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3052/2024

Einpendeln und Auspendeln in Köln - Über Muster beim Berufspendeln 2023: Die Hälfte der Beschäftigten in Köln wohnt außerhalb der Stadt

Mitteilung Ausschuss 29.10.2024

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KSN_19_2024_Einpendeln_und_Auspendeln_in Köln_Über_Muster_beim_Berufspendeln_2023

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KSN_19_2024_Einpendeln_und_Auspendeln_in Köln_Über_Muster_beim_Berufspendeln_2023

25342 Zeichen

1 
 
Einpendeln und 
Auspendeln in Köln 
Über Muster beim 
Berufspendeln 2023 
Kölner Statistische Nachrichten 19/2024

Kölner Statistische Nachrichten 19/2024 – Einpendeln und Auspendeln in Köln 
2 
Datenquellen, Definitionen und Berichtsstand 
Datengrundlage für die vorliegende Veröffentlichung sind die Statistiken der Bundesagentur für 
Arbeit. Die Pendlerstatistik ist Teil der Beschäftigtenstatistik und enthält Angaben zu den Ein- 
und Auspendelnden. Basierend auf der Ebene kreisfreier Städte, Kreise und Gemeinden 
erfasst sie ausschließlich sozialversicherungspflichtig Beschäftigte. Beamte, Selbständige, 
mithelfende Familienangehörige sowie geringfügig Beschäftigte sind in der Beschäftigten-
statistik nicht enthalten; für diese Personengruppen sind keine Analysen möglich. Eine Analyse 
der Pendelbewegungen innerhalb der genannten Räume steht nicht zur Verfügung. 
Nach Definition der Bundesagentur für Arbeit gelten alle Personen, deren Arbeitsplatz oder 
betrieblicher Ausbildungsplatz in einer anderen Gemeinde als der Wohnsitzgemeinde liegt, als 
Pendler*innen. Je nach der Richtung der Pendlerwanderung wird zwischen Auspendelnden 
und Einpendelnden unterschieden. Personen, die von der Wohnsitzgemeinde ausgehend in 
einer anderen Gemeinde ihre Anstellung haben, gelten als Auspendelnde. Betrachtet man 
dieselben Pendlerinnen und Pendler dagegen von den Zielgemeinden her, in denen die 
Arbeits- und Ausbildungsstätten liegen, so spricht man von Einpendelnden. 
Darüber, ob und wie häufig Pendelnde ihren Weg zur Arbeit (vom Wohnsitz zum Ort, in dem 
sie offiziell beschäftigt sind) tatsächlich zurücklegen, geben die Zahlen der Beschäftigten-
statistik keine Auskunft. Die Verwendung der Begriffe „Pendelnde“ und „pendeln“ werden 
dennoch verwendet, da davon auszugehen ist, dass ein Großteil der Beschäftigten mehr oder 
weniger regelmäßig den Arbeitsort aufsucht. 
Ebenso wie die Beschäftigtenzahlen werden die Zahlen zu den Ein- und Auspendelnden mit 
einer zeitlichen Verzögerung jährlich veröffentlicht. Bei Redaktionsschluss (Ende September 
2024) wurden daher die Zahlen zu den sozialversicherungspflichtigen Pendelnden zum 
30.06.2023 (2. Quartal 2023) zugrunde gelegt (Veröffentlichung Ende Februar 2024). 
Im Pendleratlas der Bundesagentur für Arbeit werden die erwerbsbedingten potentiellen 
Bewegungen von Pendelnden zwischen ihrem Wohn- und Arbeitsort für jeden Kreis 
veranschaulicht: https://statistik.arbeitsagentur.de/DE/Navigation/Statistiken/Interaktive-
Statistiken/Pendleratlas/Pendleratlas-Nav.html.

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Kölner Statistische Nachrichten 19/2024 – Einpendeln und Auspendeln in Köln 
Zusammenfassung 
Im Jahr 2023 wohnt etwa die Hälfte der 613 600 Beschäftigten am Arbeitsort Köln nicht in Köln: 
Rund 308 000 Menschen pendeln aus beruflichen Gründen nach Köln ein. Sowohl die Hälfte der in 
Köln Beschäftigten mit akademischem Abschluss als auch mit Berufsausbildung sind Pendler*innen. 
Im Zeitverlauf von 2010 bis 2023 ist die Zahl der Einpendelnden um 38 Prozent gestiegen und damit 
stärker als die Gesamtbeschäftigung (+32%). Im Vergleich zu Köln beträgt die Quote der Ein-
pendelnden an den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten am Arbeitsort in München 48 Prozent 
und in Frankfurt sogar 65 Prozent. 
Mit rund 139 000 Kölner*innen pendeln im Jahr 2023 weniger als halb so viele Menschen von Köln in 
eine andere Gemeinde aus als ein. Die Zahl der Auspendelnden hat seit 2010 relativ betrachtet 
dennoch um 46 Prozent zugenommen – noch stärker als bei den Einpendelnden. Insgesamt pendeln 
2023 nach und aus Köln rund 447 000 Menschen.  
Knapp die Hälfte aller nach Köln einpendelnden Beschäftigten wohnt in den unmittelbar an Köln 
grenzenden Nachbarkreisen. Das sind etwa 144 000 Personen. Rösrath verzeichnet mit rund 
90 Prozent an allen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in der Gemeinde die höchste Quote an 
Einpendelnden nach Köln: Zusätzlich zu den rund 5 100 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten 
am Arbeitsort Rösrath pendelten 4 600 Menschen berufsbedingt von Rösrath nach Köln. 
Hohe Anteile an Einpendelnden nach Köln an der Gesamtbeschäftigung der (Ursprungs-) Gemeinde 
weisen auch Odenthal (89%), Niederkassel (72%) und Pulheim (69%) auf. 
Der Einzugsbereich beim Einpendeln nach Köln erstreckt sich darüber hinaus über das gesamte 
Bundesgebiet: 18 Prozent der Einpendelnden überqueren auf dem Weg zur Arbeit die Landesgrenze 
Nordrhein-Westfalens. Umgekehrt bieten im Wesentlichen die größeren Städte des Kölner Umlandes 
Arbeitsplätze für Kölnerinnen und Kölner: Jeweils jede(r) zehnte aller, die von Köln berufsbedingt in 
eine Umlandgemeinde auspendeln, arbeitet in Bonn (13 300) oder Düsseldorf (13 700). 
Im Saldo pendeln sogar mehr Personen von Köln nach Bonn (800) und Düsseldorf (4 800) als in 
die Gegenrichtung. 
Frauen pendeln anteilig etwas seltener als Männer (Frauenteil Einpendelnde: 42%; Auspendelnde 
41%; alle Beschäftigten am Arbeitsort Köln: 47%). Zudem tendieren Pendler*innen in Köln eher zur 
Vollzeitbeschäftigung: Ihre Teilzeitanteile liegen mit jeweils rund einem Viertel unter dem Anteil an der 
Gesamtbeschäftigung am Arbeitsort Köln (rund 30%).  
Unter den Auspendelnden ist der Akademiker*innenanteil höher und der Anteil der Beschäftigten mit 
Berufsausbildung niedriger als unter den Einpendelnden und allen Beschäftigten am Arbeitsort Köln, 
zudem sind Auspendelnde vergleichsweise jünger.

4
 
Kölner Statistische Nachrichten 19/2024 – Einpendeln und Auspendeln in Köln 
Die Hälfte der Beschäftigten in Köln wohnt außerhalb der Stadt 
Die Beschäftigung in Köln ist seit 2010 mit immer neuen Höchstständen stark gewachsen und 
umfasste zur Jahresmitte 2023 rund 614 000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte. 
Als bedeutender Wirtschaftsstandort ist Köln eine Hochburg für Einpendelnde: Die Hälfte der 
sozialversicherungspflichtig Beschäftigten am Arbeitsort Köln wohnt außerhalb der Domstadt (50%). 
Rund 308 000 Menschen pendelten in 2023 berufsbedingt von außerhalb nach Köln 
(Einpendelnde). In die Gegenrichtung von Köln in eine andere Gemeinde pendelten 139 000 
Personen (Auspendelnde). Insgesamt pendelten nach und aus Köln rund 447 000 Menschen. 
Die Zahl dieser Einpendelnden ist seit 2010 von 224 000 um rund 38 Prozent auf aktuell 308 000 
angestiegen und damit stärker als die Gesamtbeschäftigung (+32%), (Tabelle 1, Grafik 1). 
Ein hoher Anteil an Einpendelnden ist charakteristisch für Großstädte und Metropolregionen: 
In München beträgt die Quote der Einpendelnden an den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten 
am Arbeitsort 48 Prozent und in Frankfurt sogar 65 Prozent. 
Gleichzeitig erhöhte sich die Zahl der Kölnerinnen und Kölner, die außerhalb von Köln 
sozialversicherungspflichtig beschäftigt sind (Auspendelnde) um 46 Prozent auf rund 139 000: Dies 
entspricht knapp einem Drittel (31%) der 444 000 Beschäftigten am Wohnort Köln1 (München: 29% 
und Stuttgart: 38%). Im Ergebnis ist der Überschuss der Einpendelnden nach Köln (Pendlersaldo) 
seit 2010 kräftig gewachsen: Rund 169 000 Personen pendeln mehr nach Köln ein als aus. 
Tabelle 1: Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in Köln 2010 bis 2023 
2010 711 141 463 323 223 930 334 141 238 652 95 489 128 441 48,3 28,6 65,2 47,0
2011 718 082 476 655 228 993 346 891 246 265 100 626 128 367 48,0 29,0 66,4 48,3
2012 724 107 488 107 233 393 355 681 251 774 103 907 129 486 47,8 29,2 67,4 49,1
2013 721 335 499 024 239 359 365 005 258 945 106 060 133 299 48,0 29,1 69,2 50,6
2014 728 044 512 224 245 990 375 043 266 441 108 602 137 388 48,0 29,0 70,4 51,5
2015 738 731 522 249 251 121 382 203 270 684 111 519 139 602 48,1 29,2 70,7 51,7
2016 745 765 538 112 261 608 391 394 275 730 115 664 145 944 48,6 29,6 72,2 52,5
2017 747 406 553 442 270 118 404 185 282 510 121 675 148 443 48,8 30,1 74,0 54,1
2018 750 360 568 581 277 941 415 149 289 635 125 514 152 427 48,9 30,2 75,8 55,3
2019 751 190 582 558 283 306 425 438 299 052 126 386 156 920 48,6 29,7 77,6 56,6
2020 747 575 579 580 283 141 423 271 296 260 127 011 156 130 48,9 30,0 77,5 56,6
2021 739 145 591 353 293 892 429 654 297 311 132 343 161 549 49,7 30,8 80,0 58,1
2022 750 032 606 571 304 371 439 794 302 074 137 720 166 651 50,2 31,3 80,9 58,6
2023 752 971 613 600 308 115 444 326 305 303 139 023 169 092 50,2 31,3 81,5 59,0
Zahl 41 830 150 277 84 185 110 185 66 651 43 534 40 651 1,9 2,7 16,3 12,0
% 5,9 32,4 37,6 33,0 27,9 45,6 31,6 * * * *
Jahr Bevölkerung
im Erwerbsalter
(15 - 64 Jahre)
Sozialversicherungspflichtig
Beschäftigte am Arbeitsort
Köln am 30.06. des Jahres
Kölner*innen mit sozialversicherungs-
pflichtigen Arbeitsverhältnissen
am 30.06. des Jahres
SVP-
Beschäftigten
-quote 
Kölnerinnen 
und Kölner
insgesamt
darunter mit
Wohnort außer-
halb von Köln
(Einpendelnde)
insgesamt in Köln
außerhalb
von Köln
(Auspendelnde)
davon mit Arbeitsplatz
SVP-
Beschäftigten-
quote
Veränderung 2010-2023
Quote der 
Auspendelnden
SVP Wohnort
Quote der 
Einpendelnden 
SVP Arbeitsort
Pendelnden-
saldo
(Einpendelnde- 
Auspendelnde)
Qu
elle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit 
Stadt Köln - Amt für Stadtentwicklung und Statistik (Eigene Berechnungen) 
1 Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort sind Personen, welche ihren Wohnort in der jeweiligen 
Gemeinde haben. Die Anzahl ergibt sich aus den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, bei welchen der Arbeitsort 
auch gleichzeitig der Wohnort ist, sowie den sozialversicherungspflichtig beschäftigten Auspendelnden.

Kölner Statistische Nachrichten 19/2024 – Einpendeln und Auspendeln in Köln 
5 
Grafik 1: Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in Köln 2010 bis 2023 
 0
100 000
200 000
300 000
400 000
500 000
600 000
700 000
2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 2022 2023
Einpendelnde Auspendelnde SVP Beschäftigte (Arbeitsort) SVP Beschäftigte (Wohnort)
+32,4%
+33,0%
+37,6%
+45,6%
Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit; 
Stadt Köln - Amt für Stadtentwicklung und Statistik (Eigene Berechnungen) 
Grafik 2: Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in Köln 2010 bis 2023 – Quoten in % 
48,3 50,2
28,6
31,3
65,2
81,5
47,0
59,0
0,0
10,0
20,0
30,0
40,0
50,0
60,0
70,0
80,0
90,0
100,0
2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 2022 2023
 Einpendelnde (Quote)  Auspendelnde (Quote)  SVP-Quote (Arbeitsort)  SVP-Quote (Wohnort)
Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit; 
Stadt Köln - Amt für Stadtentwicklung und Statistik (Eigene Berechnungen)

6
 
Kölner Statistische Nachrichten 19/2024 – Einpendeln und Auspendeln in Köln 
Die Beschäftigtenquote am Arbeitsort2 ist seit 2010 (Grafik 2) mit einem Zuwachs von rund 
16 Prozentpunkten stärker gestiegen als die entsprechende Quote am Wohnort3 (+12 %-Punkte). 
Gleichzeitig hat sich die Quote der Auspendelnden4 mit einer Zunahme um knapp 3 Prozentpunkte 
geringfügig stärker erhöht als die Quote der Einpendelnden5 (+2%-Punkte). 
Etwa jede*r fünfte Einpendelnde kommt nicht aus NRW 
Der Einzugsbereich von Berufspendelnden erstreckt sich über das gesamte Bundesgebiet: 
18 Prozent der Einpendelnden nach Köln überqueren auf dem Weg zur Arbeit die Landesgrenze 
Nordrhein-Westfalens. Rund 308 000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte aus anderen 
deutschen Großstädten und Regionen arbeiten in Köln (Karte 1). 
Die meisten Einpendelnden der TOP 30 besetzten Städte und Regionen stammen mit rund 5 800 
Personen aus der Hauptstadt Berlin, gefolgt von Hamburg (2 900), München (1 900) und Frankfurt 
(1 600). Hinzu kommen Einpendelnde aus den direkt an NRW grenzenden Kreisen Neuwied (1 900) 
und Ahrweiler (1 700). 
Karten 1 und 2: Pendlerverflechtung Köln und Deutschland 2023 (Liste TOP 30) 
Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit; 
Stadt Köln - Amt für Stadtentwicklung und Statistik (Raumbezogene Statistik; Eigene Berechnungen) 
2 Anteil der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten am Arbeitsort an den Einwohnern im Erwerbsalter (15-64 Jahre) 
3 Anteil der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten am Wohnort an den Einwohnern im Erwerbsalter (15-64 Jahre) 
4 Anteil der Auspendelnden an den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten am Wohnort 
5 Anteil der Einpendelnden an den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten am Arbeitsort

7
 
Kölner Statistische Nachrichten 19/2024 – Einpendeln und Auspendeln in Köln 
Andererseits begeben sich zahlreiche Kölnerinnen und Kölner zur Arbeit in andere deutsche 
Großstädte und Regionen (Karte 2): Die meisten Auspendelnden bewegen sich hierfür nach Berlin 
(4 000), Frankfurt und Umgebung (3 900), Stadt und Kreis München (3 600), Hamburg (2 100) und 
Stuttgart (800). 
Innerhalb Nordrhein-Westfalens stammen die meisten Einpendelnden der TOP 30 besetzten Städte 
und Regionen aus dem Rhein-Erft-Kreis (65 500), Rhein-Sieg-Kreis (36 800), Rheinisch-Bergischer- 
Kreis (29 600), den Städten Leverkusen (14 200) und Bonn (12 600), dem Rhein-Kreis Neuss 
(12 400) sowie der Stadt Düsseldorf (8 900) und dem Kreis Euskirchen (8 500) (Karte 3). 
Bei den Auspendelnden sind es ebenfalls der Rhein-Erft-Kreis (20 800), Düsseldorf (13 700), Bonn 
(13 300), Rhein-Sieg-Kreis (9 700), Rheinisch-Bergischer Kreis (9 400), Leverkusen (8 800) und der 
Rhein-Kreis Neuss (5 300), wo viele Kölnerinnen und Kölner ihren Arbeitsplatz haben (Karte 4). 
Karten 3 und 4: Pendlerverflechtung Köln und Nordrhein-Westfalen 2023 (Liste TOP 30) 
Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit; 
Stadt Köln - Amt für Stadtentwicklung und Statistik (Raumbezogene Statistik; Eigene Berechnungen) 
Knapp jede*r zweite Einpendelnde kommt aus dem direkt angrenzenden Umland 
Knapp die Hälfte aller Einpendelnden stammt 2023 aus dem ersten Ring der unmittelbar an Köln 
grenzenden Nachbarkreise (144 000): Rund 100 000 Personen pendeln hier mehr nach Köln ein
als aus. Aus dem zweiten Ring der übrigen Kreise kommen etwa 35 000 Personen nach Köln und 
der Überschuss der Einpendelnden ist wesentlich kleiner (23 000). 
Gegenüber den Großstädten Bonn und Düsseldorf besteht dagegen ein Überschuss der 
Auspendelnden: Im Saldo pendeln mehr Personen von Köln nach Bonn (800) und Düsseldorf 
(4 800) als umgekehrt (Abbildung 1).

Kölner Statistische Nachrichten 19/2024 – Einpendeln und Auspendeln in Köln 
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Wichtiger Wohnstandort für die in Köln Arbeitenden ist also neben Köln selbst der erste Ring der 
unmittelbar an Köln grenzenden Nachbarkreise: Hier sind es vor allem der Rhein-Erft-Kreis und der 
Rhein-Sieg-Kreis (Pendelndensaldo: 45 000 beziehungsweise 27 000). 
Abbildung 1: Berufseinpendelnde und Berufsauspendelnde in Köln nach Zielrichtung 2023 
Bonn Düsseldorf Leverkusen
Nachbarkreise
1. Ring:
Rhein-Sieg-Kreis
Rheinisch Bergischer 
Kreis
Rhein-Erft-Kreis
Rhein-Kreis-Neuss
Nachbarkreise
2. Ring:
Remscheid
Solingen
Mönchengladbach
Kreis Mettmann
Oberbergischer Kreis
Kreis Euskirchen
Kreis Düren
Übriges NRWÜbriges 
Deutschland
Köln
8 867
144 332 34 848
56 671
13 707
45 197 12 212
29 696
-755 -4 840 +5 375
+99 135
+22 636
+26 975 +20 566
Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit; 
Stadt Köln - Amt für Stadtentwicklung und Statistik (Eigene Berechnungen) 
Menschen pendeln verstärkt aus und in Regionen mit guter Verkehrsanbindung an Köln 
Aus den Umlandgemeinden kam 2023 jeweils etwa jede(r) zwanzigste aller Einpendelnden nach 
Köln (308 100) aus Bergisch Gladbach (15 200 oder 4,9%) und Leverkusen (14 200 oder 4,6%; 
Karte 5). 
Hohe Anteile an Einpendelnden nach Köln verzeichnen außerdem Bonn (12 600 Arbeitsplätze oder 
4,1%) und Hürth (11 700 Arbeitsplätze oder 3,8%) sowie Pulheim (9 900 Arbeitsplätze oder 3,2%), 
Frechen (9 100 Arbeitsplätze oder 3,0%) und Düsseldorf (8 900 Arbeitsplätze oder 2,9%). 
Der Anteil der nach Köln Einpendelnden an allen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in der 
(Ursprungs-) Gemeinde zeigt, in welchem Umfang die Beschäftigten der Umlandgemeinden zur 
Kölner Beschäftigung beitragen (Karte 6). Mit rund 90 Prozent verzeichnet Rösrath 2023 die 
höchste Quote an Einpendelnden nach Köln unter den Umlandgemeinden: Zusätzlich zu den rund 
5 100 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten am Arbeitsort Rösrath pendelten 4 600 Menschen 
berufsbedingt von Rösrath nach Köln. 
Hohe Anteile an Einpendelnden nach Köln an der Gesamtbeschäftigung in der Gemeinde weisen 
auch Odenthal (89%), Niederkassel (72%), Pulheim (69%), Erftstadt (55%) und Rommerskirchen 
(52%) auf.

Kölner Statistische Nachrichten 19/2024 – Einpendeln und Auspendeln in Köln 
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Karte 5: Pendlerverflechtung Köln und Umlandgemeinden 2023 – Einpendelnde nach Köln 
Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit; 
Stadt Köln - Amt für Stadtentwicklung und Statistik (Raumbezogene Statistik; Eigene Berechnungen)

Kölner Statistische Nachrichten 19/2024 – Einpendeln und Auspendeln in Köln 
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Karte 6: Pendlerverflechtung Köln und Umlandgemeinden 2023 – Einpendelnde nach Köln 
Anteil an den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten der Gemeinde 
Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit; 
Stadt Köln - Amt für Stadtentwicklung und Statistik (Raumbezogene Statistik; Eigene Berechnungen)

Kölner Statistische Nachrichten 19/2024 – Einpendeln und Auspendeln in Köln 
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Auch das Kölner Umland und hier insbesondere die größeren Städte bieten attraktive Arbeitsplätze 
(Karte 7): Jeweils etwa jede(r) zehnte aller beschäftigten Kölnerinnen und Kölner, die von Köln 
berufsbedingt in eine Umlandgemeinde auspendeln (139 000), arbeitet in Düsseldorf (13 700 
Arbeitsplätze) und Bonn (13 300 Arbeitsplätze). 
Hohe Anteile an Auspendelnden von Köln in die Umlandgemeinden besitzen außerdem, 
Leverkusen (8 800 Arbeitsplätze oder 6,3%), Bergisch Gladbach (6 200 Arbeitsplätze oder 4,5%), 
Hürth (5 000 Arbeitsplätze oder 3,6%) und Troisdorf (3 800 Arbeitsplätze oder 2,7%). 
Der Anteil der aus Köln Auspendelnden an allen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in der 
(Ziel-) Gemeinde verdeutlicht den jeweiligen Anteil der dort beschäftigten Kölnerinnen und Kölner 
(Karte 8). Mit 22 Prozent verzeichnete Pulheim 2023 den höchsten Anteil an Auspendlerinnen und 
Auspendlern aus Köln an der Gesamtbeschäftigung unter den Umlandgemeinden: Von den rund 
14 300 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten am Arbeitsort Pulheim waren rund 3 100 
Auspendelnde aus Köln. 
Hohe Anteile an Kölner Auspendelnden an der Gesamtbeschäftigung in der Gemeinde verzeichnen 
auch Hürth (20%), Frechen (19%) sowie Rösrath und Bergisch Gladbach (jeweils 18%).

Kölner Statistische Nachrichten 19/2024 – Einpendeln und Auspendeln in Köln 
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Karte 7: Pendlerverflechtung Köln und Umlandgemeinden 2023 – Auspendelnde aus Köln 
Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit 
Stadt Köln - Amt für Stadtentwicklung und Statistik (Raumbezogene Statistik; Eigene Berechnungen)

Kölner Statistische Nachrichten 19/2024 – Einpendeln und Auspendeln in Köln 
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Karte 8: Pendlerverflechtung Köln und Umlandgemeinden 2023 – Auspendelnde aus Köln 
Anteil an den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten der Gemeinde 
Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit; 
Stadt Köln - Amt für Stadtentwicklung und Statistik (Raumbezogene Statistik; Eigene Berechnungen)

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Kölner Statistische Nachrichten 19/2024 – Einpendeln und Auspendeln in Köln 
Die Hälfte der in Köln Beschäftigten mit akademischem Abschluss sowie mit 
Berufsausbildung pendelt ein  
Rund 50 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten am Arbeitsort Köln wohnen nicht in 
Köln. Diese Größenordnung zwischen Einpendelnden und Gesamtbeschäftigung zeigt sich auch bei 
der Unterscheidung nach der beruflichen Qualifikation (Tabelle 2a): 51 Prozent (90 300 von 
177 500) aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten am Arbeitsort Köln mit Hochschul-
abschluss und 53 Prozent (152 000 von 285 600) aller Beschäftigten in Köln mit abgeschlossener 
Berufsausbildung sind Einpendler*innen. 
Unter Auspendelnden: größerer Akademiker*innenanteil, kleinerer Anteil mit 
Berufsausbildung, größerer Anteil Jüngerer 
Hinsichtlich der beruflichen Qualifikation gibt es Unterschiede zwischen Ein- und Auspendler*innen 
(Tabellen 2a und 2b): Absolut betrachtet pendeln zwar rund 30 000 mehr Hochschulabsolvent*innen 
nach Köln ein (90 300) als aus (60 400), was jedoch einen Anteil von 29 Prozent an den 
Einpendelnden und 44 Prozent an den Auspendelnden bedeutet. Somit ist der Akademiker*innen-
anteil unter den Auspendelnden deutlich größer als unter den Einpendelnden und den Beschäftigten 
insgesamt in Köln (29%). Bei den B
eschäftigten mit Berufsausbildung pendeln rund 100 000 
Personen mit Berufsausbildung mehr nach Köln ein (152 000) als aus (49 500), was einen Anteil 
von 49 Prozent an den Einpendelnden und 36 Prozent an den Auspendelnden bedeutet. 
Der Anteil von Personen mit Berufsausbildung ist im Gegensatz zu den Akademiker*innen unter den 
Auspendelnden erkennbar geringer als unter den Einpendelnden und den Beschäftigten insgesamt 
in Köln (47%). 
Im Vergleich zu den Einpendler*innen und den Beschäftigten insgesamt in Köln sind die 
Auspendler*innen eher jünger: Der Anteil der 30- bis unter 40-Jährigen an den Auspendler*innen ist 
mit 30 Prozent rund fünf Prozentpunkte höher als bei den Einpendler*innen und den Beschäftigten 
insgesamt in Köln. Der Anteil der Auspendler*innen, die 50 bis unter 60 Jahre alt sind, liegt dagegen 
mit 21 Prozent rund zwei bis drei Prozentpunkte niedriger.  
Pendler*innen insgesamt anteilig etwas häufiger männlich und eher in Vollzeit beschäftigt 
Insgesamt pendeln rund 130 700 Frauen zur Arbeit nach Köln ein und rund 56 400 Frauen pendeln 
aus. Dabei unterscheidet sich der Frauenanteil an den Einpendelnden (42%) und Auspendelnden 
(41%) kaum, ist aber etwas niedriger als der Anteil an allen Beschäftigten am Arbeitsort Köln (47%).6  
Pendler*innen in Köln tendieren eher zur Vollzeitbeschäftigung: Ihre Teilzeitanteile liegen mit jeweils 
rund einem Viertel unter dem Anteil an der Gesamtbeschäftigung am Arbeitsort Köln (rund 30%).  
Die Anteile von Nichtdeutschen sind bezogen auf alle Ein- und Auspendelnden sowie die 
Beschäftigten in Köln insgesamt ähnlich hoch (15%, 18% und 17%). 
6 Deutschlandweit wenden vollzeitbeschäftigte Frauen weniger Zeit auf als Männer, um von ihrem Wohnort zum 
Arbeitsort zu pendeln: Im Jahr 2017 lag die durchschnittliche einfache Pendelzeit von Frauen bei 11,6 Minuten und bei 
Männern 13,4 Minuten. Quelle: IAB-Kurzbericht 4/2024: Räumliche Mobilität der Beschäftigten in Deutschland - Frauen 
pendeln kürzer als Männer; Siehe auch unter: https://doku.iab.de/kurzber/2024/kb2024-04.pdf, abgerufen am 15.8.2024

Kölner Statistische Nachrichten 19/2024 – Einpendeln und Auspendeln in Köln 
15 
Tabelle 2a: Beschäftigungsstruktur in Köln 2023 – Absolutwerte nach demografischen Merkmalen 
Strukturmerkmale
SVP-
Beschäftigte am 
A
rbeitsort Köln
SVP-
Beschäftigte am 
W
ohnort Köln
SVP-
Beschäftigte 
K
ölner*innen am 
Arbeitsort Köln
Einpendelnde Auspendelnde
S
ozialversicherungspflichtig Beschäftigte 613 600 444 326 305 279 308 115 139 023
Männer 327 833 232 952 150 344 177 373 82 596
Frauen 285 767 211 374 154 935 130 742 56 427
Deutsche 507 665 360 052 245 818 261 767 114 218
Ausländerinnen und Ausländer 105 935 84 272 59 461 46 348 24 803
unter 20 Jahre 7 345 5 333 4 213 3 130 1 120
20 bis unter 30 Jahre 124 488 95 126 67 371 57 080 27 751
30 bi
s unter 40 Jahre 154 936 118 727 77 608 77 265 41 108
40 bis unter 50 Jahre 130 324 93 177 63 440 66 837 29 732
50 bis unter 60 Jahre 141 071 94 652 65 991 75 039 28 657
60 Jahre und älter 55 436 37 311 26 656 28 764 10 655
ohne Berufsausbildung 88 105 67 559 51 154 36 909 16 402
mit Berufsausbildung 285 629 183 098 133 598 151 964 49 491
(Fach-)Hochschulausbildung 177 464 147 579 87 138 90 300 60 433
Vollzeitbeschäftigte 431 899 304 082 201 785 229 961 102 282
Teilzeitbeschäftigte 181 700 140 243 103 493 78 154 36 741
Q
uelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit; 
Stadt Köln - Amt für Stadtentwicklung und Statistik (Eigene Berechnungen) 
Tabelle 2b: Beschäftigungsstruktur in Köln 2023 – Anteile nach demografischen Merkmalen (%) 
Strukturmerkmale
SVP-Beschäftigte 
am Arbeitsort 
Köln
SVP-Beschäftigte 
am Wohnort 
Köln
SVP-Beschäftigte 
Kölner*innen am 
Arbeitsort Köln
Einpendelnde Auspendelnde
Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte 613 600 444 326 305 279 308 115 139 023
Männer 53,4 52,4 49,2 57,6 59,4
Frauen 46,6 47,6 50,8 42,4 40,6
Deutsche 82,7 81,0 80,5 85,0 82,2
Ausländerinnen und Ausländer 17,3 19,0 19,5 15,0 17,8
unter 20 Jahre 1,2 1,2 1,4 1,0 0,8
20 bis unter 30 Jahre 20,3 21,4 22,1 18,5 20,0
30 bis unter 40 Jahre 25,3 26,7 25,4 25,1 29,6
40 bis unter 50 Jahre 21,2 21,0 20,8 21,7 21,4
50 bis unter 60 Jahre 23,0 21,3 21,6 24,4 20,6
60 Jahre und älter 9,0 8,4 8,7 9,3 7,7
ohne Berufsausbildung 14,4 15,2 16,8 12,0 11,8
mit Berufsausbildung 46,5 41,2 43,8 49,3 35,6
(Fach-)Hochschulausbildung 28,9 33,2 28,5 29,3 43,5
Vollzeitbeschäftigte 70,4 68,4 66,1 74,6 73,6
Teilzeitbeschäftigte 29,6 31,6 33,9 25,4 26,4
Q
uelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit; 
Stadt Köln - Amt für Stadtentwicklung und Statistik (Eigene Berechnungen)

Amt für Stadtentwicklung und Statistik  
Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit  
ISSN 2192-9726 © Nachdruck (auch auszugsweise) 
nur mit Quellenangabe 13/15/0/10.2024 
Amt für Stadtentwicklung und Statistik 
Willy-Brandt-Platz 2  
50679 Köln  
E-Mail: statistik@stadt-koeln.de
www.stadt-koeln.de/politik-und-verwaltung/statistik/

Mitteilung Ausschuss

6467 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
IX/153/1 
 
Vorlagen-Nummer 29.10.2024 
 3052/2024 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Stadtentwicklungsausschuss 07.11.2024 
Wirtschaftsausschuss 21.11.2024 
 
Einpendeln und Auspendeln in Köln - Über Muster beim Berufspendeln 2023: Die Hälfte 
der Beschäftigten in Köln wohnt außerhalb der Stadt 
Im Jahr 2023 wohnt etwa die Hälfte der 613 600 Beschäftigten am Arbeitsort Köln nicht in 
Köln: Rund 308 000 Menschen pendeln aus beruflichen Gründen nach Köln ein. Sowohl die 
Hälfte der in Köln Beschäftigten mit akademischem Abschluss als auch mit Berufsausbildung 
sind Pendler*innen. Im Zeitverlauf von 2010 bis 2023 ist die Zahl der Einpendelnden um 38 
Prozent gestiegen und damit stärker als die Gesamtbeschäftigung (+32%). Im Vergleich zu 
Köln beträgt die Quote der Einpendelnden an den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten 
am Arbeitsort in München 48 Prozent und in Frankfurt sogar 65 Prozent. 
 
Mit rund 139 000 Kölner*innen pendeln im Jahr 2023 weniger als halb so viele Menschen von 
Köln in eine andere Gemeinde aus als ein. Die Zahl der Auspendelnden hat seit 2010 relativ 
betrachtet dennoch um 46 Prozent zugenommen – noch stärker als bei den Einpendelnden. 
Insgesamt pendeln 2023 nach und aus Köln rund 447 000 Menschen. 
 
 
 
Gez. Haack

2 
 
Berufseinpendelnde und Berufsauspendelnde in Köln nach Zielrichtung 2023  
Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit; 
Stadt Köln - Amt für Stadtentwicklung und Statistik (Eigene Berechnungen)  
 
Knapp die Hälfte aller nach Köln einpendelnden Beschäftigten wohnt in den unmittelbar an 
Köln grenzenden Nachbarkreisen. Das sind etwa 144 000 Personen. Rösrath verzeichnet mit 
rund 90 Prozent an allen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in der Gemeinde die 
höchste Quote an Einpendelnden nach Köln: Zusätzlich zu den rund 5 100 sozialversiche-
rungspflichtig Beschäftigten am Arbeitsort Rösrath pendelten 4 600 Menschen berufsbedingt 
von Rösrath nach Köln. 
Hohe Anteile an Einpendelnden nach Köln an der Gesamtbeschäftigung der (Ursprungs-) Ge-
meinde weisen auch Odenthal (89%), Niederkassel (72%) und Pulheim (69%) auf. 
Der Einzugsbereich beim Einpendeln nach Köln erstreckt sich darüber hinaus über das ge-
samte Bundesgebiet: 18 Prozent der Einpendelnden überqueren auf dem Weg zur Arbeit die 
Landesgrenze Nordrhein-Westfalens. Umgekehrt bieten im Wesentlichen die größeren Städte 
des Kölner Umlandes Arbeitsplätze für Kölnerinnen und Kölner: Jeweils jede(r) zehnte aller, 
die von Köln berufsbedingt in eine Umlandgemeinde auspendeln, arbeitet in Bonn (13 300) 
oder Düsseldorf (13 700). Im Saldo pendeln sogar mehr Personen von Köln nach Bonn (800) 
und Düsseldorf (4 800) als in die Gegenrichtung. 
 
Bonn Düsseldorf Leverkusen
Nachbarkreise
1. Ring:
Rhein-Sieg-Kreis
Rheinisch Bergischer 
Kreis
Rhein-Erft-Kreis
Rhein-Kreis-Neuss
Nachbarkreise
2. Ring:
Remscheid
Solingen
Mönchengladbach
Kreis Mettmann
Oberbergischer Kreis
Kreis Euskirchen
Kreis Düren
Übriges NRWÜbriges 
Deutschland
Köln
8 867
144 332 34 848
56 671
13 707
45 197 12 212
29 696
-755 -4 840 +5 375
+99 135
+22 636
+26 975 +20 566

3 
 
Beschäftigungsstruktur in Köln 2023 – Absolutwerte nach demografischen Merkmalen  
Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit;  
Stadt Köln - Amt für Stadtentwicklung und Statistik (Eigene Berechnungen)  
 
Beschäftigungsstruktur in Köln 2023 – Anteile nach demografischen Merkmalen (%)  
Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit;  
Stadt Köln - Amt für Stadtentwicklung und Statistik (Eigene Berechnungen)  
Strukturmerkmale
SVP-
Beschäftigte am 
Arbeitsort Köln
SVP-
Beschäftigte am 
Wohnort Köln
SVP-
Beschäftigte 
Kölner*innen am 
Arbeitsort Köln
Einpendelnde Auspendelnde
Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte 613 600 444 326 305 279 308 115 139 023
Männer 327 833 232 952 150 344 177 373 82 596
Frauen 285 767 211 374 154 935 130 742 56 427
Deutsche 507 665 360 052 245 818 261 767 114 218
Ausländerinnen und Ausländer 105 935 84 272 59 461 46 348 24 803
unter 20 Jahre 7 345 5 333 4 213 3 130 1 120
20 bis unter 30 Jahre 124 488 95 126 67 371 57 080 27 751
30 bis unter 40 Jahre 154 936 118 727 77 608 77 265 41 108
40 bis unter 50 Jahre 130 324 93 177 63 440 66 837 29 732
50 bis unter 60 Jahre 141 071 94 652 65 991 75 039 28 657
60 Jahre und älter 55 436 37 311 26 656 28 764 10 655
ohne Berufsausbildung 88 105 67 559 51 154 36 909 16 402
mit Berufsausbildung 285 629 183 098 133 598 151 964 49 491
(Fach-)Hochschulausbildung 177 464 147 579 87 138 90 300 60 433
Vollzeitbeschäftigte 431 899 304 082 201 785 229 961 102 282
Teilzeitbeschäftigte 181 700 140 243 103 493 78 154 36 741
Strukturmerkmale
SVP-Beschäftigte 
am Arbeitsort 
Köln
SVP-Beschäftigte 
am Wohnort 
Köln
SVP-Beschäftigte 
Kölner*innen am 
Arbeitsort Köln
Einpendelnde Auspendelnde
Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte 613 600 444 326 305 279 308 115 139 023
Männer 53,4 52,4 49,2 57,6 59,4
Frauen 46,6 47,6 50,8 42,4 40,6
Deutsche 82,7 81,0 80,5 85,0 82,2
Ausländerinnen und Ausländer 17,3 19,0 19,5 15,0 17,8
unter 20 Jahre 1,2 1,2 1,4 1,0 0,8
20 bis unter 30 Jahre 20,3 21,4 22,1 18,5 20,0
30 bis unter 40 Jahre 25,3 26,7 25,4 25,1 29,6
40 bis unter 50 Jahre 21,2 21,0 20,8 21,7 21,4
50 bis unter 60 Jahre 23,0 21,3 21,6 24,4 20,6
60 Jahre und älter 9,0 8,4 8,7 9,3 7,7
ohne Berufsausbildung 14,4 15,2 16,8 12,0 11,8
mit Berufsausbildung 46,5 41,2 43,8 49,3 35,6
(Fach-)Hochschulausbildung 28,9 33,2 28,5 29,3 43,5
Vollzeitbeschäftigte 70,4 68,4 66,1 74,6 73,6
Teilzeitbeschäftigte 29,6 31,6 33,9 25,4 26,4

4 
 
Datengrundlage für die vorliegende Veröffentlichung sind die Statistiken der Bundesagentur 
für Arbeit. Die Pendlerstatistik ist Teil der Beschäftigtenstatistik und enthält Angaben zu den 
Ein- und Auspendelnden. Basierend auf der Ebene kreisfreier Städte, Kreise und Gemeinden 
erfasst sie ausschließlich sozialversicherungspflichtig Beschäftigte. Eine Analyse der Pendel-
bewegungen innerhalb der genannten Räume steht nicht zur Verfügung. 
Ebenso wie die Beschäftigtenzahlen werden die Zahlen zu den Ein- und Auspendelnden mit 
einer zeitlichen Verzögerung jährlich veröffentlicht. Bei Redaktionsschluss (Ende September 
2024) wurden daher die Zahlen zu den sozialversicherungspflichtigen Pendelnden zum 
30.06.2023 (2. Quartal 2023) zugrunde gelegt (Veröffentlichung Ende Februar 2024). 
 
 
Anlage 
Kölner Statistische Nachrichten 19/2024: Einpendeln und Auspendeln in Köln – Über Muster 
beim Berufspendeln 2023

Beratungsverlauf (2)

07.11.2024 Stadtentwicklungsausschuss
TOP 18.10 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
23.01.2025 Wirtschaftsausschuss
TOP 4.1 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
3052/2024
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
29.10.2024
Erstellt
02.10.2024 10:43