1802/2024
Auszug der Zentralbibliothek und weitere Planungen
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Anlage 2 Erfahrungsbericht zur Künstlichen Intelligenz
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Anlage 2 Erfahrungsbericht zur Künstlichen Intelligenz bei der Stadtbibliothek Köln Das Thema Künstliche Intelligenz beschäftigte die Stadtbibliothek Köln, insbesondere den Schulservice, im Jahr 2023 besonders. Der Handlungsleitfaden „Umgang mit textgenerierenden KI-Systemen“ vom Schulministerium NRW, verstärkte den Wunsch das Thema KI in der Stadtbibliothek einzubringen. Es wurde überlegt, wie bestehende Veranstaltungen angepasst und die KI-Entwicklung aufgegriffen werden kann. Erprobte Konzepte mussten hierfür evaluiert werden. Neue Konzepte wurden getestet und anhand erster Erfahrungen angepasst. Künstliche Intelligenz in der öffentlichen Bibliothek – ein Erfahrungsbericht Ende November 2023 haben 18 Länder, auch Deutschland, ein Abkommen zum Schutz vor Missbrauch von Künstlicher Intelligenz unterzeichnet, das unverbindliche Empfehlungen u.a. zur Überwachung von KI-Systemen und dem Schutz vor Datenmissbrauch enthält. Auch damit ist das Thema KI noch lange nicht ausdiskutiert und stellt die Bevölkerung weiter vor die Aufgabe, einen Umgang mit der technologischen Weiterentwicklung zu finden. Das gilt auch für Bibliotheken und wurde bereits in früheren Ausgaben diskutiert. Aktuell stehen Bibliotheken vor einer dreifachen Herausforderung: - Als Einrichtungen der Demokratieförderung und Chancengerechtigkeit gilt es, aktuelle gesellschaftliche Themen für alle erfahrbar zu machen. - Als Kultureinrichtungen müssen wir den mit KI einhergehenden Wandel begleiten und aktiv gestalten. - Als Bildungseinrichtungen stehen Bibliotheken vor der Herausforderung, Künstliche Intelligenz in ihre Arbeit zu integrieren, neue Kompetenzen zu erlernen, diese zu erweitern und zu vermitteln. Insbesondere der dritte Punkt ist virulent. Erwachsene wollen sich erstmalig mit der neuen Technologie vertraut machen und mehr über die Hintergründe erfahren. Lehrer*innen werden mit Fragen konfrontiert wie: „Ist das Schreiben einer Facharbeit noch zeitgemäß? Wird jetzt nur noch geschummelt?“ Und Schüler*innen müssen ein neues Werkzeug erlernen. Es ist unvermeidbar für uns, diese Fragen proaktiv anzugehen. Konzeptarbeit Ein Konzept für Erwachsene und ihren Erstkontakt mit KI war schnell gefunden und wurde in die Digitale Werkstatt, eine seit mehreren Jahren existierende Veranstaltungsreihe, integriert. Im kleinen Rahmen gibt es einen Input mit grundlegenden Infos zu ChatGPT, Anwendungsbeispielen und dem Aufzeigen von Grenzen und ethischen Aspekten. Anschließend wird selbst ausprobiert. Die Integration dieses Workshops in eine bestehende Veranstaltungsreihe erleichterte sowohl das Konzipieren als auch die Bewerbung der Veranstaltung. Das Feedback der Teilnehmenden war durchweg positiv: „Ein super Schnupperkurs. Hat Lust auf mehr gemacht. Hat Spaß gemacht“, „super, dass die Stadtbibliothek so etwas anbietet und auch noch kostenlos! Meine Fragen hat es beantwortet, vielen Dank“ und „das war sehr hilfreich. Ohne dieses Einführungsseminar hätte ich mich zuhause wahrscheinlich nicht so schnell damit auseinandergesetzt“ sind nur ein kleiner Teil dessen, was uns nach der Veranstaltung erreichte. Neben der Digitalen Werkstatt gab es Abendveranstaltungen mit KI-Expert*innen wie Doris Weßels, Kristian Kersting und Gert Scobel. Diese erreichten mehr Menschen, ließen Anlage 2 jedoch kein eigenes Ausprobieren zu. Wer einen Eindruck von solch einer Veranstaltung bekommen möchte, kann nachsehen unter https://www.youtube.com/live/v2uPiyvXH-8 . Facharbeit schreiben mit KI Herausfordernder war es, KI in Schulveranstaltungen zu integrieren. Bereits im Dezember 2022, also kurz nach dem Release von ChatGPT, erreichten uns die ersten Anfragen von Lehrer*innen, ob KI schon Bestandteil unserer Veranstaltungen, generell und insbesondere im Zusammenhang mit Facharbeiten, sei. Das wollten wir gerne anbieten, standen jedoch durch die rasende Entwicklung ständig neuer KI-Tools und -Funktionen vor einer großen Herausforderung. Die zentrale Frage war: „Welche KI-Inhalte können aufgegriffen und vermittelt werden, ohne dass das Konzept in zwei Monaten komplett neu aufgezogen werden muss?“ Im Laufe der Zeit kristallisierte sich für uns ein Kern heraus, der trotz aller Entwicklungen bleibt und von uns vermittelt werden kann: KI ist (nur) ein Werkzeug, das als solches begriffen und vermittelt werden muss – mit dem Ziel, Schüler*innen zu ermächtigen, dieses Werkzeug zielgerichtet und selbstkritisch zu benutzen. Im Idealfall ist KI, wenn sie mit einem guten Prompt „gefüttert“ wird, eine Arbeitserleichterung in mehrfacher Hinsicht: - Synonyme, Ober- und Unterbegriffe suchen, Wortlisten erstellen lassen – Arbeitserleichterung. - Texte zusammenfassen, Formulierungen oder Themenideen finden – auch eine Arbeitserleichterung. - Beispiele ausgeben, sich inspirieren lassen, die Angst vor dem weißen Blatt verlieren, Texte Korrektur lesen lassen – ebenfalls eine Arbeitserleichterung. - Die ganze Facharbeit schreiben lassen – keine Arbeitserleichterung. Warum? Ganz einfach: Der Schreibstil ist sperrig, leicht zu erkennen und der Inhalt muss trotzdem überprüft werden, denn bekanntermaßen konfabulieren gängige Chatbots mit fragwürdigem Bezug zur Realität. KI in der Mittelstufe Soviel zur Oberstufe – aber was ist mit den nachwachsenden Jahrgängen, deren Berufsleben eventuell viel stärker von KI geprägt sein wird als unseres? Dafür braucht es ein separates Konzept für Schüler*innen dieser Altersstufe. Auch hier ist der Tenor: „Bitte begreift KI als Werkzeug.“ Wir haben jedoch festgestellt, dass es nicht einfach ist, dies für die Schüler*innen begreiflich zu machen. Der erste wichtige Punkt ist zu verstehen, was eine KI ist. Eine entsprechende und altersgerechte Definition liefert uns ChatGPT netterweise selbst und Streamingdienste, die Machine Learning zum Generieren von individuellen Startseiten nutzen, liefern die Beispiele aus der Lebensrealität der Schüler*innen. Weiter geht es mit dem Inhalt von KI. Zu verstehen, dass die KI von Menschen erstellte Texte verwendet und damit auch Klischees, Vorurteile und Diskriminierungen reproduziert, ist ein wichtiger Bestandteil der Theorie. Mit der anschließenden Abgrenzung von KI und ChatGPT sind die theoretischen Grundlagen des Werkzeugs abgehakt. Der nächste Schritt ist das Erlernen des Umgangs – und das kommt nicht ohne Regeln aus. Wichtigste Regel: „Gib keine persönlichen Daten ein, weder von dir noch von anderen!“ Die zweitwichtigste: „Wie gut die Ergebnisse sind, die mir das KI- Tool ausgibt, hängt vom Prompt ab.“ Der Aufbau eines guten Prompts lässt sich in fünf einfachen Schritten auch Schüler*innen gut erklären (siehe Abbildung 2). Anlage 2 Nach dieser Vorlage darf das Ausprobieren jedoch nicht fehlen. Der Abschluss der Veranstaltung ist der Frage gewidmet, wie die Schüler*innen KI sinnvoll einsetzen können – etwa für die Schule, zum Lernen oder bei Überlegungen zur Berufswahl. In der Zusammenfassung, die für alle unter www.stbib-koeln.de/KI zu erreichen ist, finden sich nicht nur Infos zum richtigen Prompten wieder sondern auch die Informationen über den Aufbau und das Können von KIs. Learnings & Hilfreiches Sowohl die Abendveranstaltungen als auch die Digitale Werkstatt zu ChatGPT haben lange Wartelisten, was deutlich macht, wie ernst das Thema gemeinhin genommen wird. Auch der Austausch mit Schüler*innen ist immer wieder eine Bereicherung – besonders in der Oberstufe. Allerdings zeigt sich auch hier eine große Bandbreite an Vorwissen. Von „Ich habe noch nie eine KI verwendet“ über „Ich wusste nicht ob meine Hausaufgaben gut sind, und habe die KI von Snapchat gefragt“ bis hin zu einem bereits guten Verständnis der Thematik ist alles vertreten. Grundsätzlich gilt: Wenn wir konkrete Praxisbezüge vermitteln, ist der Erkenntnisgewinn umso größer. Die Mittelstufen haben andere Bedarfe. Kaum jemand hat schon mal ein KI-Tool genutzt, das Buzzword aber schon mal irgendwo gehört. Dies erscheint uns als ein günstiger Zeitpunkt, mit der Handhabe des Werkzeuges zu beginnen. Auch Schulen profitieren von solch einem Konzept: Im Idealfall ergänzt es den Unterricht in einer Form, die so in der Schule nicht hätte stattfinden können. Sportlich wird es, wenn junge Schüler*innen KI ausprobieren. Was dort gepromptet wird, lässt sich im Vorfeld kaum antizipieren – so gab es Fragen nach dem Weg ins Darknet oder zu Geschlechtsmerkmalen des Sitznachbarn. Dieses freie Ausprobieren macht den Schüler*innen Spaß, Regeln werden schnell vergessen, Namen trotz vorheriger Besprechung eingegeben. Wir empfehlen, die Schüler*innen in dieser Phase eng zu begleiten, an Regeln zu erinnern und konkrete, enge Aufgabenstellungen zu formulieren. Beim Erarbeiten des Konzepts waren mehrere Dinge hilfreich. Zum einen der Medienkompetenzrahmen NRW, der Orientierung gibt, welcher Aspekt der Medienkompetenz gerade angesprochen wird. Zum anderen hat sich perplexity (https://www.perplexity.ai/) als wertvoll erwiesen, denn es funktioniert ohne Anmeldung und ohne Token-Begrenzung und ist so für alle Schüler*innen niederschwellig nutzbar. Auch das Arbeiten mit bildlichen Metaphern stellt eine Arbeitserleichterung dar, insbesondere wenn auch hier die Lebensrealität als Bezugspunkt genommen wird, zum Beispiel mit einem Kugelschreiber als Werkzeug. Diesen setzt man zum Schreiben ein, nicht aber um ein Brot zu schmieren. Das funktioniert prinzipiell, ist jedoch komplizierter als mit einem Messer – also ein falscher Einsatz meines Werkzeugs. Fazit Veranstaltungen zu und mit KI lohnen sich. Wir haben gelernt, dass es möglich ist, KI auf verschiedenen Ebenen zu vermitteln, ohne dabei ständig neue Konzepte entwickeln zu müssen. Wir haben uns bewusst auf Text-KI konzentriert, um einen klaren Fokus setzen zu können und Orientierung in der KI-Welt zu finden. Der Leitgedanke von KI als Werkzeug führt ebenfalls zu einer Vereinfachung beim Konzipieren. Auf allen Ebenen haben wir gelernt, wie wichtig es ist, das Thema KI auf einzelne Bereiche zu reduzieren und sprachlich einfach und verständlich aufzuarbeiten. Die Mischung aus grundlegendem Verständnis, Alltagsbezug und Praxis sorgt für Ausgewogenheit. Das positive Feedback bestärkt uns darin. Die bestehenden Veranstaltungen passen wir kontinuierlich dem Medienwandel an – so werden in Zukunft die Anlage 2 Veranstaltungen zu Fake News ebenfalls einen KI-Anteil bekommen. Zusätzlich gibt es nun auch eine KI-Task-Force, die sich in kleiner Runde intensiv mit dem Thema befasst und neue Ideen entwickelt. Abbildung 1: ChatGPT für Neugierige in der Stadtteilbibliothek Kalk. Abbildung 2: Prompten , aber richtig – ein Anleitung in fünf Schritten. Anlage 2 Abbildung 3: Haben Sie einmal versucht ein Nutellabrot mit einem Kugelschreiber zu schmieren? Funktioniert, ist aber kein sinnvoller Einsatz des Werkzeugs.
Anlage 1 Abschiedsprogramm Zentralbibliothek
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Abschieds- programm Zentralbibliothek Bye bye my love, mach et joot, bes zom nächste Mol Ja, am 30. Juni ist es tatsächlich soweit: Wir öffnen ein letztes Mal die Türen unserer Zentralbibliothek am Josef- Haubrich-Hof, um im Anschluss Platz für die Generalsanierung zu schaffen. Bis zur geplanten Wiedereröffnung 2028 sind wir aber natürlich weiterhin für unsere Kund*innen da: Auf der Hohe Straße 68-82, in zentraler Innen- stadtlage, wird ab Herbst 2024 ein Interimsgebäude bezogen. Doch vorher wollen wir der Zentralbibliothek, die uns in ihrem Gewand seit 1979 ein Zuhause ist, noch einmal Tribut zollen. Und wie würde das besser gelingen als mit all dem, was diese von Heinrich Böll eröffneten Kuben seither unter ihrem Flachdach beherbergen? Deswegen wird Ende Juni mit verschiedenen Veranstaltungen die Freude am lebenslangen Lernen, am gesellschaftlichen Austausch und an der Musik zelebriert. Ermöglicht wird dies durch die finanzielle Unterstützung des Förderverein Stadtbibliothek Köln e.V., welcher da- bei selbst großen Grund zum Feiern hat: Am 29. Juni 2024 begeht der Verein sein 20-jähriges Jubiläum. Redaktion, Konzeption Stadtbibliothek Köln Druck viaprinto GmbH & Co. KG, Münster Bildnachweis, falls nicht anders angegeben Stadtbibliothek Köln Stand Mai 2024 Stadtbibliothek Köln Josef-Haubrich-Hof 1 50676 Köln www.stbib-koeln.de Die Ahl Kamelle-Band von „Loss mer singe“ ist auch in diesem Jahr mit vielen musikalischen Perlen aus dem großen kölschen Liederschatz in der Zentralbibliothek zu Gast – frei nach dem Motto „Mer trecken öm me‘m janze Inventar“ . Das Mitsingen und dabei Neu- und Wiederentdecken kölscher Musik ist ausdrücklich erwünscht! Moderatoren aus dem Team der Mitsinginitiative „Loss mer singe“ führen durchs Programm und erzählen Wis- senswertes wie Kurioses zu den Liedern. Ein Textheft als Mitsinghilfe erleichtert das Mitmachen, wenn es darum geht, auch Unbekanntes zu entdecken. Die Reihe „Ahl Kamelle, neu jelötsch“ gibt es seit 2014 unter dem Dach der Mitsinginitiative „Loss mer singe“ , die damit neben der bekannten alljährlichen Kneipen- tour während der Karnevalszeit auch ein festes Stand- bein bei der Pflege des gesamten kölschen Lieder - schatzes hat. Denn: „Kölsch es mieh wie Karneval … “ Eintritt: 8 Euro, ermäßigt 6 Euro bzw. 4 Euro Karten im Vorverkauf über KölnTicket erhältlich! Freitag, 21.06.2024, 19 Uhr / / Erdgeschoss Mer trecken öm me‘m janze Inventar Mitsingkonzert op Kölsch: Die Ahl Kamelle Band von Loss mer singe Freitag, 21.06.24 © Ahl Kamelle Band Italien und die Musik – in keinem anderen Land hat die Musik einen vergleichbaren Stellenwert. Mehr als jede andere Kunst ist sie in der Lage, das Land zu erklären und alle tausendfach gestellten Fragen zu beantworten. Musik ist dauerpräsent. In einem Land, in dem Opernarien gepfiffen werden, überall Denkmäler namhafter Sänger*in- nen herumstehen und die Einschaltquoten eines fünftägi- gen Liederwettbewerbs jede Sportübertragung in den Schatten stellen, kommt man an der Musik schlicht nicht vorbei. Entlang von herzergreifenden Canzoni und unwider- stehlichen Ohrwürmern erzählt Eric Pfeil von der Zerrissen- heit eines Landes zwischen Dolce Vita und undurchdringli- cher Bürokratie, vom Erbe Silvio Berlusconis, von der Mafia und gesellschaftlichem Aufbruch, der Erfolgsgeschichte von Italiens uncoolster Band und immer wieder von der Liebe. Eric Pfeil wurde 1969 in Bergisch Glad- bach geboren und fuhr schon kurz darauf zum ersten Mal über die Alpen. Um die Jahrtausendwende war er Produzent der legendären Musiksendung Fast Forward, seither ist er ein gefragter TV-Autor. Er schreibt für die FAZ und den Rolling Stone über Film, Literatur sowie über Pop- musik und ihre Folgen. Pfeil lebt in Köln, hat aber Italien nie wieder verlassen… und wusste schon mit Azzurro, dem ers- ten „Reiseführer ohne Sehenswürdigkeiten“ , zu begeistern. Eintritt: 8 Euro, ermäßigt 6 Euro bzw. 4 Euro Karten im Vorverkauf über KölnTicket erhältlich! Pizza und Getränke vom Fellini Pizza-Foodtruck (s. Samstag) Freitag, 28.06.2024, 19 Uhr / / Erdgeschoss Ciao Amore, Ciao Mit Eric Pfeil und 100 neuen und alten Songs durch Italien Freitag, 28.06.24 © Alfred Jansen Aktionssamstag 29.06.2024 Großer Aktionssamstag mit vielen tollen Angeboten zum Mitmachen und Zuschauen – nach Etagen sortiert Samstag, 29.06.24 / / EG 11 – 17 Uhr / / Erdgeschoss Warm-up Spiel des Jahres Brettspiel-Event zum Ausprobieren der nominierten Spiele Ob mit oder ohne Spielbrett: Gesellschaftsspiele stehen in Freundeskreisen und Familien hoch im Kurs. Beson- ders begehrt sind Titel, die zum Spiel des Jahres erkoren wurden. Diese Entscheidung wird von einer Jury aus unabhängigen Spielekritiker*innen getroffen, die sich Jahr für Jahr durch hunderte Neuerscheinungen arbei- tet. Zwischen der Bekanntgabe der Nominierten im Mai und dem finalen Jury-Voting im Juli, könnt ihr bei unse- rem Event die Anwärter auf das „Spiel des Jahres 2024“ und das „Kennerspiel des Jahres 2024“ ausprobieren. Als Bonus packen wir noch alle Titel dazu, die es dieses Jahr auf die Empfehlungsliste der beiden Kategorien schaffen. Die Mitmach-Stände werden im gesamten Erdgeschoss verteilt sein. Samstag, 29.06.24 / / EG 11 – 17:30 Uhr / / Außenbereich Outdoorspiele In unserer Bibliothek der Dinge gibt es rund 30 Outdoor- Spiele zum Ausleihen. Egal ob Jonglierbälle, Slackline, oder Wikingerschach – hier kommen Outdoor-Spie- ler*innen auf ihre Kosten. Vor der Bibliothek können die vielseitigen Spielideen ausprobiert werden. 12 – 18 Uhr / / Außenbereich Fellini Pizza-Foodtruck 14 Uhr / / Außenbereich Gratulation dem Förderverein für sein 20-jähriges Jubiläum 14 – 14:45 Uhr / / Außenbereich Konzert unseres Chors „Kanti“ Der Chor Kanti ist ein beliebtes Angebot bei uns in der Stadtbibliothek. Hier dürfen alle mitsingen! Und das nut- zen viele unserer Kund*innen wöchentlich bei den Pro- ben in unserem Erdgeschoss. Klar, dass Kanti auch beim Abschiedsfest nicht fehlen darf. Das kleine Konzert prä- sentiert einen vielseitigen Querschnitt durch alles, was der Chor bisher gesungen hat. Samstag, 29.06.24 / / außen 11 – 16 Uhr / / Erdgeschoss / / MINTspace Der humanoide Roboter NAO Der humanoide Roboter NAO ist mit viel Charme und einem hohen Niedlichkeitsfaktor ausgestattet. Er kann programmiert werden, um mit seinem Umfeld zu inter - agieren und Aufgaben zu erfüllen. In unserer Demo zei- gen wir, was NAO alles kann und welche Probleme er hat. Wir beantworten Ihre Fragen und wer möchte, kann am Ende auch ein Foto mit NAO machen. © Ristorante Fellini 10 – 11:30 Uhr / / 12 – 13 Uhr / / 14 – 15 Uhr Untergeschoss Kinderschminken 11:30 Uhr / / Untergeschoss Szenische Lesung mit Britta Weyers zum Jungen Buch für die Stadt 2024: „Kamfu mir helfen?“ Der Elefant ist lädiert, hat eine krumme Nase und des- wegen einen Sprachfehler: „Kamfu mir helfen?“ , fragt er das Schwein und den Ameisenbären, der auch schon mal Probleme mit seinem Rüssel hatte. Aber nichts hilft – dafür hat die kleine Fliege eine gute Idee... Jedes Jahr organisieren wir die erfolgreiche Lesewoche gemeinsam mit dem Jungen Literaturhaus Köln und dem Kölner Stadt-Anzeiger – diesmal in Kooperation mit dem Kunstmann Verlag. Für Kinder ab 4 Jahren Samstag, 29.06.24 / / UG 12:15 – 13:15 Uhr / / Untergeschoss Pen & Paper-Runde: Dungeonworld 13:45 – 14:45 Uhr / / Untergeschoss Pen & Paper-Runde: Mausritter 15 – 16 Uhr / / Untergeschoss Pen & Paper-Runde: Dungeonworld oder Mausritter Spannende Abenteuer, fremde Welten und fantastische Charaktere? Um all das zu erleben, treffen wir uns zu einer gemeinsamen Pen & Paper-Runde. Alle Spielfreu- digen, auch Anfänger*innen und Neugierige, sind herz - lich eingeladen. 13 – 15 Uhr / / Untergeschoss Familienspiele an der Switch It´s gaming time! Wir lassen die Controller der Nintendo Switch heiß laufen. Seid dabei und taucht in digitale Spielwelten ein. 14 – 15 Uhr / / 16 – 17 Uhr / / Untergeschoss Gemeinsames Ausprobieren unserer MINT- und Makerboxen Wie funktionieren eigentlich die vielen MINT-Boxen, die man bei uns ausleihen kann? An unserer MINT-Station stellen wir euch ausgewählte Boxen vor und probieren fleißig aus. Samstag, 29.06.24 / / UG 15 Uhr / / Untergeschoss „Das Geheimnis der Gemüsesuppe“ Ein Kindertheaterstück zum Thema „Gute Ernährung“ mit dem Theater GORILLA Ein theaterpädagogisches und interaktives Programm über einen Koch, der eine regionale Gemüsesuppe kocht und bei dem allerhand passiert. Kinder können ihr Ess- verhalten erst selbstbestimmter gestalten, wenn sie wis- sen, wie man Lebensmittel selbst zubereitet und wie das schmeckt. Durch das Ernährungstheater bekommen sie eine Idee davon, wo die Lebensmittel für eine Gemüse- suppe herkommen, wie sie verarbeitet werden können und wie sie schmecken. Kartoffeln, Möhren, Kohlsorten, Zwiebeln, Sellerie, Petersilie und die geheime Zutat wer- den für die Zubereitung der Gemüsesuppe benötigt. Alle Zutaten wachsen über einen langen Zeitraum im Jahr in unserer Region und haben keine langen Anfahrtswege. Eine bewusste Ernährungsweise trägt auch zum Klima - schutz bei. Samstag, 29.06.24 / / UG 10 – 17 Uhr / / 1. Obergeschoss Künstliche Intelligenz selbst ausprobieren und erleben! An unserer neuen KI-Station könnt ihr von den Profi- Tools ChatGPT4 und DALL-E3 nach euren Wünschen Texte und Bilder herstellen lassen – kostenlos und ohne persönliche Anmeldung. Wir wünschen viel Spaß beim Prompten! An unserem Aktionstag am 29.6. haben wir außerdem einen besonderen Gast: eine KI-gestützte Animatronic Figur, die Sätze lebendig werden lässt, die man ihr vorher per Tastatur einflüstert. 11 – 16 Uhr / / 1. Obergeschoss Repair Café Reparieren statt wegwerfen! Viel zu oft werden Dinge viel zu schnell entsorgt. Ob der Toaster streikt oder die Stehlampe dunkel bleibt – oft muss bei Gegenständen nur eine Kleinigkeit gerichtet oder kann mit etwas Know-How wieder repariert werden. Beim Repair Café werden Sie vor Ort dabei unterstützt elektronischen Haushaltsgegenständen ein zweites Leben einzuhauchen. So lässt sich die Lebensdauer von Alltagsgegenständen verlängern und M üll vermeiden. Ermöglicht wird das Repair Café durch das Engagement des Repair Cafés Bürgerzentrum Ehrenfeld sowie durch die Unterstützung weiterer Kölner Reparateur*innen, zum Beispiel dem Repair Café Stollwerck und der Ding- Fabrik Köln e. V. Samstag, 29.06.24 / / 1.OG © Giesbert & Heinen GbR © sdecoret / PantherMedia 16 – 16:45 Uhr / / 2. Obergeschoss / / Ausstellungsbereich LiK im Fokus: Heinrich Bölls „Die verlorene Ehre der Katharina Blum“ Szenische Lesung Vor dem Arbeitszimmer von Heinrich Böll wird der Schauspieler Axel Gottschick Passagen aus der Erzäh- lung „Die verlorene Ehre der Katharina Blum“ vortragen. Eingeleitet wird die Lesung von Dr. Gabriel Ewenz, Leite- rin des Heinrich-Böll-Archivs und Markus Schäfer, Hein- rich Böll Stiftung Berlin. Parallel dazu zeigt das Heinrich-Böll-Archiv ab Mai 2024 eine kleine Ausstellung, die Einblick in den Entstehungs- prozess der Erzählung ermöglicht und auf Volker Schlön- dorffs Film-Adaption des Stoffes, die mittlerweile Teil des kollektiven Gedächtnisses ist, verweist. Eine Veranstaltung des Literatur-in-Köln-Archiv (LiK). Samstag, 29.06.24 / / 2.OG Am Abschiedswochende vom Josef-Haubrich-Hof feiert auch unser Förderverein ein rundes Jubiläum. Seit dem 29. Juni 2004 engagiert sich der Förderverein Stadtbibliothek Köln e.V. vielfältig im Bereich der Sprach- und Leseförde- rung. Der Verein und seine Mitglieder unter den Vorsitzen- den Anton Bausinger und Annette Imhoff unterstützen die Arbeit der Stadtbibliothek mit innovativen Projekten, vor allem bei der Schaffung und Transformation neuer öffentli- cher Räume. Mit den einmaligen minibibs hat der Verein überregional beachtete bauliche Kleinode konzeptionell gestaltet und umgesetzt. Mit ihrer Originalität, ihrem Charme und dem freien Zugang ohne jede Bürokratie ergänzen die minibibs die professionelle Arbeit der Stadtbibliothek. 2023 hat sich der Förderverein mit einer Petition für die Sa- nierung anstelle eines Abrisses der Zentralbibliothek am Josef-Haubrich-Hof stark gemacht und damit eine breite Öffentlichkeit in der Stadtgesellschaft erreicht. 20 Jahre © Hermann Baus, Köln 10 – 18 Uhr / / 4. Obergeschoss / / Makerspace Offenes Angebot Makerspace Im Makerspace ist heute allerhand los. Wir schnappen uns Nähmaschine, Overlock-Nähmaschine und Schnei- deplotter und probieren alles mal aus. In diesem offenen Angebot können alle selbst Hand anlegen und ein kleines Projekt zaubern. 10 – 16 Uhr / / 4. Obergeschoss 3D-Druck am Samstag Heute können Sie Ihre mitgebrachten 3D-Dateien kos- tenlos ausdrucken lassen. Mit unserem 3D-Drucker drucken wir gemeinsam mit den großen und kleinen Besucher*innen kleine dreidi- mensionale Objekte. Bringen Sie gerne eine 3D-Datei im stl.-Format auf USB-Stick mit. Wir haben aber auch Vor- lagen vor Ort. Der Druck erfolgt in Reihenfolge nach Ein- treffen der Interessent*innen und so lange die Zeit reicht. Samstag, 29.06.24 / / 4.OG 10 – 18 Uhr dublab „Sharing is Caring“ Live-Radioshow mit DJ-Sets Wir freuen uns, das Kölner Community-Radio dublab mit eine Radioshow und DJ-Sets für einen kompletten Tag in unserer Musikbibliothek zu begrüßen. Unter dem Titel „Sharing Is Caring“ teilen die Radiomacher*innen Musik von Ambient über Soul und Jazz bis hin zu elektronische- ren Klängen und führen in Moderation und Gespächen auf, warum ihnen – genau wie uns von der Stadtbiblio- thek – das Prinzip des Teilens so wichtig ist. Der Sendeplan für den Tag: 10-12 Morning People w/ Joscha Creutzfeldt 12-13 Phonetisch Athletisch 13-14 Vitaminka 14-15 Better Days w/ The Conservative 15-16 Keri Y 16-17 AMSL 17-18 Hermes Villena (Latin Special) dublab ist ein nichtkommerzielles Internetradio und Label aus Los Angeles, welches 1999 gegründet wurde und mit Dependancen in Deutschland (Köln), Spanien (Barcelona), Japan (Tokio) sowie Brasilien (São Paulo) weltweit tätig ist. Unter www.dublab.de lassen sich Shows, nicht nur die aus der Stadtbibliothek, (live) strea- men. Der dublab Space am Hansaring, Foto © dublab radio Samstag, 29.06.24 / / 4.OG 11 Uhr / / 12:30 Uhr / / 13:30 Uhr / / alle Etagen Waldameisen auf Bibliotheksgang Eine Ameisenformation erkundet das Gebäude Die schrulligen Waldameisen hat die Abenteuerlust gepackt. In Reih und Glied marschieren sie rhythmisch und geräuschvoll durch das unbekannte Revier der Zen- tralbilbiothek am Neumarkt. Sie erkunden Fremdes und probieren alles, was ihnen zwischen die Fühler kommt. Ihre Kommandos auf Neu-Ameisisch lassen keine Fra - gen offen. Manch mutige*n Zuschauer*in nehmen sie prompt in ihr Ameisenvolk auf und überraschen mit klangvollem Gesang. Das Varieté begibt sich drei Mal auf je 30-minütige Spa- ziergänge durch das ganze Haus. Samstag, 29.06.24 / / alle 11 – 17 Uhr / / sprachraum Gestalte deine Bücher-Tragetasche! Mit leeren Händen verlässt wohl niemand die Bibliothek heute. Wie wäre es mit einer selbst designten Trageta - sche, um die vielen Bücher, die ausgeliehen werden, sicher und bequem zu transportieren? Im sprachraum, nur wenige Meter vom Haupteingang der Zentralbibliothek entfernt, ist für Groß und Klein alles vorhanden, um eine eigene Stofftasche zu gestalten. Samstag, 29.06.24 / / sprachraum © kleines-fest.de / Theater Pikante 14 – 14:30 Uhr / / Untergeschoss Vorlesezeit am Sonntag Bilderbuchgeschichten für Kinder ab 3 Jahren Wir machen es uns gemütlich und entführen euch in die Welt der Bücher. Bekannte Helden wie Findus, Lieselotte und Zilly sind ebenso im Programm wie neue und unge- wöhnliche Bilderbücher. Bei der gemeinsamen Betrach- tung kommen wir ins Gespräch und erleben lustige und spannende Geschichten. 14 – 17 Uhr / / 3. Obergeschoss im Forum 305 MINT-Workshop am Sonntag Die fjmk bastelt und programmiert mit euch Du hast Lust auf Programmieren, Löten, Verkabeln, Heiß- kleben und Basteln? Du willst dein eigenes Luftkissen- fahrzeug bauen, eine kaputte Glühbirne wieder zum Leben erwecken oder mit Mikrocontrollern ein Pflanzen- bewässerungssystem für SmartHome entwickeln? Ob mit Vorerfahrung oder einfach mal zum Schnuppern: Komm gerne vorbei! Die wöchentlichen Workshops sind eine Kooperation mit der Fachstelle für Jugendmedienkultur NRW (fjmk). Für Kinder ab 10 Jahren, Jugendliche und Erwachsene Anmeldung erforderlich unter: www.stbib-koeln.de/buchung Sonntag, 30.06.24 Sonntags in der Bibliothek 30.06.2024 Zum vorerst letzten Mal öffnen wir mit einem bunten Familienprogramm die Türen der Zentralbibliothek. Gefördert wird das Sonntagsprogramm durch das „Programm zur Stärkung der Sonntagsöffnung in Bibliotheken“ (ProSib) des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen. 15 – 16 Uhr / / Erdgeschoss Johannes Stankowski und Band Handgemachte Kindermusik Vertrauenserweckend und authentisch begibt sich der Kölner Künstler Johannes Stankowski in seinen Liedern mit einem poetischen, kindlich-weisen Blick auf eine musikalische Vagabundenreise. Mit viel Herz singt der Musiker vom großen und freien Leben und lässt Kinder an einer positiven Welt der Erwachsenen teilhaben, die ihnen unaufdringlich Werte vermittelt. Johannes Stankowski ist damit ein Meister der entpä dagogisierten Songs, die pädagogisch wertvoll sind. Dennoch lässt sich der Sänger nicht in Schubladen ste- cken: Seine Songs holen nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene ab. Hinweis zum Platzkontingent Unser Veranstaltungsbereich verfügt nur über eine limitierte Anzahl an Plätzen, die nach dem Prinzip „wer zuerst kommt, mahlt zuerst“ vergeben werden. Wir bitten daher um Verständ- nis, dass es bei besonders großem Andrang auch vorkommen kann, dass nicht alle Interessierten einem Sonntagsprogramm beiwohnen können. Sonntag, 30.06.24 © Costa Belibasakis 16 – 16:45 Uhr / / 3. Obergeschoss / / Germania Judaica Von Büchern und ihren Orten Eine Reise zu jüdischen Bibliotheken mit Ursula Reuter und Constanze Baumgart (Fast) überall dort, wo es jüdisches Leben gibt, gibt es auch jüdische Bibliotheken. Sie sind Wissensspeicher, Lehrhäuser, Orte des Gesprächs und der Begegnung. Einige wollen wir vorstellen, darunter die neue Israeli- sche Nationalbibliothek in Jerusalem, einen wiederge- fundenen Wäschekorb voller Bücher aus Bottrop und die vielleicht schönste Bibliothek überhaupt in Amsterdam. Zu sehen ist ein Raum der Bibliothek „Ets Haim – Livraria Montezinos“ in Amsterdam. „Ets Haim“ kommt aus dem hebräischen und steht für „Baum des Lebens“ . „Livraria Montezinos“ geht auf den Bibliothekar David Monte- sinos, zurück, der der Bibliothek 1889 wertvolle Hand- schriften und Bücher schenkte. Sonntag, 30.06.24 „All you can read“ – Erhöhung des Ausleihlimits Mit dem Umzug auf die Hohe Straße müssen wir auch die Umzugskisten packen. Hier können uns unsere Nutzer*in- nen schon vorab helfen: Unter dem Motto „all you can read“ , können sich die Kölner*innen mit ausreichend Lernmateri- alien, Lesestoff, Unterhaltungsmedien, Spielen und ande- ren entleihbaren Dingen versorgen. Damit steigt das Stan- dard-Ausleihlimit ab dem 4. Juni von 15/25 auf 50 Exemplaren an. Gleichzeitig erhalten alle Medien, die ab dem 4. Juni in der Zentralbibliothek ausgeliehen werden, eine extralange Leihfrist bis mindestens Mitte Oktober. © Peter Lange © CC0 – pixaybay.com In Kürze: Die wichtigsten Änderungen für unsere Nutzer*innen: Erhöhung des Ausleihlimits auf 50 Medien Unter dem Motto „all you can read“ können sich die Nutzer*innen mit ausreichend Lernmaterialien, Lesestoff, Unterhaltungs- medien, Spielen und anderen entleihbaren Dingen versorgen. Damit steigt das Standard-Ausleihlimit für alle Nutzer*innen ab dem 4. Juni von 15/25 auf 50 Exemplare an. Längere Ausleihfrist für Nutzer*innen der ZB Alle Medien, die ab dem 4. Juni in der Zentralbibliothek ausgeliehen werden, erhalten eine extralange Leihfrist bis mindestens Mitte Oktober. Diese extralange Frist gilt auch für Medien, die in der Zentralbibliothek ausgeliehen wurden und nach dem 4. Juni verlängert werden. Änderungen bei den Vormerkungen Ab dem 4. Juni können Sie sich Vormerkungen nicht mehr in die Zentralbibliothek, aber natürlich in alle Stadtteilbibliotheken und die Busbibliothek, bestellen. Rückgaben Die Außenrückgabe der Zentralbibliothek steht ab dem 1. Juli nicht mehr zur Verfügung. Rückgaben sind ab dem 1. Juli aus- schließlich in den Stadtteilbibliotheken möglich. Bis bald in einer unserer elf Stadtteilbibliotheken, der Busbibliothek oder im Herbst auf der Hohe Straße 68-82!
Mitteilung Ausschuss
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Dezernat, Dienststelle VII/43 Vorlagen-Nummer 13.06.2024 1802/2024 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Ausschuss Kunst und Kultur 18.06.2024 Auszug der Zentralbibliothek und weitere Planungen „All you can read“ – Viel Neues in der Stadtbibliothek Zentralbibliothek verabschiedet sich vom Josef-Haubrich-Hof und bietet neue Ange- bote Am Sonntag, 30. Juni 2024, öffnet die Zentralbibliothek zum letzten Mal ihre Türen, bevor sie im September ihr Interim für die Zeit der Generalsanierung in Betrieb nimmt. Doch vorher ver- abschiedet sie sich mit einem mehrtägigen fulminanten Programm vom bisherigen Standort: mit Workshops, Spiele-Events, Lesungen, Walking -Act, Kindertheater, Konzerten und einigem mehr. Dann feiert auch der Förderverein Stadtbibliothek e.V., der vor genau 20 Jahren am 29. Juni 2004 gegründet wurde. Unter dem Motto „All you can read“ können sich die Kölner*innen nochmal zu Sonderkonditionen mit Medien eindecken und gemeinsam eine Abschiedswand im Erdgeschoss gestalten. Das gesamte Programm findet sich hier und als pdf (Anlage 1): Mach et joot, bes zom nächste Mol - Stadt Köln (stadt-koeln.de) Schon viel geschafft bei den Umzügen in die Interimsquartiere Die innenräumlichen Planungen für das Interim sind komplett abgeschlossen. Ab September wird in drei Etappen das Interim an der Hohe Straße eröffnet. Die Büros für die Mitarbeitenden sind bereits an die Richmodstraße umgezogen und voll in Betrieb, die Magazine sind an der Aachener Straße frei zugänglich zwischengelagert, die Germania Judaica hat ein Übergangs- quartier im Historischen Archiv bezogen und ist dort uneingeschränkt verfügbar. Die Server für das Gesamtsystem befinden sich jetzt im Rechenzentrum in Chorweiler. Nun folgen noch die Publikumsbereiche - bevor im September fristgerecht ein Generalunternehmer mit den Bauar- beiten beginnen wird. Selbst der Bauzaun ist schon attraktiv geplant und wird den Josef-Hau- brich-Hof verschönern. Ab Juli wird ein neuer Ford-Transporter mit Elektroantrieb das bisherige Diesel-Fahrzeug ersetzen und die Standorte verbinden. 2 Nach Fertigstellung stehen an der Hohe Straße alle Angebote der Zentralbibliothek auf fünf Etagen zur Verfügung. Im Erdgeschoss und im Untergeschoss befinden sich Ausstellungsflä- chen, Infoschalter und Verbuchungsstationen sowie Medienbestände in komprimierter Aufstel- lung. Eine Rolltreppe zieht die Besucher*innen auf die geräumige erste Etage – mit einem einladen- den Lese- und Veranstaltungscafé und der attraktiv gestalteten Kinder- und Elternbibliothek. Auf zwei weiteren Etagen sind dann alle übrigen Angebote untergebracht. Schülerzentrum, Ma- kerspace, Musikzimmer, Social-Media-Studio, eine Schaufläche für das Literatur-in-Köln/Böll- Archiv sowie die Germania Judaica werden hier zu finden sein. Alle Funktionen der bisherigen Zentralbibliothek werden am neuen Standort nachempfunden, wenngleich in etwas reduzierter Form. Aus Gründen der Nachhaltigkeit wurde die Neuausstattung mit Mobiliar auf das nötige Mindestmaß reduziert, und es wird weiterhin das Bestandsmobiliar der Zentralbibliothek wäh- rend der Interimszeit eingesetzt. Die Planungen für die innenräumliche Gestaltung und Ausstattung der Bibliothek am Josef - Haubrich-Hof sind ebenfalls komplett abgeschlossen. Die Bauplanung und die Ausstattung wur- den vom Rat beschlossen. Für alle Bereiche gibt es umsetzungsreife Ausführungspläne sowie komplett erstellte Unterlagen für die künftige Ausschreibung. Alle Daten sind nachvollziehbar dokumentiert und mit Mustern bzw. Musterbüchern hinterlegt. Auch wenn Köln karnevalsverrückt ist – die Zahl der Stadtteilbibliotheken ist tatsächlich purer Zufall! In den 11 Veedelsbibliotheken gibt es viel zu entdecken, und viele wurden in den letzten Jahren im Rahmen der Möglichkeiten neu und zeitgemäß gestaltet: neben dem Medienangebot zum Beispiel auch Lesehunde und Bilderbuchkino, Makerspaces, ein Gaming -Büdchen, ein VR-Brillen-Verleih und der Roboter NAO – also eine gute Alternative während der Schließzeiten der Zentralbibliothek. Belebung des Josef-Haubrich-Hofs - Die Stadtbibliothek Köln bietet auch nach Schlie- ßung der Zentralbibliothek einen Dritten Ort am Josef-Haubrich-Hof Nach der Schließung der Zentralbibliothek ist die Stadtbibliothek Köln auch weiterhin am Josef- Haubrich-Hof präsent. Sie betreibt dort schon seit vielen Jahren mit ihrem „Sprachraum“ im Erdgeschoss des VHS-Gebäudes einen multifunktionalen Veranstaltungs- und Lernort. 3 Ab dem 1. Juli wird der Raum, der bisher primär als offener Lernort für Menschen unterschied- lichster Herkunft und als ein Treffpunkt für den interkulturellen Austausch genutzt wurde, pro- grammatisch ausgebaut und inhaltlich erweitert. Dafür wurde er in den letzten Wochen umge- staltet. Man kann dort aktuelle Tages - und Wochenzeitungen sowie Zeitschriften lesen, arbeiten, W-LAN und einige weitere Serviceangebote nutzen. 4 Auch der KI-Kiosk findet hier seinen Platz, flankiert von Workshops und Programmen für Schul- klassen. Von der E -Reader-Sprechstunde über die beliebte Bücherbaby-Veranstaltungsreihe bis hin zu 3D-Drucker-Vorführungen kommen hier alle auf ihre Kosten. Ab Herbst wird es darüber hinaus auch wieder ein vielfältiges Abendprogramm mit moderierten Gesprächen und Lesungen zu aktuellen Sachbuch- und Literatur-Neuerscheinungen sowie eine Fortführung der Architekturgespräche NEUVERORTUNG - gemeinsam mit dem Haus der Ar- chitektur Köln (hdak) - geben. Ab 1. September findet wieder jeden Sonntag um 15 Uhr das populäre Familienprogramm statt. Dann heißt es im „Sprachraum“: Bühne frei für Vorlesestun- den, Kindertheater und Mitmach-Konzerte. Die Stadtbibliothek Köln setzt sich damit mit anderen Akteur*innen am Platz für die kulturelle und gesellschaftliche Belebung des Josef-Haubrich-Hofs ein. Die künftigen Öffnungszeiten im „Sprachraum“ an 7 Tagen in der Woche: Montag bis Samstag, 10-18 Uhr Sonntag, 13-18 Uhr Künstliche Intelligenz für alle erfahrbar machen Die Kölner Stadtbibliothek beschäftigt sich seit Ende 2022 - auch in ihrer Programmarbeit - verstärkt mit dem Thema Künstliche Intelligenz (KI). Dabei nimmt sie ganz unterschiedliche Zielgruppen in den Blick, passt bestehende Veranstaltungsformate an und greift aktuelle Ent- wicklungen im KI-Bereich auf. An Erwachsene richten sich Digitale Werkstätten, wo die Teil- nehmenden nach einem kurzen Input selbst verschiedene KI-Tools ausprobieren können. Es gibt auch Abendveranstaltungen ( https://www.youtube.com/watch?v=v2uPiyvXH-8) mit Ex- pert*innen zum Thema KI und Demokratieförderung. 5 Nun gibt es ein neues Highlight: Den KI-Kiosk Als besonderes Highlight steht allen Besucher*innen bis zum 30. Juni in der Zentralbibliothek, danach im „Sprachraum“, ein frei nutzbares KI-Terminal zur Verfügung. Am Rechner können Nutzer*innen kostenlos und o hne Anmeldung Künstliche Intelligenz ausprobieren, und zwar ganz niederschwellig – Textgenerierung mit ChatGPT und Bildgenerierung mit DALL-E3. Die Software wird bereitgestellt vom Dienstleister Articlett. Die Station ist so konzipiert und die Soft- ware so abgesichert, dass man außerhalb der Servicezeiten auch eigenständig daran arbeiten kann. Damit verstärkt die Stadtbibliothek ihre Programmarbeit zum Thema Künstliche Intelligenz und nimmt aktuelle Entwicklungen im KI-Bereich mit in den Blick. Sie stellt einen Zugang für alle Kölner*innen zur Verfügung und fördert mit ihren offenen Vermittlungsangeboten mehr Chan- cengerechtigkeit. Für Schüler*innen der Mittelstufe bietet die Bibliothek Veranstaltungen an, in denen Grundlagen zur Funktionsweise von KI und zum Umgang mit verschiedenen Tools und Chatbots vermittelt werden. Auch hier gibt es Raum zum Ausprobieren und Anwenden der erlernten Regeln. Ober- stufenschüler*innen unterstützt die Bibliothek mit Veranstaltungen beim Recherchieren für Facharbeiten und zeigt dabei die Möglichkeiten und Grenzen von KI auf. Ein erster Erfahrungsbericht zur Künstlichen Intelligenz bei der Stadtbibliothek Köln findet sich in Anlage 2. Gez. Charles 6
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 1802/2024
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 13.06.2024
- Erstellt
- 04.06.2024 10:45