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AN/0604/2025

Unterstützung bei der Raumsuche für die Ausstellung „Von der Nagelbombe bis zum Mahnmal – 20 Jahre danach“ der Initiative „Keupstraße ist überall“

SPD Antrag nach § 3 08.05.2025

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Nächste Beratung: Ausschuss Kunst und Kultur, Sitzung am 20.05.2025, TOP 3.5

SPD Antrag nach § 3

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Sachstandsbericht Rat /Ausschuss

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SPD Antrag nach § 3

2939 Zeichen

An die Vorsitzende 
des Ausschusses Kunst und Kultur 
Frau Elfi Scho-Antwerpes 
 
Frau Oberbürgermeisterin 
Henriette Reker 
 
 
 
SPD-Fraktion 
im Rat der Stadt Köln  
Rathaus, Spanischer Bau  
50667 Köln 
fon 0221. 221 259 50  
fax 0221. 221 246 57  
mail fraktion@koelnspd.de  
web  www.koelnspd.de  
 
Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 08.05.2025 
 
AN/0604/2025 
Antrag gem. § 3 der Geschäftsordnung des Rates 
Gremium Datum der Sitzung 
Ausschuss Kunst und Kultur 20.05.2025 
 
Unterstützung bei der Raumsuche für die Ausstellung „Von der Nagelbombe bis zum 
Mahnmal – 20 Jahre danach„ der Initiative „Keupstraße ist überall“ 
Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, 
sehr geehrte Frau Vorsitzende, 
 
die SPD-Fraktion bittet Sie, folgenden Antrag auf die Tagesordnung der Sitzung des Aus-
schusses Kunst und Kultur am 20.05.2025 zu setzen: 
 
 
Beschluss: 
 
Der Ausschuss Kunst und Kultur beauftragt die Verwaltung, zeitnah Maßnahmen zur Siche-
rung und Fortführung der Ausstellung „Von der Nagelbombe zum Mahnmal - 20 Jahre danach“ 
der Initiative „Keupstraße ist überall“ zu prüfen und dem Ausschuss zu berichten. 
 
1. Die Verwaltung prüft, inwieweit geeignete Räumlichkeiten - sowohl im städtischen Bereich 
(insbesondere in den Bereichen Kultur, Bildung oder Erinnerungsarbeit) als auch darüber 
hinaus - für die Präsentation der Ausstellung kurzfristig zur Verfügung gestellt oder vermit-
telt werden können. Dabei ist auch die Integration der Ausstellung in bestehende städti-
sche Einrichtungen zu berücksichtigen. 
2. Die Verwaltung stellt dar, welche Möglichkeiten einer projektbezogenen oder strukturellen 
Förderung - etwa im Rahmen kommunaler Programme zur Demokratiebildung, Antirassis-
musarbeit oder Erinnerungskultur - bestehen und inwieweit bestehende Förderinstrumente 
genutzt werden können. 
3. Die Verwaltung identifiziert ergänzende Unterstützungsangebote zur Sicherung und Wei-
terentwicklung des Projekts, darunter z.B. die Vermittlung von Netzwerkpartnern, Unter-
stützung bei der Öffentlichkeitsarbeit oder die Einbindung in städtische Initiativen.

- 2 - 
 
  
 
Begründung:  
 
Die Initiative „Keupstraße ist überall“ setzt sich seit über 13 Jahren für die Aufarbeitung der 
NSU-Verbrechen und für eine solidarische Erinnerungskultur aus Sicht der Betroffenen ein. Im 
Rahmen dieser Arbeit wurde 2024 die Ausstellung „Von der Nagelbombe bis zum Mahnmal – 
20 Jahre danach“ realisiert. Die Ausstellung ist als Lern- und Begegnungsort konzipiert und 
leistet einen wichtigen Beitrag zur politischen Bildung, insbesondere im Bereich der Bekämp-
fung von Rassismus und Rechtsextremismus. 
 
Die Stadt Köln steht in besonderer Verantwortung, die Aufarbeitung der NSU-Anschläge in der 
Keupstraße (2004) und in der Probsteigasse (2001) zu unterstützen und die Stimmen der Be-
troffenen dauerhaft sichtbar zu machen. 
 
 
Mit freundlichen Grüßen 
 
gez. Thomas Breustedt 
SPD – Fraktionsgeschäftsführer

Sachstandsbericht Rat /Ausschuss

4977 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
/ 
 
 
Vorlagen-Nummer 
AN/0604/2025
Stand: 13.05.2026 
Sachstandsbericht  
Unterstützung bei der Raumsuche für die Ausstellung „Von der Nagelbombe bis zum 
Mahnmal – 20 Jahre danach„ der Initiative „Keupstraße ist überall“ 
Beschluss: (An dieser Stelle wird der vom Entscheidungsgremium gefasste Beschluss durch 
die Schriftführung hinterlegt.) 
 
 
Status    in Bearbeitung 
 
    erledigt 
 
 
Aktueller Bearbeitungsstand: 
Im Nachgang zum Beschluss AN/0604/2025 vom 20.05.2025 "Unterstützung bei der Raumsu-
che für die Ausstellung „Von der Nagelbombe bis zum Mahnmal – 20 Jahre danach“ der Initia-
tive 'Keupstraße ist überall'“ fasste der Rat am 16.12.2025 den Beschluss zum Dringlichkeits-
antrag AN/1489/2025.  Mit der Umsetzung dieses Dringlichkeitsantrags ist die Verwaltung 
auch ihrem Auftrag aus dem AN/0604/2025 vom 20.05.2025 nachgekommen. In beiden Be-
schlüssen wird die Verwaltung zudem beauftragt, "Gespräche auf Landesebene [zu führen], 
um das Land NRW für eine Kofinanzierung zu gewinnen" (AN/1489/2025) bzw. darzustellen, 
„welche Möglichkeiten einer projektbezogenen oder strukturellen Förderung" genutzt werden 
können. 
 
Das NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln war in Gesprächen mit dem Amt für Integra-
tion und Vielfalt sowie dem Land NRW, um eine mögliche Unterstützung für die Ausstellung 
"Von der Nagelbombe bis zum Mahnmal" zu eruieren. Im Ministerium für Bildung und Schule 
des Landes NRW gibt es derzeit keine Möglichkeiten einer Unterstützung der in Rede stehen-
den Ausstellung. Das für Förderungen im Themenfeld Rechtsextremismus / Erinnerungskultur 
zuständige Demokratiezentrum NRW beim Landtag Nordrhein-Westfalen sieht derzeit eben-
falls keine Möglichkeit einer projektbezogenen oder strukturellen Förderung der Ausstellung. 
Auch über den Bereich Kultur werden keine Finanzierungsmöglichkeiten gesehen. Das Land 
verweist jedoch auf die Fördermöglichkeiten durch das Programm "NRWeltoffen", das in Köln 
über das Amt für Integration und Vielfalt koordiniert wird, sowie die "Partnerschaft für Demo-
kratie", die das Amt für Kinder, Jugend und Familie gemeinsam mit der AWO Köln koordiniert. 
Zu allen Fördermöglichkeiten werden im Internet durch die Stadt Köln umfassende Informatio-
nen bereitgestellt. 
 
Das Amt für Schulentwicklung verweist darauf, dass die Frage nach Unterstützung in Form 
einer Bereitstellung von Räumen im Vorfeld des Prüfauftrages aus der Sitzung des Ausschus-
ses Kunst und Kultur vom 20.05.2025 bereits Gegenstand der Prüfung bei Dezernat VII war. 
Leider stehen den städtischen Kultureinrichtungen nach Rückmeldung des Dezernates keine

2 
 
Flächen für die o. g. Wanderausstellung zur Verfügung; daher wurde der Prüfauftrag nunmehr 
erweitert auf die Schulen und soziokulturellen Zentren. 
 
Da weder der Raumbedarf noch die weiteren Anforderungen an die Ausstellung bekannt wa-
ren und die Ausstellung derzeit in Räumlichkeiten auf der Schanzenstraße in Köln-Mülheim 
untergebracht ist, konnte zunächst die Gelegenheit genutzt werden, die Ausstellung vor Ort zu 
besuchen und in Augenschein zu nehmen. Die Ausstellung ist sehr umfangreich und vielfältig, 
beinhaltet ein kleines „Kino“, große Fotoleinwände, Monitore, Arbeitstische mit Monitoren, an 
denen sich Schüler/innen und Lehrkräfte mit den Inhalten thematisch beschäftigen können, 
Räumlichkeiten, in denen Audionachrichten und Zeugenaussagen angehört werden können 
und eigene Beiträge aufgenommen werden können, aber auch Räumlichkeiten, in denen 4-
Augen-Gespräche geführt werden können. Insofern kommen für diese Ausstellung aufgrund 
des Platzbedarfes allenfalls Aulen oder Festräume in Betracht. 
 
Laut Rückmeldung aus den Bürgerhäusern/-zentren besteht zwar grundsätzlich ein großes 
Interesse an der Ausstellung. Leider verfügt jedoch keines der Bürgerhäuser/-zentren über ein 
ausreichendes Platzangebot, um die Ausstellung aufzunehmen und zu präsentieren. Entspre-
chendes kann für die städtischen Schulen angenommen werden. Auch kann hier eine ent-
sprechende Organisation/Vermietung nicht über das Amt für Schulentwicklung hergeleitet 
werden. Denkbar wäre allenfalls eine individuelle Absprache im Rahmen eines Projektes oder 
einer Kooperation unmittelbar zwischen Schulen und der Initiative selbst. In diesem Zusam-
menhang wird allerdings auch darauf hingewiesen, dass die Initiative „Keupstraße ist überall“ 
selbst eine Wanderausstellung grundsätzlich ausschließt bzw. ablehnt. Der Grund dafür ist 
neben dem erheblichen Umfang der Ausstellung, dass Originalexponate wie z.B. ein Stuhl aus 
dem Friseurgeschäft der Keupstraße, vor dem die Nagelbombe im Jahr 2004 detoniert ist, 
ausgestellt werden. Es handelt sich um Einzelstücke, die nicht ersetzbar sind. Es besteht in-
sofern die berechtigte Sorge, dass Einzelexponate mehrere Umzüge nicht unbeschadet über-
stehen könnten und damit dauerhaft verloren gehen.  
 
Nächste Schritte: 
/ 
Der nächste Sachstandsbericht ist geplant für den:  
/

Beratungsverlauf (1)

20.05.2025 Ausschuss Kunst und Kultur
TOP 3.5 Antrag / Anfrage Entscheidung

Beschluss: ohne Votum behandelt

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Details

Aktenzeichen
AN/0604/2025
Typ
SPD Antrag nach § 3
Datum
08.05.2025
Erstellt
08.05.2025 10:01