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3042/2017

Planfeststellungsverfahren gem. §§ 18 ff des Allgemeinen Eisenbahngesetzes (AEG) für die ICE-Neubaustrecke Köln - Rhein/Main

Mitteilung BV 02.10.2017

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Anlage - Verkehrsgutachten

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Mitteilung BV

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Anlage - Verkehrsgutachten

92016 Zeichen

DB Engineering & Consulting GmbH

DB Region Deutschland West
I.TP-W-P-KÖL

Picassoplatz 1c

50679 Köln

Genehmigungsplanung

Unterlagen für eine Entscheidung nach $ 18 AEG

EBA Außenstelle Köln

Neubaustrecke (NBS) Köln - Rhein/Main
Ausbau südlich Gummersbacher Straße (ASG)

Planfeststellungsabschnitt 11

Köln-Deutz

Anlage 3.3
Verkehrsgutachten

DB ProjektBau GmbH

Verkehrsuntersuchung zur Baumaßnahme
Ausbau südlich Gummersbacher Straße

Bericht
1. Fertigung

DR. BRENNER INGENIEURGESELLSCHAFT MBH
Köln

Projekt-Nr.: 736. PAPROWISTEXTENT36_ BERICHT_141105.DOCX (18.06.2014)

Impressum

Auftraggeber DB ProjektBau GmbH
Herrn Dipl.-Ing. Charly Hans-Georg Braun
Hermann-Pünder-Straße 3
50679 Köln

Auftragnehmer DR. BRENNER
INGENIEURGESELLSCHAFT MBH
Beratende Ingenieure VBl
für Verkehrs- und Straßenwesen
Am Westhover Berg 30
51149 Köln
Telefon (0 22 03) 20 30 2-0
Telefax (0 22 03) 20 30 2-20
Internet: www.brenner-ingenieure.de

E-Mail: info.koeln@brenner-ingenieure.de

Bearbeiter Dipl.-Ing. Axel Küßner
Dipl.-Ing. Stefanie Roggenkamp

Köln, 27.10.2014

Projekt-Nr.: 736. PAPROW36\TEXTEIT36_BERICHT_141105.DOCX (18.06.2014)

DB ProjektBau GmbH

Verkehrsuntersuchung zur Baumaßnahme

Ausbau südlich Gummersbacher Straße

INHALT

TEXT

4
2

2.1
2.2
2.3
2.4
2.5
2.6
3

3.1
3.2
4

4.1
4.2
4.3
4.4
4.5
4.6
5

5.1
5.2
5.3
6

6.1

AUFGABENSTELLUNG UND HINWEISE ZUR BEARBEITUNGSMETHODIK
DATENGRUNDLAGEN

Ortsbegehung

Umlegungsmodelle

Verkehrserhebungen

Bauphasenpläne

Übersicht der Großbaumaßnahmen in Köln

Signalplanunterlagen

BAUPHASEN UND ZEITABLAUF

Planungshorizont

Darstellung und Erläuterung der geplanten Bauphasen
VERKEHRSUMLEGUNG

Vorbemerkung zu den Umlegungsmodellen

Planfalldefinition

Ziel der Verkehrsumlegung

Verkehrsumlegung für as durchschnittliche tägliche Verkehrsaufkommen (DTV)
Verkehrsumlegung für die Morgenspitzenstunde

Verkehrsumlegung für die Abendspitzenstunde
LEISTUNGSFÄHIGKEITSANALYSE

Vorbemerkung

Morgenspitzenstunde Bestand

Abendspitzenstunde Bestand

BEWERTUNG DER ERGEBNISSE UND HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN
Kfz-Verkehr

6.1.1 Kfz-Verkehr allgemein
6.1.2 LKW-Verkehr
6.1.3 Ruhender Verkehr

6.2
6.3
7

ÖPNV
Fußgänger- und Radverkehr
ZUSAMMENFASSUNG

no aa ARhA ra» oo

Ra DR. BRENNER INGENIEURGESELLSCHAFT MBH

Köln

Projekt-N.: 736 P:\PRO\36\TEXTENT36_BERICHT_141105.DOCX (18.08.2014)

DB ProjektBau GmbH Verkehrsuntersuchung zur Baumaßnahme

ANLAGEN

Anlage 2.1.1

Anlage 3.2.1
Anlage 3.2.2
Anlage 3.2.3
Anlage 3.2.4
Anlage 3.2.5
Anlage 3.2.6
Anlage 3.2.7
Anlage 3.2.8
Anlage 3.2.9
Anlage 3.2.10
Anlage 3.2.11
Anlage 3.2.12
Anlage 3.2.13
Anlage 3.2.14
Anlage 3.2.15

Anlage 4.4.1
Anlage 4.4.2
Anlage 4.4.3
Anlage 4.4.4
Anlage 4.4.5
Anlage 4.4.6
Anlage 4.4.7
Anlage 4.4.8
Anlage 4.4.9
Anlage 4.4.10
Anlage 4.4.11
Anlage 4.5.1
Anlage 4.5.2

Ausbau südlich Gummersbacher Straße

Übersicht der Beschränkungen der Durchfahrtshöhen

Einschränkungen für Kfz-Verkehr in Bauphase 1 bis 6e
Einschränkungen für ÖPNV in Bauphase 1 bis 6e

Einschränkungen für Fußgänger- und Radverkehr in Bauphase 1 bis 6e
Einschränkungen für Kfz-Verkehr in Bauphase 7c bis 8b
Einschränkungen für ÖPNV in Bauphase 7c bis 8b

Einschränkungen für Fußgänger- und Radverkehr in Bauphase 7c bis 8b
Einschränkungen für Kfz-Verkehr in Bauphase 8c bis dd
Einschränkungen für ÖPNV in Bauphase 8c bis 8d

Einschränkungen für Fußgänger- und Radverkehr in Bauphase 8c bis 8d
Einschränkungen für Kfz-Verkehr in Bauphase 8e bis 10b
Einschränkungen für ÖPNV in Bauphase 8e bis 10b

Einschränkungen für Fußgänger- und Radverkehr in Bauphase 8e bis 10b
Einschränkungen für Kfz-Verkehr in Bauphase 12b bis Ende
Einschränkungen für ÖPNV in Bauphase 12b bis Ende
Einschränkungen für Fußgänger- und Radverkehr in Bauphase 12b bis
Ende

Verkehrsaufkommen im Bestandsfall - DTV
Verkehrsaufkommen im Planfall 1 - DTV
Differenzbelastungen Planfall 1 minus Bestandsfall - DTV
Verkehrsaufkommen im Planfall 2 - DTV
Differenzbelastungen Planfall 2 minus Bestandsfall - DTV
Verkehrsaufkommen im Planfall 3 - DTV
Differenzbelastungen Planfall 3 minus Bestandsfall - DTV
Verkehrsaufkommen im Planfall 3a - DTV
Differenzbelastungen Planfall 3a minus Bestandsfall - DTV
Verkehrsaufkommen im Planfall 4 - DTV
Differenzbelastungen Planfall 4 minus Bestandsfall - DTV
Verkehrsaufkommen im Bestandsfall - MoSp
Verkehrsaufkommen im Planfall 1 - MoSp

RR DR. BRENNER INGENIEURGESELLSCHAFT MBH
Köln

Projekt-Nr.: 736 PAPROW3EITEXTE\736_BERICHT_141105.DOCX (18.06.2014)

DB ProjektBau GmbH Verkehrsuntersuchung zur Baumaßnahme

Anlage 4.5.3
Anlage 4.5.4
Anlage 4.5.5
Anlage 4.5.6
Anlage 4.5.7
Anlage 4.5.8
Anlage 4.5.9
Anlage 4.5.10
Anlage 4.5.11
Anlage 4.6.1
Anlage 4.6.2
Anlage 4.6.3
Anlage 4.6.4
Anlage 4.6.5
Anlage 4.6.6
Anlage 4.6.7
Anlage 4.6.8
Anlage 4.6.9
Anlage 4.6.10
Anlage 4.6.11

Anlage 5.1.1
Anlage 5.2.1
Anlage 5.2.2
Anlage 5.2.3
Anlage 5.2.4
Anlage 5.2.5
Anlage 5.2.6
Anlage 5.3.1
Anlage 5.3.2
Anlage 5.3.3

Anlage 5.3.4 .

Anlage 5.3.5
Anlage 5.3.6

. R DR. BRENNER INGENIEURGESELLSCHAFT MBH
Köln

Ausbau südlich Gummersbacher Straße

Differenzbelastungen Planfall 1 minus Bestandsfall - MoSp
Verkehrsaufkommen im Planfall 2 - MoSp
Differenzbelastungen Planfall 2 minus Bestandsfall - MoSp
Verkehrsaufkommen im Planfall 3- MoSp
Differenzbelastungen Planfall 3 minus Bestandsfall - MoSp
Verkehrsaufkommen im Planfall 3a - MoSp
Differenzbelastungen Planfall 3a minus Bestandsfall - MoSp
Verkehrsaufkommen im Planfall 4 - MoSp
Differenzbelastungen Planfall 4 minus Bestandsfall - MoSp
Verkehrsaufkommen im Bestandsfall - AbSp
Streckenbelastungen im Planfall 1 - AbSp
Verkehrsaufkommen Planfall 1 minus Bestandsfall - AbSp
Streckenbelastungen im Planfall 2 - AbSp
Verkehrsaufkommen Planfall 2 minus Bestandsfall - AbSp
Streckenbelastungen im Planfall 3 - AbSp
Verkehrsaufkommen Planfall 3 minus Bestandsfall - AbSp
Streckenbelastungen im Planfall 3a - AbSp
Verkehrsaufkommen Planfall 3a minus Bestandsfall - AbSp
Streckenbelastungen im Planfall 4 - AbSp
Verkehrsaufkommen Planfall 4 minus Bestandsfall - AbSp

Übersicht der untersuchten Knotenpunkte

Ergebnisse der Leistungsfähigkeit nach HBS — Bestand MoSp
Ergebnisse der Leistungsfähigkeit nach HBS — V1 MoSp
Ergebnisse der Leistungsfähigkeit nach HBS — V2 MoSp
Ergebnisse der Leistungsfähigkeit nach HBS - V3 MoSp
Ergebnisse der Leistungsfähigkeit nach HBS — V3a MoSp
Ergebnisse der Leistungsfähigkeit nach HBS — V4 MoSp
Ergebnisse der Leistungsfähigkeit nach HBS — Bestand AbSp
Ergebnisse der Leistungsfähigkeit nach HBS — V1 AbSp
Ergebnisse der Leistungsfähigkeit nach HBS - V2 AbSp
Ergebnisse der Leistungsfähigkeit nach HBS - V3 AbSp
Ergebnisse der Leistungsfähigkeit nach HBS - V3a AbSp
Ergebnisse der Leistungsfähigkeit nach HBS - V4 AbSp

Projekt-Nr.: 736 PAPROWS6\TEXTE\736_BERICHT_ 141105.D0CX (18.06.2014)

DB ProjektBau GmbH Verkehrsuntersuchung zur Baumaßnahme
Ausbau südlich Gummersbacher Straße

1 AUFGABENSTELLUNG UND HINWEISE ZUR BEARBEITUNGSMETHODIK

Die DB ProjektBau GmbH führt derzeit Planungen im Rahmen des Planfeststel-
lungsabschnittes 11 für den Ausbau weiterer Gleise im Bereich südlich der Gum-
mersbacher Straße in Köln durch. Der Ausbau beinhaltet dabei unter anderem Bau-
arbeiten in mehreren Bauphasen im Bereich der Bahnstrecke zwischen dem Brü-
ckenbauwerk Deutzer Ring/Kalker Hauptstraße bis zum Brückenbauwerk über der
BAB 4. Insbesondere an der Rolshover Straße werden durch den Abbruch- und
Neubau von Brückenbauwerken Teil- und Vollsperrungen erforderlich, deren ver-
kehrliche Auswirkungen in dem in Abbildung 1 dargestellten Untersuchungsgebiet
analysiert werden. Neben dem blau umrandeten Untersuchungsgebiet sind die aus-
zubauende Bahnstrecke dargestellt sowie rot umrandet die Brückenbauwerke, an
denen Bauarbeiten erforderlich sind, die Beeinträchtigungen für den übrigen Ver-
kehr darstellen.

wi ®

Abbildung 1: Untersuchungsgebie:

Köln 1

Projekt-Nr.: 736. PAPRO\36\TEXTEW736_BERICHT_141105.DOCX (18.06.2014)

Eu MR DR. BRENNER INGENIEURGESELLSCHAFT MBH

DB ProjektBau GmbH Verkehrsuntersuchung zur Baumaßnahme

a;

Ausbau südlich Gummersbacher Straße

Im Rahmen der Verkehrsuntersuchung werden vor allem die Belange des Kfz-
Verkehrs betrachtet, da hier die größten Auswirkungen zu erwarten sind. Zusätzlich
werden die Belange der Fußgänger und Radfahrer sowie die Linienführung von
Buslinien und der ruhende Verkehr im unmittelbaren Umfeld betrachtet.

Im ersten Teil der Untersuchung werden die einzelnen Bauphasen und der Zeitab-
lauf der Baumaßnahme analysiert und unter verkehrlichen Aspekten (z. B. Teil- oder
Vollsperrungen, Entfall von Stellplätzen im öffentlichen Raum, Verlegung von FuR-
und Radwegen) in plakativen Plänen aufgearbeitet. Außerdem wird der geplante
zeitliche Beginn von Bauphasen mit Sanierungsmaßnahmen der Stadt Köln an Brü-
cken- oder Tunnelbauwerken abgestimmt.

Im zweiten Teil der Untersuchung erfolgt zunächst eine Bestandsanalyse des Ver-
kehrsnetzes mit Hilfe des Kölner Umlegungsmodells. Das Umlegungsmodell ist ge-
eignet, Verkehrsverlagerungen im Fall von Teil- oder Vollsperrungen zu ermitteln.
Die Bestandsanalyse erfolgt für 3 Zeitbereiche:

. DTVw (werktäglicher Tagesverkehr)
o Morgenspitzenstunde
e Abendspitzenstunde

Aufbauend auf die Bestandsanalyse wird im Anschluss die qualitative Verkehrsfüh-
rung für die verschiedenen Verkehrsteilnehmer je Bauphase untersucht. Dabei wer-
den Möglichkeiten und Beschränkungen aufgezeigt, die der Verkehrsraum im Um-
feld der Baumaßnahmen hinsichtlich der Ausweichrouten mit sich bringt. Daraus
werden die zu untersuchenden Netzfälle abgeleitet.

Im nächsten Untersuchungsschritt werden die verschiedenen Netzfälle mit Hilfe der
Verkehrsumlegung analysiert. Die geplante Verkehrsführung jeder Bauphase wird in
Hinblick auf die Verkehrsverlagerung für drei Zeitbereiche (DTVw, Morgenspitze und
Abendspitze) untersucht, um eine Lösung zu finden, die möglichst wenige Ein-
schränkungen mit sich bringt und den Bauablauf wie geplant ermöglicht.

DR. BRENNER INGENIEURGESELLSCHAFT MBH
Köln 2

Projekt-Nr.: 736 PAPRO\T3STEXTEI36_BERICHT_141105.D0CX (18.06.2014)

DB ProjektBau GmbH Verkehrsuntersuchung zur Baumaßnahme
Ausbau südlich Gummersbacher Straße

Auf Grundlage der Verkehrsumiegung werden für ausgewählte Knotenpunkte die
Planfallbelastungen für 2 Zeitbereiche (Morgen- und Abendspitze) ermittelt und die
Leistungsfähigkeit mit Hilfe des standardisierten Verfahrens nach dem Handbuch für
die Bemessung von Straßenverkehrsanlagen (HBS) unter Bestandssignalisierung
durchgeführt. Im Fall von Defiziten werden Lösungsvorschläge erarbeitet und mit
Hilfe einer Wirkungsanalyse bewertet.

Abschließend werden die Auswirkungen der verschiedenen Netzfälle verglichen und
hieraus Handlungsempfehlungen abgeleitet.

_ R DR. BRENNER INGENIEURGESELLSCHAFT MBH
Köln 3

Projekt-Nr..736. PAPROWSE\TEXTEW36_BERICHT_141105.DOCX (18.06.2014)

DB ProjektBau GmbH Verkehrsuntersuchung zur Baumaßnahme

2.1

Anlage 2.1.1

2.2

2.3

A

Ausbau südlich Gummersbacher Straße

DATENGRUNDLAGEN
Ortsbegehung

Im Rahmen einer Ortsbegehung wurden die relevanten Knotenpunkte und
Verkehrswege im Untersuchungsgebiet in Hinblick auf Signalisierung, Verkehrsfüh-
rung für verschiedene Verkehrsteilnehmer und Spuraufteilung betrachtet. Zusätzlich -
wurden die Beschränkungen der Durchfahrtshöhen an Unterführungen und Brü-
ckenbauwerken ermittelt, um Ausweichrouten für den LKWV-Verkehr zu entwerfen.
Eine Übersicht der Beschränkungen der Durchfahrtshöhen ist in Anlage 2.1.1 dar-
gestellt.

Umlegungsmodelle

Die Verkehrsumlegung erfolgt auf Grundlage der Umlegungsmodelle, die für die
Verkehrsuntersuchungen zur Brückensanierung verwendet werden. Diese Netzmo-
delle umfassen das gesamte Kölner Stadtgebiet. Um den Verkehrsablauf im Unter-
suchungsgebiet möglichst wirklichkeitsnah darzustellen, wird das Umlegungsmodell
anhand von Verkehrserhebungen im Untersuchungsbereich kalibriert.

Verkehrserhebungen

Zur Kalibrierung des Umlegungsmodelles werden möglichst aktuelle Verkehrserhe-
bungen verwendet. Für folgende Knotenpunkte liegen Verkehrserhebungen vor:

e  Rolshover Straße / Östliche Zubringerstraße (2013)

e  Kalker Hauptstraße / Walter-Pauli-Ring (2009)

e  Siegburger Straße / BAB 4 (2009)

°  Siegburger Straße / Troisdorfer Straße (2009)

°e Siegburger Straße / Im Hasental (2009)

» Frankfurter Straße / Stadtautobahn B55a (2009)

e Ostheimer Straße / Vingster Ring (2009)

° Rolshover Straße / Poll-Vingster-Straße/Verkehrsübungsplatz (2013)
e Am Grauen Stein / Östliche Zubringerstraße (2013)

DR. BRENNER INGENIEURGESELLSCHAFT MBH
Köln 4

Projekt-Nr.: 736 PAPRO\36\TEXTEW36_BERICHT_141105.DOCX (18.06.2014)

DB ProjektBau GmbH Verkehrsuntersuchung zur Baumaßnahme
Ausbau südlich Gummersbacher Straße

e Rolshover Straße / Poller Holzweg (2013)

° Siegburger Straße / Auf dem Sandberg (2013)

e  Kalker Hauptstraße / Vietorstraße (2013)

»  Kalker Hauptstraße / Sieversstraße (2013)

e  Kalker Hauptstraße / Rolshover Straße/Kalk-Mülheimer Straße (2013)
e  Rolshover Straße / Sieversstraße/Johann-Mayer-Straße (2013)

e  Rolshover Straße / Dillenburger Straße (2010)

e Walter-Pauli-Ring / Gummersbacher Straße (2009)

An den genannten Knotenpunkten wurden die Erhebungen morgens zwischen
06:00 Uhr und 10:00 Uhr und nachmittags zwischen 15:00 Uhr und 19:00 Uhr ermit-
telt. Auf Grundlage dieser Werte wird der Tagesverkehr rechnerisch ermittelt.

2.4 Bauphasenpläne

Es liegen Bauphasenpläne (Stand Februar 2014) der DB ProjektBau GmbH vor.
Diese stellen tabellarisch den zeitlichen Projektablauf mit den durchzuführenden Ar-
beiten dar. Weiterhin liegen der Bauzeitenplan (Stand Februar 2014) sowie eine
Übersicht bezüglich des Straßenverkehrs während der Bauzeit (Stand Februar
2014) vor. Hier sind die Einschränkungen dargelegt, die sich in den jeweiligen Bau-
phasen für den Kfz-, Fuß- und Radverkehr notwendigerweise ergeben. Zusätzlich
liegen für die Rolshover Straße Pläne zur bauzeitlichen Verkehrsführung der ver-
schiedenen Bauphasen in der Draufsicht vor (Stand Juli 2013).

2.5 Übersicht der Großbaumaßnahmen in Köln

Es liegt eine Übersicht der Stadt Köln vor, aus der die geplanten Großbaumaßnah-
men mit voraussichtlichem Beginn und Ende der Bauarbeiten bis zum Jahr 2027
hervorgehen. Die Übersicht umfasst unter anderem die Sanierung der Rheinbrücken
und Tunnelbauwerke sowie Maßnahmen im Bereich des Kölner Autobahnringes.

_ R DR. BRENNER INGENIEURGESELLSCHAFT MBH
Köln 5

Projekt-Nr.: 736 PI\PROW3E\TEXTEWT36_BERICHT_141105.DOCX (18.06.2014)

DB ProjektBau GmbH Verkehrsuntersuchung zur Baumaßnahme
Ausbau südlich Gummersbacher Straße

2.6 Signalplanunterlagen

Für die zu untersuchenden, signalisierten Knotenpunkte liegen signaltechnische Un-
terlagen vor. Diese beinhalten die verschiedenen Signalprogramme sowie den Pha-
senfolgeplan. Zusätzlich sind i.d.R. noch eine maßstäbliche Übersicht des Knoten-
punktes sowie die Zwischenzeitenmatrix vorhanden. Mit Hilfe dieser Daten lässt sich
die Leistungsfähigkeit des Knotenpunktes rechnerisch abschätzen.

_ R DR. BRENNER INGENIEURGESELLSCHAFT MBH
Köln 6

Projekt-Nr.: 736 PAPROW3S\TEXTEI736_BERICHT_141105.D0CX (18.06.2014)

DB ProjektBau GmbH Verkehrsuntersuchung zur Baumaßnahme

3.1

3.2

Anlage 3.2.1

e:

Ausbau südlich Gummersbacher Straße

BAUPHASEN UND ZEITABLAUF

Planungshorizont

Der Baubeginn zum Bau weiterer Gleise ist durch den Auftraggeber für das Jahr
2022 vorgesehen. Ein Beginn bereits im Jahr 2020 ist zwar denkbar, jedoch nicht
sehr wahrscheinlich. Bis zum Jahr 2022 soll nach heutigem Kenntnisstand der
Großteil der Brücken- und Tunnelsanierungen abgeschlossen sein. Lediglich an der
Zoobrücke sind zwischen 2021 und 2024 noch Sanierungsarbeiten geplant. Eine
Verschiebung ist möglich und hängt von den Prüfergebnissen der Vorlandbrücken
der Zoobrücke ab. Nach derzeitigem Planungsstand sind durch die Baumaßnahme
der DB während dieser Zeit keine stark einschränkenden Maßnahmen für den Kfz-
Verkehr zu erwarten. Die Rolshover Straße bleibt auf dem Teilabschnitt zwischen
Gießener Straße und Dillenburger Straße weiterhin einspurig befahrbar. Eine Voll-
sperrung der Rolshover Straße wird erst ab dem Jahr 2026 erwartet. Eine Über-
schneidung mit anderen Großbaumaßnahmen ist nach derzeitigem Planungsstand
dann nicht absehbar. Aufgrund der langen Vorlaufzeit können sich hier jedoch Ver-
änderungen ergeben.

Darstellung und Erläuterung der geplanten Bauphasen

Der Vorhabenträger hat bereits in einem intensiven Verfahren die Bauabläufe kon-
zipiert. Eine besondere Herausforderung ist, dass der Ausbau unter Aufrechterhal-
tung des Bahnverkehrs durchgeführt werden muss.

Bauphase 1 bis 6e (25 Monate)
Die Einschränkungen für den Kfz-Verkehr während der Bauphase 1 bis 6e sind in
Anlage 3.2.1 dargestellt. Folgende Einschränkungen werden erwartet:

° Evtl. reduzierte Spurbreite und reduzierte Geschwindigkeit an der Kalker
Hauptstraße zwischen der Deutz-Kalker Straße und Walter-Pauli-Ring.

e Vollsperrung der Trimbornstraße zwischen Dillenburger Straße und Gießener
Straße.

DR. BRENNER INGENIEURGESELLSCHAFT MBH
Köln 7

Projekt-Nr.: 736 PAPROW36\TEXTEW36_BERICHT_141105.DOCX (18.06.2014)

DB ProjektBau GmbH Verkehrsuntersuchung zur Baumaßnahme

Anlage 3.2.2

MR

Ausbau südlich Gummersbacher Straße

Einspurigkeit der Rolshover Straße zwischen Dillenburger Straße und Gieße-
ner Straße.

Einspurigkeit der Homarstraße zwischen dem Bereich nördlich der Eisen-
bahnbrücke und der Poll-Vingster Straße, vereinzelt auch Vollsperrung dieses
Bereichs an Wochenenden.

Reduzierung um eine bis zwei Fahrspuren und Reduzierung der Spurbreiten
am Vingster Ring im Bereich der Eisenbahnbrücke nördlich der Zufahrten zur
BAB 559.

Reduzierung um eine Spur in nördliche Richtung und Reduzierung der übrigen
Spurbreiten an der BAB 4 im Bereich der Eisenbahnbrücke nördlich von Kreuz
Gremberg.

Die Einschränkungen für den ÖPNV während der Bauphase 1 bis 6e sind in Anlage

3.2.2

dargestellt. Dargestellt sind die betroffenen Buslinien, die Bereiche in denen

Behinderungen oder Einschränkungen erwartet werden, sowie die Haltestellen in

den betroffenen Bereichen. Folgende Einschränkungen werden erwartet:

Von der reduzierten Spurbreite und Geschwindigkeit an der Kalker Hauptstra-
ße zwischen Deutz-Kalker Straße und Walter-Pauli-Ring ist die Buslinie 159
betroffen.

Einspurigkeit der Gießener Straße zwischen Trimbornstraße und Usinger
Straße, hier entfällt die Busspur.

Von der Einspurigkeit an der Rolshover Straße zwischen Dillenburger Straße
und Gießener Straße ist die Buslinie 159 betroffen.

Von der Einspurigkeit bzw. vereinzelten Vollsperrungen an der Homarstraße

zwischen dem Bereich nördlich der Eisenbahnbrücke und der Poll-Vingster
Straße ist die Buslinie 153 betroffen.

Weiterhin ist eine Ausweichstrecke für die Buslinie 159 mit den vorgesehenen Er-
satzhaltestellen dargestellt (gestrichelte Linie). Diese wurden bereits mit der KVB

abgestimmt.

DR.

BRENNER INGENIEURGESELLSCHAFT MBH

Köln

Projekt-Nr.: 736. P\PROW36\TEXTENT38_BERICHT_141105.DOCX (18.06.2014)

DB ProjektBau GmbH Verkehrsuntersuchung zur Baumaßnahme

Anlage 3.2.3

Anlage 3.2.4

MR

Ausbau südlich Gummersbacher Straße

Die Einschränkungen für den Fußgänger- und Radverkehr während der Bauphase 1
bis 6e sind in Anlage 3.2.3 dargestellt. Es werden folgende Einschränkungen erwar-

tet:

Entlang der Trimbornstraße zwischen Dillenburger Straße und Gießener Stra-
Re ist der Gehweg auf der westlichen Seite gesperrt und der Gehweg auf der
östlichen Seite auf eine Breite von 2,50 m reduziert.

Entlang der Gießener Straße zwischen Trimbornstraße und Usinger Straße ist
der Gehweg auf der nördlichen Seite gesperrt, der Gehweg auf der südlichen
Seite bleibt unverändert erhalten.

Entlang der Rolshover Straße zwischen Dillenburger Straße und Gießener
Straße sind der Gehweg und Radweg auf der westlichen Seite gesperrt, der
Fahrradweg und Gehweg auf der östlichen Seite wird auf eine Breite von ins-
gesamt 2,00 m reduziert.

Entlang der Homarstraße zwischen dem Bereich nördlich der Eisenbahnbrü-
cke und der Poll-Vingster Straße ist der Gehweg auf der westlichen Seite ge-
sperrt, der Gehweg auf der östlichen Seite wird auf eine Breite von 2,00 m re-
duziert.

Abgesehen von dem Radweg entlang der Rolshover Straße wird der Fahrrad-
verkehr an den übrigen betroffenen Stellen auf der Straße geführt. An diesen
Bereichen gelten daher die gleichen Einschränkungen wie für den Kfz-
Verkehr.

Bauphase 7c bis 8b (17 Monate)
Die Einschränkungen für den Kfz-Verkehr während der Bauphase 7c bis 8b sind in

Anlage 3.2.4 dargestellt. Folgende Einschränkungen werden erwartet:

DR.

Vollsperrung der Gießener Straße zwischen Usinger Straße und Rolshover
Straße.

Einspurigkeit der Rolshover Straße zwischen Dillenburger Straße und Gieße-
ner Straße, an vereinzelten Wochenenden auch Vollsperrungen.

Einspurigkeit der Homarstraße zwischen dem Bereich nördlich der Eisen-
bahnbrücke und der Poll-Vingster Straße.

BRENNER INGENIEURGESELLSCHAFT MBH

Köln

Projekt-Nr.: 735 PAPROW36ITEXTEW26_BERICHT_141105.DOCX (18.06.2014)

DB ProjektBau GmbH Verkehrsuntersuchung zur Baumaßnahme

Anlage 3.2.5

Anlage 3.2.6

-M

Ausbau südlich Gummersbacher Straße

Reduzierung um zwei Fahrspuren und Reduzierung der Spurbreiten am
Vingster Ring im Bereich der Eisenbahnbrücke nördlich der Zufahrten zur
BAB 559.

Die Einschränkungen für den ÖPNV während der Bauphase 7c bis 8b sind in
Anlage 3.2.5 dargestellt. Dargestellt sind die betroffenen Buslinien, die Bereiche in
denen Behinderungen oder Einschränkungen erwartet werden sowie die Haltestel-

len in den betroffenen Bereichen. Folgende Einschränkungen werden erwartet:

Einspurigkeit der Gießener Straße zwischen Trimbornstraße und Usinger
Straße, hier entfällt die Busspur der Linie 159.

Von der Vollsperrung der Gießener Straße zwischen Usinger Straße und
Rolshover Straße ist die Buslinie 159 ebenfalls betroffen.

Von der Einspurigkeit und den vereinzelten Vollsperrungen an der Roishover
Straße zwischen Dillenburger Straße und Gießener Straße ist die Buslinie 159
betroffen.

Von der Einspurigkeit der Homarstraße zwischen dem Bereich nördlich der
Eisenbahnbrücke und der Poll-Vingster Straße ist die Buslinie 153 betroffen.

‚Weiterhin ist eine Ausweichstrecke für die Buslinie 159 mit den vorgesehenen Er-

satzhaltestellen dargestellt (gestrichelte Linie). Diese wurden bereits mit der KVB

abgestimmt.

Die Einschränkungen für den Fußgänger- und Radverkehr während der Bauphase
7c bis 8b sind in Anlage 3.2.6 dargestellt. Es werden folgende Einschränkungen er-
wartet:

Entlang der Kalker Hauptstraße zwischen Deutz-Kalker Straße und Walter-
Pauli-Ring sind der Gehweg und der Radweg auf der südlichen Seite gesperrt.
Entlang der Gießener Straße zwischen Trimbornstraße und Usinger Straße ist
der Gehweg auf der nördlichen Seite gesperrt, der Gehweg auf der südlichen
Seite bleibt unverändert erhalten.

Entlang der Gießener Straße zwischen Usinger Straße und Rolshover Straße
ist der Gehweg auf der nördlichen Seite gesperrt, der Gehweg auf der südli-
chen Seite wird auf ca. 3,00 bis 4,00 m verbreitert.

DR. BRENNER INGENIEURGESELLSCHAFT MBH

10

Projekt-Nr.: 736 PAPRO\3S\TEXTEN3S_BERICHT_141105.DOCX (18.06.2014)

DB ProjektBau GmbH Verkehrsuntersuchung zur Baumaßnahme

Anlage 3.2.7

Anlage 3.2.8

-M

Ausbau südlich Gummersbacher Straße

Entlang der Rolshover Straße zwischen Dillenburger Straße und Gießener
Straße sind der Gehweg und Radweg auf der westlichen Seite gesperrt, der
Gehweg und Radweg auf der östlichen Seite wird auf eine Breite von insge-
samt 2,00 m reduziert.

Entlang der Homarstraße zwischen dem Bereich nördlich der Eisenbahnbrü-
cke und der Poll-Vingster Straße ist der Gehweg auf der westlichen Seite ge-
sperrt, der Gehweg auf der östlichen Seite wird auf eine Breite von 2,00 m re-
duziert.

Abgesehen von den Radwegen entlang der Rolshover Straße und der Kalker
Hauptstraße wird der Fahrradverkehr an den übrigen betroffenen Stellen auf
der Straße geführt. An diesen Bereichen gelten daher die gleichen Einschrän-
kungen, wie für den Pkw-Verkehr.

Bauphase 8c bis 8d (12 Monate)
Die Einschränkungen für den Kfz-Verkehr während der Bauphase 8c bis 8d sind in
Anlage 3.2.7 dargestellt. Folgende Einschränkungen werden erwartet:

Vollsperrung der Kalker Hauptstraße zwischen Deutz-Kalker Straße und Wal-
ter-Pauli-Ring an einzelnen Wochenenden.

Vollsperrung der Rolshover Straße zwischen Dillenburger Straße und Gieße-
ner Straße.

Die Einschränkungen für den ÖPNV während der Bauphase 8c bis 8d sind in
Anlage 3.2.8 dargestellt. Dargestellt sind die betroffenen Buslinien, die Bereiche in
denen Behinderungen oder Einschränkungen erwartet werden sowie die Haltestel-
len in den betroffenen Bereichen. Folgende Einschränkungen werden erwartet:

Von den Vollsperrungen an der Kalker Hauptstraße zwischen Deutz-Kalker
Straße und Walter-Pauli-Ring ist die Buslinie 159 betroffen.

Von.der Vollsperrung der Roishover Straße zwischen Dillenburger Straße und
Gießener Straße ist die Buslinie 159 betroffen.

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11

Projekt-Nr.: 736. PAPROWS\TEXTEN736_BERICHT_141105.DOCKX (18.06.2014)

DB ProjektBau GmbH Verkehrsuntersuchung zur Baumaßnahme

Anlage 3.2.9

Anlage 3.2.10

Anlage 3.2.11

Anlage 3.2.12

Anlage 3.2.13

MR

Ausbau südlich Gummersbacher Straße

Weiterhin ist eine Ausweichstrecke für die Buslinie 159 mit den vorgesehenen Er-
satzhaltestellen dargestellt (gestrichelte Linie). Diese wurden bereits mit der KVB
abgestimmt.

Die Einschränkungen für den Fußgänger- und Radverkehr während der Bauphase
8c bis 8d sind in Anlage 3.2.9 dargestellt. Es werden folgende Einschränkungen er-
wartet:

o Entlang der Kalker Hauptstraße zwischen Deutz-Kalker Straße und Walter-
Pauli-Ring sind der Gehweg und der Radweg auf der südlichen Seite gesperrt.
Der gemeinsame Geh- und Radweg auf der nördlichen Seite wird zeitweise
auf eine Breite von 2,00 m reduziert.

° Entlang der Rolshover Straße zwischen Dillenburger Straße und Gießener
Straße ist einseitig ein Gehweg mit einer reduzierten Breite von 2,00 m vor-
handen. Die Straßenseite wechselt im Verlauf der Bauarbeiten.

Bauphase 8e bis 10b (14 Monate)

Die Einschränkungen für den Kfz-Verkehr während der Bauphase 8e bis 10b sind in
Anlage 3.2.10 dargestellt. Gegenüber der vorherigen Bauphase 8c bis 8d ergeben
sich für den Kfz-Verkehr keine Änderungen.

Auch für den ÖPNV (dargestellt in Anlage 3.2.11) ergeben sich gegenüber der
vorherigen Bauphase keine Änderungen.

Die Einschränkungen für den Fußgänger- und Radverkehr während der Bauphase
8e bis 10b sind in Anlage 3.2.12 dargestellt. Es werden weiterhin die Einschränkun-
gen an der Rolshover Straße erwartet. Die Einschränkungen an der Kalker Haupt-
straße bestehen während dieser Bauphase nicht mehr.

Bauphase 12b bis Ende (14 Monate)
Die Einschränkungen für den Kfz-Verkehr während der Bauphase 12b bis zum Ende
sind in Anlage 3.2.13 dargestellt. Folgende Einschränkungen werden erwartet:

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Köln 12

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Ausbau südlich Gummersbacher Straße

. Reduzierung um zwei Fahrspuren an der Gummersbacher Straße im Bereich
der Eisenbahnbrücke.

Anlage 3.2.14 Die Einschränkungen für den ÖPNV während der Bauphase 12b bis zum Ende sind
in Anlage 3.2.14 dargestellt. Folgende Einschränkungen werden erwartet:

o Von der Reduzierung um zwei Fahrspuren an der Gummersbacher Straße im
Bereich der Eisenbahnbrücke ist die Buslinie 150 betroffen.

Anlage 3.2.15 Die Einschränkungen für den Fußgänger- und Radverkehr während der Bauphase
12b bis zum Ende sind in Anlage 3.2.15 dargestellt. Es werden folgende Einschrän-
kungen erwartet:

e Entlang der Gummersbacher Straße wird im Bereich der Eisenbahnbrücke der
Gehweg bzw. der gemeinsame Geh- und Radweg auf beiden Seiten auf eine
Breite von 2,50 m reduziert.

Köln 13

Projekt-Nr.; 736 PAPRO\SS\TEXTEN36, BERICHT_141105.DOCX (18.06.2014)

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4.1

4.2

MR

Ausbau südlich Gummersbacher Straße

VERKEHRSUMLEGUNG
Vorbemerkung zu den Umlegungsmodellen

Der Verkehrsumiegung liegt ein Modell des gesamten Kölner Stadtgebietes zu
Grunde, welches im Rahmen von Analysen zur Brücken- und Tunnelsanierung an-
hand aktueller Zähldaten von verkehrlich wichtigen Knotenpunkten sowohl für die
Morgen- und Abendspitzenstunde als auch für den DTVw geeicht wurde. Da die
Modelleichung im Rahmen der Brückensanierung auf eine angemessene Abbildung
der Verkehrsbelastung auf den Hauptachsen hinzielte, weisen die Verkehrsbelas-
tungen auf Nebenstraßen und in Wohnvierteln Unschärfen auf. Daher wurde das
Modell für die vorliegende Untersuchung anhand von aktuellen Verkehrserhebungen
im Untersuchungsgebiet für den Bestandsverkehr nachgeeicht.

Planfalldefinition

Basierend auf dem nachgeeichten Bestandsfall-Modell werden mehrere Verkehrs-
modelle zur Darstellung möglicher Verkehrssituationen im Planfall entwickelt. Dabei
bieten sich z. T. unterschiedliche Möglichkeiten zur Verkehrsführung im Bereich der
Rolshover Straße. Während eine Vollsperrung (Planfall 1) in den Bauphasen 8c bis
10b unumgänglich ist, kommen für den Entfall einer Fahrspur in den Bauphasen 1
bis 8b mehrere Möglichkeiten in Betracht (Planfälle 2 bis 4).

Alle betrachteten Möglichkeiten werden in den nachfolgend beschriebenen Planfäl-
len definiert:

° Planfall_ 1: Vollsperrung der Rolshover Straße zwischen Dillenburger Straße
und Gießener Straße

o Planfall 2: Sperrung der Rolshover Straße in Fahrtrichtung Nord zwischen Dil-
lenburger Straße und Gießener Straße

° Planfall 3: Sperrung der Rolshover Straße in Fahrtrichtung Süd zwischen Dil-
lenburger Straße und Gießener Straße

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Projekt-Nr. 736 PAPROWISITEXTEN36_BERICHT_141105.DOCX (18.06.2014)

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4.3

4.4

Anlage 4.4.1-11

-M

Ausbau südlich Gummersbacher Straße

o Planfall 3a: Wie Planfall 3 mit gleichzeitiger Einbahnstraßenregelung des
Straßenzuges Dillenburger Straße — Trimbornstraße — Gießener Straße in
südliche Fahrtrichtung. .

o Planfall 4: Baustellensignalisierung an der Rolshover Straße zwischen Dillen-
burger. Straße und Gießener Straße. Das bedeutet, dass beide Fahrtrichtun-
gen abwechselnd bedient werden.

Ziel der Verkehrsumlegung

Mit Hilfe der Verkehrsumlegungsberechnung werden die Auswirkungen ermittelt, die
durch die verschiedenen Verkehrssituationen der Planfälle gegenüber der beste-
henden Situation hervorgerufen werden. Anhand von Differenzplots zwischen den
Planfällen und dem Bestand erfolgt eine erste Beurteilung der Auswirkungen. In ei-
nem weiteren Arbeitsschritt wird auf Grundlage der Verkehrsumlegungen an festge-
legten Knotenpunkten eine rechnerische Leistungsfähigkeitsanalyse (Kapitel 5)
durchgeführt. Mit Hilfe dieser rechnerischen Leistungsfähigkeitsanalyse sowie den
Aussagen, die sich aus der Verkehrsumlegung ableiten lassen, werden die ver-
schiedenen Planfälle beurteilt und mögliche Handlungsempfehlungen festgelegt.

Verkehrsumlegung für das durchschnittliche tägliche Verkehrsaufkommen
(DTV)

Die Umiegungsergebnisse für den werktäglichen Tagesverkehr sind in den
folgenden Anlagen dargestellt. Die Zahlen beziehen sich auf 50 Kfz gerundete, rich-
tungsbezogene Belastungen:

°e Anlage 4.4.1: Verkehrsaufkommen im Bestandsfall - DTV

e Anlage 4.4.2: Verkehrsaufkommen im Planfall 1 - DTV

e Anlage 4.4.3: Differenzbelastungen Planfall 1 minus Bestandsfall - DTV
e Anlage 4.4.4: Verkehrsaufkommen im Planfall 2 - DTV

e Anlage 4.4.5: Differenzbelastungen Planfall 2 minus Bestandsfall - DTV
» Anlage 4.4.6: Verkehrsaufkommen im Planfall 3- DTV

e Anlage 4.4.7: Differenzbelastungen Planfall 3 minus Bestandsfall - DTV
°e Anlage 4.4.8: Verkehrsaufkommen im Planfall 3a - DTV

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Ausbau südlich Gummersbacher Straße

e Anlage 4.4.9: Differenzbelastungen Planfall 3a minus Bestandsfall - DTV
°e Anlage 4.4.10: Verkehrsaufkommen im Planfall 4 - DTV
°e Anlage 4.4.11: Differenzbelastungen Planfall 4 minus Bestandsfall - DTV

In Tabelle 1 ist zusätzlich das Verkehrsaufkommen für ausgewählte Streckenab-
schnitte im Querschnitt zusammengefasst.

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Ausbau südlich Gummersbacher Straße

Rolshover Straße (nördlich

der Dillenburger Str.) 13.900 7.900 9.750 11.000 11.550 10.700

Rolshover Straße (südlich der

Wetzlarer Str.) 12.200 5.000 7.400 9.100 9.000 10.000

Rolshover Straße (südlich der

Gremberger Str.) 17.450 13.950 15.300 18.350 16.150 17.000

Dilienburger Str. (westlich der

Rolshover Str.) 4.000 6.350 5.500 5.050 3.000 4.850

—

Dillenburger Str. (östlich der

Rolshover Str.) 5.050 5.950 5.700 5.050 7.900 5.300

Gießener Str. (westlich der

Rolshover Str.) 900 1.650 950 1.750 1.750 1.300

Wetzlarer Straße 1.900 2.500 2.150 2.150 2.250 1.700

Taunusstraße (südlich der

Dillenburger Str.) 3.880 6.650 5.600 5.550 3.950 4.950

Kapellenstraße 8.500 8.200 8.600 8.450 8.300 8.400

Östliche Zubringerstr. (westl.

der Rolshover Str.) 62.150 64.550 63.550 63.450 63.650 62.600

Östliche Zubringerstraße

(östl. der Rolshover Str.) 65.850 64.750 65.000 66.000 65.700 65.050

Östliche Zubringerstraße

(nördlich Deutzer Ring) 19.750 21.500 20.850 20.400 20.350 20.700

Deutzer Ring (nördlich Östli-

che Zubringerstraße) 22.100 22.400 21.750 22.400 22.100 21.400

Kalker Hauptstraße (westlich

der Rolshover Straße) 18.750 19.950 19.400 19.400 20.300 19.050

Kalker Hauptstraße (östlich

der Roishover Straße) 18.400 17.250 18.300 18.000 14.550 17.750

Poll-Vingster Str./Homarstr.

(nördl. Östliche Zubringerstr.) 5.550 6.900 6.400 6050 6.100 6.150

Vingster Ring (südlich

Ostheimer Straße) 20.500 22.050 21.600 20.950 21.050 21.000

Ostheimer Straße (westlich j

Vingster Ring) 12.600 13.750 13.600 12.750 12.750 13.100

Frankfurter Straße (südlich

Olpener Straße) 21.200 21.800 21.500 21.350 12.450 21.400

BAB 3 (nördlich Dreieck 207.950 209.100 208.900 208.200 208.100 208.500

Heumar)

BAB 4 (östlich BAB 559) 93.600 95.050 95.100 94.700 94.850 94.700
Tabelle 1: Querschnittsbelastungen werktäglicher Tagesverkehr [Kfz/24 h]

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Ausbau südlich Gummersbacher Straße

Aus der Verkehrsumlegung des Tagesverkehrs lassen sich folgende Aussagen ableiten:

° Bei der Vollsperrung der Rolshover Straße sind sowohl klein- als auch groß-
räumige verkehrsverlagernde Effekte gegenüber dem Bestand festzustellen.
Einerseits erfolgt eine kleinräumige Umfahrung der gesperrten Strecke über _
die Dillenburger Straße — Taunusstraße — Gießener Straße sowie über die Dil-
lenburger Straße — Taunusstraße — Wetzlarer Straße. Andererseits erfolgt ei-
ne großräumige Verkehrsverlagerung über verschiedene Hauptachsen. Diese
sind die Östliche Zubringerstraße, die Gummersbacher Straße, die westliche
Kalker Hauptstraße, die Bundesautobahnen 3 und 4, die Frankfurter Straße
sowie die Straßenzüge Vingster Ring — Ostheimer Straße - Dillenburger Stra-
Re und Poll-Vingster Straße — Homarstraße — Ostheimer Straße — Dillenbur-
ger Straße.

° Eine Entlastung stellt sich durchgängig auf der Rolshover Straße ein. Beson-
ders ausgeprägt ist die Entlastung zwischen der Kalker Hauptstraße und der
Östlichen Zubringerstraße.

o Die Rolshover Straße wird in dem Bereich zwischen der Kalker Hauptstraße
und der Östlichen Zubringerstraße von einem hohen Anteil Durchgangsver-
kehr (ca. 40 %) befahren. Diesem ist es im Fall einer Sperrung möglich, den
gesperrten Abschnitt ohne gravierende zeitliche Verluste großräumig zu um-
fahren.

° Die gleichen Effekte, die sich bei der Vollsperrung einstellen, werden auch bei
den verschiedenen Varianten der Teilsperrungen in unterschiedlich stark aus-
geprägter Form erwartet.

° Es ist festzustellen, dass die Effekte bei einer Vollsperrung am stärksten aus-
geprägt sind und dass die Effekte bei der Sperrung in Fahrtrichtung Norden
ausgeprägter sind als in umgekehrte Fahrtrichtung.

. In den untergeordneten Nebenstraßen der Rolshover Straße (Dillenburger
Straße, Wetzlarer Straße, Gießener Straße, Taunusstraße) liegt die Ver-
kehrsmenge in bewohnten Bereichen im ungünstigsten Fall der Vollsperrung
bei maximal 6.400 Kfz/24 h im Querschnitt (Dillenburger Straße westlich der
Rolshover Straße). Dies entspricht einer Zunahme um rund 60 % gegenüber
dem Bestandsfall.

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4.5 Verkehrsumlegung für die Morgenspitzenstunde

Anlage 4.5.1-11 Die Umlegungsbilder für den Verkehr in der Morgenspitzenstunde sind in den
folgenden Anlagen dargestellt. Die Zahlen beziehen sich auf 10 Kfz gerundete, rich-
tungsbezogene Belastungen.

e Anlage 4.5.1: Verkehrsaufkommen im Bestandsfall - MoSp

e Anlage 4.5.2: Verkehrsaufkommen im Planfall 1 - MoSp

°e Anlage 4.5.3: Differenzbelastungen Planfall 1 minus Bestandsfall - MoSp
° Anlage 4.5.4: Verkehrsaufkommen im Planfall 2 - MoSp

» Anlage 4.5.5: Differenzbelastungen Planfall 2 minus Bestandsfall - MoSp
°e Anlage 4.5.6: Verkehrsaufkommen im Planfall 3- MoSp

e Anlage 4.5.7: Differenzbelastungen Planfall 3 minus Bestandsfall - MoSp
» Anlage 4.5.8: Verkehrsaufkommen im Planfall 3a - MoSp

° Anlage 4.5.9: Differenzbelastungen Planfall 3a minus Bestandsfall - MoSp
e Anlage 4.5.10: Verkehrsaufkommen im Planfall 4 - MoSp

° Anlage 4.5.11: Differenzbelastungen Planfall 4 minus Bestandsfall - MoSp

In der nachfolgenden Tabelle 2 ist das Verkehrsaufkommen für ausgewählte Stre-
ckenabschnitte zusammengefasst.

zu R DR. BRENNER INGENIEURGESELLSCHAFT MBH
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Ausbau südlich Gummersbacher Straße

a a ch 970 450 640 wo) 0 650
an a (südlich der| go 200 440 490 500 500
ne ar (südlich der) 1.349 1.040 1.120 1.170 1.170 1.140
EA (westlich der 220 350 300 270 170 200
FAR (östlich der 240 160 210 10 310 210
Weizlarer Straße 130 100 100 130 140 120
ch der 200 340 270 280 230 180
Kapellenstraße . 310 480 450 380 | 400 420
ger (westl. 4.990 5.120 1 5.060 50200 | 5040 5.060
a es 5.460 5.470 5.430 5.470 | 5.480 5.450
en en 1.820 1.890 1.540 1830 | 1.620 1.870
Deuter BAU a" Ostli- 1.550 1.800 1.580 1.600 1.590 1.590
a a ich 1.310 1.250 1.270 1.250 1.300 1.270
a ah 1.250 1.270 1.310 1.240 | 1.230 1.410
ee 1.510 1.650 1.590 1500 | 1500 1.590
Ne (westlich 690 670 700 620 | 6” 540
abet Bea (südlich 1.620 1.540 1.530 1.490 | 1.490 1.530
a alien Dreieck 14.130 14.210 14.190 14.160 | 14.160 14.180
BAB 4 (östlich BAB 559) 5.450 5.480 5.480 5450 | 4.950 5.470
|

Tabelle 2: Querschnittsbelastungen Morgenspitzenstunde [Kfz/h]

Köln 20

Projekt-Nr.; 736 PAPROWISITEXTEW36_BERICHT_141105.DOCX (18.06.2014)

_ MR DR. BRENNER INGENIEURGESELLSCHAFT MBH

DB ProjektBau GmbH Verkehrsuntersuchung zur Baumaßnahme
Ausbau südlich Gummersbacher Straße

Die Erkenntnisse aus den Umlegungsrechnungen für den Tagesverkehr gelten ana-
log für die Morgenspitzenstunde. Zusätzlich gelten folgende Hinweise:

° Der Anteil des Durchgangsverkehrs auf der Rolshover Straße liegt während
der Morgenspitze bei rund 25 %.
° In den untergeordneten Nebenstraßen der Rolshover Straße (Dillenburger

Straße, Wetzlarer Straße, Gießener Straße, Taunusstraße) liegt die Ver-
kehrsmenge in bewohnten Bereichen im ungünstigsten Fall der Vollsperrung
bei maximal 350 Kfz/h im Querschnitt (Dillenburger Straße westlich der Rols-
hover Straße). Dies entspricht einer Zunahme von rund 60 % gegenüber dem
Bestandsfall.

4.6 Verkehrsumlegung für die Abendspitzenstunde

Anlage 4.6.1-11 Umlegungsbilder für den Verkehr in der Abendspitzenstunde sind in den folgenden
Anlagen dargestellt. Die Zahlen beziehen sich auf 10 Kfz gerundete, richtungsbezo-
gene Belastungen.

e Anlage 4.6.1: Verkehrsaufkommen im Bestandsfall

eo _Aniage 4.6.2: Verkehrsaufkommen im Planfall 1

e Anlage 4.6.3: Differenzbelastungen Planfall 1 minus Bestandsfall
e Anlage 4.6.4: Verkehrsaufkommen im Planfall 2

° Anlage 4.6.5: Differenzbelastungen Planfall 2 minus Bestandsfall
oe Anlage 4.6.6: Verkehrsaufkommen im Planfall 3

e Anlage 4.6.7: Differenzbelastungen Planfall 3 minus Bestandsfall
e Anlage 4.6.8: Verkehrsaufkommen im Planfall 3a

oe Anlage 4.6.9: Differenzbelastungen Planfall 3a minus Bestandsfall
e Anlage 4.6.10: Verkehrsaufkommen im Planfall 4

«e Anlage 4.6.11: Differenzbelastungen Planfall 4 minus Bestandsfall

In Tabelle 3 ist das Verkehrsaufkommen für ausgewählte Streckenabschnitte zu-
sammengefasst.

_ R DR. BRENNER INGENIEURGESELLSCHAFT MBH
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Ausbau südlich Gummersbacher Straße

De llerburger au) lich 1.100 j 580 790 900 760 860
a ich 1.030 390 700 700 720 770
a nee seen 1.530 1.120 1.330 1.330 1.320 1.380
FON (westlichder | 250 570 490 480 220 360
FE (östlich der 410 310 370 370 310 350
a rostieh ger 60 120 30 130 140 70
Wetzlarer Straße 120 170 180 130 140 130
a ehdlieh der 350 810 520 500 290 390
Kapellenstraße 400 500 470 440 480 440
I
Se Zuhringersk. (west. | 4.840 5.020 4.950 4.920 4.950 4.940
ae ASK 5.250 5.100 5.170 5.170 5.170 5.200
en en 1.520 1.570 1.560 1.490 1.500 1.540
PAR TERHEANSEN Östi- | 4.830 1.880 1.840 1.890 1.800 1.860
a ch 1.430 1.530 1.470 1.490 1.530 1.430
an 1.360 1.400 1.370 1.390 1.420 1.360
(ner Östliche Zubringerstr) 340 490 430 410 420 400
ugster en 1.820 1.710 1.660 1.680 1.710 1.660
ne (westlich 830 920 870 870 900 850
ae (südlich 1.690 1.710 1.700 1.710 1.700 1.710
a ln Dreieck 18.810 18.750 18.680 18.690 18.670 18.690
BAB 4 (östlich BAB 559) 7.870 7.940 7.920 7.870 7.870 7.880

Tabelle 3: Querschnittsbelastungen Abendspitzenstunde [Kfz/h]

Köln 22

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Ausbau südlich Gummersbacher Straße

Die Erkenntnisse aus den Umlegungsrechnungen für den Tagesverkehr gelten ana-
log für die Abendspitzenstunde. Zusätzlich gelten folgende Hinweise:

° Der Anteil des Durchgangsverkehrs auf der Rolshover Straße liegt bei rund
35 %.
o In den untergeordneten Nebenstraßen der Rolshover Straße (Dillenburger

Straße, Wetzlarer Straße, Gießener Straße, Taunusstraße) liegt die Ver-
kehrsmenge in bewohnten Bereichen im ungünstigsten Fall der Vollsperrung
bei maximal 580 Kfz/h im Querschnitt (Dillenburger Straße westlich der Rols-
hover Straße). Dies entspricht einer Zunahme von rund 75 % gegenüber dem
Bestandsfall.

Köln 23

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5 LEISTUNGSFÄHIGKEITSANALYSE
5.1 Vorbemerkung

Die Überprüfung der Leistungsfähigkeit der zu untersuchenden Knotenpunkte erfolgt
mit Hilfe des Handbuchs für die Bemessung von Straßenverkehrsanlagen (HBS)'. In
dem Handbuch ist ein rechnerisches Verfahren zur Leistungsfähigkeitsbestimmung
von signalisierten und vorfahrtgeregelten Knotenpunkten beschrieben. Über die mitt-
lere Wartezeit wird dem Verkehrsablauf eine Qualitätsstufe zugeordnet. Die Quali-
tätsstufen orientieren sich am Schulnotensystem und sind von A bis F gekennzeich-
net (A: beste Qualität, F: schlechteste Qualität). Während der Hauptverkehrszeit
wird die Qualitätsstufe D als ausreichend leistungsfähig angesehen. Tabelle 4 zeigt
die mittlere Wartezeit den einzelnen Qualitätsstufen und deren Bedeutung für signa-
lisierte Knotenpunkte. Für vorfahrtgeregelte Knotenpunkte gilt Tabelle 5.

A Die Mehrzahl der Verkehrsteiinehmer kann nahezu ungehindert den <20
Knotenpunkt passieren. Die Wartezeiten sind sehr kurz.

B Alle während der Sperrzeit ankommenden Verkehrsteilnehmer kön- <35
nen in der nachfolgenden Freigabezeit weiterfahren oder -gehen.
Die Wartezeiten sind kurz.

c Nahezu alle während der Sperrzeit ankommenden Verkehrsteilneh- <50
mer können in der nachfolgenden Freigabezeit weiterfahren oder —
gehen. Die Wartezeiten sind spürbar. Beim Kraftfahrzeugverkehr tritt
im Mittel nur geringer Stau am Ende der Freigabezeit auf.

D Im Kraftfahrzeugverkehr ist ständiger Reststau vorhanden. Die War- s70
tezeiten für alle Verkehrsteilnehmer sind beträchtlich. Der Verkehrs-
zustand ist noch stabil.

E Die Verkehrsteilnehmer stehen in erheblicher Konkurrenz zueinan- s 100
der. Im Kraftfahrzeugverkehr stellt sich ein allmählich wachsender
Stau ein. Die Wartezeiten sind sehr lang. Die Kapazität wird erreicht.

F Die Nachfrage ist größer als die Kapazität. Die Fahrzeuge müssen > 100
bis zu ihrer Abfertigung mehrfach vorrücken. Der Stau wächst stetig.
Die Wartezeiten sind extrem lang. Die Anlage ist überlastet.

" Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen: „Handbuch für die Bemessung von Straßenverkehrsan-
lagen“, Ausgabe 2001, Köln

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Ausbau südlich Gummersbacher Straße

Tabelle 4: Qualitätsstufen des Verkehrsablaufs (QSV) an signalisierten Knoten-
punkten

A Die Mehrzahl der Verkehrsteilnehmer kann nahezu ungehindert den s10
Knotenpunkt passieren. Die Wartezeiten sind sehr gering.

B Die Fahrmöglichkeiten der wartepflichtigen Kraftfahrzeugströme <20
werden vom bevorrechtigten Verkehr beeinflusst. Die dabei entste-
henden Wartezeiten sind gering.

[62 Die Fahrzeugführer in den Nebenströmen müssen auf eine merkbare <30
Anzahl von bevorrechtigten Verkehrsteilnehmern achten. Die Warte-
zeiten sind spürbar. Es kommt zur Bildung von Stau, der jedoch
weder hinsichtlich seiner räumlichen Ausdehnung noch bezüglich der
zeitlichen Dauer eine starke Beeinträchtigung darstellt.

D Die Mehrzahl der Fahrzeugführer muss Haltevorgänge, verbunden <45
mit deutlichen Zeitverlusten, hinnehmen. Für einzelne Fahrzeuge
können die Wartezeiten hohe Werte annehmen. Auch wenn sich
vorübergehend ein merklicher Stau in einem Nebenstrom ergeben
hat, bildet sich dieser wieder zurück. Der Verkehrszustand ist noch
stabil.

E Es bilden sich Staus, die sich bei der vorhandenen Belastung nicht >45
mehr abbauen. Die Wartezeiten nehmen sehr große und dabei stark
streuende Werte an. Geringfügige Verschlechterungen der Einfluss-
größen können zum Verkehrszusammenbruch führen. Die Kapazität
wird erreicht.

F Die Anzahl der Fahrzeuge, die in einem Verkehrsstrom dem Knoten- !
punkt je Zeiteinheit zufließen, ist über ein längeres Zeitintervall grö-
Ber als die Kapazität für diesen Verkehrsstrom. Es bilden sich lange,
ständig wachsende Schlangen mit besonders hohen Wartezeiten.
Diese Situation löst sich erst nach einer deutlichen Abnahme der
Verkehrsstärken im zufließenden Verkehr wieder auf. Der Knoten-
punkt ist überlastet.

' Die Stufe F ist erreicht, wenn der Sättigungsgrad größer als 1 ist

Tabelle 5: Qualitätsstufen des Verkehrsablaufs (QSV) an vorfahrtgeregelten Kno-
tenpunkten

Mit Hilfe des beschriebenen Verfahrens wird der Verkehrsablauf an den folgenden
Knotenpunkten für den Bestand und die verschiedenen Planfälle für die relevanten
Zeitbereiche der morgendlichen und abendlichen Spitzenstunde analysiert:

D Deutzer Ring / Deutz-Kalker Straße (LSA)
° Kalker Hauptstraße / Walter-Pauli-Ring (LSA)

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Anlage 5.1.1

5.2

Anlage 5.2.1-6

MR

Ausbau südlich Gummersbacher Straße

eo Kalker Hauptstraße / Vietorstraße (LSA)
° Kalker Hauptstraße / Kalk-Mülheimer Straße / Rolshover Straße (LSA)
e Kalker Hauptstraße / Sieversstraße (LSA)

o Kalker Hauptstraße / Kapellenstraße (LSA)

o Kapellenstraße / Dillenburger Straße (Kreisverkehrsplatz)

° Rolshover Straße / Johann-Mayer-Straße / Sieversstraße (vorfahrtgeregelter
Knotenpunkt)

e Rolshover Straße / Dillenburger Straße (LSA)

° Rolshover Straße / Gießener Straße (vorfahrtgeregelter KP)

o Rolshover Straße / Wetzlarer Straße / Gottfried-Hagen-Straße (LSA)
° Rolshover Straße / Odenwaldstraße (LSA)

o Rolshover Straße / Gremberger Straße (LSA)

D Rolshover Straße / Östliche Zubringerstraße (LSA)

Eine Übersicht der untersuchten Knotenpunkte ist in Anlage 5.1.1 dargestellt.

Morgenspitzenstunde

In den Anlagen 5.2.1 bis 5.2.6 sind die Ergebnisse zur Abschätzung der
Leistungsfähigkeit für das bestehende Verkehrsaufkommen sowie für die verschie-
denen Planfälle 1 bis 4 während der morgendlichen Spitzenstunde zusammenfas-
send dargestellt. Für jeden Knotenpunkt wird das Gesamtergebnis der einzelnen
Verkehrsströme angezeigt sowie zusätzlich die Einzelströme, die eine nicht ausrei-
chende Verkehrsqualitätsstufe aufweisen.

Im Folgenden werden die Ergebnisse für den Bestand und die verschiedenen Plan-
fälle erläutert:

Bestand

Der Verkehr wird im Bestand an allen untersuchten Knotenpunkten insgesamt leis-
tungsfähig abgewickelt. Auch bei der Betrachtung der einzelnen Verkehrsströme ist
festzustellen, dass diese überwiegend ausreichend leistungsfähig betrieben werden.

- Einzige Ausnahme bildet hier am Knotenpunkt Rolshover Straße/Wetzlarer Stra-

Be/Gottfried-Hagen-Straße der von Norden kommende Verkehrsstrom auf der Rols-
hover Straße. Dieser wird mit der mangelhaften Qualitätsstufe E bewertet.

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-M

Ausbau südlich Gummersbacher Straße

Variante 1

Die Verkehrsqualität der Knotenpunkte entlang der Rolshover Straße wird durch die
Vollsperrung gegenüber dem Bestand nicht beeinträchtigt. An einigen Knotenpunk-
ten werden sogar Verbesserungen gegenüber dem Bestand erwartet. Ursächlich
hierfür ist die reduzierte Verkehrsmenge auf der Rolshover Straße durch Verkehrs-
verlagerungen (siehe Kapitel 4), die teilweise großräumig sind. Auch im betrachte-
ten Umfeld der Rolshover Straße werden keine Beeinträchtigungen an den Knoten-
punkten gegenüber dem Bestand erwartet.

Variante 2

Ebenso wie in Variante 1 verschlechtert sich die Verkehrsqualität an den Knoten-
punkten gegenüber dem Bestand nicht und an einigen Knotenpunkten treten Ver-
besserungen auf. Auch hier ist der Grund das reduzierte Verkehrsaufkommen an
den betrachteten Knotenpunkten gegenüber dem Bestand.

Variante 3

Auch in Variante 3 ist das Verkehrsaufkommen an der Rolshover Straße reduziert,
so dass sich gegenüber dem Bestand keine Verschlechterungen an den Knoten-
punkten ergeben. Einzelne Knotenpunkte weisen ebenfalls Verbesserungen gegen-
über dem Bestand auf.

Variante 3a

Das Verkehrsaufkommen in Variante 3a ist an der Rolshover Straße ebenfalls redu-
ziert, gegenüber der Variante 3 jedoch in geringerem Maße. Die Leistungsfähigkeit
der Knotenpunkte ist gegenüber dem Bestand überwiegend unverändert oder bes-
ser. Einzige Ausnahme bildet der Knotenpunkt Rolshover Straße/Dillenburger Stra-
Re. Hier verändert sich die Leistungsfähigkeit von der insgesamt befriedigenden
Qualitätsstufe C hin zur ausreichenden Qualitätsstufe D. Der von Norden kommen-
de Linksabbiegerstrom von der Rolshover Straße in die Dillenburger Straße wird mit
der mangelhaften Verkehrsstufe E bewertet. Die Analyse des Signalprogrammes
zeigt, dass eine Verbesserung des nicht leistungsfähigen Einzelstromes durch sig-
naltechnische Anpassungen möglich ist. Dadurch kann eine Verbesserung der ge-
samten Leistungsfähigkeit des Knotenpunktes erreicht werden.

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5.3

Anlage 5.3.1-6

Ausbau südlich Gummersbacher Straße

Variante 4

Gegenüber dem Bestand weist auch die Variante 4 keine Verschlechterungen auf,
an einzelnen Knotenpunkten werden Verbesserungen erwartet. Es ist zu beachten,
dass die Ergebnisse dieser Variante teilweise nicht authentisch abgebildet werden.
Dies liegt daran, dass als Berechnungsgrundlage die bestehenden Signalprogram-
me zu Grunde liegen. Für eine Baustellensignalisierung werden jedoch eigene Sig-
nalprogramme entwickelt, die gegenüber den bestehenden Signalprogrammen teil-
weise deutlich höhere Räumzeiten und somit höhere Zwischenzeiten aufweisen.
Dadurch entstehen für die einzelnen Verkehrsströme längere Wartezeiten als dies
mit der bestehenden Signalisierung der Fall ist. Es ist zu erwarten, dass sich die
Leistungsfähigkeit der Knotenpunkte im Bereich der Baustellensignalisierung ge-
genüber dem Bestand deutlich verschlechtert.

Abendspitzenstunde

In den Anlagen 5.3.1 bis 5.3.6 sind die Ergebnisse zur Abschätzung der
Leistungsfähigkeit für das bestehende Verkehrsaufkommen sowie für die verschie-
denen Planfälle 1 bis 4 während der abendlichen Spitzenstunde zusammenfassend
dargestellt. Analog zu der Morgenspitzenstunde wird für jeden Knotenpunkt sowohl
das Gesamtergebnis der einzelnen Verkehrsströme angezeigt, sowie zusätzlich alle
Einzelströme, die eine nicht ausreichende Verkehrsqualitätsstufe aufweisen.

Im Folgenden werden die Ergebnisse für die Abendspitzenstunde erläutert:

Bestand

Gegenüber der Morgenspitzenstunde ist das Verkehrsaufkommen während der
abendlichen Spitzenstunde höher und die Knotenpunkte weisen eine stärkere Aus-
lastung auf. Im Bestand weisen daher mehrere Knotenpunkte insgesamt, sowie
auch verschiedene einzelne Verkehrsströme die nicht ausreichenden Verkehrsquali-
tätsstufen E und F auf.

° Der Knotenpunkt Deutz-Kalker Straße / Deutzer Ring weist die ungenügende

Verkehrsqualitätsstufe F auf. Ursächlich ist der Linksabbiegerstrom von der
westlichen Deutz-Kalker Straße auf den Walter-Pauli-Ring, der mit der unge-

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Ausbau südlich Gummersbacher Straße

nügenden Verkehrsqualitätsstufe F abgewickelt wird. Von diesem Verkehrs-
strom aus entwickelt sich ein Rückstau, der mit einer Länge von 85 m den be-
nachbarten Knotenpunkt Deutz-Kalker Straße / Deutzer Ring überstaut.

eo Der Knotenpunkt Deutz-Kalker Straße / Deutzer Ring weist insgesamt eben-
falls die ungenügende Verkehrsqualitätsstufe F auf. Ursächlich ist der Ver-
kehrsstrom von der Deutz-Kalker Straße auf den Deutzer Ring. Dieser wird mit
der ungenügenden Qualitätsstufe F bewertet.

° Der Knotenpunkt Kalker Hauptstraße / Kapellenstraße wird insgesamt mit der
mangelhaften Verkehrsstufe E bewertet. Hier ist der Linksabbiegerstrom von
der Kalker Hauptstraße in die Steprathstraße maßgebend für die Bewertung.
Dieser Strom wird mit der ungenügenden Leistungsfähigkeitsstufe E bewertet.
Es ist anzumerken, dass dieser Strom von einer vergleichsweise geringen
Fahrzeugmenge (4 % des gesamten Verkehrsaufkommens am Knotenpunkt)
befahren wird. Die übrigen Verkehrsströme werden leistungsfähig abgewi-
ckelt.

o Der Verkehrsablauf am Knotenpunkt Rolshover Straße/Dillenburger Straße
wird insgesamt mit der ungenügenden Qualitätsstufe F bewertet. Die Einzel-
ströme aus der östlichen Dillenburger Straße werden mit den Qualitätsstu-
fen E (Linksabbieger) und F (Geradeausfahrer und Rechtsabbieger) bewertet.

° Am Knotenpunkt Rolshover Straße/Wetzlarer Straße/Gottfried-Hagen-Straße
weist der Verkehrsablauf insgesamt die ungenügende Qualitätsstufe F auf.
Der von Süden kommende Verkehrsstrom auf der Rolshover Straße wird mit
ungenügender Leistungsfähigkeit (Stufe F) abgewickelt.

. Am Knotenpunkt Rolshover Straße/Gremberger Straße wird der Verkehrsab-
lauf insgesamt mit der ungenügenden Qualitätsstufe F bewertet. Hier wird der
Linksabbiegerstrom von der südlichen Rolshover Straße mit der ungenügen-
den Qualitätsstufe F abgewickelt.

Variante 1

Die Verkehrsqualität der untersuchten Knotenpunkte wird durch die Vollsperrung
gegenüber dem Bestand nicht beeinträchtigt. Wie auch während der Morgenspit-
zenstunde werden an einigen Knotenpunkten Verbesserungen gegenüber dem Be-
stand erwartet. Ursächlich ist ebenfalls die reduzierte Verkehrsmenge auf der Rols-
hover Straße durch Verkehrsverlagerungen (siehe Kapitel 4). Einzelne Verkehrs-

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Ausbau südlich Gummersbacher Straße

ströme am Knotenpunkt Rolshover Straße / Dillenburger Straße erfahren gegenüber
dem Bestand eine Verschlechterung der Qualitätsstufe oder der mittleren Wartezeit
(Linksabbiegerstrom von der westlichen Dillenburger Straße und Geradeaus- und
Rechtsabbiegerstrom aus der östlichen Dillenburger Straße). Die Analyse des Sig-
nalprogrammes und die Bewertung aller Einzelströme zeigen, dass durch signal-
technische Maßnahmen eine Verbesserung der genannten Einzelströme zumindest
dahingehend möglich ist, dass die gleichen Qualitätsstufen und mittleren Wartezei-
ten wie im Bestand erreicht werden.

Variante 2

Ebenso wie in Variante 1 verschlechtert sich die Verkehrsqualität an den Knoten-
punkten gegenüber dem Bestand nicht und an einigen Knotenpunkten treten durch
das geringere Verkehrsaufkommen auch Verbesserungen auf. Wie in Variante 1 er-
fährt der Linksabbiegerstrom von der westlichen Dillenburger Straße am Knoten-
punkt Rolshover Straße/Dillenburger eine Verschlechterung hin zur nicht ausrei-
chend leistungsfähigen Qualitätsstufe E. Die Verkehrsströme aus der östlichen Dil-
lenburger Straße erfahren ebenfalls eine Verschlechterung der Leistungsfähigkeits-
stufe und der mittleren Wartezeit. Auch am Knotenpunkt Rolshover Stra-
Re/Gremberger Straße verschlechtert sich die mittlere Wartezeit für den Linksabbie-
gerstrom von der südlichen Rolshover Straße merklich. An beiden Knotenpunkten
ist es möglich, durch signaltechnische Anpassungen zumindest die gleichen Quali-
tätsstufen und mittleren Wartezeiten wie im Bestand zu erreichen.

Variante 3

Auch in Variante 3 ist das Verkehrsaufkommen an der Rolshover Straße reduziert,
so dass sich gegenüber dem Bestand an den Knotenpunkten insgesamt keine Ver-
schlechterungen der Qualitätsstufen ergeben. Teilweise verbessern sich die Quali-
tätsstufen. An einzelnen Verkehrsströmen treten durch die Verkehrsverlagerungen
gegenüber dem Bestand Verschlechterungen der mittleren Wartezeiten und Quali-
tätsstufen auf. Dies betrifft folgende Verkehrsströme:

° Am Knotenpunkt Deutz-Kalker Straße/Walter-Pauli-Ring der von Norden
kommende Rechtsabbiegerstrom (Verschlechterung von Qualitätsstufe D hin
zu Qualitätsstufe E).

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-M

Ausbau südlich Gummersbacher Straße

° Am Knotenpunkt Rolshover Straße/Dillenburger Straße der von Osten kom-
mende Geradeaus- und Rechtsabbiegerstrom (weiterhin Qualitätsstufe F mit
Verdoppelung der mittleren Wartezeit).

Auch hier ist es durch signaltechnische Anpassungen möglich, zumindest die glei-
chen Qualitätsstufen und mittleren Wartezeiten wie im Bestand zu erreichen.

Variante 3a

Das Verkehrsaufkommen in Variante 3a ist an der Rolshover Straße ebenfalls redu-
ziert, gegenüber der Variante 3 jedoch in geringerem Maße. Daher ist die Leistungs- -
fähigkeit der Knotenpunkte gegenüber dem Bestand insgesamt ebenfalls unverän-
dert oder besser. Auch hier ergeben sich an einzelnen Verkehrsströmen durch die
Verkehrsverlagerungen gegenüber dem Bestand Verschlechterungen der mittleren
Wartezeiten und Qualitätsstufen auf. Dies betrifft folgende Verkehrsströme:

° Am Knotenpunkt Deutz-Kalker Straße/Walter-Pauli-Ring den von Norden
kommende Rechtsabbiegerstrom (Verschlechterung von Qualitätsstufe D hin
zu Qualitätsstufe E) sowie der Linksabbiegerstrom von der Deutz-Kalker Stra-
Re zum Walter-Pauli-Ring (weiterhin Qualitätsstufe F).

° Am Knotenpunkt Deutz-Kalker Straße/Deutzer Ring den Strom von der Deutz-
Kalker Straße zur Kalker Hauptstraße (weiterhin Qualitätsstufe F).

. Am Knotenpunkt Rolshover Straße/Dillenburger Straße den von Osten kom-
mende Geradeaus- und Rechtsabbiegerstrom (weiterhin Qualitätsstufe F mit
Verdoppelung der mittleren Wartezeit).

. Am Knotenpunkt Rolshover Straße/Wetzlarer Straße/Gottfried-Hagen-Straße
den von Süden kommende Verkehrsstrom (weiterhin Qualitätsstufe F).

Die Analyse der Signalprogramme zeigt, dass durch signaltechnische Anpassungen
an allen genannten Verkehrsströmen zumindest die gleichen Qualitätsstufen und
mittleren Wartezeiten wie im Bestand erreicht werden können.

Variante 4 B
Die Variante 4 weist keine Verschlechterungen gegenüber dem Bestand auf, an
einzelnen Knotenpunkten gibt es Verbesserungen. Es gilt analog zur Morgenspit-

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DB ProjektBau GmbH Verkehrsuntersuchung zur Baumaßnahme
Ausbau südlich Gummersbacher Straße

zenstunde, dass die Ergebnisse dieser Variante teilweise nicht authentisch sind, da
als Berechnungsgrundlage die bestehenden Signalprogramme zu Grunde liegen.
Für eine Baustellensignalisierung werden jedoch eigene Signalprogramme entwi-
ckelt, die gegenüber den bestehenden Signalprogrammen teilweise deutlich höhere
Räumzeiten und somit höhere Zwischenzeiten beinhalten. Dadurch entstehen für
die einzelnen Verkehrsströme längere Wartezeiten als dies mit der bestehenden
Signalisierung der Fall ist.

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A

Ausbau südlich Gummersbacher Straße

BEWERTUNG DER ERGEBNISSE UND HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN
Kfz-Verkehr
Kfz-Verkehr allgemein

Im Folgenden wird insbesondere auf die erforderlichen Sperrungen an der Rolsho-
ver Straße eingegangen, da hier die gravierendsten Auswirkungen auf das Ver-
kehrsnetz erwartet werden.

Rolshover Straße

An der Rolshover Straße ist zunächst während der Bauphasen 1 bis 8b die
Sperrung einer von zwei Fahrspuren erforderlich. Um beurteilen zu können, wie die
Auswirkungen auf den Verkehrsablauf im gesamten Straßennetz möglichst gering
gehalten werden, wurden in Kapitel 4 Verkehrsumlegungen für verschiedene Plan-
fälle durchgeführt. Anhand der Umlegungsergebnisse wird ersichtlich, dass ein ho-
her Anteil des Verkehrsaufkommens (40 % im DTVw) auf der Rolshover Straße die-
se als Durchgangsstrecke nutzt und dementsprechend weiträumige Ausweichmög-
lichkeiten wählt. Grundsätzlich fällt auf, dass die nächstgelegene Hauptachse west-
lich der Rolshover Straße (Deutzer Ring) aus südlicher Richtung kommend von der
Östlichen Zubringerstraße aus nicht direkt befahrbar ist. Eine Sperrung der Rolsho-
ver Straße in nördliche Richtung wird daher als ungünstiger bewertet als eine Sper-
rung in Fahrtrichtung Süden. Die Variante 2 wird daher als Vorzugsvariante ausge-
schlossen.

Im nächsten Arbeitsschritt wurden die Varianten mittels HBS auf ihre Leistungsfä-
higkeit hin untersucht. Hier wurde festgestellt, dass sämtliche Planfälle ähnliche
Qualitätsstufen an den ausgewählten Knotenpunkten aufweisen, wobei Variante 4
insofern eine Ausnahme darstellt, als das die Ergebnisse dieser Variante schlechter
erwartet werden als sie nach dem Verfahren des HBS ermittelt wurden. Die zu
Grunde liegenden Signalprogramme berücksichtigen nicht die erforderlichen länge-
ren Räum- und Zwischenzeiten einer Baustellensignalisierung. Es wird erwartet,
dass die Leistungsfähigkeit der Knotenpunkte im Bereich der Baustellensignalisie-

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Köln j 33

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MR

Ausbau südlich Gummersbacher Straße

rung gegenüber den anderen Varianten deutlich schlechter ist. Daher wird die Vari-
ante 4 als Vorzugsvariante ebenfalls ausgeschlossen.

Zur tiefergehenden Beurteilung der Varianten werden weitere Beurteilungskriterien
herangezogen. Diese sind die im gesamten Netz auftretenden Fahrzeugstunden
und Fahrzeugkilometer aller Fahrzeuge. Dabei wird die Abendspitze als maßgebend
betrachtet, da die Netzauslastung zu dieser Zeit am größten ist und somit die stärks-
ten Beeinträchtigungen erwartet werden. Es zeigt sich, dass sowohl die Variante 3
als auch die Variante 3a hinsichtlich den Fahrzeugstunden und den Fahrzeugkilo-
metern gegenüber dem Bestand und auch den anderen Planfällen eine Verbesse-
rung erzielen. Aus folgenden Gründen wird die Variante 3a gegenüber der Variante
3 als Vorzugsvariante gewählt:

O Besserer Verkehrsablauf im Bereich der Wohnstraßen (Dillenburger Straße,
Trimbornstraße) und an den Knotenpunkten als in Variante 3

. Geringeres Verkehrsaufkommen in den Wohnstraßen als in Variante 3

° Variante 3a weist eine geringere Gesamtsumme der Fahrzeugstunden als Va-
riante 3 auf, was ein Indikator dafür ist, dass die Auswirkungen der Variante
3a verkehrlich etwas günstiger sind als bei Variante 3

Gegenüber dem Bestand entstehen in Variante 3a keine wesentlichen Verschlech-
terungen der Leistungsfähigkeiten nach HBS an den betrachteten Knotenpunkten.
Eine Anpassung der Signalprogramme an die veränderten Knotenstrombelastungen
wird jedoch empfohlen, um den Verkehrsablauf während der Bauphasen zusätzlich
zu verbessern.

Im weiteren Verlauf der Baumaßnahme ist während der Bauphasen 8c bis 10b eine
Vollsperrung der Rolshover Straße im Bereich der Baumaßnahme erforderlich. Wie
bei der Teilsperrung zeigen die Umlegungsergebnisse, dass ein großer Anteil des
Verkehrsaufkommens aus der Rolshover Straße großräumige Ausweichstrecken
wählt. Kleinräumige Ausweichstrecken bestehen vor allem über die Dillenburger
Straße, Gießener Straße, Wetzlarer Straße und Taunusstraße. In der Gießener
Straße und der Wetzlarer Straße liegt das Verkehrsaufkommen im Bereich der
Ausweichstrecken sowohl im Bestand als auch für den Fall der Vollsperrung der

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Köln 34

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Ausbau südlich Gummersbacher Straße

Rolshover Straße bei weniger als 400 Kfz/h. Dies entspricht nach den Definitionen
der Richtlinien für die Anlage von Stadtstraßen (RASt)? der üblichen Verkehrsstärke
von Wohnstraßen. Die Dillenburger Straße und die Taununsstraße werden nach
den Definitionen der RASt aufgrund ihrer städtebaulichen Merkmale (Länge, Ver-
kehrsstärke, Nutzungen) den Sammelstraßen zugeordnet. Hier ist eine Verkehrs-
stärke bis zu 800 Kfz/h vertretbar. Mit 570 Kfz/h (Dillenburger Straße) und 610 Kfz/h
(Taunusstraße) wird diese Grenze auch im Falle der Vollsperrung weiterhin unter-
schritten.

Die Ergebnisse der Leistungsfähigkeitsberechnungen nach HBS zeigen an den be-
trachteten Knotenpunkten im Falle einer Vollsperrung der Rolshover Straße keine
Verschlechterungen gegenüber dem Bestand. Es ist möglich, an einzelnen Knoten-
punkten Verbesserungen zu erzielen, indem die Signalpläne an die veränderten
Mengen der Verkehrsströme angepasst werden.

Kalker Hauptstraße

Im Bereich der Baumaßnahmen ist während der ersten Bauphase 1 bis 6e unter
Umständen eine reduzierte Spurbreite und eine reduzierte Geschwindigkeit erfor-
derlich. Für den Kfz-Verkehr werden dadurch keine wesentlichen Beeinträchtigun-
gen erwartet.

Während der Bauphasen 8c bis 10b ist an einzelnen Wochenenden eine Vollsper-
rung im Bereich der Baumaßnahme erforderlich. Da es sich hierbei um seltene Ein-
zelereignisse handelt, die zudem in der verkehrsschwachen Zeit stattfinden, werden
keine weitreichenden Auswirkungen erwartet. Es wird empfohlen, die Sperrungen
an Wochenenden durchzuführen, an denen in Deutz und Kalk keine Großereignis-
se, wie zum Beispiel Veranstaltungen in der Lanxess-Arena oder große Messen
stattfinden. Eine Umleitung ist kleinräumig über den Streckenzug Gießener Straße —
Trimbornstraße — Dillenburger Straße — Roishover Straße möglich. Weiterhin ist ei-
ne großräumige Umfahrung der Sperrung über andere Hauptverkehrsachsen mög-
lich.

A

2 Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen: „Richtlinien für die Anlage von Stadtstraßen", Ausgabe
2001, Köln

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Ausbau südlich Gummersbacher Straße

Trimbornstraße

Während der Bauphase 1 bis 6e ist eine Vollsperrung der Trimbornstraße im Be-
reich der Baumaßnahmen (zwischen Dillenburger Straße und Gießener Straße) er-
forderlich. Es wird empfohlen, die Trimbornstraße nicht gleichzeitig mit der Rolsho-
ver Straße zu sperren, um unter anderem über die Trimbornstraße eine kleinräumi-
ge Umleitungsmöglichkeit für den verdrängten Verkehr der Rolshover Straße zu
schaffen. Umgekehrt ist dadurch eine Umleitung des verdrängten Verkehrs der
Trimbornstraße über die Rolshover Straße möglich. Aufgrund der Trennwirkung der
Bahnstrecke ist keine weitere kleinräumige Ausweichmöglichkeit vorhanden.

Gießener Straße West

Da in diesem Bereich der Gießener Straße während der Bauphase 1 bis 8b aus-
schließlich eine Busspur entfällt, werden für den übrigen Kfz-Verkehr in diesem Be-
reich keine Beeinträchtigungen erwartet. Für den ÖPNV besteht eine Ausweichroute
(siehe Kapitel 6.2).

Gießener Straße Ost

Während der Bauphase 7c bis 8b ist eine Sperrung des östlichen Teils der Gießener
Straße erforderlich (zwischen Usingerstraße und Rolshover Straße). Gleichzeitig ist
die Sperrung einer Fahrspur an der Rolshover Straße vorgesehen. Um die Strecke
Dillenburger Straße — Trimbornstraße — Gießener Straße als kleinräumige Aus-
weichroute für den Verkehr von der Rolshover Straße nutzen zu können, ist es er-
forderlich, die Sperrung der Gießener Straße und die Einspurigkeit der Rolshover
Straße zeitlich zu trennen.

Homarstraße

An der Homarstraße ist im Bereich der Baumaßnahmen während der Bauphasen 1
bis 8b der Entfall einer Fahrspur erforderlich. Aufgrund des geringen erwarteten
Verkehrsaufkommens (340 Kfz im Querschnitt während der Morgenspitzenstunde
und 420 Kfz im Querschnitt während der Abendspitzenstunde) wird für den Bereich
eine Baustellensignalisierung empfohlen. Das bedeutet, dass beide Fahrtrichtungen
erhalten bleiben. Die Einschränkungen für den Kfz-Verkehr sind daher gering. Wäh-
rend der Bauphase 1 bis 6e sind zudem an einzelnen Wochenenden Vollsperrungen
erforderlich. Da es sich hierbei um seltene Einzelereignisse handelt, die zudem in

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Köln 36

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MR

Ausbau südlich Gummersbacher Straße

der verkehrsschwachen Zeit stattfinden, werden keine weitreichenden Auswirkun-
gen für den Kfz-Verkehr erwartet. Ausweichmöglichkeiten bestehen durch die
Trennwirkung der Bahngleise nur großräumig über den Vingster Ring und Grember-
ger Ring oder über die Rolshover Straße und deren Ausweichstrecke im Bereich der
Sperrung.

Vingster Ring

Am Vingster Ring ist während der Bauphase 1 bis 6e zunächst die Sperrung einer
Fahrspur und die Verringerung der übrigen Spurbreiten erforderlich. Im weiteren
Verlauf werden die Sperrung einer zweiten Fahrspur und die Reduzierung der übri-
gen Spurbreiten notwendig. Das erwartete Verkehrsaufkommen liegt in diesem Be-
reich bei maximal 1.270 Kfz/h (Abendspitze) in eine Richtung. In den RASt wird für
4-streifige Straßen mit Mittelstreifen eine abwickelbare Verkehrsmenge von 1.800
Kfz/h bis 2.600 Kfz/h je Richtung als Anhaltswert angegeben. Es wird erwartet, dass
die Menge von 1.270 Kfz/h auf einer Fahrspur abgewickelt werden kann, ohne dass
hierdurch erheblichen Beeinträchtigungen des Kfz-Verkehrs erwartet werden. Eine
Umleitung des Verkehrs ist nicht erforderlich.

BAB4

Im Bereich der Baumaßnahmen ist die Reduzierung um eine Spur (von 3 Spuren
auf 2 Spuren) in nördliche Fahrtrichtung erforderlich. Zusätzlich ist eine Reduzierung
der übrigen Spurbreiten erforderlich. Die Strecke wird im Bereich der Baumaßnah-
men von 1.570 Kfz in nördliche Fahrtrichtung während der morgendlichen Spitzen-
stunde und 4.480 Kfz während der abendlichen Spitzenstunde befahren. Nach HBS
wird für dreistreifige Autobahnen und einem Schwerverkehrsanteil von 10 % eine
abwickelbare Verkehrsmenge von 5.400 Kfz/h angegeben. Für zweistreifige Auto-
bahnen liegt der Wert bei 3.800 Kfz/h. Dieser Wert wird während der abendlichen
Spitzenstunde um rund 680 Kfz/h überstiegen. Bei einem durchschnittlichen Flä-
chenbedarf von 6 m je Fahrzeug wird eine Stauentwicklung mit einer Länge von et-
wa 2 km im Bereich der Baumaßnahmen erwartet. In diesem Bereich sind daher zu
gegebenem Zeitpunkt geeignete Maßnahmen mit dem Landesbetrieb Straßenbau
NRW abzustimmen.

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Köln 37

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MR

Ausbau südlich Gummersbacher Straße

Gummersbacher Straße

Während der Bauphase 12b bis zum Ende ist im Bereich der Baumaßnahme eine
Reduzierung um zwei Fahrspuren erforderlich. Somit steht dem Kfz-Verkehr noch
eine Fahrspur in jede Richtung zur Verfügung. Unter den heutigen Rahmenbedin-
gungen liegt das Verkehrsaufkommen während der Morgenspitze bei 980 Kfz im
Querschnitt und während der Abendspitze bei 740 Kfz im Querschnitt. In den RASt
wird für 2-streifige Straßen eine abwickelbare Verkehrsmenge von 1.400 Kfz/h bis
2.200 Kfz/h im Querschnitt als Anhaltswert angegeben. Die erwarteten Verkehrs-
mengen liegen deutlich unterhalb dieser Werte, somit werden durch den Entfall von
zwei Fahrspuren keine Beeinträchtigungen für den Kfz-Verkehr erwartet.

LKW-Verkehr

Rolshover Straße

Für den LKW-Verkehr bestehen durch die Sperrung der Rolshover Straße Ein-
schränkungen. Da die Brückenbauwerke an der Rolshover Straße keine Höhenbe-
schränkung aufweisen, ist eine Ausweichstrecke auszuweisen, die ebenfalls keine
Beschränkung der Durchfahrtshöhe aufweist. Als Ausweichroute wird folgender
Streckenzug empfohlen:

e -Kalker Hauptstraße — Walter-Pauli-Ring - Gummersbacher Straße - Östliche
Zubringerstraße

Trimbornstraße

Durch die Vollsperrung an der Trimbornstraße ist ausschließlich der von Norden
kommende LKW-Verkehr beeinträchtigt, da die Strecke aus südlicher Richtung oh-
nehin für den LKW-Verkehr gesperrt ist. Es ist davon auszugehen, dass der LKW-
Anteil in der Trimbornstraße gering ist. Eine Ausweichmöglichkeit besteht kleinräu-
mig über die Rolshover Straße. Dazu ist es erforderlich, dass die Vollsperrung der
Trimbornstraße und die Einspurigkeit der Rolshover Straße nicht zeitgleich stattfin-
den.

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Köln 38

Projekt-Nr.: 736. PAPROWZE\TEXTEW736_BERICHT_141105.DOCX (18.08.2014)

DB ProjektBau GmbH Verkehrsuntersuchung zur Baumaßnahme

6.2

MR

Ausbau südlich Gummersbacher Straße

Gießener Straße Ost

Es ist davon auszugehen, dass das LKW-Aufkommen in der Gießener Straße ge-
ring ist. Bei einer Vollsperrung der Straße ist eine kleinräumige Umfahrung über die
Dillenburger Straße und die Wetzlarer Straße möglich.

Kalker Hauptstraße
Die Kalker Hauptstraße wird lediglich an wenigen Wochenenden voll gesperrt. Als
Ausweichstrecke wird folgender Streckenzug empfohlen:

e  Walter-Pauli-Ring - Gummersbacher Straße — Östliche Zubringerstraße

Homarstraße

Für die Homarstraße wird aufgrund des geringen Verkehrsaufkommens eine
Baustellensignalisierung empfohlen. Daher ist eine Umfahrung der Strecke lediglich
an den einzelnen Wochenenden erforderlich, an denen die Straße voll gesperrt wird.
Als Ausweichstrecke wird dann eine großräumige Umfahrung über den Vingster
Ring oder über die Gummersbacher Straße empfohlen.

Ruhender Verkehr

Durch die Baumaßnahmen entfällt in der Gießener Straße ein Teil der öffentlichen
Stellplätze. Der Entfall ist größtenteils temporär während der Dauer der Baumaß-
nahmen, zum Teil aber auch dauerhaft. Hierfür werden sowohl temporär als auch
dauerhaft Ersatzstellplätze geschaffen. So wird an der Einmündung Gießener Stra-
ße/Rolshover Straße dauerhaft ein Parkplatz mit 49 Stellplätzen geschaffen. Tem-
poräre Ersatzparkplätze sind an der Ecke Gießener Straße/Rolshover Straße, sowie
auf den Grundstücken der Gießener Straße Nr. 47 und Nummer 97 vorgesehen.

ÖPNV

Buslinie 159

Die Buslinie 159 ist fast während der gesamten Bauzeit (Bauphasen 1 bis 10b)
durch die Sperrungen an der Gießener und Rolshover Straße betroffen. Seitens der
DB Projektbau GmbH wurden Ausweichstrecken für die betroffene Buslinie sowie

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Köln 39

Projekt-Nr.: 736 PAPROW3ÖTEXTEN36_BERICHT_141105.D0CX (18.06.2014)

DB ProjektBau GmbH Verkehrsuntersuchung zur Baumaßnahme

6.3

Ausbau südlich Gummersbacher Straße

die Lage von Haltestellen erarbeitet und bereits mit der KVB abgestimmt. Die Aus-
weichstrecken und Ersatzhaltestellen sind in den Anlagen 3.2.2, 3.2.5, 3.2.8 und
3.2.11 mit dargestellt.

Zusätzlich kommt es an einigen Wochenenden im Bereich der Kalker Hauptstraße
zu Vollsperrungen. Hier sind zu gegebenem Zeitpunkt Absprachen mit der KVB zu
treffen.

Buslinie 153

Die Buslinie ist während der Bauphasen 1 bis 8b durch die Einspurigkeit an der
Homarstraße betroffen. Zusätzlich sind in diesem Bereich an einigen Wochenenden
Vollsperrungen erforderlich. Es gibt für diesen Bereich zum jetzigen Zeitpunkt noch
keine Absprachen mit der KVB. Zu gegebenem Zeitpunkt ist es erforderlich geeigne-
te Maßnahmen mit der KVB festzulegen.

Buslinie 150

Die Buslinie 150 ist zum Ende hin während der Bauphase 12b bis zum Ende von
der Reduzierung um zwei Fahrstreifen an der Gummersbacher Straße betroffen, es
kann weiterhin die übliche Route befahren werden.

Fußgänger- und Radverkehr

Trimbornstraße

Im Bereich der Baustelle an der Trimbornstraße entfällt der Gehweg auf einer Stra-
Renseite, der Gehweg auf der anderen Straßenseite wird auf eine Breite von 2,50 m
reduziert. Nach der RSA? gilt für Arbeitsstellen von längerer Dauer eine Mindestbrei-
te von 1,00 m für Gehwege, dieser Wert wird eingehalten. Die Einschränkung gilt
während der Bauphase 1 bis 6e.

Mm

3 Bundesministerium für Verkehr, Bau und Wohnungswesen: „Richtlinien für die Sicherung von Arbeitsstellen an
Straßen“, Ausgabe 1995, Dortmund

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Köln 40

Projekt-Nr.: 736 PAPROW36\TEXTE\38_BERICHT_141105.DOCX (18.06.2014)

DB ProjektBau GmbH Verkehrsuntersuchung zur Baumaßnahme

MR

Ausbau südlich Gummersbacher Straße

Gießener Straße West

Der Gehweg entfällt im Bereich der Baustelle auf einer Straßenseite. Auf der ande-
ren Straßenseite bleibt der Gehweg uneingeschränkt erhalten. Die Einschränkung
gilt während der Bauphase 1 bis 8b.

Gießener Straße Ost

Der Gehweg entfällt im Baustellenbereich einseitig. Auf der anderen Straßenseite
bleibt der Gehweg mit einer verbreiterten Größe von 3,00 bis 4,00 m erhalten. Die
nach RSA erforderliche Mindestbreite von 1,00 m wird eingehalten. Die Einschrän-
kungen gelten während der Bauphase 7c bis 8b.

Homarstraße

Im Bereich der Baustelle entfällt der Gehweg auf einer Straßenseite. Der Gehweg
auf der anderen Straßenseite wird auf eine Breite von 2,00 m reduziert und liegt
somit oberhalb der erforderlichen Mindestbreite nach der RSA von 1,00 m. Diese
Einschränkung gilt während der Bauphase 1 bis 8b.

Rolshover Straße

Während der Bauphase 1 bis 8b entfallen der Geh- und Radweg auf der westlichen
Straßenseite. Auf der anderen Straßenseite ist eine Reduzierung der Breite auf ins-
gesamt 2,00 m erforderlich. Nach der RSA ist für Gehwege eine Mindestbreite von
1,00 m und für Radwege ohne Gegenverkehr eine Mindestbreite von 0,8 m erforder-
lich. Der zur Verfügung stehende Platz reicht somit aus, den Gehweg und Radweg
zu erhalten. Es wird empfohlen, den Radweg in Fahrtrichtung Süden freizugeben. In
Fahrtrichtung Norden, kann der Radverkehr im Baustellenbereich auf der Fahrbahn
im Mischverkehr mitgeführt werden. Das Radfahren auf der Fahrbahn ist nach ERA*
möglich, wenn die Fahrbahnbreite weniger als 6,00 m beträgt und die Kraftfahr-
zeugverkehrsstärke 700 Kfz/h nicht überschreitet. In der zur Umsetzung empfohle-
nen Variante 3a wird diese Verkehrsmenge in den verkehrlichen Spitzenstunden
voraussichtlich nicht überschritten. Um den Geh- und Radweg in Richtung Süden zu
erhalten ist es erforderlich, die Fahrbahn und den Gehweg im Baustellenbereich zu

‘ Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen: „Empfehlungen für Radverkehrsanlagen“, Ausgabe
2010, Köln

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Köln 41

Projekt-Nr.; 736 PAPROW3S\TEXTEW36_BERICHT_141105.DOCX (18.05.2014)

DB ProjektBau GmbH Verkehrsuntersuchung zur Baumaßnahme

MR

Ausbau südlich Gummersbacher Straße

verschwenken. So ist es möglich, den Radverkehr weiterzuführen, ohne dass ein
Umweg oder das Absteigen erforderlich sind.

Während der Bauphase 8c bis 10b bleiben einseitig ein Geh- und Radweg beste-
hen, die Breite wird auf insgesamt 2,00 m reduziert. Es wird empfohlen, den Rad-
weg in Fahrtrichtung Norden zu erhalten. In Fahrtrichtung Süden ist ein Umweg wie
für den Kfz-Verkehr über die Dillenburger Straße -— Trimbornstraße — Gießener
Straße erforderlich, da die Straße für den Kfz-Verkehr vollständig gesperrt wird. Die
zusätzliche Strecke beträgt für die Radfahrer ca. 360 m.

Kalker Hauptstraße

Im Bereich der Baustelle entfallen der Geh- und Radweg auf der östlichen Seite.
Der kombinierte Geh- und Radweg auf der westlichen Straßenseite bleibt unvermin-
dert bestehen. Hier steht eine ausreichende Breite zur Verfügung, um Radwege in
beide Fahrtrichtungen (nach RSA jeweils 0,8 m minimal erforderlich) und einen
Gehweg (nach RSA 1,0 m minimal erforderlich) anzulegen. Diese Einschränkung
besteht während der Bauphase 7c bis 8b.

Während der Bauphase 8c bis 8d ist eine Sperrung des Geh- und Radweges in
Richtung Süden erforderlich, in Richtung Norden bleibt der Geh- und Radweg be-
stehen. Zeitweise ist hier eine Reduzierung der Breite auf 2,00 m erforderlich. So-
fern keine Reduzierung der Breite erforderlich ist, steht nach den RSA ausreichend
Platz zur Verfügung, um einen Gehwege und Radwege in beiden Richtungen anzu-
legen. Zu den Zeiten, an denen eine Reduzierung der Breite auf 2,00 m erforderlich
ist, können lediglich eine Gehweg und eine Radweg in einer Fahrtrichtung aufrecht-
erhalten werden. Für Radfahrer in Gegenrichtung wird empfohlen, im Bereich der
Baustelle abzusteigen und das Fahrrad zu schieben oder den Bereich über die Gie-
ßener Straße und Trimbornstraße zu umfahren.

Gummersbacher Straße

Während der Bauphase 12b bis zum Ende werden der Gehweg und der gemeinsa-
me Geh- und Radweg beidseitig auf eine Breite von 2,50 m reduziert. Damit steht
nach der ERA eine ausreichende Breite zur Verfügung, um den Gehweg und den
kombinierten Geh- und Radweg unverändert aufrecht zu erhalten.

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Köln 42

Projekt-Nr.: 736 PAPROWSE\TEXTEW36_BERICHT_141105.DOCX (18.06.2014)

DB ProjektBau GmbH Verkehrsuntersuchung zur Baumaßnahme
Ausbau südlich Gummersbacher Straße

Sonstige Bereiche

Im Übrigen wird der Radverkehr im Mischverkehr auf der Straße geführt. Sie sind
somit von den gleichen Einschränkungen betroffen, wie der Kfz-Verkehr. Im Bereich
der Sperrungen ist zu prüfen, ob ausreichende Breiten im Bereich der Gehwege zur
Verfügung stehen, um den Fahrradverkehr im Bereich der Baustelle auf dem Geh-
weg mitzuführen.

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Köln . 43

Projekt-Nr.: 736. PAPRO\TS\TEXTEW36_BERICHT_141105.DOCX (18.06.2014)

DB ProjektBau GmbH Verkehrsuntersuchung zur Baumaßnahme

-M

Ausbau südlich Gummersbacher Straße

ZUSAMMENFASSUNG

Die DB ProjektBau GmbH plant in Köln den Ausbau weiterer Gleise im Bereich süd-
lich der Gummersbacher Straße. Durch den Abbruch und Neubau von Brückenbau-
werken werden an verschiedenen Straßen Teil- oder Vollsperrungen erforderlich. In
der vorliegenden Untersuchung werden die hieraus entstehenden verkehrlichen
Auswirkungen, insbesondere an der Rolshover Straße, analysiert und bewertet.

Zunächst wurden die einzelnen Bauphasen und der Zeitablauf der Baumaßnahme
analysiert und mit geplanten Sanierungsmaßnahmen des Verkehrsnetzes der Stadt
Köln abgeglichen. Der Baubeginn durch die DB ist für das Jahr 2022 vorgesehen.
Zu diesem Zeitpunkt wird ein Großteil der Brücken- und Tunnelsanierung der Stadt
Köln nach heutigem Kenntnisstand abgeschlossen sein. Eine Vollsperrung der
Rolshover Straße wird frühestens 2026 erwartet. Nach derzeitigem Planungsstand
wird die Brücken- und Tunnelsanierung bis zu diesem Zeitpunkt vollständig abge-
schlossen sein, andere Großbaumaßnahmen sind seitens der Stadt Köln heute
nicht absehbar.

Im weiteren Teil der Untersuchung wurde eine Bestandsanalyse mit Hilfe des Kölner
Umlegungsmodells für die Zeitbereiche DTVw, Morgenspitzenstunde und Abend-
spitzenstunde durchgeführt. Basierend auf dieser Analyse wurden die zu untersu-
chenden Planfälle festgelegt:

e Planfall 1: Vollsperrung der Rolshover Straße zwischen Dillenburger Straße
und Gießener Straße

e Planfall 2: Sperrung der Rolshover Straße in Fahrtrichtung Nord zwischen Dil-
lenburger Straße und Gießener Straße

D Planfall 3: Sperrung der Rolshover Straße in Fahrtrichtung Süd zwischen Dil-
lenburger Straße und Gießener Straße

o Planfall 3a: Wie Planfall 3 mit gleichzeitiger Einbahnstraßenregelung des
Straßenzuges Dillenburger Straße — Trimbornstraße — Gießener Straße in
südliche Fahrtrichtung.

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Köln 44

Projekt-Nr.: 736 PAPRO\T36ITEXTEI36_BERICHT_141105.D0CX (18.08.2014)

DB ProjektBau GmbH Verkehrsuntersuchung zur Baumaßnahme
Ausbau südlich Gummersbacher Straße

o Planfall 4: Baustellensignalisierung an der Roishover Straße zwischen Dillen-
burger Straße und Gießener Straße. Das bedeutet, dass beide Fahrtrichtun-
gen abwechselnd bedient werden.

Die Vollsperrung der Rolshover Straße (Planfall 1) ist arbeitstechnisch unumgäng-
lich, da der Ausbau unter laufendem Bahnbetrieb vollzogen werden muss. Es wurde
untersucht, welche Maßnahmen erforderlich sind, um Beeinträchtigungen im Ver-
kehrsablauf zu vermeiden. Für die erforderliche Teilsperrung der Rolshover Straße
ist einer der Planfälle 2 bis 4 auszuwählen, mit dem Ziel einer möglichst geringen
Beeinträchtigung für den Verkehrsablauf.

Alle Planfälle wurden dazu im nächsten Untersuchungsschritt mit Hilfe der Verkehrs-
umlegung analysiert. Dabei fällt auf, dass sich ein Großteil des Verkehrsaufkom-
mens auf der Rolshover Straße großräumig auf verschiedene Hauptverkehrsachsen
verlagert. Auf Grundlage der Verkehrsumlegung wurde dann für ausgewählte Kno-
tenpunkte die Leistungsfähigkeit nach dem Handbuch für die Bemessung von Stra-
“ Renverkehrsanlagen (HBS) für die beiden kritischen Zeitbereiche der Morgen- und
Abendspitze ermittelt. Da sich ein großer Teil des Verkehrsaufkommens weiträumig
auf verschieden Hauptverkehrsachsen verlagert, werden im Untersuchungsgebiet
größtenteils keine Verschlechterungen gegenüber dem Bestand erwartet.

Basierend auf der Verkehrsumlegungsanalyse und der Leistungsfähigkeitsermittlung
wird Planfall 3a als Vorzugsvariante festgelegt. Gegenüber den anderen Planfällen
bietet sie folgende Vorteile:

o Die Durchfahrt in nördliche Richtung ist weiterhin möglich. Dies ist wichtig, da
eine Abfahrt von der Östlichen Zubringerstraße in nördliche Richtung auf den
Deutzer Ring (potentielle Ausweichstrecke) nicht möglich ist.

° Die Leistungsfähigkeiten der untersuchten Knotenpunkte werden nicht beein-
trächtigt oder können durch Anpassungen der Signalprogramme verbessert
werden.

° Durch die Einbahnstraßenregelung ist der Verkehrsablauf im Bereich der
Straßen und Knotenpunkte an den kleinräumigen Ausweichstrecken besser
als in anderen Varianten.

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Köln 45

Projekt-Nr.: 736. PAPROW3E\TEXTEWTI6_BERICHT_141105.DOCX (18.06.2014)

DB ProjektBau GmbH Verkehrsuntersuchung zur Baumaßnahme

MR

Ausbau südlich Gummersbacher Straße

o Geringeres Verkehrsaufkommen in den Wohnstraßen als in anderen Varian-
ten.

° Weniger Fahrzeugstunden und Fahrzeugkilometer während der maßgeblichen
Abendspitzenstunde als in anderen Varianten weisen bei Variante 3a auf die
günstigste Verkehrsführung hin.

Da die Trimbornstraße zwischen Dillenburger Straße und Gießener Straße als klein-
räumige Ausweichstrecke vorgesehen ist, sind eine gleichzeitige Teilsperrung der
Rolshover Straße und eine Sperrung der Trimbornstraße ebenso zu vermeiden wie
eine gleichzeitige Teilsperrung der Rolshover Straße und eine Sperrung der östli-
chen Gießener Straße.

Weiterhin wurde festgestellt, dass eine Vollsperrung der Rolshover Straße aus ver-
kehrlicher Sicht möglich ist. Ein Großteil des Verkehrsaufkommens verlagert sich
großräumig auf andere Hauptverkehrsachsen. Ein weiterer Teil des Verkehrsauf-
kommens verlagert sich kleinräumig vor allem auf die Dillenburger Straße, Gießener
Straße, Wetzlarer Straße und Taunusstraße. Das erwartete Verkehrsaufkommen
steigt in diesen Straßen zwar an, liegt aber immer noch im üblichen Bereich von
Wohn- oder Sammelistraßen. An den untersuchten Knotenpunkten werden keine
Beeinträchtigungen durch die Vollsperrung der Rolshover Straße erwartet. Eine
Verbesserung des Verkehrsablaufs ist an einzelnen Knotenpunkten möglich, indem
die Signalzeitenpläne an das veränderte Verkehrsaufkommen einzelner Ströme an-
gepasst werden.

Durch den Entfall einer Fahrspur auf der BAB 4 in nördliche Richtung wird im Be-
reich der Baumaßnahme während der Abendspitze ein Fahrtenaufkommen erwartet,
welches die Kapazitäten übersteigt. Daher sind in diesem Bereich zu gegebenem
Zeitpunkt geeignete Maßnahmen mit dem Landesbetrieb Straßenbau NRW abzu-
stimmen.

Für den Schwerverkehr wird sowohl während der Vollsperrung als auch während
der Teilsperrung in südliche Richtung eine großräumige Umleitung über den Stre-
ckenzug Kalker Hauptstraße — Walter-Pauli-Ring - Gummersbacher Straße — Östli-
che Zubringerstraße empfohlen, da dieser ebenfalls keine Höhenbeschränkung

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Köln 46

Projekt-Nr.: 736 PAPRO\T3SITEXTEIT36_BERICHT_141105.D0CX (18.06.2014)

DB ProjektBau GmbH Verkehrsuntersuchung zur Baumaßnahme
Ausbau südlich Gummersbacher Straße

aufweist. Eine kleinräumige Umfahrung des gesperrten Abschnittes ist durch den
Schwerlastverkehr zu vermeiden.

Für den ÖPNV wurden in Absprache mit der KVB bereits Ausweichstrecken für die
Buslinie 159 festgelegt, die durch Streckensperrungen nicht den gewohnten Linien-
weg befahren kann. Weitere Maßnahmen sind zu gegebenem Zeitpunkt mit der
KVB abzustimmen.

Weiterhin wurde festgestellt, dass die Beeinträchtigungen, die durch die Baumaß-
nahmen für den Radfahrer- und Fußgängerverkehr entstehen, gemäß den Richtli-
nien zulässig sind. Die Mindestanforderungen an Breiten für Fußgängerwege und
Radwege werden überall erfüllt.

Durch die Baumaßnahmen entfällt ein Teil der öffentlichen Stellplätze. Zum Teil
temporär, teilweise auch dauerhaft. Seitens der DB bestehen Ersatzflächen, an de-
nen sowohl temporär als auch dauerhaft Stellplätze geschaffen werden.

Aufgestellt: Köln, 27.10.2014
DR. BRENNER INGENIEURGESELLSCHAFT MBH

. Dipl.-Ing. A. Küßner
nn Köln

RR DR. BRENNER INGENIEURGESELLSCHAFT MBH
Köln 47

Projekt-Nr.: 736 PAPRO\T36TEXTENT36_BERICHT_141105 DOCX (18 06 2014)

Mitteilung BV

1184 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle 
VI/62/621/2 
 
Vorlagen-Nummer 
 3042/2017 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Bezirksvertretung 8 (Kalk) 19.10.2017 
 
Planfeststellungsverfahren gem. §§ 18 ff des Allgemeinen Eisenbahngesetzes (AEG) für die 
ICE-Neubaustrecke Köln - Rhein/Main, Planfeststellungsabschnitt 11 
Das Gesamtvorhaben betrifft den Ausbau der Bahnstrecke zwischen den Abzweigen Gummersba-
cher Straße und Steinstraße um zwei zusätzliche Gleise einschließlich der notwendigen Um- bzw. 
Neubauarbeiten an Gleis- und Straßenkreuzungen. Der Planfeststellungsabschnitt 11 umfasst den 
Bereich zwischen Deutz-Mülheimer Straße und Gottfried-Hagen-Straße. Er war Gegenstand der Be-
schlussvorlage 2454/2017. 
 
In ihrer Sitzung vom 07.09.2017 hat die Bezirksvertretung Kalk dem Beschlussvorschlag mit der Er-
gänzung zugestimmt, die Vorhabenträgerin möge vor Baubeginn eine näher definierte Verkehrspro-
jektion vorlegen. Der Stadtentwicklungsausschuss hat in seiner Sitzung vom 21.09.2017 die Ergän-
zung mitbeschlossen. 
 
Bereits Bestandteil der Antragsunterlagen ist ein Verkehrsgutachten aus dem Jahr 2014, dessen 
Textteil als Anlage beigefügt ist.

Beratungsverlauf (1)

19.10.2017 Bezirksvertretung 8 (Kalk)
TOP 10.2.7 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Orte (52)

  • Deutz-Mülheimer Straße
  • Gottfried-Hagen-Straße
  • Gummersbacher Straße 1
  • Rolshover Straße
  • Östliche Zubringerstraße
  • Kalker Hauptstraße
  • Siegburger Straße
  • Troisdorfer Straße
  • Frankfurter Straße
  • Ostheimer Straße
  • Poll-Vingster Straße
  • Vietorstraße
  • Sieversstraße
  • Mülheimer Straße
  • Dillenburger Straße
  • Deutz-Kalker Straße
  • Homarstraße
  • Trimbornstraße
  • Gießener Straße
  • Wetzlarer Straße 1
  • Gremberger Straße
  • Taunusstraße
  • Kapellenstraße 8
  • Olpener Straße
  • Kalk-Mülheimer Straße
  • Johann-Mayer-Straße
  • Odenwaldstraße
  • Steprathstraße
  • Picassoplatz 1c
  • Deutzer Ring
  • Walter-Pauli-Ring
  • Vingster Ring
  • Poller Holzweg
  • Am Westhover Berg 30
  • Am Grauen Stein
  • Auf dem Sandberg
  • Hermann-Pünder-Straße 3
  • Stadtautobahn
  • Usingerstraße
  • Steinstraße
  • Im Hasental
  • Straße 13
  • Straße 12
  • Straße 3
  • Straße 1
  • Straße E
  • Straße 2
  • Zoobrücke
  • Straße 4
  • Straße A
  • Straße 5
  • Straße D

Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.

Details

Aktenzeichen
3042/2017
Typ
Mitteilung BV
Datum
02.10.2017
Erstellt
02.10.2017 09:22