen Elektrotechnik und Wassertechnik / Haustechnik 
weitergebildet werden.

| KURZPROJEKTBESCHREIBUNG 
Anlagenverzeichnis 
Ingenieurbüro Jeannine Oehlschläger  
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Seite 8 
2. Anlagenverzeichnis 
Bereic
h 
Anlage
n No. 
Kurzbezeichnung Anzah
l der 
Seiten 
No. 
Rev. | 
Datu
m 
Datum 
Erstellung 
Maß
stab 
Plangröße 
[A4/A3/A0
] 
Verfasser 
1.18 Münster | Engelenschanze-Brunnen 
1.18 KB Kurzbeschreibung der 
wassertechnischen Anlagen: 
10 - 08.03.2022 ke
in 
A4 IBJO 
Münster | Engelenschanze-
Brunnen 
1.18 BD Bilderdokumentation 
Bestandsaufnahme 
08.2021_Gesamt 
Engelenschanze-Brunnen 
20 - 09.02.2022 ke
in 
A4 IBJO 
1.18 .01 Technisches Bestandsdatenblatt 2 - 07.03.2022 ke
in 
A4 IBJO 
1.18 .02.1 Strangschema 1 - 08.03.2022 ke
in 
A3 IBJO 
1.18 .02.2 Legende Strangschema 1 - 08.03.2022 ke
in 
A4 IBJO 
1.18 .03 Lageplan mit Verortung 
Brunnenanlage 
1 - 15.02.2022 ke
in 
A3 IBJO 
1.18 .04 Auskunft Leitungspläne_  
1Kanaldaten (SW, RW, MW) 
2Stadtnetze Münster 
(Fernwärme,Gas,Strom, 
Telekom.,Trinkwasser) 
3Telekom 
4Thyssengas 
5Unitymedia 
6Fernwärme 
7Westnetz 
81&1, Versatel 
17 - divers ke
in 
divers Stadt MS 
und 
Versorgungs
-träger 
1.18 .05 DB_Grundfos SP46-2 124 - 16.02.2022 ke
in 
A4 Grundfos 
1.18 .06 Bedienanleitung_Grundfos SP46-3 22 - 16.02.2022 ke
in 
A4 Grundfos

| KURZPROJEKTBESCHREIBUNG 
Abbildungsverzeichnis 
Ingenieurbüro Jeannine Oehlschläger  
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Seite 9 
Bereic
h 
Anlage
n No. 
Kurzbezeichnung Anzah
l der 
Seiten 
No. 
Rev. | 
Datu
m 
Datum 
Erstellung 
Maß
stab 
Plangröße 
[A4/A3/A0
] 
Verfasser 
1.18 .07 Archivmaterial 
Wasserbilder 2007 
Grundkarten 
Informationen über 
Wasserverluste im Becken 
5 - 16.02.2022 ke
in 
A4 Stadt MS 
und 
Versorgungs
-träger 
1.18 .08 VDE Prüfprotokoll v. 08.04.2020 
mit Rechnung Fa. Althaus 
3 - 08.04.2020 ke
in 
A4 Fa.Althaus 
1.18 .09 Sanierungsmaßnahmen | 
Vollsanierung | Teilsanierung | 
Verbesserung_STEP 2 
2 - 07.03.2022 ke
in 
A4 IBJO 
1.18 .10 Wartungs- und 
Instandhaltungsleistungen des 
bestehenden wassertechnischen 
Systems nach STEP 2 
2 - 07.03.2022 ke
in 
A4 IBJO 
1.18 .11 Dokumentationsunterlagen_Vorla
ge für den Betreiber - 
Gefährdungsbeurteilung Wartung- 
und Instandhaltung 
55 - 28.02.2022 ke
in 
A4 IBJO 
 
3. Abbildungsverzeichnis 
Abb. 1 Wasserbild Engelenschanze (Quelle: Archiv Stadt Münster) 2007 | 5 Stück Weißwasserdüsen davon 3 
Stück vertikal und 2 Stück im Bogen - Koordinaten - 51°57'27.6"N 7°37'50.6"E ................................ ............ 2

| KURZPROJEKTBESCHREIBUNG 
Verfasser/Autor 
Ingenieurbüro Jeannine Oehlschläger  
ibjo@live.de          www.ib-jo.de 
Seite 10 
4. Verfasser/Autor 
 
Autor:   IBJO- Ingenieurbüro Oehlschläger 
Dipl. Bauingenieurin 
Am Campus 25    |     18182 Bentwisch 
Mobil 0049 172 3824884 
ibjo@live.de     |     www.ib-jo.de 
 
Aktualisierung: 
 
Bentwisch, Dienstag, 08.März 2022 
Revision:       
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Stempel                                                   Unterschrift

1.7. Produktblatt Pumpe Lamberti

3067 Zeichen

Flygt 2620
MEET THE NEW MEMBER OF YOUR DEWATERING TASK FORCE
When water is your challenge, Flygt 2600 is your answer. 
With a comprehensive range of pumps to suit any task, the Flygt 2600 
series is the solution used to get the job done in mining, construction, 
industrial or municipal applications all over the world. The Flygt 2600 series 
have reliability built-in with innovative ways of reducing wear on the  
impeller and seal. 
50Hz
Class F motor
Dura-Spin™ 
The unique closed impeller and the 
suction cover which reduces wear.
Spin-Out™ 
Protects the outer seal from  
abrasive particles.
Hard-Iron™ impeller  
and suction cover.
Sealed off terminal board
Single impeller adjustment screw
Aluminium Plug-in™ seal
External inspection and oil plugs
Inspection cover
Air valve 
The cooler the motor, the  
better the performance. 
A
B
C
E
D
A
F B
CD
E
G
F
G
H
H

XYLEM
Gesällvägen 33
174 87 Sundbyberg, Sweden
Tel +46 8 475 60 00
www.xyleminc.com  
www.flygt.com
© 2013  Xylem, Inc.  All rights reserved. Flygt is a trademark of Xylem Inc. or one of its subsidiaries.   DOCUMENT NUMBER
2620 50Hz
Process data
Liquid temperature 40°C (standard)
Depth of immersion max 20 m
Liquid density max 1100 kg/m3
Strainer hole dimension ø 9.0 mm
The pH of the pumped liquid pH 5-8
Motor data
Frequency 50 Hz
Insulation class F, 155°C
Voltage variation max ± 5% – continuously running
max ± 10% – intermittent running
Voltage imbalance max 2% - between phases
max 30 - No. of starts/hour
Cables
SUBCAB® SUBCAB® Submersible cable 
Monitoring equipment
Thermal contacts 125°C opening temperature
Materials
Outer casing Aluminium
Impeller Hard-Iron®
Wear parts Nitrile rubber/Hard-Iron®
Stator housing Aluminum
Strainer Stainless steel
Shaft Stainless steel
O-rings Nitrile rubber
Discharge connection Aluminium
Mechanical face seals
Inner Active Seal™ Silicone carbide/Silicone carbide
Outer Silicone carbide/Silicone carbide
Weight and dimensions
Weight  (excl. cable) K version 30 Kg / B version 32 kg
Height 620 mm both versions
Width ø 240 mm both versions
Denomination
Product code 2620.172
Installation Portable
Discharge connection 3”
Impeller characeristics Medium head (MT), Wear resistant impeller (B)  
with Dura-Spin™, Open (K)
Options
Warm liquid version Warm liquid version max 70°C
Quick couplings
Starters
Level regulators
Accessories
Tandem connections, hose connections and floating rafts. Electrical acessories 
such as pump controllers, control panels and monitoring relays. Low suction 
collars for residual pumping. Zink anodes.
Rating
1.5 kW / 1-phase / 2,830 rpm 
Voltage V Rated current A Starting current A
220 8.7 31
230 8.4 32
240 8.3 34
Rating
2.2 kW / 3-phase / 2,800 rpm 
Voltage V Rated current A Starting current A
220 D 8.1 44
230 D 8.1 47
240 D 8.1 48
380  Y 4.7 24
400 Y 4.5 25
415 Y 4.3 23
440 Y 4.2 25
500 Y 3.6 21
525 Y 3.7 24
Performance
MT 
Medium head
B 
Wear resistant 
impeller
K
Open impeller
Q
H (m)
l/s
2010 30 50 70400 60 m³/h
10
5
15
20
25
0 51 01 52 00
K 233 MT
K 234 MT
K 226 MT
1714. Flygt 2620 . 1 . Master . 2 . 20130819

Anlage A

1933 Zeichen

Anlage A zur V/0201/2022
Kurzüberblick
Mit der Vorlage werden die benötigten Maßnahmen für den dauerhaften Betrieb von Brunnen und
Wasserspielen in der Stadt Münster vorgelegt.
Ziele/Teilziele/Zielerreichung
Mit der Vorlage wird das Ziel „Wir werden Münster zu einer Stadt mit höchster Lebens- und
Erlebnisqualität weiterentwickeln: mit hoher Umwelt- und Naturqualität, mit breitem Freizeit- und
Sportangebot, mit hohem Wohnwert, Familienfreundlichkeit und sozialer Balance in der
Stadtgesellschaft“ verfolgt.
Im T eilfinanzplanPG 1301 wird das Ziel weiter definiert: „Die Versorgung mit Grünanlagen sowie
Grün- und Freiflächen (der Ämter und Einrichtungen) soll unter Berücksichtigung des
demografischen Wandels zumindest im bisherigen Umfang gewährleistet bleiben.“
Das T eilzielgem. Investitionsmaßnahme 1301 0080 „Wasser ist Leben“ ist die Sanierung der
Brunnen und Wasserspiele im Stadtgebiet.
Finanzierung
Produktgruppe: 1301 Grün- und Freiflächen
Auswirkungen auf den Ergebnisplan X Ja Nein
Auswirkungen auf den Finanzplan X Ja Nein
Im beschlossenen Haushaltsplan 2022 enthalten? Ja Nein X teilw.
Belastungen in zukünftigen HH-Jahren? X Ja Nein
Bereits veranschlagt? Ja Nein X teilw.
Pflichtigkeitsgrad
Die Maßnahme/Leistung ist vollständig
pflichtig
überwiegend
pflichtig
überwiegend
freiwillig
X vollständig
freiwillig
Unmittelbare, grundsätzliche Relevanz für Querschnittsthemen
(Demographie, Gleichstellung, Inklusion, Klimaschutz, Migration)
Die Verbesserung der Umgebungsqualität und des Stadtklimas in Parks und auf Plätzen ist ein
erklärtes Ziel im Handlungskonzept Klimaanpassung 2030. Eine gute und attraktive Möglichkeit
dazu bieten Brunnen, Wasserspiele und Wasserläufe. Wenn Wasser verdunstet, kühlt sich
dadurch die Umgebungstemperatur ab. Die kühlende Wirkung ist bei offenen und bewegten
Wasserflächen besonders groß. Selbst auf kleinstem Raum kann eine Abkühlung erreicht und das
Kleinklima verbessert werden.

7. Idenbrockpl_Kurzbeschreibung

24286 Zeichen

Projektkurzbeschreibung 
Phase 2 & Phase 3 
 
Objekt:    Stadt Münster 
Maßnahmenprogramm Sanierung von Brunnenanlagen 
/ architektonische Wasserspiele 
Wassertechnische Anlage: 
Idenbrockplatz 
 
Datum Doku:   Dienstag, 08.März 2022 
 
AG / Bauherr / Betreiber:  Stadt Münster 
Amt für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit 
Gebäude 14  
     Albersloher Weg 450  
     48167 Münster  
 
     Frau Workert 
     Tel.: 0049 251 492-6866 
     workert@stadt-muenster.de 
www.stadt-muenster.de/umwelt 
 
 
Planer:     IBJO Ingenieurbüro Oehlschläger 
     Jeannine Oehlschläger 
     Diplom Bauingenieurin 
     Am Campus 25 
     18182 Bentwisch 
     Tel : 0049 172 3824884 
     www.ib-jo.de 
ibjo@live.de

| KURZPROJEKTBESCHREIBUNG 
Inhaltsverzeichnis 
Ingenieurbüro Jeannine Oehlschläger 
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Seite 1 
Inhaltsverzeichnis   
Inhaltsverzeichnis ........................................................................................................... 1 
1. 1.06_Idenbrockplatz-Brunnen .............................................................................. 2 
1.1 Standort, bauliche und technische Ausstattung ..................................................................... 2 
1.1.1 Abbildung wassertechnische Anlage und Standort - Google Maps ................................ 2 
1.1.2 Bauliche Beschreibung und Technische Ausstattung ...................................................... 2 
1.1.3 Maßnahmen für Sanierung und Verbesserung und Gefährdungsbeurteilung ................. 3 
1.1.3.1 Maßnahmen für Sanierung und Verbesserung für die Anlage im Bestand_STEP1 ................. 3 
1.1.3.2 Kurzbeschreibung für ein umfassendes Sanierungskonzept für den Umbau der 
wassertechnischen Anlage in ein Niedervolt Umwälzsystem_STEP2 ..................................................... 5 
 Kurzbeschreibung wartungsfreundliches wassertechnisches oberirdisches 
Niedervoltsystem (ONS) ohne automatische Wasseraufbereitung ................................................... 5 
1.1.3.3 Kosten für den Umbau der Anlage gem. STEP2 .................................................................... 8 
1.1.3.4 Gefährdungsbeurteilung für die wassertechnische Anlage im Bestand .................................. 9 
Gefährdungsbeurteilung für die wassertechnische Anlage im Bestand .............................................. 9 
1.1.4 Wartungs- und Instandhaltungsleistungen des bestehenden wassertechnischen 
Systems nach STEP 1 ..................................................................................................................... 9 
2. Anlagenverzeichnis .............................................................................................. 11 
3. Abbildungsverzeichnis ......................................................................................... 13 
4. Verfasser/Autor ................................................................................................... 14

| KURZPROJEKTBESCHREIBUNG 
1.06_Idenbrockplatz-Brunnen 
Ingenieurbüro Jeannine Oehlschläger 
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Seite 2 
1. 1.06_Idenbrockplatz-Brunnen 
1.1 Standort, bauliche und technische Ausstattung 
1.1.1 Abbildung wassertechnische Anlage und Standort - Google Maps 
 
Abb. 1 Anlage Idenbrockplatz Koordinaten - 51°59'45.0"N 7°36'11.5"E 
Die wassertechnische Anlage befindet sich in Kinderhaus auf dem Idenbrockplatz in Münster. 
Google Maps Koordinaten: Koordinaten 51°59'45.0"N 7°36'11.5"E 
 
Die Anlage ist der Öffentlichkeit zugänglich und begehbar und teilweise befahrbar. 
1.1.2 Bauliche Beschreibung und Technische Ausstattung 
Gem. Anlage 1.06.01 technisches Bestandsdatenblatt sind alle vorhanden baulichen und technischen 
Baugruppen tabellarisch aufgeführt und die einzelnen Baugruppen im Zustand, wenn möglich, bewertet. 
Gem. Anlage 1.06.02 ist das wassertechnische System mittels Strangschema abgebildet. 
Gem. Anlage 1.06.BD wird der Bestand (August 2021) der Anlage in einer Bilderdokumentation dargestellt. 
 
Die Anlage ist funktionstüchtig und war jedoch bei der Bestandsaufnahme  nicht in Betrieb.

| KURZPROJEKTBESCHREIBUNG 
1.06_Idenbrockplatz-Brunnen 
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Seite 3 
Die wassertechnische Anlage besteht ausfolgenden Komponenten: 
1. Unterflurbauwerk als Reservoir mit nass aufgestellter Umwälzpumpe, Frischwassernachspeisung, 
Überlaufarmatur und mittels Schieber bedienbarer Bodenablauf 
2. Technikraum in einem angrenzenden Gebäude mit der Trinkwasserinstallation einschl. 
Wasserzählerarmatur, Sicherheitstrennstation und Schaltanlage 
3. Ein Stück Kunstelement aus Kupfer / Bronze mit einer mittig angeordneten Auslaufarmatur und 
umlaufender Rücklaufrinne 
Das Wasser wird von der nass aufgestellten Pumpe im Reservoir angesaugt und über eine Druckrohrleitung, 
zu der Auslaufdüse gepumpt. 
Das Wasser läuft aus der Auslaufarmatur über die Pflasterfläche in die Rücklaufrinne. Die Rücklaufrinne ist an 
die Rücklaufleitungen angeschlossen, die in das Reservoir führt. 
Die Brunnenanlage wird im Umlaufsystem betrieben. 
Das Reservoir wird mittels Sensorengruppen und Magnetventil mit Frischwasser aus dem Technikraum 
nachgespeist. Die Sicherheitstrennstation befindet sich ebenfalls im Technikraum. 
Die Schalt- und Steueranlage befindet sich im Technikraum. 
Die Stromversorgung kommt somit vermutlich aus dem Hauptgebäude. Eine Unterzählung ist vorhanden. 
Eine Wiederholungsprüfung der elektrischen Anlage gem. DIN VDE 0105 Teil 1001 in Anlehnung an die 
Unfallverhütungsvorschrift "DGUV V3 Elektrische Anlage und Betriebsmittel" §5, Absatz1 wurde für das Jahr 
2021 ausgeführt.  
Die Prüfung von ortsveränderlichen Geräten gem. DIN VDE 0701/07022 unter Berücksichtigung der DGUV 
Vorschrift 3 (Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung) für das Jahr 2021 erfolgte nicht. 
Die Anlage entspricht den Anforderungen der Trinkwasserinstallation gem. DIN EN 17173 und DIN 1988-
100. 
1.1.3 Maßnahmen für Sanierung und Verbesserung und Gefährdungsbeurteilung 
1.1.3.1 Maßnahmen für Sanierung und Verbesserung für die Anlage im Bestand_STEP1 
Gem. Anlage 1.06.13  werden die einzelnen Baugruppen aufgeführt und auf Grund der zuvor erstellten 
Bewertung die Maßnahmen für den STEP1 erstellt. 
                                                      
1 DIN VDE 0105-100:2015-10; VDE 0105-100:2015-10_Betrieb von elektrischen Anlagen - Teil 100: Allgemeine Festlegungen 
2 VDI/VDE/DGQ/DKD 2622 Blatt 9.1:2019-05_ Kalibrieren von Messmitteln für elektrische Größen - Prüfgeräte zur Feststellung der elektrischen 
Sicherheit - Elektrische Geräte nach DIN VDE 0701-0702 
3 DIN EN 1717:2011-08_ Schutz des Trinkwassers vor Verunreinigungen in Trinkwasser-Installationen und allgemeine Anforderungen an 
Sicherungseinrichtungen zur Verhütung von Trinkwasserverunreinigungen durch Rückfließen; Deutsche Fassung EN 1717:2000; Technische Regel des 
DVGW

| KURZPROJEKTBESCHREIBUNG 
1.06_Idenbrockplatz-Brunnen 
Ingenieurbüro Jeannine Oehlschläger 
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Seite 4 
Für die Wiederinbetriebnahme der wassertechnischen Anlage werden folgende Maßnahmen dringend 
empfohlen: 
1. Die Umrüstung der Trinkwasserinstallation aus dem Jahr 2021 muss von einem Haustechniker 
(Installationsunternehmen) in Betrieb und abgenommen werden 
2. neue Wasserstandssensorik mit Trockenlaufschutz PU 
3. Herausnehmbaren Grobschmutzfang im Rücklaufsystem nachrüsten 
4. Auslaufarmatur reinigen, ggf. Verschraubungen erneuern 
5. Bodenablass für die Entwässerung des Reservoirs vor IB prüfen und ggf. erneuern 
6. Die jährliche Wiederholungsprüfung von elektrischen Anlagen gem. DIN VDE 0105 Teil 100 und 
ortsveränderlichen Geräten gem. DIN VDE 0701/0702. 
7. Prüfen des vorhandenen Potentialausgleiches 
8. Grundlegende Beurteilung der Variante Schaltschrank mit Hausanschluss im Brunnenbereich unter 
Berücksichtigung der Grundstücksverhältnisse und vorhandener Stromkabel der Stadtwerke 
Münster (d.h. Neuer oberirdischer Schaltschrank und Neue Schalt- und Steueranlage) 
9. Wasserdichte Klemmung von Geräten im Reservoir 
10. Ausstattung aller elektrischen Anlagenteilen im Reservoir gem. IP68, min jedoch IP67 
11. Lieferung und Einbau einer Einstiegsleiter und Einstiegshilfe gem. DIN 36204, DIN 18799-15, DGUV 
208-0326, DIN EN ISO 14122-47; DIN EN 143968, DIN 19572:2016-069, UVV VGB74- Leitern und 
Tritte 
12. Prüfung der Einstiege und Luken insbesondere des Domes 
13. Im gesamten Bereich der Anlage müssen Warnschilder „Kein Trinkwasser“ inkl. Piktogramm 
aufgestellt werden 
14. Weiter müssen Gefährdungsbeurteilung von dem Betreiber für die Wartung & Instandsetzung der 
wassertechnischen Anlage erstellt und ggf. regelmäßig angepasst werden 
 
Die Kosten für diese empfohlenen Maßnahmen zur Verbesserung / Sanierung der wassertechnischen Anlage 
betragen ca. gem. Anlage 1.06.13   11.090,00 € 
 
                                                      
4 DIN 3620:1987-04_ Steigleitern für Kleinbauwerke der Wasserversorgung 
5 DIN 18799-1:2019-06_ Ortsfeste Steigleiteranlagen an baulichen Anlagen - Sicherheitstechnische Anforderungen und Prüfungen - Teil 1: Steigleitern 
mit Seitenholmen 
6 DGUV 208-032_ Auswahl und Benutzung von Steigleitern 
7 DIN EN ISO 14122-4:2016-10; Sicherheit von Maschinen - Ortsfeste Zugänge zu maschinellen Anlagen - Teil 4: Ortsfeste Steigleitern (ISO 14122-
4:2016); Deutsche Fassung EN ISO 14122-4:2016 
8 DIN EN 14396:2004-04; Ortsfeste Steigleitern für Schächte; Deutsche Fassung EN 14396:2004 
9 DIN 19572:2016-06_ Haltevorrichtungen zum Einsteigen in begehbare Schächte - Anforderungen, Prüfung

| KURZPROJEKTBESCHREIBUNG 
1.06_Idenbrockplatz-Brunnen 
Ingenieurbüro Jeannine Oehlschläger 
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1.1.3.2 Kurzbeschreibung für ein umfassendes Sanierungskonzept für den Umbau der 
wassertechnischen Anlage in ein Niedervolt Umwälzsystem_STEP2 
Um eine Wartungsfreundlichkeit in Bezug auf Arbeitsintensität und Betriebskosten der Anlage zu erreichen 
schlagen wir folgenden Sanierungsvorschlag vor: 
1. Umbau des kompletten wassertechnischen Systems in ein oberirdisches Niedervoltsystem (ONS) 
ohne automatische Wasseraufbereitung 
 Kurzbeschreibung wartungsfreundliches wassertechnisches oberirdisches Niedervoltsystem 
(ONS) ohne automatische Wasseraufbereitung 
 
Abb. 2 Strangschema Regelsystem oberirdischen wartungsfreundlichen Niedervoltsystem (ONS)

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1.06_Idenbrockplatz-Brunnen 
Ingenieurbüro Jeannine Oehlschläger 
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Abb. 3 Legende Strangschema Regelsystem oberirdischen wartungsfreundlichen Niedervoltsystem (ONS) 
Die Funktionsweise des oberirdischen wartungsfreundlichen Niedervoltsystem (ONS) unterscheidet sich im 
Gegensatz zu einem wassertechnischen System mit Reservoir oder Technikschacht oder Technikschacht & 
Reservoir mit 230/400 V Umwälzpumpen im Wesentlichen in der Höhe der Investitionskosten, der 
Bedienungsfreundlichkeit und der Wartungs- und Instandhaltungskosten. 
Bei dem ONS werden alle wassertechnischen und elektrotechnischen Bauteile und Komponenten 
oberirdisch zugänglich verbaut. Es wird auf Unterflurbauwerke verzichtet, welches das Herabsteigen in 
solche Schächte komplett abschafft. 
Weiter arbeitet das ONS mit wenig Wasser. Das heißt jedoch auch, das ONS’s nur bei wassertechnischen 
Anlagen zum Einsatz kommen, bei denen wenig Wasser im Umlauf ist und sich wenig Wasser im Reservoirs 
befindet. Große Wasserbecken (V>2m³) oder Wassertische bei denen das Wasser sichtbar ist und auch 
einen bestimmten Wasserspiegel aufweisen muss, benötigen ein gewisses Maß an Wasseraufbereitung, wie 
z.B. Antialgenmittel. Diese Systeme eignen sich nicht für das ONS.

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1.06_Idenbrockplatz-Brunnen 
Ingenieurbüro Jeannine Oehlschläger 
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Weiter ist ein wesentliches Merkmal der ONS, das die erforderliche Wasserqualität durch angemessene 
Wasserwechsel erfolgt. Das heißt, dass das Reservoir regelmäßig abgelassen wird und mit Frischwasser 
aufgefüllt wird. Dies kann jedoch nur erfolgen, wenn wenig Wasser im Umlauf oder im Reservoir 
gespeichert wird. Die Grenze bei den ONS liegt bei ca. 1,5 m³ Wasser im Reservoir. Somit ist das 
Wasservolumen sehr gering und ist kalkulierbar. Weiter hat dies zur Folge, dass keine Chemikalien wie 
Chlor oder Schwefelsäure (wird zur pH-Wert Senkung eingesetzt) zum Einsatz kommen müssen. 
Bei dem ONS ist jedoch eine manuelle Dosierung von Wasseraufbereitungsmittel selbstverständlich möglich. 
Zu beachten ist jedoch der Anschluss an das Entwässerungssystem. Schließt das Entwässerungssystem an 
den Schmutzwasserkanal an, können auch chemische Wasseraufbereitungsmittel (Schwefelsäure, Chlor, 
Wasserstoffperoxid) manuell dosiert werden. Ist die Entwässerung jedoch an den Regenwasserkanal 
angeschlossen sollten Abstimmungen mit dem Entsorgungsunternehmen getroffen werden. Hier könnten 
ggf. biologische Wasseraufbereitungsmittel angewendet werden. In beiden Fällen müssen immer die 
Anwendungs- und Dosierhinweise der Hersteller beachtet werden. 
Wie schon oben bereits beschrieben werden alle erforderlichen Bauteile & Komponenten bei dem ONS 
oberirdisch zugänglich verbaut. Das heißt jedoch auch, dass diese öffentlich begehbaren Bereiche nur mit 
Niedervoltsystemen betrieben werden dürfen. Dies hat zum Vorteil, dass der Stromverbrauch wesentlich 
geringer als bei herkömmlichen 230/400 v Pumpen ist. Die Förderleistung von Niedervoltpumpen ist in der 
heutigen Zeit sehr beachtlich und für Fontänenfelder und kleine Wasserspiele völlig ausreichend. Weiter 
können durch DMX gesteuerte Pumpen aktive dynamische Wasserbilder, z.B. bei Fontänenfeldern, 
wunderbar erzeugt werden. Optisch unterscheiden sich die Wasserspiele nicht. Die Unterschiede zeigen 
sich deutlich in den Investitionen und in der Wartung und Instandsetzung. 
Ein ONS kann von einer Arbeitskraft allein gewartet werden. 
Bei Systemen mit Unterflurbauwerken ist das nicht so. Allein das Herabsteigen von Schächten erfordert 
immer zwei Arbeitskräfte. Mindestens eine Arbeitskraft muss als Sicherungsposten oben stehen bleiben. 
Weiter ist bei vielen Systemen mit Unterflurbauwerk eine aufwendige Wasseraufbereitung verbaut. Dies ist 
in vielen Fällen jedoch nicht immer notwendig, wie oben beschrieben. Somit sind die Kosten für die Wartung 
dieser Filter- und Dosiertechnik nicht nur hoch, sondern auch die Anforderungen an das Personal in Bezug 
auf die Gefährdung durch die Chemikalien sind relativ hoch. Hier müssen die Gefährdungsbeurteilungen 
dementsprechend angepasst werden. Ein wassertechnisches System mit Unterflurbauwerk erfordert in 
vielen Fällen auch ein großes Reservoir mit im Durschnitt ca. 3-5 m³ Wasservolumen. Diese Wasser im 
Reservoir wird durch die Filter- und Dosiertechnik und dessen Chemie regelmäßig automatisch 
aufgearbeitet. Jedoch ist auch hier eine regelmäßiger Wasserwechsel notwendig. Ein Wasserwechsel 
bedeutet jedoch auch Reinigung des Reservoirs, somit Mehrkosten im Personal, zeitaufwendiger und höhere 
Kosten im Verbrauch von Trinkwasser.

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Zusammenfassend können folgende Mehrkosten in Bezug auf ein wassertechnisches System mit 
Unterflurbauwerk & Reservoir aufgeführt werden: 
Investitionsmehrkosten Neubau: 
 Bau eines Technikschachtes + Reservoir (entsprechend der notwendigen Belastungsklasse und inkl. 
Erdarbeiten) - 50.000 € 
 Filter und Dosiertechnik mit Probeentnahmearmaturen – 20.000 € 
 Ausstattung Technikschacht + Reservoir mit Hebeanlagen – 6.000 € 
 Be- und Entlüftung, zusätzliche Steuerung in Schaltanlage – 5.000 € 
Summe Mehrkosten in der Investition im Bereich Neubau: ca. > 80.000 €  
Mehrkosten für die Wartung und Instandsetzung: 
 erhöhte Personalaufwand in der Wartung und Betreibung – Mehrkosten in Prüfung, ggf. Reparaturen 
von Geräten und Maschinen 
 sowie die Gefährdungen des Personals durch chemische Wasseraufbereitungsmittel oder 
Desinfektion 
 Gefährdung des Personals durch Besteigen von Schächten (zzgl. 1 Stück Sicherheitsposten, 
Freimessen von Schächten etc.) 
 Gefährdungsbeurteilungen erstellen 
 Personal regelmäßig schulen, Kenntnisse über neue Vorschriften 
 erhöhte Kosten durch Verbrauchsmaterialien (Chemie: Chlor, Schwefelsäure (pH-Wert 
Regulierung) etc.) 
 wöchentliche Wasserprobenentnahmen und Untersuchungen (Kosten pro Wasserprobe ca. 160-250 
€) 
Im Durchschnitt sind die Wartungskosten bei einem ONS um 50% geringer als bei einem herkömmlichen 
wassertechnischen System mit Unterflurbauwerk (Technikschacht & Reservoir). 
1.1.3.3 Kosten für den Umbau der Anlage gem. STEP2 
Gem. Anlage 1.06.14 werden die einzelnen Sanierungsschritte gem. STEP2 tabellarisch beschrieben. 
Die Kosten für diese Verbesserung / Vollsanierung / Teilsanierung der wassertechnischen Anlage betragen 
ca. gem. Anlage 1.06.14   90.325,00 €

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1.1.3.4 Gefährdungsbeurteilung für die wassertechnische Anlage im Bestand 
Allgemeine Informationen zu Gefährdungsbeurteilungen 
Gem. DGUV zu Gefährdungsbeurteilung: 
[Gefährdungsbeurteilung 
Das Arbeitsschutzgesetz verpflichtet den Unternehmer zur Durchführung einer Beurteilung der 
Arbeitsbedingung und in deren Rahmen auch zu einer Beurteilung der Gefährdungen. Der Unternehmer 
muss dabei die Gefährdungen der Beschäftigten bei der Arbeit beurteilen, entsprechende Maßnahmen 
ableiten, diese auf ihre Wirksamkeit kontrollieren und ggf. anpassen, und den Prozess der 
Gefährdungsbeurteilung sowie die Ergebnisse angemessen dokumentieren. Die Gefährdungsbeurteilung 
wird damit zur Grundlage allen betrieblichen Handelns in Sachen Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit.] 
 
Die Vorlage muss von dem Betreiber in Bezug auf die Gefährdungen und deren Schutzmaßnahmen geprüft, 
sowie deren Wirksamkeit, Termine zur Umsetzung der Schutzmaßnahmen und Verantwortlichkeiten 
ergänzt werden. 
Gefährdungsbeurteilung für die wassertechnische Anlage im Bestand 
Gem. Anlage 1.06.16 wurde eine Vorlage einer Gefährdungsbeurteilung für den Betreiber erstellt. 
1.1.4 Wartungs- und Instandhaltungsleistungen des bestehenden wassertechnischen Systems nach 
STEP 1 
Gem. Anlage 1.06.15 werden Wartungs- und Instandhaltungsmaßnahmen, deren Wartungsintervalle in 
Bezug auf die einzelnen Baugruppen empfohlen und tabellarisch dargestellt. 
Grundlage ist die DIN 31051 für die Wartung und Instandhaltung. 
Ein Wartungsplan umfasst folgende Kontrollen: 
- tägliche Kontrolle 
- wöchentliche Kontrollen 
- monatliche Kontrolle 
- ½ jährliche Kontrollen 
- jährliche Kontrollen 
Inspektionen: 
- Inbetriebnahme 
- Außerbetriebsetzung 
- Grundreinigung je nach Bedarf und Verschmutzung

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Ein umfänglicher zu erstellender Wartungsplan beinhaltet u.a. die Angaben über Termine, Ausführung der 
Maßnahmen und zu beachtende Merkmalswerte. Weiter wird die Vorbereitung der Durchführung, die 
Vorwegmaßnahmen wie Arbeitsplatzausrüstung, die Schutz- und Sicherheitseinrichtungen, die Durchführung 
(Kontrolle, Reinigung, Einstellen-Justieren), die Funktionsprüfung und die Rückmeldung erfasst. In z.B. 
Arbeitskarten ist auf die erforderlichen Bedienanleitungen und Sicherheitsdatenblätter der jeweiligen 
Maschinen und Geräte, sowie Chemikalien zu verweisen, die der Betreiber mit der Dokumentation zur 
Verfügung stellt. 
 
Inspektionen sind die großen Hauptuntersuchungen der technischen Anlagen. Dies sind die Inbetriebnahmen 
(Frühjahr) und Außerbetriebsetzungen (Herbst) der technischen Anlagen. Hier werden die 
Wiederholungsprüfungen durchgeführt und ggf. einige Anlagenkomponenten demontiert (Überwinterung) 
gereinigt, konserviert und geprüft. 
 
Es wird empfohlen, die Hauptuntersuchungen, die Inbetriebnahme und Außerbetriebsetzung von externen 
Fachfirmen durchführen zu lassen. 
Um die täglichen, wöchentlichen und monatlichen Kontrollen der wassertechnischen Anlagen 
(Brunnenanlagen) zu gewährleisten, wird ein technischer Mitarbeiterpool, bestehend aus ca. 4-6 
Mitarbeiter*innen der Stadt mit umfänglichen technischen Kenntnissen und Befähigungen im Bereich 
Elektrotechnik, Wassertechnik / Haustechnik, empfohlen. 
Dieses Personal muss / sollte permanent in den Bereichen Elektrotechnik und Wassertechnik / Haustechnik 
weitergebildet werden.

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Anlagenverzeichnis 
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2. Anlagenverzeichnis 
Bereic
h 
Anlage
n No. 
Kurzbezeichnung Anzah
l der 
Seiten 
No. 
Rev. | 
Datum 
Datum 
Erstellung 
Maßstab Plangrö
ße 
[A4/A3/
A0] 
Verfasser 
1.06 Münster | Idenbrockplatz-Brunnen 
1.06 KB Kurzbeschreibung der 
wassertechnischen Anlagen: 
13 - 08.03.2022 kein A4 IBJO 
Münster | Idenbrockplatz-
Brunnen 
1.06 BD Bilderdokumentation 
Bestandsaufnahme 
08.2021_Gesamt 
Anlage Idenbrockplatz-Brunnen 
14 - 06.02.2022 kein A4 IBJO 
1.06 .01 Technisches Bestandsdatenblatt 2 - 07.03.2022 kein A4 IBJO 
1.06 .02.1 Strangschema 1 - 08.03.2022 kein A3 IBJO 
1.06 .02.2 Legende Strangschema 1 - 08.03.2022 kein A4 IBJO 
1.06 .03 Lageplan mit Verortung 
Brunnenanlage 
1 - 15.02.2022 kein A3 IBJO 
1.06 .04 Auskunft Leitungspläne_  
1Kanaldaten (SW, RW, MW) 
2Stadtnetze Münster 
(Fernwärme,Gas,Strom, 
Telekom.,Trinkwasser) 
3Telekom 
4Thyssengas 
5Unitymedia 
6Fernwärme 
7Westnetz 
81&1, Versatel 
13 - divers kein divers Stadt MS 
und 
Versorgu
ngs-
träger 
1.06 .05 PDB_Oase USP413D 
Messinggehäuse 
3 - 
 
kein A4 Oase 
1.06 .06 Bedienanleitung_Oase USP402-
816 
44 
 
03.04.2007 kein A4 Oase 
1.06 .07 PDB_Sicherheitstrennstation- 
Kemper FK-5, Figur 369 00 
4 - 
 
kein A4 Kemper

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Anlagenverzeichnis 
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Seite 12 
Bereic
h 
Anlage
n No. 
Kurzbezeichnung Anzah
l der 
Seiten 
No. 
Rev. | 
Datum 
Datum 
Erstellung 
Maßstab Plangrö
ße 
[A4/A3/
A0] 
Verfasser 
1.06 .08 Bedienanleitung_Sicherheitstren
nstation- Kemper FK-5, Figur 
369 01 
164 - 
 
kein A4 Kemper 
1.06 .09 Montageanleitung_Sicherheitstr
ennstation- Kemper FK-5, Figur 
369 02 
60 - 
 
kein A4 Kemper 
1.06 .10 Wartungsanleitung_Sicherheitstr
ennstation- Kemper FK-5, Figur 
369 03 
14 - 
 
kein A4 Kemper 
1.06 .11 Schaltpläne Archiv 4 - 13.06.2018 kein A4 Stadt MS 
und 
Versorgu
ngs-
träger 
1.06 .12 VDE Prüfprotokoll v. 
20.04.2021 mit Rechnung Fa. 
Althaus 
3 - 20.04.2021 kein A4 Fa.Althau
s 
1.06 .13 Erforderliche Maßnahmen für 
die Inbetriebnahme des 
bestehenden wassertechnischen 
Systems_STEP 1 
2 - 07.03.2022 kein A4 IBJO 
1.06 .14 Sanierungsmaßnahmen | 
Vollsanierung | Teilsanierung | 
Verbesserung_STEP 2 
2 - 07.03.2022 kein A4 IBJO 
1.06 .15 Wartungs- und 
Instandhaltungsleistungen des 
bestehenden wassertechnischen 
Systems nach STEP 1 
2 - 07.03.2022 kein A4 IBJO 
1.06 .16 Dokumentationsunterlagen_Vor
lage für den Betreiber - 
Gefährdungsbeurteilung 
Wartung- und Instandhaltung 
58 - 28.02.2022 kein A4 IBJO

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Abbildungsverzeichnis 
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Seite 13 
3. Abbildungsverzeichnis 
Abb. 1 Anlage Idenbrockplatz Koordinaten - 51°59'45.0"N 7°36'11.5"E ........................................................... 2 
Abb. 2 Strangschema Regelsystem oberirdischen wartungsfreundlichen Niedervoltsystem (ONS) ................. 5 
Abb. 3 Legende Strangschema Regelsystem oberirdischen wartungsfreundlichen Niedervoltsystem (ONS) .. 6

| KURZPROJEKTBESCHREIBUNG 
Verfasser/Autor 
Ingenieurbüro Jeannine Oehlschläger 
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Seite 14 
4. Verfasser/Autor 
 
Autor:   IBJO- Ingenieurbüro Oehlschläger 
Dipl. Bauingenieurin 
Am Campus 25    |     18182 Bentwisch 
Mobil 0049 172 3824884 
ibjo@live.de     |     www.ib-jo.de 
 
Aktualisierung: 
 
Bentwisch, Dienstag, 08.März 2022 
Revision:       
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Stempel                                                   Unterschrift

4. BergFidel_Kurzbeschreibung

15444 Zeichen

Projektkurzbeschreibung 
Phase 2 & Phase 3 
 
Objekt:    Stadt Münster 
Maßnahmenprogramm Sanierung von Brunnenanlagen 
/ architektonische Wasserspiele 
Wassertechnische Anlage: 
Berg-Fidel Brunnen 
 
Datum Doku:   Dienstag, 08.März 2022 
 
AG / Bauherr / Betreiber:  Stadt Münster 
Amt für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit 
Gebäude 14  
     Albersloher Weg 450  
     48167 Münster  
 
     Frau Workert 
     Tel.: 0049 251 492-6866 
     workert@stadt-muenster.de 
www.stadt-muenster.de/umwelt 
 
 
Planer:     IBJO Ingenieurbüro Oehlschläger 
     Jeannine Oehlschläger 
     Diplom Bauingenieurin 
     Am Campus 25 
     18182 Bentwisch 
     Tel : 0049 172 3824884 
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Inhaltsverzeichnis 
Ingenieurbüro Jeannine Oehlschläger 
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Seite 1 
Inhaltsverzeichnis   
Inhaltsverzeichnis ........................................................................................................... 1 
1. 1.03_Berg-Fidel Brunnen ...................................................................................... 2 
1.1 Standort, bauliche und technische Ausstattung ..................................................................... 2 
1.1.1 Abbildung wassertechnische Anlage und Standort - Google Maps ................................ 2 
1.1.2 Bauliche Beschreibung und Technische Ausstattung ...................................................... 2 
1.1.3 Maßnahmen für Sanierung und Verbesserung und Gefährdungsbeurteilung ................. 4 
1.1.3.1 Maßnahmen für Sanierung und Verbesserung für die Anlage im Bestand_STEP1 ................. 4 
1.1.3.2 Gefährdungsbeurteilung für die wassertechnische Anlage im Bestand .................................. 5 
Gefährdungsbeurteilung für die wassertechnische Anlage im Bestand .............................................. 5 
1.1.4 Wartungs- und Instandhaltungsleistungen des bestehenden wassertechnischen 
Systems nach STEP 1 ..................................................................................................................... 5 
2. Anlagenverzeichnis ................................................................................................ 7 
3. Abbildungsverzeichnis ........................................................................................... 8 
4. Verfasser/Autor ..................................................................................................... 9

| KURZPROJEKTBESCHREIBUNG 
1.03_Berg-Fidel Brunnen 
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Seite 2 
1. 1.03_Berg-Fidel Brunnen 
1.1 Standort, bauliche und technische Ausstattung 
1.1.1 Abbildung wassertechnische Anlage und Standort - Google Maps 
 
Abb. 1 Anlage Koordinaten - 51°55'32.6"N 7°37'18.6"E 
Die wassertechnische Anlage befindet sich im Park Trauttmansdorfstraße und Ter-Borch-Straße in Münster. 
Google Maps Koordinaten: Koordinaten 51°55'32.6"N 7°37'18.6"E 
 
Die Anlage ist der Öffentlichkeit zugänglich und begehbar und teilweise befahrbar. 
1.1.2 Bauliche Beschreibung und Technische Ausstattung 
Gem. Anlage 1.03.01 technisches Bestandsdatenblatt sind alle vorhanden baulichen und technischen 
Baugruppen tabellarisch aufgeführt und die einzelnen Baugruppen im Zustand, wenn möglich, bewertet. 
Gem. Anlage 1.03.02. und 1.03.02.2 ist das wassertechnische System mittels Strangschema inkl. Legende 
abgebildet. 
Gem. Anlage 1.03.BD wird der Bestand (August 2021) der Anlage in einer Bilderdokumentation dargestellt. 
 
Die Anlage ist funktionstüchtig und in Betrieb. 
Die wassertechnische Anlage besteht ausfolgenden Komponenten:

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Seite 3 
1. Unterflurbauwerk als Reservoir (ca.17 m³ Wasservolumen) mit Bodenablauf 
Frischwassernachspeisung und Überlaufarmatur 
2. Unterflurbauwerk als Installationsschacht / Technikschacht mit Hebeanlage im Pumpensumpf, 
Trinkwasserinstallation einschl. Wasserzählerarmatur und trocken aufgestellte Umwälzpumpe 
3. 3 Stück Brunnensteine (Zylinder) als Quellsteine mit je 1 Stück Auslauf mit zentrierten 
Rücklaufschacht 
4. mit umlaufender Pflasterung und Pflasterinne, mit 3 Stück Entwässerungsschächten 
Das Wasser wird von der trocken aufgestellten Pumpe über eine Saugleitung aus dem Reservoir angesaugt 
und über eine Druckrohrleitung zu der Auslaufdüsen in den Natursteinsäulen gepumpt. 
Das Wasser läuft aus der Auslaufdüse über den jeweiligen Stein hinunter. Über den zentrierten 
Rücklaufschacht wird das Umlaufwasser über die Rücklaufleitung in das Reservoir geführt. Somit wird die 
Brunnenanlage im Umlaufsystem betrieben. 
Das Reservoir wird mittels Elektroden und Niveauüberwachung mit Frischwasser nachgespeist, sowie die 
Umwälzpumpe vor einem Trockenlauf geschützt. 
Die Schalt- und Steueranlage befindet sich in einem oberirdischen Freiluftschrank aus glasfaserverstärktem 
Polyester in einer ca. Entfernung von 20 m. 
Hier befindet sich auch der Hausanschlusskasten und Zählerplatz für die Stromversorgung. 
Eine Wiederholungsprüfung der elektrischen Anlage gem. DIN VDE 0105 Teil 1001 in Anlehnung an die 
Unfallverhütungsvorschrift "DGUV V3 Elektrische Anlage und Betriebsmittel" §5, Absatz1 wurde für das Jahr 
2020 ausgeführt. Eine Prüfung im Jahr 2021 erfolgte nicht. 
Die Prüfung von ortsveränderlichen Geräten gem. DIN VDE 0701/07022 unter Berücksichtigung der DGUV 
Vorschrift 3 (Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung) wurde für das Jahr 2020 ausgeführt. Die Prüfung für 
das Jahr 2021 erfolgte nicht. 
Die Anlage entspricht nicht den Anforderungen der Trinkwasserinstallation gem. DIN EN 17173 und DIN 
1988-100. 
                                                      
1 DIN VDE 0105-100:2015-10; VDE 0105-100:2015-10_Betrieb von elektrischen Anlagen - Teil 100: Allgemeine Festlegungen 
2 VDI/VDE/DGQ/DKD 2622 Blatt 9.1:2019-05_ Kalibrieren von Messmitteln für elektrische Größen - Prüfgeräte zur Feststellung der elektrischen 
Sicherheit - Elektrische Geräte nach DIN VDE 0701-0702 
3 DIN EN 1717:2011-08_ Schutz des Trinkwassers vor Verunreinigungen in Trinkwasser-Installationen und allgemeine Anforderungen an 
Sicherungseinrichtungen zur Verhütung von Trinkwasserverunreinigungen durch Rückfließen; Deutsche Fassung EN 1717:2000; Technische Regel des 
DVGW

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1.03_Berg-Fidel Brunnen 
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Seite 4 
1.1.3 Maßnahmen für Sanierung und Verbesserung und Gefährdungsbeurteilung 
1.1.3.1 Maßnahmen für Sanierung und Verbesserung für die Anlage im Bestand_STEP1 
Gem. Anlage 1.03.10 werden die einzelnen Baugruppen aufgeführt und auf Grund der zuvor erstellten 
Bewertung die Maßnahmen für den STEP1 erstellt. 
Für die Wiederinbetriebnahme der wassertechnischen Anlage werden folgende Maßnahmen dringend 
empfohlen: 
1. Die Umrüstung der Trinkwasserinstallation gem. DIN EN 1717 und DIN 1988-100 als freien 
Auslauf. vgl. Anlage BS.01.6 Hinweise Frischwassernachspeisung von Brunnenanlagen aus dem 
Trinkwassersystem gem. DIN EN 1717 und DIN 1988 
2. Die jährliche Wiederholungsprüfung von elektrischen Anlagen gem. DIN VDE 0105 Teil 100 und 
ortsveränderlichen Geräten gem. DIN VDE 0701/0702. 
3. Prüfen des vorhandenen Potentialausgleiches  
4. Neuer HAZ – Hausanschluss und Zähleranschlusssäule 
5. Neuer Schaltschrank 
6. Ausstattung aller elektrischen Anlagenteilen im Reservoir gem. IP68, min jedoch IP67 
7. Lieferung und Einbau einer Einstiegsleiter und Einstiegshilfe gem. DIN 36204, DIN 18799-15, DGUV 
208-0326, DIN EN ISO 14122-47; DIN EN 143968, DIN 19572:2016-069, UVV VGB74- Leitern und 
Tritte 
8. Prüfung der Einstiege und Luken insbesondere des Domes 
9. Im gesamten Bereich der Anlage müssen Warnschilder „Kein Trinkwasser“ inkl. Piktogramm 
aufgestellt werden 
10. Weiter müssen Gefährdungsbeurteilung von dem Betreiber für die Wartung & Instandsetzung der 
wassertechnischen Anlage erstellt und ggf. regelmäßig angepasst werden 
 
Die Kosten für diese empfohlenen Maßnahmen zur Verbesserung / Sanierung der wassertechnischen Anlage 
betragen ca. gem. Anlage 1.03.10   14.190,00 € 
                                                      
4 DIN 3620:1987-04_ Steigleitern für Kleinbauwerke der Wasserversorgung 
5 DIN 18799-1:2019-06_ Ortsfeste Steigleiteranlagen an baulichen Anlagen - Sicherheitstechnische Anforderungen und Prüfungen - Teil 1: Steigleitern 
mit Seitenholmen 
6 DGUV 208-032_ Auswahl und Benutzung von Steigleitern 
7 DIN EN ISO 14122-4:2016-10; Sicherheit von Maschinen - Ortsfeste Zugänge zu maschinellen Anlagen - Teil 4: Ortsfeste Steigleitern (ISO 14122-
4:2016); Deutsche Fassung EN ISO 14122-4:2016 
8 DIN EN 14396:2004-04; Ortsfeste Steigleitern für Schächte; Deutsche Fassung EN 14396:2004 
9 DIN 19572:2016-06_ Haltevorrichtungen zum Einsteigen in begehbare Schächte - Anforderungen, Prüfung

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1.03_Berg-Fidel Brunnen 
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Seite 5 
1.1.3.2 Gefährdungsbeurteilung für die wassertechnische Anlage im Bestand 
Allgemeine Informationen zu Gefährdungsbeurteilungen 
Gem. DGUV zu Gefährdungsbeurteilung: 
[Gefährdungsbeurteilung 
Das Arbeitsschutzgesetz verpflichtet den Unternehmer zur Durchführung einer Beurteilung der 
Arbeitsbedingung und in deren Rahmen auch zu einer Beurteilung der Gefährdungen. Der Unternehmer 
muss dabei die Gefährdungen der Beschäftigten bei der Arbeit beurteilen, entsprechende Maßnahmen 
ableiten, diese auf ihre Wirksamkeit kontrollieren und ggf. anpassen, und den Prozess der 
Gefährdungsbeurteilung sowie die Ergebnisse angemessen dokumentieren. Die Gefährdungsbeurteilung 
wird damit zur Grundlage allen betrieblichen Handelns in Sachen Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit.] 
 
Die Vorlage muss von dem Betreiber in Bezug auf die Gefährdungen und deren Schutzmaßnahmen geprüft, 
sowie deren Wirksamkeit, Termine zur Umsetzung der Schutzmaßnahmen und Verantwortlichkeiten 
ergänzt werden. 
Gefährdungsbeurteilung für die wassertechnische Anlage im Bestand 
Gem. Anlage 1.03.12 wurde eine Vorlage einer Gefährdungsbeurteilung für den Betreiber erstellt. 
1.1.4 Wartungs- und Instandhaltungsleistungen des bestehenden wassertechnischen Systems nach 
STEP 1 
Gem. Anlage 1.03.11 werden Wartungs- und Instandhaltungsmaßnahmen, deren Wartungsintervalle in 
Bezug auf die einzelnen Baugruppen empfohlen und tabellarisch dargestellt. 
Grundlage ist die DIN 31051 für die Wartung und Instandhaltung. 
Ein Wartungsplan umfasst folgende Kontrollen: 
- tägliche Kontrolle 
- wöchentliche Kontrollen 
- monatliche Kontrolle 
- ½ jährliche Kontrollen 
- jährliche Kontrollen 
Inspektionen: 
- Inbetriebnahme 
- Außerbetriebsetzung 
- Grundreinigung je nach Bedarf und Verschmutzung

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Seite 6 
Ein umfänglicher zu erstellender Wartungsplan beinhaltet u.a. die Angaben über Termine, Ausführung der 
Maßnahmen und zu beachtende Merkmalswerte. Weiter wird die Vorbereitung der Durchführung, die 
Vorwegmaßnahmen wie Arbeitsplatzausrüstung, die Schutz- und Sicherheitseinrichtungen, die Durchführung 
(Kontrolle, Reinigung, Einstellen-Justieren), die Funktionsprüfung und die Rückmeldung erfasst. In z.B. 
Arbeitskarten ist auf die erforderlichen Bedienanleitungen und Sicherheitsdatenblätter der jeweiligen 
Maschinen und Geräte, sowie Chemikalien zu verweisen, die der Betreiber mit der Dokumentation zur 
Verfügung stellt. 
 
Inspektionen sind die großen Hauptuntersuchungen der technischen Anlagen. Dies sind die Inbetriebnahmen 
(Frühjahr) und Außerbetriebsetzungen (Herbst) der technischen Anlagen. Hier werden die 
Wiederholungsprüfungen durchgeführt und ggf. einige Anlagenkomponenten demontiert (Überwinterung) 
gereinigt, konserviert und geprüft. 
 
Es wird empfohlen, die Hauptuntersuchungen, die Inbetriebnahme und Außerbetriebsetzung von externen 
Fachfirmen durchführen zu lassen. 
Um die täglichen, wöchentlichen und monatlichen Kontrollen der wassertechnischen Anlagen 
(Brunnenanlagen) zu gewährleisten, wird ein technischer Mitarbeiterpool, bestehend aus ca. 4-6 
Mitarbeiter*innen der Stadt mit umfänglichen technischen Kenntnissen und Befähigungen im Bereich 
Elektrotechnik, Wassertechnik / Haustechnik, empfohlen. 
Dieses Personal muss / sollte permanent in den Bereichen Elektrotechnik und Wassertechnik / Haustechnik 
weitergebildet werden.

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Anlagenverzeichnis 
Ingenieurbüro Jeannine Oehlschläger 
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Seite 7 
2. Anlagenverzeichnis 
Bereich Anlagen 
No. 
Kurzbezeichnung Anzahl der 
Seiten 
No. Rev. 
| Datum 
Datum 
Erstellung 
Maßstab Plangröße 
[A4/A3/A0] 
Verfasser 
1.03 KB Kurzbeschreibung der 
wassertechnischen Anlagen: 
9 - 08.03.2022 kein A4 IBJO 
Münster | Berg-Fidel Brunnen 
1.03 BD Bilderdokumentation 
Bestandsaufnahme 08.2021_Gesamt 
Anlage Berg-Fidel Brunnen 
14 - 06.02.2022 kein A4 IBJO 
1.03 .01 Technisches Bestandsdatenblatt 2 - 07.03.2022 kein A4 IBJO 
1.03 .02.1 Strangschema 1 - 08.03.2022 kein A4 IBJO 
1.03 .02.2 Legende Strangschema 1 - 08.03.2022 kein A4 IBJO 
1.03 .03 Lageplan mit Verortung Brunnenanlage 1 - 15.02.2022 kein A3 IBJO 
1.03 .04 Auskunft Leitungspläne_  
1Kanaldaten (SW, RW, MW) 
2Stadtnetze Münster 
(Fernwärme,Gas,Strom, 
Telekom.,Trinkwasser) 
3Telekom 
4Thyssengas 
5Unitymedia 
6Fernwärme 
7Westnetz 
81&1, Versatel 
16 - divers kein divers Stadt MS und 
Versorgungs-
träger 
1.03 .05 Dokumentationsunterlagen_Umbau 
2015-2016 
102 - 2015-2016 kein A4 AquaConsult 
1.03 .06 VDE Prüfprotokoll v. 15.04.2020 mit 
Rechnung Fa. Althaus 
3 - 15.04.2020 kein A4 Fa.Althaus 
1.03 .07 Datenblatt Umwälzpumpe Speck Badu 
magna 8 | 0,5 kW | 230V 
28 
  
kein A4 IBJO 
1.03 .08 Bedienanleitung Umwälzpumpe Speck 
Badu magna 8 | 0,5 kW | 230V 
236 
  
kein A4 IBJO 
1.03 .09 Kamerabefahrung 22.06.2006 | 
diverses Bildermaterial 
- - 22.06.2006 kein A4 Stadt MS und 
Versorgungs-
träger 
1.03 .10 Erforderliche Maßnahmen für die 
Inbetriebnahme des bestehenden 
wassertechnischen Systems_STEP 1 
2 - 07.03.2022 kein A4 IBJO 
1.03 .11 Wartungs- und 
Instandhaltungsleistungen des 
bestehenden wassertechnischen 
Systems nach STEP 1 
2 - 07.03.2022 kein A4 IBJO

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Abbildungsverzeichnis 
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Bereich Anlagen 
No. 
Kurzbezeichnung Anzahl der 
Seiten 
No. Rev. 
| Datum 
Datum 
Erstellung 
Maßstab Plangröße 
[A4/A3/A0] 
Verfasser 
1.03 .12 Dokumentationsunterlagen_Vorlage 
für den Betreiber - 
Gefährdungsbeurteilung Wartung- und 
Instandhaltung 
59 - 28.02.2022 kein A4 IBJO 
 
3. Abbildungsverzeichnis 
Abb. 1 Anlage Koordinaten - 51°55'32.6"N 7°37'18.6"E .................................................................................... 2

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Verfasser/Autor 
Ingenieurbüro Jeannine Oehlschläger 
ibjo@live.de     •     www.ib-jo.de 
Seite 9 
4. Verfasser/Autor 
 
Autor:   IBJO- Ingenieurbüro Oehlschläger 
Dipl. Bauingenieurin 
Am Campus 25    |     18182 Bentwisch 
Mobil 0049 172 3824884 
ibjo@live.de     |     www.ib-jo.de 
 
Aktualisierung: 
 
Bentwisch, Dienstag, 08.März 2022 
Revision:       
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Stempel                                                   Unterschrift

Beratungsverlauf (6)

10.05.2022 Ausschuss für Umweltschutz, Klimaschutz und Bauwesen
TOP 6.3 Einbringung Entscheidung

Beschluss: Vorlage eingebracht

Zur Sitzung
19.05.2022 Bezirksvertretung Münster-Hiltrup
TOP 5.3 Anhörung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
24.05.2022 Bezirksvertretung Münster-Mitte
TOP 6.12 Anhörung Entscheidung

Beschluss: einstimmig geändert beschlossen

Zur Sitzung
31.05.2022 Bezirksvertretung Münster-Nord
TOP 5.5 Anhörung Entscheidung

Beschluss: einstimmig geändert beschlossen

Zur Sitzung
09.06.2022 Bezirksvertretung Münster-West
TOP 8.5 Anhörung Entscheidung

Beschluss: einstimmig geändert beschlossen

Zur Sitzung
Entscheidung

Orte (28)

  • Neubrückenstraße 165
  • Marktallee
  • Bogenstraße
  • Hörsterstraße
  • Eisenbahnstraße
  • Albersloher Weg 450
  • Idenbrockplatz
  • Kirchplatz 51
  • Sprickmannplatz
  • Harsewinkelplatz 159
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  • Lambertikirchplatz
  • Ter-Borch-Straße
  • Von-Esmarch-Straße
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  • Engelenschanze
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  • Bergstraße 26
  • Am Kreuztor
  • Enschedeweg
  • Domplatz
  • Kiepenkerl
  • Hohe Geest
  • Kinderhaus
  • Spiekerhof
  • Mauritztor

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Details

Aktenzeichen
V/0201/2022
Typ
Vorlagen
Datum
21.04.2022
Erstellt
15.03.2022 10:51