2510/2025
Benennung einer Planstraße im Baugebiet östlich im Falkenhorst in Köln-Porz/Urbach
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Anlage Plan
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N Anlage zu benennende Planstraße L84
Anlage 1 Öffentlichkeitsbeteiligung
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Anlage Öffentlichkeitsbeteiligung Die Anlage Öffentlichkeitsbeteiligung ist allen Beschlussvorlagen der Verwaltung für Gremien, auf die die Leitlinien Öffentlichkeitsbeteiligung Anwendung finden, beizufügen. Kreuzen Sie bitte eine der folgenden drei Varianten an und machen Sie entsprechende Angaben dazu. Eine freiwillige Öffentlichkeitsbeteiligung wird nicht vorgeschlagen. Warum wird keine Öffentlichkeitsbeteiligung vorgeschlagen? - Sonstiges Bitte begründen Sie Ihre Entscheidung (Begründung zwingend erforderlich): In der Zuständigkeitsordnung der Stadt Köln sowie in den Richtlinien des Rates für die Neu- und Umbenennung von Straßen und Plätzen ist eine Öffentlichkeitsbeteiligung nicht vorgesehen. Kontakt OB/1 Büro der Oberbürgermeisterin OB/12 Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung Brückenstraße 5-11 50667 Köln Telefon: 0221 – 221 25044 E-M ail: oeffentlichkeitsbeteiligung@stadt-koeln.de Intranetauftritt: Systematische Öffentlichkeitsbeteiligung
Beschlussvorlage Bezirksvertretung
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Dezernat, Dienststelle VIII/23/235/1 Vorlagen-Nummer 2510/2025 Freigabedatum Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung Betreff Benennung einer Planstraße im Baugebiet östlich im Falkenhorst in Köln-Porz/Urbach Beschlussorgan Bezirksvertretung 7 (Porz) Gremium Datum Beschluss: Die Bezirksvertretung Porz beschließt, die Planstraße, die von der L84 auf Höhe der Josef- Broicher-Straße in nördliche Richtung abgeht, nach etwa 330 Metern in westliche Richtung verschwenkt und dann in einer Platzfläche mündet, in Ruth-Kisch-Arndt-Straße zu benennen, oder alternativ in Maria-Herz-Straße oder in Sigrid-Volkmann-Weg zu benennen. Bezirksvertretung 7 (Porz) 02.09.2025 2 Haushaltsmäßige Auswirkungen Nein Auswirkungen auf den Klimaschutz Nein Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung) Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung) Begründung: Das Plangebiet liegt im Stadtteil Köln-Urbach, wird von der L84 erschlossen und umfasst eine Fläche von etwa 6,6 Hektar. Der Geltungsbereich wird im Westen von den Hochhäusern an der Straße Im Falkenhorst und durch die Grünfläche mit Spielplatznutzung begrenzt, im Sü- den durch die L84, im Osten durch Gehölz und Wiesenstruktur und im Norden durch die Schubertstraße. Das Ziel für die Planung soll zum einen ein Wohnquartier im Geschosswohnungsbau sein und zum anderen soll der Ortsrand von Porz-Urbach durch Grünstrukturen adäquat abgerundet werden. Ergänzend sollen neue Wege- und Straßenverbindungen das Quartier strukturieren und mit den angrenzenden Quartieren vernetzen. Ergänzend werden zum einen soziale Infra- strukturen in Form einer 3-gruppigen Kita geplant und zum anderen wird im südlichen Teilbe- reich des Plangebietes eine Fläche planungsrechtlich gesichert, die eine zukünftige Entwick- lung als Schulstandort (weiterführende Schule) ermöglicht. Ausgehend von der neuen Anbindung am Kreuzungspunkt L84 / Josef-Broicher-Straße wird die Haupterschließung in nördliche Richtung entlang der Fläche für den zukünftigen Schul- standort hin zum neuen Wohnquartier geführt. Am Ende verschwenkt die Straße nach Westen und mündet in einer großen Platzfläche, die den Quartiersplatz darstellt und umfahren werden kann. Die Planstraße soll im Trennsystem realisiert werden und wird bis zur geplanten Bus- wendeschleife vor dem zukünftigen Schulstandort als öffentliche Verkehrsfläche festgesetzt. Nach der Buswendeschleife wird eine öffentliche Verkehrsfläche besonderer Zweckbestim- mung – verkehrsberuhigter Bereich – festgesetzt. Nördlich der Platzfläche wird eine Verkehrs- fläche besonderer Zweckbestimmung – Fuß- und Radweg – festgesetzt, die sich nördlich der Wohnbebauung zusätzlich in östlicher Richtung ausbreitet. Hierdurch wird sowohl eine Durch- querung in Nord-Süd Richtung zur Schubertstraße, als auch eine Durchquerung in Ost-West Richtung zu den angrenzenden Landschaftsräumen ermöglicht. Da die nördlich vom Plangebiet liegenden Straßen bereits nach Komponisten benannt sind, schlägt das zentrale Namensarchiv – im Rahmen der Clusterbildung - für die neue Planstraße auch die Benennung nach einer Komponistin oder Pianistin vor. Zur Förderung der Genderge- rechtigkeit sind Straßen gemäß den Richtlinien des Rates für die Neu- und Umbenennung von Straße und Plätzen gemäß Punkt 3.4 bevorzugt nach Frauen und non-binären Personen zu benennen, bis Geschlechterparität erreicht ist. Ruth-Kisch-Arndt-Straße Ruth Kisch-Arndt wurde am 10.07.1898 in Schlesien geboren und kam 1928 durch die Ehe- schließung mit Bruno Kirsch nach Köln und galt als eine der hervorragendsten Konzertsänge- rinnen Europas. Sie engagierte sich in der Künstlerinnenvereinigung GEDOK in Köln und im jüdischen Kulturbund Rhein-Ruhr. Ende 1938 emigrierte sie nach New York. Sie verstarb 1975 in Jerusalem. 3 Maria-Herz-Straße Maria Herz wurde am 19.08.1878 in Köln geboren und war eine jüdische Komponistin und Pi- anistin. Bis 1934 schuf Maria Herz rund 30 Werke. Orchesterwerke und Solokonzerte, Kam- mermusik und Klavierlieder. Von der politischen Entwicklung ins Exil getrieben, ging sie zu- nächst nach England, siedelte nach dem Zweiten Weltkrieg nach New York über, wo sie am 22. Oktober 1950 im Alter von 72 Jahren verstarb. Sigrid-Volkmann-Weg Sigrid Volkmann wurde 1931 in Cuxhafen geboren und verstarb am 24.06.2015. Sigrid Volk- mann machte 1951 ihr Abitur und studierte anschließend in Bonn, Tübingen, Heidelberg und Hamburg evangelische Theologie. Nach dem Examen 1956 absolvierte sie ihr Lehrvikariat in Porz. Nach dem zweiten Examen erhielt Sigrid Volkmann eine Stelle als Vikarin in Porz. 1963 wurde Sigrid Volkmann Pastorin und 1975, als Frauen evangelische Pfarrerinnen werden durf- ten, Pfarrerin. Anlage Plan
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: geändert beschlossen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 2510/2025
- Typ
- Beschlussvorlage Bezirksvertretung
- Datum
- 14.08.2025
- Erstellt
- 11.08.2025 11:19