0204/2018
Sachstandsbericht MiQua. LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln
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Mitteilung Ausschuss
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle VI/26 Vorlagen-Nummer 15.02.2018 0204/2018 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Unterausschuss Kulturbauten 27.02.2018 Ausschuss Kunst und Kultur 06.03.2018 Finanzausschuss 19.03.2018 Sachstandsbericht MiQua. LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln Der Sachstandsbericht zum „MiQua. LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln“, Stand: 16.01.2018, wird zur Kenntnisnahme vorgelegt. Gez. Blome i. V. für Dez. VI
MiQua_Projektstatusbericht_20180116_AU-KuK-LK-Politik
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MiQua LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln Sachstandsbericht für den Ausschuss Kunst und Kultur am 23.01.2018 & Lenkungskreis Politik am 29.01.2018 Stand: 16.01.2018 1. Kerndaten des Projektes Standort: Rathausplatz Bauherr: Dezernat für Kunst und Kultur Planungszeit: Juli 2008 bis heute Bauzeit: 2014 - 2020 2. Termine Meilensteine: Stand Ausschreibung + Vergabe: Stahlbetonarbeiten (Betonage Aufkantung Sporn) 11/2017 Ausbaugewerke (Lese-LV-Erstellung) in Vorbereitung Stahlbau (Montage Rautentragwerk) 07/2018 Platz- und Landschaftsbauarbeiten (Veröffentlichung) in Kürze Zimmer- und Holzbauarbeiten ab 10/2018 Baustelleneinrichtung Ausbaugewerke (Beauftragung) ab 18.01.2018 Baudichtigkeit 12/2018 Gebäudeautomation (Beauftragung) 14.11.2017 Ausbau Museum ab 01/2019 Gerüstbauarbeiten (Beauftragung) 18.12.2017 Nutzungsbeginn 2Q/2021 Technische Dämmung (Beauftragung) 19.12.2017 Auszug Steuerungsterminplan (Stand: 01/2018): Projektbeschreibung: Vor dem historischem Rathaus befindet sich ein großes Ausgrabungsfeld mit Überresten aus der Römerzeit und einer alten jüdischen Gemeinde. Das Grabungsfeld erhält eine Betondecke, unter der die Ausstellung eingerichtet wird. Entlang Marspfortengasse und Unter Goldschmied, im Bereich der alten jüdischen Synagoge, ensteht der oberirdische Teil des "MiQua. LVR- Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln". MiQua_Projektstatusbericht_20180116_AU-KuK-LK-Politik.xlsx 16.01.2018 1 von 3 MiQua LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln Sachstandsbericht für den Ausschuss Kunst und Kultur am 23.01.2018 & Lenkungskreis Politik am 29.01.2018 Stand: 16.01.2018 3. Kosten Letzter Sachstand Kosten gemäß Ratsbeschluss Juli 2011 (WHL): Verteilung Anteile 2011 Baukosten 35,417 Mio. € Finanzierungsanteil Stadt 37,473 Mio. € BGF: 13.966 m² Baunebenkosten, inkl. Grabungskosten 16,356 Mio. € Fördermittel des Landes 14,300 Mio. € BRI: 68.290 m³ Gesamtsumme (brutto) 51,773 Mio. € ∑ 51,773 Mio. € Kostenberechnung gemäß Optimierung III 2015: Sachstand Optimierung III 2015 (GW) Baukosten 37,777 Mio. € D Baunebenkosten 16,622 Mio. € Finanzierungsanteil Stadt 28,878 Mio. € BGF: 10.277 m² Grabungskosten 7,179 Mio. € Fördermittel des Landes 32,700 Mio. € BRI: 51.562 m³ Gesamtsumme (brutto) 61,578 Mio. € Kostenberechnung ∑ 61,578 Mio. € Nachtragskostenberechnung 2017: Sachstand Nachtragskostenberechnung 2017 Gesamtsumme (brutto) 61,578 Mio. € D Summe Entscheidungsvorlagen 1,138 Mio. € Finanzierungsanteil Stadt 44,300 Mio. € 7,039 Mio. € Fördermittel des Landes 32,700 Mio. € 1,750 Mio. € Kostenberechnung ∑ 77,000 Mio. € 1,890 Mio. € ∑ 73,395 Mio. € zzgl. Risikoaufschlag 5% 3,670 Mio. € 77,000 Mio. € 4. Risiken Grün Gelb Rot 1 Baugrund (Schadstoff, Denkmal, Kampfmittel, Ver- und Entsorgungsleitungen …) Restabwicklung 2 Änderung der Planung durch Nutzer 3 Gesetzliche Änderungen 4 Insolvenzen 5 Mangelhafte Fremdleistungen 6 Genehmigungsverfahren 7 Ausschreibungs- Vergabeverfahren 8 Bauablauf gemäß Terminplanfortschreibung 9 Erneuerung Abdichtung/Betonsanierung Decke Prätorium -8,595 Mio. € 18,400 Mio. € 9,805 Mio. € 6,827 Mio. € 18,400 Mio. € 15,422 Mio. € Mehrkosten während der Projektdurchführung (03/2017) Mehrkosten Spanischer Bau (Museumspädagogik + Sicherheitszentrale) Weitere prognostizierte Mehrkosten (grobe Kostenschätzung) Hinweis: möglicher Kostensatz wegen Projektzeitverlängerung (aus Risikobudget) best case: ca. 370T € / worst case: ca. 1,5 Mio. € 61,578 Mio. € 73,395 Mio. € 77,000 Mio. € 27,863 Mio. € 0,000 Mio. € 20,000 Mio. € 40,000 Mio. € 60,000 Mio. € 80,000 Mio. € 100,000 Mio. € Kostenberechnung Opt. III 2015 Kosten exkl. 5% Risikoaufschlag Kostenprognose inkl. 5% Risikoaufschlag Zahlungsstand (01/2018) Kostenbericht (in Mio. €) - Stand 07.01.2018 MiQua_Projektstatusbericht_20180116_AU-KuK-LK-Politik.xlsx 16.01.2018 2 von 3 MiQua LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln Sachstandsbericht für den Ausschuss Kunst und Kultur am 23.01.2018 & Lenkungskreis Politik am 29.01.2018 Stand: 16.01.2018 5. Erläuterung Sachstand Planung / Ausschreibung / Vergabe: Ausführung: Kosten: Termine: Legende: planmäßig mittleres Risiko hohes Risiko Bewertung als "hohes Risiko". Auf Grundlage der Entwicklungen im Gesamtprojekt wurden in den letzten Wochen die Auswirkungen verschiedener Themen auf den Gesamtablauf intensiv überprüft und die gesamte Terminplanung überarbeitet und angepasst. Bei Beachtung aller bisherigen Projekterfahrungen kann ein Zeitrahmen präsentiert werden, der alle aktuell bekannten Verzögerungen und Risiken berücksichtigt. Die bauliche Fertigstellung und Übergabe des MiQua an den LVR ist für das vierte Quartal 2020 terminiert. Anschließend ist ein Zeitraum von ca. 6 Monaten vorgesehen, in dem die Themen Klima-Einregulierung/-Monitoring, Probeläufe für den späteren Betrieb, etc. durchgeführt werden. Bewertung als „planmäßiges Risiko" da die Kostenprognose der Nachtragskostenberechnung gemäß Ratsbeschluss am 11.07.2017 beschlossen wurde. Mit Stand vom 29.03.2017 wurde eine Nachtragskostenberechnung als Kostenaufstellung/-prognose zur Vorlage beim Rat sowie Rechnungsprüfungsamt erstellt. Die Kostenprognose dieser Nachtragskostenberechnung beläuft sich auf ca. 77,0 Mio. €. Am 11.07.2017 wurden in der Ratssitzung der Stadt Köln die Mehrkosten i.H.v. 15,42 Mio. € beschlossen, sodass die Gesamtaufwendungen des Projektes MiQua sich auf 77,0 Mio. € belaufen. Als möglichen Kostensatz wegen der Projektzeitverlängerung ergibt sich im best case ein Wert i.H.v. 375 T€ und im worst case ein Wert i.H.v. ca. 1,5 Mio. €, der durch das Risikobudget abgedeckt ist. Bewertung als "planmäßiges Risiko", aufgrund der Tatsache, dass die Umplanungen bzgl. Parcoursführung, Sicherheit etc. mittlerweile in den meisten Planungsgrundlagen eingearbeitet wurden bzw. aktuell in die Planungsgrundlagen eingearbeitet werden. Die Parcoursplanung ist zu einem Großteil abgeschlossen. Aufgrund der aktuellen Parcoursplanung, müssen an einigen Stellen die archäologischen Befunde (z.B. Mauerwerksteile) mittels statischer Unterfangungen abgestützt werden. Diese sind in enger Abstimmung mit den Archäologen zu planen. Der genaue Umfang dieser Maßnahmen ergibt sich erst nach der Entfernung der Sandverfüllung und Fertigstellung des Betondeckels. Die Entwurfsplanung der Ausstellungsarchitektur liegt freigegeben vor. Die Abgabe der Ausführungsplanung der Ausstellungsarchitektur erfolgt bis Ende April 2018. Die Ausführungsplanung der Objektplanung liegt überarbeitet und finalisiert vor. Derzeit wird lediglich die Ausführungsplanung der technischen Gebäudeausrüstung noch einmal aufgrund der bisherigen Umplanungen im Projekt überarbeitet. Die Abstimmungen zum Thema Sicherheitskonzept und die damit verbundene Umplanung des Eingangsbereichs (Personenkontrolle, Körperscanner, Metalldetektor etc.) sind abgeschlossen und werden noch in die TGA-Planung integriert. Ebenso werden derzeit das Sicherheitskonzept, das Konzept zur Barrierefreiheit sowie das Evakuierungskonzept angepasst und finalisiert. Bewertung als "mittleres Risiko" aufgrund von Verzögerungen beim Tiefbau sowie des verzögerten Ausführungsbeginns der Stahlbetonbauarbeiten. Im Jahr 2017 wurde sowohl der erste als auch der zweite Abschnitt des Stahlbetongurtes im Bereich Unter Goldschmied und der Portalsgasse betoniert. Auf diese Aufkantung wird der spätere Stahlbau aufgesetzt. Der Stahlbauer befindet sich, parallel zu den aktuellen Arbeiten auf dem Baufeld, in der Fertigung des Rautentragwerks. Mit der Ausführung der Unterfangung des Betonkubus an der Ecke des Hansasaals, im Zuge der Beseitigung der Baumängel/-schäden im Anschlussbereich des Historischen Rathauses, wurde bereits begonnen. Diese werden voraussichtlich im Januar 2018 abgeschlossen. Im Zuge der für die weiteren Anschlussarbeiten notwendigen Probeschürfungen (Anbindung des alten unterirdischen Museumsdaches an das neue unterirdische Museumsdach) wurden verschiedene Punkte im Bereich Innenhof Spanischer Bau untersucht. Die aktuelle Fundlage weist darauf hin, dass für eine fachtechnisch richtige und dauerhafte Abdichtung beider Museumsdächer Sanierungsarbeiten notwendig werden. Ob sich diese Sanierungsarbeiten auch auf die Spannbetonkonstruktion oberhalb des Praetoriums ausweiten, kann erst nach Abdeckung der Fläche (Pflaster und alte Abdichtung) beurteilt werden. Der Zugang zum historischen Rathaus steht seit dem 09.01.2018 offiziell für die Öffentlichkeit zu Verwendung bereit. MiQua_Projektstatusbericht_20180116_AU-KuK-LK-Politik.xlsx 16.01.2018 3 von 3
Beratungsverlauf (3)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 0204/2018
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 15.02.2018
- Erstellt
- 16.01.2018 10:12