AN/0326/2026
Mehreinnahmen durch den Einsatz städtischer Betriebsprüfer*innen
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Linke Anfrage nach § 4
3022 Zeichen
Die Linke.-Fraktion · Postfach 103564 · 50475 Köln An den Oberbürgermeister Herrn Torsten Burmester An den Vorsitzenden des Finanzausschusses Herrn Dr. Gerrit Krupp Rathaus, Spanischer Bau 50667 Köln Postanschrift: Postfach 103564 · 50475 Köln Tel: 0221/221 -27840 · Fax: 0221/221-27841 E-Mail: DieLinke@stadt -koeln.de Fraktionsvorstand Eingang beim Amt des Oberbürgermeisters: 27.02.2026 AN/0326/2026 Anfrage gem. § 4 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Finanzausschuss 16.03.2026 Mehreinnahmen durch den Einsatz städtischer Betriebsprüfer*innen Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Burmester, sehr geehrter Herr Ausschussvorsitzender Krupp, die Fraktion Die Linke, bittet Sie, die folgende Anfrage auf die Tagesordnung der kommenden Sitzung des Finanzausschusses zu nehmen. In seinem Monatsbericht „Ergebnisse der steuerlichen Betriebsprüfung der Länder 2024“ aus November 2025 stellt das Bundesfinanzministerium dar: „In den Betrie bsprüfungen der Länder waren im Jahr 2024 bundesweit 12.359 Prüfer*innen tätig. Es wurde ein Mehrergebnis von rund 10,9 Mrd. Euro festgestellt.“ Daraus ergibt sich, dass im Schnitt pro Prüfer*in und Mehreinnahmen von etwa 880.000 Euro geschaffen werden. Die Kölner Ratsfraktion Die Linke hatte die Möglichkeit von Mehreinnahmen durch städtische Betriebsprüfer*innen bereits 2015 in einer Anfrage aufgegriffen. Diese werden Finanzbeamt*innen des Landes zur Seite gestellt, um die Prüfung Kölner Betriebe auf ordnungsgemäße Steuerzahlung zu unterstützen. In der Beantwortung (2482/2015) einer Anfrage der Fraktion Die Linke zum Finanzausschuss am 7.9.2015 stellte die Verwaltung dar, dass durch die städtischen Betriebsprüfer*innen in den Jahren 2010 bis 2014 jeweils k assenwirksame Mehreinnahmen zwischen 4,2 und 10,8 Mio. Euro pro Jahr vereinnahmt werden konnten. Die Zahl der städtischen Betriebsprüfer*innen stieg in diesen Jahren an. Die Linke hatte mit dieser Anfrage Bezug genommen auf eine Mitteilung der Verwaltung zur Sitzung des Finanzausschusses am 26.03.2012 (0916/2012). Diese hatte bei damals vier Betriebsprüfer*innen Mehreinnahmen von 4,2 Mio. Euro festgestellt, also etwa eine Million pro Betriebsprüfer*in. In diesem Zusammenhang stellt die Fraktion Die Linke die folgenden Fragen: 1. Wie hoch sind die in 2021 bis 2025 erzielten Mehreinnahmen durch die städtischen Betriebsprüfer*innen und die erwarteten Mehreinnahmen im Jahr 2026? 2. Wie hoch war in diesen Jahren jeweils die Anzahl der städtischen Betriebsprüfer*innen? 3. Welche Hinweise sieht die Verwaltung, dass der Einsatz weiterer Betriebsprüfer*innen zu geringeren bzw. zu zusätzlichen Einnahmen pro Prüfer*in führen würde? 4. Wie hoch wären zusätzliche erwartete Ausgaben bzw. Einnahmen pro Prüfer*in? 5. Wie hoch ist die Prüfquote an Geschäftsjahren von Großbetrieben und Mittelbetrieben in Köln im Zeitraum 2021-2025? Mit freundlichen Grüßen gez. Günter Bell LINKE-Fraktionsgeschäftsführer
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- AN/0326/2026
- Typ
- Die Linke. Anfrage nach § 4
- Datum
- 27.02.2026
- Erstellt
- 26.02.2026 17:36