2835/2016/1
Verkehrsführungskonzept Altstadt
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Anlage 4 Verkehrskonzept_Altst.Vari.3
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Gesamtraum Via Culturalis
Verkehrskonzept Altstadt
Variante 3
Fahrradstraße (Zweirichtungsverkehr Rad)
geänderte Verkehrsbeziehung KFZ
neue Fußgängerfreundliche Gestaltung
neue Fußgängerzone
Bestand Fußgängerzone
Einrichtungsverkehr KFZ
Zweirichtungsverkehr KFZ
Parkhaus/Tiefgarage
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Anlage 4
Anlage 10 - Auszug Verkehrsausschuss 05.03.2018
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Anlage 10 Geschäftsführung Verkehrsausschuss Frau Krause Telefon: (0221) 221-25909 Fax : (0221) 221-24447 E-Mail: angela.krause@stadt-koeln.de Datum: 12.03.2018 Auszug aus dem Entwurf der Niederschrift der 34. Sitzung des Verkehrsausschusses vom 05.03.2018 öffentlich Vor Eintritt in die Tagesordnung … RM Hammer beantragt, die TOP 1.1 und 3.1, Antrag der SPD-Fraktion und Verwal- tungsvorlage Verkehrsführungskonzept Altstadt, zu vertagen. Hintergrund sei, dass die Bezirksvertretung Innenstadt in ihrer kommenden Sitzung den Hauptausschuss zwecks Klärung der Entscheidungsbefugnis in dieser Angelegenheit anrufen werde. Diese Entscheidung wolle die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen zunächst abwarten. Die RM Pöttgen und Weisenstein zeigen sich überrascht von diesem Vorschlag. Es handele sich hier um ein laufendes Verfahren, so dass der Verkehrsausschuss durchaus einen Beschluss bzw. eine Zielsetzung in der Sache fassen könne. Nach kurzer kontroverser Diskussion über die weitere Vorgehensweise stellt Vorsit- zender Wolter den Vertagungsantrag zur Abstimmung. Beschluss: Der Antrag der SPD-Fraktion vom 15.11.2017 betr. Autofreie Altstadt jetzt, AN/1653/2017, sowie die Verwaltungsvorlage „Verkehrsführungskonzept Altstadt“, 2835/2016/1, werden vertagt, bis die Entscheidung des Hauptausschusses über die Zuständigkeit in dieser Angelegenheit vorliegt. Abstimmungsergebnis: Mehrheitlich zugestimmt gegen die SPD-Fraktion und die Fraktion Die Linke …
Beschlussvorlage Ausschuss
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle VIII/66/661/1 Vorlagen-Nummer 2835/2016/1 Freigabedatum Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung Betreff Verkehrsführungskonzept Altstadt Beschlussorgan Verkehrsausschuss Gremium Datum Beschluss: Der Verkehrsausschuss nimmt die Variantenuntersuchung des Verkehrsführungskonzeptes Altstadt zur Kenntnis und beauftragt die Verwaltung, bei den weiteren planerischen Überlegungen die Varian- te 3 zu Grunde zu legen. Nach der Sommerpause soll eine öffentliche Bürgerinformationsveranstal- tung durchgeführt werden. Alternative: keine Verkehrsausschuss 27.06.2017 Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 29.06.2017 Stadtentwicklungsausschuss 06.07.2017 Verkehrsausschuss 05.03.2018 Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 08.03.2018 Stadtentwicklungsausschuss 15.03.2018 Verkehrsausschuss 17.04.2018 2 Haushaltsmäßige Auswirkungen Nein Begründung: 1. Zielsetzung und Anlass Aufgrund der laufenden städtebaulichen Entwicklungsprozesse (insbesondere Masterplan, Via Culturalis, Via Sacra, Archäologische Zone) sowie dem Bau der Nord-Süd Stadtbahn im Bereich der Kölner Altstadt wurde es notwendig, das Verkehrskonzept „Altstadt“ mit folgender Zielsetzung zu überarbeiten: • Umgestaltung und Aufwertung des öffentlichen Straßenlandes insbesondere für den Bereich Miqua und die Via Culturalis, • Stärkung des Fußgänger- und Radfahrverkehrs, • Reduzierung des Parkens im öffentlichen Raum durch Rückbau von Parkplätzen zugunsten von Aufenthalts- und Funktionsflächen für Fußgänger und Radfahrer, • Senkung der Verkehrsbelastung und Reduzierung von Durchgangsverkehren, • Erhaltung der Erreichbarkeit von Parkhäusern auf kurzen Wegen. Das Untersuchungsgebiet umfasst den Bereich der historischen Altstadt (hier: Gesamtraum Via Culturalis; siehe Anlage 1). 2. Ausgangslage Das Untersuchungsgebiet wird durch das umliegende Hauptstraßennetz gut erschlossen. Die Er- reichbarkeit der Parkhäuser und Tiefgaragen von Norden und Süden ist gegeben. Durch Ein- bahnstraßenregelungen, Tempo 30-Zonen und Fußgängerbereiche ist der Kfz-Verkehrsfluss ver- kehrsberuhigt und somit das Geschwindigkeitsniveau unkritisch. Es stehen 5.804 Stellplätze (davon 4.381 Kurzzeitparkplätze) in Parkierungsanlagen im Ge- samtgebiet zur Verfügung (siehe Anlage 2). Die Auslastung der Parkhäuser beträgt in der Regel unter 50 %. Samstags sind die Parkhäuser Kaufhof und An Farina teilweise bis zu 100 % ausgelastet. 289 bewirtschaftete Stellplätze sind im öffentlichen Straßenland für das betrachtete Gebiet der Via Culturalis vorhanden. Davon sind 180 Stellplätze als Ladezonen ausgewiesen. Die höchste Auslastung im Untersuchungsgebiet beträgt hier auch samstags 91%. Der Bewoh- nerparkanteil auf Straßenstellplätzen ist mit 50% relativ gering. Mit Inbetriebnahme des nördlichen Astes der Nord-Süd Stadtbahn und der Verlängerung der Linie 5 bis Heumarkt im Dezember 2013 ist die die Altstadt querende Buslinie aufgegeben worden. Der Radverkehr wird innerhalb des Gebietes im Mischverkehr auf der Fahrbahn geführt. Aufgrund der niedrigen Fahrgeschwindigkeiten ist dies als unproblematisch zu bewerten. Die Einbahnstraßen sind weitgehend in Gegenrichtung für Radfahrer freigegeben und viele Fuß- gängerbereiche dürfen befahren werden, so dass der Raum innerhalb des Viertels für den Radverkehr gut durchlässig ist. Die Kfz-Verkehrsbelastung im Bericht zum Verkehrskonzept Altstadt basiert auf dem Ver- kehrsmodell des Jahres 2000. In den letzten fünf Jahren wurden im Bereich der Altstadt eini- ge Verkehrserhebungen durchgeführt, aus denen eine abnehmende Tendenz der Verkehrs- belastungen erkennbar ist. 3 Die Verkehrsbelastungen innerhalb des Gebiets südlich Komödienstraße/Trankgasse setzen sich im Wesentlichen aus gebietsbezogenen Quell- und Zielverkehren zusammen. Dies be- legt eine von der Stadt Köln am 17.06.2008 durchgeführte Kennzeichenverfolgung, wonach innerhalb des Gebietes östlich der Hohe Straße morgens zwischen 8.00 Uhr und 9.00 Uhr rund 13% und nachmittags zwischen 17.00 und 18.00 Uhr rund 19% auf Durchgangsverkeh- re entfallen. Inwieweit von diesen Verkehren Fahrten zwecks kurzer Erledigungen innerhalb des Gebiets entfallen, lässt sich aus der Erhebung nicht ablesen. Es ist jedoch davon auszu- gehen, dass der tatsächliche Durchgangsverkehr eher geringer anzunehmen ist. In Anbetracht der abnehmenden Kfz-Verkehrsbelastungen in der Altstadt geht die Verwal- tung davon aus, dass der durchschnittliche tägliche Anteil des Durchgangsverkehrs derzeit weniger als 10% beträgt. Alle Ziele im Altstadtgebiet (Ausdehnung 700 bis 1100 m) sind fußläufig in kurzer Zeit er- reichbar. Durch die überregionale Bedeutung der Kölner Innenstadt für Kultur, Tourismus, Einkauf, Erholung und Freizeit beträgt der Fußgängeranteil am Gesamtverkehr über 30%. Das Unfallaufkommen im Untersuchungsgebiet ist unauffällig. 3. Erschließungsvarianten Unter Berücksichtigung der Ausgangslage und Zielsetzung wurden mehrere mögliche Erschlie- ßungsvarianten entwickelt. 3 Varianten wurden bezüglich ihrer Auswirkungen von Verkehrsbelas- tungen auf das Straßennetz im Altstadtgebiet detailliert untersucht und für die weitere Entwick- lung ausgewählt (siehe Anlagen 2 bis 4). Für das Kolumbaquartier besteht bereits ein beschlossenes Verkehrskonzept. Daher wird der Be- reich hier nicht weiter betrachtet (s. Vorlage Beschluss 0499/007). Variante 1 Folgende Änderungen der Verkehrsführung und Einrichtung von Fußgängerzonen werden in der Variante 1 vorgeschlagen (Anlage 2): • Fußgängerzonen: Portalsgasse, Rathausplatz und Bürgerstraße, Große und Kleine Budengasse, Bechergasse, Obenmarspforten zwischen Unter Goldschmied und Martinstraße, Unter Goldschmied zwischen Portalsgasse und Obenmarspforten, westliche Gürzenichstraße zwischen Große Sandkaul und Quatermarkt, • Fußgängerfreundliche Gestaltung der Straßen Am Hof, Unter Goldschmied, Quatermarkt und östliche Gürzenichstraße, • Errichtung einer Einbahnstraßenführung Unter Goldschmied zwischen Große Budengasse und Salomonsgasse in Richtung Süden, • Drehung der Einbahnstraßenführung Obenmarspforten zwischen Unter Goldschmied und Marspfortengasse in Richtung Osten. Variante 2 Folgende Änderungen der Verkehrsführung und Einrichtung von Fußgängerzonen werden in der Variante 2 vorgeschlagen (Anlage 3): • Fußgängerzonen: 4 Portalsgasse, Rathausplatz und Bürgerstraße,Kleine Budengasse, Bechergasse, Am Hof, Sporergasse und Unter Goldschmied zwischen Am Hof und Große Budengasse, Heumarkt, Seidmacherinnengäßchen, Bolzengasse und Steinweg, westliche Gürzenichstraße zwischen Große Sandkaul und Quatermarkt, • Fußgängerfreundliche Umgestaltung der Straßen Unter Goldschmied, Obenmarspforten zwi- schen Unter Goldschmied und Martinstraße, Quatermarkt und östliche Gürzenichstraße, • Einrichtung einer Einbahnstraßenführung Unter Goldschmied zwischen Große Budengasse und Obenmarspforten in Richtung Süden. Variante 3 Folgende Änderungen der Verkehrsführung und Einrichtung von Fußgängerzonen werden in der Variante 3 vorgeschlagen (Anlage 4): • Fußgängerzonen: Portalsgasse, Rathausplatz und Bürgerstraße, Obenmarspforten zwischen Unter Goldschmied und Martinstraße, westliche Gürzenichstraße zwischen Große Sandkaul und Quatermarkt, • Fußgängerfreundliche Umgestaltung der Straßen Am Hof, Unter Goldschmied, Quatermarkt und östliche Gürzenichstraße, • Drehung der Einbahnstraßenführung Obenmarspforten zwischen Unter Goldschmied und Marspfortengasse in Richtung Osten. 4. Wirkungsanalyse der Erschließungsvarianten Variante 1 Die Variante 1 führt zu einer Trennung der Erschließung der Parkierungsanlagen von Norden nach Süden und durchtrennt das Straßennetz für den Kfz-Verkehr im Bereich der Archäologi- schen Zone. Aufgrund der entsprechenden Verringerung des Verkehrsaufkommens wird die Via Culturalis in ihrer Funktion als Fußwegeachse gestärkt. Die Verlängerung der Fußgängerzone Gürzenichstraße schafft eine stärkere Vernetzung für den Fußgängerverkehr in Richtung Rhein. Durch die Einrichtung der Fußgängerzonen in der Großen- und Kleinen Budengasse wird die Qualität der Via Culturalis, sowie auch die Ost-West-Beziehung für die Fußgänger stark verbes- sert. Variante 2 Die Variante 2 trennt das Straßennetz durch die geplanten neuen Fußgängerzonen im Bereich Unter Goldschmied zwischen Große Budengasse und Am Hof, sowie die Fußgängerzonen Am Hof, Kleine Budengasse und Sporergasse für den Kfz-Verkehr für beide Richtungen in einen nördlichen und südlichen Teil. Durch diese Trennung reduziert sich ebenfalls das KFZ- Verkehrsaufkommen der Via Culturalis. Die Aufenthaltsqualität für Fußgänger erhöht sich vor- wiegend im nördlichen Bereich vom Rathausvorplatz bis zum Roncalliplatz. Während der Weih- nachtszeit kann temporär die Durchfahrt durch die Altstadt in Nord-Süd-Richtung geöffnet wer- den. Hierdurch wird die Aufenthaltsqualität auf der sehr stark von Fußgängern begangenen Verbin- dung zwischen dem Dom und dem Alter Markt deutlich verbessert. 5 Variante 3 Die Variante 3 lässt die zentrale Nord-Süd-Achse Unter Goldschmied für den Verkehr in beiden Richtungen durchlässig. Fußgängerbereiche werden im Bereich des Rathausvorplatzes Miqua erweitert. Die Zufahrt zu den nördlichen Parkhäusern wird mittels des Parkleitsystems von der Straße Am Hof erfolgen, die zu den südlichen Parkhäusern von der Gürzenichstraße. Bei beson- deren Verkehrssituationen, z.B. im Weihnachtsverkehr, bei Veranstaltungen o.Ä. können mittels Steckpfosten Lage angepasste Sperrungen realisiert werden. Durch die fußgängerfreundliche Umgestaltung der Bereiche Via Culturalis und der Straße Am Hof sowie der Gürzenichstraße wird eine Reduzierung des Durchgangsverkehrs erreicht. Durch geeignete Maßnahmen der Verkehrsleitung, Verkehrsführung und Beschilderung sollen die Zielverkehre in Höhe der Straße Am Hof gelenkt werden. Eine Zufahrt für Anwohner, Lade- und Lieferverkehre, Taxen, Hotelvorfahrt und Parkhaus/Tiefgarage ist zu gewährleisten und das Ziel einer dem Domumfeld angemessenen fußgängerfreundlichen Gestaltung sicherzustellen. Der Umbau der Straße Am Hof ist aufgrund der in den nächsten Jahren anstehenden Baumaß- nahmen „Historische Mitte“ am Roncalliplatz, Abriss und Neubau „WDR-Areal“ sowie Renovie- rung „Dom-Hotel“ zurückzustellen; über die straßenräumliche Gestaltung wird nach Abschluss dieser Maßnahmen entschieden. Abschließende Bewertung Der wesentliche Unterschied der Variante 1 und 2 gegenüber Variante 3 ist die Durchtrennung der heutigen Hauptverkehrsachse Via Culturalis für den Kfz-Verkehr. Alle Varianten stärken im erhebli- chen Maße den Fußgängerverkehr, da größere Bereiche als Fußgängerzonen umgestaltet werden und somit letztendlich die Aufenthaltsqualität wesentlich erhöht wird. Der Vergleich der Fahrleistungen zeigt gegenüber dem Status Quo bei allen Varianten eine Reduzie- rung. Die Varianten unterscheiden sich nur geringfügig. Die Entlastung variiert zwischen 8% und 12%. Die Gesamt-Kfz-Fahrleistungen im Viertel (Kfz-km/24 h) wurden modellhaft ermittelt und ausgewertet und basieren auf erhobenen Querschnittsbelastungen. In allen Varianten werden bei allen genannten Zielen Verbesserungen gegenüber dem heutigen Be- stand erreicht. 6 5. Ruhender Verkehr Innerhalb des Gebietes der Altstadt zwischen Rhein im Osten, Augustinerstraße im Süden, Hohe Straße im Westen und Trankgasse im Norden gibt es 5.804 Parkplätze in Parkhäusern. Das Parkplatzangebot in Parkhäusern übersteigt das Angebot im öffentlichen Straßenland um das Vierfache. Deswegen ist auch die Frage der Erreichbarkeit der Parkhäuser von Bedeutung. Die Varianten unterscheiden sich hier. Die Parkhäuser bleiben bei allen Varianten erreichbar. Bei der Variante 1 sind alle Parkhäuser von der südlichen Zufahrt erreichbar. Von Norden sind bei der Variante 1 nur die fünf nördlich ge- legenen Parkhäuser (Hauptbahnhof, Dom, Philharmonie, Hohe Straße, und St. Martin) mit 1878 Stellplätzen erreichbar. Variante 2 trennt das Gebiet für Kraftfahrer in Höhe der Straße Am Hof komplett, so dass von Süden 3386 Parkplätze erreichbar sind und von Norden 1518 Plätze. Zur Verbesserung der städtebaulichen Situation soll die Stellplatzanzahl im öffentlichen Straßen- land reduziert werden. Nur für Bewohner, den Lade- und Lieferverkehr, Taxen und Behinderte sollen ausreichend Stellplätze angeboten werden. Kurzzeitparker werden auf die öffentlichen Parkhäuser verwiesen. Dadurch kann die Anzahl der Stellplätze im öffentlichen Straßenland re- duziert werden. In dem Gebiet sind 289 Stellplätze im öffentlichen Straßenland vorhanden. Da- von sind 72 für Ladezonen vorgesehen. Weitere 76 Stellplätze werden von Bewohnern belegt. Daraus folgt, dass circa 140 Stellplätze (fast 50%) nur von Kurzzeitparkern belegt sind, die in die vorhandenen Parkhäuser verlegt werden sollen. Diese Flächen können dem Fußgänger zuge- schlagen werden. Durch den Entfall der Kurzzeitparker werden zudem Parksuchverkehre ver- mieden. Bei allen Varianten müsste und würde das vorhandene dynamische Parkleitsystem entsprechend angepasst werden. 6. Radverkehr Die Maßnahmen zur Verbesserung des Radverkehrs werden entsprechend des Radverkehrs- konzeptes Innenstadt umgesetzt. Hier wird die Straße Große Sandkaul zwischen Gürzenichstra- ße und Obenmarspforten und die Marspfortengasse/ Sporergasse bis zur Straße Am Hof als Fahrradstraße vorgesehen. Die zweite Fahrradstraße ist für den Straßenzug An St. Agatha – Ludwigstraße - Richartzstraße vorgesehen. Bei der Einrichtung von Fahrradstraßen kann der Fahrzeugverkehr weiterhin z. B. als Anlieger- verkehr zugelassen werden. Auch Radverkehr kann tageszeitlich begrenzt in den Fußgängerzo- nen zugelassen werden. In den übrigen Straßen des Quartiers ist die Führung des Radverkehrs im Mischverkehr vorgesehen. Somit ergänzen sich beide Konzepte. 7. Straßenräumliches Handlungskonzept Altstadt Die Umgestaltung der Straßenräume und Plätze wird entsprechend der Vorgaben und Gestal- tungsgrundsätze des Gestaltungshandbuches und der Via Culturalis in den nächsten Schritten erfolgen. Hieraus ergibt sich auch die Festsetzung der Materialien. Die weitere Ausdifferenzie- rung der Planung alternativer Verkehrsführungen für besondere Anlässe etc. wird im Anschluss der Grundsatzentscheidung über die Verkehrsführung erarbeitet. Die Entscheidung über die Verkehrsführungen im Bereich der Altstadt ist Vorgabe für die Quer- schnittsaufteilung der Straßenräume, hier insbesondere für die Breite der Fahrgasse. Grundsätz- lich kann auf eine höhenmäßige Trennung zwischen der Fahrgasse und den Nebenanlagen 7 durch Hochborde verzichtet werden. Mit hochwertigen Materialien soll eine einheitliche Gestal- tung des Straßenraumes mit einer großen Aufenthaltsqualität erzielt werden und der Shared- Space-Gedanke im Raum erlebbar. Durch eine einheitliche Materialität werden die Platzräume und Straßenräume miteinander verbunden. Durch die Reduzierung der Anzahl der Stellplätze im öffentlichen Stra- ßenland werden zusätzlich mehr Räume gewonnen, die ebenfalls dem Aufenthalt für Fußgänger dienen können und somit die fußgängerfreundliche Straßenraumgestaltung zusätzlich erweitern. Die Umgestaltung der Straße Unter Goldschmied erfolgt im Rahmen des Projektes Via Culturalis. Die derzeitige Grenze zwischen Außenanlage Archäologische Zone und Via Culturalis ist die öst- liche Bordsteinkante vor dem Museum. Die zeitlich späteren Entscheidungen zur Detailgestaltung der Via Culturalis werden auf Grundlage des Verkehrsführungskonzeptes Altstadt umgesetzt. 8. Fazit Bei allen Varianten ist die Erschließung aller Ziele sicher gestellt. Insbesondere wurde hierbei auch auf die Erreichbarkeit des Rathauses und Haus Neuerburg geachtet. Bei der Variante 1 erfolgt die Zufahrt zum historischen Rathaus von Süden über die Große Sand- kaul und Obenmarspforten bis an den südlichen Rand der geplanten Fußgängerzone am Rat- haus. Die Brautpaare und Hochzeitsgäste können an der Kreuzung Obenmarspforten/Gülichplatz vorfahren. Von Norden wäre eine Anfahrt über Unter Goldschmied bis Portalsgasse möglich. Bei der Variante 2 erfolgt die Zufahrt nur von Süden. Eine Vorfahrt mit Ausstieg ist auf der Straße Unter Goldschmied oder auf der Straße Obenmarspforten, zwischen Gülichplatz und Martinstra- ße möglich. Bei der Variante 3 kann die Vorfahrt aus Richtung Norden und Süden auf der Straße Unter Gold- schmied erfolgen. Bei allen Varianten wäre ein Bereich auszuweisen oder herzurichten, in dem die Fahrzeuge kurz halten können, um Fahrgäste aussteigen zu lassen. Hier bieten sich das Halten auf der Fahrbahn an, sowie Flächen mit eingeschränktem Halteverbot. Zusätzlich kann die Zufahrt über den Alter Markt angeboten werden. Hierzu müssten die Voraus- setzungen noch weiter gehend definiert werden. Ein Zugang zum Rathausplatz wäre dann über die Treppe bzw. später über den Aufzug im Roten Haus möglich. Für den Weihnachtsverkehr können und werden - wie bisher auch gehandhabt - temporäre Ver- kehrsführungsänderungen angeordnet werden, um eine befriedigende Abwicklung sicherzustel- len. Dies gilt für alle Varianten. Alle Varianten sollen vor der abschließenden Beschlussfassung im Rahmen einer Bürgerbeteili- gung mit der Öffentlichkeit diskutiert werden. Vor dem Hintergrund der größeren Flexibilität bei gleichzeitiger Erreichung der stadt- und verkehrsräumlichen Ziele empfiehlt die Verwaltung die Umsetzung der Variante 3. 9. Begründung der Dringlichkeit Zur Vorbereitung der für Herbst 2017 geplanten öffentlichen Bürgerbeteiligung ist eine Be- schlussfassung vor der Sommerpause zwingend erforderlich. Eine fristgerechte Einbringung der überarbeiteten Vorlage war auf Grund der umfangreichen verwaltungsinternen Abstimmung nicht möglich.
Anlage 2 Verkehrskonzept_Altst.Vari-1
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Verkehrskonzept Altstadt
Variante 1
Fahrradstraße(Zweirichtungsverkehr Rad)
geänderte Verkehrsbeziehung KFZ
neue Fußgängerfreundliche Gestaltung
neue Fußgängerzone
Bestand Fußgängerzone
Einrichtungsverkehr KFZ
Zweirichtungsverkehr KFZ
Parkhaus/Tiefgarage
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Anlage 2
Anlage 5 - Auszug Verkehrsausschuss 27.06.2017
3999 Zeichen
Anlage 5 Geschäftsführung Verkehrsausschuss Frau Krause Telefon: (0221) 221-25909 Fax : (0221) 221-24447 E-Mail: angela.krause@stadt-koeln.de Datum: 28.06.2017 Auszug aus dem Entwurf der Niederschrift der 28. Sitzung des Verkehrsausschusses vom 27.06.2017 öffentlich 4.8 Verkehrsführungskonzept Altstadt 2835/2016/1 BG Blome weist eingangs darauf hin, dass sich ein Fehler in der Vorlage eingeschli- chen habe; sie bitte auf S. 4 unter Variante 3 den Satz „Einrichtung einer Einbahn- straßenführung Unter Goldschmied zwischen Große Budengasse und Obenmars- pforten in Richtung Süden“ ersatzlos zu streichen – im System/online sei die Korrek- tur bereits erfolgt. Für die SPD-Fraktion bittet RM Kron um eine kurze Darstellung, welche Änderun- gen/Neuerungen sich gegenüber der ursprünglichen Vorlage ergeben haben. Die weitergehende Auseinandersetzung mit dem Konzept erfolge dann sicherlich nach den Beratungen in der Bezirksvertretung und im Stadtentwicklungsausschuss. RM Michel bedankt sich seitens der CDU-Fraktion für die schnelle Auf-/ Überarbei- tung des Konzeptes. Seine Fraktion könne sich Variante 3 anschließen; diese bein- halte viele Punkte, die sehr wichtig seien und bringe in einem hoch sensiblen Kultur- raum Qualität in die Altstadt. Auch RM Hammer begrüßt für die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen die Bemühungen der Verwaltung, die Verkehre in der Altstadt besser und neu zu ordnen. Positiv her- vorheben möchte er, dass es nun gelingen werde, eine Nord-Süd- bzw. Süd-Nord- Verbindung für Radfahrer herzustellen und die Fußgängerzonen deutlich auszuwei- ten. Die Durchgangsverkehre hingegen werden auf ein notwendiges Minimum redu- ziert. In diesem Zusammenhang möchte er die Verwaltung bitten, auch über ein in- novatives Konzept für Lieferverkehre nachzudenken. In Hamburg beispielsweise tes- te UPS derzeit den Einsatz von Lastenfahrrädern. Für die FDP-Fraktion erklärt RM Houben Zustimmung zur Verwaltungsvorlage; ihr sei die Nord-Süd-Querung des Gebietes für den motorisierten Individualverkehr sehr wichtig gewesen. Ergänzend möchte er jedoch darauf hinweisen, dass in diesem Gebiet sicherlich noch einige städtebauliche Herausforderungen warten – beispiels- weise die Hinterseite des Hauses Neuerburg sowie die Neubebauung des WDR- Areals. Die Gestaltung des Straßenraums müsse mit diesen Grundstücken in eine gewisse Harmonie gebracht werden. Ausschussvorsitzender Wolter greift die „Kritik“ von RM Hammer an den Lieferver- kehren auf und macht deutlich, dass die Brauhäuser aus seiner Sicht durchaus auch in den Morgenstunden und nicht nachmittags beliefert werden könnten. Seniorenvertreter Meurers erinnert nachdrücklich an die Belange der Senioren. Viele ältere Menschen seien nicht mehr gut zu Fuß und somit sollte diesen auch die Mög- lichkeit gegeben werden, beispielsweise mit einem Taxi zu einem innerstädtischen Brauhaus zu fahren. Abschließend merkt BG Blome an, dass sie der Bitte nach einer Gegenüberstellung der alten und neuen Beschlussvorlage nicht unbedingt nachkommen möchte. Das seiner Zeit vorgestellte Konzept sei komplett überarbeitet und gestrafft worden. Die Verwaltung beabsichtige, nun die Voten der Bezirksvertretung Innenstadt und des Stadtentwicklungsausschusses einzuholen und nach der Sommerpause die Bürger- anhörung durchzuführen. Erst im Anschluss erfolge der 2. Durchgang im hiesigen Ausschuss, bei dem die Verwaltung alle Ergebnisse präsentieren werde. Der Ausschuss ist diesen Verfahren einverstanden; Vorsitzender Wolter stellt den Beschlussvorschlag der Verwaltung daher zur Abstimmung. Beschluss: Der Verkehrsausschuss nimmt die Variantenuntersuchung des Verkehrsführungs- konzeptes Altstadt zur Kenntnis und beauftragt die Verwaltung, bei den weiteren pla- nerischen Überlegungen die Variante 3 zu Grunde zu legen. Nach der Sommerpause soll eine öffentliche Bürgerinformationsveranstaltung durchgeführt werden. Abstimmungsergebnis: Einstimmig zugestimmt
Anlage 1 Bestand_
488 Zeichen
Verkehrskonzept Altstadt Köln Analyse - Bestehendes MIV-Netz 5 Äußere Erschließung —> Fahrtrichtungen Innere Erschließung, 3 Ternpo 30-Zone Innere en, Tempo 30-Zone in Planung nung. unterirdisch unne Maß: 3 Fußgängerbereiche / Plätze atsta ri a 0 50 100 150 m 177. Fuß Enz 88V BÜRO FÜR STADT- UND VERKEHRSPLANUNG = Im Umbau DR..ING. REINHOLD BAIER GMBH ® AACHEN Parkhäuser / Tiefgaragen Rheingarten / Promenade 177 Untersuchungsbereich jnanı Gesamtraum Via Culturalis _ Anlage 1
Anlage 11 - Stellungnahme d. Verwaltung
13059 Zeichen
Anlage 11 / 2 Ergänzende Anlage zur Beschlussvorlage „Verkehrsführungskonzept Altstadt“ Session Nr.: 2835/2016/1 Antrag der SPD-Fraktion „Autofreie Altstadt jetzt“ (AN/1653/2017) zur Sitzung des Ra- tes der Stadt Köln am 19.12.2017 hier: Stellungnahme der Verwaltung anlässlich der Prüfaufträge aus dem interfraktio- nellen Gespräch am 03.05.2018 Die Verwaltung nimmt wie folgt Stellung: Zu Punkt 1: Planung zur künftigen Verkehrsführung in der Kölner Altstadt – Berücksichtigung der Freiziehung der zentralen Bereiche vom Autoverkehr Die Ziele des Verkehrskonzeptes Altstadt sind die Reduzierung des Autoverkehrs und die Aufwertung der Straßenräume der Altstadt für zu Fuß Gehende und Radfahrende, ohne die Erreichbarkeit mit Kraftfahrzeugen über Gebühr einzuschränken. Die Erreichbarkeit des Ge- schäftsbereiches und der Parkhäuser soll trotzdem erhalten bleiben. Der Verkehrsausschuss hat sich im ersten Durchgang für die Weiterverfolgung von Variante 3 ausgesprochen, bei der eine Durchfahrmöglichkeit über die Achse Unter Goldschmied erhalten bleibt. Die oben beschriebenen Ziele lassen sich auch bei Erhalt der Durchfahrt von Norden nach Süden er- reichen, da der Durchgangsverkehrsanteil mit ca. 10 % niedrig ist. Modellberechnungen ha- ben gezeigt, dass die Frage, ob die durchgehende Nord-Süd-Straßenachse gesperrt wird, für das Individualverkehrsaufkommen nicht sehr entscheidend ist, weil die Verminderung des Durchgangsverkehrs für alle Varianten zwischen 8 % und 12 % variiert und damit ähnlich hoch ist. Zu Punkt 2: Prüfung der Einrichtung weiterer Fußgängerzonen Bezüglich der Vorschläge zur Einrichtung von weiteren Fußgängerzonen gemäß „Autofreie Altstadt jetzt“ ist Folgendes anzumerken: - einige neu markierte Fußgängerzonen bestehen bereits (nördliche und östliche Seite des Heumarktes); - die Einrichtung der Fußgängerzone Quatermarkt ist aus verkehrlicher Sicht nicht möglich, weil über diese Straße die einzige mögliche Erschließung zur privaten Tiefgarage „Gürze- nich“ gesichert wird; - gemäß Vorschlag erhielte die Marspfortengasse als Kfz-Erschließungsstraße eine Über- lagerung von Funktionen; neben der Funktion als Fahrradstraße gemäß RVKI ist das Laden und Liefern zu sichern; - außerdem ist die zukünftige Entwicklung des Laurenz-Carrés zu beachten; Aufgrund eines hohen Stellplatzangebotes in den Hoch- und Tiefgaragen ist vorgesehen, die oberirdischen Stellplätze mit Ausnahme der Ladezonen innerhalb der Altstadt so weit wie möglich zu reduzieren und diese Flächen dem Fußverkehr zuzuschlagen. Diese Maßnahme führt dazu, dass zum einen die Straßenräume zur Erhöhung der Aufent- haltsqualität zugunsten der zu Fuß Gehenden umgestaltet werden können. Zum anderen wird damit der Parksuchverkehr deutlich reduziert, was zu einer Verringerung des Verkehrs- aufkommens führen wird. Der Vorschlag der SPD-Fraktion, die Haupterschließung der Altstadt über die Marspforten- gasse und Große Sandkaul zu sichern, kann in Gänze nicht umgesetzt werden. Derzeit ist die Marspfortengasse eine Einbahnstraße mit ausgewiesenen Park- und Ladezonen. Bei - 2 - / 3 Einführung eines Zweirichtungsverkehrs müssten die derzeitig ausgewiesenen Ladezonen wegfallen. Die Kfz-Menge würde in der Größenordnung 8.420 Kfz/24 h liegen und ist damit verhältnismäßig hoch. Die Überprüfung der vorhandenen Straßenraumbreiten hat ergeben, dass ein Zweirichtungs- verkehr auch mit Wegfall von Ladezonen bzw. Stellplätzen teilweise nicht umsetzbar wäre, da die Straßen Marspfortengasse und Große Sandkaul abschnittsweise nicht breiter als 9,20 m sind. Somit verfügt die Straße nicht über das Mindestmaß von 5,50 m für die Fahrbahn im Zweirichtungsverkehr, wenn beidseitige Gehwege von jeweils 2,50 m eingerichtet werden. Ein Anschluss über die Straße Große Sandkaul an die Pipinstraße wäre aufgrund der gerin- gen Straßenraumbreite von 9,20 m kaum realisierbar, da die Fahrbahn lediglich 5,00 m be- trägt (s. Anlage 11.1). Derzeit erfolgt die Ausfahrt aus der Altstadt u. a. aus der Straße Kleine Sandkaul, die aufgrund der hohen Verkehrsmenge dreispurig ausgebaut ist (s. Anlage 11.1). Bei Abwicklung des Verkehrs über den Straßenzug Marspfortengasse – Große Sandkaul wäre eine Straßenraumgestaltung, die die entsprechenden Verkehre aufnehmen kann, nicht umsetzbar. Von einer weiteren wesentlichen Reduzierung des Verkehrs kann nicht ausge- gangen werden, da anzunehmen ist, dass die Menge an Liefer- sowie Erschließungsverkehr gleich bleibt; es fallen lediglich der geringe Durchgangs- und Parksuchverkehr weg. Die Führung des Kfz-Verkehrs über die Gürzenichstraße zur Straße Kleine Sandkaul ist nicht sinnvoll, da die Gürzenichstraße mit den beschlossenen Maßnahmen zur Via Culturalis in eine Fußgängerzone umgewandelt werden soll (Verlängerung der Fußgängerachse Schil- dergasse). Eine denkbare Maßnahme zur Verbreiterung der Fahrbahn ist die Entfernung der Einengun- gen auf der Marspfortengasse, deren Fläche für Fahrradparken verwendet wird. Hingegen wäre es problematisch, auf Ladeflächen zu verzichten, da die Gewerbeeinheiten auf der Ho- he Straße über die Marspfortengasse angedient werden. Alternativen bestehen dazu nicht. Die Hohe Straße, die als Fußgängerzone ausgewiesen ist, lässt den Lieferverkehr lediglich temporär zu. Darüber hinaus wurde im Rahmen des Radverkehrskonzeptes Innenstadt beschlossen, den Straßenzug Große Sandkaul – Marspfortengasse – Sporergasse in eine Fahrradstraße um- zuwandeln, so dass der Radverkehr dort Vorrang hat. Dies würde zu einem hohen Konflikt- potenzial durch Überlagerung verschiedener Verkehre führen, da neben Kfz- und Radver- kehr das Laden und Liefern auf diesem Abschnitt abgewickelt und zusätzlich die Parkie- rungsanlagen über diese Straße erreicht werden sollen. Die Anbindung des Parkhauses Am Gürzenich erfolgt derzeit über die Straße Quatermarkt. Gemäß dem Vorschlag des SPD-Antrages soll diese Straße zu einer Fußgängerzone um- gewandelt werden und die Zufahrt zum Parkhaus über die Straße In der Höhle erfolgen. Da- für wäre eine bauliche Veränderung am Bestand notwendig. Die Prüfung hat ergeben, dass die Zufahrt über eine Rampe nicht möglich wäre, aufgrund einer zu steilen Neigung der Ein- fahrt (s. Anlage 11.1). Auch hier würde das Mindestmaß dieser Straße, mit einer Straßen- raumbreite von 7,10 m bzw. einer Fahrbahnbreite von 5,15 m für die notwendige Einführung des Zweirichtungsverkehres, nicht erreicht werden und es ist zu wenig Raum für die dann notwendige 180°-Wendefahrt vorhanden. Als Kompromiss hatte die Verwaltung daher in Variante 3 eine fußgängerfreundliche Gestal- tung der Straßen Unter Goldschmied – Quatermarkt vorgesehen, so dass die Erreichbarkeit des Parkhauses sowie die Erschließung der Anlieger gewährt sind. Fußgängerfreundliche Straßen zeichnen sich durch eine hohe Aufenthaltsqualität und Attraktivität aus. Der Stra- ßenquerschnitt ist niveaugleich ausgebaut und Fußgängerüberquerungen sind im gesamten - 3 - / 4 Raum möglich. Eine fußgängerfreundliche Straße bietet die Option, diese nachträglich zu einer Fußgängerzone umzuwandeln. Der Betrachtungsraum des o. a. Verkehrsführungskonzeptes ist als ein wichtiger Schritt zur Erhöhung der städtebaulichen Qualität zu verstehen und kann auf weitere Teilbereiche der Stadt schrittweise ausgeweitet werden. Die durchgeführten Analysen, die dem Konzept zu- grunde gelegt wurden, sind für den Gesamtbereich Altstadt innerhalb der Nord-Süd-Fahrt, der Goldgasse, des Rheinufers und der Cäcilienstraße bezogen und können für weitere Überlegungen verwendet werden. Zu Punkt 3: Prüfung der Einrichtung von Fußgängerzonen im Kolumbaviertel Eine Umgestaltung für das östliche Quartier Nord-Süd-Fahrt/Kolumba wurde bereits be- schlossen. Die Umplanungen sehen eine Erweiterung von Fußgängerzonen, eine fußgänger- freundliche Umgestaltung sowie allgemeine Anpassungen vor. Zu Punkt 4: Radverkehr – geregelte Nutzung der künftig autofreien Bereiche Im beschlossenen Radverkehrskonzept Innenstadt wurden die Sporergasse, Marspforten- gasse und Große Sandkaul als zentrale Fahrradstraßenachse durch die historische Altstadt definiert, um die radverkehrliche Durchlässigkeit der Innenstadt in Nord-Süd-Richtung weiter zu verbessern (siehe Anlage 11.2). Der motorisierte Individualverkehr wird im Einrichtungs- verkehr über die geplante Fahrradstraßenachse abgewickelt, da die Erschließung der Anlie- ger gewährleistet werden muss. Abweichend zum Radverkehrskonzept Innenstadt müsste beim SPD-Vorschlag der Radver- kehr auf der Nord-Süd-Achse Unter Goldschmied – Quatermarkt unter Berücksichtigung des Fußverkehrs geführt werden, da sich die Kfz-Verkehre auf der engen Marspfortengasse kon- zentrieren würden. Generell sollen die Fußgängerzonen für den Radverkehr geöffnet werden. Zu Punkt 5: Entwicklung eines Portalparkhauskonzeptes Dieser Vorschlag ist auf Grund der Eigentumsverhältnisse der Parkhäuser, aber auch wegen des Verkehrsverhaltens der Verkehrsteilnehmer eine eher mittel- bis langfristige Option. Zu Punkt 6: Gesamtbetrachtung laufender Planungen und Entwicklungen im öffentlichen Raum in den einzelnen Betrachtungsräumen Mit dem Beschluss zur Via Culturalis wird die Gesamtbetrachtung laufender Planungen und Entwicklungen im öffentlichen Raum in den einzelnen Betrachtungsräumen bereits von der Verwaltung verfolgt. Die Planungen werden aufeinander abgestimmt. Zu Punkt 7: Vorstellung der Planung der Öffentlichkeit Die Verwaltung hat gemäß Beschluss des Verkehrsausschusses eine öffentliche Bürgerin- formationsveranstaltung durchgeführt. Eine Ergebnisdokumentation ist als Anlage zur Be- schlussvorlage vorhanden. Mögliche neue Variante 4: Aus Sicht der Verwaltung könnte eine Variante gemäß der im interfraktionellen Gespräch geäußerten Intention, eine deutliche Erweiterung der Fußgängerzonen bei gleichzeitiger Ein- - 4 - schränkung des Durchgangsverkehrs in Anlehnung an den SPD-Vorschlag ermöglichen (siehe Anlage 11.3). In dieser Variante wurden weitestgehend die Vorschläge des Antrages berücksichtigt und eingearbeitet. Diese modifizierte Variante wird nachfolgend als Variante 4 bezeichnet. Als in eine Richtung führende Zufahrtsstraße zur Andienung und zur Erschließung der Park- häuser könnten die Straßen Große Sandkaul und Marspfortengasse dienen. Erst im nördli- chen Bereich der Marspfortengasse hinter der Einmündung Marspfortengas- se/Obenmarspforten sowie in der Salomonsgasse wird der Zweirichtungsverkehr bis zu den jeweiligen Parkhäusern zugelassen, damit deren Erschließung gewährleistet ist. Dies bedarf einer baulichen Anpassung des Straßenraums. Eine Erschließung der Parkhäuser aus Rich- tung Norden ist in dieser Erschließungsvariante nicht mehr gegeben. Über den Straßenzug Obenmarspforten – Quatermarkt – Kleine Sandkaul kann der Kfz-Verkehr aus der Altstadt herausgeführt werden, indem diese Strecke als Einbahnstraße ausgewiesen wird, mit Aus- nahme der Straße Quatermarkt, die zwischen dem Parkhaus „Am Gürzenich“ und Einmün- dung Quatermarkt/Gürzenichstraße Zweirichtungsverkehr zulässt. Ein besonderes Merkmal ist die fußgängerfreundliche Gestaltung des genannten Straßenzuges. Da am Ende der in Zweirichtungsverkehr geplanten Straßen Marspfortengasse und Salo- monsgasse keine Wendemöglichkeit für Lkw angeboten werden kann, wären diese Straßen für Lkw nur während der Anlieferungszeiten in den sich anschließenden Fußgängerzonen möglich. Für die Erschließung des Gürzenichs hat die Verwaltung zwei Erschließungsmöglichkeiten erarbeitet. Diese wären jedoch wegen der dortigen Veranstaltungen in Zusammenarbeit mit dem Gürzenich noch zu prüfen – insbesondere um die Abwicklung der Andienung abzu- stimmen und eine Gefährdung von zu Fuß Gehenden zu vermeiden. Gemäß Variante 1 erfolgt die Erschließung über die Gürzenichstraße auf dem Günter-Wand- Platz und ein Ein- und Aussteigen wäre möglich. Variante 2 sieht eine eingeschränkte Er- schließung über die Fußgängerzone Bolzengasse – Martinstraße vor, um über die Gürze- nichstraße den Günter-Wand-Platz zu erreichen. Hier wäre auf der Ostseite des Günter- Wand-Platzes das Ein- und Aussteigen möglich. Der Straßenzug entsprechend der Variante 1, die für die Erschließung des Gürzenichs erar- beitet wurde, würde fußgängerfreundlich gestaltet werden. In der modifizierten Variante 4 würde die Fahrradstraße entsprechend dem Beschluss zum Radverkehrskonzept Innenstadt umgesetzt werden. Der nördliche Bereich der Marspforten- gasse (hinter der Ausfahrt des Parkhauses) sowie die Sporergasse würden fußgänger- freundlicher gestaltet werden. Dies könnte z. B. über die Anlegung eines Mittelstreifens für den Radverkehr und die Einrichtung breiterer Gehwege für eine bessere Berücksichtigung der zu Fuß Gehenden erfolgen. In diesem Abschnitt soll Lieferverkehr temporär zugelassen werden. Sofern der Ausschuss der Variante 4 folgen möchte, könnte die Beschlussfassung auf Basis von Anlage 11.3 erfolgen.
Anlage 11.1 - Querschnitte
740 Zeichen
7,60 m 3,50 m 2,50 m 0,70 m 0,90 m Querschnitt Sporergasse Anlage 11.1 Querschnitt Marspfortengasse (Zweirichtungsverkehr) 9,00 m 5,80 m 1,70 m 1,50 m Anlage 11.1 9,50 m 2,00 m 6,10 m 1,40 m Querschnitt Marspfortengasse (Einrichtungsverkehr) Anlage 11.1 9,20 m Einfahrt von der Pipinstraße in die Straße Große Sandkaul Anlage 11.1 5,00 m Ausfahrt von der Straße Kleine Sandkaul zur Augustinerstraße 13,50 m Anlage 11.1 8,20 m Einfahrt in das Parkhaus Am Gürzenich Anlage 11.1 In der Höhle mit Blickrichtung zum Quatermarkt Lage der Rampe zum Parkhaus Am Gürzenich Anlage 11.1 Unter Goldschmied Marspfortengasse Heu- markt Alter Markt Obenmarspforten Kl. Budeng.Gr. Budeng. Quater- markt Am Hof Gürzenichstr. VK Altstadt
Anlage 9 Umsetzungsbereiche pdf
135 Zeichen
Gesamtraum Via Culturalis Verkehrskonzept Altstadt Variante 3 Umsetzungsbereiche Anlage 9 1 5 3 4 2 6 Ausbau 2019-2021 Ausbau 2020-2021
Anlage 11.2 - Fahrradroute
170 Zeichen
Unter Goldschmied Marspfortengasse Heu- markt Alter Markt Obenmarspforten Kl. Budeng.Gr. Budeng. Quater- markt Am Hof Gürzenichs tr. FahrradstraßeFahrradroute VK Altstadt
Anlage 8_Präsentation VK Altstadt
8870 Zeichen
Folie 1 Amt für Straßen und Verkehrstechnik
Verkehrsführungskonzept Altstadt
Informationsveranstaltung
Verkehrsführungskonzept
Altstadt
am 21. November 2017
von Klaus Harzendorf
Leiter des Amtes für Straßen und
Verkehrstechnik
© Stadt Köln
Anlage 8
Verkehrsführungskonzept Altstadt
Folie 2 Amt für Straßen und Verkehrstechnik
Ziele des Konzeptes
• Umsetzung von Zielen des Strategiekonzeptes
„Köln mobil 2025“
• Umgestaltung und Aufwertung des öffentlichen
Straßenlandes insbesondere für den Bereich Miqua und die Via Culturalis
• Stärkung des Fußgänger- und Radverkehrs
• Reduzierung des Parkens im öffentlichen Raum durch Rückbau von Parkplätzen
zugunsten von Aufenthalts- und Funktionsflächen für Fußverkehr und
Radverkehr
• Senkung der Kfz-Verkehrsbelastung und Reduzierung von
Durchgangsverkehren
• Erhaltung der Erreichbarkeit von Parkhäusern auf kurzen Wegen
© Heimrich & Hannot GmbH
Verkehrsführungskonzept Altstadt
Folie 3 Amt für Straßen und Verkehrstechnik
Heutige Situation
• Städtebaulicher Raum mit
internationaler Bedeutung
• Großes Fußgängeraufkommen in den
Fußgängerzonen
• Fußgängerachsen sind nicht
durchgängig
• Aufenthaltsqualität ist
verbesserungswürdig
• Gute verkehrliche Erschließung durch
umliegendes Hauptstraßennetz
• Beschlossenes Radverkehrskonzept
zum Teil schon umgesetzt
• Unauffälliges Unfallaufkommen
© Stadt Köln
• Via Culturalis
• Steigerung der Aufenthaltsqualität
• Radverkehrskonzept Innenstadt
• Förderung des Radverkehrs
• Komödienstraße
• Aufwertung des Straßenraumes
• Ost-West-Achse
• Machbarkeitsstudie Stärkung des
ÖPNV und Umgestaltung des
Stadtraumes
• Kolumbaviertel
• Verlagerung des Kurzzeitparkens aus
dem öffentlichen Raum
• Aufwertung des Straßenraumes
Verkehrsführungskonzept Altstadt
Folie 4 Amt für Straßen und Verkehrstechnik
Planungen mit verkehrlichen
Auswirkungen
© Stadt Köln
Verkehrsaufkommen heute
• Höchste Kfz-Verkehrsbelastungen auf
der zentralen Nord-Süd-Achse Am
Domhof über Unter Goldschmied –
Quatermarkt –Kleine Sandkaul
• Verkehrserhebungen der letzten
Jahren ergaben eine abnehmende
Tendenz der Verkehrsbelastung
•Kleine Sandkaul
Rückgang von 6.620 DTV (in 2000) auf
4.550 DTV (in 2014) 33%
•Am Hof
Rückgang von 8.130 DTV (in 2000) auf
6.460 DTV (in 2014) 20%
• Anteil an Durchgangsverkehr ca. 10%
Verkehrsführungskonzept Altstadt
Folie 5 Amt für Straßen und Verkehrstechnik
© Stadt Köln
Verkehrsführungskonzept Altstadt
Folie 6 Amt für Straßen und Verkehrstechnik
Ruhender Verkehr – Stellplätze im
öffentlichen Raum heute
• Im zentralen Raum Via Culturalis
289 bewirtschaftete Stellplätze und
davon 72 Ladezonen
© Stadt Köln
Verkehrsführungskonzept Altstadt
Folie 7 Amt für Straßen und Verkehrstechnik
Ruhender Verkehr in Parkhäusern heute
• Im gesamten Untersuchungsraum
5.804 Stellplätze
Auslastung in %
© Stadt Köln
© Stadt Köln
© Stadt Köln
Verkehrsführungskonzept Altstadt
Folie 8 Amt für Straßen und Verkehrstechnik
ÖPNV-Erschließung heute
• Erschließung durch
Stadtbahnhaltestellen Rathaus,
Heumarkt und Dom/Hbf
• Keine Linienbusse mehr durch
Altstadt
© Stadt Köln
Verkehrsführungskonzept Altstadt
Folie 9 Amt für Straßen und Verkehrstechnik
Fußgängerverkehr heute
• Alle Ziele im Altstadtgebiet fußläufig in
10 Minuten erreichbar
• Überwiegende Trennung von
Gehwegen und Fahrbahnen
• Teilweise zu schmale Gehwege und
zu starke Präsenz von Autoverkehr
• Gesicherte Querungen auf
Hauptfußgängerachse Unter
Goldschmied – Quatermarkt
vorhanden
• Fußgängerachsen sind zum Teil nicht
durchgängig
© Stadt Köln
Verkehrsführungskonzept Altstadt
Folie 10 Amt für Straßen und Verkehrstechnik
Radverkehr heute
• Radverkehr überwiegend im
Mischverkehr auf der Fahrbahn
• Einbahnstraßen weitestgehend in
Gegenrichtung geöffnet
• Einige Fußgängerzonen bereits geöffnet
• Hohe Straße:
werktags von 20 - 11 Uhr
sonn- und feiertags 24 h
• Schildergasse:
werktags von 20 - 11 Uhr
sonn- und feiertags 24h
• Breite Straße: 24h
Bereits beschlossene Maßnahmen aus
dem Radverkehrskonzept Innenstadt
• Einrichtung von Fahrradstraßen
• Große Sandkaul – Marspfortengasse –
Sporergasse
• An St. Agatha – Ludwigstraße –
Richartzstraße
© Stadt Köln
• Neue Fußgängerzonen
• Portalsgasse, Rathausplatz und
Bürgerstraße
• Große und Kleine Budengasse,
Bechergasse
• Obenmarspforten zwischen Unter
Goldschmied und Martinstraße
• westliche Gürzenichstraße zwischen
Große Sandkaul und Quatermarkt
• Fußgängerfreundliche Umgestaltung
• Am Hof, Unter Goldschmied,
Quartermarkt und östliche
Gürzenichstraße
• Drehung der Einbahnstraßenführung
• Obenmarspforten zwischen Unter
Goldschmied und Marspfortengasse
in Richtung Osten
Verkehrsführungskonzept Altstadt
Folie 11 Amt für Straßen und Verkehrstechnik
Neue Verkehrsführung
© Stadt Köln
Verkehrsführungskonzept Altstadt
Folie 12 Amt für Straßen und Verkehrstechnik
Heutige Situation an zukünftige Fußgängerzone Obenmarpforten
Planung Bestand
Obenmarspforten
© Stadt Köln © RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten
Verkehrsführungskonzept Altstadt
Folie 13 Amt für Straßen und Verkehrstechnik
Heutige Situation an zukünftiger
fußgängerfreundlicher Straße
Unter Goldschmied
Unter Goldschmied
Bestand
Planung
© Stadt Köln
© Stadt Köln in Anlehnung an: BSV Aachen Verkehrskonzept Altstadt © Stadt Köln in Anlehnung an: BSV Aachen Verkehrskonzept Altstadt
Verkehrsführungskonzept Altstadt
Folie 14 Amt für Straßen und Verkehrstechnik
Beispiele für Fußgängerzonen und
fußgängerfreundliche Straßen
Merkmale einer Fußgängerzone
• Hohe Aufenthaltsqualität und
Attraktivität
• Lieferverkehr nur temporär zulässig
• Niveaugleicher Ausbau
Merkmale einer fußgängerfreundlichen
Straße
• Hohe Aufenthaltsqualität und
Attraktivität
• Fußgängerüberquerung im gesamten
Raum möglich
• Niveaugleicher Ausbau
Zeppelinstraße
Severinstraße
© Stadt Köln
© Stadt Köln
• Im zentralen Bereich der Via Culturalis
sind 289 Stellplätze vorhanden
• 50% davon sind Kurzzeitparkplätze
Verlagerung in Parkhäuser
• Alle Ladezonen, Taxen und
Behindertenstellplätze bleiben erhalten
• Erhaltung der Erreichbarkeit des
Rathauses und des Hauses Neuerburg
aus allen Richtungen
• Ein alternatives Logistikkonzept
(umweltfreundliche Anlieferung) wird
geprüft
Verkehrsführungskonzept Altstadt
Folie 15 Amt für Straßen und Verkehrstechnik
Zukünftige Situation des
ruhenden Verkehrs
© Stadt Köln
• Verbesserung der städtebaulichen
Situation und der Aufenthaltsqualität
durch Umgestaltung und Reduzierung
der Stellplatzanzahl im öffentlichen
Straßenland
• Zentrale Nord-Süd-Achse Unter
Goldschmied – Quatermarkt wird
fußgängerfreundlich umgestaltet,
Zweirichtungsverkehr bleibt erhalten
• Verkehrsreduzierung MIV um 10%
• Herstellung durchgängiger
Fußgängerachsen
• Verbesserung der
Radverkehrsführung durch eine
Fahrradstraße und der
Umgestaltungen
Verkehrsführungskonzept Altstadt
Folie 16 Amt für Straßen und Verkehrstechnik
Zusammenfassung
© Stadt Köln
Umgestaltung der Straßen und Plätze
in der Altstadt
Verkehrsführungskonzept Altstadt
Weiteres Vorgehen
Verkehrsführungskonzept
Bürgerbeteiligung
Verwaltungsvorlage
Beratung
Verkehrsausschuss,
Stadtentwicklungsaus-
schuss, Bezirksvertretung
Innenstadt
Beschlossenes
Verkehrsführungs
-konzeptes
Fertiggestellt
- Östliche Domumgebung
- Elogiusplatz
- Hermann-Josef-Platz
In Planung
- Tunnel Johannisstraße
- Treppenanlage Pipinstraße
- Gürzenichstraße
- Umgebung der Miqua
- Westliche Domumgebung
Grundlage für weitere Planungen
im Bereich Altstadt
Im Bau
- Kurt-Hackenberg-Platz
- Augustinerplatz (Ausschreibung läuft)
Verkehrsführungskonzept Altstadt
Folie 18 Amt für Straßen und Verkehrstechnik
Beispiel fertiggestelltes Projekt: Elogiusplatz
© Stadt Köln
Verkehrsführungskonzept Altstadt
Folie 19 Amt für Straßen und Verkehrstechnik
Beispiel Projekt in Planung: Treppenanlage Pipinstraße
Planung Bestand
© Stadt Köln
© Pirlet & Partner
Verkehrsführungskonzept Altstadt
Folie 20 Amt für Straßen und Verkehrstechnik
Beispiel Projekt in Planung: östliche Gürzenichstraße
Planung Bestand
© Stadt Köln © RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten
Verkehrsführungskonzept Altstadt
Folie 21 Amt für Straßen und Verkehrstechnik
Beispiel Projekt in Planung: Umgebung der Miqua
Planung Bestand
© Stadt Köln © RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten
Verkehrsführungskonzept Altstadt
Folie 22 Amt für Straßen und Verkehrstechnik
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!
Anlage 11.3 - Variante 4
666 Zeichen
Unter Goldschmied
Marspfortengasse
Heu-
markt
Alter
Markt
Obenmarspforten
Kl. Budeng.Gr. Budeng.
Quater-
markt
Am Hof
Gürzenichstr.
2
Fußgängerzone (Bestand)
Fußgängerzone (neu)
Zufahrtsstraßen (neu)
Fußgängerfreundliche Umgestaltung
Einfahrt in die Parkhäuser (Bestand)
Neue Erschließung der Parkanlagen im
Zweirichtungsverkehr mit temporärer
Einschränkung für Lieferverkehr
Fahrradstraße
Neue Erschließung als Einbahnstraße
Vorfahrt Gürzenich
Möglichkeiten der Erschließung
Gürzenich
-> wegen der WDR-Veranstaltungen
noch zu prüfen
eingeschränkte Erschließung über die
Fußgängerzone Bolzengasse -
Martinstraße
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VK Altstadt - Variante 4
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Anlage 11.3
Anlage 3 Verkehrskonzept_Altst.-Vari.2
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Gesamtraum Via Culturalis
Verkehrskonzept Altstadt
Variante 2
Fahrradstraße (Zweirichtungsverkehr Rad)
geänderte Verkehrsbeziehung KFZ
neue Fußgängerfreundliche Gestaltung
neue Fußgängerzone
Bestand Fußgängerzone
Einrichtungsverkehr KFZ
Zweirichtungsverkehr KFZ
Parkhaus/Tiefgarage
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Anlage 3
Anlage 7- Resultate der Bürgerinformationsveranstaltung (2)
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Anlage 7 / 2 Darstellung der Resultate der öffentlichen Bürgerinformationsveranstaltung und der weiteren Vorgehensweise I. Ergebnisse der vom Verkehrsausschuss am 27.06.2017 beschlossenen öffentli- chen Bürgerinformationsveranstaltung Gemäß dem Beschluss des Verkehrsausschusses fanden am 25. Oktober 2017 und am 21. November 2017 öffentliche Informationsveranstaltungen zum Thema „Ver- kehrsführungskonzept Altstadt“ statt. Das Verkehrskonzept setzt einen Impuls zur Um- gestaltung und Aufwertung der öffentlichen Straßenräume der historischen Altstadt. Dabei steht die Förderung des Fuß- und Radverkehrs im Vordergrund. Es bildet eine Grundlage für weitere Planungen im Bereich der Altstadt. Gemäß dem Beschluss wurden den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Zielsetzung und die Maßnahmen der Variante 3 des Verkehrsführungskonzeptes vorgestellt. Zu- sätzlich wurde der Gestaltungsplan „Gesamtraum Via Culturalis“ präsentiert. Im An- schluss wurden die Bürgerinnen und Bürger zu einer Diskussion eingeladen. Die Anre- gungen werden nachfolgend in Themenblöcken sortiert aufgeführt und bewertet. Anregung Bewertung der Verwaltung 1. Steigerung der Aufenthaltsqualität Von den Teilnehmerinnen und Teil- nehmern werden die Maßnahmen zur Erhöhung der Aufenthaltsqualität durch Reduzierung der oberirdischen Stellplätze sehr positiv aufgenommen. Aufgrund eines hohen Stellplatzangebotes in den Hoch- und Tiefgaragen ist vorgese- hen, die oberirdischen Stellplätze mit Aus- nahme der Ladezonen innerhalb der Altstadt so weit wie möglich zu reduzieren und diese Flächen dem Fußverkehr zuzuschlagen. Diese Maßnahme führt dazu, dass zum ei- nen die Straßenräume zur Erhöhung der Aufenthaltsqualität gewonnen werden kön- nen. Zum anderen wird damit der Parksuch- verkehr entfallen, was zu einer Verringerung des Verkehrsaufkommens führen wird. Die Errichtung von „Orten der Ruhe und Kommunikation" und hierfür die gemeinsame Planung der Verwaltung mit den Bürgerinnen und Bürgern. In einem ersten Schritt erfolgte die Beteili- gung der Bürgerinnen und Bürger bei der Grundsatzentscheidung im Rahmen der Informationsveranstaltungen. Der angespro- chene Wunsch bezüglich der Einrichtung von „Orten der Ruhe und Kommunikation“ wurde von der Verwaltung aufgenommen. Bei konkreten Einzelplanungen folgt eine Beteiligung für die Teilbereiche im gesamten Betrachtungsraum des vorgestellten Kon- zeptes. In diesem Zusammenhang können konkrete Maßnahmen gemeinsam erarbeitet werden. Unterbindung der „Ballermannisier- ung" aufgrund einer Ausweitung der Außengastronomie durch massenhaf- te Beantragung der Genehmigung für Außengastronomie. Die direkte Wirkung des Verkehrskonzeptes auf die angesprochene sozial-städtebauliche Entwicklung ist nicht zu sehen. Der Wunsch nach Ausarbeitung eines Konzeptes mit einem Kriterienkatalog für die Erteilung von Genehmigungen für Außengastronomie wird aufgenommen. Im Bereich der Gürzenichstraße sor- gen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer um den Rückgang des - 2 - / 3 Einzelhandels aufgrund steigender Mieten. Stärkung des Fuß- und Radverkehrs durch mehr Restriktionen für den mo- torisierten Verkehr in der Altstadt. Zur Förderung des Fußverkehrs werden weitere Fußgängerzonen umgesetzt und bestehende Fußgängerachsen vervollstän- digt, so dass den zu Fuß Gehenden mehr Raum in der Altstadt gegeben wird. Die Fußgängerzonen werden gemäß Vorgaben des Radverkehrskonzeptes für den Radver- kehr geöffnet. Dabei wird auf eine funktio- nierende Erschließung für Anliegerinnen und Anlieger geachtet. 2. Radverkehr Kritik zur Regelung der geplanten Radverkehrsführung in der Altstadt aufgrund nicht vorgesehener separa- ter Radwege bzw. Markierungen für Fahrradstreifen. Die Bedenken zur im Mischverkehr vorge- sehenen Radverkehrsführung konnten wi- derlegt werden. Mit der Umsetzung des Radverkehrskonzeptes Innenstadt werden insbesondere die Vorgaben bezüglich der Verkehrssicherheit beachtet. Die Maßnah- men zur Verbesserung des Radverkehrs werden entsprechend dem beschlossenen Radverkehrskonzept Innenstadt umgesetzt. Beide Konzepte ergänzen sich bezüglich Verkehrsführung und –regelung. Verlagerung der Fahrradständer aus dem öffentlichen Raum in die Park- häuser. Die Umsetzung des Vorschlags ist kaum realisierbar, da die Parkhäuser in der Alt- stadt überwiegend privat betrieben werden. Zudem wären damit zu hohe Widerstände bei den Radfahrenden verbunden. In Bezug auf die erwartete Ausweitung der Fahrradverleihsysteme durch Dritte befindet sich die Verwaltung im Dialog mit den Ver- leihern, um die Ansprüche an den sensiblen öffentlichen Raum in der Altstadt im Allge- meinen und im Bereich der Via Culturalis im Besonderen durchzusetzen. 3. Wirtschaftsverkehr und Logistik Reduzierung der Verkehrsbelastung des Liefer- und Versorgungsverkehrs. Wesentliche Probleme im städtischen Wirt- schaftsverkehr sind die Be- und Entladevor- gänge beim Empfänger bzw. Versender von Waren sowie der Verkehrsfluss bei der Ab- wicklung der Letzte-Meile-Verkehre. Bei der Verbesserung der aktuellen Situati- on legt die Verwaltung großen Wert auf die Zusammenarbeit mit Expertinnen und Ex- perten der Logistikwirtschaft. Im Rahmen des „Logistikforums Köln" findet dieser Fach- und Erfahrungsaustausch regelmäßig statt. Auf dem 8. Logistikforum im November 2017 hat die Stadt Köln vorgeschlagen, im Handlungsfeld Anlieferverkehr erste konkre- - 3 - / 4 te Projekte mit den Akteuren aus Wirtschaft und Verwaltung zu entwickeln und anzu- schieben. Zunächst sind vier Fachgruppen geplant: Fahrzeugtechnik, Innovative Zustellung, Rahmenbedingungen und Datenerhebun- gen. Diese Fachgruppen werden in den Auf- taktsitzungen im März 2018 mögliche Her- ausforderungen und Lösungsansätze disku- tieren und ggf. Pilotprojekte entwickeln, die auch in das Verkehrsführungskonzept Alt- stadt Eingang finden können, um den Anlie- fer- und Wirtschaftsverkehr in der Altstadt nachhaltig und zukunftsträchtig zu gestalten. 4. Barrierefreie Ausgestaltung Erschwernisse der Begehbarkeit von Personen mit Einschränkungen durch Neugestaltung der Gehwege. Die Barrierefreiheit ist sichergestellt, da zu- sammen mit den Behindertenverbänden die Planungen erarbeitet und abgestimmt wer- den. Bei Straßenneuplanungen wird grundsätz- lich eine barrierefreie Umgestaltung gemäß Abstimmung mit Behindertenverbänden be- rücksichtigt. Auch die Materialität wird mit den Behindertenverbänden abgestimmt. Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass zum einen die Ziele und Maßnahmen des Verkehrsführungskonzeptes positiv aufgenommen wurden. Insbesondere die För- derung des Fußverkehrs, die Reduzierung der Fläche für den ruhenden Verkehr und Reduzierung des Kfz-Verkehrs wurden begrüßt. Insofern wird das Vorhaben der Ver- waltung im Sinne des Verkehrskonzeptes Altstadt von den Teilnehmerinnen und Teil- nehmern der Bürgerinformationsveranstaltungen bestätigt. Zum anderen haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Informationsveranstaltungen auf die Probleme hinsichtlich des Logistikverkehrs und der befürchteten negativen Entwicklung der Alt- stadt durch die Vermehrung der Außengastronomie aufmerksam gemacht. Im Rahmen der Umsetzung des Verkehrskonzeptes Altstadt in einzelnen Planungs- schritten gilt es, sinnvolle begleitenden Maßnahmen in die Wege zu leiten, um insbe- sondere die Entwicklung der Außengastronomie in der Altstadt im Sinne der Anwohne- rinnen und Anwohner zu steuern sowie Verbesserungen im Bereich Laden und Liefern zu erreichen. Die in der Veranstaltung vorgestellte Präsentation befindet sich in Anlage 8. II. Weiteres Vorgehen zur Umsetzung des „Verkehrsführungskonzeptes Altstadt“ Entsprechend dem Beschlussvorschlag wird die Variante 3 bei der Umsetzung des Verkehrskonzeptes zu Grunde gelegt. Die Verwaltung hat, wie nachfolgend aufgeführt, eine schrittweise auf die Teilbereiche des Betrachtungsraumes bezogene Umsetzung konzipiert. Die graphische Darstellung ist der Anlage 9 zu entnehmen. - 4 - Umsetzungsbereiche 1 und 2: Begonnen wird mit den Straßenplanungen des südlichen Abschnittes der Via Culturalis um die Gürzenichstraße. In Anlage 9 ist dieses Gebiet mit der Nummer 1 (rosa) ge- kennzeichnet. Parallel dazu werden die Projekte im zentralen Bereich der Altstadt um das Rathaus und die Archäologische Zone sowie in der Bechergasse umgesetzt. Diese sind in Anlage 9 mit der Zahl 2 (grün) ausgewiesen. Die Gürzenichstraße und der Gün- ther-Wand-Platz werden neugestaltet. Auch die Außenanlage der Archäologischen Zo- ne und der Vorplatz des Rathauses werden neu angelegt. Dieser zentrale Abschnitt umfasst die Straßen und Plätze Portalsgasse, Rathausplatz, Judengasse, Augustus- platz und einen Teilabschnitt der Straße Obenmarspforten, die zu einer zusammen- hängenden Fußgängerzone umgestaltet werden. Ebenfalls wird eine Fußgängerzone in der Bechergasse angelegt. Da die ersten beiden Baustufen nicht in Abhängigkeit zu anderen Baumaßnahmen ste- hen, können diese in absehbarer Zeit angegangen werden. Der Ausbau ist für die Jah- re 2019 bis 2021 (Gürzenichstraße) bzw. 2020 bis 2021 (Archäologische Zone) einge- plant. Umsetzungsbereich 3: In einer zweiten Umsetzungsphase folgt die Entwicklung am Quatermarkt und die Dre- hung der Einbahnstraße Obenmarspforten zwischen Unter Goldschmied und Marspfor- tengasse in Richtung Osten, welche in Anlage 9 als 3 beziffert (dunkelblau) wurde. Au- ßerdem wird der Straßenzug Unter Goldschmied – Quatermarkt zu einer fußgänger- freundlichen Straße umgewandelt. Umsetzungsbereiche 4 und 5: Die dritte Baustufe umfasst das zukünftige Laurenz-Carré und die Historische Mitte. Diese Gebiete sind in Anlage 9 jeweils mit der Nummerierung 4 und 5 (orange und gelb) dargestellt. Das ehemalige WDR-Karrée und der Bereich um die Straße Am Hof werden neu entwickelt. Eine fußgängerfreundliche Gestaltung erhält die Straße Am Hof. Diese Projekte in den aufgeführten Bereichen sind vom Hochbau abhängig. Es besteht die Möglichkeit, dass sich aufgrund der Abhängigkeit die angestrebte Umsetzungsrei- henfolge verändern kann. Umsetzungsbereich 6: Im Rahmen des „Verkehrsführungskonzeptes Altstadt“ wird der Straßenzug Große Sandkaul – Marspfortengasse – Sporergasse entsprechend dem beschlossenen „Rad- verkehrskonzept Innenstadt“ zu einer Fahrradstraße umgestaltet. In Anlage 9 ist dieser Bereich mit der Nummer 6 (hellblau) gekennzeichnet. Das Umsetzungskonzept sieht vor, in den oben aufgeführten Schritten entsprechende Straßenplanungen zu erstellen und diese zur politischen Beratung vorzulegen. Mit der abschließenden politischen Entscheidung zum jeweiligen Baubeschluss wird die Ver- waltung ermächtigt, den Ausbau der Straßenräume entsprechend umzusetzen. Die Anregungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Bürgerinformationsveran- staltung werden, wie in Teil I beschrieben, von der Verwaltung unabhängig von den oben dargestellten Planungsschritten weiterverfolgt. Die Ergebnisse werden gegebe- nenfalls in die zu erstellenden Straßenplanungen integriert.
Anlage 6- Stellungnahme zu Nachfragen im STEA (1)
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Anlage 6 zur Beschlussvorlage „Verkehrsführungskonzept Altstadt“, Session Nr.:2835/2016/1 hier: Stellungnahmen der Verwaltung zu den mündlichen Anfragen aus der Beratung im Stadtentwicklungsausschuss in der Sitzung am 06.07.2017 1. Anfrage von RM Herrn Sterck bezüglich der nachfolgend aufgeführten Änderungen der Verkehrsführung in der Variante 3: Keine Drehung der Einbahnstraßenführung Obenmarspforten zwischen Unter Goldschmied und Marspfortengasse in Richtung Osten sondern Beibehaltung der heutigen Einbahnstraßenrichtung Obenmarspforten Einrichtung des Zweirichtungsverkehrs in der Salomonsgasse auf der ganzen Länge der Straße Stellungnahme der Verwaltung: Die heutige Erschließung der Tiefgarage „Gürzenich“ ist aus westlicher Richtung über Umfahrt an der Cäcilienstraße dann über die Marspfortengasse-Gürzenichstraße und Quatermarkt gegeben. Durch die in der Variante 3 vorgeschlagene Umwandlung der Gürzenichstraße in eine Fußgängerzone wäre bei der Beibehaltung der heutigen Einbahnrichtung der Straße Obenmarspforten die Erschließung des Parkhauses „Am Gürzenich“ von Westen nur über die in Zweirichtungsverkehr führende Salomonsgasse sichergestellt. Die Einführung des Zweirichtungsverkehrs im ganzen Abschnitt der Salomonsgasse wäre aufgrund der Schleppkurven in der Einfahrt von der Marspfortengasse mit Umbauten des heutigen Jupp-Schmitz-Plätzchens verbunden. Die Verwaltung wollte angesichts der Förderung der Aufenthaltsfunktion im Bereich der Altstadt eine weitere Überfahrung der Platzfläche verhindern. Abbildung: Salomonsgasse/Marspfortengasse Aus diesem Grund wird empfohlen, den Vorschlag der Erschließung der Tiefgarage „Am Gürzenich“ auf dem kürzeren Weg über die in Richtung Osten gedrehte Obenmarspforten zwischen Marspfortengasse und Quatermarkt, wie in der Variante 3 vorgeschlagen wurde, weiter zu verfolgen. 2. Anfrage von Herrn Dr. Sòenius bezüglich der Anzahl der Ladezonen Stellungnahme der Verwaltung: In der Beschlussvorlage, Seite 2 steht „180 Stellplätze als Ladezonen ausgewiesen“. Hier wurde missverständlich die Anzahl der Ladezonen (180) im gesamten Untersuchungsraum und nicht für das Gebiet der Via Culturalis angegeben. Im Bereich des Verkehrsführungskonzeptes sind 72 Ladezonen vorhanden.
Beratungsverlauf (5)
Beschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungBeschluss: ungeändert empfohlen
Zur SitzungBeschluss: ungeändert empfohlen
Zur SitzungBeschluss: zurückgestellt
Zur SitzungBeschluss: zurückgestellt
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 2835/2016/1
- Typ
- Beschlussvorlage Ausschuss
- Datum
- 23.10.2018
- Erstellt
- 03.08.2017 00:27