V/0131/2007
Weiterentwicklung der Bäderlandschaft in Münster
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Anlage 2g-Konzeptionelle Eckdaten-HB-Ost.pdf
3893 Zeichen
Gutachten: Detailkonzeption Hallenbad Ost Auftraggeber: Stadt Münster Stand: 23. Februar 2007 - Anlage 2g - ADAM & PARTNER UNTERNEHMENSBERATUNG 7. Hallenbad Ost: Konzeptionelle Eckdaten 7.1 Konzeptionelles Raumprogramm Nr. Bezeichnung Fläche in m²* (Circa-Werte) 1.0 Eingangsbereich, insbesondere - Neustrukturierung 2.0 Umkleidebereich, insbesondere - Neustrukturierung - Behindertenumkleide mit Sanitärbereich - 8 – 10 Sammelumkleiden - ca. 450 Schränke - ca. 30 Kabinen - ca. 100 Wertfächer 3.0 Sanitärbereiche: Umbau, insbesondere - Duschen - Sanitärbereiche 700 4.0 Badehalle analog Bestand, insbesondere davon Wasserflächen: - Sportbecken (5 Bahnen), WF: - Lehrschwimmbecken, WF: - Sprungbecken - Umgestaltung Planschbecken zu kleinem Erlebnisbecken - Sitz- und Liegemöglichkeiten 275 100 92 13,5 5.0 Kaskadenbecken: Neubau, insbesondere - Beckenanlage, gestaffelt - Sitz- und Liegemöglichkeiten 300 120 6.0 Sauna, insbesondere - 3 Saunakabinen innen - 1 Saunakabine außen - Abkühlbereiche - Ruhebereiche - zzgl. Saunagarten 400 7.0 Gastronomie, insbesondere - Intern: Sauna, Kaskadenbereich (Fläche 100 m²) und Sportbad, verknüpft mit - externem Bereich und Biergarten - Küche und Nebenräume 405 Wasserflächen gesamt: (Wasserflächen Bestand: 480,50 m²) 600,5 * informatorisch bzw. soweit abweichend vom Bestand © Adam & Partner Unternehmensberatung|Lofotenstr. 38c|22145 Hamburg 19 Gutachten: Detailkonzeption Hallenbad Ost Auftraggeber: Stadt Münster Stand: 23. Februar 2007 - Anlage 2g - ADAM & PARTNER UNTERNEHMENSBERATUNG 7.2 Marktpositionierung und Angebotskomponenten HALLENBAD OST Marktpositionierung Sportliche Aktivität mit Wohlfühlfaktor unter Einbeziehung der Standortpotenziale, Ziel- gruppen: ¾ Sportmotivierte aller Altersgruppen ¾ Erholungs- und Entspannungssuchende ¾ Saunagänger ¾ Singles ¾ Paare ¾ Kernzielgruppen ab 30 Jahren ¾ Schulschwimmer ¾ Mitglieder von Vereinen und sonstigen Gruppen Angebotskomponenten Umbau des Eingangsbereiches und atmosphärische Optimierung, Reaktivierung der Personenbesetzung Kasse, Service und Information Umkleide- und Sanitärbereiche mit Umbau und gestalterischen Optimierungsmaß- nahmen, separate Zonen für Saunagäste Badehalle im Bestand unverändert, atmosphärische Verbesserungen und Umge- staltung Kinderplanschbecken zu kleinem Erlebnisbereich Anbau eines neuen Traktes mit Kaskadenbecken und Saunabereich unmittelbar hinter heutiger Gastronomie und Sprungbecken Attraktives, gestaffeltes Erholungsbecken mit großzügigen Sitz- und Liegeflächen bei adäquater Aufenthaltsqualität und Gartenzugang Ansprechender Saunabereich mit drei Innen- und einer Außenkabine, notwendigen Abkühl- und Liegebereichen sowie attraktivem Saunagarten Gastronomie als unverzichtbarer Angebotsbest andteil für Gäste des Kaskaden- beckens und der Sauna sowie des Sportbades, Lage an heutigem Standort mit Bier- garten © Adam & Partner Unternehmensberatung|Lofotenstr. 38c|22145 Hamburg 20 Gutachten: Detailkonzeption Hallenbad Ost Auftraggeber: Stadt Münster Stand: 23. Februar 2007 - Anlage 2g - ADAM & PARTNER UNTERNEHMENSBERATUNG © Adam & Partner Unternehmensberatung|Lofotenstr. 38c|22145 Hamburg 21 7.3 Kostenschätzung Kostengruppe Kosten (netto) in EUR 100 Grundstück Entfällt 200 Herrichten, Erschließen 10.000,00 300 Bauwerk - Baukonstruktion 1.706.750,00 400 Bauwerk – Technische Anlagen 790.200,00 500 Außenanlagen 93.000,00 600 Ausstattung/Kunstwerke 30.000,00 Zwischensumme 1 2.629.950,00 700 Baunebenkosten (23% von KG 200 – KG 600) 604.888,50 Zwischensumme 2 3.234.838,50 + 10% Unvorhergesehenes beim Bauen im Bestand 323.483,85 Gesamtkosten netto 3.558.322,35 Budgetvorschlag netto 3.600.000,00 Nachrichtlich: Zzgl. 19% Mehrwertsteuer 684.000,00 Gesamtkosten brutto 4.284.000,00
Anlage 6-Schreiben Förderverein.pdf
1764 Zeichen
Anlage 6 zur Vorlage V/0131/2007
Förderverein Münster, 10.0 2.2007
Bürgerbad Münster-Süd e.V.
c/o Georg Heinrichs
Freiburger Weg 5
48151 Münster
Stadt Münster,
Amt für Gebäudemanagement,
über Frau Stadtkämmerin Helga Bickeböller
Sport- und Bäderamt
über Frau Stadträtin Dr. Andrea Hanke
48127 Münster
Unterstützung zur Weiterentwicklung des Stadtbades Süd
Sehr geehrte Frau Bickeböller,
sehr geehrte Frau Dr. Hanke,
bei der Verabschiedung der Bädervorlage V/0844/2005 am 7.12.2005 hat der Rat der Stadt Münster unter
2.2.3. beschlossen, "dass die Stadt Münster die zur Schließung bzw. zur Entlassung aus der städtischen
Trägerschaft/Verantwortung anstehenden Bäder für die Dauer einer weiteren Nutzung kostenfrei zur Verfü-
gung stellt, sollte sich für die jeweilige Anlage eine Möglichkeit zum Weiterbetrieb außerhalb der Träger-
schaft/Verantwortung und Finanzierung durch die Stadt Münster finden."
Der "Förderverein Bürgerbad Münster-Süd e.V." bekundet hiermit sein Interesse an einem Weiterbetrieb des
Stadtbades Süd in freier Trägerschaft und prüft zur Zeit verschiedene Möglichkeiten.
In diesem Zusammenhang bitten wir Sie, uns Fachleute aus dem Amt für Gebäudemanagement und dem
Sport- und Bäderamt zu benennen, um:
von ihnen für die Erarbeitung von Bau- und Betriebskonzepten notwendige Informationen zu erhalten;
mit ihnen bauliche und betriebliche Konzepte zu besprechen.
Für eine kurze Rückäußerung wären wir Ihnen dankbar.
Mit freundlichen Grüßen,
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Georg Heinrichs, stellv. Vorsitzender
Anlage 2i-Konzeptionelle Eckdaten-HB-Wolbeck.pdf
2199 Zeichen
Aufstellung: Konzept Hallenbad Wolbeck Stand: 15. Februar 2007 Stadt Münster – Amt für Gebäudemanagement 25 9. Hallenbad Wolbeck: Konzeptionelle Eckdaten 9.1 Konzeptionelles Raumprogramm Nr. Bezeichnung Fläche in m²* (Circa-Werte) 1.0 Eingangsbereich, analog Bestand - Sanierung Eingangsbereich, Windfang Hallenbad - Kasse, Kassenautomat - Eingangs-/Ausgangskontrollsystem - Besucher-WC 90 2.0 Umkleidebereich, analog Bestand - Anpassung an Bedarf - Sammelumkleiden - Schränke - Kabinen 300 3.0 Sanitärbereiche, insbesondere - Bereich analog Bestand, - Anpassung an Bedarf 90 4.0 Badehalle, analog Bestand davon Wasserflächen: - Sportbecken (4 Bahnen), WF: 540 250 Wasserflächen gesamt: 250 * informatorisch bzw. soweit abweichend vom Bestand ANLAGE 2i Aufstellung: Konzept Hallenbad Wolbeck Stand: 15. Februar 2007 Stadt Münster – Amt für Gebäudemanagement 26 9.2 Marktpositionierung und Angebotskomponenten HALLENBAD Wolbeck Marktpositionierung Schul- und Vereinsbad, Stadtteilbad, Zielgruppen: Schulen Vereine Einwohner des Stadtteils Angebotskomponenten zum Ist-Bestand unverändert Leichte Attraktivierung / dekorative Maßnahmen Erneuerung des Eingangsbereichs / Windfang Sanierung des Umkleidebereichs Sanierung der Duschbereiche Ersatz Holzverkleidung Schwimmhalle durch Wandflie sen ANLAGE 2i Aufstellung: Konzept Hallenbad Wolbeck Stand: 15. Februar 2007 Stadt Münster – Amt für Gebäudemanagement 27 9.3 Kostenschätzung Kostengruppe Kosten (netto) in EUR 100 Grundstück Entfällt 200 Herrichten, Erschließen Entfällt 300 Bauwerk - Baukonstruktion 570.000,00 400 Bauwerk – Technische Anlagen 277.500,00 500 Außenanlagen Entfällt 600 Ausstattung/Kunstwerke In KG 300 enthalten Zwischensumme 1 847.500,00 700 Baunebenkosten (ca. 12% von KG 200 – KG 600) 101.700,00 Zwischensumme 2 949.200,00 + 10 % Unvorhersehbares beim Bauen im Bestand 94.92 0,00 Geamtkosten, netto 1.044.120,00 Budgetvorschlag, netto 1.050.000,00 Nachrichtlich: Zzgl. 19% Mehrwertsteuer 199.500,00 Gesamtkosten brutto 1.249.500,00 ANLAGE 2i
Anlage 2f-Konzeptionelle Eckdaten-HB-Mitte.pdf
3523 Zeichen
Gutachten: Detailkonzeption Hallenbad Mitte Auftraggeber: Stadt Münster Stand: 23. Februar 2007 - Anlage 2f - ADAM & PARTNER UNTERNEHMENSBERATUNG 6. Hallenbad Mitte: Konzeptionelle Eckdaten 6.1 Konzeptionelles Raumprogramm Nr. Bezeichnung Fläche in m²* (Circa-Werte) 1.0 Eingangsbereich analog Bestand, insbesondere - Kasse, Information, Service - Kassenautomat - Eingangs-/Ausgangskontrollsystem - Kleines Büro und Lager 2.0 Umkleidebereich analog Bestand, insbesondere - Zugang/Abgang - Frisierbereich - Behindertenumkleide mit Sanitärbereich - Sammelumkleiden - Schränke inkl. Kabinen und Wertfächer 3.0 Sanitärbereiche analog Bestand, insbesondere - Duschen - WC-Anlagen 4.0 Badehalle analog Bestand, insbesondere davon Wasserflächen: - Sportbecken (5 Bahnen), WF: - Mehrzweckbecken mit Grotte, WF: - Whirlpool, WF: - Planschbecken, WF: - Sitz- und Liegeflächen - Tribüne 312,5 162,0 14,18 46,85 5.0 Gastronomie, insbesondere - Umgestaltung der Gastronomie zum Saunabereich mit integriertem Bistro - Integration des vorhandenen Fitnessraums in den Saunabereich - Frischlufthof im Bereich der vorhandenen Dachterrasse - Bistro auch mit Ausgabestation zum Bad bzw. Fitnessbereich 310 6.0 Fitnesstrakt, insbesondere - Erweiterung Fitnesstrakt - Umkleiden/Sanitärbereiche - Trainings- und Nebenflächen - Anbindung Bad - Anbindung Sauna 950 Neubau Wasserflächen gesamt: 535,53 * informatorisch bzw. soweit abweichend vom Bestand © Adam & Partner Unternehmensberatung|Lofotenstr. 38c|22145 Hamburg 16 Gutachten: Detailkonzeption Hallenbad Mitte Auftraggeber: Stadt Münster Stand: 23. Februar 2007 - Anlage 2f - ADAM & PARTNER UNTERNEHMENSBERATUNG 6.2 Marktpositionierung und Angebotskomponenten HALLENBAD MITTE Marktpositionierung Sportliche Aktivität mit Erlebnisfaktor im zentralen Bad Münsters, Zielgruppen: ¾ Sport- und Fitnessorientierte aller Altersgruppen ¾ Lifestyleorientierte ¾ Studenten ¾ Singles ¾ Paare ¾ Jugendliche ¾ Schulschwimmer ¾ Mitglieder von Vereinen und sonstigen Gruppen Angebotskomponenten Das erst 1999 sanierte und erweiterte Bad bleibt in einem Bestand vollständig erhal- ten Reaktivierung der vorhandenen personenbesetzten Kasse im Eingangsbereich Umgestaltung der nicht wirtschaftlichen Gastronomie zur Sportsauna mit drei Sau- nakabinen (davon ein Dampfbad), Liegebereich, Saunabistro und Außenbereich auf vorhandener Dachterrasse Einbeziehung des vorhandenen Fitnessraum in das Gesamtkonzept Neuer Fitnesstrakt im Sinne eines Fitnessstudios mit eigenständigem Zugang © Adam & Partner Unternehmensberatung|Lofotenstr. 38c|22145 Hamburg 17 Gutachten: Detailkonzeption Hallenbad Mitte Auftraggeber: Stadt Münster Stand: 23. Februar 2007 - Anlage 2f - ADAM & PARTNER UNTERNEHMENSBERATUNG © Adam & Partner Unternehmensberatung|Lofotenstr. 38c|22145 Hamburg 18 6.3 Kostenschätzung Kostengruppe Kosten (netto) in EUR 100 Grundstück Entfällt 200 Herrichten, Erschließen 10.000,00 300 Bauwerk - Baukonstruktion 766.700,00 400 Bauwerk – Technische Anlagen 321.200,00 500 Außenanlagen 20.000,00 600 Ausstattung/Kunstwerke 7.000,00 Zwischensumme 1 1.124.900,00 700 Baunebenkosten (23% von KG 200 – KG 600) 258.727,00 Zwischensumme 2 1.383.627,00 + 10% Unvorhergesehenes beim Bauen im Bestand 138.362,70 Gesamtkosten netto 1.521.989,70 Budgetvorschlag netto 1.600.000,00 Nachrichtlich: Zzgl. 19% Mehrwertsteuer 304.000,00 Gesamtkosten brutto 1.904.000,00
Anlage 4-FB Hiltrup-Konzeptskizze.pdf
72 Zeichen
G06070 Bäderkonzept Münster Freibad Hiltrup Lageplan 25.01.2007 ANLAGE 4
Anlage 2e-Konzeptionelle Eckdaten-FB-Stapelskotten.pdf
3924 Zeichen
Gutachten: Detailkonzeption Freibad Stapelskotten Auftraggeber: Stadt Münster Stand: 23. Februar 2007 - Anlage 2e - ADAM & PARTNER UNTERNEHMENSBERATUNG 5. Freibad Stapelskotten: Konzeptionelle Eckdaten 5.1 Konzeptionelles Raumprogramm Nr. Bezeichnung Fläche in m²* (Circa-Werte) 1.0 Eingangsbereich, insbesondere - Neustrukturierung des Eingangsbereiches - Kasse - Personalräume 30 2.0 Umkleidegebäude, insbesondere - Neubau eines Umkleidegebäudes - 4 Sammelumkleiden, Frisierbereiche - ca. 300 Schränke - ca. 10 Kabinen, 1 Behindertenumkleide - ca. 50 Wertfächer 410 3.0 Sanitärbereiche, insbesondere - Neustrukturierung der Sanitärbereiche - analog Bestand - Behindertendusche und -WC 135 4.0 Freibad: Neue Badeplatte mit 3 Becken zzgl. Planschbereich, insbesondere davon Wasserflächen: - Sportbecken, WF: - Nichtschwimmerbecken mit Wasserattraktionen, WF: - Entspannungsbecken neu, WF: - Verlagerung des Kinderplanschbeckens, WF: - Wasser- und Matsch-Spielplatz - Rückbau/Umbau aufgeständertes Funktionsgebäude zum Sonnendeck - Gestaltung der Außenanlagen mit mehreren, verschiedenen Erlebnisbereichen - Sitz- und Liegeflächen, Gartenbaumaßnahmen - Ggf. Erweiterung der Technikräume 1.100 375 500 125 100 5.0 Gastronomie , insbesondere - Intern, Anzahl der Sitzplätze: 100 - Extern, Anzahl der Sitzplätze: 80 - Küche/Lager/Kühlraum/Tiefkühlraum - Sozialräume - Versorgungszugang - Küchenbüro - Abfallentsorgung 450 Wasserflächen gesamt: (Wasserflächen Bestand: 1.856,60 m²) 1.100 * informatorisch bzw. soweit abweichend vom Bestand © Adam & Partner Unternehmensberatung|Lofotenstr. 38c|22145 Hamburg 13 Gutachten: Detailkonzeption Freibad Stapelskotten Auftraggeber: Stadt Münster Stand: 23. Februar 2007 - Anlage 2e - ADAM & PARTNER UNTERNEHMENSBERATUNG 5.2 Marktpositionierung und Angebotskomponenten FREIBAD STAPELSKOTTEN Marktpositionierung Herausstellung der Besonderheit und Naturnähe des Standortes bei Ansprache eines gemischten Publikums mit unterschiedlichen Bedürfnissen, Zielgruppen: ¾ Sportaffine aller Altersgruppen ¾ Familien mit (kleinen) Kindern ¾ Erholungs- und Entspannungssuchende ¾ Singles ¾ Paare ¾ Nutzer des benachbarten Campingplatzes Angebotskomponenten Optimierung des Zugangsbereiches und Bepflanzungen Sanierung und Optimierung der Umkleiden sowie der Sanitäreinrichtungen Zusammenfassung der Badeplatte mit 25- x 15m-Sportbecken, attraktivem Nicht- schwimmerbecken und Entspannungsbecken sowie optimierten Sitz- und Liegemög- lichkeiten Verlegung und Ausgestaltung des Kinderbereiches: Planschbecken mit Elementen „zum Ausprobieren“, Abenteuerspielplatz mit Baumhaus etc. Attraktivierung des Bereiches rund um das aufgeständerte, abgängige Funktionsge- bäude zum Sonnendeck Entspannungszone und Rückzugsnische am Flussufer Verdichtung und Intensivierung der Trockenspiel- und Sportaktivitäten Neuerstellung der Gastronomie mit externem Biergarten © Adam & Partner Unternehmensberatung|Lofotenstr. 38c|22145 Hamburg 14 Gutachten: Detailkonzeption Freibad Stapelskotten Auftraggeber: Stadt Münster Stand: 23. Februar 2007 - Anlage 2e - ADAM & PARTNER UNTERNEHMENSBERATUNG © Adam & Partner Unternehmensberatung|Lofotenstr. 38c|22145 Hamburg 15 5.3 Kostenschätzung Kostengruppe Kosten (netto) in EUR 100 Grundstück Entfällt 200 Herrichten, Erschließen 85.000,00 300 Bauwerk - Baukonstruktion 1.720.600,00 400 Bauwerk – Technische Anlagen 1.016.000,00 500 Außenanlagen 457.000,00 600 Ausstattung/Kunstwerke 55.500,00 Zwischensumme 1 3.334.100,00 700 Baunebenkosten (20% von KG 200 – KG 600) 666.820,00 Zwischensumme 2 4.000.920,00 + 10% Unvorhergesehenes beim Bauen im Bestand 400.092,00 Gesamtkosten netto 4.401.012,00 Budgetvorschlag netto 4.450.000,00 Nachrichtlich: Zzgl. 19% Mehrwertsteuer 845.500,00 Gesamtkosten brutto 5.295.500,00
Anlage 3-Sanierungs-Attraktivierungskosten-Übersicht.pdf
1846 Zeichen
Bäderkonzept Münster Kostenübersicht STANDORT Attraktivierung Sanierung Zwischensumme Unvorhersehba res * Gesamtsumme Budgetvorschlag Freibad Hiltrup 738.420,00 € 4.383.570,00 € 5.121.990,00 € 512.199,00 € 5.634.189,00 € 5.700.000 € Freibad Stapelskotten 355.776,00 € 3.645.144,00 € 4.000.920,00 € 400.092,00 € 4.401.012,00 € 4.450.000 € Freibad DJK Coburg - € 3.216.180,00 € 3.216.180,00 € 321.618,00 € 3.537.798,00 € 3.565.000 € Hallenbad Hiltrup 167.526,00 € 1.872.306,00 € 2.039.832,00 € 203.983,20 € 2.243.815,20 € 2.250.000 € Hallenbad Kinderhaus 230.194,50 € 1.234.428,00 € 1.464.622,50 € 146.462,25 € 1.611.084,75 € 1.650.000 € Hallenbad Mitte 1.383.627,00 € - € 1.383.627,00 € 138.362,70 € 1.521.989,70 € 1.600.000 € Hallenbadbad Ost 1.674.720,00 € 1.560.118,50 € 3.234.838,50 € 323.483,85 € 3.558.322,35 € 3.600.000 € HB Roxel - € 716.800,00 € 716.800,00 € 71.680,00 € 788.480,00 € 800.000 € Hallenbad Wolbeck - € 949.200,00 € 949.200,00 € 94.920,00 € 1.044.120,00 € 1.050.000 € SUMME NETTO 4.550.263,50 € 17.577.746,50 € 22.128.010,00 € 2.212.801,00 € 24.340.811,00 € 24.665.000 € Anteil an Gesamtsumme 18,7% 72,2% 90,9% 9,1% 100,0% 101,3% * für Bauen im Bestand, standortbezogene Auflagen, Gründungsproblematik, konjunkturell Preissteigerung etc. ANLAGE 3
Beschlussvorlage
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V/0131/2007
DER OBERBÜRGERMEISTER
Sportamt
Amt für Gebäudemanagement
Betrifft
Weiterentwicklung der Bäderlandschaft in Münster
Hier: Zustimmung zum weiteren Verfahren
Beratungsfolge
07.03.2007 Ausschuss für Umweltschutz und Bauwesen Vorberatung
08.03.2007 Sportausschuss Vorberatung
08.03.2007 Bezirksvertretung Münster-West Anhörung
08.03.2007 Bezirksvertretung Münster-Ost Anhörung
08.03.2007 Ausschuss für Personal, Recht und Ordnung Vorberatung
13.03.2007 Bezirksvertretung Münster-Südost Anhörung
13.03.2007 Bezirksvertretung Münster-Mitte Anhörung
13.03.2007 Bezirksvertretung Münster-Nord Anhörung
14.03.2007 Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften Vorberatung
15.03.2007 Bezirksvertretung Münster-Hiltrup Anhörung
15.03.2007 Kommission zur Förderung der Integration von Menschen mit Behinderungen
Anhörung
20.03.2007 Ausschuss für Schule und Weiterbildung Vorberatung
21.03.2007 Hauptausschuss Vorberatung
22.03.2007 Ausschuss für Gleichstellung Vorberatung
28.03.2007 Rat Entscheidung
Beschlussvorschlag:
I. Sachentscheidung:
1. Rahmenkonzept zur zeitlichen Bereitstellung der Bäder
1.1 Der Rat nimmt das Rahmenkonzept zur zeitlichen Bereitstellung (Betriebs- bzw. Öffnungs-
zeiten) der Bäder zur Kenntnis (Anlage 1).
1.2 Die Verwaltung wird beauftragt, im Rahmen der Weiterentwicklung des Konzeptes zur
Neuausrichtung der Bäderlandschaft zu prüfen, ob und welche Möglichkeiten bestehen, -
auch im Hinblick auf mögliche sanierungsbedingte Nutzungsbeeinträchtigungen ab 2008 –
die Öffnungszeiten – auch punktuell und befristet – auszuweiten.
Vorlagen-Nr.:
V/0131/2007
Auskunft erteilt:
Herr Schirwitz
Herr Michel
Herr Uetz
Ruf:
492 52 00, 492 6520, 492 60 20
E-Mail:
Schirwitz@stadt-muenster.de
michelja@stadt-muenster.de
uetz@stadt-muenster.de
Datum:
26.02.2007
Öffentliche Beschlussvorlage
- 2 -
V/0131/2007
2. Weiteres Verfahren zur Umsetzung des Bäderkonzeptes
2.1 Der Rat beschließt in Abänderung seines Beschlusses vom 13.12.2006 (Vorlage
1009/2006 – 2. Ergänzung), dass - auf Grund der zwischenzeitlich von der Verwaltung
vorgenommenen detaillierten Prüfung der Rechts- und Verfahrensfragen und der daraus
resultierenden Erkenntnisse insbesondere zu den Verfahrensrisiken und der damit mögli-
cherweise verbundenen Verlängerung der Verfahrensdauer – die Sanierung und Attraktivie-
rung der städtischen Bäderlandschaft durch die Verwaltung erfolgt.
2.2 Der vorgesehene Teilnahmewettbewerb und die nachgehende europaweite Ausschreibung,
mit dem Ziel, über ein sogenanntes „FM-Modell-II“ oder ein sogenanntes „PPP-Full-Size-
Modell“ Private zu beauftragen, wird daher nicht durchgeführt.
2.3 Der Rat beauftragt die Verwaltung,
2.3.1 auf der Grundlage der in Fortführung des „Wenzel-Gutachtens“ erarbeiteten konzeptionel-
len Eckdaten (Anlage 2 a – 2 i und Anlage 3) für die Sanierung und Attraktivierung der
städtischen Bäderlandschaft kurzfristig einen Projektrahmen zu erarbeiten und mit einer
Übersicht über die Zeit- und Maßnahmenplanung dem Rat in seiner Sitzung am 10. Mai zur
Beratung und Beschlussfassung vorzulegen,
2.3.2 dabei – neben dem Freibad Hiltrup, zu dem mit dieser Vorlage weitergehende Beschlüsse
vorgeschlagen werden (vgl. Ziffer 3 des Beschlusstextes) – bereits für die Sitzung des Ra-
tes im Mai konkretisierte Vorschläge zur Sanierung und Attraktivierung eines Hallenbades
vorzubereiten und möglichst auch zur Beschlussfassung vorzulegen,
2.3.3 die projektbezogenen organisatorischen Dispositionen zu treffen, um eine Sanierung und
Attraktivierung der nach dem Bäderkonzept weiterzuführenden Bäder kurzfristig in die We-
ge zu leiten und die entsprechenden Beschlüsse (Beauftragung von Architektur- und Inge-
nieurbüros, Zustimmung zur Planung und Baubeschluss) zeitnah vorzubereiten und herbei-
zuführen.
3. Zustimmung zum Planungskonzept für das Freibad Hiltrup
3.1 Der Rat stimmt den unter Punkt 2. der Begründung und in der Anlage 2 a erläuterten kon-
zeptionellen Eckdaten (Raumprogramme, Marktpositionierung, Kosten) für das Freibad
Hiltrup zu und beauftragt die Verwaltung auf Grundlage der als Anlage 4 für das Freibad
Hiltrup beigefügten planerischen Konkretisierung die weitere Planung so durchzuführen,
dass mit der Sanierung/Wiederherstellung und Optimierung des Bades nach Ende der
Freibadsaison 2007 (September 2007) begonnen werden kann. Es wird zur Kenntnis ge-
nommen, dass die planerische Konkretisierung im Zuge der noch zu erfolgenden Abstim-
mungen mit den Genehmigungsbehörden ggf. noch angepasst wird.
3.2 Der Rat nimmt zur Kenntnis, dass für die Becken- und Techniksanierung sowie die baulich
damit verbundenen weiteren Maßnahmen und die Wiederherstellung und Optimierung der
Freianlagen Investitionen in Höhe von 4.255.000 € (netto) entstehen. Diese Summe ist in
den Mittelansätzen enthalten und steht - vorbehaltlich der Beschlussfassung zum Haushalt
2007 - bereit.
4. Aufgabe von Bäderstandorten
Gemäß den Grundsatzbeschlüssen zur Vorlage V0844/2005 und den weiterführenden Be-
schlüssen zu den Vorlagen V/0835/2006 und V/10009/2006 – 2. Ergänzung, werden fol-
gende Bäderstandorte aufgegeben:
- 3 -
V/0131/2007
4.1 Der Betrieb des Freibades Nienberge wird zur Saison 2007 nicht wieder aufgenommen und
der Bäderstandort aufgegeben. Dabei nimmt der Rat zur Kenntnis, dass auf Grund der be-
stehenden Rechtslage (Erbbaurecht) nur eine weitere Verwendung mit einer „sportlichen
Nutzung“ zulässig ist.
4.2 Die Verwaltung wird daher beauftragt, für den ehemaligen Standort des Freibades Nien-
berge mit den Vereinen vor Ort die konzeptionellen Möglichkeiten für die Verwendung die-
ses Areals zu klären und Vorschläge für eine entsprechende Nutzung zu entwickeln und
den zuständigen Gremien vorzulegen.
4.3 Der Betrieb im Freibad Handorf
wird zu Beginn der Bädersaison 2007 nicht wieder aufge-
nommen und der Standort für eine Nutzung als Freibad aufgegeben.
Der Rat nimmt zur Kenntnis, dass für beide Badstandorte (Frei- und Hallenbad) derzeit pa-
rallel ein Konzept mit dem Ziel der baulichen Entwicklung der städt. Flächen erarbeitet wird.
4.4 Der Betrieb des Hallenbades Handorf
wird zum 31.07.2008 eingestellt, es sei denn, dass
das Bad aus städtischer Trägerschaft entlassen werden kann und für das Hallenbad Han-
dorf, ggf. auch unter Einbeziehung der Freibadfläche, eine Weiterführung in privater Trä-
gerschaft gem. den im Ratsbeschluss vom 07.12.2005 genannten Bedingungen möglich ist.
4.5 Der Betrieb des Südbades
wird zum 31.07.2007 eingestellt, es sei denn, dass das Bad aus
städtischer Trägerschaft entlassen werden kann und für das Südbad, eine Weiterführung in
privater Trägerschaft gem. den im Ratsbeschluss vom 07.12.2005 genannten Bedingungen
möglich ist oder, dass die Prüfung der Verwaltung (vgl. Ziffer 5 des Beschlussvorschlages)
ergibt, dass ein kürzeres, zeitlich befristetes Offenhalten des Südbades während der ersten
Sanierungsphase der städtischen Bäder sinnvoll und umsetzbar ist.
4.6 Die Verwaltung wird beauftragt, die Möglichkeiten der Weiterführung für das Hallenbad
Handorf und das Südbad – für diese beiden Bäder liegen Interessenbekundungen entspre-
chender Initiativen vor – zeitnah und in Rückkopplung zu den Initiatoren verbindlich zu klä-
ren.
4.7 Der Betrieb des Hallenbades Amelsbüren
wird zum Schuljahresende 2007/2008 eingestellt
und das Bad im Rahmen der Weiterverwendung des Gebäudes zu einer Gymnastikhalle für
schulische und sportliche Zwecke umgebaut.
Die Verwaltung wird beauftragt, die hierfür erforderlichen Planungen, Umsetzungsmaß-
nahmen und die erforderlichen Kosten zu ermitteln und zum Haushalt anzumelden.
5. Anregung des Fördervereins Münster-Süd e.V.
Der Anregung des Fördervereins Bürgerbad Münster-Süd e. V., (Anlage 5) das Südbad bis
zum Abschluss der Sanierung der anderen Bäder in Betrieb zu halten, wird in dieser Form
nicht gefolgt. Die Verwaltung wird beauftragt, im Rahmen der bis zur Sitzung des Rates am
10.05.07 vorzunehmenden Konkretisierung der Zeit- und Maßnahmenplanung zu prüfen,
ob ein kürzeres, zeitlich befristetes Offenhalten des Südbades während der ersten Sanie-
rungsphase der Hallenbäder sinnvoll und umsetzbar ist. Die Anregung ist unter Einbezug
dieses Prüfungsauftrages an die Verwaltung in der Sache erledigt.
- 4 -
V/0131/2007
Kosten/Folgekosten/Finanzierung
Die notwendigen Mittel werden im Haushalt 2007 bereitgestellt.
Finanzielle Auswirkungen:
Die Sachentscheidungen sind im Teilfinanzplan aus der Produktgruppe 0802 „Bäder“ zu finanzie-
ren (siehe dazu unten stehende Tabelle).
Der Ausweis der aufwandsneutralen Umsatzsteuer erfolgt für den Betrieb gewerblicher Art „Bäder“
über den NKF Finanzplan. Die entsprechenden Positionen sind wie folgt zu erhöhen:
Zeile Position 2007 2008 2009
07
sonstige Einzahlungen 640.300 1.661.550 1.690.050
15 sonstige Auszahlungen 640.300 1.661.550 1.690.050
Das vorliegende Detailkonzept führt dazu, dass sich die Investitionskosten auf die Haushaltsjahre
wie folgt verteilen:
Maßnahmenziffer Jahr Haushaltplan-
Entwurf 2007
Neue Ver-
anschla-
gung
Differenz
5700.940.1400.4 Modernisierung FB Hiltrup
4000 Modernisierung Freibad Hiltrup
2006
2007
(2007 VE)
2008
2009
15.000
1.539.000
(150.000)
2.052.000
667.000
15.000
1.750.000
(2.505.000)
3.000.000
935.000
0
211.000
(2.355.000)
948.000
268.000
Gesamt Freibad Hiltrup 4.273.000 5.700.000 + 1.427.000
5700.940.1410.0 Modernisierung HB Kinderhaus
4010 Modernisierung Hallenbad Kinderhaus
2006
2007
(2007 VE)
2008
2009
15.000
170.000
(750.000)
1.026.000
1.955.000
15.000
170.000
(275.000)
1.465.000
0
0
0
- (475.000)
439.000
- 1.955.000
Gesamt Hallenbad Kinderhaus 3.166.000 1.650.000 - 1.516.000
4020 Modernisierung Hallenbad Wolbeck
2007
(2007 VE)
2008
462.000
(75.000)
739.000
50.000
(102.000)
1.000.000
- 412.000
+ (27.000)
261.000
Gesamt Hallenbad Wolbeck 1.201.000 1.050.000 - 151.000
4030 Modernisierung Hallenbad Roxel
2007
(2007 VE)
2008
452.000
(1.000.000)
1.539.000
800.000
0
0
+ 348.000
- (1.000.000)
- 1.539.000
Gesamt Hallenbad Roxel 1.991.000 800.000 - 1.191.000
5700.940.1440.X Modernisierung FB Stapelskotten
4040 Modernisierung Freibad Stapelskotten
2006
2007
(2007 VE)
2008
2009
15.000
103.000
(1.250.000)
1.898.000
1.232.000
15.000
200.000
(667.000)
2.235.000
2.000.000
0
97.000
- (583.000)
337.000
768.000
Gesamt Freibad Stapelskotten 3.233.000 4.450.000 + 1.202.000
5700.940.1450.6 Modernisierung HB Ost
4050 Modernisierung Hallenbad Ost
2006
2007
(2007 VE)
2008
2009
15.000
103.000
(500.000)
719.000
2.052.000
15.000
200.000
(600.000)
600.000
2.785.000
0
97.000
(100.000)
- 119.000
733.000
Gesamt Hallenbad Ost 2.889.000 3.600.000 + 711.000
- 5 -
V/0131/2007
Maßnahmenziffer Jahr Haushaltplan-
Entwurf 2007
Neue Ver-
anschla-
gung
Differenz
5700.940.1460.2 Modernisierung HB Hiltrup
4060 Modernisierung Hallenbad Hiltrup
2006
2007
(2007 VE)
2008
2009
15.000
0
(100.000)
103.000
2.668.000
15.000
100.000
(285.000)
285.000
1.850.000
0
100.000
(185.000)
182.000
- 818.000
Gesamt Hallenbad Hiltrup 2.786.000 2.250.000 - 536.000
5700.940.1470.9 Modernisierung HB Mitte
4070 Modernisierung Hallenbad Mitte
2006
2007
(2007 VE)
2008
2009
15.000
0
(50.000)
52.000
924.000
15.000
100.000
(160.000)
160.000
1.325.000
0
100.000
(110.000)
108.000
401.000
Gesamt Hallenbad Mitte 991.000 1.600.000 +609.000
5700.940.1480.9 Modernisierung FB Coburg
4080 Modernisierung Freibad Coburg
2006
2007
(2007 VE)
2008
2009
2010
15.000
103.000
0
770.000
2.719.000
513.000
15.000
103.000
(536.000)
536.000
1.500.000
1.411.000
0
0
(536.000)
- 234.000
-1.219.000
898.000
Gesamt Freibad Coburg (netto) 4.120.000 3.565.000 - 555.000
Nettogesamtinvestitionskosten 24.665.000 24.665.000 0
Auf Grund der noch ungeklärten steuerlichen Fragen mit dem Verein DJK Coburg ist eine Erhö-
hung der Investitionskosten für das Freibad Coburg erforderlich um die finanziellen Grundlagen für
das Verfahren zu schaffen. Das bedeutet konkret, dass die Mittel aufgrund der umsatzsteuerlichen
Effekte für das Freibad Coburg um 675.000 € erhöht werden.
Mehrbelastung durch die Mwst für Freibad
Coburg
4080 Modernisierung Freibad Coburg 2007
2008
2009
2010
20.000
102.000
285.000
268.000
20.000
102.000
285.000
268.000
Gesamt 675.000 + 675.000
Gesamtinvestitionskosten 24.665.000 25.340.000 + 675.000
Eine ggf. notwendige Anpassung der vorgesehenen Veranschlagungen wird im Rahmen der weite-
ren Projektkonkretisierung nach den zeitlichen Notwendigkeiten vorgenommen.
Begründung:
Zu 1. Rahmenkonzept zur zeitlichen Bereitstellung der Bäder (Anlage 1)
Die Sportverwaltung hat die Schwimmvereine und den Stadtsportbund am 23.10.2006 über die
Umstrukturierungen im Detail informiert, die sich aus den Schließungen des Hallenbades Süd in
2007 und der Hallenbäder Handorf und Amelsbüren im Jahr 2008 ergeben. Nach Beratungen in
der Fachschaft Schwimmen ist der erste Vorschlag des Sportamtes zur Neubelegung im Hallen-
bad Roxel weitestgehend bestätigt worden.
Die Schulen sind am 18.01.2007 informiert worden und werden ihre Wünsche bis 20.04.2007 zu-
rückmelden, so dass der Schulbadeplan für das Schuljahr 2007/2008 rechtzeitig vor den Ferien
erstellt werden kann und den Schulen zur Verfügung gestellt wird für die weitere Stundenplanges-
taltung.
- 6 -
V/0131/2007
Entsprechend diesem Verfahren wird auch die Belegung des Hallenbades Wolbeck im Jahre 2008
organisiert werden.
Der Rat nimmt zur Kenntnis, dass das Hallenbad Roxel ab 2007 und das Hallenbad Wolbeck ab
2008 jeweils nach den Sommerferien schwerpunktmäßig als Hallenbad für das Vereins- und
Schulschwimmen genutzt werden sollen. Nutzungszeiten, die nicht vom Schul- und Vereinsbade-
plan in Anspruch genommen werden, können künftig für einen stadtteilorientierten öffentlichen
Badebetrieb bereitgestellt werden. Es wird zur Kenntnis genommen, dass Bauzeiten ab 2008 die
Nutzung beeinträchtigen können.
Die Umgestaltung des Schul- und Vereinsbadeplanes mit der Verlagerung vom Hallenbad Süd
zum Hallenbad Roxel nach den Sommerferien 2007 ist mit den betroffenen Vereinen, der Fach-
schaft Schwimmen und den beteiligten Schulen besprochen. Das Schulanmeldeverfahren endet
am 20. April, so dass die neue Struktur des Schul- und Vereinsbadeplanes im Hallenbad Roxel
Anfang Mai 2007 erarbeitet sein wird.
Die Sanierung und Attraktivierung der Bäder wird voraussichtlich in einzelnen Realisierungsschrit-
ten unter Berücksichtigung von verträglichen Schließzeiten der einzelnen Bäder umgesetzt. Für
diese Zeit ist jedoch nicht auszuschließen, dass es aufgrund von Bautätigkeiten zu Beeinträchti-
gungen des Badebetriebes kommen kann.
Zu 2. Weiteres Verfahren zur Umsetzung und Weiterführung des Bäderkonzeptes
2.1
Derzeitige Beschlusslage und weiteres Verfahren
Mit den Vorlagen V/0835/2006 und V/1009/2006/2. Ergänzung, hat der Rat zunächst den
Einstieg in ein Vergabeverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb für die Bäder-
landschaft in Münster beschlossen und die Verwaltung beauftragt, die weiteren Umsetzungs-
schritte unter juristischer Begleitung durch ein spezialisiertes Beratungsunternehmen in die
Wege zu leiten.
Die Verwaltung hat auf dieser Grundlage die weiteren Verfahrensschritte zur Vorbereitung
des Teilnahmewettbewerbs und des sich anschließenden Vergabeverfahrens eingehend ge-
prüft und vorbereitet. Das vorgesehene 2-stufige Vergabeverfahren kann – entsprechend der
Beschlusslage des Rates vom Dezember des vergangenen Jahres – auch nach derzeitiger
Einschätzung der Verwaltung grundsätzlich umgesetzt und erfolgreich zu Ende geführt wer-
den.
Allerdings hat die vertiefte Prüfung und Abwägung der realistischen zeitlichen Durchfüh-
rungsperspektiven für dieses Verfahren und die Bewertung möglicher Verfahrensrisiken, die
mit der Durchführung eines derart komple xen, europaweit auszuschreibenden Vergabever-
fahrens verbunden sind, ergeben, dass in der Abwägung der verschiedenen Ziele eine
Durchführung der Sanierung und Attraktivierung der städtischen Bäder im „klassischen Ver-
fahren“ durch die Verwaltung – mit Beauftragung fachlich kompetenter Architektur- und Inge-
nieurbüros – als zielorientiertere Durchführungsvariante eingeschätzt werden muss.
Insbesondere hat die beauftragte Rechtsanwaltsozietät in einer aktuellen Stellungnahme
erhebliche vergaberechtliche Bedenken zu der nach Ratsbeschluss vorgesehenen options-
weisen Ausschreibung der Vergabemodelle „FM-Modell-II bzw. PPP-Full-Size““ geäußert.
Nach Mitteilung der beauftragten Rechtsanwälte führt (Zitat) „die optionsweise Ausschrei-
bung des PPP-Full-Size-Modells auch in Bezug auf die erheblichen Kosten der Personalge-
stellung zu einer vergaberechtlichen Unsicherheit. Insgesamt würde daher eine optionsweise
Ausschreibung die Gefahr bergen, dass das Vergabeverfahren durch ein Nachprüfungsver-
fahren angegriffen werden könnte.“
- 7 -
V/0131/2007
Zwar ist grundsätzlich möglich, das Verfahren in zwei „Vergabelose“ aufzuteilen. Dies er-
schwert jedoch nach Auffassung der Verwaltung im späteren Verfahren die Vergleichbarkeit
und führt weiter dazu, dass möglicherweise das Interesse an der Abgabe eines separaten
Angebotes für das dann vorgesehene zweite Vergabelos (PPP-Full-Size-Leistungen) für die
Hallenbäder Mitte und Ost gering ist. Auf Grund dieser Hinweise ist die Verwaltung der Auf-
fassung, dass das Vergabeverfahren zwar weiter durchgeführt und auch im Ergebnis abge-
schlossen werden kann, jedoch das Risiko, dass es durch Vergabebeschwerden zu zeitli-
chen Verzögerungen kommt – im Regelfall kann bei Einlegen einer Vergabebeschwerde mit
einer zeitlichen Verzögerung von mindestens einem halben Jahr gerechnet werden – in der
Abwägung zu hoch ist und damit auch die vom Rat vorgegebene Zielsetzung, die städtischen
Bäder möglichst rasch zu sanieren, beeinträchtigt werden könnte.
Auch in der Bürgerschaft besteht nach Einschätzung der Verwaltung ein erhebliches Interes-
se an der zügigen Umsetzung der Modernisierung und Ertüchtigung der – nach dem Bäder-
konzept weiter zu führenden – städtischen Bäder. Ebenfalls besteht ein bürgerschaftliches,
aber auch kommunalpolitisches Interesse, die Sanierung und Attraktivierung der städtischen
Bäder zu diskutieren und zu begleiten. Im vorgesehenen Vergabeverfahren müssen jedoch
die Bedürfnisse und Bedarfe zu Beginn des Verfahrens (Verdingungsunterlagen) möglichst
abschließend und umfassend beschrieben werden. Mit dem Versand der Verdingungsunter-
lagen, die für den Mai dieses Jahres vorgesehen war, beginnt dann das (nichtöffentliche)
Verfahren. Nachgehende Veränderungen und Anpassungen sind dann im nichtöffentlichen
Verfahren nicht oder nur sehr erschwert möglich.
Weiter hat sich (aktuell) bei der Prüfung der weiteren Umsetzungsschritte ergeben, dass im
Hinblick auf das in den Bädern eingesetzte städtische Personal (ohne Verwaltungspersonal
und unter Berücksichtigung der bereits zum Stellenplan 2007 angemeldeten Einsparung von
zwei Stellen) zurzeit 28 Schwimmmeister/Schwimmmeisterinnen, 22 Fachangestellte für Bä-
derbetriebe, 1 Meister Haus- und Betriebstechnik und 6 Maschinisten (57 Stellen) eine Um-
setzung der privaten Beteiligungsmodelle (FM-Modell-2 und PPP-Full-Size-Modell) nicht un-
problematisch ist. Auf Grund der personalrechtlichen Handlungsmöglichkeiten war Ziel, dass
in den Bädern eingesetzte städtische Personal, bei Realisierung der genannten Modelle über
eine Personalgestellung zu regeln. Ob und inwieweit diese Möglichkeit hätte umgesetzt wer-
den können, ist vom Verfahrensausgang und vom Verhandlungsergebnis mit abhängig. Falls
eine Personalgestellung nicht umgesetzt werden könnte, wäre auf Grund der fachlich-
spezifischen Aus- und Vorbildung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und der weiterhin be-
stehenden Notwendigkeit im allgemeinen Verwaltungsbereich Stellen einzusparen, die Um-
setzung der privaten Beteiligungsmodelle sehr problematisch. Da adäquate Verwendungs-
möglichkeiten für das dann möglicherweise in den Bädern nicht mehr benötigte Personal in
der Verwaltung in diesem Umfang nicht gegeben sind, wären weitergehende personalrechtli-
che Konsequenzen (bis hin zur betriebsbedingten Kündigung) zu prüfen gewesen. Es sei in
diesem Zusammenhang darauf hingewiesen, dass auf die möglichen personellen Problemla-
gen auch in der Sitzung des Arbeitskreises Bäder am 24.01.2007 hingewiesen worden ist.
Die zusammenfassende Prüfung und Betrachtung auch der aktuellen rechtlichen Hinweise
der beauftragten Anwälte zum vorgesehnen Vergabeverfahren hat die Verwaltung im Ergeb-
nis und in Abwägung der Vor- und Nachteile bewogen, vorzuschlagen, für dieses spezielle
Projekt (Sanierung und Attraktivierung von 9 bestehenden Bädern - von denen das Freibad
Coburg kein städtisches Bad ist) das private Beteiligungsmodell durch eine europaweite
Ausschreibung nicht weiter zu verfolgen. Die bereits vorgenommenen technischen und kon-
zeptionellen Vorarbeiten zur Sanierung und Ertüchtigung der Bäder werden auch im jetzt
vorgeschlagenen Verfahren, z. B. für die Erteilung von Planungsaufträgen, im vollen Umfang
genutzt und benötigt.
- 8 -
V/0131/2007
Aus Verwaltungssicht konnten mit Erfolg in anderen Projektzusammenhängen (z.B. Errich-
tung und Betrieb der drei Sporthallen) PPP-Modelle durchgeführt werden. Die zeitliche und
verfahrenstechnische Flexibilität ist in diesem sehr speziellen und komplexen Projekt - nach
aktueller Prüfung und Abwägung - der Sanierung und Attraktivierung der städtischen Bäder-
landschaft nicht im notwendigen Maße gegeben. Daher wird vorgeschlagen, dass vorgese-
hene 2-stufige Vergabeverfahren nicht weiter zu verfolgen. Aus formalen Gründen sei ab-
schließend darauf hingewiesen, dass nach Einschätzung der Verwaltung durch die in der
vertieften Prüfung aufgetretenen Umstände eine zeitnahe erneute Beratung und Beschluss-
fassung (§ 28 der Geschäftsordnung des Rates) notwendig ist und der Rat diese Notwendig-
keit entsprechend feststellt.
2.2 Weiterführung der Sanierung und Attraktivierung der städtischen Bäderlandschaft
Um möglichst rasch und zeitnah die in Fortführung des „Wenzel-Gutachtens“ erarbeiteten
konzeptionellen Eck – und Rahmendaten für eine Sanierung und Attraktivierung der städti-
schen Bäderlandschaft in konkrete Planungs- und Umsetzungsschritte zu überführen, wird
die Verwaltung kurzfristig einen Projektrahmen erarbeiten und mit einer Übersicht über die
konkrete Zeit- und Maßnahmenplanung dem Rat in seiner Sitzung am 10. Mai vorlegen.
Dabei soll, neben dem Freibad Hiltrup, zu dem bereits mit dieser Vorlage weitergehende
Umsetzungsbeschlüsse vorgeschlagen werden, möglichst auch mit der Sanierung und
Attraktivierung eines Hallenbades in diesem Jahr begonnen werden, um einen zeitnahen
Einstieg in die Sanierung und Attraktivierung der städtischen Bäderlandschaft zu gewährleis-
ten und insbesondere durch frühzeitige Sanierung eines Frei- und eines Hallenbades auch
mögliche sanierungsbedingte Beeinträchtigungen des Badebetriebes flexibler auffangen zu
können.
Weiterhin schlägt die Verwaltung vor, die projektbezogenen organisatorischen Dispositionen
kurzfristig zu treffen, um die weiteren Umsetzungsschritte, d. h., insbesondere Beauftragung
von Architekten- und Ingenieurbüros, Erarbeitung von Plänen, Erstellung der entsprechenden
Vorlagen zur Zustimmung zur Planung und Herbeiführung der Baubeschlüsse zeitnah und
kurzfristig vorzubereiten und den Gremien zur Beschlussfassung – entsprechend der für die
Maisitzung des Rates vorgesehenen Zeit- und Maßnahmenplanung - zur Beschlussfassung
vorzulegen.
Zu 3. Zustimmung zum Planungskonzept für das Freibad Hiltrup
Das Konkretisierungsko
nzept zur Sanierung/Wiederherstellung und Optimierung des Freibades
Hiltrup ist bereits in der Anlage zu Punkt 2. erläutert. Zu den voraussichtlich ab September 2007
durchzuführenden Maßnahmen im Zusammenhang mit der Becken- und Techniksanierung („Ba-
deplatte“) gehört im Wesentlichen als freiraumplanerische Aufgabe die Erneuerung und Optimie-
rung der vollständigen „Badeplatte“ mit den für den Betrieb notwendigen technischen Anlagen. Im
Detail sind dies neben der vollständigen Überarbeitung und Zusammenfassung der „Badeplatte“
mit Nichtschwimmerbecken, Sportbecken, Sprungbecken und der Erneuerung des Kinderbeckens
auch die Erstellung von Sitz- und Liegepodesten sowie der Integration der vorhandenen Breitrut-
sche. Die Realisierung einer Großrutsche wird baulich und technisch vorgerüstet.
- 9 -
V/0131/2007
Auf Grund der kurzen und über die Wintermonate reichenden Bauzeit und der damit verbundenen
Unkalkulierbarkeit der Durchführung von Betonier- und Fliesenarbeiten in den Wintermonaten, der
Lage des Freibades Hiltrup in der Wasserschutzzone II des Wasserschutzgebietes „Hohe Ward“
und den unter Lebenszykluskosten betrachteten wirtschaftlichen Aspekten (geringe Instandhal-
tungskosten, geringe Reinigungszeiten) sowie unter Hygienegesichtspunkten schlägt die Verwal-
tung vor, die für das Freibad Hiltrup zu erneuernden Becken in Edelstahl auszuführen. Dies ent-
spricht dem Stand der Technik für Becken im Freibadbereich und stellt langfristig einen wirtschaft-
lichen Betrieb der Becken mit geringen Instandhaltungs- und Betriebskosten sicher.
Zu 4. Aufgabe von Bäderstandorten
Auf der Grundlage des Wenzel-Gutachtens hat der Rat der Stadt Münster mit der Vorlage
V/0844/2005 beschlossen, die Freibäder Nienberge und Handorf ebenso wie die Hallenbäder
Handorf, Süd und Amelsbüren zu schließen bzw. aus städt. Trägerschaft zu entlassen.
Die Schließzeit für das Südbad ist so gewählt worden, dass das Bad während der gesamten
Sommerschließzeit der anderen Bäder noch in Betrieb sein kann. Der Schließzeitpunkt für die Hal-
lenbäder Handorf und Amelsbüren im Jahr 2008 ist so angelegt, dass das Schul- und Vereins-
schwimmen bis zu den Sommerferien 2008 stattfinden kann und für das neue Schuljahr dann nach
neuem Konzept umgesetzt wird.
Der Förderverein Bürgerbad Münster-Süd e. V. hat sich mit Schreiben vom 10.02.2007 (Anlage 6)
an die Verwaltung gewandt, sein Interesse an einem Weiterbetrieb des Hallenbades Süd in freier
Trägerschaft erklärt und die Verwaltung um Informationen zum Gebäude, zur Technik und zum
Badbetrieb gebeten. Die Gespräche mit dem Förderverein werden mit dem Ziel geführt, zeitnah
eine verbindliche Erklärung zu erhalten, ob das Bad entsprechend des Ratsbeschlusses vom
07.12.2005 in Trägerschaft des Fördervereins weitergeführt wird. Für den Fall, dass er sich nicht in
der Lage sieht, das Bad zu führen, ist beabsichtigt, das Grundstück an das städtische Wohnungs-
unternehmen (Wohn + Stadtbau GmbH) zu veräußern. Die W + S beabsichtigt - nach einem von
ihr durchgeführten städtebaulichen Wettbewerb und Vorliegen entsprechenden Planungsrechts -
auf dem Areal überwiegend Wohnungen für Zielgruppen, die auf preiswerten Wohnraum angewie-
sen sind, zu errichten. Wohnen für Jung und Alt und Mehrgenerationenwohnen sind in einer Mixtur
aus verschiedenen modernen Wohnformen angestrebt.
Die Grundstücksflächen des Freibades Nienberge sind durch ein Erbbaurecht für die Stadt Müns-
ter gesichert. Der Erbbaurechtsvertrag aus dem Jahre 1974 lässt nur eine „sportliche“ Nutzung des
Geländes zu. Die Einbeziehung der Freibadflächen in die angrenzende Sportanlage bietet sich an,
zumal bereits ein entsprechender Antrag des DJK Sportclub Nienberge vorliegt. Weitere adäquate
synergetische Nutzungen sind denkbar. Für die künftige Nutzung dieses Areals als Erweiterung
des Sportgeländes um einen Trainingsplatz, die Unterbringung der Schützenvereine Nienberge
und eine Problemlösung im Zusammenhang mit dem Festzelt ist möglich.
Da das Hallenbad Amelsbüren baulich und funktional mit dem angrenzenden Schulgebäude ver-
bunden ist und wegen der engen räumlichen Nähe zum Schulkomplex und dem unmittelbar be-
nachbarten Schalthaus der Stadtwerke Münster GmbH, wird eine Nutzung als Gymnastikhalle für
schulische und sportliche Zwecke vorgeschlagen.
Der Rat hat mit der Vorlage V/0844/2005
auf der Grundlage des Wenzel - Gutachtens beschlos-
sen, den Hallen- und Freibadstandort Handorf aufzugeben. Gleichzeitig war festgelegt worden, das
Bad in der Sommersaison 2006 noch zu betreiben. Das Freibad Handorf wird in der Saison 2007
nicht wieder eröffnet. Der Betrieb wird endgültig eingestellt.
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V/0131/2007
Das Hallenbad Handorf ist nach Beschluss im Jahr 2008 zu schließen. Aufgrund des Schuljahres-
bezuges wird als Schließtermin der 31.07.2008 festgelegt.
Der Verwaltung liegt von privater Seite ein Antrag vor, das Hallenbad Handorf in privater Träger-
schaft unter Einbeziehung der Freibadfläche auf der Grundlage des Ratsbeschlusses vom
07.12.2005 weiterzuführen.
Die Verwaltung wird die Möglichkeiten einer privaten Trägerschaft nach den im Ratsbeschluss vom
07.12.2005 genannten Bedingungen mit dem Interessenten klären mit dem Ziel, bis zum
27.04.2007 eine abschließend verbindliche Klärung herbeizuführen.
Die mit der Umnutzung der Bäderstandorte Nienberge, Handorf, Süd und Amelsbüren entstehen-
den Kosten werden zurzeit von der Verwaltung ermittelt und sind noch gesondert bereitzustellen.
Zu 5. Anregung des Fördervereins Bürgerbad Münster-Süd e.V.
Auf der Grundlage der Ratsbeschlüsse zum Bäderkonzept und der mit dieser Vorlage (vgl. Be-
schlussziffer 4) konkretisierten Zeitplanung zur Aufgabe von Bäderstandorten ist das Südbad als
städtisches Bad aufzugeben, es sei denn, dass das Bad aus städtischer Trägerschaft entlassen
werden kann und eine Weiterführung in privater Trägerschaft nach den im Ratsbeschluss vom
07.12.2005 genannten Bedingungen möglich ist.
Eine Weiterführung des Südbades während der gesamten Sanierungsphase, wie mit der Anregung
des Fördervereins vorgeschlagen, würde jedoch erhebliche Betriebskosten verursachen. Auf der
Grundlage der Betriebsabrechnung 2005 würde eine Weiterführung des Hallenbades Betriebskos-
ten von mehr als 400.000 € jährlich verursachen. Sowohl aus der bestehenden Notwendigkeit der
Konsolidierung der städtischen Finanzen als auch aus dem grundlegenden Konzeptansatz, die
Bäderlandschaft in Münster stärker der Nachfrage – auch durch Aufgabe von Bäderstandorten –
anzupassen und im Gegenzug die weiterzuführenden Bäder zu sanieren und zu attraktivieren, ist
aus Sicht der Verwaltung eine Weiterführung des Südbades während des gesamten Sanierungs-
zeitraums, also bis 2009/2010, nicht anzuraten. Es sollte jedoch bis zur Maisitzung des Rates ge-
prüft werden, ob ein kürzeres, zeitlich befristetes Offenhalten des Südbades während der ersten
Sanierungsphase sinnvoll und umsetzbar ist. Dies auch vor dem Hintergrund, dass mit dieser Vor-
lage (Beschlussziffer 2.3.2) die Verwaltung beauftragt wird zu prüfen, ob auch kurzfristig mit der
Sanierung und Attraktivierung eines Hallenbades begonnen werden kann, und dieses Bad dann
während der Sanierungsphase möglicherweise nicht oder nur eingeschränkt genutzt werden könn-
te.
Begründung zur Finanzierung
Der städtische Bäderbetrieb ist zurzeit von der Finanzverwaltung als „Betrieb gewerblicher Art“
(BgA) anerkannt. Damit ist u. a verbunden, dass die gezahlte Umsatzsteuer aus der Investitionstä-
tigkeit durch die Finanzbehörde dem Grunde nach erstattet wird. Somit stellen die veranschlagten
Investitionskosten Nettobeträge dar. Unter der Voraussetzung, dass die bisherige Praxis der Fi-
nanzbehörde beibehalten wird, werden sich abzuführende und rückzuerstattende Beträge in der
Höhe ausgleichen und belasten den Haushalt somit nicht.
Da das Freibad Coburg nach dem aktuellen Stand nicht zum städtischen BgA gehört, ist der Inves-
titionskostenzuschuss und die in den Folgejahren zu leistenden Zuschüsse einschließlich der Um-
satzsteuer zu entrichten. Ein Rückerstattungsanspruch der Umsatzsteuer besteht nicht.
- 11 -
V/0131/2007
Im Rahmen der Gespräche mit dem Verein DJK Coburg wird die Verwaltung steueroptimierende
Lösungen suchen. Können keine Alternativen gefunden werden, erhöhen sich die Investitionsaus-
gaben um 675.000 €.
Auf Grund der noch zu klärenden steuerlichen Fragen mit dem Verein DJK Coburg ist eine Erhö-
hung der Mittel zum jetzigen Zeitpunkt erforderlich um die finanziellen Grundlagen für das Verfah-
ren zu schaffen.
Die notwendigen Mittel werden im Haushalt 2007 bereitgestellt. Hierzu wird die Verwaltung ent-
sprechende Veränderungsblätter erstellen und in den Beratungsgang geben.
I. V. I. V.
gez. gez.
Dr. Hanke Bickeböller
Stadträtin Stadtkämmerin
Anlagenspiegel
Anlage 1 Rahmenkonzept zur zeitlichen Bereitstellung der Bäder
Anlage 2.a bis 2.i Konzeptionelle Eckdaten (R aumprogramm, Marktpositionierung, Kosten)
Anlage 3 Sanierungs- und Attraktivierungskosten (Übersicht)
Anlage 4 Planerisches Konkretisierungskonzept Freibad Hiltrup
Anlage 5 Anregung gem. § 24 GO NW Nr. 24/2007
Anlage 6 Schreiben des Fördervereins Bürgerbad Münster-Süd e. V. vom 10.02.2007
Bisherige öffentliche Vorlagen zur Bäderentwicklung seit 2005
V/0397/2005 Zukünftige Entwicklung der städt. Bäderlandschaft
- Erstellung eines Gutachtens und Einrichtung einer Arbeitsgruppe -
V/0844/2005 Zukünftige Entwicklung der städt. Bäderlandschaft
- Ergebnis des Gutachtens und Entscheidung über das weitere Verfahren -
V/1009/2006 + E Vergabever fahren für ein PPP-Modell zur Sanier ung und Weiterent wicklung der
städt. Bäderlandschaft
Anlage 2h-Konzeptionelle Eckdaten-HB-Roxel.pdf
2250 Zeichen
Aufstellung: Konzept Hallenbad Roxel Stand: 15. Februar 2007 Stadt Münster – Amt für Gebäudemanagement 22 8. Hallenbad Roxel: Konzeptionelle Eckdaten 8.1 Konzeptionelles Raumprogramm Nr. Bezeichnung Fläche in m²* (Circa-Werte) 1.0 Eingangsbereich, analog Bestand - Sanierung Eingangsbereich Hallenbad - Kasse, Kassenautomat - Eingangs-/Ausgangskontrollsystem - Kleines Lager, Personalbereich 110 2.0 Umkleidebereich, analog Bestand - Anpassung an Bedarf - 2 Sammelumkleiden analog Bestand - Schränke analog Bestand - Kabinen analog Bestand 175 3.0 Sanitärbereiche, insbesondere - Bereich analog Bestand, - Anpassung an Bedarf 70 4.0 Badehalle, analog Bestand davon Wasserflächen: - Sportbecken (4 Bahnen), WF: - Sprungturm - Hubboden - Erneuerung des Beckenumgangs 510 250 Wasserflächen gesamt: 250 * informatorisch bzw. soweit abweichend vom Bestand ANLAGE 2h Aufstellung: Konzept Hallenbad Roxel Stand: 15. Februar 2007 Stadt Münster – Amt für Gebäudemanagement 23 8.2 Marktpositionierung und Angebotskomponenten HALLENBAD ROXEL Marktpositionierung Schul- und Vereinsbad, Stadtteilbad, Zielgruppen: Schulen Vereine Einwohner des Stadtteils Angebotskomponenten zum Ist-Bestand unverändert Leichte Attraktivierung / dekorative Maßnahmen Erneuerung des Beckenumgangs Fassadensanierung des Umkleidebereichs analog zur Schwimmhalle Sanierung der Duschbereiche ANLAGE 2h Aufstellung: Konzept Hallenbad Roxel Stand: 15. Februar 2007 Stadt Münster – Amt für Gebäudemanagement 24 8.3 Kostenschätzung Kostengruppe Kosten (netto) in EUR 100 Grundstück Entfällt 200 Herrichten, Erschließen Entfällt 300 Bauwerk - Baukonstruktion 480.000 400 Bauwerk – Technische Anlagen Entfällt 500 Außenanlagen 125.000,00 600 Ausstattung/Kunstwerke 35.000,00 Zwischensumme 1 640.000,00 700 Baunebenkosten (ca. 12% von KG 200 – KG 600) 76.800,00 Zwischensumme 2 716.800,00 + 10 % Unvorhersehbares beim Bauen im Bestand 71.68 0,00 Geamtkosten, netto 788.480,00 Budgetvorschlag, netto 800.000,00 Nachrichtlich: Zzgl. 19% Mehrwertsteuer 152.000,00 Gesamtkosten brutto 952.000,00 ANLAGE 2h
Anlage 5-GO-Antrag24-2007.pdf
138 Zeichen
Anregung Nr. 24/2007 Anlage 5 zur Beschlussvorlage Nr. V/0131/2007 Anregung Nr. 24/2007 Anregung Nr. 24/2007 Anregung Nr. 24/2007
Anlage 2d-Konzeptionelle Eckdaten FB-Coburg.pdf
2936 Zeichen
Gutachten: Detailkonzeption Freibad Coburg Auftraggeber: Stadt Münster Stand: 23. Februar 2007 - Anlage 2d - ADAM & PARTNER UNTERNEHMENSBERATUNG 4. Freibad Coburg: Konzeptionelle Eckdaten 4.1 Konzeptionelles Raumprogramm Nr. Bezeichnung Fläche in m²* (Circa-Werte) 1.0 Eingangsbereich, insbesondere - Erneuerung/Sanierung Eingangsbereich - Kasse - Personalräume 2.0 Umkleidegebäude, insbesondere - Sanierung der Umkleidebereiche 3.0 Sanitärbereiche, insbesondere - Bestand im Umkleidegebäude 600 4.0 Freibad: Erneuerung der Badeplatte, insbesondere davon Wasserflächen: - Sportbecken, WF: - Nichtschwimmerbecken, WF: - Sprungbecken, Sprunganlage mit 3m-Plattform, WT 3,44 m, WF: - Verlagerung des Kinderplanschbeckens, WF: - Spielgeräte - Beachfläche - Ggf. Erweiterung Technikräume 1.350 750 375 125 20 5.0 Kiosk, insbesondere - Sanierung/Umbau - Anzahl der Außensitzplätze: 50 - Küche/Lager/Kühlraum/Tiefkühlraum - Abfallentsorgung 40 Wasserflächen gesamt: (Wasserflächen Bestand: 1.553,50 m²) 1.270 * informatorisch bzw. soweit abweichend vom Bestand © Adam & Partner Unternehmensberatung|Lofotenstr. 38c|22145 Hamburg 10 Gutachten: Detailkonzeption Freibad Coburg Auftraggeber: Stadt Münster Stand: 23. Februar 2007 - Anlage 2d - ADAM & PARTNER UNTERNEHMENSBERATUNG 4.2 Marktpositionierung und Angebotskomponenten FREIBAD DJK COBURG Marktpositionierung Klare Positionierung als Sport-Freibad („DJK Sportbad Coburg“) bei Ansprache des ge- mischten Innenstadtpublikums, Zielgruppen: ¾ Sportaffine aller Altersgruppen ¾ Jugendliche ¾ Studenten ¾ Singles ¾ Paare Angebotskomponenten Sanierungen und Neustrukturierung von Kassen- und Eingangsbereich Sanierung der Umkleide- und Sanitärbereiche Vollständige Sanierung aller Becken Vollständige Überarbeitung der Badeplatte mit multifunktionalem Sportbecken mit 50m-Bahnen, Separierung Sprungbecken (Sicherheit) mit 1m-Sprungbrett und 3m- Plattform, Verlagerung Planschbecken © Adam & Partner Unternehmensberatung|Lofotenstr. 38c|22145 Hamburg 11 Gutachten: Detailkonzeption Freibad Coburg Auftraggeber: Stadt Münster Stand: 23. Februar 2007 - Anlage 2d - ADAM & PARTNER UNTERNEHMENSBERATUNG © Adam & Partner Unternehmensberatung|Lofotenstr. 38c|22145 Hamburg 12 4.3 Kostenschätzung Kostengruppe Kosten (netto) in EUR 100 Grundstück Entfällt 200 Herrichten, Erschließen Entfällt 300 Bauwerk - Baukonstruktion 1.484.150,00 400 Bauwerk – Technische Anlagen 1.161.000,00 500 Außenanlagen 35.000,00 600 Ausstattung/Kunstwerke 0,00 Zwischensumme 1 2.680.150,00 700 Baunebenkosten (20% von KG 200 – KG 600) 536.030,00 Zwischensumme 2 3.216.180,00 + 10% Unvorhergesehenes beim Bauen im Bestand 321.618,00 Gesamtkosten netto 3.537.798,00 Budgetvorschlag netto 3.565.000,00 Nachrichtlich: Zzgl. 19% Mehrwertsteuer 677.350,00 Gesamtkosten brutto 4.242.350,00
Ergänzungsvorlage V/0131/2007/1
25198 Zeichen
DER OBERBÜRGERMEISTER
Sportamt
Vorlagen-Nr.:
V/0131/2007/1. Erg.
Öffentliche Beschlussvorlage
Auskunft erteilt:
Herr Uetz
Ruf:
492 60 20
E-Mail:
Uetz@stadt-muenster.de Datum:
22.03.2007
Betrifft
Weiterentwicklung der Bäderlandschaft in Münster
Hier: Zustimmung zum weiteren Verfahren
Beratungsfolge
28.03.2007 Rat Entscheidung
Beschlussvorschlag:
1. Rahmenkonzept zur zeitlichen Bereitstellung der Bäder
1.1 Der Rat nimmt das Rahmenkonzept zur zeitlichen Bereitstellung (Betriebs- bzw. Öffnungs-
zeiten) der Bäder zur Kenntnis (Anlage 1).
1.2 Die Verwaltung wird beauftragt, im Rahmen der Weiterentwicklung des Konzeptes zur
Neuausrichtung der Bäderlandschaft zu prüfen, ob und welche Möglichkeiten bestehen, -
auch im Hinblick auf mögliche sanierungsbedingte Nutzungsbeeinträchtigungen ab 2008 –
die Öffnungszeiten – auch punktuell und befristet – auszuweiten (wie Vorlage 0131/2007).
2. Weiteres Verfahren zur Umsetzung des Bäderkonzeptes
2.1 Der Rat beschließt in Abänderung seines Beschlusses vom 13.12.2006 (Vorlage
1009/2006 – 2. Ergänzung), dass - auf Grund der zwischenzeitlich von der Verwaltung vor-
genommenen detaillierten Prüfung der Rechts- und Verfahrensfragen und der daraus resul-
tierenden Erkenntnisse insbesondere zu den Verfahrensrisiken und der damit möglicher-
weise verbundenen Verlängerung der Verfahrensdauer – die Sanierung und Attraktivierung
der städtischen Bäderlandschaft durch die Verwaltung erfolgt (wie Vorlage 0131/2007).
2.2 Der vorgesehene Teilnahmewettbewerb und die nachgehende europaweite Ausschreibung,
mit dem Ziel, über ein sogenanntes „FM-Modell-II“ oder ein sogenanntes „PPP-Full-Size-
Modell“ Private zu beauftragen, wird daher nicht durchgeführt (wie Vorlage 0131/2007).
2.3 Der Rat beauftragt die Verwaltung,
2.3.1 auf der Grundlage der in Fortführung des „Wenzel-Gutachtens“ erarbeiteten konzeptionel-
len Eckdaten (Anlage 2 a – 2 i und Anlage 3) für die Sanierung und Attraktivierung der
V/0131/2007/1
- 2 -
städtischen Bäderlandschaft kurzfristig einen Projektrahmen zu erarbeiten und mit einer
Übersicht über die Zeit- und Maßnahmenplanung dem Rat in seiner Sitzung am 10. Mai zur
Beratung und Beschlussfassung vorzulegen, (wie Vorlage 0131/2007):
2.3.2 dabei – neben dem Freibad Hiltrup, zu dem mit dieser Vorlage weitergehende Beschlüsse
vorgeschlagen werden (vgl. Ziffer 3 des Beschlusstextes) – bereits für die Sitzung des Ra-
tes im Mai konkretisierte Vorschläge zur Sanierung und Attraktivierung eines Hallenbades
vorzubereiten und möglichst auch zur Beschlussfassung vorzulegen (wie Vorlage
0131/2007).
2.3.3 die projektbezogenen organisatorischen Dispositionen zu treffen, um eine Sanierung und
Attraktivierung der nach dem Bäderkonzept weiterzuführenden Bäder kurzfristig in die We-
ge zu leiten und die entsprechenden Beschlüsse (Beauftragung von Architektur- und Inge-
nieurbüros, Zustimmung zur Planung und Baubeschluss) zeitnah vorzubereiten und herbei-
zuführen (wie Vorlage 0131/2007).
2.3.4 Bei der Erarbeitung des Projektrahmens davon auszugehen, dass die Sanierung des Hal-
lenbades Mitte erst ab dem Jahr 2010 erfolgt.
2.3.5 Die Planung für das Hallenbad Roxel so anzupassen, dass ein direkter Zugang aus der
Schwimmhalle zu den Liegeflächen außerhalb der Schwimmhalle ermöglicht wird
2.3.6 Die Verwaltung wird beauftragt, zu prüfen, ob im Rahmen des bestehenden Kostenplans die
vorgesehene Verringerung der Wasserfläche in allen drei Freibädern ganz oder teilweise
zurückgenommen werden kann
(wie Beschlussfassung Hauptausschuss vom 21.03.2007).
3. Zustimmung zum Planungskonzept für das Freibad Hiltrup
(Neuer Vorschlag der Verwaltung unter Berücksichtigung des Prüfungsauftrages -
Ziffer 2.3.6. des vom Hauptausschuss am 21.03.07 beschlossenen Änderungsantra-
ges)
3.1 Der Rat beauftragt die Verwaltung, auf der Grundlage der in Anlage 2 a der Vorlage
0131/2007 erläuterten konzeptionellen Eckdaten (Raumprogramme, Marktpositionierung,
Kosten) und der als Anlage 4 beigefügten planerischen Konkretisierung die weitere Pla-
nung mit folgenden Änderungen durchzuführen:
- Statt der bislang in der planerischen Konkretisierung (Anlage 4 zur Ratsvorlage
0131/2007) vorgesehenen vier 50-Meter-Bahnen im Schwimmerbecken, sechs 50-
Meter-Bahnen vorzusehen,
- den Nichtschwimmerbereich um ca. 100 qm Wasserfläche zu vergrößern,
- die für den 2. Bauabschnitt vorgesehene Großrutsche im ersten Bauabschnitt zu
verwirklichen.
Der Baubeschluss, der für die Sitzung des Rates am 10.05.2007 vorgesehen ist, wird sei-
tens der Verwaltung auf dieser ergänzten planerischen Konkretisierungsgrundlage vorbe-
reitet, so dass mit der Sanierung/Wíederherstellung und Optimierung des Bades nach Ende
der Freibadesaison 2007 (September 2007) begonnen werden kann. Es wird zur Kenntnis
genommen, dass die planerische Konkretisierung im Zuge der noch im Detail zu erfolgen-
den Abstimmungen mit den Genehmigungsbehörden ggf. noch angepasst werden kann.
3.2 Der Rat nimmt zur Kenntnis, dass für die Becken- und Techniksanierung sowie die baulich
damit verbundenen weiteren Maßnahmen und die Wiederherstellung und Optimierung der
V/0131/2007/1
- 3 -
Freianlage nach der mit der Ratsvorlage 0131/2007 vorgeschlagenen neuen Veranschla-
gungen Investitionen in Höhe von 5.700.000 € entstehen. Die Summe ist in den über Ver-
änderungsblätter angepassten Mittelansätzen enthalten und steht – vorbehaltlich der Be-
schlussfassung des Rates zum Haushalt 2007 – bereit. Der Rat nimmt weiter zur Kenntnis,
dass nach derzeitigem Planungsstand mit diesem Mittelansatz die unter Ziffer 3.1 be-
schriebene Ergänzung der Planung (fünfte und sechste 50-Meter-Bahn im Schwimmerbe-
cken, Erweiterung des Nichtschwimmerbereichs um ca. 100 qm und Vorziehen des Baus
der Großrutsche in den ersten Bauabschnitt) im Rahmen des Projektbudgets „Freibad
Hiltrup“ realisiert werden kann.
4. Aufgabe von Bäderstandorten
Gemäß den Grundsatzbeschlüssen zur Vorlage V0844/2005 und den weiterführenden Be-
schlüssen zu den Vorlagen V/0835/2006 und V/10009/2006 – 2. Ergänzung, werden fol-
gende Bäderstandorte aufgegeben:
4.1 Der Betrieb des Freibades Nienberge wird zur Saison 2007 nicht wieder aufgenommen und
der Bäderstandort aufgegeben. Dabei nimmt der Rat zur Kenntnis, dass auf Grund der be-
stehenden Rechtslage (Erbbaurecht) nur eine weitere Verwendung mit einer „sportlichen
Nutzung“ zulässig ist.
4.2 Die Verwaltung wird daher beauftragt, für den ehemaligen Standort des Freibades Nien-
berge mit den Vereinen vor Ort die konzeptionellen Möglichkeiten für die Verwendung die-
ses Areals zu klären und Vorschläge für eine entsprechende Nutzung zu entwickeln und
den zuständigen Gremien vorzulegen.
4.3 Der Betrieb im Freibad Handorf wird zu Beginn der Bädersaison 2007 nicht wieder aufge-
nommen und der Standort für eine Nutzung als Freibad aufgegeben.
Der Rat nimmt zur Kenntnis, dass für beide Badstandorte (Frei- und Hallenbad) derzeit pa-
rallel ein Konzept mit dem Ziel der baulichen Entwicklung der städt. Flächen (Schwerpunkt
Wohnbauentwicklung) erarbeitet wird.
4.4 Der Betrieb des Hallenbades Handorf wird zum 31.07.2008 eingestellt, es sei denn, dass
das Bad aus städtischer Trägerschaft entlassen werden kann und für das Hallenbad Han-
dorf, ggf. auch unter Einbeziehung der Freibadfläche, eine Weiterführung in privater Trä-
gerschaft gem. den im Ratsbeschluss vom 07.12.2005 genannten Bedingungen möglich ist.
4.5 Der Betrieb des Südbades wird zum 31.07.2007 eingestellt, es sei denn, dass das Bad aus
städtischer Trägerschaft entlassen werden kann und für das Südbad, eine Weiterführung in
privater Trägerschaft gem. den im Ratsbeschluss vom 07.12.2005 genannten Bedingungen
möglich ist oder, dass die Prüfung der Verwaltung (vgl. Ziffer 5 des Beschlussvorschlages)
ergibt, dass ein kürzeres, zeitlich befristetes Offenhalten des Südbades während der ersten
Sanierungsphase der städtischen Bäder sinnvoll und umsetzbar ist.
4.6 Die Verwaltung wird beauftragt, die Möglichkeiten der Weiterführung für das Hallenbad
Handorf und das Südbad – für diese beiden Bäder liegen Interessenbekundungen entspre-
chender Initiativen vor – zeitnah und in Rückkopplung zu den Initiatoren verbindlich zu klä-
ren.
4.7 Der Betrieb des Hallenbades Amelsbüren wird zum Schuljahresende 2007/2008 eingestellt
und das Bad im Rahmen der Weiterverwendung des Gebäudes zu einer Gymnastikhalle für
schulische und sportliche Zwecke umgebaut.
V/0131/2007/1
- 4 -
Die Verwaltung wird beauftragt, die hierfür erforderlichen Planungen, Umsetzungsmaß-
nahmen und die erforderlichen Kosten zu ermitteln und zum Haushalt anzumelden.
(wie Vorlage 0131/2007).
5. Anregung des Fördervereins Münster-Süd e.V.
Der Anregung des Fördervereins Bürgerbad Münster-Süd e. V., (Anlage 5) das Südbad bis
zum Abschluss der Sanierung der anderen Bäder in Betrieb zu halten, wird in dieser Form
nicht gefolgt. Die Verwaltung wird beauftragt, im Rahmen der bis zur Sitzung des Rates am
10.05.07 vorzunehmenden Konkretisierung der Zeit- und Maßnahmenplanung zu prüfen,
ob ein kürzeres, zeitlich befristetes Offenhalten des Südbades während der ersten Sanie-
rungsphase der Hallenbäder sinnvoll und umsetzbar ist. Die Anregung ist unter Einbezug
dieses Prüfungsauftrages an die Verwaltung in der Sache erledigt. (wie Vorlage
0131/2007).
6. Anregungen der Bezirksvertretungen und der Ausschüsse im Rahmen der Beratung
der Vorlage 0137/2007
Die Verwaltung wird beauftragt, bei der weiteren Umsetzung des Bäderkonzeptes die er-
gänzenden Beschlussempfehlungen der Bezirksver tretungen Münster-Ost, Münster-West,
Münster-Südost, Münster-Hiltrup und der Kommission zur Förderung der Integration von
Menschen mit Behinderungen auf ihre Umsetzbarkeit innerhalb des beschlossenen Fi-
nanzkonzeptes zu prüfen und gegebenenfalls den politischen Gremien zur Beschlussfas-
sung vorzulegen.
(wie Beschlussfassung Hauptausschuss vom 21.03.2007)
Kosten/Folgekosten/Finanzierung
Die notwendigen Mittel werden im Haushalt 2007 bereitgestellt.
Die Sachentscheidungen sind im Teilfinanzplan aus der Produktgruppe 0802 „Bäder“ zu finanzie-
ren (siehe dazu unten stehende Tabelle).
Der Ausweis der aufwandsneutralen Umsatzsteuer erfolgt für den Betrieb gewerblicher Art „Bäder“
über den NKF Finanzplan. Die entsprechenden Positionen sind wie folgt zu erhöhen:
Zeile Position 2007 2008 2009
07 sonstige Einzahlungen 640.300 1.661.550 1.690.050
15 sonstige Auszahlungen 640.300 1.661.550 1.690.050
Das vorliegende Detailkonzept führt dazu, dass sich die Investitionskosten auf die Haushaltsjahre
wie folgt verteilen:
Maßnahmenziffer Jahr Haushaltplan-
Entwurf 2007
Neue Ver-
anschla-
gung
Differenz
5700.940.1400.4 Modernisierung FB
Hiltrup
4000 Modernisierung Freibad Hiltrup
2006
2007
(2007 VE)
2008
2009
15.000
1.539.000
(150.000)
2.052.000
667.000
15.000
1.750.000
(2.505.000)
3.000.000
935.000
0
211.000
(2.355.000)
948.000
268.000
Gesamt Freibad Hiltrup 4.273.000 5.700.000 + 1.427.000
5700.940.1410.0 Modernisierung HB
Kinderhaus
4010 Modernisierung Hallenbad
Kinderhaus
2006
2007
(2007 VE)
2008
2009
15.000
170.000
(750.000)
1.026.000
1.955.000
15.000
170.000
(275.000)
1.465.000
0
0
0
- (475.000)
439.000
- 1.955.000
V/0131/2007/1
- 5 -
Maßnahmenziffer Jahr Haushaltplan-
Entwurf 2007
Neue Ver-
anschla-
gung
Differenz
Gesamt Hallenbad Kinderhaus 3.166.000 1.650.000 - 1.516.000
4020 Modernisierung Hallenbad
Wolbeck
2007
(2007 VE)
2008
462.000
(75.000)
739.000
50.000
(102.000)
1.000.000
- 412.000
+ (27.000)
261.000
Gesamt Hallenbad Wolbeck 1.201.000 1.050.000 - 151.000
4030 Modernisierung Hallenbad Ro-
xel
2007
(2007 VE)
2008
452.000
(1.000.000)
1.539.000
800.000
0
0
+ 348.000
- (1.000.000)
- 1.539.000
Gesamt Hallenbad Roxel 1.991.000 800.000 - 1.191.000
5700.940.1440.X Modernisierung FB
Stapelskotten
4040 Modernisierung Freibad Sta-
pelskotten
2006
2007
(2007 VE)
2008
2009
15.000
103.000
(1.250.000)
1.898.000
1.232.000
15.000
200.000
(667.000)
2.235.000
2.000.000
0
97.000
- (583.000)
337.000
768.000
Gesamt Freibad Stapelskotten 3.233.000 4.450.000 + 1.202.000
5700.940.1450.6 Modernisierung HB
Ost
4050 Modernisierung Hallenbad Ost
2006
2007
(2007 VE)
2008
2009
15.000
103.000
(500.000)
719.000
2.052.000
15.000
200.000
(600.000)
600.000
2.785.000
0
97.000
(100.000)
- 119.000
733.000
Gesamt Hallenbad Ost 2.889.000 3.600.000 + 711.000
5700.940.1460.2 Modernisierung HB
Hiltrup
4060 Modernisierung Hallenbad
Hiltrup
2006
2007
(2007 VE)
2008
2009
15.000
0
(100.000)
103.000
2.668.000
15.000
100.000
(285.000)
285.000
1.850.000
0
100.000
(185.000)
182.000
- 818.000
Gesamt Hallenbad Hiltrup 2.786.000 2.250.000 - 536.000
5700.940.1470.9 Modernisierung HB
Mitte
4070 Modernisierung Hallenbad Mit-
te
2006
2007
(2007 VE)
2008
2009
15.000
0
(50.000)
52.000
924.000
15.000
100.000
(160.000)
160.000
1.325.000
0
100.000
(110.000)
108.000
401.000
Gesamt Hallenbad Mitte 991.000 1.600.000 +609.000
5700.940.1480.9 Modernisierung FB
Coburg
4080 Modernisierung Freibad Co-
burg
2006
2007
(2007 VE)
2008
2009
2010
15.000
103.000
0
770.000
2.719.000
513.000
15.000
103.000
(536.000)
536.000
1.500.000
1.411.000
0
0
(536.000)
- 234.000
-1.219.000
898.000
Gesamt Freibad Coburg (netto) 4.120.000 3.565.000 - 555.000
Nettogesamtinvestitionskosten 24.665.000 24.665.000 0
V/0131/2007/1
- 6 -
Auf Grund der noch ungeklärten steuerlichen Fragen mit dem Verein DJK Coburg ist eine
Erhöhung der Investitionskosten für das Freibad Coburg erforderlich um die finanziellen
Grundlagen für das Verfahren zu schaffen. Das bedeutet konkret, dass die Mittel aufgrund
der umsatzsteuerlichen Effekte für das Freibad Coburg um 675.000 € erhöht werden.
Mehrbelastung durch die Mwst für
Freibad Coburg
4080 Modernisierung Freibad Coburg 2007
2008
2009
2010
20.000
102.000
285.000
268.000
20.000
102.000
285.000
268.000
Gesamt 675.000 + 675.000
Gesamtinvestitionskosten 24.665.000 25.340.00
0
+ 675.000
Eine ggf. notwendige Anpassung der vorgesehenen Veranschlagungen wird im Rahmen der weite-
ren Projektkonkretisierung nach den zeitlichen Notwendigkeiten vorgenommen.
Begründung:
Vorbemerkung:
Die folgenden Begründungen beziehen sich auf die Beschlussfassung des Hauptausschusses vom
21.03.2007 zum Vorschlag der Verwaltung (Bericht über abweichende Beschlussvorschläge) und
den (mehrheitlich) im Hauptausschuss beschlossenen Änderungsantrag der CDU-Fraktion und
FDP-Fraktion zur Vorlage 0131/2007.
zu Ziffer 2.3.4 (neu):
Hallenbad Mitte
Das Hallenbad Mitte ist im Jahr 1999 saniert und erweitert worden. Unmittelbare Sanierungser-
fordernisse bestehen derzeit nicht. Daher ist es sinnvoll, die Modernisierung des Hallenbades
Mitte an das zeitliche Ende der Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen in den Freibä-
dern und Hallenbädern zu setzen und dem Vorschlag aus dem gemeinsamen Änderungsantrag
der CDU-/FDP-Ratsfraktion vom 20.03.2007 zu folgen, dass bei Erarbeitung und Konkretisie-
rung des weiteren Projektrahmens, die Modernisierung und Attraktivierung des Hallenbades
erst ab dem Jahr 2010 erfolgt.
Hingewiesen sei darauf, dass die Anpassung der Veranschlagung bereits über das Verände-
rungsblatt lfd. Nr. 377 der Veränderungsliste der Verwaltung gemäß der Beschlussfassung des
Ausschusses für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften vorgenommen worden ist und
dem Rat in seiner Sitzung am 28.03.2007 zur abschließenden Beschlussfassung vorgelegt
wird.
zu Ziffer 2.3.5 (neu):
Anpassung für die Planung für das Hallenbad Roxel, um einen
direkten Zugang aus der Schwimmhalle zu der Liegeflächen zu schaffen
Das Hallenbad Roxel verfügt bereits über den Ausgang aus der Schwimmhalle zur Liegewiese.
Dieser Ausgang ist grundsätzlich nutzbar, verfügt jedoch nicht über ein sogenanntes „Durch-
schreitebecken“, so dass ein Zugang von der Liegefläche zum Schwimmbad und umgekehrt
derzeit nur eingeschränkt möglich ist. Die Verwaltung wird die Planung so anpassen, dass die-
ser Zugang nutzbar ist und somit der Zugang von der Liegefläche zum Schwimmbad und um-
gekehrt genutzt werden kann.
V/0131/2007/1
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zu Ziffer 2.3.6 (neu):
Wasserflächen in den Freibädern
Die nach den bisherigen Planungen auf Grundlage des Bädergutachtens vorgesehene Verrin-
gerung der Wasserflächen in den Bädern ist differenziert zu betrachten. Sie begründete sich im
Wesentlichen in der Einschätzung der Gutachter, dass sich das „Badeverhalten“ geändert habe
und Besucherinnen und Besucher die Freibäder vor allem auch aus Freizeit- und Erholungs-
gründen, nicht vorrangig aus sportlichen Motiven, nutzen.
Während die Verringerung im Freibad DJK Coburg mit insgesamt 284 qm (- 84 qm Sportbe-
cken, - 125 qm Nichtschwimmerbecken, - 75 qm Sprungbecken) im Verhältnis zum derzeitigen
Bestand 1.554 qm gering ausfällt und auch auf Überlegungen des Sportfreibades DJK Coburg
beruht, sind die nach den Vorschlägen aus dem Bädergutachten angeregten Verringerungen
der Wasserflächen in Hiltrup und Stapelskotten größer.
Für das Freibad Stapelskotten ist eine Verringerung der Wasserfläche um insgesamt 757qm (-
459 qm Sportbecken, - 410 qm Nichtschwimmerbecken, dafür Schaffung eines „Entspannungs-
beckens“ von 125 qm angeregt worden.
Die Verwaltung wird –entsprechend der Beschlussfassung des Hauptausschusses - für das
Freibad Stapelskotten in der weiteren Konkretisierung der Planung, die Sanierung des Bades
(Beginn der Bauzeit) ist erst ab 2008 vorgesehen, Alternativen aufzeigen, die eine Reduktion
der Verringerung der Wasserfläche mit umfassen und den Gremien zur Beratung und Entschei-
dung vorlegen.
Für das Freibad Hiltrup war eine Verringerung der Wasserfläche um insgesamt 1.065 qm, im
Wesentlichen im Sportbecken (- 300 qm) durch Verringerung von bislang acht 50-Meter-Bahnen
auf vier 50-Meter-Bahnen und vier 25–Meter-Bahnen und im Nichtschwimmerbecken (-725 qm)
im Bädergutachten vorgeschlagen worden.
Die Verwaltung hat hierzu einen Änderungsvorschlag (vgl. Ziffer 3 des Beschlusstextes)
vorgesehen, der eine teilweise Verringerung der Reduzierung der Wasserflächen beinhal-
tet.
Zur Anregung, ggf. auch zu prüfen, ob Wasserflächen vergrößert und Wassertiefen verrin-
gert werden können, ist anzumerken, dass die Planungen für das Freibad Hiltrup, die in der
Anlage 3 der Vorlage 0131/2007 konkretisiert sind, bereits eine Anpassung der Wassertie-
fen vorsieht. So ist im Startblockbereich des Sportbeckens eine Wassertiefe von 1,80 m auf
mindestens 5 m Länge ab Startblock notwendig (bei einem Steigungswinkel von 30 Grad
kann dann die Wassertiefe verringert werden), im übrigen Bereich von 1,30 m bis 1,35 vor-
gesehen. Bislang beträgt die Wassertiefe 1,80 m bzw. im Sprungbereich 3,80 m im
Schwimmerbecken. Auch im vorgesehenen Nichtschwimmerbbereich ist die Wassertiefe
angepasst, sie reicht von 0,80 m bis 1,20 m - je nach den Notwendigkeit, die sich aus den
vorgesehenen neu einzubauenden Attraktivitätselementen wie Strömungskanal etc. erge-
ben.
Eine weitere Verringerung der Wassertiefe ist aus Sicherheitsgründen (Startblockbereich)
und aus hygienischen Gründen wie Wasseraustausch und Durchströmung des Beckens
(auch wegen der intensiven Nutzung des Bades) nicht angezeigt.
V/0131/2007/1
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Zu Ziffer 3 (neu)
Planungskonzept Freibad Hiltrup
3.1 Wasserflächen
Die Verwaltung schlägt in der neugefassten Beschlussziffer 3 vor, die zunächst vorgesehen
Reduzierung der Wasserflächen in Hiltrup zu verringern. War bislang vorgesehen im
Schwimmerbereich vier 50-Meter-Bahnen und vier 25-Meter-Bahnen vorzusehen, wird vor-
geschlagen, die Planung dahingehend zu ändern, dass zukünftig sechs 50-Meter-Bahnen
(statt bislang acht) und zwei 25-Meter-Bahnen im Schwimmerbereich angeboten werden.
Damit wird die Wasserfläche im Schwimmerbereich um ca. 150 qm größer. In diesem Zu-
sammenhang ist darauf hinzuweisen, dass die Nutzung des Schwimmerbeckens, da das
Sprungbecken von diesem Becken baulich getrennt wird, sich verbessert, da „Springer“ und
„Schwimmer“ nicht mehr den gleichen Beckenbereich miteinander nutzen müssen.
Weiter sei angemerkt, dass durch die in einem größeren Teil des Sportbeckens gegebene
Wassertiefe von 1,30 m auch hier Schwimmer – ab einem gewissen Alter – stehen können.
Vorgeschlagen wird weiterhin, im Nichtschwimmerbereich, der durch die vorgesehenen
Attraktivitätselemente, insbesondere für die Zielgruppe Kinder und Jugendliche attraktiver
gestaltet wird, um ca. 100 qm zu vergrößern.
Durch die vorgesehene Rutsche im Freibad Hiltrup wird ebenfalls ein attraktives Element
geschaffen, das - gerade bei guten Wetter und hohen Besucherzahlen im Freibad – nach
den Erfahrungen intensiv genutzt wird und daher „Platz“ im Nichtschwimmerbereich und
Schwimmerbereich schafft.
Eine weitere Vergrößerung der Wasserflächen/-volumina ist unter Einhaltung des derzeiti-
gen Kostenrahmens nicht möglich, da sonst insbesondere die Filterkapazitäten erweitert
werden müssten, was aus dem vorhandenen Budget nicht mehr finanzierbar wäre. Dabei
ist anzumerken, dass die Filteranlage im Vergleich zur vorhandenen, die „Bestandsschutz“
hat, bereits erweitert werden muss, um den technischen Vorgaben und Normen zu ent-
sprechen.
3.2 Vorziehen Rutsche Freibad Hiltrup
Die bauliche Realisierung der Rutsche im Fr eibad Hiltrup war bisher im 2. Bauabschnitt
vorgesehen. Eine Realisierung bereits im 1. Ba uabschnitt ist möglich und in den Kosten er-
fasst. Aus Sicherheitsgründen und in Fortschreibung der Planung ist zwischenzeitlich vor-
gesehen, die Rutsche mit einem separaten „Landebecken“ auszustatten. Vorteilhaft ist,
dass die Rutsche als „das Attraktivitätselement“ neben der Badeplatte und der Außenanla-
gengestaltung des sanierten Freibades Hiltrup bereits zum Sommer 2008 zur Verfügung
stehen würde.
3.3 Einhaltung des Kostenrahmens
Eine Vergrößerung der Wasserflächen im Freibad Hiltrup ist voraussichtlich innerhalb der
Investitionskosten kostenneutral realisierbar. Inwieweit eine investitionskostenneutrale Ver-
größerung von Wasserflächen in den Freibädern DJK Coburg und Stapelskotten realisier-
bar ist, muss in den weiteren Planungsschritten untersucht werden. Eine Vergrößerung der
geplanten Wasserflächen bzw. Wasservolumen ist jedoch mit einer weiteren, über die ge-
samte Lebensdauer des Bades reichenden Kostenerhöhung der Betriebs- und Folgekosten
verbunden, die durch die Wasserattraktionen und die Anpassung an heute erforderliche
Hygienestandrads bereits begründetet ist. Dies betrifft insbesondere die Stromkosten.
V/0131/2007/1
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3.4 Zeitdruck Hiltrup
Die Bauarbeiten zur Sanierung der Badeplatte im Freibad Hiltrup sollen unmittelbar nach
der Badesaison im September beginnen und bereits zum Saisonbeginn 2008 abgeschlos-
sen sein. Zur Realisierung sind Vorlaufzeiten der zu beauftragenden Firmen bis zum Bau-
beginn zu berücksichtigen. Eine Beauftragung von Firmen ist deshalb bereits im Juli not-
wendig. Bei Berücksichtigung von entsprechenden Kalkulations- und Angebotszeiten müss-
ten die die Ausschreibungen bereits im Mai versendet werden. Der Baubeschluss zum
Freibad Hiltrup ist deshalb für die Sitzung des Rates am 10. Mai terminiert. Die Erstellung
und Vorbereitung der Ausschreibungsunterlagen erfolgt parallel zur Beratung der Vorlage.
Zu Beschlussziffer 6 (neu)
Anregung der Bezirksvertretungen und der Ausschüsse im Rahmen der Beratung der Vorlage
Die Verwaltung wird in der weiteren Detailplanung der Sanierung und Modernisierung der Bäder
und des Rahmenkonzeptes zur zeitlichen Bereitstellung der Bäder prüfen, ob und inwieweit die
Anregungen und Hinweise der Bezirksvertretungen, der Kommission zur Förderung und Integrati-
on von Menschen mit Behinderungen berücksichtigt werden können. Dabei ist Vorgabe, dass die
Anregungen und Hinweise nicht zu einer Überschreitung des beschlossenen Finanzkonzeptes und
des Finanzrahmens für die Sanierung und Modernisierung führen.
Die für die Sanierung und Modernisierung nach der Vorlage vorgesehene Veranschlagung (Ge-
samtinvestitionskosten von 25.340.000 €) müssen derzeit nicht verändert werden. Unter der Tabel-
le der Zusammenstellung der einzelnen Investitionskosten für die Bäder und der Gesamtinvestiti-
onskosten ist bereits darauf hingewiesen, das eine ggf. notwendige (zeitliche) Anpassung der vor-
gesehnen Veranschlagungen im Rahmen der weiteren Projektkonkretisierungen nach den zeitli-
chen Notwendigkeiten vorgenommen werden soll. Dies beinhaltet keine Veränderungen des be-
schlossenen Gesamtkonzeptes der Höhe nach, sondern Verschiebungen in der zeitlichen Mittelbe-
reitstellung, soweit dies notwendig wird.
gez. Dr. Hanke
V/0131/2007/1
Anlage 2b-Konzeptionelle Eckdaten-HB-Hiltrup.pdf
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Gutachten: Detailkonzeption Hallenbad Hiltrup Auftraggeber: Stadt Münster Stand: 23. Februar 2007 - Anlage 2b - ADAM & PARTNER UNTERNEHMENSBERATUNG 2. Hallenbad Hiltrup: Konzeptionelle Eckdaten 2.1 Konzeptionelles Raumprogramm Nr. Bezeichnung Fläche in m²* (Circa-Werte) 1.0 Eingangsbereich, insbesondere - Neugestaltung Eingangsbereich Hallenbad und Zuschauerbereich Sporthalle - Neuer behindertengerechter Zugang - Kasse, Information, Service - Kassenautomat - Eingangs-/Ausgangskontrollsystem - Kleines Büro und Lager 140 2.0 Umkleidebereich, insbesondere - Neustrukturierung - Errichtung Behindertenumkleide - 8 Sammelumkleiden - ca. 240 Schränke - ca. 12 Kabinen - ca. 50 Wertfächer - Optimierung Standort Solarien, separate Zugangsmöglichkeit extern 400 3.0 Sanitärbereiche, insbesondere - Bereich analog Bestand, Anpassung an Bedarf - Errichtung Behindertendusche und -WC - Schaffung neuer Stellflächen für Kurs- und Fitnessgeräte 200 4.0 Badehalle, insbesondere davon Wasserflächen: - Sportbecken (5 Bahnen), WF: - Lehrschwimmbecken, WF: - Sitzpodeste - Transparente akustische Trennung zwischen Sport- und Lehrschwimm- becken - Verlagerung des Sanitätsraums an zentrale Stelle - Erweiterung des Schwimmmeisterraums in Schwimmhalle 275 125 5.0 Gastronomie , insbesondere - Extern, Anzahl der Sitzplätze: 24 - Intern: Ausgabestation und Aufenthaltsraum, Anzahl der Sitzplätze: 10 - Kleine Küchenzone und Lager in Anbindung an die Kasse 140 6.0 Gymnastikraum, insbesondere - Freundlich gestalteter Raum mit Schwingparkett, Spiegeln, Musikanlage 90 Wasserflächen gesamt: 400 * informatorisch bzw. soweit abweichend vom Bestand © Adam & Partner Unternehmensberatung|Lofotenstr. 38c|22145 Hamburg 4 Gutachten: Detailkonzeption Hallenbad Hiltrup Auftraggeber: Stadt Münster Stand: 23. Februar 2007 - Anlage 2b - ADAM & PARTNER UNTERNEHMENSBERATUNG 2.2 Marktpositionierung und Angebotskomponenten HALLENBAD HILTRUP Marktpositionierung Sportliche Aktivität mit Spaß und Geselligkeit im umfeldbezogenen Bad, Zielgruppen: ¾ Sport- und Fitnessorientierte aller Altersgruppen ¾ Mitglieder von Vereinen und sonstigen Gruppen ¾ Optional verstärkt Kinder, Jugendliche, Senioren, Schwangere etc. Angebotskomponenten Atmosphärische Verbesserungen unter dem Leitthema Sport Neuer, besucherfreundlicher und attraktiver Eingangsbereich: Neues Treppenhaus mit Aufzug (Behindertengerechtigkeit), mit angenehmer Atmosphäre und personen- besetzter Kasse Funktional überarbeitete Umkleide- und Sanitärbereiche Verlegung der Solarien in eine attraktivere Zone Kleine Gastronomie „Sportsbar“ zur Erhöhung der Aufenthaltsqualität (extern und intern), die von der Kasse mit bewirtschaftet werden kann, beinhaltet auch bessere Aufenthaltsqualität für Besucher von Sportveranstaltungen Badehalle mit deutlicher atmosphärischer Verbesserung, Separierung von Sport- und Lehrschwimmbecken durch zweistufi ge Wärmebänke, akustische Trennung durch Glaswand Neuer Gymnastikraum mit Schwingparkett und Spiegeln zur Durchführung von Trockensportkursen, hierdurch können interessante Zusatzangebote auch durch Kombination von Nass- und Trockenkursen geschaffen werden Schaffung von Stauraum für Geräte © Adam & Partner Unternehmensberatung|Lofotenstr. 38c|22145 Hamburg 5 Gutachten: Detailkonzeption Hallenbad Hiltrup Auftraggeber: Stadt Münster Stand: 23. Februar 2007 - Anlage 2b - ADAM & PARTNER UNTERNEHMENSBERATUNG © Adam & Partner Unternehmensberatung|Lofotenstr. 38c|22145 Hamburg 6 2.3 Kostenschätzung Kostengruppe Kosten (netto) in EUR 100 Grundstück Entfällt 200 Herrichten, Erschließen 10.000,00 300 Bauwerk - Baukonstruktion 1.078.400,00 400 Bauwerk – Technische Anlagen 510.000,00 500 Außenanlagen 30.000,00 600 Ausstattung/Kunstwerke 30.000,00 Zwischensumme 1 1.658.400,00 700 Baunebenkosten (23% von KG 200 – KG 600) 381.432,00 Zwischensumme 2 2.039.832,00 + 10% Unvorhergesehenes beim Bauen im Bestand 203.983,20 Gesamtkosten netto 2.243.815,20 Budgetvorschlag netto 2.250.000,00 Nachrichtlich: Zzgl. 19% Mehrwertsteuer 427.500,00 Gesamtkosten brutto 2.677.500,00
Anlage 2a-Konzeptionelle Eckdaten-FB-Hiltrup.pdf
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Gutachten: Detailkonzeption Freibad Hiltrup Auftraggeber: Stadt Münster Stand: 23. Februar 2007 - Anlage 2a - ADAM & PARTNER UNTERNEHMENSBERATUNG 1. Freibad Hiltrup: Konzeptionelle Eckdaten 1.1 Konzeptionelles Raumprogramm Nr. Bezeichnung Fläche in m²* (Circa-Werte) 1.0 Eingangsbereich, insbesondere - Verlegung des Eingangsbereiches - Kasse, Information mit Vordach - Kassenautomat - Eingangs-/Ausgangskontrollsystem 30 2.0 Neustrukturierung Umkleidegebäude im Bestand, insbesondere - Veränderung der zentralen Wegeführung - Zentraler Frisierbereich - 4 Sammelumkleiden mit Frisierbereichen - ca. 300 Schränke - ca. 10 Kabinen, davon 1 Behindertenumkleide - ca. 50 Wertfächer - Umkleide-Cabanas auf der Liegewiese 650 3.0 Sanitärbereiche, insbesondere - Bestand im Umkleidegebäude, 2003 saniert, inkl. Schaffung Behinderten-WC/ -Dusche - Verlegung dezentraler WC-Anlage („Wald-WC“) in zentrale Lage der Badeplatte 200 4.0 Freibad, insbesondere neue Badeplatte mit 3 Becken zzgl. Planschbereich, davon Wasserflächen: - Sportbecken, WF: - Nichtschwimmerbecken, WF: - Sprungbecken, WF: - Kinderplanschbecken, WF: - Wasser- und Matsch-Spielplatz - Liegetribüne mit Schwimmmeisterstand und WC-Anlage (Kompensation „Wald- WC“) - Sitzpodeste auf der Badeplatte - Breitrutsche und Vorrüstung für zusätzliche Großrutsche - Ggf. Erweiterung Technikräume 2.900 750 650 165 60 120 5.0 Kiosk, insbesondere - Verlagerung des Kiosks - Anzahl der Außensitzplätze: ca. 200 - Abfallentsorgung 650 Wasserflächen gesamt: (Wasserflächen Bestand: 2.685 m²) 1.625 * informatorisch bzw. soweit abweichend vom Bestand © Adam & Partner Unternehmensberatung|Lofotenstr. 38c|22145 Hamburg 1 Gutachten: Detailkonzeption Freibad Hiltrup Auftraggeber: Stadt Münster Stand: 23. Februar 2007 - Anlage 2a - ADAM & PARTNER UNTERNEHMENSBERATUNG 1.2 Marktpositionierung und Angebotskomponenten FREIBAD HILTRUP Marktpositionierung Sportliche Aktivität mit Leichtigkeit und Spaß bei Ansprache eines eher jüngeren, trendi- gen Publikums, Zielgruppen: ¾ Sport- und Aktivitätsinteressierte aller Altersgruppen ¾ Spielinteressierte ¾ Kinder ¾ Jugendliche ¾ Familien ¾ (Junge) Erwachsene ¾ Eventaffine ¾ Schüler und Studenten Angebotskomponenten Neuer, besucherfreundlicher und attraktiver Eingangsbereich: Verlegung, Öffnung und Überdachung der Eingangszone, einladende Bepflanzung (Gäste „hereinzie- hen“) Funktional überarbeitete Umkleide- und Sanitärbereiche: Renovierung, angemes- sene und erneuerte Schrankkapazitäten, Nutzung der Tageslichtbereiche, variable Umkleiden auf dem Freibadgelände Vollständige Überarbeitung und Zusammenfassung der Badeplatte: multifunktiona- les Sportbecken mit 50- und 25m-Bahnen, separates Sprungbecken (Sicherheit) mit 1-, 3- und 5m-Sprunganlage, attraktives Nichtschwimmerbecken mit Spiel- und Spritzangeboten, Breit- und Vorrüstung für Großrutsche, Sitzpodeste und Liegetribü- ne Ergänzung des Kinderbereiches: neues Becken mit Spielelementen, kindgerechtes Wasservergnügen, Ergänzung um Matschspielplatz Verlegung des Kiosks: Platzierung direkt am „Center-Court“ (neuer Beachvolleyball- platz in prominenter Lage), typische Gestaltungsmerkmale eines Beachclubs © Adam & Partner Unternehmensberatung|Lofotenstr. 38c|22145 Hamburg 2 Gutachten: Detailkonzeption Freibad Hiltrup Auftraggeber: Stadt Münster Stand: 23. Februar 2007 - Anlage 2a - ADAM & PARTNER UNTERNEHMENSBERATUNG © Adam & Partner Unternehmensberatung|Lofotenstr. 38c|22145 Hamburg 3 1.3 Kostenschätzung Kostengruppe Kosten (netto) in EUR 100 Grundstück Entfällt 200 Herrichten, Erschließen 30.000,00 300 Bauwerk - Baukonstruktion 2.595.175,00 400 Bauwerk – Technische Anlagen 1.101.500,00 500 Außenanlagen 452.650,00 600 Ausstattung/Kunstwerke 89.000,00 Zwischensumme 1 4.268.325,00 700 Baunebenkosten (20% von KG 200 – KG 600) 853.665,00 Zwischensumme 2 5.121.990,00 + 10% Unvorhergesehenes beim Bauen im Bestand 512.199,00 Gesamtkosten netto 5.634.189,00 Budgetvorschlag netto 5.700.000,00 Nachrichtlich: Zzgl. 19% Mehrwertsteuer 1.083.000,00 Gesamtkosten brutto 6.783.000,00
Anlage 1-Rahmenkonzept zur zeitlichen Bereitstellung der Bäder.pdf
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Anlage 1 zur Beschlussvorlage an den Rat V/0131/2 007 Rahmenkonzept zur zeitlichen Bereitstellung der Bäder Betriebsbereitschaft der städt. Hallenbäder (Roxel, Wolbeck, Ost, Mitte, Hiltrup, Kinderhaus) , Freibäder (Hiltrup, Stapelskotten) und DJK Sportbad Coburg Tag Uhrzeit Hallenbäder Roxel und Wolbeck Mo - Fr 8.00 - 22.00 Uhr Sa 10.00* - 17.00 Uhr So 7.00** - 17.00 Uhr*** Hallenbäder Ost und Mitte Mo - Fr 8.00 bis 22.00 Uhr Sa 10.00* bis 22.00 Uhr So 10.00* bis 22.00 Uhr Hallenbäder Hiltrup und Kinderhaus Mo - Fr 8.00 - 22.00 Uhr Sa 10.00* - 17.00 Uhr So 10.00* - 17.00 Uhr Freibäder Hiltrup, Stapelskotten täglich 9.00 - 20.00 Uhr DJK Sportbad Coburg an 4 Tagen 7.00** - 20.00 Uhr an 3 Tagen 9.00 - 20.00 Uhr * In Abhängigkeit der Tagesarbeitszeit bzw. Wochen arbeitszeit kann die Anfangszeit zu diesen Tagen ggf. um eine Stunde vorverlegt werden. ** Aufgrund des obigen Rahmenkonzeptes für Öffnungs zeiten für Schul-/Vereinsschwimmen und Öffent- lichkeit ist das klassische Frühschwimmen, das im K onzept Wenzel und Partner nicht vorgesehen ist, in den Hallenbädern Roxel und Wolbeck am Sonntag mi t Beginn 7.00 Uhr möglich. Nach jetzigem Stand sind weitere Öffnungszeiten wie z. B. 6.30 Uh r in anderen Bädern nicht mehr geplant. Die DJK Coburg sieht ihre Frühschwimmzeiten ab 7.00 Uhr als innenstädtisches Angebot für alle Münsteraner und möchte sie auch im neuen Konzept beibehalten. D amit ist das Frühschwimmen in der Freibadsai- son abgedeckt. *** Eine Öffnungszeit bis 17.00 Uhr für die Öffentl ichkeit wird angestrebt. Sie ist abhängig vom Perso nal- konzept insgesamt.
Anlage 2c-Konzeptionelle Eckdaten-HB-Kinderhaus.pdf
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Gutachten: Detailkonzeption Hallenbad Kinderhaus Auftraggeber: Stadt Münster Stand: 23. Februar 2007 - Anlage 2c - ADAM & PARTNER UNTERNEHMENSBERATUNG 3. Hallenbad Kinderhaus: Konzeptionelle Eckdaten 3.1 Konzeptionelles Raumprogramm Nr. Bezeichnung Fläche in m²* (Circa-Werte) 1.0 Eingangsbereich, insbesondere - Attraktivierung und Neugestaltung, etwas großzügiger als Bestand - Zugang - Wartezone mit Sitzmöglichkeit 2.0 Umkleidebereich, insbesondere - Neustrukturierung - 10 Sammelumkleiden - 4 Familienumkleiden - ca. 300 Schränke - ca. 14 Kabinen - ca. 50 Wertfächer - Optimierung Standort Solarien 480 3.0 Sanitärbereiche, insbesondere - analog Bestand - Sanierung der Duschbereiche 4.0 Badehalle, insbesondere davon Wasserflächen: - Sportbecken (4 Bahnen), WF: - Nichtschwimmerbecken, WF: - Whirlpool, WF: - Planschbecken mit Zusatzspielgerät, WF: - Trockenspielbereich - Terrasse als Trockenspielbereich - Interne Zugangsmöglichkeit zu Veranstaltungsraum Bürgerhaus - Kleine Snackbar, Ausgabe über Schwimmmeisterstand 250 137 53 23 Wasserflächen gesamt: 463 * informatorisch bzw. soweit abweichend vom Bestand © Adam & Partner Unternehmensberatung|Lofotenstr. 38c|22145 Hamburg 7 Gutachten: Detailkonzeption Hallenbad Kinderhaus Auftraggeber: Stadt Münster Stand: 23. Februar 2007 - Anlage 2c - ADAM & PARTNER UNTERNEHMENSBERATUNG 3.2 Marktpositionierung und Angebotskomponenten HALLENBAD KINDERHAUS Marktpositionierung Spielerische und sportliche Aktivität mit Vergnügen im umfeldbezogenen Bad, Zielgrup- pen: ¾ Sportschwimmer aller Altersgruppen ¾ Schulschwimmer ¾ Vereinsschwimmer und sonstige Gruppen ¾ Familien mit (kleinen) Kindern Angebotskomponenten Auffällige und großformatige Fassadenverkleidung am Treppenturm als „Landmar- ke“ für das Schwimmbad Optimierter Zugangsbereich, im Wesentlichen durch gestalterische Maßnahmen Funktional überarbeitete und erneuerte Umkleidebereiche Sanierung der Duschbereiche Atmosphärisch optimierte Badehalle (Licht, Fliesen, Farbe, Dekorationselemente), kindgerechtere Ausstattung des Planschbeckens Neue Trockenspielfläche für Familien mit (kleinen) Kindern Interne Zugangsmöglichkeit zum Veranstaltungsraum Bürgerzentrum Kleines Bistro als Snackbar, vom Schwimmmeisterstand aus mitzubedienen Verlegung der Solarien in die Umkleidezone, hierdurch Schaffung von Stauraum für Geräte © Adam & Partner Unternehmensberatung|Lofotenstr. 38c|22145 Hamburg 8 Gutachten: Detailkonzeption Hallenbad Kinderhaus Auftraggeber: Stadt Münster Stand: 23. Februar 2007 - Anlage 2c - ADAM & PARTNER UNTERNEHMENSBERATUNG © Adam & Partner Unternehmensberatung|Lofotenstr. 38c|22145 Hamburg 9 3.3 Kostenschätzung Kostengruppe Kosten (netto) in EUR 100 Grundstück Entfällt 200 Herrichten, Erschließen Entfällt 300 Bauwerk - Baukonstruktion 708.750,00 400 Bauwerk – Technische Anlagen 415.000,00 500 Außenanlagen 15.000,00 600 Ausstattung/Kunstwerke 37.000,00 Zwischensumme 1 1.190.750,00 700 Baunebenkosten (23% von KG 200 – KG 600) 273.872,50 Zwischensumme 2 1.464.622,50 + 10% Unvorhergesehenes beim Bauen im Bestand 146.462,25 Gesamtkosten netto 1.611.084,75 Budgetvorschlag netto 1.650.000,00 Nachrichtlich: Zzgl. 19% Mehrwertsteuer 313.500,00 Gesamtkosten brutto 1.963.500,00
Beratungsverlauf (15)
Beschluss: mehrheitlich geändert beschlossen
Zur SitzungBeschluss: mehrheitlich geändert beschlossen
Zur SitzungBeschluss: mehrheitlich geändert beschlossen
Zur SitzungBeschluss: mehrheitlich geändert beschlossen
Zur SitzungBeschluss: mehrheitlich beschlossen
Zur SitzungBeschluss: einstimmig geändert beschlossen
Zur SitzungBeschluss: mehrheitlich geändert beschlossen
Zur SitzungBeschluss: mehrheitlich geändert beschlossen
Zur SitzungBeschluss: einstimmig geändert beschlossen
Zur SitzungBeschluss: mehrheitlich geändert beschlossen
Zur SitzungBeschluss: mehrheitlich beschlossen
Zur SitzungBeschluss: mehrheitlich geändert beschlossen
Zur SitzungBeschluss: mehrheitlich geändert beschlossen
Zur SitzungOrte (3)
- Freiburger Weg 5
- Kinderhaus 230
- Hohe Ward
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Details
- Vorlagen-Nr.
- V/0131/2007
- Typ
- Vorlagen
- Datum
- 09.02.2007
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37