0501/2023/1
Errichtung einer Interims-Ausstellung im Praetorium
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Anlage 1 LVR Ausstellungskonzept Interim Praetorium
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MiQua – Kommt! Das MiQua kommt – Konzept für ein Ausstellungsprogramm 2024–2025 im Praetorium von Nadja Mertens, Thomas Otten, Federica Pendolino, Tanja Potthoff, Sebastian Ristow, Jens Scholten und Christiane Twiehaus Einleitung Das Praetorium soll Schauplatz einer Ausstellung werden, die die Themen der zukünftigen Dauerausstellung des MiQua präsentiert und das kommende Museum vorstellt. Am Ort des römischen Praetoriums wird also nicht nur, wie bisher, die Antike thematisiert, sondern auch ein Zugang zum Mittelalter und den jüdischen Themen geschaffen. Denn oberhalb der Mauern des römischen Praetoriums lag der nördliche Teil des mittelalterlichen jüdischen Viertels. Die dazugehörigen baulichen Reste wurden 1953 im Zuge der Grabung durch Otto Doppelfeld abgetragen. Die Ausstellung möchte beide Teile der Geschichte dieses Ortes wieder sichtbar machen. Die Grundidee der Ausstellung ist es daher, jeweils eine römische Spur (Laufrichtung links) und eine jüdische Spur (Laufrichtung rechts) einzurichten. Ein weiteres Ziel ist es, Neugier für das zukünftige Museum zu wecken. Das Praetorium wird als Befund und seine Funktion als zentraler Ort der Provinz Niedergermanien direkt am Niedergermanischen Limes thematisiert. Die jüdische Spur gibt Einblicke in das Leben im mittelalterlichen jüdischen Viertel anhand von Objekten, Rekonstruktionen und Aussichten in die südliche, noch im Bau befindliche Befundzone. Zudem wird anhand eines Filmes über die Zeit 1424 bis Gegenwart auch die zukünftige Dauerausstellung zum jüdischen Leben in Köln im 2. OG des Museumsbaus angerissen. Anlage 1.1.1 1 2 Konzept für die "MiQua – Kommt!"-Ausstellung im Praetorium Der Rundgang im Befundbereich des Praetoriums vor dem Umbau wird auch in der neuen "MiQua – Kommt"!-Ausstellung zugänglich gemacht (Foto: Stefan Arendt, ZMB 2017). Zielgruppen und Betrieb Die Ausstellung richtet sich vornehmlich an Publikum aus Köln und seinem räumlichen Umfeld, das an 2000-jährigen Geschichte des Ortes interessiert ist. Reisende aus dem Ausland erhalten ebenfalls die Möglichkeit, sich über das zukünftige MiQua und seine Inhalte zu informieren. Angesprochen wird sowohl der Personenkreis, der sich bislang dem Praetorium verbunden fühlte, als auch ein Publikum, das am Jüdischen Museum interessiert ist. Angestrebt wird die Öffnung für Gruppen und Individualbesuchende in einem regelmäßigen, barrierefreien Museumsbetrieb. Die Ausstellung Die Ausstellung ist im Ausstellungsraum des Praetoriums sowie auf den Stegen im Bereich des Rundgangs zu verorten. Eine erste Einstimmung erfolgt bereits im Treppenhaus. Dort werden die Besuchenden durch die historischen Figuren, die seit 2018 auf dem Bauzaun des MiQua zu sehen sind, empfangen: Die Persönlichkeiten werden im Treppenhaus in zeitlich absteigender Reihenfolge auf die Wand gedruckt mit den Besuchenden in die Geschichte hinabsteigen. Unten angelangt, können Besuchende sich die Ausstellung über zwei Spuren erschließen, eine römische und eine jüdische. Beide Spuren beginnen im Intro- Bereich, gegenüber des Eingangs. Eine Unterscheidung erfolgt nicht nur anhand der Wegeführung (jüdisch rechtsherum, römisch linksherum), sondern auch mittels eines Farbschemas und Icons. Die römische Spur wird, wie hier im Konzept, in Rot dargestellt, die jüdische Spur in Blau. Gemeinsame Stationen werden in Gelb markiert. Im Südosten des Ausstellungsraums treffen beide Spuren wieder aufeinander. Hier dient die Station „Dekret 321“ als verbindendes Element zwischen beiden Themen. Darüber hinaus sollen die Besuchenden die Gelegenheit erhalten, sich den archäologischen Befund des Praetoriums anhand von erklärenden Tafeln zu erschließen. Übersichtsplan über die beiden Spuren und Stationen der geplanten "MiQua – Kommt!"-Ausstellung im Praetorium. Eine größere Version findet sich im Anhang dieses Konzeptpapiers (Grafik: Nadja Mertens & Tanja Potthoff, MiQua). 3MiQua – Kommt! Gemei nsames Intro Das Intro ist im Ausstellungsraum direkt gegenüber dem Eingang anzutreffen. Wenn die Besucher*innen durch den Eingang des Ausstellungsraumes treten, werden Sie durch ein querstehendes Ausstellungselement in Empfang genommen. Hier erfolgt eine kurze Einführung in die 2000 Jahre Geschichte an diesem Ort und den Bau des MiQua. Dann werden sie – je nach Interesse – entweder nach links auf die römische oder nach rechts auf die jüdische Spur geleitet. Beispiel für ein modulares Ausstellungssystem, das flexibel mit Wandflächen, Durchblicken, Vitrinen, Medien etc. ausgerüstet werden kann. Ein ähnliches System ist für die Gliederung und Möblierung des Raumes geplant. Zentrale Gestaltungsidee ist ein interaktives Element, das aus drei halbtransparenten Panels besteht, die übereinander geschoben werden können. Die Panels zeigen Druckgrafiken von drei wichtigen Zeitabschnitten in der Geschichte des Archäologischen Quartiers: Eine rekonstruierte Vogelschau des spätantiken Praetoriums Eine rekonstruierte Vogelschau des mittelalterlichen jüdischen Viertels Ein Luftbild des heutigen Rathausplatzes Ziel ist es, zu veranschaulichen, wie sich das Viertel im Laufe der Zeit verändert hat. 4 Konzept für die "MiQua – Kommt!"-Ausstellung im Praetorium Visualisierung der Wandpanels Ansichten des Viertels zu verschiedenen Zeiten. Diese können übereinander geschoben werden (Grafik: Lea Gründler, MiQua). Rechts der zentralen Ausstellungswand steht der lebensgroße Schattenriss des mittelalterlichen jüdischen Gelehrten Ascher ben Jechiel, der die Besucher*innen begrüßt und nach rechts auf die jüdische Spur leitet. Links steht spiegelbildlich der lebensgroße Schattenriss des antiken Statthalters Didius Iulianus, der die Besucher*innen der römischen Spur begrüßt und sie nach links leitet. Jüdische Spur Station J1: Einleitung „Jüdisches Viertel“: Topographie Die einführende Station für die jüdische Spur befindet sich rechts des Intros in der Südwestecke des Ausstellungsraums. Die Station dient der Verdeutlichung der Topographie des mittelalterlichen jüdischen Viertels. Wie war es in die Stadt eingebunden? Wie weit dehnte sich das jüdische Viertel aus? Deutlich werden soll, dass auch der im Rahmen der Ausstellung zu besichtigende Bereich des Praetoriums zum jüdischen Viertel gehörte. Weitere Informationen vermitteln die Struktur des jüdischen Viertels mit dem öffentlichen Gemeindezentrum im Süden und den Wohn- und Wirtschaftsgebäuden im Norden und entlang der Judengasse. MiQua – Kommt!MiQua – Kommt! 5 Ein Stadtplan Kölns von Arnold Mercator aus dem Jahr 1571. Das jüdische Viertel ist rot markiert (Kartengrundlage: RBA; Grafische Bearbeitung: Tanja Potthoff, MiQua). Die Informationen zur Topographie werden vornehmlich anhand von illustrierenden Wandgrafiken vermittelt. Ein inklusives Tastmodell gibt einen Überblick über den archäologischen Befundbereich des MiQua und veranschaulicht, dass im Rahmen der Ausstellung nur ein kleiner Teil des Areals besichtigt werden kann. Eine Vitrine mit Funden zur Illustration des Alltags im jüdischen Viertel soll einen kleinen Vorgeschmack auf die zukünftige Dauerausstellung des MiQua geben. 6 Konzept für die "MiQua – Kommt!"-Ausstellung im Praetorium Station J2: Wer hat hier gelebt? Alltagsleben im Viertel Die Station ist im Stegbereich des Praetoriums innerhalb des nördlichen Apsidenbaus gelegen. Über ein großformatiges Bild mit einer Wimmelbild-Szene auf dem Synagogenhof erhalten die Besucher*innen die Gelegenheit Menschen aus dem Viertel kennenzulernen und etwas über ihr Alltagsleben zu erfahren. Die Rekonstruktion des Synagogenhofs (Ausschnitt) wird mit zahlreichen Menschen belebt, die im während des Mittelalters im jüdischen Viertel lebten (Rekonstruktion: Architectura Virtualis). Bei dem Bild handelt es sich um ein so genanntes „Sprechendes Bild“, also eine Medienstation. Einzelne Szenen/Personen auf dem analogen Bild sind mit einer touch-sensitiven Folie hinterlegt. Wenn die Besucher*innen die so ausgestatteten Bildausschnitte berühren, dann werden dadurch unterschiedliche Hörspielszenen ausgelöst. In diesen ist mehr über die dargestellten Personen und bestimmte Begebenheiten aus ihrem Alltag zu erfahren. Grundlage der Hörspiele sind historische Quellen. Ein Beispiel ist ein Gespräch über ein totes Huhn, das eine Hausfrau mit einem Rabbiner führt. Als Quelle dient eine hebräische Response auf eine Anfrage aus Köln mit der Frage, ob ein aufgrund eines Sturzes von einer Mauer gestorbenes Huhn noch gegessen werden kann, obwohl es nicht nach der jüdischen Speisegesetzgebung geschlachtet wurde. MiQua – Kommt!MiQua – Kommt! 7 Sta tion J3: Mittelalterliche Reste im Praetorium: Warum sieht man das jüdische Viertel nicht mehr? Die Station liegt auf dem Steg mit Blick auf eine(n) mittelalterlichen Brunnen/Latrine im Nordsaal des Praetoriums. Thematisiert wird ein forschungsgeschichtliches Problem: 1953 wurden wegen des Zeitdrucks bei der Ausgrabung die mittelalterlichen Schichten entfernt, um die Überreste aus der Römerzeit zu erforschen, ein damals übliches Vorgehen. Daher ist das jüdische Viertel, das auch in diesem Teil der Befundebene lag, weitgehend unsichtbar. Mit Text- und Bildtafeln wird darauf aufmerksam gemacht, dass man manchmal noch mittelalterliche Reste von Brunnen oder Latrinen des jüdischen Viertels erkennen kann, denn im MA waren an dieser Stelle des Praetoriums Gärten oder Höfe. Die Reste einer mittelalterlichen Latrine sind noch als Plombe in der Mauer des spätantiken Oktogons erhalten. Ähnliche Spuren finden sich an verschiedenen Stellen des Praetoriums (Foto: Stefan Arendt, ZMB). 8 Konzept für die "MiQua – Kommt!"-Ausstellung im Praetorium Gemeinsame Station Lamellenbilder: Wie sah es im jüdischen Viertel und im Praetorium aus? Die Station nutzt die Wandnischen an der westlichen Außenwand des Rundganges aus. In den Nischen sind Lamellenbilder eingebracht. Abhängig von der Gehrichtung der Besucher*innen, d. h. je nachdem sie sich auf der jüdischen oder der römischen Spur bewegen, sehen sie jeweils eine Ansicht mit Rekonstruktionen aus dem Praetorium oder dem jüdischen Viertel. Die Ansichten können im Vorrübergehen erfasst werden. Impression aus dem mittelalterlichen jüdischen Viertel: Blick in die Enggasse (Rekonstruktion: Architectura Virtualis). MiQua – Kommt!MiQua – Kommt! 9 Station J4: Was kommt noch? Die Station bespielt den provisorischen Verschluss des Wanddurchbruchs zum neuen Teil der archäologischen Befundzone südlich des Oktogons. Dahinter befindet sich der noch im Bau befindliche Bereich mit dem südlichen Teil des jüdischen Viertels. An dieser Stelle wird daher durch Grafik und Text auf der Wand gezeigt, welche Teile des jüdischen Viertels hinter der Wand noch kommen werden. Das dort liegende jüdische, mittelalterliche Gemeindezentrum mit Synagoge, Mikwe und weiteren Gemeindebauten wird kurz erläutert. Einen kleinen Ausblick auf die Ausstattung der Synagoge geben zwei barrierefrei zu ertastende Abgüsse von Bruchstücken der mittelalterlichen Bima, der Lesekanzel der Synagoge. Das Affenköpfchen zierte die Bima der Synagoge und wird in der Ausstellung als Tastobjekt erfahrbar gemacht (Foto: Stadt Köln). Station J5: Münzschatzfund Die Station markiert eine Stelle im archäologischen Befund, an der Otto Doppelfeld im Jahr 1953 einen mittelalterlichen Münzschatzfund barg. Dieser war im Vorfeld des Pogroms von 1349 im Garten oder Hof eines Wohnhauses in jüdischem Besitz vergraben worden. Eine Ausstellungsinstallation markiert den Fundplatz im archäologischen Befund. Eine Texttafel am Geländer liefert Informationen zu den historischen Umständen. 10 Konzept für die "MiQua – Kommt!"-Ausstellung im Praetorium Station J6: 2000-Jahr-Stehparty und Baustelle Die Station liegt am zweiten Durchbruch zum neuen Teil der archäologischen Befundzone und am gegenüberliegenden Geländer zum archäologischen Befund. An der Wand können die Besucher*innen über interaktiv zu bedienende Wandklappen Einblicke in das aktuelle Baustellengeschehen gewinnen. Hinter den Klappen verbergen sich Fotos von der Museumsbaustelle, die regelmäßig aktualisiert werden. Am Geländer sind vier Schattenrisse von historischen Personen aus der 2000jährigen Geschichte des Ortes angebracht: der römische Statthalter Didius Iulianus der mittelalterliche, jüdische Gelehrte Ascher ben Jechiel Luise Strauß-Ernst der Archäologe Otto Doppelfeld Dazu läuft ein Hörspiel in der sich die vier auf einer fiktiven Stehparty unterhalten. Sie reden darüber, wie sich das Viertel im Laufe seiner Geschichte verändert hat und kommentieren den entstehenden Museumsbau. Schattenriss Otto Doppelfelds für die Station „Stehparty“ (Grafik: Lea Gründler, MiQua). MiQua – Kommt!MiQua – Kommt! 11 Sta tion J7: Wie ging es weiter? Jüdisches Leben bis in die Gegenwart Die Station ist auf der Steg-Erweiterung nördlich des Durchbruchs angesiedelt. Sie bietet einen Ausblick in den Teil der zukünftigen Dauerausstellung, der sich mit der jüdischen Geschichte Kölns von 1424 bis zur Gegenwart beschäftigt. Neben Text und Grafik an der Wand ist ein durch die Firma Buchstabenschubser produzierter Film ein wesentliches Gestaltungselement. Der Film liefert einen Überblick über diesen Teil der jüdischen Geschichte Kölns. Eine Vitrine mit Objekten aus dieser Zeit rundet die Station ab. Gemeinsame Station 321: Übergang zwischen römischer und jüdischer Spur In der Südostecke des Ausstellungsraums treffen die jüdische und die römische Spur aufeinander. Thematisch können beide Spuren durch das Dekret des Kaisers Konstantin aus dem Jahr 321 verbunden werden. Die zahlreichen Fragen, die mit dem Dekret verbunden sind, werden in Form eines Krimitischs als ungelöstes Rätsel inszeniert, denn das Dokument wirft mehr Fragen auf als es beantwortet. Ähnlich einer aus Kriminalfilmen bekannten „Ermittlungswand“ werden dort Indizien, Bilder und Fragen durch unterschiedliche „Fäden“ miteinander verknüpft. Neben der Grafik soll der Tisch auch haptische und interaktive Elemente enthalten. Den Besucher*innen bleibt es überlassen, den genauen „Tathergang“ zu rekonstruieren. Ein Wegweiserelement leitet Besucher*innen von der römischen auf die jüdische Spur hinüber und umgekehrt. Das Gesetz von 321 (Foto: Anette Hiller, ZMB). 12 Konzept für die "MiQua – Kommt!"-Ausstellung im Praetorium Römische Spur Station R1: Aufgaben des Statthalters Die Station ist in der Nordwestecke des Ausstellungsraumes verortet, konkret an der Nordwand. Thematisch setzt sich die Station mit den Aufgaben und Zuständigkeiten eines Statthalters auseinander. Gestalterisch ist ein modulares Ausstattungselement mit der Darstellung eines Statthalters vorgesehen. Wie die indische Göttin Kali ist der Statthalter mit vielen Armen dargestellt, die jeweils für eines seiner Aufgabengebiete stehen. Die Arme verweisen auf illustrierende Grafiken und Texte oder können mit einer Vitrine/Nische verbunden sein. Die Vitrinen enthalten Funde aus dem Praetorium, die mit den Aufgaben des Statthalters assoziiert werden können, z. B. Münzen für das Thema Steuern. Station R2: Statthalter-Steckbriefe Die Station liegt gegenüber der Station R1 und ist eine räumliche Erweiterung der Rückwand des modularen, zum Intro gehörenden Ausstellungselementes. Die Station stellt exemplarisch sechs Statthalterpersönlichkeiten in Steckbrieform vor. In Ost-West-Richtung wird an einen Flügel des Intros eine rückwärtige Ausstellungwand in Modulbauweise angebaut. In offene Kuben werden Stangen eingebaut, an denen entweder Steckbriefe zum Herausnehmen aufgehängt oder mit Drehmechanismus angebracht werden. Auf jeder Karte ist vorne eine Zeichnung des Statthalters abgebildet, auf der Rückseite sind Steckbrief- Informationen zu lesen. Thematisch ergänzen sich die Stationen R1 und R2 zu einem Gesamtbild der Statthalterpersönlichkeiten und ihren Aufgabengebieten. MiQua – Kommt!MiQua – Kommt! 13 Sta tion R3: Karte der Provinz Niedergermanien Die Station ist an der Nordwand des Ausstellungsraumes angebracht. Die Besucher*innen erhalten mittels Text und Kartengrafik einen Überblick über die römischen Provinzen sowie über die Provinz Niedergermanien, die der Statthalter in Köln regierte: Über welches Gebiet sprechen wir? Warum war überhaupt der Statthalter nötig? Station R4: Interaktive Station zum Limes der Provinz Niedergermanien Die Medienstation steht neben der Provinzkarte. Nachdem die Besucher*innen einen ersten Überblick über die von Köln aus regierte Provinz Niedergermanien erhalten haben, gibt diese interaktive Medienstation mit dem Namen „Cross Cultural Timeline“ (CCT) eine Gelegenheit zur Vertiefung. Sie stellt das Weltkulturerbe Niedergermanischer Limes vor, zu dessen Standorten das Kölner Praetorium gehört. Darüber hinaus können sich die Besucher*innen über andere Limesorte im Rheinland und den Rhein als Handelsweg und Grenze informieren. Da die Station aus der Landesausstellung „Rom am Rhein“ übernommen werden kann, sind ein Touchscreen sowie ein für Rollstuhlfahrer leichter nutzbares Touchpad bereits vorhanden und können nachhaltig weitergenutzt werden. Screenshot der interaktiven Anwendung CCT. 14 Konzept für die "MiQua – Kommt!"-Ausstellung im Praetorium Station R5: Das römische Köln Die großflächige Station nimmt den zentralen Bereich des Ausstellungsraums ein. Inhaltlich beschäftigt sie sich mit der römischen Stadt Köln, die das räumliche Bindeglied zwischen der Provinz und dem Statthalterpalast darstellt. Zentrales Ausstellungselement ist ein Fotoboden (rund 27 m²) mit einer Vogelschauansicht des rekonstruierten römischen Köln. Ein Bildschirm in einer eingestellten Innenwand zeigt einen aktualisierten Film zum römischen Köln, der ersten Fassung in der Landesausstellung „Rom am Rhein“ gezeigt wurde. Davor werden 6 Sitzwürfel platziert. So entsteht in der Raummitte eine luftige Entertainment-Sitz-Zone mit Bewegungsfreiheit und Sammelpunkt „im römischen Köln“. Station R6: Wandpanorama Köln Die Station ist auf der Rückseite der modularen Ausstellungswand des Intros angebracht. Da die Wand das Areal mit dem Fotoboden zur Stadt Köln einrahmt, wird die Rückseite dazu genutzt ein rekonstruiertes Köln-Panorama als Grafik aufzubringen. Das Panorama wird aus der Landesausstellung „Rom am Rhein“ übernommen. Der Raum vor der Wand wird als Gruppenaufstellfläche freigehalten. Panorama des römischen Köln (Grafik: Mikko Kriek). MiQua – Kommt!MiQua – Kommt! 14 Station R7: Inschriftenstation „Kölsche Römer“ Die Station ist an der Ostwand des Ausstellungsraumes vorgesehen. Sie stellt ein Bindeglied zwischen den Themen „Stadt“ und „Praetorium“ dar. Vor der Wand sind auf einem Podest sechs römische Weihesteine mit Bezug zum Praetorium aufgestellt. Ein Wimmelbild-Panorama eines Heiligtumsbezirks mit Weihesteinen zieht sich von der Rückwand (O-Wand) über die eingestellte modulare Wand, die den Praetoriumsbereich abgrenzt. Der vom Entenfänger des Statthalters gestiftete Weihestein. Die sechs Weihesteine sind als Bestandteil des Bildausschnittes auf der modularen Ausstellungswand integriert. Dort werden sie zusammen mit ihrem jeweiligen Stifter dargestellt. Bei diesem Bildteil handelt es sich um ein so genanntes „Sprechendes Bild“, also eine Medienstation. Die sechs Weihesteine/Stifter auf dem analogen Bild sind mit einer touchsensitiven Folie hinterlegt. Wenn die Besucher*innen die so ausgestatteten Bildausschnitte berühren, dann werden dadurch unterschiedliche Hörspielszenen ausgelöst. Hier spiegeln römische Kölner mit Praetoriumsbezug das Leben im und um das Praetorium wieder und stellen sich selbst anhand ihrer Weihesteine vor. 16 Konzept für die "MiQua – Kommt!"-Ausstellung im Praetorium Station R8: Vitrine am Zugang zum Praetoriumsraum Die Vitrine liegt unmittelbar neben dem Eingang zum Ausstellungseinbau in der Nordostecke des Ausstellungsraumes. Dort wird das Praetorium thematisiert. Die Vitrine enthält archäologische Funde aus dem Praetorium und leitet inhaltlich vom Stadtraum in den Statthalterpalast über. Einer der prominenten Funde ist der Kopf der römischen Göttin Fortuna. Daher wird die Vitrine noch um ein Tastmodell dieses Fundstücks ergänzt. Die genaue Aufstellung wird im Zuge der Ausstellungsgestaltung geklärt. Kopf der römischen Göttin Fortuna aus dem Praetorium. Station R9: Das Praetorium Bei dieser Station handelt es sich um einen durch modulare Ausstellungswände gerahmten Einbau in der Nordost-Ecke des Ausstellungsraumes. Die Station beschäftigt sich mit der baulichen Entwicklung der vier Hauptphasen der Architektur und der Ausstattung des Praetoriums. Darüber hinaus werfen archäologische Funde Schlaglichter auf das Alltagsleben im Statthalterpalast. MiQua – Kommt!MiQua – Kommt! 17 Di e modularen Ausstellungswände sind Träger von Grafiken und Texten zur Illustration und Erläuterung. Fenster schaffen Blickachsen und Durchblicke zum Bereich des Rundgangs mit den Befunden und zum Ausstellungsraum, der in diesem Falle den Stadtraum darstellt. In Vitrinenfenstern können weitere archäologische Funde aus dem römischen Statthalterpalast gezeigt und gegebenenfalls beidseitig betrachtet werden. Das auffälligste Gestaltungselement ist das Fragment eines römischen Fußbodenmosaiks aus dem Praetorium, das in der Nordostecke präsentiert wird. Eine Medienstation erläutert die unterschiedlichen Bauphasen des Regierungsbaus. Die Präsentation erfolgt als interaktive Station, in der sich die Besucher*innen mit 3D-Modellen der einzelnen Bauphasen auseinandersetzen können. Die Modelle können gedreht sowie heran- und herausgezoomt werden. Rekonstruktion der spätantiken Bauphase des Praetoriums (Zsolt Vasáros/Gábor Nagy). Station(en) R10: Befunderklärungen Während des Rundgangs durch den archäologischen Befund erläutern sechs Tafeln mit Befunderklärungen das, was die Besucher*innen vor sich sehen, um eine Einordnung zu ermöglich. Anlage: Übersichtsplan der Einzelstationen 18 Konzept für die "MiQua – Kommt!"-Ausstellung im Praetorium
Dringlichkeitsvorlage Bezirksvertretung
12600 Zeichen
Dezernat, Dienststelle
VII/VII/3
Vorlagen-Nummer
0501/2023/1
Freigabedatum
31.05.2023
Dringlichkeitsentscheidung und Genehmigung
zur Behandlung in öffentlicher Sitzung
Entscheidung durch die Bezirksbürgermeisterin bzw. den Bezirksbürgermeister und ein Mit-
glied der Bezirksvertretung gemäß § 36 Absatz 5, Satz 2 GO NRW und Genehmigung durch
die Bezirksvertretung
Betreff
Errichtung einer Interims-Ausstellung im Praetorium
Gremium Datum
Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 24.08.2023
Begründung der Dringlichkeit:
Der verwaltungsinterne Abstimmungsprozess hat sich leider verzögert, so dass die regulären
Vorlagefristen nicht eingehalten werden konnten.
Die Beschlussfassung duldet jedoch keinen Aufschub mehr. Die Errichtung der Interims-Aus-
stellung im Praetorium bietet unter Berücksichtigung der Verzögerungen im Projekt eine vor-
zeitige Erlebbarkeit des MiQua und somit eine positive Wahrnehmung in der Öffentlichkeit.
Auf Wunsch aller Beteiligten sollen die Vorbereitungen für die Errichtung der Interims-Ausstel-
lung im Praetorium schnellstmöglich beginnen können.
Beschluss:
Der Ausschuss Kunst und Kultur beschließt - vorbehaltlich der Zustimmung durch den Finanz-
ausschuss - die Errichtung einer Interims-Ausstellung im Praetorium im Vorgriff auf die Eröff-
nung des „MiQua. LVR - Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln“. Die Ausstel-
lung erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Landschaftsverband Rheinland (LVR).
Die hälftige Aufteilung der Gesamtkosten einschließlich der geplanten Erträge (Eintrittsgelder
und Erlöse für Führungen) wird gesondert im Rahmen einer vertraglichen Vereinbarung zwi-
schen der Stadt Köln und dem LVR festgehalten.
Hierfür stehen zur Finanzierung baulicher Mehrkosten, der Anpassung des Brandschutzkon-
zeptes und zusätzlicher Planungs- und Bauleitungshonorare investive Auszahlungsermächti-
gungen in Höhe von 372.000 € und für Ausstellungs-, Betriebs- und Bewachungskosten kon-
sumtive Aufwandsermächtigungen in Höhe von 293.574,04 € im Haushaltsplan 2023/2024
inkl. Mifrifi, Haushaltsjahr 2024 ff. im Teilplan der Stabsstelle Archäologische Zone in der Pro-
duktgruppe 0413 - Archäologische Zone und Jüdisches Museum auf der Finanzstelle 9073-
0413-0-0001 (Archäologische Zone und Jüdisches Museum) bzw. in Teilplanzeile 13 - Auf-
wendungen für Sach- und Dienstleistungen zur Verfügung.
2
Datum Abstimmungsergebnis
Unterschrift Unterschrift
31.05.2023 zugestimmt gez. Leitner gez. Cazier
3
Haushaltsmäßige Auswirkungen
Nein
Ja, investiv Investitionsauszahlungen 372.000 €
Zuwendungen/Zuschüsse Nein
Ja %
Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme €
Zuwendungen/Zuschüsse Nein
Ja %
Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: 2024
a) Personalaufwendungen €
b) Sachaufwendungen etc. s.u. €
c) bilanzielle Abschreibungen €
Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: 2024
a) Erträge s.u. €
b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten €
Einsparungen: ab Haushaltsjahr:
a) Personalaufwendungen €
b) Sachaufwendungen etc. €
Beginn, Dauer
Auswirkungen auf den Klimaschutz
Nein
Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung)
Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung)
Begründung:
Aufgrund einer weiteren Verschiebung des Eröffnungstermins des „MiQua. LVR-Jüdisches
Museum im Archäologischen Quartier Köln“ hat der Lenkungskreis Politik in seiner Sitzung am
20.05.2022 den Wunsch geäußert, dem Landschaftsverband Rheinland (LVR) die Möglichkeit
einzuräumen, das MiQua bereits vor seiner Fertigstellung und Inbetriebnahme der Öffentlich-
keit durch eine Interims-Ausstellung im Praetorium bekannt zu machen. Parallel zur im Prae-
torium geplanten Interims-Ausstellung sollen die Räumlichkeiten für die Museumspädagogik
des LVR im Spanischen Bau genutzt werden.
Es besteht Einvernehmen bei allen Projektbeteiligten, dass eine Interims-Ausstellung im Prae-
torium eine vorzeitige Erlebbarkeit des MiQua bietet und somit positiv in der Öffentlichkeit
wahrgenommen wird.
Da das Praetorium im endgültigen MiQua lediglich einen Teil des Museums darstellt, alle tech-
nischen Anlagen im Museumsneubau verortet sind und nur gemeinsam in Betrieb genommen
werden können, muss die Technik (Einbruch- und Brandmeldeanlage, Lüftung etc.) für einen
unabhängigen Betrieb des Praetoriums umgeplant werden. Dies beinhaltet auch die Notwen-
4
digkeit eines neuen, zeitlich begrenzten Bauantrags. Der Bauantrag soll unmittelbar nach ent-
sprechender Beschlussfassung der politischen Gremien über die Interims-Ausstellung im
Praetorium gestellt werden, mit der Genehmigung ist voraussichtlich im IV. Quartal 2023 zu
rechnen.
Die Räumlichkeiten für die Museumspädagogik des LVR werden ebenfalls bis zur Eröffnung
der Interims-Ausstellung im Praetorium fertiggestellt, lediglich der Sicherheitsleitstand kann
erst nach der Fertigstellung des MiQua in Betrieb genommen werden.
Nutzungskonzept des LVR:
Der LVR hat ein museales Konzept für die Interimsausstellung im Praetorium einschließlich
der Räumlichkeiten für die Museumspädagogik des LVR erstellt. Das Konzept sowie ein Lage-
plan der einzelnen Ausstellungsstationen sind dieser Beschlussvorlage als Anlagen beigefügt.
Das Konzept umfasst sowohl einen römischen als auch einen jüdischen Rundgang im Praeto-
rium mit möglicher Nutzung verschiedener Medienstationen, Vitrinen und Texttafeln.
Das Sicherheitskonzept des externen Beraters fordert, dass die vorgesehene Eingangs-
schleuse bereits bei Inbetriebnahme der Interims-Ausstellung im Praetorium funktionstüchtig
ist. Besuchende werden über den Eingangsbereich des Spanischen Baus in der Kleinen Bu-
dengasse über die Räumlichkeiten für die Museumspädagogik des LVR zur Ausstellung ge-
führt. Die Schleusenfunktion bedingt ein Verschließen aller Türen im Schleusenbereich, sofern
eine der sechs Türen im Eingangsbereich des Spanischen Baus in der Kleinen Budengasse
geöffnet wird.
Die Projektleitung/städtische Gebäudewirtschaft weist darauf hin, dass in dem Zusammen-
hang die Mitarbeitenden der Stadt Köln und der Ratsfraktionen mit Wartezeiten an der Tiefga-
rage und an der Treppenhaustür rechnen müssen, da dieser Personenkreis ebenfalls den Ein-
gang im Spanischen Bau in der Kleinen Budengasse nutzt.
Da der LVR einen Ganztagesbetrieb der Interims-Ausstellung im Praetorium plant, könnten
die Einschränkungen möglicherweise stärker ausfallen als im späteren Regelbetrieb des Mi-
Qua, da der Eingang in der Kleinen Budengasse im späteren Regelbetrieb nur von angemel-
deten Gruppen genutzt wird.
Das Amt der Oberbürgermeisterin wurde durch die städtische Gebäudewirtschaft bereits über
die vorgenannten Umstände informiert.
Terminplan und Dauer der Interims-Ausstellung im Praetorium:
Laut Aussage der Projektleitung/städtischen Gebäudewirtschaft kann die Interims-Ausstellung
im Praetorium - nach baulicher Fertigstellung und Abnahme durch die städtische Bauaufsicht
und anschließender Einbringung der Ausstellung durch den LVR - voraussichtlich im I. Quartal
2024 eröffnet werden. Parallel nutzt der LVR die Zeit bis zur baulichen Fertigstellung für Aus-
schreibungs- und Vergabetätigkeiten sowie für die Produktion der Interims-Ausstellung im
Praetorium.
Die Dauer des Interimsbetriebs im Praetorium hängt vom Beginn des finalen Ausbaus der
Ausstellung für den späteren Endausbau zur Eröffnung des MiQua ab (Montage der Vitrinen
und der Möblierung, der Grafiken, der Texttafeln und Stellwände, Einbringen der Exponate
etc.).
Der Baufortschritt im MiQua lässt nach erfolgter Neu-Vergabe des Stahlbau-Gewerkes und
der aktuell laufenden Terminierung der Nachfolge-Gewerke nunmehr genauere Angaben zum
Terminplan zu, so dass laut Projektleitung/städtischer Gebäudewirtschaft die finale Ausstel-
lung im Praetorium ab 07/2025 eingebracht werden muss.
Die Interims-Ausstellung im Praetorium wird somit - voraussichtlich beginnend im I. Quartal
2024 - bis zur Einbringung der finalen Ausstellung des MiQua im Bereich des Praetoriums im
Sommer 2025 für 1,5 Jahre geöffnet sein.
5
Kosten für Umbau und Betrieb:
Die Stadt Köln schafft - wie auch im Falle des MiQua - die baulichen Voraussetzungen für die
Interims-Ausstellung im Praetorium. Hierzu gehört insbesondere die Umplanung der techni-
schen Anlagen, deren Inbetriebnahme ursprünglich erst im Zuge der MiQua-Eröffnung vorge-
sehen ist.
Der LVR ist gehalten, sein museales Konzept auf die bereits vorliegenden baulichen Gege-
benheiten im Praetorium zu stützen, ohne dass es neuer oder zusätzlicher Ausbauten bedarf.
Des Weiteren ist durch den LVR ein problemloser, zügiger und für die bisherigen Ausbauten
(Estrich, Trockenbauöffnungen etc.) unschädlicher Rückbau der Interims-Ausstellung sicher-
zustellen. Der Interimsbetrieb muss darüber hinaus den Vorgaben des vorliegenden Brand-
schutzkonzeptes entsprechen.
Die Gesamtkosten unter Berücksichtigung der Erträge für Eintritte und Führungen für die Er-
richtung der Interims-Ausstellung im Praetorium belaufen sich einer Berechnung des LVR zu-
folge auf 1.331.148,08 €. Hiervon entfällt ein hälftiger Anteil i.H.v. 665.574,04 € auf die Stadt
Köln. Das Ertragsrisiko geht zu Lasten des LVR, so dass der verbleibende Kostenanteil der
Stadt Köln 665.574,04 € beträgt. Hierüber wird eine gesonderte Vereinbarung mit dem LVR
geschlossen.
Die Kosten im Einzelnen:
Kostenart 2023 2024 2025 investiv/
konsumtiv
Gesamt
Ausstellungskos-
ten
308.000 € 284.700 € 0 € konsumtiv 592.700 €
Betriebskosten
(voraussichtlich)
0 € 152.460 € 76.230 € konsumtiv 228.690 €
Dienstbetrieb 0 € 411.838,72 € 205.919,36 € konsumtiv 617.758,08 €
Aufwand kon-
sumtiv
1.439.148,08 €
Baukosten 372.000 € 0 € 0 € investiv 372.000 €
Zahlungen inves-
tiv
372.000 €
Gesamtkosten
680.000 € 848.998,72 € 282.149,36 €
1.811.148,08 €
Ertrag 0 € 320.000 € 160.000 € 480.000 €
Gesamtkosten
inkl. Ertrag
680.000 € 528.998,72 € 122.149,36 € 1.331.148,08 €
Hälftiger Anteil 340.000 € 264.499,36 € 61.074,68 € 665.574,04 €
Da die Stadt Köln die (investiven) Baukosten in Höhe von 372.000 € vollständig übernimmt,
beläuft sich der konsumtive Aufwand auf 293.574,04 € (gesamt: 665.574,04 €=hälftiger An-
teil).
Bezüglich der Ausstellungskosten wird auf das museale Konzept des LVR verwiesen.
Bei den Betriebskosten wird ein Betrag in Höhe von 7 €/qm prognostiziert.
Zu den Kosten für den Dienstbetrieb gehört der Aufwand für Personal (Kasse, Bewachung,
Aufsicht, Host).
Die Baukosten (372.000 €) setzen sich wie folgt zusammen:
- bauliche Mehrkosten aufgrund der notwendigen Umplanungen in der Technischen Ge-
bäude-Ausstattung (TGA, Kostengruppe 400) in Höhe von ca. 145.000 € brutto,
- bauliche Mehrkosten aufgrund von Renovierungsarbeiten nach der Nutzung und not-
wendiger Umbauten der Ausbaugewerke (Kostengruppe 300) in Höhe von ca. 94.000
6
€ brutto sowie
- Planungshonorare für die Erstellung eines angepassten Brandschutzkonzeptes, des
Bauantrages und der TGA-Umplanung sowie Bauleitungshonorare für die TGA-Ände-
rung und für den Ausbau in Höhe von ca. 133.000 €.
Der LVR rechnet bei ca. 100.000 Besuchenden im Jahr und fünf Führungsangeboten pro Wo-
che mit Gesamterlösen in Höhe von ca. 480.000 €. Die Erträge aus Eintrittsgeldern und Füh-
rungen, inklusive Mehreinnahmen, werden mit dem Kostenanteil des LVR verrechnet.
Die im Rahmen des Umbaus anfallenden investiven Kosten in Höhe von 372.000 € brutto
stehen im Haushaltsplan 2023/2024, Haushaltsjahr 2023, im Teilfinanzplan der Stabsstelle Ar-
chäologische Zone und Jüdisches Museum in der Produktgruppe 0413 - Archäologische Zone
und Jüdisches Museum, Finanzstelle 9073-0413-0-0001 (Archäologische Zone und Jüdisches
Museum) zur Verfügung.
Die erforderliche Aufwandsermächtigung steht im Haushaltsplan 2023/2024 inkl. Mifrifi,
Haushaltsjahr 2024 ff. im Teilergebnisplan der Stabsstelle Archäologische Zone und Jüdi-
sches Museum in der Produktgruppe 0413 - Archäologische Zone und Jüdisches Museum in
Teilplanzeile 13 - Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen zur Verfügung.
Das Dezernat Kunst und Kultur wird im Rahmen des Haushaltsplan-Aufstellungsprozesses
2025 innerhalb des dann zugewiesenen Budgets die erforderlichen Mittel, ggf. durch Um-
schichtungen, vorsehen.
Anlagen:
Anlage 1: LVR-Konzept Interims-Ausstellung Praetorium
Anlage 2: LVR-Übersichtsplan Interims-Ausstellung Praetorium
Anlage 2 LVR Übersichtsplan Interim Ausstellung Praetorium
16276 Zeichen
AM' RH 3,27 m 93.9 99.5 99.5 1.582 NA NA NA 72.1 962.1 82.582.5 1.99 1.60 .31 EP MAR RAMPE 14. F-90 AM hinterlüftet hinterlüftethinterlüftet hinterlüftet hinterlüftet hinterlüftet hinterlüftet hinterlüftet hinterlüftet hinterlüftet hinterlüftet hinterlüftet hinterlüftet Turmkeller 52.04 Wartebereich 1 Rollstuhlf. Bew.Fläche Wartebereich 3 Rollstuhlf. -1.71.17.T1 -1.71.18 T1 -1.71.19 T1 -1.92.32.T1 -1.91.14.T2 -1.91.14.T1 1T.02.17.1- -1.71.16.T1 1T.22.19.1--1.91.27.T1-1.91.27.T3 -1.91.14.T3 -1.80.12.T1 -1.58.31.T1 -1.58.31.T2 -1.91.14.T4 -1.91.14.T4 -1.91.22.T2 -1.58.34.T10 -1.58.34.T11 UKRD +49.50 UK UZ=2.96 ü FFB UK UZ=2.96 ü FFBBFF ü 59.2 =ZU KU BFF ü 69.2 =ZU KU BFF ü 39.2 =ZU KU OKFF +45,00 m Trasse OKFF +47.42 OKRF +47.31 OK BEST +47.33 Trasse OKFF +47.42 OKRF +47.31 OK BEST +47.34 Trasse OKFF +47.37 OKRF +47.30 OK BEST +47.32 UKFD +50.05 UKRD +50.52 UK UZ=2.95 ü FFB UKFD +50.05 UKRD +50.52 BFF ü 49.2 =ZU KU BFF ü 49.2 =ZU KU BFF ü 49.2 =ZU KU UKFD +50.05 UKRD +50.44 Trasse OKFF +47.42 OKRF +47.31 OK BEST +47.34 Trasse OKFF +47.05 OKRF +46.88 OK BEST +46.90 Trasse OKFF +47.36 OKRF +47.29 OK BEST +47.32 Trasse OKFF +47.21 OKRF +47.00 5 UKRF +46.82 5 OKFF +47.13 OKRF +46.88 OK BEST +46.90 Trasse OKFF +47.37 OKRF +47.30 UK RF +47.08 UK UZ=2.93 üFF UKFD +50.15 UKRD +50.52 RH Gew. +2,24 m OKFF +43,05 OKFF +43,02 RH Gew. +2,24 m UKFD +50.05 UKRD +50.52 OKFF +47.37 OKRF +47.30 OK BEST +47.34 UK RD + 49.50 OKFF +47.25 OKRF +47.18 UK RD + 49.50 UKFD +50.05 UKRD +50.52 OKFF +47,05 OKRF +46,88 OK BEST +46,89 Erw./f_l. OKFF +47.37 OKRF +47.30 OK BEST +47.08 Erw./f_läche OKFF +45.37 5 OKRF +44.17 UKRF +44.99 UK UZ = 2.93 üFF OK BEST +47.31 OK FF +47.36 UKFD +49.44UKUZ +49.54 UK UZ=2.93 ü FFB UKFD +50.05 UKRD +50.44 OK BEST +46.28 UK RD + 49.50 BFF ü 93.2 = DF KU BFF ü 65.2 =ZU KU BFF ü 93.2 = DF KU BFF ü 65.2 =ZU KU BFF ü 93.2 = DF KU BFF ü 65.2 =ZU KU Trasse OKFF +47.36 OKRF +47.15 5 UKRF +46.93 5 Erw./f_läche OKFF +47.36 OKRF +47.29 UKRF +47.07 Trasse OKFF +47.36 OKRF +47.15 5 UKRF +46.97 5 Trasse OKFF +47.36 OKRF +47.29 OK BEST +47.34 Trasse OKFF +47.05 bis +47.37 OKRF +46.98 UKRF +46.76 OKFF +47.05 OKRF +46.88 OK BEST +46.88 Trasse OKFF +47.05 OKRF +46.88 OK BEST +46.90 2.29 m² RH 2,50 m RH 2,50 m RH 2,50 m RH 2,20 m Vorr. WC H 2.59 m² -1.71.19 -1.91.29 Zugang Röm. Kanal 72.36 m² -1.93.26 Aufzug Prät. 3.23 m² -1.71.18 WC D WC Barr.frei 5.41 m² -1.71.21 -1.80.13 RH ~4,50 m -1.80.12 43.39 m² RH 3,27 m Tech. Prät. 1 RH 2,45 m 5.60 m² -1.84.23 -1.84.24 Batterieraum 3.83 m² LRH 2,85 m -1.89.25 Schacht 7 5.30 m² LRH = 2.26m LRH 2,12m 1.44 m² -1.92.32 Treppe 17.1 11.86 m² 3.48 m² Putzmittelraum -1.71.15 RH 2,50 m EV-V.1 5.01 m² -1.92.16 Treppe 7 -1.84.33 3.11 m² EV-V.3 82.98.1- ²m 79.1 2.V-VE -1.91.22 Altes Foy. Prät. 26.42 m² Tech. Prät. 2 10 10 09. 13 13 GG F1 11 57 CA CB CC CD CE CF CA 53 54 56 58 60 61 62 63 6362 61 60 59 58 5756555453 10 55 AN CF AO 42 CC 41 AM' 42 AI CB CD CE 43 41 51 52 51 52 10 AM'P30 3.8 % 6,0 %6,0 % % 0,6 2 % % 9,1 6,0 % 3,8 % OK-WD +49.46 UK-WD=+ 47.14 LRH=2.32m LH=2.10m ab OKFF Li. 0.95m zw Hndlf. - Wnd. Li. 1.00m zw Hndlf u Wnd Li. 0.95m zw Wnd u Wnd OK-RWD +49.46 UK-RWD=+ 47.29 LRH=2.17m LH=2.10m ab OK FF Li. 1.05m zw Hndlf u Wnd PR 01 PR 02 PR 03 PR 04 PR 06 y = -5659.0 F-90 1 2 3 4 5 T30-RS Handlauf einseitig Li. 1.15m zw. Hndlf u Wnd m83.1 ehöH .iL m05.1 ehöH .iL 09-F m52.2 ehöH .iL x = 9022.5 P31 x = 8477.5 y = -5659.0 x = 9022.5 Stufe neu TREPPE 17.1 13 Stg. 16,0 / 32,5 UNTERFANGUNG ARCHÄOLOGIE Revisionsdeckel Hebebühne Bestand 1.6 EPPERT 92 / 2,71 .gtS 11 AUFZGSTÜR ERHÖHEN m02.1 ethciL SR-03T neznägre efutS 1 Türöffn. erhöh. exist. Höhe 2.16m ü.FFB alt Li. 1.52m T-30RS Lichte 0.90m 09-F Orientierungsgra/f_ik F90 A+M M+A 09F Türöffn. erhöhen F90 A+M F90 A+M F90 A+MF90 A+M F90 A+M M+A 09F M+A 09F M+A 09F BA 09F BA 09F BA 09F F90 AB T30-RS F90 A+M 66/006/0041 reprökzieH lkrevdna W retnih Heizkörper 1400/600/66 hinter Wandverkl P29 TREPPE 6.2 11 Stg. 17,2 / 29 F-90 AM Lichte 1.20m BA 09-F BA 09-F exist. Höhe 2.01m ü.FFB alt F90 A+M F90 A+M 66/006/0041 reprökzieH lkrevdna W retnih Pos 14.08.01 Glaspanel F-90 AM T30-RS F90 AB F90 A+M T30-RS TREPPE 8 4 Stg. 25 / 30,0 (BESTAND) F90 A+M T30-RS exist. Höhe 2.09m ü.FFB alt BA 09-F PR 05 TREPPE 7 24Stg. 16,0/33,5 (Bestandstreppe) exist. Höhe 2.08m ü.FFB alt T30-RS Stufe neu Handlauf neu BA 09F BA 09-F A 03F F30 A F-90 AM BA 09-F F-90 AB 65431 2 TREPPE 8 6 STG. 16.2/29 F90 A+M F90 A+M 09F MA 09F MA m02.1 ethciL SR 03T T30-RS Lichte 1.20m M+A 09F M+A 09F SR 03T m02.1 ethciL 09F MA 09F MA Blech auf Betonsteg, da OK Archäologie = 46.90 BODENPLATTE B/H 60/70cm OKRD = +45,17 m UKRD = +44,47 m BODENPLATTE H=18cm OKRD = +45,17 m UKRD = +44,19 m 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 09-F MA y = -6219.0 PFEILERSAAL SETZRISS NÖRDLICHER SAAL OKTOGON NÖRDLICHER SAAL Übergang AUFZUG BESTAND OSTFASSADE PRÄTORIUM 2 cm Fuge umlaufend2 cm Fuge umlaufend getssdnatseB hcurbbA getssdnatseB hcurbbA AUSSTELLUNGSRAUM KONTINUITÄT EVAC-CH. EVAC-CH. % 5.1 LEBISREVER GNUDIELKREVDNA W STICHWEG OSTGANG gidnübnedob efutS.1 03 T 03 T EVAC-CH.EVAC-CH. F30 AB mind. Li. 1.20m zw Hndlf TREPPE 37 12 Stg. 16.9 / 30 F30 ABT 30-2 T 30-2 WESTGANG PRAETORIUM OK-RWD= +49.63 UK-RWD= + 47.14 LRBH=2.59m LH=2.27m ab OKFF OK-WD= +49.63 UK-WD= + 47.29 LRBH=2.34m LH=2.21m ab OK FF Revisions- öffnung Im Römerkanal 3 Stationstexte auf Infotafel Glas befestigung an historischer Wand Verortung in Abstimmung Nutzer 92.74 dnatseB K O VK RB Objekte vor dem Anfassen Schützen Akustischer Warnhinweis 17 StahlUK Gewerk AB03.2 Metallbau Revisionsöffnung gnunffösnoisiveR gnunffösnoisiveR Revisionsöffnung Revisionsöffnung Revisionsöffnung Entfall textliche Anmerkung Vitrine Positionierung auf Mauervorsprung Sitzbank wandert ggf. Nordwand vom Nordsaal Koje Schaugrabung oben, links und rechts kein Geländer Befund anschütten auf Bodenniveua Parcours 1.84 59 1.71 5 1.71 5 91.84 5 Bodenmosaik rote Bemaßung Exponat Bodenmosaik 1.31 1.3 1 1.71 5 17.1 5 67.00° 67.00° 90.00° 136.00° ObjektextObjektext gnunffösnoisiveR gnunffösnoisiveR gnunffösnoisiveR Revisionsöffnung Revisionsöffnung Revisionsöffnung Revisionsöffnung Revisionsöffnung Revisionsöffnung Revisionsöffnung Revisionsöffnung RevisionsöffnungRevisionsöffnungRevisionsöffnungRevisionsöffnung Revisionsöffnung Revisionsöffnung B-MT-A-16: Bestückung Standard B-MT-A-08: Bestückung Standard B-TP-A-13: Bestückung Triggerpunkt B-TP-A-14: Bestückung Triggerpunkt B-TP-A-15: Bestückung Triggerpunkt B-MT-A-11: Bestückung Standard B-TP-A-16.2: Bestückung Triggerpunkt B-MT-A-10: Bestückung Standard B-MT-A-12: Bestückung Standard B-MT-A-13: Bestückung Standard B-TP-A-21: Bestückung Triggerpunkt B-TP-A-19: Bestückung Triggerpunkt B-TP-A-18: Bestückung Triggerpunkt B-TP-A-10.2: Bestückung Triggerpunkt B-TP-A-22: Bestückung Triggerpunkt B-MT-A-09 B: Bestückung Standard D-MT-A-01: Bestückung Lichtschiene B-MT-A-07: Bestückung Standard B-MT-A-09 A: Bestückung Standard B-TP-A-17: Bestückung Triggerpunkt B-MT-A-15 A: Bestückung Standard B-MT-A-17: Bestückung Standard B-MT-A-05 Bestückung Standard B-MT-A-06: Bestückung Standard B-TP-A-12: Bestückung Triggerpunkt B-TP-A-20: Bestückung Triggerpunkt B-TP-A-14: Bestückung Standard B-TP-A-11: Bestückung Triggerpunkt Gobo Projektion nach Angabe LKL 80 1.38 5 87.1 5 1.00 1.33 3.00 1.33 1.575 6.385 10.92 35.03 1.46 34.5 27.1 5 93.5 25.3 5 1.63 2.07 1.43 1.58 99 1.01 14.41 5 63.1 5 47.6 5 1.81 5 75.1 29.1 5 98.1 1.44 1.095 40.6 5 12.1 5 07.9 12.09 1.34 5 11.43 68.1 5 00.2 6.575 7.415 1.275 4.91 1.555 3.95 5.925 1.04 66.1 5 9.89 1.54 12.64 89 5 2.12 1.49 5 4.37 5 1.47 5 1.47 5 68.1 5 00.2 15.1 5 57.2 06 04 06 04 99.1 5 73 5 52 52 52 52 63.4 99.31 5 60 1.78 1.04 05.1 3.65 5 60 60 3.60 40 1.10 3.68 5 40 63 1.85 59.1 5 57.1 59.1 5 63 1.85 ORIENTIERUNGSGRAFIK BEREICHSTEXT BEREICHSTEXT BEREICHSTEXT BEREICHSTEXT BEREICHSTEXT GRAFISCHE ELEMENTE AUF TAFELN POSITIONIERUNG IN ABSTIMMUNG MIT LVR ObjektextObjektext BEREICHSTEXT ELT-Anschlüsse von unten Revisionierung Netzteile in Konstruktion Neonleuchtschrift ELT-Anschlüsse von unten Revisionierung Netzteile in Konstruktion Neonleuchtschrift ELT-Anschlüsse in Trockenbauwand Revisionierung Netzteile in Revisionsklappe Trockenbauwand ELT-Anschlüsse von unten Revisionierung Netzteile in Konstruktion Neonleuchtschrift MITTELSAAL Neonleuchtschrift Anschluss nach Angabe Surface Gra/f_ik NORDSAAL Neonleuchtschrift Anschluss nach Angabe Surface Gra/f_ik APSIDENBAU Neonleuchtschrift Anschluss nach Angabe Surface Gra/f_ik OSTFASSADE Neonleuchtschrift Anschluss nach Angabe Surface Gra/f_ik 1 10 16 13 1 20 25 23A 19 11 12 23 9-1 9-2 9-3 9-4 41 16 18 24 22 11 13 1415 26B 28 30 37 33 17 18 12 16 15 11 13A 20 22 Medienstation NEU Display in Tisch und Projektion von oben auf Entenfängerstein 20NEU 23 8 21 60 61 63 59 71 44 43 4246 49 45 72 67 66 70 58 64 62 56 53 54 55 47 48 50 51 52 65 35 39383736 34 69 68 40 Löschwasser-Entnahme Tiefenentleerung Ausführung gemäß ZWP Skizze vom 15.07.2021 FL FL FL FL FL FL FL LF VK AB +41cm VK RB VK RB VK RB VK AB +32cm Objekte vor dem Anfassen Schützen Akustischer Warnhinweis VK RB VK AB +7.5cm VK RB VK AB +7.5cm VK RB VK AB +7.5cm VK RB VK AB +35cm VK RB VK RB VK RB VK AB +27.5cm Abmessung Türaufschlag Vor Ort Prüfen! Abmessung Türaufschlag Vor Ort Prüfen! Vitrine mit: Datenlogger Vitrine mit: Datenlogger Alarmsicherung Vitrine mit: Datenlogger VK AB +75cm VK RB VK AB +40cm VK RB VK AB +90cm VK RB Ringbalken Objekte vor dem Anfassen Schützen Akustischer Warnhinweis Objekte vor dem Anfassen Schützen Akustischer Warnhinweis Objekte vor dem Anfassen Schützen Akustischer Warnhinweis VK RB VK AB +14cm VK RB VK RB Vitrine mit: Datenlogger VK HINTERLEUCHTETE GRAFIK +20cm VK AB +20cm VK RB VK AB +7.5cm Wandkonstruktion Verstärkung UK Steinexponate (ca.50KG) Sockel Tiefe 80cm Steinexonate (Gesamtlast 500KG) Exponatnische Tiefe 25cm Verstärkung UK Nischenrückwand und Nischenboden zur Montage Steinexponat (Gewicht 75KG) Wandkonstruktion Verstärkung UK Steinexponate (ca.30KG je Stein) 21 Offener Durchgang Shortcut Personal Offener Durchgang Shortcut Personal Sitznische Tiefe 62.5cm Beleuchtung nach Angabe LKL Wandkonstruktion Verstärkung UK Steinexponate (ca.15KG je Stein) Wandkonstruktion Verstärkung UK Hängung Steinexponat (300KG) tlläftne ehcälflegeipS gnulletsraD ehcsifarg HINTERLEUCHTETE GRAFIK LICHTECHNISCHES GEWEBE BRANDSCHUTZKLASSE A2 NACH ANGABE LKL Entfall Handlauf Termin vor Ort 06.01.2021 Sockel Tiefe 60cm Stehpult angeschrägt mit Hausbuch "Galerie der Stadthalter" Sockel Tiefe 60cm Steinexonate (Gesamtlast 1.000KG) Sockel Tiefe 60cm Tastmodell Entfängerstein Entfall Handlauf Termin vor Ort 06.01.2021 Sockel Tiefe 80cm Steinexonat (Gesamtlast 75KG) Sockel Tiefe 80cm Steinexonat (Gesamtlast 75KG) Kuppelprojektion Exponatnische Tiefe 60cm Agripina Gipsskulptur farbige beleuchtung von oben (in Nische) Beleuchtung nach Angabe LKL Strom und Datenanschluss werden vorgehalten für künftige Möglichkeit einer Holovision Vitrine Mobil Vitrine Mobil Vitrine Mobil Eingestellte Innenwand Sitzbank Mobil Sockel Heizkörper Heizkörper Heizkörper Sockel Mobil mit Rekonstruktionsmodell Präetorium 62_SNA_20_BA AB_02_ANS_27 Infotafel Infotafel Infotafel Infotafel Infotafel Infotafel Infotafel InfotafelInfotafel Infotafel Infotafel Eingestellte Innenwand Sitzbank Mobil Sitzbank Mobil Sitzbank Sockel Intotafel Glas Intotafel Glas Intotafel Glas Befunderklärung Sitzbank Mobil Evac Chair 71_SNA_20_BA AB_02_ANS_18 91_SNA_20_BA 02_SNA_20_BA AB_02_ANS_21 22_SNA_20_BA 42_SNA_20_BA AB_02_ANS_25 AB_02_ANS_28 AB_02_ANS_30 AB_02_ANS_23 hinterleuchtete Wandgra/f_ik hinterleuchtete Wandgra/f_ik hinterleuchtete Wandgra/f_ik hinterleuchtete Wandgra/f_ik hinterleuchtete Wandgra/f_ik hinterleuchtete Wandgra/f_ik AB_02_ANS_29 Sitzbank Mobil Display auf Befundebene Positionierung nach Abstimmung vor Ort! ENTFALL HANDLAUF AUF TROCKENBAUWAND GRAFISCHER INHALT UK VERSTÄRKUNG HANDLAUF UND VERSTROMUNG WIRD VORGEHALTEN ENTFALL HANDLAUF AUF TROCKENBAUWAND GRAFISCHER INHALT UK VERSTÄRKUNG HANDLAUF UND VERSTROMUNG WIRD VORGEHALTEN Sockel Mobil Tastplan Übersicht Ausformulierung Schauwerkstatt in Abstimmung LVR, WLA und AZ SockelENTFALL HANDLAUF AUF TROCKENBAUWAND GRAFISCHER INHALT UK VERSTÄRKUNG HANDLAUF UND VERSTROMUNG WIRD VORGEHALTEN ENTFALL HANDLAUF AUF TROCKENBAUWAND GRAFISCHER INHALT UK VERSTÄRKUNG HANDLAUF UND VERSTROMUNG WIRD VORGEHALTEN Vitrine Mobil Vitrineboden 1.15 über OK FFB Steg Vitrinehaube BxHxT 60x60x30 cm Infotafel Sockel Mobil mit Rekonstruktionsmodell Präetorium hinterleuchtete Wandgra/f_ik hinterleuchtete Wandgra/f_ik hinterleuchtete Wandgra/f_ik hinterleuchtete Wandgra/f_ik hinterleuchtete Wandgra/f_ik hinterleuchtete Wandgra/f_ik hinterleuchtete Wandgra/f_ik hinterleuchtete Wandgra/f_ik Evac Chair Vitrine Mobil AUSSTELLUNGSRAUM OKTOGON NÖRDLICHER SAAL Übergang KONTINUITÄT STICHWEG OSTGANG WESTGANG PRAETORIUM AUSSICHTSPLATTFORM Befunderklärung Rathhaus Exponatnische Tiefe 82.5cm mit zwei Aussparungen 150x75 für Modelle Beleuchtung nach Angabe LKL ZU DIESEM PLAN GEHÖREN: SCHAL-, BEWEHRUNGS- UND STAHLPLÄNE AUSFÜHRUNGSPLÄNE HAUSTECHNIK (H,K,L,S,E, Einbauteile) 0 ÜBERSICHT BAUHERR ORT DES BAUVORHABENS NEUBAU MIQUA GEBÄUDEWIRTSCHAFT DER STADT KÖLN - AMT 26 OTTOPLATZ 1 50679 KÖLN RATHAUSPLATZ, 50667 KÖLN WANDEL LORCH GMBH ARCHITEKTEN UND STADTPLANER KAISERSTRASSE 39 ARCHITEKT AUSFÜHRUNGSPLANUNG AUSSTELLUNG J1 J2 J3 J4 J5 J6 J7 R1 R2 R3 R4R5 R6 R7R1R7 R8 R9R10 Sitz- würfel R10 R10 R10 R10 R10 Intro Lamellen 321 Sitz- würfel Sitz- würfel Sitz- würfel Sitz- würfel Sitz- würfel Sitz- würfel Sitz- würfel Sitz- würfel Sitz- würfel Sitz- würfel Sitz- würfel Sitz-würfel Sitz-würfel Sitz-würfel Sitz-würfel Sitz-würfel Sitz-würfel Sitz- würfel Sitz- würfel Sitz- würfel Sitz- würfel Sitz-würfel Sitz-würfel Sitz-würfel Sitz-würfel Sitz-würfel Sitz-würfel Station J2: Menschen im Viertel, Sprechendes Bild mit integrierter Hörstation; Stromanschluss wird benötigt Station J1: Einführung jüdisches Viertel: Wandgrafik + Mobile Vitrine Mobile Vitrine Station J8: Jüdische Geschichte nach 1424: Film, Wandgrafik und mobile Vitrine Mobile Vitrine Station J7: „Einblicke in das Baugeschehen“: Wandgrafik und Wandklappen mit Fotos Station J7: Installation Stehparty mit 4 historischen Figuren aus Alu-Dibond am Geländer; Hörspiel mit Player und Richtlautsprecher Station J6: Münzschatzfund 1349: Infotafel am Geländer und Aufsteller aus Alu-Dibond im Befund Station J5: Was kommt noch? Jüdisches Viertel und Gemeindezentrum: Wandgrafik Station J4/R12: Wie sah es aus? 8 doppelseitige Lamellenbilder mit Ansichten von Praetorium und jüdischem Viertel (je nach Blickwinkel) in Nischen Statthaltergalerie Station J3: Warum sieht man so wenig vom jüdischen Viertel? Forschungsgeschichte Doppelfeld und mittelalterliche/r Brunnen/Latrine „Wellenbrecher“: Intro mit Schiebepanels Befundmodell Intro: Interaktive Schiebebilder zu Zeit- schichten, Befundmodell und grafischer Hinleitung zu römischer und jüdischer Spur Station R1: Statthalter-Kali: Aufgaben des Statthalters, Grafik in Kombination mit Modul mit Kali undVitrinen Station R6: Wandgrafik Panorama Kriek und Text CCT Station R3: Wandgrafik Provinz/Limes Station R4: Interaktive Medienstation CCT Modulwand mt Objekten und Grafik Station R5: Stadt Köln: Bodengrafik und LAUS- Film Mobile Vitrine Station R7: Kölsche Römer mit Bezug zum Praetorium: Steine und Sprechendes Bild Station R8: Vitrine Übergang zum Praetorium, Tastmodell Fortuna in der Wand Station R9: Praetorium, Mosaik, Touchbildschirm und Pad mit Bauphasen Praetorium, Wandgrafik Sockel mit Steinen Station R2: Steckbriefe Statthalter: Kleiderstange mit eingehängten, beidseitig bedruckten Platten oder Drehbilder Modul- Tisch/ Pult mit Grafik Station J9/R10: Pult mit „Kriminalwand“ zu Fragestellungen 321 - Überleitung von jüdischer zu römischer Spur und umgekehrt Station R11: BEFUNDBESCHREIBUNGEN Ausstellungsraum Rundgang Übersichtsplan Interims-Ausstellung im Praetorium Legende: R1 J1 Intro Mobile Vitrine Sitz- würfel Lore ipsum.... Lore ipsum ... Stationsnummern für römische/jüdische Spur und gemeinsame Stationen Ausstellungseinbauten: modulare Wände, Vitrinen, Aufsteller etc. Medienstationen Sitzwürfel Stationsbeschreibungen für jüdische Spur Stationsbeschreibungen für römische Spur
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 0501/2023/1
- Typ
- Dringlichkeitsvorlage Bezirksvertretung
- Datum
- 31.05.2023
- Erstellt
- 26.05.2023 08:14