Mandari Insight

2510/2025

Benennung einer Planstraße im Baugebiet östlich im Falkenhorst in Köln-Porz/Urbach

Beschlussvorlage Bezirksvertretung 14.08.2025

KI-Zusammenfassung

Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.

KI-Analyse läuft...

vergangen

Was passiert gerade?

  • 📄 Dokumente werden analysiert...
  • 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
  • ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
  • ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...

Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.

Nächste Beratung: Bezirksvertretung 7 (Porz), Sitzung am 02.09.2025, TOP 6.9

Anlage Plan

· application/pdf

Ansehen

Anlage 1 Öffentlichkeitsbeteiligung

· application/pdf

Ansehen

Beschlussvorlage Bezirksvertretung

· application/pdf

Ansehen

Anlage Plan

37 Zeichen

N Anlage
zu benennende Planstraße
L84

Anlage 1 Öffentlichkeitsbeteiligung

980 Zeichen

Anlage Öffentlichkeitsbeteiligung 
Die Anlage Öffentlichkeitsbeteiligung ist allen Beschlussvorlagen der Verwaltung für Gremien, auf die die 
Leitlinien Öffentlichkeitsbeteiligung Anwendung finden, beizufügen. Kreuzen Sie bitte eine der folgenden drei 
Varianten an und machen Sie entsprechende Angaben dazu. 
 
Eine freiwillige Öffentlichkeitsbeteiligung wird nicht vorgeschlagen. 
Warum wird keine Öffentlichkeitsbeteiligung vorgeschlagen? 
- Sonstiges 
Bitte begründen Sie Ihre Entscheidung (Begründung zwingend erforderlich): 
In der Zuständigkeitsordnung der Stadt Köln sowie in den Richtlinien des Rates für die Neu- und 
Umbenennung von Straßen und Plätzen ist eine Öffentlichkeitsbeteiligung nicht vorgesehen. 
 
 
Kontakt 
OB/1 Büro der Oberbürgermeisterin 
OB/12 Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung 
Brückenstraße 5-11 
50667 Köln 
Telefon: 0221 – 221 25044 
E-M ail: oeffentlichkeitsbeteiligung@stadt-koeln.de 
Intranetauftritt: Systematische Öffentlichkeitsbeteiligung

Beschlussvorlage Bezirksvertretung

4793 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
VIII/23/235/1 
 
Vorlagen-Nummer 
 2510/2025 
Freigabedatum 
  
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung 
Betreff 
Benennung einer Planstraße im Baugebiet östlich im Falkenhorst in Köln-Porz/Urbach
  
Beschlussorgan 
Bezirksvertretung 7 (Porz) 
Gremium Datum 
 
Beschluss: 
Die Bezirksvertretung Porz beschließt, die Planstraße, die von der L84 auf Höhe der Josef-
Broicher-Straße in nördliche Richtung abgeht, nach etwa 330 Metern in westliche Richtung 
verschwenkt und dann in einer Platzfläche mündet, in 
 
Ruth-Kisch-Arndt-Straße 
zu benennen, 
 
 
oder alternativ in 
Maria-Herz-Straße 
 
 
oder in 
Sigrid-Volkmann-Weg 
 
zu benennen. 
 
 
Bezirksvertretung 7 (Porz) 02.09.2025

2 
Haushaltsmäßige Auswirkungen 
 Nein 
Auswirkungen auf den Klimaschutz 
 
  Nein    
  Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung)  
  Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung)  
 
 
Begründung: 
Das Plangebiet liegt im Stadtteil Köln-Urbach, wird von der L84 erschlossen und umfasst eine 
Fläche von etwa 6,6 Hektar. Der Geltungsbereich wird im Westen von den Hochhäusern an 
der Straße Im Falkenhorst und durch die Grünfläche mit Spielplatznutzung begrenzt, im Sü-
den durch die L84, im Osten durch Gehölz und Wiesenstruktur und im Norden durch die 
Schubertstraße. 
 
Das Ziel für die Planung soll zum einen ein Wohnquartier im Geschosswohnungsbau sein und 
zum anderen soll der Ortsrand von Porz-Urbach durch Grünstrukturen adäquat abgerundet 
werden. Ergänzend sollen neue Wege- und Straßenverbindungen das Quartier strukturieren 
und mit den angrenzenden Quartieren vernetzen. Ergänzend werden zum einen soziale Infra-
strukturen in Form einer 3-gruppigen Kita geplant und zum anderen wird im südlichen Teilbe-
reich des Plangebietes eine Fläche planungsrechtlich gesichert, die eine zukünftige Entwick-
lung als Schulstandort (weiterführende Schule) ermöglicht. 
 
Ausgehend von der neuen Anbindung am Kreuzungspunkt L84 / Josef-Broicher-Straße wird 
die Haupterschließung in nördliche Richtung entlang der Fläche für den zukünftigen Schul-
standort hin zum neuen Wohnquartier geführt. Am Ende verschwenkt die Straße nach Westen 
und mündet in einer großen Platzfläche, die den Quartiersplatz darstellt und umfahren werden 
kann. Die Planstraße soll im Trennsystem realisiert werden und wird bis zur geplanten Bus-
wendeschleife vor dem zukünftigen Schulstandort als öffentliche Verkehrsfläche festgesetzt. 
Nach der Buswendeschleife wird eine öffentliche Verkehrsfläche besonderer Zweckbestim-
mung – verkehrsberuhigter Bereich – festgesetzt. Nördlich der Platzfläche wird eine Verkehrs-
fläche besonderer Zweckbestimmung – Fuß- und Radweg – festgesetzt, die sich nördlich der 
Wohnbebauung zusätzlich in östlicher Richtung ausbreitet. Hierdurch wird sowohl eine Durch-
querung in Nord-Süd Richtung zur Schubertstraße, als auch eine Durchquerung in Ost-West 
Richtung zu den angrenzenden Landschaftsräumen ermöglicht. 
 
Da die nördlich vom Plangebiet liegenden Straßen bereits nach Komponisten benannt sind, 
schlägt das zentrale Namensarchiv – im Rahmen der Clusterbildung - für die neue Planstraße 
auch die Benennung nach einer Komponistin oder Pianistin vor. Zur Förderung der Genderge-
rechtigkeit sind Straßen gemäß den Richtlinien des Rates für die Neu- und Umbenennung von 
Straße und Plätzen gemäß Punkt 3.4 bevorzugt nach Frauen und non-binären Personen zu 
benennen, bis Geschlechterparität erreicht ist. 
 
Ruth-Kisch-Arndt-Straße 
Ruth Kisch-Arndt wurde am 10.07.1898 in Schlesien geboren und kam 1928 durch die Ehe-
schließung mit Bruno Kirsch nach Köln und galt als eine der hervorragendsten Konzertsänge-
rinnen Europas. Sie engagierte sich in der Künstlerinnenvereinigung GEDOK in Köln und im 
jüdischen Kulturbund Rhein-Ruhr. Ende 1938 emigrierte sie nach New York. Sie verstarb 
1975 in Jerusalem.

3 
 
Maria-Herz-Straße 
Maria Herz wurde am 19.08.1878 in Köln geboren und war eine jüdische Komponistin und Pi-
anistin. Bis 1934 schuf Maria Herz rund 30 Werke. Orchesterwerke und Solokonzerte, Kam-
mermusik und Klavierlieder. Von der politischen Entwicklung ins Exil getrieben, ging sie zu-
nächst nach England, siedelte nach dem Zweiten Weltkrieg nach New York über, wo sie am 
22. Oktober 1950 im Alter von 72 Jahren verstarb. 
 
Sigrid-Volkmann-Weg 
Sigrid Volkmann wurde 1931 in Cuxhafen geboren und verstarb am 24.06.2015. Sigrid Volk-
mann machte 1951 ihr Abitur und studierte anschließend in Bonn, Tübingen, Heidelberg und 
Hamburg evangelische Theologie. Nach dem Examen 1956 absolvierte sie ihr Lehrvikariat in 
Porz. Nach dem zweiten Examen erhielt Sigrid Volkmann eine Stelle als Vikarin in Porz. 1963 
wurde Sigrid Volkmann Pastorin und 1975, als Frauen evangelische Pfarrerinnen werden durf-
ten, Pfarrerin. 
 
Anlage Plan

Beratungsverlauf (1)

02.09.2025 Bezirksvertretung 7 (Porz)
TOP 6.9 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: geändert beschlossen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
2510/2025
Typ
Beschlussvorlage Bezirksvertretung
Datum
14.08.2025
Erstellt
11.08.2025 11:19