V/0201/2022
Sanierungskonzept städt. Brunnen- und Wasserspiele
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9. Hamannpl_Kurzbeschreibung
16711 Zeichen
Projektkurzbeschreibung
Phase 2 & Phase 3
Objekt: Stadt Münster
Maßnahmenprogramm Sanierung von Brunnenanlagen
/ architektonische Wasserspiele
Wassertechnische Anlage:
Hamannplatz
Datum Doku: Dienstag, 08.März 2022
AG / Bauherr / Betreiber: Stadt Münster
Amt für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit
Gebäude 14
Albersloher Weg 450
48167 Münster
Frau Workert
Tel.: 0049 251 492-6866
workert@stadt-muenster.de
www.stadt-muenster.de/umwelt
Planer: IBJO Ingenieurbüro Oehlschläger
Jeannine Oehlschläger
Diplom Bauingenieurin
Am Campus 25
18182 Bentwisch
Tel : 0049 172 3824884
www.ib-jo.de
ibjo@live.de
| KURZPROJEKTBESCHREIBUNG
Inhaltsverzeichnis
Ingenieurbüro Jeannine Oehlschläger
ibjo@live.de www.ib-jo.de
Seite 1
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis ................................ ................................ ................................ ....... 1
1. 1.08_Hamannplatz ................................ ................................ ............................. 2
1.1 Standort, bauliche und technische Ausstattung ........................................................................ 2
1.1.1 Abbildung wassertechnische Anlage und Standort - Google Maps ................................. 2
1.1.2 Bauliche Beschreibung und Technische Ausstattung ....................................................... 2
1.1.3 Maßnahmen für Sanierung und Verbesserung und Gefährdungsbeurteilung ................. 4
1.1.3.1 Maßnahmen für Sanierung und Verbesserung für die Anlage im Bestand_STEP1 ................ 4
1.1.3.2 Gefährdungsbeurteilung für die wassertechnische Anlage im Bestand ................................ 5
Gefährdungsbeurteilung für die wassertechnische Anlage im Bestand ................................ ............ 6
1.1.4 Wartungs- und Instandhaltungsleistungen des bestehenden wassertechnischen
Systems nach STEP 1 ......................................................................................................................... 6
2. Anlagenverzeichnis ................................ ................................ ............................. 8
3. Abbildungsverzeichnis ................................ ................................ ........................ 9
4. Verfasser/Autor ................................ ................................ ................................ 10
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1.08_Hamannplatz
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Seite 2
1. 1.08_Hamannplatz
1.1 Standort, bauliche und technische Ausstattung
1.1.1 Abbildung wassertechnische Anlage und Standort - Google Maps
Abb. 1 Anlage Hamannplatz Koordinaten - 51°59'37.1"N 7°38'54.7"E
Die wassertechnische Anlage befindet sich im Stadtteil Coerde in Münster.
Google Maps Koordinaten: Koordinaten 51°59'37.1"N 7°38'54.7"E
Die Anlage ist der Öffentlichkeit zugänglich und begehbar und teilweise befahrbar.
1.1.2 Bauliche Beschreibung und Technische Ausstattung
Gem. Anlage 1.08.01 technisches Bestandsdatenblatt sind alle vorhanden baulichen und technischen
Baugruppen tabellarisch aufgeführt und die einzelnen Baugruppen im Zustand, wenn möglich, bewertet.
Gem. Anlage 1.08.02 ist das wassertechnische System mittels Strangschema abgebildet.
Gem. Anlage 1.08.BD wird der Bestand (August 2021) der Anlage in einer Bilderdokumentation dargestellt.
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1.08_Hamannplatz
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Seite 3
Die Anlage ist war während der Bestandsaufnahme kurz funktionstüchtig und in Betrieb.
Die wassertechnische Anlage besteht ausfolgenden Komponenten:
1. Unterflurbauwerk als Reservoir mit Druckrohrleitungsverteiler, Frischwassernachspeisung,
Überlaufarmatur und Hebeanlage
2. Unterflurbauwerk als Installationsschacht / Technikschacht mit trocken aufgestellter Umwälzpumpe,
Bodenablauf, Trinkwasserinstallation mit Magnetventil
3. Wasserspiel mit treppenartig angeordneten Würfeln aus Waschbeton
4. Auslaufdüsen auf den Würfeln = 8 Stück Quellausläufe; Auslaufdüsen nicht verstopfungsgeschützt
5. Wasserspiel steht auf Stützen, umlaufende Rücklaufrinnen mit Gitterrostabdeckung (Wasser unter
Wasserspiel kann nicht komplett abgelassen werden)
Das Wasser wird von der trocken aufgestellten Pumpe im Technikschacht aus dem Reservoir angesaugt und
über den ersten im Technikschacht befindlichen Druckrohrleitungsverteiler mit flexiblen Druckschläuchen
zum zweiten Druckrohrleitungsverteiler, welcher sich im Reservoir befindet, gepumpt.
Der Druckrohrleitungsverteiler im Reservoir verteilt das Wasser auf 8 Stück Druckrohrleitungen mit
Regulier- und Absperrarmatur zu den Ausläufen mit flexiblen Druckrohrleitungen.
Das Wasser läuft aus den 8 Stück Auslaufdüsen über die Würfel in die umlaufende Rücklaufrinne.
Die Rücklaufrinne ist an die Rücklaufleitung, die das Wasser zurück in das Reservoir führt.
Die Brunnenanlage wird im Umlaufsystem betrieben.
Das Reservoir wird mittels Wasserstandssensoren und Magnetventil mit Frischwasser nachgespeist.
Die Schalt- und Steueranlage befindet sich in einem oberirdischen Freiluftschrank aus glasfaserverstärktem
Polyester in einer ca. Entfernung von 20 m.
Hier befindet sich auch der Hausanschlusskasten und Zählerplatz für die Stromversorgung.
Eine Wiederholungsprüfung der elektrischen Anlage gem. DIN VDE 0105 Teil 1001 in Anlehnung an die
Unfallverhütungsvorschrift "DGUV V3 Elektrische Anlage und Betriebsmittel" §5, Absatz1 wurde für das Jahr
2021 ausgeführt. Es wurden Mängel aufgeführt.
Die Prüfung von ortsveränderlichen Geräten gem. DIN VDE 0701/07022 unter Berücksichtigung der DGUV
Vorschrift 3 (Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung) wurde für das Jahr 2021 nicht ausgeführt. Somit
entspricht die Anlage nicht der derzeitigen Norm, da die Prüfung nicht erfolgte.
1 DIN VDE 0105-100:2015-10; VDE 0105-100:2015-10_Betrieb von elektrischen Anlagen - Teil 100: Allgemeine Festlegungen
2 VDI/VDE/DGQ/DKD 2622 Blatt 9.1:2019 -05_ Kalibrieren von Messmitteln für elektrische Größen - Prüfgeräte zur Feststellung der elektrischen
Sicherheit - Elektrische Geräte nach DIN VDE 0701 -0702
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Die Anlage entspricht nicht den Anforderungen der Trinkwasserinstallation gem. DIN EN 17173 und DIN
1988-100.
1.1.3 Maßnahmen für Sanierung und Verbesserung und Gefährdungsbeurteilung
1.1.3.1 Maßnahmen für Sanierung und Verbesserung für die Anlage im Bestand_STEP1
Gem. Anlage 1.08.12 werden die einzelnen Baugruppen aufgeführt und auf Grund der zuvor erstellten
Bewertung die Maßnahmen für den STEP1 erstellt.
Für die Wiederinbetriebnahme der wassertechnischen Anlage werden folgende Maßnahmen dringend
empfohlen:
1. Die Umrüstung der Trinkwasserinstallation gem. DIN EN 1717 und DIN 1988-100 als freien
Auslauf. vgl. Anlage BS.01.6 Hinweise Frischwassernachspeisung von Brunnenanlagen aus dem
Trinkwassersystem gem. DIN EN 1717 und DIN 1988
2. Ggf. Umbau zur automatische Frischwassernachspeisung
3. Neue Wasserstandssensoren
4. Druckprüfung Druckleitungssystem ggf. PE HD Verrohrung
5. Saugrohr in PEHD herstellen
6. Die jährliche Wiederholungsprüfung von elektrischen Anlagen gem. DIN VDE 0105 Teil 100 und
ortsveränderlichen Geräten gem. DIN VDE 0701/0702.
7. Prüfen ob ein Potentialausgleiches vorhanden ist. Im Falle es ist kein Potentialausgleiches vorhanden
muss dieser nachgerüstet werden.
8. Neuer HAZ – Hausanschluss
9. Neuer Schaltschrank
10. Neue Schalt- und Steueranlage
11. Wasserdichte Klemmung von Geräten im Reservoir
12. Ausstattung aller elektrischen Anlagenteilen im Reservoir gem. IP68, min jedoch IP67
3 DIN EN 1717:2011-08_ Schutz des Trinkwassers vor Verunreinigungen in Trinkwasser -Installationen und allgemeine Anforderungen an
Sicherungseinrichtungen zur Verhütung von Trinkwasserverunreinigungen durch Rückfließen; Deutsche Fassung EN 1717:2000; Techn ische Regel des
DVGW
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13. Lieferung und Einbau einer Einstiegsleiter und Einstiegshilfe gem. DIN 36204, DIN 18799-15, DGUV
208-0326, DIN EN ISO 14122-47; DIN EN 143968, DIN 19572:2016-069, UVV VGB74- Leitern und
Tritte
14. Prüfung der Einstiege und Luken insbesondere des Domes
15. Neue Luke- Schachtdeckel- tagwasserdicht- mit Öffnungshilfe auspflasterbar | Belastungsklasse
D400
16. Be- und Entlüftung im Technikschacht herstellen (Kosten ohne Erdarbeiten)
17. oberirdische Be- und Entlüftungshauben herstellen (Kosten ohne Erdarbeiten)
18. Im gesamten Bereich der Anlage müssen Warnschilder „Kein Trinkwasser“ inkl. Piktogramm
aufgestellt werden
19. Weiter müssen Gefährdungsbeurteilung von dem Betreiber für die Wartung & Instandsetzung der
wassertechnischen Anlage erstellt und ggf. regelmäßig angepasst werden
Die Kosten für diese empfohlenen Maßnahmen zur Verbesserung / Sanierung der wassertechnischen Anlage
betragen ca. gem. Anlage 1.08.12 36.990,00 €
1.1.3.2 Gefährdungsbeurteilung für die wassertechnische Anlage im Bestand
Allgemeine Informationen zu Gefährdungsbeurteilungen
Gem. DGUV zu Gefährdungsbeurteilung:
[Gefährdungsbeurteilung
Das Arbeitsschutzgesetz verpflichtet den Unternehmer zur Durchführung einer Beurteilung der
Arbeitsbedingung und in deren Rahmen auch zu einer Beurteilung der Gefährdungen. Der Unternehmer
muss dabei die Gefährdungen der Beschäftigten bei der Arbeit beurteilen, entsprechende Maßnahmen
ableiten, diese auf ihre Wirksamkeit kontrollieren und ggf. anpassen, und den Prozess der
Gefährdungsbeurteilung sowie die Ergebnisse angemessen dokumentieren. Die Gefährdungsbeurteilung
wird damit zur Grundlage allen betrieblichen Handelns in Sachen Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit.]
4 DIN 3620:1987-04_ Steigleitern für Kleinbauwerke der Wasserversorgung
5 DIN 18799-1:2019-06_ Ortsfeste Steigleiteranlagen an baulichen Anlagen - Sicherheitstechnische Anforderungen und Prüfungen - Teil 1: Steigleitern
mit Seitenholmen
6 DGUV 208-032_ Auswahl und Benutzung von Steigleitern
7 DIN EN ISO 14122-4:2016-10; Sicherheit von Maschinen - Ortsfeste Zugänge zu maschinellen Anlagen - Teil 4: Ortsfeste Steigleitern (ISO 14122 -
4:2016); Deutsche Fassung EN ISO 14122 -4:2016
8 DIN EN 14396:2004-04; Ortsfeste Steigleitern für Schächte; Deutsche Fassung EN 14396:2004
9 DIN 19572:2016-06_ Haltevorrichtungen zum Einsteigen in begehbare Schächte - Anforderungen, Prüfung
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1.08_Hamannplatz
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Die Vorlage muss von dem Betreiber in Bezug auf die Gefährdungen und deren Schutzmaßnahmen geprüft,
sowie deren Wirksamkeit, Termine zur Umsetzung der Schutzmaßnahmen und Verantwortlichkeiten
ergänzt werden.
Gefährdungsbeurteilung für die wassertechnische Anlage im Bestand
Gem. Anlage 1.08.14 wurde eine Vorlage einer Gefährdungsbeurteilung für den Betreiber erstellt.
1.1.4 Wartungs- und Instandhaltungsleistungen des bestehenden wassertechnischen Systems nach
STEP 1
Gem. Anlage 1.08.13 werden Wartungs- und Instandhaltungsmaßnahmen, deren Wartungsintervalle in
Bezug auf die einzelnen Baugruppen empfohlen und tabellarisch dargestellt.
Grundlage ist die DIN 31051 für die Wartung und Instandhaltung.
Ein Wartungsplan umfasst folgende Kontrollen:
- tägliche Kontrolle
- wöchentliche Kontrollen
- monatliche Kontrolle
- ½ jährliche Kontrollen
- jährliche Kontrollen
Inspektionen:
- Inbetriebnahme
- Außerbetriebsetzung
- Grundreinigung je nach Bedarf und Verschmutzung
Ein umfänglicher zu erstellender Wartungsplan beinhaltet u.a. die Angaben über Termine, Ausführung der
Maßnahmen und zu beachtende Merkmalswerte. Weiter wird die Vorbereitung der Durchführung, die
Vorwegmaßnahmen wie Arbeitsplatzausrüstung, die Schutz- und Sicherheitseinrichtungen, die Durchführung
(Kontrolle, Reinigung, Einstellen-Justieren), die Funktionsprüfung und die Rückmeldung erfasst. In z.B.
Arbeitskarten ist auf die erforderlichen Bedienanleitungen und Sicherheitsdatenblätter der jeweiligen
Maschinen und Geräte, sowie Chemikalien zu verweisen, die der Betreiber mit der Dokumentation zur
Verfügung stellt.
Inspektionen sind die großen Hauptuntersuchungen der technischen Anlagen. Dies sind die Inbetriebnahmen
(Frühjahr) und Außerbetriebsetzungen (Herbst) der technischen Anlagen. Hier werden die
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Wiederholungsprüfungen durchgeführt und ggf. einige Anlagenkomponenten demontiert (Überwinterung)
gereinigt, konserviert und geprüft.
Es wird empfohlen, die Hauptuntersuchungen, die Inbetriebnahme und Außerbetriebsetzung von externen
Fachfirmen durchführen zu lassen.
Um die täglichen, wöchentlichen und monatlichen Kontrollen der wassertechnischen Anlagen
(Brunnenanlagen) zu gewährleisten, wird ein technischer Mitarbeiterpool, bestehend aus ca. 4-6
Mitarbeiter*innen der Stadt mit umfänglichen technischen Kenntnissen und Befähigungen im Bereich
Elektrotechnik, Wassertechnik / Haustechnik, empfohlen.
Dieses Personal muss / sollte permanent in den Bereichen Elektrotechnik und Wassertechnik / Haustechnik
weitergebildet werden.
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Anlagenverzeichnis
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2. Anlagenverzeichnis
Bereic
h
Anlage
n No.
Kurzbezeichnung Anzah
l der
Seiten
No.
Rev. |
Datu
m
Datum
Erstellung
Maßstab Plangröß
e
[A4/A3/A
0]
Verfasser
1.08 Münster | Hamannplatz-Brunnen
1.08 KB Kurzbeschreibung der
wassertechnischen Anlagen:
9 - 08.03.2022 kein A4 IBJO
Münster | Hamannplatz-Brunnen
1.08 BD Bilderdokumentation
Bestandsaufnahme
08.2021_Gesamt
Anlage Hamannplatz-Brunnen
13 - 07.02.2022 kein A4 IBJO
1.08 .01 Technisches Bestandsdatenblatt 2 - 07.03.2022 kein A4 IBJO
1.08 .02.1 Strangschema 1 - 08.03.2022 kein A3 IBJO
1.08 .02.2 Legende Strangschema 1 - 08.03.2022 kein A4 IBJO
1.08 .03 Lageplan mit Verortung
Brunnenanlage
1 - 15.02.2022 kein A3 IBJO
1.08 .04 Auskunft Leitungspläne_
1Kanaldaten (SW, RW, MW)
2Stadtnetze Münster
(Fernwärme,Gas,Strom,
Telekom.,Trinkwasser)
3Telekom
4Thyssengas
5Unitymedia
6Fernwärme
7Westnetz
81&1, Versatel
31 - divers kein divers Stadt MS
und
Versorgu
ngs-
träger
1.08 .05 DB_Oase Blockpumpe KRP3-
80F/21-21518 | Oase KRP40-150
2 -
kein A4 Oase
1.08 .06 Bedienanleitung_Oase KRP32-
125 - 150-250
22 -
kein A4 Oase
1.08 .07 Reparatur Blockpumpe KRP3-
80F/21-21518 2015
1 - 27.02.2015 kein A4 Hülsböm
er &
| KURZPROJEKTBESCHREIBUNG
Abbildungsverzeichnis
Ingenieurbüro Jeannine Oehlschläger
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Bereic
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Anlage
n No.
Kurzbezeichnung Anzah
l der
Seiten
No.
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Datu
m
Datum
Erstellung
Maßstab Plangröß
e
[A4/A3/A
0]
Verfasser
Weischer
GmbH
1.08 .08 DB_Ebara Optima
MA_50Hz_0,25kW
3 -
kein A4 Ebara
1.08 .09 Bedienanleitung_Ebara Optima
MA_50Hz_0,25kW
40 -
kein A4 Ebara
1.08 .10 VDE Prüfprotokoll v. 29.04.2021
mit Rechnung Fa. Althaus
3 - 29.04.2021 kein A4 Fa.Althau
s
1.08 .11 Kamerabefahrung 2000 |
diverses Bildermaterial
4 - 11.04.2000 kein A4 Rörs
1.08 .12 Erforderliche Maßnahmen für die
Inbetriebnahme des bestehenden
wassertechnischen
Systems_STEP 1
2 - 07.03.2022 kein A4 IBJO
1.08 .13 Wartungs- und
Instandhaltungsleistungen des
bestehenden wassertechnischen
Systems nach STEP 1
2 - 07.03.2022 kein A4 IBJO
1.08 .14 Dokumentationsunterlagen_Vorl
age für den Betreiber -
Gefährdungsbeurteilung
Wartung- und Instandhaltung
59 - 28.02.2022 kein A4 IBJO
3. Abbildungsverzeichnis
Abb. 1 Anlage Hamannplatz Koordinaten - 51°59'37.1"N 7°38'54.7"E ................................ ........................... 2
| KURZPROJEKTBESCHREIBUNG
Verfasser/Autor
Ingenieurbüro Jeannine Oehlschläger
ibjo@live.de www.ib-jo.de
Seite 10
4. Verfasser/Autor
Autor: IBJO- Ingenieurbüro Oehlschläger
Dipl. Bauingenieurin
Am Campus 25 | 18182 Bentwisch
Mobil 0049 172 3824884
ibjo@live.de | www.ib-jo.de
Aktualisierung:
Bentwisch, Dienstag, 08.März 2022
Revision:
Stempel Unterschrift
1.3. Lamberti_techn. Bestandsdatenblatt
6680 Zeichen
Technisches Bestandsdatenblatt; Sanierung; Wartung Instandhaltung 1.09_Lamberti._BDB+San+W Baujahr: 1956 1.09 Rang: 1 nein Pos. Bau- / wasser- und elektrotechnische Gruppierungen Anlagenspezifische Baugruppen / Bezeichnungen Anzahl link TDB BDA = > Wasserbecken aus Beton mit Waschbetontreppen und Quellausläufen 1 runder Brunnen mit innenliegender Schale und unteren Becken Brunnenkunst in der oberen Schale Wasserdichtigkeit des Beckens: keine Angabe umlaufende Rücklaufrinnen als Pflasterfläche mit 6 Stück Rückläufen Reservoir / Fertigteil Beton 1 2 Kammern - getrennt durch Tauchwand aus Stahl 1. Kammer=Einlaufbereich | 2. Kammer = Pumpenschacht Bauzustand schlecht 2 Stück Überlaufarmaturen in beiden Kammern und Ablaufstopfen – Anschluss an den Kanal DN150 Frischwassernachspeisung mittels Schwimmerschalter 1 lichte Höhe Technikraum / Reservoir ≤1,90 entspricht den minimal zulässigen Arbeitsraumhöhen 1 Einstiegsluke ohne Öffnungehilfe 2 1 Stück Gussabdeckung nicht tagwas serdicht mit Schmutzfangkorb pro Kammer 2 Einstiegsleiter u. Einstiegshilfe Reservoir 2 Einsteigsleiter nicht gem. DIN keine Einstiegshilfe vorhanden 1 Technikschacht trocken / Fertigteil 1 als Installationsschacht baulicher Zustand schlecht; Schachtboden unter Wasser Hebeanlage Trinkwasserinstallation Durchführung der Druckrohrleitung zum Brunnenbecken zu den Ausläufen 1 lichte Höhe Technikraum / Reservoir ≥1,90 entspricht den minimal zulässigen Arbeitsraumhöhen 1 Be- und Entlüftung Technikschacht /Technikraum nicht vorhanden 1 Be- und Entlüftungshauben oder Be- und Entlüftungsschächte nicht vorhanden 1 Einstiegsluke ohne Öffnungehilfe 1 Gussabdeckung nicht tagwasserdicht mit Schmutzfangkorb 1 Einstiegsleiter u. Einstiegshilfe Technikschacht / Unterflurbauwerk 1 Einsteigsleiter nicht gem. DIN Einstiegshilfe vorhanden 1 Rinnensystem 1 umlaufendes Rinnensystem mit Natursteinpflaster Wasserdichtigkeit der Fläche - keine Angabe 2 Rücklaufschächte 6 keine Grobschmutzfänge in den Rücklaufschächten 1 Rücklaufsystem / Einlauf im Reservoir / Vorlagebehälter 1 Rücklaufleitung auf den Zustand nicht prüfbar - Grobschmutz im Rücklaufsystem im Reservoir kein Grobschmutzfang im Reservoir vorhanden 1 Saugleitungssystem 1 Umwälzpumpe mit integrierten Saugkorb 2 Überlaufarmatur im Reservoir / Vorlagebehälter 1 kombinierter Überlauf mit "Ablaßstöpsel" in der 1. Kammer und in der 2. Kammer – Anschluss an den Kanal DN150 2 Hebeanlage im Reservoir Typ: keine Angabe Funktion: keine Angabe -Druckleitungssystem 1 1 Stück Druckrohrleitung von der Umwälzpumpe zum Brunnenbecken; Druckrohrverteiler auf gesamt 18 Stück Auslaufdüsen 6 Stück Ausläufe Sockel Brunnenkunst "Münsterländische Familie" oben 6 Stück Auslaufschalen mit Druckleitungsanschluss (früher Fische montiert) - Bogenstrahlen 6 Stück Auslaufdüsen im unteren Becken als Quellsprudler Zustand: keine Angabe - Umwälzanlage_Pumpe 230 / 400 V ohne Frequenzumrichter 1 Flygt 2620.172-1960004_2765 rpm nass aufgestellt Zustand: keine Angabe - Anlagenbezeichnung Lamberti-Brunnen Anlagentyp: Wasserbecken mit Quelldüsen / Fontänen und /oder Schütten Bestandsaufnahme in 09.2021 Bemerkungen (bauliche Besonderheiten, Einschätzung baulicher / technischer / rechtlicher Zustand sehr gut (grün), gut (gelb), schlecht (rot), - keine Einschätzung möglich!) Anlage zum Zeitpunkt der Bestandsaufnahme in Betrieb 1.1 Materialien 1.2 Unterflur- bauwerke Ablaufstopfen / Schieber / Entwässerung / Bodenablauf mit Schieber für Technikschacht 1 2 Stück Überlaufarmaturen in beiden Kammern und Ablaufstopfen – Anschluss an den Kanal DN150 Betätigung durch Ziehen in den Kammern 2 1.3 techn.- und wassertech-nische Systeme & Geräte & Maschinen 1.09_Lamberti._BDB+San+W Änderungsdatum 07.03.2022 erstellt von: IBJO Tel 01723824884 - www.ib-jo.de Seite 1 Technisches Bestandsdatenblatt; Sanierung; Wartung Instandhaltung 1.09_Lamberti._BDB+San+W Pos. Bau- / wasser- und elektrotechnische Gruppierungen Anlagenspezifische Baugruppen / Bezeichnungen Anzahl link TDB BDA = > Bestandsaufnahme in 09.2021 Bemerkungen (bauliche Besonderheiten, Einschätzung baulicher / technischer / rechtlicher Zustand sehr gut (grün), gut (gelb), schlecht (rot), - keine Einschätzung möglich!) Ablauf / Abläufe Abläufe im Becken: obere Schale- 1 Stück Ablaufstopfen entwässert in das unteres Becken unteres Becken 2 Stück Abläufe mit Gitterrostabdeckung 1Stück Ablauf verstopft 2 Ausläufe 6 Stück Ausläufe Sockel Brunnenkunst "Münsterländische Familie" 6 Stück Auslaufschalen mit Druckleitungsanschluss (früher Fische montiert) - Bogenstrahlen 6 Stück Auslaufdüsen im unteren Becken als Quellsprudler 2 Frischwassernachspeisung 1 FWN über Schwimmerschalter in 2. Kammer = Pumpenschacht 1 Freier Auslauf im Reservoir / Frischwassernachspeisearmatur gem. DIN EN 1717 u. DIN 1988-100 1 entspricht nicht der DIN EN 1717 und DIN 1988-100 1 Wasseraufbereitung automatisch nicht vorhanden UV-Desinfektion nicht vorhanden Schaltschrank / Freiluftschrank 1 Entfernung Schaltanlage ca. 30 m am Gebäude hinter einer Tür Kein separater Schaltschrank 2 Hausanschlusskasten (HAK) 1 - Zählerplatz (ZP) / Zähleranschlusssäule (ZAS) 1 ZP in Hensel Mi Kompnenten- Zustand hochwertig und erhaltbar! Verbleib bei Neubau in dieser Nische! Zähler neu - digital mit DreiPunktBefestigung- ISKRA 1 ISK00 69412621 Stand 005446 kWh 3 Schalt- und Steueranlage 1 Funktion: keine Angabe Anlage erhaltesnwert, aber für weitere Verwendung ungeeignet 2 FI-Schutzschalter 1 Funktion: keine Angabe 2 Steckdosen im Installationsschacht nicht für Feuchtraum geeignet 1 Steckdosen mobile CEE-Kupplung 230/400 V 1 Verkabelung über Erdkabel NYY-J im Leerrohr, zumindest partiell, Nachnutzung nicht feststellbar - Klemmung / Anschluss Geräte wasserdichte Klemmung? - MSR Technik / Wasserstandssensorik 1 FWN über Schwimmerschalter in 2. Kammer = Pumpen schacht 2 Potentialausgleich Leitungsführung PA / PE-Leiter fraglich 1 Hinweisschilder "Kein Trinkwasser" nicht vorhanden! 1 Elektrische Wiederholungsprüfung - Elektrische Prüfung ortsfeste Anlage gem. DIN VDE 0105 Teil 100 nicht vorhanden! 1 Elektrische Prüfung ortsveränderlicher Geräte gem. DIN VDE 0701/0702 nicht vorhanden! 1 Entwässerung an SW-Kanal (Schmutzwasser) Gefährdungsbeurteilung nicht vorhanden! 1 Wartungs- und Instandhaltungsleistungen Arbeitskarten nicht vorhanden! 1 1.7 Summen Durchschnittliche Gesamteinschätzung nach der Bestandsaufnahme 1 1.4 elektrotech- nisches System Trinkwasserinstallation mit Wasserzähler 1 Trinkwasserinstallation 1 1.5 Sonstige Ausstattung Prüfungen 1.6 Sonstiges 1.09_Lamberti._BDB+San+W Änderungsdatum 07.03.2022 erstellt von: IBJO Tel 01723824884 - www.ib-jo.de Seite 2
Folgelastenberechnung V0201_2022
2350 Zeichen
Folgelastenberechnung Anlage 1 Folgelastenberechnung (Ermittlung der haushaltsrelevanten Erträge und Aufwendungen) Aufgestellt am: 22.04.2022 Amt: 67 A Investitionsmaßnahme Produktgruppe 1301 Grün- und Freiflächen Investitionsmaßnahme 80 Wasser ist Leben Jahr der Fertigstellung: 2022-2025 Nutzungsdauer: 10 Jahre B Kapitalbedarf/ Finanzierung Euro % 1. Zuschüsse und Zuweisungen 0 0,00 2. Beiträge 0 0,00 3. Eigenanteil Stadt Münster 400.000 100,00 Gesamt-Kapitalbedarf 400.000 100,00 C Gesamtkosten der Investitionsmaßnahme Euro % 1. Grund und Boden 2. Baukosten 400.000 100,00 3. Beschaffungen (ohne Fahrzeuge) 4. Fahrzeug (e) Gesamtkosten 400.000 100,00 D Folgeaufwendungen pro Jahr Einmalig im Haushaltsjahr: Fortlaufend ab dem Haushaltsjahr: Euro % Personal- und Versorgungsaufwendungen, Zeilen 11, 12 Ergebnisplan 0,00 Sach- und Dienstleistungen, Zeile 13 Ergebnisplan 1. Instandhaltung der Grundstücke und baul. Anlagen 2. Instandhaltung des Infrastrukturvermögens siehe Punkt J) 0 0,00 3. Instandhaltung des sonstigen unbewegl. Vermögens 4. Haltung von Fahrzeugen 5. Bewirtschaftung der Grundstücke und baul. Anlagen Zwischensumme 0 0,00 Bilanzielle Abschreibungen, Zeile 14 Ergebnisplan 6. Bilanzielle Abschreibungen Zwischensumme 40.000 86,96 Sonstige ordentliche Aufwendungen, Zeile 16 Ergebnisplan 7. Mieten und Pachten 8. Sonstige Verwaltungs- und Betriebsaufwendungen Zwischensumme 0 0,00 Zinsen, Zeile 20 Ergebnisplan 9. Fremdkapitalzinsen 6.000 13,04 NACHRICHTLICH: Zinsen (3,00 %) 6.000 € p.a. + Tilgung 12.000 € p.a. = Schuldendienst 18.000 € p.a. Summe Folgeaufwendungen 46.000 100,00 E Folgeerträge pro Jahr Einmalig im Haushaltsjahr: Fortlaufend ab dem Haushaltsjahr: Euro % 1. Zuweisungen und Zuschüsse für lfd. Zwecke 2. Auflösung Sonderposten 0 #DIV/0! 3. Benutzungsgebühren und ähnliche Entgelte 4. Mieten und Pachten 5. Sonstige Verwaltungs- und Betriebserträge Summe Folgeerträge 0 #DIV/0! Einmalig im Haushaltsjahr: Fortlaufend ab dem Haushaltsjahr: Euro F Entfallende Aufwendungen pro Jahr G Entfallende Erträge pro Jahr H Folgelasten (D-E-F+G) pro Jahr Euro insgesamt 46.000 in % der Gesamtkosten (vgl. C) 11,50 I Folgeinvestitionen Zeitpunkt Euro J Erläuterungen (siehe Rückseite) Die Folgelasten werden gem. Vorlage V0201/2022 Beschlusspunkt 7 erst im Rahmen der Erarbeitung eines Betriebskonzeptes festgelegt.
1.12. Lamberti_Wartung_STEP1
7544 Zeichen
Technisches Bestandsdatenblatt; Sanierung; Wartung Instandhaltung 1.09_Lamberti._BDB+San+W Baujahr: 1956 Rang: 1 Pos. Bau- / wasser- und elektrotechnische Gruppierungen Anlagenspezifische Baugruppen / Bezeichnungen Wasserbecken aus Beton mit Waschbetontreppen und Quellausläufen Reservoir / Fertigteil Beton lichte Höhe Technikraum / Reservoir ≤1,90 Einstiegsluke ohne Öffnungehilfe Einstiegsleiter u. Einstiegshilfe Reservoir Technikschacht trocken / Fertigteil lichte Höhe Technikraum / Reservoir ≥1,90 Be- und Entlüftung Technikschacht /Technikraum Be- und Entlüftungshauben oder Be- und Entlüftungsschächte Einstiegsluke ohne Öffnungehilfe Einstiegsleiter u. Einstiegshilfe Technikschacht / Unterflurbauwerk Rinnensystem Rücklaufschächte Rücklaufsystem / Einlauf im Reservoir / Vorlagebehälter Grobschmutz im Rücklaufsystem im Reservoir Saugleitungssystem Überlaufarmatur im Reservoir / Vorlagebehälter Hebeanlage Druckleitungssystem Umwälzanlage_Pumpe 230 / 400 V ohne Frequenzumrichter Anlagenbezeichnung Anlagentyp: 1.1 Materialien 1.2 Unterflur- bauwerke Ablaufstopfen / Schieber / Entwässerung / Bodenablauf mit Schieber für Technikschacht 1.3 techn.- und wassertech-nische Systeme & Geräte & Maschinen 1.09 Beschreibung Wartungsleistung B IB ABS TK MK 1/2JK J Kontrolle & Reinigung / auf Beschädigungen prüfen / auf Funktion prüfen x x x x x Kontrolle & Reinigung / auf Beschädigungen prüfen / auf Funktion prüfen x x x x x Kontrolle & Reinigung / auf Beschädigungen prüfen / auf Funktion prüfen x x x x Schachtabdeckung(en) auf Bedienbarkeit und Funktion prüfen ggf. reinigen und konservieren *10 x x x x x Kontrolle der Einstiegsleiter und Einstiegshilfe auf Beschädigung, Funktion und fester Montage *10 x x x x x Kontrolle / Sichtprüfung / auf Beschädigungen prüfen / auf Funktion prüfen x x x x Kontrolle / Sichtprüfung / auf Beschädigungen prüfen / auf Funktion prüfen x x x x x x Schachtabdeckung(en) auf Bedienbarkeit und Funktion prüfen ggf. reinigen und konservieren *10 x x x x x Kontrolle der Einstiegsleiter und Einstiegshilfe auf Beschädigung, Funktion und fester Montage *10 x x x x x Kontrolle & Reinigung / auf Beschädigungen prüfen / auf Funktion prüfen x x x x x Kontrolle & Reinigung / auf Beschädigungen prüfen / auf Funktion prüfen x x x x x Kontrolle & Reinigung / auf Beschädigungen prüfen / auf Funktion prüfen x x x x Kontrolle & Reinigung / auf Beschädigungen prüfen / auf Funktion prüfen x x x x Kontrolle & Reinigung / auf Beschädigungen prüfen / auf Funktion prüfen x x x x Kontrolle & Reinigung / auf Beschädigungen prüfen / auf Funktion prüfen x x x x Kontrolle auf Funktion/Einstellung, Verschmutzung, Verschleiß, festen Sitz, Dichtigkeit, Beschädigungen aller Art, Verformungen - ggf. Reinigung /Reparatur / Austausch, Optische und akustische Kontrolle (Geräusche, Gehäuse, Anschlußleitung, Drehrichtung etc.) *10 x x x x x Kontrolle & Reinigung / auf Beschädigungen prüfen / auf Funktion prüfen x x x x Kontrolle auf Funktion/Einstellung, Verschmutzung, Verschleiß, festen Sitz, Dichtigkeit, Beschädigungen aller Art, Verformungen - ggf. Reinigung /Reparatur / Austausch, Optische und akustische Kontrolle (Geräusche, Gehäuse, Anschlußleitung, Drehrichtung etc.) *10 x x x x x Kontrolle & Reinigung / auf Beschädigungen prüfen / auf Funktion prüfen x x x x Armatur / Schieber Schließen x x Armatur / Schieber Öffnen x x Lamberti-Brunnen Wasserbecken mit Quelldüsen / Fontänen und /oder Schütten Wartungs- und Instandhaltungsleistungen des bestehenden wassertechnischen Systems nach STEP 1 Wartungsempfehlung : 1) Abkürzungen: IB=Inbetriebnahme, ABS=Außerbetriebsetzung, TK=tägliche Kontrolle, MK=monatliche Kontrolle, 1/2JK= Halbjährliche Kontrolle, J=Jährliche Kontrolle, B=Bei Bedarf (z.B. Wartungs- und Reinigungszwecke) 1.09_Lamberti._BDB+San+W Änderungsdatum 07.03.2022 erstellt von: IBJO Tel 01723824884 - www.ib-jo.de Seite 7 Technisches Bestandsdatenblatt; Sanierung; Wartung Instandhaltung 1.09_Lamberti._BDB+San+W Pos. Bau- / wasser- und elektrotechnische Gruppierungen Anlagenspezifische Baugruppen / Bezeichnungen Ablauf / Abläufe Ausläufe Frischwassernachspeisung Freier Auslauf im Reservoir / Frischwassernachspeisearmatur gem. DIN EN 1717 u. DIN 1988-100 Wasseraufbereitung automatisch UV-Desinfektion Schaltschrank / Freiluftschrank Hausanschlusskasten (HAK) Zählerplatz (ZP) / Zähleranschlusssäule (ZAS) Schalt- und Steueranlage FI-Schutzschalter Steckdosen Steckdosen Verkabelung Klemmung / Anschluss Geräte MSR Technik / Wasserstandssensorik Potentialausgleich Hinweisschilder "Kein Trinkwasser" Elektrische Wiederholungsprüfung - Elektrische Prüfung ortsfeste Anlage gem. DIN VDE 0105 Teil 100 Elektrische Prüfung ortsveränderlicher Geräte gem. DIN VDE 0701/0702 Entwässerung an SW-Kanal (Schmutzwasser) Gefährdungsbeurteilung Wartungs- und Instandhaltungsleistungen Arbeitskarten 1.7 Summen 1.4 elektrotech- nisches System Trinkwasserinstallation mit Wasserzähler 1.5 Sonstige Ausstattung Prüfungen 1.6 Sonstiges Beschreibung Wartungsleistung B IB ABS TK MK 1/2JK J Wartungsempfehlung : 1) Abkürzungen: IB=Inbetriebnahme, ABS=Außerbetriebsetzung, TK=tägliche Kontrolle, MK=monatliche Kontrolle, 1/2JK= Halbjährliche Kontrolle, J=Jährliche Kontrolle, B=Bei Bedarf (z.B. Wartungs- und Reinigungszwecke) Armatur / Schieber Öffnen x Kontrolle & Reinigung / auf Beschädigungen prüfen / auf Funktion prüfen x x x x x Kontrolle Durchflussüberwachung auf Funktion und Verschmutzung, ggf. Reinigung und Justierung x x x x x Erfassung des Zählerstande (ELT / Trinkwasser) x x Kontrolle & Reinigung / auf Beschädigungen prüfen / auf Funktion prüfen x x x x x Kontrolle & Reinigung / auf Beschädigungen prüfen / auf Funktion prüfen x x x x x Winterfestmachung Außerbetriebsetzung Entwässern / Enleerung & Reinigung Trinkwassersystem x Kontrolle der Türen und Abdeckungen auf Schäden und Gängigkeit, Kontrolle der Funktion Schließmechanismus x x x x Kontrolle der Türen und Abdeckungen auf Schäden und Gängigkeit, Kontrolle der Funktion Schließmechanismus x x x x Erfassung des Zählerstande (ELT / Trinkwasser) x x Wartung gemäß Herstellerangaben x x x x Funktionskontrolle FI-Schutzschalter durch Drücken der Testtaste am Gerät x x x x Kontrolle & Reinigung / auf Beschädigungen prüfen / auf Funktion prüfen x x x x Kontrolle & Reinigung / auf Beschädigungen prüfen / auf Funktion prüfen x x x x Kontrolle & Reinigung / auf Beschädigungen prüfen / auf Funktion prüfen x x Kontrolle & Reinigung / auf Beschädigungen prüfen / auf Funktion prüfen x x x Kontrolle & Reinigung / auf Beschädigungen prüfen / auf Funktion prüfen x x x x x Kontrolle & Reinigung / auf Beschädigungen prüfen / auf Funktion prüfen x x x x Kontrolle & Reinigung / auf Beschädigungen prüfen / auf Funktion prüfen x x x x Wiederholungsprüfung nach *1 /*2 siehe Beiblatt, Dokumentation der Prüf- und Messergebnisse auf einem entsprechenden Protokoll x x Wiederholungsprüfung nach *1 /*2 siehe Beiblatt, Dokumentation der Prüf- und Messergebnisse auf einem entsprechenden Protokoll x x Kontrolle & Reinigung / auf Beschädigungen prüfen / auf Funktion prüfen x x Gefährdungsbeurteilung prüfen und Sicherungsmaßnahmen ggf. anpassen oder erneuern, Verantwortlichkeiten ggf. neu festlegen x x Wartungs- und Instandhaltungsleistungen Arbeitskarten ggf. anpassen x x 1.09_Lamberti._BDB+San+W Änderungsdatum 07.03.2022 erstellt von: IBJO Tel 01723824884 - www.ib-jo.de Seite 8
2. Wasserfall_Kurzbeschreibung
15140 Zeichen
Projektkurzbeschreibung
Phase 2 & Phase 3
Objekt: Stadt Münster
Maßnahmenprogramm Sanierung von Brunnenanlagen
/ architektonische Wasserspiele
Wassertechnische Anlage:
Wasserfall
Datum Doku: Freitag, 11. März 2022
AG / Bauherr / Betreiber: Stadt Münster
Amt für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit
Gebäude 14
Albersloher Weg 450
48167 Münster
Frau Workert
Tel.: 0049 251 492-6866
workert@stadt-muenster.de
www.stadt-muenster.de/umwelt
Planer: IBJO Ingenieurbüro Oehlschläger
Jeannine Oehlschläger
Diplom Bauingenieurin
Am Campus 25
18182 Bentwisch
Tel : 0049 172 3824884
www.ib-jo.de
ibjo@live.de
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Inhaltsverzeichnis
Ingenieurbüro Jeannine Oehlschläger
ibjo@live.de • www.ib-jo.de
Seite 1
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis ........................................................................................................... 1
1. 1.01_Wasserfall Promenade ................................................................................. 2
1.1 Standort, bauliche und technische Ausstattung ..................................................................... 2
1.1.1 Abbildung wassertechnische Anlage und Standort - Google Maps ................................ 2
1.1.2 Bauliche Beschreibung und Technische Ausstattung ...................................................... 2
1.1.3 Maßnahmen für Sanierung und Verbesserung und Gefährdungsbeurteilung ................. 3
1.1.3.1 Maßnahmen für Sanierung und Verbesserung für die Anlage im Bestand_STEP1 ................. 3
1.1.3.2 Kurzbeschreibung für ein weiterführendes Sanierungskonzept der wassertechnischen
Anlage _STEP2 ......................................................................................................................................... 4
1.1.3.3 Gefährdungsbeurteilung für die wassertechnische Anlage im Bestand .................................. 5
Gefährdungsbeurteilung für die wassertechnische Anlage im Bestand .............................................. 5
1.1.4 Wartungs- und Instandhaltungsleistungen des bestehenden wassertechnischen
Systems nach STEP 1 ..................................................................................................................... 5
2. Anlagenverzeichnis ................................................................................................ 7
3. Abbildungsverzeichnis ........................................................................................... 8
4. Verfasser/Autor ..................................................................................................... 9
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1.01_Wasserfall Promenade
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Seite 2
1. 1.01_Wasserfall Promenade
1.1 Standort, bauliche und technische Ausstattung
1.1.1 Abbildung wassertechnische Anlage und Standort - Google Maps
Abb. 1 +2+3 Wasserfall Natursteinplatten Kaskaden Koordinaten -51°58'00.8"N 7°37'27.7"E
Die wassertechnische Anlage befindet sich an der Promenade am Kreuztor in Münster.
Google Maps Koordinaten: Koordinaten -51°58'00.8"N 7°37'27.7"E
Die Anlage ist der Öffentlichkeit zugänglich und begehbar.
1.1.2 Bauliche Beschreibung und Technische Ausstattung
Gem. Anlage 1.01.01 technisches Bestandsdatenblatt sind alle vorhanden baulichen und technischen
Baugruppen tabellarisch aufgeführt und die einzelnen Baugruppen im Zustand, wenn möglich, bewertet.
Gem. Anlage 1.01.02 wird die Anlage im Strangschema dargestellt.
Gem. Anlage 1.01.BD wird der Bestand (August 2021) der Anlage in einer Bilderdokumentation dargestellt.
Die Anlage ist nicht funktionstüchtig und außer Betrieb.
Das Wasser wird mit der Umwälzpumpe, die in einem Pumpenschacht aufgestellt ist, aus der Gräfte
angesaugt und zu dem oberen Auslass des Wasserlaufes gepumpt. Das Wasser läuft über die
Natursteinkaskaden / Wasserlauf zurück in die Kräfte. Der Pumpenschacht wurde früher über den
Tiefenbrunnen mit Frischwasser gespeist. Ob diese Funktion noch besteht konnte währen der
Bestandsaufnahme nicht festgestellt werden. Die Funktion der Tiefenpumpe konnte jedoch im Schaltschrank
festgestellt werden.
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Eine Wiederholungsprüfung der elektrischen Anlage gem. DIN VDE 0105 Teil 1001 in Anlehnung an die
Unfallverhütungsvorschrift "DGUV V3 Elektrische Anlage und Betriebsmittel" §5, Absatz1 wurde für das
2020 ausgeführt. Mit der Prüfung wurden Mängel festgestellt vgl. Anlage 1.01.09.
Die Prüfung von ortsveränderlichen Geräten gem. DIN VDE 0701/07022 unter Berücksichtigung der DGUV
Vorschrift 3 (Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung) wurde für das 2021 nicht ausgeführt. Somit
entspricht die Anlage nicht der derzeitigen Norm, da die Prüfung nicht erfolgte.
1.1.3 Maßnahmen für Sanierung und Verbesserung und Gefährdungsbeurteilung
1.1.3.1 Maßnahmen für Sanierung und Verbesserung für die Anlage im Bestand_STEP1
Gem. Anlage 1.01.10 werden die einzelnen Baugruppen aufgeführt und auf Grund der zuvor erstellten
Bewertung die Maßnahmen für den STEP1 erstellt.
Für die Wiederinbetriebnahme der wassertechnischen Anlage werden folgende Maßnahmen dringend
empfohlen:
1. Die jährliche Wiederholungsprüfung von elektrischen Anlagen gem. DIN VDE 0105 Teil 100 und
ortsveränderlichen Geräten gem. DIN VDE 0701/0702.
2. Rückbau der Betonschaltschränke
3. Neuer separater HAZ – Hausanschluss mit Zählerplatz
4. Neuer Schaltschrank für den Wasserlauf mit neue Schalt- und Steueranlage
5. Wasserdichte Klemmung der Umwälzpumpe im Reservoir / Pumpenschacht
6. Ausstattung aller elektrischen Anlagenteilen im Reservoir gem. IP68, min jedoch IP67
7. Lieferung und Einbau einer Einstiegsleiter und Einstiegshilfe gem. DIN 36203, DIN 18799-14, DGUV
208-0325, DIN EN ISO 14122-46; DIN EN 143967, DIN 19572:2016-068, UVV VGB74- Leitern und
Tritte
8. Prüfung der Einstiege und Luken_ Austausch der Luke in Belastungsklasse A15 mit Öffnungshilfe
1 DIN VDE 0105-100:2015-10; VDE 0105-100:2015-10_Betrieb von elektrischen Anlagen - Teil 100: Allgemeine Festlegungen
2 VDI/VDE/DGQ/DKD 2622 Blatt 9.1:2019-05_ Kalibrieren von Messmitteln für elektrische Größen - Prüfgeräte zur Feststellung der elektrischen
Sicherheit - Elektrische Geräte nach DIN VDE 0701-0702
3 DIN 3620:1987-04_ Steigleitern für Kleinbauwerke der Wasserversorgung
4 DIN 18799-1:2019-06_ Ortsfeste Steigleiteranlagen an baulichen Anlagen - Sicherheitstechnische Anforderungen und Prüfungen - Teil 1: Steigleitern
mit Seitenholmen
5 DGUV 208-032_ Auswahl und Benutzung von Steigleitern
6 DIN EN ISO 14122-4:2016-10; Sicherheit von Maschinen - Ortsfeste Zugänge zu maschinellen Anlagen - Teil 4: Ortsfeste Steigleitern (ISO 14122-
4:2016); Deutsche Fassung EN ISO 14122-4:2016
7 DIN EN 14396:2004-04; Ortsfeste Steigleitern für Schächte; Deutsche Fassung EN 14396:2004
8 DIN 19572:2016-06_ Haltevorrichtungen zum Einsteigen in begehbare Schächte - Anforderungen, Prüfung
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9. Im gesamten Bereich des Wasserlaufes müssen Warnschilder aufgestellt werden, die das Betreten
des Wasserlaufes verbieten und auf die Unfallgefahr / Abstürzen und Ausrutschen hinweisen.
10. Weiter müssen Warnschilder „Kein Trinkwasser“ inkl. Piktogramm im gesamten Bereich des
Wasserlaufes aufgestellt werden
11. Im Bereich des Auslaufes ist der Wasserstand zu minimieren, sowie eine Winterentwässerung
vorzusehen
12. Die Ansaugstelle in der Gräfte ist zu reinigen, der Zugang wartungsfreundlich und zugänglich zu
gestalten.
13. Weiter müssen Gefährdungsbeurteilung von dem Betreiber für die Wartung & Instandsetzung der
wassertechnischen Anlage erstellt und ggf. regelmäßig angepasst werden
Die Kosten für diese empfohlenen Maßnahmen zur Verbesserung / Sanierung der wassertechnischen Anlage
betragen ca. gem. Anlage 1.01_10 32.500,00 €
1.1.3.2 Kurzbeschreibung für ein weiterführendes Sanierungskonzept der wassertechnischen Anlage
_STEP2
In einem zweiten Schritt empfehlen wir die Ansaugung zu modifizieren. Hierfür empfehlen wir einen
wartungsfreundlichen, abnehmbaren Saugkorb aus Edelstahl, der leicht zugänglich ist, jedoch vor Vandalen
geschützt wird und nur mittels Sonderverschraubung zu öffnen ist.
Die Kosten für diese Verbesserung der wassertechnischen Anlage betragen ca.
gem. Anlage 1.01_11 8.500,00 €
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1.1.3.3 Gefährdungsbeurteilung für die wassertechnische Anlage im Bestand
Allgemeine Informationen zu Gefährdungsbeurteilungen
Gem. DGUV zu Gefährdungsbeurteilung:
[Gefährdungsbeurteilung
Das Arbeitsschutzgesetz verpflichtet den Unternehmer zur Durchführung einer Beurteilung der
Arbeitsbedingung und in deren Rahmen auch zu einer Beurteilung der Gefährdungen. Der Unternehmer
muss dabei die Gefährdungen der Beschäftigten bei der Arbeit beurteilen, entsprechende Maßnahmen
ableiten, diese auf ihre Wirksamkeit kontrollieren und ggf. anpassen, und den Prozess der
Gefährdungsbeurteilung sowie die Ergebnisse angemessen dokumentieren. Die Gefährdungsbeurteilung
wird damit zur Grundlage allen betrieblichen Handelns in Sachen Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit.]
Die Vorlage muss von dem Betreiber in Bezug auf die Gefährdungen und deren Schutzmaßnahmen geprüft,
sowie deren Wirksamkeit, Termine zur Umsetzung der Schutzmaßnahmen und Verantwortlichkeiten
ergänzt werden.
Gefährdungsbeurteilung für die wassertechnische Anlage im Bestand
Gem. Anlage 1.01_13 wurde eine Vorlage einer Gefährdungsbeurteilung für den Betreiber erstellt.
1.1.4 Wartungs- und Instandhaltungsleistungen des bestehenden wassertechnischen Systems nach
STEP 1
Gem. Anlage 1.01_12 werden Wartungs- und Instandhaltungsmaßnahmen, deren Wartungsintervalle in
Bezug auf die einzelnen Baugruppen empfohlen und tabellarisch dargestellt.
Grundlage ist die DIN 31051 für die Wartung und Instandhaltung.
Ein Wartungsplan umfasst folgende Kontrollen:
- tägliche Kontrolle
- wöchentliche Kontrollen
- monatliche Kontrolle
- ½ jährliche Kontrollen
- jährliche Kontrollen
Inspektionen:
- Inbetriebnahme
- Außerbetriebsetzung
- Grundreinigung je nach Bedarf und Verschmutzung
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Ein umfänglicher zu erstellender Wartungsplan beinhaltet u.a. die Angaben über Termine, Ausführung der
Maßnahmen und zu beachtende Merkmalswerte. Weiter wird die Vorbereitung der Durchführung, die
Vorwegmaßnahmen wie Arbeitsplatzausrüstung, die Schutz- und Sicherheitseinrichtungen, die Durchführung
(Kontrolle, Reinigung, Einstellen-Justieren), die Funktionsprüfung und die Rückmeldung erfasst. In z.B.
Arbeitskarten ist auf die erforderlichen Bedienanleitungen und Sicherheitsdatenblätter der jeweiligen
Maschinen und Geräte, sowie Chemikalien zu verweisen, die der Betreiber mit der Dokumentation zur
Verfügung stellt.
Inspektionen sind die großen Hauptuntersuchungen der technischen Anlagen. Dies sind die Inbetriebnahmen
(Frühjahr) und Außerbetriebsetzungen (Herbst) der technischen Anlagen. Hier werden die
Wiederholungsprüfungen durchgeführt und ggf. einige Anlagenkomponenten demontiert (Überwinterung)
gereinigt, konserviert und geprüft.
Es wird empfohlen, die Hauptuntersuchungen, die Inbetriebnahme und Außerbetriebsetzung von externen
Fachfirmen durchführen zu lassen.
Um die täglichen, wöchentlichen und monatlichen Kontrollen der wassertechnischen Anlagen
(Brunnenanlagen) zu gewährleisten, wird einer technischer Mitarbeiterpool, bestehend aus ca. 4-6
Mitarbeiter*innen der Stadt mit umfänglichen technischen Kenntnissen und Befähigungen im Bereich
Elektrotechnik, Wassertechnik / Haustechnik, empfohlen.
Dieses Personal muss / sollte permanent in den Bereichen Elektrotechnik und Wassertechnik / Haustechnik
weitergebildet werden.
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Anlagenverzeichnis
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2. Anlagenverzeichnis
Bereic
h
Anlage
n No.
Kurzbezeichnung Anzahl
der
Seiten
No. Rev.
| Datum
Datum
Erstellung
Maßstab Plangröße
[A4/A3/A0]
Verfasser
1.01 Münster | Wasserfall Promenade
1.01 KB Kurzbeschreibung der
wassertechnischen Anlagen:
10 - 03.08.2022 kein A4 IBJO
Münster | Wasserfall Promenade
1.01 BD Bilderdokumentation
Bestandsaufnahme
08.2021_Gesamt
Anlage Wasserfall
12 - 14.02.2022 kein A4 IBJO
1.01 .01 Technisches Bestandsdatenblatt 2 - 07.03.2022 kein A4 IBJO
1.01 .02.1 Strangschema
- kein
IBJO
1.01 .02.2 Legende Strangschema
- kein
IBJO
1.01 .03 Lageplan mit Verortung
Brunnenanlage
1 - 15.02.2022 1:500 A3 IBJO
1.01 .04 Auskunft Leitungspläne_
1Kanaldaten (SW, RW, MW)
2Stadtnetze Münster
(Fernwärme,Gas,Strom,
Telekom.,Trinkwasser)
3Telekom
4Thyssengas
5Unitymedia
Fernwärem
Westnetz
81&1, Versatel
- keine kein
Stadt MS
und
Versorgung
s-träger
1.01 .05 TechnischesDatenblatt
Umwälzpumpe inkl. Lieferschein
Kauf 2021
38 - kein A4 Hülsbömer
& Weischer
GmbH
1.01 .06 Bedienanleitung Umwälzpumpe 48 - kein A4 HOMA
1.01 .07 Wasserfall_Brunnentechnik
Bestandsplan_ 16.12.1987_Stadt
Münster
1 - 16.12.1987 1:50 k.A. Stadt MS
und
Versorgung
s-träger
1.01 .08 Archivmaterial
Wasserfall_Unterlagen
Bestandsakten Betriebshof
35 - 01.04.2013 kein A4 Stadt MS
und
Versorgung
s-träger
| KURZPROJEKTBESCHREIBUNG
Abbildungsverzeichnis
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Seite 8
Bereic
h
Anlage
n No.
Kurzbezeichnung Anzahl
der
Seiten
No. Rev.
| Datum
Datum
Erstellung
Maßstab Plangröße
[A4/A3/A0]
Verfasser
1.01 Münster | Wasserfall Promenade
1.01 .09 VDE Prüfprotokoll v. 03.04.2020
mit Rechnung Fa. Althaus
3 - 03.04.2020 kein A4 Fa.Althaus
1.01 .10 Erforderliche Maßnahmen für die
Inbetriebnahme des bestehenden
wassertechnischen
Systems_STEP 1
2 - 07.03.2022 kein A4 IBJO
1.01 .11 Sanierungsmaßnahmen |
Vollsanierung | Teilsanierung |
Verbesserung_STEP 2
2 - 07.03.2022 kein A4 IBJO
3. Abbildungsverzeichnis
Abb. 1 +2+3 Wasserfall Natursteinplatten Kaskaden Koordinaten -51°58'00.8"N 7°37'27.7"E....................... 2
| KURZPROJEKTBESCHREIBUNG
Verfasser/Autor
Ingenieurbüro Jeannine Oehlschläger
ibjo@live.de • www.ib-jo.de
Seite 9
4. Verfasser/Autor
Autor: IBJO- Ingenieurbüro Oehlschläger
Dipl. Bauingenieurin
Am Campus 25 | 18182 Bentwisch
Mobil 0049 172 3824884
ibjo@live.de | www.ib-jo.de
Aktualisierung:
Bentwisch, Freitag, 11. März 2022
Revision:
Stempel Unterschrift
3. JosefKirche_Kurzbeschreibung
23565 Zeichen
Projektkurzbeschreibung
Phase 2 & Phase 3
Objekt: Stadt Münster
Maßnahmenprogramm Sanierung von Brunnenanlagen
/ architektonische Wasserspiele
Wassertechnische Anlage:
Josephs-Kirche-Brunnen
Datum Doku: Dienstag, 08.März 2022
AG / Bauherr / Betreiber: Stadt Münster
Amt für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit
Gebäude 14
Albersloher Weg 450
48167 Münster
Frau Workert
Tel.: 0049 251 492-6866
workert@stadt-muenster.de
www.stadt-muenster.de/umwelt
Planer: IBJO Ingenieurbüro Oehlschläger
Jeannine Oehlschläger
Diplom Bauingenieurin
Am Campus 25
18182 Bentwisch
Tel : 0049 172 3824884
www.ib-jo.de
ibjo@live.de
| KURZPROJEKTBESCHREIBUNG
Inhaltsverzeichnis
Ingenieurbüro Jeannine Oehlschläger
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Seite 1
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis ........................................................................................................... 1
1. 1.02_Josephs-Kirche-Brunnen .............................................................................. 2
1.1 Standort, bauliche und technische Ausstattung ..................................................................... 2
1.1.1 Abbildung wassertechnische Anlage und Standort - Google Maps ................................ 2
1.1.2 Bauliche Beschreibung und Technische Ausstattung ...................................................... 2
1.1.3 Maßnahmen für Sanierung und Verbesserung und Gefährdungsbeurteilung ................. 3
1.1.3.1 Maßnahmen für Sanierung und Verbesserung für die Anlage im Bestand_STEP1 ................. 3
1.1.3.2 Kurzbeschreibung für ein umfassendes Sanierungskonzept für den Umbau der
wassertechnischen Anlage in ein Niedervolt Umwälzsystem_STEP2 ..................................................... 5
Kurzbeschreibung wartungsfreundliches wassertechnisches oberirdisches
Niedervoltsystem (ONS) ohne automatische Wasseraufbereitung ................................................... 5
1.1.3.3 Kosten für den Umbau der Anlage gem. STEP2 .................................................................... 8
1.1.3.4 Gefährdungsbeurteilung für die wassertechnische Anlage im Bestand .................................. 9
Gefährdungsbeurteilung für die wassertechnische Anlage im Bestand .............................................. 9
1.1.4 Wartungs- und Instandhaltungsleistungen des bestehenden wassertechnischen
Systems nach STEP 1 ..................................................................................................................... 9
2. Anlagenverzeichnis .............................................................................................. 11
3. Abbildungsverzeichnis ......................................................................................... 12
4. Verfasser/Autor ................................................................................................... 13
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1. 1.02_Josephs-Kirche-Brunnen
1.1 Standort, bauliche und technische Ausstattung
1.1.1 Abbildung wassertechnische Anlage und Standort - Google Maps
Abb. 1 Brunnenanlage Joseph-Kirchplatz -51°56'58.7"N 7°37'29.5"E
Die wassertechnische Anlage befindet sich an der Kreuzung Sankt-Josef-Kirchplatz und Hammer Straße.
Google Maps Koordinaten: Koordinaten
Die Anlage ist der Öffentlichkeit zugänglich und begehbar und teilweise befahrbar.
1.1.2 Bauliche Beschreibung und Technische Ausstattung
Gem. Anlage 1.02.01 technisches Bestandsdatenblatt sind alle vorhanden baulichen und technischen
Baugruppen tabellarisch aufgeführt und die einzelnen Baugruppen im Zustand, wenn möglich, bewertet.
Gem. Anlage 1.02.02.1 und 1.02.02.2 ist das wassertechnische System mittels Strangschema abgebildet.
Gem. Anlage 1.02.BD wird der Bestand (August 2021) der Anlage in einer Bilderdokumentation dargestellt.
Die Anlage ist funktionstüchtig und in Betrieb .
Die wassertechnische Anlage besteht ausfolgenden Komponenten:
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1. Unterflurbauwerk als Reservoir mit nass aufgestellter Umwälzpumpe
2. Unterflurbauwerk als Installationsschacht / Technikschacht mit Hebeanlage im Pumpensumpf und
Trinkwasserinstallation einschl. Wasserzählerarmatur
3. Ein Quellstein als Sprudelstein als Quader mit 1 Stück Auslaufdüse und umlaufender Pflasterrinne als
Rücklaufrinne
Das Wasser wird von der nass aufgestellten Pumpe im Reservoir angesaugt und über eine Druckrohrleitung,
welche durch die alte Saugleitung erst in den Technikraum und dann zu der Auslaufdüse im Naturstein
gepumpt.
Das Wasser läuft aus der Auslaufdüse über den Stein hinunter, über die Rücklaufrinne zu den 4 Stück
Rücklaufschächten. Die Rücklaufschächte sind an Rücklaufleitungen angeschlossen, die zu einer gemeinsamen
Rücklaufleitung zusammengeführt werden, die dann in das Reservoir entleert. Somit wird die Brunnenanlage
im Umlaufsystem betrieben.
Das Reservoir wird mittels Schwimmerventils mit Frischwasser nachgespeist.
Die Schalt- und Steueranlage befindet sich in einem oberirdischen Freiluftschrank aus glasfaserverstärktem
Polyester in einer ca. Entfernung von 20 m.
Hier befindet sich auch der Hausanschlusskasten und Zählerplatz für die Stromversorgung.
Eine Wiederholungsprüfung der elektrischen Anlage gem. DIN VDE 0105 Teil 1001 in Anlehnung an die
Unfallverhütungsvorschrift "DGUV V3 Elektrische Anlage und Betriebsmittel" §5, Absatz1 wurde für das Jahr
2021 ausgeführt.
Die Prüfung von ortsveränderlichen Geräten gem. DIN VDE 0701/07022 unter Berücksichtigung der DGUV
Vorschrift 3 (Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung) wurde für das Jahr 2021 nicht ausgeführt. Somit
entspricht die Anlage nicht der derzeitigen Norm, da die Prüfung nicht erfolgte.
Die Anlage entspricht nicht den Anforderungen der Trinkwasserinstallation gem. DIN EN 17173 und DIN
1988-100.
1.1.3 Maßnahmen für Sanierung und Verbesserung und Gefährdungsbeurteilung
1.1.3.1 Maßnahmen für Sanierung und Verbesserung für die Anlage im Bestand_STEP1
Gem. Anlage 1.02.01 werden die einzelnen Baugruppen aufgeführt und auf Grund der zuvor erstellten
Bewertung die Maßnahmen für den STEP1 erstellt.
1 DIN VDE 0105-100:2015-10; VDE 0105-100:2015-10_Betrieb von elektrischen Anlagen - Teil 100: Allgemeine Festlegungen
2 VDI/VDE/DGQ/DKD 2622 Blatt 9.1:2019-05_ Kalibrieren von Messmitteln für elektrische Größen - Prüfgeräte zur Feststellung der elektrischen
Sicherheit - Elektrische Geräte nach DIN VDE 0701-0702
3 DIN EN 1717:2011-08_ Schutz des Trinkwassers vor Verunreinigungen in Trinkwasser-Installationen und allgemeine Anforderungen an
Sicherungseinrichtungen zur Verhütung von Trinkwasserverunreinigungen durch Rückfließen; Deutsche Fassung EN 1717:2000; Technische Regel des
DVGW
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Für die Wiederinbetriebnahme der wassertechnischen Anlage werden folgende Maßnahmen dringend
empfohlen:
1. Die Umrüstung der Trinkwasserinstallation gem. DIN EN 1717 und DIN 1988-100 als freien
Auslauf. vgl. Anlage BS.01.6 Hinweise Frischwassernachspeisung von Brunnenanlagen aus dem
Trinkwassersystem gem. DIN EN 1717 und DIN 1988
2. Ggf. Umbau zur automatische Frischwassernachspeisung und somit auch Installation von
Wasserstandssensoren und Anpassung der Schalt- und Steueranlage
3. Die jährliche Wiederholungsprüfung von elektrischen Anlagen gem. DIN VDE 0105 Teil 100 und
ortsveränderlichen Geräten gem. DIN VDE 0701/0702.
4. Prüfen des vorhandenen Potentialausgleiches
5. Wasserdichte Klemmung von Geräten im Reservoir
6. Ausstattung aller elektrischen Anlagenteilen im Reservoir gem. IP68, min jedoch IP67
7. Lieferung und Einbau von zwei Stück Einstiegsleitern und Einstiegshilfen gem. DIN 36204, DIN
18799-15, DGUV 208-0326, DIN EN ISO 14122-47; DIN EN 143968, DIN 19572:2016-069, UVV
VGB74- Leitern und Tritte
8. Prüfung der Einstiege und Luken insbesondere des Domes
9. Austausch der Luke mit Öffnungshilfe in der Belastungsklasse B125
10. Eine Be- und Entlüftung im Technikschacht / Installationsschacht inkl. Be- und Entlüftungshauben
herstellen
11. Im gesamten Bereich der Anlage müssen Warnschilder „Kein Trinkwasser“ inkl. Piktogramm
aufgestellt werden
12. Weiter müssen Gefährdungsbeurteilung von dem Betreiber für die Wartung & Instandsetzung der
wassertechnischen Anlage erstellt und ggf. regelmäßig angepasst werden
Die Kosten für diese empfohlenen Maßnahmen zur Verbesserung / Sanierung der wassertechnischen Anlage
betragen ca. gem. Anlage 1.02.07 24.690,00€
4 DIN 3620:1987-04_ Steigleitern für Kleinbauwerke der Wasserversorgung
5 DIN 18799-1:2019-06_ Ortsfeste Steigleiteranlagen an baulichen Anlagen - Sicherheitstechnische Anforderungen und Prüfungen - Teil 1: Steigleitern
mit Seitenholmen
6 DGUV 208-032_ Auswahl und Benutzung von Steigleitern
7 DIN EN ISO 14122-4:2016-10; Sicherheit von Maschinen - Ortsfeste Zugänge zu maschinellen Anlagen - Teil 4: Ortsfeste Steigleitern (ISO 14122-
4:2016); Deutsche Fassung EN ISO 14122-4:2016
8 DIN EN 14396:2004-04; Ortsfeste Steigleitern für Schächte; Deutsche Fassung EN 14396:2004
9 DIN 19572:2016-06_ Haltevorrichtungen zum Einsteigen in begehbare Schächte - Anforderungen, Prüfung
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1.1.3.2 Kurzbeschreibung für ein umfassendes Sanierungskonzept für den Umbau der
wassertechnischen Anlage in ein Niedervolt Umwälzsystem_STEP2
Um eine Wartungsfreundlichkeit in Bezug auf Arbeitsintensität und Betriebskosten der Anlage zu erreichen
schlagen wir folgenden Sanierungsvorschlag vor:
1. Umbau des kompletten wassertechnischen Systems in ein oberirdisches Niedervoltsystem (ONS)
ohne automatische Wasseraufbereitung
Kurzbeschreibung wartungsfreundliches wassertechnisches oberirdisches Niedervoltsystem
(ONS) ohne automatische Wasseraufbereitung
Abb. 2 Strangschema Regelsystem oberirdischen wartungsfreundlichen Niedervoltsystem (ONS)
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Abb. 3 Legende Strangschema Regelsystem oberirdischen wartungsfreundlichen Niedervoltsystem (ONS)
Die Funktionsweise des oberirdischen wartungsfreundlichen Niedervoltsystem (ONS) unterscheidet sich im
Gegensatz zu einem wassertechnischen System mit Reservoir oder Technikschacht oder Technikschacht &
Reservoir mit 230/400 V Umwälzpumpen im Wesentlichen in der Höhe der Investitionskosten, der
Bedienungsfreundlichkeit und der Wartungs- und Instandhaltungskosten.
Bei dem ONS werden alle wassertechnischen und elektrotechnischen Bauteile und Komponenten
oberirdisch zugänglich verbaut. Es wird auf Unterflurbauwerke verzichtet, welches das Herabsteigen in
solche Schächte komplett abschafft.
Weiter arbeitet das ONS mit wenig Wasser. Das heißt jedoch auch, das ONS’s nur bei wassertechnischen
Anlagen zum Einsatz kommen, bei denen wenig Wasser im Umlauf ist und sich wenig Wasser im Reservoirs
befindet. Große Wasserbecken (V>2m³) oder Wassertische bei denen das Wasser sichtbar ist und auch
einen bestimmten Wasserspiegel aufweisen muss, benötigen ein gewisses Maß an Wasseraufbereitung, wie
z.B. Antialgenmittel. Diese Systeme eignen sich nicht für das ONS.
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Weiter ist ein wesentliches Merkmal der ONS, das die erforderliche Wasserqualität durch angemessene
Wasserwechsel erfolgt. Das heißt, dass das Reservoir regelmäßig abgelassen wird und mit Frischwasser
aufgefüllt wird. Dies kann jedoch nur erfolgen, wenn wenig Wasser im Umlauf oder im Reservoir
gespeichert wird. Die Grenze bei den ONS liegt bei ca. 1,5 m³ Wasser im Reservoir. Somit ist das
Wasservolumen sehr gering und ist kalkulierbar. Weiter hat dies zur Folge, dass keine Chemikalien wie
Chlor oder Schwefelsäure (wird zur pH-Wert Senkung eingesetzt) zum Einsatz kommen müssen.
Bei dem ONS ist jedoch eine manuelle Dosierung von Wasseraufbereitungsmittel selbstverständlich möglich.
Zu beachten ist jedoch der Anschluss an das Entwässerungssystem. Schließt das Entwässerungssystem an
den Schmutzwasserkanal an, können auch chemische Wasseraufbereitungsmittel (Schwefelsäure, Chlor,
Wasserstoffperoxid) manuell dosiert werden. Ist die Entwässerung jedoch an den Regenwasserkanal
angeschlossen sollten Abstimmungen mit dem Entsorgungsunternehmen getroffen werden. Hier könnten
ggf. biologische Wasseraufbereitungsmittel angewendet werden. In beiden Fällen müssen immer die
Anwendungs- und Dosierhinweise der Hersteller beachtet werden.
Wie schon oben bereits beschrieben werden alle erforderlichen Bauteile & Komponenten bei dem ONS
oberirdisch zugänglich verbaut. Das heißt jedoch auch, dass diese öffentlich begehbaren Bereiche nur mit
Niedervoltsystemen betrieben werden dürfen. Dies hat zum Vorteil, dass der Stromverbrauch wesentlich
geringer als bei herkömmlichen 230/400 v Pumpen ist. Die Förderleistung von Niedervoltpumpen ist in der
heutigen Zeit sehr beachtlich und für Fontänenfelder und kleine Wasserspiele völlig ausreichend. Weiter
können durch DMX gesteuerte Pumpen aktive dynamische Wasserbilder, z.B. bei Fontänenfeldern,
wunderbar erzeugt werden. Optisch unterscheiden sich die Wasserspiele nicht. Die Unterschiede zeigen
sich deutlich in den Investitionen und in der Wartung und Instandsetzung.
Ein ONS kann von einer Arbeitskraft allein gewartet werden.
Bei Systemen mit Unterflurbauwerken ist das nicht so. Allein das Herabsteigen von Schächten erfordert
immer zwei Arbeitskräfte. Mindestens eine Arbeitskraft muss als Sicherungsposten oben stehen bleiben.
Weiter ist bei vielen Systemen mit Unterflurbauwerk eine aufwendige Wasseraufbereitung verbaut. Dies ist
in vielen Fällen jedoch nicht immer notwendig, wie oben beschrieben. Somit sind die Kosten für die Wartung
dieser Filter- und Dosiertechnik nicht nur hoch, sondern auch die Anforderungen an das Personal in Bezug
auf die Gefährdung durch die Chemikalien sind relativ hoch. Hier müssen die Gefährdungsbeurteilungen
dementsprechend angepasst werden. Ein wassertechnisches System mit Unterflurbauwerk erfordert in
vielen Fällen auch ein großes Reservoir mit im Durschnitt ca. 3-5 m³ Wasservolumen. Diese Wasser im
Reservoir wird durch die Filter- und Dosiertechnik und dessen Chemie regelmäßig automatisch
aufgearbeitet. Jedoch ist auch hier eine regelmäßiger Wasserwechsel notwendig. Ein Wasserwechsel
bedeutet jedoch auch Reinigung des Reservoirs, somit Mehrkosten im Personal, zeitaufwendiger und höhere
Kosten im Verbrauch von Trinkwasser.
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Zusammenfassend können folgende Mehrkosten in Bezug auf ein wassertechnisches System mit
Unterflurbauwerk & Reservoir aufgeführt werden:
Investitionsmehrkosten Neubau:
Bau eines Technikschachtes + Reservoir (entsprechend der notwendigen Belastungsklasse und inkl.
Erdarbeiten) - 50.000 €
Filter und Dosiertechnik mit Probeentnahmearmaturen – 20.000 €
Ausstattung Technikschacht + Reservoir mit Hebeanlagen – 6.000 €
Be- und Entlüftung, zusätzliche Steuerung in Schaltanlage – 5.000 €
Summe Mehrkosten in der Investition im Bereich Neubau: ca. > 80.000 €
Mehrkosten für die Wartung und Instandsetzung:
erhöhte Personalaufwand in der Wartung und Betreibung – Mehrkosten in Prüfung, ggf. Reparaturen
von Geräten und Maschinen
sowie die Gefährdungen des Personals durch chemische Wasseraufbereitungsmittel oder
Desinfektion
Gefährdung des Personals durch Besteigen von Schächten (zzgl. 1 Stück Sicherheitsposten,
Freimessen von Schächten etc.)
Gefährdungsbeurteilungen erstellen
Personal regelmäßig schulen, Kenntnisse über neue Vorschriften
erhöhte Kosten durch Verbrauchsmaterialien (Chemie: Chlor, Schwefelsäure (pH-Wert
Regulierung) etc.)
wöchentliche Wasserprobenentnahmen und Untersuchungen (Kosten pro Wasserprobe ca. 160-250
€)
Im Durchschnitt sind die Wartungskosten bei einem ONS um 50% geringer als bei einem herkömmlichen
wassertechnischen System mit Unterflurbauwerk (Technikschacht & Reservoir).
1.1.3.3 Kosten für den Umbau der Anlage gem. STEP2
Gem. Anlage 1.02.08 werden die einzelnen Sanierungsschritte gem. STEP2 tabellarisch beschrieben.
Die Kosten für diese Teilsanierung der wassertechnischen Anlage betragen ca. gem. Anlage 1.02.08
99.025,00 €
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1.1.3.4 Gefährdungsbeurteilung für die wassertechnische Anlage im Bestand
Allgemeine Informationen zu Gefährdungsbeurteilungen
Gem. DGUV zu Gefährdungsbeurteilung:
[Gefährdungsbeurteilung
Das Arbeitsschutzgesetz verpflichtet den Unternehmer zur Durchführung einer Beurteilung der
Arbeitsbedingung und in deren Rahmen auch zu einer Beurteilung der Gefährdungen. Der Unternehmer
muss dabei die Gefährdungen der Beschäftigten bei der Arbeit beurteilen, entsprechende Maßnahmen
ableiten, diese auf ihre Wirksamkeit kontrollieren und ggf. anpassen, und den Prozess der
Gefährdungsbeurteilung sowie die Ergebnisse angemessen dokumentieren. Die Gefährdungsbeurteilung
wird damit zur Grundlage allen betrieblichen Handelns in Sachen Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit.]
Die Vorlage muss von dem Betreiber in Bezug auf die Gefährdungen und deren Schutzmaßnahmen geprüft,
sowie deren Wirksamkeit, Termine zur Umsetzung der Schutzmaßnahmen und Verantwortlichkeiten
ergänzt werden.
Gefährdungsbeurteilung für die wassertechnische Anlage im Bestand
Gem. Anlage 1.02.10 wurde eine Vorlage einer Gefährdungsbeurteilung für den Betreiber erstellt.
1.1.4 Wartungs- und Instandhaltungsleistungen des bestehenden wassertechnischen Systems nach
STEP 1
Gem. Anlage 1.02.09 werden Wartungs- und Instandhaltungsmaßnahmen, deren Wartungsintervalle in
Bezug auf die einzelnen Baugruppen empfohlen und tabellarisch dargestellt.
Grundlage ist die DIN 31051 für die Wartung und Instandhaltung.
Ein Wartungsplan umfasst folgende Kontrollen:
- tägliche Kontrolle
- wöchentliche Kontrollen
- monatliche Kontrolle
- ½ jährliche Kontrollen
- jährliche Kontrollen
Inspektionen:
- Inbetriebnahme
- Außerbetriebsetzung
- Grundreinigung je nach Bedarf und Verschmutzung
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Ein umfänglicher zu erstellender Wartungsplan beinhaltet u.a. die Angaben über Termine, Ausführung der
Maßnahmen und zu beachtende Merkmalswerte. Weiter wird die Vorbereitung der Durchführung, die
Vorwegmaßnahmen wie Arbeitsplatzausrüstung, die Schutz- und Sicherheitseinrichtungen, die Durchführung
(Kontrolle, Reinigung, Einstellen-Justieren), die Funktionsprüfung und die Rückmeldung erfasst. In z.B.
Arbeitskarten ist auf die erforderlichen Bedienanleitungen und Sicherheitsdatenblätter der jeweiligen
Maschinen und Geräte, sowie Chemikalien zu verweisen, die der Betreiber mit der Dokumentation zur
Verfügung stellt.
Inspektionen sind die großen Hauptuntersuchungen der technischen Anlagen. Dies sind die Inbetriebnahmen
(Frühjahr) und Außerbetriebsetzungen (Herbst) der technischen Anlagen. Hier werden die
Wiederholungsprüfungen durchgeführt und ggf. einige Anlagenkomponenten demontiert (Überwinterung)
gereinigt, konserviert und geprüft.
Es wird empfohlen, die Hauptuntersuchungen, die Inbetriebnahme und Außerbetriebsetzung von externen
Fachfirmen durchführen zu lassen.
Um die täglichen, wöchentlichen und monatlichen Kontrollen der wassertechnischen Anlagen
(Brunnenanlagen) zu gewährleisten, wird ein technischer Mitarbeiterpool, bestehend aus ca. 4-6
Mitarbeiter*innen der Stadt mit umfänglichen technischen Kenntnissen und Befähigungen im Bereich
Elektrotechnik, Wassertechnik / Haustechnik, empfohlen.
Dieses Personal muss / sollte permanent in den Bereichen Elektrotechnik und Wassertechnik / Haustechnik
weitergebildet werden.
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Anlagenverzeichnis
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2. Anlagenverzeichnis
Bereich Anlagen
No.
Kurzbezeichnung Anzahl
der
Seiten
No. Rev.
| Datum
Datum
Erstellung
Maßstab Plangröße
[A4/A3/A0]
Verfasser
1.02 Münster | Josephs-Kirche-Brunnen
1.02 KB Kurzbeschreibung der
wassertechnischen Anlagen:
13 - 08.03.2022 kein A4 IBJO
Münster | Josephs-Kirche-Brunnen
1.02 BD Bilderdokumentation
Bestandsaufnahme 08.2021_Gesamt
Anlage Josephs-Kirche-Brunnen
10 - 06.02.2022 kein A4 IBJO
1.02 .01 Technisches Bestandsdatenblatt 2 - 07.03.2022 kein A4 IBJO
1.02 .02.1 Strangschema 1 - 08.03.2022 kein A4 IBJO
1.02 .02.2 Legende Strangschema 1 - 08.03.2022 kein A4 IBJO
1.02 .03 Lageplan mit Verortung Brunnenanlage 1 - 15.02.2022 kein A3 IBJO
1.02 .04 Auskunft Leitungspläne_
1Kanaldaten (SW, RW, MW)
2Stadtnetze Münster
(Fernwärme,Gas,Strom,
Telekom.,Trinkwasser)
3Telekom
4Thyssengas
5Unitymedia
6Fernwärme
7Westnetz
81&1, Versatel
15 - divers kein divers Stadt MS und
Versorgungs-
träger
1.02 .05 VDE Prüfprotokoll v. 19.04.2021 mit
Rechnung Fa. Althaus
4 - 19.04.2021 kein A4 Fa.Althaus
1.02 .06 Umwälzpumpe DB_BDA
-
kein A4
1.02 .07 Erforderliche Maßnahmen für die
Inbetriebnahme des bestehenden
wassertechnischen Systems_STEP 1
2 - 07.03.2022 kein A4 IBJO
1.02 .08 Sanierungsmaßnahmen | Vollsanierung
| Teilsanierung | Verbesserung_STEP
2
2 - 07.03.2022 kein A4 IBJO
1.02 .09 Wartungs- und
Instandhaltungsleistungen des
bestehenden wassertechnischen
Systems nach STEP 1
2 - 07.03.2022 kein A4 IBJO
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Abbildungsverzeichnis
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Bereich Anlagen
No.
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der
Seiten
No. Rev.
| Datum
Datum
Erstellung
Maßstab Plangröße
[A4/A3/A0]
Verfasser
1.02 .10 Dokumentationsunterlagen_Vorlage
für den Betreiber -
Gefährdungsbeurteilung Wartung- und
Instandhaltung
59 - 28.02.2022 kein A4 IBJO
3. Abbildungsverzeichnis
Abb. 1 Brunnenanlage Joseph-Kirchplatz -51°56'58.7"N 7°37'29.5"E ................................................................ 2
Abb. 2 Strangschema Regelsystem oberirdischen wartungsfreundlichen Niedervoltsystem (ONS) ................. 5
Abb. 3 Legende Strangschema Regelsystem oberirdischen wartungsfreundlichen Niedervoltsystem (ONS) .. 6
| KURZPROJEKTBESCHREIBUNG
Verfasser/Autor
Ingenieurbüro Jeannine Oehlschläger
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Seite 13
4. Verfasser/Autor
Autor: IBJO- Ingenieurbüro Oehlschläger
Dipl. Bauingenieurin
Am Campus 25 | 18182 Bentwisch
Mobil 0049 172 3824884
ibjo@live.de | www.ib-jo.de
Aktualisierung:
Bentwisch, Dienstag, 08.März 2022
Revision:
Stempel Unterschrift
1.9. Archivmaterial_Lambertibrunnen
640 Zeichen
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19. Mauritztor_Kurzbeschreibung
23450 Zeichen
Projektkurzbeschreibung
Phase 2 & Phase 3
Objekt: Stadt Münster
Maßnahmenprogramm Sanierung von Brunnenanlagen
/ architektonische Wasserspiele
Wassertechnische Anlage:
Mauritztor-Brunnen
Datum Doku: Dienstag, 08.März 2022
AG / Bauherr / Betreiber: Stadt Münster
Amt für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit
Gebäude 14
Albersloher Weg 450
48167 Münster
Frau Workert
Tel.: 0049 251 492-6866
workert@stadt-muenster.de
www.stadt-muenster.de/umwelt
Planer: IBJO Ingenieurbüro Oehlschläger
Jeannine Oehlschläger
Diplom Bauingenieurin
Am Campus 25
18182 Bentwisch
Tel : 0049 172 3824884
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| KURZPROJEKTBESCHREIBUNG
Inhaltsverzeichnis
Ingenieurbüro Jeannine Oehlschläger
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Seite 1
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis ................................ ................................ ................................ ....... 1
1. 2.02_Mauritztor-Brunnen ................................ ................................ .................. 2
1.1 Standort, bauliche und technische Ausstattung ........................................................................ 2
1.1.1 Abbildung wassertechnische Anlage und Standort - Google Maps ................................. 2
1.1.2 Bauliche Beschreibung und Technische Ausstattung ....................................................... 2
1.1.3 Maßnahmen für Sanierung und Verbesserung und Gefährdungsbeurteilung ................. 4
1.1.3.1 Maßnahmen für Sanierung und Verbesserung für die Anlage im Bestand_STEP1 ................ 4
1.1.3.2 Kurzbeschreibung für ein umfassendes Sanierungskonzept für den Umbau der
wassertechnischen Anlage in ein Niedervolt Umwälzsystem_STEP2 ................................ .................. 4
Kurzbeschreibung wartungsfreundliches wassertechnisches oberirdisches
Niedervoltsystem (ONS) ohne automatische Wasseraufbereitung ................................ ................ 5
1.1.3.3 Kosten für den Umbau der Anlage gem. STEP2 ................................ ................................ . 8
1.1.3.4 Gefährdungsbeurteilung für die wassertechnische Anlage im Bestand ................................ 9
Gefährdungsbeurteilung für die wassertechnische Anlage im Bestand ................................ ............ 9
1.1.4 Wartungs- und Instandhaltungsleistungen des bestehenden wassertechnischen
Systems nach STEP 1 ......................................................................................................................... 9
2. Anlagenverzeichnis ................................ ................................ ........................... 11
3. Abbildungsverzeichnis ................................ ................................ ...................... 12
4. Verfasser/Autor ................................ ................................ ................................ 13
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2.02_Mauritztor-Brunnen
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1. 2.02_Mauritztor-Brunnen
1.1 Standort, bauliche und technische Ausstattung
1.1.1 Abbildung wassertechnische Anlage und Standort - Google Maps
Abb. 1 + 2 Brunnen1_Abmessung ca. 1,20 x 1,20 _ DSäule ca. 0,45 m | Brunnen 2_Abmessung ca. 1,50 x
1,50 _ Stein ca. 0,7x0,7 m
Abb. 3 Brunnen 3_Abmessung ca. 1,80 x 1,80 _ D ca. 1,0 m
Die wassertechnische Anlage befindet sich an der Kreuzung Mauritzstraße / Eisenbahnstraße in Münster.
Google Maps Koordinaten: Koordinaten 51°57'42.5"N 7°38'06.2"E
Die Anlage ist der Öffentlichkeit zugänglich und begehbar.
1.1.2 Bauliche Beschreibung und Technische Ausstattung
Gem. Anlage 2.02.01 technisches Bestandsdatenblatt sind alle vorhanden baulichen und technischen
Baugruppen tabellarisch aufgeführt und die einzelnen Baugruppen im Zustand, wenn möglich, bewertet.
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Gem. Anlage 2.02.02 ist das wassertechnische System mittels Strangschema abgebildet.
Gem. Anlage 2.02.BD wird der Bestand (August 2021) der Anlage in einer Bilderdokumentation dargestellt.
Die Anlage ist nicht funktionstüchtig und außer Betrieb.
Die wassertechnische Anlage besteht ausfolgenden Komponenten:
1. Unterflurbauwerk als betoniertes Reservoir mit gemauertes Dom; Bodenablauf bedienbar über
Schieber mit nass aufgestellte Umwälzpumpe; Frischwassernachspeisung mittels Schwimmerschalter
2. drei einzelne Brunnenanlagen verteilt in einer kleinen Anlage die als Außen Café dient
3. Brunnenstein Auslauf sind jeweils mit einer Düsenplatte abgedeckt
4. Freiluftschrank aus glasfaserverstärktem Polyester, sehr alt in ca. 20 m Entfernung
Das Wasser wird von der nass aufgestellten Pumpe im Reservoir angesaugt und über drei einzelne
Druckrohrleitung zu den Auslaufdüsen des jeweiligen Natursteines gepumpt.
Das Wasser läuft aus der Auslaufdüse über den Stein hinunter und in den Rücklaufschacht unter den
jeweiligen Steinen. Die Rücklaufschächte sind an Rücklaufleitungen angeschlossen, die zu einer gemeinsamen
Rücklaufleitung zusammengeführt werden, die dann in das Reservoir entleert.
Die Brunnenanlage wird im Umlaufsystem betrieben.
Das Reservoir wird mittels Schwimmerventils mit Frischwasser nachgespeist.
Die Schalt- und Steueranlage befindet sich in einem oberirdischen Freiluftschrank aus glasfaserverstärktem
Polyester in einer ca. Entfernung von 20 m.
Hier befindet sich auch der Hausanschlusskasten und Zählerplatz für die Stromversorgung.
Eine Wiederholungsprüfung der elektrischen Anlage gem. DIN VDE 0105 Teil 1001 in Anlehnung an die
Unfallverhütungsvorschrift "DGUV V3 Elektrische Anlage und Betriebsmittel" §5, Absatz1 wurde für das Jahr
2020 ausgeführt. Für das Jahr 2021ist keine Prüfung erfolgte.
Die Prüfung von ortsveränderlichen Geräten gem. DIN VDE 0701/07022 unter Berücksichtigung der DGUV
Vorschrift 3 (Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung) wurde für das Jahr 2021 nicht ausgeführt. Somit
entspricht die Anlage nicht der derzeitigen Norm, da die Prüfung nicht erfolgte.
Die Anlage entspricht nicht den Anforderungen der Trinkwasserinstallation gem. DIN EN 17173 und DIN
1988-100.
1 DIN VDE 0105-100:2015-10; VDE 0105-100:2015-10_Betrieb von elektrischen Anlagen - Teil 100: Allgemeine Festlegungen
2 VDI/VDE/DGQ/DKD 2622 Blatt 9.1:2019 -05_ Kalibrieren von Messmitteln für elektrische Größen - Prüfgeräte zur Feststellung der elektrischen
Sicherheit - Elektrische Geräte nach DIN VDE 0701 -0702
3 DIN EN 1717:2011-08_ Schutz des Trinkwassers vor Verunreinigungen in Trinkwasser -Installationen und allgemeine Anforderungen an
Sicherungseinrichtungen zur Verhütung von Trinkwa sserverunreinigungen durch Rückfließen; Deutsche Fassung EN 1717:2000; Technische Regel des
DVGW
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1.1.3 Maßnahmen für Sanierung und Verbesserung und Gefährdungsbeurteilung
1.1.3.1 Maßnahmen für Sanierung und Verbesserung für die Anlage im Bestand_STEP1
Gem. Anlage 2.02.09 werden die einzelnen Baugruppen aufgeführt und auf Grund der zuvor erstellten
Bewertung die Maßnahmen für den STEP1 erstellt.
Für die Wiederinbetriebnahme der wassertechnischen Anlage werden folgende Maßnahmen dringend
empfohlen:
1. Bodenablass für die Entwässerung des Reservoirs vor IB prüfen und ggf. erneuern
2. Auslaufarmaturen reinigen
3. Trinkwasserversorgung klären; ggf. neue Trinkwasserinstallation mit Wasserzählereinrichtung von
dem Versorger und Anpassung an die automatische Frischwassernachspeisung
4. Die Umrüstung der Trinkwasserinstallation gem. DIN EN 1717 und DIN 1988-100 als freien
Auslauf. vgl. Anlage BS.01.6 Hinweise Frischwassernachspeisung von Brunnenanlagen aus dem
Trinkwassersystem gem. DIN EN 1717 und DIN 1988
5. Umbau zur automatische Frischwassernachspeisung; neue Wasserstandssensoren in Abstimmung auf
die Schalt- und Steueranlage
6. Die jährliche Wiederholungsprüfung von elektrischen Anlagen gem. DIN VDE 0105 Teil 100 und
ortsveränderlichen Geräten gem. DIN VDE 0701/0702.
7. Prüfen der vorhandene Potentialausgleich weiter zu verwenden ist
8. Schalt- und Steueranlage modifizieren
9. Wasserdichte Klemmung von Geräten im Reservoir
10. Ausstattung aller elektrischen Anlagenteilen im Reservoir gem. IP68, min jedoch IP67
11. Prüfung der Einstiege und Luken insbesondere des Domes
12. Im gesamten Bereich der Anlage müssen Warnschilder „Kein Trinkwasser“ inkl. Piktogramm
aufgestellt werden
13. Weiter müssen Gefährdungsbeurteilung von dem Betreiber für die Wartung & Instandsetzung der
wassertechnischen Anlage erstellt und ggf. regelmäßig angepasst werden
Die Kosten für diese empfohlenen Maßnahmen zur Verbesserung / Sanierung der wassertechnischen Anlage
betragen ca. gem. Anlage 2.02.09 7.310,00 €
1.1.3.2 Kurzbeschreibung für ein umfassendes Sanierungskonzept für den Umbau der
wassertechnischen Anlage in ein Niedervolt Umwälzsystem_STEP2
Um eine Wartungsfreundlichkeit in Bezug auf Arbeitsintensität und Betriebskosten der Anlage zu erreichen
schlagen folgenden Sanierungsvorschlag vor:
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1. Umbau des kompletten wassertechnischen Systems in ein oberirdisches Niedervoltsystem (ONS)
ohne automatische Wasseraufbereitung
Kurzbeschreibung wartungsfreundliches wassertechnisches oberirdisches Niedervoltsystem
(ONS) ohne automatische Wasseraufbereitung
Abb. 4 Strangschema Regelsystem oberirdischen wartungsfreundlichen Niedervoltsystem (ONS)
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Abb. 5 Legende Strangschema Regelsystem oberirdischen wartungsfreundlichen Niedervoltsystem (ONS)
Die Funktionsweise des oberirdischen wartungsfreundlichen Niedervoltsystem (ONS) unterscheidet sich im
Gegensatz zu einem wassertechnischen System mit Reservoir oder Technikschacht oder Technikschacht &
Reservoir mit 230/400 V Umwälzpumpen im Wesentlichen in der Höhe der Investitionskosten, der
Bedienungsfreundlichkeit und der Wartungs- und Instandhaltungskosten.
Bei dem ONS werden alle wassertechnischen und elektrotechnischen Bauteile und Komponenten
oberirdisch zugänglich verbaut. Es wird auf Unterflurbauwerke verzichtet, welches das Herabsteigen in
solche Schächte komplett abschafft.
Weiter arbeitet das ONS mit wenig Wasser. Das heißt jedoch auch, das ONS’s nur bei wassertechnischen
Anlagen zum Einsatz kommen, bei denen wenig Wasser im Umlauf ist und sich wenig Wasser im Reservoirs
befindet. Große Wasserbecken (V>2m³) oder Wassertische bei denen das Wasser sichtbar ist und auch
einen bestimmten Wasserspiegel aufweisen muss, benötigen ein gewisses Maß an Wasseraufbereitung, wie
z.B. Antialgenmittel. Diese Systeme eignen sich nicht für das ONS.
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Weiter ist ein wesentliches Merkmal der ONS, das die erforderliche Wasserqualität durch angemessene
Wasserwechsel erfolgt. Das heißt, dass das Reservoir regelmäßig abgelassen wird und mit Frischwasser
aufgefüllt wird. Dies kann jedoch nur erfolgen, wenn wenig Wasser im Umlauf oder im Reservoir
gespeichert wird. Die Grenze bei den ONS liegt bei ca. 1,5 m³ Wasser im Reservoir. Somit ist das
Wasservolumen sehr gering und ist kalkulierbar. Weiter hat dies zur Folge, dass keine Chemikalien wie
Chlor oder Schwefelsäure (wird zur pH-Wert Senkung eingesetzt) zum Einsatz kommen müssen.
Bei dem ONS ist jedoch eine manuelle Dosierung von Wasseraufbereitungsmittel selbstverständlich möglich.
Zu beachten ist jedoch der Anschluss an das Entwässerungssystem. Schließt das Entwässerungssystem an
den Schmutzwasserkanal an, können auch chemische Wasseraufbereitungsmittel (Schwefelsäure, Chlor,
Wasserstoffperoxid) manuell dosiert werden. Ist die Entwässerung jedoch an den Regenwasserkanal
angeschlossen sollten Abstimmungen mit dem Entsorgungsunternehmen getroffen werden. Hier könnten
ggf. biologische Wasseraufbereitungsmittel angewendet werden. In beiden Fällen müssen immer die
Anwendungs- und Dosierhinweise der Hersteller beachtet werden.
Wie schon oben bereits beschrieben werden alle erforderlichen Bauteile & Komponenten bei dem ONS
oberirdisch zugänglich verbaut. Das heißt jedoch auch, dass diese öffentlich begehbaren Bereiche nur mit
Niedervoltsystemen betrieben werden dürfen. Dies hat zum Vorteil, dass der Stromverbrauch wesentlich
geringer als bei herkömmlichen 230/400 v Pumpen ist. Die Förderleistung von Niedervoltpumpen ist in der
heutigen Zeit sehr beachtlich und für Fontänenfelder und kleine Wasserspiele völlig ausreichend. Weiter
können durch DMX gesteuerte Pumpen aktive dynamische Wasserbilder, z.B. bei Fontänenfeldern,
wunderbar erzeugt werden. Optisch unterscheiden sich die Wasserspiele nicht. Die Unterschiede zeigen
sich deutlich in den Investitionen und in der Wartung und Instandsetzung.
Ein ONS kann von einer Arbeitskraft allein gewartet werden.
Bei Systemen mit Unterflurbauwerken ist das nicht so. Allein das Herabsteigen von Schächten erfordert
immer zwei Arbeitskräfte. Mindestens eine Arbeitskraft muss als Sicherungsposten oben stehen bleiben.
Weiter ist bei vielen Systemen mit Unterflurbauwerk eine aufwendige Wasseraufbereitung verbaut. Dies ist
in vielen Fällen jedoch nicht immer notwendig, wie oben beschrieben. Somit sind die Kosten für die Wartung
dieser Filter- und Dosiertechnik nicht nur hoch, sondern auch die Anforderungen an das Personal in Bezug
auf die Gefährdung durch die Chemikalien sind relativ hoch. Hier müssen die Gefährdungsbeurteilungen
dementsprechend angepasst werden. Ein wassertechnisches System mit Unterflurbauwerk erfordert in
vielen Fällen auch ein großes Reservoir mit im Durschnitt ca. 3-5 m³ Wasservolumen. Diese Wasser im
Reservoir wird durch die Filter- und Dosiertechnik und dessen Chemie regelmäßig automatisch
aufgearbeitet. Jedoch ist auch hier eine regelmäßiger Wasserwechsel notwendig. Ein Wasserwechsel
bedeutet jedoch auch Reinigung des Reservoirs, somit Mehrkosten im Personal, zeitaufwendiger und höhere
Kosten im Verbrauch von Trinkwasser.
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Zusammenfassend können folgende Mehrkosten in Bezug auf ein wassertechnisches System mit
Unterflurbauwerk & Reservoir aufgeführt werden:
Investitionsmehrkosten Neubau:
Bau eines Technikschachtes + Reservoir (entsprechend der notwendigen Belastungsklasse und inkl.
Erdarbeiten) - 50.000 €
Filter und Dosiertechnik mit Probeentnahmearmaturen – 20.000 €
Ausstattung Technikschacht + Reservoir mit Hebeanlagen – 6.000 €
Be- und Entlüftung, zusätzliche Steuerung in Schaltanlage – 5.000 €
Summe Mehrkosten in der Investition im Bereich Neubau: ca. > 80.000 €
Mehrkosten für die Wartung und Instandsetzung:
erhöhte Personalaufwand in der Wartung und Betreibung – Mehrkosten in Prüfung, ggf. Reparaturen
von Geräten und Maschinen
sowie die Gefährdungen des Personals durch chemische Wasseraufbereitungsmittel oder
Desinfektion
Gefährdung des Personals durch Besteigen von Schächten (zzgl. 1 Stück Sicherheitsposten,
Freimessen von Schächten etc.)
Gefährdungsbeurteilungen erstellen
Personal regelmäßig schulen, Kenntnisse über neue Vorschriften
erhöhte Kosten durch Verbrauchsmaterialien (Chemie: Chlor, Schwefelsäure (pH-Wert
Regulierung) etc.)
wöchentliche Wasserprobenentnahmen und Untersuchungen (Kosten pro Wasserprobe ca. 160-250
€)
Im Durchschnitt sind die Wartungskosten bei einem ONS um 50% geringer als bei einem herkömmlichen
wassertechnischen System mit Unterflurbauwerk (Technikschacht & Reservoir).
1.1.3.3 Kosten für den Umbau der Anlage gem. STEP2
Gem. Anlage 2.02.10 werden die einzelnen Sanierungsschritte gem. STEP2 tabellarisch beschrieben.
Die Kosten für diese Verbesserung / Vollsanierung der wassertechnischen Anlage betragen ca. gem. Anlage
2.02.10 111.325,00 €
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1.1.3.4 Gefährdungsbeurteilung für die wassertechnische Anlage im Bestand
Allgemeine Informationen zu Gefährdungsbeurteilungen
Gem. DGUV zu Gefährdungsbeurteilung:
[Gefährdungsbeurteilung
Das Arbeitsschutzgesetz verpflichtet den Unternehmer zur Durchführung einer Beurteilung der
Arbeitsbedingung und in deren Rahmen auch zu einer Beurteilung der Gefährdungen. Der Unternehmer
muss dabei die Gefährdungen der Beschäftigten bei der Arbeit beurteilen, entsprechende Maßnahmen
ableiten, diese auf ihre Wirksamkeit kontrollieren und ggf. anpassen, und den Prozess der
Gefährdungsbeurteilung sowie die Ergebnisse angemessen dokumentieren. Die Gefährdungsbeurteilung
wird damit zur Grundlage allen betrieblichen Handelns in Sachen Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit.]
Die Vorlage muss von dem Betreiber in Bezug auf die Gefährdungen und deren Schutzmaßnahmen geprüft,
sowie deren Wirksamkeit, Termine zur Umsetzung der Schutzmaßnahmen und Verantwortlichkeiten
ergänzt werden.
Gefährdungsbeurteilung für die wassertechnische Anlage im Bestand
Gem. Anlage 2.02.12 wurde eine Vorlage einer Gefährdungsbeurteilung für den Betreiber erstellt.
1.1.4 Wartungs- und Instandhaltungsleistungen des bestehenden wassertechnischen Systems nach
STEP 1
Gem. Anlage 2.02.11 werden Wartungs- und Instandhaltungsmaßnahmen, deren Wartungsintervalle in
Bezug auf die einzelnen Baugruppen empfohlen und tabellarisch dargestellt.
Grundlage ist die DIN 31051 für die Wartung und Instandhaltung.
Ein Wartungsplan umfasst folgende Kontrollen:
- tägliche Kontrolle
- wöchentliche Kontrollen
- monatliche Kontrolle
- ½ jährliche Kontrollen
- jährliche Kontrollen
Inspektionen:
- Inbetriebnahme
- Außerbetriebsetzung
- Grundreinigung je nach Bedarf und Verschmutzung
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Ein umfänglicher zu erstellender Wartungsplan beinhaltet u.a. die Angaben über Termine, Ausführung der
Maßnahmen und zu beachtende Merkmalswerte. Weiter wird die Vorbereitung der Durchführung, die
Vorwegmaßnahmen wie Arbeitsplatzausrüstung, die Schutz- und Sicherheitseinrichtungen, die Durchführung
(Kontrolle, Reinigung, Einstellen-Justieren), die Funktionsprüfung und die Rückmeldung erfasst. In z.B.
Arbeitskarten ist auf die erforderlichen Bedienanleitungen und Sicherheitsdatenblätter der jeweiligen
Maschinen und Geräte, sowie Chemikalien zu verweisen, die der Betreiber mit der Dokumentation zur
Verfügung stellt.
Inspektionen sind die großen Hauptuntersuchungen der technischen Anlagen. Dies sind die Inbetriebnahmen
(Frühjahr) und Außerbetriebsetzungen (Herbst) der technischen Anlagen. Hier werden die
Wiederholungsprüfungen durchgeführt und ggf. einige Anlagenkomponenten demontiert (Überwinterung)
gereinigt, konserviert und geprüft.
Es wird empfohlen, die Hauptuntersuchungen, die Inbetriebnahme und Außerbetriebsetzung von externen
Fachfirmen durchführen zu lassen.
Um die täglichen, wöchentlichen und monatlichen Kontrollen der wassertechnischen Anlagen
(Brunnenanlagen) zu gewährleisten, wird ein technischer Mitarbeiterpool, bestehend aus ca. 4-6
Mitarbeiter*innen der Stadt mit umfänglichen technischen Kenntnissen und Befähigungen im Bereich
Elektrotechnik, Wassertechnik / Haustechnik, empfohlen.
Dieses Personal muss / sollte permanent in den Bereichen Elektrotechnik und Wassertechnik / Haustechnik
weitergebildet werden.
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Anlagenverzeichnis
Ingenieurbüro Jeannine Oehlschläger
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Seite 11
2. Anlagenverzeichnis
Bereic
h
Anlage
n No.
Kurzbezeichnung Anza
hl
der
Seite
n
No.
Rev.
|
Datu
m
Datum
Erstellung
Maßstab Plangrö
ße
[A4/A3/
A0]
Verfasser
2.02 Münster | Mauritztor-Brunnen
2.02 KB Kurzbeschreibung der
wassertechnischen Anlagen:
13 - 08.03.2022 kein A4 IBJO
Münster | Mauritztor-Brunnen
2.02 BD Bilderdokumentation
Bestandsaufnahme 08.2021_Gesamt
Anlage Mauritztor-Brunnen
9 - 09.02.2022 kein A4 IBJO
2.02 .01 Technisches Bestandsdatenblatt 2 - 07.03.2022 kein A4 IBJO
2.02 .02.1 Strangschema
- 08.03.2022 kein
IBJO
2.02 .02.2 Legende Strangschema
- 08.03.2022 kein
IBJO
2.02 .03 Lageplan mit Verortung Brunnenanlage 1 - 15.02.2022 kein A3 IBJO
2.02 .04 Auskunft Leitungspläne_
1Kanaldaten (SW, RW, MW)
2Stadtnetze Münster
(Fernwärme,Gas,Strom,
Telekom.,Trinkwasser)
3Telekom
4Thyssengas
5Unitymedia
6Fernwärme
7Westnetz
81&1, Versatel
15 - divers kein divers Stadt MS
und
Versorgu
ngs-
träger
2.02 .05 DB_Pumpe - Jung U6 K Niro D+DS/2 6 - 16.02.2022 kein A4 Jung
Pumpen
2.02 .06 Bedienanleitung_Pumpe - Jung U6 K
Niro D+DS/3
9 - 16.02.2022 kein A4 Jung
Pumpen
2.02 .07 Archivmaterial_Wasserbilder 3 - 02.05.2007 kein A4 Stadt MS
und
Versorgu
| KURZPROJEKTBESCHREIBUNG
Abbildungsverzeichnis
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Seite 12
Bereic
h
Anlage
n No.
Kurzbezeichnung Anza
hl
der
Seite
n
No.
Rev.
|
Datu
m
Datum
Erstellung
Maßstab Plangrö
ße
[A4/A3/
A0]
Verfasser
ngs-
träger
2.02 .08 VDE Prüfprotokoll v. 08.04.2020 mit
Rechnung Fa. Althaus
3 - 08.04.2020 kein A4 Fa.Althau
s
2.02 .09 Erforderliche Maßnahmen für die
Inbetriebnahme des bestehenden
wassertechnischen Systems_STEP 1
2 - 07.03.2022 kein A4 IBJO
2.02 .10 Sanierungsmaßnahmen | Vollsanierung
| Teilsanierung | Verbesserung_STEP
2
2 - 07.03.2022 kein A4 IBJO
2.02 .11 Wartungs- und
Instandhaltungsleistungen des
bestehenden wassertechnischen
Systems nach STEP 1
2 - 07.03.2022 kein A4 IBJO
2.02 .12 Dokumentationsunterlagen_Vorlage
für den Betreiber -
Gefährdungsbeurteilung Wartung- und
Instandhaltung
59 - 28.02.2022 kein A4 IBJO
3. Abbildungsverzeichnis
Abb. 1 + 2 Brunnen1_Abmessung ca. 1,20 x 1,20 _ DSäule ca. 0,45 m | Brunnen 2_Abmessung ca. 1,50 x
1,50 _ Stein ca. 0,7x0,7 m ................................ ................................ ................................ ............................ 2
Abb. 3 Brunnen 3_Abmessung ca. 1,80 x 1,80 _ D ca. 1,0 m ................................ ................................ ........ 2
Abb. 4 Strangschema Regelsystem oberirdischen wartungsfreundlichen Niedervoltsystem (ONS) ................ 5
Abb. 5 Legende Strangschema Regelsystem oberirdischen wartungsfreundlichen Niedervoltsystem (ONS) .. 6
| KURZPROJEKTBESCHREIBUNG
Verfasser/Autor
Ingenieurbüro Jeannine Oehlschläger
ibjo@live.de www.ib-jo.de
Seite 13
4. Verfasser/Autor
Autor: IBJO- Ingenieurbüro Oehlschläger
Dipl. Bauingenieurin
Am Campus 25 | 18182 Bentwisch
Mobil 0049 172 3824884
ibjo@live.de | www.ib-jo.de
Aktualisierung:
Bentwisch, Dienstag, 08.März 2022
Revision:
Stempel Unterschrift
1.10. Lamberti_SAN_STEP1
5387 Zeichen
Technisches Bestandsdatenblatt; Sanierung; Wartung Instandhaltung
1.09_Lamberti._BDB+San+W
Baujahr: 1956
Rang: 1
Pos.
Bau- / wasser- und
elektrotechnische
Gruppierungen
Anlagenspezifische Baugruppen / Bezeichnungen
Wasserbecken aus Beton mit
Waschbetontreppen und Quellausläufen
Reservoir / Fertigteil Beton
lichte Höhe Technikraum / Reservoir ≤1,90
Einstiegsluke ohne Öffnungehilfe
Einstiegsleiter u. Einstiegshilfe Reservoir
Technikschacht trocken / Fertigteil
lichte Höhe Technikraum / Reservoir ≥1,90
Be- und Entlüftung Technikschacht
/Technikraum
Be- und Entlüftungshauben oder Be- und
Entlüftungsschächte
Einstiegsluke ohne Öffnungehilfe
Einstiegsleiter u. Einstiegshilfe
Technikschacht / Unterflurbauwerk
Rinnensystem
Rücklaufschächte
Rücklaufsystem / Einlauf im Reservoir /
Vorlagebehälter
Grobschmutz im Rücklaufsystem im
Reservoir
Saugleitungssystem
Überlaufarmatur im Reservoir /
Vorlagebehälter
Hebeanlage
Druckleitungssystem
Umwälzanlage_Pumpe 230 / 400 V ohne
Frequenzumrichter
Anlagenbezeichnung
Anlagentyp:
1.1 Materialien
1.2 Unterflur-
bauwerke
Ablaufstopfen / Schieber / Entwässerung /
Bodenablauf mit Schieber für
Technikschacht
1.3 techn.- und
wassertech-nische
Systeme & Geräte
& Maschinen
1.09
1) 2) Kurzbeschreibung
1 Prüfung der Einstiege und Luken
Gefährdungsbeurteilung für Einstieg in Reservoir ohne Belüftung
Freimessen vor Betreten
1 Lieferung und Einbau von 2 Stück Einstiegsleiter und 2 Stück Einstiegshilfe gem. DIN 3620 5 ,
DIN 18799-1 6 , DGUV 208-032 7 , DIN 19572:2016-06 8 , UVV VGB74- Leit ern und Tritte
1 Prüfung der Einstiege und Luken
Gefährdungsbeurteilung für Einstieg in Technikschacht ohne Belüftung
Freimessen vor Betreten
1 Lieferung und Einbau einer Einstiegsleiter und Einstiegshilfe gem. DIN 3620-5; DIN 18799-1-
6; DIN EN ISO 14122-4:2016-10; DIN EN 14396; DGUV 208-032 7; DIN 19572:2016-06 8;
UVV VGB74- Leitern und Tritte
2 Grobschmutzfang nachrüsten
2 Bodenablauf prüfen
1 auf Funktion prüfen
1 auf Funktion prüfen
Lamberti-Brunnen
Wasserbecken mit Quelldüsen / Fontänen und /oder Schütten
Erforderliche Maßnahmen für die Inbetriebnahme des bestehenden
wassertechnischen Systems_STEP 1
Sanierungsempfehlung / Verbesserung / Erneuerung
1) Veränderungen notwendig dringend, sonts keine Inbetriebnahme (rot), zur IB empfholen (gelb), längerfristig (grün)
2) Kurzbeschreibung der Maßnahme
3) Kosteneinschätzung Psch in €
5.000,00 €
250,00 €
3)Kosten
500,00 €
2.500,00 €
250,00 €
2
250,00 €
Bodenablauf prüfen
1.09_Lamberti._BDB+San+W
Änderungsdatum 07.03.2022
erstellt von:
IBJO
Tel 01723824884 - www.ib-jo.de Seite 3
Technisches Bestandsdatenblatt; Sanierung; Wartung Instandhaltung
1.09_Lamberti._BDB+San+W
Pos.
Bau- / wasser- und
elektrotechnische
Gruppierungen
Anlagenspezifische Baugruppen / Bezeichnungen
Ablauf / Abläufe
Ausläufe
Frischwassernachspeisung
Freier Auslauf im Reservoir /
Frischwassernachspeisearmatur gem. DIN
EN 1717 u. DIN 1988-100
Wasseraufbereitung automatisch
UV-Desinfektion
Schaltschrank / Freiluftschrank
Hausanschlusskasten (HAK)
Zählerplatz (ZP) / Zähleranschlusssäule
(ZAS)
Schalt- und Steueranlage
FI-Schutzschalter
Steckdosen
Steckdosen
Verkabelung
Klemmung / Anschluss Geräte
MSR Technik / Wasserstandssensorik
Potentialausgleich
Hinweisschilder "Kein Trinkwasser"
Elektrische Wiederholungsprüfung -
Elektrische Prüfung ortsfeste Anlage gem.
DIN VDE 0105 Teil 100
Elektrische Prüfung ortsveränderlicher
Geräte gem. DIN VDE 0701/0702
Entwässerung an SW-Kanal (Schmutzwasser)
Gefährdungsbeurteilung
Wartungs- und Instandhaltungsleistungen
Arbeitskarten
1.7 Summen
1.4 elektrotech-
nisches System
Trinkwasserinstallation mit Wasserzähler
1.5 Sonstige
Ausstattung
Prüfungen
1.6 Sonstiges
1) 2) Kurzbeschreibung
Sanierungsempfehlung / Verbesserung / Erneuerung
1) Veränderungen notwendig dringend, sonts keine Inbetriebnahme (rot), zur IB empfholen (gelb), längerfristig (grün)
2) Kurzbeschreibung der Maßnahme
3) Kosteneinschätzung Psch in €
3)Kosten
1 verstopften Ablauf freimachen
1 Trinkwassersystem: Umrüstung der Trinkwasserinstallation gem. DIN EN 1717 und DIN
1988-100 als freien Auslauf
1 Ausstattung aller elektrischen Anlagenteilen im Technikschacht und Reservoir gem. IP68, min
jedoch IP67
1 Wasserdichte Klemmung von Geräten im Reservoir
1 Prüfen ob ein Potentialausgleich vorhanden ist. ggf. Nachrüsten
1 Ausstattung wassertechnische Anlage (Hinweisschilder "Kein Trinkwasser", Beschilderung
Anlagentechnik etc.)
1 jährliche Wiederholungsprüfung von elektrischen Anlagen gem. DIN VDE 0105 Teil 1 00
1 Elektroprüfung von ortsveränderlichen Geräten gem. DIN VDE 0701/0702
1 Gefährdungsbeurteilung erstellen
1 Wartungs- und Instandhaltungsleistungen Arbeitskarten
Teilsanierung= aller erforderlichen technischen Normen und Gesetze
(Trinkwassergesetz, Arbeitsschutz etc.) für technische Anlagen im öffentlichen Raum
müssen eingehalten werden.
1.500,00 €
Neu Trinkwasserinstallation und Anpassung an die automatische Frischwassernachspeisung 1.200,00 € 2
1.200,00 €
250,00 €
500,00 €
480,00 €
350,00 €
350,00 €
16.030 €
350,00 €
1.100,00 €
1.09_Lamberti._BDB+San+W
Änderungsdatum 07.03.2022
erstellt von:
IBJO
Tel 01723824884 - www.ib-jo.de Seite 4
8. Sprickmann_Kurzbeschreibung
23818 Zeichen
Projektkurzbeschreibung
Phase 2 & Phase 3
Objekt: Stadt Münster
Maßnahmenprogramm Sanierung von Brunnenanlagen
/ architektonische Wasserspiele
Wassertechnische Anlage:
Sprickmannplatz
Datum Doku: Dienstag, 08.März 2022
AG / Bauherr / Betreiber: Stadt Münster
Amt für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit
Gebäude 14
Albersloher Weg 450
48167 Münster
Frau Workert
Tel.: 0049 251 492-6866
workert@stadt-muenster.de
www.stadt-muenster.de/umwelt
Planer: IBJO Ingenieurbüro Oehlschläger
Jeannine Oehlschläger
Diplom Bauingenieurin
Am Campus 25
18182 Bentwisch
Tel : 0049 172 3824884
www.ib-jo.de
ibjo@live.de
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Inhaltsverzeichnis
Ingenieurbüro Jeannine Oehlschläger
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Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis ........................................................................................................... 1
1. 1.07_Sprickmannplatz-Brunnen............................................................................ 2
1.1 Standort, bauliche und technische Ausstattung ..................................................................... 2
1.1.1 Abbildung wassertechnische Anlage und Standort - Google Maps ................................ 2
1.1.2 Bauliche Beschreibung und Technische Ausstattung ...................................................... 2
1.1.3 Maßnahmen für Sanierung und Verbesserung und Gefährdungsbeurteilung ................. 3
1.1.3.1 Maßnahmen für Sanierung und Verbesserung für die Anlage im Bestand_STEP1 ................. 3
1.1.3.2 Kurzbeschreibung für ein umfassendes Sanierungskonzept für den Umbau der
wassertechnischen Anlage in ein Niedervolt Umwälzsystem_STEP2 ..................................................... 5
Kurzbeschreibung wartungsfreundliches wassertechnisches oberirdisches
Niedervoltsystem (ONS) ohne automatische Wasseraufbereitung ................................................... 5
1.1.3.3 Kosten für den Umbau der Anlage gem. STEP2 .................................................................... 8
1.1.3.4 Gefährdungsbeurteilung für die wassertechnische Anlage im Bestand .................................. 9
Gefährdungsbeurteilung für die wassertechnische Anlage im Bestand .............................................. 9
1.1.4 Wartungs- und Instandhaltungsleistungen des bestehenden wassertechnischen
Systems nach STEP 1 ..................................................................................................................... 9
2. Anlagenverzeichnis .............................................................................................. 11
3. Abbildungsverzeichnis ......................................................................................... 12
4. Verfasser/Autor ................................................................................................... 13
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1. 1.07_Sprickmannplatz-Brunnen
1.1 Standort, bauliche und technische Ausstattung
1.1.1 Abbildung wassertechnische Anlage und Standort - Google Maps
Abb. 1+2 Anlage Sprickmannplatz Brunnen Koordinaten - 51°59'56.3"N 7°35'41.7"E
Die wassertechnische Anlage befindet sich in Kinderhaus auf dem Sprickmannplatz in Münster.
Google Maps Koordinaten: Koordinaten 51°59'56.3"N 7°35'41.7"E
Die Anlage ist der Öffentlichkeit zugänglich und begehbar und teilweise befahrbar.
1.1.2 Bauliche Beschreibung und Technische Ausstattung
Gem. Anlage 1.07.01 technisches Bestandsdatenblatt sind alle vorhanden baulichen und technischen
Baugruppen tabellarisch aufgeführt und die einzelnen Baugruppen im Zustand, wenn möglich, bewertet.
Gem. Anlage 1.07.02 ist das wassertechnische System mittels Strangschema abgebildet.
Gem. Anlage 1.07.BD wird der Bestand (August 2021) der Anlage in einer Bilderdokumentation dargestellt.
Die Anlage ist funktionstüchtig und ist in Betrieb.
Die wassertechnische Anlage besteht ausfolgenden Komponenten:
1. Unterflurbauwerk als Reservoir mit nass aufgestellter Umwälzpumpe, Frischwassernachspeisung,
Überlaufarmatur und mittels Schieber bedienbarer Bodenablauf
2. Oberirdischer Schaltschrank mit der Schalt- und Steueranlage
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3. Brunnenkunst aus Edelstahl in Form einer Pyramide. Die Pyramide ist in einer Edelstahlwanne
aufgestellt; zentraler oberer Auslauf im ersten Viertel der Pyramide
4. Fläche um den Brunnen ist komplett gepflastert
Das Wasser wird von der nass aufgestellten Pumpe im Reservoir angesaugt und über eine Druckrohrleitung,
zur Auslaufarmatur der Edelstahlpyramide gepumpt.
Das Wasser läuft aus der Auslaufarmatur über die Pyramide in die Rücklaufarmatur. Diese Rücklaufarmatur
ist an die Rücklaufleitungen angeschlossen, die in das Reservoir führt.
Die Brunnenanlage wird im Umlaufsystem betrieben.
Das Reservoir wird mittels Sensorengruppen mit Frischwasser nachgespeist. Der Standort des
Wasserzählerschachtes und des Wasserzählers ist nicht bekannt.
Die Schalt- und Steueranlage befindet sich in einer Entfernung von ca. 10 m von der Brunnenanlage.
Eine Wiederholungsprüfung der elektrischen Anlage gem. DIN VDE 0105 Teil 1001 in Anlehnung an die
Unfallverhütungsvorschrift "DGUV V3 Elektrische Anlage und Betriebsmittel" §5, Absatz1 wurde für das Jahr
2020 ausgeführt. Jedoch wurde hier nur der Fi-Schutz der Pumpe geprüft. Die Prüfung im Jahr 2021 erfolgte
nicht.
Die Prüfung von ortsveränderlichen Geräten gem. DIN VDE 0701/07022 unter Berücksichtigung der DGUV
Vorschrift 3 (Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung) für das Jahr 2021 erfolgte nicht.
Die Anlage entspricht nicht den Anforderungen der Trinkwasserinstallation gem. DIN EN 17173 und DIN
1988-100.
1.1.3 Maßnahmen für Sanierung und Verbesserung und Gefährdungsbeurteilung
1.1.3.1 Maßnahmen für Sanierung und Verbesserung für die Anlage im Bestand_STEP1
Gem. Anlage 1.07.09 werden die einzelnen Baugruppen aufgeführt und auf Grund der zuvor erstellten
Bewertung die Maßnahmen für den STEP1 erstellt.
Für die Wiederinbetriebnahme der wassertechnischen Anlage werden folgende Maßnahmen dringend
empfohlen:
1. Trinkwasserversorgung klären ggf. neue Trinkwasserinstallation mit Wasserzählereinrichtung von
dem Versorger
1 DIN VDE 0105-100:2015-10; VDE 0105-100:2015-10_Betrieb von elektrischen Anlagen - Teil 100: Allgemeine Festlegungen
2 VDI/VDE/DGQ/DKD 2622 Blatt 9.1:2019-05_ Kalibrieren von Messmitteln für elektrische Größen - Prüfgeräte zur Feststellung der elektrischen
Sicherheit - Elektrische Geräte nach DIN VDE 0701-0702
3 DIN EN 1717:2011-08_ Schutz des Trinkwassers vor Verunreinigungen in Trinkwasser-Installationen und allgemeine Anforderungen an
Sicherungseinrichtungen zur Verhütung von Trinkwasserverunreinigungen durch Rückfließen; Deutsche Fassung EN 1717:2000; Technische Regel des
DVGW
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2. Die Umrüstung der Trinkwasserinstallation gem. DIN EN 1717 und DIN 1988-100 als freien
Auslauf. vgl. Anlage BS.01.6 Hinweise Frischwassernachspeisung von Brunnenanlagen aus dem
Trinkwassersystem gem. DIN EN 1717 und DIN 1988
3. Anpassung der der automatischen Frischwassernachspeisung und somit auch Installation von neuen
Wasserstandssensoren und Anpassung an die neue Schalt- und Steueranlage
4. neue Wasserstandssensorik mit Trockenlaufschutz PU in Abstimmung auf die Schalt- und
Steueranlage
5. Bodenablass für die Entwässerung des Reservoirs vor IB prüfen und ggf. erneuern
6. Schalt- und Steueranlage gem. erfolgter Prüfung modifizieren
7. Die jährliche Wiederholungsprüfung von elektrischen Anlagen gem. DIN VDE 0105 Teil 100 und
ortsveränderlichen Geräten gem. DIN VDE 0701/0702.
8. Prüfen des vorhandenen Potentialausgleiches
9. Wasserdichte Klemmung von Geräten im Reservoir
10. Ausstattung aller elektrischen Anlagenteilen im Reservoir gem. IP68, min jedoch IP67
11. Lieferung und Einbau einer Einstiegsleiter und Einstiegshilfe gem. DIN 36204, DIN 18799-15, DGUV
208-0326, DIN EN ISO 14122-47; DIN EN 143968, DIN 19572:2016-069, UVV VGB74- Leitern und
Tritte
12. Prüfung der Einstiege und Luken insbesondere des Domes
13. Im gesamten Bereich der Anlage müssen Warnschilder „Kein Trinkwasser“ inkl. Piktogramm
aufgestellt werden
14. Weiter müssen Gefährdungsbeurteilung von dem Betreiber für die Wartung & Instandsetzung der
wassertechnischen Anlage erstellt und ggf. regelmäßig angepasst werden
Die Kosten für diese empfohlenen Maßnahmen zur Verbesserung / Sanierung der wassertechnischen Anlage
betragen ca. gem. Anlage 1.07.09 10.890,00 €
4 DIN 3620:1987-04_ Steigleitern für Kleinbauwerke der Wasserversorgung
5 DIN 18799-1:2019-06_ Ortsfeste Steigleiteranlagen an baulichen Anlagen - Sicherheitstechnische Anforderungen und Prüfungen - Teil 1: Steigleitern
mit Seitenholmen
6 DGUV 208-032_ Auswahl und Benutzung von Steigleitern
7 DIN EN ISO 14122-4:2016-10; Sicherheit von Maschinen - Ortsfeste Zugänge zu maschinellen Anlagen - Teil 4: Ortsfeste Steigleitern (ISO 14122-
4:2016); Deutsche Fassung EN ISO 14122-4:2016
8 DIN EN 14396:2004-04; Ortsfeste Steigleitern für Schächte; Deutsche Fassung EN 14396:2004
9 DIN 19572:2016-06_ Haltevorrichtungen zum Einsteigen in begehbare Schächte - Anforderungen, Prüfung
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1.1.3.2 Kurzbeschreibung für ein umfassendes Sanierungskonzept für den Umbau der
wassertechnischen Anlage in ein Niedervolt Umwälzsystem_STEP2
Um eine Wartungsfreundlichkeit in Bezug auf Arbeitsintensität und Betriebskosten der Anlage zu erreichen
schlagen folgenden Sanierungsvorschlag vor:
1. Umbau des kompletten wassertechnischen Systems in ein oberirdisches Niedervoltsystem (ONS)
ohne automatische Wasseraufbereitung
Kurzbeschreibung wartungsfreundliches wassertechnisches oberirdisches Niedervoltsystem
(ONS) ohne automatische Wasseraufbereitung
Abb. 3 Strangschema Regelsystem oberirdischen wartungsfreundlichen Niedervoltsystem (ONS)
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Abb. 4 Legende Strangschema Regelsystem oberirdischen wartungsfreundlichen Niedervoltsystem (ONS)
Die Funktionsweise des oberirdischen wartungsfreundlichen Niedervoltsystem (ONS) unterscheidet sich im
Gegensatz zu einem wassertechnischen System mit Reservoir oder Technikschacht oder Technikschacht &
Reservoir mit 230/400 V Umwälzpumpen im Wesentlichen in der Höhe der Investitionskosten, der
Bedienungsfreundlichkeit und der Wartungs- und Instandhaltungskosten.
Bei dem ONS werden alle wassertechnischen und elektrotechnischen Bauteile und Komponenten
oberirdisch zugänglich verbaut. Es wird auf Unterflurbauwerke verzichtet, welches das Herabsteigen in
solche Schächte komplett abschafft.
Weiter arbeitet das ONS mit wenig Wasser. Das heißt jedoch auch, das ONS’s nur bei wassertechnischen
Anlagen zum Einsatz kommen, bei denen wenig Wasser im Umlauf ist und sich wenig Wasser im Reservoirs
befindet. Große Wasserbecken (V>2m³) oder Wassertische bei denen das Wasser sichtbar ist und auch
einen bestimmten Wasserspiegel aufweisen muss, benötigen ein gewisses Maß an Wasseraufbereitung, wie
z.B. Antialgenmittel. Diese Systeme eignen sich nicht für das ONS.
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Weiter ist ein wesentliches Merkmal der ONS, das die erforderliche Wasserqualität durch angemessene
Wasserwechsel erfolgt. Das heißt, dass das Reservoir regelmäßig abgelassen wird und mit Frischwasser
aufgefüllt wird. Dies kann jedoch nur erfolgen, wenn wenig Wasser im Umlauf oder im Reservoir
gespeichert wird. Die Grenze bei den ONS liegt bei ca. 1,5 m³ Wasser im Reservoir. Somit ist das
Wasservolumen sehr gering und ist kalkulierbar. Weiter hat dies zur Folge, dass keine Chemikalien wie
Chlor oder Schwefelsäure (wird zur pH-Wert Senkung eingesetzt) zum Einsatz kommen müssen.
Bei dem ONS ist jedoch eine manuelle Dosierung von Wasseraufbereitungsmittel selbstverständlich möglich.
Zu beachten ist jedoch der Anschluss an das Entwässerungssystem. Schließt das Entwässerungssystem an
den Schmutzwasserkanal an, können auch chemische Wasseraufbereitungsmittel (Schwefelsäure, Chlor,
Wasserstoffperoxid) manuell dosiert werden. Ist die Entwässerung jedoch an den Regenwasserkanal
angeschlossen sollten Abstimmungen mit dem Entsorgungsunternehmen getroffen werden. Hier könnten
ggf. biologische Wasseraufbereitungsmittel angewendet werden. In beiden Fällen müssen immer die
Anwendungs- und Dosierhinweise der Hersteller beachtet werden.
Wie schon oben bereits beschrieben werden alle erforderlichen Bauteile & Komponenten bei dem ONS
oberirdisch zugänglich verbaut. Das heißt jedoch auch, dass diese öffentlich begehbaren Bereiche nur mit
Niedervoltsystemen betrieben werden dürfen. Dies hat zum Vorteil, dass der Stromverbrauch wesentlich
geringer als bei herkömmlichen 230/400 v Pumpen ist. Die Förderleistung von Niedervoltpumpen ist in der
heutigen Zeit sehr beachtlich und für Fontänenfelder und kleine Wasserspiele völlig ausreichend. Weiter
können durch DMX gesteuerte Pumpen aktive dynamische Wasserbilder, z.B. bei Fontänenfeldern,
wunderbar erzeugt werden. Optisch unterscheiden sich die Wasserspiele nicht. Die Unterschiede zeigen
sich deutlich in den Investitionen und in der Wartung und Instandsetzung.
Ein ONS kann von einer Arbeitskraft allein gewartet werden.
Bei Systemen mit Unterflurbauwerken ist das nicht so. Allein das Herabsteigen von Schächten erfordert
immer zwei Arbeitskräfte. Mindestens eine Arbeitskraft muss als Sicherungsposten oben stehen bleiben.
Weiter ist bei vielen Systemen mit Unterflurbauwerk eine aufwendige Wasseraufbereitung verbaut. Dies ist
in vielen Fällen jedoch nicht immer notwendig, wie oben beschrieben. Somit sind die Kosten für die Wartung
dieser Filter- und Dosiertechnik nicht nur hoch, sondern auch die Anforderungen an das Personal in Bezug
auf die Gefährdung durch die Chemikalien sind relativ hoch. Hier müssen die Gefährdungsbeurteilungen
dementsprechend angepasst werden. Ein wassertechnisches System mit Unterflurbauwerk erfordert in
vielen Fällen auch ein großes Reservoir mit im Durschnitt ca. 3-5 m³ Wasservolumen. Diese Wasser im
Reservoir wird durch die Filter- und Dosiertechnik und dessen Chemie regelmäßig automatisch
aufgearbeitet. Jedoch ist auch hier eine regelmäßiger Wasserwechsel notwendig. Ein Wasserwechsel
bedeutet jedoch auch Reinigung des Reservoirs, somit Mehrkosten im Personal, zeitaufwendiger und höhere
Kosten im Verbrauch von Trinkwasser.
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Zusammenfassend können folgende Mehrkosten in Bezug auf ein wassertechnisches System mit
Unterflurbauwerk & Reservoir aufgeführt werden:
Investitionsmehrkosten Neubau:
Bau eines Technikschachtes + Reservoir (entsprechend der notwendigen Belastungsklasse und inkl.
Erdarbeiten) - 50.000 €
Filter und Dosiertechnik mit Probeentnahmearmaturen – 20.000 €
Ausstattung Technikschacht + Reservoir mit Hebeanlagen – 6.000 €
Be- und Entlüftung, zusätzliche Steuerung in Schaltanlage – 5.000 €
Summe Mehrkosten in der Investition im Bereich Neubau: ca. > 80.000 €
Mehrkosten für die Wartung und Instandsetzung:
erhöhte Personalaufwand in der Wartung und Betreibung – Mehrkosten in Prüfung, ggf. Reparaturen
von Geräten und Maschinen
sowie die Gefährdungen des Personals durch chemische Wasseraufbereitungsmittel oder
Desinfektion
Gefährdung des Personals durch Besteigen von Schächten (zzgl. 1 Stück Sicherheitsposten,
Freimessen von Schächten etc.)
Gefährdungsbeurteilungen erstellen
Personal regelmäßig schulen, Kenntnisse über neue Vorschriften
erhöhte Kosten durch Verbrauchsmaterialien (Chemie: Chlor, Schwefelsäure (pH-Wert
Regulierung) etc.)
wöchentliche Wasserprobenentnahmen und Untersuchungen (Kosten pro Wasserprobe ca. 160-250
€)
Im Durchschnitt sind die Wartungskosten bei einem ONS um 50% geringer als bei einem herkömmlichen
wassertechnischen System mit Unterflurbauwerk (Technikschacht & Reservoir).
1.1.3.3 Kosten für den Umbau der Anlage gem. STEP2
Gem. Anlage 1.07.10 werden die einzelnen Sanierungsschritte gem. STEP2 tabellarisch beschrieben.
Die Kosten für diese Verbesserung / Vollsanierung / Teilsanierung der wassertechnischen Anlage betragen
ca. gem. Anlage 1.07.10 87.525,00 €
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1.1.3.4 Gefährdungsbeurteilung für die wassertechnische Anlage im Bestand
Allgemeine Informationen zu Gefährdungsbeurteilungen
Gem. DGUV zu Gefährdungsbeurteilung:
[Gefährdungsbeurteilung
Das Arbeitsschutzgesetz verpflichtet den Unternehmer zur Durchführung einer Beurteilung der
Arbeitsbedingung und in deren Rahmen auch zu einer Beurteilung der Gefährdungen. Der Unternehmer
muss dabei die Gefährdungen der Beschäftigten bei der Arbeit beurteilen, entsprechende Maßnahmen
ableiten, diese auf ihre Wirksamkeit kontrollieren und ggf. anpassen, und den Prozess der
Gefährdungsbeurteilung sowie die Ergebnisse angemessen dokumentieren. Die Gefährdungsbeurteilung
wird damit zur Grundlage allen betrieblichen Handelns in Sachen Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit.]
Die Vorlage muss von dem Betreiber in Bezug auf die Gefährdungen und deren Schutzmaßnahmen geprüft,
sowie deren Wirksamkeit, Termine zur Umsetzung der Schutzmaßnahmen und Verantwortlichkeiten
ergänzt werden.
Gefährdungsbeurteilung für die wassertechnische Anlage im Bestand
Gem. Anlage 1.07.12 wurde eine Vorlage einer Gefährdungsbeurteilung für den Betreiber erstellt.
1.1.4 Wartungs- und Instandhaltungsleistungen des bestehenden wassertechnischen Systems nach
STEP 1
Gem. Anlage 1.07.11 werden Wartungs- und Instandhaltungsmaßnahmen, deren Wartungsintervalle in
Bezug auf die einzelnen Baugruppen empfohlen und tabellarisch dargestellt.
Grundlage ist die DIN 31051 für die Wartung und Instandhaltung.
Ein Wartungsplan umfasst folgende Kontrollen:
- tägliche Kontrolle
- wöchentliche Kontrollen
- monatliche Kontrolle
- ½ jährliche Kontrollen
- jährliche Kontrollen
Inspektionen:
- Inbetriebnahme
- Außerbetriebsetzung
- Grundreinigung je nach Bedarf und Verschmutzung
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Ein umfänglicher zu erstellender Wartungsplan beinhaltet u.a. die Angaben über Termine, Ausführung der
Maßnahmen und zu beachtende Merkmalswerte. Weiter wird die Vorbereitung der Durchführung, die
Vorwegmaßnahmen wie Arbeitsplatzausrüstung, die Schutz- und Sicherheitseinrichtungen, die Durchführung
(Kontrolle, Reinigung, Einstellen-Justieren), die Funktionsprüfung und die Rückmeldung erfasst. In z.B.
Arbeitskarten ist auf die erforderlichen Bedienanleitungen und Sicherheitsdatenblätter der jeweiligen
Maschinen und Geräte, sowie Chemikalien zu verweisen, die der Betreiber mit der Dokumentation zur
Verfügung stellt.
Inspektionen sind die großen Hauptuntersuchungen der technischen Anlagen. Dies sind die Inbetriebnahmen
(Frühjahr) und Außerbetriebsetzungen (Herbst) der technischen Anlagen. Hier werden die
Wiederholungsprüfungen durchgeführt und ggf. einige Anlagenkomponenten demontiert (Überwinterung)
gereinigt, konserviert und geprüft.
Es wird empfohlen, die Hauptuntersuchungen, die Inbetriebnahme und Außerbetriebsetzung von externen
Fachfirmen durchführen zu lassen.
Um die täglichen, wöchentlichen und monatlichen Kontrollen der wassertechnischen Anlagen
(Brunnenanlagen) zu gewährleisten, wird ein technischer Mitarbeiterpool, bestehend aus ca. 4-6
Mitarbeiter*innen der Stadt mit umfänglichen technischen Kenntnissen und Befähigungen im Bereich
Elektrotechnik, Wassertechnik / Haustechnik, empfohlen.
Dieses Personal muss / sollte permanent in den Bereichen Elektrotechnik und Wassertechnik / Haustechnik
weitergebildet werden.
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Anlagenverzeichnis
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2. Anlagenverzeichnis
Bereich Anlage
n No.
Kurzbezeichnung Anza
hl
der
Seite
n
No.
Rev. |
Datum
Datum
Erstellung
Maßstab Plangröß
e
[A4/A3/A
0]
Verfasser
1.07 Münster | Sprickmannplatz-Brunnen
1.07 KB Kurzbeschreibung der
wassertechnischen Anlagen:
13 - 08.03.2022 kein A4 IBJO
Münster | Sprickmannplatz-
Brunnen
1.07 BD Bilderdokumentation
Bestandsaufnahme
08.2021_Gesamt
Anlage Sprickmannplatz-
Brunnen
9 - 07.02.2022 kein A4 IBJO
1.07 .01 Technisches Bestandsdatenblatt 2 - 07.03.2022 kein A4 IBJO
1.07 .02.1 Strangschema 1 - 08.03.2022 kein A3 IBJO
1.07 .02.2 Legende Strangschema 1 - 08.03.2022 kein A4 IBJO
1.07 .03 Lageplan mit Verortung
Brunnenanlage
1 - 15.02.2022 kein A3 IBJO
1.07 .04 Auskunft Leitungspläne_
1Kanaldaten (SW, RW, MW)
2Stadtnetze Münster
(Fernwärme,Gas,Strom,
Telekom.,Trinkwasser)
3Telekom
4Thyssengas
5Unitymedia
6Fernwärme
7Westnetz
81&1, Versatel
13 - divers kein divers Stadt MS
und
Versorgu
ngs-
träger
1.07 .05 DB_Oase USP403D Nr F7
-
kein A4
1.07 .06 Bedienanleitung_Oase
USP403D Nr F8
44 -
kein A4 Oase
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Abbildungsverzeichnis
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Seite 12
Bereich Anlage
n No.
Kurzbezeichnung Anza
hl
der
Seite
n
No.
Rev. |
Datum
Datum
Erstellung
Maßstab Plangröß
e
[A4/A3/A
0]
Verfasser
1.07 .07 VDE Prüfprotokoll v.
16.04.2020 mit Rechnung Fa.
Althaus
3 - 16.04.2020 kein A4 Fa.Althau
s
1.07 .08 Dokumentation
Kamerabefahrung
- - 19.05.2008 kein A4 Rörs
1.07 .09 Erforderliche Maßnahmen für
die Inbetriebnahme des
bestehenden wassertechnischen
Systems_STEP 1
2 - 07.03.2022 kein A4 IBJO
1.07 .10 Sanierungsmaßnahmen |
Vollsanierung | Teilsanierung |
Verbesserung_STEP 2
2 - 07.03.2022 kein A4 IBJO
1.07 .11 Wartungs- und
Instandhaltungsleistungen des
bestehenden wassertechnischen
Systems nach STEP 1
2 - 07.03.2022 kein A4 IBJO
1.07 .12 Dokumentationsunterlagen_Vor
lage für den Betreiber -
Gefährdungsbeurteilung
Wartung- und Instandhaltung
58 - 28.02.2022 kein A4 IBJO
3. Abbildungsverzeichnis
Abb. 1+2 Anlage Sprickmannplatz Brunnen Koordinaten - 51°59'56.3"N 7°35'41.7"E ..................................... 2
Abb. 3 Strangschema Regelsystem oberirdischen wartungsfreundlichen Niedervoltsystem (ONS) ................. 5
Abb. 4 Legende Strangschema Regelsystem oberirdischen wartungsfreundlichen Niedervoltsystem (ONS) .. 6
| KURZPROJEKTBESCHREIBUNG
Verfasser/Autor
Ingenieurbüro Jeannine Oehlschläger
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Seite 13
4. Verfasser/Autor
Autor: IBJO- Ingenieurbüro Oehlschläger
Dipl. Bauingenieurin
Am Campus 25 | 18182 Bentwisch
Mobil 0049 172 3824884
ibjo@live.de | www.ib-jo.de
Aktualisierung:
Bentwisch, Dienstag, 08.März 2022
Revision:
Stempel Unterschrift
14. Clemenskirche_Kurzbeschreibung
14654 Zeichen
Projektkurzbeschreibung
Phase 2 & Phase 3
Objekt: Stadt Münster
Maßnahmenprogramm Sanierung von Brunnenanlagen
/ architektonische Wasserspiele
Wassertechnische Anlage:
Clemenskirchgarten
Datum Doku: Dienstag, 08.März 2022
AG / Bauherr / Betreiber: Stadt Münster
Amt für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit
Gebäude 14
Albersloher Weg 450
48167 Münster
Frau Workert
Tel.: 0049 251 492-6866
workert@stadt-muenster.de
www.stadt-muenster.de/umwelt
Planer: IBJO Ingenieurbüro Oehlschläger
Jeannine Oehlschläger
Diplom Bauingenieurin
Am Campus 25
18182 Bentwisch
Tel : 0049 172 3824884
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ibjo@live.de
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Inhaltsverzeichnis
Ingenieurbüro Jeannine Oehlschläger
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Seite 1
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis ........................................................................................................... 1
1. 1.14_Clemenskirchgarten-Brunnen...................................................................... 2
1.1 Standort, bauliche und technische Ausstattung ..................................................................... 2
1.1.1 Abbildung wassertechnische Anlage und Standort - Google Maps ................................ 2
1.1.2 Bauliche Beschreibung und Technische Ausstattung ...................................................... 2
1.1.3 Maßnahmen für Sanierung und Verbesserung und Gefährdungsbeurteilung ................. 3
1.1.3.1 Maßnahmen für Sanierung und Verbesserung für die Anlage im Bestand_STEP1 ................. 3
1.1.3.2 Gefährdungsbeurteilung für die wassertechnische Anlage im Bestand .................................. 4
Gefährdungsbeurteilung für die wassertechnische Anlage im Bestand .............................................. 5
1.1.4 Wartungs- und Instandhaltungsleistungen des bestehenden wassertechnischen
Systems nach STEP 1 ..................................................................................................................... 5
2. Anlagenverzeichnis ................................................................................................ 7
3. Abbildungsverzeichnis ........................................................................................... 8
4. Verfasser/Autor ..................................................................................................... 9
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1.14_Clemenskirchgarten-Brunnen
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1. 1.14_Clemenskirchgarten-Brunnen
1.1 Standort, bauliche und technische Ausstattung
1.1.1 Abbildung wassertechnische Anlage und Standort - Google Maps
Abb. 1 Kugelbrunnen aus Edelstahl mit zentralen Auslauf auf einer Natursteinplatte und umlaufender
Rücklaufrinne – Koordinaten 51°57'38.4"N 7°37'50.2"E
Die wassertechnische Anlage befindet sich im Garten der Clemenskirche in der Stadtmitte von Münster.
Google Maps Koordinaten: Koordinaten 51°57'38.4"N 7°37'50.2"E
Die Anlage ist der Öffentlichkeit zugänglich und begehbar.
1.1.2 Bauliche Beschreibung und Technische Ausstattung
Gem. Anlage 1.14.01 technisches Bestandsdatenblatt sind alle vorhanden baulichen und technischen
Baugruppen tabellarisch aufgeführt und die einzelnen Baugruppen im Zustand, wenn möglich, bewertet.
Gem. Anlage 1.14.02 ist das wassertechnische System mittels Strangschema abgebildet.
Gem. Anlage 1.14.BD wird der Bestand (August 2021) der Anlage in einer Bilderdokumentation dargestellt.
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1.14_Clemenskirchgarten-Brunnen
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Seite 3
Die Anlage ist funktionstüchtig und ist in Betrieb.
Die wassertechnische Anlage besteht ausfolgenden Komponenten:
1. Unterflurbauwerk als Reservoir mit nass aufgestellter Umwälzpumpe, Frischwassernachspeisung,
Überlaufarmatur und mittels Schieber bedienbarer Bodenablauf
2. Schalt- und Steueranlage im Technikraum in der Kirche
3. Brunnenkunst aus Edelstahl in Form einer Kugel. Die Kugel steht auf einer Natursteinplatte;
zentraler mittiger Auslauf
4. umlaufende Rücklaufrinne mit 4 Stück Rücklaufschächte
Das Wasser wird von der nass aufgestellten Pumpe im Reservoir angesaugt und über eine Druckrohrleitung,
zur Auslaufarmatur der Edelstahlkugel gepumpt.
Das Wasser läuft aus der Auslaufarmatur über die Kugel in die Rücklaufschächte. Diese Rücklaufschächte
sind an eine Rücklaufleitung angeschlossen, die in das Reservoir führt.
Die Brunnenanlage wird im Umlaufsystem betrieben.
Das Reservoir wird mittels Schwimmerschalter mit Frischwasser nachgespeist. Die Trinkwasserinstallation,
sowie Schalt- und Steueranlage befinden sich in der Kirche / Technikraum
Eine Wiederholungsprüfung der elektrischen Anlage gem. DIN VDE 0105 Teil 1001 in Anlehnung an die
Unfallverhütungsvorschrift "DGUV V3 Elektrische Anlage und Betriebsmittel" §5, Absatz1 wurde für das Jahr
2020 ausgeführt. Jedoch wurde hier nur der Fi-Schutz der Pumpe geprüft. Die Prüfung im Jahr 2021 erfolgte
nicht.
Die Prüfung von ortsveränderlichen Geräten gem. DIN VDE 0701/07022 unter Berücksichtigung der DGUV
Vorschrift 3 (Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung) für das Jahr 2021 erfolgte nicht.
Die Anlage entspricht nicht den Anforderungen der Trinkwasserinstallation gem. DIN EN 17173 und DIN
1988-100.
1.1.3 Maßnahmen für Sanierung und Verbesserung und Gefährdungsbeurteilung
1.1.3.1 Maßnahmen für Sanierung und Verbesserung für die Anlage im Bestand_STEP1
Gem. Anlage 1.14.10 werden die einzelnen Baugruppen aufgeführt und auf Grund der zuvor erstellten
Bewertung die Maßnahmen für den STEP1 erstellt.
1 DIN VDE 0105-100:2015-10; VDE 0105-100:2015-10_Betrieb von elektrischen Anlagen - Teil 100: Allgemeine Festlegungen
2 VDI/VDE/DGQ/DKD 2622 Blatt 9.1:2019-05_ Kalibrieren von Messmitteln für elektrische Größen - Prüfgeräte zur Feststellung der elektrischen
Sicherheit - Elektrische Geräte nach DIN VDE 0701-0702
3 DIN EN 1717:2011-08_ Schutz des Trinkwassers vor Verunreinigungen in Trinkwasser-Installationen und allgemeine Anforderungen an
Sicherungseinrichtungen zur Verhütung von Trinkwasserverunreinigungen durch Rückfließen; Deutsche Fassung EN 1717:2000; Technische Regel des
DVGW
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1.14_Clemenskirchgarten-Brunnen
Ingenieurbüro Jeannine Oehlschläger
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Für die Wiederinbetriebnahme der wassertechnischen Anlage werden folgende Maßnahmen dringend
empfohlen:
1. Auslaufarmatur in Brunnenkugel reinigen
2. Die Umrüstung der Trinkwasserinstallation gem. DIN EN 1717 und DIN 1988-100 als freien
Auslauf. vgl. Anlage BS.01.6 Hinweise Frischwassernachspeisung von Brunnenanlagen aus dem
Trinkwassersystem gem. DIN EN 1717 und DIN 1988
3. Hydrant für Wartungszwecke (Reinigung ) im Bereich der Brunnenanlage
4. neue Wasserstandssensorik mit Trockenlaufschutz PU in Abstimmung auf die Schalt- und
Steueranlage
5. Bodenablass für die Entwässerung des Reservoirs vor IB prüfen
6. Die jährliche Wiederholungsprüfung von elektrischen Anlagen gem. DIN VDE 0105 Teil 100 und
ortsveränderlichen Geräten gem. DIN VDE 0701/0702.
7. Prüfen des vorhandenen Potentialausgleiches
8. Steckdosen für Wartungszwecke im Bereich der Brunnenanlage
9. Wasserdichte Klemmung von Geräten im Reservoir
10. Ausstattung aller elektrischen Anlagenteilen im Reservoir gem. IP68, min jedoch IP67
11. Im gesamten Bereich der Anlage müssen Warnschilder „Kein Trinkwasser“ inkl. Piktogramm
aufgestellt werden
12. Weiter müssen Gefährdungsbeurteilung von dem Betreiber für die Wartung & Instandsetzung der
wassertechnischen Anlage erstellt und ggf. regelmäßig angepasst werden
Die Kosten für diese empfohlenen Maßnahmen zur Verbesserung / Sanierung der wassertechnischen Anlage
betragen ca. gem. Anlage 1.14.10 6.490,00 €
1.1.3.2 Gefährdungsbeurteilung für die wassertechnische Anlage im Bestand
Allgemeine Informationen zu Gefährdungsbeurteilungen
Gem. DGUV zu Gefährdungsbeurteilung:
[Gefährdungsbeurteilung
Das Arbeitsschutzgesetz verpflichtet den Unternehmer zur Durchführung einer Beurteilung der
Arbeitsbedingung und in deren Rahmen auch zu einer Beurteilung der Gefährdungen. Der Unternehmer
muss dabei die Gefährdungen der Beschäftigten bei der Arbeit beurteilen, entsprechende Maßnahmen
ableiten, diese auf ihre Wirksamkeit kontrollieren und ggf. anpassen, und den Prozess der
Gefährdungsbeurteilung sowie die Ergebnisse angemessen dokumentieren. Die Gefährdungsbeurteilung
wird damit zur Grundlage allen betrieblichen Handelns in Sachen Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit.]
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1.14_Clemenskirchgarten-Brunnen
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Die Vorlage muss von dem Betreiber in Bezug auf die Gefährdungen und deren Schutzmaßnahmen geprüft,
sowie deren Wirksamkeit, Termine zur Umsetzung der Schutzmaßnahmen und Verantwortlichkeiten
ergänzt werden.
Gefährdungsbeurteilung für die wassertechnische Anlage im Bestand
Gem. Anlage 1.14.12 wurde eine Vorlage einer Gefährdungsbeurteilung für den Betreiber erstellt.
1.1.4 Wartungs- und Instandhaltungsleistungen des bestehenden wassertechnischen Systems nach
STEP 1
Gem. Anlage 1.14.11 werden Wartungs- und Instandhaltungsmaßnahmen, deren Wartungsintervalle in
Bezug auf die einzelnen Baugruppen empfohlen und tabellarisch dargestellt.
Grundlage ist die DIN 31051 für die Wartung und Instandhaltung.
Ein Wartungsplan umfasst folgende Kontrollen:
- tägliche Kontrolle
- wöchentliche Kontrollen
- monatliche Kontrolle
- ½ jährliche Kontrollen
- jährliche Kontrollen
Inspektionen:
- Inbetriebnahme
- Außerbetriebsetzung
- Grundreinigung je nach Bedarf und Verschmutzung
Ein umfänglicher zu erstellender Wartungsplan beinhaltet u.a. die Angaben über Termine, Ausführung der
Maßnahmen und zu beachtende Merkmalswerte. Weiter wird die Vorbereitung der Durchführung, die
Vorwegmaßnahmen wie Arbeitsplatzausrüstung, die Schutz- und Sicherheitseinrichtungen, die Durchführung
(Kontrolle, Reinigung, Einstellen-Justieren), die Funktionsprüfung und die Rückmeldung erfasst. In z.B.
Arbeitskarten ist auf die erforderlichen Bedienanleitungen und Sicherheitsdatenblätter der jeweiligen
Maschinen und Geräte, sowie Chemikalien zu verweisen, die der Betreiber mit der Dokumentation zur
Verfügung stellt.
Inspektionen sind die großen Hauptuntersuchungen der technischen Anlagen. Dies sind die Inbetriebnahmen
(Frühjahr) und Außerbetriebsetzungen (Herbst) der technischen Anlagen. Hier werden die
Wiederholungsprüfungen durchgeführt und ggf. einige Anlagenkomponenten demontiert (Überwinterung)
gereinigt, konserviert und geprüft.
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1.14_Clemenskirchgarten-Brunnen
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Es wird empfohlen, die Hauptuntersuchungen, die Inbetriebnahme und Außerbetriebsetzung von externen
Fachfirmen durchführen zu lassen.
Um die täglichen, wöchentlichen und monatlichen Kontrollen der wassertechnischen Anlagen
(Brunnenanlagen) zu gewährleisten, wird ein technischer Mitarbeiterpool, bestehend aus ca. 4-6
Mitarbeiter*innen der Stadt mit umfänglichen technischen Kenntnissen und Befähigungen im Bereich
Elektrotechnik, Wassertechnik / Haustechnik, empfohlen.
Dieses Personal muss / sollte permanent in den Bereichen Elektrotechnik und Wassertechnik / Haustechnik
weitergebildet werden.
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Anlagenverzeichnis
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2. Anlagenverzeichnis
Berei
ch
Anlage
n No.
Kurzbezeichnung Anzahl
der
Seiten
No.
Rev. |
Datum
Datum Erstellung Maßstab Plangröße
[A4/A3/A0]
Verfass
er
1.14 Münster | Clemenskirchgarten-Brunnen
1.14 KB Kurzbeschreibung der
wassertechnischen Anlagen:
9 - 08.03.2022 kein A4 IBJO
Münster |
Clemenskirchgarten-Brunnen
1.14 BD Bilderdokumentation
Bestandsaufnahme
08.2021_Gesamt
Anlage Clemenskirchgarten-
Brunnen
10 - 08.02.2022 kein A4 IBJO
1.14 .01 Technisches
Bestandsdatenblatt
2 - 07.03.2022 kein A4 IBJO
1.14 .02.1 Strangschema 1 - 08.03.2022 kein A3 IBJO
1.14 .02.2 Legende Strangschema 1 - 08.03.2022 kein A4 IBJO
1.14 .03 Lageplan mit Verortung
Brunnenanlage
1 - 15.02.2022 kein A3 IBJO
1.14 .04 Auskunft Leitungspläne_
1Kanaldaten (SW, RW, MW)
2Stadtnetze Münster
(Fernwärme,Gas,Strom,
Telekom.,Trinkwasser)
3Telekom
4Thyssengas
5Unitymedia
6Fernwärme
7Westnetz
81&1, Versatel
15 - divers kein divers Stadt
MS und
Versor
gungs-
träger
1.14 .05 PDB_Oase USP412-813 3 - 16.02.2022 kein A4 Oase
1.14 .06 Bedienanleitung_Oase
USP402-816
44 - 03.04.2007 kein A4 Oase
1.14 .07 Lageplan Clemenskirchgarten
v. 03.11.1988
1 - 03.11.1988 1:100 A4 SAL
Planung
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Abbildungsverzeichnis
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Berei
ch
Anlage
n No.
Kurzbezeichnung Anzahl
der
Seiten
No.
Rev. |
Datum
Datum Erstellung Maßstab Plangröße
[A4/A3/A0]
Verfass
er
sgrupp
e
1.14 .08 Aufsicht & Schnitt
brunnenanlage
Clemenskirchgarten v.
03.01.1989
1 - 03.01.1989 1:20
1:10
A4 SAL
Planung
sgrupp
e
1.14 .09 VDE Prüfprotokoll v.
08.04.2020 mit Rechnung Fa.
Althaus
3 - 08.04.2020 kein A4 Fa.Alth
aus
1.14 .10 Erforderliche Maßnahmen
für die Inbetriebnahme des
bestehenden
wassertechnischen
Systems_STEP 1
2 - 07.03.2022 kein A4 IBJO
1.14 .11 Wartungs- und
Instandhaltungsleistungen des
bestehenden
wassertechnischen Systems
nach STEP 1
2 - 07.03.2022 kein A4 IBJO
1.14 .12 Dokumentationsunterlagen_
Vorlage für den Betreiber -
Gefährdungsbeurteilung
Wartung- und Instandhaltung
59 - 28.02.2022 kein A4 IBJO
3. Abbildungsverzeichnis
Abb. 1 Kugelbrunnen aus Edelstahl mit zentralen Auslauf auf einer Natursteinplatte und umlaufender
Rücklaufrinne – Koordinaten 51°57'38.4"N 7°37'50.2"E .................................................................................... 2
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Verfasser/Autor
Ingenieurbüro Jeannine Oehlschläger
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Seite 9
4. Verfasser/Autor
Autor: IBJO- Ingenieurbüro Oehlschläger
Dipl. Bauingenieurin
Am Campus 25 | 18182 Bentwisch
Mobil 0049 172 3824884
ibjo@live.de | www.ib-jo.de
Aktualisierung:
Bentwisch, Dienstag, 08.März 2022
Revision:
Stempel Unterschrift
11. Domplatz_Kurzbeschreibung
13431 Zeichen
Projektkurzbeschreibung
Phase 2 & Phase 3
Objekt: Stadt Münster
Maßnahmenprogramm Sanierung von Brunnenanlagen
/ architektonische Wasserspiele
Wassertechnische Anlage:
Domplatz
Datum Doku: Dienstag, 08.März 2022
AG / Bauherr / Betreiber: Stadt Münster
Amt für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit
Gebäude 14
Albersloher Weg 450
48167 Münster
Frau Workert
Tel.: 0049 251 492-6866
workert@stadt-muenster.de
www.stadt-muenster.de/umwelt
Planer: IBJO Ingenieurbüro Oehlschläger
Jeannine Oehlschläger
Diplom Bauingenieurin
Am Campus 25
18182 Bentwisch
Tel : 0049 172 3824884
www.ib-jo.de
ibjo@live.de
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Inhaltsverzeichnis
Ingenieurbüro Jeannine Oehlschläger
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Seite 1
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis ........................................................................................................... 1
1. 1.11_Domplatz Trinkwasserbrunnen ................................................................... 2
1.1 Standort, bauliche und technische Ausstattung ..................................................................... 2
1.1.1 Abbildung wassertechnische Anlage und Standort - Google Maps ................................ 2
1.1.2 Bauliche Beschreibung und Technische Ausstattung ...................................................... 2
1.1.3 Maßnahmen für Sanierung und Verbesserung und Gefährdungsbeurteilung ................. 4
1.1.3.1 Maßnahmen für Sanierung und Verbesserung für die Anlage im Bestand_STEP1 ................. 4
1.1.3.2 Gefährdungsbeurteilung für die wassertechnische Anlage im Bestand .................................. 4
Gefährdungsbeurteilung für die wassertechnische Anlage im Bestand .............................................. 5
1.1.4 Wartungs- und Instandhaltungsleistungen des bestehenden wassertechnischen
Systems nach STEP 1 ..................................................................................................................... 5
2. Anlagenverzeichnis ................................................................................................ 7
3. Abbildungsverzeichnis ........................................................................................... 8
4. Verfasser/Autor ..................................................................................................... 9
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1.11_Domplatz Trinkwasserbrunnen
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Seite 2
1. 1.11_Domplatz T rinkwasserbrunnen
1.1 Standort, bauliche und technische Ausstattung
1.1.1 Abbildung wassertechnische Anlage und Standort - Google Maps
Abb. 1 Frischwasserbrunnen mit Kupferbecken und Edelstahleinsatz ; stehendes Wasser Koordinaten -
51°57'43.9"N 7°37'30.5"E
Die wassertechnische Anlage befindet sich in der Stadtmitte auf dem Domplatz in Münster.
Google Maps Koordinaten: Koordinaten 51°57'43.9"N 7°37'30.5"E
Die Anlage ist der Öffentlichkeit zugänglich und begehbar.
1.1.2 Bauliche Beschreibung und Technische Ausstattung
Gem. Anlage 1.11.01 technisches Bestandsdatenblatt sind alle vorhanden baulichen und technischen
Baugruppen tabellarisch aufgeführt und die einzelnen Baugruppen im Zustand, wenn möglich, bewertet.
Gem. Anlage 1.11.02 ist das wassertechnische System mittels Strangschema abgebildet.
Gem. Anlage 1.11.BD wird der Bestand (August 2021) der Anlage in einer Bilderdokumentation dargestellt.
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1.11_Domplatz Trinkwasserbrunnen
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Seite 3
Die Anlage ist funktionstüchtig und in Betrieb.
Die wassertechnische Anlage besteht ausfolgenden Komponenten:
1. Trinkbrunnen als Durchläufer
2. Becken aus Kupfer / Bronzematerial mit Gitterrostabdeckung
3. 1 Stück Auslauf großes Becken
4. 1 Stück Auslauf zusätzliches Edelstahlbecken
5. Wasserbecken außen aus Betonstein / Naturstein mit innenliegender Kupfer/Bronzewanne
6. Wasserzählerschacht
Das Wasser fließt direkt über ein Trinkwasserleitung aus einem Wasserzählerschacht, der sich ca. 10 m von
der Brunnenanklage befindet, über einen Unterflurschacht am Wasserbecken zu den beiden Ausläufen.
Im Unterflurschacht ist eine zusätzliche Trinkwasserleitung zum „Kneippbecken“ nachträglich verlegt
worden.
Die Anlage entspricht den Anforderungen der Trinkwasserinstallation gem. DIN EN 17171 und DIN 1988-
100.
Jedoch entspricht das Entwässerungssystem im Becken nicht dem eines öffentlichen Trinkbrunnens, da das
Wasser im Becken verbleibt und somit verunreinigt. Das Wasser fließt erst über einen Überlauf in einer
Höhe von ca. 30 cm ab. Das heißt, dass sich im Wasserbecken stehendes Wasser in einer Höhe von 30 cm
befindet. Die Wasserqualität ist sehr schlecht. Das Wasser ist stark verunreinigt.
Weiter ist die Entwässerungsleitung höchstwahrscheinlich verstopft. Nach Ablassen des Brunnenbeckens
wird der angrenzende öffentliche Parkplatz über einen Regenablaufschacht geflutet.
1 DIN EN 1717:2011-08_ Schutz des Trinkwassers vor Verunreinigungen in Trinkwasser-Installationen und allgemeine Anforderungen an
Sicherungseinrichtungen zur Verhütung von Trinkwasserverunreinigungen durch Rückfließen; Deutsche Fassung EN 1717:2000; Technische Regel des
DVGW
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1.11_Domplatz Trinkwasserbrunnen
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Seite 4
1.1.3 Maßnahmen für Sanierung und Verbesserung und Gefährdungsbeurteilung
1.1.3.1 Maßnahmen für Sanierung und Verbesserung für die Anlage im Bestand_STEP1
Gem. Anlage 1.11.05 werden die einzelnen Baugruppen aufgeführt und auf Grund der zuvor erstellten
Bewertung die Maßnahmen für den STEP1 erstellt.
Für die Wiederinbetriebnahme der wassertechnischen Anlage werden folgende Maßnahmen dringend
empfohlen:
1. Kneippbeckengröße insbesondere Tiefe verringern über Einsatz aus Kupfer/Bronzeeinsatz mit
Ablauf und Notüberlauf, somit direkter Ablauf des Trinkwassers - kein stehendes Wasser mehr
2. keinen Überlauf , nur noch Notüberlauf im Einsatz
3. Neubau oberirdischer Armaturenschrank in der Nähe des Beckens für die automatische Steuerung
des Trinkwasserauslaufes und Zwangsteuerung zum Zwecke täglicher Zwangsspülungen zur
Vermeidung von Stagnationen in der Trinkwasserleitung vgl. Anlage BS.01.6 Hinweise
Frischwassernachspeisung von Brunnenanlagen aus dem Trinkwassersystem gem. DIN EN 1717 und
DIN 1988
4. Armaturensäule mit Trinkwasserinstallation Magnetventil , kleine Steuerung
5. Verlegung Trinkwasserleitung zum Becken
6. Steuerung Wasserauslauf über ein Magnetventil mit Bedienknopf / Touchsensor zum Drücken am
Becken für die Entnahme von Trinkwasser
7. Spülung / Sanierung /Kamerabefahrung Regenwasserkanalanschlussleitung
8. Weiter müssen Gefährdungsbeurteilung von dem Betreiber für die Wartung & Instandsetzung der
wassertechnischen Anlage erstellt und ggf. regelmäßig angepasst werden
Die Kosten für diese empfohlenen Maßnahmen zur Verbesserung / Sanierung der wassertechnischen Anlage
betragen ca. gem. Anlage 1.11.05 14.350,00 €
1.1.3.2 Gefährdungsbeurteilung für die wassertechnische Anlage im Bestand
Allgemeine Informationen zu Gefährdungsbeurteilungen
Gem. DGUV zu Gefährdungsbeurteilung:
[Gefährdungsbeurteilung
Das Arbeitsschutzgesetz verpflichtet den Unternehmer zur Durchführung einer Beurteilung der
Arbeitsbedingung und in deren Rahmen auch zu einer Beurteilung der Gefährdungen. Der Unternehmer
muss dabei die Gefährdungen der Beschäftigten bei der Arbeit beurteilen, entsprechende Maßnahmen
ableiten, diese auf ihre Wirksamkeit kontrollieren und ggf. anpassen, und den Prozess der
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1.11_Domplatz Trinkwasserbrunnen
Ingenieurbüro Jeannine Oehlschläger
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Gefährdungsbeurteilung sowie die Ergebnisse angemessen dokumentieren. Die Gefährdungsbeurteilung
wird damit zur Grundlage allen betrieblichen Handelns in Sachen Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit.]
Die Vorlage muss von dem Betreiber in Bezug auf die Gefährdungen und deren Schutzmaßnahmen geprüft,
sowie deren Wirksamkeit, Termine zur Umsetzung der Schutzmaßnahmen und Verantwortlichkeiten
ergänzt werden.
Gefährdungsbeurteilung für die wassertechnische Anlage im Bestand
Gem. Anlage 1.11.07 wurde eine Vorlage einer Gefährdungsbeurteilung für den Betreiber erstellt.
1.1.4 Wartungs- und Instandhaltungsleistungen des bestehenden wassertechnischen Systems nach
STEP 1
Gem. Anlage 1.11.06 werden Wartungs- und Instandhaltungsmaßnahmen, deren Wartungsintervalle in
Bezug auf die einzelnen Baugruppen empfohlen und tabellarisch dargestellt.
Grundlage ist die DIN 31051 für die Wartung und Instandhaltung.
Ein Wartungsplan umfasst folgende Kontrollen:
- tägliche Kontrolle
- wöchentliche Kontrollen
- monatliche Kontrolle
- ½ jährliche Kontrollen
- jährliche Kontrollen
Inspektionen:
- Inbetriebnahme
- Außerbetriebsetzung
- Grundreinigung je nach Bedarf und Verschmutzung
Ein umfänglicher zu erstellender Wartungsplan beinhaltet u.a. die Angaben über Termine, Ausführung der
Maßnahmen und zu beachtende Merkmalswerte. Weiter wird die Vorbereitung der Durchführung, die
Vorwegmaßnahmen wie Arbeitsplatzausrüstung, die Schutz- und Sicherheitseinrichtungen, die Durchführung
(Kontrolle, Reinigung, Einstellen-Justieren), die Funktionsprüfung und die Rückmeldung erfasst. In z.B.
Arbeitskarten ist auf die erforderlichen Bedienanleitungen und Sicherheitsdatenblätter der jeweiligen
Maschinen und Geräte, sowie Chemikalien zu verweisen, die der Betreiber mit der Dokumentation zur
Verfügung stellt.
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Inspektionen sind die großen Hauptuntersuchungen der technischen Anlagen. Dies sind die Inbetriebnahmen
(Frühjahr) und Außerbetriebsetzungen (Herbst) der technischen Anlagen. Hier werden die
Wiederholungsprüfungen durchgeführt und ggf. einige Anlagenkomponenten demontiert (Überwinterung)
gereinigt, konserviert und geprüft.
Es wird empfohlen, die Hauptuntersuchungen, die Inbetriebnahme und Außerbetriebsetzung von externen
Fachfirmen durchführen zu lassen.
Um die täglichen, wöchentlichen und monatlichen Kontrollen der wassertechnischen Anlagen
(Brunnenanlagen) zu gewährleisten, wird ein technischer Mitarbeiterpool, bestehend aus ca. 4-6
Mitarbeiter*innen der Stadt mit umfänglichen technischen Kenntnissen und Befähigungen im Bereich
Elektrotechnik, Wassertechnik / Haustechnik, empfohlen.
Dieses Personal muss / sollte permanent in den Bereichen Elektrotechnik und Wassertechnik / Haustechnik
weitergebildet werden.
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Anlagenverzeichnis
Ingenieurbüro Jeannine Oehlschläger
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Seite 7
2. Anlagenverzeichnis
Bereic
h
Anlage
n No.
Kurzbezeichnung Anzah
l der
Seiten
No.
Rev. |
Datu
m
Datum Erstellung Maßs
tab
Plangröße
[A4/A3/A0]
Verfasser
1.11 Münster | Domplatz-Brunnen
1.11 KB Kurzbeschreibung der
wassertechnischen Anlagen:
9 - 08.03.2022 kein A4 IBJO
Münster | Domplatz-Brunnen
1.11 BD Bilderdokumentation
Bestandsaufnahme
08.2021_Gesamt
Anlage Domplatz-Brunnen
8 - 07.02.2022 kein A4 IBJO
1.11 .01 Technisches Bestandsdatenblatt 1 - 07.03.2022 kein A4 IBJO
1.11 .02.1 Strangschema 1 - 08.03.2022 kein A3 IBJO
1.11 .02.2 Legende Strangschema 1 - 08.03.2022 kein A4 IBJO
1.11 .03 Lageplan mit Verortung
Brunnenanlage
1 - 15.02.2022 kein A3 IBJO
1.11 .04 Auskunft Leitungspläne_
1Kanaldaten (SW, RW, MW)
2Stadtnetze Münster
(Fernwärme,Gas,Strom,
Telekom.,Trinkwasser)
3Telekom
4Thyssengas
5Unitymedia
6Fernwärme
7Westnetz
81&1, Versatel
13 - divers kein divers Stadt MS
und
Versorgu
ngs-
träger
1.11 .05 Erforderliche Maßnahmen für die
Inbetriebnahme des bestehenden
wassertechnischen Systems_STEP
1
1 - 07.03.2022 kein A4 IBJO
1.11 .06 Wartungs- und
Instandhaltungsleistungen des
1 - 07.03.2022 kein A4 IBJO
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Abbildungsverzeichnis
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Bereic
h
Anlage
n No.
Kurzbezeichnung Anzah
l der
Seiten
No.
Rev. |
Datu
m
Datum Erstellung Maßs
tab
Plangröße
[A4/A3/A0]
Verfasser
bestehenden wassertechnischen
Systems nach STEP 1
1.11 .07 Dokumentationsunterlagen_Vorla
ge für den Betreiber -
Gefährdungsbeurteilung Wartung-
und Instandhaltung
20 - 28.02.2022 kein A4 IBJO
3. Abbildungsverzeichnis
Abb. 1 Frischwasserbrunnen mit Kupferbecken und Edelstahleinsatz ; stehendes Wasser Koordinaten -
51°57'43.9"N 7°37'30.5"E ................................................................................................................................... 2
| KURZPROJEKTBESCHREIBUNG
Verfasser/Autor
Ingenieurbüro Jeannine Oehlschläger
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Seite 9
4. Verfasser/Autor
Autor: IBJO- Ingenieurbüro Oehlschläger
Dipl. Bauingenieurin
Am Campus 25 | 18182 Bentwisch
Mobil 0049 172 3824884
ibjo@live.de | www.ib-jo.de
Aktualisierung:
Bentwisch, Dienstag, 08.März 2022
Revision:
Stempel Unterschrift
12. Kiepenkerl_Kurzbeschreibung
11862 Zeichen
Projektkurzbeschreibung
Phase 2 & Phase 3
Objekt: Stadt Münster
Maßnahmenprogramm Sanierung von Brunnenanlagen
/ architektonische Wasserspiele
Wassertechnische Anlage:
Kiepenkerl
Datum Doku: Dienstag, 08.März 2022
AG / Bauherr / Betreiber: Stadt Münster
Amt für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit
Gebäude 14
Albersloher Weg 450
48167 Münster
Frau Workert
Tel.: 0049 251 492-6866
workert@stadt-muenster.de
www.stadt-muenster.de/umwelt
Planer: IBJO Ingenieurbüro Oehlschläger
Jeannine Oehlschläger
Diplom Bauingenieurin
Am Campus 25
18182 Bentwisch
Tel : 0049 172 3824884
www.ib-jo.de
ibjo@live.de
| KURZPROJEKTBESCHREIBUNG
Inhaltsverzeichnis
Ingenieurbüro Jeannine Oehlschläger
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Seite 1
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis ........................................................................................................... 1
1. 1.12_Kiepenkerl Trinkwasserbrunnen ................................................................. 2
1.1 Standort, bauliche und technische Ausstattung ..................................................................... 2
1.1.1 Abbildung wassertechnische Anlage und Standort - Google Maps ................................ 2
1.1.2 Bauliche Beschreibung und Technische Ausstattung ...................................................... 3
1.1.3 Maßnahmen für Sanierung und Verbesserung und Gefährdungsbeurteilung ................. 3
1.1.3.1 Maßnahmen für Sanierung und Verbesserung für die Anlage im Bestand_STEP1 ................. 3
1.1.3.2 Gefährdungsbeurteilung für die wassertechnische Anlage im Bestand .................................. 4
Gefährdungsbeurteilung für die wassertechnische Anlage im Bestand .............................................. 4
1.1.4 Wartungs- und Instandhaltungsleistungen des bestehenden wassertechnischen
Systems nach STEP 1 ..................................................................................................................... 4
2. Anlagenverzeichnis ................................................................................................ 6
3. Abbildungsverzeichnis ........................................................................................... 7
4. Verfasser/Autor ..................................................................................................... 8
| KURZPROJEKTBESCHREIBUNG
1.12_Kiepenkerl Trinkwasserbrunnen
Ingenieurbüro Jeannine Oehlschläger
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Seite 2
1. 1.12_Kiepenkerl T rinkwasserbrunnen
1.1 Standort, bauliche und technische Ausstattung
1.1.1 Abbildung wassertechnische Anlage und Standort - Google Maps
Abb. 1 Frischwasserbrunnen aus Naturstein mit Kupferbecken Koordinaten - 51°57'50.9"N 7°37'34.4"E
Die wassertechnische Anlage befindet sich in der Stadtmitte Bogenstraße- Ecke Spiekerhof/Bogenstraße am
Gasthaus Großer Kiepenkerl in Münster.
Google Maps Koordinaten: Koordinaten 51°57'50.9"N 7°37'34.4"E
Die Anlage ist der Öffentlichkeit zugänglich und begehbar.
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1.12_Kiepenkerl Trinkwasserbrunnen
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Seite 3
1.1.2 Bauliche Beschreibung und Technische Ausstattung
Gem. Anlage 1.12.01 technisches Bestandsdatenblatt sind alle vorhanden baulichen und technischen
Baugruppen tabellarisch aufgeführt und die einzelnen Baugruppen im Zustand, wenn möglich, bewertet.
Gem. Anlage 1.12.02 ist das wassertechnische System mittels Strangschema abgebildet.
Gem. Anlage 1.12.BD wird der Bestand (August 2021) der Anlage in einer Bilderdokumentation dargestellt.
Die Anlage ist funktionstüchtig und in Betrieb.
Die wassertechnische Anlage besteht ausfolgenden Komponenten:
1. Trinkbrunnen als Durchläufer
2. Kupferbecken mit Überlauf - stehendes Wasser
3. Überlaufwasser geht in den SW Kanal
4. Bodenablassvorrichtung
5. 1 Stück Auslauf
6. Wasserbecken Naturstein mit innenliegender Kupfer/Bronzewanne
7. gemauerter Wasserzählerschacht ca. 2m Entfernung vom Brunnen
Das Wasser fließt direkt über ein Trinkwasserleitung aus einem Wasserzählerschacht zum Auslauf am
Wasserbecken.
Die Überlaufarmatur im Beckenrand nimmt das überschüssige Wasser auf und führt es direkt in die
Schmutzwasserkanalistation.
Die Anlage entspricht den Anforderungen der Trinkwasserinstallation gem. DIN EN 17171 und DIN 1988-
100.
Obwohl sich stehendes Wasser im Kupferbecken befindet, hat das Wasser augenscheinlich eine gute
Wasserqualität. Vermutlich liegt das an dem Kupferbecken. Kupfer soll eine keimtötende Wirkung haben.
1.1.3 Maßnahmen für Sanierung und Verbesserung und Gefährdungsbeurteilung
1.1.3.1 Maßnahmen für Sanierung und Verbesserung für die Anlage im Bestand_STEP1
Gem. Anlage 1.12.06 werden die einzelnen Baugruppen aufgeführt und auf Grund der zuvor erstellten
Bewertung die Maßnahmen für den STEP1 erstellt.
Für die Wiederinbetriebnahme der wassertechnischen Anlage werden folgende Maßnahmen dringend
empfohlen:
1 DIN EN 1717:2011-08_ Schutz des Trinkwassers vor Verunreinigungen in Trinkwasser-Installationen und allgemeine Anforderungen an
Sicherungseinrichtungen zur Verhütung von Trinkwasserverunreinigungen durch Rückfließen; Deutsche Fassung EN 1717:2000; Technische Regel des
DVGW
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1.12_Kiepenkerl Trinkwasserbrunnen
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1. Installation einer neuen Trinkwasserinstallation im Wasserzählerschacht gem. Absprache mit dem
Versorgungsunternehmen
Die Kosten für diese empfohlenen Maßnahmen zur Verbesserung / Sanierung der wassertechnischen Anlage
betragen ca. gem. Anlage 1.12.06 800,00 €
1.1.3.2 Gefährdungsbeurteilung für die wassertechnische Anlage im Bestand
Allgemeine Informationen zu Gefährdungsbeurteilungen
Gem. DGUV zu Gefährdungsbeurteilung:
[Gefährdungsbeurteilung
Das Arbeitsschutzgesetz verpflichtet den Unternehmer zur Durchführung einer Beurteilung der
Arbeitsbedingung und in deren Rahmen auch zu einer Beurteilung der Gefährdungen. Der Unternehmer
muss dabei die Gefährdungen der Beschäftigten bei der Arbeit beurteilen, entsprechende Maßnahmen
ableiten, diese auf ihre Wirksamkeit kontrollieren und ggf. anpassen, und den Prozess der
Gefährdungsbeurteilung sowie die Ergebnisse angemessen dokumentieren. Die Gefährdungsbeurteilung
wird damit zur Grundlage allen betrieblichen Handelns in Sachen Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit.]
Die Vorlage muss von dem Betreiber in Bezug auf die Gefährdungen und deren Schutzmaßnahmen geprüft,
sowie deren Wirksamkeit, Termine zur Umsetzung der Schutzmaßnahmen und Verantwortlichkeiten
ergänzt werden.
Gefährdungsbeurteilung für die wassertechnische Anlage im Bestand
Gem. Anlage 1.12.08wurde eine Vorlage einer Gefährdungsbeurteilung für den Betreiber erstellt.
1.1.4 Wartungs- und Instandhaltungsleistungen des bestehenden wassertechnischen Systems nach
STEP 1
Gem. Anlage 1.12.07 werden Wartungs- und Instandhaltungsmaßnahmen, deren Wartungsintervalle in
Bezug auf die einzelnen Baugruppen empfohlen und tabellarisch dargestellt.
Grundlage ist die DIN 31051 für die Wartung und Instandhaltung.
Ein Wartungsplan umfasst folgende Kontrollen:
- tägliche Kontrolle
- wöchentliche Kontrollen
- monatliche Kontrolle
- ½ jährliche Kontrollen
- jährliche Kontrollen
Inspektionen:
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- Inbetriebnahme
- Außerbetriebsetzung
- Grundreinigung je nach Bedarf und Verschmutzung
Ein umfänglicher zu erstellender Wartungsplan beinhaltet u.a. die Angaben über Termine, Ausführung der
Maßnahmen und zu beachtende Merkmalswerte. Weiter wird die Vorbereitung der Durchführung, die
Vorwegmaßnahmen wie Arbeitsplatzausrüstung, die Schutz- und Sicherheitseinrichtungen, die Durchführung
(Kontrolle, Reinigung, Einstellen-Justieren), die Funktionsprüfung und die Rückmeldung erfasst. In z.B.
Arbeitskarten ist auf die erforderlichen Bedienanleitungen und Sicherheitsdatenblätter der jeweiligen
Maschinen und Geräte, sowie Chemikalien zu verweisen, die der Betreiber mit der Dokumentation zur
Verfügung stellt.
Inspektionen sind die großen Hauptuntersuchungen der technischen Anlagen. Dies sind die Inbetriebnahmen
(Frühjahr) und Außerbetriebsetzungen (Herbst) der technischen Anlagen. Hier werden die
Wiederholungsprüfungen durchgeführt und ggf. einige Anlagenkomponenten demontiert (Überwinterung)
gereinigt, konserviert und geprüft.
Es wird empfohlen, die Hauptuntersuchungen, die Inbetriebnahme und Außerbetriebsetzung von externen
Fachfirmen durchführen zu lassen.
Um die täglichen, wöchentlichen und monatlichen Kontrollen der wassertechnischen Anlagen
(Brunnenanlagen) zu gewährleisten, wird ein technischer Mitarbeiterpool, bestehend aus ca. 4-6
Mitarbeiter*innen der Stadt mit umfänglichen technischen Kenntnissen und Befähigungen im Bereich
Elektrotechnik, Wassertechnik / Haustechnik, empfohlen.
Dieses Personal muss / sollte permanent in den Bereichen Elektrotechnik und Wassertechnik / Haustechnik
weitergebildet werden.
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Anlagenverzeichnis
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2. Anlagenverzeichnis
Bereic
h
Anlage
n No.
Kurzbezeichnung Anzahl
der
Seiten
No.
Rev. |
Datum
Datum
Erstellung
Maßs
tab
Plangröße
[A4/A3/A0]
Verfasser
1.12 Münster | Kiepenkerl-Brunnen
1.12 KB Kurzbeschreibung der
wassertechnischen Anlagen:
8 - 08.03.2022 kein A4 IBJO
Münster | Kiepenkerl-Brunnen
1.12 BD Bilderdokumentation
Bestandsaufnahme
08.2021_Gesamt
Anlage Kiepenkerl-Brunnen
7 - 07.02.2022 kein A4 IBJO
1.12 .01 Technisches Bestandsdatenblatt 1 - 07.03.2022 kein A4 IBJO
1.12 .02.1 Strangschema 1 - 08.03.2022 kein A3 IBJO
1.12 .02.2 Legende Strangschema 1 - 08.03.2022 kein A4 IBJO
1.12 .03 Lageplan mit Verortung
Brunnenanlage
1 - 15.02.2022 kein A3 IBJO
1.12 .04 Auskunft Leitungspläne_
1Kanaldaten (SW, RW, MW)
2Stadtnetze Münster
(Fernwärme,Gas,Strom,
Telekom.,Trinkwasser)
3Telekom
4Thyssengas
5Unitymedia
6Fernwärme
7Westnetz
81&1, Versatel
12 - divers kein divers Stadt
MS und
Versor
gungs-
träger
1.12 .05 Archivmaterial Kiepenkerl
Installationsmaterial Trinkwasser
2007
3 - 17.04.2007 kein A4 Herma
nn
Hoffma
nn
1.12 .06 Erforderliche Maßnahmen für die
Inbetriebnahme des bestehenden
wassertechnischen Systems_STEP
1
1 - 07.03.2022 kein A4 IBJO
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Abbildungsverzeichnis
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Bereic
h
Anlage
n No.
Kurzbezeichnung Anzahl
der
Seiten
No.
Rev. |
Datum
Datum
Erstellung
Maßs
tab
Plangröße
[A4/A3/A0]
Verfasser
1.12 .07 Wartungs- und
Instandhaltungsleistungen des
bestehenden wassertechnischen
Systems nach STEP 1
1 - 07.03.2022 kein A4 IBJO
1.12 .08 Dokumentationsunterlagen_Vorla
ge für den Betreiber -
Gefährdungsbeurteilung Wartung-
und Instandhaltung
58 - 28.02.2022 kein A4 IBJO
3. Abbildungsverzeichnis
Abb. 1 Frischwasserbrunnen aus Naturstein mit Kupferbecken Koordinaten - 51°57'50.9"N 7°37'34.4"E ....... 2
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Verfasser/Autor
Ingenieurbüro Jeannine Oehlschläger
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Seite 8
4. Verfasser/Autor
Autor: IBJO- Ingenieurbüro Oehlschläger
Dipl. Bauingenieurin
Am Campus 25 | 18182 Bentwisch
Mobil 0049 172 3824884
ibjo@live.de | www.ib-jo.de
Aktualisierung:
Bentwisch, Dienstag, 08.März 2022
Revision:
Stempel Unterschrift
15. Harsewinkel_Kurzbeschreibung
26420 Zeichen
Projektkurzbeschreibung
Phase 2 & Phase 3
Objekt: Stadt Münster
Maßnahmenprogramm Sanierung von Brunnenanlagen
/ architektonische Wasserspiele
Wassertechnische Anlage:
Harsewinkelplatz
Datum Doku: Dienstag, 08.März 2022
AG / Bauherr / Betreiber: Stadt Münster
Amt für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit
Gebäude 14
Albersloher Weg 450
48167 Münster
Frau Workert
Tel.: 0049 251 492-6866
workert@stadt-muenster.de
www.stadt-muenster.de/umwelt
Planer: IBJO Ingenieurbüro Oehlschläger
Jeannine Oehlschläger
Diplom Bauingenieurin
Am Campus 25
18182 Bentwisch
Tel : 0049 172 3824884
www.ib-jo.de
ibjo@live.de
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Inhaltsverzeichnis
Ingenieurbüro Jeannine Oehlschläger
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Seite 1
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis ................................ ................................ ................................ ....... 1
1. 1.15_Harsewinkelplatz ................................ ................................ ....................... 2
1.1 Standort, bauliche und technische Ausstattung ........................................................................ 2
1.1.1 Abbildung wassertechnische Anlage und Standort - Google Maps ................................. 2
1.1.2 Bauliche Beschreibung und Technische Ausstattung ....................................................... 2
1.1.3 Maßnahmen für Sanierung und Verbesserung und Gefährdungsbeurteilung ................. 4
1.1.3.1 Maßnahmen für Sanierung und Verbesserung für die Anlage im Bestand_STEP1 ................ 4
1.1.3.2 Alternativer Sanierungsvorschlag zu STEP1_Teilsanierung und Verbesserung mit
Wasseraufbereitungstechnik ................................ ................................ ................................ .............. 5
1.1.3.3 Kurzbeschreibung für ein umfassendes Sanierungskonzept für den Umbau der
wassertechnischen Anlage in ein Niedervolt Umwälzsystem_STEP2 ................................ .................. 6
Kurzbeschreibung wartungsfreundliches wassertechnisches oberirdisches
Niedervoltsystem (ONS) ohne automatische Wasseraufbereitung ................................ ................ 6
1.1.3.4 Kosten für den Umbau der Anlage gem. STEP2 ................................ ................................ . 9
1.1.3.5 Gefährdungsbeurteilung für die wassertechnische Anlage im Bestand .............................. 10
Gefährdungsbeurteilung für die wassertechnische Anlage im Bestand ................................ .......... 10
1.1.4 Wartungs- und Instandhaltungsleistungen des bestehenden wassertechnischen
Systems nach STEP 1 ....................................................................................................................... 10
2. Anlagenverzeichnis ................................ ................................ ........................... 12
3. Abbildungsverzeichnis ................................ ................................ ...................... 13
4. Verfasser/Autor ................................ ................................ ................................ 14
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1.15_Harsewinkelplatz
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1. 1.15_Harsewinkelplatz
1.1 Standort, bauliche und technische Ausstattung
1.1.1 Abbildung wassertechnische Anlage und Standort - Google Maps
Abb. 1 Wasserbild Harsewinkelplatz Brunnen (Quelle: https://mapio.net/pic/p-42164761/)Koordinaten -
51°57'32.4"N 7°37'44.4"E
Die wassertechnische Anlage befindet sich in der Stadtmitte in Münster.
Google Maps Koordinaten: Koordinaten 51°57'32.4"N 7°37'44.4"E
Die Anlage ist der Öffentlichkeit zugänglich, begehbar und teilweise befahrbar.
1.1.2 Bauliche Beschreibung und Technische Ausstattung
Gem. Anlage 1.15.01 technisches Bestandsdatenblatt sind alle vorhanden baulichen und technischen
Baugruppen tabellarisch aufgeführt und die einzelnen Baugruppen im Zustand, wenn möglich, bewertet.
Gem. Anlage 1.15.02 ist das wassertechnische System mittels Strangschema abgebildet.
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1.15_Harsewinkelplatz
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Gem. Anlage 1.15.BD wird der Bestand (August 2021) der Anlage in einer Bilderdokumentation dargestellt.
Die Anlage ist nicht funktionstüchtig und außer Betrieb.
Die wassertechnische Anlage besteht ausfolgenden Komponenten:
1. Unterflurbauwerk als Reservoir , Frischwassernachspeisung, Überlaufarmatur
2. Unterflurbauwerk als Technikschacht mit trocken aufgestellter Umwälzpumpe, Bodenablauf,
Trinkwasserinstallation mit Magnetventil
3. Wasserbecken aus Naturstein vollständig mit Kleinpflaster gepflastert
4. Auslaufbecken mit Überlaufkante aus Naturstein mit Ablaufschacht mit Gitterostabdeckung und
Quellauslauf
5. umlaufende Rücklaufrinne mit 3 Stück Rücklaufschächten liegt vertieft im Becken
6. Treppenstufen bis Rücklaufrinne
7. 2 Kunstelemente aus Naturstein auf dem Beckenrand
Das Wasser wird von der trocken aufgestellten Pumpe im Technikschacht aus dem Reservoir angesaugt und
zu der 1 Stück bodennahe Auslaufdüse im Brunnenbecken gepumpt.
Das Wasser sprudelt aus der Düse. Das Wasser läuft aus dem Becken über die umlaufende Überlaufkante in
die umlaufende Rücklaufrinne zu den 3 Stück Rücklaufschächten. Die Rücklaufschächte sind an
Rücklaufleitungen angeschlossen, die zu einer gemeinsamen Rücklaufleitung zusammengeführt werden, die
dann in das Reservoir entleert.
Die Brunnenanlage wird im Umlaufsystem betrieben.
Das Reservoir wird mittels Wasserstandssensoren und Magnetventil mit Frischwasser nachgespeist.
Die Schalt- und Steueranlage befindet sich in einem oberirdischen Freiluftschrank aus glasfaserverstärktem
Polyester in einer ca. Entfernung von 30 m.
Hier befindet sich auch der Hausanschlusskasten und Zählerplatz für die Stromversorgung.
Eine Wiederholungsprüfung der elektrischen Anlage gem. DIN VDE 0105 Teil 1001 in Anlehnung an die
Unfallverhütungsvorschrift "DGUV V3 Elektrische Anlage und Betriebsmittel" §5, Absatz1 wurde für das Jahr
2020 ausgeführt. Im das Jahr 2021 wurde keine Prüfung ausgeführt.
Die Prüfung von ortsveränderlichen Geräten gem. DIN VDE 0701/07022 unter Berücksichtigung der DGUV
Vorschrift 3 (Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung) wurde für das Jahr 2021 nicht ausgeführt. Somit
entspricht die Anlage nicht der derzeitigen Norm, da die Prüfung nicht erfolgte.
1 DIN VDE 0105-100:2015-10; VDE 0105-100:2015-10_Betrieb von elektrischen Anlagen - Teil 100: Allgemeine Festlegungen
2 VDI/VDE/DGQ/DKD 2622 Blatt 9.1:2019 -05_ Kalibrieren von Messmitteln für elektrische Größen - Prüfgeräte zur Feststellung der elektrischen
Sicherheit - Elektrische Geräte nach DIN VDE 0701 -0702
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Die Anlage entspricht ggf. den Anforderungen der Trinkwasserinstallation gem. DIN EN 17173 und DIN
1988-100. Dies muss gem. STEP1 geprüft werden.
1.1.3 Maßnahmen für Sanierung und Verbesserung und Gefährdungsbeurteilung
1.1.3.1 Maßnahmen für Sanierung und Verbesserung für die Anlage im Bestand_STEP1
Gem. Anlage 1.15.09werden die einzelnen Baugruppen aufgeführt und auf Grund der zuvor erstellten
Bewertung die Maßnahmen für den STEP1 erstellt.
Für die Wiederinbetriebnahme der wassertechnischen Anlage werden folgende Maßnahmen dringend
empfohlen:
1. Wasserbecken reinigen
2. Rücklaufschächte reinigen
3. Rücklaufleitungen prüfen – Kamerabefahrung
4. Ablaufarmatur / Ablaufschacht im Becken reinigen, wartungsfreundlich modifizieren, Schacht
erweitern zusätzlichen mit Grobschmutz einbauen
5. Überlaufarmatur im Reservoir prüfen
6. Auslaufdüse im Becken prüfen
7. Prüfen ob die Trinkwasserinstallation gem. DIN EN 1717 und DIN 1988-100 als freien Auslauf
ausgeführt ist vgl. Anlage BS.01.6 Hinweise Frischwassernachspeisung von Brunnenanlagen aus dem
Trinkwassersystem gem. DIN EN 1717 und DIN 1988
8. Neue Wasserstandssensoren
9. Die jährliche Wiederholungsprüfung von elektrischen Anlagen gem. DIN VDE 0105 Teil 100 und
ortsveränderlichen Geräten gem. DIN VDE 0701/0702.
10. Prüfen ob ein Potentialausgleiches vorhanden ist. Im Falle es ist kein Potentialausgleiches vorhanden
muss dieser nachgerüstet werden.
11. Wasserdichte Klemmung von Geräten im Reservoir
12. Ausstattung aller elektrischen Anlagenteilen im Reservoir gem. IP68, min jedoch IP67
3 DIN EN 1717:2011-08_ Schutz des Trinkwassers vor Verunreinigungen in Trinkwasser -Installationen und allgemeine Anforderungen an
Sicherungseinrichtungen zur Verhütung von Trinkwasserverunreinigungen durch Rückfließen; Deutsche Fassung EN 1717:2000; Techn ische Regel des
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13. Lieferung und Einbau einer Einstiegsleiter und Einstiegshilfe gem. DIN 36204, DIN 18799-15, DGUV
208-0326, DIN EN ISO 14122-47; DIN EN 143968, DIN 19572:2016-069, UVV VGB74- Leitern und
Tritte
14. Prüfung der Einstiege und Luken insbesondere des Domes
15. Be- und Entlüftung im Technikschacht herstellen (Kosten ohne Erdarbeiten)
16. oberirdische Be- und Entlüftungshauben herstellen (Kosten ohne Erdarbeiten)
17. neue Luke tagwasserdicht mit Öffnungshilfen, Belastungsklasse D400 - Dom für Einbau anpassen
18. Im gesamten Bereich der Anlage müssen Warnschilder „Kein Trinkwasser“ inkl. Piktogramm
aufgestellt werden
19. Weiter müssen Gefährdungsbeurteilung von dem Betreiber für die Wartung & Instandsetzung der
wassertechnischen Anlage erstellt und ggf. regelmäßig angepasst werden
Die Kosten für diese empfohlenen Maßnahmen zur Verbesserung / Sanierung der wassertechnischen Anlage
betragen ca. gem. Anlage 1.15.09 31.820,00 €
1.1.3.2 Alternativer Sanierungsvorschlag zu STEP1_Teilsanierung und Verbesserung mit
Wasseraufbereitungstechnik
Gem. Anlage 1.15.10 wird eine Alternative Sanierungsvariante tabellarisch aufgeführt. Da der bauliche
Zustand des vorhandenen Technikschachts sehr gut ist, kann dieser ggf. weitergenutzt werden. Die
Sanierungsvariante umfasst die bauliche Verbesserung des Technikschachtes, u.a. die Montage einer Be- und
Entlüftung. Die Installation einer Hebeanlage in einem Pumpensumpf, die Unterbringung der Schalt-und
Steueranlage, sowie die Montage einer Filteranlage mit Filterpumpe, Filterkessel (AFM Filtermaterial,
Flockungsmittel) , inkl. Saugleitungssystem und Filterleitung bis Reservoir, Meß-Regel und Dosiertechnik,
Filterkessel mit automatischer Rückspülung, Anschluss Rückspülleitung an die Überlaufarmatur, einschl. aller
Kernbohrungen und Ringraumdichtungen.
Jedoch wird bei dieser Variante das Brunnenbecken nicht weiter baulich saniert wie z.B. im STEP2. Somit ist
die Wasserdichtigkeit der Brunnenanlage
4 DIN 3620:1987-04_ Steigleitern für Kleinbauwerke der Wasserversorgung
5 DIN 18799-1:2019-06_ Ortsfeste Steigleiteranlagen an baulichen Anlagen - Sicherheitstechnische Anforderungen und Prüfungen - Teil 1: Steigleitern
mit Seitenholmen
6 DGUV 208-032_ Auswahl und Benutzung von Steigleitern
7 DIN EN ISO 14122-4:2016-10; Sicherheit von Maschinen - Ortsfeste Zugänge zu maschinellen Anlagen - Teil 4: Ortsfeste Steigleitern (ISO 14122 -
4:2016); Deutsche Fassung EN ISO 14122 -4:2016
8 DIN EN 14396:2004-04; Ortsfeste Steigleitern für Schächte ; Deutsche Fassung EN 14396:2004
9 DIN 19572:2016-06_ Haltevorrichtungen zum Einsteigen in begehbare Schächte - Anforderungen, Prüfung
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Die Kosten für diese empfohlenen Maßnahmen zur Verbesserung / Sanierung der wassertechnischen Anlage
betragen ca. gem. Anlage 1.15.10 95.790,00 €
1.1.3.3 Kurzbeschreibung für ein umfassendes Sanierungskonzept für den Umbau der
wassertechnischen Anlage in ein Niedervolt Umwälzsystem_STEP2
Um eine Wartungsfreundlichkeit in Bezug auf Arbeitsintensität und Betriebskosten der Anlage zu erreichen
schlagen wir folgenden Sanierungsvorschlag vor:
1. Umbau des kompletten wassertechnischen Systems in ein oberirdisches Niedervoltsystem (ONS)
ohne automatische Wasseraufbereitung
Kurzbeschreibung wartungsfreundliches wassertechnisches oberirdisches Niedervoltsystem
(ONS) ohne automatische Wasseraufbereitung
Abb. 2 Strangschema Regelsystem oberirdischen wartungsfreundlichen Niedervoltsystem (ONS)
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1.15_Harsewinkelplatz
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Abb. 3 Legende Strangschema Regelsystem oberirdischen wartungsfreundlichen Niedervoltsystem (ONS)
Die Funktionsweise des oberirdischen wartungsfreundlichen Niedervoltsystem (ONS) unterscheidet sich im
Gegensatz zu einem wassertechnischen System mit Reservoir oder Technikschacht oder Technikschacht &
Reservoir mit 230/400 V Umwälzpumpen im Wesentlichen in der Höhe der Investitionskosten, der
Bedienungsfreundlichkeit und der Wartungs- und Instandhaltungskosten.
Bei dem ONS werden alle wassertechnischen und elektrotechnischen Bauteile und Komponenten
oberirdisch zugänglich verbaut. Es wird auf Unterflurbauwerke verzichtet, welches das Herabsteigen in
solche Schächte komplett abschafft.
Weiter arbeitet das ONS mit wenig Wasser. Das heißt jedoch auch, das ONS’s nur bei wassertechnischen
Anlagen zum Einsatz kommen, bei denen wenig Wasser im Umlauf ist und sich wenig Wasser im Reservoirs
befindet. Große Wasserbecken (V>2m³) oder Wassertische bei denen das Wasser sichtbar ist und auch
einen bestimmten Wasserspiegel aufweisen muss, benötigen ein gewisses Maß an Wasseraufbereitung, wie
z.B. Antialgenmittel. Diese Systeme eignen sich nicht für das ONS.
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1.15_Harsewinkelplatz
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Weiter ist ein wesentliches Merkmal der ONS, das die erforderliche Wasserqualität durch angemessene
Wasserwechsel erfolgt. Das heißt, dass das Reservoir regelmäßig abgelassen wird und mit Frischwasser
aufgefüllt wird. Dies kann jedoch nur erfolgen, wenn wenig Wasser im Umlauf oder im Reservoir
gespeichert wird. Die Grenze bei den ONS liegt bei ca. 1,5 m³ Wasser im Reservoir. Somit ist das
Wasservolumen sehr gering und ist kalkulierbar. Weiter hat dies zur Folge, dass keine Chemikalien wie
Chlor oder Schwefelsäure (wird zur pH-Wert Senkung eingesetzt) zum Einsatz kommen müssen.
Bei dem ONS ist jedoch eine manuelle Dosierung von Wasseraufbereitungsmittel selbstverständlich möglich.
Zu beachten ist jedoch der Anschluss an das Entwässerungssystem. Schließt das Entwässerungssystem an
den Schmutzwasserkanal an, können auch chemische Wasseraufbereitungsmittel (Schwefelsäure, Chlor,
Wasserstoffperoxid) manuell dosiert werden. Ist die Entwässerung jedoch an den Regenwasserkanal
angeschlossen sollten Abstimmungen mit dem Entsorgungsunternehmen getroffen werden. Hier könnten
ggf. biologische Wasseraufbereitungsmittel angewendet werden. In beiden Fällen müssen immer die
Anwendungs- und Dosierhinweise der Hersteller beachtet werden.
Wie schon oben bereits beschrieben werden alle erforderlichen Bauteile & Komponenten bei dem ONS
oberirdisch zugänglich verbaut. Das heißt jedoch auch, dass diese öffentlich begehbaren Bereiche nur mit
Niedervoltsystemen betrieben werden dürfen. Dies hat zum Vorteil, dass der Stromverbrauch wesentlich
geringer als bei herkömmlichen 230/400 v Pumpen ist. Die Förderleistung von Niedervoltpumpen ist in der
heutigen Zeit sehr beachtlich und für Fontänenfelder und kleine Wasserspiele völlig ausreichend. Weiter
können durch DMX gesteuerte Pumpen aktive dynamische Wasserbilder, z.B. bei Fontänenfeldern,
wunderbar erzeugt werden. Optisch unterscheiden sich die Wasserspiele nicht. Die Unterschiede zeigen
sich deutlich in den Investitionen und in der Wartung und Instandsetzung.
Ein ONS kann von einer Arbeitskraft allein gewartet werden.
Bei Systemen mit Unterflurbauwerken ist das nicht so. Allein das Herabsteigen von Schächten erfordert
immer zwei Arbeitskräfte. Mindestens eine Arbeitskraft muss als Sicherungsposten oben stehen bleiben.
Weiter ist bei vielen Systemen mit Unterflurbauwerk eine aufwendige Wasseraufbereitung verbaut. Dies ist
in vielen Fällen jedoch nicht immer notwendig, wie oben beschrieben. Somit sind die Kosten für die Wartung
dieser Filter- und Dosiertechnik nicht nur hoch, sondern auch die Anforderungen an das Personal in Bezug
auf die Gefährdung durch die Chemikalien sind relativ hoch. Hier müssen die Gefährdungsbeurteilungen
dementsprechend angepasst werden. Ein wassertechnisches System mit Unterflurbauwerk erfordert in
vielen Fällen auch ein großes Reservoir mit im Durschnitt ca. 3-5 m³ Wasservolumen. Diese Wasser im
Reservoir wird durch die Filter- und Dosiertechnik und dessen Chemie regelmäßig automatisch
aufgearbeitet. Jedoch ist auch hier ein regelmäßiger Wasserwechsel notwendig. Ein Wasserwechsel bedeutet
jedoch auch Reinigung des Reservoirs, somit Mehrkosten im Personal, zeitaufwendiger und höhere Kosten
im Verbrauch von Trinkwasser.
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1.15_Harsewinkelplatz
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Zusammenfassend können folgende Mehrkosten in Bezug auf ein wassertechnisches System mit
Unterflurbauwerk & Reservoir aufgeführt werden:
Investitionsmehrkosten Neubau:
Bau eines Technikschachtes + Reservoir (entsprechend der notwendigen Belastungsklasse und inkl.
Erdarbeiten) - 50.000 €
Filter und Dosiertechnik mit Probeentnahmearmaturen – 20.000 €
Ausstattung Technikschacht + Reservoir mit Hebeanlagen – 6.000 €
Be- und Entlüftung, zusätzliche Steuerung in Schaltanlage – 5.000 €
Summe Mehrkosten in der Investition im Bereich Neubau: ca. > 80.000 €
Mehrkosten für die Wartung und Instandsetzung:
erhöhte Personalaufwand in der Wartung und Betreibung – Mehrkosten in Prüfung, ggf. Reparaturen
von Geräten und Maschinen
sowie die Gefährdungen des Personals durch chemische Wasseraufbereitungsmittel oder
Desinfektion
Gefährdung des Personals durch Besteigen von Schächten (zzgl. 1 Stück Sicherheitsposten,
Freimessen von Schächten etc.)
Gefährdungsbeurteilungen erstellen
Personal regelmäßig schulen, Kenntnisse über neue Vorschriften
erhöhte Kosten durch Verbrauchsmaterialien (Chemie: Chlor, Schwefelsäure (pH-Wert
Regulierung) etc.)
wöchentliche Wasserprobenentnahmen und Untersuchungen (Kosten pro Wasserprobe ca. 160-250
€)
Im Durchschnitt sind die Wartungskosten bei einem ONS um 50% geringer als bei einem herkömmlichen
wassertechnischen System mit Unterflurbauwerk (Technikschacht & Reservoir).
1.1.3.4 Kosten für den Umbau der Anlage gem. STEP2
Gem. Anlage 1.15.11 werden die einzelnen Sanierungsschritte gem. STEP2 tabellarisch beschrieben.
Die Kosten für diese Verbesserung / Vollsanierung / Teilsanierung der wassertechnischen Anlage betragen
ca. gem. Anlage 1.15.11 132.825,00 €
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1.1.3.5 Gefährdungsbeurteilung für die wassertechnische Anlage im Bestand
Allgemeine Informationen zu Gefährdungsbeurteilungen
Gem. DGUV zu Gefährdungsbeurteilung:
[Gefährdungsbeurteilung
Das Arbeitsschutzgesetz verpflichtet den Unternehmer zur Durchführung einer Beurteilung der
Arbeitsbedingung und in deren Rahmen auch zu einer Beurteilung der Gefährdungen. Der Unternehmer
muss dabei die Gefährdungen der Beschäftigten bei der Arbeit beurteilen, entsprechende Maßnahmen
ableiten, diese auf ihre Wirksamkeit kontrollieren und ggf. anpassen, und den Prozess der
Gefährdungsbeurteilung sowie die Ergebnisse angemessen dokumentieren. Die Gefährdungsbeurteilung
wird damit zur Grundlage allen betrieblichen Handelns in Sachen Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit.]
Die Vorlage muss von dem Betreiber in Bezug auf die Gefährdungen und deren Schutzmaßnahmen geprüft,
sowie deren Wirksamkeit, Termine zur Umsetzung der Schutzmaßnahmen und Verantwortlichkeiten
ergänzt werden.
Gefährdungsbeurteilung für die wassertechnische Anlage im Bestand
Gem. Anlage 1.15.13 wurde eine Vorlage einer Gefährdungsbeurteilung für den Betreiber erstellt.
1.1.4 Wartungs- und Instandhaltungsleistungen des bestehenden wassertechnischen Systems nach
STEP 1
Gem. Anlage 1.15.12 werden Wartungs- und Instandhaltungsmaßnahmen, deren Wartungsintervalle in
Bezug auf die einzelnen Baugruppen empfohlen und tabellarisch dargestellt.
Grundlage ist die DIN 31051 für die Wartung und Instandhaltung.
Ein Wartungsplan umfasst folgende Kontrollen:
- tägliche Kontrolle
- wöchentliche Kontrollen
- monatliche Kontrolle
- ½ jährliche Kontrollen
- jährliche Kontrollen
Inspektionen:
- Inbetriebnahme
- Außerbetriebsetzung
- Grundreinigung je nach Bedarf und Verschmutzung
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Ein umfänglicher zu erstellender Wartungsplan beinhaltet u.a. die Angaben über Termine, Ausführung der
Maßnahmen und zu beachtende Merkmalswerte. Weiter wird die Vorbereitung der Durchführung, die
Vorwegmaßnahmen wie Arbeitsplatzausrüstung, die Schutz- und Sicherheitseinrichtungen, die Durchführung
(Kontrolle, Reinigung, Einstellen-Justieren), die Funktionsprüfung und die Rückmeldung erfasst. In z.B.
Arbeitskarten ist auf die erforderlichen Bedienanleitungen und Sicherheitsdatenblätter der jeweiligen
Maschinen und Geräte, sowie Chemikalien zu verweisen, die der Betreiber mit der Dokumentation zur
Verfügung stellt.
Inspektionen sind die großen Hauptuntersuchungen der technischen Anlagen. Dies sind die Inbetriebnahmen
(Frühjahr) und Außerbetriebsetzungen (Herbst) der technischen Anlagen. Hier werden die
Wiederholungsprüfungen durchgeführt und ggf. einige Anlagenkomponenten demontiert (Überwinterung)
gereinigt, konserviert und geprüft.
Es wird empfohlen, die Hauptuntersuchungen, die Inbetriebnahme und Außerbetriebsetzung von externen
Fachfirmen durchführen zu lassen.
Um die täglichen, wöchentlichen und monatlichen Kontrollen der wassertechnischen Anlagen
(Brunnenanlagen) zu gewährleisten, wird ein technischer Mitarbeiterpool, bestehend aus ca. 4-6
Mitarbeiter*innen der Stadt mit umfänglichen technischen Kenntnissen und Befähigungen im Bereich
Elektrotechnik, Wassertechnik / Haustechnik, empfohlen.
Dieses Personal muss / sollte permanent in den Bereichen Elektrotechnik und Wassertechnik / Haustechnik
weitergebildet werden.
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Anlagenverzeichnis
Ingenieurbüro Jeannine Oehlschläger
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2. Anlagenverzeichnis
Bereich Anla
gen
No.
Kurzbezeichnung Anzahl
der
Seiten
No. Rev. |
Datum
Datum
Erstellung
Maßsta
b
Plangröß
e
[A4/A3/A
0]
Verfass
er
1.15 Münster | Harsewinkelplatz-Brunnen
1.15 KB Kurzbeschreibung der
wassertechnischen Anlagen:
14 - 08.03.2022 kein A4 IBJO
Münster | Harsewinkelplatz-
Brunnen
1.15 BD Bilderdokumentation
Bestandsaufnahme
08.2021_Gesamt
Anlage Harsewinkelplatz-
Brunnen
16 - 08.02.2022 kein A4 IBJO
1.15 .01 Technisches Bestandsdatenblatt 2 - 07.03.2022 kein A4 IBJO
1.15 .02.
1
Strangschema 1 - 08.03.2022 kein A3 IBJO
1.15 .02.
2
Legende Strangschema 1 - 08.03.2022 kein A4 IBJO
1.15 .03 Lageplan mit Verortung
Brunnenanlage
1 - 15.02.2022 kein A3 IBJO
1.15 .04 Auskunft Leitungspläne_
1Kanaldaten (SW, RW, MW)
2Stadtnetze Münster
(Fernwärme,Gas,Strom,
Telekom.,Trinkwasser)
3Telekom
4Thyssengas
5Unitymedia
6Fernwärme
7Westnetz
81&1, Versatel
16 - divers kein divers Stadt
MS
und
Verso
rgung
s-
träge
r
1.15 .05 DB_Oase USP653D aus dem
jahr 1998
1 - 20.06.1905 kein A4 Oase
1.15 .06 Bedienanleitung_Oase USP402-
816
44 -
kein A4 Oase
| KURZPROJEKTBESCHREIBUNG
Abbildungsverzeichnis
Ingenieurbüro Jeannine Oehlschläger
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Bereich Anla
gen
No.
Kurzbezeichnung Anzahl
der
Seiten
No. Rev. |
Datum
Datum
Erstellung
Maßsta
b
Plangröß
e
[A4/A3/A
0]
Verfass
er
1.15 .07 Archivmaterial
Schaltplan 1998
Oase Wasserstandsregler (nicht
mehr in Betrieb!)
8 -
kein A4 Stadt
MS
und
Versor
gungs-
träger
1.15 .08 VDE Prüfprotokoll v.
08.04.2020 mit Rechnung Fa.
Althaus
3 - 08.04.2020 kein A4 Fa.Alt
haus
1.15 .09 Erforderliche Maßnahmen für
die Inbetriebnahme des
bestehenden wassertechnischen
Systems_STEP 1
2 - 07.03.2022 kein A4 IBJO
1.15 .10 Sanierungsmaßnahmen |
Vollsanierung | Teilsanierung |
Verbesserung_Alternative STEP
1
2 - 07.03.2022 kein A4 IBJO
1.15 .11 Sanierungsmaßnahmen |
Vollsanierung | Teilsanierung |
Verbesserung_STEP 2
2 - 07.03.2022 kein A4 IBJO
1.15 .12 Wartungs- und
Instandhaltungsleistungen des
bestehenden wassertechnischen
Systems nach STEP 1
2 - 07.03.2022 kein A4 IBJO
1.15 .13 Dokumentationsunterlagen_Vor
lage für den Betreiber -
Gefährdungsbeurteilung
Wartung- und Instandhaltung
59 - 28.02.2022 kein A4 IBJO
3. Abbildungsverzeichnis
Abb. 1 Wasserbild Harsewinkelplatz Brunnen (Quelle: https://mapio.net/pic/p-42164761/)Koordinaten -
51°57'32.4"N 7°37'44.4"E ................................ ................................ ................................ ............................. 2
Abb. 2 Strangschema Regelsystem oberirdischen wartungsfreundlichen Niedervoltsystem (ONS) ................ 6
Abb. 3 Legende Strangschema Regelsystem oberirdischen wartungsfreundlichen Niedervoltsystem (ONS) .. 7
| KURZPROJEKTBESCHREIBUNG
Verfasser/Autor
Ingenieurbüro Jeannine Oehlschläger
ibjo@live.de www.ib-jo.de
Seite 14
4. Verfasser/Autor
Autor: IBJO- Ingenieurbüro Oehlschläger
Dipl. Bauingenieurin
Am Campus 25 | 18182 Bentwisch
Mobil 0049 172 3824884
ibjo@live.de | www.ib-jo.de
Aktualisierung:
Bentwisch, Dienstag, 08.März 2022
Revision:
Stempel Unterschrift
10. Michaelis_Kurzbeschreibung
23015 Zeichen
Projektkurzbeschreibung
Phase 2 & Phase 3
Objekt: Stadt Münster
Maßnahmenprogramm Sanierung von Brunnenanlagen
/ architektonische Wasserspiele
Wassertechnische Anlage:
Michaelis-Brunnen / Bankhaus Lampe
Datum Doku: Dienstag, 08.März 2022
AG / Bauherr / Betreiber: Stadt Münster
Amt für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit
Gebäude 14
Albersloher Weg 450
48167 Münster
Frau Workert
Tel.: 0049 251 492-6866
workert@stadt-muenster.de
www.stadt-muenster.de/umwelt
Planer: IBJO Ingenieurbüro Oehlschläger
Jeannine Oehlschläger
Diplom Bauingenieurin
Am Campus 25
18182 Bentwisch
Tel : 0049 172 3824884
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ibjo@live.de
| KURZPROJEKTBESCHREIBUNG
Inhaltsverzeichnis
Ingenieurbüro Jeannine Oehlschläger
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Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis ........................................................................................................... 1
1. 1.10_Michaelis Brunnen / Bankhaus Lampe ......................................................... 2
1.1 Standort, bauliche und technische Ausstattung ..................................................................... 2
1.1.1 Abbildung wassertechnische Anlage und Standort - Google Maps ................................ 2
1.1.2 Bauliche Beschreibung und Technische Ausstattung ...................................................... 2
1.1.3 Maßnahmen für Sanierung und Verbesserung und Gefährdungsbeurteilung ................. 4
1.1.3.1 Maßnahmen für Sanierung und Verbesserung für die Anlage im Bestand_STEP1 ................. 4
1.1.3.2 Kurzbeschreibung für ein umfassendes Sanierungskonzept für den Umbau der
wassertechnischen Anlage in ein Niedervolt Umwälzsystem_STEP2 ..................................................... 4
Kurzbeschreibung wartungsfreundliches wassertechnisches oberirdisches
Niedervoltsystem (ONS) ohne automatische Wasseraufbereitung ................................................... 5
1.1.3.3 Kosten für den Umbau der Anlage gem. STEP2 .................................................................... 8
1.1.3.4 Gefährdungsbeurteilung für die wassertechnische Anlage im Bestand .................................. 9
Gefährdungsbeurteilung für die wassertechnische Anlage im Bestand .............................................. 9
1.1.4 Wartungs- und Instandhaltungsleistungen des bestehenden wassertechnischen
Systems nach STEP 1 ..................................................................................................................... 9
2. Anlagenverzeichnis .............................................................................................. 11
3. Abbildungsverzeichnis ......................................................................................... 12
4. Verfasser/Autor ................................................................................................... 13
| KURZPROJEKTBESCHREIBUNG
1.10_Michaelis Brunnen / Bankhaus Lampe
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Seite 2
1. 1.10_Michaelis Brunnen / Bankhaus Lampe
1.1 Standort, bauliche und technische Ausstattung
1.1.1 Abbildung wassertechnische Anlage und Standort - Google Maps
Abb. 1 Michaelis Brunnen Bankhaus Lampe Koordinaten - 51°57'43.0"N 7°37'37.8"E
Die wassertechnische Anlage befindet sich an der Stadtmitte in Münster.
Google Maps Koordinaten: Koordinaten 51°57'43.0"N 7°37'37.8"E
Die Anlage ist der Öffentlichkeit zugänglich und begehbar.
1.1.2 Bauliche Beschreibung und Technische Ausstattung
Gem. Anlage 1.10.01 technisches Bestandsdatenblatt sind alle vorhanden baulichen und technischen
Baugruppen tabellarisch aufgeführt und die einzelnen Baugruppen im Zustand, wenn möglich, bewertet.
Gem. Anlage 1.10.02 ist das wassertechnische System mittels Strangschema abgebildet.
Gem. Anlage 1.10.BD wird der Bestand (August 2021) der Anlage in einer Bilderdokumentation dargestellt.
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1.10_Michaelis Brunnen / Bankhaus Lampe
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Seite 3
Die Anlage ist funktionstüchtig jedoch außer Betrieb.
Die wassertechnische Anlage besteht ausfolgenden Komponenten:
1. runder Brunnen aus Beton mit Natursteinumrandung mit innenliegender oberer Schale aus
Naturstein / Becken und Skulptur mit 4 Stück Ausläufen; oberer Schale mit Ablauf ; unteres Becken
mit Saugschacht und Ablauf- und Entwässerungsleitung
2. im Bankhaus befindet sich ein Technikraum / Abstellkammer mit trocken aufgestellter
Umwälzpumpe, Trinkwasserinstallation einschl. Wasserzählerarmatur
3. Die Schaltanlage befindet sich im Bankhaus befindet in einem Konferenzraum
Das Wasser wird von der trocken aufgestellten Pumpe im Technikraum angesaugt und über 4 Stück
Druckrohrleitungen zu den 4 Stück Auslaufdüse im Brunnenbecken gepumpt.
Das Wasser läuft aus den Auslaufdüsen in die obere Schale und dann über die Überlaufkante in das untere
große Becken. Im unteren Becken befindet sich ein Saugschacht. Hier wird das Wasser wieder von der
Pumpe angesaugt und umgewälzt.
Die Brunnenanlage wird im Umlaufsystem betrieben.
Das Wasserbecken wird manuell mit Frischwasser nachgespeist. Die Armatur einschl. Wasserzähler
befinden sich im Technikraum.
Das Wasserbecken entwässert über ein Freigefälleleitung in das Gebäude. Im Gebäude befindet sich eine
zentrale Hebeanlage.
Eine Wiederholungsprüfung der elektrischen Anlage gem. DIN VDE 0105 Teil 1001 in Anlehnung an die
Unfallverhütungsvorschrift "DGUV V3 Elektrische Anlage und Betriebsmittel" §5, Absatz1 wurde für das Jahr
2021 nicht ausgeführt. Somit entspricht die Anlage nicht der derzeitigen Norm, da die Prüfung nicht erfolgte.
Die Prüfung von ortsveränderlichen Geräten gem. DIN VDE 0701/07022 unter Berücksichtigung der DGUV
Vorschrift 3 (Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung) wurde für das Jahr 2021 nicht ausgeführt. Somit
entspricht die Anlage nicht der derzeitigen Norm, da die Prüfung nicht erfolgte.
Ob die Anlage den Anforderungen der Trinkwasserinstallation gem. DIN EN 17173 und DIN 1988-100
entspricht ist nicht einschätzbar, da nicht erkannt wurde wo die Frischwassernachspeiseleitung im
Brunnenbecken einspeist. Dies ist zu prüfen. Vgl. STEP1
1 DIN VDE 0105-100:2015-10; VDE 0105-100:2015-10_Betrieb von elektrischen Anlagen - Teil 100: Allgemeine Festlegungen
2 VDI/VDE/DGQ/DKD 2622 Blatt 9.1:2019-05_ Kalibrieren von Messmitteln für elektrische Größen - Prüfgeräte zur Feststellung der elektrischen
Sicherheit - Elektrische Geräte nach DIN VDE 0701-0702
3 DIN EN 1717:2011-08_ Schutz des Trinkwassers vor Verunreinigungen in Trinkwasser-Installationen und allgemeine Anforderungen an
Sicherungseinrichtungen zur Verhütung von Trinkwasserverunreinigungen durch Rückfließen; Deutsche Fassung EN 1717:2000; Technische Regel des
DVGW
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1.10_Michaelis Brunnen / Bankhaus Lampe
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1.1.3 Maßnahmen für Sanierung und Verbesserung und Gefährdungsbeurteilung
1.1.3.1 Maßnahmen für Sanierung und Verbesserung für die Anlage im Bestand_STEP1
Gem. Anlage 1.10.08 werden die einzelnen Baugruppen aufgeführt und auf Grund der zuvor erstellten
Bewertung die Maßnahmen für den STEP1 erstellt.
Für die Wiederinbetriebnahme der wassertechnischen Anlage werden folgende Maßnahmen dringend
empfohlen:
1. Technikraum aufräumen und räumliche Trennung schaffen; wartungsgerecht herstellen; Fluchtwege
freihalten
2. Saugkorb im Brunnenbecken prüfen
3. Saugleitungen im Technikraum mit PE Rohren austauschen
4. Überlauf im Brunnenbecken prüfen
5. Druckrohrleitungen im Technikraum mit PE Rohren austauschen
6. Druckprüfung
7. Frischwassernachspeisung im Becken auf Einhaltung gem. DIN EN 1717 u. DIN 1988-100 prüfen.
vgl. Anlage BS.01.6 Hinweise Frischwassernachspeisung von Brunnenanlagen aus dem
Trinkwassersystem gem. DIN EN 1717 und DIN 1988
8. Die jährliche Wiederholungsprüfung von elektrischen Anlagen gem. DIN VDE 0105 Teil 100 und
ortsveränderlichen Geräten gem. DIN VDE 0701/0702.
9. Prüfen ob ein Potentialausgleiches vorhanden ist. Im Falle es ist kein Potentialausgleiches vorhanden
muss dieser nachgerüstet werden.
10. Im gesamten Bereich der Anlage müssen Warnschilder „Kein Trinkwasser“ inkl. Piktogramm
aufgestellt werden
11. Weiter müssen Gefährdungsbeurteilung von dem Betreiber für die Wartung & Instandsetzung der
wassertechnischen Anlage erstellt und ggf. regelmäßig angepasst werden
Die Kosten für diese empfohlenen Maßnahmen zur Verbesserung / Sanierung der wassertechnischen Anlage
betragen ca. gem. Anlage 1.10.08 5.690,00 €
1.1.3.2 Kurzbeschreibung für ein umfassendes Sanierungskonzept für den Umbau der
wassertechnischen Anlage in ein Niedervolt Umwälzsystem_STEP2
Um eine Wartungsfreundlichkeit in Bezug auf Arbeitsintensität, der Betriebskosten der Anlage, sowie eine
Unabhängigkeit für den Zutritt an wassertechnische und elektrotechnische Anlagenteile, zu erreichen
schlagen wir folgenden Sanierungsvorschlag vor:
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1. Umbau des kompletten wassertechnischen Systems in ein oberirdisches Niedervoltsystem (ONS)
ohne automatische Wasseraufbereitung
Kurzbeschreibung wartungsfreundliches wassertechnisches oberirdisches Niedervoltsystem
(ONS) ohne automatische Wasseraufbereitung
Abb. 2 Strangschema Regelsystem oberirdischen wartungsfreundlichen Niedervoltsystem (ONS)
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Abb. 3 Legende Strangschema Regelsystem oberirdischen wartungsfreundlichen Niedervoltsystem (ONS)
Die Funktionsweise des oberirdischen wartungsfreundlichen Niedervoltsystem (ONS) unterscheidet sich im
Gegensatz zu einem wassertechnischen System mit Reservoir oder Technikschacht oder Technikschacht &
Reservoir mit 230/400 V Umwälzpumpen im Wesentlichen in der Höhe der Investitionskosten, der
Bedienungsfreundlichkeit und der Wartungs- und Instandhaltungskosten.
Bei dem ONS werden alle wassertechnischen und elektrotechnischen Bauteile und Komponenten
oberirdisch zugänglich verbaut. Es wird auf Unterflurbauwerke verzichtet, welches das Herabsteigen in
solche Schächte komplett abschafft.
Weiter arbeitet das ONS mit wenig Wasser. Das heißt jedoch auch, das ONS’s nur bei wassertechnischen
Anlagen zum Einsatz kommen, bei denen wenig Wasser im Umlauf ist und sich wenig Wasser im Reservoirs
befindet. Große Wasserbecken (V>2m³) oder Wassertische bei denen das Wasser sichtbar ist und auch
einen bestimmten Wasserspiegel aufweisen muss, benötigen ein gewisses Maß an Wasseraufbereitung, wie
z.B. Antialgenmittel. Diese Systeme eignen sich nicht für das ONS.
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Weiter ist ein wesentliches Merkmal der ONS, das die erforderliche Wasserqualität durch angemessene
Wasserwechsel erfolgt. Das heißt, dass das Reservoir regelmäßig abgelassen wird und mit Frischwasser
aufgefüllt wird. Dies kann jedoch nur erfolgen, wenn wenig Wasser im Umlauf oder im Reservoir
gespeichert wird. Die Grenze bei den ONS liegt bei ca. 1,5 m³ Wasser im Reservoir. Somit ist das
Wasservolumen sehr gering und ist kalkulierbar. Weiter hat dies zur Folge, dass keine Chemikalien wie
Chlor oder Schwefelsäure (wird zur pH-Wert Senkung eingesetzt) zum Einsatz kommen müssen.
Bei dem ONS ist jedoch eine manuelle Dosierung von Wasseraufbereitungsmittel selbstverständlich möglich.
Zu beachten ist jedoch der Anschluss an das Entwässerungssystem. Schließt das Entwässerungssystem an
den Schmutzwasserkanal an, können auch chemische Wasseraufbereitungsmittel (Schwefelsäure, Chlor,
Wasserstoffperoxid) manuell dosiert werden. Ist die Entwässerung jedoch an den Regenwasserkanal
angeschlossen sollten Abstimmungen mit dem Entsorgungsunternehmen getroffen werden. Hier könnten
ggf. biologische Wasseraufbereitungsmittel angewendet werden. In beiden Fällen müssen immer die
Anwendungs- und Dosierhinweise der Hersteller beachtet werden.
Wie schon oben bereits beschrieben werden alle erforderlichen Bauteile & Komponenten bei dem ONS
oberirdisch zugänglich verbaut. Das heißt jedoch auch, dass diese öffentlich begehbaren Bereiche nur mit
Niedervoltsystemen betrieben werden dürfen. Dies hat zum Vorteil, dass der Stromverbrauch wesentlich
geringer als bei herkömmlichen 230/400 v Pumpen ist. Die Förderleistung von Niedervoltpumpen ist in der
heutigen Zeit sehr beachtlich und für Fontänenfelder und kleine Wasserspiele völlig ausreichend. Weiter
können durch DMX gesteuerte Pumpen aktive dynamische Wasserbilder, z.B. bei Fontänenfeldern,
wunderbar erzeugt werden. Optisch unterscheiden sich die Wasserspiele nicht. Die Unterschiede zeigen
sich deutlich in den Investitionen und in der Wartung und Instandsetzung.
Ein ONS kann von einer Arbeitskraft allein gewartet werden.
Bei Systemen mit Unterflurbauwerken ist das nicht so. Allein das Herabsteigen von Schächten erfordert
immer zwei Arbeitskräfte. Mindestens eine Arbeitskraft muss als Sicherungsposten oben stehen bleiben.
Weiter ist bei vielen Systemen mit Unterflurbauwerk eine aufwendige Wasseraufbereitung verbaut. Dies ist
in vielen Fällen jedoch nicht immer notwendig, wie oben beschrieben. Somit sind die Kosten für die Wartung
dieser Filter- und Dosiertechnik nicht nur hoch, sondern auch die Anforderungen an das Personal in Bezug
auf die Gefährdung durch die Chemikalien sind relativ hoch. Hier müssen die Gefährdungsbeurteilungen
dementsprechend angepasst werden. Ein wassertechnisches System mit Unterflurbauwerk erfordert in
vielen Fällen auch ein großes Reservoir mit im Durschnitt ca. 3-5 m³ Wasservolumen. Diese Wasser im
Reservoir wird durch die Filter- und Dosiertechnik und dessen Chemie regelmäßig automatisch
aufgearbeitet. Jedoch ist auch hier eine regelmäßiger Wasserwechsel notwendig. Ein Wasserwechsel
bedeutet jedoch auch Reinigung des Reservoirs, somit Mehrkosten im Personal, zeitaufwendiger und höhere
Kosten im Verbrauch von Trinkwasser.
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Zusammenfassend können folgende Mehrkosten in Bezug auf ein wassertechnisches System mit
Unterflurbauwerk & Reservoir aufgeführt werden:
Investitionsmehrkosten Neubau:
Bau eines Technikschachtes + Reservoir (entsprechend der notwendigen Belastungsklasse und inkl.
Erdarbeiten) - 50.000 €
Filter und Dosiertechnik mit Probeentnahmearmaturen – 20.000 €
Ausstattung Technikschacht + Reservoir mit Hebeanlagen – 6.000 €
Be- und Entlüftung, zusätzliche Steuerung in Schaltanlage – 5.000 €
Summe Mehrkosten in der Investition im Bereich Neubau: ca. > 80.000 €
Mehrkosten für die Wartung und Instandsetzung:
erhöhte Personalaufwand in der Wartung und Betreibung – Mehrkosten in Prüfung, ggf. Reparaturen
von Geräten und Maschinen
sowie die Gefährdungen des Personals durch chemische Wasseraufbereitungsmittel oder
Desinfektion
Gefährdung des Personals durch Besteigen von Schächten (zzgl. 1 Stück Sicherheitsposten,
Freimessen von Schächten etc.)
Gefährdungsbeurteilungen erstellen
Personal regelmäßig schulen, Kenntnisse über neue Vorschriften
erhöhte Kosten durch Verbrauchsmaterialien (Chemie: Chlor, Schwefelsäure (pH-Wert
Regulierung) etc.)
wöchentliche Wasserprobenentnahmen und Untersuchungen (Kosten pro Wasserprobe ca. 160-250
€)
Im Durchschnitt sind die Wartungskosten bei einem ONS um 50% geringer als bei einem herkömmlichen
wassertechnischen System mit Unterflurbauwerk (Technikschacht & Reservoir).
1.1.3.3 Kosten für den Umbau der Anlage gem. STEP2
Gem. Anlage 1.10.09 werden die einzelnen Sanierungsschritte gem. STEP2 tabellarisch beschrieben.
Die Kosten für diese Verbesserung / Vollsanierung / Teilsanierung der wassertechnischen Anlage betragen
ca. gem. Anlage 1.10.09 80.000,00 €
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Seite 9
1.1.3.4 Gefährdungsbeurteilung für die wassertechnische Anlage im Bestand
Allgemeine Informationen zu Gefährdungsbeurteilungen
Gem. DGUV zu Gefährdungsbeurteilung:
[Gefährdungsbeurteilung
Das Arbeitsschutzgesetz verpflichtet den Unternehmer zur Durchführung einer Beurteilung der
Arbeitsbedingung und in deren Rahmen auch zu einer Beurteilung der Gefährdungen. Der Unternehmer
muss dabei die Gefährdungen der Beschäftigten bei der Arbeit beurteilen, entsprechende Maßnahmen
ableiten, diese auf ihre Wirksamkeit kontrollieren und ggf. anpassen, und den Prozess der
Gefährdungsbeurteilung sowie die Ergebnisse angemessen dokumentieren. Die Gefährdungsbeurteilung
wird damit zur Grundlage allen betrieblichen Handelns in Sachen Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit.]
Die Vorlage muss von dem Betreiber in Bezug auf die Gefährdungen und deren Schutzmaßnahmen geprüft,
sowie deren Wirksamkeit, Termine zur Umsetzung der Schutzmaßnahmen und Verantwortlichkeiten
ergänzt werden.
Gefährdungsbeurteilung für die wassertechnische Anlage im Bestand
Gem. Anlage 1.10.11 wurde eine Vorlage einer Gefährdungsbeurteilung für den Betreiber erstellt.
1.1.4 Wartungs- und Instandhaltungsleistungen des bestehenden wassertechnischen Systems nach
STEP 1
Gem. Anlage 1.10.10 werden Wartungs- und Instandhaltungsmaßnahmen, deren Wartungsintervalle in
Bezug auf die einzelnen Baugruppen empfohlen und tabellarisch dargestellt.
Grundlage ist die DIN 31051 für die Wartung und Instandhaltung.
Ein Wartungsplan umfasst folgende Kontrollen:
- tägliche Kontrolle
- wöchentliche Kontrollen
- monatliche Kontrolle
- ½ jährliche Kontrollen
- jährliche Kontrollen
Inspektionen:
- Inbetriebnahme
- Außerbetriebsetzung
- Grundreinigung je nach Bedarf und Verschmutzung
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1.10_Michaelis Brunnen / Bankhaus Lampe
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Seite 10
Ein umfänglicher zu erstellender Wartungsplan beinhaltet u.a. die Angaben über Termine, Ausführung der
Maßnahmen und zu beachtende Merkmalswerte. Weiter wird die Vorbereitung der Durchführung, die
Vorwegmaßnahmen wie Arbeitsplatzausrüstung, die Schutz- und Sicherheitseinrichtungen, die Durchführung
(Kontrolle, Reinigung, Einstellen-Justieren), die Funktionsprüfung und die Rückmeldung erfasst. In z.B.
Arbeitskarten ist auf die erforderlichen Bedienanleitungen und Sicherheitsdatenblätter der jeweiligen
Maschinen und Geräte, sowie Chemikalien zu verweisen, die der Betreiber mit der Dokumentation zur
Verfügung stellt.
Inspektionen sind die großen Hauptuntersuchungen der technischen Anlagen. Dies sind die Inbetriebnahmen
(Frühjahr) und Außerbetriebsetzungen (Herbst) der technischen Anlagen. Hier werden die
Wiederholungsprüfungen durchgeführt und ggf. einige Anlagenkomponenten demontiert (Überwinterung)
gereinigt, konserviert und geprüft.
Es wird empfohlen, die Hauptuntersuchungen, die Inbetriebnahme und Außerbetriebsetzung von externen
Fachfirmen durchführen zu lassen.
Um die täglichen, wöchentlichen und monatlichen Kontrollen der wassertechnischen Anlagen
(Brunnenanlagen) zu gewährleisten, wird ein technischer Mitarbeiterpool, bestehend aus ca. 4-6
Mitarbeiter*innen der Stadt mit umfänglichen technischen Kenntnissen und Befähigungen im Bereich
Elektrotechnik, Wassertechnik / Haustechnik, empfohlen.
Dieses Personal muss / sollte permanent in den Bereichen Elektrotechnik und Wassertechnik / Haustechnik
weitergebildet werden.
| KURZPROJEKTBESCHREIBUNG
Anlagenverzeichnis
Ingenieurbüro Jeannine Oehlschläger
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2. Anlagenverzeichnis
Bereic
h
Anlage
n No.
Kurzbezeichnung Anza
hl
der
Seite
n
No.
Rev.
|
Datu
m
Datum
Erstellung
Maßsta
b
Plangröß
e
[A4/A3/A
0]
Verfasser
1.10 Münster | Michaelis-Brunnen / Bankhaus Lampe
1.10 KB Kurzbeschreibung der
wassertechnischen Anlagen:
13 - 08.03.20
22
kein A4 IBJO
Münster | Michaelis-Brunnen /
Bankhaus Lampe
1.10 BD Bilderdokumentation Bestandsaufnahme
08.2021_Gesamt
Anlage Michaelis-Brunnen / Bankhaus
Lampe
13 - 07.02.20
22
kein A4 IBJO
1.10 .01 Technisches Bestandsdatenblatt 2 - 07.03.20
22
kein A4 IBJO
1.10 .02.1 Strangschema 1 - 08.03.20
22
kein A3 IBJO
1.10 .02.2 Legende Strangschema 1 - 08.03.20
22
kein A4 IBJO
1.10 .03 Lageplan mit Verortung Brunnenanlage 1 - 15.02.20
22
kein A3 IBJO
1.10 .04 Auskunft Leitungspläne_
1Kanaldaten (SW, RW, MW)
2Stadtnetze Münster
(Fernwärme,Gas,Strom,
Telekom.,Trinkwasser)
3Telekom
4Thyssengas
5Unitymedia
6Fernwärme
7Westnetz
81&1, Versatel
13 - divers kein divers Stadt MS
und
Versorgun
gs-träger
1.10 .05 DB_Grundfos_Umwälzpumpe_CR 8-30
A-A-BUBE_Nr.: B 425 0000 3P 10014
10 - 10.02.20
22
kein A4 Grundfos
| KURZPROJEKTBESCHREIBUNG
Abbildungsverzeichnis
Ingenieurbüro Jeannine Oehlschläger
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1.10 .06 Bedienanleitung_Grundfos_Umwälzpu
mpe_CR 8-30 A-A-BUBE_Nr.: B 425
0000 3P 10015
18 - 10.02.20
22
kein A4 Grundfos
1.10 .07 Archivmaterial_Bilder 3 - k.A. kein A4 Stadt MS
und
Versorgun
gs-träger
1.10 .08 Erforderliche Maßnahmen für die
Inbetriebnahme des bestehenden
wassertechnischen Systems_STEP 1
2 - 07.03.20
22
kein A4 IBJO
1.10 .09 Sanierungsmaßnahmen | Vollsanierung
| Teilsanierung | Verbesserung_STEP 2
2 - 07.03.20
22
kein A4 IBJO
1.10 .10 Wartungs- und
Instandhaltungsleistungen des
bestehenden wassertechnischen
Systems nach STEP 1
2 - 07.03.20
22
kein A4 IBJO
1.10 .11 Dokumentationsunterlagen_Vorlage für
den Betreiber - Gefährdungsbeurteilung
Wartung- und Instandhaltung
42 - 28.02.20
22
kein A4 IBJO
3. Abbildungsverzeichnis
Abb. 1 Michaelis Brunnen Bankhaus Lampe Koordinaten - 51°57'43.0"N 7°37'37.8"E ...................................... 2
Abb. 2 Strangschema Regelsystem oberirdischen wartungsfreundlichen Niedervoltsystem (ONS) ................. 5
Abb. 3 Legende Strangschema Regelsystem oberirdischen wartungsfreundlichen Niedervoltsystem (ONS) .. 6
| KURZPROJEKTBESCHREIBUNG
Verfasser/Autor
Ingenieurbüro Jeannine Oehlschläger
ibjo@live.de • www.ib-jo.de
Seite 13
4. Verfasser/Autor
Autor: IBJO- Ingenieurbüro Oehlschläger
Dipl. Bauingenieurin
Am Campus 25 | 18182 Bentwisch
Mobil 0049 172 3824884
ibjo@live.de | www.ib-jo.de
Aktualisierung:
Bentwisch, Dienstag, 08.März 2022
Revision:
Stempel Unterschrift
1.4. Lamberti_Strangschema
2179 Zeichen
E5HAKZPE1E2E3E4E6BT4 m³FN2FN1FN3BT2FN4FN7FN6ES1PU1BT2.1BT2.2BT2.3 BT1DS1DS1DS2DS7DS8DS3DS4DS5DS6DS6DS6DS6DS6DS6DS4DS4DS4DS4DS4DS8DS8DS8DS8DS8ES2ES3ES4ES7ES5ES6ES4ES4ES4ES4ES4ES4ES6RS1RS2 RS3 RS1RS1RS1 RS2RS2RS2RS4 BT1.1BT1.2BT1.3BT1.4ES3EinstiegEinstiegEinstieg Tür Bauherr / Auftraggeber / Bauort:Amt für Grünflächen, Umwelt und NachhaltigkeitGebäude 14+++ BERATUNG +++ PLANUNG +++ BEWERTUNG +++ VON SPRINGBRUNNENANLAGEN UND WASSERSPIELEN+++IBJO - Ingenieurbüro Jeannine OehlschlägerDiplom Ingenieurin+++ Am Campus 25 +++ 18182 Bentwisch ++++++ Mob 0049 (0)172 3824884+++ibjo@live.de +++ www.ib-jo.de +++ Projekt/Bauvorhaben:Maßnahmenprogramm Sanierung vonBrunnenanlagen| architektonische WasserspieleDarstellung:Anlage: 1.09 LambertibrunnenStrangschema + LegendeMaßstab:Anlage:Zeichnungsnr/Blatt:KeineAnl.1Znr.1.09_02Status/Leistungsphase:Projektnr:Format:P-1255A3DatumNameBearbeiter/Planer:Geprüft:Freigegeben:Revison:Oehlakt. Plotdatum:xAuftragsnr:P_1255_A1_1.09_02 Diese Zeichnung darf ohne Genehmigung des Urhebers nicht veröffentlicht, vervielfältigt, geändert oder für einen anderen als den vereinbarten Zweck benutzt werden. VOB/B § 3 Abs.6Sämtliche Maße sind vom Auftraggeber vor der Ausführung in der Zeichnung zu kontrollieren, beziehungsweise zu messen und freizugeben. Unstimmigkeiten zwischen Plan und tatsächlichen Gegebenheiten sind mit dem Planungsbüro oder der Bauleitung zu klären. Die angegeben Maße, von demAuftraggeber, werden nach Freigabe der Zeichnung abgesteckt. Für Fehler in der Zeichnung haftet allein der Planer oder AG. Sämtliche im Plan gemachten Angaben sind Stand der Planung und beruhen auf zum Zeitpunkt der Dokumentenerstellung vorliegenden Informationen. Es sind die allgemeinenRegeln der Technik anzuwenden. A F 12345678 2345671 8strangschema_anlagen1.01-5.04_rev2.dwg BCDE A F BCDE 297 x 420 mmPlanunterlage:- +++Das Strangschema dient der schematische Darstellung des Wasser- und Stromflusses , sowie der Kennzeichnungaller wassertechnischen Einbauten. Es darf nicht als maßstäbliche Zeichnung oder als Lageplan verstanden werden! +++ 08.03.2022EntwurfsplanungAusführungsplanungRevisionBestandsplanNr:___Vorentwurfsplanung x08.03.2022
1.6. Auskunft Leitungspläne Lamberti
4524 Zeichen
Druckansicht Maßstab 1: 250 Datum: 10.02.2022 Notizen: Lamberti-Brunnen Kanaldaten © Stadt Münster H 5757 745 R 405 780 R 405 874 H 5757 808 0 5 10 Meter In diesem Übersichtsplan sind die Veränderungen des Gasfernleitungsnetzes nicht tagesaktuell nach- gewiesen. Die Darstellung der Leitungstrassen ist den Maßstabsebenen entsprechend generalisiert. Die genaue Lage und der Verlauf der Leitungen sind in jedem Fall durch fachgerechte Erkundungs- maßnahmen (Querschläge, Suchschlitze, o.a.) in Abstimmung mit unserer Betriebsstelle in Handschachtung festzustellen. Die abgegebenen Pläne geben den Bestand zum Zeitpunkt der Auskunftserteilung wieder. Es ist darauf zu achten, dass zu Beginn der Bauphase immer aktuelle Pläne vor Ort vorliegen. Die Auskunft gilt nur für eigene Leitungen der Thyssengas, so dass ggf. noch mit Anlagen anderer Versorgungsunternehmen gerechnet werden muss, bei denen weitere Auskünfte eingeholt werden müssen. Die Entnahme von Maßen durch Abgreifen aus dem Plan ist nicht zulässig. Stillgelegte Leitungen sind unter Umständen in diesem Übersichtplan nicht dargestellt, können in der Örtlichkeit jedoch vor- handen sein. Maßstab Erstellt von Erstellt am Straße / Ort Projekt © Geobasis NRW 2011; © GeoBasis-DE / BKG 2011; © 2011 N-L-D Übersichtsplan Anlage zum Schreiben TG Gasfernleitungen: Kabel: in Betrieb geplant in Betrieb, Verwaltung durch Dritte geplant, Verwaltung durch Dritte stillgelegt, Verwaltung durch Dritte stillgelegt Umbaumaßnahme Fernmeldekabel KKS-Kabel N 20210928_0020_V01 Zustaendigkeitsermittlung Trasseninformation Domplatz (48143) 10, Münster 1 : 7500 28.09.2021 Planauskunft (Zeichenerklärung siehe Kabelschutzanweisung) Erstellungszeit: Gültig bis: Blatt: Einstiegsadresse: Maßstab: Thema: Projekt-Titel: Rufnummer bei Kabelschäden: 0800 / 8888 719 Vorgangsnummer: Hinweis: Die angezeigten Informationen sind nur zur allgemeinen Referenz bestimmt. Hinsichtlich Lagegenauigkeit und Aktualität kann seitens Vodafone keine Garantie übernommen werden.Im Falle von Grabungen oder sonstiger Arbeiten ausserhalb der markierten Trassen dürfen Sie sich nicht ausschließlich auf diese Informationen verlassen. BEACHTEN SIE BITTE DIE KABELSCHUTZANWEISUNG NOpenStreetMap 1 : 2000 23.09.2021 13:31:49 20210923_0657_V01 21.10.2021 Lambertikirchplatz (Altstadt) 1, Münster (48143...48167) Lambertikirche - Brunnen Planauskunft (Zeichenerklärung siehe Kabelschutzanweisung) Erstellungszeit: Gültig bis: Blatt: Einstiegsadresse: Maßstab: Thema: Projekt-Titel: Rufnummer bei Kabelschäden: 0800 / 8888 719 Vorgangsnummer: Hinweis: Die angezeigten Informationen sind nur zur allgemeinen Referenz bestimmt. Hinsichtlich Lagegenauigkeit und Aktualität kann seitens Vodafone keine Garantie übernommen werden.Im Falle von Grabungen oder sonstiger Arbeiten ausserhalb der markierten Trassen dürfen Sie sich nicht ausschließlich auf diese Informationen verlassen. BEACHTEN SIE BITTE DIE KABELSCHUTZANWEISUNG NBasiskarten 1 : 1000 23.09.2021 13:31:41 20210923_0657_V01 21.10.2021 1 Lambertikirchplatz (Altstadt) 1, Münster (48143...48167) Lambertikirche - Brunnen Planauskunft (Zeichenerklärung siehe Kabelschutzanweisung) Erstellungszeit: Gültig bis: Blatt: Einstiegsadresse: Maßstab: Thema: Projekt-Titel: Rufnummer bei Kabelschäden: 0800 / 8888 719 Vorgangsnummer: Hinweis: Die angezeigten Informationen sind nur zur allgemeinen Referenz bestimmt. Hinsichtlich Lagegenauigkeit und Aktualität kann seitens Vodafone keine Garantie übernommen werden.Im Falle von Grabungen oder sonstiger Arbeiten ausserhalb der markierten Trassen dürfen Sie sich nicht ausschließlich auf diese Informationen verlassen. BEACHTEN SIE BITTE DIE KABELSCHUTZANWEISUNG NTrassennetz 1 : 1000 23.09.2021 13:31:42 20210923_0657_V01 21.10.2021 1 Lambertikirchplatz (Altstadt) 1, Münster (48143...48167) Lambertikirche - Brunnen Die genaue Kabellage ist durch PROBESCHLITZE zu ermitteln! Tiefenlage der Kabel ca. 0,7 m. Durch unterschiedliche Verlegungstiefen oder Änderungen im Verlauf der Leitungen wird kein Mitverschulden der Versatel begründet. Trassenlegende Geplante Trassen- und Kabelverlegung Versatel Kabelbestand in Fremdtrasse Bohrstrecke Versatel Trassen- /Kabelbestand Versatel Kabelbestand in unspezifizierter Trasse ± 1:1,000Maßstab: Tewes Münster 822152 11/9/2021 Stadt Münster Der Oberbürgermeister Amt für Grünfläch en, Umwelt und Nachhaltigkeit Bestellangaben: LEITUNGSAUSKUNFT Job-ID: 1Plot Nr: Realisierungszeit: Lambertikirche - Brunnen - Lambertikirchplatz Benennung der Maßnahme:
1.11. Lamberti_SAN_STEP2
8814 Zeichen
Technisches Bestandsdatenblatt; Sanierung; Wartung Instandhaltung
1.09_Lamberti._BDB+San+W
Baujahr: 1956
Rang: 1
Pos.
Bau- / wasser- und
elektrotechnische
Gruppierungen
Anlagenspezifische Baugruppen / Bezeichnungen
Wasserbecken aus Beton mit
Waschbetontreppen und Quellausläufen
Reservoir / Fertigteil Beton
lichte Höhe Technikraum / Reservoir ≤1,90
Einstiegsluke ohne Öffnungehilfe
Einstiegsleiter u. Einstiegshilfe Reservoir
Technikschacht trocken / Fertigteil
lichte Höhe Technikraum / Reservoir ≥1,90
Be- und Entlüftung Technikschacht
/Technikraum
Be- und Entlüftungshauben oder Be- und
Entlüftungsschächte
Einstiegsluke ohne Öffnungehilfe
Einstiegsleiter u. Einstiegshilfe
Technikschacht / Unterflurbauwerk
Rinnensystem
Rücklaufschächte
Rücklaufsystem / Einlauf im Reservoir /
Vorlagebehälter
Grobschmutz im Rücklaufsystem im
Reservoir
Saugleitungssystem
Überlaufarmatur im Reservoir /
Vorlagebehälter
Hebeanlage
Druckleitungssystem
Umwälzanlage_Pumpe 230 / 400 V ohne
Frequenzumrichter
Anlagenbezeichnung
Anlagentyp:
1.1 Materialien
1.2 Unterflur-
bauwerke
Ablaufstopfen / Schieber / Entwässerung /
Bodenablauf mit Schieber für
Technikschacht
1.3 techn.- und
wassertech-nische
Systeme & Geräte
& Maschinen
1.09
1) 2) Kurzbeschreibung
2 Wasserbecken außen und innen reinigen
Abbruchstellen des Natursteins restaurieren; Kunst begutachten und ggf. restaurieren
komplettes Wasserbecken, horizontale , vertikale Flächen und Überlaufkanten mittels CSH-
technologie abdichten
1 umlaufende Pflasterrinne (Fläche ca. 45 m²) aufnehmen und Drän- und Abdichtungslage für
den wasserführenden Bereich und Spritzbereich einbauen inkl., Hochführen der Abdichtung
bis Pflasterstein am Brunnenbecken, Dehnungsfugen
1 Demontage, Entsorgung altes Unterflurbauwerk , Baugrube für neues Unterflurbauwerk
erweitern, Baugrubenverbau, Wasserhaltung inkl. Erdarbeiten
Rücklaufleitungen verschließen
1 Demontage & Entsorgung
1 Demontage & Entsorgung ggf. Wiederverwendung
1 umlaufendes Rinnensystem wie oben beschrieben
1 4 Stück Rücklaufschächte aus Edelstahl an die Drän- und Abdichtungslage wasserdicht
angebunden mit herausnehmbaren Pflasterrahmen und Grobschmutzfängen, leicht bedienbar
und wartungsfreundlich
1 bestehende Rücklaufleitungen des altes Systems demontieren und entsorgen
neues Rücklaufsystem herstellen
1 1 Stck herausnehmbaren Grobschmutzfang im Reservoir herstellen und einbauen
1 neues Saugleitungssystem mit Saugkorb im Reservoir und Saugleitung bis in den
Technikschacht
1 Überlaufarmatur im Reservoir
1 alte Hebeanlage demontieren und lagern ggf. Wiederverwendung
1 Stück Hebeanlage für das Reservoir inkl. Abwasserdurckrohrleitung
1 Stück Hebeanlage für den Technikschacht inkl. Abwasserdurckrohrleitung
1 altes Druckleitungssystem bis Brunnenanlage demontieren und entsorgen
neues Druckrohrleitungssystem auf die neue Umwälzpumpe auslegen, liefern und bis zum
Brunnenbecken einbauen einschl. Druckrohrverteiler im Brunnenbecken1 alte Umwälzpumpe demontieren und lagern ggf. Wiederverwendung
neue trocken aufgestellte Umwälzpumpe mit Frequenzumrichter liefern und im
Technikschacht montieren
Lamberti-Brunnen
Wasserbecken mit Quelldüsen / Fontänen und /oder Schütten
Sanierungsmaßnahmen | Vollsanierung | Teilsanierung | Verbesserung_STEP 2
Sanierungsempfehlung / Verbesserung / Erneuerung
1) Demontage und Neubau (rot), Baugruppe kann wiedervwerwendet werden jedoch Anpassung oder Verbesserung/ (gelb),
Baugruppe verbleibt (grün)
2) Kurzbeschreibung der Sanierung / Verbesserung
3) Kosteneinschätzung Psch in €
150,00 €
3)Kosten
7.200,00 €
8.500,00 €
25.000,00 €
150,00 €
9.500,00 €
3.200,00 €
2.500,00 €
550,00 €
2.500,00 €
20.000,00 €
5.850,00 €
1 Neues Unterflurbauwerk, kombinierter Technikschacht mit Reservoir als monolithisches
Bauwerk; in Baugrube versetzen, lichte Abmessungen ca. Trockenteil: 3,0x2,20 x2,10 m und
Reservoir ca. 1,40 x 2,20 x 2,10 m mit zwei Einstiegen; Unterflurbauwerk Belastungsklasse
D400/ SLW 60; inkl. erforderlichen Kernbohrungen und druckwasserdichten
Ringraumdichtungen; 2 Stück Einstiegsluke auspflasterbar, 1x tagwasserdicht und 1x nicht
tagwasserdicht, mit Öffnungshilfen Klasse D400
2 Stück Einstiegsleiter & Einstieghilfen, Ringerder inkl. Statik und Krangestellung
sowie Be-und Entlüftungssystem Technikschacht mit bodengleichen Lüfterschächten im Platz
45.000,00 €
6.500,00 €
1.09_Lamberti._BDB+San+W
Änderungsdatum 07.03.2022
erstellt von:
IBJO
Tel 01723824884 - www.ib-jo.de Seite 5
Technisches Bestandsdatenblatt; Sanierung; Wartung Instandhaltung
1.09_Lamberti._BDB+San+W
Pos.
Bau- / wasser- und
elektrotechnische
Gruppierungen
Anlagenspezifische Baugruppen / Bezeichnungen
Ablauf / Abläufe
Ausläufe
Frischwassernachspeisung
Freier Auslauf im Reservoir /
Frischwassernachspeisearmatur gem. DIN
EN 1717 u. DIN 1988-100
Wasseraufbereitung automatisch
UV-Desinfektion
Schaltschrank / Freiluftschrank
Hausanschlusskasten (HAK)
Zählerplatz (ZP) / Zähleranschlusssäule
(ZAS)
Schalt- und Steueranlage
FI-Schutzschalter
Steckdosen
Steckdosen
Verkabelung
Klemmung / Anschluss Geräte
MSR Technik / Wasserstandssensorik
Potentialausgleich
Hinweisschilder "Kein Trinkwasser"
Elektrische Wiederholungsprüfung -
Elektrische Prüfung ortsfeste Anlage gem.
DIN VDE 0105 Teil 100
Elektrische Prüfung ortsveränderlicher
Geräte gem. DIN VDE 0701/0702
Entwässerung an SW-Kanal (Schmutzwasser)
Gefährdungsbeurteilung
Wartungs- und Instandhaltungsleistungen
Arbeitskarten
1.7 Summen
1.4 elektrotech-
nisches System
Trinkwasserinstallation mit Wasserzähler
1.5 Sonstige
Ausstattung
Prüfungen
1.6 Sonstiges
1) 2) Kurzbeschreibung
Sanierungsempfehlung / Verbesserung / Erneuerung
1) Demontage und Neubau (rot), Baugruppe kann wiedervwerwendet werden jedoch Anpassung oder Verbesserung/ (gelb),
Baugruppe verbleibt (grün)
2) Kurzbeschreibung der Sanierung / Verbesserung
3) Kosteneinschätzung Psch in €
3)Kosten
1 Abläufe im Wasserbecken sanieren und verbessern
ggf. Kamerabefahrung und Inlinersanierung
1 Ausläufe im Wasserbecken sanieren und verbessern
1 automatische Frischwassernachspeisung mit Magnetventil in das Reservoir gem. DIN EN 1717
und DIN 1988-100 als freien Auslauf
1 freier Auslauf Reservoir
1 komplette automatische Wasseraufbereitung mit: kompletter Filtertechnik mit Filterpumpe,
Filterkessel mit AFM Material, Flockungsmittel und komplette Meß-Regel und Dosiertechnik
mit pH-Wert Senkung, Redox, Chlor inkl. PSA
1 zusätzliche UV Desinfektion
1 Ausstattung wassertechnische Anlage (Hinweisschilder "Kein Trinkwasser", Beschilderung
Anlagentechnik etc.)
1 Erstprüfung der elektrischen Anlage nach Umbau / Neubau / Instandsetzung gemäß DIN VDE
0100-600
1 Anschluss an SW - kanal inkl. Erdarbeiten
1 Antragstellungen: zur Herstellung eines Wasseranschlusses durch ein in ein
Installateurverzeichnis eines Wasserversorgungsunternehmens (Trinkwasser) eingetragenes
Installationsunternehmen
und
zum Anschluss an das Niederspannungsnetz an den zuständigen Netzbetreiber
1 Werkplanung AN
1 Elektrotechnische Planung
1 Dokumentation = Bedienanleitung, Wartung- und Instandsetzung Arbeit skarten und Abnahme
1 Inbetriebnahme der wassertechnischen Anlage
Vollständiger Umbau des Wasserspiels mit neuen Technikscacht & Reservoir, sowie
automatischer Wasseraufbereitungstechnik gem. aktuellen Normen
1 komplette Trinkwasserinstallation im Technikschacht mit Wasserzählereinrichtung,
Druckminderer, Rückspülfeinfilter, Ausgusbeckenanlage
1 alte Schaltanlage demontieren und entsorgen
Hausanschluss kann bestehen bleiben
komplette Schalt- und Steueranlage im Technikschacht neu herstellen
mit der gesamten Elektro- und MSR-technik:
Sensortechnik im Reservoir und Technikschacht
SPS Steuerung inkl. Steuerung aller Geräte und Maschinen
Potentialausgleich
Sicherheitspaket- Störmeldung zum Betriebshof
Ausstattung Technikschacht mit Beleuchtung, Versorgungssteckdosen, Heizung etc
komplette Verkabelung
vorhandene Verkabelung zwischen ZP und alte Schächte demontieren, soweit möglich
neue "Steigeleitung" NYY-J 5x10 mm² vom Zählerplatz bis in den Technikschacht herstellen
unter optionaler Nutzung des vorhandenen Leerrohres, anderenfalls Erdarbeiten erforderlich
19.250,00 €
480,00 €
450,00 €
206.880 €
1.500,00 €
3.000,00 €
1.900,00 €
5.000,00 €
1.100,00 €
7.500,00 €
4.500,00 €
17.000,00 €
1.500,00 €
3.500,00 €
3.600,00 €
1.09_Lamberti._BDB+San+W
Änderungsdatum 07.03.2022
erstellt von:
IBJO
Tel 01723824884 - www.ib-jo.de Seite 6
6. Michaelkirche_Kurzbeschreibung
24650 Zeichen
Projektkurzbeschreibung
Phase 2 & Phase 3
Objekt: Stadt Münster
Maßnahmenprogramm Sanierung von Brunnenanlagen
/ architektonische Wasserspiele
Wassertechnische Anlage:
Michaelkirche-Brunnen
Datum Doku: Dienstag, 08.März 2022
AG / Bauherr / Betreiber: Stadt Münster
Amt für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit
Gebäude 14
Albersloher Weg 450
48167 Münster
Frau Workert
Tel.: 0049 251 492-6866
workert@stadt-muenster.de
www.stadt-muenster.de/umwelt
Planer: IBJO Ingenieurbüro Oehlschläger
Jeannine Oehlschläger
Diplom Bauingenieurin
Am Campus 25
18182 Bentwisch
Tel : 0049 172 3824884
www.ib-jo.de
ibjo@live.de
| KURZPROJEKTBESCHREIBUNG
Inhaltsverzeichnis
Ingenieurbüro Jeannine Oehlschläger
ibjo@live.de • www.ib-jo.de
Seite 1
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis ........................................................................................................... 1
1. 1.05_Michaelkirche-Brunnen ................................................................................ 2
1.1 Standort, bauliche und technische Ausstattung ..................................................................... 2
1.1.1 Abbildung wassertechnische Anlage und Standort - Google Maps ................................ 2
1.1.2 Bauliche Beschreibung und Technische Ausstattung ...................................................... 2
1.1.3 Maßnahmen für Sanierung und Verbesserung und Gefährdungsbeurteilung ................. 3
1.1.3.1 Maßnahmen für Sanierung und Verbesserung für die Anlage im Bestand_STEP1 ................. 3
1.1.3.2 Kurzbeschreibung für ein umfassendes Sanierungskonzept für den Umbau der
wassertechnischen Anlage in ein Niedervolt Umwälzsystem_STEP2 ..................................................... 5
Kurzbeschreibung wartungsfreundliches wassertechnisches oberirdisches
Niedervoltsystem (ONS) ohne automatische Wasseraufbereitung ................................................... 5
1.1.3.3 Kosten für den Umbau der Anlage gem. STEP2 .................................................................... 8
1.1.3.4 Gefährdungsbeurteilung für die wassertechnische Anlage im Bestand .................................. 9
Gefährdungsbeurteilung für die wassertechnische Anlage im Bestand .............................................. 9
1.1.4 Wartungs- und Instandhaltungsleistungen des bestehenden wassertechnischen
Systems nach STEP 1 ..................................................................................................................... 9
2. Anlagenverzeichnis .............................................................................................. 11
3. Abbildungsverzeichnis ......................................................................................... 12
4. Verfasser/Autor ................................................................................................... 13
| KURZPROJEKTBESCHREIBUNG
1.05_Michaelkirche-Brunnen
Ingenieurbüro Jeannine Oehlschläger
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Seite 2
1. 1.05_Michaelkirche-Brunnen
1.1 Standort, bauliche und technische Ausstattung
1.1.1 Abbildung wassertechnische Anlage und Standort - Google Maps
Abb. 1 Brunnenanlage Michaelkirche-Brunnen-51°58'03.2"N 7°34'48.9"E
Die wassertechnische Anlage befindet sich an der Kreuzung Sankt-Josef-Kirchplatz und Hammer Straße.
Google Maps Koordinaten: Koordinaten 51°58'03.2"N 7°34'48.9"E
Die Anlage ist der Öffentlichkeit zugänglich und begehbar und teilweise befahrbar.
1.1.2 Bauliche Beschreibung und Technische Ausstattung
Gem. Anlage 1.05.01 technisches Bestandsdatenblatt sind alle vorhanden baulichen und technischen
Baugruppen tabellarisch aufgeführt und die einzelnen Baugruppen im Zustand, wenn möglich, bewertet.
Gem. Anlage 1.05.02.1 und 1.05.02.2 ist das wassertechnische System mittels Strangschema abgebildet.
Gem. Anlage 1.05.BD wird der Bestand (August 2021) der Anlage in einer Bilderdokumentation dargestellt.
Die Anlage ist nicht funktionstüchtig und außer Betrieb .
Die wassertechnische Anlage besteht ausfolgenden Komponenten:
1. Unterflurbauwerk als Reservoir mit nass aufgestellter Umwälzpumpe, kombinierter Überlauf- und
Ablaufarmatur im Reservoir; Entwässerung durch Ziehen des Stopfen
2. Unterflurbauwerk als Installationsschacht mit Trinkwasserinstallation einschl. Wasserzählerarmatur
und offenen Bodenablauf
| KURZPROJEKTBESCHREIBUNG
1.05_Michaelkirche-Brunnen
Ingenieurbüro Jeannine Oehlschläger
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Seite 3
3. Runder Quellstein aus Naturstein mit 1 Stück Auslaufdüse und umlaufender Pflasterrinne als
Rücklaufrinne mit 4 Stück Rücklaufschächten
4. im äußeren Kreis befindet sich die Entwässerungsrinne mit 4 Stück Entwässerungsschächten
Das Wasser wird von der nass aufgestellten Pumpe im Reservoir angesaugt und über eine Druckrohrleitung,
zu der Auslaufdüse im Naturstein gepumpt.
Das Wasser läuft aus der Auslaufdüse über den runden Stein hinunter, über die Rücklaufrinne zu den 4 Stück
Rücklaufschächten. Die Rücklaufschächte sind an Rücklaufleitungen angeschlossen, die zu einer gemeinsamen
Rücklaufleitung zusammengeführt werden, die dann in das Reservoir entleert. Die Brunnenanlage wird im
Umlaufsystem betrieben.
Das Reservoir wird Wasserstandssensorik und Magnetventil mit Frischwasser nachgespeist.
Die Schalt- und Steueranlage befindet sich in einem oberirdischen Freiluftschrank aus glasfaserverstärktem
Polyester in einer ca. Entfernung von 2 m vom Reservoir und 25 m bis zur Brunnenanlage.
Hier befindet sich auch der Hausanschlusskasten und Zählerplatz für die Stromversorgung.
Eine Wiederholungsprüfung der elektrischen Anlage gem. DIN VDE 0105 Teil 1001 in Anlehnung an die
Unfallverhütungsvorschrift "DGUV V3 Elektrische Anlage und Betriebsmittel" §5, Absatz1 wurde für das Jahr
2020 ausgeführt. Für das Jahr 2021 erfolgte keine Prüfung.
Die Prüfung von ortsveränderlichen Geräten gem. DIN VDE 0701/07022 unter Berücksichtigung der DGUV
Vorschrift 3 (Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung) wurde für das Jahr 2021 nicht ausgeführt. Die
Umwälzpumpe war jedoch in der Reparatur. Es ist davon auszugehen, dass sich die Pumpe in einem
elektrisch einwandfreien Zustand befindet.
Die Anlage entspricht nicht den Anforderungen der Trinkwasserinstallation gem. DIN EN 17173 und DIN
1988-100.
1.1.3 Maßnahmen für Sanierung und Verbesserung und Gefährdungsbeurteilung
1.1.3.1 Maßnahmen für Sanierung und Verbesserung für die Anlage im Bestand_STEP1
Gem. Anlage 1.05.01 werden die einzelnen Baugruppen aufgeführt und auf Grund der zuvor erstellten
Bewertung die Maßnahmen für den STEP1 erstellt.
Für die Wiederinbetriebnahme der wassertechnischen Anlage werden folgende Maßnahmen dringend
empfohlen:
1 DIN VDE 0105-100:2015-10; VDE 0105-100:2015-10_Betrieb von elektrischen Anlagen - Teil 100: Allgemeine Festlegungen
2 VDI/VDE/DGQ/DKD 2622 Blatt 9.1:2019-05_ Kalibrieren von Messmitteln für elektrische Größen - Prüfgeräte zur Feststellung der elektrischen
Sicherheit - Elektrische Geräte nach DIN VDE 0701-0702
3 DIN EN 1717:2011-08_ Schutz des Trinkwassers vor Verunreinigungen in Trinkwasser-Installationen und allgemeine Anforderungen an
Sicherungseinrichtungen zur Verhütung von Trinkwasserverunreinigungen durch Rückfließen; Deutsche Fassung EN 1717:2000; Technische Regel des
DVGW
| KURZPROJEKTBESCHREIBUNG
1.05_Michaelkirche-Brunnen
Ingenieurbüro Jeannine Oehlschläger
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Seite 4
1. Die Umrüstung der Trinkwasserinstallation gem. DIN EN 1717 und DIN 1988-100 als freien
Auslauf. vgl. Anlage BS.01.6 Hinweise Frischwassernachspeisung von Brunnenanlagen aus dem
Trinkwassersystem gem. DIN EN 1717 und DIN 1988
2. Anpassung der der automatische Frischwassernachspeisung und somit auch Installation von neuen
Wasserstandssensoren und Anpassung an die neue Schalt- und Steueranlage
3. Prüfen der Rücklaufleitung auf Dichtigkeit – Kamerabefahrung
4. Einbau eines herausnehmbaren Grobschmutzfanges in der Rücklaufleitung im Reservoir
5. kombinierter Stopfen mit Überlauffunktion und Bodenablass für die Entwässerung des Reservoirs
vor IB prüfen und ggf. erneuern
6. Neuer Schaltschrank aus glasfaserverstärktem Polyester (SMC)
7. Neuer HAZ – Hausanschluss - Abstimmung mit dem Versorgungsunternehmen als separate
Hausanschlusssäule
8. Neue Zähleranschlusssäule nach TAB Stadtwerke Münster Netzgesellschaft / Anmeldung
Erneuerung Hausanschluss durch eingetragenen Elektroinstallateur
9. Neue Schalt- und Steueranlage
10. Die jährliche Wiederholungsprüfung von elektrischen Anlagen gem. DIN VDE 0105 Teil 100 und
ortsveränderlichen Geräten gem. DIN VDE 0701/0702.
11. Prüfen des vorhandenen Potentialausgleiches
12. Wasserdichte Klemmung von Geräten im Reservoir
13. Ausstattung aller elektrischen Anlagenteilen im Reservoir gem. IP68, min jedoch IP67
14. Lieferung und Einbau von zwei Stück Einstiegsleitern und Einstiegshilfen gem. DIN 36204, DIN
18799-15, DGUV 208-0326, DIN EN ISO 14122-47; DIN EN 143968, DIN 19572:2016-069, UVV
VGB74- Leitern und Tritte
15. Prüfung der Einstiege und Luken insbesondere des Domes
16. Austausch der Luke mit Öffnungshilfe in der Belastungsklasse B125
17. Eine Be- und Entlüftung im Technikschacht / Installationsschacht inkl. Be- und Entlüftungshauben
herstellen
4 DIN 3620:1987-04_ Steigleitern für Kleinbauwerke der Wasserversorgung
5 DIN 18799-1:2019-06_ Ortsfeste Steigleiteranlagen an baulichen Anlagen - Sicherheitstechnische Anforderungen und Prüfungen - Teil 1: Steigleitern
mit Seitenholmen
6 DGUV 208-032_ Auswahl und Benutzung von Steigleitern
7 DIN EN ISO 14122-4:2016-10; Sicherheit von Maschinen - Ortsfeste Zugänge zu maschinellen Anlagen - Teil 4: Ortsfeste Steigleitern (ISO 14122-
4:2016); Deutsche Fassung EN ISO 14122-4:2016
8 DIN EN 14396:2004-04; Ortsfeste Steigleitern für Schächte; Deutsche Fassung EN 14396:2004
9 DIN 19572:2016-06_ Haltevorrichtungen zum Einsteigen in begehbare Schächte - Anforderungen, Prüfung
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18. Im gesamten Bereich der Anlage müssen Warnschilder „Kein Trinkwasser“ inkl. Piktogramm
aufgestellt werden
19. Weiter müssen Gefährdungsbeurteilung von dem Betreiber für die Wartung & Instandsetzung der
wassertechnischen Anlage erstellt und ggf. regelmäßig angepasst werden
Die Kosten für diese empfohlenen Maßnahmen zur Verbesserung / Sanierung der wassertechnischen Anlage
betragen ca. gem. Anlage 1.05.08 30.840,00€
1.1.3.2 Kurzbeschreibung für ein umfassendes Sanierungskonzept für den Umbau der
wassertechnischen Anlage in ein Niedervolt Umwälzsystem_STEP2
Um eine Wartungsfreundlichkeit in Bezug auf Arbeitsintensität und Betriebskosten der Anlage zu erreichen
schlagen wir folgenden Sanierungsvorschlag vor:
1. Umbau des kompletten wassertechnischen Systems in ein oberirdisches Niedervoltsystem (ONS)
ohne automatische Wasseraufbereitung
Kurzbeschreibung wartungsfreundliches wassertechnisches oberirdisches Niedervoltsystem
(ONS) ohne automatische Wasseraufbereitung
Abb. 2 Strangschema Regelsystem oberirdischen wartungsfreundlichen Niedervoltsystem (ONS)
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Abb. 3 Legende Strangschema Regelsystem oberirdischen wartungsfreundlichen Niedervoltsystem (ONS)
Die Funktionsweise des oberirdischen wartungsfreundlichen Niedervoltsystem (ONS) unterscheidet sich im
Gegensatz zu einem wassertechnischen System mit Reservoir oder Technikschacht oder Technikschacht &
Reservoir mit 230/400 V Umwälzpumpen im Wesentlichen in der Höhe der Investitionskosten, der
Bedienungsfreundlichkeit und der Wartungs- und Instandhaltungskosten.
Bei dem ONS werden alle wassertechnischen und elektrotechnischen Bauteile und Komponenten
oberirdisch zugänglich verbaut. Es wird auf Unterflurbauwerke verzichtet, welches das Herabsteigen in
solche Schächte komplett abschafft.
Weiter arbeitet das ONS mit wenig Wasser. Das heißt jedoch auch, das ONS’s nur bei wassertechnischen
Anlagen zum Einsatz kommen, bei denen wenig Wasser im Umlauf ist und sich wenig Wasser im Reservoirs
befindet. Große Wasserbecken (V>2m³) oder Wassertische bei denen das Wasser sichtbar ist und auch
einen bestimmten Wasserspiegel aufweisen muss, benötigen ein gewisses Maß an Wasseraufbereitung, wie
z.B. Antialgenmittel. Diese Systeme eignen sich nicht für das ONS.
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Weiter ist ein wesentliches Merkmal der ONS, das die erforderliche Wasserqualität durch angemessene
Wasserwechsel erfolgt. Das heißt, dass das Reservoir regelmäßig abgelassen wird und mit Frischwasser
aufgefüllt wird. Dies kann jedoch nur erfolgen, wenn wenig Wasser im Umlauf oder im Reservoir
gespeichert wird. Die Grenze bei den ONS liegt bei ca. 1,5 m³ Wasser im Reservoir. Somit ist das
Wasservolumen sehr gering und ist kalkulierbar. Weiter hat dies zur Folge, dass keine Chemikalien wie
Chlor oder Schwefelsäure (wird zur pH-Wert Senkung eingesetzt) zum Einsatz kommen müssen.
Bei dem ONS ist jedoch eine manuelle Dosierung von Wasseraufbereitungsmittel selbstverständlich möglich.
Zu beachten ist jedoch der Anschluss an das Entwässerungssystem. Schließt das Entwässerungssystem an
den Schmutzwasserkanal an, können auch chemische Wasseraufbereitungsmittel (Schwefelsäure, Chlor,
Wasserstoffperoxid) manuell dosiert werden. Ist die Entwässerung jedoch an den Regenwasserkanal
angeschlossen sollten Abstimmungen mit dem Entsorgungsunternehmen getroffen werden. Hier könnten
ggf. biologische Wasseraufbereitungsmittel angewendet werden. In beiden Fällen müssen immer die
Anwendungs- und Dosierhinweise der Hersteller beachtet werden.
Wie schon oben bereits beschrieben werden alle erforderlichen Bauteile & Komponenten bei dem ONS
oberirdisch zugänglich verbaut. Das heißt jedoch auch, dass diese öffentlich begehbaren Bereiche nur mit
Niedervoltsystemen betrieben werden dürfen. Dies hat zum Vorteil, dass der Stromverbrauch wesentlich
geringer als bei herkömmlichen 230/400 v Pumpen ist. Die Förderleistung von Niedervoltpumpen ist in der
heutigen Zeit sehr beachtlich und für Fontänenfelder und kleine Wasserspiele völlig ausreichend. Weiter
können durch DMX gesteuerte Pumpen aktive dynamische Wasserbilder, z.B. bei Fontänenfeldern,
wunderbar erzeugt werden. Optisch unterscheiden sich die Wasserspiele nicht. Die Unterschiede zeigen
sich deutlich in den Investitionen und in der Wartung und Instandsetzung.
Ein ONS kann von einer Arbeitskraft allein gewartet werden.
Bei Systemen mit Unterflurbauwerken ist das nicht so. Allein das Herabsteigen von Schächten erfordert
immer zwei Arbeitskräfte. Mindestens eine Arbeitskraft muss als Sicherungsposten oben stehen bleiben.
Weiter ist bei vielen Systemen mit Unterflurbauwerk eine aufwendige Wasseraufbereitung verbaut. Dies ist
in vielen Fällen jedoch nicht immer notwendig, wie oben beschrieben. Somit sind die Kosten für die Wartung
dieser Filter- und Dosiertechnik nicht nur hoch, sondern auch die Anforderungen an das Personal in Bezug
auf die Gefährdung durch die Chemikalien sind relativ hoch. Hier müssen die Gefährdungsbeurteilungen
dementsprechend angepasst werden. Ein wassertechnisches System mit Unterflurbauwerk erfordert in
vielen Fällen auch ein großes Reservoir mit im Durschnitt ca. 3-5 m³ Wasservolumen. Diese Wasser im
Reservoir wird durch die Filter- und Dosiertechnik und dessen Chemie regelmäßig automatisch
aufgearbeitet. Jedoch ist auch hier eine regelmäßiger Wasserwechsel notwendig. Ein Wasserwechsel
bedeutet jedoch auch Reinigung des Reservoirs, somit Mehrkosten im Personal, zeitaufwendiger und höhere
Kosten im Verbrauch von Trinkwasser.
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Zusammenfassend können folgende Mehrkosten in Bezug auf ein wassertechnisches System mit
Unterflurbauwerk & Reservoir aufgeführt werden:
Investitionsmehrkosten Neubau:
Bau eines Technikschachtes + Reservoir (entsprechend der notwendigen Belastungsklasse und inkl.
Erdarbeiten) - 50.000 €
Filter und Dosiertechnik mit Probeentnahmearmaturen – 20.000 €
Ausstattung Technikschacht + Reservoir mit Hebeanlagen – 6.000 €
Be- und Entlüftung, zusätzliche Steuerung in Schaltanlage – 5.000 €
Summe Mehrkosten in der Investition im Bereich Neubau: ca. > 80.000 €
Mehrkosten für die Wartung und Instandsetzung:
erhöhte Personalaufwand in der Wartung und Betreibung – Mehrkosten in Prüfung, ggf. Reparaturen
von Geräten und Maschinen
sowie die Gefährdungen des Personals durch chemische Wasseraufbereitungsmittel oder
Desinfektion
Gefährdung des Personals durch Besteigen von Schächten (zzgl. 1 Stück Sicherheitsposten,
Freimessen von Schächten etc.)
Gefährdungsbeurteilungen erstellen
Personal regelmäßig schulen, Kenntnisse über neue Vorschriften
erhöhte Kosten durch Verbrauchsmaterialien (Chemie: Chlor, Schwefelsäure (pH-Wert
Regulierung) etc.)
wöchentliche Wasserprobenentnahmen und Untersuchungen (Kosten pro Wasserprobe ca. 160-250
€)
Im Durchschnitt sind die Wartungskosten bei einem ONS um 50% geringer als bei einem herkömmlichen
wassertechnischen System mit Unterflurbauwerk (Technikschacht & Reservoir).
1.1.3.3 Kosten für den Umbau der Anlage gem. STEP2
Gem. Anlage 1.05.09 werden die einzelnen Sanierungsschritte gem. STEP2 tabellarisch beschrieben.
Die Kosten für diese Teilsanierung der wassertechnischen Anlage betragen ca. gem. Anlage 1.05.09
102.025,00 €
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1.1.3.4 Gefährdungsbeurteilung für die wassertechnische Anlage im Bestand
Allgemeine Informationen zu Gefährdungsbeurteilungen
Gem. DGUV zu Gefährdungsbeurteilung:
[Gefährdungsbeurteilung
Das Arbeitsschutzgesetz verpflichtet den Unternehmer zur Durchführung einer Beurteilung der
Arbeitsbedingung und in deren Rahmen auch zu einer Beurteilung der Gefährdungen. Der Unternehmer
muss dabei die Gefährdungen der Beschäftigten bei der Arbeit beurteilen, entsprechende Maßnahmen
ableiten, diese auf ihre Wirksamkeit kontrollieren und ggf. anpassen, und den Prozess der
Gefährdungsbeurteilung sowie die Ergebnisse angemessen dokumentieren. Die Gefährdungsbeurteilung
wird damit zur Grundlage allen betrieblichen Handelns in Sachen Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit.]
Die Vorlage muss von dem Betreiber in Bezug auf die Gefährdungen und deren Schutzmaßnahmen geprüft,
sowie deren Wirksamkeit, Termine zur Umsetzung der Schutzmaßnahmen und Verantwortlichkeiten
ergänzt werden.
Gefährdungsbeurteilung für die wassertechnische Anlage im Bestand
Gem. Anlage 1.05.11 wurde eine Vorlage einer Gefährdungsbeurteilung für den Betreiber erstellt.
1.1.4 Wartungs- und Instandhaltungsleistungen des bestehenden wassertechnischen Systems nach
STEP 1
Gem. Anlage 1.05.10 werden Wartungs- und Instandhaltungsmaßnahmen, deren Wartungsintervalle in
Bezug auf die einzelnen Baugruppen empfohlen und tabellarisch dargestellt.
Grundlage ist die DIN 31051 für die Wartung und Instandhaltung.
Ein Wartungsplan umfasst folgende Kontrollen:
- tägliche Kontrolle
- wöchentliche Kontrollen
- monatliche Kontrolle
- ½ jährliche Kontrollen
- jährliche Kontrollen
Inspektionen:
- Inbetriebnahme
- Außerbetriebsetzung
- Grundreinigung je nach Bedarf und Verschmutzung
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Ein umfänglicher zu erstellender Wartungsplan beinhaltet u.a. die Angaben über Termine, Ausführung der
Maßnahmen und zu beachtende Merkmalswerte. Weiter wird die Vorbereitung der Durchführung, die
Vorwegmaßnahmen wie Arbeitsplatzausrüstung, die Schutz- und Sicherheitseinrichtungen, die Durchführung
(Kontrolle, Reinigung, Einstellen-Justieren), die Funktionsprüfung und die Rückmeldung erfasst. In z.B.
Arbeitskarten ist auf die erforderlichen Bedienanleitungen und Sicherheitsdatenblätter der jeweiligen
Maschinen und Geräte, sowie Chemikalien zu verweisen, die der Betreiber mit der Dokumentation zur
Verfügung stellt.
Inspektionen sind die großen Hauptuntersuchungen der technischen Anlagen. Dies sind die Inbetriebnahmen
(Frühjahr) und Außerbetriebsetzungen (Herbst) der technischen Anlagen. Hier werden die
Wiederholungsprüfungen durchgeführt und ggf. einige Anlagenkomponenten demontiert (Überwinterung)
gereinigt, konserviert und geprüft.
Es wird empfohlen, die Hauptuntersuchungen, die Inbetriebnahme und Außerbetriebsetzung von externen
Fachfirmen durchführen zu lassen.
Um die täglichen, wöchentlichen und monatlichen Kontrollen der wassertechnischen Anlagen
(Brunnenanlagen) zu gewährleisten, wird ein technischer Mitarbeiterpool, bestehend aus ca. 4-6
Mitarbeiter*innen der Stadt mit umfänglichen technischen Kenntnissen und Befähigungen im Bereich
Elektrotechnik, Wassertechnik / Haustechnik, empfohlen.
Dieses Personal muss / sollte permanent in den Bereichen Elektrotechnik und Wassertechnik / Haustechnik
weitergebildet werden.
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Anlagenverzeichnis
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2. Anlagenverzeichnis
Bereich Anlage
n No.
Kurzbezeichnung Anzah
l der
Seiten
No.
Rev.
|
Dat
um
Datum
Erstellung
Maßsta
b
Plangröße
[A4/A3/A0
]
Verfasser
1.05 Münster | Michaelkirche-Brunnen
1.05 KB Kurzbeschreibung der
wassertechnischen Anlagen:
13 - 08.03.2022 kein A4 IBJO
Münster | Michaelkirche-
Brunnen
1.05 BD Bilderdokumentation
Bestandsaufnahme
08.2021_Gesamt
Anlage Michaelkirche-Brunnen
12 - 06.02.2022 kein A4 IBJO
1.05 .01 Technisches Bestandsdatenblatt 2 - 07.03.2022 kein A4 IBJO
1.05 .02.1 Strangschema 1 - 08.03.2022 kein A3 IBJO
1.05 .02.2 Legende Strangschema 1 - 08.03.2022 kein A4 IBJO
1.05 .03 Lageplan mit Verortung
Brunnenanlage
1 - 15.02.2022 kein A3 IBJO
1.05 .04 Auskunft Leitungspläne_
1Kanaldaten (SW, RW, MW)
2Stadtnetze Münster
(Fernwärme,Gas,Strom,
Telekom.,Trinkwasser)
3Telekom
4Thyssengas
5Unitymedia
6Fernwärme
7Westnetz
81&1, Versatel
14 - divers kein divers Stadt MS
und
Versorgungs
-träger
1.05 .05 DB_Oase SPA 22-23 3x400 V /
50 Hz 1,1 kW _EN
2 -
kein A4 Oase
1.05 .06 BDA_Oase SPA 22-23 3x400 V
/ 50 Hz 1,1 kW
35 -
kein A4 Oase
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Abbildungsverzeichnis
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Bereich Anlage
n No.
Kurzbezeichnung Anzah
l der
Seiten
No.
Rev.
|
Dat
um
Datum
Erstellung
Maßsta
b
Plangröße
[A4/A3/A0
]
Verfasser
1.05 .07 VDE Prüfprotokoll v.
16.04.2020 mit Rechnung Fa.
Althaus
3 - 16.04.2020 kein A4 Fa.Althaus
1.05 .08 Erforderliche Maßnahmen für
die Inbetriebnahme des
bestehenden wassertechnischen
Systems_STEP 1
2 - 07.03.2022 kein A4 IBJO
1.05 .09 Sanierungsmaßnahmen |
Vollsanierung | Teilsanierung |
Verbesserung_STEP 2
2 - 07.03.2022 kein A4 IBJO
1.05 .10 Wartungs- und
Instandhaltungsleistungen des
bestehenden wassertechnischen
Systems nach STEP 1
2 - 07.03.2022 kein A4 IBJO
1.05 .11 Dokumentationsunterlagen_Vo
rlage für den Betreiber -
Gefährdungsbeurteilung
Wartung- und Instandhaltung
59 - 28.02.2022 kein A4 IBJO
3. Abbildungsverzeichnis
Abb. 1 Brunnenanlage Michaelkirche-Brunnen-51°58'03.2"N 7°34'48.9"E ........................................................ 2
Abb. 2 Strangschema Regelsystem oberirdischen wartungsfreundlichen Niedervoltsystem (ONS) ................. 5
Abb. 3 Legende Strangschema Regelsystem oberirdischen wartungsfreundlichen Niedervoltsystem (ONS) .. 6
| KURZPROJEKTBESCHREIBUNG
Verfasser/Autor
Ingenieurbüro Jeannine Oehlschläger
ibjo@live.de • www.ib-jo.de
Seite 13
4. Verfasser/Autor
Autor: IBJO- Ingenieurbüro Oehlschläger
Dipl. Bauingenieurin
Am Campus 25 | 18182 Bentwisch
Mobil 0049 172 3824884
ibjo@live.de | www.ib-jo.de
Aktualisierung:
Bentwisch, Dienstag, 08.März 2022
Revision:
Stempel Unterschrift
16. Bergstr._Aabrücke_Kurzbeschreibung
15539 Zeichen
Projektkurzbeschreibung
Phase 2 & Phase 3
Objekt: Stadt Münster
Maßnahmenprogramm Sanierung von Brunnenanlagen
/ architektonische Wasserspiele
Wassertechnische Anlage:
Aabrücke-Bergstraße-Brunnen
Datum Doku: Dienstag, 08.März 2022
AG / Bauherr / Betreiber: Stadt Münster
Amt für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit
Gebäude 14
Albersloher Weg 450
48167 Münster
Frau Workert
Tel.: 0049 251 492-6866
workert@stadt-muenster.de
www.stadt-muenster.de/umwelt
Planer: IBJO Ingenieurbüro Oehlschläger
Jeannine Oehlschläger
Diplom Bauingenieurin
Am Campus 25
18182 Bentwisch
Tel : 0049 172 3824884
www.ib-jo.de
ibjo@live.de
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Inhaltsverzeichnis
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Seite 1
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis ................................ ................................ ................................ ....... 1
1. 1.16_Aabrücke-Bergstraße-Brunnen ................................ ................................ .. 2
1.1 Standort, bauliche und technische Ausstattung ........................................................................ 2
1.1.1 Abbildung wassertechnische Anlage und Stando rt - Google Maps ................................. 2
1.1.2 Bauliche Beschreibung und Technische Ausstattung ....................................................... 2
1.1.3 Maßnahmen für Sanierung und Verbesserung und Gefährdungsbeurteilung ................. 3
1.1.3.1 Maßnahmen für Sanierung und Verbesserung für die Anlage im Bestand_STEP1 ................ 3
1.1.3.2 Gefährdungsbeurteilung für die wassertechnische Anlage im Bestand ................................ 5
Gefährdungsbeurteilung für die wassertechnische Anlage im Bestand ................................ ............ 5
1.1.4 Wartungs- und Instandhaltungsleistungen des bestehenden wa ssertechnischen
Systems nach STEP 1 ......................................................................................................................... 5
2. Anlagenverzeichnis ................................ ................................ ............................. 7
3. Abbildungsverzeichnis ................................ ................................ ........................ 8
4. Verfasser/Autor ................................ ................................ ................................ .. 9
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1.16_Aabrücke-Bergstraße-Brunnen
Ingenieurbüro Jeannine Oehlschläger
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Seite 2
1. 1.16_Aabrücke-Bergstraße-Brunnen
1.1 Standort, bauliche und technische Ausstattung
1.1.1 Abbildung wassertechnische Anlage und Standort - Google Maps
Abb. 1 Brunnenanlage Wasserbild 2007- Koordinaten - 51°57'54.3"N 7°37'34.5"E
Die wassertechnische Anlage befindet sich auf einer Brücke, die die Aa quert Bereich Bergstraße in Münster.
Google Maps Koordinaten: Koordinaten 51°57'54.3"N 7°37'34.5"E
Die Anlage ist der Öffentlichkeit zugänglich und begehbar.
1.1.2 Bauliche Beschreibung und Technische Ausstattung
Gem. Anlage 1.16.01 technisches Bestandsdatenblatt sind alle vorhanden baulichen und technischen
Baugruppen tabellarisch aufgeführt und die einzelnen Baugruppen im Zustand, wenn möglich, bewertet.
Gem. Anlage 1.16.02 ist das wassertechnische System mittels Strangschema abgebildet.
Gem. Anlage 1.16.BD wird der Bestand (August 2021) der Anlage in einer Bilderdokumentation dargestellt.
Die Anlage ist funktionstüchtig war jedoch auf Grund Niedrigwasser in der Aa außer Betrieb.
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1.16_Aabrücke-Bergstraße-Brunnen
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Seite 3
Die wassertechnische Anlage besteht ausfolgenden Komponenten:
1. Brunnenanlage aus Naturstein mit Auslaufschlitz und Rücklaufschacht
2. Der wasserführende Fluss Aa mit Hebeanlage
3. Freiluftschrank mit Schal- und Steueranlage
Das Wasser aus der Aa wird von der nass aufgestellten Pumpe, die unter der Brücke installiert ist, angesaugt
und über eine Druckrohrleitung, zu dem Auslaufschlitz am Naturstein gepumpt.
Das Wasser läuft aus diesem Schlitz über den Stein hinunter in den Rücklaufschacht. Über den
Rücklaufschacht und die angeschlossene Rücklaufleitung wird das Wasser wieder in die Aa zurückgeführt.
Die Schalt- und Steueranlage befindet sich in einem oberirdischen Freiluftschrank aus glasfaserverstärktem
Polyester in einer ca. Entfernung von 20 m.
Hier befindet sich auch der Hausanschlusskasten und Zählerplatz für die Stromversorgung.
Eine Wiederholungsprüfung der elektrischen Anlage gem. DIN VDE 0105 Teil 1001 in Anlehnung an die
Unfallverhütungsvorschrift "DGUV V3 Elektrische Anlage und Betriebsmittel" §5, Absatz1 wurde für das Jahr
2020 ausgeführt. Mängel wurden festgestellt. Für das Jahr 2021 erfolgte die Prüfung nicht.
Die Prüfung von ortsveränderlichen Geräten gem. DIN VDE 0701/07022 unter Berücksichtigung der DGUV
Vorschrift 3 (Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung) wurde für das Jahr 2021 nicht ausgeführt. Somit
entspricht die Anlage nicht der derzeitigen Norm, da die Prüfung nicht erfolgte.
1.1.3 Maßnahmen für Sanierung und Verbesserung und Gefährdungsbeurteilung
1.1.3.1 Maßnahmen für Sanierung und Verbesserung für die Anlage im Bestand_STEP1
Gem. Anlage 1.16.10 werden die einzelnen Baugruppen aufgeführt und auf Grund der zuvor erstellten
Bewertung die Maßnahmen für den STEP1 erstellt.
Für die Wiederinbetriebnahme der wassertechnischen Anlage werden folgende Maßnahmen dringend
empfohlen:
1. Druckleitungssystem prüfen
2. Schmutzwasserpumpe säubern und prüfen gem. DIN VDE 0701/0702
3. Vertiefung bis zur Aa Mittellauf herstellen- somit direkte korrespondierende Verbindung zur Pumpe,
auch bei Niedrigwasser
4. Pumpenschacht aus Edelstahl an Brückenwand in Vertiefung einbauen mit kombinierten
herausnehmbaren Einlaufsieb und Saugkorb aus Edelstahl vandalensicher und wartungsfreundlich
1 DIN VDE 0105-100:2015-10; VDE 0105-100:2015-10_Betrieb von elektrischen Anlagen - Teil 100: Allgemeine Festlegungen
2 VDI/VDE/DGQ/DKD 2622 Blatt 9.1:2019 -05_ Kalibrieren von Messmitteln für elektrische Größen - Prüfgeräte zur Feststellung der elektrischen
Sicherheit - Elektrische Geräte nach DIN VDE 0701 -0702
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Seite 4
5. neue Wasserstandssensoren
6. Auslauf reinigen und prüfen
7. Die jährliche Wiederholungsprüfung von elektrischen Anlagen gem. DIN VDE 0105 Teil 100 und
ortsveränderlichen Geräten gem. DIN VDE 0701/0702.
8. Prüfen des vorhandenen Potentialausgleiches / Prüfen ob ein Potentialausgleiches vorhanden ist. Im
Falle es ist kein Potentialausgleiches vorhanden muss dieser nachgerüstet werden.
9. separater HAZ mit Zählerplatz / Anmeldung Erneuerung Hausanschluss durch eingetragenen
Elektroinstallateur
10. Neue ZAS mit Aufnahmeplatz für HAK baugleich zum vorhandenen Schaltschrank aus
glasfaserverstärktem Polyester (SMC) und Verteilerfeld
11. Neue Schaltanlage auf Umwälzsystem und MSR-technik abstimmen als Reiheneinbaugeräte auf
Hutschiene
12. Steckdosen im Schaltschrank für Wartungs- und Reinigungszwecke
13. Wasserdichte Klemmung von Geräten im Bereich der Aa
14. Neue Leiter mit mobiler Abstiegshilfe zum Runterklettern in Sonderkonstruktion vandalesicher
herstellen gem. DIN 36203, DIN 18799-14, DGUV 208-0325, DIN EN ISO 14122-46; DIN EN
143967, DIN 19572:2016-068, UVV VGB74- Leitern und Tritte
15. Im gesamten Bereich der Anlage müssen Warnschilder „Kein Trinkwasser“ inkl. Piktogramm
aufgestellt werden
16. Weiter müssen Gefährdungsbeurteilung von dem Betreiber für die Wartung & Instandsetzung der
wassertechnischen Anlage erstellt und ggf. regelmäßig angepasst werden
Die Kosten für diese empfohlenen Maßnahmen zur Verbesserung / Sanierung der wassertechnischen Anlage
betragen ca. gem. Anlage 1.16.10 21.670,00 €
3 DIN 3620:1987-04_ Steigleitern für Kleinbauwerke der Wasserversorgung
4 DIN 18799-1:2019-06_ Ortsfeste Steigleiteranlagen an baulichen Anlagen - Sicherheitstechnische Anforderungen und Prüfungen - Teil 1: Steigleitern
mit Seitenholmen
5 DGUV 208-032_ Auswahl und Benutzun g von Steigleitern
6 DIN EN ISO 14122-4:2016-10; Sicherheit von Maschinen - Ortsfeste Zugänge zu maschinellen Anlagen - Teil 4: Ortsfeste Steigleitern (ISO 14122 -
4:2016); Deutsche Fassung EN ISO 14122 -4:2016
7 DIN EN 14396:2004-04; Ortsfeste Steigleitern f ür Schächte; Deutsche Fassung EN 14396:2004
8 DIN 19572:2016-06_ Haltevorrichtungen zum Einsteigen in begehbare Schächte - Anforderungen, Prüfung
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1.1.3.2 Gefährdungsbeurteilung für die wassertechnische Anlage im Bestand
Allgemeine Informationen zu Gefährdungsbeurteilungen
Gem. DGUV zu Gefährdungsbeurteilung:
[Gefährdungsbeurteilung
Das Arbeitsschutzgesetz verpflichtet den Unternehmer zur Durchführung einer Beurteilung der
Arbeitsbedingung und in deren Rahmen auch zu einer Beurteilung der Gefährdungen. Der Unternehmer
muss dabei die Gefährdungen der Beschäftigten bei der Arbeit beurteilen, entsprechende Maßnahmen
ableiten, diese auf ihre Wirksamkeit kontrollieren und ggf. anpassen, und den Prozess der
Gefährdungsbeurteilung sowie die Ergebnisse angemessen dokumentieren. Die Gefährdungsbeurteilung
wird damit zur Grundlage allen betrieblichen Handelns in Sachen Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit.]
Die Vorlage muss von dem Betreiber in Bezug auf die Gefährdungen und deren Schutzmaßnahmen geprüft,
sowie deren Wirksamkeit, Termine zur Umsetzung der Schutzmaßnahmen und Verantwortlichkeiten
ergänzt werden.
Gefährdungsbeurteilung für die wassertechnische Anlage im Bestand
Gem. Anlage 1.16.12 wurde eine Vorlage einer Gefährdungsbeurteilung für den Betreiber erstellt.
1.1.4 Wartungs- und Instandhaltungsleistungen des bestehenden wassertechnischen Systems nach
STEP 1
Gem. Anlage 1.16.11 werden Wartungs- und Instandhaltungsmaßnahmen, deren Wartungsintervalle in
Bezug auf die einzelnen Baugruppen empfohlen und tabellarisch dargestellt.
Grundlage ist die DIN 31051 für die Wartung und Instandhaltung.
Ein Wartungsplan umfasst folgende Kontrollen:
- tägliche Kontrolle
- wöchentliche Kontrollen
- monatliche Kontrolle
- ½ jährliche Kontrollen
- jährliche Kontrollen
Inspektionen:
- Inbetriebnahme
- Außerbetriebsetzung
- Grundreinigung je nach Bedarf und Verschmutzung
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Ein umfänglicher zu erstellender Wartungsplan beinhaltet u.a. die Angaben über Termine, Ausführung der
Maßnahmen und zu beachtende Merkmalswerte. Weiter wird die Vorbereitung der Durchführung, die
Vorwegmaßnahmen wie Arbeitsplatzausrüstung, die Schutz- und Sicherheitseinrichtungen, die Durchführung
(Kontrolle, Reinigung, Einstellen-Justieren), die Funktionsprüfung und die Rückmeldung erfasst. In z.B.
Arbeitskarten ist auf die erforderlichen Bedienanleitungen und Sicherheitsdatenblätter der jeweiligen
Maschinen und Geräte, sowie Chemikalien zu verweisen, die der Betreiber mit der Dokumentation zur
Verfügung stellt.
Inspektionen sind die großen Hauptuntersuchungen der technischen Anlagen. Dies sind die Inbetriebnahmen
(Frühjahr) und Außerbetriebsetzungen (Herbst) der technischen Anlagen. Hier werden die
Wiederholungsprüfungen durchgeführt und ggf. einige Anlagenkomponenten demontiert (Überwinterung)
gereinigt, konserviert und geprüft.
Es wird empfohlen, die Hauptuntersuchungen, die Inbetriebnahme und Außerbetriebsetzung von externen
Fachfirmen durchführen zu lassen.
Um die täglichen, wöchentlichen und monatlichen Kontrollen der wassertechnischen Anlagen
(Brunnenanlagen) zu gewährleisten, wird ein technischer Mitarbeiterpool, bestehend aus ca. 4-6
Mitarbeiter*innen der Stadt mit umfänglichen technischen Kenntnissen und Befähigungen im Bereich
Elektrotechnik, Wassertechnik / Haustechnik, empfohlen.
Dieses Personal muss / sollte permanent in den Bereichen Elektrotechnik und Wassertechnik / Haustechnik
weitergebildet werden.
| KURZPROJEKTBESCHREIBUNG
Anlagenverzeichnis
Ingenieurbüro Jeannine Oehlschläger
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2. Anlagenverzeichnis
Bereic
h
Anlage
n No.
Kurzbezeichnung Anzah
l der
Seiten
No.
Rev. |
Datu
m
Datum
Erstellung
Maßsta
b
Plangröße
[A4/A3/A0]
Verfasser
1.16 Münster | Aabrücke-Bergstraße-Brunnen
1.16 KB Kurzbeschreibung der
wassertechnischen Anlagen:
9 - 08.03.2022 kein A4 IBJO
Münster | Aabrücke-Bergstraße-
Brunnen
1.16 BD Bilderdokumentation
Bestandsaufnahme
08.2021_Gesamt
Anlage Aabrücke-Bergstraße-
Brunnen
10 - 16.02.2022 kein A4 IBJO
1.16 .01 Technisches Bestandsdatenblatt 1 - 07.03.2022 kein A4 IBJO
1.16 .02.1 Strangschema 1 - 08.03.2022 kein A3 IBJO
1.16 .02.2 Legende Strangschema 1 - 08.03.2022 kein A4 IBJO
1.16 .03 Lageplan mit Verortung
Brunnenanlage
1 - 15.02.2022 kein A3 IBJO
1.16 .04 Auskunft Leitungspläne_
1Kanaldaten (SW, RW, MW)
2Stadtnetze Münster
(Fernwärme,Gas,Strom,
Telekom.,Trinkwasser)
3Telekom
4Thyssengas
5Unitymedia
6Fernwärme
7Westnetz
81&1, Versatel
14 - divers kein divers Stadt MS
und
Versorgu
ngs-
träger
1.16 .05 DB_Jung Tauchpumpe US/UB
102 D/8
6 - 16.02.2022 kein A4 Jung
Pumpen
1.16 .06 Bedienanleitung_Pentair Jung
Tauchpumpe UB62-102-
251_2020
8 - 16.02.2022 kein A4 Pentair
Jung
Pumpen
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Abbildungsverzeichnis
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Seite 8
Bereic
h
Anlage
n No.
Kurzbezeichnung Anzah
l der
Seiten
No.
Rev. |
Datu
m
Datum
Erstellung
Maßsta
b
Plangröße
[A4/A3/A0]
Verfasser
1.16 .07 Bedienanleitung_Jung
Tauchpumpe UB62-102-
253_2010
11 - 16.02.2022 kein A4 Jung
Pumpen
1.16 .08 Archivmaterial
Aufsicht & Schnitte
1:20_07.07.1994
Aufsicht Brunnen
Statik Brunnen_Prof. Dipl. Ing.
Richard Lebherz
13 - 07.07.1994 kein A4 Stadt MS
und
Versorgu
ngs-
träger
1.16 .09 VDE Prüfprotokoll v. 03.04.2020
mit Rechnung Fa. Althaus
3 - 03.04.2020 kein A4 Fa.Althau
s
1.16 .10 Erforderliche Maßnahmen für die
Inbetriebnahme des bestehenden
wassertechnischen Systems_STEP
1
1 - 07.03.2022 kein A4 IBJO
1.16 .11 Wartungs- und
Instandhaltungsleistungen des
bestehenden wassertechnischen
Systems nach STEP 1
1 - 07.03.2022 kein A4 IBJO
1.16 .12 Dokumentationsunterlagen_Vorla
ge für den Betreiber -
Gefährdungsbeurteilung
Wartung- und Instandhaltung
55 - 28.02.2022 kein A4 IBJO
3. Abbildungsverzeichnis
Abb. 1 Brunnenanlage Wasserbild 2007- Koordinaten - 51°57'54.3"N 7°37'34.5"E ................................ ........ 2
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Verfasser/Autor
Ingenieurbüro Jeannine Oehlschläger
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Seite 9
4. Verfasser/Autor
Autor: IBJO- Ingenieurbüro Oehlschläger
Dipl. Bauingenieurin
Am Campus 25 | 18182 Bentwisch
Mobil 0049 172 3824884
ibjo@live.de | www.ib-jo.de
Aktualisierung:
Bentwisch, Dienstag, 08.März 2022
Revision:
Stempel Unterschrift
1.5. Lamberti-Brunnen_Lageplan
1706 Zeichen
Bauherr / Auftraggeber / Bauort:Amt für Grünflächen, Umwelt und NachhaltigkeitGebäude 14+++ BERATUNG +++ PLANUNG +++ BEWERTUNG +++ VON SPRINGBRUNNENANLAGEN UND WASSERSPIELEN+++IBJO - Ingenieurbüro Jeannine OehlschlägerDiplom Ingenieurin+++ Am Campus 25 +++ 18182 Bentwisch ++++++ Mob 0049 (0)172 3824884+++ibjo@live.de +++ www.ib-jo.de +++ Projekt/Bauvorhaben:Maßnahmenprogramm Sanierung vonBrunnenanlagen| architektonische WasserspieleDarstellung:Anlage: 1.09 LambertibrunnenLageplanauschnittQuelle: https://www.google.de/mapsMaßstab:Anlage:Zeichnungsnr/Blatt:1:1000Anl.2Znr.1.09_03Status/Leistungsphase:Projektnr:Format:P-1255A315.02.2022DatumNameBearbeiter/Planer:Geprüft:Freigegeben:Revison:Oehlakt. Plotdatum:xAuftragsnr:P_1255_A2_1.09_03 Diese Zeichnung darf ohne Genehmigung des Urhebers nicht veröffentlicht, vervielfältigt, geändert oder für einen anderen als den vereinbarten Zweck benutzt werden. VOB/B § 3 Abs.6Sämtliche Maße sind vom Auftraggeber vor der Ausführung in der Zeichnung zu kontrollieren, beziehungsweise zu messen und freizugeben. Unstimmigkeiten zwischen Plan und tatsächlichen Gegebenheiten sind mit dem Planungsbüro oder der Bauleitung zu klären. Die angegeben Maße, von demAuftraggeber, werden nach Freigabe der Zeichnung abgesteckt. Für Fehler in der Zeichnung haftet allein der Planer oder AG. Sämtliche im Plan gemachten Angaben sind Stand der Planung und beruhen auf zum Zeitpunkt der Dokumentenerstellung vorliegenden Informationen. Es sind die allgemeinenRegeln der Technik anzuwenden. A F 12345678 2345671 8lagepläne_anlagen1.01-5.04.dwg BCDE A F BCDE 297 x 420 mmPlanunterlage:-15.02.2022EntwurfsplanungAusführungsplanungRevisionBestandsplanNr:___Vorentwurfsplanung x
1.2. Lamberti_Bilderdokumentation
12759 Zeichen
Bilderdokumentation Bestandsaufnahme
Objekt: Stadt Münster
Maßnahmenprogramm Sanierung von Brunnenanlagen
/ architektonische Wasserspiele
Wassertechnische Anlage:
Lamberti-Brunnen
Datum Bestandsaufnahme: 16.08.2021 / 17.08.2021 / 18.08.2021
AG / Bauherr / Betreiber: Stadt Münster
Amt für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit
Gebäude 14
Albersloher Weg 450
48167 Münster
Frau Workert
Tel.: 0049 251 492-6866
workert@stadt-muenster.de
www.stadt-muenster.de/umwelt
Planer: IBJO Ingenieurbüro Oehlschläger
Jeannine Oehlschläger
Diplom Bauingenieurin
Am Campus 25
18182 Bentwisch
Tel : 0049 172 3824884
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INHALTSVERZEICHNIS BILDERDOKUMENTATION BESTANDSAUFNAHME
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Inhaltsverzeichnis Bilderdokumentation Bestandsaufnahme
Inhaltsverzeichnis Bilderdokumentation Bestandsaufnahme ........................................ 1
1. Bereich Brunnenanlage ......................................................................................... 2
2. Bereich Unterflurbauwerk mit Installationsschacht, Pumpenschacht und
Einlaufschacht ................................................................................................................ 8
2.1 Unterflurbauwerk – Bereich Installationsschacht .................................................................. 8
2.2 Unterflurbauwerk – Bereich Pumpenschacht und Einlaufbaubereich Reservoir ................ 11
3. Bereich Schalt- und Steueranlage ....................................................................... 12
4. Abbildungsverzeichnis ......................................................................................... 14
5. Verfasser/Autor ................................................................................................... 15
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BEREICH BRUNNENANLAGE
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1. Bereich Brunnenanlage
Abb. 1 Brunnenanlage in der Lage Koordinaten 51°57'45.7"N 7°37'44.5"E
Abb. 2 Lambertibrunnen (Lambertusbrunnen Baujahr 1956)
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Abb. 3 Lambertibrunnen aus Naturstein mit zwei Brunnenschalen ( Quelle :
https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Muenster_Lambertibrunnen_7208.jpg )
Abb. 4 Historisches Wasserbild Lambertibrunnen ( Quelle : https://www.sto-ms.de/bildgeschichte/)
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Abb. 5 Lambertibrunnen aus Naturstein mit zwei Brunnenschalen
Abb. 6 + 7 +8 6 Stück Ausläufe obere Brunnenschale | 6 Stück Ausläufe Skulptur
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Abb. 9 + 10 +11 Ablauf obere Brunnenschale | Auslauf Skulptur | Auslauf obere Brunnenschale
Abb. 12 +13 Auslauf Skulptur | obere Brunnenschale
Abb. 14 +15 obere Brunnenschale mit Ablauf | Auslauf (früher Quellsprudler) unteres Brunnenbecken
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Abb. 16 +17 Auslauf (früher Quellsprudler) unteres Brunnenbecken_gesamt 6 Stück | Ablauf obere Brunnenschale
Abb. 18 +19 +20 6 Stück Auslauf (früher Quellsprudler) unteres Brunnenbecken | 2 Stück Ablaufroste- Ablaufleitung
unteres Brunnenbecken- verstopfter Ablauf
Abb. 21 +22 Ablaufleitung der oberen brunnenschale in das untere Becken | Beckenrand unteres Brunnenbecken
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BEREICH BRUNNENANLAGE
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Abb. 23 +24 Oberflächen Brunnenbecken unten | umlaufende Rücklaufrinne als Pflasterinne mit Kleinpflaster und
Rücklaufschächte mit Straßenabläufen
Abb. 25, 26, 27, 28 umlaufende Rücklaufrinne als Pflasterinne mit Kleinpflaster und Rücklaufschächte mit
Straßenabläufen
Abb. 29 +30 Gesamt 6 Stück Rücklaufschächte
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BEREICH UNTERFLURBAUWERK MIT INSTALLATIONSSCHACHT, PUMPENSCHACHT UND EINLAUFSCHACHT
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2. Bereich Unterflurbauwerk mit Installationsschacht, Pumpenschacht und
Einlaufschacht
2.1 Unterflurbauwerk – Bereich Installationsschacht
Abb. 31 1 Stück Unterflurbauwerk (li 2,0 x 2,20 x 1,75m) mit 3 Kammern | 1 Kammer Installationsschacht mit
geschlossener Wand zum Pumpenschacht mit Trinkwasserinstallation und Durchführung der Druckrohrleitung| 1
Pumpenschacht als Einlaufbauwerk mit Tauchwand aus Stahl und Aufstellung der Unterwasserumwälzpumpe,
Frischwassernachspeisung, Überlaufarmatur und Ablaufstopfen – Anschluss an den Kanal DN150
Abb. 32 1 Stück Unterflurbauwerk (li 2,0 x 2,20 x 1,75m) mit 3 Kammern
Reservoir
Installationsschacht
Pumpenschacht
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Abb. 33 Zeichnung Unterflurbauwerk 1989
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Abb. 34 +35 Druckrohrleitung zum Brunnen | Installationsschacht
Abb. 36 +37 Einstieg Installationsschacht mit Hebeanlage | Trinkwasserinstallation
Abb. 38 + 39 Hebeanlage mit Abwasserdruckrohrleitung | Trinkwasserinstallation Wasserzähler
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2.2 Unterflurbauwerk – Bereich Pumpenschacht und Einlaufbaubereich Reservoir
Abb. 40 +41 Pumpenschacht Bereich Umwälzpumpe mit Druckrohrleitungsanschluss und Schwimme r für die
Frischwassernachspeisung und Ablauföffnung für die Überlaufarmatur und Ablaufstopfen mit Anschluss an den Kanal
DN150| Einlaufkammer Rücklaufwasser mit Tauchwand Rücklaufleitung vom Brunnen, Ablauföffnung für die
Überlaufarmatur und Ablaufstopfen mit Anschluss an den Kanal DN150
Abb. 42 + 43 +44 Umwälzpumpe eingelagert im Betriebshof_ Flygt 2620.172-1960004 (2,2kW ; 4,5 A)
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BEREICH SCHALT- UND STEUERANLAGE
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3. Bereich Schalt- und Steueranlage
Abb. 45+ 46 Schalt- und Steueranlage im PVC Freiluftschrank im Gebäude
Abb. 47 +48 +49+ 50 Hausanschluss und Zählereinrichtung | Schalt- und Steueranlage
Abb. 51 +52 Schalt- und Steueranlage
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BEREICH SCHALT- UND STEUERANLAGE
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Abb. 53+ 54 Neuer digitaler Zähler | ABB 4-poliger Installationsschütz und ABL Motorschutzschalter
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ABBILDUNGSVERZEICHNIS
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4. Abbildungsverzeichnis
Abb. 1 Brunnenanlage in der Lage Koordinaten 51°57'45.7"N 7°37'44.5"E ........................................................................ 2
Abb. 2 Lambertibrunnen (Lambertusbrunnen Baujahr 1956) ............................................................................................ 2
Abb. 3 Lambertibrunnen aus Naturstein mit zwei Brunnenschalen ( Quelle :
https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Muenster_Lambertibrunnen_7208.jpg) ............................................................ 3
Abb. 4 Historisches Wasserbild Lambertibrunnen ( Quelle : https://www.sto-ms.de/bildgeschichte/) ............................. 3
Abb. 5 Lambertibrunnen aus naturstein mit zwei Brunnenschalen .................................................................................... 4
Abb. 6 + 7 +8 6 Stück Ausläufe obere Brunnenschale (früher Fische) | 6 Stück Ausläufe Skulptur ................................. 4
Abb. 9 + 10 +11 Ablauf obere Brunnenschale | Auslauf Skulptur | Auslauf obere Brunnenschale .................................. 5
Abb. 12 +13 Auslauf Skulptur | obere Brunnenschale ....................................................................................................... 5
Abb. 14 +15 obere Brunnenschale mit Ablauf | Auslauf (früher Quellsprudler) unteres Brunnenbecken ........................ 5
Abb. 16 +17 Auslauf (früher Quellsprudler) unteres Brunnenbecken_gesamt 6 Stück | Ablauf obere Brun nenschale .... 6
Abb. 18 +19 +20 6 Stück Auslauf (früher Quellsprudler) unteres Brunnenbecken | 2 Stück Ablaufroste - Ablaufleitung
unteres Brunnenbecken- verstopfter Ablauf ....................................................................................................................... 6
Abb. 21 +22 Ablaufleitung der oberen brunnenschale in das untere Becken | Beckenrand unteres Brunnenbecken ...... 6
Abb. 23 +24 Oberflächen Brunnenbecken unten | umlaufende Rücklaufrinne als Pflasterinne mit Kleinpflaster und
Rücklaufschächte mit Straßenabläufen ................................................................................................................................ 7
Abb. 25, 26, 27, 28 umlaufende Rücklaufrinne als Pflasterinne mit Kleinpflaster und Rücklau fschächte mit
Straßenabläufen ................................................................................................................................................................... 7
Abb. 29 +30 Gesamt 6 Stück Rücklaufschächte ................................................................................................................. 7
Abb. 31 1 Stück Unterflurbauwerk (li 2,0 x 2,20 x 1,75m) mit 3 Kammern | 1 Kammer Installationsschacht mit
geschlossener Wand zum Pumpenschacht mit Trinkwasserinstallation und Durchführung der Druckrohrleitung| 1
Pumpenschacht als Einlaufbauwerk mit Tauchwand aus Stahl und Aufstellung der Unterwasserumwälzpum pe,
Frischwassernachspeisung, Überlaufarmatur und Ablaufstopfen – Anschluss an den Kanal DN150 .................................. 8
Abb. 32 1 Stück Unterflurbauwerk (li 2,0 x 2,20 x 1,75m) mit 3 Kammern ....................................................................... 8
Abb. 33 Zeichnung Unterflurbauwerk 1989 ....................................................................................................................... 9
Abb. 34 +35 Druckrohrleitung zum Brunnen | Installationsschacht ................................................................................ 10
Abb. 36 +37 Einstieg Installationsschacht mit Hebeanlage | Trinkwasserinstallation ...................................................... 10
Abb. 38 + 39 Hebeanlage mit Abwasserdruckrohrleitung | Trinkwasserinstallation Wasserzähler ................................ 10
Abb. 40 +41 Pumpenschacht Bereich Umwälzpumpe mit Druckrohrleitungsanschluss und Schwimmer für die
Frischwassernachspeisung und Ablauföffnung für die Überlaufarmatur und Ablaufstopfen mit Ansc hluss an den Kanal
DN150| Einlaufkammer Rücklaufwasser mit Tauchwand Rücklaufleitung vom Brunnen, Ablauföffnung für die
Überlaufarmatur und Ablaufstopfen mit Anschluss an den Kanal DN150 ........................................................................ 11
Abb. 42 + 43 +44 Umwälzpumpe eingelagert im Betriebshof_ Flygt 2620.172-1960004 (2,2kW ; 4,5 A) .................... 11
Abb. 45+ 46 Schalt- und Steueranlage im PVC Freiluftschrank im Gebäude ................................................................... 12
Abb. 47 +48 +49+ 50 Hausanschluss und Zählereinrichtung | Schalt- und Steueranlage .............................................. 12
Abb. 51 +52 Schalt- und Steueranlage ............................................................................................................................ 12
Abb. 53+ 54 Neuer digitaler Zähler | ABB 4-poliger Installationsschütz und ABL Motorschutzschalter ........................ 13
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VERFASSER/AUTOR
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5. Verfasser/Autor
Autor: IBJO- Ingenieurbüro Oehlschläger
Dipl. Bauingenieurin
Am Campus 25 | 18182 Bentwisch
Mobil 0049 172 3824884
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Aktualisierung:
Bentwisch, Montag, 7. Februar 2022
Revision:
Stempel Unterschrift
Beschlussvorlage
67794 Zeichen
V/0201/2022 V/0201/2022 Öffentliche Beschlussvorlage Betrifft Sanierungskonzeptstädt.Brunnen-undWasserspiele Beratungsfolge 10.05.2022 AusschussfürUmweltschutz,KlimaschutzundBauwesen Einbringung 19.05.2022 BezirksvertretungMünster-Hiltrup Anhörung 24.05.2022 BezirksvertretungMünster-Mitte Anhörung 31.05.2022 BezirksvertretungMünster-Nord Anhörung 07.06.2022 AusschussfürUmweltschutz,KlimaschutzundBauwesen Entscheidung 09.06.2022 BezirksvertretungMünster-West Anhörung Beschlussvorschlag: I.Sachentscheidung: 1.) DerBerichtzumZustandderstädtischenBrunnenundWasserspielewirdzurKenntnis genommen. 2.) DieVerwaltungwirdbeauftragt,SanierungsmaßnahmennachSTEP1gem.der Prioritätenliste(sieheTabelleSTEP1)durchzuführen. 3.) EswirdzurKenntnisgenommen,dassaufgrundderderzeitjährlichzurVerfügungstehenden Finanzmittelvon100.000€dieUmsetzungderSanierungsmaßnahmennachSTEP1 rechnerischca.4Jahredauernwird. 4.) EswirdzurKenntnisgenommen,dassfürdendauerhaftenBetriebweitere Sanierungsmaßnahmen(sieheTabelleSTEP2)notwendigsind. 5.) EswirdzurKenntnisgenommen,dassfürdieweiterenSanierungsmaßnahmen(siehe TabelleSTEP2)zusätzlicheFinanzmittelinHöhevoninsgesamt1,8Mio€erforderlichsind. 6.) EswirdzurKenntnisgenommen,dassfüreinendauerhaftenundlangfristigenBetriebder städtischenBrunnenundWasserspielezusätzlichePersonal-bzw.Finanzmittelerforderlich sind. 7.) DieVerwaltungwirdbeauftragt,einBetriebskonzeptmitdennotwendigenFinanz-und PersonalressourcenfürdendauerhaftenundlangfristigenBetriebderstädtischenBrunnen undWasserspieleaufGrundlagedergeplantenSanierungensowiedergeplantenneuen AnlagenzuerstellenunddenpolitischenGremienbiszumHerbstzurEntscheidung vorzulegen.NachVorlagedesBetriebskonzeptesistüberdieBereitstellungdernotwendigen Ressourcen(Personal-undSachaufwand)unterBerücksichtigungderHaushaltslagezu beraten. AmtfürGrünflächen, Umwelt undNachhaltigkeit 28.04.2022 Ihr/e Ansprechpartner/in: HerrHoffmann Telefon:492-6730 HoffmannJoerg@stadt- muenster.de -2- V/0201/2022 II.FinanzielleAuswirkungen: Teilfinanzplan Nr. Bezeichnung Haush.- jahr Betrag € Bemerkungen Produktgruppe 1301 Grün-undFreiflächen Investitionsmaßnahm e 0080 WasseristLeben Auszahlungen 2022 2023 2024 2025 100.000 100.000 100.000 100.000 SummeallerAuszahlungen 400.000 DiezurFinanzierungvonSTEP1erforderlichenErmächtigungensindimHaushaltsplanbeidero.g. Maßnahmeveranschlagt. Begründung: Zu 1.) Bericht zum Zustand der städtischen Brunnen und Wasserspiele Im Rahmen der Vorlage V/0689/2021 „Wasser im urbanen Raum – Lebenselixier für Mensch und Natur“ hat die Verwaltung auch über den Zustand und den Sanierungsbedarf städtischer Brunnen informiert. Der Zustand der Brunnenanlagen wurde 2021 unter Berücksichtigung der Gefährdungsbeurteilung so bewertet, dass der überwiegende Teil aufgrund ihres Alters sowohl baulichalsauchtechnischüberholtwerdenmussundsanierungsbedürftigist.ImletztenJahrkonnten von 23 Brunnen/Wasserspielen neun in Betrieb genommen werden, elf Brunnen konnten wegen verschiedener technischer Mängel nicht in Betrieb genommen werden. Drei Brunnen werden derzeit im Rahmen von Baumaßnahmen komplett überarbeitet. Begründet wurde die hohe Anzahl an Brunnen mit Mängeln, die auf fehlende Mittel (Finanzen und Personal) für die Instandhaltung, für die Wartungund für bauliche Anpassungen in den letzten Jahren bzw.Jahrzehnten zurückzuführen sind. Zudem haben sich die Normen für den Betrieb der Brunnen kontinuierlich geändert und die AnforderungenanWasserqualität,SicherheitundArbeitsschutzsindgestiegen. Um den Sanierungsaufwand für die Brunnenanlagen, die Sanierungsreihenfolge und den Kostenrahmenzu erfassen, wurde das folgende Maßnahmenprogrammerarbeitet. Das Ingenieurbüro Oehlschläger hat in den vergangenen Monaten die Brunnenanlagen begutachtet und bewertet. Dabei musste jede Anlage einzeln bewertet werden, da es sich bei allen Brunnen um individuelle Bauwerke handelt. Dies beinhaltete eine Bestandsaufnahme des gesamten wassertechnischen Systems, der Bautechnik, Wassertechnik, Elektrotechnik und des baulichen sowie sicherheitstechnischen Gesamtzustandes der einzelnen Anlagen vor Ort. Die Ergebnisse wurden dokumentiert mit dem Ziel für jede Anlage ein Bestandsdatenblatt u.a. mit Inhalten zu Bautechnik, Materialien, Bauwerk, technischen Einbauten, wassertechnischen System, Pumpen, Wasserbehandlung / Wasserhygiene zu erstellen. Auf Grundlage der Bestandsaufnahme und Dokumentation wurde eine Bewertung der Brunnenanlagen und architektonischen Wasserspiele durchgeführt. Die Bewertung der Anlagen erfolgte unter dem Aspekt eines möglich langfristigen und nachhaltigen Betriebes sowie u.a. auf Grundlage der DIN SPEC 31062 Planung und Betrieb von Springbrunnen sowie den Vorgaben des Arbeitsschutzes. Problemstellen und Mängel wurden benannt und das Bestandsdatenblatt mit Sanierungs-, Instandsetzung- und Verbesserungsmaßnahmen ergänzt. Für die einzelnen -3- V/0201/2022 Maßnahmen wurde ein Kostenrahmen ermittelt. Abschließend wurden die Maßnahmen unter den Aspekten Hygiene, technischer Zustand, baulicher Zustand und Arbeitsschutz priorisiert. Als Beispiel befindet sich die Projektkurzbeschreibung für den Lamberti-Brunnen in Anlage 1. Alle weiteren Unterlagen zum Lamberti-Brunnen sowie die Projektkurzbeschreibungfür alle weiteren Brunnen sind imRatsinformationssystemhinterlegt. Das Maßnahmenprogramm bzw. die erstellten Datenblätter sollen als Grundlage für die dann folgenden Planungsaufträge für die einzelnen Sanierungsmaßnahmen dienen. Dabei wird zwischen ersten Sanierungsmaßnahmen (STEP 1), um einen Betrieb von Brunnen und Wasserspiele wieder zu ermöglichen und Sanierungsmaßnahmen für den dauerhaften, langfristigen und nachhaltigen Betrieb(STEP2),diez.T.auchNeubauoderKomplettsanierungenenthalten,unterschieden. Die Brunnenam Domplatz,Kiepenkerl, ClemenskirchgartenundderMartini-Brunnenwurden bereits wiederin Betriebgenommen,die Brunnenim Südpark, am Idenbrockplatz,am Sprickmannplatzund der Aabrücke-Bergstraße-Brunnen sollen ebenfalls zum Saisonbeginn im Mai wieder laufen. Allerdingssind auch bei diesen Brunnennochweitere Reparaturmaßnahmenim STEP 1 notwendig. MitUmsetzungdesSTEP1werdendanachweitereBrunnennachundnachinBetriebgehen. Im STEP 2 werden umfängliche Sanierungen sowie z.T. der Neubau von Brunnen empfohlen. Im Hinblick auf die zukünftigen Klimaziele und auch den ökonomischen und ökologischen Betrieb von technischenAnlagenisteinedurchdachtePlanungbeimBauderneuenAnlagennotwendig. Insbesondere bei wassertechnischen Anlagen können der Strom- und Wasserverbrauch, sowie der Einsatz von chemischen Wasseraufbereitungsmitteln wesentlich reduziert werden, wenn das wassertechnischeSystemaufdiejeweiligeAnlageplanerischangepasstwird. Weiter können Ressourcen, wie Personal und Zeit optimiert eingesetzt und genutzt werden. Die zu erwartendenInstandhaltungskostenkönnen reduziert werden und sind für die entsprechende Laufzeit kalkulierbar. Seitens des Ingenieurbüro Oehlschläger wird empfohlen, einige der bestehenden wassertechnischen AnlageninderStadtMünsteraufeinNiedervoltsystem(ONS)umzurüstenoderneugeplanteAnlagen mit diesem technischen Prinzip zu planen. Zusammenfassend wird im Gutachten das ONS System wiefolgtbeschrieben: Die Funktionsweise des oberirdischen wartungsfreundlichen Niedervoltsystem (ONS) unterscheidet sich im Gegensatz zu einem wassertechnischen System mit Reservoir oder Technikschacht oder Technikschacht & Reservoir mit 230/400 V Umwälzpumpen im Wesentlichen in der Höhe der Investitionskosten,der Bedienungsfreundlichkeitund der Wartungs- und Instandhaltungskostensowie demWasserverbrauch. Bei dem ONS werden alle wassertechnischen und elektrotechnischen Bauteile und Komponenten oberirdisch zugänglich verbaut. Es wird auf Unterflurbauwerke verzichtet, welches das Herabsteigen insolcheSchächtekomplettabschafft. Weiter arbeitet das ONS mit wenig Wasser.Die Grenze bei den ONS liegt bei ca. 1,5 m³ Wasser im Reservoir. Das heißt jedoch auch, dass ein ONS nur bei wassertechnischen Anlagen zum Einsatz kommt,beidenenwenigWasserimUmlaufistundsichwenigWasserimReservoirbefindet.Anlagen mit großen Reservoirs, großen Wasserbecken (V>2m³) oder Wassertischen, bei denen das Wasser sichtbar ist und auch einen bestimmten Wasserspiegel aufweisen muss, benötigen unter Hygieneaspekten ein gewisses Maß an Wasseraufbereitung. Das Wasser im Reservoir wird dabei durch die Filter- und Dosiertechnik und dessen Chemie regelmäßig automatisch aufgearbeitet. Jedoch ist auch hier ein regelmäßiger Wasserwechsel notwendig. Ein Wasserwechsel bedeutet jedoch auch Reinigung des Reservoirs, somit Mehrkosten im Personal, zeitaufwendiger und höhere Kosten im Verbrauch von Trinkwasser. Diese Systeme eignen sich aufgrund der benötigten WassermengenichtfürdasONS. AufgrunddesgeringenWasservolumensbeiwassertechnischenAnlagenmitONSwiederumkanndie erforderliche Wasserqualität durch angemessenen Wasserwechsel erzielt werden. Das heißt, dass das relativ kleine Reservoir regelmäßig abgelassen und mit Frischwasser aufgefüllt wird. In der Folge müssenkeineChemikalienwieChloroderSchwefelsäure(wirdzurpH-WertSenkungeingesetzt)zum -4- V/0201/2022 Einsatz kommen. Eine Nachnutzung des Wassers zur Bewässerung von Bepflanzungen wäre dadurchgrundsätzlichmöglich. Wie oben bereits beschrieben werden alle erforderlichen Bauteile und Komponenten bei dem ONS oberirdisch zugänglich verbaut. Das heißt jedoch auch, dass diese öffentlich begehbaren Bereiche nur mit Niedervoltsystemen betrieben werden dürfen. Dies hat zum Vorteil,dass der Stromverbrauch wesentlich geringer als bei herkömmlichen 230/400 V Pumpen ist. Die Förderleistung von Niedervoltpumpen ist in der heutigen Zeit sehr beachtlich und für Fontänenfelder und kleine Wasserspiele völlig ausreichend. Die Unterschiede der Bauweisen zeigen sich deutlich in den InvestitionenundinderWartungundInstandsetzung. Die täglichen, wöchentlichen und monatlichen Wartungsgänge für eine wassertechnische Anlage mit ONSkönnendurcheineFachkraftalleineerfolgen.BeiSystemenmitUnterflurbauwerkenistdasnicht so. Allein das Herabsteigen in die Schächte erfordert aus Gründen der Arbeitssicherheit immer zwei Arbeitskräfte. Weiter ist bei vielen Systemen mit Unterflurbauwerk eine aufwendige Wasseraufbereitung verbaut. Dies ist in vielen Fällen jedoch nicht immer notwendig, wie oben beschrieben. Somit sind die Kosten für die Wartung dieser Filter- und Dosiertechnik nicht nur hoch, sondern auch die Anforderungen an das Personal und die Arbeitssicherheit in Bezug auf die GefährdungdurchdenUmgangmitChemikalien. Durchschnittlich sind die Investitionskosten 80.000 € günstiger und die Wartungskosten können um ca.50%reduziertwerden. Kurzbeschreibungen der vorgeschlagenen Sanierungsmaßnahmen je Anlage(Reihenfolgegem. Gutachten) Wasserfall Promenade Die wassertechnische Anlage befindet sich an der Promenade am Kreuztor im Stadtteil Mitte. Der Wasserfall wird durch eine Umwälzpumpe, die in einem Pumpenschacht aufgestellt ist, mit Wasser aus der Gräfte gespeist. Das Wasser wird angesaugt und zu dem oberen Auslass des Wasserlaufes gepumpt. Von dort läuft es über die Natursteinkaskaden/Wasserlauf zurück in die Gräfte. Der FreiluftschrankbefindetsichoberhalbdesWasserfallsinca.20MeterEntfernung. Die Anlageist nicht funktionstüchtigundwar 2021außerBetrieb.Es wird empfohlen,zur Optimierung desArbeitsaufwandesSTEP1undSTEP2gemeinsamdurchzuführen. STEP 1:(Kosten39.000€brutto) RückbauderBetonschaltschränke Erneuerung Hausanschluss mit Zählerplatz sowie neuer Schaltschrank mit neuer Schalt- und Steueranlage ElektrotechnischeÜberprüfungundnormgerechteAnpassung LieferungundEinbaueinerEinstiegsleiterundEinstiegshilfe AustauschderLukeinBelastungsklasseA15mitÖffnungshilfe Warnschilder„Unfallgefahr“und„KeinTrinkwasser“inkl.Piktogrammenaufstellen AnpassungdesAuslaufbereichs(Wasserstandminimieren,Winterentwässerungvorsehen) Reinigung Ansaugstelle in der Gräfte, dafür Zugang wartungsfreundlich und zugänglich gestalten. STEP 2:(Kosten 10.000 € brutto) Ansaugungwartungsfreundlichundvandalismussichermodifizieren. Josephs-Kirche-Brunnen Der Brunnen befindet sich im Eingangsbereich zum Südpark im Bereich des Joseph-Kirche im Stadtteil Geist. Die wassertechnische Anlage besteht aus einem Unterflurbauwerk als Reservoir mit nass aufgestellter Umwälzpumpe, einem Unterflurbauwerk als Installationsschacht/Technikschacht mit Hebeanlage im Pumpensumpf und Trinkwasserinstallation einschließlich Wasserzählerarmatur sowie einem Quellstein als Sprudelstein als Quader mit Auslaufdüse und umlaufender Pflasterrinne als Rücklaufrinne. Die Brunnenanlage wird im Umlaufsystem betrieben. Das Reservoir wird mittels -5- V/0201/2022 Schwimmerventil mit Frischwasser nachgespeist. Der oberirdische Freiluftschrank mit Schalt- und Steueranlage sowie der Hausanschlusskasten und Zählerplatz für die Stromversorgung befinden sich in einer Entfernung von ca. 20 m. Die Anlage entspricht nicht den Anforderungen der Trinkwasserinstallation gem. DIN EN 1717 und DIN 1988-100. Die Einhaltung der Anforderungen an die Trinkwasserinstallation dient dem Schutz des Trinkwassers im Leitungsnetz. Es kann die Gefahr bestehen das Verunreinigungenin das Trinkwassernetzgelangen. Insgesamt ist die gesamte Anlage sehrwartungsintensiv. Die Anlage ist funktionstüchtig und war 2021 in Betrieb. Aufgrund von Mängel im Bereich TrinkwasserinstallationundArbeitssicherheitkanndieAnlagevorerstnichtinBetriebgehen. STEP 1:(Kosten 29.500 € brutto) Neue Wasserstandsensorik mit Trockenlaufschutz mit Anpassung der Schalt- und Steueranlage Neuebzw.Umrüstung/AnpassungderTrinkwasserinstallationnachDIN ElektrotechnischeÜberprüfungundnormgerechteAnpassung LieferungundEinbauvonzweiStückEinstiegsleiternundEinstiegshilfen, Grobschmutzfangnachrüsten AustauschderLukemitÖffnungshilfeinderBelastungsklasseB125 Be- und Entlüftung im Technikschacht/Installationsschacht inkl. Be- und Entlüftungshauben herstellen Warnschilder„KeinTrinkwasser“inkl.Piktogrammaufstellen. STEP 2:(Kosten 118.000 € brutto) vollständiger Umbau des Wasserspiels zum oberirdischen Niedervoltsystem (ONS) gem. aktuellenNormen Berg Fidel-Brunnen Der Brunnen befindet sich in der Parkanlage zwischen Trautmannsdorffstraßeund Ter-Borch-Straße im Stadtteil Berg Fidel. Die wassertechnische Anlage besteht aus den Komponenten Unterflurbauwerk als Reservoir (ca.17 m³ Wasservolumen) mit Bodenablauf Frischwassernachspeisung und Überlaufarmatur, Unterflurbauwerk als Installationsschacht/Technikschacht mit Hebeanlage im Pumpensumpf, Trinkwasserinstallation einschl. Wasserzählerarmatur und trocken aufgestellte Umwälzpumpe, 3 Stück zylindrischer Brunnensteine als Quellsteine mit je einem Auslauf mit zentrierten Rücklaufschacht mit umlaufender Pflasterung und Pflasterinne, mit 3 Stück Entwässerungsschächten. Die Brunnenanlage wird im Umlaufsystem betrieben. Die Schalt- und Steueranlage in einem oberirdischen Freiluftschrank sowie der Hausanschlusskasten und Zählerplatz für die Stromversorgung befinden sich in einer Entfernung von ca. 20 m. Die Anlage entspricht nicht den Anforderungen der Trinkwasserinstallation gem. DIN EN1717undDIN1988-100. Die Anlage ist funktionstüchtig und war 2021 in Betrieb. Aufgrund von Mängeln im Bereich Trinkwasserinstallation und Arbeitssicherheit kann die Anlage vorerst nicht in Betrieb gehen. Die Parkanlage wird derzeit zudem saniert. Deshalb wird der Brunnen erst nach Behebung der Mängel nachAbschlussderSanierungsarbeitenimParkwiederinBetriebgenommen. STEP 1:(Kosten17.000€brutto) Neuebzw.Umrüstung/AnpassungderTrinkwasserinstallationnachDIN ErneuerungvonSchaltschrank,HausanschlussundZähleranschlusssäule ElektrotechnischeÜberprüfungundnormgerechteAnpassung LieferungundEinbaueinerEinstiegsleiterundEinstiegshilfe Warnschilder„KeinTrinkwasser“inkl.Piktogrammaufstellen. Marktallee -Brunnen -6- V/0201/2022 Der Brunnen befindet sich an der Kreuzung Marktallee und Hohe Geest im Stadtteil Hiltrup. Die wassertechnische Anlage besteht aus den Komponenten Unterflurbauwerk als Reservoir mit nass aufgestellter Umwälzpumpe, Frischwassernachspeisung, Überlaufarmatur und mittels Schieber bedienbare Ablaufarmatur, Unterflurbauwerk als Installationsschacht/Technikschachtmit elektrischer Motorklappe, Trinkwasserinstallation einschl. Wasserzählerarmatur und Absperrarmaturen, rundes Wasserbecken aus Beton vollständig mit Kleinpflaster gepflastert, mittig angeordneten Rücklaufschacht mit 3 Stück Schaumeffektdüsen als Kaskadenfontänen, 3 Kunstelemente aus Bronze auf dem Beckenrand, Auslaufarmatur aus Bronze im Beckenrand, Überlaufarmatur aus Bronze im Beckenrand. Die Brunnenanlage wird im Umlaufsystem betrieben. Schalt- und Steueranlage im oberirdischen Freiluftschrank sowie Hausanschlusskasten für die Stromversorgung befinden sich in ca. 5m Entfernung. Die Anlage entspricht nicht den Anforderungen der Trinkwasserinstallationgem.DINEN1717undDIN1988-100. DieAnlageistnichtfunktionstüchtigundwarauch2021außerBetrieb. STEP 1:(Kosten27.500€brutto): PrüfungRücklaufleitungmittelsKamerabefahrung NeueTrinkwasserinstallationsowieUmbauzurautomatischenFrischwassernachspeisung ErneuerungderEntwässerungsinstallationdesReservoirs Erneuerung und Umrüstung der Hebeanlage mit baulicher Anpassung des InstallationsschachtesAnschlussAbwasserdruckrohrleitunganEntwässerung ElektrotechnischeÜberprüfungundnormgerechteAnpassung Überprüfung/ErneuerungvonSchaltschrank,HausanschlussundZähleranschlusssäule LieferungundEinbaueinerEinstiegsleiterundEinstiegshilfe Warnschilder„KeinTrinkwasser“inkl.Piktogrammaufstellen. STEP 2:(Kosten130.000€) vollständiger Umbau des Wasserspiels zum oberirdischen Niedervoltsystem (ONS) gem. aktuellenNormen Michaelkirche-Brunnen Der Brunnen befindet sich auf dem Kirchplatz am Übergang Enschedeweg in die Von-Esmarch- Straße im Stadtteil Gievenbeck. Die wassertechnische Anlage besteht aus den Komponenten Unterflurbauwerk als Reservoir mit nass aufgestellter Umwälzpumpe, kombinierter Überlauf- und Ablaufarmatur im Reservoir; Entwässerung durch Ziehen des Stopfen, Unterflurbauwerk als Installationsschacht mit Trinkwasserinstallation einschl. Wasserzählerarmatur und offenen Bodenablauf, Runder Quellstein aus Naturstein mit Auslaufdüse und umlaufender Pflasterrinne als Rücklaufrinnemit4StückRücklaufschächten,imäußerenKreisbefindetsichdieEntwässerungsrinne mit 4 Stück Entwässerungsschächten. Die Brunnenanlage wird im Umlaufsystem betrieben. Schalt- und Steueranlage befinden sich in einem oberirdischen Freiluftschrank in einer Entfernung von ca. 2 mvomReservoirund25mbiszurBrunnenanlage,ebensoderHausanschlusskastenundZählerplatz für die Stromversorgung. Die Anlage entspricht nicht den Anforderungen der Trinkwasserinstallation gem.DINEN1717undDIN1988-100. DieAnlageistnichtfunktionstüchtigundwarauch2021außerBetrieb. STEP 1:(Kosten37.000€brutto) Umrüstung der Trinkwasserinstallation und Anpassung der automatischen Frischwassernachspeisung sowie neue Wasserstandsensorik mit Anpassung der Schalt- und Steueranlage PrüfungRücklaufleitungmittelsKamerabefahrung EinbaueinesherausnehmbarenGrobschmutzfangesinderRücklaufleitungimReservoir Ggf.ErneuerungderEntwässerungsinstallationdesReservoirs Erneuerung von Schalt- und Steueranlage in neuem Schaltschrank, Hausanschluss und Zähleranschlusssäule ElektrotechnischeÜberprüfungundnormgerechteAnpassung -7- V/0201/2022 LieferungundEinbaueinerEinstiegsleiterundEinstiegshilfe AustauschderLukemitÖffnungshilfeinderBelastungsklasseB125 Be- und Entlüftung im Technikschacht/ Installationsschacht inkl. Be- und Entlüftungshauben herstellen Warnschilder„KeinTrinkwasser“inkl.Piktogrammaufstellen. STEP 2:(Kosten122.000€brutto) Umbau des kompletten wassertechnischen Systems zum oberirdischen Niedervoltsystem (ONS)gem.aktuellenNormen. Idenbrockplatz-Brunnen Der Brunnen befindet sich auf dem Idenbrockplatz im Stadtteil Kinderhaus. Die wassertechnische Anlage besteht aus den Komponenten Unterflurbauwerk als Reservoir mit nass aufgestellter Umwälzpumpe, Frischwassernachspeisung, Überlaufarmatur und mittels Schieber bedienbarer Bodenablauf,Technikraumin einem angrenzendenGebäude mit der Trinkwasserinstallationeinschl. Wasserzählerarmatur,Sicherheitstrennstation und Schaltanlage, einem Kunstelement aus Kupfer / Bronze mit einer mittig angeordneten Auslaufarmatur und umlaufender Rücklaufrinne. Die Brunnenanlage wird im Umlaufsystem betrieben. Im Technikraumsind Frischwassernachspeisung, Sicherheitstrennsystem, Schalt- und Steueranlage untergebracht. Für die Stromversorgung ist keine Unterzählung vorhanden. Das Trennsystem wurde 2021 wiederhergerichtet. Die Anlage entspricht denAnforderungenderTrinkwasserinstallationgem.DINEN1717undDIN1988-100. Die Anlage war 2021 außer Betrieb. Sie ist wieder funktionstüchtig und wird in diesem Jahr wieder in Betriebgehen. STEP 1:(Kosten13.500€brutto) Abnahme und Inbetriebnahme der Umrüstung der Trinkwasserinstallationaus dem Jahr 2021 voneinemSanitär-/Haustechnikunternehmen neueWasserstandsensorikmitTrockenlaufschutzPU HerausnehmbarenGrobschmutzfangimRücklaufsystemnachrüsten Auslaufarmaturreinigen,ggf.Verschraubungenerneuern Bodenablass für die Entwässerung des Reservoirs vor Inbetriebnahme prüfen und ggf. erneuern ElektrotechnischeÜberprüfungundnormgerechteAnpassung Grundlegende Beurteilung der VarianteSchaltschrank mit Hausanschluss im Brunnenbereich unter Berücksichtigung der Grundstücksverhältnisse und vorhandener Stromkabel der Stadtwerke Münster (d.h. neuer oberirdischer Schaltschrank und Neue Schalt- und Steueranlage) LieferungundEinbaueinerEinstiegsleiterundEinstiegshilfe Warnschilder„KeinTrinkwasser“inkl.Piktogrammaufstellen. STEP 2:(Kosten108.000€brutto): Umbau des kompletten wassertechnischen Systems zum oberirdischen Niedervoltsystem (ONS)gem.aktuellenNormen. Sprickmannplatz-Brunnen Der Brunnen befindet sich auf dem Sprickmannplatz im Stadtteil Kinderhaus. Die wassertechnische Anlage besteht ausfolgenden Komponenten: Unterflurbauwerk als Reservoir mit nass aufgestellter Umwälzpumpe, Frischwassernachspeisung, Überlaufarmatur und mittels Schieber bedienbarer Bodenablauf, oberirdischer Schaltschrank mit der Schalt- und Steueranlage, pyramidale Brunnenkunst aus Edelstahl in einer Edelstahlwanne aufgestellt, zentraler oberer Auslauf im ersten Viertel der Pyramide, Fläche um den Brunnen ist komplett gepflastert. Die Brunnenanlage wird im Umlaufsystem betrieben. Das Reservoir wird mittels Sensorengruppen mit Frischwasser nachgespeist. Die Wasserzähleinrichtung war zum Zeitpunkt der Bestandsaufnahme nicht zu begutachten. Die Schalt- und Steueranlage befindet sich in einer Entfernung von ca. 10 m. Die -8- V/0201/2022 Anlage entspricht nicht den Anforderungen der Trinkwasserinstallation gem. DIN EN 1717 und DIN 1988-100. Die Anlage ist grundsätzlich funktionstüchtig und war 2021 in Betrieb. Nach Behebung von Mängeln imBereichTrinkwasserinstallationundArbeitssicherheitwirddieAnlagein2022inBetriebgehen. STEP 1:(Kosten13.000€brutto) KlärungTrinkwasserversorgungundUmrüstungderTrinkwasserinstallation AnpassungderautomatischenFrischwassernachspeisungundsomitauch Installation neuer Wasserstandsensorik mit Trockenlaufschutz PU in Abstimmung auf die Schalt-undSteueranlage Bodenablass für die Entwässerung des Reservoirs vor Inbetriebnahme prüfen und ggf. erneuern Schalt-undSteueranlagegem.erfolgterPrüfungmodifizieren ElektrotechnischeÜberprüfungundnormgerechteAnpassung LieferungundEinbaueinerEinstiegsleiterundEinstiegshilfe Warnschilder„KeinTrinkwasser“inkl.Piktogrammaufstellen STEP 2:(Kosten105.000€brutto) Umbau des kompletten wassertechnischen Systems zum oberirdischen Niedervoltsystem (ONS)gem.aktuellenNormen. Hamannplatz-Brunnen Der Brunnen befindet sich auf dem Hamannplatz im Stadtteil Coerde. Die wassertechnische Anlage besteht aus folgenden Komponenten: Unterflurbauwerk als Reservoir mit Druckrohrleitungsverteiler, Frischwassernachspeisung, Überlaufarmatur und Hebeanlage, Unterflurbauwerk als Installationsschacht/Technikschacht mit trocken aufgestellter Umwälzpumpe, Bodenablauf, Trinkwasserinstallation mit Magnetventil, Wasserspiel mit treppenartig angeordneten Würfeln aus Waschbeton, 8 Auslaufdüsen auf den Würfeln als Quellausläufe; Auslaufdüsen nicht verstopfungsgeschützt, Wasserspiel steht auf Stützen, umlaufende Rücklaufrinnen mit Gitterrostabdeckung (Wasser unter Wasserspiel kann nicht komplett abgelassen werden). Die Brunnenanlage wird im Umlaufsystem betrieben. Das Reservoir wird mittels Wasserstandsensoren und Magnetventil mit Frischwasser nachgespeist. Die Schalt- und Steueranlage in einem oberirdischen Freiluftschrank sowie der Hausanschlusskasten und Zählerplatz für die Stromversorgungbefindensich inca. 20m Entfernung.Hiergab2021einenSchwelbrandDie Anlage entsprichtnichtdenAnforderungenderTrinkwasserinstallationgem.DINEN1717undDIN1988-100. Die Anlage ist nur eingeschränkt funktionstüchtig und war daher 2021 überwiegend außer Betrieb. Aufgrund von Mängeln im Bereich Trinkwasserinstallation, Elektrotechnik und Arbeitssicherheit kann die Anlage nicht in Betrieb gehen. Eine Sanierung im STEP 1 wird aufgrund der verhältnismäßen hohen Kosten in Anbetracht eines kompletten Neubaus des Brunnens im Rahmen der Umgestaltung des Hamannplatzes nicht empfohlen. Der Bau des neuen Brunnens soll gemäß der aktuellen Zeitplanung zur Umgestaltung des Platzes und Neubau der angrenzenden Gebäude frühestens 2025/26erfolgen. STEP 1:(Kosten41.500€brutto) UmrüstungderTrinkwasserinstallation,AbkopplungvonPrivatgebäude,neuerTW-Anschluss Ggf. Umbau zur automatische Frischwassernachspeisung, dann mit neuer Wasserstandsensorik DruckprüfungDruckleitungssystem,ggf.wennnichtdichtneuePE-HD-Verrohrung Saugrohrerneuern ElektrotechnischeÜberprüfungundnormgerechteAnpassung ErneuerungHausanschluss,Schaltschrank,Schalt-undSteueranlage LieferungundEinbauvonzweiStückEinstiegsleiternundEinstiegshilfen -9- V/0201/2022 Neue Luke – Schachtdeckel (tagwasserdicht) mit Öffnungshilfe auspflasterbar | BelastungsklasseD400 Be-undEntlüftungimTechnikschachtherstellen(KostenohneErdarbeiten) oberirdischeBe-undEntlüftungshaubenherstellen(KostenohneErdarbeiten) Warnschilder„KeinTrinkwasser“inkl.Piktogrammaufstellen Lamberti-Brunnen Die Brunnenanlage befindet sich auf dem Lamberti-Kirchplatz im Stadtteil Mitte. Die wassertechnische Anlage besteht aus folgenden Komponenten: Unterflurbauwerk mit 3 Kammern, wobei Kammer 1 = Einlaufbereich, Kammer 2 = Pumpenschacht mit 2 Überlaufarmaturen mit "Ablassstöpsel, Frischwassernachspeisung mittels Schwimmerschalter, nass aufgestellter Umwälzpumpe, Kammer 3 = Installationsschacht mit Hebeanlage, Trinkwasserinstallation einschl. Wasserzählerarmaturund Durchführung der Druckrohrleitung zum Brunnenbecken zu den Ausläufen, runder Brunnen mit innenliegender Schale und unteren Becken und Brunnenkunst in der oberen Schale; Brunnenbecken mit gesamt 18 Auslaufdüsen, 6 Ausläufe Sockel Brunnenkunst "Münsterländische Familie" oben, 6 Auslaufschalen mit Druckleitungsanschluss (früher Fische montiert) – Bogenstrahlen, 6 Auslaufdüsen im unteren Becken als Quellsprudler.Die Brunnenanlage wirdimUmlaufsystembetrieben.Schalt-undSteueranlagesowieZählerplatzfürdieStromversorgung befinden sich hinter einer Tür in einer Entfernung von ca. 20 m. Der Brunnen steht nicht unter Denkmalschutz. Die Anlage entspricht nicht den Anforderungen der Trinkwasserinstallationgem. DIN EN 1717 und DIN 1988-100. Es wurden hohe Wasserverluste verzeichnet. Die Wartung ist umständlichsowieaufwendigundbleibtesauchimRahmenvonSTEP1. Die Anlageist nicht funktionstüchtigundwar auch2021außer Betrieb.Nach Durchführungvon STEP 1 kann der Brunnen in Betrieb gehen. EntsprechendeVorbereitungenfür die Durchführungvon STEP 1wurdenbereitsveranlasst. STEP 1:(Kosten22.000€brutto) NormgerechteUmrüstungderTrinkwasserinstallationalsfreienAuslauf. Normgerechter Umbau zur automatische Frischwassernachspeisung einschl. Anpassung der Schalt- und Steueranlage und Einbau von Wasserstandsensoren auch für den TrockenlaufschutzderUmwälzpumpe NachrüstungGrobschmutzfangimRücklaufsystem(Bäume,Innenstadtverschmutzung) ÜberprüfungBodenabläufe,verstopftenAblaufimunterenBeckenfreimachenggf.sanieren Entwässerungsleitungen, Rücklaufleitungen mittels Kamerabefahrung prüfen wegen langjährigemStillstand ElektrotechnischeÜberprüfungundnormgerechteAnpassung LieferungundEinbaueinerEinstiegsleiterundEinstiegshilfe Warnschilder„KeinTrinkwasser“inkl.Piktogrammaufstellen. STEP 2:(Kosten247.000€brutto): Umbau des kompletten wassertechnischen Systems in ein wassertechnisches System mit automatischer Wasseraufbereitung mit einem neuen Unterflurbauwerk - kombiniert mit TechnikschachtundeinemReservoir,sowieSanierungderWasserbeckenundAbdichtungder umlaufenden Rinne um Wasserverluste des neuen Systems zu vermeiden. Da es sich bei dieser Brunnenanlage um eine wassertechnische Anlage mit viel „sichtbaren“ Wasser handelt ist die Betreibung der Anlage in Hinblick auf die Wasserhygiene mit einer umfänglichen Wasseraufbereitungstechniknotwendig. EinerstesAufmaßdesBrunnenshatergeben,dassdieserminimalschiefsteht.Diesmussbei denweiterenSanierungsmaßnahmenberücksichtigtwerden. Michaelisbrunnen (Bankhaus Lampe) DieBrunnenanlagebefindetsichaufderEckeMichaelisplatz/DomplatzimStadtteilMitte. Die wassertechnische Anlage besteht aus einem runden Brunnen aus Beton mit Natursteinumrandung mit innenliegender oberer Schale aus Naturstein / Becken und Skulptur mit 4 Ausläufen; obere Schale mit Ablauf; unteres Becken mit Saugschacht und Ablauf- und Entwässerungsleitung, Technikraum (Abstellkammer im Bankhaus Lampe) mit trocken aufgestellter -10- V/0201/2022 Umwälzpumpe,Trinkwasserinstallationeinschl.Wasserzählerarmatur,SchaltanlageinKonferenzraum im Bankhaus. Das Wasserbecken wird manuell mit Frischwasser nachgespeist. Die Brunnenanlage wird im Umlaufsystem betrieben. Das Wasserbecken entwässert über ein Freigefälleleitung in das Gebäude. Im Gebäude befindet sich eine zentrale Hebeanlage. Die Wasserzähleinrichtung war zum Zeitpunkt der Bestandsaufnahme nicht zu begutachten. Die Umsetzung der Sanierungsmaßnahmen stehtunterdemVorbehaltdervertraglichenRegelungenmitdemEigentümer. Die Anlage ist grundsätzlich funktionstüchtig und war 2021 in Betrieb. Die jährliche VDE-Prüfung hat Probleme in der Elektrotechnik im Bankgebäude aufgezeigt, die vor Inbetriebnahme behoben werden müssen. STEP 1:(Kosten12.000€brutto) SaugkorbundÜberlaufimBrunnenbeckenprüfen SaugleitungenundDruckrohrleitungenimTechnikraumerneuern Druckprüfung ÜberprüfungobnormgerechteFrischwassernachspeisungimBecken ElektrotechnischeÜberprüfungundnormgerechteAnpassung Warnschilder„KeinTrinkwasser“inkl.Piktogrammaufstellen. MotorklappeinderEntwässerungsleitungalsSicherungseinrichtunginGebäudenergänzen STEP 2:(Kosten96.000€brutto) Um eine Wartungsfreundlichkeitin Bezug auf Arbeitsintensität,der Betriebskostender Anlage, sowie eine Unabhängigkeit für den Zutritt an wassertechnische und elektrotechnische Anlagenteile zu erreichen wird der Umbau des kompletten wassertechnischen Systems zum oberirdischenNiedervoltsystem(ONS) ohne automatischeWasseraufbereitunggem. aktuellen Normenvorgeschlagen. Domplatz-Trinkwasserbrunnen mit Kneippbecken Der Frischwasserbrunnen befindet sich auf dem Domplatz im Stadtteil Mitte. Die wassertechnische Anlage besteht ausfolgendenKomponenten:Trinkbrunnenals Durchläufer,Wasserbeckenaußen aus Betonstein/Naturstein mit innenliegender Kupfer/Bronzewanne mit Gitterrostabdeckung. Auslauf großes Becken, Auslauf zusätzliches Edelstahlbecken (Kneippbecken), Wasserzählerschacht. Das Wasser fließt direkt über eine Trinkwasserleitungaus einem Wasserzählerschacht,der sich ca. 10 m von der Brunnenanklage befindet, über einen Unterflurschacht am Wasserbecken zu den beiden Ausläufen, die zusätzliche Trinkwasserleitung im Unterflurschacht zum „Kneippbecken“ wurde nachträglich verlegt. Die Anlage entspricht den Anforderungen der Trinkwasserinstallation gem. DIN EN1717undDIN1988-100.JedochentsprichtdasEntwässerungssystemimBeckennichtdemeines öffentlichen Brunnens, da das Wasser im Becken verbleibt und somit verunreinigt. Weiter ist die Entwässerungsleitung höchstwahrscheinlich verstopft, da nach Ablassen des Brunnenbeckens der angrenzendeöffentlicheParkplatzübereinenRegenablaufschachtgeflutetwird. DieAnlageistfunktionstüchtig,warauch2021inBetriebundistauchin2022inBetriebgegangen. STEP 1:(Kosten17.500€brutto) Stehendes Wasser verhindern: Kneippbeckengröße insbesondere Tiefe verringern über Einsatz aus Kupfer/Bronzeeinsatz mit Ablauf und Notüberlauf, somit direkter Ablauf des Wassers(alternativRückbaudesKneippbeckens) Neubau oberirdischer Armaturensäule mit Trinkwasserinstallation, kleine Steuerung, in der Nähe des Beckens für die automatische Steuerung des Trinkwasserauslaufes und Zwangsteuerung zum Zwecke täglicher Zwangsspülungen zur Vermeidung von Stagnationen inderTrinkwasserleitung, Steuerung Wasserauslauf über ein Magnetventil mit Bedienknopf/Touchsensorzum Drücken amBeckenfürdieEntnahmevonTrinkwasser VerlegungTrinkwasserleitungzumBecken -11- V/0201/2022 Spülung/Sanierung/KamerabefahrungRegenwasserkanal-Anschlussleitung Kiepenkerl-Brunnen Der Frischwasserbrunnen aus Naturstein mit Kupfer-/Bronzewanne befindet sich in der Bogenstraße/Ecke Spiekerhof am Gasthaus Großer Kiepenkerl im Stadtteil Mitte. Die wassertechnische Anlage besteht ausfolgenden Komponenten: Brunnen als Durchläufer mit Kupferbecken mit Überlauf (stehendes Wasser), das Überlaufwasser geht in den Schmutzwasserkanal, Bodenablassvorrichtung, ein Auslauf, gemauerter Wasserzählerschacht in ca. 2m Entfernung vom Brunnen. Die Anlage entspricht den Anforderungen der Trinkwasserinstallation gem.DINEN1717undDIN1988-100. DieAnlageistfunktionstüchtig,warauch2021inBetriebundistauchin2022inBetriebgegangen. STEP 1:(Kosten1.000€) Trinkwasserinstallation erneuern im Wasserzählerschacht gem. Absprache mit dem Versorgungsunternehmen Neubrückenstraße-Brunnen Der Brunnen befindet sich an der Ecken Neubrückenstraße/Bogenstraße im Stadtteil Mitte. Die wassertechnische Anlage besteht aus den Komponenten Unterflurbauwerk als Technikschacht mit trocken aufgestellter Umwälzpumpe, Wasserbecken aus Beton mit Vertiefung/Schacht in der Mitte überdie gesamteLänge,Wassertiefezw.20-40 cm; Beckenmit einerBeschichtung– nicht dicht trotz mehrfacher Erneuerung; Beckenrand mit Platten belegt (stark beansprucht durch Nutzung als Sitzfläche und Parcours). Schacht wird mit Gitterrostabdeckungen für gesamt 12 Auslaufdüsen abgedeckt, in der Mitte befindet sich der Druckverteiler Edelstahl mit gesamt 2 x 6 vertikalen Auslaufdüsen. Freiluftschrank mit Schalt- und Steueranlage, Regulierbecken in der Wand der angrenzenden Treppenanlage, Wasserzählerschacht, Entwässerungsarmaturenschacht. Hydrant auf Fahrbahn im Straßenraum, Schachtdeckel Unterflurbauwerk in Schwerlastverkehrszone und nicht zu öffnen. Wartung und Instandhaltung sind sehr aufwendig. Die Anlage entspricht nicht den AnforderungenderTrinkwasserinstallationgem.DINEN1717undDIN1988-100. DieAnlageistnichtfunktionstüchtigundwarauch2021außerBetrieb. Die Mängel sind so umfangreich, dass von STEP 1 abgeraten wird. Die Maßnahmen würden zwar eine vorrübergehende Inbetriebnahme ermöglichen, problematische Mängel sowie die gefährlichen Wartungs- und Instandhaltungsbedingungen bleiben erhalten. Es wird empfohlen, den Brunnen bis zurVollsanierungSTEP2stillzulegen. STEP 1:(Kosten27.500€brutto) UmrüstungderTrinkwasserinstallation FunktionaleÜberprüfungundAnpassungderautomatischenFrischwassernachspeisung RegulierbeckenaufFunktionprüfen SchachtmitWasserzählereinrichtungentwässern;Entwässerungeinbauen HydrantenanschlussfürWartungszweckeaußerhalbderFahrbahnherstellen Ablaufleitung prüfen inkl. Rückstaudoppelverschluss und Anschluss an den Regenwasserkanal ElektrotechnischeÜberprüfungundnormgerechteAnpassung Kleinreparaturen an Schaltschrank und Schaltanlage, optionaler Austausch elektrischer Baugruppen,SteckdosenfürdenAußenbereichfürWartungszwecke LieferungundEinbaueinerEinstiegsleiterundEinstiegshilfe AustauschderLukemitÖffnungshilfeinderBelastungsklasseD400 Eine Be- und Entlüftung im Technikschacht/Installationsschacht inkl. Be- und Entlüftungshaubenherstellen Warnschilder„KeinTrinkwasser“inkl.Piktogrammaufstellen. -12- V/0201/2022 STEP 2:(Kosten165.000€brutto) Umbau des kompletten wassertechnischen Systems zum oberirdischen Niedervoltsystem (ONS)gem.aktuellenNormen. Clemenskirchgarten-Brunnen Der Kugelbrunnen befindet sich im Clemenskirchgarten im Stadtteil Mitte. Die wassertechnische Anlage besteht aus einem Unterflurbauwerk als Reservoir mit nass aufgestellter Umwälzpumpe, Frischwassernachspeisung, Überlaufarmatur und mittels Schieber bedienbarer Bodenablauf, Brunnenkunst aus Edelstahl in Form einer Kugel. Die Kugel steht auf einer Natursteinplatte; zentraler mittiger Auslauf, umlaufende Rücklaufrinne mit 4 Rücklaufschächten. Die Brunnenanlage wird im Umlaufsystem betrieben. Nachspeisung des Reservoirs mittels Schwimmerschalter mit Frischwasser, Trinkwasserinstallation sowie Schalt- und Steueranlage befinden sich in der Kirche/Technikraum. Die Anlage entspricht nicht den Anforderungen der Trinkwasserinstallation gem.DINEN1717undDIN1988-100. Die Anlage ist funktionstüchtig und war 2021 in Betrieb. Die Trinkwasserinstallation wurde vorerst provisorischangepasst,sodassderBrunnenbereitswiederinBetreibgegangenist. STEP 1:(Kosten8.000€brutto): AuslaufarmaturinBrunnenkugelreinigen NormgerechteUmrüstungderTrinkwasserinstallationalsfreienAuslauf. HydrantfürWartungszwecke(Reinigung)imBereichderBrunnenanlage neue Wasserstandsensorik mit Trockenlaufschutz PU in Abstimmung auf die Schalt- und Steueranlage PrüfungBodenablassfürdieEntwässerungdesReservoirs ElektrotechnischeÜberprüfungundnormgerechteAnpassung SteckdosenfürWartungszweckeimBereichderBrunnenanlage Warnschilder„KeinTrinkwasser“inkl.Piktogrammaufstellen. Harsewinkelplatz-Brunnen Der Brunnen befindet sich auf dem Harsewinkelplatz im Stadtteil Mitte. Die wassertechnische Anlage besteht aus folgenden Komponenten: einem Unterflurbauwerk als Reservoir, Frischwassernachspeisung mittels Wasserstandsensoren, Überlaufarmatur, einem Unterflurbauwerk als Technikschachtmit trocken aufgestellter Umwälzpumpe, Bodenablauf, Trinkwasserinstallation mit Magnetventil, dem Wasserbecken aus Naturstein vollständig mit Kleinpflaster gepflastert, Auslaufbecken mit Überlaufkante aus Naturstein mit Ablaufschacht mit Gitterostabdeckung und Quellauslauf, umlaufender Rücklaufrinne, vertieft im Becken liegend, mit 3 Rücklaufschächten, Treppenstufen bis Rücklaufrinne, 2 Kunstelemente aus Naturstein auf dem Beckenrand. Die Brunnenanlage wird im Umlaufsystem betrieben. Sie neigt zu erheblicher Veralgung.Die Schalt- und Steueranlage sowie der Hausanschlusskasten und Zählerplatz für die Stromversorgung befinden sich in einem oberirdischen Freiluftschrank in ca. 30m Entfernung. Die Anlage entspricht bedingt den Anforderungen der Trinkwasserinstallation gem. DIN EN 1717 und DIN 1988-100. Dies muss gem. STEP1geprüftwerden. DieAnlageistnichtfunktionstüchtigundwarauch2021außerBetrieb. STEP 1:(Kosten38.000€brutto) ReinigungWasserbeckenundRücklaufschächte RücklaufleitungenprüfenmittelsKamerabefahrung Ablaufarmatur/Ablaufschacht im Becken reinigen, wartungsfreundlich modifizieren, Schacht erweitern,zusätzlichenGrobschmutzfangeinbauen ÜberlaufarmaturimReservoirundAuslaufdüseimBeckenprüfen Überprüfung,obdieTrinkwasserinstallationnormgerechtalsfreienAuslaufausgeführtist NeueWasserstandsensorik ElektrotechnischeÜberprüfungundnormgerechteAnpassung -13- V/0201/2022 LieferungundEinbaueinerEinstiegsleiterundEinstiegshilfe Be-undEntlüftungimTechnikschachtherstellen(KostenohneErdarbeiten) oberirdischeBe-undEntlüftungshaubenherstellen(KostenohneErdarbeiten) neue Luke tagwasserdicht mit Öffnungshilfen, Belastungsklasse D400 - Dom für Einbau anpassen AusnahmegenehmigungfürdiemanuelleDosierungvonAnti-Algenmittelerwirken Warnschilder„KeinTrinkwasser“inkl.Piktogrammaufstellen Alternative zu STEP 1: (Teilsanierung und Verbesserung mit Wasseraufbereitungstechnik, Kosten 96.000€brutto) Da der bauliche Zustand des vorhandenen Technikschachts sehr gut ist, kann dieser ggf. weitergenutzt werden. Die Sanierungsvariante umfasst die bauliche Verbesserung des Technikschachtes, u.a. die Montage einer Be- und Entlüftung, die Installation einer Hebeanlage in einem Pumpensumpf, die Unterbringung der Schalt-und Steueranlage, sowie die Montage einer Filteranlage mit Filterpumpe, Filterkessel (AFM Filtermaterial, Flockungsmittel) inkl. Saugleitungssystem und Filterleitung bis Reservoir, Mess-Regel- und Dosiertechnik, Filterkessel mit automatischer Rückspülung, Anschluss Rückspülleitung an die Überlaufarmatur, einschließlich aller Kernbohrungen und Ringraumdichtungen. Jedoch wird bei dieser Variantedas Brunnenbecken nicht weiter baulich saniert wie z.B. im STEP2. Somit ist die Wasserdichtigkeit der Brunnenanlage langfristig nicht gewährleistet. Auch die WartungskostenbleibengegenüberSTEP2hoch. STEP 2:(Kosten159.000€) Umbau des kompletten wassertechnischen Systems zum oberirdischen Niedervoltsystem (ONS)gem.aktuellenNormen. Aabrücke-Bergstraße-Brunnen Die wassertechnische Anlage befindet sich auf bzw.unter einer den Fluss Aa querenden Brücke im Bereich der Bergstraße im Stadtteil Mitte. Die Brunnenanlage ist aus Naturstein gefertigt und wird vomFlusswasserderAagespeist,dasdernassaufgestelltenPumpe,dieunterderBrückeinstalliert ist, angesaugt und über eine Druckrohrleitung zum Auslaufschlitz am Naturstein gepumpt wird. Das hochgepumpte Wasser läuft aus diesem Schlitz über den Stein hinunter in den Rücklaufschacht. Über den Rücklaufschacht und die angeschlossene Rücklaufleitung wird das Wasser wieder in die Aa zurückgeführt. Die Schalt- und Steueranlage ebenso wie der Hausanschlusskasten und ZählerplatzfürdieStromversorgungbefindensichineinemoberirdischenFreiluftschrankinca.20m Entfernung. Der Abstieg zum Flussbett befindet sich ebenfalls in ca. 20 m Entfernung. Durch den Standort der Hebeanlage unter der Brücke im betonierten Flussbett ergibt sich eine Abhängigkeit zwischen Betrieb des Brunnens und Wasserstandder Aa – u.a. im Zusammenhangmit dem Betrieb derFischtreppe. Die Anlage ist funktionstüchtig, war jedoch auf Grund von Niedrigwasser in der Aa 2021 außer Betrieb.DieAnlageistindiesemJahrimBetrieb,aberweiterhinvomWasserstandderAaabhängig. STEP 1:(Kosten26.000€brutto) Druckleitungssystemprüfen Schmutzwasserpumpesäubernundprüfengem.DINVDE0701/0702 Bauliche Vertiefung bis zum Aa Mittellauf herstellen - somit direkte korrespondierende VerbindungzurPumpe,auchbeiNiedrigwasser Pumpenschacht aus Edelstahl an Brückenwand in Vertiefung einbauen mit kombinierten herausnehmbaren Einlaufsieb und Saugkorb aus Edelstahl, vandalismussicher und wartungsfreundlich ErneuerungWasserstandsensorik Auslaufreinigenundprüfen ElektrotechnischeÜberprüfungundnormgerechteAnpassung ErneuerungseparaterHausanschlusszählermitZählerplatz -14- V/0201/2022 Neuen Hausanschluss mit Zählerplatz baugleich zum vorhandenen Schaltschrank und Verteilerfeld Neue Schaltanlage auf Umwälzsystem und MSR-technik abstimmen als Reiheneinbaugeräte aufHutschiene SteckdosenimSchaltschrankfürWartungs-undReinigungszwecke Neue Leiter mit mobiler Abstiegshilfe zum Runterklettern in Sonderkonstruktion sicher vor Vandalismusherstellen Warnschilder„KeinTrinkwasser“inkl.Piktogrammaufstellen Martini-Brunnen Der Brunnen befindet sich auf einer platzartigen Aufweitung vor einem Café an der Kreuzung Stiftsherrenstraße - Hörsterstraße im Stadtteil Mitte. Die wassertechnische Anlage besteht ausfolgenden Komponenten: einem runden Natursteinbecken; Brunnenring mit Edelstahlblechabdeckung, mittige Bohrung für Wasseraustritt, der Trinkwasserinstallation und der Elektrotechnikim privatenGebäudemit beschränktenZutrittszeiten(derzeitCafé).Die Anlagewird im Umwälzbetrieb betrieben. Das Wasserbecken wird mittels Schwimmerventils mit Frischwasser nachgespeist. Die Schalt- und Steueranlage befindet sich im gegenüberliegenden Gebäude. Die Anlage entspricht nicht den Anforderungen der Trinkwasserinstallation gem. DIN EN 1717 und DIN 1988-100. Die Anlage ist funktionstüchtig und war 2021 in Betrieb. Die Trinkwasserinstallation wurde vorerst provisorischangepasst,sodassderBrunnenbereitswiederinBetriebgegangenist. STEP 1:(Kosten29.500€brutto) kombinierte Überlaufarmatur mit Bodenablass für die Entwässerung im Wasserbecken herstellen, Kernbohrung, Ringraumdichtung und Ablassvorrichtung mit Anschluss an die Entwässerung Austauschvorhandene240V-PumpeinNiedervolt-UmwälzpumpeimWasserbecken Auslaufdüseanpassen oberirdischer Technikschrank mit Schalt- und Steueranlage, Trinkwasserinstallation, Frischwassernachspeisung - neuer Standort in der Nähe der Brunnenanlage; max. 15 m Entfernung Neue Trinkwasserinstallation und Entnahmearmatur für Wartungszwecke im Technikschrank; VersorgungTrinkwasserausneuemodervorhandenenWasserzählerschacht Frischwassernachspeiseleitung DN15 zum Wasserbecken, normgerechter Umbau zur automatischeFrischwassernachspeisungalsfreienAuslauf. ElektrotechnischeÜberprüfungundnormgerechteAnpassung Separate Zähleranschlusssäule vom Versorger - Anmeldung Erneuerung Hausanschluss durcheingetragenenElektroinstallateur NeueZähleranschlusssäulenachTABStadtwerkeMünsterNetzgesellschaft NeueSchalt-undSteueranlageimoberirdischenTechnikschrank NeueWasserstandsensorikimWasserbecken VerkabelunginLeerohrenzwischenWasserbeckenundTechnikschrank Warnschilder„KeinTrinkwasser“inkl.Piktogrammaufstellen Engelenschanze-Brunnen Der Brunnen befindet sich an der Engelenschanze im Stadtteil Mitte. Die wassertechnische Anlage besteht ausfolgenden Komponenten: Wasserbecken aus Beton (Wasservolumen ca. 80 m³), Beckenrand mit Natursteinplatten belegt, exzentrisch im Becken angeordnete Ablaufstopfen (Tiefe in diesem Bereich ca. 70 cm), Überlaufkante Süd direkt in das Reservoir (ca. 13 m³), dort nass aufgestellte Umwälzpumpe, Überlaufkante Ost in den Rücklaufschacht, dieser mit 9 Stück Gitterrostabdeckungen und Rücklaufleitung zum Reservoir. Mittig exzentrisch angeordnet Druckrohrleitungsverteiler für Düsenverteiler mit 5 Stück Weißwasserdüsen. Die Brunnenanlage wird im Umlaufsystem betrieben. Wasserbecken und Reservoir werden manuell mit Frischwasser nachgespeist. Ungeklärter sehr hoher Wasserverlust. Die Schalt- und Steueranlage in einem oberirdischen Freiluftschrank sowie Hausanschlusskasten und Zählerplatz für die Stromversorgung -15- V/0201/2022 befinden sich in ca. 10 m Entfernung. Die Anlage entspricht den Anforderungen der Trinkwasserinstallationgem. DIN EN 1717 und DIN 1988-100. Die Mängel sind so umfangreich, dass der Brunnen nicht durch einen STEP 1 vorrübergehend in Betrieb genommen werden kann. Eine VollsanierungoderalternativeinAbrissundnachhaltigerNeubauwerdenempfohlen. DieAnlageistnichtfunktionstüchtigundwarauch2021außerBetrieb. STEP 2:(Kosten126.000€) Wasserbeckenobenaußenundinnenreinigen,Natursteinrandplattenggf.austauschen Ein-undausgehendeLeitungenfürdieSanierungtemporärverschließen komplettesWasserbecken,horizontale,vertikaleFlächenmittelsCSH-Technologieabdichten Reduzierung des Wasservolumens und der Wassertiefe um min 50% mittels Aufbau des Wasserbeckens einschl. permanenter Abdichtung; Ausgleichestrich unter der Abdichtung und Betonschutzestrich als Oberflächenbelag inkl. wasserdichte Einbindung der Einbauteile (Ablaufarmatur),DruckrohrleitungsverteilermitdenFontänen Drän- und Abdichtungslage des kompletten Wasserbeckens; Dehnungsfugen (Fläche ca. 145m²) KühlmantelumUmwälzpumpenachrüsten Saugkorbmodifizieren,wartungsfreundlich DruckleitungsverteilerausEdelstahlanpassen ÜberprüfungWeißwasserdüsen 9StückGrobschmutzfängeunterdenGitterrostabdeckungenherstellen konischdichtenderAblaufstopfen Neue Trinkwasserinstallation und Entnahmearmatur für Wartungszwecke im Technikschrank; VersorgungTrinkwasserausneuenWasserzählerschachtbauseits Frischwassernachspeiseleitung DN100 als Freigefälleleitung zum Reservoir/unteren Becken undindasobereBecken,FrischwassernachspeisungnormgerechtalsfreierAuslauf bestehendenSchaltschrankdemontieren StandortfürdenHausanschlussundZählerundTechnikschrankbeibehalten NeubauoberirdischerTechnikschrankfürneueSchalt-undSteueranlageinkl.SPS-Steuerung, neue Trinkwasserinstallation und Frischwassernachspeisung und Wartungsarmaturen für Trinkwasser, Servicesteckdosen im Technikschrank einschl. Erdarbeiten ohne Oberflächenbeläge Erneuerung separater Hausanschluss und Zähler vom Versorger am alten Standort inkl. Anmeldung NeueZähleranschlusssäulenachTABStadtwerkeMünsterNetzgesellschaft ElektrotechnischeÜberprüfungundnormgerechteAnpassung Einbau Wasserstandsensorik in Sensorarmatur mit korrespondierender Leitung zum oberen Wasserbecken und Wasserstandsensoren im unteren Becken mit Sensorleitung zum Technikschrank Warnschilder„KeinTrinkwasser“inkl.Piktogrammaufstellen Mauritztor-Brunnen Die Brunnenanlage befindet sich im Außenbereich des Cafés am Mauritztorhaus an der Kreuzung Mauritz Straße / Eisenbahnstraße im Stadtteil Mitte. Die wassertechnische Anlage besteht ausfolgenden Komponenten: Unterflurbauwerk als betoniertes Reservoir mit gemauertem Dom; Bodenablauf bedienbar über Schieber mit nass aufgestellte Umwälzpumpe; Frischwassernachspeisung mittels Schwimmerschalter,drei einzelne Brunnenanlagen verteilt in einer kleinen Anlage, die als Außen-Café dient, Brunnenstein-Ausläufe sind jeweils mit einer Düsenplatte abgedeckt. Das Wasser läuft aus der Auslaufdüse über den Stein hinunter und in den Rücklaufschacht unter den jeweiligen Steinen. Brunnensteine sind zu schwer zum Heben, Wartung und Instandhaltung daher nur eingeschränkt möglich. Rücklaufschächte an gemeinsame Rücklaufleitung angeschlossen, die in das Reservoir entleert. Die Brunnenanlage wird im Umlaufsystem betrieben. Das Reservoir wird mittels Schwimmerventils mit Frischwasser nachgespeist.DieSchalt-undSteueranlageineinemoberirdischenFreiluftschrank(sehralt)wieauch Hausanschlusskasten und Zählerplatz für die Stromversorgung befinden sich in ca. 20 m Entfernung. -16- V/0201/2022 Die Anlage entspricht nicht den Anforderungen der Trinkwasserinstallation gem. DIN EN 1717 und DIN 1988-100. Von STEP 1 wird abgeraten, da die Maßnahmen zwar eine vorrübergehende Inbetriebnahme ermöglichen würden, grundlegende Mängel sowie die Wartungs- und Instandhaltungsbedingungen nicht nachhaltig gelöst werden und gefährlich bleiben. Es wird empfohlen,denBrunnenbiszurVollsanierungSTEP2stillzulegen. DieAnlageistnichtfunktionstüchtigundwarauch2021außerBetrieb. STEP 1:(Kosten9.000€brutto) BodenablassfürdieEntwässerungdesReservoirsvorIBprüfenundggf.erneuern Auslaufarmaturenreinigen Trinkwasserversorgung klären; ggf. neue Trinkwasserinstallation mit Wasserzählereinrichtung vondemVersorgerundAnpassunganeineautomatischeFrischwassernachspeisung DieUmrüstungderTrinkwasserinstallationnormgerechtalsfreienAuslauf. Umbau zur automatische Frischwassernachspeisung; neue Wasserstandsensoren in AbstimmungaufdieSchalt-undSteueranlage Schalt-undSteueranlagemodifizieren ElektrotechnischeÜberprüfungundnormgerechteAnpassung Warnschilder„KeinTrinkwasser“inkl.Piktogrammaufstellen STEP 2:(Kosten133.000€brutto) Umbau des kompletten wassertechnischen Systems zum oberirdischen Niedervoltsystem (ONS)gem.aktuellenNormen. Weitere Brunnenanlagen DasWasserspielimSüdparkwurde2020komplettneugebautundmusstedahernichtindas Maßnahmenprogrammaufgenommenwerden.DieBrunnenamBremerPlatz,amStadthaus1und amServatiiplatzsindschonlängeraußerBetriebundwerdenimRahmenderNeugestaltungder Flächenkomplettneugebaut. Zu 2.) und 3.) Vorschläge für Sanierungsmaßnahmen nach STEP 1 BeidemuntenaufgeführtenVorschlagfüreineSanierungsreihenfolgeimSTEP1wurdefolgende Kriterienberücksichtigt: Betriebszustand TechnischerundbaulicherZustandzumZeitpunktderBestandsaufnahme, PerspektivefürWeiterbetriebnurmitSTEP1, UmfangundKostenSTEP1imVergleichzuSTEP2, LageundBedeutungimStadtgebiet. Tabelle STEP 1 Reihenfolge Name des Brunnen Geschätzte Kosten €* 1 Lamberti-Brunnen 22.000 2 Michaelis-Brunnen(BankhausLampe) 12.000 3 Berg-Fidel-Brunnen 17.000 4 WasserfallPromenade 49.000 5 Clemenskirchgarten-Brunnen 8.000 6 Harsewinkelplatz-Brunnen 38.000 7 Kiepenkerl-Brunnen 1.000 8 Marktallee-Brunnen 27.500 9 Michaelkirche-Brunnen 37.000 10 Joseph-Kirche-Brunnen 29.500 11 Sprickmannplatz-Brunnen 13.000 12 Martini-Brunnen 29.500 -17- V/0201/2022 13 Idenbrockplatz-Brunnen 13.500 14 Aabrücke/Bergstraße 26.000 15 Domplatz-Brunnen 17.500 16 Neubrückenstraße-Brunnen** 27.500** 17 Mauritztor-Brunnen** 9.000** 18 Hamannplatz-Brunnen** 41.500** Baunebenkosten 20 % 68.100 Gesamtkosten 408.600 *Die aufgeführten geschätzten Kosten (EUR brutto) sind Stand 03/2022 und beinhalten keine Preissteigerungen für die Folgejahre, da derzeit keine verlässlichen Prognosen möglich sind und die Sanierungsmaßnahmen mehrere Jahre andauern werden. Die im Gutachten genannten Kosten sind Nettobeträge. ** Die Kosten, einschl. Baunebenkosten für die Brunnen Neubrückenstraße, Mauritztor und Hamannplatz werden in den Gesamtkosten nicht berücksichtigt, da hier ein STEP 1 nicht empfohlen wird.AnsonstenerhöhensichdieGesamtkostenum93.600€. Die Sanierungsmaßnahmen im STEP 1 werden gem. der o.g. Reihenfolge umgesetzt, um einen Betrieb der Brunnen und Wasserspiele möglichst zeitnah wieder zu ermöglichen. Die Verwaltung behält sich vor, die Reihenfolge aufgrund eventuell kurzfristig auftretender Probleme bei den Brunnen zu ändern, wird hierüber aber die politischen Gremien informieren. Das Amt für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit wird für die weitere Planung, Ausschreibung, Vergabeund Bauleitung ein externes Fachingenieurbüro beauftragen. Die Planungskosten sind in den geschätztenKostenmit20%Baunebenkostengesondertaufgeführt. Mit den derzeit vorhandenen Finanzmitteln von 100.000 € / Jahr wird eine Umsetzung der MaßnahmennachSTEP1reinrechnerischca.4Jahredauern. Zu 4.) und 5.) Vorschläge für Sanierungsmaßnahmen nach STEP 2 BeidemVorschlagderSanierungsreihenfolgeimSTEP2wurdefolgendeKriterienberücksichtigt: SanierungsmaßnahmenimSTEP1werdennichtempfohlen,bzw.sindnichtmöglich OptimierungvonBetriebskostenundInstandhaltungs-/Wartungsaufwand(Personal,Wasser, Strom) EinschätzungderfunktionsfähigenLaufzeitnachSTEP1 LageundBedeutungimStadtgebiet. Tabelle STEP 2 Reihenfolge Name des Brunnen Geschätzte Kosten €* 1 Neubrückenstraße 165.000 2 Engelenschanze-Brunnen 126.000 3 Lamberti-Brunnen 247.000 4 Harsewinkelplatz 159.000 Marktallee-Brunnen 130.000 Michaelkirche-Brunnen 122.000 Joseph-Kirche-Brunnen 118.000 Michaelis-Brunnen(BankhausLampe) 96.000 Mauritztor-Brunnen 133.000 Idenbrockplatz-Brunnen 108.000 Sprickmannplatz-Brunnen 105.000 Planungskosten 20 % 301.800 Gesamtkosten 1.810.800 -18- V/0201/2022 *Die aufgeführtengeschätztenKostensindStand03/2022undbeinhaltenkeinePreissteigerungenfür die Folgejahre, da derzeit keine verlässlichen Prognosen möglich sind und die SanierungsmaßnahmenmehrereJahreandauernwerden. Eine Finanzierung der Maßnahmen nach STEP 2 ist bisher noch nicht gesichert. Daher stehen die folgendenAusführungenunterdemVorbehaltderFinanzierung Die Sanierungsmaßnahmen im STEP 2 könnten gem. der o.g. Reihenfolge umgesetzt werden. Bislang wurde nur eine Reihenfolge für die ersten vier Brunnen aufgeführt, da die weiteren Sanierungsmaßnahmen von der dauerhaften Funktionsfähigkeit der Brunnen auch unter Berücksichtigung der Maßnahmen im STEP 1 abhängig sind. Die politischen Gremien werden entsprechend hierüber informiert. Das Amt für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit wird – für den Fall, dass eine Finanzierung aufgebaut werden kann - für die weitere Planung, Ausschreibung, Vergabe und Bauleitung ein externes Fachingenieurbüro beauftragen. Die Planungskosten sind in den geschätzten Kosten mit 20 % Baunebenkosten gesondert aufgeführt. Die Sanierungsmaßnahmen im STEP 2 werden als Einzelmaßnahmen geplant und den zuständigen GremienzurEntscheidungvorgelegt. Zu 6. und 7.) Betrieb der Brunnen und Wasserspiele Die Wartungund Instandhaltung der verschiedenartigen wassertechnischen Anlagen ist aufgrund der sicherheitstechnischen sowie technischen Anforderungen aufwendig. Die Arbeiten wurden in der Vergangenheitin der Regel durch das gärtnerische Fachpersonal und andere Fachkräfte des Amtes für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit durchgeführt. VorgeschriebeneWiederholungsprüfungen und Instandsetzungenan elektronischen Anlagen wurden durch Fachfirmen durchgeführt. Die In- und Außerbetriebnahme des neuesten Brunnens mit der modernsten Technikim Südpark erfolgt derzeit durchdenHersteller. Der Betrieb der Brunnen erfordert tägliche, wöchentliche, monatliche, ½ jährliche und jährliche Kontrollen. Das Personal hierfür wird derzeit aus anderen Einsatzbereichen abgezogen und fehlt somit zu Kernzeiten für die eigentlichen Einsatzbereiche der Sportstätten- und Grünflächenunterhaltung. Deshalb schlägt die Verwaltung vor, ein Betriebskonzept mit den notwendigen Finanz- und Personalressourcen für den dauerhaften und langfristigen Betrieb der städtischen Brunnen und Wasserspiele auf Grundlage der geplanten Sanierungen und der geplanten neuen Anlagen zu erstellen. Dabei soll neben der Frage der Organisation auch die Frage geprüft werden, welchem Umfang die Aufgaben durch eigenes Personal und welche Aufgaben durch eine Vergabeam besten erledigtwerdenkönnen. ErsteÜberlegungzumUmfangderAufgabenwerdenhierimFolgendendargestellt: Im Zuge von Sanierungen erfolgt eine Modernisierung der Anlagen auf den aktuellen Stand der Technik. Beim Neubau der Brunnen im Südpark wurde dies bereits berücksichtigt und am Servatiiplatz, am Bremer Platz sowie am Stadthaus 1 wird dies noch folgen. Weitere Brunnen sollen in STEP 2 derSanierungfolgen.ModerneBrunnentechnikmuss durchentsprechendesFachpersonal kontrolliert, gepflegt und gewartet werden. Die Bestandsbrunnen sind eher vergleichbar mit einem alten Auto, an dem man „auch mal selbst Hand anlegen“ konnte, dies ist bei den modernen Autos nicht mehr möglich – die meisten Wartungsarbeiten und Reparaturen müssen durch Fachbetriebe oder-personalerfolgen. Die Erfahrung mit den bereits in die Jahre gekommenen Bestandsanlagen zeigt, dass auch diese nur durch fachkundiges Personal aus den Bereichen Elektrotechnik, Wassertechnik / Haustechnik „am Laufen gehalten“ werden können, das auch notwendige Reparaturen kurzfristig eigenständig durchführen kann, um Ausfallzeiten der Brunnen zu reduzieren. Die notwendigen Leistungen sind in der Regel schwer im Rahmen von Vergabeverfahren zu beschreiben, es handelt sich häufig um -19- V/0201/2022 Stundenlohnarbeiten. Dies spricht eher dafür,die Leistungen durch eigenes Personal und nicht durch Unternehmendurchführenzulassen. Mit dem Ziel einer nachhaltigen Sanierung und dauerhaften Wartung- und Instandhaltung der bestehenden und neuen wassertechnischen Anlagen wird bereits während der Umsetzung des Sanierungsprozesses nach STEP 1 ein fachlich multifunktionales Team aus den Bereichen Anlagenmechanik, Elektrotechnik, Haus- bzw. Sanitär-/Wassertechnik und Mechatronik benötigt. Hierdurch kann eine umfassende Wartung und Instandhaltung der Anlagen gewährleistet und Störungenkönnenkurzfristigundfachgerechtbehobenwerden. Aufgrund der Vielzahl, Unterschiedlichkeit und Komplexität der Anlagen erscheint es sinnvoll, eine eigenständige städtische Fachkolonne zu etablieren. Auf diese Weise kann vorhandenes Wissen weitergegeben und neues aufgebaut werden. Durch gezielte Schulungen im Bereich Wasseranlagentechnik und Arbeitssicherheit werden die Mitarbeitenden weitergebildet und zu Spezialisten für diese Anlagen. Das Ingenieurbüro Oehlschläger empfiehlt nach Begutachtung der städtischen Brunnen einen Fachmitarbeiterbedarf von vier bis sechs Personen allein für die Wartung und Instandhaltung, davon jeweils mindestens zwei Fachkräfte aus den Bereichen Elektrotechnik oder vergleichbar und mindestens zwei Fachkräfte aus der Haus-/Sanitärtechnik oder vergleichbar. So können auch in Spitzenzeiten alle Anlagen ausreichend fachgerecht unterhalten und gewartet werden. Auch der Arbeitssicherheit wird hierdurch entsprochen, da bei Anlagen mit Schachtbauwerken immer zwei Mitarbeitende gemeinsam arbeiten müssen: Eine Person steigt im Sicherungsgeschirr in den Schacht hinab, die andere sichert oberhalb die Baustelle und kann im Notfall (Gasentwicklung im Schacht, ohnmächtige Person etc.), die notwendigen Rettungsmaßnahmeneinleiten. InderVergangenheitwurdengärtnerischeFachkräfteausderGrün-undSportflächenunterhaltungzur Wartung sowie In- und Außerbetriebnahme eingesetzt. Dieses Fachpersonal fehlte in den eigentlichen Arbeitsbereichen, wodurch die Standards häufig nicht zu 100% erfüllt werden konnten. ZukünftigsolltensichdiesesMitarbeitendenwiederaufdieeigentlichenFachtätigkeitenkonzentrieren. Daher ist davon auszugehen, dass für die Wartung und Instandhaltung der Brunnen durch eine eigene Fachkolonne sechs zusätzliche Stellen geschaffen werden müssten. Ein Verschieben der StellenwürdezuDefiziteninderGrün-undSportflächenunterhaltungführen. Wartungs- und Instandhaltungsleistungen der Anlagen während und nach STEP 1 DieWartungs-undInstandhaltungsmaßnahmensowiederenempfohleneWartungsintervalleinBezug auf die einzelnen Baugruppen wurden durch das Ingenieurbüro Oehlschläger tabellarisch für jede einzelne wassertechnische Anlage dargestellt. Grundlage ist die DIN 31051 für die Wartung und Instandhaltung. Ein Beispiel für den Lamberti-Brunnen ist angefügt. Es ist zwischen Inspektionen und Wartungen zu unterscheiden, wobei die Gutachterin empfiehlt, die Inspektionen durch einen Fachbetrieb durchführen zu lassen, die Wartungsarbeiten dagegen durch eigenes Personal mit entsprechenderKontinuitätsicherzustellen(s.o.). Bei den Inspektionen handelt es sich um die Hauptuntersuchungen der Anlagen, die im Rahmen der Inbetriebnahme (Frühjahr) und Außerbetriebnahme (Herbst) durchgeführt werden. Dabei werden die Wiederholungsprüfungen durchgeführt und ggf. einige Anlagenkomponenten demontiert (Überwinterung)gereinigt,konserviertundgeprüftundggf.repariertoderausgetauscht. Bei den regelmäßig durchzuführenden Wartungsarbeiten handelt es sich um Kontrollen, die umgehende Instandsetzung der Anlagen nach sich ziehen. In der Intensität unterscheiden sich dabei Kontrollen bzw. Arbeiten, die täglich, wöchentlich, monatlich, ½ jährlich und jährlich durchzuführen sind. So werden z.B. die Ausläufe, Rinnensysteme und Rücklaufschächte täglich kontrolliert und im selbenArbeitsgang–nachBedarf–gereinigt. Für diese regelmäßigen Wartungsarbeiten ist je wassertechnischer Anlage ein umfänglicher Wartungsplan zu erstellen. Dieser beinhaltet u.a. die Angaben über Termine, Ausführung der Maßnahmen und zu beachtende Merkmalswerte. Darüber hinaus wird die Vorbereitung der Durchführung, die Arbeitsplatzausrüstung, die Schutz- und Sicherheitseinrichtungen, die Durchführung(Kontrolle,Reinigung,Einstellen-Justieren),dieFunktionsprüfungunddieRückmeldung erfasst. Für jede Anlage sind zudem Arbeitskarten zu erstellen, auf denen auf die erforderlichen -20- V/0201/2022 Bedienanleitungen und Sicherheitsdatenblätter der jeweiligen Maschinen und Geräte, sowie Chemikalienverwiesenwird,diederBetreibermitderDokumentationzurVerfügungstellt. Gefährdungsbeurteilung für die wassertechnischen Anlagen im Bestand Im Rahmen des Gutachtes wurde für jeden Brunnen eine individuelle Vorlage für eine Gefährdungsbeurteilung erstellt. Diese muss durch das Amt für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit als Betreiber jährlich überprüft und angepasst werden. Die Einschätzung des GefahrenpotentialserfordertgeschultesPersonalimBereichArbeitssicherheit. Das entsprechende Dokument muss durch den Betreiber in Bezug auf die Gefährdungen und deren Schutzmaßnahmen geprüft, sowie deren Wirksamkeit, Termine zur Umsetzung der SchutzmaßnahmenundVerantwortlichkeitenergänztwerden. Personal, das für die Prüfung, Wartungund Instandhaltung der Anlagen eingesetzt wird ist allgemein und in Bezug auf die Gefährdungen der einzelnen Anlagen zu schulen und mit den notwendigen Sicherheitsvorkehrungenvertrautzumachen. Mit Blick in die Zukunft werden noch weitere Brunnenanlagen und Wasserspiele z.B. im Oxford- QuartieroderaufdemBöckmannplatzdas Angebotergänzen.Auchfür dieseneuenAnlagenmüssen dieo.g.PunktefürdenBetriebangewandtwerden. Fazit MitderUmsetzungderMaßnahmenausdemSTEP1könnenbisaufdieBrunnenNeubrückenstraße- Brunnen, Hamannplatz, Mauritztor-Brunnen und Engelenschanze alle wassertechnischen Anlagen wieder in Betrieb genommen werden und für einen Zeitraum von ca. 5 bis 10 Jahre weiterlaufen. Für den Martini-Brunnen, Kiepenkerl-Brunnen, Clemenskirchgarten-Brunnen, Aa-Brücke-/Bergstraße- Brunnen, Berg Fidel-Brunnen, Wasserfall Promenade und Domplatz-Brunnen kann im STEP 1 sogar dieGrundlagefüreinenlangfristigenBetriebgelegtwerden. Damit alle Brunnen möglichst nachhaltig mit geringerem Wartungs- und Instandhaltungsaufwand sowie Strom und Wasserverbrauch langfristig betrieben werden können, empfiehlt sich die Umsetzung des STEP 2. Die Umsetzung des STEP 2 kann aufgrund der benötigten Finanz- und Personalressourcen nur über einen längeren Zeitraum durchgeführt werden. Auch die Planungsphasen für die Maßnahmen werden einen größeren Zeitraum benötigen, so dass die Umsetzungdes STEP 2 nicht zulangeherausgezögertwerdensollte. Allerdingsist eineFinanzierung nochnichtgesichert. DamitdieinvestiertenFinanzmittelunddieQualitätderBrunnenanlagenerhaltenbleiben,istes notwendigeinBetriebskonzeptzuerarbeiten,indemdieFragenzurOrganisationundzuden notwendigenPersonal-undFinanzmittelnfürdieWartungundInstandhaltungderwassertechnischen Anlagenbeantwortetwerden. Eine Umsetzung von STEP 2 ist unter Haushaltsgesichtspunkten nur möglich, wenn die dauerhaften finanziellen Belastungen (Personalaufwendungen, Folgekosten der Investitionen) im Ergebnisplan kompensiert werden. Im Finanzplan sind alle Investitionen, die über den bislang jährlich vorgesehenenUmfangvon100.000Eurohinausgehen,zudecken. i.V. gez. MatthiasPeck Stadtrat Anlagen: -21- V/0201/2022 AnlageA AnlageFolgelastenberechnung Anlage1KurzbeschreibungLamberti-Brunnen DiefolgendenAnlagenwerdenaufgrundihresUmfangesnichtausgedruckt,sondernnurdigitalim RatsinformationssystemzurVerfügunggestellt. 1 Lamberti-Bruunnen 1.1. KurzbeschreibungderwassertechnischenAnlagen 1.2. BilderdokumentationBestandsaufnahme 1.3. TechnischesBestandsdatenblatt 1.4. Strangschema 1.5. LageplanmitVerortungBrunnenanlage 1.6. AuskunftLeitungspläne 1.7. ProduktblattPumpe 1.8. BedienungsanleitungPumpe 1.9. ArchivmaterialLamberti-Brunnen 1.10. ErforderlicheMaßnahmenfürdieInbetriebnahmedesbestehendenwassertechnischen SystemsSTEP1 1.11. Sanierungsmaßnahmen|Vollsanierung|Teilsanierung|VerbesserungSTEP2 1.12. Wartungs-undInstandhaltungsleistungendesbestehendenwassertechnischenSystemsnach STEP1 1.13. Dokumentationsunterlagen:VorlagefürdenBetreiber-GefährdungsbeurteilungWartung-und Instandhaltung 2. KurzbeschreibungWasserfallPromenade 3. KurzbeschreibungJoseph-Kirche-Brunnen 4. KurzbeschreibungBerg-Fidel-Brunnen 5. KurzbeschreibungMarktallee-Brunnen 6. KurzbeschreibungMichaelkirche-Brunnen 7. KurzbeschreibungIdenbrockplatz-Brunnen 8. KurzbeschreibungSprickmannplatz-Brunnen 9. KurzbeschreibungHamannplatz-Brunnen 10.KurzbeschreibungMichaelis-Brunnen 11.KurzbeschreibungDomplatz-Brunnen 12.KurzbeschreibungKiepenkerl-Brunnen 13.KurzbeschreibungNeubrückenstraße-Brunnen 14.KurzbeschreibungClemenskirchgarten-Brunnen 15.KurzbeschreibungHarsewinkelplatz-Brunnen 16.KurzbeschreibungAabrücke/Bergstraße 17.KurzbeschreibungMartini-Brunnen 18.KurzbeschreibungEngelenschanze-Brunnen 19.KurzbeschreibungMauritztor-Brunnen
13. Neubrückenstr_Kurzbeschreibung
25398 Zeichen
Projektkurzbeschreibung
Phase 2 & Phase 3
Objekt: Stadt Münster
Maßnahmenprogramm Sanierung von Brunnenanlagen
/ architektonische Wasserspiele
Wassertechnische Anlage:
Neubrückenstraße
Datum Doku: Dienstag, 08.März 2022
AG / Bauherr / Betreiber: Stadt Münster
Amt für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit
Gebäude 14
Albersloher Weg 450
48167 Münster
Frau Workert
Tel.: 0049 251 492-6866
workert@stadt-muenster.de
www.stadt-muenster.de/umwelt
Planer: IBJO Ingenieurbüro Oehlschläger
Jeannine Oehlschläger
Diplom Bauingenieurin
Am Campus 25
18182 Bentwisch
Tel : 0049 172 3824884
www.ib-jo.de
ibjo@live.de
| KURZPROJEKTBESCHREIBUNG
Inhaltsverzeichnis
Ingenieurbüro Jeannine Oehlschläger
ibjo@live.de • www.ib-jo.de
Seite 1
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis ........................................................................................................... 1
1. 1.13_Neubrückenstraße ....................................................................................... 2
1.1 Standort, bauliche und technische Ausstattung ..................................................................... 2
1.1.1 Abbildung wassertechnische Anlage und Standort - Google Maps ................................ 2
1.1.2 Bauliche Beschreibung und Technische Ausstattung ...................................................... 2
1.1.3 Maßnahmen für Sanierung und Verbesserung und Gefährdungsbeurteilung ................. 3
1.1.3.1 Maßnahmen für Sanierung und Verbesserung für die Anlage im Bestand_STEP1 ................. 3
1.1.3.2 Kurzbeschreibung für ein umfassendes Sanierungskonzept für den Umbau der
wassertechnischen Anlage in ein Niedervolt Umwälzsystem_STEP2 ..................................................... 5
Kurzbeschreibung wartungsfreundliches wassertechnisches oberirdisches
Niedervoltsystem (ONS) ohne automatische Wasseraufbereitung ................................................... 5
1.1.3.3 Kosten für den Umbau der Anlage gem. STEP2 .................................................................... 8
1.1.3.4 Gefährdungsbeurteilung für die wassertechnische Anlage im Bestand .................................. 9
Gefährdungsbeurteilung für die wassertechnische Anlage im Bestand .............................................. 9
1.1.4 Wartungs- und Instandhaltungsleistungen des bestehenden wassertechnischen
Systems nach STEP 1 ..................................................................................................................... 9
2. Anlagenverzeichnis .............................................................................................. 11
3. Abbildungsverzeichnis ......................................................................................... 13
4. Verfasser/Autor ................................................................................................... 14
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1. 1.13_Neubrückenstraße
1.1 Standort, bauliche und technische Ausstattung
1.1.1 Abbildung wassertechnische Anlage und Standort - Google Maps
Abb. 1 + 2 Wasserbild Brunnenanlage (Quelle:
https://commons.wikimedia.org/wiki/File:M%C3%BCnster,_Brunnen_an_Bogenstra%C3%9Fe-
Neubr%C3%BCckenstra%C3%9Fe_--_2018_--_3640.jpg) | Wasserbecken Neubrückenstr. Im Bestand
2021 - Koordinaten - 51°57'50.1"N 7°37'38.6"E
Die wassertechnische Anlage befindet sich in der Stadtmitte in Münster.
Google Maps Koordinaten: Koordinaten 51°57'50.1"N 7°37'38.6"E
Die Anlage ist der Öffentlichkeit zugänglich und begehbar und teilweise befahrbar.
1.1.2 Bauliche Beschreibung und Technische Ausstattung
Gem. Anlage 1.13.01 technisches Bestandsdatenblatt sind alle vorhanden baulichen und technischen
Baugruppen tabellarisch aufgeführt und die einzelnen Baugruppen im Zustand, wenn möglich, bewertet.
Gem. Anlage 1.13.02 ist das wassertechnische System mittels Strangschema abgebildet.
Gem. Anlage 1.13.BD wird der Bestand (August 2021) der Anlage in einer Bilderdokumentation dargestellt.
Die Anlage ist nicht funktionstüchtig und außer Betrieb.
Die wassertechnische Anlage besteht ausfolgenden Komponenten:
1. Unterflurbauwerk als Technikschacht mit trocken aufgestellter Umwälzpumpe
2. Wasserbecken aus Beton LxB 13,40 x 3,40 m , in der Mitte Vertiefung / Schacht über die gesamte
Länge LxBxH 13,40 x 0,6 x 0,5 m;Wassertiefe zw. 20-40 cm; Becken mit einer Beschichtung ;
Beckenrand mit Platten belegt / Platten wurden 2004 neu verfugt
3. Schacht wird mit Gitterrostabdeckungen für gesamt 12 Stück Auslaufdüsen abgedeckt
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4. In der Mitte befindet sich der Druckverteiler Edelstahl DN50 auf DN80 DN80 _88,9 Edelstahl mit
gesamt 2 x 6 Stück 1/2 Zoll Auslaufdüsen - vertikale Auslaufdüsen
5. Freiluftschrank mit Schalt- und Steueranlage
6. Regulierbecken in der Wand der angrenzenden Treppenanlage
7. Wasserzählerschacht
8. Entwässerungsarmaturenschacht
Das Wasser wird von der trocken aufgestellten Pumpe im Technikschacht aus dem Becken angesaugt und
die Druckrohrleitung zum Druckrohrleitungsverteiler und den 12 Stück Auslaufdüsen gepumpt.
Das Wasser läuft aus der Auslaufdüsen zurück in das Wasserbecken. Die Brunnenanlage wird im
Umlaufsystem betrieben.
Das Wasserbecken wird mittels Schwimmerventils im angrenzenden Reguleirbecken mit Frischwasser
nachgespeist.
Die Schalt- und Steueranlage befindet sich in einem oberirdischen Freiluftschrank aus glasfaserverstärktem
Polyester in einer ca. Entfernung von 50 m.
Hier befindet sich auch der Hausanschlusskasten und Zählerplatz für die Stromversorgung.
Eine Wiederholungsprüfung der elektrischen Anlage gem. DIN VDE 0105 Teil 1001 in Anlehnung an die
Unfallverhütungsvorschrift "DGUV V3 Elektrische Anlage und Betriebsmittel" §5, Absatz1 wurde für das Jahr
2020 ausgeführt. Für das Jahr 2021 erfolgte keine Prüfung.
Die Prüfung von ortsveränderlichen Geräten gem. DIN VDE 0701/07022 unter Berücksichtigung der DGUV
Vorschrift 3 (Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung) wurde für das Jahr 2021 nicht ausgeführt. Somit
entspricht die Anlage nicht der derzeitigen Norm, da die Prüfung nicht erfolgte.
Die Anlage entspricht nicht den Anforderungen der Trinkwasserinstallation gem. DIN EN 17173 und DIN
1988-100.
1.1.3 Maßnahmen für Sanierung und Verbesserung und Gefährdungsbeurteilung
1.1.3.1 Maßnahmen für Sanierung und Verbesserung für die Anlage im Bestand_STEP1
Gem. Anlage 1.13.11 werden die einzelnen Baugruppen aufgeführt und auf Grund der zuvor erstellten
Bewertung die Maßnahmen für den STEP1 erstellt.
1 DIN VDE 0105-100:2015-10; VDE 0105-100:2015-10_Betrieb von elektrischen Anlagen - Teil 100: Allgemeine Festlegungen
2 VDI/VDE/DGQ/DKD 2622 Blatt 9.1:2019-05_ Kalibrieren von Messmitteln für elektrische Größen - Prüfgeräte zur Feststellung der elektrischen
Sicherheit - Elektrische Geräte nach DIN VDE 0701-0702
3 DIN EN 1717:2011-08_ Schutz des Trinkwassers vor Verunreinigungen in Trinkwasser-Installationen und allgemeine Anforderungen an
Sicherungseinrichtungen zur Verhütung von Trinkwasserverunreinigungen durch Rückfließen; Deutsche Fassung EN 1717:2000; Technische Regel des
DVGW
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Für die Wiederinbetriebnahme der wassertechnischen Anlage werden folgende Maßnahmen dringend
empfohlen:
1. Die Umrüstung der Trinkwasserinstallation gem. DIN EN 1717 und DIN 1988-100 als freien
Auslauf. vgl. Anlage BS.01.6 Hinweise Frischwassernachspeisung von Brunnenanlagen aus dem
Trinkwassersystem gem. DIN EN 1717 und DIN 1988
2. Neuen Schwimmer für die Frischwassernachspeisung einbauen- System auf Funktion prüfen
3. Regulierbecken auf Funktion prüfen
4. Schacht mit Wasserzählereinrichtung entwässern; Entwässerung einbauen; Hydrantenanschluss für
Wartungszwecke außerhalb der Straße herstellen
5. Ablaufleitung prüfen- Rückstaudoppelverschluss DN125 und Anschluss an den Regenwasserkanal
DN150 prüfen
6. Die jährliche Wiederholungsprüfung von elektrischen Anlagen gem. DIN VDE 0105 Teil 100 und
ortsveränderlichen Geräten gem. DIN VDE 0701/0702.
7. Prüfen ob ein Potentialausgleiches vorhanden ist. Im Falle es ist kein Potentialausgleiches vorhanden
muss dieser nachgerüstet werden.
8. Kleinreparaturen im Schaltschrank und Schaltanlage, optionaler Austausch elektrische Baugruppen
9. Steckdosen für den Außenbereich für Wartungszwecke
10. Wasserdichte Klemmung von Geräten im Reservoir
11. Ausstattung aller elektrischen Anlagenteilen im Reservoir gem. IP68, min jedoch IP67
12. Lieferung und Einbau einer Einstiegsleiter und Einstiegshilfe gem. DIN 36204, DIN 18799-15, DGUV
208-0326, DIN EN ISO 14122-47; DIN EN 143968, DIN 19572:2016-069, UVV VGB74- Leitern und
Tritte
13. Prüfung der Einstiege und Luken insbesondere des Domes
14. Austausch der Luke mit Öffnungshilfe in der Belastungsklasse D400
15. Eine Be- und Entlüftung im Technikschacht / Installationsschacht inkl. Be- und Entlüftungshauben
herstellen
16. Im gesamten Bereich der Anlage müssen Warnschilder „Kein Trinkwasser“ inkl. Piktogramm
aufgestellt werden
4 DIN 3620:1987-04_ Steigleitern für Kleinbauwerke der Wasserversorgung
5 DIN 18799-1:2019-06_ Ortsfeste Steigleiteranlagen an baulichen Anlagen - Sicherheitstechnische Anforderungen und Prüfungen - Teil 1: Steigleitern
mit Seitenholmen
6 DGUV 208-032_ Auswahl und Benutzung von Steigleitern
7 DIN EN ISO 14122-4:2016-10; Sicherheit von Maschinen - Ortsfeste Zugänge zu maschinellen Anlagen - Teil 4: Ortsfeste Steigleitern (ISO 14122-
4:2016); Deutsche Fassung EN ISO 14122-4:2016
8 DIN EN 14396:2004-04; Ortsfeste Steigleitern für Schächte; Deutsche Fassung EN 14396:2004
9 DIN 19572:2016-06_ Haltevorrichtungen zum Einsteigen in begehbare Schächte - Anforderungen, Prüfung
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17. Weiter müssen Gefährdungsbeurteilung von dem Betreiber für die Wartung & Instandsetzung der
wassertechnischen Anlage erstellt und ggf. regelmäßig angepasst werden
Die Kosten für diese empfohlenen Maßnahmen zur Verbesserung / Sanierung der wassertechnischen Anlage
betragen ca. gem. Anlage 1.13.11 22.880,00 €
1.1.3.2 Kurzbeschreibung für ein umfassendes Sanierungskonzept für den Umbau der
wassertechnischen Anlage in ein Niedervolt Umwälzsystem_STEP2
Um eine Wartungsfreundlichkeit in Bezug auf Arbeitsintensität, Einsparung von Betriebskosten und
Wiederherstellung der Wasserdichtigkeit des Wasserbecken und er technischen Anlage zu erreichen
schlagen wir folgenden Sanierungsvorschlag vor:
1. Umbau des kompletten wassertechnischen Systems in ein oberirdisches Niedervoltsystem (ONS)
ohne automatische Wasseraufbereitung
Kurzbeschreibung wartungsfreundliches wassertechnisches oberirdisches Niedervoltsystem
(ONS) ohne automatische Wasseraufbereitung
Abb. 3 Strangschema Regelsystem oberirdischen wartungsfreundlichen Niedervoltsystem (ONS)
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Abb. 4 Legende Strangschema Regelsystem oberirdischen wartungsfreundlichen Niedervoltsystem (ONS)
Die Funktionsweise des oberirdischen wartungsfreundlichen Niedervoltsystem (ONS) unterscheidet sich im
Gegensatz zu einem wassertechnischen System mit Reservoir oder Technikschacht oder Technikschacht &
Reservoir mit 230/400 V Umwälzpumpen im Wesentlichen in der Höhe der Investitionskosten, der
Bedienungsfreundlichkeit und der Wartungs- und Instandhaltungskosten.
Bei dem ONS werden alle wassertechnischen und elektrotechnischen Bauteile und Komponenten
oberirdisch zugänglich verbaut. Es wird auf Unterflurbauwerke verzichtet, welches das Herabsteigen in
solche Schächte komplett abschafft.
Weiter arbeitet das ONS mit wenig Wasser. Das heißt jedoch auch, das ONS’s nur bei wassertechnischen
Anlagen zum Einsatz kommen, bei denen wenig Wasser im Umlauf ist und sich wenig Wasser im Reservoirs
befindet. Große Wasserbecken (V>2m³) oder Wassertische bei denen das Wasser sichtbar ist und auch
einen bestimmten Wasserspiegel aufweisen muss, benötigen ein gewisses Maß an Wasseraufbereitung, wie
z.B. Antialgenmittel. Diese Systeme eignen sich nicht für das ONS.
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Weiter ist ein wesentliches Merkmal der ONS, das die erforderliche Wasserqualität durch angemessene
Wasserwechsel erfolgt. Das heißt, dass das Reservoir regelmäßig abgelassen wird und mit Frischwasser
aufgefüllt wird. Dies kann jedoch nur erfolgen, wenn wenig Wasser im Umlauf oder im Reservoir
gespeichert wird. Die Grenze bei den ONS liegt bei ca. 1,5 m³ Wasser im Reservoir. Somit ist das
Wasservolumen sehr gering und ist kalkulierbar. Weiter hat dies zur Folge, dass keine Chemikalien wie
Chlor oder Schwefelsäure (wird zur pH-Wert Senkung eingesetzt) zum Einsatz kommen müssen.
Bei dem ONS ist jedoch eine manuelle Dosierung von Wasseraufbereitungsmittel selbstverständlich möglich.
Zu beachten ist jedoch der Anschluss an das Entwässerungssystem. Schließt das Entwässerungssystem an
den Schmutzwasserkanal an, können auch chemische Wasseraufbereitungsmittel (Schwefelsäure, Chlor,
Wasserstoffperoxid) manuell dosiert werden. Ist die Entwässerung jedoch an den Regenwasserkanal
angeschlossen sollten Abstimmungen mit dem Entsorgungsunternehmen getroffen werden. Hier könnten
ggf. biologische Wasseraufbereitungsmittel angewendet werden. In beiden Fällen müssen immer die
Anwendungs- und Dosierhinweise der Hersteller beachtet werden.
Wie schon oben bereits beschrieben werden alle erforderlichen Bauteile & Komponenten bei dem ONS
oberirdisch zugänglich verbaut. Das heißt jedoch auch, dass diese öffentlich begehbaren Bereiche nur mit
Niedervoltsystemen betrieben werden dürfen. Dies hat zum Vorteil, dass der Stromverbrauch wesentlich
geringer als bei herkömmlichen 230/400 v Pumpen ist. Die Förderleistung von Niedervoltpumpen ist in der
heutigen Zeit sehr beachtlich und für Fontänenfelder und kleine Wasserspiele völlig ausreichend. Weiter
können durch DMX gesteuerte Pumpen aktive dynamische Wasserbilder, z.B. bei Fontänenfeldern,
wunderbar erzeugt werden. Optisch unterscheiden sich die Wasserspiele nicht. Die Unterschiede zeigen
sich deutlich in den Investitionen und in der Wartung und Instandsetzung.
Ein ONS kann von einer Arbeitskraft allein gewartet werden.
Bei Systemen mit Unterflurbauwerken ist das nicht so. Allein das Herabsteigen von Schächten erfordert
immer zwei Arbeitskräfte. Mindestens eine Arbeitskraft muss als Sicherungsposten oben stehen bleiben.
Weiter ist bei vielen Systemen mit Unterflurbauwerk eine aufwendige Wasseraufbereitung verbaut. Dies ist
in vielen Fällen jedoch nicht immer notwendig, wie oben beschrieben. Somit sind die Kosten für die Wartung
dieser Filter- und Dosiertechnik nicht nur hoch, sondern auch die Anforderungen an das Personal in Bezug
auf die Gefährdung durch die Chemikalien sind relativ hoch. Hier müssen die Gefährdungsbeurteilungen
dementsprechend angepasst werden. Ein wassertechnisches System mit Unterflurbauwerk erfordert in
vielen Fällen auch ein großes Reservoir mit im Durschnitt ca. 3-5 m³ Wasservolumen. Diese Wasser im
Reservoir wird durch die Filter- und Dosiertechnik und dessen Chemie regelmäßig automatisch
aufgearbeitet. Jedoch ist auch hier eine regelmäßiger Wasserwechsel notwendig. Ein Wasserwechsel
bedeutet jedoch auch Reinigung des Reservoirs, somit Mehrkosten im Personal, zeitaufwendiger und höhere
Kosten im Verbrauch von Trinkwasser.
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Zusammenfassend können folgende Mehrkosten in Bezug auf ein wassertechnisches System mit
Unterflurbauwerk & Reservoir aufgeführt werden:
Investitionsmehrkosten Neubau:
Bau eines Technikschachtes + Reservoir (entsprechend der notwendigen Belastungsklasse und inkl.
Erdarbeiten) - 50.000 €
Filter und Dosiertechnik mit Probeentnahmearmaturen – 20.000 €
Ausstattung Technikschacht + Reservoir mit Hebeanlagen – 6.000 €
Be- und Entlüftung, zusätzliche Steuerung in Schaltanlage – 5.000 €
Summe Mehrkosten in der Investition im Bereich Neubau: ca. > 80.000 €
Mehrkosten für die Wartung und Instandsetzung:
erhöhte Personalaufwand in der Wartung und Betreibung – Mehrkosten in Prüfung, ggf. Reparaturen
von Geräten und Maschinen
sowie die Gefährdungen des Personals durch chemische Wasseraufbereitungsmittel oder
Desinfektion
Gefährdung des Personals durch Besteigen von Schächten (zzgl. 1 Stück Sicherheitsposten,
Freimessen von Schächten etc.)
Gefährdungsbeurteilungen erstellen
Personal regelmäßig schulen, Kenntnisse über neue Vorschriften
erhöhte Kosten durch Verbrauchsmaterialien (Chemie: Chlor, Schwefelsäure (pH-Wert
Regulierung) etc.)
wöchentliche Wasserprobenentnahmen und Untersuchungen (Kosten pro Wasserprobe ca. 160-250
€)
Im Durchschnitt sind die Wartungskosten bei einem ONS um 50% geringer als bei einem herkömmlichen
wassertechnischen System mit Unterflurbauwerk (Technikschacht & Reservoir).
1.1.3.3 Kosten für den Umbau der Anlage gem. STEP2
Gem. Anlage 1.13.12 werden die einzelnen Sanierungsschritte gem. STEP2 tabellarisch beschrieben.
Die Kosten für diese Verbesserung / Vollsanierung / Teilsanierung der wassertechnischen Anlage betragen
ca. gem. Anlage 1.13.12 138.175,00 €
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1.1.3.4 Gefährdungsbeurteilung für die wassertechnische Anlage im Bestand
Allgemeine Informationen zu Gefährdungsbeurteilungen
Gem. DGUV zu Gefährdungsbeurteilung:
[Gefährdungsbeurteilung
Das Arbeitsschutzgesetz verpflichtet den Unternehmer zur Durchführung einer Beurteilung der
Arbeitsbedingung und in deren Rahmen auch zu einer Beurteilung der Gefährdungen. Der Unternehmer
muss dabei die Gefährdungen der Beschäftigten bei der Arbeit beurteilen, entsprechende Maßnahmen
ableiten, diese auf ihre Wirksamkeit kontrollieren und ggf. anpassen, und den Prozess der
Gefährdungsbeurteilung sowie die Ergebnisse angemessen dokumentieren. Die Gefährdungsbeurteilung
wird damit zur Grundlage allen betrieblichen Handelns in Sachen Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit.]
Die Vorlage muss von dem Betreiber in Bezug auf die Gefährdungen und deren Schutzmaßnahmen geprüft,
sowie deren Wirksamkeit, Termine zur Umsetzung der Schutzmaßnahmen und Verantwortlichkeiten
ergänzt werden.
Gefährdungsbeurteilung für die wassertechnische Anlage im Bestand
Gem. Anlage 1.13.14 wurde eine Vorlage einer Gefährdungsbeurteilung für den Betreiber erstellt.
1.1.4 Wartungs- und Instandhaltungsleistungen des bestehenden wassertechnischen Systems nach
STEP 1
Gem. Anlage 1.13.13 werden Wartungs- und Instandhaltungsmaßnahmen, deren Wartungsintervalle in
Bezug auf die einzelnen Baugruppen empfohlen und tabellarisch dargestellt.
Grundlage ist die DIN 31051 für die Wartung und Instandhaltung.
Ein Wartungsplan umfasst folgende Kontrollen:
- tägliche Kontrolle
- wöchentliche Kontrollen
- monatliche Kontrolle
- ½ jährliche Kontrollen
- jährliche Kontrollen
Inspektionen:
- Inbetriebnahme
- Außerbetriebsetzung
- Grundreinigung je nach Bedarf und Verschmutzung
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Ein umfänglicher zu erstellender Wartungsplan beinhaltet u.a. die Angaben über Termine, Ausführung der
Maßnahmen und zu beachtende Merkmalswerte. Weiter wird die Vorbereitung der Durchführung, die
Vorwegmaßnahmen wie Arbeitsplatzausrüstung, die Schutz- und Sicherheitseinrichtungen, die Durchführung
(Kontrolle, Reinigung, Einstellen-Justieren), die Funktionsprüfung und die Rückmeldung erfasst. In z.B.
Arbeitskarten ist auf die erforderlichen Bedienanleitungen und Sicherheitsdatenblätter der jeweiligen
Maschinen und Geräte, sowie Chemikalien zu verweisen, die der Betreiber mit der Dokumentation zur
Verfügung stellt.
Inspektionen sind die großen Hauptuntersuchungen der technischen Anlagen. Dies sind die Inbetriebnahmen
(Frühjahr) und Außerbetriebsetzungen (Herbst) der technischen Anlagen. Hier werden die
Wiederholungsprüfungen durchgeführt und ggf. einige Anlagenkomponenten demontiert (Überwinterung)
gereinigt, konserviert und geprüft.
Es wird empfohlen, die Hauptuntersuchungen, die Inbetriebnahme und Außerbetriebsetzung von externen
Fachfirmen durchführen zu lassen.
Um die täglichen, wöchentlichen und monatlichen Kontrollen der wassertechnischen Anlagen
(Brunnenanlagen) zu gewährleisten, wird ein technischer Mitarbeiterpool, bestehend aus ca. 4-6
Mitarbeiter*innen der Stadt mit umfänglichen technischen Kenntnissen und Befähigungen im Bereich
Elektrotechnik, Wassertechnik / Haustechnik, empfohlen.
Dieses Personal muss / sollte permanent in den Bereichen Elektrotechnik und Wassertechnik / Haustechnik
weitergebildet werden.
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Anlagenverzeichnis
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2. Anlagenverzeichnis
Bereic
h
Anlage
n No.
Kurzbezeichnung Anzah
l der
Seiten
No.
Rev.
|
Dat
um
Datum
Erstellung
Maßsta
b
Plangröße
[A4/A3/A0
]
Verfasser
1.13 Münster | Neubrückenstraße-Brunnen
1.13 KB Kurzbeschreibung der
wassertechnischen Anlagen:
14 - 08.03.2022 kein A4 IBJO
Münster | Neubrückenstraße-
Brunnen
1.13 BD Bilderdokumentation
Bestandsaufnahme
08.2021_Gesamt
Anlage Neubrückenstraße-
Brunnen
16 - 16.02.2022 kein A4 IBJO
1.13 .01 Technisches Bestandsdatenblatt 2 - 07.03.2022 kein A4 IBJO
1.13 .02.1 Strangschema 1 - 08.03.2022 kein A3 IBJO
1.13 .02.2 Legende Strangschema 1 - 08.03.2022 kein A4 IBJO
1.13 .03 Lageplan mit Verortung
Brunnenanlage
1 - 15.02.2022 kein A3 IBJO
1.13 .04 Auskunft Leitungspläne_
1Kanaldaten (SW, RW, MW)
2Stadtnetze Münster
(Fernwärme,Gas,Strom,
Telekom.,Trinkwasser)
3Telekom
4Thyssengas
5Unitymedia
6Fernwärme
7Westnetz
81&1, Versatel
13 - divers kein divers Stadt MS
und
Versorgungs
-träger
1.13 .05 DB_Grundfos CR45-1-1 A-F-A-E
HQQE
10 - 07.09.2021 kein A4 Grundfos
1.13 .06 Bedienanleitung_Grundfos
CR_CRI_CRN_CRT
18 - 16.02.2022 kein A4 Grundfos
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Anlagenverzeichnis
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Bereic
h
Anlage
n No.
Kurzbezeichnung Anzah
l der
Seiten
No.
Rev.
|
Dat
um
Datum
Erstellung
Maßsta
b
Plangröße
[A4/A3/A0
]
Verfasser
1.13 .07 Archivmaterial Beckensanierung
2011 Auftrag_Fa. Daniel
Kortwinkel
2
18.04.2011 kein A4 Stadt MS
und
Versorgungs
-träger
1.13 .08 DB_Kessel Staufix DN100 2 - 16.02.2022 kein A4 Kessel
1.13 .09 Archivmaterial von 1967 bis 2019
Leitungsplan
Druckrohrleitungsverteiler
Abdeckbleche
14 - 1967-2019 kein A4 Stadt MS
und
Versorgungs
-träger
1.13 .10 VDE Prüfprotokoll v. 30.04.2020
mit Rechnung Fa. Althaus
3 - 30.04.2020 kein A4 Fa.Althaus
1.13 .11 Erforderliche Maßnahmen für die
Inbetriebnahme des bestehenden
wassertechnischen Systems_STEP
1
2 - 07.03.2022 kein A4 IBJO
1.13 .12 Sanierungsmaßnahmen |
Vollsanierung | Teilsanierung |
Verbesserung_STEP 2
2 - 07.03.2022 kein A4 IBJO
1.13 .13 Wartungs- und
Instandhaltungsleistungen des
bestehenden wassertechnischen
Systems nach STEP 1
2 - 07.03.2022 kein A4 IBJO
1.13 .14 Dokumentationsunterlagen_Vorla
ge für den Betreiber -
Gefährdungsbeurteilung Wartung-
und Instandhaltung
59 - 28.02.2022 kein A4 IBJO
| KURZPROJEKTBESCHREIBUNG
Abbildungsverzeichnis
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3. Abbildungsverzeichnis
Abb. 1 + 2 Wasserbild Brunnenanlage (Quelle:
https://commons.wikimedia.org/wiki/File:M%C3%BCnster,_Brunnen_an_Bogenstra%C3%9Fe-
Neubr%C3%BCckenstra%C3%9Fe_--_2018_--_3640.jpg) | Wasserbecken Neubrückenstr. Im Bestand
2021 - Koordinaten - 51°57'50.1"N 7°37'38.6"E ................................................................................................ 2
Abb. 2 Strangschema Regelsystem oberirdischen wartungsfreundlichen Niedervoltsystem (ONS) ................. 5
Abb. 3 Legende Strangschema Regelsystem oberirdischen wartungsfreundlichen Niedervoltsystem (ONS) .. 6
| KURZPROJEKTBESCHREIBUNG
Verfasser/Autor
Ingenieurbüro Jeannine Oehlschläger
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Seite 14
4. Verfasser/Autor
Autor: IBJO- Ingenieurbüro Oehlschläger
Dipl. Bauingenieurin
Am Campus 25 | 18182 Bentwisch
Mobil 0049 172 3824884
ibjo@live.de | www.ib-jo.de
Aktualisierung:
Bentwisch, Dienstag, 08.März 2022
Revision:
Stempel Unterschrift
17. Martini_Kurzbeschreibung
14974 Zeichen
Projektkurzbeschreibung
Phase 2 & Phase 3
Objekt: Stadt Münster
Maßnahmenprogramm Sanierung von Brunnenanlagen
/ architektonische Wasserspiele
Wassertechnische Anlage:
Martini-Brunnen
Datum Doku: Dienstag, 08.März 2022
AG / Bauherr / Betreiber: Stadt Münster
Amt für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit
Gebäude 14
Albersloher Weg 450
48167 Münster
Frau Workert
Tel.: 0049 251 492-6866
workert@stadt-muenster.de
www.stadt-muenster.de/umwelt
Planer: IBJO Ingenieurbüro Oehlschläger
Jeannine Oehlschläger
Diplom Bauingenieurin
Am Campus 25
18182 Bentwisch
Tel : 0049 172 3824884
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| KURZPROJEKTBESCHREIBUNG
Inhaltsverzeichnis
Ingenieurbüro Jeannine Oehlschläger
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Seite 1
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis ................................ ................................ ................................ ....... 1
1. 1.17_Martini-Brunnen ................................ ................................ ........................ 2
1.1 Standort, bauliche und technische Ausstattung ........................................................................ 2
1.1.1 Abbildung wassertechnische Anlage und Standort - Google Maps ................................. 2
1.1.2 Bauliche Beschreibung und Technische Ausstattung ....................................................... 2
1.1.3 Maßnahmen für Sanierung und Verbesserung und Gefährdungsbeurteilung ................. 3
1.1.3.1 Maßnahmen für Sanierung und Verbesserung für die Anlage im Bestand_STEP1 ................ 3
1.1.3.2 Gefährdungsbeurteilung für die wassertechnische Anlage im Bestand ................................ 4
Gefährdungsbeurteilung für die wassertechnische Anlage im Bestand ................................ ............ 5
1.1.4 Wartungs- und Instandhaltungsleistungen des bestehenden wassertechnischen
Systems nach STEP 1 ......................................................................................................................... 5
2. Anlagenverzeichnis ................................ ................................ ............................. 7
3. Abbildungsverzeichnis ................................ ................................ ........................ 8
4. Verfasser/Autor ................................ ................................ ................................ .. 9
| KURZPROJEKTBESCHREIBUNG
1.17_Martini-Brunnen
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Seite 2
1. 1.17_Martini-Brunnen
1.1 Standort, bauliche und technische Ausstattung
1.1.1 Abbildung wassertechnische Anlage und Standort - Google Maps
Abb. 1 Brunnen mit Edelstahlabdeckplatte und 1 Stück Quellauslauf - Koordinaten - 51°57'53.2"N
7°37'51.0"E
Die wassertechnische Anlage befindet sich in der Nähe des Theater Münster – Kreuzung Stiftsherrenstraße
und Hörsterstraße.
Google Maps Koordinaten: Koordinaten 51°57'53.2"N 7°37'51.0"E
Die Anlage ist der Öffentlichkeit zugänglich.
1.1.2 Bauliche Beschreibung und Technische Ausstattung
Gem. Anlage 1.17.01 technisches Bestandsdatenblatt sind alle vorhanden baulichen und technischen
Baugruppen tabellarisch aufgeführt und die einzelnen Baugruppen im Zustand, wenn möglich, bewertet.
Gem. Anlage 1.17.02 ist das wassertechnische System mittels Strangschema abgebildet.
Gem. Anlage 1.17.BD wird der Bestand (August 2021) der Anlage in einer Bilderdokumentation dargestellt.
Die Anlage ist funktionstüchtig und in Betrieb.
Die wassertechnische Anlage besteht ausfolgenden Komponenten:
1. Rundes Natursteinbecken; Brunnenring d= 1m H ca 70 cm mit Edelstahlblechabdeckung, mittige
Bohrung für Wasseraustritt
2. Trinkwasserinstallation im privaten Gebäude
3. Elektrotechnik im privaten Gebäude
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1.17_Martini-Brunnen
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Das Wasser wird direkt von der nass aufgestellten Pumpe im Becken angesaugt und in die Auslaufdüse (Oase
Aquarius Fountain Set 1500) gepumpt. Die Anlage wird im Umwälzbetrieb betrieben.
Das Wasserbecken wird mittels Schwimmerventils mit Frischwasser nachgespeist.
Die Schalt- und Steueranlage befindet sich im gegenüberliegenden Gebäude.
Eine Wiederholungsprüfung der elektrischen Anlage gem. DIN VDE 0105 Teil 1001 in Anlehnung an die
Unfallverhütungsvorschrift "DGUV V3 Elektrische Anlage und Betriebsmittel" §5, Absatz1 wurde für das Jahr
2021 nicht ausgeführt. Somit entspricht die Anlage nicht der derzeitigen Norm, da die Prüfung nicht erfolgte.
Die Prüfung von ortsveränderlichen Geräten gem. DIN VDE 0701/07022 unter Berücksichtigung der DGUV
Vorschrift 3 (Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung) wurde für das Jahr 2021 nicht ausgeführt. Somit
entspricht die Anlage nicht der derzeitigen Norm, da die Prüfung nicht erfolgte.
Die Anlage entspricht nicht den Anforderungen der Trinkwasserinstallation gem. DIN EN 17173 und DIN
1988-100.
1.1.3 Maßnahmen für Sanierung und Verbesserung und Gefährdungsbeurteilung
1.1.3.1 Maßnahmen für Sanierung und Verbesserung für die Anlage im Bestand_STEP1
Gem. Anlage 1.17.01 werden die einzelnen Baugruppen aufgeführt und auf Grund der zuvor erstellten
Bewertung die Maßnahmen für den STEP1 erstellt.
Für die Wiederinbetriebnahme der wassertechnischen Anlage werden folgende Maßnahmen dringend
empfohlen:
1. kombinierter Überlaufarmatur mit Bodenablass für die Entwässerung im Wasserbecken herstellen
2. Kernbohrung, Ringraumdichtung und Ablassvorrichtung mit Anschluss an die Entwässerung
3. 1 Stück Niedervoltumwälzpumpe im Wasserbecken
4. Auslaufdüse anpassen
5. oberirdischer Technikschrank mit Schalt- und Steueranlage, Trinkwasserinstallation,
Frischwassernachspeisung - Neuer Standort in der Nähe der Brunnenanlage; max. 15 m Entfernung
6. Neue Trinkwasserinstallation und Entnahmearmatur für Wartungszwecke im Technikschrank;
Versorgung Trinkwasser aus neuen oder vorhandenen Wasserzählerschacht
7. Frischwassernachspeiseleitung DN15 zum Wasserbecken
1 DIN VDE 0105-100:2015-10; VDE 0105-100:2015-10_Betrieb von elektrischen Anlagen - Teil 100: Allgemeine Festlegungen
2 VDI/VDE/DGQ/DKD 2622 Blatt 9.1:2019 -05_ Kalibrieren von Messmitteln für elektrische Größen - Prüfgeräte zur Feststellung der elektrischen
Sicherheit - Elektrische Geräte nach DIN VDE 0701 -0702
3 DIN EN 1717:2011-08_ Schutz des Trinkwassers vor Verunreinigungen in Trinkwasser -Installationen und allgemeine Anforderungen an
Sicherungseinrichtungen zur Verhütung von Trinkwasserverunreinigungen durch Rückfließen; Deutsche Fassung EN 1717:2000; Techn ische Regel des
DVGW
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8. Frischwassernachspeisung gem. DIN EN 1717 und DIN 1988-100 als freien Auslauf. vgl. Anlage
BS.01.6 Hinweise Frischwassernachspeisung von Brunnenanlagen aus dem Trinkwassersystem gem.
DIN EN 1717 und DIN 1988
9. Umbau zur automatische Frischwassernachspeisung
10. Die jährliche Wiederholungsprüfung von elektrischen Anlagen gem. DIN VDE 0105 Teil 100 und
ortsveränderlichen Geräten gem. DIN VDE 0701/0702.
11. Prüfen des vorhandenen Potentialausgleiches / Prüfen ob ein Potentialausgleiches vorhanden ist. Im
Falle es ist kein Potentialausgleiches vorhanden muss dieser nachgerüstet werden.
12. Separate Zähleranschlusssäule vom Versorger 7 Anmeldung Erneuerung Hausanschluss durch
eingetragenen Elektroinstallateur
13. Neue Zähleranschlusssäule nach TAB Stadtwerke Münster Netzgesellschaft
14. Neue Schalt- und Steueranlage im oberirdischen Technikschrank
15. Wasserstandssensorik im Wasserbecken
16. Wasserdichte Klemmung von Geräten im Wasserbecken
17. Verkabelung in Leerohren zwischen Wasserbecken und Technikschrank
18. Im gesamten Bereich der Anlage müssen Warnschilder „Kein Trinkwasser“ inkl. Piktogramm
aufgestellt werden
19. Weiter müssen Gefährdungsbeurteilung von dem Betreiber für die Wartung & Instandsetzung der
wassertechnischen Anlage erstellt und ggf. regelmäßig angepasst werden
Die Kosten für diese empfohlenen Maßnahmen zur Verbesserung / Sanierung der wassertechnischen Anlage
betragen ca. gem. Anlage 1.17.08 24.745,00 €
1.1.3.2 Gefährdungsbeurteilung für die wassertechnische Anlage im Bestand
Allgemeine Informationen zu Gefährdungsbeurteilungen
Gem. DGUV zu Gefährdungsbeurteilung:
[Gefährdungsbeurteilung
Das Arbeitsschutzgesetz verpflichtet den Unternehmer zur Durchführung einer Beurteilung der
Arbeitsbedingung und in deren Rahmen auch zu einer Beurteilung der Gefährdungen. Der Unternehmer
muss dabei die Gefährdungen der Beschäftigten bei der Arbeit beurteilen, entsprechende Maßnahmen
ableiten, diese auf ihre Wirksamkeit kontrollieren und ggf. anpassen, und den Prozess der
Gefährdungsbeurteilung sowie die Ergebnisse angemessen dokumentieren. Die Gefährdungsbeurteilung
wird damit zur Grundlage allen betrieblichen Handelns in Sachen Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit.]
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Die Vorlage muss von dem Betreiber in Bezug auf die Gefährdungen und deren Schutzmaßnahmen geprüft,
sowie deren Wirksamkeit, Termine zur Umsetzung der Schutzmaßnahmen und Verantwortlichkeiten
ergänzt werden.
Gefährdungsbeurteilung für die wassertechnische Anlage im Bestand
Gem. Anlage 1.17.11 wurde eine Vorlage einer Gefährdungsbeurteilung für den Betreiber erstellt.
1.1.4 Wartungs- und Instandhaltungsleistungen des bestehenden wassertechnischen Systems nach
STEP 1
Gem. Anlage 1.17.10 werden Wartungs- und Instandhaltungsmaßnahmen, deren Wartungsintervalle in
Bezug auf die einzelnen Baugruppen empfohlen und tabellarisch dargestellt.
Grundlage ist die DIN 31051 für die Wartung und Instandhaltung.
Ein Wartungsplan umfasst folgende Kontrollen:
- tägliche Kontrolle
- wöchentliche Kontrollen
- monatliche Kontrolle
- ½ jährliche Kontrollen
- jährliche Kontrollen
Inspektionen:
- Inbetriebnahme
- Außerbetriebsetzung
- Grundreinigung je nach Bedarf und Verschmutzung
Ein umfänglicher zu erstellender Wartungsplan beinhaltet u.a. die Angaben über Termine, Ausführung der
Maßnahmen und zu beachtende Merkmalswerte. Weiter wird die Vorbereitung der Durchführung, die
Vorwegmaßnahmen wie Arbeitsplatzausrüstung, die Schutz- und Sicherheitseinrichtungen, die Durchführung
(Kontrolle, Reinigung, Einstellen-Justieren), die Funktionsprüfung und die Rückmeldung erfasst. In z.B.
Arbeitskarten ist auf die erforderlichen Bedienanleitungen und Sicherheitsdatenblätter der jeweiligen
Maschinen und Geräte, sowie Chemikalien zu verweisen, die der Betreiber mit der Dokumentation zur
Verfügung stellt.
Inspektionen sind die großen Hauptuntersuchungen der technischen Anlagen. Dies sind die Inbetriebnahmen
(Frühjahr) und Außerbetriebsetzungen (Herbst) der technischen Anlagen. Hier werden die
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Wiederholungsprüfungen durchgeführt und ggf. einige Anlagenkomponenten demontiert (Überwinterung)
gereinigt, konserviert und geprüft.
Es wird empfohlen, die Hauptuntersuchungen, die Inbetriebnahme und Außerbetriebsetzung von externen
Fachfirmen durchführen zu lassen.
Um die täglichen, wöchentlichen und monatlichen Kontrollen der wassertechnischen Anlagen
(Brunnenanlagen) zu gewährleisten, wird ein technischer Mitarbeiterpool, bestehend aus ca. 4-6
Mitarbeiter*innen der Stadt mit umfänglichen technischen Kenntnissen und Befähigungen im Bereich
Elektrotechnik, Wassertechnik / Haustechnik, empfohlen.
Dieses Personal muss / sollte permanent in den Bereichen Elektrotechnik und Wassertechnik / Haustechnik
weitergebildet werden.
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Anlagenverzeichnis
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2. Anlagenverzeichnis
Bereic
h
Anlage
n No.
Kurzbezeichnung An
za
hl
de
r
Sei
ten
No.
Rev. |
Datu
m
Datum
Erstellung
Maßsta
b
Plangröße
[A4/A3/A0
]
Verfasser
1.17 Münster | Martini-Brunnen
1.17 KB Kurzbeschreibung der
wassertechnischen Anlagen:
9 - 08.03.202
2
kein A4 IBJO
Münster | Martini-Brunnen
1.17 BD Bilderdokumentation
Bestandsaufnahme
08.2021_Gesamt
Anlage Martini-Brunnen
11 - 09.02.202
2
kein A4 IBJO
1.17 .01 Technisches Bestandsdatenblatt 1 - 07.03.202
2
kein A4 IBJO
1.17 .02.1 Strangschema 1 - 08.03.202
2
kein A3 IBJO
1.17 .02.2 Legende Strangschema 1 - 08.03.202
2
kein A4 IBJO
1.17 .03 Lageplan mit Verortung
Brunnenanlage
1 - 15.02.202
2
kein A3 IBJO
1.17 .04 Auskunft Leitungspläne_
1Kanaldaten (SW, RW, MW)
2Stadtnetze Münster
(Fernwärme,Gas,Strom,
Telekom.,Trinkwasser)
3Telekom
4Thyssengas
5Unitymedia
6Fernwärme
7Westnetz
81&1, Versatel
15 - divers kein divers Stadt MS
und
Versorgungs
-träger
1.17 .05 DB_Oase FountainSet 1500 2 - 15.02.202
2
kein A4 Oase
1.17 .06 Bedienanleitung_Oase
FountainSet 1501
73 - 15.02.202
2
kein A4 Oase
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Abbildungsverzeichnis
Ingenieurbüro Jeannine Oehlschläger
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Bereic
h
Anlage
n No.
Kurzbezeichnung An
za
hl
de
r
Sei
ten
No.
Rev. |
Datu
m
Datum
Erstellung
Maßsta
b
Plangröße
[A4/A3/A0
]
Verfasser
1.17 .07 Archivmaterial_Herstellung
Edelstahlplatte_1990
1 - 29.03.199
0
kein A4 Stadt MS
und
Versorgungs
-träger
1.17 .08 Erforderliche Maßnahmen für die
Inbetriebnahme des bestehenden
wassertechnischen Systems_STEP
1
1 - 07.03.202
2
kein A4 IBJO
1.17 .09 Sanierungsmaßnahmen |
Vollsanierung | Teilsanierung |
Verbesserung_STEP 2
1 - 07.03.202
2
kein A4 IBJO
1.17 .10 Wartungs- und
Instandhaltungsleistungen des
bestehenden wassertechnischen
Systems nach STEP 1
1 - 07.03.202
2
kein A4 IBJO
1.17 .11 Dokumentationsunterlagen_Vorla
ge für den Betreiber -
Gefährdungsbeurteilung Wartung-
und Instandhaltung
20 - 28.02.202
2
kein A4 IBJO
3. Abbildungsverzeichnis
Abb. 1 Brunnen mit Edelstahlabdeckplatte und 1 Stück Quellauslauf - Koordinaten - 51°57'53.2"N
7°37'51.0"E ................................ ................................ ................................ ................................ .................. 2
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Verfasser/Autor
Ingenieurbüro Jeannine Oehlschläger
ibjo@live.de www.ib-jo.de
Seite 9
4. Verfasser/Autor
Autor: IBJO- Ingenieurbüro Oehlschläger
Dipl. Bauingenieurin
Am Campus 25 | 18182 Bentwisch
Mobil 0049 172 3824884
ibjo@live.de | www.ib-jo.de
Aktualisierung:
Bentwisch, Dienstag, 08.März 2022
Revision:
Stempel Unterschrift
1.13. Lamberti_GefBeu
78224 Zeichen
Vorlage Gefährdungsbeurteilung 1.09 Lamberti-Brunnen Stadt Münster Albersloher Weg 450 48167 Münster Ansprechpartner: Stand: Montag, 28. Februar 2022 1.09 Lamberti-Brunnen Einstieg und Ausstieg in umschlossene Räume und Behälter wie Reservoir /Sandfang /Filterschacht /Wasserzählerschacht / Technikschacht / Installationsschächte /Sonstige Schächteohne ohne Be- und Entlüftung für wassertechnische und elektrotechnische Anlagen Arbeitsplatz: In umschlossene Räume und Behälter wie Reservoirs /Sandfang /Filterschächte /Wasserzählerschächte Tiefe >1,00 m und < 3,5 m und Einstiegsöffnung >D=0,80 m / 0,80 x0,80 m ohne Be- und Entlüftung Arbeitsaufgaben: Einstieg in umschlossene Räume und Behälter" nach DGUV-R 113-004 und DGUV-R 103-004 (BGR/GUV-R 117-1/126) Bei nicht belüfteten umschlossenen Räumen & Behälter Tragen von geeigneten Gasmessgeräten nach DGUV -I 213-057 und 056 (T 021, T 023 bzw. BGI 838 und BGI 518) Sie führen Wartungs-, Reinigungs- , Reparaturen- und Instandhaltungsarbeiten an wassertechnischen Anlagen (Springbrunnen, Wasserspiele, Beregnungsanlagen etc. ) aus. Sie führen die Arbeiten mit zwei Personen durch. Die eine Person sichert die Arbeitsstätte außerhalb des Schachtes. Die andere Person besteigt den Schacht. Einstieg und Ausstieg in og. Räume und Behälter mit Einstiegleiter und Einstiegshilfe um Reinigungs-, Wartungs-, Reparatur- und Inspektionsarbeiten durchzuführen. Sie führen verkehrssichernde Maßnahmen am Schacht durch und achten auf herabfallende Gegenstände in den Schacht. Sie beurteilen die Standortsicherheit zum Freimessen und Einstieg oberhalb des Schachtes. Allgemeine Kontrolle des Zustandes in Bezug auf weitere Gefahrenquellen im Schachtbereich (Gerüche, Dämpfe, Wassereintritt, Wasserstand) Luke gem. Herstellerangaben öffnen. Reinigung: Sie reinigen die Auflageflächen der Luke, Sie prüfen und reinigen die Öffnungshilfen gem. Herstellerangaben. Sie messen die o.g. Räume und Behälter gem. unterwiesener Person v. Gasmessgeräte und PSA frei bzw. belüften bei Bedarf. Tragen von geeigneten Gasmessgeräten im Schacht Weitere Arbeitsaufgaben: Sie kontrollieren die Standfestigkeit, Funktions- und Gebrauchstüchtigkeit der Luke, Einstiegleiter und Einstieghilfen. Tagesbaustellen einrichten und verkehrssichernde Maßnahmen durchführen. Weitere Informationen: Bereich B2 Weitere Gefährdungen Alleinarbeit Risiko Restrisiko 3,00 3,00 Ereignis kann häufig eintreten (z. B. einmal pro Monat). Im Fall des Eintritts nur leichte, reversible Folgen für beteiligte Personen. Handlungsbedarf ist gegeben. Entgegenwirken der Gefährdung durch geeignete Schutzmaßnahmen ist empfohlen. Schutzmaßnahme Wirksamkeit Umsetzung bis Umsetzung am Wirksamkeitskontrolle am Verantwortlich Angemessene Möglichkeiten zur Verständigung sowie Warnung/Kommunikationseinrichtungen für getrennte Arbeitsbereiche T Sicht- und Sprechkontakt zu einer zweiten Person bei Arbeiten bei Dunkelheit O Gefahr des Ertrinkens Risiko Restrisiko Gefahr bei Reservoirs, wassergefüllten Unterflurbauwerke & Becken, Teichanlagen etc. 4,00 4,00 Ereignis kann in einigen Fällen eintreten (z. B. 1-2 mal pro Jahr). Im Fall des Eintritts nur leichte, reversible Folgen für beteiligte Personen. Handlungsbedarf ist gegeben. Entgegenwirken der Gefährdung durch geeignete Schutzmaßnahmen ist dringend empfohlen. Schutzmaßnahme Wirksamkeit Umsetzung bis Umsetzung am Wirksamkeitskontrolle am Verantwortlich PSA gegen Ertrinken: automatisch aufblasbare Rettungsweste/Rettungskombi P Rettungsmittel, Rettungsgeräte (geeignet, ausreichende Anzahl, regelmäßig geprüft) O Thermische Gefährdung Kontakt mit heißen Medien Risiko Restrisiko 1,00 1,00 Ereignis tritt mit hoher Wahrscheinlichkeit nie ein, ist aber möglich. Im Fall des Eintritts keine bzw. nur leichte, reversible Folgen für beteiligte Personen. Kein Handlungsbedarf. Schutzmaßnahme Wirksamkeit Umsetzung bis Umsetzung am Wirksamkeitskontrolle am Verantwortlich Intakter Verbrennungsschutz am Auspufftopf T Kontakt mit kalten Medien Risiko Restrisiko Kontakt mit kalten Wasser 2,00 2,00 Ereignis kann in einigen Fällen eintreten (z.B. 1-2 mal pro Jahr). Im Fall des Eintritts keine bzw. nur leichte, reversible Folgen für beteiligte Personen. Kein akuter Handlungsbedarf. Schutzmaßnahme Wirksamkeit Umsetzung bis Umsetzung am Wirksamkeitskontrolle am Verantwortlich Bei Nassreinigung ggf. wasserdichte Schutzkleidung, z.B. Handschuhe, Schürze, Anzug, Stiefel, Gesichtsschutz P Physische Belastung / Arbeitsschwere Kombination aus statischer und dynamischer Arbeit Risiko Restrisiko Säubern von Schächten mit schwer zu erreichenden Bereichen 3,00 3,00 Ereignis kann häufig eintreten (z. B. einmal pro Monat). Im Fall des Eintritts nur leichte, reversible Folgen für beteiligte Personen. Handlungsbedarf ist gegeben. Entgegenwirken der Gefährdung durch geeignete Schutzmaßnahmen ist empfohlen. Schutzmaßnahme Wirksamkeit Umsetzung bis Umsetzung am Wirksamkeitskontrolle am Verantwortlich Einsatz von technischen Hilfsmitteln ggf. Spezialwerkzeug T Schwere dynamische Arbeit (Handhaben schwerer Lasten) Risiko Restrisiko Tragen von schweren Lasten z.B. Pumpen, Ersatzteile, Reinigungsgeräte etc. 3,00 3,00 Ereignis kann häufig eintreten (z. B. einmal pro Monat). Im Fall des Eintritts nur leichte, reversible Folgen für beteiligte Personen. Handlungsbedarf ist gegeben. Entgegenwirken der Gefährdung durch geeignete Schutzmaßnahmen ist empfohlen. Schutzmaßnahme Wirksamkeit Umsetzung bis Umsetzung am Wirksamkeitskontrolle am Verantwortlich Maschinelle Reinigungsverfahren T Transporthilfsmittel zum Bewegen schwerer Lasten T Zusatzeinrichtungen (z.B. Hilfswerkzeuge, Zangen, Greifer) T Einsatz von technischen Hilfsmitteln ggf. Spezialwerkzeug T Physikalische Einwirkungen Unter- oder Überdruck Risiko Restrisiko Bei technischen Geräten (Hochdruckgerät, Kompressor), wenn vorhanden, Rohrleitungen, Rohrleitungsarmaturen usw. 3,00 3,00 Ereignis kann in einigen Fällen eintreten (z. B. 1-2 mal pro Jahr). Im Fall des Eintritts nur leichte, reversible Folgen für beteiligte Personen. Handlungsbedarf ist gegeben. Entgegenwirken der Gefährdung durch geeignete Schutzmaßnahmen ist empfohlen. Schutzmaßnahme Wirksamkeit Umsetzung bis Umsetzung am Wirksamkeitskontrolle am Verantwortlich Schutzvorrichtungen (Zurückhalten/Ableiten ausströmender Gase, Flüssigkeiten, Stäube) T Absperreinrichtung und Verschlüsse (z.B. Blasen, Stopfen, Kappen, Steckscheiben, Blindflansche), Gasspürgeräte vorhalten T Fangvorrichtung für druckluft- oder druckwassergeschobene Reinigungsvorrichtungen (Molche) T Behälter mit Manometer, Sicherheitsventil oder einer anderen Einrichtung zur Druckbegrenzung T Dichtheitsprüfungen von Rohrleitungen mit Prüfmedien O Lärm Risiko Restrisiko Umgebungslärm 2,00 2,00 Ereignis kann in einigen Fällen eintreten (z.B. 1-2 mal pro Jahr). Im Fall des Eintritts keine bzw. nur leichte, reversible Folgen für beteiligte Personen. Kein akuter Handlungsbedarf. Schutzmaßnahme Wirksamkeit Umsetzung bis Umsetzung am Wirksamkeitskontrolle am Verantwortlich Lärmschutz u.a.: lärmarme Verfahren, Kapselungen, Schalldämpfer, Abschirmungen, Begrenzung Expositionszeit, Gehörschutz T Gehörschutz bei Bedarf P Vibrationen (Ganzkörper- oder Hand-Arm-Vibrationen) Risiko Restrisiko 2,00 2,00 Ereignis kann in einigen Fällen eintreten (z.B. 1-2 mal pro Jahr). Im Fall des Eintritts keine bzw. nur leichte, reversible Folgen für beteiligte Personen. Kein akuter Handlungsbedarf. Schutzmaßnahme Wirksamkeit Umsetzung bis Umsetzung am Wirksamkeitskontrolle am Verantwortlich Vibrationsschutz u.a.: vibrationsarme Konstruktion, Schwingungsisolierung, Reduzierung Expositionszeit, Vibrationsschutzhandschuhe T Mechanische Gefährdung Gefährliche Oberflächen Risiko Restrisiko Ausrutschen auf glatten, veralgten Oberflächen. Kontakt mit aufgesammelten Materialien- Gefährlichen Unrat, wie Glas, Spritzen etc. mit hoher Ansteckungsgefahr bei Verletzungen, Schnittwunden, Stichwunden. Es besteht die Gefahr von pathogenen Keimen wie Bakterien, Viren und Pilze etc. escheria coli, Pseudomonas aeruginosa, Legionellen, Salmonellen, Campylobacter, Clostridien 5,00 5,00 Ereignis kann in einigen Fällen eintreten (z. B. 1-2 mal pro Jahr). Im Fall des Eintritts können mittlere bis schwere irreversible Verletzungen bis zum Tod auftreten. Akuter Handlungsbedarf ist gegeben. Entgegenwirken der Gefährdung durch geeignete Schutzmaßnahmen ist dringendst empfohlen. Schutzmaßnahme Wirksamkeit Umsetzung bis Umsetzung am Wirksamkeitskontrolle am Verantwortlich Als persönliche Schutzausrüstung müssen Schutzschuhe und Schutzhandschuhe getragen werden. P Tragen von Schutzhandschuhen bei Erfordernis P Schutzhandschuhe bei Bedarf (z.B. chemikalienbeständig) P Die persönliche Schutzausrüstung (Schutzkleidung, Handschuhe, Schutzschuhe) ist zu tragen P Festes, geschlossenes und trittsicheres Schuhwerk/chemikalienbeständige Schutzschuhe P Sicherheitsschuhe, Schutzstufe mind. S3 P Transport oder mobile Arbeitsmittel Risiko Restrisiko 4,00 4,00 Ereignis kann häufig eintreten (z. B. einmal pro Monat). Im Fall des Eintritts nur leichte, reversible Folgen für beteiligte Personen. Handlungsbedarf ist gegeben. Entgegenwirken der Gefährdung durch geeignete Schutzmaßnahmen ist empfohlen. Schutzmaßnahme Wirksamkeit Umsetzung bis Umsetzung am Wirksamkeitskontrolle am Verantwortlich Totmannschaltung für Mitgänger-Maschinen T Andrückschutzeinrichtung für Rückwärtsfahrt/Einweiser bei Rückwärtsfahrten T Sicherung der Arbeitsstellen gegenüber dem öffentlichen Verkehr(Verkehrszeichen, Absperrgeräte, Warneinrichtungen, Schutzeinrichtungen) T Geeignete Transportmittel und -hilfsmittel; technisch geprüftes Kraftfahrzeug (HU, AU) T Warnkleidung/Warnweste P Öffentliche Transportwege festlegen (Lichtraumprofil/Durchfahrhöhen), ebene Baustellentransportwege O Kontrolliert bewegte ungeschützte Teile Risiko Restrisiko 3,00 3,00 Ereignis kann in einigen Fällen eintreten (z. B. 1-2 mal pro Jahr). Im Fall des Eintritts nur leichte, reversible Folgen für beteiligte Personen. Handlungsbedarf ist gegeben. Entgegenwirken der Gefährdung durch geeignete Schutzmaßnahmen ist empfohlen. Schutzmaßnahme Wirksamkeit Umsetzung bis Umsetzung am Wirksamkeitskontrolle am Verantwortlich Feststehende trennende Schutzeinrichtungen (Verkleidungen, Verdeckungen) T Sicherungen gegen unbeabsichtigte Bewegungen/Absicherung der Maschinen gegen Abrollen, Abrutschen, unbefugtes Ingangsetzen T Sicherheitsabstände zwischen beweglichen Bauteilen der Arbeitsmittel und festen oder beweglichen Teilen in ihrer Umgebung T Befehlseinrichtungen (deutlich sichtbar, identifizierbar, außerhalb der Gefahrenzone angeordnet) T Reduzierung von gefahrbringenden Geschwindigkeiten T Sicherer Bedienstand (mit Einsicht in Gefahrenbereiche des Arbeitsmittels) T Nur sichere, geeignete Arbeitsmittel (u.a. Reinigungsmaschinen) T Sicherheitseinrichtungen, Not-Aus-Schalter und selbsttätig rückstellende Stellteile T Vor Inbetriebnahme Schutzvorrichtungen auf Funktionsfähigkeit testen O Überprüfung auf Mängel vor der Benutzung O Änderungs-, Instandsetzungs- und Wartungsarbeiten nur bei Stillstand des Arbeitsmittels O Verkehrswege nicht mit Gegenständen verstellen; hineinragende Gegenstände beseitigen O Unkontrolliert bewegte, herabfallende, umstürzende Teile Risiko Restrisiko Herabfallende nicht gesicherte oder unkontrollierte Teile z.B. Montagewerkzeug, Unrat, Bauschutt usw. 4,00 4,00 Ereignis kann in einigen Fällen eintreten (z. B. 1-2 mal pro Jahr). Im Fall des Eintritts nur leichte, reversible Folgen für beteiligte Personen. Handlungsbedarf ist gegeben. Entgegenwirken der Gefährdung durch geeignete Schutzmaßnahmen ist dringend empfohlen. Schutzmaßnahme Wirksamkeit Umsetzung bis Umsetzung am Wirksamkeitskontrolle am Verantwortlich Sicherung der Arbeitsstellen gegenüber dem öffentlichen Verkehr(Verkehrszeichen, Absperrgeräte, Warneinrichtungen, Schutzeinrichtungen) T Ausreichend große und tragfähige Standflächen T Sicherungsmöglichkeiten gegen unbeabsichtigtes Einschalten T Auffangeinrichtungen (Schutznetz) T Gesichtsschutzschild/Schutzbrille P Kopfschutz/Industrieschutzhelm P Auf Ordnung und Sauberkeit achten O Kennzeichnung/Absperrung der Gefahrenstellen O Absicherung gegenüber öffentlichem Verkehr O Absturz Risiko Restrisiko In den offenen Schacht durch ausrutschen, stolpern, umknicken etc. 4,00 4,00 Ereignis kann vereinzelt eintreten (max. 1x/Jahr). Im Fall des Eintritts können mittlere bis schwere, irreversible Verletzungen auftreten. Handlungsbedarf ist gegeben. Entgegenwirken der Gefährdung durch geeignete Schutzmaßnahmen ist dringend empfohlen. Schutzmaßnahme Wirksamkeit Umsetzung bis Umsetzung am Wirksamkeitskontrolle am Verantwortlich Absturzsicherung (Seitenschutz) T Geeignete Zugangsmöglichkeit durch Leitern, Treppen, Übergänge T Abdeckungen/Umwehrungen für Schacht- /Kanalöffnungen T Sichere Leitern, Tritte mit CE-/GS-Zeichen T Absturzsicherungen (Podeste, ortsfeste Arbeitsbühnen, fahrbare Gerüste) T Absturzsicherungen bei Arbeiten vom Rand entleerter Becken (tiefer als 2 m) T Absturzsicherungen (Sicherheitsgeschirr) bei Arbeiten in der Nähe einer Absturzkante P Arbeitsstellensicherung gemäß verkehrsrechtlicher Anordnung (ggf. mit Verkehrszeichenplan) O Bei Publikumsverkehr Verkehrswege von den Arbeitsbereichen trennen; Warnschilder aufstellen O Einsatzbedingungen für Leitern berücksichtigen (bis 7 m als kurzfristige Arbeitsstelle, bis 5 m als Verkehrsweg) O Verkehrsrechtliche Anordnung für Arbeiten im öffentlichen Verkehrsraum O Beseitigen von Hindernissen und/oder Verschmutzungen O Verletzungen durch Quetschen oder Einklemmen Risiko Restrisiko 3,00 3,00 Ereignis kann in einigen Fällen eintreten (z. B. 1-2 mal pro Jahr). Im Fall des Eintritts nur leichte, reversible Folgen für beteiligte Personen. Handlungsbedarf ist gegeben. Entgegenwirken der Gefährdung durch geeignete Schutzmaßnahmen ist empfohlen. Schutzmaßnahme Wirksamkeit Umsetzung bis Umsetzung am Wirksamkeitskontrolle am Verantwortlich Als persönliche Schutzausrüstung müssen Schutzschuhe und Schutzhandschuhe getragen werden. P Geeignetes / vom Hersteller empfohlenes Werkzeug zum Öffnen von Luken, Schächten, Schränken, Maschinen, Geräte usw. benutzen O Regelmäßige Wartung und Reinigung der Öffnungschlitze O Sturz, Ausrutschen, Stolpern, Umknicken Risiko Restrisiko Auf der Schachtluke, am Schachteingang, durch hochstehende Kanten, glatter Oberfläche usw. 4,00 4,00 Ereignis kann häufig eintreten (z. B. einmal pro Monat). Im Fall des Eintritts nur leichte, reversible Folgen für beteiligte Personen. Handlungsbedarf ist gegeben. Entgegenwirken der Gefährdung durch geeignete Schutzmaßnahmen ist empfohlen. Schutzmaßnahme Wirksamkeit Umsetzung bis Umsetzung am Wirksamkeitskontrolle am Verantwortlich Trittsichere Stufen/Tritte (z.B. Warzenblech, Roste) T Haltestangen und -griffe T Arbeitsstellensicherung gemäß verkehrsrechtlicher Anordnung (ggf. mit Verkehrszeichenplan) O Bei Publikumsverkehr Verkehrswege von den Arbeitsbereichen trennen; Warnschilder aufstellen O Kennzeichnung der Arbeitsbereiche mit: „Rutschgefahr“ O Einsatzbedingungen für Leitern berücksichtigen (bis 7 m als kurzfristige Arbeitsstelle, bis 5 m als Verkehrsweg) O Beseitigen von Hindernissen und/oder Verschmutzungen O Verkehrsrechtliche Anordnung für Arbeiten im öffentlichen Verkehrsraum O Elektrische Gefährdung Statische Elektrizität Risiko Restrisiko 2,00 2,00 Ereignis kann in einigen Fällen eintreten (z.B. 1-2 mal pro Jahr). Im Fall des Eintritts keine bzw. nur leichte, reversible Folgen für beteiligte Personen. Kein akuter Handlungsbedarf. Schutzmaßnahme Wirksamkeit Umsetzung bis Umsetzung am Wirksamkeitskontrolle am Verantwortlich Ableitfähige Kleidung oder Textilien verwenden P Elektrischer Schlag Risiko Restrisiko 4,00 4,00 Ereignis kann vereinzelt eintreten (max. 1x/Jahr). Im Fall des Eintritts können mittlere bis schwere, irreversible Verletzungen auftreten. Handlungsbedarf ist gegeben. Entgegenwirken der Gefährdung durch geeignete Schutzmaßnahmen ist dringend empfohlen. Schutzmaßnahme Wirksamkeit Umsetzung bis Umsetzung am Wirksamkeitskontrolle am Verantwortlich (Netzunabhängige) Stromversorgungsanlage (Baustromverteiler) T Schutz erdverlegter Leitungen (Ortung, Kennzeichnung, Befestigung) T Schutz gegen direktes oder indirektes Berühren spannungführender Teile T Regelmäßige Prüfung ortsfester und nicht ortsfester Arbeitsmittel/Einrichtungen O Zusätzliche Schutzmaßnahmen bei Arbeiten in der Nähe elektrischer Freileitungen O Chemische Gefährdung Einatmen (Gase, Dämpfe, Nebel, Stäube, Rauche)_Schächte ohne Belüftung Risiko Restrisiko 3,00 3,00 Ereignis kann häufig eintreten (z. B. einmal pro Monat). Im Fall des Eintritts nur leichte, reversible Folgen für beteiligte Personen. Handlungsbedarf ist gegeben. Entgegenwirken der Gefährdung durch geeignete Schutzmaßnahmen ist empfohlen. Schutzmaßnahme Wirksamkeit Umsetzung bis Umsetzung am Wirksamkeitskontrolle am Verantwortlich Wirksame Lüftungseinrichtungen; bei technischer Lüftung muss in Kanälen ein Luftstrom 600 m3/h und pro m² Kanalquerschnitt, in sonstigen Bauwerken ein etwa sechs- bis achtfacher Luftwechsel pro Stunde erreicht werden T Schacht ggf. Freimessen mit geeigneten Gaswarnmessgerät T Maßnahmen zur Vermeidung/Reduktion von Aerosolen, Stäuben, Nebeln T Tragen eines geeigneten Gaswarnmessgerät im Schacht T Schacht Lüften ggf. Absaugen T Atemschutz bei Erfordernis, Filterklasse P2 oder ggf. P3, nur für kurzzeitige Arbeiten P Regelmäßige Kontrollmessungen zur frühzeitigen Ermittlung erhöhter Expositionen O Hautkontakt (Feststoffe, Flüssigkeiten, Feuchtarbeit) Risiko Restrisiko 4,00 4,00 Ereignis kann in einigen Fällen eintreten (z. B. 1-2 mal pro Jahr). Im Fall des Eintritts nur leichte, reversible Folgen für beteiligte Personen. Handlungsbedarf ist gegeben. Entgegenwirken der Gefährdung durch geeignete Schutzmaßnahmen ist dringend empfohlen. Schutzmaßnahme Wirksamkeit Umsetzung bis Umsetzung am Wirksamkeitskontrolle am Verantwortlich Sichere Aufbewahrung oder Lagerung von Gefahrstoffen (Verhinderung von Miss- oder Fehlgebrauch) T Bei Nassreinigung ggf. wasserdichte Schutzkleidung, z.B. Handschuhe, Schürze, Anzug, Stiefel, Gesichtsschutz P Körperschutz: Schutzkleidung/flüssigkeitsdichte Schürzen/Jacke, Hose und Kopfbedeckung P Als persönliche Schutzausrüstung müssen Schutzschuhe und Schutzhandschuhe getragen werden. P Augenschutz: Gesichtsschutz/Schutzschirm/Schutzbrille/Arbeitsbrille mit UV-Filter P Hautschutz: Hautschutz-/Hautreinigungs- /Hautpflegemittel P Getrennte Aufbewahrung von Arbeits- und Straßenkleidung (bei Verunreinigung der Kleidung) O Aufsichtsführender vor Ort; Einsatz von Sicherungsposten O Biologische Gefährdung Infektionsgefährdung durch pathogene Mikroorganismen Risiko Restrisiko Gefährlichen Unrat, wie Glas, Spritzen etc. mit hoher Ansteckungsgefahr bei Verletzungen. Im Umlaufwasser besteht die Gefahr von pathogenen Keimen wie Bakterien, Viren und Pilze etc. escheria coli, Pseudomonas aeruginosa, Legionellen, Salmonellen, Campylobacter, Clostridien 4,00 4,00 Ereignis kann in einigen Fällen eintreten (z. B. 1-2 mal pro Jahr). Im Fall des Eintritts nur leichte, reversible Folgen für beteiligte Personen. Handlungsbedarf ist gegeben. Entgegenwirken der Gefährdung durch geeignete Schutzmaßnahmen ist dringend empfohlen. Schutzmaßnahme Wirksamkeit Umsetzung bis Umsetzung am Wirksamkeitskontrolle am Verantwortlich Bei Nassreinigung ggf. wasserdichte Schutzkleidung, z.B. Handschuhe, Schürze, Anzug, Stiefel, Gesichtsschutz P Als persönliche Schutzausrüstung müssen Schutzschuhe und Schutzhandschuhe getragen werden. P Planung und Vorbereitung des Reinigungs- /Desinfektionsverfahrens O Immunisierung/Schutzimpfung O Erstellung eines Hygieneplans O Beim Entleeren der Schächte nicht hineingreifen O Behältnisse ausschütten bzw. mit der Einwegtüte entnehmen O Angemessene Hygienemaßnahmen (Reinigung, Sauberkeit, Waschgelegenheit, Pausenraum) O Belastung durch Arbeitsumgebung Unzureichende Kennzeichnung Risiko Restrisiko 2,00 2,00 Ereignis kann in einigen Fällen eintreten (z.B. 1-2 mal pro Jahr). Im Fall des Eintritts keine bzw. nur leichte, reversible Folgen für beteiligte Personen. Kein akuter Handlungsbedarf. Schutzmaßnahme Wirksamkeit Umsetzung bis Umsetzung am Wirksamkeitskontrolle am Verantwortlich Geeignete Warneinrichtungen, Kontrollanzeigen, Sicherheitskennzeichnungen (leicht wahrnehmbar) T Unzureichende Flucht- und Verkehrswege Risiko Restrisiko 4,00 4,00 Ereignis tritt häufig ein (z. B. einmal pro Woche). Im Fall des Eintritts keine bzw. nur leichte, reversible Folgen für beteiligte Personen. Handlungsbedarf ist gegeben. Entgegenwirken der Gefährdung durch geeignete Schutzmaßnahmen ist empfohlen. Schutzmaßnahme Wirksamkeit Umsetzung bis Umsetzung am Wirksamkeitskontrolle am Verantwortlich Flucht-, Rettungs- Verkehrswege freihalten O Flucht- und Rettungswege kennzeichnen O Tragfähigkeit von Stand-/Laufflächen und Stützkonstruktionen vor dem Betreten beachten O Klima (Temperatur, Feuchte, Luft-geschwindigkeit, Wärmestrahlung) Risiko Restrisiko 3,00 3,00 Ereignis kann häufig eintreten (z. B. einmal pro Monat). Im Fall des Eintritts nur leichte, reversible Folgen für beteiligte Personen. Handlungsbedarf ist gegeben. Entgegenwirken der Gefährdung durch geeignete Schutzmaßnahmen ist empfohlen. Schutzmaßnahme Wirksamkeit Umsetzung bis Umsetzung am Wirksamkeitskontrolle am Verantwortlich Lüftungsanlagen/Absaugung gesundheitsschädlicher Stoffe T Bei Nassreinigung ggf. wasserdichte Schutzkleidung, z.B. Handschuhe, Schürze, Anzug, Stiefel, Gesichtsschutz P Als persönliche Schutzausrüstung müssen Schutzschuhe und Schutzhandschuhe getragen werden. P Wetterschutzkleidung bei Erfordernis P Eignung von Arbeitsmitteln für verschiedene Witterungsverhältnisse (im Freien) O Baumaßnahmen (Wetterschutz, Zelt, Isolierung) O Unzureichende Atematmosphäre(Sauerstoffgehalt, Luftwechsel) Risiko Restrisiko 3,00 3,00 Ereignis kann häufig eintreten (z. B. einmal pro Monat). Im Fall des Eintritts nur leichte, reversible Folgen für beteiligte Personen. Handlungsbedarf ist gegeben. Entgegenwirken der Gefährdung durch geeignete Schutzmaßnahmen ist empfohlen. Schutzmaßnahme Wirksamkeit Umsetzung bis Umsetzung am Wirksamkeitskontrolle am Verantwortlich Schacht Lüften ggf. Absaugen T Maßnahmen zur Vermeidung/Reduktion von Aerosolen, Stäuben, Nebeln T Wirksame Lüftungseinrichtungen; bei technischer Lüftung muss in Kanälen ein Luftstrom 600 m3/h und pro m² Kanalquerschnitt, in sonstigen Bauwerken ein etwa sechs- bis achtfacher Luftwechsel pro Stunde erreicht werden T Messtechnische Überwachung des Arbeitsbereichs O Sauerstoffgehalt und gesundheitsgefährliche Stoffe in der Atemluft überprüfen O Unzureichende Bewegungsfläche, ungünstige Anordnungen Risiko Restrisiko 3,00 3,00 Ereignis kann häufig eintreten (z. B. einmal pro Monat). Im Fall des Eintritts nur leichte, reversible Folgen für beteiligte Personen. Handlungsbedarf ist gegeben. Entgegenwirken der Gefährdung durch geeignete Schutzmaßnahmen ist empfohlen. Schutzmaßnahme Wirksamkeit Umsetzung bis Umsetzung am Wirksamkeitskontrolle am Verantwortlich Einstellbare Maschinenführersitze (bedarfsweise nachrüsten) T Ausreichende Arbeitsraumbreiten und 0,60 m breiter Schutzstreifen T Ausgleichsübungen P Beleuchtung (Beleuchtungsstärke, Blendung, Reflexion) Risiko Restrisiko 3,00 3,00 Ereignis kann häufig eintreten (z. B. einmal pro Monat). Im Fall des Eintritts nur leichte, reversible Folgen für beteiligte Personen. Handlungsbedarf ist gegeben. Entgegenwirken der Gefährdung durch geeignete Schutzmaßnahmen ist empfohlen. Schutzmaßnahme Wirksamkeit Umsetzung bis Umsetzung am Wirksamkeitskontrolle am Verantwortlich Angemessene Beleuchtung (der Arbeits- bzw. Instandsetzungs- und Wartungsbereiche), Handlampe T Reinigung & Wartung & Instandsetzung & Reparatur in Reservoirs /Sandfang /Filterschächte /Wasserzählerschächte / Technikschacht / Installationsschächte /Sonstige Schächteohne ohne Be- und Entlüftung für wassertechnische und elektrotechnische Anlagen Arbeitsplatz: In Reservoirs /Sandfang /Filterschächte /Wasserzählerschächte / Sonstige Schächte Tiefe >1,00 m und < 3,5 m und ohne Be- und Entlüftung Arbeitsaufgaben: Bei nicht belüfteten umschlossenen Räumen & Behälter Tragen von geeigneten Gasmessgeräten nach DGUV -I 213-057 und 056 (T 021, T 023 bzw. BGI 838 und BGI 518) Sie führen Inspektions-,Wartungs-, Reinigungs- , Reparaturen- und Instandhaltungsarbeiten an wassertechnischen Anlagen (Springbrunnen, Wasserspiele, Beregnungsanlagen etc. ) aus. Sie führen die Arbeiten mit zwei Personen durch. Die eine Person sichert die Arbeitsstätte außerhalb des Schachtes. Die andere Person befindet sich im Schacht. Reinigung: Sie sind in der Industriereinigung tätig. Sie säubern Anlagen sowie Rohrleitungen und pflegen ggf. technische Maschinen und Einrichtungen. Anhand von Arbeitsplänen wählen sie zunächst alle Maschinen, Geräte und Reinigungsmittel aus, die sie benötigen. Sie beurteilen Oberflächen bzw. Verschmutzung und entscheiden sich dann für ein geeignetes Reinigungsverfahren. Sie wischen z.B. Oberflächen feucht oder nass, entfernen Unrat und reinigen Oberflächen mit speziellen Geräten (Hochdruckreiniger) und kehren die Umgebung der wassertechnischen Anlage. Auch spezielle Hygienekonzepte des Betreibers / Bauherr setzen Sie um. Wartung: Sie sorgen für die Sicherheit im Unterflurbauwerk. Sie überwachen die Betriebsabläufe, die technischen Anlagen, die Wasserqualität und führen Reinigungs- und Desinfektionsarbeiten durch. Sie warten die Anlagentechnik entsprechend Ihrer Befähigung und Einweisung. Folgende Anlagen sind zu warten: Grobschmutzfänge Saugkörbe der Pumpenanlagen: Kontrolle & Wartung nach Herstellerangaben Sensortechnik: Kalibrierung & Kontrolle & Wartung nach Herstellerangaben Umwälzsystem (Pumpenanlagen, Saug- und Druckrohrleitungen etc.): Kontrolle & Wartung nach Herstellerangaben Entwässerungssystem (Hebepumpen, Überlaufsysteme etc.): Kontrolle & Wartung nach Herstellerangaben ortsveränderliche und elektrotechnische Geräte: Kontrolle & Wartung nach Herstellerangaben nur durch elektrotechnisch unterwiesene Person oder einer Elektrofachkraft Inspektion / Reparatur / Instandsetzung: Sie führen Inspektionen, Reparaturen und Instandsetzungsarbeiten an allen technischen und elektrotechnischen Geräten / Maschinen mit entsprechender Ausbildung / Befähigung für diese Tätigkeit , sowie UVV durch. Weitere Arbeitsaufgaben: Sie halten Werkzeuge, Maschinen, Geräte und sonstige Betriebsmittel instand und lagern die benötigten Arbeitsmittel fachgerecht. Die Mitarbeit bei der Umrüstung und Erweiterung von technischen Anlagen, deren Umbau und Instandhaltung (gem. Ausbildung) gehören ebenfalls zu ihren Aufgaben. Auch die Wartung und Reparatur der eingesetzten Maschinen fallen in ihren Aufgabenbereich. Gegebenenfalls übernehmen sie auch Aufgaben in der Planung und Konstruktion. Tagesbaustellen einrichten und verkehrssichernde Maßnahmen durchführen. Weitere Gefährdungen Alleinarbeit Risiko Restrisiko 3,00 3,00 Ereignis kann häufig eintreten (z. B. einmal pro Monat). Im Fall des Eintritts nur leichte, reversible Folgen für beteiligte Personen. Handlungsbedarf ist gegeben. Entgegenwirken der Gefährdung durch geeignete Schutzmaßnahmen ist empfohlen. Schutzmaßnahme Wirksamkeit Umsetzung bis Umsetzung am Wirksamkeitskontrolle am Verantwortlich Angemessene Möglichkeiten zur Verständigung sowie Warnung/Kommunikationseinrichtungen für getrennte Arbeitsbereiche T Sicht- und Sprechkontakt zu einer zweiten Person bei Arbeiten bei Dunkelheit O Gefahr des Ertrinkens Risiko Restrisiko Gefahr bei Reservoirs, wassergefüllten Unterflurbauwerke & Becken, Teichanlagen etc. 4,00 4,00 Ereignis kann in einigen Fällen eintreten (z. B. 1-2 mal pro Jahr). Im Fall des Eintritts nur leichte, reversible Folgen für beteiligte Personen. Handlungsbedarf ist gegeben. Entgegenwirken der Gefährdung durch geeignete Schutzmaßnahmen ist dringend empfohlen. Schutzmaßnahme Wirksamkeit Umsetzung bis Umsetzung am Wirksamkeitskontrolle am Verantwortlich PSA gegen Ertrinken: automatisch aufblasbare Rettungsweste/Rettungskombi P Rettungsmittel, Rettungsgeräte (geeignet, ausreichende Anzahl, regelmäßig geprüft) O Thermische Gefährdung Kontakt mit kalten Medien Risiko Restrisiko Kontakt mit kalten Wasser 2,00 2,00 Ereignis kann in einigen Fällen eintreten (z.B. 1-2 mal pro Jahr). Im Fall des Eintritts keine bzw. nur leichte, reversible Folgen für beteiligte Personen. Kein akuter Handlungsbedarf. Schutzmaßnahme Wirksamkeit Umsetzung bis Umsetzung am Wirksamkeitskontrolle am Verantwortlich Bei Nassreinigung ggf. wasserdichte Schutzkleidung, z.B. Handschuhe, Schürze, Anzug, Stiefel, Gesichtsschutz P Physische Belastung / Arbeitsschwere Schwere dynamische Arbeit (Handhaben schwerer Lasten) Risiko Restrisiko Tragen von schweren Lasten z.B. Pumpen, Ersatzteile, Reinigungsgeräte etc. 3,00 3,00 Ereignis kann häufig eintreten (z. B. einmal pro Monat). Im Fall des Eintritts nur leichte, reversible Folgen für beteiligte Personen. Handlungsbedarf ist gegeben. Entgegenwirken der Gefährdung durch geeignete Schutzmaßnahmen ist empfohlen. Schutzmaßnahme Wirksamkeit Umsetzung bis Umsetzung am Wirksamkeitskontrolle am Verantwortlich Maschinelle Reinigungsverfahren T Transporthilfsmittel zum Bewegen schwerer Lasten T Zusatzeinrichtungen (z.B. Hilfswerkzeuge, Zangen, Greifer) T Einsatz von technischen Hilfsmitteln ggf. Spezialwerkzeug T Kombination aus statischer und dynamischer Arbeit Risiko Restrisiko Säubern von Schächten mit schwer zu erreichenden Bereichen 3,00 3,00 Ereignis kann häufig eintreten (z. B. einmal pro Monat). Im Fall des Eintritts nur leichte, reversible Folgen für beteiligte Personen. Handlungsbedarf ist gegeben. Entgegenwirken der Gefährdung durch geeignete Schutzmaßnahmen ist empfohlen. Schutzmaßnahme Wirksamkeit Umsetzung bis Umsetzung am Wirksamkeitskontrolle am Verantwortlich Einsatz von technischen Hilfsmitteln ggf. Spezialwerkzeug T Physikalische Einwirkungen Unter- oder Überdruck Risiko Restrisiko Bei technischen Geräten (Hochdruckgerät, Kompressor), wenn vorhanden, Rohrleitungen, Rohrleitungsarmaturen usw. 3,00 3,00 Ereignis kann in einigen Fällen eintreten (z. B. 1-2 mal pro Jahr). Im Fall des Eintritts nur leichte, reversible Folgen für beteiligte Personen. Handlungsbedarf ist gegeben. Entgegenwirken der Gefährdung durch geeignete Schutzmaßnahmen ist empfohlen. Schutzmaßnahme Wirksamkeit Umsetzung bis Umsetzung am Wirksamkeitskontrolle am Verantwortlich Schutzvorrichtungen (Zurückhalten/Ableiten ausströmender Gase, Flüssigkeiten, Stäube) T Absperreinrichtung und Verschlüsse (z.B. Blasen, Stopfen, Kappen, Steckscheiben, Blindflansche), Gasspürgeräte vorhalten T Fangvorrichtung für druckluft- oder druckwassergeschobene Reinigungsvorrichtungen (Molche) T Behälter mit Manometer, Sicherheitsventil oder einer anderen Einrichtung zur Druckbegrenzung T Dichtheitsprüfungen von Rohrleitungen mit Prüfmedien O Lärm Risiko Restrisiko Umgebungslärm 2,00 2,00 Ereignis kann in einigen Fällen eintreten (z.B. 1-2 mal pro Jahr). Im Fall des Eintritts keine bzw. nur leichte, reversible Folgen für beteiligte Personen. Kein akuter Handlungsbedarf. Schutzmaßnahme Wirksamkeit Umsetzung bis Umsetzung am Wirksamkeitskontrolle am Verantwortlich Lärmschutz u.a.: lärmarme Verfahren, Kapselungen, Schalldämpfer, Abschirmungen, Begrenzung Expositionszeit, Gehörschutz T Gehörschutz bei Bedarf P Vibrationen (Ganzkörper- oder Hand-Arm-Vibrationen) Risiko Restrisiko 2,00 2,00 Ereignis kann in einigen Fällen eintreten (z.B. 1-2 mal pro Jahr). Im Fall des Eintritts keine bzw. nur leichte, reversible Folgen für beteiligte Personen. Kein akuter Handlungsbedarf. Schutzmaßnahme Wirksamkeit Umsetzung bis Umsetzung am Wirksamkeitskontrolle am Verantwortlich Vibrationsschutz u.a.: vibrationsarme Konstruktion, Schwingungsisolierung, Reduzierung Expositionszeit, Vibrationsschutzhandschuhe T Mechanische Gefährdung Gefährliche Oberflächen Risiko Restrisiko Ausrutschen auf glatten, veralgten Oberflächen. Kontakt mit aufgesammelten Materialien- Gefährlichen Unrat, wie Glas, Spritzen etc. mit hoher Ansteckungsgefahr bei Verletzungen, Schnittwunden, Stichwunden. Es besteht die Gefahr von pathogenen Keimen wie Bakterien, Viren und Pilze etc. escheria coli, Pseudomonas aeruginosa, Legionellen, Salmonellen, Campylobacter, Clostridien 5,00 5,00 Ereignis kann in einigen Fällen eintreten (z. B. 1-2 mal pro Jahr). Im Fall des Eintritts können mittlere bis schwere irreversible Verletzungen bis zum Tod auftreten. Akuter Handlungsbedarf ist gegeben. Entgegenwirken der Gefährdung durch geeignete Schutzmaßnahmen ist dringendst empfohlen. Schutzmaßnahme Wirksamkeit Umsetzung bis Umsetzung am Wirksamkeitskontrolle am Verantwortlich Als persönliche Schutzausrüstung müssen Schutzschuhe und Schutzhandschuhe getragen werden. P Tragen von Schutzhandschuhen bei Erfordernis P Schutzhandschuhe bei Bedarf (z.B. chemikalienbeständig) P Die persönliche Schutzausrüstung (Schutzkleidung, Handschuhe, Schutzschuhe) ist zu tragen P Festes, geschlossenes und trittsicheres Schuhwerk/chemikalienbeständige Schutzschuhe P Sicherheitsschuhe, Schutzstufe mind. S3 P Transport oder mobile Arbeitsmittel Risiko Restrisiko 4,00 4,00 Ereignis kann häufig eintreten (z. B. einmal pro Monat). Im Fall des Eintritts nur leichte, reversible Folgen für beteiligte Personen. Handlungsbedarf ist gegeben. Entgegenwirken der Gefährdung durch geeignete Schutzmaßnahmen ist empfohlen. Schutzmaßnahme Wirksamkeit Umsetzung bis Umsetzung am Wirksamkeitskontrolle am Verantwortlich Totmannschaltung für Mitgänger-Maschinen T Andrückschutzeinrichtung für Rückwärtsfahrt/Einweiser bei Rückwärtsfahrten T Sicherung der Arbeitsstellen gegenüber dem öffentlichen Verkehr(Verkehrszeichen, Absperrgeräte, Warneinrichtungen, Schutzeinrichtungen) T Geeignete Transportmittel und -hilfsmittel; technisch geprüftes Kraftfahrzeug (HU, AU) T Warnkleidung/Warnweste P Öffentliche Transportwege festlegen (Lichtraumprofil/Durchfahrhöhen), ebene Baustellentransportwege O Kontrolliert bewegte ungeschützte Teile Risiko Restrisiko 3,00 3,00 Ereignis kann in einigen Fällen eintreten (z. B. 1-2 mal pro Jahr). Im Fall des Eintritts nur leichte, reversible Folgen für beteiligte Personen. Handlungsbedarf ist gegeben. Entgegenwirken der Gefährdung durch geeignete Schutzmaßnahmen ist empfohlen. Schutzmaßnahme Wirksamkeit Umsetzung bis Umsetzung am Wirksamkeitskontrolle am Verantwortlich Feststehende trennende Schutzeinrichtungen (Verkleidungen, Verdeckungen) T Sicherungen gegen unbeabsichtigte Bewegungen/Absicherung der Maschinen gegen Abrollen, Abrutschen, unbefugtes Ingangsetzen T Sicherheitsabstände zwischen beweglichen Bauteilen der Arbeitsmittel und festen oder beweglichen Teilen in ihrer Umgebung T Befehlseinrichtungen (deutlich sichtbar, identifizierbar, außerhalb der Gefahrenzone angeordnet) T Reduzierung von gefahrbringenden Geschwindigkeiten T Sicherer Bedienstand (mit Einsicht in Gefahrenbereiche des Arbeitsmittels) T Nur sichere, geeignete Arbeitsmittel (u.a. Reinigungsmaschinen) T Sicherheitseinrichtungen, Not-Aus-Schalter und selbsttätig rückstellende Stellteile T Verkehrswege nicht mit Gegenständen verstellen; hineinragende Gegenstände beseitigen O Vor Inbetriebnahme Schutzvorrichtungen auf Funktionsfähigkeit testen O Überprüfung auf Mängel vor der Benutzung O Änderungs-, Instandsetzungs- und Wartungsarbeiten nur bei Stillstand des Arbeitsmittels O Unkontrolliert bewegte, herabfallende, umstürzende Teile Risiko Restrisiko Herabfallende nicht gesicherte oder unkontrollierte Teile z.B. Montagewerkzeug, Unrat, Bauschutt usw. 4,00 4,00 Ereignis kann in einigen Fällen eintreten (z. B. 1-2 mal pro Jahr). Im Fall des Eintritts nur leichte, reversible Folgen für beteiligte Personen. Handlungsbedarf ist gegeben. Entgegenwirken der Gefährdung durch geeignete Schutzmaßnahmen ist dringend empfohlen. Schutzmaßnahme Wirksamkeit Umsetzung bis Umsetzung am Wirksamkeitskontrolle am Verantwortlich Sicherung der Arbeitsstellen gegenüber dem öffentlichen Verkehr(Verkehrszeichen, Absperrgeräte, Warneinrichtungen, Schutzeinrichtungen) T Ausreichend große und tragfähige Standflächen T Sicherungsmöglichkeiten gegen unbeabsichtigtes Einschalten T Auffangeinrichtungen (Schutznetz) T Gesichtsschutzschild/Schutzbrille P Kopfschutz/Industrieschutzhelm P Auf Ordnung und Sauberkeit achten O Kennzeichnung/Absperrung der Gefahrenstellen O Absicherung gegenüber öffentlichem Verkehr O Absturz Risiko Restrisiko In den offenen Schacht durch ausrutschen, stolpern, umknicken etc. 4,00 4,00 Ereignis kann vereinzelt eintreten (max. 1x/Jahr). Im Fall des Eintritts können mittlere bis schwere, irreversible Verletzungen auftreten. Handlungsbedarf ist gegeben. Entgegenwirken der Gefährdung durch geeignete Schutzmaßnahmen ist dringend empfohlen. Schutzmaßnahme Wirksamkeit Umsetzung bis Umsetzung am Wirksamkeitskontrolle am Verantwortlich Absturzsicherungen bei Arbeiten vom Rand entleerter Becken (tiefer als 2 m) T Absturzsicherung (Seitenschutz) T Geeignete Zugangsmöglichkeit durch Leitern, Treppen, Übergänge T Abdeckungen/Umwehrungen für Schacht- /Kanalöffnungen T Sichere Leitern, Tritte mit CE-/GS-Zeichen T Absturzsicherungen (Podeste, ortsfeste Arbeitsbühnen, fahrbare Gerüste) T Absturzsicherungen (Sicherheitsgeschirr) bei Arbeiten in der Nähe einer Absturzkante P Arbeitsstellensicherung gemäß verkehrsrechtlicher Anordnung (ggf. mit Verkehrszeichenplan) O Bei Publikumsverkehr Verkehrswege von den Arbeitsbereichen trennen; Warnschilder aufstellen O Einsatzbedingungen für Leitern berücksichtigen (bis 7 m als kurzfristige Arbeitsstelle, bis 5 m als Verkehrsweg) O Verkehrsrechtliche Anordnung für Arbeiten im öffentlichen Verkehrsraum O Beseitigen von Hindernissen und/oder Verschmutzungen O Verletzungen durch Quetschen oder Einklemmen Risiko Restrisiko 3,00 3,00 Ereignis kann in einigen Fällen eintreten (z. B. 1-2 mal pro Jahr). Im Fall des Eintritts nur leichte, reversible Folgen für beteiligte Personen. Handlungsbedarf ist gegeben. Entgegenwirken der Gefährdung durch geeignete Schutzmaßnahmen ist empfohlen. Schutzmaßnahme Wirksamkeit Umsetzung bis Umsetzung am Wirksamkeitskontrolle am Verantwortlich Als persönliche Schutzausrüstung müssen Schutzschuhe und Schutzhandschuhe getragen werden. P Geeignetes / vom Hersteller empfohlenes Werkzeug zum Öffnen von Luken, Schächten, Schränken, Maschinen, Geräte usw. benutzen O Regelmäßige Wartung und Reinigung der Öffnungschlitze O Sturz, Ausrutschen, Stolpern, Umknicken Risiko Restrisiko Auf der Schachtluke, am Schachteingang, durch hochstehende Kanten, glatter Oberfläche usw. 4,00 4,00 Ereignis kann häufig eintreten (z. B. einmal pro Monat). Im Fall des Eintritts nur leichte, reversible Folgen für beteiligte Personen. Handlungsbedarf ist gegeben. Entgegenwirken der Gefährdung durch geeignete Schutzmaßnahmen ist empfohlen. Schutzmaßnahme Wirksamkeit Umsetzung bis Umsetzung am Wirksamkeitskontrolle am Verantwortlich Trittsichere Stufen/Tritte (z.B. Warzenblech, Roste) T Haltestangen und -griffe T Verkehrsrechtliche Anordnung für Arbeiten im öffentlichen Verkehrsraum O Arbeitsstellensicherung gemäß verkehrsrechtlicher Anordnung (ggf. mit Verkehrszeichenplan) O Bei Publikumsverkehr Verkehrswege von den Arbeitsbereichen trennen; Warnschilder aufstellen O Kennzeichnung der Arbeitsbereiche mit: „Rutschgefahr“ O Einsatzbedingungen für Leitern berücksichtigen (bis 7 m als kurzfristige Arbeitsstelle, bis 5 m als Verkehrsweg) O Beseitigen von Hindernissen und/oder Verschmutzungen O Elektrische Gefährdung Elektrischer Schlag Risiko Restrisiko 4,00 4,00 Ereignis kann vereinzelt eintreten (max. 1x/Jahr). Im Fall des Eintritts können mittlere bis schwere, irreversible Verletzungen auftreten. Handlungsbedarf ist gegeben. Entgegenwirken der Gefährdung durch geeignete Schutzmaßnahmen ist dringend empfohlen. Schutzmaßnahme Wirksamkeit Umsetzung bis Umsetzung am Wirksamkeitskontrolle am Verantwortlich (Netzunabhängige) Stromversorgungsanlage (Baustromverteiler) T Schutz erdverlegter Leitungen (Ortung, Kennzeichnung, Befestigung) T Schutz gegen direktes oder indirektes Berühren spannungführender Teile T Regelmäßige Prüfung ortsfester und nicht ortsfester Arbeitsmittel/Einrichtungen O Zusätzliche Schutzmaßnahmen bei Arbeiten in der Nähe elektrischer Freileitungen O Chemische Gefährdung Einatmen (Gase, Dämpfe, Nebel, Stäube, Rauche)_Schächte ohne Belüftung Risiko Restrisiko 3,00 3,00 Ereignis kann häufig eintreten (z. B. einmal pro Monat). Im Fall des Eintritts nur leichte, reversible Folgen für beteiligte Personen. Handlungsbedarf ist gegeben. Entgegenwirken der Gefährdung durch geeignete Schutzmaßnahmen ist empfohlen. Schutzmaßnahme Wirksamkeit Umsetzung bis Umsetzung am Wirksamkeitskontrolle am Verantwortlich Wirksame Lüftungseinrichtungen; bei technischer Lüftung muss in Kanälen ein Luftstrom 600 m3/h und pro m² Kanalquerschnitt, in sonstigen Bauwerken ein etwa sechs- bis achtfacher Luftwechsel pro Stunde erreicht werden T Schacht ggf. Freimessen mit geeigneten Gaswarnmessgerät T Maßnahmen zur Vermeidung/Reduktion von Aerosolen, Stäuben, Nebeln T Tragen eines geeigneten Gaswarnmessgerät im Schacht T Schacht Lüften ggf. Absaugen T Atemschutz bei Erfordernis, Filterklasse P2 oder ggf. P3, nur für kurzzeitige Arbeiten P Regelmäßige Kontrollmessungen zur frühzeitigen Ermittlung erhöhter Expositionen O Hautkontakt (Feststoffe, Flüssigkeiten, Feuchtarbeit) Risiko Restrisiko 4,00 4,00 Ereignis kann in einigen Fällen eintreten (z. B. 1-2 mal pro Jahr). Im Fall des Eintritts nur leichte, reversible Folgen für beteiligte Personen. Handlungsbedarf ist gegeben. Entgegenwirken der Gefährdung durch geeignete Schutzmaßnahmen ist dringend empfohlen. Schutzmaßnahme Wirksamkeit Umsetzung bis Umsetzung am Wirksamkeitskontrolle am Verantwortlich Sichere Aufbewahrung oder Lagerung von Gefahrstoffen (Verhinderung von Miss- oder Fehlgebrauch) T Hautschutz: Hautschutz-/Hautreinigungs- /Hautpflegemittel P Bei Nassreinigung ggf. wasserdichte Schutzkleidung, z.B. Handschuhe, Schürze, Anzug, Stiefel, Gesichtsschutz P Körperschutz: Schutzkleidung/flüssigkeitsdichte Schürzen/Jacke, Hose und Kopfbedeckung P Als persönliche Schutzausrüstung müssen Schutzschuhe und Schutzhandschuhe getragen werden. P Augenschutz: Gesichtsschutz/Schutzschirm/Schutzbrille/Arbeitsbrille mit UV-Filter P Getrennte Aufbewahrung von Arbeits- und Straßenkleidung (bei Verunreinigung der Kleidung) O Aufsichtsführender vor Ort; Einsatz von Sicherungsposten O Brand- und/oder Explosionsgefährdung Brandgefährdung durch Feststoffe, Flüssigkeiten, Gase Risiko Restrisiko 1,00 1,00 Ereignis tritt mit hoher Wahrscheinlichkeit nie ein, ist aber möglich. Im Fall des Eintritts keine bzw. nur leichte, reversible Folgen für beteiligte Personen. Kein Handlungsbedarf. Schutzmaßnahme Wirksamkeit Umsetzung bis Umsetzung am Wirksamkeitskontrolle am Verantwortlich Bereitstellung geeigneter Brandmelde- und Feuerlöscheinrichtungen T Flammenhemmende und antistatische Schutzkleidung bei Bedarf P Schweiß-/Brennschneiderlaubnis für Arbeiten in brandgefährdeten Bereichen O Explosionsgefährdung (explosionsfähige Atmosphäre) Risiko Restrisiko 1,00 1,00 Ereignis tritt mit hoher Wahrscheinlichkeit nie ein, ist aber möglich. Im Fall des Eintritts keine bzw. nur leichte, reversible Folgen für beteiligte Personen. Kein Handlungsbedarf. Schutzmaßnahme Wirksamkeit Umsetzung bis Umsetzung am Wirksamkeitskontrolle am Verantwortlich Keine funkenreißenden Geräte und Maschinen, z.B. Druckluftrohrsägen, Rohrschneider T Biologische Gefährdung Infektionsgefährdung durch pathogene Mikroorganismen Risiko Restrisiko Gefährlichen Unrat, wie Glas, Spritzen etc. mit hoher Ansteckungsgefahr bei Verletzungen. Im Umlaufwasser besteht die Gefahr von pathogenen Keimen wie Bakterien, Viren und Pilze etc. escheria coli, Pseudomonas aeruginosa, Legionellen, Salmonellen, Campylobacter, Clostridien 4,00 4,00 Ereignis kann in einigen Fällen eintreten (z. B. 1-2 mal pro Jahr). Im Fall des Eintritts nur leichte, reversible Folgen für beteiligte Personen. Handlungsbedarf ist gegeben. Entgegenwirken der Gefährdung durch geeignete Schutzmaßnahmen ist dringend empfohlen. Schutzmaßnahme Wirksamkeit Umsetzung bis Umsetzung am Wirksamkeitskontrolle am Verantwortlich Bei Nassreinigung ggf. wasserdichte Schutzkleidung, z.B. Handschuhe, Schürze, Anzug, Stiefel, Gesichtsschutz P Als persönliche Schutzausrüstung müssen Schutzschuhe und Schutzhandschuhe getragen werden. P Planung und Vorbereitung des Reinigungs- /Desinfektionsverfahrens O Immunisierung/Schutzimpfung O Erstellung eines Hygieneplans O Beim Entleeren der Schächte nicht hineingreifen O Behältnisse ausschütten bzw. mit der Einwegtüte entnehmen O Angemessene Hygienemaßnahmen (Reinigung, Sauberkeit, Waschgelegenheit, Pausenraum) O Belastung durch Arbeitsumgebung Unzureichende Flucht- und Verkehrswege Risiko Restrisiko 4,00 4,00 Ereignis tritt häufig ein (z. B. einmal pro Woche). Im Fall des Eintritts keine bzw. nur leichte, reversible Folgen für beteiligte Personen. Handlungsbedarf ist gegeben. Entgegenwirken der Gefährdung durch geeignete Schutzmaßnahmen ist empfohlen. Schutzmaßnahme Wirksamkeit Umsetzung bis Umsetzung am Wirksamkeitskontrolle am Verantwortlich Flucht-, Rettungs- Verkehrswege freihalten O Flucht- und Rettungswege kennzeichnen O Tragfähigkeit von Stand-/Laufflächen und Stützkonstruktionen vor dem Betreten beachten O Klima (Temperatur, Feuchte, Luft-geschwindigkeit, Wärmestrahlung) Risiko Restrisiko 3,00 3,00 Ereignis kann häufig eintreten (z. B. einmal pro Monat). Im Fall des Eintritts nur leichte, reversible Folgen für beteiligte Personen. Handlungsbedarf ist gegeben. Entgegenwirken der Gefährdung durch geeignete Schutzmaßnahmen ist empfohlen. Schutzmaßnahme Wirksamkeit Umsetzung bis Umsetzung am Wirksamkeitskontrolle am Verantwortlich Lüftungsanlagen/Absaugung gesundheitsschädlicher Stoffe T Wetterschutzkleidung bei Erfordernis P Bei Nassreinigung ggf. wasserdichte Schutzkleidung, z.B. Handschuhe, Schürze, Anzug, Stiefel, Gesichtsschutz P Als persönliche Schutzausrüstung müssen Schutzschuhe und Schutzhandschuhe getragen werden. P Eignung von Arbeitsmitteln für verschiedene Witterungsverhältnisse (im Freien) O Baumaßnahmen (Wetterschutz, Zelt, Isolierung) O Unzureichende Atematmosphäre(Sauerstoffgehalt, Luftwechsel) Risiko Restrisiko 3,00 3,00 Ereignis kann häufig eintreten (z. B. einmal pro Monat). Im Fall des Eintritts nur leichte, reversible Folgen für beteiligte Personen. Handlungsbedarf ist gegeben. Entgegenwirken der Gefährdung durch geeignete Schutzmaßnahmen ist empfohlen. Schutzmaßnahme Wirksamkeit Umsetzung bis Umsetzung am Wirksamkeitskontrolle am Verantwortlich Maßnahmen zur Vermeidung/Reduktion von Aerosolen, Stäuben, Nebeln T Wirksame Lüftungseinrichtungen; bei technischer Lüftung muss in Kanälen ein Luftstrom 600 m3/h und pro m² Kanalquerschnitt, in sonstigen Bauwerken ein etwa sechs- bis achtfacher Luftwechsel pro Stunde erreicht werden T Schacht Lüften ggf. Absaugen T Messtechnische Überwachung des Arbeitsbereichs O Sauerstoffgehalt und gesundheitsgefährliche Stoffe in der Atemluft überprüfen O Unzureichende Bewegungsfläche, ungünstige Anordnungen Risiko Restrisiko 3,00 3,00 Ereignis kann häufig eintreten (z. B. einmal pro Monat). Im Fall des Eintritts nur leichte, reversible Folgen für beteiligte Personen. Handlungsbedarf ist gegeben. Entgegenwirken der Gefährdung durch geeignete Schutzmaßnahmen ist empfohlen. Schutzmaßnahme Wirksamkeit Umsetzung bis Umsetzung am Wirksamkeitskontrolle am Verantwortlich Einstellbare Maschinenführersitze (bedarfsweise nachrüsten) T Ausreichende Arbeitsraumbreiten und 0,60 m breiter Schutzstreifen T Ausgleichsübungen P Beleuchtung (Beleuchtungsstärke, Blendung, Reflexion) Risiko Restrisiko 3,00 3,00 Ereignis kann häufig eintreten (z. B. einmal pro Monat). Im Fall des Eintritts nur leichte, reversible Folgen für beteiligte Personen. Handlungsbedarf ist gegeben. Entgegenwirken der Gefährdung durch geeignete Schutzmaßnahmen ist empfohlen. Schutzmaßnahme Wirksamkeit Umsetzung bis Umsetzung am Wirksamkeitskontrolle am Verantwortlich Angemessene Beleuchtung (der Arbeits- bzw. Instandsetzungs- und Wartungsbereiche), Handlampe T Unzureichende Kennzeichnung Risiko Restrisiko 2,00 2,00 Ereignis kann in einigen Fällen eintreten (z.B. 1-2 mal pro Jahr). Im Fall des Eintritts keine bzw. nur leichte, reversible Folgen für beteiligte Personen. Kein akuter Handlungsbedarf. Schutzmaßnahme Wirksamkeit Umsetzung bis Umsetzung am Wirksamkeitskontrolle am Verantwortlich Geeignete Warneinrichtungen, Kontrollanzeigen, Sicherheitskennzeichnungen (leicht wahrnehmbar) T Reinigung & Wartung & Instandsetzung & Reparatur an oberirdischen baulichen, wassertechnischen und elektrotechnischen Anlagen Arbeitsplatz: Wasserspiele, Wasserbecken, Schächte (Pumpen-, Saugschächte, Reservoirs) <1,0 m Tiefe, Rinnen, Skulpturen / Kunst, Schaltschränken, Kombiarmaturen usw. Arbeitsaufgaben: Sie führen Inspektions-, Wartungs-, Reinigungs- , Reparaturen- und Instandhaltungsarbeiten an wassertechnischen Anlagen (Springbrunnen, Wasserspiele, Beregnungsanlagen etc. ) aus. Reinigung: Sie sind in der Industriereinigung tätig. Sie säubern Anlagen sowie Rohrleitungen und pflegen ggf. technische Maschinen und Einrichtungen. Anhand von Arbeitsplänen wählen sie zunächst alle Maschinen, Geräte und Reinigungsmittel aus, die sie benötigen. Sie beurteilen Oberflächen bzw. Verschmutzung und entscheiden sich dann für ein geeignetes Reinigungsverfahren. Sie wischen z.B. Oberflächen feucht oder nass, entfernen Unrat und reinigen Oberflächen mit speziellen Geräten (Hochdruckreiniger) und kehren die Umgebung der wassertechnischen Anlage. Auch spezielle Hygienekonzepte des Betreibers / Bauherr setzen Sie um. Wartung: Sie sorgen für die Sicherheit auf der gesamten Anlage. Sie überwachen die Betriebsabläufe, die technischen Anlagen, die Wasserqualität und führen Reinigungs- und Desinfektionsarbeiten durch. Sie warten die Anlagentechnik entsprechend Ihrer Befähigung und Einweisung. Folgende Anlagen sind zu warten: Grobschmutzfänge Saugkörbe der Pumpenanlagen: Kontrolle & Wartung nach Herstellerangaben Sensortechnik: Kalibrierung & Kontrolle & Wartung nach Herstellerangaben Umwälzsystem (Pumpenanlagen, Saug- und Druckrohrleitungen, Sicherheitstrennstationen etc.): Kontrolle & Wartung nach Herstellerangaben Entwässerungssystem (Hebepumpen, Überlaufsysteme etc.): Kontrolle & Wartung nach Herstellerangaben Sonstige Anlagen zur Wasseraufbereitung: Kontrolle & Wartung nach Herstellerangaben Schalt- und Steueranlage, sowie alle ortsveränderlichen und elektrotechnischen Geräte: Kontrolle & Wartung nach Herstellerangaben nur durch elektrotechnisch unterwiesene Person oder einer Elektrofachkraft Inspektion / Reparatur / Instandsetzung: Sie führen Inspektionen, Reparaturen und Instandsetzungsarbeiten an allen technischen und elektrotechnischen Geräten / Maschinen mit entsprechender Ausbildung / Befähigung für diese Tätigkeit, sowie UVV durch. Weitere Arbeitsaufgaben: Sie halten Werkzeuge, Maschinen, Geräte und sonstige Betriebsmittel instand und lagern die benötigten Arbeitsmittel fachgerecht. Die Mitarbeit bei der Umrüstung und Erweiterung von technischen Anlagen, deren Umbau und Instandhaltung (gem. Ausbildung) gehören ebenfalls zu ihren Aufgaben. Auch die Wartung und Reparatur der eingesetzten Maschinen fallen in ihren Aufgabenbereich. Gegebenenfalls übernehmen sie auch Aufgaben in der Planung und Konstruktion. Tagesbaustellen einrichten und verkehrssichernde Maßnahmen durchführen. Weitere Informationen: Bereich A Weitere Gefährdungen Alleinarbeit Risiko Restrisiko 3,00 3,00 Ereignis kann häufig eintreten (z. B. einmal pro Monat). Im Fall des Eintritts nur leichte, reversible Folgen für beteiligte Personen. Handlungsbedarf ist gegeben. Entgegenwirken der Gefährdung durch geeignete Schutzmaßnahmen ist empfohlen. Schutzmaßnahme Wirksamkeit Umsetzung bis Umsetzung am Wirksamkeitskontrolle am Verantwortlich Angemessene Möglichkeiten zur Verständigung sowie Warnung/Kommunikationseinrichtungen für getrennte Arbeitsbereiche T 03.05.2021 Sicht- und Sprechkontakt zu einer zweiten Person bei Arbeiten bei Dunkelheit O 03.05.2021 Thermische Gefährdung Kontakt mit kalten Medien Risiko Restrisiko Kontakt mit kalten Wasser 2,00 2,00 Ereignis kann in einigen Fällen eintreten (z.B. 1-2 mal pro Jahr). Im Fall des Eintritts keine bzw. nur leichte, reversible Folgen für beteiligte Personen. Kein akuter Handlungsbedarf. Schutzmaßnahme Wirksamkeit Umsetzung bis Umsetzung am Wirksamkeitskontrolle am Verantwortlich Bei Nassreinigung ggf. wasserdichte Schutzkleidung, z.B. Handschuhe, Schürze, Anzug, Stiefel, Gesichtsschutz P 03.05.2021 Physische Belastung / Arbeitsschwere Kombination aus statischer und dynamischer Arbeit Risiko Restrisiko Säubern von Schächten mit schwer zu erreichenden Bereichen 3,00 3,00 Ereignis kann häufig eintreten (z. B. einmal pro Monat). Im Fall des Eintritts nur leichte, reversible Folgen für beteiligte Personen. Handlungsbedarf ist gegeben. Entgegenwirken der Gefährdung durch geeignete Schutzmaßnahmen ist empfohlen. Schutzmaßnahme Wirksamkeit Umsetzung bis Umsetzung am Wirksamkeitskontrolle am Verantwortlich Einsatz von technischen Hilfsmitteln ggf. Spezialwerkzeug T 03.05.2021 Schwere dynamische Arbeit (Handhaben schwerer Lasten) Risiko Restrisiko Tragen von schweren Lasten z.B. Pumpen, Ersatzteile, Reinigungsgeräte etc. 3,00 3,00 Ereignis kann häufig eintreten (z. B. einmal pro Monat). Im Fall des Eintritts nur leichte, reversible Folgen für beteiligte Personen. Handlungsbedarf ist gegeben. Entgegenwirken der Gefährdung durch geeignete Schutzmaßnahmen ist empfohlen. Schutzmaßnahme Wirksamkeit Umsetzung bis Umsetzung am Wirksamkeitskontrolle am Verantwortlich Transporthilfsmittel zum Bewegen schwerer Lasten T 03.05.2021 Zusatzeinrichtungen (z.B. Hilfswerkzeuge, Zangen, Greifer) T 03.05.2021 Einsatz von technischen Hilfsmitteln ggf. Spezialwerkzeug T 03.05.2021 Maschinelle Reinigungsverfahren T 03.05.2021 Physikalische Einwirkungen Unter- oder Überdruck Risiko Restrisiko Bei technischen Geräten (Hochdruckgerät, Kompressor), wenn vorhanden, Rohrleitungen, Rohrleitungsarmaturen usw. 3,00 3,00 Ereignis kann in einigen Fällen eintreten (z. B. 1-2 mal pro Jahr). Im Fall des Eintritts nur leichte, reversible Folgen für beteiligte Personen. Handlungsbedarf ist gegeben. Entgegenwirken der Gefährdung durch geeignete Schutzmaßnahmen ist empfohlen. Schutzmaßnahme Wirksamkeit Umsetzung bis Umsetzung am Wirksamkeitskontrolle am Verantwortlich Absperreinrichtung und Verschlüsse (z.B. Blasen, Stopfen, Kappen, Steckscheiben, Blindflansche), Gasspürgeräte vorhalten T 03.05.2021 Fangvorrichtung für druckluft- oder druckwassergeschobene Reinigungsvorrichtungen (Molche) T 03.05.2021 Behälter mit Manometer, Sicherheitsventil oder einer anderen Einrichtung zur Druckbegrenzung T 03.05.2021 Schutzvorrichtungen (Zurückhalten/Ableiten ausströmender Gase, Flüssigkeiten, Stäube) T 03.05.2021 Dichtheitsprüfungen von Rohrleitungen mit Prüfmedien O 03.05.2021 Lärm Risiko Restrisiko Umgebungslärm 2,00 2,00 Ereignis kann in einigen Fällen eintreten (z.B. 1-2 mal pro Jahr). Im Fall des Eintritts keine bzw. nur leichte, reversible Folgen für beteiligte Personen. Kein akuter Handlungsbedarf. Schutzmaßnahme Wirksamkeit Umsetzung bis Umsetzung am Wirksamkeitskontrolle am Verantwortlich Lärmschutz u.a.: lärmarme Verfahren, Kapselungen, Schalldämpfer, Abschirmungen, Begrenzung Expositionszeit, Gehörschutz T 03.05.2021 Gehörschutz bei Bedarf P 03.05.2021 Vibrationen (Ganzkörper- oder Hand-Arm-Vibrationen) Risiko Restrisiko 2,00 2,00 Ereignis kann in einigen Fällen eintreten (z.B. 1-2 mal pro Jahr). Im Fall des Eintritts keine bzw. nur leichte, reversible Folgen für beteiligte Personen. Kein akuter Handlungsbedarf. Schutzmaßnahme Wirksamkeit Umsetzung bis Umsetzung am Wirksamkeitskontrolle am Verantwortlich Vibrationsschutz u.a.: vibrationsarme Konstruktion, Schwingungsisolierung, Reduzierung Expositionszeit, Vibrationsschutzhandschuhe T 03.05.2021 Mechanische Gefährdung Gefährliche Oberflächen Risiko Restrisiko Ausrutschen auf glatten, veralgten Oberflächen. Kontakt mit aufgesammelten Materialien- Gefährlichen Unrat, wie Glas, Spritzen etc. mit hoher Ansteckungsgefahr bei Verletzungen, Schnittwunden, Stichwunden. Es besteht die Gefahr von pathogenen Keimen wie Bakterien, Viren und Pilze etc. escheria coli, Pseudomonas aeruginosa, Legionellen, Salmonellen, Campylobacter, Clostridien 5,00 5,00 Ereignis kann in einigen Fällen eintreten (z. B. 1-2 mal pro Jahr). Im Fall des Eintritts können mittlere bis schwere irreversible Verletzungen bis zum Tod auftreten. Akuter Handlungsbedarf ist gegeben. Entgegenwirken der Gefährdung durch geeignete Schutzmaßnahmen ist dringendst empfohlen. Schutzmaßnahme Wirksamkeit Umsetzung bis Umsetzung am Wirksamkeitskontrolle am Verantwortlich Schutzhandschuhe bei Bedarf (z.B. chemikalienbeständig) P 03.05.2021 Die persönliche Schutzausrüstung (Schutzkleidung, Handschuhe, Schutzschuhe) ist zu tragen P 03.05.2021 Festes, geschlossenes und trittsicheres Schuhwerk/chemikalienbeständige Schutzschuhe P 03.05.2021 Sicherheitsschuhe, Schutzstufe mind. S3 P 03.05.2021 Als persönliche Schutzausrüstung müssen Schutzschuhe und Schutzhandschuhe getragen werden. P 03.05.2021 Tragen von Schutzhandschuhen bei Erfordernis P 03.05.2021 Transport oder mobile Arbeitsmittel Risiko Restrisiko 4,00 4,00 Ereignis kann häufig eintreten (z. B. einmal pro Monat). Im Fall des Eintritts nur leichte, reversible Folgen für beteiligte Personen. Handlungsbedarf ist gegeben. Entgegenwirken der Gefährdung durch geeignete Schutzmaßnahmen ist empfohlen. Schutzmaßnahme Wirksamkeit Umsetzung bis Umsetzung am Wirksamkeitskontrolle am Verantwortlich Totmannschaltung für Mitgänger-Maschinen T 03.05.2021 Andrückschutzeinrichtung für Rückwärtsfahrt/Einweiser bei Rückwärtsfahrten T 03.05.2021 Sicherung der Arbeitsstellen gegenüber dem öffentlichen Verkehr(Verkehrszeichen, Absperrgeräte, Warneinrichtungen, Schutzeinrichtungen) T 03.05.2021 Geeignete Transportmittel und -hilfsmittel; technisch geprüftes Kraftfahrzeug (HU, AU) T 03.05.2021 Warnkleidung/Warnweste P 03.05.2021 Öffentliche Transportwege festlegen (Lichtraumprofil/Durchfahrhöhen), ebene Baustellentransportwege O 03.05.2021 Kontrolliert bewegte ungeschützte Teile Risiko Restrisiko 3,00 3,00 Ereignis kann in einigen Fällen eintreten (z. B. 1-2 mal pro Jahr). Im Fall des Eintritts nur leichte, reversible Folgen für beteiligte Personen. Handlungsbedarf ist gegeben. Entgegenwirken der Gefährdung durch geeignete Schutzmaßnahmen ist empfohlen. Schutzmaßnahme Wirksamkeit Umsetzung bis Umsetzung am Wirksamkeitskontrolle am Verantwortlich Sicherungen gegen unbeabsichtigte Bewegungen/Absicherung der Maschinen gegen Abrollen, Abrutschen, unbefugtes Ingangsetzen T 03.05.2021 Sicherheitsabstände zwischen beweglichen Bauteilen der Arbeitsmittel und festen oder beweglichen Teilen in ihrer Umgebung T 03.05.2021 Befehlseinrichtungen (deutlich sichtbar, identifizierbar, außerhalb der Gefahrenzone angeordnet) T 03.05.2021 Reduzierung von gefahrbringenden Geschwindigkeiten T 03.05.2021 Sicherer Bedienstand (mit Einsicht in Gefahrenbereiche des Arbeitsmittels) T 03.05.2021 Nur sichere, geeignete Arbeitsmittel (u.a. Reinigungsmaschinen) T 03.05.2021 Sicherheitseinrichtungen, Not-Aus-Schalter und selbsttätig rückstellende Stellteile T 03.05.2021 Feststehende trennende Schutzeinrichtungen (Verkleidungen, Verdeckungen) T 03.05.2021 Überprüfung auf Mängel vor der Benutzung O 03.05.2021 Änderungs-, Instandsetzungs- und Wartungsarbeiten nur bei Stillstand des Arbeitsmittels O 03.05.2021 Verkehrswege nicht mit Gegenständen verstellen; hineinragende Gegenstände beseitigen O 03.05.2021 Vor Inbetriebnahme Schutzvorrichtungen auf Funktionsfähigkeit testen O 03.05.2021 Unkontrolliert bewegte, herabfallende, umstürzende Teile Risiko Restrisiko Herabfallende nicht gesicherte oder unkontrollierte Teile z.B. Montagewerkzeug, Unrat, Bauschutt usw. 4,00 4,00 Ereignis kann in einigen Fällen eintreten (z. B. 1-2 mal pro Jahr). Im Fall des Eintritts nur leichte, reversible Folgen für beteiligte Personen. Handlungsbedarf ist gegeben. Entgegenwirken der Gefährdung durch geeignete Schutzmaßnahmen ist dringend empfohlen. Schutzmaßnahme Wirksamkeit Umsetzung bis Umsetzung am Wirksamkeitskontrolle am Verantwortlich Ausreichend große und tragfähige Standflächen T 03.05.2021 Sicherungsmöglichkeiten gegen unbeabsichtigtes Einschalten T 03.05.2021 Auffangeinrichtungen (Schutznetz) T 03.05.2021 Sicherung der Arbeitsstellen gegenüber dem öffentlichen Verkehr(Verkehrszeichen, Absperrgeräte, Warneinrichtungen, Schutzeinrichtungen) T 03.05.2021 Gesichtsschutzschild/Schutzbrille P 03.05.2021 Kopfschutz/Industrieschutzhelm P 03.05.2021 Absicherung gegenüber öffentlichem Verkehr O 03.05.2021 Auf Ordnung und Sauberkeit achten O 03.05.2021 Kennzeichnung/Absperrung der Gefahrenstellen O 03.05.2021 Absturz Risiko Restrisiko In den offenen Schacht durch ausrutschen, stolpern, umknicken etc. 4,00 4,00 Ereignis kann vereinzelt eintreten (max. 1x/Jahr). Im Fall des Eintritts können mittlere bis schwere, irreversible Verletzungen auftreten. Handlungsbedarf ist gegeben. Entgegenwirken der Gefährdung durch geeignete Schutzmaßnahmen ist dringend empfohlen. Schutzmaßnahme Wirksamkeit Umsetzung bis Umsetzung am Wirksamkeitskontrolle am Verantwortlich Absturzsicherung (Seitenschutz) T 03.05.2021 Geeignete Zugangsmöglichkeit durch Leitern, Treppen, Übergänge T 03.05.2021 Abdeckungen/Umwehrungen für Schacht- /Kanalöffnungen T 03.05.2021 Sichere Leitern, Tritte mit CE-/GS-Zeichen T 03.05.2021 Absturzsicherungen (Podeste, ortsfeste Arbeitsbühnen, fahrbare Gerüste) T 03.05.2021 Absturzsicherungen bei Arbeiten vom Rand entleerter Becken (tiefer als 2 m) T 03.05.2021 Absturzsicherungen (Sicherheitsgeschirr) bei Arbeiten in der Nähe einer Absturzkante P 03.05.2021 Beseitigen von Hindernissen und/oder Verschmutzungen O 03.05.2021 Arbeitsstellensicherung gemäß verkehrsrechtlicher Anordnung (ggf. mit Verkehrszeichenplan) O 03.05.2021 Bei Publikumsverkehr Verkehrswege von den Arbeitsbereichen trennen; Warnschilder aufstellen O 03.05.2021 Einsatzbedingungen für Leitern berücksichtigen (bis 7 m als kurzfristige Arbeitsstelle, bis 5 m als Verkehrsweg) O 03.05.2021 Verkehrsrechtliche Anordnung für Arbeiten im öffentlichen Verkehrsraum O 03.05.2021 Verletzungen durch Quetschen oder Einklemmen Risiko Restrisiko 3,00 3,00 Ereignis kann in einigen Fällen eintreten (z. B. 1-2 mal pro Jahr). Im Fall des Eintritts nur leichte, reversible Folgen für beteiligte Personen. Handlungsbedarf ist gegeben. Entgegenwirken der Gefährdung durch geeignete Schutzmaßnahmen ist empfohlen. Schutzmaßnahme Wirksamkeit Umsetzung bis Umsetzung am Wirksamkeitskontrolle am Verantwortlich Als persönliche Schutzausrüstung müssen Schutzschuhe und Schutzhandschuhe getragen werden. P 03.05.2021 Regelmäßige Wartung und Reinigung der Öffnungschlitze O 03.05.2021 Geeignetes / vom Hersteller empfohlenes Werkzeug zum Öffnen von Luken, Schächten, Schränken, Maschinen, Geräte usw. benutzen O 03.05.2021 Sturz, Ausrutschen, Stolpern, Umknicken Risiko Restrisiko Auf der Schachtluke, am Schachteingang, durch hochstehende Kanten, glatter Oberfläche usw. 4,00 4,00 Ereignis kann häufig eintreten (z. B. einmal pro Monat). Im Fall des Eintritts nur leichte, reversible Folgen für beteiligte Personen. Handlungsbedarf ist gegeben. Entgegenwirken der Gefährdung durch geeignete Schutzmaßnahmen ist empfohlen. Schutzmaßnahme Wirksamkeit Umsetzung bis Umsetzung am Wirksamkeitskontrolle am Verantwortlich Trittsichere Stufen/Tritte (z.B. Warzenblech, Roste) T 03.05.2021 Haltestangen und -griffe T 03.05.2021 Einsatzbedingungen für Leitern berücksichtigen (bis 7 m als kurzfristige Arbeitsstelle, bis 5 m als Verkehrsweg) O 03.05.2021 Beseitigen von Hindernissen und/oder Verschmutzungen O 03.05.2021 Verkehrsrechtliche Anordnung für Arbeiten im öffentlichen Verkehrsraum O 03.05.2021 Arbeitsstellensicherung gemäß verkehrsrechtlicher Anordnung (ggf. mit Verkehrszeichenplan) O 03.05.2021 Bei Publikumsverkehr Verkehrswege von den Arbeitsbereichen trennen; Warnschilder aufstellen O 03.05.2021 Kennzeichnung der Arbeitsbereiche mit: „Rutschgefahr“ O 03.05.2021 Absturz bei Kontrollen an Anlagenteilen z.B. Windanemometer auf Mast Risiko Restrisiko 4,00 4,00 Ereignis kann vereinzelt eintreten (max. 1x/Jahr). Im Fall des Eintritts können mittlere bis schwere, irreversible Verletzungen auftreten. Handlungsbedarf ist gegeben. Entgegenwirken der Gefährdung durch geeignete Schutzmaßnahmen ist dringend empfohlen. Schutzmaßnahme Wirksamkeit Umsetzung bis Umsetzung am Wirksamkeitskontrolle am Verantwortlich Absturzsicherungen (ortsfeste Arbeitsbühnen, fahrbare Gerüste, Leitern, persönliche Schutzausrüstungen gegen Absturz) T 03.05.2021 Absicherung gegenüber öffentlichem Verkehr O 03.05.2021 Elektrische Gefährdung Statische Elektrizität Risiko Restrisiko 2,00 2,00 Ereignis kann in einigen Fällen eintreten (z.B. 1-2 mal pro Jahr). Im Fall des Eintritts keine bzw. nur leichte, reversible Folgen für beteiligte Personen. Kein akuter Handlungsbedarf. Schutzmaßnahme Wirksamkeit Umsetzung bis Umsetzung am Wirksamkeitskontrolle am Verantwortlich Ableitfähige Kleidung oder Textilien verwenden P 03.05.2021 Elektrischer Schlag Risiko Restrisiko 4,00 4,00 Ereignis kann vereinzelt eintreten (max. 1x/Jahr). Im Fall des Eintritts können mittlere bis schwere, irreversible Verletzungen auftreten. Handlungsbedarf ist gegeben. Entgegenwirken der Gefährdung durch geeignete Schutzmaßnahmen ist dringend empfohlen. Schutzmaßnahme Wirksamkeit Umsetzung bis Umsetzung am Wirksamkeitskontrolle am Verantwortlich (Netzunabhängige) Stromversorgungsanlage (Baustromverteiler) T 03.05.2021 Schutz erdverlegter Leitungen (Ortung, Kennzeichnung, Befestigung) T 03.05.2021 Schutz gegen direktes oder indirektes Berühren spannungführender Teile T 03.05.2021 Regelmäßige Prüfung ortsfester und nicht ortsfester Arbeitsmittel/Einrichtungen O 03.05.2021 Zusätzliche Schutzmaßnahmen bei Arbeiten in der Nähe elektrischer Freileitungen O 03.05.2021 Chemische Gefährdung Physikal.-chemische Gefährdungen (unkontroll. chem. Reaktionen) beim Abfüllen / Verwendung von Chemischen Wasseraufbereitungsmitteln Risiko Restrisiko 4,00 4,00 Ereignis kann vereinzelt eintreten (max. 1x/Jahr). Im Fall des Eintritts können mittlere bis schwere, irreversible Verletzungen auftreten. Handlungsbedarf ist gegeben. Entgegenwirken der Gefährdung durch geeignete Schutzmaßnahmen ist dringend empfohlen. Schutzmaßnahme Wirksamkeit Umsetzung bis Umsetzung am Wirksamkeitskontrolle am Verantwortlich Bauliche Abtrennung der Arbeitsbereiche (gegenüber anderen Arbeitsbereichen oder Umwelt) T 03.05.2021 Besondere Arbeitsbereiche (Sicherheitswerkbank, Isolierraum o.a. gesonderte Bereiche) T 03.05.2021 Überwachung von laufenden Versuchen/besonders abgesicherte Räume (Nacht-Laboratorien) O 03.05.2021 Unzureichende Kennzeichnung von chem. Mitteln Risiko Restrisiko 4,00 4,00 Ereignis kann vereinzelt eintreten (max. 1x/Jahr). Im Fall des Eintritts können mittlere bis schwere, irreversible Verletzungen auftreten. Handlungsbedarf ist gegeben. Entgegenwirken der Gefährdung durch geeignete Schutzmaßnahmen ist dringend empfohlen. Schutzmaßnahme Wirksamkeit Umsetzung bis Umsetzung am Wirksamkeitskontrolle am Verantwortlich Sicherheits- und Gesundheitsschutzkennzeichnung (einschließlich Apparaturen, Rohrleitungen) T 03.05.2021 Kennzeichnung im Gefahrstofflager O 03.05.2021 Hautkontakt (Feststoffe, Flüssigkeiten, Feuchtarbeit) Risiko Restrisiko 4,00 4,00 Ereignis kann in einigen Fällen eintreten (z. B. 1-2 mal pro Jahr). Im Fall des Eintritts nur leichte, reversible Folgen für beteiligte Personen. Handlungsbedarf ist gegeben. Entgegenwirken der Gefährdung durch geeignete Schutzmaßnahmen ist dringend empfohlen. Schutzmaßnahme Wirksamkeit Umsetzung bis Umsetzung am Wirksamkeitskontrolle am Verantwortlich Sichere Aufbewahrung oder Lagerung von Gefahrstoffen (Verhinderung von Miss- oder Fehlgebrauch) T 03.05.2021 Als persönliche Schutzausrüstung müssen Schutzschuhe und Schutzhandschuhe getragen werden. P 03.05.2021 Augenschutz: Gesichtsschutz/Schutzschirm/Schutzbrille/Arbeitsbrille mit UV-Filter P 03.05.2021 Hautschutz: Hautschutz-/Hautreinigungs- /Hautpflegemittel P 03.05.2021 Bei Nassreinigung ggf. wasserdichte Schutzkleidung, z.B. Handschuhe, Schürze, Anzug, Stiefel, Gesichtsschutz P 03.05.2021 Körperschutz: Schutzkleidung/flüssigkeitsdichte Schürzen/Jacke, Hose und Kopfbedeckung P 03.05.2021 Aufsichtsführender vor Ort; Einsatz von Sicherungsposten O 03.05.2021 Getrennte Aufbewahrung von Arbeits- und Straßenkleidung (bei Verunreinigung der Kleidung) O 03.05.2021 Biologische Gefährdung Infektionsgefährdung durch pathogene Mikroorganismen Risiko Restrisiko Gefährlichen Unrat, wie Glas, Spritzen etc. mit hoher Ansteckungsgefahr bei Verletzungen. Im Umlaufwasser besteht die Gefahr von pathogenen Keimen wie Bakterien, 4,00 4,00 Viren und Pilze etc. escheria coli, Pseudomonas aeruginosa, Legionellen, Salmonellen, Campylobacter, Clostridien Ereignis kann in einigen Fällen eintreten (z. B. 1-2 mal pro Jahr). Im Fall des Eintritts nur leichte, reversible Folgen für beteiligte Personen. Handlungsbedarf ist gegeben. Entgegenwirken der Gefährdung durch geeignete Schutzmaßnahmen ist dringend empfohlen. Schutzmaßnahme Wirksamkeit Umsetzung bis Umsetzung am Wirksamkeitskontrolle am Verantwortlich Als persönliche Schutzausrüstung müssen Schutzschuhe und Schutzhandschuhe getragen werden. P 03.05.2021 Bei Nassreinigung ggf. wasserdichte Schutzkleidung, z.B. Handschuhe, Schürze, Anzug, Stiefel, Gesichtsschutz P 03.05.2021 Planung und Vorbereitung des Reinigungs- /Desinfektionsverfahrens O 03.05.2021 Immunisierung/Schutzimpfung O 03.05.2021 Erstellung eines Hygieneplans O 03.05.2021 Beim Entleeren der Schächte nicht hineingreifen O 03.05.2021 Behältnisse ausschütten bzw. mit der Einwegtüte entnehmen O 03.05.2021 Angemessene Hygienemaßnahmen (Reinigung, Sauberkeit, Waschgelegenheit, Pausenraum) O 03.05.2021 Belastung durch Arbeitsumgebung Unzureichende Kennzeichnung Risiko Restrisiko 2,00 2,00 Ereignis kann in einigen Fällen eintreten (z.B. 1-2 mal pro Jahr). Im Fall des Eintritts keine bzw. nur leichte, reversible Folgen für beteiligte Personen. Kein akuter Handlungsbedarf. Schutzmaßnahme Wirksamkeit Umsetzung bis Umsetzung am Wirksamkeitskontrolle am Verantwortlich Geeignete Warneinrichtungen, Kontrollanzeigen, Sicherheitskennzeichnungen (leicht wahrnehmbar) T 03.05.2021 Klima (Temperatur, Feuchte, Luft-geschwindigkeit, Wärmestrahlung) Risiko Restrisiko 3,00 3,00 Ereignis kann häufig eintreten (z. B. einmal pro Monat). Im Fall des Eintritts nur leichte, reversible Folgen für beteiligte Personen. Handlungsbedarf ist gegeben. Entgegenwirken der Gefährdung durch geeignete Schutzmaßnahmen ist empfohlen. Schutzmaßnahme Wirksamkeit Umsetzung bis Umsetzung am Wirksamkeitskontrolle am Verantwortlich Lüftungsanlagen/Absaugung gesundheitsschädlicher Stoffe T 03.05.2021 Bei Nassreinigung ggf. wasserdichte Schutzkleidung, z.B. Handschuhe, Schürze, Anzug, Stiefel, Gesichtsschutz P 03.05.2021 Als persönliche Schutzausrüstung müssen Schutzschuhe und Schutzhandschuhe getragen werden. P 03.05.2021 Wetterschutzkleidung bei Erfordernis P 03.05.2021 Baumaßnahmen (Wetterschutz, Zelt, Isolierung) O 03.05.2021 Eignung von Arbeitsmitteln für verschiedene Witterungsverhältnisse (im Freien) O 03.05.2021 Unzureichende Bewegungsfläche, ungünstige Anordnungen Risiko Restrisiko 3,00 3,00 Ereignis kann häufig eintreten (z. B. einmal pro Monat). Im Fall des Eintritts nur leichte, reversible Folgen für beteiligte Personen. Handlungsbedarf ist gegeben. Entgegenwirken der Gefährdung durch geeignete Schutzmaßnahmen ist empfohlen. Schutzmaßnahme Wirksamkeit Umsetzung bis Umsetzung am Wirksamkeitskontrolle am Verantwortlich Datum Ersterstellung: Überarbeitung: Wirksamkeitskontrolle: Nächste Überprüfung: Unternehmer / Bevollmächtigter* Sicherheitsfachkraft Mitarbeiter / Betriebsrat * Das Dokument erhält erst durch die Unterschrift des Unternehmers/Bevollmächtigten seine Gültigkeit Einstellbare Maschinenführersitze (bedarfsweise nachrüsten) T 03.05.2021 Ausreichende Arbeitsraumbreiten und 0,60 m breiter Schutzstreifen T 03.05.2021 Ausgleichsübungen P 03.05.2021
1.1. Lamberti_Kurzbeschreibung
19074 Zeichen
Projektkurzbeschreibung
Phase 2 & Phase 3
Objekt: Stadt Münster
Maßnahmenprogramm Sanierung von Brunnenanlagen
/ architektonische Wasserspiele
Wassertechnische Anlage:
Lambertibrunnen
Datum Doku: Dienstag, 08.März 2022
AG / Bauherr / Betreiber: Stadt Münster
Amt für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit
Gebäude 14
Albersloher Weg 450
48167 Münster
Frau Workert
Tel.: 0049 251 492-6866
workert@stadt-muenster.de
www.stadt-muenster.de/umwelt
Planer: IBJO Ingenieurbüro Oehlschläger
Jeannine Oehlschläger
Diplom Bauingenieurin
Am Campus 25
18182 Bentwisch
Tel : 0049 172 3824884
www.ib-jo.de
ibjo@live.de
| KURZPROJEKTBESCHREIBUNG
Inhaltsverzeichnis
Ingenieurbüro Jeannine Oehlschläger
ibjo@live.de • www.ib-jo.de
Seite 1
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis ........................................................................................................... 1
1. 1.09_Lambertibrunnen ......................................................................................... 2
1.1 Standort, bauliche und technische Ausstattung ..................................................................... 2
1.1.1 Abbildung wassertechnische Anlage und Standort - Google Maps ................................ 2
1.1.2 Bauliche Beschreibung und Technische Ausstattung ...................................................... 2
1.1.3 Maßnahmen für Sanierung und Verbesserung und Gefährdungsbeurteilung ................. 4
1.1.3.1 Maßnahmen für Sanierung und Verbesserung für die Anlage im Bestand_STEP1 ................. 4
1.1.3.2 Kurzbeschreibung für ein umfassendes Sanierungskonzept für den Umbau der
wassertechnischen Anlage _STEP2 ......................................................................................................... 5
1.1.3.3 Kosten für den Umbau der Anlage gem. STEP2 .................................................................... 6
1.1.3.4 Gefährdungsbeurteilung für die wassertechnische Anlage im Bestand .................................. 6
Gefährdungsbeurteilung für die wassertechnische Anlage im Bestand .............................................. 7
1.1.4 Wartungs- und Instandhaltungsleistungen des bestehenden wassertechnischen
Systems nach STEP 1 ..................................................................................................................... 7
2. Anlagenverzeichnis ................................................................................................ 9
3. Abbildungsverzeichnis ......................................................................................... 10
4. Verfasser/Autor ................................................................................................... 11
| KURZPROJEKTBESCHREIBUNG
1.09_Lambertibrunnen
Ingenieurbüro Jeannine Oehlschläger
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Seite 2
1. 1.09_Lambertibrunnen
1.1 Standort, bauliche und technische Ausstattung
1.1.1 Abbildung wassertechnische Anlage und Standort - Google Maps
Abb. 1 Anlage Lambertibrunnen Koordinaten - 51°57'45.7"N 7°37'44.5"E
Die wassertechnische Anlage befindet sich in der Stadtmitte auf dem Lambertikirchplatz in Münster.
Google Maps Koordinaten: Koordinaten 51°57'45.7"N 7°37'44.5"E
Die Anlage ist der Öffentlichkeit zugänglich und begehbar und teilweise befahrbar.
1.1.2 Bauliche Beschreibung und Technische Ausstattung
Gem. Anlage 1.09.01 technisches Bestandsdatenblatt sind alle vorhanden baulichen und technischen
Baugruppen tabellarisch aufgeführt und die einzelnen Baugruppen im Zustand, wenn möglich, bewertet.
Gem. Anlage 1.09.02 ist das wassertechnische System mittels Strangschema abgebildet.
Gem. Anlage 1.09.BD wird der Bestand (August 2021) der Anlage in einer Bilderdokumentation dargestellt.
| KURZPROJEKTBESCHREIBUNG
1.09_Lambertibrunnen
Ingenieurbüro Jeannine Oehlschläger
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Seite 3
Die Anlage ist nicht funktionstüchtig und außer Betrieb.
Die wassertechnische Anlage besteht ausfolgenden Komponenten:
1. 1 Stück Unterflurbauwerk mit 3 Kammern
2. 2 Kammern - getrennt durch Tauchwand aus Stahl ; 1. Kammer=Einlaufbereich | 2. Kammer =
Pumpenschacht ; 2 Stück Überlaufarmaturen (kombinierter Überlauf mit "Ablaßstöpsel) in beiden
Kammern und Ablaufstopfen – Anschluss an den Kanal DN150 , Frischwassernachspeisung mittels
Schwimmerschalter, nass aufgestellter Umwälzpumpe, Frischwassernachspeisung
3. Installationsschacht mit Hebeanlage, Trinkwasserinstallation einschl. Wasserzählerarmatur und
Durchführung der Druckrohrleitung zum Brunnenbecken zu den Ausläufen
4. runder Brunnen mit innenliegender Schale und unteren Becken und Brunnenkunst in der oberen
Schale; Brunnenbecken mit gesamt 18 Stück Auslaufdüsen
6 Stück Ausläufe Sockel Brunnenkunst "Münsterländische Familie" oben
6 Stück Auslaufschalen mit Druckleitungsanschluss (früher Fische montiert) - Bogenstrahlen
6 Stück Auslaufdüsen im unteren Becken als Quellsprudler
Das Wasser wird von der nass aufgestellten Pumpe im Reservoir angesaugt und über eine Druckrohrleitung,
welche durch den Installationsschacht geführt wird zu der Auslaufdüse im Brunnenbecken gepumpt.
Die Verteilung erfolgt vermutlich unter dem Brunnenbecken / Mittelsäule.
Das Wasser läuft aus den 6 Stück Auslaufdüsen am oberen Sockel der Brunnenkunst in das 1 Becken. Dann
über die 6 Stück Auslaufschalen das oberen Becken in das untere große Becken. Hier befinden sich in den
Auslaufschalen ebenfalls 6 Stück Auslaufdüsen.
Das Wasser läuft dann über die umlaufende Überlaufkante (Länge ca. 20m) in die umlaufende Pflasterinne
mit 6 Stück Rückläufen.
Die Rücklaufschächte sind an Rücklaufleitungen angeschlossen, die zu einer gemeinsamen Rücklaufleitung
zusammengeführt werden. Das Umlaufwasser wird dann in das Reservoir zurückgeführt.
Die Brunnenanlage wird im Umlaufsystem betrieben.
Das Reservoir wird mittels Schwimmerventils mit Frischwasser nachgespeist.
Die Schalt- und Steueranlage befindet sich hinter einer Tür in einer Entfernung von ca. 20 m.
Hier befindet sich der Zählerplatz für die Stromversorgung.
Eine Wiederholungsprüfung der elektrischen Anlage gem. DIN VDE 0105 Teil 1001 in Anlehnung an die
Unfallverhütungsvorschrift "DGUV V3 Elektrische Anlage und Betriebsmittel" §5, Absatz1 wurde für das Jahr
2021 nicht ausgeführt.
1 DIN VDE 0105-100:2015-10; VDE 0105-100:2015-10_Betrieb von elektrischen Anlagen - Teil 100: Allgemeine Festlegungen
| KURZPROJEKTBESCHREIBUNG
1.09_Lambertibrunnen
Ingenieurbüro Jeannine Oehlschläger
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Die Prüfung von ortsveränderlichen Geräten gem. DIN VDE 0701/07022 unter Berücksichtigung der DGUV
Vorschrift 3 (Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung) wurde für das Jahr 2021nicht ausgeführt.
Die Anlage entspricht nicht den Anforderungen der Trinkwasserinstallation gem. DIN EN 17173 und DIN
1988-100.
1.1.3 Maßnahmen für Sanierung und Verbesserung und Gefährdungsbeurteilung
1.1.3.1 Maßnahmen für Sanierung und Verbesserung für die Anlage im Bestand_STEP1
Gem. Anlage 1.09.09 werden die einzelnen Baugruppen aufgeführt und auf Grund der zuvor erstellten
Bewertung die Maßnahmen für den STEP1 erstellt.
Für die Wiederinbetriebnahme der wassertechnischen Anlage werden folgende Maßnahmen dringend
empfohlen:
1. Die Umrüstung der Trinkwasserinstallation gem. DIN EN 1717 und DIN 1988-100 als freien
Auslauf. vgl. Anlage BS.01.6 Hinweise Frischwassernachspeisung von Brunnenanlagen aus dem
Trinkwassersystem gem. DIN EN 1717 und DIN 1988
2. Umbau zur automatische Frischwassernachspeisung einschl. Anpassung der Schalt- und Steueranlage
und Einbau von Wasserstandssensoren auch für den Trockenlaufschutz der Umwälzpumpe
3. Grobschmutzfang im Rücklaufsystem nachrüsten
4. Bodenabläufe prüfen
5. Entwässerungsleitungen, Rücklaufleitungen mittels Kamerabefahrung prüfen
6. Verstopften Ablauf im unteren Becken freimachen ggf. sanieren
7. Die jährliche Wiederholungsprüfung von elektrischen Anlagen gem. DIN VDE 0105 Teil 100 und
ortsveränderlichen Geräten gem. DIN VDE 0701/0702
8. Die Prüfung von ortsveränderlichen Geräten gem. DIN VDE 0701/07024 unter Berücksichtigung der
DGUV Vorschrift 3 (Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung) für die Hebeanlage und
Umwälzpumpe durchführen
9. Prüfen des vorhandenen Potentialausgleiches
10. Wasserdichte Klemmung von Geräten im Reservoir
11. Ausstattung aller elektrischen Anlagenteilen im Reservoir gem. IP68, min jedoch IP67
2 VDI/VDE/DGQ/DKD 2622 Blatt 9.1:2019-05_ Kalibrieren von Messmitteln für elektrische Größen - Prüfgeräte zur Feststellung der elektrischen
Sicherheit - Elektrische Geräte nach DIN VDE 0701-0702
3 DIN EN 1717:2011-08_ Schutz des Trinkwassers vor Verunreinigungen in Trinkwasser-Installationen und allgemeine Anforderungen an
Sicherungseinrichtungen zur Verhütung von Trinkwasserverunreinigungen durch Rückfließen; Deutsche Fassung EN 1717:2000; Technische Regel des
DVGW
4 VDI/VDE/DGQ/DKD 2622 Blatt 9.1:2019-05_ Kalibrieren von Messmitteln für elektrische Größen - Prüfgeräte zur Feststellung der elektrischen
Sicherheit - Elektrische Geräte nach DIN VDE 0701-0702
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1.09_Lambertibrunnen
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12. Lieferung und Einbau einer Einstiegsleiter und Einstiegshilfe gem. DIN 36205, DIN 18799-16, DGUV
208-0327, DIN EN ISO 14122-48; DIN EN 143969, DIN 19572:2016-0610, UVV VGB74- Leitern und
Tritte
13. Prüfung der Einstiege und Luken insbesondere des Domes
14. Im gesamten Bereich der Anlage müssen Warnschilder „Kein Trinkwasser“ inkl. Piktogramm
aufgestellt werden
15. Weiter müssen Gefährdungsbeurteilung von dem Betreiber für die Wartung & Instandsetzung der
wassertechnischen Anlage erstellt und ggf. regelmäßig angepasst werden
Die Kosten für diese empfohlenen Maßnahmen zur Verbesserung / Sanierung der wassertechnischen Anlage
betragen ca. gem. Anlage 1.09.09 16.030,00 €
1.1.3.2 Kurzbeschreibung für ein umfassendes Sanierungskonzept für den Umbau der
wassertechnischen Anlage _STEP2
Für die Sanierung diese Brunnenanlage empfehlen folgendes:
1. Umbau des kompletten wassertechnischen Systems in ein wassertechnisches System mit
automatischer Wasseraufbereitung mit einem neuen Unterflurbauwerk- kombiniert mit
Technikschacht und einem Reservoir, sowie Sanierung der Wasserbecken und Abdichtung der
umlaufenden Rinne um Wasserverluste des neuen Systems zu vermeiden
Da es sich bei dieser Brunnenanlage um eine wassertechnische Anlage mit viel „sichtbaren“ Wasser handelt
ist die Betreibung der Anlage mit einer umfänglichen Wasseraufbereitungstechnik notwendig. Somit wird
Algenwachstum vermieden und die Wasserhygiene verbessert. Dies ist bei Wasserbecken mit einem
bestimmten Wasserspiegel notwendig.
5 DIN 3620:1987-04_ Steigleitern für Kleinbauwerke der Wasserversorgung
6 DIN 18799-1:2019-06_ Ortsfeste Steigleiteranlagen an baulichen Anlagen - Sicherheitstechnische Anforderungen und Prüfungen - Teil 1: Steigleitern
mit Seitenholmen
7 DGUV 208-032_ Auswahl und Benutzung von Steigleitern
8 DIN EN ISO 14122-4:2016-10; Sicherheit von Maschinen - Ortsfeste Zugänge zu maschinellen Anlagen - Teil 4: Ortsfeste Steigleitern (ISO 14122-
4:2016); Deutsche Fassung EN ISO 14122-4:2016
9 DIN EN 14396:2004-04; Ortsfeste Steigleitern für Schächte; Deutsche Fassung EN 14396:2004
10 DIN 19572:2016-06_ Haltevorrichtungen zum Einsteigen in begehbare Schächte - Anforderungen, Prüfung
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Weiter ist das Ziel das historische Wasserbild mit den noch vorhandenen Quellsprudlern im unteren Becken
wiederherzustellen.
Abb. 2 Historisches Wasserbild Lambertibrunnen ( Quelle : https://www.sto-ms.de/bildgeschichte/)
1.1.3.3 Kosten für den Umbau der Anlage gem. STEP2
Gem. Anlage 1.09.10 werden die einzelnen Sanierungsschritte gem. STEP2 tabellarisch beschrieben.
Die Kosten für diese Vollsanierung der wassertechnischen Anlage betragen
ca. gem. Anlage 1.09.10 206.880,00 €
1.1.3.4 Gefährdungsbeurteilung für die wassertechnische Anlage im Bestand
Allgemeine Informationen zu Gefährdungsbeurteilungen
Gem. DGUV zu Gefährdungsbeurteilung:
[Gefährdungsbeurteilung
Das Arbeitsschutzgesetz verpflichtet den Unternehmer zur Durchführung einer Beurteilung der
Arbeitsbedingung und in deren Rahmen auch zu einer Beurteilung der Gefährdungen. Der Unternehmer
muss dabei die Gefährdungen der Beschäftigten bei der Arbeit beurteilen, entsprechende Maßnahmen
ableiten, diese auf ihre Wirksamkeit kontrollieren und ggf. anpassen, und den Prozess der
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Gefährdungsbeurteilung sowie die Ergebnisse angemessen dokumentieren. Die Gefährdungsbeurteilung
wird damit zur Grundlage allen betrieblichen Handelns in Sachen Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit.]
Die Vorlage muss von dem Betreiber in Bezug auf die Gefährdungen und deren Schutzmaßnahmen geprüft,
sowie deren Wirksamkeit, Termine zur Umsetzung der Schutzmaßnahmen und Verantwortlichkeiten
ergänzt werden.
Gefährdungsbeurteilung für die wassertechnische Anlage im Bestand
Gem. Anlage 1.09.12 wurde eine Vorlage einer Gefährdungsbeurteilung für den Betreiber erstellt.
1.1.4 Wartungs- und Instandhaltungsleistungen des bestehenden wassertechnischen Systems nach
STEP 1
Gem. Anlage 1.09.11 werden Wartungs- und Instandhaltungsmaßnahmen, deren Wartungsintervalle in
Bezug auf die einzelnen Baugruppen empfohlen und tabellarisch dargestellt.
Grundlage ist die DIN 31051 für die Wartung und Instandhaltung.
Ein Wartungsplan umfasst folgende Kontrollen:
- tägliche Kontrolle
- wöchentliche Kontrollen
- monatliche Kontrolle
- ½ jährliche Kontrollen
- jährliche Kontrollen
Inspektionen:
- Inbetriebnahme
- Außerbetriebsetzung
- Grundreinigung je nach Bedarf und Verschmutzung
Ein umfänglicher zu erstellender Wartungsplan beinhaltet u.a. die Angaben über Termine, Ausführung der
Maßnahmen und zu beachtende Merkmalswerte. Weiter wird die Vorbereitung der Durchführung, die
Vorwegmaßnahmen wie Arbeitsplatzausrüstung, die Schutz- und Sicherheitseinrichtungen, die Durchführung
(Kontrolle, Reinigung, Einstellen-Justieren), die Funktionsprüfung und die Rückmeldung erfasst. In z.B.
Arbeitskarten ist auf die erforderlichen Bedienanleitungen und Sicherheitsdatenblätter der jeweiligen
Maschinen und Geräte, sowie Chemikalien zu verweisen, die der Betreiber mit der Dokumentation zur
Verfügung stellt.
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Inspektionen sind die großen Hauptuntersuchungen der technischen Anlagen. Dies sind die Inbetriebnahmen
(Frühjahr) und Außerbetriebsetzungen (Herbst) der technischen Anlagen. Hier werden die
Wiederholungsprüfungen durchgeführt und ggf. einige Anlagenkomponenten demontiert (Überwinterung)
gereinigt, konserviert und geprüft.
Es wird empfohlen, die Hauptuntersuchungen, die Inbetriebnahme und Außerbetriebsetzung von externen
Fachfirmen durchführen zu lassen.
Um die täglichen, wöchentlichen und monatlichen Kontrollen der wassertechnischen Anlagen
(Brunnenanlagen) zu gewährleisten, wird ein technischer Mitarbeiterpool, bestehend aus ca. 4-6
Mitarbeiter*innen der Stadt mit umfänglichen technischen Kenntnissen und Befähigungen im Bereich
Elektrotechnik, Wassertechnik / Haustechnik, empfohlen.
Dieses Personal muss / sollte permanent in den Bereichen Elektrotechnik und Wassertechnik / Haustechnik
weitergebildet werden.
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Anlagenverzeichnis
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2. Anlagenverzeichnis
Bereic
h
Anlage
n No.
Kurzbezeichnung Anza
hl
der
Seite
n
No.
Rev. |
Datum
Datum Erstellung Maßsta
b
Plangröße
[A4/A3/A0
]
Verfasser
1.09 Münster | Lamberti-Brunnen
1.09 KB Kurzbeschreibung der
wassertechnischen Anlagen:
11 - 08.03.2022 kein A4 IBJO
Münster | Lamberti-Brunnen
1.09 BD Bilderdokumentation
Bestandsaufnahme
08.2021_Gesamt
Anlage Lamberti-Brunnen
16 - 07.02.2022 kein A4 IBJO
1.09 .01 Technisches
Bestandsdatenblatt
2 - 07.03.2022 kein A4 IBJO
1.09 .02.1 Strangschema 1 - 08.03.2022 kein A3 IBJO
1.09 .02.2 Legende Strangschema 1 - 08.03.2022 kein A4 IBJO
1.09 .03 Lageplan mit Verortung
Brunnenanlage
1 - 15.02.2022 kein A3 IBJO
1.09 .04 Auskunft Leitungspläne_
1Kanaldaten (SW, RW, MW)
2Stadtnetze Münster
(Fernwärme,Gas,Strom,
Telekom.,Trinkwasser)
3Telekom
4Thyssengas
5Unitymedia
6Fernwärme
7Westnetz
81&1, Versatel
14 - divers kein divers Stadt MS
und
Versorgungs
-träger
1.09 .05 DB_Flygt 2620.172-
1960004_2765 rpm,2,2 kW
2 -
kein A4 Flygt
1.09 .06 Bedienanleitung_Flygt
2620.172-1960004_2765
rpm,2,2 kW
24 -
kein A4 Flygt
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Abbildungsverzeichnis
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Bereic
h
Anlage
n No.
Kurzbezeichnung Anza
hl
der
Seite
n
No.
Rev. |
Datum
Datum Erstellung Maßsta
b
Plangröße
[A4/A3/A0
]
Verfasser
1.09 .07 DB_Hebeanlage KEINE
Angaben!
-
kein A4
1.09 .08 Archivmaterial
Lambertibrunnen_Zeichnunge
n von 1956
7 - 1956 /2007 kein A4 Stadt MS
und
Versorgungs
-träger
1.09 .09 Kamerabefahrung 2013 |
diverses Bildermaterial
- - 07.05.2013 kein A4 Rörs
1.09 .10 Erforderliche Maßnahmen für
die Inbetriebnahme des
bestehenden
wassertechnischen
Systems_STEP 1
2 - 07.03.2022 kein A4 IBJO
1.09 .11 Sanierungsmaßnahmen |
Vollsanierung | Teilsanierung |
Verbesserung_STEP 2
2 - 07.03.2022 kein A4 IBJO
1.09 .12 Wartungs- und
Instandhaltungsleistungen des
bestehenden
wassertechnischen Systems
nach STEP 1
2 - 07.03.2022 kein A4 IBJO
1.09 .13 Dokumentationsunterlagen_V
orlage für den Betreiber -
Gefährdungsbeurteilung
Wartung- und Instandhaltung
59 - 28.02.2022 kein A4 IBJO
3. Abbildungsverzeichnis
Abb. 1 Anlage Lambertibrunnen Koordinaten - 51°57'45.7"N 7°37'44.5"E ....................................................... 2
Abb. 2 Historisches Wasserbild Lambertibrunnen ( Quelle : https://www.sto-ms.de/bildgeschichte/) ............ 6
| KURZPROJEKTBESCHREIBUNG
Verfasser/Autor
Ingenieurbüro Jeannine Oehlschläger
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Seite 11
4. Verfasser/Autor
Autor: IBJO- Ingenieurbüro Oehlschläger
Dipl. Bauingenieurin
Am Campus 25 | 18182 Bentwisch
Mobil 0049 172 3824884
ibjo@live.de | www.ib-jo.de
Aktualisierung:
Bentwisch, Dienstag, 08.März 2022
Revision:
Stempel Unterschrift
5. MarktAllee_Kurzbeschreibung
24499 Zeichen
Projektkurzbeschreibung
Phase 2 & Phase 3
Objekt: Stadt Münster
Maßnahmenprogramm Sanierung von Brunnenanlagen
/ architektonische Wasserspiele
Wassertechnische Anlage:
Marktallee Hiltrup
Datum Doku: Dienstag, 08.März 2022
AG / Bauherr / Betreiber: Stadt Münster
Amt für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit
Gebäude 14
Albersloher Weg 450
48167 Münster
Frau Workert
Tel.: 0049 251 492-6866
workert@stadt-muenster.de
www.stadt-muenster.de/umwelt
Planer: IBJO Ingenieurbüro Oehlschläger
Jeannine Oehlschläger
Diplom Bauingenieurin
Am Campus 25
18182 Bentwisch
Tel : 0049 172 3824884
www.ib-jo.de
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Inhaltsverzeichnis
Ingenieurbüro Jeannine Oehlschläger
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Seite 1
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis ........................................................................................................... 1
1. 1.04_Marktallee Hiltrup ........................................................................................ 2
1.1 Standort, bauliche und technische Ausstattung ..................................................................... 2
1.1.1 Abbildung wassertechnische Anlage und Standort - Google Maps ................................ 2
1.1.2 Bauliche Beschreibung und Technische Ausstattung ...................................................... 2
1.1.3 Maßnahmen für Sanierung und Verbesserung und Gefährdungsbeurteilung ................. 4
1.1.3.1 Maßnahmen für Sanierung und Verbesserung für die Anlage im Bestand_STEP1 ................. 4
1.1.3.2 Kurzbeschreibung für ein umfassendes Sanierungskonzept für den Umbau der
wassertechnischen Anlage in ein Niedervolt Umwälzsystem_STEP2 ..................................................... 5
Kurzbeschreibung wartungsfreundliches wassertechnisches oberirdisches
Niedervoltsystem (ONS) ohne automatische Wasseraufbereitung ................................................... 5
1.1.3.3 Kosten für den Umbau der Anlage gem. STEP2 .................................................................... 8
1.1.3.4 Gefährdungsbeurteilung für die wassertechnische Anlage im Bestand .................................. 9
Gefährdungsbeurteilung für die wassertechnische Anlage im Bestand .............................................. 9
1.1.4 Wartungs- und Instandhaltungsleistungen des bestehenden wassertechnischen
Systems nach STEP 1 ..................................................................................................................... 9
2. Anlagenverzeichnis .............................................................................................. 11
3. Abbildungsverzeichnis ......................................................................................... 12
4. Verfasser/Autor ................................................................................................... 13
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1.04_Marktallee Hiltrup
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1. 1.04_Marktallee Hiltrup
1.1 Standort, bauliche und technische Ausstattung
1.1.1 Abbildung wassertechnische Anlage und Standort - Google Maps
Abb. 1 Anlage Koordinaten - 51°54'14.1"N 7°38'30.6"E
Die wassertechnische Anlage befindet sich an der Kreuzung Marktallee und Hohe Geest in Münster.
Google Maps Koordinaten: Koordinaten 51°54'14.1"N 7°38'30.6"E
Die Anlage ist der Öffentlichkeit zugänglich und begehbar und teilweise befahrbar.
1.1.2 Bauliche Beschreibung und Technische Ausstattung
Gem. Anlage 1.04.01 technisches Bestandsdatenblatt sind alle vorhanden baulichen und technischen
Baugruppen tabellarisch aufgeführt und die einzelnen Baugruppen im Zustand, wenn möglich, bewertet.
Gem. Anlage 1.04.02.01 und 1.04.02.02 ist das wassertechnische System mittels Strangschema einschl.
Legende abgebildet.
Gem. Anlage 1.04.BD wird der Bestand (August 2021) der Anlage in einer Bilderdokumentation dargestellt.
Die Anlage war zum Zeitpunkt der Bestandsaufnahme nicht funktionstüchtig und somit außer Betrieb.
Die wassertechnische Anlage besteht ausfolgenden Komponenten:
1. Unterflurbauwerk als Reservoir mit nass aufgestellter Umwälzpumpe, Frischwassernachspeisung,
Überlaufarmatur und mittels Schieber bedienbare Ablaufarmatur
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1.04_Marktallee Hiltrup
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2. Unterflurbauwerk als Installationsschacht / Technikschacht mit elektrischer Motorklappe ,
Trinkwasserinstallation einschl. Wasserzählerarmatur und Absperrarmaturen
3. Rundes Wasserbecken aus Beton vollständig mit Kleinpflaster gepflastert, mittig angeordneten
Rücklaufschacht mit 3 Stück Schaumeffektdüsen als Cascadenfontänen
4. 3 Kunstelemente aus Bronze auf dem Beckenrand
5. 1 Stück Auslaufarmatur aus Bronze im Beckenrand
6. 1 Stück Überlaufarmatur aus Bronze im Beckenrand
Das Wasser wird von der nass aufgestellten Pumpe im Reservoir angesaugt und über eine Druckrohrleitung,
zu den 3 Stück Auslaufdüsen im Brunnenbecken gepumpt.
Das Wasser läuft aus die Auslaufdüsen in das Becken. Der mittig angeordnete Rücklaufschacht ist u.a. mit
einer Rücklaufleitung angeschlossen. Über die elektrische Motorklappe im Technikschacht wird das Wasser
im Becken bis zu einem bestimmten Niveau gehalten und in das Reservoir zurückgeführt. Eine kombinierte
Rück- und Überlaufarmatur führt das Wasser über eine Rücklaufleitung direkt in das Reservoir. Ein großer
herausnehmbarer Grobschmutzfang aus Edelstahl fängt die groben Bestandteile aus dem rückgeführten
Wasser im Reservoir ab. Die Brunnenanlage wird im Umlaufsystem betrieben.
Das Reservoir wird mittels Schwimmerventils mit Frischwasser nachgespeist.
Die Schalt- und Steueranlage befindet sich in einem oberirdischen Freiluftschrank aus glasfaserverstärktem
Polyester in einer ca. Entfernung von 5 m.
Hier befindet sich auch der Hausanschlusskasten für die Stromversorgung.
Eine Wiederholungsprüfung der elektrischen Anlage gem. DIN VDE 0105 Teil 1001 in Anlehnung an die
Unfallverhütungsvorschrift "DGUV V3 Elektrische Anlage und Betriebsmittel" §5, Absatz1 wurde für das Jahr
2020 ausgeführt. Die Prüfung im Jahr 2021erfolgte nicht.
Die Prüfung von ortsveränderlichen Geräten gem. DIN VDE 0701/07022 unter Berücksichtigung der DGUV
Vorschrift 3 (Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung) wurde für das Jahr 2021 nicht ausgeführt.
Die Anlage entspricht nicht den Anforderungen der Trinkwasserinstallation gem. DIN EN 17173 und DIN
1988-100.
1 DIN VDE 0105-100:2015-10; VDE 0105-100:2015-10_Betrieb von elektrischen Anlagen - Teil 100: Allgemeine Festlegungen
2 VDI/VDE/DGQ/DKD 2622 Blatt 9.1:2019-05_ Kalibrieren von Messmitteln für elektrische Größen - Prüfgeräte zur Feststellung der elektrischen
Sicherheit - Elektrische Geräte nach DIN VDE 0701-0702
3 DIN EN 1717:2011-08_ Schutz des Trinkwassers vor Verunreinigungen in Trinkwasser-Installationen und allgemeine Anforderungen an
Sicherungseinrichtungen zur Verhütung von Trinkwasserverunreinigungen durch Rückfließen; Deutsche Fassung EN 1717:2000; Technische Regel des
DVGW
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1.1.3 Maßnahmen für Sanierung und Verbesserung und Gefährdungsbeurteilung
1.1.3.1 Maßnahmen für Sanierung und Verbesserung für die Anlage im Bestand_STEP1
Gem. Anlage 1.04.09 werden die einzelnen Baugruppen aufgeführt und auf Grund der zuvor erstellten
Bewertung die Maßnahmen für den STEP1 erstellt.
Für die Wiederinbetriebnahme der wassertechnischen Anlage werden folgende Maßnahmen dringend
empfohlen:
1. Neu Trinkwasserinstallation mit Wasserzählereinrichtung von dem Versorger und Anpassung an die
automatische Frischwassernachspeisung
2. Die Umrüstung der Trinkwasserinstallation gem. DIN EN 1717 und DIN 1988-100 als freien
Auslauf. vgl. Anlage BS.01.6 Hinweise Frischwassernachspeisung von Brunnenanlagen aus dem
Trinkwassersystem gem. DIN EN 1717 und DIN 1988
3. Umbau zur automatische Frischwassernachspeisung
4. Entwässerungsarmatur / Absperrarmatur für die Entwässerung des Reservoirs im Installationsschacht
prüfen und ggf. erneuern
5. Im Installationsschacht Vertiefung für Hebeanlage herstellen, Hebeanlage (über Schwimmerschalter)
liefern und installieren ,Abwasserdruckrohrleitung an Entwässerung anschließen
6. Die jährliche Wiederholungsprüfung von elektrischen Anlagen gem. DIN VDE 0105 Teil 100 und
ortsveränderlichen Geräten gem. DIN VDE 0701/0702.
7. Prüfen des vorhandenen Potentialausgleiches
8. Wasserdichte Klemmung von Geräten im Reservoir
9. Ausstattung aller elektrischen Anlagenteilen im Reservoir gem. IP68, min jedoch IP67
10. Lieferung und Einbau einer Einstiegsleiter und Einstiegshilfe gem. DIN 36204, DIN 18799-15, DGUV
208-0326, DIN EN ISO 14122-47; DIN EN 143968, DIN 19572:2016-069, UVV VGB74- Leitern und
Tritte
11. Prüfung der Einstiege und Luken insbesondere des Domes
12. Eine Be- und Entlüftung im Technikschacht / Installationsschacht inkl. Be- und Entlüftungshauben
herstellen
4 DIN 3620:1987-04_ Steigleitern für Kleinbauwerke der Wasserversorgung
5 DIN 18799-1:2019-06_ Ortsfeste Steigleiteranlagen an baulichen Anlagen - Sicherheitstechnische Anforderungen und Prüfungen - Teil 1: Steigleitern
mit Seitenholmen
6 DGUV 208-032_ Auswahl und Benutzung von Steigleitern
7 DIN EN ISO 14122-4:2016-10; Sicherheit von Maschinen - Ortsfeste Zugänge zu maschinellen Anlagen - Teil 4: Ortsfeste Steigleitern (ISO 14122-
4:2016); Deutsche Fassung EN ISO 14122-4:2016
8 DIN EN 14396:2004-04; Ortsfeste Steigleitern für Schächte; Deutsche Fassung EN 14396:2004
9 DIN 19572:2016-06_ Haltevorrichtungen zum Einsteigen in begehbare Schächte - Anforderungen, Prüfung
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1.04_Marktallee Hiltrup
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13. Im gesamten Bereich der Anlage müssen Warnschilder „Kein Trinkwasser“ inkl. Piktogramm
aufgestellt werden
14. Weiter müssen Gefährdungsbeurteilung von dem Betreiber für die Wartung & Instandsetzung der
wassertechnischen Anlage erstellt und ggf. regelmäßig angepasst werden
Die Kosten für diese empfohlenen Maßnahmen zur Verbesserung / Sanierung der wassertechnischen Anlage
betragen ca. gem. Anlage 1.04.09 22.940,00 €
1.1.3.2 Kurzbeschreibung für ein umfassendes Sanierungskonzept für den Umbau der
wassertechnischen Anlage in ein Niedervolt Umwälzsystem_STEP2
Um eine Wartungsfreundlichkeit in Bezug auf Arbeitsintensität und Betriebskosten der Anlage zu erreichen
schlagen wir folgenden Sanierungsvorschlag vor:
1. Umbau des kompletten wassertechnischen Systems in ein oberirdisches Niedervoltsystem (ONS)
ohne automatische Wasseraufbereitung
Kurzbeschreibung wartungsfreundliches wassertechnisches oberirdisches Niedervoltsystem
(ONS) ohne automatische Wasseraufbereitung
Abb. 2 Strangschema Regelsystem oberirdischen wartungsfreundlichen Niedervoltsystem (ONS)
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Abb. 3 Legende Strangschema Regelsystem oberirdischen wartungsfreundlichen Niedervoltsystem (ONS)
Die Funktionsweise des oberirdischen wartungsfreundlichen Niedervoltsystem (ONS) unterscheidet sich im
Gegensatz zu einem wassertechnischen System mit Reservoir oder Technikschacht oder Technikschacht &
Reservoir mit 230/400 V Umwälzpumpen im Wesentlichen in der Höhe der Investitionskosten, der
Bedienungsfreundlichkeit und der Wartungs- und Instandhaltungskosten.
Bei dem ONS werden alle wassertechnischen und elektrotechnischen Bauteile und Komponenten
oberirdisch zugänglich verbaut. Es wird auf Unterflurbauwerke verzichtet, welches das Herabsteigen in
solche Schächte komplett abschafft.
Weiter arbeitet das ONS mit wenig Wasser. Das heißt jedoch auch, das ONS’s nur bei wassertechnischen
Anlagen zum Einsatz kommen, bei denen wenig Wasser im Umlauf ist und sich wenig Wasser im Reservoirs
befindet. Große Wasserbecken (V>2m³) oder Wassertische bei denen das Wasser sichtbar ist und auch
einen bestimmten Wasserspiegel aufweisen muss, benötigen ein gewisses Maß an Wasseraufbereitung, wie
z.B. Antialgenmittel. Diese Systeme eignen sich nicht für das ONS.
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Weiter ist ein wesentliches Merkmal der ONS, das die erforderliche Wasserqualität durch angemessene
Wasserwechsel erfolgt. Das heißt, dass das Reservoir regelmäßig abgelassen wird und mit Frischwasser
aufgefüllt wird. Dies kann jedoch nur erfolgen, wenn wenig Wasser im Umlauf oder im Reservoir
gespeichert wird. Die Grenze bei den ONS liegt bei ca. 1,5 m³ Wasser im Reservoir. Somit ist das
Wasservolumen sehr gering und ist kalkulierbar. Weiter hat dies zur Folge, dass keine Chemikalien wie
Chlor oder Schwefelsäure (wird zur pH-Wert Senkung eingesetzt) zum Einsatz kommen müssen.
Bei dem ONS ist jedoch eine manuelle Dosierung von Wasseraufbereitungsmittel selbstverständlich möglich.
Zu beachten ist jedoch der Anschluss an das Entwässerungssystem. Schließt das Entwässerungssystem an
den Schmutzwasserkanal an, können auch chemische Wasseraufbereitungsmittel (Schwefelsäure, Chlor,
Wasserstoffperoxid) manuell dosiert werden. Ist die Entwässerung jedoch an den Regenwasserkanal
angeschlossen sollten Abstimmungen mit dem Entsorgungsunternehmen getroffen werden. Hier könnten
ggf. biologische Wasseraufbereitungsmittel angewendet werden. In beiden Fällen müssen immer die
Anwendungs- und Dosierhinweise der Hersteller beachtet werden.
Wie schon oben bereits beschrieben werden alle erforderlichen Bauteile & Komponenten bei dem ONS
oberirdisch zugänglich verbaut. Das heißt jedoch auch, dass diese öffentlich begehbaren Bereiche nur mit
Niedervoltsystemen betrieben werden dürfen. Dies hat zum Vorteil, dass der Stromverbrauch wesentlich
geringer als bei herkömmlichen 230/400 v Pumpen ist. Die Förderleistung von Niedervoltpumpen ist in der
heutigen Zeit sehr beachtlich und für Fontänenfelder und kleine Wasserspiele völlig ausreichend. Weiter
können durch DMX gesteuerte Pumpen aktive dynamische Wasserbilder, z.B. bei Fontänenfeldern,
wunderbar erzeugt werden. Optisch unterscheiden sich die Wasserspiele nicht. Die Unterschiede zeigen
sich deutlich in den Investitionen und in der Wartung und Instandsetzung.
Ein ONS kann von einer Arbeitskraft allein gewartet werden.
Bei Systemen mit Unterflurbauwerken ist das nicht so. Allein das Herabsteigen von Schächten erfordert
immer zwei Arbeitskräfte. Mindestens eine Arbeitskraft muss als Sicherungsposten oben stehen bleiben.
Weiter ist bei vielen Systemen mit Unterflurbauwerk eine aufwendige Wasseraufbereitung verbaut. Dies ist
in vielen Fällen jedoch nicht immer notwendig, wie oben beschrieben. Somit sind die Kosten für die Wartung
dieser Filter- und Dosiertechnik nicht nur hoch, sondern auch die Anforderungen an das Personal in Bezug
auf die Gefährdung durch die Chemikalien sind relativ hoch. Hier müssen die Gefährdungsbeurteilungen
dementsprechend angepasst werden. Ein wassertechnisches System mit Unterflurbauwerk erfordert in
vielen Fällen auch ein großes Reservoir mit im Durschnitt ca. 3-5 m³ Wasservolumen. Diese Wasser im
Reservoir wird durch die Filter- und Dosiertechnik und dessen Chemie regelmäßig automatisch
aufgearbeitet. Jedoch ist auch hier eine regelmäßiger Wasserwechsel notwendig. Ein Wasserwechsel
bedeutet jedoch auch Reinigung des Reservoirs, somit Mehrkosten im Personal, zeitaufwendiger und höhere
Kosten im Verbrauch von Trinkwasser.
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Zusammenfassend können folgende Mehrkosten in Bezug auf ein wassertechnisches System mit
Unterflurbauwerk & Reservoir aufgeführt werden:
Investitionsmehrkosten Neubau:
Bau eines Technikschachtes + Reservoir (entsprechend der notwendigen Belastungsklasse und inkl.
Erdarbeiten) - 50.000 €
Filter und Dosiertechnik mit Probeentnahmearmaturen – 20.000 €
Ausstattung Technikschacht + Reservoir mit Hebeanlagen – 6.000 €
Be- und Entlüftung, zusätzliche Steuerung in Schaltanlage – 5.000 €
Summe Mehrkosten in der Investition im Bereich Neubau: ca. > 80.000 €
Mehrkosten für die Wartung und Instandsetzung:
erhöhte Personalaufwand in der Wartung und Betreibung – Mehrkosten in Prüfung, ggf. Reparaturen
von Geräten und Maschinen
sowie die Gefährdungen des Personals durch chemische Wasseraufbereitungsmittel oder
Desinfektion
Gefährdung des Personals durch Besteigen von Schächten (zzgl. 1 Stück Sicherheitsposten,
Freimessen von Schächten etc.)
Gefährdungsbeurteilungen erstellen
Personal regelmäßig schulen, Kenntnisse über neue Vorschriften
erhöhte Kosten durch Verbrauchsmaterialien (Chemie: Chlor, Schwefelsäure (pH-Wert
Regulierung) etc.)
wöchentliche Wasserprobenentnahmen und Untersuchungen (Kosten pro Wasserprobe ca. 160-250
€)
Im Durchschnitt sind die Wartungskosten bei einem ONS um 50% geringer als bei einem herkömmlichen
wassertechnischen System mit Unterflurbauwerk (Technikschacht & Reservoir).
1.1.3.3 Kosten für den Umbau der Anlage gem. STEP2
Gem. Anlage 1.04.10 werden die einzelnen Sanierungsschritte gem. STEP2 tabellarisch beschrieben.
Die Kosten für diese Verbesserung / Vollsanierung / Teilsanierung der wassertechnischen Anlage betragen
ca. gem. Anlage 1.04.10 108.425,00 €
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1.1.3.4 Gefährdungsbeurteilung für die wassertechnische Anlage im Bestand
Allgemeine Informationen zu Gefährdungsbeurteilungen
Gem. DGUV zu Gefährdungsbeurteilung:
[Gefährdungsbeurteilung
Das Arbeitsschutzgesetz verpflichtet den Unternehmer zur Durchführung einer Beurteilung der
Arbeitsbedingung und in deren Rahmen auch zu einer Beurteilung der Gefährdungen. Der Unternehmer
muss dabei die Gefährdungen der Beschäftigten bei der Arbeit beurteilen, entsprechende Maßnahmen
ableiten, diese auf ihre Wirksamkeit kontrollieren und ggf. anpassen, und den Prozess der
Gefährdungsbeurteilung sowie die Ergebnisse angemessen dokumentieren. Die Gefährdungsbeurteilung
wird damit zur Grundlage allen betrieblichen Handelns in Sachen Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit.]
Die Vorlage muss von dem Betreiber in Bezug auf die Gefährdungen und deren Schutzmaßnahmen geprüft,
sowie deren Wirksamkeit, Termine zur Umsetzung der Schutzmaßnahmen und Verantwortlichkeiten
ergänzt werden.
Gefährdungsbeurteilung für die wassertechnische Anlage im Bestand
Gem. Anlage 1.04.12 wurde eine Vorlage einer Gefährdungsbeurteilung für den Betreiber erstellt.
1.1.4 Wartungs- und Instandhaltungsleistungen des bestehenden wassertechnischen Systems nach
STEP 1
Gem. Anlage 1.04.11 werden Wartungs- und Instandhaltungsmaßnahmen, deren Wartungsintervalle in
Bezug auf die einzelnen Baugruppen empfohlen und tabellarisch dargestellt.
Grundlage ist die DIN 31051 für die Wartung und Instandhaltung.
Ein Wartungsplan umfasst folgende Kontrollen:
- tägliche Kontrolle
- wöchentliche Kontrollen
- monatliche Kontrolle
- ½ jährliche Kontrollen
- jährliche Kontrollen
Inspektionen:
- Inbetriebnahme
- Außerbetriebsetzung
- Grundreinigung je nach Bedarf und Verschmutzung
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Ein umfänglicher zu erstellender Wartungsplan beinhaltet u.a. die Angaben über Termine, Ausführung der
Maßnahmen und zu beachtende Merkmalswerte. Weiter wird die Vorbereitung der Durchführung, die
Vorwegmaßnahmen wie Arbeitsplatzausrüstung, die Schutz- und Sicherheitseinrichtungen, die Durchführung
(Kontrolle, Reinigung, Einstellen-Justieren), die Funktionsprüfung und die Rückmeldung erfasst. In z.B.
Arbeitskarten ist auf die erforderlichen Bedienanleitungen und Sicherheitsdatenblätter der jeweiligen
Maschinen und Geräte, sowie Chemikalien zu verweisen, die der Betreiber mit der Dokumentation zur
Verfügung stellt.
Inspektionen sind die großen Hauptuntersuchungen der technischen Anlagen. Dies sind die Inbetriebnahmen
(Frühjahr) und Außerbetriebsetzungen (Herbst) der technischen Anlagen. Hier werden die
Wiederholungsprüfungen durchgeführt und ggf. einige Anlagenkomponenten demontiert (Überwinterung)
gereinigt, konserviert und geprüft.
Es wird empfohlen, die Hauptuntersuchungen, die Inbetriebnahme und Außerbetriebsetzung von externen
Fachfirmen durchführen zu lassen.
Um die täglichen, wöchentlichen und monatlichen Kontrollen der wassertechnischen Anlagen
(Brunnenanlagen) zu gewährleisten, wird ein technischer Mitarbeiterpool, bestehend aus ca. 4-6
Mitarbeiter*innen der Stadt mit umfänglichen technischen Kenntnissen und Befähigungen im Bereich
Elektrotechnik, Wassertechnik / Haustechnik, empfohlen.
Dieses Personal muss / sollte permanent in den Bereichen Elektrotechnik und Wassertechnik / Haustechnik
weitergebildet werden.
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Anlagenverzeichnis
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2. Anlagenverzeichnis
Bereich Anlagen
No.
Kurzbezeichnung Anzahl
der
Seiten
No.
Rev. |
Datum
Datum
Erstellung
Maßstab Plangröße
[A4/A3/A0]
Verfasser
1.04 Münster | Marktallee Hiltrup
1.04 KB Kurzbeschreibung der
wassertechnischen Anlagen:
13 - 08.03.2022 kein A4 IBJO
Münster | Marktallee Hiltrup
1.04 BD Bilderdokumentation
Bestandsaufnahme 08.2021_Gesamt
Anlage Marktallee Hiltrup
14 - 06.02.2022 kein A4 IBJO
1.04 .01 Technisches Bestandsdatenblatt 2 - 07.03.2022 kein A4 IBJO
1.04 .02.1 Strangschema 1 - 08.03.2022 kein A4 IBJO
1.04 .02.2 Legende Strangschema 1 - 08.03.2022 kein A4 IBJO
1.04 .03 Lageplan mit Verortung
Brunnenanlage
1 - 15.02.2022 kein A3 IBJO
1.04 .04 Auskunft Leitungspläne_
1Kanaldaten (SW, RW, MW)
2Stadtnetze Münster
(Fernwärme,Gas,Strom,
Telekom.,Trinkwasser)
3Telekom
4Thyssengas
5Unitymedia
6Fernwärme
7Westnetz
81&1, Versatel
54 - divers kein divers Stadt
MS und
Versor
gungs-
träger
1.04 .05 PDB_Oase USP 412-813 3 - 15.02.2022 kein A4 Oase
1.04 .06 Bedienanleitung_Oase USP 402-816 44 - 03.04.2007 kein A4 Oase
1.04 .07 DB_Oase_Auslaufdüse Cascade 2 - 15.02.2022 kein A4 Oase
1.04 .08 VDE Prüfprotokoll v. 15.04.2020 mit
Rechnung Fa. Althaus
3 - 15.04.2020 kein A4 Fa.Alth
aus
1.04 .09 Erforderliche Maßnahmen für die
Inbetriebnahme des bestehenden
wassertechnischen Systems_STEP 1
2 - 07.03.2022 kein A4 IBJO
1.04 .10 Sanierungsmaßnahmen |
Vollsanierung | Teilsanierung |
Verbesserung_STEP 2
2 - 07.03.2022 kein A4 IBJO
1.04 .11 Wartungs- und
Instandhaltungsleistungen des
2 - 07.03.2022 kein A4 IBJO
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Abbildungsverzeichnis
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Bereich Anlagen
No.
Kurzbezeichnung Anzahl
der
Seiten
No.
Rev. |
Datum
Datum
Erstellung
Maßstab Plangröße
[A4/A3/A0]
Verfasser
bestehenden wassertechnischen
Systems nach STEP 1
1.04 .12 Dokumentationsunterlagen_Vorlage
für den Betreiber -
Gefährdungsbeurteilung Wartung-
und Instandhaltung
59 - 28.02.2022 kein A4 IBJO
3. Abbildungsverzeichnis
Abb. 1 Anlage Koordinaten - 51°54'14.1"N 7°38'30.6"E .................................................................................... 2
Abb. 2 Strangschema Regelsystem oberirdischen wartungsfreundlichen Niedervoltsystem (ONS) ................. 5
Abb. 3 Legende Strangschema Regelsystem oberirdischen wartungsfreundlichen Niedervoltsystem (ONS) .. 6
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Verfasser/Autor
Ingenieurbüro Jeannine Oehlschläger
ibjo@live.de • www.ib-jo.de
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4. Verfasser/Autor
Autor: IBJO- Ingenieurbüro Oehlschläger
Dipl. Bauingenieurin
Am Campus 25 | 18182 Bentwisch
Mobil 0049 172 3824884
ibjo@live.de | www.ib-jo.de
Aktualisierung:
Bentwisch, Dienstag, 08.März 2022
Revision:
Stempel Unterschrift
1.8. Bedienungsanleitung Pumpe Lamberti
25874 Zeichen
Betriebsanleitung BS/KS 2620.170 896684/06 Betriebsanleitung BS/KS 2620.170 2 Garantie ITT Flygt verpflichtet sich, jeden Mangel an von Flygt verkauf- ten Produkten zu beheben unter der Voraussetzung: — dass es sich um einen Qualitätsmangel des Materials, der Fertigung oder der Konstruktion handelt; — dass der Mangel innerhalb der Gewährleistungsdauer Flygt oder dem Flygt-Vertreter gemeldet wird; — dass das Produkt ausschließlich unter den in der Betriebsanleitung angegebenen Einsatzbedingungen und für den vorgesehenen Einsatzzweck eingesetzt wurde; — dass die in das Produkt eingebaute Überwachungsvorrichtung verwendet wird und korrekt angeschlossen ist; — dass Service- und Reparaturarbeiten von einer von Flygt autorisierten Werkstatt durchgeführt werden; — dass Flygt-Originalersatzteile verwendet wurden. Ausgenommen von der Garantie sind somit Fehler aufgrund von mangelhafter Wartung, unvorschriftsmäßiger Montage, unsachgemäßer Reparatur oder normalem Verschleiß. Die Haftung von Flygt beschränkt sich auf obige Verpflichtungen und schließt somit jegliche Haftung für Personenschäden, Sachschäden oder Vermögensschäden aus. Flygt sichert die Lieferung von Ersatzteilen bis 10 Jahre nach Einstellung der Fertigung dieses Produktes zu. Der Hersteller behält sich das Recht vor die Leistungsdaten, Spezifikationen oder Materialien ohne Ankündigung zu än- dern. Garantie ____________________________2 Erläuterungen zum Datenschild _________2 Sicherheitshinweise __________________3 Produktbeschreibung ________________4 Einsatzbereich ____________________________ 4 Motordaten _______________________________ 4 Werkstoffe _______________________________ 4 Maße und Gewichte ________________________ 5 Leistungskurven _____________________6 Transport und Lagerung _______________8 Montage ____________________________8 Elektrischer Anschluss _______________9 Betrieb ____________________________15 Pflege und Wartung _________________16 Sicherheitshinweise ______________________ 16 Kontrollen ______________________________ 16 Empfohlene Kontrollen ____________________ 20 Ölwechsel _______________________________ 19 Ausbau des Laufrades ____________________ 20 Einbau des Laufrades und Einstellung _______ 21 Werkzeuge _________________________23 Betriebstagebuch ___________________23 Inhalt Erläuterungen zum Datenschild A Serien-Nr. B Produktkode + Kennnummer C Kurven-Nr / Propellerkode D Herstellungsland E Produkt-Nr F Komplettierende Angaben G Phasenzahl; Stromart; Fre- quenz H Nennspannung I Thermischer Schütz J Isolationsklasse K Nennwellenleistung L Internationale Norm M Schutzart N Nennstrom O Nenndrehzahl A ML N V U TR SQPO I J K H G F E D B C X Y Z P Max. Eintauchtiefe Q Drehrichtung: L = links, R = rechts R Betriebsklasse S Relative Einschaltdauer T Produktgewicht U Kodebuchstabe für blockier- ten Läufer V Leistungsfaktor X Max. Umgebungstemperatur Y Benannte Stelle. Nur für EN-Zugelassene Ex-Produkte Z Installationshandbuch lesen 3 Betriebsanleitung BS/KS 2620.170 Erklärung der Piktogramme Die folgenden Symbole werden in dieser Betriebsanleitung wie folgt verwendet: Für alle Warnhinweise, die mit Elektrizität zusammenhängen. Sicherheitshinweise Für alle anderen Warnhinweise. Sicherheitshinweise Zur Vermeidung von Unfällen bei Service- und Montagearbeiten sollten die folgenden Regeln beachtet wer- den: 1. Vor Arbeitsbeginn sicherstellen, dass die Pumpe vom Stromnetz getrennt ist und nicht unter Spannung gesetzt werden kann. 2. Die Unfallgefahr nicht unterschätzen. Darauf achten, dass die Maschine nicht wegrollen oder umfallen und Personen- oder Sachschaden verursachen kann. 3. Die Hebezeuge auf einwandfreien Zustand überprüfen. 4. Nicht unter schwebender Last arbeiten. 5. Die Arbeit auf einer stabilen Arbeitsbank ausführen. 6. Auf die Gefahr elektrischer Unfälle achten. 7. Überprüfen, dass Werkzeuge und andere Ausrüstung in guter Verfassung sind. 8. Die Gesundheitsgefahr nicht unterschätzen. Auf peinlich- ste Sauberkeit achten. 9. Bei Reparaturarbeiten, die Gefahr von Schneide- oder Kneifverletzungen nicht unterschätzen. 10. Verbandkasten für Erste Hilfe bereithalten. Im übrigen sind die Gesundheits- und Sicherheitsbestimmungen sowie die geltenden behördlichen Vorschriften einzuhalten. Sicherheitsregeln für den Eigentümer/Betreiber Alle Gesetze, lokale Gesundheits- und Sicherheitsvorschriften müssen befolgt werden. Alle Gefahren, die durch Elektrizität hervorgerufen wer- den können, müssen vermieden werden (Beachten der Vorschriften des lokalen Elektrizitätswerkes). Modifizierung und Ersatzteil- Fertigung Modifikationen oder Änderungen an der Einheit/Installation dürfen nur nach Befragung von Flygt durchgeführt werden. Original Ersatzteile und Zubehör, genehmigt durch den Hersteller, sind wesentlich für die Gewährleistung. Die Verwendung anderer Teile kann alle Gewährleistungs- und Ersatzansprüche ungültig machen. Recycling Lokale Richtlinien/Gesetze zum Recycling sind zu befolgen. Sofern es diese nicht gibt oder das Produkt nicht von einem autorisierten Recyclingbetrieb angenommen wird, können das Produkt oder seine Teile bei der nächst gelegenen FLYGT Gesellschaft oder einer FLYGT Werkstatt/einem FLYGT Kundendienst abgegeben werden. WARNUNG! Diese Symbol wird verwendet, wenn die Gefahr schwerwiegender Verletzungen oder erheblichen Sachschadens oder Lebensgefahr bestehen kann. VORSICHT! Dieses Symbol wird verwendet, wenn die Gefahr schwerwiegender Verletzungen oder erheblichen Sachschadens oder Lebensgefahr besteht. ACHTUNG! Dieses Symbol wird verwendet, wenn die Gefahr leichterer Verletzungen oder leichten Sachschadens besteht oder bestehen kann. HINWEIS! Wird verwendet, um Aufmerksamkeit auf Einbau, Handhabungs-, Betriebs- oder Wartungsinformationen zu richten, die wichtig, aber nicht mit einem Risiko verbunden sind. Diese Betriebsanleitung enthält Grundinformationen für die Installation und sollte genauestens befolgt werden. Es ist wesentlich, dass diese Instruktionen sorgfältig vor der Installation oder Inbetriebnahme gelesen werden, vom Installationspersonal und von denjenigen, die für den Betrieb und die Wartung verantwortlich sind. Die Betriebsanleitungen sollten immer am Platz der Pumpe zugänglich sein. Betriebsanleitung BS/KS 2620.170 4 Produktbeschreibung WARNUNG! Falls die Pumpe trocken oder im Schlürfbetrieb läuft, besteht die Gefahr, dass die Pumpenoberfläche und das Fördermedium heiß sind. Die Gefahr von Brandverletzungen nicht außer Acht lassen. Motordaten Motortyp: 1- oder 3-Phasen-Asynchronmotor als Kurzschlussläufer mit 50 Hz oder 60 Hz. Einsatzbereich Die Pumpen des Typs BS 2620.170 sind für folgende Anwendung vorgesehen: — Pumpen von Wasser, das abrasive Partikel enthalten kann. Die Pumpe ist in folgenden Ausführungen lieferbar: MT = Mitteldruckausführung, verschleißfest (BS) MT = Mitteldruckausführung, verstopfungsfrei (KS) Flüssigkeitstemperatur: Standardausführung, max. 40°C Warmes Medium, max 70°C. Flüssigkeitsdichte: max 1100 kg/m 3. Das Fördermedium kann Partikel bis zu einer Größe ent- halten, die den Öffnungen im Sieb entspricht (174 Löcher à 7 x 16 mm). pH-Wert des Fördermediums: 5 – 8. Eintauchtiefe: max 20 m. Bezüglich weiterer Informationen über andere Einsatzmöglichkeiten, wenden Sie sich bitte an Ihren Flygt- Vertragshändler. WARNUNG! In explosions- oder feuergefährdeten Umgebungen dürfen nur explosiongeschützte Pumpen verwendet werden. Span- nung V Nenn- strom A Start- strom A 220 D 8,1 44 230 D 8,1 47 380 Y 4,7 25 400 Y 4,7 27 415 Y 4,7 28 500 Y 3,7 21 550 Y 3,9 24 3~ 50 Hz, 2800 U/Min Nennleistung: 2.2 kW (3.0 hp) Span- nung V Nenn- strom A Start- strom A 220 D 9,6 65 230 Y// 9,5 65 380 Y 5,6 37 460 Yser 4,7 32 480 Yser 4,9 34 575 Y 3,6 23 600 Y 3,6 24 3~ 60 Hz, 3410 U/Min Nennleistung: 2.6 kW (3.5 hp) Span- nung V Nenn- strom A Start- strom A 220 8,7 31 230 8,4 32 240 8,3 34 1~ 50 Hz, 2830 U/Min Nennleistung: 1.5 kW (2.0 hp) Span- nung V Nenn- strom A Start- strom A 220 10,0 35 230 9,9 37 240 9,8 39 1~ 60 Hz, 3405 U/Min Nennleistung: 1.8 kW (2.4 hp) 5 Betriebsanleitung BS/KS 2620.170 Maße und Gewichte Betriebsanleitung BS/KS 2620.170 6 Leistungskurven Jede Pumpe ist nach ISO 9906 getestet. Verschleißfrei, 50 Hz-Kurven Verstopfungsfrei, 50 Hz-Kurven 0 2 4 6 8 10 12 0 40 80 120 160 200 0 4 8 12 16 20 0 10 20 30 40 50 60 70 0.0 0.5 1.0 1.5 2.0 0 1 2 3 226 226 Q [l/s] / [usgpm] H [ft] / [m] P2 [hp] / [kW] Q [l/s] / [usgpm] H [ft] / [m] P2 [hp] / [kW] 0 2 4 6 8 10 12 14 16 18 0 50 100 150 200 250 300 0 4 8 12 16 20 0 10 20 30 40 50 60 70 0.0 0.5 1.0 1.5 2.0 0 1 2 3 234 234 233, 1~ 233, 1~ 7 Betriebsanleitung BS/KS 2620.170 0 2 4 6 8 10 12 14 0 50 100 150 200 250 0 4 8 12 16 20 0 10 20 30 40 50 60 70 0.0 0.5 1.0 1.5 2.0 2.5 0 1 2 3 4 228 228 MT Q [l/s] / [usgpm] H [ft] / [m] P2 [hp] / [kW] 0 2 4 6 8 10 12 14 16 18 0 50 100 150 200 250 300 0 5 10 15 20 25 0 10 20 30 40 50 60 70 80 90 0.0 0.5 1.0 1.5 2.0 2.5 0 1 2 3 4 233 233 MT Q [l/s] / [usgpm] H [ft] / [m] P2 [hp] / [kW] 235, 1~ 235, 1~ Verschleißfrei, 60 Hz-Kurven Verstopfungsfrei, 60 Hz-Kurven Betriebsanleitung BS/KS 2620.170 8 Montage Pumpenmontage Die Kabel so verlegen, dass sie nicht geknickt oder eingeklemmt werden. Druckablassleitung und Motorkabel anschließen. Siehe „Elektrischer Anschluss“. Pumpe in den Pumpensumpf ablassen. Die Pumpe auf einen Untersatz stellen, damit sie nicht in einen weichen Pumpensumpfboden einsinken kann. Wahlweise kann die Pumpe etwas oberhalb der Sohle des Pumpensumpfes am Tragegriff aufgehängt werden. HINWEIS! Falls von den örtlichen Behörden verlangt, muss bei der Installation ein geeigneter Motorschutzschalter oder eine andere Abschalteinrichtung vorgesehen werden. HINWEIS! Bei bestimmten Installationsarten und Betriebspunkten der Leistungskurve kann der Geräuschpegel von 70 dB bzw. der für die jeweilige Pumpe angegebene Geräuschpegel überschritten werden. Transport und Lagerung Die Pumpe kann stehend oder liegend transportiert und gelagert werden. Darauf achten, dass die Pumpe nicht wegrollen oder umfallen kann. WARNUNG! Die Pumpe nur am Tragegriff anheben, niemals am Motorkabel oder am Schlauch. WARNUNG! Vor Arbeitsbeginn sicherstellen, dass die Pumpe vom Stromnetz getrennt ist und nicht eingeschaltet werden kann. Die Pumpe ist frostsicher, solange sie läuft oder in das Fördermedium eingetaucht ist. Wird sie bei Temperaturen unter Null aus dem Fördermedium genommen, kann das Laufrad festfrieren. Die Pumpe muss nach dem Herausnehmen kurz weiterbetrieben werden, um das gesamte Restwasser zu entfernen. Zum Auftauen eines eingefrorenen Laufrads die Pumpe vor Inbetriebnahme kurze Zeit im Fördermedium einge- taucht lassen. Zum Auftauen unter keinen Umständen eine offene Flamme benutzen. Bei längerer Nichtbenutzung ist die Pumpe vor Feuchtigkeit und Wärme zu schützen. Das Laufrad sollte von Zeit zu Zeit (etwa alle zwei Monate) durchge- dreht werden, damit die Dichtflächen nicht aneinander haften. Bei Nichtgebrauch der Pumpe von mehr als 6 Monaten ist dies unbedingt erforderlich. Nach längerer Nichtbenutzung die Pumpe vor Inbetriebnahme kontrollieren. Dabei ist beson- ders darauf zu achten, dass die Dichtungen und Leitungseinführungen einwandfrei sind. Im übrigen sind die Anweisungen unter „Vor Inbetriebnahme“ zu beachten. 9 Betriebsanleitung BS/KS 2620.170 Elektrischer Anschluss WARNUNG! Die elektrischen Anlagen müssen grundsätzlich geerdet sein. Dies gilt sowohl für die Pumpe selbst als auch für die vorhandenen Überwachungsvorrichtungen. Bei Nichtbefolgen dieser Warnung besteht Lebensgefahr. Die Erdungsleitung muss korrekt angeschlossen sein. Überprüfen! HINWEIS! Darauf achten, dass die in der Pumpe eingebaute Überwachungs- vorrichtung korrekt ange schlo- ssen ist. WARNUNG! Wenn die Pumpe mit automatischer Niveauregelung oder Schützeinheit ausgestattet ist, besteht die Gefahr eines plötzlichen Wiederanlaufs. WARNUNG! Es besteht das Risiko eines Stromschlags und einer Explosion, wenn die elektrischen Anschlüsse nicht richtig ausgeführt sind. Alle Elektroarbeiten sind unter Aufsicht eines zuge- lassenen Elektrikers auszuführen. Die örtlich geltenden Installationsvorschriften sind zu beachten. Kontrollieren, ob die Angaben auf dem Datenschild der Pumpe mit der Netzspannung und -frequenz übereinstimmen. HINWEIS! Aus Sicherheitsgründen sollte der Erdleiter ca. 200 mm länger sein als die Phasen- und Überwachungs- leitungen. Falls der Motorkabel versehentlich losgerissen wird, soll sich der Erdleiter als letzter von seiner An- schlussklemme lösen. Dies gilt für beide Kabelenden. Darauf achten, daß die Pumpe richtig geerdet ist. Wenn die Pumpe an die allgemeinen Hauptleitungen angeschlossen wird, kann sie beim Start ein Aufflackern von Glühlampen verursachen. In diesem Fall sollte der Stromlieferant informiert werden, ehe man die Pumpe installiert. Start und Stopp der Pumpe bei unterschiedlichen Wasserpegeln können manuell oder automatisch erfolgen. Für den automatischen Start und Stopp der Pumpe ist optional ein Niveauregler erhältlich. Niveauregler gibt es in 1 Phase, sowohl für Ausführungen mit 50 Hz als auch für welche mit 60 Hz. Der Niveauregler kann durch Anpassen der Kabellänge auf verschiedene Betriebshöhen eingestellt werden. Zum Befestigen des Niveaureglers befindet sich eine Befestigungsklammer am Druckabgang. Soll die Pumpe im Dauerbetrieb laufen, kann der Niveauregler in eine spezielle Gummiklammer am Druckabgang eingesetzt werden, wodurch die Funktion des Niveaureglers deaktiviert wird. Niveauregler EIN AUS HINWEIS! Wenn für die Pumpe mit Niveau- regler ein Kabel mit Erdungs- kontrolle verwendet wird, muss die Verbindung der Erdungskon- trolle am GC-Verbindungspunkt mit einem Bolzen und zwei Mut- tern hergestellt werden. Betriebsanleitung BS/KS 2620.170 10 50/60 Hz 1~, SUBCAB®/ SUBCAB® AWG mit Klemmenbrett 50/60 Hz 1~, SUBCAB®/ SUBCAB® AWG mit Schützeinheit, mit oder ohne Niveauregler 50/60 Hz 1~, SUBCAB®/ SUBCAB® AWG mit Schützeinheit und externem Startgerät, mit oder ohne Niveauregler 11 Betriebsanleitung BS/KS 2620.170 50/60 Hz 3~, SUBCAB®/SUBCAB® AWG/abgeschirmtes Kabel mit Schützeinheit, Y oder D, mit oder ohne Stromwandlerdorn Betriebsanleitung BS/KS 2620.170 12 50/60 Hz 3~, SUBCAB®/SUBCAB® AWG/abgeschirmtes Kabel mit Schützeinheit, Yser oder Y//, mit oder ohne Stromwandlerdorn 13 Betriebsanleitung BS/KS 2620.170 50/60 Hz 3~, SUBCAB®/SUBCAB® AWG/abgeschirmtes Kabel mit Klemmenbrett, Y oder D Betriebsanleitung BS/KS 2620.170 14 50/60 Hz 3~, SUBCAB®/SUBCAB® AWG/abgeschirmtes Kabel mit Klemmenbrett, Y// oder Yser 15 Betriebsanleitung BS/KS 2620.170 Betrieb Vor Inbetriebnahme Den Ölstand im Ölgehäuse kontrollieren. Die Sicherungen herausnehmen oder den Stromunter- brecher abschalten und kontrollieren, ob sich das Laufrad von Hand drehen lässt. Kontrollieren, ob die eventuell vorhandene Über- wachungsvorrichtung funktioniert. Die Drehrichtung kontrollieren. Das Laufrad sollte sich von oben gesehen im Uhrzeigersinn drehen. Beim Anlaufen macht die Pumpe eine Ruckbewegung in entgegengesetzter Richtung zur Drehrichtung des Laufrades. Siehe Abbildung. Reinigung Falls die Pumpe in einem stark verschmutzten Fördermedium gearbeitet hat, ist sie für eine Weile in sauberem Wasser laufen zu lassen oder durch den Druckabgang auszuspülen. Falls nämlich Lehm, Zement oder ähnliche Schmutzrückstände in der Pumpe zurückbleiben, kann dies zu einer Verstopfung des Laufrades und der Dichtung und damit zu einer Blockierung der Pumpe führen. Bei längerer Stillstandzeit ist die Pumpe alle zwei Monate probeweise anzulassen, damit die Dichtflächen nicht aneinander haften. Anlaufruck WARNUNG! Der Anlaufruck kann mit erheblicher Kraft erfolgen. WARNUNG! Die Pumpe nur am Tragegriff anheben, niemals am Motorkabel oder am Schlauch. Betriebsanleitung BS/KS 2620.170 16 Pflege und Wartung Sicherheitshinweise Kontrollen Regelmäßige Kontrolle und vorbeugende Wartung ge- währleisten einen zuverlässigen Betrieb. Die Pumpe sollte mindestens zweimal im Jahr bzw. alle 2000 Stunden, bei extremen Betriebsbedingungen häufiger, kontrolliert werden. Bei normalen Betriebsbedingungen sollte eine Generalüberholung der Pumpe in einer Servicewerkstatt einmal im Jahr durchgeführt werden. Diese Arbeit erfordert Spezialwerkzeug und sollte von einer autorisierten Servicewerkstatt ausgeführt werden. Bei einer neuen Pumpe oder neuen Dichtungen ist nach einwöchigem Betrieb eine Kontrolle zu empfehlen. Wartungsvertrag Flygt bzw. die Flygt-Vertretungen bieten Wartungsverträge an, die eine planmäßige vorbeugen- de Wartung umfassen. Wenn Sie nähere Informationen wünschen, wenden Sie sich bitte an Ihren Flygt- Vertragshändler. WARNUNG! Vor Arbeitsbeginn sicherstellen, dass die Pumpe vom Stromnetz getrennt ist und nicht eingeschaltet werden kann. WARNUNG! Darauf achten, dass die Pumpe nicht wegrollen oder umfallen und Personen- oder Sachschäden verursachen kann. 17 Betriebsanleitung BS/KS 2620.170 Sichtbare Teile von Pumpe und Zubehör Pumpengehäuse und Laufrad Zustand des Öles Ölmenge Flüssigkeit in der Inspektionskammer Kühlsystem Empfohlene Kontrollen: Kontrolle von Maßnahme WARNUNG! Bei eventuell eingedrungener Flüssigkeit kann Überdruck im Ölgehäuse entstehen. Deshalb einen Lappen über die Ölschraube legen, um Spritzer zu vermeiden. Siehe auch „Sicherheitshinweise“. WARNUNG! Bei eventuell eingedrungener Flüssigkeit kann Überdruck im Statorgehäuse entstehen. Deshalb einen Lappen über die Inspektionsschraube legen, um Spritzer zu vermeiden. Siehe auch „Sicherheitshinweise“. Die Pumpe auf die Seite legen. Die Pumpe so neigen, dass eventuell eingedrungene Flüssigkeit aus der Inspektionskammer ausfließen kann. Falls Wasser im Statorgehäuse festgestellt wird, kann diese folgende Ursache haben: — Die Inspektionsschraube sitzt nicht dicht genug. — Der O-Ring der Inspektionsschraube oder seine Dichtfläche ist beschädigt. — Ein O-Ring ist beschädigt. — Die Kabeleinführung ist undicht. Wenn Öl in der Inspektionskammer festgestellt wird, kann dies folgende Ursache haben: — Die innere Gleitringdichtung ist schadhaft. Flygt-Servicewerkstatt verständigen. Spülen und reinigen, falls die Strömung im System teilweise beeinträchtigt ist. Verschlissene oder schadhafte Teile austauschen oder reparieren. Kontrollieren, ob sämtliche Schrauben und Muttern fest angezogen sind. Verschlissene Teile erneuern, falls diese die Funktion beeinträchtigen. Eine Kontrolle des Ölzustandes kann Aufschluss über verstärkt eingedrungene Flüssigkeit geben. Hinweis! Ein Gemisch aus Öl und Luft kann leicht mit einem Gemisch aus Öl und Wasser verwechselt werden. Ein Rohr (oder einen Schlauch) in Öleinfüllöffnung einführen. Das obere Ende zuhalten und etwas Öl vom Boden entnehmen. Wenn das Öl zu viel Wasser enthält, ist ein Ölwechsel erforderlich. Siehe „Ölwechsel“. Die Kontrolle eine Woche nach dem Ölwechsel wiederholen. Wenn erneut zu viel Wasser im Öl festgestellt wird, kann dies folgende Ursachen haben: — Eine Ölschraube ist nicht fest genug angezogen. — Der O-Ring einer Ölschraube oder dessen Dichtfläche ist beschädigt. — Die Gleitringdichtung ist beschädigt. Flygt-Servicewerkstatt verständigen. 0,31 Liter Betriebsanleitung BS/KS 2620.170 18 Empfohlene Kontrollen: Kontrolle von Maßnahme Kabeleinführung Kabel Anlasser Drehrichtung der Pumpe (Strom erforderlich) Rohre, Ventile und sonstiges Zubehör Isolationswiderstand im Stator Darauf achten, dass die Zugentlastungsklemmen fest angezogen sind. Bei undichter Kabeleinführung: — Kontrollieren, ob die Kabeleinführung bis zum Anschlag angezogen ist. — Ein Stück vom Kabel abschneiden, damit die Dichtungshülse an einer neuen Stelle des Kabels zu sitzen kommt. — Die Dichtungshülse erneuern. — Kontrollieren, ob die Dichtungshülse und die Scheiben auf den Außendurchmesser des Kabels abgestimmt sind. Bei Schäden am Außenmantel ist das Kabel zu erneuern. Darauf achten, dass das Kabel keine Knicke oder Klemmstellen aufweist. Bei Störungen Elektriker verständigen. Wenn die Pumpe sich nicht im Uhrzeigersinn (von oben gesehen) dreht, müssen zwei Phasen vertauscht werden. Bei falscher Drehrichtung fällt die Pumpenleistung ab, und der Motor kann überlastet werden. Die Drehrichtung ist bei jedem Neuanschluss im Leerlauf zu überprüfen. Etwaige Mängel reparieren und die zuständige Betriebsaufsicht über die Mängel bzw. Fehler informieren. Flygt-Servicewerkstatt verständigen. 19 Betriebsanleitung BS/KS 2620.170 WARNUNG! Bei eventuell eingedrungener Flüssigkeit kann Überdruck im Ölgehäuse entstehen. Deshalb einen Lappen über die Ölschraube legen, um Spritzer zu vermeiden. Siehe auch „Sicherheitshinweise“. Zeichenerklärung = Ölschraube = Inspektionsöffnung Die Ölschrauben stets mit neuen O-Ringen versehen. Eine der Schrauben wieder einsetzen und anziehen. Neues Öl einfüllen. Es wird Paraffinöl mit einer Viskosität im Bereich von ISO VG32 empfohlen (beispielsweise Marcol 152). Die Pumpe ist bei der Auslieferung mit diesem Öl gefüllt. Bei Anwendungen, in denen die Vermeidung von Schadstoffen weniger wichtig ist, kann ein Mineralöl mit einer Viskosität bis ISO VG32 verwendet werden. Die andere Schraube wieder einsetzen und anziehen. Ölwechsel Die Pumpe horizontal auf einen Relief-Tisch legen. Die Pumpe so drehen, dass eine Öffnung der Einfüllschrauben nach unten zeigt. Pumpe mit einer Stütze stabilisieren, damit sie nicht wegrollen kann. Die Ölgehäuseschraube entfernen. Das Ablassen des Öls wird erleichtert, wenn auch die andere Ölschraube herausgedreht wird. Betriebsanleitung BS/KS 2620.170 20 Ausbau des Laufrades Das Laufrad mit einem Schraubendreher oder einem ähnlichen Gegenstand (L= min. 200 mm) blockieren, siehe Abbildung, um das Rotieren des Laufrades zu verhindern. Die Laufradschraube und die Scheibe locker machen und entfernen. WARNUNG! Laufräder können sehr scharfe Kanten haben. Schutzhandschuhe verwenden! Das Diffusorteil entfernen. Das Sieb entfernen. Verstopfungsfreies Laufrad Verschleißfreies Laufrad 21 Betriebsanleitung BS/KS 2620.170 Die Hülsenschraube in Gegenuhrzeigersinn drehen, bis sich das Laufrad von der Welle gelöst hat. Dazu einen 8 mm Innensechskant mit einer Länge von mindestens 100 mm verwenden. Das Laufrad entfernen. Vor dem Zusammensetzen kontrollieren, dass die Laufradschraube sauber ist und leicht in das Wellenende (a) zu schrauben ist. Dadurch wird verhin- dert, dass die Welle mit der Laufradschraube rotiert. Die konische Hülse und das Laufrad auf der Welle montie- ren. Einbau des Laufrades und Einstellung Kontrollieren, ob das Wellenende sauber und frei von Graten ist. Eventuelle Fehler mit feinem Schmirgelpapier entfernen. Wellenende, konische Hülse und die Gewinde von Einstellschraube und Laufradschraube einfetten. Zur richtigen Schmierung der Hülse wird normales grünes Fett (90 20 54, 90 20 61), rotes Fett (90 20 62, 90 20 64) verwendet. Die Kante der Einstellschraube mit der Kante der konischen Hülse ausrichten, so dass diese bündig sind. Die Gewinde der Schraube und die Scheibe einfetten. Zur richtigen Schmierung der Schraube und der Scheibe wird Fett 90 20 59 verwendet. Damit holen Sie das Beste aus dieser Verbindung heraus. HINWEIS! Überschüssiges Fett sorgfältig von den konischen Flächen der Welle und der Hülse entfernen. Betriebsanleitung BS/KS 2620.170 22 Die Stellschraube im Uhrzeigersinn drehen, bis das Laufrad Kontakt mit dem Saugdeckel hat. Dafür einen 8 mm Innensechskant mit einer Länge von mindestens 100 mm verwenden. Eine weitere Achtelumdrehung anziehen (1/8, 45 o). Dies dient dazu, im nächsten Schritt sicherzustellen, dass der Abstand zwischen Laufrad und Ring korrekt ist. Das Laufrad mit einem Schraubendreher oder einem ähnlichen Gegenstand (L= min. 200 mm/7,9 inch) blockieren, siehe Abbildung, um das Rotieren des Laufrades zu verhindern. Die Scheibe und die eingefettete Laufradschraube aufsetzen und diese mit einem Anzug moment von bis zu 22 Nm festziehen. Überprüfen, ab sich das Laufrad frei drehen kann. Nach der Wartung oder wenn ein Laufrad ausgewechselt wird, empfehlen wir, dass die Schraube zunächst bis zum vorgeschriebenen Drehmoment angezogen wird und dann zusätzlich um 1/8 Drehung (45°) gedreht wird. Die Schraube wird bis zu ihrer Drehgrenze angezogen, dann liegt die Belastungsgrenze der Verbindung höher. Das Diffusorteil befestigen. Die Schrauben mit einem Anzugsmoment von 22 Nm festziehen. Das Sieb und die Bolzen anbringen und diese mit einem Anzugsmoment von 17 Nm festziehen. Verstopfungsfreies Laufrad: Das Sieb kann je nach Durchflussanforderungen auf zwei radiale Positionen gestellt werden. Werksseitig befinden sich die oberen Einlassöffnungen in einer geschlossenen Position. Um größere Partikel auf- zunehmen, können die oberen Öffnungen geöffnet werden. Dazu zunächst die drei Schrauben unten am Sieb lösen. Anschließend das Sieb so drehen, dass die Einlassöffnungen geöffnet sind, und die Schrauben wieder festziehen. 23 Betriebsanleitung BS/KS 2620.170 Werkzeuge Die meisten Werkzeuge, die für die Wartung der Pumpe benötigt werden, sind Werkzeuge, die üblicherweise im Werkzeugkasten eines jeden Monteurs vorhanden sind. Jedoch gibt es einige spezielle Werkzeuge für diesen Pumpentyp, ohne die die Wartung der Pumpe beschwerlich wäre und die Pumpe leicht beschädigt werden könnte Bestell-Nr. Bezeichnung Anmerkung 332 91 00 Federabzieher Federentferner 84 13 62 Abzieher Hauptlager 84 20 48 Abzieher Lagerung 84 15 45 Lager-Montagesatz Lager Betriebstagebuch Letzte Wartung am Pumpen-Nr. Betriebsstunden Bemerkungen Unterschrift Werkzeuge www.flygt.com BS/KS2620.170. 06. DE_DE. PDF. 0108 © ITT FLYGT AB Printed in Sweden 896684
18. Engelenschanze_Kurzbeschreibung
17575 Zeichen
Projektkurzbeschreibung
Phase 2 & Phase 3
Objekt: Stadt Münster
Maßnahmenprogramm Sanierung von Brunnenanlagen
/ architektonische Wasserspiele
Wassertechnische Anlage:
Engelenschanze-Brunnen
Datum Doku: Dienstag, 08.März 2022
AG / Bauherr / Betreiber: Stadt Münster
Amt für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit
Gebäude 14
Albersloher Weg 450
48167 Münster
Frau Workert
Tel.: 0049 251 492-6866
workert@stadt-muenster.de
www.stadt-muenster.de/umwelt
Planer: IBJO Ingenieurbüro Oehlschläger
Jeannine Oehlschläger
Diplom Bauingenieurin
Am Campus 25
18182 Bentwisch
Tel : 0049 172 3824884
www.ib-jo.de
ibjo@live.de
| KURZPROJEKTBESCHREIBUNG
Inhaltsverzeichnis
Ingenieurbüro Jeannine Oehlschläger
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Seite 1
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis ................................ ................................ ................................ ....... 1
1. 1.18_Engelenschanze-Brunnen ................................ ................................ .......... 2
1.1 Standort, bauliche und technische Ausstattung ........................................................................ 2
1.1.1 Abbildung wassertechnische Anlage und Standort - Google Maps ................................. 2
1.1.2 Bauliche Beschreibung und Technische Ausstattung ....................................................... 2
1.1.3 Maßnahmen für Sanierung und Verbesserung und Gefährdungsbeurteilung ................. 4
1.1.3.1 Maßnahmen für Sanierung und Verbesserung für die Anlage im Bestand_STEP1 ................ 4
1.1.3.2 Gefährdungsbeurteilung für die wassertechnische Anlage im Bestand ................................ 5
Gefährdungsbeurteilung für die wassertechnische Anlage im Bestand ................................ ............ 6
1.1.4 Wartungs- und Instandhaltungsleistungen des bestehenden wassertechnischen
Systems nach STEP 1 ......................................................................................................................... 6
2. Anlagenverzeichnis ................................ ................................ ............................. 8
3. Abbildungsverzeichnis ................................ ................................ ........................ 9
4. Verfasser/Autor ................................ ................................ ................................ 10
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1.18_Engelenschanze-Brunnen
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Seite 2
1. 1.18_Engelenschanze-Brunnen
1.1 Standort, bauliche und technische Ausstattung
1.1.1 Abbildung wassertechnische Anlage und Standort - Google Maps
Abb. 1 Wasserbild Engelenschanze (Quelle: Archiv Stadt Münster) 2007 | 5 Stück Weißwasserdüsen davon
3 Stück vertikal und 2 Stück im Bogen - Koordinaten - 51°57'27.6"N 7°37'50.6"E
Die wassertechnische Anlage befindet sich an der Engelenschanze in Münster.
Google Maps Koordinaten: Koordinaten 51°57'27.6"N 7°37'50.6"E
Die Anlage ist der Öffentlichkeit zugänglich und begehbar.
1.1.2 Bauliche Beschreibung und Technische Ausstattung
Gem. Anlage 1.18.01 technisches Bestandsdatenblatt sind alle vorhanden baulichen und technischen
Baugruppen tabellarisch aufgeführt und die einzelnen Baugruppen im Zustand, wenn möglich, bewertet.
Gem. Anlage 1.18.02 ist das wassertechnische System mittels Strangschema abgebildet.
Gem. Anlage 1.18.BD wird der Bestand (August 2021) der Anlage in einer Bilderdokumentation dargestellt.
Die Anlage ist nicht funktionstüchtig und außer Betrieb.
Die wassertechnische Anlage besteht ausfolgenden Komponenten:
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Seite 3
1. Wasserbecken aus Beton LxB ca. 12,00 x 12,00m; Wassertiefe zw. 40-70 cm = Ø55 cm;
Wasservolumen Becken oben ca. 80 m³
2. Beckenrand mit Natursteinplatten belegt
3. Exzentrisch im Becken Ablaufstopfen angeordnet- Tiefe in diesem Bereich ca. 70 cm
4. Überlaufkante Süd in das Reservoir mit nass aufgestellter Umwälzpumpe, Länge Überlaufkante Süd
ca. 12m, Reservoir 12,0 x 1,9 x 0,6 m=ca. 13 m³
5. Reservoir wurde bereits mittels Folie abgedichtet, jedoch schwimmt die Folie auf, wenn kein Wasser
im Reservoir steht
6. Überlaufkante Ost in den Rücklaufschacht, Länge Überlaufkante Ost ca. 6m
7. Rücklaufschächte mit 9 Stück Gitterrostabdeckungen mit Spalt 12-15 mm und Rücklaufleitung zum
Reservoir
8. Mittig exzentrisch angeordnet Druckrohrleitungsverteiler für Düsenverteiler mit 5 Stück
9. Weißwasserdüsen- 3 Stück vertikal, 2 Stück im Bogen
10. Freiluftschrank mit Schalt- und Steueranlage
Das Wasser wird von der nass aufgestellten Pumpe im unteren Reservoir angesaugt und über eine
Druckrohrleitung zum Druckrohrleitungsverteiler im Becken gepumpt. Der Verteiler verteilt das Wasser auf
5 Stück Weißwasserdüsen: Davon sind 3 Stück vertikale Düsen und 2 Stück Bogenstrahlen.
Das Wasser läuft in das Becken. Über zwei Überlaufrinnen fließt das Wasser zurück in das untere Reservoir.
Das Wasser der Überlaufrinne Ost läuft in den Rücklaufschacht mit 9 Stück Gitterrostabdeckungen mit einer
Schlitzbreite von 12-15 mm. Das Wasser der Überlaufrinne Süd fällt direkt in das Reservoir wo sich die
Pumpe befindet.
Die Brunnenanlage wird im Umlaufsystem betrieben.
Das Wasserbecken und das Reservoir wird manuell mit Frischwasser nachgespeist.
Die Schalt- und Steueranlage befindet sich in einem oberirdischen Freiluftschrank aus glasfaserverstärktem
Polyester in einer ca. Entfernung von 10 m.
Hier befindet sich auch der Hausanschlusskasten und Zählerplatz für die Stromversorgung.
Eine Wiederholungsprüfung der elektrischen Anlage gem. DIN VDE 0105 Teil 1001 in Anlehnung an die
Unfallverhütungsvorschrift "DGUV V3 Elektrische Anlage und Betriebsmittel" §5, Absatz1 wurde für das Jahr
2020 ausgeführt. Mängel wurden festgestellt. Für das Jahr 2021 ist keine Prüfung erfolgt.
Die Prüfung von ortsveränderlichen Geräten gem. DIN VDE 0701/07022 unter Berücksichtigung der DGUV
Vorschrift 3 (Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung) wurde für das Jahr 2021 nicht ausgeführt. Somit
entspricht die Anlage nicht der derzeitigen Norm, da die Prüfung nicht erfolgte.
1 DIN VDE 0105-100:2015-10; VDE 0105-100:2015-10_Betrieb von elektrischen Anlagen - Teil 100: Allgemeine Festlegungen
2 VDI/VDE/DGQ/DKD 2622 Blatt 9.1:2019 -05_ Kalibrieren von Messmitteln für elektrische Größen - Prüfgeräte zur Feststellung der elektrischen
Sicherheit - Elektrische Geräte nach DIN VDE 0701 -0702
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Die Anlage entspricht den Anforderungen der Trinkwasserinstallation gem. DIN EN 17173 und DIN 1988-
100.
1.1.3 Maßnahmen für Sanierung und Verbesserung und Gefährdungsbeurteilung
1.1.3.1 Maßnahmen für Sanierung und Verbesserung für die Anlage im Bestand_STEP1
Gem. Anlage 1.18.10 werden die einzelnen Baugruppen aufgeführt und auf Grund der zuvor erstellten
Bewertung die Maßnahmen für den STEP1 erstellt.
Für die Wiederinbetriebnahme der wassertechnischen Anlage werden folgende Maßnahmen dringend
empfohlen:
1. Wasserbecken oben außen und innen reinigen
2. Natursteinrandplatten ggf. austauschen
3. Ein- ausgehende Leitungen für die Sanierung temporär verschließen
4. komplettes Wasserbecken, horizontale, vertikale Flächen mittels CSH- technologie abdichten
5. Reduzierung des Wasservolumens und der Wassertiefe um min 50% mittels Aufbau des
Wasserbeckens einschl. permanenter Abdichtung; Ausgleichestrich unter der Abdichtung und
Betonschutzestrich als Oberflächenbelag inkl. wasserdichte Einbindung der Einbauteile
(Ablaufarmatur), Druckrohrleitungsverteiler mit den Fontänen
6. Drän- und Abdichtungslage des kompletten Wasserbeckens; Dehnungsfugen (Fläche ca. 145m²)
7. Kühlmantel um Umwälzpumpe nachrüsten
8. Saugkorb modifizieren, wartungsfreundlich
9. Druckleitungsverteiler aus Edelstahl anpassen
10. 5 Stück Weißwasserdüsen prüfen
11. 9 Stück Grobschmutzfänge unter den Gitterrostabdeckungen herstellen
12. konisch dichtender Ablaufstopfen
13. Neue Trinkwasserinstallation und Entnahmearmatur für Wartungszwecke im Technikschrank;
Versorgung Trinkwasser aus neuen Wasserzählerschacht bauseits
14. Frischwassernachspeiseleitung DN100 als Freigefälleleitung zum Reservoir / unteren Becken und in
das obere Becken
15. Frischwassernachspeiung gem. DIN EN 1717 und DIN 1988-100 als freien Auslauf. vgl. Anlage
BS.01.6 Hinweise Frischwassernachspeisung von Brunnenanlagen aus dem Trinkwassersystem gem.
DIN EN 1717 und DIN 1988
16. bestehenden Schaltschrank demontieren
3 DIN EN 1717:2011-08_ Schutz des Trinkwassers vor Verunreinigungen in Trinkwasser -Installationen und allgemeine Anforderungen an
Sicherungseinrichtungen zur Verhütung von Trinkwasserverunreinigungen durch Rückfließen; Deutsche Fassung EN 1717:2000; Techn ische Regel des
DVGW
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Seite 5
17. Standort für den Hausanschluss und Zähler und Technikschrank beibehalten
18. Neubau oberirdischer Technikschrank aus Edelstahl pulverbeschichtet für Schalt- und Steueranlage,
Trinkwasserinstallation, Frischwassernachspeisung und Wartungsarmaturen für Trinkwasser ,
Servicesteckdosen im Technikschrank einschl. Erdarbeiten ohne Oberflächenbeläge
19. Separater Hausanschluss und Zähler vom Versorger am alten Standort / Anmeldung Erneuerung
Hausanschluss durch eingetragenen Elektroinstallateur
20. Neue Zähleranschlusssäule nach TAB Stadtwerke Münster Netzgesellschaft
21. Die jährliche Wiederholungsprüfung von elektrischen Anlagen gem. DIN VDE 0105 Teil 100 und
ortsveränderlichen Geräten gem. DIN VDE 0701/0702.
22. ob ein Potentialausgleiches vorhanden ist. Im Falle es ist kein Potentialausgleiches vorhanden muss
dieser nachgerüstet werden.
23. Neue Schalt und Steueranlage inkl. SPS Steuerung
24. Wasserstandssensorik in Sensorarmatur mit korrespondierender Leitung zum oberen Wasserbecken
und Wasserstandssensoren im unteren Becken mit Sensorleitung zum Technikschrank
25. Wasserdichte Klemmung von Geräten im Reservoir
26. Ausstattung aller elektrischen Anlagenteilen im Reservoir gem. IP68, min jedoch IP67
27. Im gesamten Bereich der Anlage müssen Warnschilder „Kein Trinkwasser“ inkl. Piktogramm
aufgestellt werden
28. Weiter müssen Gefährdungsbeurteilung von dem Betreiber für die Wartung & Instandsetzung der
wassertechnischen Anlage erstellt und ggf. regelmäßig angepasst werden
Die Kosten für diese empfohlenen Maßnahmen zur Sanierung der wassertechnischen Anlage betragen ca.
gem. Anlage 1.18.10 105.685,00 €
1.1.3.2 Gefährdungsbeurteilung für die wassertechnische Anlage im Bestand
Allgemeine Informationen zu Gefährdungsbeurteilungen
Gem. DGUV zu Gefährdungsbeurteilung:
[Gefährdungsbeurteilung
Das Arbeitsschutzgesetz verpflichtet den Unternehmer zur Durchführung einer Beurteilung der
Arbeitsbedingung und in deren Rahmen auch zu einer Beurteilung der Gefährdungen. Der Unternehmer
muss dabei die Gefährdungen der Beschäftigten bei der Arbeit beurteilen, entsprechende Maßnahmen
ableiten, diese auf ihre Wirksamkeit kontrollieren und ggf. anpassen, und den Prozess der
Gefährdungsbeurteilung sowie die Ergebnisse angemessen dokumentieren. Die Gefährdungsbeurteilung
wird damit zur Grundlage allen betrieblichen Handelns in Sachen Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit.]
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Die Vorlage muss von dem Betreiber in Bezug auf die Gefährdungen und deren Schutzmaßnahmen geprüft,
sowie deren Wirksamkeit, Termine zur Umsetzung der Schutzmaßnahmen und Verantwortlichkeiten
ergänzt werden.
Gefährdungsbeurteilung für die wassertechnische Anlage im Bestand
Gem. Anlage 1.18.12 wurde eine Vorlage einer Gefährdungsbeurteilung für den Betreiber erstellt.
1.1.4 Wartungs- und Instandhaltungsleistungen des bestehenden wassertechnischen Systems nach
STEP 1
Gem. Anlage 1.18.11 werden Wartungs- und Instandhaltungsmaßnahmen, deren Wartungsintervalle in
Bezug auf die einzelnen Baugruppen empfohlen und tabellarisch dargestellt.
Grundlage ist die DIN 31051 für die Wartung und Instandhaltung.
Ein Wartungsplan umfasst folgende Kontrollen:
- tägliche Kontrolle
- wöchentliche Kontrollen
- monatliche Kontrolle
- ½ jährliche Kontrollen
- jährliche Kontrollen
Inspektionen:
- Inbetriebnahme
- Außerbetriebsetzung
- Grundreinigung je nach Bedarf und Verschmutzung
Ein umfänglicher zu erstellender Wartungsplan beinhaltet u.a. die Angaben über Termine, Ausführung der
Maßnahmen und zu beachtende Merkmalswerte. Weiter wird die Vorbereitung der Durchführung, die
Vorwegmaßnahmen wie Arbeitsplatzausrüstung, die Schutz- und Sicherheitseinrichtungen, die Durchführung
(Kontrolle, Reinigung, Einstellen-Justieren), die Funktionsprüfung und die Rückmeldung erfasst. In z.B.
Arbeitskarten ist auf die erforderlichen Bedienanleitungen und Sicherheitsdatenblätter der jeweiligen
Maschinen und Geräte, sowie Chemikalien zu verweisen, die der Betreiber mit der Dokumentation zur
Verfügung stellt.
Inspektionen sind die großen Hauptuntersuchungen der technischen Anlagen. Dies sind die Inbetriebnahmen
(Frühjahr) und Außerbetriebsetzungen (Herbst) der technischen Anlagen. Hier werden die
Wiederholungsprüfungen durchgeführt und ggf. einige Anlagenkomponenten demontiert (Überwinterung)
gereinigt, konserviert und geprüft.
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Seite 7
Es wird empfohlen, die Hauptuntersuchungen, die Inbetriebnahme und Außerbetriebsetzung von externen
Fachfirmen durchführen zu lassen.
Um die täglichen, wöchentlichen und monatlichen Kontrollen der wassertechnischen Anlagen
(Brunnenanlagen) zu gewährleisten, wird ein technischer Mitarbeiterpool, bestehend aus ca. 4-6
Mitarbeiter*innen der Stadt mit umfänglichen technischen Kenntnissen und Befähigungen im Bereich
Elektrotechnik, Wassertechnik / Haustechnik, empfohlen.
Dieses Personal muss / sollte permanent in den Bereichen Elektrotechnik und Wassertechnik / Haustechnik
weitergebildet werden.
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Anlagenverzeichnis
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Seite 8
2. Anlagenverzeichnis
Bereic
h
Anlage
n No.
Kurzbezeichnung Anzah
l der
Seiten
No.
Rev. |
Datu
m
Datum
Erstellung
Maß
stab
Plangröße
[A4/A3/A0
]
Verfasser
1.18 Münster | Engelenschanze-Brunnen
1.18 KB Kurzbeschreibung der
wassertechnischen Anlagen:
10 - 08.03.2022 ke
in
A4 IBJO
Münster | Engelenschanze-
Brunnen
1.18 BD Bilderdokumentation
Bestandsaufnahme
08.2021_Gesamt
Engelenschanze-Brunnen
20 - 09.02.2022 ke
in
A4 IBJO
1.18 .01 Technisches Bestandsdatenblatt 2 - 07.03.2022 ke
in
A4 IBJO
1.18 .02.1 Strangschema 1 - 08.03.2022 ke
in
A3 IBJO
1.18 .02.2 Legende Strangschema 1 - 08.03.2022 ke
in
A4 IBJO
1.18 .03 Lageplan mit Verortung
Brunnenanlage
1 - 15.02.2022 ke
in
A3 IBJO
1.18 .04 Auskunft Leitungspläne_
1Kanaldaten (SW, RW, MW)
2Stadtnetze Münster
(Fernwärme,Gas,Strom,
Telekom.,Trinkwasser)
3Telekom
4Thyssengas
5Unitymedia
6Fernwärme
7Westnetz
81&1, Versatel
17 - divers ke
in
divers Stadt MS
und
Versorgungs
-träger
1.18 .05 DB_Grundfos SP46-2 124 - 16.02.2022 ke
in
A4 Grundfos
1.18 .06 Bedienanleitung_Grundfos SP46-3 22 - 16.02.2022 ke
in
A4 Grundfos
| KURZPROJEKTBESCHREIBUNG
Abbildungsverzeichnis
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Seite 9
Bereic
h
Anlage
n No.
Kurzbezeichnung Anzah
l der
Seiten
No.
Rev. |
Datu
m
Datum
Erstellung
Maß
stab
Plangröße
[A4/A3/A0
]
Verfasser
1.18 .07 Archivmaterial
Wasserbilder 2007
Grundkarten
Informationen über
Wasserverluste im Becken
5 - 16.02.2022 ke
in
A4 Stadt MS
und
Versorgungs
-träger
1.18 .08 VDE Prüfprotokoll v. 08.04.2020
mit Rechnung Fa. Althaus
3 - 08.04.2020 ke
in
A4 Fa.Althaus
1.18 .09 Sanierungsmaßnahmen |
Vollsanierung | Teilsanierung |
Verbesserung_STEP 2
2 - 07.03.2022 ke
in
A4 IBJO
1.18 .10 Wartungs- und
Instandhaltungsleistungen des
bestehenden wassertechnischen
Systems nach STEP 2
2 - 07.03.2022 ke
in
A4 IBJO
1.18 .11 Dokumentationsunterlagen_Vorla
ge für den Betreiber -
Gefährdungsbeurteilung Wartung-
und Instandhaltung
55 - 28.02.2022 ke
in
A4 IBJO
3. Abbildungsverzeichnis
Abb. 1 Wasserbild Engelenschanze (Quelle: Archiv Stadt Münster) 2007 | 5 Stück Weißwasserdüsen davon 3
Stück vertikal und 2 Stück im Bogen - Koordinaten - 51°57'27.6"N 7°37'50.6"E ................................ ............ 2
| KURZPROJEKTBESCHREIBUNG
Verfasser/Autor
Ingenieurbüro Jeannine Oehlschläger
ibjo@live.de www.ib-jo.de
Seite 10
4. Verfasser/Autor
Autor: IBJO- Ingenieurbüro Oehlschläger
Dipl. Bauingenieurin
Am Campus 25 | 18182 Bentwisch
Mobil 0049 172 3824884
ibjo@live.de | www.ib-jo.de
Aktualisierung:
Bentwisch, Dienstag, 08.März 2022
Revision:
Stempel Unterschrift
1.7. Produktblatt Pumpe Lamberti
3067 Zeichen
Flygt 2620 MEET THE NEW MEMBER OF YOUR DEWATERING TASK FORCE When water is your challenge, Flygt 2600 is your answer. With a comprehensive range of pumps to suit any task, the Flygt 2600 series is the solution used to get the job done in mining, construction, industrial or municipal applications all over the world. The Flygt 2600 series have reliability built-in with innovative ways of reducing wear on the impeller and seal. 50Hz Class F motor Dura-Spin™ The unique closed impeller and the suction cover which reduces wear. Spin-Out™ Protects the outer seal from abrasive particles. Hard-Iron™ impeller and suction cover. Sealed off terminal board Single impeller adjustment screw Aluminium Plug-in™ seal External inspection and oil plugs Inspection cover Air valve The cooler the motor, the better the performance. A B C E D A F B CD E G F G H H XYLEM Gesällvägen 33 174 87 Sundbyberg, Sweden Tel +46 8 475 60 00 www.xyleminc.com www.flygt.com © 2013 Xylem, Inc. All rights reserved. Flygt is a trademark of Xylem Inc. or one of its subsidiaries. DOCUMENT NUMBER 2620 50Hz Process data Liquid temperature 40°C (standard) Depth of immersion max 20 m Liquid density max 1100 kg/m3 Strainer hole dimension ø 9.0 mm The pH of the pumped liquid pH 5-8 Motor data Frequency 50 Hz Insulation class F, 155°C Voltage variation max ± 5% – continuously running max ± 10% – intermittent running Voltage imbalance max 2% - between phases max 30 - No. of starts/hour Cables SUBCAB® SUBCAB® Submersible cable Monitoring equipment Thermal contacts 125°C opening temperature Materials Outer casing Aluminium Impeller Hard-Iron® Wear parts Nitrile rubber/Hard-Iron® Stator housing Aluminum Strainer Stainless steel Shaft Stainless steel O-rings Nitrile rubber Discharge connection Aluminium Mechanical face seals Inner Active Seal™ Silicone carbide/Silicone carbide Outer Silicone carbide/Silicone carbide Weight and dimensions Weight (excl. cable) K version 30 Kg / B version 32 kg Height 620 mm both versions Width ø 240 mm both versions Denomination Product code 2620.172 Installation Portable Discharge connection 3” Impeller characeristics Medium head (MT), Wear resistant impeller (B) with Dura-Spin™, Open (K) Options Warm liquid version Warm liquid version max 70°C Quick couplings Starters Level regulators Accessories Tandem connections, hose connections and floating rafts. Electrical acessories such as pump controllers, control panels and monitoring relays. Low suction collars for residual pumping. Zink anodes. Rating 1.5 kW / 1-phase / 2,830 rpm Voltage V Rated current A Starting current A 220 8.7 31 230 8.4 32 240 8.3 34 Rating 2.2 kW / 3-phase / 2,800 rpm Voltage V Rated current A Starting current A 220 D 8.1 44 230 D 8.1 47 240 D 8.1 48 380 Y 4.7 24 400 Y 4.5 25 415 Y 4.3 23 440 Y 4.2 25 500 Y 3.6 21 525 Y 3.7 24 Performance MT Medium head B Wear resistant impeller K Open impeller Q H (m) l/s 2010 30 50 70400 60 m³/h 10 5 15 20 25 0 51 01 52 00 K 233 MT K 234 MT K 226 MT 1714. Flygt 2620 . 1 . Master . 2 . 20130819
Anlage A
1933 Zeichen
Anlage A zur V/0201/2022 Kurzüberblick Mit der Vorlage werden die benötigten Maßnahmen für den dauerhaften Betrieb von Brunnen und Wasserspielen in der Stadt Münster vorgelegt. Ziele/Teilziele/Zielerreichung Mit der Vorlage wird das Ziel „Wir werden Münster zu einer Stadt mit höchster Lebens- und Erlebnisqualität weiterentwickeln: mit hoher Umwelt- und Naturqualität, mit breitem Freizeit- und Sportangebot, mit hohem Wohnwert, Familienfreundlichkeit und sozialer Balance in der Stadtgesellschaft“ verfolgt. Im T eilfinanzplanPG 1301 wird das Ziel weiter definiert: „Die Versorgung mit Grünanlagen sowie Grün- und Freiflächen (der Ämter und Einrichtungen) soll unter Berücksichtigung des demografischen Wandels zumindest im bisherigen Umfang gewährleistet bleiben.“ Das T eilzielgem. Investitionsmaßnahme 1301 0080 „Wasser ist Leben“ ist die Sanierung der Brunnen und Wasserspiele im Stadtgebiet. Finanzierung Produktgruppe: 1301 Grün- und Freiflächen Auswirkungen auf den Ergebnisplan X Ja Nein Auswirkungen auf den Finanzplan X Ja Nein Im beschlossenen Haushaltsplan 2022 enthalten? Ja Nein X teilw. Belastungen in zukünftigen HH-Jahren? X Ja Nein Bereits veranschlagt? Ja Nein X teilw. Pflichtigkeitsgrad Die Maßnahme/Leistung ist vollständig pflichtig überwiegend pflichtig überwiegend freiwillig X vollständig freiwillig Unmittelbare, grundsätzliche Relevanz für Querschnittsthemen (Demographie, Gleichstellung, Inklusion, Klimaschutz, Migration) Die Verbesserung der Umgebungsqualität und des Stadtklimas in Parks und auf Plätzen ist ein erklärtes Ziel im Handlungskonzept Klimaanpassung 2030. Eine gute und attraktive Möglichkeit dazu bieten Brunnen, Wasserspiele und Wasserläufe. Wenn Wasser verdunstet, kühlt sich dadurch die Umgebungstemperatur ab. Die kühlende Wirkung ist bei offenen und bewegten Wasserflächen besonders groß. Selbst auf kleinstem Raum kann eine Abkühlung erreicht und das Kleinklima verbessert werden.
7. Idenbrockpl_Kurzbeschreibung
24286 Zeichen
Projektkurzbeschreibung
Phase 2 & Phase 3
Objekt: Stadt Münster
Maßnahmenprogramm Sanierung von Brunnenanlagen
/ architektonische Wasserspiele
Wassertechnische Anlage:
Idenbrockplatz
Datum Doku: Dienstag, 08.März 2022
AG / Bauherr / Betreiber: Stadt Münster
Amt für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit
Gebäude 14
Albersloher Weg 450
48167 Münster
Frau Workert
Tel.: 0049 251 492-6866
workert@stadt-muenster.de
www.stadt-muenster.de/umwelt
Planer: IBJO Ingenieurbüro Oehlschläger
Jeannine Oehlschläger
Diplom Bauingenieurin
Am Campus 25
18182 Bentwisch
Tel : 0049 172 3824884
www.ib-jo.de
ibjo@live.de
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Inhaltsverzeichnis
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Seite 1
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis ........................................................................................................... 1
1. 1.06_Idenbrockplatz-Brunnen .............................................................................. 2
1.1 Standort, bauliche und technische Ausstattung ..................................................................... 2
1.1.1 Abbildung wassertechnische Anlage und Standort - Google Maps ................................ 2
1.1.2 Bauliche Beschreibung und Technische Ausstattung ...................................................... 2
1.1.3 Maßnahmen für Sanierung und Verbesserung und Gefährdungsbeurteilung ................. 3
1.1.3.1 Maßnahmen für Sanierung und Verbesserung für die Anlage im Bestand_STEP1 ................. 3
1.1.3.2 Kurzbeschreibung für ein umfassendes Sanierungskonzept für den Umbau der
wassertechnischen Anlage in ein Niedervolt Umwälzsystem_STEP2 ..................................................... 5
Kurzbeschreibung wartungsfreundliches wassertechnisches oberirdisches
Niedervoltsystem (ONS) ohne automatische Wasseraufbereitung ................................................... 5
1.1.3.3 Kosten für den Umbau der Anlage gem. STEP2 .................................................................... 8
1.1.3.4 Gefährdungsbeurteilung für die wassertechnische Anlage im Bestand .................................. 9
Gefährdungsbeurteilung für die wassertechnische Anlage im Bestand .............................................. 9
1.1.4 Wartungs- und Instandhaltungsleistungen des bestehenden wassertechnischen
Systems nach STEP 1 ..................................................................................................................... 9
2. Anlagenverzeichnis .............................................................................................. 11
3. Abbildungsverzeichnis ......................................................................................... 13
4. Verfasser/Autor ................................................................................................... 14
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1.06_Idenbrockplatz-Brunnen
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1. 1.06_Idenbrockplatz-Brunnen
1.1 Standort, bauliche und technische Ausstattung
1.1.1 Abbildung wassertechnische Anlage und Standort - Google Maps
Abb. 1 Anlage Idenbrockplatz Koordinaten - 51°59'45.0"N 7°36'11.5"E
Die wassertechnische Anlage befindet sich in Kinderhaus auf dem Idenbrockplatz in Münster.
Google Maps Koordinaten: Koordinaten 51°59'45.0"N 7°36'11.5"E
Die Anlage ist der Öffentlichkeit zugänglich und begehbar und teilweise befahrbar.
1.1.2 Bauliche Beschreibung und Technische Ausstattung
Gem. Anlage 1.06.01 technisches Bestandsdatenblatt sind alle vorhanden baulichen und technischen
Baugruppen tabellarisch aufgeführt und die einzelnen Baugruppen im Zustand, wenn möglich, bewertet.
Gem. Anlage 1.06.02 ist das wassertechnische System mittels Strangschema abgebildet.
Gem. Anlage 1.06.BD wird der Bestand (August 2021) der Anlage in einer Bilderdokumentation dargestellt.
Die Anlage ist funktionstüchtig und war jedoch bei der Bestandsaufnahme nicht in Betrieb.
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Die wassertechnische Anlage besteht ausfolgenden Komponenten:
1. Unterflurbauwerk als Reservoir mit nass aufgestellter Umwälzpumpe, Frischwassernachspeisung,
Überlaufarmatur und mittels Schieber bedienbarer Bodenablauf
2. Technikraum in einem angrenzenden Gebäude mit der Trinkwasserinstallation einschl.
Wasserzählerarmatur, Sicherheitstrennstation und Schaltanlage
3. Ein Stück Kunstelement aus Kupfer / Bronze mit einer mittig angeordneten Auslaufarmatur und
umlaufender Rücklaufrinne
Das Wasser wird von der nass aufgestellten Pumpe im Reservoir angesaugt und über eine Druckrohrleitung,
zu der Auslaufdüse gepumpt.
Das Wasser läuft aus der Auslaufarmatur über die Pflasterfläche in die Rücklaufrinne. Die Rücklaufrinne ist an
die Rücklaufleitungen angeschlossen, die in das Reservoir führt.
Die Brunnenanlage wird im Umlaufsystem betrieben.
Das Reservoir wird mittels Sensorengruppen und Magnetventil mit Frischwasser aus dem Technikraum
nachgespeist. Die Sicherheitstrennstation befindet sich ebenfalls im Technikraum.
Die Schalt- und Steueranlage befindet sich im Technikraum.
Die Stromversorgung kommt somit vermutlich aus dem Hauptgebäude. Eine Unterzählung ist vorhanden.
Eine Wiederholungsprüfung der elektrischen Anlage gem. DIN VDE 0105 Teil 1001 in Anlehnung an die
Unfallverhütungsvorschrift "DGUV V3 Elektrische Anlage und Betriebsmittel" §5, Absatz1 wurde für das Jahr
2021 ausgeführt.
Die Prüfung von ortsveränderlichen Geräten gem. DIN VDE 0701/07022 unter Berücksichtigung der DGUV
Vorschrift 3 (Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung) für das Jahr 2021 erfolgte nicht.
Die Anlage entspricht den Anforderungen der Trinkwasserinstallation gem. DIN EN 17173 und DIN 1988-
100.
1.1.3 Maßnahmen für Sanierung und Verbesserung und Gefährdungsbeurteilung
1.1.3.1 Maßnahmen für Sanierung und Verbesserung für die Anlage im Bestand_STEP1
Gem. Anlage 1.06.13 werden die einzelnen Baugruppen aufgeführt und auf Grund der zuvor erstellten
Bewertung die Maßnahmen für den STEP1 erstellt.
1 DIN VDE 0105-100:2015-10; VDE 0105-100:2015-10_Betrieb von elektrischen Anlagen - Teil 100: Allgemeine Festlegungen
2 VDI/VDE/DGQ/DKD 2622 Blatt 9.1:2019-05_ Kalibrieren von Messmitteln für elektrische Größen - Prüfgeräte zur Feststellung der elektrischen
Sicherheit - Elektrische Geräte nach DIN VDE 0701-0702
3 DIN EN 1717:2011-08_ Schutz des Trinkwassers vor Verunreinigungen in Trinkwasser-Installationen und allgemeine Anforderungen an
Sicherungseinrichtungen zur Verhütung von Trinkwasserverunreinigungen durch Rückfließen; Deutsche Fassung EN 1717:2000; Technische Regel des
DVGW
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Für die Wiederinbetriebnahme der wassertechnischen Anlage werden folgende Maßnahmen dringend
empfohlen:
1. Die Umrüstung der Trinkwasserinstallation aus dem Jahr 2021 muss von einem Haustechniker
(Installationsunternehmen) in Betrieb und abgenommen werden
2. neue Wasserstandssensorik mit Trockenlaufschutz PU
3. Herausnehmbaren Grobschmutzfang im Rücklaufsystem nachrüsten
4. Auslaufarmatur reinigen, ggf. Verschraubungen erneuern
5. Bodenablass für die Entwässerung des Reservoirs vor IB prüfen und ggf. erneuern
6. Die jährliche Wiederholungsprüfung von elektrischen Anlagen gem. DIN VDE 0105 Teil 100 und
ortsveränderlichen Geräten gem. DIN VDE 0701/0702.
7. Prüfen des vorhandenen Potentialausgleiches
8. Grundlegende Beurteilung der Variante Schaltschrank mit Hausanschluss im Brunnenbereich unter
Berücksichtigung der Grundstücksverhältnisse und vorhandener Stromkabel der Stadtwerke
Münster (d.h. Neuer oberirdischer Schaltschrank und Neue Schalt- und Steueranlage)
9. Wasserdichte Klemmung von Geräten im Reservoir
10. Ausstattung aller elektrischen Anlagenteilen im Reservoir gem. IP68, min jedoch IP67
11. Lieferung und Einbau einer Einstiegsleiter und Einstiegshilfe gem. DIN 36204, DIN 18799-15, DGUV
208-0326, DIN EN ISO 14122-47; DIN EN 143968, DIN 19572:2016-069, UVV VGB74- Leitern und
Tritte
12. Prüfung der Einstiege und Luken insbesondere des Domes
13. Im gesamten Bereich der Anlage müssen Warnschilder „Kein Trinkwasser“ inkl. Piktogramm
aufgestellt werden
14. Weiter müssen Gefährdungsbeurteilung von dem Betreiber für die Wartung & Instandsetzung der
wassertechnischen Anlage erstellt und ggf. regelmäßig angepasst werden
Die Kosten für diese empfohlenen Maßnahmen zur Verbesserung / Sanierung der wassertechnischen Anlage
betragen ca. gem. Anlage 1.06.13 11.090,00 €
4 DIN 3620:1987-04_ Steigleitern für Kleinbauwerke der Wasserversorgung
5 DIN 18799-1:2019-06_ Ortsfeste Steigleiteranlagen an baulichen Anlagen - Sicherheitstechnische Anforderungen und Prüfungen - Teil 1: Steigleitern
mit Seitenholmen
6 DGUV 208-032_ Auswahl und Benutzung von Steigleitern
7 DIN EN ISO 14122-4:2016-10; Sicherheit von Maschinen - Ortsfeste Zugänge zu maschinellen Anlagen - Teil 4: Ortsfeste Steigleitern (ISO 14122-
4:2016); Deutsche Fassung EN ISO 14122-4:2016
8 DIN EN 14396:2004-04; Ortsfeste Steigleitern für Schächte; Deutsche Fassung EN 14396:2004
9 DIN 19572:2016-06_ Haltevorrichtungen zum Einsteigen in begehbare Schächte - Anforderungen, Prüfung
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1.1.3.2 Kurzbeschreibung für ein umfassendes Sanierungskonzept für den Umbau der
wassertechnischen Anlage in ein Niedervolt Umwälzsystem_STEP2
Um eine Wartungsfreundlichkeit in Bezug auf Arbeitsintensität und Betriebskosten der Anlage zu erreichen
schlagen wir folgenden Sanierungsvorschlag vor:
1. Umbau des kompletten wassertechnischen Systems in ein oberirdisches Niedervoltsystem (ONS)
ohne automatische Wasseraufbereitung
Kurzbeschreibung wartungsfreundliches wassertechnisches oberirdisches Niedervoltsystem
(ONS) ohne automatische Wasseraufbereitung
Abb. 2 Strangschema Regelsystem oberirdischen wartungsfreundlichen Niedervoltsystem (ONS)
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Abb. 3 Legende Strangschema Regelsystem oberirdischen wartungsfreundlichen Niedervoltsystem (ONS)
Die Funktionsweise des oberirdischen wartungsfreundlichen Niedervoltsystem (ONS) unterscheidet sich im
Gegensatz zu einem wassertechnischen System mit Reservoir oder Technikschacht oder Technikschacht &
Reservoir mit 230/400 V Umwälzpumpen im Wesentlichen in der Höhe der Investitionskosten, der
Bedienungsfreundlichkeit und der Wartungs- und Instandhaltungskosten.
Bei dem ONS werden alle wassertechnischen und elektrotechnischen Bauteile und Komponenten
oberirdisch zugänglich verbaut. Es wird auf Unterflurbauwerke verzichtet, welches das Herabsteigen in
solche Schächte komplett abschafft.
Weiter arbeitet das ONS mit wenig Wasser. Das heißt jedoch auch, das ONS’s nur bei wassertechnischen
Anlagen zum Einsatz kommen, bei denen wenig Wasser im Umlauf ist und sich wenig Wasser im Reservoirs
befindet. Große Wasserbecken (V>2m³) oder Wassertische bei denen das Wasser sichtbar ist und auch
einen bestimmten Wasserspiegel aufweisen muss, benötigen ein gewisses Maß an Wasseraufbereitung, wie
z.B. Antialgenmittel. Diese Systeme eignen sich nicht für das ONS.
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Weiter ist ein wesentliches Merkmal der ONS, das die erforderliche Wasserqualität durch angemessene
Wasserwechsel erfolgt. Das heißt, dass das Reservoir regelmäßig abgelassen wird und mit Frischwasser
aufgefüllt wird. Dies kann jedoch nur erfolgen, wenn wenig Wasser im Umlauf oder im Reservoir
gespeichert wird. Die Grenze bei den ONS liegt bei ca. 1,5 m³ Wasser im Reservoir. Somit ist das
Wasservolumen sehr gering und ist kalkulierbar. Weiter hat dies zur Folge, dass keine Chemikalien wie
Chlor oder Schwefelsäure (wird zur pH-Wert Senkung eingesetzt) zum Einsatz kommen müssen.
Bei dem ONS ist jedoch eine manuelle Dosierung von Wasseraufbereitungsmittel selbstverständlich möglich.
Zu beachten ist jedoch der Anschluss an das Entwässerungssystem. Schließt das Entwässerungssystem an
den Schmutzwasserkanal an, können auch chemische Wasseraufbereitungsmittel (Schwefelsäure, Chlor,
Wasserstoffperoxid) manuell dosiert werden. Ist die Entwässerung jedoch an den Regenwasserkanal
angeschlossen sollten Abstimmungen mit dem Entsorgungsunternehmen getroffen werden. Hier könnten
ggf. biologische Wasseraufbereitungsmittel angewendet werden. In beiden Fällen müssen immer die
Anwendungs- und Dosierhinweise der Hersteller beachtet werden.
Wie schon oben bereits beschrieben werden alle erforderlichen Bauteile & Komponenten bei dem ONS
oberirdisch zugänglich verbaut. Das heißt jedoch auch, dass diese öffentlich begehbaren Bereiche nur mit
Niedervoltsystemen betrieben werden dürfen. Dies hat zum Vorteil, dass der Stromverbrauch wesentlich
geringer als bei herkömmlichen 230/400 v Pumpen ist. Die Förderleistung von Niedervoltpumpen ist in der
heutigen Zeit sehr beachtlich und für Fontänenfelder und kleine Wasserspiele völlig ausreichend. Weiter
können durch DMX gesteuerte Pumpen aktive dynamische Wasserbilder, z.B. bei Fontänenfeldern,
wunderbar erzeugt werden. Optisch unterscheiden sich die Wasserspiele nicht. Die Unterschiede zeigen
sich deutlich in den Investitionen und in der Wartung und Instandsetzung.
Ein ONS kann von einer Arbeitskraft allein gewartet werden.
Bei Systemen mit Unterflurbauwerken ist das nicht so. Allein das Herabsteigen von Schächten erfordert
immer zwei Arbeitskräfte. Mindestens eine Arbeitskraft muss als Sicherungsposten oben stehen bleiben.
Weiter ist bei vielen Systemen mit Unterflurbauwerk eine aufwendige Wasseraufbereitung verbaut. Dies ist
in vielen Fällen jedoch nicht immer notwendig, wie oben beschrieben. Somit sind die Kosten für die Wartung
dieser Filter- und Dosiertechnik nicht nur hoch, sondern auch die Anforderungen an das Personal in Bezug
auf die Gefährdung durch die Chemikalien sind relativ hoch. Hier müssen die Gefährdungsbeurteilungen
dementsprechend angepasst werden. Ein wassertechnisches System mit Unterflurbauwerk erfordert in
vielen Fällen auch ein großes Reservoir mit im Durschnitt ca. 3-5 m³ Wasservolumen. Diese Wasser im
Reservoir wird durch die Filter- und Dosiertechnik und dessen Chemie regelmäßig automatisch
aufgearbeitet. Jedoch ist auch hier eine regelmäßiger Wasserwechsel notwendig. Ein Wasserwechsel
bedeutet jedoch auch Reinigung des Reservoirs, somit Mehrkosten im Personal, zeitaufwendiger und höhere
Kosten im Verbrauch von Trinkwasser.
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Zusammenfassend können folgende Mehrkosten in Bezug auf ein wassertechnisches System mit
Unterflurbauwerk & Reservoir aufgeführt werden:
Investitionsmehrkosten Neubau:
Bau eines Technikschachtes + Reservoir (entsprechend der notwendigen Belastungsklasse und inkl.
Erdarbeiten) - 50.000 €
Filter und Dosiertechnik mit Probeentnahmearmaturen – 20.000 €
Ausstattung Technikschacht + Reservoir mit Hebeanlagen – 6.000 €
Be- und Entlüftung, zusätzliche Steuerung in Schaltanlage – 5.000 €
Summe Mehrkosten in der Investition im Bereich Neubau: ca. > 80.000 €
Mehrkosten für die Wartung und Instandsetzung:
erhöhte Personalaufwand in der Wartung und Betreibung – Mehrkosten in Prüfung, ggf. Reparaturen
von Geräten und Maschinen
sowie die Gefährdungen des Personals durch chemische Wasseraufbereitungsmittel oder
Desinfektion
Gefährdung des Personals durch Besteigen von Schächten (zzgl. 1 Stück Sicherheitsposten,
Freimessen von Schächten etc.)
Gefährdungsbeurteilungen erstellen
Personal regelmäßig schulen, Kenntnisse über neue Vorschriften
erhöhte Kosten durch Verbrauchsmaterialien (Chemie: Chlor, Schwefelsäure (pH-Wert
Regulierung) etc.)
wöchentliche Wasserprobenentnahmen und Untersuchungen (Kosten pro Wasserprobe ca. 160-250
€)
Im Durchschnitt sind die Wartungskosten bei einem ONS um 50% geringer als bei einem herkömmlichen
wassertechnischen System mit Unterflurbauwerk (Technikschacht & Reservoir).
1.1.3.3 Kosten für den Umbau der Anlage gem. STEP2
Gem. Anlage 1.06.14 werden die einzelnen Sanierungsschritte gem. STEP2 tabellarisch beschrieben.
Die Kosten für diese Verbesserung / Vollsanierung / Teilsanierung der wassertechnischen Anlage betragen
ca. gem. Anlage 1.06.14 90.325,00 €
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1.1.3.4 Gefährdungsbeurteilung für die wassertechnische Anlage im Bestand
Allgemeine Informationen zu Gefährdungsbeurteilungen
Gem. DGUV zu Gefährdungsbeurteilung:
[Gefährdungsbeurteilung
Das Arbeitsschutzgesetz verpflichtet den Unternehmer zur Durchführung einer Beurteilung der
Arbeitsbedingung und in deren Rahmen auch zu einer Beurteilung der Gefährdungen. Der Unternehmer
muss dabei die Gefährdungen der Beschäftigten bei der Arbeit beurteilen, entsprechende Maßnahmen
ableiten, diese auf ihre Wirksamkeit kontrollieren und ggf. anpassen, und den Prozess der
Gefährdungsbeurteilung sowie die Ergebnisse angemessen dokumentieren. Die Gefährdungsbeurteilung
wird damit zur Grundlage allen betrieblichen Handelns in Sachen Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit.]
Die Vorlage muss von dem Betreiber in Bezug auf die Gefährdungen und deren Schutzmaßnahmen geprüft,
sowie deren Wirksamkeit, Termine zur Umsetzung der Schutzmaßnahmen und Verantwortlichkeiten
ergänzt werden.
Gefährdungsbeurteilung für die wassertechnische Anlage im Bestand
Gem. Anlage 1.06.16 wurde eine Vorlage einer Gefährdungsbeurteilung für den Betreiber erstellt.
1.1.4 Wartungs- und Instandhaltungsleistungen des bestehenden wassertechnischen Systems nach
STEP 1
Gem. Anlage 1.06.15 werden Wartungs- und Instandhaltungsmaßnahmen, deren Wartungsintervalle in
Bezug auf die einzelnen Baugruppen empfohlen und tabellarisch dargestellt.
Grundlage ist die DIN 31051 für die Wartung und Instandhaltung.
Ein Wartungsplan umfasst folgende Kontrollen:
- tägliche Kontrolle
- wöchentliche Kontrollen
- monatliche Kontrolle
- ½ jährliche Kontrollen
- jährliche Kontrollen
Inspektionen:
- Inbetriebnahme
- Außerbetriebsetzung
- Grundreinigung je nach Bedarf und Verschmutzung
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Ein umfänglicher zu erstellender Wartungsplan beinhaltet u.a. die Angaben über Termine, Ausführung der
Maßnahmen und zu beachtende Merkmalswerte. Weiter wird die Vorbereitung der Durchführung, die
Vorwegmaßnahmen wie Arbeitsplatzausrüstung, die Schutz- und Sicherheitseinrichtungen, die Durchführung
(Kontrolle, Reinigung, Einstellen-Justieren), die Funktionsprüfung und die Rückmeldung erfasst. In z.B.
Arbeitskarten ist auf die erforderlichen Bedienanleitungen und Sicherheitsdatenblätter der jeweiligen
Maschinen und Geräte, sowie Chemikalien zu verweisen, die der Betreiber mit der Dokumentation zur
Verfügung stellt.
Inspektionen sind die großen Hauptuntersuchungen der technischen Anlagen. Dies sind die Inbetriebnahmen
(Frühjahr) und Außerbetriebsetzungen (Herbst) der technischen Anlagen. Hier werden die
Wiederholungsprüfungen durchgeführt und ggf. einige Anlagenkomponenten demontiert (Überwinterung)
gereinigt, konserviert und geprüft.
Es wird empfohlen, die Hauptuntersuchungen, die Inbetriebnahme und Außerbetriebsetzung von externen
Fachfirmen durchführen zu lassen.
Um die täglichen, wöchentlichen und monatlichen Kontrollen der wassertechnischen Anlagen
(Brunnenanlagen) zu gewährleisten, wird ein technischer Mitarbeiterpool, bestehend aus ca. 4-6
Mitarbeiter*innen der Stadt mit umfänglichen technischen Kenntnissen und Befähigungen im Bereich
Elektrotechnik, Wassertechnik / Haustechnik, empfohlen.
Dieses Personal muss / sollte permanent in den Bereichen Elektrotechnik und Wassertechnik / Haustechnik
weitergebildet werden.
| KURZPROJEKTBESCHREIBUNG
Anlagenverzeichnis
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2. Anlagenverzeichnis
Bereic
h
Anlage
n No.
Kurzbezeichnung Anzah
l der
Seiten
No.
Rev. |
Datum
Datum
Erstellung
Maßstab Plangrö
ße
[A4/A3/
A0]
Verfasser
1.06 Münster | Idenbrockplatz-Brunnen
1.06 KB Kurzbeschreibung der
wassertechnischen Anlagen:
13 - 08.03.2022 kein A4 IBJO
Münster | Idenbrockplatz-
Brunnen
1.06 BD Bilderdokumentation
Bestandsaufnahme
08.2021_Gesamt
Anlage Idenbrockplatz-Brunnen
14 - 06.02.2022 kein A4 IBJO
1.06 .01 Technisches Bestandsdatenblatt 2 - 07.03.2022 kein A4 IBJO
1.06 .02.1 Strangschema 1 - 08.03.2022 kein A3 IBJO
1.06 .02.2 Legende Strangschema 1 - 08.03.2022 kein A4 IBJO
1.06 .03 Lageplan mit Verortung
Brunnenanlage
1 - 15.02.2022 kein A3 IBJO
1.06 .04 Auskunft Leitungspläne_
1Kanaldaten (SW, RW, MW)
2Stadtnetze Münster
(Fernwärme,Gas,Strom,
Telekom.,Trinkwasser)
3Telekom
4Thyssengas
5Unitymedia
6Fernwärme
7Westnetz
81&1, Versatel
13 - divers kein divers Stadt MS
und
Versorgu
ngs-
träger
1.06 .05 PDB_Oase USP413D
Messinggehäuse
3 -
kein A4 Oase
1.06 .06 Bedienanleitung_Oase USP402-
816
44
03.04.2007 kein A4 Oase
1.06 .07 PDB_Sicherheitstrennstation-
Kemper FK-5, Figur 369 00
4 -
kein A4 Kemper
| KURZPROJEKTBESCHREIBUNG
Anlagenverzeichnis
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Seite 12
Bereic
h
Anlage
n No.
Kurzbezeichnung Anzah
l der
Seiten
No.
Rev. |
Datum
Datum
Erstellung
Maßstab Plangrö
ße
[A4/A3/
A0]
Verfasser
1.06 .08 Bedienanleitung_Sicherheitstren
nstation- Kemper FK-5, Figur
369 01
164 -
kein A4 Kemper
1.06 .09 Montageanleitung_Sicherheitstr
ennstation- Kemper FK-5, Figur
369 02
60 -
kein A4 Kemper
1.06 .10 Wartungsanleitung_Sicherheitstr
ennstation- Kemper FK-5, Figur
369 03
14 -
kein A4 Kemper
1.06 .11 Schaltpläne Archiv 4 - 13.06.2018 kein A4 Stadt MS
und
Versorgu
ngs-
träger
1.06 .12 VDE Prüfprotokoll v.
20.04.2021 mit Rechnung Fa.
Althaus
3 - 20.04.2021 kein A4 Fa.Althau
s
1.06 .13 Erforderliche Maßnahmen für
die Inbetriebnahme des
bestehenden wassertechnischen
Systems_STEP 1
2 - 07.03.2022 kein A4 IBJO
1.06 .14 Sanierungsmaßnahmen |
Vollsanierung | Teilsanierung |
Verbesserung_STEP 2
2 - 07.03.2022 kein A4 IBJO
1.06 .15 Wartungs- und
Instandhaltungsleistungen des
bestehenden wassertechnischen
Systems nach STEP 1
2 - 07.03.2022 kein A4 IBJO
1.06 .16 Dokumentationsunterlagen_Vor
lage für den Betreiber -
Gefährdungsbeurteilung
Wartung- und Instandhaltung
58 - 28.02.2022 kein A4 IBJO
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Abbildungsverzeichnis
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3. Abbildungsverzeichnis
Abb. 1 Anlage Idenbrockplatz Koordinaten - 51°59'45.0"N 7°36'11.5"E ........................................................... 2
Abb. 2 Strangschema Regelsystem oberirdischen wartungsfreundlichen Niedervoltsystem (ONS) ................. 5
Abb. 3 Legende Strangschema Regelsystem oberirdischen wartungsfreundlichen Niedervoltsystem (ONS) .. 6
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Verfasser/Autor
Ingenieurbüro Jeannine Oehlschläger
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4. Verfasser/Autor
Autor: IBJO- Ingenieurbüro Oehlschläger
Dipl. Bauingenieurin
Am Campus 25 | 18182 Bentwisch
Mobil 0049 172 3824884
ibjo@live.de | www.ib-jo.de
Aktualisierung:
Bentwisch, Dienstag, 08.März 2022
Revision:
Stempel Unterschrift
4. BergFidel_Kurzbeschreibung
15444 Zeichen
Projektkurzbeschreibung
Phase 2 & Phase 3
Objekt: Stadt Münster
Maßnahmenprogramm Sanierung von Brunnenanlagen
/ architektonische Wasserspiele
Wassertechnische Anlage:
Berg-Fidel Brunnen
Datum Doku: Dienstag, 08.März 2022
AG / Bauherr / Betreiber: Stadt Münster
Amt für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit
Gebäude 14
Albersloher Weg 450
48167 Münster
Frau Workert
Tel.: 0049 251 492-6866
workert@stadt-muenster.de
www.stadt-muenster.de/umwelt
Planer: IBJO Ingenieurbüro Oehlschläger
Jeannine Oehlschläger
Diplom Bauingenieurin
Am Campus 25
18182 Bentwisch
Tel : 0049 172 3824884
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ibjo@live.de
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Inhaltsverzeichnis
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Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis ........................................................................................................... 1
1. 1.03_Berg-Fidel Brunnen ...................................................................................... 2
1.1 Standort, bauliche und technische Ausstattung ..................................................................... 2
1.1.1 Abbildung wassertechnische Anlage und Standort - Google Maps ................................ 2
1.1.2 Bauliche Beschreibung und Technische Ausstattung ...................................................... 2
1.1.3 Maßnahmen für Sanierung und Verbesserung und Gefährdungsbeurteilung ................. 4
1.1.3.1 Maßnahmen für Sanierung und Verbesserung für die Anlage im Bestand_STEP1 ................. 4
1.1.3.2 Gefährdungsbeurteilung für die wassertechnische Anlage im Bestand .................................. 5
Gefährdungsbeurteilung für die wassertechnische Anlage im Bestand .............................................. 5
1.1.4 Wartungs- und Instandhaltungsleistungen des bestehenden wassertechnischen
Systems nach STEP 1 ..................................................................................................................... 5
2. Anlagenverzeichnis ................................................................................................ 7
3. Abbildungsverzeichnis ........................................................................................... 8
4. Verfasser/Autor ..................................................................................................... 9
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1.03_Berg-Fidel Brunnen
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1. 1.03_Berg-Fidel Brunnen
1.1 Standort, bauliche und technische Ausstattung
1.1.1 Abbildung wassertechnische Anlage und Standort - Google Maps
Abb. 1 Anlage Koordinaten - 51°55'32.6"N 7°37'18.6"E
Die wassertechnische Anlage befindet sich im Park Trauttmansdorfstraße und Ter-Borch-Straße in Münster.
Google Maps Koordinaten: Koordinaten 51°55'32.6"N 7°37'18.6"E
Die Anlage ist der Öffentlichkeit zugänglich und begehbar und teilweise befahrbar.
1.1.2 Bauliche Beschreibung und Technische Ausstattung
Gem. Anlage 1.03.01 technisches Bestandsdatenblatt sind alle vorhanden baulichen und technischen
Baugruppen tabellarisch aufgeführt und die einzelnen Baugruppen im Zustand, wenn möglich, bewertet.
Gem. Anlage 1.03.02. und 1.03.02.2 ist das wassertechnische System mittels Strangschema inkl. Legende
abgebildet.
Gem. Anlage 1.03.BD wird der Bestand (August 2021) der Anlage in einer Bilderdokumentation dargestellt.
Die Anlage ist funktionstüchtig und in Betrieb.
Die wassertechnische Anlage besteht ausfolgenden Komponenten:
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1.03_Berg-Fidel Brunnen
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1. Unterflurbauwerk als Reservoir (ca.17 m³ Wasservolumen) mit Bodenablauf
Frischwassernachspeisung und Überlaufarmatur
2. Unterflurbauwerk als Installationsschacht / Technikschacht mit Hebeanlage im Pumpensumpf,
Trinkwasserinstallation einschl. Wasserzählerarmatur und trocken aufgestellte Umwälzpumpe
3. 3 Stück Brunnensteine (Zylinder) als Quellsteine mit je 1 Stück Auslauf mit zentrierten
Rücklaufschacht
4. mit umlaufender Pflasterung und Pflasterinne, mit 3 Stück Entwässerungsschächten
Das Wasser wird von der trocken aufgestellten Pumpe über eine Saugleitung aus dem Reservoir angesaugt
und über eine Druckrohrleitung zu der Auslaufdüsen in den Natursteinsäulen gepumpt.
Das Wasser läuft aus der Auslaufdüse über den jeweiligen Stein hinunter. Über den zentrierten
Rücklaufschacht wird das Umlaufwasser über die Rücklaufleitung in das Reservoir geführt. Somit wird die
Brunnenanlage im Umlaufsystem betrieben.
Das Reservoir wird mittels Elektroden und Niveauüberwachung mit Frischwasser nachgespeist, sowie die
Umwälzpumpe vor einem Trockenlauf geschützt.
Die Schalt- und Steueranlage befindet sich in einem oberirdischen Freiluftschrank aus glasfaserverstärktem
Polyester in einer ca. Entfernung von 20 m.
Hier befindet sich auch der Hausanschlusskasten und Zählerplatz für die Stromversorgung.
Eine Wiederholungsprüfung der elektrischen Anlage gem. DIN VDE 0105 Teil 1001 in Anlehnung an die
Unfallverhütungsvorschrift "DGUV V3 Elektrische Anlage und Betriebsmittel" §5, Absatz1 wurde für das Jahr
2020 ausgeführt. Eine Prüfung im Jahr 2021 erfolgte nicht.
Die Prüfung von ortsveränderlichen Geräten gem. DIN VDE 0701/07022 unter Berücksichtigung der DGUV
Vorschrift 3 (Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung) wurde für das Jahr 2020 ausgeführt. Die Prüfung für
das Jahr 2021 erfolgte nicht.
Die Anlage entspricht nicht den Anforderungen der Trinkwasserinstallation gem. DIN EN 17173 und DIN
1988-100.
1 DIN VDE 0105-100:2015-10; VDE 0105-100:2015-10_Betrieb von elektrischen Anlagen - Teil 100: Allgemeine Festlegungen
2 VDI/VDE/DGQ/DKD 2622 Blatt 9.1:2019-05_ Kalibrieren von Messmitteln für elektrische Größen - Prüfgeräte zur Feststellung der elektrischen
Sicherheit - Elektrische Geräte nach DIN VDE 0701-0702
3 DIN EN 1717:2011-08_ Schutz des Trinkwassers vor Verunreinigungen in Trinkwasser-Installationen und allgemeine Anforderungen an
Sicherungseinrichtungen zur Verhütung von Trinkwasserverunreinigungen durch Rückfließen; Deutsche Fassung EN 1717:2000; Technische Regel des
DVGW
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1.03_Berg-Fidel Brunnen
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Seite 4
1.1.3 Maßnahmen für Sanierung und Verbesserung und Gefährdungsbeurteilung
1.1.3.1 Maßnahmen für Sanierung und Verbesserung für die Anlage im Bestand_STEP1
Gem. Anlage 1.03.10 werden die einzelnen Baugruppen aufgeführt und auf Grund der zuvor erstellten
Bewertung die Maßnahmen für den STEP1 erstellt.
Für die Wiederinbetriebnahme der wassertechnischen Anlage werden folgende Maßnahmen dringend
empfohlen:
1. Die Umrüstung der Trinkwasserinstallation gem. DIN EN 1717 und DIN 1988-100 als freien
Auslauf. vgl. Anlage BS.01.6 Hinweise Frischwassernachspeisung von Brunnenanlagen aus dem
Trinkwassersystem gem. DIN EN 1717 und DIN 1988
2. Die jährliche Wiederholungsprüfung von elektrischen Anlagen gem. DIN VDE 0105 Teil 100 und
ortsveränderlichen Geräten gem. DIN VDE 0701/0702.
3. Prüfen des vorhandenen Potentialausgleiches
4. Neuer HAZ – Hausanschluss und Zähleranschlusssäule
5. Neuer Schaltschrank
6. Ausstattung aller elektrischen Anlagenteilen im Reservoir gem. IP68, min jedoch IP67
7. Lieferung und Einbau einer Einstiegsleiter und Einstiegshilfe gem. DIN 36204, DIN 18799-15, DGUV
208-0326, DIN EN ISO 14122-47; DIN EN 143968, DIN 19572:2016-069, UVV VGB74- Leitern und
Tritte
8. Prüfung der Einstiege und Luken insbesondere des Domes
9. Im gesamten Bereich der Anlage müssen Warnschilder „Kein Trinkwasser“ inkl. Piktogramm
aufgestellt werden
10. Weiter müssen Gefährdungsbeurteilung von dem Betreiber für die Wartung & Instandsetzung der
wassertechnischen Anlage erstellt und ggf. regelmäßig angepasst werden
Die Kosten für diese empfohlenen Maßnahmen zur Verbesserung / Sanierung der wassertechnischen Anlage
betragen ca. gem. Anlage 1.03.10 14.190,00 €
4 DIN 3620:1987-04_ Steigleitern für Kleinbauwerke der Wasserversorgung
5 DIN 18799-1:2019-06_ Ortsfeste Steigleiteranlagen an baulichen Anlagen - Sicherheitstechnische Anforderungen und Prüfungen - Teil 1: Steigleitern
mit Seitenholmen
6 DGUV 208-032_ Auswahl und Benutzung von Steigleitern
7 DIN EN ISO 14122-4:2016-10; Sicherheit von Maschinen - Ortsfeste Zugänge zu maschinellen Anlagen - Teil 4: Ortsfeste Steigleitern (ISO 14122-
4:2016); Deutsche Fassung EN ISO 14122-4:2016
8 DIN EN 14396:2004-04; Ortsfeste Steigleitern für Schächte; Deutsche Fassung EN 14396:2004
9 DIN 19572:2016-06_ Haltevorrichtungen zum Einsteigen in begehbare Schächte - Anforderungen, Prüfung
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1.1.3.2 Gefährdungsbeurteilung für die wassertechnische Anlage im Bestand
Allgemeine Informationen zu Gefährdungsbeurteilungen
Gem. DGUV zu Gefährdungsbeurteilung:
[Gefährdungsbeurteilung
Das Arbeitsschutzgesetz verpflichtet den Unternehmer zur Durchführung einer Beurteilung der
Arbeitsbedingung und in deren Rahmen auch zu einer Beurteilung der Gefährdungen. Der Unternehmer
muss dabei die Gefährdungen der Beschäftigten bei der Arbeit beurteilen, entsprechende Maßnahmen
ableiten, diese auf ihre Wirksamkeit kontrollieren und ggf. anpassen, und den Prozess der
Gefährdungsbeurteilung sowie die Ergebnisse angemessen dokumentieren. Die Gefährdungsbeurteilung
wird damit zur Grundlage allen betrieblichen Handelns in Sachen Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit.]
Die Vorlage muss von dem Betreiber in Bezug auf die Gefährdungen und deren Schutzmaßnahmen geprüft,
sowie deren Wirksamkeit, Termine zur Umsetzung der Schutzmaßnahmen und Verantwortlichkeiten
ergänzt werden.
Gefährdungsbeurteilung für die wassertechnische Anlage im Bestand
Gem. Anlage 1.03.12 wurde eine Vorlage einer Gefährdungsbeurteilung für den Betreiber erstellt.
1.1.4 Wartungs- und Instandhaltungsleistungen des bestehenden wassertechnischen Systems nach
STEP 1
Gem. Anlage 1.03.11 werden Wartungs- und Instandhaltungsmaßnahmen, deren Wartungsintervalle in
Bezug auf die einzelnen Baugruppen empfohlen und tabellarisch dargestellt.
Grundlage ist die DIN 31051 für die Wartung und Instandhaltung.
Ein Wartungsplan umfasst folgende Kontrollen:
- tägliche Kontrolle
- wöchentliche Kontrollen
- monatliche Kontrolle
- ½ jährliche Kontrollen
- jährliche Kontrollen
Inspektionen:
- Inbetriebnahme
- Außerbetriebsetzung
- Grundreinigung je nach Bedarf und Verschmutzung
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1.03_Berg-Fidel Brunnen
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Ein umfänglicher zu erstellender Wartungsplan beinhaltet u.a. die Angaben über Termine, Ausführung der
Maßnahmen und zu beachtende Merkmalswerte. Weiter wird die Vorbereitung der Durchführung, die
Vorwegmaßnahmen wie Arbeitsplatzausrüstung, die Schutz- und Sicherheitseinrichtungen, die Durchführung
(Kontrolle, Reinigung, Einstellen-Justieren), die Funktionsprüfung und die Rückmeldung erfasst. In z.B.
Arbeitskarten ist auf die erforderlichen Bedienanleitungen und Sicherheitsdatenblätter der jeweiligen
Maschinen und Geräte, sowie Chemikalien zu verweisen, die der Betreiber mit der Dokumentation zur
Verfügung stellt.
Inspektionen sind die großen Hauptuntersuchungen der technischen Anlagen. Dies sind die Inbetriebnahmen
(Frühjahr) und Außerbetriebsetzungen (Herbst) der technischen Anlagen. Hier werden die
Wiederholungsprüfungen durchgeführt und ggf. einige Anlagenkomponenten demontiert (Überwinterung)
gereinigt, konserviert und geprüft.
Es wird empfohlen, die Hauptuntersuchungen, die Inbetriebnahme und Außerbetriebsetzung von externen
Fachfirmen durchführen zu lassen.
Um die täglichen, wöchentlichen und monatlichen Kontrollen der wassertechnischen Anlagen
(Brunnenanlagen) zu gewährleisten, wird ein technischer Mitarbeiterpool, bestehend aus ca. 4-6
Mitarbeiter*innen der Stadt mit umfänglichen technischen Kenntnissen und Befähigungen im Bereich
Elektrotechnik, Wassertechnik / Haustechnik, empfohlen.
Dieses Personal muss / sollte permanent in den Bereichen Elektrotechnik und Wassertechnik / Haustechnik
weitergebildet werden.
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Anlagenverzeichnis
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Seite 7
2. Anlagenverzeichnis
Bereich Anlagen
No.
Kurzbezeichnung Anzahl der
Seiten
No. Rev.
| Datum
Datum
Erstellung
Maßstab Plangröße
[A4/A3/A0]
Verfasser
1.03 KB Kurzbeschreibung der
wassertechnischen Anlagen:
9 - 08.03.2022 kein A4 IBJO
Münster | Berg-Fidel Brunnen
1.03 BD Bilderdokumentation
Bestandsaufnahme 08.2021_Gesamt
Anlage Berg-Fidel Brunnen
14 - 06.02.2022 kein A4 IBJO
1.03 .01 Technisches Bestandsdatenblatt 2 - 07.03.2022 kein A4 IBJO
1.03 .02.1 Strangschema 1 - 08.03.2022 kein A4 IBJO
1.03 .02.2 Legende Strangschema 1 - 08.03.2022 kein A4 IBJO
1.03 .03 Lageplan mit Verortung Brunnenanlage 1 - 15.02.2022 kein A3 IBJO
1.03 .04 Auskunft Leitungspläne_
1Kanaldaten (SW, RW, MW)
2Stadtnetze Münster
(Fernwärme,Gas,Strom,
Telekom.,Trinkwasser)
3Telekom
4Thyssengas
5Unitymedia
6Fernwärme
7Westnetz
81&1, Versatel
16 - divers kein divers Stadt MS und
Versorgungs-
träger
1.03 .05 Dokumentationsunterlagen_Umbau
2015-2016
102 - 2015-2016 kein A4 AquaConsult
1.03 .06 VDE Prüfprotokoll v. 15.04.2020 mit
Rechnung Fa. Althaus
3 - 15.04.2020 kein A4 Fa.Althaus
1.03 .07 Datenblatt Umwälzpumpe Speck Badu
magna 8 | 0,5 kW | 230V
28
kein A4 IBJO
1.03 .08 Bedienanleitung Umwälzpumpe Speck
Badu magna 8 | 0,5 kW | 230V
236
kein A4 IBJO
1.03 .09 Kamerabefahrung 22.06.2006 |
diverses Bildermaterial
- - 22.06.2006 kein A4 Stadt MS und
Versorgungs-
träger
1.03 .10 Erforderliche Maßnahmen für die
Inbetriebnahme des bestehenden
wassertechnischen Systems_STEP 1
2 - 07.03.2022 kein A4 IBJO
1.03 .11 Wartungs- und
Instandhaltungsleistungen des
bestehenden wassertechnischen
Systems nach STEP 1
2 - 07.03.2022 kein A4 IBJO
| KURZPROJEKTBESCHREIBUNG
Abbildungsverzeichnis
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Seite 8
Bereich Anlagen
No.
Kurzbezeichnung Anzahl der
Seiten
No. Rev.
| Datum
Datum
Erstellung
Maßstab Plangröße
[A4/A3/A0]
Verfasser
1.03 .12 Dokumentationsunterlagen_Vorlage
für den Betreiber -
Gefährdungsbeurteilung Wartung- und
Instandhaltung
59 - 28.02.2022 kein A4 IBJO
3. Abbildungsverzeichnis
Abb. 1 Anlage Koordinaten - 51°55'32.6"N 7°37'18.6"E .................................................................................... 2
| KURZPROJEKTBESCHREIBUNG
Verfasser/Autor
Ingenieurbüro Jeannine Oehlschläger
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Seite 9
4. Verfasser/Autor
Autor: IBJO- Ingenieurbüro Oehlschläger
Dipl. Bauingenieurin
Am Campus 25 | 18182 Bentwisch
Mobil 0049 172 3824884
ibjo@live.de | www.ib-jo.de
Aktualisierung:
Bentwisch, Dienstag, 08.März 2022
Revision:
Stempel Unterschrift
Beratungsverlauf (6)
Beschluss: Vorlage eingebracht
Zur SitzungBeschluss: einstimmig beschlossen
Zur SitzungBeschluss: einstimmig geändert beschlossen
Zur SitzungBeschluss: einstimmig geändert beschlossen
Zur SitzungBeschluss: einstimmig geändert beschlossen
Zur SitzungOrte (28)
- Neubrückenstraße 165
- Marktallee
- Bogenstraße
- Hörsterstraße
- Eisenbahnstraße
- Albersloher Weg 450
- Idenbrockplatz
- Kirchplatz 51
- Sprickmannplatz
- Harsewinkelplatz 159
- Servatiiplatz
- Bremer Platz
- Lambertikirchplatz
- Ter-Borch-Straße
- Von-Esmarch-Straße
- Stiftsherrenstraße
- Hammer Straße
- Engelenschanze
- Mauritzstraße
- Bergstraße 26
- Am Kreuztor
- Enschedeweg
- Domplatz
- Kiepenkerl
- Hohe Geest
- Kinderhaus
- Spiekerhof
- Mauritztor
Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.
Details
- Aktenzeichen
- V/0201/2022
- Typ
- Vorlagen
- Datum
- 21.04.2022
- Erstellt
- 15.03.2022 10:51