Attraktivierung des Josef-Haubrich-Hofes (Altstadt/Süd), Änderungsantrag SPD
Antrag nach § 3 BV1 (SPD) AN/0304/2018 vom 08.03.2022
Stand: Am 08.03.2018 in der Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) ungeändert beschlossen.
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Antrag Josef-Haubrich-Hof (neu)
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Herrn Bezirksbürgermeister Andreas Hupke Herrn Bürgeramtsleiter Dr. Ulrich Höver Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker Köln, 22.02.2018 Antrag nach § 3 der Geschäftsordnung des Rates und der Bezirksvertretungen der Stadt Köln Sehr geehrte Herren, sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, wir bitten Sie, folgenden Antrag auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung der BV Innenstadt zu setzen: Attraktivierung des Josef-Haubrich-Hofes (Altstadt/Süd) 1. Die Verwaltung wird aufgefordert, gemeinsam mit den Anliegern (Zentralbibliothek, VHS, Rautenstrauch-Joest-Museum, HdA, Museum Schnütgen, Kunststation St. Peter ...) Ideen zu entwickeln, mit welch en Ad-hoc-Maßnahmen der Josef-Haubrich-Hof kurzfristig attraktiviert und damit belebt werden kann. 2. Die Verwaltung wird aufgefordert, gemeinsam mit den Anliegern Planungen für eine Attrak- tivierung des Platzes nach den umfassenden Sanierungs - und Bauarbeiten an den umliege n- den Institutionen zu entwickeln. Dabei gilt es zum einen, die Oberflächengestaltungen im Kon- text der laufenden Baumaßnahmen so aufeinander abzustimmen, dass für den Josef-Haubrich- Hof eine Planung „aus einem Guss“ entsteht. Zum anderen soll die in Teilbereichen des Platzes eigentlich vorhandene Qualität wieder freigelegt und entfaltet werden. Ziel ist es, den Jo sef- Haubrich-Hof zu einem attraktiven Mittelpunkt dieses Kulturcampus am Neumarkt zu machen, der Besucher*innen zum Verweilen einlädt. Begründung Der Josef -Haubrich-Hof ist eine zentrale Platzfläche des Kulturzentrums am Neumarkt zw i- schen Zentralbibliothek, VHS -Gebäude und Rautenstrauch -Joest-Museum, die eigentlich über das Potenzial verfügt, ein attraktiver räumlicher Mittelpunkt zwischen den genannten Instituti- onen zu sein. SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Innenstadt Ludwigstraße 8 50667 Köln fon 0221. 221 913 03 fax 0221. 221 913 01 mail SPD-BV1@stadt-koeln.de web www.koelnspd.de Zwischen Möglichkeit und Realität liegen allerdings Welten. Derzeit bietet die vordere Platzfl ä- che mit dem als Interimsquartier und temporärer Architektur angelegten HdA-Kubus ein trau- riges Bild. We nn im Kubus keine Veranstaltungen stattfinden, bildet der weiße geschlossene Würfel das Zentrum einer trostlosen Fläche ohne Bänke, ohne Flair – ohne Aufenthaltsqualität. Entsprechend hat die Bezirksvertretung Innenstadt die Verwaltung aufgefordert, seiner Ver- wahrlosung entgegenzuwirken (AN/1085/2013) und dort Bänke aufzustellen (AN/1763/2015). Nicht minder traurig und öde erscheint die Fläche unmittelbar hinter dem VHS-Gebäude, die in ihrer minimalistischen Sterilität keinerlei Verweilen ermöglicht und erst recht jegliche Aufen t- haltsqualität vermissen lässt. Die Folge: Derzeit bekommt der Josef -Haubrich-Hof ausschließlich negative Presse. Die dort seit Jahren anzutreffenden Drogenszenen haben ebenfalls dazu beigetragen, dass der Platz weitgehend gemieden wird. Dabei zeigen die Erfahrungen, dass sich Szenen gerade an Orten bilden, die aufgegeben wurden. Die Entwicklungen am Ebertplatz sind ein Beispiel. So hat der damalige Polizeipräsident Jürgen Mathies explizit darauf hingewiesen, dass solche Probl emzo- nen nicht nur ordnungsrechtlich-polizeilich geregelt werden können, sondern auch einer stadt- gestalterischen Lösung bedürfen. Mit anderen Worten: Stadträume, die verkommen, laden dazu ein, zu Szenentreffs zu werden. Entsprechend muss die Abwärtsspirale am Josef-Haubrich-Hof gestoppt und er als Stadtraum zurückgewonnen werden. Zur Klärung der Frage seiner sinnvollen funktionalen Gestaltung und möglichen Bespielung sollen die Kulturinstitutionen wie das Haus der Architektur einbezogen werden. Mit freundlichen Grüßen Dr. Regina Börschel -
Sachstandsbericht BV
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle / ___________________________ Vorlagen-Nummer AN/0304/2018 Stand: 08.03.2022 Sachstandsbericht Bezirksvertretung Innenstadt Attraktivierung des Josef-Haubrich-Hofes (Altstadt/Süd), Änderungsantrag SPD Beschluss: 1. Die Verwaltung wird aufgefordert, gemeinsam mit den Anliegern (Zentralbibliothek, VHS, Rauten- strauch-Joest-Museum, HdA, Museum Schnütgen, Kunststation St. Peter ...) Ideen zu entwickeln, mit welchen Ad-hoc-Maßnahmen der Josef-Haubrich-Hof kurzfristig attraktiviert und damit belebt werden kann. 2. Die Verwaltung wird aufgefordert, gemeinsam mit den Anliegern Planungen für eine Attraktivierung des Platzes nach den umfassenden Sanierungs- und Bauarbeiten an den umliegenden Institutionen zu entwickeln. Dabei gilt es zum einen, die Oberflächengestaltungen im Kontext der laufenden Bau- maßnahmen so aufeinander abzustimmen, dass für den Josef-Haubrich-Hof eine Planung „aus einem Guss“ entsteht. Zum anderen soll die in Teilbereichen des Platzes eigentlich vorhandene Qualität wieder freigelegt und entfaltet werden. Ziel ist es, den Josef-Haubrich-Hof zu einem attraktiven Mittel- punkt dieses Kulturcampus am Neumarkt zu machen, der Besucher*innen zum Verweilen einlädt. Status in Bearbeitung erledigt Aktueller Bearbeitungsstand: 2020 Nach Auskunft der Gebäudewirtschaft ist die Fläche frühestens 2026 nutzbar. Das Stadtplanungsamt kann eine entsprechende Planung daher erst zeitnah zu diesem Datum auflegen. 2021 Die Verwaltung ist ebenfalls daran interessiert, den Josef-Haubrich-Hof zu attraktivieren. Wie bereits berichtet, erfordert die Renovierung der Stadtbibliothek die Inanspruchnahme der Platzfläche für die Baustelleneinrichtung und Materiallagerflächen und steht frühestens erst ab 2026 zur Verfügung. Das Stadtplanungsamt wird den Platz in ihr Arbeitsprogramm aufnehmen. In dem Zuge der Planung muss eine Lösung für die Räumlichkeiten des Kubus hdak geklärt werden. Nächste Schritte: Der nächste Sachstandsbericht ist geplant für den: 2
Beratungsverlauf
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08.03.2018
Bezirksvertretung 1 (Innenstadt)
TOP 6.1.8.1, Entscheidung. Ergebnis: ungeändert beschlossen
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