V/0582/2010
Erneuerung der LSA Achsen und Verkehrssicherheitsmaßnahmen
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Anlage_5_V_0582_2010
5006 Zeichen
Anlage 5 zur Vorlage V/0582/2010
Übersicht der bereits umgesetzten Maßnahmen
Die nachfolgenden Tabellen zeigen die seit dem Beschluss im Rat am 13.05.2009 zur Vor-
lage V/0997/2008 „Fortschreibung des Masterplanes V erkehrsunfallprävention 2008 und
Aufstellung eines Verkehrssicherheitsprogramms Münster 2009-2013“ von der Verwaltung
umgesetzte Maßnahmen an LSA zur Verbesserung der Verkehrssicherheit.
Von dem im Verkehrssicherheitsprogramm (V/0997/2008 Anlage 2; Seite 31) genannten
Gesamtprogramm mit 155 Lichtsignalanlagen sind zwis chenzeitlich die nachfolgenden 44
LSA umgesetzt worden.
Modellachse Albersloher Weg [Netzsteuerungsbereich A]
UHS LSA- Knotenpunktsname Realisierung
Nr. Nr.
8070 Albersloher Weg / Münnichweg 12.2009
72 8080 Albersloher Weg / Erbdrostenweg 12.2009
28 8090 Albersloher Weg / Gremmendorfer Weg 12.2009
8100 Albersloher Weg / York-Kaserne 12.2009
6 8110 Albersloher Weg / Paul-Engelhardt-Weg 12.2009
8120 Albersloher Weg / Heidestraße 12.2009
8130 Albersloher Weg / Angelsachsenweg 12.2009
hier:
- Reduzierung der zulässigen Geschwindigkeit auf 50 km/h zwischen
Münnichweg und Angelsachsenweg; Streckenlänge ca. 1300 m am 17.07.2009
- Anpassung der Grünen Wellen an die neue zulässige Geschwindigkeit
- an allen Radsignalen Gelblicht ergänzt
- zusätzlich gesicherte Führung an 4 Linksabbiegerströmen Albersloher Weg
2 Steinfurter Straße/Weseler Straße [Netzsteuerungsbereich B]
UHS
LSA- Knotenpunktsname Realisierung
Nr. Nr.
B2 1025 Steinfurter Straße / Austermannstraße 11.2010
1030 Steinfurter Straße / Eissporthalle 11.2009
1040 Steinfurter Straße / Leonardo-Campus 06.2009
8 1050 Steinfurter Straße / York-Ring / Orleans-Ring 11.2009
1051 York-Ring / Koburger Weg 06.2009
1060 Steinfurter Straße / Kapuziner Straße 06.2009
1061 Steinfurter Straße / Catharina-Müller-Straße 06.2009
10 1070 Steinfurter Straße / Grevener Straße 07.2009
B1 82 1080 Steinfurter Straße / Neutor 07.2009
1081 Wilhelmstraße / Grevener Straße 07.2009
1090 Neutor / Münzstraße 09.2009
36 1100 Hindenburgplatz / Überwasserstraße 10.2009
1100 Hindenburgplatz / Frauenstraße 08.2009
37 1120 Landgericht 07.2009
2
1121 Universitätsstraße / Krummer Timpen 11.2010
84 1123 Hüfferstraße / Badestraße 05.2009
1130 Am Stadtgraben / Georgskommende 05.2009
46 1140 Aegidiitor 09.2010
48 1150 Weseler Straße / Bismarckallee 08.2009
49 1160 Weseler Straße / Moltkestraße 03.2010
47 1161 Moltkestraße / Marks-Haindorf-Stiege 04.2010
9 1170 Weseler Straße / Geiststraße 09.2009
62 1190 Weseler Straße / Koldering 02.2010
1195 Weseler Straße / Sperlichstraße 05.2009
80 1200 Weseler Straße / Sentmaringer Weg 04.2010
23 1210 Weseler Straße / Inselbogen 07.2010
1220 Weseler Straße / Buckstraße 06.2009
1230 Weseler Straße / P + R-Platz 06.2009
3 1240 Weseler Straße / BAB-Zubringer 06.2009
83 1250 Weseler Straße / Boeselager Straße 06.2009
B2 2010 Grevener Straße / Melchersstraße 03.2010
52 2020 Grevener Straße / York-Ring 03.2010
2021 Friesenring / Kinderhauser Straße 03.2010
hier:
- gesicherte Führung für 3 Linksabbiegerströme
- verbesserte Radverkehrssignalisierung mit 13 neuen Radsignalgruppen und
5 zusätzliche „kleine“ Radsignale alle mit Gelblicht
- Anforderungstaster für Radfahrer neu und versetzt zur einfacheren Anforderung
- erstmalige Einführung einer Blockschaltungen an 7 Fußgängerfurten, damit sind
alle Fußgängerfurten der Achse B im Block (gleichzeitiger Grün- und Rotbeginn
an beiden Seiten einer Mittelsinsel) geschaltet, um Missverständnisse besonders
bei Kindern und älteren Menschen zu vermeiden
- zusätzliche 4 Blinker neu zur Erhöhung der Aufmerksamkeit auf Fußgänger/
Radfahrer
- an drei LSA Radfurten verändert bzw. verlegt
- zwei neue Fußgängerfurten signalisiert
- Signalstandorte versetzt zur besseren Einsehbarkeit und eine bessere
Erkennbarkeit durch die Umrüstung aller Signale auf LED-Technik
Im Bereich Neutor Bau und Signalisierung der neuen Fußgänger- und Radfahrer-
querung im Zuge der neuerrichteten Promenadenquerung
3 Hammer Straße [Netzsteuerungsbereich F]
UHS LSA- Knotenpunktsname Realisierung
Nr. Nr.
7170 Hammer Straße / Alte Reitbahn 09.2010
87 7180 Hammer Straße / Vennheideweg 09.2010
87 7190 Hammer Straße / Hohe Geest 09.2010
4 7200 Hammer Straße / Meesenstiege 11.2010
hier:
- Reduzierung der zulässigen Geschwindigkeit auf 50 km/h zwischen
Siemensstraße und Meesenstiege; Streckenlänge ca. 1700 m
- Anpassung der Grünen Wellen an die neue zulässige Geschwindigkeit
- gesicherte Führung für 4 Linksabbiegerströme der Hammer Straße
- 1 neue Blockschaltung für Fußgänger/Radfahrer
- gesicherte Führung der Linkseinbieger aus der Meesenstiege
Anlage_4_V_0582_2010
96 Zeichen
Tiefbauamt Zeitplan Achse E II Westtangente Stand 12.11.2010 Anlage 4 zur Vorlage V/0582/2010
Anlage_2_V_0582_2010
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HH-Jahre 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 Summen: erforderliche Ansätze nach V/0997/2008 1.740.000 € 2.510.000 € 2.570.000 € 1.860.000 € 8.680.000 € VSS-Achsen D1 + E C + D3 F + I H, G, D2 Planung der Umsetzung unter HH- Konsolidierung reduziertes Budget 1.200.000 € 1.350.000 € 1.345.000 € 1.845.000 € 1.685.000 € 870.000 € 940.000 € 645.000 € 8.680.000 € VSS-Achsen Fertigstellg B D1 + E E + C1 C2 + D3 F I H D2 + G später Ansatz HH-Plan 2011 2.197.643 € 1.350.000 € 1.345.000 € 1.845.000 € 1.685.000 € 2.455.0 00 € 8.680.000 € . Projektplanung VSS HH-Jahre 2011 ff unter Berücksichtigung der Haushaltskonsolidierung und V/0997/2008: "Fortschreibung Masterplan Verkehrsunfallprävention …" Anlage 2 zur Vorlage V/0582/2010
Berichtsvorlage
19270 Zeichen
V/0582/2010
DER OBERBÜRGERMEISTER
Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung
Betrifft
Erneuerung der LSA Achsen und Verkehrssicherheitsmaßnahmen
Beratungsfolge
18.01.2011 Bezirksvertretung Münster-Mitte Bericht
18.01.2011 Ausschuss für Umweltschutz und Bauwesen Bericht
20.01.2011 Ausschuss für Stadtplanung, Stadtentwicklung, Verkehr und Wirtschaft Bericht
27.01.2011 Bezirksvertretung Münster-West Bericht
Bericht:
Mit der Grundsatzvorlage 549/2003 „Erneuerung Verkehrsrechner für die Lichtsignalsteuerung
und Modellachse Albersloher Weg als Einstieg in ein Verkehrsmanagementsystem“ wurde die
Erneuerung der 15 bis 20 Jahre alten Lichtsignalanlagen (LSA) in Achsen beschlossen.
1. Verknüpfung Erneuerungskonzept für die LSA und Verkehrssicherheitsprogramm
Die im Rahmen des Verkehrssicher
heitsprogramms vom Gesamtverband der Schadensversiche-
rer (GDV) durchgeführte Unfallanalyse in Münster hat gezeigt, dass viele der identifizierten Un-
fallhäufungsstellen im Bereich von Lichtsignalanlagen liegen. Ursächlich für diese Unfallhäufung
ist die erhebliche Verkehrsbelastung an diesen Kreuzungen des Hauptverkehrsnetzes. Der GDV
hat als einen Baustein zur Reduzierung der Unfallsituation Maßnahmen an den LSA (getrennte
Linksabbiegersignalisierung, Aufgabe Nachtabschaltung, Blockschaltung von Fußgänger / Rad-
signalen, einheitliche Radverkehrssignalisieru ng, Reduzierung der zulässigen Höchstgeschwin-
digkeit) aufgezeigt.
Mit der am 13.05.2009 im Rat beschlossenen Vorlage V/0997/2008 „Fortschreibung des Master-
planes Verkehrsunfallprävention 2008 und Aufstellung eines Verkehrssicherheitsprogramms
Münster 2009-2013“ wurde die Verwaltung beauftragt, diese Verkehrssicherheitsmaßnahmen an
den Unfallhäufungsstellen nicht eigenständig, sondern in Verbindung mit der grundsätzlichen
Erneuerung der LSA umzusetzen. Aufgrund der Beschlussfassung des Verkehrssicherheitspro-
gramms erst im Jahre 2009 verschob sich auch die Zeitkette zur Umsetzung der Maßnahmen um
den entsprechenden Zeitkorridor. Das Verkehrssicherheitsprogramm Münster 2009-2013 (Vorla-
ge 997/2008 Anlage 2 und Anhang 4) berücksichtigt eine Verknüpfung der Arbeits-/Zeitplanung
für die Modernisierung der Lichtsignalanlagen und die geplante achsenweise Bearbeitung der
Unfallhäufungsstellen/Unfallhäufungslinien.
Vorlagen-Nr.:
V/0582/2010
Auskunft erteilt:
Herr Pott
Herr Zelke
Ruf:
492 61 85
492 69 11
E-Mail:
Pott@stadt-muenster.de
Zelke@stadt-muenster.de
Datum:
05.01.2011
Öffentliche Berichtsvorlage
2
V/0582/2010
2. Adaptive Netzsteuerung Albersloher Weg und Weseler Str./Steinfurter Str.
Mit der Vorlage V/0680/2006 „Sachstandsbericht Neues Verkehrsteuerungssystem und Mo-
dellachse Albersloher Weg“ hat die Verwaltung über die eingetretene Verzögerung bei der Inbe-
triebnahme der adaptiven Netzsteuerung an der Modellachse A (Albersloher Weg) berichtet.
Nach der Inbetriebnahme im Jahr 2008 hat die Verwaltung mit der Vorlage V/1058/2008 „Erfolgs-
kontrolle LSA- Steuerung und Grüne Wellen Modellachse Albersloher Weg“ die grundsätzlich
positiven Ergebnisse der unabhängigen Erfolgskontrolle durch den Lehrstuhl für Verkehrswesen
der Ruhruniversität Bochum vorgestellt. Mit dem Ziel, eine größere Erfahrungsbasis zu erhalten
und vor dem Hintergrund der Luftschadstoffproblematik an der Weseler Straße, wurde mit dieser
Vorlage auch beschlossen, die Achse B Weseler Str ./ Steinfurter Str. als zweite Modellachse
ebenfalls mit einer adaptiven Netzsteuerung auszustatten. Im Fazit/Ausblick dieser Vorlage wur-
de ausgeführt, dass die Verwaltung - trotz der grundsätzlich positiven Bewertung der unabhängi-
gen Erfolgskontrolle -, begründet durch Rückmeldungen von Verkehrsteilnehmern, den Bedarf
sieht, die zu kurzzeitigen Umschaltintervalle der adaptiven Netzsteuerung am Albersloher Weg
zu Gunsten von kontinuierlicheren Abläufen (z.B. bei den Grünen Wellen) zu verbessern. Als
besonderer Problempunkt wurden die Umschaltungen durch die adaptive Netzsteuerung alle 20
Minuten mit den damit verbundenen Störungen in der Systematik der Grünen Welle beschrieben.
Die Erneuerung der 33 Lichtsignalanlagen der Achse B Weseler Str./ Steinfurter Str. einschließ-
lich der weitestgehenden Umsetzung der GDV Empfehlungen zu den 17 Unfallhäufungsstellen ist
mittlerweile abgeschlossen. Die Messfahrten der unabhängigen Erfolgskontrolle zur „Vorher -
Situation“ sind vor der Erneuerung im Jahr 2008 durchgeführt worden. Im November 2010 erfolg-
ten durch die Ruhr Universität Bochum die Messungen zur Verkehrsqualität der neuen verkehrs-
abhängigen Steuerungen nach der Erneuerung.
Die Stadt Münster hat von der Siemens AG als Lieferant der adaptiven Netzsteuerung (Herstel-
lername Motion) ein verbessertes Umschaltverfahren für die Achse B Weseler Str./ Steinfurter
Str. für Anfang 2011 gefordert. Denn aufgrund der bekannten Probleme mit dem bisherigen Um-
schaltverfahren am Albersloher Weg und aufgrund der anspruchsvollen Achse B Weseler Str./
Steinfurter Str. mit engen Kreuzungsabständen und hoch belasteten Knoten vertritt die Verwal-
tung die Auffassung, die adaptive Netzsteuerung dieser Achse dauerhaft nur mit einem nach-
weislich verbesserten Umschaltverfahren in Betrieb zu nehmen. Die Rahmenbedingungen hierzu
werden aktuell verhandelt. Gegenwärtig ist aber noch offen, ob hierzu unter technischen und fi-
nanziellen Gesichtspunkten zeitnah eine Einigung erzielt werden kann.
Wie schon in der Vorlage V/1058/2008 und im Luftqualitätsplan der Bezirksregierung für das
Stadtgebiet Münster ausgeführt, besteht im Hinblick auf das Thema „adaptive Netzsteuerung“
und Luftreinhaltung/EU- Grenzwerte noch Forschungsbedarf. Die Achse Weseler Str./ Steinfurter
Str. mit NOx Überschreitungen an der LANUV-Messstelle Weseler Straße/Moltkestraße bietet
hier die Möglichkeit, die Auswirkungen einer „adaptiven Netzsteuerung“ zu erforschen. Das vom
Bund finanzierte Forschungsvorhaben (FE 77.0484/2006) der Ruhr Universität Bochum soll im
Jahr 2011 abgeschlossen werden. Um dieses bundesweit mit Aufmerksamkeit verfolgte For-
schungsprojekt abschließen zu können beabsichtigt die Verwaltung, die adaptive Netzsteuerung
in dem von der Siemens AG gelieferten Stand im Frühjahr 2011 kurzzeitig in Betrieb zu nehmen.
Damit können die Messfahrten zur adaptiven Netzsteuerung für das Forschungsprojekt im April
2011 durchgeführt werden. Nach der umfangreichen Auswertung sollen erste Ergebnisse damit
kurz vor den Sommerferien 2011 vorliegen.
Zwischenzeitlich erfolgt bereits ab Winter 2010/2011 die Ausschreibung der Gerätetechnik für
folgende Achsen:
• D1 (II Nordtangente, Friesenring/Kinderhauser Str. bis Niederschsenring/Ostmarkstr.)
• E (II Westtangente Orlèansring/Apffelstaedtstr. bis Koldering/Sperlichstr.)
3
V/0582/2010
Aus vorgenannten Gründen und mit der Zielsetzung, eine verlässliche Technik und kontinuierli-
chere Abläufe zu erhalten wird die Ausschreibung dieser Achsen auf den Softwarebaustein adap-
tive Netzsteuerung verzichten (wie auch unter Punkt 4 beschrieben).
Die Erneuerung der Signaltechnik an diesen Achsen ist somit in der bewährten und erprobten
verkehrsabhängigen Form vorgesehen. Dieses Vorgehen bietet nach Ansicht der Verwaltung den
Vorteil, auf Grund umfassender praktischer Erfahrungen auf den beiden Modellachsen (Alberslo-
her Weg und Weseler Str./ Steinfurter Str.) mit adaptiver Netzsteuerung im Vergleich zur ver-
kehrsabhängigen Steuerung auf den Achsen D1 II. Nordtangente und E II Westtangente eine
Entscheidung zum möglichen Einsatz einer adaptiven Netzsteuerung bei nachfolgenden Achsen
ab 2012 ff. treffen zu können.
3. Mehrkosten der Achse B Weseler Str. / Steinfurter Str. sowie der Folgeachsen
Gegenüber der Kostenschätzung für
den Zuschussantrag aus dem Jahr 2003 ist es bei der Um-
setzung der Achse B Weseler Str. / Steinfurter Str. zu erheblichen Kostensteigerungen gekom-
men (2,5 Mio. € gegenüber geschätzten 1,6 Mio. €). Diese Kostensteigerung ist durch die sehr
hohen technischen Anforderungen der adaptiven Netzsteuerung an die Gerätehardware, die zu-
sätzlich erforderlichen Maßnahmen zur Verkehr ssicherung über provisorische Ampelregelungen
in der Umbauzeit (zwischen Abschaltung der Al tanlage und Inbetriebnahme der Neuanlage) und
die allgemeine Kostensteigerung seit der Kostenschätzung im Jahr 2003 begründet.
Im Falle einer linearen Fortschreibung dieser Mehrkosten würde die Umsetzung der Folgeachsen
nach dem in der Vorlage 0997/2008 angegebenen Zeitplan für die nächsten Haushaltsjahre un-
verhältnismäßig hohe, zusätzliche Mittelbereitstellungen erfordern. Die Verwaltung empfiehlt da-
her, das Erneuerungsprogramm über den bisherigen Zeitraum 2013 hinaus bis 2017 zu „stre-
cken“. Unter Berücksichtigung der Kostensteigerungen der Achse B sind in der Anlage 2 die neu
kalkulierten Kostenansätze für die Folgeachsen ausgewiesen und die Mittelansätze bis zum Jahr
2017 gestreckt. Diese Streckung der Finanzmittel ist bei der Planung des Haushaltsplans 2011 ff
auf Grund der erforderlichen Einsparungen bereits berücksichtigt worden. Die Kostenansätze
werden nach den Ausschreibungsergebnissen der nächsten Achsen D1 und E entsprechend
angepasst. In Abstimmung mit der Polizei soll auf der Basis der aktuellen Unfallentwicklung die
Prioritätenreihenfolge der Achsen in den Folgejahren weiterhin überprüft und bei Bedarf ein Vor-
schlag mit einer modifizierten Reihenfolge erstellt werden.
4. Erneuerung der LSA-Achsen D1 (II. Nordtangente) und E (II. Westangente)
Mit dem erf
olgtem Baubeschluss V/0084/2010 steht als nächstes die Erneuerung der LSA-
Steuerung auf folgenden Achsen an:
• D1 (II. Nordtangente) mit 10 LSA sowie 5 Unfallhäufungsstellen und einer Reduzierung
der zul. Geschwindigkeit von 60 km/h auf 50 km/h
• E (II. Westtangente) mit 10 LSA sowie 4 Unfallhäufungsstellen und einer Reduzierung
der zul. Geschwindigkeit von 70 km/h auf 60 km/h.
Die mit dem Baubeschluss V/0084/2010 beschlossene Ausschreibung der Gerätetechnik für die
beiden Achsen D1 und E einschließlich der Verkehrssicherheitsmaßnahmen wird durch die Ver-
waltung mit einer neuen verkehrsabhängigen Steuerung vorbereitet. Auf einen Softwarebaustein
adaptive Netzsteuerung wird dabei verzichtet. Die Verwaltung beabsichtigt, die EU-weite Aus-
schreibung zeitnah und zügig nach der Beratung dieser Vorlage zu veröffentlichen. Unter Be-
rücksichtigung der üblichen Ausschreibungsfristen kann dann die Vergabeentscheidung vor der
Sommerpause 2011 im Vergabeausschuss erfolgen.
Mit dem Anspruch einer zeitnahen Umsetzung wird die Verwaltung die Erneuerungs- und Ver-
kehrssicherheitsarbeiten an den LSA in der Ausschreibung mit Fristen und Vertragsstrafen ver-
sehen. Mit der Absicht einer Auftragsvergabe vor der Sommerpause 2011 und einer entspre-
4
V/0582/2010
chenden Mittelbereitstellung können die Arbeiten auf den Achsen D1 (II. Nordtangente) und E (II.
Westtangente) bis zum Ende des Frühjahrs 2012 vollständig abgeschlossen sein.
Die detaillierte Zeitplanung für die Ausschreibung und Umsetzung dieser Achsen im Jahr 2011
bis Ende Frühjahr 2012 ist den Anlagen 3 und 4 zu entnehmen. Diese Zeitplanung für die Umrüs-
tung der LSA berücksichtigt auch die Abhängigkeiten der LSA-Steuerung:
• der Achse D1 (II. Nordtangente) zum beschlossenen Umbau der Unfallhäufungsstelle
Niedersachsenring/Gartenstraße (Vorlage V/0285/2010) in den Sommerferien 2011 und
• der Achse E (II. Westangente) mit den baulichen Begleitmaßnahmen im Abschnitt Kol-
de-Ring bis Orleans-Ring (Vorlage ASSVW V/0250/2010/1 bzw. AUB V/0328/2010/1),
die parallel zur LSA-Technik im Jahr 2011 umgesetzt werden sollen. Die neue Signaltechnik der
Achsen D1 und E sind auf diese Begleitmaßnahmen abgestimmt.
5. Reduzierung der zul. Geschwindigkeit an der II. Nord- und II. Westangente
Die Verwaltung hat mit der Vorlage V/0508/2010 über die Unfalllage u
nd Beschlüsse der Unfall-
kommission zur Reduzierung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit auf den Achsen D1 II. Nord-
tangente und E II. Westangente berichtet, die möglichst zeitnah umgesetzt werden sollen.
Unfälle gesamt mit Personenschaden geschwindigkeitsaffin
II. Nordtangente
60 km/h-Bereich
2008 217 36 198
2009 239 51 204
1. Hj. 2008 93 14 85
1. Hj. 2009 105 24 92
1. Hj. 2010 111 14 87
II. Westtangente
70 km/h-Bereich
2008 157 23 138
2009 155 38 141
1. Hj. 2008 71 13 64
1. Hj. 2009 58 16 50
1. Hj. 2010 76 5 66
Tab.: Übersicht der geschwindigkeitsaffinen Unfälle Quelle: Polizei
In der vorstehenden Tabelle sind auch die in der Vorlage V/0508/2010 genannten Unfälle der
Jahre 2008/09 aufgeführt. Da die Jahreswerte der Unfälle aus dem Jahr 2010 erst im Feb./März
2011 vorliegen, sind als Anhaltswert die Halbjahreswerte für 2010 sowie die Vergleichswerte der
Vorjahre angegeben.
Am 03.12.2010 haben der Polizeipräsident und der Oberbürgermeister mit weiteren Beteiligten
beider Behörden die Verkehrsicherheitsmaßnahmen und die vorgesehenen Geschwindigkeitsre-
duzierungen erörtert.
5
V/0582/2010
Hierbei kristallisierten sich drei Szenarien als Lösungswege heraus:
a) Geschwindigkeitsreduzierung auf den Achsen D1 II. Nordtangente und E II. Westtangente
durch einen Austausch der entsprechenden Beschilderung zu Beginn des Jahres 2011 ohne An-
passung der Signaltechnik im Altbestand und ca. 1 Jahr später die Anpassung der Grünen Welle
(Gelbzeiten) mit der anstehenden Erneuerung der LSA Fertigstellung im Frühjahr 2012.
b) Geschwindigkeitsreduzierung auf den Achsen D1 II. Nordtangente und E II. Westrangente mit
Beschilderung und Anpassung der Signalsteuerung durch eine technische Zwischenlösung (Auf-
wand 50.000 bis 60.000 €) noch im „LSA - Altsystem“ im I. Quartal 2011. Die Zwischenlösung
würde nach ca. 1/2 Jahr „Nutzungszeit“ dann Zug um Zug durch die anstehende Erneuerung der
LSA im Frühjahr 2012 ersetzt.
c) Geschwindigkeitsreduzierung auf den Achsen D1 II. Nordtangente und E II. Westangente mit
Beschilderung nach vollständiger (planmäßiger) Anlagenerneuerung im Frühjahr 2012.
Aufgrund des hohen zusätzlichen Kostenaufwands und des sehr geringen Zeitgewinns von unter
einem Jahr empfahl die Verwaltung, von einer technischen Zwischenlösung (Szenario b) abzu-
sehen.
Im Ergebnis bestand Einigkeit zwischen allen Beteiligten, aufgrund der aktuellen und gegenüber
der II. Westangente deutlich auffälligeren Unfallentwicklung im I. Quartal 2010 eine Geschwindig-
keitsreduzierung auf der II. Nordtangente von bisher 60 km/h auf 50 km/h ohne Anpassung der
Signaltechnik anzuordnen und die Beschilderung im I. Quartal 2011 entsprechend auszutau-
schen.
Die Geschwindigkeitsreduzierung der auf der II. Westtangente von bisher 70 km/h auf 60 km/h
soll zeitgleich mit der Fertigstellung der LSA-Erneuerung im I. Quartal 2012 erfolgen.
Die Anpassungen der LSA (Grüne Wellen und der Gelbzeiten) sind im Rahmen der anstehenden
grundsätzlichen Erneuerung der LSA-Steuerung an beiden Achsen vorgesehen. Entsprechend
der in Anlage 3 und 4 beigefügten Zeitplanung geht die Verwaltung davon aus, dass erste LSA
noch im vierten Quartal 2011 umgerüstet werden können. Mit der im Frühjahr 2012 terminierten
vollständigen Erneuerung aller LSA würde dann an beiden Achsen die sinnvolle Einheit von Be-
schilderung, Ampelregelung (Gelbzeiten) und Grünen Wellen durchgängig umgesetzt sein. Zu
diesem Zeitpunkt erfolgt dann auch eine umfangreiche Öffentlichkeitsarbeit.
6. Zeitplanung für die Umsetzung der weiteren Achsen und deren Verkehrssicherheits-
maßnahmen
Mit der Vorlage V/0997
/2008 Masterplan Verkehrsunfallprävention wurde am 13.05.2009 be-
schlossen, dass die Maßnahmen zur Beseitigung von Unfallschwerpunkten an lichtsignalgeregel-
ten Kreuzungen im Zuge der Bearbeitung der Ac hsen des Verkehrssteuerungssystems umge-
setzt werden. Dazu war in dieser Ratsvorlage auch ein Zeitplan enthalten, der eine Umsetzung
der LSA- Achsen mit den Verkehrssicherheitsmaßnahmen von 2009 bis 2013 vorsah.
Dieser ambitionierte Zeitplan kann auf Grund der Erfahrungen bei der praktischen Umsetzung,
der bereits eingetretenen Verzögerungen und Kostenerhöhungen nicht mehr eingehalten werden.
In der Anlage 2 ist als Entwurf für alle Maßnahmen ein angepasster Zeitplan mit einer Umsetzung
der Verkehrssicherheitsmaßnahmen bis 2017 und darauf abgestimmt eine „gestreckte“ Mittelpla-
nung beigefügt, die auch die kalkulierten zusätzlichen Mittelbedarfe berücksichtigt.
Diese Mittelabschätzungen werden von der Verwaltung erneut fortgeschrieben und angepasst,
wenn die Ausschreibungsergebnisse der Achsen D1 und E vorliegen.
Zwischenzeitlich hat die Verwaltung in anderthalb Jahren zahlreiche Maßnahmen zur Verbesse-
rung der Verkehrssicherheit an LSA umgesetz t. Die einzelnen Maßnahmen sind in der Anlage 5
aufgeführt.
6
V/0582/2010
7. Weitere umgesetzte Verkehrssicherheitsmaßnahmen
Auf der Grundlage des Masterplanes werden die o. g. Verkehrssicherheitsmaßnahmen in Ver-
bindung mit der Erneuerung der LSA auf den Achsen beginnend mit dem Beschluss der Vorlage
V/0997/2008 am 13.05.2009 umgesetzt.
Die bislang in anderthalb Jahren umgesetzt en und künftig noch umzusetzenden Maßnahmen
sind in den Anlagen 6.1 bis 6.4 detailliert dargestellt und untergliedern sich wie folgt:
• Bauliche Begleitmaßnahmen nach dem Grundsatz Einheit von Bau und Betrieb, um Un-
fallhäufungsstellen aus dem GDV- Gutachten zu beseitigen - Anlage 6.1 -
• Bauliche Einzelmaßnahmen entsprechend der Unfallanalyse aus dem GDV-Gutachten
- Anlage 6.2 -
• Maßnahmen auf Beschluss der Unfallkommission und den Empfehlungen der Arbeits-
gruppe für Verkehrsfragen - Anlage 6.3 -
• systematische Revision des ca. 450 Km langen Radwegenetzes – Anlage 6.4 -
Die dabei identifizierten Mängel (bislang für ca. 200 km) werden in einer Datenbank er-
fasst und entsprechend der Prioritäteneinstufung beseitigt. Insgesamt sind bislang 1.736
Radrevisionspunkte aufgenommen worden. Vorrangig werden diejenigen mit der 1. Priori-
tät (867) bearbeitet, von denen aktuell 302, d.h. 35 % umgesetzt werden konnten. Dies
sind Markierungen und Beschilderungen, Verdeutlichung der Radwegeführung an stark
frequentierten Zufahrten sowie Einbauten im Sicherheitsraum. Erkennbar ist aber auch,
dass die Umsetzung aller Revisionspunkte noch erheblicher „Kraftanstrengungen“ in den
nächsten Jahren bedarf.
In Vertretung
Schultheiß
Stadtdirektor
Anlagen
Anlage 1 Übersichtsplan LSA Achsen und Verkehrssicherheitsmaßnahmen
Anlage 2 Erneuerung VSS Kostenkalkulation
Anlage 3 Zeitplan Achse D1 II. Nordtangente
Anlage 4 Zeitplan Achse E II. Westangente
Anlage 5 Umgesetzte Verkehrssicherheitsmaßnahmen an LSA mit der V/0977/2008
Anlage 6.1 Bauliche Begleitmaßnahmen nach dem Grundsatz „Einheit von Bau und Betrieb“
Anlage 6.2 Einzelmaßnahmen entsprechend der Unfallanalyse aus dem GDV-Gutachten
Anlage 6.3 Maßnahmen auf Beschluss der Unfallkommission und den Empfehlungen der
Arbeitsgruppe für Verkehrsfragen
Anlage 6.4 Systematische Revision des Radverkehrsnetzes
Anlage_3_V_0582_2010
99 Zeichen
1 Tiefbauamt Zeitplan Achse D1 II Nordtangente Stand 12.11.2010 Anlage 3 zur Vorlage V/0582/2010
Anlage_6_V_0582_2010
9234 Zeichen
Anlage 6.1 zur Vorlage V/0582/2010
Bauliche Begleitmaßnahmen nach dem Grundsatz „Einhe it von Bau und Betrieb“,
um Unfallhäufungsstellen aus dem GDV-Gutachten zu beiseitigen
Mit der Vorlage V/0997/2008 Masterplan Verkehrssicherheit wurde beschlossen, die Maßnahmen
zur Beseitigung von Unfallschwerpunkten an Kreuzungen mit LSA im Zuge dieser Achsen umzu-
setzen.
Als bauliche Begleitmaßnahmen nach dem Grundsatz „Einheit von Bau und Betrieb“ wurden fol-
gende Maßnahmen umgesetzt.
UHS/
UHL
Straße Maßnahme
6 Albersloher Weg/Paul-
Engelhard-Weg
Radwegeführung Ortsfahrbahn und Einbahnregelung
7 Einsteinstraße /Orléans-
Ring/Rishon-Le-Zion-Ring
Roteinfärbung der Radfahrerfurt, gesicherte Führung für die
Linkseinbieger aus der westlichen Einsteinstraße, Schutz-
blinker
8 Steinfurter Str./Orleans-
Ring/York-Ring
Radfahrerführung über Dreiecksinseln optimiert und Auf-
stellfläche Fußgänger angelegt
9 Weseler Str./Geiststraße Rotmarkierung Radfurt
10 Steinfurter Str./Grevener Str. Radfahrerführung über die Steinfurter Str. optimiert
17 Niedersachsenring/
Ostmarkstraße
Rotmarkierung Radfurt, freifließender Rechtsabbieger für
Radfahrer, Aufstellfläche Linksabbieger
23 Weseler Str./Inselbogen Rotmarkierung Radfurten, Gelbblinker und Rechtsabbiege-
spur
36 Münzstraße/Hindenburgplatz Zusätzliche Fußgänger -/Radfahrerfurt im Zuge der Prome-
nade
46 Aegidiitor Getrennte Rechtsabbiegersignalisierun g zu Fußgängern
und Radfahrern, Blockschaltung Fußgänger und prov. Auf-
stellfläche
51 Albersloher Weg/Hansaring Rotmarkierung, Trixisp iegel
52 Yorkring/Grevener Straße Rotmarkierung, Gelbblin ker, Trixispiegel
66 Schifffahrter
Damm/Ostmarkstraße
Verlagerung der südlichen Radfahrer-/Fußgängerquerung
über den Schifffahrter Damm, Verbesserung der Radfahrer-
führung durch Umpflasterung
72 Albersloher
Weg/Erbdrostenweg
Anlage Radwegfurt und Signalisierung über den
Erbdrostenweg
Mit den Vorlagen V/0285/2010 ASSVW und V/0303/2010 AUB wurde die bauliche Optimierung zur
Beseitigung der Unfallhäufungsstelle am Knotenpunkt Niedersachsenring/Gartenstraße beschlos-
sen. Der Rückbau der Dreiecksinsel, die beschlossene zweispurige Abbiegesignalisierung getrennt
zum Radfahrer/Fußgänger und Umgestaltung im Rechtsa bbieger Gartenstraße/Hoher Heckenweg
soll abgestimmt auf die LSA-Achse D1 (vgl. Zeitplan Anlage 3) in den Sommerferien 2011 umge-
setzt werden.
Die baulichen Begleitmaßnahmen der Achse E (II. Wes ttangente) im Abschnitt Kolde-Ring bis
Orléans-Ring (Vorlage ASSVW V/0250/2010/1 bzw. AUB V/0328/2010/1) befinden sich aktuell im
Beratungsgang. Die beschlossenen Maßnahmen (vgl. Zeitplan Anlage 4) sollen parallel zur Ampel-
technik im Jahr 2011 umgesetzt werden.
2
Anlage 6.2 zur Vorlage V/0582/2010
Einzelmaßnahmen entsprechend der Unfallanalyse aus dem GDV-Gutachten
Die folgenden baulichen Einzelmaßnahmen entsprechen d der GDV-Unfallanalyse wurden
umgesetzt.
UHS/
UHL
Straße Maßnahme
11 Lublinring/Gartenstraße Rotmarkierung Radwegfurt
13 Roxeler Str./ Von-Esmarch-
Str./ Busso-Peus-Str.
Rotmarkierung Radwegfurten am Kreisverkehr
22 Corrensstraße/
Horstmarer Landweg
VZ 206 (STOP)
25 Loddenheide/Eulerstraße Rotmarkierung Radwegfurt , Reduzierung Fahrspur, VZ 206
(STOP)
43 Windthorststraße/ Promenade Umgestaltung Gehweg, Verdeutlichung Vorrang Windthorst-
straße
74 Hammer Straße/
Trauttmansdorffstraße
Rotmarkierung Radwegfurt
87 Hammer Straße Zaun im Mittelstreifen
3
Anlage 6.3 zur Vorlage V/0582/2010
Maßnahmen auf Beschluss der Unfallkommission und de n Empfehlungen der Ar-
beitsgruppe für Verkehrsfragen
Die nachfolgende Liste zeigt die bisher umgesetzten Maßnahmen. Einzelne in der Unfall-
kommission/Arbeitsgruppe für Verkehrsfragen beraten de Maßnahmen sind auch als Emp-
fehlung im GDV-Gutachten enthalten.
Straße Maßnahme
Am Schütthook Markierung Schutzstreifen
Kanalstraße/Rjasanstraße Aufhebung Linksabbieger, E inrichtung einer Einbahnstraße
Lublinring/Kanalstraße Vergrößerung FG-Aufstellfläc he, Optimierung Signalstandort
Albersloher Weg Warnmarkierung an Pfosten
Hafenstraße Rotmarkierung Radfurt, Schließung der w estlichen Zufahrt
Stückgutbahnhof
A,.-v.-D.-Hülshoff-Straße/
Pantaleonstraße
Verbesserung der Querungssituation durch Radwegfurt
Metzer Straße Markierung zur Einengung der Einmündu ng/Verbesserung der
Radwegführung im Knotenpunktbereich zur Hammer Straße
Merkureck/Hohe Geest Einrichtung einer zusätzlichen Rf-Querung, Rotmarkierung
Diekmannstraße/ Rüschhaus-
weg/Hensenstraße
Verbesserung der Radfahrerführung durch Umpflasterung,
Optimierung der Standorte der Radsignale, gesicherte Führung
für die Linkseinbieger aus der Diekmannstraße
Albersloher Weg/
Otto-Hersing-Weg
Vergrößerung der FG-Aufstellfläche
Meesenstiege/
An der alten Kirche
Verbreiterung der Aufstellfläche auf der Mittelinsel
Ostmarkstraße/ Dieckstraße Vergrößerung FG-Aufstell fläche, Optimierung Signalstandort,
freifließender Radfahrer als Rechtsabbieger,
Dingbängerweg/
Sentruper Straße
Furtmarkierung, VZ 206 (STOP), Sichtfelder
Albersloher Weg/Hafenweg Rotmarkierung, Trixispiege l
Warendorfer Straße/Danziger
Freiheit
Rotmarkierung
Kreisverkehre Rotmarkierung Radwegfurten
Weiterhin hat die Umfallkommission die dringende GD V-Empfehlung, die Nachtabschaltungen von
LSA aufzugeben, aufgegriffen. Die Unfallkommission hat beschlossen, an allen vierspurigen Stra-
ßen und auffälligen sonstigen Straßen die bisherige Nachtabschaltung von LSA zurückzunehmen,
um Nachtunfälle zu vermeiden. Die Betriebszeiten der LSA wurden entsprechend angepasst.
4
Anlage 6.4 zur Vorlage V/0582/2010
Systematische Revision des Radverkehrsnetzes
Die nachfolgenden Tabellen zeigen die seit dem Beschluss im Rat am 13.05.2009 zur Vor-
lage V/0997/2008 „Fortschreibung des Masterplanes V erkehrsunfallprävention 2008 und
Aufstellung eines Verkehrssicherheitsprogramms Münster 2009-2013“ von der Verwaltung
umgesetzten baulichen Maßnahmen der Radwegrevision.
Von den 450 km Radverkehrsanlagen im Stadtgebiet Mü nster wurden bisher ca. 200 km,
überwiegend auf den Radialen und Tangentenringen, u ntersucht und dokumentiert. Die
aufgenommenen Mängel werden in einer Datenbank erfa sst, in Prioritäten eingestuft und
entsprechend ihrer Dringlichkeit beseitigt.
Priorität 1: - Markierungen und Beschilderungen
-Verdeutlichung der Radwegführung an stark frequent ierten Zufahrten (Tank-
stellen, Parkplätze, Garagenhöfe)
- Einbauten im Sicherheitsraum
Priorität 2: - Verdeutlichung der Radwegführung an weniger frequentierte Zufahrten
Priorität 3: - Verdeutlichung der Radwegführung an privaten Zufahrten
Radrevisionspunkte – Prioritätenübersicht (Stand Nov. 2010)
Priorität aufgenommen umgesetzt
1 867 302
2 251 20
3 618 69
Gesamt 1736 391
Radrevisionsmaßnahmen (Stand Nov. 2010)
Maßnahmen Beispiel aufgenommen umgesetzt
Markierung von
Furten an Zweirich-
tungsradwegen
159 117
5
Maßnahmen Beispiel aufgenommen umgesetzt
Markierung
Radwegfurten
308 51
Verdeutlichung der
Radwege an Zu-
fahrten
1072 204
sonstige
Markierungen
42 4
Sonstiges (Grün-
schnitt, Einbauten)
109 10
6
Maßnahmen Beispiel aufgenommen umgesetzt
Detailplan (Planung
an UHS)
46 5
Gesamt 1736 391
Rotmarkierung Radfahrstreifen
Im Stadtgebiet von Münster sind ca. 3,5 km Radfahrstreifen an 11 Hauptverkehrsstraßen
vorhanden. Zur Verdeutlichung dieser Radverkehrsanlagen ist eine ergänzende Rotmar-
kierung aller Radfahrstreifen geplant.
Ergänzende Rotmarkierung an Radfahrstreifen
Straße Bereich Länge (m)
Grotemeyerstraße Idenbrockweg - Westhoffstraße 83
Gartenstraße Hörsterplatz 257
Krummer Timpen Universitätsstraße 95
Waldeyerstr. Ring 213
Aegidiistraße Am Stadtgraben 80
Metzer Straße Hammer Str.-Straßburger Weg 145
Düesbergweg Kappenberger Damm 642
Adenauerallee Aasee 65
Schmittingheide Wolbecker Str. 240
Altenberger Str Hülshoffstr.-Von-Bissendorf-Weg 109 8
Pfosten
Die Auswertung der Radverkehrsunfälle hat gezeigt, dass immer wieder Radfahrer verun-
fallen, weil Pfosten im Zuge von Radwegen stehen bz w. schlecht gekennzeichnet sind.
Die Arbeitsgruppe für Verkehrsfragen (AfV) hat am 2 9.02.2008 daher beschlossen, die
Pfostenstandorte im gesamten Stadtgebiet zu prüfen.
Pfosten – Standortprüfung (Stand Nov. 2010)
aufgenommen geprüft Pfosten bleibt Pfosten bleibt/
ergänzende
Maßnahmen
Pfosten
entfernen
Maßnahmen
umgesetzt
228 93 10 22 61 64
7
Umlaufsperren
Aufgabe der Umlaufsperren ist es, die Verkehrssicherheit für Fußgänger und Radfahrer zu
erhöhen. Durch den Einsatz von Umlaufsperren entstehen andererseits aber auch Behin-
derungen für Radfahrer, insbesondere Radfahrer mit Fahrradanhängern, Fußgängern mit
Kinderwagen sowie Rollstuhlfahrer.
Die Standorte der Umlaufsperren im gesamten Stadtgebiet sollen daher geprüft und opti-
miert werden.
Umlaufsperren – Standortprüfung (Stand Nov. 2010)
aufgenommen geprüft Umlaufsperre
bleibt/bauliche
Anpassung
durch Pfosten
ersetzen
Umlaufsperre
entfernen
Maßnahmen
umgesetzt
124 78 40 12 26 26
Anlage_1_V_0582_2010
1751 Zeichen
Anlage□1□zur□Vorlage□V/0582/2010 Aa CE H G I B1 B2 D3 D1 D2 F1 F2 A 1629016290 01050 01051 02020 02030 02021 03120 03130 03140 03150 03160 05010 05011 05030 05040 05050 03170 03171 03183 03180 03210 03220 03230 03250 03260 03240 0327003290 08030 08020 08031 08032 08041 08040 08050 08052 08053 08054 08060 08070 08080 08090 08091 08100 08110 08120 08130 08140 29100 29110 2901021170 21150 07190 07180 07170 0806208063 08061 08065 07150 07140 07141 13061 10010S 10010N 07130 07120 07110 07100 11080 11070 11040 07080 07090 1102007040 07050 07030 01191 01192 04120 0401004011 01170 01160 01161 01190 0302303020 03021 03030 03031 03040 03050 03051 03060 03070 03080 16160 1613016170 16180 16190 16220 16210 16240 16200 01040 01030 01025 01020 01010 25110 25100 25020 25010 25030 12020 12040 12060 02100 02090 02080 02081 02070 12110 12090 12100 02050 02041 02040 0512302082 05122 05120 05121 05100 05090 27020 27050 27060 27040 10050 27030 10040 06210 27110 27120 27130 27150 09100 09101 09090 09080 09070 09110 24030 01300 01290 01280 01270 01273 01271 01272 01261 01260 01262 01251 16250 16280 16290 01250 01240 01230 01220 01210 01211 01200 01195 07111 13050 13060 13070 06150 06160 06170 06161 06162 0616303172 03182 06165 06164 03181 03232 03231 09060 09050 01060 02010 01070 01081 01080 01090 01100 01121 01120 01123 01130 01140 01150 03052 03022 0602006030 06040 06050 06060 04070 04072 03131 03132 03151 04073 06120 06130 04060 04061 04051 04052 04050 04080 09010 09011 04090 04100 09040 03291 04040 04030 04020 04110 06070 03221 01110 01252 01274 04074 0720107200 29120 01061 STADT MUNSTER LZA-Netzsteuerungsbereiche Stand:□11/201061.43 Übersichtsplan□LSA Achsen Verkehrssicherheitsmaßnahmen Stadtplanung Verkehrsplanung Amt für Stadtentwicklung
Beratungsverlauf (4)
Beschluss: zur Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: zur Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: von der Tagesordnung abgesetzt
Zur SitzungBeschluss: zur Kenntnis genommen
Zur SitzungOrte (92)
- Heidestraße 12
- Steinfurter Straße
- Austermannstraße 11
- Catharina-Müller-Straße 06
- Grevener Straße 07
- Wilhelmstraße
- Münzstraße 09
- Überwasserstraße 10
- Frauenstraße 08
- Universitätsstraße 95
- Hüfferstraße
- Badestraße 05
- Weseler Straße
- Bismarckallee 08
- Moltkestraße 03
- Geiststraße 09
- Sperlichstraße 05
- Buckstraße 06
- Melchersstraße 03
- Kinderhauser Straße 03
- Hammer Straße 1
- Siemensstraße
- Einsteinstraße
- Ostmarkstraße
- Gartenstraße
- Roxeler Straße
- Busso-Peus-Straße
- Corrensstraße
- Windthorststraße
- Trauttmansdorffstraße
- Kanalstraße
- Hafenstraße
- Pantaleonstraße
- Metzer Straße
- Dieckstraße
- Sentruper Straße
- Warendorfer Straße
- Grotemeyerstraße
- Westhoffstraße 83
- Waldeyerstraße
- Aegidiistraße
- Adenauerallee
- Albersloher Weg 2
- Münnichweg 12
- Erbdrostenweg 12
- Gremmendorfer Weg 12
- Angelsachsenweg 12
- York-Ring 03
- Koburger Weg 06
- Sentmaringer Weg 04
- Inselbogen 07
- Friesenring
- Vennheideweg 09
- Niedersachsenring
- Schifffahrter Damm
- Heckenweg
- Kolde-Ring
- Lublinring
- Horstmarer Landweg
- Otto-Hersing-Weg
- Dingbängerweg
- Straßburger Weg 145
- Von-Bissendorf-Weg 109
- Am Stadtgraben 80
- Marks-Haindorf-Stiege 04
- Paul-Engelhard-Weg
- Rishon-Le-Zion-Ring
- An der Alten Kirche
- Kappenberger Damm 642
- Wolbecker Straße 240
- Leonardo-Campus 06
- Krummer Timpen 11
- Georgskommende 05
- Hoher Heckenweg
- Rjasanstraße
- Schmittingheide
- Alte Reitbahn 09
- Meesenstiege 11
- Orléans-Ring
- Loddenheide
- Eulerstraße
- Am Schütthook
- Hensenstraße
- Idenbrockweg
- Hörsterplatz 257
- Düesbergweg
- Hohe Geest 09
- Hansaring
- Promenade
- Merkureck
- Neutor 07
- Hafenweg
Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.
Details
- Vorlagen-Nr.
- V/0582/2010
- Typ
- Vorlagen
- Datum
- 06.08.2010
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37