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V/0691/2008

Konzernabschluss 2007 der Stadtwerke Münster GmbH

Vorlagen 09.09.2008

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Nächste Beratung: Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften, Sitzung am 23.09.2008, TOP 4.1

Beschlussvorlage

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Anlage: Aufsichtsratsvorlage

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Beschlussvorlage

2231 Zeichen

V/0691/2008 
DER OBERBÜRGERMEISTER 
Amt für Finanzen und Beteiligungen 
 
 
 
 
 
 
 
 
Betrifft 
 
Konzernabschluss 2007 der Stadtwerke Münster GmbH 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
 
23.09.2008 Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften Entscheidung
 
 
Beschlussvorschlag: 
I. Sachentscheidung: 
Der Vertreter der Stadt Münster in der Gesells chafterversammlung der Stadtwerke Münster GmbH 
wird ermächtigt folgenden Beschluss zu fassen: 
 
Der Konzernabschluss der Stadtwerke Münster GmbH zum 31.12.2007, der 
 
a)  in der Konzernbilanz 
  mit Aktiva und Passiva von 488.473.877,14 € 
 
b) in der Konzerngewinn- und -verlustrechnung 
bei Umsatzerlösen von  416.449.921,23 € 
mit einem Bilanzgewinn von 2.536.800,31 € 
 
abschließt, sowie der Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2007 in der vorliegenden, vom 
Jahresabschlussprüfer KPMG Prüfungs- und Beratungsgesellschaft für den Öffentlichen Sektor 
AG mit einem Bestätigungsvermerk vom 24.07.2008 testierten Fassung, werden von der Stadt 
Münster als alleiniger Gesellschafterin der Stadtwerke Münster GmbH festgestellt. 
 
 
Begründung: 
Die Stadt Münster ist Alleingesellschafterin der Stadtwerke Münster GmbH. Gemäß § 12 des Ge-
sellschaftervertrages der Stadtwerke Münster GmbH unterliegen der Beschlussfassung der Ge-
sellschafterversammlung u. a. die Feststellung des Jahresabschlusses und die Verwendung des 
Ergebnisses.  
Die Stadtwerke Münster GmbH ist als Mutterunternehmen i. S. von § 290 HGB verpflichtet, für das 
Geschäftsjahr 2007 einen Konzernabschluss und einen Konzernlagebericht aufzustellen. Der Wirt-
schaftsprüfer hat einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt.  
Einzelheiten zum Konzernabschluss 2007 können der als Anlage beigefügten Aufsichtsratsvorlage 
Nr. 31/2008 der Stadtwerke Münster GmbH entnommen werden. 
Vorlagen-Nr.: 
V/0691/2008 
Auskunft erteilt: 
Herr Deppe 
Ruf: 
492 20 20 
E-Mail: 
Deppe@stadt-muenster.de  
Datum: 
09.09.2008 
Öffentliche Beschlussvorlage

- 2 - 
V/0691/2008 
Der Aufsichtsrat der Stadtwerke Münster GmbH wird am 21.08.2008 über den Beschluss beraten. 
Über das Ergebnis wird mündlich berichtet. 
 
 
I. V. 
 
gez. Bickeböller 
Stadtkämmerin 
 
Anlagen: 
Vorlage des Aufsichtsrates Nr. 31/2008

Anlage: Aufsichtsratsvorlage

49275 Zeichen

Seite 1 von 3 
 
 
Münster, 04.08.2008 
 
 
Vorlage an den Aufsichtsrat Nr. 31/2008 
 
 
 
 
 
Betreff 
 
Konzernabschluss 2007 der Stadtwerke Münster GmbH 
 
 
Berichterstatter 
Herr Dr. Müller-Tengelmann 
Herr Dr. Ohlms 
 
 
Anlagen: 
  Konzernbilanz zum 31.12.2007 
 Konzerngewinn- und -verlustrechnung für das Geschä ftsjahr 2007 
 Konzernanhang 
 Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2007 
 Prüfungsbericht einschließlich Bestätigungsvermerk  des Abschlussprüfers 
 
 
Antrag 
 
Der Aufsichtsrat wolle beschließen 
 
Der Gesellschafterversammlung wird folgender Beschluss zur Annahme empfohlen: 
 
Der Konzernabschluss der Stadtwerke Münster GmbH zu m 31.12.2007 sowie der Kon-
zernlagebericht für das Geschäftsjahr 2007 in der v orliegenden, vom Jahresabschlussprüfer 
KPMG Prüfungs- und Beratungsgesellschaft für den Öf fentlichen Sektor Aktiengesellschaft 
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Düsseldorf, mit ei nem uneingeschränkten Bestätigungsver- 
merk vom 24.07.2008 testierten Fassung, wird von de r Stadt Münster als alleiniger Gesell- 
schafterin der Stadtwerke Münster GmbH festgestellt.  
 
Begründung 
 
Die Stadtwerke Münster GmbH als Mutterunternehmen i . S. von § 290 HGB hat für das Ge- 
schäftsjahr 2007 einen Konzernabschluss und Konzernlagebericht aufzustellen. 
 
Die gemäß §§ 294 HGB (Konsolidierungskreis) vom Mut terunternehmen einbezogenen Toch- 
terunternehmen sind verbundene Unternehmen i. S. von § 271 Abs. 2 HGB.

Seite 2 von 3 
 
Davon wurden gemäß §§ 300 ff. HGB voll konsolidiert: 
 
 
Vollkonsolidierte Unternehmen 
 
Eigenkapital 
am 31.12.2007 
 
T€ 
 Höhe des Anteils 
am Kapital 
am 31.12.2007 
% 
 
 
• items GmbH, Münster 1.896 52 
 
• Stadtwerke Münster Netzgesellschaft mbH, Münster 1 00 100 
 
• Verkehrsservice Gesellschaft Münster mbH, Münster 247 100 
 
• Westfälische Bauindustrie GmbH, Münster 31.057 99 
 
• Stadtwerke Münster Neue Energie GmbH, Münster 196 100 
 
 
Als Gemeinschaftsunternehmen  gemäß § 310 Abs. 1 HGB 
wurde anteilmäßig konsolidiert: 
 
• Westfälische Fernwärmeversorgung GmbH, Münster 2.5 20 50 
 
 
Als assoziierte Unternehmen  gemäß § 311Abs. 1 HGB 
im Konzernabschluss berücksichtigt: 
 
• Energiehandelsgesellschaft West mbH, Münster 6.052  28 
 
• FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH, Greven 30.42 4 35 
 
• Nederlands-Duitse Internet Exchange B.V.,  
 Enschede/Niederlande ./.  50 
 
Die in den Konzernabschluss einbezogenen Jahresabsc hlüsse 2007 sind von den jeweiligen Ab- 
schlussprüfern geprüft und uneingeschränkt bestätig t worden. Die in den Konzernabschluss einbe- 
zogenen Einzelabschlüsse folgen bis auf die at-equi ty einbezogenen Nederlands-Duitse Internet 
Exchange B.V., Enschede/Niederlande und die FMO Flu ghafen Münster/Osnabrück GmbH, Greven, 
in Bilanzierung und Bewertung grundsätzlich den von  der Stadtwerke Münster GmbH angewandten 
Methoden.

Seite 3 von 3 
 
Sonstige Beteiligungen 
 
Die Stadtwerke Münster GmbH hält ferner Anteile an  
folgenden Unternehmen: 
Höhe des Anteils 
am Kapital 
am 31.12.2007 
% 
 
 
• Windkraft Nordseeheilbad Borkum GmbH, Borkum* 49,9  
 
• Lokalradio Münster Betriebsgesellschaft mbH & Co. KG, Münster* 25,0 
 
 
Aufgrund des maßgeblichen Einflusses der Stadtwerke  Münster GmbH wären die mit einem 
Stern gekennzeichneten Unternehmen nach § 311 Abs. 1 HGB als assoziierte Unternehmen 
(Beteiligung ≥ 20 %) in den Konzernabschluss einzubeziehen. In Au sübung des Wahlrechts ge- 
mäß § 296 Abs. 2 HGB und § 311 Abs. 2 HGB ist die E inbeziehung unterblieben, da sowohl die 
Unternehmen im Einzelfall als auch zusammen für die  Vermittlung eines den tatsächlichen Ver- 
hältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von untergeordneter 
Bedeutung sind. 
 
Nähere Erläuterungen zur Geschäftsentwicklung des K onzerns im Jahr 2007 sind dem beigefüg- 
ten Konzernlagebericht zu entnehmen. 
 
Der Konzernabschluss 2007 ist von der KPMG Prüfungs - und Beratungsgesellschaft für den Öf- 
fentlichen Sektor Aktiengesellschaft Wirtschaftsprü fungsgesellschaft, Düsseldorf, geprüft wor- 
den. Beanstandungen haben sich nicht ergeben. Der u neingeschränkte Bestätigungsvermerk 
wurde erteilt. 
 
Die Vorlage des Konzernabschlusses und Konzernlageb erichts an den Aufsichtsrat ergibt sich 
aus § 52 GmbHG in Verbindung mit § 171 AktG, die Vo rlage an die Gesellschafterversammlung 
erfolgt nach § 46 GmbHG. 
 
 
Stadtwerke Münster GmbH 
gez. Dr. Müller-Tengelmann            gez. Dr. Ohlm s

Konzernbilanz der Stadtwerke Münster GmbH zum 31.12.2007 
Stand Stand Stand Stand Stand Stand 
31.12.2007 31.12.2007 31.12.2006 31.12.2007 31.12.2007 31.12.2006 
Aktivseite € € € Passivseite € € €
A. Anlagevermögen A. Eigenkapital 
I. Immaterielle Vermögensgegenstände I. Gezeichnetes Kapital 51.200.000,00 51.200.000,00 
Konzessionen und ähnliche Rechte 1.402.875,18 1.662.279,11 II. Kapitalrücklage 72.898.630,32 72.874.482,16 
III. Gewinnrücklagen 
II. Sachanlagen 1. Rücklage für eigene Anteile 44.749,85 44.749,85 
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 2. andere Gewinnrücklagen 38.497.666,16 38.411.608,78 
einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1 05.673.000,20 109.774.144,96 IV. Konzernbilanzgewinn 2.536.800,31 551.958,06 
2. Verteilungsanlagen 86.534.409,86 91.884.879,60 V. Ausgleichsposten für An teile anderer Gesellschafter 1.615.820,14 1.233.325,7 1 
3. sonstige technische Anlagen und Maschinen 80.058.2 60,24 82.290.831,28 166.793.666,78 164.316.124,56 
4. Fahrzeuge für Personenverkehr 6.359.585,00 5.830.01 7,00 
5. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattun g 10.174.576,85 8.995.318,11 
6. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 5.594.55 2,31 12.713.778,38 B. Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung 3.789.462,78 3.789.462,78 
294.394.384,46 311.488.969,33 
III. Finanzanlagen 
1. Beteiligungen 144.551,48 144.551,48 C. Empfangene Ertragszuschüsse 36.825.277,94 41.304.513,39 
2. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 1.340.52 2,64 2.529.277,61 
3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein 
Beteiligungsverhältnis besteht 850.000,00 1.017.500,0 0 
4. Wertpapiere des Anlagevermögens 34.079.750,00 37.10 4.700,00 
5. sonstige Ausleihungen 2.367.434,41 2.285.994,10 
38.782.258,53 43.082.023,19 1. Rückstellungen für Pens ionen und 
ähnliche Verpflichtungen 18.389.546,00 16.266.645,00 
334.579.518,17 356.233.271,63 2. Steuerrückstellungen 15.545.360,11 12.274.637,78 
3. sonstige Rückstellungen 104.379.745,56 106.561.269, 05 
138.314.651,67 135.102.551,83 
B. Umlaufvermögen E. Verbindlichkeiten 
I. Vorräte 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 82.77 9.038,51 94.403.290,84 
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 3.353.777,11 4.415. 496,19 2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 1.217 .653,40 1.965.565,72 
2. unfertige Leistungen 934.303,61 478.621,23 3. Verbindlichkeiten aus Lieferu ngen und Leistungen 30.148.689,59 31.859.519,28 
3. Waren 170.202,65 5.468,59 4. Verbindlichkeiten gegenüber dem  Gesellschafter 844.044,30 110.586,12 
4. Emissionsrechte 1,50 1,50 5. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen 
4.458.284,87 4.899.587,51 ein Beteiligungsverhältnis besteht 8.472.952,05 9.033.602,26 
6. sonstige Verbindlichkeiten 13.728.624,43 7.428.080, 93 
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände - davon aus Steuern  €  11.707169,17 
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 43.146. 714,65 31.582.311,94                      ( i. Vj.  €   4.638.105,50 )
2. Forderungen gegen den Gesellschafter 1.208.941,10 1 .149.108,81 - davon im Rahmen der 
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein   sozialen Sicherheit  €  414,18 
Beteiligungsverhältnis besteht 3.583.484,10 2.866.567 ,08                        ( i. Vj. €  357,20 )
4. sonstige Vermögensgegenstände 14.869.714,06 13.897. 645,92 137.191.002,28 144.800.645,15 
62.808.853,91 49.495.633,75 
III. Wertpapiere 
1. eigene Anteile von einbezogenen Tochterunternehme n 85.696,00 85.696,00 
2. sonstige Wertpapiere 63.499.910,00 48.179.812,58 
63.585.606,00 48.265.508,58 
IV. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 22.727.245,05 31.733.857,93 
153.579.989,83 134.394.587,77 
C. Rechnungsabgrenzungsposten 314.369,14 328.890,17 F. Rechnungsabgrenzungsposten 5.559.815,69 1.643.451,86 
488.473.877,14 490.956.749,57 488.473.877,14 490.956.749,57 
Vermerk: Verbindlichkeiten aus Bürgschaften und Patronatserklärungen 43.267.120,26 36.142.282,01 
D. Rückstellungen

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung der Stadtwerke Münster GmbH 
für das Geschäftsjahr 2007 (01.01. - 31.12.) 
2007 2007 2006 
€ € €
1. Umsatzerlöse 453.411.850,06 415.198.644,93 
abzüglich darin enthaltene Energiesteuer -36.961.928,83 -28.274.931,68 
416.449.921,23 386.923.713,25 
2. Erhöhung des Bestands an unfertigen Leistungen 455.682,38 315.080,68 
3. andere aktivierte Eigenleistungen 3.947.328,71 2.345.983,38 
4. sonstige betriebliche Erträge 32.694.380,00 47.772.501,08 
5. Materialaufwand 
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für 
bezogene Waren 206.076.499,53 193.693.400,20 
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 55.206.884,34 52.079.846,77 
261.283.383,87 245.773.246,97 
6. Personalaufwand 
a) Löhne und Gehälter 53.269.239,41 52.716.287,33 
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversor gung und für 
Unterstützung 17.842.864,95 18.001.669,68 
davon für Altersversorgung  €  7.172.061,35 71.112.104,36 70.717.957,01 
                                   ( i.Vj. €  6.951.090,44)
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des 
Anlagevermögens und Sachanlagen 38.475.571,46 38.852.539,80 
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen 
a) Konzessionsabgaben 17.048.647,41 17.213.735,02 
b) übrige betriebliche Aufwendungen 37.803.462,92 33.409.177,05 
54.852.110,33 50.622.912,07 
9. Erträge aus Beteiligungen 138.972,00 276.920,50 
10. Erträge aus anderen Wertpapieren 
und  Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 1.285.829,52 1.551.148,34 
11. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 3.899.618,88 1.768.467,20 
12. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 151.206,50 1.285.798,53 
13. Aufwendungen  aus Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 3.675.870,49 2.716.989,84 
14. Erträge aus Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 32.922,52 64.828,77 
15. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 5.879.085,68 4.423.973,15 
16. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 23.475.322,55 26.625.225,83 
17. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 13.603.402,56 9.170.641,61 
18. sonstige Steuern 766.935,52 929.535,45 
19. Konzernjahresüberschuss 9.104.984,47 16.525.048,77 
20. auf andere Gesellschafter entfallender Gewinn 474.084,84 178.934,24 
21. Verlustvortrag -94.099,32 -594.156,47 
22. Vorabgewinnausschüttung -6.000.000,00 -7.000.000,00 
23. Einstellung in andere Gewinnrücklagen -,- -8.200.000,00 
24. Entnahme aus andere Gewinnrücklagen -,- 44.749,85 
25. Entnahme aus Minderheitenanteil andere Gewinnrücklagen -,- 40.946,15 
26. Einstellung in Rücklage für eigene Anteile -,- -44.749,85 
27. Einstellung in Minderheitenanteil Rücklage für eigene Anteile -,- -40.946,15 
28. Konzernbilanzgewinn 2.536.800,31 551.958,06

Seite 1 von 7 
Anhang zum Konzernabschluss der Stadtwerke Münster GmbH 
für das Geschäftsjahr 2007 (1.1.-31.12.)  
 
 
I. Konsolidierungskreis 
In den Konzernabschluss wurden die folgenden Gesell schaften, an denen die Stadtwerke 
Münster GmbH die Mehrheit der Stimmrechte hält, ein bezogen. Die Angaben erfolgen zum 
31.12.2007: 
 
 
 
Name/Sitz 
       Anteil in %   
 
Als verbundene Unternehmen wurden einbezogen: 
 
items GmbH, Münster        52      
items project GmbH, Berlin     100  
Stadtwerke Münster Netzgesellschaft mbH, Münster  1 00         
Stadtwerke Münster Neue Energie GmbH, Münster     1 00         
Verkehrsservice Gesellschaft Münster mbH, Münster             100         
Westfälische Bauindustrie GmbH, Münster       99     
  
Als Gemeinschaftsunternehmen wurde einbezogen: 
 
Westfälische 
  Fernwärmeversorgung GmbH, Münster           50        
 
Als assoziierte Unternehmen wurden einbezogen: 
 
Energiehandelsgesellschaft West mbH, Münster     28        
FMO Flughafen 
  Münster/Osnabrück GmbH, Greven        35     
Nederlands-Duitse Internet Exchange B.V., 
   Enschede, Niederlande        50      
 
Darüber hinaus sind die Stadtwerke Münster GmbH an folgenden Unternehmen beteiligt: 
Windkraft Nordseeheilbad Borkum GmbH,  Borkum *)   49,9 
Lokalradio Münster Betriebsgesellschaft mbH & Co KG, 
  Münster *)           25 
 
Diese Gesellschaften (*) wurden gemäß § 311.Abs. 2 HGB nicht einbezogen, weil deren 
Einfluss - auch zusammengefasst - auf die Vermögens -, Finanz- und Ertragslage des Kon- 
zerns von untergeordneter Bedeutung ist. Die Beurte ilung erfolgte in Berücksichtigung der 
jeweiligen Jahresabschlüsse und der nur sehr gering ausgeprägten Konzernverflechtungen.

Seite 2 von 7 
Die im Zeitpunkt der erstmaligen Erstellung eines Konzernabschlusses als Tochtergesell- 
schaft einbezogene Westfälische Bauindustrie GmbH, die als Gemeinschaftsunternehmen 
anteilmäßig konsolidierte Westfälische Fernwärmeversorgung GmbH sowie die als assozi- 
iertes Unternehmen einbezogene FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH wurden mit 
dem 31.12.1997 einheitlich auf den ersten Konzernabschlussstichtag konsolidiert. Bei Ge- 
sellschaften, die später erworben oder gegründet wurden, erfolgt die Verrechnung auf den 
Erwerbs- oder Gründungszeitpunkt. 
 
Die Stadtwerke Münster Netzgesellschaft mbH wurde z um 31.12.2005 erstmals in den Kon- 
zernabschluss der Stadtwerke Münster GmbH einbezoge n. Der Beteiligungsbuchwert und 
das darauf entfallende Eigenkapital wurden auf der Grundlage der Wertansätze zum Grün- 
dungszeitpunkt der Tochtergesellschaft, den 24.09.2 005, nach der Neubewertungsmethode 
miteinander verrechnet. Hierbei entsprachen die Zei twerte den Buchwerten in der Eröff- 
nungsbilanz des Tochterunternehmens. 
 
Die Stadtwerke Münster Neue Energie GmbH wurde eben so wie die items project GmbH 
zum 31.12.2007 erstmals in den Konzernabschluss der  Stadtwerke Münster GmbH einbe- 
zogen. Die Kapitalkonsolidierung erfolgte für beide  Gesellschaften  ebenfalls nach der Neu- 
bewertungsmethode. Die Verrechnung von Beteiligungs buchwert und anteiligem Eigenkapi- 
tal erfolgte dabei auf der Grundlage der Wertansätz e zum Zeitpunkt der Gesellschaftsgrün- 
dung. Die Zeitwerte der in den Eröffnungsbilanzen a usgewiesenen Vermögensgegenstände 
entsprachen dabei den Buchwerten. Durch die erstmal ige Konsolidierung dieser zwei Ge- 
sellschaften ist die Vergleichbarkeit von Bilanz, G ewinn- und Verlustrechnung sowie der 
Einblick in die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage nicht beeinträchtigt. 
 
Die für Tochter- und Gemeinschaftsunternehmen aufgr und von Gewinnthesaurierungen vor 
Erstkonsolidierung entstandenen passiven Unterschie dsbeträge aus der Kapitalkonsolidie- 
rung werden unter dem Passivposten B. ausgewiesen. Forderungen und Verbindlichkeiten 
sowie Aufwendungen und Erträge zwischen den konsoli dierten Unternehmen wurden ver- 
rechnet. 
 
Die in den Konzernabschluss zu übernehmenden Vermög ensgegenstände, die auf Liefe- 
rungen oder Leistungen zwischen den in den Konzerna bschluss einbezogenen Unterneh- 
men beruhen, wurden um enthaltene Zwischengewinne bereinigt. 
 
Wesentliche Beteiligungen aus dem Kreis der assozii erten Unternehmen wurden gemäß § 
312 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 HGB nach der Buchwertmethode angesetzt. 
 
II. Angaben zur Form der Darstellung von Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung  
Unter Berücksichtigung der aus der Art des Betriebe s folgenden Besonderheiten wurde in 
der Bilanz die Darstellung der Sachanlagen um die Posten  
-     Verteilungsanlagen 
- Fahrzeuge für Personenverkehr, 
die Darstellung der Vorräte um den Posten 
- Emissionsrechte, 
die Darstellung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände um den Posten 
- Forderungen gegen den Gesellschafter, 
die Darstellung der Verbindlichkeiten um den Posten 
- Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter 
erweitert (§ 265 Abs. 5 HGB).

Seite 3 von 7 
Die Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsja hr 2007 (1.1. - 31.12.) wurde nach 
dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. 
 
III. Erläuterungen zu Posten von Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung 
1. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 
Soweit Ansatzwahlrechte ausgeübt wurden, sind diese  bei den Angaben zu Posten der Bi- 
lanz erläutert. 
 
Für die at-equity einbezogene N-Dix wurde der nach niederländischem Recht  aufgestellte 
und geprüfte Jahresabschlusses  unverändert übernommen. 
 
Die at-equitiy einbezogene FMO Flughafen Münster-Os nabrück GmbH hat in dem von ihr 
aufgestellten und geprüften Jahresabschluss teilwei se abweichende Bewertungsmethoden 
angewandt. Die immateriellen Vermögensgegenstände u nd Sachanlagen wurden linear 
abgeschrieben. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und B etriebsstoffe erfolgte zu Anschaf- 
fungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzip s. Auf Umbewertungen im Konzern- 
abschluss wurde in Anwendung des § 312 Abs. 5 HGB v erzichtet, da die Auswirkungen auf 
die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von untergeordneter Bedeutung sind. 
 
Die immateriellen Vermögensgegenstände und die Sach anlagen sind zu Anschaffungs- 
oder Herstellungskosten bewertet worden. Eigene Lei stungen sind entsprechend der steu- 
erlichen Aktivierungspflicht in den Wertansatz einb ezogen. Zuschüsse werden von den An- 
schaffungs- und Herstellungskosten abgesetzt. 
 Den planmäßigen Abschreibungen liegen 
die in den steuerlichen Abschreibungstabellen vorge gebenen Nutzungsdauern zugrunde, 
wobei alle Anlagenzugänge - soweit zulässig - zunäc hst degressiv abgeschrieben wurden, 
mit Übergang zur linearen Methode.  
 
Geringwertige Wirtschaftsgüter wurden voll abgeschrieben. Von den Finanzanlagen werden 
die sonstigen Ausleihungen, bei denen es sich um un verzinsliche oder niedrigverzinsliche 
Darlehen handelt, gemäß BFH-Urteil vom 30.11.1988 u nd dem BMF-Schreiben vom 
17.01.1990 zum Nennwert bewertet. Die übrigen Finan zanlagen werden zu Anschaffungs- 
kosten abzüglich vorgenommener Wertberichtigungen a usgewiesen. Soweit die Gründe für 
die Wertberichtigungen zum Bilanzstichtag nicht meh r bestehen, ist entsprechend § 280 
Abs. 1 HGB zugeschrieben worden. 
 
Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind unter Berü cksichtigung von Abschreibungen gemäß 
§ 253 Abs. 3 HGB zu fortgeschriebenen durchschnittl ichen Anschaffungswerten oder zum 
niedrigeren Tagespreis bewertet. Die Bewertung der Brenn- und Treibstoffvorräte erfolgt 
nach einem Verbrauchsfolgeverfahren (Last-in-first-out), da so das tatsächliche Verbrauchs- 
verhalten zutreffender dargestellt wird. 
 
Die Bewertung der unfertigen Leistungen entspricht der der selbsterstellten Anlagen. 
 
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind unter Berücksichtigung des er- 
kennbaren Ausfallrisikos bewertet. 
 
Die bis einschließlich 2002 empfangenen Ertragszusc hüsse werden auf den Altbestand mit 
5 % des Ursprungswertes aufgelöst. Im 20. Jahr nach  Zugang wird der Abgang unterstellt 
und der verbliebene Ursprungswert vollständig aufge löst. Die Zugänge werden ab dem 
01.01.2003 direkt gegen die Positionen des Anlageve rmögens verrechnet und wirken sich 
entsprechend den dort geltenden Nutzdauern abschrei bungsmindernd aus. Für Anschlüsse 
an die der Regulierung nach Energiewirtschaftsrecht  unterliegenden Netze der Strom- und 
Gasversorgung von den Anschlussnehmern an den Netzb etreiber gezahlte Ertragszu- 
schüsse werden vom Netzbetreiber als Netzentgeltvorauszahlungen betrachtet und in einen 
passiven Rechnungsabgrenzungsposten eingestellt, der über 20 Jahre aufgelöst wird.

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Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpf lichtungen - einschließlich der aus 
Altersteilzeitvereinbarungen folgenden - sind aufgrund der Richttafeln 2005 G zum versiche- 
rungsmathematisch ermittelten Barwert angesetzt. De r Berechnung des Verpflichtungsum- 
fangs wurde ein Rechnungszinsfuß von 4 % zugrunde g elegt. Für die Ermittlung des Ver- 
pflichtungsumfanges nach steuerlichen Vorschriften blieb der Rechnungszinsfuß unverän- 
dert. Ergänzend wurden die vom BFH (Revisionsverfah ren vom 30. November 2004) bestä- 
tigten Wertansätze des Finanzgerichts Hessen angewandt. 
Die Rückstellung zur Abdeckung der aus einer möglic hen Unterdeckung der ZKW resultie- 
renden Verpflichtungen wurde auf Basis eines versic herungsmathematischen Gutachtens 
bewertet. Unter Berücksichtigung der durchschnittli ch noch zu leistenden Arbeitszeiten bis 
zum Eintritt der Verpflichtung wird die Rückstellung anteilig dotiert.  
 
Bei den übrigen Rückstellungen sind alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. 
 
Die Verbindlichkeiten sind zum Rückzahlungsbetrag ausgewiesen. 
 
2. Angaben zu Posten der Bilanz  
 
Die Entwicklung des Anlagevermögens wird in der Anl age gezeigt. Es wurden außerplan- 
mäßige Abschreibungen nach § 253 Abs. 2 Satz 3 HGB in Höhe von 3.676 T€ auf die Betei- 
ligung an der FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH,  in Höhe von 60 T€ auf die Beteili- 
gung an der WLE, Westfälische Landeseisenbahn GmbH,  sowie in Höhe von 82 T€ auf 
Wertpapiere des Anlagevermögens vorgenommen.  
 
Die den Stadtwerke Münster GmbH und der Westfälisch en Fernwärmeversorgung GmbH 
unentgeltlich zugeteilten Emissionsrechte nach § 9 TE HG i.V. mit §§ 7 und 14 ZuG sind mit 
dem Wert von 1 €, im übrigen zu Anschaffungskosten ausgewiesen. 
 
In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen i st auch der abgegrenzte Verbrauch 
zwischen Ablese- und Bilanzstichtag enthalten, der mit den aufgelaufenen Abschlagszah- 
lungen saldiert wurde.  
Die Forderungen gegen den Gesellschafter betreffen im wesentlichen Forderungen aus 
Lieferungen und Leistungen. 
Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten als w esentliche Posten Forderungen aus 
der Abwicklung von Steuern und Schadensersatzansprüche.  
Von den sonstigen Vermögensgegenständen haben 500 T € eine Restlaufzeit von mehr als 
einem Jahr. Die übrigen Forderungen und sonstigen V ermögensgegenstände haben alle 
Restlaufzeiten von bis zu einem Jahr. 
Das gezeichnete Kapital der Stadtwerke Münster GmbH  beträgt unverändert 51.200.000 €. 
Der Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung hat eigenkapitalähnlichen Charakter. 
 
Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpf lichtungen umfassen die Rückstellung 
für Pensionsverpflichtungen, eine Rückstellung für die Verpflichtungen zum Ausgleich der 
Rentenminderung bei Altersteilzeitvereinbarungen, e ine Rückstellung für Deputatverpflich- 
tungen sowie eine Rückstellung zur Abdeckung der au s einer möglichen Unterdeckung der 
ZKW resultierenden Verpflichtungen. 
 
 
In den Steuerrückstellungen sind die latenten Steue rn mit 2,8 Mio. € berücksichtigt. Bei der 
Bewertung der latenten Steuern wurde in Folge der A bsenkung der Gesamtsteuerbelastung 
durch die Unternehmensteuerreform 2008 der Steuersa tz von 40% im Vorjahr auf 30% im 
Berichtsjahr gesenkt. Neben dem hieraus resultieren den Einmalertrag in Höhe von 937 T€ 
waren latente Steueraufwendungen von 25 T€ zu berüc ksichtigen. Der neue Steuersatz 
wurde vor dem Hintergrund des regionales Schwerpunk ts des Konzerns, unverändert zum 
Vorjahr, einheitlich auf die im Rahmen der Konsolid ierung zu berücksichtigenden latenten 
Steuern angewendet.

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Die sonstigen Rückstellungen betreffen insbesondere  Rückstellungen für Netz- und Rohr- 
netzsanierung, für den Rückbau von Anlageteilen des  Heizkraftwerkes und der Rauchgas- 
reinigungsanlage, für Urlaubsansprüche und Gleitzei tguthaben der Mitarbeiter, für Entsor- 
gungsverpflichtungen, für bestehende Altersteilzeit verpflichtungen, für das Rückzahlungsri- 
siko verschiedener öffentlicher Zuschüsse einschlie ßlich möglicher Zinsen, für ungewisse 
Verbindlichkeiten des Verkehrsbetriebes, für betrie bliche Umstrukturierungen sowie für dro- 
hende Verluste aus schwebenden Geschäften, insbesondere das Risiko aus der rechtlichen 
Anerkennung von Gastarifen, gegen die einzelne Klagen anhängig sind. 
 
Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen im Wesent lichen Steuern, erhaltene Sicherheits- 
leistungen sowie Überzahlungen aus der Verbrauchsabrechnung. 
  
  
Davon mit einer Restlauf- 
zeit Restlaufzeit 
 
Bilanzpositionen 
Konzernbilanz  
31.12.2007  
in T€ 
bis 1 
 Jahr 
1 bis 5  
Jahre 
mehr als  
5 Jahre  
bis 1 Jahr  
Vorjahr 
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 82.779  10.250 22.066 50.463  4.843 
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 1.217  1.217 -,- -,-  1.966 
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen  30.149  27.910 2.232 7  31.010 
Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter 844  844 -,- -,-  111 
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit           
denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 8.473  8.473 -,- -,-  9.034 
Sonstige Verbindlichkeiten 13.729  12.979 750 -,-  6.678 
  137.191  61.300 25.421 50.470  53.642 
 
Durch Grundpfandrechte gesicherte Verbindlichkeiten bestehen nicht. 
 
3. Angaben zu Posten der Gewinn- und Verlustrechnung 
 
Von den Umsatzerlösen (ohne Ökosteuer) entfallen 37 6,8 Mio. € auf den Versorgungsbe- 
reich, 26,8 Mio. € auf den Verkehrsbereich, 11,3 Mi o. € auf IT - Leistungen und 1,5 Mio. € 
auf andere Bereiche. 
Durch die Änderung der Besteuerung von Erdgas zum 0 1.08.2006 ist 
die Vergleichbarkeit der Umsatzerlöse und der Mater ialaufwendungen des Vorjahrs einge- 
schränkt.  
Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten u.a. Erträge aus dem Belastungsausgleich 
nach KWK-Gesetz (8,3 Mio €), Erträge aus der Auflös ung von Rückstellungen (7,4 Mio.€), 
Pacht- und Mieteinnahmen (3,8 Mio €), Entgelte für die Vergärung von Bio-Abfällen (2,5 
Mio. €), aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens (1,1 Mio €) und weitere 
periodenfremde Erträge (1,0 Mio. €).  
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten neben der Konzessionsabgabe, die 
Einzelwertberichtigungen auf Forderungen, Versicher ungen, die Zuführung zur Rückstel- 
lung für betriebliche Umstrukturierungen, sonstige Dienst- und Fremdleistungen, Rechts-, 
Prüfungs- und Beratungskosten, verschiedene sowie periodenfremde Aufwendungen.  
 
Von den Aufwendungen sind 4,5 Mio. € als periodenfr emd einzuordnen, die im wesentli- 
chen KWK- und EEG-Zahlungen für Vorjahre betreffen.

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IV. Angaben zum Jahresergebnis 
Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung schließt ab mit einem Jahresüberschuss von 9,1 
Mio. €. Unter Berücksichtigung des auf andere Gesel lschafter entfallenden Gewinns (0,5 
Mio €), des Verlustvortrags (0,1 Mio. €) und der Vo rabgewinnausschüttung (6 Mio €) ergibt 
sich ein Konzernbilanzgewinn von 2,5 Mio. €. 
 
V. Vermerke 
Der Bilanzvermerk betrifft dreizehn Bürgschaften zu gunsten der FMO Flughafen Münster-
Osnabrück GmbH, drei Patronatserklärungen und zwei Bürgschaften zugunsten der Ener- 
giehandelsgesellschaft West mbH sowie eine Bürgscha ft zugunsten der Windkraft Nord- 
seeheilbad Borkum GmbH. Der Bilanzvermerk berücksichtigt die Höhe der Bürgschaftsvalu- 
ta per 31.12.2007.  
 
VI. Ergänzende Angaben 
1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen 
 
Die Bestellverpflichtungen im Investitionsbereich b eliefen sich zum 31.12.2007 auf 3,8 Mio. 
€. Aus Leasing-Verträgen mit einer Laufzeit zwische n 1 und 5 Jahren resultieren jährliche 
Verpflichtungen von 0,6 Mio. €. Bei einer Tochterge sellschaft bestehen Entschädigungsver- 
pflichtungen aus Erbbaurechtsverträgen in Höhe von 20,1 Mio. €. 
 
 
2. Zusammensetzung der Organe, Aufwendungen für Organe 
Die Geschäftsführung besteht aus: 
Dr.-Ing. Norbert Ohlms 
Dr. Henning Müller-Tengelmann ab 01.04.2008 
Dr. Werner Spickenheuer ist  zum 31.10.2007 ausgeschieden. 
 
 
Die Mitglieder des Aufsichtsrates sind in der Anlage genannt. 
 
Die Gesamtbezüge der Geschäftsführung betrugen 275 T€. Für die frühere Geschäftsfüh- 
rung und ihre Hinterbliebenen wurden 102 T€ an Pens ionen aufgewendet. Für sie bestehen 
Pensionsrückstellungen in Höhe von 1.737T€.  
 
Die Aufwendungen für den Aufsichtsrat betrugen 991,10 €. 
 
Arbeitnehmer können nach den in einer Betriebsverei nbarung festgelegten Kriterien Dar- 
lehn erhalten. Arbeitnehmervertreter haben vor oder  während Ihrer Tätigkeit als Mitglieder 
des Aufsichtsrates  aufgrund dieser Betriebsvereinb arung Darlehn erhalten; deren Wert  
betrug zum 31.12.2007  44.218,18 € bei Zinssätzen v on 0,5 % bis 2,5 %. Im Geschäftsjahr 
2007 wurden 3.878,01 € getilgt. Lohn- und Gehaltsvo rschüsse waren zum 31.12.2007 nicht 
zu bilanzieren. 
 
 
3. Belegschaft 
 
Von der durchschnittlichen Zahl der Arbeitnehmer (1 .245) waren 599 Lohnempfänger und 
646 Gehaltsempfänger. Weiterhin waren bei dem Gemei nschaftsunternehmen Westfälische 
Fernwärmeversorgung GmbH von 7 Arbeitnehmern 5 Lohn empfänger und 2 Gehaltsemp- 
fänger.

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Einzelne Konzernunternehmen sind Mitglied der Kommu nalen Zusatzversorgungskasse 
Westfalen-Lippe (ZKW). Zweck der Anstalt ist es, de n Arbeitnehmern im Wege privatrechtli- 
cher Versicherung eine zusätzliche Alters- und Hint erbliebenenversorgung zu gewähren. 
Die Unternehmen haben sich bei Begründung der Mitgl iedschaft verpflichtet, alle Arbeit- 
nehmer zu versichern, die nach dem Tarifvertrag übe r die Versorgung der Arbeitnehmer 
kommunaler Verwaltungen und Betriebe (Vers. TV-G) z u versichern sind. 
 Der derzeitige 
Umlagesatz beträgt 4,5 % + 2,5 % Sanierungsgeld und  wird von den Unternehmen allein 
getragen. Die Summe der versicherungspflichtigen Lö hne und Gehälter für das Jahr 2007 
beträgt rd. 45,7 Mio.€.  Zur Abdeckung der aus  einer möglichen Unterdeckung  der ZKW 
folgenden Verpflichtungen wurden Rückstellungen von 10,2 Mio. € gebildet. 
 
Münster, am 31.05.2008 
 
Stadtwerke Münster GmbH 
 
 
 
 
 
 
gez. Dr. Norbert Ohlms gez. Dr. Henning Müller-Teng elmann

Organe der Gesellschaft 
 
Gesellschafter 
 
Stadt Münster zu 100 % 
 
 
Aufsichtsrat 
	
 


 
   
Heinz Röhricht Dieter Maager 
1. Stellvertretender Vorsitzender, Ratsmitglied, He izungs- und 
Arbeitnehmervertreter, Lüftungssanitärmeister 
Freigestellter Betriebsratsvorsitzender 
   
  Antonio Machado 
Joachim Tonn Arbeitnehmervertreter, Lagerist 
 
Ratsmitglied, Kaufm. Angestellter  
  Andreas Nicklas 
  Ratsmitglied, Rechtsanwalt 
Frank Baumann  
Ratsmitglied, Online-Designer  
  Robert Otte 
  Ratsmitglied (ab 13.12.2007) 
Helga Bickeböller Finanzmakler 
Stadtkämmerin  
    
   Carsten Peters 
Andrea Bleckmann Ratsmitglied, Geschäftsführer 
Arbeitnehmervertreterin, Kaufm. Angestellte  
     
  Michael Weidekamp 
Wilhelm Breitenbach Arbeitnehmervertreter, Techn. An- 
gestellter 
Ratsmitglied, Lehrer  
   
  Rolf Wischer 
Ulrich Eisenack Arbeitnehmervertreter, 
Ratsmitglied, Ltd. Regierungsdirektor Freigestellte s Betriebsratsmitglied 
   
    
Werner Frenzel  
Arbeitnehmervertreter, Kaufm. Angestellter Geschäftsführung  
   
  Dr.-Ing. Norbert Ohlms 
Inge Jachmann Dr. Henning Müller-Tengelmann 
Sachkundige Bürgerin, Architektin (ab 01.04.2008) 
  Dr. Werner Spickenheuer  
  (bis 31.10.2007)  
Dr. Michael Jung  
Ratsmitglied, Historiker

E n t w i c k l u n g   d e s   A n l a g e v e r m ö g e n s     -    A n l a g e   z u m   A n h a n g 
A n s c h a f f u n g s  -  u n d   H e r s t e l l u n g s k o s t e n 
            Wertentwicklung Vor Abrechnung von Zuschüssen Erhaltene Zuschüsse 
Stand Zugänge Abgänge 
Umbu- 
chungen Stand Stand Zugänge Abgänge 
Umbu- 
chungen Stand Stand Zugänge Abgänge Umbuchungen Zuschreibungen Stand Stand Stand 
Posten des 01.01.2007 2007 2007 2007 31.12.2007 01.01.200 7 2007 2007 2007 31.12.2007 01.01.2007 2007 2007 2007 2007 31 .12.2007 31.12.2007 31.12.2006 
Anlagevermögens T€ T€ T€ T€ T€ T€ T€ T€ T€ T€ T€ T€ T€ T€ T€ T€ T€ T€
I. Immaterielle 
Vermögensgegenstände 
Konzessionen 
und ähnliche Rechte 22.393 478 44 -185 22.642 2.855 1 - - 2.856 17.876 pA 449 44 - - 18 .383 1.403 1.662 
gA 102 II. Sachanlagen 
1. Grundstücke, grundstücks-
gleiche Rechte und Bauten 
einschließlich der Bauten auf 230.659 1.299 694 1.646 232.910 9.034 - - 1.304 10.338 111.85 1 pA 5.564 551 35 - 116.899 105.673 109.774 
fremden Grundstücken 
2. Verteilungsanlagen 584.279 6.798 1.065 2.454 592.466 33.017 3.495 - - 36.512 459 .377 pA 10.792 1.046 19 632 469.420 86.534 91.885 
gA 910 
3. Sonstige technische Anlagen 
und Maschinen 167.645 5.633 3.634 8.174 177.818 14.588 - - - 14.588 70.766 p A 15.460 2.999 -55 - 83.172 80.058 82.291 
4. Fahrzeuge für Personenverkehr 33.278 2.922 1.935 - 34.265 13.352 710 - - 14.062 14.096 pA 1.6 81 1.934 - - 13.843 6.360 5.830 
5. Andere Anlagen, Betriebs- und 
Geschäftsausstattung 64.639 3.692 1.033 1.039 68.337 2.501 313 - - 2.814 53.143 pA 3 .399 1.029 1 284 55.348 10.175 8.995 
gA 118 
6. Geleistete Anzahlungen und 
Anlagen im Bau 17.082 4.704 - -13.128 8.658 4.368 - - -1.304 3.064 - - - - - - 5.594 12.714 
1.097.582 25.048 8.361 185 1.114.454 76.860 4.518 - 0 81.378 709.233 pA 36.896 7.559 0 916 738.682 294.394 311.489 
gA 1.028 
37.924 
III. Finanzanlagen 
1. Beteiligungen 1.633 60 - - 1.693 - - - - - 1.488 apA 60 - - - 1.548 145 145 
2. Beteiligungen an 
assoziierten Unternehmen 13.766 2.455 - - 16.221 - - - - - 11.237 apA 3.676 - - 33 14.880 1.3 41 2.529 
3. 
Ausleihungen an Unternehmen, 
mit denen ein Beteiligungsver- 
hältnis besteht 1.017 - 167 - 850 - - - - - - - - - - - 850 1.017 
4. Wertpapiere des 
Anlagevermögens 38.349 - 2.951 - 35.398 - - - - - 1.244 apA 82 8 - - 1.318 34.080 37. 105 
5. Sonstige Ausleihungen 2.286 354 273 - 2.367 - - - - - - - - - - - 2.367 2.286 
57.051 2.869 3.391 - 56.529 - - - - - 13.969 apA 3.818 8 - - 17.746 38.783 43.082 
33 
Gesamt 1.177.026 28.395 11.796 0 1.193.625 79.715 4.519 - 0 84.234 7 41.078 pA 37.345 7.611 0 916 774.811 334.580 356.233 
gA 1.130 33 
apA 3.818 
42.293 
Erläuterung der Abkürzungen :
pA = planmäßige Abschreibungen 
gA = geringwertige Anlagegüter /Vollabschreibung gem.  § 6 Abs. 2 EStG 
apA = außerplanmäßige Abschreibungen 
E =
Equity-Fortschreibung 
A b s c h r e i b u n g e n  /  W e r t b e r i c h t i g u n g e n B u c h w e r t e 
E
E
E

K o n z e r n 
Gezeichnetes 
Kapital 
Kapital- 
rücklage 
erwirtschaftetes 
Konzerneigenkapital 
Kumuliertes übriges 
Konzernergebnis Eigenkapital Minderheiten- 
kapital 
Kumuliertes übriges 
Konzernergebnis Eigenkapital Konzerneigenkapital 
€ € € € € €
Stand 31. Dezember 2005 51.200.000,00 72.842.336,61 32.790.296,87 5.283.814,14 162.116.447,62 1.191.743,43 17.908,28 1.209.651,71 163. 326.099,33 
         Konzern- 
        Jahresüberschuss 2006 - - 16.346.114,53 - 16.346.114,53 178.934,24 - 178.934,24 1 6.525.048,77 
         Übriges 
         Konzernergebnis 2006 - - - - - - - - -
Konzern- 
gesamtergebnis 2006 - - 16.346.114,53 - 16.346.114,53 178.934,24 - 178.934,24 1 6.525.048,77 
Einstellungen 2006 - 32.145,55 44.749,85 - 76.895,40 40.946,15 - 40.946,15 117 .841,55 
Entnahmen 2006 - - -44.749,85 - -44.749,85 -40.946,15 - -40.946,15 -85.696 ,00 
Ausschüttung 2006 - - -15.411.908,85 - -15.411.908,85 -155.260,24 - -155.260 ,24 -15.567.169,09 
Stand 31. Dezember 2006 51.200.000,00 72.874.482,16 33.724.502,55 5.283.814,14 163.082.798,85 1.215.417,43 17.908,28 1.233.325,71 164. 316.124,56 
         Konzern- 
        Jahresüberschuss 2007 - - 8.632.747,44 - 8.632.747,44 472.237,03 - 472.237,03 9.1 04.984,47 
         Übriges 
         Konzernergebnis 2007 - - - - - - - - -
Konzern- 
gesamtergebnis 2007 - - 8.632.747,44 - 8.632.747,44 472.237,03 - 472.237,03 9.1 04.984,47 
Einstellungen 2007 - 24.148,16 - 24.148,16 1.847,78 - 1.847,78 25.995,94 
Entnahmen 2007 - - -1.847,81 - -1.847,81 - 0,00 -1.847,81 
Ausschüttung 2007 - - -6.560.000,00 - -6.560.000,00 -91.590,38 - -91.590,38 - 6.651.590,38 
Stand 31.Dezember 2007 51.200.000,00 72.898.630,32 35.795.402,18 5.283.814,14 165.177.846,64 1.597.911,86 17.908,28 1.615.820,14 166. 793.666,78 
M u t t e r u n t e r n e h m e n M i n d e r h e i t e n g e s e l l s c h a f t e r
Konzern-Eigenkapitalspiegel der Stadtwerke Münster GmbH für die Geschäftsjahre 2006 und 2007 (01.01. - 31.12.) 
Entwicklung 
Posten

Anlage 3 
 
 
 
TEUR TEUR TEUR 
Jahresüberschuss 9.105 16.525 -7.420 
Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 42.293 42.845 -552 
Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens -949 -700 -249 
Zunahme der Rückstellungen 3.211 23.756 -20.545 
Erträge aus der Auflösung von Baukostenzuschüssen -4.479 -4.626 147 
Gewinne/Verluste aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens -1.123 -9.694 8.571 
Zunahme (im Vorjahr Abnahme) der Vorräte, 
der Forderungen aus Lieferungen und 
Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder 
Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -12.857 5.903 -18.760 
Zunahme (im Vorjahr Abnahme) der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und 
Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder 
Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 7.931 -1.766 9.697 
Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit 43.132 72.243 -29.111 
Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 1.867 1.832 35 
Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -25.048 -39.664 14.616 
Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des immateriellen 
Anlagevermögens 0 2 -2 
Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -478 -606 128 
Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens 3.168 35.079 -31.911 
Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen -2.869 -26.676 23.807 
Einzahlungen aus Zuschüssen 4.519 6.676 -2.157 
Cash Flow aus der Investitionstätigkeit -18.841 -23.357 4.516 
Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen 24 32 -8 
Auszahlung an Unternehmenseigner und Minderheitsgesellschafter -6.651 -15.567 8.916 
Auszahlungen aus der Tilgung von Krediten -11.624 -8.179 -3.445 
Einzahlungen aus der Begebung von sonstigen Ausleihungen 273 376 -103 
Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit -17.978 -23.338 5.360 
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds 6.313 25.548 -19.235 
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 79.914 54.366 25.548 
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 86.227 79.914 6.313 
Der Finanzmittelfonds setzt sich aus den Kassenbeständen, den Guthaben bei Kreditinstituten und den kurzfristigen 
Wertpapieren des Umlaufvermögens zusammen. Die sonstigen Wertpapiere beinhalten kurzfristig veräußerbare 
Inhaberschuldverschreibungen  und Geldmarktfondsanteile. 
Konzern-Kapitalflussrechnung der Stadtwerke Münster GmbH 
Veränderung 
für das Geschäftsjahr 2007 (01.01. - 31.12.) 
2007 2006

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Konzernlagebericht der Stadtwerke Münster GmbH 
für das Geschäftsjahr 2007 (1.1.-31.12.) 
 
 
Geschäft und Rahmenbedingungen 
 
Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in der Bunde srepublik Deutschland sowie in dem 
für unser Absatzgebiet maßgebenden Wirtschaftsraum Münster haben sich in 2007 nach 
einer leichten Belebung im Vorjahr weiter konsolidi ert.  Bei unterschiedlicher Entwicklung der 
einzelnen Branchen konnte eine positive Nachfrageen twicklung nach unseren Produkten in 
allen Geschäftsbereichen verzeichnet werden. Dieser  positive Effekt wurde allerdings im 
Wärmemarkt wie im Vorjahr durch die gegenüber dem l angfristigen Mittel relativ milden Au- 
ßentemperaturen kompensiert.   
 
Der zum Teil extreme Anstieg der Preise an den inte rnationalen Rohstoffmärkten hat auch 
die Beschaffungsmärkte der Konzernunternehmen stark  beeinflusst. Die Börsenpreise für 
Strom sowie die Weltmarktpreise für Öl und Dieselkr aftstoffe verteuerten unsere Beschaf- 
fungskosten für Strom und Gas, die Erzeugungskosten in unseren Heizkraftwerken sowie die 
Leistungserstellung im Verkehrsbereich.  
 
Die planmäßige Markterschließung in bestehenden und  neuen Geschäftsfeldern wurde auch 
im Geschäftsjahr 2007 weiter vorangetrieben und dur ch konsequente benchmarkorientierte 
Kontrolle der Geschäftsprozesse Kostensenkungspotentiale ermittelt und effektiv umgesetzt. 
 
Die Investitionen im Konzern lagen auf weiterhin ho hem Niveau. Neben dem planmäßigen 
Ausbau und der Verdichtung der Energie- und Wassern etze ist die im Rahmen eines Wär- 
melieferungsvertrages erfolgte Übernahme einer Anza hl von Heizungsanlagen der Stadt 
Münster zum 31.12.2007 sowie die Inbetriebnahme ein er Wärmespeicheranlage im ehemali- 
gen Kohlerundbunker direkt an der GuD - Anlage zu nennen.  
 
Die Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsja hr 2007 weist mit 23,5 Mio. € ein um 
3,1 Mio. € vermindertes Ergebnis der gewöhnlichen G eschäftstätigkeit aus. Das Ergebnis 
des Vorjahres war wesentlich durch die Realisierung  eines Veräußerungsgewinns bei Wert- 
papieren des Anlagevermögens beeinflusst. 
 
Die wirtschaftliche Lage und Entwicklung des Konzer ns Stadtwerke Münster GmbH kann 
angesichts der schwierigen Lage im Wettbewerbsmarkt  sowie den Anforderungen aus dem 
energiepolitischen Umfeld für das Geschäftsjahr 200 7 insgesamt noch als zufriedenstellend 
bezeichnet werden. 
 
Mit der Gründung der Stadtwerke Münster Netzgesells chaft mbH in 2005 haben die Stadt- 
werke Münster die Vorgaben des zweiten Gesetzes zur Neuregelung des Energiewirtschafts- 
rechtes vorzeitig umgesetzt. Die Netzgesellschaft h at fristgemäß die Anträge zur Festset- 
zung der Strom- und Gasnetzentgelte bei den zuständ igen Regulierungsbehörden gestellt. 
Die beantragten Entgelte für die Nutzung der Strom-  und Gasnetze wurden danach im Be- 
richtsjahr zum Teil erheblich gekürzt. 
 
Der Geschäftsverlauf des Jahres 2007 war insbesonde re in den Energieversorgungsberei- 
chen durch weiterhin stark steigende Preise auf den  Beschaffungsmärkten geprägt, die nur 
teilweise an die Kunden durch Preis- und Tarifanpassungen im Strom- und Wärmemarkt wei- 
tergegeben werden konnten. In einigen Bereichen gel ang es außerdem, die abgesetzten 
Mengen zu steigern. Im Wärmemarkt wurde diese posit ive Absatzentwicklung wiederum 
durch die im langfristigen Mittel relativ milden Au ßentemperaturen kompensiert. Dement- 
sprechend stiegen die Umsatzerlöse im Konzern um 29 ,5 Mio. € (7,6 %) gegenüber dem 
Vorjahr. Hauptträger dieser Entwicklung war der Ver sorgungsbereich mit um 28,3 Mio. € ge-

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stiegenen Umsatzerlösen. Im Verkehrsbereich blieben  die Umsatzerlöse konstant,  bei den 
IT-Leistungen konnten sie um 1,4 Mio. € gesteigert werden. 
 
Die Aufwendungen aus Beteiligungen an assoziierten Unternehmen stiegen um 1,0 Mio. € 
auf 3,7 Mio. € im wesentlichen in Folge der Abschre ibung der Beteiligung an der FMO Flug- 
hafen Münster / Osnabrück GmbH einschließlich der in 2007 erfolgten Kapitalerhöhung. 
 
Die übrigen betrieblichen Aufwendungen enthalten neben aperiodischen Aufwendungen Kos- 
ten für Vorsorgemaßnahmen zu Risiken aus der unsich eren Preisentwicklung auf den Ener- 
gie- und Beschafffungsmärkten sowie Kosten für anstehende Restrukturierungsmaßnahmen. 
 
Der Konzern – Jahresüberschuss verminderte sich in der Folge um 7,4 Mio. € auf 9,1 Mio. €. 
 
Die Entwicklung der Liquidität des Konzern ist in d er als Anlage beigefügten Kapitalfluss- 
rechnung dargestellt. Die Fähigkeit des Konzerns, s eine Zahlungsverpflichtung zu erfüllen, 
war jederzeit gegeben. Der Finanzmittelfonds stieg um 6,3 Mio. € auf 86,2 Mio. €. Die Eigen- 
kapitalquote stieg um 0,6%-Punkte auf 34,1%. Der An lagendeckungsgrad (Anteil des durch 
Eigenkapital finanzierten Anlagevermögens) erhöhte sich in der Folge wieder von 46,1% auf 
49,8%. Die weiterhin gute Bonität spiegelt sich auc h in der Einstufung der Kreditwürdigkeit 
des Mutterunternehmens in unabhängigen Ratings.  
 
Das Anlagevermögen des Konzerns hat sich trotz des weiterhin hohen Investitionsniveaus 
abschreibungsbedingt  um 21,7 Mio. € vermindert. De mgegenüber stieg das Umlaufvermö- 
gen insbesondere durch die Entwicklung der Forderun gen aus Lieferungen und Leistungen 
und den Aufbau der Position Wertpapiere  bei Rückführung der liquiden Mittel um 19,2 Mio. € 
auf 153,6 Mio. €. Die um 4,2 Mio. € auf 139,3 Mio. € erhöhten Rückstellungen berücksichti- 
gen die erkennbaren kurz- und mittelfristigen Risik en einschließlich der Pensionen und ähnli- 
chen Verpflichtungen.  Die Verbindlichkeiten gegenü ber Kreditinstituten konnten um weitere 
11,6 Mio. € auf 82,8 Mio. € reduziert werden. Insge samt ging die Bilanzsumme leicht um 2,5 
Mio. € auf 488,5 Mio. € zurück. Unter Berücksichtig ung der schwierigen wirtschaftlichen Situ- 
ation des Berichtsjahres auf den Energiemärkten kan n die Vermögens- und Finanzlage als 
solide bezeichnet werden. 
 
 
Nachtragsbericht  
 
Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Ende des  Geschäftsjahres 2007, die eine 
maßgebliche Auswirkung auf die Ertrags-, Finanz- od er Vermögenslage des Konzerns ge- 
habt hätten, waren nicht zu verzeichnen. 
 
 
Chancen und Risiken 
 
Im Rahmen des bei der Konzernmutter angesiedelten B eteiligungscontrollings werden die 
Risikoaspekte der Beteiligungsunternehmen erfasst u nd angemessen berücksichtigt. Die 
verantwortlichen Vertreter der Stadtwerke Münster G mbH in den zuständigen Organen der 
Beteiligungsgesellschaften (Gesellschafterversammlu ngen, Beiräte und Aufsichtsräte) erör- 
tern regelmäßig in den vorgenannten Gremien die wes entlichen Aspekte des Risikomana- 
gements für das betroffene Unternehmen und ihre Aus wirkungen auf andere Konzerngesell- 
schaften. Die Ergebnisse dieser Erörterungen werden  regelmäßig in den Sitzungen des Auf- 
sichtsrates der Muttergesellschaft Stadtwerke Münst er GmbH in zusammengefasster Form 
im laufenden Risikobericht der Geschäftsführung dargestellt. 
 
 
Das gesamte Risikomanagement wird durch die interne  Revision der Stadtwerke auf Funkti- 
onsfähigkeit und Angemessenheit überprüft. Bei den operativen Beteiligungsgesellschaften

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wurde die interne Revision der Stadtwerke Münster G mbH beauftragt, ein Risikocontrolling 
durchzuführen. 
 
Entwicklungen, die bestandsgefährdend sein könnten oder geeignet sind, die Vermögens-, 
Finanz- und Ertragslage der Beteiligungsunternehmen  oder der Muttergesellschaft wesent- 
lich zu beeinträchtigen, sind nach unserer Einschät zung derzeit nicht zu erkennen. Beste- 
henden Risiken wird durch bilanzielle Vorsorge oder  durch den Abschluss entsprechender 
Versicherungen begegnet. 
 
Als Hauptrisiken werden die sich abzeichnenden Veränderungen in den liberalisier- 
ten Energiemärkten, insbesondere die noch nicht absehbaren Preisrisiken aus der 
weiteren Festsetzung der Netzentgelte für Strom und Gas sowie die Forderungen der 
Regulierungsbehörden zur eigentumsrechtlichen Entflechtung der Netze gesehen. 
 
Die zukünftige wirtschaftlich tragbare Entwicklung des öffentlichen Personennahverkehrs 
wird durch die angekündigte weitere Reduzierung von  Ausgleichsleistungen des Landes 
Nordrhein–Westfalen für die gemeinwirtschaftlichen Leistungen des öffentlichen Personen- 
nahverkehrs bestimmt. Ebenso stellt die mögliche Ei nschränkung des steuerlichen Querver- 
bundes zugunsten des öffentlichen Personennahverkehrs ein hohes Risiko dar. 
 
Die Änderung des Ordnungsrahmens für die kommunale Versorgungs- und Verkehrswirt- 
schaft durch die Novellierung der Gemeindeordnung N W unter der Zielsetzung „Privat vor 
Staat“ wird ebenfalls als besonders kritisch für die Konzernunternehmen angesehen. 
 
Diese Risiken werden einzeln und kumulativ als nicht bestandsgefährdend eingeschätzt. 
 
Im Rahmen der Quartalsberichterstattung wurde dem A ufsichtsrat und der Gesellschafterin 
der Stadtwerke Münster GmbH regelmäßig berichtet.  
 
Die Entwicklung der Strompreise wirkt sich positiv auf die Wirtschaftlichkeit der Gas- und 
Dampfturbinen-Anlage aus. Die mittelfristig möglich e differenzierte Entwicklung der Energie- 
preise kann aber auch die Wirtschaftlichkeit der GuD-Anlage belasten. 
 
Die liberalisierten Energiemärkte bieten neben den Risiken auch die Chance, die bereits in 
den zurückliegenden Geschäftsjahren begonnene spürb are Ausweitung des Energieabsat- 
zes über das ursprüngliche Versorgungsgebiet Stadt Münster deutlich auszuweiten. 
 
 
 
Ausblick 
 
Die Anlageninvestitionen werden weiter auf einem angemessen hohen Niveau liegen.  
 
Bei der FMO Flughafen Münster / Osnabrück GmbH ist nach einem in 2008 erwarteten posi- 
tiven Beschluss zum Ausbau der Start- und Landebahn  eine weitere Eigenkapitalzuführung 
der Gesellschafter vorgesehen. 
 
Die Stadtwerke Münster GmbH beteiligen sich mit anderen Stadtwerken und überre- 
gionalen Energieversorgungsunternehmen an zwei neuen Steinkohlekraftwerkspro- 
jekten, um neben den gasbasierten Erzeugungskapazitäten eine angemessene Risi- 
kostreuung der eigenen Stromerzeugung zu erreichen.  
 
Die Geschäftsentwicklung im laufenden Geschäftsjahr  2008 wird leicht schwächer erwartet. 
Bei nicht abschätzbaren Entwicklungen der Preise au f den Beschaffungsmärkten sowie der 
Entscheidungen der Regulierungsbehörde zur Festsetz ung der Netzentgelte für Strom und

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Gas ist ein weiterer Margenverlust in den Energiesp arten nicht auszuschließen. Das Ergeb- 
nis des laufenden Geschäftsjahres 2008 wird unter dem Ergebnis des Vorjahres erwartet.  
 
Für das Geschäftsjahr 2009 wird von einem weiterhin  schwächeren Verlauf der Geschäfts- 
entwicklung ausgegangen. Die Chancen und Risiken in sbesondere auf den Energiemärkten 
werden in ähnlicher Weise beurteilt wie im laufenden Geschäftsjahr. 
 
 
 
Münster, am 31.05.2008 
Stadtwerke Münster GmbH 
gez. Dr. Norbert Ohlms         gez. Dr. Henning Müller-Tengelmann

Beratungsverlauf (1)

23.09.2008 Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften
TOP 4.1 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung

Details

Vorlagen-Nr.
V/0691/2008
Typ
Vorlagen
Datum
09.09.2008
Erstellt
06.10.2020 14:37