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AN/1145/2020

Wasseranschluss auf dem Ottmar-Pohl-Platz in Köln-Kalk || Bewässerung in Köln-Kalk, am Markt

Änderungsantrag nach § 13 der GeschO Rat 26.08.2020

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Nächste Beratung: Bezirksvertretung 8 (Kalk), Sitzung am 04.03.2021

Änderungsantrag Linke AN-1145-2020

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Änderungsantrag Linke AN-1145-2020

5335 Zeichen

Kalker Hauptstraße 247- 273 
51103 Köln 
Linke-BV8@stadt-koeln.de 
 
 
 
 
 
 
 
Eingang bei der Bezirksbürgermeisterin: 26.08.2020 
AN/01145/2020 
Änderungsantrag gem. § 13 der Geschäftsordnung des Rates 
Gremium Datum der Sitzung 
Bezirksvertretung 8 (Kalk) 27.08.2020, zu TOP 7.10 und 7.11 
-Tischvorlage- 
 
Wasseranschluss auf dem Ottmar-Pohl-Platz in Köln-Kalk || Bewässerung in Köln-
Kalk, am Markt 
Änderungsantrag der Fraktion DIE LINKE. vom 26.08.2020 
 
Sehr geehrte Frau Bezirksbürgermeisterin, 
sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, 
 
wir bitten Sie, den nachfolgenden Antrag auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung der 
Bezirksvertretung Kalk zu setzen: 
 
Die jeweils vorliegenden Beschlusstexte zu den beiden Anträgen der CDU-Fraktion vom 
13.08.2020 (AN/0957/2020 und AN/0958/2020) werden wie folgt ersetzt: 
 
Beschluss:  
 
1. Das Grünflächenamt entwirft bis Ende November 2020 gemeinsam mit Vertretern 
der BI , wie „#gießtkölle“ und der RheinEnergie ein Konzept zur gemeinschaftlichen 
Bewässerung von Bäumen und Grünanlagen durch das eigene Personal und Bür-
gerinitiativen im Stadtbezirk Kalk 
2. Die Stadtverwaltung wird gemeinsam mit der RheinE nergie und der AWB bis zum 
Jahresende ein dem Konzept entsprechendes schlüssiges Gießquellensystem für 
den Stadtbezirk Kalk erarbeiten und der neuen Bezirksvertretung zur Entscheidung 
vorlegen. 
3. Am Kalker Markt und dem Ottmar-Pohl-Platz wird exemplarisch bereits zeitnah mit 
der Realisierung einer festen, verschließbaren Wasserentnahmestelle begonnen.  
DIE LINKE. Fraktion in der BV Kalk  Kalker Hauptstraße 247- 273; 51103 Köln   
 
 
Frau 
Bezirksbürgermeisterin 
Claudia Greven-Thürmer 
 
Frau 
Oberbürgermeisterin 
Henriette Reker

- 2 - 
4. An Orten ohne Frischwasserleitungen wird geprüft, ob oberirdische oder unterirdi-
sche Wassertanks installiert werden können.  
5. Bei der Neuanlage von Plätzen, Straßen und ähnlichem wird von Anfang an eine 
Gießwasserinfrastruktur eingeplant, möglichst auch durch die Anlage von Zisternen 
zur Aufnahme von Niederschlägen, die auch Starkregen kompensieren können.  
6. Form, Design und Standort sind auf das Gestaltungshandbuch der Stadt Köln ab-
zustimmen. Über den jeweiligen endgültigen Standort entscheidet unter Berücksich-
tigung der gemachten Vorgaben und der Bedarfe vor Ort, die Bezirksvertretung 
Kalk. 
7. Bis zur flächendeckenden Umsetzung wird die Anzahl der zu vergebenen Standroh-
re erhöht. 
 
Begründung:  
 
Leider ist das Kölner Grünflächenamt weder personell noch finanziell so gut aufgestellt, 
dass es sich um alle Straßenbäume im Bezirk Kalk intensiv kümmern kann. Die Kölner 
Straßenbäume produzieren lebensnotwendigen Sauerstoff, sorgen im Sommer für ange-
nehme Frische und Schatten, binden mit ihren Blättern Staub und mindern den Straßen-
lärm. Und ganz nebenbei tragen sie wesentlich dazu bei, das Stadtbild zu verbessern. Es 
ist sehr natürlich, dass Straßenbäume alters- oder krankheitsbedingt gefällt werden müs-
sen. Allein davon sind jedes Jahr mehrere hundert Bäume betroffen und die Stadt kommt 
mit der Neupflanzung nicht nach und bittet um Spenden.  
Auch der Klimawandel schlägt mittlerweile in Köln zu. Darunter leiden nicht nur die Men-
schen, sondern auch die Bäume.  
Die Menschen in Kalk sind sensibilisiert. In den Kalker Veedeln gibt es Solidarität mit den 
Stadtbäumen, sie rücken abends mit Gießkannen aus, um den Bäumen in Not Wasser zu 
spenden. 
Ein Stadtbaum braucht aber nicht mal ab und zu ein Kännchen Wasser, sondern etliche 
zig Liter.  
Derzeit vergibt die RheinEnergie Standrohre, die vor Ort angeschlossen werden können. 
Aufgrund der begrenzten Anzahl der Standrohre werden allerdings ausschließlich Vereine, 
Initiativen und Gruppen, die sich für das öffentliche Grün engagieren, berücksichtigt. 
Baumpaten werden auf Bewässerungssäcke mit 50 bis 75 Litern Volumen verwiesen. Wie 
der gefüllte Sack zum Baum, oder das Wasser zum ungefüllten Sack kommt, ist den Eh-
renamtlerinnen überlassen. Neben der begrenzten Anzahl der Standrohre ist auch der 
Umgang mit diesen nicht ungefährlich, wie ein kürzlicher Zwischenfall am Kalker Markt 
zeigt. Vom Problem, das Standrohr nach der Benutzung irgendwo einzulagern und beim 
nächsten Mal wieder mitzubringen, einmal abgesehen.  
Besser wäre eine flächendeckende Infrastruktur zur Entnahme von Gießwasser zu schaf-
fen, ähnlich der Anschlusskästen für Strom für Märkte und Veranstaltungen. Diese könn-
ten, wie die Trinkwasserbrunnen vor Frostbeginn demontiert und nach der Frostperiode 
wieder installiert werden.

- 3 - 
Auch wandintegrierte, verschließbare Anschlüsse wie beispielsweise am Rathaus Spani-
scher Bau) könnten an öffentlichen Gebäuden, wie am Kalk-Karree, dem Bezirksrathaus 
Kalk und bei freiwilligen, privaten Hauseigentümern installiert werden.  
Statt eines Standrohres bekämen die Baumpaten und Initiativen einen (elektronischen) 
Schlüssel zum Öffnen und Verschließen. 
Mit einem flächendeckenden Konzept ließen sich zig Einzelfallentscheidungen, wie sie 
jetzt bereits für zwei ausgewählte Standorte vorliegen, zukünftig vermeiden und die Ta-
gesordnung der Bezirksvertretung Kalk entschlacken.  
 
Weitere Begründung erfolgt mündlich 
 
 
Mit freundlichen Grüßen 
 
 
HP Fischer      gez. Dr. Tanja Groß 
Fraktionsv orsitzender      Stellv ertretende  Fraktionsv orsitzende

Beratungsverlauf (1)

04.03.2021 Bezirksvertretung 8 (Kalk)
Antrag / Anfrage Entscheidung

Beschluss: Sache ist erledigt

Zur Sitzung

Orte (4)

  • Kalker Hauptstraße 247
  • Ottmar-Pohl-Platz
  • Am Markt
  • Markt

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Details

Aktenzeichen
AN/1145/2020
Typ
Änderungsantrag nach § 13 der GeschO Rat
Datum
26.08.2020
Erstellt
26.08.2020 15:20