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Prüfung der Möglichkeiten zur Vermarktung des Namens der Kölner Oper zwecks Einnahmengenerierung.
Die PARTEI Antrag nach § 3 AN/1292/2024 vom 18.09.2024
Stand: Am 01.10.2024 im Rat endgültig abgelehnt.
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Die FRAKTION Antrag nach § 3
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Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 18.09.2024 AN/1292/2024 Antrag gem. § 3 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Rat 01.10.2024 Prüfung der Möglichkeiten zur Vermarktung des Namens der Kölner Oper zwecks Einnahmengenerierung Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin Reker, Wir bitten Sie, folgenden Antrag auf die Tagesordnung der nächsten Stadtratssitzung am 01.10.2024 zu setzen: Der Stadtrat der Stadt Köln beschließt, die Verwaltung zu beauftragen, die wirtschaftlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen für die Vermarktung des Namens der Kölner Oper zu prüfen und dem Stadtrat bis zur nächsten Sitzung ein detailliertes Konzept inklusive Einnahmen- schätzungen vorzulegen und prüft etwaige in Frage kommende Sponsoren. Es wird vorgeschlagen, dass die Verwaltung folgende Punkte klärt: 1. Zielgruppenanalyse: Welche Marktsegmente (z. B. Unternehmen aus den Bereichen Kultur, Immobi- lien, Finanzen, etc.) wären an einer Namensvergabe interessiert? An die Vorsitzende des Kölner Stadtrates Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker Fraktion Die FRAKTION Michael Hock Birgit Dickas Walter Wortmann Unter Goldschmied 6 50667 Köln Tel.:+49 (221) 221 – 35606 E-Mail: michael.hock@stadt -koeln.de E-Mail: birgitbeate.dickas@stadt -koeln.de E-Mail: walter.Wortmann@stadt -koeln.de - 2 - 2. Rechtliche und vertragliche Rahmenbedingungen: Welche rechtlichen Schritte sind notwendig, um die Namensrechte der Oper zu vergeben? 3. Finanzielle Schätzung: Eine Schätzung der potenziellen Einnahmen basierend auf vergleichbaren Namensverkäufen in Deutschland und international. 4. Ethische und kulturelle Aspekte: Eine Bewertung, wie eine Namensvermarktung das Ansehen der Oper und der Stadt Köln beeinflussen könnte. 5. Alternativen zur Namensvermarktung: Identifizierung anderer potenzieller Sponsoring-Möglichkeiten für die Oper. BEGRÜNDUNG: Die Kosten für den Bau und die Renovierung der Kölner Oper steigen weiterhin und überschreiten die ursprünglich geplanten Budgets. Angesichts der aktuellen Haushaltslage der Stadt Köln und zur langfris- tigen Sicherstellung des Betriebs der Oper ist es notwendig, alternative Einnahmequellen zu erschließen. Eine Möglichkeit zur Erhöhung der Einnahmen ist die Vermarktung des Namens der Kölner Oper. Dies könnte durch die Vergabe von Namensrechten an ein geeignetes Unternehmen oder eine Institution er- folgen. Die Namensvermarktung bietet eine attraktive Einnahmequelle, wie Beispiele anderer Kulturinsti- tutionen in Deutschland und international zeigen. Die Stadt Köln soll prüfen, zu welchen Konditionen eine Vermarktung des Namens der Kölner Oper mög- lich ist. Dies schließt eine Analyse des potenziellen Marktsegments sowie eine Ermittlung eines realisti- schen Preises für die Namensrechte sowie die Prüfung in Frage kommender Sponsoren ein. Es wird vorgeschlagen, dass die Verwaltung folgende Punkte klärt: 1. Zielgruppenanalyse: Welche Marktsegmente (z. B. Unternehmen aus den Bereichen Kultur, Immobi- lien, Finanzen, etc.) wären an einer Namensvergabe interessiert? 2. Rechtliche und vertragliche Rahmenbedingungen: Welche rechtlichen Schritte sind notwendig, um die Namensrechte der Oper zu vergeben? 3. Finanzielle Schätzung: Eine Schätzung der potenziellen Einnahmen basierend auf ver gleichbaren Namensverkäufen in Deutschland und international. 4. Ethische und kulturelle Aspekte: Eine Bewertung, wie eine Namensvermarktung das Ansehen der Oper und der Stadt Köln beeinflussen könnte. 5. Alternativen zur Namensvermarktung: Identifizierung anderer potenzieller Sponsoring-Möglichkeiten für die Oper. - 3 - Schätzung der zu erwartenden Einnahmen: Zur Schätzung der möglichen Einnahmen wurden vergleichbare Kulturprojekte herangezogen, bei denen Namensrechte vermarktet wurden: - Elbphilharmonie Hamburg: Schätzungen zufolge könnte der Verkauf der Namensrechte an einem derar- tigen Bauprojekt Einnahmen im zweistelligen Millionenbereich generieren. - Berliner Philharmonie: Obwohl keine direkte Namensvermarktung stattgefunden hat, wird durch Spon- soring von Privatfirmen und institutionellen Partnern ein jährliches Budget von etwa 2 -3 Millionen Euro erzielt. - Internationale Beispiele: In den USA hat das „Lincoln Center“ in New York durch ähnliche Namensrechte für verschiedene Gebäudekomplexe Einnahmen im Bereich von 50 Millionen US-Dollar verzeichnet. Auch die Metropolitan Opera in New York mit Spendeneinnahmen in dreistelliger Millionenhöhe kann hier als Beispiel genannt werden. Für die Kölner Oper, deren kulturelle Bedeutung in Deutschland hoch ist und die international Beachtung findet, ist ein Einnahmenpotenzial zwischen 10 und 20 Millionen Euro für die einmalige Vergabe der Na- mensrechte realistisch. Dies kann durch jährliche Sponsoring-Zahlungen oder Einmalzahlungen realisiert werden, abhängig vom Interesse und der Vereinbarung mit potenziellen Partnern. Es wird empfohlen, dass der Stadtrat der Stadt Köln die Verwaltung beauftragt, eine detaillierte Untersu- chung der Möglichkeiten zur Vermarktung des Namens der Kölner Oper durchzuführen und dem Rat ein konkretes Konzept sowie eine Empfehlung bis zur nächsten Sitzung vorzulegen. Walter Wortmann (Fraktionsvorsitzender Die FRAKTION) Michael Hock (Geschäftsführer Die FRAKTION)
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