V/0162/2011
Verbesserung der Verkehrssicherheit in Münster - Zwischenevalutation
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Anlage: Zwischenevaluation_Muenster
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Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e. V. Wilhelmstraße 43 / 43G, 10117 Berlin Postfach 08 02 64, 10002 Berlin Tel. 030 / 20 20 - 50 00, Fax 030 / 20 20 - 60 00 www. gdv.de www.udv.de Verbesserung der Verkehrssicherheit in Münster Zwischenevaluation Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e. V. Impressum Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e. V. Unfallforschung der Versicherer Wilhelmstraße 43 / 43G, 10117 Berlin Postfach 08 02 64, 10002 Berlin unfallforschung@gdv.de www.udv.de Redaktion: Dipl.-Ing. Jörg Ortlepp Layout: Michaela Gaebel Erschienen: 06/2011 2 Einleitung Einleitung Im Jahr 2008 hat die Stadt Münster ein umfangreiches Programm zur Verbesserung der Verkehrs- sicherheit verabschiedet. Basis dafür war eine Studie der Unfallforschung der Versicherer, in der das Unfallgeschehen der Jahre 2004 bis 2006 im gesamten Stadtgebiet analysiert und ein um- fangreiches Maßnahmenpaket empfohlen wurde. Seit 2008 erfolgt die Umsetzung dieser Maß- nahmen. Einige Maßnahmen konnten bereits kurzfristig umgesetzt werden, der Großteil benötigt jedoch einen längeren Planungs-, Abstimmungs- und Umsetzungszeitraum. Inhalt 3 Inhalt Gesamtbetrachtung des Unfallgeschehens in Münster 5 Unfallgeschehen in Unfallhäufungsstellen 8 Unfallgeschehen außerhalb von Unfallhäufungsstellen 9 Fazit 9 Umgesetzte Maßnahmen 13 Literatur 17 4 5 2004 -2006 Mittel 2004- 2006 2007- 2009 Mittel 2007- 2009 2010 Differenz 07-09/ 04-06 Differenz 2010/ 04-06 Unfälle gesamt 27.741 9.247 28.687 9.562 10.065 3 % 9 % Unfälle mit Per- sonenschaden 3.922 1.307 3.924 1.308 1.155 0 % - 12 % Getötete 23 8 11 4 2 - 52 % - 74 % Schwerver- letzte 797 266 750 250 210 - 6 % - 21 % Leichtverletzte 3.839 1.280 3.927 1.309 1.155 2 % - 10 % Verunglückte gesamt 4.695 1.565 4.688 1.563 1.367 0 % - 13 % Gesamtbetrachtung des Unfall- geschehens in Münster In der dem Verkehrssicherheitsprogramm zugrunde liegenden Untersuchung der Un- fallforschung der Versicherer [1] wurde das Unfallgeschehen 2004 bis 2006 analysiert. Zum direkten Vergleich werden die darauf fol- genden drei Jahre 2007 bis 2009 [2] mit die- sem Zeitraum verglichen. Dabei ist zu berück- sichtigen, dass einige der Maßnahmen zwar schon 2008 umgesetzt wurden, die meisten jedoch erst in den letzten beiden Jahren. Es ist daher davon auszugehen, dass die bislang umgesetzten Maßnahmen sich im direkten Vergleich der beiden 3-Jahres-Zeiträume nicht bemerkbar machen. Daher wird im Folgenden auch das Jahr 2010 mit dem Zeitraum 2004 bis 2006 verglichen. Zudem erfolgt eine erste Wirkungsanalyse von durchgeführten Maß- nahmen. Im Zeitraum 2007 bis 2009 ist insgesamt ein Anstieg der Anzahl der polizeilich registrierten Unfälle um 3% gegenüber 2004 bis 2006 fest- zustellen. Die Anzahl der Unfälle mit Personen- schaden blieb dabei nahezu konstant. Jedoch kamen weniger Menschen bei Verkehrsunfäl- len in Münster ums Leben (- 52%) und die An- zahl der Schwerverletzten reduzierte sich um 6%. Allerdings ist die Anzahl der Leichtverletz- ten um 2% angestiegen. Insbesondere ist ein Anstieg der verletzten Radfahrer um 3% und ein Anstieg der verletzten Fußgänger um 17% zu verzeichnen. Im Jahr 2010 [3] ist gegenüber dem Mittel aus den Jahren 2004 bis 2006 zwar ein Anstieg der Unfälle um 9% zu verzeichnen, die Unfälle mit Personenschaden sind jedoch um 12% zurück gegangen. In 2010 wurden gegenüber dem Mit- tel aus 2004 bis 2006 die Anzahl der Getöteten um 74% reduziert, die der Schwerverletzten Tabelle 1: Unfallgeschehen in Münster in den Jahren 2004 - 2010 6 Gesamtbetrachtung des Unfallgeschehens in Münster um 21% und die der Leichtverletzten um 10%. Insgesamt waren an den Unfällen 38% weniger Radfahrer beteiligt als noch 2004 bis 2006. Im Vergleich mit Nordrhein-Westfalen [4] hat sich das Unfallgeschehen in Münster bis zum Jahr 2009 etwas negativer entwickelt. In Münster ist der Anstieg der Unfallzahlen ausgeprägter als im Landesdurchschnitt und die Anzahl der Verunglückten stagnierte ent- gegen dem Landestrend bis 2009 auf relativ hohem Niveau. Dies ist insbesondere auf eine hohe Anzahl Leichtverletzter zurückzuführen. Im Jahr 2010 hat sich die Anzahl der Verun- glückten in Münster aber wesentlich stärker als in NRW reduziert. Damit liegt Münster jetzt wieder annähernd im Landestrend. Bei der vergleichenden Betrachtung einzelner Unfalljahre können jedoch zufällige Schwan- kungen das Gesamtbild verzerren. Bei dem Vergleich der Mittelwerte aus jeweils drei Jah- Entwicklung Unfallgeschehen 50% 60% 70% 80% 90% 100% 110% 120% 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 Unfälle, Münster Unfälle, NRW Entwicklung Verunglückte 50% 60% 70% 80% 90% 100% 110% 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 Verunglückte, Münster Verunglückte, NRW Entwicklung Getötete 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100% 110% 120% 130% 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 Getötete, Münster Getötete, NRW Entwicklung Schwerverletzte 50% 60% 70% 80% 90% 100% 110% 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 Schwerverletzte, Münster Schwerverletzte, NRW Abbildung 1: Entwicklung des Unfallgeschehens in Münster im Vergleich zu NRW Entwicklung Leichtverletzte 50% 60% 70% 80% 90% 100% 110% 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 Leichtverletzte, Münster Leichtverletzte, NRW ren können solche Schwankungen abgemildert werden und Tendenzen sind abgesicherter ab- zuleiten. Auch bei dieser Betrachtung fällt der deutliche Anstieg der Unfallzahlen insgesamt auf. Es ist jedoch auch ein deutlicher Trend zu weniger Unfällen mit Personenschaden fest- zustellen. Insbesondere bei der Anzahl der Ge- töteten ist ein bislang dauerhafter Rückgang zu verzeichnen und die Anzahl der Schwerver- letzten nimmt stetig ab. Es zeigt sich aber auch, dass die Anzahl der verletzten Radfahrer im Dreijahresmittel nahezu konstant geblieben ist. 7 Entwicklung des Unfallgeschehens im Vergleich der Dreijahresmi/g425el 80% 90% 100% 110% Mi/g425el 03-05 Mi/g425el 04-06 Mi/g425el 05-07 Mi/g425el 06-08 Mi/g425el 07-09 Mi/g425el 08-10 Unfälle Unfälle mit Personenschaden Entwicklung der Verletzten im Vergleich der Dreijahresmi/g425el 0% 20% 40% 60% 80% 100% 120% Mi/g425el 03-05 Mi/g425el 04-06 Mi/g425el 05-07 Mi/g425el 06-08 Mi/g425el 07-09 Mi/g425el 08-10 Getötete Schwerverletzte Leichtverletzte Entwicklung verletzter Fußgänger und Radfahrer im Vergleich der Dreijahresmi/g425el 80% 90% 100% 110% 120% Mi/g425el 03-05 Mi/g425el 04-06 Mi/g425el 05-07 Mi/g425el 06-08 Mi/g425el 07-09 Mi/g425el 08-10 Verunglückte Verletzte Fußgänger Verletzte Radfahrer Abbildung 2: Entwicklung des Unfallgeschehens in Münster im Vergleich der Dreijahresmittel 8 Unfallgeschehen in Unfallhäufungsstellen Unfallgeschehen in Unfallhäu- fungsstellen Bei Betrachtung der einzelnen umgesetzten Maßnahmen in Unfallhäufungsstellen können lokale positive Effekte nachgewiesen werden. Insgesamt hat sich das Unfallgeschehen in den aus den Jahren 2004 bis 2006 identifi zierten 58 Unfallhäufungsstellen deutlich verbessert. Die Anzahl der Unfälle mit Personenschaden ist um 13 % zurückgegangen. Auch wenn wie in den Vor- jahren vier Personen ums Leben kamen, konnte die Anzahl der Leichtverletzten um 12 % und die der Schwerverletzten sogar um 20 % reduziert werden. Besonders erfreulich ist der Rückgang der bei Unfällen beteiligten Radfahrer um 40%. Die Betrachtung von einzelnen Unfallhäufungs- stellen beschränkt sich in dieser ersten Zwi- schenanalyse auf die Stellen, bei denen Maß- nahmen mindestens sechs Monate vor Ende 2 0 0 9 d u r c h g e f ü h rt w u r d e . S o k a n n e i n e e r s t e Aussage zur Maßnahmenwirkung wenigstens über einen sechsmonatigen Zeitraum erfolgen. Dabei wird das jeweilige Unfallgeschehen auf Unfälle je Monat umgerechnet, um eine ein- heitliche Vergleichsgröße zu erhalten. Es zeigt sich, dass bei diesen Unfallhäufungsstellen bereits ein Rückgang der Unfälle mit Personen- schaden um 25% erzielt werden konnte. Besonders positiv hat sich das Unfallgeschehen am Coesfelder Kreuz entwickelt, wo es seit Umsetzung der Maßnahme zu keinen Unfällen mit Schwerver- letzten gekommen ist und die Anzahl der Unfälle mit Leichtverletzten nahezu halbiert wurde. Ähnlich positiv haben sich die Maßnahmen an der Kreuzung Albersloher Weg / Gremmendor- fer Weg ausgewirkt. Hier konnte die Anzahl der schweren Personenschäden sowie der Leichtver- letzten um jeweils rund 60% reduziert werden. Auch an der Kreuzung Steinfurter Straße / Grevener Straße konnte in den ersten acht Mo- naten bereits eine deutliche Reduktion des Un- fallgeschehens erzielt werden. Es zeigt sich aber auch, dass in einigen Unfall- häufungsstellen die Maßnahmen noch nicht Tabelle 2: Unfallgeschehen in den 58 Unfallhäufungsstellen im Vorher-/Nachher-Vergleich 2004 - 2006 2007 - 2009 Differenz Unfälle mit Personenschaden 607 528 - 13 % Getötete 4 4 0 % Schwerverletzte 139 111 - 20 % Leichtverletzte 618 544 - 12 % Radfahrer 378 226 - 40 % Fußgänger 59 47 - 20 % UK (P) Mio € 25,3 21,8 - 14 % 9 ausreichend greifen. So ist an der Kreuzung Westfalenstraße/Meesenstiege/Merkureck die Tendenz zu erkennen, dass es hier sogar zu mehr Unfällen kommt. Gleiches gilt für die Kreuzung Albersloher Weg/Letterhausweg/ Erbdrostenweg. Hier ist eine detaillierte Be- trachtung des Unfallgeschehens erforderlich, um zu überprüfen, ob die bereits umgesetzten Maßnahmen evtl. zu modifi zieren bzw. durch weitere Maßnahmen zu ergänzen sind. Unfallgeschehen außerhalb von Unfallhäufungsstellen Wie die dem Verkehrssicherheitsprogramm zu- grunde liegende Untersuchung der Unfallfor- schung der Versicherer weiter zeigt, ereigneten sich ca. 2/3 aller Unfälle mit Personenschaden außerhalb von Unfallhäufungsstellen. Zur Redu- zierung dieser Unfälle sieht das Verkehrssicher- heitsprogramm eine systematische Revision des 450 km langen Radwegenetzes vor. Ziel die- ser Revision ist die Vereinheitlichung von Füh- rungsform und Ausbaustandard der Radwege, die Verbesserung der Sichtbeziehungen auf die Radfahrer und somit die Herstellung der Einheit von Bau und Betrieb der Radverkehrsanlagen. Bisher wurden ca. 1800 solcher Einzelmaß- nahmen erfasst und zu einem Teil auch baulich realisiert. Dabei zeigte sich, dass die einfachen und kostengünstigen Maßnahmen unmittelbar Wirkung entfalteten. Im Hinblick auf die Ge- samtzahl der Unfälle wird die Wirkung der Maß- nahmen wegen der Vielzahl der Einzelpunkte jedoch eher mittel- bis langfristig eintreten, weshalb die Maßnahmen der Radwegerevisi- on nicht in die Zwischenevaluation einbezogen wurden. Ungeachtet dessen kommt dieser sy- stematischen Vorgehensweise vor dem Hin- tergrund der großen Anzahl fl ächig über das Stadtgebiet verteilter Unfälle im Sinne der Ver- kehrsunfallprävention große Bedeutung zu und sollte konsequent weitergeführt werden. Fazit A u c h w e n n es i n 2 0 1 0 n i c h t n u r i n N R W so n - dern in ganz Deutschland zu einer deutlichen Abnahme der Unfälle mit Getöteten und Schwerverletzten gegenüber den Vorjahren gekommen ist, können die aktuellen Unfall- zahlen aus Münster als Erfolg der Verkehrssi- cherheitsarbeit gewertet werden. Auch wenn hier an einigen Stellen sicherlich noch nachjustiert werden muss und der Be- trachtungszeitrum bislang recht kurz ist, zeich- net sich aber ab, dass die umgesetzten Maß- nahmen in den Unfallhäufungsstellen bereits zu einer deutlichen Verbesserung der Verkehrs- sicherheit beitragen. Es zeigt sich aber auch, dass noch viel Potenzial zur Verbesserung der Verkehrssicherheit besteht. Um die Verkehrssicherheit für alle Verkehrs- teilnehmer in Münster kontinuierlich weiter zu verbessern, sind daher die Weiterführung der Maßnahmenumsetzung und die Anpassung von Maßnahmen, die bislang noch nicht ihre volle Wirkung entfalten, erforderlich. 10 Unfallgeschehen in Unfallhäufungsstellen UHS Nr. Bezeichnung Zeit- raum [Monat] Un- fälle U(P) Anzahl Verletzter Anzahl FG/RF-U Zeit- raum [Monat] Un- fälle U(P) Anzahl Verletzter Anzahl FG/RF-U PS P G T S V L V R F F G P S P G T S V L V R F F G 4W e s t f a l e n s t r a ß e / Meesenstiege/ Merkureck 23 9 11 1 0 1 10 2 0 13 6 12 1 0 1 11 1 0 7O r l é a n s - R i n g / Coesfelder Kreuz/ Einsteinstraße 18 15 19 5 0 5 14 5 0 18 8 8 0 0 0 8 7 0 6 Albersloher Weg/Paul- Engelhard-Weg 20 2 2 0 0 0 2 0 0 16 0 0 0 0 0 0 0 0 28 Albersloher Weg/ Gremmen- dorfer Weg 20 4 14 3 1 2 11 0 0 16 3 5 1 0 1 4 1 0 45 Wolbeckerstraße/ Hansaring/Ho- henzollernring 19 6 6 0 0 0 6 3 0 17 4 5 1 0 1 4 0 1 1U m g e h u n g s s t r . / Wolbeckerstraße 14 10 12 2 0 2 10 6 0 22 7 11 3 0 3 8 2 0 72 Albersloher Weg/ Letterhausweg/ Erbdrostenweg 20 6 8 1 0 1 7 2 1 16 3 4 3 0 3 1 0 0 82 Steinfurter Str./ Lazarettstraße/ Hindenburgplatz 28 17 17 4 0 4 13 8 4 8 5 5 0 0 0 5 3 0 10 Steinfurter Str./ Grevener Straße 28 6 6 1 0 1 5 3 1 8 1 1 0 0 0 1 0 0 2R i n g / K o l d e - R i n g / Mecklenburger Straße/Scharn- horststraße 25 6 6 0 0 0 6 5 0 11 4 5 1 0 1 4 2 0 Summe 215 81 101 17 1 16 84 34 6 145 41 56 10 0 10 46 16 1 Tabelle 3: Unfallgeschehen ausgewählter Unfallhäufungsstellen (Umsetzung der Maßnahmen mindestens 6 Monate vor Ende 2009) 01.01.2007 bis 1. Maßnahme Von 1. Maßnahme bis 31.12.2009 11 Tabelle 4: Unfallgeschehen ausgewählter Unfallhäufungsstellen je Monat Je Monat vorher Je Monat nachher UHS Nr. Bezeichnung Zeit- raum [Monat] Un- fälle U(P) Anzahl Verletzter Anzahl FG/RF-U Zeit- raum [Monat] Un- fälle U(P) Anzahl Verletzter Anzahl FG/RF-U PS P G T S V L V R F F G P S P G T S V L V R F F G 4W e s t f a l e n s t r . / Meesenstiege/ Merkureck 23 0,40 0,49 0,04 0,00 1 0,44 0,09 0,00 13 0,45 0,90 0,07 0,00 0,07 0,82 0,07 0,00 7O r l é a n s - R i n g / C o - esfelder Kreuz/ Einsteinstraße 18 0,85 1,08 0,28 0,00 0,04 0,79 0,28 0,00 18 0,44 0,44 0,00 0,00 0,00 0,44 0,38 0,00 6 Albersloher Weg/ Paul- Engelhard-Weg 20 0,10 0,10 0,00 0,00 0,28 0,10 0,00 0,00 16 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,44 0,00 0,00 28 Albersloher Weg/Gremmen- dorfer Weg 20 0,20 0,71 0,15 0,05 0,00 0,56 0,00 0,00 16 0,19 0,31 0,06 0,00 0,06 0,25 0,06 0,00 45 Wolbeckerstr./ Hansaring/Ho- henzollernring 19 0,31 0,31 0,00 0,00 0,10 0,31 0,16 0,00 17 0,24 0,30 0,06 0,00 0,06 0,24 0,00 0,06 1U m g e h u n g s s t r . / Wolbeckerstraße 14 0,69 0,83 0,14 0,00 0,00 0,69 0,42 0,00 22 0,32 0,51 0,14 0,00 0,14 0,37 0,09 0,00 72 Albersloher Weg/ Letterhausweg/ Erbdrostenweg 20 0,30 0,40 0,05 0,00 0,14 0,35 0,10 0,05 16 0,19 0,25 0,19 0,00 0,19 0,06 0,00 0,00 82 Steinfurter Str./ Lazarettstraße/ Hindenburgplatz 28 0,62 0,62 0,15 0,00 0,15 0,47 0,29 0,15 8 0,59 0,59 0,00 0,00 0,00 0,59 0,35 0,00 10 Steinfurter Str./ Grevener Straße 28 0,21 0,21 0,04 0,00 0,04 0,18 0,11 0,04 8 0,13 0,13 0,00 0,00 0,00 0,13 0,00 0,00 2R i n g / K o l d e - R i n g / Mecklenburger Str./Scharn- horststraße 25 0,24 0,24 0,00 0,00 0,00 0,24 0,20 0,00 11 0,37 0,46 0,09 0,00 0,09 0,37 0,18 0,00 Summe 215 0,38 0,47 0,08 0,00 0,07 0,39 0,16 0,03 145 0,28 0,38 0,07 0,00 0,07 0,32 0,11 0,01 12 Unfallgeschehen in Unfallhäufungsstellen Tabelle 5: Veränderung des Unfallgeschehens ausgewählter Unfallhäufungsstellen je Monat Differenz Vorher/Nachher bezogen auf Monate UHS Nr. Bezeichnung Zeit- raum [Mo- nat] Un- fälle U(P) Anzahl Verletzter Anzahl FG/RF-U PS P G T S V L V R F F G 4W e s t f a l e n s t r a ß e / Meesenstiege/ Merkureck 13 13 % 85 % 69 % --- 69 % 86 % - 15 % --- 7O r l é a n s - R i n g / Coesfelder Kreuz/ Einsteinstraße 18 - 49 % - 59 % - 100 % --- - 100 % - 45 % 35 % --- 6 Albersloher Weg/ Paul- Engelhard-Weg 16 - 100 % - 100 % --- --- --- - 100 % --- --- 28 Albersloher Weg/ Gremmen- dorfer Weg 16 - 8 % - 56 % - 59 % - 100 % - 39 % - 56 % --- --- 45 Wolbeckerstraße/ Hansaring/Ho- henzollernring 17 - 24 % - 5 % --- --- --- - 24 % - 100 % --- 1U m g e h u n g s s t r . / Wolbeckerstraße 22 - 53 % - 39 % --- --- 0 % - 47 % - 78 % --- 72 Albersloher Weg/ Letterhausweg/ Erbdrostenweg 16 - 38 % - 38 % 271 % --- 271 % - 82 % - 100 % - 100 % 82 Steinfurter Str./ Lazarettstraße/ Hindenburgplatz 8 - 4 % - 4 % - 100 % - 100 % 25 % 22 % - 100 % 10 Steinfurter Str./ Grevener Straße 8 - 37 % - 37 % - 100 % - 100 % - 25 % - 100 % - 100 % 2R i n g / K o l d e - R i n g / Mecklenburger Straße/Scharn- horststraße 11 54 % 92 % --- --- --- 54 % - 8 %% --- Summe 145 - 25 % - 18 % - 13 % - 100 % - 8 % - 19 % - 31 % - 75 % 13 Umgesetzte Maßnahmen Mit Stand vom November 2010 wurden bis dahin folgende Maßnahmen umgesetzt: Tabelle 6: Umgesetzte Maßnahmen in Unfallhäufungsstellen, Stand November 2010 UHS Bezeichnung Maßnahme Datum 1 Umgehungsstraße / Wolbecker Straße Errichtung provisorischer Lichtsignalanla- gen an beiden Verknüpfungspunkten der Wolbecker Straße mit der B 51 13.03.2008 2 Kardinal-von-Galen-Ring/ Scharnhorststraße/ Koldering/ Mecklenbecker Straße Installierung eines Blinkers zur Radfah- rer- und Fußgängerquerung über den Kardinal-von-Galen-Ring, Blockschaltung an allen Furten 04.02.2009 4W e s t f a l e n s t r a ß e / Meesenstiege/ Merkureck Aufgabe der Nachtabschaltung Signaltechnische Trennung der Linksein- bieger aus der Meesenstiege von dem vorrangigen Geradeausverkehr aus dem Merkureck 20.11.2008 Dezember 2010 6 Albersloher Weg/ Paul-Engelhard-Weg Aufgabe der Nachtabschaltung Senkung der zulässigen Geschwindigkeit von 70 km/h auf 50 km/h Gesicherte Führung der Linksabbieger in den Paul-Engelhard-Weg 28.02.2008 17.07.2009 14.12.2009 7 Rishon-le-Zion-Ring/ Einsteinstraße/ Orleans-Ring Gesicherte Führung der Linkseinbie- ger aus der westlichen Einsteinstraße; Schutzblinker zur Furt über den Rishon- le-Zion-Ring, Roteinfärbung der Radfah- rerfurt über den Rishon-le-Zion-Ring 21.06.2008 8O r l e a n s - R i n g / Steinfurter Straße/ York-Ring Gesicherte Führung der Linkseinbieger aus der Steinfurter Straße in den Or- leans-Ring, Blockschaltung an den Furten FG 21/FG 22 über den York-Ring, Gelb- kammern in allen Radsignalen, Radsignale Ø 100 mm als Wiederholer für von der Dreiecksinsel linksabbiegende Radfahrern 27.11.2009 14 Umgesetzte Maßnahmen UHS Bezeichnung Maßnahme Datum 9 Weseler Straße/ Geiststraße Blockschaltung an den Furten FG 31/ F G 3 2 ü b e r d i e s ü d w e s t l i c h e Z u f a h r t Weseler Straße, Gelbkammern in allen Radsignalen, Schutzblinker zur Furt FG 32 über die südwestliche Weseler Straße 11.09.2009 10 Steinfurter Straße/ Grevener Straße Blockschaltung an den Furten FG 21/ F G 2 2 ü b e r d i e s ü d w e s t l i c h e Z u f a h r t Weseler Straße, Gelbkammern in allen Radsignalen, Signal RD 21 und Furt für Radfahrer aus der Schmalen Straße nörd- lich der der Furt FG11/FG 12/RD 22 über die Steinfurter Straße 14.05.2009 23 Weseler Straße/ Inselbogen/ Bonhoefferstraße/ Kappenberger Damm Schutzblinker zur Furt FG 12/FB 12/ RD 2 über die nördliche Weseler Straße, Signal RD 7 für Radfahrer aus dem Kap- penberger Damm zur Querung des In- selbogen, Gelbkammern in allen Radsi- gnalen 19.07.2010 28 Albersloher Weg/ Gremmendorfer Weg Aufgabe der Nachtabschaltung Senkung der zulässigen Geschwindigkeit von 70 km/h auf 50 km/h Gelbkammern in allen Radsignalen 25.08.2008 17.07.2009 15.12.2009 36 Neutor/ Münzstraße/ Hindenburgplatz Neue Radfahrer- und Fußgängerquerung über die Straße Neutor in der Promena- denachse, Gelbkammern in allen Radsi- gnalen, Signaltechnische Trennung der Furt FG 33/RD 12 von den Linkseinbie- gern aus der Münzstraße 23.09.2009 45 Wolbecker Straße/ Hansaring/ Hohenzollernring Diagonalsignal mit vorgeschaltetem Blinker für die Linksabbieger vom Ho- henzollernring in die Wolbecker Straße stadtauswärts, Gelbkammern in allen Radsignalen, Rotfärbung der Radfahrer- furten 06.08.2008 15 UHS Bezeichnung Maßnahme Datum 46 Aegidiitor Blockschaltung an den Furten FG 31/ FG 32 über die südliche Zufahrt der We- seler Straße, Gelbkammern in allen Rad- signalen Verkehrsversuch mit Signal FV 4R für die Rechtseinbieger aus der Adenaueral- lee. Dafür wurde die Radschleuse in der Adenauerallee aufgegeben und Aufstell- fl ächen für die Radfahrer im südwest- lichen Quadranten angelegt. 01.04.2010 30.09.2010 49 Weseler Straße/ Moltkestraße Blockschaltung an den Furten FG 21/ FG 22 über die Moltkestraße, Block- schaltung an den Furten FG 31/FG 32 über die südliche Zufahrt der Weseler Straße, Gelbkammern in allen Radsi- gnalen, Signal RD 32 für nordwärts fah- rende Radfahrer in Höhe des Signals FV 32 13.08.2010 52 York-Ring/ Grevener Straße/ Friesenring Blockschaltung an den Furten FG 21/ FG 22 über die Zufahrt Friesenring, Gelbkammern in allen Radsignalen, Gesicherte Führung der Linkseinbie- ger aus der südlichen Grevener Straße in den York-Ring, Gesicherte Führung der Linkseinbieger aus der nördlichen Grevener Straße in den Friesenring, Schutzblinker zur Furt FG 42 über den York-Ring, Signal RD 3 für indirekt links- abbiegende Radfahrer Richtung Norden über den Friesenring, Trixispiegel auf der Insel im Yorkring 15.03.2010 2008 66 Schifffahrter Damm/ Ostmarkstraße Verlagerung der FurtFG 31/FG 32 über den südlichen Schifffahrter Damm nä- her an die einmündende Ostmarkstraße, Verbesserung der Radfahrerführung durch Umpfl asterungen 23.07.2010 16 Umgesetzte Maßnahmen UHS Bezeichnung Maßnahme Datum 72 Albersloher Weg/ Erbdrostenweg Aufgabe der Nachtabschaltung Senkung der zulässigen Geschwindigkeit von 70 km/h auf 50 km/h Gesicherte Führung der Linksabbieger in den Letterhausweg; Gelblicht in den Rad- signalen 28.08.2008 17.07.2009 14.12.2009 80 Weseler Straße/ Sentmaringer Weg Gelbkammern in allen Radsignalen, Schutzblinker zur Furt FG 32/RD 12 über die südliche Weseler Straße, Verlagerung des Signals RD 3 an den Sent- maringer Weg, Ausrichtung des Signals RD 2 (Ø 200 mm) auf die Radfahrer aus dem Sentmaringer Weg, Wiederholung des RD 2 in Ø 100 mm für linksabbie- gende Radfahrer zum Kreuzen der nörd- lichen Weseler Straße 15.04.2010 82 Neutor/ Wilhelmstraße/ Lazarettstraße Gelbkammern in allen Radsignalen, Blockschaltung auf der Furt FG 11/FG 12 17.04.2009 87 Hammer Straße Weg/ Vennheideweg Senkung der zulässigen Geschwindigkeit von 70 km/h auf 50 km/h, Gesicherte Führung der Linksabbieger auf den Park- platz des Einkaufzentrums, Gesicherte Führung der Linksabbieger auf den Gast- stättenparkplatz 30.09.2010 87 Westfalenstraße/ Hohe Geest Senkung der zulässigen Geschwindigkeit von 70 km/h auf 50 km/h, Gesicherte Führung der Linksabbieger in die Hohe Geest, Gesicherte Führung der Linksab- bieger in den Vennheideweg 30.09.2010 17 Literatur [1] Unfallforschung der Versicherer (2008). Verbesserung der Verkehrs- sicherheit in Münster. Schlussbericht. [Broschüre]. Berlin: Unfallfor- schung der Versicherer (UDV) [2] Polizeipräsidium Münster (2010). Unfalldaten der Polizei [3] Polizeipräsidium Münster, Direktion Verkehr (2011). Fachbericht zur Verkehrsunfallentwicklung in der Stadt Münstersowie auf den Auto- bahnen des Regierungsbezirkes Münster im Jahre 2010. Münster: Polizeipräsidium Münster [4] Ministerium für Inneres und Kommunales des Landes Nordrhein- Westfalen (2011). Verkehrsunfallstatistik Nordrhein-Westfalen 2010. Düsseldorf: Ministerium für Inneres und Kommunales des Landes Nordrhein-Westfalen Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e. V. Wilhelmstraße 43 / 43G, 10117 Berlin Postfach 08 02 64, 10002 Berlin Tel. 030 / 20 20 - 50 00, Fax 030 / 20 20 - 60 00 www. gdv.de www.udv.de Unfallforschung kompakt Verbesserung der Verkehrssicherheit in Münster Erste Abschätzung der Auswirkung umgesetzter Maßnahmen Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e. V.
Berichtsvorlage
6078 Zeichen
V/0162/2011 DER OBERBÜRGERMEISTER Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung Betrifft Verbesserung der Verkehrssicherheit in Münster - Zwischenevalutation Beratungsfolge 05.07.2011 Ausschuss für Personal, Recht und Ordnung Bericht 05.07.2011 Bezirksvertretung Münster-Mitte Bericht 05.07.2011 Bezirksvertretung Münster-Nord Bericht 06.07.2011 Bezirksvertretung Münster-Ost Bericht 07.07.2011 Ausschuss für Stadtplanung, Stadtentwicklung, Verkehr und Wirtschaft Bericht 07.07.2011 Bezirksvertretung Münster-Hiltrup Bericht 13.09.2011 Bezirksvertretung Münster-Südost Bericht 15.09.2011 Bezirksvertretung Münster-West Bericht Bericht: Mit der am 13.05.2009 im Rat beschlossenen Vorlage V/0997/2008/1 „Fortschreibung des Ma- terplanes Verkehrsunfallprävention 2008 und Aufstellung eines Verkehrs-sicherheitsprogramms Münster 2009-2013“ wurde die Verwaltung im Rahmen eines umfangreichen Maßnahmenpake- tes beauftragt, mittelfristig eine spürbare Verbesserung der Verkehrssicherheit in Münster zu er- reichen. Grundlage hierfür war ein umfangreiches Gutachten „Verbesserung der Verkehrssicher- heit in Münster“ erarbeitet durch die Unfallforschung der Versicherer beim Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV), in dem das Unfallgeschehen der Jahre 2004 – 2006 detailliert analysiert wurde. Mit der jetzt durch den GDV vorgelegten Zwischenevaluation zur Verbesserung der Verkehrssi- cherheit in Münster (s. Anlage) wird zur „Halbzeit“ des Verkehrssicherheitsprogramms eine erste Einschätzung zur Wirksamkeit der Maßnahmen gegeben, die bereits beginnend im Jahr 2008 bis einschließlich 2010 zur Entschärfung der Unfallhäufungsstellen umgesetzt wurden. Die Kernaus- sagen der GDV-Zwischenevaluation lassen sich wie folgt zusammenfassen: • Von 2007 bis 2009 ist ein Anstieg der polizeilich registrierten Unfälle gegenüber 2004 – 2006 zu verzeichnen, wobei die Anzahl der Unfälle mit Personenschaden insgesamt na- hezu konstant blieb, die Anzahl der verletzten Fußgänger und Radfahrer sich aber weiter- hin erhöhten. • Im Jahr 2010 ist ebenfalls ein Anstieg der Un fälle zu verzeichnen, die Unfälle mit Perso- nenschaden sind jedoch erstmalig im Vergleich zu 2004 – 2006 im Mittel um ca. 12% zu- Vorlagen-Nr.: V/0162/2011 Auskunft erteilt: Herr Böhme Ruf: 492 61 56 E-Mail: Boehme@stadt-muenster.de Datum: 22.06.2011 Öffentliche Berichtsvorlage 2 V/0162/2011 rückgegangen, wobei gegenüber 2004 – 2006 an den Unfällen 38% weniger Radfahrer beteiligt waren. • In Münster ist der Anstieg der Unfallz ahlen ausgeprägter als im Landesdurchschnitt und die Anzahl der Verunglückten stagnierte entgegen dem Landestrend auf hohem Niveau. Im Jahr 2010 hat sich die Anzahl der Verunglückten in Münster aber wesentlich stärker als in NRW reduziert, womit Münster jetzt wieder annähernd im Landestrend liegt. • Bei der Anzahl der Getöteten ist bislang ein dauerhafter Rückgang zu verzeichnen und die Anzahl der Schwerverletzten nimmt stetig ab. • Die Anzahl der verletzten Radfahrer blieb im Dreijahresmittel nahezu konstant. Wie die dem Verkehrssicherheitsprogramm zugrunde liegende GDV-Untersuchung zeigt, ereig- nete sich ca. ein Drittel aller Unfälle mit Personenschaden in Unfallhäufungsstellen bzw. Unfall- häufungslinien. Für die seit 2008 bis Ende 2010 in diesen Bereichen umgesetzten Maßnahmen belegt die Zwischenevaluation im Wesentlichen eine Reduzierung der Unfallzahlen. Verwaltung und Polizei sehen das dabei eingesetzte Maßnahmenpaket damit grundsätzlich bestätigt und beabsichtigen nach diesem Muster auch die weiteren Unfallschwerpunkte anzugehen. Etwa zwei Drittel der vom GDV festgestellten Unfälle mit Personenschaden erfolgen außerhalb von Unfallhäufungsstellen. Zur Reduzierung dieser Unfälle sieht das Verkehrs- sicherheitsprogramm eine systematische Revi sion des rd. 450 km langen Münsteraner Radwe- genetzes vor, um z. B. die Vereinheitlichung von Führungsformen und Ausbaustandards, die Verbesserung der Sichtbeziehungen sowie die Herstellung der Einheit von Bau und Betrieb der Radverkehrsanlagen zu erreichen. Bislang konnten ca. 200 km des Radwegenetzes untersucht und dokumentiert werden. Die festgestellten Mängel (z. Zt. ca. 1.800) werden in einer Datenbank erfasst, in Prioritäten eingestuft und entsprechend ihrer Dringlichkeit beseitigt (s. hierzu auch Vor- lage V/0582/2010 „Erneuerung der LSA-Achsen und Verkehrssicherheitsmaßnahmen“). Hierbei zeigt sich, dass die einfachen und kostengünstigen Maßnahmen (z. B. Furtmarkierungen) unmittelbar Wirkung entfalten, im Hinblick auf die Gesamtzahl der Unfälle eine spürbare Wirkung aufgrund der Vielzahl der Einzelpunkte jedoch erst mittel- bis langfristig eintreten wird. Daher wurden diese Maßnahmen bei der Zwischenevaluation nicht berücksichtigt. Fazit: Trotz des relativ kurzen Betrachtungszeitraumes ist erkennbar, dass die umgesetzten Maßnah- men in den Unfallhäufungsstellen bereits zu einer deutlichen Verbesserung der Verkehrssicher- heit beitragen. Es zeigt sich aber auch, dass noch viel Potenzial zur Verbesserung der Verkehrs- sicherheit besteht, weshalb die Weiterführung der Maßnahmenumsetzung erforderlich ist. Auch der systematischen Beseitigung von Radwegemängeln im Rahmen der Radwegerevision kommt im Sinne der Verkehrsunfallprävention eine große Bedeutung zu, weshalb auch diese konsequent weitergeführt werden sollte. Im Jahr 2010 konnte die Anzahl an Verkehrsunfällen mit Verletzten um über 11 % reduziert wer- den. Damit wurde erstmals das Ziel der Ordnungspartnerschaft Verkehrsunfallprävention erreicht, die Anzahl an Verkehrsunfällen mit Verletzten jährlich um 10 % zu senken. Um die Erreichung dieses Ziels auch zukünftig zu gewährleisten, sind neben den Handlungsfeldern „Überwachung und Ahndung“, „Verkehrserziehung und –sicherheitsberatung“, und Öffentlichkeitsarbeit“ auch die Maßnahmen im Bereich „Bau- und Verkehrstechnik“ fortzuführen. i.V. gez. Schultheiß Stadtdirektor 3 V/0162/2011 Anlage Zwischenevaluation Münster
Beratungsverlauf (8)
Beschluss: zur Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: zur Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: zur Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: zur Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: zur Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: von der Tagesordnung abgesetzt
Zur SitzungBeschluss: zur Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: einstimmig geändert beschlossen
Zur SitzungOrte (39)
- Wilhelmstraße 43
- Grevener Straße 28
- Westfalenstraße
- Steinfurter Straße 14
- Lazarettstraße
- Wolbecker Straße
- Scharnhorststraße
- Einsteinstraße 18
- Weseler Straße 11
- Geiststraße
- Bonhoefferstraße
- Münzstraße 23
- Adenauerallee
- Moltkestraße
- Ostmarkstraße
- Hammer Straße
- Erbdrostenweg 20
- Albersloher Weg
- Hansaring
- Letterhausweg
- Paul-Engelhard-Weg 20
- York-Ring
- Inselbogen
- Kappenberger Damm
- Gremmendorfer Weg
- Hohenzollernring
- Friesenring
- Schifffahrter Damm
- Sentmaringer Weg
- Vennheideweg 30
- Mecklenburger Straße
- Umgehungsstraße
- Kardinal-von-Galen-Ring
- Mecklenbecker Straße
- Rishon-Le-Zion-Ring 21
- Meesenstiege
- Merkureck 23
- Hohe Geest
- Neutor
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Details
- Vorlagen-Nr.
- V/0162/2011
- Typ
- Vorlagen
- Datum
- 22.06.2011
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37