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AFW/0005/2025

Mobilfunk in Mecklenbeck verbessern

Anfrage in der BV West 10.03.2025

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Nächste Beratung: Bezirksvertretung Münster-West, Sitzung am 05.06.2025, TOP 4.1

Aktualisierte Antwort der Verwaltung vom 19.05.2025

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Antwort der Verwaltung vom 19.03.2025

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Aktualisierte Antwort der Verwaltung vom 19.05.2025

16946 Zeichen

A1W l 0005 /:;_015 · DER OBERBÜRGERMEISTER 
II MÜNSTER 
Stadt Münster · 48127 Münster (011.51) 
An die 
Bezirksvertretung Münster-W 
überl und 
über 33.2 
STADT MÜNSTER 
2 2. MAI 2025 
Amt für Bürger- u. Ratsservice • 
Bezirksverwaltung W~st 
Bht- 2 0. MAI 2025 
• • 
citeq Informations-Technologie 
für Kommunen 
Scheibenstraße 109 
lhr/e Ansprechpartner/-in: 
Daniel Schlemermeyer 
Zimmer: 231 
Telefon: 0251/492-1506 
Fax: 0251 /492-7710 
schlemermeyer@citeq.de 
Datum und Zeichen Ihres Schreibens Mein Zeichen (bitte angeben) Münster, 19.05.2025 
19.03.2025 18.00.0001 
Aktualisierte Stellungnahme zum Stand des Mobilfunks in 
Mecklenbeck (Münster-West) vom 17.03.2025 
Anfrage Nr. AFW/0005/2025 der CDU Fraktion - Bezirksvertretung 
Münster-West 
Sehr geehrte Damen und Herren, 
ergänzend zu meiner Stellungnahme vom 19.03.2025 gebe ich Ihnen 
hiermit eine Aktualisierung: 
1. Welche Defizite in den Mecklenbecker Mobilfunknetzen aktuell 
bestehen 
Laut der Mobilfunk-Monitoring-Karte der Bundesnetzagentur (Link 
zum Gigabitgrundbuch: · 
https://gigabitg rund buch. bund .de/G IGA/DE/MobilfunkMonitoring/st 
art.html) wird für den Stadtteil Mecklenbeck eine flächendeckende 
Mobilfunkversorgung durch die Anbieter Telef6nica (o2), Deutsche 
Telekom und Vodafone dargestellt. Diese Werte basieren jedoch 
auf Modellberechnungen und entsprechen nicht zwangsläufig der 
tatsächlichen Versorgungssituation. 
Die Stadt Münster verfolgt einen technologieneutralen Ansatz und 
steht im engen Dialog mit den Mobilfunknetzbetreibern, um 
Versorgungslücken zu identifizieren und Lösungen zu erarbeiten. 
Da der Mobilfunkausbau grundsätzlich eine privatwirtschaftliche 
Angelegenheit ist, sind die Einflussmöglichkeiten der 
Stadtverwaltung begrenzt. Ein erfolgreicher Netzausbau setzt daher 
eine enge Zusammenarbeit zwischen der Stadtverwaltung, den 
Bezirksvertretungen und den Mobilfunkunternehmen voraus. 
Stadt Münster 
Telefon: 0251 /492-0 
Fax: 0251/492-7700 
stadtverwaltung@ 
stadt-m uenster. de 
www.stadt-muenster.de 
Service für Menschen 
mit Behinderung: 
www.stadt-muenster.de/ 
barrierefrei

Telekom: 
Die Telekom weist darauf hin, dass die aktuelle Standortverteilung historisch 
gewachsen ist und in der Vergangenheit durch ein kommunales Mobilfunkkonzept 
beeinflusst wurde, dass primär Standorte in Gewerbegebieten zuließ. Dies führte dazu, 
dass insbesondere Wohngebiete bis heute · deutliche Defizite in der 
Mobilfunkversorgung aufweisen. 
Seit etwa einem halben Jahr besteht ein Suchgebiet für einen neuen Mobilfunkstandort 
in Mecklenbeck. Bislang konnte jedoch keine geeignete Alternative identifiziert werden. 
Die Telekom sieht insbesondere in einem möglichen Standort zwischen dem Altenheim 
Meckmannshof (Mecklenbecker Str. 425), dem Aufzugsmaschinenhaus sowie der 
Peter-Wust-Schule Potenzial. Auch ein schlanker Antennenträger im Grüngürtel wäre· 
eine denkbare Lösung. Die bestehenden Gebäude eignen sich nach Einschätzung der 
Telekom jedoch nur bedingt für eine Funkstandortnutzung. 
Die Telekom signalisiert Gesprächsbereitschaft und begrüßt eine konstruktive 
Unterstützung seitens der Stadt Münster, um gemeinsam tragfähige Lösungen für eine 
bessere Mobilfunkversorgung in Mecklenbeck zu entwickeln. 
Telef6nica: 
Aktuell versorgen fünf Standorte von Telef6nica den Stadtteil Mecklenbeck. Drei dieser 
Standorte sind bereits·mit 5G auf Frequenzen mit hohen Bandbreiten ausgestattet, zwei 
weitere werden im l aufe dieses Jahres modernisiert. Trotz dieser Maßnahmen gibt es 
weiterhin Einschränkungen bei der flächendeckenden 5G-Versorgung innerhalb von 
_Gebäuden. Dies liegt insbesondere daran, dass die hierfür eingesetzten Frequenzen 
bislang nicht an allen relevanten Standorten eingerichtet wurden. 
Für den zentralen Bereich Mecklenbeck-Mitte sind derzeit keine bestätigten 
Maßnahmen zur Modernisierung vorgesehen. Eine mögliche Umsetzung wird jedoch 
geprüft. Weitere Neubauprojekte oder eine Verdichtung des Netzes zur gezielten 
lndoor-Versorgung sind seitens Telef6nica aktuell nicht geplant. 
Das Unternehmen weist zudem darauf hin, dass für eine detaillierte Einschätzung von 
Anfragen üblicherweise eine Bearbeitungszeit von etwa vier Wochen erforderlich ist 
und bittet um Berücksichtigung dieses Zeitraums bei zukünftigen Anfragen. 
Ergänzende Rückmeldungen der Mobilfunknetzbetreiber zum Stadtteil Münster­ 
Mecklenbeck 
1&1 Mobilfunk GmbH: 
Die 1&1 Mobilfunk GmbH hat am 05.0~.2025 eine Antwort gesendet. Im betreffenden 
Gebiet ist derzeit kein Standort seitens 1 & 1 realisiert, weshalb aus Sicht des 
Unternehmens keine bestehende Versorgungslücke im eigenen Netz vorliegt. 
Die Versorgung der Kundinnen und Kunden erfolgt aktuell über National Roarninq, 
insbesondere über Vodafone sowie teilweise über Telef6nica. Darüber hinaus verweist 
1&1 darauf, dass derzeit ausschließlich Frequenzlizenzen im Bereich 2,6 GHz und 3,5 
GHz vorliegen. Aufgrund der physikalischen Eigenschaften dieser Frequenzen ist eine 
ausreichende Versorgung innerhalb von Gebäuden (lnhouse-Versorgung) nur 
eingeschränkt möglich. Frequenzen unterhalb von 1 GHz, die eine bessere 
Gebäudedurchdringung ermöglichen würden, stehen dem Unternehmen aktuell nicht 
zur Verfügung. 
Im Rahmen der Standortrealisierung werden bereits Antennen für den 800-MHz­ 
Bereich installiert, die jedoch erst nach dem Erwerb entsprechender Lizenzen in Betrieb 
genommen werden können. 1&1 verweist in diesem Zusammenhang auf die laufenden

Verhandlungen mit den drei etablierten Netzbetreibern sowie auf die aktuelle 
Berichterstattung zur Frequenzvergabe durch die Bundesnetzagentur. 
Das Netz von 1 & 1 basiert auf einer O-RAN-Architektur mit rund 24 dezentralen 
Rechenzentren und über 500 Edge-Rechenzentren mit einer maximalen Entfernung 
von etwa 10 km zum jeweiligen Standort. Nach Einschätzung des Unternehmens ist 
daher derzeit kein engmaschigeres Standortnetz erforderlich. Perspektivisch, 
insbesondere mit Blick auf die Entwicklung von 6G, könnten sich jedoch neue. 
Anforderungen ergeben. 
Vodafone GmbH: 
Im Ortsteil Münster-Mecklenbeck betreibt Vodafone derzeit zwei Mobilfunkstandorte, 
die den Stadtteil aus westlicher und östlicher Richtung mit 2G, 4G sowie 5G 
versorgen: 
• Standort Harkortstr. 14 ist mit folgenden Frequenzen ausgebaut: GSM900, L TE800, 
MB700, LTE2100, MB1800 und NR35. . 
• Standort Weseler Straße 480 verfügt über folgende Ausbaustufen: GSM900, L TE900, 
MB700, LTE2100 und MB1800. 
Aktuell sind keine weiteren Standorte oder zusätzliche Frequenzausbauten im 
Stadtteil Mecklenbeck durch Vodafone geplant. 
Fazit: 
Die aktuelle Versorgungssituation in Mecklenbeck zeigt insbesondere in Wohngebieten 
deutliche Defizite, die auf historische Standortentscheidungen und fehlende neue 
Standortalternativen zurückzuführen sind. Während Telef6nica bereits bestehende 
Standorte modernisiert, fehlt es insbesondere an neuen Standorten zur Verdichtung 
des Netzes und zur Verbesserung der lndoor-Versorgung. 
Eine nachhaltige Verbesserung der Mobilfunkversorgung setzt eine enge und 
dauerhafte Zusammenarbeit zwischen der Stadt Münster, den Bezirksvertretungen und 
den Mobilfunknetzbetreibern voraus. Dazu gehört insbesondere die Identifikation 
geeigneter Standorte, die Unterstützung bei Genehmigungsprozessen sowie eine 
aktive Vermittlung zwischen den verschiedenen Akteuren. Die Stadt Münster wird 
diesen Dialog weiter intensivieren, um gemeinsam mit den Netzbetreibern tragfähige 
Lösungen für eine verbesserte Versorgung in Mecklenbeck zu entwickeln. · 
Standort STOB-Nr. Inbetriebnahme 
(lt. EMF-Portal} 
Harkortstraße 14a 590261 28.11.2022 
Weseler Straße 675e 591023 23.06.2021 
Weseler Straße 561 590698 26.12.2024 
Weseler Straße 513 59015785 26.03.2025 
Kesselfeld 28 59015318 09.12.2024 
Weseler Straße 480 590633 05.02.2025 
Boeselagerstraße 1 590463 09.09.2024 
Korte Ossenbeck 1 590287 11.07.2024 
Gerinqhoffstraße 48 590511 12.07.2023 
Grafschaft 31 591155 21.07.2022 
Geringhoffstraße 51 590720 11.11.2020 
Tabelle 1: Anzahl und Verteilung der Mobilfunkstandorte Mecklenbeck 
3

.,;.­ 
....,.;. . .. ;•~­ ... " , ... 
-~\\ - 
'i ., 
J 
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i _;..-1 
~bbi/dung 1: Anzahl und Verteilung der Mobilfunkstandarte Bezirk Münster-West 
4

2. Welche Maßnahmen die Stadt plant, um über möglichst alle Mobilfunknetze eine 
zufriedenstellende SG Versorgung, auch in Gebäuden, herzustellen 
Seit November 2023 ist die Stelle des Mobilfunkkoordinators bei der citeq besetzt. 
Diese Position basiert auf der nordrhein-westfälischen Förderrichtlinie Digitale 
Infrastruktur-Koordination, mit der das Land'NRW Kreise und kreisfreie Städte bei der 
Begleitung des eigenwirtschaftlichen und geförderten Ausbaus digitaler Infrastrukturen 
unterstützt. Ziel ist es, die flächendeckende Versorgung mit Glasfaser- und 
Mobilfunknetzen zu gewährleisten. Im August 2024 wurde die Mobilfunkkoordination 
mit der Gigabitkoordination zur Digitalen Infrastruktur-Koordination zusammengeführt, 
um eine ganzheitliche Betrachtung des lnfrastrukturausbaus sicherzustellen. 
Ein wesentlicher erster Schritt zur Verbesserung der Mobilfunkversorgung in Münster 
war die Aufgabe der sogenannten .Schweizer Grenzwerte", die über die 
bundesrechtlichen Vorgaben hinausgingen. Diese strengeren Vorsorgewerte führten 
zu Einschränkungen beim Ausbau der Mobilfunknetze und verhinderten in vielen Fällen 
eine effiziente Errichtung neuer Standorte. Durch die Rückkehr zu den bundesweit 
einheitlichen Regelungen wurden die Rahmenbedingungen für eine leistungsfähige 
und zukunftsfähige Mobilfunkinfrastruktur geschaffen. Dies bildet die Grundlage für 
weitere Maßnahmen zur Schließung bestehender Versorgungslücken. Die 
entsprechende Ratsvorlage V/0371/2021 wurde am 06.05.2021 beschlossen. 
Die Stadt Münster verfolgt dabei einen technologieneutralen Ansatz und unterstützt 
sämtliche Mobilfunknetzbetreiber (MNB) sowie deren Tower Companies - 
beispielsweise die Deutsche Funkturm GmbH (DFMG) · - gleichermaßen. Der 
Mobilfunkkoordinator übernimmt die zentrale Koordinations- und Moderationsfunktion 
zwischen Netzbetreibern, TK-lnfrastrukturanbietern und weiteren relevanten Akteuren. 
Zu den konkreten Maßnahmen gehören: 
• Identifikation geeigneter Standorte für Mobilfunkinfrastruktur auf öffentlichen 
Liegenschaften. 
• Unterstützung der Mobilfunkunternehmen bei Abstimmungs- und 
Genehmigungsprozessen. 
• Kontinuierlicher Austausch mit Netzbetreibern, um Ausbaupotenziale zu 
identifizieren und eine möglichst flächendeckende 5G-Versorgung - auch innerhalb 
von Gebäuden - sicherzustellen. 
• Abschluss einer Rahmenvereinbarung zwischen der Stadt Münster und der DFMG 
für. einen' effizienteren Mobilfunkausbau v. 21.02.202,4. (Link zur Pressemitteilung: 
https://www.muenster.de/pressemeldungen/web/frontend/design/kommunikation/sho 
w/1150343) 
• Prüfung der Nutzung städtischer Gebäude und Infrastrukturen für den weiteren 
Mobilfunkausbau. 
• Schaffung eines amts-• und fachstellenübergreifenden Prozesses zur 
Sicherstellung einer zeitnahen Bearbeitung 
Die Stadt Münster steht im engen Dialog mit den Mobilfunkanbietern, um die 
Versorgungslücken gezielt zu schließen und eine leistungsfähige digitale Infrastruktur 
sicherzustellen. 
Die Versorgung innerhalb von Gebäuden wird durch strengere Regularien im Bereich 
der Energieeffizienz und der erhöhten Dämmwerte von Fassaden und Fenstern 
erheblich eingeschränkt. Die Mobilfunkabdeckung ist grundsätzlich auf einem hohen 
Niveau muss aber im Bereich des 5G erweitert werden (Kapazltätserweiterunq). Es 
werden mehr Standorte benötigt um das 5G Netz zu verdichten. Dies liegt auch darin 
begründet, dass 5G Frequenzen weniger Reichweite haben als frühere Technologien. 
5

3. Mit welchem Zeitrahmen für die Umsetzung der Maßnahmen zu rechnen ist und 
in wieweit hierzu bereits Einschätzungen aus den Gesprächen mit den 
Mobilfunkbetreibern vorliegen. 
Die Umsetzung von Mobilfunkausbaumaßnahmen ist maßgeblich von den 
eigenwirtschaftlichen Planungen der Mobilfunknetzbetreiber (MNB) abhängig. Die 
Stadt Münster kann hierbei lediglich unterstützend tätig werden, insbesondere durch 
Bereitstellung geeigneter städtischer Liegenschaften, Moderation von 
Abstimmungsprozessen sowie Beschleunigung verwaltungsinterner Verfahren. 
In den Gesprächen mit den Mobilfunknetzbetreibern wird deutlich, dass der Ausbau in 1 
Münster fortlaufend erfolgt. Ein konkreter Zeitrahmen für einzelne Maßnahmen kann 
jedoch nicht pauschal festgelegt werden, da dieser von verschiedenen Faktoren 
abhängt, darunter: 
• Planung und Genehmigung: Je nach Standort sind unterschiedliche bau- und 
denkmalschutzrechtliche Genehmigungsverfahren erforderlich, die die Dauer der 
Umsetzung beeinflussen können. 
• Technische Machbarkeit: Insbesondere im innerstädtischen Bereich ist der 
Netzausbau mit Herausforderungen wie beschränkten Standortoptionen oder 
statischen Anforderungen an Gebäuden verbunden. 
• Wirtschaftliche Entscheidungen der Netzbetreiber: Der Ausbau erfolgt 
eiqenwirtschaftlich durch die Mobilfunkunternehmen, sodass priorisierte Standorte 
und Investitionsentscheidungen durch diese gesteuert werden. 
Aufgrund vieler Gespräche mit Verantwortlichen der MNB hat sich aus Erfahrung 
gezeigt, dass von der ersten Besichtigung eines möglichen Standortes bis zur 
Realisierung eines Mobilfunkstandortes in der Regel ca. zwei Jahre benötigt werden. 
Durch gezielte Prozessoptimierungen innerhalb der Stadtverwaltung konnte dieser 
Zeitraum bereits merklich reduziert werden. Eine belastbare Prognose· zu konkreten 
Zeitpunkten einzelner Ausbauvorhaben ist aufgrund der genannten Abhängigkeiten 
jedoch nicht möglich. 
4. Vergleich der Mobilfunkstandorte 2023 und 2024 
Die Mobilfunkinfrastruktur in Münster hat sich zwischen 2023 und 2024 
weiterentwickelt. Die Tabellen 2 und 3 zeigen die Veränderungen der 
Mobilfunkstandorte in den einzelnen Stadtbezirken und die Verteilung der Standorte 
auf die vier MNB Deutsche Telekom (DT), Telef6nica (TEF), Vodafone (VF) und 1&1. 
Die Gesamtanzahl der Mobilfunkstandorte im Stadtgebiet ist von 193 im Jahr 2023 auf 
203 im Jahr 2024 gestiegen. Dies entspricht einer Zunahme um 5, 18 %. Ebenso stieg 
die Zahl der belegten Antennenstandorte der einzelnen MNB: 
• Deutsche Telekom: Zunahme von 107 auf 115 Standorte (+7,48 %) 
• Telef6nica: Keine Veränderung mit 84 Standorten 
• Vodafone: Anstieg von 66 auf 69 Standorte (+4,55 %) 
• 1&1: Deutliche Erhöhung von 2 auf 16 Standorte 
Die Expansion von 1&1 unterstreicht die dynamische Entwicklung .durch den 
Markteintritt mit eigenen Standorten. Dennoch dominiert die Deutsche Telekom 
weiterhin das Netz in Münster, gefolgt von Telef6nica und Vodafone. 
In Münster-Mitte erhöhte sich die Zahl der Standorte von 69 auf 75. Die Deutsche 
Telekom bleibt mit 40 Standorten der stärkste Anbieter, während Telef6nica auf 31 
6

und Vodafone auf 25 Standorte kommt. 1 & 1 betreibt dort erstmals vier eigene 
Standorte. 
In Münster-Hiltrup und Münster-West stieg die Standortanzahl leicht an. In beiden 
Bezirken baute 1 & 1 Standorte aus ( drei in Hiltrup, vier in West). In den übrigen 
Stadtbezirken sind die Entwicklungen weniger ausgeprägt, jedoch trugen sie insgesamt 
zur verbesserten Versorgung bei. 
Die zunehmende Anzahl an Mobilfunkstandorten zeigt den Fortschritt beim Ausbau der 
Mobilfunkversorgung in Münster. Der Markteintritt von 1 & 1 führte zu einer breiteren 
Netzverfügbarkeit. Diese Entwicklungen stellen eine solide Grundlage dar, um die 
Netzqualität weiter zu verbessern und langfristig flächendeckende 5G-Dienste 
sicherzustellen. · 
Standorte Deutsche %- %- % .. %- %- 
Bezirke insgesamt Telekom Telefonica Vodafone 1&1 Verteilung Verteilung Verteilung Verteilung Verteilung 
Standorte DT TEF VF 1&1 
Münster- 20 12 9 9 0 10,36% 11,21% 10,71% 13,64% 0,00% Ost 
Münster- 69 36 32 23 0 35,75% 33,64% 38, 10% 34,85% 0,00% Mitte 
Münster- 24 12 10 10 0 12,44% 11,21% 11,90% 15, 15% 0,00% Südost 
Münster- 28 20 11 9 1 14,51% 18,69% . 13, 10% 13,64% 50,00% Hiltruo 
Münster- 35 20 14 11 1· 18, 13% 18,69% 16,67% 16,67% 50,00% West 
Münster- 17 7 8 4 0 8,81% 6,54% 9,52% 6,06% 0,00% Nord 
GESAMT 193 107 84 66 2 100% 100% 100% 100% 100% 
Tabelle 2: Anzahl und Verteilung der Mobilfunkstandarte auf die Bezirke der Stadt Münster 2023 
Standorte Deutsche %- % .. % .. %- %- 
Bezirke insgesamt Telekom Telefonica Vodafone 1&1 Verteilung. Verteilung Verteilung Verteilung Verteilung 
Standorte DT TEF VF 1&1 
Münster- 21 12 9 9 2 10,34% 10,43% 10, 71% 13,04% 12,50% Ost 
Münster- 75 40 31 25 4 36,95% 34,78% 36,90% 36,23% 25,00% Mitte 
Münster- 25 13 10 11 1 12,32% 11,30% 11,90% 15,94% 6,25% Südost 
Münster- 29 21 12 9 3 14,29% 18,26% 14,29% 13,04% 18,75% Hiltruo ' Münster- 36 21 14 11 4 17,73% 18,26% 16,67% 15,94% 25,00%' West 
Münster- 17 8 8 4 2 8,37% 6,96% 9,52% 5,80% 12,50% Nord . GESAMT 203 115 84 69 16 100,00% 100,00% 100,00% 100,00%. 100,00% 
Tabelle 1: Anzahl und Verteilung der Mobilfunkstandarte auf die Bezirke der Stadt Münster 2024 
7

.

Originalanfrage

2542 Zeichen

Af~ / OC0 5 l 20JS 
Mauritzstraße 4-6 • 48143 Munster 
Telefon (02 51) 4 18 42-0 • Telefax (02 51) 4 18 42- 
44 post@cdu-muenster.de • www.cdu-muenster.de 
CDU-SPENDENKONTO: IBAN DE96 4005 0150 0000 131318 • BJC: WELADEDJMST • Sparkasse Münsterland Ost 
STADT MÜNSTER 
1 ü. MRZ. 2025 
Amt für Bürger·· u. R~tssarvice 
Bezirksverwaltung West 
CDU FRAKTION IN DER BV WEST 
Anden 
Bezirksbürgermeister des Stadtbezirks Münster- West 
Herrn Stephan Brinktrine 
Pantaleonplatz 7 
48161 Münster 
. Münster, 10.03.2025 
Mobilfunk in Mecklenbeck verbessern 
Die Verwaltung wird gebeten darzustellen 
1. welche Defizite in den Mecklenbecker Mobilfunknetzen aktuell bestehen 
2. welche Maßnahmen die Stadt plant, um über möglichst alle Mobilfunknetze eine 
zufriedenstellende ~G Versorgung, auch in Gebäuden, herzustellen 
3. mit welchem Zeitrahmen für die Umsetzung der Maßnahmen zu rechnen ist und 
inwieweit hierzu bereits Einschätzungen aus den Gesprächen mit den 
Mobilfunkbetreibern vorliegen. 
Begründung: 
Eine flächendeckende, zukunftsfähige Mobilfunkversorgung ist heutzutage eine 
grundlegende Infrastrukturanforderung, die insbesondere in dicht besiedelten Gebieten 
wie Mecklenbeck eine Selbstverständlichkeit sein sollte. Dem ist aber nicht so. 
Zahlreiche Bürger aus verschiedenenB ereichen Mecklenbecks (Mecklenbeck-Mitte, 
Schwarzer Kamp, Am Dill, Waldviertel) beklagen sich, dass sie - insbesondere 
Zuhause - keinen zufriedenstellenden Mobilfunkempfang haben. Häufig 'müssen die 
Bewohner für ein normales Telefonat nah an ein Fenster oder gar nach draußen gehen;

Dieser Zustand hat sich nach Berichten von Bürgern im Laufe der letzten Monate 
sogar weiter verschlechtert. 
Die Klagen betreffen die unterschiedlichen Mobilfunk-Netzbetreiber (Dl-Netz, D2- 
Netz und 02-Netz). Die Verfügbarkeitskarten der Netzbetreiber gestehen 
Einschränkungen insbesondere bei der Versorgung in Gebäuden ein. 
Die Verwaltung wird gebeten darzustellen, in welchem Umfang und welcher Art 
Verbesserungsmaßnahmen erforderlich sind und welche Voraussetzungen hierfür 
geschaffen werden müssen/ können, um eine zufriedenstellende Versorgung zu 
erreichen (über einen möglichen zusätzlichen Antennenstandort am Elisabeth-Hürten­ 
Weg hinaus). Dabei ist zu berücksichtigen, dass der Ausbau möglichst 
nachbarschaftsfreundlich erfolgen soll, in dem z.B. verstärkt auch gewerblich genutzte 
Flächen einbezogen werden. · · 
gezeichnet: 
Peter Hamann,. Christian Hinzmann, Thomas Lilge, Karin Park-Luikenga, Nicholas 
Reuting, Nils Schappler, Peter Wolfgarten

Antwort der Verwaltung vom 19.03.2025

14613 Zeichen

DER OBERBÜRGERMEISTER 
A r:w 1 ()(X)SJ c2ais 
Stadt Münster · 48127 Münster (01151) 
An die 
CDU-Fraktion der 
Bezirksvertretung Mün_ster-West 
überl und 
über 33.2 
STADT MÜNSTER 
2 7. MRZ. 2025 
Amt für Bürger- u. Ratsservice 
BezlrksvefVfaltung West 
Datum und Zeichen Ihres Schreibens Mein Zeichen (bitte angeben) Münster, 19.03.2025 
19.03.2025 18.00.0001 
Stellungnahme zur Anfrage AFW/0005/2025 - Mobilfunk in 
· Mecklenbeck verbessern · 
Sehr geehrte Damen und Herren, 
gerne beantworte ich Ihre Anfrage AFW/0005/2025 mit nachfolgender 
Stellungnahme · · 
1. Welche Defizite in den Mecklenbecker Mobilfunknetzen _aktuell 
bestehen 
Laut der Mobilfunk-Monitorinq-Karte der Bundesnetzagentur (Link zum 
Gigabitgrundbuch: 
https://gigabitgrundbuch.bund.de/GIGA/DE/MobilfunkMonitoring/start.ht 
ml) wird für den Stadtteil Mecklenbeck eine flächendeckende 
Mobilfunkversorgung durch die Anbieter Telef6nica (o2), Deutsche 
Telekom und· Vodafone dargestellt. Diese Werte basieren jedoch auf 
Modellberechnungen und entsprechen nicht zwangsläufig der 
tatsächlichen Versorgungssituation. 
Die Stadt Münster verfolgt einen technologieneutralen Ansatz und steht 
im engen Dialog mit den Mobilfunknetzbetreibern, . um 
Versorgungslücken zu identifizieren und Lösungen zu erarbeiten. Da der 
Mobilfunkausbau grundsätzlich eine privatwirtschaftliche Angelegenheit 
ist, sind die Einflussmöglichkeiten der Stadtverwaltung begrenzt. Ein 
erfolgreicher Netzausbau setzt daher eine enge Zusammenarbeit 
zwischen der Stadtverwaltung, den Bezirksvertretungen und den 
Mobilfunkunternehmen voraus. 
Telekom: 
Die Telekom weist darauf hin, dass die aktuelle Standortverteilung 
historisch gewachsen ist und in der Vergangenheit durch ein 
kommunales Mobilfunkkonzept beeinflusst wurde, dass pnmar 
Standorte in Gewerbegebieten zuließ. Dies führte dazu, dass 
insbesondere Wohngebiete bis heute deutliche Defizite in der 
Mobilfunkversorgung aufweisen. 
citeq Informations-Technologie . 
für Kommunen 
Scheibenstraße 109 
lhr/e Ansprechpartner/-in: 
Daniel Schlemermeyer 
Zimmer: 231 
Telefon: 0251/49~-1506 
Fax:· 02 51/492-771 0 
schlemermeyer@citeq.de 
Stadt Münster 
Telefon: 0251/492-0 
Fax: 0251/492-7700 
stadtverwaltung@ 
stadt-muenster.de 
www.stadt-muenster.de 
Service für Menschen 
mit Behinderung: 
www.stadt-muenster.de/ 
barrierefrei

Seit etwa einem halben Jahr besteht eih Suchgebiet für einen neuen Mobilfunkstandort in 
Mecklenbeck. Bislang konnte jedoch keine geeignete Alternative identifiziert werden. Die 
Telekom sieht insbesondere in einem möglichen Standort zwischen dem Altenheim 
Meckmannshof (Mecklenbecker Str. 425), dem Aufzuqsrnaschlnenhaus sowie der Peter­ 
Wust-Schule Potenzial. Auch ein schlanker Antennenträger im Grüngürtel wäre eine 
denkbare Lösung. Die bestehenden Gebäude eignen sich nach Einschätzung der Telekom 
jedoch nur bedingt für eine Funkstandortnutzung. 
Die Telekom · signalisiert Gesprächsbereitschaft und. begrüßt eine konstruktive 
Unterstützung seitens der Stadt Münster, um gemeinsam tragfähige Lösungen für eine 
bessere Mobllfunkversorqunq in Mecklenbeck z~ entwickeln. 
Telef6nica: 
Aktuell versorgen fünf Standorte von Telefönica den Stadtteil Mecklenbeck. Drei dieser 
Standorte sind bereits mit 5G auf Frequenzen mit ·hohen Bandbreiten ausgestattet, :z;wei 
weitere werden im l aufe dieses Jahres modernisiert. Trotz dieser Maßnahmen gibt es 
weiterhin Einschränkungen bei der flächendeckenden 5G-Versorgung innerhalb von 
Gebäuden. Dies liegt insbesondere daran, dass die hierfür eingesetzten Fr.equenzen 
bislang nicht an allen relevanten Standorten eingerichtet wurden. 
Für den zentralen Bereich Mecklenbeck-Mitte sind derzeit keine bestätigten Maßnahmen 
· zur Modernisierung vorgesehen. Eine mögliche Umsetzung wird jedoch geprüft. Weitere 
Neubauprojekte oder eine Verdichtung des Netzes zur gezielten lndoor-Versorgung sind 
seitens Telef6nica aktuell nicht gepl'ant. 
Das Unternehmen weist zudem darauf hin, dass für eine detaillierte E;:inschätzung von 
Anfragen üblicherweise eine Bearbeitungszeit von etwa vier Wochen erforderlich ist und 
bittet um Berücksichtigung dieses Zeitraums bei zukünftigen Anfragen. 
Vodafone und 1 & 1 haben zu diesem Zeitpunkt keine Stellungnahme abgegeben. 
Fazit: 
Die aktuelle Versorgungssituation in Mecklenbeck zeigt insbesondere in Wohngebieten 
deutliche Defizite, die auf historische Standortentscheidungen und fehlende neue 
· Standortalternativen zurückzuführen sind. Während Telef6riica bereits bestehende 
Standorte modernisiert, fehlt es insbesondere an neuen Standorten zur Verdichtung des 
Netzes und zur Verbesserung der lndoor-Versorqunq. · 
Eine nachhaltige Verbesserung der Mobilfunkversorgung setzt eine enge und dauerhafte 
Zusammenarbeit zwischen der Stadt Münster, den Bezirksvertretungen und den 
Mobilfunknetzbetreibern voraus. Dazu gehört insbesondere die Identifikation geeigneter . 
Standorte, die Unterstützung bei Genehmigungsprozessen sowie eine aktive Vermittlung 
zwischen den verschiedenen Akteuren. Die Stadt Münster wird diesen Dialog weiter 
intensivieren, um gemeinsam mit den Netzbetreibern tragfähige Lösungen für eine 
verbesserte Versorgung in Mecklenbeck zu entwickeln .. 
Standort STOB-Nr. Inbetriebnahme 
(lt. EMF-Portal) 
Harkortstraße 14a 590261 28.11.2022 
Weseler Straße 675e 591023 23.06.2021 
Weseler Straße 561 5906~8 26.12.2024 
Weseler Straße 513 59015785 26.03.2025 
Kesselfeld 28 59015318 09.12.2024 
Weseler Straße 480 590633 05.02.2025 
Boeselagerstraße 1 590463 09.09.2024 
Korte Ossenbeck 1 590287 11.07.2024 
Geringhoffstraße 48 590511 12.07.2023 
Grafschaft 31 591155 21.07.202,2' 
Geringhoffstraße 51 590720 11.11.2020 
Tabelle 1: Anzahl und Verteilung der Mobilfunkstandarte Mecklenbeck

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Abbildung 1: Anzahl und Verteilung der Mobilfunkstandarte Bezirk Münster-West 
3

2. Welche Maßnahmen die Stadt plant, um über möglichst alle Mobilfunknetze eine 
zufriedenstellende 5G Versorgung, auch in Gebäuden, herzustellen 
Seit November 2023 ist die Stelle des Mobilfunkkoordinators bei der citeq besetzt. Diese 
Position basiert auf der nordrhein-westfälischen Förderrichtlinie Digitale Infrastruktur­ 
Koordination, mit der das Land NRW Kreise und kreisfreie Städte bei der Begleitung des 
eigenwirtschaftlichen und geförderten Ausbaus digitaler Infrastrukturen unterstützt. Ziel ist 
es, die flächendeckende Versorgung mit Glasfaser- und Mobilfunknetzen zu gewährleisten. 
Im August 2024 wurde die Mobilfunkkoordination mit der Gigabitko<;>rdination zur Digitalen 
Infrastruktur-Koordination zusammengeführt, um eine ganzheitliche Betrachtung des 
lnfrastrukturausbaus sicherzustellen. 
Ein wesentlicher erster Schritt zur Verbesserung der Mobilfunkversorgung in Münster war 
die Aufgabe der sogenannten „Schweizer Grenzwerte", die über die bundesrechtlichen 
Vorgaben hinausgingen. Diese strengeren Vorsorqewerte führten zu Einschränkungen 
beim Ausbau der Mobilfunknetze und verhinderten in vielen Fällen eine effiziente Errichtung 
neuer Standorte. Durch die Rückkehr zu den bundesweit einheitlichen Regelungen wurden 
die Rahmenbedingungen für eine leistungsfähige und zukunftsfähige Mobilfunkinfrastruktur 
geschaffen. Dies bildet die Grundlage für weitere Maßnahmen zur Schließung bestehender 
Versorgungslücken. Die entsprechende Ratsvorlage V/0371/2021 wurde am 06.05.2021 
beschlossen. 
Die Stadt Münster verfolgt dabei einen technologieneutralen Ansatz und unterstützt 
sämtliche Mobilfunknetzbetreiber (MNB) sowie deren Tower Companies - beispielsweise 
die Deutsche Funkturm GmbH (DFMG) - gleichermaßen. Der Mobilfunkkoordinator 
übernimmt die zentrale Koordinations- und Moderationsfunktion zwischen Netzbetreibern, 
TK-lnfrastrukturanbietern und weiteren relevanten Akteuren. 
Zu den konkreten Maßnahmen gehören: 
• Identifikation geeigneter Standorte für Mobilfunkinfrastruktur auf öffentlichen 
Liegenschaften. 
• Unterstützung der Mobilfunkunternehmen bei Abstimmungs- und 
Genehmigungsprozessen. 
• Kontinuierlicher Austausch mit Netzbetreibern, um Ausbaupotenziale zu identifizieren 
und eine möglichst flächendeckende 5G-Versorgung - auch innerhalb von Gebäuden - 
sicherzustellen. 
• Abschluss einer Rahmenvereinbarung zwischen der Stadt Münster und der DFMG für 
einen effizienteren Mobilfunkausbau v. 21.02.2024. (Link zur Pressemitteilung: 
https://www.muenster.de/pressemeldungen/web/frontend/design/kommunikation/show/11 
50343) . 
• Prüfung der Nutzung städtischer Gebäude und lnfrastrukturen für den weiteren 
Mobilfunkausbau. 
• Schaffung eines amts- und fachstellenübergreifenden Prozesses zur Sicherstellung 
einer zeitnahen Bearbeitung 
Die Stadt Münster steht im engen Dialog mit den Mobilfunkanbietern, um die 
Versorgungslücken gezielt zu schließen und eine leistungsfähige digitale Infrastruktur 
sicherzustellen. 
Die Versorgung innerhalb von Gebäuden wird durch strengere Regularien im Bereich der 
Energieeffizienz und der erhöhten Dämmwerte von Fassaden und Fenstern erheblich 
eingeschränkt. Die Mobilfunkabdeckung ist grundsätzlich auf einem hohen Niveau muss 
aber im Bereich des 5G erweitert werden (Kapazitätserweiterung). Es werden mehr 
Standorte benötigt um das 5G Netz zu verdichten. Dies liegt auch darin beqründet, dass 5G 
Frequenzen weniger Reichweite haben als frühere Technologien. 
4

3. Mit welchem Zeitrahmen für die Umsetzung der Maßnahmen zu rechnen ist und in 
wieweit hierzu bereits Einschätzungen aus den Gesprächen mit den 
Mobilfunkbetreibern vorliegen. ' 
Die Umsetzung von Mobilfunkausbaumaßnahmen ist maßgeblich von den 
eigenwirtschaftlichen Planungen der Mobilfunknetzbetreiber (MNB) abhängig. Die Stadt 
Münster kann hierbei lediglich unterstützend tätig werden, insbesondere durch 
Bereitstellung geeigneter städtischer Liegenschaften, Moderation von 
Abstimmungsprozessen sowie Beschleunigung verwaltungsinterner Verfahren. 
In den Gesprächen mit den Mobilfunknetzbetreibern wird deutlich, dass der Ausbau in 
Münster fortlaufend erfolgt. Ein konkreter Zeitrahmen für einzelne Maßnahmen kann jedoch 
nicht pauschal festgelegt werden, da dieser von verschiedenen Faktoren abhängt, darunter: 
• Planung und Genehmigung: Je nach Standort sind unterschiedliche bau- und 
denkmalschutzrechtliche Genehmigungsverfahren erforderlich, die die Dauer der 
Umsetzung beeinflussen können. 
• Technische Machbarkeit: Insbesondere im innerstädtischen Bereich ist der Netzausbau 
mit Herausforderungen wie beschränkten Standortoptionen oder statischen 
Anforderungen an Gebäuden verbunden. 
• Wirtschaftliche Entscheidung~n der Netzbetreiber: Der Ausbau erfolgt 
eigenwirtschaftlich durch die Mobilfunkunternehmen, sodass priorisierte Standorte und 
Investitionsentscheidungen durch diese gesteuert werden. 
' ' 
Aufgrund vieler Gespräche mit Verantwortlichen der MNB hat sich aus Erfahrung gezeigt, 
dass von der ersten Besichtigung eines möglichen Standortes bis zur Realisierung eines 
Mobilfunkstandortes in der Regel ca. zwei Jahre benötigt werden. Durch gezielte 
Prozessoptimierungen innerhalb der Stadtverwaltung konnte dieser Zeitraum bereits 
merklich reduziert werden. Eine belastbare Prognose zu konkreten Zeitpunkten einzelner 
Ausbauvorhaben ist aufgrund der genannten Abhängigkeiten jedoch nicht möglich. 
4. Vergleich der Mobilfunkstandorte 2023 und 2024 
Die Mobilfunkinfrastruktur in Münster hat sich zwischen 2023 und 2024 weiterentwickelt. 
Die Tabellen 2 und 3 zeigen die Veränderungen der Mobilfunkstandorte in den einzelnen 
Stadtbezirken und die Verteilung der Standorte auf die vier MNB Deutsche Telekom (DT), 
Telef6nica (TEF), Vodafone (VF) und 1&1. 
Die Gesamtanzahl der Mobilfunkstandorte im Stadtgebiet ist von 193 im Jahr 2023 auf 203 
im Jahr 2024 gestiegen. Dies entspricht einer Zunahme um 5, 18 %. Ebenso stieg die Zahl 
der belegten Antennenstandorte der einzelnen MNB: 
• Deutsche Telekom: Zunahme vori 107 auf 115 Standorte (+7,48 %) 
• Telef6nica: Keine Veränderung mit 84 Standorten 
• Vodafone: Anstieg von 66 auf 69 Standorte (+4,55 %) 
• 1&1: Deutliche Erhöhung von 2 auf 16 Standorte 
Die Expansion von 1 & 1 unterstreicht die dynamische Entwicklung durch den Markteintritt 
mit eigenen Standorten. Dennoch dominiert die Deutsche Telekom weiterhin das Netz in 
Münster, gefolgt von Telef6nica und Vodafone. 
In Münster-Mitte erhöhte sich die Zahl der Standorte von 69 auf 75. Die Deutsche Telekom 
bleibt mit 40 Standorten der stärkste Anbieter, während Telef6nica auf 31 und Vodafone 
auf 25 Standorte kommt. 1 & 1 betreibt dort erstmals vier eigene Standorte. 
5

In Münster-Hiltrup und Münster-West stieg die Standortanzahl leicht an. In beiden 
Bezirken baute 1 & 1 Standorte aus ( drei in. Hiltrup, vier in West). In den übrigen 
Stadtbezirken sind die Entwicklungen weniger ausgeprägt, jedoch trugen sie insgesamt zur 
verbesserten Versorgung bei. 
Die zunehmende Anzahl an Mobilfunkstandorten zeigt den Fortschritt beim Ausbau der 
Mobilfunkversorgung in Münster .. Der Markteintritt von 1 & 1 führte zu einer breiteren 
Netzverfügbarkeit. Diese Entwicklungen stellen eine solide Grundlage dar, um die 
Netzqualität weiter zu verbessern und langfristig flächendeckende 5G-Dienste 
sicherzustellen. 
Standorte Deutsche %- %- %- %- %- Bezirke Te/efonica · Vodafone 1&1 Verteilung Verteilung Verteilung Verteilung Verteilung insgesamt Telekom Standorte DT TEF VF 1&1 
Münster- 20 12 9 9 0 10,36% 11,21% 10,71% 13,64% 0,00% Ost 
Münster- 69 36 32 23 0 35,75% 33,64% 38, 10% 34,85% 0,00% Mitte 
Münster- 24 12 10 10 0 12,44% 11,21% 11,90% 15, 15% 0,00% Südost 
Münster- 28 20 11 9 1 14,51% 18,69% 13, 10% 13,64% 50,00% Hiltruo 
Münster- 35 20 14 11 1 18,13% 18,69% 16,67% 16,67% 50,00% West 
Münster- 17 7 . 8 4 0 8,81% 6,54% 9,52% 6,06% 0,00% Nord 
GESAMT 193 107 84 66 2 100% 100% 100% 100% 100% 
Tabelle 2: Anzahl und Verteilung der Mobilfunkstandorte auf die Bezirke der Stadt Münster 2023 
Standorte Deutsche %- %- %- %- %- 
Bezirke insgesamt Telekom Telefonica Vodafone 1&1 Verteilung Verteilung Verteilung Verteilung Verteilung 
Standorte DT TEF ·VF 1&1 
Münster- 21 12 9 9 2 10,34% 10,43% 10, 71% 13,04% 12,50% Ost 
Münster- 75 40 31 25 4 36,95% 34,78% 36,90% 36,23% 25,00% Mitte 
Münster- 25 13 10 11 1 12,32% 11,30% 11,90% 15,94% 6,25% Südost 
Münster- 29 21 12 9 3 14,29% 18,26% 14,29% 13,04% 18,75% Hiltruo 
Münster- 36 21 14 11 4 17,73% 18,26% 16,67% 15,94% 25,00% West 
Münster- 17 8 8 4 2 8,37% 6,96% 9,52% 5,80% 12,50% Nord 
GESAMT 203 115 84 69 16 100,00% 100,00% 100,00% 100,00% 100,00% 
Tabelle 1: Anzahl und Verteilung der Mobilfunkstandorte auf die Bezirke der Stadt Münster 2024 
Holger N 
Betriebsleiter cI eq 
6

Beratungsverlauf (1)

05.06.2025 Bezirksvertretung Münster-West
TOP 4.1 Anfrage Entscheidung

Beschluss: beantwortet

Zur Sitzung

Orte (12)

  • Mauritzstraße 4
  • Scheibenstraße 109
  • Mecklenbecker Straße 425
  • Harkortstraße 14a
  • Weseler Straße 675e
  • Boeselagerstraße 1
  • Geringhoffstraße 48
  • Schwarzer Kamp
  • Am Dill
  • Korte Ossenbeck 1
  • Kesselfeld 28
  • Grafschaft 31

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Aktenzeichen
AFW/0005/2025
Typ
Anfrage in der BV West
Datum
10.03.2025
Erstellt
10.03.2025 13:02