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2007/0332

Modellversuch Handy-Parken in Darmstadt

Magistratsvorlage 27.06.2007

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2007/0332

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Magistratsvorlage 
 
Eingang Magistrats- 
geschäftsstelle: 
09.07.2007 
Beteiligt vor 
Magistratsbeschlussfassung: 
Dezernat VI Dezernat II 
 
Amt: Straßenverkehrs- und 
Tiefbauamt  
an den Magistrat 
 
  zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung 
 
an die Stadtverordnetenversammlung 
   OBW zur Befassung 
   zur Kenntnis 
   zur Beschlussfassung 
   zur abschließenden Beschluss-        
fassung Fachausschuss 
 OBW bei abschl. 
Beschlussfassung Magistrat 
   
Tagesordnung:  I  II 
Verteiler: 
II                   VI 
20                 66 
Stvv 
 
 
Vorlage-Nr. 2007/0332 
 
Magistratsbeschluss-Nr. 
444  
 
 
Betreff: Modellversuch Handy-Parken in Darmstadt 
 
Vorlage vom: 27.06.2007 
 
Beschlussvorschlag: 
1. Der Durchführung des Modellversuchs Handy-Parken im City-Bereich wird zugestimmt. 
2. Die Kosten für das Modelljahr in Höhe von 3.698,40  € sind aus einer neuen HHSt. 
01.6802.520100 zu entnehmen. Deckungsmittel hierfür stehen bei der HHSt. 01.6802.110000 – 
Benutzungsgebühren – zur Verfügung. 
 
 
 
 
Anlagen: Geltungsbereich Handy-Parken 
 
Beschluss des Magistrats vom 18.07.2007 
 
Der Vorlage wird zugestimmt.

2 
... 
 
Begründungsseite zur Magistratsvorlage vom 27. Juni 2007________________________________  
 
Begründung: 
 
Auf der Grundlage der Magistratsvorlage (Nr. 2006/0477 vom 17. Juli 2006) wurde REA-Mobil 
(vormals Funk-Ticket) gebeten, zur Durchführung eines Modellversuchs für mobile Dienstleistungen 
ein Betreiberkonzept zu entwickeln. 
 
Ab Juni 2007 wird REA-Mobil AG in der Wissenschaftsstadt Darmstadt eine Mobilitätsplattform 
aufbauen, die den Bürgern mittels Handy einen leichten und einfachen Zugang zu Diensten im 
öffentlichen Leben ermöglicht. 
 
Das Projekt beinhaltet, per Handy schnell und bargeldlos Parkgebühren zu bezahlen, Eintrittskarten 
zu buchen und Fahrkarten zu kaufen. Zudem kommen auch die neue Generation von Bezahl- und 
Kundenbindungsverfahren für den Handel zum Einsatz. Das Spektrum umfasst das Aufladen eine 
mobilen Geldbörse am Geldautomaten, das Bezahlen mit dem Handy bis hin zu integrierten 
Bonusprogrammen. Das Konzept sieht vor, dass die Kunden mit einer Registrierung aller Dienste der 
Mobilitätsplattform in Anspruch nehmen können. 
 
In einem 1. Schritt wird in der City der Stadt Darmstadt (s. Anlage) das Handyparken im öffentlichen 
Straßenraum eingeführt. Während die Parklösung durch einfaches Wählen von Rufnummern erfolgt, 
sind die anderen Dienste (Kundenbindung / Zahlungsverkehr, ÖPNV, etc.) Bestandteil einer Java-
Applikation auf dem Handy (rea-dy client). Das System im Bereich des Handy-Parkens gewährleistet 
eine Kompatibilität zwischen den Städten Darmstadt und Wiesbaden. 
 
Nutzen und Gründe für das Handy-Parken 
 
In Bezug auf das Parken liegen die Vorteile dieser Lösung darin, das die Kunden kein Kleingeld mehr 
benötigen und keine unnötigen Gänge zwischen Auto und Parkscheinautomat vornehmen müssen. 
Zusätzlich müssen die Kunden die Parkzeit nicht mehr im Voraus abschätzen und sie erhalten eine 
minutengenaue Abrechnung ihrer Parkgebühren. Am Ende des Monats erhalten die Kunden eine 
Rechnung und die Parkgebühren werden von ihrem Konto oder der Kreditkarte abgebucht. Die 
Buchung des Parkvorgangs mittels Parkschein bleibt wie bisher erhalten. 
 
Beschreibung der Bedienung 
 
Bevor der Kunde mittels „mobilen Brieftasche“ (Handy) auf die unterschiedlichen Anwendungen und 
Akzeptanzstellen zugreifen kann, ist eine einmalige Registrierung im Internet oder einem Call-Center 
notwendig. 
 
In Bezug auf Parken ist die Bedienung sehr einfach: Die Kunden wählen zum Parkstart die auf dem 
Parkschildern ausgewiesenen Telefonnummer und erhalten als Bestätigung eine SMS-Nachricht auf 
ihr Handy. Zum Parkende wird erneut die zuvor gewählte Rufnummer gewählt (Rufwiederholung). Das 
Parkende inkl. der anfallenden Parkgebühren erhält der Kunde in einer zweiten SMS auf seinem 
Handy bestätigt. 
 
Öffentlichkeitsarbeiten 
 
REA wird nach Absprache mit der Stadt Darmstadt die Mobilitätsplattform durch geeignete 
Marketingmaßnahmen (Homepage, Zeitung, Flyer etc.) ausreichend bewerben. 
 
Für den voraussichtlichen Start des Handy-Parkens am 01. Juni 2007 soll ein Pressetermin im 
Luisenzentrum stattfinden. Anschließend ist eine Vorführung des Handy-Parkens im Straßenraum 
geplant. 
 
 
 
 
Wissenschaftliche Betreuung 
 
Das Zentrum für integrierte Verkehrssysteme GmbH (ZIV) wird die Einführung des Handy-Parkens 
wissenschaftlich betreuen. Hierbei unterstützt das ZIV die Stadt Darmstadt in den Vorbereitungen für

3 
... 
die Einführung des Handy-Parkens sowie bei der Auswertung des Testbetriebs. Es wird der 
Bekanntheitsgrad des Handy-Parkens sowie die Akzeptanz unter den Nutzern untersuchen. 
Zusätzlich werden die Erfahrungen der beiliegenden Fachämter sowie von weiteren beteiligten 
Institutionen ausgewertet. Aus diesen Erfahrungen werden Empfehlungen für den weiteren Umgang 
mit dem Handy-Parken abgeleitet. 
 
Kosten 
 
In dem in der Anlage dargestellten Bereich wird die Parkraumbeschilderung ausgetauscht. Die 
Schilder werden von REA-Mobil geliefert, die Montage erfolgt durch die Stadt. Die Neuanschaffung 
von 23 Überwachungsgeräten für die Kommunale Polizei bleibt für den Zeitraum des Modellversuches 
kostenfrei. 
 
Die Kosten zur Bereitstellung der GSM-Datenkarten für die Überwachungsgeräte (1.159,20 Euro / a) 
und für den zusätzlichen Wartungsvertrag der GSM Module (2.539,20 Euro / a) sind von der Stadt zu 
tragen und sind für das Modelljahr aus einer neuen HHSt. 01.6802.520100 zu entnehmen. 
Deckungsmittel hierfür stehen bei der HHSt. 01.6802.110000 – Benutzungsgebühren – zur Verfügung. 
 
 
Darmstadt, den 27. Juni 2007 
VI/66/4 st-si 
Nst.: 2833 
 
 
Der Dezernent II    Der Dezernent VI 
 
 
 
Wolfgang Glenz    Dipl.-Ing. Dieter Wenzel 
Bürgermeister     Stadtrat

anlage 1

356 Zeichen

Anlage

a /one Bereich ces Handy-Parkens

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Wissenschatsstacht
Darmstadt
Der Magistrat

Staßenverkehrs- und Tie*bauarmt

Geltungsbereich
Handyparken waere  CAD/EvrE
Darmstadt City

yzım 30.06.2000

VI58/4

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Details

Vorlagen-Nr.
2007/0332
Typ
Magistratsvorlage
Datum
27.06.2007
Erstellt
29.09.2026 00:00