3117/2021
Beantwortung der Anfrage AN/1351/2021- Sachstand Krebelshof
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Beantwortung einer Anfrage (BV)
3471 Zeichen
Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle IV/512/2 Vorlagen-Nummer 3117/2021 Beantwortung einer Anfrage nach § 4 der Geschäftsordnung öffentlicher Teil Gremium Datum Bezirksvertretung 6 (Chorweiler) 23.09.2021 Beantwortung der Anfrage AN/1351/2021- Sachstand Krebelshof Die CDU-Fraktion und die Fraktion Bündnis90/Die Grünen stellen in der Sitzung der Bezirksvertretung Chorweiler am 17.06.2021 folgende Anfrage: Der Krebelshof in Worringen ist die bedeutendste und älteste noch bestehende Jugendeinrichtung im Bezirk Chorweiler und sucht auch im gesamten Köln Ihres Gleichen. Mit seinen riesigen Außenflächen am grünen Rand von Worringen gelegen, kann dort eine sehr viel- seitige und vielfältige Angebotsstruktur gefunden werden und ist daher bei vielen Jugendlichen sehr beliebt. Mehrere Generationen von Jugendlichen im Bezirk, haben den Krebelshof seit den 1970ern schätzen gelernt. Leider sind die Denkmalgeschützten Teile der Hofgebäude stark verfallen und wurden kaum instand- gesetzt, sodass nur ein kleiner Teil der Gebäude genutzt werden kann, der immer mehr schrumpft. Da die Sicherheit der Mitarbeiter*innen und der Jugendlichen jederzeit gewährleistet werden muss, hat sich die GUJA, die die Einrichtung leitet, nach mehreren Vorfällen von weiterem Verfall der Ge- bäudeteile, dazu entschlossen zu 31.12.2021 den Hof aufzugeben und einen Alternativstandort in Worringen zu suchen, da die Sanierung mehrere Millionen Euro brauchen würde. Da aber doch nicht das Ziel sein kann, den Krebelshof für immer aufzugeben, wollen sich Verwaltung und GUJA noch einmal dransetzen, Möglichkeiten für den Erhalt der Jugendeinrichtung im Krebelshof zu suchen. Auch die Worringer Bürger kämpfen für den Erhalt ihres Krebelshofes, der untrennbar zum Ort Wor- ringen gehört. Hierbei haben sie viel Unterstützung aus ganz Köln. Wir fragen die Verwaltung: 1.) Haben Gespräche haben mit verschiedenen städtischen Dienststellen und der GUJA stattge- funden? a) wenn ja, was war das Ergebnis? b) wenn nein, warum nicht? 2.) Gab es Kontakte zu Sponsoren oder privaten Geldgebern oder Stiftungen? a) Wenn ja, was war das Ergebnis? b) wenn nein, warum nicht? 3.) Gab es auch Gespräche mit privaten, gemeinnützigen oder NGO-Initiativen, die sich am Kre- belshof beteiligen würden? a) wenn nein, warum nicht? b) wenn ja, was war das Ergebnis? 4.) Was ist als weitere Vorgehensweise geplant? 2 Die Jugendverwaltung antwortet wie folgt: Zu 1.) Es haben umfängliche Abstimmungen zwischen den städtischen Dienststellen und der GUJA stattge- funden. Gemeinsam wurde die Entscheidung getroffen, dass unter den aktuellen baulichen Voraus- setzungen keine langfristige Weiterführung der Jugendarbeit an dem Standort Krebelshof möglich ist. Einigkeit besteht darüber, dass aufgrund des umfänglichen Bedarfs eine nahtlose Fortsetzung der Angebote der Jugendarbeit im Sozialraum nötig ist. Zu 2.) Es gibt Kontakte zu Stiftungen, die zeitnah intensiviert werden. Zu 3.) Die Jugendverwaltung hat bisher keine Gespräche mit weiteren Initiativen geführt. Die Vermarktung und langfristige Vermietung städtischen Fiskalbesitzes obliegt grundsätzlich dem Liegenschaftsamt. Zur Immobilie Krebelshof stehen das Liegenschaftsamt und Jugendamt daher im steten Austausch über die weitere Vorgehensweise. Zu 4.) Die Abstimmungen werden zeitnah vertieft, um die Jugendarbeit im Sozialraum langfristig sicherzu- stellen.
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 3117/2021
- Typ
- Beantwortung einer Anfrage (BV)
- Datum
- 01.09.2021
- Erstellt
- 27.08.2021 14:35