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Angebote Kultureller Bildung - Beantwortung der Anfrage AN/0465/2017

Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss) 2482/2017 vom 28.08.2017

Stand: Am 12.09.2017 im Ausschuss Kunst und Kultur beraten. Ergebnis: Kenntnis genommen.

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    Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle IV/40/404 Vorlagen-Nummer 28.08.2017 2482/2017 Beantwortung einer Anfrage nach § 4 der Geschäftsordnung öffentlicher Teil Gremium Datum Ausschuss Schule und Weiterbildung 11.09.2017 Ausschuss Kunst und Kultur 12.09.2017 Angebote Kultureller Bildung - Beantwortung der Anfrage AN/0465/2017 Die Anfrage richtete sich an den Ausschuss Kunst und Kultur, so dass der Auftrag zur Stellungnahme zunächst dem Museumsdienst zugeordnet wurde. So erklärt sich die zweigeteilte Beantwortung. Vom Museumsdienst stammt die Angebotsübersicht der städtischen Kunst- und Kulturinstitutionen im Kul- turdezernat der Stadt Köln, während aus der Sicht der Koordinierungsstelle für Kulturelle Bildung bei 40 eine Übersicht zu „Musenkuss“ und den Projekten im „Kulturrucksack“ erstellt wurde. 1) Übersicht der Angebote Kultureller Bildung aus Sicht der Koordinierungsstelle „Kultu- relle Bildung in Köln“ a) Kommunales Gesamtkonzept „Kulturelle Bildung in Köln“ (KUBIK) Mit dem Ratsbeschluss vom 10.02.2009 wurde die Verwaltung beauftragt, ein Gesamtkonzept zur kulturellen Bildung für Kinder und Jugendliche in Köln zu erarbeiten. Die hierzu im Amt für Schulent- wicklung eingerichtete Koordinierungsstelle Kulturelle Bildung hat in enger Abstimmung mit dem Mu- seumsdienst und dem Amt für Kinder, Jugend und Familie das kommunale Gesamtkonzept erstellt. Kulturelle Bildung wird als kommunale Querschnittsaufgabe definiert. Daher werden Umsetzung und Weiterentwicklung von einer kommunalen Steuergruppe begleitet, die sich aus dem Amt für Schul- entwicklung, dem Amt für Kinder, Jugend und Familie, dem Amt für Weiterbildung, Kulturamt und dem Museumsdienst der Stadt Köln zusammensetzt. Der Schwerpunkt der Koordinierungsstelle für Kulturelle Bildung liegt insbesondere in der  Weiterentwicklung des Gesamtkonzepts „Kulturelle Bildung in Köln“ (KUBIK) in enger Abstim- mung mit den Akteuren der Kulturellen Bildung in Köln,  in der Weiterentwicklung, Organisation, Koordination und Evaluation des Projektes „Kultur- rucksack“,  in der Koordination und Weiterentwicklung von „Musenkuss“ als einem umfassenden Internet- auftritt für die Kulturelle Bildung in Köln (www.musenkuss-koeln.de). 2 b) Musenkuss Die Internetplattform soll das Gesamtangebot kultureller Angebote für die Menschen in Köln spiegeln, ein zentrales, sparten- und institutionsübergreifendes Portal sein, ein Serviceangebot für die Kultur- einrichtungen darstellen, Informationen zum Thema Kulturelle Bildung bieten und den Anbietern mit ihren individuellen Profilen die Möglichkeit zur Präsentation geben. Auf der Plattform finden sich die städtischen institutionellen Anbieter ebenso wie die freie Szene Kölns. Dieses Konzept wird konse- quent ausgebaut und weiterentwickelt. Mit der Einführung von Musenkuss 2015 ist eine interkommunale Kooperation mit den Städten Düs- seldorf und München entstanden, die ebenfalls diese Plattform betreiben. Über eine gemeinsame Kooperationsvereinbarung wurden Ziele und Aufgaben des Netzwerkes festgelegt sowie auf strategi- scher und operativer Ebene Gremien eingerichtet. Auf dieser Grundlage erfolgen ein intensiver und konstruktiver fachlicher Austausch und eine gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit. Eine Ausweitung des Verbunds auf weitere Städte ist geplant. Zunächst auf Kinder und Jugendliche ausgerichtet, finden sich auf der Plattform musenkuss-koeln.de mittlerweile Angebote für alle Altersgruppen. Ob klassischer Instrumental- oder Schauspielunterricht, Theater- und Filmprojekte, Tanz, Fotosafaris, Zirkus-Workshops, das Gestalten von Radioprogram- men oder eher rezeptive Angebote, das Spektrum ist weit und bezieht sich auf alle künstlerischen Sparten. Es gibt Kurse für Einzelpersonen sowie Gruppen, besondere Events in den Schulferien und als Freizeitgestaltung. Ebenso sind kulturelle Weiterbildungsangebote online gestellt. Die Stadt Köln möchte als Betreiberin des Portals das Engagement der Anbieter im Bereich Kulturel- ler Bildung unterstützen. Zudem sind so die Angebote allen Kölnerinnen und Kölnern in einer über- sichtlichen, gebündelten Form zugänglich. Zur Unterstützung des Entwicklungsprozesses und Quali- tätssicherung findet ein kontinuierlicher Austausch mit Akteuren der Kulturellen Bildung in Köln statt, die über eine interdisziplinäre Facharbeitsgruppe aktiv einbezogen sind. Ergänzt wird die Plattform um nützliche Links, aktuelle Veranstaltungshinweise, Kontakte und Infor- mationen rund um Kultur und Bildung in Köln. Die Angebote können über den Stadtplan oder über den Kalender ausgewählt werden. Zudem ermöglicht ein Filter die passgenaue Suche. Die Internetplattform wurde im Oktober 2015 freigeschaltet. Bis August 2017 konnten 94 institutionelle und etablierte freie Anbieter kultureller Projekte gewonnen werden. Für Kinder, Jugendliche und Er- wachsene aller Altersgruppen werden zur Zeit 299 Angebote, Kurse und Workshops angeboten (Stand 9. August 2017). In der Auflistung finden sich die Projekte, die auf Musenkuss vorgestellt wer- den. Neben anderen Trägern ist an dieser Stelle auf das umfassende kommunale Angebot der Rheini- schen Musikschule hinzuweisen. Die RMS bietet ein breites Spektrum an Kursen für alle Alters- und Adressatengruppen an. Die konstanten Angebote und aktuellen Veranstaltungen sind auf der Home- page (http://www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/rheinische-musikschule/) veröffentlicht 3 Stand 9. August 2017 Zielgr. Ang. rez. aktiv bild. Kunst Theater Tanz Musik Zirkus Film/Foto /Medien Lit. Künstl. Gest. Akademie der Künste der Welt/Köln 6 - 99 X X X X X X X ArtAsyl Gefl. X X X X X X X ARTRMX 8 - 99 1 X X X X X Atelier Artig 4 - 104 4 X X X Barnes Crossing 3 - 99 X X Büro für Konzertpädagogik 70 - 111 1 X X Bürgerzentrum Deutz 6 - 99 X X Bürgerzentrum Engelshof 6 - 99 4 X X X X Bürgerzentrum Nippes, Altenberger Hof 6 - 99 X X X X Bugs - Offene Kinder- und Jugendarbeit 14 - 24 2 X X X X CASAMAX Theater 4 - 12 13 X X X X Cassiopeia Bühne 2 - 99 12 X X X Comedia Theater 3 - 99 21 X X X X Concerto Köln GbR 6 - 20 2 X X X CVJM Köln 13 - 19 1 X X X X Das Junge Literaturhaus Köln 3 - 21 X X X X X Ensemble Confettissimo - Konzerte für Kinder 3 - 10 4 X X X X Ensemble Musikfabrik 6 - 99 3 X X X Filmhaus Köln gGmbH 6 - 99 X girlspace - Medientreff für Mädchen und junge Frauen 6 - 16 1 X X jfc Medienzentrum 6 - 18 9 X X X Jugend-Kunstschule Rodenkirchen 6 - 18 1 X X Jugend- und Kulturzentrum Glashütte 8 - 99 3 X Jugendhaus Treffer 10 - 18 5 X X X X X Jugendkunst Mülheim 10 - 18 Juniorhouse Schauspielschule für Kinder und Jugendliche 7 - 20 Köln Karl Rahner Akademie 6 - 99 kinder- und Jugendcircus Linoluckynelli 8 - 14 Kinder- und Jugendhaus Boltensternstraße 10 - 18 3 Kinderkulturkarawane 10 - 18 1 X X X Kölner Graphikwerkstatt 8 - 24 2 X X Kölner Jugendwerkzentrum (KJWZ) 6 - 18 X X Kölner Künstler Theater 4 - 99 12 X X Kölner Spielecircus 3 - 99 16 X X X KultCrossing gemeinnützige GmbH 10 - 20 4 X X X X Kulturarena Zirkusfabrik 7 - 14 2 X X Kulturbunker Köln 18 - 99 Kulturpiraten Köln 8 - 65 1 X X X Kunstpäd. Atelier im Jugend- u. Gemeinschaftszentr. Grengel 6 - 27 Literaturhaus Köln 6 - 99 Mittwochsmaler - Das Kölner Graffiti- u. Jugendkunstprojekt 10 - 18 Movie Crew Cologne 8 - 18 2 X X MuKuTaThe-Werkstatt für Musik, Kunst, Tanz, Theater 3 - 14 3 X X X X music4everybody! 6 - 27 1 X X X X X Musik-Kids 3 - 30 Musikschule Musik und mehr 1 - 7 3 X X X NRW Landesbüro Tanz 3 - 70 3 Offene Jazz Haus Schule 5 - 120 7 X X X OT Poll 10 - 27 1 X X X OT Werkstattstraße 10 - 27 1 Pelemele - Rock für Kinder 6 - 10 1 X X Pulk Fiktion 6 - 99 7 X X X X Rheinische Arbeitsgemeinschaft Spiel u. Theater Köln (RAST) 6 - 99 25 ROOTS & ROUTES Cologne 6 - 99 Sommerblut Festival der Multipolarkultur 6 - 99 TanzFaktur 6 - 99 1 X X Tanzimpulse 18 - 55 3 X X Tanzstudio in der Marmeladenfabrik 3 - 18 9 X X Tanzwerkstatt Barbara Miethke-Meyer 1 - 70 3 X X X Theater ImPuls 8 - 30 4 X X X X Theaterakademie Köln 9 - 18 1 X X Theaterpädagogisches Zentrum Köln 6 - 99 12 X X X ZAK Zirkus-u. Artistikzentrum 6 - 99 3 Zamus - Zentrum für Alte Musik 6 - 99 Zirkus Zapp Zarapp 6 - 20 3 X X X Auf Musenkuss eingestellte Angebote Kunst- und Kultureinrichtungen der freien Szene 4 Angebote auf Musenkuss, Stand 09.08.2017 Zielgruppe Angebot rezeptiv aktiv bild. Kunst Film/Foto/ Medien Theater Tanz Musik Geschichte künstl. Gest. Literatur Akademie för uns kölsche Sproch/SK Stiftung Kultur 6 - 99 X X X X Artothek 6 - 99 X X X X Archäologische Zone – Praetorium 6 - 99 X X Gürzenich-Orchester Köln 6 - 14 4 X X X Hänneschen Theater - Puppenspiele der Stadt Köln 6 - 99 X Historisches Archiv der Stadt Köln 6 - 99 X Deutsches Tanzarchiv Köln/SK Stiftung Kultur 5 - 12 1 X X X X Die Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur 6 - 12 1 X X X X X Käthe Kollwitz Museum 6 - 99 X X X Kölner Philharmonie 3 - 99 1 X X X Kölnisches Stadtmuseum 5 - 7 2 X X X X X Museum für Angewandte Kunst Köln (MAKK) 8 - 11 1 X X X X Museum für Ostasiatische Kunst 6 - 11 1 X X X X Museum Ludwig 5 - 7 1 X X X X X Museum Schnütgen 5 - 7 1 X X X X Museumsdienst Köln 4 - 20 13 X X X X X X X NS-Dokumentationszentrum 6 - 99 X X Oper Köln - Theater und Schule 10 - 30 3 X X X X Rautenstrauch-Joest-Museum 6 - 99 X X X X Rheinische Musikschule Köln 6 - 20 2 X X Römisch-Germanisches Museum 8 - 11 1 X X X X X Tanzakademie Rheinische Musikschule Köln 3 - 19 2 X X X KölnTourismus GmbH 6 - 99 SK Stiftung Kultur 5 - 99 1 X X X X Sockenkonzerte 5 - 99 X X X Stadtbibliothek Köln 6 - 99 X X X X Schauspiel Köln - Theater und Schule 10 - 30 3 X X X X Volkshochschule 18 - 99 29 X X X X X X X X X Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud 5 - 10 2 X X X X X X WDR Musikvermittlung 13 - 99 10 X X X Institutionelle Anbieter Angebote auf Musenkuss 2) Kulturrucksack Das Land fördert gesichert bis Ende 2018 die Kölner Kulturrucksackprojekte mit jährlich rd. 190.000 Euro, der städtische Eigenanteil beläuft sich auf jährlich rd. 50.000 Euro. Das Programm des Landes NRW finanziert sich aus 80% Landesmitteln und 20% kommunalen Mitteln.2015 und 2016 konnten in Köln 52 bzw. 49 Projekte aus diesen Mitteln gefördert werden. Eckpunkte des „Kölner Kulturruck- sacks“ sind dabei • eine gezielte Ansprache von Kindern und Jugendlichen in benachteiligten Situationen, • die Durchführung der Projekte im außerschulischen Raum, • die Nutzung bestehender Vernetzungsstrukturen in den Sozialräumen und Stadtvierteln, • das Fordern und Fördern von Kooperationen zwischen Kultur- / Medienpädagogischen Ein- richtungen und Jugendeinrichtungen/ -projekten sowie • die Verknüpfung von gestalterischen und verpflichtenden rezeptiven Angeboten. Durch die interdisziplinäre Besetzung der Jury mit Mitgliedern aus den Bereichen Bildung, Jugend und Kultur und deren aktiver Begleitung des Programms wird die fachübergreifende stadtinterne Ver- netzung und der Aspekt kultureller Bildung als Querschnittsaufgabe deutlich. 5 Anbieter Kooperationspartner/Ort Projekttitel Atelier artig Kölner Selbsthilfe e.V,Heckweg Kunst im öffentlichen Raum Atelier artig Kölner Selbsthilfe e.V. Mülheim Auf Weltreise – Kunstwerke im Museum erforschen jfc Medienzentrum Bürgerzentrum Engelshof e.V. Abenteuer im Bilderdschungel jfc Medienzentrum Jugendzentrum Gremberg Klick in fremde Welten jfc Medienzentrum Bürgerhaus Stollwerck - Jugendbereich Abenteuer im Bilderdschungel Jugendfreizeitwerk Köln Flüchtlingswohnheim Herkulesstraße Ton und Phantasie Jugend-Kunstschule Rodenkirchen Flüchtlingswohnheim Kuckucksweg ARTS for Friends Kinder- und Jugendcircus Linoluckynelli Soziales Zentrum Lino – Club Köln-Lindweiler Alaaf – Tanzen im Kölner Karneval Kinder- und Jugendcircus Linoluckynelli Treppe II Wohnsiedlung „Im Mönchsfeld (Köln-Roggendorf) Meine – Deine – Unsere CircusCultur Kinder- und Jugendcircus Linoluckynelli Flüchtlingsunterkunft Lindweilerweg Meine – Deine – Unsere CircusCultur Kinder- und Jugendcircus Linoluckynelli OT Geschwister-Scholl-Haus Wirtsgasse Kleiner Circus ganz groß Kinder- und Jugendcircus Linoluckynelli OT Geschwister-Scholl-Haus Wirtsgasse Trapezkünstler Kölner Jugendwerkzentrum OT Nonni Helmholzplatz The Wall Kölner Jugendwerkzentrum OT St. Anna,Spielplatz Glasstr . Young Arts im Veedel Ehrenfeld Kölner Spielecircus Flüchtlingswohnheim Herkulesst Circus ohne Grenzen Kölner Spielecircus Flüchtlingswohnheim Herkulesstr . Circus ohne Grenzen (Folgeprojekt) Kölner Spielecircus Flüchtlingswohnheim Porz-Eil (alter Praktiker-Markt) Circus ohne Grenzen, Porz Kölner Spielecircus Flüchtlingsheim Porz-Eil (alter Praktiker-Markt) Circus ohne Grenzen (Folgeprojekt), Porz Kölner Spielecircus OT Arche Nova, Theodor-Heuss-Str. Die Kunst der Bewegung – Kids am Limit Kölner Spielecircus OT Am Wunschtor, Veedel e.V., Gernsheimer Str. Die Kunst der Bewegung – Kids am Limit Kölner Spielecircus OT Frohnhofstraße Die Kunst des Balancierens Kölner Spielecircus AWO Jugend- und Nach-barschaftshaus, Bodestr. Die Kunst des Jonglierens Kölner Spielecircus AWO Jugendeinrichtung Club Westend Ossendorfer Weg Die Kunst des Jonglierens Kölner Spielecircus OT St. Anna,Spielplatz Glasstr . Manege frei für die Nachwuchsartisten Kölner Spielecircus Inklusive OT Ohmstraße Orientalische Nächte – Eine Reise ins Morgenland Kölner Spielecircus Flüchtlingswohnheim Kolkrabenweg Circus verbindet, Kolkrabenweg Kölner Spielecircus Flüchtlingswohnheim Kolkrabenweg Circus ohne Grenzen, Kolkrabenweg Kölner Spielewerkstatt Kinder- und Jugendhaus Boltensternstraße Heimat – vertraut oder fremd Kölner Spielewerkstatt Flüchtlingswohnheim Neusser Landstraße Kreative Herbstferienwoche am Flüchtlingszentrum Kolumba Kunstmuseum des Erzbistums Köln Jugendzentrum ENBE, Neubrücker Ring Kunst- und Trickfilmwerkstatt Kolumba Kunstmuseum des Erzbistums Köln Pavillon e.V., Vietorstr. Kunst-Trickfilmwerkstatt Kulturbunker Köln-Mülheim Jugend- und Nachbarschaftshaus Henry’s H.O.P.E., Am Der Rhythmus meines Lebens Kulturpiraten-Köln Jugendzentrum ENBE Neubrücker Ring Beton – Kunst zum Anfassen Kulturpiraten-Köln Kinder- und Jugendzentrum Pegasus Bürgerzentrum Chorweiler Zirkus macht dich stark MittwochsMaler OT Take Five, Ulmer Straße Kellerladen, Alzeyer Str. Wandmalerei Graffiti-StreetArt! MittwochsMaler SKM Familienzentrum Panama Jugendkultur auf der Straße - der Jugendkulturtruck fährt vor Movie Crew Cologne OT Nonni Helmholtzplatz Radiofeature von und mit Kindern und Jugendlichen Werkstatt für Musik, Kunst, Tanz, Theater e.V . Kinder- und Jugendeinrichtung Northside Stop and Motion City – Trickfilmprojekt Museumspädagogische Gesellschaft e.V . Intern. Verein für Frieden und Gerechtigkeit - Pro Humanitate Orientexpress – Lesereise mit vielen Sprachen im Museum Museumspädagogische Gesellschaft Intern. Verein für Frieden und Gerechtigkeit - Pro Humanitate Mein Blau kann summen- Traumreisen in Kunstland- schaften Offene Jazz Haus Schule Jugendhaus Treffer Guilleaumestr . Der T–Zirkel Offene Jazz Haus Schule Freizeitanlage Klingelpütz Vogteistr . Sound Scan – Altstadt Nord: HipHop meets Pop 2015 Offene Jazz Haus Schule Offene Jazz Haus Schule e.V . Don-Bosco Club Köln e.V . Tiefentalstr . Musikraum Mülheim 2.0 Outline Kath. Jugendagentur Köln gGmbH, Bulu4Ju Hall of fame in Blumenberg Sommerblut Kulturfestival Flüchtlingswohnheim Herkulesstr Gypsy Soul in der Herkulesstraße Sommerblut Kulturfestival Jugendprojekt Dachlow, Weidenpesch, Gypsy Mania Sommerblut Kulturfestival OT St. Anna, Spielplatz, Hansemannstr Kunst-Station Hansemannstrasse Theater ImPuls Rheinstein OT Raderberg Die Meisterdetektive Theater ImPuls Inklusive OT Ohmstraße Freundschaft Theater ImPuls Jugend- und Gemeinschaftszentrum Glashütte Freundschaft 2.15 Theater ImPuls OT Arche Nova Theodor-Heuss-Str . Gefühle sind wie Farben ZAK Zirkus- und Artistenzentrum Köln Kinder- und Jugendhaus Boltensternstraße Zirkus der Kulturen II Kulturrucksackprojekte 2015 6 Anbieter Kooperationspartner/Ort Atelier Artig Comedia Colonia Theater gGmbH jfc Medienzentrum jfc Medienzentrum jfc Medienzentrum jfc Medienzentrum jfc Medienzentrum Jugendfreizeitwerk Köln Jugendfreizeitwerk Köln Jugendfreizeitwerk Köln Kölner Jugendwerkzentrum Kölner Jugendwerkzentrum Kölner Spielecircus Kölner Spielecircus Kölner Spielecircus Kölner Spielecircus Kölner Spielecircus Kölner Spielecircus Kölner Spielecircus Kölner Spielecircus Kölner Spielecircus Kölner Spielecircus Kölner Spielecircus Kulturarena Kulturpiraten-Köln MittwochsMaler MittwochsMaler MittwochsMaler MittwochsMaler Mittwochsmaler Mukutathe Werkstatt Mukutathe Werkstatt Museumspädagogische Gesellschaft Offene Jazz Haus Schule Offene Jazz Haus Schule Offene Jazz Haus Schule Offene Jazz Haus Schule Sommerblut Kulturfestival Sommerblut Kulturfestival Sommerblut Kulturfestival Sommerblut Kulturfestival Tanzfaktur Köln Deutz Theater ImPuls Theater ImPuls Theater ImPuls Theaterpädagogisches Zentrum Köln ZAK Zirkus- und Artistenzentrum Köln ZAK Zirkus- und Artistenzentrum Köln OT Arche Nova, Theodor-Heuss-Str Gemeinwesenzentrum Etzelstraße Jugendeinrichtung Gremberg OT Quäker Nachbarschaftsheim, Kreutzer Str. Fremde – Heimat Walla, ich schwöre - Spiel mal Theater lan (keine TN; nicht durchgeführt) Gefühlswelten – Clownerie und Zirkus in Gremberg Wasser - (k)ein Menschenrecht Schrottpercussion Projekt Club Westend Ossendorfer Weg DRK Flüchtlingsunterkunft, Siegburger Str Bürgerzentrum Engelshof Poster + Songbook Druck Ich denke sowieso mit den Füßen Raupine tanzt mit Cosmotakel - Museum Ludwig in Bewegung Rhythmen und Klangskulpturen Die Treffer Band: vol 16 Got to break Tanzen um die ganze Welt - Ein inklusives Projekt TroBaZi - ein starkes Stück, sehr flexibel All colours are beautiful! Etzelstraße - für eine bunte Vielfalt Graffiti is not a crime Jugend- und Gemeinschaftszentrum Grengel Mein selbst gestaltetes Buch Ibn al Balad - Einer von uns - Moduleinheit "Theater" Alles klar, Herr Kommissar! – Theaterkrimigeschichten Freundschaftsgeschichten AWO Jugendprojekt Ossendorfpark Ich in meinem Umfeld“ – Eine künstlerische Reise zu meinem „Ich" AWO Jugendprojekt Ossendorfpark Ossendorfpark JAM Potpourri aus Stein Zirkus ohne Grenzen Kids am Limit - Die Kunst der Bewegung Let this be a sign! Der Tanz der Artisten Zirkus ohne Grenzen Die Kunst des Jonglierens Zirkus ohne Grenzen Zirkus ohne Grenzen Zirkus ohne Grenzen (nicht durchgeführt, Unterkunft zu Beginn des Projektes nicht mehr bewohnt war) Die Kunst des Jonglierens Orientalische Nächte - Eine Reise ins Morgenland Kinder- und Jugendhaus Boltensternstraße Jugendhaus Treffer, Guilleaumestr. Soziales Zentrum Linoclub e.V.,Unnauer Weg Inklusive OT Ohmstr Kinder- und Jugendtreff Pegasus, Chorweiler OT Nonni Helmholzplatz SKM Köln, Fläche unter der Hochbahn Linie 13 Niehler Quäker Nachbarschaftshaus, Kreutzer Str. Kinder und Jugendzentrum Weiden Flüchtlingswohnheim Kolkrabenweg Flüchtlingswohnheim Dorotheenstr Museum Ludwig u.Tanzatelier i. Kulturzentrum Neumarkt Kinder- und Jugendtreff Picco, Piccoloministr Gemeinwesenzentrum Etzelstraße OT Werkstattstr Bürgerzentrum Vingst et Sozi– Jugendbereich Jugend- u. Gemeinschaftszentrum Neubrück Ich bin anders als du! Und nun? - Eine fotografische Annäherung an die eigene Identität Kaum zu glauben! - Das Magazin aus Ossendorf Coole Orte, coole Sounds - stadtteilübergreifendes Foto- und Hörprojekt Wir Südtstadt-Entdecker - Ein spartenübergreifendes Kunstprojekt AWO-Streetart in der Frohnhofstraße Flüchtlingswohnheim Herkulesstr Mosaikfieber in der Herkulesstraße 3D Graffiti - Alles so schön bunt hier Jugend- und Gemeinschaftszentrum Neubrück Das Leben in unserem Haus AWO Jugendeinrichtung Frohnstr. AWO Jugendeinrichtung Frohnstr. Jugendeinrichtung Gremberg Bürgerhaus Stollwerck AWO Jugendeinrichtung Frohnstr. Kulturrucksack Projekte 2016 Kölner Selbsthilfe e.V., Heckweg DRUCK WERKSTATT BUCH Wie klingt deine Stadt? - Soundcollage aus FieldrecordingsOT Nonni Helmholtzplatz Under da bridge jam Die Tanke Kolkrabenweg Kunsttanke – Dem Leben einen schönen Schein geben DRK Flüchtlingswohnheim, Vorgebirgsstr. Shift OT Pavillon Kalk e.V., Vietorstraße Schattentheater im Pavillon Kath. Jugendagentur Köln gGmbH, OT St. Anna Flüchtlingswohnheim Heerstr OT Nonni Helmholzplatz Flüchtlingswohnheim Friedr.-Nauman-Str Gemeinwesenzentrum Etzelstraße Kinder- und Jugendzentrum Meschenich Kath. Jugendagentur Köln gGmbH, OT St. Anna Flüchtlingswohnheim Beuthener Str Don-Bosco-Club, Tiefentalstr 7 Angebote der Kulturellen Bildung aus Sicht von Dezernat VII in den städtischen Kunst- und Kulturinstitutionen im Kulturdezernat der Stadt Köln Inhaltsverzeichnis 1 Einleitung 2 Städtische Kultureinrichtungen 5 Artothek 5 Bühnen der Stadt Köln / Oper & Schauspiel Köln 8 Gürzenich-Orchester Köln 14 Historisches Archiv 15 Kunst- und Museumsbibliothek 18 Museumsdienst Köln 19 Puppenspiele der Stadt Köln 25 Stadtbibliothek Köln 26 Stadtkonservator / Amt f. Denkmalschutz /–pflege 32 Einleitung Die städtischen Kunst- und Kultureinrichtungen halten eine beachtliche und vielschichtige Fülle an Kunst- und Kulturangeboten für jede Alters- und Zielgruppe bereit. Diese beinhalten immer auch An- gebote der Vermittlung und der kulturellen Bildung. Das Schauspiel und die Oper, das Gürzenich- Orchester, die Stadtbibliothek und die städtischen Kunstmuseen als herausragende Bildungs- und Wissensspeicher – sie alle agieren im Handlungsfeld der Kulturellen Bildung und der Kunst- und Kul- turvermittlung. In der Kulturellen Bildung bindet die Zielgruppe der Kinder und Jugendlichen zweifelsfrei besondere Aufmerksamkeit. Die Veränderungen in unserer Gesellschaft sowie innerhalb des urbanen Lebens fordern immer neue Vermittlungsformate. In Bezug auf den demographischen Wandel ist die Ziel- gruppe „55+“ zu nennen, offeriert aber werden genauso spezielle, intergenerative Formate und Ange- bote, welche auf bestimmte Interessengruppen oder Lebensverhältnisse angepasst sind. Darüber hinaus entstanden neue Formate, die unterschiedlichen Inklusionsbestrebungen verpflichtet sind. Die jüngsten und aktuellsten Antworten, welche die Situation geflüchteter Menschen stark berücksichti- gen, und verstärkt im zweiten Halbjahr 2015 entwickelt wurden, sind nur bedingt in die Bestandsauf- nahme eingeflossen. In der inhaltlichen Ausrichtung der Angebote der Kulturellen Bildung wird auf gesellschaftliche und soziokulturelle Entwicklungen und Strömungen reagiert. Die Vermittlungsstrategien der Angebote berücksichtigen dabei aktuelle Erkenntnisse aus Lehre und Forschung und gehen auf die Zielgrup- peninteressen ein. Insbesondere für die jungen Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt schaffen die Angebote der Kulturellen Bildung Zugänge zu den Kunst- und Kulturinstitutionen. Um bei aller Unterschiedlichkeit, die sich aus den Kunstsparten und den künstlerischen Zugängen ergeben, dennoch eine gewisse Einheitlichkeit in der Darstellung zu erreichen, wurde den Kulturein- richtungen zur Abfrage ihrer Angebote ein Fragenkatalog mit jeweils drei Kernfragen zugeleitet. Mit der Frage 1 werden grundsätzliche Informationen hinsichtlich des kulturpolitischen Handlungsauftra- ges erfragt. Frage 2 betrifft die Angebote zur aktiven Kulturbegegnung und deren Umsetzungsformen. Mit Frage 3 wurden die rezeptiven Angebotsstrukturen ermittelt. Die Antworten verdeutlichen, dass die kulturelle Bildung in den städtischen Kulturinstitutionen so vielfältig ist wie die Kultur selbst. Die vorliegende Angebotsdarstellung folgt in ihrer Schwerpunktsetzung dem (im Jahr 2012 fertigge- stellten und handlungsleitenden) kommunalen Gesamtkonzept Kulturelle Bildung in Köln, das sich in 8 seiner Ausrichtung auf die Zielgruppe der Kinder- und Jugendlichen konzentriert. Als klassische Querschnittsaufgabe findet Kulturelle Bildung mit verschiedenen Bildungsschwerpunk- ten und vielfältigen Bildungsintensionen statt. Im Handlungsraum Schule bewegt sich Kulturelle Bil- dung häufig an der Schnittstelle zur schulischen Bildung. Städtische Kultureinrichtungen sind als au- ßerschulische Lernorte attraktiv und vielseitig nutzbar, bereichern schulische Bildungsprozesse und verändern diese in vielerlei Hinsicht. Kulturelle Bildung im Medium der Künste führt verstärkt zu künstlerischen, kultur- und kunstpädagogi- schen Begegnungsformen, kann bisweilen Aktionsfelder der Jugendhilfe stark tangieren und aufgrei- fen. Angebote der Kulturellen Bildung können Orientierung geben und Prozesse eröffnen, in denen wichtige gesellschaftliche Fragen aufgeworfen werden, kulturelles Neuland betreten und neue, per- sönliche Erfahrungsräume erschlossen werden können. In einem modernen Konzept Kultureller Bildung steckt die ästhetische Grundfrage: Wie wollen wir als Menschen im 21. Jahrhundert zusammen leben, wie wollen wir unsere Kultur(en) gestalten und wel- che Aufgabe kommt dem einzelnen Subjekt dabei zu? (Reinwand-Weiss, 2017) (1) Bei der Heranführung an die Kunst und die ihr innewohnende Komplexität knüpfen die Angebote an den jeweiligen Wissenstand und Erfahrungshorizont der Kinder und Jugendlichen an. Oftmals greifen in den Angeboten die Bereiche der aktiven Teilhabe und der Rezeption ineinander. Ziel ist es, das eigene Tun in der Kulturellen Bildung entscheidend zu berücksichtigen Es werden Ge- legenheiten bereitgehalten, bislang fremde Ausdrucksformen und -wege in Musik, Tanz, Theater, Literatur, in den Neuen Medien und den Bildenden Künsten kennenzulernen und diese, aber auch sich selbst, darin auszuprobieren. Neben neuen kreativen Werkzeugen und Methoden lernen die Teilnehmer dabei neue Wissensfelder kennen, erleben bislang unbekannte Handlungsräume. Hier kann Selbstwirksamkeit erfahren werden, der eigene Weg steht neben einer Fülle weiterer, unter- schiedlicher Zugangswege mit multiplen Transferoptionen. Für den hier zusammengestellten Überblick „Angebote der Kulturellen Bildung der städtischen Kunst- und Kultureinrichtungen“ (im Zuständigkeitsbereich des Kulturdezernats) ist der temporäre Bezugs- punkt in der Regel das Jahr 2015. Dabei ist zu berücksichtigen, dass sich die Angebote selbst in ste- tiger Entwicklung und lebendiger Veränderung befinden. So haben die Angebote, die gezielt für ge- flüchtete Menschen entwickelt wurden, im Jahr 2016 einen Aufschwung erfahren. Die Darstellung kann einen Einblick in die quantitative und inhaltliche Fülle der Angebote geben. Eine wissenschaftliche, qualitative Auswertung kann jedoch nur im Rahmen einer Hochschuluntersuchung eines entsprechenden Forschungszweiges geleistet werden. Zusammenfassend gilt: Die Kulturelle Bildung in den städtischen Kunst- und Kultureinrichtungen ver- mittelt beispielgebend offene und lebendige Begegnungen mit den Künsten. Die Angebote machen Spaß und fördern das Verständnis des Andersartigen, unterstützen eine innere Haltung , mit der dem bisweilen Befremdenden in der Kunst und darüber hinaus mit Neugier und Offenheit begegnet wer- den kann. Die Kunstvermittlung meint dabei auch die spezifischen Stärken der Künste für das Zusammenleben im Alltag zu nutzen, ihre Fähigkeit, kommunikative Prozesse in Gang zu setzen, die Wahrnehmung auf das Gewohnte zu verrücken, zu zeigen, dass alles auch ganz anders sein könnte. (Mandel 2005) (2) (1) KULTURELLE BILDUNG ONLINE, „Kulturelle Bildung – Ästhetische Bildung – Kulturelle Bildung“, in: https://www.kubi-online.de (Zugriff: 22.03.2017) (2) ebd. 9 Artothek 1. Profil 1.1 Kunstsparte/n: Bildende Kunst 1.2 Handlungsauftrag: Kunstausleihe und Ausstellungen 1.3 Kulturpolitischer & künstlerischer Auftrag Die artothek ist eine städtische Einrichtung, die einen niedrigschwelli- gen Zugang zu Bildender Kunst ermöglicht. In diesem Rahmen bietet die artothek Kunstwerke zur Ausleihe an und zeigt gleichzeitig ein Ausstellungsprogramm Kölner Künstler und internationaler Gäste mit Raum zum Experimentieren. 1.4 Kulturelle Handlungsformate 1.4.1 Präsentationen / Auf- und Vorführungen Im Jahr 7 öffentlich zugängliche Kunstausstellungen X 1.4.2 Vermittlung (Führungen /oder Vorträge) Einführung in Angebot und Funktion der artothek für Schulklassen X 1.4.3 Workshops / Kurse Schulung/en von Multiplikatoren: Lehrer-, Erzieher- und Schulsozial- arbeiterInnen X 1.4.4 Projektwochen (Schulprojekte/Themenwochen) Projekte mit Grundkursen Kunst und den jungen kunstfreunden X 2. Aktive Partizipation/en 2015 2.1 Kernzielgruppe/n: Die Kernzielgruppe der artothek sind Erwachsene jeder Altersgruppe. Im Bereich der aktiven Kunstbegegnung führt die artothek Vermitt- lungsangebote der Kulturellen Bildung durch, die die Zielgruppe Kin- der und Jugendliche ansprechen. Diese Angebote machen rund 30 % der Aktivitäten im Bereich der aktiven Partizipation aus. Die Zielgrup- penzusammensetzung: Elementarbereich 25% Primarbereich 15% Sek I, Sek II: 40% Junge Erwachsene: 10% Multiplikatoren 10% 2.2 Nutzer / Besucher / Ausleiher 2015 2.2.1 Besucher 6.100 Davon Ausleiher 620 Davon Nutzer im Bereich Kulturelle Bildung ca. 25% 2.3 Vermittlungsveranstaltungen /Kulturelle Bildung gesamt 10 2.3.1 Schulungen Multiplikatoren / Kulturelle Bildung 6 Lehrerkräfte der Sek I und II 2 ErzieherInnen im Elementarbereich 2 SchulsozialarbeiterInnen der Stadt Köln 2 10 2.3.2 Sonderprojekte 2 Kooperation mit Studenten der jungenkunstfreunde im Projekt „Stand- punkt:Subjektiv“ Projektarbeit mit Grundkursen Kunst aus der Q 12 des Apostelgymna- siums im Rahmen des Unterrichts (2) 2.3.3 Gezielte Kinder-und Familienangebote: 1 Türöffnertag der Sendung mit der Maus am 3.10.2015 // ca. 40 Teilnehmer im Alter zwischen 3 und 10 Jahren malten in der artothek zu Kunstwerken aus dem Bestand der Sammlung 2.3.4 Spezielle Angebote für Mädchen/Jungen / 3. Rezeptionsangebote 2015 3.1 Kernzielgruppe/n: Die Kernzielgruppe sind Erwachsene jeder Altersstufe, die unter ande- rem bei Ausstellungseröffnungen die Möglichkeit nutzen, junger, zeit- genössischer Bildender Kunst zu begegnen. Im Bereich der Kulturellen Bildung wird die artothek auch aktiv von Kindern und Jugendlichen innerhalb konkreter Projektarbeit im schuli- schen Kontext besucht und als Ort der Kunstrezeption genutzt. Die Vermittlung unterstützt die Kunstrezeption. Nutzer Veranst. Elementarbereich / / Primarbereich / / Sek I, Sek II: 55 3 Junge Erwachsene: 135 5 3.2 Besucher/ Nutzer 2015 Gesamt 3.500 Davon Kinder / Jugendliche 6% 3.3 Form der Veranstaltungen 3.3.1 Vorträge / Führungen Führungen für Schulklassen und Studienseminare zu den jeweils ak- tuellen Ausstellungen und Einführung in die Kunstausleihe 3.3.2 Aufführungen (Film / Theater / Musik / Neue Medien etc. Musikperformance der Künstlerin Julia Bünnagel im Rahmen ihrer Ausstellung in der artothek Bühnen der Stadt Köln 1. Profil 1.1 Kunstsparte/n: Schauspiel und Oper 1.2 Handlungsauftrag (Auszug aus der Satzung) Die Bühnen der Stadt Köln werden ab dem 01.09.2000 als städtische Einrichtung ohne Rechtspersönlichkeit wie ein Eigenbetrieb nach den Vorschriften der Gemeindeordnung für das Land Nordrhein-Westfalen (nachfolgend GO NRW), der Eigenbetriebsverordnung für das Land 11 Nordrhein-Westfalen (nachfolgend EigVO NRW) und den Bestimmun- gen dieser Betriebssatzung geführt. Gegenstand der Einrichtung ist der Betrieb eines Dreisparten- Theaters zur Pflege und Förderung kultureller Aufgaben. Der Zweck der Einri+chtung umfasst insbesondere die Aufführungen von Büh- nenwerken aller Gattungen im Musik-, Tanz- und Sprechtheater. 1.3 Kulturpolitischer & künstlerischer Auftrag s.o. 1.4 Kulturelle Handlungsformate 1.4.1 Präsentationen / Auf- und Vorführungen Vorstellungen in der Oper Köln und der Kinderoper Köln Vorstellungen im Schauspiel Köln Tanzgastspiele in Oper und Schauspiel X 1.4.2 Vermittlung (Führungen /oder Vorträge) Führungen im Rahmen von Projekten durch den Fundus und die Werkstätten (Während des Interims sind nur sehr eingeschränkt Füh- rungen durch die Spielstätten möglich, zur Zeit gibt es sie nur im Rahmen von Projekten Kurzführungen vor den Vorstellungen der Kin- deroper) X 1.4.3 Workshops / Kurse Für Schüler: Szenische Einführungsworkshops als Vorbereitung auf einen Vor- stellungsbesuch Workshops für Schultheatergruppen (Rollenarbeit, Sprache und Stimme, Inszenierung, Improvisationstheater, Musical) Für Lehrer: Szenische Interpretation von Theater, Musiktheater und Musik Kleine Spielformen (Schattentheater, Schwarzlichttheater, Erzähl- theater, Puppentheater) Workshops zu verschiedenen Aspekten des Theaters für Spielleiter von TheaterAGs, Literaturkursen und im Fach Darstellen und Gestal- ten Workshops zur Kulturellen Bildung im Fachunterricht (Thea- ter/Oper und Informatik, szenische Interpretation im Fremdsprachen- unterricht, Schwarzlicht im Unterricht mit Förderschülern) Workshops mit dem Schwerpunkt Sonderpädagogik Nachqualifikation fachfremder Lehrer für das Fach Musik und für das Fach Darstellen und Gestalten X 1.4.4 Projektwochen (Schulprojekte/Themenwochen) Schultheaterwoche: etwa 15-20 Aufführungen von Schultheater- gruppen im Depot 2 des Schauspiels und in der Kinderoper, Juryarbeit zur Schultheaterwoche Projekt „Digitales Programmheft“, Erstellung von Homepages von Schülern im Rahmen von Begleitkursen zu ausgewählten Produktio- X 12 nen der Oper und des Schauspiels (Kooperation mit Schulen) Schattentheater-Einführungen von Schülern vor Vorstellungen der Oper als Einführung zum Stück für normale Besucher (Kooperation mit Schulen) Comic-Wettbewerb zu einer Produktion der Kinderoper Schulabonnement: Auswahl der Stücke, Beratung, Organisation, Erstellung von Materialien Vermittlungsprojekt: Studenten in Bachelor-Studiengängen gestal- ten im Rahmen ihres Berufsfeld-Praktikums Workshops für Schüler als Vorbereitung auf einen Vorstellungsbesuch Kooperationen mit unterschiedlichen Institutionen (bkj, Jugendkultur- preis NRW, Bundesakademie für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel, CIAM Kulturvermittlung, BuT, Dt. Bühnenverein, kunstvoll Frankfurt, ifant Wien) Projekte zum Thema Sprachförderung (z. T. mit VHS Brühl) Berufsorientierung: Herbstferien-Workshops: Berufe am Theater praktisch erproben (für Schüler, Mitglieder von Schultheatergruppen und Spielleiter), Praktikantenbetreuung, Berufsorientierungsveranstal- tungen in Schulen (spezielle Kooperationen mit Berufskollegs) 1.4.5 Materialien zum laufenden Repertoire in Oper & Schauspiel Für Schüler: Arbeitsblätter zu Stücken (für alle Schüler des Schulabonnements) Arbeitsblätter zum Thema Oper und Theater allgemein Mal- und Bastelhefte für Kinder zum Thema Kinderoper Für Lehrer: Erstellen von Materialsammlungen Unterrichtseinheiten zu Stücken des laufenden Repertoires X 2. Aktive Partizipation/en Spielzeit 2014/2015 2.1 Kernzielgruppe/n Kernzielgruppen sind Schüler. Genauere Angaben lassen sich nicht machen, da speziell im Bereich Oper die Angebote von sehr unter- schiedlichen Gruppen genutzt werden. Mozarts ZAUBERFLÖTE lässt sich in jedem Alter und mit Schülern jeder Schulform behandeln. Dem unterschiedlichen Vorwissen wird in den Einführungsworkshops Rechnung getragen. 2.2. Teilnehmer / Nutzer / Jahr An ca. 250 eigenen Veranstaltungen der Abteilung Theater und Schu- le insgesamt in der Spielzeit 2014/15 (ohne Schultheaterwoche und Comic-Wettbewerb): Lehrer Schüler 1.250 2.800 2.3 Veranstaltungen / Jahr s.u. Workshops mit Schülern als Einführung zu Stücken des Repertoires Stück / Produktion / Thema Veranst. Nutzer Zauberflöte – Szenischer Einführungsworkshop 14 1.000 13 Carmen – Szenischer Einführungsworkshop 1 Kabale - Szenischer Einführungsworkshop 17 Menschenfeind - Szenischer Einführungsworkshop 2 Hiob - Szenischer Einführungsworkshop 3 König Arthur (Kinderoper) - Szenischer Einführungs- workshop 3 Gesamt 40 1.000 Projektarbeit mit Schülern Stück / Produktion / Thema Veranst. Nutzer Projekte zu Schattentheater „Freischütz“ 9 28 Virtuelles Programmheft zu „Zauberflöte“ 6 100 Virtuelles Programmheft zu „Menschenfeind“ 7 22 Advent in der Oper zu „Zauberflöte“ 1 55 Theaterpraxis – Einführungsworkshop 2 38 FSJ-Bewerber Workshop 1 20 Gesamt 26 263 Lehrerfortbildungen (z.T. mit Lehramtsanwärtern) zum Repertoire Stück / Produktion / Thema Veranst. Nutzer Kabale – Szenischer Einführungsworkshop 17 300 Giovanni – Szenischer Einführungsworkshop 2 35 Hiob - Szenischer Einführungsworkshop 3 50 Zauberflöte - Szenischer Einführungsworkshop 4 85 Gesamt 26 470 Projektarbeit mit Lehrer(anwärter)n zu „Theater und Oper im Unterricht“ oder einzelnen Methoden Stück / Produktion / Thema Veranst. Nutzer Praktische Einführung in die Methode „Szenische Inter- pretation“ 3 65 Improvisationstheater im Theaterspiel mit Kindern 6 190 Kleine Spielformen in der Sonderpädagogik: Schwarz- lichttheater 6 120 Theater spielen mit Kindern 9 190 Kleine Spielformen: Puppentheater 1 16 Sprache und Stimme 6 100 Nachqualifikation fachfremder Lehrer in Musik 2 55r Gesamt 38 736 Veranstaltungen in Kooperation mit … Stück / Produktion / Thema Veranst. Nutzer bkj Schwerte 1 16 Jugendkulturpreis NRW see you Festival 1 40 14 Bundesakademie Wolfenbüttel 6 25 ifant-Institut Wien 4 100 CIAM Kulturvermittlung 1 10 Bundesverband Theaterpädagogik 1 13 Deutscher Bühnenverein 3 50 VHS Brühl, Sprachförderung 1 12 kunstvoll Frankfurt 3 40 Gesamt 21 306 Führungen Stück/Produktion/Thema Veranst. Nutzer Kinderoper 10 Werkstätten/Fundus im Zusammenhang mit „Berufe am Theater“ 4 Gesamt 14 300 Comic-Wettbewerb Stück / Produktion / Thema Veranst. Nutzer Kinderoper: König Arthur Ausstellung in Kinderoper / MAKK / Comic-Haus 4 Gesamt 4 70 Gr. Schultheaterwoche 2015 Stück/Produktion/Thema Veranst. Nutzer Sichtungsphase, Schulbesuche, Jurysitzungen 35 25 Gr. Vorstellungen in Depot 2 und Kinderoper 12 Gesamt 47 1000 Theaterwoche als Berufsfeld Stück / Produktion / Thema Veranst. Nutzer Workshops in den Herbstferien 20 Schulbesuche im Zusammenhang mit „Berufe am Thea- ter“ 3 Gesamt 23 180 Vermittlungsprojekt zu „Carmen“ Stück /Produktion / Thema Veranst. Nutzer Workshops mit Studenten (szenische Methoden) 16 je 12 Konzeptionswoche (praktische Erprobung) 10 je 12 Workshops mit Schulen 32 800 Gesamt > 1000 15 Oper und Demenz Stück /Produktion / Thema Veranst. Nutzer Besuche von Gruppen in der Kinderoper 2 Vor- und Nachbereitung der Gruppen 2 20 Gesamt 4 20 3. Rezeptionsangebote Spielzeit 2014/2015 3.1 Kernzielgruppe/n: Generell stehen alle Aufführungen für Kinder/Schüler/Jugendliche offen. Es gibt ermäßigte Karten für alle Aufführungen, ihr Anteil am Gesamtverkauf liegt bei 20%. Kinderoper: Kindergarten, Grundschule, Sek I Schauspiel: Jugendliche, Schüler der Sek II 3.2 Besucher/ Nutzer Spielzeit 2014/2015 26.000 Zzgl. jugendliche Besucher in den normalen Vorstellungen 3.2.1 Kinderoper Stück /Produktion / Thema Veranst. Nutzer 7 Produktionen 69 9.254 3.2.2 Schauspiel Stücke m. Relevanz f. Zentralabitur Veranst. Nutzer Hiob, Kabale, Sezuan, Kaufmann 12.792 3.2.3 Schultheaterwoche (Oper und Schauspiel) Stücke Veranst. Nutzer 12 Stücke 17 1.231 3.2.4 Advent in der Oper Stücke Veranst. Nutzer Festveranstaltung 4 211 3.2.5 Kinder- und Familienvorstellungen Schauspiel Stück Veranst. Nutzer The Shadow 1.534 Gürzenich-Orchester 1. Profil 1.1 Kunstsparte/n: Musik 1.2 Handlungsauftrag Das Gürzenich-Orchester ist seit über 150 Jahren das Konzert- und Opernorchester der Stadt Köln. Es zählt heute zu den führenden Klangkörpern Deutschlands. Das Gürzenich-Orchester erreicht mit seinen kulturellen Angeboten viele in und um Köln lebende Menschen und wird mit seiner Programmatik zugleich dem Rang Kölns als viert- größter deutscher Stadt und internationaler Musik- und Kunstmetropo- le gerecht. Das Gürzenich-Orchester ist „für alle“ da. Dabei sind An- gebote für Kinder und Jugendliche, aber auch für Benachteiligte und 16 Randgruppen besonders wichtig. 1.3 Kulturpolitischer & künstlerischer Auftrag Das Gürzenich-Orchester bietet dem Publikum pro Saison mindestens 36 Sinfoniekonzerte mit 12 eigenständigen Programmen im Abonne- ment. International renommierte Gastdirigenten und Solisten stehen hierfür ebenso wie eine innovative Programmatik, die Brückenschläge zwischen Tradition und Moderne schafft. Die Abonnementkonzerte des Gürzenich-Orchesters prägen damit entscheidend das musikali- sche Profil und die Identität der Kulturmetropole Köln. Von Jahr zu Jahr wird das Musikvermittlungsprogramm „Ohren auf!“ des Gürzenich-Orchesters wichtiger. So nehmen über 10.000 Kinder und Jugendliche sowie über 200 Lehrkräfte pro Spielzeit an den viel- fältigen Angeboten und Fortbildungen rund um die Konzerte und Workshops des Gürzenich-Orchesters in der Philharmonie, in Schu- len, Kindergärten und an anderen Orten teil. Neuerdings sind auch Angebote für ältere Menschen, Kranke, Benachteiligte und Randgrup- pen wichtige Bestandteile des Programms. In Kooperationskonzerten mit Jugendorchestern und musikalischen Laien trägt das Gürzenich- Orchester nachhaltig zur Musikentwicklung in Köln bei und ermöglicht auch sozial schwach gestellten Menschen einen Zugang zu klassi- scher Musik. Die Erweiterung des Repertoires durch Ur- und Erstaufführungen ist für die Förderung neuer Musik ebenso wie für die Entwicklung des künstlerischen Profils des Gürzenich-Orchesters grundlegend. Die regelmäßige Präsenz in den wichtigen Konzerthäusern und bei den bedeutenden Musikfestivals weltweit unterstreicht die Bedeutung und das Renommee des Gürzenich-Orchesters über Köln hinaus. Das Orchester erfüllt damit eine Rolle als Kulturbotschafter seiner Heimat- stadt und des Landes NRW. 1.4 Kulturelle Handlungsformate 1.4.1 Präsentationen / Auf- und Vorführungen Moderierte Schulkonzerte und Konzerte für Familien mit Kindern ab 6 Jahren Sinfoniekonzerte mit künstlerischer Beteiligung von Kindern und Ju- gendlichen moderierte Kammerkonzerte in Kindergärten und Altenheimen und Hospizen X 1.4.2 Vermittlung (Führungen /oder Vorträge) Konzerteinführungen für Kinder plus Praxis Probenbesuche mit Begleitmaterial für Kinder X 1.4.3 Workshops / Kurse Fortbildungen zum Thema Musik in der Kita für ErzieherInnen Musiker besuchen Schulklassen und gestalten den Musikunterricht X 17 1.4.4 Projektwochen (Schulprojekte/Themenwochen) / 2. Aktive Partizipation/en 2015 2.1 Kernzielgruppe/n: Elementarbereich 390 Primarbereich 5.020 Sek I, Sek II: 1.970 Junge Erwachsene: 200 2.2 Teilnehmer / Nutzer 2015 12.760 2.3 Vermittlungsveranstaltungen / Kulturelle Bildung gesamt 67 2.3.1 Kurse / Workshops Musiker im Klassenzimmer Musiker besuchen Schulklassen, die ins Schulkonzert kommen und bereiten die SchülerInnen praktisch vor) Fortbildung für ErzieherInnen im Elementarbereich mit Anregungen, mit Musik in der KiTa zu arbeiten 2 2.3.2 Sonderprojekte / Ferienangebote Symphonic Mob, Mitspielkonzert mit dem Profiorchester für Jeder- mann und jedes Instrument, öffentliche Anmeldung, Konzert auf dem Roncalliplatz 2.3.3 Gezielte Kinder-und Familienangebote: Unterwegskonzerte im Kindergarten: Kammermusikensembles spielen ein interaktives Konzert Zwergenprobe: Probenbesuch für die Kleinsten mit spielerischer Ein- führung PhilharmonieLunch spezial (Für Grundschulklassen): Besuch einer offenen Probe mit Vorbereitung der Kinder und dem Treffen mit einem Musik im Anschluss) Impuls (Probenbesuch auf der Bühne im Orchester sitzend, Vorberei- tungsworkshop) Schulkonzerte (einstündige, moderierte Konzerte für die Altersklasse, Vorbereitungsunterlagen für die Lehrer werden angeboten) Impuls (für weiterführende Schulen): Probenbesuch auf der Bühne im Orchester sitzend, Vorbereitungsworkshop Schulkonzerte: einstündige, moderierte Konzerte für die Altersklasse, Vorbereitungsunterlagen für die Lehrer werden angeboten Günstigere Konzertkarten für Schulklassen ab Jg. 10 2.3.4 Spezielle Angebote für Mädchen/Jungen / 3. Rezeptionsangebote 2015 Die Angebote sind immer auf eine Mischung aus Partizipation und Rezeption ausgelegt, so dass die Zahlen hier nicht zu trennen sind. 18 Historisches Archiv der Stadt Köln 1. Profil 1.1 Kunstsparte/n: Kultur- und Stadtgechichte 1.2 Handlungsauftrag Vermittlung der Bedeutung und Funktion des öffentlichen Archivs. Archivpädagogische Vermittlung im Rahmen des Archivgesetzes, Be- fähigung zur Benutzung. 1.3 Kulturpolitischer & künstlerischer Auftrag Vermittlung des Konzepts Bürgerarchiv: Hierbei sind Kinder und Ju- gendliche eine wichtige Zielgruppe. Die Arbeit zielt ab auf die Heran- führung an die selbstverständliche Nutzung des Archivs als integraler Bestandteil der Formung des Geschichtsbewusstseins. 1.4 Kulturelle Handlungsformate 1.4.1 Führungen oder Vorträge X 1.4.2 Führung durch Archiv und Restaurierungswerkstatt X 1.4.3 Thematische Workshops zu versch. Themen wie Schreibwerk- statt, Quellenarbeit X 1.4.4 Projektwochen (Schulprojekte/Themenwochen) / 2. Aktive Partizipation/en 2015 2.1 Kernzielgruppe/n: Elementarbereich 5% Primarbereich 10% Sek I, Sek II: 70% Junge Erwachsene: 15% 2.2 Teilnehmer / Nutzer 2015 160 2.3 Vermittlungsveranstaltungen / Kulturelle Bildung gesamt 20 2.3.1 Kurse / Workshops 9 2.3.2 Sonderprojekte / Ferienangebote / Kinder Uni Köln, CAJ 8 2.3.3 Gezielte Kinder-und Familienangebote: 3 2.3.4 Spezielle Angebote für Mädchen/Jungen / 3. Rezeptionsangebote 2015 / Kunst- und Museumsbibliothek 1. Profil 1.1 Kunstsparte/n: Kultur- und Stadtgechichte 1.2 Handlungsauftrag Die Kunst- und Museumsbibliothek ist eine wissenschaftliche Spezial- bibliothek für Bildende Kunst. Sie ermöglichen anlässlich besonderer Anfragen Führungen durch die Bibliothek und auch Einführungsveran- staltungen für Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II. Kern- zielgruppe der KMB sind jedoch Erwachsene. 19 Museumsdienst Köln 1. Profil 1.1 Kunstsparte/n: Kunst, Kultur und Historisches Erbe 1.2 Handlungsauftrag Gegründet 1965 als erste museumspädagogische Facheinrichtung der Bundesrepublik, zählt der Museumsdienst Köln heute zu den drei größten in Deutschland. Er arbeitet für die neun städtischen Museen und verantwortet Bereiche von Kommunikation und Marketing für den Museumsstandort. Innerhalb des Dezernats für Kunst und Kultur erfüllt er weitere Aufga- ben der Kulturellen Bildung und der Kommunikation. Dazu gehören Fragen der Besucherorientierung. 1986 wurde die Museumsschule als gemeinsame Einrichtung der Stadt Köln und der Bezirksregierung Köln ins Leben gerufen, mit dem Auftrag, Unterricht im Museum zu halten. Sie ist dem Museumsdienst angegliedert und ergänzt dessen Schulprogramm mit curricularer Schwerpunktsetzung. Basis der Kölner Vermittlungsarbeit sind die Bestände der städtischen Museen, deren historische, kunst- und kulturhistorische Sammlungen von der Vorgeschichte bis in die Gegenwart reichen und eine lokale, regionale, internationale und außereuropäische Ausrichtung besitzen. Das Sammeln, Bewahren, Erforschen, Ausstellen und Vermitteln von Kunst, Kultur und Geschichte sind komplementäre und sich wechsel- seitig stimulierende Arbeitsfelder. Daher ist die Museumspädagogik eng in die Programmatik und Konzeption der Präsentationen einge- bunden. Die in Dauer- und Sonderausstellungen erschlossenen Sammlungen und die ergänzenden Leihgaben werden im Rahmen unterschiedlicher verbaler und medialer Vermittlungs- und Veranstaltungsformate be- leuchtet und befragt. In den Angeboten des Museumsdienstes spie- geln sich Vielfalt und Interessen einer durch Zuwanderung geprägten Stadtgesellschaft und die Zusammensetzung der auswärtigen Besu- cherschaft Kölns. Daraus resultiert ein breites Portfolio an Angeboten, das ein lebenslanges Lernen und Erleben der Kölner Museumswelt ermöglicht. 1.3 Kulturpolitischer & künstlerischer Auftrag Die Mitarbeiter des Museumsdienstes konzipieren, realisieren und evaluieren Programme und Projekte für alle musealen Zielgruppen, von Familien mit Kleinkindern über Kindergarten- und Schulgruppen, erwachsene Individualbesucher oder Gruppenreisende bis zu Hochalt- rigen und demenziell veränderten Mitmenschen. Die Arbeit mit Schul- klassen nimmt den größten Raum ein. Die Bildungsarbeit folgt grund- sätzlichen Leitlinien, ist stark ausdifferenziert und umfasst alle Berei- che der verbalen und medialen Museumspädagogik mit ihrem gesam- ten Methodenrepertoire. Die Leitlinien sind: Nachfragorientierung, Kompetenzorientierung, Empowerment, Partizipation, Diversität, le- benslanges Lernen und Vernetzung. 1.4 Handlungsformate der Kulturellen Bildung Museumspädagogik hat zwei Standbeine: personale und mediale Vermittlung. Das Hauptgewicht des Museumsdienstes liegt auf der personalen Vermittlung. Der direkte Dialog mit dem Publikum in indi- viduell abgestimmten Führungen, Workshops, Kursen oder Gesprä- chen ist kompetenz- und nachfrageorientiert. Es erfolgt eine Ausrich- tung an den Besucherinteressen Entdecken, Erleben, Wohlfühlen, 20 Auftanken und Lernen. Die Vermittlungsarbeit wird durch den direkten Austausch mit Besuchern ständig evaluiert und nachhaltig weiterent- wickelt. Innerhalb der personalen Vermittlung machen verbale Ange- bote den größten Anteil aus. Dabei gehen die Mitarbeiter stets vom konkreten Objekt und seinem Kontext aus und bieten den verschiede- nen Besuchergruppen sowohl sinnlich-ästhetische Zugänge als auch kritisch-reflektierende Herangehensweisen. Ein kleiner, aber wichtiger Teil der personalen Vermittlung ist handlungsorientiert. Darunter sind alle Formate zu verstehen, bei denen die Besucher selbst aktiv wer- den und dabei spielerische, experimentelle, handwerkliche oder krea- tive und künstlerische Zugänge erproben und nutzen. Handlungsorientierte Formate im Portfolio des Museumsdienstes sind mehrstündige Werkstätten für Kindergärten und Schulklassen, Kurse für Kinder, Jugendliche und Erwachsene an den Wochenenden, abends oder in den Ferien, offene Ateliers zu Ausstellungen oder Events und Geburtstage für Kinder. Mediale Vermittlung meint Ausstellungsbeschriftungen, Audio- resp. Multimediaguides oder andere digitale Präsentationen, Handreichun- gen, Begleithefte zu Ausstellungen, Kinderführer, Materialien für Lehr- kräfte und Schulklassen, Mitmachhefte für Kinder und Familien u. ä. Bei Bedarf entwickelt das Personal des Museumsdienstes daher Ver- mittlungsmedien für Dauer- und Sonderausstellungen. Texte in Einfa- cher Sprache werden in den kommenden Jahren verstärkt bereitge- stellt. Eine Besonderheit der Kölner Museumspädagogik stellen die muse- umsdidaktischen Sammlungen dar. In sechs Museen können Besu- cher originale Artefakte oder Repliken, die der Museumsdienst verwal- tet, anfassen, in die Hand nehmen und damit auch über den Tastsinn wahrnehmen. Die Objekte kommen in unterschiedlichen, insbesonde- re inklusiven Veranstaltungsformaten zum Einsatz. Projekte sind Keimzellen für Innovation und werden beim Muse- umsdienst genutzt. So entstehen neue Methoden und Formate. Die Schwerpunkte der handlungs- und medienorientierten Projektarbeit liegen in den Bereichen, Qualitätssicherung, Audience Development, Empowerment und Partizipation. Dabei ist zwischen Projekten für Mul- tiplikatoren, Familien, Jugendliche und jungen Erwachsene sowie Schulklassen zu unterscheiden. Die Projekte sind in der Regel drittmit- telfinanziert. Schließlich organisiert der Museumsdienst die Vermitt- lungsprogramme bei den Großevents Museumsfest und Museums- nacht Köln sowie bei Familientagen in den Museen. 1.4.1 Formate der verbalen Vermittlung Öffentliche und buchbare Führungen in Dauer- und Sonderaus- stellungen der Museen und archäologischen Stätten von Kindesalter bis Hochaltrigkeit Buchbare Führungen in Dauer- und Sonderausstellungen der Museen und archäologischen Stätten von Kindesalter bis Hochaltrigkeit Öffentliche Fortbildungen für Bildungsmultiplikatoren von Ele- mentarstufe bis zu Sekundarstufe II Buchbare Fortbildungen für Bildungsmultiplikatoren von Elemen- tarstufe bis zu Sekundarstufe II Unterricht mit der Museumsschule Öffentliche Lesungen im Museum für Kinder ab 5 Jahren X 21 Öffentliche Dialogveranstaltungen mit Zeitzeugen, Jugendliche und Experten in eigener Sache 1.4.2 Formate der handlungsorientierten Vermittlung Buchbare Workshops für versch. Zielgruppen (Elementar- und Pri- marstufe, Sek I und Sek II, OGS, Erwachsene, Menschen mit Beein- trächtigungen inkl. Demenz) Angebote im Rahmen des Projekts „museumsbus.koeln“ Öffentliche Kreativkurse für Kinder an Samstagen und in den Ferien Öffentliche Kreativkurse für Erwachsene Kindergeburtstagsangebote X Verteilung Angebote der verbalen Vermittlung 86% Angebote der handlungsorientierten Vermittlung 13% Fortbildungen 1% 1.4.3 Formen der medialen Vermittlung Audio- und Mutlimediaguides für versch. Zielgruppen Museumsrucksack, -tasche, -koffer u.a. didaktische Vermitt- lungsmedien für explorative Museumsbesuche Museumslabore, offene Ateliers Ausstellungsbeschriftung Begleithefte, Kurzführer für versch. Zielgruppen Didaktische Filme Hands On-Objekte für materialorientierte / inklusive Vermittlung X 1.4.4 Projekte und Events Partizipative Ausstellungen und Performances von Kinder / Ju- gendlichen Projekte für Kinder und Familien Projekte und Trainees für Jugendliche und junge Erwachsene Großevents: Museumsfest und Museumsnacht Köln Familientage im Museum X 2. Aktive Partizipation/en 2015 2.1 Kernzielgruppe/n Der Museumsdienst entwickelt Programme und Projekte für die ge- samte Bandbreite des Publikums in den Kölner Museen, daher exis- tiert keine eigentliche Kernzielgruppe. In quantitativer Hinsicht gibt es jedoch einen Schwerpunkt beim schulischen Publikum und bei Kinder und Familien. Den unterschiedlichen Motiven und Motivationen des Publikums wird mit einem diversifizierten Methodenrepertoire Rech- nung getragen. Die aktivierenden Angebote wenden sich an KiTas, alle Schulstufen, Kinder, Jugendliche und ein kreativ-interessiertes erwachsenen Publi- kum. Verteilung der Zielgruppen 22 Elementarbereich 4% Primarbereich 11% Sek I 28% Sek II 10% Privatpersonen jeglichen Alters, private Gruppen, Firmen 47% 2.3.1 Formate der verbalen Vermittlung Veranst. Nutzer Öffentliche Führungen und Lesungen 764 121.511 Gebuchte Führungen 6.709 Unterricht mit der Museumsschule 436 10.414 Fortbildungen (Erziehende, Lehrkräfte, Studierende) 81 1.228 Gesamt 133.393 2.3.2 Formate der handlungsorientierten Vermittlung Veranst. Nutzer Gebuchte Workshops für Schulklassen 623 13.541 Gebuchte Veranstaltungen bei „museumsbus.koeln“ 83 1.994 Öffentliche Kurse für alle Zielgruppen 169 1.522 Gebuchte Kindergeburtstage 181 2.192 Events und projektbezogene Präsentationen 7 930 Gesamt 1063 20.179 2.3.3 Projekte Anzahl (interkulturelle) Projekte für Kinder und Familien 7 Projekte und Trainees für Jugendliche und junge Erwachsene 1 Projekte und Trainees mit Schulklassen 16 Gesamt 24 2.3.4 Spezielle Angebote für Mädchen/Jungen / 3. Rezeptionsangebote 2015 3.1 Kernzielgruppe/n: Die vom Museumsdienst entwickelten Vermittlungsmedien wenden sich entweder an ein breites Museumspublikum oder aber sind inhalt- lich und zielgruppenspezifisch aufgebaut. Die Angebote werden von Individualbesuchern genutzt, der Nutzungsgrad ist daher nicht quanti- fizierbar. 3.2 Angebote der medialen Vermittlung Vermittlungsmedium / Kategorie Anzahl Ausstellungsbegleiter, Booklets, Museumsführer 9 23 Ausstellungsbeschriftung / Texte / Unterrichtsmaterialien 3 Maßnahmen im Bereich Audio / Multimedia / E-Learning 3 Einrichtung von Ateliers /didaktischen Laboren 2 Maßnahmen im Bereich Hands On-Materialien 9 Gesamt 27 Puppenspiele der Stadt Köln 1. Profil 1.1 Kunstsparte/n: Theater 1.2 Handlungsauftrag Vermittlung von lebendiger kölscher Sprache als Kulturgut und damit verbundener Wortschatzerweiterung. Vermittlung kölscher Tradition und Geschichte. Vermittlung von Stockpuppenspiel als eigne Kunst- form und Wissen über das Hänneschen-Theater bzw. Theater im All- gemeinen. Anerkennung und Begeisterung des (Stockpuppen- )Theaters als alternatives kulturelles Angebot, auch im Zeitalter der neuen Medien. Übernahme sozialer Verantwortung und Aufbau von Regelverhalten. Weiterhin Stärkung der Wahrnehmung und Aufbau von Empathiefähigkeit und Imaginationsfähigkeit, Perspektiv- übernahme und Identitätsbildung. 1.3 Kulturpolitischer & künstlerischer Auftrag Erhaltung und Pflege des traditionellen kölschen Stockpuppenspiels mit dem Ziel, Inhalte aktuell und modern zu gestalten, das Niveau des Handwerks zu stärken, Zukunftssicherung und Nachwuchspflege zu betreiben. 1.4 Kulturelle Handlungsformate 1.4.1 Präsentationen / Auf- und Vorführungen Workshops in Schulen mit DVD und Livevortrag X 1.4.2 Vermittlung (Führungen /oder Vorträge) Vor- und Nachbereitung im Theater selbst X 1.4.3 Workshops / Kurse Im Rahmen der Theaterpädagogik auch Lehrerfortbildungen X 1.4.4 Projektwochen (Schulprojekte/Themenwochen) / 2. Aktive Partizipation/en 2015 Das theaterpädagogische Angebot befindet sich im Aufbau und wird mit neuem Konzept erstmalig 2016/2017 durchgeführt. Eine Auswer- tung kann daher erst zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen. Stadtbibliothek Köln 1. Profil 1.1 Kunstsparte/n: Literatur, Musik, Theater, Medienkunst, Gaming 1.2 Handlungsauftrag Die Stadtbibliothek ist eine öffentliche, nicht auf Gewinnerzielung ge- richtete Kultur-, Bildungs- und Informationseinrichtung der Stadt Köln. 24 Ihre Handlungsfelder sind im vom Rat der Stadt Köln verabschiedeten Strategiekonzept wie folgt definiert: Bildung - Leseförderung und le- benslanges Lernen, Information und elektronische Services, Integra- tion und interkulturelle Bibliotheksarbeit, Kultur - Veranstaltungen und Öffentlichkeitsarbeit, Freizeit - Kommunikation und Begegnung. Die Bibliothek sichert die Versorgung aller Bürgerinnen und Bürger mit einer angemessenen, qualitätsvollen und aktuellen Medienvielfalt un- ter besonderer Berücksichtigung von multimedialen und elektroni- schen Entwicklungen. Sie ist ein Ort, der Menschen anregt, eigene Ideen zu entwickeln und Dinge zu entdecken. Das kreative eigene Tun, das Miteinander und das gegenseitige Lernen und Lehren stehen dabei im Vordergrund. Interne wie externe Kundenbindung, größtmög- liche Nutzerzufriedenheit, Zusammenarbeit und Vernetzung in allen Arbeitsbereichen – lokal wie international - haben oberste Priorität. 1.3 Kulturpolitischer & künstlerischer Auftrag Die Stadtbibliothek ist eine Basiskultureinrichtung und unterstützt den Erwerb der Kulturtechniken Lesen, Schreiben und Sprache als Schlüssel zu Wissen und kultureller Bildung. Sie bietet für alle Alters- gruppen ein Entwicklungs- und Bildungsangebot und schafft damit wesentliche Voraussetzungen zur Teilhabe am gesellschaftlichen und beruflichen Leben, gerade auch für Menschen mit Zuwanderungsge- schichte. Beispiele sind ein professionelles modulares Lese- und Frühförderungsprogramm, das vor allem auf interkulturellen Aus- tausch setzt, Alphabetisierungsstudios in Kooperation mit Partnern wie der VHS, der „Sprachraum“ mit Angeboten für Migranten und die Vermittlung von grundlegenden Kenntnissen zur Stärkung der Infor- mations- und Technikkompetenz in der vernetzten Welt. Durch kom- petente Literatur- und Medienvermittlung fördert die Bibliothek das Lesen und die Medienkompetenz, sie gibt Orientierung in der Medien- und Informationsvielfalt und leitet zu kreativem und kritischem Um- gang mit traditionellen, digitalen und technischen Angeboten an. Die Stadtbibliothek ist Ort hochkarätiger kultureller Veranstaltungen, wie Diskussionen, Lesungen und Ausstellungen – auch in Kooperation mit Institutionen vielfältigster Art. Mit dem Heinrich-Böll-Archiv und der Sammlung Literatur-in-Köln legt sie auch einen besonderen Schwer- punkt auf die lokale Literaturszene. Als Aufenthaltsort spielt die Bibliothek im digitalen Zeitalter eine immer wichtiger werdende Rolle. Hier können Menschen ohne Konsum- zwang lernen und - individuell oder gemeinsam - arbeiten, Projekte entwickeln, kreativ sein, andere treffen, lesen und entspannen oder geprüfte und relevante Informationen erhalten. Die Stadtbibliothek ist Vorreiter und Labor innovativer Dienstleistungen und beobachtet das gesellschaftliche, technische und mediale Umfeld sehr genau, reagiert proaktiv und entwickelt daraus zukunftsweisende und kundenorientier- te Angebote und Serviceleistungen. 1.4 Kulturelle Handlungsformate Die Stadtbibliothek Köln entwickelte ein modulares kulturpäda- gogisches Konzept, das bereits mit den „Bücherbabys“ (ab 6 Monate) beginnt und sich altersspezifisch fortsetzt mit der Kindergarteninitiative „Papalapap“, dem „Leseclub“ für Kinder und Jugendliche, „Ran-ans- Lesen“ für die Offenen Ganztagsschulen, dem täglich stattfindenden Vorleseangebot der „LeseWelten“, Veranstaltungen zu Bilderbuch- Apps für Kinder und Eltern und interaktiven Lesungen mit BeeBots – kleine programmierbare Mini-Roboter in Bienchen-Form für Vorschü- ler. Im besonders im Fokus stehenden mehrsprachigen Bereich gibt 25 es das Programm „Kinder in aller Welt“ mit Elternseminaren zum Vor- lesen und Schulungen für Lehrende, Erziehende oder Mitarbeitende von Migrantenorganisationen. In der regelmäßig stattfindenden Ver- anstaltung „Wir sprechen viele Sprachen“ lesen Kinder aus vielen Na- tionen in ihren jeweiligen Herkunftssprachen einem öffentlichen Publi- kum vor. Allen Kölner Grundschulen stehen außerdem die mehrspra- chigen Medienkoffer der Stadtbibliothek für interkulturelle Unter- richtsprojekte zur Verfügung. 2016 starten das neue vom Land NRW geförderte Projekt „Väter lesen vor!“ und die Aktion „Ein Bibliothek- sausweis in jede Schultüte“. Für Führungen von Schulklassen hält die Stadtbibliothek ein al- tersspezifisch gestaltbares, aktivierendes und lehrplangerechtes Bau- steinsystem bereit, das zusammen mit Pädagoginnen und Pädagogen entwickelt wurde und häufigen Methodenwechsel erlaubt. Die Schüle- rinnen und Schüler lernen die Bibliothek und ihre vielfältigen Angebote dabei als Wissensquelle, hilfreichen Partner und attraktives Ziel für Schule und Freizeit kennen. Vertraglich geregelte Bildungspartner- schaften mit den Kölner Schulen sichern eine langjährige Kooperation. Das medienpädagogische Ferienprogramm Makerkids für 8- bis 12- Jährige bietet die Möglichkeit, durch eigenes Tun und außerhalb des institutionalisierten Bildungsangebotes aktuelle Technik kennen zu lernen und für sich auszuprobieren. Unterstützt durch renommierte Stiftungen und medienpädagogische Fachstellen werden Workshops wie Roboter programmieren, Crazy machines erfinden, T-Shirts dru- cken, Coding, Musikkomposition und digitales Musikmachen angebo- ten. Regelmäßige Angebote und medienpädagogisch begleitete Projekte zu Computergames und Gamingkultur vermitteln durch ihr interaktives Potenzial auf spielerische Weise Lese‑ und Medienkompetenz und können auch dabei helfen, die gesellschaftliche Teilhabe verschiede- ner Bevölkerungsgruppen zu fördern. 1.4.1 Präsentationen / Auf- und Vorführungen Vorlesestunden Kamishibai (Erzähltheater) Bilderbuchkino Kindertheater Zweisprachige Lesungen für Familien mit ehrenamtl. Vorlesern X 1.4.2 Führungen / oder Vorträge Konzerteinführungen für Kinder plus Praxis Probenbesuche mit Begleitmaterial für Kinder X 1.4.3 Workshops / Kurse / Interkulturelle Bibliotheksführungen für Fa- milien Leseförderaktionen mit aktivierenden Elementen: Ran ans Lesen, Bü- cherbabys, Bilderbuch-Apps, Lesehund zum aktiven Vorlesen Bibliotheksbesuche durch Gruppen (Kitas, Grundschulklassen) mit spielerischen, entdeckerischen und Bewegungs-Elementen Bibliotheksrallyes mit schüleraktivierenden Methoden und me- thodisches Recherchetraining Unterricht in der Bibliothek (z.B. Kunstunterricht, Comics) X 26 Seminare „Mit Kindern lesen“ und Väterseminare zur Vermittlung von interkultureller Kompetenz, Mehrsprachigkeit und Vorlesekompetenz incl. Lesung für Kinder „Wir sprechen viele Sprachen“: Grundschulkinder lesen öffentlich in einer Stadtteilbibliothek ein Buch in ihren Herkunftssprachen und Deutsch vor (Kooperation mit mehrsprachiger Grundschule; incl. Workshop für die Kinder) Makerkids: Kreative Ferienworkshops in den Oster- und Herbst- ferien für 8-12jährige, dazu die gesamte Reihe der Makerspace- Workshops, die auch von jungen Erwachsenen besucht wird. Gaming: Spieletestergruppen, pädagogisch begleitete Gaming- Nachmittage, FIFA-Turnier, Let’s play – Gaming für Anfänger, Dr. Ghosthacker-Workshop, Oculus Rift & AR-Workshops TalentCampus (in Zusammenarbeit mit der VHS) Go4IT-Roboterworkshop für Mädchen Digital Storytelling Leseclub als laufendes individuell genutztes Angebot 1.4.4 Projektwochen (Schulprojekte/Themenwochen) Unterstützung von Grund- und Förderschulen bei Projektwochen zu Mehrsprachigkeit und interkultureller Kompetenz Methodikwoche zur Vorbereitung auf die Q1 Internationale Jugendbuchwochen (in Kooperation mit dem AK Le- seförderung) – Lesungen für Schulklassen mit Autor/innen eines jähr- lich wechselnden Landes X 2. Aktive Partizipation/en 2015 2.1 Kernzielgruppe/n: Elementarbereich 10% Primarbereich 40% Sek I, Sek II: 40% Junge Erwachsene: 10% 2.2 Teilnehmer / Nutzer 2015 10.995 2.3 Vermittlungsveranstaltungen / Kulturelle Bildung gesamt 545 2.3.1 Kurse / Workshops (zzgl. Leseclub) Bücherbabys – Erstkontakt mit der Bibliothek mit Sing- und Bewe- gungsspielen und ersten Büchern Bilderbuch-Apps – Einführung, aktives Ausprobieren und vergleichen Die Bibliothek entdecken für Kita-Gruppen Bib on Tour: spielerisches Heranführen an Bücher für Vorschulkinder mit jeweils wechselnder Thematik Klassenbesuche mit schüleraktivierenden Methoden (für Erstklässler, 3-4 Klasse und 5-6 Klasse) Ran ans Lesen: Lese AG im Offenen Ganztag mit begleitendem mehrmaligen Bibliotheksbesuch und Führen eines Lesetagebuches Lesehund: leseschwache Grundschülerinnen und Grundschüler lesen 515 27 einem Hund in der Bibliothek vor Bibliotheksrallyes für Schüler der Mittelstufe Unterricht in der Bibliothek (z.B. Kunstunterricht, Comics) Methodisches Recherchetraining (Q1/Vorbereitung auf die Facharbeit) Makerspace-Workshops zu digitalen und Kreativ-Techniken Gaming: Spieletestergruppen, pädagogisch begleitete Gaming- Nachmittage, FIFA-Turnier, Let’s play – Gaming für Anfänger, Dr. Ghosthacker-Workshop Oculus Rift & Augmented Reality-Workshops Leseclub: Führen eines Lesetagebuchs mit Rezensionen zu selbst ausgewählten und gelesenen Büchern, als Anreiz gibt es Preise (dies ist keine Veranstaltung, sondern ein laufendes Angebot mit individuel- len Teilnehmer/innen) 2.3.2 Sonderprojekte / Ferienangebote Makerkids: Kreative Ferienworkshops in den Oster- und Herbstferien für 8-12jährige Digital Storytelling: 10-12jährige setzen die Geschichte eines Buchs mit einfachen Mitteln auf kreative Weise filmisch um TalentCampus: Ferienangebot für migrantische Jugendliche mit Rallye durch die Bibliothek (in Zusammenarbeit mit der VHS) 17 2.3.3 Gezielte Kinder-und Familienangebote „Mit Kindern lesen“: Vermittlung von interkultureller Kompetenz, Mehr- sprachigkeit und Vorlesekompetenz für deutsche und mehrsprachige Erwachsene, Eltern, pädagogische Fachkräfte und andere Multiplika- toren „Ein Vormittag für Väter und ihre Kinder“: Väterseminar zu Mehrspra- chigkeit, interkultureller Kompetenz und Vorlesekompetenz; Lesung für Kinder „Wir sprechen viele Sprachen“: Grundschulkinder lesen öffentlich in einer Stadtteilbibliothek ein Buch in ihren Herkunftssprachen und Deutsch vor (Kooperation mit mehrsprachiger Grundschule; incl. Workshop für die Kinder) Spieletesterfamilien: Kinder testen Computerspiele zusammen mit ihren Eltern unter medienpädagogischer Begleitung 12 2.3.4 Spezielle Angebote für Mädchen/Jungen Go4IT: Mädchen programmieren Lego-Mindstorm-Roboter, die kleine Aktionen vorführen (in Koop. mit der RWTH Aachen) 1 3. Rezeptionsangebote 2015 3.1 Kernzielgruppe/n: Elementarbereich 20% Primarbereich 55% Sek I, Sek II: 20% Junge Erwachsene 5% Besucher/ Nutzer 2015 gesamt 3.925 3.2 Veranstaltungen 237 28 3.3.1 Vorträge / Führungen Interkulturelle Bibliotheksführungen für Familien Unterstützung von Grund- und Förderschulen bei Projektwochen zu Mehrsprachigkeit und interkultureller Kompetenz 8 3.3.2 Aufführungen (Film / Theater / Musik / Neue Medien etc. Kamishibai (japanisches Erzähltheater) Bilderbuchkino Kinderfigurentheater 40 3.3.3 Lesungen Vorlesestunden mit ehrenamtlichen Vorleser/innen Zweisprachige Lesungen für Familien mit ehrenamtlichen Vorlesern (Türkisch, Albanisch, Arabisch, Russisch, Spanisch) Internationale Jugendbuchwochen (in Kooperation mit dem AK Leseförderung) – Lesungen für Schulklassen mit Autor/innen eines jährlich wechselnden Landes 181 3.3.4 Exkursionen / 3.3.5 Events 3 Day – Ausstellungen und Präsentationen verschiedener Partner zum Thema 3D-Druck, 3D-Scan und virtuelle Realität 1 3.3.6 Kindergeburtstagsangebote / Stadtkonservator / Amt für Denkmalschutz 1. Profil 1.1 Kunstsparte/n: Kultur- und Stadtgeschichte 1.2 Handlungsauftrag Städtische Teilnahme am „Tag des offenen Denkmals“ Schirmherrschaft Deutsche Stiftung Denkmalschutz 1.3 Kulturpolitischer & künstlerischer Auftrag Bereitstellung von Informationen zu den Denkmälern der eigenen Stadt. 1.4 Kulturelle Handlungsformate 1.4.1 Führungen / oder Vorträge X 2. Aktive Partizipation/en 2015 2.1 Kernzielgruppe/n: Elementarbereich 0% Primarbereich 30% Sek I, Sek II: 60% Junge Erwachsene: 10% 2.2 Teilnehmer / Nutzer 2015 150 2.3 Vermittlungsveranstaltungen / Kulturelle Bildung gesamt 10 gez. Dr. Klein

Beratungsverlauf

  1. 11.09.2017

    Ausschuss Schule und Weiterbildung

    TOP 3.1.5, Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: zur weiteren Bearbeitung in die Verwaltung überwiesen
  2. 12.09.2017 zuletzt

    Ausschuss Kunst und Kultur

    TOP 10.3, Kenntnisnahme (Mitteilung). Ergebnis: Kenntnis genommen

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