AN/1134/2026
Anfrage Brücke Eifeltor
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Anfrage der CDU Fraktion
4386 Zeichen
CDU-Fraktion in der BV Köln-Lindenthal Aachener Straße 220 50931 Köln cdu-bv3@stadt-koeln.de An den Bezirksbürgermeister Herrn Roland Schüler An den Oberbürgermeister Herrn Torsten Burmester Köln, den 22. Juni 2026 Anfrage gem. § 4 der Geschäftsordnung des Rates Auswirkungen möglicher Verkehrseinschränkungen durch die Situation der A4- Brücke zwischen den Anschlussstellen Köln -Klettenberg und Köln-Eifeltor auf den Stadtbezirk Lindenthal Sehr geehrter Herr Schüler, bitte nehmen Sie folgende Anfrage auf die Tagesordnung der Bezirksvertretung Lindenthal für die Sitzung am 29. Juni 2026. Die A4-Brücke zwischen den Anschlussstellen Köln-Klettenberg und Köln-Eifeltor ist ein zentraler Bestandteil der Verkehrsinfrastruktur im Kölner Westen und Südwesten. Bereits Einschränkun- gen für einzelne Verkehrsarten können erhebliche Auswirkungen auf den Stadtbezirk Lindenthal, angrenzende Stadtbezirke sowie Nachbarkommunen haben. Die CDU-Fraktion zeigt sich angesichts der aktuellen Entwicklungen rund um die A4-Brücke au- ßerordentlich besorgt. Die Verwaltung wird daher gebeten, die Bezirksvertretung schnellstmöglich über die möglichen Auswirkungen auf den Stadtbezirk Lindenthal zu informieren und folgende Fragen zu beantworten: 1 Welche Auswirkungen erwartet die Verwaltung für den Stadtbezirk Lindenthal bei den geplanten Baumaßnahmen sowie bei einer ggf. eintretenden längerfristigen Sperrung der A4-Brücke für den Schwerlast-/Lkw-Verkehr sowie bei weiteren gestaffelten Ein- schränkungen? Bei der Beantwortung wird gebeten insbesondere darzustellen, welche Ver- kehrsverlagerungen in den Stadtteilen Klettenberg, Sülz, Lindenthal, Braunsfeld, Müngersdorf, Junkersdorf, Weiden, Lövenich, Widdersdorf und Marsdorf erwartet werden. 2 Welche Auswirkungen würden nach Einschätzung der Verwaltung im Fall einer vollstän- digen Sperrung der Brücke für den gesamten Verkehr eintreten? Dabei wird gebeten dar- zustellen, ob Notfall- beziehungsweise Stufenpläne für weitere Einschränkungen oder eine vollständige Sperrung bestehen und welche Maßnahmen jeweils ausgelöst würden. 3 Welche zusätzlichen Belastungen werden für die Hauptverkehrsachsen, Wohngebiete und sensiblen Einrichtungen im Stadtbezirk erwartet? Bei der Beantwortung wird gebeten insbesondere folgende Bereiche zu berücksichtigen: ◦ Luxemburger Straße, Dürener Straße, Aachener Straße, Militärringstraße und Berren- rather Straße, ◦ die Autobahnanschlussstellen Köln-Lövenich, Köln-Klettenberg und Köln-Eifeltor, ◦ Schulwege, Kindertagesstätten, Senioren- und Pflegeeinrichtungen sowie Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen, ◦ die Erreichbarkeit der Uniklinik Köln und weiterer medizinischer Einrichtungen, ◦ die Einsatzfähigkeit von Rettungsdienst, Feuerwehr, Katastrophenschutz und Pflege- diensten, ◦ den öffentlichen Personennahverkehr sowie den Radverkehr, ◦ den Wirtschaftsverkehr, den lokalen Einzelhandel, Handwerksbetriebe und Gewerbe- standorte, insbesondere das Gewerbegebiet Marsdorf. 4 Welche verkehrslenkenden und schützenden Maßnahmen plant oder prüft die Verwal- tung, um zusätzliche Belastungen für Anwohnerinnen und Anwohner zu begrenzen? Bei der Beantwortung wird gebeten insbesondere auf Maßnahmen gegen Schleichverkehr, zu- sätzliche Lärm- und Luftschadstoffbelastungen sowie auf mögliche Anpassungen bei Ampel- schaltungen, Verkehrsführungen, temporären Fahrstreifenregelungen, Verkehrsüberwachung und Geschwindigkeitskontrollen einzugehen. 5 Welche aktuellen Erkenntnisse liegen der Verwaltung zum weiteren Zeitplan, zur vo- raussichtlichen Bauzeit und zur Kommunikation mit Bezirksvertretung und Bürger- schaft vor? Bei der Beantwortung wird gebeten insbesondere darzustellen: ◦ welche voraussichtliche Bauzeit nach derzeitigem Stand angenommen wird, sofern alles planmäßig verläuft, ◦ ob aktuelle Verkehrszählungen, Modellrechnungen oder Prognosen über zusätzliche Verkehrsbelastungen vorliegen und ob diese der Bezirksvertretung zur Verfügung ge- stellt werden können, ◦ welche Abstimmungen derzeit mit der Autobahn GmbH, der Polizei, dem Land Nord- rhein-Westfalen, dem Rhein-Erft-Kreis sowie betroffenen Nachbarkommunen erfolgen, ◦ wie die Bezirksvertretung und die Bürgerschaft fortlaufend über die weitere Entwicklung informiert werden sollen. Mit freundlichen Grüßen Gez. Michael Olligschläger Fraktionsvorsitzender
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: vertagt
Zur SitzungOrte (6)
- Aachener Straße 220
- Luxemburger Straße
- Dürener Straße
- Militärringstraße
- Rather Straße
- Straße 22
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Details
- Aktenzeichen
- AN/1134/2026
- Typ
- Anfrage nach § 4 der GeschO des Rates
- Datum
- 23.06.2026
- Erstellt
- 23.06.2026 08:18