Mandari Insight

1802/2024

Auszug der Zentralbibliothek und weitere Planungen

Mitteilung Ausschuss 13.06.2024

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Nächste Beratung: Ausschuss Kunst und Kultur, Sitzung am 18.06.2024, TOP 8.10

Anlage 2 Erfahrungsbericht zur Künstlichen Intelligenz

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Anlage 1 Abschiedsprogramm Zentralbibliothek

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Mitteilung Ausschuss

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Anlage 2 Erfahrungsbericht zur Künstlichen Intelligenz

10920 Zeichen

Anlage 2 
Erfahrungsbericht zur Künstlichen Intelligenz bei der Stadtbibliothek Köln 
 
Das Thema Künstliche Intelligenz beschäftigte die Stadtbibliothek Köln, insbesondere den 
Schulservice, im Jahr 2023 besonders. Der Handlungsleitfaden „Umgang mit 
textgenerierenden KI-Systemen“ vom Schulministerium NRW, verstärkte den Wunsch das 
Thema KI in der Stadtbibliothek einzubringen. Es wurde überlegt, wie bestehende 
Veranstaltungen angepasst und die KI-Entwicklung aufgegriffen werden kann. Erprobte 
Konzepte mussten hierfür evaluiert werden. Neue Konzepte wurden getestet und anhand 
erster Erfahrungen angepasst. 
 
Künstliche Intelligenz in der öffentlichen Bibliothek – ein Erfahrungsbericht 
Ende November 2023 haben 18 Länder, auch Deutschland, ein Abkommen zum Schutz vor 
Missbrauch von Künstlicher Intelligenz unterzeichnet, das unverbindliche Empfehlungen u.a. 
zur Überwachung von KI-Systemen und dem Schutz vor Datenmissbrauch enthält. Auch 
damit ist das Thema KI noch lange nicht ausdiskutiert und stellt die Bevölkerung weiter vor 
die Aufgabe, einen Umgang mit der technologischen Weiterentwicklung zu finden. Das gilt 
auch für Bibliotheken und wurde bereits in früheren Ausgaben diskutiert. Aktuell stehen 
Bibliotheken vor einer dreifachen Herausforderung: 
- Als Einrichtungen der Demokratieförderung und Chancengerechtigkeit gilt es, 
aktuelle gesellschaftliche Themen für alle erfahrbar zu machen. 
- Als Kultureinrichtungen müssen wir den mit KI einhergehenden Wandel begleiten und 
aktiv gestalten. 
- Als Bildungseinrichtungen stehen Bibliotheken vor der Herausforderung, Künstliche 
Intelligenz in ihre Arbeit zu integrieren, neue Kompetenzen zu erlernen, diese zu 
erweitern und zu vermitteln. 
Insbesondere der dritte Punkt ist virulent. Erwachsene wollen sich erstmalig mit der neuen 
Technologie vertraut machen und mehr über die Hintergründe erfahren. Lehrer*innen 
werden mit Fragen konfrontiert wie: „Ist das Schreiben einer Facharbeit noch zeitgemäß? 
Wird jetzt nur noch geschummelt?“ Und Schüler*innen müssen ein neues Werkzeug 
erlernen. Es ist unvermeidbar für uns, diese Fragen proaktiv anzugehen. 
 
Konzeptarbeit 
Ein Konzept für Erwachsene und ihren Erstkontakt mit KI war schnell gefunden und wurde in 
die Digitale Werkstatt, eine seit mehreren Jahren existierende Veranstaltungsreihe, 
integriert. Im kleinen Rahmen gibt es einen Input mit grundlegenden Infos zu ChatGPT, 
Anwendungsbeispielen und dem Aufzeigen von Grenzen und ethischen Aspekten. 
Anschließend wird selbst ausprobiert. Die Integration dieses Workshops in eine bestehende 
Veranstaltungsreihe erleichterte sowohl das Konzipieren als auch die Bewerbung der 
Veranstaltung. Das Feedback der Teilnehmenden war durchweg positiv: „Ein super 
Schnupperkurs. Hat Lust auf mehr gemacht. Hat Spaß gemacht“, „super, dass die 
Stadtbibliothek so etwas anbietet und auch noch kostenlos! Meine Fragen hat es 
beantwortet, vielen Dank“ und „das war sehr hilfreich. Ohne dieses Einführungsseminar hätte 
ich mich zuhause wahrscheinlich nicht so schnell damit auseinandergesetzt“ sind nur ein 
kleiner Teil dessen, was uns nach der Veranstaltung erreichte. 
Neben der Digitalen Werkstatt gab es Abendveranstaltungen mit KI-Expert*innen wie 
Doris Weßels, Kristian Kersting und Gert Scobel. Diese erreichten mehr Menschen, ließen

Anlage 2 
jedoch kein eigenes Ausprobieren zu. Wer einen Eindruck von solch einer Veranstaltung 
bekommen möchte, kann nachsehen unter 
 https://www.youtube.com/live/v2uPiyvXH-8 . 
 
Facharbeit schreiben mit KI 
Herausfordernder war es, KI in Schulveranstaltungen zu integrieren. Bereits im Dezember 
2022, also kurz nach dem Release von ChatGPT, erreichten uns die ersten Anfragen von 
Lehrer*innen, ob KI schon Bestandteil unserer Veranstaltungen, generell und insbesondere 
im Zusammenhang mit Facharbeiten, sei. Das wollten wir gerne anbieten, standen jedoch 
durch die rasende Entwicklung ständig neuer KI-Tools und -Funktionen vor einer großen 
Herausforderung. Die zentrale Frage war: „Welche KI-Inhalte können aufgegriffen und 
vermittelt werden, ohne dass das Konzept in zwei Monaten komplett neu aufgezogen werden 
muss?“ Im Laufe der Zeit kristallisierte sich für uns ein Kern heraus, der trotz aller 
Entwicklungen bleibt und von uns vermittelt werden kann: KI ist (nur) ein Werkzeug, das als 
solches begriffen und vermittelt werden muss – mit dem Ziel, Schüler*innen zu ermächtigen, 
dieses Werkzeug zielgerichtet und selbstkritisch zu benutzen. Im Idealfall ist KI, wenn sie mit 
einem guten Prompt „gefüttert“ wird, eine Arbeitserleichterung in mehrfacher Hinsicht:  
- Synonyme, Ober- und Unterbegriffe suchen, Wortlisten erstellen lassen – 
Arbeitserleichterung. 
- Texte zusammenfassen, Formulierungen oder Themenideen finden – auch eine 
Arbeitserleichterung. 
- Beispiele ausgeben, sich inspirieren lassen, die Angst vor dem weißen Blatt verlieren, 
Texte Korrektur lesen lassen – ebenfalls eine Arbeitserleichterung. 
- Die ganze Facharbeit schreiben lassen – keine Arbeitserleichterung. 
Warum? Ganz einfach: Der Schreibstil ist sperrig, leicht zu erkennen und der Inhalt muss 
trotzdem überprüft werden, denn bekanntermaßen konfabulieren gängige Chatbots mit 
fragwürdigem Bezug zur Realität. 
 
KI in der Mittelstufe 
Soviel zur Oberstufe – aber was ist mit den nachwachsenden Jahrgängen, deren 
Berufsleben eventuell viel stärker von KI geprägt sein wird als unseres? Dafür braucht es ein 
separates Konzept für Schüler*innen dieser Altersstufe. Auch hier ist der Tenor: „Bitte 
begreift KI als Werkzeug.“  
Wir haben jedoch festgestellt, dass es nicht einfach ist, dies für die Schüler*innen begreiflich 
zu machen. Der erste wichtige Punkt ist zu verstehen, was eine KI ist. Eine entsprechende 
und altersgerechte Definition liefert uns ChatGPT netterweise selbst und Streamingdienste, 
die Machine Learning zum Generieren von individuellen Startseiten nutzen, liefern die 
Beispiele aus der Lebensrealität der Schüler*innen. Weiter geht es mit dem Inhalt von KI. Zu 
verstehen, dass die KI von Menschen erstellte Texte verwendet und damit auch Klischees, 
Vorurteile und Diskriminierungen reproduziert, ist ein wichtiger Bestandteil der Theorie. Mit 
der anschließenden Abgrenzung von KI und ChatGPT sind die theoretischen Grundlagen 
des Werkzeugs abgehakt. Der nächste Schritt ist das Erlernen des Umgangs – und das 
kommt nicht ohne Regeln aus. Wichtigste Regel: „Gib keine persönlichen Daten ein, weder 
von dir noch von anderen!“ Die zweitwichtigste: „Wie gut die Ergebnisse sind, die mir das KI-
Tool ausgibt, hängt vom Prompt ab.“ Der Aufbau eines guten Prompts lässt sich in fünf 
einfachen Schritten auch Schüler*innen gut erklären (siehe Abbildung 2).

Anlage 2 
Nach dieser Vorlage darf das Ausprobieren jedoch nicht fehlen. Der Abschluss der 
Veranstaltung ist der Frage gewidmet, wie die Schüler*innen KI sinnvoll einsetzen können – 
etwa für die Schule, zum Lernen oder bei Überlegungen zur Berufswahl. In der 
Zusammenfassung, die für alle unter www.stbib-koeln.de/KI zu erreichen ist, finden sich nicht 
nur Infos zum richtigen Prompten wieder sondern auch die Informationen über den Aufbau 
und das Können von KIs. 
 
Learnings & Hilfreiches 
Sowohl die Abendveranstaltungen als auch die Digitale Werkstatt zu ChatGPT haben lange 
Wartelisten, was deutlich macht, wie ernst das Thema gemeinhin genommen wird. Auch der 
Austausch mit Schüler*innen ist immer wieder eine Bereicherung – besonders in der 
Oberstufe. Allerdings zeigt sich auch hier eine große Bandbreite an Vorwissen. Von „Ich 
habe noch nie eine KI verwendet“ über „Ich wusste nicht ob meine Hausaufgaben gut sind, 
und habe die KI von Snapchat gefragt“ bis hin zu einem bereits guten Verständnis der 
Thematik ist alles vertreten. Grundsätzlich gilt: Wenn wir konkrete Praxisbezüge vermitteln, 
ist der Erkenntnisgewinn umso größer. 
Die Mittelstufen haben andere Bedarfe. Kaum jemand hat schon mal ein KI-Tool genutzt, das 
Buzzword aber schon mal irgendwo gehört. Dies erscheint uns als ein günstiger Zeitpunkt, 
mit der Handhabe des Werkzeuges zu beginnen. Auch Schulen profitieren von solch einem 
Konzept: Im Idealfall ergänzt es den Unterricht in einer Form, die so in der Schule nicht hätte 
stattfinden können. 
Sportlich wird es, wenn junge Schüler*innen KI ausprobieren. Was dort gepromptet wird, 
lässt sich im Vorfeld kaum antizipieren – so gab es Fragen nach dem Weg ins Darknet oder 
zu Geschlechtsmerkmalen des Sitznachbarn. Dieses freie Ausprobieren macht den 
Schüler*innen Spaß, Regeln werden schnell vergessen, Namen trotz vorheriger 
Besprechung eingegeben. Wir empfehlen, die Schüler*innen in dieser Phase eng zu 
begleiten, an Regeln zu erinnern und konkrete, enge Aufgabenstellungen zu formulieren.  
Beim Erarbeiten des Konzepts waren mehrere Dinge hilfreich. Zum einen der 
Medienkompetenzrahmen NRW, der Orientierung gibt, welcher Aspekt der 
Medienkompetenz gerade angesprochen wird. Zum anderen hat sich perplexity 
(https://www.perplexity.ai/) als wertvoll erwiesen, denn es funktioniert ohne Anmeldung und 
ohne Token-Begrenzung und ist so für alle Schüler*innen niederschwellig nutzbar. Auch das 
Arbeiten mit bildlichen Metaphern stellt eine Arbeitserleichterung dar, insbesondere wenn 
auch hier die Lebensrealität als Bezugspunkt genommen wird, zum Beispiel mit einem 
Kugelschreiber als Werkzeug. Diesen setzt man zum Schreiben ein, nicht aber um ein Brot 
zu schmieren. Das funktioniert prinzipiell, ist jedoch komplizierter als mit einem Messer – 
also ein falscher Einsatz meines Werkzeugs. 
 
Fazit 
Veranstaltungen zu und mit KI lohnen sich. Wir haben gelernt, dass es möglich ist, KI auf 
verschiedenen Ebenen zu vermitteln, ohne dabei ständig neue Konzepte entwickeln zu 
müssen. Wir haben uns bewusst auf Text-KI konzentriert, um einen klaren Fokus setzen zu 
können und Orientierung in der KI-Welt zu finden. Der Leitgedanke von KI als Werkzeug 
führt ebenfalls zu einer Vereinfachung beim Konzipieren. Auf allen Ebenen haben wir 
gelernt, wie wichtig es ist, das Thema KI auf einzelne Bereiche zu reduzieren und sprachlich 
einfach und verständlich aufzuarbeiten. 
Die Mischung aus grundlegendem Verständnis, Alltagsbezug und Praxis sorgt für 
Ausgewogenheit. Das positive Feedback bestärkt uns darin. Die bestehenden 
Veranstaltungen passen wir kontinuierlich dem Medienwandel an – so werden in Zukunft die

Anlage 2 
Veranstaltungen zu Fake News ebenfalls einen KI-Anteil bekommen. Zusätzlich gibt es 
nun auch eine KI-Task-Force, die sich in kleiner Runde intensiv mit dem Thema befasst und 
neue Ideen entwickelt. 
 
 
Abbildung 1: ChatGPT für Neugierige in der Stadtteilbibliothek Kalk. 
 
Abbildung 2: Prompten , aber richtig – ein Anleitung in fünf Schritten.

Anlage 2 
 
Abbildung 3: Haben Sie einmal versucht ein Nutellabrot mit einem Kugelschreiber zu 
schmieren? Funktioniert, ist aber kein sinnvoller Einsatz des Werkzeugs.

Anlage 1 Abschiedsprogramm Zentralbibliothek

20647 Zeichen

Abschieds-
programm
Zentralbibliothek

Bye bye my love, mach et joot,
bes zom nächste Mol
 
Ja, am 30. Juni ist es tatsächlich soweit: Wir öffnen ein letztes Mal die Türen unserer Zentralbibliothek am Josef-
Haubrich-Hof, um im Anschluss Platz für die Generalsanierung zu schaffen. Bis zur geplanten Wiedereröffnung 
2028 sind wir aber natürlich weiterhin für unsere Kund*innen da: Auf der Hohe Straße 68-82, in zentraler Innen-
stadtlage, wird ab Herbst 2024 ein Interimsgebäude bezogen.
 
Doch vorher wollen wir der Zentralbibliothek, die uns in ihrem Gewand seit 1979 ein Zuhause ist, noch einmal 
Tribut zollen. Und wie würde das besser gelingen als mit all dem, was diese von Heinrich Böll eröffneten Kuben 
seither unter ihrem Flachdach beherbergen? Deswegen wird Ende Juni mit verschiedenen Veranstaltungen die 
Freude am lebenslangen Lernen, am gesellschaftlichen Austausch und an der Musik zelebriert.
Ermöglicht wird dies durch die finanzielle Unterstützung des Förderverein Stadtbibliothek Köln e.V., welcher da-
bei selbst großen Grund zum Feiern hat: Am 29. Juni 2024 begeht der Verein sein 20-jähriges Jubiläum.
Redaktion, Konzeption 
Stadtbibliothek Köln 
 
Druck
viaprinto GmbH & Co. KG,  Münster
Bildnachweis, falls nicht anders angegeben  
Stadtbibliothek Köln 
 
Stand Mai 2024
Stadtbibliothek Köln
Josef-Haubrich-Hof 1
50676 Köln
www.stbib-koeln.de

Die Ahl Kamelle-Band von „Loss mer singe“ ist auch in 
diesem Jahr mit vielen musikalischen Perlen aus dem 
großen kölschen Liederschatz in der Zentralbibliothek 
zu Gast – frei nach dem Motto „Mer trecken öm me‘m 
janze Inventar“ . Das Mitsingen und dabei Neu- und 
Wiederentdecken kölscher Musik ist ausdrücklich 
erwünscht!
Moderatoren aus dem Team der Mitsinginitiative „Loss 
mer singe“ führen durchs Programm und erzählen Wis-
senswertes wie Kurioses zu den Liedern. Ein Textheft 
als Mitsinghilfe erleichtert das Mitmachen, wenn es 
darum geht, auch Unbekanntes zu entdecken. 
Die Reihe „Ahl Kamelle, neu jelötsch“ gibt es seit 2014 
unter dem Dach der Mitsinginitiative „Loss mer singe“ , 
die damit neben der bekannten alljährlichen Kneipen-
tour während der Karnevalszeit auch ein festes Stand-
bein bei der Pflege des gesamten kölschen Lieder -
schatzes hat. Denn: „Kölsch es mieh wie Karneval … “
Eintritt: 8 Euro, ermäßigt 6 Euro bzw. 4 Euro
Karten im Vorverkauf über KölnTicket erhältlich!
Freitag, 21.06.2024, 19 Uhr / / Erdgeschoss 
Mer trecken öm me‘m janze Inventar
Mitsingkonzert op Kölsch: 
Die Ahl Kamelle Band von Loss mer singe
Freitag, 21.06.24
© Ahl Kamelle Band

Italien und die Musik – in keinem anderen Land hat die 
Musik einen vergleichbaren Stellenwert. Mehr als jede 
andere Kunst ist sie in der Lage, das Land zu erklären und 
alle tausendfach gestellten Fragen zu beantworten.
Musik ist dauerpräsent. In einem Land, in dem Opernarien 
gepfiffen werden, überall Denkmäler namhafter Sänger*in-
nen herumstehen und die Einschaltquoten eines fünftägi-
gen Liederwettbewerbs jede Sportübertragung in den 
Schatten stellen, kommt man an der Musik schlicht nicht 
vorbei. Entlang von herzergreifenden Canzoni und unwider-
stehlichen Ohrwürmern erzählt Eric Pfeil von der Zerrissen-
heit eines Landes zwischen Dolce Vita und undurchdringli-
cher Bürokratie, vom Erbe Silvio Berlusconis, von der Mafia 
und gesellschaftlichem Aufbruch, der Erfolgsgeschichte 
von Italiens uncoolster Band und immer wieder von der 
Liebe.
Eric Pfeil wurde 1969 in Bergisch Glad-
bach geboren und fuhr schon kurz darauf 
zum ersten Mal über die Alpen. Um die 
Jahrtausendwende war er Produzent der 
legendären Musiksendung Fast Forward, 
seither ist er ein gefragter TV-Autor. Er schreibt für die FAZ 
und den Rolling Stone über Film, Literatur sowie über Pop-
musik und ihre Folgen. Pfeil lebt in Köln, hat aber Italien nie 
wieder verlassen… und wusste schon mit Azzurro, dem ers-
ten „Reiseführer ohne Sehenswürdigkeiten“ , zu begeistern. 
Eintritt: 8 Euro, ermäßigt 6 Euro bzw. 4 Euro
Karten im Vorverkauf über KölnTicket erhältlich!
Pizza und Getränke vom Fellini Pizza-Foodtruck (s. Samstag)
Freitag, 28.06.2024, 19 Uhr / / Erdgeschoss 
Ciao Amore, Ciao
Mit Eric Pfeil und 100 neuen und alten Songs durch Italien
Freitag, 28.06.24
© Alfred Jansen

Aktionssamstag 
29.06.2024
Großer Aktionssamstag mit vielen tollen Angeboten 
zum Mitmachen und Zuschauen – nach Etagen sortiert
Samstag, 29.06.24 / / EG
11 – 17 Uhr / / Erdgeschoss
Warm-up Spiel des Jahres 
Brettspiel-Event zum Ausprobieren der nominierten 
Spiele 
Ob mit oder ohne Spielbrett: Gesellschaftsspiele stehen 
in Freundeskreisen und Familien hoch im Kurs. Beson-
ders begehrt sind Titel, die zum Spiel des Jahres erkoren 
wurden. Diese Entscheidung wird von einer Jury aus 
unabhängigen Spielekritiker*innen getroffen, die sich 
Jahr für Jahr durch hunderte Neuerscheinungen arbei-
tet. Zwischen der Bekanntgabe der Nominierten im Mai 
und dem finalen Jury-Voting im Juli, könnt ihr bei unse-
rem Event die Anwärter auf das „Spiel des Jahres 2024“ 
und das „Kennerspiel des Jahres 2024“ ausprobieren. 
Als Bonus packen wir noch alle Titel dazu, die es dieses 
Jahr auf die Empfehlungsliste der beiden Kategorien 
schaffen. Die Mitmach-Stände werden im gesamten 
Erdgeschoss verteilt sein.

Samstag, 29.06.24 / / EG
11 – 17:30 Uhr / / Außenbereich
Outdoorspiele
In unserer Bibliothek der Dinge gibt es rund 30 Outdoor-
Spiele zum Ausleihen. Egal ob Jonglierbälle, Slackline, 
oder Wikingerschach – hier kommen Outdoor-Spie-
ler*innen auf ihre Kosten. Vor der Bibliothek können die 
vielseitigen Spielideen ausprobiert werden.
12 – 18 Uhr / / Außenbereich
Fellini Pizza-Foodtruck
14 Uhr / / Außenbereich
Gratulation dem Förderverein für sein 20-jähriges 
Jubiläum 
14 – 14:45 Uhr / / Außenbereich
Konzert unseres Chors „Kanti“
Der Chor Kanti ist ein beliebtes Angebot bei uns in der 
Stadtbibliothek. Hier dürfen alle mitsingen! Und das nut-
zen viele unserer Kund*innen wöchentlich bei den Pro-
ben in unserem Erdgeschoss. Klar, dass Kanti auch beim 
Abschiedsfest nicht fehlen darf. Das kleine Konzert prä-
sentiert einen vielseitigen Querschnitt durch alles, was 
der Chor bisher gesungen hat.
Samstag, 29.06.24 / / außen 
11 – 16 Uhr / / Erdgeschoss / / MINTspace
Der humanoide Roboter NAO 
Der humanoide Roboter NAO ist mit viel Charme und 
einem hohen Niedlichkeitsfaktor ausgestattet. Er kann 
programmiert werden, um mit seinem Umfeld zu inter -
agieren und Aufgaben zu erfüllen. In unserer Demo zei-
gen wir, was NAO alles kann und welche Probleme er hat. 
Wir beantworten Ihre Fragen und wer möchte, kann am 
Ende auch ein Foto mit NAO machen.
©  Ristorante Fellini

10 – 11:30 Uhr / / 12 – 13 Uhr / / 14 – 15 Uhr
Untergeschoss
Kinderschminken
11:30 Uhr / / Untergeschoss
Szenische Lesung mit Britta Weyers zum Jungen Buch 
für die Stadt 2024: „Kamfu mir helfen?“
Der Elefant ist lädiert, hat eine krumme Nase und des-
wegen einen Sprachfehler: „Kamfu mir helfen?“ , fragt er 
das Schwein und den Ameisenbären, der auch schon 
mal Probleme mit seinem Rüssel hatte. Aber nichts hilft 
– dafür hat die kleine Fliege eine gute Idee...
Jedes Jahr organisieren wir die erfolgreiche Lesewoche 
gemeinsam mit dem Jungen Literaturhaus Köln und dem 
Kölner Stadt-Anzeiger – diesmal in Kooperation mit dem 
Kunstmann Verlag.
Für Kinder ab 4 Jahren
Samstag, 29.06.24 / / UG
12:15 – 13:15 Uhr / / Untergeschoss
Pen & Paper-Runde: Dungeonworld
13:45 – 14:45 Uhr / / Untergeschoss
Pen & Paper-Runde: Mausritter
15 – 16 Uhr / / Untergeschoss
Pen &  Paper-Runde: Dungeonworld oder Mausritter
Spannende Abenteuer, fremde Welten und fantastische 
Charaktere? Um all das zu erleben, treffen wir uns zu 
einer gemeinsamen Pen & Paper-Runde. Alle Spielfreu-
digen, auch Anfänger*innen und Neugierige, sind herz -
lich eingeladen.
13 – 15 Uhr / / Untergeschoss
Familienspiele an der Switch
It´s gaming time! Wir lassen die Controller der Nintendo 
Switch heiß laufen. Seid dabei und taucht in digitale 
Spielwelten ein.  
14 – 15 Uhr / / 16 – 17 Uhr / / Untergeschoss
Gemeinsames Ausprobieren unserer MINT- und 
Makerboxen
Wie funktionieren eigentlich die vielen MINT-Boxen, die 
man bei uns ausleihen kann? An unserer MINT-Station 
stellen wir euch ausgewählte Boxen vor und probieren 
fleißig aus.
Samstag, 29.06.24 / / UG

15 Uhr / / Untergeschoss
„Das Geheimnis der Gemüsesuppe“
Ein Kindertheaterstück zum Thema „Gute Ernährung“ 
mit dem Theater GORILLA
Ein theaterpädagogisches und interaktives Programm 
über einen Koch, der eine regionale Gemüsesuppe kocht 
und bei dem allerhand passiert. Kinder können ihr Ess-
verhalten erst selbstbestimmter gestalten, wenn sie wis-
sen, wie man Lebensmittel selbst zubereitet und wie das 
schmeckt. Durch das Ernährungstheater bekommen sie 
eine Idee davon, wo die Lebensmittel für eine Gemüse-
suppe herkommen, wie sie verarbeitet werden können 
und wie sie schmecken. Kartoffeln, Möhren, Kohlsorten, 
Zwiebeln, Sellerie, Petersilie und die geheime Zutat wer-
den für die Zubereitung der Gemüsesuppe benötigt. Alle 
Zutaten wachsen über einen langen Zeitraum im Jahr in 
unserer Region und haben keine langen Anfahrtswege. 
Eine bewusste Ernährungsweise trägt auch zum Klima -
schutz bei.
Samstag, 29.06.24 / / UG
10 – 17 Uhr / / 1. Obergeschoss
Künstliche Intelligenz selbst ausprobieren 
und erleben!
An unserer neuen KI-Station könnt ihr von den Profi-
Tools ChatGPT4 und DALL-E3 nach euren Wünschen 
Texte und Bilder herstellen lassen – kostenlos und ohne 
persönliche Anmeldung. Wir wünschen viel Spaß beim 
Prompten! An unserem Aktionstag am 29.6. haben wir 
außerdem einen besonderen Gast: eine KI-gestützte 
Animatronic Figur, die Sätze lebendig werden lässt, die 
man ihr vorher per Tastatur einflüstert.
11 – 16 Uhr / / 1. Obergeschoss
Repair Café
Reparieren statt wegwerfen!
Viel zu oft werden Dinge viel zu schnell entsorgt. Ob der 
Toaster streikt oder die Stehlampe dunkel bleibt – oft 
muss bei Gegenständen nur eine Kleinigkeit gerichtet 
oder kann mit etwas Know-How wieder repariert werden.
Beim Repair Café werden Sie vor Ort dabei unterstützt 
elektronischen Haushaltsgegenständen ein zweites 
Leben einzuhauchen. So lässt sich die Lebensdauer von 
Alltagsgegenständen verlängern und M üll vermeiden. 
Ermöglicht wird das Repair Café durch das Engagement 
des Repair Cafés Bürgerzentrum Ehrenfeld sowie durch 
die Unterstützung weiterer Kölner Reparateur*innen, 
zum Beispiel dem Repair Café Stollwerck und der Ding-
Fabrik Köln e. V.
Samstag, 29.06.24 / / 1.OG
© Giesbert & Heinen GbR
© sdecoret / PantherMedia

16 – 16:45 Uhr / / 2. Obergeschoss / / Ausstellungsbereich
LiK im Fokus: Heinrich Bölls „Die verlorene Ehre der 
Katharina Blum“
Szenische Lesung 
Vor dem Arbeitszimmer von Heinrich Böll wird der 
Schauspieler Axel Gottschick Passagen aus der Erzäh-
lung „Die verlorene Ehre der Katharina Blum“ vortragen. 
Eingeleitet wird die Lesung von Dr. Gabriel Ewenz, Leite-
rin des Heinrich-Böll-Archivs und Markus Schäfer, Hein-
rich Böll Stiftung Berlin.
Parallel dazu zeigt das Heinrich-Böll-Archiv ab Mai 2024 
eine kleine Ausstellung, die Einblick in den Entstehungs-
prozess der Erzählung ermöglicht und auf Volker Schlön-
dorffs Film-Adaption des Stoffes, die mittlerweile Teil 
des kollektiven Gedächtnisses ist, verweist.
Eine Veranstaltung des Literatur-in-Köln-Archiv (LiK).
Samstag, 29.06.24 / / 2.OG
Am Abschiedswochende vom Josef-Haubrich-Hof feiert 
auch unser Förderverein ein rundes Jubiläum. Seit dem 29. 
Juni 2004 engagiert sich der Förderverein Stadtbibliothek 
Köln e.V. vielfältig im Bereich der Sprach- und Leseförde-
rung. Der Verein und seine Mitglieder unter den Vorsitzen-
den Anton Bausinger und Annette Imhoff unterstützen die 
Arbeit der Stadtbibliothek mit innovativen Projekten, vor 
allem bei der Schaffung und Transformation neuer öffentli-
cher Räume. 
Mit den einmaligen minibibs hat der Verein überregional 
beachtete bauliche Kleinode konzeptionell gestaltet und 
umgesetzt. Mit ihrer Originalität, ihrem Charme und dem 
freien Zugang ohne jede Bürokratie ergänzen die minibibs 
die professionelle Arbeit der Stadtbibliothek.
2023 hat sich der Förderverein mit einer Petition für die Sa-
nierung anstelle eines Abrisses der Zentralbibliothek am 
Josef-Haubrich-Hof stark gemacht und damit eine breite 
Öffentlichkeit in der Stadtgesellschaft erreicht.
20 Jahre 
 © Hermann Baus, Köln

10 – 18 Uhr / / 4. Obergeschoss / / Makerspace
Offenes Angebot Makerspace
Im Makerspace ist heute allerhand los. Wir schnappen 
uns Nähmaschine, Overlock-Nähmaschine und Schnei-
deplotter und probieren alles mal aus.
In diesem offenen Angebot können alle selbst Hand 
anlegen und ein kleines Projekt zaubern.
10 – 16 Uhr / / 4. Obergeschoss 
3D-Druck am Samstag
Heute können Sie Ihre mitgebrachten 3D-Dateien kos-
tenlos ausdrucken lassen.
Mit unserem 3D-Drucker drucken wir gemeinsam mit 
den großen und kleinen Besucher*innen kleine dreidi-
mensionale Objekte. Bringen Sie gerne eine 3D-Datei im 
stl.-Format auf USB-Stick mit. Wir haben aber auch Vor-
lagen vor Ort. Der Druck erfolgt in Reihenfolge nach Ein-
treffen der Interessent*innen und so lange die Zeit reicht. 
Samstag, 29.06.24 / / 4.OG
10 – 18 Uhr
dublab „Sharing is Caring“
Live-Radioshow mit DJ-Sets
Wir freuen uns, das Kölner Community-Radio dublab mit 
eine Radioshow und DJ-Sets für einen kompletten Tag in 
unserer Musikbibliothek zu begrüßen. Unter dem Titel 
„Sharing Is Caring“ teilen die Radiomacher*innen Musik 
von Ambient über Soul und Jazz bis hin zu elektronische-
ren Klängen und führen in Moderation und Gespächen 
auf, warum ihnen – genau wie uns von der Stadtbiblio-
thek – das Prinzip des Teilens so wichtig ist. 
Der Sendeplan für den Tag:
10-12 Morning People w/ Joscha Creutzfeldt
12-13 Phonetisch Athletisch
13-14 Vitaminka
14-15 Better Days w/ The Conservative
15-16 Keri Y
16-17 AMSL
17-18 Hermes Villena (Latin Special)
dublab ist ein nichtkommerzielles Internetradio und 
Label aus Los Angeles, welches 1999 gegründet wurde 
und mit Dependancen in Deutschland (Köln), Spanien 
(Barcelona), Japan (Tokio) sowie Brasilien (São Paulo) 
weltweit tätig ist. Unter www.dublab.de lassen sich 
Shows, nicht nur die aus der Stadtbibliothek, (live) strea-
men.
Der dublab Space am Hansaring, Foto © dublab radio
Samstag, 29.06.24 / / 4.OG

11 Uhr / / 12:30 Uhr / / 13:30 Uhr / / alle Etagen
Waldameisen auf Bibliotheksgang
Eine Ameisenformation erkundet das Gebäude
Die schrulligen Waldameisen hat die Abenteuerlust 
gepackt. In Reih und Glied marschieren sie rhythmisch 
und geräuschvoll durch das unbekannte Revier der Zen-
tralbilbiothek am Neumarkt. Sie erkunden Fremdes und 
probieren alles, was ihnen zwischen die Fühler kommt. 
Ihre Kommandos auf Neu-Ameisisch lassen keine Fra -
gen offen. Manch mutige*n Zuschauer*in nehmen sie 
prompt in ihr Ameisenvolk auf und überraschen mit 
klangvollem Gesang.
Das Varieté begibt sich drei Mal auf je 30-minütige Spa-
ziergänge durch das ganze Haus. 
Samstag, 29.06.24 / / alle
11 – 17 Uhr / / sprachraum
Gestalte deine Bücher-Tragetasche!
Mit leeren Händen verlässt wohl niemand die Bibliothek 
heute. Wie wäre es mit einer selbst designten Trageta -
sche, um die vielen Bücher, die ausgeliehen werden, 
sicher und bequem zu transportieren? 
Im sprachraum, nur wenige Meter vom Haupteingang 
der Zentralbibliothek entfernt, ist für Groß und Klein alles 
vorhanden, um eine eigene Stofftasche zu gestalten. 
Samstag, 29.06.24 / / sprachraum
 © kleines-fest.de / Theater Pikante

14 – 14:30 Uhr / / Untergeschoss
Vorlesezeit am Sonntag
Bilderbuchgeschichten für Kinder ab 3 Jahren
Wir machen es uns gemütlich und entführen euch in die 
Welt der Bücher. Bekannte Helden wie Findus, Lieselotte 
und Zilly sind ebenso im Programm wie neue und unge-
wöhnliche Bilderbücher. Bei der gemeinsamen Betrach-
tung kommen wir ins Gespräch und erleben lustige und 
spannende Geschichten.
14 – 17 Uhr / / 3. Obergeschoss im Forum 305 
MINT-Workshop am Sonntag
Die fjmk bastelt und programmiert mit euch
Du hast Lust auf Programmieren, Löten, Verkabeln, Heiß-
kleben und Basteln? Du willst dein eigenes Luftkissen-
fahrzeug bauen, eine kaputte Glühbirne wieder zum 
Leben erwecken oder mit Mikrocontrollern ein Pflanzen-
bewässerungssystem für SmartHome entwickeln? Ob 
mit Vorerfahrung oder einfach mal zum Schnuppern: 
Komm gerne vorbei!
Die wöchentlichen Workshops sind eine Kooperation mit 
der Fachstelle für Jugendmedienkultur NRW (fjmk). 
Für Kinder ab 10 Jahren, Jugendliche und Erwachsene
Anmeldung erforderlich unter: www.stbib-koeln.de/buchung
Sonntag, 30.06.24 
Sonntags in der Bibliothek 
30.06.2024
Zum vorerst letzten Mal öffnen wir mit einem bunten Familienprogramm 
die Türen der Zentralbibliothek. 
Gefördert wird das Sonntagsprogramm durch das „Programm zur Stärkung der Sonntagsöffnung in 
Bibliotheken“ (ProSib) des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen.

15 – 16 Uhr / / Erdgeschoss
Johannes Stankowski und Band
Handgemachte Kindermusik
Vertrauenserweckend und authentisch begibt sich der 
Kölner Künstler Johannes Stankowski in seinen Liedern 
mit einem poetischen, kindlich-weisen Blick auf eine 
musikalische Vagabundenreise. Mit viel Herz singt der 
Musiker vom großen und freien Leben und lässt Kinder 
an einer positiven Welt der Erwachsenen teilhaben, die 
ihnen unaufdringlich Werte vermittelt.
Johannes Stankowski ist damit ein Meister der entpä
dagogisierten Songs, die pädagogisch wertvoll sind. 
Dennoch lässt sich der Sänger nicht in Schubladen ste-
cken: Seine Songs holen nicht nur Kinder, sondern auch 
Erwachsene ab.
Hinweis zum Platzkontingent
Unser Veranstaltungsbereich verfügt nur über eine limitierte 
Anzahl an Plätzen, die nach dem Prinzip „wer zuerst kommt, 
mahlt zuerst“ vergeben werden. Wir bitten daher um Verständ-
nis, dass es bei besonders großem Andrang auch vorkommen 
kann, dass nicht alle Interessierten einem Sonntagsprogramm 
beiwohnen können.
Sonntag, 30.06.24 
© Costa Belibasakis

16 – 16:45 Uhr / / 3. Obergeschoss / / Germania Judaica
Von Büchern und ihren Orten
Eine Reise zu jüdischen Bibliotheken mit Ursula Reuter 
und Constanze Baumgart
(Fast) überall dort, wo es jüdisches Leben gibt, gibt es 
auch jüdische Bibliotheken. Sie sind Wissensspeicher, 
Lehrhäuser, Orte des Gesprächs und der Begegnung. 
Einige wollen wir vorstellen, darunter die neue Israeli-
sche Nationalbibliothek in Jerusalem, einen wiederge-
fundenen Wäschekorb voller Bücher aus Bottrop und die 
vielleicht schönste Bibliothek überhaupt in Amsterdam.
Zu sehen ist ein Raum der Bibliothek „Ets Haim – Livraria 
Montezinos“ in Amsterdam. „Ets Haim“ kommt aus dem 
hebräischen und steht für „Baum des Lebens“ . „Livraria 
Montezinos“ geht auf den Bibliothekar David Monte-
sinos, zurück, der der Bibliothek 1889 wertvolle Hand-
schriften und Bücher schenkte.
Sonntag, 30.06.24 
„All you can read“ – 
Erhöhung des Ausleihlimits
Mit dem Umzug auf die Hohe Straße müssen wir auch die 
Umzugskisten packen. Hier können uns unsere Nutzer*in-
nen schon vorab helfen: Unter dem Motto „all you can read“ , 
können sich die Kölner*innen mit ausreichend Lernmateri-
alien, Lesestoff, Unterhaltungsmedien, Spielen und ande-
ren entleihbaren Dingen versorgen. Damit steigt das Stan-
dard-Ausleihlimit ab dem 4. Juni von 15/25 auf 50 
Exemplaren an. Gleichzeitig erhalten alle Medien, die ab 
dem 4. Juni in der Zentralbibliothek ausgeliehen werden, 
eine extralange Leihfrist bis mindestens Mitte Oktober.
© Peter Lange
©  CC0 – pixaybay.com

In Kürze: Die wichtigsten Änderungen für unsere Nutzer*innen:
Erhöhung des Ausleihlimits auf 50 Medien
Unter dem Motto „all you can read“ können sich die Nutzer*innen mit ausreichend Lernmaterialien, Lesestoff, Unterhaltungs-
medien, Spielen und anderen entleihbaren Dingen versorgen. Damit steigt das Standard-Ausleihlimit für alle Nutzer*innen ab 
dem 4. Juni von 15/25 auf 50 Exemplare an.
Längere Ausleihfrist für Nutzer*innen der ZB
Alle Medien, die ab dem 4. Juni in der Zentralbibliothek ausgeliehen werden, erhalten eine extralange Leihfrist bis mindestens 
Mitte Oktober. Diese extralange Frist gilt auch für Medien, die in der Zentralbibliothek ausgeliehen wurden und nach dem  
4. Juni verlängert werden.
Änderungen bei den Vormerkungen
Ab dem 4. Juni können Sie sich Vormerkungen nicht mehr in die Zentralbibliothek, aber natürlich in alle Stadtteilbibliotheken 
und die Busbibliothek, bestellen.
Rückgaben
Die Außenrückgabe der Zentralbibliothek steht ab dem 1. Juli nicht mehr zur Verfügung. Rückgaben sind ab dem 1. Juli aus-
schließlich in den Stadtteilbibliotheken möglich.
Bis bald in einer unserer elf Stadtteilbibliotheken, der Busbibliothek oder 
im Herbst auf der Hohe Straße 68-82!

Mitteilung Ausschuss

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Dezernat, Dienststelle  
VII/43 
 
Vorlagen-Nummer 13.06.2024 
 1802/2024 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Ausschuss Kunst und Kultur 18.06.2024 
 
Auszug der Zentralbibliothek und weitere Planungen 
„All you can read“ – Viel Neues in der Stadtbibliothek 
Zentralbibliothek verabschiedet sich vom Josef-Haubrich-Hof und bietet neue Ange-
bote 
Am Sonntag, 30. Juni 2024, öffnet die Zentralbibliothek zum letzten Mal ihre Türen, bevor sie 
im September ihr Interim für die Zeit der Generalsanierung in Betrieb nimmt. Doch vorher ver-
abschiedet sie sich mit einem mehrtägigen fulminanten Programm vom bisherigen Standort: mit 
Workshops, Spiele-Events, Lesungen, Walking -Act, Kindertheater, Konzerten und einigem 
mehr. Dann feiert auch der Förderverein Stadtbibliothek e.V., der vor genau 20 Jahren am 29. 
Juni 2004 gegründet wurde. Unter dem Motto „All you can read“ können sich die Kölner*innen 
nochmal zu Sonderkonditionen mit Medien eindecken und gemeinsam eine Abschiedswand im 
Erdgeschoss gestalten.  
Das gesamte Programm findet sich hier und als pdf (Anlage 1): 
Mach et joot, bes zom nächste Mol - Stadt Köln (stadt-koeln.de) 
 
Schon viel geschafft bei den Umzügen in die Interimsquartiere 
Die innenräumlichen Planungen für das Interim sind komplett abgeschlossen. Ab September 
wird in drei Etappen das Interim an der Hohe Straße eröffnet. Die Büros für die Mitarbeitenden 
sind bereits an die Richmodstraße umgezogen und voll in Betrieb, die Magazine sind an der 
Aachener Straße frei zugänglich zwischengelagert, die Germania Judaica hat ein Übergangs-
quartier im Historischen Archiv bezogen und ist dort uneingeschränkt verfügbar. Die Server für 
das Gesamtsystem befinden sich jetzt im Rechenzentrum in Chorweiler. Nun folgen noch die 
Publikumsbereiche - bevor im September fristgerecht ein Generalunternehmer mit den Bauar-
beiten beginnen wird. Selbst der Bauzaun ist schon attraktiv geplant und wird den Josef-Hau-
brich-Hof verschönern. Ab Juli wird ein neuer Ford-Transporter mit Elektroantrieb das bisherige 
Diesel-Fahrzeug ersetzen und die Standorte verbinden.

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Nach Fertigstellung stehen an der Hohe Straße alle Angebote der Zentralbibliothek auf fünf 
Etagen zur Verfügung. Im Erdgeschoss und im Untergeschoss befinden sich Ausstellungsflä-
chen, Infoschalter und Verbuchungsstationen sowie Medienbestände in komprimierter Aufstel-
lung.  
 
Eine Rolltreppe zieht die Besucher*innen auf die geräumige erste Etage – mit einem einladen-
den Lese- und Veranstaltungscafé und der attraktiv gestalteten Kinder- und Elternbibliothek. 
Auf zwei weiteren Etagen sind dann alle übrigen Angebote untergebracht. Schülerzentrum, Ma-
kerspace, Musikzimmer, Social-Media-Studio, eine Schaufläche für das Literatur-in-Köln/Böll-
Archiv sowie die Germania Judaica werden hier zu finden sein. Alle Funktionen der bisherigen 
Zentralbibliothek werden am neuen Standort nachempfunden, wenngleich in etwas reduzierter 
Form. Aus Gründen der Nachhaltigkeit wurde die Neuausstattung mit Mobiliar auf das nötige 
Mindestmaß reduziert, und es wird weiterhin das Bestandsmobiliar der Zentralbibliothek wäh-
rend der Interimszeit eingesetzt. 
 
Die Planungen für die innenräumliche Gestaltung und Ausstattung der Bibliothek am Josef -
Haubrich-Hof sind ebenfalls komplett abgeschlossen. Die Bauplanung und die Ausstattung wur-
den vom Rat beschlossen. Für alle Bereiche gibt es umsetzungsreife Ausführungspläne sowie 
komplett erstellte Unterlagen für die künftige Ausschreibung. Alle Daten sind nachvollziehbar 
dokumentiert und mit Mustern bzw. Musterbüchern hinterlegt. 
 
Auch wenn Köln karnevalsverrückt ist – die Zahl der Stadtteilbibliotheken ist tatsächlich purer 
Zufall! In den 11 Veedelsbibliotheken gibt es viel zu entdecken, und viele wurden in den letzten 
Jahren im Rahmen der Möglichkeiten neu und zeitgemäß gestaltet: neben dem Medienangebot 
zum Beispiel auch Lesehunde und Bilderbuchkino, Makerspaces, ein Gaming -Büdchen, ein 
VR-Brillen-Verleih und der Roboter NAO – also eine gute Alternative während der Schließzeiten 
der Zentralbibliothek. 
 
Belebung des Josef-Haubrich-Hofs - Die Stadtbibliothek Köln bietet auch nach Schlie-
ßung der Zentralbibliothek einen Dritten Ort am Josef-Haubrich-Hof 
Nach der Schließung der Zentralbibliothek ist die Stadtbibliothek Köln auch weiterhin am Josef-
Haubrich-Hof präsent. Sie betreibt dort schon seit vielen Jahren mit ihrem „Sprachraum“ im 
Erdgeschoss des VHS-Gebäudes einen multifunktionalen Veranstaltungs- und Lernort.

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Ab dem 1. Juli wird der Raum, der bisher primär als offener Lernort für Menschen unterschied-
lichster Herkunft und als ein Treffpunkt für den interkulturellen Austausch genutzt wurde, pro-
grammatisch ausgebaut und inhaltlich erweitert. Dafür wurde er in den letzten Wochen umge-
staltet. 
 
 
Man kann dort aktuelle Tages - und Wochenzeitungen sowie Zeitschriften lesen, arbeiten,  
W-LAN und einige weitere Serviceangebote nutzen.

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Auch der KI-Kiosk findet hier seinen Platz, flankiert von Workshops und Programmen für Schul-
klassen. Von der E -Reader-Sprechstunde über die beliebte Bücherbaby-Veranstaltungsreihe 
bis hin zu 3D-Drucker-Vorführungen kommen hier alle auf ihre Kosten. 
 
Ab Herbst wird es darüber hinaus auch wieder ein vielfältiges Abendprogramm mit moderierten 
Gesprächen und Lesungen zu aktuellen Sachbuch- und Literatur-Neuerscheinungen sowie eine 
Fortführung der Architekturgespräche NEUVERORTUNG - gemeinsam mit dem Haus der Ar-
chitektur Köln (hdak) - geben. Ab 1. September findet wieder jeden Sonntag um 15 Uhr das 
populäre Familienprogramm statt. Dann heißt es im „Sprachraum“: Bühne frei für Vorlesestun-
den, Kindertheater und Mitmach-Konzerte.  
 
Die Stadtbibliothek Köln setzt sich damit mit anderen Akteur*innen am Platz für die kulturelle 
und gesellschaftliche Belebung des Josef-Haubrich-Hofs ein.  
 
Die künftigen Öffnungszeiten im „Sprachraum“ an 7 Tagen in der Woche: 
Montag bis Samstag, 10-18 Uhr 
Sonntag, 13-18 Uhr 
 
Künstliche Intelligenz für alle erfahrbar machen 
Die Kölner Stadtbibliothek beschäftigt sich seit Ende 2022 - auch in ihrer Programmarbeit - 
verstärkt mit dem Thema Künstliche Intelligenz (KI). Dabei nimmt sie ganz unterschiedliche 
Zielgruppen in den Blick, passt bestehende Veranstaltungsformate an und greift aktuelle Ent-
wicklungen im KI-Bereich auf. An Erwachsene richten sich Digitale Werkstätten, wo die Teil-
nehmenden nach einem kurzen Input selbst verschiedene KI-Tools ausprobieren können. Es 
gibt auch Abendveranstaltungen ( https://www.youtube.com/watch?v=v2uPiyvXH-8) mit Ex-
pert*innen zum Thema KI und Demokratieförderung.

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Nun gibt es ein neues Highlight: Den KI-Kiosk 
 
Als besonderes Highlight steht allen Besucher*innen bis zum 30. Juni in der Zentralbibliothek, 
danach im „Sprachraum“, ein frei nutzbares KI-Terminal zur Verfügung. Am Rechner können 
Nutzer*innen kostenlos und o hne Anmeldung Künstliche Intelligenz ausprobieren, und zwar 
ganz niederschwellig – Textgenerierung mit ChatGPT und Bildgenerierung mit DALL-E3. Die 
Software wird bereitgestellt vom Dienstleister Articlett. Die Station ist so konzipiert und die Soft-
ware so abgesichert, dass man außerhalb der Servicezeiten auch eigenständig daran arbeiten 
kann. 
 
Damit verstärkt die Stadtbibliothek ihre Programmarbeit zum Thema Künstliche Intelligenz und 
nimmt aktuelle Entwicklungen im KI-Bereich mit in den Blick. Sie stellt einen Zugang für alle 
Kölner*innen zur Verfügung und fördert mit ihren offenen Vermittlungsangeboten mehr Chan-
cengerechtigkeit. 
 
Für Schüler*innen der Mittelstufe bietet die Bibliothek Veranstaltungen an, in denen Grundlagen 
zur Funktionsweise von KI und zum Umgang mit verschiedenen Tools und Chatbots vermittelt 
werden. Auch hier gibt es Raum zum Ausprobieren und Anwenden der erlernten Regeln. Ober-
stufenschüler*innen unterstützt die Bibliothek mit Veranstaltungen beim Recherchieren für 
Facharbeiten und zeigt dabei die Möglichkeiten und Grenzen von KI auf. 
 
Ein erster Erfahrungsbericht zur Künstlichen Intelligenz bei der Stadtbibliothek Köln findet sich 
in Anlage 2. 
 
Gez. Charles

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Beratungsverlauf (1)

18.06.2024 Ausschuss Kunst und Kultur
TOP 8.10 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
1802/2024
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
13.06.2024
Erstellt
04.06.2024 10:45