Mandari Insight

3046/2017

Beantwortung der Fragen der Fraktionen zu der Vorlage 2333/2017 zum Neubau der Werkstätten

Beantwortung e. mündl. Anfrage (Auss.) 04.10.2017

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Nächste Beratung: Betriebsausschuss Bühnen der Stadt Köln, Sitzung am 10.10.2017, TOP 7.1

Anlage 2_Untersuchung actori

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Beantwortung einer mündl. Anfrage Ausschuss

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Anlage 1_Schreiben Amt für WiFö

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Anlage 2_Untersuchung actori

22590 Zeichen

|September 20171
Anlage 1
Abschätzung erster Auswirkungen einer Kooperation der BühnenKöln mit dem WDR am Standort Bocklemünd 
Köln, 29. September 2017
Abschlussunterlage
Anlage 2

|September 20172
Anlage 1
Köln, 29. September 2017
A. Management Summary 
B. Abschätzung potenziellerquantitativer und qualitativer Synergien nach Funktionsbereichen 
C. Zusammenführung der Bereichsergebnisse

|September 20173
Anlage 1MANAGEMENT SUMMARY
Untersuchungsauftrag und Ausgangssituation<Im September 2017 wurde actori von den Bühnen Köln damit beauftragt, potenzielle Kooperationsbereiche zwischen den Werkstätten der Bühnen Köln und denen des Westdeutschen Rundfunks (WDR) am Standort Bocklemünd auf ihre monetären und nicht-monetären Auswirkungen hin zu untersuchen. Hintergrund der Untersuchung ist eine mögliche Verlagerung der Werkstätten der Bühnen Köln an den Standort Bocklemünd,wodurch eine enge Kooperation zwischen beiden Betrieben möglich würde.<Ziel des Auftrags war eine erste Abschätzung der Synergien, bevor eine weitere Konkretisierung der Zusammenarbeit, eine etwaige Standortentscheidung und insbesondere auch die zwingend erforderliche, rechtliche Prüfung der Umsetzbarkeit der Kooperation vorgenommen werden soll.  <Der Auftrag von actori beschränkte sich auf die Bewertung von Kooperationsbereichen, die bereits auf operativer Ebene zwischen den beiden Werkstätten identifiziert wurden (siehe Beschlussvorlage Stadt Köln 2333/2017) –eine darüber hinausgehende Identifikation von Synergiebereichen war nicht Teil des Auftrags. Zudem sollten ausschließlich die Auswirkungen auf den laufenden Betriebszuschuss und auf qualitative Aspekte untersucht werden, nicht jedoch z. B. auf die für die Umsetzung der Kooperationen ggf. notwendigen Investitionen (z. B. Anschaffung gemeinsam nutzbarer Maschinen).    Basis für die Untersuchung durch actori<Die Untersuchung erfolgte auf Basis von Interviewsmit Vertretern der Bühnen Köln und des WDR sowie Abschätzungender Bühnen Köln und Hochrechnungen aus dem Abschlussbericht „Wirtschaftlichkeits-und Organisationsuntersuchung der Bühnen Köln“ (actori 2014). Grundsätzlich ist dabei zu bemerken, dass keine ausführliche Prüfung der Werkstätten-Situation des WDR vorgenommen wurde. Ebenso können Bewertungs-grundlagensich bis zu einer möglichen Eröffnung der Werkstätten am neuen Standort verändern. Die Untersuchung ist daher als erste Abschätzung zu bewerten.

|September 20174
Anlage 1MANAGEMENT SUMMARY
<Diese Informationen wie auch die vorgenommenen Abschätzungen der Auswirkungen wurden durch weitere Daten anderer Theater und Opernhäuser bzw. der dazugehörenden Werkstatteinrichtungen kontextualisiert. Vorbemerkungen zur Realisierbarkeit<Auftrag von actori war eine grobe Abschätzung der Synergien, die dazu dient, ein Gefühl für die Größenordnungen (z. B. finanzieller Art) möglicher Synergien zu erhalten. Letztlich wäre zu einer belastbaren Aussage im Rahmen einer Detailprüfung eine vertiefte Analyse der Umsetzbarkeit wie auch eine Konkretisierung der Kooperationsvereinbarung vorzunehmen. Es ist zu berücksichtigen, dass unterschiedliche Gründe einer späteren Realisierung im Wege stehen können:<Die Kooperation ist von der grundsätzlichen Bereitschaft des WDR und einem messbaren Nutzen für den WDRabhängig. Aktuell gibt es noch keine Kooperationsvereinbarung oder etwa ein Verrechnungs-modell für einen Leistungsaustausch zwischen den Akteuren. Beides ist für eine Konkretisierung der Kooperation unabdinglich und kann zu einer veränderten Bewertung führen.<actori hat aufgrund der kurzen Bearbeitungszeit von einer Woche nur bedingt Auskünfte und Rahmenbedingungen des WDR mit in die Untersuchung einfließen lassen können.<Grundsätzlich ist eine rechtliche Prüfung der Umsetzbarkeit vorzunehmen –aus Sicht von actori ist insbesondere auf Seiten des Vergabe-und Beihilferechts sicherzustellen, dass eine spätere Kooperation realisierbar ist. Eine Rechtsauskunft hierzu ist actori nicht gestattet.<Die Untersuchung berücksichtigt nicht, dass bis zum Start der Kooperation in voraussichtlich fünf Jahren noch strukturelle Veränderungen auf Seiten eines der Partner (wie z.B. Verschiebung von Wiedereröffnung Regelbetrieb, Verlängerung Personalabbau) auch Veränderungen der Bewertungsgrundlage nach sich führen können.

|September 20175
Anlage 1MANAGEMENT SUMMARY
Ergebnisse der Untersuchung (1/2) <Gesamthaft geht die Untersuchung davon aus, dass auf Seiten der Bühnen im besten Fall ein Effekt von rd. 19-38 TEUR p. a. zu erschließen ist. Dieser Effekt berücksichtigt noch keine Kosten zur Anschubfinanzier-ungen,wie die Kosten für die erforderliche rechtliche Prüfung und die Erstellung einer Kooperationsverein-barung. Werden diese berücksichtigt,1)dann wird es mindestens ca. zwei bis sechs Jahre dauern, bis ein spürbarer Synergieeffekt festzustellen ist.<Nicht berücksichtigt ist auch eine etwaige Beteiligung des WDR an den Synergievorteilen der Bühnen Köln. Diese wäre ggf. dann notwendig, wenn der WDR in deutlich geringerem Ausmaß von der Kooperation profitiert als die Bühnen Köln –eine Abschätzung über die zukünftigen Vorteile des WDR war nicht Teil des Auftrags und wird durch den langen Zeitraum von fünf Jahren bis zum Kooperationsbeginn erschwert. <Unabhängig vom finanz. Effekt bietet eine Kooperation die Chance zu qualitativen Verbesserungen in den Arbeitsmöglichkeiten der beiden Werkstätten. <Der größte Effekt besteht bei der Handwerkerausbildung.In einigen Ausbildungsberufen könnten praktische oder theoretische Ausbildungsblöcke vom jeweils diesbezüglich besser aufgestellten Kooperationspartner übernommen werden –damit steigt nicht nur die Qualität der Ausbildung, sondern auch die Attraktivität der Werkstätten als Arbeitgeber.<Kooperationspartner können ggf. bei Fertigungsspitzender jeweils anderen Werkstätte schneller reagieren und die im Rahmen der Kooperation vergebenen Aufträge in besserer Qualität abwickeln. <Ein gemeinsamer Stab an freien Mitarbeitern oder die wechselseitige Nutzung des Fundus könnte auch qualitative Vorteile bringen, allerdings lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt weder die Realisierbarkeit noch ein zukünftiger Bedarf solcher Kooperationsansätze abschätzen.    1) Die Kosten hierfür wurden mit einmalig ca. 50-100 TEUR angenommen.

|September 20176
Anlage 1MANAGEMENT SUMMARY
Ergebnisse der Untersuchung (2/2) <Die größten finanziellen Vorteile aus einer Kooperation mit dem WDR ergeben sich für die Werkstätten der Bühnen Köln durch<Bündelung der Einkäufe: Durch das größere Einkaufsvolumen von WDR und Bühnen Köln sind zusätzliche Rabatte auf Standardmaterialien von ca. 2-5% oder ca. 8-20 TEUR p. a. zu erwarten<Abfedern von Fertigungsspitzen durch den Kooperationspartner: Dadurch kann voraussichtlich Zeit-arbeit im Umfang von ca. 0,125 bis 0,375 VZÄ p. a. oder ca. 3,5-10,5 TEUR p. a. eingespart werden.<Gemeinsame Bewachung in Bocklemünd, wodurch jährlich Kosten in der Höhe von ca. 7,5 TEUR im Vergleich zum jetzigen Standort eingespart werden könnten. <Darüber hinausgehende finanzielle Vorteile z. B. aus der wechselseitigen Nutzung von technischen Ausstattungen, Transportmittel oder der WDR-Kantine sind zum aktuellen Zeitpunkt nicht abzuschätzen, da noch keine Vorstellungen über die (rechtliche)Realisierbarkeit, Verrechnungsmodelle und konkrete Bedarfe bestehen. Keine finanziellen Vorteile sind durch eine wechselseitige Nutzung von Lagerflächen und der bereits erwähnten Zusammenarbeit in der Handwerkerausbildung zu erwarten. <Aus Sicht des Gutachters macht es daher nur bedingt Sinn, die Standortentscheidung auf Basis ggf. entstehender möglicher Synergien zu fällen. Voraussichtlich werden andere Positionen wie Miet-oder Pachtvereinbarungen oder mit der Ertüchtigung der Infrastrukturverbundene Finanzierungskosten unterschiedlicher Standorte von wesentlich größerer Bedeutung sein.

|September 20177
Anlage 1actori hat die potenziellen Synergien zwischen den Bühnen Köln und dem WDR in fünf Bereichen und nach vier Gesichtspunkten untersucht
4 Untersuchungsaspekte5 Kooperationsbereiche
Abschätzung der Effekte der vorab von den Bühnen Köln definierten Kooperationsbereiche und Zusammenführung der Ergebnisse zu einer ersten Gesamtabschätzungdes Synergiepotenzialsaus Perspektive der Bühnen Köln
Einkauf
Produktion
Lager/Logistik
Personalwesen
Gebäudemanagement
Realisierbarkeit
Quantitative Synergien
Qualitative Synergien
Sind Synergien mit dem WDR auch an anderen Standorten außer Bocklemünd möglich?

|September 20178
Anlage 1
RealisierbarkeitQuantitativeSynergien p. a.Qualitative SynergienSynergieverlust an anderem Standort2)
Fundus und Lagerflächentechn. AusstattungFertigungs-spitzenEinkauf DCBA Transport-mittel
E
€
offenoffenoffenmöglichmöglich
RealisierbarkeitQuantitativeSynergienQualitative SynergienSynergieverlust an anderem Standort
Gebäude-managementWDR-KantineHandwerker-ausbildungFreie Mitarbeiter
DCBA
offenmöglichmöglichoffen
8-20 TEUR3,5-10,5 TEUREher nicht vorhanden1)Ggf. WDR -zu früh1) Ggf. WDR -zu früh1)
mittelmittelhochmittelmittel
zu früh1) keinewenn, negative7,5 TEUR
keinekeinehochhoch
KnowhowZeit, QualitätQualitätkeinekeine
1) „Zu früh“ für eine valide Abschätzung. 2) Differenzierung nach Stufen: keine, mittlere oder hohe Synergieverluste.   
MA-Bindung, QualitätAttraktivität, QualitätMA-Zufriedenheitkeine

|September 20179
Anlage 1
Synergien durch gemeinsamen Einkauf sind weitestgehend unabhängig vom Standort realisierbar –die rechtl. Unbedenklichkeit vorausgesetzt AEINKAUF
Bündelung von Einkäufen
Durch den gemeinsamen Einkauf und damit deutlich höhere Auftragsvolumina, insbesondere bei Standard-materialien, sowie die gemeinsame Abwicklung können die Bühnen Köln höhere Rabatte erzielen.
Realisierbarkeitoffen(rechtlicheFragen)Quantitative Synergien8-20 TEUR p. a
Qualitative SynergienKnow How,NetzwerkeSynergieverlustan anderemStandortmittel(Transport)

|September 201710
Anlage 1Vorteile im Einkauf resultieren im Wesentlichen aus der quasi Verdrei-fachungdes Einkaufsvolumen bei Standardmaterialien  AEINKAUF
1) Qualitative Synergie (nicht direkt quantifizierbar). 
Bündelung von Einkäufen
PotenzielleKooperationsfelder1 2 Quantifizierung der Synergieeffekte3
•–Zugang zu größerem Einkaufs-know-howsowie Lieferantennetzwerk1)
•–Bessere Verhandlungsposition durch Erhöhung der Volumina bei Standard-materialien von 400 auf 1.300 TEUR p. a (Mengenrabatt)
Potenzielle Synergieeffekte
•–Durch gemeinsame Rahmen-verträge des WDR und der Bühnen Köln mit den Lieferanten kann Zeit bei  Beschaffungsvorgänge eingespart werden, die die Mehraufwände der Kooperation (z. B. wechselseitige Ver-rechnung, Abstimmungen) aufwiegen.  •–Effizientere Beschaffungsvorgänge (Personal-/Zeitersparnis)
•–Anlieferung erfolgt an quasi ident. Adressen (günstigere Anlieferung)•–Zusätzlicher Rabatt von ca. 1% bringt ca. 4 TEUR p. a.  
•–Zusätzliche Rabatte von ca. 2-4% bringen ca. 8-16 TEUR p. a.

|September 201711
Anlage 1
Synergien in der Produktion ergeben sich aus der Reduktion von Fremd-vergaben –der Effekt ist jedoch relativ geringBPRODUKTION
Gegenseitiges Abfedern von Fertigungsspitzen
I
Vor der Vergabe von Aufträgen auf dem freien Markt wird der jeweils andere Kooperationspartner ange-fragt. Die gegenseitig erbrachten Leistungen werden nach einer Rahmenvereinbarung abgerechnet.
Realisierbarkeitoffen(rechtlicheFragen)Quantitative Synergien3,5-10,5 TEUR p.a.
Qualitative SynergienZeitersparnis,bessereQualitätskontrolleSynergieverlustan anderemStandortmittel(Nähe des Austauschs)
Gegenseitige Nutzungder technischen Ausstattung
II
Werkstätten mit Maschinen und techn. Equipment des jeweils anderen Vertragspartners werden nach entsprechender Einweisung der Mitarbeiterinnen dem Kooperationspartner zur Nutzung überlassen.
Realisierbarkeitoffen(rechtlicheFragen)Quantitative Synergienzu früh für Abschätzung
Qualitative SynergienZeitersparnis, bessereQualitätskontrolleSynergieverlustan anderemStandorthoch

|September 201712
Anlage 1Temporären und bereichsspezif. Auslastungsschwankungen können nur in Ausnahmefallen durch den Kooperationspartner aufgefangen werden
<Aktuell können noch keine Aussagen zu einem Verrechnungssatz des WDR getroffen werden (und sind vor dem Hintergrund des Zeithorizonts auch nur schwer einschätzbar), sodass mit Kosten der Bühnen kalkuliert wurde. Sollte der Verrechnungssatz höher ausfallen, so reduzieren sich mögliche Synergien weiter.
BPRODUKTION
1) Wegfall des Gewinnaufschlags, der den Bühnen ansonsten bei Vergabe an einen Drittel verrechnet würde. 1) Qualit. Synergie (nicht direkt quantifizierbar). 
Gegenseitiges Abfedern von Fertigungsspitzen 
PotenzielleKooperationsfelder1
Gegenseitige Überlassung der technischen Ausstattung 
2 Quantifizierung der Synergieeffekte3
•–Verrechenbarkeit "interner" Kostensätze“1)bei Aufträgen an den Kooperationspartner, die bis dato fremd vergeben werden mussten.
•–Schnellere Aushilfe und bessere Qualitätskontrolle bei Vergabe a. WDR2)
•–Reduktion der Zeitarbeit (Bühnen Köln 2016: 2,5 VZÄ) im Umfang von 5-15% entspricht einerEinsparung von ca. 3,5-10,5 TEUR p.a.•
Potenzielle Synergieeffekte
•–Überlassung von z. B. Maschinenzu "internen" Kostensätzen sowie effektivere Auslastung der eigenen1)
•–Bei den Bühnen Köln gibt es aktuell keine Fremdvergaben, die durch den Zugriff auf die Maschinen des WDR reduziert werden könnten. Eine Ab-schätzung des zukünftigen Bedarfs ist zum jetzigen Zeitpunkt für beide Kooperatiosnpartnernicht möglich.

|September 201713
Anlage 1
In den Bereichen Lagerwirtschaft, Fundus und Transport gibt es keine oder aktuell noch nicht abschätzbare qualitative und quantitative EffekteCLOGISTIK/LAGER UND TRANSPORT
Wechselseitige Nutzung des Fundus und der Lagerflächen
I
Die Partner nutzen gemeinsame Lagerflächen und -kapazitäten und können schnell und günstig wechsel-seitig auf den Fundus des anderen zugreifen–die Bühnen z. B. auf Licht-und Medientechnik. 
Realisierbarkeitmöglich
Quantitative SynergienFür Bühnen nicht vorhanden –ggf. WDR1)
Qualitative SynergienkeineSynergieverlustan anderemStandortmittel
Wechselseitige Nutzung von Transportmitteln
II
Bühnen Köln und WDR können nach einem internen Reservierungs-und Verrechnungssystem auf LKWs und PKWs des Kooperationspartners zugreifen.
Realisierbarkeitmöglich, aberunwahrscheinlichQuantitative SynergienFür Bühnen nicht vorhanden –ggf. WDRQualitative SynergienkeineSynergieverlustan anderemStandortmittel
1) Bei Lagerflächen gibt es keine Synergien.

|September 201714
Anlage 1Synergieeffekte in den Bereichen Lager und Fundus werden seitens der Bühnen als gering bis nicht vorhanden bewertetBPRODUKTION
Gemeinschaftliche Nutzung von Lagerflächen 
PotenzielleKooperationsfelder1 2 Quantifizierung der Synergieeffekte3
•–Gemeinschaftliche Nutzung von Lagerinfrastruktur, z. B. der Waren-ausgabe (Zeit-/Personalreduktion)•–Effekte ergeben sich nur bei unmittelbarer, räumlicher Nähe von WDR-und Bühnen-Lagerflächen, was beim geplanten Standort der Bühnen in Bocklemünd nicht der Fall wäre. 
Potenzielle Synergieeffekte
•–Möglichkeit zum schnellen und günstigen Zugriff auf Licht-u.Bühnen-technik des WDR bzw. Verrechnung der Ausleihe von Kostümen, Kulissen  etc. an den WDR 
•–Der Umfang etwaiger zukünftiger Synergieeffekte wird seitens der Bühnen als gering bis nicht vorhanden bewertet, da im Falle des Regel-betriebs im wieder eröffneten Haus nur geringfügig von Bedarf an ent-sprechender Technik auszugehen ist.Bedarfe seitens des WDR sind nicht bekannt und aktuell nicht abschätzbar. 
CLOGISTIK/LAGER
Wechselseitige Nutzung des Fundus

|September 201715
Anlage 1Aktuell gibt es –vielleicht mit Ausnahme des Seitenladers der Bühnen –keinerlei Bedarf an der wechselseitigen Nutzung von TansportmittelnBPRODUKTION
1) Darüber hinaus erweist sich die teils private, teils betriebliche Nutzung von Privat-PKWs für Mitarbeiter vielfach als praktikabler. 
Gemeinschaftliche Nutzung von Transportmittel
PotenzielleKooperationsfelder1 2 Quantifizierung der Synergieeffekte3
•–Zugriff auf Fuhrpark des WDR(z. B. Shuttle-Service)
Potenzielle Synergieeffekte
•–Verrechenbarkeit der Ausleihe von Transportmitteln an den WDR(z. B. Seitenlader inkl. Fahrer)
CLOGISTIK/LAGER
•–Bei den Bühnen Köln gibt es aktuell keinerlei Fremdvergaben, die durch den Zugriff auf die Fahrzeuge des WDR reduziert werden könnten.–Der WDR-Shuttleservice zwischen dem Produktionsgelände in Bocklemünd und der Innenstadt könnte ggf. gemeinsam genutzt werden, allerdings sind die vom WDR für die Nutzung vermutlich erhobenen Verrechnungssätze über dem gesetzl. Kilometergeld für PKWs.1)
•–Häufigkeit und Umfang von Ausleihen durch den WDR ist aktuell nicht abschätzbar.

|September 201716
Anlage 1
Ein Pool freier Mitarbeiter, die gemeinsame Ausbildung sowie die Mit-benutzung der WDR-Kantine bringen nur qualitative Vorteile (1/2)DPERSONALWIRTSCHAFT
Gemeinsamer Pool an flexiblen Arbeitskräften (z. B. Abrufverträge Arbeitsvolumen) 
I
Die beiden Partner kooperieren im Bereich freier Mitarbeiter (z.B. Abrufverträge). Die Etablierung eines gemeinsamen Mitarbeiter-Pools kann eine längerfristige Bindung und bessere Qualität sichern.
Realisierbarkeitoffen(rechtlicheFragen)Quantitative Synergienzu früh für Abschätzung
Qualitative SynergienEngereBindung, bessereQualitätSynergieverlustan anderemStandortmittel
Koordination und Verbesserungder Handwerksausbildung
II
Die Bühnen Köln und der WDR kooperieren im Bereich der Ausbildung, indem praktische oder theoretische Ausbildungsblöcke vom jeweils besser aufgestellten Partner übernommen werden.
Realisierbarkeitmöglich
Quantitative Synergienkeine Effekte
Qualitative SynergienBessereQualität, Attraktivitätder StellenSynergieverlustan anderemStandortkeine

|September 201717
Anlage 1
Ein Pool freier Mitarbeiter, die gemeinsame Ausbildung sowie die Mit-benutzung der WDR-Kantine bringen vor allem qualitative Vorteile (2/2)D
Gemeinsame Nutzung der WDR-Kantine
III
Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Bühnen Köln steht die Benutzung der WDR-Kantine auf dem Betriebsgelände in Bocklemünd offen.
Realisierbarkeitmöglich(Kooperationsvereinbarung)
Quantitative Synergienkeine positiven –BezuschusssungklärenQualitative SynergienMitarbeiterzufriedenheitSynergieverlustan anderemStandorthoch
PERSONALWIRTSCHAFT

|September 201718
Anlage 1
Vorteile bei der gemeinsamen Vergabe von Service-Leistungen in der Gebäudemanagement beschränken sich auf die BewachungEGEBÄUDEMANAGEMENT
Gemeinschaftliche Beauftragung von Serviceleistung für die Gebäudemanagement
Die beiden Partner führen gemeinsame Ausschreib-ungenfür Service-Leistungen im Bereich Gebäude-management (Bewachung, Müllentsorgung etc.) durch und erzielen darüber höhere Preisnachlässe. 
Realisierbarkeitoffen(rechtlicheFragen)
Quantitative Synergien7,5 TEUR p. a.
Qualitative SynergienKeineEffekteSynergieverlustan anderemStandorthoch

|September 201719
Anlage 1Durch die Beteiligung der Bühnen am bestehen Vertrag des WDR für die Bewachung in Bocklemünd können 7,5 TEUR p. a. gespart werden 
1) Zukünftigen Kosten berechnen sich wie folgt: 3,76 EUR/qmNGF/Jahr * ca. 6.000 NGF = ca. 22,5 TEUR p. a. (Daten WDR, Machbarkeitsstudie 2017) 
Gemeinschaftliche Beauftragung von Serviceleistung für die Gebäudemanagement
PotenzielleKooperationsfelder1 2 Quantifizierung der Synergieeffekte3
•–Bessere Verhandlungsposition durch die Vergabe größerer Aufträge in den Bereichen öffentliche Abgaben, Bewachung, Müllentsorgung etc. 
Potenzielle Synergieeffekte
•–Im Bereich der Bewachung entspricht die Differenz aus den zu erwartenden Kosten am Standort Bocklemünd (ca. 22,5 TEUR) mit den aktuellen Kosten (ca. 30 TEUR)einer Ersparnis von 7,5 TEUR p. a.1)
•–Keine Synergien zu erwarten sind in den Bereichen öffentliche Abgaben, Grundsteuer sowie Entsorgung (WDR favorisiert eine getrennte Beauftragung). •-Aktuell nicht zu beziffern sind Ersparnisse im Bereich Energie, da der Energieverbrauch eines Werkstattneubaus dies ggf. hinfällig macht.
EGEBÄUDEMANAGEMENT

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Beirat:
Prof.'Dr .h.c.'Roland'Berger
(Vorsitzender)
Sir'Peter'Jonas
Univ.?Prof.'Dr .'Dr .'H.c.'mult.
Horst'Wildemann


		
Prof.'Maurice'Lausberg
Frank'Schellenberg

Beantwortung einer mündl. Anfrage Ausschuss

12031 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle 
VII/46 
 
04.10.2017 
Vorlagen-Nummer 
 3046/2017 
Beantwortung einer mündlichen Anfrage aus einer früheren Sitzung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Betriebsausschuss Bühnen der Stadt Köln 10.10.2017 
 
Beantwortung der Fragen der Fraktionen zu der Vorlage 2333/2017 zum Neubau der 
Werkstätten (BAB 12.09.17) 
 
Bis zum 27.09.2017 sind insgesamt 19 Fragen von fünf Fraktionen eingegangen. Einige der gestel l-
ten Fragen sind ähnlich, wenn auch nicht ganz identisch. In Fällen, in de nen das möglich er schien, 
wurden diese Fragen zusammengefasst und beantwortet. 
 
 
1.) Frage 1 der CDU, Fragen 12 und 13 der SPD, Frage 2 der FDP:  
 
Welche Vor- und Nachteile insbesondere in den Arbeitsprozessen ergeben sich in Abhä n-
gigkeit der Anordnung der Werkstattgebäude auf den beiden Grundstücken? 
 
Es ist nicht möglich über die Betrachtung der Grundstücksgeometrien diffe renzierende Abschätzun-
gen über den notwendigen Anteil der Verkehrsflächen in einem noch zu planenden Gebäude zu tre f-
fen. Abweichend von dem in der Machbarkeitsstu die dargestellten Grundriss ist auf dem WDR 
Grundstück auch eine andere Anordnung der Funktionsbere iche denkbar. Hierbei ist es zum Beispiel 
möglich, den Montagesaal und die Anlieferung anders anzuordnen, Transport - und Wegeflä chen 
könnten so optimiert werden. Verkehrsflächen in Betriebsstätten sind Flucht - und Rettungswege und 
dürfen nicht anderweitig  genutzt werden, dieses gilt unabhän gig von der Gebäudegeometrie. Eine 
Erschließung ist auch nicht durch einen an ders belegten Nutzungsbereich wie etwa den Montagesaal 
möglich. Der Baukostenin dex (BKI) weist für „Betriebs - und Werkstattgebäude, eingesch ossig“ einen 
Verkehrsflächenanteil von 7,6 bis 12,3 % aus. Präzisere Angaben sind nur nach entsprechen der Pla-
nung möglich und erst dann vergleichbar. 
 
2.) Frage 2 der CDU:  
 
Mit welchen Transportwegen und -zeiten ist im Vergleich der beiden Werkstattorte zum  
Bühnenstandort in der Innenstadt zu rechnen und welche Besonderheiten sind hier im 
Vergleich zu verzeichnen? 
 
In der der Anlage 5 der Beschlussvorlage 2333/2017 werden die Transport wege und Fahrtzei ten 
ausgewiesen. Hierfür wurden die absoluten Entfernun gen in Straßenkilome tern und die Fahrtzeiten 
mit dem PKW, dem LKW sowie dem ÖPNV ermit telt. Die Fahrtzeiten für den ÖPNV beinhalten auch 
notwendige Fußwege. An beiden Standorten befinden sich Bushaltestellen direkt am Grundstück. Die 
Halte-stelle „WDR“  am Freimersdorfer Weg der Buslinie 145  und die Haltestelle „Hugo -Junkers-
Straße“ der Buslinie 127 werden zwischen 6 und 22 Uhr im 20 -Minuten Takt angefahren. Es liegen 
keine Besonderheiten wie etwa die Notwendigkeit längerer Fußwege durch einsame Gewer begebiete

2 
 
vor. Der Vergleich zwischen den Standorten be schränkt sich daher auf die ermittelten Entfernungen 
und Fahrtzeiten.  
 
3.) Frage 3 CDU und Frage 5 Bündnis 90/Die Grünen:  
 
Wie viele und welche ge werbliche Interessenten sind für das Grundstück an der  Hugo-
Eckener-Straße zu erwarten? 
 
Hierzu liegt ein Schreiben des Amtes für Wirtschaftsförderung vom 21.09.2017 dieser Vorlage als 
Anlage 1 bei. 
 
 
4.) Frage 4 Bündnis 90/Die Grünen und Frage 9 SPD:  
 
Worin bestehen und wie sind die derzeitigen und zukünftigen Synergien in der Z u-
sammenarbeit mit dem WDR zu bewerten? 
 
Hierzu liegt als Anlage 2 eine ‚Abschätzung erster Auswirkungen einer Kooperation der Bühnen Köln 
mit dem WDR am Standort Bocklemünd’ des Beratungsunternehmens actori vor.  
 
 
5.) Frage 6 SPD:  
 
In welchem Zustand würde das WDR -Gelände durch die Büh nen übernom men und 
welche Konsequenzen hätte dies für die weitere Umsetzung?  
 
Das Grundstück würde vom WDR von allen Aufbauten komplett beräumt und von möglichen Altlasten 
befreit. Ein Teil des Grünbes tandes muss erhalten blei ben und bei der Planung berücksichtigt we r-
den. Die Bühnen erhalten ein sauberes und bebauba res Grund stück. Vorbehaltlich einer anderen 
Regelung im Erbpachtver trag müssten die Bühnen das Grundstück nach 50 Jahren in eben diesem  
Zustand zurückgeben.  
 
 
6.) Frage 7 SPD, Frage 1 FDP:  
 
Wenn der WDR bis heute mit einer endgültigen Hal tung zu mögli chen Synergieeffe k-
ten, die sich aus dem Kooperationsvertrag ergeben, auch weiterhin zögert, wie verläss-
lich ist dann die Annahme, dass es zu den genannten Synergien kommt?  
 
Aus der Direktionsebene des WDR haben die Bühnen im August 2017 noch mals schriftlich die Au s-
sage erhalten, dass „der WDR die Einschätzung, dass durch den Kooperationsvertrag in der Erbba u-
variante erhebliche Synergien zu erwarten sind, teilt.“ Gleichwohl wurde den Bühnen wiederholt - und 
zuletzt schriftlich - signalisiert, dass „eine Aussage zu möglichen monetären Synergien für den Zei t-
raum nach Fertigstel lung der Werkstätten auf dem Gelände in Bocklemünd ab 2023 aus h eutiger 
Sicht valide nicht möglich ist“ (September 2017). Der WDR hat die Bühnen, bzw. actori bei der B e-
rechnung möglicher monetärer Synergien konstruktiv unterstützt. Es wurde allerdings ausdrücklich 
vom WDR da rauf hingewiesen, dass diese Ist -Werte dem G runde nach keine Aussagen für ei nen 
Zeitraum nach 2023 erlauben.  
 
Hinsichtlich der rechtlichen Risiken beispiels weise zur Möglichkeit des gemeinsamen Ein kaufs eines 
öffentlich geförderten Kulturbetriebes und eines mit tels Rundfunk-beitrag finanzierten Unternehmens 
wurde die Kooperationsvereinbarung be wusst allgemein formuliert. Dies um die umfangreichen juri s-
tischen Fragen zu den einzel nen Kooperationsbereichen sodann in konkreten Einzelkooperationsve r-
einbarungen zu klären. Die anliegende Ausarbeit ung von actori zeigt deutlich, dass hier noch Kl ä-
rungsbedarf besteht. Die Voraussetzungen der Kooperation sind damit allen Beteiligten bekannt.

3 
 
 
7.) Frage 8 SPD:  
 
Wenn sich der Rat für das Grundstück an der Hugo -Eckener-Straße entscheidet, ist 
dann mit ei nem Zeitvorsprung gegenüber dem WDR -Gelände zu rechnen, da auf di e-
sem Grundstück erst die bestehenden maroden Bau ten durch den WDR abgerissen 
und entsorgt werden müssen? 
 
Für beide Grundstücke wird mit dem gleichen zeitlichen Vorlauf für Planung und Aussc hreibung der 
Bauarbeiten von 39 Monaten gerechnet. In dieser Zeit kann der WDR die aufstehen Gebäude niede r-
legen und das Grundstück von möglichen Altlasten entsorgen, ohne dass es zu einer Verzögerung 
kommt. 
 
 
8.) Frage 10 SPD:  
 
Die Berechnungsergebnisse (Wir tschaftsprüfer) zeigen, dass eine Eigenrealisierung 
auf eigenem Grundstück gegenüber einer Eigenrealisie rung auf einem Erbpachtgrun d-
stück immer noch finanziell günstiger ist, die Unter schiede aber offensichtlich nur b e-
zogen auf einen fiktiven Veräußerung serlös bestehen. Wie kann geregelt werden, dass 
der Erbaurechtsvertrag mit dem WDR für die Bühnen nicht nachteilig wirkt, vor allem 
nach Ablauf des Vertrages? Ist eine entsprechende Prüfung (und Verabredung mit dem 
WDR) im Rahmen der Planungsvorgaben erreichbar?  
 
Wird die Wertsteigerung eines eigenen Grundstücks aus der Kapitalwert rechnung ausgeklammert, 
wäre eine Minderung des Nachteils des Erbpachtmodells auch dadurch zu bewir ken, dass der Ba r-
wert der Auszahlungen für den Erbbauzins insgesamt unter  dem der Fremdfinanzierungszinsen aus 
dem Grundstückskauf liegt. Dies hängt jedoch nicht nur von der Höhe der jeweiligen Zinssätze ab, 
sondern auch von zukünftigen Regelungen zur Zinsanpas sung in den Kreditverträgen bzw. von den 
vertraglich vereinbarten Regelungen zur Wertsicherung im Erbbaurechtsvertrag. Darüber hinaus wird 
die Vorteilhaftigkeit des jeweiligen Modells auch davon beein flusst, in welchem Verhältnis der Kau f-
preis des Grundstücks Hugo-Eckener-Str. zum Grundstückswert des WDR Grundstücks steht. 
 
Die Verhandlungen mit dem WDR wurden in dieser Angelegenheit seit dem Auftrag zur Suche einer 
Grundstücksalternative eingefroren. Im Rahmen der möglichen Fortsetzung der Verhandlungen wird 
eine Regelung angestrebt, die eine frühzeitige Eini gung über eine mögliche Fortsetzung des Erbba u-
rechtsvertrages vorsieht. Dies auch vor dem Hintergund, dass zukünftige Investitio nen in das Gebäu-
de nicht bei Ablauf des Erbbaurechtsvertrages verloren sind. Der Abriss des Ge bäudes soll nur erfol-
gen, wenn sich die P arteien nicht über eine Fortsetzung des Erbpachtverhältnisses eini gen können. 
Für diesen Fall steht im Raum, dass sich die Vertragsparteien die Abrisskosten teilen. 
 
9.) Frage 11 SPD:  
 
Wie kann eine Zusammenarbeit mit dem WDR (Ausbildung, Werk statt- bzw. M aschi-
nennutzung) aussehen, wenn auf dem städtischen Grundstück in der Hugo -Eckener-
Straße gebaut wird? 
 
In der anliegenden Ausarbeitung von actori wird für jeden denkbaren Kooperationsbereich eing e-
schätzt, ob mögliche Synergien auch an einem anderen Standort erreicht werden können.

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10.)  Frage 14 SPD, Frage 3 FDP:  
 
Die Verkehrsmöglichkeiten sowohl für die Be schäftigten als auch für den Transport 
spricht - nach jetzigem Stand – sicher für Bocklemünd. Welches Votum geben denn die 
Beschäftigten in der Frage des Werkstattstandortes ab? 
 
Aus der Anlage 5 zur Vorlage 2333/2017 ergibt sich, dass die verkehrlichen Bedingungen für den 
Standort Hugo-Eckener-Straße besser sind als für den Standort auf dem Gelände des WDR in Boc k-
lemünd. 
 
Am 28.09.17 wurde in den Werk stätten eine Mitarbeiterbefragung durchgeführt. Danach haben die 
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Werkstätten keine Vorbehalte gegen den Standort Hugo -
Eckener-Straße, ca. zwei Drittel der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben allerdings Vorbehalte 
gegen den Standort auf dem Gelände des WDR in Bocklemünd. 
 
11.) Frage 1 Linke:  
 
Synergien der Kooperation zwischen WDR und Bühnen  
a) Hier werden Maschinen aufgeführt. Wer ist Eigentümer dieser Maschinen?  
b) An wel chen Tagen und zu welchen Uhrzeiten steht der vorhandene Shuttleservice 
zur Verfügung?  
c) Seite 6, 3. Spiegelstrich: Haben wir an den Bühnen in diesem Be reich freie Mitarbei-
terinnen? Wenn ja, welche? 
 
a) Eigentümer der meisten angesprochenen Maschinen ist der WDR.  
b) Die Bühnen haben den WDR hinsichtlich eines genauen Shuttleplanes angefragt, bei Redaktion s-
schluss dieser Vorlage lag leider hierzu noch keine Antwort vor. 
c) Nein, freie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gibt es im Sinne der hier angesproche nen Thematik 
derzeit bei den Bühnen nicht. Um zusätzlichen Personalbedarf zu decken nutzen die Bühnen aktuell 
Rahmenverträge mit Zeitarbeits firmen. Der Bedarf ent steht beispielsweise durch Langzeiterkranku n-
gen, Vakanzen oder produktionsbedingte Spitzen.  
 
12.) Frage 2 Linke:  
 
Erlöse durch Fremdaufträge, Aufwandsminderungen durch verbes serte Logistik und 
mögliche Einnahmen aus Mehraufführungen  
a) Für die Produktionskapazitä ten konstatiert ‚Actori’ die Eilbedürftigkeit eines Neu -
baus der Werkstätten. Nun er scheinen 60 Monate Realisierungszeit doch recht lang. 
Wie kommt es zu der Aussage zur Realisierungszeit?  
b) Durch die Errich tung eines Neubaus sollen 75 Tsd. € beim Betriebskostenzuschuss 
eingespart werden können. Wie kommen Sie mit der Stundenauflistu ng auf diesen Be -
trag? 
 
a) Der in der Sitzung des Rates am 04.04.2017 behandelten Ratsvorlage 0512/2017 lag die Mac h-
barkeitsstudie der Gebäudewirtschaft zum Neubau der Werkstät ten in Bocklemünd als Anlage bei. In 
dieser Machbarkeitsstudie kalkuliert die G ebäudewirtschaft einen Realisierungszeitraum von 59 M o-
naten. Dieser lange Realisierungszeit raum ist insbesondere den zeitaufwendigen Vergabeverfahren 
für Planungen und Bauleistungen geschuldet, die Bauzeit wird in der Machbarkeitsstudie mit 18 M o-
naten kalkuliert.  
b) In der Ratsvorlage 2333/2017 ist auf Seite 7 unter der Überschrift ‚Ergebnisse der Untersuchung’ 
im zweiten Spiegelstrich ausgeführt, wie sich der Effekt von 75.000 € im Jahr ergibt. Die detaillierte 
Herangehensweise zur Ermittlung dieser Pot entiale ist der Anlage 1 zur Vorlage 2333/2017 ab Seite 
14 zu entnehmen. 
 
gez. Streitberger

Anlage 1_Schreiben Amt für WiFö

2761 Zeichen

& Aulayx A

. F Amt für Wirtschaftsförderung
23 sep. 2017 Unternehmens-Service

?
g Stadthaus Deutz - Westgebäude
nn ZZ Willy-Brandt-Platz 2, 50679 Köln

nn Auskunft Herr Weidenfeld, Zimmer 13.A67

En ea oVeoere Ko Telefon 0221 221-26124, Telefax 0221 221-23110
E-Mail norbert.weidenfeld@stadt-koeln.de
Internet www.stadt-koeln.de

Die Oberbürgermeisterig . n
anierung Bühnen Köln
Eingang

Bühnen der Stadt Köln

Herrn Bernd Streitberger Sprechzeiten

Technischer Betriebsleiter Mo. bis Do. 08.00 - 18.00 Uhr
Offenbachplatz Fr. 08.00-14.00
50667 Köln sowie nach Terminvereinbarung

KVB Stadtbahn Linien 1, 3,4, 9
Bus Linien 150, 153, 156
S-Bahn Linien S6, S11, S12, S13, S19 sowie RE-/RB- und

Fernverkehr
Haltestelle Bf. Deutz/Messe LANXESS arena
Ihr Schreiben Mein Zeichen Datum
80 21.09.2017

Sanierung der Bühnen Köln - Planungsbeschluss für Werkstattneubau

Sehr geehrter Herr Streitberger,

die Verwaltung schlägt dem Betriebsausschuss Bühnen, Finanzausschuss und Rat vor, den
Werkstattneubau auf dem WDR-Gelände in Bocklemünd zu planen. Als alternativen Standort
nennt die Verwaltung ein städtisches Gewerbegrundstück südlich der Hugo-Eckener-Straße
in Ossendorf.

Zu den Vermarktungsmöglichkeiten der alternativen Fläche möchte ich Ihnen folgendes mit-
teilen.

Das Grundstück wurde in der Vergangenheit stets als natürliche Erweiterungsfläche für die
Logistiknutzungen des unmittelbar angrenzenden Elektronikkonzerns Sony betrachtet. Auch
nachdem Sony Deutschland seinen Kölner Hauptsitz verlassen hatte, sah die Wirtschaftsför-
derung die Fläche im Zusammenhang mit den Logistikhallen auf dem Nachbargelände und
konnte sich eine Veräußerung an dessen neuen Eigentümer vorstellen.

In den letzten Jahren hat der Unternehmens-Service das Grundstück dann mehreren Firmen
vorgestellt und 2016 konkret eine Nutzung zu Produktionszwecken geprüft. Die Kaufinteres-
senten erfüllten allesamt die städt. Vergabekriterien, so dass von der Einhaltung des erfor-
derlichen Arbeitsplatzbesatzes und der ansprechenden Architektur eines Neubaus ausge-
gangen werden konnte.

Die rund 12.600 qm große Fläche ist die letzte städt. Liegenschaft in dieser Größenordnung

in Ossendorf und daher von hoher Bedeutung. Aufgrund der hervorragenden Sichtbarkeit
und der Lage an der Hugo-Eckener-Straße handelt es sich um einen attraktiven Standort.

12

ee
Die Oberbürgermeisterin & Stadt Köln

Seite 2

Auch wenn die bisherigen Interessenten das Gelände nicht erworben haben, wird der Unter-
nehmens-Service das Grundstück weiterhin nur zu den bekannten Anforderungen anbieten.
Daher bin ich davon überzeugt, dass auf der Fläche zukünftig über 80 Arbeitsplätze in einer
modernen Gewerbeimmobilie realisiert werden.

Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag

MA MS

Karl-Heinz Merfe

Beratungsverlauf (1)

10.10.2017 Betriebsausschuss Bühnen der Stadt Köln
TOP 7.1 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: endgültig zurückgezogen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
3046/2017
Typ
Beantwortung e. mündl. Anfrage (Auss.)
Datum
04.10.2017
Erstellt
02.10.2017 11:07