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V/0080/2019

Workshop Umfeld Ludgerikirche

Vorlagen 25.02.2019

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Nächste Beratung: Ausschuss für Stadtplanung, Stadtentwicklung, Verkehr und Wohnen, Sitzung am 28.03.2019, TOP 8.4

Anlage_1_V-0080-2019

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Ansehen

Anlage_2_V-0080-2019

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Ansehen

Anlage_3_V-0080-2019

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Ansehen

Beschlussvorlage

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Ansehen

Anlage A

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Ansehen

Anlage_1_V-0080-2019

82 Zeichen

Anlage 1 
zur Vorlage V/0080/2019 
 
 
Bearbeitungsbereiche 
 
 
  Eigentum Kirche

Anlage_2_V-0080-2019

890 Zeichen

Anlage 2 
zur Vorlage V/0080/2019 
 
Umfeld Ludgerikirche 
Verfahrensskizze Workshop 
 
- Mehrfachbeauftragung 
 
• 3 Landschaftsarchitekten 
• Kooperatives Verfahren / Workshop 
o Einführungskolloquium 
o Zwischenpräsentation mit Diskussion und Korrektur 
o Ergebnispräsentation 
• Jury 
o 3 externe Fachpreisrichter 
o Vorsitzender ASSVW, Bezirksbürgermeister Mitte 
o Kirche 
o Verwaltung (einschl. Denkmalschutz, Grünflächen) 
• Workshop-Kosten 
o Kostenteilung zwischen Stadt und Kirche 
 
- Baukostenermittlung + ggf. Reduzierung 
 
- Ergebnisvorstellung 
 
• Vorstellung im Kirchenvorstand 
o Ggf. Überarbeitungserfordernisse 
o Erforderliche Beschlüsse 
• Vorstellung in BV Mitte + ASSVW 
o Ggf. Überarbeitungserfordernisse 
o Grundsatzentscheidung / Basis für getrennte Umsetz ung Kirche + Stadt 
o Planungsbeschluss  für städtische Flächen 
 
- Umsetzung Kirche 
- Umsetzung Stadt

Anlage_3_V-0080-2019

1476 Zeichen

Anlage 3 
zur Vorlage V/0080/2019 
 
Umfeld Ludgerikirche 
Eckpunkte der Aufgabenstellung 
 
- Fachlich qualifizierter Umgang mit dem historisch en Bestand 
• Historische Platz-/Grünanlage 
• Denkmalschutz Ludgerikirche 
• Denkmalschutz Mariensäule 
• Naturdenkmalschutz Platanen 
 
- Stadträumliche Herausforderungen 
Kirchplatz 
• Teil des öffentlichen Raums 
• Aufwertung nördlicher Platzrand 
• Verknüpfung zwischen Königs- und Ludgeristraße 
• Maximale Reduzierung Stellplätze, aber Anfahrbarke it Kita 
• Außengestaltung am Chor (Podest) 
• Antwort auf Neugestaltung Königsstraße 
• Barrierefreiheit 
• Minimale Bodeneingriffe 
Grünanlage 
• Stadträumliche, funktionale und gestalterische Übe rprüfung 
o Flächengrößen, Aufenthaltsqualitäten 
o Wegeachsen innerhalb des Betrachtungsraums 
o Verknüpfung / Fortführung Wegebeziehungen außerhal b  
(Fußgängerübergang Königsstraße, Beelertstiege, Verspoel) 
o Zusammenhang nördlich/südlich der Kirche 
• Probleme 
o Stadtmöbel (Menge, Anordnung, Gestalt) 
o Ungenutzte bzw. nicht nutzbare Bereiche / Fahrradp arken 
o Müll, Ungeziefer 
o Mangelnde Aufenthaltsqualität und Quartiersbezug 
 
- Gestaltung  
• Unter Berücksichtigung der historischen Qualität u nd Schutzansprüche 
• Neudefinierung von Aufenthaltsqualitäten 
• Einbindung in das Quartier 
• einladende Aufenthaltsfläche südlich der Kirche  
(hohes pastorales und öffentliches Interesse) 
• Gestaltungszusammenhang des Gesamtbereichs 
 
- Kostenbewusste Planung

Beschlussvorlage

5968 Zeichen

V/0080/2019 
V/0080/2019 
 
 
Öffentliche Beschlussvorlage 
Betrifft 
 
Workshop Umfeld Ludgerikirche 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
   12.03.2019 Bezirksvertretung Münster-Mitte Anhörung 
   28.03.2019 Ausschuss für Stadtplanung, Stadtentwicklung, Verkehr und Wo h-
nen 
Entscheidung 
 
 
Beschlussvorschlag: 
I. Sachentscheidung: 
 
1. Zur Erlangung von Freiraumentwürfen für eine stadtstrukturelle und gestalterische Aufwer-
tung des Umfelds um die Ludgerikirche wird ein kooperatives Workshop-Verfahren durchge-
führt. 
 
2. Die Eckpunkte der Aufgabenstellung zu dem Workshop-Verfahren (Anlage 3) werden be-
schlossen. 
 
 
II. Finanzielle Auswirkungen: 
 
Teilergebnisplan 
 
 Nr. Bezeichnung Haush.- 
jahr 
Betrag 
€ 
Bemerkungen 
 
Produktgruppe 09.01 Stadt- u. Regionalentwicklung, 
Stadtplanung 
2019 30.000 Kirchenge-
meinde St. 
Ludgeri wird 
sich zu 50 % 
an den Kosten 
beteiligen. 
Zeile 16 Sonstige ordentliche Aufwen-
dungen 
  Wettbewerbe / 
Mehrfachbe-
auftragungen 
 
 
Amt für Stadtentwicklung, 
Stadtplanung, 
Verkehrsplanung 
 
26.02.2019 
 
Ihr/e Ansprechpartner/in: 
Frau Voss 
Telefon: 492-6143 
Voss-Marlies@stadt-
muenster.de

- 2 - 
V/0080/2019 
 
 
Begründung: 
 
Zu 1.  Das Umfeld der Ludgerikirche setzt sich zusammen aus der Pflasterfläche rund um die Kirche 
und die südlich vorgelagerten, durch Zierzäune eingefriedeten Beete einschließlich des Ron-
dells rund um die Mariensäule. Durch die Insellage zwischen Königs - und Ludgeristraße, über 
die freie Fläche nördlich der Kirche und durch die Wege innerhalb der Grünfläche besteht eine 
fußläufige Verflechtung mit dem umliegenden Stadtraum. 
 
Die kirchennahen Pflasterflächen sind dringend sanierungsbedürftig und derzeit nach A b-
schluss der Bauarbeiten an den nördlich angrenzenden Gebäuden lediglich provisorisch he r-
gestellt. Die Kaufleute des Ludgeriviertels bemühen sich schon seit etlich en Jahren um eine 
Verbesserung der Aufenthaltsqualitäten v.a. im südlichen Bereich. Dabei stehen u.a. die kreis-
förmige Sitzfläche zwischen den Beeten, die die Verbindung zwischen Ludgeristraße und 
Südportal der Kirche herstellt, der Übergang zwischen Ludgeristraße und Verspoel, aber auch 
die Anmutung innerhalb der Beete im Fokus (Bearbeitungsbereiche s. Anlage 1). 
 
Die Eigentumsgrenze zwischen Bistum und Stadt verläuft etwa mittig durch das mittlere Beet 
südlich der Ludgerikirche (s. Eigentum Kirche Anlage 1). Deshalb kann eine gestalterische 
Aufwertung am besten als gemeinsame Planung von Kirche und Stadt zum Ziel führen. Kirche 
und Planungsverwaltung haben sich daher auf einen gemeinsamen Workshop als Mehrfac h-
beauftragung an drei Landschaftsarchitekten gee inigt, der als kooperatives Verfahren eine 
Zwischendiskussion mit den Auftraggebern Kirche und Stadt vorsieht, um eine gestalterisch 
und funktional für Kirche und Öffentlichkeit optimale Entwurfslösung zu gewinnen. 
 
Der Workshop ist als schlankes Verfahren  konzipiert, das effizient eine abgestimmte planer i-
sche Grundlage für beide Beteiligte liefern soll. Die Auswahl unter den drei Entwürfen soll 
durch maximal drei externe Fachleute begleitet werden. Für die Stadt sollen neben wenigen 
Vertretern der Verwaltu ng der Vorsitzende des ASSVW sowie der Bezirksbürgermeister 
Münster-Mitte mitwirken. Das Ergebnis des Workshops wird dann in der BV Mitte und dem 
ASSVW vorgestellt. Auf dieser Basis soll die Umgestaltungsmaßnahme der Kirche kurzfristig 
ermöglicht werden. Die bauliche Umsetzung auf den städtischen Flächen bleibt einem separa-
ten politischen Beschluss vorbehalten. Die Kosten für das Workshop -Verfahren werden zw i-
schen Stadt und Kirche geteilt (Verfahrensskizze s. Anlage 2). 
 
Zu 2.  Die Mariensäule mit ihrem Blu menrondell (Baudenkmal), die Gliederung der insgesamt vier 
Beete mit der Zierumzäunung und die drei großkronigen Platanen im mittleren Beet (Natu r-
denkmale) prägen den besonderen Charakter der Freiflächen südlich der Ludgerikirche. Die 
historische Gabelung von Königs- und Ludgeristraße wurde Ende des 19. Jh. zur Grünanlage 
umgestaltet. Der ehemalige Kirchhof wurde überplant und der Stadtraum zeittypisch nach den 
städtebaulichen Prinzipien des Historismus als ruhiger grüner Platz eingefriedet in Szene g e-
setzt. Der gesamte Bereich ist dementsprechend in der Altstadtsatzung als „Platz von g e-
schichtlicher und künstlerischer Bedeutung“ besonders hervorgehoben. 
 
 Die Aufgabenstellung für den Workshop berücksichtigt diese historische Prägung, benennt 
aber auch die Herausforderungen des Bereichs wie veraltete Stadtmöbel, Müllprobleme,  aus-
uferndes (Fahrrad -)Parken und mangelnder gestalterischer Zusammenhang zwischen den 
Flächen unmittelbar an der Kirche und den angrenzenden öffentlichen Räumen. Zu den Ra h-
menbedingungen und Anforderungen der Mehrfachbeauftragung gehören daher die qualif i-
zierte Auseinandersetzung mit dem Bestand, aber auch geeignete Vorschläge für eine Au f-
wertung, v.a. eine Neudefinierung von Aufenthaltsqualitäten.  
 
Der ruhige Charakter, die vorhandenen Flächen und die Wegeführungen sind insofern in ihrer 
historischen Wertigkeit und ihrem Schutzanspruch zu würdigen, aber zugleich einer stad t-
räumlichen, funktionalen und gestalterischen Prüfung zu unterziehen mit dem Ziel, die Pote n-

- 3 - 
V/0080/2019 
tiale des gesamten Bereic hs erheblich besser zur Geltung zu bringen. Ebenso sind gute L ö-
sungen für die bestehenden Höhendifferenzen anzubieten, die die Barrierefreiheit verbessern, 
das Umfeld der Kirche mit den angrenzenden Straßenräumen enger verknüpfen und Bode n-
eingriffe verringern. Kirche und Verwaltung sind sich einig, dass die bestehenden Qualitäten 
zu einem zusammenhängenden einladenden urbanen Freiraum weiterentwickelt werden so l-
len (Eckpunkte der Aufgabenstellung s. Anlage 3). 
 
 
I.V. 
 
 
Robin Denstorff 
Stadtbaurat 
 
 
Anlagen: 
 
1. Übersichtsplan mit Bearbeitungsbereichen und Eigentumsgrenzen 
2. Verfahrensskizze Workshop 
3. Eckpunkte Aufgabenstellung

Anlage A

2148 Zeichen

Anlage A zur V/0080/2019 
Kurzüberblick 
Zur stadtstrukturellen und gestalterischen Aufwertung der Flächen um die Ludgerikirche soll eine 
Mehrfachbeauftragung unter qualifizierten Landschaftsarchitekten als kooperatives Verfahren mit 
Diskussion von Zwischenergebnissen gemeinsam von Stadt und Kirche durchgeführt werden. 
 
 
Ziele/Teilziele/Zielerreichung 
Ziele: 
 Wir werden das unverwechselbare Stadtbild bewahren und die City als Ort der Begegnung, 
als Marktplatz und als Motor der Stadtentwicklung stärken 
 Wir werden Münster zu einer Stadt mit höchster Lebens- und Erlebnisqualität weiterentwi-
ckeln: 
 mit hoher Umwelt- und Naturqualität 
 mit breitem Freizeit- und Sportangebot 
 mit hohem Wohnwert, Familienfreundlichkeit und sozialer Balance in der Stadtgesellschaft 
Teilziel: Gestaltungsentwürfe für den urbanen historischen Freiraum im Süden der Altstadt 
Zielerreichung: Durchführung des Workshops im 2. Quartal 2019. Umsetzung nach separatem 
politischem Beschluss. 
 
Finanzierung 
Produktgruppe: 09.01 Stadt- u. Regionalplanung, Stadtplanung 
Auswirkungen auf den Ergebnisplan x Ja  Nein   
Auswirkungen auf den Finanzplan  Ja  Nein   
Im beschlossenen Haushaltsplan 2019 enthalten? x Ja  Nein  teilw. 
Im Entwurf des (Nachtrags-)Haushaltsplan JJJJ enthalten?  Ja  Nein  teilw. 
Belastungen in zukünftigen HH-Jahren?  Ja  Nein   
Bereits veranschlagt?  Ja  Nein   
Die Mittel für den Workshop sind im HH enthalten. Die Ausführungsplanung und Umsetzung von 
Baumaßnahmen wird gesondert zum Beschluss vorgelegt. 
 
Pflichtigkeitsgrad 
Die Maßnahme/Leistung ist  vollständig 
pflichtig 
x überwiegend 
pflichtig 
 überwiegend 
freiwillig 
 vollständig frei-
willig 
Die Notwendigkeit der planerischen Steuerung in Zusammenarbeit mit der Kirchengemeinde ergibt 
sich aus der Altstadtsatzung, dem Denkmalschutzgesetz sowie dem Landschaftsschutzgesetz. 
 
Unmittelbare, grundsätzliche Relevanz für Querschnittsthemen 
(Demographie, Gleichstellung, Inklusion, Klimaschutz, Migration) 
Die Planung soll auf der Basis des historischen Bestands Aufenthaltsqualitäten neu definieren 
und dabei auch die Barrierefreiheit verbessern.

Beratungsverlauf (2)

12.03.2019 Bezirksvertretung Münster-Mitte
TOP 5.5 Anhörung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
28.03.2019 Ausschuss für Stadtplanung, Stadtentwicklung, Verkehr und Wohnen
TOP 8.4 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung

Orte (5)

  • Ludgeristraße
  • Kirchplatz
  • Königsstraße
  • Beelertstiege
  • Verspoel

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Details

Aktenzeichen
V/0080/2019
Typ
Vorlagen
Datum
25.02.2019
Erstellt
06.10.2020 14:37