0024/2018
Aufwertung von Plätzen in den Stadtbezirken; AN/0922/2017
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Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle VI/61/1 611 zlon ma Vorlagen-Nummer 10.01.2018 0024/2018 Beantwortung einer Anfrage nach § 4 der Geschäftsordnung öffentlicher Teil Gremium Datum Ausschuss für Umwelt und Grün 18.01.2018 Verkehrsausschuss 23.01.2018 Stadtentwicklungsausschuss 01.02.2018 Beantwortung der Anfrage der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Köln (Eingang 14.06.2017) aus der Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses vom 06.07.2017 betreffend Aufwertung von Plätzen in den Stadtbezirken AN/0922/2017 Text der Anfrage: 1. Wie ist der Stand der Umsetzung der Beschlüsse aus 2014 und 2015? Es wird um eine Auf- schlüsselung nach konkreten Plätzen gebeten. 2. Wie sieht die weitere zeitliche Planung aus? Wann ist die Fertigstellung der Maßnahmen ge- plant? Es wird um eine Aufschlüsselung nach konkreten Plätzen gebeten. 3. Die SPD-Fraktion hat in der Ratssitzung am 18.05.2017 wiederholt die Forderung nach Mitteln für die Aufwertung von Veedelsplätzen auch in der Innenstadt, Lindenthal und Ehrenfeld erho- ben. Auch für diese drei Bezirke sollten 2,4 Mio. Euro zur Verfügung gestellt werden. Entspre- chende Beschlusslagen gibt es in den Bezirksvertretungen der Innenstadt, Lindenthals und Eh- renfelds. Welche Maßnahmen schlägt die Verwaltung zur Aufwertung von Veedelsplätzen in den ge- nannten Bezirken vor? Mit welchen Mitteln werden diese hinterlegt? Wie werden die Beschlüsse der Bezirksvertretungen umgesetzt? 4. Bereits 2001/2002 hat der Stadtentwicklungsausschuss das Konzept zur gestalterischen Ver- besserung der Kölner Plätze "Auf die Plätze" beschlossen. Auch damals durften die Stadtbezir- ke Plätze benennen, für die Aufwertungsmaßnahmen erfolgen sollten. Wie wurde dieses Programm umgesetzt? Wurde das Programm abschließend umgesetzt? Es wird um eine nach Stadtbezirken aufgeteilte Darstellung gebeten. 2 Stellungnahme der Verwaltung: Zu 1 und 2. – Stand der Umsetzung der Beschlüsse aus 2014 und 2015 sowie weitere zeitliche Planung Beschluss über Maßnahmen zur Aufwertung von zentralen Plätzen in den Stadtbezirken Chorweiler, Porz und Mülheim Im Rahmen der Haushaltsplanaufstellung 2013/2014 hat der Finanzausschuss in seiner Sitzung am 12.04.2013 eine Aufstockung der Mittel für die Gestaltung von öffentlichen Plätzen in Höhe von 2.400.000 € beschlossen. Diese Summe wurde für eine Aufwertung zentraler Plätze in den Stadtbe- zirken Chorweiler, Porz und Mülheim mit je 800.000€ bestimmt. Der Rat hat in seiner Sitzung am 08.04.2014 die Bezirksvertretungen der drei Stadtbezirke darum gebeten, geeignete Plätze zu benennen. In derselben Sitzung hat er die Verwaltung damit beauftragt, die Aufwertungsmaßnahmen darzustellen und dem Ausschuss Umwelt und Grün sowie dem Stadt- entwicklungsausschuss gebündelt zur Beschlussfassung vorzulegen. Die Ausschüsse für Umwelt und Grün sowie der Stadtentwicklungsausschuss beschlossen abschlie- ßend am 24.11.2017 die Verwaltung, die seitens der Verwaltung vorgelegten Ideenskizzen weiter auszuarbeiten und Öffentlichkeitsbeteiligungen durchzuführen (vgl. 1982/2015). Dies betraf für die Bezirke 6/ Chorweiler: Weserplatz, Umfeld des Weserplatzes sowie Frixheimer Platz in Heimersdorf 7/ Porz: Festwiese in Porz-Eil an der Frankfurter Straße unter Einbeziehung der Parkplatzfläche am Hirschgraben, Eulenplatz in Porz-Langel, Kriegerdenkmal und Freifläche (Bun- gert) in Porz-Urbach,Platzfläche Frankfurter Straße/ Heidestraße in Porz-Wahn und den Marktplatz in Porz-Ensen 9/ Mülheim: Dellbrücker Marktplatz "An der Kemperwiese" Bezirk 6/ Chorweiler Weserplatz in Chorweiler-Nord Der Weserplatz wird als Bestandteil des "Werkstattverfahrens Stadträume" im Sozialraum Blumen- berg, Chorweiler und Seeberg Nord konzipiert. Das moderierte Beteiligungsverfahren soll im Früh- sommer 2019 stattfinden, die Vorentwurfsplanung soll bis 2020 abgeschlossen sein. Die Entwurfspla- nung für den Weserplatz soll bis 2021 vorliegen, die Umsetzung der Maßnahme soll bis Anfang des Jahres 2025 abgeschlossen sein. Frixheimer Platz in Heimersdorf Die Planung befindet sich im Vorentwurfsstadium, eine frühzeitige Bürgerbeteiligung wird 2018 durchgeführt. Die Entwurfsplanung ist voraussichtlich Ende 2018 abgeschlossen, der Abschluss der Bauarbeiten ist bis Ende 2020 vorgesehen. Bezirk 7/ Porz: Festwiese Eil (inkl. Parkplatzfläche) Die Bezirksvertretung Porz hat am 28.03.2017 unter TOP 6.17 (Session AN/0451/2017) beschlossen, neben der Festwiese Eil ebenfalls die Plätze Leidenhausener Straße und Pfarrer-Oermann-Platz im Rahmen des Förderprogramms Starke Veedel – Starkes Köln auf Grundlage der Entwicklungsstudie MURIEL aufzunehmen. Das Konzept entstammt einem Forschungsprojekt zur Mehrfachnutzung von öffentlichen Flächen zur Starkregenvorsorge, welches von der Deutschen Bundestiftung Umwelt ge- förderten wurde. Das von der Verwaltung und den Stadtentwässerungsbetrieben begleitete Projekt "MURIEL - Multifunktionale Urbane Retentionsräume" stellt drei Platzgestaltungskonzepte für die vor- genannten Flächen dar. Die Realisierung soll über Städtebaufördermittel vollzogen werden. Ziel ist es, durch ein deutlich höheres Projektvolumen die Qualität zu steigern und neben der reinen Höhen- modellierung zusätzliche Anpassungen im Rahmen der Klimawandelfolgenanpassung auf der Fest- 3 wiese Eil inkl. der Randbereiche umzusetzen. Das Konzept soll der Öffentlichkeit Endes des 2. Quar- tals 2018 vorgestellt werden. Anschließend erfolgt die Ausarbeitung (Stand: Leistungsphase 3) und die damit einhergehende Fördermittelbeantragung im 4. Quartal 2018. Zeitplan: • Beschluss der BV 7 vom 28.03.17 zur Gestaltung des Platzes • Förderantragsstellung: 4. Quartal 2018 • Erstellung der Ausführungsplanung bis Ende 2020 • Bauvorbereitung ab dem 1. Quartal 2021 • Baubeginn im 1. Quartal 2022 • Fertigstellung voraussichtlich im 3. Quartal 2022 Eulenplatz Langel Die Bezirksvertretung Porz hat am 14.06.2016 das von der Verwaltung vorgestellte Gestaltungkon- zept unter TOP 7.1.8 beschlossen (Session 1778/2016). Grundlage für die Beschlussfassung war eine am 23.03.2016 vollzogene Bürgerbeteiligung. Die Platzgestaltung setzt die Grundsatzaussagen der am 05.11.2015 im Stadtentwicklungsausschuss und am 24.11.2015 im Ausschuss für Umwelt und Grün gefassten Beschlussfassung (Session 1982/2015) gemäß der Anlage 2.2.a um. Die Verwal- tung bereitet aktuell die Ausführungsplanung vor. Leider hat sich für den Eulenplatz in Langel aufgrund der Personalauslastung die ursprünglich ange- dachte Zeitschiene verschoben. Für den Eulenplatz sind nun dieselben Zeiten anzusetzen wie für den Marktplatz Ensen. Zeitplan: • Beschluss der BV 7 vom 14.06.2016 zur Gestaltung des Platzes • Erstellung der Ausführungsplanung bis Ende 2018 • Bauvorbereitung ab dem 1. Quartal 2019 • Baubeginn im 1. Quartal 2020 • Fertigstellung voraussichtlich im 3. Quartal 2020 Kriegerdenkmal und Freifläche (Bungert) Urbach Die Maßnahme wurde bereits umgesetzt und setzt die Grundsatzaussagen der am 05.11.2015 im Stadtentwicklungsausschuss und am 24.11.2015 im Ausschuss für Umwelt und Grün gefassten Be- schlussfassung (Session 1982/2015) gemäß der Anlage 2 um. Der Abschluss der Arbeiten ein- schließlich der Übergabe an den ortsansässigen Schützenverein wurde am 16.06.2017 vom Bezirks- bürgermeister van Benthem vollzogen. Die Baumaßnahme ist seit dem 16.06.2017 abgeschlossen Vorplatz Heidestraße / Frankfurter Straße Wahn Die Verwaltung hat die Entwurfskonzeption fertigstellt. Am 22.11.2016 und am 30.08.2017 fanden hierzu Planungsgespräche mit den Bürgerinnen und Bürgern im Eiscafé Forum statt. Die Platzgestal- tung setzt die Grundsatzaussagen der am 05.11.2015 im Stadtentwicklungsausschuss und am 24.11.2015 im Ausschuss für Umwelt und Grün gefassten Beschlussfassung (Session 1982/2015) gemäß der Anlage 2.2.a um. Es ist beabsichtigt, den Beschluss über die Ausarbeitung des Planungs- konzepts in der Bezirksvertretungssitzung am 14.12.2017 zu fassen (Session 3546/2017). Zeitplan: • Beschluss der BV 7 zur Gestaltung des Platzes am 14.12.2017 • Erstellung der Ausführungsplanung bis Mitte 2019 • Bauvorbereitung ab dem 3. Quartal 2019 • Baubeginn im 3. Quartal 2020 • Fertigstellung voraussichtlich im 1. Quartal 2021 4 Marktplatz Ensen Die Bezirksvertretung Porz hat am 06.12.2016 das von der Verwaltung vorgestellte Gestaltungkon- zept unter TOP 7.1.4 beschlossen (Session 1736/2016). Die vorliegende Entwurfsstudie setzt den Gestaltungsauftrag unter Einbeziehung der örtlichen Akteure und politischen Vertreter um. Die Ab- stimmungstermine fanden am 22.03.2016 und am 17.05.2016 im Bezirksrathaus Porz statt. Die Platzgestaltung setzt die Grundsatzaussagen der am 05.11.2015 im Stadtentwicklungsausschuss und am 24.11.2015 im Ausschuss für Umwelt und Grün gefassten Beschlussfassung (Session 1982/2015) gemäß der Anlage 2.2.a bedingt um. In der von der Bezirksvertretung beschlossenen Fassung rückt die Platzfläche an die bestehende Wohn- und Handelsnutzung heran, so dass der Elsterweg neuge- führt wird. Somit entsteht ein autofreier Platz, der durch eine außengastronomische Nutzung belebt wird. Die Verwaltung bereitet aktuell die Ausführungsplanung vor. Zeitplan: • Beschluss der BV 7 vom 06.12.2016 zur Gestaltung des Platzes • Erstellung der Ausführungsplanung bis Ende 2018 • Bauvorbereitung ab dem 1. Quartal 2019 • Baubeginn im 1. Quartal 2020 • Fertigstellung voraussichtlich im 3. Quartal 2020 Bezirk 8/ Kalk: Die Verwaltung hat zunächst beabsichtigt, die Verbesserung des Platzes An St. Adelheid und seiner Umgebung in Köln-Neubrück aus den Sondermitteln zur Aufwertung zentraler Plätze in den Stadtbe- zirken zu bestreiten. Ein offizieller Beschluss der BV 8 über diese Verwendung der Sondermittel liegt nicht vor. Des Weiteren wurde die Umgestaltung und Ergänzung dieser Flächen als Projekt 2.10.4 "Partizipative Neugestaltung Platz an St. Adelheid" im Leitkonzept "Starke Veedel - Starkes Köln", Sozialraum 10 "Ostheim/ Neubrück" aufgeführt. Für die Förderperiode 2018 bis 2021 wurden Projekt- kosten von insgesamt 948.000 € angesetzt, die zu 70 % durch Städtebaufördermittel aufgebracht werden. Da für den Platz An St. Adelheid nun Städtebauförderungsmittel zur Verfügung stehen, schlägt die Verwaltung vor, die Mittel aus dem städtischen Programm für den Uta-Renn-Platz in Köln-Ostheim zu verwenden. Für diesen Platz hat die BV 8 am 23.03.2017 eine Attraktivierung beschlossen. Die Pla- nungsvorbereitungen können aus Kapazitätsgründen allerdings frühestens im Jahre 2018 einsetzen. Bezirk 9/ Mülheim: Die Bezirksvertretung Mülheim hat im Zusammenhang mit der Bewilligung von Sondermitteln zur Aufwertung zentraler Plätze in den Stadtbezirken die Verwaltung am 03.11.2014 damit beauftragt, Planungen für den Marktplatz in Köln-Dellbrück (An der Kemperwiese) und den Wupperplatz in Köln- Höhenhaus vorzulegen. In der Sitzung am 01.12.2014 hat sie die ausschließliche Verwendung der Mittel für die Umgestaltung des Marktplatzes in Dellbrück beschlossen. Für die Aufwertung des Wup- perplatzes in Höhenhaus wurden mittlerweile in der "Maßnahmenliste für die Sanierung von Straßen" entsprechende Mittel bereitgestellt. Die Entwurfsplanung für den Dellbrücker Marktplatz ist abgeschlossen. Die BV 9 hat am 23.01.2017 den Planungsbeschluss gefasst. Das Konzept wurde im März 2017 dem Amt für Straßen und Ver- kehrstechnik zur Erstellung der Ausbauplanung übergeben. Ergänzend wurden im Haushaltsplan 2015 zur Attraktivierung der Plätze in den Stadtbezirken unter dem Titel "Stadtentwicklung – Infrastrukturprogramm" weitere 2,4 Mio. Euro für die Stadtbezirke Kalk, Rodenkirchen und Nippes bereitgestellt (s. S. 641 Haushaltsplan, Finanzausschuss 15.06.2015, Rat 23.06.2015). 2/ Rodenkirchen Für Rodenkirchen muss noch in Abstimmung mit der BV ein Platz gefunden werden. 5/ Nippes Eine Verwaltungsvorlage befindet sich in Vorbereitung. Vorgeschlagen werden soll die Umgestaltung des Riehler Plätzchens in Köln-Riehl. 5 8/ Kalk: Für den Bezirk Kalk ist die Beschlusslage anders als in Porz, Mülheim und Chorweiler komplexer, da lange Zeit nicht feststand, ob die Finanzierung der geplanten Maßnah- men aus dem Platzprogramm oder aus Städtebaufördermitteln erfolgt. Stand 2017 ist, dass der Platz "An St. Adelheid" in Neubrück über Städtebaufördermittel finanziert wird, um den städtebaulichen Projektanteil im Sozialraum Ostheim-Neubrück sicherzu- stellen. Die Platzmittel aus dem Haushalt sollen für den "Uta-Renn-Platz" in Köln- Ostheim verwendet werden. Zu 3. Beschlussfassung zur Aufwertung von Veedelsplätzen in der Innenstadt, Lindenthal und Ehrenfeld Der Rat hat in seiner Sitzung vom 18.05.2017 den Antrag der SPD-Fraktion betreffend "Manifest des Veedelsplatzes – Leitlinien für die Gestaltung und Nutzung von Veedelsplätzen entwickeln!" (AN/0746/2017) mehrheitlich abgelehnt. Zu 4. Umsetzung des Konzeptes "Auf die Plätze" aus 2001/2002 Im Jahr 2001 bzw. mit Ergänzungen der Bezirke in 2002 wurde das Konzept zur gestalterischen Ver- besserung "Auf die Plätze" beschlossen (vgl. 1627/2001). Danach sollte in den nächsten Jahren eine deutlich sichtbare gestalterische Verbesserung der Kölner Plätze erreicht werden. Die Stadt hat eine Bestandsaufnahme aller benannten Plätze durchgeführt und diese einer Grobanalyse unterzogen, um den Handlungsbedarf der insgesamt 275 Kölner Plätzen festzustellen. Es wurde eine Prioritätenliste erstellt, nach der eine Rangfolge für die Bearbeitung der Plätze definiert wurde. Für die Innenstadt- plätze wurde eine themenbezogene Vorgehensweise vorgenommen. 13 Plätze der Via Culturalis er- halten die 1. Priorität. 10 Plätze, die sich an dem Einkaufsrundgang befinden erhalten die 2. Priorität. 11 Plätze an der Kulturdiagonalen erhalten die 3. Priorität. 10 Plätze an den Kölner Ringstraßen er- halten die 4. und 10 Plätze an der Via Sacra erhalten die 5. Priorität. Die Bezirksvertretungen der Be- zirke 1-8 sollten jeweils zwei Plätze benennen, die vorrangig bearbeitet und umgestaltet werden sol- len. Durch 70 "Ad-hoc-Maßnahmen" (Entrümpelung, Neuordnung technischer Einrichtungen, Aufent- haltsfunktion) sollten kurzfristige Verbesserungen erzielt werden. Bezirk 1 / Innenstadt Zum Stadtbezirk 1 kann folgender Sachstand gegeben werden: a) (von 2002 bis 2017) Neu gestaltet und bereits fertig gebaut: Apostelnkloster, Bahnhofsvorplatz, Brüderstraße/Schauspielhaus, Cäcilienkloster, Östliche Domumgebung, Hans-Hartmann-Platz (ergänzt durch den WDR auf eigenem Grundstück), Theo-Burauen-Platz, Im Zuge der Nord-Süd-Stadtbahn Oberflächenwiederherstellung: Breslauer Platz, Chlodwigplatz, Elogiusplatz, Hermann-Josef-Platz, L.-Fritz-Gruber-Platz (früher Parkplatz, daher nicht im Platzprogramm enthalten), Ottoplatz (im Rahmen der Regionale 2010) b) Bau und Umsetzung (zurzeit bzw. demnächst): Kurt-Hackenberg-Platz, Lichhof (Ostseite rom. Kirche Maria im Kapitol) Treppenbau statt Stützwand/Pipinstraße, Offenbachplatz , Rathaus- platz (Archäologische Zone), Waidmarkt (Planung kann bei Freigabe Baustelleneinrichtung ehem. Stadtarchiv umgesetzt werden) c) Pflege und Reparatur erfolgt: Gereonsdriesch, Josef-Haubrich-Hof (Zwischennutzung als Schulhof, HdA), Kolpingplatz, Severinskirchplatz, Roncalliplatz, Rudolfplatz d) Temporäre Umgestaltung: Karl-Küpper Platz, Yitzhak-Rabin-Platz (geplant), Maternuskirch- platz (geplant: Die Verwaltung wird im 1.Halbjahr 2018 den Baubeschluss einbringen. Die an- schließende Umsetzung ist ab Anfang 2019 vorgesehen. Die Finanzierung soll aus dem Platzprogramm erfolgen.) 6 e) In Planung: Betrachtungsraum der Via Culturalis: Günter-Wand-Platz (Referenzraum mit Gür- zenichstraße für die zukünftige Umgestaltung der Via Culturalis), Gülichplatz, Laurenzplatz; Barbarossaplatz, Mauritiuskirchplatz, Augustinerplatz (Ausführung in 2018) Im Einzelnen beispielhaft: L.-Fritz-Gruber-Platz Der L.-Fritz-Gruber-Platz in der Kölner Innenstadt erstrahlt seit September 2012 nach rund viermona- tiger Bauzeit in neuem Glanz. Umgesetzt wurde die Planung des Büros Scape Landschaftsarchitek- ten / Frau Lintel als Erstplatzierte einer Mehrfachbeauftragung. Eine auffällige Pflasterung, eine expo- nierte Beleuchtung, weiße Betonbänke, Fahrradständer und weitere Ausstattungsdetails geben der ehemals als Parkplatz genutzten Fläche nun ein neues und modernes Aussehen. Eine besondere Lichtquelle, die zentral über dem Platz hängt, illuminiert bei Dunkelheit den weißen Bodenbelag in der Mitte des Platzes auf außergewöhnliche Weise: Die über den Platz gehenden Personen zeichnen scharfkantige Umrisse auf die Platzfläche, die durch die Bewegungen zu einem besonderen, ständig wechselnden Schattenspiel werden. Die Vorgabe war, die rund 36 mal 11 Meter große Platzmitte als lebendiges Bild zu gestalten. Die Fläche wurde mit großformatigen weißen Betonsteinplatten versehen. Auf den Platten verläuft am südlichen Platzrand ein in die Steine eingelassenes Zitat des Fotografen Man Ray, der ein Freund Grubers war: "Alles kann durch Licht verändert, deformiert oder eliminiert werden. Es ist genauso geschmeidig wie ein Pinsel." Umrahmt wird der weiße Innenplatz mit dunklem Basaltpflaster, verlegt in Segmentbögen. Die weiße Platzfläche wird nachts von einer über dem Platz hängenden Kugelleuchte aus Edelstahl "belichtet". Die Kugelleuchte wurde nach den Gestaltungsvorgaben des Lichtplaners Burkhard Wand aus Hamburg von der RheinEnergie AG aufwändig angefertigt und passgenau positioniert. Durch das entstehende Schattenspiel aus Personen, Bäumen und anderen beweglichen oder unbeweglichen "Protagonistinnen" und "Protagonisten" sollen temporäre Bilder erzeugt werden, die den Platz zu ei- nem ständig variierenden Kunstwerk machen. Die beiden Laubbäume in der Platzmitte blieben erhalten. Ein Baum am Platzrand, unmittelbar an der Häuserzeile, wurde entfernt. Für ihn hat es in der Nähe eine Ersatzpflanzung gegeben. Der Platz wurde 2017 im Rahmen des Deutschen Landschaftsarchitekturpreises für "Licht im Frei- raum" sowie von der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet. Nord-Süd-Stadtbahn Oberflächenwiederherstellung: Hermann-Joseph-Platz, Elogiusplatz und Augustinerplatz Der Verkehrsausschuss hat in seiner Sitzung am 06.05.2014 die Verwaltung damit beauftragt, für eine hochwertige Umgestaltung der drei Plätze Hermann-Joseph-Platzes, des Elogiusplatzes und des Augustinerplatzes einschließlich der Hohe Straße zwischen der Cäcilienstraße und dem Burghöf- chen die Ausführungsplanung zu erstellen und den Ausbau zu realisieren. Die Umgestaltung des Elogiusplatzes ist abgeschlossen, für den Hermann-Joseph-Platz erfolgt in Kürze die technische Schlussabnahme. Für den Augustinerplatz soll der Baubeginn nach Karneval 2018 erfolgen. Via Culturalis Zwischen dem Kölner Dom im Norden und der romanischen Kirche St. Maria im Kapitol im Süden öffnet sich ein Stadtquartier, das in seiner Bedeutung für die Kölner Stadtgeschichte und in seiner Dichte an Kulturbausteinen einzigartig ist. Der Weg führt vorbei an international bekannten Kulturbau- ten und -denkmälern wie der Philharmonie, dem Römisch-Germanischen Museum, dem gerade ent- stehenden Museum "Miqua" über der Archäologischen Zone und in Nachbarschaft des Historischen Rathauses sowie dem Wallraf-Richartz-Museum. Geprägt wird das Quartier auch durch den öffentlichen Raum: die Via Culturalis. In den kommenden Jahren will die Stadt mit Hilfe von Fördergeldern des Bundes folgende bauliche Maßnahmen zur Qua- lifizierung des öffentlichen Raums umsetzen: Gestaltungsplan Gesamtraum Via Culturalis mit Neuge- staltung der Gürzenichstraße, die Neugestaltung des Kurt-Hackenberg-Platz sowie des Tunnels Jo- hannisstraße. Mit Priorität sollten die Plätze der Via Culturalis behandelt werden. Durch die Aufnahme der Via Cultu- ralis in das Programm "Nationale Projekte des Städtebaus" sind nunmehr alle im Konzept aufgeführ- ten Plätze im Betrachtungsraum der Umsetzung enthalten. 7 Gestaltungsplan Gesamtraum Via Culturalis mit Umsetzung Gürzenichstraße Herzstück des Betrachtungsraums "Via Culturalis und Quartiere der Domumgebung" ist der öffentli- che Raum entlang der sogenannten Kulturachse. Mittig gelegen zwischen der kommerziellen Meile Hohe Straße und der Vergnügungsmeile Altstadt und Rheinufer, beide hochfrequentiert, liegt die Achse zwischen Dom und St. Maria im Kapitol, die bereits zu römischen Zeiten das politische und gesellschaftliche Zentrum der Stadt bildete. Die durch Anlieferzonen und Parkhäuser in diesem Be- reich entstandenen unwirtlichen Räume sollen neuen Nutzungen zugeführt werden und damit dazu beitragen, die unterschiedlichen Räume miteinander zu verknüpfen. Dabei sind historische Fluchten zu beachten und Volumina einzupassen. Ziel des Projekts ist eine einheitliche Neuordnung und Auf- wertung des Straßenraums als Passepartout, um der eigentlichen Bedeutung des öffentlichen Raums im Herzen der Stadt gerecht zu werden und eine zusammenhängende Gestaltung von öffentlichem Raum, kulturellen Bauten und geschichtlichen Relikten zu erreichen. Dazu werden Planungsgrund- sätze für die Gestaltung des öffentlichen Raums erarbeitet, die schrittweise im öffentlichen Raum um- gesetzt werden sollen. Die Gürzenichstraße stellt den ersten Teilabschnitt dar, in dem die Planungsgrundsätze der Via Cultu- ralis angewandt werden. Der Gestaltungsansatz des Planungsbüros RMP Stephan Lenzen Land- schaftsarchitekten zielt auf eine Vereinheitlichung der Straßenquerschnitte innerhalb der Kernzone Kulturpfad ab. Gebäude und Plätze werden in ein übergeordnetes und charakteristisches "Be- lagspassepartout" eingebunden, das auf dem Material Grauwacke beruht und sich somit in die vor- handene Materialität der Altstadt einfügt. Diese wird durch das gewählte Steinformat und Verlege- muster verfeinert. Durch die Differenzierung der Oberflächen und Formate bleibt dabei die Eigenstän- digkeit der Via Culturalis erkennbar. Die Freiraumgestaltung erhält eine zurückhaltende, jedoch hochwertige Anmutung, so dass die bestehenden Stadträume in ihren Proportionen wahrgenommen werden und die historischen und kulturellen Bauten in den Vordergrund treten können. Neugestaltung Kurt-Hackenberg-Platz Mit einer Größe von ca. 3.500 m2 wird der Kurt-Hackenberg-Platz auf der östlichen Seite von dem Römisch-Germanischen Museum, nördlich von der Kölner Philharmonie und der Tunneleinfahrt "Am Domhof" sowie westlich von dem Hotel Mondial begrenzt. Aus dem Kurt-Hackenberg-Platz soll ein atmosphärischer Ort, ein Außenfoyer der Philharmonie, des Museums Ludwig, des Römisch Germa- nischen Museums und des Hotels Mondial entstehen. Das zentrale Element des Entwurfs des Planungsbüros Vogt Landschaftsarchitekten ist der etwa 500 m² große Bischofsgarten aus wassergebundener Wegedecke, der sich aus der Tradition Kölner Stadtgärten ableitet. Baumgruppen aus Sophora japonica lassen den Bereich der wassergebunde- nen Wegedecke zu einem Stadtgarten werden. Die Präsenz des Straßenraums wird reduziert und gezielte Blicke auf den Ostchor des Kölner Doms werden freigegeben. Die Linearität des Entwurfs wird von zwei 21 Meter langen Sitzelementen aufgenommen. Durch das Arrangement der Blöcke, Versprünge in der Höhe werden verschiedene Möglichkeiten zum Sitzen, Verweilen und Anlehnen erstellt. Ein Belagsmuster aus Grauwackeplatten prägt den Platz. Die Beläge sind aus Grauwacke- Plattenreihen verschiedener Formate und Farbnuancen vorgesehen. Mit seiner zentralen Lage auf der Platzfläche und zwischen den Stilelementen wird der Trinkbrunnen ein ergänzendes Element des Gartens sein. In 2017 wurde der Trinkbrunnen hergestellt bzw. gegossen die Vorarbeiten ausgeführt, einer der bei- den Sitzelemente aufgebaut und die straßenbegleitenden Bäume (Platanen) gepflanzt. Die Restpflas- terarbeiten werden nach Karneval ausgeführt. Die Ausstattungselemente (Leuchtstelen, Sitzelemen- te, etc) sowie die Baumpflanzungen wetterabhängig aufgestellt bzw. gepflanzt. Bezirk 2 / Rodenkirchen Maternusplatz Der Stadtentwicklungsausschuss hatte am 29.04.1999 beschlossen, dass für den Bereich Maternus- platz zur Neugestaltung der Platzoberfläche auf einer zu errichtenden Tiefgarage und zur Konzeption eines baulichen Abschlusses des Platzraumes im Westen ein städtebaulicher Wettbewerb durchge- führt werden sollte, dessen Ergebnis Grundlage für die Aufstellung eines Bebauungsplanes war. 8 Unter den Vorgaben des als Mehrfachbeauftragung mit Investorenbeteiligung vom Stadtplanungsamt veranstalteten städtebaulichen Wettbewerbs waren die von der Bezirksvertretung Rodenkirchen am 19.04.1999 und 18.09.2000 beschlossenen Empfehlungen zu berücksichtigen. Der Stadtentwick- lungsausschuss hat am 29.11. 2001 das von der Beurteilungskommission am 27.04.2001 festgestell- te Wettbewerbsergebnis mit der Preisträgerschaft des Architektenbüros WJD Architekten aus Köln zustimmend bestätigt und am 22.04.2004 die Einleitung des Verfahrens zur Aufstellung eines vorha- benbezogenen Bebauungsplanes(VEP) beschlossen. Die Bezirksvertretung Rodenkirchen hatte sich als zuständiges Gremium mit der Oberflächengestal- tung des Maternusplatzes beschäftigt und am 30.10.2006 den Gestaltungs- und Möblierungsvor- schlag des damaligen Architekturbüros beschlossen Der Rat der Stadt Köln hat den Bebauungsplan als vorhabenbezogenen Bebauungsplan Nr. 694022/02 in seiner Sitzung am 14.11.2006 gemäß § 10 Abs. 1 BauGB als Satzung beschlossen. Sürther Bahnhof: Im Jahr 2006 hatte bereits eine Bürgerinformationsveranstaltung vor Ort stattgefunden, in der ver- schiedene Planungsvarianten vorgestellt wurden. Die damals ausgearbeiteten Planungsvarianten wurden in der Folge jedoch nicht weiter verfolgt. Das Stellplatzangebot reicht im Bereich der Park+Ride-Anlage heute nicht mehr aus. Deshalb werden die angrenzenden ehemaligen Bahnhofsflächen ebenfalls als Parkplatz genutzt. Die KVB (Kölner Verkehrs-Betriebe AG) hat deshalb für den Standort im Jahr 2012 eine Potentialanalyse für eine Park+Ride-Anlage am Standort in Auftrag gegeben. Die ehemaligen Bahnhofsfläche ist im Jahr 2016 von der Häfen und Güterverkehr Köln (HGK) AG an einen privaten Investor veräußert worden. Gemäß der Planungsabsicht des Investors ist im Bereich der ehemaligen Bahnhofsfläche eine drei bis viergeschossige Bebauung mit einer gemischten Nut- zung vorgesehen. Die erforderlichen Stellplätze sollen in einer eigenen Tiefgarage untergebracht werden. Von der HGK wurde Anfang 2017 ein Baugesuch gestellt, um die Erschließung der vorhanden P+R- Anlage über ein eigenes Grundstück direkt zur Bergstraße neu zu organisieren. Eine Genehmigung ist nicht erfolgt. Von der Stadt wird insbesondere die Notwendigkeit gesehen, dass die Bergstraße nur dann als Erschließungsstraße für eine Park+Ride-Anlage genutzt werden kann, wenn hierzu ein Zweirichtungsverkehr eingerichtet wird. Die notwendigen verkehrstechnischen Prüfungen hierzu sind noch nicht abgeschlossen. Die Planungsbelange aus dem Bereich Öffentlicher Personennahverkehr, ruhender und fließender Verkehr, der fehlenden städtebaulichen Ordnung, der verbesserungswürdigen städtebaulichen Ge- staltung aber auch die berechtigten Interessen privater Eigentümer und Investoren machen deutlich, dass die bauliche und sonstige Nutzung der Grundstücke durch die Gemeinde planerisch begleitet wird. Bahnhofsvorplatz in Rodenkirchen Der Bahnhofsvorplatz ist in der Vergangenheit von der KVB im Sinne der Umsteigesituation von KVB- Haltestelle und Busbahnhof umgebaut worden. Weitere Planungsabsichten durch die Stadt bestehen derzeit nicht. Bezirk 3 / Lindenthal Umgestaltung des Kirchplatzes vor St. Severin in Köln-Lövenich Die in Aussicht gestellte Planung in 2016 konnte noch nicht begonnen werden. Die Umsetzung der Planung ist für 2019 geplant. Für die Gestaltung des Kirchplatzes stehen bei Finanzstelle 6601-1201-0-1002, Platzgestaltung (öf- fentliche Plätze), Teilplanzeile 8 - Auszahlungen für Baumaßnahmen - eine jährliche Auszahlungser- mächtigung in ausreichender Höhe bereit, so dass die Finanzierung der Umgestaltung des Kirchplat- zes St. Severin in Köln-Lövenich sichergestellt werden kann. Bezirk 4 / Ehrenfeld Die Umbaumaßnahmen am Lenauplatz und dem Görlinger Zentrum sind abgeschlossen. Die Ab- nahme des Lenauplatzes erfolgte am 09.03.2010 und die Neugestaltung des Görlinger-Zentrums am 27.02.2013. 9 Bezirk 5 / Nippes Neusser Straße / Einheitsstraße: Der Platz ist Teil einer Gesamtplanung für den Teilabschnitt der Neusser Straße zwischen Kempener Straße und Niehler Kirchweg Riehler Gürtel/Zooeingang (Riehler Plätzchen): Der Zooeingang am Riehler Plätzchen wurde zwischenzeitlich neu gestaltet. Die Verwaltung beab- sichtigt, das Riehler Plätzchen prioritär für eine Umgestaltung auf Grundlage des Beschlusses aus 2015 vorzuschlagen. Bezirk 6 / Chorweiler Die drei zentralen Plätze Liverpooler Platz Pariser Platz und Lyoner Passage werden im Rahmen der Nationalen Projekte des Städtebaus umgestaltet. Die umfangreiche Öffent- lichkeitsbeteiligung wurde mit einer Ausstellung am Tag des Städtebaus 2017 abgeschlossen. Die Entwurfsplanung wurde mit Baubeschluss vom 18.05.2017 durch den Rat genehmigt und die Ausfüh- rungsplanung der Freianlagen im November 2017 großteils fertiggestellt. Die Ausschreibung soll im Frühjahr 2018 erfolgen, Baubeginn im Sommer 2018 und Abschluss bis Mitte 2019 sein. (s. auch 2950/2017) Bezirk 7 / Porz Die Bezirksvertretung Porz hat mit Beschluss am 05.03.2002 (TOP 6.1.1, DS-Nr. 05/702) folgende Plätze mit der 1. Priorität belegt: Am Schwanebitzer Hof (Marktplatz Urbach) Aus Kapazitätsgründen ist die Bearbeitung der Platzgestaltung zurückgestellt worden. Die Verwal- tung beabsichtigt eine Wiederaufnahme des Planungsauftrags, sobald entsprechende personelle Ressourcen verfügbar sind. Friedrich-Ebert-Platz Aufbauend auf dem Entwicklungskonzept Porz-Mitte wird derzeit ein integriertes Handlungskon- zept (IHK) erarbeitet. Dieses von der Politik zu beschließende Konzept wird im Weiteren die Grundlage bilden, um Städtebaufördermittel zur Umsetzung von Aufwertungs- und Verbesse- rungsmaßnahmen zu erhalten. Die Themen und Maßnahmen bauen auf den Handlungsfeldern Bevölkerung und Wohnen, Einkaufen und Arbeiten, Soziale Infrastruktur, Bildung und Kultur, Grün- und Freiflächen sowie Verkehr auf. Bestandteil des IHKs ist ein landschaftsplanerischer Ideenwettbewerb für die Innenstadt von Köln-Porz mit Realisierungsteil (Friedrich-Ebert-Platz). Die Maßnahme (Realisierungsteil) wird von der mit der städtebaulichen Neuordnung betrauten In- vestorin, moderne stadt, umgesetzt. Bezirk 8 / Kalk An St. Adelheid, Neubrück, siehe Beantwortung zu Fragen 1 und 2 Geraer Platz, Gothaer Platz, Höhenberg, erfolgt im Zuge der Generalsanierung der "Germania- Siedlung" Hesshofplatz, Vingst; Umsetzung von Maßnahmen in Folge des barrierefreien Ausbaus der Stadtbahn-Haltestelle "Vingst" vorgesehen. 10 Kalker Post, Kalk, Umsetzung von Maßnahmen im Rahmen des barrierefreien Ausbaus der Stadtbahnhaltestelle (Neufassung Eingangsbereich) seit 2016. Sieversstraße/Hallen Kalk, Kalk, Auseinandersetzung im Rahmen des städtebaulichen Werkstatt- verfahrens Hallen Kalk 2017, weitere Planung im Zusammenhang mit Vertiefung der Ergebnisse. Taunusplatz, Humboldt/Gremberg, Neugestaltung des Spielplatzes abgeschlossen, ergänzende Bebauung mit Wohnen und Kindertageseinrichtung erfolgt, abschließende Bebauung entlang der südlich gelegenen Bahntrasse in Planung. Weimarer Platz, Höhenberg, Neuausstattung Spielplatz erfolgt. Bezirk 9 / Mülheim Die Bezirksvertretung Müllheim beschloss am 22.04.2002, dass mit erster Priorität der Bahnhofsvor- platz Mülheim und der Kirchplatz Maria Himmelfahrt an der Bergisch Gladbacher Straße behandelt werden sollten. Die Umgestaltung des Bahnhofsvorplatzes war ein Projekt des Strukturförderprogramms "Mülheim 2020" (Handlungsfeld Städtebau). Das Förderprogramm begann 2009 und umfasste ein Gesamtfi- nanzvolumen von bis zu 40 Millionen Euro. Der Europäische Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) der Europäischen Union, das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicher- heit, und die Ministerien für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr sowie für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes NRW förderten das Programm. 20 Prozent der Kosten übernahm die Stadt Köln. Ziel der Umgestaltung war es, die Aufenthaltsqualität des Platzes zu erhöhen, die Verträglichkeit der unterschiedlichen Nutzergruppen herzustellen und ihn als Stadtraum wieder erlebbar zu machen. Die zentrale Platzfläche sollte von ruhendem und fahrendem Verkehr freigestellt werden und die beson- deren Elemente (U-Bahn-Eingang, Kiosk) besser zur Geltung kommen. Hierfür wurden die Parkplätze nördlich des Bahnhofseingangs gebündelt. Die Fahrradständer wurden zwischen Bahnhof und U-Bahnstation installiert. Sitzbänke, eine neue Beleuchtung und Bäume ma- chen jetzt den Aufenthalt auch für Reisende attraktiver. So genannte Kiss&Ride- Plätze vereinfachen das schnelle Absetzen und Abholen. Der Umbau des Bahnhofsvorplatzes wurde Ende März 2014 fertiggestellt. Der Kirchplatz Maria Himmelfahrt wurde 2002 ausgewählt, weil in Köln-Dellbrück südlich der Bergisch Gladbacher Straße nahezu keine Platzfläche zum Aufenthalt und Verweilen existiert. Das Potenzial an dieser Stelle, durch Umgestaltung und Bepflanzung einen nutzbaren Quartiersplatz entstehen zu lassen, erscheint groß. Allerdings ist hierfür eine flächige Erweiterung und Inanspruchnahme der Ver- kehrsflächen der Schnellweider Straße notwendig. Eine neue Verkehrsführung bedarf umfassender Untersuchungen, die bislang noch nicht durchgeführt werden konnten, so dass noch an nicht einem Gestaltungskonzept weitergearbeitet werden konnte. Das Amt für Liegenschaften und Vermessung ist parallel mit der Vermarktung der nördlich angrenzenden städtischen Liegenschaft (derzeit als Stell- platzfläche genutzt) befasst. Ziel ist es hier, mit einem angemessenen Neubau den zukünftigen Quar- tiersplatzes nach Norden hin stadträumlich abzuschließen. Die Bezirksvertretung Mülheim hatte neben den beiden genannten Plätzen auch sogenannten "Ad- hoc-Maßnahmen" beschlossen. Von fünf Plätzen konnten bereits für zwei Plätze Maßnahmen vorbe- reitet werden. Dies sind zum einen der Marktplatz Dellbrück (Platz "An der Kemperwiese") in Köln- Dellbrück und der "Wupperplatz" in Köln-Höhenhaus (siehe hierzu weitergehende Ausführungen un- ter 1./2. c.). Für den Wupperplatz konnten zudem als erste "Ad-hoch-Maßnahmen" Ausbesserungen der Asphaltdecke vorgenommen werden, zudem wurden Sitzgelegenheiten installiert. Im Ergebnis ist das Programm in großen Teilen umgesetzt und wird weiter umgesetzt werden. Neben den beschlossenen Plätzen konnten eine Reihe weitere Maßnahmen realisiert werden. Gez. BG Blome i.V. für BG Dez. VI
Beratungsverlauf (6)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Sache ist erledigt
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: geändert beschlossen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 0024/2018
- Typ
- Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)
- Datum
- 10.01.2018
- Erstellt
- 03.01.2018 11:26