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2835/2016/1

Verkehrsführungskonzept Altstadt

Beschlussvorlage Ausschuss 23.10.2018

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Nächste Beratung: Bezirksvertretung 1 (Innenstadt), Sitzung am 08.03.2018, TOP 4.7

Anlage 4 Verkehrskonzept_Altst.Vari.3

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Anlage 10 - Auszug Verkehrsausschuss 05.03.2018

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Beschlussvorlage Ausschuss

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Anlage 2 Verkehrskonzept_Altst.Vari-1

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Anlage 5 - Auszug Verkehrsausschuss 27.06.2017

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Anlage 1 Bestand_

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Anlage 11 - Stellungnahme d. Verwaltung

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Anlage 11.1 - Querschnitte

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Anlage 9 Umsetzungsbereiche pdf

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Anlage 11.2 - Fahrradroute

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Anlage 8_Präsentation VK Altstadt

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Anlage 11.3 - Variante 4

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Anlage 3 Verkehrskonzept_Altst.-Vari.2

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Anlage 7- Resultate der Bürgerinformationsveranstaltung (2)

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Anlage 6- Stellungnahme zu Nachfragen im STEA (1)

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Anlage 4 Verkehrskonzept_Altst.Vari.3

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  Gesamtraum Via Culturalis 
Verkehrskonzept Altstadt 
Variante 3 
                                  Fahrradstraße (Zweirichtungsverkehr Rad) 
                   geänderte Verkehrsbeziehung    KFZ          
                             neue Fußgängerfreundliche Gestaltung 
 neue Fußgängerzone 
      Bestand Fußgängerzone 
           Einrichtungsverkehr      KFZ 
           Zweirichtungsverkehr    KFZ 
Parkhaus/Tiefgarage 
  
 1  1  1  1  1  1      
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Anlage 4

Anlage 10 - Auszug Verkehrsausschuss 05.03.2018

1505 Zeichen

Anlage 10 
 
 
Geschäftsführung  
Verkehrsausschuss 
Frau Krause 
Telefon:  (0221) 221-25909  
Fax       :  (0221) 221-24447 
E-Mail:  angela.krause@stadt-koeln.de 
Datum: 12.03.2018 
Auszug 
aus dem Entwurf der Niederschrift der 34. Sitzung des 
Verkehrsausschusses vom 05.03.2018 
öffentlich 
 Vor Eintritt in die Tagesordnung 
… 
 
RM Hammer beantragt, die TOP 1.1 und 3.1, Antrag der SPD-Fraktion und Verwal-
tungsvorlage Verkehrsführungskonzept Altstadt, zu vertagen. Hintergrund sei, dass 
die Bezirksvertretung Innenstadt in ihrer kommenden Sitzung den Hauptausschuss 
zwecks Klärung der Entscheidungsbefugnis in dieser Angelegenheit anrufen werde. 
Diese Entscheidung wolle die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen zunächst abwarten.  
Die RM Pöttgen und Weisenstein zeigen sich überrascht von diesem Vorschlag. Es 
handele sich hier um ein laufendes Verfahren, so dass der Verkehrsausschuss 
durchaus einen Beschluss bzw. eine Zielsetzung in der Sache fassen könne.  
Nach kurzer kontroverser Diskussion über die weitere Vorgehensweise stellt Vorsit-
zender Wolter den Vertagungsantrag zur Abstimmung. 
Beschluss: 
Der Antrag der SPD-Fraktion vom 15.11.2017 betr. Autofreie Altstadt jetzt, 
AN/1653/2017, sowie die Verwaltungsvorlage „Verkehrsführungskonzept Altstadt“, 
2835/2016/1, werden vertagt, bis die Entscheidung des Hauptausschusses über die 
Zuständigkeit in dieser Angelegenheit vorliegt.  
 
Abstimmungsergebnis: Mehrheitlich zugestimmt gegen die SPD-Fraktion und die 
Fraktion Die Linke 
…

Beschlussvorlage Ausschuss

18060 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle 
VIII/66/661/1 
 
Vorlagen-Nummer 
 2835/2016/1 
Freigabedatum 
  
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung 
Betreff 
Verkehrsführungskonzept Altstadt 
Beschlussorgan 
Verkehrsausschuss  
Gremium Datum 
 
Beschluss: 
Der Verkehrsausschuss nimmt die Variantenuntersuchung des Verkehrsführungskonzeptes Altstadt 
zur Kenntnis und beauftragt die Verwaltung, bei den weiteren planerischen Überlegungen die Varian-
te 3 zu Grunde zu legen. Nach der Sommerpause soll eine öffentliche Bürgerinformationsveranstal-
tung durchgeführt werden. 
 
Alternative: 
 
keine 
 
Verkehrsausschuss 27.06.2017 
Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 29.06.2017 
Stadtentwicklungsausschuss 06.07.2017 
Verkehrsausschuss 05.03.2018 
Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 08.03.2018 
Stadtentwicklungsausschuss 15.03.2018 
Verkehrsausschuss 17.04.2018

2 
Haushaltsmäßige Auswirkungen 
 Nein 
 
Begründung: 
1. Zielsetzung und Anlass 
 
Aufgrund der laufenden städtebaulichen Entwicklungsprozesse (insbesondere Masterplan, Via 
Culturalis, Via Sacra, Archäologische Zone) sowie dem Bau der Nord-Süd Stadtbahn im Bereich 
der Kölner Altstadt wurde es notwendig, das Verkehrskonzept „Altstadt“ mit folgender Zielsetzung 
zu überarbeiten: 
 
• Umgestaltung und Aufwertung des öffentlichen Straßenlandes insbesondere für den Bereich 
Miqua und die Via Culturalis, 
• Stärkung des Fußgänger- und Radfahrverkehrs, 
• Reduzierung des Parkens im öffentlichen Raum durch Rückbau von Parkplätzen zugunsten 
von Aufenthalts- und Funktionsflächen für Fußgänger und Radfahrer, 
• Senkung der Verkehrsbelastung und Reduzierung von Durchgangsverkehren, 
• Erhaltung der Erreichbarkeit von Parkhäusern auf kurzen Wegen. 
 
Das Untersuchungsgebiet umfasst den Bereich der historischen Altstadt (hier: Gesamtraum Via 
Culturalis; siehe Anlage 1). 
 
2. Ausgangslage 
 
Das Untersuchungsgebiet wird durch das umliegende Hauptstraßennetz gut erschlossen. Die Er-
reichbarkeit der Parkhäuser und Tiefgaragen von Norden und Süden ist gegeben. Durch Ein-
bahnstraßenregelungen, Tempo 30-Zonen und Fußgängerbereiche ist der Kfz-Verkehrsfluss ver-
kehrsberuhigt und somit das Geschwindigkeitsniveau unkritisch. 
 
  Es stehen 5.804 Stellplätze (davon 4.381 Kurzzeitparkplätze) in Parkierungsanlagen im Ge-
samtgebiet zur Verfügung (siehe Anlage 2). Die Auslastung der Parkhäuser beträgt in der 
Regel unter 50 %. Samstags sind die Parkhäuser Kaufhof und An Farina teilweise bis zu 100 
% ausgelastet. 
 
  289 bewirtschaftete Stellplätze sind im öffentlichen Straßenland für das betrachtete Gebiet 
der Via Culturalis vorhanden. Davon sind 180 Stellplätze als Ladezonen ausgewiesen. Die 
höchste Auslastung im Untersuchungsgebiet beträgt hier auch samstags 91%. Der Bewoh-
nerparkanteil auf Straßenstellplätzen ist mit 50% relativ gering.  
 
  Mit Inbetriebnahme des nördlichen Astes der Nord-Süd Stadtbahn und der Verlängerung der 
Linie 5 bis Heumarkt im Dezember 2013 ist die die Altstadt querende Buslinie aufgegeben 
worden. 
 
  Der Radverkehr wird innerhalb des Gebietes im Mischverkehr auf der Fahrbahn geführt. 
Aufgrund der niedrigen Fahrgeschwindigkeiten ist dies als unproblematisch zu bewerten. Die 
Einbahnstraßen sind weitgehend in Gegenrichtung für Radfahrer freigegeben und viele Fuß-
gängerbereiche dürfen befahren werden, so dass der Raum innerhalb des Viertels für den 
Radverkehr gut durchlässig ist.  
 
  Die Kfz-Verkehrsbelastung im Bericht zum Verkehrskonzept Altstadt basiert auf dem Ver-
kehrsmodell des Jahres 2000. In den letzten fünf Jahren wurden im Bereich der Altstadt eini-
ge Verkehrserhebungen durchgeführt, aus denen eine abnehmende Tendenz der Verkehrs-
belastungen erkennbar ist.

3 
 Die Verkehrsbelastungen innerhalb des Gebiets südlich Komödienstraße/Trankgasse setzen 
sich im Wesentlichen aus gebietsbezogenen Quell- und Zielverkehren zusammen. Dies be-
legt eine von der Stadt Köln am 17.06.2008 durchgeführte Kennzeichenverfolgung, wonach 
innerhalb des Gebietes östlich der Hohe Straße morgens zwischen 8.00 Uhr und 9.00 Uhr 
rund 13% und nachmittags zwischen 17.00 und 18.00 Uhr rund 19% auf Durchgangsverkeh-
re entfallen. Inwieweit von diesen Verkehren Fahrten zwecks kurzer Erledigungen innerhalb 
des Gebiets entfallen, lässt sich aus der Erhebung nicht ablesen. Es ist jedoch davon auszu-
gehen, dass der tatsächliche Durchgangsverkehr eher geringer anzunehmen ist. 
 
 In Anbetracht der abnehmenden Kfz-Verkehrsbelastungen in der Altstadt geht die Verwal-
tung davon aus, dass der durchschnittliche tägliche Anteil des Durchgangsverkehrs derzeit 
weniger als 10% beträgt. 
 
  Alle Ziele im Altstadtgebiet (Ausdehnung 700 bis 1100 m) sind fußläufig in kurzer Zeit er-
reichbar. Durch die überregionale Bedeutung der Kölner Innenstadt für Kultur, Tourismus, 
Einkauf, Erholung und Freizeit beträgt der Fußgängeranteil am Gesamtverkehr über 30%.  
 
  Das Unfallaufkommen im Untersuchungsgebiet ist unauffällig. 
 
3. Erschließungsvarianten 
 
Unter Berücksichtigung der Ausgangslage und Zielsetzung wurden mehrere mögliche Erschlie-
ßungsvarianten entwickelt. 3 Varianten wurden bezüglich ihrer Auswirkungen von Verkehrsbelas-
tungen auf das Straßennetz im Altstadtgebiet detailliert untersucht und für die weitere Entwick-
lung ausgewählt (siehe Anlagen 2 bis 4). 
 
Für das Kolumbaquartier besteht bereits ein beschlossenes Verkehrskonzept. Daher wird der Be-
reich hier nicht weiter betrachtet (s. Vorlage Beschluss 0499/007). 
 
 
Variante 1 
 
Folgende Änderungen der Verkehrsführung und Einrichtung von Fußgängerzonen werden in der 
Variante 1 vorgeschlagen (Anlage 2): 
 
• Fußgängerzonen:   
 Portalsgasse, Rathausplatz und Bürgerstraße, 
 Große und Kleine Budengasse, Bechergasse, 
 Obenmarspforten zwischen Unter Goldschmied und Martinstraße, 
 Unter Goldschmied zwischen Portalsgasse und Obenmarspforten, 
 westliche Gürzenichstraße zwischen Große Sandkaul und Quatermarkt, 
 
• Fußgängerfreundliche Gestaltung der Straßen Am Hof, Unter Goldschmied, Quatermarkt und 
östliche Gürzenichstraße, 
• Errichtung einer Einbahnstraßenführung Unter Goldschmied zwischen Große Budengasse 
und Salomonsgasse in Richtung Süden, 
• Drehung der Einbahnstraßenführung Obenmarspforten zwischen Unter Goldschmied und 
Marspfortengasse in Richtung Osten. 
 
 
Variante 2 
 
Folgende Änderungen der Verkehrsführung und Einrichtung von Fußgängerzonen werden in der 
Variante 2 vorgeschlagen (Anlage 3): 
 
• Fußgängerzonen:

4 
 
 Portalsgasse, Rathausplatz und Bürgerstraße,Kleine Budengasse, Bechergasse, Am 
Hof,  
 Sporergasse und Unter Goldschmied zwischen Am Hof und Große Budengasse, 
 Heumarkt, Seidmacherinnengäßchen, Bolzengasse und Steinweg, 
 westliche Gürzenichstraße zwischen Große Sandkaul und Quatermarkt, 
 
• Fußgängerfreundliche Umgestaltung der Straßen Unter Goldschmied, Obenmarspforten zwi-
schen Unter Goldschmied und Martinstraße, Quatermarkt und östliche Gürzenichstraße, 
• Einrichtung einer Einbahnstraßenführung Unter Goldschmied zwischen Große Budengasse 
und Obenmarspforten in Richtung Süden. 
 
Variante 3 
 
Folgende Änderungen der Verkehrsführung und Einrichtung von Fußgängerzonen werden in der 
Variante 3 vorgeschlagen (Anlage 4): 
 
• Fußgängerzonen: 
 
 Portalsgasse, Rathausplatz und Bürgerstraße, 
 Obenmarspforten zwischen Unter Goldschmied und Martinstraße, 
 westliche Gürzenichstraße zwischen Große Sandkaul und Quatermarkt, 
 
• Fußgängerfreundliche Umgestaltung der Straßen Am Hof, Unter Goldschmied, Quatermarkt 
und östliche Gürzenichstraße, 
• Drehung der Einbahnstraßenführung Obenmarspforten zwischen Unter Goldschmied und 
Marspfortengasse in Richtung Osten. 
 
 
4. Wirkungsanalyse der Erschließungsvarianten 
 
Variante 1 
 
Die Variante 1 führt zu einer Trennung der Erschließung der Parkierungsanlagen von Norden 
nach Süden und durchtrennt das Straßennetz für den Kfz-Verkehr im Bereich der Archäologi-
schen Zone. Aufgrund der entsprechenden Verringerung des Verkehrsaufkommens wird die Via 
Culturalis in ihrer Funktion als Fußwegeachse gestärkt. Die Verlängerung der Fußgängerzone 
Gürzenichstraße schafft eine stärkere Vernetzung für den Fußgängerverkehr in Richtung Rhein.  
 
Durch die Einrichtung der Fußgängerzonen in der Großen- und Kleinen Budengasse wird die 
Qualität der Via Culturalis, sowie auch die Ost-West-Beziehung für die Fußgänger stark verbes-
sert. 
 
 
Variante 2 
 
Die Variante 2 trennt das Straßennetz durch die geplanten neuen Fußgängerzonen im Bereich 
Unter Goldschmied zwischen Große Budengasse und Am Hof, sowie die Fußgängerzonen Am 
Hof, Kleine Budengasse und Sporergasse für den Kfz-Verkehr für beide Richtungen in einen 
nördlichen und südlichen Teil. Durch diese Trennung reduziert sich ebenfalls das KFZ-
Verkehrsaufkommen der Via Culturalis. Die Aufenthaltsqualität für Fußgänger erhöht sich vor-
wiegend im nördlichen Bereich vom Rathausvorplatz bis zum Roncalliplatz. Während der Weih-
nachtszeit kann temporär die Durchfahrt durch die Altstadt in Nord-Süd-Richtung geöffnet wer-
den. 
 
Hierdurch wird die Aufenthaltsqualität auf der sehr stark von Fußgängern begangenen Verbin-
dung zwischen dem Dom und dem Alter Markt deutlich verbessert.

5 
 
 
Variante 3 
 
Die Variante 3 lässt die zentrale Nord-Süd-Achse Unter Goldschmied für den Verkehr in beiden 
Richtungen durchlässig. Fußgängerbereiche werden im Bereich des Rathausvorplatzes Miqua 
erweitert. Die Zufahrt zu den nördlichen Parkhäusern wird mittels des Parkleitsystems von der 
Straße Am Hof erfolgen, die zu den südlichen Parkhäusern von der Gürzenichstraße. Bei beson-
deren Verkehrssituationen, z.B. im Weihnachtsverkehr, bei Veranstaltungen o.Ä. können mittels 
Steckpfosten Lage angepasste Sperrungen realisiert werden. Durch die fußgängerfreundliche 
Umgestaltung der Bereiche Via Culturalis und der Straße Am Hof sowie der Gürzenichstraße 
wird eine Reduzierung des Durchgangsverkehrs erreicht. 
 
Durch geeignete Maßnahmen der Verkehrsleitung, Verkehrsführung und Beschilderung sollen 
die Zielverkehre in Höhe der Straße Am Hof gelenkt werden. Eine Zufahrt für Anwohner, Lade- 
und Lieferverkehre, Taxen, Hotelvorfahrt und Parkhaus/Tiefgarage ist zu gewährleisten und das 
Ziel einer dem Domumfeld angemessenen fußgängerfreundlichen Gestaltung sicherzustellen. 
Der Umbau der Straße Am Hof ist aufgrund der in den nächsten Jahren anstehenden Baumaß-
nahmen „Historische Mitte“ am Roncalliplatz, Abriss und Neubau „WDR-Areal“ sowie Renovie-
rung „Dom-Hotel“ zurückzustellen; über die straßenräumliche Gestaltung wird nach Abschluss 
dieser Maßnahmen entschieden. 
 
 
Abschließende Bewertung 
 
Der wesentliche Unterschied der Variante 1 und 2 gegenüber Variante 3 ist die Durchtrennung der 
heutigen Hauptverkehrsachse Via Culturalis für den Kfz-Verkehr. Alle Varianten stärken im erhebli-
chen Maße den Fußgängerverkehr, da größere Bereiche als Fußgängerzonen umgestaltet werden 
und somit letztendlich die Aufenthaltsqualität wesentlich erhöht wird. 
 
Der Vergleich der Fahrleistungen zeigt gegenüber dem Status Quo bei allen Varianten eine Reduzie-
rung. Die Varianten unterscheiden sich nur geringfügig. Die Entlastung variiert zwischen 8% und 
12%. 
 
Die Gesamt-Kfz-Fahrleistungen im Viertel (Kfz-km/24 h) wurden modellhaft ermittelt und ausgewertet 
und basieren auf erhobenen Querschnittsbelastungen.  
 
In allen Varianten werden bei allen genannten Zielen Verbesserungen gegenüber dem heutigen Be-
stand erreicht.

6 
5. Ruhender Verkehr 
 
Innerhalb des Gebietes der Altstadt zwischen Rhein im Osten, Augustinerstraße im Süden, Hohe 
Straße im Westen und Trankgasse im Norden gibt es 5.804 Parkplätze in Parkhäusern. Das 
Parkplatzangebot in Parkhäusern übersteigt das Angebot im öffentlichen Straßenland um das 
Vierfache. Deswegen ist auch die Frage der Erreichbarkeit der Parkhäuser von Bedeutung. Die 
Varianten unterscheiden sich hier. 
 
Die Parkhäuser bleiben bei allen Varianten erreichbar. Bei der Variante 1 sind alle Parkhäuser 
von der südlichen Zufahrt erreichbar. Von Norden sind bei der Variante 1 nur die fünf nördlich ge-
legenen Parkhäuser (Hauptbahnhof, Dom, Philharmonie, Hohe Straße, und St. Martin) mit 1878 
Stellplätzen erreichbar. Variante 2 trennt das Gebiet für Kraftfahrer in Höhe der Straße Am Hof 
komplett, so dass von Süden 3386 Parkplätze erreichbar sind und von Norden 1518 Plätze. 
 
Zur Verbesserung der städtebaulichen Situation soll die Stellplatzanzahl im öffentlichen Straßen-
land reduziert werden. Nur für Bewohner, den Lade- und Lieferverkehr, Taxen und Behinderte 
sollen ausreichend Stellplätze angeboten werden. Kurzzeitparker werden auf die öffentlichen 
Parkhäuser verwiesen. Dadurch kann die Anzahl der Stellplätze im öffentlichen Straßenland re-
duziert werden. In dem Gebiet sind 289 Stellplätze im öffentlichen Straßenland vorhanden. Da-
von sind 72 für Ladezonen vorgesehen. Weitere 76 Stellplätze werden von Bewohnern belegt. 
Daraus folgt, dass circa 140 Stellplätze (fast 50%) nur von Kurzzeitparkern belegt sind, die in die 
vorhandenen Parkhäuser verlegt werden sollen. Diese Flächen können dem Fußgänger zuge-
schlagen werden. Durch den Entfall der Kurzzeitparker werden zudem Parksuchverkehre ver-
mieden. 
 
Bei allen Varianten müsste und würde das vorhandene dynamische Parkleitsystem entsprechend 
angepasst werden. 
 
 
6. Radverkehr 
 
Die Maßnahmen zur Verbesserung des Radverkehrs werden entsprechend des Radverkehrs-
konzeptes Innenstadt umgesetzt. Hier wird die Straße Große Sandkaul zwischen Gürzenichstra-
ße und Obenmarspforten und die Marspfortengasse/ Sporergasse bis zur Straße Am Hof als 
Fahrradstraße vorgesehen. 
 
Die zweite Fahrradstraße ist für den Straßenzug An St. Agatha – Ludwigstraße - Richartzstraße 
vorgesehen.  
 
Bei der Einrichtung von Fahrradstraßen kann der Fahrzeugverkehr weiterhin z. B. als Anlieger-
verkehr zugelassen werden. Auch Radverkehr kann tageszeitlich begrenzt in den Fußgängerzo-
nen zugelassen werden. In den übrigen Straßen des Quartiers ist die Führung des Radverkehrs 
im Mischverkehr vorgesehen. Somit ergänzen sich beide Konzepte. 
 
 
7. Straßenräumliches Handlungskonzept Altstadt 
 
Die Umgestaltung der Straßenräume und Plätze wird entsprechend der Vorgaben und Gestal-
tungsgrundsätze des Gestaltungshandbuches und der Via Culturalis in den nächsten Schritten 
erfolgen. Hieraus ergibt sich auch die Festsetzung der Materialien. Die weitere Ausdifferenzie-
rung der Planung alternativer Verkehrsführungen für besondere Anlässe etc. wird im Anschluss 
der Grundsatzentscheidung über die Verkehrsführung erarbeitet. 
 
 
Die Entscheidung über die Verkehrsführungen im Bereich der Altstadt ist Vorgabe für die Quer-
schnittsaufteilung der Straßenräume, hier insbesondere für die Breite der Fahrgasse. Grundsätz-
lich kann auf eine höhenmäßige Trennung zwischen der Fahrgasse und den Nebenanlagen

7 
durch Hochborde verzichtet werden. Mit hochwertigen Materialien soll eine einheitliche Gestal-
tung des Straßenraumes mit einer großen Aufenthaltsqualität erzielt werden und der Shared-
Space-Gedanke im Raum erlebbar. Durch eine einheitliche Materialität werden die Platzräume 
und Straßenräume  
miteinander verbunden. Durch die Reduzierung der Anzahl der Stellplätze im öffentlichen Stra-
ßenland werden zusätzlich mehr Räume gewonnen, die ebenfalls dem Aufenthalt für Fußgänger 
dienen können und somit die fußgängerfreundliche Straßenraumgestaltung zusätzlich erweitern.  
 
Die Umgestaltung der Straße Unter Goldschmied erfolgt im Rahmen des Projektes Via Culturalis. 
Die derzeitige Grenze zwischen Außenanlage Archäologische Zone und Via Culturalis ist die öst-
liche Bordsteinkante vor dem Museum. Die zeitlich späteren Entscheidungen zur Detailgestaltung 
der Via Culturalis werden auf Grundlage des Verkehrsführungskonzeptes Altstadt umgesetzt. 
 
 
8. Fazit 
 
Bei allen Varianten ist die Erschließung aller Ziele sicher gestellt. Insbesondere wurde hierbei 
auch auf die Erreichbarkeit des Rathauses und Haus Neuerburg geachtet.  
 
Bei der Variante 1 erfolgt die Zufahrt zum historischen Rathaus von Süden über die Große Sand-
kaul und Obenmarspforten bis an den südlichen Rand der geplanten Fußgängerzone am Rat-
haus. Die Brautpaare und Hochzeitsgäste können an der Kreuzung Obenmarspforten/Gülichplatz 
vorfahren. Von Norden wäre eine Anfahrt über Unter Goldschmied bis Portalsgasse möglich.  
 
Bei der Variante 2 erfolgt die Zufahrt nur von Süden. Eine Vorfahrt mit Ausstieg ist auf der Straße 
Unter Goldschmied oder auf der Straße Obenmarspforten, zwischen Gülichplatz und Martinstra-
ße möglich. 
 
Bei der Variante 3 kann die Vorfahrt aus Richtung Norden und Süden auf der Straße Unter Gold-
schmied erfolgen. 
 
Bei allen Varianten wäre ein Bereich auszuweisen oder herzurichten, in dem die Fahrzeuge kurz 
halten können, um Fahrgäste aussteigen zu lassen. Hier bieten sich das Halten auf der Fahrbahn 
an, sowie Flächen mit eingeschränktem Halteverbot. 
 
Zusätzlich kann die Zufahrt über den Alter Markt angeboten werden. Hierzu müssten die Voraus-
setzungen noch weiter gehend definiert werden. Ein Zugang zum Rathausplatz wäre dann über 
die Treppe bzw. später über den Aufzug im Roten Haus möglich. 
 
Für den Weihnachtsverkehr können und werden - wie bisher auch gehandhabt - temporäre Ver-
kehrsführungsänderungen angeordnet werden, um eine befriedigende Abwicklung sicherzustel-
len. Dies gilt für alle Varianten.  
 
Alle Varianten sollen vor der abschließenden Beschlussfassung im Rahmen einer Bürgerbeteili-
gung mit der Öffentlichkeit diskutiert werden. Vor dem Hintergrund der größeren Flexibilität bei 
gleichzeitiger Erreichung der stadt- und verkehrsräumlichen Ziele empfiehlt die Verwaltung die 
Umsetzung der Variante 3. 
 
 
9. Begründung der Dringlichkeit 
 
Zur Vorbereitung der für Herbst 2017 geplanten öffentlichen Bürgerbeteiligung ist eine Be-
schlussfassung vor der Sommerpause zwingend erforderlich. Eine fristgerechte Einbringung der 
überarbeiteten Vorlage war auf Grund der umfangreichen verwaltungsinternen Abstimmung nicht 
möglich.

Anlage 2 Verkehrskonzept_Altst.Vari-1

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Gesamtraum Via Culturalis 
Verkehrskonzept Altstadt           
Variante 1 
                     Fahrradstraße(Zweirichtungsverkehr Rad)  
                        geänderte Verkehrsbeziehung  KFZ           
                              neue Fußgängerfreundliche Gestaltung 
  neue Fußgängerzone 
       Bestand Fußgängerzone 
        Einrichtungsverkehr  KFZ 
           Zweirichtungsverkehr  KFZ 
 Parkhaus/Tiefgarage 
  
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Ko Ko Ko Ko Ko Ko mö mö mö mö mö mö di di di di di en en en en en en st st st st st st ra ra ra ra ra ra ße ße ße ße ße ße  
Anlage 2

Anlage 5 - Auszug Verkehrsausschuss 27.06.2017

3999 Zeichen

Anlage 5 
 
 
Geschäftsführung  
Verkehrsausschuss 
Frau Krause 
Telefon:  (0221) 221-25909  
Fax       :  (0221) 221-24447 
E-Mail:  angela.krause@stadt-koeln.de 
Datum: 28.06.2017 
Auszug 
aus dem Entwurf der Niederschrift der 28. Sitzung des 
Verkehrsausschusses vom 27.06.2017 
öffentlich 
4.8 Verkehrsführungskonzept Altstadt 
2835/2016/1 
BG Blome weist eingangs darauf hin, dass sich ein Fehler in der Vorlage eingeschli-
chen habe; sie bitte auf S. 4 unter Variante 3 den Satz „Einrichtung einer Einbahn-
straßenführung Unter Goldschmied zwischen Große Budengasse und Obenmars-
pforten in Richtung Süden“ ersatzlos zu streichen – im System/online sei die Korrek-
tur bereits erfolgt.  
 
Für die SPD-Fraktion bittet RM Kron um eine kurze Darstellung, welche Änderun-
gen/Neuerungen sich gegenüber der ursprünglichen Vorlage ergeben haben. Die 
weitergehende Auseinandersetzung mit dem Konzept erfolge dann sicherlich nach 
den Beratungen in der Bezirksvertretung und im Stadtentwicklungsausschuss. 
 
RM Michel bedankt sich seitens der CDU-Fraktion für die schnelle Auf-/ Überarbei-
tung des Konzeptes. Seine Fraktion könne sich Variante 3 anschließen; diese bein-
halte viele Punkte, die sehr wichtig seien und bringe in einem hoch sensiblen Kultur-
raum Qualität in die Altstadt. 
 
Auch RM Hammer begrüßt für die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen die Bemühungen 
der Verwaltung, die Verkehre in der Altstadt besser und neu zu ordnen. Positiv her-
vorheben möchte er, dass es nun gelingen werde, eine Nord-Süd- bzw. Süd-Nord-
Verbindung für Radfahrer herzustellen und die Fußgängerzonen deutlich auszuwei-
ten. Die Durchgangsverkehre hingegen werden auf ein notwendiges Minimum redu-
ziert. In diesem Zusammenhang möchte er die Verwaltung bitten, auch über ein in-
novatives Konzept für Lieferverkehre nachzudenken. In Hamburg beispielsweise tes-
te UPS derzeit den Einsatz von Lastenfahrrädern.  
 
Für die FDP-Fraktion erklärt RM Houben Zustimmung zur Verwaltungsvorlage; ihr sei 
die Nord-Süd-Querung des Gebietes für den motorisierten Individualverkehr sehr 
wichtig gewesen. Ergänzend möchte er jedoch darauf hinweisen, dass in diesem

Gebiet sicherlich noch einige städtebauliche Herausforderungen warten – beispiels-
weise die Hinterseite des Hauses Neuerburg sowie die Neubebauung des WDR-
Areals. Die Gestaltung des Straßenraums müsse mit diesen Grundstücken in eine 
gewisse Harmonie gebracht werden.  
 
Ausschussvorsitzender Wolter greift die „Kritik“ von RM Hammer an den Lieferver-
kehren auf und macht deutlich, dass die Brauhäuser aus seiner Sicht durchaus auch 
in den Morgenstunden und nicht nachmittags beliefert werden könnten.  
 
Seniorenvertreter Meurers erinnert nachdrücklich an die Belange der Senioren. Viele 
ältere Menschen seien nicht mehr gut zu Fuß und somit sollte diesen auch die Mög-
lichkeit gegeben werden, beispielsweise mit einem Taxi zu einem innerstädtischen 
Brauhaus zu fahren.  
 
Abschließend merkt BG Blome an, dass sie der Bitte nach einer Gegenüberstellung 
der alten und neuen Beschlussvorlage nicht unbedingt nachkommen möchte. Das 
seiner Zeit vorgestellte Konzept sei komplett überarbeitet und gestrafft worden. Die 
Verwaltung beabsichtige, nun die Voten der Bezirksvertretung Innenstadt und des 
Stadtentwicklungsausschusses einzuholen und nach der Sommerpause die Bürger-
anhörung durchzuführen. Erst im Anschluss erfolge der 2. Durchgang im hiesigen 
Ausschuss, bei dem die Verwaltung alle Ergebnisse präsentieren werde.  
 
Der Ausschuss ist diesen Verfahren einverstanden; Vorsitzender Wolter stellt den 
Beschlussvorschlag der Verwaltung daher zur Abstimmung.  
Beschluss: 
Der Verkehrsausschuss nimmt die Variantenuntersuchung des Verkehrsführungs-
konzeptes Altstadt zur Kenntnis und beauftragt die Verwaltung, bei den weiteren pla-
nerischen Überlegungen die Variante 3 zu Grunde zu legen. Nach der Sommerpause 
soll eine öffentliche Bürgerinformationsveranstaltung durchgeführt werden. 
Abstimmungsergebnis: Einstimmig zugestimmt

Anlage 1 Bestand_

488 Zeichen

Verkehrskonzept Altstadt Köln
Analyse - Bestehendes MIV-Netz
5 Äußere Erschließung —> Fahrtrichtungen

Innere Erschließung, 3

Ternpo 30-Zone
Innere en,

Tempo 30-Zone in Planung

nung. unterirdisch

unne
Maß: 3
Fußgängerbereiche / Plätze atsta

ri a 0 50 100 150 m
177. Fuß Enz 88V BÜRO FÜR STADT- UND VERKEHRSPLANUNG
= Im Umbau DR..ING. REINHOLD BAIER GMBH ® AACHEN

Parkhäuser / Tiefgaragen
 Rheingarten / Promenade
177 Untersuchungsbereich

jnanı Gesamtraum Via Culturalis

_ Anlage 1

Anlage 11 - Stellungnahme d. Verwaltung

13059 Zeichen

Anlage 11 
 
/ 2 
Ergänzende Anlage zur Beschlussvorlage „Verkehrsführungskonzept Altstadt“ 
Session Nr.: 2835/2016/1 
 
Antrag der SPD-Fraktion „Autofreie Altstadt jetzt“ (AN/1653/2017) zur Sitzung des Ra-
tes der Stadt Köln am 19.12.2017 
hier: Stellungnahme der Verwaltung anlässlich der Prüfaufträge aus dem interfraktio-
nellen Gespräch am 03.05.2018    
 
 
Die Verwaltung nimmt wie folgt Stellung: 
 
Zu Punkt 1: Planung zur künftigen Verkehrsführung in der Kölner Altstadt – Berücksichtigung  
der Freiziehung der zentralen Bereiche vom Autoverkehr 
 
Die Ziele des Verkehrskonzeptes Altstadt sind die Reduzierung des Autoverkehrs und die 
Aufwertung der Straßenräume der Altstadt für zu Fuß Gehende und Radfahrende, ohne die 
Erreichbarkeit mit Kraftfahrzeugen über Gebühr einzuschränken. Die Erreichbarkeit des Ge-
schäftsbereiches und der Parkhäuser soll trotzdem erhalten bleiben. Der Verkehrsausschuss 
hat sich im ersten Durchgang für die Weiterverfolgung von Variante 3 ausgesprochen, bei 
der eine Durchfahrmöglichkeit über die Achse Unter Goldschmied erhalten bleibt. Die oben 
beschriebenen Ziele lassen sich auch bei Erhalt der Durchfahrt von Norden nach Süden er-
reichen, da der Durchgangsverkehrsanteil mit ca. 10 % niedrig ist. Modellberechnungen ha-
ben gezeigt, dass die Frage, ob die durchgehende Nord-Süd-Straßenachse gesperrt wird, für 
das Individualverkehrsaufkommen nicht sehr entscheidend ist, weil die Verminderung des 
Durchgangsverkehrs für alle Varianten zwischen 8 % und 12 % variiert und damit ähnlich 
hoch ist. 
 
Zu Punkt 2: Prüfung der Einrichtung weiterer Fußgängerzonen 
 
Bezüglich der Vorschläge zur Einrichtung von weiteren Fußgängerzonen gemäß „Autofreie 
Altstadt jetzt“ ist Folgendes anzumerken: 
 
- einige neu markierte Fußgängerzonen bestehen bereits (nördliche und östliche Seite des 
Heumarktes); 
- die Einrichtung der Fußgängerzone Quatermarkt ist aus verkehrlicher Sicht nicht möglich, 
weil über diese Straße die einzige mögliche Erschließung zur privaten Tiefgarage „Gürze-
nich“ gesichert wird; 
- gemäß Vorschlag erhielte die Marspfortengasse als Kfz-Erschließungsstraße eine Über-
lagerung von Funktionen; neben der Funktion als Fahrradstraße gemäß RVKI ist  das 
Laden und Liefern zu sichern; 
- außerdem ist die zukünftige Entwicklung des Laurenz-Carrés zu beachten; 
 
Aufgrund eines hohen Stellplatzangebotes in den Hoch- und Tiefgaragen ist vorgesehen, die 
oberirdischen Stellplätze mit Ausnahme der Ladezonen innerhalb der Altstadt so weit wie 
möglich zu reduzieren und diese Flächen dem Fußverkehr zuzuschlagen.  
 
Diese Maßnahme führt dazu, dass zum einen die Straßenräume zur Erhöhung der Aufent-
haltsqualität zugunsten der zu Fuß Gehenden umgestaltet werden können. Zum anderen 
wird damit der Parksuchverkehr deutlich reduziert, was zu einer Verringerung des Verkehrs-
aufkommens führen wird.  
 
Der Vorschlag der SPD-Fraktion, die Haupterschließung der Altstadt über die Marspforten-
gasse und Große Sandkaul zu sichern, kann in Gänze nicht umgesetzt werden. Derzeit ist 
die Marspfortengasse eine Einbahnstraße mit ausgewiesenen Park- und Ladezonen. Bei

- 2 - 
 
/ 3 
Einführung eines Zweirichtungsverkehrs müssten die derzeitig ausgewiesenen Ladezonen 
wegfallen. Die Kfz-Menge würde in der Größenordnung 8.420 Kfz/24 h liegen und ist damit 
verhältnismäßig hoch. 
 
Die Überprüfung der vorhandenen Straßenraumbreiten hat ergeben, dass ein Zweirichtungs-
verkehr auch mit Wegfall von Ladezonen bzw. Stellplätzen teilweise nicht umsetzbar wäre, 
da die Straßen Marspfortengasse und Große Sandkaul abschnittsweise nicht breiter als 9,20 
m sind. Somit verfügt die Straße nicht über das Mindestmaß von 5,50 m für die Fahrbahn im 
Zweirichtungsverkehr, wenn beidseitige Gehwege von jeweils 2,50 m eingerichtet werden. 
 
Ein Anschluss über die Straße Große Sandkaul an die Pipinstraße wäre aufgrund der gerin-
gen Straßenraumbreite von 9,20 m kaum realisierbar, da die Fahrbahn lediglich 5,00 m be-
trägt (s. Anlage 11.1). Derzeit erfolgt die Ausfahrt aus der Altstadt u. a. aus der Straße Kleine 
Sandkaul, die aufgrund der hohen Verkehrsmenge dreispurig ausgebaut ist (s. Anlage 11.1). 
Bei Abwicklung des Verkehrs über den Straßenzug Marspfortengasse – Große Sandkaul 
wäre eine Straßenraumgestaltung, die die entsprechenden Verkehre aufnehmen kann, nicht 
umsetzbar. Von einer weiteren wesentlichen Reduzierung des Verkehrs kann nicht ausge-
gangen werden, da anzunehmen ist, dass die Menge an Liefer- sowie Erschließungsverkehr 
gleich bleibt; es fallen lediglich der geringe Durchgangs- und Parksuchverkehr weg.  
 
Die Führung des Kfz-Verkehrs über die Gürzenichstraße zur Straße Kleine Sandkaul ist nicht 
sinnvoll, da die Gürzenichstraße mit den beschlossenen Maßnahmen zur Via Culturalis in 
eine Fußgängerzone umgewandelt werden soll (Verlängerung der Fußgängerachse Schil-
dergasse). 
 
Eine denkbare Maßnahme zur Verbreiterung der Fahrbahn ist die Entfernung der Einengun-
gen auf der Marspfortengasse, deren Fläche für Fahrradparken verwendet wird. Hingegen 
wäre es problematisch, auf Ladeflächen zu verzichten, da die Gewerbeeinheiten auf der Ho-
he Straße über die Marspfortengasse angedient werden. Alternativen bestehen dazu nicht. 
Die Hohe Straße, die als Fußgängerzone ausgewiesen ist, lässt den Lieferverkehr lediglich 
temporär zu. 
 
Darüber hinaus wurde im Rahmen des Radverkehrskonzeptes Innenstadt beschlossen, den 
Straßenzug Große Sandkaul – Marspfortengasse – Sporergasse in eine Fahrradstraße um-
zuwandeln, so dass der Radverkehr dort Vorrang hat. Dies würde zu einem hohen Konflikt-
potenzial durch Überlagerung verschiedener Verkehre führen, da neben Kfz- und Radver-
kehr das Laden und Liefern auf diesem Abschnitt abgewickelt und zusätzlich die Parkie-
rungsanlagen über diese Straße erreicht werden sollen. 
 
Die Anbindung des Parkhauses Am Gürzenich erfolgt derzeit über die Straße Quatermarkt. 
Gemäß dem Vorschlag des SPD-Antrages soll diese Straße zu einer Fußgängerzone um-
gewandelt werden und die Zufahrt zum Parkhaus über die Straße In der Höhle erfolgen. Da-
für wäre eine bauliche Veränderung am Bestand notwendig. Die Prüfung hat ergeben, dass 
die Zufahrt über eine Rampe nicht möglich wäre, aufgrund einer zu steilen Neigung der Ein-
fahrt (s. Anlage 11.1). Auch hier würde das Mindestmaß dieser Straße, mit einer Straßen-
raumbreite von 7,10 m bzw. einer Fahrbahnbreite von 5,15 m für die notwendige Einführung 
des Zweirichtungsverkehres, nicht erreicht werden und es ist zu wenig Raum für die dann 
notwendige 180°-Wendefahrt vorhanden. 
 
Als Kompromiss hatte die Verwaltung daher in Variante 3 eine fußgängerfreundliche Gestal-
tung der Straßen Unter Goldschmied – Quatermarkt vorgesehen, so dass die Erreichbarkeit 
des Parkhauses sowie die Erschließung der Anlieger gewährt sind. Fußgängerfreundliche 
Straßen zeichnen sich durch eine hohe Aufenthaltsqualität und Attraktivität aus. Der Stra-
ßenquerschnitt ist niveaugleich ausgebaut und Fußgängerüberquerungen sind im gesamten

- 3 - 
 
/ 4 
Raum möglich. Eine fußgängerfreundliche Straße bietet die Option, diese nachträglich zu 
einer Fußgängerzone umzuwandeln. 
 
Der Betrachtungsraum des o. a. Verkehrsführungskonzeptes ist als ein wichtiger Schritt zur 
Erhöhung der städtebaulichen Qualität zu verstehen und kann auf weitere Teilbereiche der 
Stadt schrittweise ausgeweitet werden. Die durchgeführten Analysen, die dem Konzept zu-
grunde gelegt wurden, sind für den Gesamtbereich Altstadt innerhalb der Nord-Süd-Fahrt, 
der Goldgasse, des Rheinufers und der Cäcilienstraße bezogen und können für weitere 
Überlegungen verwendet werden. 
 
Zu Punkt 3: Prüfung der Einrichtung von Fußgängerzonen im Kolumbaviertel 
 
Eine Umgestaltung für das östliche Quartier Nord-Süd-Fahrt/Kolumba wurde bereits be-
schlossen. Die Umplanungen sehen eine Erweiterung von Fußgängerzonen, eine fußgänger-
freundliche Umgestaltung sowie allgemeine Anpassungen vor. 
 
Zu Punkt 4: Radverkehr – geregelte Nutzung der künftig autofreien Bereiche  
 
Im beschlossenen Radverkehrskonzept Innenstadt wurden die Sporergasse, Marspforten-
gasse und Große Sandkaul als zentrale Fahrradstraßenachse durch die historische Altstadt 
definiert, um die radverkehrliche Durchlässigkeit der Innenstadt in Nord-Süd-Richtung weiter 
zu verbessern (siehe Anlage 11.2). Der motorisierte Individualverkehr wird im Einrichtungs-
verkehr über die geplante Fahrradstraßenachse abgewickelt, da die Erschließung der Anlie-
ger gewährleistet werden muss.  
 
Abweichend zum Radverkehrskonzept Innenstadt müsste beim SPD-Vorschlag der Radver-
kehr auf der Nord-Süd-Achse Unter Goldschmied – Quatermarkt unter Berücksichtigung des 
Fußverkehrs geführt werden, da sich die Kfz-Verkehre auf der engen Marspfortengasse kon-
zentrieren würden. 
 
Generell sollen die Fußgängerzonen für den Radverkehr geöffnet werden. 
 
Zu Punkt 5: Entwicklung eines Portalparkhauskonzeptes 
 
Dieser Vorschlag ist auf Grund der Eigentumsverhältnisse der Parkhäuser, aber auch wegen 
des Verkehrsverhaltens der Verkehrsteilnehmer eine eher mittel- bis langfristige Option. 
 
Zu Punkt 6: Gesamtbetrachtung laufender Planungen und Entwicklungen im öffentlichen 
Raum in den einzelnen Betrachtungsräumen 
 
Mit dem Beschluss zur Via Culturalis wird die Gesamtbetrachtung laufender Planungen und 
Entwicklungen im öffentlichen Raum in den einzelnen Betrachtungsräumen bereits von der 
Verwaltung verfolgt. Die Planungen werden aufeinander abgestimmt. 
 
Zu Punkt 7: Vorstellung der Planung der Öffentlichkeit 
 
Die Verwaltung hat gemäß Beschluss des Verkehrsausschusses eine öffentliche Bürgerin-
formationsveranstaltung durchgeführt. Eine Ergebnisdokumentation ist als Anlage zur Be-
schlussvorlage vorhanden. 
 
 
Mögliche neue Variante 4: 
 
Aus Sicht der Verwaltung könnte eine Variante gemäß der im interfraktionellen Gespräch 
geäußerten Intention, eine deutliche Erweiterung der Fußgängerzonen bei gleichzeitiger Ein-

- 4 - 
 
 
schränkung des Durchgangsverkehrs in Anlehnung an den SPD-Vorschlag ermöglichen 
(siehe Anlage 11.3). In dieser Variante wurden weitestgehend die Vorschläge des Antrages 
berücksichtigt und eingearbeitet. Diese modifizierte Variante wird nachfolgend als Variante 4 
bezeichnet. 
 
Als in eine Richtung führende Zufahrtsstraße zur Andienung und zur Erschließung der Park-
häuser könnten die Straßen Große Sandkaul und Marspfortengasse dienen. Erst im nördli-
chen Bereich der Marspfortengasse hinter der Einmündung Marspfortengas-
se/Obenmarspforten sowie in der Salomonsgasse wird der Zweirichtungsverkehr bis zu den 
jeweiligen Parkhäusern zugelassen, damit deren Erschließung gewährleistet ist. Dies bedarf 
einer baulichen Anpassung des Straßenraums. Eine Erschließung der Parkhäuser aus Rich-
tung Norden ist in dieser Erschließungsvariante nicht mehr gegeben. Über den Straßenzug 
Obenmarspforten – Quatermarkt – Kleine Sandkaul kann der Kfz-Verkehr aus der Altstadt 
herausgeführt werden, indem diese Strecke als Einbahnstraße ausgewiesen wird, mit Aus-
nahme der Straße Quatermarkt, die zwischen dem Parkhaus „Am Gürzenich“ und Einmün-
dung Quatermarkt/Gürzenichstraße Zweirichtungsverkehr zulässt. Ein besonderes Merkmal 
ist die fußgängerfreundliche Gestaltung des genannten Straßenzuges.  
 
Da am Ende der in Zweirichtungsverkehr geplanten Straßen Marspfortengasse und Salo-
monsgasse keine Wendemöglichkeit für Lkw angeboten werden kann, wären diese Straßen 
für Lkw nur während der Anlieferungszeiten in den sich anschließenden Fußgängerzonen 
möglich. 
 
Für die Erschließung des Gürzenichs hat die Verwaltung zwei Erschließungsmöglichkeiten 
erarbeitet. Diese wären jedoch wegen der dortigen Veranstaltungen in Zusammenarbeit mit 
dem Gürzenich noch zu prüfen – insbesondere um die Abwicklung der Andienung abzu-
stimmen und eine Gefährdung von zu Fuß Gehenden zu vermeiden. 
 
Gemäß Variante 1 erfolgt die Erschließung über die Gürzenichstraße auf dem Günter-Wand-
Platz und ein Ein- und Aussteigen wäre möglich. Variante 2 sieht eine eingeschränkte Er-
schließung über die Fußgängerzone Bolzengasse – Martinstraße vor, um über die Gürze-
nichstraße den Günter-Wand-Platz zu erreichen. Hier wäre auf der Ostseite des Günter-
Wand-Platzes das Ein- und Aussteigen möglich. 
 
Der Straßenzug entsprechend der Variante 1, die für die Erschließung des Gürzenichs erar-
beitet wurde, würde fußgängerfreundlich gestaltet werden. 
 
In der modifizierten Variante 4 würde die Fahrradstraße entsprechend dem Beschluss zum 
Radverkehrskonzept Innenstadt umgesetzt werden. Der nördliche Bereich der Marspforten-
gasse (hinter der Ausfahrt des Parkhauses) sowie die Sporergasse würden fußgänger-
freundlicher gestaltet werden. Dies könnte z. B. über die Anlegung eines Mittelstreifens für 
den Radverkehr und die Einrichtung breiterer Gehwege für eine bessere Berücksichtigung 
der zu Fuß Gehenden erfolgen. In diesem Abschnitt soll Lieferverkehr temporär zugelassen 
werden. 
 
Sofern der Ausschuss der Variante 4 folgen möchte, könnte die Beschlussfassung auf Basis 
von Anlage 11.3 erfolgen.

Anlage 11.1 - Querschnitte

740 Zeichen

7,60 m 
3,50 m 2,50 m 0,70 m 0,90 m 
Querschnitt Sporergasse Anlage 11.1

Querschnitt Marspfortengasse (Zweirichtungsverkehr) 
9,00 m 
5,80 m 1,70 m 1,50 m 
Anlage 11.1

9,50 m 
2,00 m 6,10 m 1,40 m 
Querschnitt Marspfortengasse (Einrichtungsverkehr) Anlage 11.1

9,20 m 
Einfahrt von der Pipinstraße in die Straße Große Sandkaul Anlage 11.1 
5,00 m

Ausfahrt von der Straße Kleine Sandkaul zur Augustinerstraße 
13,50 m 
Anlage 11.1 
8,20 m

Einfahrt in das Parkhaus Am Gürzenich Anlage 11.1

In der Höhle mit Blickrichtung zum Quatermarkt 
Lage der Rampe zum Parkhaus Am Gürzenich 
Anlage 11.1

Unter Goldschmied
Marspfortengasse
Heu-
markt
Alter
Markt
Obenmarspforten
Kl. Budeng.Gr. Budeng.
Quater- markt
Am Hof
Gürzenichstr.
VK Altstadt

Anlage 9 Umsetzungsbereiche pdf

135 Zeichen

Gesamtraum Via Culturalis
Verkehrskonzept Altstadt
Variante 3
Umsetzungsbereiche
Anlage 9
1
5
3
4
2
6
Ausbau 2019-2021
Ausbau 2020-2021

Anlage 11.2 - Fahrradroute

170 Zeichen

Unter Goldschmied
Marspfortengasse
Heu-
markt
Alter
Markt
Obenmarspforten
Kl. Budeng.Gr. Budeng.
Quater- markt
Am Hof
Gürzenichs
tr.
FahrradstraßeFahrradroute
VK Altstadt

Anlage 8_Präsentation VK Altstadt

8870 Zeichen

Folie 1 Amt für Straßen und Verkehrstechnik 
Verkehrsführungskonzept Altstadt 
  
Informationsveranstaltung 
Verkehrsführungskonzept 
Altstadt 
am 21. November 2017  
 
 
 
 
von Klaus Harzendorf 
 
Leiter des Amtes für Straßen und 
Verkehrstechnik 
© Stadt Köln 
Anlage 8

Verkehrsführungskonzept Altstadt 
Folie 2 Amt für Straßen und Verkehrstechnik 
Ziele des Konzeptes 
• Umsetzung von Zielen des Strategiekonzeptes                                               
„Köln mobil 2025“ 
 
• Umgestaltung und Aufwertung des öffentlichen                                    
Straßenlandes insbesondere  für den Bereich Miqua und die Via Culturalis 
 
• Stärkung des Fußgänger- und Radverkehrs 
 
• Reduzierung des Parkens im öffentlichen Raum durch Rückbau von Parkplätzen    
zugunsten von Aufenthalts- und Funktionsflächen für Fußverkehr und 
Radverkehr  
 
• Senkung der Kfz-Verkehrsbelastung und Reduzierung von 
Durchgangsverkehren 
 
• Erhaltung der Erreichbarkeit von Parkhäusern auf kurzen Wegen 
© Heimrich & Hannot GmbH

Verkehrsführungskonzept Altstadt 
Folie 3 Amt für Straßen und Verkehrstechnik 
Heutige Situation 
• Städtebaulicher Raum mit 
internationaler Bedeutung 
 
• Großes Fußgängeraufkommen in den 
Fußgängerzonen 
 
• Fußgängerachsen sind nicht 
durchgängig 
 
• Aufenthaltsqualität ist 
verbesserungswürdig 
 
• Gute verkehrliche Erschließung durch 
umliegendes Hauptstraßennetz 
 
• Beschlossenes Radverkehrskonzept 
zum Teil schon umgesetzt 
 
• Unauffälliges Unfallaufkommen 
       © Stadt Köln

• Via Culturalis 
• Steigerung der Aufenthaltsqualität 
 
• Radverkehrskonzept Innenstadt 
• Förderung des Radverkehrs 
 
• Komödienstraße 
• Aufwertung des Straßenraumes 
 
• Ost-West-Achse 
• Machbarkeitsstudie Stärkung des 
ÖPNV und Umgestaltung des 
Stadtraumes 
• Kolumbaviertel 
• Verlagerung des Kurzzeitparkens aus 
dem öffentlichen Raum 
• Aufwertung des Straßenraumes 
Verkehrsführungskonzept Altstadt 
Folie 4 Amt für Straßen und Verkehrstechnik 
Planungen mit verkehrlichen  
Auswirkungen 
© Stadt Köln

Verkehrsaufkommen heute 
• Höchste Kfz-Verkehrsbelastungen auf 
der zentralen Nord-Süd-Achse Am 
Domhof über Unter Goldschmied – 
Quatermarkt –Kleine Sandkaul 
 
• Verkehrserhebungen der letzten 
Jahren ergaben eine abnehmende 
Tendenz der Verkehrsbelastung 
 
•Kleine Sandkaul  
 Rückgang von 6.620 DTV (in 2000) auf     
 4.550 DTV (in 2014)      33% 
 
•Am Hof 
      Rückgang von 8.130 DTV (in 2000) auf  
 6.460 DTV (in 2014)      20% 
 
• Anteil an Durchgangsverkehr ca. 10% 
 
Verkehrsführungskonzept Altstadt 
Folie 5 Amt für Straßen und Verkehrstechnik 
         
© Stadt Köln

Verkehrsführungskonzept Altstadt 
Folie 6 Amt für Straßen und Verkehrstechnik 
Ruhender Verkehr – Stellplätze im  
öffentlichen Raum heute 
 
• Im zentralen Raum Via Culturalis 
289 bewirtschaftete Stellplätze und 
davon 72 Ladezonen 
© Stadt Köln

Verkehrsführungskonzept Altstadt 
Folie 7 Amt für Straßen und Verkehrstechnik 
Ruhender Verkehr in Parkhäusern heute 
• Im gesamten Untersuchungsraum 
5.804 Stellplätze 
 
Auslastung in % 
© Stadt Köln 
© Stadt Köln 
© Stadt Köln

Verkehrsführungskonzept Altstadt 
Folie 8 Amt für Straßen und Verkehrstechnik 
ÖPNV-Erschließung heute 
• Erschließung durch  
Stadtbahnhaltestellen Rathaus, 
Heumarkt und Dom/Hbf 
 
• Keine Linienbusse mehr durch 
Altstadt 
© Stadt Köln

Verkehrsführungskonzept Altstadt 
Folie 9 Amt für Straßen und Verkehrstechnik 
Fußgängerverkehr heute 
• Alle Ziele im Altstadtgebiet fußläufig in 
10 Minuten erreichbar 
 
• Überwiegende Trennung von 
Gehwegen und Fahrbahnen  
 
• Teilweise zu schmale Gehwege und 
zu starke Präsenz von Autoverkehr 
 
• Gesicherte Querungen auf 
Hauptfußgängerachse Unter 
Goldschmied – Quatermarkt 
vorhanden 
 
• Fußgängerachsen sind zum Teil nicht 
durchgängig  
 
 
© Stadt Köln

Verkehrsführungskonzept Altstadt 
Folie 10 Amt für Straßen und Verkehrstechnik 
 Radverkehr heute 
• Radverkehr überwiegend im 
Mischverkehr auf der Fahrbahn 
 
• Einbahnstraßen weitestgehend in 
Gegenrichtung geöffnet  
 
• Einige Fußgängerzonen bereits geöffnet 
• Hohe Straße:  
      werktags von 20 - 11 Uhr 
      sonn- und feiertags 24 h 
• Schildergasse: 
     werktags von 20 - 11 Uhr 
      sonn- und feiertags 24h 
• Breite Straße: 24h 
 
Bereits beschlossene Maßnahmen aus 
dem Radverkehrskonzept Innenstadt 
 
• Einrichtung von Fahrradstraßen  
• Große Sandkaul – Marspfortengasse – 
Sporergasse 
• An St. Agatha – Ludwigstraße – 
Richartzstraße  
© Stadt Köln

• Neue Fußgängerzonen 
• Portalsgasse, Rathausplatz und 
Bürgerstraße 
 
• Große und Kleine Budengasse, 
Bechergasse 
 
• Obenmarspforten zwischen Unter 
Goldschmied und Martinstraße 
 
• westliche Gürzenichstraße zwischen 
Große Sandkaul und Quatermarkt 
 
 
• Fußgängerfreundliche Umgestaltung 
• Am Hof, Unter Goldschmied, 
Quartermarkt und östliche 
Gürzenichstraße  
 
• Drehung der Einbahnstraßenführung 
• Obenmarspforten zwischen Unter 
Goldschmied und Marspfortengasse 
in Richtung Osten  
 
Verkehrsführungskonzept Altstadt 
Folie 11 Amt für Straßen und Verkehrstechnik 
Neue Verkehrsführung 
© Stadt Köln

Verkehrsführungskonzept Altstadt 
Folie 12 Amt für Straßen und Verkehrstechnik 
 Heutige Situation an zukünftige Fußgängerzone Obenmarpforten 
Planung Bestand 
Obenmarspforten 
© Stadt Köln © RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten

Verkehrsführungskonzept Altstadt 
Folie 13 Amt für Straßen und Verkehrstechnik 
Heutige Situation an zukünftiger  
fußgängerfreundlicher Straße  
Unter Goldschmied 
Unter Goldschmied 
Bestand 
 Planung 
© Stadt Köln 
© Stadt Köln in Anlehnung an: BSV Aachen Verkehrskonzept Altstadt © Stadt Köln in Anlehnung an: BSV Aachen Verkehrskonzept Altstadt

Verkehrsführungskonzept Altstadt 
Folie 14 Amt für Straßen und Verkehrstechnik 
Beispiele für Fußgängerzonen und 
fußgängerfreundliche Straßen 
 
Merkmale einer Fußgängerzone 
 
• Hohe Aufenthaltsqualität und 
Attraktivität  
• Lieferverkehr nur temporär zulässig 
• Niveaugleicher Ausbau 
 
 
 
Merkmale einer fußgängerfreundlichen 
Straße  
 
• Hohe Aufenthaltsqualität und 
Attraktivität 
• Fußgängerüberquerung im gesamten 
Raum möglich 
• Niveaugleicher Ausbau 
 
 
Zeppelinstraße 
Severinstraße 
© Stadt Köln 
© Stadt Köln

• Im zentralen Bereich der Via Culturalis 
sind 289 Stellplätze vorhanden 
• 50% davon sind Kurzzeitparkplätze  
 
 
 
 
  Verlagerung in Parkhäuser 
 
• Alle Ladezonen, Taxen und 
Behindertenstellplätze bleiben erhalten 
 
• Erhaltung der Erreichbarkeit des 
Rathauses und des Hauses Neuerburg 
aus allen Richtungen 
 
• Ein alternatives Logistikkonzept 
(umweltfreundliche Anlieferung) wird 
geprüft 
 
 
Verkehrsführungskonzept Altstadt 
Folie 15 Amt für Straßen und Verkehrstechnik 
Zukünftige Situation des  
ruhenden Verkehrs 
© Stadt Köln

• Verbesserung der städtebaulichen 
Situation und der Aufenthaltsqualität 
durch Umgestaltung und Reduzierung 
der Stellplatzanzahl im öffentlichen 
Straßenland 
 
• Zentrale Nord-Süd-Achse Unter 
Goldschmied – Quatermarkt wird 
fußgängerfreundlich umgestaltet, 
Zweirichtungsverkehr bleibt erhalten 
 
• Verkehrsreduzierung MIV um 10%  
 
• Herstellung durchgängiger 
Fußgängerachsen 
 
• Verbesserung der 
Radverkehrsführung durch eine 
Fahrradstraße und der 
Umgestaltungen 
Verkehrsführungskonzept Altstadt 
Folie 16 Amt für Straßen und Verkehrstechnik 
Zusammenfassung 
© Stadt Köln

Umgestaltung der Straßen und Plätze 
in der Altstadt 
Verkehrsführungskonzept Altstadt 
 Weiteres Vorgehen 
Verkehrsführungskonzept 
Bürgerbeteiligung 
Verwaltungsvorlage 
Beratung 
Verkehrsausschuss, 
Stadtentwicklungsaus-
schuss, Bezirksvertretung 
Innenstadt 
Beschlossenes 
Verkehrsführungs
-konzeptes 
Fertiggestellt 
- Östliche Domumgebung 
- Elogiusplatz 
- Hermann-Josef-Platz 
In Planung  
-    Tunnel Johannisstraße 
- Treppenanlage Pipinstraße 
- Gürzenichstraße 
- Umgebung der Miqua 
- Westliche Domumgebung 
Grundlage für weitere Planungen 
im Bereich Altstadt 
Im Bau  
- Kurt-Hackenberg-Platz 
- Augustinerplatz (Ausschreibung läuft)

Verkehrsführungskonzept Altstadt 
Folie 18 Amt für Straßen und Verkehrstechnik 
 Beispiel fertiggestelltes Projekt: Elogiusplatz 
© Stadt Köln

Verkehrsführungskonzept Altstadt 
Folie 19 Amt für Straßen und Verkehrstechnik 
 Beispiel Projekt in Planung: Treppenanlage Pipinstraße 
Planung Bestand 
© Stadt Köln 
© Pirlet & Partner

Verkehrsführungskonzept Altstadt 
Folie 20 Amt für Straßen und Verkehrstechnik 
 Beispiel Projekt in Planung: östliche Gürzenichstraße 
Planung Bestand 
© Stadt Köln © RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten

Verkehrsführungskonzept Altstadt 
Folie 21 Amt für Straßen und Verkehrstechnik 
 Beispiel Projekt in Planung: Umgebung der Miqua 
Planung Bestand 
© Stadt Köln © RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten

Verkehrsführungskonzept Altstadt 
Folie 22 Amt für Straßen und Verkehrstechnik 
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!

Anlage 11.3 - Variante 4

666 Zeichen

Unter Goldschmied
Marspfortengasse
Heu-
markt
Alter
Markt
Obenmarspforten
Kl. Budeng.Gr. Budeng.
Quater-
markt
Am Hof
Gürzenichstr.
2
Fußgängerzone (Bestand)
Fußgängerzone (neu)
Zufahrtsstraßen (neu)
Fußgängerfreundliche Umgestaltung
Einfahrt in die Parkhäuser (Bestand)
Neue Erschließung der Parkanlagen im 
Zweirichtungsverkehr mit temporärer 
Einschränkung für Lieferverkehr 
Fahrradstraße
Neue Erschließung als Einbahnstraße
Vorfahrt Gürzenich
Möglichkeiten der Erschließung 
Gürzenich
-> wegen der WDR-Veranstaltungen 
    noch zu prüfen
eingeschränkte  Erschließung über die 
Fußgängerzone Bolzengasse - 
Martinstraße
1
2
VK Altstadt - Variante 4
1
Anlage 11.3

Anlage 3 Verkehrskonzept_Altst.-Vari.2

5455 Zeichen

1
2
3
17 
4
5
6
8
9
10 
11 
13 
15 
14 
12 
16 
1
2
3
17 
4
13 
15 
14 
16 
7
  Gesamtraum Via Culturalis 
Verkehrskonzept Altstadt 
Variante 2 
                      Fahrradstraße (Zweirichtungsverkehr Rad)    
                        geänderte Verkehrsbeziehung    KFZ         
                               neue Fußgängerfreundliche Gestaltung 
   neue Fußgängerzone 
        Bestand Fußgängerzone 
            Einrichtungsverkehr     KFZ 
            Zweirichtungsverkehr   KFZ 
  Parkhaus/Tiefgarage 
  
 1  1  1  1  1  1        
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17 17 17 17 17 17 
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Ko Ko Ko Ko Ko Ko mö mö mö mö mö mö di di di di di en en en en en en st st st st st st ra ra ra ra ra ra ße ße ße ße ße ße  
Anlage 3

Anlage 7- Resultate der Bürgerinformationsveranstaltung (2)

11121 Zeichen

Anlage 7 
/ 2 
Darstellung der Resultate der öffentlichen Bürgerinformationsveranstaltung und der 
weiteren Vorgehensweise 
I. Ergebnisse der vom Verkehrsausschuss am 27.06.2017 beschlossenen öffentli-
chen Bürgerinformationsveranstaltung 
 
Gemäß dem Beschluss des Verkehrsausschusses fanden am 25. Oktober 2017 und 
am 21. November 2017 öffentliche Informationsveranstaltungen zum Thema „Ver-
kehrsführungskonzept Altstadt“ statt. Das Verkehrskonzept setzt einen Impuls zur Um-
gestaltung und Aufwertung der öffentlichen Straßenräume der historischen Altstadt. 
Dabei steht die Förderung des Fuß- und Radverkehrs im Vordergrund. Es bildet eine 
Grundlage für weitere Planungen im Bereich der Altstadt. 
Gemäß dem Beschluss wurden den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Zielsetzung 
und die Maßnahmen der Variante 3 des Verkehrsführungskonzeptes vorgestellt. Zu-
sätzlich wurde der Gestaltungsplan „Gesamtraum Via Culturalis“ präsentiert. Im An-
schluss wurden die Bürgerinnen und Bürger zu einer Diskussion eingeladen. Die Anre-
gungen werden nachfolgend in Themenblöcken sortiert aufgeführt und bewertet. 
 
Anregung Bewertung der Verwaltung 
1. Steigerung der Aufenthaltsqualität 
Von den Teilnehmerinnen und Teil-
nehmern werden die Maßnahmen zur 
Erhöhung der Aufenthaltsqualität 
durch Reduzierung der oberirdischen 
Stellplätze sehr positiv aufgenommen. 
Aufgrund eines hohen Stellplatzangebotes 
in den Hoch- und Tiefgaragen ist vorgese-
hen, die oberirdischen Stellplätze mit Aus-
nahme der Ladezonen innerhalb der Altstadt 
so weit wie möglich zu reduzieren und diese 
Flächen dem Fußverkehr zuzuschlagen. 
Diese Maßnahme führt dazu, dass zum ei-
nen die Straßenräume zur Erhöhung der 
Aufenthaltsqualität gewonnen werden kön-
nen. Zum anderen wird damit der Parksuch-
verkehr entfallen, was zu einer Verringerung 
des Verkehrsaufkommens führen wird. 
Die Errichtung von „Orten der Ruhe 
und Kommunikation" und hierfür die 
gemeinsame Planung der Verwaltung 
mit den Bürgerinnen und Bürgern. 
In einem ersten Schritt erfolgte die Beteili-
gung der Bürgerinnen und Bürger bei der 
Grundsatzentscheidung im Rahmen der 
Informationsveranstaltungen. Der angespro-
chene Wunsch bezüglich der Einrichtung 
von „Orten der Ruhe und Kommunikation“ 
wurde von der Verwaltung aufgenommen. 
Bei konkreten Einzelplanungen folgt eine 
Beteiligung für die Teilbereiche im gesamten 
Betrachtungsraum des vorgestellten Kon-
zeptes. In diesem Zusammenhang können 
konkrete Maßnahmen gemeinsam erarbeitet 
werden. 
Unterbindung der „Ballermannisier-
ung" aufgrund einer Ausweitung der 
Außengastronomie durch massenhaf-
te Beantragung der Genehmigung für 
Außengastronomie. 
Die direkte Wirkung des Verkehrskonzeptes 
auf die angesprochene sozial-städtebauliche 
Entwicklung ist nicht zu sehen. Der Wunsch 
nach Ausarbeitung eines Konzeptes mit 
einem Kriterienkatalog für die Erteilung von 
Genehmigungen für Außengastronomie wird 
aufgenommen. 
Im Bereich der Gürzenichstraße sor-
gen sich die Teilnehmerinnen und 
Teilnehmer um den Rückgang des

- 2 - 
 
/ 3 
Einzelhandels aufgrund steigender 
Mieten. 
Stärkung des Fuß- und Radverkehrs 
durch mehr Restriktionen für den mo-
torisierten Verkehr in der Altstadt. 
Zur Förderung des Fußverkehrs werden 
weitere Fußgängerzonen umgesetzt und 
bestehende Fußgängerachsen vervollstän-
digt, so dass den zu Fuß Gehenden mehr 
Raum in der Altstadt gegeben wird. Die 
Fußgängerzonen werden gemäß Vorgaben 
des Radverkehrskonzeptes für den Radver-
kehr geöffnet. Dabei wird auf eine funktio-
nierende Erschließung für Anliegerinnen und 
Anlieger geachtet. 
2. Radverkehr 
Kritik zur Regelung der geplanten 
Radverkehrsführung in der Altstadt 
aufgrund nicht vorgesehener separa-
ter Radwege bzw. Markierungen für 
Fahrradstreifen. 
Die Bedenken zur im Mischverkehr vorge-
sehenen Radverkehrsführung konnten wi-
derlegt werden. Mit der Umsetzung des 
Radverkehrskonzeptes Innenstadt werden 
insbesondere die Vorgaben bezüglich der 
Verkehrssicherheit beachtet. Die Maßnah-
men zur Verbesserung des Radverkehrs 
werden entsprechend dem beschlossenen 
Radverkehrskonzept Innenstadt umgesetzt. 
Beide Konzepte ergänzen sich bezüglich 
Verkehrsführung und –regelung. 
Verlagerung der Fahrradständer aus 
dem öffentlichen Raum in die Park-
häuser. 
Die Umsetzung des Vorschlags ist kaum 
realisierbar, da die Parkhäuser in der Alt-
stadt überwiegend privat betrieben werden. 
Zudem wären damit zu hohe Widerstände 
bei den Radfahrenden verbunden. 
In Bezug auf die erwartete Ausweitung der 
Fahrradverleihsysteme durch Dritte befindet 
sich die Verwaltung im Dialog mit den Ver-
leihern, um die Ansprüche an den sensiblen 
öffentlichen Raum in der Altstadt im Allge-
meinen und im Bereich der Via Culturalis im 
Besonderen durchzusetzen. 
3. Wirtschaftsverkehr und Logistik 
Reduzierung der Verkehrsbelastung 
des Liefer- und Versorgungsverkehrs. 
Wesentliche Probleme im städtischen Wirt-
schaftsverkehr sind die Be- und Entladevor-
gänge beim Empfänger bzw. Versender von 
Waren sowie der Verkehrsfluss bei der Ab-
wicklung der Letzte-Meile-Verkehre.  
Bei der Verbesserung der aktuellen Situati-
on legt die Verwaltung großen Wert auf die 
Zusammenarbeit mit Expertinnen und Ex-
perten der Logistikwirtschaft. Im Rahmen 
des „Logistikforums Köln" findet dieser 
Fach- und Erfahrungsaustausch regelmäßig 
statt. Auf dem 8. Logistikforum im November 
2017 hat die Stadt Köln vorgeschlagen, im 
Handlungsfeld Anlieferverkehr erste konkre-

- 3 - 
 
/ 4 
te Projekte mit den Akteuren aus Wirtschaft 
und Verwaltung zu entwickeln und anzu-
schieben. 
 
Zunächst sind vier Fachgruppen geplant: 
Fahrzeugtechnik, Innovative Zustellung, 
Rahmenbedingungen und Datenerhebun-
gen. Diese Fachgruppen werden in den Auf-
taktsitzungen im März 2018 mögliche Her-
ausforderungen und Lösungsansätze disku-
tieren und ggf. Pilotprojekte entwickeln, die 
auch in das Verkehrsführungskonzept Alt-
stadt Eingang finden können, um den Anlie-
fer- und Wirtschaftsverkehr in der Altstadt 
nachhaltig und zukunftsträchtig zu gestalten. 
4. Barrierefreie Ausgestaltung 
Erschwernisse der Begehbarkeit von 
Personen mit Einschränkungen durch 
Neugestaltung der Gehwege. 
Die Barrierefreiheit ist sichergestellt, da zu-
sammen mit den Behindertenverbänden die 
Planungen erarbeitet und abgestimmt wer-
den. 
Bei Straßenneuplanungen wird grundsätz-
lich eine barrierefreie Umgestaltung gemäß 
Abstimmung mit Behindertenverbänden be-
rücksichtigt. Auch die Materialität wird mit 
den Behindertenverbänden abgestimmt. 
 
Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass zum einen die Ziele und Maßnahmen 
des Verkehrsführungskonzeptes positiv aufgenommen wurden. Insbesondere die För-
derung des Fußverkehrs, die Reduzierung der Fläche für den ruhenden Verkehr und 
Reduzierung des Kfz-Verkehrs wurden begrüßt. Insofern wird das Vorhaben der Ver-
waltung im Sinne des Verkehrskonzeptes Altstadt von den Teilnehmerinnen und Teil-
nehmern der Bürgerinformationsveranstaltungen bestätigt. Zum anderen haben die 
Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Informationsveranstaltungen auf die Probleme 
hinsichtlich des Logistikverkehrs und der befürchteten negativen Entwicklung der Alt-
stadt durch die Vermehrung der Außengastronomie aufmerksam gemacht. 
Im Rahmen der Umsetzung des Verkehrskonzeptes Altstadt in einzelnen Planungs-
schritten gilt es, sinnvolle begleitenden Maßnahmen in die Wege zu leiten, um insbe-
sondere die Entwicklung der Außengastronomie in der Altstadt im Sinne der Anwohne-
rinnen und Anwohner zu steuern sowie Verbesserungen im Bereich Laden und Liefern 
zu erreichen.  
 Die in der Veranstaltung vorgestellte Präsentation befindet sich in Anlage 8. 
 
II. Weiteres Vorgehen zur Umsetzung des „Verkehrsführungskonzeptes Altstadt“ 
Entsprechend dem Beschlussvorschlag wird die Variante 3 bei der Umsetzung des 
Verkehrskonzeptes zu Grunde gelegt. 
Die Verwaltung hat, wie nachfolgend aufgeführt, eine schrittweise auf die Teilbereiche 
des Betrachtungsraumes bezogene Umsetzung konzipiert. Die graphische Darstellung 
ist der Anlage 9 zu entnehmen.

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 Umsetzungsbereiche 1 und 2: 
Begonnen wird mit den Straßenplanungen des südlichen Abschnittes der Via Culturalis 
um die Gürzenichstraße. In Anlage 9 ist dieses Gebiet mit der Nummer 1 (rosa) ge-
kennzeichnet. Parallel dazu werden die Projekte im zentralen Bereich der Altstadt um 
das Rathaus und die Archäologische Zone sowie in der Bechergasse umgesetzt. Diese 
sind in Anlage 9 mit der Zahl 2 (grün) ausgewiesen. Die Gürzenichstraße und der Gün-
ther-Wand-Platz werden neugestaltet. Auch die Außenanlage der Archäologischen Zo-
ne und der Vorplatz des Rathauses werden neu angelegt. Dieser zentrale Abschnitt 
umfasst die Straßen und Plätze Portalsgasse, Rathausplatz, Judengasse, Augustus-
platz und einen Teilabschnitt der Straße Obenmarspforten, die zu einer zusammen-
hängenden Fußgängerzone umgestaltet werden. Ebenfalls wird eine Fußgängerzone 
in der Bechergasse angelegt.  
Da die ersten beiden Baustufen nicht in Abhängigkeit zu anderen Baumaßnahmen ste-
hen, können diese in absehbarer Zeit angegangen werden. Der Ausbau ist für die Jah-
re 2019 bis 2021 (Gürzenichstraße) bzw. 2020 bis 2021 (Archäologische Zone) einge-
plant. 
 Umsetzungsbereich 3: 
In einer zweiten Umsetzungsphase folgt die Entwicklung am Quatermarkt und die Dre-
hung der Einbahnstraße Obenmarspforten zwischen Unter Goldschmied und Marspfor-
tengasse in Richtung Osten, welche in Anlage 9 als 3 beziffert (dunkelblau) wurde. Au-
ßerdem wird der Straßenzug Unter Goldschmied – Quatermarkt zu einer fußgänger-
freundlichen Straße umgewandelt. 
 Umsetzungsbereiche 4 und 5: 
Die dritte Baustufe umfasst das zukünftige Laurenz-Carré und die Historische Mitte. 
Diese Gebiete sind in Anlage 9 jeweils mit der Nummerierung 4 und 5 (orange und 
gelb) dargestellt. Das ehemalige WDR-Karrée und der Bereich um die Straße Am Hof 
werden neu entwickelt. Eine fußgängerfreundliche Gestaltung erhält die Straße Am 
Hof. 
Diese Projekte in den aufgeführten Bereichen sind vom Hochbau abhängig. Es besteht 
die Möglichkeit, dass sich aufgrund der Abhängigkeit die angestrebte Umsetzungsrei-
henfolge verändern kann.  
 Umsetzungsbereich 6: 
Im Rahmen des „Verkehrsführungskonzeptes Altstadt“ wird der Straßenzug Große 
Sandkaul – Marspfortengasse – Sporergasse entsprechend dem beschlossenen „Rad-
verkehrskonzept Innenstadt“ zu einer Fahrradstraße umgestaltet. In Anlage 9 ist dieser 
Bereich mit der Nummer 6 (hellblau) gekennzeichnet. 
 
Das Umsetzungskonzept sieht vor, in den oben aufgeführten Schritten entsprechende 
Straßenplanungen zu erstellen und diese zur politischen Beratung vorzulegen. Mit der 
abschließenden politischen Entscheidung zum jeweiligen Baubeschluss wird die Ver-
waltung ermächtigt, den Ausbau der Straßenräume entsprechend umzusetzen. 
Die Anregungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Bürgerinformationsveran-
staltung werden, wie in Teil I beschrieben, von der Verwaltung unabhängig von den 
oben dargestellten Planungsschritten weiterverfolgt. Die Ergebnisse werden gegebe-
nenfalls in die zu erstellenden Straßenplanungen integriert.

Anlage 6- Stellungnahme zu Nachfragen im STEA (1)

2288 Zeichen

Anlage 6 zur Beschlussvorlage „Verkehrsführungskonzept Altstadt“, 
Session Nr.:2835/2016/1 
hier: Stellungnahmen der Verwaltung zu den mündlichen Anfragen aus der Beratung im 
Stadtentwicklungsausschuss in der Sitzung am 06.07.2017 
1. Anfrage von RM Herrn Sterck bezüglich der nachfolgend aufgeführten Änderungen 
der Verkehrsführung in der Variante 3: 
 
 Keine Drehung der Einbahnstraßenführung Obenmarspforten zwischen Unter 
Goldschmied und Marspfortengasse in Richtung Osten sondern Beibehaltung der 
heutigen Einbahnstraßenrichtung Obenmarspforten 
 
 Einrichtung des Zweirichtungsverkehrs in der Salomonsgasse auf der ganzen Länge der 
Straße 
 
Stellungnahme der Verwaltung: 
Die heutige Erschließung der Tiefgarage „Gürzenich“ ist aus westlicher Richtung über Umfahrt 
an der Cäcilienstraße dann über die Marspfortengasse-Gürzenichstraße und Quatermarkt 
gegeben. 
Durch die in der Variante 3 vorgeschlagene Umwandlung der Gürzenichstraße in eine 
Fußgängerzone wäre bei der Beibehaltung der heutigen Einbahnrichtung der Straße 
Obenmarspforten die Erschließung des Parkhauses „Am Gürzenich“ von Westen nur über die in 
Zweirichtungsverkehr führende Salomonsgasse sichergestellt. 
Die Einführung des Zweirichtungsverkehrs im ganzen Abschnitt der Salomonsgasse wäre 
aufgrund der Schleppkurven in der Einfahrt von der Marspfortengasse mit Umbauten des 
heutigen Jupp-Schmitz-Plätzchens verbunden. Die Verwaltung wollte angesichts der Förderung 
der Aufenthaltsfunktion im Bereich der Altstadt eine weitere Überfahrung der Platzfläche 
verhindern.  
Abbildung: Salomonsgasse/Marspfortengasse 
  
 
Aus diesem Grund wird empfohlen, den Vorschlag der Erschließung der Tiefgarage „Am 
Gürzenich“ auf dem kürzeren Weg über die in Richtung Osten gedrehte Obenmarspforten

zwischen Marspfortengasse und Quatermarkt, wie in der Variante 3 vorgeschlagen wurde, 
weiter zu verfolgen. 
2. Anfrage von Herrn Dr. Sòenius bezüglich der Anzahl der Ladezonen 
 
Stellungnahme der Verwaltung: 
In der Beschlussvorlage, Seite 2 steht „180 Stellplätze als Ladezonen ausgewiesen“. Hier 
wurde missverständlich die Anzahl der Ladezonen (180) im gesamten Untersuchungsraum und 
nicht für das Gebiet der Via Culturalis angegeben. Im Bereich des Verkehrsführungskonzeptes 
sind 72 Ladezonen vorhanden.

Beratungsverlauf (5)

27.06.2017 Verkehrsausschuss
TOP 4.8 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung
29.06.2017 Bezirksvertretung 1 (Innenstadt)
TOP 3.15 Anhörung (BV) Entscheidung

Beschluss: ungeändert empfohlen

Zur Sitzung
06.07.2017 Stadtentwicklungsausschuss
TOP 5.7 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: ungeändert empfohlen

Zur Sitzung
05.03.2018 Verkehrsausschuss
TOP 3.1 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: zurückgestellt

Zur Sitzung
08.03.2018 Bezirksvertretung 1 (Innenstadt)
TOP 4.7 Anhörung (BV) Entscheidung

Beschluss: zurückgestellt

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
2835/2016/1
Typ
Beschlussvorlage Ausschuss
Datum
23.10.2018
Erstellt
03.08.2017 00:27