AFW/0005/2025
Mobilfunk in Mecklenbeck verbessern
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Aktualisierte Antwort der Verwaltung vom 19.05.2025
16946 Zeichen
A1W l 0005 /:;_015 · DER OBERBÜRGERMEISTER II MÜNSTER Stadt Münster · 48127 Münster (011.51) An die Bezirksvertretung Münster-W überl und über 33.2 STADT MÜNSTER 2 2. MAI 2025 Amt für Bürger- u. Ratsservice • Bezirksverwaltung W~st Bht- 2 0. MAI 2025 • • citeq Informations-Technologie für Kommunen Scheibenstraße 109 lhr/e Ansprechpartner/-in: Daniel Schlemermeyer Zimmer: 231 Telefon: 0251/492-1506 Fax: 0251 /492-7710 schlemermeyer@citeq.de Datum und Zeichen Ihres Schreibens Mein Zeichen (bitte angeben) Münster, 19.05.2025 19.03.2025 18.00.0001 Aktualisierte Stellungnahme zum Stand des Mobilfunks in Mecklenbeck (Münster-West) vom 17.03.2025 Anfrage Nr. AFW/0005/2025 der CDU Fraktion - Bezirksvertretung Münster-West Sehr geehrte Damen und Herren, ergänzend zu meiner Stellungnahme vom 19.03.2025 gebe ich Ihnen hiermit eine Aktualisierung: 1. Welche Defizite in den Mecklenbecker Mobilfunknetzen aktuell bestehen Laut der Mobilfunk-Monitoring-Karte der Bundesnetzagentur (Link zum Gigabitgrundbuch: · https://gigabitg rund buch. bund .de/G IGA/DE/MobilfunkMonitoring/st art.html) wird für den Stadtteil Mecklenbeck eine flächendeckende Mobilfunkversorgung durch die Anbieter Telef6nica (o2), Deutsche Telekom und Vodafone dargestellt. Diese Werte basieren jedoch auf Modellberechnungen und entsprechen nicht zwangsläufig der tatsächlichen Versorgungssituation. Die Stadt Münster verfolgt einen technologieneutralen Ansatz und steht im engen Dialog mit den Mobilfunknetzbetreibern, um Versorgungslücken zu identifizieren und Lösungen zu erarbeiten. Da der Mobilfunkausbau grundsätzlich eine privatwirtschaftliche Angelegenheit ist, sind die Einflussmöglichkeiten der Stadtverwaltung begrenzt. Ein erfolgreicher Netzausbau setzt daher eine enge Zusammenarbeit zwischen der Stadtverwaltung, den Bezirksvertretungen und den Mobilfunkunternehmen voraus. Stadt Münster Telefon: 0251 /492-0 Fax: 0251/492-7700 stadtverwaltung@ stadt-m uenster. de www.stadt-muenster.de Service für Menschen mit Behinderung: www.stadt-muenster.de/ barrierefrei Telekom: Die Telekom weist darauf hin, dass die aktuelle Standortverteilung historisch gewachsen ist und in der Vergangenheit durch ein kommunales Mobilfunkkonzept beeinflusst wurde, dass primär Standorte in Gewerbegebieten zuließ. Dies führte dazu, dass insbesondere Wohngebiete bis heute · deutliche Defizite in der Mobilfunkversorgung aufweisen. Seit etwa einem halben Jahr besteht ein Suchgebiet für einen neuen Mobilfunkstandort in Mecklenbeck. Bislang konnte jedoch keine geeignete Alternative identifiziert werden. Die Telekom sieht insbesondere in einem möglichen Standort zwischen dem Altenheim Meckmannshof (Mecklenbecker Str. 425), dem Aufzugsmaschinenhaus sowie der Peter-Wust-Schule Potenzial. Auch ein schlanker Antennenträger im Grüngürtel wäre· eine denkbare Lösung. Die bestehenden Gebäude eignen sich nach Einschätzung der Telekom jedoch nur bedingt für eine Funkstandortnutzung. Die Telekom signalisiert Gesprächsbereitschaft und begrüßt eine konstruktive Unterstützung seitens der Stadt Münster, um gemeinsam tragfähige Lösungen für eine bessere Mobilfunkversorgung in Mecklenbeck zu entwickeln. Telef6nica: Aktuell versorgen fünf Standorte von Telef6nica den Stadtteil Mecklenbeck. Drei dieser Standorte sind bereits·mit 5G auf Frequenzen mit hohen Bandbreiten ausgestattet, zwei weitere werden im l aufe dieses Jahres modernisiert. Trotz dieser Maßnahmen gibt es weiterhin Einschränkungen bei der flächendeckenden 5G-Versorgung innerhalb von _Gebäuden. Dies liegt insbesondere daran, dass die hierfür eingesetzten Frequenzen bislang nicht an allen relevanten Standorten eingerichtet wurden. Für den zentralen Bereich Mecklenbeck-Mitte sind derzeit keine bestätigten Maßnahmen zur Modernisierung vorgesehen. Eine mögliche Umsetzung wird jedoch geprüft. Weitere Neubauprojekte oder eine Verdichtung des Netzes zur gezielten lndoor-Versorgung sind seitens Telef6nica aktuell nicht geplant. Das Unternehmen weist zudem darauf hin, dass für eine detaillierte Einschätzung von Anfragen üblicherweise eine Bearbeitungszeit von etwa vier Wochen erforderlich ist und bittet um Berücksichtigung dieses Zeitraums bei zukünftigen Anfragen. Ergänzende Rückmeldungen der Mobilfunknetzbetreiber zum Stadtteil Münster Mecklenbeck 1&1 Mobilfunk GmbH: Die 1&1 Mobilfunk GmbH hat am 05.0~.2025 eine Antwort gesendet. Im betreffenden Gebiet ist derzeit kein Standort seitens 1 & 1 realisiert, weshalb aus Sicht des Unternehmens keine bestehende Versorgungslücke im eigenen Netz vorliegt. Die Versorgung der Kundinnen und Kunden erfolgt aktuell über National Roarninq, insbesondere über Vodafone sowie teilweise über Telef6nica. Darüber hinaus verweist 1&1 darauf, dass derzeit ausschließlich Frequenzlizenzen im Bereich 2,6 GHz und 3,5 GHz vorliegen. Aufgrund der physikalischen Eigenschaften dieser Frequenzen ist eine ausreichende Versorgung innerhalb von Gebäuden (lnhouse-Versorgung) nur eingeschränkt möglich. Frequenzen unterhalb von 1 GHz, die eine bessere Gebäudedurchdringung ermöglichen würden, stehen dem Unternehmen aktuell nicht zur Verfügung. Im Rahmen der Standortrealisierung werden bereits Antennen für den 800-MHz Bereich installiert, die jedoch erst nach dem Erwerb entsprechender Lizenzen in Betrieb genommen werden können. 1&1 verweist in diesem Zusammenhang auf die laufenden Verhandlungen mit den drei etablierten Netzbetreibern sowie auf die aktuelle Berichterstattung zur Frequenzvergabe durch die Bundesnetzagentur. Das Netz von 1 & 1 basiert auf einer O-RAN-Architektur mit rund 24 dezentralen Rechenzentren und über 500 Edge-Rechenzentren mit einer maximalen Entfernung von etwa 10 km zum jeweiligen Standort. Nach Einschätzung des Unternehmens ist daher derzeit kein engmaschigeres Standortnetz erforderlich. Perspektivisch, insbesondere mit Blick auf die Entwicklung von 6G, könnten sich jedoch neue. Anforderungen ergeben. Vodafone GmbH: Im Ortsteil Münster-Mecklenbeck betreibt Vodafone derzeit zwei Mobilfunkstandorte, die den Stadtteil aus westlicher und östlicher Richtung mit 2G, 4G sowie 5G versorgen: • Standort Harkortstr. 14 ist mit folgenden Frequenzen ausgebaut: GSM900, L TE800, MB700, LTE2100, MB1800 und NR35. . • Standort Weseler Straße 480 verfügt über folgende Ausbaustufen: GSM900, L TE900, MB700, LTE2100 und MB1800. Aktuell sind keine weiteren Standorte oder zusätzliche Frequenzausbauten im Stadtteil Mecklenbeck durch Vodafone geplant. Fazit: Die aktuelle Versorgungssituation in Mecklenbeck zeigt insbesondere in Wohngebieten deutliche Defizite, die auf historische Standortentscheidungen und fehlende neue Standortalternativen zurückzuführen sind. Während Telef6nica bereits bestehende Standorte modernisiert, fehlt es insbesondere an neuen Standorten zur Verdichtung des Netzes und zur Verbesserung der lndoor-Versorgung. Eine nachhaltige Verbesserung der Mobilfunkversorgung setzt eine enge und dauerhafte Zusammenarbeit zwischen der Stadt Münster, den Bezirksvertretungen und den Mobilfunknetzbetreibern voraus. Dazu gehört insbesondere die Identifikation geeigneter Standorte, die Unterstützung bei Genehmigungsprozessen sowie eine aktive Vermittlung zwischen den verschiedenen Akteuren. Die Stadt Münster wird diesen Dialog weiter intensivieren, um gemeinsam mit den Netzbetreibern tragfähige Lösungen für eine verbesserte Versorgung in Mecklenbeck zu entwickeln. · Standort STOB-Nr. Inbetriebnahme (lt. EMF-Portal} Harkortstraße 14a 590261 28.11.2022 Weseler Straße 675e 591023 23.06.2021 Weseler Straße 561 590698 26.12.2024 Weseler Straße 513 59015785 26.03.2025 Kesselfeld 28 59015318 09.12.2024 Weseler Straße 480 590633 05.02.2025 Boeselagerstraße 1 590463 09.09.2024 Korte Ossenbeck 1 590287 11.07.2024 Gerinqhoffstraße 48 590511 12.07.2023 Grafschaft 31 591155 21.07.2022 Geringhoffstraße 51 590720 11.11.2020 Tabelle 1: Anzahl und Verteilung der Mobilfunkstandorte Mecklenbeck 3 .,;. ....,.;. . .. ;•~ ... " , ... -~\\ - 'i ., J / i _;..-1 ~bbi/dung 1: Anzahl und Verteilung der Mobilfunkstandarte Bezirk Münster-West 4 2. Welche Maßnahmen die Stadt plant, um über möglichst alle Mobilfunknetze eine zufriedenstellende SG Versorgung, auch in Gebäuden, herzustellen Seit November 2023 ist die Stelle des Mobilfunkkoordinators bei der citeq besetzt. Diese Position basiert auf der nordrhein-westfälischen Förderrichtlinie Digitale Infrastruktur-Koordination, mit der das Land'NRW Kreise und kreisfreie Städte bei der Begleitung des eigenwirtschaftlichen und geförderten Ausbaus digitaler Infrastrukturen unterstützt. Ziel ist es, die flächendeckende Versorgung mit Glasfaser- und Mobilfunknetzen zu gewährleisten. Im August 2024 wurde die Mobilfunkkoordination mit der Gigabitkoordination zur Digitalen Infrastruktur-Koordination zusammengeführt, um eine ganzheitliche Betrachtung des lnfrastrukturausbaus sicherzustellen. Ein wesentlicher erster Schritt zur Verbesserung der Mobilfunkversorgung in Münster war die Aufgabe der sogenannten .Schweizer Grenzwerte", die über die bundesrechtlichen Vorgaben hinausgingen. Diese strengeren Vorsorgewerte führten zu Einschränkungen beim Ausbau der Mobilfunknetze und verhinderten in vielen Fällen eine effiziente Errichtung neuer Standorte. Durch die Rückkehr zu den bundesweit einheitlichen Regelungen wurden die Rahmenbedingungen für eine leistungsfähige und zukunftsfähige Mobilfunkinfrastruktur geschaffen. Dies bildet die Grundlage für weitere Maßnahmen zur Schließung bestehender Versorgungslücken. Die entsprechende Ratsvorlage V/0371/2021 wurde am 06.05.2021 beschlossen. Die Stadt Münster verfolgt dabei einen technologieneutralen Ansatz und unterstützt sämtliche Mobilfunknetzbetreiber (MNB) sowie deren Tower Companies - beispielsweise die Deutsche Funkturm GmbH (DFMG) · - gleichermaßen. Der Mobilfunkkoordinator übernimmt die zentrale Koordinations- und Moderationsfunktion zwischen Netzbetreibern, TK-lnfrastrukturanbietern und weiteren relevanten Akteuren. Zu den konkreten Maßnahmen gehören: • Identifikation geeigneter Standorte für Mobilfunkinfrastruktur auf öffentlichen Liegenschaften. • Unterstützung der Mobilfunkunternehmen bei Abstimmungs- und Genehmigungsprozessen. • Kontinuierlicher Austausch mit Netzbetreibern, um Ausbaupotenziale zu identifizieren und eine möglichst flächendeckende 5G-Versorgung - auch innerhalb von Gebäuden - sicherzustellen. • Abschluss einer Rahmenvereinbarung zwischen der Stadt Münster und der DFMG für. einen' effizienteren Mobilfunkausbau v. 21.02.202,4. (Link zur Pressemitteilung: https://www.muenster.de/pressemeldungen/web/frontend/design/kommunikation/sho w/1150343) • Prüfung der Nutzung städtischer Gebäude und Infrastrukturen für den weiteren Mobilfunkausbau. • Schaffung eines amts-• und fachstellenübergreifenden Prozesses zur Sicherstellung einer zeitnahen Bearbeitung Die Stadt Münster steht im engen Dialog mit den Mobilfunkanbietern, um die Versorgungslücken gezielt zu schließen und eine leistungsfähige digitale Infrastruktur sicherzustellen. Die Versorgung innerhalb von Gebäuden wird durch strengere Regularien im Bereich der Energieeffizienz und der erhöhten Dämmwerte von Fassaden und Fenstern erheblich eingeschränkt. Die Mobilfunkabdeckung ist grundsätzlich auf einem hohen Niveau muss aber im Bereich des 5G erweitert werden (Kapazltätserweiterunq). Es werden mehr Standorte benötigt um das 5G Netz zu verdichten. Dies liegt auch darin begründet, dass 5G Frequenzen weniger Reichweite haben als frühere Technologien. 5 3. Mit welchem Zeitrahmen für die Umsetzung der Maßnahmen zu rechnen ist und in wieweit hierzu bereits Einschätzungen aus den Gesprächen mit den Mobilfunkbetreibern vorliegen. Die Umsetzung von Mobilfunkausbaumaßnahmen ist maßgeblich von den eigenwirtschaftlichen Planungen der Mobilfunknetzbetreiber (MNB) abhängig. Die Stadt Münster kann hierbei lediglich unterstützend tätig werden, insbesondere durch Bereitstellung geeigneter städtischer Liegenschaften, Moderation von Abstimmungsprozessen sowie Beschleunigung verwaltungsinterner Verfahren. In den Gesprächen mit den Mobilfunknetzbetreibern wird deutlich, dass der Ausbau in 1 Münster fortlaufend erfolgt. Ein konkreter Zeitrahmen für einzelne Maßnahmen kann jedoch nicht pauschal festgelegt werden, da dieser von verschiedenen Faktoren abhängt, darunter: • Planung und Genehmigung: Je nach Standort sind unterschiedliche bau- und denkmalschutzrechtliche Genehmigungsverfahren erforderlich, die die Dauer der Umsetzung beeinflussen können. • Technische Machbarkeit: Insbesondere im innerstädtischen Bereich ist der Netzausbau mit Herausforderungen wie beschränkten Standortoptionen oder statischen Anforderungen an Gebäuden verbunden. • Wirtschaftliche Entscheidungen der Netzbetreiber: Der Ausbau erfolgt eiqenwirtschaftlich durch die Mobilfunkunternehmen, sodass priorisierte Standorte und Investitionsentscheidungen durch diese gesteuert werden. Aufgrund vieler Gespräche mit Verantwortlichen der MNB hat sich aus Erfahrung gezeigt, dass von der ersten Besichtigung eines möglichen Standortes bis zur Realisierung eines Mobilfunkstandortes in der Regel ca. zwei Jahre benötigt werden. Durch gezielte Prozessoptimierungen innerhalb der Stadtverwaltung konnte dieser Zeitraum bereits merklich reduziert werden. Eine belastbare Prognose· zu konkreten Zeitpunkten einzelner Ausbauvorhaben ist aufgrund der genannten Abhängigkeiten jedoch nicht möglich. 4. Vergleich der Mobilfunkstandorte 2023 und 2024 Die Mobilfunkinfrastruktur in Münster hat sich zwischen 2023 und 2024 weiterentwickelt. Die Tabellen 2 und 3 zeigen die Veränderungen der Mobilfunkstandorte in den einzelnen Stadtbezirken und die Verteilung der Standorte auf die vier MNB Deutsche Telekom (DT), Telef6nica (TEF), Vodafone (VF) und 1&1. Die Gesamtanzahl der Mobilfunkstandorte im Stadtgebiet ist von 193 im Jahr 2023 auf 203 im Jahr 2024 gestiegen. Dies entspricht einer Zunahme um 5, 18 %. Ebenso stieg die Zahl der belegten Antennenstandorte der einzelnen MNB: • Deutsche Telekom: Zunahme von 107 auf 115 Standorte (+7,48 %) • Telef6nica: Keine Veränderung mit 84 Standorten • Vodafone: Anstieg von 66 auf 69 Standorte (+4,55 %) • 1&1: Deutliche Erhöhung von 2 auf 16 Standorte Die Expansion von 1&1 unterstreicht die dynamische Entwicklung .durch den Markteintritt mit eigenen Standorten. Dennoch dominiert die Deutsche Telekom weiterhin das Netz in Münster, gefolgt von Telef6nica und Vodafone. In Münster-Mitte erhöhte sich die Zahl der Standorte von 69 auf 75. Die Deutsche Telekom bleibt mit 40 Standorten der stärkste Anbieter, während Telef6nica auf 31 6 und Vodafone auf 25 Standorte kommt. 1 & 1 betreibt dort erstmals vier eigene Standorte. In Münster-Hiltrup und Münster-West stieg die Standortanzahl leicht an. In beiden Bezirken baute 1 & 1 Standorte aus ( drei in Hiltrup, vier in West). In den übrigen Stadtbezirken sind die Entwicklungen weniger ausgeprägt, jedoch trugen sie insgesamt zur verbesserten Versorgung bei. Die zunehmende Anzahl an Mobilfunkstandorten zeigt den Fortschritt beim Ausbau der Mobilfunkversorgung in Münster. Der Markteintritt von 1 & 1 führte zu einer breiteren Netzverfügbarkeit. Diese Entwicklungen stellen eine solide Grundlage dar, um die Netzqualität weiter zu verbessern und langfristig flächendeckende 5G-Dienste sicherzustellen. · Standorte Deutsche %- %- % .. %- %- Bezirke insgesamt Telekom Telefonica Vodafone 1&1 Verteilung Verteilung Verteilung Verteilung Verteilung Standorte DT TEF VF 1&1 Münster- 20 12 9 9 0 10,36% 11,21% 10,71% 13,64% 0,00% Ost Münster- 69 36 32 23 0 35,75% 33,64% 38, 10% 34,85% 0,00% Mitte Münster- 24 12 10 10 0 12,44% 11,21% 11,90% 15, 15% 0,00% Südost Münster- 28 20 11 9 1 14,51% 18,69% . 13, 10% 13,64% 50,00% Hiltruo Münster- 35 20 14 11 1· 18, 13% 18,69% 16,67% 16,67% 50,00% West Münster- 17 7 8 4 0 8,81% 6,54% 9,52% 6,06% 0,00% Nord GESAMT 193 107 84 66 2 100% 100% 100% 100% 100% Tabelle 2: Anzahl und Verteilung der Mobilfunkstandarte auf die Bezirke der Stadt Münster 2023 Standorte Deutsche %- % .. % .. %- %- Bezirke insgesamt Telekom Telefonica Vodafone 1&1 Verteilung. Verteilung Verteilung Verteilung Verteilung Standorte DT TEF VF 1&1 Münster- 21 12 9 9 2 10,34% 10,43% 10, 71% 13,04% 12,50% Ost Münster- 75 40 31 25 4 36,95% 34,78% 36,90% 36,23% 25,00% Mitte Münster- 25 13 10 11 1 12,32% 11,30% 11,90% 15,94% 6,25% Südost Münster- 29 21 12 9 3 14,29% 18,26% 14,29% 13,04% 18,75% Hiltruo ' Münster- 36 21 14 11 4 17,73% 18,26% 16,67% 15,94% 25,00%' West Münster- 17 8 8 4 2 8,37% 6,96% 9,52% 5,80% 12,50% Nord . GESAMT 203 115 84 69 16 100,00% 100,00% 100,00% 100,00%. 100,00% Tabelle 1: Anzahl und Verteilung der Mobilfunkstandarte auf die Bezirke der Stadt Münster 2024 7 .
Originalanfrage
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Af~ / OC0 5 l 20JS Mauritzstraße 4-6 • 48143 Munster Telefon (02 51) 4 18 42-0 • Telefax (02 51) 4 18 42- 44 post@cdu-muenster.de • www.cdu-muenster.de CDU-SPENDENKONTO: IBAN DE96 4005 0150 0000 131318 • BJC: WELADEDJMST • Sparkasse Münsterland Ost STADT MÜNSTER 1 ü. MRZ. 2025 Amt für Bürger·· u. R~tssarvice Bezirksverwaltung West CDU FRAKTION IN DER BV WEST Anden Bezirksbürgermeister des Stadtbezirks Münster- West Herrn Stephan Brinktrine Pantaleonplatz 7 48161 Münster . Münster, 10.03.2025 Mobilfunk in Mecklenbeck verbessern Die Verwaltung wird gebeten darzustellen 1. welche Defizite in den Mecklenbecker Mobilfunknetzen aktuell bestehen 2. welche Maßnahmen die Stadt plant, um über möglichst alle Mobilfunknetze eine zufriedenstellende ~G Versorgung, auch in Gebäuden, herzustellen 3. mit welchem Zeitrahmen für die Umsetzung der Maßnahmen zu rechnen ist und inwieweit hierzu bereits Einschätzungen aus den Gesprächen mit den Mobilfunkbetreibern vorliegen. Begründung: Eine flächendeckende, zukunftsfähige Mobilfunkversorgung ist heutzutage eine grundlegende Infrastrukturanforderung, die insbesondere in dicht besiedelten Gebieten wie Mecklenbeck eine Selbstverständlichkeit sein sollte. Dem ist aber nicht so. Zahlreiche Bürger aus verschiedenenB ereichen Mecklenbecks (Mecklenbeck-Mitte, Schwarzer Kamp, Am Dill, Waldviertel) beklagen sich, dass sie - insbesondere Zuhause - keinen zufriedenstellenden Mobilfunkempfang haben. Häufig 'müssen die Bewohner für ein normales Telefonat nah an ein Fenster oder gar nach draußen gehen; Dieser Zustand hat sich nach Berichten von Bürgern im Laufe der letzten Monate sogar weiter verschlechtert. Die Klagen betreffen die unterschiedlichen Mobilfunk-Netzbetreiber (Dl-Netz, D2- Netz und 02-Netz). Die Verfügbarkeitskarten der Netzbetreiber gestehen Einschränkungen insbesondere bei der Versorgung in Gebäuden ein. Die Verwaltung wird gebeten darzustellen, in welchem Umfang und welcher Art Verbesserungsmaßnahmen erforderlich sind und welche Voraussetzungen hierfür geschaffen werden müssen/ können, um eine zufriedenstellende Versorgung zu erreichen (über einen möglichen zusätzlichen Antennenstandort am Elisabeth-Hürten Weg hinaus). Dabei ist zu berücksichtigen, dass der Ausbau möglichst nachbarschaftsfreundlich erfolgen soll, in dem z.B. verstärkt auch gewerblich genutzte Flächen einbezogen werden. · · gezeichnet: Peter Hamann,. Christian Hinzmann, Thomas Lilge, Karin Park-Luikenga, Nicholas Reuting, Nils Schappler, Peter Wolfgarten
Antwort der Verwaltung vom 19.03.2025
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DER OBERBÜRGERMEISTER A r:w 1 ()(X)SJ c2ais Stadt Münster · 48127 Münster (01151) An die CDU-Fraktion der Bezirksvertretung Mün_ster-West überl und über 33.2 STADT MÜNSTER 2 7. MRZ. 2025 Amt für Bürger- u. Ratsservice BezlrksvefVfaltung West Datum und Zeichen Ihres Schreibens Mein Zeichen (bitte angeben) Münster, 19.03.2025 19.03.2025 18.00.0001 Stellungnahme zur Anfrage AFW/0005/2025 - Mobilfunk in · Mecklenbeck verbessern · Sehr geehrte Damen und Herren, gerne beantworte ich Ihre Anfrage AFW/0005/2025 mit nachfolgender Stellungnahme · · 1. Welche Defizite in den Mecklenbecker Mobilfunknetzen _aktuell bestehen Laut der Mobilfunk-Monitorinq-Karte der Bundesnetzagentur (Link zum Gigabitgrundbuch: https://gigabitgrundbuch.bund.de/GIGA/DE/MobilfunkMonitoring/start.ht ml) wird für den Stadtteil Mecklenbeck eine flächendeckende Mobilfunkversorgung durch die Anbieter Telef6nica (o2), Deutsche Telekom und· Vodafone dargestellt. Diese Werte basieren jedoch auf Modellberechnungen und entsprechen nicht zwangsläufig der tatsächlichen Versorgungssituation. Die Stadt Münster verfolgt einen technologieneutralen Ansatz und steht im engen Dialog mit den Mobilfunknetzbetreibern, . um Versorgungslücken zu identifizieren und Lösungen zu erarbeiten. Da der Mobilfunkausbau grundsätzlich eine privatwirtschaftliche Angelegenheit ist, sind die Einflussmöglichkeiten der Stadtverwaltung begrenzt. Ein erfolgreicher Netzausbau setzt daher eine enge Zusammenarbeit zwischen der Stadtverwaltung, den Bezirksvertretungen und den Mobilfunkunternehmen voraus. Telekom: Die Telekom weist darauf hin, dass die aktuelle Standortverteilung historisch gewachsen ist und in der Vergangenheit durch ein kommunales Mobilfunkkonzept beeinflusst wurde, dass pnmar Standorte in Gewerbegebieten zuließ. Dies führte dazu, dass insbesondere Wohngebiete bis heute deutliche Defizite in der Mobilfunkversorgung aufweisen. citeq Informations-Technologie . für Kommunen Scheibenstraße 109 lhr/e Ansprechpartner/-in: Daniel Schlemermeyer Zimmer: 231 Telefon: 0251/49~-1506 Fax:· 02 51/492-771 0 schlemermeyer@citeq.de Stadt Münster Telefon: 0251/492-0 Fax: 0251/492-7700 stadtverwaltung@ stadt-muenster.de www.stadt-muenster.de Service für Menschen mit Behinderung: www.stadt-muenster.de/ barrierefrei Seit etwa einem halben Jahr besteht eih Suchgebiet für einen neuen Mobilfunkstandort in Mecklenbeck. Bislang konnte jedoch keine geeignete Alternative identifiziert werden. Die Telekom sieht insbesondere in einem möglichen Standort zwischen dem Altenheim Meckmannshof (Mecklenbecker Str. 425), dem Aufzuqsrnaschlnenhaus sowie der Peter Wust-Schule Potenzial. Auch ein schlanker Antennenträger im Grüngürtel wäre eine denkbare Lösung. Die bestehenden Gebäude eignen sich nach Einschätzung der Telekom jedoch nur bedingt für eine Funkstandortnutzung. Die Telekom · signalisiert Gesprächsbereitschaft und. begrüßt eine konstruktive Unterstützung seitens der Stadt Münster, um gemeinsam tragfähige Lösungen für eine bessere Mobllfunkversorqunq in Mecklenbeck z~ entwickeln. Telef6nica: Aktuell versorgen fünf Standorte von Telefönica den Stadtteil Mecklenbeck. Drei dieser Standorte sind bereits mit 5G auf Frequenzen mit ·hohen Bandbreiten ausgestattet, :z;wei weitere werden im l aufe dieses Jahres modernisiert. Trotz dieser Maßnahmen gibt es weiterhin Einschränkungen bei der flächendeckenden 5G-Versorgung innerhalb von Gebäuden. Dies liegt insbesondere daran, dass die hierfür eingesetzten Fr.equenzen bislang nicht an allen relevanten Standorten eingerichtet wurden. Für den zentralen Bereich Mecklenbeck-Mitte sind derzeit keine bestätigten Maßnahmen · zur Modernisierung vorgesehen. Eine mögliche Umsetzung wird jedoch geprüft. Weitere Neubauprojekte oder eine Verdichtung des Netzes zur gezielten lndoor-Versorgung sind seitens Telef6nica aktuell nicht gepl'ant. Das Unternehmen weist zudem darauf hin, dass für eine detaillierte E;:inschätzung von Anfragen üblicherweise eine Bearbeitungszeit von etwa vier Wochen erforderlich ist und bittet um Berücksichtigung dieses Zeitraums bei zukünftigen Anfragen. Vodafone und 1 & 1 haben zu diesem Zeitpunkt keine Stellungnahme abgegeben. Fazit: Die aktuelle Versorgungssituation in Mecklenbeck zeigt insbesondere in Wohngebieten deutliche Defizite, die auf historische Standortentscheidungen und fehlende neue · Standortalternativen zurückzuführen sind. Während Telef6riica bereits bestehende Standorte modernisiert, fehlt es insbesondere an neuen Standorten zur Verdichtung des Netzes und zur Verbesserung der lndoor-Versorqunq. · Eine nachhaltige Verbesserung der Mobilfunkversorgung setzt eine enge und dauerhafte Zusammenarbeit zwischen der Stadt Münster, den Bezirksvertretungen und den Mobilfunknetzbetreibern voraus. Dazu gehört insbesondere die Identifikation geeigneter . Standorte, die Unterstützung bei Genehmigungsprozessen sowie eine aktive Vermittlung zwischen den verschiedenen Akteuren. Die Stadt Münster wird diesen Dialog weiter intensivieren, um gemeinsam mit den Netzbetreibern tragfähige Lösungen für eine verbesserte Versorgung in Mecklenbeck zu entwickeln .. Standort STOB-Nr. Inbetriebnahme (lt. EMF-Portal) Harkortstraße 14a 590261 28.11.2022 Weseler Straße 675e 591023 23.06.2021 Weseler Straße 561 5906~8 26.12.2024 Weseler Straße 513 59015785 26.03.2025 Kesselfeld 28 59015318 09.12.2024 Weseler Straße 480 590633 05.02.2025 Boeselagerstraße 1 590463 09.09.2024 Korte Ossenbeck 1 590287 11.07.2024 Geringhoffstraße 48 590511 12.07.2023 Grafschaft 31 591155 21.07.202,2' Geringhoffstraße 51 590720 11.11.2020 Tabelle 1: Anzahl und Verteilung der Mobilfunkstandarte Mecklenbeck / .. l I J r I Abbildung 1: Anzahl und Verteilung der Mobilfunkstandarte Bezirk Münster-West 3 2. Welche Maßnahmen die Stadt plant, um über möglichst alle Mobilfunknetze eine zufriedenstellende 5G Versorgung, auch in Gebäuden, herzustellen Seit November 2023 ist die Stelle des Mobilfunkkoordinators bei der citeq besetzt. Diese Position basiert auf der nordrhein-westfälischen Förderrichtlinie Digitale Infrastruktur Koordination, mit der das Land NRW Kreise und kreisfreie Städte bei der Begleitung des eigenwirtschaftlichen und geförderten Ausbaus digitaler Infrastrukturen unterstützt. Ziel ist es, die flächendeckende Versorgung mit Glasfaser- und Mobilfunknetzen zu gewährleisten. Im August 2024 wurde die Mobilfunkkoordination mit der Gigabitko<;>rdination zur Digitalen Infrastruktur-Koordination zusammengeführt, um eine ganzheitliche Betrachtung des lnfrastrukturausbaus sicherzustellen. Ein wesentlicher erster Schritt zur Verbesserung der Mobilfunkversorgung in Münster war die Aufgabe der sogenannten „Schweizer Grenzwerte", die über die bundesrechtlichen Vorgaben hinausgingen. Diese strengeren Vorsorqewerte führten zu Einschränkungen beim Ausbau der Mobilfunknetze und verhinderten in vielen Fällen eine effiziente Errichtung neuer Standorte. Durch die Rückkehr zu den bundesweit einheitlichen Regelungen wurden die Rahmenbedingungen für eine leistungsfähige und zukunftsfähige Mobilfunkinfrastruktur geschaffen. Dies bildet die Grundlage für weitere Maßnahmen zur Schließung bestehender Versorgungslücken. Die entsprechende Ratsvorlage V/0371/2021 wurde am 06.05.2021 beschlossen. Die Stadt Münster verfolgt dabei einen technologieneutralen Ansatz und unterstützt sämtliche Mobilfunknetzbetreiber (MNB) sowie deren Tower Companies - beispielsweise die Deutsche Funkturm GmbH (DFMG) - gleichermaßen. Der Mobilfunkkoordinator übernimmt die zentrale Koordinations- und Moderationsfunktion zwischen Netzbetreibern, TK-lnfrastrukturanbietern und weiteren relevanten Akteuren. Zu den konkreten Maßnahmen gehören: • Identifikation geeigneter Standorte für Mobilfunkinfrastruktur auf öffentlichen Liegenschaften. • Unterstützung der Mobilfunkunternehmen bei Abstimmungs- und Genehmigungsprozessen. • Kontinuierlicher Austausch mit Netzbetreibern, um Ausbaupotenziale zu identifizieren und eine möglichst flächendeckende 5G-Versorgung - auch innerhalb von Gebäuden - sicherzustellen. • Abschluss einer Rahmenvereinbarung zwischen der Stadt Münster und der DFMG für einen effizienteren Mobilfunkausbau v. 21.02.2024. (Link zur Pressemitteilung: https://www.muenster.de/pressemeldungen/web/frontend/design/kommunikation/show/11 50343) . • Prüfung der Nutzung städtischer Gebäude und lnfrastrukturen für den weiteren Mobilfunkausbau. • Schaffung eines amts- und fachstellenübergreifenden Prozesses zur Sicherstellung einer zeitnahen Bearbeitung Die Stadt Münster steht im engen Dialog mit den Mobilfunkanbietern, um die Versorgungslücken gezielt zu schließen und eine leistungsfähige digitale Infrastruktur sicherzustellen. Die Versorgung innerhalb von Gebäuden wird durch strengere Regularien im Bereich der Energieeffizienz und der erhöhten Dämmwerte von Fassaden und Fenstern erheblich eingeschränkt. Die Mobilfunkabdeckung ist grundsätzlich auf einem hohen Niveau muss aber im Bereich des 5G erweitert werden (Kapazitätserweiterung). Es werden mehr Standorte benötigt um das 5G Netz zu verdichten. Dies liegt auch darin beqründet, dass 5G Frequenzen weniger Reichweite haben als frühere Technologien. 4 3. Mit welchem Zeitrahmen für die Umsetzung der Maßnahmen zu rechnen ist und in wieweit hierzu bereits Einschätzungen aus den Gesprächen mit den Mobilfunkbetreibern vorliegen. ' Die Umsetzung von Mobilfunkausbaumaßnahmen ist maßgeblich von den eigenwirtschaftlichen Planungen der Mobilfunknetzbetreiber (MNB) abhängig. Die Stadt Münster kann hierbei lediglich unterstützend tätig werden, insbesondere durch Bereitstellung geeigneter städtischer Liegenschaften, Moderation von Abstimmungsprozessen sowie Beschleunigung verwaltungsinterner Verfahren. In den Gesprächen mit den Mobilfunknetzbetreibern wird deutlich, dass der Ausbau in Münster fortlaufend erfolgt. Ein konkreter Zeitrahmen für einzelne Maßnahmen kann jedoch nicht pauschal festgelegt werden, da dieser von verschiedenen Faktoren abhängt, darunter: • Planung und Genehmigung: Je nach Standort sind unterschiedliche bau- und denkmalschutzrechtliche Genehmigungsverfahren erforderlich, die die Dauer der Umsetzung beeinflussen können. • Technische Machbarkeit: Insbesondere im innerstädtischen Bereich ist der Netzausbau mit Herausforderungen wie beschränkten Standortoptionen oder statischen Anforderungen an Gebäuden verbunden. • Wirtschaftliche Entscheidung~n der Netzbetreiber: Der Ausbau erfolgt eigenwirtschaftlich durch die Mobilfunkunternehmen, sodass priorisierte Standorte und Investitionsentscheidungen durch diese gesteuert werden. ' ' Aufgrund vieler Gespräche mit Verantwortlichen der MNB hat sich aus Erfahrung gezeigt, dass von der ersten Besichtigung eines möglichen Standortes bis zur Realisierung eines Mobilfunkstandortes in der Regel ca. zwei Jahre benötigt werden. Durch gezielte Prozessoptimierungen innerhalb der Stadtverwaltung konnte dieser Zeitraum bereits merklich reduziert werden. Eine belastbare Prognose zu konkreten Zeitpunkten einzelner Ausbauvorhaben ist aufgrund der genannten Abhängigkeiten jedoch nicht möglich. 4. Vergleich der Mobilfunkstandorte 2023 und 2024 Die Mobilfunkinfrastruktur in Münster hat sich zwischen 2023 und 2024 weiterentwickelt. Die Tabellen 2 und 3 zeigen die Veränderungen der Mobilfunkstandorte in den einzelnen Stadtbezirken und die Verteilung der Standorte auf die vier MNB Deutsche Telekom (DT), Telef6nica (TEF), Vodafone (VF) und 1&1. Die Gesamtanzahl der Mobilfunkstandorte im Stadtgebiet ist von 193 im Jahr 2023 auf 203 im Jahr 2024 gestiegen. Dies entspricht einer Zunahme um 5, 18 %. Ebenso stieg die Zahl der belegten Antennenstandorte der einzelnen MNB: • Deutsche Telekom: Zunahme vori 107 auf 115 Standorte (+7,48 %) • Telef6nica: Keine Veränderung mit 84 Standorten • Vodafone: Anstieg von 66 auf 69 Standorte (+4,55 %) • 1&1: Deutliche Erhöhung von 2 auf 16 Standorte Die Expansion von 1 & 1 unterstreicht die dynamische Entwicklung durch den Markteintritt mit eigenen Standorten. Dennoch dominiert die Deutsche Telekom weiterhin das Netz in Münster, gefolgt von Telef6nica und Vodafone. In Münster-Mitte erhöhte sich die Zahl der Standorte von 69 auf 75. Die Deutsche Telekom bleibt mit 40 Standorten der stärkste Anbieter, während Telef6nica auf 31 und Vodafone auf 25 Standorte kommt. 1 & 1 betreibt dort erstmals vier eigene Standorte. 5 In Münster-Hiltrup und Münster-West stieg die Standortanzahl leicht an. In beiden Bezirken baute 1 & 1 Standorte aus ( drei in. Hiltrup, vier in West). In den übrigen Stadtbezirken sind die Entwicklungen weniger ausgeprägt, jedoch trugen sie insgesamt zur verbesserten Versorgung bei. Die zunehmende Anzahl an Mobilfunkstandorten zeigt den Fortschritt beim Ausbau der Mobilfunkversorgung in Münster .. Der Markteintritt von 1 & 1 führte zu einer breiteren Netzverfügbarkeit. Diese Entwicklungen stellen eine solide Grundlage dar, um die Netzqualität weiter zu verbessern und langfristig flächendeckende 5G-Dienste sicherzustellen. Standorte Deutsche %- %- %- %- %- Bezirke Te/efonica · Vodafone 1&1 Verteilung Verteilung Verteilung Verteilung Verteilung insgesamt Telekom Standorte DT TEF VF 1&1 Münster- 20 12 9 9 0 10,36% 11,21% 10,71% 13,64% 0,00% Ost Münster- 69 36 32 23 0 35,75% 33,64% 38, 10% 34,85% 0,00% Mitte Münster- 24 12 10 10 0 12,44% 11,21% 11,90% 15, 15% 0,00% Südost Münster- 28 20 11 9 1 14,51% 18,69% 13, 10% 13,64% 50,00% Hiltruo Münster- 35 20 14 11 1 18,13% 18,69% 16,67% 16,67% 50,00% West Münster- 17 7 . 8 4 0 8,81% 6,54% 9,52% 6,06% 0,00% Nord GESAMT 193 107 84 66 2 100% 100% 100% 100% 100% Tabelle 2: Anzahl und Verteilung der Mobilfunkstandorte auf die Bezirke der Stadt Münster 2023 Standorte Deutsche %- %- %- %- %- Bezirke insgesamt Telekom Telefonica Vodafone 1&1 Verteilung Verteilung Verteilung Verteilung Verteilung Standorte DT TEF ·VF 1&1 Münster- 21 12 9 9 2 10,34% 10,43% 10, 71% 13,04% 12,50% Ost Münster- 75 40 31 25 4 36,95% 34,78% 36,90% 36,23% 25,00% Mitte Münster- 25 13 10 11 1 12,32% 11,30% 11,90% 15,94% 6,25% Südost Münster- 29 21 12 9 3 14,29% 18,26% 14,29% 13,04% 18,75% Hiltruo Münster- 36 21 14 11 4 17,73% 18,26% 16,67% 15,94% 25,00% West Münster- 17 8 8 4 2 8,37% 6,96% 9,52% 5,80% 12,50% Nord GESAMT 203 115 84 69 16 100,00% 100,00% 100,00% 100,00% 100,00% Tabelle 1: Anzahl und Verteilung der Mobilfunkstandorte auf die Bezirke der Stadt Münster 2024 Holger N Betriebsleiter cI eq 6
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: beantwortet
Zur SitzungOrte (12)
- Mauritzstraße 4
- Scheibenstraße 109
- Mecklenbecker Straße 425
- Harkortstraße 14a
- Weseler Straße 675e
- Boeselagerstraße 1
- Geringhoffstraße 48
- Schwarzer Kamp
- Am Dill
- Korte Ossenbeck 1
- Kesselfeld 28
- Grafschaft 31
Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.
Details
- Aktenzeichen
- AFW/0005/2025
- Typ
- Anfrage in der BV West
- Datum
- 10.03.2025
- Erstellt
- 10.03.2025 13:02