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V/0278/2025

Fertigstellung des 2. Archiventwicklungsplans für das Stadtarchiv Münster

Vorlagen 02.05.2025

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Archiventwicklungsplan (AEP) 2025-2030

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Archiventwicklungsplan (AEP) 2025-2030

53700 Zeichen

Archiventwicklungsplan
2025–2030

1
Inhalt
Über uns 3
Unser Leitbild 7
Unser Auftrag 9
Unsere Meilensteine aus den letzten fünf Jahren 12
Unsere Arbeit 15
Interne Verwaltung 15
Magazinierung und Zwischenarchiv 16
Bewertung und Übernahme 19
Erschließung und Nutzung 23
Konservierung und Restaurierung 29
Forschung und Vermittlung 31
Veröffentlichungen in den Reihen des Stadtarchivs 2020–2024 45

2
Eingang zum Lesesaal des Stadtarchivs, 
Foto: Thorsten Arendt (Münster)

3
Über uns
Das Stadtarchiv ist eine der ältesten Einrichtungen der Stadtverwaltung. Wir 
verwahren historische Überlieferung zu mehr als 800 Jahren Stadtgeschichte 
und machen das Archivgut der Öffentlichkeit zugänglich. Das dient einerseits 
der Rechtssicherung für die Stadt und für ihre Bürger*innen, andererseits 
sind die bei uns verwahrten Quellen Grundlage für die historische Forschung. 
Die Nutzung des Archivs ist kostenlos möglich – und wer das wünscht, wird 
dabei beraten und unterstützt. Seit vielen Jahren stellen wir die Bestände-
übersicht, Findbücher und Archivgut digital zu Verfügung. Vorträge zur Stadt-
geschichte und Unterlagen zur Historischen Bildungsarbeit sind ebenfalls 
über das Internet abrufbar.
In Zahlen:
• Das Stadtarchiv verwahrt gut 4.700 laufende Meter* Archivgut. Das sind 
über eine Viertelmillion Archivalien. Darunter sind rund 5.800 mittelalter-
liche und frühneuzeitliche Urkunden, 160.000 Akten, 12.500 Karten und 
Pläne, 8.000 Plakate und 80.000 Fotografien, Dias, Postkarten und Stadt-
ansichten.
* Als Messgröße dient im Archivwesen der sogenannte „laufende Meter“ (lfm). Für die Berechnung wird 
gezählt, wie viele Schachteln mit Archivgut aufeinandergestapelt werden müssen, bis die Höhe von 
einem Meter erreicht ist – im Stadtarchiv sind das 9 Schachteln zu je 11 cm Höhe. Die insgesamt im 
Stadtarchiv verwahrten 4,7 laufende km Archivgut entsprechen also über 42.000 Kartons, die aufein-
ander gestapelt vom Ludgerikreisel bis vor die Tür des Lesesaals in der Speicherstadt reichen würden.

4
Archiventwicklungsplan 2025 – 2030
• Der Lesesaal ist an drei Tagen geöffnet (dienstags und mittwochs 
10:00 – 17:00 Uhr und donnerstags 10:00 – 18:00 Uhr). An 15 modern aus-
gestatteten, hellen Arbeitsplätzen kann das Archivgut eingesehen wer-
den und eine Präsenzbibliothek zur Stadtgeschichte mit rund 30.000 
Bänden genutzt werden. Dieses Angebot nutzen jährlich zwischen 750 
und 850 Personen.
• Im Jahr beantworten wir zwischen 1.150 und 1.350 schriftliche Anfragen, 
rund die Hälfte betrifft die historischen Geburts-, Heirats- und Sterbe-
register.
• Im Jahr 2024 waren im Rahmen der Historischen Bildungsarbeit über 
1.000 Schüler*innen aller weiterführender Schulformen bei uns; von 
den Hochschulen waren es über 250 Studierende.
• Für die Verwaltung bieten wir ein Zwischenarchiv mit Platz für fast 
11.000 laufende Meter Unterlagen an. Diese werden für die tagtägliche 
Arbeit nicht mehr gebraucht, müssen aber aufgrund rechtlicher Bestim-
mungen noch aufbewahrt werden. Am Ende dieser Aufbewahrungs-
fristen entscheiden Mitarbeitende des Stadtarchivs, welche Unterlagen 
als Archivgut dauerhaft aufgehoben und welche vernichtet werden 
können.
• Im Stellenplan verfügt das Stadtarchiv über zehn sogenannte Vollzeit-
äquivalente. Effektiv arbeiten hier inklusive studentischer Hilfskräfte, 
einer Auszubildenden und temporärem Personal 15–16 Personen. Trotz 
wachsender Bevölkerung, wachsender Anzahl der Mitarbeitenden in 
der Stadtverwaltung und der Übernahme weiterer Aufgaben wurde seit 
20 Jahren weder unsere Personal- und Finanzausstattung verbessert 
noch ein Inflationsausgleich durchgeführt.

5
Über uns
Abb. 1: Benchmark zur Personalausstattung (VZÄ) von Stadtarchiven anderer Großstädte vergleichbarer Größe.  
Quelle: Stellenpläne in den Haushalten 2024. Zusammenstellung: Stadtarchiv Münster 2025.
10 10 12,3 22,2 30 34,8 43,4

6
Studierendengruppe beim  
Workshop „Reiz des Archivs“ ,  
Foto: Stadtarchiv Münster

7
Unser Leitbild
Vision
Als Stadtarchiv unterstützen wir alle, die sich mit Fragen zur Stadtgeschichte 
Münsters an uns wenden. Wir sind überzeugt, dass dieser freie Zugang zum 
städtischen Archivgut das Wissen über die Stadt und ihre Bevölkerung in 
Geschichte und Gegenwart bereichert.
Wir bewahren ein einzigartiges, unersetzliches kulturelles Erbe, das von 
Generation zu Generation in der Stadtgesellschaft weitergegeben wurde und 
weitergegeben wird. Deshalb gehen wir so sorgfältig damit um, dass es in 
seiner äußeren Form, seinem Wert und seiner Aussagekraft dauerhaft erhal-
ten bleibt.
Wir sichern für die Stadt und die Bürgerschaft zentrale Unterlagen, die ihre 
Rechte und Ansprüche nachweisen.
Wir erweitern unsere Archivbestände um Unterlagen aus unserer Zeit, damit 
die Gegenwart in der Zukunft multiperspektivisch erforscht werden kann.
Wir beschreiben die Archivbestände, machen sie recherchierbar und zu 
einer zuverlässigen Informationsquelle für alle heutigen und zukünftigen 
Nutzer*innen.

8
Archiventwicklungsplan 2025 – 2030
Wir stärken durch den freien Informationszugang das bürgerschaftliche 
Vertrauen in die kommunalen demokratischen Institutionen und ermög-
lichen gesellschaftliche Teilhabe.
Mit unserer Arbeit tragen wir zur gemeinschaftlichen und individuellen 
Identitätsbildung bei und ermöglichen Nutzer*innen, historisches Wissen 
zu hinterfragen, zu belegen oder zu widerlegen.
Wir tragen aktiv zur Kultur und Bildung in der Stadt bei, indem wir For-
schungsaufträge aus der Kommunalpolitik umsetzen, unsere Ergebnisse 
verständlich und barrierearm aufbereiten und veröffentlichen. Als außer-
schulischer Lernort ermöglichen wir Schüler*innen forschendes Lernen an 
historischen Originalquellen.
Werte und Wege
Die Interessen und Wünsche unserer Nutzer*innen berücksichtigen wir bei 
der Priorisierung und Durchführung unserer Aufgaben. Kommunikation auf 
Augenhöhe und die Orientierung am Gemeinwohl leiten unsere Entschei-
dungen.
Den fachlichen Herausforderungen, zum Bespiel in den Bereichen der 
Digitalisierung und der Bestandserhaltung, begegnen wir mit innovativen 
Lösungen.
Unsere Arbeit basiert auf Eigenverantwortung, Lösungsorientierung, 
 Zuverlässigkeit, Sorgfalt, Nachvollziehbarkeit und Transparenz.

9
Unser Auftrag
Satzung für das Stadtarchiv Münster einschließlich Benutzungs- und 
 Gebührenordnung vom 23.06.2021 (Amtsblatt der Stadt Münster Nr. 23 S. 205)
§ 1 Absatz 2: Das Stadtarchiv hat folgende Aufgaben:
1. Das Stadtarchiv hat Unterlagen des Rates, sonstiger Gremien, der  Ämter, 
Einrichtungen und der Dienststellen der Stadt (anbietungspflichtige 
Stellen), die zur Aufgabenerfüllung nicht mehr benötigt werden, auf ihre 
Archivwürdigkeit hin zu prüfen und die als archivwürdig erkannten Teile 
als Archivgut zu übernehmen. Über die Archivwürdigkeit entscheidet das 
Stadtarchiv nach fachlichen Kriterien. Dies gilt auch für die Überlieferung 
der Rechtsvorgänger der heutigen Stadt Münster. Unterlagen sind laut 
§ 2 Abs. 1 Archivgesetz NRW Urkunden, Amtsbücher, Akten, Schriftstücke, 
amtliche Publikationen, Karteien, Karten, Risse, Pläne, Plakate, Siegel, 
Bild-, Film- und Tondokumente und alle anderen, auch elektronischen 
Aufzeichnungen, unabhängig von ihrer Speicherungsform, sowie alle 
Hilfsmittel und ergänzenden Daten, die für die Erhaltung, das Verständnis 
dieser Informationen und deren Nutzung notwendig sind.

10
Archiventwicklungsplan 2025 – 2030
2. Das Stadtarchiv unterhält in Kooperation mit dem Personal- und 
Organisationsamt der Stadt Münster ein Zwischenarchiv, in dem die 
Unterlagen, deren Aufbewahrungsfristen noch nicht abgelaufen sind, 
bis zur Entscheidung über die Archivwürdigkeit aufbewahrt werden. 
Das Verfügungsrecht über das Zwischenarchivgut verbleibt bei der 
 abliefernden Stelle.
3. Das Stadtarchiv hat das Archivgut zu verwahren, zu erhalten, instand 
zu setzen, zu erschließen und für die Benutzung bereitzustellen. Das 
Archivgut ist unveräußerlich.
4. Das Stadtarchiv kann Unterlagen von rechtlich selbständigen Unter-
nehmen und Stiftungen der Stadt in gleicher Weise wie städtische 
Unterlagen als Archivgut übernehmen. Für dieses Archivgut gelten 
vorbehaltlich abweichender Vereinbarungen die nachfolgenden Rege-
lungen entsprechend.
5. Das Stadtarchiv kann Unterlagen von anderen Stellen oder von natür-
lichen oder juristischen Personen als Archivgut übernehmen, soweit 
eine dauernde Verwahrung, Erschließung, Bereitstellung und Nutzung 
im öffentlichen Interesse liegen und das Archivgut Bezüge zur Stadt 
Münster oder ihren Rechtsvorgängern hat. Für dieses Archivgut gelten 
vorbehaltlich abweichender Vereinbarungen mit den Eigentümerinnen/
Eigentümern des Archivguts bzw. Rechteinhaberinnen/Rechteinhabern 
die nachfolgenden Regelungen entsprechend.

11
Unser Auftrag
6. Das Stadtarchiv hat die Aufgabe, das Archivgut durch Sammeln von 
Unterlagen zu ergänzen, die geeignet sind, die Geschichte der Stadt, 
das Stadtbild, Veränderungen und Ereignisse sowie das Wirken von 
Menschen in der Stadt zu dokumentieren.
7. Das Stadtarchiv unterhält eine wissenschaftliche Dienstbibliothek als 
Präsenzbibliothek.
8. Das Stadtarchiv fördert aktiv die Erforschung und Kenntnis der Stadt- 
und Landesgeschichte. Es trägt zur Bildungs- und Kulturarbeit in der 
Stadt bei.

12
Unsere Meilensteine aus den letzten fünf Jahren
2020 2021
• Reinigung und Neuverpackung des 
Bestands „Armenkommission“
• Einbau einer Rollregalanlage im 
Magazin für Neuzugänge
• Erstbestückung des überarbeiteten 
Onlineportals „Archive in NRW“  
(rd. 230 Findbücher mit fast 100.000 
Archivalien)
• Themenportal „Briten in Münster“ 
geht online
• Bildungspartnerschaft Overberg-Kolleg
• Gedruckte Fassung des 
Archiventwicklungsplans
• Massenentsäuerung des Bestands 
„Armenkommission“
• Das Scan-on-Demand-Projekt startet
• Mit „Archivalien Digital“ geht eine 
Online-Quellenkunde an den Start
• Neuanmietung: auf 381 m² finden im 
LWL-Zentralmagazin (Speicher 15)  
1.800 lfm Archivgut und 68 lfm 
Großformate Platz
• Neue Satzung für das Stadtarchiv 
beschlossen
• Sammlung zum Jubiläum 
„Frauenstraße 24“

13
Unsere Meilensteine aus den letzten fünf Jahren
2022 2023
• Scan-on-Demand wird zum 
regelhaften Angebot des Stadtarchivs
• Ratsprojekt „Vergessene Verfolgte“ 
beginnt
• Übernahme des schwul-lesbischen 
Archivs „Rosa Geschichte(n)“ und 
Ausstellung Queer Münster
• Mehr als 4.000 Karten und Pläne 
werden restauriert und verpackt
• Themenportal „Koloniale Spuren“ 
geht online
• Datenbank zum Geschichts-
wettbewerb des Bundespräsidenten 
geht online
• Bildungspartnerschaft Gesamtschule 
Mitte
• 9. Verleihung des Historiker*innen-
preises und des Nachwuchspreises 
der Stadt
• Themenportal „Vergessene Verfolgte“ 
geht online
• Infostelen an den Kriegerdenkmalen 
werden aufgestellt und feierlich 
eingeweiht
• Brandmeldeanlage in Speicher 14 geht 
in Betrieb
• Erste großangelegte Entsäuerung von 
Archivgut
2024
• Erweiterung der Magazinfläche in 
Speicher 14 um Regalanlagen für 
820 lfm Archivgut und 1.269 lfm 
Zwischenarchivgut
• Bildungspartnerschaft Geschwister-
Scholl-Realschule
• Im Onlineportal „Archive in NRW“ 
stehen mehr als 500.000 Einträge zu 
Archivalien bereit (in 382 Findbüchern 
mit rund 10.000 vollständig 
digitalisierten Archivalien)
• Zweite großangelegte Entsäuerung 
von Archivgut

14
Inbetriebnahme der neuen Regalanlage im Speicher 15, 
Foto: Stadtarchiv Münster

15
Unsere Arbeit
Interne Verwaltung
Mit dem ersten Archiventwicklungsplan ist das Stadtarchiv in eine konzep-
tionelle Neuaufstellung gegangen. Arbeitsprozesse wurden optimiert und 
digitalisiert. Sowohl im Hinblick auf die zunehmend digitale Überlieferung 
als auch auf virtualisierte Nutzungsszenarien ist das Haus gut aufgestellt.
Maßnahmen 2020 – 2024
Entwicklung eines Leitbilds
In einem extern moderierten Workshop verständigten sich alle Mitarbeiten-
den auf gemeinsame Visionen, Werte und Wege, die uns in der täglichen 
Arbeit leiten sollen. Das Ergebnis ist diesem AEP vorangestellt.
Pläne für 2025 – 2030
Einführung der Allgemeinen E-Akte (AEAM)
Die AEAM-Lösung wird sukzessive über die gesamte Stadtverwaltung aus-
gerollt; das Stadtarchiv ist seit Ostern 2024 mit Vorarbeiten befasst und wird 
zum Jahreswechsel 2025 in den produktiven Betrieb wechseln. Dabei sollen 
die Potentiale einer effizienteren Aufgabenerledigung und Schriftgutverwal-
tung gehoben werden.
Ziel: Die E-Akte wird erfolgreich im Stadtarchiv eingeführt.

16
Archiventwicklungsplan 2025 – 2030
Magazinierung und Zwischenarchiv
Eine fachgerechte Unterbringung des Archivguts (nach ISO 11799:2003) 
sorgt dafür, dass Schäden durch Mikroorganismen und Papierzerfall und in 
der Folge teure Restaurierungsmaßnahmen vermieden werden. Eine gegen 
Feuer, Einbruch, Diebstahl und Vandalismus geschützte Verwahrung muss 
für die unwiederbringliche historische Überlieferung der Stadt (und solche, 
die es werden kann) sichergestellt sein.
Diese Unterlagen, deren Aufbewahrungsfristen noch nicht abgelaufen sind, 
die aber für die tägliche Arbeit nicht mehr benötigt werden, können von 
Dienststellen der Stadtverwaltung zur zunächst zeitweiligen Aufbewahrung 
an das Stadtarchiv übergeben werden. Wir verwalten diese Unterlagen in 
Kooperation mit dem Personal- und Organisationsamt in einem Zwischen-
archiv und stellen sie den Ämtern bei Bedarf zur Verfügung. Das Stadt-
archiv sorgt per Hauspost im Rahmen des eingerichteten „Aktenservice“ 
für den Transport der in den Dienststellen benötigten Akten und für die 
sachgemäße Reponierung der Aktenrückgaben. Außerdem fungiert es als 
gesamtstädtischer Ansprechpartner und Organisator bei neuen Aktenein-
lagerungen in das Zwischenarchiv. Über die Übernahmen wird ein Nach-
weis geführt und die Aufbewahrungsfristen regelmäßig kontrolliert. Nur 
mit einer ausreichenden und dauerhaften Personalausstattung kann diese 
professionelle Aktenbetreuung garantiert werden.

17
Unsere Arbeit
Maßnahmen 2020 – 2024
1. Personelle Ressourcen verstetigen
Die beiden Mitarbeitenden im Zwischenarchiv konnten auf der Basis 
von befristeten Verträgen weiter beschäftigt werden; eine Entfristung 
der einen Stelle konnte bisher nicht erreicht werden. Sie ist durch Spar-
maßnahmen im Rahmen der Haushaltskonsolidierung gefährdet.
Abb. 2: Entwicklung der Magazinflächen und -belegung während der Laufzeit des 1. AEP ,  
Daten: Stadtarchiv Münster 2025.
1.678
8.573
2.232
8.720
freibelegtfreiverzeichnet unverzeichnet
Magazinbelegung im  
Historischen Archiv
Magazinbelegung im  
Zwischenarchiv
2019 20192024 lfm 2024
11.000
10.000
9.000
8.000
7.000
6.000
5.000
4.000
3.000
2.000
1.000
0
3.023
3.615
1.124
3.170
1.347
1.359

18
Archiventwicklungsplan 2025 – 2030
2. Magazinflächen ausweiten
Für das historische Archivgut konnte im Speicher 15 ein Magazinraum 
angemietet und mit Regalen und Planschränken ausgestattet werden. 
In Speicher 14 konnten ebenfalls zusätzliche Rollregale eingebaut wer-
den.
Für das Zwischenarchiv wurde eine halbe Etage im Speicher 14 mit 
einer Hängeregistratur für 1.269 lfm Akten ausgestattet (das Stadtarchiv 
 wurde dabei vom Personal- und Organisationsamt unterstützt).
Pläne für 2025 – 2030
1. Umlagerung von Großformaten, Bildern und AV-Medien
Gute, das heißt den Anforderungen des Archivguts angepasste Lager-
bedingungen bestimmen, ob und wie lange Archivgut nutzbar bleibt. 
Da der Originalerhalt gesetzliche Aufgabe ist, entstehen durch unsach-
gemäße Lagerung der Archivalien unter Umständen erhebliche Folge-
kosten bei der dann notwendigen Restaurierung. Kurz: Gute Lagerung 
schützt unersetzliches Kulturgut und spart so Geld!
Ziel: Die (Um-)Lagerung von Archivgut soll vorangetrieben werden: 
Fotografien, Dias und AV-Medien sollen im klimatisierten Sonder-
magazin eingelagert werden; Großformate in den dafür vorgesehenen 
Magazinflächen des Speichers 15.
2. Optimierung der klimatischen Bedingungen im Speicher 14
Die historischen Gebäude der Speicherstadt ermöglichen sichere und 
gut nutzbare Magazine. Leider ist die Gebäudeisolierung nicht optimal, 
sodass vor allem durch die nur teilweise verschatteten Fensterflächen

19
Unsere Arbeit
Wärme eindringt und die Temperaturen im Sommer über die durch von 
der ISO-Norm (ISO/TR 19815:2018-07) vorgegebenen Werte steigen.
Ziel: Es werden geeignete Maßnahmen ergriffen, um auf dem Weg einer 
passiven Klimatisierung die Temperatur-Spitzen abzufangen und rasche 
untertägige Klimawechsel im Raumklima zu vermeiden.
Bewertung und Übernahme
Zentral beim Prozess der Archivierung ist die archivische Bewertung und 
Übernahme von Schriftgut der städtischen Ämter 
und Dienststellen.
Dieser Arbeitsschritt entscheidet über die Dichte 
der Überlieferung, den nachfolgenden Arbeitsauf-
wand und den Raum bedarf im Archiv. Als archiv-
würdig bewertet werden Unterlagen, denen ein 
bleibender Wert für Wissenschaft und Forschung, 
historisch-politische Bildung oder die Rechts-
sicherung der Kommune und ihrer Bevölkerung 
zukommt. Die Unterlagen werden so zu Archivgut, 
das nicht mehr dem Entstehungszweck und sei-
nem rechtlichen Kontext verpflichtet ist, sondern 
dem Archivgesetz NRW und der Satzung des Stadt-
archivs. Dieses archivische Kulturgut wird dauer-
haft verwahrt und kann später durch die interes-
sierte Öffentlichkeit eingesehen werden.
 Temporäre Lagerung von übernommenen 
Schulunterlagen im  Zwischenarchiv (Speicher 14),  
Foto: Stadtarchiv Münster

20
Archiventwicklungsplan 2025 – 2030
Maßnahmen 2020 – 2024
1. Erstellung von Bewertungs- und Archivierungsmodellen für die 
 städtischen Ämter und Beteiligungsgesellschaften
Die Heterogenität der Abgaben verhindert statische Bewertungs- und 
Archivierungsmodelle bei der analogen Überlieferungsbildung. Um das 
Aussonderungsverfahren dennoch noch stärker im Bewusstsein der 
Verwaltung zu verankern, wurden jährliche Informationsschreiben an 
die Amtsleitungen eingeführt. Zur intersubjektiven Absicherung der 
von den Archivar*innen getroffenen Bewertungsergebnisse wurde ein 
gemeinsamer Arbeitskreis „Überlieferungsbildung“ im Haus etabliert.
2.  Erstellung von Dokumentationsprofilen zur Schärfung der nicht-
amtlichen Überlieferung
Es wurden Stärken und Schwächen der Überlieferungslage für die 
wichtigsten Lebensbereiche der Stadt analysiert und gezielt  Nachlässe 
eingeworben und Sammlungen angelegt. Im Fokus standen dabei be-
sonders die Neuen Sozialen Bewegungen und Künstlernachlässe wie 
der von Wilm Weppelmann.
3. Beteiligung des Archivs bei DMS-Einführungsprozessen
Sowohl durch die normativen Vorgaben (Schriftgutordnung der Stadt) 
als auch in der praktischen Umsetzung ist das Stadtarchiv in die Ein-
führungsprojekte der E-Akte eingebunden und wirkt an der Festlegung 
von Aktenplänen, Aufbewahrungsfristen und bei Fragen des Ersetzen-
den Scannens von Altakten-Beständen mit. Bewertungs- und Übernah-
meprozesse wurden konzipiert und befinden sich zurzeit in der Umset-
zung durch das DMS-Team der citeq.

21
Unsere Arbeit
4. Datenübernahme ins digitale Langzeitarchiv
Die NRW-weite Langzeitarchiv-Lösung DiPS.kommunal wurde in Be-
trieb genommen und größere Bestände aus dem amtlichen und nicht-
amtlichen Bereich konnten erfolgreich archiviert werden. Die größte 
Übernahme betrifft Altdaten aus dem elektronischen Gewerberegister: 
Datensätze zu mehr als 30.000 Betrieben der 1970er bis 2000er Jahre 
konnten als Archivgut übernommen werden. Sie stellen eine wichtige 
Quelle für Forschungen zur wirtschaftlichen Entwicklung Münsters dar.
Pläne für 2025 – 2030
1. Inhalte der Besprechungsdatenbanken sichern 
Schon seit Mitte der 2000er Jahre nutzen viele Dienststellen in unter-
schiedlichem Umfang die über das Intranet angebotene Besprechungs-
datenbank. Hier können Ergebnisse und Protokolle von Allgemeinen 
Dienstbesprechungen und Teildienstbesprechungen interner Arbeits- 
und Projektgruppen dokumentiert und recherchierbar gehalten werden. 
Viele interne Strategien zur Projektplanung und zur Aufgabenerledi-
gung lassen sich ohne die hier enthaltenen Informationen nicht mehr 
nachvollziehen, da die Datenbank die früher übliche papiergestützte 
Protokollierung von Besprechungen ersetzt. Laut Satzung müssen auch 
„elektronische Daten, die einer laufenden Aktualisierung unterliegen“ 
(= Datenbanken) dem Stadtarchiv zur Übernahme angeboten werden. 
Die in den Datenbanken enthaltenen Inhalte müssen gesichtet, archi-
visch bewertet und archivwürdige Teile in ein langzeitstabiles Format 
gebracht und ins elektronische Langzeitarchiv überführt werden. 
Ziel: Das Sichern der Datenbankinhalte gelingt, sodass das Verwal-
tungshandeln dauerhaft nachvollziehbar bleibt.

22
Archiventwicklungsplan 2025 – 2030
2. Dokumentationslücken im nichtamtlichen Bereich schließen 
Es gehört zum Satzungsauftrag, dass das Stadtarchiv amtliches Archiv-
gut durch das Sammeln von Unterlagen ergänzt, die die Geschichte der 
Stadt, das Stadtbild, Veränderungen und Ereignisse sowie das Wirken 
von Menschen in der Stadt dokumentieren. Im letzten AEP-Zeitraum ist 
es gelungen, wichtige Überlieferung der Neuen Sozialen Bewegungen 
zu sichern. In anderen Dokumentationsbereichen gibt es aber noch 
Lücken, u. a. in den Bereichen Migration und Politische Parteien. 
Ziel: Das Stadtarchiv kommt mit migrantischen Vereinen und Familien 
über die Sicherung historischer Unterlagen ins Gespräch. Mit den Rats-
fraktionen, Orts- und Kreisverbänden der Politischen Parteien werden 
archivische Regelungen diskutiert.
3. Aktenübernahmen durch Stadthaus 4 – Umzüge
Durch den Neubau des Stadthauses 4 und die damit verbundenen Um-
züge von Dienststellen werden sich diese von einer großen Menge an 
Papierunterlagen trennen. Noch junge Akten müssen im Zwischen archiv 
eingelagert und recherchierbar gehalten werden; ältere Akten müssen 
auf ihre Archivwürdigkeit geprüft und in die  Archivbestände übernom-
men bzw. vernichtet werden. Diese Aufgaben müssen  aufgrund des 
straffen Zeitplans der Umzüge in der Regel sehr zügig  erfolgen. 
Ziel: Kontrollierte Übernahme und Einlagerung von Zwischenarchiv-
beständen sowie Bewertung und Übernahme von Endarchivbeständen 
derjenigen Dienststellen, die von den 2024–2033 anstehenden Um-
zügen unmittelbar oder mittelbar betroffen sein werden.

23
Unsere Arbeit
Erschließung und Nutzung
Das Hauptziel eines Archivs ist die Nutzung der archivierten 
Unterlagen durch die Bürgerschaft. Auf diese Weise schafft das 
Archiv Transparenz für kommunales Verwaltungshandeln und 
gewährleistet Informationsfreiheit in historischer Perspektive.
Um die Archivbestände öffentlich zugänglich machen zu können, 
müssen sie zuerst inhaltlich erschlossen werden. Dabei werden 
der Anlagezweck und die zentralen Inhalte möglichst treffend 
beschrieben und in eine Datenbank eingepflegt. Durch diese Ver-
zeichnung können sich Nutzende in den Beständen orientieren 
und diejenigen Dokumente finden, die für sie relevant sind. Auch 
die Erschließung ist somit ein zentraler und wichtiger Bestand-
teil der Arbeit im Stadtarchiv. Um den Nutzungsinteressen gerecht 
zu werden, sollte die Erschließung systematisch und idealerweise 
zeitnah nach der Übernahme erfolgen. Dabei erfordert die Ver-
zeichnung sowohl  behördliches als auch historisches Fachwissen.
Maßnahmen 2020 – 2024
1. Abbau von Erschließungsrückständen
Trotz erheblicher Neuübernahmen ist es gelungen, die Erschließungs-
quote (also das Verhältnis von erschlossenem zu nicht erschlossenem 
Archivgut) leicht zu verbessern (siehe Abb. 3). Inhaltlich konnten Fort-
schritte bei den amtlichen Beständen besonders für die Akten des alten 
Landkreises Münster erzielt werden, im nichtamtlichen Bereich wurden 
Sammlung Handschriften, Nr. 263: 
Makulatur aus einem  Evangelistar 
mit einer historisierenden Initiale 
des hl. Marcus ( byzantisierender Stil) 
(12. Jh.), Foto: Stadtarchiv Münster

24
Archiventwicklungsplan 2025 – 2030
Abb. 3: Rückgang der Erschließungsrückstände von insgesamt 30 % auf 24 % hier aufgeschlüsselt nach den Teilberei-
chen des Archivguts 2019 vs. 2024. Kleinere Abweichungen der Gesamtmenge sind durch andere archivische Maßnah-
men bedingt. Quelle Stadtarchiv Münster, 2025
2.500
2.000
1.500
1.000
500
0
erschlossenes  
Archivgut (lfm)
unerschlossenes  
Archivgut (lfm)
262
5
2019
263
5
2024
Archivgut fürstbischöfliche  
Zeit
201
25
2019
201
18
2024
Archivgut Preußischer  Zeit  
(1802 bis 1945)
1.007
1.337
2019
930
1.430
2024
Archivgut ab 1945
149
487
2019
583
12
2024
Amtliches Archivgut  
des Kreises MS
121,9086,95
2019
351,51
108,45
2024
Firmen-, Vereins-, 
Privatnachlässe
796,75
50,80
2019
787,70
50,30
2024
Archivische  
Sammlungen
Abb. 4: Anzahl bestellter und gescannter Archivalien im Scan-on-Demand-Service, 2021–2024: Nach einem „Boom“ zu 
Programmstart hat sich ein stabiles Verhältnis von Angebot und Nachfrage eingestellt. Quelle: Stadtarchiv 2025
600
500
400
300
200
100
0
614 564
2021
268 277
2022
217 188
2023
272 240
2024
Bestellte Archivalien Gescannte Archivalien

25
Unsere Arbeit
Abb. 5: Anzahl der Benutzungsanträge und der Benutzertage im Stadtarchiv unter Berücksichtigung des  
„Corona-Knicks“ und des Anlaufens des Scan-on-Demand-Services (S-o-D), 2014–2024. Quelle: Stadtarchiv 2025
1.600
0
200
400
600
800
1.000
1.200
1.400
2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 2022 2023 2024
S-o-D
Wöchentl. 
Öffnungszeit
22 Stunden 15 Stunden 22 Stunden Anzahl Nutzende im Lesesaal
Benutzungsanträge
Abb. 6: Anzahl der schriftlichen Anfragen nach den wesentlichen Rechercheinhalten mit einem Allzeithoch 2024, 
2008–2024. Quelle: Stadtarchiv 2025
Schriftliche Recherchen
Allgemeine Recherchen
Recherchen Meldedaten
Recherchen Personenstand
Recherchen Schulzeugnisse
1.500
1.250
1.000
750
500
250
0 2011201020092008 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 2022 2023 2024
612 729
557
356
90
606
456
105
647
374
63
606
354
81
522
84
554584
526
84
16
668
483
96
25
539
608
122
48
53
567
422
136
56
597
495
83
75
600
530
95
75
591
632
82
56
611
427
57
47
57
555
485
65
47
523
361
66

26
Archiventwicklungsplan 2025 – 2030
45 Bestände – Personennachlässe sowie Archive von Vereinen, Firmen 
und Parteien – erschlossen. Soweit der Schutz von Persönlichkeits-
rechten nicht entgegenstand, wurden die entstandenen Findmittel 
im Internetportal „Archive in NRW“ zugänglich gemacht. Interessant 
für die Migrationsgeschichte ist z. B. der Nachlass von Spyridon-Paul 
„ Spyros“ Marinos. Er war viele Jahre Vorsitzender des Ausländerbeirates 
der Stadt Münster, dem späteren Integrationsrat.
2. Verstetigung des „Scan-on-Demand“-Projekts als dauerhaften Service
Während der Corona-Pandemie wurden Kultureinrichtungen für den 
Publikumsverkehr teilweise geschlossen. Wir standen vor der Frage, 
wie wir trotzdem das Recht auf Zugang zum Archivgut sicherstellen 
können. Als bundesweit erstes Kommunalarchiv haben wir deshalb 
ab Februar 2021 eine im Förderprogramm „WissensWandel“ geförder-
te alternative Digitalisierungsstrategie aufgebaut. Sie orientiert sich 
unmittelbar an den Wünschen der Archivnutzenden und ermöglicht, 
dass das Stadtarchiv die gewünschten Archivalien zeitnah online in 
einem virtuellen Lesesaal zur Nutzung stellen kann. Seit Juli 2022 bietet 
das Stadtarchiv diesen Service dauerhaft für Interessierte an und hat 
inzwischen fast 200.000 Scans von rund 1.200 Archivalien zur digita-
len Nutzung für die Allgemeinheit einsehbar gemacht (siehe Abb. 4). 
Besonders erfreulich ist, dass die Zahl persönlich Nutzender nach dem 
„Corona-Knick“ wieder zugenommen hat – digital Nutzende sind also 
zusätzliche Interessierte! Die schriftlichen Anfragen sind auf hohem 
Level stabil mit einem Allzeithoch im Jahr 2024 (siehe Abb. 5–6).

27
Unsere Arbeit
Pläne für 2025 – 2030
1. Erschließung von amtlichem Archivgut
Die Zugänglichmachung und historische Erforschung des ausgehenden 
20. Jh. in den Bereichen Städtebau, Kultur, Bürgerservice und Soziales 
soll ermöglicht werden.
Derzeit im Zwischenarchiv verwahrte Akten des  Stadtplanungsamtes 
(240 lfm) und des Amts für Mobilität und Tiefbau (108 lfm) sollen 
abschließend bewertet und die archivwürdigen Anteile erschlossen 
werden. Ca. 40 % des eingelagerten Schriftguts sind archivwürdig; es ist 
mit ca. 3.000 neuen Verzeichnungseinheiten zu rechnen.
Ein weiterer Schwerpunkt stellt die Überlieferung der Kulturdienst-
stellen (inkl. VHS) und des Dezernats V der 1990er und 2000er Jahre dar. 
Hier sollen gut 3.000 Akten verzeichnet werden.
Einen dritten Erschließungsschwerpunkt bilden die Akten des Amts für 
Bürger- und Ratsservice (ca. 2.600 Akten) und des Sozialamts (ca. 1.300 
Akten), die ebenfalls zum größten Teil aus den 1990er und 2000er Jah-
ren stammen.
Diese Vorhaben stehen unter dem Vorbehalt, dass die durch den 1. AEP 
nachgewiesenen zusätzlichen Stellenbedarfe von gut einer Vollzeit-
stelle für eine*n Archivar*in dauerhaft umgesetzt werden. Die für ein 
Jahr eingerichtete überplanmäßige Stelle ist durch Sparmaßnahmen im 
Rahmen der Haushaltskonsolidierung gefährdet.
Ziel: Die genannten Bestände werden auf Aktenebene in der Datenbank 
beschrieben.

28
Archiventwicklungsplan 2025 – 2030
2. Erschließung von nichtamtlichem Archivgut
Korrespondierend und ergänzend zur amtlichen Überlieferung werden 
Privat- und Vereinsnachlässe aus dem technischen, künstlerischen und 
sozialen Bereich inhaltlich erschlossen:
• Der Nachlass von Dr. Gerhard Rabeler (1916–1997) soll erschlossen 
werden. Rabeler war von 1966 bis 1978 Stadtbaurat und Leiter des 
städtischen Planungs- und Bauverwaltungsamtes und hat die städ-
tebauliche Entwicklung der Stadt maßgeblich geprägt (mehr als 
176 Verzeichnungs einheiten und ca. 600 Fotografien).
• Erschließung des Nachlasses des durch Aktionskunst und Urban Garde-
ning bekannt gewordenen Künstlers Wilm Weppelmann (ca. 9,2 lfm).
• Verzeichnung des Bestands „Theater im Pumpenhaus“ mit ca. 1.051 Ver-
zeichnungseinheiten (ca. 12 lfm) aus den letzten 40 Jahren, die sowohl 
den Gründungskontext als auch die künstlerische und wirtschaftliche 
Entwicklung dieser überregional wichtigen Kultureinrichtung erforsch-
bar machen.
• Der 1990 ins Leben gerufene Verein Frauen & Beruf – Frauenforum 
Münster e. V. unterstützt besonders alleinerziehende Berufstätige bei 
ihrer Lebensplanung. Fast 300 Akten sollen erschlossen werden.
• Der Heimat- und Kulturkreis Roxel e. V. (HKK) wurde im Jahre 1978 ge-
gründet, drei Jahre nach der kommunalen Neugliederung in Nordrhein-
Westfalen, durch die Roxel zu einem Stadtteil Münsters wurde. Der HKK 
ist ein Beispiel für moderne Heimatpflege und Kulturarbeit in einem 
Stadtteil mit eigener Identität (ca. 100 Verzeichnungseinheiten).
Ziel: Die genannten Bestände werden auf Ebene der Verzeichnungseinhei-
ten in der Datenbank beschrieben.

29
Unsere Arbeit
Konservierung und Restaurierung
Egal wie alt oder wie wertvoll sie erscheinen – alle Unterlagen, die als 
archivwürdig bewertet wurden, sind unterschiedslos gleich gut zu behan-
deln und in ihrer Entstehungsform zu erhalten. Besondere Herausforderun-
gen bestehen bei holzschliffhaltigen Papiersorten sowie bei Umweltpapier, 
das aus solchem Ausgangsmaterial recycelt wurde. Diese Papiere müssen 
im aufwändigen chemischen Verfahren der Massenentsäuerung behandelt 
werden, um den Zerfall durch die sich bildende Ligninsäure zu verhindern. 
Eine weitere konservierende Maßnahme ist das Scannen. Zwar sollen solche 
Scans (oder andere Ersatzformen) niemals bestehendes Archivgut ersetzen, 
da man auf diese Weise die zukünftige Forschung unzulässig einschränken 
oder gar verhindern würde. Allerdings ermöglichen Digitalbilder in vielen 
Fällen eine Benutzung bei gleichzeitiger Schonung der Originale.
Maßnahmen 2020 – 2024
1. Massenentsäuerung von Archivgut ernsthaft angehen
2021 wurde mit Unterstützung der Koordinierungsstelle für die 
 Erhaltung des schriftlichen Kulturguts (KEK) der gesamte Bestand 
„Armenkommission“ entsäuert (Auftragswert 33.000,– €). In den Jahren 
2023 und 2024 konnten größere Entsäuerungsmaßnahmen an den 
besonders betroffenen Nachkriegsbeständen im Rahmen der Landes-
initiative Substanzerhalt (LISE) durchgeführt werden (Auftragswerte je 
50.000,– €).

30
Archiventwicklungsplan 2025 – 2030
2. Eindämmung des Papierschädlings „Papierfischchen“
Durch konsequente Magazinhygiene und die Anschaffung großer Tief-
kühltruhen, um mit dem Schädling kontaminiertes Schriftgut einfrieren 
und so die Tiere abtöten zu können, konnte der Schädlings bestand 
stark eingedämmt werden. Ein vollständiges Ausrotten ist kaum 
möglich, da sich die bis ca. 1,5 cm langen Tiere in Spalten und Mauer-
ritzen zurückziehen und dort bis zu 300 Tage ohne Nahrung überleben 
 können. Papierfischchen sind deshalb in fast allen Archiven, Biblio-
theken und Museen „Stammgäste“, die man nicht mehr los wird.
Pläne für 2025 – 2030
1. Maßnahmen zur Massenentsäuerung von Archivgut verstetigen
Das Stadtarchiv muss – wie im ersten AEP gezeigt – massiv in die 
Entsäuerung von Archivgut einsteigen, um langfristig das unersetz-
liche Archivgut der Stadt zu sichern. Erste Großaufträge wurden in den 
letzten Jahren durchgeführt, auch für 2025 stehen Sondermittel zur Ver-
fügung. Eine Verstetigung der Sondermittel für die Bestandserhaltung 
über diese Zeit hinaus ist anzustreben.
Ziel: Es gelingt, die Mittelbereitstellung zu verstetigen; eine Prio-
ri sierung und ein Projektplan für den Zeitraum 2025–2030 werden 
erarbeitet.

31
Unsere Arbeit
Forschung und Vermittlung
Eine Stadtgesellschaft lebt immer auch von der Auseinandersetzung mit 
der eigenen Vergangenheit und profitiert von einem wissenschaftlichen 
Blick auf diese Geschichte. Das Stadtarchiv fördert die Nutzung des Archiv-
guts und unterstützt alle Interessierten dabei, sich vor dem Hintergrund 
des eigenen Geschichtsbewusstseins mit Münsters Vergangenheit zu 
beschäftigen. Vermittlung verstehen wir als Unterstützung, sich selbst-
ständig, mündig und fundiert mit den im Archiv authentisch verfügbaren 
Quellen oder den daraus erwachsenden Darstellungen auseinanderzu-
setzen. Auf dieser Grundlage kann man sich gemeinsam erinnern, aber 
auch  historische Entwicklungen kritisch hinterfragen. Wir fördern so 
 bürgerschaftliches Engagement in der Geschichtskultur.
Unser Angebot, das wir seit den 1980er Jahren kontinuierlich weiterent-
wickeln, richtet sich an unterschiedliche Zielgruppen mit jeweils ganz 
eigenen Lernzielen und -bedürfnissen. So besuchen uns Erwachsene in 
ihrer Freizeit, (angehende) Geschichtsforschende und Lehrkräfte, sowie 
Schüler*innen ganz unterschiedlicher Jahrgangsstufen und Schulformen. 
Institutionalisierte Kooperationen mit Schulen in Form von Bildungspart-
nerschaften, äußerst hohe Teilnahmezahlen beim Geschichtswettbewerb 
des Bundespräsidenten und regelmäßige Besuche von universitären Lern-
gruppen tragen dazu bei, dass das Stadtarchiv Münster bundesweit als ein 
herausragender Ort historischer Bildungsarbeit wahrgenommen wird.
Wenn in Münster über Straßennamen, Kriegerdenkmale oder Ehrengräber 
debattiert wird, ist das Stadtarchiv nach Ratsbeschlüssen häufig eingebun-
den. Wir versuchen, die verschiedenen Standpunkte in Gesprächsformaten

32
Archiventwicklungsplan 2025 – 2030
abzubilden, tragen fachwissenschaftliche Einordnungen vor und unter-
stützen so nach Wunsch die zuständigen politischen Gremien bei ihren 
Entscheidungsfindungen.
Zwischen 2020 und 2025 konnten unter anderem ein umfassendes 
 Online-Informationsangebot zur Erinnerung im öffentlichen Raum, kri-
tisch-einordnende Stelen an Kriegerdenkmalen rund um die Promenade 
Abb. 7: Die Zahl der Nutzenden in Bildungsformaten zeigen einen Corona-bedingten Einbruch 2020 und 2021, der durch 
digitale Ersatzangebote zumindest quantitativ leicht abgeschwächt werden konnte. Seit 2022 finden die schulischen 
Besuche wieder zu ihrem konstanten Niveau zurück und haben zuletzt ein Allzeithoch erreicht. Quelle: Stadtarchiv 
Münster, 2025.
2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 2022 2023 2024
1.300
1.200
1.100
900
700
500
300
100
1.000
800
600
400
200
0
333
137
651
234
877
254
575
181
726
240
610
151
713
199
668
124
576
185
550
186
723
251
676
278
1001
261
868 
197
Anzahl Studierende Anzahl Schülerinnen und Schüler

33
Unsere Arbeit
und an ehemaligen Zwangsarbeiterlagern im Stadtgebiet des Ersten und 
Zweiten Weltkriegs installiert werden. Am Train-Denkmal positioniert sich 
der Rat der Stadt Münster seit 2023 eindeutig und erinnert an die Opfer des 
kolonialen Völkermords unter deutscher Verantwortung zwischen 1904 und 
1908 im heutigen Namibia. Außerdem wurde eine Broschüre zu Krieger-
denkmalen in Leichter Sprache entwickelt. Sie steht kostenfrei zur Ver-
fügung (vgl. QR-Code). Verschiedene Umbenennungsanträge zu Straßen-
namen mündeten in einem Ratsbeschluss vom 11.9.2024 über „Ehrungen 
im Öffentlichen Raum“, der für zukünftige Ehrungs- und Umwidmungs-
vorhaben ein einheitliches Verfahren vorgibt.
Maßnahmen 2020 – 2024
1. Live-Stream der Themenabende
Die Themenabende fanden ab 2020 abhängig von der Verordnungslage 
in der Corona-Pandemie mit begrenzter Teilnehmendenzahl im Stadt-
archiv statt – teilweise ohne Zuschauende vor Ort. Seitdem werden sie 
aber immer parallel im Live-Stream auf www.twitch.tv/stadtarchivms 
übertragen. Ausgewählte Beiträge werden anschließend auf dem 
YouTube-Kanal des Stadtarchivs eingestellt. Auf diesem Weg konnte 
die Reichweite unter „Lockdownbedingungen“ zwischenzeitlich deut-
lich erhöht werden und pendelte sich dann auf einem guten Niveau 
ein: Bis Ende 2022 hatten die Live-Streams durchschnittlich 113 Online- 
Zuschauende, wobei in der Regel 30 bis 60 Personen wieder „analog“ 
an den Vorträgen teilnahmen, und im Schnitt weitere 110 Aufrufe. 
 Insgesamt werden auf beiden Wegen mehr Menschen erreicht als vor 
Beginn des Berichtzeitraums und der Corona-Pandemie.

34
Archiventwicklungsplan 2025 – 2030
2. Fortschreibung der Publikationsreihen und digitalen Informations-
seiten
In der Reihe „Quellen und Forschungen“ konnten die Veröffentlichun-
gen zum Urkataster Münsters fortgesetzt werden: Band 28 nimmt die 
alte Landgemeinde St. Mauritz in den Blick, der Band 29 die ehemalige 
Gemeinde Lamberti. Wie die vorhergegangenen Bände stellt Dieter 
Overhageböck die preußische Urvermessung aus den 1820er Jahren 
neben aktuelle Karten und ermöglicht damit wertvolle Erkenntnisse 
über Siedlungsentwicklung und Eigentumsverhältnisse. Den Abschluss 
der Veröffentlichungen zum Urkataster soll Band 30 der Reihe im Jahr 
2026 bilden.
Abb. 8: Statistik der vom Stadtarchiv betreuten Internetpräsenz im Landesportal 
„ Archive in NRW“ , 2020 – 2024. Die Zahl der „Nutzenden“ bezieht sich auf unterscheid-
bare Personen (wenn eine Person dieselbe Seite mehrfach aufruft, wird trotzdem nur 
einmal gezählt); „Klicks“ sind Seitenaufrufe insgesamt.
20.000
15.000
10.000
5.000
0
2020
6.840
11.131
2021
8.637
11.020
2022
11.000
16.469
2023
15.679
19.257
2024
Nutzende Klicks
1.183577

35
Unsere Arbeit
Sechs Veröffentlichungen in der Reihe „Kleine Schriften aus dem Stadt-
archiv“ erforschen das Wirken des Stadtarchivars Eduard Schulte, die 
Völkerschauen im Münsteraner Zoo, die nationalsozialistischen Um-
gestaltungsplänen zur Gauhauptstadt, die Aktivitäten der Eheleute 
Krückmann, die Umwandlung der Promenade in einen Naherholungs-
raum und die Geschichte Münsters nach dem Friedensschluss von 1648 
(vgl. die Liste der Veröffentlichungen auf Seite 47/48).
Sowohl die städtische Präsenz im landesweiten Archivportal (Relaunch 
2020) als auch die stadtgeschichtlichen Internet-Präsentationen erfreu-
en sich hoher Beliebtheit mit zum Teil mehreren zehntausend Seiten-
aufrufen im Berichtszeitraum. Thematische Erweiterungen erfolgten 
durch Online-Portale zu Briten in Münster (2022), zu kolonialen  Räumen 
in Münster (2022), mit einer Erweiterung und einem Relaunch der 
Website zu Straßennamen (2023) sowie zu Vergessenen Verfolgten der 
NS-Zeit und Nachkriegszeit aus Münster (2023) (vgl. Seite 36/37).
3. Geschichtswettbewerb
Trotz pandemiebezogener Einschränkungen konnten rund 200 Schü-
ler*innen von 19 Münsteraner Schulen 112 Beiträge im Wettbewerbsjahr 
2020/21 erfolgreich einreichen. Im Wettbewerbsjahr 2022/23 sind 105 
Beiträge von 272 Beitragenden an 15 Münsteraner Schulen entstanden. 
Eine spendenfinanzierte Broschüre dokumentierte in beiden Wett-
bewerbsjahren die Ergebnisse der Schüler*innen. Mit einem vom Stadt-
archiv organisierten Festakt im Rathaus für alle Teilnehmenden wurde 
2023 an die Würdigungspraxis der Vor-Corona-Zeit angeknüpft.
In Zusammenarbeit mit dem Institut für Didaktik der  Geschichte 
und dem Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik der  Universität 
Münster ist eine Online-Datenbank veröffentlicht worden:

36
Archiventwicklungsplan 2025 – 2030
Aufrufe
2022 772
2023 3.823
2024 5.362
Zum Internetangebot
Aufrufe
2022 6.217
2023 6.168
2024 5.534
Zum Internetangebot
Briten in Münster
Koloniale Räume

37
Unsere Arbeit
Aufrufe
2023 18.271
2024 78.280
Zum Internetangebot
Aufrufe
2023 3.864
2024 3.918
Zum Internetangebot
Straßennamen
„Vergessene“ Verfolgte

38
Archiventwicklungsplan 2025 – 2030
Auf www.geschichtswettbewerb-ms.de finden sich alle rund 2.300 im 
Stadtarchiv archivierten Wettbewerbsbeiträge aus Münster seit  Mitte 
der 1970er Jahre. Auch die Beiträge der beiden Ausschreibungen im 
Berichtszeitraum konnten dort ergänzt werden. In der Summe hat die 
Stadt Münster einen Spitzenplatz in der bundesweiten Wettbewerbs-
landschaft durch diese besonderen Formen der Würdigung und Sicht-
barmachung wahren können.
Logo der Stadt Münster
Stadtarchiv
Geschichtswettbewerb 
des Bundespräsidenten 
2022/2023 
Mehr als ein Dach 
über dem Kopf.  
Wohnen hat Geschichte 
Beiträge aus Münster 
Fläche Gelb 
DDookkuummeennttiieerrtt  vvoomm  SSttaaddttaarrcchhiivv  MMüünnsstteerr 
Mehr als ein Dach über dem Kopf. Wohnen hat Geschichte 
Mit freundlicher Unterstützung des Gewinnsparvereins bei der Sparda-Bank West e.V.
Partner der Stadt Münster beim Geschichtswettbewerb
des Bundespräsidenten  für Kinder und Jugendliche in Deutschland
Impressum
Herausgeberin: Stadt Münster 
Stadtarchiv
Projektleitung: Philipp Erdmann 
Redaktion: Jan Hoffrogge, Lena Roark 
Layout/Satz: typodienst (Altenberge) 
Druck: Burlage (Münster) 
Münster 2023 
Der Geschichtswettbewerb um den Preis des Bundespräsidenten wird alle zwei Jahre von der Körber-Stiftung aus-
gerichtet. 2022/2023 stand er unter dem Motto Mehr als ein Dach über dem Kopf. Wohnen hat Geschichte.
Rund 300 Schülerinnen und Schüler aus Münster haben Beeindruckendes geleistet: In dieser Broschüre präsentiert das 
Stadtarchiv Münster ihre Wettbewerbsbeiträge, die verschiedenste Facetten der Geschichte des Wohnens untersuchen. 
Mit dieser Veröffentlichung würdigt die Stadt Münster das Engagement aller Teilnehmenden aus Münster. 
Abb. 9: Die Teilnehmenden des Geschichtswettbewerbs 2022/23 aus Münster mit Oberbürgermeister Markus Lewe 
und Stadträtin Cornelia Wilkens sowie Archivleiter Dr. Peter Worm. Rechts das Titelbild der vom Stadtarchiv erstell-
ten Dokumentation über alle eingereichten Münsterischen Beiträge.

39
Unsere Arbeit
4. Vergessene Verfolgte
Nach zweijährigem intensiven Aktenstudium konnte Timo Nahler, 
wissenschaftlicher Projektmitarbeiter im Stadtarchiv, 352 Menschen 
aus Münster eindeutig identifizieren, die in der Zeit des National-
sozialismus verfolgt wurden. Hinzu kommen mindestens 400 weitere 
 Personen, die Opfer von Zwangssterilisierungen wurden, und mindes-
tens 103 Personen, die nach 1945 auf Grundlage der §§ 175 und 175a 
strafrechtlich verurteilt wurden. Sie gehören zu den bisher „vergesse-
nen“ Verfolgten. Das Projekt verstand darunter verfolgte Homosexuelle, 
sogenannte Asoziale und Berufsverbrecher, Sinti und Roma, Zeugen 
Jehovas, Deserteure und Opfer der Patientenverfolgung, an die nach 
1945 kaum erinnert wurde. Das Projekt wurde durch Ratsbeschluss vom 
13.3.2021 eingesetzt und am 14.6.2022 verlängert.  Kooperationspartner 
waren das Amt für Gleichstellung und der Geschichtsort Villa ten 
 Hompel.
Das federführende Stadtarchiv macht die Forschungsergebnisse auf 
mehreren Wegen öffentlich: Eine Website stellt anhand von zwölf illus-
trierten Einzelbiografien Verfolgungserfahrungen der verschiedenen 
„vergessenen“ Verfolgtengruppen exemplarisch dar. Darüber hinaus er-
schien 2024 eine didaktische Handreichung in der Reihe „Forschen und 
Lernen“ des Stadtarchivs, die Fragen des Erinnerns an diese „vergesse-
nen“ Verfolgten für unterschiedliche Alters- und Lerngruppen aufberei-
tet. Ein wissenschaftlicher Forschungsbericht in der wissenschaftlichen 
Zeitschriftenreihe „Geschichte im Westen“ (2024) skizziert Recherche-
wege, ordnet Quellenbestände ein und bietet einen quantitativen 
Überblick über die Betroffenenzahlen aus Münster. Darüber hinaus 
hat der Geschichtsort Villa ten Hompel einen Thementag entwickelt, 
der die Forschungsergebnisse in Workshop-Formaten für Schulklassen

40
Archiventwicklungsplan 2025 – 2030
aufbereitet. Das Forschungsprojekt wurde durch einen wissenschaft-
lichen Beirat, bestehend aus Prof. Dr. Mechthild Black-Veldtrup, Norman 
Devantier, PD Dr. Christoph Lorke und Dr. Julia Paulus, begleitet.
5. Förderung einer partizipativen Geschichtskultur
Verstärkt hat das Stadtarchiv im nichtamtlichen Bereich Unterlagen 
übernommen, die bereits kurz nach der Erschließung im Rahmen von 
Projekten und Präsentationen erforscht werden konnten. Hier sind in 
erster Linie das Depositum des Kulturvereins Frauenstraße 24 e. V. und 
der Bestand Rosa Geschichte(n) mit einer Erweiterung um Unterlagen 
einzelner Akteur*innen aus dem Umfeld der schwul-lesbischen Vereini-
gungen zu nennen. Aus beiden Übernahmen sind Ausstellungen ent-
standen, die u. a. im Stadtmuseum zur Geschichte der Hausbesetzung 
in der Frauenstraße 24 oder im LWL-Museum für Kunst und Kultur zur 
queeren Geschichte Münsters gezeigt worden sind. Das erste Projekt 
ist im Wesentlichen durch ehemalige Hausbewohner*innen begleitet 
durch das Stadtarchiv entstanden; die zweite Ausstellung resultierte 
aus einem studentischen Forschungsseminar, das intensiv mit den 
Quellen im Stadtarchiv arbeitete.
6. Historiker*innenpreis und Nachwuchspreis
Der seit 1981 von der Stadt Münster vergebene Historikerpreis ist anläss-
lich des 375. Jubiläums des Westfälischen Friedens am 27. September 
2023 zum neunten Mal und erstmals unter dem geschlechtergerechten 
Namen „Historiker*innenpreis“ vergeben worden. Die Jury unter Lei-
tung von Oberbürgermeister Markus Lewe und organisatorisch beglei-
tet vom Leiter des Stadtarchivs, Dr. Peter Worm, wählte einstimmig die 
Historikerin Prof. Dr. Ute Daniel aus. Parallel ist der Förderpreis für junge

41
Unsere Arbeit
Historiker*innen das zweite Mal an Dr. Benedikt Neuwöhner verliehen 
worden. Einen undotierten Sonderpreis erhielt Julia Bühner für ihre 
Dissertation. Die hohe Zahl von über 30 Einreichungen bestätigte die 
Attraktivität dieses Nachwuchspreises. Gerahmt wurde der Festakt von 
einer wissenschaftlichen Tagung, die das Stadtarchiv zusammen mit 
dem Institut für vergleichende Städtegeschichte und dem Exzellenz-
cluster Religion und Politik der Universität Münster zum Thema „Den 
Frieden gewonnen? Städte nach 1648 im Vergleich“ organisierte. Ein 
Tagungsband mit den Forschungsbeiträgen erschien im Oktober 2024.
Abb. 10: Im Rathausfestsaal nimmt die Preisträgerin Prof. Dr. Ute Daniel am 27. September 2023 die Urkunde aus 
den Händen des Oberbürgermeisters entgegen; rechts: die Gewinnerin des Sonderpreises Julia Bühner und der 
Gewinner des Förderpreis für junge Historiker*innen Dr. Benedikt Neuwöhner.

42
Archiventwicklungsplan 2025 – 2030
Pläne für 2025 – 2030
1. Neukonzeption und Relaunch der Internetseiten des Stadtarchivs 
Das neue Standardlayout der städtischen Internetpräsenzen hat sich 
vom dreispaltigem Ansatz mit Menübereich in der linken Spalte ge-
löst und arbeitet nun mit Kacheln und maximal 9 „Call-to-Action“. 
Informationen zur Nutzung des Archivs und zu Veranstaltungen sowie 
Publikationen, der Zugriff auf Digitalisate, stadtgeschichtliche Präsenta-
tionen, Angebote und Materialien zur Bildungsarbeit sollen zeitgemäß 
und bedienfreundlich dargestellt werden. Das macht eine vollständige 
Überarbeitung der Seitenstruktur und eine Neuorganisation der Inhalte 
nötig. Außerdem müssen Texte neu geschrieben werden, ein Angebot 
in Leichter Sprache soll ebenfalls erarbeitet werden. Die Erfüllung dieser 
Aufgabe ist von der Mitwirkung des Amts für Kommunikation und der 
citeq abhängig. 
Ziel: Der Go-Live der neuen Homepage findet statt.
2. Digitale Quellensammlungen für den Geschichtsunterricht
Das Angebot, Quellen für den Unterricht abzurufen, soll auf unserer 
Homepage ausgebaut werden. Die Sammlung soll Bild- und Textquel-
len umfassen und sie auf der Ebene von Leitfragen und Modulen mit 
Curricula aller Schulformen verbinden. Ein Fokus soll auf Themen und 
Quellen liegen, die ein besonderes Potential für heterogenitätssensibles 
historisches Lernen haben. Geplant ist unter anderem, im Vorfeld des 
100. Jahrestages der nationalsozialistischen Machtübernahme und an-
gesichts aktueller Gefährdungen der Demokratie, eine Quellensamm-
lung herauszugeben. Eine weitere Sammlung soll nicht-deutschsprachi-
ge Quellen aus dem Stadtarchiv für den Unterricht erschließen.
Ziel: Es werden mindestens drei Quellensammlungen bereitgestellt.

43
Unsere Arbeit
3. Auswahl und Verleihung des 10. Historiker*innenpreises der Stadt 
Münster und des 3. Förderpreises für junge Historiker*innen 
Alle fünf Jahre wird der Wissenschaftspreis, der 1978 von der Stadt 
Münster aus Anlass der 330-Jahr-Feier des Westfälischen Friedens 
 gestiftet wurde, für Lebenswerke oder „herausragende Werke der 
 Geschichtswissenschaft“ verliehen. Es müssen Jurys für den Haupt- 
und den Förderpreis gebildet, der Auswahlprozess und die feierliche 
Verleihung organisiert werden.
Ziel: Im Jahr 2028 können beide Preise an geeignete Personen verliehen 
werden. 
4. Schüler*innenforschung durch den Geschichtswettbewerb fördern
Münster nimmt eine herausragende Rolle beim Geschichtswettbewerb 
des Bundespräsidenten ein. In keiner anderen Stadt werden die Schü-
ler*innenbeiträge zur Lokalgeschichtsforschung in der Weise sichtbar 
gemacht und gewürdigt, wie es in Münster geschieht (durch Festakte, 
gedruckte Dokumentationen, Datenbank aller über 1.800 Beiträge 
auf geschichtswettbewerb-ms.de und die Archivierung der Beiträge 
im Stadtarchiv). Ein durch das Stadtarchiv intensiv gepflegtes Netz-
werk zwischen Schulen, außerschulischen Lernorten, universitärer 
Geschichtsdidaktik und der Körber-Stiftung sorgt für ein einzigartiges 
Arrangement für individuelles, forschungsnahes historisches Lernen. Es 
soll fortgesetzt und an die fachdidaktischen, pädagogischen wie struk-
turellen Entwicklungen im Bildungssektor angepasst werden.
Ziel: Wettbewerbsbeiträge 2025 / 2027 / 2029 sollen sichtbar gemacht 
werden.

Forschen und Lernen 2 
hg. v. Peter Worm
Städtische Verwaltung und Justiz  
in der Frühen Neuzeit
Eine Einführung in die seriellen Quellen 
des Stadtarchivs Münster
Tilman Haug

45
Veröffentlichungen in den 
Reihen des Stadtarchivs 
2020–2024
Quellen und Forschungen zur Geschichte  
der Stadt Münster
29 Dieter Overhageböck, Das Urkataster der Gemeinde Lamberti. 
 Grundeigentümer in Karten und Tabellen. Münster 2024.
28 Dieter Overhageböck, Das Urkataster der Gemeinde St. Mauritz. 
 Grundeigentümer in Karten und Tabellen. Münster 2022.
Kleine Schriften aus dem Stadtarchiv Münster
21 Ulrike Ludwig / Philip Hoffmann-Rehnitz (Hg.), Münster nach dem 
 Dreißigjährigen Krieg. Münster 2024.
20 Lene Jaspert, „zur Verschönerung der Stadt und zum Nutzen der 
 Menschen“. Die Promenade in Münster im 18. Jahrhundert als Spazier-
gang, Stadtgrenze und Stadtverschönerung. Münster 2024.
19 Michael Jung, Im Netz der Rechten. Das deutschnationale Professoren-
ehepaar Krückmann und die Stadtgesellschaft in Münster. Münster 
2024.
„Vergessene Verfolgte“ des Nationalsozialismus in Münster (Forschen und Lernen 3)
Forschen und Lernen 3  
hg. v. Jan Matthias Hoffrogge und Peter Worm
„ Vergessene Verfolgte“ des 
Nationalsozialismus in Münster
Wie kann heute an sie erinnert werden?

46
Archiventwicklungsplan 2025 – 2030
18 Joana Gelhart, Die Gauhauptstadt im Bild. Visuelle Inszenierungen 
Münsters 1933–1945. Münster 2023.
17 Christin Fleige, Die Völkerschauen im Westfälischen Zoologischen 
Garten Münster. Zur Inszenierung und Rezeption des „Fremden“ 
(1879–1928). Münster 2023.
16 Lena Krull (Hg.), Der Archivar als Chronist. Eduard Schulte und die 
 Revolution 1918/19 in Münster. Münster 2021.
Forschen und Lernen
3 Jan Hoffrogge (Bearb.), Vergessene Verfolgte. Münster 2024.
2 Tilman Haug, Städtische Verwaltung und Justiz in der Frühen  Neuzeit. 
Eine Einführung in die seriellen Quellen des Stadtarchivs Münster. 
Münster 2022.
1 Philipp Erdmann (Bearb.), Kriegerdenkmale in Münster. Münster 2020, 
2. Auflage 2022.

47
Notizen

48
Notizen

Bildnachweis 
Umschlag: 
Vorderseite: Stadtarchiv Münster, Besuch einer 6. Klasse im Stadtarchiv 
im Rahmen einer Bildungspartnerschaft
Stadtarchiv Münster, Sammlung Handschriften, Nr. 220: Makulatur  
mit dem hebräischen Gebetstext des Schma Israel (1. Hälfte 14. Jh.)
Stadtarchiv Münster, Schülergruppe aus dem Overbergkolleg  
bei der Quellenarbeit
Stadtarchiv Münster, Straßenszene Ribbergasse aus dem Projekt  
„Vergessene Verfolgte“, Illustration: Studio Nippoldt 
Rückseite: Das Archivgebäude „An den Speichern 8“, Foto: R. Berg
Impressum
Herausgeberin: 
Stadt Münster, Stadtarchiv
Gestaltung: 
Büro für typographische Dienstleistungen Markus Schmitz
Druck: 
Stadt Münster, Fachstelle Expedition & Druck
Mai 2025, Aufl. 150 Stück

Stadtarchiv Münster
An den Speichern 8
48157 Münster
Tel. 02 51/4 92-47 01
Fax 02 51/4 92-77 27
E-Mail: archiv@stadt-  
muenster.de 
Öffnungszeiten und 
digitale Angebote
www.stadt-muenster.de/
archiv

Berichtsvorlage

2924 Zeichen

V/0278/2025 
V/0278/2025 
 
 
Öffentliche Berichtsvorlage 
Betrifft 
 
Fertigstellung des 2. Archiventwicklungsplans für das Stadtarchiv Münster 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
   13.05.2025 Kulturausschuss Bericht 
 
 
Bericht: 
Der Archiventwicklungsplan (AEP) 2025  - 2030 benennt die strategischen Ziele und zentralen Ar-
beitsvorhaben des Stadtarchivs für die nächsten fünf Jahre. Er beschreibt die gesetzlichen und sat-
zungsmäßigen Aufträge sowie die zur Verfügung stehenden Ressourcen und dient damit als mittel-
fristige Planungsgrundlage. Damit schreibt das Stadtarchiv den auf Grundlage des Beschlusses des 
Kulturausschusses vom 21.11.2019 (V/0959/2019) entwickelten AEP 2020 - 2025 fort. 
  
Der AEP stellt die sechs zentralen Tätigkeitsfelder des Archivs vor: Interne Verwaltung, Magazinie-
rung und Zwischenarchiv, Bewertung und Übernahme, Erschließung und Nutzung, Konservierung 
und Restaurierung sowie Forschung und Vermittlung. Dem sind die normativen Grundlagen der Arbeit 
des Stadtarchivs vorangestellt: Das gemeinsam entwickelte Leitbild und die vom Rat der Stadt 2021 
beschlossene Archivsatzung. 
  
Die fachlichen Kapitel beschreiben jeweils die zwischen 2020 und 2024 angegangenen Maßnahmen 
aus dem ersten AEP und halten fest, was erreicht werden konnte, benennen aber auch, wenn diese 
Ziele nicht erreicht werden konnten. In einem zweiten Schritt werden die Pläne für die nächsten fünf 
Jahre mit den dafür nötigen Sach- oder Personalmitteln dargestellt. Konkret und messbar formulierte 
Ziele machen die gewünschten Fortschritte nachprüfbar. In den Fällen, in denen die Zielerreichung 
von externer Mitwirkung oder von der Bereitstellung bzw. Verstetigung von Personalmitteln abhängig 
ist, wird das entsprechend vermerkt.  
 
Ein Benchmarking mit den Städten ähnlicher Größe zeigt die vergleichsweise knappe Personalaus-
stattung des Stadtarchivs Münster. Nur Wiesbaden hat die gleiche Zahl an Planstellen (betreibt aber 
kein Zwischenarchiv), während andere Häuser über die doppelte, dreifache, ja sogar vierfache Stel-
lenzahl verfügen. Dem steht ein weit überdurchschnittlicher, durch die Kennzahlen im AEP nachweis-
barer Outcome in allen Aufgabenbereichen gegenüber. Damit nimmt das Stadtarchiv bundesweit un-
ter anderem in den Bereichen Digitalisierung, Langzeitarchivierung und Historische Bildungsarbeit 
eine Führungsposition unter den Kommunalarchiven ein.  
 
Stadtarchiv 
 
05.05.2025  
 
Ihr/e Ansprechpartner/in:  
Herr Dr. Worm 
Telefon: 492-4700 
Worm@stadt-muenster.de

- 2 - 
V/0278/2025 
Das Stadtarchiv befindet sich im Gespräch mit den Querschnittsämtern der Verwaltung über die Er-
gebnisse der Archiventwicklungsplanung. Die sachlich -fachlich begründeten Anliegen wurden mit 
dem Personal- und Organisationsamt und dem Amt für Finanzen und Beteiligungen besprochen.  
 
i. V. 
 
 
gez. 
Cornelia Wilkens 
Stadträtin 
 
 
Anlagen 
Anlage A 
Archiventwicklungsplan 2025 - 2030

Anlage A

3332 Zeichen

Anlage A zur V/0278/2025 
Kurzüberblick 
Fertigstellung des 2. Archiventwicklungsplans für das Stadtarchiv Münster 
 
Ziele/Teilziele/Zielerreichung 
 Ein leistungsstarkes Stadtarchiv trägt zu einem führenden Bildungs-, Wissenschafts-, For-
schungs- und Entwicklungsstandort in Europa vor allem im Bereich der Gesellschaftswissen-
schaften bei. 
 Das Engagement des Stadtarchivs in den Tätigkeitsfeldern „Digitalisierung“ und „Historische 
Bildungsarbeit“ hat bundesweite Strahlkraft und Vorbildcharakter für ein modernes Dienstleis-
tungsverständnis in diesem Verwaltungsbereich.  
 Die Stadt will auf der Basis ihrer Geschichte und des Prinzips von „Toleranz durch Dialog“ 
Münster zu einer weltoffenen Stadt weiterentwickeln. Dafür braucht es authentisches, aussa-
gekräftiges Archivgut als Fundament und unabhängige historische Grundlagenforschung. 
Beides stellt das Stadtarchiv sicher. 
 
 
Zielerreichung: 
Die im Archiventwicklungsplan (2025-2030) dargelegten Ziele benötigen ein Mindestmaß an 
personeller und finanzieller Ausstattung. Der Blick auf andere Städte ähnlicher Größe belegt, 
dass Münsters Stadtarchiv derzeit mit vergleichsweise wenig Personal auskommen muss und 
angesichts dieser knappen Ressourcen die Erfüllung der gesetzlichen Aufträge gefährdet ist. 
Nur aufgrund eines hochmotivierten Teams konnten die Ziele des ersten AEP weitgehend er-
reicht werden. Mittelfristig bedarf es der Bereitstellung der im ersten AEP festgestellten und 
durch das Personal- und Organisationsamt anerkannten Finanz- und Personalausstattung. 
 
Finanzierung 
Produktgruppe: 0406 Stadtarchiv 
Auswirkungen auf den Ergebnisplan  Ja X Nein   
Auswirkungen auf den Finanzplan  Ja X Nein   
Im beschlossenen (Nachtrags-)Haushaltsplan JJJJ enthalten?  Ja X Nein  teilw. 
Im Entwurf des (Nachtrags-)Haushaltsplan JJJJ enthalten?  Ja X Nein  teilw. 
Belastungen in zukünftigen HH-Jahren?  Ja X Nein   
Bereits veranschlagt?  Ja X Nein   
 
Pflichtigkeitsgrad 
Die Maßnahme/Leistung ist X vollständig 
pflichtig 
 überwiegend 
pflichtig 
 überwiegend 
freiwillig 
 vollständig 
freiwillig 
 Archivgesetz Nordrhein-Westfalen - ArchivG NRW vom 16.03.2010, zuletzt geändert durch 
Gesetz vom 16. September 2014  
 Kulturgesetzbuch für das Land Nordrhein-Westfalen (Kulturgesetzbuch - KulturGB NRW) vom 
01.12.2021 
 Satzung für das Stadtarchiv Münster einschließlich Benutzungs- und Gebührenordnung vom 
23.06.2021

Unmittelbare, grundsätzliche Relevanz für Querschnittsthemen 
(Demographie, Gleichstellung, Inklusion, Klimaschutz, Migration) 
Ein leistungsfähiges Stadtarchiv sichert nicht nur das materielle historische Erbe, sondern macht 
gesellschaftliche Vielfalt genauso wie gesellschaftliche Ungleichheiten in ihrer historischen Di-
mension sichtbar. Das geschieht durch ausgewogene Überlieferungsbildung im Sinne des ge-
setzlichen Pflichtauftrags, und auch durch die Befähigung aller gesellschaftlicher Gruppen im 
Rahmen historischer Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit, selbst am (De-)Konstruktionsprozess 
von Geschichte teilzuhaben. Den Abbau von Hürden in der Nutzung historischer Unterlagen 
durch entsprechende Vermittlungsformate, Digitalisierungsprogramme oder Veröffentlichungen 
hat das Stadtarchiv in den vergangenen Jahren aktiv vorangetrieben. Hierfür müssen ausrei-
chend Ressourcen zur Verfügung stehen.

Beratungsverlauf (1)

13.05.2025 Kulturausschuss
TOP 3.3 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Orte (3)

  • Frauenstraße 24
  • An den Speichern 8
  • Promenade

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Aktenzeichen
V/0278/2025
Typ
Vorlagen
Datum
02.05.2025
Erstellt
29.04.2025 11:33